097. Emels haariger Dschihad

شَهيد

šahīd

şehit

Glaubenszeuge, Märtyrer

Emels haariger Dschihad

Europas arbeitsteilige Kopftuchpolitik. Von Jacques Auvergne

Vielleicht kennen Sie den simplen und reichlich albernen Cartoon des gelangweilten Eselkarrenfahrers mit der Peitsche, wobei der Mensch, durchaus betrügerisch, das langohrige Zugtier mit einer vor die Nase gehaltenen Möhre zum Fortsetzen des unlustvollen Tuns motiviert. Gestatten Sie mir, die Zeichnungselemente neu zu benennen: Der Karrenfahrer ist der Muslimbruder oder Islamverbandsfunktionär, der Karren ist Europa oder Deutschland, die Fahrtrichtung das Imamat (Cerić) oder Kalifat, die Peitsche der drohende Kopftuchprozess der Fereshta Ludin. Und das Appetithäppchen, die begehrte Möhre? Die Möhre ist ein Jahrtausende alter Leckerbissen sinnlichen Begehrens jedenfalls aufgeschlossenen Kommunizierens, ein wildromantischer femininer Lockenkopf.

Denn Emel Zeynelabidin hat das Kopftuch abgelegt. So was von abgelegt, dass sie als persönliche Garderobe gleich das Haus der Geschichte wählte,[1] ein Museum im alten Bonner Regierungsviertel. Eine doppelzüngige Botschaft, dieser Ort der Deponierung, einerseits Teil werden der Staatsgeschichte und der tatsächlich dokumentierenswerten Einwanderungsprozesse, andererseits findet eine demonstrative Machtergreifung statt: Das Kopftuch, guckstu, ist weg vom lockigen Frauenkopf, doch verewigt in der bundesdeutschen Dar al-Geschichte, der Hidschab ist jetzt BRD … kein Deutschland ohne Schleier. Um es kurz zu machen: Ist Emel für oder gegen eine islamische Kopftuchpflicht? So kurz kann man es leider nicht machen, die Dame ist schließlich professionelle Kommunikationsmanagerin. Also orakelt Emel ein: „Gebt die Köpfe frei!“, was dynamisch und revolutionär, was alternativ und protestkulturell klingt. Wer Emels Geraune widerspricht ist also Freiheitsgegner. Und Emel definiert sich wortlos als Deuterin dessen, was künftig unter Freiheit zu verstehen ist.

Das wäre eine der Hisba[2] und dem Kalifat durchaus zuträgliche Strategie: Ohne Kopftuch streiten für das Kopftuch, es im Blätterwald sinngemäß rauschen zu lassen „Oh ihr Leute, seht, ich trage kein Kopftuch mehr!“ und zeitgleich auf immer weitere Verbreitung des Kinderkopftuchs hinarbeiten, nicht zuletzt an den Universitäten und Schulen der Türkei. Schülerinnenkopftücher sind dort seit Jahrzehnten verboten. Noch. Emel will das Verbot in aller freiheitlich lockenköpfigen Unschuld kippen, Islamist Recep Tayyip Erdoğan, lockenlos, will dasselbe. Man lese Schnee von Orhan Pamuk.

Emel Abidin-Algan (Wikipedia Januar 2009, der Name soll nach wie vor fehlerhaft sein, wie Zeynelabidin außerordentlich bedauert) arbeitet für die Bedeckung der muslimischen Mädchen- und damit auch Schülerinnenköpfe. „Emely“ arbeitet in Sachen Frauenhaarbedeckung, wie es der Zufall oder der qadar (kismet) so will, gemeinsam mit der Islamischen Föderation Berlin (IFB)[3] und vielleicht ja im besten Einverständnis mit dieser.

Die IFB darf nach langen Prozessen in ganz Berlin islamischen Religionsunterricht erteilen und gilt manch einem als veritabler Landesverband der extremistischen, radikalislamischen Milli Görüş, was die IFB natürlich in Taqiyya-Manier laut schnatternd abstreitet. Ganz tolerant billigt Zeynelabidin offensichtlich bis heute die kopftuchbegeisterte Schulpolitik der von ihr gemeinsam mit ihrem (einstigen?) Ehemann gegründeten Islamischen Grundschule Berlin. Fereshta Ludin[4] soll, nachdem ihr das Unterrichten mit Kopftuch untersagt worden war, einem Unterschlupf gleich einen Arbeitsplatz an besagter Grundschule gefunden haben, die IFB teilt sich mit der Grundschule kostenbewusst dasselbe Haus. Ludin war vor dem bekannten Kopftuchurteil zwei Jahre lang Vorsitzende der Muslimischen Jugend Deutschlands (MJD),[5] die dem Gedankengut von menschenrechts- und grundrechtsfernen Theokraten wie Qutb, al-Maududi, und al-Qaradawi nahe steht. Die MJD ist der FEMYSO angeschlossen,[6] FEMYSO ist Muslimbruderschaft.[7]

Nun ja, Solidarität ist an sich etwas Ehrenwertes und Fereshta Ludin und ihr Mann bekamen jeweils eine halbe Stelle an Deutschlands erster islamischer Grundschule. Dürfen wir auf ein Zeichen der Solidarität zu Ex-Muslimen, Juden, Polytheisten und Atheisten von Frau Ludin und Frau Zeynelabidin hoffen? Oder auch nur zu Muslimen, die es wagen, sich von Qutb, Erbakan, Muslimbruderschaft und ECFR eindeutig und scharf zu distanzieren? Beredtes Schweigen, einmal mit, einmal ohne Kopftuch. Wie EMMA berichtet, saß Emel Zeynelabidin in London auf dem Podium neben dem Enkel von Hasan al-Banna, Tariq Ramadan, anlässlich einer Konferenz mit dem alarmierend nach islamischer Gegengesellschaft und europaweiter Rechtsspaltung klingenden Titel Europäische Staatsbürgerschaft von Muslimen. [8]

Islam und (als?) Staatsbürgerschaft findet sich im Begriff muslim citizenship.[9] Der Islam-Bürger, das könnte ja harmlos sein, wenn der Religionsgründer ein Lao Tse oder ein Buddha wäre. Doch wo man die Islamischen Menschenrechte (Kairo) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 vorzieht, wird wohl alles, was Islam und Staatsbürgerschaft auf einer Augenhöhe ansiedelt, auf ein Dhimma- oder Millet-System hinauslaufen, einen Apartheidsstaat islamisch befreiter Zonen und paralleler Rechtssysteme. Wollen wir die Scharī’a-Gerichtshöfe?

Islamische Autoritäten wie Tariq Ramadan oder Großmufti Mustafa Cerić, der die Scharī’a als ewig und unverhandelbar bezeichnet und für den Aufbau einer “einzigen muslimischen Autorität“ für ganz Europa kämpft, denken seit einiger Zeit intensiv über die Muslim-Staatsbürgerschaft nach[10], [11] Angesichts der, institutionell begründeten und durch wahnwitzige Projekte wie Türkeibeitritt und Vertrag von Lissabon mehr als erklärlichen Europaskepsis breiter Bevölkerungsmehrheiten ist es von den Islamisten sehr geschickt, das Thema Europa zu besetzen und für das segregiert gedachte ethnoreligiöse Kollektiv ein postdemokratisches, nach-menschenrechtliches Staatsbürgertum zu erträumen, welches der Bundesrepublik dereinst ja womöglich von oben, von Brüssel aufgezwungen werden wird.[12] Schlimmstenfalls würden ’die Muslime’ auf Generationen in eine kalifatsähnliche Struktur gesperrt, in der Allahs Schariarichter, Imame und Sittenwächter Gotteslästerung und Verheiratung nach Maßgabe von scharī’a und Sunna regeln. Mustafa Cerić will den zunächst parallelgesellschaftlichen Totalitarismus, die Allahkratie,[13] der Großmufti aus Sarajevo spricht unverfänglicher von Imamat.[14]

Laut Wikipedia habe sich die 1960 geborene Emel Abidin Algan, genannt Emel Zeynelabidin, im Alter von 44 Jahren von ihrem traditionellen Umfeld emanzipiert,[15] man bemerke: Das Umfeld sei nicht etwa radikalislamisch oder wenigstens traditionalistisch gewesen, sondern traditionell, so als sei ein Islamfunktionär, Muslimbruder und Arzt wie ihr Vater, Dr. Yusuf Zeynel Abidin,[16] ein Nomade der Yörük oder ein anatolischer Schafhirte. Ob die Dame in ihrer aufregenden kopftuchorientierten Mission nicht viel eher ein PR-Projekt der globalen Islamischen Bewegung ist, kann eine Enzyklopädie vielleicht nicht fragen. Die Mutter von sechs Kindern sei zwangsverheiratet worden, sie selbst nennt es organisiert verheiratet. Eine traurige Organisation ist die nikāh allemal.[17]

Vom Bündnis der Luther-Städte wurde Zeynelabidin 2007 in Speyer der mit 10.000 € dotierte Preis Das unerschrockene Wort verliehen.[18] Wobei Laudatorin Barbara John,[19] hier ihre schariafreundliche Festrede,[20] als ehemalige Ausländerbeauftragte der Stadt Berlin (1981-2003) davor warnte, ein Zerrbild der Gepriesenen zu entwerfen. Nanu, Zerrbild, da muss sich also jemand beschwert haben? John sitzt im Kuratorium der Muslimischen Akademie in Deutschland, der neben vielen anderen auch Bekir Alboğa[21] und Yasemin Karakaşoğlu angehören.[22] Nun, bei solchen demokratieskeptischen Mitstreitern hoffe ich sogar, dass John von Zeit zu Zeit schon mal ein islamskeptisches ’Zerrbild’ zukommt, ich mute es der Honorarprofessorin und Expertin für Sprachförderung jedenfalls zu.

Mitnichten müssten nun alle Frauen ihre Haare zeigen, raunt Zeynelabidin, es gehe um eine Kleidung, die der “individuellen, natürlichen Scham“ entspreche, lesen wir in Qantara.[23] Das ist womöglich ziemlich gelogen, denn eine “individuelle“ Interpretation des Konzepts etwa der ‚Aura (ʿaura),[24], [25] (zu verbergender Schambereich) ist von Millî Görüş oder Muslimbruderschaft gar nicht vorgesehen. Auch die Konzeption der fitra (fiṭra),[26] die (angebliche) natürliche Veranlagung oder Bestimmung (nämlich als islamisch sprich schariapflichtig) mag den Pflichtvergessenen zwar sozusagen naturgemäß dem Höllenfeuer zuordnen, lässt aber eine Kritik am echten Islam in keiner Weise zu. Eher schon erklärt die Fitra den Islam dreist zur Naturreligion und jeden, der gegen Sunna, Koran und Hadithe verstößt, zum (widernatürlichen) Verräter an kosmischer Ordnung und sozialer Harmonie.

Verschweigt uns Zeynelabidin beim Parlieren über die “individuelle, natürliche Scham“ die Dogmen von fiṭra und ʿaura ganz kalkuliert, um Deutschlands und Österreichs Nichtmuslimen vorzugaukeln, die Frau unter der Scharia habe das Recht auf freie Kleidungswahl und autonomes Definieren des Intimen und Schambehafteten, der Sitte und der Tugend? Oder schnitzt sie sich, meinen Segen hätte sie, eine unerhörte, kreative Emel-Scharia?

Ein paar Perlen aus Emels Kopftuchrhetorik.[27]

Alles darf sein

Das brülle sie doch bitte in Mekka oder Islamabad.

Man muss sich selbst die Erlaubnis geben zu denken, was man will und wie man will

Aber, aber, Frau Zeynelabidin, der Schariavorbehalt.[28]

Meine Söhne haben die Chance, an mir und ihrem Vater zu lernen, mit Konflikten und verschiedenen Lebensformen innerhalb des Islam umzugehen.

Schade, Lebensformen außerhalb des Islam sollen den Söhnen nicht zugänglich sein? Ach so, der gesamte Kosmos ist islamisch (fitra).

Man muss den Schöpfer aus dem Besitzdenken der Religionsverwalter befreien.

Zustimmung, Allāh braucht Emels Beistand.

Und man muss die Frauen aus den Haushalten der Männer befreien.

