073. Prinzip Kindbraut

Nilüfer,

persisch-türkisch:

„Der Lotos, die Seerose“

Bericht aus unserem Leserkreis. Über den Alltag in Deutschlands Jugendämtern und die selbst verschuldete Unmündigkeit Sozialer Arbeit. Alle Namen wurden von der Redaktion des Blogs Schariagegner geändert

Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht selbst betrifft. John Steinbeck

Nilüfer

Marion Laurenburg: An einem Donnerstag im Januar, es war der letzte in den Weihnachtsferien, betraten mein Kollege und ich schon morgens um 8:30 das Gemeindezentrum einer der beiden deutschen Großkirchen und schlossen den Jugendraum auf. Wie in der unterrichtsfreien Zeit üblich, wollten wir uns mit einigen der von uns betreuten Kinder zum gemeinsamen Frühstück treffen, um anschließend zu einem der beliebten, erlebnisreichen Ausflüge zu starten. Ein Besuch in einem Naturkundemuseum stand diesmal auf dem Programm.

Gegen 10:30 zogen wir, 5 Kinder, mein Kollege und ich gut gelaunt und gesättigt, mit ausreichendem Proviant, den Fahrkarten, Handy und Notfallset ausgestattet, zur Bushaltestelle. Alles war gut organisiert, die öffentlichen Verkehrsmittel waren pünktlich, keinem wurde schlecht und wir kamen erwartungsvoll und guter Stimmung am Zielort an. Dort im ökologischen Erlebnisgarten hatten die acht- bis zehnjährigen SchülerInnen dann genügend Zeit und Gelegenheit, mit den eigens vorbereiteten physikalischen Versuchsanordnungen zu experimentieren, es gab die Gelegenheit mit Wasserexperimenten herumzumatschen, Hebelgesetze auszuprobieren, optische Täuschungen wurden präsentiert, besonders hat die Mädchen und Jungen beeindruckt, wie untrainiert und verkümmert ihre Sinneswahrnehmungen waren, vor allem beim Geruchs- und Geschmacksinn zeigte sich, typisch für Großstadtkinder, Entwicklungspotential. Die Kinder hatten an dieser ungewohnten Form des selbst gesteuerten, experimentellen Lernens viel Freude, die Veranstalter haben aber auch dafür gesorgt, dass genügend Raum für das Herumtoben, Lachen, Krakeelen, Essen und Trinken blieb.

Nach einigen Stunden saßen wir dann auch nach einem spannenden, lehrreichen und spaßigen Ausflug glücklich und zufrieden, jedoch ziemlich erschöpft im Bus und freuten uns, bald wieder zu Hause zu sein. Wir kamen auch pünktlich an der Zielhaltestelle an. Auf dem kurzen Fußweg zum Gemeindezentrum, wo wir unseren Ausflug ausklingen lassen wollten, kamen wir an einer Döner-Grillstube vorbei. Nilüfer Yilmaz, ein zehnjähriges türkisches Mädchen aus unserer Gruppe, sah durch das große Fenster des Ladens und bat mich, schnell hineinzuspringen zu dürfen, um einen der Mitarbeiter dort zu begrüßen. „Das ist mein Onkel, äääh, nicht Onkel, äääh, ich weiß nicht mehr wie das auf Deutsch heißt.“ Ich hatte Nilüfer und auch den Rest der Familie schon öfter dort essen sehen, manchmal sprach man im Vorbeigehen miteinander. Es schienen also Freunde oder sogar Verwandte der Familie zu sein, die dort arbeiteten. Ich sagte darum zu und versprach, mit den anderen draußen zu warten.

Es waren keine anderen Gäste da, niemand versperrte mir das Blickfeld und so konnte ich im Hauseingang durch das Fenster bis in den hintersten Winkel der Imbissstube sehen, wo ein kräftiger, nicht sehr großer Südländer, der deutlich älter als das Mädchen war, etwa 35 – 40 Jahre alt, die Schülerin begrüßte. Als ich beobachtete, wie der Mann die Zehnjährige viel zu innig und intim umarmte, ihr dabei über den Rücken streichelte, Nilüfer jedoch stocksteif die bemerkenswert einseitigen Zärtlichkeiten über sich ergehen ließ, wurde ich misstrauisch und unruhig. Ich weiß noch, dass ich laut fragte: „Was geht denn da ab? Was ist da los?“, weil man derart erotisch seine wesentlich jüngere Verwandte oder die Kinder der Nachbarn oder der Freunde nicht begrüßt.

Bevor mein Kollege sehen konnte, was mich so beunruhigte, ließ der Mann die Schülerin auch wieder los. Um mir einen genaueren Eindruck zu verschaffen, betrat ich, ohne Rücksprache mit meinem Kollegen zu halten, der mit der Beaufsichtigung der anderen vier Kinder beschäftigt war, den Laden. Wahrscheinlich war mir meine Empörung anzusehen, denn kaum dass ich die Imbissstube betreten hatte, drängte ein weiterer Mitarbeiter des Ladens sich zwischen das Mädchen und mich. Dabei hatte er ein scharfes Dönermesser, mit dem er gerade noch Fleisch geschnitten hatte, in der Hand .und streckte den Arm seitlich weit aus, einem Schlagbaum an einem alten Grenzübergang nicht unähnlich. Diese unmissverständliche Geste, unterstrichen durch seinen hasserfüllten Blick, waren eindeutig, ich sollte es nicht wagen einen Schritt näher zu kommen. Um das Mädchen nicht zu gefährden und dem Kind eine Chance zu geben, möglichst unkompliziert und sicher aus der Situation herauszukommen, fragte ich Nilüfer, ob sie mit uns zum Gemeindezentrum kommen oder lieber bleiben wolle. Sie sagte, sie wolle bleiben. So verließ ich den Dönerverkauf, um mit den anderen ins Gemeindezentrum zurückzukehren und die Gruppe zu verabschieden. Anschließend besprach ich mit meinem Kollegen die Erlebnisse im Schnellrestaurant und klärte das weitere Vorgehen ab.

Josef Eppelmann: Auch meine Kollegin war der Ansicht, dass wir zumindest in Betracht ziehen mussten, dass hier von einem seit längerem andauernden sexuellen Missbrauch auszugehen sei, der vielleicht sogar den Eltern Yilmaz bekannt war. Da wir keine ausreichenden Beweise für das Vorliegen einer solchen Straftat hatten, beschlossen meine Kollegin und ich, weder die Eltern noch die Behörden zu informieren. Wir wollten das Kind weiter beobachten und Kontakt zu Fachleuten einer Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch von Kindern aufnehmen und dort um Unterstützung bitten. Das veranlassten wir auch umgehend. Nochmals unseren Dank für die kompetente, einfühlsame Begleitung und Beratung, die uns bis heute von großem professionellem und persönlichem Nutzen ist.

Nilüfer war das mittlere von drei Kindern der Familie Yilmaz und würde bald elf Jahre alt werden. Sie besuchte die letzte Klasse einer kleinen deutschen Grundschule. Einige der SchülerInnen dort nutzten in den nahe gelegenen Gemeinderäumen ein Förderangebot mit Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Nachhilfe und Freispiel, das durchaus multikulturell besetzt war. Auch Nilüfers zwölfeinhalbjähriger Bruder Serkan, in der Erprobungsstufe der Realschule, kam wie sie selbst eine zeitlang 3-4 mal wöchentlich ins Gemeindezentrum, bis er, abwechselnd mit seiner zweiten Schwester Serpil, dem fünfjährigen Nesthäkchen der Yilmaz, gute drei Monate lang von meiner berufserfahrenen Kollegin Einzelunterricht bekam. Zweimal wöchentlich und für jeweils drei Stunden war sie in dieser Zeit Gast bei der Familie, wir kannten die Lebensverhältnisse also recht gut. Es handelte sich bei den Yilmaz nicht unbedingt um eine streng gläubige, aber sehr traditionelle und bildungsferne Familie, es gab außer dem Koran und den Schulbüchern der Kinder keinen Lesestoff, nicht einmal eine Fernsehzeitung lag auf dem Couchtisch.

Das Tochter-Eltern-Verhältnis, auch das der übrigen Kinder, war von Respekt und Angst vor Strafe geprägt. Einmal konnte meine Kollegin, die im gleichen Raum war, nicht verhindern, dass Nilüfer von der Mutter wegen einer Nichtigkeit eine knallende Ohrfeige bekam, so dass die Finger im Gesicht minutenlang abgemalt waren. Dem Kind standen die Tränen in den Augen, doch sie wagte nicht zu weinen.

Ein paar Wochen später erschien das Mädchen mit einem zu einem Dreieck gefalteten klitzekleinen und mohnroten Nickituch auf der Straße, das am Hinterkopf zusammen gebunden wurde und reichlich albern aussah, jedoch die hübschen dunkelbraunen und schulterlangen Haare rücklings noch weit herausschauen ließ. Das war ihre Art mit der mütterlichen Anweisung umzugehen, künftig außerhalb des Hauses ein Kopftuch zu tragen.

Laurenburg: Kurz nach dem Jahreswechsel aber war das Haar der Zehnjährigen immer ganz bedeckt. Den Gruppenregeln entsprechend, zog sie beim Betreten des Jugendraums das Kopftuch aus, um es beim Verlassen wieder umzubinden. Weil sie das des Öfteren vergaß, gab es dann zu Hause Ärger. Wie es in ähnlich patriarchalisch strukturierten Milieus üblich ist, hatte die Grundschülerin kein eigenes Taschengeld. Für jedes Kaugummi, jedes Heft, jeden Bleistift musste sie ihren Bruder um Erlaubnis fragen. Ein zwölfjähriger Bengel, der die Macht hatte zu entscheiden, ob er dem Bitten seiner zwei Jahre jüngeren Schwester gnädig nachgibt oder ihr despotisch verbietet etwas zu kaufen, man stelle sich vor, wie das den Charakter des heranwachsenden Machos prägt.

Zuhause war das Mädchen es gewohnt, hinter ihrem Bruder herzuräumen. So musste sie beispielsweise den Platz, an dem Serkan saß und den er nie ordentlich verließ, abwischen, Kleidung, die er überall verstreute, musste sie in den Schrank räumen. Wenn die Geschwister gemeinsam nach der Schule nach hause gingen, trug die Zehnjährige seinen Schulranzen zusätzlich zu dem ihren. Sie trug dann halt zwei Tornister, der einen Kopf größere Bruder hatte die Hände frei. Bereits mit zehn Jahren musste das Mädchen neben den Hausaufgaben Mutter Yilmaz im Haushalt helfen und oft auf die jüngere Schwester aufpassen. Während ihr Bruder seine freie Zeit einteilte, wie es ihm gefiel, er sich verabredete mit wem er wollte, stand das seiner Schwester nicht zu. Wie Frau Karagözlü bestätigen wird, ist das in traditionellen türkischen Familien keine Seltenheit.

Wie gewohnt kam Nilüfer Yilmaz drei bis vier mal in der Woche zur Lernförderung, auch an dem Freizeitangebot für Mädchen hatte sie viel Freude. Verschiedentlich fiel uns während des Nachhilfeunterrichts beim Wiederholen des Lernstoffs die nicht altersgemäße Umgangsweise und Ausdrucksweise in Zusammenhang mit Lehrinhalten des Aufklärungsunterrichts auf. Während sich die etwa gleichaltrigen anderen SchülerInnen verlegen kichernd und herumdrucksend mit dem Thema auseinandersetzten, meinte Nilüfer kalt: „Ich weiß wie ein Penis aussieht.“ Manchmal erwähnte sie wie beiläufig, dass sie in dieser Nacht bei ihrer Tante Nilgün, Frau Yilmaz Schwägerin übernachten würde, auf meine Nachfrage, ob sie sich darauf freue, wich sie mir immer aus oder wechselte das Thema. Bald bemerkten wir, wie das Mädchen zunehmend stiller wurde, kaum noch redete, auch nicht mit den anderen Kindern. Anfang März beobachteten wir, dass Nilüfer Aksen, eine ein Jahr jüngere türkische Schulkameradin aus der Gruppe, Tochter eines Imams, zur Seite zog und ihr zuraunte, dass sie ihr ein Geheimnis verraten müsse.

Während Nilüfer im Allgemeinen weiterhin sehr still war und den anderen Kindern und uns auswich, hielten die beiden Mädchen jetzt engen Kontakt. Ständig hatten sie in den Pausen oder auf dem Weg nach Hause geheimnisvoll zu tuscheln. Irgendetwas Besonderes schien bevorzustehen, worauf sich Nilüfer zu freuen schien. Da die beiden türkisch sprachen, verstanden wir kein Wort. Als ich nachfragte, was denn los sei, dass sie so aufregt sei, erzählte sie, dass in ihrer Familie ein großes, fünftägiges Fest kurz bevor stehe. „Ich weiß nicht wie das auf Deutsch heißt, ich trage dann ein wunderschönes Kleid. Es gibt leckeres Essen, wir feiern und es kommen meine Großeltern, auch Verwandte aus der Türkei.“

Ich wunderte mich, dass Nilüfer weiterhin samstags zur Mädchengruppe kam, obwohl sie sich für eine Sport AG in der Schule angemeldet und mehrmals mitgeteilt hatte, dass sie bald nicht mehr kommen würde. Offensichtlich gefiel es ihr besser, zu basteln und zu klönen als beim Training zu schwitzen. Natürlich freute ich mich darüber, zumal ich hoffte, beim ungezwungenem Spielen und Spaßhaben eher das Vertrauen des für ihr Alter viel zu nachdenklich, ernst und traurig wirkenden Mädchens zu gewinnen. Das gelang mir jedoch nicht in dem gewünschten Maße. Dann begann Aksen unbegründet immer seltener zu erscheinen. Auf Anfrage meinte sie verlegen „Ich übe jetzt mit meinem großen Bruder“. Der Bruder aber, das wussten wir alle, würde sich nie mit seiner kleinen Schwester abgeben. Das wäre unter seiner Würde gewesen. Dann verabschiedete sich Aksen endgültig aus der Gruppe. Darüber war Nilüfer sehr traurig, sie zog sich noch mehr zurück und begann sich auch körperlich zu verändern.

Die Schülerin entwickelte einen sehr großen Appetit und stopfte wahllos Lebensmittel und Süßigkeiten in sich hinein, nie verzichtete sie, wenn sie von den anderen Gruppenmitgliedern Schokoriegel oder ähnliches Zuckergebäck angeboten bekam. Oft gab es deswegen mit dem Bruder Ärger, der sie wegen ihrer Esslust hänselte. Serkan hatte auf sein blechernes Federmäppchen mehrfach „şişlik“ geschrieben, was etwa „Anschwellung, Geschwulst, Schwellung“ bedeuten kann. Nilüfer wurde zunehmend trauriger, sonderte sich von den anderen mehr und mehr ab, wenn sie auch immer wieder meine Nähe suchte, war sie meistens sehr allein. Das Mädchen wurde rundlicher. Manchmal wurde ihr schlecht. Na klar, so was kommt von so was, dachte ich und bat das Kind wenigstens, nicht soviel Süßigkeiten zu essen.

Eines warmen Frühlingsnachmittags stand Nilüfer schon vor der Eingangstür des Gemeindezentrums und wartete auf uns. Mir fiel an diesem wunderschönen Tag besonders auf, wie still und bedrückt sie auf der Mauer saß. Früher wäre sie uns entgegengelaufen und hätte laut gerufen: „Ich bin die Erste, ich bin die Schnellste.“ An diesem Dienstag reichte es nur für ein gleichgültiges „Hallo.“ Als ich das zehnjährige Mädchen, das nun vor der Haustüre stand, von der Seite kommend ansah, glaubte ich meinen Augen nicht zu trauen. Wie eine kleine Kugel wölbte sich ihr Bauch vor. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen.

Eppelmann: Wir schlossen auf und gingen hinein. Das Mädchen folgte uns mit hängenden Schultern, gesenktem Kopf, setzte sich an ihren Platz und begann mit ihren Hausaufgaben. Wieder fiel uns auf, dass die Schülerin, wie in letzter Zeit immer wieder, dafür sorgte, allein am Tisch zu sitzen. War das nicht möglich, ließ sie nur Mädchen neben sich sitzen und platzierte die Schultasche zwischen sich und die Nachbarschülerinnen. Darauf von meiner Kollegin angesprochen, meinte die Zehnjährige: „Ich kann mich dann besser konzentrieren.“ Auffällig, wie die Schülerin sich von den anderen Kindern absonderte. Einmal war es dann einem etwa gleichaltrigen Jungen doch gelungen, sie zu einem Tischtennisspiel zu überreden, da habe ich die Zehnjährige nach langem wieder lachen hören. Es war erschütternd, wie das Kind sich veränderte.

Laurenburg: Wenn Nilüfer früher in den Pausen im ganzen Haus, in dem sie sich gut auskannte, überall herum sprang, ging sie jetzt nicht einen Schritt ohne Begleitung. Sogar zur Toilette wollte sie nicht allein gehen, ich musste ihr dann versprechen, vor der Türe zu warten, bis sie herauskam. Wenig später bat ich Nilüfer nach dem Unterricht noch zu bleiben. Ich erklärte ihr unter vier Augen, dass mir aufgefallen sei, wie sie sich in kurzer Zeit verändert habe und fragte sie, ob sie sich krank fühle. Sie schüttelte den Kopf und meinte, es ginge ihr gut. Da die Schülerin mir dabei mit den Blicken auswich, fragte ich, ob es zu hause ein Problem gäbe. Sie schüttelte nur traurig den Kopf. Meine nächste Frage war, ob denn etwas in der Schule passiert sei. Da begann sie zu weinen und erzählte mir, dass Aksen, die Tochter des Imams, mit der sie im Gemeindezentrum und wohl auch in den Schulpausen sehr oft zusammen gewesen war, nicht mehr mit ihr reden und spielen wolle und sogar anderen muslimischen Mädchen verboten habe, sich mit Nilüfer zu unterhalten und oder zu beschäftigen.

Sie berichtete, dass Aksen sich so ekelhaft benehme seit sie nicht mehr zur Nachhilfegruppe ins Gemeindezentrum kam. Da es an dieser Grundschule, wie an vielen anderen auch, leider üblich ist, dass muslimische Kinder den deutschen MitschülerInnen außerhalb der Unterrichtsveranstaltungen aus dem Weg gehen, blieb Aksens ehemalige beste Freundin in den Pausen und auf dem Weg zur Schule immer allein. Eine Begründung habe die Tochter des Imams nicht geben wollen oder können. Die Klassenlehrerin habe Nilüfer auch schon um Hilfe gebeten, die habe sie aber ohne sie anzuhören mit der Begründung weggeschickt, sie habe im Moment keine Zeit. Später habe die Schülerin nicht mehr gewagt die Lehrerin anzusprechen. Ich versuchte die Zehnjährige zu trösten, bestätigte ihr, dass Aksen sich sehr gemein verhalten und mich auch enttäuscht habe und bot ihr an, in dem Streit zu vermitteln. Nilüfer nahm mein Angebot dankend an.

Eppelmann: In diesen Tagen sprach mich meine Kollegin an: „Sag mal, fällt dir was an dem Mädchen auf?“ Auch ich hatte bemerkt, dass Nilüfer einen merkwürdig spitz nach vorne gewölbten Bauch hatte und in der seitlichen Silhouette recht schwanger aussah. Was wir natürlich tagelang nicht fassen wollten. Gemeinsam mit der Beratungsstelle erarbeiteten wir ein Konzept, um Nilüfer zu helfen. Es war bereits Mitte April und der Bauch des Mädchens wurde immer dicker. Meine Kollegin sprach unabhängig voneinander zwei im Gemeindehaus tätige Frauen an, die das Mädchen gut kannten. Als erstes die Gärtnerin: „Hast du dir Nilüfer schon mal von der Seite angeschaut?“, auch diese antwortete: „Das Kind ist schwanger. Ist es schon vierzehn oder erst dreizehn?“ „Nein, Nilüfer ist zehn!“ „Das gibt es nicht. Ja, das Kind ist schwanger, ich als Großmutter kann das beurteilen. Die Art wie sie geht, wie sie sich bückt, wie sie den Bauch schützt, sie bewegt sich wie eine Schwangere, das ist anthropologisch, das tun werdende Mütter auf der ganzen Welt so, solche Mädchen kenne ich aus meiner Zeit in Brasilien. Weiß der Pastor schon Bescheid?“

Eine zweite im Gemeindezentrum beschäftigte Mittfünfzigerin, Frohnatur, selbst Mutter von vier Kindern und Oma von drei Enkelkindern, wurde von der Nachhilfelehrerin, die auch Mutter ist, mit einem „Kommst du mal eben mit runter?“ unter einem Vorwand in den Jugendraum begleitet, wo sie sich einige Minuten lang im mit fünf Kindern bevölkerten Zimmer aufhielt, darunter auch Nilüfer. Die Kinder hatten gerade Pause. Sie plauderte wie üblich unterhaltsam über das Wetter und über ihre Enkelkinder und verließ den Raum kurze Zeit darauf. Etwa zwei Stunden später trafen sich die Erwachsenen auf der Terrasse. Diese zweite Mitarbeiterin der Gemeinde sprach die Nachhilfelehrerin direkt an: „Ich weiß, warum du mich wirklich herunter gelockt hast. Die ist schwanger, ne?“ „Ja. Im vierten Schuljahr!“ „Ist sie mehrmals sitzengeblieben? Hat sie mehrfach wiederholt?“ „Nein. Das Mädchen ist zehn Jahre alt.“ „Das kann doch wohl nicht wahr sein. Und was machst du jetzt?“ „Ich werde das Jugendamt einschalten. Und den Pastor informieren. Das wird diesmal kein angenehmes Gespräch, aber da muss ich wohl durch.“

Noch zum Pastor. Drei Frauen, die als Mütter oder sogar Großmütter eine Glaubwürdigkeit haben, die eigene Körpererfahrung und Lebenserfahrung auf ein knapp elfjähriges Mädchen zu beziehen, hielten Nilüfer über Wochen hinweg für schwanger. Leider waren zwei dieser Mitwisserinnen, die das Kind persönlich kannten und über zehn Wochen besorgt die körperliche Veränderung des Mädchens registrierten, gewissermaßen beim Pastor angestellt, jedenfalls bei der Kirche in Diensten. Diese beiden nahm sich Hochwürden besonders „seelsorgerlich“ vor und verpflichtete sie durch eine Dienstanweisung, über den Fall nie mehr zu sprechen, das heißt, künftig nicht mehr zu sagen, das Mädchen sei persönlich als schwanger eingeschätzt worden.

