089. Ganz Deutschland eine einzige offene Moschee (Satire)

089

Lied: Das weiche Wasser bricht den Stein.

Marx, Mao, Mohammed:

Woodstock goes Caliphate

Vom Islam lernen heißt siegen lernen. Antiimperialisten huldigen der Religion des Friedens

Gorleben, Startbahn West, Mutlangen, Hasselbach, Wackersdorf. Was für Namen würdevoll geschlagener Schlachten von uns rot/grünen Friedenstäubchen gegen Kapitalismus und Kalten Krieg. Wir in die Jahre gekommenen einstigen alternativkulturellen Gegner der US-amerikanischen Atomwaffen sind allerdings bemerkenswert tolerant, wenn es nur ein Herr Ahmadinedschad ist, der sich in diesen Monaten mit nuklearen Gefechtsköpfen ausrüsten will. Schließlich ist Genosse Ahmadinedschad ein Freund der sozialrevolutionären Scharia, ein Vertreter einer antiimperialistischen Gesinnung mithin, die unsere internationale Solidarität verdient. Soweit die Satire.

Deutschlands antideutsche Gutmenschen und kapitalismuskritische Drittweltfreunde erleben dieser Jahre ein letztes Revival, wie uns das Buch „Kopftuch und Kreuz. Muslimische Frauen aus evangelischer Sicht“ von Pfarrerin Dr. Beate Sträter zeigt. Jene Pfarrerin und Islambeauftragte, die ihre wissenschaftliche Doktorwürde dadurch erlangte, dass sie den Antisemiten, Theokraten und Ahnherrn etlicher terroristischer ’sozialreformerischer’ Bewegungen Sayyid Qutb mit dem brasilianischen Befreiungstheologen Leonardo Boff verglich

„Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Europa hatte zweimal Krieg,

der Dschihād wird der letzte sein.

Ihr Friedenstäubchen seid nicht schlecht,

singt: „weiches Wasser bricht den Stein“.

„Das Kapital, imperial,

den Orient wohl unterdrückt!

Scharia antikolonial!“

Der Islam hat euch sehr beglückt.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Mein Nachbar lebt schon polygam,

beruflich treibt er Schutzgeld ein …

wo ich doch aus der ’Linken’ kam,

doch weiches Wasser bricht den Stein.

Nur Demut macht die Frauen froh.

Im Kalifat wird Friede sein,

und viel Taqiyya sowieso.

Denn weiches Wasser brach den Stein.

Scharia blüht in ganzer Pracht

beim heil`gen Sex zur Hochzeitsnacht.

Denn Brüssel hatte investiert:

Das Jungfernhäutchen repariert.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Der Sozialist von heute spürt:

Der Islam wird die Lösung sein!

Moscheebesuch zur Freiheit führt

und weiches Wasser bricht den Stein.

Doch was ist das? Der edle Mann

vom Nil grüßt euch mit „Christenschwein!“,

beschneidet seine Tochter dann,

das weiche Wasser bricht den Stein?!

Dem Kāfir Schmerz! Denn leider kann

kein Dhimmi gleichberechtigt sein,

den Apostaten tötet man,

schau: Weiches Wasser bricht den Stein.

„Es reißt die schwersten Mauern ein,

und sind wir schwach und sind wir klein:

Wir wollen wie das Wasser sein!

Das weiche Wasser bricht den Stein!“

Satire auf das Lied “Europa hatte zweimal Krieg“, wie es die Gruppe ’bots’ um unseren niederländischen Berufskollegen, den Sozialpädagogen und Jugendarbeiter Hans Sanders vor einem runden Vierteljahrhundert in der deutschen Friedens- und Alternativbewegung bekannt gemacht hatte. Ein antiimperialistischer westdeutscher Konzertmanager, der 1971 bis 1978 als IM Dieter mit der Stasi (MfS) dergestalt ’kooperiert’ hat, dass er den wohl bekanntesten aus der DDR ausgebürgerten Liedermacher bespitzelte, soll den ursprünglichen Text geschrieben haben und wäre dann Autor des Refrains „Es reißt die schwersten Mauern ein“

Vorschlag zum Singen: Rechtsbündig gedruckt die Melodie zwei, die höhere (Original etwa: “Raketen stehn vor unsrer Tür“). Linksbündig gedruckt der Grundtyp als Melodie eins wie sie auch im Kehrreim erklingt. Satire von gruppe pik zum ’Taqiyya-Tag der offenen Moschee’ d. h. zum 3.10.2008

Die Herkunft der Melodie ist uns leider nicht bekannt, möglicherweise ist sie ebenso alt und bretonisch wie diejenige des von den bots dankenswerterweise bekannt gemachten ’Was sollen wir trinken, sieben Tage lang’

8 Antworten to “089. Ganz Deutschland eine einzige offene Moschee (Satire)”

  1. Helmut Zott Says:

    Europa hatte zweimal Krieg,
    der Dschihad wird der letzte sein.
    Der falsche Glaube führt zum Sieg,
    brutale Macht zerbricht den Stein.

  2. Thilo Says:

    In der Logik des erfolgreichen Gewalttäters ist Brutalität nicht die falsche, sondern die richtige Weltanschauung. Dschihadisten und freiheitliche Demokraten haben die Bühne des interkulturellen Dialogs betreten. Diese Auseinandersetzung ist Europas Zukunft, es gibt kein Zurück mehr.

    Die Freunde der Freiheit haben aus mehreren Gründen keine guten Chancen, und werden auch diese wenigen verspielen, sobald sie versuchen, ähnlich brutal zu sein wie die Islamisten.

    Nur mit sauberer Sprache, überzeugender Schrift, aufrichtiger Gemeinschaft, stets aufs Neue erarbeiteter Verlässlichkeit und stolzer Festlichkeit müssen sie die Demokratie gegen die göttlichen Krieger verteidigen.

    Es könnte gelingen, und dann bleiben wir die Baumeister von Rathäusern und Parlamenten, dann gehört uns der ‚Stein‘ auch weiterhin.

    Jemand aus dem Englischen Sprachbereich nannte das einmal ‚Waffen der modernen Demokratie‘, Weapons Of Modern Democracy

    http://weaponsofmoderndemocracy.blogspot.com/

  3. Helmut Zott Says:

    Thilo schrieb am 8. Oktober 2009 um 4:13 :
    „Nur mit sauberer Sprache, überzeugender Schrift, aufrichtiger Gemeinschaft, stets aufs Neue erarbeiteter Verlässlichkeit und stolzer Festlichkeit müssen sie die Demokratie gegen die göttlichen Krieger verteidigen.“

    Selbstverständlich wird der Dialog bei uns auf muslimischer Seite nur geführt, um zu Einfluss und Macht zu gelangen, auch um Privilegien zu erstreiten, nicht aber, um zu tieferem Verständnis oder besserer theologischer Einsicht zu gelangen, die ja Muslime, nach ihrer Meinung, bereits durch ihre Offenbarungen im Koran besitzen. Auch das friedliche Zusammenleben ist nicht das letzte Ziel.
    Ohne es selbst zu ahnen werden die ungläubigen Dialogpartner als Feinde betrachtet, auch dann, wenn sie den Muslimen friedlich und wohlwollend gegenübertreten.
    In einem „Kriegszustand“ befinden wir uns a priori, so jedenfalls beschreibt es Ayyub Axel Köhler in seiner Schrift „Islam – Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“, wo zu lesen ist:
    „Nach islamischer Staatstheorie ist die Welt geteilt in: ‚dar al-islam‘ (das islamische Territorium) und in das unbefriedete, dem Islam feindlich gesinnte Ausland, manchmal auch kurz als ‚Kriegsgebiet‘ bezeichnete ‚dar al-harb‘, in dem nicht entsprechend der islamischen Ordnung regiert wird und das Gesetz des Islam keine Gültigkeit besitzt. … Prinzipiell herrscht Kriegszustand, es sei denn, der ‚dar al-islam‘ ist durch einen Vertrag oder ein Übereinkommen an den ‚dar al-harb‘ gebunden“ (S. 34 f).
    Im Kriegszustand ist „taqiya“ oberstes Gebot. Krieg ist Täuschung, sagte schon Mohammed.

  4. Cees Says:

    Über Muslime und den Islam bitte nur Gutes:

    „Als das Zusammenleben und damit die Integration beeinträchtigend, sieht das Bundesjugendkuratorium das zunehmende Misstrauen, die Intoleranz und den Generalverdacht des Fundamentalismus und Terrorismus an, wie sie gegenüber jungen Musliminnen und Muslimen und gegenüber dem Islam an sich geäußert werden. So entsteht eine Atmosphäre der Ausgrenzung und der Diskriminierung, die einen Assimilationsdruck auf Migrantinnen und Migranten erzeugt, der bestehende Integrationsbemühungen konterkariert und den interkulturellen Diskurs behindert.“

    [Bundesjugendkuratorium (bjk) 2005. Ingrid Mielenz, Gaby Hagmans, Prof. Dr. Richard Münchmeier. Rechtsträger: Deutsches Jugendinstitut e.V., München]

    http://www.bundesjugendkuratorium.de/pdf/2002-2005/bjk_2005_stellungnahme_migration_integration_jugendhilfe.pdf

  5. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank für das Stichwort, sehr geehrter Herr Zott,

    Axel Ayyub Köhler ist in der Tat ein ganz wichtiger Name beim Versuch der Einführung des islamischen Rechts (Scharia, fiqh) in die europäischen, säkularen Rechtssysteme.

    [… „umweht ihn sogar ein Hauch von Salonlöwentum. Modisch würde der neue Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland gut in die zwanziger Jahre passen. Was macht dieser ältere Herr, dessen häufigster Gesichtsausdruck ein mehrdeutiges Schmunzeln …“]

    Köhler ist Jahrgang 1938, geboren im damals deutschen Stettin (heute Szczecin) an der pommerschen Ostseeküste.

    „Es könnte ein verantwortungsvoller Umgang mit Freiheit sein.“ Ob denn Freiheit nicht eine genuine Errungenschaft säkularer Staaten sei? Hier zögert Köhler. „Der Islam hat einen starken Freiheitsbegriff in der direkten Gottesbeziehung. Man ist nicht so sehr abhängig vom neuesten Auto.“

    Der gelernte Geophysiker war ein Vierteljahrhundert Angestellter beim Institut der deutschen Wirtschaft (Köln). Sein Ziel:

    „Integration des Islam in die deutsche Staatsordnung“

    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EE9ECB095956A45E4A592F7AA20E4577B~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    FDP Köln-Nippes … und das Kalifat rückt näher …

    Die feministische EMMA weiß zu Ayyub Köhler: „KonvertitInnen geben in allen ZMD-Gremien den Ton an. Darunter als Generalsekretär der Wirtschaftsexperte und FDP-Abgeordnete im Bezirksparlament von Köln-Nippes, Dr. Axel Ayyub Köhler, der vor seiner Pensionierung als Assistenzprofessor an der Universität Teheran und am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln gelehrt und geforscht hat. Kassenführer im ZMD-Vorstand ist Muhammad Siddiq alias Wolfgang Borgfeld. Der bekennt sich offen zur islamistischen Muslimbruderschaft und zur Polygamie: Die ist dem Mann im Islam erlaubt.“ [hier Borgfeld, richtig: Borgfeldt]

    http://www.emma.de/825.html

    Borgfeldt (darin dem Imam von Penzberg Benjamin Idriz entfernt ähnelnd) freut sich denkbar bester Beziehungen in den innersten Kreis der Gottesfreunde vom ECFR (Europäischer Rat für Fatwa und Forschung – European Council for Fatwa and Research).

    Zur Homepage des islamistischen ECFR

    http://www.e-cfr.org/en/

    Oberster Geistlicher des ECFR ist der fromme Terrorsympathisant Scheich al-Qaradawi (Yūsuf al-Qaraḍāwī) aus dem arabischen Emirat Katar (Qaṭar, absolute Monarchie, Islam als Staatsreligion), wichtige Figur des ECFR für Europa ist der bosnische Großmufti Mustafa Cerić. Cerić will eine oberste religionsrechtliche Instanz für alle Muslime Europas, er spricht von Imamat, das bedeutet, zumal auch er die Scharia für ewig und unverhandelbar hält, Kalifat.

    Mustafa Cerić, in: European View (2007) 6:41-48: The challenge of a single Muslim authority in Europe:

    http://springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

    Dr. Gudrun Eussner ist aufgefallen, dass der Allah-gottesfürchtige Herr Köhler aus dem international geprägten Köln-Nippes seinen neuen Namen Ayyub dann und wann verschwinden lässt wie der Hütchenspieler die Spielkugel: „Im Falle des Konvertiten und FDP-Funktionärs Dr. Ayyub Axel Köhler wird sein islamischer Name ebenfalls hin & wieder verschwiegen, immer dann, wenn es sich für die Person, den Islam oder seine Partei negativ auswirken könnte, oder für alle drei“, die islamresistente Journalistin betont überzeugend, dass es sich im traditionell katholischen Köln bei allem multikulturellen Getue dann doch nicht gut machen würde, wenn ein Muslim den FDP-Fachausschuss für Religiöse Fragen leitet.

    http://www.eussner.net/artikel_2009-08-18_00-08-13.html

    Für die im südfranzösischen Perpignan (katalanisch Perpinyà, Département: Pyrénées-Orientales) lebende Eussner war im September 2009 die ärgerlich zentrale Rolle der hochrangigen Islamfunktionäre innerhalb der FDP ein Motiv, diese Partei vielleicht nicht mehr zu wählen:

    http://www.eussner.net/artikel_2009-09-10_17-43-59.html

    Am 04.02.2001 gewann Konvertit Köhler die ZMD-Wahl gegen Ibrahim el-Zayat.

    Und richtig, es ist Axel Ayyub Köhler gewesen, der im Frühjahr 2007 den vom deutschen Verfassungsschutz sorgfältig beäugten Ibrahim el-Zayat in Regierungsgebäude und Islamkonferenz lotste. Regine Mönch beschreibt in der FAZ, wie el-Zayat plötzlich als im Publikum sitzend erkannt wurde. Mönch: „Und die Bundeszentrale für Politische Bildung empfahl ihn eine Zeitlang gar als ‚Experten für Integrationsfragen‘, was lange nur jene empörte, die von den klandestinen Aktionen politischer Islamisten betroffen sind. … Vor fast einem Jahrzehnt erschien im „Islamischen Jugend-Magazin“ ein Aufruf der Muslimischen Jugend, unterzeichnet von Ibrahim el-Zayat. Darin ruft er dazu auf, „an der Neugestaltung dieser Gesellschaft mitzuwirken“, um sie der islamischen Umma zur Verfügung zu stellen.“

    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1EA28B0BA6D54481ACE6C941FB9A167D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Anna Reimann und Yassin Musharbash in DER SPIEGEL: „Wer hatte el-Zayat bestellt? Aus dem Innenministerium hieß es auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE: Nie habe man Zayat eingeladen. Man sei von seinem Erscheinen überrascht gewesen, habe ihn aber aus Gründen der Höflichkeit nicht abgewiesen. Die Türen geöffnet hat ihm offenbar jemand anderes. „Ich habe seit längerem gewünscht, dass er dabei ist“, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Ayyub Axel Köhler. „Er ist nicht auf Einladung des Innenministeriums gekommen“, so Köhler, derzeit auch Sprecher des Koordinierungsrats der Muslime. Er selbst habe el-Zayat mitgebracht. El-Zayat habe ihm in Berlin viel geholfen.“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,481022,00.html

    Der im Alter von 25 Jahren zum Islam konvertierte Köhler ist Mitglied der Christlich-Islamischen Gesellschaft e. V. (CIG e. V.), der ältesten und größten deutschen Dialogorganisation (Geschäftsführer ist der römisch-katholische Theologe und Schariafreund Dr. Thomas Lemmen, *1962, verheiratet mit der zehn Jahre jüngeren Islamwissenschaftlerin Melanie Miehl, ebenfalls eine hohe Funktionsträgerin im christlich-islamischen Dialog).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ayyub_Axel_K%C3%B6hler

    Mit Ibrahim el-Zayat, Ayyub Axel Köhler und den Eheleuten Lemmen und Miehl kann der politische Allah-Kult allmählich wirksam werden. Der Ausstieg aus den für alle geltenden Bürgerpflichten, Bürgerrechten und Grundrechten will organisatorisch (Duldung von arrangierter Ehe, Kopftuch, Zweitfrau; Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen; Ausbildung von Imamen in Deutschland (Evangelische Akademie Tutzing 2009)) und rhetorisch-werbetechnisch (Diffamierung von Islamkritik, lautstarker Ruf nach islamsensibler Berichterstattung in Funk und Presse) vorbereitet sein.

    Wenn ein Richter wie Bertrams die Scharia als nicht grundgesetzkonform bezeichnet

    http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news%5Bid%5D=2381&news%5Bimage%5D=1&news%5Baction%5D=detail

    findet sich sofort ein Schreiber, welcher um den frauenentrechtenden Kulturrassismus des Scharia-Islam kämpft und den Schariakritiker der Unglaubwürdigkeit bezichtigt, hier ist es Hermann Horstkotte in TAGESSPIEGEL (09.10.2009) und DIE ZEIT (10.10.2009), welcher die Islamisierung sprich Entdemokratisierung unterstützt

    Hermann Horstkotte:
    ‚Feindbild Islam‘

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/rede-richter-muslime

    http://www.tagesspiegel.de/agenturen/zeitde/gesellschaft/art20309,2917736

    Hermann Horstkotte? Kann Buchrezension, solange sie der Islamverteidigung dient; hier (wundert uns das jetzt) bei Qantara

    http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-257/i.html

    Horstkotte 2005 zur jahrelang in Politik und Presse umstrittenen, radikalislamischen Bonner Fahd-Akademie.

    Horstkotte hat nichts gegen die an der Bonner König-Fahd-Akademie gelehrten Inhalte und schreibt das Wort verfassungsfeindlich in Anführungsstrichen. Superpolitiker Horstkotte schlägt der BRD (hier: NRW) eine dubiose Trickserei vor, um einen (wie großen?) Teil der Kinder vom Besuch der Akademie abzuhalten. Ob er abhalten will, sagt er leider nicht. Dass etliche Fahd-Akademien zu international anerkannte Abschlüssen führen nebst (theoretischem Dschihadismus und islamischem Kulturrassismus) weiß oder sagt Hermann Horstkotte nicht. Dann mit Elan in die Schlusskurve: Horstkotte bemüht sich um schulpolitische Werbung für weniger Staat und mehr Elternentscheidung, damit ausländische Schulen („internationale Bildungsanbieter“) vom bildungshungrigen Sprössling leichter besucht werden können. Internationale Bildungsanbieter – wie die Fahd-Akademie?

    http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/gesundheit/art300,2056691

    Leseempfehlung: Dr. Michael Bertrams, Münster:
    ‚Zum Verhältnis von Kirche und Staat.
    75 Jahre Barmer Theologische Erklärung‘

    http://zelos.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-10/Barmer-Theologische-Erklaerung.pdf

    Sehr geehrter Herr Zott, Sie scheinen Recht zu haben, der berüchtigte Dialog dient offensichtlich zu nichts anderem, als die freiheitlichen Demokraten über den Tisch zu ziehen, einzuwickeln, einzuschüchtern und zu zerstören. Es wird nicht leicht, die partei-, gewerkschafts- und kirchenpolitische Kaste vom Dialogbetreiben abzuhalten beziehungsweise ihr destruktives Tun möglichst wenig wirksam werden zu lassen.

    Tun wir unser Bestes.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  6. Helmut Zott Says:

    Cees erwähnt in seinem (ihrem) Kommentar vom 8. Oktober 2009 um 10:20 das folgende Zitat: „Als das Zusammenleben und damit die Integration beeinträchtigend, sieht das Bundesjugendkuratorium das zunehmende Misstrauen, die Intoleranz und den Generalverdacht des Fundamentalismus und Terrorismus an, wie sie gegenüber jungen Musliminnen und Muslimen und gegenüber dem Islam an sich geäußert werden. …“

    Die mit Fakten belegte Wahrheit über den Islam und speziell über Mohammed auszusprechen, wird von den Muslimen bereits als Provokation Allahs und Beleidigung Mohammeds verstanden.

    In islamischen Ländern wird es darüber hinaus als Angriff auf die Umma und den Staat betrachtet und als strafbare Handlung verfolgt.
    Noch haben wir in unserem Staat das Recht die Wahrheit auszusprechen, ja sogar die moralische Pflicht, das zu tun.

  7. Helmut Zott Says:

    Jacques Auvergne schrieb am 8. Oktober 2009 um 10:31 :
    „Axel Ayyub Köhler ist in der Tat ein ganz wichtiger Name beim Versuch der Einführung des islamischen Rechts (Scharia, fiqh) in die europäischen, säkularen Rechtssysteme.“

    Die Aussagen von Dr. Axel Ayyub Köhler, vom Zentralrat der Muslime in Deutschland, fallen sehr unterschiedlich aus, je nachdem, ob die deutsche Öffentlichkeit belogen und betrogen werden soll, oder ob er seine wahre Meinung in einem Buch veröffentlicht.

    Zunächst seine Aussage, die er in einem Interview mit der Rheinischen Post machte: „Der Islam ist eine Religion des Friedens. Das steckt schon in der sprachlichen Wurzel Salam = Frieden. Wenn Sie die Geschichte ansehen, ist der Islam nie mit Gewalt verbreitet worden. Niemals wurden Menschen mit Gewalt gezwungen, den Islam anzunehmen“.

    Dem gegenüber die Aussagen von Dr. Axel Ayyub Köhler, die seinem Buche „Islam-Leitbilder der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung“ entnommen sind, und hier in Form einiger Zitate wiedergegeben werden:

    Der Islam ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis als Ergebnis einer intellektuellen Spekulation: Der Islam ist schließlich (in seiner sinngemäßen Übersetzung) die Unterwerfung des Menschen unter den Willen Allahs und das Gesetz Allahs ….
    Die Schari`a ist die ins Einzelne gehende Gesetzeslehre mit Vorschriften für das Verhalten in allen Dingen des Lebens.
    Rechtsquellen sind Koran und Sunna (sowie zusätzliche Quellen) …..
    Das islamische Recht – Schari`a – ist ein integraler Bestandteil des Islam und ein konstituierendes Element der Gemeinschaft der Muslime. (S. 17 f)

    Es ist interessant, dass unter der Gruppe „Rechte Allahs“ (arab.: haqh allah) bzw. „Rechtsanspruch Allahs“ die Gesetze zu finden sind, die etwas mit dem „öffentlichen Interesse“ zu tun haben. Allah tritt hier als eine Macht auf, die den Willen und das Recht der Gemeinschaft vertritt. Überall dort, wo es sich um das Wohl und das Interesse der Gemeinschaft handelt, kann vom göttlichen Recht gesprochen werden. (S. 19)

    Die wesentlichen Rechtsquellen sind der Koran und die authentische Überlieferung dessen, was der Prophet Mohammed gesagt, getan und gebilligt hat. Aufgezeichnet liegt diese Tradition (genannt Sunna) in Form der sog. Hadith-Sammlungen vor.
    Der Rechtscharakter der Sunna bzw. des Hadith wird mit dem Koran erklärt, wo es u.a. heißt: „Ihr Gläubigen! Gehorcht Allah und seinem Gesandten“ (Sure 8:20). Und: „Wenn einer dem Gesandten gehorcht, gehorcht er (damit) Allah“ (Sure 4:80).
    Die Glaubensgrundsätze und das islamische Recht (Schari`a) zeigen den quasi-totalen Anspruch der Religion auf Mensch und Gesellschaft. (S. 25)

    Eine Verfassung nach dem Prinzip der Gewaltenteilung mit der Institutionalisierung von Legislative, Exekutive und richterlichen Gewalt ist in der klassischen islamischen Staatstheorie nicht zu finden. Das ist aus islamischer Sicht insofern verständlich, als die Gesetze – nämlich die göttlichen Gesetze – als Schari`a schon vorhanden sind und sich eine im Sinne des Wortes gesetzgebende Macht nicht mehr zu konstituieren braucht. Nur Allah ist gesetzgebende Macht!
    Das, was an ausführenden Bestimmungen, Anordnungen, Geboten u.ä. zu verfügen ist, ist im islamischen Sinne kein (Grund-)Gesetz. Eine verfassungsmäßig verankerte Institution erübrigt sich daher. Vielmehr sind der Herrscher und seine Verwaltung dort gefordert, wo sie den Gesetzesrahmen nach islamischen Prinzipien durch Verfügung auszufüllen haben. Demnach vereint ein islamischer Herrscher stets alle Gewalten in einer Person – getreu dem Vorbild des Staatsgründers Mohammed. (S. 28)

    Nach islamischer Staatstheorie ist die Welt geteilt in: „dar al-islam“ (das islamische Territorium) und in das unbefriedete, dem Islam feindlich gesinnte Ausland, manchmal auch kurz als „Kriegsgebiet“ bezeichnete „dar al-harb“, in dem nicht entsprechend der islamischen Ordnung regiert wird und das Gesetz des Islam keine Gültigkeit besitzt ….
    Prinzipiell herrscht Kriegszustand, es sei denn, der „dar al-islam“ ist durch einen Vertrag oder ein Übereinkommen an den „dar al-harb“ gebunden. (S. 34 f)

    Im Falle des Dschihad handelt es sich um das Bemühen um die Sache oder den Weg Allahs … Die Verteidigung des Islam und der Umma ist eine Seite des Dschihad (defensiver Charakter), die andere Seite ist der Auftrag, dem Gesetz Allahs unter allen Völkern Geltung zu verschaffen (offensiver Charakter) … Über den spirituellen bzw. ideellen Charakter des Dschihad hinaus ist der Dschihad das Mittel zur Verbreitung und Verteidigung der islamischen Weltordnung und des islamischen Territoriums. (S. 37)

  8. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank für diese beiden Kommentare, sehr geehrter Herr Zott,

    zu Ihrer Reaktion auf Cees:

    in der Tat wird durch beide, hier in Europa amalgamierende Gruppen von Muslimen, die traditionell-orthodox erzogenen Dorfbewohner ebenso wie die oft (eindimensional) durchaus gebildeten islamistischen Funktionäre (Tariq Ramadan) jede Islamkritik nicht ’sinnsuchend, mythenforscherisch‘ empfunden und verstanden, sondern schlagartig als Hochverrat. Da sind die Namen (Axel Ayyub Köhler, Murad Wilfried Hofmann usw.) der Funktionäre sehr wichtig, was überleitet …

    … zu Ihrem zweiten Kommentar:

    das ist ja interessant, dass der FDP-Islamist (an die Kölner FDP: Haben Sie schon mal über ein Parteiausschlussverfahren gegen jeden eifrigen Parteigänger der alles andere als liberalen (!) Scharia nachgedacht?) zweierlei Sprache verwendet, totalitäre Scharia-Doktrin (eben nicht als Seelsorger, sondern) als Islam-Ideologe, und in der Rheinischen Post den Islam als ‚Religion des Friedens‘ darstellend.

    Die erschreckenden Zitate sind mir neu, sie werden für mich wie für viele Neugierige, am Islam Interessierte sehr hilfreich sein.

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