008. Dhimma, Dhimmi, Dhimmitude. Menschen zweiter Klasse

008

Islam kritisieren: die heilige Dhimmitude

Der 5. Themenkreis pädagogischer Islamkritik

System sakraler

Kasten

Islam als Quasi-Rasse

Ein Essay von Jacques Auvergne

Apostaten, sprich: Aussteiger aus der gottgewollten Religion, sind vom frommen Muslim zu töten. Das sagt sich ganz leicht. Man kann es sich auch ganz gut merken. Doch das ist für die sensiblen Nervchen der alten Achtundsechziger nicht so leicht zu ertragen, leichter schon, Islamkritikerinnen und Islamkritiker mit “Rassist!“ zu beschimpfen. Doch die Ummah, die Weltgemeinschaft der Muslime, ist als Herrscher‑Kaste von dir und mir sozial, militärisch wie ökonomisch stets ’über’ die Sklaven‑Kaste der Dhimmis (Schutzbefohlenen, im Allgemeinen: Juden und Christen) zu verorten, ganz tief darunter stehen dann nur noch Tiere, Atheisten und Götzenanbeter (Polytheisten, Animisten). Nur der Muslim ist normaler Mensch, die anderen sind minderen Wertes. Islam wird somit zur Sorte Mensch, zur Quasirasse.

Islam, dieser Friede. Wer die Religion verlässt wird ermordet. Das aber, sowohl der religiöse Anspruch des Apostatenermordens als auch noch die weltweit vielfach praktizierte Umsetzung eben dieses Anspruches, das ist dann doch zu schmerzlich zuzugeben für die Seelchen alter deutscher Aktivisten von Kinderladen und Kommune.

Islam, diese Schönheit. Der Mensch ist Moslem, dafür ist er geschaffen, bis auf eben die, die in der Hölle immerwährend braten. Die in der Hölle heißes Wasser trinken, bis ihre Gedärme platzen: wahrlich, es ist dort kein schöner Aufenthalt, wie uns der ’edle’ Koran belehrt.

Jesus war Muslim – die Christen sind nur zu doof, das zu verstehen. Abraham war Muslim – die verfluchten Juden lügen bloß, zu behaupten, Abraham sei kein Muslim. Goethe war auch Muslim, will man einem neuerdings in Weimar ansässigen Islamisten Glauben schenken.

Auch du, geneigter Leser, auch du bist und bleibst letztlich Muslim, ob du es nun weißt oder nicht. Wenn du aber, europäischer Barbar, endlich Kunde hast von den Segnungen des edlen Korans, dann solltest du mit dem Glaubensbekenntnis deinen durch Allah bereits vor aller Zeit gewollten Eintritt in den Islam einmal öffentlich darstellen. Dann wirst auch du, vorerst jedenfalls und vielleicht, von deinen Brüdern und Schwestern Mitmuslimen nicht totgeschlagen, es sei denn, du bist lesbisch beziehungsweise schwul oder bist religiös abtrünnig oder begehst ein todeswürdiges Vergehen, das nach der gottgefälligen Schari’a die Trennung deines Hauptes mit dem Schwert von deinem Körper als fromme Folge haben sollte. Gerade für Frauen aber gibt es aber auch die Steinigung im islamojuristischen Programm.

Solcherlei Rechtssprechung und die ihr zu Grunde liegenden manichäisch-totalitären Maßstäbe erfüllen alle Kriterien des Rassismus, bis eben auf die Chance des Sich‑Unterwerfens unter die Quasirasse Islam, ein vor Angst verlogen‑lächelndes Betteln um Zugehörigkeit, das dem Dunkelhäutigen gegenüber dem hellhäutigen Rassisten nun einmal wenig einbringen würde. So lässt sich sagen: der Islam bildet eine höherwertige, zur Herrschaft bestimmte Kaste oder Rasse, die ohne die zu Beherrschenden und zu Unterdrückenden (Juden, Christen, Apostaten, Atheisten, Homosexuelle und all die anderen Gotteslästerer) nicht auskommen möchte. Muslime selbst geben mehrheitlich vor, ganz unproblematisch in diesem ’globalisierten Gefängnis Islam’ leben zu können – sei es aus lebenslang und generationenlang eingeübter Kriecherei oder sei es aus der nackten Angst davor, totgeschlagen zu werden bzw. ’lediglich’ ins wirtschaftliche und soziale Abseits zu geraten.