„Ich habe den beiden die dienstliche Anweisung gegeben, über den Fall Nilüfer nicht mehr zu reden, mit niemanden“, so der Pastor telefonisch zu uns. Dieses Vorgehen könnte man als Beeinflussung von Zeugen beschreiben. Die beiden Frauen waren und sind von dem Pastor existenziell abhängig. Hochwürden drängte mithin zwei Frauen zu verschweigen jemals ein schwangeres Kind gesehen zu haben. Wir haben damit zwei Ansprechpartnerinnen weniger, die beiden Frauen jedenfalls haben wir bis heute nicht mehr auf den Sachverhalt angesprochen. Einmal im Quartal sieht man sich, dem Thema Nilüfer weichen wir jedoch alle aus.

Laurenburg: Auch in den folgenden Wochen war der Geistliche eifrig bemüht, jegliche Spuren, die auf einen Bezug des Mädchens zum Gemeindezentrum hätten hinweisen können, zu verwischen. Mehrfach lief er zwischen Jugendamt, Kirche und Grundschule hin und her, um begierig alle die Informationen aufzunehmen und weiter zu geben, die halfen, das Gemeindezentrum ins rechte Licht zu rücken. Dabei scheute er nicht davor zurück, das zehnjährige Opfer als notorische Lügnerin darzustellen, weil er „aus verlässlicher Quelle“ gehört habe, dass die Schülerin öfter flunkert. Eine in dieser Entwicklungsphase selbst unter unproblematischen Lebensumständen gar nicht so seltene Verhaltensweise.

Eppelmann: Die anderen Grundschülerinnen und Grundschüler merkten, altersgemäß naiv und verträumt, glücklicherweise absolut gar nichts, Schwangerschaft eines Kindes ist für sie offensichtlich und Gott sei Dank nicht Teil ihrer Lebenswelt. Eine vierzehnjährige Jugendliche jedoch sprach meine Kollegin an: „Sag mal, ist die Nilüfer schwanger, die sieht aus wie meine Mutter, als mein Bruder unterwegs war?“ „Das scheint so zu sein, auch mir ist der Bauch aufgefallen.“ „Die ist doch viel zu jung. Was machst du jetzt, wie wird es mit ihr weitergehen?“ „Ich werde das Jugendamt einschalten müssen. Bitte sprich mit niemandem aus der Kindergruppe darüber.“ „Ok, klar.“

Laurenburg: An einem Samstag, die Mädchengruppenstunde war beendet, es war alles aufgeräumt und gespült und die Kinder wollten nach Hause gehen, kam eines der Mädchen auf eine dumme Idee. Sie wollte sich über Nilüfers Ängstlichkeit lustig machen und meinte aufgeregt: „Da in der Ecke steht ein Mann.“ Im nächsten Moment starrte Nilüfer mich mit weit aufgerissenen Augen und Mund an, kreidebleich, nicht fähig sich zu rühren oder einen Ton von sich zu geben. Nur weil ich den Arm um sie legte und ihr versicherte, dass die Türe abgeschlossen war und es doch niemandem möglich ist durch die verschlossene Tür zu gehen, gelang es mir das Mädchen zu beruhigen.

Weitere Tage vergingen. Nilüfers Bauch wurde immer dicker. Wildfremde Leute auf der Straße blieben stehen und guckten uns hinterher, wenn wir mit dem Mädchen über den Marktplatz gingen. Das Kind zeigte inzwischen verwahrloste Züge, fleckige Kleidung, oft kam sie schon viel zu früh zur Gruppenstunde oder zur Nachhilfe, obwohl sie damit rechnen musste, dass die Eingangstür abgeschlossen war. Wenn die Gärtnerin gerade da war durfte die Schülerin ihr helfen.

Nilüfers Klassenlehrerin konnte die Verhaltensänderung und den zunehmend dickeren Spitzbauch der Viertklässlerin nicht übersehen haben. Die Pädagogin, deren Aufgabe es eigentlich sein sollte, ihren SchülerInnen Ansprechpartnerin und Beraterin in den vier Jahren einer sehr wichtigen Lebensphase zu sein, die prägend für die Einstellung zum lebenslangen Lernen ist und auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung beeinflusst, sprach weder mit dem Mädchen noch mit dessen Eltern. Sie stand kurz vor ihrer Pensionierung, nach diesem vierten Schuljahr würde sie keine eigene Klasse mehr übernehmen und sich auf den wohlverdienten Ruhestand vorbereiten. Jetzt, kurz vor dem Ende ihrer beruflichen Karriere, wollte sie keinen Skandal. Sie wird die Sommerferien sehnlichst herbeigewünscht haben. Dann wäre sie das Problem los gewesen, da Nilüfer im nächsten Schuljahr eine weiterführende Schule besuchen würde. Übrigens hätte ihr eigentlich auffallen müssen, dass die Schülerin am Stichtag an keiner solchen Bildungseinrichtung in der näheren Umgebung angemeldet war. Ihr ist es als Einzelperson gelungen, das übrige Kollegium der Grundschule, dass uns größtenteils nicht einmal persönlich kannte, genau wie den Pastor davon zu überzeugen, der Familie sei durch unser „unprofessionelles“ Vorgehen schwerstes Unrecht zugefügt worden. Hauptvorwurf war, vor dem Einschalten der Behörden die Familie nicht zu dem Sachverhalt gehört zu haben. Genau das aber hielt nicht nur der Polizist für gefährlich und einer erfolgreichen Klärung der Sachverhalte im Sinne des Kindeswohls für hinderlich.

Eppelmann: Wahrscheinlich war die Klassenlehrerin völlig überfordert. Welcher Kollegin hätte sie sich anvertrauen können? So etwas, Kindesmissbrauch und mutmaßliche Schwangerschaft einer Zehnjährigen ist an deutschen Schulen einfach nicht vorgesehen, das kommt nicht vor. Sicherlich hätte sie sich an eine einschlägige Beratungsstelle wenden können, doch dazu fehlte ihr wohl der Mut. Aufschlussreich, dass Deutschlands angeblich so qualifizierte Pädagoginnen angesichts des auch hierzulande praktizierten muslimischen Traditionalismus mit seinen Verhaltensweisen aus der kulturellen Vormoderne ganz offensichtlich nicht mehr handlungsfähig sind. An eine urdeutsche Familie hätte man sich wahrscheinlich heran getraut, auch an eine italienische oder spanische. Bei den muslimischen MigrantInnen oder bei Roma-Clans jedoch wechseln deutsche Behörden panisch die Blickrichtung wenn es um bronzezeitliche Bräuche wie Kinderverlobung und Kinderheirat[1] geht. Wie viele Mädchen wie Ghulam[2] wird es in Europas Parallelgesellschaften geben? Auch das ist eine Form der Diskriminierung, auch diese Kinder haben Menschenrechte.

Laurenburg: Eines Tages kam Nilüfer besonders niedergeschlagen in die Mädchengruppe. Als ich hörte, wie sie zu einer Schülerin sagte, dass sie sich aus dem Fenster stürzen wolle, übertrug ich meiner Vertreterin die Gruppenleitung und zog das Mädchen aus der Gruppe, um in einem anderen Raum unter vier Augen mit ihr zu reden. Ich sagte ihr, dass man, wenn man aus dem Fenster springt, sich sehr schmerzhaft, folgenschwer oder sogar tödlich verletzen kann und schon sehr traurig und verzweifelt sein muss, um das Risiko einzugehen, sich beim Sturz andauernde Schäden zuzufügen oder gar umzubringen. Ob sie mir nicht sagen wolle, was sie bedrückt, damit wir gemeinsam eine andere Lösung finden. Da begann sie zu weinen, und sagte, dass sie bald nicht mehr kommen werde, auch nicht zur Hausaufgabenbetreuung und darüber traurig sei. Ich versuchte sie damit zu trösten, dass wir sie dann vermissen würden, dass sie uns jeder Zeit besuchen könne und sie uns auch bei zufälligen Begegnungen ansprechen dürfe. Für alle Fälle hätte sie ja auch meine Telefonnummer. Auf meine Frage, ob noch andere Dinge sie bedrücken, schwieg sie. Ich versicherte ihr, dass ich verstanden hätte, dass es manchmal sein kann, dass einem das Herz schwer ist, aber man darüber in dem Moment nicht sprechen kann. Sie könne mich jederzeit ansprechen, wenn ihr danach sei, zu reden. Wir gingen dann zurück in die Gruppe und setzten unsere Töpferarbeiten fort. Nilüfer formte aus Ton einen Pilz, eine Schlange und ein Herz, in dem die Initialen ihres Namens eingeritzt waren.

Als die Schülerin etwa eine Woche später mit einer wenn auch nicht sehr tiefen Schnittwunde am Handgelenk erschien, beschlossen wir das Jugendamt einzuschalten. Die KollegInnen hatten jedoch Feierabend, eine Rufnummer für Notfälle außerhalb der Dienstzeiten gab es nicht. Daher riefen wir bei der Polizei an. Der Beamte an der Zentrale des Polizeipräsidiums vermittelte uns an die zuständige Dienststelle. Der berufserfahrene Hauptkommissar, selber Vater, nahm den geschilderten Sachverhalt auf und riet uns dringend, nichts mehr in dieser Angelegenheit zu unternehmen, um uns und das Kind nicht zu gefährden. Er teilte uns mit, dass von dem Verdacht des Kindesmissbrauchs auszugehen sei, den die Eltern zumindest dulden. Wenn die auch nur eine schwache Ahnung hätten, dass gegen sie ermittelt wird, würde Nilüfer auf Nimmerwiedersehen in der Türkei verschwinden und deutsche Behörden hätten keine Möglichkeiten einzugreifen und das Kind zu schützen. In den nächsten Tagen würde ein Beamter uns zu dem Sachverhalt vernehmen und das Jugendamt würde sich bei uns melden. Das geschah denn auch.

Zuerst meldete sich die Polizei und bestellte mich zwei Tage später aufs Präsidium. Auch das Jugendamt vereinbarte noch in der gleichen Woche einen Termin mit meinem Kollegen und mir. Die Kollegin im Jugendamt führte das Gespräch mit maschineller Routine. Im Wesentlichen ließ sie uns schildern was wir beobachtet hatten, stellte wenige Fragen und hielt das Gehörte schriftlich fest. Zum Schluss ermahnte sie uns dringend, uns fortan in der Angelegenheit absolut zurückzuhalten, sie würde alles Notwendige selbst in die Hand nehmen. Nach dem Gespräch fühlten wir uns zwar wie gerädert, waren aber auch erleichtert, eine weitere kompetente Mitstreiterin gefunden zu haben. Das sollte sich jedoch als absoluter Irrtum herausstellen.

Eppelmann: Für uns waren diese Wochen im Mai und Juni fast unerträglich, doch hielten wir uns an den dringenden Rat des Polizeibeamten und verrichteten Business as usual. Ohne die Unterstützung der Beratungsstelle gegen sexuellen Missbrauch wäre uns das nicht gelungen. Nilüfer kam zunächst weiterhin dreimal in der Woche zur Hausaufgabenbetreuung und samstags auch in die Mädchengruppe. Das Ende des Schuljahrs und die Sommerferien rückten näher. Die Kinder freuten sich auf den Urlaub, nur das zehnjährige türkische Mädchen nicht. Sie meinte einmal zu mir, dass sie sogar lieber täglich ins Gemeindezentrum kommen, Hausaufgaben machen und für Klassenarbeiten üben würde, als mit ihren Eltern in die Türkei zu fahren.

Im Gespräch mit den anderen Kindern, die wissen wollten, welche Schule Nilüfer denn im nächsten Schuljahr besuchen würde, stellte sich eines Tages heraus, dass die Eltern die Zehnjährige offensichtlich bei keiner Schule angemeldet hatten. Die Schülerin war auch nicht wie die anderen bei den diversen Informationsveranstaltungen gewesen, um sich mit ihrer Mutter einige Schulen anzusehen oder sich gar bei einer bestimmten anzumelden. Die Zehnjährige meinte auf meine erstaunte Frage, dass sie auch keinen Bescheid einer Schule bekommen habe, der sie als künftige Schülerin begrüßt. Die Mutter habe auf ihre Frage gesagt, sie solle sich keine Sorgen machen, es sei alles in Ordnung.

Da das Prozedere des in Deutschland üblichen Schulwechsels den Yilmaz durch ihren Sohn Serkan bekannt sein musste, ihr Sohn besuchte bereits die 6. Klasse in der Realschule, machte diese Nachricht meine Kollegin und mich stutzig. Für die fast Elfjährige bestand doch Schulpflicht. Sollte Nilüfer nicht in Deutschland bleiben, drohte dem Kind der unfreiwillige Umzug in die Türkei? Wir beschlossen, Anfang der Woche beim Jugendamt vorzusprechen, einmal um diese Information an die Sozialpädagogin weiterzugeben, aber auch um uns nach dem Sachstand zu erkundigen. Was wir damals nicht wussten, das dies Nilüfers letzter Tag in der Gruppe sein würde. Sie sollte nicht einmal mehr die Gelegenheit bekommen, sich von den anderen SchülerInnen zu verabschieden.

Laurenburg: An dem Morgen, an dem ich in der Sprechstunde der Sozialpädagogin beim Jugendamt vorsprechen wollte, begegnete mir Nilüfer auf dem Weg zur Schule, sie war bereits einige Minuten zu spät. Trotzdem beeilte sie sich nicht, sondern schlich mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern wie ein geprügelter Hund in Richtung Schule. Sie hatte mich nicht gesehen und war daher einigermaßen überrascht als ich sie ansprach. Ich fragte sie, wo sie denn in den letzten Tagen gewesen sei. Sie begann verzweifelt zu weinen und teilte mir mit, nicht mehr kommen zu dürfen. Sie drückte mich noch einmal und rannte dann weinend zur Schule.

Die Sachbearbeiterin beim Jugendamt war angeblich gerade auf dem Weg zu einem Außentermin und räumte mir („Sie haben zwei Minuten!“) trotz regulärer Sprechzeit mit eisigem Blick nur einen ganz kurzen Wortwechsel ein. Ins Zimmer bat sie mich nicht. Nun ja, dann eben auf der Treppe. „Wie geht es Nilüfer, wissen Sie etwas Neues?“ „Dem Kind geht es gut Ich habe mit den Eltern gesprochen. Dabei musste ich ihnen sagen, wer den ungeheuerlichen Verdacht in die Welt gebracht hat. Sie brauchen sich also nicht zu wundern, wenn sich die Familie zurückzieht und den Kontakt abbricht. Die Mutter war entsetzt und tief enttäuscht, wie Sie, die Sie ja in der Familie aufgenommen worden seien wie eine liebe Verwandte, so etwas überhaupt denken können! Auch die Klassenlehrerin hält ihre Reaktion auch für total überzogen.“ – „Wissen Sie, dass Nilüfer noch nicht auf einer weiterführenden Schule angemeldet ist?“, wollte ich wissen. Diese Frage überhörte die Sachbearbeiterin. Ich fragte: „Ist das Mädchen schwanger?“ – „Sie war beim Arzt. Das ist alles, was ich Ihnen dazu sage. Halten Sie sich jetzt raus.“ Damit war das Gespräch für die Beamtin beendet. Die Diplom-Sozialpädagogin machte auf dem Absatz kehrt, ließ mich grußlos auf dem Treppenabsatz stehen und verschwand nach draußen. Ich war wie vom Donner gerührt. So viel Kaltschnäuzigkeit ist mir im Leben selten begegnet.

Eppelmann: Die Arbeitswelt deutscher Jugendämter bezeichnet derartige Hochnäsigkeit und extreme Distanziertheit den Klienten gegenüber leider als „Professionalität“. Entlastend muss allerdings hinzugefügt werden, dass in Deutschland ein äußerst restriktiv auszulegender Schutz von Sozialdaten (SGB I § 35), der unter Umständen sogar die Ermittlungsarbeit der Polizei behindert[3], eine niederschwellige und bürgernahe Vorgehensweise, die sehr wohl Datenschutz da berücksichtigt, wo öffentliche Interessen nicht verletzt werden, unmöglich macht. Gerade wegen dieser Gesetzesnorm hätte die Sachbearbeiterin unseren Namen weder preisgeben müssen noch dürfen.

Auch hätte sie, schon um sich juristisch abzusichern, Nilüfer eigentlich zu einem Amtsarzt einbestellen sollen. Stattdessen durfte die Familie einen Doktor ihrer Wahl konsultieren. Möglicherweise war sie dem schauspielerischen Talent, der Vernebelungstaktik und dem patriarchalischem Bollwerk traditioneller türkischer Wagenburgen, die alles daran setzen, nichts aus der familiären Innenwelt der muslimischen ParaIlelgesellschaft nach außen dringen zu lassen, nicht gewachsen. Für diese Clans gelten universelle Menschenrechte nur vor der Haustüre.

Laurenburg: Sicherlich wurden zunächst laut zeternd wüste Drohungen ausgestoßen, um dann nicht mehr zu leugnende, offensichtliche Missstände, viel Süßholz raspelnd, beschwichtigend zu verharmlosen. Funktionieren Vernebelung und Taqiyya nicht wie gewünscht, greift man zu einer neuen List. Jetzt wird der beanstandete Sachverhalt mit der kulturellen oder religiösen Besonderheit begründet. Ist das Gegenüber dann immer noch nicht überzeugt, die Unschuld vom Lande vor sich zu haben, die über jeden Zweifel erhaben ist und die Rechtschaffenheit in Person, dann knickt jeder gutmenschelnde Kritiker und Zweifler spätestens dann ein, wenn man behauptet, armes Unschuldslamm einer fürchterlichen islamophoben Hetze und diskriminierenden Verleumdungskampagne geworden zu sein.

Wir organisierten einen Termin in der Beratungsstelle für ein Supervisionsgespräch mit allen in den Fall Involvierten. Der Pastor kam in der Tat zur Beratungsstelle. Die Stimmung war eisig Er war allein gekommen, anders als von uns gewünscht. Die von uns angeregte Einladung der Klassenlehrerin, der Mitarbeiterin vom Jugendamt und eines Mitglieds des Presbyteriums hatte er mit den Worten „Das halte ich für keine gute Idee“ einfach verhindert.

Auffällig war, dass der Geistliche während des gesamten Gesprächs nur als Briefträger von Botschaften der Schule und des Jugendamtes fungierte, deren persönliche Anwesenheit er aber erfolgreich verhindert hat. Wieder wies der Priester auf das schwere Unrecht hin, dass der Familie Yilmaz durch die Anschuldigungen widerfahren sei. Die Nachfrage der Psychologin, was der Familie und dem Mädchen außer der Unannehmlichkeit der ärztlichen Untersuchung durch die Einschaltung der Behörden denn Schlimmes passiert sei, konnte der Geistliche nicht beantworten. Meinem Kollegen und mir prophezeite die Psychologin nach dem Gespräch eine gegen uns gerichtete Stimmungsmache aller betroffenen Institutionen im Stadtviertel. Sie sollte Recht behalten.

Eppelmann: Wir sind uns aufgrund von Berichten Dritter, die das Kind jahrelang gekannt hatten, ziemlich sicher, dass Nilüfer nach einem langen Sommerurlaub in der Türkei jetzt wieder in Deutschland lebt.