Moment, wozu hat Allāh den Heiratsvormund (wali) und den männlichen Pflichtbegleiter (mahram) erfunden? Aha, die Außenmauern der Haushalte sollen auch in Zukunft den Männern gehören, die Frauen in der Küche eingesperrt bleiben. Wer als Mann nicht das islamfeministische Zepter der Führung von Küche und Kinderzimmer an seine Frau abgibt, widerspricht der Scharia. Männer raus aus Küche und Kinderzimmer.

Der Schöpfer, den ich erfahren habe, hat es nicht nötig, Forderungen zu stellen und ihre Erfüllung mit Belohnung und Bestrafung einzufordern. Das ist mir zu einfach.

Die Balken biegen sich. Emel schickt den auch azāzil genannten iblīs, den islamrechtlich verbürgten Teufel, auf Urlaub. Mohammed hat sich geirrt, Frau Zeynelabidin, es gibt überhaupt keine Höllenstrafe?

Ich halte es nicht für sinnvoll, wenn Politiker und Politikerinnen immer wieder verordnen wollen, dass muslimische Frauen das Kopftuch ablegen sollen. So etwas Persönliches kann man nicht vorschreiben.

Zeynelabidin kritisiert den nationalistischen Modernisierungsdiktator Mustafa Kemal (“Atatürk“) und sicherlich auch Deutschlands westliches Nachbarland Frankreich, an dem Kopftücher für Schülerinnen und Lehrerinnen während des Unterrichts vernünftigerweise untersagt sind.

Die Muslime wollen nicht zur Kenntnis nehmen, dass ihr Verhalten die Nichtmuslime irritiert. Die Nichtmuslime nehmen die Muslime nicht ernst, weil sie deren Welt gar nicht kennen und auch nicht kennenlernen wollen.

Im Allgemeinen kennen Deutschlands Islamkritiker Koran und Hadithe besser als Deutschlands Türken ihre Grundlagentexte. “Deren Welt“ ist eine leider weit verbreitete, sehr irreführende Metapher, denn es gibt nur eine Welt. Eine Welt – universeller Menschenrechte.

Die Religion darf sich nicht selbst anbeten lassen.

Gut gedacht, konsequent. Hier muss demokratieverträglicher Islam in der Tat weiter voranschreiten. Und die Sunna deiner madhhab, die fatāwā deines Großmuftis? Zeynelabidin sagt uns nichts dazu, dass Indonesiens Schafiiten ebenso wie Gelehrte der Kairoer al-Azhar die Genitalverstümmelung (FGM) an Frauen befürworten. Wenn aber nur der Gottheit Anbetung zusteht, ist dann praktizierte FGM, sehr geehrte Frau Zeynelabidin, ein Gebet an Allāh? Sollten die wahhabitischen Saudis und die iranischen Mullahs ihre Delinquenten vergebens geköpft haben, oder gehören die Bestrafungen bei hadd-Vergehen ebenso zu Frau Zeynelabidins frommer “Anbetung“ wie das Verbot der Apostasie?

Auch die führende Frauenrechtszeitschrift EMMA weiß über Emel zu berichten (Cornelia Filter in: EMMA, September/Oktober 2006).[29] Zeynelabidin:

Beide Organisationen, Milli Görüs wie die Muslimbruderschaft, haben im Laufe der Zeit ihre sozialen Beweggründe verloren.

Die Muslimbruderschaft ist der Wurzelgrund unzähliger terroristischer Bewegungen, ein heutiger Unternehmensbestandteil ist die terroristische HAMAS, Hauptaktivität Verhetzung von Kindern mit paramilitärischen Kindergärten und Abfeuern von Raketen auf Israel. Kein Wort über die Einzelheiten derartig “unsozialen“ Verhaltens?

[Emel über ihren (Ex-)Mann Ahmet Algan] Der glaubt immer noch an den strafenden Gott!

Na so was! Koran und strafender Gott, was denkt sich Ahmet dabei? Der Ex lebt ja noch im geistigen Mittelalter und sollte Emels gutem Rat flugs folgen.

Im WDR erklärt Frau Zeynelabidin:[30]

Das Kopftuch hat mit Religiosität nichts zu tun und ist völlig entbehrlich. Mit dem Ablegen des Kopftuchs als Kennzeichen von Zugehörigkeit und den damit verbundenen Einschränkungen und Grenzen bin ich meinem Schöpfer sehr nahe gekommen und habe mein eigenes Lebens erkannt

Islam ist eben Natur, natürlich, angeboren. Einschränkende Zugehörigkeit gibt es nur zu unnatürlichen, nichtislamischen Religionen. Emels haariger Dschihad.

Hier ein paar Kostproben aus Zeynelabidins Text Lernt Schwimmen, wie er sich beispielsweise auf der Seite Achse des Guten findet.[31]

Die Tochter, gerade mal 12 Jahre alt, durfte aus religiösen Gründen nicht an einem koedukativen Schwimmunterricht teilnehmen, es sei denn nur mit Vollverhüllung.

Aus religiösen Gründen – unsere Emel ist erstaunlich flexibel, sie selbst darf aus religiösen Gründen mit nackten Haaren herum laufen, das Mädchen aber hat ihre Haare aus eben diesen religiösen Gründen zu verhüllen? Ist Allāh Hütchenspieler?

Denn es geht um ein verordnetes Schamgefühl im Namen von Religion, das in die natürliche Entwicklung eines heranwachsenden Menschen eingreift und in der Praxis ein Lernverbot im Namen Gottes nach sich zieht.

Allerdings, und Frau Zeynelabidin kämpft mit Zähnen und Klauen nicht gegen, sondern eben für dieses Andressieren von „Schamgefühl““ (richtig wäre Schande, da es um den guten Ruf geht), für diese heilige Bildungsverweigerung und islamische Lernblockade. Darwin, Freud, Konfizius, Jesus, ein Mädchen braucht so etwas ebenso wenig zu lernen wie Körpererfahrung im koedukativen Sportunterricht der kulturellen Moderne.

Hinter diese Kulissen voller Widersprüche und Unklarheiten mag man sich als Außenstehender und Andersgläubiger nicht gerne begeben, selbst Richter an deutschen Gerichten ziehen es vor, solche Exkursionen zu unterlassen.

Im säkularen Staat ist es nicht die Aufgabe von Richtern, sich einen Trampelpfad durch das dornige Lügengestrüpp der Scharia zu bahnen, dieser schwierige Weg sei den verbohrten oder feixenden Freunden des Gottesstaates oder sei uns Islamkritikern überlassen.

Und als Erwachsene war es bisher unwahrscheinlich schwierig, eine Gelegenheit zu finden, ausschließlich in Anwesenheit von Frauen schwimmen zu gehen.

Emel Abidin Algan wirbt für männerfreie Zonen und Zeiten im Schariaschwimmbad.

Ich wundere mich, warum die nicht-muslimischen Richter nicht die Frage formuliert haben, ob denn die vielen nicht-muslimischen Schülerinnen schamlos und weniger schutzbedürftig seien, als ein muslimisches Mädchen, dass durch diese Art von Verhüllung angeblich schamhafter und geschützter sei.

Frau Zeynelabidin, hier wird nach dem Grundgesetz, dem BGB, dem StGB usw. geurteilt, nicht nach den frauenfeindlichen Gesetzen, wie sie aus der Scharia abgeleitet werden müssen und auch nicht oder nach der totalitäre Folgen zeitigenden Körperkonzeption der ‚Aura.

Muslime trauen einem staatlichen Schutzraum nicht mehr.

Zeynelabidin erpresst uns ein wenig, verstehe ich die Kommunikationsberaterin richtig? Und wohin sollen sich die misstrauisch gewordenen Muslime denn nun hinwenden, werden sie sich ein halāl-Schwimmbad in der Moschee bauen müssen, um endlich Schutz zu haben?

Für Heranwachsende bedeutet das Muslimsein in einer nicht-muslimischen, säkularen Gesellschaft sehr oft immer noch Isolation, Einschränkung und Kontrolle.

Logik war gestern. Was für Erkenntnisse soll der Leser gewinnen? Außerhalb des Kalifats seien Muslime marginalisiert und sehr traurig? Die Säkularität schafft grausamen seelischen Schmerz? Mehr schariakonforme Gesetze im deutschen Erbrecht und Familienrecht schaffen, damit die Muslimbürger nicht so sehr (von der Umma, vom Zugang ins Paradies?) isoliert ist?

Oder, wie gemein von mir, anders gelesen: Isolation der Dhimmis und Harbis, Einschränkung nach Maßgabe der hisbah, Kontrolle durch Sittenwächter? Alles ist möglich, “alles darf sein“ (Zeynelabidin).

Alles, was einem widerfährt, begegnet, herausfordert, ist Teil des Lernprozesses in der Lebenszeit eines Menschen.

Qadar, kismet, Allahs Schicksal und Los, gegen das ein jedes Aufbegehren Sünde ist. Deine Zwangsheirat oder schafiitische FGM, deine sechste Schwangerschaft, dein Verstoßenwerden (talaq) sind chancenreicher Lernprozess. Zeynelabidin folgend, sollen wir jubeln, dass der Islam viele Chancen auf Lernprozesse stiftet.

Steht deshalb in diesem Maße das Wohl eines Heranwachsenden auch für muslimische Eltern und Islamische Organisationen im Mittelpunkt, wenn aufgrund von unterschiedlichen Meinungen Konflikte entstehen, die dann auch noch in aller Öffentlichkeit ausgetragen werden?

Öffentlichkeit ist immer ganz schlecht, lassen Sie uns das vertrauensvolle ‚Prinzip Hinterzimmer‘ bevorzugen oder die Sache staatsvertraglich regeln. Die 1990 in Ost-Berlin vom DDR-Kirchenamt als Religionsgemeinschaft anerkannte Islamische Religionsgemeinschaft (IFB und mehr) klagte 2006 auf Staatsvertrag[32]

Geschichtsbewusste islamische Orthodoxie muss die dār al-’ahd oder dār as-sulh wollen, einen Staatsvertrag mit den aus islamischer Sicht sittlich minderwertigen Nichtmuslimen, um ein Gebiet überhaupt erst zu schaffen, in dem Muslime sich islamrechtlich dauerhaft ansiedeln dürfen.[33]

Weiter beklagt Yeneroglu den Trend in NRW, die Religionsfreiheit der Muslime immer mehr einzuschränken, mit dem Ziel, unter dem Deckmantel von Integration vielmehr die Assimilation zu erreichen. Er befürchtet, dass das Düsseldorfer Urteil den Druck auf Muslime durch nicht-muslimische Schulleitungen erhöhen werde. Yeneroglu zieht einerseits Artikel 6, Absatz 2 des Grundgesetzes heran, um die elterlichen Erziehungsrechte zu untermauern, aber andererseits stellt er fest, dass niemand das Recht dazu habe, jemanden seine Vorstellungen aufzuzwingen wie es der Staat, vertreten durch die Lehrer, angeblich der Familie gegenüber aber tue.

Vor uns haben wir kleine Schülerinnen und Schüler, keine kleinen Kasten Angehörigen verschiedener sittlicher Reinheit sprich sittlicher Dreckigkeit. Der Staat hat alle Schülerinnen und Schüler gleich zu behandeln, auch wenn das Frau Zeynelabidin nicht gefällt, die auf Religions-Apartheid und Sondergesetzlichkeit pocht. Das Familienrecht der Scharia ist in Teilen grundrechtswidrig, etwa in der islamrechtlich einwandfreien Möglichkeit des Vaters oder Großvaters als Heiratsvormund (walī, genauer walī muǧbir, nämlich Heiratsvormund mit Berechtigung zum Zwang eines Mädchens, dieses in erster islamischer Ehe (nikāh) auch gegen ihr Einverständnis zu verheiraten.

Aufschlussreich, dass der von Emel Zeynelabidin zitierte Leiter der Rechtsabteilung der extremistischen Millî Görüş etwa Artikel 3 (2) GG nicht zitiert: Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Darin, dass Zeynelabidin auch heute die in ihrem deutschen Ableger von ihrem Vater mitgegründete radikalislamische und türkisch-nationalistische Millî Görüş erwähnt, dürfen wir ja vielleicht ein Zeichen unverbrüchlicher Loyalität zur Erbakan-Doktrin (adil düzen, batil düzen) sehen, der gerechten islamischen Gesellschaftsordnung, welche die nichtislamische Lebensform des Unglaubens siegreich überwindet.

Eine Alternative wäre es, eigene Schwimmbäder in jeder Stadt zu errichten, um den vielen muslimischen Frauen, die an die Verhüllung glauben und sich daran gewöhnt haben, das Schwimmenlernen zu ermöglichen.