Die für jeden Muslim dank Koran, Hadithen (Aussprüchen des Propheten), Sunna (Brauchtum, Gewohnheitsrecht, Sitte) und Scharia (politreligiöse Rechtssprechung) lebenslang und jederzeit ’zugängliche’ (politreligiös legitimierte) Überheblichkeit, ob vom muslimisch sozialisierten Individuum nun (aus‑)genutzt oder nicht, entspricht einer Menschenverachtung gegenüber Un‑ und Andersgläubigen, die für uns Demokratinnen und Demokraten das Wort «rassistisch» verdienen sollte.

Nichtmoslems müssen beziehungsweise dürfen belogen (Taqiyya, politreligiöse Lüge) und wirtschaftlich ausgebeutet (Jizya, Zwangssteuer) werden. Ihnen dürfen bzw. müssen Gewalt und Terror angetan werden. “Sie können doch übertreten, die Dhimmis, zum Islam, wir laden sie doch ein, sich zu öffnen – dann sind sie vielleicht sicher, inch` Allah.“

Europa hat es versäumt, den seit zwei oder drei Generationen millionenfach eingereisten Muslimen das Versprechen abzuverlangen, auf die weltweit gültige Totalität der Scharia, d.h. auf die jahrhundertealte Selbstverständlichkeit politreligiösen Herrenrassentums zu verzichten.

Jetzt sind die Straßenzüge da, die man eher als Gegengesellschaft denn als Parallelgesellschaft bezeichnen müsste. Islamistisch geprägte Mietshäuserblocks zwischen Paris, London, Stockholm, Rom und Madrid, in denen Ehrenmord an emanzipierten Töchtern und Schwestern als human angesehen wird, in denen Osama bin‑Laden der Held der Jungen ist. USA “9/11“, (2001), waren das nicht auch deutsche Studenten? London “7/7“, (2005), waren das keine britischen Neubürger? Ganz schlecht integriert in Europas Werte. Ganz gut integriert in den Islam.

Jacques Auvergne

5 Antworten to “008. Dhimma, Dhimmi, Dhimmitude. Menschen zweiter Klasse”

  1. Jacques Auvergne Says:

    Die auskristallisierenden Super-Stämme pressen die Säkularen oder Freidenker ins Raster einer Kaste oder milla (Glaubensnation). Deutsche Dhimma per Versäulung (verzuiling).

    ::

    Belgien zwischen Versäulung und Laizität

    Allerdings zeichnet sich eine neue Versäulung ab. Freigeistige kamen zusammen und stellten Laïzistenzentren auf die Beine. Seit einigen Jahren sieht die geänderte Verfassung vor, daß neben den schon bestehenden religiösen Gemeinschaften die konfessionslose Gemeinschaft anerkannt wird. Aufgrund dessen erhalten nun Laïzistenzentren auch Zuschüsse. Der Nachteil ist, daß diese Form von Laïzität als eine „neue Kirche“ angesehen werden könnte, daß die Freigeistigen also demokratisches Alibi und Geisel zugleich des tatsächlich klerikalen Systems geworden sein könnten.

    aus: Jean-François Maréchal: Zum Verhältnis von Staat und Kirche in einem komplizierten Land
    in: MIZ 3/96

    http://www.ibka.org/artikel/miz96/belgien.html

    ::
    ::