32 Antworten to “073. Prinzip Kindbraut”

  1. canigou Says:

    Guten Tag Herr Auvergne,

    das ist erschütternd. Das UNESCO-Foto-des-Jahres von der afghanischen Kindbraut Ghulam ging um die Welt und brach das Tabu der Unbesprechbarkeit islamischer Kinderheirat und Mädchenschwangeschaft bzw. Kindmutterschaft. Ich bin auf die Geschichte von Nilüfer Yilmaz bei dieser Adresse gestoßen, eurer Kollegin vermute ich:

    http://gemeinwesenarbeit.blogspot.com/2008/06/kinderrechte-ins-grundgesetz.html

    Wobei die – richtige – Forderung ‚Kinderrechte ins Grundgesetz‘ einigen Zündstoff bietet für die den Kuschelkurs bevorzugenden Gutmenschen. Denn der Rechtsstaat müsste gegen das ‚Muslim-Recht‘ verstoßen, wie es, glaubt man den islamisch Infizierten, von keinem Geringeren als Allah gestiftet und garantiert werde. Und dieses stellt es ins Belieben des Muslimen, Geschlechtsverkehr mit einer Neunjährigen zu haben: So hätte es der Prophet vorgelebt, so bekennen es die ehrenwertesten islamischen Gelehrten. Die BRD wird zu feige dazu sein? In Europa darf die Scharia eben gerade auch im Familienrecht und Personenstandsrecht (Heiratsalter, Polygamie, Aufenthaltsbestimmungsrecht, frauenentrechtende ‚Imam-Ehen‘ mit im Trennungsfall zurückzuzahlenden Brautpreis) NIEMALS geduldet werden.

    ‚Kopftuch ist mein Recht‘ quaken die Konvertitinen. Gesichtsauslöschender Niqab auch. Lustbeseitigende schafiitische Khafdh auch. Und für`s Töchterchen ehelicher Sex mit zwölf oder neun Jahren. Alles Allahs Garantie an die Weibchen der ‚besten Gemeinschaft‘ der Erde. Söhnchenfabrik (zoontjesfabriek, sagt Ayaan Hirsi Ali).

    ‚Ghulam in Deutschland‘ – das war mit neu. Obschon, wer sucht, findet alleine in dieser Woche den Fall aus Brescia, der Kosovo-Albaner Mohamed I., der die elfjährige islamische Braut islamisch geheiratet und islamisch geschwängert hat: Islamische Barbarei.

    Corriere della Sera:
    „11enne serba venduta al marito“, elfjähriges serbisch-stämmiges Mädchen zur Ehe verkauft“

    http://www.corriere.it/cronache/08_luglio_03/bambina_serba_venduta_brescia_449c2624-48e4-11dd-a3c9-00144f02aabc.shtml

    Brescia, er 21, sie 11 und schwanger: Der Brautkäufer heißt „Mohamed I.“ und wohnt nun im Gefängnis:
    http://ilgiorno.ilsole24ore.com/brescia/2008/07/05/102324-marito_della_sposa_bambina_piange_risponde.shtml

    Mit freundlichen Grüßen
    canigou

  2. canigou Says:

    Der türkische Kindbraut-Kindersex-Fall …

    Das Thema ist für mich kaum auszuhalten: Doch wahr.

    Insofern ist Ihr erschreckendes Horror-Kürzel KBS
    angemessen, zumal Sie die Sprachlosigkeit überwinden.
    In der Tat, hunderte Lehrer und Jugendamtsarbeiter
    müssen von der Praxis der Kinderverlobung und
    Kinderheirat – in ganz Europa, seit drei Jahrzehnten –
    gewusst haben. Die ältesten sind schon in Rente –
    und schweigen.

    Unfassbar ist die Tat als solche, unfassbar aber auch
    deren (als Beamte bei Schule, Jugendamt oder Polizei)
    feiges Schweigen. Albträume werden diese Deutschen
    angemessen heimsuchen, sie verdienen wenig Mitleid.
    Den Mädchen islamischer Großfamilien gehört unser
    Mitgefühl, nicht den Unter-den-Teppich-Kehrern.

    Was wohl lehren die hadithengläubigen Muslime in unseren
    deutschen Moscheen: Dass muslimische Ehefrauen auch
    mal neunjährig sein dürfen?

    Was sagen die Gutmenschen Schäuble und Roth dazu?
    Jetzt aber Dienstaufsichtsbeschwerde einem jeden
    beamteten Mitwisser in Jugendamt oder Schule!!!
    Symbolisch müssen Köpfe rollen, im Sinne der
    ‚weapons of a modern democracy‘; nicht so
    wie die Saudis („geb‘ isch dir konkret“).

    canigou

  3. Jacques Auvergne Says:

    Hallo canigou,

    danke für den Hinweis. Es muss uns genau darum gehen, die Unbesprechbarkeit der islamischen Kinderheirat und Kinder-Ehe sichtbar zu machen. Tausende müssen davon seit Jahren Kenntnis haben, sozialarbeiterische und erzieherische Berufe, Jugendamt und Schule – sie kriegen der (noch) freien Presse gegenüber die Schnauze nicht auf, sie halten, welche übergroße Schuld, sie halten die beamtete Klappe und kassieren ihr ansehnliches Monatsgehalt.

    Der subkulturelle KBS- (Kindbrautsex)-Fall aus dem norditalienischen Brescia könnte zwei integrationsarbeiterische Problemfelder berühren, zwei archaische Brautkaufgesetze, nämlich dann, wenn Mohamed I. dem Volk der Roma oder Rom (Zigeuner) angehören sollte. Dann dürfte das Serbenmädchen auch eine zigeunerische ‚Rom‘ sein; ethnische slawische Serben werden einem ethnischen Albaner auch für 17.000 Euro ihre elfjährige Tochter wohl nicht zur Ehe verkaufen. Andererseits weist der Vorname Mohamed darauf hin, dass der finanzkräftige und traditionsbewusste Kindervergewaltiger aus Brescia ein Muslim ist. Und schlussendlich muss Kinderheirat und Zwangsehe überhaupt geächtet werden, selbst wenn sie unter Hindus, Jesiden, Sikhs oder anderen Communities vorkommen sollte.

    Danke, Canigou, für den Kommentar,

    Jacques Auvergne

  4. canigou Says:

    Was sagt der DBSH? Als der Berufsverband
    der Sozialarbeiter könnte er, gerade in
    Zusammenarbeit mit internationalen /
    weltweiten Sozialerbeitern, doch Konzepte
    entwickeln. Oder sein geradezu
    trappistisches Schweigegelübde brechen
    und Fiqh- und Scharia-Islam kritisieren.

    Das britische Center for Social Cohesion
    scheint bereits etwa weiter entwickelt zu sein
    und Deutschland veritables Entwicklungsland:

    Über die Arbeit der zwei Journalisten
    James Brandon und Salam Hafez
    schreibt Heinrich Maetzke den Bericht
    „Tanzt nicht aus der Reihe!“.

    Die zwei Briten
    untersuchten die Zwangsheiraten und die
    Ehrengewalt in britischen Einwanderermilieus
    –Frankfurter Rundschau vom 6. Juli 2008–

  5. Jacques Auvergne Says:

    Noch zu Düsseldorf, griechische
    Familienrechts-Scharia nach Maßgabe
    von Allahgott
    http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby_artikel_1212758529424.html

    Muslimische Minderheit: Scharia als Gesetz, seit 1914
    http://www.welt.de/print-welt/article363276/Grieche_lebte_mit_elf_Jahre_alter_Ehefrau_in_Duesseldorf.html

    Evtl. pomakisch. Überhaupt, Bulgarien? Droht dort
    wie auch in Bosnien eine Welle Wahhabitisierung,
    die nach Mitteleuropa zu schwappen droht?
    Das ganze womöglich sehr ‚made in Germany‘,
    dank der vom Emir von Sharjah (VAE)
    finanzierten Projekte in Granada (Murabitun)
    und Penzberg (Benjamin Idriz ist ein bosnischer
    Imam aus Mazedonien; Penzberg sei autonom,
    woran wir leider und erheblich zweifeln sollten).
    http://www.eussner.net/artikel_2008-01-09_22-58-25.html

  6. Eifelginster Says:

    Walī muǧbir / wali mudschbir ولي مجبر, zwingender Heiratsvormund

    „Im klassischen islamischen Recht (Fiqh) ist es dem Vater oder Großvater väterlicherseits als wali mudschbir nach allen Rechtsschulen erlaubt, die Frau gegen ihren ausgesprochenen Willen in die erste Ehe mit einem beliebigen heiratsfähigen Muslim zu zwingen.

    In den meisten islamischen Staaten gibt es heute Gesetze, die die Scharia-Regelungen modifizieren oder ersetzen. In einigen Staaten, wie etwa Saudi-Arabien, gilt allein das klassische islamische Recht, in anderen wie der Türkei allein aus Europa importiertes Recht.

    Es bleibt jedoch ein Spannungsverhältnis zwischen religiösem und staatlich verordnetem Recht.

    Seit den späten 1970er Jahren besteht in der gesamten islamischen Welt eine Tendenz zur Rückkehr zu Scharia-konformen gesetzlichen Regelungen.

    In Ralph Ghadbans Studie Die Libanon-Flüchtlinge in Berlin über muslimische Libanesen sind alle untersuchten Ehen ausnahmslos arrangierte Ehen. Den Anteil der gegen den ausgesprochenen Willen der Frau geschlossenen Ehen konnte er nicht ermitteln, doch geht er von einem nicht unerheblichen Teil aus.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Zwangsheirat#Islam

    „Der Wali mudschbir, auch Wali mujbir ( arabisch ‏ولي مجبر‎, DMG Walī muǧbir, von wali ‚Vormund‘ und adschbara ‚zwingen‘), türkisch : mücbir veli ist nach dem islamischen Recht der Vater oder Großvater, der die jungfräuliche Braut als Heiratsvormund (wali) gegen ihren ausdrücklichen Willen zur Ehe mit einem beliebigen ehefähigen Muslim bestimmen kann.

    Jungfräulich bedeutet in der Praxis, das die Frau zu ihrer ersten Ehe gegen ihren ausdrücklichen Willen gezwungen werden kann, jedoch nicht zu weiteren Ehen. Der gewöhnliche Heiratsvormund kann zwar auch Schweigen, Lachen oder Weinen als Zustimmung zur Heirat werten, aber gegen den ausgesprochenen Willen der Braut darf er sie nicht verheiraten.

    Nach hanafitischem Recht kann jeder Heiratsvormund eine minderjährige Braut zur ersten Ehe zwingen, die Braut hat jedoch das Recht sich bei Erreichen ihrer Volljährigkeit wieder scheiden zu lassen.

    Im Iran war die Gesetzeslage von 1958 bis 1998 so, dass das Verheiraten einer Braut ohne ihre Einwilligung als Sklaverei angesehen wurde und strafbar war. Seit 1998 ist ein solches Tun im Iran wieder legal.

    In Malaysia ist die Zwangsverheiratung durch einen Wali mudschbir in mehreren Bundesstaaten legal, etwa im Staat Kelantan.

    In Saudi-Arabien , wo die Scharia in vollem Umfange gültig ist, wird die Verheiratung durch den wali mudschbir nach hanbalitischem und schafiitischem Recht angewandt.“

    http://wapedia.mobi/de/Wali_mudschbir

  7. Helmut Zott Says:

    Für eine Muslima ist „die Ehe konkret die vertragliche Veräußerung ihrer Sexualität. Während der Laufzeit des Vertrages hat sie die Bedürfnisse ihres Mannes zu befriedigen und sich seinen Launen zu fügen. Beim geringsten Ungehorsam ihrerseits läuft sie Gefahr, den Zorn ihres Mannes zu erregen, der das Recht hat, sie zu schlagen, auszupeitschen oder zu verstoßen“.
    Mit diesem Hinweis in seinem Buch „Gabriels Einflüsterungen“ (S. 250) berührt Jaya Gopal den wunden Punkt im islamischen Eheverständnis.

    Im gleichen Sinne, allerdings in der Ausdrucksweise noch deutlicher, schreibt Ram Swarup: „Betrachten wir die Kommentare der Hidaya (islamischer Rechtskommentar) hinsichtlich der so genannten Morgengabe, so finden wir hier Begriffe aus der Terminologie des Kaufmanns: Entgelt bzw. Lohn, Erwerb und Veräußerung. Es heißt, dass der Leib der Frau oder – in der unverblümten Sprache der Juristen – ihre Geschlechtsteile (bo´oz) die ´Gegenleistung für das Brautgeld` oder den `Gegenstand des Ehekontrakts` darstellen; mit der Eheschließung hat die Frau das Recht auf ihre `Morgengabe`; mit dem Vollzug der Ehe (d.h. des Geschlechtsaktes) gilt die Leistung der Frau, also die Zurverfügungstellung ihres Körpers, d.h. ihrer Geschlechtsteile, als erbracht, und damit hat sie das Anrecht auf die Auszahlung der Vergütung, des Brautgeldes, erworben“ (zitiert nach Jaya Gopal: „Gabriels Einflüsterungen“; S. 272).

    Erschreckend für allgemein menschliches Empfinden ist, dass die Ehe, nach diesen Aussagen, im Prinzip eine institutionalisierte Prostitution durch Vertrag darstellt. Ob man darüber hinaus noch zu Allah betet und seinen Segen erfleht oder nicht, ist dabei belanglos.
    Der Kaufvertrag und die Entmündigung der Frau sind das eigentliche Skandalon, zumal der Muslima dabei sowohl das Recht verweigert wird, den Vertrag rechtskräftig zu unterschreiben, als auch die Freiheit entzogen wurde, sich ihren Ehemann selbst zu wählen.
    Eine selbstbestimmte Heirat wird perverserweise als „Unzucht“ verurteilt: „Eine Unzüchtige ist die, die selbst heiratet“ (Mishkat-ul-Masabih 27,42).
    „Aisha berichtete, dass der Prophet sagte: ´Eine Frau, die selbst ohne die Erlaubnis ihres Vormunds heiratet, deren Ehe ist null und nichtig, null und nichtig, null und nichtig`“.
    Den Rangunterschied zwischen Mann und Frau kann man kaum deutlicher zum Ausdruck bringen, als es Mohammed selbst mit den folgenden Worten getan hat: „Wäre mir aufgetragen worden, jemandem zu gebieten, sich vor einem anderen als Allah zu verneigen, so hätte ich gewiss den Frauen geboten, sich vor ihren Männern zu neigen. (…) Eine Frau kann ihre Pflichten gegen Allah nicht erfüllen, bevor sie nicht zuerst die Pflicht erfüllt hat, die sie ihrem Manne schuldet“ (Ibn Warraq: „Warum ich kein Muslim bin“; S. 425).

  8. Helmut Zott Says:

    canigou schrieb am 5. Juli 2008 um 12:42 :
    “ … Und dieses stellt es ins Belieben des Muslimen, Geschlechtsverkehr mit einer Neunjährigen zu haben: So hätte es der Prophet vorgelebt, so bekennen es die ehrenwertesten islamischen Gelehrten. ..“

    Zweifellos ist der geistige Nährboden für diese schlimme Haltung im Islam begründet. Vom großen Vorbild aller gläubigen Muslime heißt es in der 53. Sure, nach der Übersetzung von Ludwig Ullmann in den Versen 3 bis 6:
    „Euer Gefährte (Mohammed) irrt nicht und täuscht sich nicht, er spricht auch nicht, was bloße Lust ihm eingibt; sondern nur (Allahs) Offenbarung ist es, die ihm zuteil geworden ist. Der Mächtige und Starke hat ihn alles gelehrt.“ Und bei Sahih Al Bukhari einem Hadithensammler können wir folgendes nachlesen: Hadith 5.234 erzählt von Ayesha:
    „Der Prophet verlobte mich mit ihm, als ich ein sechsjähriges Mädchen war. Wir gingen nach Medina und wohnten im Haus von Bani-al-Harith bin Khazraj. Dann wurde ich krank und meine Haare fielen mir aus. Später wuchsen sie wieder nach und meine Mutter Um Ruman kam zu mir, während ich gerade mit einigen von meinen Freundinnen spielte. Sie rief mich und ich wusste nicht, was sie mit mir tun wollte. Sie nahm mich an der Hand und ich musste an der Haustür stehen. Ich war ohne Atem, und als der Atem wiederkam, nahm sie ein wenig Wasser und wusch damit mein Gesicht und die Haare. Dann nahm sie mich mit ins Haus. Dort im Haus sah ich ein paar Ansari Frauen, welche sagten: `Unsere besten Wünsche und Allahs Segen und viel Glück`. Dann übergab sie mich ihnen und sie bereiteten mich für die Hochzeit vor. Unerwarteterweise kam der Apostel Allahs am frühen Morgen zu uns, und meine Mutter händigte mich ihm aus. Zu jener Zeit war ich ein neunjähriges Mädchen.“

    Kann man es den gläubigen Muslimen verübeln, dass sie verbrecherisch handeln, wenn ihr Vorbild ein Verbrecher ist?
    „Die Geschichte hat nur zu deutlich gezeigt, mit welcher Brutalität Mohammed seine Kritiker beseitigte bzw. beseitigen ließ, wie er Verträge brach, Menschen verstümmelte, Lösegeld erpresste und den Stämmen Arabiens auf der Spitze seines Schwertes den Islam aufzwang. Wer sich diesen Propheten zu seinem Vorbild auserkoren hat, wird sicherlich nicht die Absicht haben, die Demokratie noch demokratischer zu machen“, oder gar Humanität zu verbreiten (Zitat nach Michael Steiner: „Die islamischen Eroberer“; S. 188).

  9. Jacques Auvergne Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    vielen Dank für die wichtigen Hinweise, die Ihre beiden Kommentare vom 29. September enthalten. Solche Informationen müssen sich verbreiten.

    Vielleicht ist das schamlose Lügengespinst oder die rasch entflammte Wut, die viele Muslime jeder Islamkritik namentlich Kritik an der schariakonformen Sexualdoktrin entgegenbringen, ein halb bewusstes Eingeständnis, von Mufti, Imam, Koranlehrer und Eltern betrogen worden zu sein. Das darf man sich nicht eingestehen (es zöge Verstoßung oder Schlimmeres nach sich), also leitet man die Wut (korankonform) nach außen auf die von Dämonen umschwirrten, unsittlichen, ungerechten Ungläubigen ab.

    Islamisierung als die Macht des Faktischen droht so zu einer Frage enthemmter Brutalität zu werden, für die Gottheit kann man unedel formuliert ‚die Sau rauslassen‘, pardon, darf man die ’schöne‘ Lebensweise des als wali mudschbir zur Zwangsverheiratung berechtigten Vaters oder des eine Neunjährige islamreligiös vergewaltigenden vollkommenen Wesens Mohammed verteidigen.

    Das ist ein Problem: Wie die Demokratie verteidigen, ohne undemokratisch zu sein? Einer der Wege: Wir müssen uns die Parteien, Verbände, Redaktionen und Kirchen wieder zurück holen sowie besonders feige Politiker, Zeitungen und Vereine boykottieren.

    Zu Ram Swarup sagt Wikipedia:

    „Sein Werk „Understanding Islam through Hadis“ wurde 1990/91 in der englischen Original- und in der Hindi-Version in Indien verboten. Das Werk besteht hauptsächlich aus Auszügen und Zitaten aus den islamischen Hadiths.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ram_Swarup

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ram_Swarup

    Ram Swarup hat also im Wesentlichen Hadithe zitiert, islamische Texte, das reichte für das Buchverbot. Es ist aus Sicht des (politischen) Islam schon besser, den Nichtmuslimen das Märchen vom freundlichen Islam zu erzählen, noch besser freilich, sie tun das untereinander selbst, ein oder zwei schariatreue Aufpasser im Saal reichen manchmal aus, um eine Ausbreitung islamkritischen Gedankenguts (‚Vorurteile‘, ‚Emotionen‘, ‚Ressentiments‘) zu unterbinden.

    Am Tag der Deutschen Einheit möchte man in Berlin als so genannter Pazifist oder islambeschwichtigender Evangelischer auf den Beistand der Funktionäre der extremistischen Milli Görüs nicht verzichten und demonstriert mit ihnen und fundamentalistischen Vereinen wie Muslimische Jugend in Deutschland (MJD) und INSSAN.

    Eine Antwort von René Stadtkewitz („Es handelt sich keinesfalls um eine ‚antimuslimische Kundgebung.'“) an die Organisatoren der Gegendemonstration überzeugt viele Menschen sofort. Es dürfte wenig aussichtsreich sein, Antiimperialistin Sabine Schiffer (= Institut für Medienverantwortung, s. Sägefisch Text Nummer 134.) oder den so genannten Friedensforscher Werner Ruf (kooperiert mit dem Averroes Institut für wissenschaftliche Islamforschung AWIS e.V.), beide unterstützen die Gegendemo, von der Schlüssigkeit des genannten Antworttextes zu überzeugen, doch ist die Bevölkerung der Bundesrepublik glücklicherweise etwas sachlicher und gründlicher.

    http://www.bpe-berlin.de/index.php?option=com_content&view=article&id=134:gemeinsam-mit-islamisten-zur-gegendemo&catid=52:aktuelles&Itemid=121

    Möge der Nationalfeiertag rund um Gedächtniskirche / Breitscheidplatz gut dokumentiert werden, hoffentlich finden sich noch sauber arbeitende, mutige Journalisten, und Zeitungen, denen an echtem Informieren gelegen ist, um zum 3. Oktober etwas Bleibendes zu schreiben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  10. Helmut Zott Says:

    Sehr geehrter Herr Auvergne,

    zunächst danke ich Ihnen, dass Sie weder Zeit noch Mühe scheuen, so ausführlich und kenntnisreich auf Kommentare, so auch auf meinen, einzugehen. Ich kann von Ihnen viel lernen und danke Ihnen dafür.

    Sie schreiben in Ihrer Antwort vom 30. September 2009 den folgenden Satz und sprechen damit einen wichtigen Punkt an: „Das ist ein Problem: Wie die Demokratie verteidigen, ohne undemokratisch zu sein?“

    Ich wiederhole nachfolgend, was ich an anderer Stelle als Kommentar schon geschrieben habe, was aber das Problem anspricht:

    Die Islamisierung Europas wird unter anderem auf ganz legalem Wege mit Hilfe der Demokratie selbst ermöglicht, die implizit die Gesetzlichkeit enthält, nach der man sie, unter Ausnutzung der Rechtslage und der demographischen Verhältnisse, abschaffen kann. Das Wachstum der Umma steht nicht nur in einem kausalen Zusammenhang mit der Islamisierung, es ist auf lange Sicht ihr entscheidender Faktor. Extrapoliert man die demographischen Verhältnisse von heute in die Zukunft, so ergibt sich für Deutschland eine quantitative Gleichstellung von Muslimen und Nichtmuslimen im Jahre 2045. Bei der Betrachtung der Altersschichtung sieht das natürlich anders aus. Kinder zeugen und gebären kann man in einer Demokratie nicht verbieten. Die muslimische Frau hat sich nicht nur, nach Allahs Verfügung, dem Willen ihres Mannes zu unterwerfen, sondern hat auch der Umma zu dienen, indem sie heutzutage im „Djihad“, nach dem Motto „Wir gebären euch kaputt“, zur Islamisierung Deutschlands und Europas erfolgreich eingesetzt wird.
    „Der Bauch unserer Frauen wird uns den Sieg schenken“, ließ der algerische Staatspräsident Houari Boumedienne schon 1974 der Welt wissen, und dachte vielleicht an den Ausspruch Mohammeds: „Heiratet und mehrt euch, denn am Jüngsten Tag will ich vor den übrigen Völkern mit euch Staat machen“ (nach Ibn Madja).

    Ziel und Zweck aller Bemühungen und Maßnahmen, ob mit Gewalt oder auf friedlichem Wege, ist und bleibt die Errichtung einer göttlich legitimierten Herrschaft, unter Annullierung der säkularen, der Scharia widersprechenden Gesetzgebung, und der abschließenden Unterordnung aller Ungläubigen unter das Gesetz des neu geprägten Staates.

  11. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank, sehr geehrter Herr Zott.

    Mathias Rohe widmet ein ganzes Kapitel seines demokratiegefährdenden ‚Das islamische Recht‘ (2009) dem indischen Subkontinent, und in der Tat wäre die Rechtsspaltung (immer zunächst im Familienrecht / Personenstandsrecht / Aufenthaltsbestimmungsrecht) eine Möglichkeit, aus der säkularen Demokratie auszusteigen.

    Indien:

    „Eine Besonderheit im vermeintlich säkularen Indien ist seine Gesetzgebung im Familien- und Erbrecht, die jeweils eigene Regelungen für Hindus (gilt gleichzeitig auch für Sikhs, Jains und Buddhisten) und Muslime aufrechterhält“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Indien#Rechtssystem

    „In Indien ist das Eherecht der Religionszugehörigkeit untergeordnet. Dies beinhaltet, dass es für Muslime ein eigenes Familien- und Eherecht gibt.

    Im muslimischen Recht wird die Ehe als Zivilvertrag betrachtet und der Kadi hält die Daten der Eheschließung in einem Nikahnama fest, das dem verheirateten Paar ausgehändigt wird. Es gilt der Muslim Personal Law (Shariat) Application Act von 1937.

    Für die Scheidung wurde 1986 der Muslim Women (Protection of Rights on Divorce) Act erlassen, der auch das Thema Mahr und die Frage des Unterhalts definiert.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe#Indien

    Die widerspenstige Ehefrau (naschiza, „Rebellin“) gelangt wahrscheinlich ins ewige Feuer, darin die Frauen überwiegen, der Ehemann öffnet oder versperrt dem Weib den Weg ins Paradies (darf sie mit Sex vom Gebet abhalten). Allahs sexuelle Politik, das Schlafzimmerkalifat.

    Demokraten müssen die sich zum Islam bekennenden Funktionäre in Rathaus, Gewerkschaft und Partei-Ortsgruppe stärker (und dokumentiert) unter Druck setzen, sich von der Mythos gewordenen und der realislamischen Barbarei zu distanzieren.

    In Nürnberg hingegen sang der Gewerkschafts-Chor ein Lied für das Burka-Plakat sprich für den hidschab. Stimmgewaltig dabei: Hartmut Frommer, Nürnberger Rechtsdirektor a. D., die Klangwerdung der Islamisierung Europas:

    „NÜRNBERG – Vor kleinem Publikum, aber stimmgewaltig demonstrierte «Auftakt«, der Nürnberger Gewerkschaftschor, für Toleranz – und das umstritten «Burka-Plakat«. So erklang vor der Straße der Menschenrechte ein aserbaidschanisches Friedenslied, gefolgt von einem dalmatinischen Song. Achtlos an die Eingangspforte der Straße gelehnt, das Corpus Delicti: das Plakat, das Nürnbergs multikulturelle Gäste willkommen heißt – und eben auch eine Frau mit der Burka.“

    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=964027&kat=10

    „‚Wir wollen zeigen, dass Nürnberg eine weltoffene und tolerante Stadt ist‘, sagte Hartmut Frommer, Ex-Stadtrechtsdirektor und Bass im Gewerkschaftschor ‚Auftakt‘. Eine gewagte Aktion, nachdem eine große Koalition von Frauenrechtlerinnen bis zur CSU das Tuch als Symbol der Intoleranz bezeichnet, weil es Frauen zu Objekten degradiert, so Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime gegenüber der AZ.“

    http://www.abendzeitung.de/nuernberg/rathaus/84995

    http://www.abendzeitung-nuernberg.de/nuernberg/rathaus/82435

    Demokratischer Widerstand formierte sich, ein hervorragender Text
    von Gabi Schmidt ging allen Nürnberger Verantwortlichen als
    Offener Brief zu, zeitgleich erfolgte eine Petition gegen das
    Nürnberger Burka-Plakat. Hier ein weiterer Text ebenfalls
    von Gabi Schmidt für die subversive Blogosphäre, die
    Zeitungen drucken so etwas ja leider nicht ab:

    http://schariagegner.wordpress.com/2009/02/17/das-nurnberger-burka-plakat/

    Murad Wilfried Hofmann profitiert von derartigem moralischem Bankrott der so genannten Post-Moderne – soll wohl heißen: Geschichtsvergessenheit – (Hofmann: Post-Modernism), hier auf einer ägyptischen Seite

    http://www.islamic-council.com/conferences_eu/9/3.asp

    Hofmann weilte 2000 auf einem Kongress in Großbritannien (pdf)

    http://www.amssuk.com/docs/pdf/AMSSUK%20-%20NewsLetter4.pdf

    darin:
    „post-modernism
    should be seen as a set of tools that
    may be useful in helping to clear the
    ground and creating a space. It is up
    to Muslims, to use that opening to
    articulate Islam with the hopes of a
    better future.“ S. Sayyed

    Das könnte Salman Sayyid aus Leeds sein,
    ein Salman Sayyid findet sich bei Milli Görüs,
    türkisch, nach Sayyid oder Salman suchen,
    mit Bildvergrößerung (auf Bild klicken) lesen wir
    ‚GSI Tagungszentrum Bonn‘; wohl 2007, oben
    spricht Bosniens = Europas (ECFR) Großmufti
    Ceric (eigtl. Cerić hier Çeriç),
    aus Singapur reiste Prof. Syed Farid Alatas an,
    Islamist Oğuz Üçüncü (IGMG) fehlte nicht.

    http://www.igmg.de/tr/teskilat/sempozyum-2007.html

    Hier das Tagungsprogramm auf Deutsch, ohne Ceric

    http://www.igmg.de/verband/symposium-2007/programm.html

    Hier mit Ceric. „Der Fikh ist nur der Versuch, die
    Scharia zu verstehen. Die Scharia ist transzendental,
    nie vollständig bestimmbar.“ Der bosnische Hütchenspieler …

    http://www.igmg.de/verband/symposium-2007.html?L=.html.html

    Wo tagt denn die extremistische Milli Görüs nebst
    dem al-Qaradawi treu ergebenen Scheich
    Ceric/Cerić/Çeriç?

    Beim Gustav-Stresemann-Institut!
    Langer Grabenweg 68, Bonn Bad Godesberg

    http://www.gsi-bonn.de/tagungszentrum/index.htm

    Verlogenste oder dummste Islamwerbung in
    DIE ZEIT, zu Ceric: ‚Der islamische Reformator‘,
    darunter glücklicherweise ein wichtiger Leserbrief
    der klugen und mutigen Mirjana Plazonic:
    (“Sie kommen, um unsere Kinder zu holen”)

    http://www.zeit.de/2006/49/Mustafa-Ceric

    Plazonic: „Eltern einer von den Wahabiten in Sarajevo entführten
    Tochter klagen, dass sie der Großmufti noch nicht einmal
    empfangen wollte, wie das Politmagazin `Dani` in seiner neuesten
    Ausgabe berichtet.

    Waren Sie, Herr Lau, während Ihres Besuchs in Sarajevo bei der
    von den Saudis errichteten riesigen König Fahd-Moschee, die sich
    so gar nicht in das Landschaftsbild und die einheimischen
    Sakralbauten fügt, was selbst von einigen ortsansässigen
    Muslimen und Muftis kritisiert wird ?

    Wissen Sie, wer dort predigt und was ?

    Haben Sie die Massen von Jugendlichen gesehen, die dort
    herausströmen ?

    Zur “Reislamisierung der Muslime”: Ob dabei die “Kräfte der
    Segregation oder Kooperation” gewinnen, hängt
    maßgeblich auch von Großmufti Cerić ab, der sich
    beispielsweise nicht scheute, den bekannten eingebürgerten
    Bosnier, Abu Hamza, ein Sprachrohr der Wahabiten, zu
    empfangen.

    Bosnische Moschee, alt

    Bosnische Moschee, neu:
    König-Fahd-Moschee Sarajevo

  12. Gabi Schmidt Says:

    Kinderrechte ins Grundgesetz, HPD Artikel vom 05.04.2011

    http://hpd.de/node/11386

  13. Jacques Auvergne Says:

    Das Thema Kindbraut ist auch den Türken irgendwie unangenehm, man darf es aber bitte nicht dem makellosen Islam anlasten. Dass die standesamtliche Ehe das Seelenheil gefährdet, wird feige und kalkulierend übergangen, nach mehr Macht für die DIYENET wird aber gerufen. Alles eine Frage des höflichen Erklärens. Als-ob-Empörung gibt es also nicht nur in Deutschland …

    :::

    The latest report from a special parliamentary equality on gender equality has revealed that many families in eastern Turkey do not consider underage marriage a problem.

    Recent news that 11 underage girls have become pregnant in the southeastern province of Şanlıurfa has put the official spotlight on the underage marriage issue, daily Radikal reported. …

    According to the study, underage marriages do not pose a problem for the public. Such nuptials, however, have been highlighted as the main reason for the gradual increase of students dropping out of school, with marriages occurring as early as the age of 11.

    It is important to prevent misunderstandings of religion abusing traditions, said the report.

    “The meaning, causes and results of a marriage according to Islamic traditions should be explained clearly to the public. In order to do that, we need to cooperate with the Religious Affairs [Directorate] in Turkey,” the report said.

    Last week, 11 ill girls between the ages of 14 and 17 were taken to hospitals in the province, where it was determined that they were pregnant. All the girls were reported to be married without a civil marriage.

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=underage-marriages-are-not-a-problem-for-public-report-says-2011-08-08

  14. Schwarzes Glas Says:

    Das ist erschütternd, gut, möglichst offen zu berichten, daher danke. Im Sinne der Rechtseinheitlichkeit und fortgesetzten freiheitlichen Demokratie müssen die Normen von AEMR und GG von uns allen ohne Rücksicht auf Tradition oder Religion durchgesetzt werden, Straßenzüge oder archaische Clans dürfen nicht aus dem geltenden Grundgesetz in Blutrachegesetze, Faustrecht oder Schariagesetze versickern.

    Hier ein anderer „kulturrelativistisch verständlicher“ Fall, Osnabrück 2011:

    Im Oktober 2006 ist das Mädchen aus Lübeck von der Familie eines entfernten Verwandten aus dem Osnabrücker Land entführt worden. Das Kind sollte als Ehefrau an einen damals 21-Jährigen verkuppelt werden, der es schließlich vergewaltigte. …

    Die Familie lebt erst seit 1995 in Deutschland und stammt aus einem muslimischen Kulturkreis. Dort zählt der Geschlechtsverkehr auch mit pubertierenden Minderjährigen zum Zwecke einer Familiengründung angeblich zu lange gelebten Traditionen. …

    Einer ihrer Großonkel hat sich damals mit den Eltern des damals 21-jährigen Angeklagten auf eine sogenannte einvernehmliche Entführung geeinigt. …

    Doch die Eltern des Mannes ließen nicht locker. Insbesondere die Mutter des heute 26-Jährigen reagierte wütend, machte ihrem Sohn schwere Vorwürfe und forderte ihn zum Geschlechtsverkehr mit der vermeintlichen Schwiegertochter in spe auf. …

    Die Mutter drohte den beiden damit, sich persönlich so lange neben das Bett zu setzen, bis der Beischlaf vollzogen ist. Danach wendete der Hauptangeklagte Gewalt an und zwang die Elfjährige zum Geschlechtsverkehr.

    http://www.noz.de/lokales/54431487/mutter-draengt-sohn-zum-missbrauch-einer-elfjaehrigen-landgericht-osnabrueck-verurteilt-26-jaehrigen-und-eltern

  15. Schwarzes Glas Says:

    … mehr Multikultur! Die Exoten haben anderes Ehrverständnis, anders Schamverständnis, die sensiblen Fremdlinge fühlen anders? Der Weg ins barbarische und okkulte Schariagesetz ist frei:

    August 2011
    Sex-Fotos mit Sohn „aus Tradition“ – Vater nur angezeigt

    Obwohl sich der 47-jährige Türke bei eindeutigen Posen mit seinem zehnjährigen Sohn fotografieren hatte lassen, bleibt der zweifache Vater frei. Die Begründung: Der Missbrauch sei quasi jahrelange Familientradition, und alle hätten freiwillig mitgemacht. …

    Als Begründung wurde angegeben, dass die an sich kinderpornografischen Posen nicht aus sexuellen Motiven, sondern aus falsch verstandener Vaterliebe entstanden seien. Dem Kind sei zwar alles unangenehm gewesen, es habe aber die Gefühle seines Vaters nicht verletzen wollen.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Sex-Fotos_mit_Sohn_aus_Tradition_-_Vater_nur_angezeigt-Keine_Festnahme-Story-294392

  16. Väinämöinen Says:

    :::

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    hier wie zugesagt einige Quellen zur seit den Verträgen von Sèvres (1920) und Lausanne (1929) bestehenden Rechtsspaltung Griechenlands, wo die ‚bis zum Tage der Auferstehung gültige‘, angeblich vom Himmel herab gekommene und die Seele rettende Schariagesetzgebung das menschenrechtswidrige (Menschenrechtsbegriff der AEMR, 10.12.1948) Prinzip Kindbraut verwirklicht.

    Die rechtsspaltende globale Brisanz liegt durchaus auch im Streben des im ECFR (Yusuf al-Qaradawi) sitzenden Großmuftis von Bosnien und Herzegowina. Im Februar 2006 (Declaration of European Muslims) forderte Mustafa Cerić: opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

    Zitate und Internetquellen:

    „Meco Cemali“ d. i. Mufti Cemali Meço

    Uta Keseling (WELT, 25.02.2005):

    In der griechischen Region Thrakien dürfen muslimische Mädchen bereits mit zehn Jahren verheiratet werden. Das garantiert ein Sonderrecht. Vor kurzem wurde ein Mädchen deswegen aus Deutschland zurückgeschickt. (…)

    Es soll Liebe gewesen sein, sagen alle, die dazu geführt habe, daß im vergangenen Sommer der 22jährige Levent Metin* die damals elfjährige Nuray aus der armen nordgriechischen Provinz Thrakien heiratete und mit nach Düsseldorf brachte, wo er heute lebt. (…)

    Das Jugendamt hatte die schwierige Aufgabe zu entscheiden. Auf der einen Seite: das deutsche Recht, nach dem selbst im Ausland geschlossene Ehen nur Gültigkeit haben, wenn die Frau mindestens 14 Jahre alt ist. Auf der anderen das Sonderrecht für die muslimische Minderheit im Nordosten Griechenlands, das in den Lausanner Verträgen 1923 festgeschrieben wurde und das, EU hin oder her, bis heute gilt. Dazu kam das, was man über die Gefahren für muslimische Frauen weiß, die ihren Mann verlassen – Ehrenmorde kommen sogar in Deutschland vor. (…)

    Er selbst habe seine Imame aufgefordert, Mädchen unter 17 Jahren nicht zu verheiraten, sagt der Mufti. Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe. Der Mufti sagt: „Daß Zwölfjährige verheiratet werden, kommt nur alle drei oder vier Jahre vor.“

    http://www.welt.de/print-welt/article495796/Das_verheiratete_Kind.html

    Als die zwölfjährige Samiha aus dem thrakischen Komotiní vergangenen März mit einem Glaubensgenossen verheiratet wurde, der in Deutschland lebt, zeigte sich wieder einmal die Unvereinbarkeit des Alltags griechischer Muslime mit der europäischen Gesetzgebung, die die Heirat Minderjähriger verbietet. Samiha zog danach zu ihrem Mann nach Deutschland. Der deutsche Grenzbeamte, der ihre Papiere kontrollierte, wollte nicht glauben, dass ein zwölfjähriges Mädchen verheiratet sein könnte. Als der Fall in der internationalen Presse Schlagzeilen machte, stand Griechenland am Pranger.

    Angefangen hat alles mit dem Vertrag von Lausanne 1923, als Griechenland sich verpflichtete, »angemessene Massnahmen zu ergreifen, damit die muslimische Minderheit in die Lage versetzt wird, individuelle und familiäre Angelegenheiten ihrer Mitglieder nach ihren eigenen Bräuchen zu regeln.«

    aus: In Europa, wo die Scharia noch gilt
    Von Michael Kreutz (September 14, 2005)

    http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/

    Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mitwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte. (…)

    An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet. Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

    „Ein Skandal“, nennt das voller Empörung Diana Goldermann-Wolf vom Kinderschutzbund. „Staatlich geförderter Kindesmissbrauch – so etwas darf es in Europa nicht geben und verstößt auch gegen die UN-Kinderrechts-Konvention.“

    Vollzogen werden darf eine solche Ehe in Deutschland nicht. Das ist Missbrauch von Kindern. 2005 stieß das Jugendamt erstmalig auf eine solche Zwangsheirat. Das Ehepaar erschien sogar mit übersetzter Heiratsurkunde bei der Behörde und wollte eine neue Steuerklasse beantragen.

    aus: BARBARA KIRCHNER: Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby (in: EXPRESS, Düsseldorf 12.06.2008)

    http://www.express.de/duesseldorf/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby,2858,705568.html

    Aiché, eine junge Frau aus der Muslimgemeinde der thrakischen Stadt Komotini berichtet anonym über ihre persönliche Erfahrung mit der Scharia.
    Interview: Adéa Guillot.

    Verheiratet in Griechenland legal und islamisch korrekt frühpubertäre Mädchen: Mufti Cemali Meço

    Rodhópi TV: O Muftís Komotinís
    Ροδόπη TV – Ο Μουφτής Κομοτηνής

    Der Mufti der nordgriechischen Universitätsstadt Komotiní (Κομοτηνή, türk. Gümülcine). Müftüsü Hafız Cemali Meço Efendi. Der Mufti im Bild

    Allahs Kinder verheiratender Theologe, griechische Dienstanschrift

    http://www.muftikomotini.com/

    Der Vertrag von Lausanne geht auf Initiative des Genfer Völkerbundes zurück. Seine Bestimmungen zum Schutz der Minderheiten übertragen auf die Türkei, was die alliierten und assoziierten Hauptmächte drei Jahre zuvor im Vertrag von Sèvres mit Griechenland vereinbart hatten. Eine wichtige Verschiebung auf semantischem Feld betrifft die Kennzeichnung der Minderheiten. War im Vertrag von Sèvres überwiegend von den „Turkish nationals“ in Griechenland die Rede, so sprach der Vertrag von Lausanne von „nicht-muslimischen Minderheiten“ in der Türkei und „muslimischen Einwohnern“ in Griechenland.

