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	<title>Sägefisch</title>
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	<description>Pädagogische Islamkritik</description>
	<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:56:07 +0000</pubDate>
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		<title>Inhalt</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 16:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nicht kategorisiert]]></category>

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		<description><![CDATA[
Inhalt 
001 Islamkritik im Plural 
ts. Islamkritik wird in der kulturellen Moderne sehr verschiedenartige Menschen zusammenführen. Die Nordafrikatouristin als Bezness-Opfer bringt ganz andere Erfahrungen zum Thema Islam mit als der Handelsreisende mit zwanzigjähriger Nahosterfahrung oder die gewählte Sprecherin eines Arbeitskreises Homosexualität. Demokratinnen und Demokraten aller Länder … 
002 Bildungsverweigerung im Islam 
jz. Eine Nachhilfelehrerin berichtet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 24pt 2cm;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">Inhalt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">001 Islamkritik im Plural </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ts. Islamkritik wird in der kulturellen Moderne sehr verschiedenartige Menschen zusammenführen. Die Nordafrikatouristin als Bezness-Opfer bringt ganz andere Erfahrungen zum Thema Islam mit als der Handelsreisende mit zwanzigjähriger Nahosterfahrung oder die gewählte Sprecherin eines Arbeitskreises Homosexualität. Demokratinnen und Demokraten aller Länder … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">002 Bildungsverweigerung im Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">jz. Eine Nachhilfelehrerin berichtet über muslimische Wagenburgen und deren Lernverweigerung. Die arrangierte Ehe der Kinder und Enkel ist attraktiver als Bildung. Sich gute Schulnoten zu erschleichen jedoch gilt als sportliche Übung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">003 Blutrache und Ehrenmord versus kulturelle Moderne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die Zuwanderungsgesellschaft und die Konjunktur der Gegenaufklärung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">004 Popkultur der Dâr al‑Harb: Sexismus und Shari’a </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die Scharia ist affengeil für Deutschlands Machos und Zicken. Ob Big-Brother-Container oder obszöner Video-Clip: Nachwuchs-Pascha und Araberheimchen passen ästhetisch-kulturell ganz gut zu Deutschlands Jungliberalen oder Globalisierungegnern </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">005 Ein Hauch von Revolte: die Achtundsechziger und das exotische Fremde </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. In masochistischer Fremdenfreundlichkeit nahte sich der deutsche Gutmensch von 1968 dem irdischen Paradies und ging ägyptisch Essen. Warum die Siebziger Jahre nicht in der Lage waren, die orientalische Scharia, das traditionelle System der Frauenunterdrückung und Sklavenhalterei zu kritisieren. Im irgendwie unangenehmen Schatten des Dritten Reiches jedenfalls kam der orientalische Gastarbeiter gerade recht, auch wenn dieser ein erklärter Judenhasser war </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">006 Islamischer Antisemitismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Judenhass als Teil der koranischen Lehre. Wie der Islam seit 1.400 Jahren zum Hass auf die Juden aufruft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">007 Islamismus und Terror? Islam und Terrorismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Dschihad als fromme Pflicht. Das Bombenlegen als sehr persönliche Art, seinen Glauben zu kultivieren? Keine Weltreligion jedenfalls hat eine solche Nähe zum Terrorismus und zur Gewalt wie der Islam. Das ist der Rede wert </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">008 Dhimma, Dhimmi, Dhimmitude. Der Scharia-Islam als ein Kastensystem </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Hierarchien von Menschen, Klassensysteme oder Kasten vermuten wir in Indien oder in der römischen Antike. Dass der Islam seine Umwelt in ein sakrales Kastensystem zwingt mag für manchen erstaunlich sein. Jizya‑zahlender Schutzjude und tierischer Harbi: der Ungläubige ist weniger wert, der Polytheist kann einfach so getötet werden </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">009 Arroganz statt Bildungsarbeit. Warum der derzeitige Islam die moderne Schule boykottiert </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Der deutsche Islam zielt auf arrangierte Ehe und auf sklavisches Befolgen der vormodernen und inhumanen Standards der Scharia. Einsichtsfähigkeit zu verhindern ist Lernziel der alten Obskuranten wie neuen Islamisten. Lernen steht dem herbeiphantasierten Kalifat ärgerlich im Weg. Lernblockade Islam – die Parallelgesellschaft der Bildungsverweigerer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">010 Mann wird gemacht, Frau wird verkauft. Tabuthema Jungenbeschneidung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Der seelisch kranke Gott des Patriarchats will Blut sehen am männlichsten aller Körperteile. Das Initiationsritual in den Jägerbund als frauenfreier Geburtsvorgang. Bruno Bettelheim. Wie für uns ein Gleichgewicht von Denkblockaden eine Kritik der Routine‑Jungenbeschneidung verhindert </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">011 Der Koran – er steht sozusagen nicht zur Diskussion </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die bislang hochnäsigste heilige Schrift der Menschheitsgeschichte. Zur Genese eines arabischen Textes. Salman Rushdie und Cat Stevens. Der Weg in das Verteufeln der Polytheismen. Göttliche Texte heute: Fundamentalismus oder säkulare Moderne? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">012 Kopftuch spaltet: Frau ist nicht Mann, Nichtmuslim ist nicht Muslim </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Böses Haar. Frauenhass und Fetisch Frauenhaar. Kopftuchmobbing und Tochterkontrolle. Das Kopftuch als legalistisches Instrument heiliger Kriegsführung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">013 Kein Kopftuch im öffentlichen Dienst! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Mit dem Kopftuchkrieg geht es ums Ganze: wollen wir Demokratie oder Scharia? Die ebenso altarabische wie islamofaschistische Geschlechtertrennung und die prekäre kulturelle Moderne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">014 Dem Islam fehlt Säkularität. Über Arzu Toker </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük, ja. Die Publizistin und Islamkritikerin Arzu Toker. Die Balkon‑Mädchen, ein Radio‑Hörspiel </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">015 Atheismuskritik für eine nachhaltige Islamkritik </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Maoismus und Manichäismus. Atheismus, die zarteste Verführung seit es Schamanen gibt. Phänomen Ex‑Muslime: eine schützenswerte Minderheit allemal </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">016 Gott statt Spott (I): Jacques Auvergne zu § 166 StGB </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Bayern will den Gotteslästerungsparagraphen verschärfen. Alle Jahre wieder: Bayerns CSU bläst ins heilige Horn der Theokratie. Wie eine gelangweilte christkonservative Werbekampagne der aufmerksamen Scharia den Weg ebnet </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">017 Gott statt Spott (I): Ümmühan Karagözlü zu § 166 StGB </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Gottesstaat in Afghanistan oder Bayern? Die CSU als Büttel für den Sultan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">018 Erziehungsziel islamistischer Terror. Für die lieben Kleinen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Farfour und Nahool: Kinder zum Rassenhass aufhetzen. Die Hamas und das Kinderprogramm von al‑Aqsa‑TV. Über den Diebstahl einer amerikanischen Comicfigur </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">019 Heiliger Krieg im Kinderfernsehen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük (vgl. 018). Farfour und Nahool. Bildungsbausteine antisemitischer Pädagogik. Micky‑Maus und Coca‑Cola. Erziehungsziel judenfreier Orient </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">020 Integrationspoker, die unheilige Allianz der Gutmenschen und Islamisten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Das Pokerface deutsche Integration fand einen vorzüglichen Spielpartner im radikalen Islam. Wie die Kinder der Utopiker von 1968 die unbequeme Forderung nach einer Kultur weltweiter Gerechtigkeit durch den beliebigen Kulturrelativismus ersetzt haben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">021 Kopftuch nicht angeboren sondern anerzogen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Deutschlands sakrale Parallelkultur. Wie die Tochter eines Imams zu ihrem Kopftuch kommt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">022 Islamkritisches Lied: Hatun Sürücü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">pik. Gedicht und Lied aus dem Jahre 2007 über den so genannte Ehrenmord an der kurdischen Berlinerin Hatun Sürücü. Es wird auf die antifrancistische Melodie ’L`estaca’ des Katalanen Lluis Llach gesungen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">023 Islamkritisches Lied: Oriana Fallaci </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">pik. Gedicht und Lied aus dem Jahre 2007 zur Erinnerung an Oriana Fallaci und ihr sechs Jahre eher erschienenes Buch ’Die Wut und ihr Stolz’. Es wird auf das alte proletarisch‑revolutionäre Melodie des Liedes ’Arbeiter von Wien’ gesungen. Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">024 Die Zuwanderungsgesellschaft und ihre Polizeiarbeit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Herbst 2007 brachte Bülent Arslan vom Deutsch-türkischen Forum der nordrhein-westfälischen CDU den dümmlichen, wahnwitzigen oder auch trickreichen Vorschlag, eine türkisch-muslimische Polizeieinheit innerhalb der nordrhein-westfälischen Polizei aufzubauen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">025 Integration oder Assimilation? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Wie viel Ähnlichkeit soll der Einwanderer wie schnell haben und womit überhaupt? Europäische Identität, demokratische Identität – eine Terra Inkognita auch für die Alteingesessenen? Europas krampfig-verwinkelter Selbsthass. Verletzlicher Hedonismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">026 Integrationsgipfel 2007. Man sagt ab </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Am 12. Juli 2007 lud die Bundesregierung zum Integrationsgipfel. Die türkischen Verbände sagten in letzter Minute ab. Islamverbandlicher Lustverlust? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">027 Irak 2007: Terror gegen die Jesiden </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Am 15. August 2007 tötete eine Serie von Bomben 500 Angehörige der Ethnie und vorislamischen Religion der Jesiden. Spuren aus der Zeit der ’Unwissenheit’ zu vernichten gilt fanatischen Muslimen zwischen Kabul und Bagdad als fromme Pflicht. Afghanistans einstige buddhistische Bevölkerung wurde längst ausgerottet oder zwangsislamisiert, doch al‑Qaida zerstört in diesen Jahren sogar die Buddhastatuen. Iraks kurdische Jesiden sind gewissermaßen die lebenden Buddhas </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">028 Ehrenmord in Mönchengladbach. März 2007 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Am 9. März 2007 erschoss der 39jährige Türke Erol Peşter seine Ex‑Ehefrau Rukiye und die gemeinsame 18jährige Tochter Derya in der Mönchengladbacher Frankenstraße. Grund: sie hatte sich von ihm getrennt. Im türkischen oder kurdischen Ehrenmordmilieu betrachtet der Mann seine Ehefrau als rechtmäßig gekauftes Eigentum, ganz im Einklang mit Koran und Scharia. Der Mönchengladbacher Mord ist, wenig verwunderlich, Ergebnis einer arrangierten Ehe zweier türkischer Großfamilien </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">029 Für ein selbstbestimmtes Leben – nicht erst im Paradies </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Die Wagenburg Großfamilie, das Gefängnis Großfamilie ist das dunkle Betriebsgeheimnis von Allah‑Theorie und Dschihad‑Praxis. Umgekehrt sollte man von ’Apostasie aus der Wagenburg Familie’ sprechen, denn solange der Austritt aus dem Islam für alle Geistlichen zwischen Ghom und Kairo die sakrale Tötung zeitigen darf, solange womöglich werden Familienpatriarchen wie Familienräte Ehen arrangieren und Ehrenmorde durchführen. Koran und Scharia rechtfertigen beiderlei Abtrünnigenmord. Ümmühan Karagözlü zum Fall der Berlinerin Hatun Sürücü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">030 Podiumsdiskussion in Köln </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Am 1. Dezember 2007 findet eine Podiumsdiskussion in Köln statt. Unter der Moderation von Dr. Schmidt‑Salomon kommen die Iranerin Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex‑Muslime, der Holocaust‑Überlebende Dr. Ralph Giordano und der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff zu Wort. Themenfelder sind der Köln-Ehrenfelder Moscheeneubau, die Parallelkulturen der muslimischen Migranten in Deutschland, der weltweite Islamismus bzw. politische Islam und das leidige Kopftuch. Ahadi fordert die kopftuchfreie Schule! Ein brisanter Abend zur wichtigen Frage: vertragen sich Islam und kulturelle Moderne – zerstören Scharia oder Islamismus unsere Demokratie? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">031 Über Mina Ahadi </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük, ja. Über Mina Ahadi. Als Nachbereitung der Podiumsdiskussion in Köln sprechen Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne über die vorhandenen guten Gründe gegen Kopftücher im öffentlichen Dienst, gegen den Türkeibeitritt zur EU und für die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">032 Burka und Tschador verbieten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Dezember 2007 sind die ersten geisterhaften Wesen mit einem Niqâb, einem Gesichtsschleier zum den kompletten Körper verhüllenden Überwurf namens Burka durch meine rheinische Innenstadt gewandelt. Günter Wallraff hielt Derartiges in Deutschland vor zwei Wochen noch für völlig ausgeschlossen – da hat er sich wohl getäuscht. Ich bin entsetzt und wütend, zumal ich nun eine rasante Vervielfachung von Burka und Tschador befürchte. Diese Frauen (?) sind nicht gegangen, denn zum Gehen gehört doch wohl ein Körper, sie sind gegeistert wie Untote, wie Zombies. Sie haben auch nicht „selbstbewusst Gesicht gezeigt“, denn ihnen ist doch gerade ihr Blick genommen worden. Sie sollen auch nicht reden, keine Kontakte aufbauen, keiner Arbeit nachgehen und kein Bankkonto besitzen, so ahne ich jedenfalls. Liege ich völlig falsch, Frau Gleichstellungsbeauftragte? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">033 Eva Hermans vormoderne Frauenbilder </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Eine ehemalige deutsche Nachrichtensprecherin sorgte 2007 mit einem Bekenntnis zu rückschrittlichen Männer- und Frauenbildern (Herman: “Das Eva-Prinzip“) für einigen Wirbel. Im Laufe der folgenden Monate verteidigte sie Aspekte aus Alltagskultur und Wertehierarchie des Dritten Reiches. Die Renaissance vom teutonischen Recken und seinem nationalen Heimchen am Küchenherd gibt der Schariakritikerin Ümmühan Karagözlü sehr zu denken, denn Nationalsozialismus und Islamismus teilen miteinander ein überraschend ähnliches Verständnis von Gender, dem sozialen Geschlecht. Macht Eva Herman die Scharia salonfähig? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">034 Europa reagiert auf seine Islamisierung. So oder so, islamistisch oder sozialpädagogisch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Ein anonymer, inhaltsloser und diffamierender Kommentar zu einem Text, der den Mönchengladbacher Ehrenmord betrifft, sieht Ümmühan Karagözlü als willkommenen Anlass, die Rolle der Sozialpädagogik und der Sozialen Arbeit in der Zuwanderungsgesellschaft zu beleuchten. Warum jede soziale Arbeit auch eine Islamkritik sein muss </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">035 Geometrien islamischer Apartheid </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Das Kalifat ruft nach dem Apartheidsstaat, nach Geschlechterspaltung und nach dem Sakralrassismus der Dhimma. Mann ist ganz und gar Nichtfrau, Frau ist ganz und gar nicht Mann. Frau ist minderwertig und schmutzig, der Mann indes auch als Vergewaltiger rein. Dhimmis und Harbis sind Menschen zweiter und dritter Klasse, sie müssen auf spezifische Art (Dhimmi Jizya zahlen; Harbi Rechtlosigkeit) unterworfen werden. Um diese soziale Technologie einmal im Hier und Jetzt einzuüben, dazu gibt es die Werkzeuge Moscheegebäude und Hijab. Auch die Tübinger Stadthalle diente am 25. November 2007 als Apartheids-Testgelände: alle Frauen mussten das städtische Gebäude durch den Hintereingang betreten. Nur Männer durften in der Tübinger Stadthalle vorn sitzen, dicht an Allahs Missionar, dem Kölner Pierre Vogel </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">036 Interreligiöse Teestube Arnhem </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">cd. Dezember 2007: Eine niederländische Schule mit angeschlossenem offenem Jugendheim möchte ihre etwas marode Teestube zu einem ansehnlichen Meditations- und Besinnungsraum ausbauen. Gelegentliche Gedichtlesungen, alte und neue Sinnsprüche aus allen Kontinenten, stets ein Getränk und auch ein seelsorgerliches oder pädagogisches Gespräch, so hat man sich den Raum der Stille vorgestellt. Christen, Inder, Taiwanesen, Atheisten: Alle dachten konstruktiv mit. Die Muslime aber forderten einen Vorhang. Nein, keinen Wandbehang, sondern einen blickdichten Raumteiler mit Konsequenzen: Frauen nach links, Männer nach rechts </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">037 Erzählgegenstand Terrorismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die Terrornetze der al‑Qaida genießen bei großmäuligen jungen Muslimen zwischen Pakistan und Paris erklärlicherweise einigen Kultstatus. Wie terrorismusfreundlich aber ist die weltweite islamische Orthodoxie? Und vor allem: Wie koranisch ist der Terror? Jacques Auvergne widerlegt die allzu dürren Thesen des Yassin Musharbash (Die neue al‑Qaida, 2006), letzterer Dschihadismus wie Terrorismus als in Scharia und Koran verwurzelt zu erkennen sich bemerkenswert schwer tut. Doch konzeptionell will jeder Dschihad den globalen Terror. Seit 1.400 Jahren </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">038 Dschihad im Lehrerzimmer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Der phlegmatische Cem war zwei Jahre lang Realschüler und soll nun aufgrund von katastrophalen Leistungen auf die Hauptschule wechseln. Doch ist der Zwölfjährige ein echter, im Rheinland geborener Türke, ein zwangsweiser Schulwechsel also kann hier keinesfalls in Frage kommen. Und mit Mutter Yildirims unvergesslichem Auftritt im Lehrerzimmer wird der Verbleib des Jungen auf der Schule doch wohl zu sichern sein. Eure Vorschriften gelten … für euch Deutsche </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">039 Allahs Poesie für eine Hudna </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Dezember 2007: Nahezu alle meine Freunde erhalten unerbeten sakrale Köstlichkeiten über das profane Internet zugesendet. Da will also jemand für die fromme islamische Lebensordnung werben. Die Nachteile indessen werden verschwiegen. Aber vielleicht gibt es ja keine? Hudna bedeutet Windstille </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">040 Kopftuch niemals freie Entscheidung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Ümmühan Karagözlü zum Tuch auf dem Kopf. Ein ganz kurzer und ebenso interessanter wie provokanter Kommentar einer gewissen Ebru inspirierte die Autorin, zum Symbol des sakralen Frauenhandels und Kinderverheiratens, der „gottgefälligen“ Apostatenmorde und der Dhimmiversklavung Stellung zu nehmen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">041 Welcher Dhimmi-Typ bist du? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Dir als Islamkritiker schlägt oft Ablehnung entgegen. Noch nicht einmal seitens der radikalen Muslime sondern seitens der nichtmuslimischen Europäer. Die einzelnen Dhimmi-Typen äußern verschiedenartige sprachliche Muster, die uns das Enneagramm erklären kann. Zur Einführung in die Dhimmi‑Typologie, die Dhimmologie </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">042 Dienstkopftücher für IKEA. Schwedisches Möbelhaus feuert Kopftuchskeptiker </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Ein erfolgreich integrierter Iraner macht eine neu eingewanderte Landsmännin kollegial darauf aufmerksam, dass in Skandinavien kein Kopftuchzwang besteht. Worauf sie sich beschwert und IKEA den Kopftuchskeptiker feuert. Der klagt erfolgreich auf Wiedereinstellung. Zwischenzeitlich hat das Möbelhaus an anderen seiner Standorte Dienstkopftücher für fromme muslimische Mitarbeiterinnen im Angebot. Die Schweden sind sehr tolerant. Nur Kopftuchkritiker darfst du nicht sein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">043 Europas Jugendverbände interreligiös: Kirche &amp; FEMYSO (Muslimbruderschaft) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Eine Schura ist eine politreligiöse Ratsversammlung. Vor- oder auch nachdemokratisch, jedenfalls undemokratisch. Auf Europaebene bemüht sich der zur Muslimbruderschaft gehörende Jugendverband FEMYSO um gute Beziehungen zu Kirchen und Verbänden. Kirchenjugend, CVJM, Pfadfinder und Terrorsympathisanten aus dem Umfeld von FIS und HAMAS trafen sich im Dezember 2007 in einer griechischen Hafenstadt. Allzeit bereit! Die Schura von Volos </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">044 Vereinshaus oder Moschee? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Ein baurechtliches Schelmenstück könnte sich im nordrhein-westfälischen Krefeld zugetragen haben. Wann ist ein Mann ein Mann, dichtete der beliebte Schlagersänger Herbert Grönemeyer. Wann ist eine Moschee eine Moschee? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">045 Zwei Seiten einer Medaille </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Starres Festhalten an einer Meinung bei geänderter Umwelt oder bei geändertem Erkentnisstand geht stets einher mit dem, was man nicht anders nennen sollte als Dummheit. Ein universelles Thema, damit auch ein islamisches. Von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">046 Die islamisch inspirierte genitale Verstümmelung an Frauen (FGM) kommt auch in Indonesien vor </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Bis zum 20. Januar 2008 war der deutschsprachigen Öffentlichkeit nicht bekannt, dass Indonesien „milde“ Formen der Genitalverstümmelung an Mädchen durchführt. Das medizinisch, psychisch wie sozial zerstörerische vormoderne Treiben wird neuerdings durch die islamische Assalaam‑Foundation organisiert, die Massenbeschneidungen an Indonesiens Mädchen kostenfrei anbietet </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">047 Mit Nähmaschinen für das Kalifat </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Salafiyya ist eine etwa hundert Jahre alte islamische Erneuerungsbewegung, die auf die ästhetische und moralische, Sprich: Die kulturelle Rückkehr zum Ur-Islam setzt. Das Asr as-Sa`adet, Zeitalter der Glückseligkeit sei die totale Lösung für die Unübersichtlichkeit der Industrialisation. Markenzeichen der Salafisten sind mittelalterliche Gewänder: Kittel für die Männer, Burqas und Niqabs für die Frauen. Der Prediger Pierre Vogel wird der heutigen Salafiyya zugerechnet und vielleicht auch das Niqab-Forum, das der weiblichen Gesichtsverschleierung huldigt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">048 Des Muslims panische Angst: Schirk </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Schirk bedeutet Beigesellung und bedeutet, ein Objekt in die Nähe des ebenso stummen wie eifersüchtigen Gottes namens Allah zu bringen. Einst galt das Verbot des Schirk den polytheistischen Göttern Mekkas. Schirkophobie zeitigt Folgen: Eine gesamtislamische Bildungsmisere und weltweite islamische Anfälligkeit für Fundamentalismus und Terrorismus. Vorstellungsverbote und Denkblockaden haben Islam wie Umma seit Jahrhunderten geradezu versteinert. Pantheismus und Animismus könnten helfen, doch man bevorzugt Niqab und Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">049 Das Gefängnis der guten Tradition </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">cd. Sunna heißt Brauchtum und meint im engsten Sinne das vermutete Handeln des Propheten und seiner Gefährten, dann auch islamische Tradition, islamische Gewohnheit, Alltagshandeln, Sitte, Usus. Seit Jahrhunderten ist Sunna eine Entwicklungsblockade für freies Denken und für freie Entfaltung Persönlichkeit, für gesellschaftlichen Fortschritt. Gegenbegriff ist die Bid’a, die frevlerische Neuerung. Islam, Ummah ist die beste Gemeinschaft. Sich also ändern – bitte, wozu? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">050 UK: Erzbischof fordert die Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Großbritannien: Der multikulturelle Erzbischof von Canterbury Rowan Williams möchte, dass die britische Gesellschaft den allzu entfremdeten britischen Muslimen die Anwendung von Teilen der heimeligen Scharia gestattet, soweit sie Familien- und Personenstandsrecht, finanzielle Transaktionen, Gemeinwesenarbeit, Jugendbildung und Streitschlichtung umfassen. Die Scharia wurde nach Auffassung der weltweiten islamischen Orthodoxie von keinem Geringeren geschaffen als vom Gott Allâh persönlich. Bischof Williams Dschihad gegen die säkulare Demokratie </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">051 Ägypten, Koptendiskriminierung (Teil 1) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Sommer 2007 wird der Fall von zwei ägyptischen Schülern bekannt, die zum Islam gezwungen werden sollten oder das Examen nicht erreicht hätten. Ihr einst christlicher Vater, inzwischen mit einer Muslimin verheiratet und deshalb schariagemäß islamisiert, fordert die Konversion seiner (biologischen) Söhne. Die Unterdrückung der Kopten gehört zum Alltag der Dhimma Ägyptens </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">052 Ägypten, Koptendiskriminierung (Teil 2) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Neues aus dem beginnenden Jahr 2008 zum Fall der Brüder Mario und Andrew Medhat Ramsis. Ein pädagogischer Essay von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">053 Die Mohammed-Karikaturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Glauben braucht Zweifel, um nicht zur Besessenheit zu verkommen. Der Islam jedoch als ein antidemokratischer Kerker aus Denkverboten kommt mit Spott nicht gut zurecht. Praktisch ist derartiges Beleidigt-Spielen allemal, um von den Dhimmis Sonderrechte zu erpressen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">054 Bestattungsritus versus Gerichtsmedizin </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Nach islamischem „Recht“ soll der Verstorbene noch am selben Tag bestattet werden. In der kulturellen Moderne hat das den Vorteil, dass der Tote nicht auf Drogen, Gift oder Verbrechensspuren untersucht werden kann, schon gar von Ungläubigen. Das edle Kalifat braucht keine Gerichtsmedizin </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">055 Ignoriert die globalisierte high society die ’gerechte’ Scharia? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Mai 2001 heiratete der Sohn des Altkanzlers Dr. Helmut Kohl die muslimische Tochter des türkischen Industriellen Dr. Kemal Sözen. Gelebtes Weltbürgertum oder gezielte Islamisierung der europäischen Eliten? Hunderte von Millionen von Menschen nämlich unterliegen einem ganz anderen sozialen Druck: Dem von Dhimma und Scharia. Und nach Gottfigur Allâhs weltweiter und ewiger Rechtsordnung müsste Peter Kohl Muslim sein um Elif Sözen heiraten zu dürfen. Vielleicht kann es sich die globalisierte high society ja leisten, die machtbewusste Politreligion zu ignorieren. Oder ist den Kohls die Sache erst später unheimlich geworden? Eine Flucht aus der Verantwortung – oder ein Hoffnungsschimmer, das wird sich erweisen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">056 Ein nicht abgedruckter Leserbrief </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">nn. Aus Nordrhein-Westfalen hören wir, dass ein kirchlicher Gemeindebrief zur Kritiklosigkeit gegenüber von Dhimma und Scharia aufruft oder diese multikulturelle These eines Anonymen jedenfalls derartig „zur Diskussion“ stellte. Eine Frau nahm sich und die Sache ernst und antwortete. Doch was geschah mit ihrem Beitrag? Richtig, er wurde nicht abgedruckt. Dein Kirchenkreis kuscht vor dem erpresserischen Phantom der „Islamophobie“? Mein lieber Christ, dafür gibt es doch den guten alten Sägefisch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">057 Noch ein ungedruckter Leserbrief </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">nn. Wie schon in Baustein Nummer 056 geht es um die seitens eines evangelischen Gemeindebriefes anonym eingeforderte kritische Solidarität mit dem geheimnisvollen Islam. Eine gepfefferte Antwort an die etablierten Damen und Herren Christenmenschen. Der Abdruck im Gemeindebrief allerdings wurde, wie nicht anders zu erwarten, klammheimlich unterschlagen. Also auf in die Restdemokratie der Blogosphäre </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">058 Anything goes, Scharia oder Bürgerrechte? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">r, ük. Die beiden einander nicht persönlich bekannten Islamkritiker Roland und Ümmühan antworten einer gewissen ästhetischen Labertasche namens Fototim, der von den Schattenseiten jeder islamisierten Gesellschaft noch nichts gehört zu haben scheint. Zwei Demokraten argumentieren gegen den Tugendterror von Kalifat und Scharia und finden deutliche Worte zur derzeitigen Unterdrückung aller Nichtmuslime und Menschenrechtler zwischen Marokko und Indonesien </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">059 Der artige Revoluzzer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja, ük. Ein digitaler Salonrevolutionär gibt sich den reichlich albernen Namen Gedankenverbrecher und bezichtigt die Kirche, das Abendland, Deutschland und die USA gleichermaßen des Machthungers, der Doppelmoral und der ungezählten Frauenmorde. Grandios oder auch nur verquast besorgt er nebenbei die pauschale Entlastung des 1.400 Jahre alten Islams samt Scharia, Dhimmitude, Zwangsehe und Apostatenmord. Bei soviel Gedankenlosigkeit mussten Jacques Auvergne und Ümmühan Karagözlü mit dem chronischen Xenophilen und watteweichen Rebellen einmal Tacheles reden </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">060 Niqâb macht unmenschlich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Gesicht gehört zur zwischenmenschlichen Begegnung. Der Niqâb, der Gesichtsschleier blockiert den Umgang von Menschen miteinander. Ümmühan Karagözlü analysiert wissenschaftlich das patriarchale Konstruieren von Aurah und Fitna, den Männlichkeitswahn und die dazugehörige entmündigte Weibchenhaftigkeit jedes traditionellen Islams wie dessen „halbiert moderner“ politreligiöser Variante. Die ebenso menschengemachten wie entmenschlichenden Konzepte von Scharia und Fiqh streben im Namen von Schamhaftigkeit und Gerechtigkeit nach schamloser Männerherrschaft und totaler Frauenversklavung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">061 Ob Allahs Großmutter sauer ist auf ihren egoïstischen Enkel, bezweifeln Konvertiten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Herr O. aus Deutschland findet neue Maßstäbe und Weltbilder, entdeckt jede Menge Ungereimtheiten in der ehrenwerten christlichen Bibel und konvertiert zum Islamischen Kult. Und wie es sich für einen paradiesgläubigen Punktesammler gehört, behauptet er am 27. Februar 2008, seelische Pein zu spüren, wenn Jacques Auvergne ihm vom altarabischen Polytheïsmus erzählt. Unstimmigkeiten, da ist dem sich mittlerweile Ibrahim O. nennenden Europäer allerdings beizupflichten, Unstimmigkeiten kennen die radikal Textgläubigen Freunde des Feldherren Mohammed wahrhaftig nicht. Wie der fundamentalistische Islam für einen Bundesbürger manche physikalischen Fragezeichen, psychischen Zwischentöne und archäologischen Forschungsergebnisse beseitigt. Ein ernstes sozialpädagogisches Problem allemal, das auch Allahs Großmutter von ihrem allzu verwöhnten Enkel her schon recht genau kannte </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">062 Fitna. Der Film </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Geert Wilders ist niederländischer Politiker und Mitglied der Zweiten Kammer der Generalstaaten. Individualist Wilders kritisiert seit vielen Jahren den Islam. Ende März 2008 bringt Wilders einen Kurzfilm heraus: Fitna. Jacques Auvergne zu diesem islamischen theologischen Begriff: Fitna als Wahnvorstellung, Fitna als militärische Abwehrstrategie, Fitna als Waffe. Wilders Film kommt für Europa zur rechten Zeit </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">063 Säkularer Islam unerwünscht? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">cd. Ein muslimischer Mitbürger nennt sich muslim4ever und beschimpft Islamkritiker, um sie im selben Atemzug zum wahren Glauben einzuladen. Cees van de Duin nutzt die Gelegenheit, um dem fundamentalistischen Grobian die einzig nachhaltig mögliche Bedeutung von Religion in einer modernen Gesellschaft klar zu machen. Vergeblich? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">064 Bildungsverweigerung im Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Zu Geert Wilders Film (siehe auch Baustein 062). Ümmühan Karagözlü schreibt über islamische Lernverweigerung und den Kriegszug um Geschlechtertrennung. Sich der Demokratie zu verweigern gilt in Fundamentalistenkreisen als frommes Tun. Zum Zusammenhang zwischen Fitna-Phobie, anerzogener Software des Gender-Extremismus und radikalem islamischem Kult </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">065 Nein zu Islamischem Religionsunterricht an staatlichen Schulen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Frauen sind nach Koran und Sunna nicht gleichberechtigt. Juden und Christen sind im orthodoxen Islam Menschen zweiter Klasse, Islam-Apostaten und Polytheisten rechtlos. Innenminister Schäuble träumt von einem „Islamischen Religionsunterricht“, um den Hasspredigern das Wasser abzugraben. Rührend optimistisch? Warum es an staatlichen Schulen noch auf einige Jahrzehnte keinen „Islamischen Religionsunterricht“ geben darf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">066 Victor Hugo als Islamkritiker </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Jahre 1850 ging die moderne Gesellschaft noch in ihren europäischen Kinderschuhen. Beim Lesen einer heute gut hundertfünfzig Jahre alte Rede des großen Dichters Victor Hugo durchfährt mich das Erkennen wie ein Blitz: Das ist heißester islamkritischer Stoff! Victor Hugo gewissermaßen als das Gegengift, um mit den unfreiwilligen Wegbereitern der Scharia namens Tony Blair, Edmund Stoiber, Claudia Roth und Wolfgang Schäuble klar zu kommen? In der Tat scheint der alte Text hilfreich zu sein, die Meinungsvielfalt und die Freiheit für und von Religion zu retten. No sharia here, Gottesstaat unerwünscht! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">067 Der Drohbrief. Alles Lob sei Allâh </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">cd. Der niederländische fundamentalistische Muslim Mohammed Bouyeri befestigte einen an die somalische Politikerin Ayaan Hirsi Ali gerichteten mehrseitigen Drohbrief an der Leiche des eigenhändig ermordeten islamkritischen Regisseurs Theo van Gogh. Übersetzung ins Deutsche und Kommentierung des radikalen islamischen Schriftstückes durch Cees van de Duin. Ein Drohbrief, der uns eine Auffassung von „Gerechtigkeit“ vor Augen führt, die das gottgefällige Töten von Islamkritikern ganz selbstverständlich beinhaltet </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">068 Verschweigen wir, dass der junge Straftäter ausländischer Abkunft ist </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Im Winter 2007 / 2008 wurde der deutschen Öffentlichkeit eine Mehrzahl an grausamen Körperverletzungen, in Kauf genommenen Tötungsversuchen und wohl auch Mordversuchen bekannt. Die Täter waren jung, männlich und muslimisch. Was für ein Schreck für die Freunde der Multikultur. Es musste ein Ausweg her. Da kam das erlösende Angebot von den Integrationsräten, künftig die ethnische Zugehörigkeit der Täter einfach nicht mehr zu nennen. Erleichterung beginnt sich breit zu machen. Nur bei den Opfern nicht. Und auch bei denjenigen nicht, denen an der Prävention von Straftaten, am sozialen Frieden im Stadtviertel und an einer Integration aller Menschen in den säkularen demokratischen Staat wirklich gelegen ist </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">069 Kein Mitleid, mein Kind, mit den Kuffâr </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Demokratietauglicher Islam muss sich von Konzept und Konstruktion des Kâfir, der Kuffâr trennen. Die sakrale Doktrin von hierarchisch untergeordneten und moralisch minderwertigen Kasten oder Klassen von Menschen kennzeichnen Schari’a und Sunna ebenso wie sie mit den Menschenrechten und Bürgerrechten kollidieren. Deutschlands Muslime müssen sich, so Professor Tibi, als Citoyens, Staatsbürger begreifen und bekennen. Deutschlands Koranschulen und Moscheen allerdings bevorzugen, Ungläubige als fürs Höllenfeuer bestimmte Menschen zweiter Klasse darzustellen. Der Dhimmi darf aus koranischer Sicht belogen und diskriminiert werden, der Harbi und der Islam-Apostat sind zu töten. Radikaler Islam als soziales Handeln: Horizontal segregieren, vertikal diskriminieren </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">070 Studentin heiratet heimlich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Einst ermöglichte der Hufschmied im schottischen Dorf Gretna Green eine unkomplizierte Trauung für durchgebrannte minderjährige Verliebte. Damals war die Möglichkeit, irgendwo in Europa ohne elterliches Einverständnis zu heiraten, sicherlich durchaus human. Der multikulturelle Edel-Ökologe Joschka Fischer etwa nutzte diese romantische Nische noch 1967 für seine Heirat. Überraschenderweise scheint heimliches Heiraten wieder modern zu werden. Ein deutscher Vater jedenfalls wird in naher Zukunft erfahren, dass seine volljährige Tochter, deren Wohnung er finanziert, einen heimlichen Freund hat, heimlich zum Islam konvertiert ist, islamisch geheiratet hat und im vierten Monat schwanger ist. Wie und wo das Kind, möge es gesund zur Welt kommen, wohl aufwachsen wird? Wie wir sehen, macht islamisches Umweltverändern auch vor Akademikerkreisen nicht halt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">071 Der Stumpfsinn wird zunehmend beliebt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Da Denken für ein schlichtes Gemüt oder eine ’autoritäre Persönlichkeit’ (Maslow nach Fromm; Adorno) höchst irritierend ist, gewinnt der Fundamentalismus unter deutschen Konvertitinnen zum Islam zunehmend an Attraktivität. Eine Frau Keller wirbt für Vorsehung, Pflicht und Brauchtum, für Kismet und Sunna. Eine islamgeschädigte und damit islamerfahrene Türkin indes widerspricht Frau Keller und empfiehlt den säkularen Islam persönlicher Spiritualität </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">072 Studentin heiratet heimlich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Einst ermöglichte der Hufschmied im schottischen Dorf Gretna Green eine unkomplizierte Trauung für durchgebrannte minderjährige Verliebte. Damals war die Möglichkeit, irgendwo in Europa ohne elterliches Einverständnis zu heiraten, sicherlich durchaus human. Der multikulturelle Edel-Ökologe Joschka Fischer etwa nutzte diese romantische Nische noch 1967 für seine Heirat. Überraschenderweise scheint heimliches Heiraten wieder modern zu werden. Ein deutscher Vater jedenfalls wird in naher Zukunft erfahren, dass seine volljährige Tochter, deren Wohnung er finanziert, einen heimlichen Freund hat, heimlich zum Islam konvertiert ist, islamisch geheiratet hat und im vierten Monat schwanger ist. Wie und wo das Kind, möge es gesund zur Welt kommen, wohl aufwachsen wird? Wie wir sehen, macht islamisches Umweltverändern auch vor Akademikerkreisen nicht halt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">073 Islam und Kinderehe </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die Menarche markiert im volkstümlichen Islam die Heiratsfähigkeit. Mohammed heiratete Aischa, als sie sechs Jahre alt war und verkehrte geschlechtlich mit dem Kind, als sie neun Jahre alt war. Dem Beispiel des Propheten soll der Muslim weltweit und grundsätzlich nacheifern, alles andere wäre Bid’a, Demokratie oder sonstige Blasphemie. Wo Kinder arrangiert verlobt werden wie in gar nicht so kleinen deutschtürkischen Milieus sind dann eben Unterstufenschülerinnen schwanger. Oder auch mal zehnjährige schwarzäugige Grundschülerinnen. Die Amtsträger und Gutmenschen aus Kirche und Pädagogik verlieren die Nerven, dein Pfarrer und deine Jugendamtsmitarbeiterin befehlen oder empfehlen dir und den anderen Zeugen zu schweigen. Für die muslimischen Clans der Kinderheirat und Cousinenehen ist die Welt in Ordnung und soll der finanzstarke Onkel Sowieso natürlich nicht ins Gefängnis. Stöbern wir also die deutschen Gutmenschen auf und bilden wir sie weiter </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">074 Taqlid dem Papagei </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Das Ende des autonomen islamischen Denkens, die „Schließung der Tore des Idschtihad“ musste sich die islamische Geistlichkeit vor einem knappen Jahrtausend zähneknirschend, schicksalsergeben oder auch hocherfreut attestieren. Seitdem dürfen muslimische Endverbraucher nicht mehr islamrechtlich denken. Deutschlands Muslime dürfen den Koran nicht interpretieren. Konvertiten zum Islam haben taqlid zu machen, das heißt den lebenden oder auch längst verstorbenen Ulemas stumpfsinnig hinterher zu trotten. Persönliches religionsrechtliches Gewissen, persönliche islamische Verantwortlichkeit hat der simple Muslim weltweit praktischerweise nicht. Derartiger blinder Gehorsam kommt der machtbesessenen islamischen Geistlichkeit sehr entgegen. Macht das Tor auf! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">075 Quo vadis, Bosnien? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Ein Kommentar einer bosnischen Muslima lässt einen Islamkritiker und ebenso bewussten Europäer wie EU-Gegner nachdenklich werden in Bezug auf eine drohende schariatische Gesellschaftsordnung auf dem Balkan. Werden Menschen- und Bürgerrechte der teilweise seit Jahrhunderten islamisierten und durch den letzten Krieg traumatisierten Bevölkerung des ehemaligen Jugoslawiens etwas wert sein? Wird es den saudi-arabisch finanzierten Wahhabiten und den rückwärtsgewandten Salafisten erfolgreich gelingen, die junge Generation Südosteuropas zu faszinieren? </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">076 </span><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Ceri</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">ć will </span><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">das Kalifat </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Der aus dem im Bürgerkrieg untergegangenen Jugoslawien stammende islamische Geistliche Mustafa Cerić will alle Muslime Europas in einer Parallel- und Gegenkultur eingeordnet wissen, der er nach dem Vorbild der iranischen Ayatollahs den Namen Imamat zu geben wagt. Die ordnungspolitisch umgesetzten, grundsätzlich ewigen Normen von Dhimma und Scharia würden auch für Europas Nichtmuslime zum sinnlichen Erlebnis werden. Was macht Deutschlands Intelligencija im Mai 2007? Den Großmufti quasi geschwisterlich neben Rita Süssmuth drapieren, das Pärchen auf die Bühne stellen und dem Ensemble den Theodor-Heuss-Friedenspreis überreichen. Hoffen wir, dass Bosniens Muslime mit ihrem Kalifen-in-spe etwas weniger tolerant sind </span></p>
<p style="line-height:115%;margin:0 0 6pt;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">077 Personenstandsrecht</span><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;"> (I) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Das Grundgesetz stellt Familie und Ehe richtigerweise unter besonderen Schutz und koppelt Unterhaltsansprüche und Erbrecht an die staatsbürgerlich-standesamtliche Ehe, nicht an die religiös-zeremonielle. Seit 1875 gilt in Deutschland, dass jeder christlich-kirchlichen Ehe eine standesamtliche Eheschließung vorausgehen muss. Nun wollen seriell-monogame Frauen und Männer im Zeichen einer fragwürdigen neuen Romantik aber auch in Weiß heiraten, doch der Verwaltungsakt im Rathaus erscheint ihnen als lästig und überflüssig und die Kirche freut sich, gebraucht zu werden. Selbst die regierungsseits verschwiegenen wie zu vermutenden einigen Zehntausend Imam-Ehen, darunter längst beträchtlich viele Kinderheiraten und Mehrehen, scheinen von der Gesetzesänderung unberührt. Nur Rechtsanwältin Seyran Ate</span><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ş</span><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;"> blickt durch und warnt Deutschland vor der Einführung der weltweit zunächst im Eherecht verankerten Scharia. Eine Analyse von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">078 Personenstandsrecht (II) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Noch zum vorherigen Baustein 077, dem zum 01.01.2009 geänderten Personenstandsrecht, mit dem der selbstmörderisch tolerante bundesdeutsche Staat darauf verzichtet, ordnungspolitisch in den seit Jahrtausenden von Häuptlingen und Schamanen intensiv umkämpften Bereich der Eheschließung einzugreifen. Eine Toleranz, von der die auf der Imam-Ehe und der geheiligten Hochzeitsnacht basierende mysogyne und antidemokratische Scharia profitieren wird. Europas Sozialpädagogen wissen von Allah wohlgefälligen Mehrehen und Kinderehen. Ein Zwischenruf von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">079 Teuflische Frau </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Die islamisierte Frau ist teuflisch, neben ihr steht der Teufel, ihr Gemüt neigt dem Teufel zu, ihr Leib sendet satanische Energie aus und die islamische eingebildete Hölle ist entsprechend überwiegend mit Frauen bevölkert. Sex wird folgerichtig zum Akt des Exorzismus, welcher Vergewaltigung außerhalb wie innerhalb der Ehe legitimiert und sogar erwünscht. Sich religiös legitimierender Patriarchalischer Frauenhass braucht ihn eben, den Satan und seine Gleichsetzung mit dem Weiblichen. Das fordert nicht der Autor, sondern beschreibt es. Das fordert der Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">080 König-Fahd-Akademie </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Saudi-Arabien druckt Schulbücher. Islamische. Darin steht Erbauliches schwarz auf weiß, darin sind die Juden natürlich Schweine und die Christen Affen, Nichtmuslime fürs Höllenfeuer bestimmt und Frauen Menschen zweiter Klasse. Da wird also islamisch korrekt gelehrt, dass der kleine Muslim mit Ungläubigen keine Freundschaften einzugehen hat, sie nicht ehrerbietig grüßen darf und wie er sich spirituell auf das militärische Ermorden von Nichtmuslimen vorbereitet. Alles ganz symbolisch natürlich, blumig und ornamental. Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann und Kölns damaliger Regierungspräsident Jürgen Roters stand der Mund offen vor Schreck, sachbezogen heraus kam allerdings keine Silbe. Im Bonner Süden arbeitet eine Schule jenseits der deutschen Schulaufsicht. König Fahd kann Pädagogik. Islampädagogik </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">081 Islam als Schulfach? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük, ja. Ist eine antiindividualistische, mysogyne und territorialdominante Politreligion wie der Islam für ein Unterrichtsfach staatlicher Schulen schlicht ungeeignet? Die beiden Autoren vermuten das. Nach wie vor nahezu vollständig resistent gegenüber den Anforderungen kulturellen Moderne, die einen jeden Religionsunterricht ordnen und bändigen muss anhand der Maßgaben und Qualitätskriterien der Wissenschaftlichkeit, der Erziehung zur Mündigkeit, der Ermunterung zur Text-, Gesellschafts- und Selbstkritik, der Einnahme auch einer Außenperspektive und der Forderung nach Gleichberechtigung von Mann und Frau droht der islamische Religionsunterricht die Idee Schule ad absurdum zu führen. Islam lässt die historisch-kritische Methode nicht zu, keine Moscheegemeinde, kein Imam. Islamunterricht verzichtet noch an keinem Ort auf die schwarze Pädagogik der psychischen Überwältigung und Einschüchterung von Minderjährigen. Ein dem Obskurantismus und der Magie und zugleich dem Militarismus und Sadismus verpflichtetes geistiges Gefängnis mit expansivem, totalitärem und politischem Anspruch hat an staatlichen Schulen säkularer Gesellschaften nichts zu suchen. Eine Möglichkeit gäbe es freilich. Wir beenden die Säkularität </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">082 Ehre, wem Ehre gebührt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ük. Die Kollektive Türkentum oder Umma sollen bitte nicht beleidigt werden. Ein etwas schräger angeblicher Gesellschaftswissenschaftler aus Steinhagen bei Bielefeld und nationalisch und fundamentalistisch inspirierter Textverfasser namens Cemil Şahinöz verteidigt entsprechend tapfer den vormodernen Kollektivsmus gegen die drei schrecklichen Dschinn der Emanzipation, der Religionskritik und der Individualität. Şahinöz lässt auf seinem Blog misawatruth.wordpress für die Abmeldung von muslimischen Kindern vom Schwimmunterricht werben und sein antiindividualistisches und antiaufklärerisches Buch „Wer bist du?“ vom Islamkonvertiten Murad Hofmann als naturwissenschaftlich loben. Şahinöz beschimpft Gülsen Celebi, Necla Kelek und Seyran Ateş ebenso unflätig wie selbstentlarvend als Türkeihasser und Islamfeinde. Türkeifreundin und Islamkritikerin Ümmühan Karagözlü antwortet dem schmalspurspirituellen und halbwissenschaftlichen Soziologen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">083 Islamische Renaissance? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">cd. Klärung einer Begriffsverwirrung. Europas Renaissance zielte auf die Befreiung des Individuums, nicht auf dessen Unterdrückung, auf wissenschaftliches, nicht auf magisches Denken. Die heterogenen Reformbewegungen des islamisch geprägten Teils der Erde des 19. Jahrhunderts werden ärgerlicherweise „Islamische Renaissance“ genannt, obschon sie überwiegend kollektivistisch, nationalistisch, fundamentalistisch und theokratisch orientiert sind. Renaissance stellt den Menschen in den Mittelpunkt und betreibt Religionskritik. Islamische Renaissance stellt Allah in den Mittelpunkt und bereitet dem freien Denken ein jähes Ende </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:justify;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">084 Islam for Kids </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;"><span style="font-size:10pt;line-height:115%;font-family:Arial;">ja. Anis Hamadeh schrieb mit “Islam for Kids“ (2007) ein Buch, dass die dem Islam immanente Frauenunterdrückung verniedlicht, die durchzusetzende weltweite ordnungspolitische schariatische Herrschaft leugnet und die Scharia zur problemlos demokratiekompatiblen Subkultur erklärt. Mutter Deutsche, Vater Palästinenser: Sohn Anis ist Wegbereiter weniger für Demokratie, Meinungsfreiheit und Religionskritik denn für Fundamentalismus, Dschihadismus und Kalifat. Zielgruppe unklar. Wegen Konfliktleugnung, Schariaverherrlichung und weitgehend fehlender Außenperspektive kommt Sozialpädagoge Jacques Auvergne in der Gesamtbewertung zum Urteil ’mangelhaft’ bei der Spezifikation ’jugendgefährdend’ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;" align="center"><span style="font-size:100pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">♠ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:center;" align="center"><span style="line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">Arbeitskreis pik –</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:center;" align="center"><span style="line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">Pädagogische Islamkritik</span></p>
<p class="MsoNormal">
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		<title>084. Islam for Kids</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 16:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[

084 
أنيس
anis, 
seltener arabischer 
männlicher Vorname, 
Bedeutung etwa 
„herzlich“, „höflich“ 
oder „loyal.“ 
Islam für Kids. 
Das Buch von Anis Hamadeh 
sozialpädagogisch rezensiert  
Cees van de Duin am 27.08.2008   
Der singende und malende Anis Hamadeh ist Autor von „Islam für Kids“ (2007). Hamadeh, Sohn einer Deutschen und eines Palästinensers lebt im rheinland-pfälzischen Mainz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><!--[if gte mso 9]&gt;  Normal 0 21   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&gt;   &lt;![endif]--></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">084 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#002060;">أ</span><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#002060;">نيس</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#c00000;">anis, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:right;line-height:normal;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#002060;">seltener arabischer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:right;line-height:normal;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#002060;">männlicher Vorname, </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:right;line-height:normal;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#002060;">Bedeutung etwa </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-align:right;line-height:normal;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#002060;">„herzlich“, „höflich“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:normal;" align="right"><span style="font-family:Arial;color:#002060;">oder „loyal.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#c00000;">Islam für Kids. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;line-height:115%;"><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#c00000;">Das Buch von Anis Hamadeh </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;"><em><span style="font-size:14.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#002060;">sozialpädagogisch rezensiert <span> </span></span></em></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;line-height:115%;"><span style="font-family:Arial;">Cees van de Duin am 27.08.2008 <span> </span><span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:normal;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;">Der singende und malende Anis Hamadeh ist Autor von „Islam für Kids“ (2007). Hamadeh, Sohn einer Deutschen und eines Palästinensers lebt im rheinland-pfälzischen Mainz. „Islam für Kids“ erschien beim Vertrieb bhv-Buch (Redline GmbH) in einer schulbegleitenden Buchreihe, die bislang pädagogisch wertvolle Bücher wie „Biologie für Kids“ oder „Mathematik für Kids“ erstellte und damit für einen Verlag, der eigentlich auf Computerhandbücher spezialisiert ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left:35.4pt;line-height:normal;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;">Sozialpädagoge Cees van de Duin hält „Islam für Kids“ für ein Vehikel, welches im Namen der Toleranz, des Kulturrelativismus und der gesellschaftlichen Vielfalt („diversity“) sehr scheinheilig das fundamentalistische und antidemokratische Gedankengut eines auf ethno-religiöse Segregation zielenden politischen Islam unter Deutschlands Kindern und Jugendlichen verbreiten möchte. Gemessen am Ziel der Qualitätssicherung wissenschaftlich orientierter Jugendliteratur hält van de Duin „Islam für Kids“ für misslungen und als Lehrbuch für nicht schulfähig. Speziell der Maßgabe der Schulbuchkommissionen, einen den universellen Menschenrechten nachgeordneten und nur damit nachhaltigen Abbau von Feindbildern zu erzielen, sieht der Rezensent in „Islam für Kids“ ein Verharmlosen des politischen Islam und unterstellt dem Autor, Parallelgesellschaften aufbauen zu wollen und die ohnehin bedrohte Haltung der Säkularität unter Europas Muslimen planmäßig zu untergraben. Das tendenziell antiaufklärerische und damit jugendgefährdende Werk „Islam für Kids“ wirbt für die Ordnungspolitik der Scharia und ist auf Verfassungsverträglichkeit zu überprüfen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:normal;margin:0 0 150pt 35.45pt;"><span style="font-size:11.5pt;font-family:Arial;">Übermorgen, am Freitag den 29. August 2008 wird Hamadeh gemeinsam mit der städtischen Integrationsbeauftragten Coletta Manemann anlässlich eines palästinensischen Kulturfestivals auf dem Marktplatz der Stadt Bonn auftreten und von 17:00 bis 17:30 sein „Islam für Kids“ öffentlich diskutieren </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0.0001pt;text-indent:35.45pt;line-height:115%;"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-indent:35.4pt;line-height:115%;"><span style="font-size:36pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:gray;">für Kids </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">14 Woran glaubt ein Muslim? Wie funktioniert das islamische Recht, die Scharia? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hamadeh wisse darüber Bescheid, was ein Muslim zu glauben hat: Bitte, in welcher Ironie oder in welchem Fanatismus, mit welcher Unfähigkeit oder Fähigkeit zur Außenansicht und Religionskritik namentlich Schariakritik?</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Scharia wird als irgendwie funktionierend dargestellt, das impliziert Funktionalität und damit Kompatibilität zur kulturellen Moderne. Ein repressives, auf Denkverboten und Fundamentalismus beruhendes geistiges und seelisches Gefängnis wird also bereits in der Einleitung des „Islam für Kids“ verharmlost und verkitscht. „Für Kids“ suggeriert uns, Islam sei etwas Kinderleichtes: Wer jetzt noch kritisiert, ist womöglich dummer als ein Kind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">19 … neue Religion? Aber nein, Muhammad sprach vom selben Gott der Juden und Christen, nur als neuer Prophet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Diese Vereinnahmung der jüdischen und der christlichen Religion durch einen gefräßigen Islam ist für bewusst religiöse Juden und Christen wohl kaum hinnehmbar. Hamadeh also gibt einer fundamentalistischen und aggressiv missionierenden Auffassung von Islam Raum, die beim Anschein der freundschaftlichen Nähe und der religiösen Verwandtschaft die Grundlagen der beiden anderern – älteren – abrahamitischen Religionen gleichsam schluckt und sich einverleibt. Diese Frechheit geht noch nicht einmal auf Anis Hamadeh zurück, sondern auf Mohammed, einem unterrichtsbegleitenden Buch jedoch, mit dem Anspruch, objektiv zu informieren, wird derartige Propaganda nicht gerecht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">24 … dass es oft mehrere Versionen einer Geschichte gibt (…) hat jeder seine eigene Sichtweise … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Allerdings. Das gilt auch für säkulare Muslime und für Ex-Muslime, die von Hamadehs orthodoxer Islamauffassung womöglich verschont werden möchten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">29 Die neue Religion hatte es nicht leicht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Anders als auf Seite 19 ist der Islam jetzt doch eine Religion? Hamadehs Denken ist elastisch wie Kaugummi. Der Islam „hatte es nicht leicht“, er verdiene angeblich das Mitgefühl des womöglich minderjährigen Lesers. Hamadehs Appell ans Mitgefühl ist eine Manipulationstechnik und als solche in moderner Pädagogik nicht statthaft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">29 Vor Gott war der Mensch frei. Diese Idee interessierte besonders Sklaven, Frauen und Arme … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Che Guevara Mohammed! Der Prophet als Sozialreformer. Als Sklavenversteher, Frauenfreund und Sozialarbeiter. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">34 Viele Sonderrechte wurden abgeschafft und der Gedanke der umfassenden Gerechtigkeit gewann an Bedeutung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ja, die Stammesreligionen und Stammesgesetze der polytheistischen Araber wurden restlos zerstört. Juden und Christen wurden als Menschenklasse minderen Ranges islamrechtlich qualifiziert, was der Autor freilich den deutschen Kindern der Dhimmis verschweigt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">36 Im Mai 629 … Oase Haibar … kämpften gegen die Banu Nadir. Muhammad nahm eine der Witwen zur Frau. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sich um verarmte Witwen kümmern, wie nett? Die Juden des Stammes Banu Nadir (<span>Banū Na</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Tahoma;">ḍ</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">īr;</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"> <span class="lang"><span>Banu n-nadir</span></span> / </span><span class="spanar"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">بنو النضير</span></span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">‎) wurden im Jahre 628 in Chaibar nahezu vollzählig umgebracht. Eine Tochter und Augenzeugin der grausamen Folter und Ermordungen musste mit dem Propheten fortan auf einem Kopfkissen übernachten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">„Witwe“ nämlich ist die Jüdin Safiyya (Safiyya bint Huyayy) dadurch geworden, dass ihr Mann Kinana (Kin<span class="lang"><span>ā</span></span>na ibn al-Rab<span class="lang"><span>ī</span></span>), der so etwas wie Kassenwart oder Schatzmeister der Banu Nadir war, von Mohammed zu Tode gefoltert wurde, weil er den Muslimen nicht so ohne Weiteres verraten wollte, wo das gemeinschaftliche Geld versteckt war. Die traumatisierte Jüdin wurde zwangsweise die elfte Frau des Propheten. Soviel zum Konzept „umfassender Gerechtigkeit“ (Hamadeh, 34). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">46 In den nächsten fünfzig Jahren wurde ganz Nordafrika islamisch. Bis nach Frankreich kamen die muslimischen Krieger. Auch tief in den Osten gelangte der neue Glaube (…) das mächtige persische Reich wurde islamisch. Der Süden Arabiens war ganz islamisiert … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Einverstanden. Die Islamisierung eines Territoriums geschah mit militärisch organisierten Massenmorden und dem Aufbau einer politischen Besatzung. Islam ist Dschihad. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">56 Schon vor der islamischen Zeit gab es ein Weltwissen, ein Wissen der Völker. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Allerdings. Dieses Menschheitserbe wird bis heute kosmopolitisch weiter entwickelt, doch wohl eher in Milieus, die von Fundamentalismus und Theokratie nicht so sehr geprägt sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">66-67 Die Logik des Aristoteles (…) blieb da eine ganze Weile umstritten, wo der Koran mit seinen Versen als erste Beweisführung galt und die Logik als Konkurrenz erschien. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nachvollziehbare Beweisführung macht den Hütern heiliger Denkverbote nun einmal schwer zu schaffen. Wir werden doch wohl im heutigen Islam nicht etwa Orte finden, an denen die Schlüssigkeit des Denkens gegenüber den Inhalten irgendwelcher Freitagspredigten oder Fatwas „als Konkurrenz erscheint“? Gar im Buch Islam für Kids? Wir werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die inhumane Prägung der beschriebenen orientalischen islamisierten Stadtkulturen als Jahrhunderte der religiösen Entrechtung der Juden, der Christen und der Frauen unterschlägt uns der Autor großzügig. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">81-82 Wir heute in Europa glauben an die Demokratie mit Wahlen und freier Presse, Gewaltenteilung und Menschenrechen. Im Grunde ist das auch eine Art Rechtgläubigkeit (…) </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hamadeh hält die Forderung nach Wahlrecht und Pressefreiheit für intolerant, radikal und fundamentalistisch? Dieses weltanschauliche Problem sollte der Autor doch bitte einmal im Dialog mit Verfassungsschützern vertiefen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">94 Die islamische Welt hatte jetzt alle Einflüsse der Umgebung in sich aufgenommen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">„Alle Einflüsse“, jetzt übertreibt der Autor aber ein wenig, von den Juden und Buddhisten und Griechen hätten die stolzen Muslime noch vieles lernen können. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Andererseits ist islamischerseits das Lernen von nichtmuslimischen Kulturen auch in unseren Jahrzehnten mal wieder mehr als überfällig: Psychoanalyse, Frauenrechte, negative Religionsfreiheit … die angeblich „beste Gemeinschaft“ (Koran Sure 3 Vers 110) hat, sehr beschämenswert, im weltweiten Vergleich mal wieder großen Nachholbedarf. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">96 Christen und Juden lebten als Minderheiten in muslimischen Ländern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sie lebten nicht nur, sie starben auch. Nicht selten gewaltsam. In den meisten islamisierten Regionen gab es auch bald keine Christen mehr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">100 Die Menschen der muslimischen Welt liebten auch das Reisen sehr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Meine türkische Nachbarin wird verprügelt, wenn sie einmal im Monat auch nur zum 100 Meter entfernten Kiosk geht, um sich ein paar Zigaretten zu kaufen. Ihr frommer muslimischer Mann gibt ihr auch keinen Euro Geld, sie tauscht daher bei einer feministisch-säkularen Nachbarin heimlich Naturalien, um an Münzen für ihr Genussmittel zu kommen. Autor Hamadeh aber lässt die mittelalterlichen Muslime „das Reisen lieben“? Die islamischen Frauen kann er jedenfalls nicht gemeint haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">106 Die Rückeroberung Andalusiens durch die Spanier … 1492 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Eben. Zurück erobert. Spanien den Spaniern, Fremdherrscher raus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">110 Wenn der Sultan anwesend war, verhielten sich alle mucksmäuschenstill. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">War auch ratsam. Bei schlechter Laune des Sultans endete deine Audienz für dich tödlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">110 Unter ‚Harem‘ versteht man in Europa oft die Frauengemächer des Herrscherhauses. ‚Privater Bereich‘ ist allerdings passender. Auch hier wurde Politik gemacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Etymologisch und orthodox zu „haram, verboten“ gehörend, war der Herrscher-Harem ein Ort der Menschenzucht aus den gekauften Söhnchenfabriken (Frauen). Der Autor verschweigt uns an dieser Stelle den Sachverhalt der koranisch legitimierten und islamisch traditionellen Vielehe, Polygamie. Unter Harem sollten wir alle, Nichtmuslime und Muslime, die Strukturen der Vielweiberei verstehen. Eifersüchtige Nebenfrauen pflegten die Söhnchen der Nebenbuhlerin im Harem, den alle Frauen nicht verlassen durften, zu ermorden, insofern wurde in der Tat „auch hier … Politik gemacht.“ Das zutiefst islamische Prinzip der ins Haus gesperrten Frau unterschlägt uns Anis Hamadeh ohne erkennbaren Skrupel, auch dasjenige der unter Deutschlands Türken so verbreiteten Zwangsehe oder das der häuslichen Gewalt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">110 Manche Historiker betonen, dass die islamische Orthodoxie das „Tor der selbständigen Forschung“ geschlossen hat. Diese Theorie des Kulturverfalls ist nicht von der Hand zu weisen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um wissenschaftliches Forschen im Sinne von Naturwissenschaft oder Sprachwissenschaft ging es bei der so genannten Schließung der Tore des Idschtihad eher sekundär, was Hamadeh eigentlich wissen sollte. Das Gegenteil zu idschtih<span class="lang"><span>ād ist taq</span></span>līd, blindes Befolgen. Wer im letzten Jahrtausend kein mujtahid war, kein „Elite-Ulema“, der hat zu Koran und Sunna den Mund nicht mehr autonom öffnen dürfen. Ta<span class="lang"><span>q</span></span>līd, stumpfsinniges Nachplappern des Lehrstoffes deiner madhhab, deiner Rechtsschule ist für dich als Muslim seither verpflichtend. Gegen diesen Kerker denken weltweit nur ganz wenige Menschen an, darunter Irshad Manji (mitunterzeichnend im „Manifest der 12“) und das Projekt Secular Islam. Ob dem offensichtlich nichtsäkulare Hamadeh nun der Mut oder der Verstand fehlt oder beides, um den Islam in die kulturelle Moderne führen zu helfen, das geht aus „Islam für Kids“ leider nicht hervor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">112 Große Teile Indiens beispielsweise stabilisierten sich unter den muslimischen Mogul-Kaisern. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auf derlei „Stabilisierung“ hätten die unterworfenen Menschen Indiens als Buddhisten, Hindus oder auch Stammesreligiöse sicherlich gerne verzichtet. Bereits die islamische Schreckensherrschaft des Ala du-Din Khalji ließ die Nichtmuslime sich an ein wahrhaftig „stabiles“ Dasein als Sklave gewöhnen. Die Buddhisten wurden unter ihm und den Moguln nahezu restlos ausgerottet, fast alle buddhistischen Tempel Indiens systematisch zerstört. Durch gezielte, massenhafte Tötung der buddhistischen Mönche war es leichter, Indiens Buddhisten zwangsweise zu islamisieren, andere flüchteten in die zwar versklavten, aber für die Muslime zur Ausbeutung „volkswirtschaftlich“ unentbehrlichen Gemeinschaften der Hindus. Heute gibt es in Indien als der Heimat des historischen Buddha nur noch 0,8 % Buddhisten, darunter viele Exil-Tibeter. Auch Afghanistans Buddhisten sind längst ausgerottet oder zwangsislamisiert worden, letzte vorislamische Spuren sollten mit der Sprengung der Buddha-Statuen von Bamyan aus der Erinnerung getilgt werden. Die Zahl der in Indien während eines halben Jahrtausend islamischer Herrschaft ermordeten Hindus dürfte gewaltig hoch sein. Alles ein Beitrag zu „Stabilisierung.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">112 Revolution in Arabien … eine revolutionäre Bewegung … Muhammad ibn `Abdu l-Wahh<span class="lang"><span>ā</span></span>b (1703-1792) … vertrat einen besonders strengen Islam </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nun, wir Demokraten dürfen „islamische Revolution“ in der Tat getrost als Aufbau einer theokratischen Schreckensherrschaft verstehen, als politische Systemtransformation hin zu einem islamischen, sprich einem inhumanen und quasi-rassistischen Staatswesen, in dem Frauen und Nichtmuslimen die Rechte männlicher Muslime nicht mehr zugänglich sind (Allahkratie, englisch Allahcracy). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Abdu l-Wahh<span class="lang"><span>ā</span></span>b ließ sich von dem um 1300 lebenden Sufi-Gegner und geistigen Ahnherrn des neuzeitlichen Islamismus Ibn Taimiya inspirieren und schuf in der Tat diejenige Variante von Staatsislam, der es bis heute gelungen ist, mit der heute auf Brutalität und Erdölverkauf beruhenden Macht des saudischen Königshauses als des Hüters der heiligen Stätten zu verschmelzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wahhabiya ist eine fromme islamische Kultur der Prügelstrafen oder Auspeitschungen für Männer, der vollzogenen Todesstrafen, der Inhaftierung gewaltloser politischer Gegner und der Haft ohne Anklage und Gerichtsverfahren. Homosexualität wird, islamrechtlich einwandfrei, mit Auspeitschungen bestraft. In Städten dürfen Frauen kein Auto fahren. Frauen dürfen das Land nicht ohne Erlaubnis durch ihren „Vormund“ (männlichen Besitzer oder Hüter) verlassen. Hamadeh verschweigt diesen menschenverachtenden Sachverhalt und bevorzugt die Wortwahl „besonders strenger Islam.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im Jahre 2007 wurden im Staate der von Anis Hamadeh so genannten „Revolution in Arabien“ 153 Männer und 3 Frauen hingerichtet, die meisten davon mit dem im der Landesfahne so dekorativ dargestellten Schwert enthauptet. Statt Pressefreiheit herrscht im wahhabitischen Saudi-Arabien strikte Zensur, was „Islam für Kids“ allerdings großzügig übergeht. Großzügigkeit ist eine islamische Tugend. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">114 Kolonialismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Herrschaftsbereich des Islam ist ein einziger Imperialismus und Kolonialismus. Muslime betrieben jahrhundertelang Sklavenfang und Sklavenhandel. Die Doktrin der D<span class="lang"><span>ār al-Harb meint das Imperium Allahs, Nichtmuslime sind islamrechtlich Menschen minderen Wertes. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">117 [Die ] Muslimischen Reformer. (…) [<span>al-Afghānī</span>, `Abduh und <span>Raschīd Ridā</span>] formulierten den Islam neu. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">‚Den Islam neu formulieren‘, Anis beliebt zu scherzen. <span>Die drei radikalen Theokraten al-Afghānī</span>, `Abduh und <span>Raschīd Ridā sind die Wegbereiter der rückwärtsgewandten as-Salafiyya, einer Gegenbewegung einerseits zu Europas Kolonialismus, andererseits gegen die kulturelle Moderne mit deren Forderungen nach universellen Menschenrechten, negativer Religionsfreiheit, Glaubenswechsel in jede Richtung und Frauenrechten. Der populärste rheinische Seelenfänger der Salafiyya ist Pierre Vogel, die von ihm und seinen Getreuen kultivierten Attribute sind Kittel, Bart und Strickmütze für die Männer beziehungsweise Tschador oder sogar Niqab für die ins Hinterzimmer huschenden Weibchen. Hat der Autor Sympathien für die Salafiyya? Wir wissen es nicht … und Anis äh Allah weiß es am Besten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">117 1928 gründete Hasan al-Bann<span class="lang"><span>ā</span></span> die Muslimbruderschaft in Ägypten … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">… als den Wurzelgrund nahezu sämtlicher islamischer terroristischer Gruppen. Gegründet vom Kolonialismus- und Kapitalismuskritiker al-Banna wuchs die Muslimbruderschaft, <span class="lang"><span>al-ichwān al-muslimūn, zu einer Gegenkraft, die seit 1948 plausibel verdächtigt wird, den ägyptischen Staat stürzen zu wollen. </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dass sich die Ägypter um 1928 vom Bau und Betrieb des Suez-Kanals überrollt und gedemütigt fühlten ist vielleicht nachzuvollziehen. Bezeichnend jedoch, dass sie nicht mit Fleiß und Lernen nach Zugang zur damaligen höchsten Technologie strebten wie etwa Japaner oder Koreaner es getan hätten und haben, sondern mit einer „Rolle rückwärts“, mit einer Verweigerungshaltung bei Verehrung und Verklärung der asr as-saadet, der islamischen Frühzeit als eines Zeitalters der angeblichen Glückseligkeit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hassan al-Banna ganz realpolitisch: &#8220;Es liegt in der Natur des Islam, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planeten auszuweiten.&#8221; </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">1800 radikal-muslimische Anhänger zählt der bundesdeutsche Zweig der Muslimbruderschaft (MB), welcher auch die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) unter Ibrahim el-Zayat zugerechnet wird. Die MB scheint eine Art Outsourcing zu betreiben, für den militärtechnischen Teil und in Israel sowie Palästina etwa ist die HAMAS zuständig, die Raketen baut und benutzt, Selbstmordattentäter ermutigt und bereits Kindergartenkinder antiisraelisch indoktriniert und Wehrsport einüben lässt. HAMAS-TV führt diese Pädagogik der Aufhetzung weiter, berüchtigt ist die dschihadistische und antisemitische Kinderfilm-Reihe „tomorrow`s pioneers“ mit den Comic-Figuren Farfour und Nahool, geklaut bei Walt Disney. Ibrahim el-Zayat ist Vorstandsmitglied bei dem der MB freundschaftlich nahe stehenden FIOE, zu dem muslimische „Jugendwerke“ wie WAMY und FEMISO gehören. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jene FEMYSO, mit der sich Europas christlichem Jugendverband EYCE im Dezember 2007 im griechischen Vólos zum Gespräch traf (<span style="color:black;">“<em>Monologue or Dialogue? </em></span></span><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:black;">Inter-religious dialogue meets fundamentalism</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:black;">”)</span><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">, eingebettet in die Veranstaltungsreihe <span style="color:black;">“<em>All Different – All Equal”, European Youth Campaign for Diversity, Human Rights and Participatio</em></span><em>n</em>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All different, all equal</span></em><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">. Alle anders, alle gleich. Irgendwie gleich also … vor dem Europarat oder auch dem radikalislamisch unterwanderten UN-Menschenrechtsrat oder auch vor dem unsichtbaren Allah höchstpersönlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die auf Hasan al-Banna zurück gehenden, der heutigen MB nahe stehenden Strömungen fühlen sich nicht der freiheitlichen Demokratie verpflichtet, sondern der aus orthodoxer islamischer Doktrin einzig legitimen Gesellschaftsform, dem <span>hilāfa, Allahs </span>Kalifat. Dazu aber sagt unser Islamwissenschaftler, Herr Hamadeh aus Mainz? Nichts. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">120 Seit fast hundert Jahren steckt der Konflikt in Palästina/Israel wie ein Keil zwischen der islamischen und der westlichen Welt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das ist nicht verantwortungsvoll, den in den wenig bürgerrechtlichen islamischen Regimes von Regierungen wie Oppositionsgruppen zu propagandistischen Zwecken „nützlichen“ Nahostkonflikt auch hier derartig zu stilisieren. Die zwar häufige, aber nicht desto weniger groteske Chiffre „Welt“, ob „islamische Welt“ oder „westliche Welt“ sollte man ohnehin vermeiden, wie wäre es mit etwas mehr Eine-Welt-Idee? Zumal ja hier recht unverhohlen der islamische Welt-Teil vom westlichen Teil (der Welt) abgegrenzt wird. Will Hamadeh zwei Welten? Dar al-Harb und Dar al-Islam? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">122 Am 11.09.2001 sind zwei Flugzeuge ins World Trade Center in New York geflogen und haben beide Türme des Gebäudes zerstört. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es gab mehr als dreitausend Tote, ja. Die beiden Muslime Chalid Scheich Mohammed und Mohammed Atef sind wohl die Planer der Anschläge. Der in Syrien geborene deutsche Staatsbürger Muhammad Haider Zammar, in Pakistan als Mudschahidin-Kämpfer ausgebildet, rekrutierte die ausführenden Muslime, mehrere davon im Hamburger Studentenmilieu um die als radikal geltende Hamburger al-Quds-Moschee. Der gebürtige Ägypter Mohammed Atta, 1993-1999 Student der Stadtplanung in Hamburg, kann als Anführer des deutschen Kreises der dschihadistischen eingewanderten Studenten gelten. Jung, männlich, muslimisch, antiwestlich, etwas entwurzelt, radikal-islamisch, fast ein bisschen deutsch, antimodern, antisemitisch. Sympathisanten des zeitweisen Mitglieds der Muslimbruderschaft Osama bin Laden und der dschihadistischen Netzwerke von und um al-Qaida. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">122 eine neue Lücke zwischen West und Ost entstanden ist </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Lücke, Kluft. Die man nicht um jeden Preis schließen, überwinden muss, schon gar nicht aus Angst vor weiterem radikal-islamischen Terror, unter dem auch freiheitliche orientalische Muslime leiden, Freidenker, Frauenrechtler. Auch müsste der Autor jetzt eigentlich im Nahen Osten sowie unter Europas Muslimen für weltbürgerlichen, kosmopolitischen Geist werben, für die Eine-Welt-Idee, für die Universalität der Menschenrechte, wenn ihm wirklich an einem Frieden in Freiheit gelegen wäre. Aber der politische Islam sagt ja nicht Freiheit, sondern Gerechtigkeit … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">122 Wenn du auf die Geschichte des Islam blickst, siehst du, dass einem friedlichen Miteinander eigentlich nichts im Weg steht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das ist für uns Leser des „Islam für Kids“ allerdings gar nicht zu sehen. Eine vormoderne Herrschaftsordnung, welche Frauen entrechtet, Ungläubige verachtet, Abtrünnige der heiligen Ermordung anempfiehlt, gehört nicht, ja: „Nicht ungezähmt“ in die freiheitliche Demokratie und muss, durchaus: „Wie ein wildes Tier“ gebändigt, gefesselt, eingegrenzt und eingeschränkt werden, soll sie in Kindererziehung, politischer Meinungsbildung, Arbeitswelt, Nachbarschaft und innerer Sicherheit keinen Schaden stiften. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich weiß, nicht-säkulare Muslime gucken traurig und schreien: „Rassismus, Diskriminierung!“ oder „Islamisch zu leben ist mein Freiheitsrecht!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Islamrechtlich einwandfrei Delinquenten köpfen oder ihnen die Hand und den Fuß amputieren, solange es, ganz nach Allahs Anweisung, nur der Fuß der anderen Körperseite ist? Kindern in jeder Koranschule und jeder auch nur halbwegs orthodoxen Familie einreden, dass die Ungläubigen, darunter die Mehrheit der christlichen und wohl sicherlich alle jüdischen Nachbarn und Mitschüler nach dem Tod in der Hölle schmoren? Dazu aufrufen, das Dogma der weltweiten Islamisierung und mit jedem Mittel durchsetzen zu dürfen, vorzugsweise mit List oder Gewalt? Sehr geehrter Herr Islamwissenschaftler, mit dem „friedlichen Miteinander“ wird das leider nichts. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Töchter und Söhne zwangsweise verheiraten, bei Bedarf Neunjährige verheiraten und ehelich vergewaltigen, die von der al-Azhar gebilligte und in Ägypten täglich praktizierte Frauengenitalverstümmelung beschweigen sofern man nur Anis Hamadeh heißt, Vielweiberei (Polygamie) dulden? Verbot des Glaubenswechsels und der Islamkritik? Herr Hamadeh, Ihre Lieblingsreligion steht bis auf Weiteres einem „friedlichen Miteinander“ durchaus sehr im Weg. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">208 Für männliche Kinder ist im Islam wie auch im Judentum die Beschneidung vorgeschrieben, bei der die Vorhaut vom Penis chirurgisch entfernt wird, heutzutage normalerweise in einem Krankenhaus. Es handelt sich um eine Hygiene-Vorschrift. Dieses Ereignis wird als festlich angesehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Anis, lies mal Bruno Bettelheim und befrage die Häuptlinge der Papuas oder Aborigines. Ach ja, jeder Mensch sei von Natur aus Muslim und das Vorkommen der sexualmagischen Routine-Jungenbeschneidung bei afrikanischen und pazifischen Stammeskulturen sei so etwas wie ein korankonformer Gottesbeweis? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Routinebeschneidung ist vormodern und die „heiligen“ Beschneidungswerkzeuge gehören ins Museum. Dass sich mittlerweile eine „Medikalisierung“ der sexualmagischen Körpermutilationen eingeschlichen hat, in Ägypten und Ostafrika natürlich gerade auch die ungleich grausamere weibliche Genitalverstümmelung betreffend, verschleiert leider sowohl die archaischen Wurzeln als auch die zu erhoffende Durchschaubarkeit dieses theokratischen Unterwerfungs- und Initiationsrituals.<span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich habe mir einen Scherz erlaubt, Anis. Du musst jetzt nicht das tun, was dir die Häuptlinge der Papuas und Aborigines sagen, die haben nämlich ihre womöglich höchst grausame und unwissenschaftliche Variante von at-tahāra, ritueller Reinheit, meist mit zusätzlichem heiligem Zahnausschlagen und gottgewollter Tätowierung verknüpft. Tu`s dir nicht an. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Autor von „Islam für Kids“ vermengt die Begriffe „rein“ und „sauber“ oder behauptet, die Jungenbeschneidung diene dem Aspekt „sauber“ (Hygiene), wo es doch überwiegend um „rein“ (rituelle Reinheit) geht. Entscheidend: Hamadeh stellt die Jungenbeschneidung und den sie umgebenden Konformitätsdruck nicht annähernd in Frage, sofern er ihn überhaupt durchschaut. Modern denkende Pädagogen, Urologen, Kinderärzte, Psychologen oder Politiker können einer sexualmagischen Routine-Operation am Genital des männlichen Kindes nicht zustimmen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bettelheim betont den initiatorischen und zugleich sexualmagischen Charakter der geheiligten Zirkumzision ostafrikanischer und melanesischer Stämme, bei denen die Einritzung oder Entfernung der Vorhaut am Genital des kleinen Mannes sowohl die Einweihung in die Kriegerkaste beziehungsweise den Jägerbund markiere als auch Schmerz und Blutung einem grandios scheiternden Versuch der Aneignung der Macht weiblichen Gebärens entspreche. Durch die Mutilation am Genital werde der Mann zum zweiten Mal geboren, die unvermeidliche Geburt aus der Mutter überkrönt, übertroffen und die Frauengeburt und damit die Frau religiös abgewertet. Der Krieger, so ließe sich mit Bettelheim sagen, gebäre sich selber. Vom Fransenschneiden in die Vorhaut bis zum Aufritzen der Harnröhre war und ist im Laufe der Jahrtausende mancherlei getrieben worden am „männlichsten aller Körperteile“ (Jacques Auvergne). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jungenbeschneidung als „kulturelle“ oder sexualmagisch-religiöse Routine ist ein Angriff auf das männliche Genital und damit ist sexualisierte Gewalt, nennen wir es Kindesmissbrauch. Routine-Zirkumzision, ob Amerikaner, Papuas, Juden, Aborigines, Muslime oder Südkoreaner, verstößt gegen die Maßgabe der körperlichen Unversehrtheit und darf in der kulturellen Moderne etwa mit Religionsfreiheit nicht zu entschuldigen sein. Der Initiant männlicher Genitalverstümmelung weigert sich erklärlicherweise, sich einzugestehen, Opfer seiner (angeblich „rituell reinen“ wie zugleich „zivilisierten, hygienischen“) Kultur zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der männliche Autor entstammt als Kind einer deutschen Mutter und eines palästinensischen Vaters dem Grenzgebiet zwischen einer beschneidungsobligatorischen und einer beschneidungsindifferenten Kultur. Was macht Hamadeh als verantwortlicher Verfasser „Islam für Kids“, wovor schreckt der stolze Krieger Gottes nicht zurück? Die patriarchalische Ritualzirkumzision ins Kapitel „Kinder“ zu verfrachten und sie als „Hygiene“ zu rationalisieren und zu bagatellisieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Üblicherweise die zweite geheiligte sexualisierte Gewalterfahrung für muslimische Männer, womöglich für jeden zweiten da zwangsverheirateten türkischen Mann, ist die durchzuführende Penetrierung der Jungfrau in der Hochzeitsnacht, indes draußen die Dorfbevölkerung oder Großfamilie auf das blutbefleckte Bettlaken wartet. In Allahs überirdischem Glanz fusionieren Sexualität und Gewalt schier unauflöslich, Reinheitswahn und Sadismus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">212 Kleidung. Zugrunde liegt das islamische Gebot, sich nicht aufreizend und eher zu kleiden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Islamischer Tugendterror, der seine „satanischen“ Opfer konsequent und maschinengleich konstruiert, schafft, fordert. Auf Frauenseite finden wir hier die Grunddichotomie „Heilige und Hure“ jedes Patriarchats. Frau-frauliches Nase-Drehen, „Ätsch, ich komme in den Himmel, Schwester, und du nicht, dein Kopftuch ist zu wenig keusch!“ Kopftuchmobbing, Tugendterror. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Muslima sei lebenslang, so die Logik von Hijab und Niqab, von Unreinheit, das heißt von diabolischem Dreck bedroht. Der Muslima drohe mit sittlichem Fehlverhalten eine Gottesferne, die den Männerbund in seiner Ordnung und Frömmigkeit zerstören könne. Dem Muslim wird der angeborene Wesenszug des Vergewaltigers unterstellt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Muslimischen Männern wie Frauen wird mit der wortlosen Sprache der Kleidung anerzogen, angedrillt, antrainiert: Als „Sorte Mensch“ erhebe sich die Umma mit der arroganten Selbstkennzeichnung sakraler Kleidung über die fürs Höllenfeuer bestimmten Barbaren. Das ist neben der mehr oder weniger radikal realisierten Geometrie der Geschlechtertrennung die zweite Geometrie oder Dichotomie: Die sittlich höherwertigen Gläubigen gegen die Kuffār. Das gibt schon mal Probleme im Klassenzimmer oder Großraumbüro, zumal kleine Mädchen eingedreckt und verprügelt werden, wenn sie ihre „Bedeckung“ nicht fromm genug tragen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Weder der ebenso alberne wie brutale Konformitätsdruck noch die Dynamik der aufgezwungenen „Muslimisierung“ durch radikal-islamische Gruppen, die den muslimischen Frauen in Kairo wie in Köln, in Beirut wie in Berlin eine jeweils immer „noch keuschere, noch strengere“ Kleidung vorzuschreiben trachten ist dem Autor eine Zeile wert. Auf Videos gewisser Kindergartenfeste der „pädagogischen Arbeit“ der palästinenischen HAMAS (zur Firmengruppe Muslimbruderschaft) sind Wesen, fraglos Frauen mit Tschador und Niqab zu sehen: Keusche wie reinheitsbedrohte Weibchen mit Sehschlitz-Anblick und zugehörigem Sehspalt-Weltbild. Soweit zu „islamische Kleidung“, steht aber nicht in „Islam für Kids.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">212-213 … sieht man so gut wie nie Männer und schon gar nicht Frauen in kurzen Hosen … man macht es nicht, weil man sich nicht wohl fühlen würde oder weil die Leute sonst über einen reden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Frau macht es nicht, weil man ihre koranisch angedachten blauen Flecken sehen könnte, weil sie an der nächsten Ecke von Muslimen vergewaltigt werden würde und weil sie weiß, dass die Beine von westlich-dekadenten Minirockträgerinnen im islamisierten Teil der Erde dann und wann mit Säure übergossen worden sind. Soviel zu Scharia und Shorts für Frauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der Autor ist zu feige, im Orient Shorts zu tragen, weil er Angst hat ins Gerede zu kommen? Klar, Moslems, männliche wie weibliche übrigens, gaffen kurzbehosten Männern so lange auf die Beine und signalisieren mit Gesten, Schnalzen, Zischen und Augenrollen, dass der Mann wohl schwul sein müsse oder Heide oder Schlimmeres, bis das der frevlerische Mann wieder keusch seine Beinchen bedeckt. Aus Europas Zuwanderermilieus heraus baut sich Gruppendruck auf Jungen jeder (Ex-)Religion auf, im Schwimmbad wenn nicht Kniebundhosen so doch Bermuda-Shorts zu tragen. Soviel zu Scharia und Shorts für Männer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Den Konformitätsdruck zur Sittsamkeit kritisieren sieht sich Hamadeh nicht in der Lage. Der Autor schweigt zum textilienbezogenen Gruppenzwang. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">213 Sauber soll die Kleidung sein. Das ist schon etwas Islamisches, denn im Koran und in der Sunna … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ach so, sauber muss Kleidung sein! Steht in „Islam für Kids.“ Ach nein, steht im Koran und in der Sunna … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">213 Hygiene-Regeln (..) wie das Waschen vor dem Gebet oder das Haareschneiden beim Hadsch </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vor wenigen Jahren gab es einmal eine etwas problematische Fernsehreklame: „Nicht sauber, sondern rein!“ Putzmittelbezogene Produktwerbung also griff auf magisches Denken zurück. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Haareschneiden bei der Pilgerfahrt ist ein öffentlich Demut wie Stolz darstellendes Ritual der Unterwerfung, Hingabe, der Solidarität und der „Verwandlungsbereitschaft“, weltweit haben viele Kulte oder Glaubenslehren ähnliches. Gegen Riten ist nicht grundsätzlich zu protestieren, doch sollte man sie den Ungläubigen und auch nicht den eigenen Kindern als „hygienisch“ verkaufen. Sich dem Göttlichen nähern ist ein Weg heraus aus dem Alltäglichen, die zwar konstruierte aber seelisch für Menschen wohl nicht gänzlich vermeidbare Aufteilung von handlungen, Zeiten und Räumen in profane und sakrale Bereiche „fordert“ sichtbar werdende Sinnzeichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nebenbei<span> </span>erhebt sich der sich einem Reinheitskult verpflichtet fühlende „Rechtgläubige“ mehr oder weniger unsozial über den „Ungläubigen“, wohl keine Geistlichkeit betont die „frevelhafte Dreckigkeit“ der Andersgläubigen so sehr wie die islamische. Das jedoch brauchen sich nichtmuslimische Demokraten nicht so ohne Weiteres gefallen lassen, von englischen, niederländischen oder deutschen Moscheepredigern als stinkend und unzivilisiert bezeichnet zu werden, nicht wahr, Herr Hamadeh? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">213 … gehört auch, dass sich Muslime nach dem Toilettengang den Po mit der linken Hand waschen, weil die rechte fürs Essen gebraucht wird. Wenn man sich überlegt, dass zur Zeit des Propheten weder Klopapier noch Messer und Gabel benutzt wurden, wird deutlich … <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">… dass wir nicht im siebten Jahrhundert leben. Dass aber die muslimische Mami den Kindern mit Geschrei und Ohrfeigen die linke Körperhälfte als teuflisch, dreckig, schwul und feminin antrainieren muss. Den Weltraum und die deutsche Stadtöffentlichkeit schariatisieren heißt eben auch, den Körper zu zerspalten. Wie soll das Kind jemals Juden, Atheisten, Linkshänder, Frauen und Homosexuelle hassen, wenn dieses nicht „erlebnispädagogisch wertvoll“ antrainiert wird? Hamadeh verschweigt uns diese „Islampädagogik“ der verteufelten linken Körperhälfte, letztere wir nach C. G. Jung der „Anima“ des Menschen zuordnen dürfen. Auch andere patriarchalische Kulturen beziehungsweise Milieus verwenden „links“ als Synonym für „verhext“ (Redensarten wie „mit dem linken Fuß aufstehen“) oder unmännlich-schwul. Scharia beruht auf halbierten Klassenzimmern und Stadträumen (Geschlechtertrennung, Dhimmi-Ghettos, selbstgewählte Segregation der Muslime) ebenso wie auf einer zur entsprechenden Motivation unentbehrlichen Spaltung der Seele und der Persönlichkeit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nur sehr säkulare oder sehr moderne türkische Eltern lassen ihr Kind als Linkshänder zu. Der Hass auf die linke Hand entspricht dem Hass auf die Frau und den unmännlichen (schwulen, atheistischen) Mann, nicht nur im rückständigen Teil des Islam, aber gerade dort. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Klassisch-islamrechtlich gilt es, homosexuelle Männer zu töten, indem man sie von hohen Gebäuden in die Tiefe stürzt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">214 Grundsätzlich gilt, dass Islam alle Bereiche des Lebens betrifft </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Das bezeichnet der Totalitarist als ganzheitlich und der freiheitliche Demokrat als totalitär. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">214 … denn es zählt zu den islamischen Tugenden, anderen Menschen zu helfen und gut zu ihnen zu sein … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Nur Juden dürfen diese Menschen nicht sein, Apostaten auch nicht, auch keine Islamkritiker. Frau ist auch nicht so gut. Es ist schon ein tolles Gefühl, ein guter Mensch zu sein. Eine gute Dosis Islam schmeichelt dem Ego. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">216 Kriege zwischen Muslimen … werden als unislamisch abgelehnt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Warum sprengt ihr Sunniten und Schiiten euch dann zum Freitagsgebet in Bagdad oder Basra wechselseitig aus der Moschee? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Im Prinzip stimmt dieser Satz auch noch. Islam will den Krieg gegen den Nichtislam. Bis zur Unterwerfung (Islam). Unterwirf dich und du wirst verschont (Aslim, taslam). Doktrin ist, die Welt glücklich zu islamisieren, bis dahin ist der Nichtmuslim Mensch zweiter Klasse und darf übervorteilt werden. In der tausend Jahre alten und von Hamadeh nicht kritisierten Doktrin der „islamischen Gesellschaft“ sind Nichtmuslime (soweit Dhimmis) als Menschenklasse minderer Rechte vorgesehen, Polytheisten und Atheisten (zur Klasse der Harbis) dürfen einfach so getötet werden. Gleichberechtigung für Zoroastrier oder Christen oder Bahá`í gibt es in Saudi-Arabien oder im Iran ganz offiziell nicht, in der Türkei oder in Ägypten funktioniert diese Diskriminierung der Nichtmuslime gewissermaßen spontan. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;margin:0 0 24pt 35.4pt;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">239 Aus den anerkannten Hadith-Werken geht hervor, dass das Abhacken der Hand tatsächlich von Muhammad praktiziert wurde. Auch im christlichen Europa wurde übrigens Dieben die Hand abgehackt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Richtig. Es gab Religionsstifter, die Dieben die Hand abhacken ließen und es gab Religionsstifter, die Dieben nicht die Hand abhacken li