Endlich Klartext: Die nackthaarige PR-Beraterin “Emely“ will die Frauenschwimmbäder, jeweils eines in jeder Stadt.

Emel Zeynelabidin in ihrem Aufsatz Kopftuchpolitik als Reifeprüfung[34]

Dadurch ist eine Parallelwelt entstanden, die es ermöglicht, eine aus- und abgrenzende Minderheitenpolitik zu betreiben. Es ist diese Parallelwelt, in der das eigene Gottes- und Menschenbild, die Einteilung in Gläubige und Ungläubige, in Erlaubtes und Verbotenes eine Bestätigung finden kann.

Genau, die heilige Apartheid von Kalifat nebst Dhimma, mithin genau das, worauf Mustafa Cerić, Tariq Ramadan und Emel Zeynelabidin hinarbeiten. Oder habe ich etwas überhört, Frau Kommunikationsmanagerin, fordern Sie die Imame und Muftis Europas dazu auf, die Unterscheidung zwischen iman und kufr, Glauben und Unglauben beziehungsweise Gläubigen und Ungläubigen fallen zu lassen? Geschickt beschuldigt Zeynelabidin den deutschen Staat, durch irgendwelche Versäumnisse an der Entstehung islamischer Gegengesellschaften schuldig zu sein, zugleich bietet sie sich als Helferin beim Abbauen des islamischen Fundamentalismus an.

Das Vorbild des Propheten Muhamed, der sich ausdrücklich für das Wohl der Frauen einsetzte,

Mohammed als Gleichheitsfeminist? Die Frau kann Koran und Hadithen nicht gelesen haben. Über diese Fehleinschätzung wäre Mohammed ziemlich sauer.

Oder, männerbündisch: Ok, die Frau hat Geld gekostet, man muss sie pflegen, damit die Rendite zum Kauf der Zweitfrau ausreicht, guckstu.

Nachdem dann auch ein geschmücktes Dekoltee einen Mann dermaßen ablenkte, dass dieser gegen eine Mauer lief und sich dabei die Nase brach, kam die Verhüllung der gläubigen Frauen zum vollen Einsatz.

Ein islamisches Märchen, fern jeder aufklärerischen Geschichtsbetrachtung, von Frau Zeynelabidin unterhaltsam-frivol und kalkuliert beschämend in Stadthallen und Hochschulräumen eingesetzt. Die Dhimmis kichern verlegen aufgegeilt, Seelsorgerin Emel guckt treu.

Brutale Theokratie hat die Menschen noch immer am Genital gepackt, symbolisch wie ganz konkret (FGM und MGM; diverse Beischlafdogmatik; heilige Homophobie).

Die textilen Gefängnisse von Tschador und niqāb wurden tausend Jahre lang kultiviert. So ganz gegen Allahs Willen?

Warum, um alles in der Welt, bedienen sich islamische Organisationen hierbei nicht dieser Erlaubnis zur freien Interpretation, als vor fünf Jahren die Kopftuchdebatte mit der Klage der afghanischen Lehrerin entbrannte und sich bis heute als öffentliches Dauerthema ohne absehbares Ende hält?

Idschtihad[35] ist für Sunniten, ohnehin nicht für den Laien, sondern lediglich für höchste Ulama (Gelehrte) möglich, nur innerhalb der von Allah in Koran und Hadith gesetzten Grenzen erlaubt. Höhere schiitische Ayatollahs dürfen eigenständige Rechtsfindung vornehmen, niemals aber für eine muslimische Frau. Im Übrigen möge Zeynelabidin das mit Herrn al-Qaradawi klären oder, falls lebensmüde, selber Fatwas zu schreiben beginnen. Aha, ein Beendigen des Themas Lehrerinnenkopftuch wäre Zeynelabidin wohl ganz recht, am besten mit der Zulassung des Lehrerinnenkopftuchs? Daraus wird nichts.

Mit einem entwickelten Verständnis von sozialer Verantwortung islamischer Organisationen und einer am universalen Wesen der Offenbarungen orientierten Vorstellung wäre damals die Klage der afghanischen Lehrerin vor dem höchsten Gericht Deutschlands vielleicht auf eine vernünftigere Weise gelöst worden.

Deutschland ist grün hinter den Ohren, sittlich wie politisch unreif, ein rückständiges Entwicklungsland! Bravo, Frau Abidin-Algan, das musste mal gesagt sein.

Im Ernst: Mit Universalität meinen wir universelle Menschenrechte, nicht universelle Schariaoffenbarung. Ach so, Allahs Sittenlehre ist nicht lediglich angenehm, sondern auch rational: Scharia ist Vernunft.

Die Diskrepanz zwischen kollektivem Praktizieren von Verhaltensformen im Namen von Religion, die auf eine alte Zeit zurückgehen, und der notwendigen Anpassung an die Gegenwart ist zu einer Überforderung für das solidarische und produktive Zusammenleben von Menschen verschiedener Meinungen in einer pluralen Gesellschaft geworden.

Die Bundesrepublik Deutschland ist überfordert und muss, will sie nicht in Schariastadtviertel zersplittern, die religiös begründete Rechtsspaltung vollziehen, meint Emel Zeynelabidin das? Oder ruft sie nach mehr politischer Macht für die Muftis und Scheiche aus dem Umfeld des 1997 gegründeten ECFR (European Council for Fatwa and Research)? Wie auch immer, die Kommunikationsfachfrau spricht in Rätseln und der Islam ist die Lösung (al-islām huwa al-ḥall, Motto der Muslimbruder).

Die Hürde mit dem Kopftuch muss noch genommen werden, denn sie ist eine Prüfung für den Fortschritt in den Köpfen aller.

Kopftuchkritiker seien per se rückschrittlich, unreif, irgendwie etwas vormodern im Gehirn.

Noch ein paar Weisheiten von Frau Zeynelabidin, der zuerst in der DIE WELT erschienene Aufsatz trägt den Titel: Gebt endlich die Köpfe frei![36]

Gebt endlich die Köpfe frei!

Emel kämpft für die Freiheit des Denkens. Ironie aus.

Verbote, wie das staatliche Kopftuchverbot an den Universitäten der Türkei, greifen in das Persönlichkeitsrecht ein und sind deshalb extrem, was wiederum neue Extreme erzeugt.

Du freiheitlich-demokratischer Extremist hast Probleme mit islamischem Terrorismus, hm? Einfach das Kopftuch zulassen, sonst knallt`s.

Heute wird das Kopftuch immer häufiger zweckentfremdet.

Das arme Kopftuch. Einfach zulassen. Nicht zweckentfremden, einfach haben, legt uns Emel nahe. Überall Hidschab, Dschilbab, Tschador, Niqab.

Für viele Trägerinnen vermittelt es abgrenzende Gruppenzugehörigkeit als ein religiöses Symbol, das zu einem politischen Ausdruck von Widerstand gegen staatliche Bevormundung eingesetzt wird.

Ach, diese sittenstrengen Kopftuchträgerinnen haben diesen Charme des Gegenkulturellen, Widerborstigen, Aufmüpfigen. Spaß beiseite: Ich fühle mich durch die angeblich die Seele vor der Hölle rettende, auf Erden leider ziemlich faschistische Lebensweise der Scharia bevormundet. Und durch die Zwangsheiraten und arrangierten Ehen in meiner Straße, und durch den allgegenwärtigen Schleier.

Versachlichung der Diskussion nötig

Billiger Trick. Werden Mun-Sekte, Scientology und NPD, um ihr gegendemokratisches Anliegen zum Erfolg zu führen, demnächst ebenfalls auf diese Floskel (“Versachlichung der Diskussion“) zurückgreifen?

Ich hoffe, dass nach Aufhebung dieses einschränkenden und einseitigen Verbots eine Entspannung zwischen Gegnern und Befürwortern eintreten wird, damit man beginnt, sich ernst zu nehmen, um ins sachliche Gespräch zu kommen.

Eine bemerkenswert listige Strategie des Untergrabens der öffentlichen Glaubwürdigkeit des Gegners, laut zu sagen: “Wir sollten einander ernst nehmen.“ Studiert man dazu Kommunikationsmanagement? Und das bei den heutigen Studiengebühren, der Trick steht doch im ’il principe’ des Macchiavelli?

Ich finde, dass Gesprächsverweigerung viel gefährlicher ist als das Tragen eines symbolträchtig gewordenen Kleidungsstücks.

Was für ein Funkensprühen verschachtelter Lügen! Flackernde islamische Rhetorik, ein knisterndes Feuerwerk an Kitman und Taqiyya! Wer nicht über das Kalifat verhandelt, ist in der Tat Gesprächsverweigerer, leider redet Dr. Schäuble immer weiter mit seiner islamistisch dominierten Tafelrunde namens Islamkonferenz. “Symbolträchtig geworden“ behauptet, die Schuld für jeden Kopftuchstreit liege bei den Gegnern von Tschador und Hidschab. Sportlerin Emel ist besser geworden in der olympischen Disziplin der Taqiyya, ich gebe die volle Punktzahl.

Wenn das Kopftuch mit Identitätsverständnis, moralischen Werten und anerzogener Scham verknüpft ist, dann kann man von dieser Frau nicht erwarten, dass sie das Kopftuch beziehungsweise ihre Verhüllung von heute auf morgen ablegt. Das Recht auf Bildung darf davon nicht berührt sein und muss für eine Frau immer uneingeschränkt bestehen bleiben.

Moment, wie lange ist das Kopftuch im türkischen Bildungsbereich auch für Schülerinnen und Studentinnen verboten? Zeit zur Eingewöhnung an dieses beschämende sich-nackig-Machen war ja wohl mehr als genug. Wo wir beim Thema sind, das kopftuchfreie Klassenzimmer auch für Schülerinnen wäre eine tolle Sache.

Spätestens jetzt, wo im Namen des Islam unverhältnismäßig um das Kopftuch gekämpft wird, sollte bewusst werden, dass das ursprünglich als unbedeutender Teil eines Volksglaubens geltende Tuch nun auf der politischen Bühne als Fahne gehisst wird. Warum wird diese Zweckentfremdung geduldet?

Sind schon frech, diese Muslimbrüder und Muftis.

Es sind diese Offenbarungsgründe, aber auch meine eigenen Erfahrungen, durch die ich erkannt habe, dass es sich bei der koranischen Verhüllungsempfehlung um eine praktische Maßnahme handelt, die heute wegen eines entwickelten Selbstverständnisses von Mann und Frau völlig überflüssig ist.

Wissenschaftlerin Zeynelabidin und die Sache mit dem Offenbarungskontext. Statt zu sagen: “In der arabischen Stammes-Politik vor 1.400 Jahren oder sogar in der Psyche des nachmaligen Propheten schien so etwas wie eine himmlische Autorität notwendig geworden zu sein; dieses gewalttätige Monopol auf Spiritualität, Tugend und gelingendes Leben begann sich rasch auszubreiten“ benutzt Zeynelabidin das Wort Offenbarung. Wortgläubige Kreationistin oder eher Intelligent Design?

Liest Frau Zeynelabidin keine Fatwas?[37] Das Kopftuch ist aus Sicht der islamischen Geistlichkeit Vorschrift, die Frau darf zum Kopftuchtragen geprügelt werden.[38] Emel Zeynelabidin will den Großmufti von Sarajevo allerdings gar nicht gegen das Kopftuch einstimmen, sondern die deutschen Nichtmuslime (notfalls auch in Kopftücher) einwickeln und das märchenhafte Bild vom toleranten Islam vermarkten. Gut für den (nicht von mir) erwünschten Türkeibeitritt.

Damals gab es eine einfache, praktische Notwendigkeit für diese Körperverhüllung: Frauen wurden von Männern belästigt, weil sie mit den Sklavinnen verwechselt wurden, und Männer brachten sich mit ihrer Vorliebe für weibliche Dekolletés in Verletzungsgefahr. Da die Menschen von damals sich nicht selber helfen konnten, musste sich Gott mit zwei Offenbarungen einschalten.

Das war ein feiner Zug von Allah, Arabiens hätten andernfalls weiterhin unbedacht Sklavinnen vergewaltigt und wären, von Brüsten gleichsam geblendet, gegen Wände gelaufen. Augenblick, einer von beiden hat jetzt die schwulen Männer vergessen, Emel oder Allah? Ich bitte um ein Rechtsgutachten (fatwā). Zeynelabidin witzelt über die erniedrigte Stellung der Frau in Fiqh (Sakraljurisprudenz als Niederschlag der Scharianorm, menschengemacht) und Scharia (himmlischen Ursprungs). Das Herumgealber soll uns übersehen lassen, dass die Islamaktivistin mehr Scharia und mehr Fiqh will.

Nebenbei, Frau Zeynelabidin: Wollen sie die Sklaverei des Zeitalters der Glückseligkeit (ʿaṣr as-saʿāda) oder der folgenden, kaum weniger authentisch islamischen Jahrhunderte wieder einführen? Warum bekennen Sie sich nicht dazu, dass die am 10. Dezember 1948 bekundeten allgemeinen Menschenrechte auch im Namen der Seelenrettung (Religion) nicht außer Kraft zu setzen sind?

Ich bin heute sehr dagegen, dass eine Gruppe von Menschen mit Äußerlichkeiten wie Kopftuch und Verhüllung bestimmen, was Religion und Religiosität und vor allem Anstand ist.

Brave Koranschülerin: Nicht eine Menschengruppe legt fest, Allahgott legt fest. Ein Fleißkärtchen für Emel.

Deshalb finde ich es heute meistens sehr beschämend, dass der außenstehende Nichtmuslim das Kopftuch mit dem Islam in Verbindung setzt und meint, dass die Trägerin eines Kopftuchs religiöser sei als eine Frau ohne Kopftuch.

Wenn es denn so wäre: Bin ich daran schuld? Islam ist peinlich, mir wäre so manches in Schariatheorie, Fiqhrecht und Sunnapraxis auch peinlich. Psst, wir werden schon einen Schuldigen für solche Schande finden, die HAMAS setzt da ganz auf die Juden. Was hat Zeynelabidin sonst noch gesagt, der kopftuchkritische Nichtmuslim beschämt die Muslime? Will die schamhafte Kommunikationswissenschaftlern den Ungläubigen verbieten, ohne islamische Rechtleitung über den Hidschab auch nur zu sprechen?

Islam ist beides, hundertprozentige Seelenrettung (Religion) und hundertprozentige Politik (irdische Paragraphen entspringen der himmlischen Scharia). Das heilssichernde Islamsystem (Nizam islami) erniedrigt alle Frauen und Nichtmuslime und kann daher (aus religiösen Gründen) keine universellen Menschenrechte zulassen. Nicht zuletzt ist unaufgeklärter Islam (nicht „Islamismus“, den es womöglich gar nicht gibt) Antijudaismus und Antisemitismus.[39]

Zeynelabidins die Schariapflicht zum Hidschab leugnende Annahme ist grundfalsch, denn oft ist es nicht der nichtmuslimische Außenstehende, der die Muslima (verschleiert oder nicht) diskriminiert, sondern die stolze Kopftuchfrau, die die Kopftuchverweigerin mit einem: „Jedes Haar, was man sieht, verwandelt sich in der Hölle in eine Schlange“ oder „Ich komme ins Paradies, und du nicht, wenn du so weitermachst“ zur Ordnung ruft. Das Kopftuch mobbt!

Deshalb sollten Verbote schon aus politischen Gründen abgeschafft werden, (…)

Deshalb sollte Politik bereits aus politischen Gründen abgeschafft werden, (…)

Muslime und Nichtmuslime in Deutschland

Allah kennt verschiedenwertige Sorten Mensch, Emel teilt die Bevölkerung von Staat oder Staat in zwei Klassen auf. Die Dhimmitude als die kulturrassistische Geometrie des Kalifats.[40]

Liebe Leserinnen und Leser, ich bitte Sie, jedes mal dazwischen zu fahren, wenn jemand beginnt, Schule, Krankenhaus, Firma, Stadtrat, Altenheim, Jugendheim oder Kindergarten in die schariatische Kaste der Nichtmuslime und die schariatische Kaste der Muslime zu spalten. Das Überleben der freiheitlich-demokratischen Gesellschaften Europas wird davon abhängen, diese Spaltung, aus der bald eine Rechtsspaltung folgen würde, zu verhindern. Mag mit Provokation, Kriminalität, Gewalt und Terror versucht werden, die Bevölkerung in ethnoreligiöse Kollektive zu segregieren, ist alles zu tun, um die islamische Apartheidsgesellschaft zu verhindern und das gemeinsame, an den allgemeinen Menschenrechten orientierte Recht beizubehalten. Wenn Integration überhaupt ein Rolle spielen kann, dann diese.

Soweit die Analyse der Zitate der Emel Zeynelabidin.

Europas politische Scharia der Dynastien Erbakan und Ramadan betreibt ihre Kopftuchpolitik arbeitsteilig, differenziert. Hier eine Klägerin vor dem Bundesverfassungsgericht, da eine Pressebeauftragte zum Kopftuchbeschwichtigen und Kopftuchverharmlosen. Fereshta und Emel arbeiteten ja womöglich völlig gleichartig motiviert und sorgsam abgesprochen. Die fromme kopftuchtragende Märtyrerin vor dem Verfassungsgericht im Gleichschritt mit Emels haarigem Dschihad,[41] beide kämpfen für das Kopftuch. Treibjagd in Kette, von beiden Seiten angreifen. Der offenen Absichtserklärung ’pro Hidschāb im Schuldienst’ einer mehrjährigen Klage durch alle Instanzen, für die Frau Ludin auserkoren und vorgeschickt wurde, eine Kulisse des fernsehtauglichen kopftuchlosen Lächelns gegenüber stellend. In der Person der Emel ohne Kopftuch in Schrift und Vortrag den Nebel des auch tawriyya genannten īhām werfen und jede Gruppenbildung islamkritisch-säkularer Gegnerschaft erodieren und spalten (fitna), dabei Hand in Hand mit den Parteigängern der Scharia die Deutschen darauf hin trimmen, worum es geht: Auf „pro Kopftuch“.

“Und Allah ist der größte Ränkeschmied“, ermuntert der Koran seine irdischen Statthalter in Sure 3:54 und 8:30.

Man belüge uns Gutmenschen weiter, man nehme uns das Zückerchen Islam heißt Toleranz nicht, von dem wir in Kirche, Wohlfahrtsverband, Jugendamt und Innenministerium mittlerweile längst so abhängig geworden sind wie der Süchtige von der Droge. Wir Multikulturalisten oder Gutmenschen möchten doch so gerne an das Märchen vom abgelegten Kopftuch der Tochter des aus dem Irak stammenden deutschen Millî-Görüş-Gründers Dr. Yusuf Zeynel Abidin glauben. Nachdem der Arzt und Muslimbruder bereits 1976 in Köln eine erste Sektion der Millî Görüş aufgebaut hatte, spielte Dr. Yusuf Zeynel Abidin gemeinsam mit Akgün Erbakan, der Bruder von Necmettin Erbakan, gegen 1985 eine zentrale Rolle beim Aufbau der gesamten Millî-Görüş-Strukturen in Belgien und Deutschland. Tochter Emel tut so, als sei ein Islam ohne Scharia bereits in irgendeiner Moschee lehrbar. Muslim Brotherhood und Millî Görüş seien eigentlich völlig unproblematisch gewesen, findet Emel Zeynelabidin.

Abgemacht. Wir huldigen den radikalislamischen Kopftuchablegerinnen und erzählen in Stadthallen, Gemeindezentren und Universitäten öffentlich etwas von kultureller Vielfalt. Emel bekommt den Preis Das unerschrockene Wort der fünfzehn Luther-Städte verliehen. Im Gegenzug gestatten wir Nichtmuslime euch Muslimen, ethnoreligiös segregierte Gemeinwesen der halbierten Grundrechte auszubauen, wie es Scharia-Dogmatik, Sunna-Zwangshandeln und Fiqh-Jurisprudenz nun einmal voraussetzen. Das Ganze, Dr. Wolfgang Schäuble stimmt uns ja vielleicht zu, lassen wir dann unter Grundgesetz Artikel 4 laufen, ungestörte „Religionsfreiheit“ (im GG lautet es ja zum demokratischen Glück etwas anders und ist gewährleistet, was die die diskriminierende Scharia nicht einhalten kann, dass die anderen Artikel wie 1, Würde, und 3, Gleichberechtigung von Mann und Frau unbeschädigt bleiben).

Yusuf al-Qaradawi[42] kann als Cheftheologe der Muslimbrüder und als eine der höchsten spirituellen Autoritäten des sunnitischen Islam gelten und ist damit auch Frau Zeynelabidins verbindliche irdische Rechtleitung in Sachen Scharia und Fatwa. Er hält das Bedecken des weiblichen Körpers bis auf Hände und Gesicht für fard (farḍ),[43] verpflichtend, doch erlaubt er der muslimischen Frau durchaus, das Kopftuch abzunehmen und für ein paar Minuten mit gotteslästerlich unverhülltem Haupthaar die Öffentlichkeit zu betreten. Wenn auch nur in einem einzigen Fall.

Beim Ausführen einer Märtyreroperation.[44]

Jacques Auvergne

[1] Pressemitteilung: Abschied vom Kopftuch. Emel Algan übergibt Kopfbedeckungen an das Haus der Geschichte in Bonn.

http://www.hdg.de/bonn/presse/news-details/pressemitteilung-abschied-vom-kopftuch/

[2] Hisba: Wahrung der Ordnung nach den Gesetzen Allahs. Hisba ist die Pflicht jedes Muslims, zu gebieten, was recht ist und zu verbieten, was verwerflich ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbah

[3] Islamische Föderation Berlin (IFB). Gilt als Berliner Landesverband der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG).

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_F%C3%B6deration_Berlin

[4] Fereshta Ludin. Deutsche Pädagogin afghanischer Herkunft. Als Hisba-Aktivistin Deutschlands prominenteste Kopftuchklägerin. Von 1997 bis 1999 im Vorstand der muslimbrudernahen Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD).

http://de.wikipedia.org/wiki/Fereshta_Ludin

[5] Muslimische Jugend in Deutschland (MJD). Theologisch und organisatorisch der Muslimbruderschaft nahe stehend:

“ Die MJD ist 1994 im Haus des Islam in Lützelbach von einer kleinen Gruppe von Jugendlichen um Muhammad Siddiq Borgfeldt gegründet worden. … Die MJD ist Mitglied des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das sie 1996 mitgegründet hat. Die MJD Schura beschloss 2003, dass bei allen Fiqh-Fragen (z. B. inwiefern soll/darf man die MJD versichern?) der Europäische Fiqh-Rat (European Council for Fatwa and Research, ECFR) befragt werden soll und die MJD sich dann nach seiner Empfehlung richtet. MJD Gründer Muhammad Siddiq ist Mitglied des ECFR, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

[6] Das Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO) ist ein europäisches Netzwerk muslimischer Jugend- und Studentenorganisationen, das ein Büro in Brüssel unterhält und der internationalen Bewegung der Muslimbruderschaft zugerechnet wird … Erster FEMYSO-Präsident war Ibrahim El-Zayat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Forum_of_European_Muslim_Youth_and_Student_Organizations

[7] Muslimbruderschaft (Muslim Brotherhood, al-iḫwān al-muslimūn)

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbruderschaft

[8] Cornelia Filter: Emel hat das Kopftuch abgelegt!, in: EMMA September/Oktober 2006

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/emel-hat-das-kopftuch-abgelegt/

[9] Loyalität wem gegenüber, dem Schariagesetz oder den allgemeinen Menschenrechten? Citizenship kann auch Staatsbürgerschaft heißen oder Bürgerrecht, der Ruf nach einer Muslim citizenship dürfte allerdings den Ausstieg aus der Rechtseinheitlichkeit bezwecken. Die gegenmodern als Spezies, als Sorte Mensch zu verstehenden Muslimbürger brauchen angeblich eine koranbasierte staatsbürgerliche Identität.

Loyalty: Muslim Citizenship in the West

http://islamizationwatch.blogspot.com/2012/03/loyalty-muslim-citizenship-in-west.html

Conceptions of Citizenship in India and the ‘Muslim Question’ … multiple conceptions of citizenship in India

http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract;jsessionid=9EB0261F8F696491CD014FC3F5EF9ACB.journals?fromPage=online&aid=6867080

Toward an Acoustemology of Muslim Citizenship in Kenya. Andrew J Eisenberg.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1556-3502.2010.51906.x/abstract

[10] Zu finden bei der Association of Muslim Social Scientists UK (AMSSUK). Citizenship, Security & Democracy: Muslim Engagement with the West, (edited by Wanda Krause). The papers explore issues around citizenship and identity of the Muslim diaspora.

Proceedings of the 5th Annual AMSS (UK) Conference on Fiqh for Minorities

Toward A Muslim Social Contract in Europe (Joint Publication) by His Eminence Dr Mustafa Ceric, Grand Mufti of Bosnia

http://www.amssuk.com/publications.html

[11] Muslim Citizenship in the U.S. and Abroad; October 9th, 2011; By Sarah Cherrabi El Alaoui. „Asifa Quraishi, a professor at University of Wisconsin Law School. Her talk focused on a central thesis developed from her research: Sharia and U.S. Constitutional Law are compatible. … what is needed instead is the creation of a pluralistic discourse about Sharia.“

http://ircpl.org/2011/rethinking-religion/events/responses/sarahs-post/

[12] by Selçuk Gültaşli for Today’s Zaman: European socialist organizations have decided to stem the increasing Islamophobia in Europe by breaking the monopoly on the debate which has, up until now, primarily belonged to far-right and ultranationalist groups. … “Muslims lived together with Christians in Spain and Bosnia for centuries. Nevertheless, they are still looked upon as foreigners — they are not deemed real citizens,” said Bozkurt, stressing that the words European and Muslim are still not used in the same sentence.

http://www.jihadwatch.org/2007/08/european-socialists-take-aim-at-islamophobia.html

[13] Terror-Scheich Abu Bakar Bashir denkt allahkratisch: THE venerable preacher named as a terrorist leader by the United States had a twinkle in his eye as he talked of his new mission to convert Indonesia, the world’s biggest Muslim nation, into what he calls an “Allahcracy”.

http://www.jihadwatch.org/2006/07/bashir-vows-to-turn-indonesia-into-allahcracy.html

[14] In der aktuellen Ausgabe der European View mit dem Titel „Religion und Politik“ räumte die Redaktion Ceric acht Seiten Platz ein, um über die „Herausforderung einer einzigen Muslim-Autorität in Europa“ zu schreiben.

Diese einheitliche Muslim-Autorität solle auf den drei Grundpfeilern des Islam fußen. Nämlich auf Aqidah (dem Glauben), auf der Scharia (dem islamischen Recht) und auf Imamat, wohinter die Vorstellung steht, dass die Menschen von religiösen Führern geleitet werden sollen.

„Die Frage nach einem Imamat als ‚oberste Führung‘ aller Muslime“, schreibt Ceric, „ist die zentrale Frage der derzeitigen Situation, nicht nur für die muslimischen Kerngebiete, sondern auch für die muslimische Peripherie, einschließlich Europas.“

Den Eindruck, dass die Muslime sich in dem Imamat zuerst der Scharia, dem islamischen Recht, zu unterwerfen hätten, bevor sie die weltliche Justiz anerkennen, verstärkt der gelehrte Autor noch mit einem fundamentalern Satz: Die Verpflichtung auf die islamische Scharia sei „immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“. Das dürfte nicht weniger sein als ein Verbalangriff auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung.

aus: Thorsten Denkler: Prediger wirbt für Scharia – mit Hilfe der CDU; in: Süddeutsche 13.05.2008

http://www.sueddeutsche.de/politik/islam-konservative-und-bruessel-prediger-wirbt-fuer-scharia-mit-hilfe-der-cdu-1.202888

[15] Emel Zeynelabidin (bis 2008 verheiratete Algan; * 1960 in Istanbul)

http://de.wikipedia.org/wiki/Emel_Abidin_Algan

[16] Weltweit vernetzter politischer Islam. Buchbesprechung von Hildegard Becker (zu: Johannes Grundmann: Islamische Internationalisten), bei: Sicherheit heute.

http://demo.ebiz-today.de/personen/personen,217,Weltweit_vernetzter_politischer_Islam,news.htm

[17] Islamische Ehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Ehe

[18] Emel Abidin-Algan – die Preisträgerin 2007 des Preises der Lutherstädte – „Das unerschrockene Wort“ … „Emel Abidin-Algan zeigte Zivilcourage und persönlichen Mut in einer Form, wie wir uns das als Deutsche in dieser Dimension vielleicht gar nicht vorstellen können“, unterstrich Joachim Mertes, der Präsident des rheinland-pfälzischen Landtages, in seinem Grußwort. Er gratuliere ihr dazu, dass sie selbstbewusst ein neues Leben beschreite.

http://www.worms.de/deutsch/kultur/Lutherpreis/preistraegerin_2007.php

[19] Barbara John ist nicht-muslimisches Mitglied des Kuratoriums der Muslimischen Akademie in Deutschland.

http://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_John

[20] Barbara John. Laudatio für Emel Algan.

http://www.marburg.de/sixcms/media.php/20/Laudatio%20von%20Prof.%20Barbara%20John.pdf

[21] Am 26.07.2007 wird das Menschenrechtsverständnis des Taqiyya-Großmeisters Bekir Alboğa auf dem islamkritischen Blog Nebeldeutsch gründlich enttarnt.

http://nebeldeutsch.blogspot.com/2007/07/der-trke-alboga-ist-mein-held.html

[22] Muslimische Akademie in Deutschland. Um Hamideh Mohagheghi, Bekir Alboğa, Aydan Özoğuz, Yasemin Karakaşoğlu, nichtmuslimisch ergänzt durch Barbara John und Heiner Bielefeldt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Akademie_in_Deutschland

[23]Voll des Lobes über Emel Abidin-Algan ist am 24.10.2006 Ariana Mirza auf der proschariatische Seite Qantara. Glauben ohne Kopftuch. „In der westlichen Gesellschaft liege überhaupt vieles im Argen, resümiert Abidin-Algan. Gleichgültigkeit und Frustration bezeichnet sie als unmittelbare Auswirkungen des Konsumzeitalters. Es sei höchste Zeit, sich stärker den immateriellen Werten zu widmen. „Zum Beispiel dem Glauben und der Liebe“, sagt sie lächelnd.“

http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=823

[24] ‚Aura im Islam

http://de.wikipedia.org/wiki/Aura_%28Islam%29

[25] awrah … the intimate parts of the body, for both men and women, which must be covered with clothing. Exposing the awrah is unlawful in Islam and is regarded as sin. The exact definition of awrah varies between different schools of Islamic thought.

http://en.wikipedia.org/wiki/Awrah

[26] Fitra (fiṭra), natürliche menschliche Veranlagung auf gut Islamisch, das heißt angeborenes Ausgerichtetsein jedes Menschen auf Allahgott. Mehrfach nennt sich Allah in seinem Koran fāṭir, Veranlagungsgeber oder Veranlager (nicht Schöpfer, das wäre ḫāliq; zu ḫulq, Schöpfung).

http://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

[27] Alles darf sein; veröffentlicht bei Welt der Frau

http://www.welt-der-frau.at/index.htm?http://www.welt-der-frau.at/viewcat.asp?ID=2598&cat=1

[28] Barbarei heißt Menschenrecht im Plural. Thomas Schmidinger: „Alle Menschen sind Untertanen Gottes“. Auch islamische Länder haben Menschenrechte formuliert. Das sind allerdings Rechte, die nicht für alle Menschen gleichermaßen gelten.

Schmidinger: „Das Ziel der ‚Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam‘ ist damit ein anderes: Nicht die Menschenrechte sollen damit in islamischen Staaten durchgesetzt, sondern die Menschenrechte islamisiert werden. Solche Menschenrechte sind jedoch nicht mehr universell und gelten nicht mehr für alle Menschen, bzw. gehen nicht mehr von einer Gleichheit aller Menschen aus. Die Kairoer Erklärung kennt keine Gleichberechtigung von Männern und Frauen, kein Religionsfreiheit oder eine Freiheit der Wahl des Ehepartners. Und selbst die darin gewährten „Menschenrechte“ stehen unter einem entsprechenden Scharia-Vorbehalt.“ (in: LIGA, Zeitschrift der Liga für Menschenrechte, Nr. 4/2008, S. 21)

http://homepage.univie.ac.at/thomas.schmidinger/php/texte/islam_menschenrechte.pdf

[29] Hasan al-Banna und Necmettin Erbakan waren Sozialarbeiter? Zeynelabidin: Beide Organisationen, Milli Görüs wie die Muslimbruderschaft, haben im Laufe der Zeit ihre sozialen Beweggründe verloren. (EMMA September/Oktober 2006)

http://www.emma.de/ressorts/artikel/islam-islamismus/emel-hat-das-kopftuch-abgelegt/

[30] „Das Kopftuch hat mit Religiosität nichts zu tun und ist völlig entbehrlich. Mit dem Ablegen des Kopftuchs als Kennzeichen von Zugehörigkeit und den damit verbundenen Einschränkungen und Grenzen bin ich meinem Schöpfer sehr nahe gekommen und habe mein eigenes Lebens erkannt“, sagt Emel Abidin-Algan, die sich heute als gläubiger denn je bezeichnet. (aus: Wie viel Islam verträgt Deutschland? WDR Fernsehen 08.06.2008 11:00-12:25 Uhr)

http://europenews.dk/en/node/10996

[31] Emel Zeynelabidin: Lernt Schwimmen! (auf: Die Achse des Guten 24.12.2008) “eigene Schwimmbäder in jeder Stadt …, um den vielen muslimischen Frauen, die an die Verhüllung glauben …, das Schwimmenlernen zu ermöglichen.”

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/emel_zeynelabidin_lernt_schwimmen/

[32] Die Islamische Religionsgemeinschaft will auf dem Prozessweg Verhandlungen mit dem Land Berlin über einen Kirchenstaatsvertrag erzwingen. Das Berliner Verwaltungsgericht bestätigte am Dienstag den Eingang einer entsprechenden Klage (Az.: VG 27 A 55.06). Der Präsident der Berliner Religionsgemeinschaft, Abdurrahim Vural (…); aus: Islamische Religionsgemeinschaft klagt auf Staatsvertrag, Der Tagesspiegel 21.02.2006

[33] Dar al-Harb (dāru l-ḥarb), der Landstrich („Haus“) des Krieges. „Eigentlich ist es nach ursprünglicher Auffassung einem Muslim verboten, in der Dār al-Harb zu leben und er muss, wenn es ihm irgend möglich ist, von dort in die Dar al-Islam auswandern (Hidschra, wörtlich „Flucht“, „Rückzug“, wie einst der Prophet Mohammed aus Mekka, bevor es islamisch war, nach Medina auswanderte).“

http://de.wikipedia.org/wiki/Dar_al-Harb

[34] Emel Zeynelabidin: Kopftuchpolitik als Reifeprüfung (auf: Die Achse des Guten 20.12.2008). Die Burkas dienen dem lockeren Plaudern, was ist das, Taqiyya oder purer Unsinn: „Das Kopftuch wird heute als Teil der Ganzkörperverhüllung der Frauen mit Religion rechtfertigt, obwohl diese Verhüllung zur Zeit der Einführung vor 1400 Jahren eine praktische Maßnahme war, um die entspannte Kommunikation zwischen Frauen und Männern zu ermöglichen. Aber eben dies ist keine Frage der Religion.“

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/emel/

[35] Idschtihad (iğtihād) … das Verfahren zur Rechtsfindung durch eine unabhängige Interpretation der beiden Rechtsquellen Koran und Sunna. Das Gegenteil von Idschtihad ist taqlīd, „Imitation“/„Nachahmung“. Jeder Anwender des Idschtihad muss ein Gelehrter des islamischen Rechts (mudschtahid) sein.

http://de.wikipedia.org/wiki/Idschtihad

[36] Emel Abidin-Algan: Gebt endlich die Köpfe frei! (bei: qantara 28.02.2008) „Es wird meistens aus Verpflichtung geglaubt, aber nicht mit Überzeugung aufgrund eigener Erkenntnisse. Mit dem Verweis auf das Befolgen von Gottes Willen und die Einhaltung einer religiösen Pflicht geben sich immer noch sehr viele Frauen zufrieden, ohne genauere Fragen zu stellen.“

http://de.qantara.de/wcsite.php?wc_c=826

[37] Fatwa-Archiv. Institut für Islamfragen.

http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Archiv.39.0.html

[38] Question: Does a man have the right to enforce the Islamic dress code on his wife against her wishes? Answer: Hijab is a duty Allah, the Almighty prescribed for the Muslim woman, and she has to comply with that order and show her sincere faith in Allah … When a Muslim neglects to dress according to the Islamic code it is usually because of lack of knowledge and weakness of Iman. … If, however, both of them were fully conscious Muslims observing all the rules including those of hijab prior to marriage, then he has every right to insist that his wife continues to observe the rules of hijab.

http://infad.usim.edu.my/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=7556

Question: Do Muslim parents have the right to force their daughter to wear hijab if she refuses to wear it? Answer: Muslim parents should bring up their children according to the teachings of Islam. Parents have to make their children get used to doing the obligatory duties and avoiding haram (unlawful) things before puberty, so that it will not be too hard for them to adhere to Islamic rules after they reach puberty. … Sheikh Muhammad Al-Mukhtar Al-Shinqiti, director of the Islamic Center of South Plains, Lubbock, Texas, states: „They [Muslim parents] should try their best to convince her to wear hijab and she should know that she is not to refuse something that has been ordained by Allah in the first place and that was also ordained by her parents, who deserve her obedience.“ … The father, as the guardian of his family, may stress that his daughter should wear hijab in case she refuses to wear it out of disobedience to the obligation of Allah. … Sheikh `Abdul-Majeed Subh, a prominent Azhar scholar, adds: „Hence in this situation her parent or guardian has to make her wear hijab so as to prevent means that may lead to evil or immorality.“

http://infad.usim.edu.my/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8813

[39] Spiegel-SPECIAL 2/2008, April 2008 • „Die Juden auslöschen“ • Hasspropaganda im Namen des Islam: Schon Kleinkinder werden indoktriniert. • Von Matthias Küntzel

http://www.matthiaskuentzel.de/contents/die-juden-ausloeschen

[40] Dhimmi, Schutzbefohlener. Falschgläubig und damit sittlich minderwertig. Sklave unter der Herrschaft der Muslime.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dhimmi

[41] Dschihad. Von Allah angeordnete Verpflichtung zum Beseitigen der Macht der Nichtmuslime und Islamapostaten als der „Kampf auf dem Wege Gottes“ (al-ǧihādu fī s-sabīl illāh, the struggle in the path of Allah) „Der Dschihad stellt als eines der Grundgebote des islamischen Glaubens und eine allen Muslimen auferlegte Pflicht ein wichtiges Glaubensprinzip des Islam dar.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Dschihad

[42] Yusuf al-Qaradawi (Yūsuf al-Qaraḍāwī)

http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi

[43] Farḍ bedeutet religiöse Pflicht, (göttliche) Verordnung, Verordnung. Farḍ ist die Summe derjenigen religiösen Verpflichtungen, die Muslime im Ritualleben bedingungslos zu erfüllen haben. Das Verb dazu ist faraḍa bzw. iftaraḍa und kommt entsprechend in der Bedeutung von jemandem etwas als (religiöse) Pflicht auferlegen, verordnen, für verbindlich erklären sowohl im Koran als auch im Hadith vor.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fard

[44] Darf der weibliche Märtyrer oder Schahid (šahīd, pl. šuhadāʾ) vor der Bombendetonation die ‚aura entblößen und, um noch mehr Menschen umzubringen, minutenlang das Kopfhaar zeigen? Question: I would like to ask about the ruling of Palestinian women carrying out martyr operations. Fulfilling this mission may demand that they travel alone, without a mahram, and they may need to take off their hijab, the matter which may expose part of their ‚awrah. Dr. Qaradawi answers: The martyr operations is the greatest of all sorts of Jihad in the Cause of Allah. A martyr operation is carried out by a person who sacrifices himself, deeming his life less value than striving in the Cause of Allah, in the cause of restoring the land and preserving the dignity. … Concerning the point on Hijab, a woman can put on a hat or anything else to cover her hair. Even when necessary, she may take off her Hijab in order to carry out the operation, for she is going to die in the Cause of Allah and not to show off her beauty or uncover her hair. I don’t see any problem in her taking off Hijab in this case.

http://www.meforum.org/646/the-qaradawi-fatwas

11 Antworten to “097. Emels haariger Dschihad”

  1. Pst, Emel trägt heimlich Kopftuch Says:

    :::Die islamgeschwätzige Zaunguckerin Cornelia Filter:

    “Wir in der Welt diesseits des Zauns können es nicht wirklich verstehen, warum Emel und Ahmet Algan immer noch in einem Haus zusammenleben.“

    http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2006/septemberoktober-2006/emel-hat-das-kopftuch-abgelegt/

    :::grob zu Ahmet Algan:

    “Aykut Haldun Algan, Chefredakteur des IGMG-Fernsehsenders TFD (Türkisches Fernsehen in Deutschland) … war Vorsitzender, stellvertretender Geschäftsführer und Finanzverwalter der ‚Islamischen Föderation‘. Für deren Öffentlichkeitsarbeit ist sein Bruder, Ahmet Algan, zuständig. Weitere Mitglieder der Algan-Familie haben Führungspositionen in der ‚Islamischen Religionsgemeinschaft e.V.‘, die von der IGMG dominiert wird.“

    http://www.neue-erde.org/PDF-Dateien/der_islam-2.pdf

    :::etwas genauer:

    “Auch der Europaabgeordnete Özan Ceyhun warnt in seinem Buch ‚Politik im Namen Allahs‘: „Milli Görüs belügt die Öffentlichkeit seit Jahren systematisch über den wahren Charakter ihrer Organisation, ihrer Verbindung zu Hunderten von Tarnorganisationen, ihr Verhältnis zum türkischen lslamistenführer Necmettin Erbakan … Milli Görüs arbeitet konspirativ und täuscht die europäische Öffentlichkeit seit Jahren“ (S.26 f). …

    Am 4.11.1998 wurde die Tarnorganisation der IGMG, die ‚Islamische Föderation Berlin e.V.‘ vom Oberverwaltungsgericht Berlin als Religions-gemeinschaft anerkannt. Das Land Berlin ging in die Berufung. Das Bundesverwaltungsgericht erklärte sich für nicht zuständig. Damit wurde das Urteil am 23.2.2000 rechtskräftig. Seitdem ist Milli Görüs berechtigt, an Berliner Schulen islamischen Religionsunterricht zu erteilen (auf die dort vermittelten Inhalte hat die Schulbehörde keinerlei Einfluss). …

    bereits 1995 wurde die MiIli Görüs-Grundschule in Berlin von der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, als islamische Privatschule anerkannt. Träger der Grundschule ist die IGMG Tarnorganisation ‚Islam Kolleg e.V.‘

    Mit Erfolg können die IGMG-Funktionäre die Öffentlichkeit über die wah-re Identität der „islamischen Föderation – und des „Islam Kollegs – täuschen, indem sie bei jeder Gelegenheit behaupten, diese Organisationen seien von der IGMG unabhängig. Dass die IGMG mit ihren Tarnorganisationen personell verbunden ist, lässt sich jedoch nachweisen. Imam Nail Dural wurde 1980 zum Präsidenten der islamischen Föderation gewählt. Er war gleichzeitig Vorstandsmitglied der IGMG Berlin und ist seit 1995 ihr stellvertretender Vorsitzender. Er trägt die IGMG-Mitgliedsnummer 4904. In einem internen Papier der IGMG heißt es: „Die islamischen Föderationen, die es in nahezu allen Bundesländern gibt, gehören der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs an – (O. Ceyhun, a.a.O, S.37).

    Yakub Tasci, früher Imam der IGMG-Moschee Mevlana, Berlin, ist Ansprechpartner für die IGMG-Grundschule, die vom „Islam-Kolleg“ getragen wird. Er ist außerdem Mitglied der ‚Islamischen Föderation‘. Für Milli Görüs organisiert er die Pilgerfahrten nach Mekka. Seine Mitgliedsnummer ist 2940.

    Aykut Haldun Algan, Chefredakteur des IGMG-Fernsehsenders TFD (Türkisches Fernsehen in Deutschland) hat die IGMG-Mitgliedsnummer 6580 und war Vorsitzender, stellvertretender Geschäftsführer und Finanzverwalter der ‚Islamischen Föderation‘.

    Für deren Öffentlichkeitsarbeit ist sein Bruder, Ahmet Algan, zuständig. Weitere Mitglieder der Algan-Familie haben Führungspositionen in der ‚Islamischen Religionsgemeinschaft e.V.‘, die von der IGMG dominiert wird. Alle diese Vereine betonen, von der IGMG unabhängig zu sein – auch die „islamische Stiftung“, Träger eines Gebäudekomplexes in der Boppstr. 4, Berlin-Kreuzberg, das im Januar 1996 ausdrücklich im TFD-Fernsehn, als ‚Haus der IGMG Berlin‘ vorgestellt wurde.“

    nach:

    http://www.neue-erde.org/PDF-Dateien/der_islam-2.pdf

    :::

  2. Pst, Emel trägt heimlich Kopftuch Says:

    :::Ob mit oder ohne Hidschab, Hauptsache: authentisch! Denn ohne Schleier lässt es sich leichter kämpfen für den Schleier:

    Emel Zeynelabidin machte eine Entwicklung durch, setzte sich mit dem Thema auseinander, ohne Druck, ohne Zwang. Für sie war das wichtig. „Ich habe also meine Authentizität behalten können. Das Kopftuchverbot berücksichtigt diese Notwendigkeit von Entwicklung leider nicht.“

    http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/1290032/details_8.htm

    :::Jaja, in schmerzlicher Ferne liegt das feine Land Islamland. Das listige Chamäleon nimmt die Hintergrundfarbe an, bedarfsweise also auch die hintergründige Haarfarbe. Weil die einfältige Fliege relaxen soll, hat das Reptil „für Entspannung zu sorgen“, bis sie, schlapp und schluck, gefressen werden wird:

    „Das Kopftuch beeinträchtigt in einem nicht-islamischen Land die Kommunikation, ich genieße jetzt die Unauffälligkeit“, sagte Frau Algan in einem Interview. Sie habe als Gläubige die soziale Verpflichtung, gegenüber der nicht-muslimischen Mehrheitsgesellschaft für Entspannung zu sorgen.

    http://www.hdg.de/news-details/pressemitteilung-abschied-vom-kopftuch/

    :::

  3. Jacques Auvergne Says:

    Der Streit um das Kopftuch ist zurück

    Das Kopftuch kommt wieder vor das Bundesverfassungsgericht. Zwei Lehrerinnen klagen.

    Von Andrea Dernbach
    Datum 16.8.2011

    „Zwei muslimische Frauen, beide im Schuldienst in Nordrhein-Westfalen, haben das Bundesverfassungsgericht angerufen … Im nächsten Jahr wollen die Richter entscheiden – zum zweiten Mal in dieser Sache. …

    Dass lange Ruhe herrschte, mag auch an lokalen Arrangements gelegen haben, die die Härten des Gesetzes milderten. So setzt inzwischen die ein oder andere Lehrerin, mit Zustimmung von Eltern und Schulaufsicht, im Unterricht eine Mütze auf. …

    Sylvia Löhrmann, die grüne Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, die vor ihrer Berufung ins Ministeramt die Kopftuchgesetze als diskriminierend kritisierte, will auf die neue Karlsruher Entscheidung im nächsten Jahr warten. „Priorität hat für uns die Einführung von islamischem Religionsunterricht als ordentlichem Unterrichtsfach“, hieß es.

    Gerade dafür könnten allerdings die Kopftuchverbote ein großes Problem werden. Auch muslimischen Religionslehrerinnen das Kopftuch zu verbieten, dürfte schwierig werden – und einige Ländergesetze schließen dies bereits ausdrücklich aus. …

    was dies konkret bedeuten würde: Tuch auf im Religionsunterricht, Tuch ab, wenn die Lehrerin ihr zweites Fach unterrichtet oder im Lehrerzimmer sitzt?

    Mathias Rohe wies schon vor Jahren darauf hin, dass solche Ungereimtheiten früher oder später wieder in Karlsruhe landen würden.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-08/kopftuch-klage-verfassungsgericht

    http://www.tagesspiegel.de/politik/der-streit-um-das-kopftuch-ist-zurueck-/4501514.html

  4. Kopftuchstreit NRW 2007 Says:

    VG Düsseldorf · Urteil vom 14. August 2007 · 2 K 1752/07

    Die 1955 geborene Klägerin steht seit 1980 als Lehrerin der Fächer Deutsch, Erkunde und Wirtschaftslehre im Dienst des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde 1984 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit berufen. Seit 1991 ist sie an der Hauptschule „A“ in I tätig. 1994 nahm sie den muslimischen Glauben an …

    In der Folgezeit bat sie die zuständige Landesministerin und den Bundespräsidenten um Unterstützung ihres Anliegens. Im Rahmen umfangreicher Stellungnahmen sprachen sich Anfang 1999 sowohl das Schulamt für den Kreis N als auch der Schulleiter gegenüber der mittlerweile mit der Angelegenheit befassten Bezirksregierung E ausdrücklich gegen das Begehren der Klägerin aus. Sie begründeten ihre Empfehlung mit einer drohenden Gefährdung des Schulfriedens in der Schule …

    Im Juni 2006 erklärte die Klägerin ihrem Schulleiter, dass sie fortan nicht mehr darauf verzichten werde, das Kopftuch auch in der Schule zu tragen. Obwohl die Schulleitung ihr dies mit Hinweis auf das Ende Juni 2006 in Kraft tretende Neutralitätsgebot gemäß § 57 Abs. 4 des Schulgesetzes für das Land Nordrhein- Westfalen (SchulG NRW) untersagte, trug sie nunmehr auf dem Schulgelände und im Unterricht ein Kopftuch. Zu Beginn des neuen Schuljahres forderte sie der Schulleiter erneut auf, das Kopftuch in der Schule abzulegen. Daraufhin ersetzte sie das traditionell islamisch gebundene Kopftuch durch ein in der sogenannten Grace Kelly Variante getragenes Kopftuch und wies darauf hin, dass sie durch ihr Kopftuch nicht ein Glaubensverständnis zum Ausdruck bringe, das eine Unterdrückung oder Diskriminierung der Frau propagiere. …

    http://openjur.de/u/126079.html


    Der Verweis auf Grace Kelly konnte die Düsseldorfer Richter nicht erweichen: Maryam Brigitte Weiß darf ihr Haar nicht so verhüllen, wie es die mondäne Fürstin von Monaco einst tat, wenn sie ihre Locken vor Fahrtwind und Sonne schützen wollte – zumindest nicht während ihrer Arbeitszeit.

    Denn Mode und religiöse Pflicht sind verschiedene Dinge. Die Bergmannstochter Maryam Brigitte Weiß, 1955 im Ruhrgebiet geboren, ist Lehrerin an der Hauptschule von Haan, einer Stadt zwischen Düsseldorf und Wuppertal. …

    Maryam Brigitte Weiß steht an der Spitze von 26 gleichgesinnten Lehrerinnen. Es ist nicht das erste Mal, dass sie sich für ihren Glauben engagiert: Seit sechs Jahren ist sie Frauenbeauftragte des Zentralrats der Muslime, dessen Vize-Vorsitzende sie auch ist. …

    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0815/seite1/0047/index.html

  5. Emelscharia und Emel-Islam Says:

    Für Emel Zeynelabidin ist der Islam reformerisch und sein Prophet Mohammed ein Frauenrechtler.

    FAZ: Muslime, emanzipiert euch!

    Die Muslimin und Luther-Preisträgerin Emel Zeynelabidin hat von den Islamverbänden in Deutschland mehr Reformgeist gefordert. In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) kritisiert sie eine „Fatwa-Industrie“, ruft Gläubige zur Emanzipation auf und erklärt, warum sie das Kopftuch vor Jahren abgelegt hat.

    http://www.pro-medienmagazin.de/journalismus.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=5166

  6. Dwarslöper Says:


    Learning about Taqiyya

    The (Islamic) definition of Taqiyya is

    “To save life, honour. Or property (either one’s own or of other believers) by hiding one’s belief or religion”.

    (Shah `Abdu ‘l-`Aziz Dehlawi, Tuhfa-e-Ithna-’ashariyah, ch. 1, p. 368)

    Important Note

    A very important note that we should not forget is that Taqiyya is only applicable if your life is in danger, or if you are threatened with physical or mental injury. It is only applicable during certain times. ( Kitab al-Hidaya, Chapter Five)

    “Taqiyya is allowed for protection of life. The question is whether it is allowed for the protection of property; possibly that too may be allowed, because the Prophet (saw) has said: `The sanctity of a‑Muslim’s property is like the sanctity of his blood’; and also he (saw) has said: `Whoever is killed in defence of his property, is a martyr’; and also because man greatly needs his property; if water is sold at exorbitant price, wudhu‘ does not remain wajib and one may pray with tayammum to avoid that small loss of property; so why should not this principle be applied here? And Allah knows better.

    “Mujahid has said that this rule (of taqiyah) was valid in the beginning of Islam, because of the weakness of the believers; but now that the Islamic gov­ernment has got power and strength, it is not valid. But `Awfi has narrated from al‑Hasan (al‑Basri) that he said: `Taqiyah is allowed to the Muslims upto the day of resur­rection.’ And this opinion is more acceptable because it is wajib to keep off all types of harm from one’s self as much as possible.”

    (Ar‑Razi, Tafsir Mafatihu ‘l ghayb, Beirut, 3rd ed., vol. 7, p. 13)

    Sahih Bukhari: Volume 9, Book 83, Number 5:

    Narrated Al-Miqdad bin ‘Amr Al-Kindi:

    …The Prophet also said to Al-Miqdad, “If a faithful believer conceals his faith (Islam) from the disbelievers, and then when he declares his Islam, you kill him, (you will be sinful). Remember that you were also concealing your faith (Islam) at Mecca before.”

    This Hadith is quite interesting with the reason being that had Al-Miqdad not practiced Taqiyya he would have been killed by the Pagan’s of Mecca which proves that at times the necessity of performing Taqiyya is of utmost importance.

    Nonetheless by the grace of Allah (sawt) we have proven Taqiyya from Sunni Muslims own Sahih Book.

    Conclusion

    As we can clearly see Taqiyya originates from the Holy Qur’an and the verses dealing with Taqiyya and the opinion of the scholars are conclusive and thorough.

    The Sahih Books of Sunni Muslims affirm what we say to a point where if anyone says otherwise the only conclusions that can be made of such a person is he is ignorant.

    Even though Taqiyya is a practice which has its basis in the teachings of Islam, we must not forget that only in certain circumstances and situations can taqiyya be performed.

    http://www.shiacrescent.com/2009/07/25/taqiyya-as-viewed-by-the-qur%E2%80%99an-and-sunnah/


    Raymond Ibrahim schreibt in The Middle East Forum zur Taqiyya, was bitte auch dort, URL siehe unten, in der lohnenswerten vollständigen Gänze gelesen werden sollte:

    (…) According to the authoritative Arabic text, Al-Taqiyya Fi Al-Islam: „Taqiyya [deception] is of fundamental importance in Islam. Practically every Islamic sect agrees to it and practices it. We can go so far as to say that the practice of taqiyya is mainstream in Islam, and that those few sects not practicing it diverge from the mainstream…Taqiyya is very prevalent in Islamic politics, especially in the modern era.“

    The primary Quranic verse sanctioning deception with respect to non-Muslims states: „Let believers not take for friends and allies infidels instead of believers. Whoever does this shall have no relationship left with Allah – unless you but guard yourselves against them, taking precautions.“ (Quran 3:28; see also 2:173; 2:185; 4:29; 22:78; 40:28.)

    Al-Tabari’s (838-923 AD) Tafsir, or Quranic exegeses, is essentially a standard reference in the entire Muslim world. Regarding 3:28, he wrote: „If you [Muslims] are under their [infidels‘] authority, fearing for yourselves, behave loyally to them, with your tongue, while harbouring inner animosity for them… Allah has forbidden believers from being friendly or on intimate terms with the infidels in place of believers – except when infidels are above them [in authority]. In such a scenario, let them act friendly towards them.“

    Regarding 3:28, the Islamic scholar Ibn Kathir (1301-1373) wrote: „Whoever at any time or place fears their [infidels‘] evil, may protect himself through outward show.“

    As proof of this, he quotes Muhammad’s companions. Abu Darda said: „Let us smile to the face of some people while our hearts curse them.“ Al-Hassan said: „Doing taqiyya is acceptable till the day of judgment [in perpetuity].“ …

    According to the authoritative Arabic text, Al-Taqiyya Fi Al-Islam: „Taqiyya [deception] is of fundamental importance in Islam. Practically every Islamic sect agrees to it and practices it. We can go so far as to say that the practice of taqiyya is mainstream in Islam, and that those few sects not practicing it diverge from the mainstream…Taqiyya is very prevalent in Islamic politics, especially in the modern era.“

    The primary Quranic verse sanctioning deception with respect to non-Muslims states: „Let believers not take for friends and allies infidels instead of believers. Whoever does this shall have no relationship left with Allah – unless you but guard yourselves against them, taking precautions.“ (Quran 3:28; see also 2:173; 2:185; 4:29; 22:78; 40:28.)

    Al-Tabari’s (838-923 AD) Tafsir, or Quranic exegeses, is essentially a standard reference in the entire Muslim world. Regarding 3:28, he wrote: „If you [Muslims] are under their [infidels‘] authority, fearing for yourselves, behave loyally to them, with your tongue, while harbouring inner animosity for them… Allah has forbidden believers from being friendly or on intimate terms with the infidels in place of believers – except when infidels are above them [in authority]. In such a scenario, let them act friendly towards them.“

    Regarding 3:28, the Islamic scholar Ibn Kathir (1301-1373) wrote: „Whoever at any time or place fears their [infidels‘] evil, may protect himself through outward show.“

    As proof of this, he quotes Muhammad’s companions. Abu Darda said: „Let us smile to the face of some people while our hearts curse them.“ Al-Hassan said: „Doing taqiyya is acceptable till the day of judgment [in perpetuity].“

    Other prominent ulema, such as al- Qurtubi , al-Razi, and al-Arabi have extended taqiyya to cover deeds. Muslims can behave like infidels – from bowing down and worshipping idols and crosses to even exposing fellow Muslims‘ „weak spots“ to the infidel enemy – anything short of actually killing a fellow Muslim.
    War is deceit

    None of this should be surprising considering that Muhammad himself, whose example as the „most perfect human“ is to be tenaciously followed, took an expedient view on the issue of deception. For instance, Muhammad permitted deceit in three situations: to reconcile two or more quarreling parties; husband to wife and vice-versa; and in war (See Sahih Muslim B32N6303, deemed an „authentic“ hadith).

    During the Battle of the Trench (627 AD), which pitted Muhammad and his followers against several non-Muslim tribes collectively known as „the Confederates“, a Confederate called Naim bin Masud went to the Muslim camp and converted to Islam. When Muhammad discovered the Confederates were unaware of Masud’s conversion, he counseled him to return and try somehow to get his tribesmen to abandon the siege. „For war is deceit,“ Muhammad assured him.

    Masud returned to the Confederates without their knowledge that he had switched sides and began giving his former kin and allies bad advice. He also went to great lengths to instigate quarrels between the various tribes until, thoroughly distrusting each other, they disbanded and lifted the siege. According to this account, deceit saved Islam during its embryonic stage (see Al-Taqiyya Fi Al-Islam; also, Ibn Ishaq’s Sira, the earliest biography of Muhammad).

    More demonstrative of the legitimacy of deception with respect to non-Muslims is the following account. A poet, Kab bin al-Ashruf, had offended Muhammad by making derogatory verse about Muslim women. Muhammad exclaimed in front of his followers: „Who will kill this man who has hurt Allah and his prophet?“

    A young Muslim named Muhammad bin Maslama volunteered, but with the caveat that, in order to get close enough to Kab to assassinate him, he be allowed to lie to the poet. Muhammad agreed.

    Maslama traveled to Kab and began denigrating Islam and Muhammad, carrying on this way till his disaffection became convincing enough for Kab to take him into his confidences. Soon thereafter, Maslama appeared with another Muslim and, while Kab’s guard was down, they assaulted and killed him. They ran to Muhammad with Kab’s head, to which the latter cried: „Allahu akbar“ or „God is great“ (see the hadith accounts of Sahih Bukhari and Ibn Sad).

    The entire sequence of Quranic revelations are a testimony to taqiyya and, since Allah is believed to be the revealer of these verses, he ultimately is seen as the perpetrator of deceit. This is not surprising since Allah himself is often described in the Quran as the „best deceiver“ or „schemer.“ (see 3:54, 8:30, 10:21). This phenomenon revolves around the fact that the Quran contains both peaceful and tolerant verses, as well as violent and intolerant ones. …

    Following the terrorist attacks on the United States of 11 September 2001, a group of prominent Muslims wrote a letter to Americans saying that Islam is a tolerant religion that seeks to coexist with others.