    Dimitrios Kisoudis (Land zwischen Europa und Asien, Eurasisches Magazin 03.03.2010)

    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20100316

    :::

  17. جنوب الطريق Says:

    :::

    Zwangsehe in Istanbul
    11-jährige Türkin im achten Monat schwanger

    Nach einer religiös besiegelten Heirat hat ein 25 Jahre alter Türke seine hochschwangere 11-jährige Ehefrau in ein Krankenhaus der nordwesttürkischen Stadt Bolu gebracht.

    Ein Arzt habe bei dem wegen Unwohlsein eingelieferten Mädchen eine Schwangerschaft im achten Monat festgestellt, berichteten türkische Medien am Donnerstag. Der Mann habe darauf bestanden, das Mädchen wieder mitzunehmen.

    Nachbarn des Mannes in dem Dorf Alpagut erklärten, der 25-Jährige sei gewarnt worden, dass er wegen der Verbindung Schwierigkeiten bekommen werde. Da eine zivile Ehe nicht möglich gewesen sei, habe der Mann die Ehe mit der 11-Jährigen vor einem Imam geschlossen.

    aus: FOCUS 05.01.2012

    http://www.focus.de/panorama/welt/zwangsehe-in-istanbul-11-jaehrige-tuerkin-im-achten-monat-schwanger_aid_699681.html

    auch bei Morgenpost

    http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1872973/Elfjaehriges-Maedchen-verheiratet-und-schwanger.html

    :::

  18. Konya Says:

    Immer mehr sogenannte Kinderbräute aus der mittelanatolischen Stadt Konya werden mit ihren männlichen Verwandten in Europa zwangsverheiratet. Waren es seit dem Anwerbeabkommen vor 50 Jahren Arbeiter, die ihre Heimat verließen, um ihr Glück in Europa zu versuchen, sind es in den letzten Jahren immer mehr 13-17 jährige Mädchen, die von ihren Familien besonders nach Deutschland und nach Norwegen geschickt werden. …

    Nach einer Meldung der Tageszeitung Radikal werden diese Mädchen zur Heirat mit Verwandten in Europa gezwungen. …

    „Dieses Phänomen hat sich in den letzten Jahren immer weiter verbreitet. Die jungen Mädchen wissen, dass sie sowieso nach Norwegen gehen werden, deshalb widmen sie sich nicht ihren Schulaufgaben, sie kommen nicht einmal zur Schule“, zitiert die Tageszeitung Radikal Dr. Barbaros Yalçın von der Universität Selçuk.

    aus: Die Konya-Europa-Connection: Vereine protestieren gegen den Export von türkischen Kinderbräuten
    in: Deutsch-Türkische Nachrichten 18.02.12

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/02/406219/die-konya-europa-connection-vereine-protestieren-gegen-den-export-von-tuerkischen-kinderbraeuten/

  19. Fliegender Besen Says:

    „When my friends were going to school, I, as a little girl of 13 had been married with a man, a friend of my father, in his 30s. I was scared when he was at home. I could even not enter in his room. I’ll never forgive my father,“ said an unnamed child bride from Van province, now in her 40s.

    http://www.ucansupurge.org/english/index2.php?Hbr=140

    Similar suspicions immediately followed the news that 17-year-old N.T., who married 71-year-old Halis Toprak in July 2009, took an overdose of sleeping bills, blaming “internal family problems.”

    “This is a marriage for economic reasons, which is the general norm in many child marriages,” said Selen Doğan, general coordinator of Uçan Süpürge, or Flying Broom, a women’s research organization that has been leading projects to stop child marriages for several years.

    http://barenakedislam.com/2010/04/06/turkey-child-bride-chooses-suicide-over-marriage-to-54-year-old/

    Uçan Süpürge
    (Flying Broom, Fliegender Besen)

    http://www.ucansupurge.org/english/index.php

    http://www.ucansupurge.org/turkce/index.php

    Prinzip Kindbraut – Türkei

    http://www.ucansupurge.org/english/index2.php?Kat=13

  20. Chronist Says:

    keine Silbe zur religiösen Reife nach der Scharia von neun Jahren (Mondjahren) für das Mädchen bzw. zum traditionellen muslimischen Heiratsalter

    1996 gab es das Phänomen laut Statistischem Bundesamt noch nicht: Eine Null steht in der Spalte der Zehnjährigen, die abgetrieben haben. 1997 steht da eine Eins, 1999 eine Sechs, 2002 eine Zwanzig.

    Zwanzig Kinder im Alter von zehn Jahren sind in Deutschland 2002 schwanger gewesen. Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei unter Vierzehnjährigen verdoppelte sich in dieser Zeit von 365 auf 761. Während volljährige Frauen immer weniger Abtreibungen vornehmen lassen, steigen die Zahlen bei Minderjährigen immer weiter an. Was ist los mit Deutschlands Jugend?

    Die Antwort ist auf den ersten Blick sehr einfach: Bessere Ernährung und vermehrte Östrogenzufuhr haben die Geschlechtsreife der Mädchen zeitlich nach vorne verlagert, heißt es allenthalben. Zudem sei Sexualität überall präsent. Man probiert also aus.

    Ganz natürlich? Kaum. Je früher die Sexualreife einsetzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sexuell missbrauchte Kinder schwanger werden, heißt es etwa bei Pro Familia. Diese monströse Tatsache könnte einen Teil der Statistik erklären. Aber auch, wenn Zehn- bis Fünfzehnjährige nicht durch eine Gewalttat entjungfert werden, kann das etwa der Pro-Familia-Experte András Magyar aus Halle nicht normal finden. Das klassische Nachmittagsprogramm im Fernsehen bestehe seit einigen Jahren aus Talkshows mit explizitem Inhalt, so Magyar. Vera am Mittag, Bärbel Schäfer und Arabella Kiesbauer reden über neue Sexideen, Perversionen und Vaterschaftstests. „Die Kinder sehen das und probieren es aus.“

    Zehnjährige könnten sich vom Gesehenen nicht kritisch distanzieren. „Das sind alles Vorbilder, die da rumflirren.“ Nach Magyars Ansicht haben diese Themen im Nachmittagsprogramm nichts verloren: „Der Jugendschutz ist hier nicht in Ordnung.“

    Norbert Kluge, emeritierter Doyen der Sexualwissenschaft aus Landau, setzt einen anderen Akzent. Die Sexualerziehung in der Schule sei auf die Frühreife schlicht nicht eingestellt, meint er. „Wir müssen schon in der Grundschule mit der Sexualpädagogik anfangen“, lautet seine Forderung. Das aber würden nur die wenigsten Bundesländer in ihren Richtlinien für die Sexualpädagogik in der Schule vorsehen. „In Rheinland-Pfalz heißt das einzige diesbezügliche Thema für die vierte Klasse: Die Mutter pflegt den Säugling.“ Das Thema Verhütung sei dort erst für Klasse neun vorgesehen – viel zu spät. Für ihn ist es deshalb kein Wunder, dass Rheinland-Pfalz einen besonders starken Anstieg an Teenie-Schwangerschaften verzeichnet – um 146 Prozent. …

    „Entweder es gibt engagierte Menschen, die sich um die Sexualerziehung kümmern, einen Rektor, Lehrer oder Eltern. Oder es passiert eben nichts“, so der Sozialpädagoge Michael Niggel von Pro Familia München. Vielen Lehrern sei das Thema unangenehm. In anderen Bundesländern lade man deshalb gerne Pro Familia ein. Doch die sind für Bayern wohl zu explizit. „Auf dem Land tut man sich schwer damit“, meint Niggel. Die Rektoren hätten Angst, dass man durch frühzeitige Aufklärung „die Kinder ,versaut'“, so seine Interpretation.

    Norbert Kluge stützt diese Vermutung. „Es gibt immer noch die Anschauung, dass die Kinder durch zu frühe Aufklärung ,verdorben‘ würden“. Aber, so der Wissenschaftler: „Wer so argumentiert, kennt die Jugend nicht.“ Kluge verweist auf Studien, nach denen SchülerInnen mit Sexualerziehungsunterricht sich eher Zeit lassen mit dem ersten Sex und dann zu einem höheren Prozentsatz verhüten als ihre KameradInnen ohne Aufklärungsunterricht.

    Quelle: HEIDE OESTREICH: Zehn Jahre alt und schwanger
    taz 24.09.2003

    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2003/09/24/a0195

  21. Bragalou Says:

    Die 15-jährige Hatice floh vor ihrem Ehemann zu ihrer Familie. Doch von dieser wurde – nach einer Vergewaltigung, durch die sie schwanger wurde – ihr Tod beschlossen. Noch immer zeigt die Familie keine Reue. Keiner von ihnen erschien auf ihrer Beerdigung.

    ::

    Zwangsverheiratet, vergewaltigt, ermordet: 15-Jährige wird von Frauenrechtlerinnen beerdigt
    Deutsch Türkische Nachrichten 31.2012

    Kein einziges Familienmitglied war bei ihrer Beerdigung anwesend – Hatice Daşlı wurde Mitte Dezember tot aufgefunden. Die erst 15-Jährige musste vor ihrem Tod unbeschreibliches Leid erleben. Mit 13 wurde das junge Mädchen, so berichten türkische Medien, zwangsverheiratet. Hier konnte es das Mädchen allerdings nur ein Jahr lang aushalten und flüchtete zurück zu ihrer Familie, die in Diyarbakir lebt.

    Zurück in ihrem Elternhaus wurde sie von zwei ihrer Cousins vergewaltigt. Als herauskam, dass sie schwanger war, hätten die Familienältesten beschlossen sie umzubringen – ein Mord sollte die Familienehre wieder herstellen, so die Behörden.

    Sieben Personen wurden bisher festgenommen, darunter der Großvater G. Daşlı, von dem vermutet wird, dass er den Mord initiiert hat und zwei ihrer Onkel. Ihre Leiche soll ebenfalls einer ihrer Onkel nach der Freigabe abgeholt haben, an der Beerdigung am vergangenen Freitag nahm allerdings keines der Familienmitglieder teil – von Schuldbewusstsein keine Spur.

    Frauenrechtlerinnen aus den naheliegenden Regionen hatten sich dagegen beim Grab des jungen Opfers versammelt, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Tülay Deniz von der Frauenorganisation KADEM kritisierte, dass Hatice ohne Leichentuch beerdigt wurde. Stattdessen war sie nur in einen Leichensack gehüllt. Im islamischen Glauben ist ein weißes Leichentuch Pflicht. Das zeige, wie wenig Respekt Frauen entgegengebracht werde, so Deniz. „Dagegen werden diejenigen, die sie vergewaltigt haben, den Mord beauftragt und ausgeführt haben, in weiße Leichenscke gehüllt werden, wenn sie sterben“, erklärte Deniz weiter. Sie forderte die Gesellschaft auf, sich stärker gegen die Unterdrückung der Frau einzusetzen. Zu den anwesenden gehörten auch BDP Abgeordnete. Sie legten ein weißes Leichentuch auf das Grab.

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/12/465109/zwangsverheiratet-vergewaltigt-ermordert-15-jaehrige-wird-von-frauenrechtlern-beerdigt/

    ::

  22. Carcinòl Says:

    Prinzip Kindbraut.
    Hadith von Buchari. Mohammed vollzog die Ehe mit der neunjährigen ‚Aischa (ʿĀʾiša bint Abī Bakr, † 678).
    ::

    Translation of Sahih Bukhari, Book 58:
    Merits of the Helpers in Madinah (Ansaar)
    Volume 5, Book 58, Number 234:

    Narrated Aisha:

    The Prophet engaged me when I was a girl of six (years). We went to Medina and stayed at the home of Bani-al-Harith bin Khazraj. Then I got ill and my hair fell down. Later on my hair grew (again) and my mother, Um Ruman, came to me while I was playing in a swing with some of my girl friends. She called me, and I went to her, not knowing what she wanted to do to me. She caught me by the hand and made me stand at the door of the house. I was breathless then, and when my breathing became Allright, she took some water and rubbed my face and head with it. Then she took me into the house. There in the house I saw some Ansari women who said, „Best wishes and Allah’s Blessing and a good luck.“ Then she entrusted me to them and they prepared me (for the marriage). Unexpectedly Allah’s Apostle came to me in the forenoon and my mother handed me over to him, and at that time I was a girl of nine years of age.

    Volume 5, Book 58, Number 236:

    Narrated Hisham’s father:

    Khadija died three years before the Prophet departed to Medina. He stayed there for two years or so and then he married ‚Aisha when she was a girl of six years of age, and he consumed that marriage when she was nine years old.

    http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/bukhari/058-sbt.php

    ::
    ::

    Translation of Sahih Bukhari, Book 62:
    Wedlock, Marriage (Nikaah)
    Volume 7, Book 62, Number 64:

    Narrated ‚Aisha:

    that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death).

    http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/bukhari/062-sbt.php

    ::

  23. Machandelboom Says:

    Prinzip Kindbraut, in Ägypten verkaufen arme Familien Mädchen an reiche Golfaraber und sogar in schariatauglicher Kinder-Prostitution, einer sunnitischen Variante von Stundenehe.
    ::

    Wenn Mädchen zwangsverheiratet werden
    Von Birgit Svensson

    … Rima aber fürchtet sich davor, dass der Mann, der ihr Großvater sein könnte, wiederkommt. Rima ist 15, der Freund des Vaters 47 Jahre älter. In der Nachbarschaft wurde Rimas Freundin Iman mit knapp 16 Jahren mit einem 70-jährigen Saudi verheiratet und Rima fürchtet, dasselbe Schicksal erleiden zu müssen.

    In Kairos Armenviertel Shubra ist dies keine Seltenheit. Ältere Herren vom Golf heiraten mit Vorliebe junge Ägypterinnen. … Für arme Familien in Ägypten sind die reichen Golfaraber ein willkommener Anlass, ihre Töchter für viel Geld zu verheiraten. …

    In Ägypten … hat die Zahl der Eheschließungen mit minderjährigen Mädchen in den vergangenen fünf Jahren dramatisch zugenommen: 23,6 Prozent der Bräute waren unter 16 Jahre alt – ein Anstieg um fast das Doppelte im Vergleich zum Jahr 2000, wie das Nationale Zentrum für Soziologische Studien in Kairo berichtet.

    Während Frauen in der Oberschicht immer später heiraten oder gar ledig bleiben, würden sie in der Unterschicht immer früher vermählt, sagt Laila Abdel-Wahab, Soziologieprofessorin an der Kairoer Universität. … obwohl das Gesetz in Ägypten vorschreibt, dass der Altersunterschied zwischen den Ehepartnern nicht mehr als 25 Jahre betragen darf, kann es durch finanzielle Zuwendungen umgangen werden. Wer 40.000 ägyptische Pfund (etwa 5000 Euro) als Sparanlage für die Braut anlegt, unterliegt keinerlei Altersbeschränkung.

    Mädchenhochzeiten sind noch immer im gesamten arabisch-islamischen Raum durchaus üblich. …

    http://www.welt.de/vermischtes/article3527953/Wenn-Maedchen-zwangsverheiratet-werden.html

    ::
    derselbe Text auf Englisch

    Robbing Arab girls of their childhood
    by Birgit Svensson

    http://www.welt.de/english-news/article3532929/Robbing-Arab-girls-of-their-childhood.html

    ::
    ::

    ‘Some girls have been married 60 times by the time they turn 18′
    by Max Fisher

    When young girls are sold into marriage, as 38,000 are every day, they can expect a life with no education and few opportunities, little public autonomy outside of their adult husband’s control and an increased risk of death from pregnancy or childbirth, which are the number one killer of girls age 15 to 18 in the developing world. One in seven girls born in the developing world is married by age 15, usually sold by her family.

    But some girls who grow up in Egypt’s poor rural communities face an even scarier sort of child marriage: the temporary kind. Sex tourism to Egypt tends to spike in the summer, when wealthy men from Gulf countries flood into Egypt and thousands of underage girls are sold by their parents into temporary “marriages,” according to a story by Inter Press Service. …

    (Despite a 2008 law banning child marriages, enforcement is thought to be low and an Egyptian official told the Inter Press Service that’s it’s nearly ceased since the chaos of the 2011 revolution.) Child marriages are, after all, somewhat common in Arab countries, although not nearly as common as in neighboring regions. And such child marriages often involve “dowries” that human trafficking activists say are akin to a purchase price. …

    An investigation by an Egyptian government body, the Child Anti-Trafficking Unit at the National Council for Childhood and Motherhood, found that 75 percent of respondents in surveyed rural communities knew girls who were involved in the trade and that most believed that rate was increasing. It estimated that the vast majority of the buyers came from Gulf countries, with 81 percent from Saudi Arabia, 10 percent from the United Arab Emirate and 4 percent from Kuwait.

    The study estimates that a summer-long marriage, usually lasting the duration of a seasonal Gulf tourist’s visit, cost about $2,800 to $10,000. The unions can at times last a year or two, though; the “bride” is typically expected to travel back to her buyer’s home country where she may work as a domestic. One-day marriages can cost as little as $115. …

    The Washington Post 06.08.2013

    http://www.washingtonpost.com/blogs/worldviews/wp/2013/08/06/some-girls-have-been-married-60-times-by-the-time-they-turn-18/

    ::

  24. Bragalou Says:

    Türkei 2012: Elfjährige im achten Monat schwanger (siehe unten)

    Islam ist Kindbraut. Der marokkanische Scheich al-Maghrawi (Al Maghraoui) stellte im Jahre 2008 der Zeitrechnung das Heiratsalter für ein Mädchen fest: neun Jahre.

    Maroc : nouvelle fatwa controversée autorisant le mariage des jeunes filles dès l’âge de neuf ans

    Le cheikh salafiste marocain Mohamed Ben Abderrahman Al Maghraoui a édité une fatwa décriée pour avoir violé les nouvelles lois de l’état civil (la Moudawana). Maghraoui a en effet légitimé le mariage des jeunes filles à partir de l’âge de 9 ans

    http://www.mediarabe.info/spip.php?article1500

    ::

    Scandale au Maroc : une fatwa autorise le mariage « pédophile »

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui a publié sur un site Internet un avis religieux autorisant le mariage des fillettes à partir de neuf ans.

    Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui est dans la ligne de mire des défenseurs des droits humains marocains. D’après le quotidien Al Jarida Al Oula du 1er septembre, le leader religieux a lancé sur le site Internet maghrawi.net une fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans. « Il nous a été dit et nous avons vu que les filles de neuf ans ont la capacité de se marier autant que les filles âgées de 20 ans et plus », aurait expliqué Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui à maghrawi.net. Pour appuyer son propos, il aurait par ailleurs cité l’exemple du Prophète qui se serait marié avec l’une de ses épouses âgées de neuf ans. …

    vendredi 12 septembre 2008 / par Habibou Bangré

    http://www.afrik.com/article15182.html

    ::
    Soviel Einblick in den echten alten Islam darf nicht sein, meinen Marokkos höchste ‚Ulama (der König selbst sitzt ihnen im Nacken pardon: Mohammed VI ist Vorsitzender) und weisen die Fatwa eher ohne theologische Argumente, dafür sehr ernst guckend und entschieden zurück.

    Le Conseil supérieur des oulémas du Maroc a dénoncé dimanche la fatwa autorisant le mariage des fillettes à partir de l’âge de neuf ans.

    L’instance présidée par le roi Mohamed VI …

    Comment réagit Cheikh Mohamed ben Abderrahmane Al-Maghraoui face au déchaînement causé par sa fatwa, assimilée par ses détracteurs à une incitation à la « pédophilie » et au « viol » des enfants ? Apparemment, le religieux n’est pas homme à se laisser abattre. En témoigne son discours tenu le 14 septembre dernier sur maghrawi.net, où il persiste et signe.

    « Le mariage des filles à l’âge de neuf ans, a-t-il indiqué, n’est pas interdit puisque, selon les hadiths, Mohamed s’est marié alors qu’Aïcha n’avait que sept ans et il a consommé son union quand elle eut neuf ans. (…) Je suis un théologien confirmé et ce que j’ai dit, je ne l’ai pas inventé. C’est le prophète qui l’a dit avant moi. »

    « Enquête judiciaire approfondie »

    Et le fondateur de l’association Addaâoua wa Sounna fi Al Coraane (Prédication et sunna dans le coran) de conclure : « Ceux qui me critiquent, comme la presse ou la télévision marocaines ainsi que l’avocat [Mourad Bekkouri] qui a porté plainte, font partie d’une offensive laïque contre la nation islamique et ses théologiens ». ….

    Maroc : les oulémas dénoncent la fatwa sur le mariage « pédophile »

    ::
    ::
    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Hospitalized eleven year old turns out to be eight months pregnant

    An eleven year old girl hospitalized yesterday night in the Mudurnu district of Bolu province of northern Turkey turned out to be eight months pregnant, daily Hürriyet reported.

