080. König-Fahd-Akademie

080

المملكة العربية السعودية

al-mamlaka al-‘arabiyya as-sa‘ūdiyya

Königreich Saudi-Arabien.

Menschenrechtsfreie Zone,

schulgründerisch aktiv.

König Fahd

kann Pädagogik.

Islampädagogik

Jacques Auvergne

Im Bonner Süden, etwas außerhalb der Innenstadt von Bad Godesberg im Ortsteil Lannesdorf mag das Auge des zufällig vorbei kommenden Reisenden ob eines orientalisch anmutenden Palastes erstaunen. Mit einem raffinierten Zinnenkranz auf einer Hauswand wie ein Schloss und einem zierlichen goldbehelmten Türmchen wie eine Moschee hebt sich die Architektonik des Gebäudes sehr von derjenigen der umliegenden, eher einfachen Mietquartiere oder des benachbarten, wenig prosperierenden Gewerbeparks ab. Da strahlt es also, das steingewordene Wunder aus 1001 Nacht. König-Fahad-Akademie steht auf dem Schild. 14 Millionen Euro soll die vom saudischen Staat gebaute Bildungseinrichtung gekostet haben. Eine Schule soll es sein, viele arabische Familien zogen um 2000 in die Nachbarstraßen, um ihre Kinder auf diese Schule zu schicken. Im Herbst 2003 waren sechzig Lehrer angestellt, Schwerpunkt des Unterrichts ist das Fach Religion.

Johannes Rau, Klaus Kinkel und Bärbel Dieckmann standen bei der Eröffnung des Hauses im Jahre 1995 mit dem saudischen Prinzen (ab 1. August 1995 König) Abd el-Aziz ben Fahd in der ersten Reihe. Die säkulare Republik vertrat also ein Ministerpräsident (später Bundespräsident; beruflich zuerst Verlagskaufmann und Verlagsdirektor; zeitweise Vorsitzender der Jungsozialisten; lebenslang hörbar bekennender Christ), ein Außenminister (ehemals Justizminister; gleichzeitig amtierender Bundesvorsitzender der FDP), eine Oberbürgermeisterin (vormals als Pädagogin Oberstudiendirektorin).

Der Saudische Staat als „Hüter der heiligen Stätten“ hat die rituell ewige Scharia zur verfassungsrechtlichen Grundlage, in der Frauen und Nichtmuslime für immer rechtlich abgewertet bleiben werden und Apostasie (aus dem Islam in eine andere Religion) als todeswürdiges Verbrechen gilt. Solch ein königlicher „Gesetzeshüter“ darf seit 1995 am Rhein Pädagogik betreiben, denn das Curriculum sollte ein saudi-arabisches sein.

Kritischen Bürgern ist das Haus denn auch seit vielen Jahren aus Dutzenden von Titelzeilen überregionaler Zeitungen bekannt geworden. Das Fernsehmagazin Panorama (NDR bei ARD) deckte der Öffentlichkeit durch einen heimlichen filmischen Mitschnitt dabei den wohl brisantesten Skandal auf, die Verwicklung in die internationale Islamistenszene, was 2003 um ein Haar und auf Betreiben der örtlichen Bezirksregierung zur Schließung der Akademie geführt hätte. Nur unter Auflagen wurde nach „Verhandlungen“ zwischen dem damaligen Regierungspräsidenten Jürgen Roters und der Botschaft von Saudi-Arabien der weitere Betrieb der Schule gestattet. Einer Schule, die eben nicht der deutschen Schulaufsicht unterliegt. Der dortige Imam lehrte am 26. September 2003 auf dem rheinischen König-Fahd-Schulgelände:

„Ihr müsst Euren Kindern das Speerwerfen (…) beibringen, damit sie (…) stark werden – um dann bereit zu sein für den Dschihad!“

Das Bonner Haus ist dabei wohl nur die sprichwörtliche Spitze eines Eisbergs, ein Beispiel, das sehr doppelsinnig an vielen Orten weltweit ‘Schule macht‘, international heißt das Konzept “The King Fahad Academy“ und findet sich in Rom wie in London, in Bonn wie in Moskau und in Sierra Leone ebenso wie in den USA. Im herbstlichen Bonn-Bad Godesberg des Jahres 2003 verkündete der erwähnte Islamgelehrte:

„Die Muslime müssen sich selbst und alle anderen Menschen dem Willen Allahs unterwerfen.“

Der in flagranti gefilmte Prediger wurde, nachdem sich die Rheinländer aufgeregt hatten, vom einsichtig nickenden Schulträger entlassen, man tat also auf beiden Seiten empört. Kongenial, diese Saudis, an ihren nichtslamischen Untergrund anpassungsfähig wie ein Chamäleon: Die barbarischen Europäer sind verstört und empört, also spielt man als königlich saudi-arabische Schulleitung ein wenig Betroffenheit und Verständnis, nickt mitfühlend und entlässt den irgendwie allzu temperamentvollen Prediger. Und stellt einen anderen ein. Und sorgt vor allen Dingen dafür, dass diese lästigen Kameras draußen bleiben. Für uns Gutmenschen ist das säkularisierte Seelenheil und Über-Ich gewahrt, indem die Dogmen der Multikulturalität, der extremen Fremdenfreundlichkeit und der ‘diversity‘ gewährleistet sind: So hat niemand sein „Gesicht verloren“ und haben die deutsch-saudischen Beziehungen keinen Schaden genommen. Die liefern uns schließlich unser Erdöl, von dem wir wirtschaftlich abhängig sind.

Unser tägliches Öl gib uns heute. Das genau stand auf dem Spiel, wie Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes dem Regierungspräsidenten Roters gegenüber durchblicken ließen. Der dann auch am 10. März 2005 verkündigen ließ, von der Bonner Fahd-Akademie gehe „keine Gefahr mehr aus“. Roters sprach von „möglichen extremistischen Gefahrenherden im Umfeld der Akademie“, die Schulbücher erwähnte er mit keiner Silbe.

Etwa seit Frühling 2003 sollen islamische Extremisten mit Kontakten zu al‑Qaida unter den eher konservativen Familienoberhäuptern sein, die sich ab etwa 1999 mit Frau(en) und Kindern rund um die Schule angesiedelt haben. Tief Verschleierte traten in der Zeit des Regierungsumzuges (nach Berlin, wo flugs eine Außenstelle der Fahd-Akademie gegründet wurde) im Bonner Süden in großer Zahl auf. Eine Anwohnerin fühlte verunsichert über die vielen, auf sie unheimlich wirkenden vor dem Gebäude stehenden Männer („mit diesen schrecklichen langen Bärten“) und fuhr nur noch mit dem Fahrrad um nicht zu Fuß durch das Spalier der salafistischen Langbärte gehen zu müssen. Eine andere urdeutsche Nachbarin indessen hält die Lannesdorfer für notorische Fremdenfeinde, ist indes über den Predigtaufruf zum heiligen Krieg dann doch „enttäuscht.“

2003 jedoch wurde im langbärtigen Umfeld Bad Godesbergs, zu dem Lannesdorf gehört, die Anleitung zum Bombenbau gefunden: Der bastelbegeisterte und fromme Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis soll „Bezug“ zur königlichen Fahd-Akademie gehabt haben.

Vor ein paar Tagen dann fand die Polizei bei einem Verdächtigen in Bad Godesberg, der Kontakt zur Akademie haben soll, Materialien für einen Bombenbau. Nachgewiesen werden konnte ein Bezug zur Akademie jedoch nicht.

Ermittler gingen 2003 auch dem Umstand nach, dass der Schulträger, eine gGmbH, im Falle seiner Auflösung sein Vermögen gemäß Gesellschaftervertrag der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) zukommen lassen will. Die IGD aber gilt als verfassungsfeindlich, ihr und ihren europäischen und auch deutschen Moscheegründungen stehen der Muslimbruder Said Ramadan (1926-1995, Schwiegersohn von Hassan al-Banna und Vater von Tariq Ramadan) ebenso nahe wie die verbotene dschihadistische (terroristische) Nahda-Bewegung Tunesiens oder die islamisch inspirierte Armee Hamas, die Selbstmordattentate organisiert, den Staat Israel vernichten möchte und einen palästinenischen Gottesstaat errichten will. Zu Said Ramadan schreibt Wikipedia:

1962 war er an der Gründung der Islamischen Weltliga [Muslim World League, saudisch gesteuert] in führender Position beteiligt. Said Ramadan eröffnete mit dem Ziel der Islamisierung Europas eine Kette von islamischen, von den Regierungen der jeweiligen Länder unabhängigen Zentren.

‚Mit dem Ziel der Islamisierung Europas.‘ Wir sollten dann und wann ein wenig über diese Aussage nachdenken.

Gemeinsam mit dem Theoretiker der Muslimbruderschaft Sayyid Qutb verließ Ramadan seine Heimat Ägypten im Jahre 1954 als Verfolgter des Nasser-Regimes unfreiwillig. Als dieser Schariafreund nach Deutschland kam gab es noch keine türkischstämmigen Gastarbeiter. Kein einziger sunnitisch-hanafitischer Gastarbeiter (die ersten kamen ab 1960), doch Muslimbruder Said Ramadan promovierte 1959 in Köln. Die deutschtürkischen Arbeitsmigranten, die vom Gift des politischen Islam in den sechziger Jahren noch kaum verblendeten „Deutschländer“ (bei Seyran Ateş) wurden also von den Mitte der Fünfziger Jahre aus Ägypten flüchtenden islamischen Radikalen bereits erwartet. Wikipedia weiter:

1959 promoviert er an der Universität zu Köln. Zwischen 1956 und 1958 reaktivierte er die Zweige der Muslimbruderschaft in Jordanien, Syrien, dem Libanon und in Saudi-Arabien.

Die Muslimbruderschaft wird von den Wahhabiten rund um das Herrscherhaus der Saud nicht gerne gesehen, sie ist aber auch nicht verboten.

Zur IGD gehört die Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M. S. V.) unter ihrem Bundesvorsitzenden Ibrahim el-Zayat, stellvertretend Mehmet Sabri Erbakan, der frühere Generalvorsitzende der Milli Görüş (IGMG). Namen wie al-Banna, Ramadan, el-Zayat und Erbakan repräsentieren das Who-is-who des weltweiten politischen Islam oder auch, je nach Lesart, der weltweiten und auf einen ‚religiös inspirierten‘ Staatsstreich zielenden Islamisierung.

Der dem radikalislamischen Dachverband Europas, der FIOE (Federation of Islamic Organisations in Europe) angeschlossene Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD), ihr langjähriger Vorsitzender des ZMD war der gerade erwähnte Ibrahim el-Zayat, hält in seiner ‚Charta für Muslime in Deutschland‘ den Islam „mit dem Kernbestand der Menschenrechte“ für vereinbar.

Den ‚Kernbestand‘ der Menschenrechte. Was alles wohl zum ebenso stillschweigend wie aufmerksam konstruierten ‚Drumherum‘ der Menschenrechte zu zählen ist? Gleichberechtigung von Mann und Frau etwa? Volltreffer, die ‚Islamische Charta‘ schreibt eben genau nicht, ‚Mann und Frau haben die gleichen Rechte‘, sondern:

Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe

Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.

Die regierungsnahe Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) präsentierte noch im Herbst 2005 aus böser Absicht, aus Versehen oder aus Dummheit eben jenen Ibrahim el-Zayat als einen „Experten für Integrationsfragen“, wie uns HaGalil mitteilt. Wir Sozialpädagogen und Sozialarbeiter rund um das Netzwerk Schariagegner haben daraufhin die BpB aus der Liste der für uns geeigneten Informationsquellen zum Thema Integration gestrichen, weil wir die Muslimbrüder und Islamisten als integrationsfeindlich, antisemitisch, frauenfeindlich und demokratiezerstörend ansehen.

Als ungebetener Gast schlich sich im Frühling 2007 Ibrahim el-Zayat zur Islamkonferenz ein. Das Innenministerium hatte ihn nicht eingeladen, vielmehr sei es der großzüge Ayyub Axel Köhler gewesen, der seinen umstrittenen islamistischen Freund und ZMD-Amtsvorgänger el-Zayat in die Runde geschmuggelt habe. Viele Konferenzteilnehmer zeigten sich unzufrieden, wie auch immer, el-Zayat war da und blieb da. Niemand fühlte sich befugt oder traute sich, ihn aus dem Saal zu werfen. So einfach geht das.

Der Bonner Schule, die im Sommer 2008 laut Wikipedia 170 Schüler unterrichtet, welche sich nur vorübergehend in Deutschland aufhalten, ist eine riesige Moschee angegliedert, die Platz für mehrere Hundert Menschen bietet. Ein guter Herrscher kann Pädagogik und das saudische Herrscherhaus, Wächter über die Ka‘aba als das ewige islamische Pilgerziel, muss ja wohl ein guter muslimischer Herrscher sein. Fahd also kann Pädagogik, jedenfalls islamische. Islampädagogik.

Im Juli 2008 wird gegen zwei junge Männer, 17 und 18 Jahre alt, juristisch ermittelt, die im Verdacht stehen, einen Mordversuch an einer Sechzehnjährigen ausgeübt zu haben. Die beiden, der jüngere ist ihr Freund, sollen die Jugendliche angegriffen und verletzt haben, einen fast zwanzig Meter tiefen Steilhang hinunter gestoßen und die offensichtlich schwer verletzte dort mutwillig liegen gelassen haben. Das schreckliche Ereignis geschah oberhalb von Bonn-Lannesdorf: Unten also liegt just der südliche Teil von Bad Godesberg, in dem die pittoreske König-Fahd-Akademie prunkt.

Das Mädchen konnte sich mit gebrochenem Fuß zu den ersten Häusern schleppen, die dortigen Bewohner alarmierten den Notarzt. Die beiden jungen Männer wurden noch am Abend verhaftet, bestritten allerdings jegliche Tötungsabsicht. Die Staatsanwältin ermittelt auf einen Mordversuch hin und betont, dass es an ein Wunder grenze, dass die Sechzehnjährige überlebt habe. Der Freund, genauer der frische „Ex-Freund“ mit Migrationshintergrund sei Realschüler, sein Begleiter stamme aus dem Libanon und besuche die durch radikalislamische Propaganda vielfach aufgefallene König-Fahd-Akademie. Ob die fromme Propaganda der Bildungseinrichtung einen motivierenden Einfluss auf die Aggressivität der beiden jungen Männer genommen haben könnte? Der Siebzehnjährige sah sich einem ein Jahr jüngeren, trennungswilligen Mädchen gegenüber, das sich, so wird berichtet, in einen anderen verguckt hatte. Gewiss ein erklärlicher Grund verzweifelt zu sein, doch gelten in traditionellen islamischen Kreisen Frauen wie selbstverständlich als Besitz des Mannes und zieht der Frauenwunsch nach (gerade sexueller) Selbstbestimmung patriarchalische Gewaltanwendung nach sich, um den ‚beschmutzten al‑Namus‘ zu säubern, die ‚gekränkte Ehre‘ zu rächen. Islamisches Ehrenmordmilieu.

Was also war Lehrstoff, welche Werte und Inhalte vermitteln die weltweiten King-Fahad oder König-Fahd-Akademien?

Lange suchen muss man nicht, das ‚Lernziel: Hass auf Ungläubige‘ gehört sozusagen zum kleinen Einmaleins des Bildungsinstituts, zum schulischen Curriculum.

Ein Zwischengutachten des nordrhein-westfälischen Landesinstituts für Schule belegt, dass die Schulbücher zum Töten von Ungläubigen ermuntern, sofern diese den Islam bedrohen. Es gelte für Muslime, sich auf brutale Kampfhandlungen gegen Juden und Christen vorzubereiten, da diese den Islam angreifen und ausrotten wollen würden. Der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter hält die in Bad Godesberg seit vielen Jahren verwendeten Schulbücher schlicht für verfassungswidrig. Selbst Terrorversteherin Ute Schäfer bewertet die Schriften der König-Fahd-Akademie „tendenziell als verfassungsfern“, ihres Zeichens war Schäfer von 2002 bis 2004 nordrhein-westfälische Ministerin für Schule, Jugend und Kinder. Getan hat die Ministerin gegen die Verwendung dieser Bücher – nichts.

Dem Blog StopIslam entnehme ich, dass in saudischen Lehrbüchern Juden und Christen nach wie vor als Affen und Schweine bezeichnet werden („apes and swine“), streng wissenschaftlich gesehen zwar nicht haltbar, doch wen interessiert rund um die Ka’aba denn schon Wissenschaftlichkeit?

Fünf Millionen junge Menschen jährlich lernen: Nichtmuslime seien „apes and swine“, Affen und Säue. Juden würden sich allüberall zusammenrotten, um die Weltherrschaft zu übernehmen. Am Tag des islamischen Weltgerichts würden selbst die Bäume und Steine jeden gläubigen Muslim dazu aufrufen, die [hinter ihnen verborgenen] Juden zu töten [„Der Baum oder Stein wird rufen: Hinter mir steht ein Jude, so komm und töte ihn“, in dieser Weise auch: HAMAS-Charta. Anm. v. ja]. Fünf Millionen junge Menschen jährlich – in Saudi-Arabien.

Die jungen Leute in Bonn-Bad Godesberg kommen allerdings noch dazu, ebenso wie die an der neuen König-Fahd-Akademie in Berlin und die vielen anderen Schüler an den vom saudischen Staat betriebenen Fahd-Schulen weltweit. Homosexuelle sollen getötet werden, so das islampädagogische durchdachte Lehrziel:

„Die Gefährten des Propheten waren darin einig, dass der Tod die angemessene Reaktion der Gemeinschaft auf den Homosexuellen ist, jedoch waren sie verschiedener Meinung in Bezug auf die Tötungsweise: Während einige das Verbrennen im Feuer bevorzugten, hielten andere Gelehrte es für sinnvoll, den Homosexuellen von einem hohen Ort aus in die Tiefe zu stürzen.“

Von einem hohen Ort aus? In die Tiefe zu stürzen?

Etwa von der Abbruchkante mit berühmtem Fernblick am Philosophenweg, Bonn-Heiderhof, den Steilhang hinunter nach Lannesdorf? „Von einem hohen Ort in die Tiefe zu stürzen“, das nenne ich doch mal die praktische Anwendung des im Unterricht Gelernten. Die kreative Transferleistung des Schülers ist dabei, jetzt nicht einen echten oder vermeintlichen Schwulen, sondern eine untreue Frau über die Klippe in die Allah sei Dank verfügbare „Tiefe“ zu stoßen.

Nina Shea hält es in ihrem ‚Saudi Arabia`s Curriculum of Intolerance‘ für das grundlegendere Problem, dass diese Schulbücher eine schädliche Ideologie weltweit verbreiten würden. Ziel sei es, den Schülern beizubringen: „Den Westen zu hassen, die Nichtmuslime zu hassen, die Juden zu hassen“ und zu vermitteln, Gott würde das Töten gutheißen. Saudi-Arabien, so Shea, strenge sich äußerst darin an, mit dieser dschihadistischen Auffassung von Islam die weltweite Deutungshoheit über die Religion zu gewinnen.

„Sie sind die Leute des Sabbat, dessen junge Leute Gott in Affen verwandelte und dessen alte Leute Gott in Schweine verwandelte um sie zu bestrafen. Die Affen sind die Juden, die Bewahrer des Sabbat, die Schweine aber sind die christlichen Ungläubigen der Nachfolge Jesu.“

Auch Nina Shea nennt dieses islamtypische Warnen vor der angeblichen Verderbnis der Homosexualität, wie es König Fahds Schulbücher beschreiben:

„Homosexualität ist ekelhaft und widerwärtig, ein Frevel gegen die menschliche Natur, eine der größten Sünden.“

Shea wird aber auch die Juden betreffend weiter fündig:

„Der Zionismus hat seine Zielsetzung mit dem Werkzeug destruktiver Kulte erfolgreich durchsetzen können, zu denen die Rotary Clubs und die Internationalen Lions Clubs zu zählen sind, in den USA ansässige Freimaurervereine mit einem weltweiten Netz von Geheimagenten.“

Die herrschende Elite Saudi-Arabiens will, so Shea, den Wahhabismus (arabisch الوهّابية‎ ‎ al-Wahhābiya) als Interpretationsmonopol von ‘Islam‘ weltweit salonfähig machen. Shea betreibt alles andere als ein politisch korrektes ‘islamkonformes Berichterstatten‘, vielmehr nennt sie den theokratischen Angriff gegen die offene Gesellschaft beim Namen: Menschen seien ungleich, Frau und Mann ungleich, Töten im Namen der Religion sei manchmal zulässig. Ein auf Druck seitens der USA gegen Saudi-Arabien wohl nur im Sinne einer trickreichen Beschwichtigung eingeräumtes Zugeständnis der Schulbuch-Textrezension bis zum September 2008 werde, wie Shea befürchtet, ebenso unerfüllt verstreichen wie allzu rasch vergessen sein, wenn im Januar 2009 ein neuer Präsident im Amt sein wird. Die Schulbehörde, darauf würden die Saudis offenbar vertrauen, sei einfach viel zu bequem, die Bücher zu übersetzen oder auch nur in die Hand zu nehmen. Amerika sei zudem viel zu sehr abhängig vom saudischen Erdöl.

Saudi-Arabiens Regierung veralbert also unverfroren die Vereinigten Staaten hinsichtlich der verwendeten Schulbücher. Erfolgreich. Deutschland sollte sich keinen Illusionen hingeben, die Bonner Bücher werden auch künftig weiter verwendet werden. Zumal aus der politischen Kaste keiner aufmuckt und es zu den Buchinhalten der Bonner Fahd-Akademie sogar Bonns Oberbürgermeisterin, gelernten Pädagogin und jahrelangen Direktorin eines Bonner Gymnasiums, Bärbel Dieckmann die multikulturelle Sprache verschlagen hat.

Entgegen ihrer Verpflichtung, nur ausländische Diplomatenkinder oder jedenfalls Kinder von Ausländern mit kurzem Aufenthalt in Deutschland zuzulassen, hatte die Bonner Fahd-Akademie die Kinder passdeutscher Araber aufgenommen. Für diese aber galt (und gilt) die deutsche Schulpflicht, an die sich fromme wahhabitische Familien wohl aus Gründen falsch verstandener Religionsfreiheit einfach nicht halten mochten. Es ist anzunehmen, dass die Bonner Fahd-Schule jahrelang ganz bewusst gegen die Schulpflicht (an staatliche Schulen zu gehen) eines großen Teils ihrer Schüler verstoßen hat. Bizarrerweise führte die Stadt Bonn zeitgleich Touristen durch das Gelände und ließ die Akademie als Beispiel gelungener Integration preisen. Man hat doch so gerne Erfolge. Man ist doch so gerne für ein friedliches Zusammenleben mit Muslimen.

Jahr und Schülerzahl

2003/2004

338

Oktober 2003

(270 ausländisch,

195 deutsch)

465

2005

315

2006/2007

128 «-210»

2007/2008

170 «+42»

Zahlen entstammen leider verschiedenen Quellen, siehe Anhang

Die Schülerzahl sinkt um 210 junge Menschen (oder vielleicht sogar um 337), sobald Medien (TV: Panorama; viele Zeitungen) und Behörden (Sozialamt der Stadt, Schulamt des Regierungsbezirks, NRW-Landesregierung) Druck ausüben. Kaum jedoch ist der Druck weg, sickern 42 „lernwillige“ Schüler in die schariakonforme Bonner Schule.

Shea zitiert die amerikanische Fahad-Academy, deren Bücher wir ja vielleicht im Vertrauen auf die verlässlichen saudischen Standards als die in Bonn verwendeten Bücher annehmen dürfen:

„Die Juden missbrauchten die Französischen Revolution für ihren Kampf gegen Religion, um Werte zum Verfall zu bringen und um bedeutungslose Parolen zu verbreiten. (…) Die Juden spielten eine Rolle bei der Verursachung des Ersten Weltkriegs.“

Denn was sind schon ein paar bedruckte Bücher für Arabisch lernende Halbwüchsige, in denen geschrieben steht, dass „Menschen ungleich“ seien und „religiöses Töten erlaubt“, wenn nur die nordamerikanischen Lastwagen, Autos, Kühlschränke und Klimaanlagen funktionieren? Die King Fahad Academy weiter:

„Nur schwerlich wird es gelingen, ein Beispiel von Aufwiegelung zu finden, bei dem Juden keine Rolle spielten.“

Eine 1985 gegründete britische King Fahad Academy mit anfänglich einem staatlichen Lehrplan (britisches Curriculum) wechselte, wundert uns das jetzt, 1999 zum saudischen Curriculum über.

König Fahds Pädagogik beinhalted ferner, so schließt Nina Shea:

Eine der vorgeschlagenen Tätigkeiten für die Schüler der achten Klasse ist es, „eine Abhandlung über die Gefahr des Nachahmens der Lebensweise der Ungläubigen zu verfassen. Finde einige Beispiele dieses Nachahmens unter den Schülern deiner Klasse und stelle sie der Gruppe vor.“

Spitzeldienst, sich islamisch überwachende Klassenkameraden.

Colin Cook, ein ehemaliger Lehrer erzählt aus dem Innenleben der Londoner King Fahad Academy, in der die Schüler Osama bin Laden verherrlichen würden und die Amerikaner verwünschen würden, sich jedenfalls so verhalten würden, als ob sie keinen Bezug zu Großbritannien hätten. Er fühlt sich von der Schulleitung gemobbt und rassistisch diskriminiert und klagt gegen die Schule, die ihn mit den Worten:

„Ein verstimmter ehemaliger Angestellter, der haltlose Behauptungen und schamlose Beleidigungen von sich gibt, die jeglicher Grundlage entbehren“

der Unglaubwürdigkeit preiszugeben versucht. Cook ist zwar Muslim, aber Nichtaraber, man hätte ihn diesen „Makel“ in rassistischer Weise spüren lassen. Nine-eleven, die Terrorangriffe auf die Twin-Towers, sei für die Schüler ein spontaner Anlass zum Feiern gewesen. Die Lehrer seien teilweise unqualifiziert und er selber nur deshalb gefeuert worden, weil er die Betrugsversuche während einer offiziellen Klausur schummelnder Schüler bekannt gemacht habe.

Geschlechtertrennung gehört zu jeder radikalen islamischen Pädagogik. Und geschlechtergetrennt firmiert in London, Ealing, Little Ealing Lane, eine „geschlechtssensibel“ auf den islamisch ideologisierten weiblichen Körper (Leib als Geschlechtsorgan und Wertanlage; Quell der irdischen Verführung; künftige Söhnchenfabrik; emotionales weibliches Hirn) zugeschnittene „King Fahad Academy, Girl`s School“. Deren hundert Jahre altes Schulgebäude einst eine christlich geprägte Schule beherbergte, die St. Anne`s Convent School.

Zurück nach Bonn, wo an der König-Fahd-Akademie nach Aussage der FAZ Personen verkehrt haben, die verdächtigt werden, Kontakt zu terroristischen oder extremistischen Gruppen zu besitzen.

Lehrer, die zu Gewalt aufriefen oder aggressiven Fundamentalismus verbreiteten, werde der Schulträger von der Schule abziehen.

Sie waren also da: Lehrer, die ihren Schülern gegenüber „zur Gewalt aufriefen“ oder „aggressiven Fundamentalismus“ vermitteln, genauer, diese Lehrer sind noch da, da es wörtlich heißt: „werde der Schulträger von der Schule abziehen“, so geschehen am 28. Oktober 2003, die König-Fahd-Akademie gibt es also zu. Nun ja, mittlerweile hatten sich Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesinnenminister Otto Schily zu Wort gemeldet. Da gibt man halt mal was zu. Man muss auch verlieren können. Ungerne, weshalb die Schulbücher … weiterhin verwendet werden! Regierungspräsident Jürgen Roters musste zugeben, dass die königliche „Schule weiter nach dem saudi-arabischen Lehrplan unterrichten“ kann. Kann. Und dieses auch so durchführt. Doch hat der Regierungspräsident eine Zauberformel, um das Problem zu bannen:

Es werde jedoch eine deutsch-arabische Konferenz eingesetzt, die den Lehrplan und den Stundenplan kritisch durchleuchten werde. Ein Vertreter der Bonner Polizei begrüßte die Entscheidung des Regierungspräsidiums. Sie werde zur Entspannung der Lage beitragen.

Sind es nun die Ungläubigen, die den frommen aber mittelalterlich denkenden Arabern dabei helfen, den saudischen Lehrplan „kritisch zu durchleuchten“ oder sind es die eher geheimnisvollen Wahhabiten, die den verstockten Dhimmis mit Nachhilfeunterricht auf die religiösen Sprünge helfen? Ach was, beide arbeiten in der angekündigten „deutsch-arabischen Konferenz“ selbstredend zusammen. Gemeinsam, gemeinsamer geht es nicht. Interreligiös, kultursensibel und differenziert.

Die Polizei hoffte im Herbst 2003 auf „Entspannung der Lage“, wir dürfen daraus vielleicht schließen, dass es auch für die Polizei in jenen Monaten viele brenzlige Situationen gegeben hatte. Schade, dass die besagte „Konferenz“ nicht für Journalisten zugänglich war und ist.

Dazu soll ein deutsch-arabisches Komitee gebildet werden, in dem Vertreter der Botschaft, der Schulaufsicht, der Bezirksregierung, der Stadt Bonn und die Schulleitung selbst vertreten sein werden.

Mit kopfabhackenden Theokraten im Boot wird säkulare Pädagogik allerdings zur Verhandlungsmasse. Ein Hauch von Basar. Die irgendwie doch säkularisierten Parteifunktionäre und Verwaltungsbeamten treffen auf die pflichtbewussten Beförderer des koranischen Apostatenmordens. Was also tun, die Anzahl der Peitschenhiebe verringern? Einen Tag Pressefreiheit in der Woche? Saisonales Kalifat, Scharia halbtags? Falls es dieses Komitee also jemals gegeben hat, möge es die Protokolle uns doch gerne zukommen lassen.

Saudi-Arabien handelt offensichtlich nach folgendem schulpolitischem Muster:

„Unsere Lehrpläne sind komplett überarbeitet worden, alle Inhalte, die als intolerant aufgefasst worden waren, sind entfernt worden.“

so sprach ein saudischer Regierungssprecher und so wiederholte es am 18. Mai 2006 Turki al-Faisal, saudischer Botschafter in den USA. Dies alles jedoch war, Europäer mag es erschrecken, Kenner der arabischen Kultur wohl weniger, glatt gelogen. Das in Washington ansässige Center for Religious Freedom hat gemeinsam mit dem Institute for Gulf Affairs eine Untersuchung erstellt („Saudi-Arabiens Lehrplan der Intoleranz“), die zwölf heute verwendete religiöse Schulbücher des saudischen Bildungsministeriums analysiert.

Dieser Untersuchung zufolge verbirgt sich hinter den zumindest großspurigen wenn nicht sogar bewusst unwahren Äußerungen bezüglich einer angeblichen Überarbeitung der Lehrbücher allenfalls Kosmetik. Die Schulbücher der King-Fahad-Academy seien nach wie vor von Verachtung für sowohl Juden und Christen als auch von Verachtung sämtlicher Muslime geprägt, die nicht dem rückwärtsgewandten, wortgläubigen und theokratischen Weltbild der Wahhabiten entsprächen. Diese Schulbücher diffamieren Schiiten oder Sufis als

Polytheisten und Ketzer,

was erfahrungsgemäß, sobald radikalislamischer Mob auf der Straße tobt, eine lebensgefährliche Anschuldigung sein kann.

Der Kampf zwischen Juden und Muslimen wird bis zum Tage des Weltgerichts andauern, doch wird der Islam schlussendlich siegen.

Für jeden Muslim ist es religiöse Pflicht, für die Verbreitung des Islam durch Dschihad zu sorgen.

Auch würden die Lehrbücher die antisemitische Fälschung der rassistischen und über antisemitischen Klischees frei erfundenen „Protokolle der Weisen von Zion“ als historisches Dokument bewerten.

Seid den Ungläubigen gegenüber nicht ungerecht, aber grüßt sie nicht, seid ihnen gegenüber nicht loyal, respektiert sie nicht, helft ihnen nicht und seid nicht höflich.

Tausende von jungen Muslimen werden Jahr für Jahr mit solchen menschenverachtenden, antidemokratischen und antisemitischen saudischen Schulbuchtexten unterrichtet, denn es bestehen die königlich-saudischen Fahd-Schulen nicht nur in Bonn und Berlin sondern beispielsweise auch in Rom, Madrid, London, Ankara, Moskau, Peking, Tunis, Rabat, Karatschi und Kuala Lumpur. Weltweit gibt es König-Fahd-Akademien an insgesamt mindestens achtzehn Standorten.

Die Studie teilt uns mit, dass die saudische Regierung neben den erwähnten Lehrbüchern weitere pädagogische oder bildungspolitische Publikationen drucken und beispielsweise in Moscheen verteilen lässt, die ebenfalls von radikalislamischem Hass und von Antisemitismus geprägt seien.

Ob die Absolventen wirklich lebenslang glauben, was ihnen in der King-Fahad-Academy beigebracht worden ist, nämlich dass Nichtmuslime oder Nichtwahhabiten moralisch minderwertig oder sogar böse seien? Dass eine friedliche Koexistenz mit Juden, Andersgläubigen oder auch Schiiten weder erreichbar sei noch von Allah gewünscht? Dass Gewalt, keine spirituelle oder symbolische oder intellektuelle Gewalt, sondern militärische Gewalt dem islamischen Gott namens Allah nicht nur wohlgefällig sei, sondern für jeden Muslimen verpflichtend, um dem wahren Islam zur weltweiten Ausbreitung zu verhelfen?

Islamische Klassen- und

Lernziele der Fahd-Pädagogik,

erstes bis elftes Schuljahr

Erste Klasse:

Juden, Christen und andere Nichtmuslime werden ins Feuer der Hölle gelangen. Nur der Islam ist wahre Religion, alle anderen Religionen sind falsch.

Vierte Klasse:

Wahrer Glaube erfordert islamischen tubghida, Hass. Frommen Hass auf Polytheisten und Ungläubige.

Sechste Klasse:

Weint nicht bei Begräbnissen. Betet nicht an Grabstätten.

Damit wird vor allem die Praxis der Schiiten aber auch diejenige des Volksislams angegriffen, bei denen sich die Trauertradition oftmals an Gräbern der Verstorbenen entfaltet, was, wie auch in vielen nichtislamischen Kulturen weltweit, bisweilen starken Emotionen Raum geben mag.

Achte Klasse:

Imitiert die Ungläubigen nicht.

Das heißt nichts anderes als: Unterscheidet euch von ihnen! Diese Selbst-Segregation, die deutsche Salafiyya oder Milli Görüş tut es dabei übrigens den wahhabitischen Saudis recht gleich, diese Verhaltensweise und Kleidung selbst gewählter Fremdheit ist ideal geeignet, den muslimischen Kindern vor Nichtmuslimen als einer anderen, spirituell wesensfremden Sorte Mensch oder vielmehr Unmensch Angst zu machen. Grundproblem Kopftuch, grundlegende Lösung kopftuchfreie Schule.

Baut keine Moscheen über Gräbern.

Neunte Klasse:

Allah billigt Gewalt gegen Juden, Christen und andere Ungläubige.

Ein bekannter, judenfeindlicher Hadith wird hierbei den Fahd-Schülern zitiert, andere, etwas judenfreundlichere Hadithe werden, offensichtlich bewusst, nicht genannt, ausgelassen. Andererseits liefert der menschengemachte, zeitbedingte Koran dem traditionellen islamischen Antisemitismus genügend Anknüpfungspunkte. Noch zur Klassenstufe neun:

Der gewaltreiche Konflikt zwischen Umma (muslimischer Weltgemeinschaft) und Juden beziehungsweise Christen gehört zur Menschheitsgeschichte und nur Allah selbst könnte ihn beenden.

Auch folgender in die Charta der HAMAS eingegangene islamische Vers darf für Neuntklässler nicht fehlen:

Abu Hurayrah berichtet: Der Prophet sagte, dass die Stunde [des Gerichts] nicht kommt, bis die Muslime die Juden bekämpfen und sie töten. [Sie kommt nicht] bis sich der Jude hinter Steinen und Bäumen versteckt. [Sie kommt nicht] bis die Steine oder die Bäume sagen, „O Muslim! O Diener Gottes! Es gibt einen Juden hinter mir. Komm und töte ihn.“

Zehnte Klasse:

Wer den Koran anders interpretiert als wir Wahhabiten ist ein Polytheist und damit eigentlich ein Gegner Allahs.

Rotary und Lions Club sind zionistische Waffen.

Die Protokolle der Weisen von Zion sind echt, das ist es, was die Juden wirklich glauben.

Nichtwahhabitische Sunniten, Schiiten, Sufis, ländliche volksfromme Muslime, letztlich sind sie allesamt Polytheisten, allen drohen die Flammen der im Koran und in den Hadithen beschriebenen Hölle. Dort wird Jammern die Luft erfüllen, denn die Frevler müssen heißes Wasser trinken, bis ihnen die Gedärme platzen, ein gewaltiges Feuer züngelt herbei, welches die Haut der Missetäter verbrennt, die immer wieder eine neue Haut bekommen, nur um noch mehr zu leiden: „wahrlich, es ist kein schöner Aufenthalt.“

Elfte Klasse:

Grüßt die Ungläubigen nicht so, wie ihr Muslime grüßt! Das „Friede sei mit dir!“ darf Nichtmuslimen nicht entboten werden.

Seit nun schon nahezu einem Jahrtausend dauern die Kreuzzüge an, die heute im tarnenden Gewand von christlicher Missionstätigkeit, Orientforschung, humanitärer Hilfe, christlichem Schulunterricht und vor allem im Gewand der Frauenfrage daherkommen.

Wissenschaft zieht in der Tat für Chauvinisten, Fanatiker und Nationalisten schmerzliche Außenansicht und Selbstkritik nach sich. Gleichheitsfeministische Forderungen, allerdings von allen Freunden universeller Menschenrechte dem Islam dezidiert und berechtigt vorgehalten, werden als islamfeindliche Kreuzrittertaktik eingestuft.

So naiv kann doch kein junger Muslim sein, mit derartigem Mythos vollgestopft, sich als kompetent für das internationale wirtschaftliche oder wissenschaftliche Parkett zu betrachten? Vielleicht unser Problem: Wir bereits Säkularisierten betrachten die nach Europa oder Nordamerika eingewanderten Muslime als „unter Naturschutz stehend“, geben den bedauernswerten islamischen Orientalen „mildernde Umstände“, sehen ihnen zu Vieles nach, lassen islamische Dominanzkultur und Islamofaschismus durchgehen. Sind zu tolerant. Schließen die Fahd-Akademien nicht.

Noch zur Klassenstufe elf, der Abschluss rückt näher, was also lehrt das Schulfach mit dem interdisziplinär anmutenden Namen „Management, Sozialkunde, Naturkunde und technische Studien?“

Dschihad auf dem Wege Allahs. Dschihad kann mancherlei sein, das seelische Ringen der Überwindung eigener Schwächen oder Krieg. Dschihad kann Lernen, Entwicklung und Streben nach persönlicher Vervollkommnung sein oder auch qital, militärischer, blutiger Kampf gegen Ungläubige mit dem darin nötigenfalls eingeschlossenen Töten (qatal).

Im Scherz: Warum lernen unsere Abiturienten in den Fächern Soziologie oder kaufmännisches Rechnen eigentlich nicht den „Reibert“, das militärische Handbuch der Bundeswehr? Im Ernst: Aus gutem Grund.

Was spiegelt sich in dem Lehrmaterial der „Akademie“? Wobei schon in dieser Frage spürbar wird, dass das Wort ‚Akademie‘ oder auch das Wort ‚Schule‘ (oder ‚Schulbuch‘ oder ‚Curriculum‘) angesichts einer Pädagogik theokratischer Radikalisierung blanker Hohn gegenüber der kulturellen Moderne ist und völliges Unverständnis gegenüber der Idee Schule.

Lernbereitschaft: Gar keine. Fähigkeit zur Wissenschaftlichkeit: Null.

Wozu auch, wenn man Angehöriger „der besten Gemeinschaft ist, die Allah geschaffen hat.“

In der „geschlossenen Welt eines strengen Wertesystems“, so attestierte ein Richter dem offensichtlich nicht eben entwicklungsförderlichen Milieu der königlich-saudischen Bonner Lehranstalt, fügte im Jahre 2002 ein damals seit fünf Jahren in Deutschland lebender Hilfslehrer einem ihm anvertrauten neunjährigen Schüler sexualisierte Gewalt zu. Der Mann sprach nach fünf Jahren nicht ein einziges Wort Deutsch. Der mehrfache Missbrauch fand auch auf dem Schulgelände statt. Bei der psychologischen Untersuchung des missbrauchten Kindes stellte sich heraus, dass der Junge weder aufgeklärt ist noch in der Lage, zielsicher Frauen von Männern zu unterscheiden. Der Vater des Neunjährigen ist frommer Herr über eine streng islamische Familie und lebt mit seinen fünf Kindern von der Sozialhilfe. Seine Kinder sollen nach islamischen Regeln erzogen werden. Aufklärung gehört nicht dazu, denn drei Jahre später kennt der Junge „noch immer nicht so richtig die Unterschiede zwischen Mann und Frau.“ Auch der Junge braucht im Zeugenstand einen Dolmetscher. Die Kinder der Bonner Fahd-Akademie lernen also kein Deutsch. Der 33jährige Missbraucher versah an der frommen arabischen Schule das ehrenhafte Amt eines Imam, Vorbeters und fiel als muslimischer Sexualstraftäter überhaupt erst dadurch auf, dass er sich auch an ein Mädchen heranmachte, dessen Vater allerdings richtigerweise gleich die Polizei kontaktierte. Derzeit verbüßt der Imam eine mehrjährige Haftstrafe.

Terrorsympathisanten im Umfeld, rassistische Schulbücher, Demokratiehass, sexualisierte Gewalt an Kindern, eine gelebte Kultur religiös segregierter Apartheid und als Erziehungsziel der heilige Hass auf die Nichtmuslime: Hoffentlich erhalten die an den Fahd-Schulen Indoktrinierten keinen ungehinderten Zugang zu Europas Universitäten. Denn was sollen ausgebildete Christenverächter und zertifizierte Judenhasser in den Großraumbüros internationaler Konzerne? Womöglich können diese Wahhabitenzöglinge auch noch ganz gut Englisch sprechen oder rechnen, doch man müsste, soll die offene Gesellschaft keinen Schaden nehmen, die Burschen und Mädels erst einmal demokratisieren, resozialisieren.

Wo eigentlich bleiben die Mädchen und jungen Frauen der Fahad-Girl`s-School? Plappern diese etwa von ihrer unterwürfigen Weibchen-Rolle als von „Allahs Recht für mich als Frau“, wie es die deutschen Niqabis, jene Gesichtsschleierfetischistinnen, so gerne in Internetforen tun? Auf der Straße werden und dürfen die Gesichtslosen ja nicht mehr sprechen. Welche Integrations- und beruflichen Chancen werden werden die Absolventinnen der Fahd-Akademie haben?

Es ist zu befürchten, dass alle Absolventen einer König-Fahd-Akademie beziehungsweise King-Fahad-Academy, einer Schule, die, um ihre Schulbücher eben nicht zu verändern, bislang noch jede Administration zum Narren gehalten hat, der säkularen Demokratie Schaden zufügen. Bewusst oder unbewusst. Wir Demokraten jeder Ex-Religion oder auch Religion sollten einen jeden Absolventen dieser saudischen Schule genau beobachten. Diese Menschen werden (sich und) uns beweisen müssen, dass sie der wahhabitischen Gehirnwäsche nicht erlegen sind, sondern für die kulturelle Moderne tauglich. Eine solche Chance sollte man den womöglich ja recht freiheitsliebenden Absolventen durchaus geben.

Die auf eine Segregation bei gleichzeitiger Schariatisierung des öffentlichen Raumes zielenden Fahd-Schulen in Moskau, London, Rom, Madrid, Berlin und Bonn freilich sollten, im Interesse des friedlichen Zusammenlebens aller Bürgerinnen und Bürger, baldmöglich geschlossen werden.

Jacques Auvergne

Verwendete

Internet-Quellen:

König-Fahd-Akademie

http://www.domradio.de/news/artikel_22080.html

Mordversuch?

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=473287

Versteckte Kamera. Prediger wurde dann entlassen

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1029/blickpunkt/0001/index.html

Imam auf dem Bonner Schulgelände

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2003/erste8146.html

‚Islamische Charta‘ (ZDM)

http://www.zentralrat.de/3035.php

Schüler der König-Fahd-Akademie

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=473637

Mädchen in einen Anderen verliebt

http://www.ksta.de/html/artikel/1214566316176.shtml

Lernziel: Hass auf Ungläubige

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8546.html

Klares Auge der Frau Schäfer: Schulbücher „Tendenziell als verfassungsfern“ eingestuft. Messerscharf kombiniert, Frau Ministerin, was für ein unbestechlicher Weitblick … im Ernst: Abtreten!

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8532.html

Schulbücher „verfassungswidrig“

http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2004/erste8532.html

Bombe gebaut

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/1029/blickpunkt/0001/index.html

„Affen und Schweine“

http://www.stopislam.info/2008/07/18/affen-schweine-und-die-todesstrafe/

Saudi-Arabien: Fünf Millionen junge Menschen jährlich lernen: Nichtmuslime seien „apes and swine“, Affen und Säue

http://www.nationalpost.com/news/world/story.html?id=664065

www.freedomhouse.org/religion/pdfdocs/KSAtextbooks.pdf

Fahd-Akademie, Bonn: Schülerzahlen gesunken

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=341956

Die Wahhabiten Saudi-Arabiens wollen den Dschihadismus als Interpretationsmonopol von „Islam“ weltweit salonfähig machen.

http://www.nationalpost.com/news/world/story.html?id=664065

1985 britische Lehrpläne, 1999 sich anders orientiert … zum saudischen Curriculum

http://www.english-schools.org/britain/england/king-fahad-academy.htm

Ein alter Lehrer „packt aus“

http://onelawforall.wordpress.com/2008/03/08/colin-cook-brings-allegations-against-king-fahad-academy/

Jetzt Saudische Mädchenschule King Fahad Academy, einst christlich geführt St. Anne’s Convent, London, Ealing, vormals (im Jahre 1901) Convent of Nazareth de Montlean

http://www.stevecann.co.uk/cchristineclass2b1948-medium.jpg

http://www.simonbell.com/Ealing.html

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~E05934F251A1E4160A0FAF05780617047~ATpl~Ecommon~Scontent.html

„Personen, die im Verdacht stehen, Kontakt zu terroristischen oder extremistischen Organisationen zu haben, erhielten keinen Zutritt mehr.“ So schreibt die FAZ. Also waren sie da, die verdächtigen Personen

8 Antworten to “080. König-Fahd-Akademie”

  1. viviane Says:

    Vielen Dank für den guten Überblick,

    ohne die freie Bloggerszene gäbe es
    manche Bilanz zu der Fahd-Akademie
    gar nicht. Noch zu Entlassung des
    Hasspredigers, da finde ich bei der TAZ,
    dass es 2003 ein Ultimatum gegeben hat,
    „12.00 Uhr mittags“, dem in der
    allerletzten Minute (!) nachgegeben
    wurde (Beucker, TAZ 2003)

    http://www.beucker.de/2003/taz03-10-24.htm

    Tolldreist, so treiben`s die Parteigänger des
    politischen Islam! Erinnert etwas an das
    Nervenspielchen von Erdogan, der sich
    spät nachts dazu herabließ, nach Brüssel
    aufzubrechen (um dann, ich glaube es war
    bei dieser Gelegenheit, den Vertrag
    UN-SIGNIERT, nichtunterschrieben nach
    Ankara mit zu nehmen, indes die Dhimmis
    sich vor angeknipster Fröhlichkeit schier
    überschlugen; die Europäer sind wie die
    kleinen Kinder!)

  2. Jacques Auvergne Says:

    Guten Tag Viviane,

    dieses Schelmenstück ist in der Tat
    der Rede wert, danke für die Nennung,
    das wird viele unserer Leser interessieren.

    DIE ZEIT schrieb ebenfalls über das
    12-Uhr-Ultimatum …
    http://www.zeit.de/2003/44/schulverbot
    … und betont (2003!) die/eine angebliche
    Notwendigkeit des flächendeckenden
    islamischen Religionsunterrichts an
    deutschen staatlichen Schulen.

    Aufschlussreich, o.g. Quelle: eventuelle
    Verbindungen zum Bali-Attentat (der
    Videotechniker an der Akademie) und
    – endlich einmal! – die Nennung der
    Schulbuch-Inhalte sprich: des Lernstoffs.

    In Großbritannien, ebenfalls König-Fahd-Akademie
    nämlich King Fahad Academy wurde bekannt,
    dass zum Shreddern (Vernichten) bestimmte
    Bücher einfach in Kopie ausgeteilt worden sind.
    http://backsp.wordpress.com/category/europa-und-nahost/
    (21.02.2008 „Weiterhin Kinderseelen vergiften“,
    als Quelle ist dort genannt Evening Standard)
    Schön dumm, sich erwischen zu lassen. Oder
    einfach nur dreist.

    Iham, arabisch ايهام ‚Täuschung, Verwirrung‘,
    ist eine klassische und weltweit übliche Verhaltensweise
    von Muslimen in der der Diskussion mit Nichtmuslimen.

    Bei Iham wird völlig bewusst die Unwahrheit geäußert,
    solange sie nur dem Ziel der Täuschung und Verwirrung
    des Gesprächspartners dienlich ist. Typischerweise
    wird Iham bei der Da’wa (Mission) verwendet sowie bei
    allen öffentlich kontroversen diskutierten Sachverhalten.

    Während Taqiyya die ‚heilige Lüge für den Notfall ist
    (Verleugnung des Glaubens unter Lebensgefahr), ist
    Iham die ‚heilige Lüge für den Normalfall‘. Wir dürfen
    jedoch Taqiyya und Iham auch synonym verwenden.

    Die Diskussion um die Schulbücher ist Iham pur:
    islamisches Lügen, dass sich die Balken biegen.

    Politisch nachhaltige Lüge,
    kunstvoll verschnörkelt,
    ornamental, ‚fromm‘.
    Wir werden uns an diesen
    Rede-Stil gewöhnen müssen,
    sollten aber weder auf ihn
    hereinfallen noch ihn uns
    zu eigen machen.

    ‚Politischer‘ Islam ist der Angriff
    auf die Spielregeln der Kuffar,
    unter scheinbarem regelkonformem
    Einverständnis. Ziel ist die
    Zerstörung der Regeln und der
    anderen Kommunikationsstrukturen
    des (nichtislamischen) Gegners.

    Eine Kultur des Iham ist eine
    Lebensweise der Korruption.
    Für Demokratie wird Iham (wird Islam)
    keine unzerstörte Form lassen wollen.

    Dem politischen Islam sind
    Grenzen zu setzen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  3. Cees van der Duin Says:

    Bonn
    14.02.2011, Dietmar Seher

    Abu Dujana, die Choukas und der in Frechen geborene Ex-Boxer und Konvertit Vogel haben noch etwas gemeinsam: Sie missionieren und leben, zumindest zeitweise, in Bonn. Die ehemalige Bundeshauptstadt am Rhein hat sich seit dem Wegzug von Parlament und Regierung zu einem wichtigen Stützpunkt radikaler Muslime entwickelt. Hier treten sie in mindestens zwei der neun Moscheen der Stadt auf, hier schneiden sie ihre Bekehrungsvideos. Von hier ziehen sie in den Heiligen Krieg wie die Brüder Chouka und Bekkay Harrach, der sich gerne mit gezogenem Schwert zeigte und wohl im Herbst in Afghanistan im Kampf getötet wurde. Spektakulär war 2008 die Festnahme von zwei Bonner Muslimen in einem KLM-Jet. Waren sie in den Mittelosten unterwegs, um dort für die Taliban zu kämpfen?

    Bonn ist nach Einschätzung von Sicherheitskreisen islamistisches Zuzugsgebiet – aus Hochburgen wie Hamburg, Neu-Ulm und Baden-Württemberg. Es wird zum Testplatz neuer Ausprägungen: Somalier der Deutschen Shabab, deren Mutterorganisation in dem ostafrikanischen Land in Verbindung mit El Kaida und der Piraterie steht, werben auf Straßenständen in der Godesberger Ortsmitte und rufen zum gemeinsamen Gebet auf. …

    Behörden außerhalb haben längst das Augenmerk auf die Lage in Bonn geworfen, wo knapp 30 000 Muslime leben, etwa neun Prozent der Bevölkerung. Das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt hat unter dem Begriff „Sumpf“ die Situation des Islamismus in NRW beleuchtet und kam zum Ergebnis, dass „eine Vielzahl von Personen aus dem Raum Bonn, die bislang in den bewaffneten Djihad ausgereist sind, weiterhin eine intensive Befassung erfordern“. Die Choukas gehören dazu, zum Beispiel. Yassin und Mounir waren „bönnsche Jongs“, kickten bei Fortuna. Schleichend radikalisierten sie sich. Selbst ihre Eltern verstehen nicht, wie die Verwandlung einsetzte.

    Purer Zufall, dass es Bonn trifft? Oder aus der Geschichte der Stadt heraus zu erklären? Eher das, glauben Experten.

    Rückblende: 2003 erfährt die Öffentlichkeit von der Aktivität der König Fahd-Akademie in Bad Godesberg. Der „heilige Krieg“ werde dort beworben. Dabei ist die Akademie eine bei muslimischen Eltern beliebte Schule in einer Stadt, in der ja schon arabische Diplomaten eine Bildungseinrichtung für ihre Kinder suchten. Die Schulaufsicht griff damals ein, drohte mit Schließung. In der Folge wurde das Unterrichtsprogramm umgebaut und die Schülerzahl verkleinert. Weniger als 200 sind es heute.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Lehrer-des-Terrors-in-Bonn-id4282843.html

    Frank Vallender, 18.04.2011

    Bonn. Es gibt Äußerungen, die sind unmissverständlich. Zum Beispiel diese: „Dialog und Integration sind nur für dein Verderben“, sagt der gepflegt wirkende Mann mittleren Alters. Der Bart ist sauber gestutzt, das weiße Hemd blütenrein. Der Mann redet in einem ruhigen, dozierenden Ton: „Wenn du ihren Anleitungen folgst, wirst du in dein Verderben laufen.“

    Im weiteren Verlauf des YouTube-Videos wird klar, wer mit „du“ und „sie“ gemeint ist: Hier die Muslime, dort Christen und Juden. „Sie werden nie zufrieden mit dir, Muslim, sein.“ Und dann sagt der Mann, kaum merklich die sonore Stimme hebend: „Sie wollen uns zu Kuffar (Ungläubige, Anm. d. Red.) machen, weil sie Diener des Satans sind und die Befehle des Satans praktizieren.“

    Der Mann heißt Ibrahim Abou Nagie, ist selbsternannter Prediger und Kopf einer Bewegung, die sich „Die wahre Religion“ nennt. Die Gruppierung ist unter radikalen Muslimen bestens bekannt. Auch der Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen hat DWR, wie sie in einschlägigen Kreisen genannt wird, auf dem Schirm. Zum Beispiel, wenn Abou Nagie bald in Bonn zu Gast sein wird: Bei einem Islam-Seminar in der arabisch geprägten Moschee Al-Mushinin im Schwarzen Weg im Stadtteil Beuel. …

    Und die Protagonisten dieses Systemwechsels sollen die europäischen Muslime sein. Denn „der Sieg wird aus Europa kommen“, schwört Abou Nagie seine Glaubensbrüder in einem anderen Video ein. Zielgruppe der DWR sind in erster Linie jüngere Muslime und deutsche Konvertiten, hat die Innenbehörde Hamburg festgestellt. Die Behörden der Hansestadt haben im Sommer den Trägerverein der Taiba-Moschee verboten und dem Gotteshaus damit die Grundlage entzogen.

    In der Taiba-Moschee hatten im April die gleichen Vertreter der „Wahren Religion“ in einem Islam-Seminar gepredigt, die auch Ende Dezember in der Bonner Al-Mushinin-Moschee als Referenten auftreten werden. „Die Auswahl der Referenten ist ein weiterer Beleg für die extremistische Ausrichtung der Moschee“, befand die Hamburger Behörde.

    Trotz dieser klaren Einschätzung der Verfassungsschützer zeigt sich der Bonner Rat der Muslime unbeeindruckt. Stattdessen betrieb er am Mittwoch eine allgemeine Medienschelte und sprach von einem Generalverdacht, unter den Muslime aufgrund der „undifferenzierten Medienberichterstattung“ gestellt würde.

    In seiner am späten Nachmittag veröffentlichten Pressemitteilung jedenfalls ging der Muslim-Rat nicht auf das Seminar in Beuel an sich ein, sondern bekannte sich zum Grundgesetz als die „berechtigende und verpflichtende Ordnung des gemeinsamen Zusammenlebens in Deutschland“. Bei „stichhaltigen Nachweisen gesetzlicher Verfehlungen“ plädiere die Al-Mushinin-Moschee für die konsequente Anwendung geltenden Rechts, schreibt der Rat ausweichend, ohne auf die Extremismus-Vorwürfe der Referenten auch nur mit einem Wort einzugehen.

    Nur so viel: „Sämtliche Veranstaltungen der Mitglieder des Rats der Muslime sind öffentlich zugänglich. Jeder mag sich ein eigenes Bild und eine eigene Meinung über die dem Rat angeschlossenen Organisationen machen“, lautet die indirekte Einladung auch an Nichtmuslime, vom 31. Dezember bis 2. Januar am Seminar in der Moschee teilzunehmen.

    http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=822468

    Bekkay Harrach

    Harrach soll in verschiedenen Bonner Moscheen verkehrt haben, in der Al-Muhajirin-Moschee, der Bonn-Beueler Al-Muhssin-Moschee und in der Ar-Rahma-Moschee in Pennenfeld war Harrach sogar stellvertretender Vorsitzender des Moscheevereins von März 2006 bis März 2007. Auch rief er 2006 namentlich zu einer Demonstration gegen die Mohammed-Karikaturen in Bonn auf.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bekkay_Harrach

    Der 32-jährige Bonner Islamist ist für al-Qaida ein wertvoller Akteur. Als „Abu Talha, der Deutsche” kommt Harrach immer dann zum medialen Einsatz, wenn Deutschland in Terrorangst versetzt werden soll. …

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article4569770/Bekkay-Harrach-der-Mann-der-Deutschland-droht.html

    Die Islamische Bewegung Usbekistans (IBU)

    Eine der häufig gestellten
    Fragen ist, wie es denn dazu kam, dass wir (speziell mein Bruder Abu Adam und ich) uns dafür entschieden
    haben unter der Islamischen Bewegung Usbekistans zu kämpfen.
    Bevor ich euch gerne die Geschichte erzähle, wie es denn dazu kam, möchte ich vorweg noch etwas erwähnen.
    Was das Thema Jama3a angeht, so gibt es im Islam nur eine anerkannte Jama3a und diese ist die
    Ahlu-Sunnah wal Jama3a, die die Gelehrten der Salaf a-Salih an Hand der Überlieferungen unseres geliebten
    Propheten (a.s.s.) festgelegt und so benannt haben. Auf dem Globus wird man viele muslimische
    Jama3at finden, die sich so nennen, aber ohne in dieses Thema jetzt ausführlicher hineinzugehen, muß
    man allgemein und abkürzend sagen, dass nur diejenigen
    sich so nennen dürfen, die nach Quran und
    Sunnah handeln und somit auch den in diesen
    beiden Quellen erwähnten Jihad unseres geliebten
    Propheten (a.s.s.) praktizieren. Al-hamdulilläh leben
    wir in einer goldenen Zeit, in der man auf
    jedem Kontinent die Ahlu-Sunnah wal Jama3a
    vorfinden kann. Und abgesehen von den Ländern
    in denen der Jihad geführt wird, findet man heutzutage
    al-hamdulilläh sogar in jedem Land und in
    jeder Stadt auf der Welt Gleichgesinnte, die diesen
    richtigen Manhadsch verstanden und verinnerlicht
    haben, ihn mit Wort und Tat unterstützen und
    einen Weg zu den Mujahedeen suchen. …

    Hauptsache wir
    dürfen dabei sein. Da es jedoch nicht immer einfach ist einen direkten Weg zum Jihad zu finden,
    befolgten wir den Vorsatz: In der Haraka ist Baraka (in der Bewegung liegt der Segen), lösten uns aus
    dem Graben der eigenen Umstände und verliessen unsere Heimat Deutschland und begannen unsere
    Hijrah zunächst in den Jemen.

    Nach einigen Monaten und nachdem wir uns im Jemen besser auskannten, schlossen wir uns einer Jama3a
    in Hadramout an mit dem Namen Al-Murabitoon. Diese Jama3a ist auf Wissen gebaut, hat sich mit
    Waffen ausgerüstet und kämpft Seite an Seite mit der Al-Qaida, um mit Allahs Hilfe einen Umsturz der
    abtrünnigen Regierung im Jemen herbeizuführen. …

    Euer Bruder Abu Ibraheem

    http://www.kalimattauhidmedia.net/files/Ebooks&Magazine/Unser.Weg.Zur.IBU.2011.Jundullah.pdf

    das ist
    Islambrüderschaft

    http://www.islambruederschaft.com/blog/

    dort zu ‚Deso Dogg‘ genannt Abou Maleeq
    (von Abdulrahim al Almani)

    http://www.islambruederschaft.com/blog/?p=3286

    ohne geht nicht: Sayyid Qutb

    http://www.islambruederschaft.com/blog/?p=398

    Islambrüderschaft immerhin auf
    der radikal gehaltenen Linkliste von

    http://muqatilah.wordpress.com/

    wo sich auch der WordPress-Blog Ansar ul Haqq findet

    http://ansarulhaqq.wordpress.com/

    und dort verlinkt man zum DWR-nahen dawa ffm

    http://dawaffm.de/

    sowie zu
    Die Wahre Religion (DWR, Ibrahim Abou-Nagie)
    selbst

    http://diewahrereligion.de/jwplayer/index.html

  4. Wurzelkunde Says:

    Um voran zu kommen, braucht Allahs Bodenpersonal nachts und in unwegsamem Gelände verlässliche Fahrzeuge. 2A7+, stählern, gepanzert und Made in Germany. Ich hole etwas aus:

    Pierre Vogel verwendet immer wieder religiöses Textmaterial für seine Predigten, das in Saudi-Arabien gedruckt wird, seine Theologie hat er ja sowieso dort studiert. Selbst die kirchenchristlichen Funktionäre Europas sagen nicht, dass die Saudis religionslos oder gottlos sind.

    Menschenrechte zeigen sich fast stets an Frauenrechten, und da schneidet Saudi-Arabien ganz schlecht ab: Platz 130 von 134 möglichen Plätzen, 130th out of 134 countries for gender parity

    http://en.wikipedia.org/wiki/Women%27s_rights_in_Saudi_Arabia

    Zur saudischen PARDA (engl. purdah) gehört, dass jede Frau, die öffentlich mit einem fremden Mann spricht, der Prostitution angeklagt werden kann und dann vermutlich schwer bestraft wird, Women can be charged with prostitution for socializing with a man

    http://en.wikipedia.org/wiki/Women%27s_rights_in_Saudi_Arabia#Purdah

    Das gottesfürchtig mordende Königreich durchzieht ein Netz von 205 missionarischen Büros oder Da’wa-Zentren, 205 dawa (propagation) centers across the Kingdom

    http://archive.arabnews.com/?page=1&section=0&article=96216&d=15&m=5&y=2007

    Ein wichtiges Rechtsgutachten (fatwâ) beispielsweise muss dort gleich 1,5 Millionen mal gedruckt werden, das ist sehr gut für die globale Papierindustrie und die lokalen Verleger (nur islamkritisch dürfen die Bücher nicht sein…)

    http://www.guardian.co.uk/world/2011/mar/29/saudi-arabia-edict-banning-protests

    Die Scharia ist elitär lukrativ, sie verschafft ganz wenigen ganz viele Vorteile, auch in Deutschland:

    Der deutsche Staat verkauft kugelsichere Kettenfahrzeuge, Häuser kaputtmachen können sie auch, FOCUS schreibt:

    „Saudi-Arabien hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen bereits 44 Leopard-Panzer aus Deutschland gekauft, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Insgesamt wolle das Königreich 200 Panzer kaufen. Zum konkreten Finanzvolumen des Geschäfts äußerten sich die Informanten nicht. Es habe aber einen Wert von mehreren Milliarden Euro. Die Leopard-Panzer werden von Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall gebaut. Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtete, der geheim tagende Bundessicherheitsrat habe vergangene Woche einem Panzer-Geschäft bereits zugestimmt. Dies würde eine Abkehr von der bisherigen Politik bedeuten, keine schweren Waffen in das autoritär geführte Königreich zu exportieren.“

    http://www.focus.de/politik/deutschland/panzer-fuer-saudi-arabien-die-regierung-schweigt-die-opposition-schimpft_aid_642924.html

    Da verwundert nicht, dass der Begriff der 1948 gefundenen Menschenrechte an den Rand gedrängt wird, im Namen der Religion oder der „Toleranz“ mehr und mehr Löcher bekommt, ausfranst.

    Allzuviel Vernunft stört den deutschen Panzerverkauf und deutschen Islamischen Religionsunterricht. Die steinzeitlichen oder mittelalterlichen Geister werden angerufen und Herr Bundesinnenminister Friedrich schweigt zur AEMR:

    „Religion hat für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu jeder Zeit eine wichtige Rolle gespielt“

    http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4047

    Nicht das sachbezogene und verlässliche Kooperieren der Staatsbürger wird zum NUTZEN aller, stellte die (christliche) Zeitung gerade fest, sondern: das ekstatische „Miteinander der Religionen“ werde „zum SEGEN für die Gemeinschaft“.

    Indirekt wird der Religionslose oder Religionskritiker hier vielleicht bereits als Gegner von „Gemeinschaft“ dargestellt, als Gemeinschaftsfeind.

    Bedenklich, denn sobald lokale Mehrheiten den Profit höher veranlagen als Tatsachen oder allgemeine Menschenrechte, wird der Realist oder Moralist zum „Volksfeind“, wie Henrik Ibsen vor 120 Jahren beschrieb:

    http://www.staatstheater-braunschweig.de/spielplan/ein-volksfeind/

    „Ein Volksfeind ist das Drama eines tapferen Mannes, der versucht, das Richtige im Namen der Wahrheit in einem Umfeld extremer sozialer Intoleranz zu tun.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Volksfeind

    Liebe ungläubige Regierung, wenn ihr Pierre Vogel beim Missionieren stört oder keine schariakonformen Religionsbücher druckt, kaufen wir euch keine Fahrzeuge ab. Und damit zum erwähnten Panzer, Leopard 2A7+

  5. Querverweis Says:

    Abu Dujana – Freitagspredigt (15.10.2010 in Meckenheim)

    Abu Dujana – Freitagspredigt… in Meckenheim auf Deutsch!!!

    Ramadan Crash-Kurs für Schwestern diesen Samstag

    Hiermit sind alle Schwestern herzlich eingeladen zum diesjährigen Crashkus!

    Themen sind:

    Vorzüge von Ramadan & Fasten

    Einige Fiqh-Angelegenheiten zum Fasten

    Beginn: 16:00 Uhr

    Ende: 20:30 Uhr

    Nur für Schwestern im Frauenraum.

    Adresse:

    Masjid Ar-Rahman

    Arabischer Kulturverein e.V.

    Kalkofenstr. 2

    53340 Meckenheim (bei Bonn)

    http://schwesternseminare.wordpress.com/2012/07/18/ramadan-crash-kurs/

    Benefizgalen für Syrien bei Bonn und in Frankfurt am Main
    20. März 2012

    ————————- 1. Benefizgala für Schwestern

    Benefizgala nur für Schwestern in Meckenheim, bei Bonn:

    SALAM MURLAIKUM WR WB LIEBE SCHWESTERN

    INSCHALLAH errreicht euch diese Nachricht bei Gesundheit und starken Iman.
    Wir planen inschallah am Samstag,den 24.03.12 in Meckenheim um 12:00 eine
    Spendeaktion für Syrien inschallah. Ihr seid inschallah alle herzlich Willkommen
    daran teilzunehmen. Inschallah erreicht Ihr alle zahlreich.

    Wer möchte kann eine Kuchen oder Essensspende gerne mitbringen zum Verkauf fisabiallah.
    Barakka allahu feek.

    Die adresse von der Moschee

    Rahma Moschee
    Kalkofnerstra.13 ( nähe Bahnhof)
    53340 Meckenheim
    die adresse von der Moschee

    Rahma Moschee
    Kalkofnerstra.13 ( nähe Bahnhof)
    53340 Meckenheim
    Ps: Ist nur für Schwestern

    eure schwester im Din

    http://schwesternseminare.wordpress.com/2012/03/20/benefizgalen-fur-syrien-bei-bonn-und-in-frankfurt-am-main/

    Vorsitzender M’Hammed Bazda lebt ebenso wie die meisten Mitglieder des Vereins schon seit 30 Jahren in Meckenheim. Ursprünglich kamen er und seine Vereinskollegen von Marokko nach Deutschland. Den Verein gibt es seit 1993. Vor allem zum gemeinsamen Gebet treffen sich die gläubigen Muslime. Daher war ein eigenes Vereinshaus ein wichtiges Ziel der etwa 60 marokkanischen Familien. 2003 erwarben sie das etwa 1000 Quadratmeter große Grundstück, seit 2006 errichten sie in Eigenleistung, finanziert aus Spenden, das Gebäude. „Jetzt ist ein Stand erreicht, den man der Öffentlichkeit zeigen kann“, erläuterten Bazda und Bürgermeister Bert Spilles. Es bestehe schon länger enger Kontakt. „Wir alle wohnen in Meckenheim. Es ist wichtig, dass der eine mehr vom anderen erfährt!“

    Herzstück des Hauses ist der Gebetsraum der Männer im Erdgeschoss. Nur ein Bücherschrank mit religiösen Schriften und ein Stuhl für den Imam bilden die karge Möblierung des Raumes. Vor dem Betreten müssen auch Besucher die Schuhe ausziehen, um den roten Teppich zu schonen, der den Gläubigen als Sitzgelegenheit dient, wenn sie den Worten ihres Vorbeters lauschen, der regelmäßig zum Freitagsgebet aus Bad Neuenahr kommt.

    Eine Etage höher liegt der Gebetsraum der Frauen, die den Imam über eine Lautsprecheranlage hören können. Außerdem gibt es Veranstaltungsräume für beide Geschlechter, eine Küche und Sanitäranlagen. Wie in den meisten Vereinen spielt die Jugendarbeit eine zentrale Rolle, verrät Vorsitzender Bazda. Um Jugendliche zu begeistern, will der Arabische Kulturverein bewährte Wege gehen und Sportangebote ins Leben rufen. Wichtig sei auch der Unterricht in der Muttersprache Arabisch, damit auch die in Deutschland geborenen Kinder und Enkel der Vereinsgründer die Worte des Koran verstehen können. Der Tag soll offenbar auch ein Signal gegen Vorurteile sein. „Wir werden alle Fragen beantworten – wir haben keine Geheimnisse“, betont Bazda, und Vereinsmitglied Saddiki Hassan fügt hinzu: „Das Einzige, was wir uns wünschen, ist ein friedliches Miteinander!“ Bürgermeister Bert Spilles wird zu Beginn der Veranstaltung um etwa 14 Uhr ein Grußwort sprechen.

    aus: Treffpunkt für das gemeinsame Gebet
    Kölnische Rundschau 13.05.2011

    http://www.rundschau-online.de/lokales/arabische-kulturverein-meckenheim-treffpunkt-fuer-das-gemeinsame-gebet,15185494,15316856.html

  6. Carcinòl Says:

    13.03.2013
    Das Bundesinnenministerium hat die beiden in Frankfurt ansässigen Salafistenvereine „DawaFfm“ und „Islamische Audios“ verboten.

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_47774679

    Zugleich verbot Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) neben DawaFFM auch die Gruppierung Islamische Audios und eine Teilorganisation des bereits 2012 geschlossenen Vereins Millatu Ibrahim, die an-Nussrah heißt.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islamisten-szene-polizei-startet-razzia-gegen-radikale-salafisten-a-888664.html

    Innenminister Boris Rhein begrüßt die Verbote der in Frankfurt ansässigen salafistischen Vereine „DAWA FFM“ und „Islamische Audios“ durch Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich. Seit heute Morgen durchsuchen auch hessische Polizistinnen und Polizisten im Auftrag des Bundes mehrere Objekte.

    Innenminister Boris Rhein: „Das Verbot von DAWA FFM durch den Bundesinnenminister ist die Folge des bereits im Juni 2012 eingeleiteten vereinsrechtlichen Ermittlungsverfahrens.

    Die Vereinsverbote unterstreichen das konsequente Handeln des Bundes und der Länder gegen die verfassungsfeindlichen Salafisten. Insbesondere Hessen hat wertvolle Informationen geliefert, die die Verbote von „DAWA FFM“ und „Islamische Audios“ untermauern konnten.“

    Der zeitgenössische politische Salafismus ist aktuell die am schnellsten wachsende Form des Islamismus in einer seiner radikalsten Ausprägungen. Er gilt als die derzeit dynamischste islamistische Bewegung. Von Salafisten geht eine besondere Gefährdung für die Sicherheit Hessens aus.

    Die salafistische Ideologie übt eine nicht zu unterschätzende Anziehungskraft auf Jugendliche aus. Salafistische Prediger vermitteln – vor allem über das Internet – Inhalte, die in deutlichem Widerspruch zu einem freiheitlichen Demokratieverständnis stehen. Der Salafismus liefert mithin den Nährboden für eine islamistische Radikalisierung und befördert den Einstieg in den gewaltbereiten Islamismus.

    Salafisten sehen in der Scharia das einzig legitime Gesetz. Sie streben eine Ordnung an, in der die Volkssouveränität durch die alleinige Souveränität Allahs und der Rechtsstaat durch die Scharia ersetzt werden sollen. Das ist nicht vereinbar mit unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Dieses Islamverständnis hat bei uns keinen Platz und wird von der überwiegenden Mehrheit der Muslime in Hessen abgelehnt“, so Innenminister Boris Rhein abschließend.

    Text: Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
    Wiesbaden

    http://www.hessen-tageblatt.com/hessen-salafistenvereine-dawa-ffm-und-islamische-audios-verboten-hessen-lieferte-bund-wertvolle-erkenntnisse-durchsuchungen-in-hessen-3

  7. Bragalou Says:

    Die größte evangelische Gemeinde in Bonn – Bad Godesberg ist die Erlösergemeinde. Am 11. Dezember 2014 fand sich in ihrer Post folgender anonymer Drohbrief mit Briefkopf und Unterschrift in arabischen Schriftzeichen:

    „An den Vorbeter der Versammlung von Ungläubigen, die ihr evangelische Gemeinde nennt: Islam ist die einzig wahre Religion. Ihr bekommt die Gelegenheit zum Annehmen des Islam in den nächsten drei Monaten von jetzt an. Lest Al-Q´ran und nehmt den Islam an! Macht von Eurem Haus eine Moschee, die nur den Muslimen offen steht! Ihr müsst in den nächsten drei Monaten erklären, dass ihr Islam freiwillig angenommen und von Eurem Versammlungshaus eine Moschee gemacht hat. Das müsst ihr im TV und Internet machen, so dass alle Menschen davon hören und sehen. Wenn ihr euch aber Islam verweigert: Wir werden zuerst Dich finden. Wir werden dich strafen im Namen von ALLAH, welchen du verleugnest! Wir werden deine Brut finden und strafen! Wir werden das Haus für eine Moschee einfach nehmen und alle strafen, die Islam nicht freiwillig angenommen haben!“

    Das Presbyterium der Gemeinde berieten sich und entschieden mehrheitlich, den Brief nicht zu veröffentlichen und auch die Gemeindemitglieder nicht zu informieren. Man fürchtete wohl einerseits Repressalien, andererseits den Ruf der Islamfeindlichkeit. Nur durch eine Indiskretion kam es zu einer Weitergabe des Briefes.

    Dazu etwa auch bei der Achse des Guten:

    Bonn, Stadt der Erleuchteten

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bonn_stadt_der_erleuchteten

  8. Edward von Roy Says:

    Colloquium Humanum der Damen
    24.11.2016 [ 19:00 Uhr ]

    Vortrag von Dechant Dr. Wolfgang Picken: „Ist der Islam demokratiefähig?“

    Colloquium Humanum e.V.
    im Hause Gustav-Stresemann-Institut
    Langer Grabenweg 68
    53175 Bonn

    http://www.ch-bonn.de/index.php/aktuell

    http://www.ch-bonn.de/index.php/aktuell/5-vortrag

    24.11.2016
    Uhrzeit: 19:00 Uhr

    Vortrag von Dechant Dr. Wolfgang Picken: „Ist der Islam demokratiefähig?“

    http://www.ch-bonn.de/index.php/aktuell/5-vortrag/271-vortrag-von-dechant-dr-wolfgang-dr-picken-ist-der-islam-demokrat

    .
    .

    Deutscher Juristentag djt
    68. djt
    2010
    Öffentliches Recht

    Neue Religionskonflikte und staatliche Neutralität – Erfordern weltanschauliche und religiöse Entwicklungen Antworten des Staates?

    […] Der Islam und seine Besonderheiten werden eine wichtige Rolle spielen […]

    Kurzreferenten
    […]
    Iran. Juristin, Islam. Theologin
    Hamideh Mohagheghi, Hannover

    Pfarrer Dr. Wolfgang Picken, Bonn

    http://www.djt.de/index.php?id=70

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