    Bin Laden castigated them, saying: „As to the relationship between Muslims and infidels, this is summarised by the Most High’s Word: ‚We renounce you. Enmity and hate shall forever reign between us – till you believe in Allah alone‘ [Quran 60:4]. So there is an enmity, evidenced by fierce hostility from the heart. And this fierce hostility – that is battle – ceases only if the infidel submits to the authority of Islam, or if his blood is forbidden from being shed [a dhimmi – a non-Muslim subject living as a „second-class“ citizen in an Islamic state in accordance to Quran 9:29], or if Muslims are at that point in time weak and incapable [a circumstance under which taqiyya applies]. But if the hate at any time extinguishes from the heart, this is great apostasy! Such, then, is the basis and foundation of the relationship between the infidel and the Muslim. Battle, animosity and hatred, directed from the Muslim to the infidel, is the foundation of our religion. And we consider this a justice and kindness to them.“

    This hostile world view is traceable to Islam’s schools of jurisprudence. When addressing Western audiences, however, Bin Laden’s tone significantly changes. He lists any number of grievances as reasons for fighting the West – from Israeli policies towards Palestinians to the Western exploitation of women and US failure to sign the Kyoto protocol – never alluding to fighting the US simply because it is an infidel entity that must be subjugated. He often initiates his messages to the West by saying: „Reciprocal treatment is part of justice.“

    This is a clear instance of taqiyya, as Bin Laden is not only waging a physical jihad, but one of propaganda. …

    von: Raymond Ibrahim
    in: The Middle East Forum

    Ein ausgezeichneter, wichtiger Text über die Angelegenheit der Taqiyya, den Sie unter der folgend genannten URL lesen und als ein unteilbares Ganzes betrachten sollten. A well written and important text on the matter of taqiyya, please read it under the following original URL and regard ist as an integral whole.

    http://www.meforum.org/2095/islams-doctrines-of-deception


  7. Dwarslöper Says:

    Das Elchprinzip! Und wieder emelt es, und wieder raunt uns die gottesfürchtige Emel von ihrer erotischen Begegnung mit dem sehr maskulinen Elch. Ohne Fummeln und kuscheln bitte, alles keusch und rein geistig. Festhalten, es emelt:

    Zeitgleich mit dieser Textexegese geschah noch etwas: Emel Zeynelabidin verliebte sich. Sie sagt nicht viel über den Mann. Er sah wohl aus wie ein Elch und sie sagt, dass sie sich ihre Faszination so erklärt hat. Aber dann: eine solche Sehnsucht. „Hingabe.“

    Er hat sich für seine Familie entschieden und er will nicht, dass die Öffentlichkeit etwas über ihn erfährt. Körperlich sei nie etwas passiert, sagt Emel Zeynelabidin. Aber wenn man diese Hingabe erlebt hat, verändere sich alles. „Man wird demütiger.“

    http://www.taz.de/!114841/

    Dabei ist Emel dem Elchigen, Elchartigen durchaus selbstähnlich:

    Ich bin der Elchtest für Milli Görüs“, sagt sie. „Sie können mich nicht ablehnen, aber sie können mir auch nicht zustimmen.“

    In der Tat, Scharia-Freundin Emel ist der robuste Elchtest made in Medina (622-855 n. Chr.), der mit seinem Geweih die kulturelle Moderne universeller Menschenrechte knacken könnte …

  8. Machandelboom Says:

    Schönwetterhumanist und Islamverharmloser Walter Otte (für hpd) gibt der islamrevolutionären Emel Zeynelabidin die Bühne:

    10.07.2014 · Nr. 19021
    Mit einem Zelt kann man nicht reden

    http://hpd.de/node/19021

  9. Machandelboom Says:

    Sie sagen, ein Kopftuchverbot wäre eine Schande für die Politik. Warum eine Schande?

    Weil Politik dann wieder einmal über den weiblichen Körper ausgetragen würde. Die Politiker berücksichtigen weder die Psyche noch das soziale Umfeld der betroffenen Frauen. Sie ignorieren, dass das Kopftuch ein Teil ihres Lebens ist. Auch nichtmuslimische Politiker sollen doch bitte mal nachdenken. Es ist genauso primitiv zu sagen: «Wenn du das Kopftuch nicht ablegst, wirst du von der Schule geschmissen oder bekommst den Job nicht», wie wenn islamische Fundamentalisten behaupten: «Wenn du das Kopftuch aufsetzt, liebt dich Gott.» So beschämend das Kopftuchverbot für die Politik ist, so beschämend ist der Kopftuchzwang für den Islam.

    Eine gewagte Aussage.
    Ich weiss. Aber sehen Sie: Der Islam ist etwas so Grossartiges, Zeitloses,

    aus: Kopftuch weg: Die Muslimin Emel Zeynelabidin legte den Hijab ab
    in: annabelle (Schweiz) 12.11.2013

    http://www.annabelle.ch/leben/gesellschaft/kopftuch-weg-muslimin-emel-zeynelabidin-legte-den-hijab-ab-31268?page=0%2C0

  10. Bragalou Says:

    Mit seinem Kopftuch-Urteil hat das Bundesarbeitsgericht eine Debatte um Religionsfreiheit und die Sonderrechte kirchlicher Arbeitgeber ausgelöst. …

    … Der Zentralrat der Muslime in Deutschland sieht darin einen „Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland“. Für die betroffene Krankenschwester, die gegen das Kopftuchverbot in einer evangelischen Klinik geklagt hatte, sei das Urteil „eine persönliche Tragödie“, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). CDU-Politiker, darunter die rheinland-pfälzische CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner, begrüßten die Entscheidung hingegen. Die Diakonie betonte, dass es kein allgemeines Kopftuchverbot in der evangelischen Kirche gebe. …

    Für den Zentralrat der Muslime in Deutschland mit Sitz in Köln steht das Urteil in einer Reihe mit weiteren Richtersprüchen, die den Sonderstatus der Kirchen in Deutschland bestätigen. Man müsse die Frage stellen, inwiefern eine solche Rechtsprechung noch zeitgemäß sei, sagte Mazyek: „Heutzutage ist es Aufgabe von erfolgreichen Unternehmen, sich weltoffen aufzustellen.“ …

    ekhn (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) 26.09.2014

    http://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/diakonie-vorstand-kein-kopftuchverbot-in-der-evangelischen-kirche.html

    ::
    ::
    Osnabrück. Kirchliche Arbeitgeber dürfen Mitarbeiterinnen das Tragen eines Kopftuchs bei der Arbeit verbieten. Das besagt das Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt, das am Mittwoch verkündet wurde (AZ: 5 AZR 611/12).

    Kirchen dürfen Mitarbeiterinnen Kopftuch verbieten
    noz (Neue Osnabrücker Zeitung) 24.09.2014

    Geklagt hatte eine Krankenschwester, die seit 1996 Angestellte der evangelischen Augusta-Klinik in Bochum war. Nach einer längeren Auszeit wegen Schwangerschaft und Krankheit hatte sie 2010 ihre Arbeit wieder aufnehmen, dabei jedoch künftig ein Kopftuch tragen wollen. Die Klinik lehnte das mit Hinweis auf vertraglich vereinbarte Loyalitätspflichten ab. …

    Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) bedauert das Urteil als „Rückschlag für die Integrationspolitik in Deutschland“. Für die Krankenschwester, sei es „eine persönliche Tragödie“, sagte Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), in einem Gespräch mit unserer Zeitung. „Sie hat viele Jahre für diesen Arbeitgeber gearbeitet. Dass sie dies nun nicht mehr darf, weil sie ein Kopftuch trägt, ist menschlich tragisch und auch sozial bedauerlich.“

    Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie begrüßten das Urteil in einer gemeinsamen Stellungnahme. Es existiere in der evangelischen Kirche kein „kategorisches Kopftuch-Verbot“. Hierüber sei „im Einzelfall mit Augenmerk und unter Abwägung der unterschiedlichen Situationen und Interessen“ zu entscheiden, hieß es weiter. …

    http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/509076/kirchen-durfen-mitarbeiterinnen-kopftuch-verbieten

    ::
    ::

    Das Tragen eines Kopftuchs als Symbol der Zugehörigkeit zum islamischen Glauben und damit als Kundgabe einer abweichenden Religionszugehörigkeit ist regelmäßig mit der arbeitsvertraglichen Verpflichtung einer in einer Einrichtung der Evangelischen Kirche tätigen Arbeitnehmerin zu neutralem Verhalten nicht vereinbar.

    Die Klägerin befand sich in der Zeit vom 27. März 2006 bis zum 28. Januar 2009 in Elternzeit. Danach war sie arbeitsunfähig krank. Im April 2010 bot die Klägerin schriftlich eine Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit im Rahmen einer Wiedereingliederung an. Dabei teilte sie der Beklagten mit, dass sie das von ihr aus religiösen Gründen getragene Kopftuch auch während der Arbeitszeit tragen wolle. Die Beklagte nahm dieses Angebot nicht an und zahlte keine Arbeitsvergütung. Mit der Zahlungsklage fordert die Klägerin Arbeitsentgelt wegen Annahmeverzugs für die Zeit vom 23. August 2010 bis zum 31. Januar 2011. …

    Zwar kann einer Arbeitnehmerin in einer kirchlichen Einrichtung regelmäßig das Tragen eines islamischen Kopftuchs untersagt werden, …

    Bundesarbeitsgericht
    Urteil vom 24. September 2014 – 5 AZR 611/12 –

    Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Hamm
    Urteil vom 17. Februar 2012 – 18 Sa 867/11 –

    http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=pm&Datum=2014&nr=17591&pos=0&anz=47&titel=Islamisches_Kopftuch_und_Annahmeverzug

  11. Carcinòl Says:

    [Allah/alles Ränkeschmied oder was]
    [Unten (mehr) zur zu Taqiyya.]

    Quran 27:50 English translations

    Arabic: وَمَكَرُوا مَكْرًا وَمَكَرْنَا مَكْرًا وَهُمْ لَا يَشْعُرُونَ
    Sherali: And they planned a plan, And WE also planned a plan, but they perceived it not.
    Khan: So they plotted a plot, and We planned a plan, while they perceived not.
    Pickthal: So they plotted a plot: and We plotted a plot, while they perceived not.
    Rashad: They plotted and schemed, but we also plotted and schemed, while they did not perceive.
    Maulana: And they planned a plan, and We planned a plan, while they perceived not.
    Sarwar: They plotted and We planned without their knowledge. Consider the result of their plot.
    Shakir: And they planned a plan, and We planned a plan while they perceived not.
    Yusufali: They plotted and planned, but We too planned, even while they perceived it not.
    Omar: And they hatched a plot and We likewise brought forth a counter plan of which they were not aware (that their plotting would go in vain).
    Ahmed: They hatched up the plot; We also planned without their knowledge.
    Aziz: Said they, „Swear to each other by Allah that we will surely fall on him and his people by night; then we will surely say unto his family, ´We witnessed not the destruction of his household; and we are truth tellers!´“
    Daryabadi: And they plotted a plot, and We plotted a plot, while they perceived it not.
    Haque: So they devised a scheme, and We made our secret plan, and they remained neglectful.
    Unal: And so they devised a scheme, and indeed We put Our will into force (to give them their just deserts), while they were not aware.
    Asad: And so they devised an evil scheme; but We devised a subtle scheme [of Our own], and they perceived it not
    Go back to see more translations

    http://2pm.co/demo/2500/27/50/


    [Taqiyya der Sunniten.]

    „Wisse, dass die Lüge in sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führen müsste.“

    al-Ghazali (gest. 1111 d. Z.)

    Another respected Muslim teacher Al Ghazali comments– „Speaking is a means to achieve objectives. If a praise-worthy aim is attainable through both telling the truth or lying, it is unlawful to accomplish this through lying because there is no need for it. When it is possible to achieve such an aim by lying but not telling the truth, it is permissible to lie if attaining the goal (itself) is permissible.“ [The Reliance of the Traveller, translated by Nuh Ha Mim Keller, amana publications, 1997, section r8.2, page 745 see also John Laffin, The Arab Mind, p. 79)] Ghazali adds —–„We must lie when truth leads to unpleasant results.“

    http://www.albatrus.org/english/lien_of_oz/islam/comprehending_cultural_incompatibility.htm

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s