    The girl was brought to the emergency room by her 25 year-old ‚husband‘ last night, who refused to let her stay overnight when the doctors discovered her real condition.

    The two had been brought together by religious ceremonies with no legal ties, since the girl’s age prevented any formal marital proceedings.

    Private hospital security guards tried to stop members of the press from taking pictures of the eleven year-old girl.

    The hospital did not initiate any formal processes, despite the minor’s age, and sent her back home with her husband, daily Hürriyet reported.

    January/05/2012

    http://www.hurriyetdailynews.com/Default.aspx?pageID=238&nid=10797

    ::
    ::

    The Islamic Evidence

    We now present the Islamic data showing that Aisha was a girl of nine when Muhammad consummated his marriage to her. All bold, capital and underlined emphasis is ours.

    SAHIH AL-BUKHARI

    Narrated Aisha:
    The Prophet engaged me when I was a girl of six (years). We went to Medina and stayed at the home of Bani-al-Harith bin Khazraj. Then I got ill and my hair fell down. Later on my hair grew (again) and my mother, Um Ruman, came to me while I was playing in a swing with some of my girl friends. She called me, and I went to her, not knowing what she wanted to do to me. She caught me by the hand and made me stand at the door of the house. I was breathless then, and when my breathing became all right, she took some water and rubbed my face and head with it. Then she took me into the house. There in the house I saw some Ansari women who said, „Best wishes and Allah’s Blessing and a good luck.“ Then she entrusted me to them and they prepared me (for the marriage). Unexpectedly Allah’s Apostle came to me in the forenoon and my mother handed me over to him, and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    Narrated Hisham’s father:
    Khadija died three years before the Prophet departed to Medina. He stayed there for two years or so and then he married ‚Aisha when she was a girl of six years of age, and he consumed that marriage when she was nine years old. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 236)

    Narrated ‚Aisha:
    Allah’s Apostle said to me, „You were shown to me twice (in my dream) before I married you. I saw an angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said to him, ‚Uncover (her),‘ and behold, it was you. I said (to myself), ‚If this is from Allah, then it must happen.‘ Then you were shown to me, the angel carrying you in a silken piece of cloth, and I said (to him), ‚Uncover (her), and behold, it was you. I said (to myself), ‚If this is from Allah, then it must happen.'“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 87, Number 140; see also Number 139)

    Narrated ‚Aisha:
    that the Prophet married her when she was six years old and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    SAHIH MUSLIM

    ‚A’isha (Allah be pleased with her) reported: Allah’s Messenger (may peace be upon him) married me when I was six years old, and I was admitted to his house at the age of nine. She further said: We went to Medina and I had an attack of fever for a month, and my hair had come down to the earlobes. Umm Ruman (my mother) came to me and I was at that time on a swing along with my playmates. She called me loudly and I went to her and I did not know what she had wanted of me. She took hold of my hand and took me to the door, and I was saying: Ha, ha (as if I was gasping), until the agitation of my heart was over. She took me to a house, where had gathered the women of the Ansar. They all blessed me and wished me good luck and said: May you have share in good. She (my mother) entrusted me to them. They washed my head and embellished me and nothing frightened me. Allah’s Messenger (may peace be upon him) came there in the morning, and I was entrusted to him. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3309; see also 3310)

    ‚A’isha (Allah be pleased with her) reported that Allah’s Apostle (may peace be upon him) married her when she was seven years old, and he was taken to his house as a bride when she was nine, and her dolls were with her; and when he (the Holy Prophet) died she was eighteen years old. (Sahih Muslim, Book 008, Number 3311)

    SUNAN ABU DAWUD

    Aisha said: The Apostle of Allah (may peace be upon him) married me when I was seven years old. The narrator Sulaiman said: Or six years. He had intercourse with me when I was nine years old. (Sunan Abu Dawud, Number 2116)

    Narrated Aisha, Ummul Mu’minin:
    The Apostle of Allah (peace_be_upon_him) married me when I was seven or six. When we came to Medina, some women came. According to Bishr’s version: Umm Ruman came to me when I was swinging. They took me, made me prepared and decorated me. I was then brought to the Apostle of Allah (peace_be_upon_him), and he took up cohabitation with me when I was nine. She halted me at the door, and I burst into laughter. (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

    ::
    ::
    Zunächst schien alles ganz harmlos. Ein elf Jahre altes Mädchen wurde vergangene Nacht in Mudurnu, einem Stadtteil von Bolu, ins Krankenhaus gebracht. Doch dann nimmt die Geschichte, die im Norden der Türkei spielt, eine dramatische Wendung.

    Türkei: Elfjährige im achten Monat schwanger

    Das kleine Mädchen, das da vor den Ärzten auf einer Trage liegt, ist im achten Monat schwanger. Ihre 25-jährige Ehemann brachte sie in die Notaufnahme des Krankenhauses. Als die Mediziner dort allerdings ihre Schwangerschaft bemerkten, erlaubte er nicht, dass sie dort über Nacht zur Beobachtung blieb.

    Paar nur nach religiösem Ritus verheiratet

    Das ungleiche Paar wurde im Rahmen einer religiösen Zeremonie verheiratet, die in der Türkei allerdings auf keiner juristischen Grundlage fußt und entsprechend nicht legal ist. Auf Grund des Alters des Mädchens wäre eine legale Hochzeit ohnehin nicht möglich gewesen.

    Schnell hatte die Presse Wind von der Angelegenheit bekommen. Die privaten Sicherheitsleute des Krankenhauses versuchten noch sie davon abzuhalten Fotos von der Kleinen zu machen. Trotz des Alters der Patientin erstattete die Krankenhausleitung keine Anzeige gegen den Ehemann. Beide konnten die Einrichtung anstandslos verlassen. Warum der Mann seine schwangere Frau überhaupt ins Krankenhaus brachte, ist bisher nicht näher bekannt. …

    Quelle: Deutsch-Türkische Nachrichten
    Veröffentlicht: 05.01.12, 21:05 | Aktualisiert: 08.01.12, 14:16

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/01/50823/tuerkei-elfjaehrige-im-achten-monat-schwanger/

    ::
    ::

    „Aicha a dit : « Le Messager d’Allah m’a épousée quand j’avais sept ans. „(Le narrateur Sulaiman a déclaré:« ou six ans. »). Il a couché avec moi quand j’avais 9 ans. » [Abu Dawud 2:2116]

    Rapporté par le père de Hisham : « Khadija est morte trois ans avant que le Prophète parte à Médine. Il y est resté environ deux ans et il se maria ensuite avec Aicha qui était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage ». [Sahih Bukhari 5:58:236]

    http://www.algerie-dz.com/forums/archive/index.php/t-238828.html

    Aïcha a dit :

    „J’avais six ans lorsque le Prophète m’épousa, neuf ans lorsqu’il eut effectivement des relations conjugales avec moi“. Puis elle relatait: „… Ma mère, ‚Umm Rûmân, vint me trouver tandis que j’étais sur une balançoire, ..elles .. se mirent à me parer. J’avais à peine fini, que l’Envoyé d’Allah entra, lorsqu’il était encore le matin. Alors on me remit entre ses mains.“ …

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    Sahih Bukhari Volume 7, Livre 62, Numéro 65: elle avait six ans et il a consommé son mariage quand elle avait neuf ans

    Sahih Bukhari 5:58:236: Aicha était une fillette de six ans; elle était âgée de neuf ans quand il a consommé le mariage

    http://www.bladi.net/forum/threads/lage-mariage-islam.300388/page-3

    ::

  25. Jacques Auvergne Says:

    Hinweise zu drei Themen:

    erstens Kader Erten, ein trauriger aktueller Fall zum sehr islamischen Prinzip Kindbraut (çocuk gelin),

    zweitens Islam in Kanada (wo heute über die Quebec Charter of Values debattiert werden wird),

    drittens einige einflussreiche indischstämmige Schariagelehrte in Nordamerika und Großbritannien

    AD quotes the family as saying that Kader Erten suffered from a postpartum depression after the premature birth and death of her second child. The girl was reportedly married off to her husband Mehmed Atak in 2011, when she was no more than 12 years old. The marriage was reportedly arranged with the consent of both families. …

    Adding to the tragedy of the girl’s premature death is that she may not even have been twelve years-old when she was married off to her husband.

    Both the husband’s family and the prosecutor seem to be uncertain whether the date of birth on Kader’s identity card, 21 July 2000 is correct. …

    nsnbc

    http://nsnbc.me/2014/01/13/14-year-old-child-bride-in-turkey-dies-of-gunshot-wounds-in-suicide/


    Siirt‚te av tüfeği ile ölmüş halde bulunan çocuk gelin Kader Erten‚in berdel karşılığında evlendirilmiş..

    Birileri çıksın kürsülerden ahlak dersi versin, biz sizin ahlak anlayışınıza karşı en büyük ahlaksızız..
    Bi günde biri çıksın, çocuk gelinlerden bahsetsin..

    https://www.facebook.com/pages/%C5%9E%C4%B1rnak-%C3%BCniversitesi-itiraf-sayfas%C4%B1/162151463898423?hc_location=timeline


    … The girl in question, Kader Erten, was married off at 12 and became a mother at 13 before dying in her home in the Pervari district of Siirt in southeastern Turkey. Erten, who was married at just 12 to Mehmet Atak, was found dead in her home in an apparent case of suicide. According to her husband’s family, the young girl had fallen into depression after losing her second child, and did not leave her room while her husband was away on army duty. The prosecution office has commenced an investigation into events.

    Kader had been living in the Çatak district of Van when she was married off to Mehmet Atak in 2011 with the approval of both families. Following the marriage, the pair moved to the village of Düğümcüler near Pervari, where Atak’s family lived. At the age of just 13, the young girl became a mother. Roughly a year later, while her husband was doing his military service in Edirne, the seven-month pregnant Kader who was also taking care of the couple’s one-year-old baby gave birth to her second child prematurely, with the newborn sadly not surviving. According to claims, the child bride fell into depression following this tragic event, and on Saturday was found dead, reportedly from bullet wounds. …

    Researchers from Gaziantep University revealed in 2013 that almost 40% of marriages in Turkey are child marriages. According to a 2011 research paper by Lara A Elborno and Nadia Shamsi of Loyola University, Chicago, early marriage can lead to a number of health risks for young brides, both physical and mental. The reduced self-esteem and powerlessness felt by a child bride is increases the likelihood of psychological issues, and one girl quoted in the research paper tells of how “life became meaningless” for her after she was married off at a young age.

    The same research paper notes the intrinsic link between education and child marriage, noting that the more educated a girl is, the less likely she is to marry young …

    Unsinn, ein „kausaler Wirkungszusammenhang“ (intrinsic link) besteht zwar, aber dagegen lässt sich gerade nicht mit den heutigen, zunehmend an Koran und Sunna orientierten AKP-Bildungsprogrammen arbeiten.

    Mohammed hat gesagt Allah hat gesagt die Neunjährige zu verheiraten und in der Ehe zu schwängern ist religiös korrekt. Der intrinsic link besteht nicht zwischen mangelndem Koranschulbesuch und Kindbraut, sondern zwischen Islam und Kindbraut.

    Aydınlık – DAILY 13.01.2014

    http://www.aydinlikdaily.com/Shame-on-Kurdish-MPs:-Kurdish-Child-Bride-Dead-1882

    Junk Science benötigt kein schlechtes Wort über den Islam

    While no single factoris to blame for this harmful practice, the two primary causes fueling early marriage in Turkey are poverty and cultural traditions. Religion is not a direct cause but religious leaders do play a role in perpetuating this phenomenon by officiating unofficial marriage ceremonies.

    The causes of child marriages in Turkey are varied. While there may be numerous reasons why parents ultimately decide to marry their children early, the two primary factors are poverty and culture. Child marriage is not associated with any one religion and has been practiced by members of all faiths. However, in contradiction to many Islamic principles and Turkish law, Islamic leaders in Turkey perpetuate this phenomenon by officiating early marriages when courts refuse. …

    Die Kleriker kennen ihre Religion und machen Imam-Nikah.

    Na also, geht doch, Allahs Liebling das perfekte Geschöpf und die Neunjährige ‚Aischa:

    Conservative imams tend to defend early marriage mainly by referring literally to the Prophet Muhammad’s marriage to nine year old Aisha as a Justification for any and all early marriages.

    Auf Seite 14 donnern die rhetorischen Kanonenrohre des Islamapologeten David Liepert nur so: neinnein, vielleicht war ‚Aischa schon wesentlich älter als neun Jahre, neinnein, so wichtig ist die Sache mit ‚Aischa ohnehin nicht (others refute the overly conclusive use of the story of Aisha in the first place), denn gleichzeitig, jaja, der Koran viel Wert auf Bildung und nicht auf frühe Heirat ( Islam simultaneously attaches great importance to education, and calls on all people to study, not to marry in childhood).

    Mit dem Koran gegen den Wali mudschbir, das wird nichts, aber das wiederum stört Elborno und Shamsi gar nicht:

    Ohne rot zu werden:

    Islamic or Shariah Law does not ever specify the exact age of marriage.

    Instead, the Qur’an stipulates that a couple must mutually consent to the marriage. Both husband and wife are required to be enlightened and sensible, characteristics inherently incompatible with early marriage.

    Für den letztgenannten Quatsch ziehen die beiden Amerikanerinnen die Rede Allahs heran, Koran 46:6. Na dann kontern wir doch mit Sure 4:34.

    Quelle:

    Elborno, Lara A. and Shamsi, Nadia, „Life Became Meaningless: Legal Perspectives on Turkey’s Child Brides“ (). Social Justice. Paper 12.

    http://ecommons.luc.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1011&context=social_justice

    Wäscht die barbarische Scharia oberflächlich sauber, vergeblich:

    Neither Muslims nor Christians blame Christianity for the problem, but the same can’t be said for Islam.

    Der in Calgary (Alberta; mit 1,1 Millionen Einwohnern ist Calgary viertgrößte Stadt Kanadas) wohnende Schariafreund schlägt um sich. Wer den Mythos vom Islamischen Prinzip Kindbraut glaubt, so Liepert, müsse ein islamfreundlicher oder islamfeindlicher Verrückter sein oder ein religiöser sowie sex-besessener Perversling:

    There are really only three reasons to insist — as so many do — that Aisha was only 9 years old when Muhammad, the Prophet of Islam (…) married her: Either you are such a crazy Islamophile that you are willing to go to your grave insisting Muhammad could do whatever he wanted, or you are such a crazy Islamophobe that you want to insist he did, or you are such a weirdly religious sex-crazed pervert that you hope accusing him makes it OK for you to do it too.

    Es folgt Geschwafel vom Interfaith Advisor to the Canadian Council of Imams David Liepert, ohne sich von den Islamischen Autoritäten zu distanzieren, die in aller Welt seit Jahrhunderten die neunjährige Kindbraut billigen und heute immer noch billigen. Den Großmufti von Saudi-Arabien oder nur den Mufti der nordgriechischen Stadt Komotiní anzugreifen ist der Islamkonvertit schlichtweg zu feige.

    Sure 4:34 muss er auch noch abwehren, für Kenner misslingt der Versuch, zwischen koranlesendem Dussel und karrieregeilem Edel-Dhimmi ist man zufrieden:

    And while we’re on the subject of marriage, the Quran doesn’t condone wife-beating either. In pre-Islamic Arabia, men did not need permission to beat their wives. And although the Arabic root Dzaraba does mean „beat“ it also means „heal.“ Dzaraba denotes action for a higher purpose, such as „striking (or minting) a coin,“ or „striking out on a new path.“ …

    How is it that Saudi Arabia still allows child marriage …?

    Tja, wie kann das sein, wie … um … äh … um Himmels Willen? Cemali Meço, Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich und Allah kennen die Antwort, der Radioprogram-Macher (The Optimistic Muslim) David Liepert belügt sich oder uns noch ein bisschen.

    David Liepert, Rejecting the Myth of Sanctioned Child Marriage in Islam, THE HUFFINGTON POST, (Jan. 29, 2011)

    http://www.huffingtonpost.com/dr-david-liepert/islamic-pedophelia_b_814332.html?

    The Optimistic Muslim

    David Liepert, host of The Optimistic Muslim, author of Muslim, Christian AND Jew: Finding a path to peace our faiths can share, Interfaith Advisor to the Canadian Council of Imams and spokesperson for his hometown Calgary’s 60 thousand mainstream Muslims

    http://webtalkradio.net/show-details_not_used/the-optimistic-muslim/

    So geht liepertlogisch: Mohammed war der menschheitsgeschichtlich erste Gleichheitsfeminist und nun ist der Arabische Frühling beinahe so frauenbewegt wie der prophetisch geführte Medinastaat:

    Every Muslim will tell you proudly how Islam began as the most egalitarian of religions. From the Quran’s declaration of the equality of all persons (male and female, regardless of race, creed or gender) under God’s (thankfully merciful) judgment, through Muhammad’s own egalitarian practice, that message is consistent throughout. He even worked for his first wife Khadija as her employee, made the woman Umm Waraqah one of Islam’s first imams and told his followers to learn half their religion from his youngest wife Aisha, for Heaven’s sake! But let’s all be honest for a change: Many Muslim men from the very beginning haven’t been comfortable with the way Muhammad exalted women. …

    It’s decentralized, lead visibly by women and similar to the earliest days of Islam.

    While others have noted the Arab Spring’s longevity and focus, I know that wouldn’t have surprised the first Muslims. Because Muslims then knew something that Muslims today are beginning to wake up to. The Muslim world is finally changing because Muslim women are waking up to the power and authority they really have under Muhammad’s Islam.

    Puffington Post 18.08.2011

    http://www.huffingtonpost.com/dr-david-liepert/women-in-islamic-history_b_929221.html

    Seinen Sitz in Toronto (Ontario) hat

    CCI
    The Canadian Council of Imams

    Chairman: Imam Dr. Mohammad Iqbal AlNadvi

    Secretary: Imam Abdur Rashid Taylor

    Vice Chair: Imam Yusuf Badat

    Inter-Faith Director: Imam Dr. Abdul Hai Patel

    http://www.canadiancouncilofimams.com/about-us/

    Maulana bedeutet Meister und beim Namen Maududi schrillt dem freiheitlichen Demokraten (hoffentlich) jede Alarmglocke.

    David Liepert arbeitete für das CCI (Canadian Council of Imams), dort ist ein AlNadvi Chef, wir googlen Nadvi und Maududi und finden etwas, doch
    statt
    Mohammad Iqbal AlNadvi
    nun
    Muhammad Iqbal Nadvi

    You are invited to attend the weekly study circle we are having with Shiekh Iqbal Nadvi every Wednesday. We have started Maulana Maududi’s book „Qur’an ki chaar bunyaadi istalaahein“ and tonight we will be going over the same book with Shiekh Iqbal Nadvi.

    https://groups.google.com/forum/#!topic/study-circle-with-sh-nadvi/TnmiVh3egTc

    https://groups.google.com/forum/#!topic/study-circle-with-sh-nadvi/EYkbvgy02xs

    Vielleicht Zufall? Liepert wohnt in Calgary.

    Muhammad Iqbal Nadvi

    Sheikh Muhammad Iqbal Nadvi […] in 2009 the Imam of the mosque in Calgary, Alberta Canada. He holds a Doctorate in Islamic Law with a specialization in Islamic Jurisprudence from Ummal Qura University, Mecca, Saudi Arabia (1991). Between 1991 and 1997 he was an Assistant Professor at King Saud University in Riyadh, Saudi Arabia. He delivers lectures at local institutions, including at Mount Royal College in Calgary, Alberta, Canada.

    http://www.islamopediaonline.org/profile/muhammad-iqbal-nadvi

    (Noch) ein anderer kanadischer Nadvi:

    Iqbal Masood Nadvi (Al-Nadvi)
    (Muhammad Iqbal Masood Al-Nadvi)

    The Islamic Institute of Toronto (IIT)

    5.1 Ahmad Kutty

    5.4 Dr.Iqbal Nadvi

    http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_Institute_of_Toronto

    Muhammad Iqbal Masood Al-Nadvi
    (Iqbal Masood (Al-)Nadvi)

    http://d6650271.u89.c11.ixinstant.com/code/index.php

    Suchobjekt Nadvi Nummer Zwei, zeitweiliger Chef am Al-Falah Islamic Centre in Oakville, Ontario, wiederholt auf Sendung im Fatwa-Teil von IslamOnline.net (Gründer Yusuf al-Qaradawi) und jetzt im Umfeld von Ahmad Kutty gegenmodern wirksam, in Toronto:

    This flyer, for an upcoming ICNA Food Bank fundraiser was taped to a school door at the TDSB’s Thorncliffe Park Public School. (ICNA = Islamic Circle Of North America) The featured speaker is Imam Muhammad Iqbal Masood al- Nadvi of the Al Falah Islamic Centre.

    According to their Facebook page the Al Falah Islamic Centre has hosted several Radical Muslim Preachers, among them Bilal Philips, the subject of a recent controversy over a planned speaking engagement in Calgary, Philips has called for the Death of Homosexuals.

    Nadvi’s Al Falah Islamic Centre has also hosted Abdullah Hakim Quick [s. u.], who also calls for the death of Homosexuals.

    Blazing Cat Fur

    http://blazingcatfur.blogspot.de/2012/06/speaking-event-featuring-radical-imam.html

    Sitz in Mississauga, Ontario

    The Understanding Islam Academy (UIA) is a project of DawaNet Canada

    http://www.uia.ca/UIA/

    Laut URL zu den past instructors zu rechnen, den ehemaligen Dozenten:

    Shk. Dr. Iqbal Masood Nadvi

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/faculty/past-instructors/215-shk-dr-iqbal-masood-nadvi

    Verwendet bzw. (könnten WOSM und WAGGGS ja mal entscheiden) missbraucht die Pädagogik der 1907 gegründeten Pfadfinder

    Al-Falah Islamic Centre Scouts Group

    http://www.firstafc.ca/

    http://alfalahislamiccentre.org/#

    Gastdozent an der UIA

    Abdullah Hakim Quick

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs

    Den Ort Mississauga kennen wir, CCI und die Stadt Calgary erinnern an David Liepert:

    Sheikh Alaa Elsayed (Mississauga, ON)

    … He is a member of the Canadian Council of Imams as well as a member of Horizon Interfaith Communication Media Council. Prior to this he was an Imam for the Muslim Council of Calgary and acted as its media spokesperson. He has hosted Vision of Islam, a weekly television show which runs throughout Alberta, Canada. … Sheikh Alaa was a member of the Calgary Multi-Faith Committee, and a member of the Muslim Christian Dialogue Committee. …

    Currently Sheikh Alaa is the Director of Religious Affairs for the Islamic Centre of Canada-ISNA.

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs

    Am 06.05.2012 wieder Abdullah Hakim Quick.

    Da ein Vortrag zur Scharia, am 17.06.2012 und von einem ganz bekannten Muslim:

    Understanding Islam Academy (UIA), in cooperation with DawaNet, Invites You to Join:
    A FREE ISLAMinar on
    „Understanding Shariah Today: Objectives & Objections“
    Presented by Dr. Jamal Badawi

    Date: Sunday, June 17, 2012

    http://www.uia.ca/UIA/index.php/program/islaminars/67-previous-islaminars-online-programs?start=10

    Jamal Badawi

    He cites Hassan al-Banna and Muslim Brotherhood as his source for inspiration. …

    He is also active in several Islamic organizations, including the Canadian Council on American-Islamic Relations, the Fiqh Council of North America (FCNA), the Muslim American Society (MAS), and the European Council for Fatwa and Research (ECFR). He is also a member of the Islamic Society of North America (ISNA) and the founder and chairman of the Islamic Information Foundation, a non-profit foundation seeking to promote a better understanding of Islam and Muslims towards non-Muslims.

    1,000 Questions on Islam Islamic Book Services
    Gender Equity in Islam: Basic Principles American Trust Publications, 1995; ISBN 978-0-89259-159-6
    Status of Women in Islam Small pamphlet, 1976
    Muslim Woman’s Dress According to the Qur’an and the Sunnah and Islamic Ethics Small pamphlet, 1980

    http://en.wikipedia.org/wiki/Jamal_Badawi

    Dr. Jamal Badawi – The Essence of Sharia



    Wie viele islamisch hochangesehene kanadische Nadvi es gibt, wissen wir noch nicht. Gibt es denn keine nachweisbare Verbindung zu Maududi mindestens vom Alfalah Islamic Centre aus?

    Gab es. Wurde entfernt,
    Multimedia -> Books -> Mawlana Maududi -> Tafheem-ul-Quran

    http://www.quranenglish.com/tafheem_quran/

    Das Alfalah Islamic Centre empfiehlt oder empfahl neben Maududi nur einen zweiten Denker. Da’wa-Großmeister Khurram Murad war der Vizepräsident (Naib Amir) der Jamaat-e-Islami (JI) von Pakistan und Präsident (Amir) der JI von Bangladesch, außerdem der zeitweilige Chef der Maududi-treuen Islamic Foundation in Leicester, UK, sowie Herausgeber der 1932 von Abul A’la Maududi gegründeten Zeitschrift Tarjumanal Qur’an (Lahore, Pakistan).

    Unter
    Multimedia -> Books -> Khurram Murad

    wurde
    In The Early Hours: Reflections on Spiritual and Self Development
    ebenso verbreitet wie
    Islam – The Easy Way

    Ein anderer, höchst einflussreicher Nadvi / Nadwi rechnet sich einer alten Gelehrtenfamilie zu, die von Religionsgründer Mohammed abstammen soll:

    Abul Hasan Ali Hasani Nadwi
    Abul Hasan Ali Hasani Nadvi

    Sein Muslims in the West: Message and the Mission wurde durch Khurram Murad herausgegeben.

    1962 Secretary of the first inaugural session and foundation of Muslim World League in Mecca

    1980 Chairman of Islamic Centre Oxford

    … He was a founder member of the Muslim World League (Al Rabita Al ‚Alam Al Islami), a member of the Organisation of Islamic Conference (OIC), a member of the World Supreme Council of Mosques, and a member of the Fiqh Council of Rabita. …

    He participated in many other activities through Islamic organizations and institutions; including the World Assembly of Muslim Youth (WAMY). In India, he was a rector of Nadwatul Ulama

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Hasan_Ali_Nadwi

    ein Nadvi ist der Neffe des eben Genannten:

    Darul Uloom Nadwatul Ulama

    Established 1894
    Rector Rabey Hasani Nadvi
    Location Lucknow, India

    http://en.wikipedia.org/wiki/Darul-uloom_Nadwatul_Ulama

    http://en.wikipedia.org/wiki/Rabey_Hasani_Nadvi

    Arbeitete erst am (leider) hoch angesehenen Dār al-ʿUlūm Nadwat al-ʿUlamāʾ im indischen und lehrt nun vom englischen Oxford aus, gilt als ‚Alim, mehrmals erarbeitete er sich eine Idschaza (Lehrbefugnis) unter anderem bei Abul Hasan Ali Al-Nadwi und Yusuf Al-Qaradawi:

    Mohammad Akram Nadwi (born c. 1964) is a scholar of Islam from the Indian city of Jaunpur. He is a research fellow at the Oxford Centre for Islamic Studies, University of Oxford.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Akram_Nadwi




    Quebec Charter of Values
    Charte de la laïcité, Charte des valeurs québécoises

    http://en.wikipedia.org/wiki/Quebec_Charter_of_Values

    Protest
    Saturday, September 14, 2013 in Montreal

    Thousands gather in Montreal to protest charter of Quebec values
    CTVNews.ca Staff
    14.09.2013

    http://www.ctvnews.ca/canada/thousands-gather-in-montreal-to-protest-charter-of-quebec-values-1.1454721

    CTV News: Charter opponents march downtown
    ebenfalls CTV und vom selben Tag

    (Bild: Sikh-Turban oder jüdische Yarmulke = Kippa wären für Staatsangestellte im Dienst dann ebenfalls unzulässig)

    http://www.ctvnews.ca/canada/thousands-gather-in-montreal-to-protest-charter-of-quebec-values-1.1454721


    Bill 60
    Quebec National Assembly

    Charter affirming the values of State secularism and religious neutrality and the equality between women and men, and providing a framework for accommodation requests

    (…)

    CHAPTER II

    DIVISION I

    DUTIES OF NEUTRALITY AND RESERVE IN RELIGIOUS MATTERS

    3. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must maintain religious neutrality.

    4. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must exercise reserve with regard to expressing their religious beliefs.

    DIVISION II
    RESTRICTION ON WEARING RELIGIOUS SYMBOLS

    5. In the exercise of their functions, personal members of public bodies must not wear objects such as headgear, clothing, jewelry or other adornments which, by their conspicuous nature, overtly indicate a religious affiliation.

    CHAPTER III
    OBLIGATION TO HAVE FACE UNCOVERED

    6. Personnel members of public bodies must exercise their functions with their face uncovered (…)

    http://www.nosvaleurs.gouv.qc.ca/medias/pdf/Charter.pdf

  26. Elżbieta Wawrzyńska Says:

    Eine völlig ausgeflippte Minderheit will den Ausstieg aus der kulturellen Moderne und greift jetzt den über Generationen mühselig gegen Stammeskultur, Kinderarbeit und Kinderheirat errungenen pädagogischen Schutzraum Kindheit an.

    Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) etwa kämpft am Bundesverfassungsgericht für das Kinder- und Jugendwahlrecht. Solche Perverslinge, die den wesensgemäß nämlich altersgemäß unreifen Kindern das Recht auf Kindheit nehmen, würden wohl auch gleich das Heiratsalter nach dem Islamischen Recht (Scharia) legalisieren, nur damit ihr Motto Kinder an die Macht endlich ganz und gar stimmt – das wäre auch das in den Siebzigern und Achtzigern von etlichen prominenten GRÜNEN ersehnte Pädosexuellen-Paradies.

    Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren haben in Karlsruhe Klage eingereicht, um das Mindestwahlalter abzuschaffen und damit – so sagen sie – Demokratie und Generationengerechtigkeit zu stärken.

    http://generationengerechtigkeit.de/images/stories/home/20140707_klage.pdf

    Strippenzieher sind die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) und die Kinderinitiative Plant-for-the-Planet.

    http://www.plant-for-the-planet.org/de/startseite

    Plant-for-the-Planet will bei Kindern und Erwachsenen ein Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und den Klimawandel schaffen. Gegen den Klimawandel wird man mit Baumpflanzaktionen aktiv – dass Kinder Bäume pflanzen ist ja auch symbolisch sehr schön und erzieherisch wertvoll.

    http://www.wir-wollen-waehlen.de/de/

    Die aggressive Verwendung von Kindern für grüne (oder welche auch immer) Lobbyziele ist bereits in die Kritik geraten, als etwa der kleine Felix Finkbeiner, Sohn eines Funktionärs im zur Scharia schweigenden Club of Rome (CoR) mit neun Jahren für den Kampf gegen Klimawandel eingespannt wurde und als 14-Jähriger verkitschend in Szene gesetzt wurde, um vor der UN-Vollversammlung eine einstudierte Botschaft zum Klimawandel darzubieten.

    Ähnliches kennt die weltweite jüngere Geschichte der Menschheit nur zur Genüge, wohl noch jeder Diktator missbrauchte Kinder für seine Ziele.

    Kinder – und Jugendliche! – sollen Mathematik, Sprachen, Ethik und Sport lernen, nicht Parteien wählen.

  27. Bragalou Says:

    Nach den Bestimmungen orthodoxer islamischer Rechtsschulen dürfen Mädchen ab neun Jahren heiraten. Diese Rechtsschulen orientieren sich an der Ehe des Propheten Mohammeds mit seiner dritten Frau Aischa, die nach islamischer Überlieferung (Hadith) zum Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages sechs Jahre und bei der Hochzeit neun Jahre alt gewesen sein soll. Bei Muslim ibn al-Haddschadsch heißt es als Aussage von Aischa: „Der Gesandte Gottes, …, heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderheirat#Islamische_L.C3.A4nder

  28. Jacques Auvergne Says:

    the basic human rights norm that marriage shall only be entered with the free and full consent

    Bei allen Göttern, so schwer zu verstehen ist das doch gar nicht, AEMR überall, auch im wundersamen Amerika, Deutschland oder Israel, und Scharia nirgendwo! 1995 gründete Juraprofessor Menachem Elon die Privatuniversität Sha’arei Mishpat College zu Hod HaSharon.

    Dort ist Halacha- und Schariafreundin Dr. Rhona Schuz Senior Lecturer und Co-Director am Centre for the Rights of the Child and Family (allen Ernstes heißt das stammeskulturelle Ding: „Die Rechte des Kindes und der Familie“) am Sha’arei Mishpat College.

    THE RELEVANCE OF RELIGIOUS LAW AND CULTURAL CONSIDERATIONS IN INTERNATIONAL CHILD ABDUCTION DISPUTES

    Dass die im Wesen kohärente (wie Koran oder Allah unteilbare) und irdisch nach rechtspolitischer Kohärenz (Totalität, Totalitarismus) strebende Scharia aus Sicht der AEMR immer unakzeptabel frauenfeindlich, kinderfeindlich und also insbesondere mädchenfeindlich ist, verschweigt Rhona Schuz:

    In addition, there are other countries that are considering acceding to the Hague Convention, in which Sharia law may be applied to Muslims. …

    There are four main internationally recognized human rights norms which are relevant to the current debate: (1) best interests of the child, (2) the right to respect for family life, (3) the right to a fair trial, and (4) the right to equal treatment or the right not to be discriminated against. …

    a pluralistic approach to culture [… wieso pluralistisch, so schlecht waren universelle Menschenrechte und GG doch gar nicht …] …

    Die Freundin der Rechtsspaltung Frau Schuz geht an das Thema Kinderrechte wie Ali Schariati an die Gesellschaft des Iran. Unsere Menschenrechte aber sind gerade nicht westlich oder östlich, sondern universell:

    in cases where the alleged breach of fundamental principles arises out of non-Western religious or cultural norms in the requesting state

    the basic human rights norm that marriage shall only be entered with the free and full consent

    *Sarkasmus ein*

    Na dann erklären wir die islamrechtlich einwandfreie (halal) Ehe der Neunjährigen doch endlich für straffrei, einschließlich des ehelichen Geschlechtsverkehrs dieses genital selbstbestimmten (genital autonomy) weiblichen Kindes (neun Mondjahre = achteinhalb d. Z.).

    *Sarkasmus aus*

    Staaten mit bereits viel oder erst etwas legalisierter Scharia wie Griechenland oder Israel müssen die Rechtsspaltung überwinden.

    Thus, fortunately, the Grand Chamber did not accept the stance of Justice Steiner that return to Israel, in which religious law applied in relation to family matters, would violate the rights of the child and the mother.

    http://www.epubs.utah.edu/index.php/jlfs/article/viewFile/366/297


    Das Stadtzeichen von Hod haScharon zeigt den Zitronenbaum (stadtgeschichtlich relevant war der Anbau von Zitrusfrüchten), wobei die vier Kreise und wohl auch Früchte an der Baumspitze die vier Gründersiedlungen symbolisieren. Das Zahnrad weist auf die Industrie.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hod_haScharon



    Rhona Schuz wird genannt, Faisal Kutty fehlt nicht. Zu betrachten: APPENDIX B: ASSEMBLY OF MUSLIM JURISTS IN AMERICA BOARD MEMBERS (ab Seite 57).

    SHARIAH IN AMERICAN COURTS: The Expanding Incursion of Islamic Law in the U.S. Legal System

    Talaq violated gender equality promoted by Maryland’s constitution because talaq was available only to the husband and not the wife. … Talaq also would deprive the wife of the marital property rights that she held under Maryland law. …

    These groups are identified here to show the intent and extent of institutionalized study of Shariah, as well as promotion and enforcement of Shariah, in the U.S.

    ∗ Shariah Scholars Association of North America (SSANA)
    ∗ International Society for Islamic Legal Studies
    ∗ Islamic Law Students Association
    ∗ Islamic Law Section, The Association of American Law Schools
    ∗ Karamah – Muslim Women Lawyers for Human Rights
    ∗ Islamic Legal Studies Program, Harvard Law School
    ∗ Cordoba University
    ∗ North American Fiqh Council
    ∗ North American Imams Federation
    ∗ Assembly of Muslim Jurists of America

    … The Assembly of Muslim Jurists of America (AMJA) is a U.S.-based organization committed to the establishment of Shariah, especially for personal status and family law. Its extensive boards (123 members combined) include local Imams and Shariah authorities across America, as well as Shariah authorities from other countries. The entire AMJA membership, as listed at its website, is provided with titles (when given) as Appendix C.

    AMJA is deeply rooted in local American communities, but also associated with international and U.S. Shariah authorities and Shariah institutions, and serves as a prolific website center for fatwas on many topics. AMJA also holds conferences and publishes proceedings. It is an active organization with significant reach and influence both inside of the United States and internationally.

    If such an organization promotes Shariah in the United States, and it has representatives in influential positions across the country, its statements of intent are important in understanding why Shariah is intruding into the U.S. legal system. For example, …

    Nun, das Recht Waffen zu besitzen und zu führen sollten die US-Bürger abschaffen. Scharia ist eine Bedrohung:

    Application of foreign law – particularly Shariah – in American courts, can deny Americans their unique values of liberty such as freedom of religion, freedom of speech, freedom of the press, due process, right to privacy, and the right to keep and bear arms. …

    Unfortunately, because state legislatures have generally not been explicit about what their public policy is relative to foreign laws, including as an example, Shariah, the courts and the parties litigating in those courts are left to their own devices – first to know what Shariah is, and second, to understand that granting comity to a Shariah judgment may be at odds with our state and federal constitutional principles in the specific matters at issue.

    CENTER FOR SECURITY POLICY PRESS

    http://www.centerforsecuritypolicy.org/wp-content/uploads/2014/12/Shariah_in_American_Courts1.pdf


    Scharia in Israel

    “Qādis and Sharia in Israel,” Asian and African Studies, vii, 197

    aus: Islamic Law in Palestine and Israel: A History of the Survival of Tanzimat and Sharia in the British Mandate and the Jewish State, von: Robert Eisenman

    https://books.google.de/books?id=2JvTCQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    The sharia in Israel (Tel-Aviv University, Shiloah Center for Middle Eastern and African Studies (1973), Sekirot – Mekhon Shiloah le-heker ha-Mizrah ha-tikhon ve-Afrikah), von: Aharon Layish

    http://www.amazon.co.uk/The-sharia-Israel-Sekirot-heker/dp/B0006CQPJC

    So geht das aber nicht Jerusalem, das ist uns noch nicht genug Schariagesetz.

    Islamisches Recht ist wie Käsetheke: Darf`s auch ein bisschen mehr sein?!

    Assim al-Hakeem:

    „You ask for shariah anywhere, because this is the law of Allah the almighty. So we have to agree on this point.“

    „Is it wrong to call for shariah in Israel? No, because this is the law of Allah and should be applied and implemented everywhere in the world.“

    h__ps://www.youtube.com/watch?v=T3Fi2JZ6oy0

    SHEIKH ASSIM ALHAKEEM
    Sheikh Assim Alhakeem graduated from the prestigious Umm al-Qura University in Makkah, Saudi Arabia in 1998. At present Shaikh Assim is an Imam of a masjid in Jeddah, a role which he has held for the past 20 years, where the sheikh delivers the weekly Friday sermons and lectures on various Islamic Sciences.

    Sheikh Assim Alhakeem also participates regularly on both Islamic radio and television programs to spread the authentic teachings of the Qur’an and Sunnah. The sheikh also had studies for several years the books of the great scholar Shaikh Salih Ibn Uthaymeen (…).

    h__p://www.assimalhakeem.net/about/

    h__ps://www.youtube.com/user/assimalhakeem

    Gelistet bei islamradikalen ZAKIR NAIK

    h__ps://zakirnaikqa.wordpress.com/ask-sheikh-assim-al-hakeem/

    Bitte sagen Sie mir, Scheich, wann ist Volljährigkeit im Islam? What does Islam specify as being coming of age?

    Zakir Naik: As far as rules of the different countries are concerned, in India the age of adulthood is 18, in Indonesia it is 19, in UK its 16 years of age. Every country the age maturity what the government or the people of that country or the law have set its different depending upon their own understanding. But in Islam … age of puberty … the age of 15 [Junge] … The day the girl starts her menstrual cycle, she is supposed to reach the age of puberty irrespective she may be below the age of 10 [Heiratsfähigkeit des Mädchens neun Mondjahre, das sind acht Jahre und achteinhalb Monate].

    h__ps://zakirnaikqa.wordpress.com/2013/07/22/q-what-does-islam-specify-as-being-coming-of-age/

  29. Cees van der Duin Says:

    _

    „Niederländisches Parlament erschrocken über sogenannte Kindbräute“

    [ Tja, das Wegsehen war so angenehm, so multikultibequem. Kinderheirat ist Scharia (Islamisches Recht), der Sex des Ehemannes mit seiner 12, 11, 10 oder 9 Jahre (Mondjahre) alten Ehefrau ist religiös legal (halal). Prinzip Kindbraut erreicht Niederlande. ]

    Partijen in de Tweede Kamer reageren geschrokken op de berichten over kindbruidjes in Nederland.

    „Im Flüchtlingsheim Ter Apel haben seit Januar 2014 mindestens 34 syrische Kindbräute um Asyl gebeten, weitere 22 sind unterwegs hierher als sogenannte nachreisende Ehefrauen.“

    Volgens RTV Noord zouden vanaf januari 2014 ten minste 34 Syrische kindbruiden asiel hebben aangevraagd in ons land. Nog eens 22 tienermeisjes zijn onderweg als ’nareizende bruiden‘, want hun man verblijft al in Nederland.

    Vanaf volgend jaar geldt een wet die deze kindhuwelijken in Nederland niet erkent. Maar nu al eist de Kamer actie. „Hier moet acuut iets aan gedaan worden“, zegt CDA-Kamerlid Peter Oskam. „Hier heeft de overheid de taak deze meisjes te beschermen naar onze wetten, normen en standaarden. Kindhuwelijken zijn volstrekt onacceptabel en we kunnen deze praktijken in Nederland niet toestaan.“

    [ Beinahe erfreulich, aber Peter Oskam müsste dann auch sagen, dass der Islam nicht durch und durch menschenfreundlich und demokratieverträglich ist. Mohammed heiratete die sechsjährige Aischa und hatte drei Jahre später Sex mit der Neunjährigen. ]

    „We kunnen niet wegkijken terwijl deze jonge meisjes gevangen zitten in een gedwongen huwelijk“, zegt PvdA-Kamerlid Attje Kuiken. „In de nieuwe wet wordt al geregeld dat Nederland dergelijke huwelijken niet langer accepteert, maar in de tussentijd kunnen we niet stilzitten. Deze meisjes moeten beschermd worden.“

    „Diese Mädchen müssen beschützt werden.“

    [ Das müssen sie, aber traut sich Attje Kuiken auszusprechen, wovor diese muslimischen Mädchen eigentlich beschützt werden müssen, nämlich vor dem Islamischen Recht, vor der Scharia? Das neun Jahre alte Mädchen ist religiös reif und / d. h. heiratsfähig. Willkommen in der Herrschaft Allahs auf Erden, der sittlich einzig akzeptablen menschlichen Verhaltens- und Lebensweise. Kindbraut ist Religion – und jetzt endlich mal die Istanbul-Konvention lesen, die Polygamie und Kindbraut ziemlich zielsicher beschweigt bis bejaht.

    „Wir dürfen nicht wegschauen“ – das stimmt, aber ist Frau Kuiken die Situation in Komotiní Nordgriechenland denn nicht bekannt gewesen, wo die muslimischen Mädchen seit jeher durch den Mufti verheiratet und in islamischer Ehe schwanger geworden sind? ]

    RTL Nieuws

    http://www.rtlnieuws.nl/nieuws/binnenland/kamer-eist-direct-actie-tegen-kindbruiden

    […] some 20 teenage Syrian girls had made the journey to the Netherlands. […] Two of the girls are 13 and two others 14. One is 15 and married to a man of 38 […] Labour MPs have now called on junior justice minister Klaas Dijkhoff to clarify the situation.

    Unacceptable

    MP Antje Kuiken is quoted as saying by broadcaster Nos that the situation is unacceptable. ‘I don’t believe this is voluntary,’ she said.

    [ „Ich glaube nicht, dass das freiwillig ist“, Kinderrechtler aufgepasst. Der an seiner Abschaffung nicht interessierte freiheitlich demokratische Staat darf die Kindbräute nicht erst fragen, ob sie nicht vielleicht doch freiwillig ehelichen Sex haben bzw. gerne verheiratet sind – wir hätten sonst die Päderastie mit legalisiert. ]

    ‘I think these are forced marriages.’ Kuiken said the girls now arriving in the Netherlands should be placed with foster families. Last year 34 teenagers in arranged marriages came to the Netherlands as refugees, most of whom are no longer minors.

    (am 28.09.2015 auf DutchNews.nl: MPs want answers on refugee child brides as 20 head for Ter Apel)

    http://www.dutchnews.nl/news/archives/2015/09/mps-want-answers-on-refugee-child-brides-as-20-head-for-ter-apel/

    Niederlande: Regierung stellt Fragen über Kinderbräute in Flüchtlingszentrum

    Bei der Registrierung von Flüchtlingen im Asylzentrum „Ter Apel“ ist den Behörden aufgefallen, dass sich unter der Einreisenden viele Kinderbräute befinden, die zu ihren Ehemännern wollen.

    Aus Dokumenten geht hervor, dass in letzter Zeit mindestens 20 syrische Mädchen eingereist sind. Zwei sind 13 Jahre, zwei sind 14 Jahre alt. Ein Mädchen ist 15 und mit einen 38-jährigen Mann verheiratet. Letztes Jahr soll es 34 Fälle gegeben haben.

    Etliche Politiker glauben, dass es sich hierbei um Zwangsehen handelt. Die betroffenen Mädchen sollen deshalb in Pflegefamilien untergebracht werden. Ehen unter Teenagern sind in den Niederlanden nur dann gültig, wenn das Ehepaar offizielle Heiratsurkunden aus dem Heimatland vorlegen kann.

    http://www.shortnews.de/id/1173005/niederlande-regierung-stellt-fragen-ueber-kinderbraeute-in-fluechtlingszentrum

    Frau Kuiken vorgestern auf ihrem Facebook. Es geht um „Zwangsverheiratungen, Zwangsheiraten“, „gedwongen huwelijken“, aber abenso geht es um „syrische Meisjes“. Wohlgemerkt nicht um Frauen, sondern um Mädchen, weshalb wir ergänzen: Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Minderjährigen.

    Attje Kuiken ‏@attjekuiken 28. Sep.

    Gedwongen huwelijken Syrische meisjes zijn onacceptabel. Nieuwe wet maakt dit straks onmogelijk, maar in tussentijd mogen we niet wegkijken

    https://twitter.com/attjekuiken

    _

  30. Cees van der Duin Says:

    _

    ‚Fenomeen kindbruiden in Midden Oosten is een soort toekomstverzekering voor meisjes‘

    „Im Nahen Osten ist das Phänomen Kindbraut eine Art von Zukunftsversicherung für die Mädchen“

    [Das „Phänomen“ ist Islamisches Schariarecht, das Prinzip Kindbraut ist reiner Islam.]

    [Ter Apel ist centrale opvanglocatie, Zentrale Aufnahmestelle.]

    Dutzende syrische Kindbräute auf dem Weg nach Ter Apel

    ‚Tientallen Syrische kindbruiden onderweg naar Ter Apel‘

    Ter Apel – Im Laufe des Jahres 2014 hatten mindestens 34 minderjährige Ehefrauen (Kindbräute) in den Niederlanden um Asyl angefragt.

    Ter Apel – Tussen januari 2014 en begin dit jaar hebben ten minste 34 Syrische kindbruiden asiel aangevraagd in Nederland.

    Auch sollten weitere 22 sogenannte nachreisende Bräute unterwegs nach Ter Apel gewesen sein.

    Daarnaast zouden er nog eens 22 zogeheten ’nareizende bruiden‘ onderweg zijn naar Ter Apel, tienermeisjes waarvan de man al in ons land verblijft. Dat blijkt uit een intern stuk van de Immigratie en Naturalisatie Dienst (IND) waar RTV Noord inzage in heeft gehad.

    Hoe oud zijn de kindbruiden?
    Wie alt sind diese Kindbräute?

    Die Daten stammen aus dem März 2015 […] und inzwischen sind neun der 34 registrierten Kindbräute achtzehn Jahre alt. Ebenfalls fällt das junge Lebensalter der nachreisenden Bräute auf. […] Jeweils zwei von ihnen sind 13 und 14 Jahre alt, eine Fünfzehnjährige ist mit einem 38 Jahre alten Mann verheiratet. Ob diese Bräute inzwischen in Ter Apel angekommen sind, ist nicht bekannt.

    De cijfers dateren van eind maart 2015. De IND schrijft onder meer dat negen van de 34 geregistreerde kindbruiden inmiddels de leeftijd van 18 jaar hebben bereikt. Wat ook
    opvalt is de jonge leeftijd van een aantal nareizende bruiden. Volgens de IND zijn er twee meisjes van dertien en twee van veertien jaar onderweg naar Nederland. Verder blijkt dat de oudste man (38) getrouwd is met een meisje van 15 jaar. Of de bruidjes inmiddels in Ter Apel zijn aangekomen is niet bekend.

    Getraumatiseerde tieners

    Volgens Ineke van Winden van het Centrum tegen Kinderhandel en Mensenhandel (CKM) in Leeuwarden gaat het in veel gevallen om getraumatiseerde tieners. ‚Deze meisjes zijn nog kinderen. Veelal afkomstig uit Syrische vluchtelingenkampen in Libanon, Jordanië en Turkije en daar uitgehuwelijkt. Ze hebben eigenlijk hulp nodig. Op het moment dat ze gevangen zitten in een gedwongen huwelijk is de kans op nieuwe trauma’s groot.‘

    [Sexuelle Handlungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen sind nicht zu erlauben, auch nicht in Form der Imam-Nikah. Zusätzlich ein Nein zur Polygamie nach Koran und Sunna.]

    Politiek gevoelig
    Ein politisch heikles Thema

    Kinderverheiratungen werden in den Niederlanden anerkannt, wenn sie im Herkunftsland Gültigkeit besitzen.

    Kindhuwelijken worden in Nederland erkend, mits geregistreerd in land van herkomst. Volgens critici is het gedoogbeleid van de overheid er vooral op gericht om politiek gevoelige discussies te voorkomen. En dat het politiek gevoelig ligt, blijkt ook wel uit de reactie van fractievoorzitter Richart Joling van de PvdA in de gemeente Vlagtwedde. Hij noemt de cijfers van de IND schokkend. ‚Als overheid staan wij dus toe dat deze meisjes seksueel misbruikt worden. Ik vind dat zeer verwerpelijk en zeer ernstig.‘

    Duidelijk beleid ontbreekt

    […] Letztlich dürfen die Kinder selbst entscheiden […]

    De cijfers van de IND dateren dus van voor de huidige vluchtelingenstroom. Volgens Joling vragen er op dit moment gemiddeld drie kindbruiden per week asiel aan in Ter Apel. Hij baseert zich op bronnen binnen het COA. ‚Ik heb begrepen dat de medewerkers van het COA niet zo goed weten wat ze met de situatie aan moeten. Duidelijk beleid ontbreekt.
    De kinderen mogen uiteindelijk zelf bepalen of ze hulp willen of samen met hun echtgenoot opgevangen willen worden.‘

    [Die berüchtigte Genital Autonomy. Nein Danke. Schluss mit der Päderastie, auch wenn Koran und Mufti den Kindersex erlauben oder sich das verheiratete Mädchen nicht unterdrückt fühlt.]

    „Doch aus den Augen verlieren dürfen wir ebensowenig die Mädchen, die plötzlich aus unserer Einrichtung verschwinden.“

    Volgens Van Winden is het van groot belang dat het COA en andere zorginstellingen de ‚doelgroep‘ scherp in de gaten houden. ‚Wat is hier aan de hand. Wat zien wij gebeuren rondom de asielzoekerscentra. Hebben we oog voor de meisjes die ineens uit de opvang verdwijnen.‘

    Verdwenen

    So verschwand zu Beginn dieses Monats eine vierzehnjährige Syrisches Mädchen. Sie war hochschwanger und hatte seit sechs Wochen in Ter Apel gelebt. Die Polizei geht davon aus, dass sie gemeinsam mit ihrem Ehegatten auf der Flucht ist und sich irgendwo in Osteuropa aufhält.

    Zo verdween er begin deze maand ineens een 14-jarig Syrisch meisje. Ze was hoogzwanger en verbleef sinds anderhalve maand in Ter Apel. De politie gaat er vanuit dat ze samen met haar echtgenoot is gevlucht en ergens in Oost-Europa zit.

    Te druk

    Recente cijfers over het aantal kindbruiden ontbreken dus. Volgens woordvoerder Yvonne Wiggers van het ministerie van Veiligheid en Justitie is het daar momenteel simpelweg te druk voor. ‚We kunnen op deze korte termijn geen cijfers leveren. Ook niet bij benadering.‘

    Die Zweite Kammer will, dass die Gesetze so schnell wie möglich angepasst werden.

    [Moment, in welche Richtung eigentlich … pro oder kontra islamisches Heiratsalter? Oder ein schrecklich netter Kompromiss? Was eigentlich ist mit der Frage Zweitfrau?]

    Im Ausland abgeschlossene Ehen sollen nur anerkannt werden, wenn beide Partner mindestens achtzehn Jahre alt sind.

    [Muslimfeindliche Diskriminierung, schlimmes Unrecht. Das ist nicht halal, mit so einem Gesetz ist Allahgott nicht zufrieden. Wir wollen in den Himmel kommen, wir fordern einen schariaverträglichen Paragraphen.]

    Als het aan de Tweede Kamer ligt wordt de wet zo snel mogelijk aangepast. Huwelijken die in het buitenland zijn afgesloten worden voortaan alleen erkend als beide partners 18 jaar of ouder zijn. De Eerste Kamer moet zich nog uitspreken over de wetswijziging. Dat gebeurt waarschijnlijk in november.

    Zur geplanten Gesetzänderung soll die Erste Kammer wahrscheinlich im November entscheiden.

    Door: RTV Noord

    http://www.rtvnoord.nl/nieuws/154125/Tientallen-Syrische-kindbruiden-onderweg-naar-Ter-Apel

    ::
    ::

    In Ter Apel en omgeving wordt naarstig gezocht naar de 14-jarige hoogzwangere Fatema Alkasem uit Syrië. […]

    Onduidelijk is of het stel nog in Nederland verblijft. ,,Duitsland ligt natuurlijk erg dichtbij Ter Apel. Mogelijk zijn ze daar naar toe gegaan“, laat de politiewoordvoerder weten. Fatema was maandag gekleed in een lange roze jas. Ze draagt een hoofddoek. […]

    http://www.dvhn.nl/nieuws/groningen/hoogzwangere-fatema-14-vermist-12979683.html

    Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) vom 03.09.2015

    Hochschwangere verschwindet aus Asylzentrum in Ter Apel

    Wie die Zentrale Aufnahmestelle (Centraal Orgaan opvang Asielzoekers) mitteilt, hat die aus Syrien stammende Fatema Alkasem am Montag zusammen mit dem Vater des ungeborenen Kindes die Einrichtung verlassen. Am Nachmittag hatte sie einen Arzttermin, zu dem sie nicht erschienen ist. Es handele sich um eine Risikoschwangerschaft, deshalb muss sie zur Entbindung unbedingt in ein Krankenhaus.

    14-Jährige könnte in Deutschland sein

    Polizeisprecher Wouter de Vries sagte in einer Pressekonferenz: „Ter Apel grenzt direkt an Deutschland. Es ist möglich, dass sie über die Grenze gegangen sind.“ Deshalb sei die deutsche Polizei verständigt worden. Ter Apel ist der Nachbarort der Stadt Haren und der Samtgemeinde Lathen in Deutschland. Die niederländische Polizei beschreibt die Jugendliche als 165 cm groß, sie hat dunkle Haare und braune Augen. Bekleidet war sie zuletzt mit einer langen roten Jacke und sie trug ein Kopftuch. […]

    http://www.noz.de/lokales/meppen/artikel/612698/hochschwangere-verschwindet-aus-asylzentrum-in-ter-apel

    _

  31. Olga Says:

    Sind Kinderehen jetzt auch in Deutschland erlaubt?

    Sollten Ehen unter minderjährigen Flüchtlingen geschützt werden oder liegt Missbrauch vor? Der Fall eines syrischen Paares in Bayern mausert sich zum Präzedenzfall. Auf der Konferenz in Nauen diskutieren die Justizminister eine mögliche Anhebung des Heiratsalters im deutschen Recht auf 18 Jahre. Das würde auch den Familiennachzug erschweren.

    https://www.bayernkurier.de/inland/14044-sind-kinderehen-jetzt-auch-in-deutschland-erlaubt

  32. Jacques Auvergne Says:

    Wichtig bei der Imam Nikah ist der مأذون Madhun.

    مأذون
    maʾḏūn
    Madhun. Islamischer Notar, der Abschluss oder Auflösung einer Imam-Nikah dokumentiert.

    Nicht selten wird dabei das dh als z wiedergegeben:

    maʾzūn – Marriage Official / Notary
    ma’zun ma’zoon ma’zun mazun
    Ma’zoun / Ma’zun – religious notary
    Ma’zoun (the marriage registrar)
    Ma’zoun: the person legally authorized to conclude Muslim marriages and divorces

    Q u e l l e n

    the madhun saw from the identity booklet that the girl was a minor and not permitted for marriage

    (Aharon LAYISH: Women and Islamic law in a non-Muslim state: a study based on decisions of the sharī’a courts in Israel. (The Shiloah Center for Middle Eastern and African Studies, Tel Aviv University. Studies in Islamic Culture and History.))

    https://books.google.de/books?id=OZ-hF2Fmlf0C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Marriages are usually not held in mosques, and men and women are separated during the ceremony and reception. Islam doesn’t authorize any official clergy, so any Muslim who understands the Islamic tradition can be the official for the wedding. However, if a Muslim wedding is held in a mosque, then a marriage officiant, known as qadi, qazi or madhun (Arabic: مأذون‎‎), may preside over the wedding.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_marriage_contract

    The marriage contract shall be solemnized by the judge’s mazun as per a formal document. […]

    Under Article 27 of the Mazun regulations of 1915, the Mazun (that is the public officer authorized to solemnize marriages)

    The Islamic Law of Personal Status
    herausgegeben von Jamal J. Nasir

    https://books.google.de/books?id=N4WmwikqudIC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Marriage registers — known in the Kingdom as “mazuns” — are accredited by the Saudi authorities and are not allowed to carry out marriages, especially those between Saudis and non-Saudis, without legal permits. Saudis wanting to marry non-Saudis must first obtain marriage permits from the Ministry of Interior, something that can take months to years to acquire.

    There are, however, unregistered expatriate sheikhs who are ready to conduct the rites of an Islamic nikah. Such marriages are legal according to Islamic Law, but not acceptable under Saudi rules.

    (ZAWAJ AL-URUFI: A MARRIAGE OF CONVENIENCE, by: Nadeen Ibrahim)

    https://taraummomar.wordpress.com/2009/03/01/zawaj-al-urufi-a-marriage-of-convenience/

    https://www.ecoi.net/local_link/175641/292456_de.html

    The Ma’zun didn’t ask if I wanted to put conditions [in the marriage contract]. I wasn’t sitting there. My father was.

    My father was my guardian. They [my father and husband to-be] agreed on everything. They called me from the other room to sign my name. I didn’t read the contract. The Ma’zun [religious notary] just told me to sign here.

    The signing of a marriage contract (katb al-kitab) […]

    (Overview of Mariage and Divorce Laws in Egypt | hrw)

    https://www.hrw.org/reports/2004/egypt1204/3.htm

    Qadi (State appointed Muslim judge) or Ma’zoon (a responsible person officiating the marriage ceremony)

    http://www.soundvision.com/article/an-nikah-the-marriage-covenant

    Question 1372) – What is a Mazun?

    A: It is the opposite of Mahjur [incapacitated person]. We explained in Katabul Hijr that there are three causes for incapacitation: childhood, slavery and insanity. We shall explain here some Masail which related to a slave whose owner has given him permission to buy and sell. At the end of the chapter we shall discuss Masail related to a child who has been given permission.

    ~ al-Quduri ~

    http://islam-wa-sunnah.com/fatwa/index.php?option=com_content&view=article&id=1302:what-is-a-mazun&catid=188:definition

    Ma’zoun (the marriage registrar)

    Ma’zoun: the person legally authorized to conclude Muslim marriages and divorces

    Ma’zoun / Ma’zun [religious notary]

    http://www.translatorscafe.com/tcterms/en-US/thQuestion.aspx?id=105056

    إذن
    See also: اذن, أذن, آذن, أدن

    permission, authorization

    https://en.wiktionary.org/wiki/%D8%A5%D8%B0%D9%86#Arabic

    māzūn (Arabic Maʾḏūn مأذون) „licentiate“

    http://sunniport.com/index.php?threads/bhoras.13190/

    MADHUN: Licentiate

    https://books.google.de/books?id=dupvAwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Many Muslims opt for a qazi or Madhun to oversee their marriage rituals.

    https://desiweddingbells.wordpress.com/2015/03/03/muslim-wedding-rituals-and-ceremonies-you-should-know/

    Korruption (Bestechung) und Kinderehen in Ägypten:

    „30 % der Ehen, im weniger entwickelten gegenden sogar 40 % betreffen (eine) Minderjährige, die durch den Madhun [مأذون] (islamischer Notar, für die registrierung der Imam-Nikah zuständig ist) gegen Bestechung offiziell vermählt wird.

    زواج القاصرات من 30 إلى 40% بالصعيد والقرى والأرياف و90 %منها يعقدها مأذون „شرعى“ يتحايل على القانون مقابل مبالغ مالية.

    http://www.youm7.com/story/2016/7/8/%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%B1%D8%A3%D8%A9-%D8%A3%D9%83%D8%AB%D8%B1-%D8%AA%D8%B6%D8%B1%D8%B1%D8%A7-%D9%85%D8%B9-%D8%A7%D9%82%D8%AA%D8%B1%D8%A7%D8%A8-%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%B5%D8%B1%D9%8A%D9%8A%D9%86-%D9%85%D9%86-100%D9%85%D9%84%D9%8A%D9%88%D9%86-%D9%86%D8%B3%D8%A8%D8%A9-%D8%AA%D8%B3%D8%B1%D8%A8%D9%87%D9%86/2792014

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: