231. Islam in Indonesien und Malaysia

جنوب شرق آسيا

Ǧanūb Šarq Āsiyā

Südostasien

Teufel, Tugend und Textilien

Den leuchtenden Staat von Medina durch sein Alltagshandeln kraftvoll zu erneuern, wird unter den Koran lesenden Gegnern der Wissenschaftlichkeit, politisch gesagt den Gegnern der Säkularität, auch im schafiitisch geprägten Südostasien als religiöse Pflicht empfunden. Proschariatische Geflechte aus jungen Predigern, investitionsfreudigen Konzernchefs, medial erfahrenen ‘Ulama (Islamgelehrten), prügelbereiten Sittenwächtern und mittlerweile überraschend jenseitszentriert argumentierenden Politikern und Juristen zurren die Fesseln der Scharia um Indonesiens Provinzen und Malaysias Staaten immer enger. Von Jacques Auvergne.

Seit der Jahrtausendwende haben indonesische Bürgerrechtler, darunter auch moderate Muslime, ein Verbot der FPI als der von Muhammad Rizieq Syihab gegründeten Islamic Defenders Front (Front Pembela Islam (1)) gefordert. Anlass dafür gäbe in der Tat es mehr als genug.

2006 demolierten Aktivisten der FPI das gerade neu errichtete Büro des 1953 in den USA gegründeten Erotikmagazins für Männer, des Playboy. Die erste Auflage des bereits „kultursensibel“ selbst zensierten, weniger sexualisierten Playboy Indonesia war noch nicht einmal erschienen. Inzwischen ist die Redaktion des Magazins umgezogen, die neue Adresse wird geheim gehalten (2).

2007 beschädigten verschiedene Islamisten, darunter auch Leute der Front Pembela Islam, indonesische Nachtclubs. Ganz nach dem Vorbild der afghanischen Taliban wurden Spirituosen ausgegossen (3).

2008 wurden demonstrierende pazifistische Multikulturelle und gemäßigt proislamische Kulturrelativisten durch die besonders gottesfürchtigen Männer der Islamischen Verteidigungsfront mit Bambusknüppeln angegriffen. Dabei wurden 34 Menschen verletzt, viele von ihnen mussten, teilweise mit Knochenbrüchen, ins Krankenhaus gebracht werden (4). Wenige Tage später reagierte der Staat mit der Verhaftung von 59 der militanten Islamverteidiger, darunter auch FPI-Führer Shihab. 1000 Polizeibeamte waren im Einsatz, die Islamisten verursachen für den Staat Indonesien also hohe Kosten und der vielleicht säkular denkende Polizist hat einen gefährlichen Arbeitsplatz (5).

2010 wollten die Islamisten ein illegales kommunistisches Parteizentrum in Ostjava zerstören, das es am Ort allerdings vielleicht gar nicht gab. So beschädigten FPI-Milizionäre gewissermaßen versehentlich das Büro einer kostenfreien Gesundheitsberatung (6). Kommunist möchte man in Ostjava wohl eher nicht sein. Im selben Jahr bedrohte die FPI die internationalen (französisch, japanisch, niederländisch) Gastgeber und Veranstalter einer schariarechtlich gesehen höchst anstößigen Kulturveranstaltung, des jährlichen schwulen Filmfestivals. Man würde, so die frommen Monopolisten des Männlichen, das Kino anzünden, wenn die Filmvorführungen nicht sofort gestoppt würden (7).

Wie gesagt, es gibt die Forderung nach dem Verbot der Organisation. Doch die FPI bekommt immer mehr Unterstützer. Einflussreiche Polizeikommandeure und Generäle sprechen sich nicht dafür, sondern dagegen aus, dass die Islamic Defenders Front verboten werden soll. Auch der möglicherweise in die Bali-Attentate verwickelte Nugroho Jayusman (8), Polizeichef für die Hauptstadt Jakarta, setzt sich für den Weiterbestand der militanten Prügelkolonnen ein.

Der fromme Milizgründer Syihab (anglisierte Schreibweise Shihab, sy wird wie das Englische sh ausgesprochen; vgl. syariah für Islamisches Recht, Scharia; syura für Ratsversammlung, Schura) hatte eine theologische Ausbildung an der KSU (King Saud University, http://ksu.edu.sa/) in Riad durchlaufen, um ein Islamstudium an der IIUM anzuschließen, der International Islamic University of Malaysia (http://www.iium.edu.my/). Shihab trägt „religiöse Kleidung“, das heißt, er hüllt sich und seine Mitstreiter in das Kampfzeichen der verweigerten kulturellen Moderne, der verweigerten Gleichberechtigung der Frau. Niemals ist er ohne seinen weißen Turban zu erblicken, typischerweise mit weißem Kittel und einem großen grünen Tuch oder Schal kombiniert (9).

Die am 17.08.1998 ausgerufene Islamic Defenders Front ist eine der einflussreichsten Pro-Scharia-Bewegungen Südostasiens, denen man manches nachsagen kann, eines sicherlich nicht, nämlich, dass sie den Islam falsch verstanden hätten.

Allah ist ein Gott, der nicht den Nachlässigen, sondern seinen Getreuen die Lizenz zum Knochenbrechen erteilt.

Nach der Ära der Diktatoren Sukarno († 1970) und Suharto († 2008) haben viele solcher neuartiger, organisatorisch an den 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbrüdern orientierte und theologisch sowie finanziell von Saudi-Arabien geprägte Gruppen in allen Teilen Indonesiens Zulauf erhalten.

Stellvertretend dafür ist die kleine Gerechtigkeitspartei (Justice Party (PK), Party Keadilan, eigentlich Partai Keadilan Sejahtera, PKS) zu nennen, die eine offen islamistische Agenda hat und sich als den indonesischen Ableger der Muslimbruderschaft betrachtet. Die PKS argumentiert antiisraelisch und propalästinensisch, gibt sich sozialaktivistisch und als Kämpfer gegen Korruption. Die PKS beteiligte sich 2005 intensiv im Aceh-Überschwemmungsgebiet.

Auf das unter Südostasiens Anhängern des Islamic Banking viel beschworenen Prinzip der universellen Interdependenz, Ukhuwah Islamiyah, beruft sich die gewaltige indonesische, vierzig Millionen Mitglieder zählende Strömung der Nahdlatul Ulama (NU). Zum weiblichen Heiratsalter hat die NU eine Fatwa verfasst.

Am 30.03.2010 berichtete DIE WELT, dass die gottesfürchtige und um familiäres Glück bemühte NU die Verheiratung kleiner Mädchen billigt (10). Selbst nicht geschlechtsreife Mädchen können, so wissen die sich schon mal dem Sufismus zurechnenden indonesischen Islamgelehrten der Nahdlatul, als Ehefrauen geheiratet werden, und der Koran hat nichts dagegen, mit diesen präpubertären weiblichen Kindern den Geschlechtsverkehr zu praktizieren. Islamrechtlich gesehen ist das völlig korrekt und beträgt das weibliche Heiratsalter neun Jahre (Mondjahre), doch was für Mufti Metscho (Cemali Meço, Komotiní, Griechenland) oder Pierre Vogel der von göttlicher Geradheit (istiqāma) gebahnte Way to Allah ist, ist für uns Säkulare Kindesmissbrauch.

Der weltweit vor allem unter Hanafiten einflussreiche Tahir-ul-Qadri, ein gebürtiger Pakistani (*1951), der als Zwölfjähriger in Medina das Schariastudium aufnahm und heute von Kanada aus arbeitet (http://www.minhaj.org/), preist das Prinzip der korantreuen Wechselseitigkeit („ukhuwa“, vgl. Ikhwan, Brüder, al-iḫwān al-muslimūn, Muslimbruderschaft) in seinen Unterweisungen, den Grundsatz der Brüderlichkeit (11).

Ukhuwah Islamiyah oder Forum Ukhuwah Islamiyah nennt sich ein kleineres indonesisches, sowohl Hizb-ut-Tahrir als auch den Muslimbrüdern (MB) geistig verwandtes Bündnis, das sich als „Bewegung für Tarbiyah und Dakwah“ versteht (at-tarbīya wa d-daʿa), für Erziehung und Mission, alles „erzieherische“ Handeln hat selbstverständlich die gottgegebenen Grenzen der Scharia zu berücksichtigen (12).

Als im Oktober 2010 in Cirebon der neu ernannte Polizeichef der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, kochte der muslimische gerechte Zorn über und ein Protestzug marschierte von der Attakwa Mosque (at-taqvā, Moschee der Gottesfurcht) zum Parlamentsgebäude, der Spitzenbeamte sei dem Volk unzumutbar. Grund der Empörung: Der Mann ist ein Christ. Die Protestler, unter ihnen höchste Geistliche, setzten sich aus Indonesiens Scharia-Lobby zusammen: Nahdlatul Ulama (NU), Majelis Mujahidin Indonesia (MMI), Front Pembela Islam (FPI) und Forum Ukhuwah Islamiyah (FUI) (13).

Tarbiyya ist ein von den Muslimbrüdern favorisiertes Prinzip, das die PKS erkennbar von der MB übernommen hat. Auch andere salafistische Gruppen in aller Welt leben diesen Pendelschlag zwischen Säuberung von allem Unislamischen und schariakonformem Drill: „Reinigen und Erziehen“ (purify – educate, at-taṣfīya wa t-tarbīya) (14).

Ob damit der in Südostasien seit Jahrhunderten verwurzelte Schafiismus lediglich aufgewacht ist, beginnt, zu seiner ureigenen, nämlich kalifatischen Form zurückzufinden und dabei, die kulturelle Moderne verhöhnend, zu Propaganda und Finanzabwicklung modernste Mittel einzusetzen? Oder sind es die zunehmend bzw. sogar ab Entstehung, ab 1945 proislamisch umgedeutete Staatsideologie der Pancasila und die nach 1975 mehr und mehr an die Dhimmitude erinnernde Politik von Suharto gewesen, die für die derzeitige, seit der Jahrtausendwende zu beobachtende heftige Islamisierung der Nation Ursache ist?

Wie auch immer. Man nenne die nicht schleichende, eher schon marschierende religiöse Revolte Indonesiens schafiitisch oder urgemeindlich (salafistisch), eine Salafisierung oder, islamjuristisch, Hanbalisierung könnten wir die gut ein Jahrhundert alte Bewegung der Restaurierung („Reform; Islamreformer“; al-Afġānī, Abduh, Riḍā) des gesamten sunnitischen Islam nennen, wird doch dem Gesellschaftsbild der ersten muslimischen Generationen nachgeeifert, den „Ahnen“, salaf, den „rechtschaffenen Altvorderen“, as-salafu ṣ-ṣāliḥ.

Innerhalb dieser Salafbewegung, anglisiert Salafiyya, entwickelte sich das bedeutsame Netzwerk der Muslimbrüder, das einerseits im gesamten Mittelmeerraum, im Sudan (Chef-Muslimbruder Ḥasan at-Turābī, Jurastudien in Khartoum 1951, London 1955, Paris 1959) und in Europa (Said Ramadan, Vater von Tariq Ramadan) die Deutungshoheit zum Islam beansprucht und seit den Tagen eines Sayyid Qutb oder eben Said Ramadan auch längst innehat, und zu denen andererseits zu sagen ist, nicht zuletzt mit Blick auf Yusuf al-Qaradawi, Tariq Ramadan oder Pierre Vogel, dass ihre prominenten Vertreter den Islam richtig lesen.

Der durch Sayyid Qutb perfektionierten Doppelmethode der Muslimbrüder, ein eher verheimlichtes Gefüge paramilitärischer bis terroristisch aktiver Zellen mit einer medientauglichen, sozialaktivistisch und bildungsbeflissen daherkommenden Massenbewegung zu verflechten, wird auch in Indonesien nachgeeifert (15).

Der Kult um die rechtschaffenen Salaf, der „Salafismus“, ob er in der Bundesrepublik Deutschland als missionarische Jugendbewegung (EZP, DWR) auftritt oder als im Aufbau befindliche parallele Administration (IGD, ZMD), ist keine Sekte, sondern der unverfälschte Islam (eigentlich, letztlich) hanbalitischer Rechtsschule, was wiederum, immerhin mit Hanbal (780-855) persönlich, bedeutet: Gar keiner Rechtsschule. Schließlich gehörten die Ṣaḥāba (Gefährten) des vollkommenen Wesens Mohammed auch keiner maḏhab an, keiner Rechtsschule, und war Hanbal selbst der letzte Rechtgeleitete.

Hanbals Todesjahr markiert also für engagierte muslimische Heilssucher das Ende der sittlich makellosen Epoche der „Ahnen“. Seit dem Jahr 855 ist Tugend selten und Politik fragwürdig geworden und hat der Teufel ein leichtes Spiel. Ohne Massenherstellung und fiebrige Bewerbung des Schleiers (arabisch Hidschab, urdu und dari Parda, malaiisch Tudung), verkürzt genannt und genäht Kopftuch, funktioniert die Reislamisierung allerdings nicht, weil die Frau aus Allahs Perspektive anders nackt ist als der Mann. Die Frau ist nackter, sie hat weniger Mündigkeit und Tugend, weniger Religion.

Salafkult ist das Zentrum, alles andere ist sunnitische Peripherie oder gar Schia. Salafismus ist legitime Religion und menschlich bestmöglicher Versuch der Rettung vor dem Höllenfeuer, Salafismusverweigerer sind Muslime minderen Wertes, wenn sie überhaupt Muslime sind.

Für das koranbasiert-theologisch (juristisch) von asch-Schafi’i (aš-Šāfiʿī, 767-820 n. Chr.) geprägte Indonesien bedeutet religiöse Rückbesinnung dreierlei:

Scharialobby (Moralhebung mit Gewaltlizenz nach Maßgabe der ḥisba), Desäkularisierung (Kalifatsbewegung) und eben Salafisierung. Die letztgenannte Dimension ist für Südostasien die Transzendierung der maḏhab der Schafiiten in Richtung der islamrevolutionär und anglisiert so genannten Salafi Minhaj.

Den Begriff Minhadsch (minhāǧ: Der einfache, klare Weg) oder, nahezu synonym, Manhadsch (manhāǧu l-Islām: Der einfache, klare Weg und die Sunna; Der Dīn des Islām und seine Methode (16)) bedeutet theologischer Standpunkt. Auch Pierre Vogel bezieht sich auf den Begriff (17).

Den Terminus Minhadsch greift die internationale Minhaj-ul-Quran-Bewegung programmatisch auf, die sich um den ehemaligen Schariarichter am pakistanischen FSC, Federal Shariat Court schart, Scheich Tahir-ul-Qadri. Der Gelehrte lässt sich als Šaiḫu l-Islām (anglisiert Shaykh-ul-Islam, türk. Şeyh-ül İslâm) verehren, was für Deutschland mit seinen zahlreichen muslimischen Türkeistämmigen durchaus noch wichtig werden könnte. Wie die Mehrheit der türkischen Muslime ist Pakistan dem hanafitischen Fiqh pflichtig, weshalb sich Necmettin Erbakan von Pakistans Islamaktivisten wie Maududi (Sägefisch 152 Ḫuṭabāt. Grundlagen des Islam) und Hamidullah (Sägefisch 167 Erbakans Lehrer) besonders bereitwillig motivieren ließ. Auch ist das leuchtende Kalifat erst vor 87 Jahren und zwei Monaten von gotteslästerlicher Hand und im türkischen Istanbul ausgeschaltet worden, wie die in Deutschland seit dem 10.01.2003 verbotene, aber weltweit und auch in Indonesien sehr aktive Hizb-ut-Tahrir bedauert (18).

Das Salaf-orientierte Gesellschaftsmodell und Rechtsverständnis des vom pakistanischen Lahore aus global tätigen Theologen erklärt man uns beim englischen Wikipedia zur Stunde so:

„Sofern beziehungsweise sobald Muslime in einem Gebiet die Mehrheit stellen, wünscht sich Tahir-ul-Qadri eine koranbasierte Islamische Gesellschaftsordnung, welche Freiheit, Wohlstand und Frauenrechte sowie die Rechte für die Nichtmuslime optimal gewährleisten würde. Religionspolitisch wegweisend bleibe die Verfassung von Medina, Referenzmodell und Nukleus für die Umma (muslimische Weltgemeinde). Über keine von Menschen gemachte Verfassung könne behauptet werden, dass sie der von Gott (Allah) geschaffenen Verfassung überlegen sei. Der einstige Richter am pakistanischen Schariagericht (FSC) glaubt an die sittliche und politische Überlegenheit des Islamischen Gesetzes, das Koran und Sunna jedem Staat anbieten. Islam sei eine auf politische Aktivität und gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen zielende Weltanschauung und Lebensweise. Tahir-ul-Qadri glaube fest an Demokratie und Menschenrechte, und betont, dass der letzte Rahmen aller Rechte, also auch der Menschenrechte, durch den Islam (Koran und Sunna; Scharia) vorgegeben und gewährleistet ist (19)“.

Am FSC arbeitete von 1980-1982 der unter Zia ul-Haq für die Implementierung der Schariagesetze zu Hudud und Qisas zuständige sunnitische Ulama und hanafitische Mufti Taqi Usmani. Pakistan wurde mit dem 23.03.1956 zur weltweit ersten Islamischen Republik. General Zia-ul-Haq putschte am 05.07.1977 und rief das Kriegsrecht aus, um eine Islamische Gesellschaftsordnung (niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm) aufzubauen.

1979, im Jahr der iranischen Islamischen Revolution, wurden alle Parteien Pakistans verboten und erließ Schariakenner Zia ein Gesetz, das für schwere Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe fordert. Vergewaltigung einer Frau (anglisiertes Urdu zina-bil-jabr), Ehebruch (zina, arab. zinā, Koran 24:2) und Verleumdung, Ehebruch begangen zu haben (Urdu u. arab. qazf vgl. Koran 24:4), ist nach Maßgabe Mohammeds den ḥudūd-Vergehen zuzurechnen (Sg. ḥadd, wörtlich Grenze), dem Tatbestand der Grenzverletzung der Autorität Allahs, und folglich sehr schwer zu bestrafen. Bei Ehebruch ist nach dem von einer legendären hungrigen Ziege vernichteten Steinigungsvers (āyatu r-raǧm) aus Koransure 33 die etwa im heutigen Iran gar nicht legendäre Steinigung möglich. Jemanden des Ehebruchs zu verleumden, zeitigt nach Allahs Befehl, nach dem Koran, unabdingbare achtzig Peitschenhiebe (20).

Mufti Taqi (* 1943) ist der Sohn von Maulana Shafi’, jenem Muhammad Shafi’ Usmani (1896-1976), der als pakistanischer mufti-e-‘azam (Großmufti) der Glaubensströmung der Deobandi Begründer der Darul ‘Uloom Karachi war. Der Bruder von Taqi Usmani, Muhammad Rafi Usmani (21), trägt als Präsident der Darul ‘Uloom Karachi heute den Titel Mufti ‘Azam Pakistan, Großmufti von Pakistan. Die Deobandi sind in Nordamerika und vor allem in Großbritannien, wo sie jede zweite Moschee kontrollieren, sehr mächtig (22).

Als im November und Dezember 2006 Frauenrechte im pakistanischen Recht festgeschrieben werden sollten, ergriff Pakistans Gesetzeskundige der heilige Zorn: Ein Protestschreiben wurde aufgesetzt, das jeden, der es wagen sollte, die Gesetzesinitiative zu unterstützen, als Verräter an Religion und Nation bezeichnet. Die erhabensten Schariakenner des Landes der Reinen, so Pākistān wörtlich, signierten. Taqi Usmani fehlte nicht (23).

Solange die deutschtürkischen Moscheen nebst den dazugehörigen Imamausbildungen, die bedauerlicherweise sehr bald an deutschen Universitäten angesiedelt sein werden, die Scharia nicht hörbar und glaubhaft verwerfen, werden sie als zwar kemalistisch irritierte Muslime, letztlich aber als gute Hanafiten dem Lehrer Tahir-ul-Qadri oder dem Lehrplan der Darul ‘Uloom nicht widersprechen (können) und Indo-Pakistans „moderne“ (revolutionäre) politische Religiöse wie Iqbal, Jinnah und Maududi nicht als islamunkundig bezeichnen.

Auch in Südostasien strebt jeder Angehörige der Islamischen Bewegung in der nach Maßgabe des Korans (5:2) dringend gebotenen Tugendausübung und Gottesfurcht (al birr wa t-taqvā (24)) in Richtung Paradies, was wiederum, alles andere als zufällig, bedeutet: In Richtung Urislam oder Urgemeinde. Urgemeindlich war nur der erleuchtete Medinastaat (622-855 n. Chr.). Die tätig zu lebende Sehnsucht nach der Urgemeinde ist kein, in Deutschland überfordert oder kalkuliert proislamisch so genannter, „politischer Islam“ oder „Islamismus“, sondern von Säkularität (Wissenschaftsfähigkeit) ungetrübtes Allahbewusstsein. Für eine womöglich ja gewünschte freiheitliche Demokratie auf europäischem Boden geht es daher keineswegs darum, antimuslimisch zu sein oder nicht antimuslimisch zu sein, sondern um das beibehaltene einheitliche Recht, das auf Herabsetzung der Nichtmuslime selbst im Personenstandsrecht bzw. Familienrecht ebenso verzichtet wie auf Seelenrettung und Herabsetzung der Frau.

Die Scharia (Syariah) ist mit der AEMR nicht in Einklang zu bringen, weshalb Deutschland „den Islam“ eben nicht pauschal integrieren kann, auch nicht personenstandsrechtlich oder familienrechtlich, sofern es keinen Staatsstreich betreiben möchte. Wer der AEMR verhaftet bleibt, hat, sobald die religiös begründete Rechtsspaltung näher rückt, nach GG Art. 20 Abs. 4 das Recht zum Widerstand, denn barbarische Standards wie die legale islamische Verheiratung kleiner Mädchen Griechenlands oder die britische Schariaanwendung zu Streitschlichtung, Scheidungssituationen und Erbangelegenheiten von Muslim Arbitration Tribunal (25) beziehungsweise Islamic Sharia Council (26) darf es im Geltungsbereich des Grundgesetzes nicht geben und wären in der BRD ein Putsch. Auch ein europäischer Staatenbund mit schariarechtlich toleranten Landstrichen ist sicher nicht im Sinne von Carlo Schmid oder Hannah Arendt.

Scharia ist die Quelle des Lebendigen, Allahs dem menschlichen Verstand enthobenes brutales Bestimmen. Fiqh ist ihr sichtbar werdendes Kondensat, der spürbare Niederschlag der Scharia und ihre Erweiterung ins annähernd Verständliche hinein. Die Scharia ist die unsichtbare, normgebende Islamtheorie, der Fiqh die elitäre (juristische) Islampraxis. Das Islamische Recht bleibt sekündlich mit dem Bereich des Unsichtbaren verwoben, möglicherweise schafft der Akt des Rechtsprechens die Allah unterworfene Welt ein wenig mit, die gerettete Zivilisation sicherlich. Schariatisch zu urteilen, hält die bösen Geister von der heimtückischen Arbeit ab, im Voodoo wäre das der Aspekt der weißen Magie.

Kulturelle Moderne sieht anders aus und ist von einer Justiz gekennzeichnet, die darauf verzichtet, meine Seele vor der ewigen Verdammnis zu retten. Europa hat diese Justiz erst vor drei oder vier Jahrhunderten errungen, mit Arbitration Tribunal und Sharia Council fällt es, in einer Ungleichbehandlung und Fundamentalismus integrierenden „Toleranz“, aus der Neuzeit wieder heraus. Die wesensgemäß übergriffige Scharia wird sich dabei nicht auf das Familienrecht beschränken lassen.

Denn die Scharia zu teilen, hieße aus Sicht eines in der Wolle gefärbten Gläubigen: Allahgott zu halbieren. Das Komplettangebot an Islampraxis jedoch ist grundgesetzwidrig. Einen anderen organisierbaren Islam, einen Islam ohne Scharia und Fiqh gibt es noch nicht, weshalb die Deutsche Islam-Konferenz ihre Arbeit einstellen muss.

Urheber der unbegreiflichen Scharia ist Weltbeherrscher Allah, der schließlich jede Urheberschaft für das Unsichtbare (ġaib) und Sichtbare des Weltalls innehat. Dem perfekten Wesen, Mohammed, war vollkommener Einblick in den Ġaib gewährt. Die heutigen islamischen Gelehrten (ʿulamāʾ, Sg. ʿālim) betreiben die Wissenschaft von der Welt des Unsichtbaren, den ʿIlmu l-Ġaib (ilm-e-ghaib), demnächst in Deutschlands Hörsälen, und vielleicht möchten katholische angehende Kleriker mit Hochschulseminaren zum praktizierten Exorzismus gegenrüsten.

Der zwar im (für Atheisten imaginierten) Jenseits zentrierte, aber von Menschen gemachte Fiqh klärt deine Pflichten gegenüber Allahgott und gegenüber den Mitmenschen irdisch rechtsverbindlich, und, in der wahren Welt, im Jenseits, deine Seele vielleicht rettend. Die x- und y-Achse des Koordinatensystems namens Islam weist vertikal zu Gott und horizontal zu den Menschen: Fiqhu l-ʿibādāt, Fiqhu l-muʿāmalāt (27)!

ʿIbāda, Pflicht gegenüber Gott, gehört zu ʿubudīya (ubudiyyah (28)), Gottesknechtschaft (vgl. ʿAbd, Diener, Knecht, Sklave, und Abdallah, Diener Gottes). Muʿāmalāt sind deine Pflichten gegenüber den Mitmuslimen, wozu für die Frau gehört, den Schleier (ḥiǧāb, parda) zu tragen.

Indonesien. Imam Jazuli Juwaini ist der festen Meinung, dass Allah irgendeinen nordamerikanischen Pastor und Koranschänder innerhalb von wenigen Tagen mit dem Tod bestraft hat. Ob im 14.300-Seelen-Ort Springfield (70 % der Bürger sind weiß, 25 % der Bürger sind afro-amerikanisch und 6 % lateinamerikanischer Abkunft) denn überhaupt ein Pastor verstorben ist, bleibt dem durchschnittlichen Indonesier einstweilen unüberprüfbar, doch dankt Jazuli Juwaini seiner Gottheit lauthals dafür, den Frevler getötet zu haben (29).

Zivilisatorisch bewegt sich der Geistliche auf dem Niveau aufatmender Danksagung an den Kriegsgott für den getöteten Feind. Ist derlei Spiritualität des Dschihad bald im deutschen Schulfach Islamischer Religionsunterricht (IRU) integriert?

Zwischen 1999 und 2004 gab es nur eine indonesische politische Partei, die einen signifikanten Stimmenzuwachs verzeichnen konnte, die Gerechtigkeits- und Wohlfahrtspartei (PKS, Partai Keadilan Sejahtera (30)). Der genannte Imam, Jazuli Juwaini, arbeitet als Politiker für eben diese Partei.

Die PKS sieht sich als Daʿwa-Bewegung (dakwah movement), das heißt, sie ist eine schariabasierte und missionarische Partei. Anders und doch ähnlich sind in Deutschland EZP und DWR Daʿwa-Bewegungen. Die PKS steht der Muslimbruderschaft nahe (31). In den Provinzen gewann sie 2009 acht bis elf Prozent der Stimmen, in Jakarta allerdings 17,8 Prozent (32).

Der US-Amerikaner, NIMBY, Gernegroß und Bibelpolitiker der Fundamentalistensekte Disciples of Christ (Bob Old: „Wenn die ihre Religion haben wollen, sollen sie sie anderswo haben“ (33)) hat das heilige Buch der Muslime tatsächlich verbrannt. Das ist sehr geschmacklos und erinnert an das inquisitorische Autodafé oder an die Bücherverbrennung 1933 in Deutschland. Imam Jazuli Juwaini aber ist dafür zu kritisieren, den Vorfall zu nutzen, um der Scharia an die politische Macht zu verhelfen, also um die Frau juristisch herabzusetzen, Sittenwächter mit Gewaltlizenz auszustatten und Indonesien religiös zu faschisieren. Zwar ist die Annahme, dass eine Gottheit von himmlischer Warte aus einen Sünder tötet, reichlich altertümlich, doch beschert sie der PKS oder Prosperous Justice Party zahlreiche Wahlstimmen, und das wiederum sorgt dafür, dass auch gegnerische Parlamentarier Indonesiens proschariatische Gesetzesinitiativen befördern.

So verläuft die Arbeitsteilung aus Radikalen und halbwegs Radikalen weltweit. Muslimintern: Der Dschihadist hat beim Feilschen zu hoch angesetzt, wir verlangen von der indonesischen Provinzverwaltung nur halb so viel Schariagesetz. Den Nichtmuslimen gegenüber, Deutschland: Ihr wollt doch keine Wahhabiten? Also nehmt uns, den ZMD.

Ein reales Beispiel, Tagungsthema Islam und Demokratie.

Der Vortragende am Projektor meint über ein Foto, das einen rotbärtigen Kölner Missionar zeigt, eher leise: „Wollt ihr den?“, dann, noch leiser murmelnd: „Diesen schrägen Vogel?“ Der Redner drückt auf einen Knopf und das nächstes Dia füllt die Wand aus, einen jungen, sympathisch aussehenden Imam abbildend, der auf einem sauberen Teppich vor einer überirdisch blauen Bruchglaswand steht. Das nach Islamerklärung dürstende Seminar bekommt den Ausweg angeboten, Referent Rauf Ceylan, laut, optimistisch: „Penzberg ist eine sehr moderne Gemeinde.“

Dem Islam als dem verstaatlichten Beschämen und Tochtertauschen geht es um Körperpolitik und Frauenverwaltung. Gewiss sieht Allahgott alles, doch dem Menschen sichtbar werdende nackte Haut, weibliche deutlich mehr als männliche, gefährdet die Tugend auf Erden und die Seele im Jenseits. Wir müssen die Frau bewahren, es muss etwas geschehen: Indonesien braucht auf den verhüllten oder unverhüllten Leib geschriebene Gesetze.

Am 30.08.2008 wurde, nach etwa zehn Jahren Vorlauf und mehrfacher Zurückweisung, das Antipornografische Gesetz (Rancangan Undang-Undang Antipornografi dan Pornoaksi, RUU APP) verabschiedet (34). Noch im Parlamentsgebäude sollen begeisterte Islamisten „Allah sei Dank!“ geschrieen haben, während Habib Rizieq Shihab (Syihab), der Führer der Islamic Defenders Front, einer religiösen Prügelkolonne oder islamischen Moralmiliz, gerade eine achtzehnmonatige Haftstrafe antreten musste (35).

Dass sich das Anti-Pornographie-Gesetz gefährdend auf die hinduistisch-balinesische Kunst der recht nackte Figuren beinhaltenden Tempelfresken auswirken kann, ist für jeden Weltbürger ebenso offensichtlich, wie der sicherlich ansteigende, nicht minder kulturrassistische, ganz im Sinne der Körperideologie der Scharia ausgeübte Druck auf die seit Jahrtausenden eher kleidungslos lebenden Ureinwohner der Papua (36).

Die Provinz Aceh betreffend, integrierte sich die militante FPI ungeniert in den staatlichen, als BRR (Badan Rehabilitasi dan Rekonstruksi) bekannt gewordenen Verbund der rund hundert Aufbauhelferorganisationen nach der Tsunamikatastrophe vom 26.12.2004 (37). Konvertit Yusuf Islam, besser bekannt al Cat Stevens (38), machte sich bald ebenso ins Flutgebiet auf wie Ahmad von Denffer (39). Auch Gruppen aus dem Umfeld der Terrorbewegung al-Qaida haben in der Folgezeit nicht ohne Erfolg versucht, Banda Aceh als den Nordwesten Sumatras technisch in der Neuzeit und geistig-seelisch sowie gesellschaftlich im frühen Mittelalter zu verankern.

Der seit spätestens Februar 2010 ganz offen in Aceh auftretenden Qaida gelang es, Aktivisten der Organisationen Darul Islam (DI), Jamaah Ansharut Tauhid (JAT), Jemaah Islamiyah (JI) und Mujahidin KOMPAK in ihr Netzwerk zu „integrieren“ (40).

Ganz in der Weise echter islamischer Naturbetrachtung erklärte Yusuf al-Qaradawi die Opfer der Überschwemmung zu Empfängern der gerechten Strafe Allahs für die von ihren Staaten ausgehende Abartigkeit und Verderbnis (41).

Indonesiens Dschihadismus hat eine sechzigjährige Geschichte. Die über ihre Vorgängerbünde Hizbullah und Sabilillah bereits auf das Jahr 1942 zurückgehende indonesische Bewegung Darul Islam (DI), proklamiert wurde sie am 07.08.1949, wollte, wenig überraschend, einen Islamischen Staat aufbauen. Die am Gründungstag gleich mit ausgerufene Negara Islam Indonesia („Imamat von Indonesien“, Kalifat) lehnt jede weltliche Gesetzgebung ab, Allah ist der oberste Souverän. Das ist reine islamische Religion, Deutschlands Salafisten wollen nichts anderes.

Spiritueller Führer der DI war der als Sufi, als islamischer Mystiker gehandelte Sekarmadji Maridjan Kartosuwirjo (1905-1962). Ab 1949 und bis zu seinem Tod probte Kartosuwirjo den Dschihad gegen die Regierung und baute in einem Drittel von Westjava Milizen auf. Mehrere Rebellengruppen aus Süd-Sulawesi und Aceh (!) band er in seine Idee vom Imamat ein, Raubzüge bis in das Umland von Jakarta wurden durchgeführt. „Imam“ (hier also: Staatsführer) der Negara Islam Indonesia war Kartosuwirjo praktischerweise selbst. Am 05.09.1962 wurde der Separatist hingerichtet (42).

Wenige Anhänger und offensichtlich unbekannte Organisatoren hat eine erneuerte oder auch originäre NII-Bewegung (NII für Negara Islam Indonesia) noch im Jahre 2007, in Gebetskreisen und Hochschulmoscheen werde für die Idee der NII geworben, man sammle Spenden (43).

„Reformislam“ ist bekanntlich die Verweigerung der Weltbürgerlichkeit und Wissenschaftlichkeit. Da der Islam für immer zu zerbrechen drohte, waren Hanbal († 855) und al-Ghazali († 1111) echte islamische Rück-Former. Vor rund einem Jahrhundert wirkte der kalifatsbewegten Prophetennachkomme und Ibn-Taymiyya-Verehrer Rashid Rida als wichtiger Islamreformer (als Salafist). Heutzutage werden reformislamische Denker als Islamdemokraten (Thomas Bauer über Tariq al-Bishri) oder Liberale Muslime (alle Welt über Mouhanad Khorchide, Lamya Kaddor über sich selbst) bezeichnet, ohne dass ihnen abverlangt wird, die Scharia abzulegen und sich vorbehaltlos zur AEMR zu bekennen.

Liberalmuslima Kaddor liegt mit ihrem die Demokratie gefährdenden „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ aus dem dynamisch kulturrassistischen und brutalisierten Blickwinkel von Koran und Sunna noch nicht einmal falsch. Nicht Kreativität oder Geist entwickeln sich im schariatreuen Islam ansteigend, sondern Brutalität und Sexualisierung.

Malaysia. „Reformislam“ Südostasiens ist der heutzutage ein veritables Ministerium betreibende, am 24.12.1915 gegründete Islamische Madschlis Kelantan (Majlis Agama Islam dan Adat Istiadat Melayu Kelantan, MAIK (44)). Dem religiösen Elan des MAIK dürfte es mit zu verdanken sein, dass es in Kelantan inzwischen gesetzliche Vorgabe ist, dass der Vater seine jungfräuliche Tochter in die erste Ehe zwingen kann. Der Wali mudschbir ist kein „Islamismus“, sondern die von Hans-Gert Pöttering (23.05.2008) und Horst Köhler (12.05.2010) verteidigte und beworbene „im Kern friedliche Religion“ des Islam.

Der auf Kelantan beschränkte MAIK und Kollegen bekennen sich zu einem Ziel, einer Methode und einem Anspruch. Wie das malaysische Ministerium für die Schariagerichte kundtut:

»Ziel

Einführung des Islamischen Rechts in der Verwaltung. Durchsetzung der Schariagerichtshöfe als landesweiter Standard.

Vorgehensweise

Die Staaten Malaysias sollen die immer dichtere Verknüpfung zwischen bestmöglich denkbarem Fiqh und gelebter islamischer Gerichtspraxis als erstrebenswertes Ziel erkennen und dieser Integration Rechnung tragen.

Um allen islamischen Funktionsträgern eine wissenschaftlich hochwertige Arbeitsweise zu ermöglichen, ist ein verbindliches System schariakonformer Gesetzesbildung und Gerichtspraxis anzustreben.

Forschungsaufträge zu Gesetzgebung und Justizapparat sind auf den Weg zu bringen, die mit der Entwicklung der praktizierten Scharia harmonieren.

Gewährleistung, Qualitätsstandard

Das verbindliche System schariakonformer Gesetzesbildung und Gerichtspraxis wird allen islamischen Funktionsträgern in Staat und Öffentlichkeit das Arbeiten nach wissenschaftlichen Standards gewährleisten. Permanente wissenschaftliche Auswertung von Forschungen soll diese Praxis begleiten (45)«

Soweit das dem Justizministerium unterstehende Department Of Syariah Judiciary Malaysia.

Bosniens den Muslimbrüdern (ECFR) verbundene Großmufti dürfte in Sarajevo etwas Ähnliches aufbauen wollen wie die Islamjuristen aus dem 70.000 Einwohner zählenden Putrajaya.

Die erst 1995 gegründete Planstadt ist nach dem ehrfurchtsvoll als Tunku, Fürst, verehrten Abdul Rahman Putra (1903-1990) benannt, wobei putra im Indonesischen Sohn bedeutet (vgl. puteri, Tochter). Das -jaya im Namen Putrajaya bedeutet Erfolg oder Vollendung, und wir dürfen annehmen, dass hier nichts zu Ende gebracht werden soll, was Koran und Sunna zuwiderläuft. Konsequent enthält die Stadt (http://www.ppj.gov.my/) unmittelbar neben dem gewaltigen Palast des Premierministers eine Moschee, die 15.000 Betenden Platz bietet und deren Minarett 116 Meter hoch aufragt. Abdul Rahman, erster Premierminister nach der Unabhängigkeit (1957), war vierzehnter Sohn und zwanzigstes Kind des Sultans von Kedah.

Ob Kedah, die Heimat von Rahman Putra, ja vielleicht ein Modell für das ist, was in der Beamtensiedlung namens „Putra-Perfektion“ verwirklicht werden soll? In Kedah, an der Grenze zu Thailand gelegen, leben knapp 1,8 Millionen Menschen.

Von Europa nahezu unbemerkt, sind im März des Jahres 2008 im nordwestmalaysischen Staat Kedah die Schariafreunde der Islamischen Partei Malaysias (PAS) nach einem einwandfreien Wahlsieg an die Macht gekommen. Die PAS will die islamische Lebensweise und Gesellschaft durchsetzen und hat weiblichen Staatsbediensteten sogleich verboten, Lippenstift oder Stöckelschuhe zu tragen. Auch ein Konzert für Rockmusik und Reggae ist, nur vier Monate nach dem Wahlsieg, untersagt worden, da die gottesfürchtigen Politiker der PAS fürchten, dass die Jugend durch ekstatische Musik zur Unmoral verführt wird.

Spiritueller Führer der PAS ist der ʿUlamā Nik Abdul Aziz, der sich als Mursyidul Am anreden lässt. Al-muršid al-ʿāmm (zu: ʿāmm, generell; öffentlich; Gegenteil: ḫāṣṣ, spezifisch, speziell; privat) heißt Erster Führer oder Oberster Führer. Auch in dieser Wortwahl folgt die Parti Islam Se-Malaysia ihrem Vorbild, der Muslimbruderschaft, die ihren amtierenden Obersten Führer, der erste war Ḥasan al-Bannā, Muršidu l-ʿĀmm nennt, malaiisch eben mursyidul am (46).

Bereits vor dem Wahltag für Kedah des Jahres 2004 forderte die PAS, dass alle muslimischen Frauen den Tudung, das schulterbedeckende Kopftuch tragen müssen und dass die Kleidung weit geschnitten sein muss, um ihre Körperform für den Betrachter zu verbergen. Allen nichtmuslimischen Frauen soll untersagen sein, Minirock, Oberteile mit tiefem Ausschnitt oder hautenge Kleidung zu tragen. Eine über menschliche Instinkte nachdenkende Parteifunktionärin erläutert uns, dass körperbetonte oder zu knappe Kleidung jeden Mann zur Vergewaltigung herausfordert und jeden Vater zum Inzest (47).

Solange südostasiatische Ministerien und Hochschulen offiziell reden, ist mit Scharia (vorerst) das Personenstandsrecht bzw. Familienrecht gemeint. Die erwähnte PAS (Pan-Malaysian Islamic Party, Parti Islam Se-Malaysia) versteht unter Scharia allerdings das ganze islamische Recht, also auch die Körperstrafen im Fall von ḥudūd (Einzahl „Hadd“) und das islamische Talionsrecht (qiṣāṣ, „qisas“).

Der seit 2002 amtierende PAS-Präsident Abdul Hadi, mit Patronym Abdul Hadi Awang, bekundete im März 2001 anlässlich der Zerstörung der Buddhastatuen von Bamyan seine Sympathien für die afghanischen Taliban. Hadi studierte ab 1969 vier Jahre lang den Islam an der Islamischen Universität (IU) zu Medina und lernte bis 1977 an der Kairoer al-Azhar. An der 1961 vom saudischen Königshaus gegründeten IU kann man sich in die Fakultäten Scharia, Koran, Da’wa und Usul al-Din, Hadith und Arabisch einschreiben.

Auch im 1,1 Millionen Einwohner umfassenden Staat Terengganu bestimmt die Panislamische Partei die Politik. Obwohl es der PAS nicht gelungen ist, im Kassenbereich aller Supermärkte Männer und Frauen zu trennen und an den Stränden Bikinis zu verbieten, ist es bereits seit 2003 nicht mehr möglich, sich als Tourist Sehenswürdigkeiten durch einen Fremdenführer zeigen zu lassen, der dem anderen Geschlecht angehört. Wenn eine gemischtgeschlechtliche Reisegruppe oder eine Familie eine geführte Exkursion unternehmen will, wird die Gruppe oder Familie eben aufgeteilt und die Männer und Jungen besichtigen getrennt von den Frauen und Mädchen.

Die auf Keuschheit und Seelenrettung bedachte PAS bekennt sich gegen die kulturelle Moderne, die sie als unspirituell diffamiert und die sie, ebenso wie Schariafreund Werner Höbsch es vorzieht („Ich als Westler werde wohl sagen müssen, dass mein Begriff von den Menschenrechten universell ist“ (48)), den „Westen“ nennt. Auch ein andernorts antisemitisch aufgefallener Islamrevolutionär, Abdul Rahman Abdul Talib, kämpft für Scham und Sitte am Badestrand, für den Schleier und gegen den Bikini:

„Wir alle wissen, dass die Sexuelle Revolution des Westens ein Nebenprodukt ihres gottlosen, materialistischen und säkularen Way of Life ist, den die Menschheit als die MODERNE zur Genüge kennt. Und so, wie die Werte des Westens sich von den Werten des Traditionellen und Spirituellen hin zu denjenigen der Säkularität und des Materialismus wandeln, beginnt sich auch die Art der Bekleidung zu verändern, vor allem im Bereich der Strand- und Badebekleidung (…) Ist das die Art von Fortschritt, die wir in unserem Land haben wollen? Eigentlich ist es unnötig, auf die gesellschaftlichen Krankheiten hinzuweisen, die mit der westlichen sexuellen Revolution einhergehen, namentlich AIDS, hohe Scheidungsraten, allein erziehende Mütter, Vergewaltigungen, Inzest, Pornographie, und, vielleicht am betrüblichsten, die Zerstörung der Institution der Familie (49).“

Am Badestrand von Terengganu empörte sich 2002 eine schariarechtlich korrekt verschleierte Zwanzigjährige über Touristinnen, die oben ohne (immer diese Schwedinnen) oder im Bikini (Norwegen, USA) Wind und Wasser genießen. Manche Frauen aus Malaysia, die aus Furcht schweigenden hören wir nicht, wollen die islamische Kleidung. Pierre Vogel hätte seine Freude an dieser sittenpolitisch aktiven Muslima, die klarstellt: „Es schmerzt mich, die vielen weiblichen Badegäste in ihren Bikinis zu sehen, denn nach unserer Religion können wir so etwas nicht tolerieren. Wir sind besorgt, denn wir wollen nicht, dass die fremden Sitten unsere Ortsansässigen beeinflussen.” Ein 30jähriger Türke, ebenfalls die paradiesisch schöne Küste genießend, hat mit Bikinis keine Probleme und will den gemischtgeschlechtlich genutzten Badestrand erhalten wissen (50).

An den ersten Ecken seiner türkischen Heimat hätte der letztgenannte Malaysiafreund je nach Länge und Enge seiner Badehose allerdings erheblich „spürbare“ Probleme bekommen können, denn die Salafisten sind global im Aufwind und missionieren bei Bedarf mit Prügel. Die ewige Scharia fordert, dass selbst Männer sich spezifisch bedecken, Bauchnabel und Oberschenkel müssen verschleiert sein. Maskuline Badehosen haben nach Allahs Befehl also ungefähr so lang zu sein wie eine Kniebundhose aus Tirol und dabei keinesfalls hauteng.

Im Juni 2008 erblickte eine Gruppe frommer Türken die Sportler einer studentischen Rudermannschaft, die aus Allahs strenger Sicht allzu kurze Hosen trugen. Als Kalif muss der Mensch die Anordnungen von Koran und Sunna hier und jetzt umsetzen, denn Glauben heißt Gehorchen. Gottlos heißt auf türkisch allahsız, kurze Hosen sind die Shorts, şort. Mehrere Ruderer mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden, die schlagenden Tugendwächter schrieen: „Burada şortla gezemezsiniz Allahsızlar, ihr könnt hier nicht mit kurzen Hosen rumlaufen, ihr Gottlosen (51).“

Jungen oder Männer als Opfer des „Islamismus“, richtiger: des Islam zu erkennen, ist Europas Nichtmuslimen von einer aus misogyner und homophober Komplizenschaft strukturierten Schale der Unbesprechbarkeit allseitig umgeben. Eine ebenso unsichtbare wie schier stahlharte Hülle, die wir als Pädagogen oder Jugendarbeiter knacken sollten, um den Parteigängern der Scharia die Deutungshoheit zu Junge und Mann nicht zu überlassen. Anders als der Wikipediaeintrag Mädchen beschränkt sich, was uns alarmieren sollte, der Wiki Junge derzeit auf Etymologisches: Wenn die deutsche Öffentlichkeit aber nicht mehr weiß, was Junge ist, werden die Islamisten es ihr sehr bald sagen.

Yusuf al-Qaradawi, der die vom männlichen Muslim an seiner Ehefrau durchgeführten Schläge für [weder] „verpflichtend noch wünschenswert“ hält ([neither] „obligatory nor desirable“ (52)), diese Schläge also theologisch (Koran 4:34) billigt, macht sehr deutlich, dass der Nichtmuslim oder säkulare Muslim für ihn ein Nichtmann ist. Der Doktor, Theologe und, 2005, Ehrengast des roten Londoner Bürgermeisters Ken Livingstone hält Homosexualität für ein todeswürdiges Verbrechen, eine Perversion, Zerstörung aller Sitten, Verderbtheit und Verirrung (“perverted act, a corruption, a shameless depravity and an aberration”). Der langjährige Aktivist der Muslimbruderschaft Scheich Yusuf ist bis heute der unangefochtene spirituelle Führer der Muslimbrüder (53).

Ein der Scharia verhafteter Islam „funktioniert“ nicht ohne diesen Hass auf die Schwulen, der die gelebte Hisba für das Gemeinwesen islamischer Sittlichkeit eben auch als einen Kampf für tugendhaftes Mannsein erst religiös legitimiert.

Indonesiens Reislamisierung betreffend ist das Jahr 1998 wichtig.

Schwesterorganisation der FPI ist die radikale, sie selbst sagt „reformislamische“, GARIS (54), mit der die Islamverteidiger-Front am 12.12.2010 die Besucher einer Evangelische Kirche vom Betreten des Gotteshauses abhielt (55). Die islamische Missionsbewegung GARIS wurde am 04.07.1998 ausgerufen, die FPI nur sechs Wochen darauf, am 17.08.1998.

Die Reislamisierung Indonesiens verläuft über ein wie zufällig wirkendes Zusammenspiel aus Moscheepredigt, Provinzgesetzgebung und islamistischer Schlägertruppe. Staatlich ziert man sich ein wenig, allzu offen die Scharia zu fordern, und auch die lokalgesetzlichen Verlautbarungen sagen zumeist nicht Scharia (Syariah), sondern reden in ihrer jeweiligen Verordnung, der PerDa (eigentlich Peraturan Daerah), von Eindämmung und Beaufsichtigung des Verkaufs alkoholischer Getränke (restricting and monitoring alkohol) oder Prostitutionsverbot (prostitution ban). Andere regionalgesetzliche Initiativen verbleiben als der Verabschiedung harrender Vorschlag für eine Perda (Verordnung) wie der Vorschlag für Regelung der Kopfbedeckungen in Yogyakarta (Proposal to make Perda on Head Covers Requirement in Yogyakarta), ein weiterer Vorschlage wurde einstweilen abgelehnt: Alle Studentinnen müssen als Schuluniform einen Ganzkörperschleier tragen (all female students to wear uniforms that covers themselves) (56).

Weitere rechtsverbindliche regionale Edikte neben der Perda (Peraturan Daerah) sind Memo (Surat Edaran) und SK (Surat Keputusan, Decree). Ob das Papier Perda, Memo oder SK heißt, ist letztlich einerlei, es könnte die Scharia nach vorne bringen.

Baju Koko ist das Kittelhemd muslimischer Männer (zu dem schariarechtlich eigentlich eine weite sowie fast lange, nämlich gerade knöchelfreie Hose zu tragen ist (57)).

Robin Bush (Regional Sharia Regulations in Indonesia: Anomaly or Sympton?) berichtet:

„Frauen im Allgemeinen sowie Schülerinnen und Studentinnen im Besonderen wird regionalgesetzlich angeordnet, den Dschilbab (jilbab) zu tragen, Männer haben als Kleidung den Baju Koko anzulegen. In Banjar (Westjava) müssen kommunale Angestellte Dschilbab bzw. Baju Koko an allen Freitagen anlagen, während Perda 5/2003 im südsulawesischen Bulukumba allen Frauen, ob Musliminnen oder Nichtmusliminnen, das Tragen des Dschilbab vorschreibt, wenn sie eine Arbeitsstelle bei der Kommunalverwaltung antreten oder behalten möchten (Perda 5/2003). In Maros müssen Schüler eine Koranprüfung bestehen, um in die nächste Klasse versetzt zu werden (Perda 15/2004), während in Sawahlunto, Westjava, heiratswillige Paare zeigen müssen, dass sie den Koran lesen können, ehe sie die Heiratslizenz erhalten (Perda 1/2003) (58).“

Soweit Politikwissenschaftlerin Bush von der Asia Foundation.

Wenn sich nichts ändert, wird die Vielzahl der proschariatisch intendierten Provinzverordnungen (regional regulations) dazu beitragen, Indonesien Schritt für Schritt, Perda für Perda, in ein Kalifat zu verwandeln.

Da jede Islamisierung eines Territoriums, ob das Medina Mohammeds oder das Teheran des Ayatollah Chomeini betroffen ist, mit der die Seele vielleicht rettenden Befrachtung des weiblichen Haupthaares und der weiblichen Hautoberfläche mit Teufeln, Ekel und Moralzersetzung einhergeht, ist auch die Perda Nummer 556.3/SH/03/Sos/2001 aufschlussreich, die sich an die Betreiber und Aufsichtsführer öffentlicher Schwimmbäder richtet, Männer und Frauen zu trennen und alle Schwimmanfänger nicht von einer Lehrkraft des anderen Geschlechts unterrichten zu lassen (men and women not to swim at the same time, … swimming learners to have teachers of their own sexes). Schariakonformes Schwimmen ist leider längst ein sehr europäisches Thema.

Am 12.01.2010, erließ die Verwaltung von Tasikmalaya, mit der gleichnamigen Hauptstadt (580.000 Einwohner) leben dort etwas weniger als 1,6 Millionen Menschen, mit der Perda No. 28/2000 eine Verordnung zur „Ausrottung der Prostitution“. Tasikmalaya lässt sich gerne City of a Thousand Pesantren nennen, Stadt der tausend Islamischen Internate.

Ende 1996 war die Stadt in die Schlagzeilen geraten, nachdem mehrere Kirchen sowie einige Geschäftsgebäude der chinesischen Minderheit durch einen stark rassistisch und auch islamistisch motivierten Mob zerstört worden waren. Die religiösen Sozialaktivisten von der Majelis Mujahidin Indonesia (MMI) nahmen das behördliche Verbot der gewerblich betriebenen sexueller Dienstleistungen zum Anlass, den Islam ein paar Tage lang konsequent zu leben. Nachtclubs wurden verwüstet, Clubbetreiber bedroht, echte oder vermeintliche Nutten verbal gedemütigt.

Spirituell und politisch untersteht die am 01.01.1993 gegründete MMI ihrem Amir (Heerführer) Abu Bakar Bashir (59), dem Verantwortlichen für die Terroranschläge von Bali, bei denen am 12.10.2002 im Tourismuszentrum Kuta 202 Menschen ermordet wurden. Die meisten Opfer stammten aus Australien und wollten sich in Restaurants, Kneipen, Diskotheken und Nachtclubs vergnügen. Im Folgejahr wurde gegen Abu Bakar Bashir („Allahkratie statt Demokratie!“) Klage wegen Hochverrats erhoben, weitere Anklagepunkte waren versuchter Staatsstreich und Errichtung eines islamischen Staates.

Im Rancaekek (Region Bandung, West-Java) überfielen am 12.12.2010 Islamisten der Gruppen FPI (Front Pembela Islam), FUI (Forum Umat Islam und GARIS (Gerakan Reformasi Islam) vermutete ungenehmigte christliche Versammlungsräume. Mehrere der beschädigten Gebäude wurden behördlich versiegelt, ob sie wirklich als illegale Kirchen funktioniert hatten, das war dann nicht mehr so wichtig.

Die Protestanten aus der in Indonesien leider grundsätzlich diskriminierten Volksgruppe der Batak haben Schwierigkeiten, eine Genehmigung zum Betrieb einer Kirche zu erhalten, weshalb sie sich in improvisierten Gebetsräumen treffen müssen, was der muslimischen Hisba-Miliz dann und wann ein willkommenes Alibi für einen Überfäll ist.

Nur zehn Prozent der Batak sind Muslime. Religiös-kulturell gesehen sind 85 % der Batak, die über Generationen einen hinduistisch geprägten Animismus pflegten, christianisiert, der Ahnenkult ist noch sehr lebendig (60). Größte Kirche ist die Batak Christian Protestant Church, die, natürlich, jesuanisch-jüdische, dann aber auch deutsche Wurzeln hat. Der für die Rheinische Missionsgesellschaft arbeitende Missionar Ludwig Ingwer Nommensen (* 06.02.1834 auf Nordstrand, † 23.05.1918 in Sigumpar, Sumatra) hatte den Batak das Evangelische Christentum gebracht.

Das gerade erwähnte Rancaekek liegt in der Region Bandung, Westjava. Dort arbeitet ein Islamisches Sozialwerk.

Die im Großraum Bandung tätige Assalaam-Foundation wurde im Jahre von Ustman Al Aydarus gegründet, der bereits seit 1942 ein Kinderheim für Waisen und Kinder mittelloser Familien betrieben hatte. Es folgten die Einrichtung von Gebetsräumen und die Gründungen von als erfolgreich und elitär geltenden Schulen: Grundschule (Elementary School) 1958, Junior High School 1973, Senior High School 1989.

Heute ist es Syarief Muhammad Al Aydarus, der Sohn des Schulgründers, der die „Friedens Stiftung“ Assalaam-Foundation leitet, die mittlerweile die Organisation von Pilgerfahrten nach Mekka anbietet, Gebetstreffen für Frauen durchführt, eine Beratungsstelle für Erbschaftsangelegenheiten sowie eine kinderpsychologische Beratungsstelle betreibt. Ein Krankenhaus mit Krankenwagen und Rettungsdienst sowie die ständige Durchführung von Sprachkursen des Arabischen runden die Arbeit der islamischen Stiftung ab, die vielseitige, selbstbewusste und gläubige Persönlichkeiten erziehen will und in Bandung hohe Anerkennung genießt. Und dann gibt es natürlich die Beschneidungsriten in Großgruppen für alle Kinder beiderlei Geschlechts. Der Beauftragte für Soziale Dienste der Assalaam-Stiftung heißt Lukman Hakim und ist ganz begeistert von der islamischen weiblichen Genitalverstümmelung.

Islamic FGM diene dem sexuellen, sozialen und seelischen Wohl der Mädchen. Dafür nennt Herr Hakim drei Gründe:

„Zum ersten werde die FGM die Libido des Mädchens stabilisieren, zum zweiten werde das Mädchen oder die Frau in den Augen ihres Ehemannes als viel schöner erscheinen, zum dritten werde die Psyche des Mädchens ins Gleichgewicht gebracht (61).“

Der Photographin Stephanie Sinclair wurde es im April 2007 gerne gestattet, die Großgruppenbeschneidungen an Mädchen zu dokumentieren. Sinclair wurde Zeugin, wie eines Sonntag morgens mehr als zweihundert Mädchen an ihren Genitalien beschnitten wurden, viele davon anscheinend erst vier Jahre alt (62).

Soviel für heute zu Indonesiens proschariatisch wirksamer Arbeitsteilung aus Kommunalverordnung, Straßengewalt und Sexualmagie.

Über das benachbarte Indien könnte die Reislamisierung Südostasiens noch rascher auf die Türkei und Großbritannien einwirken und damit auch auf Deutschland.

Zakir Naik ist ein indischer Prediger des von ihm keineswegs falsch verstandenen Islam, der die Todesstrafe für Glaubensabtrünnige ebenso selbstsicher fordert wie den Schleier für die Frau. Die Unverschleierte, so Zakir Naik, gerate in Gefahr, vergewaltigt zu werden. Die von ihm so genannte westliche Gesellschaft habe die Frau in den erniedrigten Status einer Konkubine herabgedrückt und verzerre die maskuline Identität in Richtung von hoffnungsloser Sinnsuche und barbarischem Sexkonsum. Erst der Islam hebe die Frau wieder hinauf zu ihrer eigentlichen Bestimmung und wahren weiblichen Würde. Der gottesfürchtige Zakir Naik betreibt den islam-revolutionären Fernsehkanal Peace TV, der unter den Muslimen Indiens fleißig konsumiert wird. Tatsachenfern stellt „Friedensfernsehen“ die New Yorker Terrorangriffe als antiislamisches Werk der US-Regierung dar (63).

Es wird sich zeigen, ob Europas Multikulturalisten, Kirchenfunktionäre und Politiker in der Lage und willens sind, Muslimen wie Zakir Naik begründet zu widersprechen und das religiös begründete Sonderrecht auf dem Gebiet ihrer Staaten erfolgreicher zu verhindern, als es den bereits viel stärker bedrohten Menschenrechtsaktivisten Indonesiens und Malaysias möglich ist.

Letztlich müssen Scharia und Fiqh weltweit von allen Menschen als unwürdig erkannt und, muslimischerseits, ganz abgelegt werden.

Unsere Menschenrechte sind schließlich nicht westlich und nicht östlich, sondern universell.

Oder sie sind gar nicht.

Jacques Auvergne

(1) Islamic Defender`s Front. Plakat: FPI-Führer Rizieq Syihab kommt.

http://2.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TOZ6dIzFzCI/AAAAAAAAACY/r8wM_sEKu4I/s1600/tabligh%2Bakbar.jpg

Weitere Bilder vom Blog der FPI-Regionalgruppe.

http://3.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TN5n6oOw72I/AAAAAAAAABo/G54pUOg3XFE/s1600/kantor%2BFPI.jpg

http://4.bp.blogspot.com/_7yW_Dkcp-uc/TNgYKRIksnI/AAAAAAAAABY/kPjmEDI1yvc/s1600/laskar+trempur+FPI+Riau.jpg

„Freund Raziq“ (Habib Razieq) hat an der King Saud University Fiqh und Usul-ud-Din (uṣūlu d-dīn, Schariagrundlagen) studiert und Scharia an der Universität zu Kuala Lumpur, Malaysia. Habib Muhammad Rizieq Bin Husein Syihab.

http://dpdfpi-riau.blogspot.com/2010/10/resensi-buku-dialog-fpi-amar-maruf-nahi.html

Die kalkuliert gegenvernünftigen Islambegrifflichkeiten durchdringen einander wie ein Zwillingskristall … hier drei Pyritkristalle, sie mögen Gleichnis sein für, ummabezogen, Fiqh, Din und Scharia, oder, innerpsychisch und dem einzelnen Muslim, Sunna, Aqida und Dschihad. Macle par pénétration de trois cristaux de pyrite, Foto: Vassil.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/72/Pyrite_60608.jpg

Fotograph Vassil fasziniert das Kantige und das Fiebrige, der Widerstreit zwischen Finsternis und Glut, er betrachtet dazu Fossilien und ekstatische Rockmusiker, dunkelbunte Kristalle und schwitzende Death-Metal-Bands.

http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Vassil

Wobei Amar Ma’ruf Nahi Muingkarnya nach Koran 3:110 usw. bedeutet, das Gute zu gebieten und das Verwerfliche zu untersagen, al-Ghazali († 1111) definierte diese Norm der Hisba, dem Koran folgend, als Grundlage menschlicher Glaubenspraxis.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten

Weiße Kleidung, grüner Schal. Bilder:

http://focusuk.files.wordpress.com/2011/02/islamic-defenders-front.jpg

http://semangatjihad.files.wordpress.com/2008/06/fpi.jpg

http://1.bp.blogspot.com/-phEQFBGivSI/TWfjBY5PYBI/AAAAAAAADmg/QzpyXAcKSDI/s400/fpi_protestors.jpg

http://rdsfmsolo.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/demos-340×187.jpg

http://1.bp.blogspot.com/_GNdtHdaTDdQ/TNVJWIU9D8I/AAAAAAAAACc/EYmUY_fyDUc/s1600/fpi-situ-gintung2.jpg

Der Playboy-Herausgeber sei ein Terrorist der Unmoral.

http://www.thejakartaglobe.com/media/images/medium2/20100828021319512.jpg

Wie die aus dem Iran bekannt gewordenen Schergen sind einige indonesische Aktivistengruppen sogar mit Motorrädern unterwegs.

http://blogs.reuters.com/faithworld/files/2009/04/jakarta-protest.jpg

FRONT PEMBELA ISLAM (al-Ǧabha al- al-Islāmīya). Firmenzeichen. Truppenführer ist der glaubensbewegte Habib Rizieq Shihab.

http://2.bp.blogspot.com/_Cn14S-PRdpE/S_EAHOe61XI/AAAAAAAABF8/laT5s7Yp9SA/s1600/logo-baru-fpi.jpg

Fromme Gangster braucht nicht jeder wieder zu erkennen. Das FPI-Logo ist auch als Schmuck auf der Gesichtsmaske brauchbar.

http://ilga.org/ilga/static/uploads/images/2010/10/9/837620.jpg

Prügeln in Grünweiß.

http://www.caalami.com/wp-content/uploads/2011/02/indonisiya.jpg

immer wieder: maskiert

http://img2.allvoices.com/thumbs/event/900/570/64358404-islamic-defenders.jpg

Maskierte Ahmadiyyahasser. Islam Yes, Ahmadiyya No!

http://lh5.ggpht.com/_7WpJKEEzzQE/Sk548RXZedI/AAAAAAAAEuQ/CChQSSTzJbE/sc001ed182.jpg

Kumpel Raziq. Habib Razieq.

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Der Bestandteil al-Ǧabha erinnert durchaus an die den Muslimbrüdern entsprossene Sudanesische National Islamic Front, Führer: Ḥasan at-Turābī.

http://en.wikipedia.org/wiki/National_Islamic_Front

Video. Prügeln für die islamische Seinsweise. Sekunde 15 bis 40 zeigt die Täter, ab Minute 2:25 sind die Opfer zu sehen.

http://www.youtube.com/watch?v=WmGsR6bviO0

FPI-Führer Riziq (Muhammad Rizieq Syihab).

http://www.youtube.com/watch?v=cQRoPZbEs_k&feature=related

Tauḥīd ist die Einheit Allahs, seines Gesetzes und seiner Umma, Ǧihād der anstrengende Ernst (das Töten) „auf dem Wege Allahs“, fi s-sabīlu l-Llāh. Salafisten als Dschihadisten, bitte nicht ohne weißes Hemd, weiße Kappe und soliden Bambusknüppel.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/6/6c/Aksi_FPI.PNG

Helfen in Aceh nach dem Tsunami. FPI Aceh Jihad.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/4/44/FPI_Aceh_jihad.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/2/27/Bubarkan_FPI.png

Islamisten helfen nach dem 26.12.2004 im Flutopfergebiet von Aceh: Platt technische Aufbauhilfe, während die Gesellschaft zurück ins siebte Jahrhundert gestoßen werden soll? Sitz der Scharia-Ordnungsgewalt, WILAYATUL HISBAH (großes Schild über dem Hauseingang).

http://www.youtube.com/watch?v=uV5NZz5ZS1M

Aceh (Atjeh). Auspeitschung nach Allahs Gesetz.

http://www.youtube.com/watch?v=glG7T1IO6SE

http://www.youtube.com/watch?v=882rZ0smWiQ&feature=related

(2) Koransure statt Playboybildchen! The Jakarta Post, 15.04.2006:

Playboy’s senior editorial staff were not available for comment Friday on the police’s request. A staff member said all the magazine’s executives were “”attending a meeting”” and could not return calls.

The employee confirmed reports the magazine had relocated its office but refused to give the new address.

Suyudi said the police would provide extra security for the magazine office because they had credible information that hard-line groups planned more attacks.

In Jakarta, Muhammadiyah chairman Din Syamsuddin criticized the government for doing nothing to stop the magazine.

“”It’s been a few days since the magazine appeared but the government has done nothing (to stop it),”” he said.

http://www.thejakartapost.com/news/2006/04/15/police-question-fpi-over-attack-039playboy039-office.html

Playboy 1953, Innenteil nach dem Aufklappen, mit Beschriftung: Marilyn Monroe nackt!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/4/4b/Pb1253.jpg

(3) Islamists raid nightclubs.

http://www.youtube.com/watch?v=eLbqfVXS6cI

(4) 01.06.2008, die Islamic Defenders Front attackiert Mitglieder der National Alliance for the Freedom of Faith and Religion. Die Säkularen, Kulturrelativisten und gemäßigt proislamischen Pluralisten der Alliance for the Freedom of Faith and Religion (AKKBB) waren zu einer Demonstartion am kolossalen Nationaldenkmal, dem Monas, zusammengekommen.

SECULARISM IS A WOMEN`S ISSUE (SIAWI), 02.06.2008: Islamist Hardliners attack Jakarta Peace Rally. Laksmi Pamuntjak:

Suddenly, members of our alliance who had already congregated below the National Monument, getting ready for our peace parade scheduled at 2 pm, were ambushed by members of the Islamic Defenders Front (FPI) wielding sharp bamboo sticks. At least 34 alliance members including women and children and our close friends were chased and beaten, some sustaining severe injuries.

http://www.siawi.org/article336.html

(5) Eher halbherzig musste Indonesien reagieren, um das Gesicht zu wahren. Andere halbwegs radikale oder genau so radikale Islamisten hatten bereits FPI-Fahnen verbrannt. Gegner von Schleier und Schariagesellschaft sind die Nadhlatul Ulama (NU) allerdings auch nicht.

http://www.asianews.it/news-en/More-than-50-Islamic-Defender-Front-extremists-arrested-12423.html

(6) East-Java 2010. Members of the hardline Islamic Defenders’ Front (FPI), pictured here in a file photo, forced the cancellation of a House of Representatives-led meeting on free health care in East Java because they thought, mistakenly, that it was being led by the banned Indonesian Communist Party (PKI).

http://www.thejakartaglobe.com/home/fpi-denies-allegations-by-pdip-lawmakers/383388

(7) 28.09.2010: Die Islamisten der FPI bedrohen die Veranstalter des schwulen Filmfestivals (Q! Film Festival). Ihr Gottlosen, den Kinobetrieb sofort stoppen oder wir zünden euch das Kino an!

http://www.pastemagazine.com/articles/2010/09/violent-protest-strikes-gay-film-festival-in-jakar.html

in: INDONESIA, 28/09/2010

More than 100 members of the Islamic Defenders Front launched protests against foreign-run venues participating in Indonesia’s gay and lesbian film festival on Tuesday.

http://ilga.org/ilga/en/article/mErln2m1ew

Auch ausländische Institutionen waren Gastgeber des jährlichen Q Film Festivals, wie das Centre Cultural Francais (CCF), die Japan Foundation und das Erasmus Huis.

http://www.thejakartapost.com/news/2010/09/29/q-film-festival-continues-despite-threat.html

Erasmus Huis. Bei: Botschaft der Niederlande.

http://www.minbuza.nl/PostenWeb/I/Indonesi%C3%AB/The_Erasmus_Huis_Dutch_Cultural_Centre/Program

Members of the Islamic Defender Front donned masks and threatened to set fire to a venue at the Q! Film Festival in the Indonesian capitol city if screenings continued.

The protesters called the international film festival blasphemy and chanted homophobic war cries.

Update:

Indonesia’s top Islamic body has said that homosexuality is an abuse of human rights and demanded the government ban an ongoing gay and lesbian film festival.

http://www.religiouswatch.com/thread00769_gay_films_in_indonesia.htm

(8) War der Polizeichef von Jakarta, Nugroho Jayusman, in die Bali-Attentate verwickelt?

http://www.historycommons.org/entity.jsp?entity=nugroho_jayusman_1

(9) Im Bild: Habib Rizieq Shihab. Mehr Prügeln für mehr Religion.

http://www.eramuslim.com/fckfiles/habib%282%29.jpg

http://media.vivanews.com/thumbs2/2010/06/29/92134_ketua-fpi-habib-rizieq-shihab-dan-massa-fpi_300_225.jpg

(10) DIE WELT, 30.03.2010

Indonesische Muslimorganisation rechtfertigt Kinderehe

Die Verheiratung noch nicht geschlechtsreifer Mädchen ist nach Ansicht der größten indonesischen Muslimorganisation Nahdlatul Ulama (NU) mit dem Koran vereinbar. Es gebe im heiligen Buch des Islam keine Altersbeschränkung für die Ehe, zitiert die in Singapur erscheinende Tageszeitung “Straits Times” einen Beschluss der NU-Jahreshauptversammlung. Darin heißt es demnach: Mädchen können auch schon vor der ersten Menstruation verheiratet werden und Sexualverkehr haben, “sobald sie dazu fähig sind”.

Der Beschluss sei bei islamischen wie auch weltlichen Institutionen auf harsche Kritik gestoßen, berichtete die Zeitung. Indonesische Politiker und Menschenrechtsaktivisten wiesen darauf hin, dass die Verheiratung von Minderjährigen nach indonesischem Recht verboten ist. Der neu gewählte NU-Vorsitzende Said Agil Siradj kündigte an, er wolle die NU “entpolitisieren” und zu ihren Wurzeln als sozial-religiöse Organisation zurückführen. Die NU hat in Indonesien etwa 40 Millionen Mitglieder.

http://www.welt.de/die-welt/politik/article6981760/Indonesische-Muslimorganisation-rechtfertigt-Kinderehe.html

Nadhlatul Ulama Approves Underage Marriage

Makassar, South Sulawesi. The country’s largest Muslim organization proclaimed on Friday that underage marriage is allowed, even if the bride or groom has not yet reached puberty, as long as the purpose of the marriage is to build a happy family.

Cholil Nafis, secretary of the religious issues committee at the 32nd Nahdlatul Ulama congress, said Islamic law stated that it is better to marry after reaching sexual maturity. However, he added, the law does not require waiting.

“They can get married at any age, even girls that haven’t yet menstruated are allowed,” he said. “And they can have an intimate relations, intercourse, if they are able to.”

He emphasized that the objectives of the marriage must be positive.

“Mind you that we don’t encourage people to just get married to fulfill their desires, no,” he said.

Cholil said NU was aware that other groups might disagree with the ruling. But the organization looks at the issue from a religious point of view, he said, while others may view it from other perspectives such as that of human rights.

“If people disagree with our fatwa, so be it,” he said. “We never force people to follow what we say.”

http://www.livinginindonesiaforum.org/showthread.php/7316-Nahdlatul-Ulama-Approves-Underage-Marriage?s=88b84777eb44e2f03c264b83f3950ce7

(11) Shaykh-ul-Islam on the subject of Ukhuwa and Suhbah (Brotherhood and Companionship). …

Dīn is nothing but adab. Adab implies respect, regard, veneration, polite manners, nice conduct, submissiveness, love and devotion, all in one. Ukhuwa and Suhbah are the commands and basic values of Dīn. Allah has revealed in the Quran: ‘Save yourself and your family members from fire.’

http://www.minhaj.org/english/tid/9033/Women-Training-Itikaf-2009-Sixth-Day.html

(12) Forum Ukhuwa Islamiyah (Surakarta, Indonesien)

http://forumukhuwahislam.blogspot.com/2010/08/buka-puasa-bersama-forum-ukhuwah.html

MATERI TARBIYAH

Makna Ukhuwah Islamiyah.

Menurut Imam Hasan Al-Banna: Ukhuwah Islamiyah adalah keterikatan hati dan jiwa satu sama lain dengan ikatan aqidah.

http://materitarbiyah.wordpress.com/2008/03/15/ukhuwah-islamiyah/

Khasanah Tarbiyah Dan Dakwah

Tarbiyya ist Erziehung, Da’wa (Dakwah) ist Mission. Man entdeckt den Namen des Gründers der Muslimbrüder, Hasan al-Banna, und den von Sayyid Qutb verwendeten Begriff der Dschahiliyya, außerdem Aqida (akidah) und natürlich syaria(t), Scharia:

MAKNA UKHUWAH ISLAMIYAH

Kata ukhuwah berakar dari kata kerja akha, misalnya dalam kalimat “akha fulanun shalihan”, (Fulan menjadikan Shalih sebagai saudara). Makna ukhuwah menurut Imam Hasan Al Banna: Ukhuwah Islamiyah adalah keterikatan hati dan jiwa satu sama lain dengan ikatan aqidah. …

Perbedaan Ukhuwah Islamiyah dan Ukhuwah Jahiliyah:

Ukhuwah Islamiyah bersifat abadi dan universal karena berdasarkan akidah dan syariat Islam

http://harokah.blogspot.com/2005/12/ukhuwah-islamiyah.html

(13) INDONESIA MATTERS über den Polizeichef von Cirebon.

Hundreds of Muslims demonstrated in Cirebon, West Java, over the appointment of a new police chief, because of his “religious background”. …

The clerics … included such figures as the chairman of the Cirebon MUI, Syarif Muhammad Yahya bin Syech, the chairman of the FUI, Professor Dr. Salim Bajri, and the principal of the Nurrusidik Islamic boarding school, Ade Gumelar, met with the chairman of the local parliament, H. Sunaryo, and advised him that in principle they rejected the appointment of a non-Muslim as police chief because the religious make-up of the city was 92% Muslim, and they believed that the new appointment would disrupt the good harmony among faiths in Cirebon.

http://www.indonesiamatters.com/770/christian-police-chief/

Salafistische Terroristen: Majelis Mujahidin Indonesia (MMI). The Asia Foundation. Politikwissenschaftlerin Robin Bush.

http://asiafoundation.org/about/profile/robin-bush

(14) Das salafistische Doppelprogramm: »Reinigen und Erziehen« (at-Taṣfīya wat-Tarbīya), erklärt von: Edward von Roy, in: Was ist Salafismus?

Das salafistische Doppelprogramm: »Reinigen und Erziehen« (at Taṣfīya wat-Tarbīya)

Im ersten Schritt gilt es, gleichsam eine Säuberung vorzunehmen, alles Unislamische auszumerzen (taṣfīya), dann aber sind die Muslime im Sinne der Scharia zu Sitte und Anstand, zu rufen, zu Zucht und Ordnung (tarbīya).

Der salafistische Vordenker Muhammad Nasiruddin al-Albani (1914-1999) wählte dieses programmatische „Reinigen und Erziehen“ (at-Tasfiyya wat-Tarbiyya, purification and education) als Titel einer seiner Schriften. Zwei propalästinensische Studenten aus Südostasien beispielsweise motivieren sich mit den Schriften des US-amerikanischen Konvertiten und Missionars Yusuf Estes (http://yusufestes.com/), geben sich die typisch salafistischen (mit Abu beginnenden) Kampfnamen Abu Nashiruddin (Abū Nāṣiru d-Dīn) und Abu Abdul Rahman nennen ihren Internet-Blog »Tasfiyyah wa Tarbiyyah (purify-educate)«.

http://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/09/13/199/

(15) Jemaah Islamiyah Adopts the Hezbollah Model: Assessing Hezbollah’s Influence, in: Middle East Quarterly, Winter 2009, pp. 15-26. Zachary Abuza:

Naji’s specific recommendations that jihadists be able to justify their actions in Islamic law and reach the people directly without reliance on state media parallel the strategy implemented in Egypt by Sayyid Qutb who, in the Muslim Brotherhood, combined a mass-based movement and a network of covert cells. …

In Jemaah Islamiyah’s case, the base of the inverse triangle is Majelis Mujahidin Indonesia, an umbrella organization for political parties, NGOs, civil society organizations, and individuals committed to transforming Indonesia into an Islamic state. …

Muhammad Jibril, son of Jemaah Islamiyah leader Muhammad Iqbal Abdurrahman, runs Ar-Rahman Media, its multimedia publishing house. The use of diverse institutions is deliberate, even as the antipathy toward Indonesian democracy is pronounced. Muhammad Jibril told Al-Jazeera,

We want an Islamic state where Islamic law is not just in the books but enforced, and enforced with determination. There is no space and no room for democratic consultation.

At a November 2006 sermon at a mosque in Kediri, East Java, Jemaah Islamiyah founder Ba’asyir urged his followers to go abroad to wage jihad, though without explaining why. …

Jemaah Islamiyah’s engagement in the political process is a cynical short-term tactic in its longer-term strategy to eradicate democracy. “The democratic system is not the Islamic way,” Ba’asyir explained. “It is forbidden. Democracy is based on people, but the state must be based on God’s law—I call it Allahcracy.” “Islam’s victory can only come though da’wa and jihad, not elections.” Many of Jemaah Islamiyah leaders hold concurrent positions in Majelis Mujahidin Indonesia, giving themselves a patina of legitimacy and political cover.

http://www.meforum.org/2044/jemaah-islamiyah-adopts-the-hezbollah-model

(16) Manhadsch oder Minhadsch? SalafiMedia kennt sich aus und titelt Al Manhaj wal Minhaj.

“The manhaj and minhaj in it’s origin meanings Tareeq ul wadih (the clear path) for Allah says, “for each of you we made shari’ah and minhaj.” [EMQ 5:48], the shari’ah is the deen and the minhaj is the method of that deen.”

“The minhaj is the simple clear way (Al Tareeq Al Waadih Al Sahl).”

And Imam Shawkaani said the same thing and attributed it to the linguistic scholar ibn ul Mubarrid.

As far as the juristic understanding, the Manhaj is “Al Deen Al Islam and it’s method.”

Therefore, the divine manhaj is Al Islam, which means the clear and simple path with the divine Sunnah by it’s main three pillars: (i) Holding to the revelation – the Qur’an and (ii) the Sunnah, (iii) following what the companions of the messenger Muhammad (saw) used to be upon.

http://www.salafimedia.com/salafiyah/item/639-al-manhaj-wal-minhaj.html

(17) Manhāǧ, minhāǧ, theologischer Standpunkt. Ein zentraler salafistischer Begriff. Pierre Vogel: Mein Weg zum richtigen Manhadsch.

http://www.ezpmuslimportal.de/index.php?option=com_hwdvideoshare&task=viewvideo&Itemid=72&video_id=500&lang=de

Pierre Vogel. Manhadsch der Sahaba.

http://www.veoh.com/watch/v160597528gkZ65KZ

MANHAJ MEANS THE METHODOLOGY OF IMPLEMENTING THE BELIEFS AND LAWS OF ISLAM.

The Salaf us-Saalih are distinguished for their adherence to the methodological principles outlined in the Book of Allaah, the Sunnah of His Messenger and the practice of the Companions.

Thus, in the arena of Aqeedah (creed) the Salaf us-Saalih follow a particular methodology

(Alaahuakbar.Net. Ansaar-us-Sunnah Library and Research Centre. Anwar Hyder Ansari, Postal Address: Post Box No: 2162, Sakaka, Al-Jouf, Kingdom Of Saudi Arabia)

http://www.allaahuakbar.net/aqeedah/manhaj/index.htm

Der fürchterlich gottesfürchtige Saudi “Anwar Hyder Ansari” ist einem Pakistani am 22.06.2007 01:46 AM erklärtermaßen ein Ausbund an Unglaubwürdigkeit, zumal bei allaahuakbar.net keine Institution aufgeführt ist. Note the name Anwar Hyder Ansari – the person running this website is asking money in an individual name and not in the name of any Trust / Society / Voluntary Welfare Organization. What credibility are we talking about?

http://forum.pakistanidefence.com/index.php?showtopic=67928&mode=threaded&pid=921699

PakistaniDefence.com – “The aim of this website is to provide breaking news on the Pakistani military that is accurate, creditable and well researched.”

http://www.pakistanidefence.com/

(18) Abgerufen am 24.04.2011, HuT lässt eine elektronische Uhr den, von ewiger Höllenqual abgesehen, unübertrefflich schmerzhaften Verlust fortlaufend aktualisieren: „Das Kalifat wurde am 3. März 1924 zerstört. Seitdem sind 87 Jahre, 1 Monat und 21 Tage vergangen.“

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/webseite/index.php

Die totalitäre „Befreiungspartei“ HuT wirbt in Südostasien für den Aufbau des Kalifats:

„Hizb-ut-Tahrir Indonesien (HTI) nahm an der Muharram-Gedenkwoche im islamischen Zentrum in Jakarta mit einem Ausstellungsstand teil. Die Gedenkwoche fand vom 14-20 Dezember 2009 statt und wurde von der Stadtregierung Jakartas organisiert. Zahlreiche islamische Organisationen in Indonesien nahmen mit einem Ausstellungsstand daran teil. Am Ende der Veranstaltung wurde der Ausstellungsstand von Hizb-ut-Tahrir Indonesien als bester Stand der Ausstellung ausgezeichnet. Zahlreiche Besucher versammelten sich um ihn und drückten ihren Respekt und ihre Bewunderung aus.“

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/_rubric_verlautbarungen/detail.php?nr=6683&rubric=Verlautbarungen%3A_Von+Hizb-ut-Tahrir&PHPSESSID=88dm38535n3o9aag3av6bgmp15

Das Kalifat – eine göttliche Pflicht

http://www.islam-projekte.com/kalifat/kalifat/_rubric/detail.php?nr=3361&rubric=Artikel%3A_Kalifat&PHPSESSID=a3249fdc2a84b6b46458c8ab32bfc5b9

(19) Über Tahir-ul-Qadri berichtet das Englische Wikipedia, abgerufen am 24.04.2011

Qadri views an Islamic state as a Muslim-majority country which respects freedom, the rule of law, global human rights (including religious freedom), social welfare, women’s rights and the rights of minorities.

He also claims that the first constitution of Madinah “declared the state of Madinah as a political unit”. He also mentions that the constitution declared the “indivisible composition of the Muslim nation (Ummah)”.

With respect to constitutions, Tahir ul-Qadri says: “This was the constitution, which provided the guarantee of fundamental human rights in our history.” He believes that “a constitution is a man-made law and by no means it can be declared superior to a God-made law.”

He believes in the Sovereignty of God’s law, that the Qur’an and Sunnah equates to State law, and that Islam encourages political activity. Tahir ul-Qadri sees Islam as a faith which allows political participation. He believes in democracy and human rights, and argues that rights are defined by Islam in Quran and Sunnah.

http://en.wikipedia.org/wiki/Tahir-ul-Qadri

Tahir-ul-Qadri über Tahir-ul-Qadri:

„A man of manifold and staggering achievements, Shaykh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri is the founding leader of Minhaj-ul-Qur’an International (MQI), an organization with branches and centres in more than 90 countries around the globe, working for the promotion of peace and harmony between communities and the revival of spiritual endeavour based on the true teachings of Islam. Shaykh-ul-Islam is a scholar of extraordinary proportions and an intellectual leader for all seasons. He is a living model of profound classical knowledge, intellectual enlightenment, practical wisdom, pure spirituality, love, harmony and humanism.”

http://www.minhaj.org/english/tid/8718/A-Profile-of-Shaykh-ul-Islam-Dr-Muhammad-Tahir-ul-Qadri.html

im Bild: Tahir-ul-Qadri auf dem Weltwirtschaftsforum, World Economic Forum (WEF), Davos, 27.01.2011.

Nur drei Monate später: Vom Weltwirtschaftsgipfel (Schweiz) zum OIC-Welt-Forum (USA).

At the U.S.-Islamic World Forum in Washington D.C., which was jointly organized by the Brookings Institution, the Qatar Government and the OIC, Shaykh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri met with the Secretary General of the Organisation of Islamic Conference (OIC), Prof Ekmeleddin Ihsanoglu.

http://www.minhaj.org/english/tid/13852/OIC-Leaders-Qatari-Foreign-Minister–other-international-dignitaries-meet-Shaykh-ul-Islam-at-US-Islamic-World-Forum-in-Washington-DC.htm

Der Scheich-al-Islam (ehrerbietig auch genannt Quaid-e-Inqalab, Quaid-e-Mohtram, Qibla Hazoor) bei der Arbeit

http://www.youtube.com/watch?v=LpiZMfH-PDM

sein Internet-TV

http://www.deenislam.com/islam.html

Reformvorschläge für den indo-pakistanischen Sufismus; Suggested Reforms in Sufism for indo-pak by Shakh-ul-Islam Dr Muhammad Tahir-ul-Qadri. All Pakistan Mashaikh Conference, 03.03.2009.

http://www.youtube.com/watch?v=k00NMHHBJWE

(20) Pakistan, qazf. Verleumdung des Ehebruchs? Achtzig Peitschenhiebe.

Whoever by words either spoken or intended to be read, or by signs or by visible representations, makes or publishers an imputation of zina concerning any person intending to harm, or knowing or having reason to believe that such imputation will harm the reputation, or hurt the feelings, of such person, is said except in the cases hereinafter excepted, to commit qazf. …

Whoever commits qazf liable to hadd shall be punished with whipping numbering eighty stripes.

The Offence of Qazf (Enforcement Of Hadd) Ordinance, 1979. Ordinance No. VIII of 1979, February 9th, 1979

An Ordinance to bring in conformity with the Injunctions of Islam the law relating to the offence of qazf.

http://www.pakistani.org/pakistan/legislation/zia_po_1979/ord8_1979.html

Das hat die Gottheit so befohlen, dass muss man so machen, das steht im Koran Sure an-Nūr („das Licht“) Vers 4.

And those who accuse chaste women and then do not produce four witnesses – lash them with eighty lashes and do not accept from them testimony ever after.

http://quran.com/24

(21) Muhammad Rafi Usmani, Präsident der Darul ‘Uloom Karachi, Großmufti von Pakistan. PAKISTANI LEADERS Online:

Mufti Rafi Usmani is a beautiful example of deep knowledge coupled with wisdom, gentleness, excellence of character and dealing.

Muhammad Rafi Usmani is the Grand Mufti of the Islamic Republic of Pakistan. He is also the current President of Darul ‘Uloom Karachi. He is the son of the late Mufti Muhammad Shafi – the founder of Darul ‘Uloom Karachi. Mufti Rafi Usmani is recognized for his knowledge in Fiqh, Hadith, and Tafsir. He has authored a large number of books in Urdu, as well as some notable treatises in Arabic. He is the brother of another notable Islamic scholar – Muhammad Taqi Usmani. Rafi Usmani is also a member of the Jamiat ul-Ulama USA.

http://www.pakistanileaders.com.pk/profile/Muhammad_Rafi_Usmani

Ihr Verräter an Religion und Vaterland!

im Bild

http://cache.daylife.com/imageserve/04z22UGekp7EP/610x.jpg

Kurzfilm, der Großmufti bei der Arbeit.

http://www.youtube.com/watch?v=JndT-LKfG6c

der Weißbärtige natürlich

http://naatsharif.info/hayya-alal-falah-mufti-rafi-usmani-sahab-on-04-09-2010-1-of-3-flv/

Jamiatul Ulama USA

http://wn.com/Jamiatul_Ulama_USA

(22) THE TIMES, 07.09.2007, Hardliner takeover of British mosques. Andrew Norfolk:

Almost half of Britain’s mosques are under the control of a hardline Islamic sect whose leading preacher loathes Western values and has called on Muslims to “shed blood” for Allah, an investigation by The Times has found.

Riyadh ul Haq, who supports armed jihad and preaches contempt for Jews, Christians and Hindus, is in line to become the spiritual leader of the Deobandi sect in Britain. …

Another former Bury student, Bradford-based Sheikh Ahmed Ali, hails the 9/11 attacks on America because they acted as a wake-up call to young Muslims. This, he says, taught them that they will “never be accepted” in Britain and has led them to “return to Islam: sisters are wearing hijab . . . the lion is waking up”.

http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/faith/article2402973.ece

(23) Women`s Rights Bill Signed into Law, bei: THE MUSLIM OBSERVER. Mahvish Akhtar:

LAHORE–Prime Minister Shaukat Aziz claimed on November 28th 2006 that the new women’s rights bill would be implemented in all parts of the country and it would become a practicing bill as soon as it’s signed by the president. ‘The bill is aimed at protecting the rights of women and no one can stop its implementation in all the provinces. No one should make it a political issue,” he said. He did not seem to pay much attention to MMA’s resignation threat. …

Despite all this resistance, the President of Pakistan, General Pervez Musharraf, signed the Women’s Rights Bill into law on Friday December 1st 2006. The National Assembly voted in favor of the bill on Nov 15 and the Senate approved it on Nov 23. “It has become a law and would immediately be enforced all over the country,” said the Federal Parliamentary Affairs Minister Sher Afgan. Vice chair-woman for Humans Rights Commission Pakistan said that, “This is a step in the right direction.”

A convention that was set up under Majlis-e-Tahaffusz Hudood Allah said that no conscious Pakistani and Muslim will accept this bill as a part of Pakistan Law. The convention was lead by Maulana Saleem Ullah, other attendees and speakers included: Maulana AbdulMalik, Dr. Sarfraz Naeemi, Qari Hanif Jalandhri, Ghulam Muhammad Sialvi, Mufti Taqi Usmani, Maulana Zarooli Khan, Afzal Haidri, KMaulana Zahid Ur Rasheed and many others. Dr. Sarfraz Naeemi said that those who voted in favor on the bill have no right to sit in the assembly because they are traitors to Islam and also to the Pakistani Constitution.

http://muslimmedianetwork.com/mmn/?p=558

The Politics of the Women Rights Bill, in: ALL THINGS PAKISTAN, 16.11.2006. Adil Najam:

The bill… envisages a major relief by transferring the offence of zina-bil-jabr, or rape, from the 1979 Offence of Zina (Enforcement of Hudood) Ordinance to the Pakistan Penal Code (PPC) to spare a woman an automatic prosecution on the basis of assumed confession if she is unable to prove her charge of rape against a man by producing four witnesses of the crime. Rape will be punishable with 10 to 25 years of imprisonment but with death or life imprisonment if committed by two or more persons together, while adultery under the Hudood ordinance is punishable with stoning to death. …

Hundreds of women rights activists on Wednesday held a demonstration outside Parliament House, denouncing the government’s “slack approach” on the Women’s Protection Bill (WPB) and demanding a total repeal of the Hudood Ordinance. The protestors demanded the government grant recommendations of the National Commission on the Status of Women and they rejected the amendments to the original bill, which they claimed were introduced at the behest of mullahs.

They claimed that the government had succumbed to the pressure of mullahs by accepting their amendments, which would knock the bottom out of the bill and make it meaningless. They held placards and shouted slogans, calling for the elimination of the Hudood Ordinance and condemning mullahs for “treading on human rights in the name of religion”. They said that the amended WPB would bring no relief to women and that the “mullah-recommended amendments” would make the situation from bad to worse.

http://pakistaniat.com/2006/11/16/pakistan-women-rights-bill/

(24) Islamic Sharia Council. London 2008. Scheidung gefällig? Talaq für „ihn“, Khula für „sie“, und Allah weiß es am besten.

‘We want to offer sharia law to Britain’, in: The Telegraph, 20.01.2008. Clare Dwyer Hogg und Jonathan Wynne-Jones:

Amnah is a modern British Muslim. She is dressed in a denim skirt and her head is covered in a hijab. Poised and self-assured, she has come to meet Dr Suhaib Hasan, a silver-bearded sheikh who sits behind his desk, surrounded by religious books. …

Dr Hasan, who has been presiding over sharia courts in Britain for more than 25 years, argues that British law would benefit from integrating aspects of Islamic personal law into the civil system, so that divorces could be rubber-stamped in the same way, for example, that Jewish couples who go to the Beth Din court have their divorce recognised in secular courts.

He points out that the Islamic Sharia Council, of which he is the general secretary, is flooded with work. It hears about 50 divorce cases every month, and responds to as many as 10 requests every day by email and phone for a fatwa – a religious verdict on a religious matter.

Dr Hasan, who is also a spokesman for the Muslim Council of Britain on issues of sharia law, says there is great misunderstanding of the issue in the West.

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1576066/We-want-to-offer-sharia-law-to-Britain.html

(25) Muslim Arbitration Tribunal. Streitschlichtung und Seelenrettung aus einer Hand.

This Is Leicestershire, 12.09.2008: Britain`s first sharia court. Ian Wishart:

Britain`s first official sharia law court is operating in Leicestershire.

The Muslim Arbitration Tribunal has already used the Islamic religious law to settle more than 100 civil disputes.

The tribunal – which settles matters such as divorce and inheritance disputes between Muslims – was set up by lawyers at Hijaz College Islamic University, in Watling Street, between Hinckley and Nuneaton, in December.

The court does not rule on criminal cases but on disputes involving civil contracts.

It specialises in helping people who want to resolve disputes under Islamic law without having to spend time and money going through the courts.

The tribunal also helps victims of forced marriages.

Faizul Aqtab Siddiqi, a barrister and head of Hijaz College, near Higham-on-the-Hill, said: “We are simply offering an alternative to going before a judge. If your case can be held in an informal room with experts, you should be given that choice. …

In February, the Archbishop of Canterbury provoked controversy when he said the adoption of certain aspects of sharia law in the UK seemed unavoidable.

Sughra Ahmed, from the Islamic Foundation in Leicestershire, said it was important the tribunal was open about what it did. She said: “Arbitration is obviously a good thing where there is any type of conflict but this must be done in a transparent, honest and open way.

“Divorce, for instance, is a very sensitive issue and, as a woman, you have to feel they can be trusted not just to have the necessary information but also to respect your confidence.”

http://www.thisisleicestershire.co.uk/news/prim/Britain-s-sharia-court/article-324588-detail/article.html

(26) taʿāwanū ʿalā l-birri wa-t taqvā, unterstützt einander in der Frömmigkeit und der Gottesfurcht, Koran 5:2.

Koran 5:2 I may help someone who cannot help himself or herself. I might go to a Sultan to help him, and this is intercession, but this is in Shari`a. It is an honorable job because we are helping people who cannot help themselves. Therefore, it is in Shari`a, and Allah is ordering: wa ta`awanu `ala al-birri wa al-taqwa, Help one another in righteousness and piety. Bei: Naqschbandi (Scheich Nazim)

http://www.naqshbandi.org/topics/refute/interview96/interview.htm

Vereinigung Islamische Jugend Schweiz (VIJS) „Mit dem Vereinspräsidenten Abduljalil Fejzulahi hat die VIJS eine erfahrene und kompetente Führungsperson verpflichtet. Mit dabei sind junge muslimische Frauen und Männer, welche ab sofort in verschiedenen Regionen der Schweiz tätig sind. Ziel ist es, ein breit gefächertes Angebot zur Unterhaltung, Weiterbildung und Förderung der islamischen Jugend anzubieten. … Nach dem qur’anischen Motto: «t’aawanuu ‘alaa l-birri wa t-taqwaa» (Unterstützt euch gegenseitig in der Frömmigkeit und in der Gottesfurcht) soll eine innovative, kreative und aktive islamische Jugendgemeinschaft in der Schweiz entstehen, der es hinsichtlich glaubenskonformer Freizeitgestaltung an nichts fehlen soll. Damit schafft die VIJS eine echte Alternative zum bisherigen, schwach bis gar nicht organisierten muslimischen Freizeitangebot. Eine geübte Mischung von gewohnter Freizeitaktivität und Vermittlung religiöser Inhalte steht dabei im Fokus.“

http://www.islamischejugend.ch/aktivitaten/

VIJS verlinkt zu Pro Hidjab. „Herzlich Willkommen auf der Informationsplattform über den islamischen Schleier.

Ziel dieser Seite soll sein fundierte Informationen über den islamischen Schleier anzubieten und Vorurteile gegenüber verschleierten Muslimas abzubauen.“

http://www.pro-hijab.ch/

„Der Hijab sollte die gesamten weiblichen Körperformen bedecken und die Haare. Daher wird unter einem Hijab auch eine weite Kleidung kombiniert mit einem Kopftuch verstanden.“

http://www.pro-hijab.ch/index.php/home

Pro-Hijab.ch ist ein Projekt des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS). Im Vorstand sitzen neben Nikabträgerin Nora Illi („Verantwortlich für die Koordination aller frauenspezifischen Angelegenheiten. Anlaufstelle für Frauen.“) die für besondere Radikalität bekannten Salafisten Nicolas Blancho und Oscar Bergamin (Oscar Assadullah Mukhtar Bergamin).

http://www.izrs.ch/index.php/de/vorstand.html

Markus Symank: „Oscar A. M. Bergamin, das stand einst für Oscar Antonius Maria Bergamin, Schweiz-Niederländischer Doppelbürger, Katholik, getauft, gefirmt. Heute versteckt sich hinter den beiden unscheinbaren Kürzeln Assadullah Mukhtar, Afghanistan-Reisender, praktizierender Moslem, Konvertit. … Als Ältester von fünf Söhnen wächst er in der katholischen Hochburg Nimwegen im Osten der Niederlande auf. Seine Mutter, eine Niederländerin, und sein Vater, ein Schweizer, sind gläubig. … Bergamin, ein rätoromanisches Geschlecht. Im abgeschiedenen Vaz/Obervaz, dem Bürgerort des Islam-Konvertiten, lauten 47 Telefonbucheinträge auf diesen Namen. Bergamin selbst kann seine Bündner Wurzeln bis ins Jahr 1632 zurückverfolgen. … Bergamin wehrt sich gegen Stimmen, die eine Neuinterpretation des Korans fordern. Stattdessen beschwört er die islamische Urgemeinschaft.“,

aus: Der Löwe Allahs, in: Der Rheintaler, 04.03.2010.

http://www.rheintaler.ch/ostschweiz/ostschweiz/produkte/art138,1503836

(27) Der Fiqh klärt deine Pflichten gegenüber Allahgott und gegenüber den Mitmenschen irdisch rechtsverbindlich und jenseitig, inschallah, deine Seele rettend. Er hat für dich zwei Adressaten, den unverständlichen Gott und die dich auf korrektes Verhalten belauernden Mitmuslime. Fiqhu l-ʿibādāt, Fiqhu l- Fiqhu l-muʿāmalāt!

Syariah Economy?

Can someone explain to me the basic principle and things in Syariah Economy ?

How Syariah Economy is different from normal Economy ?

Syariah is the legal system framework for Muslims. It is divided to Ibadat and Muamalat. Ibadat governs the devotional aspect of law, the relationship between man and god. Muamalat means business transactions. It concerns the practicalities of a persons daily life, in context of man to man relationship.

Syariah economy is a part of Muamalat. The most significant principles of Muamalat is the prohibition of riba (interest) and gharar (speculation). The western economy is full with riba and gharar , for example conventional banks offer deposit and financing products based on interest and most futures and options are based on speculation.

To know in detail, please check the web (www. Islamicbanking.com)

http://answers.yahoo.com/question/index?qid=20071206233838AAKNGr7

BANK MUAMALAT. Pertama Murni Syariah.

http://3.bp.blogspot.com/_49KqKsBHGOo/TK7z83e-dsI/AAAAAAAAAI8/UAjF9mqoA9o/s1600/Bank%2BMuamalat.jpg

Director of Bank Muamalat Arviyan Arifin received an award from the Governor of Bank Indonesia darmin Nasution in the Banking Customer Care Night in Jakarta 10/25.

http://www.muamalatbank.com/index.php/home/news/english_news/1066#

Allahs Geldbörse. Preisverleihungen für islamisches Bankgewerbe, inzwischen bis nach New York und zur Weltbank.

This award completes a long row of awards achieved by the Bank, earlier in October, Bank Muamalat awarded as the Best Islamic Financial Institution in Indonesia by Global Finance, a well-known magazine based in New York, United States. This award was given in the World’s Best Bank Awards Ceremony 2010, held in conjunction with the Annual Meeting of the International Monetary Fund (IMF) and World Bank in Washington, DC.

http://www.muamalatbank.com/index.php/home/news/english_news/1066#

The Syariah Advisory Committee (SAC) was formed in October 2000 with the mandate given by the Board of Directors of Standard Chartered Bank Malaysia Berhad to oversee the bank’s Islamic Banking business and ensuring that we comply with the strict requirements of Syariah Law. … Associate Professor Shamsiah Mohamad obtained her Bachelor of Syariah (1st Class Honour) from the University of Malaya in 1991. She obtained her Master of Syariah degree from the same university in 1995. In 1999, she completed her doctoral studies in Syariah at the University of Jordan. She specialised in Fikh Muamalat, the subject in Syariah which deals with socio-economic issues.

http://www.standardchartered.com.my/islamic-banking/about-islamic-banking/syariah-consultants/en/

Economy Syariah

Shariah is Islamic canonical law, which observant Muslims adhere to in their daily lives. Shariah has certain strictures regarding finance and commercial activities permitted for Muslims. Over the last few years, the demand for Shariah compliant financial products has increased.

http://ekonomi-syariah.blogspot.com/2007/05/s-shariah-index-methodology.html

Auch beim Sufi-Scheich (Sch = Sy, Scheich = Syeikh) Mahmud al-Kedahi. ibadat di dalam muamalat …

http://rohzikir.wordpress.com/category/hukum-allah/

Scheich al-Kedahi verlinkt zu Allahs Baustelle. Bau einer neuen Madrasa (Scharialehrstätte).

http://madrasahnuruliman.blogspot.com/2008/06/projek-yang-sedang-dijalankan-di.html

FIQH AL-IBADAAT: Eine Anleitung zur Verrichtung ritueller Handlungen der Anbetung. Übersetzt und erweitert von Mohamed Benhsain (Abu Jamal).

http://as-sunna-verlag.de/as-sunna-verlag/product_info.php?info=p34_fiqh-al-ibadaat–teil-1-.html

http://www.islamischer-buchladen.de/shop/article_GB4/Figh-Al-Ibadaat-Teil-2.html?shop_param=cid%3D17%26aid%3DGB4%26

Amir Zaidan. FIQHUL ‘IBAADAAT. Fiqhu l-ʿibādāt vom Verfasser der berüchtigten Kamel-Fatwa.

http://kitabuna.eu/shop_kitabuna/images/Fiqhul_Ibadaat_s.JPG

Auch bei Basari (Erden Karsli, Dortmund) ist Zaidans die Finanzierung der Gegenmoderne erläuterndes Werk erhältlich.

http://www.basari.de/islamische-buecher/fiqh-tiefes-verstehen/fiqhul-muaamalaat-gebote-des-islam-finanz-und.html

O Hanafit, deine Mu’amalat, deine mensch-menschlichen Verpflichtungen, lernst du in Hounslow, London, an der 2007 von Scheich Dr. Ridhwan Salim (Shaykh Dr Ridhwan Saleem) gegründeten West London School of Islamic Studies (WLSIS).

http://www.wlsis.org/classes/Sunday%20-%20Societal%20Law.html

(28) Al-Ubudiyya – Die Dienerschaft

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/al_ubudiyya_-_die_dienerschaft_7776909.html

Frage. Ich bin ein 16-jähriges Mädchen. Ich habe kürzlich meine Schule gewechselt. Könnten Sie mir bitte sagen, wie ich mich in der Schule benehmen muss?

Fatwa.

Alles Lob gebührt Allâh. Dein Besuchen einer gemischten Schule ist gemäß der Sharî’ah harâm, weil das Vermischen, das du beschreibst, dich dem moralischen Verfall aussetzt und ein Mittel dafür sein kann, dich zu veranlassen, Sünde zu begehen. … Es besteht kein Bedarf für das Vermischen. Das Studieren an dieser Schule ist nicht notwendig; solange eine Frau lesen und schreiben kann und die Lehren ihrer Religion kennt, ist dies genügend, weil sie dafür geschaffen wurde, d.h., um Allah anzubeten. Alles darüber hinaus ist nicht notwendig. Und Allâh weiß es am besten. (deutsch von Umm Djumâna, http://muslimat.cwsurf.de/)

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/eine_gemischte_schule_ist_nach_der_shria_haram_96113816.html

Abhandlung über die Bedeutung von at-Taghut. Muhammad Ibn ´Abdil Wahhab

http://tauhid-der-wahre-weg.npage.de/bedeutung_von_at-taghut_49596243.html

(29) Jazuli Juwaini

http://www.indonesiamatters.com/9521/jazuli-juwaini/

NIMBY, US-Patriot, Politchrist, Seelenretter und Bücherverbrenner in Personalunion. Reverend Bob Old, Springfield, Tennessee.

http://www.newschannel5.com/story/13129871/springfield-pastor-plans-to-burn-quran?redirected=true

11.09.2010, neunter Jahrestag der radikalislamisch inspirierten Terroranschläge auf WTC und Pentagon. Besonnene Nachbarn protestieren:

Despite multiple pleas to reconsider, two local religious leaders held a private Quran burning in a Springfield backyard Saturday afternoon.

The Rev. Bob Old and the Rev. Danny Allen both had different reasons for burning the Muslim holy book …

http://www.wsmv.com/news/24972042/detail.html

(30) Gerechtigkeits- und Wohlfahrtspartei (PKS, Partai Keadilan Sejahtera). Suchbegriff bei INDONESIA MATTERS.

http://www.indonesiamatters.com/t/partai-keadilan-sejahtera/

Noorhaidi Hasan (Singapur), 22.10.2009: Islamist Party, Electoral Politics and Daʿwa Mobilization among Youth: The Prosperous Justice Party (PKS) in Indonesia (RSIS-Working Paper No. 184)

http://www.rsis.edu.sg/publications/WorkingPapers/WP184.pdf

PKS, Internetpräsenz.

http://www.pk-sejahtera.org/

PKS. Parteizeichen: Auf Schwarz zwei goldene Mondsicheln und eine goldene Kornähre.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/5/5c/PKS_Logo.svg

PKS and Muslim Brotherhood

http://en.wikipedia.org/wiki/Prosperous_Justice_Party

(31) Sadanand Dhume: Indonesian Democracy’s Enemy Within, Yale Center for the Study of Globalization, 01.12.2005

Sadanand Dhume:

The Justice Party has built a reputation for incorruptibility, devotion to social work and attachment to Islamic causes. Few know that it draws its ideology and organizational structure from Egypt’s Muslim Brotherhood—whose vision spawned radical Islamist movements like Hamas, Sudan’s National Islamic Front and (most famously) al Qaeda. While Jemaah Islamiyah stands for suicide bombings, the Justice Party believes in peaceful protests. Yet both subscribe to the same fundamentally anti-modern worldview. Indeed, in the long term, it’s the political party—and not the terrorist outfit—that poses the greater threat to Indonesia’s pluralism, stability and economic growth.

http://yaleglobal.yale.edu/content/indonesian-democracy%E2%80%99s-enemy-within

(32) PKS, Jakarta: 17,8 Prozent

http://en.wikipedia.org/wiki/Prosperous_Justice_Party#Regional_strength

(33) Bob Old: „Wenn die ihre Religion haben wollen, sollen sie sie anderswo haben“

http://www.welt.de/politik/ausland/article9510442/Weiterer-US-Pfarrer-will-Koranausgabe-verbrennen.html

“If they want to have their religion, they can have it somewhere else”

http://www.huffingtonpost.com/2010/09/09/tennessee-quran-burning_n_710723.html

(34) Bill against Pornography and Porno-Action (Rancangan Undang-Undang Antipornografi dan Pornoaksi, RUU APP)

http://en.wikipedia.org/wiki/Bill_against_Pornography_and_Pornoaction

Indonesia`s Skin Wars. Monday, 03.04.2006. Jason Tedjasukmana:

Take the case of Isabel Yahya, who posed for a photomontage by Indonesian artist Davy Linggar in September. In the painting, the model, 30, is discreetly nude. An angry mob from the Islamic Defenders Front, a vigilante group known for attacking bars and discos, demanded that the work, on display at an indoor exhibition in Jakarta, be taken down and complained to the police. The authorities have charged Yahya with indecency under the criminal code; she faces a potential one year in prison, but the alleged offense would be punishable by up to seven years’ jail under the new pornography law. …

“The bill is the beginning of a Shari’a agenda to keep women inside,” warns Harymurti, who is Muslim. Adds an even more alarmed Leo Batubara, a member of the Indonesian Press Council: “We could be going the way of the Taliban.”

http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,501060410-1179416,00.html

Das Anti-Pornographie-Gesetz wird die FPI stärken und die regelmäßig weniger schamhaft tuenden nichtislamischen Kulturen (kulturrassistisch) unterdrücken.

The New York Times, 30.10.2008: Indonesia passes broad anti-pornographic bill. Peter Gelling:

Opponents of the anti-pornography legislation said they were concerned that groups like the Islamic Defenders’ Front would now be able to point to the new law, which includes an article allowing “civil society” to help prevent pornographic acts, as justification for their often violent actions.

“This law will only empower vigilante groups like the Defenders’ Front,” said Eva Sundari, a member of the Democratic Party of Struggle, one of the bill’s most active opponents. …

The bill has particularly enraged populations outside of Java where some cultural traditions could now be considered pornographic. Thousands protested this month on the resort island of Bali, a predominantly Hindu enclave where wood carvings, paintings and other artwork often have sexual overtones.

http://www.nytimes.com/2008/10/30/world/asia/30iht-indo.1.17378031.html

(35) The New York Times, 30.10.2008: Indonesia passes broad anti-pornographic bill. Peter Gelling:

Shouts of “Thank you, God!” erupted inside the Indonesian Parliament building Thursday after lawmakers passed anti-pornography legislation, bringing to an end nearly 10 years of debate.

At the same time, at a courthouse across town, Habib Rizieq Shihab, the leader of the Islamic Defenders’ Front, a group that acts as a sort of moral militia, was sentenced to 18 months in prison for inciting violence at a religious tolerance rally in June.

Opponents of the anti-pornography legislation said they were concerned that groups like the Islamic Defenders’ Front would now be able to point to the new law, which includes an article allowing “civil society” to help prevent pornographic acts, as justification for their often violent actions.

http://www.nytimes.com/2008/10/30/world/asia/30iht-indo.1.17378031.html

(36) Things Asian, 08.12.2008. Indonesian porn law threatens Papua traditions. Aubrey Belford:

Papuan tribesman Suroba says the Indonesian government cannot force him to wear pants … a new anti-pornography law passed in October by mostly Muslim lawmakers in the capital Jakarta, 3,500 kilometres (2,000 miles) away.

The law, which criminalises all works and “bodily movements” deemed obscene and capable of violating public morality, was pushed through by Islamic parties despite stiff opposition and years of rancorous debate.

Opponents of the law say its definition of pornography is too broad and could threaten local traditions, from nude temple carvings on Hindu-majority Bali island to tribal dances and phallic totems on Papua

http://www.thingsasian.com/stories-photos/33905

(37) Indonesia: Jihadi Surprise in Aceh

Crisis Group Asia Report N°189, 20 April 2010

Sofyan was seen as a religious teacher. He had studied at Pesantren Lirboyo, a famous school in Kediri, East Java, associated with the moderate Muslim organisation Nahdlatul Ulama. After he joined the police, he began to take part in study sessions of the Justice Party (Party Keadilan, PK), which at that point had an overtly Islamist agenda and saw itself as the Indonesian affiliate of the Muslim Brotherhood. He joined the tarbiyah movement, a grassroots religious movement from which the party sprung, and gradually grew more radical (…)

Interessante Suchbegriffe sind Front / Islamic Defenders Front / Front Pembela Islam / FPI / Sayyaf / Abu Sayyaf / Moro Islamic Liberation Front / MILF / Moro / KOMPAK / Noordin / Noordin Top / Dulmatin / Wahdah Islamiyah / Sofyan / Abu Nur / GAM / tarbiyyah / tarbiyah movement / Muslim Brotherhood / dakwah

http://www.unhcr.org/refworld/pdfid/4bcea84f848.pdf

Ein zertrümmertes und überflutetes Dorf nach dem Tsunami vom 26.12.2004. A village near the coast of Sumatra lays in ruin after the Tsunami that struck South East Asia.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/80/US_Navy_050102-N-9593M-040_A_village_near_the_coast_of_Sumatra_lays_in_ruin_after_the_Tsunami_that_struck_South_East_Asia.jpg

Zivilisatorische Katastrophe in zwei Schritten: 1. Der Tsunami zerstört die Siedlung, 2. Islamisten marschieren ein und bauen das Kalifat.

Foto: Hilfswerk SCIAF, Scotland`s Aid Agency

http://www.sciaf.org.uk/var/storage/images/media/images/where_we_work/emergencies/tsunami/tsunami_banda_aceh_man_in_rubble_jan_2005_alertnet_reuters_yusuf_ahmand/34317-2-eng-GB/tsunami_banda_aceh_man_in_rubble_jan_2005_alertnet_reuters_yusuf_ahmand.jpg

(38) Islamist Yusuf Islam, früher bekannt als Musiker Cat Stevens, in den Trümmern von Aceh.

http://www.welt.de/multimedia/archive/00803/stevens_05_tsunami__803159a.jpg

(39) Ahmad von Denffer. muslime helfen (mh)

http://www.muslimehelfen.org/projekte/laenderprojekte/indonesien.html?tx_nxsmh_pi2[art]=375&cHash=1aac5b4cbd

mh: Unsere Partnerorganisation Lazis Dewan Da’wah schächtete zum Opferfest in den Katastrophengebieten Aceh, Bengkulu, West Java, West Sumatra, Nord-/Zentral Maluku, Lumpung sowie acht weiteren Provinzen.

http://www.muslimehelfen.org/projekte/laenderprojekte/indonesien.html?tx_nxsmh_pi2[art]=156&cHash=0bfe83b2c2

(40) For example, Al-Qaeda in Aceh – which emerged in February 2010 – included members from the FPI, as well as Darul Islam (DI), Jamaah Ansharut Tauhid (JAT), Jemaah Islamiyah (JI), and Mujahidin KOMPAK. Nach: Jane`s, Jane’s World Insurgency and Terrorism, 14.04.2011.

http://articles.janes.com/articles/Janes-World-Insurgency-and-Terrorism/Front-Pembela-Islam-FPI-Indonesia.html

(41) The Telegraph, 12.04.2008. Aislinn Simpson:

The Qatar-based Egyptian cleric has also advocated the use of Palestinian children as suicide bombers and once claimed that Asian tsunami victims were punished by Allah because their countries were centres of perversion. …

Mr Livingstone’s liberal approach to controversial figures such as al-Qaradawi has won him a friend in Azzam Tamimi, a Palestinian supporter of Hamas, which is dedicated to the destruction of Israel.

Mr Tamimi is part of a group called Muslims 4 Ken, which is aiming to mobilise Muslim voters to help re-elect Mr Livingstone for a third term on May 1.

The group has accused Mr Johnson of being an Islamophobe and a racist.

http://www.telegraph.co.uk/news/politics/1896217/Ken-Livingstone-defends-his-extremist-backer.html

(42) Staatsgründung. Proklamation der Negara. Urkunde.

http://serbasejarah.files.wordpress.com/2010/08/teks-proklamasi-nii1.jpg

im Bild: Sekarmadji Maridjan Kartosuwirjo.

http://reinhardjambi.files.wordpress.com/2011/03/kartosuwirjo.jpg

als Kultfigur

http://4.bp.blogspot.com/_VOdjpVZ9Fdg/TGyW07rCpmI/AAAAAAAAALA/j6Kf9hcCF-o/s320/kartosoewirjo.jpg

Das Kalifat rückt heran. Negara Islam Indonesia. Bei: Indonesia Matters, 23.03.2007.

(43) Action is urged against the Indonesian Islamic State (NII, Negara Islam Indonesia) movement.

The Jakarta Post says former members of a religious group affiliated with the Indonesian Islamic State (NII, Negara Islam Indonesia) movement urged the Bandung chapter of the Indonesian Ulema Council (MUI) to issue a warning about the congregation.

The former members recently went to the MUI Bandung chapter on Jl. Martadinata in Bandung, West Java, asking it to alert the public to aggressive tactics used by the movement.

Dede Ahmad, 34, a former NII member, said he was worried over increasingly strident efforts to collect donations, supposedly to establish an Islamic state. …

The NII movement is known to recruit new members through prayer groups at public and university mosques. Each member is obliged to pay a monthly contribution while those who do not have been known to be punished by being isolated in rooms. Fearing punishment, many members have ended up resorting to theft, deceit and blackmail to get the money, it is said.

Egi Rahmadi, 25, whose younger brother had been an NII member, said monitoring of prayer groups on university campuses should be stepped up because the NII gained new members through religious mentoring.

http://www.indonesiamatters.com/1177/nii/

Sejarah dan pergerakan NII al Zaytun KW9 faksi Panji Gumilang – Sejarah NII al zaytun faksi abu toto dan pergerakannya

Sebanyak 17 anggota gerakan Negara Islam Indonesia (NII) diserahkan Polda Jabar ke Kejati Jabar, Senin (16/6).

http://nii-alzaytun.blogspot.com/2008/06/anggota-nii-diserahkan-ke-kejati.html

Jumlah tersangka yang diduga terlibat dalam aktivitas Negara Islam Indonesia (NII), dilaporkan bertambah menjadi 17 orang, setelah sebelumnya Polda Jabar menetapkan 10 tersangka dalam kasus tersebut. …

Sementara itu hingga Kamis, Polda Jabar masih memburu figur organisasi NII ke sejumlah kabupaten dan kota di wilayah Jabar.

http://nii-alzaytun.blogspot.com/2008/06/pantau-nii-kw9-di-bandung.html

(44) „Reformislam“ Südostasiens ist heutzutage ein veritables Ministerium betreibende, das am 24.12.1915 gegründete MAIK (Majlis Agama Islam dan Adat Istiadat Melayu Kelantan).

Postadresse: MAIK, Ketua Hakim Syarie, Jabatan Kehakiman Syariah Negeri Kelantan., Tingkat 1, Bangunan JAHEAIK, Kompleks Balai Islam Lundang, 15200 Kota Bharu, Kelantan, Malaysia

(45) MAIK. Das Ministerium für die Schariagerichte (Department Of Syariah Judiciary Malaysia) koordiniert die Schariagerichte der einzelnen Staaten von Malaysia.

Ziel:

Establish Islamic Law on the administration. Syariah Court adopted a standard for the states

Vorgehensweise:

Coordinate system of Islamic jurisprudence and Islamic judicial procedures for adoption by the states relevant legal and judicial system of sharia to provide scientific reference materials to the Islamic officials in the country and the public

Implement research on legal and judicial system of sharia to provide scientific reference materials to the Islamic officials in the country and the public

Implement research on legal and judicial system in accordance with the development of sharia Muslims in the country in terms of social

Bei: E-SYARIAH OFFICIAL PORTAL (Department Of Syariah Judiciary Malaysia)

http://www.esyariah.gov.my/portal/page/portal/Portal%20E-Syariah%20BI/Portal%20E-Syariah%20Profil%20JKSM

Muslim reformists in Southeast Asia nurtured new ideas through
inspiration from:

Models and examples in other Muslim countries: al-`Urwat al-Wuthqa

(in 1884, Paris), al-Manar (from 1898, Cairo) (…)

In Kelantan the Islamic and Malay Council (Majlis Ugama dan Istiadat
Negeri), founded in 1915, charted a new phase of major reform.Muslim reformists in Southeast Asia nurtured new ideas through
inspiration from:

Models and examples in other Muslim countries: al-`Urwat al-Wuthqa
(in 1884, Paris), al-Manar (from 1898, Cairo)

Aus: Iik A. Mansurnoor (University of Brunei Darussalam):

REVIVALISM AND RADICALISM IN SOUTHEAST ASIAN
ISLAM: A PATTERN OR AN ANOMALY?

http://www.nzasia.org.nz/downloads/NZJAS-June09/19_Iik_3.pdf

Muftis von Kelantan

http://ms.wikipedia.org/wiki/Majlis_Agama_Islam_Dan_Adat_Istiadat_Melayu_Kelantan

Noch zu Putrajaya. Das E-SYARIAH OFFICIAL PORTAL (Department Of Syariah Judiciary Malaysia) ist ein Angebot der ebenfalls in Putrajaya ansässigen und dem Justizministerium zuzurechnenden Jabatan Kehakiman Syariah Malaysia (JKSM). Dort gibt man dem Kunden ein feierliches Versprechen:

WE PROMISE AND PLEDGE TO:

Review and streamline the laws of Islam that is comprehensive, effective and systematic in relation to the administration of the Court within five (5) years (2013);

Manage and resolve cases of sharia appeal within three (3) months after registration with all regulatory requirements have been complied with;

Admission officers and Islamic states which have agreed to the scheme of common services to the regular Shariah Officer within six (6) months from the date of the agreement;

http://www.jksm.gov.my/jksmv2/index.php?option=com_content&view=article&id=45&Itemid=112&lang=en

Putrajaya. Bild des Gebäudes der na Putra, dem Amtssitz des Premierministers.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a9/na_Putra_building_2005.jpg

Links im Bild die Moschee der Planstadt. Herrschen und Beten.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f1/Masjid_Putrajaya.jpg

(46) Als “Onkel Guru”, Tok Guru bezeichnet man ehrbar PAS-Veteran Nik Aziz (Nik Abdul Aziz bin Nik Mat), der nach wie vor als spiritueller Führer der Partei gilt.

http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2010/3/29/nation/20100329130151&sec=nation

im Bild: ʿUlamā Nik Abdul Aziz (Nik Abdul Aziz bin Nik Mat, das (bin) Nik Mat ist patronymisch).

Nik Aziz ist der Mursyidul Am, Spiritueller Führer der Pan-Malaysian Islamic Party (PAS)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/90/Nik_Aziz_Kelantan.jpg

Muršidu l-ʿĀmm (Mursyidul Am), Oberster Führer Nik Aziz. Kein Zufall: Hassan al-Banna war der Murshid ‘Aam der Muslim Brotherhood.

http://www.lovehabibi.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/Nik-Abdul-Aziz-Nik-Mat.jpg

Symbol der Parti Islam Se-Malaysia (PAS).

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f0/PAS_logo.svg

(47) Kuala Lumpur (AsiaNews/Agencies) – The opposition Islamic Malaysian party (PAS) says it will enforce the wearing of headscarves and prohibit non-Muslim women from wearing miniskirts should it win control of the northern state of Kedah. Election polls will open tomorrow, March 21.

Wan Tom Wan Mohamad Noor, head of the women’s wing of the PAS party in Kedah, believes that such laws, if applied, will help root out certain crimes committed against women, like rape and incest. Muslim women will have to cover their heads with headscarves or shawls and their bodies with long flowing dresses. Non-Muslim women will be exempt from wearing headscarves, but should avoid wearing low-necked and tight-fitting clothes.

According to Wan Tom, the way in which women are dressed in public may prove provocative to men and lead them to satisfy their sexual instincts. She says it is a determining factor in the cause of sexual violence against women. “This explains why even women who dress decently and wear ‘tudungs’ (headscarves) are victims of rape and homicide,” she said. …

Recently PAS spiritual leader, 73 year-old Nik Aziz, expressed his loud criticism against the prime minister’s secular party, UMNO (United Malays National Organization) after Badawi called Aziz a fanatic and sarcastically labeled him a “saint” in the state of Kelantan where PAS has been in power since 1990.

PAS promotes a form of Islam which is much more radical than that of its political rival. It aims to set up a theocratic government which would introduce the Sharia (Islamic law), including stoning and amputations as legal forms of punishment. Currently, PAS holds power in 2 of Malaysia’s 13 states.

During election campaigns, Aziz had often said that only those who support PAS and Islamic law could go to heaven. …

Nik Aziz, nicknamed “Tok Guru” (“Uncle Guru”) … studied Islam for 10 years at universities in Pakistan, Mesir and India before entering politics in 1967. (…)

http://www.faithfreedom.org/forum/viewtopic.php?t=31209&sid=649ec91ea227ebe0d6b9a291dafef6da

“Herr Guru”, Tuan Guru nennt man respektvoll den PAS-Politiker und amtierenden PAS-Präsidenten Abdul Hadi (Abdul Hadi Awang), der überglücklich war, als die afghanischen Taliban die Buddhastatuen von Bamyan zerstörten.

http://2.bp.blogspot.com/_t8v5PdfLhws/S8-mQmOWMgI/AAAAAAAABFA/x1H4ivXjf50/s1600/mymaktabaty-Tuan-Guru-Haji-Abdul-Hadi-Awang.jpg

im Bild: Abdul Hadi

http://3.bp.blogspot.com/_i5-K4MLrko0/TFjn0uJuzfI/AAAAAAAAbWk/t0eY0yuH05A/s1600/hadi_baru.jpg

(48) So Werner Höbsch in einer Rede zum Dialog mit dem Islam, auf einer eigenen Veranstaltung, ohne Datum. Dazu, wieder kulturrelativistisch und unausgesprochen das Islamische Recht verharmlosend oder sogar billigend:

Werner Höbsch: Das, was unter „Würde“ verstanden wird, ist auch kulturell geprägt. Demokratisch verfasste Staaten im Westen halten die Menschenrechte für unverzichtbar, allen voran die körperliche und geistige Unversehrtheit eines jeden Menschen und die Achtung seiner Freiheit.

http://downloads.kirche-im-bistum-aachen.de/12/1188/1/90293205566734551105.pdf

vgl. auch

Werner Höbsch: Diffamierter Dialog. Hans-Peter Raddatz und das christlich-islamische Gespräch, in: Die Neue Ordnung, Dezember 2006.

Über den genialen Denker Raddatz meint der ärgerlich einflussreiche und tendenziell die Demokratie gefährdende Islambeschwichtiger Höbsch allen Ernstes:

„Erschreckend ist, wie er mit seinen Äußerungen das Klima für interreligiöse Begegnungen und Gespräche in vielen christlichen Gemeinden und kirchlichen Kreisen, aber auch in der Gesellschaft vergiftet. Er trägt zu Polarisierungen bei, wo Begegnungen entspannend wirken können. Das Problem in einer multireligiösen Gesellschaft ist nicht der Dialog, sondern die Dialogverweigerung – egal auf welcher Seite.“

Die auch mit religiöser Begründung nicht außer Kraft zu setzende AEMR ist dem katholischen Theologen keine Silbe wert, ebenso wenig der die muslimische Seele vor dem Höllenfeuer rettende irdische Kulturrassismus und von Allah in Koran und Sunna befohlene, barbarische Frauenfeindlichkeit. Der Dschihad ist noch nicht ausgebrochen, der Dialog ist schon.

http://web.tuomi-media.de/dno2/Dateien/NO605.pdf

Archiviert als Nr. 6/2005 Dezember, DIE NEUE ORDNUNG

DIE NEUE ORDNUNG wurde begründet von Laurentius Siemer OP und Eberhard Welty OP. Wer etwas Intelligentes lesen möchte, gebe ins Suchfeld das Wort Raddatz ein:

http://www.die-neue-ordnung.de/

(49) Bikini, Terengganu Government and Western Sexual Revolution

Much has been debated about the recent dress code announced by the Terengganu government on those who wishes to spend time in the beaches of Terengganu.

We have on one side people like Mr. Karpal Singh and Dr. Chen Man Hin labeling such act as going back to the middle ages. They also express their concern about how such decision will effect the tourist industry in Terengganu.

I am interested in commenting on the two points raised by the two DAP leaders and I shall start with the first one and that is the point on going back to the middle ages.

Why has such idea came to the minds of people like Mr.Karpal Singh and Dr. Chen Man Hin. If one were to study the history of bathing suits of western women, one will see that in the early days, western women have bathing suits that covers most of their bodies. It’s probably designed so due to the strong Judeo-Christian values of that time.

But when the West started to embark on the modern Sexual Revolution bandwagon, the culture of “body exposure” also comes into being. We all know that the Sexual Revolution of the west is a by product of their godless, materialistic and secular way of life that we all know by now as MODERNITY.

So as the values of the west change from traditional, spiritual values to secular, materialistic values, so does the way they dress especially what they wear at the beach and for swimming. …

(…) is this the kind of progress that we want in our country?. Needless to say of the social diseases associated with the western sexual revolution i.e. AIDS, high rates of divorce, single mothers, rapes, incest, pornography and the last but most saddening of them all is the destruction of the family institution.

To allow public exposure of most of one’s body in the name of wearing swimming suits and bikini’s is allowing a small element of the western sexual revolution to enter our society thus exposing us to the various harms that entails such actions. …

Just because the West is advance in economics, science and technology doesn’t make them an example in terms of values and culture. …

Lastly, there must not be a negative impression given to the Terengganu government for this effort of theirs because in my opinion what they have done is in the interest of preserving our culture and heritage from being corrupted by the secular, materialistic system of morality of the West.

Abdul Rahman Abdul Talib

http://www.tranungkite.net/lama/b05/umum057.htm

Auf seinem eigenen Blog hetzt der PAS-Politiker am 23.05.2008 (Is Malaysia Truly A Secular State) über den säkular denkenden Dr. Karpal Singh weiter, den er implizit als Verfassungsfeind diffamiert und als jemanden, der den Islam von der Erde Malaysias hinwegfegen will:

We have heard so much from Karpal Singh and DAP leaders per say about Malaysia’s “secular”ness. But can Karpal and DAP be trusted in their judgement?

I have noticed one thing that the word “secular” is NOT MENTIONED at all in our country’s constitution …

Is the DAP really sincere about upholding our constitution,? Or DAP (and Karpal Singh) real interest is really to eradicate Malays and Islam from the face of the Malaysian earth?

Abdul Rahman Abdul Talib

Auf: MALAYSIA WAVES (Abdul Rahman Abdul Talib)

http://www.malaysiawaves.com/2008/05/is-malaysia-truly-secular-state_23.html

Die ur-anatolische, jungsteinzeitliche Kultur von Göbekli Tepe als Beweis für die Gültigkeit von Koran und Sunna anzusehen, bedarf allerdings einer spezifischen Frömmigkeit. Für Abdul Rahman Abdul Talib ist das kein Problem, er frohlockt: „Die westliche Kultur wird ihre Geschichtsbücher wohl umschreiben müssen!“

http://www.malaysiawaves.com/2010/02/archeological-finds-proves-religion.html

(50) Terengganu, Badestrand. Nawal Abdul Rahman (20), eine junge Muslima im Hidschab, lässt am Strand einen Drachen steigen nimmt an den nackten Touristinnen Anstoß:

“It’s hard to see them in bikinis, because in our religion we cannot accept it,” says Ily. “We are afraid, because we want to prevent it from influencing our local people.”

Die Schariaregeln der PAS werden bisweilen durchaus unterwandert:

The Terengganu government is already having difficulty making its edicts stick. A rule segregating men and woman in supermarket checkout lines is widely ignored, and a bikini ban might go the same way.

http://www.evalu8.org/staticpage?page=review&siteid=372

(51) Junge Männer einer Rudermannschaft haben islamisch korrekte Badebekleidung zu tragen: „Ihr könnt hier nicht mit kurzen Hosen rumlaufen, ihr Gottlosen!“

Oppositionspolitiker Erdogan Toprak sagte der Zeitung „Milliyet“, die Schlägerei sei ein Anzeichen für die zunehmende Islamisierung der Türkei.

Quelle: FOCUS, 02.06.2008

http://www.focus.de/panorama/vermischtes/tuerkei-rudermannschaft-von-islamistischer-gruppe-wegen-kurzer-hosen-verpruegelt_aid_305753.html

Recent incidents, including an attack on rowers in Sapanca for wearing shorts and tights, are a result of rural conformism and a rise in religious conservatism in Turkey

http://www.allvoices.com/news/562988/s/10529715-conformism-and-conservatism-on-the-rise-say-sociologists

Rowers from Ankara University, who are in Sapanca for the Turkey Clubs Rowing Championship, were in for a nasty surprise late Saturday. A group of young locals attacked the team, many of whom were injured, because they were wearing shorts and tights.

http://www.allvoices.com/news/562988-conformism-sociologists

Bedecke die Schande deiner Mitmuslime, jedenfalls ist es einfacher, an Informationen zu Kelantan zu kommen, als an Quellen zu den krankenhausreif geschlagenen Ruderern der Ankara University. Das haben wir gleich …

http://www.radikal.com.tr/Radikal.aspx?aType=RadikalDetayV3&VersionID=&Date=&ArticleID=880950

http://www.haber10.com/haber/124289/

Ankara Üniversitesi Kürek Takımı’nın

http://www.turkish-media.com/forum/topic/126005-erkek-adam-tayt-giyer-mi/

“Tayt giyemem ” diyen erkeklere bir haberimiz daha var; kapri pantolonlar da geliyor! Paul Smith bilekte biten hatta bilekten bir karış kısa kapri görünümlü pantolonlarla

http://www.tatliaskim.com/erkeklere-ozel/80309-2008de-erkekler-de-tayt-giyiyor.html

„İlçe merkezinde taytla, şortla gezemezsiniz“

http://tcgunluk.blogspot.com/2008/06/milli-krekilere-tayt-daya.html

SAPANCA’da hafta sonu yapılan ‘Büyükler Türkiye Kürek Şampiyonası’na katılan Ankara Üniversitesi Kürek Takımı …

„Burada şortla gezemezsiniz Allahsızlar“

http://www.ihvanforum.org/showthread.php?t=56100&page=1

http://www.milliyet.com.tr/default.aspx?aType=HaberDetay&Kategori=yasam&ArticleID=761814&Date=02.06.

http://haber.gazetevatan.com/Sporcularimiza_Allahsizlar_diye_saldirdilar_181692_1/181692/1/Haber

http://www.haberler.com/allahsizlar-deyip-sopayla-saldirdilar-haberi/

http://www.hurriyetport.com/yasam/al-sana-mahalle-baskisi-tayt-giren-mili-sporculara-allahsizlar-diye-saldirdilar

Die Bildsuche

http://4.bp.blogspot.com/_Y7EmnseWbAU/TC0H-9tpvBI/AAAAAAAACi8/2SNWLj__CfU/s1600/vuvuzela2.jpg

(52) Yusuf al-Qaradawi hat den Koran richtig verstanden und möchte, dass die Ehefrau „unter bestimmten Umständen“ geschlagen wird. Aus: The Odd Couple. Red Ken and the Conservative Cleric, erschienen in: TRIBUNE, 30.07.2004. Brett Lock:

A FEW weeks ago, London had a visitor; a man who believes that women should have parts of their clitoris removed so that they aren’t tempted by sexual feelings. He believes that it is sometimes “permissible” for a husband to beat his wife. He believes women who are not modest in their behaviour or dress are to blame if they’re raped. He describes homosexuality as a “perverted act, a corruption, a shameless depravity and an aberration” worthy of the death penalty.

London Mayor, Ken Livingstone was outraged – not by his visitor but that Londoners dared to criticise his “guest of honour”. He apologised on behalf of the city and invited Dr Yusuf al-Qaradawi (a “moderate” Muslim scholar, according to the Mayor) to return in October. …

The London Mayor insisted al-Qaradawi was also “very clear” in condemning wife-beating. To most, “very clear” would mean a statement against beating one’s wife under any circumstances. What the doctor actually told the Guardian was that wife-beating was neither “obligatory nor desirable”, but conceded on Channel 4 that it was justifiable in certain circumstances.

http://www.whatnextjournal.co.uk/Pages/Politics/Brettlock.html

(53) Ken Livingstone defends his extremal backer, wie THE TELEGRAPH am 12.04.2008 titelt, Aislinn Simpson:

Yusuf al-Qaradawi has described homosexuality as an “unnatural and evil practice” and said the Koran permitted wife-beating in certain circumstances.

http://www.telegraph.co.uk/news/politics/1896217/Ken-Livingstone-defends-his-extremist-backer.html

Leider hat ein über das dialogische Miteinander zwischen dem Schwulen-an-sich und der Spezies der Muslime grübelnder Libanese (hm?) die AEMR übersehen. Immerhin erkennt The Middle East Gay Journal den Umstand, dass im Islam Frauen eigentlich nicht der Rede wert sind:

In the interview, he couldn’t differentiate between a tendency for homosexuality and the act of having homosexual sex, a rather simple difference. Also, for al-Qaradawi, lesbians aren’t homosexuals (someone should tell them that). Is that inherent sexism? Is he saying that lesbianism is not as bad as male homosexuality because what women do has always been less important?

http://gaymiddleeast.blogspot.com/2006/06/qaradawi-so-many-ways-to-kill-gays-i.html

Derselbe, nach eigener Aussage im Libanon angefertigte Blog gibt sich pauschal proreligiös, zitiert den totalitären Hanbaliten al-Dschauzi mit einem aufregenden homoerotischen Verslein und geht zur Scharia nicht auf Distanz:

If Muslims are torn between their religion and tolerance of gay people, which do you think they will choose? This danger of dichotomy (…)

Die arabischen Homosexuellen sollen sich als Seelsorger für die Nation of Islam engagieren, damit diese nicht noch mehr homophob wird?! Hoffentlich denken Deutschlands türkeistämmige Schwule islamkritischer. Nicht der Staatsbürger an sich soll dem diskriminierten Schwulen helfen, sondern der um seine religiöse Identität besorgte Muslimbürger:

If gay people are going to win tolerance from the greater Muslim community, they need to work with the Muslim community in positive, constructive manners. Attacking or creating the illusion of constantly being attacked will not help. Gay people need to find Muslims who support them and nurture relationships with them.

Dialog der Identitäten der Menschenklassen, Homo-Identität mit Scharia-Identität an einem Schutzvertrag (al-aman) schreibend. Implizit ruft The Middle East Gay Journal Europas homosexuell empfindende Bürger dazu auf, den Dialog mit Moscheegemeinden zu suchen. Es wird doch ein paar Stunden geben, in denen der Schwule nicht von Muslimen angegriffen wird, und für diese schöne Zeit sollte er dankbar sein. Bedenke doch, Schwuler, ohne Fürsprache einflussreicher Muslime am Ort könntest du schon bald ganz fürchterlich verprügelt werden! Der selbst ernannte schwule Libanese und Islamverherrlicher sollte sich schämen, die Standards der Universal Declaration of Human Rights gegen das „Verständnis“ für den Islam zu tauschen.

Man stelle sich vor, ein homosexueller Journalist aus Berlins Bohème der späten Zwanziger hätte Gleichgesinnte dazu aufgerufen, sich an die Nazis zu wenden, um gemeinsam Verständnis und Fürsorge für die schwule Lebensweise zu erleben und auszubauen.

http://gaymiddleeast.blogspot.com/2006/06/gays-vs-muslims-in-europe-true-battle.html

Publizist, Psychologiedozent (?), Proislamist: Dan Littauer. Actually the reality is different. Syria sees itself as a secular and diverse country.

Wahrscheinlich würde der mutmaßliche bibeltreue Jesuit noch für Mohammeds köpfendes Medina schwärmen: „Die Realität ist ganz anders. Medina versteht sich als weltoffen und vielfältig.“

Dan is a freelance editor and writer. He was a contributing author to the Lonely Planet and taught psychoanalysis and social science in several UK universities. Dan is now the editor of Gay Middle East news website. Ob er wirklich mal Dozent war, an welcher Uni?

http://www.guardian.co.uk/profile/dan-littauer

Dan Littauer, Executive Committee Member bei der phänomenalen International Gender and Sexuality Alliance. Nix Beirut, Hampshire:

The International Gender and Sexuality Alliance (IGSA) was formed in July 2010

http://www.medlockmedia.com/facts-about-manchester-pride/bb/user-10.html

Endlich, der Islamreformer!

Die Scharia und der Littauer-Effekt. Dan is a freelance editor & writer. Taught psychoanalysis, & soc. sciences in several UK Universities.

http://www.middleeastreform.org/a.php?p=Dan%20Littauer

Lasst uns über die Scharia verhandeln (Littauer, AoBM: to define a “British Islam” …, to spread awareness of real Islam …, teach the Shari’ah).

Über einen unbeliebten Hassprediger lästern, tausend gemäßigte Hassprediger stärken: Der Politreligiöse Dan Littauer unterschreibt die Forderung:

“teaching a British curriculum within an agreed Muslim ethos”

http://paulsarmstrong.com/category/religion/page/3/

Shaykh David Rosser Owen, Amir/President of AOBM

http://wulfrunasufi.files.wordpress.com/2011/02/shaykh-david-2.jpg?w=248&h=300

Dan Littauer, Human Rights and Press Relations Coordinator of AOBM

Adeel Rahman, Education Coordinator of AOBM

Frühgeschichtliches dämmert heran. Da raunt der Wolf. Gefunden bei den Sufis von Wulfruna Sufi Association

http://paulsarmstrong.com/category/religion/page/3/

Paul Salahuddin Armstrong is Co-Director of the Association of British Muslims. A student of Shaykh Sufi Muhammad Abdullah, and disciple of the renowned Naqshbandi spiritual teacher, Zinda Pir of Ghamkol Sharif in Kohat, Pakistan. Paul is a writer, philosopher and spiritual consultant. Among other things, he has worked with and is currently a trustee of Wolverhampton Inter-Faith & Regeneration Network, BME United Ltd and the founder of Wulfruna Sufi Association.

http://psarmstrong.files.wordpress.com/2010/07/dscf6131b.jpg

Und Wulfrun ward sie genannt, þær wæs Wulfrun genumen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Wulfrun

Statue der Lady Wulfruna, Wolverhampton, West Midlands, England.

http://www.localhistory.scit.wlv.ac.uk/articles/wulfruna/wulfruna01.htm

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5c/Lady_wulfruna.jpg

New Age trifft Scharia. Es werde Klang. Menschenrechte sind abgemeldet, jetzt wird`s mystisch. Keltisches und Sufismus wabern in Richtung britisches Kalifat:

CELTISLAM.

http://www.celtislam.com/

Die mehr als windige AOBM verlinkt zum leider sehr realen amerikanischen ZAYTUNA COLLEGE, das 2009 in Berkeley, Kalifornien, von Imam Zaid Shakir, Scheich Hamza Yusuf und Dr. Hatem Bazian gegründet wurde und von Ingrid Mattson, der Präsidentin der ISNA (Islamic Society of North America) empfohlen wird.

http://www.zaytunacollege.org/

Die drei Gründer des kalifornischen ZAYTUNA-Kollegs

http://www.zaytunacollege.org/academics/faculty/

Pinkwatchingisrael, pro-AEMR oder pro-Scharia, wie auch immer:

Gay Middle East have always had shady politics. That the largest Middle East LGBT (well, G mostly) “grassroots news” website is run by British Israeli Zionist Dan Littauer is already cause for concern.

http://www.pinkwatchingisrael.com/gaymiddleeast-com-and-zionism/

Die proisraelische Instrumentalisierung der Homosoexuellen, ein Vorwurf, ausgesprochen von denen, die die Schwulen ebenso instrumentalisieren, nur antiisraelisch und proschariatisch. Mit Islamverherrlichung lässt sich Karriere machen, bedarfsweise in der proschwulen Lobby. Viel Besorgnis, zentnerschwere Verantwortung, von der AEMR keine Silbe. Israel`s gay propaganda war, 01.07.2010. Jasbir Puar:

http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jul/01/israels-gay-propaganda-war

AOBM. Die Proislamisten über ihr Firmenzeichen: The diagonals are coloured in the red and white of the Umayyads, showing the links between the British and the Islamic world of Andalusia, in particular the Cordovan Caliphate

[About]

We maintain that the “British Way-of-Life” and “British culture” can be compatible with Islam, and that all Muslims living in Britain should seek to realise this in their daily lives.

[Our aims]

The aims of the Association of British Muslims are:

a) to define a “British Islam” as an authentic vernacular cultural expression of Islam as a “system of life transactions” taking place in the United Kingdom and Crown Dependencies;b) to spread awareness of real Islam among the British peoples, teach the Shari’ah, and improve the stock of knowledge of all;

http://www.aobm.org/

(54) GARIS (Gerakan Reformis Islam), eine weitere indonesische Pro-Scharia-Bewegung, FPI-Kooperationspartner

Organigramm

http://gariskuningan.files.wordpress.com/2010/04/struktur1.jpg

GARIS. Aktionen, Funktionäre. Das mit der FPI geteilte Feindbild sind die „abtrünnigen“ Ahmadis. Frauen sind nicht zu sehen, nie.

Bilder.

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Frauenfreie Zone, ein elfjähriger Junge wird geduldet bis angeworben.

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Auf dem Rücken prangt: LTI und GARIS. Fromme Hetze gegen die so genannten Ketzer von der Ahmadiyya.

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Schwarze Weste, goldener Schriftzug: BRIGADE GARIS

http://gariskuningan.files.wordpress.com/2010/07/foto0298.jpg

(55) Also, on 12 December, members of the FPI and the associated Gerakan Reformis Islam (Garis), or Islamic Reform Movement, staged a protest and expelled over 100 members of a Protestant church in Central Java from their religious complex. Bei: Jane`s, Jane’s World Insurgency and Terrorism, 14.04.2011.

http://articles.janes.com/articles/Janes-World-Insurgency-and-Terrorism/Front-Pembela-Islam-FPI-Indonesia.html

(56) Perda No. 28/2000, Verordnung für Taksimalaya: „prostitution ban“, Quelle: Wahid Institute

http://www.worldlearning.org/WLID_documents/WAHID_Institute_Study.pdf

(57) Hadith, Allahs Befehl für Männerkleidung: Weite lange Hosen ja, Knöchel sichtbar auch ja! Die Seite al-islaam.ch („authentisches Wissen über den Islam“) rechtleitet die zum Paradies strebenden Herren in der Schweiz:

Es wird überliefert von Abu Huraira, dass der Prophet sagte: „Was auch immer von dem unteren Kleidungsstück über den Knöchel (hinabhängt) ist im Höllenfeuer.“

Es wird überliefert von Abu Dharr, dass der Prophet sagte: „Es gibt drei (Typen) zu denen Allah am Tag der Auferstehung nicht sprechen wird, und Er wird nicht zu ihnen schauen oder sie loben, und Er wird ihnen eine schmerzvolle Strafe zukommen lassen.“ Der Gesandte Allah’s wiederholte es dreimal. Abu Dharr sagte: „Mögen sie verdammt sein und verlieren, wer sind sie O Gesandter Allah’s?“ Er sagte: „Derjenige der sein Kleidungsstück über seine Knöchel hängen lässt, derjenige der andere an seine Vorzüge die er getan hatte erinnert und derjenige der sein Produkt durch Mittel von falschen Eiden verkauft.“

http://www.al-islaam.ch/index.php/fiqh-fatawaa-101/73-kleidungsvorschriften-fer

(58) Of the remaining 55% of the religion-influenced regional regulations which could be considered linked directly to Islamic teachings or sharia, 14, or 33% require civil servants, students, or in some cases just Muslims in general, to wear ‘Muslim clothing’ – usually defined as wearing a jilbab for women, and a ‘baju koko’ for men. These regulations vary widely from district to district. For example, in Banjar, West Java Muslim civil servants are required to wear jilbab and baju koko on Fridays (2005; in Enrekang, South Sulawesi) Muslim civil servants and students must wear Muslim clothing every day (Perda 10/2005 – civil servants and students not complying are listed as absent on that day); and in Bulukumba, South Sulawesi all women (Muslim or not) must wear jilbab to receive the services of the village government, kelurahan (Perda 5/2003).

Also, of the regional regulations which can be said to be directly drawn from Islamic teachings, 17, or 40 % require demonstration of the ability to read the Qur’an for school children, university applicants, couples seeking to get married, and civil servants. In Maros, students have to submit a certificate to indicate the ability to read the Qur’an before they can be passed on to the next academic level. (Perda 15/2004). In Sawahlunto, West Sumatra, couples must show that they can read the Qur’an before receiving a marriage license. (Perda 1/2003).

http://asiafoundation.org/resources/pdfs/ShariaRegulations08RobinBush.pdf

(59) MMI-Chef ist der Terrorstratege Abu Bakar Bashir (Baasyir)

http://www.life.com/image/71652279

Zeichen der MMI (Majelis Mujahidin Indonesia)

http://1.bp.blogspot.com/-S8GowbmrF5A/TVvVI2jtmII/AAAAAAAAAcc/5iZ8Lfo10-0/s1600/Majelis+Mujahidin+Indonesia.jpg

Amir majelis Mujahidin Indonesia (MMI) Abu Bakar Baasyir

http://news.okezone.com/read/2010/12/20/337/405063/siang-ini-baasyir-akan-operasi-mata-di-rs-aini

(60) Batak. Der deutsche Missionar Ludwig Ingwer Nommensen (1834-1918) brachte das Evangelische Christentum.

Batak, Protestantische Kirche der Batak.

http://www.hkbp.or.id/index.php#

Batak Christian Protestant Church

http://en.wikipedia.org/wiki/Batak_Christian_Protestant_Church

Batak, Totem.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/04/Batak_totem_09N9443.jpg

Batak, Ahnenhaus.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Ahnenhaus_der_Batak_Toba.jpg

HKBP. Huria Kristen Batak Protestan.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/id/3/39/HKBP.jpg

Nommensen-Statue

http://riyanthi.files.wordpress.com/2008/05/nommensen-patung-nommensen-di-huta-dame.jpg

gefunden bei:

ruhma mimpi riyanthi

– Mimpi adalah kekuatan. Kekuatan untuk berkarya sepanjang hidup –

(Riyanthi Sianturi)

http://riyanthi.wordpress.com/2008/05/14/rura-silindung-part-3/nommensen-patung-nommensen-di-huta-dame/

Sianturi Mandosiraja

http://mandosi.wordpress.com/

Nommensen, Nordstrand halt das Gedächtnis an seinen Sohn wach.

http://www.kirche-nordstrand.de/index-Dateien/Page3690.htm

HURIA KRISTEN BATAK PROTESTAN (HKBP)

Alamat: Kantor Pusat HKBP Jln. Pearaja No. 1 Tarutung 22414, Sumatera Utara – INDONESIA

http://huriakristenbatakprotestan.blogspot.com/2007/12/horas-heit-willkommen.html

(61) A Cutting Tradition. The New York Times, 20.01.2008

Sara Corbett:

When a girl is taken — usually by her mother — to a free circumcision event held each spring in Bandung, Indonesia, she is handed over to a small group of women who, swiftly and yet with apparent affection, cut off a small piece of her genitals. Sponsored by the Assalaam Foundation, an Islamic educational and social-services organization, circumcisions take place in a prayer center or an emptied-out elementary-school classroom where desks are pushed together and covered with sheets and a pillow to serve as makeshift beds. The procedure takes several minutes. There is little blood involved. …

According to Lukman Hakim, the foundation’s chairman of social services, there are three “benefits” to circumcising girls.

“One, it will stabilize her libido,” he said through an interpreter. “Two, it will make a woman look more beautiful in the eyes of her husband. And three, it will balance her psychology.” …

At the Assalaam Foundation, traditional circumcisers say they learn the practice from other women during several years of apprenticing. Siti Rukasitta, who has been a circumciser at the foundation for 20 years, said through an interpreter that they use a small pair of sterilized scissors to cut a piece of the clitoral prepuce about the size of a nail clipping. Population Council observers who visited the event before the 2003 study, however, reported that they also witnessed some cases of circumcisers cutting the clitoris itself.

Any distinction between injuring the clitoris or the clitoral hood is irrelevant, says Laura Guarenti, an obstetrician and WHO’s medical officer for child and maternal health in Jakarta. “The fact is there is absolutely no medical value in circumcising girls,” she says. “It is 100 percent the wrong thing to be doing.”

http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html?_r=3&oref=slogin&ref=magazine&pagewanted=print&oref=slogin&oref=slogin

(62) Inside a Female-Circumcision Ceremony

Female circumcisers and their attendants waiting in an elementary-school classroom, where they do their work.

Photo: Stephanie Sinclair

http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html

(63) Hassprediger Zakar Naik (Peace TV. Mumbai / Bombay, India) bewundert Osama bin Laden theologisch und fordert den weiblichen Schleier. In: THE TIMES (The Sunday Times), 30.05.2010. David Leppard: Muslim preacher of hate is let into Britain

Zakir Naik, an Indian televangelist described as a “hate-monger” by moderate Muslims and one Tory MP, says western women make themselves “more susceptible to rape” by wearing revealing clothing. … According to reports in the Indian media, his organisation, the Islamic Research Foundation in Mumbai, was where Rahil Abdul Rehman Sheikh, suspected of being commander of a series of train bombings in Mumbai, and other alleged terrorists spent much of their time before the attacks. …

Zakir Naik: “Western society has actually degraded [women] to the status of concubines, mistresses and social butterflies, who are mere tools in the hands of pleasure seekers and sex marketeers”

“People who change their religion should face the death penalty”

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/politics/article7140235.ece

Kurzfilme, YouTube: Zakir Naik bei der Arbeit

Islam und Wissenschaft

http://www.youtube.com/watch?v=dF7fHq7klmw&feature=related

Islam und Christentum

http://www.youtube.com/watch?v=Wu97oiU14ns&feature=related

Interreligiöser Dialog plus Dschihad gleich Bühnenshow

http://www.youtube.com/watch?v=x6TVqqBWSNA&feature=related

Die Islamisierung ist mit „Friedenskonferenzen“ (Berlin: DIK?) zu betreiben, freiheitlich-säkulare Veranstaltungen sind proschariatisch zu unterwandern. International Islamic Chennai Peace Conference 2010

http://www.youtube.com/watch?v=rC187kyPLXc&feature=related

Chennai, Citizens for change. Indien nach den Terroranschlägen von Mumbay / Bombay. „Du kannst die Welt in Stücke (pieces) bomben, aber du kannst den Frieden (peace) nicht herbeibomben“! You can bomb the World to peaces, but you can`t bomb the world the peace.

http://www.youtube.com/watch?v=YYR4OSMfN0w

CfP (Citizens for Peace). UDHR / AEMR oder religiös begründete Rechtsverschiedenheit? Bahn frei für das anwachsende Schariagesetz? Nichts kapiert oder nach Morddrohungen zum Schweigen gebracht? Symbolarbeiterische Preisverleihungen. Association for Communal Harmony in Asia (ACHA). Man lobt religionspolitische Führer oder Denker als Friedensarbeiter und geht (vielleicht: weil man nicht erpresst oder ermordet werden will) zur Scharia nicht auf Distanz. „Awais Sheikh is President of Pakistan-India Peace Initiatives. Just after the 2008 Mumbai terrorist attacks, he organized a peace demonstration at Lahore Press Club, and helped organize as well as participated in a peace march at Amritsar. He has authored Samjhota Express, a book about peace and friendship between India … For his services he was designated Ambassador for Peace in 2007.“

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=233:human-rights-day-in-mumbai&catid=64:general&Itemid=84

Europas proschariatische Prominenz mischt mit: Rowan Williams hat die Zoroastrier entdeckt.

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=388:archbishop-of-canterburys-address-to-the-zoroastrian-community&catid=1:latest-news

http://www.citizensforpeace.in/index.php?option=com_content&view=article&id=388:archbishop-of-canterburys-address-to-the-zoroastrian-community&catid=1:latest-news

ACHA (Association for Communal Harmony in Asia).

http://www.asiapeace.org/

ACHA. Noch zu feige oder bereits dreist genug? Where individuals of all regions, religions, rational persuasions, sects, castes, and cultural and ethnic groups live in peace and harmony, and their holy books, places of worship, and founders are respected. Der ungleich behandelnde Befehl von Koran und Sunna wird übergangen. Where children of both genders, and women enjoy respect and protection. Aber Sayyid Qutb und Ayatollah Chomeini sagten doch nichts anderes!

http://www.asiapeace.org/sasia.htm

Schwesterseite. Wieder kein Wort darüber, das die universellen Menschenrechte auch mit religiöser Begründung nicht auszusetzen sind.

http://www.indiapakistanpeace.org/

Technisch-organisatorisch hinter beiden Internetseiten und gleich hinter 24 weiteren politreligiös-prodialogischen Websites steht eine schrecklich pazifistische Esoterikerin des US-amerikanischen New Age, die aus Österreich stammende Ingrid H.Shafer (Ingrid Schafer. “Ingrid Comes to America, Part I: From Innsbruck to Home in Chickasha.”).

http://www.usao.edu/~facshaferi/RESUME.HTML

26 Antworten to “231. Islam in Indonesien und Malaysia”

  1. Eifelginster Says:

    :::

    Jakarta bombings
    July 18, 2009

    Mr Verity was killed at a breakfast meeting at the Marriott hotel, which was targeted along with the nearby Ritz-Carlton in Jakarta’s central business and embassy district.

    The bombings raised fears that cells or offshoots of the radical Jemaah Islamiah or its surrogates had switched to the offensive.

    The attacks, the work of two suicide bombers who had checked in as guests on Wednesday, come eight months after the execution of the three Bali bombers, who threatened vengeance as they were taken from their cells to face the firing squad.

    The attack on the Marriott yesterday was the second time the hotel had been targeted. In 2003, 15 people were killed when a car-bomb exploded at the hotel.

    http://www.news.com.au/story-0-1225751350491#ixzz1QRAFro2D

    http://www.news.com.au/jakarta-bombings-australians-caught-in-terror/story-0-1225751350491

    :::

    :::

    Terrors engulf Jakarta again, today, Friday 17 July 2009. Targets are JW Marriott and Ritz Carlton, explosions occurred in those two international hotels at around 07.40 o clock.

    http://equal-life.blogspot.com/2009/07/bomb-blasts-at-jw-marriott-and-ritz.html

    :::

  2. Filzentwirrer Says:

    :::

    Der Rechtsstaat dünnt aus, unter stabilem Applaus mögen die Inhaber des Charisma nach der Macht greifen. Mangelnde Transparenz werde auch im europäischen Finanzwesen stabil hinweggelächelt.

    Wirtschaftsliberale hingegen äußern sich gegen den Vertragsentwurf zur ungewissen Euro-Rettung (“Stabilitätsmechanismus”), Schäuble ist dafür.

    http://www.freiewelt.net/blog-3321/der-vertragsentwurf-zur-transferunion-ist-%F6ffentlich%28!%29—ziel-ist-die-beendigung-staatlicher-haushaltssouver%E4nit%E4t.html

    ENTWURF FÜR EINEN VERTRAG ZUR
    EINRICHTUNG DES
    EUROPÄISCHEN STABILITÄTSMECHANISMUS
    (ESM)

    http://www.peter-bleser.de/upload/PDF-Listen/E-Mail-Info_Eurostabilisierung/Entwurf_Vertrag_ESM.pdf

    Zum Thema Geld:

    Islam heißt Finanzgewinn, ganz viele Pfründe, nun ja, für ganz wenige. Ex-Demokrat Schäuble hat offensichtlich nichts gegen Scharia-Bankwesen:

    iFIS Islamic Banking bietet Finanzmaklern und Finanzberatern die Möglichkeit, ein Portfolio an schariakonformen Produkten zu vermitteln

    http://www.ifis-fdl.de/index-4.html

    Omar Habibzada (iFIS), Bankmanager und afghanischstämmiger Salafist, stets ganz spirituell:

    taz: Zu Ihrer Gemeinde gehörte auch der in der Presse als “Hassprediger” titulierte Ali M., der aufgrund aufenthaltsrechtlicher Bestimmungen 2007 des Landes verwiesen wurde, obwohl ein Verfahren gegen ihn mangels Tatverdachtes 2002 eingestellt worden war.

    Habibzada: Unser früheres Gemeindemitglied ist ein sehr religiöser Mensch.

    taz – “Seit Jahren beobachtet der Verfassungsschutz das Islamische Kulturzentrum Bremen e. V. (IKZB).”

    http://www.taz.de/!62926/

    Seelenrettung jetzt am Bankschalter. Es gibt auf Erden schließlich unreines und sauberes Geld. Nur mit halâl-Geld rettet sich der Allâh Fürchtende vor der ewigen Höllenqual:

    “Scharia als Beratungsansatz

    Der Markt für Islamic-Finance-Produkte ist zwar noch klein.

    Emre Akyel von der Finanzberatung iFIS Islamic Banking” (Reutlingen)

    http://www.meridio.de/fileadmin/user_upload/Pressespiegel/Deutsch/20100329_FONDSprofessionell_Sharia_als_Beratungsansatz.pdf

    “Unerlaubte Bankgeschäfte? – iFIS Finanzberatung dementiert Vorwürfe (01.07.2011)”

    Allahs Bodenpersonal stolpert im unwegsam demokratischen Gelände:

    “Der Verdacht auf unerlaubte Bankgeschäfte mit ‘schariakonformen’ Finanzprodukten hat am Mittwoch Polizei und Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen.

    Der Vorwurf: Die beiden Manager sollen mit der Vergabe von Darlehen möglicherweise einen Verstoß gegen das Kreditwesengesetz (KWG) begangen haben.”

    http://www.fondsprofessionell.at/redsys/newsText.php?endDate=&per=&kat=1&sid=640076

    :::

    Ziel sei es, die Vereine „Einladung zum Paradies“ (EZP) und „Islamisches Kulturzentrum Bremen“ (IKZB) zu verbieten … Das Ministerium verdächtigt die Vereine, die verfassungsmäßige Ordnung beseitigen und durch einen islamischen Gottesstaat ersetzen zu wollen.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article11623788/Grosseinsatz-bei-islamistischen-Salafisten-Vereinen.html

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    Bilal Philips – Interest and Islamic Banking

    Zakir Naik – Are Islamic Banks really Islamic?

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    EZP gestern aufgelöst (?), als Verein machen Medina usw. weiter

    wz – Salafisten-Verein aufgelöst

    Der neue Name für ähnliche Aktivitäten heißt jetzt „Medina e.V.“. … Das Geld aus der Vereinskasse soll laut Beschluss an den Verein Medina überführt werden – für einen gemeinnützigen Zweck, wie es heißt. Medina e.V. ist derzeit mit der Angabe „Geschäftsführung Ilhami Gezer“ im Impressum der Internet-Homepage zu finden. Vereinssitz von Medina e.V. – nicht zu verwechseln mit der Begegnungsstube Medina e.V. in Nürnberg – soll Mönchengladbach sein.

    http://www.wz-newsline.de/lokales/moenchengladbach/salafisten-verein-aufgeloest-1.747439

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    Habibzada? Jedenfalls noch zu Bremen:

    Der Kläger begehrt nur noch die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis. Der am 17.04.1975 geborene Kläger ist tunesischer Staatsangehöriger. Er ist mit einer deutschen
    Staatsangehörigen verheiratet und Vater zweier deutscher Kinder. … Am 12.12.2005 heiratete der Kläger vor dem Standesamt A-Stadt die deutsche Staatsangehörige
    Anisa Habibzada (geboren in Kabul/Afghanistan). …

    Zwar sei das Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts
    bereits im Juli 2008 eingestellt worden. Allerdings ergäben sich aus „staatsschutzpolizeilicher“ Sicht erhebliche Sicherheitsbedenken, da die den Ermittlungsbehörden vorliegenden Erkenntnisse eine wahrscheinliche Einbindung des Klägers in mutmaßliche islamistische Kreise im Zuständigkeitsbereich der Beklagten ergeben hätten. …

    Der Verein Islamisches Kulturzentrum, dessen Vorstand der Kläger angehört, ist kein verbotener Verein. Ob die im Islamischen Kulturzentrum A-Stadt e.V. und auch in den Privaträumen des Klägers stattgefundene Durchsuchung und Beschlagnahme zu einem Vereinsverbot führen wird, ist im Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung offen.

    Verwaltungsgericht
    der Freien Hansestadt Bremen
    – 4. Kammer –
    Az: 4 K 1641/07

    http://www.vg.bremen.de/sixcms/media.php/13/07K1641.U01Anonym.pdf

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  3. stop fgm! Says:

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    Dtsch Arztebl 2006; 103(13): A-842 / B-716 / C-692

    Heribert Kentenich, Isabell Utz-Billing:
    Weibliche Genitalverstümmelung: Lebenslanges Leiden

    (…) Aus menschenrechtlicher Sicht ist FGM ein Versuch, Frauen eine untergeordnete Stellung zuzuweisen, indem man sie mit einem Stigma versieht, das sie stets daran erinnert, dass sie „nur Frauen“ sind. Die Genitalverstümmelung verwehrt der Frau das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

    Die meisten Frauen mit FGM leben in 28 afrikanischen Staaten (39). Am häufigsten wird die weibliche Genitalverstümmelung in Somalia, dem nördlichen Sudan, Erithrea, Sierra Leone und Djibouti praktiziert (45). Der Sudan ist das einzige Land, in dem bisher Untersuchungen zur Häufigkeit von weiblicher Genitalverstümmelung durchgeführt wurden. Danach sind bis zu 90 Prozent der sudanesischen Mädchen und Frauen beschnitten (14). FGM kommt jedoch auch in den südlichen Teilen der arabischen Halbinsel, am Persischen Golf und in muslimischen Gemeinden in Indien, Malaysia und Indonesien vor (39). Zunehmend ist auch die Verbreitung unter Immigrantinnen in Europa, Kanada, Australien, Neuseeland und den USA (2, 43). Einer britischen Untersuchung zufolge waren 80 Prozent der Einwanderinnen aus Somalia, dem Jemen, aus Eritrea und Äthiopien „beschnitten“ oder wollten ihre Töchter „beschneiden“ lassen (5). …

    Ägyptische Frauen berichteten, dass ihre eigene Beschneidung in 13 Prozent der Fälle von Ärzten durchgeführt wurde. Bei ihren Töchtern erfolgt sie bereits in 46 Prozent der Fälle durch ärztliches Personal.

    Die „Medikalisierung“ der weiblichen Genitalverstümmelung ist umstritten. Auf der einen Seite kann sie die Komplikationen und eventuell auch das Ausmaß des Eingriffs reduzieren. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurden beispielsweise im Sudan und in Somalia traditionelle Hebammen für die weibliche Genitalverstümmelung geschult (15, 41). Aus Kenia wurde über die Verteilung von prophylaktischen Antibiotika, sterilen Einmalrasierern und Tetanus-Impfungen bei betroffenen Mädchen berichtet. Diese prophylaktischen Maßnahmen senkten die Rate an frühen Komplikationen um etwa 70 Prozent (32). In Krankenhäusern im Sudan wurde die weibliche Genitalverstümmelung angeboten, jedoch nur der Typ I der FGM durchgeführt (30). In städtischen Regionen in Mali und Nigeria ist es inzwischen üblich, dass Krankenschwestern die „Beschneidung“ durchführen.

    Auf der anderen Seite besteht durch die „Medikalisierung“ die Gefahr der Verharmlosung und der verzögerten Ausrottung der weiblichen Genitalverstümmelung. Die WHO verurteilte 1982 die Beteiligung von medizinischem Personal an der Genitalverstümmelung der Frau als unethisch. In den 1990er-Jahren schlossen sich verschiedene internationale Organisationen dieser Stellungnahme an (International Federation of Gynecology and Obstetrics 1994, American College of Obstetricians and Gynecologists committee opinion 1995). 1996 hat auch der Deutsche Ärztetag die Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten an der weiblichen Genitalverstümmelung verurteilt. Derartige Praktiken seien berufsrechtlich zu ahnden, heißt es in einer Entschließung. Entsprechend wurde 1999 einem Berliner Arzt, der FGM durchführte, die Approbation entzogen.

    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=50783

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  4. Jacques Auvergne Says:

    Bekennender
    Islamischer Religionsunterricht (IRU) –
    IRU UND INDONESIEN
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    In Indonesien ist Sexualaufklärung für Jugendliche aus religiösen Gründen nicht erlaubt. «Wir machen es trotzdem. Überall, wo riskanter Sex stattfindet, propagieren wir die Benutzung von Kondomen», sagt Mboi. Allerdings räumt sie ein, dass die nationalen Fernsehketten vor 10 Uhr abends keine solchen Spots ausstrahlen dürfen. Und in Schulen ist es verboten, für die Benutzung von Kondomen zu werben.

    Kampf gegen Aids rüttelt an religiösen Tabus
    Von Richard Diethelm, Jakarta.
    Basler Zeitung Aktualisiert am 05.07.2012

    http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Kampf-gegen-Aids-ruettelt-an-religioesen-Tabus/story/23145144

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    Deutsche Imame und
    indonesischer Islam
    Liberale Einflüsse aus Südostasien
    Donnerstag, 07. Oktober 2010,
    von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr
    Universität Osnabrück

    Am 11. Oktober startet die Imam-Ausbildung an der
    Universität Osnabrück – nicht weniger als ein Meilenstein
    in der deutsch-muslimischen Geschichte. Es ist
    nach den turbulenten letzten Wochen die richtige Zeit
    um über Inhalte zu reden – für den Dialog der Muslime
    untereinander, die Ausbildung der Imame selbst und
    den Diskurs mit der Gesellschaft. Dabei lohnt sich ein
    globaler Blick auf den Islam. Dies gilt insbesondere
    wenn es um die Vermittlung des friedvollen Wesens
    dieser Weltreligion geht.

    Die Gelegenheit hierzu bietet sich nun in Osnabrück.
    Dort ist zu Gast Kyai Ahmad Mustofa Bisri „Gus Mus“,
    der als einer der profiliertesten Intellektuellen Indonesiens
    gilt. Als stellvertretender Vorsitzender im höchsten
    Gremium von Nahdlatul Ulama, des mit 40 Millionen
    Mitgliedern größten Islamverbands der Welt, ist Bisri
    eine gefragte Persönlichkeit weit über die Landesgrenzen
    hinaus.

    Gemeinsam mit der LibForAll Foundation, mit ins Leben
    gerufen vom ehemaligen Präsidenten des Landes, Abdurrahman
    Wahid, hat Bisri jüngst eine TV-Serie mit
    namhaften Intellektuellen aus Indonesien und aller Welt
    produziert. Sie porträtiert jenen moderaten Islam, der
    von der überwältigenden Mehrheit aller Muslime praktiziert
    wird. “Der Ozean der Offenbarung”, so der Name
    der Serie, kann auch in Deutschland einen wertvollen
    Beitrag zur Ausbildung der Imame und damit zur friedlichen
    Ko-Existenz der Kulturen leisten.

    Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und
    die Rudolf von Bennigsen-Stiftung laden Sie in
    Kooperation mit der Universität Osnabrück herzlich
    ein, an der exklusiven Vorstellung der Serie “Der
    Ozean der Offenbarung” teilzunehmen und im
    Rahmen eines Experten-Rundtisches deren
    Verwendung hier in Deutschland zu diskutieren.

    Begrüßung
    Prof. Rauf Ceylan
    Professor für Religionswissenschaft mit dem
    Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik

    Eingangsstatements
    Prof. Rauf Ceylan
    Professor für Religionswissenschaft,
    Universität Osnabrück

    Kyai Ahmad Mustofa “Gus Mus” Bisri
    Stellvertretender Vorsitzender im höchsten Gremium
    von Nahdlatul Ulama, mit 40 Millionen Mitgliedern
    größter Islamverband der Welt

    Filmvorführung
    Vorführung eines ca. 25-minütigen Screenings
    der ersten sechs Folgen der TV-Serie
    “Ozean der Offenbarung”

    Offene Diskussion

    Empfang ab ca. 18.30 Uhr

    http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/images/Tagung_-_Indonesischer_Islam_-_S.1.pdf

    Tagungsimpressionen

    http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/1146.htm

    Nicht von ungefähr kommt diese Initiative für einen toleranten, liberalen Islam aus Indonesien. Zwar stehen auch die Indonesier vor der Herausforderung, radikal-islamische Bewegungen in die Schranken zu weisen und die Terrorismusgefahr ist nicht gebannt: doch in dem Vielvölkerstaat wird seit Jahrhunderten religiöses Miteinander aktiv gestaltet und meist friedlich gelebt.

    Zudem mischen sich vorislamische mit muslimischen Bräuchen zu einer Art „Volksislam“ und auch die Verfassung garantiert den anderen Weltregionen seit der Unabhängigkeit 1945 eine gleichberechtigte Existenz neben dem Islam. All dies macht Indonesien zu einem immens wertvollen Partner des Westens und den liberalen Muslimen in aller Welt. Dies müsse in der deutschen Öffentlichkeit künftig noch deutlicher herausgestrichen und in der Imam- wie auch der Religionslehrerausbildung unbedingt vermittelt werden, meinten abschließend viele Teilnehmer.

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    Vor Beginn der Imam-Ausbildung in Deutschland – hoher muslimischer Gelehrter besucht Universität Osnabrück

    Achmad Mustofa Bisri Es gebe keine unterschiedlichen Religionen, Ethnien und Völker, wenn Gott dies nicht so gewollt hätte, sagte Achmad Mustofa Bisri, auch bekannt als „Gus Mus“, bei einer Experten-Diskussion in Osnabrück. Diese hatte die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit gemeinsam mit der Universität Osnabrück und ihrem Professor Rauf Ceylan veranstaltet, kurz bevor dort der Startschuss für die erste universitäre Imam-Ausbildung in Deutschland fiel.

    Wie auch immer man zur Frage der Existenz eines göttlichen Wesens steht, war in dieser Aussage doch die zutiefst liberale Kernbotschaft Mustofa Bisris enthalten: leben und leben lassen. Bisri sitzt im Vorstand der Nadhlatul Ulama (NU), dem mit 40 Millionen Mitgliedern größten Verband von Muslimen weltweit. Damit gilt er als einer der profiliertesten und einflussreichsten Gelehrten Indonesiens. Diesen Einfluss nutzt Bisri gezielt, um für einen toleranten Islam in seinem eigenen Land zu werben, aber auch, um liberale Muslime auf der Welt zu vernetzen, aufzuklären und so den oft zitierten „Clash of Cultures“ unwahrscheinlicher zu machen.

    TV-Serie „Ozean der Offenbarung“ vorgestellt

    Osnabrück war dabei eine Station einer mehrwöchigen Europareise, die Bisri gemeinsam mit Vertretern der LibForAll Foundation absolvierte, die von einem langjährigen Freund der Stiftung, dem verstorbenen Staatspräsidenten Indonesiens, Abdurrahman Wahid, mitbegründet wurde. Deren jüngstes gemeinsames Projekt ist die TV-Serie „Ozean der Offenbarung“, die einen aufklärenden Ansatz verfolgt und dafür in jeder Folge ein Kernthema des Islam behandelt – genau diese wurde in Osnabrück vorgestellt.

    Die Teilnehmer – Wissenschaftler, Medienvertreter und Repräsentanten muslimischer Verbände in Deutschland – zeigten sich überwiegend begeistert und hatten vielfältige Ideen, wie die Serie einen Beitrag zu mehr Verständnis gerade auch hierzulande leisten könnte. Wie nötig konstruktive Beiträge sind, sei zuletzt an der teils hysterisch geführten Sarrazin-Debatte deutlich geworden, andererseits gelte es radikal-islamischen Strömungen aus der arabischen Welt auch in Deutschland etwas Substantielles entgegenzusetzen – darin war man sich einig.

    Indonesien als Vorbild?

    Indonesien Nicht von ungefähr kommt diese Initiative für einen toleranten, liberalen Islam aus Indonesien. Zwar stehen auch die Indonesier vor der Herausforderung, radikal-islamische Bewegungen in die Schranken zu weisen und die Terrorismusgefahr ist nicht gebannt: doch in dem Vielvölkerstaat wird seit Jahrhunderten religiöses Miteinander aktiv gestaltet und meist friedlich gelebt.

    Zudem mischen sich vorislamische mit muslimischen Bräuchen zu einer Art „Volksislam“ und auch die Verfassung garantiert den anderen Weltregionen seit der Unabhängigkeit 1945 eine gleichberechtigte Existenz neben dem Islam. All dies macht Indonesien zu einem immens wertvollen Partner des Westens und den liberalen Muslimen in aller Welt. Dies müsse in der deutschen Öffentlichkeit künftig noch deutlicher herausgestrichen und in der Imam- wie auch der Religionslehrerausbildung unbedingt vermittelt werden, meinten abschließend viele Teilnehmer.

    David Vincent Henneberger

    http://www.freiheit.org/Vor-Beginn-der-Imam-Ausbildung-in-Deutschland/616c17278i/index.html

    Indonesien: Breiter demokratischer Spielraum
    Die Stiftung hat in Indonesien vor nunmehr 40 Jahren die sozialwissenschaftliche Erforschung neuer Politikansätze durch das Institute for Social and Economic Research, Education and Information (LPPPES) gefördert. Die damaligen Initiativen gelten heute als der Grundstein der indonesischen Zivilgesellschaft. Im Anschluss an politisch motivierte Studentenproteste war sie dann Ende der 70er Jahre die erste internationale Organisation, die gemeinsam mit der Organisation for the Development of Pesantren and Society (PPPM) demokratische Initiativen zur Stärkung der ländlichen Entwicklung durchführte. Pesantren sind Internate muslimischer Glaubensverbände, die in der damaligen Autokratie als Einzige in der Lage waren, die ländliche Bevölkerung mit modernem technischem Know-How und darüber hinaus auch mit liberaler demokratischer Politik vertraut zu machen. Ab den 80er Jahren und besonders in den 90er Jahren widmete sich die Stiftung zunehmend der Kooperation mit den beiden staatlich zugelassenen Oppositionsparteien. Ziel war es, den geringen demokratischen Spielraum in der indonesischen Autokratie auszuweiten.

    Seminarteilnehmer beim Spaziergang mit der Referentin Liane Knüppel (links) Seit dem Fall des Diktators und dem Beginn demokratischer Reformen 1998 arbeitet die Stiftung intensiv mit den demokratischen Parteien Indonesiens zusammen. Wichtigster Partner ist dabei das Kommunikationsforum Partei- und Reformpolitik (Forum Politisi), in dem vor allem Nachwuchspolitiker der sechs größten Parteien Indonesiens vertreten sind. Darüber hinaus unterstützt die Stiftung auch den 1999 eingeleiteten Dezentralisierungsprozess, teils in direkter Kooperation mit lokalen Verwaltungsstellen, teils in Kooperation mit örtlichen Organisationen der Zivilgesellschaft. Im dritten Schwerpunkt konzentriert sich die Stiftung in Indonesien auf die Förderung einer liberalen Wirtschaftspolitik, wobei die Stärkung der Eigentumsrechte als Mittel zur Armutsminderung sowie die Schaffung einer effektiven Wettbewerbsaufsicht im Vordergrund steht.

    Unser Büro in Indonesien:

    Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
    Jalan Rajasa II/z, Kebayoran Baru
    Jakarta 12310

    Website (engl.): http://www.fnfasia.org

    Leiter des Büros: Rainer Erkens

    http://www.freiheit.org/webcom/show_article.php/_c-263/i.html

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    Pressemitteilungen

    Nr. 413/2011
    Osnabrück, 2011-12-06

    Interreligiöser Dialog in Bangladesch und Indonesien

    Osnabrücker Islamwissenschaftler Prof. Ceylan begleitete Bundespräsident Wulff auf Auslandsreise

    Prof. Dr. Rauf Ceylan, Islamwissenschaftler an der Universität Osnabrück, begleitete Bundespräsident Christian Wulff auf seiner fünftägigen Auslandsreise in die Volksrepublik Bangladesch und die Republik Indonesien. Auf dem Besuchsprogramm standen zahlreiche Begegnungen mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften. Ceylan konnte sich nicht nur über das multireligiöse Leben in Bangladesch und Indonesien informieren, sondern auch über das geplante Institut für Islamische Theologie an der Universität Osnabrück berichten.

    »Es war sehr überraschend, wie gut die dortigen Muslime über das Vorhaben in Osnabrück informiert sind«, so der Religionswissenschaftler. »Die Entwicklungen hierzulande werden mit großem Interesse verfolgt. Deutschland hat eine Vorreiterrolle.« In Bangladesch und Indonesien trafen die beiden Sondergäste des Bundespräsidenten, Prof. Dr. Rauf Ceylan und Prof. Dr. Harry Harun Behr (Universität Erlangen/Nürnberg), auf zahlreiche Vertreter von zivilgesellschaftlichen Organisationen, von Imam-Ausbildungszentren sowie Theologischen Fakultäten.

    »Wichtigste Themen waren Fragen zum interreligiösen Leben sowie das Verhältnis von Staat und Religion. Ich konnte dort über das Modell der rechtsstaatlichen Säkularität in Deutschland sowie über das Leben der Muslime in Deutschland berichten. Natürlich ging es auch um Fragen der Imamausbildung sowie der Theologie im europäischen Kontext,« sagte Ceylan. Er sieht vor allem in Indonesien ein großes Potenzial, um die gegenwärtigen Entwicklungen in den arabischen Ländern zu begleiten. »Neben der Türkei könnte Indonesien als zweites islamisches Land positiven Einfluss auf die Entwicklungen in den arabischen Ländern nehmen. Beide Länder haben eine Schlüsselfunktion.«

    In Zukunft wird die Universität Osnabrück enger in Forschung und Lehre mit den beiden Ländern kooperieren. »Wissenschaft lebt vom Austausch. Ich bin überzeugt, dass wir als europäische Muslime positive Impulse in islamische Länder senden und eine Art Brückenfunktion einnehmen können«, so Ceylan.

    Das Bild muslimischen Lebens in Deutschland werde nach Meinung des Osnabrücker Religionspädagogen in den ausländischen Medien nur einseitig vermittelt: »Viele positive Facetten und Entwicklungen müssen in Zukunft stärker transportiert und kommuniziert werden. Die Diaspora-Situation ist eine Chance für uns europäische Muslime, um Neues auszuprobieren.« Diese Idee der Kooperation werde in nächster Zeit mit den in Bangladesch und Indonesien tätigen deutschen Stiftungen aufgegriffen werden, um ein Wissenstransfer in Form von Tagungen und Konferenzen zu gewährleisten.

    Weitere Informationen:
    Prof. Dr. Rauf Ceylan, Universität Osnabrück,
    Professur für Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Islamische Religionspädagogik

    http://www2.uni-osnabrueck.de/pressestelle/mitteilungen/Detail.cfm?schluessel_nummer=413&schluessel_jahr=2011&RequestTimeout=50

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  5. Querverweis Says:

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    DIE WELT, 30.03.2010

    Indonesische Muslimorganisation rechtfertigt Kinderehe

    Die Verheiratung noch nicht geschlechtsreifer Mädchen ist nach Ansicht der größten indonesischen Muslimorganisation Nahdlatul Ulama (NU) mit dem Koran vereinbar. Es gebe im heiligen Buch des Islam keine Altersbeschränkung für die Ehe, zitiert die in Singapur erscheinende Tageszeitung “Straits Times” einen Beschluss der NU-Jahreshauptversammlung. Darin heißt es demnach: Mädchen können auch schon vor der ersten Menstruation verheiratet werden und Sexualverkehr haben, “sobald sie dazu fähig sind”.

    Der Beschluss sei bei islamischen wie auch weltlichen Institutionen auf harsche Kritik gestoßen, berichtete die Zeitung. Indonesische Politiker und Menschenrechtsaktivisten wiesen darauf hin, dass die Verheiratung von Minderjährigen nach indonesischem Recht verboten ist. Der neu gewählte NU-Vorsitzende Said Agil Siradj kündigte an, er wolle die NU “entpolitisieren” und zu ihren Wurzeln als sozial-religiöse Organisation zurückführen. Die NU hat in Indonesien etwa 40 Millionen Mitglieder.

    http://www.welt.de/die-welt/politik/article6981760/Indonesische-Muslimorganisation-rechtfertigt-Kinderehe.html

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    Nadhlatul Ulama Approves Underage Marriage

    Makassar, South Sulawesi. The country’s largest Muslim organization proclaimed on Friday that underage marriage is allowed, even if the bride or groom has not yet reached puberty, as long as the purpose of the marriage is to build a happy family.

    Cholil Nafis, secretary of the religious issues committee at the 32nd Nahdlatul Ulama congress, said Islamic law stated that it is better to marry after reaching sexual maturity. However, he added, the law does not require waiting.

    “They can get married at any age, even girls that haven’t yet menstruated are allowed,” he said. “And they can have an intimate relations, intercourse, if they are able to.”

    He emphasized that the objectives of the marriage must be positive.

    “Mind you that we don’t encourage people to just get married to fulfill their desires, no,” he said.

    Cholil said NU was aware that other groups might disagree with the ruling. But the organization looks at the issue from a religious point of view, he said, while others may view it from other perspectives such as that of human rights.

    “If people disagree with our fatwa, so be it,” he said. “We never force people to follow what we say.”

    http://www.livinginindonesiaforum.org/showthread.php/7316-Nahdlatul-Ulama-Approves-Underage-Marriage?s=88b84777eb44e2f03c264b83f3950ce7

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    (Die indonesische Schariabewegung und politische Partei PKS ähnelt – wenig zufällig! – in der Programmatik und meistens sogar im Namen der türkischen AKP sowie den muslimbrudernahen Parteien in Tunesien, Marokko und Ägypten. Alle diese “gemäßigt islamrevolutionären” Parteien nennen sich wörtlich Partei für Gerechtigkeit und Wohlfahrt (PKS, indonesisch), Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP, türkisch) oder Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (Marokko), programmgleich die tunesische Ennahda (wörtl. Wiedererwachen, Renaisance)).

    Justice and Welfare Party (PKS)

    Der Erfolg der Partai Keadilan Sejahtera gründet auf ihrer populistischen politischen Kommunikation, die auf die Herstellung des Images einer pragmatischen und moderaten Partei von “Problemlösern“ abzielt. Ihr Slogan “Bersih dan Peduli“ (in etwa “Sauber und fürsorglich“) weist dabei auf die beiden wichtigsten Pfeiler dieser Strategie hin, nämlich erstens die Bekämpfung der Korruption und zweitens die Durchführung sozialer Hilfsprogramme …

    Nach einer Vielzahl von “katharsischen“ Meditations- und Beichtnächten, Lehrvorträgen, Koranrezitationskursen, quasi-militärischen Übungen und dergleichen mehr nehmen die PKS-Mitglieder die islamistische Ideologie der Partei an und setzten sie in ihrem Leben um, indem sie beispielsweise ihre Familien und Freundeskreise an die neuen Vorstellungen “anpassen“ …

    Nach Ansicht der PKS ist eine politische Partei nur ein Instrument für die islamische Mission (da’wa), deren ultimatives Ziel die Verwirklichung der globalen Ummah als ideale menschliche Gemeinschaft und Vollendung des göttlichen Willens sei (…). Auf dem Weg dorthin müsse jedoch die “Zeit der Dunkelheit“ (jahiliyya) überwunden werden, die sich vor allem in der “westlich-zionistischen Weltverschwörung” der Feinde des Islam sowie der Abhängigkeit und Rückständigkeit der islamischen Welt manifestiere (Prayitno 2005a: 1 28, 1 55). Beides müsse durch innere moralische “Reinigung“ und politische und wirtschaftliche Stärkung der Ummah überwunden werden. Dies sei jedoch nur mit pragmatischen Mitteln zu erreichen, die möglichst nicht zu Kontroversen führen sollen

    http://www.seas.at/aseas/1_1/ASEAS_1_1_A3.pdf

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    Gesetze und Anordnungen der indonesischen Provinzen zwingen den Menschen mehr und mehr die Scharia auf. Indonesia: Sharia-Based Laws Creep into Half of Provinces

    “PKS draws its ideology from the Muslim Brotherhood, which believes in Islamic world dominance. PKS leaders are also vocal supporters of Abu Bakar Ba’asyir, leader of the terrorist group Jemaah Islamiyah (JI).

    Crushed by the Egyptian government in the 1960s, members of the Brotherhood fled to Saudi Arabia, where they taught in the nation’s universities, influencing the future founders of Al Qaeda, Hamas, and Sudan’s National Islamic Front. The Brotherhood took root at a university in West Java in the 1970s in the form of Tarbiyah, a secretive student movement that eventually morphed into the Justice Party (JP) in 1998. Winning few votes, JP allied itself with a second party to form the PKS prior to the 2004 elections. Since then, PKS has gained widespread support.”

    (Und im Juli 2012 mittendrin: Moscheebewunderin Angela Merkel)

    http://au.christiantoday.com/article/indonesia-sharia-based-laws-creep-into-half-of-provinces/5367.htm

    Merkel vereinbart Rüstungskooperation mit Indonesien

    Medienberichten zufolge stellte Indonesien in Deutschland eine Anfrage für die Lieferung von 100 Leopard-II-Panzern aus Bundeswehrbeständen. In den Niederlanden war eine ähnliche Anfrage vom Parlament abgewiesen worden, weil die Abgeordneten fürchteten, die Waffen könnten für die Bekämpfung unliebsamer politischer Kräfte in Indonesien eingesetzt werden.

    stern
    10. Juli 2012, 14:08 Uhr

    http://www.stern.de/news2/aktuell/merkel-vereinbart-ruestungskooperation-mit-indonesien-1854892.html

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    Deutschland und Indonesien wollen im Rüstungsbereich enger zusammenarbeiten. Dies vereinbarte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag mit Indonesiens Präsident Bambang Susilo Yudhoyono bei ihrem Besuch in Jakarta. Bis dato hatten deutsche Regierungskreise beteuert, „Fragen der wehrtechnischen Zusammenarbeit, von Waffenexporten oder Rüstungskooperation“ stünden nicht auf Merkels Agenda.

    Zuvor hatten indonesische Medien den stellvertretenden Verteidigungsminister des Landes zitiert, wonach Indonesien bis zu 100 gebrauchte Leopard 2 Panzer aus Deutschland kaufen wolle. Das niederländische Parlament hatte eine indonesische Anfrage nach gebrauchten Panzern mit Verweis auf Menschenrechtsverletzungen abgelehnt. …

    Der geplante Deal war von Bundestagsabgeordneten der SPD und Grünen bereits kritisiert worden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker verwies darauf, dass Indonesien sich schon früher über zugesagte Einschränkungen der Verwendung von Marineschiffen aus Deutschland hinwegesetzt habe.

    Zu den Menschenrechtsbedenken sagte Yudhoyono jetzt bei der Pressekonferenz mit Merkel, Waffen und Hubschrauber würden „nie gegen die Bevölkerung eingesetzt“ und dienten allein der Verteidigung. …

    Die grüne Bundestagsabgeordnete Viola von Cramon, die mit Merkel reist, widerspricht: „Meine Gespräche in Jakarta ergaben den Eindruck, dass die Panzer sehr wohl nach innen eingesetzt werden sollen. Das können wir nicht unterstützen.“

    Der Rüstungskooperationsvereinbarung ist Teil der so genannten „Jakarta Erklärung“, die eine engere Zusammenarbeit beider Staaten in Politik und Wirtschaft vorsieht.

    Die unter Punkt I.7. genannte Verteidigungs- und Sicherheitskooperation verweist auf eine Vereinbarung der Verteidigungsminister vom 27. Februar. Eine Anfrage der taz beim Bundesverteidigungsministerium ergab, das Abkommen sei „noch nicht öffentlich, und nenne nicht ein System.“

    Der Passus in der jetzigen Erklärung nennt zudem die Bereiche militärische Ausbildung, Forschung und Entwicklung, humanitäre und Katastrophenhilfe, Logistik, Sanitätsdienste und Friedensmissionen.

    Der Panzerdeal, der laut indonesischen Medien 280 Millionen US-Dollar kosten soll und schon im Oktober mit der Lieferung von 15 Leopard beginnen soll, ist auch in Indonesien umstritten.

    Sven Hansen:
    taz 10.07.2012

    http://www.taz.de/Deutsch-indonesischer-Ruestungsdeal/!97060/

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  6. Kalevala Says:

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    Indonesiens Präsident Susilo Bambang Yudhoyono abgekürzt SBY und genannt der denkende General fordert vor der UNO globale Blasphemiegesetze als ein “Bollwerk für den Frieden”, denn “Freiheit der Meinung ist nicht absolut.”

    Indonesia is calling on the UN’s member states to adopt a legally binding instrument to ban blasphemy against religious symbols and to promote dialogue between different faiths, civilizations and cultures.

    Speaking before hundreds of world leaders at the UN General Assembly, President Susilo Bambang Yudhoyono said such an instrument was needed to prevent incitements to violence based on religion.

    “This instrument, a product of international consensus, shall serve as a point of reference that the world community must comply with,” Yudhoyono said.

    In addition, the President said that a dialogue was needed to build cooperation globally.

    “These communities will become bulwarks for peace and they will make it difficult, if not impossible, for any kind of armed conflict to erupt,” Yudhoyono said. …

    The President said that the UN’s Universal Declaration of Human Rights underlined that all people must observe morality and public order in exercising their freedom of expression.

    “Freedom of expression is therefore not absolute,” Yudhoyono said in an address that principally focused on global security. …

    According to the activists, Indonesia has little moral authority to campaign on the issue and Yudho-yono should first deal with discrimination against religious-minority groups in Indonesia that has been made possible in part due to the provisions of the 1965 Blasphemy Law.

    The Blasphemy Law, according to their arguments, has been used by the government to punish minority groups and has been abused by mainstream Muslims to persecute those deemed deviant, such as the Ahmadiyah.

    The Indonesian government has also been considering introducing a proposal to develop a legislative model kit that could be adopted by nations with different political and legal systems.

    “We hope this kind of option could help accelerate the adoption of the international protocol on anti-blasphemy acts,” Marty said.

    aus: Bagus BT Saragih: Yudhoyono touts blasphemy ban at UN
    in: The Jakarta Post 26.09.2012

    http://www.thejakartapost.com/news/2012/09/26/yudhoyono-touts-blasphemy-ban-un.html

    SBY im Bild

    http://images.tinhhinh.net/picture/article/2009/0709/Tong_thong_Yudtg997indo1.jpg

    http://asiancorrespondent.com/wp-content/uploads/2011/03/SusiloBambangYudhoyono1.jpg

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  7. Jacques Auvergne Says:

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    Indonesien: Provinz Aceh lässt schariarechtlich auspeitschen

    Violators of Shariah Law Caned
    Nurdin Hasan
    The Jakarta Globe 13.12.2012

    Banda Aceh. Ten people, including one woman, were caned in Meulaboh, West Aceh, on Wednesday for violating Shariah law with offenses including gambling and adultery.

    The caning procession was held at the yard of the Grand Baitul Makmur Mosque in Meulaboh and witnessed by thousands of residents as well as the Meulaboh district head, regional legislative council members and ulemas.

    Jhon Aswir, head of the West Aceh Public Order Agency and Shariah Police (Satpol PP and WH), said that some convicts were guilty of gambling ( maisir ) while an unmarried couple was punished for being together in a quiet place ( khalwat ) — an offense that amounts to adultery. …

    Muhammad Azim, one of the officials from the West Aceh Shariah Law Agency who was directly involved in the caning procession, said that three of the convicts fainted after they were caned.

    “They collapsed and fainted, including the woman,” he said.

    He said that the couple that committed khalwat were caned nine times each, the maximum punishment for that crime.

    “The couple that committed khalwat received the maximum punishment because they committed adultery when they were both already married. They were caught having an affair, they were processed by the judges and were declared guilty by the Meulaboh Shariah Court,” Azim said.

    Eight other people were sentenced to caning six, seven and eight times for gambling. The crime is punishable by caning between six and 12 times.

    Aceh is the only province in Indonesia that has implemented Shariah law, which includes caning, since 2001. …

    A 16-year-old girl committed suicide in September after the Aceh Shariah police wrongly arrested her while she attended a music concert and accused her of committing prostitution. She was never punished because she was released on bail.

    http://www.thejakartaglobe.com/lawandorder/violators-of-shariah-law-caned/561391

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    Jugendlichen wird ein Musikkonzert verboten, weshalb sie Religionspolizisten angreifen. Islamische Geistliche fordern die Verhaftung dieser Jugendlichen:

    Islamic leaders on Monday called on police to arrest a group of young people who attacked Shariah Police officers in Aceh after their music event was disbanded. …

    While most of the people left after the Shariah Police arrived, some local youths reportedly insisted on staying, including some girls. They mocked the officers and chased them, throwing stones and bottles.

    One member of the Shariah Police — Wilayatul Hisbah — was seriously injured when a rock hit his head. Two other officers fled, hiding for two hours inside an Islamic school some two kilometers away from the venue.

    Dozens of Public Order Agency (Satpol PP) officers soon arrived in patrol cars to assist the Shariah Police, but they were also attacked and some ended up hiding inside the school with the other officers.

    They were only able to leave the school after armed Langsa Police officers arrived at the scene.

    Langsa Deputy Mayor Marzuki Hamid said the Langsa administration would remain steadfast in upholding Shariah law.

    “We will not retreat from making Langsa an Islamic city,” he told aceh.tribunnews.com. “Evening shows are no longer allowed in Langsa because they bring more disadvantages than benefits as they can cause immorality.”

    http://www.thejakartaglobe.com/home/islamic-leaders-call-for-arrest-of-aceh-youth-who-attacked-shariah-police/551674

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    Näheres – soweit bekannt – über die Sechzehnjährige Putri, die gemeinsam mit Freunden von der Schariapolizei auf einer Abendveranstaltung in der Stadt Langsa verhaftet wurde (attending a concert at Langsa on Monday), anschließend anscheinend vom Gericht freigesprochen wurde, aber die einzige Möglichkeit im Freitod sah:

    The suicide this week of a teenage girl in Aceh after she was arrested and apparently humiliated by the province’s Shariah police has again put the spotlight on laws that discriminate against women.

    “She was another victim of discriminatory policies,” said Andy Yentriyani, a commissioner from the National Commission on Violence Against Women (Komnas Perempuan).

    “She was not the first person to fall victim to such laws in the name of religion and morality and eventually take their own life.”

    The teenager, identified only as Putri, was reportedly arrested with her friends by the local Shariah police while attending a concert at Langsa on Monday.

    Andy said the circumstances surrounding her arrest were not clear, but she was believed to have been released on bail to her family.

    She added that she might have been accused of failing to wear Islamic garb or being out in the evening with men who are not her direct relatives. Other reports suggested she was accused of prostitution.

    http://www.thejakartaglobe.com/home/aceh-teenage-suicide-puts-focus-on-sexist-laws/544519

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  8. Jacques Auvergne Says:

    Indonesien faschisiert sich immer weiter Richtung Kalifat. Weil Werteverfall und Glaubenslosigkeit drohen, fordert ein indonesischer Bürgermeister die Teilnehmerinnen am Zweirad-Straßenverkehr dazu auf, beide Beine auf derselben Seite zu lassen. Motorradfahren ist nicht halal, jedenfalls nicht für die Frau, die sich wie ein Mann auf den Motorradsitz setzt, findet Suaidi Yahya. In seiner Neujahrsansprache schlägt der Bürgermeister von Lhokseumawe daher vor, dass Frauen künftig nur noch im Damensitz Mofa oder Motorrad fahren dürfen, um sich von den Männern zu unterscheiden und um (damit) dem Islamischen Recht Genüge zu tun.

    Eine Verordnung soll rasch auf den Weg gebracht werden, damit Zuwiderhandlungen bestraft werden können. Bürgermeister Yahya habe die Unterstützung der örtlichen ‘Ulama (Islamgelehrten). Das ganze berührt auch die Frage, wer hier die sprichwörtlichen Hosen anhat. Als Frau eine Jeans zu tragen, hält der Bürgermeister für einen Verstoß gegen die Religion, und als Frau beim Motorradfahren wie Männer rittlings zu sitzen (astride, im Herrensitz, mit gespreizten Beinen) und damit die Beine zu spreizen (straddling), würde ja vielleicht den Körperumriss von Oberschenkel und Hüfte sichtbar machen, und, Allahgott bewahre die Jugend vor Verderbtheit, was für ein sündiger Anblick …

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    Reports state that the administration of Lhokseumawe city are planning to issue a bylaw to prohibit women sitting astride while riding a motorcycle as part of the implementation of Islamic Sharia law in Aceh.

    The plan by the administration of the Aceh town of Lhokseumawe to issue a regulation that will ban female passengers from straddling motor bikes has sparked widespread criticism. …

    Lhokseumawe Mayor Suaidi Yahya earlier said that he was set to issue the regulation to “save women from things that will cause them to violate Shariah law.”

    Suaidi said his administration on Wednesday started distributing handouts to government offices and villages throughout the municipality to inform local residents of the new policy before the plan is formally implemented in a few months.

    Although he said that sanctions awaited violators, he gave no details.

    Suaidi claimed that the plan is supported by various groups, including local ulemas.

    aus: Nurdin Hassan: Aceh Mayor’s Ban on Straddling Motorcycles Triggers Criticism
    in: THE JAKARTA GLOBE 03.01.2013

    http://www.thejakartaglobe.com/lawandorder/aceh-mayors-ban-on-straddling-motorcycles-triggers-criticism/564480

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    The administration of Lhokseumawe, Aceh, is planning to issue a bylaw banning women from straddling motorcycles, arguing that the practice is “improper” in a province governed by Islamic law.

    Lhokseumawe Mayor Suaidi Yahya said that women should sit sideways on motorcycles, with their legs dangling off to one side. …

    The mayor said that the ban would restore fading local values caused by poor morality and make it easier to differentiate women from men when riding pillion.

    He said that the planned regulation could in fact uphold the dignity of women in the region.

    Suaidi said that the administration would begin publicizing the proposed regulation next week.

    “At the first phase, we will issue a circular on it. After a period of time, we will strengthen the circular [into] a regulation. Anyone who violates the regulation will face punishment,” he said.

    Suaidi also said that he had been considering banning women from wearing denim. “In Islam, women are not allowed to wear jeans.” …

    “We need to improve the implementation of sharia. The religious values of the Acehnese people have continued to fade,” he said.

    According to Yusuf, straddling a motorcycle could make the curves of a woman’s body visibly clearer. “Showing the curves of a woman’s body is against Sharia,” Yusuf said.

    aus: Bagus BT Saragih, Hotli Simanjuntak: Aceh city to ban women from straddling motorbikes
    in: THE JAKARTA POST 03.01.2013

    http://www2.thejakartapost.com//news/2013/01/03/aceh-city-ban-women-straddling-motorbikes.html

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  9. Carcinòl Says:

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    … I am a Muslim of Malay ethnicity, who was born in Singapore, where Malays are an ethnic and religious minority today, and lived there until I was 24 years old. The Malays, of whom 99 percent are Muslim, are the indigenous people of Singapore and the Malay archipelago. …

    When I asked my mother again recently, she revealed that she and her seven sisters had all undergone sunat. In Singapore in the 1940s, sunat involved cutting off a piece of a girl’s prepuce or clitoral hood, making it flat instead of naturally covering the top of the clitoris. By the time my sister was born in the 1980s, it was more common to practice a symbolic form of sunat in the form of scraping of the prepuce using a penknife or scissors.

    Both of these procedures had been done by a mak bidan, or post-partum midwife, whose role was to help mothers with bathing and nursing their babies, and also get back into shape after a natural birth with the use of tummy wraps, herbal drinks, herbal applications, massage, and bathing of the newborn baby. The mak bidan had performed the sunat after bathing my sister, who was then just a week old.

    My mother was too young to remember when she had her own sunat done, guessing it was probably when she was a few weeks old. During her childhood, undergoing sunat was a big deal for both girls and boys, but only boys enjoyed social celebrations in the form of ritual feasts and processions. In contrast, sunat perempuan was carried out by the midwife, often in the presence of only the mother, quickly and without much fuss. When my mother tried to ask her own mother any questions or to attend the procedure, she was dismissed as being mentel, or excessively curious in matters of sexuality. …

    To remain faithful to the point of reference, which is Southeast Asia, I will use the term FGC and sunat perempuan and interchangeably to refer to a variety of invasive procedures such as cutting off a small piece of the highest part of the clitoral hood (also known as the prepuce or foreskin), drawing blood by scraping or pricking, as well as non-invasive procedures such like spreading blood or spreading antiseptic on the area. …

    There exists no convincing evidence that any form of FGC predated the spread of Islam to the region. In fact,, Hindu and Buddhist beliefs prevailed in Southeast Asia before Islam and the followers of both faiths reject both male and female circumcision. Further, some 19th century syncretist Muslims in Java rejected FGC as well, considering it an ‘Arab custom’. However, most of the population declared it to be optional. The royal families of Java also employed a non-Arabic word for FGC such as kres or tetesan (‘pricking’). Among the orthodox Muslims, the term sunat perempuan or khitan perempuan (‘female circumcision’) is more commonly used, until today.

    Photographs taken by Stephanie Sinclair in 2006 of a mass sunat perempuan ceremony in Bandung, Indonesia, were published in 2008 and surfaced again late last year, making public a ritual that usually takes place behind closed doors. Her pictures show girls ranging from nine months to nine years of age undergoing the ritual as done by a team of middle-aged women. The sunat, as described, involved cutting of a piece of the clitoral hood (the size of a “nail clipping”) using a sterilised pair of scissors. Sinclair had attended a ceremony organized and sponsored by Yayasan Assalaam Bandung, a foundation that provides Islamic education and social welfare services and sees itself as an open, inclusive, moderate, and dynamic organisation. …

    Various reasons are offered for female circumcision, for example, to keep “clean”; to “purify the genitals and bestow gender identity”; to “control women’s sexual urges”; because women can only be beautiful if chaste; to help them not be “as wild”; to make them “more beautiful in the eyes of their husband”; or to make the latter “more excited in bed”. In Singapore, some of the older generations point out that the reason that some young women are “wild” today is because they are not circumcised. Others also argue that there is neither much harm nor pain because of the very small amount of flesh that is removed (described as the size of a nail clipping, a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of a needle). They also stress the importance of supposedly avoiding the clitoris. A midwife known for cutting away “too much” flesh might be boycotted …

    The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory. In contrast, the other three Sunni schools, together with the Shia schools, consider FGC a sunnah or a recommended act. Just like male circumcision, there is no mention of it in the Quran. The form of FGC taking place in Southeast Asia seems to follow this general and gender-neutral rule from al-Nawawi to remove the prepuce at a young age, but also at an older age if it causes no ‘harm’.[xvi] This ruling is found in his chapter on taharah or purity, indicating that the concern was for the cleanliness of the genitals, especially the area under the prepuce, and consequent validity of acts of worship. Indeed, about half of the reasons mentioned above by midwives and parents for the practice reflects a concern for hygiene.

    With regards to hadith, or Prophetic sayings, there is much debate on which are considered authentic, and therefore authoritative enough to be taken as a source of law. The most commonly-cited hadith (here) mentioning circumcision has been used to both promote and discourage FGC. Other hadith that mention circumcised parts (here and here) are also making a larger point about purifying one’s body after sexual intercourse, but not necessarily ordaining circumcision. Other hadith whose authenticity cannot be confirmed variously urge to not “cut deeply”, “abuse”, “cut into”, or “exceed the limit”, but instead to “trim”, “reduce the size of the clitoris”, or to “cut off only the foreskin”. …

    Today, in Southeast Asian society, we are witnessing a growing trend towards institutionalising and medicalising FGC. In 2008, the Ministry of Health in Malaysia reported that 88 percent of their female staff had their daughters circumcised by doctors in the private practice.[xviii] Another study in Indonesia revealed that 65 percent of FGC was performed in hospitals.[xix] In Singapore, a woman Muslim doctor admits to “circumcising five to six patients a day”, mostly babies and prepubescent children.

    In late 2006, the Ministry of Health in Indonesia banned doctors from performing the procedure based on the grounds that it was “potentially harmful”, but this ban was not enforced. Hospitals continue to offer sunat perempuan for baby girls, sometimes as part of “birth packages” which also included vaccinations and ear piercing. Yayasan Assalaam, an Islamic foundation that runs a mosque and several schools, also links the practice to celebrating the birthday of Prophet Muhammad, and even provides incentives like money and food to parents who bring their daughters to their annual sunat ceremony.

    In Malaysia, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled in 2009 that female circumcision, was “obligatory for Muslims but if harmful must be avoided”.[xxii] More recently, in Indonesia, the Indonesian Council of Ulema ruled in favour of female circumcision and added that although it cannot be considered mandatory, it is still “morally recommended”.[xxiii] The leader of this council however warned to avoid “excesses” in the removal or cutting of the clitoris — a position supported by the hadith mentioned earlier. A similar advice is given by the Islamic Religious Authority of Singapore on their website. …

    aus: “A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia

    Sya Taha is historically Javanese, politically Malay, and accidentally a migrant to the Netherlands whose interests include Quranic hermeneutics, gender, disability, and race in the Nusantara (Malay archipelago).

    http://www.theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

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    Question:

    Assalamu Alaikum
    What is the mu`tamad qowl (relied upon position) of the Shafi`ee Mazhab regarding the khatnah (circumcision) of women? Is it wajib (obligatory) or sunnat?

    Also, what if a woman was ignorant if it being wajib will it be incumbent on her during her advanced age to perform khatnah?

    Answer:

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

    Allah knows best

    Answered by:
    Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfiʿī

    Checked by:
    Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    Clarification:

    Shaykh Nuh Keller translates and comments in his Reliance of the Traveller:

    “Circumcision is obligatory (Shaykh ‘Umar Barakat: for both men and women. For men it consists of removing the prepuce from the penis, and for women, removing the prepuce (Ar. bazr) of the clitoris (Shaykh Nuh Keller: not the clitoris itself, as some mistakenly assert).”

    We would like to point out that this “circumcision” is not what is commonly known as female genital mutilation.

    http://www.shafiifiqh.com/category/fiqh-of-worship/taharah/circumcision/

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    die islambeschönigende amerikanische Sufi-Taqiyya, pro Scharia und pro Kalifat was denn sonst, schwappt also bei Bedarf nach Südostasien?! Wir dürfen wiederholen, denn der Schadhiliyya-Scheich Nuh Ha Mim Keller flunkert uns das Blaue vom Himmel herunter:

    bazr ist nicht Klitorisvorhaut, sondern Klitoris

    al-baẓr

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

    http://de.wikipedia.org/wiki/Klitoris

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  10. Jacques Auvergne Says:

    … dass der amerikanische Sufischeich Keller aus dem schafiitischen männlichen und weiblichen Beschneidungsgebot einen kitschigen Bambi-Islam bastelt und baẓr mit Klitorisvorhaut übersetzt, ist auch der Seite Answering Islam aufgefallen:

    Reliance of the Traveller, Revised edition, amana publications, Beltsville, 1997. The title page informs us that this book is

    The Classic Manual of Islamic Sacred Law ‘Umdat al-Salik
    by Ahmad ibn Naqib al-Misri (d. 769/1368) in Arabic with
    Facing English Text, Commentary, and Appendices
    Edited and Translated by Nuh Ha Mim Keller

    In this book, in the section titled “THE BODY”, we find on page 59 the following entry:

    Nuh Hah Mim Keller’s Translation

    e4.3 Circumcision is obligatory (O: for both men and women. For men it consists of removing the prepuce from the penis, and for women, removing the prepuce (Ar. Bazr) of the clitoris (n: not the clitoris itself, as some mistakenly assert). (A: Hanbalis hold that circumcision of women is not obligatory but sunna, while Hanafis consider it a mere courtesy to the husband.)”

    However what the Arabic actually says is:

    Circumcision is obligatory (for every male and female)
    by cutting off the piece of skin on the glans of the penis of the male,
    but circumcision of the female is by cutting out the clitoris
    (this is called HufaaD). {bold emphasis ours}

    The Arabic word bazr does not mean “prepuce of the clitoris”, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

  11. Machandelboom Says:

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    … Und wer sich von Gottes Wort geleitet weiß, auch in Fragen des Alltags, hat wenig Neigung, sich menschlichen Entscheidungsprozessen wie Demokratie, Pluralismus und Toleranz unterzuordnen. …

    Auch in den Ländern, wo kein radikaler Wechsel stattgefunden hat, haben sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Indonesien und Malaysia waren – auch für deutsche Muslime – jahrelang die immer zitierten Beispiele, dass Islam, Toleranz und Vielfalt durchaus vereinbar seien. Inzwischen werden auch dort die radikalen Vertreter immer einflussreicher; die Übergriffe auf alle, die von der einzig wahren Richtung abweichen, immer häufiger. In Indonesien wurden kurz vor Ostern fünf christliche Kirchen niedergerissen.

    Es gibt historisch und aktuell keinen Staat mit islamischer Bevölkerungsmehrheit und einer pluralistischen Ordnung, die Nichtmuslime gleichbehandelt. Das festzuhalten ist nicht “islamophob”, sondern historische Redlichkeit. …

    In den intellektuellen und politisch einflussreichen Kreisen Europas herrscht inzwischen eine Stimmung, die jede Kritik am Islam wahlweise als “rassistisch”, “Gefahr für die Demokratie”, “ausländerfeindlich” oder gar “rechtsradikal”, zumindest aber als “Panikmache” abtut. Zweifellos gibt es eine Form von Islamkritik, die sich rassistischer Klischees bedient, doch damit jedwede Kritik zu desavouieren, verhindert die inhaltliche Auseinandersetzung.

    Bemerkenswert ist, dass diejenigen, die vehement jede Islamkritik als “Pauschalierung” abtun, häufig hemmungslos pauschalieren. Eine Stimme unter vielen ist der ehemalige Politiker und Medienmanager Jürgen Todenhöfer: “Wie soll die muslimische Welt an unsere Werte Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat glauben, wenn sie von uns nur Unterdrückung, Erniedrigung und Ausbeutung erlebt?”

    Er schreibt wirklich “nur”. Dem wird die islamische Welt ebenso pauschal als Hort des Guten gegenübergestellt: “Anders als bei uns gibt es in der muslimischen Welt das Phänomen Fremdenfeindlichkeit überhaupt nicht … In Sachen Nächstenliebe, Familiensinn und Gastfreundschaft können wir viel von den Muslimen lernen.” …

    aus: Klemens Ludwig: Wo bleibt der tolerante und demokratische Islam?
    in: DIE WELT 09.04.2013

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article115148377/Wo-bleibt-der-tolerante-und-demokratische-Islam.html

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    GfbV

    … drei Jahre später fand ich eine Alternative, die mich mehr überzeugt hat. Ich zog nach Göttingen und wurde der zweite hauptamtliche Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker. Mein Studium führte ich zunächst noch weiter, doch beides war nicht lange zu vereinbaren, also entschied ich mich für die Arbeit bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. … Der publizistische Schwerpunkt meiner Arbeit ist Tibet. Meine erste Reise dorthin fand 1986 statt. Seit der Zeit habe ich das Land häufig bereist, bis mir die chinesischen Behörden 2004 erstmals ein Visum verweigerten. Außerdem unterhalte ich enge Kontakte zu den Exiltibetern in Nordindien, Nepal und der Schweiz.

    Ich habe zahlreiche Bücher über Tibet, Burma (Myanmar), Osttimor, ethnische Minderheiten, sanften Tourismus, Uranabbau, das Baltikum, etc veröffentlicht. …

    Klemens Ludwig

    http://www.klemensludwig.de/zur-person/

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    Vom Klemens Ludwig erschien zuletzt: Die Opferrolle. Der Islam und seine Inszenierung (Herbig). Mit einem Vorwort von Mina Ahadi.

    http://www.klemensludwig.de/werte/die-opferrolle-der-islam-und-seine-inszenierung/

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  12. Jacques Auvergne Says:

    ::
    Islamic FGM in Thailand. Weibliche Genitalverstümmelung ist auch sehr thailändisch, muss aber vielleicht nicht unbedingt sein … zwar ist das Gebot von Frauenbeschneidungsfreund an-Nawawi den dortigen Schafiiten bestens bekannt, doch man ist ja auch vom Sufismus geprägt bzw. hält nicht die Gesamtheit der Worte des an-Nawawi für schariarechtlich verbindlich, beschneidet also vielleicht nicht … Ehefrau und Tochter fallen einem so argumentierenden, hoch angesehenen (“Das Gedächtnis des Landes”) Geistlichen (‘Alim) ins Wort und verteidigen die FGM:

    -173-
    If a Buddhist woman converts to Islam, for example to marry a Muslim man, whether or not she will be asked to be circumcised will depend on the view of the matter that the groom`s family (especially his mother) holds. I have witnessed one female sunat performed on a baby …

    -174-
    whether … the Thai term dtat (literally, “to cut”) … was wadjib (obligatory) or only sunna (customary). The added that she knows that the sunat for the boys is wadjib.

    -175-
    while reciting a doa (or dua, meaning prayer …) in Arabic … Tok Moo then took a razor and scratched the skin of the clitoral hood, while pressing the clitoris over a peace of clean bamboo. … At this point, the girl started crying louder. … The baby ate and slept regularly, but for two or three days following sunat, she cried every time she passed urine. After every urination, Maryah reapplied iodine on the scratch.

    -176-
    ROZIAH [Anm.: auch die Amme des genannten Babys] … was circumcised in relation to her conversion. …

    -180-
    TOK IMAM MUSA … reported that a publication from Malaysia stated that uncircumcised girls would be more at risk of committing zina – having sexual relations out of wedlocks. He stated that in his village, girls are usually circumcised between the age of two and five …

    -181-
    Frau und Tochter fahren der Forscherin Claudia Merli dazwischen und blockieren Übersetzung und Gespräch mit dem angesehenen Geistlichen PAK OSMAN, der die Islamic FGM nicht als wadschib (verpflichtend) einstuft. Beide Frauen halten die Islamische FGM für wadschib und betonen, dass Frau Merli doch zum Islam übertreten solle, am selben Tag beschnitten werden würde und dass ihr so und nur auf diese Weise alle vergangenen Sünden vergeben wären

    first by hindering my assistant`s translation, then by making statements and interrupting the narration of the alim (cleric) [PAK OSMAN] …

    Quelle:
    Self-Determination and Women’s Rights in Muslim Societies
    herausgegeben von Chitra Raghavan, James P. Levine

    darin:
    Claudia Merli: Negotiating Female Genital Cutting (Sunat) in Southern Thailand

    http://books.google.co.uk/books?id=QT3Tq6FfG0cC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    http://books.google.co.uk/books?id=QT3Tq6FfG0cC&pg=PA129&dq=#v=onepage&q=genital&f=false

    ::

  13. Carcinòl Says:

    Der Fasten- und Freudenmonat Ramadan ist’s … und die malaysischen Dhimmikinder dürfen essen – auf der Schultoilette.

    Concerned mother Guneswari Kelly posted a photograph of primary students having their recess in the school’s changing room yesterday. The photo was taken at Sekolah Kebangsaan Sri Pristana in Sungai Buloh, Selangor. Shortly after the mother posted it on Facebook, the post went viral and netizens are clearly unhappy about such actions being carried out by the school.

    According to Guneswari, students were restricted from going to the canteen as she claims that the school wouldn’t want the area to be dirty. Not only that, no food will be served in the canteen.

    As a mother, Guneswari is deeply concerned not only for her child but also the other children as the bathroom is located right next to the toilet area with a strong stench. She added that when they questioned the school authorities, the children were sent to other bathrooms, changing or shower rooms or stores of the school compound. Despite raising her concerns to the school, no actions have been taken seriously.

    NEWS MALAYSIA 24.07.2013

    http://news.malaysia.msn.com/community/students-made-to-eat-in-changing-rooms-during-recess#page=0

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    UPDATE — Die Schule bleibt dabei und die Kantine bleibt … zu. Achja, kleinere Reperaturen hätten dazu gezwungen, die Kantine schließen zu müssen, daher der die Klo-Mahlzeit. Meint einer von mehreren Verantwortlichen mit einiger Mühe, Weiteres ergänzend, was nicht minder nach Ausrede klingt.

    The headmaster of a Sungai Buloh primary school has said that Muslim and non-Muslim students had been using the school’s changing room since March to have their meals. …

    The school’s PTA chairman Hussein Mohd Ariff said that the PTA members were aware of the situation as it was brought up at the AGM. He said that he was aware it was not an ideal solution, but added that the decision was not up to him.

    Mohd Nasir said the canteen had been closed over the past week due to minor ‘renovation’. The daily reported that Mohd Nasir said that the minor renovation, to change a glass door at the canteen, was completed over the weekend and that the canteen was to have been re-opened on Monday.

    “I did not know that it was kept closed. I was away for a meeting that day,” Mohd Nasir said..

    According to school officials, there are 28 non-Muslim pupils in the school.

    NEWS MALAYSIA 24.07.2013

    http://news.malaysia.msn.com/regional/headmaster-and-pta-chairman-defend-controversial-meals-decision

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    Islambeschönigendes Geschnatter brandete auf, irgendwie sehr deutsch also, und ebenso irgendwie sei demzufolge alles anders gewesen, Küchenreparatur und so, und gleich noch mal anders, die Heidenkinder dürfen natürlich in der Schulkantine essen. Besagte Kantine ist schließlich sehr sauber. Und menschenleer. Und verschlossen, abgesperrt mit einem roten Band. Denn alles ist sehr spirituell im Ramadan. Schülerinnenmutter Guneswari blickt durch.

    “There must be a better way of doing this. Even if it is the fasting month, there is no harm in allowing non-Muslim children from eating at the canteen.” …

    There were also others who turned up at the school gates this evening just to see what was happening after word spread that non-Muslims pupils of the school were ordered to spend the recess, eating in the shower room.

    “This is wrong,” said another parent who wanted to be identified only as Zarimah.

    “I know for a fact that earlier, the children were allowed to use the canteen, but suddenly the canteen was shut.

    “They could have used one of the classrooms instead of the shower room,” she said.

    Several parents claimed that the canteen was out-of-bounds after the operator closed shop for the fasting month. The school authorities tied a red tape around the premises to stop children from using the place.

    The case of schoolchildren dining in a shower room during recess would not have seen light if not for a concerned parent who did her own investigations.

    The woman, who has a daughter studying there, was skeptical when told about this last Saturday by a school van driver.

    The mother, identifying herself only as Guneswari, visited the school on Monday and what she saw shocked her.

    “The non-Muslim students were put in the shower room, which is adjacent to the toilet.

    “The doors to the shower room were closed, there was no ventilation. The smell from the toilet was so strong,” she told The Malaysian Insider.

    The Malaysian Insider 23.07.2013

    http://www.themalaysianinsider.com/malaysia/article/parents-up-in-arms-against-sungai-buloh-school

  14. Carcinòl Says:

    Zwischen Mode im Wandel und zeitloser Schariapflicht
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    “Die ewige Scharia fordert, dass selbst Männer sich spezifisch bedecken, Bauchnabel und Oberschenkel müssen verschleiert sein. Maskuline Badehosen haben nach Allahs Befehl also ungefähr so lang zu sein wie eine Kniebundhose aus Tirol und dabei keinesfalls hauteng.”

    Die badehosenbezogene Situation dieser Jahre auf beiden Seiten des Ärmelkanals, ein Schelm wer an islamisches Umweltverändern denkt, ist nun folgende: der maskuline Schwimmbadbesucher in Französischen oder Belgischen muss “Speedos” (swim briefs, die sozusagen klassische Badehose zwischen 1960 und 1985) tragen, keine “Bermudas” (lange und weite, irgendwie wassertaugliche Beinkleider). Auf der Insel ist es genau umgekehrt: Bermudapflicht, Speedoverbot.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Swim_briefs

    Vom Stoffschnitt her bevorzugen muslimisch geprägte Jungen und Männer – bei fundamentalistischem Wohlverhaltensdruck – offensichtlich eine Kleidungslänge mindestens eines so genannten “jammer“, besser flattrig weit geschnitten wie bei der “Bermuda shorts” und tragen zumeist sicherlich keine “speedo”. Was man sicherlich auf die gewandelte Mode zurückführen könnte, aber wohl auch auf die angestiegene Schariatisierung (Islamisierung) Europas zurückführen sollte.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Competitive_swimwear#Jammer

    http://en.wikipedia.org/wiki/Bermuda_shorts

    An Klischees von französischer Funktionalität und Vitalität sowie englische Prüderie darf gedacht werden, das Wort Islamisches Recht bzw. Scharia auszusprechen wagt man auch 2013 nicht. Die Franzosen verstecken sich hinter der Hygiene und fordern knapp geschnittene Badeshorts, die im Englischen scherzhaft als budgie smuggler bezeichnete Speedo, den “Wellensittichschmuggler”:

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    (…) So Alton Towers has banned embarrassingly titchy swimming trunks at its water park. But spare a thought for France, where the opposite is true: local authorities regularly force men to ditch their Bermudas and parade in skin-tight budgie-smugglers for the greater public good.

    In French public pools, from the racing lanes of Paris to the open-air lidos and water parks of the south, anything bigger than Speedos is banned and you must hoist yourself into a posing pouch as a civic requirement. French changing rooms are littered with the broken dreams of prudish males abroad who thought they could sneak in a few lengths without showing their contours.

    One Paris-based Irish journalist recalls how he attempted some early-morning back-stroke in a pair of standard Marks & Spencer navy swim shorts that came “about halfway down my thighs”. As he lowered himself into the shallow end, the pool attendant screamed that his oversized attire was outlawed. “I said they were being ridiculous and glided into the middle of the pool. A lifeguard jumped into the water after me, three other attendants fetched a big hook for fishing out drowning people and hauled me in. I had to come back in an unbelievably skimpy pair that were somehow acceptable, but bloody uncomfortable for me and anyone who had to look at them.”

    Why the enforced parading of Frenchmen’s bulges? “Hygiene,” says Emmanuel Dormois, a head pool attendant in Paris’s 11th arrondissement. “Small, tight trunks can only be used for swimming. Bermudas or bigger swimming shorts can be worn elsewhere all day, so could bring in sand, dust or other matter, disturbing the water quality. By banning them outright, we’re not forced to stand there measuring what can be defined as swimming shorts. I accept that some men feel very ill at ease wearing small trunks, but others don’t mind.”

    Similar reports of enforced Speedos come from traumatised English visitors to a Belgian water park where bigger swimming shorts were also banned. …

    aus: Angelique Chrisafis:
    in: The Guardian 12.08.2009

    http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2009/aug/12/speedos-fashion

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    Fatwa No : 81538
    Wearing swimming shorts
    Fatwa Date : Jumaadaa Al-Oula 3, 1420 / 15-8-1999
    Question
    Q.1.Can we wear swimming shorts while swimming, as it does not cover the whole Sater?,
    Answer
    Praise be to Allah, the Lord of the Worlds, and blessings and peace be upon our Prophet Muhammad and upon all his Family and Companions.

    1- It is obligatory on every Muslim to cover his AWRAH (Those parts of the body which must be covered. A man must cover his body from navel to knee and a woman must cover her whole body.) It is likeable to cover it if he is in darkness or even nobody is there, as mentioned in prophet Muhammad (Blessings and peace of Allah be upon him) Hadith: Bahaz narrated from his grandfather who said: “I asked Prophet (Blessings and peace of Allah be upon him) from whom should we conceal our private parts and to whom can we show? He replied: “conceal your private parts except from your wife. I then asked: “Apostle of Allah, (what should we do), if the people are assembled together? He replied: if it is within your power that no one looks at it, then no one should look at it. I then asked: “Apostle of Allah: if one of us is alone, (what should he do)? He replied: “Allah is more entitled than people that bashfulness should be shown to Him.( Reported by Ahmed, Tirmazi, Ibn-maja.) A Muslim should fear Almighty Allah and should not adopt western culture as they make some specific places where a person may nude himself or he would stay with undergarments, which barely cover the private parts. Whoever likes to swim he should wear the dress that covers his AWRAH. Allah knows best.

    http://www.islamweb.net/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=81538

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    Code of ethics for Muslim men and women

    by
    Sayyid Masud Masumi

    Published and Distributed by:
    Islamic Humanitarian Service & Fath al-Mubin Publications
    FIRST EDITION: 2000/1421
    ISBN 1-894701-05-4

    Islamic Humanitarian Service
    Frederick Street, Kitchener, Ontario, Canada

    97 – Question: Is it sufficient for a man to (only) wear swimming trunks or other types of under clothing which show the shape of the private parts, but do not show the skin, in front of others?

    Answer: If there is no fear of falling into sin, then it is not a problem. AGKLMST

    Answer: If it leads to corruption or falling into sin, then it is not allowed. B

    98 – Rule: It is haram for a man not to cover a part of his body with the intention of making others fall into sin. AGKT

    That amount of the body that must be covered, is the same amount of the body that is haram to be left open, even if others will not fall into sin. As for those parts of the body that are not wajib to be covered, if it (being kept open) will lead one to commit a haram act, then it is wajib to cover that area as well. B

    99 – Rule: It is haram to take off one’s clothes in the presence of other men or one’s Maharim with the intention of sexually arousing others. One’s spouse is an exception. AGKT

    That amount of the body that must be covered, is the same amount of the body that is haram to be left open, even if others will not fall into sin. As for those parts of the body that are not wajib to be covered, if it (being kept open) will lead one to commit a haram act, then it is wajib to cover that area as well. B

    (…)

    105 – Question: In the event that a man knows that a non-Mahram woman will look at him, can he expose a bit more of his body than that which is normally covered by men? For example, can he be in the house with his underclothes on, go out to wash carpets, or his car, etc… roll up his pants in the event that he know that non-Mahram women will look at him, or swim in the presence of non-Mahram women?

    Answer: If it is with the intention of leading others into something forbidden, then it is haram; and in situations other than this, it is still better to refrain from it, especially if the onlookers are young women. KLM

    Answer: If it leads one to a haram act, then it is not permitted; but even if it does not lead one to a haram act, according to Ihtiyat Wajib the man must cover his body from the view of non-Mahram. B

    Answer: If it is with the intention of leading others into something forbidden, then it is haram, and if not, then according to Ihtiyat Wajib, one must still cover that which is normally covered. G

    http://www.al-islam.org/a-code-of-ethics-for-muslim-men-and-women/5.htm

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    Bekanntlich bewertet nur die malikitische Rechtsschule die Bedeckungspflicht der männlichen ‘Awra nicht so streng. Kommentator moekalsoon spricht von “weicher Aura” und hält Speedos für mindestens für Rettungsschwimmer oder Wasserpolospieler für islamgesetzlich korrekt (für halal), was der fromme Ibn Tarek allerdings kühl zurückweist:

    MOEKALSOON:

    Salams Brothers, I have recently come across an authentic hadith which gives us some leancacy with the awrah so that we can play sports with the right gear without sinning because of possible awrah esposure.

    Here it is: in accordance with a sahih hadith narrated by aisha (raa) and classified as sahih by Bukhari and Muslim and ruled on by Imam malik, the prophet PBUH was once lying down in his home with his feet up and his thighs were exposed, Abu Baka (ra) knocked, the prophet said enter and he remained seated as he was, with his thighs exposed, then Umar ra knocked and he said enter still remaining in that position, then uthman (ra) knocked, then the prophet sat up and adjusted his clothes, once they left Aisha raa said, why did u adjust ur self when uthman entered, He PBUH said how can i not be shy infront of the man whom the angels are shy infront of.

    From this hadith the Imam Malik and scholars have stated that the thigh is a soft awarah and only makruh at most, the only parts that are haram (forbidden) tp expose are the private parts (the genitals). this can also be proven by the verses from the quran which incite men to cover their awrah which then refers to their private parts, and many verses in the quran all refer to MEN PROTECTING THEIR PRIVATE PARTS, MEN CONCEALING THEIR PRIVATE PARTS, etc..

    therefore given the above evidence, men would be allowed to become surf life savers and wear speedos if need be, as they can play footy and afl in those shorts as well as they can swim in a swim team in a speedo uniform or play water polo on a team (uniform is a speedo). …

    IBN TAREK:

    moe. Im sorry man. speedos do not pass the test. Do you know the meaning of protecting and covering? hijab? awrah? etc… it’s a fairly simple concept. There is no way you can say speedos are fine. Imagine your own female family members wearing the equivalent for women and then tell me its ok.

    http://muslimvillage.com/forums/topic/58198-male-awrah-and-sport-a-justification/

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  15. Machandelboom Says:

    Indonesien 2013: Schönheitswettbewerb Miss World im Namen Allahs erfolgreich aus der Hauptstadt vertrieben

    Miss World competition sucessfully driven out of Jakarta

    [ Text unerträglich masochistisch, kulturrelativistisch und die frauenfeindliche Scharia verharmlosend. Die Fotos von Ed Wray dagegen sind sehenswert ]

    Von Clem Bastow
    DAILY LIFE (Australien) 09.09.2013

    http://www.dailylife.com.au/news-and-views/dl-opinion/miss-world-competition-sucessfully-driven-out-of-jakarta-20130908-2tdw8.html

    Protests against Miss World contest in Indonesia

    http://www.dailylife.com.au/photogallery/news-and-views/dl-opinion/protests-against-miss-world-contest-in-indonesia-20130908-2tdtu.html?selected


    Bild 5 von 13 zeigt uns dabei, oben links, die Flaggenaufschrift FPI = Front Pembela Islam. Die für das Überfallen von Kirchgängern bekannt gewordene Front zur Verteidigung des Islam hatte LGBT-Aktivisten wie Lady Gaga und Irshad Manji als Teufel bezeichnet.

    2011 schlug ein Haufen von 1000 FPI-Bewegten drei Angehörige der islamischen Sonderströmung der Ahmadiyya tot.

    2012 wurden durch die FPI Schiiten (3 % der indonesischen Bevölkerung) aus dem Ort Sampang (Ost Java) vertrieben, nachdem man ihre Privatschule verwüstet hatte.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Defenders_Front

    Der hier leider reichlich islamverharmlosende niederländische Wiki kennt die FPI als Rollkommando gegen “unislamische Handlungen” im Fastenmonat sprich als Hisba-Miliz, rückt sie gleichwohl aus dem Bereich des Islamischen heraus und in die Nähe von “Vandalismus”.

    http://nl.wikipedia.org/wiki/Front_Pembela_Islam


    Proteste in Indonesien: Miss-World-Finale muss nach Bali verlegt werden
    Der Spiegel 07.09.2013

    Jakarta – Erst wurden die Bikinis verboten, nun muss die Veranstaltung für das Finale komplett umziehen: Der letzte Teil der Miss-World-Wahl wird nicht wie geplant in Sentul nahe der indonesischen Hauptstadt Jakarta stattfinden, sondern auf der Touristeninsel Bali. Dies teilte der Sozialminister des Landes, Agung Laksono, mit.

    Seit Tagen protestieren islamische Hardliner gegen den Schönheitswettbewerb. Hunderte Demonstranten waren am Donnerstag und Freitag in Jakarta auf die Straßen gegangen. Ihre Kritik: Der Schönheitswettbewerb degradiere Frauen zu Objekten.

    Die Veranstalter hatten zunächst versucht, die Demonstranten mit einer Programmänderung zu beschwichtigen. Aus Rücksicht auf die islamischen Landessitten wurde die Königsdisziplin aller Schönheitswettbewerbe, das Bikini-Schaulaufen, gestrichen.

    Indonesien ist das bevölkerungsreichste muslimische Land der Welt. Fast 90 Prozent der 238 Millionen Einwohner sind Muslime. Bali gehört zwar auch zu Indonesien, ist aber mehrheitlich von Hindus bewohnt. Als wichtigster Touristenmagnet des Landes zieht die Insel jährlich Millionen Urlauberinnen an, von denen sich viele in knapper Badebekleidung am Strand präsentieren.

    Die 137 Frauen, die Anwärterinnen auf die Krone sind, befinden sich bereits auf Bali. Hier finden die Vorentscheidsrunden statt. Für das Finale am 28. September können sie nun gleich dort bleiben.

    gam/dpa/AP

    http://www.spiegel.de/panorama/leute/miss-world-finale-muss-nach-protesten-nach-bali-umziehen-a-920968.html


    Islamisten demonstrieren gegen „Miss World 2013“
    Mitteldeutsche Zeitung 06.09.2013
    Von Barbara Barkhausen

    (…) In der Hauptstadt Jakarta versammelten sich am Donnerstag gar um die 1.000 Islamisten und demonstrierten vor dem Gebäude der lokalen Organisatoren. Hunderte Demonstranten waren zuvor auch in den indonesischen Städten Surabaya und Bandung auf die Straßen gegangen.

    Muhammad Al-Khathath, Anführer des Forums Umat Islam, wird mit den Worten zitiert: „Miss World ist ein unmoralisches Geschäft, das die weiblichen Genitalien rein zum Profit ausbeutet.“ Ursprünglich sei es mal ein Bikini-Wettbewerb in Großbritannien gewesen. „Das passt nicht zur Kultur und Moral Indonesiens.“ Die militante Gruppe „Islamic Defenders Front“ (Front der Verteidiger des Islam), die schon häufiger durch Gewalttaten und Übergriffe auf westliche Konsulate aufgefallen ist, drohte sogar damit die Veranstaltung zu stören, so gut sie könne.

    Kritik kam aber nicht nur von radikalen Gruppen: Auch der einflussreiche Rat der islamischen Geistlichen im Land – der Ulema-Rat – kritisierte den Schönheitswettbewerb aufs Schärfste und sprach sogar die Empfehlung aus, ihn vollkommen abzusagen. Dabei wird die Miss-World-Wahl so sittsam vonstatten gehen, wie schon lange nicht mehr. Bikinis oder Kleidung, die die weiblichen Kurven zu sehr betont, sind aus dem Programm gestrichen worden. Wenn sich die 137 Kandidatinnen dieses Wochenende zum ersten Mal auf dem Laufsteg präsentieren, so dürfen sie nur dezente Kleidung tragen: Sarongs – für Südostasien typische lange Röcke – und andere eher verhüllende Kleidung indonesischer Designer. Die erste Runde der Miss-Wahl findet in Bali statt, das im Gegensatz zu anderen indonesischen Inseln mehrheitlich hinduistisch ist. …

    Im vergangenen Jahr sagte Lady Gaga ein Konzert in Jakarta aufgrund von Sicherheitsbedenken ab, nachdem religiöse Hardliner ihr gedroht und ihre Auftritte als pornografisch bezeichnet hatten. …

    http://www.mz-web.de/panorama/indonesien-islamisten-demonstrieren-gegen–miss-world-2013-,20642226,24235956.html

  16. Bragalou Says:

    Im Jahre 2006 erließ Indonesien für alle Gesundheitsberufler ein Verbot der FGM/FGC.

    Vier Jahre später jedoch unterstützen die beiden größten Islamischen Gelehrtenverbände die Frauenbeschneidung, darunter die als gemäßigt gehandelten Nahdlatul Ulama, es solle lediglich “nicht zu viel” weggeschnitten werden.

    2011 wirbt der Staat für eine medikalisierte Klitorisvorhautbeschneidung, “ohne die Klitoris selbst zu verletzen”, wie das Gesundheitsministerium den schädigenden Eingriff bagatellisiert.

    Dass jede Legalisierung einer noch so “geringfügigen” weiblichen Beschneidung beispeilsweise die religiös gebilligte Klitoridektomie nach sich ziehen kann, sollte man sich bewusst machen
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    Jakarta, 2 September 2010 (IRIN) – Though the Indonesian government banned female genital mutilation/cutting (FGM/C) four years ago, experts say religious support for the practice is more fervent than ever, particularly in rural communities. (…)

    Although not authorized by the Koran, the practice is growing in popularity.

    With increased urging of religious leaders, baby girls are now losing the top or part of their clitoris in the name of faith, sometimes in unsanitary rooms with tools as crude as scissors.

    “We fear if [FGM/C] gets more outspoken support from religious leaders it will increase even more. We found in our latest research that not only female babies are being circumcised, but also older women ask for it,” said Artha Budi Susila Duarsa, a university researcher at Yarsi University in Jakarta.

    While the procedure in Indonesia is not as severe as in parts of Africa and involves cutting less flesh, it still poses a serious health concern.

    “Even a small wound on the genitals can lead to sexual, physiological and physical problems,” Duarsa said.

    Indonesia forbade health officials from the practice in 2006 because they considered it a “useless” practice that “could potentially harm women’s health”.

    However, the ban was quickly opposed by the Indonesian Ulema Council, the highest Islamic advisory body in Indonesia.

    In March this year, the Nahdlatul Ulama (NU), the country’s largest Muslim organization, issued an edict supporting FGM/C, though a leading cleric told the NU’s estimated 40 million followers “not to cut too much”. (…)

    INDONESIA: Female genital mutilation persists despite ban
    IRIN – humanitarian news and analysis
    a service of the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs

    http://www.irinnews.org/report/90366/indonesia-female-genital-mutilation-persists-despite-ban

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    WEST JAVA, 1 September 2011 (IRIN) – Guidelines on how to perform female genital mutilation/cutting (FGM/C) issued by the Indonesian Ministry of Health could cause an increase in the practice, medical experts and rights groups fear.

    “This will give doctors a new motivation to circumcise [girls] because now they can say the Ministry of Health approves of this, and the Indonesian Ulamas’ Council approves of it,” Jurnalis Uddin, doctor and lecturer at Yarsi University in Jakarta, told IRIN.

    Though FGM/C was banned in 2006, two of Indonesia’s Muslim organizations, including the largest and mostly moderate Nahdlatul Ulama, ultimately condone the practice advising “not to cut too much”, and, as a result, many continue to perform the procedure.

    By directing health professionals not to cut a girl’s genitals but to “scrape the skin covering the clitoris, without injuring the clitoris”, the Ministry of Health stands by the regulations, passed in June, as a medically safe form of FGM/C representing an effort to further regulate the illegal practice and protect women.

    But recent uproar has questioned this reasoning. Others are concerned the guidelines could well be misinterpreted as an endorsement of the procedure, combined with an enticement for doctors to encourage the practice, Uddin said.

    “I think that doctors will use these guidelines to make money from circumcision,” Uddin said, adding that Indonesia’s poorly regulated medical practitioners often viewed medicine as a business.

    FGM/C is typically done at birth, or before a girl is five years old and in the past was often performed by local healers, called dukun, or by birth attendants. Traditionally, FGM/C was mostly “symbolic” with a small cut on the clitoris, or rubbing the clitoris with tumeric root, making it less invasive than other types of FGM/C.

    However, Uddin, who conducted an Indonesia-wide survey of FGM/C practices in 2009, said he had found that when medical practitioners performed the procedure, there was a trend toward more extensive cutting of the clitoris. (…)

    Experts say there has been increasing support for the practice from Muslim groups since the downfall of authoritarian leader Suharto in 1998, resulting in greater religious and political freedom, known as “Reformasi“.

    “Before Reformasi [FGM/C] was mostly done on an individual basis, but since Reformasi, it has been done in mass events,” said Siti Musda Mulia, an academic specializing in Islamic studies, who initially conducted research on the process during the Suharto era, and has conducted follow-up research since 1998.

    Uddin found Indonesia-wide FGM/C had not increased dramatically since the Suharto era; however in some areas, such as Bandung, West Java, there was an increasing tendency to perform it, even among moderate Muslims. (…)

    INDONESIA: FGM/C regulations mistaken as endorsement, experts fear
    IRIN – humanitarian news and analysis
    a service of the UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs

    http://www.irinnews.org/report/93628/indonesia-fgm-c-regulations-mistaken-as-endorsement-experts-fear

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  17. Dwarslöper Says:

    Menschenrecht im Plural … irgendwann in Allahs Singular einmündend.

    Kritik der Uno-Sonderberichterstatter/innen:
    SEAN-Erklärung der Menschenrechte – ASEAN Human Rights Declaration AHRD

    Die südostasiatische Staatengruppe ASEAN hat anlässlich ihres 21. Gipfeltreffens in Phnom Penh im November 2012 eine eigene «ASEAN Human Rights Declaration» (AHRD) verabschiedet.

    … So hat das Koordinations-Komitee der UNO-Sonderberichterstatter/-innen in einem offenen Brief vom 16. Nov. 2012 auf die folgenden Punkte hingewiesen:

    Fundamentale Rechte wie das Recht auf Leben dürfen nicht, wie in Art. 11 AHRD vorgesehen, mit einer pauschalen Ausnahmeklausel «gemäss nationalem Recht» relativiert werden.

    Art. 6 AHRD besagt, die Beanspruchung von Menschenrechten und grundlegenden Freiheiten müsse im Gleichgewicht stehen mit der Ausübung entsprechender Pflichten, welche jede Person gegenüber anderen Personen, der (lokalen) Gemeinschaft sowie der Gesellschaft habe. Diese Auffassung sei den internationalen Menschenrechten fremd und gebe den Regierungen zu viel Handlungsspielraum, um Menschenrechte auf eine willkürliche, unverhältnismässige und unnötige Weise einzuschränken.

    Letzteres treffe auch auf einige in der AHRD genannten Gründe für die legitime Einschränkung von Menschenrechten zu, so «public morality», «public order», «national security» (vgl. Art. 8 AHRD). Diesbezüglich vermissen die UNO-Experten/-innen eine Erwähnung der üblichen Bedingungen für die legitime Einschränkung von Menschenrechten, nämlich eine gesetzliche Grundlage sowie die Notwendigkeit und Verhältnismässigkeit. Auch sei in der AHRD weder festgelegt, dass die Einschränkungen den Kerngehalt eines Menschenrechts nicht tangieren dürfen, noch, dass es eine Sorte von Menschenrechten gibt (z.B. das Folterverbot), die überhaupt nicht einschränkbar sind.

    Weiter wird von den Sonderberichterstattern/-innen kritisiert, dass die AHRD das Asylrecht unter den Vorbehalt nationalen Rechts stellt und keinen Bezug auf das Non-Refoulement-Prinzip macht (vgl. Art. 16 AHRD). …

    http://www.humanrights.ch/de/Instrumente/Regionale/ASEAN/index.html

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    Pillay encourages ASEAN to ensure Human Rights Declaration is implemented in accordance with international obligations

    GENEVA (19 November) – The UN High Commissioner for Human Rights Navi Pillay welcomed Monday the renewed commitment by ASEAN leaders to universal human rights norms, but expressed concern that the new ASEAN Human Rights Declaration (AHRD), adopted on 18 November, retains language that is not consistent with international standards.

    http://www.ohchr.org/en/NewsEvents/Pages/DisplayNews.aspx?NewsID=12809&LangID=E

  18. Dwarslöper Says:

    Déclaration des droits humains de l’ASEAN – ASEAN Human Rights Declaration (AHRD)

    Lors de son dernier sommet à Phnom Penh, l’Association des nations d’Asie du Sud-Est (ASEAN) a adopté sa propre charte régionale sur les droits humains, intitulée «ASEAN Human Rights Declaration» (AHRD). Les chef-fe-s d’Etat du Brunei, du Cambodge, d’Indonésie, du Laos, de Malaisie, de Birmanie, des Philippines, de Singapour, de Thaïlande et du Vietnam ont signé cette déclaration non contraignante le 18 novembre 2012 à l’occasion d’une grande cérémonie.

    L’instauration de cette déclaration spécifique à l’Asie du Sud-Est avait été combattue par les milieux concernés. Le Haut-Commissariat des Nations-Unies aux droits de l’homme (HCDH) avait notamment essayé, en vain, de faire reporter l’adoption de ce texte.

    Alles sei relativ, mein oder dein Recht auf Leben beispielsweise habe mit dem geltenden staatlichen Recht zu tun. Manche Beobachter finden das jetzt irgendwie nicht nett:

    Les droits fondamentaux, comme le droit à la vie, ne peuvent être relativisés par une clause d’exception, comme celle de l’article 11 de la déclaration «en fonction du droit national».

    http://www.humanrights.ch/fr/Instruments/Regionaux/Declaration-des-droits-humains-de-lASEAN/index.html

    sarkastische Voraberklärungen:

    Alle sind gleichberechtigt. Also eigentlich. Jedoch muss der soziale und religiöse Kontext stets berücksichtigt werden.

    7. All human rights are universal, indivisible, interdependent and interrelated. All human rights and fundamental freedoms in this Declaration must be treated in a fair and equal manner, on the same footing and with the same emphasis. At the same time, the realisation of human rights must be considered in the regional and national context bearing in mind different political, economic, legal, social, cultural, historical and religious backgrounds.

    Jeder hat Gewissens- und Religionsfreiheit. Aber Intoleranz und religionsbezogene Verhetzung sind auszurotten!!!

    22. Every person has the right to freedom of thought, conscience and religion. All forms of intolerance, discrimination and incitement of hatred based on religion and beliefs shall be eliminated.

    Damit sie dazugehört, hat die Frau, ganzheitlich-integrierend und unteilbar, ihre angemessenen Rechte. Und das Recht der nur auf diese Weise integrierten Frau ist Teil der Menschenrechte und Grundrechte. Unter der ganzheitlichen Scharia also hat die Frau halbierte Rechte – und genau das ist Teil der heute verkündeten, vollkommenen ASEAN-Menschenrechte.

    4. The rights of women, children, the elderly, persons with disabilities, migrant workers, and vulnerable and marginalised groups are an inalienable, integral and indivisible part of human rights and fundamental freedoms.

    http://www.humanrights.ch/upload/pdf/121120_ASEAN_HR_Declaration.pdf

  19. Bragalou Says:

    FGM in Indonesien und Malaysia.

    Landesweiter Anstieg der weiblichen Genitalverstümmelung auch dort, wo sie bisher nicht oder kaum vorgekommen ist.

    Indonesien. Nach den die FGM billigenden Fatwas des Rates der Ulama sowie der angeblich moderaten islamischen Massen-Bewegung Nahdlatul (NU) gibt die Regierung 2010 dem Druck der Religiösen nach.

    Im Mai 2012 ist das französische Fernsehen (France2) in Bandung, West-Java, Indonesien, wo in einer Schule mehrere hundert Mädchen beschnitten werden.

    Mireille Vallette berichtet im Juni 2013.

    Französische Version, englisch siehe unten.
    ::

    L’ONU minimise les mutilations sexuelles féminines et maintient le tabou du rôle des religions

    par Mireille Vallette, journaliste indépendante
    Mis en ligne sur Sisyphe, le 18 juin 2013

    … En 2006, le décret paraît. Le Conseil des oulémas, la plus haute autorité islamique et la plus représentative, réplique par une fatwa qui autorise la pratique, tout en la déclarant non-obligatoire. En 2010, c’est l’organisation musulmane considérée comme modérée, Nadhlatul Ulama, qui approuve les mutilations tout en demandant de « ne pas couper trop ». Elle compte 40 millions de membres. …

    En 2010, le gouvernement se plie aux desiderata des religieux. Un règlement est publié qui autorise les professionnels de la santé à pratiquer les MGF tout en demandant de ne pas couper. Prétexte : l’interdiction pousse les parents à s’adresser à des guérisseuses. L’année suivante, plus de 170 ONG locales et internationales s’indignent de cette autorisation et de la publication de documents officiels qui expliquent au personnel la manière de mutiler les filles.

    Le 31 mai 2012, France2 diffuse un reportage d’Envoyé spécial intitulé « Islam. Excision en Indonésie : le poids d’une tradition ». L’équipe est allée à Bandung où chaque année lors de l’anniversaire de la mort de Mahomet, plusieurs centaines de petites filles sont excisées sur le pupitre de leur école.

    L’intérêt financier pousse hôpitaux et maternités à encourager la pratique, même dans des régions où elle était rare. …

    Le 18 novembre 2012, la journaliste Abigail Haworth se décide à publier un article sur cette cérémonie de Bandung (8). Elle avait assisté en 2006 à une excision collective, mais des activistes anti-mutilations l’avaient convaincue de se taire pour ne pas entraver leur action. La journaliste constate : « Loin de diminuer, le problème des MGF en Indonésie est monté en flèche. » Le pays tient à son image de pays moderne. Ses autorités – y compris religieuses – insistent sur le fait que leur « circoncision » n’est pas comparable aux pratiques africaines. La réalité, c’est que dans les 17 000 îles de l’Archipel, il est impossible de connaître l’étendue du mal. Il est sûr en tout cas que les excisions sont innombrables et les conséquences graves. Partout, le motif de base invoqué par les mères pour poursuivre cette tradition, c’est l’islam. Les raisons avancées sont surtout la réduction d’une libido débridée et une purification, car les organes génitaux des filles seraient « sales ».

    En janvier de cette année, Amin Ma’ruf, président du Conseil des oulémas indonésiens, insiste : les MGF sont « une pratique recommandable avec un fondement moral » qui entre dans le cadre des « droits de l’homme ». Elles se pratiquent « en sectionnant la partie qui recouvre le clitoris ». La perspective d’une interdiction par les autorités est farouchement combattue par les religieux (9). …

    http://sisyphe.org/spip.php?article4448

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    englische Version

    FGM slowing down ? The UN asserts it, the Indonesian case contradicts it

    15 juin 2013

    par Mireille Vallette, journaliste indépendante

    … What happens in the Middle East and Southeast Asia ? About the first, we do not know much and the second contradicts the findings of Unicef. In Indonesia and Malaysia, the feminine genital mutilations (FGM) are common, and rising. Moreover, they contribute to the increasing medicalization denounced by the WHO in other countries. …

    We know that many other countries excise, but we do not know the extent. This is the case of the following countries : Iran, United Arab Emirates, Oman, Tajikistan, Maldives, Thailand, Malaysia, Pakistan, India and, said an employee of Wadi in a special bulletin of the United Nations in 2013, “in a very organized and systematic way Indonesia.”4)

    According to two other employees of the NGO Wadi, “the fact that direct medical reports are available for either Saudi Arabia or any other country in the region does not mean that FGM are absent, but only that these companies are not free enough to enable the study of such problems …”5)

    So, three million, really ? Cody Donahue recognizes diplomatically : “We agree it is probably underestimated, but cannot correct for it without the required information.” A new comprehensive survey and estimation have to be published soon. …

    There are dumb and developing countries where the debate on FGM is in full swing without reaching the ears of Unicef. That is the case of Malaysia and Indonesia. The latter is the largest Muslim country with 240 millions inhabitants. Not only FGM are widespread, but they are increasing because of powerful religious groups that promote them.

    In 2003, a survey by the Population Council was published, “Female circumcision in Indonesia” (the term circumcision is widely used to balance the male circumcision).6) It was conducted among eight major ethnic groups from east to west of the archipelago, and almost all the 1’700 involved women had undergone FGM. …

    Some 28% of these women had suffered “symbolic” practices, which would be free of sequel. The unfortunate clitoris can be scratched, rubbed, stitched, stretched, burned, pierced … Symbolic or not, these procedures are clearly classified by WHO as mutilations.

    Other surveyed women had experienced a more invasive form. “… Direct observation of procedures showed that FC practice in Indonesia certainly involves pain and real genital cutting in about three-quarters of cases.”

    Furthermore, like many other nations that mutilate, a growing medicalization of FGM has begun in various parts of the country. The “operation” is usually performed by midwives who integrate it into the package delivery services with vaccinations and ear piercing. The trend is worrisome ; the study indicates that midwives tend to perform more invasive forms such as incisions and excisions.

    An extensive survey by the University Yarsi Java, published in 2009, confirms most of these findings, as well as Amnesty International report published in 2010.

    In June 2005, Azrul Azwar, General Director for Health Affairs in the country, confirmed that “female circumcision” was widely practiced in the country. That same year, the government prepared a decree banning medical personnel to practice.7)

    In 2006, the decree appeared without further action. The Ulema Council replicated by a fatwa authorizing the practice, while declaring it non-mandatory. In 2010, the organization Nadhlatul Ulama (NU) acknowledged to be moderate approved the mutilations while advising against “cutting too much.” It represents 40 million Muslims. Its women’s wing protests and calls for the elimination of FGM.

    In 2010, the government bowed to wishes of religious. A regulation was published, which allows healthcare professionals to practice FGM, also without cutting. The pretext is that ban would encourage parents to contact traditional healers. The following year, more than 170 local and international NGOs protested against this situation and the publication of official documents explaining how to mutilate girls.

    May 31, 2012, France2 broadcast a report of Envoyé spécial entitled “Islam. Excision in Indonesia the burden of a tradition.” The team went to Bandung where every year on the anniversary of the death of Muhammad, several hundred girls are excised on the control school.

    The financial interest grows, maternity hospitals encourage the practice even in areas where they were rare. The numerous opponents cannot measure up against the religious, whose influence is huge in the population… and among the politicians.

    November 18, 2012, the journalist Abigail Haworth decided to release an article about the ceremony of Bandung.8) In 2006, she had attended a collective excision, but anti-FGM activists had convinced her to shut up so as not to obstruct their action. The journalist observes : “Yet far from scaling down, the problem of FGM in Indonesia has escalated sharply.”

    The country sticks to his modern image. Its authorities and religious insist on the fact that “their” mutilations can not be assimilated with African practices. The reality is that on the 17,000 islands of the archipelago, it is impossible to know the extent of the evil. It is certain in any case that excisions are numerous and that their consequences are serious.

    Everywhere, the motive invoked by mothers to go on with this tradition is Islam. The reasons are mainly the reduction of unbridled libido and purification, as the girls’ genitals are “dirty”.

    In January this year, Ma’ruf Amin, Chairman of Indonesian Ulema Council, the highest Islamic authority and the most representative, declared that FGM is a “morally recommended practice with a moral foundation” which is part of “human rights”. They practice “by cutting the part that covers the clitoris”. The perspective of a ban by the authorities is fiercely fought by the religious leaders.9) …

    Malaysia (30 million inhabitants, 18 Muslims) is not mentioned in this release. However, the situation is very similar to that in Indonesia, and the battle between conservative religious and anti-FGM rages. The practice is widespread and the prevalence is increasing. …

    So far, we have only heard a few general statements supporting the anti-mutilation resolutions in international conferences. But no major action has been started by the leaders and their institutions (Al-Azhar University, the Ulemas Council, OIC, ISESCO, etc.). …

    http://sisyphe.org/imprimer.php3?id_article=4449

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  20. Bragalou Says:

    und deutsch-indonesisch geht es auf in den Kampf gegen die FGM oder so ähnlich.

    Dort bei Kalyanamitra (guter Freund auf Sanskrit) wimmelt es nur so von Hidschabträgerinnen und man lobt auf einer Australienreise bei den gastgebenden Sozialisten die Revolutionen von Cuba und Iran 1979 (!).

    Um die Frauenrechte zu erfüllen (in order to fulfil women rights), das kann heißen: um nur und genau die Frauenrechte zu verwirklichen, die Allah zufriedenstellen.

    Gerade kein Bekenntnis zu den allgemeinen Menschenrechten leistet sich der neue Kooperationspartner von TERRE DES FEMMES (TdF)

    KALYANAMITRA

    Vision and Mission

    Generating public awareness in formulating policy and establishing women norms in the name of religion. The indicator is the change of opinion and there is public support about RUU KKG. The main activities to reach strategic issues include public campaign through social media (sites, facebook, tweeter, online petition); 6 press conferences, talkshow in radio (VHR, 68H, Jak FM, Female Radio); talkshow TV (Jak TV, DAAI TV, MNC TV).

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/vision-and-mission/

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    absolute Hilflosigkeit – aber auch absolut watteweich

    Does Islam argue against gender equality?

    … Indonesia is currently preparing to have gender equality bill to ensure that women are free from discrimination and that men and women have equal access to, for example, education, economic and political participation. However, there has been opposition expressed by some Muslims who argue against this bill. They tend to demonize this bill as Western imported ideas, which allows same sex marriage. I am very surprised with this argument because none of the bill draft allows for same sex marriage. …

    By Nina Nurmila
    Senior lecturer at the Faculty of Tarbiyah and Teaching, UIN Bandung

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2013/07/does-islam-argue-against-gender-equality/

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    man könnte ja vielleicht ein bisschen Plappern über den Jungfräulichkeitstest, wenn man wollte

    Kommentarlos (!) übernommen aus Jakarta Globe hat der Text bei Kalyanamitra bislang keinen einzigen Kommentar erhalten.

    Tja, TERRE DES FEMMES, da steht es doch: Jede Frau hat das Recht auf Jungfräulichkeit!

    A plan by the Education Agency of Prabumulih, South Sumatra, to include virginity tests as part of its high school admission requirements has drawn the ire of legislators and education experts, who say that such an exam is a violation of personal space and an obstruction to a student’s right to an education.

    H.M. Rasyid, the chief of Prabumulih’s Education Agency, told the Indonesian news portal kompas.com on Monday that increasing instances of premarital sex and prostitution among female students prompted the move.

    “We’re planning on conducting virginity tests for senior high school students,” Rasyid said. “We have proposed it in the 2014 regional budget.” …

    Every woman has the right to virginity, though on the other hand, we expect students to not commit negative acts. Therefore, we plan to implement the policy next year.” …

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2013/08/s-sumatra-schools-virginity-test-plan-draws-criticism/

    im Original hier

    von: By Camelia Pasandaran
    aus: S. Sumatra School’s Virginity Test Plan Draws Criticism
    in: The Jakarta Globe
    am: 20.08.2013

    http://www.thejakartaglobe.com/news/s-sumatra-schools-virginity-test-plan-draws-criticism/

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    die Menschenrechtserklärung der ASEAN (ASEAN Human Rights Declaration, AHRD) zurückzuweisen wäre jetzt Thema. Kein Wort davon bei Kalyanamitra.

    Ebenfalls einfach nur geklaut, hereinkopiert, geechot. mit keiner Silbe kommentiert, Syaria = Scharia, based on Syariah Law = auf der Grundlage des Islamischen Rechts:

    Asia Women’s Caucus on the ASEAN (Women’s Caucus) raised the alarm on moves to put “public morality” in the draft of the ASEAN Human Rights Declaration (AHRD) as this will further endanger the lives of women in Southeast Asia with the “morality” standards already being exercised by the dominant patriarchal and traditional beliefs in each ASEAN member state. …

    As Aceh adopted a local regulation based on Syariah Law (called “Qanun”), Muslim women are obliged to use veil and long dress, otherwise they risk being arrested by Shariah police. Another Aceh regulation is khalwat where an unmarried woman and a man, who are found in secluded places are arrested and caned in public. They are punished by being forced to walk nude around a village, doused in sewage, or being forced to get married.

    Indonesia’s law on pornography criminalizes women who are accused of performing acts that are considered obscene. Herdiyani said without clear definition of obscenity, women who are working in cafes late at night can easily be targeted by this law. …

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2012/09/media-release-womens-ngos-in-sea-oppose-public-morality-in-the-asean-human-rights-declaration/

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    das wurde durch Kalyanamitra mit Erlaubnis kopiert oder einfältig gemopst bei:

    Southeast Asia Women’s Caucus on ASEAN
    PRESS RELEASE – 10 September 2012

    http://womenscaucusonasean.wordpress.com/2012/09/20/womens-ngos-in-sea-oppose-public-morality-in-the-asean-human-rights-declaration/

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    man ist nicht explizit gegen die Sharia-based laws. Man übersetzt Marx und Engels und erzählt dieses in Australien, das kommt dort so gut an. Im Gegenzug kein schlechtes Wort über den Islam bitte, Genossinnen und Genossen in Australia und TERRE DES FEMMES in Germany.

    Allah macht die Frauen frei!

    Der iranischen Islamischen Revolution von 1979 sei Dank, seitdem können oder damals jedenfalls konnten revolutionär frauenbefreiende marxistische Bücher bekannt gemacht werden.

    Ayatollah Chomeini goes venceremos:

    … Rena Herdiyani and Hegel Terome, concluded a successful speaking visit here at the end of April. Herdiyani is the executive director and Terome the organizational deputy of Kalyanamitra. …

    The tour opened with a meeting on “The Struggle for Women’s Liberation from Indonesia to Iran to Cuba,” held at the Militant Labour Forum hall April 28. Linda Harris from Pathfinder Books chaired the event. In addition to Herdiyani, Terome, and Waters, the audience also heard Eko Waluyo, a leader of Indonesian Solidarity, who spoke about the work of that organization. …

    Herdiyani explained that under the present government of Indonesian President Susilo Bambang Yudhoyono the influence of Islamic fundamentalists has grown. Sharia-based laws curbing women’s rights have been adopted in some regions. These forces also oppose changing the 1974 marriage law, still in force in Indonesia, that allows polygamy and assigns wives a status subordinate to their husbands in the family. …

    “A whole new generation of young fighters in Iran brought the struggle for women’s participation to life when the Iranian Revolution exploded in 1979 and the Shah’s regime was overthrown.” Waters said. That is what has led to the publication in Iran of books like Woman’s Evolution and other Marxist works on the fight for women’s rights.

    Waters also spoke of the recent publication by Pathfinder Press of Women in Cuba: The Making of a Revolution Within the Revolution, which she edited. …

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2012/05/tour-in-australia-discusses-womens-rights-in-indonesia/

    sogar über sich selbst schreibt man nicht selbst, sondern ließ schreiben

    http://www.themilitant.com/2012/7620/762050.html

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    alles riecht nach Gender-Dschihad, durch die Finsternis zum Licht, Door Duisternis Tot Licht:

    Kemunculan isu ini karena diilhami oleh buku karya Betty Freidan berjudul The Feminine Mystique (1963). Freidan mengatakan bahwa peran tradisional wanita sebagai ibu rumah tangga adalah faktor utama penyebab wanita tidak berkembang kepribadiannya. Ide virus peradaban ini kemudian terus menginfeksi tubuh masyarakat dan ‘getol’ diperjuangkan oleh orang-orang feminis.

    Gencarnya kampanye feminisme tidak hanya berpengaruh bagi masyarakat AS pada saat itu, tetapi juga di seluruh dunia. Munculnya tokoh-tokoh feminisme di negeri-negeri Islam seperti Fatima Mernissi (Maroko), Nafis Sadik (Pakistan), Taslima Nasreen (Bangladesh), Amina Wadud (Malaysia), Mazharul Haq Khan, serta beberapa tokoh dari Indonesia seperti Wardah Hafidz dan Myra Diarsi, kemudian beberapa gerakan perempuan penganjur feminisme, seperti Yayasan Kalyanamitra, Forum Indonesia untuk Perempuan dan Islam (FIPI), Asosiasi Perempuan Indonesia untuk Keadilan (APIK), Yayasan Solidaritas Perempuan, dan sebagainya, setidaknya menjadi bukti bahwa gerakan ini pun cukup laku di dunia Islam.

    Bahkan tak hanya dari kalangan wanita, dari kalangan pria juga mendukung gerakan ini seperti Asghar Ali Engineer, Didin Syafruddin, dan lain-lain. …

    Dalam buku Kartini yang fenomenal berjudul Door Duisternis Tot Licht (Habis Gelap Terbitlah Terang), R.A Kartini saat itu menuliskan kegelisahan hatinya menyaksikan wanita Jawa yang terkungkung adat sedemikian rupa. Tujuan utama beliau menginginkan hak pendidikan untuk kaum wanita sama dengan laki-laki, tidak lebih. Ia begitu prihatin dengan budaya adat yang mengungkung kebebasan wanita untuk menuntut ilmu.

    http://www.fiqhislam.com/index.php?option=com_content&id=13385:kartini-bukan-pahlawan-jender-

    FIQHISLAM.com

    http://www.fiqhislam.com/

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    KALYANAMITRA bekennt sich zum Prinzip RUU … Variante RUU KKG …

    Rancangan Undang-Undang Keadilan dan Kesetaraan Gender (RUU KKG)
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    Terlepas banyak cacat pada draft RUU Kesetaraan dan Keadilan Gender (KKG), draft terakhir yang dishare oleh pihak parlement sudah menunjukkan pergerakan progresif tentang RUU ini, meskipun ada satu batu sandungan yaitu dengan partai politik konservatif, yaitu PKS.

    Menerima RUU KKG untuk Kesejahteraan Perempuan Indonesia
    written by muslim-women-sexuality at Thursday, October 10, 2013

    Sexuality of Muslim Women
    This blog is dedicated for muslim women, who want to explore their knowledge and experiences on sexuality in the perspective of religions and social sciences

    http://muslim-women-sexuality.blogspot.de/2013/10/menerima-ruu-kkg-untuk-kesejahteraan.html

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    MIUMI tidak setuju atas RUU KKG
    beide Links technisch etwas gestört

    Majelis Intelektual dan Ulama Muda Indonesia (MIUMI) bersama sejumlah ilmuwan Islam menggelar takblig akbar …

    http://article.wn.com/view/2012/04/09/MIUMI_tidak_setuju_atas_RUU_KKG/

    http://article.wn.com/view/2012/04/09/MIUMI_tidak_setuju_atas_RUU_KKG/

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    zum gebührenden Standort hin abgeschoben, auf Seite 71 in den Fußnoten 135 und 136 ein dünnes RUU

    Gender Equity (Keadilan dan Kesetaraan Gender /RUU KKG)

    REGIME CHANGE, DEMOCRACY AND ISLAM
    THE CASE OF INDONESIA

    Final Report Islam Research Programme Jakarta
    March 2013

    SHARIA-BASED LAWS: THE LEGAL POSITION OF WOMEN AND CHILDREN IN BANTEN AND WEST JAVA
    Euis Nurlaelawati

    A STUDY ON THE INTERNAL DYNAMICS OF THE JUSTICE AND WELFARE PARTY (PKS) AND JAMA’AH TARBIYAH
    Ahmad-Norma Permata

    http://media.leidenuniv.nl/legacy/irpfinal2013%282%29.pdf

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  21. Cees van der Duin Says:

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    eine erst proislamisch-nationalistisch und nun echt islamisch (islamrevolutionär) nutzbar gemachte Feministin:
    KARTINI

    Raden Ayu Kartini, geboren am 21. April 1879, gestorben am 17. September 1904, auch mit ihrem indonesischen Adelstitel bekannt als Raden Ajeng Kartini, war eine javanesische und indonesische Nationalheldin – so sagt man. Was gar nicht stimmt, sie wurde erst nach ihrem Tod dazu gemacht.

    Ihr Vater war der kolonialzeitliche Verwaltungs-Chef von Jepara, Mittel-Java. Als junges Mädchen lernte sie auf Niederländisch zu Lesen und zu Schreiben, ab dem Alter von 12 Jahren durfte sie allerding das Haus nicht mehr verlassen, weil sie, wie damals üblich, zur Vorbereitung einer Heirat in die Künste der sorgfältigen Haushaltsführung eingewiesen wurde. Das Niederländische blieb ihr Tor zur Welt.

    Sie schrieb mehr als 160 Briefe nach Europa. Kartini war Pionier auf dem Feld der Frauenrechte – so jedenfalls sagt man nachträglich, mit 21 Jahren habe sie eine Schule für Pribumi gegründet, für Ureinwohner also, ein Impuls der 1912, sieben Jahre nach ihrem frühen Tod, von der angeblich mit ihr befreundeten Familie van Deventer aufgegriffen wurde und zur Kartini’s School in Semarang führte.

    Der Name Kartini wurde also einerseits nutzbar gemacht, einfach verwendet, andererseits sicherlich im Sinne der Kartini verwendet, zum Aufbau von Mädchenschulen.

    Im Alter von 24 Jahren wurde sie mit Raden Adipati Joyodiningrat verheiratet, dem Verwaltungs-Chef von Rembang, ebenfalls in Zentraljava. Ein Jahr später schon verstarb sie, 1904, nach Geburt eines Sohnes. 1911 gab J.H. Abendanon (das ist Jacques Henrij Abendanon), Ehemann ihrer besten Freundin Rose oder Rosa, die gesammelten Briefe Kartinis heraus als Door Duisternis Tot Licht.

    In Sure 14 Vers 1 (und an sechs weiteren Stellen) nennt Allah selbst den schlimmen dunklen ẓulm, ẓulumāt ist der Plural, eigentlich also die Finsternisse. Alles, was sich dem Islam in den Weg stellt, ist ẓulm, und damit nicht lediglich das Dunkle, sondern die Ungerechtigkeit brutaler Unterdrückung (oppression).

    mina ẓ-ẓulumāti ʾila n-nūri
    mina l-zulumati ila l-noori

    From the darkness in the light

    http://www.corpuscoranicum.de/index/index/sure/14/vers/1

    This is most common in the phrase “From the darkness in the light” (mina l-zulumati ila l-noori), which appears at least seven times in the Koran (2:257, 5:16, 14:1, 5; 33:43, 57:9, 65:11).

    http://ismaili.net/heritage/node/10678

    “Dies ist ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen hinaus ins Licht bringst, auf den Weg des Allmächtigen und Lobenswürdigen”

    http://quran.com/14/1

    Schon der nach Ṭūs zurückkehrende Imam al-Ghazali musste diese Islamfeindlichkeit des unterdückerischen Ẓulm erleben. Die Menschen dort waren den finsteren Ẓālimān (oppressors) ausgesetzt, den Unterdrückern, Seite 243-244:

    After a year, however, he was forced (bi-ḥukm-i ḍarūrī) to return to Ṭūs and saw that the oppression (ẓulm) was still going on

    http://books.google.de/books?id=N23aSp4goPIC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Scheich und Hassprediger Omar Bakri (* 1958 in Syrien) kennt das einzige Gegenmittel gegen den schlimmen finstren Ẓulm, nämlich die himmlische Diktatur oder das Kalifat. Im Islam ist auch das Finstere gesetzlich von Allah geregelt und menschlich ganz entsprechend zu regeln:

    The Ahkaam Of Zulm (Oppression) In Islaam.

    The Definition of Al-Zulm or Oppression In Juristic Terminology … The above stages will lead us, Insha’Allah, to the establishment of Al-Khilafah whose foreign policy is to conquer the whole world by Jihad. The evidences for the obligation of the domination of Islam worldwide (i.e. Izhar ul Deen) upon the Ummah are many.

    http://www.islamic-truth.co.uk/islamicstore/pdf_files/zulm_book.pdf

    http://en.wikipedia.org/wiki/Omar_Bakri_Muhammad

    Die duisternis der gesammelten Kartini-Texte wird heute (siehe unten, zur Hölle führende Zhulumaati, rettendes Licht Nuur) mit dem von Naquib al-Attas (Verwirrung) oder Abdel Wahhab (sündiges, falsches Tun) warnend beschworenen islamischen ẓulm gleichgesetzt:

    The word ẓulm means oppression, also meaning darkness. Ẓulm is dark, and guidance/happiness is light.

    http://www.propheticguidance.co.uk/live/wp-content/uploads/LogicalProgression-Year1-TranscribedNotes.pdf

    Abandanon war ein im südamerikanischen Surinam geborener niederländischer Kolonialoffizier, der 1925 am Mittelmeer verstarb, in Monaco.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/jv/4/48/Abendanon.jpg

    Ihr Door Duisternis tot Licht (Dari Gelap Menuju Kepada Cahaya, Through Darkness to Light, من الظلمات إلى النور Minazh-Zhulumaati ilan Nuur) erschien auf Englisch als Letters of a Javanese Princess und veränderte die Sicht der Niederländer auf die indonesische Frau positiv – sagt man. Am 17. August 1945 riefen Sukarno und Mohammad Hatta die Unabhängigkeit Indonesiens aus. Am 27. Dezember 1949, also ein gutes Jahr nach der Feststellung der Universal Declaration of Human Rights, wurde in Amsterdam die Übergabe der Souveränität unterzeichnet.

    Wie sehr und ob überhaupt die Indonesier – also auch die indonesischen Frauen – in den Genuss der allgemeinen Menschenrechte kommen sollen war den Niederländern vom 27. Dezember 1949 offensichtlich völlig egal und das ist heute nicht anders, und was sich im bevölkerungsreichsten Staat folgerichtig etablierte, musste die anwachsende Herrschaft Allahs sein, das schleichende Kalifat.

    Door duisternis tot licht by Raden Adjeng Kartini

    http://www.gutenberg.org/ebooks/35220

    Letters of a Javanese Princess by Raden Adjeng Kartini

    http://www.gutenberg.org/ebooks/34647

    Ob man mit dem Denken der Kartini zu einem Naturrecht oder zu den allgemeinen Menschenrechten gelangen kann? Sie selbst versuchte so etwas ähnliches zu erreichen und schrieb in Letters of a Javanese Princess, alle Menschen mögen geschwisterlich leben:

    “They should be as brothers and sisters, not because they have the same human parents, but because they are all children of one Father”

    Nicht Kinder einer Mutter bitteschön oder gar der Mutter Erde, nein, Kartini meint den stets patriarchal zu denkenden, unsichtbar bärtigen Schöpfergott, der die internationalen Kinder unsichtbar führe und bald auch politisch befreie und vereine.

    Vom Bild des alldurchwaltenden Gottheit zu den allgemeinen Menschenrechten zu gelangen ist grundsätzlich möglich. Die junge Frau aus Java hat das aber weder vollbracht noch überhaupt gewollt.

    Man muss die Zeit sehen, die Europäer jener Epoche der Jahrhundertwende haben sich ja auch nicht gerade für den Menschenrechtsuniversalismus stark gemacht, eher schon für den Nationalismus.

    Kartini wollte die Befreiung der javanesischen Frau, sagt man also – aber wovon, wie sehr wirklich und wohin überhaupt befreien?

    Viel Schmerz habe die Frau in Java erdulden müssen:

    “There is much misery in our Javanese woman’s world, there has always been so much suffering, so much bitterness.”

    “It is a disgrace for a girl not to marry, to remain an unprotected woman.”

    Und nun, Frau Kartini? Mit mehr Scharia die Lage der unverheirateten Mädchen in Java verbessern?

    Manche betonen ihre Rolle als anti-kolonialistische Aktivistin. Auf Niederländisch las sie europäische Literatur wie das Die Waffen Nieder! der Berta von Suttner.

    Nicht erst aus heutiger Sicht fragwürdig weil alles andere als eindeutig war ihr Kampf für die Frauenbildung: Frauen sollten frei sein zum Lernen und Studieren. Das klingt schön. Selbstentfaltung, Selbst-Lernen, Selbstverstrauen, Sich Einbringen, Solidarischsein, aber alles bitteschön gegründet auf Religiosität, Weisheit und Ästhetik sprich auf dem Glauben an Gott sowie auf einem merkwürdig nationalen Humanismus (ohne Schariagehorsam?), einem proreligiösen Nationalismus (ohne koranische Umma?).

    Kartini hoffte auf eine Annäherung an die Jugend Europas und auf den Ausweg aus den frauenfeindlichen Traditionen, welche die Javanesische Frau in ein Gefängnis der Konventionen einsperren, sie vom Lernen anbhielten, isoliert und zum Eingehen polygamer Ehen gezwungen mit Männern, die sich nicht kannte.

    Statt Revolution wollte sie die Evolution, den bewaffneten Kampf gegen die Kolonialherren lehnte sie anständigerweise ab, was ihr natürlich manche Zeitgenossen verübelten.

    1964 bestimmte der ein paar Staatskult-Riten suchende Antikolonialist, antiwestliche Nationalist, Parteigründer der Nationalpartei (PNI) und von 1945 bis 1967 erste Präsident von Indonesien Sukarno den 21. April als Kartini-Tag, eine Art Muttertag “der siegreichen perkembangan (Entwicklung)”. Spätestens mit dem (sukarnoverherrlichenden) Kartinitag aber wurde Kartini zum bloßen Markenzeichen wenn nicht zum Alibi – und nach dem 10.12.1948 vielleicht ja auch zur Chiffre für das heroische Verweigern universeller Menschenrechte. Spötter durchschauen den Kartini-Tag als eine Art von Kochwettbewerb, Deutsche dürfen sich an NS-Mutterkult und Mutterkreuz erinnert fühlen. Immer geht es um das Schönreden des Islam – Indonesien ist der mit 238 Millionen Menschen bevölkerungsreichste muslimische Staat der Welt.

    Ist nämlich das von Staatskultmacher Sukarno beschworene perkembangan (Ausdehnung, Entfaltung, Entwicklung, Blüte, Evolution) jemals etwas anderes gewesen als Istislah oder Istihsan, als Islamisierung?

    Perkembangan hören – an das muslimbrüderliche tanmīya (développement) diverser politischer Parteien denken

    http://de.wikipedia.org/wiki/Partei_f%C3%BCr_Gerechtigkeit_und_Entwicklung_%28Marokko%29

    Entwicklung oder auch Aufschwung. Kalkınma = لتنمية , der Name der türkischen AKP ins Arabische (zurück)gebracht, zeigt uns ebenfalls das tanmīya der global vernetzten Muslimbruderschaft

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%AD%D8%B2%D8%A8_%D8%A7%D9%84%D8%B9%D8%AF%D8%A7%D9%84%D8%A9_%D9%88%D8%A7%D9%84%D8%AA%D9%86%D9%85%D9%8A%D8%A9_%28%D8%AA%D8%B1%D9%83%D9%8A%D8%A7%29

    تَنْمِيَة (n.)

    perkembangan, evolusi

    http://translation.sensagent.com/%D8%AA%D9%86%D9%85%D9%8A%D8%A9/ar-id/

    https://atcontent.com/Publication/8697778171959992n.text/-/PerkembanganIslamPeriodeModern%28800M-sekarang%29

    http://cintasyariah.wordpress.com/tag/perkembangan-bank-syariah-di-indonesia/

    Ist “rechtes Leben” etwas anderes als des genaue Verfolgen und schariagehorsame Nachschreiten des straight path, aṣ-Ṣirāṭ al-mustaqīm?

    “We feel that the kernel of all religion is right living, and that all religion is good and beautiful. But, O ye peoples, what have ye not made of it?”

    In der kulturellen Moderne kam die Frauenbewegte Muslima Kartini nicht an:

    “There is no God but the Almighty, say we Mohammedans, and with us all-believing monotheists, God is the master, the Creator of everything.”

    Kartini selbst tat was sie konnte und das war für die damalige Zeit und für ihre Möglichkeiten durchaus viel. Wer jedoch heute Kartini nutzbar macht, will die Gegenmoderne, das Schariasystem.

    Drei Beispiele von Kartini-Nutzbarmachung

    Erstes Beispiel.

    Grafik-Designer und Israelhasser Habib bin Hilal etwa setzt die echte oder angebliche Frauenrechtlerin Kartini ein

    http://blog.al-habib.info/id/2011/04/hari-kartini-antara-emansipasi-dan-menjadi-muslim-sejati/

    Habib bin Hilal aus dem indonesischen Bogor hat einmal in Potsdam studiert und designt Allahzentrisches und HAMAS-Freundliches. Alles Kartini oder was.

    http://islamicstyle.al-habib.info/author/alhabib/page/10/

    Zweites Beispiel sei die Blogbetreiberin von Journey of Life, eine Krankenschwester. Die Islamfromme ruft zum Kartinitag. Kartini Day is approaching. Der Platz der Frau ist um Himmels Willen in Küche und Kinderzimmer:

    Without ignoring the real essence of a woman with all her role as a mother for her children, for her husband’s companion and manager in-house. As an Indonesian woman, we are grateful to her who has opened the gate of women’s independence (in a good way), thus was born the great women and educated level as men. The status of women and men the Indonesian equivalent in the world of education. Position as a superior in a place where the women worked, should not position herself as a boss also in the house, because the husband is the ‘boss’ in the house, means, a woman must obey her husband ,in the right way. Wife must not place herself superior to her husband. This is what religion said, too.

    Supposed to be in the Kartini Day shoul a lot read and learn Al-Quran as done by Kartini which is said من الظلمات إلى النور (Minazh-Zhulumaati ilan Nuur)

    [Anm.: mina ẓ-ẓulumāti ʾila n-nūri, aus den Finsternissen [duisternis] ins Licht, nach dem Buchtitel der Kartini-Briefe, das Finstere also als der oben bereits vorgestellte islamische Gräuel ẓulm, über den wir bei Naquib al-Attas lesen:

    “Wissensmangel erzeugt Verwirrung und Irreführung, ẓulm, (Ignorance causes confusion, ẓulm), und Unwissenheit und Fehlleitung sind das Resultat der Deislamisierung, die es bei den früheren [bis 855. n. Chr.] Muslimen noch gar nicht gegeben hat.”

    Soweit Naquib al-Attas. Die das Finstre tun, die sich dem Gräuel hingeben, sind die wrong-doers, aẓ-Ẓālimūn.

    Der Hoftheologe des werdenden Saudi-Arabien, Abdel Wahhab, sagt es so:

    “Teil Acht: Unsere ʿAdāwa (Feindseligkeit). Unsere ʿAdāwa (animosity, enmity) müssen wir gegen die ẓālimūn (disbelievers, polytheists, wrong-doers) richten, und zu aẓ-Ẓālimūn sind all jene zu rechnen, die aẓ-Ẓulm praktizieren, Ungerechtigkeit, zum Beispiel Polytheismus. Aẓ-Ẓulm tritt in zweierlei Gestalt auf: 1. Kufr oder Unglaube, ẓulm akbar [Großer ẓulm]. 2. Ungehorsam, den ein Muslim begeht, ẓulm aṣġar [Kleiner ẓulm]. Die Ungläubigen betreffend: Diese müssen von uns mit der vollen Wucht des Hasses getroffen werden, mit aller unserer geheiligten Feindseligkeit, die sie schließlich umgekehrt ja auch uns entgegen bringen.”

    Das Duisternis der Kartini wird heute korantreu als ẓulm gesehen, als islamischer Begriff des Frevels.]

    Women should commemorate Kartini figure as a critical figure of a woman in search of the truth, then she held as a way of life. Instant, at the Kartini day mothers and fathers should be celebrated with a lot of lessons, not just taught to the children in adorning themselves with a culture that is not in accordance with Islam. We are not supposed to introduce to our children the term emancipation, without introduce to the terms and Quranic teachings. We are blind to history, and not knowing the essence of history, including Kartini Day.

    Women compete to align themselves with men. But, once they enter the public domain, all-out exploitation upon them may occur. Women become objects of exploitation capitalism. Models, sales promotion girl, public relations professional lobbyists to almost always be on the shoulders of women. Bring them into the bait in the coffers of dollars.

    Women must realize how huge investment would be maximally prepared to run its main function as mother and house manager.

    http://dindauae.wordpress.com/tag/women-in-islam/

    sehr saudi-arabisch gekleidet die Herren! Daneben die von uns gerade gehörte, Allahgott fürchterlich fürchtende Krankenschwester

    I am a female nurse Indonesian nationality. I was born on the 18th september 1974. I am married to a man who really loves me, Muhammad nur. We have two children and it makes our lives more meaningful. Islam is my religion and as my way of life. Trying to be a good person and always helping others, is a desire in my life.

    http://dindauae.wordpress.com/about-2/

    Allah kann Wissenschaft oder so. Koranbasiertes Wissen rettet dich vor dem ewigen Feuer, wie uns die indonesische Krankenschwester garantiert

    http://dindauae.wordpress.com/category/islam-and-science/

    Drittes und letztes Beispiel der Kartini-Verwendung, Kalyanamitra

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2013/04/100-years-after-kartini-women-still-lack-rights-in-indonesia/

    Brauchtum verschmutzt, Gott bringt Reinheit. Tradition ist oft schlecht – Islam ist immer gut.

    Es werde Licht. Es werde Medina.

    Finnlands Botschaft wurde eifrig:

    Kalyanamitra was established in 1985 in Jakarta to respond to injustices faced by Indonesian women and the lack of gender awareness in the society. … In the beginning Kalyanamitra was faced with a lot of suspicion and blamed to be against men or against Islam. However, according to Ms Rena Herdiyani, men or religion are not enemies, but the patriarchal culture and a mindset that belittles women.

    http://www.finland.or.id/Public/default.aspx?contentid=191123&nodeid=31737&culture=en-US

    Nun also auch mit TERRE DES FEMMES (TdF) und Kooperationspartner KALYANAMITRA.

    http://www.kalyanamitra.or.id/

    Kalyanamitra’s Experience Recovery Aceh after Earthquake and Tsunami:Looking at Women Participation in Housing Construction in Aceh Jaya, Aceh, Indonesia. Capwip.org. December 20, 2010.

    http://www.capwip.org/kalyanamitra%20paper.pdf

    Denn ab 2014 will Deutschlands islamfreundliche angebliche Frauenrechtsbewegung TdF die echt religiöse Islamic FGM mit Hilfe der schariabewegten KALYANAMITRA beseitigen.

    Die Islamfreunde von EQUALITY NOW kooperieren seit September 2012.

    http://www.equalitynow.org/take_action/fgm_action431

    http://www.rhmjournal.org.uk/news.php?newsID=1598

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2012/11/fight-against-female-genital-mutilation-wins-un-backing/

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    ::

  22. Kalyanamitra Says:

    zum Suchen Scharia indonesisch mit wie ohne das ‘Ayn-Häkchen schreiben, Syariat wie Syari’at
    ::
    ::

    Vorsicht allerseits, Allahgott und seine indonesische Islamwissenschaftlerin Musdah Mulia greifen an:

    “Syari’at Islam Tidak Mungkin Merendahkan Perempuan”
    “Die islamische Scharia muss Frauen nicht benachteiligen”

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=49:testing-tulisan&catid=33:opini-suara-rahima&Itemid=305

    “Syariat Islam Tidak Mungkin Merendahkan Perempuan”
    “Die islamische Scharia muss Frauen nicht benachteiligen”

    http://de.scribd.com/doc/92569797/Erwin-SEAS-Vienna-Paper

    http://www.seas.ohio.edu/Pdfs/Theses/Muttaqin.pdf

    “Die islamische Scharia muss Frauen nicht benachteiligen”
    in: Rahima Nr. 2/ 2001 … (siehe unten)
    ::

    Kalyāṇa-mittatā Pali
    Kalyāṇa-mitratā Sanskrit

    Der KALYANAMITRA – der edle Freund, der bewundernswerte Freund – ist ein spirituelles Konzept aus dem Buddhismus, das selbstredend asexuelle Beziehungen im Kloster oder auch im privaten Haushalt definiert. Ziel ist die Erlangung von Erleuchtung.

    Der (nicht die) KALYANAMITRA kann Meister-Schüler-Verhältnis ebenso meinen wie den spirituell begründeten Zusammenhalt einer buddhistischen Gemeinschaft.

    Dass 2013 eine angeblich seit 25 Jahren und angeblich für “Frauenrechte” (gemeint sind Allahs Menschenrechte und Frauenrechte) kämpfende indonesische Schariabewegung oder Islamschönfärbebewegung diesen Titel zweckentfremdet ist ein dreistes Schlüpfen in die Maske der Harmlosigkeit.

    Genia Findeisen (2007) nennt uns die fünf Gründerinnen Sita Aripurnami, Myra Diarsi, Debra Yatim, Syarifah Sabarudin und Ratna Saptari (s. u.).

    Inzwischen lesen wir:

    Kalyanamitra works together with Rahima, a center for education and information on Islam and women’s rights issues, mehr dazu unten.

    Unser Verdacht: Man ist nicht gegen den Islam, eher im Gegenteil. Man bedient die “westliche” Klaviatur, will im verachteten “Westen” gut ankommen.

    Ob zielsicher islamrevolutionär oder eher wie beiläufig und ein bisschen tragisch: Man wird die Abschottung vom “Westen” erreichen, das Spalten der einen Welt und Menschheit in West (lies: Dschahiliyya) und Ost (lies Islam), solange man den allgemeinen Menschenrechten ausweicht.

    Dazu behauptet man bekanntlich unter Australiens Gewerkschaftsbewegung schon mal, Marx und Engels ins Indonesische zu übersetzen.

    Buddha und Marx! Den Kulturrelativisten und Gutmenschen stehen die Tränen in den Augen. Der Hidschab stört plötzlich gar nicht mehr. Buddha und Marx!

    Dieser indonesische Verein KALYANAMITRA will die Scharia und wird um die Ungleichbehandlung der Frau nicht herumkommen, da hilft auch noch so viel Back-To-Quran-Movement nichts, denn dass können die Urgemeindler (Salafiyya incl. Muslimbruderschaft jedenfalls Sayyid Qutb) besser.

    Was – buddhistisch gesehen – KALYANAMITRA eigentlich sein soll: ein immer genauer Buddhas Lehre folgender zwischenmenschlicher Umgang der Ermutigung, Achtsamkeit, Fürsorge, Selbstvervollkommnung

    admirable friendship

    http://www.accesstoinsight.org/ptf/dhamma/sacca/sacca4/samma-ditthi/kalyanamittata.html

    this concept of spiritual friendship or kalyana mitrata

    http://www.dharmalife.com/issue17/goodcompany.html

    ::
    ::
    indonesischer “Frauenrechtsverein” KALYANAMITRA.

    Es klingt akzeptabel und kulturell modern, das Recht auf Abtreibung zu fordern, auf den ersten Blick

    There has been some “progress on abortion rights,” said Rena Herdiyani, director of Kalyanamitra, which was founded in 1985 under the Suharto regime to fight for women’s rights.

    “Although the health law was introduced many doctors still consider that abortion is illegal,” she said, speaking at the Kalyanamitra office in Jakarta. The procedure is not taught in medical schools and all doctors take an oath not to perform abortions when they register.

    “An abortion at an illegal clinic is very expensive. It can cost up to 5 million rupiah,” Herdiyani said. Equivalent to $500, it amounts to roughly five months average wages in Indonesia.

    “Defenders of women’s rights frequently face an organized backlash from right-wing groups,” Herdiyani continued. “There is always a counter protest by Islamic groups when we organize an action. They accuse us of promoting western values against Islam.”

    Kalyanamitra works together with Rahima, a center for education and information on Islam and women’s rights issues. Rahima organizes classes for Muslim women and students on reproductive health and women’s rights.

    BY LINDA HARRIS
    AND PATRICK BROWN
    THE MILITANT, Vol. 76/No. 39, October 29, 2012

    http://www.themilitant.com/2012/7639/763950.html

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    zur Zeit lässig im Bild: das Logo der eine eigene Menschenrechtserklärung durchsetzenden OIC

    Kooperationspartner des indonesischen Kalyanamitra

    Rahima : the Centre for Education and Information on Islam
    JAKARTA, Indonesia

    http://www.rahima.or.id/

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=1113:merajut-kekuatan-masyarakat-sipil-untuk-perjuangkan-ham-lewat-oki&catid=1:berita&Itemid=18

    ::

    Rahima, Centre for Education and Information on Islam and Women’s Rights is a non-governmental organization that focuses on empowerment of women in Islamic perspective. Rahima was established to respond to the needs of information on gender and Islam. Rahima was established on August 5, 2000 …

    The membership of Rahima’s Association is open but limited. For the period of 2011-2015, Rahima’s membership consists of 33 people who represent the partners (the participants of Rahima’s education program) from various regions. They are scholars, pesantren leaders, academics, activists and civil society movements which become knots of Rahima’s movement. Some names incorporated in Rahima’s membership include: Wahju Budi Santoso, Farha Ciciek Msi, Daan Dini Khairunnida MA, Dra.Hj.Maria Ulfah Anshor, M. Hum, Badriyah Fayumi, Lc, Faqihuddin Abdulkodir MA, Ust. Imam Nakhai, M. Ikhsanuddin Mag., Tohari MPd., Ust. Cecep Jaya Karama, Neng Hannah Mag., Umdah el Baroroh S, Ag., Titik Rahmawati M,Ag., Muyassaroh, Najmatul Millah and others. …

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=636&Itemid=371

    ::
    mit Kusumaningtyas ein bisschen plappern über Sexualität incl. Intersexualität. Alles sehr interessant. Der Islam ist die Lösung

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=1060:understanding-sexuality–focus-40th-edition-&catid=61:focus-&Itemid=382

    ::
    achja, die child marriage, Kinderheirat. Noch etwas Geplapper gefällig? Man könnte, so Kusumaningtyas, man sollte etwas tun, also eigentlich.

    Aber meine Damen, bitte niemals explizit gegen das Konzept von the Prophet’s marriage with Aisha

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=1058:early-age-marriage-undeniably-but-not-worth-justified–focus-38th-edition&catid=61:focus-&Itemid=382

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    Genia Findeisen erwähnt Islamweichspüler(in) Kusumaningtyas auf Seite 193 in Fußnote 580
    sowie

    Kalyanamitra z. B. auf den Seiten 141 und 147

    Frauen in Indonesien: Geschlechtergleichheit durch Demokratisierung?
    Von Genia Findeisen

    … Die fünf Gründerinnen Sita Aripurnami, Myra Diarsi, Debra Yatim, Syarifah Sabarudin und Ratna Saptari … (p 141)

    man lese zur Scharia auf Seite 117, der Idschtihad, so die indonesische Islamwissenschaftlerin Musdah Mulia, könne die Frauen von den Ungerechtigkleiten des bisherigen Islamischen Rechts befreien

    … In der Vergangenheit hat die Einführung der Scharia für Frauen immer Nachteile gebracht, obwohl …

    Fußnote 329, auf Seite 117, zitiert Traumtänzerin oder Lügenbaronesse Musdah Mulia:

    Die islamische Scharia muss Frauen nicht benachteiligen …
    in: Rahima Nr. 2/ 2001 …

    wichtig ab S. 113 unten

    Islamische Scharia und die Marginalisierung von Frauen

    http://books.google.de/books?id=Ib3rhjt8oHgC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::
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    ::
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    Prof. Musdah Mulia
    bei
    rahima.or.id

    Thus, it seems that the form and contents of marriage law and family law vary greatly from one Muslim country to another (or countries with majority Muslim population). However, according to Musdah Mulia there are three important notes to be seen; First, The efforts on the family law reform in Muslim countries has always gained challenges both from traditional and fundamental Islamic group which establish the status quo.

    Second, the family law reform has always led to the creation of a new law in which the content is different from the provisions of the law as mentioned in the Islamic classical text-books of fiqh. Third, it seems that family law reform undertaken by the Islamic countries (both majority and minority Muslim population), is motivated by the same reason namely building a civilized and quality of civil society; improving the status and position of women and protecting the rights of children. What about Indonesia?

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=808:flashback-to-family-law-reform-stories–focus-32th-edition&catid=61:focus-&Itemid=382

    ::

    Siti Musdah Mulia, a woman activist who is also a professor of the State Islamic University (UIN) Syarif Hidayatullah Jakarta

    http://www.rahima.or.id/index.php?option=com_content&view=article&id=804%3Ahumanizing-domestic-workers-pekerja-rumah-tanggaprt–focus-issue-28&catid=61%3Afocus-&Itemid=382

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  23. Kalyanamitra Says:

    ::

    No. 1636/MENKES/PER/XI/2010

    Minister of Health of the Republic of Indonesia
    Regulation
    Number 1636/MENKES/PER/XI/2010
    on Female Circumcision,
    15 November 2010,
    enacted in Jakarta on 28 December 2010.

    Der Gesetzgeber erlaubt “the act of scratching the skin covering the front of the clitoris, without hurting the clitoris, das Einritzen der Haut über der Klitoris, ohne die Klitoris zu verletzen” und tut implizit einfach so, als sei die schafiitische religiöse Forderung mit der legalisierten Klitorisvorhautbeschneidung erfüllt.

    Das ist leider nicht der Fall, al-baẓr البَـظْر bedeutet nicht prepuce of the clitoris. Der das schafiitische Rechtskompendium ‘Umdat as-Salik wa ‘Uddat an-Nasik (heute auf Englisch als Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper kurz genannt) Reliance of the Traveller übersetzende amerikanische Schadhiliyya-Scheich Nuh Ha Mim Keller flunkert uns das Blaue vom Himmel herunter, sondern.

    Jetzt ließe sich freilich sagen: das kleinste Übel ist die medikalisierte FGM Typ 1a, die eine legale medikalisierte FGM Typ 1b gesetzlich ausdrücklich ausschließt.

    FALSCH. Man darf nicht nachgeben, die Weichen sind in Richtung von Verstümmelung gestellt. Auch ein noch sei kleines Beschneiden ist nicht hinzunehmen. Mehr Verstümmelung wird folgen. Das verhängnisvolle Signal des Staates an die Eltern ist eindeutig: JA, IHR DÜRFT, beschneidet eure Töchter!

    The Classic Manual of Islamic Sacred Law
    ‘Umdat al-Salik
    by
    Ahmad ibn Naqib al-Misri (d. 769/1368)

    circumcision of the female is by cutting out the clitoris

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    ::
    so wurde die weibliche Genitalverstümmelung legalisiert:

    REGULATION OF THE MINISTER OF HEALTH ON FEMALE CIRCUMCISION

    NUMBER 1636/ MENKES/PER/XI/2010

    Article 4

    (1) Female circumcision shall be performed according to the following procedures:

    (a) the carer shall wash his/her hands with soap and clean flowing water for 10 ten minutes;

    (b) The carer shall wear sterile gloves;

    (c) The patient shall lie on her back, legs parted carefully;

    (d) Fixation shall be done on the knees, exposing the vulva;

    (e) The carer shall clean vulva with povidon iodine 10%, using gauze

    (f) The carer shall remove smegma existing between frenulum clitoris and glands of clitoris until the area becomes clean

    (g) The carer shall then make a small cut on the skin covering the frontal part of clitoris (frenulum clitoris) using the tip of a sterile disposable needle of size 20G-22G from the mucous side toward the skin without harming the clitoris.

    (h) The carer shall wash again the operated area with providon iodine 10%;

    (i) The carer shall finally take off the gloves; and

    (j) Wash his/her hands with soap and clean flowing water

    http://www.huffingtonpost.com/julia-lallamaharajh/indonesias-new-guidelines_b_1030330.html

    ::
    ::

    Indonesia: Authorities must enact legislation prohibiting all forms of female genital mutilation

    Amnesty International Public Statement – March 8, 2012

    … In November 2010 the Indonesian Health Ministry issued a regulation (No. 1636/MENKES/PER/XI/2010) which legitimizes the practice of female genital mutilation and authorizes certain medical professionals, such as doctors, midwives and nurses, to perform it. …

    http://www.asia-pacific-solidarity.net/southeastasia/indonesia/statements/2012/ai_indonesiaauthoritiesmuste_080312.htm

    ::

    In November 2010 the Ministry of Health issued regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 concerning “female circumcision” (sunat perempuan).1 The regulation legitimizes the practice of female genital mutilation and authorizes certain medical professionals, such as doctors, midwives and nurses, to perform it (Article 2). Article 1.1 defines this practice as “the act of scratching the skin covering the front of the clitoris, without hurting the clitoris”. The procedure includes “a scratch on the skin covering the front of clitoris (frenulum clitoris) using the head of a single use sterile needle” (Article 4.2 (g)). According to this regulation, the act of “female circumcision” can only be conducted with the request and consent of the person circumcised, parents, and/or guardians (Article 3.1)

    http://www2.ohchr.org/english/bodies/cedaw/docs/ngos/AmnestyInternationalForTheSession_Indonesia_CEDAW52.pdf

    ::
    ::
    perempuan weiblich, sunat, vgl. türk Sünnet für Jungenbeschneidung, ist das arabische Sunna, Sunat Perempuan also Weibliche Beschneidung (FGM)

    Peraturan Menteri Kesehatan RI No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 tentang Sunat Perempuan

    http://www.institutperempuan.or.id/?p=175

    http://www2.ohchr.org/english/bodies/cedaw/docs/ngos/AmnestyInternationalForTheSession_Indonesia_CEDAW52.pdf

    ::

    Baẓr بظر ist Klitoris, Wrath0fKhan (am 17.01.2012) blickt durch:

    Sheikh Keller sounds confused here since “bazr” in Arabic simply means “clitoris” in English.

    ::

  24. Bragalou Says:

    Tarbiyya (Tarbiya)
    Stufe für Stufe der Vollkommenheit entgegen, Lernfortschritte erreichen, Erziehungsarbeit

    http hier als hxxp, da entwicklungs- und lernfeindlich :-)

    Tarbiyya: How to Develop Islamic Personalities in Secular Society

    We hear a lot about giving good Tarbiyya to our children. Muslim parents and educators are naturally concerned about teaching kids sound moral values and ideals of Islamic personality.

    What does Tarbiyya really mean? How can we motivate children to live Islam in their daily lives? How can we make Islamic ethical teachings and God-consciousness relevant to kids in an increasingly God-less society?

    Presented by: Shk. Abdalla Idris Ali

    hxxp://www.uia.ca/UIA/index.php/program/workshops/187-qparenting-practicesq-tarbiyya-how-to-develop-islamic-personalities-with-shk-abdalla-idris-ali

    The word Tarbiyya in Arabic, means “to cause something to develop from stage to stage until reaching its completion [full potential]“.

    hxxp://soulfulstudies.com/2011/07/14/tarbiyya/

    Tarbiyya means discipline and training

    hxxp://ummsaalih-diary.blogspot.de/2013/12/tarbiyya-means-discipline-and-training.html

    Tarbiyya (Development)

    hxxp://www.hijazcollege.com/tarbiyya.php

    Studierende aus Malaysia gründeten 1975 in Brighton den Islamic Representative Council (IRC). Sie strebten nach der Errichtung einer islamischen Ordnung, meinten aber im Gegensatz zu anderen islamischen Gruppierungen, dass der beste Weg dafür die Gründung von Zellen nach Vorbild der Muslimbruderschaft sei. Sie setzten darauf, durch Erziehungsarbeit (tarbiya) und Infiltration schon bestehender Organisationen mit eigenen Anhängern eine Islamisierung der Gesellschaft zu erreichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder

    Tarbiya is an Arabic term that refers to the process of educating, nurturing, and developing individuals, groups, and societies. Tarbiya is a continuous positive influence that leads to growth in all aspects—intellectual, spiritual, and physical—and the development of skills, talents, and abilities.

    hxxp://apkpros.com/icna-mas-convention-2013/

  25. Jacques Auvergne Says:

    Die Vereinten Nationen als Schönredner zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (FGM), insbesondere als Beschwichtiger hinsichtlich der Rolle der Religion (i. e. der Rolle des Islam)

    L’ONU minimise les mutilations sexuelles féminines et maintient le tabou du rôle des religions

    par Mireille Vallette, journaliste indépendante. Avec la collaboration de Guillaume Aguettant.

    http://sisyphe.org/spip.php?article4448

    ::
    ::

    FGM slowing down ? The UN asserts it, the Indonesian case contradicts it

    15 juin 2013

    par Mireille Vallette, journaliste indépendante

    (…) Since 2010, mutilations have been officially authorized

    In June 2005, Azrul Azwar, General Director for Health Affairs in the country, confirmed that “female circumcision” was widely practiced in the country. That same year, the government prepared a decree banning medical personnel to practice.7)

    In 2006, the decree appeared without further action. The Ulema Council replicated by a fatwa authorizing the practice, while declaring it non-mandatory. In 2010, the organization Nadhlatul Ulama (NU) acknowledged to be moderate approved the mutilations while advising against “cutting too much.” It represents 40 million Muslims. Its women’s wing protests and calls for the elimination of FGM.

    In 2010, the government bowed to wishes of religious. A regulation was published, which allows healthcare professionals to practice FGM, also without cutting. The pretext is that ban would encourage parents to contact traditional healers. The following year, more than 170 local and international NGOs protested against this situation and the publication of official documents explaining how to mutilate girls.

    May 31, 2012, France2 broadcast a report of Envoyé spécial entitled “Islam. Excision in Indonesia the burden of a tradition.” The team went to Bandung where every year on the anniversary of the death of Muhammad, several hundred girls are excised on the control school.

    The financial interest grows, maternity hospitals encourage the practice even in areas where they were rare. The numerous opponents cannot measure up against the religious, whose influence is huge in the population… and among the politicians.

    A problem that increases fast

    November 18, 2012, the journalist Abigail Haworth decided to release an article about the ceremony of Bandung.8) In 2006, she had attended a collective excision, but anti-FGM activists had convinced her to shut up so as not to obstruct their action. The journalist observes : “Yet far from scaling down, the problem of FGM in Indonesia has escalated sharply.”

    The country sticks to his modern image. Its authorities and religious insist on the fact that “their” mutilations can not be assimilated with African practices. The reality is that on the 17,000 islands of the archipelago, it is impossible to know the extent of the evil. It is certain in any case that excisions are numerous and that their consequences are serious.

    Everywhere, the motive invoked by mothers to go on with this tradition is Islam. The reasons are mainly the reduction of unbridled libido and purification, as the girls’ genitals are “dirty”.

    In January this year, Ma’ruf Amin, Chairman of Indonesian Ulema Council, the highest Islamic authority and the most representative, declared that FGM is a “morally recommended practice with a moral foundation” which is part of “human rights”. They practice “by cutting the part that covers the clitoris”. The perspective of a ban by the authorities is fiercely fought by the religious leaders.9)

    Given this situation, how can Unicef not quote Indonesia as a disturbing scope of spread of scourge ? “There are currently no nationally representative data”, answers Cody Donahue. And anyway, “the investigations are the result of negotiations between the government and the agencies that implement them”.

    We can therefore read the following lines in the communicate released by Unicef last February : “Cases have been documented in the Middle East, India, Colombia and Indonesia.” Cases ?

    Malaysia also

    Malaysia (30 million inhabitants, 18 Muslims) is not mentioned in this release. However, the situation is very similar to that in Indonesia, and the battle between conservative religious and anti-FGM rages. The practice is widespread and the prevalence is increasing.

    No serious progress without support of Muslim leaders

    Radical Islam is growing in the Muslim sphere. The regression of manners that follows not only targets women primarily, but also promotes the extension of these intolerable practices. …

    The role of Islam in the non-respect of basic rights of girls must be publicly stated to push its leaders to act. It is time. It is also time for the UN and its subsidiaries to speak the truth and recognize that the reality is much worse than they have said till now.

    Mireille Vallette (with the collaboration of Guillaume Aguettant)

    http://sisyphe.org/imprimer.php3?id_article=4449

  26. Bragalou Says:

    “Terre des Femmes [ TdF ] verwies insbesondere auf den Fall Indonesiens. Die zuständige Referatsleiterin Katharina Kunze [ TdF-Fachreferentin zu weiblicher Genitalverstümmelung ] sagte, in dem mehrheitlich muslimischen Land werde vom Rat der Islamgelehrten seit 2008 die Beschneidung von Mädchen als religiös verpflichtend vorgeschrieben.”

    [ Anm.: Das stimmt so nicht ganz. Indonesiens 'Ulama haben die FGM seit jeher - islamrechtlich korrekt - als verpflichtend bewertet, die gesamte Rechtsschule der Schafiiten kann doch gar nicht anders. ]

    Deutsches Ärzteblatt 04.04.2014

    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/58237/Frauenrechtler-fordern-bessere-Dokumentation-zu-Genitalverstuemmelung
    *
    *
    Basilisa Dengen
    Geschäftsführerin Watch Indonesia!

    “Ein Verbot wurde de facto gekippt, indem die Regierung einen Leitfaden zur Mädchenbeschneidung für Ärzte veröffentlichte — was wiederum von vielen Aktivisten als Einverständnis gewertet wird. So schlagen nun Krankenhäuser und andere Organisationen aus der Verstümmelung Profit und bieten sogar “Geburts-Deals” an, die neben Impfungen und Ohrlochstechen auch FGM umfassen. Manche Schulen wiederum organisieren Massenbeschneidungen — oft ohne Betäubungsmittel –, bei denen Mütter mit Geschenken und Geld für die Verstümmelung ihrer Töchter belohnt werden.”

    http://www.watchindonesia.org/
    *
    *
    Erfreulich: Anders als Terre des Femmes (TdF) ist Watch Indonesia! mutig genug, das Wort Scharia auszusprechen:

    Menschenrechtlerin besorgt über Einführung der Scharia in Indonesien

    Die Anwendung des islamischen Rechts verstoße gegen die Verfassung des südostasiatischen Landes und untergrabe die Religionsfreiheit, sagte Basilisa Dengen, Geschäftsführerin der Organisation “Watch Indonesia!”, in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Besonders problematisch sei die Situation in der einstigen Bürgerkriegs- und Tsunami-Provinz Aceh. Dort sei die Scharia vor drei Monaten sogar verstärkt worden.

    Islamische Parteien gewinnen in Indonesien an Boden. Im neuen Parlament kommen sie zusammen auf etwa 30 Prozent der Sitze. Ihr Einfluss auf die Politik sei aber größer, sagte Dengen. So verfolge in Aceh auch die einst säkulare Unabhängigkeitsbewegung GAM, die heute die Provinz regiert, einen Islamisierungskurs: “Es gibt öffentliche Auspeitschungen, Frauen werden zum Tragen des Kopftuchs gezwungen.” …

    Auch andernorts in Indonesien hätten Bezirke und Kommunen die Scharia eingeführt. “Das ist eine der Folgen der Dezentralisierung,” erläuterte Dengen. Die Islamisierung verschlimmere das Klima der religiösen Intoleranz. Angriffe auf Kirchen und auf die islamische Strömung der Ahmadiyyah nähmen zu. In Indonesien sind fast 90 Prozent der 250 Millionen Einwohner Muslime. …

    von: ELVIRA TREFFINGER
    aus: Menschenrechtlerin besorgt über Einführung der Scharia in Indonesien
    in: evangelisch aktuell 10.05.2014

    http://aktuell.evangelisch.de/artikel/94387/menschenrechtlerin-besorgt-ueber-einfuehrung-der-scharia-indonesien
    *
    *

    KALYANAMITRA – Indonesiens weibliche Schariabewegung

    Dechiffrieren wir die Taqiyya:

    “untuk pemenuhan hak-hak perempuan – Für die Erfüllung der Rechte der Frauen” = Für die politische Verwirklichung der von Allah gestifteten Frauenrechte

    “Kesetaraan: Semua orang punya hak yang sama. Alle Menschen haben die gleichen Rechte.” = Wir haben das Recht auf das Islamische Recht! Den Ohren der schließlich spendablen Amerikaner und Europäer gilt es schmeicheln, ohne en Islam zu kritisieren (mit dem Islam ist gleiches Recht für Mann und Frau gar nicht zu machen)

    http://www.kalyanamitra.or.id/tentang-kami/visi-dan-misi/
    *
    *
    Peaceful Islamist Mobilization … die Pop-Kultur der Islamischen Revolution. Man kann die vom Himmel stammende Scharia nicht modernisieren:

    Participant organizations include Kaki Lima, Kalyanamitra, KePPak Perempuan, … women’s groups, progressive civil societygroups, and Nahdlatul Ulama … While some of these initiatives limit civil liberties under the guise of sharia, they also make a discussion of sharia part of the public discourse.

    [ Sicherlich hat man sich als Frauenrechtsbewegung in einem islamisch angekränkelten Land täglich mit den frauenfeindlichen Auswirkungen des Islamischen Rechts herumzuschlagen - warum aber distanziert sich nicht wenigstens die wohlstandsverwöhnte und stinkreiche deutsche Terre des Femmes von der Scharia? ]

    aus: Peaceful Islamist Mobilization in the Muslim World: What Went Right
    von: Julie Chernov Hwang (p 87-88)

    http://books.google.de/books?id=cR3HAAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Indonesien in den späten Siebzigern. Durchaus nicht kenntnisreich etwa zur SALMAN-Bewegung oder zur GERAKAN TARBIYAH, dem radikalislamischen “Education Movement”, berichtet Julie Chernov Hwang: … man begann zu lesen, den indisch-pakistanischen Islamtheoretiker Maududi, die Vordenker der Muslimbrüder Hassan al-Banna und Sayyid Qutb, die Iraner Ali Schariati und Morteza Motahhari (56) …. die Kalifatsbewegung Hizb-u-Tahrir trat in Erscheinung (57)

    “Study materials often included the political writings of Mawdudi, Muslim Brotherhood activists such as Hasan al Banna and Syed Qutb, and Iranian revolutionaries such as Ali Shariati and Murtaza Mutahhari.” (p 56-57)

    http://books.google.de/books?id=cR3HAAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false
    *
    *
    Tragisch dem Zwang angepasst oder geschmeidige Proislamistin, muss oder will Herdiyani den Schleier tragen? Frauenrechtlerin mit Hidschab:

    Rena Herdiyani von Kalyanamitra

    http://www.kalyanamitra.or.id/2011/11/kekerasan-perempuan-masih-mendominasi-negara-asean/

    A women’s rights advocate visiting from Indonesia wants New Zealanders to help her raise the status of women in her country.

    Rena Herdiyani works for the Kalyanamitra Women’s Communication and Information Centre in Jakarta.

    The group campaigns for law changes to improve women’s rights, and also runs educational seminars for women.

    http://www.3news.co.nz/Indonesia-calling-on-New-Zealand-to-help-womens-rights-battle/tabid/417/articleID/253248/Default.aspx

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