092. Saudi-Arabien exportiert: Erdöl und Jugendarbeit

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Muslim Scouts

Pfadfinder und Scharia.

Das Zeltplatzkalifat

Cees van der Duin

Wir schreiben den 10. Dezember 2008, die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte hat Geburtstag und wird sechzig Jahre alt. Menschenrechte sind entweder universell oder sie sind nicht. Islamische Menschenrechte, die Muslimbruderschaft und Milli Görüş mögen das ja vielleicht anders bewerten, kann es daher nicht geben.

Der Scoutismus, das 1907 gestiftete Weltpfadfindertum, ist einer universellen, aufklärungshumanistischen Ethik verpflichtet, die im Gedanken der weltweiten Bruderschaft oder, seitdem es Mädchenpfadfinder, Pfadfinderinnen gibt, im Ausdruck der weltweiten Geschwisterschaft zum Ausdruck kommt: „Der Scout ist Freund zu allen und Bruder zu jedem anderen Pfadfinder.“ Auch wenn das Pfadfindertum des zwanzigsten Jahrhunderts nicht gerade die Speerspitze des Kampfes für Frauenrechte gewesen ist, sind unter dem Begriff Bruder oder Brüderlichkeit der universellen pfadfinderischen Ethik, wie sie das Pfadfindergesetz, das Scout Law (1) deutlich benennt, doch sehr wohl Mädchen und Frauen mit gemeint und darf die pfadfinderische Pädagogik ungeachtet gelegentlich da und dort bekundeter Entgleisungen übersteigerter Männlichkeit getrost dem Adjektiv gleichheitsfeministisch beschrieben werden. Die Bedeutung des pfadfinderischen Anspruchs einer gelebten weltweiten Brüderlichkeit und Bruderschaft, diesen Qualitätsstandard dürfen wir als Islamkritiker genau betrachten, denn der politische Islam fühlt sich neuerdings berufen, jugendarbeiterisch und jugendpflagerisch tätig zu sein. In der dritten oder vierten Generation wollen die Nachkommen der nordafrikanisch- oder kleinasiatisch-stämmigen Einwanderer nach Europa, einst nannte man sie Gastarbeiter oder sogar Ausländer, pfadfinderische Jugendarbeit betreiben. Prinzipiell ist das sicherlich begrüßenswert, die sozialisierende und zivilisierende Wirkung zünftiger Pfadfinderarbeit ist der freiheitlichen Demokratie noch immer zuträglich gewesen. Es kam also auch in Europa, wie es kommen musste und in der (irgendwie) mehr und mehr zusammen wachsenden Welt musste ein Gott namens Allah Einzug halten auf den fröhlichen Wiesen pfadfinderischer Zeltlager. Da war doch was? Richtig, weltweite Bruderschaft, Freundschaft zu jedem Menschen und gleichheitsfeministische Praxis auf der pfadfinderischen Seite und andererseits ein orthodoxer (politischer) Islam geheiligter Abschottung von den Dhimmi und Kuffâr mit seiner Kultur der Frauenentrechtung sowie der in Koran und Hadithen festgeschriebenen Verachtung der Juden und alles Jüdischen. Liebe Toleranzdogmatiker, jetzt habt ihr ein Problem.

Das Pfadfindergesetz (Scout Law) will die Eintracht befreundeter Weltbürger mit ihrer Bruderschaft einer pfadfinderischen Avantgarde erreichen (1). Scout Law ist also mit einer postulierten sittlichen Minderwertigkeit der Dhimmis oder gar einer (angeblich) islam-politisch durchzusetzenden antidemokratischen Hakimiyyat Allah (2) mit einem Gott als obersten Souverän nicht kompatibel.

Ein muslimischer Pfadfinder hat den jüdischen Pfadfinder als Bruder anzusehen, beide haben zusätzlich den idealistischen Gedanken des Befreundet-Seins mit jedem Menschen auf dem Planeten glaubhaft zu leben. Jemand, der sich in erster Linie ernsthaft dem Kalifat verpflichtet fühlt, der geheiligten Herrschaft der für das Paradies bestimmten rechtgläubigen Muslime über die im Feuer der Hölle qualvoll verbrennenden ungläubigen Nichtmuslime, der kann ja vielleicht ein echter Muslim sein, jedoch kein echter Pfadfinder.

Mit dem Scouting ist bereits die koranische Forderung nach halbiertem Erbe jeder (muslimischen) Frau und ihrer nur halb so viel geltenden Aussage vor Gericht nicht zu machen. Insbesondere ist das patriarchalische Verständnis von der Rolle der muslimischen Frau, wie es die Scharia „unverhandelbar und auf ewig“ (Mustafa Cerić) vorgibt, mit den universellen Menschenrechten ebenso wenig kompatibel wie mit einer pfadfinderischen Jugendarbeit. Denn dreierlei fordert die Menschheitsgeißel der Scharia von einer jeden tugendhaften Frau (beispielsweise). Erstens die eingeschränkte Bewegungsfreiheit: Ohne mahram darf die Frau eventuell keine Reisen unternehmen (Stichwort Kamel-Fatwa). Zweitens die eingeschränkte Verfügung über Geld: Der kleine türkische Bruder bezahlt der großen Schwester im Supermarkt die Süßigkeiten. Drittens die Wahl des Ehepartners und die Heirat: Nur mit Zustimmung und im Beisein des Heiratsvormunds namens wali ist die Heirat möglich, das Aufenthaltsbestimmungsrecht für die Kinder behält der Mann. Noch zur islamischen Frauenrolle: Gleichgeschlechtliche Lebensentwürfe sind (eben auch) der Frau verboten, auch Lesben werden zwangsverheiratet (natürlich auch schwule Männer), das politreligiöse Tuch auf dem Kopf, das Kopftuch signalisiert, keinesfalls homosexuell zu sein und homosexuelle Lebensweisen zu verachten. Das Kopftuch signalisiert: „Ich will Kinder haben und erziehen, welche die islamische Lebensordnung der Scharia und Sunna beherzigen, sie nicht verlassen sondern als islamische Gesellschaft ordnungspolitisch durchsetzen.“ Wir Pfadfinder haben jetzt ein Problem, ob wir nun säkulare Muslime, Ex-Muslime, Christen oder einfach nur Menschen sind.

Der Gründer der nun 101 Jahre alten Pfadfinderbewegung, der kreative und idealistische britische Kolonialoffizier Lord Baden-Powell war dem Gott und dem Religiösen in sportiv-weltbürgerlicher Manier ebenso einfältig wie optimistisch zugetan. Den Atheismus verachteter er, etwas hochnäsig vielleicht, doch wird niemand daran zweifeln, dass Baden-Powell im ausgehenden, von Klassengegensätzen zerrissenen viktorianischen England und mit dem weltbürgerlichen Überblick eines in Indien und Afrika eingesetzten Offiziers jedem Menschen die Berufung zum Religiösen zugebilligt hat, dem britischen Proletarier oder Arbeitslosen ebenso wie dem afrikanischen Stammesangehörigen oder dem indischen ’Unberührbaren’. Baden-Powell predigte die Feindesliebe noch nicht einmal, er lebte sie in kontaktstarker Geradlinigkeit. Sein durchaus eigenwilliges Christentum zwang er niemanden auf, Religion war für ihn Leitstern und Hintergrund der wichtigen charakterlichen und persönlichen Entwicklung, verbunden für jeden sittlich reifen Menschen mit dem sozialen Einsatz für Gerechtigkeit und Bildung, heute würden wir sagen für Chancengleichheit und emanzipatorische Pädagogik.

Baden-Powell sagte einmal: “Ein Mann ist nichts ohne eine Religion”. Sein Religionsbegriff war christlich, europäisch-säkular-christlich, ein paar freimaurerische, hier heißt das wohl kaufmännisch-weltbürgerliche Akzente haben sich im Laufe seines Lebens dazu gesellt. In BPs Gottesbild sind fordernde universalistisch-aufklärungshumanistische und sanfte mystisch-pantheistische Züge zu finden, seine eindrucksvollsten Aussagen zu Gott beziehen sich vielfach auf Stunden selbst erlebter Ehrfurcht vor der Natur, auf den als Wanderer und Camper sauber zurückgelassenen Wald, auf einen vom Boot aus erlebten Sonnentag als Segelkamerad am Meer. Zu Religionskritik im Sinne einer Herrschaftskritik war er nur sehr begrenzt in der Lage, andererseits scheint es in der sich später herausbildenden Scouting-Administration einiges Interesse gegeben zu haben, uns diejenigen von BPs Worten, in denen er die Frömmelei und das stumpfsinnige Wiederholen kritisierte und die vielmehr eine Spiritualität der Naturromantik und der Selbstentfaltung betonte zu unterschlagen.

Baden-Powell jedenfalls konnte, sei es aus Optimismus oder Gutmütigkeit, zwischen religiös und fundamentalistisch lebenslang nicht unterscheiden, persönlich brauchte er das sozusagen nicht, da er niemanden gängelte oder erpresste. Zugleich machte er den Weg zur Gründung konfessionell orientierter Pfadfinderorganisationen ganz bewusst frei, den Aufbau evangelischer, katholischer, jüdischer, islamischer, hinduistischer und shintoistisch-buddhistischer Gruppen konnte er (über zwei Weltkriege hinweg bzw. durch sie unterbrochen) ja bewusst erleben und verfolgen. Der orthodoxe Islam wie auch der faschistoide politische Islam (Islamismus) hingegen scheint gerade das Gängeln und Erpressen zur Methode der (schwarzen) Pädagogik erhoben zu haben, ohne das Erwecken der Angst vor der Höllenstrafe kann man seiner Tochter oder Ehefrau das Kopftuch eben auch kaum aufzwingen. Muslimische Pfadfinder, so es sie denn geben könnte, müssen Kopftuchgegner sein.

Die Ur-Idee von 1907 (Brownsea-Island) war (noch) nicht konfessionell gebunden, insofern ist die säkulare / staatliche Organisation der Pfadfinder-Idee durchaus als die originäre zu bezeichnen, wenn sich für Europa auch vereinfacht sagen lässt, dass es in jedem Staat seit Jahrzehnten einen religiös neutralen, einen katholischen und einen evangelischen Pfadfinderverband gibt. Dazu gab und gibt es oft noch einen jüdischen. Und dazu wird nun kommen oder ist bereits da: Ein muslimischer Pfadfinderverband, aus der Logik der pfadfinderischen Toleranz kann das als selbstverständlich empfunden werden. Wer aber als Nichtmuslim den Islam gut kennt, das heißt wer Scharia und Hadithe und Fatwen kennt, oder auch wer als ein dezidiert säkularer Muslim oder muslimischer Islamkritiker den universalistischen und dabei aufklärungshumanistischen Anspruch des Scoutismus kennt, der wird das gewaltige Konfliktpotential zwischen Scouting und Scharia sehen, der wird die Unverträglichkeit der Idee der weltweiten Geschwisterlichkeit mit der Doktrin der muslimischen Verachtung jedes Dhimmis beim Namen nennen. Man schweigt?

Wer hierzu schweigt, hat eine von vier Motivationen. Typ oder Gruppe 1: Dem fehlt entweder die Information über die unvermeidliche Gehirnwäsche jeder Scharia und die fundamentalistische Enge des Lebens nach Sunna und Fatwen. Oder, Gruppe 2, der will als „Polit-Muslim“ (Auvergne) auch innerhalb der pfadfinderischen Jugendarbeit die Dâr al-Islam über die Dâr al-Harb ausbreiten und trägt dann meist, soweit männlich, Bart und Häkelmützchen oder guckt, wenn weiblich, schnippisch-hochnäsig unter dem sexualpolitischen Dressurmittel und Machtinstrument namens Kopftuch hervor (siehe in Neuchâtel). Oder aber der ist, Gruppe 3, ein auf seine Karriere schielender Gutmensch „entgrenzter Toleranz“ (Auvergne), ein „Beschwichtigungsdogmatiker“ (Giordano), der einer islamisch betriebenen parallelgesellschaftlichen Segregation zuarbeitet und oft im Besitz eines roten oder grünen Parteibuches ist. Oder (Gruppe 4) er ist zeitgenössischer (hier: nichtmuslimischer) Nationalsozialist und will als solcher ebenfalls die territoriale Segregation der ethno-religiösen Kollektive unserer Städte „prekärer Moderne“ (Auvergne), der arbeitet der islamischen Apartheid der Dhimma aus eurozentrisch-rassistischer Motivation zu; diese gespenstische Gruppe ist zum Glück in Europa überall winzig klein und bewundert die HAMAS für deren ungehemmten Judenhass oder/und sitzt als nationalistischer Funktionär besuchsweise als Ehrengast im geschlechtergetrennten Raum eines islamischen Verbandes. Verblüffend, wie dabei Gruppe 3 (Gutmenschen) der Gruppe 2 (Polit-Muslime) und sogar 4 (Schariatolerante nichtmuslimische Nazis) zuarbeitet und natürlich auch den islambezogen Unwissenden von Typ 1. Die Mehrheit der jugendverbandlichen Funktionäre dürfte ein Mischtyp aus 1 und 2 sein, der Scharia unkundig (Typ 1) und dabei gerissen unschuldig spielend (Typ 2).

Auch hier ist die europäische Jugendarbeit genaues verkleinertes Abbild, Hohlspiegelbild, Mikrokosmos der vom politischen Islam unterwanderten UN (Menschenrechtsrat, simple Mehrheitsverhältnisse), der selbstbeschädigend islamtoleranten EU (Türkeibeitritt um jeden Preis, Duldung von britischen Scharia-Gerichtshöfen) und der deutschen Bundesregierung (Innenminister Schäuble), letztere man als radikal islamoptimistisch bezeichnen sollte und die zur Integration von Scharia und Fiqh in die irgendwie säkular gedachte Demokratie kein anderes Rezept anzubieten weiß, als einen flächendeckenden islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen einzuführen. Deutschlands säkulare Muslime sind sprachlos, ihnen will aber auch kein Mit-Inszenierer der Schaufensterveranstaltung namens Integration zuhören, weder der Politmuslim noch der rot-grüne Multikulturelle. Wir sehen, jeder in Europa ist beschäftigt, jeder hat zu tun. Nur dem Islamkritiker fliegt die Tür vor de Nase zu.

Brownsea Island, das erste Zeltlager der Scout-Bewegung vereinte bewusst Jungen aus allen Gesellschaftssschichten und bot die Chance, dass Bürgerkind und Arbeiterkind einander im Gewand – im neu entworfenen, militärischen Uniformen nachempfundenen Jugendgruppenhemd – begegneten. Textile Barrieren, welche die ökonomisch und bildungsbezogen recht segregierten Klassen in den Stadtteilen Londons damals noch so scharf trennten, wurden von Baden-Powell mit der Gruppenkleidung ganz bewusst überwunden, jeder sollte jeden als gleichberechtigten Menschen individuellen Charakters wie geteilter Mitverantwortlichkeit erkennen. Die neue Erlebnispädagogik ‘zündete’ und wurde bald auch von den Kirchen beziehungsweise Glaubensgemeinschaften übernommen: Es gab noch keine Jugendpflege oder Jugendzentren und man wollte die Jugend natürlich an die (religionsverbandlichen) Erwachsenenorganisation binden.

Einen Blick wert ist an dieser Stelle die dreiste Übernahme pfadfinderischer Stil-Elemente und Praxis-Elemente (Kleingruppe, Erlebnispädagogik, Zeltlager, Uniform) durch totalitäre Gruppen wie HJ und Komsomol/Junge Pioniere (heute: durch die libanesichen paramilitärischen ’Imam al-Mahdi-Scouts’), auch wenn es sich doch wohl um einen Missbrauch handelt; Hitler wie Stalin haben die ihnen eben doch zu sehr humanistisch-liberale Pfadfinderarbeit ja auch ganz bewusst verboten.

Baden-Powell wollte den Weltfrieden und sah den Scoutismus, das Pfadfindertum als Pfad in diese Richtung: eine Brüderlichkeit (Geschwisterlichkeit) der Pfadfinder sollte, ebenso naiv wie ehrlich gemeint, als bildungsorientierte Avantgarde der Klassen- und Völkerversöhnung dienen. Zu den Religionen – zu allen Religionen – sagte ‘BP’ lebenslang ganz optimistisch “Ja!” Den Atheismus schien er pauschal verachtet zu haben, was zu tun stets fragwürdig ist. Für das Entwickeln pädagogischer ’neuer‘ Mädchen- und Jungen-‚Bilder‘ war es noch zu früh, für seine Zeit jedoch, etwa um 1910 oder 1959 oder 1980, braucht sich das organisierte Pfadfindertum im Allgemeinen, bis auf seine (marginalen) besonders militaristischen homophoben Ecken, nicht zu verstecken. Das Pfadfindertum war nie mysogyn. Der Islam ist es.

Insofern ist – leider ist – ein am Fundamentalismus der Sunna und der Fatwen sowie ein an der Menschheitsgeißel der Dhimma und Scharia ausgerichtetes Pfadfindertum nicht zu verhindern gewesen. Auch haben vereinzelt, wenn auch ohne Anerkannt-Sein des Weltpfadfinderverbandes (WOSM bzw. WAGGGS), auch sehr fundamentalistisch orientierte ‘christliche’ Milieus Pfadfinderarbeit betrieben (etwa die KPE).

Baden-Powell durchschaute die Totalitarismen von Stalin und Hitler wenigstens ungefähr, konnte jedoch die ‘organisierte Gegenmoderne’ des politischen Islam noch nicht erahnen. Verflixterweise spricht sich kein deutscher Islamverband und keine Moscheegemeinde Europas gegen den Totalitarismus der kulturrassistischen Scharia und die vielleicht ja anmaßende beanspruchte innerislamische Deutungshoheit der Muslimbruderschaft aus. Und da diese Leute nun zwischen Tunesien und Indonesien so genannte Pfadfinderarbeit beeinflussen oder gar veranstalten, wird das Pfadfinderideal der ‚weltweiten Bruderschaft‘ nun eben von Seiten der extrem-toleranten Nichtmuslime nach Kräften verwässert und ausgedünnt, von Seiten der Schariafreunde nach Kräften ironisiert. Zum Ausgleich bekränzt man sich wechselseitig mit ‚Toleranzpreisen gegen Rassismus‘ (Neuchâtel) und hat dergestalt den anti-universalistischen und anti-humanistischen fressenden Rost der Islamisierung für kurze Zeit notdürftig mit dem Lack des Optimismus überdeckt. Ja, muslimische Pfadfinderinnen und Pfadfinder kann es geben, Schariapfadfinder nicht. Ist zu befürchten, dass es nicht nur die entgrenzt Toleranten unter den nichtmuslimischen Pfadfinderfunktionären sind, die ein Scharia-Scouting bzw. Fiqh-Scouting zulassen, sondern auch die mit der Theokratie liebäugelnden ‚Wiedergeborenen‘ aus der Ecke der Evangelikalen und Kreationisten?

Es wird auch pfadfinderische Islamkritik geben, sogar unter Muslimen, inselhaft vereinzelt. Auf der ganzen Welt, scheint es, sind die nichtmuslimischen Verantwortlichen der pfadfinderischen Jugendarbeit sehr zum Schweigen verurteilt, sich offen gegen den Sunna-Fundamentalismus und die Scharia-Sexualpolitik aussprechen können sie wohl nicht. Von der Scharia haben sie aber auch kaum eine Ahnung (unsere Politiker auch nicht) und der Dschihadismus überrascht uns alle (vielleicht manchmal sogar die Muslime unter uns). Passable Alibis zum Weiterschweigen.

Zeltlager, Wanderung, Kleingruppe, Lagerfeuer: Soll das den Kindern und Jugendlichen im islamisch geprägten Teil der Welt vorenthalten bleiben? Der gutmütige Optimist BP hätte “Nein!” gerufen. BP hat immer noch Recht.

Man muss von ‘Muslimischen Pfadfindern’ verlangen, sich zu den universellen Menschenrechten zu bekennen, die heute am 10.12.2008 gerade 60 Jahre alt werden. Man muss von jedem Leiter der muslimischen Jugendarbeit verlangen, sich von der vormodernen Sexualpolitik und kulturrassistischen Ordnungspolitik der Scharia zu distanzieren, von der faschistoiden Vision namens Imamat (Mustafa Ceric) oder namens Kalifat. Niemand jedoch wird dieses wagen? Das Wort Scharia ist in ganz Europa bereits ein Karrierekiller?

Wir sehen: Beide Seiten sind überfordert, die nichtmuslimischen Pfadfinder und die muslimischen Pfadfinder.

Der späte Baden-Powell hat, kindlich gutmütig geblieben, versäumt, gegen Theokratie und Fundamentalismus Stellung zu beziehen. BP war sicherlich Kosmopolit und Antirassist, leider jedoch kein Antitheokrat. BP war Antifundamentalist eher nur aus gutem Geschmack heraus, nicht aber aus philosophischem oder pädagogischem Verstand. Und doch oder gerade deshalb ist ein fundamentalistisch interpretiertes Pfadfindertum ein Missbrauch der kreativen Ideen des aufrichtigen Gründers. Wie geht es weiter – werden WOSM und WAGGGS auf Jahre oder gar Jahrzehnte genau so unterwandert, wie es der UN-Menschenrechtsrat ist, gar mit den selben polit-islamischen Netzwerken?

Kann der urtümliche ‘Spirit’ von 1907 (Brownsea Island) mit einer recht starken (leider kaum bewusst gewesenen und daher nicht kodifizierten) Säkularität bei einer fast etwas pantheistisch ausgerichteten Gläubigkeit (als ein Lebensgefühl der Dankbarkeit und Freude) in das Islam-Pfadfindertum einfließen? Dann könnte das Scouting mithelfen, den Islam zu demokratisieren, das heißt beispielsweise Apostasie (ridda) islamrechtlich zuzulassen jedenfalls zuzulassen und die Gleichberechtigung der Frau mit dem am Ort herrschenden Islam kompatibel zu machen jedenfalls durchzusetzen.

Wie auch immer: Muslimisches Pfadfinderum darf keine sittlich höherwertige ’sakrale’ Pfadfinder-Kaste sein, die es sich erlaubt, auf die von Allah verachteten Dhimmi-Pfadfinder hinab zu sehen. Muslimisches Pfadfindertum wird sich hörbar vom koranischen Antijudaismus zu verabschieden haben. Muslimisches Pfadfindertum wird die Logik von Pfründekassieren und Beutemachen sowie Tochtertausch und Frauenwegsperren, wird Günstlingswesen und Einschüchterung, Tyrannis und Wissenschaftsfeindlichkeit bedenken und bekennen müssen, die allesamt seit einem Jahrtausend mit der islamischen Kultur in hohem Maße einhergehen und denen die Muslimbruderschaft, jener Brutofen aller möglichen militanten und terroristischen Gruppen, seit achtzig Jahren huldigt.

Muslimisches Pfadfindertum soll es einmal geben, ja. Doch was fehlt heute dazu? Was fehlt, auch unter jungen Muslimen (die ja die im Koran von Allah selbst angeordnete Ehebrecherinnensteinigung, die Ägyptens tagtägliche und von manchen Rechtsgelehrten der al-Azhar sowie von der Muslimbruderschaft gelangweilt verteidigte Klitoridektomie, die den Aufruf zum fallweise eben auch militärischen Dschihad und die das fromme Handabhacken gar nicht erfunden haben), was zum Aufbau eines muslimischen Pfadfindertums fehlt, das ist: Islamkritik. Also beispielsweise auch … Kopftuchkritik. Die Pädagogik des Scouting ist in Ordnung, die der Hadithe ist es nicht. Auch die weltweite Pfadfinderbewegung darf daher rufen: Muslime rein, Scharia raus. Warum sollen es denn nicht auch muslimische Pfadfindergruppen sein, die Pfade aus dem Kollektivismus von Stamm und Umma hinaus finden, Wege in ein an der Erkenntnis der universellen Wissenschaft (es kann keine islamische Wissenschaft geben) finden, die Wege in ein an der Psychoanalyse gereiftes Denken finden. Diese muslimischen Pfadfinder allein wären kein Risiko für die (nachhaltige) freiheitliche Demokratie und die allgemeinen Menschenrechte namentlich Frauenrechte. Diese säkularen muslimischen Pfadfinder werden, allerdings, ziemlich viel Ärger mit ihrer an Geistlichkeit bekommen und wohl auch mit der derzeitigen Führung des Muslimischen Pfadfinder Österreichs (MPÖ), dort verlinkt man zur Muslimischen Jugend Österreichs und die mischt sich kopftuchpolitisch sprich kopftuchbefürwortend ein in bayerische Belange, streitet aber jede politische Bedeutung des ’rein spirituellen’ Kopftuchs ab (4).

Die Website der österreichischen muslimischen Pfadfinderorganisation MPÖ (5) und auch die Fotos aus dem schweizerischen Neuchâtel zeigen fast durchweg extrem verschleierte weibliche Menschen, keine Haarsträhne ist sichtbar. Die schariakonforme Ideologisierung des Frauenleibes (damit auch die des Männerkörpers und etwa des schweinefleischfressenden Dhimmi-Männerkörpers) scheint also auf dem Lehrplan zu stehen. Ist das der Geist des weltweiten Pfadfindertums? Wohl nicht, eher schon der Geist des islamischen Fundamentalismus gelebter Gegenmoderne.

Liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder Europas, habt ihr schon einmal von ’Muslim Scouts’ gehört, kennt ihr WAMY, die World Assembly of Muslim Youth, deutsch Welt-Versammlung Muslimischer Jugend (7)? Die in Riad (Riyadh) ansässige WAMY nämlich hat die internationale muslimische Jugendorganisation namens ’International Union of Muslim Youth’ offiziell anerkannt, 2006 der Betreiber von jeweils einer ’Muslim Scout’-Großveranstaltung in Saudi-Arabien, Uganda und der Schweiz. 2007 organisierte IUMS jeweils eine Scout Conference in Ägypten und Japan (man werfe einen Blick auf http://www.iums.net – Verwechslungsgefahr besteht mit der gleichfalls IUMS abgekürzten ’International Union for Muslim Scholars’ des Dr. Yusuf al-Qaradawi).

Und ihr werdet es nicht glauben, euer (männlicher) Scout-Weltverband, der gute alte WOSM tat es ihr gleich, das war im südostasiatischen Bangkok und bereits 1993. Die IUMS ist in der Hafenstadt Dschidda (Jidda) am Roten Meer ansässig.

Dschidda hat 3 Millionen Einwohner und lebt vom Erdöl. Der Türke Sabri Bogday wohnt in Dschidda, allerdings seit einem Jahr im Gefängnis, wegen Gotteslästerung soll er enthauptet werden (Stand April 2008, Quelle 8). Inscha’llah lebt Sabri Bogday noch, Allahs irdisch-geerdete Scharia als Sittengesetz und Pflichtenlehre willkürlich begrenzter Barmherzigkeit ist ja so (schrecklich, schreckensreich, das ist der islampädagogische Zweck) ’flexibel’. Ich gehe davon aus, dass WAMY und IUMS derartige Rechtssprechung völlig in Ordnung finden. Diese Kreise bezahlen europäische Zeltlager. Die Integration geht seltsame Pfade.

Die WAMY (Welt-Versammlung Muslimischer Jugend) führt, das findet ihr unter Wikipedia English, unter dem Motto oder/und Organisationsnamen ’European Muslim Scouts’ Zeltlager für die muslimische europäische Jugend durch, der Großteil der Finanzierung und der ideologischen Richtlinien kommt dabei aus dem sonnigen Saudi-Arabien (9). Doch spart euch die Zeit: Nach verborgenen Frauenrechten oder gar allgemeinen Menschenrechten im Staate Saudi-Arabien, liebe Pfadfinderinnen und Pfadfinder, braucht ihr gar nicht erst umständlich zu suchen.

Wikipedia Deutsch erwähnt den Verdacht, dass WAMY gelegentlich mit Geldspenden den terroristischen Dschihad sowohl der HAMAS als auch der al-Qaida unterstützt, was WAMY freilich weit von sich weist. Finanzierer wäre dann, so Wikipedia, beispielsweise die reiche arabische Familie bin Laden. Na, irgendwoher muss das Geld ja kommen, letztlich verbrauchen Europa und die USA arabisches Erdöl. Wikipedia erwähnt einen zweiten Verdacht, nämlich dass WAMY darauf zielt, die Ideologie der Wahabiyya weltweit verbreiten zu wollen. Auch das streitet die WAMY ab. Und Allah ist der größte Ränkeschmied.

„Muslimische Pfadfinder integrieren sich besser und können zugleich ihre Identität wahren“ titelt die türkisch-britische Website turkishweekly. Ghareib al-Arabi, Vorsitzender der (Schweizer!) Swiss Islamic Youth and Childhood Group freut sich über sportliche und kulturelle Bildung, sein Mitstreiter Moaz al-Khureigy, Chef der britischen Muslim Scout Union, betont die positiven Wirkungen der Pfadfinderei auf Persönlichkeit und Sozialkompetenz (10).

„Muslim Scouts haben dem europäischen Pfadfindertum das spirituelle Element gebracht“, erklärt al-Khureigy stolz. Wohl eher die Scharia pur, das wäre nun wirklich nicht nötig gewesen.

Man will jedes Jahr einen Leiterlehrgang in der Schweiz durchführen und hofft auf vielfachen erfolgreichen Gruppenaufbau in Österreich und der Schweiz. Der Schwede Bosaidy zieht Bilanz: ’Muslim Scout’ schützt, hochmoralisch, die Mitglieder vor Laster und Schaden.“ Eine Blitzschutzversicherung hätte also nicht gereicht, um die kleinen muslimischen Pfadfinder vor den Gefahren zu schützen, die im unmoralischen Schweden überall lauern. Oder ein Anti-Aggressions-Training. Ohne Ironie, Pfadfinderpädagogik ist klasse, fundamentalismusfreie.

Fünfzig junge Frauen und Männer sollen Gruppenleiterlehrgang im Ort La Chaux-de-Fonds teilgenommen haben. Den Ortsnamen habe ich gerade irgendwo gelesen …

Aha: La Chaux-de-Fonds ist, das mag Zufall sein oder auch nicht, bei hafez-of-arabia.blogspot erwähnt. Der Ort ist im Kanton Neuenburg gelegen, Neuenburg, man sagt auch Neuchâtel. Da stellt sich uns jetzt die Frage ob es genau diese bei der WAMY beliebten IUMS-Pfadfinder gewesen sein könnten, die den Preis für Toleranz und gegen Rassismus erhalten haben, ob jene in der Presse hoch gelobte muslimische Pfadfindergruppe in Neuchâtel, hieß sie nicht el-fejr sprich al-fadschr, das bedeutet die Morgendämmerung, ein saudisches Exportprodukt ist. Der nachtgleichen Unwissenheit Ende, leider wäre die nachfolgende islamische Dämmerung, ungefähr das Gegenteil von säkularer Aufklärung. Der Glanz der Scharia beginnt, das noch der Zeit der Unwissenheit entstammende Pfadfindertum zu erleuchten.

Muslim Scouts als Seelsorge der wahhabitischen Wölfe, die sich den Schafspelz der pfadfinderischen Erlebnispädagogik umlegen? Muslim Scouts als Trittstein der islamischen Fundamentalisierung? Mag sein. Ein phantasievoller Konvertit (zum Islam hin, nicht die andere Richtung) namens Dr. Harry Harun Behr bietet uns noch eine andere Deutung an. Der 1962 in Koblenz (von Natur aus) als Nichtmuslim geborene Behr trat 1981 zum nahöstlich-mittelalterlichen politischen Kult namens Islam über und ist Mitwirkender am ersten deutschen Schulbuch für den islamischen Religionsunterricht „Saphir 5/6“ (islamkritisch rezensiert unter Baustein 086 von Jacques Auvergne). Harry Harun Behr ist angestellt als Professor für islamische Religionslehre und Leiter des Interdisziplinären Zentrums für islamische Religionslehre (IZIR) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Zum Islam konvertierte Behr vor seinem in Münster abgelegten Abitur, kurz vorher besuchte Behr für eineinhalb Jahre eine Mittelschule im indonesischen Vorort von Jakarta, in Cililitan. Gute 85 % der Indonesier sind Muslime, davon praktisch alle Sunniten und zwar Schafiiten. Die Schafiiten orientieren sich an der Ehe von Mohammed und Aischa und halten Jungen mit 12 und Mädchen mit 9 Jahren für heiratsfähig. Die schafiitische Kultur praktiziert als blutiges vormodernes Ritual die sexualmagische khifâdh (oder khafd) genannte Mädchenbeschneidung (11), von der sich ein zertifizierter Personenschützer sowie Grund- und Hauptschulpädagoge Behr ja einmal hörbar distanzieren könnte. Jetzt aber zu den Muslim Scouts.

Behr preist in seiner Dissertation (242, FN 338) die in der für Muslime (angeblich) verbindlichen Sunna beschriebene, auf die heranwachsende Persönlichkeit positiv wirkende Rolle von mittelalterlichen, irgendwie karitativ tätigen Jugendgruppen (er meint Jungenhorden, wo eigentlich sind die Mädchen, etwa in der Küche eingeschlossen?) namens hilful-fudûl, prominentester Angehöriger jener arabischen Knabenbande ein gewisser Mohammed, nachmals begeisterter Prophet. Jetzt müsste Baden-Powell mal bitte weghören, lebte der begabte Pädagoge und Menschenführer noch. „Muhammad selbst war in seiner Jugend Angehöriger der Gruppe hilful-fudûl, die sich der sozialen guten Tat verschrieben hatte. Sie wird heute von vielen Muslimen als Vorläufer und theologisch authentisches Beispiel für muslimische Pfadfinderarbeit angesehen, die bereits über eigene, internationale Organisationen verfügen oder aber in solche integriert sind (wie in die American Boy Scouts)“, offenbart uns Professor Behr, leider ohne uns einige Namen der „vielen Muslime“ zu nennen, die „heute“ das Urpfadfindertum in der Allianz namens hilful-fudûl (hilf al-fudul) sehen sollten, im (beschränkt) nach Gemeinschaftssinn, Kult, Recht und Wissen strebenden Jugendbund Mohammeds in Mekka.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ernennen wir Lord Baden-Powell posthum zum Muslim. Dass das funktioniert, solange man es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, haben uns mit Johann Wolfgang von Goethe europäische Fundamentalisten um (den Althippie Ian Dallas, islamisch bekehrt nun) Herrn `Abdalqadir al-Murabit und den zweiten Konvertiten (hin zum Islam, immer, nicht weg vom Islam, nie) Andreas Abu Bakr Rieger mit seiner Islamischen Zeitung (12) bereits bewiesen: Goethe war Muslim, hier ist die Fatwa (13). BP muslimisieren ist die eine Möglichkeit. Oder wir erklären zum ersten Pfadfinder der Menschheitsgeschichte: Mohammed.

Das ist es. Vergesst die Insel Brownsea des Jahres 1907, da ist die Scout Movement gar nicht entstanden. Die Wurzel islamischer Pädagogik und zugleich das pfadfinderische Original an Jugendarbeit liegt nicht auf einer winzigen Insel in der Irischen See, sondern auf der großen arabischen Halbinsel in einem mekkanischen männlichen Jugendbund. Das klingt vielleicht nett, wird allerdings immer einen Haken haben. Wenn Scouting ’Hilf al-fudul’ ist, dann ist Scouting islamrechtlich noch unreif (14), und hat sich dem nachfolgend offenbarten Islam zu öffnen. Andererseits ist sowieso jeder Mensch Muslim, folgt man dem Konzept der fitra (15).

Wohl noch auf Jahrzehnte wird es dem islamischen Monopol oder Kartell aus Tradition, alter (Azhar) oder neuer (Cerić) orthodoxer Geistlichkeit und verbandsislamischer Polit-Scharia gelingen, das ’tugendhafte, Allah wohlgefällige’ Frauen-, Männer- und Menschenbild krampfhaft vom so genannten ’westlichen’ Frauen- und Menschenbild entfernt zu halten. Das Generation um Generation den Kindern antrainierte ’Feindbild Nichtmuslim’ bedarf dazu aufwändiger ideologischer Pflege sowie, gerade in der Diaspora aber auch in Kairo, der stadträumlichen Separierung von den angeblichen Unreinen: Eigene Nahrung (gar bei der ’Notwendigkeit’ neu zu entwerfender halal-Zertifikate), eigene nichtmuslimfreie Arztpraxen und Kliniken, eigene Versammlungsorte und eigene Wege zu diesen Versammlungsräumen. Innerhalb der Räume, ob Moschee oder angemietete Stadthalle blüht dann fiebrig-verspannt die vielleicht ja altarabische doch heute nicht selten durch die Öldollars der Wahhabiten, Salafisten, Muslimbrüder oder Teheraner Ayatollahs geradezu industriell erzeugte Geschlechtertrennung.

Eine politische Scharia, eine Schariatisierung, die nicht lediglich die nichtmuslimische Nachbarn Europas irritiert, sondern die vielleicht vorrangig darauf hin zielt, den Nahen Osten von Mandäern, Jesiden und Juden zu ’säubern’ oder die noch stark vorislamisch-matristisch geprägten Ackerbauernkulturen Südostasiens, beispielsweise der Minangkabau (16) radikal zu ’muslimisieren’. In Nordsumatra, das derzeit eine Phase starker Islamisierung durchlaufe, wie das Max-Planck-Institute for Social Anthropology bekannt gibt, seien die gerichtlichen Verhandlungen zu Landbesitzstreitigkeiten im Laufe der neunziger Jahre von den bisher genutzten Zivilgerichten mit Masse zu den neuen Scharia-Gerichtshöfen abgewandert. 1989 ist in Indonesien ein einheitliches System von Scharia-Gerichtshöfen installiert worden (17).

Unter dem kitschig-süßlichen Motto “Together for Harmony and Peace“ wird das dritte interreligiöse Symposium der Welt-Pfadfinder (3rd World Scout Interreligious Symposium / 3e Symposium Interreligieux Scout Mondial) vom 22. bis zum 26 Oktober 2009 im ägyptischen Kairo stattfinden. Ob im Land der Pyramiden und der seitens der al-Azhar mehr als gebilligten alltäglichen Klitoridektomie, am 23. Juli 2003 verboten, signiert Suzanne Mubarak (18), an muslimischen Mädchen des Jahres 2008 und 2009 (19), ob in der dann von netten Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus aller Welt bereicherten Stadt das Thema Schariakritik, islamischer Fundamentalismus oder Kritik am politischen Islam zur Sprache kommen wird? Wahrscheinlich nicht, sicherlich nicht. Man schweigt aus den oben erwähnten (vier) verschiedenen Gründen, fehlende Information: Typ 1 …

Im selben Pfadfinder-Treffpunkt Kairo lebt selbstverständlich auch im Oktober 2009 eine ’ethnoreligiöse’ Minderheit, die bei der Wohnungs- und Arbeitssuche ganz selbstverständlich diskriminiert wird und der ein Zugang zu höheren Verwaltungsposten faktisch unzugänglich ist (20). Kairo: Die ägyptischen Bahá’í sind nahezu vogelfrei, nichtmuslimische Mädchen sind vielfach entführt und zwangsislamisiert worden, Kinder getrennt lebender Eltern sind gezwungen worden, zum Islam zu konvertieren und werden in ihren Ausweisdokumenten als Muslime bezeichnet. Das ist Koranpraxis, das sind die getreu befolgten Hadithe. Auf gewisse Weise wäre Kairo also gerade der richtige Ort für den interreligiösen Pfadfinder-Kongress.

Cees van der Duin

(1) Scout Law

http://en.wikipedia.org/wiki/Scout_Law

(2) Hakimiyyat Allah: Herrschaft Gottes, zentraler Begriff der Herren Qutb und Maududi, geschrieben auch Haakimiyyah Allah, Hakimiya Allah oder (türkisch) hakimiyet allah. Dazu Qutb

http://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb

(4) MPÖ. Viel Islam, wenig Pfadfinder?

http://www.mpoe.or.at/web/index.php

MPÖ: Das Scout Law etwas großzügig auf Allahs Bedürfnisse krummgebogen: „Abu Huraira überliefert (…)“ – ist das jetzt bevorzugt gruppenegoistisch-islamsolidarisch oder fühlt man sich in aufklärungshumanistisch-emanzipatorischer Weise als solidarischer Teil der gesamten Menschheit? Von allgemeinen Menschenrechten oder auch von Gleichberechtigung ist beim MPÖ (noch) nichts zu lesen, Zwangsverheiratung, Fundamentalismus, Ehrenmord sind kein Thema

http://www.mpoe.or.at/web/index.php?option=com_content&task=blogsection&id=14&Itemid=40

Das zehnte Pfadfindergesetz „Der Pfadfinder ist rein in Gedanken Wort und Tat“ bedeutet im Sinne Baden-Powells doch fraglos, dass man sich Hinterlist, Lüge und niederträchtiger Gewalt enthalten soll. Die MPÖ-Pfadfinder erklären das ausgerechnet mit der von Nichtmuslimen manchmal als sehr arrogant empfundenen Sure 3:110, eine Sure, die Nichtmuslime vielleicht dreist abwertet und sich als muslimische Umma oder als muslimische Minderheit darüber hinaus möglicherweise in die erfolgreiche Lernverweigerung treibt. Angeordnet wird die territoriale Allah-Herrschaft durch den zuständigen Emir oder durch den Kalifen, der das Untugendhafte verbieten soll. Wenig pfadfinderisch, buuh!

“Die MPÖlerInnen sind rein in Gedanken, Worten und Taten

Ihr seid die beste Gemeinschaft, die unter den Menschen hervorgebracht worden ist, sofern ihr das Rechtmäßige gebietet, das Unrechtmäßige untersagt und an Gott glaubt.[3:110]“

MPÖ kann unterschreiben und will Frieden im Libanon und in Palästina. Islamischen Frieden? Von den Mahdi-Scouts distanziert man sich nicht

http://www.dar-al-janub.net/BilderKundgebungLibanon2/DemonstrationLibanonPalaestina039.htm

MPÖ steht auf der Linklist bei junge musliminnen österreich (jmö), das ist männerfreie Zone. Ein keusches Tuch bedeckt nahezu jeden Kopf, die Nähmaschine hatte viel zu tun gehabt:

http://www.jmoe.at/index.php?location=foto12

(5) MJÖ kämpft für die Freiheit? Naja, die üben noch, vorerst kämpfen sie für das ’Freiheitsrecht’ auf ein Lehrerinnenkopftuch:

http://www.mjoe.at/downloads/kopftuchverbot/brief_de_botschaft.pdf

(6) Neuchâtel. De achtzehnte Gruppe von Pfadfindern ist da: Vierzehn sind säkular, drei christlich, die neue nun ist muslimisch. Abschottung oder Bereicherung, Symptom der Parallelgesellschaft oder Pfad in die Integration zu Gemeinwesen und Staat? Im Umfeld des Centre islamique de Neuchâtel jedenfalls gab es Einwanderer, die Pfadfindertum aus Tunesien kennen. 2008 nimmt Radhia Jendoubi für die muslimischge Gruppe “El Fejr“ (Die Dämmerung, fejr oder fajr bezeichnet auch das Morgengebet) den Preis „Salut, l`étranger!“ entgegen, „Willkommen bei uns, lieber Migrant!“ Alle Arbeit für den Kampf, “für die Integration und gegen den Rassismus – la lutte pour l`intégration et contre le racisme.“ Ob die Pfadi El Fejr die Diskriminierung der Kopten in Ägypten beklagt?

http://www.scoutne.ch/fichiers/2008_12_07_17_27_express_2008_12_04_p5_prix_salut_ltrange.pdf?PHPSESSID=876ad78d4d3f665eea47bbb6ecf3a3b9

Einfach googeln: neuchatel pfadi toleranz

http://www.scoutne.ch/articles/07-05-08-groupe_scout_musulman.pdf

Schweizer Pfadfinder für Toleranz

http://www.swissinfo.ch/ger/multimedia/bild_des_tages/Pfadfinder_fuer_Toleranz.html?siteSect=15095&sid=10050110&cKey=1228387092000&ty=in

Der libanesische Blogger Hafez al Assadullah Mukhtar Achrafieh, Beirut, Lebanon vom hafez-of-arabia.blogspot erwähnt die muslimische Pfadfindergruppe Neuchâtel

http://hafez-of-arabia.blogspot.com/2008/12/prix-salut-l-etranger.html

Rassismus und Wehrsport als Pfadfinderprogramm getarnt: Die radikalislamischen Mahdi-Scouts,

http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Mahdi_Scouts

Die Schariafreunde der OIC über die muslimische pfadfinderische Internationale namens International Union of Muslim Scouts (IUMS). Interessant ist, wer alles diese International Union of Muslim Scouts (IUMS) so anerkennt: WOSM (Bangkok 1993) und WAMY tun dieses gleichermaßen

http://www.oicun.org/articles/50/1/International-Union-of-Muslim-Scouts/1.html

IICDR. International Islamic Council for Da’wa and Relief

http://en.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Council_for_Da%E2%80%99wah_and_Relief

(7) WAMY

http://en.wikipedia.org/wiki/World_Assembly_of_Muslim_Youth

Allah gelästert und den Propheten gleich mit, Enthauptung droht in Dschidda

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,548618,00.html

(9) WAMY organizes European Muslim Scouts camps for Muslim youth in Europe. It receives its major funding and ideological cues from Saudi-Arabia.

WAMY führt ’European Muslim Scouts’-Zeltlager für die muslimische Jugend Europas durch, der Großteil der Finanzierung und ideologischen Richtlinien kommt dabei aus Saudi-Arabien

http://en.wikipedia.org/wiki/World_Assembly_of_Muslim_Youth

(10) Muslim Scouts. turkishweekly

http://www.turkishweekly.net/news.php?id=30070

(11) Islam inside: Indonesiens Muslime beschneiden Mädchen. Don`t panic, it`s Islamic. Falsch, du solltest zugeben, Panik zu haben, das allein wäre der Einstieg in den Ausstieg aus der sexualmagischen islamischen khifadh, die immer wieder auch von der al-Azhar oder von der Muslimbruderschaft gefordert oder verteidigt oder beschwichtigt oder verboten wird, je nach Publikum und Hörerwunsch

http://beingfeminist.wordpress.com/2008/01/19/mass-female-genital-mutilation-events-held-in-indonesia/

http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html?_r=1&ref=magazine

http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html

(12) Weimar, Granada, Penzberg. Gudrun Eussner zu den Murabitun

http://www.eussner.net/artikel_2008-01-09_22-58-25.html

(13) Bei Zeus: Goethe war Muslim! Fatwa aufgestellt, Denken abgestellt. Weimar 1995: Wir bekehren sogar Tote. Alles Sufis oder was?!

http://www.enfal.de/gote-fat.htm

(14) hilful-fudûl / hilf al-fudul. Mohammeds Gefährtenkreis der Jugendjahre in Mekka

http://en.wikipedia.org/wiki/Hilf_al-Fudul

(15) fitra, natürliche Veranlagung islamischer Doktrin: Der Mensch ist von Natur aus Muslim

http://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

(16) Minangkabau

http://de.wikipedia.org/wiki/Minangkabau

(17) Landbesitzstreitigkeiten in Nordsumatra: Scharia-Gerichtshöfe graben den Zivilgerichten das Wasser ab

http://www.eth.mpg.de/dynamic-index.html?http://www.eth.mpg.de/people/fbenda/project.html

(18) Ägypten guckt entschlossen und verbietet die FGM (ägyptische Klitorisamputation). Mit tiefem Ernst. Oder so ähnlich. Nebenbei: Ist Fatima noch unbeschnitten, wir wollen sie doch mit dem Cousin verheiraten?

http://www.childinfo.org/files/fgmc_Cairodeclaration.pdf

(19) Ägypten: Ein Scheich, Herr Abdel Tawab al-Mungi will die Beschneidung der islamisch-tugendhaften Mädchen und fordert die Eltern auf, ihr Kind notfalls im Ausland von der Klitoris „zu säubern“. Und Scheich Abdel Aleem Ramadan, Imam einer namhaften Moschee, warnt uns Beschneidungskritiker: „Es geht um die Ehre der Frau!“

http://www.taz.de/index.php?id=start&art=1412&id=471&cHash=2532ce4673

(20) Ägypten. Scout-Kongress 2009, drei Straßen weiter brutale Unterdrückung der ägyptischen Urbevölkerung, der christlichen Kopten. Kein Pfadfinder-Thema?

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,559619,00.html

http://www.gfbv.it/3dossier/me/kopten.html

10 Antworten to “092. Saudi-Arabien exportiert: Erdöl und Jugendarbeit”

  1. IUMS, FIOE, ECFR Says:

    Welche Zusammenhänge genau gibt es zwischen IUMS, den Muslimischen Pfadfindern, damit eher den saudischen Hanbaliten und Wahhabiten einerseits und andererseits der FIOE, also etwa dem in London gegründeten Europäischen Fatwa-Rat (ECFR, heutiger Sitz in Dublin) um Yussuf al-Qaradawi & Mustafa Ceric (Sarajevo) und der (nicht wahhabitischen) al-Azhar in Kairo? Sind denn Wahhabiten und Muslimbruderschaft nicht zwei voneinander völlig getrennt entstandene und nach wie vor eher getrennt lebende islamische Bewegungen?

    Richtig, FIOE ist Muslimbruderschaft, in der BRD gehören IGD und MSV zur FIOE, beides eben Muslimbruderschaft.

    Ja, einerseits wurde 1996 die Scout-Arbeit betreibende WAMY durch die FIOE gegründet und wären gerade Organisationen wie die Muslim Scouts die Brücke zwischen Wahabiyya und Muslimbruderschaft, der ehrenwerte alte Weltbürger Lord Baden-Powell würde, lebte er noch, womöglich wütend dazwischenfahren,
    Quelle
    http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_Islamischer_Organisationen_in_Europa
    im selben Jahr wie der ebenfalls von der FIOE gegründete Fatwa-Rat.

    WAMY bei Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/World_Assembly_of_Muslim_Youth

    WAMY
    http://www.discoverthenetworks.org/groupProfile.asp?grpid=6425

    FIOE
    inspirierte die Gründung des Europäischen Fatwa-Rates (Qaradawi, Ceric)
    http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_Islamischer_Organisationen_in_Europa

    FIOE-Charta von Sept. 2006
    http://www.islamonline.net/English/EuropeanMuslims/PoliticsCitizenship/2006/09/01a.shtml
    iham & taqiyya pur: The need to uphold the values of mutual understanding, working for peace and the welfare of society, moderation and inter-cultural dialogue
    … bemerkenswert: „wechselseitiges Verständnis füreinander erwecken“ / „interkultureller Dialog“ … bei diesen Formeln sollten wir alarmiert sein, das ist das doppelzüngige Sprechen über entstehende Räume muslimische Sondergesetzlichkeit, über Segregation = Abschottung, so liest etwa auch die antidemokratische Absicht der Schaffung von Familien-Scharia (Imam-Ehe).

    Islam has honoured human beings as stewards of the earth. This honour embraces all the children of Adam, both male and female, without discrimination
    … … die Balken biegen sich! Jetzt übertreibt ihr`s aber mit der ‚Toleranz‘ der Scharia.

    Islam calls for equality between man and woman within the framework of mutual respect and views that a balanced life is one in which the relationship between man and woman is harmonious and complementary
    … Equality ist iham-Lüge, taqiyya (mman vergleiche, 2008: ‚all different all equal‘). Danach wird es etwas ehrlicher: Die Frau ist eben NICHT gleichberechtigt, der „Rahmen“ der Scharia, hier verschleiert als „der Rahmen wechselseitigen Respekts“ erklärt die Frau als „komplementär“, das heißt für Wissenschaft, Pädagogik und Allgemeine Menschenrechte: Für minderrangig.

    FIOE
    FIOE war Mitorganisator der Pfadfinder-Gruppenleiterausbildung der in diesem Post 092 erwähnten in La Chaux-de-Fonds
    „Youth.
    In April 2006, the FIOE, together with the International Union of Muslim Scouts (IUMS) and the Swiss Islamic Youth and Childhood Group, hosted a five-day leadership course for fifty young Muslims to establish scout teams in their respective European countries. The course was held in La Chaux-de-Fonds.295“
    http://www.nefafoundation.org/miscellaneous/FeaturedDocs/nefafioereport1008.pdf

    FIOE und Katholische Kirche, Quelle wie gerade gehabt nefafoundation:
    The FIOE is a member of the Islamic – Catholic Liaison Committee (ICLC), an organization formed in 1995, probably under the auspices of the IICDR, and comprised of important Islamist organizations such as the Muslim World League and al-Azhar.291
    The ICLC has been meeting since 1995, with the 12th and last reported meeting held in Brussels in June 2006.292 FIOE officers appeared to have attended many if not all of the meetings. 293

    Liebe Schweizer Pfadi, zu euren halstuch- und kopftuchtragenden Toleranzpreisgewinnern aus Neuchâtel und La Chaux-de-Fonds: IUMS (Muslim Scout) wird nicht nur von den Wahhabiten, sondern auch von den Muslimbrüdern der FIOE (Qaradawi, Ceric & Co.) wohlwollend betrachtet und unterstützt. Europas Muslim-Scout-Jugendarbeit sozusagen als der Handschlag zwischen Wahabiyya und Muslimbruderschaft

    Ob Muslim oder Dhimmi, lies den Code_of-Conduct, die Pflichtenlehre deines islamischen Wohlverhaltens
    http://islamineurope.blogspot.com/2008/01/muslims-to-sign-historic-code-of.html
    auch auf niederländisch … ‚gedragscode‘, Wohlverhaltenskodex
    http://www.demorgen.be/dm/nl/990/Buitenland/article/detail/124941/2008/01/07/Europese-moslims-ondertekenen-historische-gedragscode.dhtml

    Farid El Machaoud (Belgien) verkündet die Sache, der ECFR aus Dublin (und Sarajevo und Qatar), sprich der Fatwa-Rat (The European Council of Fatwa and Research) mischt den multikulturell-segregierten Eintopf kräftig mit. Doch ob in der etwas ätzend nach Schari’a stinkenden Suppe mehr als eine Prise freiheitliche Demokratie mit untergerührt wird?

    Der Europäische Fatwa-Rat ECFR hat noch keinen Wiki auf Deutsch
    http://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Conseil_europ%C3%A9en_de_la_fatwa_et_de_la_recherche

  2. Lo scautismo in Italia Says:

    Gela, Italien. Das Massaker an der Ginsterpforte (Portella della Ginestra) und ein Pfadfinderleiter, der friedfertig gegen die Mafia kämpfte

    Crocetta eilt durch den Bau und weist auf ein Gemälde: Das Massaker auf der Portella della Ginestra. Am 1. Mai 1947 schossen an dieser Stelle die Banditen des Salvatore Giuliano in eine Ansammlung feiernder Bauern. Giuliano – oft zum Robin Hood Siziliens stilisiert – hatte Order aus Rom erhalten. Es sollte ein Zeichen der Abschreckung gesetzt werden gegen Kommunisten und Gewerkschafter, die nach dem Krieg stark waren auf Sizilien. Die Wahlen nach dem Blutbad gewannen die Christdemokraten – die Botschaft wurde verstanden. …

    Die Pfadfinder haben sich zum Gedenken an ihren früheren Chef versammelt. Emanuele Goldini, im Januar 2006 an einem Infarkt verstorben, hat den Kindern Mut gemacht, Mut für das Leben und Mut gegen die Mafia. Man sieht sich Videos an, auf denen Goldini bei der Arbeit zu sehen ist. Aufnahmen von 1993 zeigen, wie die Pfadfinder zu mitternächtlicher Stunde im Wald an einem Lagerfeuer ein Manifest gegen die Mafia unterzeichnen.

    http://www.freitag.de/2007/09/07090901.php

    Ginsterpforte, il 1 Maggio a Portella della Ginestra

    http://blog.intoscana.it/liberarcidallespine/tag/portella-della-ginestra/

    http://www.repubblica.it/2009/04/sezioni/economia/primo-maggio-sindacati/portella-ginestra/portella-ginestra.html

    Denkmal für das Massaker an der Ginsterpforte (Eccidio Portella della Ginestra)

    Gemälde zum 1. Mai 1947

    Movimento Antimafia

    http://mnemonia.altervista.org/antimafia/img.php

    Ricordo di Emanuele Goldini, figlio di Gela, amico dei giovani

    http://www.corrieredigela.it/leggi.asp?idn=CDG212058&idc=1

    Der Pfadfinder Emanuele Goldini.

    http://farewell.blog.tiscali.it/2008/01/28/buon_cammino_mio_capitano_1852818-shtml/

    IN MEMORIAM
    Emanuele Goldini

    http://farewell.blog.tiscali.it/

  3. Secular Scout Says:

    International Islamic Relief Organization[ (IIRO / IIROSA)

    The IIROSA is an affiliate of the Muslim World League (MWL). A Saudi royal decree issued on 29 January 1979 approved the decision of MWL to form IIROSA.

    It is a member of the International Islamic Council for Da’wa and Relief (IICDR), has observer status at Organisation of the Islamic Conference, consultative status at United Nations Economic and Social Council[5] (ECOSOC) and links to Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) among many others.

    Mohamed S. Omeish, the brother of Dr. Esam Omeish, is President of the US branch of IIRO.

    The United Nations has listed its branch offices in Indonesia and the Philippines as belonging to or associated with al-Qaeda.

    http://en.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Relief_Organization

    http://en.wikipedia.org/wiki/Charities_accused_of_ties_to_terrorism

    „RABITA“ (Rābiṭa)
    Muslim World League (MWL, or Rabita from Arabic: Rabita al-Alam al-Islami‎)

    Secretary General is Dr. Abdullah bin Abdul Mohsin Al-Turki.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League

    „RABITA“ (Rābiṭa)
    Islamische Weltliga ( = Muslim World League = Rābiṭat al-ʿālam al-islāmī)

    Laut der deutschen Zeitung Die Zeit versucht die islamische Weltliga mit Milliardenbeträgen, „andere Muslime mit dem wahren Islam zu erleuchten. […] Über Organisationen wie die Islamische Weltliga finanziert die saudische Regierung weltweit Schulen und Moscheen, an denen der wahhabitische Islam gelehrt wird.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Weltliga

    Muslim World League, 46 Goodge Street, London W1P 1FJ

    http://www.iccuk.org/page.php?section=religious&page=masjiddirectory

    Muslim Scout Fellowship

    C/O Bristol Muslim Cultural Society
    404 Stapleton Road
    Easton
    Bristol
    BS5 6NQ

    Syed Miah
    National Development Officer
    The Scout Association
    Gilwell Park
    London

    http://www.ukmsf.org/ContactUs.htm

    Production and approval (by Islamic Authorities) of „Muslims in Scouting“ factsheet to be a guide for Muslim and non-Muslim Scouts
    Production of a guide on „How to start a Scout Group“

    Main contact for the International Union of Muslim Scouts

    Syed Miah
    National Development Officer at The Scouts Association

    http://uk.linkedin.com/pub/syed-miah/30/76b/337

    Syed Miah from the Gilwell Development Team

    Syed Miah; Markfield / Leicestershire; Sri Lanka Muslim

    http://content.yudu.com/Library/A1oky0/LeicestershireScouts/resources/29.htm

    Markfield Conference Centre

    ‘Christian-Muslim Co-Existence into the New Millennium’, ‘Islam and Religious Pluralism’, ‘The Rights and Obligations of Muslims Living as Minorities in the West’

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/MarkfieldConference.aspx

    The Markfield Institute of Higher Education (MIHE), Markfield, Leicestershire, which started in September 2000, is the first academic institution of its kind in the west. It presents a unique opportunity to study Islam in an Islamic institution within the context of Higher Education in the U.K.

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/MarfieldInstitute.aspx

    Markfield; Salah El-Gafrawi = Salah El-Din El Gafrawi (FIOE)

    http://www.helmut-zenz.de/hzisla12.html

    Ahmad von Denffer

    Von 1972 bis 1978 studierte er Islamwissenschaft und Völkerkunde an der Universität Mainz. Von 1978 bis 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Islamic Foundation“ in Leicester (England), die der islamistischen pakistanischen Jamaat-e-Islami und den Lehren von Maududi nahesteht. Sie wurde von Khurram Murad geleitet, mit dem von Denffer später gemeinsame Bücher verfasste.

    1984 wurde er Gründungsmitglied der „International Islamic Charitable Foundation“ in Kuwait. (…) Am 4. Juni 2005 wurde er in den Schura-Rat des Islamischen Zentrums München gewählt.

    Von Denffer sieht Differenzen zwischen islamischem Recht und der jeweiligen weltlich-lokalen Rechtsordnung und versucht nach Möglichkeit die deutsche Rechtsordnung in eine islamgemäße umzuwandeln.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_von_Denffer

    Salute to the Nobility of Scouting

    Ahmad von Denffer,
    Chairman, Islamische Pfadfinder
    Vice Chairman for Germany, Islamic Committee on World Scouting, Munchen, Germany

    http://www.islamicscouting.org/staticpages/index.php/SaluteToScouting

    Islamic Scouting
    Islamic Council on Scouting of North America and National Islamic Committee on Scouting (Boy Scouts of America)

    The Chair of the National Islamic Committee on Scouting (NICS) is appointed annually by the President of the Boy Scouts of America (BSA) and the Chief Scout Executive.

    http://www.islamicscouting.org/

  4. women2drive قيادة المرأة في السعودية Says:

    ::

    Die in Saudi-Arabien durchgesetzte islamische Geschlechterapartheid ist das Verbot von iḫtilāṭ, Geschlechtermischung. Dabei das Verbot für die Frau, ein Auto zu fahren. Wortherkunft:

    „iḫtilāṭ bedeutet Mischung (Vorgang), Vermengung, Gemisch, wirres Durcheinander“

    http://olivermbeli.magix.net/public/adall.html

    ::
    ::
    Rosa Parks kämpfte 1955, Women2Drive kämpft 2013!

    https://twitter.com/search?q=%23Women2Drive

    ::
    ::
    ṣ-l-ḥ. Maṣāliḥ ist das Allgemeinwohl im Sinne der Heilssicherung sprich Einhaltung des Schariabefehls, the common good or that of human beings (taḥqīq maṣāliḥ al-ʿibād). Maṣlaḥa (public interest) ist damit das Gegenteil von Mafsada (bzw. mafāsid), Verderbnis (die ins Höllenfeuer führt).

    The Types of Maṣāliḥ Intended by the Law

    http://islamicstudies.islammessage.com/ResearchPaper.aspx?aid=307

    http://en.wikipedia.org/wiki/Istislah

    ::
    Zitat:

    Im Jahre 2005 unterzeichneten 118 ʿulamāʾ (Schariagelehrte) eine Petition, mit der sie einstimmig feststellten, dass es zwar praktische Vorteile (maṣāliḥ) habe, wenn eine Frau Auto fahre, dass jedochdie Gefahr von “rechtlich zugelassener Verderbnis” die größere Sorge zu sein habe [gegenüber den praktischen Vorteilen autofahrender Frauen]”. Typischerweise beschuldigen sie „Juden, Christen und Heuchler” (Muslime mit unislamischen, „westlichen“ Ideen), eine aggressive Kampagne zu führen, um Frauen und damit die gesamte Umma „zu verderben“.

    übersetzt nach Roel Meijer (Quelle siehe unten)

    ::
    ::

    14 Frauen in Saudi-Arabien festgenommen

    … Der konservative islamische Klerus hatte sich auch im Vorfeld dieser Kampagne gegen jede Lockerung des Fahrverbots für Frauen ausgesprochen. Am vergangenen Dienstag fanden sich 150 Religionsgelehrte vor dem Sommerpalast von König Abdullah in Dschidda ein, um ein hartes Vorgehen der Behörden gegen die aufmüpfigen Frauen zu fordern. In Saudi-Arabien ist eine besonders dogmatische Variante des sunnitischen Islams, der Wahhabismus, Staatsreligion.

    Das Fahrverbot ist Teil eines umfassenden Systems von Gesetzen und Regeln, das Frauen praktisch entmündigt. So ist es ihnen nicht möglich, Verträge zu unterzeichnen oder Arbeitsverhältnisse einzugehen, ohne dass ihr Ehemann oder ein männlicher Blutsverwandter die Zustimmung dafür gibt. …

    Berliner Zeitung 27.10.2013

    http://www.berliner-zeitung.de/politik/women2drive-14-frauen-in-saudi-arabien-festgenommen,10808018,24797094.html

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    Arabie saoudite : les femmes font la révolution en voiture

    Le 22 mai 2011, une autre femme saoudienne, Manal Al-Sharif, a conduit sa voiture avec, à côté d’elle, une célèbre militante saoudienne du droit des femmes, Wajeeha Al-Huwaider, et son frère et son fils à l’arrière.

    Manal Al-Sharif a été arrêtée, puis remise en liberté sous caution avant que la police ne revienne l’arrêter chez elle à minuit lundi.

    La veille, Manal Al-Sharif avait publié une vidéo la montrant en train de conduire sur YouTube (la vidéo a d’abord été retirée avant de réapparaître). (Voir la vidéo)

    … « Le moment est-il venu ? »

    Le blogueur saoudien Ahmed Al-Omran (@ahmed) a écrit :

    « Le moment est-il venu ? Rosa Parks : 1955 ; Manal Al-Sharif : 2011. »

    rue89 17.06.2011

    http://www.rue89.com/2011/05/24/manal-al-sharif-la-saoudienne-qui-conduit-heroine-en-prison-205772

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    ::

    der Himmel helfe uns Männern, Frauen am Steuer geht im Islam gar nicht. Schließlich bedeutet قيادة qiyāda sowohl fahren / Auto fahren / steuern als auch The command, the leadership, der Befehl, die Führungsgewalt.

    qiyāda siyāsiyya muwaḥḥada, Vereinigtes Politisches Kommando)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigte_Politische_F%C3%BChrung

    ::
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    Forbidden to Drive: A Saudi Woman On Life Inside the Kingdom

    … As most of the world now knows, Saudi Arabia is the only country which still forbids women to legally drive. …

    On Saturday, Oct. 26—coincidentally, my 30th birthday—Saudi women took to the streets in protest, and drove. …

    Jasmine Bager
    TIME 25.10.2013

    http://ideas.time.com/2013/10/25/forbidden-to-drive-a-saudi-woman-on-life-inside-the-kingdom/#ixzz2iy7tSNoD

    ::
    ::

    Around 150 clerics rallied outside one of the king’s palaces this week, some accusing Abdullah’s top ally the United States of being behind calls to let women drive. A prominent cleric caused a stir when he said last month that medical studies show that driving a car harms a woman’s ovaries. Those opposed to the campaign have also used social media to attack women activists or have urged people to harass female drivers.

    The government has given mixed signals about how it will deal with the campaign, illustrated by a statement put out this week by the Interior Ministry, which is in charge of police.

    The ministry warned against marches or gatherings under the pretext of the driving campaign. It said violators “disturbing public peace” will be dealt with firmly. …

    The driving ban — imposed because clerics warn that “licentiousness” will spread if women drive — is unique in the world and is the most symbolically weighty of the restrictions on women in Saudi Arabia. But it’s hardly the only one.

    Genders are strictly segregated, and women are required to wear a headscarf and loose, black robes in public. Guardianship laws require women to get permission from a male relative — usually husband or father, but lacking those, a brother or son — to travel, get married, enroll in higher education or undergo certain surgical procedures. …

    Aya Batrawy
    AP 25.10.2013

    ttp://world.time.com/2013/10/25/behind-the-wheel-saudi-women-hope-for-new-gains/#ixzz2iy8yPHPp

    ::
    ::

    The Gender Segregation (ikhtilāṭ) Debate in Saudi Arabia

    Gender segregation, the forbiddance of ikhtilāṭ (mixing of sexes) has been one of the defining features of Saudi Arabia. Saudi law enforces the separation of men and women in the public sphere, with the result that women have their own exclusive public spaces in schools, universities, charitable organizations, hospitals, restaurants, and government offices.

    8 al-shakhsīyya al-Saʿūdīyya yarfidūn fī bayān jadīd qiyāda al-maraʾali-l-siyāra,” 16 July 2005, al-Arabiyya.net …

    For example, in 2005, 118 ʿulamāʾ signed a petition in which they agreed that women driving had practical benefits (masāliḥ) but believed that the danger of “legal corruption” was more of a concern [than practical benefits of women driving]”. Typically they accused “Jews, Christians and hypocrites” (Muslims with Western ideas) of waging a campaign to “corrupt women and through them the Muslim nation”.

    The Gender Segregation (ikhtilāṭ) Debate in Saudi Arabia: Reform and the Clash between ʿUlamāʾ and Liberals

    Roel Meijer

    http://www.clingendael.nl/sites/default/files/20101200_meijer_jis.pdf

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  5. women2drive قيادة المرأة في السعودية Says:

    File:New Saudi Arabia’s traffic sign (women2drive).gif

  6. Dwarslöper Says:

    Weltpfadfinderverband (männlich) ist die WOSM, ihr Hauptsitz ist in Genf, Schweiz. Jedenfalls vorerst.

    August 2013, Alarm: das Weltpfadfinderbüro wollte oder will ins schariakonform gegenmoderne Malaysia umziehen!!! Die Verlegung des Weltbüros nach Kuala Lumpur war von WOSM-Generalsekretär Scott Teare Anfang August einfach so beschlossen worden.

    Ein bisschen Unmut kam dann doch auf. Naja. Dann will man nicht so sein und scheint man die Sache erst einmal versickern zu lassen oder begnügt sich mit Funktionsabbau in Genf und dem Neuaufbau eines Nebenbüros (An additional WSB office will be established in Kuala Lumpur).

    Kein Problem. Allahgott hat Zeit und das Kalifat kommt.

    World Organization of the Scout Movement
    Rue du Pré-Jérôme 5
    PO Box 91
    CH-1211 Geneva 4 Plainpalais
    Switzerland

    Abgerufen 2013 am Tagesdatum von „nine eleven“, jetzt nicht mehr durchklickbar

    Move to Kuala Lumpur
    In August 2013, Secretary General Scott Teare announced his intention to relocate the World Scout Bureau Central Office (WSB-CO) to Kuala Lumpur.

    http://en.wikipedia.org/wiki/World_Organization_of_the_Scout_Movement#cite_note-12

    The requested page „/en/content/download/34284/312108/file/Circular%2021-2013%20EN.pdf“ could not be found.

    http://scout.org/en/content/download/34284/312108/file/Circular%2021-2013%20EN.pdf

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    14 August 2013
    To: International Commissioners
    Global Issues and Relocation of the World Scout Bureau Central Office

    … My purpose in writing to you is to draw your attention to a number of developments that have been progressing in the last few weeks including the recent announcement in Circular 20/2013 that it is intended to move the Central Office to Kuala Lumpur. …

    Craig Turpie
    Chairman, European Scout Committee

    http://14egsc.europak-online.net/wp-content/uploads/2013/08/Letter-to-International-Commissioners-130814.pdf

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    Movimientos para cambiar la sede y la estructura de la Oficina Scout Mundial-OMMS, Circular 23-2013.-

    September 2013

    Circular N° 23/2013

    To: International Commissioners

    New Structure for the World Scout Bureau

    Dear Brother and Sister Scouts,

    Introduction

    During its meeting in Buenos Aires from 21-23 September 2013, the World Scout Committee (WSC) took the decision to accept a plan from WOSM’s Secretary General, Scott Teare, to modernise the structure of the World Scout Bureau (WSB). The overall aim of this plan is to provide better support and service to National Scout Organizations (NSOs) and support WOSM’s growing membership. …

    • The Secretary General will introduce a more decentralised structure that moves from having a single Central Office to one that involves all WSB offices in order to create a global network of offices linked through virtual infrastructure and capable of serving our growing Scout population;

    An additional WSB office will be established in Kuala Lumpur which will serve as a shared service centre for WOSM and will include a number of the functions currently delivered by the existing WSB Central Office;

    • The WSB will retain its legal seat incorporated in Geneva, although the current WSB Central Office in Geneva (Rue du Pré-Jérôme 5) will be closed.

    Prior to the WSC meeting, the Secretary General had made a due diligence visit to Malaysia to investigate the concerns that had been raised and the reports obtained from the highest level in many governmental and non governmental organisations confirm that Kuala Lumpur is well suited as a location for International Non Government Organisations such as WOSM. …

    http://blogscoutdeantonioalaminos.blogspot.de/2013/09/movimientos-para-cambiar-la-sede-y-la.html

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    Steini ist einer der Moderatoren beim hemmungslos islamfreundlichen Blog Pfadfinder-Treffpunkt und bemerkt das Thema am 10.08.2013

    Das Weltbüro vom WOSM kündigt seinen Umzug von Genf nach Kuala Lumpur an

    im selben Thread und zwei Tage später, naja immerhin, gibt Steini einen dürren Einwand in Richtung von irgendwie wünschenswerter „Demokratie“ nebst Homosexuellenbehandlung. Natürlich sagt steini keine Silbe gegen das Islamische Recht (Scharia). Ach ja, und auch die malaysischen legal Ermordeten sind für ihn, soso, „grenzwertig“:

    Klar ist es für jeden Stamm wurscht wo das Büro liegt. Auch mir persönlich ist es quasi egal. Ich störe mich auch nicht an Asien sondern an Malaysia. Die Menschenrechte, Demokratisierung, Umgang mit Homosexuellen, Todesstrafe etc. sind alles Punkte welche ich sehr grenzwertig finde.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11651

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    die Islamisierung der Pfadfinder ist beinahe abgeschlossen, das in Malaysia übliche, als Israelkritik getarnte Prinzip Juden unerwünscht ist irgendwie gar kein Problem, echt cool ey:

    Der Sonntag – ein spannender Tag, denn in beiden Konferenzen standen die Wahlen sowie die Themen der Weltebenen an. Wie erwartet, wurde bei WOSM vor allem über die Verlegung des Weltbüros nach Kuala Lumpur (Malaysia) diskutiert, die WOSM-Generalsekretär Scott Teare Anfang August beschlossen hatte. Deutschland, aber auch viele andere europäische Länder kritisierten den Prozess und können nicht nachvollziehen, warum diese Entscheidung von dem Generalsekretär, nicht aber von der nächsten Weltkonferenz im nächsten Sommer getroffen wird. Hinzu kommt, dass nicht alle Länder nach Malaysia einreisen können, so zum Beispiel Israel.

    http://www.vcp.de/nachrichten/artikel/zweiter-konferenztag-und-am-abend-european-market/

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    Countries that do not accept Israeli passports

    Algeria
    Bangladesh
    Brunei
    Indonesia (Clearance permit needed from Director General of Immigration)
    Iran
    Iraq (except Iraqi Kurdistan)
    Kuwait
    Lebanon
    Libya
    Malaysia (Clearance permit needed from the Ministry of Internal Security.)
    Oman
    Pakistan (Clearance permit needed from the Ministry of Internal Security.)
    Qatar (Clearance permit needed from the Ministry of Internal Security.)[citation needed]
    Saudi Arabia
    Somalia[citation needed]
    Sudan
    Syria
    United Arab Emirates (accepted for transit only; not allowed for admission)
    Yemen

    http://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_passport#Countries_that_do_not_accept_Israeli_passports

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  7. Cees van der Duin Says:

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    … Wes Brot ich ess, des (Pfadfinder)Lied ich sing …

    Die Augen strahlen, Geld und Islam ohne Ende. Dafür gibt’s den seltenen, für Verdienste um das Weltpfadfindertum seit 1935 verliehenen Bronzewolf, erster Empfänger war Lord Baden-Powell. Der schariatreue König Abdullah schenkt der Weltpfadfinderstiftung Geld wie kein anderer:

    King Abdullah … Gave the largest gift ever received by the World Scout Foundation

    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_recipients_of_the_Bronze_Wolf_Award

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    global Erdöl verkaufen, allahbewusst neunjährige Mädchen verheiraten und schlimmen irdischen Missetätern islamjuristisch einwandfrei den Kopf abhacken. Und global das Scouting finanzieren, wenn auch eigentlich natürlich nur das Scouting der weltweiten Schariabewegung (Muslim Scouting).

    2011 jedoch gab sich König Abdullah generös und schenkte der himmlische Diktator Saudi-Arabiens der gesamten Pfadfinderbewegung Geld … richtig viel Geld …

    2011 has been another momentous year for the World Scout Foundation – with the largest gift ever received, thanks to the confidence shown in Scouting by His Majesty King Abdullah of Saudi Arabia.

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    Nicht zu fassen, mir wird übel. Der Ehrenvorsitzende der World Scout Foundation, Schwedens König Gustaf, und der radikalislamische Saudi King gründen im September 2011 die Initiative Botschafter des Friedens.

    Messengers of Peace, MoP, Gut Pfad und Allaaaahuakbar!

    The initiative stems from the 10-year-old Gifts for Peace program, which has inspired over 10 million Scouts in 110 countries to work toward peace in their local communities. After hearing about this work, King Abdullah of Saudi Arabia noted that “Scouts are the messengers of peace.” He and King Carl XVI Gustaf of Sweden, honorary chair of the World Scout Foundation, formally launched the Messengers of Peace initiative in September 2011. …

    The goal of Messengers of Peace is to inspire millions of young men and women throughout the world to work closer toward achieving peace. Using state-of-the-art social media, the initiative lets Scouts from around the world share what they’ve done and inspire fellow Scouts to undertake similar efforts in their own communities.

    Bekennt sich der Friedensbegriff der MoP zur Universal Declaration of Human Rights vom 10.12.1948?

    Nein, pfadfinderischer Frieden harmoniere mit dem Schariagesetz und bedeute ab sofort gefälligst nur noch:

    The personal dimension: harmony, justice, and equality
    The community dimension: peace as opposed to hostility or violent conflict
    Relationships between humankind and its environment: security, social and economic welfare, and relationship with the environment

    http://www.scouting.org/scoutsource/International/messengersofpeace/FAQs.aspx

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    Uneinigkeit (disagreement) ist für Pfadis immer ganz schlimm.

    Rechtspluralismus werde begriffen als Fülle und Erfülltheit, multiplicity and richness.

    Islamischer Jungenbeschneidungszwang und Mädchenkopftuchzwang sowie muslimische Vielweiberei sind positive Differenz (positive difference).

    Wer letztlich alle zwischenmenschliche Verbindung (networking) herstellt oder Exzellenz (perfection) schafft ist Allahgott:

    The King Abdul Aziz Center for National Dialogue and the Scouts Association Arabia… the development of communication skills training and dialogue […] Scouts of the world leaders to dialogue … in the transformation of difference to the multiplicity and richness and be able to overcome the points of disagreement to focus on points of perfection.

    This came during the World Scout Conference of the 38 being held in Korea and the workshop of representatives of King Abdul Aziz Center for Dialogue Zamel Al Attar and Mr Chitty Mutraf request of the WOSM … networking between the peoples of the world … Kingdom’s experience in the dialogue between social groups … dissemination of the value of dialogue and moderation, … love and tolerance and the values of positive difference

    http://www.scouts.org.sa/e/

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    Robert J. Mazzuca (məˈzuːkə) war zwischen 2007 und 2012 als der 11. Chief Scout Executive der Boy Scouts of America die ranghöchste Fachkraft (die amtierende Nummer 12 der US-amerikanischen Pfadiprofessionalität ist inzwischen Wayne Brock).

    Mazzuca und die Scharia. Zack-zack, den Pfadfindergehorsam anknipsen und die Islamkritik aus:

    From the Chief: Together, for peace

    … World Scouting’s Messengers of Peace … It’s a marvelous notion, and I can’t say enough about the support of King Abdullah of Saudi Arabia (a great friend of Scouting) and King Carl Gustaf of Sweden (the Honorary Chairman of the World Scout Foundation) for launching this initiative in September. We know that Scouts all over the world already are active in peaceful endeavors. Through Messengers for Peace, the hope is that Scouts will take those existing community programs and expand their impact toward global peace. …

    A Message from the Chief Scout Executive, Robert J. Mazzuca.

    http://scoutingmagazine.org/2011/10/from-the-chief-together-for-peace/

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    Das global zu errichtende Medina 2.0 erfordert pfadfinderisches Mithelfen auch beim „Frieden“ (peace) garantierenden Dhimma-System.

    Kein Wissenschaftsbegriff oder Bürgerbegriff ist wichtig, sondern die Zerlegung der Stadtbevölkerung in offenbar beliebig weit abgeschottet zu denkende Kollektive (different groups), welche die „Ausgewogenheit des Lebens“ (balance of life) erst ermöglichen.

    Wer durch „Aufgeregtheit“ (upsetting) die kulturrassistischen, frauenfeindlichen und kinderfeindlichen Normen der Scharia kritisiert, sät schlimmes Misstrauen (mistrust) und darf pfadfinderisch als Gemeinschaftsfeind angeprangert werden.

    Die angestrebte Rechtsspaltung benötigt die Rückkehr der Stämme in die Politik. Und halstuchtragende Messenger of Peace:

    Think about your local community. What is upsetting the balance of life there – is there an environmental problem, or mistrust between different groups

    http://scoutmessengers.com/whats_all_about3.html

    ::

    Wohlverhalten lohnt sich … finanziell versteht sich …

    http://scoutmessengers.com/downloads.html

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    Schnell mitmachen, sonst ist das Geld weg!

    Der Preis ist heiß. Unter 25.000 US-Dollar? Einfach jederzeit nachfragen. Projekte aber, die mehr als 25.000 Dollar bekommen wollen, haben sich an vier Termine zu halten und müssen ihre Friedensbotschaft insofern rechtzeitig einreichen:

    Messengers of Peace

    2 categories: below and above USD 25,000

    Requests below USD 25.000 : at any time.
    Requests above USD 25,000: 4 every year

    http://academy.europak-online.net/wp-content/uploads/2013/11/Funding-Opportunities.pdf

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    Die islamische (islamrevolutionäre) und „wahhabitische“ (hanbalitische) Dimension der MoP wird unter deutschen Pfadfindern zumeist schlicht unterschlagen, wer in Jugendverband oder Landesjugendring Karriere machen will, redet ohnehin einfach nicht schlecht über Hadith und Hidschab.

    Klartext bringt THE MUSLIM TIMES:

    By FAISAL BIN ABDULLAH BIN MUHAMMAD AL-SAUD, ARABNEWS

    King Abdullah’s initiative is aimed at world peace through interfaith dialogue

    Messengers of peace” is the message of Islam as well as other religions. Ever since the beginning of creation, peace has been the nature of human beings, despite the differences in their cultures and civilizations. It was a great blessing from God.

    The language of peace is a noble and humanitarian message that reinforces the concepts of dialogue, interaction, giving and helping others. This is the reason that encouraged Saudi Arabia to adopt this message and launch a global initiative with the support of Custodian of the Two Holy Mosques King Abdullah.

    How can a single person direct the world to this pure instinct? He inspires millions to believe in its destiny. In a world where war drums are beaten and divisions erupt in the corridors of big powers, an international leader stands up to lead the world to a new direction, the road to peace and dialogue.

    It seemed impossible, but the man was determined to confront hate and lack of confidence and succeeded in giving hopes to millions of young men and women around the globe.

    The king believed that by enlightening the public and creating awareness among them, he would be able to realize his vision. He began his mission from his country and brought together the best of his people for national dialogues aimed at creating a consensus among Saudi citizens for the sake of their country’s future. The dialogue forums were also aimed at developing a kind of consensus among citizens on major issues such as peace and security, family relations, bigotry, regionalism, extremism, youth issues and aspirations, women’s rights, education, employment, health and the media.

    http://www.themuslimtimes.org/2011/08/religion/messengers-of-peace

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    Das zeltlagerfroh den 1907 in England entstandenen Scoutismus unterwandernde Schariaprogramm nun auch vom Wiener KAICIID ausgehend, dem King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue!

    Bildbeschreibung PROMOTING UNDERSTANDING: Prince Faisal bin Abdullah, the education minister, speaks to reporters at the global forum organized by KAICIID in Vienna on Tuesday.

    The Education Ministry and the Vienna-based King Abdullah dialogue center plan to review academic curriculums to ensure students have a better understanding of other faiths.
    “This initiative also aims to develop greater understanding and awareness of other communities and create a new world of peace and tolerance,” Prince Faisal bin Abdullah, the Saudi education minister, recently told the global forum organized by the King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue (KAICIID) in Vienna.

    He underscored the initiatives taken by Custodian of the Two Holy Mosques King Abdullah to promote global peace and greater understanding between the various faith communities, including establishing the KAICIID.

    “King Abdullah, along with the king of Sweden, launched another program entitled Messengers of Peace for World Scouts to spread the message of peace in 110 countries, with the participation of about 20 million young men and women,” the minister said. He said the program had begun at the King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Thuwal, near Jeddah, with the participation of 7,000 scouts from 80 countries, representing different religions.
    The KAUST is another initiative by King Abdullah to promote interfaith dialogue because it admits students from more than 60 countries from different faiths. “They study and research together to find solutions for the common problems of humanity such as poverty, food shortages, lack of energy, the water crisis and environmental problems that threaten present and future generations,” he said. …

    Prince Abdul Aziz said religions should not be blamed for conflicts among their followers. “These conflicts are the result of ignorance about religious values and objectives or because of the negative impression created about others. We should be cautious about spreading negative ideas about followers of other religions through curriculums or history books. We should not accept such antagonistic practices.”

    He said the translation movement during the height of Islamic rule had helped Muslims learn from other cultures.
    Experts from various countries spoke at the forum about promoting dialogue and praised the Saudi government’s initiatives, including Mohammed Balighurrahman, Pakistan’s education minister, and Claudia Schmied, Austria’s education minister.

    aus: KSA’s curricula review gives boost to interfaith dialogue
    in: ARAB NEWS (Dschidda, Saudi-Arabien) 23.11.2013

    http://www.arabnews.com/news/480326

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    Aus dem Kommentarbereich der ARAB NEWS vom 23.11.2013.

    Aha, Indien habe das von Hassprediger Zakir Naik geführte Peace TV verboten, wie ein Schariafreund klagt: His Government in India has banned Peace TV, das wäre ein sinnvolles indisches Tun, anders als das Verbot von homosexuellem Sex, das dort gerade kulturell gegenmodern und bestens schariakompatibel angeregt worden ist).

    Allahseidank ist alles Taqiyya und nichts als Quatsch mit dem interreligiösen Dialog, so weiß und bekundet es Kommentator Educationist vor 25 Tagen. KSA bedeutet The Kingdom of Saudi Arabia. Und Islam bedeutet Heil im Diesseits und im Jenseits, succeed in both the worlds.

    Was nämlich wirklich gedacht wird:

    KSA’s curricula has no place for interfaith discussion. Whatever the curricula, it has to go in line with Islaamic values and cultures. KSA is an Islaamic country and its religion is THE TRUE RELIGION whether one acceps it or not. But, the TRUTH has to be propogated through its curricula so that the people of other faiths, really tastes it and succeed in both the worlds!

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    Die eigentliche Bedeutung von messengers of peace kannte man vor elf Tagen in Doha, Katar, menschliche Sprache ist Klang, der letztlich nur eine Aufgabe hat:

    Mansour Al-Sumaih, secretary-general of the King Abdul Aziz competition, said it had attracted contestants from all over the world. “They will return as messengers of peace and goodness to their respective countries.”

    http://www.dohaislam.com/news/non-arabs-win-qur%E2%80%99an-contest

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    Noch ein letztes Mal zum Pfadfinderprogramm, Messengers of Peace ein Zehnjahresprogramm – und der Auftrag an die Scouts, MoP zu sein, erging von König Abdullah unmittelbar nach dem Terroranschlag Nine Eleven:

    In a statement on the occasion of the international scouts camp, which was opened at King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) in Thuwal, northwest of Jeddah on Wednesday, the minister said the program is the brainchild of King Abdullah, who wanted to promote world peace and stability through dialogue and constructive activities.

    The 10-year program aims to mobilize 30 million scouts around the globe to work for world peace. “King Abdullah has instructed the Saudi government to support the program for 10 years,” Prince Faisal said, adding the program would assist scouts all over the world to carry out volunteer activities for the benefit of others.

    He said the King Abdul Aziz National Dialogue Center would provide training to scouts in holding dialogue with others. “We’ll also support various scouts programs across the world, including the World Scouts Jamboree,” he told Okaz newspaper.
    This year’s Messengers of Peace program coincides with Saudi Arabia’s National Day celebrations. The camp’s launch at KAUST was done in the presence of Sweden’s King Carl XVI Gustav, president of the World Scout Fund, and his wife Queen Silvia. Prince Faisal said the camp would host about 1,000 scouts from different parts of the world. The opening at Abrug Al-Raghama in Jeddah was attended by 200 personalities from 97 countries.

    King Gustav commended the „Messengers of Peace“ program initiated by King Abdullah, saying it would encourage youths to work for world peace. „The world scout movement plays a significant role in enhancing the skills and capabilities of young men and women as it trains them to depend on themselves and work for changing the world for the better,“ Gustav said.

    King Abdullah launched the program as part of his endeavors to promote world peace. In November 2001, King Abdullah declared that the world scouts should be the messengers of peace. „The initiative reflected his farsightedness,“ Prince Faisal said. …

    aus: Scouts mobilized to work for world peace
    von: ABDUL GHAFOUR
    in: ARAB NEWS (Dschidda, Saudi-Arabien) 30.09.2011

    http://www.arabnews.com/node/392833

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    Am dschihad-mörderischen Elften September noch Kronprinz:

    In late 2001, Scouts around the world were called on by King Abdullah (while he was then Crown Prince) to act as the “Messengers of Peace” in the world, building bridges between communities, between nations and between the faiths of the world.

    aus: King Abdullah invites Swedish monarch to 2012 Scout Peace Camp
    in: Saudi Gazette 29.07.2011

    http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentid=20110729106281

    http://www.sauress.com/en/saudigazette/106281

    http://www.gulfinthemedia.com/index.php?m=politics&id=569536&lim=&lang=en&tblpost=2011_07&PHPSESSID=8

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  8. Cees van der Duin Says:

    *
    WSEC
    The 1st World Scout Education Congress
    Hong Kong 2013

    the Scout Movement’s Vision of Creating a Better World [ohne Scharia keine „bessere Welt“] challenges us to rethink the education we offer [ohne Hidschab kein erfolgreiches „Überdenken“]

    http://www.worldscouteducationcongress.org/frontend/files/userfiles/files/FLYER%201stWSEC_EN_FINAL_xweb.pdf

    Vielfalt (difference) lautet die keinen widerspruch duldende Pfadfinder-Formel zur Integration der Scharia, das ungleichbehandelnde (diskriminierende) System von Zweitfrau und Kindbraut muss schließlich „gleichberechtigt, gleichgestellt“ (equal) werden.

    http://www.worldscouteducationcongress.org/en/updates/detail/diversity-in-scouting-all-different-all-equal

    Dem reaktionären Missionar, einstigen oder heimlichen Muslimbruder und eher gar nicht heimlichen Schariafreund AMR KHALED huldigt das globale offizielle Pfadfindertum.

    Dr Khaled is the founder of the Right Start International Organization UK. He has also founded the Life Makers Organization in 2004

    http://www.worldscouteducationcongress.org/en/people/detail/amr-khaled

    Zu Scouting and Active Citizenship doziert man im saudi-arabischen Riad, da drohen dem Gottlosen Peitschenhiebe und Hinrichtung und da fällt kein schlechtes Wort über das Islamische Recht:

    http://www.worldscouteducationcongress.org/en/schedule/detail/scouting-and-active-citizenship-2

    Carla Simoes, Paul Parkinson in Riyadh

    http://www.worldscouteducationcongress.org/en/schedule/day-1

    Amr Khaled, a televangelist who is popular with young Muslims

    http://www.nytimes.com/2013/08/26/world/middleeast/egypt.html?pagewanted=all&_r=0

    the influential Islamic televangelist Amr Khaled

    http://www.globalmbwatch.com/gehad-el-haddad/

    Man kann ihn so oder so einsortieren: Amr Khaled, der medienhippe Islamist, der alten Wein in neuen Schläuchen ausschenkt. Amr Khaled, der Neoglobalisierer, der den Islam an den Westen anbindet. Oder Amr Khaled, der Lackaffe der arabischen Oberschicht, der an den wahren Problemen der verarmten Muslimmassen vorbeiplauscht. Sicher ist soviel: Der aus Ägypten stammende Amr Khaled ist der populärste Satelliten-TV-Prediger der arabischen Welt.

    Seit Ende der 90er Jahre verbreitet der 38-Jährige seine Botschaft- und die lautet „Nahda“, was nichts Geringeres als Wiedergeburt bedeutet. Damit bringt der Ägypter einen Begriff zum Klingen, der bereits Ende des 19. Jahrhunderts für eine große Erneuerungsbewegung stand, für den Willen zur Religionsreform und zur Wiederbelebung jener geistigen Kräfte, die die Araber zurück in die erste Liga der Weltakteure holen sollten. Nun war aber bereits damals umstritten, zu was die Nahda letztlich mehr motiviert hatte: zur Rückkehr zur strengen Lesart des Islam oder zum Wunsch nach Eingliederung in die westliche Modernität. Für Amr Khaleds Nahda jedenfalls gilt beides, mehr oder weniger.

    Nach inhaltlichem Fortschritt sucht man in seinen Predigen vergeblich. Als „größte, größte, größte Sünde“ gilt ihm die Abnahme des Kopftuches. Von Sex vor der Ehe oder gar Homosexualität ganz zu schweigen. Und ganz schweigt er sich tatsächlich zu allem aus, was das „fiqh“ (islamisches Recht) berühren oder mehr Durchblick in die Unschärfen von „haram“ (verboten) und „halal“ (erlaubt) bringen könnte. Hinterfragen ist nicht Khaleds Sache – „auch wenn du nicht verstehst, musst du gehorchen“ sein Credo. …

    Wer Wirtschaftsinteressen vertritt, zeigt sich gerne an der Seite des Jugendidols, das auf Druck ägyptischer Autoritäten im November 2002 sein Land verlassen musste und vom britischen Exil aus weiterpredigte – mit solchem Erfolg, dass die über ihre rund 1,7 Millionen Muslime besorgte Blair-Regierung den Vorzeigemuslim prompt zur Zusammenarbeit anwarb. Über ein gemeinsames Projekt sollen heranwachsende Muslime besser in der britischen Gesellschaft verwurzeln, ohne dabei um ihr kulturelles Erbe bangen zu müssen. …

    vor allem gelte es, „eine Brücke zum Westen zu bauen“. …

    Inwiefern Khaled dem Westen zuarbeitet, und sei es, indem er „nur“ einen neoliberalen Kuschelislam verfolgt, ist umstritten. Tatsächlich arbeitet er für den in Saudi-Arabien beheimateten Satellitensender „Iqraa“, empfängt Schecks von saudischen Millionären („nur von seriösen“) und balanciert damit automatisch in den Grauzonen der saudischen und ägyptischen Regime, die ihrerseits den Spagat vollführen, die Darlinge der USA zu sein und zugleich ihre selbst gezüchtete islamistische Riesenkrake unter Kontrolle zu halten. …

    von: Mona Sarkis 23.02.2006
    aus: Neoliberaler Kuschelislam?

    http://www.heise.de/tp/artikel/21/21988/1.html
    *

  9. Cees van der Duin Says:

    „Zudem mussten die Organisatoren über die Regeln im Camp verhandeln. Heraus kam ein Kompromiss: Die ganze Woche wird kein Schweinefleisch serviert, Gummibärchen müssen nach islamischen Regeln hergestellt sein, dürfen also keine Schweinegelatine enthalten.“

    AISA-Scouts und Georgspfadfinder, Schariapflichtige und Unreine essen alle miteinander kein im Islam schließlich absolut verbotenes Schweinefleisch. Jeder also ernährt sich 100 % halal – wo bitte ist denn da der Kompromiss? Halbtags Kopftuchverbot auch für die abgebildete muslimische Gruppenleiterin, das wäre ein Kompromiss! Warum nur sollen die kleinen Pfadfinder nicht wissen dürfen, auch die Unterstufenschüler, Mädchen wie Jungen, welche Haarfarbe ihre nette erwachsene Leiterin hat?

    Wer sich dem irgendwie Respekt verdienenden Scheich Yusuf al-Qaradawi und der irgendwie vielfältig bunten Scharia in den Weg stellt, ist aus der Buntrepublik als der Gemeinschaft der Vielfältigen auszugrenzen. Nichts weniger als diese Täterschaft, Unterwerfung oder Komplizenschaft fordert der Spiegel vom Leser und die DPSG vom Pfadi.

    Das am dritten Oktober vom werdenden Dhimmi zu begehende Bußritual verkrampften Islamschönlächelns hinterlässt peinliche Spuren. Der Artikel nämlich hätte ganz anders heißen sollen – und war offensichtlich um 11:21 Uhr noch mit einem ganz anderen Titel online.

    Nicht etwa:

    Campen mit Allah und Lord Baden-Powell,
    oder:
    Campen mit Allah und Grundgesetz,
    oder:
    Campen mit Allah und Jesus,

    nein, viel praktischer und kompakter! Kein BiPi, keine erwähnte grundgesetzliche Gleichberechtigung von Mann und Frau, kein den – immerhin katholischen – Georgspfadfindern sehr gut anstehendes Jesus oder Maria weilte in Rhens beim Campen, einfach nur:

    Campen mit Allah

    (Christlich-muslimisches Pfadfinderlager: Campen mit Allah)

    _____

    Hits: 21 | Heute, 11:21 #1
    open-speech
    Registriert seit 21.07.2010
    Beiträge 105.168

    SPIEGEL ONLINE

    Christlich-muslimisches Pfadfinderlager: Campen mit Allah

    Es gibt katholische und evangelisch Pfadfinder – und solche, die an Allah glauben. Nun haben erstmals muslimische und christliche Pfadfinder gemeinsam gezeltet, eine Woche lang ohne Strom und fließend Wasser. Geschichte einer Annäherung.

    https://open-speech.com/threads/701280-Christlich-muslimisches-Pfadfinderlager-Campen-mit-Allah-SPIEGEL-ONLINE

  10. Carcinòl Says:

    [Allah/alles Ränkeschmied oder was]
    [Unten (mehr) zur zu Taqiyya.]

    Quran 27:50 English translations

    Arabic: وَمَكَرُوا مَكْرًا وَمَكَرْنَا مَكْرًا وَهُمْ لَا يَشْعُرُونَ
    Sherali: And they planned a plan, And WE also planned a plan, but they perceived it not.
    Khan: So they plotted a plot, and We planned a plan, while they perceived not.
    Pickthal: So they plotted a plot: and We plotted a plot, while they perceived not.
    Rashad: They plotted and schemed, but we also plotted and schemed, while they did not perceive.
    Maulana: And they planned a plan, and We planned a plan, while they perceived not.
    Sarwar: They plotted and We planned without their knowledge. Consider the result of their plot.
    Shakir: And they planned a plan, and We planned a plan while they perceived not.
    Yusufali: They plotted and planned, but We too planned, even while they perceived it not.
    Omar: And they hatched a plot and We likewise brought forth a counter plan of which they were not aware (that their plotting would go in vain).
    Ahmed: They hatched up the plot; We also planned without their knowledge.
    Aziz: Said they, „Swear to each other by Allah that we will surely fall on him and his people by night; then we will surely say unto his family, ´We witnessed not the destruction of his household; and we are truth tellers!´“
    Daryabadi: And they plotted a plot, and We plotted a plot, while they perceived it not.
    Haque: So they devised a scheme, and We made our secret plan, and they remained neglectful.
    Unal: And so they devised a scheme, and indeed We put Our will into force (to give them their just deserts), while they were not aware.
    Asad: And so they devised an evil scheme; but We devised a subtle scheme [of Our own], and they perceived it not
    Go back to see more translations

    http://2pm.co/demo/2500/27/50/


    [Taqiyya der Sunniten.]

    „Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führen müsste.“

    al-Ghazali (gest. 1111 d. Z.)

    Another respected Muslim teacher Al Ghazali comments– „Speaking is a means to achieve objectives. If a praise-worthy aim is attainable through both telling the truth or lying, it is unlawful to accomplish this through lying because there is no need for it. When it is possible to achieve such an aim by lying but not telling the truth, it is permissible to lie if attaining the goal (itself) is permissible.“ [The Reliance of the Traveller, translated by Nuh Ha Mim Keller, amana publications, 1997, section r8.2, page 745 see also John Laffin, The Arab Mind, p. 79)] Ghazali adds —–„We must lie when truth leads to unpleasant results.“

    http://www.albatrus.org/english/lien_of_oz/islam/comprehending_cultural_incompatibility.htm

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