    Versäulung

    Bei der versäulten Struktur der Niederlande denkt man an die Einteilung der Politik und Gesellschaft in streng getrennte weltanschauliche Segmente bestehend aus Katholiken, Protestanten und Sozialdemokraten. Und streng getrennt bedeutete: Ein katholischer Junge besuchte natürlich katholische Schulen und wurde Mitglied eines katholischen Fußballvereins. Ebenso selbstverständlich verliebte er sich in ein katholisches Mädchen, das er auch heiratete. Er wählte die katholische Partei und war Mitglied der katholischen Gewerkschaft. … Er kaufte sein Brot bei einem katholischen Bäcker und natürlich kam am Ende eines reichen katholischen Lebens auch der Bestattungsunternehmer aus katholischem Hause. Von der Wiege bis zur Bahre blieb man innerhalb der eigenen Säule – ob katholisch, protestantisch oder sozialdemokratisch –, abgeschirmt von den anderen weltanschaulichen Säulen. …

    Der niederländisch-amerikanische Politologe Lijphart gab darauf 1968 in seinem Buch The Politics of Accomodation. Pluralism and Democracy in the Netherlands eine Antwort. Noch im gleichen Jahre wurde eine niederländische Ausgabe veröffentlicht und von beiden Versionen sind später mehrere Auflagen erschienen. Lijphart sah die Niederlande in verschiedene Bevölkerungsgruppen geteilt, jede mit einer eigenen Weltanschauung und damit verbunden mit politischen und gesellschaftlichen Organisationen. Protestanten, Katholiken und ‚Neutrale‘ – durch eine horizontale Trennlinie wieder in Sozialdemokraten und Liberale geteilt – lebten in vertikalen ‚Säulen‘ isoliert nebeneinander her. Da Querverbindungen zwischen den Säulen fehlten, so Lijphart, sollte man in den Niederlanden politische Instabiliät erwarten.

    Dass davon jedoch nicht die Rede war, erklärte er aus der überdachenden Zusammenarbeit zwischen den Führern der versäulten Bevölkerungsgruppen. Die politischen Eliten hatten sich 1917 in der so genannten Befriedung (pacificatie) gefunden. Die Verfassungsänderung dieses Jahres regelte in einem großen politischen Tauschgeschäft zwei fundamentale Fragen aus dem 19. Jahrhundert: Protestanten und Katholiken wurden im Schulwesen finanziell gleichgestellt und akzeptierten im Gegenzug das allgemeine Wahlrecht. Die Niederlande, so Lijphart, funktionierten seit diesem Moment gemäß den Spielregeln der Befriedungspolitik. Diese beinhalteten, dass sich die politische Elite verantwortungsvoll und zielgerichtet verhielt (sachliche Politik), dass sie die weltanschaulichen Ansätze der anderen Säulen akzeptierte (pragmatische Toleranz) und dass sie wichtige Fragen einem gemeinsamen Entscheidungsprozess unterwarf (Spitzenverhandlung). Zu den Spielregeln gehörten auch eine ausgeglichene Verteilung der Finanzen und Amtseinsetzungen über die Säulen (Proportionalität), die Reduzierung von komplizierten politischen Problemen auf technische Fragen (Entpolitisierung) und die Zurückhaltung bei der Weitergabe von Informationen nach außen, um Kompromisse zu vereinfachen (Geheimhaltung).

    Schließlich sollten die politischen Parteien der Regierung ausreichend Spielraum gewähren, um die Befriedungspolitik durchführen zu können (die Regierung regiert). Seine Erklärung der politischen Stabilität vervollständigte Lijphart noch mit einem anderen Merkmal der niederländischen Befriedungspolitik: der großen politischen Passivität der Mehrheit der Bevölkerung. Aufgrund der treuen und gehorsamen Haltung der innerhalb der Säulen organisierten Masse verfügten die jeweiligen Säuleneliten über den notwendigen Spielraum für ihre überdachende Zusammenarbeit.

    aus: Prof. Dr. Friso Wielenga
    auf: uni-muenster.de/NiederlandeNet März 2007

    http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/nl-wissen/geschichte/vertiefung/nachkriegszeit/versaeulung.html

    ::

  2. Bragalou Says:

    al-Damanhuri (1778-1793)

    Der Leiter der Al-Azhar-Moschee [Šaiḫ al-Azhar], der auch als Großimam bekannt ist, gilt als die höchste Autorität des sunnitischen Islam. Er leitet sowohl die Al-Azhar-Moschee als auch die ihr angeschlossene Al-Azhar-Universität.

    zehnter Azhar-Scheiche [Šuyūḫ al-Azhar]; Amtszeit:

    (1768-1776) Shaykh Ahmad al-Damanhuri

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_al-Azhar-Scheichs

    ::
    Der Neubau einer Kirche oder Synagoge ist verboten, sobald das Territorium islamisch beherrscht ist:

    THE DHIMMI: Jews and Christians Under Islam</strong
    Bath Ye’or (1985)

    Therefore, no church, synagogue, and the rest, may be erected in it. … The books of the school are unanimous in the prohibition of the erection of dhimmi-owned churches and the like in any Islamic territory.

    dem Muslim blitzblanke und geschnürte Fußbekleidung, doch dem Dhimmi nur grobe, unbedingt hässlich gefärbte Schuhe und keine Schnürsenkel:

    Their shoelaces must not be like ours. Where closed shoes are worn, not laced footwear, their shoes should be coarse, of unpleasant (unadorned) color.

    Sheikh Damanhuri (1689-1764), a highly esteemed leader of Al Azhar University

    (p 202 – 204)

    http://books.google.de/books?id=6bEwc2FStIYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::

    Neuerrichtung einer Kirche würde Muslime „entmännlichen“,

    nach Bath Ye’or (p 202) zitiert Andrew G. Bostom (Coptic Church Construction and Egyptian Muslim ‚Emasculation‘) am 15.10.2011 den quasi-rassistischen (echt islamkundigen) Scheich Damanhuri:

    The Prophet, peace and blessing upon him, said: „No emasculation [khisa] and no church in Islam.“ The word „emasculation,“ khisa follows the fial, as the verbal noun of khsy, „to emasculate.“ The relation between „emasculation“ and „church“ is that the erection of a church in Muslim territory denotes the elimination of manliness in the people of the territory, just as emasculation, in reality, is the elimination of virility in an animal. Though the sense of the word in our context is withdrawal from women by attachment to churches. The connection is evident. By „no church“ the Prophet meant no construction thereof, a prohibition, that is, that no church in Islamic territory signifies the elimination of virility in the people of that territory, which is not permissible, even as the elimination of man’s virility by castration is not.

    http://www.americanthinker.com/printpage/?url=http://www.americanthinker.com/blog/2011/10/coptic_church_construction_and_egyptian_muslim_emasculation.html

    ::

    auch in diesem wichtigen Werk der Bat Yeʼor zu lesen:

    Their shoelaces must not be like ours. Where closed shoes are worn, not laced footwear, their shoes should be coarse, of unpleasant (unadorned) color.

    The Decline of Eastern Christianity Under Islam: From Jihad to Dhimmitude: Seventh-Twentieth Century
    Bat Yeʼor
    p 382

    ::
    ::
    ::

    http://www.amazon.de/Dhimmi-Jews-Christians-Under-Islam/dp/0838632629/ref=sr_1_14?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1389431228&sr=1-14

    http://www.amazon.de/Decline-Eastern-Christianity-Under-Islam/dp/1611471362

    http://www.amazon.de/Chr%C3%A9tient%C3%A9s-dOrient-dhimmitude-VIIe-XXe-si%C3%A8cle/dp/286553197X/ref=sr_1_8?s=books-intl-de&ie=UTF8&qid=1389431228&sr=1-8

  3. Bragalou Says:

    Dafür ist der „Schutzjude“ aus der Zeit vor der Emanzipation wieder da, der sich der besonderen Gunst des jeweiligen Landesherren erfreute, die dieser oder sein Nachfolger freilich jederzeit widerrufen konnte, was für die betroffenen Juden meistens fatal ausging. …

    Auch in der arabischen Welt gab es solche Schutzbefohlenen, die „Dhimmis“. Christen und Juden, die als solche gekennzeichnet wurden und eine Sondersteuer zahlen mussten, die aber wenigstens ihres Lebens sicher waren, solange sie nicht aufbegehrten und gleiche Rechte verlangten.

    Die symbolische Sondersteuer, die den Juden heute abverlangt wird, …

    Man kann den Dhimmi aus dem Getto holen, aber nicht das Getto aus dem Dhimmi. …

    aus: Henryk M. Broder (Mehr Schutz für Juden bedeutet weniger Würde), in: DIE WELT 19.02.2015

    http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article137629606/Mehr-Schutz-fuer-Juden-bedeutet-weniger-Wuerde.html

  4. Jacques Auvergne Says:

    Building a Church is a ‚Sin‘ Against God, Says Egyptian Muslim Council

    The Fatwa (Arabic) in question was issued by the Al-Azhar affiliated „Dar el-Eftta“ — Fatwa Council for Islamic interpretations of laws in Islam. It stated „the will of a Muslim towards building a Church is a sin against God, just as if he left his inheritance towards building a nightclub, a gambling casino, or building a barn for rearing pigs, cats or dogs.“

    http://www.aina.org/news/20090831182120.htm

    Zimmis are not allowed to build new churches, temples, or synagogues. They are allowed to renovate old churches or houses of worship provided they do not allow to add any new construction. „Old churches“ are those which existed prior to Islamic conquests and are included in a peace accord by Muslims. Construction of any church, temple, or synagogue in the Arab Peninsula (Saudi Arabia) is prohibited. It is the land of the Prophet and only Islam should prevail there. Yet, Muslims, if they wish, are permitted to demolish all non-Muslim houses of worship in any land they conquer.

    http://www.answering-islam.org/NonMuslims/rights.htm

    Top Saudi Cleric Issues Fatwa: Destroy Churches

    http://www.the-american-interest.com/2012/03/25/top-saudi-cleric-issues-fatwa-destroy-churches/

    Top Saudi Cleric: Ban Christian Churches in Arabia
    Let Girls Marry at 10

    http://www.gatestoneinstitute.org/3073/saudi-fatwa-ban-christian-churches

    They were also not allowed to build or repair churches without Muslim consent.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Dhimmi

    In der Rechtsfallsammlung des Richters Ibn Sahl († 1093) ein Urteil aus dem Kreis des Qāḍīs Aḥmad ibn Muḥammad ibn Ziyād († 925) erhalten, das Ibn Sahl in seiner Sammlung im Kapitel unter dem Titel: „Über das Verbot der Dhimmis Kirchen neu zu errichten“ dokumentiert. Am Judentor (bāb al-yahūd)[44] der Stadt Córdoba hat die jüdische Bevölkerung damit begonnen, aus den Bauresten eine neue Synagoge (šanūġa) zu errichten, die von der islamischen Obrigkeit bereits zerstört worden ist. Im Bauverbot heißt es konkret:

    In den Städten der Muslime und in ihrer Mitte ist es den jüdischen und christlichen Dhimmis nicht gestattet, Kirchen oder Synagogen nach ihrer Zerstörung neu zu errichten. Dies ist es, was der Befehlshaber (der Gläubigen), Gott möge ihn stärken, mißbilligt und sich über eine solche Neuerrichtung während seiner Herrschaft ärgert, wozu sie sich bisher nicht erkühnt haben.“ Der zu Beginn des 16. Jahrhunderts verstorbene Rechtsgelehrte al-Wanšarīsī kommentiert diese Rechtsentscheidung mit den Worten: „Dies bedeutet, daß die Neuerrichtung (von Kirchen und Synagogen) in den Rechtsschulen des Islams nichtig ist.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma

    […] der andalusische Rechtsgelehrte ‚Îsâ b. Sahl († 1093) aus Córdoba, der juristische Entscheidungen seiner Vorgänger in einem Buch zusammengefasst hat, erwähnt ein vom Hauptrichter Ziyād b. ʿAbd ar-Rahmān (bis 925 im Amt) gefälltes Urteil gegen den Neubau der Synagoge am Judentor (Bāb al-Yahūd; später: Bāb Leon) an der Nordmauer von Córdoba: „Es ist gemäß dem islamischen Gesetz nicht zulässig, Kirchen der Christen und Synagogen der Juden in Städten der Muslime neu zu errichten“.

    Die islamrechtlich begründete Einschränkung für Nicht-Muslime ist in der klassischen Epoche des schriftlich überlieferten islamischen Rechts bei Ibn al-Qayyim († 1350) und bei Ibn Taimiya († 1328) als wegweisend dargestellt worden. In ihrer Tradition steht der Azhar-Gelehrte ad-Damanhuri († 1739) mit seiner Abhandlung über die Stellung der Kirchen in Ägypten und Kairo unter dem Titel Iqāmat al-huǧǧati l-bāhira ʿalā hadm kanāʾis Misr wa-l-Qāhira („Die prächtige Beweisführung zur Zerstörung der Kirchen in Ägypten und Kairo“).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Glaubensfreiheit_im_Islam

  5. Jacques Auvergne Says:

    Jener echte zeitlose Islam, …

    … der eben gerade keine „im Kern friedliche Religion“ (von Islamkritikern schon mal verspottet als iKfR) ist –
    so sagten es neben dem damaligen Präsidenten des Europaparlaments, Hans-Gert Pöttering sowie dem einstigen Bundespräsidenten Horst Köhler auch Jesuit Prof. Bordt* sowie angeblich auch Moderator Plasberg**).

    Als weiterer Beleg. Islamisch ist der im Hadith genannte Grundsatz:

    dem Nichtmuslim dann und wann das Weiterkommen beinahe unmöglich zu machen oder jedenfalls es zu erschweren, indem man ihm den Durchgang eng macht,
    die Nichtmuslime von Zeit zu Zeit demütigen und ein bisschen quälen durch Abdrängen ins Abseits, auf den schmalsten Teil des Weges.

    (Als Erster grüßen darf so ein Verworfener (Jude oder Christ) den Muslim nicht, anders gesagt: dessen Gruß darf der sittlich Höherwertige Schariafreund nicht erwiedern.)

    greetings with non-Muslims and making them use the narrow path

    http://abuaminaelias.com/force-non-muslims-to-the-side-of-the-road/

    One such narration concerns how to treat the people of the Book, Jews, Christians, and other non-Muslims when using the road:

    Abu Huraira reported: The Messenger of Allah, (…), said:

    لاَ تَبْدَءُوا الْيَهُودَ وَلاَ النَّصَارَى بِالسَّلاَمِ فَإِذَا لَقِيتُمْ أَحَدَهُمْ فِي طَرِيقٍ فَاضْطَرُّوهُ إِلَى أَضْيَقِهِ

    Do not initiate greetings with the Jews and Christians. When you meet any of them in the road, then make him take its narrowest path.

    Source: Sahih Muslim 2167, Grade: Sahih

    [ Aber Nein, es ist alles ganz anders und aus dem Zusammenhang gerissen und Islam ist Liebe und nett zu den Nichtmuslimen: ]

    Al-Qurtubi comments on this tradition, saying:

    وَلَيْسَ الْمَعْنَى إِذَا لَقِيتُمُوهُمْ فِي طَرِيقٍ وَاسِعٍ فَأَلْجِئُوهُمْ إِلَى حَرْفِهِ حَتَّى يَضِيقَ عَلَيْهِمْ لِأَنَّ ذَلِكَ أَذًى لَهُمْ وَقَدْ نُهِينَا عَنْ أَذَاهُمْ بِغَيْرِ سَبَبٍ

    The meaning is not that if we meet them on a wide road we should force them to take its narrowest edge, as this would be harming them and we have been prohibited from harming them without a just cause.

    Source: Fatḥ al-Bārī 11/40

    It is not allowed in Islam to harm anyone or anything without a just cause. Letting them take the narrow part of the road was simply a means to avoid honoring them, since at the time their tribe was showing hostility towards the Muslims.

    Ibn Hajar comments on this tradition, saying:

    مَعْنَاهُ لَا تَتَنَحَّوْا لَهُمْ عَنِ الطَّرِيقِ الضَّيِّقِ إِكْرَامًا لَهُمْ وَاحْتِرَامًا

    It means do not give up your section of the road to them in order to honor and respect them.

    Source: Fatḥ al-Bārī 11/40

    If we were to honor such people at the time of their wrongdoing, that would only embolden them to commit more crimes. A little harshness in this context is actually an act of love and mercy because it is meant to discourage their bad behavior. This is called tough love.

    [ Tough love, „strenge Liebe“ soll ja vielleicht auf das in der Pädagogik grundsätzlich wohl nicht verkehrte ‚klare Grenzen setzen‘, hinweisen, etwa als:
    ‚Kinder brauchen Grenzen‘. Angeblich würde der Hadith also bedeuten, jedenfalls ungefähr:

    Das unerwünschte Verhalten darf man nicht noch belohnen,
    denn: Juden und Christen brauchen Grenzen.

    Und auch dieses muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

    „A little harshness in this context is actually an act of love and mercy.

    Ein bisschen Strenge ist in Wirklichkeit eine Tat der Liebe und Barmherzigkeit“.

    Da fehlen mir die Worte. ]

    In general, Islam encourages us to be kind and gentle even to those who are very rude to us, as long as they are not violent against us.

    http://abuaminaelias.com/force-non-muslims-to-the-side-of-the-road/

    Den Juden und Christen den Durchgang eng machen, sie auf den engsten Teil der Straße zwingen, hier Französisch:

    863- Abû Hurayra rapporte ces propos de l’Envoyé de Dieu :

    „Ne saluez pas les juifs ni les chrétiens en premier. Et lorsque vous rencontrez l’un d’eux dans un chemin, acculez-le vers le passage le plus étroit.“ (Muslim)

    http://www.mosquee-lyon.org/forum3/index.php?topic=23311.0;wap2

    Le fait d’acculer les non-musulmans vers le passage le plus étroit

    http://islammedia.free.fr/Pages/ryadh_salihin/138.htm

    Hadith Muslim, livre 026, numéro 5389

    Abou Hourayra a rapporté le Messager d’Allah (…) en disant : Ne pas saluer les juifs et les chrétiens avant qu’ils ne vous saluent et quand vous rencontrez l’un d’eux sur les routes le forcer à aller à la partie la plus étroite de celui-ci.

    http://www.dialogueislam-chretien.com/t10482p40-ou-est-donc-la-spiritualite-dans-ces-hadiths

    ::

    * über die iKfR predigte Bordt

    So erklärte der Präsident der Jesuiten-Hochschule für Philosophie in München, Prof. Michael Bordt SJ, in einem Radio-Interview: „Es ist unverantwortlich, arabische Terroristen als Islamisten zu bezeichnen, weil damit der Islam, eine im Kern friedliche Religion, unter Generalverdacht gestellt wird.“

    (Nur der Islam hat seine eigene Phobie. Von Klemens Ludwig. WELT / N24 am 09.05.2011.)

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article13361077/Nur-der-Islam-hat-seine-eigene-Phobie.html

    ** die iKfR lobte wohl auch Plasberg

    Wohl im Jahr 2010 und in seiner Sendung „Hart aber fair“ habe der deutsche Journalist und Fernsehmoderator Frank Plasberg gesagt:

    „Der Islam ist eine im Kern friedliche Religion.“

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: