006. Islamischer Antisemitismus

006

7. Themenkreis

Islamischer

Judenhass

Antisemitismus

Von Jacques Auvergne

Der frisch gebackene Prophet Mohammed also gab die Gebetsrichtung vor: nach Jerusalem. Denn nicht nach Mekka war im Frühislam zu beten, sondern nach Jerusalem. Erst nachdem es ihm nicht gelang, die doch offensichtlich ungeheuerlich uneinsichtigen Juden davon zu überzeugen sich der ’wahren Religion’ unterzuordnen, orientierte der erzürnte Gründer der zukünftigen Weltreligion die Gebetsrichtung um – auf Mekka.

Seit ein paar Jahren gab es vier Religionen um Medina (vormals Yathrib) und Mekka: neben den traditionellen polytheistischen Arabern und den neuen ’wahren Gläubigen’, den arabischen Muslimen, gab es da noch die Juden und die Christen. Mit den Christen zusammen wurden Juden als Ahl al‑dhimma, Schutzbefohlene, zur religiös definierten Sklavenschicht der von nun an herrschenden Kaste Islam. Die Dhimmis mussten Jizya, Schutzsteuer zahlen, die im Betrag höher war als die Zakhat‑Almosen der Muslime. Polytheisten wurden ausgerottet oder zwangsislamisiert, sie wurden wohl eher selten mit guten Argumenten überzeugt. Bemerkenswert rasch jedenfalls gab es keine arabischen Polytheisten mehr.

Blieben also noch drei Religionen auf der arabischen Halbinsel übrig: der herrschende mächtige Islam und die beiden Dhimmi‑Religionen. Mit der Dhimmitude ging eine permanente ökonomische Ausplünderung der Unterschicht einher, die die Ausbreitung des Islams mit finanzierte und die das Dhimmi‑Sein, das heißt das Jude- oder Christ‑Sein, recht unattraktiv machte. Christ- oder Jude‑Sein wurde für Dörfer oder Familien zum wirtschaftlichen Standortnachteil. Dazu kam, dass zwar der Muslim eine Dhimmi‑Frau heiraten durfte, deren Kinder zwangsweise Muslime waren, ein Dhimmi‑Mann jedoch keine Muslima. Das ist im Prinzip bis heute der Fall und bestimmt mittlerweile das Leben westeuropäischer Innenstädte.

Und hören wir auf die Charta der Hamas, Artikel 7:

Die Stunde des Gerichts wird nicht kommen, bevor Muslime nicht Juden bekämpfen und töten, sodass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken, und jeder Baum und Stein wird sagen: oh Muslim, Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir: komm und töte ihn.

Die prekäre kulturelle Moderne verschweigt solche Sätze verschämt. Auch damit jedoch arbeitet sie den Islamisten in die Hände, die, wie Prof. Bassam Tibi im Der Islam in Deutschland – Muslime in Deutschland (22-25) schreibt, die multikulturelle so genannte ’Toleranz’ ausnutzen, um der Theokratie, um der Antidemokratie an die Macht zu verhelfen. Jean‑François Revel nennt solche falsch verstandene Toleranz «sich selbst zerstörende Demokratie – democracy against itself».

Nationalsozialistischer und islamistischer Antisemitismus, Judenhass 1937 und Judenhass 2007 werden den Europäern zur irritierenden Wiederholung, bei der die europäischen Mehrheiten sicherheitshalber nach der Vogel‑Strauß‑Politik vorgehen und die Rechtsextremisten in den geistigen Vätern der Muslimbrüder wie al‑Banna, Qutb und Maudoodi unerwartet judenhassende Freunde finden.

Der nationalsozialistische Antisemitismus wird im Europa nach 1945 (vorerst) mehrheitlich verurteilt, wenigstens bis auf Straßenzüge bildungsresistenter muslimischer Zuwanderer. Warum aber ist die europäische Linke nicht in der Lage, den kulturell und religiös seit Generationen verankerten sowie medial in der islamischen Kultur täglich verbreiteten muslimischen Antisemitismus zu verurteilen? Ist verhinderter Antisemitismus gerade bei unseren bitteren Erfahrungen mit dem Dritten Reich nicht einer der wichtigsten Indikatoren von Demokratie?

Von dem, wenn er die globale Tagespolitik bestimmen soll geradezu rassistischen Anspruch, die beste Gemeinschaft zu sein, die Gott geschaffen hat (Koran 3/110) müssen wir säkulare Europäer seitens der Muslime ebenso sich zu trennen erwarten können wie von dem Bestreben, Elemente aus dem Scharia‑Islam bzw. Fiqh‑Islam in unsere säkularen Rechtsordnungen zu implementieren.

Wie allerdings die letztlich ja immer auf Mehrheitsentscheidung beruhenden Gesellschaften auf die Herausforderung durch die islamische Politreligion, durch die «Theokratie Islam» reagieren können, das ist Europa selbst derzeit wohl noch ein Rätsel. Doch ist es bereits abzusehen, dass muslimische Milieus in den ersten Stadtkernen oder gar Städten Westeuropas in diesen Jahren die Mehrheit zu haben beginnen und Nichtmuslime zur Minderheit werden. Kann dann ein demokratischer Staat der Mehrheit einer Region die Selbstbestimmung versagen, wenn diese Menschen beschließen, die Politreligion Islam zu fordern, das heißt die Scharia auszurufen?

Eine laizistische beziehungsweise säkulare starke Identität ist unter Deutschlands Bürgern 2007, verhängnisvollerweise, nicht gerade verbreitet.

Jacques Auvergne

10 Antworten to “006. Islamischer Antisemitismus”

  1. Reinhardt Heinen Says:

    Der Islam wird niemals in der Lage sein, ein Zeitalter der Aufklärung – wie im Christentum – zu initiieren. Ebenso wenig wird er jemals in der Lage sein, jüdische Errungenschaften wie etwa die Tradition der permanenten religiösen Selbstreflexion (Talmud-Schulen) oder die Tiefe wahrer Mystik zu erreichen. Thomas von Aquin christlicherseits oder auch Isaak Luria jüdischerseits werden für den Islam immer unerreichbare geistige Qualitäten bleiben.
    Herzlich
    Reinhardt Heinen
    Künstler, katholischer Theologe, Religionslehrer am Gymnasium, seit sehr vielen Jahren lurianischer Kabbalist

  2. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank, sehr geehrter Herr Heinen, für diesen Kommentar,

    in der Tat brauchen wir die Stammesreligionen und Hochreligionen der Menschheitsgeschichte nicht als mit dem säkularen Parlamentarismus ethisch gleichwertig anzusehen. Sonst müssten wir auch etwaigen Angehörigen der ‚religiösen‘ (mit oder ohne Anführungsstriche) Kultur der Menschenopfer für Gottheit Huītzilōpōchtli auf der berühmten interreligiösen Augenhöhe begegnen. Religion hat weitgehend Privatsache zu sein, jeder Versuch der Theologisierung der Politik ist von Menschenrechtlern und Bürgerrechtlern, gerade auch religiösen, zurückzuweisen.

    Vielen Dank für den Hinweis auf die grundsätzliche Lernbegeisterung, Entwicklungsfähigkeit und eben auch Demokratiefähigkeit der jüdischen Religion und Kultur, wo seit Jahrzehnten und Jahrhunderten Spiritualität und Skepsis (Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Kurt Lewin, Bruno Bettelheim, Hans Jonas) vorkommen dürfen, ohne dass jemand aus den Kreisen der Orthodoxie jemals zum Apostatenmord aufrufen würde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Judentum#Die_religi.C3.B6sen_Str.C3.B6mungen_des_Judentums_der_Gegenwart

    Jemand meinte einmal treffend, dass Mohammed so getan hätte, als ob es ein Jahrtausend griechisch-römischer Antike nicht gegeben hätte, ergänzen können wir: einschließlich der jüdischen, jesuanischen und christlichen Ethik und Kultur. Welcher Verfall nach eineinhalb oder zweieinhalb Jahrtausenden: Wir dürfen vermuten, dass machterpichte Logik-Hasser und Vernichter des freien Denkens (und Fühlens) wie Abū Ḥāmid al-Ġazālī (gestorben 1111) oder Abū l-A’lā al-Maudūdī (gestorben 1979) bei Platon oder beim etwa zeitgleich lebenden, etwas legendären LaoTse selbst als simple Schüler schlicht nicht zugelassen worden wären.

    Ein Beispiel für islamische Wissenschaft:

    =========================
    Moderatorin: Wird denn das Mädchen gefragt, ob es beschnitten werden möchte oder nicht?

    Dr. Muhammad Wahdan: Nein. Wir fragen den Arzt und der entscheidet.

    Dr. Malika Zarrar: Gott steht uns bei.

    Moderatorin: Was ist also mit dem Willen des Mädchens?

    Dr. Muhammad Wahdan: Was meinen Sie?

    Moderatorin: Was ist, wenn sie sagt: Ich möchte nicht beschnitten werden. Was passiert dann?

    Dr. Muhammad Wahdan: Sie ist frei, das ist kein Problem.

    Moderatorin: Aber ist das in Wirklichkeit so?

    Dr. Muhammad Wahdan: Mir geht es nicht um die Realität. Ich spreche davon, wie die Dinge sein sollten.

    Moderatorin: Sie sind ein religiöser Scheich der Al-Azhar Universität, da können Sie doch nicht sagen, dass es Ihnen nicht um die Realität geht.

    Dr. Muhammad Wahdan: Die Realität ist ein Fehler. Wir müssen sie korrigieren.
    =========================

    Soviel zum Thema ‚Sich ein Bild von der Welt verschaffen‘; Azhar-Scheich Dr. Wahdan hat Prinzipien und will Ägyptens Mädchen die Klitoris islamrechtlich amputieren oder teilamputieren. Und die menschenrechtsvergessenen Europäer fahren da in den Urlaub hin zum Schnorcheln und Pyramiden ansehen, indes die Bahá´i und ’namenlosen Frauen‘ (verstoßenen Frauen) nahezu vogelfrei sind. Ägyptens Kopten sind rechtlich Menschen zweiter Klasse.

    Erstaunlich, wie sehr Einzelne aus dieser Scharia-Barbarei herauswachsen können, Ayaan Hirsi Ali etwa mit ihrem glasklaren Verstand, in wenigen Jahren von der Hirtentochter zur niederländischen Politikerin.

    Man kann jungen Muslimen wirklich nur empfehlen, sich vom Kulturrassismus der Scharia und des fiqh (islamische Sakraljurisprudenz) bei gewisser Sorge (um das eigene Leben und Gesundheit, das durch die eigenen Radikalen bedroht ist) zu distanzieren und auf den Schatz des gemeinsamen Erbes der Menschheit zurückzugreifen, wozu selbstverständlich jüdische, europäisch-christliche, atheistisch empfindende und viele andere gehören.

    Ich erwarte vom Polit-Kult namens Islam überhaupt nicht, eine ‚Aufklärung‘ hervorzubringen, ich erwarte die Entmachtung der Scharia-Geistlichkeit und der fiqh-Richter sowie die bescheidene Einfügung jedes (mehr oder weniger, es gibt auch Ex-Muslime) muslimisch sozialisierten Individuums in die kulturelle Moderne universeller Menschenrechte! Ein Platon, ein Sigmund Freud, ein Charles Darwin reicht für diesen Planeten aus, ebenso reicht eine soziale Säkularisierung beziehungsweise wissenschaftliche Aufklärung. Jede ‚islamische Wissenschaft‘ oder ‚islamische Aufklärung‘ wird bei al-Ġazālī landen bzw. beim Theofaschismus des Kalifatsstaats. Es gibt nur eine Mathematik oder Physik oder Geschichtswissenschaft oder Philosophie, wenn uns auch Allahgottes Theokraten permanent die Spaltung („gebt uns Sonderrechte, wir Muslime sind anders als ihr Nichtmuslime!“ erpresserisch anbieten.

    Das islamische Selbstbild von der kulturellen oder moralischen Überlegenheit (Koran 3:110) ist eines der vermessensten und verzerrtesten Bilder von kollektiver Selbsteinschätzung, das die Menschheitsgeschichte jemals ausgebrütet hat.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Absolutheitsanspruch#Islam

    Das Problem ist die Lernverweigerung: Viele der Nichtmuslime weltweit lernen und verändern sich (Empirisch: Versuch und Fehler, Goethe: Stirb und werde, Hesse: Stufen; das Prinzip Télos: „werde, der du bist“, Jesus: Höchste Sensibilität dem Mitmenschen gegenüber) … die orthodoxen und die politreligiösen Muslime aber lernen nicht und verändern sich nicht. Die lassen sich vom online-Scheich eine Fatwa ausstellen, ob Handy-Klingeltöne erlaubt oder verboten sind. Nicht selber denken, nachahmen (arabisch taqlīd). Der besonders fromme Muslim ist besonders gehorsamspflichtig. Ein paar Dutzend Ausnahmen wie Bassam Tibi und Necla Kelek gibt es zum Glück auch.

    Mit Hans-Peter Raddatz ließe sich sagen, dass die geradezu dinosaurierhafte islamische Verweigerung von Modernität, Weltbürgertum und Wissenschaftlichkeit gerade auch im Beharren der entwürdigten und entrechteten Rolle der muslimischen Frau besteht.

    Deutschlands SPD-Lokalpolitiker, Pfarrer und Pädagogen, ich erlebe es mehrmals wöchentlich, möchten den Islam doch so gerne für frauenfreundlich halten und laden dazu schariafreundliche Propaganda-Sprecherinnen wie Ursula Boos-Nünning, Rabeya Müller, Beate Sträter, Hamideh Mohagheghi, Emel Abidin-Algan, Yasemin Karakaşoğlu oder Lamya Kaddor ein. Tell me lies, tell me sweet little lies …

    http://islam.de/10249.php

    Rabeya Müller erzählt das (verlogene) Märchen vom frauenfreundlichen Islam, indes meine türkische, arrangiert verheiratete („mein Cousin, in den schulischen Sommerferien als Sechzehnjährige“) Nachbarin nebst Tochter weder in den Garten gehen darf noch auch nur einmal in der Woche in der Innenstadt flanieren. Eine ehemalige Mitstudentin meiner Freunde ist erst unter Tschador und Burka und dann unter Salafisten aus der Pierre-Vogel-Ecke (Prediger Abu Hamza) versickert.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/05/19/070/

    Mystiker Isaak Luria, das klingt angenehm interessant.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  3. Jacques Auvergne Says:

    Mehr Malerei geht nicht, unübertrefflich!
    Göttlich, mindestens meisterlich!
    http://www.heinen-art.de/lg/lg15.html
    http://www.heinen-art.de/lg/lg31.html
    http://www.heinen-art.de/lg/lg37.html

    Klasse auch der niederländische Zyklus
    oder die niederrheinischen Erlebnisse
    http://www.heinen-art.de/nr7.html
    http://www.heinen-art.de/nr7.html

    ===M=a=l=e=r=i=s=c=h=e=s===

    Oswaldo Guyasamín

    Iwan Iwanowitsch Schischkin

    südafrikanisch: Frederico Cheque Nolha

    Burma: Nyan Soe


    Burma: Sein Sein Lin

  4. Helmut Zott Says:

    Jacques Auvergne schrieb am 1. September 2009 um 2:03 :
    „Jemand meinte einmal treffend, dass Mohammed so getan hätte, als ob es ein Jahrtausend griechisch-römischer Antike nicht gegeben hätte, …“

    Dem freien Individuum Europas mit der Fähigkeit des kritischen Denkens, der mitmenschlichen Verantwortung und des allgemeinen Rechtsempfindens, die ihren Ursprung in der griechischen Philosophie, der jüdisch-christlichen Religion und dem römischen Recht hat, steht ein vom Islam geprägter Mensch gegenüber,

    der sich wie ein Sklave Allah unterwirft und keine Frage nach dem „warum“ an ihn zu stellen hat,

    der sein kurzes Leben an der Entscheidung misst, ob ewige Verdammnis mit unsäglichen Qualen oder ewige Sinnesfreuden folgen,

    der sein ganzes Dasein und Denken ausrichtet nach einem minderwertigen Buch (1) und einem korrupten kranken Menschen (2), die beide seinen Charakter, meist schon von Kindheit an prägen,

    und der schließlich einer übergeordneten Gemeinschaft der Zukunft uneingeschränkt zu dienen hat.

    Zu 1) „Sein (Mohammeds) Koran, dies sonderbare Gemisch von Dichtkunst, Beredsamkeit, Unwissenheit, Klugheit und Anmaßung, ist ein Spiegel seiner Seele, der seine Gaben und Mängel, seine Neigungen und Fehler, den Selbstbetrug und die Notbehelfe, mit denen er sich und andere täuschte, klarer als irgendein anderer Koran (Rezitation) eines Propheten zeigt“ (Johann Gottfried Herder in seiner Schrift von 1786 `Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit`).

    „Der Koran ist jedoch nichts anderes als ein befremdendes Gemenge von absurden und unzusammenhängenden Fabeln, welches lächerlicherweise für unnachahmlich gehalten wird, wobei tatsächlich seine Sprache, sein Stil und seine viel gerühmte „Beredsamkeit“ ganz und gar nicht einwandfrei sind“ (ar-Razi, ca. 865-925 n. Chr., der bedeutendste Arzt des islamischen Mittelalters, hier zitiert nach Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 369).

    Zu 2) „Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker beseitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Propheten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“, oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: „Die islamischen Eroberer“; S. 188).

    Seit nunmehr über einem Jahrtausend wird die Menschheit von einem Analphabeten aus der arabischen Wüste zum Narren gehalten, der seine pathologischen Zustände zu gottgewirkten Offenbarungen aufblähte und den geforderten Glauben daran sogar mit dem Schwert erzwang. Beim Islam haben wir es mit einer Instrumentalisierung und Institutionalisierung von krankhaften Erscheinungen zu tun.

    Der Aspekt, den Islam als Ausdruck der Erkrankung Mohammeds zu verstehen, sollte von der Wissenschaft klarer in den Blick genommen werden.

    Im Vorwort der Koranübersetzung von Ludwig Ullmann schreibt Dr. Leo Winter, der diese Übersetzung neu bearbeitet und erläutert hat, folgendes:
    „Um die Jahrhundertwende überfielen Mohammed immer häufiger krankhafte, vermutlich epileptische und Trancezustände, die er nicht immer zu beherrschen vermochte. Er fühlte sich von Dämonen verfolgt, flüchtete in die Einsamkeit des Berges Hira und lebte dort wochenlang zurückgezogen. Hier überkam ihn die erste Offenbarung (96.Sure) – medizinisch wird kurzerhand von religiösem Wahnsinn gesprochen.“

    Seit der Mönch Theophanes (752-817) in seiner Chronik schrieb, dass Mohammed unter Epilepsie gelitten habe, wiederholten die meisten Historiker diese Meinung. Erst als sich im späten 19. Jahrhundert bessere Theorien über Psychopathologie ergaben, wurde diese Diagnose in Frage gestellt. Eine bessere wissenschaftliche Auswertung der Quellen hat ergeben, dass bei ihm möglicherweise Symptome von Akromegalie vorlagen, mit einigen psychopathologischen paranoiden Eigenheiten.

  5. Helmut Zott Says:

    Natürlich finden wir auch im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, deutliche und nicht zufälligerweise faschistoide Züge. Diese und die Bereitschaft zur Gewaltanwendung sind Geburtsfehler des Islam und rücken ihn in die Nähe des Nationalsozialismus. Hitlers Ausspruch, „Wenn wir Mohammedaner geworden wären, würden wir heute die Welt besitzen“, weist auf eine Geistesverwandtschaft mit Mohammed hin.

    Wo ist denn ein grundlegender Unterschied im Verhalten zwischen einer arischen Herrenrasse und der Umma der Muslime, die glauben, aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit elitär und erhaben über den Rest der Welt zu stehen, und die sich dabei auf den Koran berufen können, wo zu lesen ist: „Ihr seid das beste Volk, das je unter den Menschen entstand“ (3; 111 nach Ludwig Ullmann)?
    Wo liegt der Unterschied zwischen den Untermenschen im Dritten Reich und den „harbi“, den Feinden im „Haus des Krieges“, dem „Dar el-harb“? Selbst Allah betrachtet ja, nach den Aussagen des Korans, die Ungläubigen wie das ärgste Vieh.
    Wo liegt schließlich der Unterschied zwischen dem Weltmachtanspruch des Nationalsozialismus und dem des Islam, der unter anderem in der Aussage Mohammeds gründet, er wurde von Allah, und mit ihm natürlich alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen, die Menschen zu bekämpfen bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben?
    Uneingeschränkt gilt bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

    In der Judenfrage bestand und besteht bekanntlich eine konspirative und kooperative Übereinkunft zwischen den Muslimen mit ihrem originären islamischen Judenhass und den Hitleranhängern, wie das auch in den folgenden Worten des „Mufti von Jerusalem“ Amin el-Husseini (1897 – 1974) zum Ausdruck kommt: „Allah hat uns das einzigartige Vorrecht verliehen, das zu beenden, was Hitler nur beginnen konnte. Fangen wir mit dem Djihad an. Tötet die Juden, tötet sie alle“.
    Auch Mawlana Abu l-Ala Mawdudi (1903 – 1979), einer der bekanntesten Gelehrten des Islam, den die „gesamte islamische Welt als einen Führer betrachtet, dessen man sich durch die ganze Geschichte hindurch erinnern wird“, meint:
    „Der Islam ist keine normale Religion wie die anderen Religionen der Welt, und muslimische Nationen sind auch nicht wie normale Nationen. Muslimische Nationen sind etwas ganz Besonderes, weil sie einen Befehl von Allah haben, über die gesamte Welt zu herrschen und über jeder Nation auf der Welt zu stehen“ (zitiert nach Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 105).

  6. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank für Ihre beiden überzeugenden Kommentare, sehr geehrter Herr Zott, die ganz wesentliche Informationen bei bester Quellenlage bieten.

  7. Machandelboom Says:

    Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich feindliches Ausland.

    Wiki:

    Fritz Bauer (* 16. Juli 1903 in Stuttgart; † 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Generalstaatsanwalt. Bauer wurde als Sohn jüdischer Eltern geboren, verstand sich selbst aber als bekennenden Atheisten. Er studierte nach dem Besuch des Stuttgarter Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums Rechtswissenschaft in Heidelberg, München und Tübingen. Während seiner Studienzeit engagierte er sich in einer liberalen jüdischen Studentenverbindung. Er war Mitgründer des Republikanischen Richterbundes in Württemberg. Bereits 1920 trat er der SPD bei, und 1931 übernahm er den Vorsitz der Ortsgruppe Stuttgart des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Im Zusammenhang mit Planungen zu einem gegen die Machtübergabe an die Nationalsozialisten gerichteten Generalstreik wurde Bauer am 23. Mai 1933 festgenommen und acht Monate im KZ Heuberg inhaftiert. Aus dem Staatsdienst wurde er entlassen, auf Basis des Gesetzes über die Wiederherstellung des Berufsbeamtentums.

    1936 emigrierte er nach Dänemark. Die dänischen Behörden entzogen ihm im April 1940 nach der deutschen Besetzung die Aufenthaltsbewilligung und steckten ihn für drei Monate in ein Lager. Im Oktober 1943, als die Nazis mit der Deportation der dänischen Juden in das KZ Theresienstadt begannen, tauchte er unter und floh mit Unterstützung von einheimischen Helfern nach Schweden. Dort arbeitete er als Archivgehilfe und gründete mit Willy Brandt und anderen die Zeitschrift Sozialistische Tribüne.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bauer

    ::

    Er beschreibt seine Zunft und das politische Klima in unserem Land mit den Worten:

    „Wenn ich mein Büro verlasse, betrete ich feindliches Ausland“.

    https://strafrecht-online.org/events/tacheles/sos-2014/auschwitz/

    Als „Feindesland“ soll Fritz Bauer die Welt außerhalb seines Büros bezeichnet haben. Der bedeutende Jurist und jüdische Remigrant …

    Einigen Freunden gegenüber hat Fritz Bauer in den sechziger Jahren wiederholt die Bemerkung geäußert, wenn er sein Büro verlasse, betrete er feindliches Ausland.

    Rückkehr in Feindesland? Fritz Bauer in der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte

    h__p://www.amazon.de/R%C3%BCckkehr-Feindesland-deutsch-j%C3%BCdischen-Nachkriegsgeschichte-Geschichte/dp/3593399806

    ::

    „Er sagte oft: Wenn ich mein Zimmer verlasse, betrete ich feindliches Ausland

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9205805.html

    ::

    “When I leave my office, I enter enemy country”

    ::

    Auschwitzproces in Frankfurt in 1963

    De leider van het Auschwitzproces was Fritz Bauer, een Joodse rechter en aanklager. Tijdens het proces werden 22 voormalig SS-officieren,

    http://www.isgeschiedenis.nl/nieuws/auschwitzproces-in-frankfurt-in-1963/

  8. Birnbaum Says:

    Robert Beyer:

    Mit deutschem Blick

    Israelkritische Berichterstattung über den Nahostkonflikt in der bundesrepublikanischen Qualitätspresse

    Eine Inhaltsanalyse mit linguistischem Schwerpunkt von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Welt und Welt am Sonntag, Nürnberger Nachrichten, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Focus und Der Spiegel

    Band 95 der Reihe „Presse und Geschichte – Neue Beiträge“, herausgegeben von Astrid Blome, Holger Böning und Michael Nagel

    http://www.editionlumiere.de/beyer.html

    ::

    Robert Beyer
    Philologe
    Geboren: 1981, Jena
    Beteiligt an:

    Mit deutschem Blick : israelkritische Berichterstattung über den Nahostkonflikt in der bundesrepublikanischen Qualitätspresse ; eine Inhaltsanalyse mit linguistischem Schwerpunkt von Frankfurter
    […]

    Beyer, Robert:

    Hamburg schaut nach Tel Aviv – News Bias und Israelkritik in der Tagesschau? : eine kommunikations- und sprachwissenschaftliche Inhaltsanalyse

    Beyer, Robert. – Saarbrücken : VDM Verlag Dr. Müller, 2008

    https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/entity/136264832

  9. Jerusalem aus Gold Says:

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    Naomi Shemer – Shuli Nathan – „Yeroushalayim shel zahav “ – ירושלים של זהב

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    Ofra Haza – Yerushalaim Shel Zahav – Jerusalém de Ouro
    Composição de Naomi Shemer em 1967

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    Ofra HAZA – Yerushaláyim Shel Hazav (Live 1998)

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    Yerushalayim Shel Zahav – Ofra Haza

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    Shuly Nathan – Yerushalayim shel zahav (live in France, 1968)

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    Shuly Nathan and Shay Tochner – Yerushalayim Shel Zahav

    Jerusalem of Gold – Recorded live with Shay Tochner and Shemuel Elbaz in a performance at Kibbutz Sdeh Eliahu around 1990
    בעברית: ירושלים של זהב

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    Nourith – Yerushalayim Shel Zahav (live in France, 1999)

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    Brazilian singers Neti Szpilman, Varda Usiglio and Tania Novak, singing Yerushalaim Shel Zahav. The musicians are Fabiano Salek (drums), João Mario (bass), Sheila Zagury (keyboards), Lucia Morelenbaum (clarinet), Sueli Faria (flute) and Mauro Perelmann (guitar and arrangement).

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    Yerushalaim Shel Zahav,
    Moscow Male Jewish Cappella,
    Alexander Tsaliuk

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    Performed by Vienna Jewish Choir & Vienna JazzKlez in April 2007. Conducted&arranged by Roman Grinberg.

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  10. Jacques Auvergne Says:

    Jener echte zeitlose Islam, …

    … der eben gerade keine „im Kern friedliche Religion“ (von Islamkritikern schon mal verspottet als iKfR) ist –
    so sagten es neben dem damaligen Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering sowie dem einstigen Bundespräsidenten Horst Köhler auch Jesuit Prof. Bordt* sowie angeblich auch Moderator Plasberg**).

    Als weiterer Beleg. Islamisch ist der im Hadith genannte Grundsatz:

    dem Nichtmuslim dann und wann das Weiterkommen beinahe unmöglich zu machen oder jedenfalls es zu erschweren, indem man ihm den Durchgang eng macht,
    die Nichtmuslime von Zeit zu Zeit demütigen und ein bisschen quälen durch Abdrängen ins Abseits, auf den schmalsten Teil des Weges.

    (Als Erster grüßen darf so ein Verworfener (Jude oder Christ) den Muslim nicht, anders gesagt: dessen Gruß darf der sittlich Höherwertige Schariafreund nicht erwiedern.)

    greetings with non-Muslims and making them use the narrow path

    http://abuaminaelias.com/force-non-muslims-to-the-side-of-the-road/

    One such narration concerns how to treat the people of the Book, Jews, Christians, and other non-Muslims when using the road:

    Abu Huraira reported: The Messenger of Allah, (…), said:

    لاَ تَبْدَءُوا الْيَهُودَ وَلاَ النَّصَارَى بِالسَّلاَمِ فَإِذَا لَقِيتُمْ أَحَدَهُمْ فِي طَرِيقٍ فَاضْطَرُّوهُ إِلَى أَضْيَقِهِ

    Do not initiate greetings with the Jews and Christians. When you meet any of them in the road, then make him take its narrowest path.

    Source: Sahih Muslim 2167, Grade: Sahih

    [ Aber Nein, es ist alles ganz anders und aus dem Zusammenhang gerissen und Islam ist Liebe und nett zu den Nichtmuslimen: ]

    Al-Qurtubi comments on this tradition, saying:

    وَلَيْسَ الْمَعْنَى إِذَا لَقِيتُمُوهُمْ فِي طَرِيقٍ وَاسِعٍ فَأَلْجِئُوهُمْ إِلَى حَرْفِهِ حَتَّى يَضِيقَ عَلَيْهِمْ لِأَنَّ ذَلِكَ أَذًى لَهُمْ وَقَدْ نُهِينَا عَنْ أَذَاهُمْ بِغَيْرِ سَبَبٍ

    The meaning is not that if we meet them on a wide road we should force them to take its narrowest edge, as this would be harming them and we have been prohibited from harming them without a just cause.

    Source: Fatḥ al-Bārī 11/40

    It is not allowed in Islam to harm anyone or anything without a just cause. Letting them take the narrow part of the road was simply a means to avoid honoring them, since at the time their tribe was showing hostility towards the Muslims.

    Ibn Hajar comments on this tradition, saying:

    مَعْنَاهُ لَا تَتَنَحَّوْا لَهُمْ عَنِ الطَّرِيقِ الضَّيِّقِ إِكْرَامًا لَهُمْ وَاحْتِرَامًا

    It means do not give up your section of the road to them in order to honor and respect them.

    Source: Fatḥ al-Bārī 11/40

    If we were to honor such people at the time of their wrongdoing, that would only embolden them to commit more crimes. A little harshness in this context is actually an act of love and mercy because it is meant to discourage their bad behavior. This is called tough love.

    [ Tough love, „strenge Liebe“ soll ja vielleicht auf das in der Pädagogik grundsätzlich wohl nicht verkehrte ‚klare Grenzen setzen‘, hinweisen, etwa als:
    ‚Kinder brauchen Grenzen‘. Angeblich würde der Hadith also bedeuten, jedenfalls ungefähr:

    Das unerwünschte Verhalten darf man nicht noch belohnen,
    denn: Juden und Christen brauchen Grenzen.

    Und auch dieses muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    „A little harshness in this context is actually an act of love and mercy.

    Ein bisschen Strenge ist in Wirklichkeit eine Tat der Liebe und Barmherzigkeit“.

    Da fehlen mir die Worte. ]

    In general, Islam encourages us to be kind and gentle even to those who are very rude to us, as long as they are not violent against us.

    http://abuaminaelias.com/force-non-muslims-to-the-side-of-the-road/

    Den Juden und Christen den Durchgang eng machen, sie auf den engsten Teil der Straße zwingen, hier Französisch:

    863- Abû Hurayra rapporte ces propos de l’Envoyé de Dieu :

    „Ne saluez pas les juifs ni les chrétiens en premier. Et lorsque vous rencontrez l’un d’eux dans un chemin, acculez-le vers le passage le plus étroit.“ (Muslim)

    http://www.mosquee-lyon.org/forum3/index.php?topic=23311.0;wap2

    Le fait d’acculer les non-musulmans vers le passage le plus étroit

    http://islammedia.free.fr/Pages/ryadh_salihin/138.htm

    Hadith Muslim, livre 026, numéro 5389

    Abou Hourayra a rapporté le Messager d’Allah (…) en disant : Ne pas saluer les juifs et les chrétiens avant qu’ils ne vous saluent et quand vous rencontrez l’un d’eux sur les routes le forcer à aller à la partie la plus étroite de celui-ci.

    http://www.dialogueislam-chretien.com/t10482p40-ou-est-donc-la-spiritualite-dans-ces-hadiths

    ::

    * über die iKfR predigte Bordt

    So erklärte der Präsident der Jesuiten-Hochschule für Philosophie in München, Prof. Michael Bordt SJ, in einem Radio-Interview: „Es ist unverantwortlich, arabische Terroristen als Islamisten zu bezeichnen, weil damit der Islam, eine im Kern friedliche Religion, unter Generalverdacht gestellt wird.“

    (Nur der Islam hat seine eigene Phobie. Von Klemens Ludwig. WELT / N24 am 09.05.2011.)

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13361077/Nur-der-Islam-hat-seine-eigene-Phobie.html

    ** die iKfR lobte wohl auch Plasberg

    Wohl im Jahr 2010 und in seiner Sendung „Hart aber fair“ habe der deutsche Journalist und Fernsehmoderator Frank Plasberg gesagt:

    „Der Islam ist eine im Kern friedliche Religion.“

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