108. Institutionen der Scharia

شَرِيعَة

scharī‘a, Scharia:

Allahs Gesetz

Die Sollbruchstelle aufspüren

Fünfzig Jahre Aufbau von

Institutionen der Scharia

Von Jacques Auvergne

Ein mediterran und intelligent erscheinender Dreiunddreißigjähriger promovierte vor einem halben Jahrhundert an einer deutschen Universität. Er sei ein politischer Idealist, wie man sich erzählte[1]. Der dreiunddreißigjährige Ägypter hieß Said Ramadan. Ramadan war Aktivist der damals erst drei Jahrzehnte alten, in Ägypten entstandenen Bewegung der Muslimbruderschaft. Mittlerweile wurden die radikalen und gewalttätigen Muslimbrüder in Ägypten verfolgt und durch den Präsidenten Gamal Abdel Nasser (Gamāl ‚Abd an‑Nāsir) eingesperrt oder aus dem Land gejagt.

1959 war der Nationalsozialismus verdrängt jedenfalls vorüber, die mühseligsten der Nachkriegsjahre überwunden und das erstaunliche Wirtschaftswunder wurde von den berechtigten Ängsten des Kalten Krieges überschattet. 1959 war noch kein türkischer Gastarbeiter angeworben, doch mit einem jungen Ägypter lebte der Vordenker des radikalen Islam bereits in der europäischen dār al‑harb. In dieser Epoche zwischen überstandenem Koreakrieg (1950-1953, 2,5 bis 3 Millionen Tote) und den späteren Weltkriegsgefahren um Kuba und Vietnam, im Deutschland Konrad Adenauers, des Rheinischen Karnevals und in Sichtweite des Kölner Domes schrieb ein 33jähriger ägyptischer Theokrat seine den Gottesstaat verherrlichenden Arbeiten. Zwei Jahre später veröffentlichte Said Ramadan in London sein Buch Das islamische Recht (Islamic Law), der Kölner Jurist Professor Dr. Gerhard Kegel (1912-2006) schrieb dem jungen Wegbereiter der Islamisierung Europas für die deutsche Ausgabe des Buches ein begeistertes Vorwort. Jurist Kegel sah sich nicht in der Lage, Kritik an Allahs kulturrassistischer Pflichtenlehre so genannten islamischen Rechts zu üben.

Dezember 2005. Aus der Hand von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers erhielt das Mitglied der Akademie der Wissenschaften jenes Bundeslandes Professor Kegel, der Zeit seines Lebens fünftausend Rechtsgutachten verfasst hat, den Landesverdienstorden von Nordrhein‑Westfalen[2]. Worte der Kritik über die Grundrechtsfeindlichkeit der Scharia und ihrer Unverträglichkeit mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 scheint der Experte für internationales Recht und Doktorvater eines der ranghöchsten Islamfunktionäre Europas zeitlebens nicht gefunden zu haben. Obschon Kegel in den sechziger bis achtziger Jahren als Fachmann für internationales Ehe-, Ehescheidungs- und Vormundschaftsrecht gelten konnte, mithin ein Kenner des islamischen Rechts von Fiqh und Scharia gewesen sein muss[3].

Der in Unterägypten geborene Said Ramadan erlebte als Vierzehnjähriger erstmals den Gründer der radikalislamischen, damals erst sechzehn Jahre alten Muslimbruderschaft (al‑ichwān al‑muslimūn) Hassan al‑Bannā und wurde rasch dessen politreligiöser Ziehsohn sowie Privatsekretär. Ramadan kämpfte 1948 als Freiwilliger in Palästina und gründete den (heute terroristischen) palästinensischen Zweig der Muslimbruderschaft, wurde Vater von sechs Kindern darunter die beiden der Muslimbruderschaft (MB) nahe stehenden Islamisten Tariq Ramadan und Hani Ramadan. 1995 starb Said Ramadan in Genf.

Ramadan belebte um 1957 die Gründungen der MB im Libanon, in Jordanien, Saudi-Arabien und Syrien neu und träumte von der Reinigung sprich Islamisierung des aus Allahs und seiner Sicht vorzivilisatorischen Europas, zu jenem Zweck er ein Netz von so genannten Islamischen Zentren (IZ) ins Leben rief, das sind radikale, der MB nahe stehende Moscheen. Seit 1958 lebte er in Genf und gründete das dortige, heute vom gottesfürchtigen Steinigungsbefürworter Hani Ramadan geleitete IZ, im Folgejahr schrieb er seine Kölner Doktorarbeit. 1962 war Islamisator Ramadan an der durch 22 Gelehrte in Mekka ausgerufenen und von Saudi‑Arabien finanzierten Muslim World League beteiligt, der zur totalen Scharia aufrufenden[4], [5]. Islamischen Weltgemeinschaft[6].

Aus der Muslim World Leage, der zur weltweiten Schariatisierung mit saudischen Öldollars ins Leben gerufenen Islamischen Weltgemeinschaft gingen Unterorganisationen hervor, Netzwerke von Sozialwerken und Fatwa‑Räten.

Innerhalb der Islamischen Weltgemeinschaft (rabitat al‑alam al‑islami) oder jedenfalls dicht dabei sind zwei wichtige Organisationen entstanden, die sich nicht ganz zu Unrecht als Sozialwerk ausgebende International Islamic Relief Organization (IIRO[7]), 1979 im saudischen Dschidda gegründet mithin im Jahre der iranischen islamischen Revolution, sowie im Vorjahr der Islamic Fiqh Council als Forum von Islamjuristen und anderen Schariagelehrten, die global gedachte Lösungen für alle Muslime betreffenden Angelegenheiten finden, treu an der Rechtleitung von Koran und Sunna ausgerichtet.

Fiqh bedeutet islamische Jurisprudenz und kultiviert inzwischen kontinentale Netzwerke in Nordamerika (Fiqh Council of North America[8]) und Europa (Europäischer Fatwa‑Rat, ECFR). Das nordamerikanische Fiqh Council etwa ist ein mit achtzehn frommen Gelehrten besetztes Gremium, das die vielleicht aus staatsbürgerlicher Sicht ja ehrenvolle Aufgabe übernimmt, Islamic Law[9] zu interpretieren. Was eigentlich nur ein Scherz sein kann, denn Islamic Law bedeutet Scharia, und die verträgt sich weder mit dem irgendwie säkular zu denkenden Staatsbürgertum noch mit freiheitlich bleibender Demokratie.

Der Europäische Fatwa‑Rat, abgekürzt das ECFR (European Council for Fatwa and Research) kooperiert mit den lebhaft am Kalifat interessierten Organisationen Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE; zur MB gehörend[10]) und Milli Görüş (über die Clans Erbakan und Abidin der MB nicht allzu lose verbunden), ist im irischen Dublin ansässig und beansprucht wenig vorlaut das künftige gesamteuropäisches Rechtleiten aller Muslime. Was uns durchaus an die Forderung des bosnischen Großmuftis Mustafa Cerić nach „einer einzigen muslimischen Autorität für Europa, ein Imamat“ erinnern darf. Und was bei Zusammenarbeit mit FIOE und Milli Görüş leider gelingen könnte, denn dem starken Führungsdruck und Gefolgschaftszwang, wie er aus dem Kartell von saudischem Erdöl, Pilgerzentrum Mekka, Muslimbruderschaft und türkischen politischen Eliten entstünde, dürfte sich kein europäischer Islamverband oder Moscheeverein entziehen können. Das ECFR hielt 1999 ein Treffen in der Kölner Zentrale der extremistischen Milli Görüş ab, leidet indessen an geheimnisvollen Wohnproblemen, denn es residiert nicht unter der von ihm selbst angegebenen irischen Adresse.

Vielmehr teilt sich man sich, vielleicht aus Kostenbewusstsein, ein Haus mit einer gewissen Islamic Foundation und verwendet als Klingelschild den Namen Islamic Culture Centre of Ireland (ICCI)[11]. Die Islamic Foundation ist eine Stiftung, die der am radikalen Pakistaner Maudūdī orientierten, einflussreichen Kalifatsbewegung Jama’at‑e Islami (JI) nahe steht, welche die Demokratie ohne Demokraten und Atommacht Pakistan im Sinne einer antisäkularen, theokratischen Gegengesellschaft längst mit einem Geflecht von Bildungs- und Frauenvereinen sowie von politreligiösen berufsständischen Vereinen für Arbeiter, Ärzte und Lehrer überzogen hat.

Am Hauptsitz der Islamic Foundation im englischen Leicester war 1978-1984 der deutsche Konvertit (bitte, zum Islam hin, nie anders herum) Ahmad von Denffer[12] (Jg. 1949) tätig, gemeinsam mit dem Maudūdī-Jünger und radikalen Denker einer islamischen Gesellschaftstransformation hin zu einem an der reinen Scharia ausgerichteten Gesellschaftsform Khurram Murad. Der Pakistani Murad und der Deutsche von Denffer verfassten gemeinsame Schriften, beste Kenner europäischer Mentalität.

Ahmed von Denffer gehört dem Zentralrat der Muslime in Deutschland an (ZMD), in dem etwa die der MB zuzurechnende, 1960 gegründete Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD[13]) organisiert ist, eng verbunden mit dem ebenfalls dem ZMD angeschlossenen IZ München (Islamisches Zentrum München IZM, Planung ab 1960, eröffnet 1971). Herr von Denffer gehört dem IZ München an, Leiter des Zentrums waren Ghaleb Himmat, der terrornahen Taqwa-Bank nahe stehend, sowie Mahdy Akef. Der ehemalige Münchner Akef ist inzwischen sozusagen oberster Muslim der (ägyptischen, weltweiten) Muslimbruderschaft. Die IGD wurde zeitweilig von dem 1968 geborenen Ibrahim el‑Zayat[14] geleitet, welcher mit einer Nichte des einstigen Ministerpräsidenten der Türkei, Necmettin Erbakan (Jg. 1926, Studium in Istanbul, Umzug nach Deutschland, Promotion 1954 an der Technischen Hochschule Aachen) verheiratet ist, zugleich ist Ibrahim el‑Zayats Ehefrau eine Schwester des langjährigen Vorsitzenden und Generalsekretärs der islamistischen, vom Verfassungsschutz beobachteten Milli Görüş (IGMG) Mehmet Sabri Erbakan. Nach einem Gerichtsurteil darf der Verfassungsschutz nicht mehr schreiben, dass Mehmet Sabri Erbakan in seiner Zeit als Generalsekretär der IGMG wichtige Funktionen in der MB innehatte, was auch wir Blogger nicht schreiben wollen.

Ibrahim el‑Zayat ist Sohn einer ostpreußischen Mutter, auch das ist bemerkenswert, das Verwenden bis Verbrauchen von vorzugsweise einflussreichen Dhimmifrauen in den islamischen Eliten. So ist denn eine weitere deutsche Konvertitin die Rechtsanwältin Hanna Amina Erbakan, Leiterin der unzufällig im Haus einer Unterorganisation von Milli-Görüş angesiedelten Deutschsprachigen Islamischen Frauengemeinschaft (DIF).

Rechtsanwältin und Konvertitin (zum Islam) Amina Hanna Erbakan ist für uns Pädagogen und Sozialpädagogen wichtig, zumal sie jahrelang Prozesse gegen deutsche Schulleiter führte, die den Sexualkunde-, Sport- und Schwimmunterricht für Mädchen aus muslimisch geprägtem Elternhaus durchzusetzen trachteten[15]. Um 2000 war sie im Kirchentagsmilieu rührig, um die multikulturell empfindenden Kleriker über Bedürfnisse und Wesensart der Spezies muslimische Frau zu unterrichten.

Frau Erbakan ist Gründerin des in Köln ansässigen, spürbar fundamentalistisch ausgerichteten Instituts für interreligiöse Pädagogik und Didaktik (IPD[16]), an der Konvertitin (zum Islam) Rabeya Müller wirkt und an der die schweizerische konvertierte (wohin ist jetzt klar) Pädagogin Régine Steiner Amri die zweifelhafte Befähigung erwarb, islamischen Unterricht im Schweizer Kanton Luzern anzubieten[17].

Frau Islampädagogin Steiner Amri antwortete, nach dem pädagogischen Erfolg der schulischen Gottesbildlehre befragt, sinngemäß: „Mein Ziel habe ich erreicht, wenn die Schüler nach einem Jahr zu mir kommen, und mir berichten, dass sie die Barmherzigkeit Allahs erfahren haben!“ Die armen Kinder, schrecklich. Obwohl, vielleicht ist es ja versetzungsrelevant, jenes Schmeicheln: „Frau Lehrerin, ich spüre der Gottheit Milde!“ Erziehung zu Nachgeplapper, Selbsthypnose und Hofschranzentum als die Kompetenz fürs Kalifat. Überraschend diese schweizerische administrative Elastizität bis hin zur Glitschigkeit: Man ist in der Schulverwaltung jetzt nicht etwa gegen, sondern angestrengt für den Islamunterricht[18], wage es bitte auch in der Katholischen Kirche niemand, dagegen zu sein[19].

Steiner Amri durfte am 9. April 2005 ihr irgendwie wegweisendes Konzept im Institut für Religionsrecht der Universität Freiburg öffentlich vorstellen[20]. Dazu hatte sie Gesellschaft, etwa durch Imam Mahmoud Ghazala vom Islamischen Zentrum Bern, der für die fünfjährige Ausbildung deutschsprachiger Imame an der Kairoer al‑Azhar wirbt, sowie durch Scheich Youssef Ibram von der Großen Moschee der Islamischen Kulturstiftung Genf. Ibram ist Mitglied des Europäischen Fatwa- und Forschungsrates, sprich vom ECFR Dublin, den Kurs des dortigen, für ganz Europa verbindlichen fatwaproduzierenden Milieus geben die drei Herren Allah, Mohammed und Yūsuf al‑Qaradāwi vor, allerdings dürfte Ibram den letzten Namen klug verschwiegen haben.

Scheich Ibram betont, dass der Imam einer Moscheegemeinde als „Theologie- und Rechtskundiger“ Fatwas erstellen darf, die um so mehr befolgt werden müssen, je höher das „religiös-moralische“ Ansehen des Imam ist. Mit „Theologie- und Rechtskunde“ meint er das zum Dressieren einer autoritären Persönlichkeit günstig geeignete, großteils antirationale Sunna-Zwangshandeln entlang der nicht kodifizierten sprich willkürlichen und dabei überwiegend menschenrechtswidrigen Scharia-Doktrin.

Ibram schwört also die Schweizer auf die künftige Quelle an islamischer Welterklärung ein, das ECFR. Dr. Farhad Afshar, Präsident des Vereins Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS) sieht die hauptsächliche Aufgabe einer islamischen theologischen Fakultät in der Schweiz im Lehren von islamischer Jurisprudenz und das ganze in Absprache mit den Autoritäten der Weltgemeinschaft (umma) der Muslime. Das heißt, Afshar will fiqh lehren sprich Scharia, im Dialog mit Azhar, Wahhabiten und Muslimbruderschaft.

Da nehmen wir etwas enttäuscht wenn auch wenig überrascht die dreiste Lüge zur Kenntnis, mit der unser iranischstämmiger Schweizer Soziologe Dr. Afshar öffentlich behauptet, die Steinigung sei nicht islamisch und käme in seinem Heimatland Iran auch gar nicht mehr oder allenfalls versehentlich vor, zugleich aber wenig verhohlen die Ausrichtung an eben dieser Scharia fordert, die allen Muslimen auch in der Schweiz möglich sein müsse, wie Beat Stauffer 2005 in seinem lesenswerten Aufsatz „Ein Meister der Verschleierung“ zivilcouragiert und treffsicher beschreibt[21]. An der Universität Bern sprich an seinem Arbeitsplatz ist der Kritiker des Eurozentrismus und begeisterte Schariafreund leider nur schwerlich aufzufinden, selbst seine Studenten im Proseminar („Interkulturelle Politologie: Das politische System der islamischen Republik Iran“) lässt der offenbar viel beschäftigte Afshar bis zu einem Jahr mit Antworten oder Bewertungen warten[22]. Der lichtscheue Soziologe und Steinigungsleugner Afshar kämpfte hingegen für das Recht auf Religionsfreiheit schweizerischer muslimischer Mädchen, vom schulischen Schwimmunterricht fernbleiben zu dürfen[23].

Dublin als Sitz des Europäischen Fatwa‑Rats ist neben London ein weiteres Zentrum des Islamic Banking und der so genannten schariakonformen Geldanlagen, welche die Mauern der beiden Parallelwelten „islamisch‑nichtislamisch“ beziehungsweise, genauer, die Mauern der nach Allahs Willen halbierten Welt „Muslime‑Nichtmuslime“ noch undurchdringlicher werden lässt. Islam ist eben auch eine Finanztechnik (besudelte dschizya, reinigende zakāt). Vorsitzender des ECFR ist der glaubensstarke Terrorfreund Yūsuf al‑Qaradāwi, islamfeministischer Frauenrechtler im Kampf für das Recht auf radikale Bedeckung (hidschāb). Der ECFR wurde im Frühjahr 1997 auf Initiative der FIOE (MB) gegründet.

Unterstützung holen sich Allahs Verbandsfunktionäre bei Europas entgrenzt toleranten christlichen Theologen, die mittlerweile mehrheitlich für das islamische Frauenkopftuch werben und gegen die Ordnungspolitik der Scharia nichts einwenden möchten. Beispielhaft für diese theokratiefreundliche, demokratiegefährdende Desorientierung ist die Bibel in gerechter Sprache, die um den wesensgemäß frauenfeindlichen Islamgott genau weiß, den Dhimmis indessen einen zunehmend minderwertigen, zwielichtigen und unverbindlich zwittrigen Gott anbietet, was religionsgeschichtlich schlicht falsch ist, denn der unsichtbare Jahwe war dreitausend Jahre lang ein kleiner Macho und die Rabbiner, Päpste und Reformatoren waren, alles andere als zufällig, keine Frauen. Indem die Christen ihre patriarchalisch angekränkelte Gottheit ins Androgyne wandeln, entziehen sie sich der Verantwortung für den wachsenden Einfluss der Schariapolitik geheiligter Frauenverachtung. Unsere katholischen und evangelischen Kirchentagsmilieus schwafeln von Change‑Prozess, Christentum verändert sich islamkompatibel. Islam verändert sich nicht.

Die neue biologisierende Gottheit Europas denkt differenziert und betreibt dabei Körperpolitik (fitra), etwa Haarspaltereien. Für Allahgott ist ein Haar nämlich mitnichten einfach dasselbe wie ein anderes Haar. So definiert der wesensgemäß militante Islam geheiligter Sexualpolitik das Barthaar als Ehrenhaar und Pflichthaar, das Frauenkopfhaar jedoch als Schamhaar und Schandehaar und fordert den hidschāb als Zeichen der ordnungspolitischen Machtergreifung, das Kopftuch. Das andächtige Huldigen des Barthaares (fitra, dhikr, salat) öffnet vielleicht sogar einigen weiblichen Seelen den Weg ins Paradies, entsprechend gilt es jedoch als islamisch gerecht, das Haupthaar der Frau mit geheiligtem Ekel erst zu befrachten und dann zu betrachten. Der unsichtbare Allahgott ist bärtig jedenfalls seine Stellvertreter auf Erden (Kalifen), den Teufel (iblis) dürfen wir uns frauenhaarig vorstellen und mit schamhaft verhülltem (niqāb) Gesicht. Falsch. Dürfen wir uns nicht vorstellen, das ist der Trick (taqiyya).

Ein anderer Ort, an dem die vordemokratischen oder, wie man möchte, nachdemokratischen Herrschaftsstrukturen islamischen Rechts installiert werden, ist die Bildungs- und Schulpolitik. Hier wird der dschihād an drei Fronten angegangen, Imam-Ausbildung, Ausbildung islamischer Religionslehrer sowie, drittens, der islamische Religionsunterricht selbst. Neben der vom schweizerischen Schariavorkämpfer Mahmoud Ghazala beworbenen Imam‑Ausbildung in deutscher Sprache an der Azhar schult beispielsweise die weitgehend schariatolerante Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) seit 2006 sehr aufmerksam bereits in der Türkei die Imame der organisierten türkischen Staatsreligion Diyanet / DITIB.

Das geschieht mit einem einwöchigen Seminar, damit die Imame („ihre Ausbildung ist aber noch nicht vergleichbar mit einem Universitätsstudium hier“) bemerken, „dass hier [in Deutschland] eben andere Wertvorstellungen herrschen“[24]. 2007 glaubte man seitens der KAS, die Diyanet / DITIB zu kennen und bewerten zu können. Doch sicherlich hinsichtlich ihres Verständnisses von Gottesstaat, säkularer Demokratie und Politreligion. Wer sagt es nun der KAS, dass sie die längst radikalislamisch unterwanderte, staatsreligiöse DITIB keineswegs durchschaut?

Den Türkeibeitritt scheint die CDU‑nahe Stiftung befördern zu wollen. Wobei das islambeschwichtigende Goethe‑Institut einen dreimonatigen Intensivkurs der Deutschen Sprache beisteuert. Bereits 2006 war die KAS („Langfristig brauchen wir in Deutschland ausgebildete Imame“) der Meinung, dass der Türkei ein integrationspolitisches Umdenken zu attestieren sei[25]. Umdenken? Vermutlich hinsichtlich ihrer in Deutschland lebenden Auswanderer beziehungsweise deren Kinder und Enkelkinder, womit bereits ersichtlich wird, dass diese durch Ankara als Türken betrachtet werden, ob sie nun einen deutschen Pass besitzen oder nicht. In der Tat, die Türkei beansprucht die sittliche und moralische, die politreligiöse Steuerung der Auslandstürken, was die KAS uns gegenüber ja vielleicht zu vernebeln trachtet, indem sie die angebliche Notwendigkeit betont, die Imam-Ausbildung in der BRD statt finden zu lassen. Über die Grundrechtswidrigkeit der größeren Teile der menschenverachtenden, speziell der frauenfeindlichen Scharia, die im Übrigen entgegen jeder taqiyya letztlich niemals modernisiert oder geteilt werden kann schweigt die Konrad-Adenauer-Stiftung.

Ob uns die KAS das islamische Familienrecht und die nikah, die Imam-Ehe, als Kulturimport empfehlen möchte? Der vom Demokratisierer Prof. Nohl erstellte 37‑stündige Wochenplan ist für die Nerven der womöglich an Erbakan oder an der Muslimbruderschaft orientierten Imame leider keine Zumutung und auch aus der Sicht universeller Menschenrechte oder deutscher Grundrechte schlicht ein Witz[26]. Was nicht heißen soll, dass wir noch mehr Imamfortbildungen finanzieren sollen, eher die oftmals allzu bereitwillige Moscheebaufreude einstellen. Denn beten kann man auch zu Hause und predigende Islamisten möchte ich Deutschlands Mädchen und Jungen aus türkischstämmigen Elternhäusern nicht zumuten. Warum will die KAS die Re‑Islamisierung der jungen Generation türkischer Einwanderer?

Kinder und Enkel der Gastarbeiter aus Kleinasien sollen hinein nach Deutschland integriert werden, nicht hinein in den Islam. Kein Imam predigt gegen die nach Vollständigkeit strebende Scharia, das jedoch verschweigt die Konrad-Adenauer-Stiftung der Presse gegenüber. Die Türkei wird auf beitrittsfähig getrimmt und der Islam als demokratiefreundlich. Die bei der KAS analysierten Freitagspredigten (hutba, türk. hutbe) zeigen uns indes etwas völlig anderes: „Eine Reform religiöser Inhalte halten die meisten Experten für unrealistisch und undurchführbar[27]“. Ganz anders als den Schariaverharmlosern von der KAS möchte man dieser letzten Aussage der genannten Experten mit Bedauern zustimmen. Wenngleich wir die Säkulariserung des Islam selbstverständlich fordern, worauf Experten und KAS allzu bescheiden verzichten.

Der orthodoxe Islam braucht sie nicht, doch die in der freiheitlichen Demokratie lebenden Muslime brauchen die Befreiung von Scharia und Fiqh, um die säkulare Gesellschaft nicht in Allahs Auftrag verachten oder gar angreifen zu müssen. Einstweilen hat der Staat keine Imam‑Lehrgänge aus der öffentlichen Hand zu finanzieren, rechtsradikale Wehrsportgruppen bekommen schließlich auch keine Zuwendungen. Eine nichtmuslimische Sekte mit Kinderheirat, Zwangsehe, geheiligter Frauenherabwürdigung würde wohl nicht so unwidersprochen unbegrenzte Religionsfreiheit für Religionspflicht und Religionsrecht einfordern dürfen, wie die an der radikal installierten ewigen Scharia orientierten Vorstände der Islamverbände es tun.

Vorläufig bleibt Islam mancherlei, immer aber auch ein demokratiefeindlicher und sadistischer Kult, welcher Demokratieüberwindung, theologischen Frauenhass und Judenhass sowie den Apostatenmord lehrt und der auf der Prügel und Einschüchterung schwarzer Pädagogik basiert und auf der in Massen zu formenden autoritären Persönlichkeit.

Die zweite Dschihadfront der Islamisierung der Bildungspolitik ist der Islamische Religionsunterricht und die Ausbildung der dazugehörigen Lehrer. Hierfür sei, die BRD betreffend, nur in Kürze auf zwei in diesen Blogs bereits besprochene Personen verwiesen, einmal auf die in der langjährigen Zusammenarbeit mit Frau Sabiha el‑Zayat-Erbakan radikalislamisch geschulte Gründerin des an der Scharia orientierten Kölner Instituts für Interkulturelle Pädagogik und Didaktik (IPD), die im rheinland-pfälzischen Mayen (Eifel) geborene Islamkonvertitin Rabeya Müller[28]. Zum zweiten auf die als etwas angestrengt als Vorzeigelehrerin herumgereichte, syrischstämmige Fundamentalistin Lamya Kaddor[29].

Müller und Kaddor sind Mitherausgeberinnen eines islamkonformen, das heißt die politische Scharia und die islamische Gegengesellschaft eher befördernden denn behindernden Schulbuchs für Islamischen Religionsunterricht namens Saphir[30]. Zitat Kaddor: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar[31]“, ein Satz, der einen erschrecken müsste und der eine islamische erzogene Pädagogin als für den Schuldienst für ungeeignet definieren müsste.

Rabeya Müller („Rabia Müller“) und Sabiha el‑Zayat-Erbakan werden von Yasemin Karakaşoğlu als „muslimische Feministinnen“ deklariert[32]. Das ist allerdings ein sehr bescheidener Anspruch von Feminismus, denn halbierte Grundrechte reichen aus Allahs Weisheit für die der islamischen Pflichtenlehre unterworfene Frau aus.

Die Schwester des langjährigen Direktors der größten türkischen extremistischen Organisation in Deutschland, Frau el‑Zayat-Erbakan steht gemeinsam mit Islambeschöniger Dr. Heiner Bielefeldt auf der Referentenliste des relativen Demokratierisikos namens Bundeszentrale für politische Bildung (bpb[33]) und ist seit 2000 Vorstandsmitglied einer elitären akademischen Organisation mit schulpolitischem und pädagogischem Ehrgeiz, die der 1928 gegründeten radikalislamischen Muslimbruderschaft solidarisch verbunden ist und sich, in arglosen Menschen Sympathien erweckend, Gesellschaft für muslimische Sozial- und Geisteswissenschaftler (GMSG) nennt. Mit dieser GMSG werden wir uns in Zukunft eingehender befassen müssen.

Die mit dem Kalifat liebäugelnde bpb veröffentlicht eine Abhandlung der hier „Sabiha el‑Zayat“ genannten Dame, die erklärlicher macht, warum sie (neben Yasemin Karakaşoğlu) auf große Gegenliebe bei den in der Ausbildung von Deutschlands Sozialpädagogen und Sozialarbeitern tätigen Dozenten namentlich Dozentinnen stoßen konnte. Alle Register des in Deutschlands Kirchentagen, Jugendverbänden, Gewerkschaften oder Lehrerzimmern seit einem Vierteljahrhundert den Ton angebenden rot‑grünen Gutmenschentums, vom sich in der Schuld suhlen über das den Fremden um Absolution bitten bis hin zum wenig gehemmten Antietatismus (kunstsinnig als Globalisierungskritik oder Feminismus kaschiert), werden derartig gekonnt bedient, dass der von allem europäisch-christlichen wie kirchenkritisch-aufklärungshumanistischen Ballast befreite, nach wie vor jedoch diffus sinnsuchende Leser sich an Allahs Orientierung bietendes Koordinatensystem zu gewöhnen beginnt[34]. Und sich dabei noch so revolutionär fühlen kann wie zu bewegten Studentenzeiten, als das unvermeidliche Poster von „Che“ Guevara an der Wand hing. Vorwärts, Genossen! Venceremos meets Allāhu akbar, Woodstock goes Caliphate.

Die Vordenker für den Islamischen Religionsunterricht, die österreichische IGGiÖ um die Islamisten Amir Zaidan (vordem zu IRH Hessen) und Anas Schakfeh eingeschlossen gehören allesamt zum engsten Umfeld von Milli Görüş und Muslimbruderschaft. Was unsere Politiker, Pädagogikfachleute oder Kirchenhäuptlinge offenbar nicht anficht. Scharia hin, Muslimbruderschaft her: Islamoptimist und Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, das hat er in der Deutschen Islamkonferenz (DIK) festgelegt, will den flächendeckenden islamischen Religionsunterricht an Deutschlands staatlichen Schulen[35]. Wir Staatsbürger wollen diesen zur Distanz von Scharia und Fiqh unfähigen Unterricht nicht.

Soweit zur drohenden Rechtsspaltung eines sich schariatisierenden Europas, zunächst im Familienrecht, Ehe- und Personenstandsrecht. Soviel auch, vor allem Deutschland betreffend, zur hoffentlich abwendbaren erzwungenen totalen Muslimisierung derjenigen Kinder und Enkelkinder der türkeistämmigen Gastarbeiter, denen es nicht gelingen wird, aus der mit Prügel, Verfolgung (stalking), Einsperren, Zwangsverheiratung, Gerüchteterror und Telefonterror (mobbing) sowie Erpressung arbeitenden, leider ebenso folkloristisch wie familiär zu nennenden Überwachung durch die Großfamilie und durch die sich islamisch radikalisierende Nachbarschaft zu befreien.

Schariatische Familie und schariatische Nachbarschaft fungieren als Mikro‑Kalifat vormoderner Gegenkultur, die auf eine Erzeugung von Hass auf die Ungläubigen und ihre Lebensweise angewiesen ist. Diese Hassproduktion ist eine Art Sakrament, »al‑walā‘ wa-l‑barā’a[36]« und ist einer von jenen auf totale Durchsetzung der Scharia zielenden ordnungspolitischen Marschbefehle (hisbah[37]), der auf die kulturrassistische heilige Apartheid in Stadtviertel, Nachbarschaft, Familie und Ehe zielt und der, auf Deutsch, sinngemäß von jedem Muslim sehr genau fordert:

„Wende dich den Muslimen zu und wende dich von den Nichtmuslimen ab. Dein Gemeinschaftssinn und dein Wertschätzen gelte den Gehorsamen an Allāh, nicht anders, als deine Meidung und dein Verachten den Ungehorsamen gilt. Lieben für Allāh, Hassen für Allāh!“

Alle Islamverbände und viele Imame wünschen sich ein Leben nicht nach dem von Menschen gemachten Gesetz, sondern nach Allahs eigenem Gesetz, nach der Scharia. Applaudiert wird ihnen von unseren grundrechtsvergessenen Politikern und vom theokratieversessenen christlichen Klerus. Auf gewisse Weise hat derlei fröhlicher Abschied vom säkularen Staat (Partyotismus) bereits vor fünfzig Jahren mit dem zeitweiligen Kölner Said Ramadan begonnen.

Europa hat beides, seine prekär säkularisierten Muslime und seinen Fatwa‑Rat. Werden die absoluten Gehorsam verlangenden „Empfehlungen“ oder vielmehr Befehle der Fatwen (fatāwa) zu sexualpolitischem (nikah, hidschāb, talaq) Wohlverhalten und ordnungspolitischer (hisbah, dschihād, chilāfa) geheiligter Pflicht von einem Fatwa‑Rat ausgegeben und auch befolgt werden? Einem Europäischen Fatwa‑Rat, der im Mischfeld aus MB und Milli Görüş einzuordnen ist, dem arabische Scheichs angehören und der damit Teil des die allgemeinen Menschenrechte verweigernden, weltweit vernetzten politischen Islam ist?

Da’wa zielt eben auch ins muslimische Interne, hin zur „vollkommenen“ Muslimisierung. Wird die radikalislamische Infrastruktur mit ihren hart agitierenden Predigern schariatischer Gegenmoderne ausreichen, um den Einfluss der „verderblichen“ Säkularität freiheitlicher Demokratie auf die dann gleichsam eingesperrten Muslime abzublocken?

Falls ja, wird ein einzelner Ägypter aus dem Köln des Jahres 1959 erfolgreich gewesen sein, das universelle Menschenrecht, das Kollektiv der Muslime abspaltend, zu ironisieren, um dann in Allahs Nachfolge das islamische Staatsbürgerrecht für muslimische Frauen ein weiteres mal zu halbieren. Die Funktionäre der Scharia könnten erfolgreich sein, denn Europas Politiker kooperieren mit den radikalislamischen Verbänden, allen voran Dr. Wolfgang Schäuble mit seiner wenig demokratischen, intransparenten Deutschen Islamkonferenz (DIK), in der sich Allahs bundesdeutsche und nicht selten bereits durch ungehemmte Verfassungsfeindlichkeit aufgefallene Kalifen (ZMD namentlich IGD der Muslimbruderschaft, Milli Görüş der islamofaschistischen Erbakan‑Doktrin und ebenfalls der Muslimbruderschaft verbunden, DITIB kleinasiatischer Staatsreligion) mit Parlamentariern in Hinterzimmern treffen.

Deutschlands parteinahe Stiftungen planen die Ausbildung von Imamen der in ihren größeren Teilen schlicht grundrechtswidrigen türkischen Schariapolitik von AKP und DITIB und wollen uns die ebenso unkontrollierbare wie unkontrollierte Sache als Entwicklungshilfe und Demokratisierung Kleinasiens verkaufen, welches natürlich als Vollmitglied in die EU aufzunehmen sei. Selbst Europas Kirchen und Kleriker befördern diese gefährliche Entwicklung der Machtergreifung islamischer Gesellschaftsordnung im Namen angeblich jesuanischer Toleranz und mit den Werkzeugen von interreligiösem Dialog, Kopftuchduldung oder Kopftuchverteidigung, Bibel in gerechter Sprache, islamfreundlichen Islamseminaren und schamlos unkritischer Zusammenarbeit mit Moscheegemeinden nebst uneingeschränkter Werbung für Moscheeneubau.

Droht dem durchaus erfolgreich aufklärungshumanistisch-säkular und freiheitlich-demokratisch geprägten Europa die Rechtsspaltung? Wird jeder Kritiker von Allahs menschenverachtender Theokratie künftig mehrheitlich als überspannt und unglaubwürdig, man sagt inzwischen: Als von „Islamophobie[38]“ befallen, eingeschätzt werden?

Wir müssen nicht schicksalshaft in Säkularität und Freiheit leben, anders als die zwei Steintafeln des etwas legendären Moses sind unsere zwei schönsten gesetzlichen Grundlagen, die allgemeine Erklärung der Menschenrechte und das schützenswerte deutsche Grundgesetz nicht vom Himmel gefallen.

Technisch ginge das ohne weiteres, man könnte schariatische Strukturen im Recht implementieren, befindet auch Nachdemokrat Professor Christian Giordano[39]. Ungebeten werden sich Scharia‑Gerichtshöfe auch in Deutschland zu etablieren trachten. Werden wir sie schließen können, überhaupt schließen wollen? Man hört immer wieder, vielleicht bezeichnend unbegründet, der Islam habe keinen Klerus. Die Scheichs des Fatwa‑Rats, die Scharia‑Richter, die die nikah durchführenden Imame werden dem Muslim jedoch sehr wohl Klerus sein, das Nichtbefolgen der Fatwas oder ehevertraglichen Vereinbarungen wird zwar nicht die Verbindung zu Allahgott, wohl aber den Eingang ins Paradies behindern, verhindern. Für die Muslima ist es zusätzlich noch der Mann in Form von mahram, walī oder Ehemann, der für sie immer dann eine subjektiv heilsverweigernde, nämlich das Paradies verhindernde Funktion hat, wenn sie dessen Anordnungen nicht unbedingt Folge leistet. So wie eine Katholikin das Sakrament der Beichte einhalten muss, hat die Muslime ihrem mahram, walī oder Ehemann zu gehorchen.

Ein aus seiner Sicht erstrebenswerte Zeitalter nennt Murad Wilfried Hofmann[40] die Post‑Postmoderne[41]. Hofmann hat das wohldurchdacht, nach der transatlantisch geprägten Demokratie der kulturellen Moderne und der noch etwas andauernden Demokratieverdrossenheit der Jahrtausendwende, eben der Postmoderne, könnte bereits bald wieder ein stabiles System eingerichtet werden. Der Islamstaat.

Es knistert und knackt bereits im kunstvoll ersonnenen rechtsstaatlichen Gefüge. Verglichen mit anderen Göttern ist, das Aufspüren von Sollbruchstellen betreffend, nach unserer Erfahrung der Gott Allah nicht zu schlagen.

Jacques Auvergne


6 Antworten to “108. Institutionen der Scharia”

  1. antifo Says:

    Kaum noch zu begreifen: Europa
    http://antifo.wordpress.com/2009/04/05/kaum-noch-zu-begreifen-europa/

    Das beschreibt Europa aus der Sicht eines offenbar islamischen Gelehrten irgendwo in einem arbischen Land.

    Ist Yavuz Özoguz ein gewerbsmäßiger Betrüger?
    http://antifo.wordpress.com/2009/04/05/ist-yavuz-ozoguz-ein-gewerbsmasiger-betruger/

  2. Helmut Zott Says:

    „Christentum verändert sich islamkompatibel. Islam verändert sich nicht.“

    Auf christlicher Seite bildet man sich vielfach ein, den Gegensatz zwischen Christentum und Islam aufheben zu können, indem man vorgibt, „es gäbe ja nur einen Gott“, den wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschieden sehen, und uns nur auf unterschiedlichen Wegen ihm nähern.
    Dieser angeblich eine und einzige Gott hat sich aber selbst den Menschen offenbart. Dem einen Teil der Menschheit hat er verkünden lassen, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde geschickt. Dem anderen Teil der Menschheit hat der vermeintlich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe.
    Das kann aber aus logischen Gründen nicht derselbe Gott sein, sofern er nicht lügt oder schizophren ist. Allah ist nicht identisch mit dem Gott der Christenheit, auch wenn das II. Vatikanische Konzil das anders festgelegt hat.

    Dies haben viele Kirchenväter und Heilige auch so gesehen. Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:
    „Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

    Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:
    „Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.

    Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II. nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca:
    „ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

  3. Helmut Zott Says:

    In den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Christen zusammen mit den Muslimen den einen und denselben Gott anbeten.

    1.) Hier der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

    2.) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

    3.) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

    4.) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    In dem folgenschweren Irrtum, der darin besteht, dass die katholische Kirche den islamischen Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat, liegt die tiefere Ursache für die Erkenntnisblindheit der Kirchenoberen im Allgemeinen, und das absurde Verhalten etwa des Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch im Besonderen. Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der Kirche und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.

    Dieser Jahrtausendirrtum, und im Gefolge das Abküssen des Korans durch Papst Johannes Paul II., sowie die Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI., bildet den geistige Boden für das heutige Versagen im Bezug auf den Islam, und stellt letztlich den Keim für den künftigen Untergang der Kirche dar. Es handelt sich nicht nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat, ja ein Verbrechen am christlichen Geiste dar. Dies muss man feststellen, auch wenn man selbst nicht der Kirche angehört.

    Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, und die das fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs, aber auch als eine Verpflichtung.
    Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

  4. Jacques Auvergne Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    vielen herzlichen Dank für Ihre beiden ausgezeichneten Kommentare.

    In einer Zeit, in der ein Tübinger Professor Dr. Karl-Josef Kuschel durch Deutschlands christliche, namentlich katholische Institutionen reist und das schreckliche Dressurinstrument des Kopftuches lobpreist und die Scharia bald beschweigt, bald verharmlost, sind klare Maßstäbe besonders wichtig.

    Kuschel kämpfte einst für Fereshta Ludin, gegen die wichtigen Verbote der Lehrerinnenkopftücher an staatlichen Schulen.

    Die dem Laienzweig der Dominikaner zugehörigen Kölner Eheleute Dr. Thomas Lemmen (Theologe mit Diplom und Lizentiat) und Melanie Miehl sind ein weiterer Faktor der Begünstigung des demokratiezerstörenden radikalen Islam.

    http://www.rpi-virtuell.net/workspace/users/535/Seminar:%20Br%C3%BCckenbauer/Rz-Kuschel-Nathan.pdf

    http://www.amazon.de/gp/product/3491690307/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=3491725313&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0BZVV20MV1E1A23YKEE2

    Zu Thomas Lemmen und Melanie Miehl, beide von der Christlich-Islamischen Gesellschaft CIG, habe ich Text Nummer ‚153.‘ anfertigen können.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/11/07/153/

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  5. Carcinòl Says:

    Stichwort ICCI und Klingelschild.

    Nein, die Islamic Foundation aus Dublin ist (offensichtlich) nicht die berüchtigte pakistanisch dominierte sowie Maududi-orientierte Islamic Foundation aus Markfield (Leicester), sondern auch als Islamic Foundation of Ireland bekannt, abgekürzt IFI (ursprünglich: Dublin Islamic Society).

    Geld (£17,914.28) kam 1974 von König Faisal aus Saudi-Arabien. Kuwait stiftete eine Vollzeit-Predigerstelle.

    Zwischen 1950 und 1955 gab es muslimische Studenten aus Südafrika und Indien, die in Dublin (v. a. Medizin) studierten. Eine Moschee gab es damals noch nicht.

    Die Geschichte der Foundation begann im Jahre 1959:

    :::::::

    First General Meeting of Muslims in Ireland GENERAL MEETING ON 23rd JANUARY 1959 On 23rd January (Friday) 1959, a general meeting was held at Koinonia House with the purpose of deciding whether or not to form a Muslim committee, which would organise Friday Namaaz (Prayer), Eid Namaaz and some lectures.

    Thirty three students of the Muslim Faith and who belonged to various countries, gathered at the meeting. The matter was discussed and a vote was taken to finalise whether such a body was wanted or not. It was unanimously accepted to form the body. It was also agreed the functions of this body would be decide by the students (Muslims).

    The following officials were elected:
    Chairman: Mr. Hoosen Lockhat
    Secretary: Mr. Yousuf Jhavary
    Treasurer: Mr. Ismail Docrat
    Committee of 8 members:
    Hoosen Lockhat
    Ismail Docrat
    Zakudeen Zaveri
    Ahmad Al-Atrash
    Yousuf Jhavary
    Ebrahim Mannah
    Harith Lamki
    Abdullah Al-Kathiri

    COMMITTEE MEETING ON 7TH FEBRUARY, 1959 On Saturday the 7th February 1959 a committee meeting was held at Koinonia House, 33 Harcourt Street, Dublin. The committee sanctioned that the holding of the Friday Namaaz (Prayer) and decided that Fasting time-tables should be printed for the forth coming fasting season. The committee also decided that arrangements should made for accommodating a large crowd Eid Namaaz.

    It was hoped that a name for the body would be decided upon at the next General meeting.

    (…)

    Formation of the Dublin Islamic Society

    GENERAL MEETING ON 17th APRIL 1959

    On Friday the 17th April 1959 a general meeting was held at Koninia House, 33 Harcourt street, Dublin (Circulars announcing this meeting and also Eid Namaaz – on 10th April were distributed.)

    One of the main purposes of holding this meeting was to decide upon a name for the Muslim Body, which was formed at an earlier meeting – on the 23rd of January 1959. At the meeting the following three names were suggested:

    1) Dublin Islamic Jamaat was suggested by Mr. Hoosein Jamal
    2) Islamic Study Circle was suggested by Mr. Yousuf Jhavary
    3) Dublin Islamic Society was suggested by Mr.Ragaa Makharita

    (…)

    In August 1970 the first message being received from Embassy of the Saudi Arabia in UK that upon receipt of the Bank Account and formation of the Islamic Foundation, the funds will be donated to the same account provided such foundation officially to be formed.

    http://www.islaminireland.com/site/assets/files/1001/history_of_muslims_in_ireland.pdf

  6. Carcinòl Says:

    ::
    Tja liebe Schweizer, das ist kein Islamismus (aktiver Islam) oder Salafismus (geschichtsbewusster Islam) oder Wahhabismus (hanbalitische Rechtsschule, ganz reiner Islam), sondern … nun … Islam halt.

    Was will Martin Burkhard: „Gute“ alpine Abendlandkultur mit „bösem“ Kalifat möglichst weit weg jedenfalls nebenan – oder endlich die durchgesetzte AEMR weltweit?

    Im Wallis hat, wie vor kurzem bekannt wurde, die Fremdenpolizei Imam Sevgani Asanovski aus Mazedonien [Anm.: siehe unten] die Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung verweigert. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass der Imam an einer fundamentalistischen Universität in Medina (Saudiarabien) studiert habe. Diese vom saudischen Wahabismus geprägte theologische Ausbildungsstätte vertritt eine extremistische Richtung. Martin Burkhard findet den Entscheid der Walliser Behörde richtig: „Leute wie diese sollte man in der Schweiz nicht zulassen. Solche in Saudi-Arabien ausgebildete Wahabiten infiltrieren sich überall und schaffen Probleme.“ Bedauerlich sei allerdings, dass in der Schweiz Imame fehlen, die sich in die Kultur integrieren können, sagt Burkhard.

    http://www.schweizergeschichte.ch/index.php/D/article/133-society/4722-Extreme_Richtungen_des_Islams_macht_Westschweizer_Behoerden_zu_schaffen/

    ::

    2002 verfasste der ZMD seine berüchtigte CHARTA; im selben Jahr in der Schweiz:

    On February 5, the Geneva Cantonal Government confirmed its decision to fire public school teacher Hani Ramadan, a Muslim cleric, after hearing his views. Ramadan had been suspended from teaching since October 2002 following the publication of an article in the French newspaper Le Monde in September 2002, in which he came out in favor of the stoning of adulterers as set out in Shari’a law. The Cantonal president publicly stated that the justification of stoning ran counter to the values of the Geneva republic, adding that Ramadan twice had been clearly warned in writing in previous years. …

    In October 2002, the immigration authorities of the Canton of Valais refused to grant a residency permit to the Macedonian Imam Sevgani Asanoski on the grounds that his religious education was too radical and potentially endangered the religious peace among different Muslim communities in the country. An advisory body on immigration of the Federal Government had positively reviewed Asanoski’s application for residency permit to serve as Imam of the Islamic Center of Sion, but cantonal authorities decide autonomously against it. Asanoski appealed the decision of the Valais immigration authorities to the Valais cantonal government, but the latter rejected the appeal in May. Asanoski has not appealed the Valais government decision.

    International Religious Freedom Report 2003
    Bureau of Democracy, Human Rights and Labor
    USA

    http://www.state.gov/j/drl/rls/irf/2003/24436.htm

    Immerhin, man bekennt sich zur UDHR (AEMR), aber …

    http://www.state.gov/j/drl/

    da ist bestimmt der (Scharia-)Wurm drin, aha, DiscoverTheNetworks weiß:

    According to The Global Muslim Brotherhood Daily Report, CSID’s 2009 annual conference featured such noteworthy speakers as Tariq Ramadan (grandson of Muslim Brotherhood founder Hasan al-Banna); Rashad Hussain (U.S. envoy to the Organization of the Islamic Conference); Anwar Ibrahim (a Malaysian opposition politician, affiliated with the International Institute of Islamic Thought); Salah Ali Abdulrahman-Islah (affiliated with the Muslim Brotherhood movement in Bahrain); Ruhail Gharaibeh (a member of the Islamic Action Front, which is affiliated with the Muslim Brotherhood in Jordan); and Daniel Brumberg (United States Institute of Peace). …

    In 2011, CSID hosted a Washington, DC forum that featured Hamadi Jebali, secretary-general of al-Nahda, the largest Islamist political party in Tunisia. Al-Nahda’s leader, Rashid Ghannouchi …

    CSID has received much funding in the form of grants from the Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor … ; and the U.S. Institute of Peace.

    Leider funktioniert das Spiel der beiden Brüder Ramadan fast immer. Guter Bulle, böser Bulle (good cop, bad cop).

    Wenn Steinigung und Burka schlimm sind (Hani guckt besonders finster), dann können Imamehe und Hidschab nicht so schlimm sein (Tariq lächelt mild), böser, böser Hani – einen roten Teppich dem feinen Tariq – staatliche Behörden und Stellen sowie „Pazifisten“ leisten den Netzwerken der MB Finanzhilfe und sonstige Aufbauhilfe.

    DiscoverTheNetworks 17.01.2014

    http://www.discoverthenetworks.org/printgroupProfile.asp?grpid=6296

    ::

    dt. EIHW = engl. EIHS = frz. IESH

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/

    :
    ::
    :::
    IESH Château-Chinon; Paris
    EIHS Birmingham; Llanbydder (Wales)
    EIHW Frankfurt
    :::
    ::
    :

    Dr. Abdullatif Hussein
    Geschäftsführer

    Dr. Khaled Hanafy
    Wissenschaftlicher Leiter

    ansonsten islam-aktiv unter anderem:

    Muhammet Caglayan [sicherlich geschrieben …]
    Muhammet Cağlayan [… vgl. u., Eichenstraße 55]
    Sevgani Asanovski [der aus aus Mazedonien, s. o.]
    Mustafa Hadzic [das ist vielleicht der bosnische Kölner …]
    Mustafa Hadžić [… siehe ganz unten]

    ::

    EIHW im deutschen Frankfurt,
    Augenhöhe echter Geschwisterlichkeit bezeugen die Links zu
    EISH Birmingham
    und
    IESH Paris

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Ueber-das-Institut

    ::

    Private Islam-Hochschule in Frankfurt

    Im Oktober 2013 hat von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ein neues Privatinstitut für Islamstudien in Frankfurt am Main eröffnet.

    Von Dr. Friedmann Eißler – Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

    Das „Europäische Institut für Humanwissenschaften“ (EIHW) im Frankfurter Ostend bietet ein eigenständiges Islamstudium an. Der Verein wurde im März 2013 in Mainz registriert. Die Planungen der privaten Einrichtung seien unabhängig und längst vor der Etablierung der islamischen Theologie an staatlichen Universitäten gelaufen, so der Leiter und Direktor des Instituts, Abdullatif Hussein, laut des neuen, Milli Görüs (IGMG) nahe stehenden Internetmagazins islamiQ.de. Es sei nicht an Konkurrenz, sondern an Ergänzung gedacht, denn es gebe eine „hohe Nachfrage vieler junger Leute und Imame in Deutschland, islamische Wissenschaften mit Bezug zum Hier und Heute zu erlernen“ – zum Beispiel die korrekte Interpretation und Anwendung der Scharia-Normen im Westen. …

    Das Stichwort Islam kommt wie beim gleichnamigen „Institut Européen des Sciences Humaines“ (IESH) im burgundischen Château-Chinon im Titel nicht vor. Die Parallelen dürften sich nicht nur auf den Namen beschränken. Tatsächlich bestätigt Abdullatif Hussein, dass das Frankfurter Institut mit Château-Chinon und weiteren Einrichtungen aus Frankreich und England „in einem europäischen Institutsverbund“ seien. Betont wird auch die Brückenfunktion hin zu mehrheitlich islamischen Ländern. Damit weist er auf Aktivitäten und Einrichtungen der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) hin, die zum internationalen Netzwerk der Muslimbruderschaft in Europa gehört. In dieses Umfeld gehören in Deutschland zum Beispiel die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) oder die Muslim Studenten Vereinigung (MSV). Vertreten wird ein sogenannter „Islam der Mitte“ (wasatiyya, dazu MD 5/2010, 163-179), der etwa auch durch das umfangreiche Fernstudienprogramm des „Deutschen Informationsdienst über den Islam e. V.“ (DIdI – http://www.didi-info.de) verbreitet wird. In letzter Zeit ist eine „Salafitisierung“ des DIdI zu beobachten, der sunnitisch-wahhabitische Salafismus gewinnt im Umfeld der europäischen Muslimbruderschaftsinstitutionen an Einfluss.

    Als Gründer der privaten „Hochschule“ in Frankfurt werden neben Abdullatif Hussein namentlich Mustafa Hadzic, Muhammet Caglayan und Asanoski Sevgani genannt. Der Mainzer Hussein war im Frühjahr 2013 in einen offenen Konflikt mit der dortigen CDU geraten, nachdem diese den Auftritt eines saudisch-wahhabitischen Predigers im Arab Nil-Rhein Verein (Al Nur Moschee) offen kritisiert hatte und Hussein den städtischen CDU-Fraktionschef als „Hassprediger“ bezeichnet hatte. …

    http://brightsblog.wordpress.com/2014/01/16/private-islam-hochschule-in-frankfurt/

    ::
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    Religion und politische Verfassung in demokratischen Staaten
    Überlegungen zum Verhältnis von Scharia und „muslimischem Gesellschaftsvertrag“ in Europa

    Mustafa Cerić

    http://www.ekd.de/ezw/dateien/ezw_texte_227_inhaltsverzeichnis.pdf

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    Sidi
    Boubacar Estaghvirou
    18.08.2013

    die wundebare Gelegenheit, Islam-Studium für interessierte Brüder und Schwester in Deutschland zu ermöglichen.
    Ihre Bruder Sidi Boubacar.

    http://www.wml89rb65.homepage.t-online.de/Gaestebuch

    ::

    DAAD-Preis für Sidi Boubacar Ould Estaghvirou

    Während des Studiums in Mauretanien engagierte er sich in der studentischen Freiheitsbewegung, die sich vor allem für Demokratie einsetzte.

    http://www.hs-koblenz.de/hochschule/organisation/pressebereich/aktuelles/detail/_n/daad-preis-fuer-sidi-boubacar-ould-estaghvirou/

    ::
    ::

    einen Muhammet Caglayan gibt es an der Yunus Emre Moschee (Eichenstraße 55)

    http://www.frankfurt.de/sixcms/media.php/738/Tag%20der%20offenen%20Moschee%202013.pdf

    Die Frankfurter sind zu feige, sich von Kopftuchpflicht, Beschneidungszwang und der übrigen Scharia zu distanzieren aber werden nervös, wenn der global muslimbrudergeführte reine Islam eine Moschee bauen will

    Auf dem Grundstück in der Eichenstraße 55 soll die neue Moschee im Frankfurter Stadtteil Griesheim entstehen. [Bildbeschreibung]

    Ibrahim El Zayat würde am liebsten gar nichts sagen. Aber der Generalbevollmächtigte des Kölner Moscheebau-Multis EMUG tut es dann doch. Das muslimische Gemeindezentrum, das sein Verein für den Islamverband Milli Görüs (IGMG) in Frankfurt-Griesheim bauen will, „soll eine offene, integrative Einrichtung“ werden, betont er am Telefon.

    FR 31.05.2012

    http://www.fr-online.de/frankfurt/moscheebau-in-frankfurt-bedenken-wegen-islam-zentrum,1472798,16153318.html
    ::
    ::
    sicherlich in Bosnien kein seltener Name

    Mustafa Hadzic
    Mustafa Hadžić

    Jedan od 60 imama iz BiH u Njemačkoj je i pofesor Mustafa Hadžić, imam u džematu koji djeluje u Islamskom kulturnom centru „Gazi-Husrevbeg“ u Kölnu.

    DW (Deutsche Welle) 02.03.2010

    http://www.dw.de/europski-islam-po-uzoru-na-bih/a-5309161

    Mustafa Hadzic is also looking for that path for his „Dzemat“ in Cologne.

    DEUTSCHE WELLE/Qantara 11.05.2007

    http://en.qantara.de/content/bosnian-muslims-in-germany-everyday-euro-islam

    ::

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