156. Jürgen Micksch

مِلَّة

milla

Glaubensnation

Confessional Community

Vorwärts Genossen, auf in die Apartheid der Glaubensnationen. Zur jüngsten Schariaverteidigung des Jürgen Micksch: »Antimuslimischer Rassismus. Konflikte als Chance« (2009). Von Jacques Auvergne

Ein im südhessischen Darmstadt ansässiger Interkultureller Rat in Deutschland e. V. betreibt ein uns vor Bewunderung sprachlos machendes Gefüge wundertätiger Gremien namens „Deutsches Islamforum“, „Abrahamisches Forum in Deutschland“, „Bundesweites Clearingprojekt: Zusammenleben mit Muslimen“ und „Dialog vor Ort: Kommunale Islamforen“. Hinter diesem Interkulturellen Rat steht, flankiert von den Schariafreunden Dr. Nadeem Elyas und Bekir Alboğa, der zeitweilige evangelische Pfarrer, Theologe und hessische Sozialwissenschaftler Dr. Jürgen Micksch und weil alleine sein schließlich doof ist, sammelte Herr Micksch Sponsoren, Ausländerfreunde und echte Ausländer. Doch ich bitte Sie: Kopftuchgegner, Islamkritiker oder gar Islamapostaten dürfen die Einwanderer nicht sein – der Dialog, Sie verstehen.

Sammler Micksch versammelt also in seinem Interkulturellen Rat Vertreter von Gewerkschaft (DGB, IG Metall, IG Bergbau Chemie Energie), Judentum, Christentum, Islām und Bahāʾī mit dem in aller Unschuld beschworenen Ziel, das friedliche gesellschaftliche Zusammenleben der Bundesrepublik Deutschland zu sichern.

Menschen sollen dabei nicht länger autonome Individuen sein, sondern in ihre jeweiligen ethnoreligiösen Kollektive eingeschmolzene Partikel: „Politische Entscheidungen müssen deshalb darauf ausgerichtet sein, die Interessen von ethnischen, religiösen und kulturellen Minderheiten ebenso zu berücksichtigen wie Erwartungen und Ängste der Mehrheitsgesellschaft.“ Ungerechtfertigt der planmäßigen Angstverbreitung verdächtigt seien also die zumal muslimischen Migrantenkollektive, die Kaste der Altbürger aber müsse man endlich von ihren „antisemitischen und antiislamischen Einstellungen“ befreien, und dafür hat die glückliche BRD das Deutsche Islamforum des Herrn Micksch.

Gegen die kulturrassistische und Frauen geheiligt diskriminierende Scharia (aš-šarīʿa) möchte man nicht vorgehen, was nur auf dem Wege einer Neubeschriftung des unfriedlichen orthodoxen Islam als friedlich gelingen kann und in der expliziten Verteidigung der Scharia (Deutsches Islamforum: „Scharia als Glaubensweg von Muslimen“; Seite 159-166) gipfelt. Ironie an: Die Orientalen haben die Toleranz, Gastfreundschaft und Friedfertigkeit im Blut, vor allen Dingen die muslimischen Orientalen. Die Ex-Muslime nicht. Ironie aus.

Sozialpädagogen und Sozialarbeitern ist der begeisterte Verteidiger von Scharia und Kopftuch Jürgen Micksch kein Unbekannter. Der 1941 in Breslau geborene evangelische Theologe und Soziologe hat seit sich seit einem runden Vierteljahrhundert einen Namen als Anstifter von Kirchentagsveranstaltungen und interkulturellen Wochen gemacht und war stets verlässlich auf der Seite der Ausländerfreunde und Unterstützer der Belange von Asylbewerbern. Dabei ließ es der zeitweilige Leiter der Evangelischen Akademie Tutzing, dort arbeitete man im November 2007 sowie im November 2009 am Konzept einer „Ausbildung von Imamen in Deutschland (1), (2)“, an Unterstützung für ausländische Ex-Muslime allerdings ebenso mangeln wie an der Parteinahme für kopftuchkritische europäische Einwanderinnen wie die niederländische Politikerin und Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali.

Seine über 25 Bücher tragen Titel wie „Kulturelle Vielfalt statt nationaler Einfalt: eine Strategie gegen Nationalismus und Rassismus“ (1989). Ob jemand, der einem Buch einen solchen Titel gibt, an den rassistischen muslimischen Angriffen, die seit Jahrzehnten von Sudans Hauptstadt Khartoum (al-Ḫarṭūm) aus gegen die dunkelhäutigen Nuer und Schilluk organisiert werden, Kritik übt, oder sich gegen die türkische rassistische Partei und Bewegung der Grauen Wölfe ausspricht? „Interkulturelle Politik statt Abgrenzung gegen Fremde“ (1992) oder „Vielfalt statt Einfalt: Strategien gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ pädagogisiert es auf weiteren Buchumschlägen. Micksch sagt nichts zum Genozid an den Armeniern (3). Derartig selektiv wahrnehmend betreibt der Theologe seit der Jahrtausendwende den Dialog mit dem Islam in Form des von ihm 1994 gegründeten Abrahamischen Forums („Vom christlichen Abendland zum abrahamischen Europa“). Den inzwischen nach Mitteleuropa eingewanderten frauenfeindlichen theokratischen Kulturrassismus des Orients, die Scharia, findet Jürgen Micksch schützenswert.

Das Anliegen des Interkulturellen Rates in Deutschland ist es, jenen Begriff von Multikulturalität bestärken zu wollen, nach dem jede hörbare Ablehnung des Islam als Rassismus zu deuten ist. Wie aber wollen selbsternannte Antirassisten ein diskriminierendes Gesellschaftsmodell verteidigen?

In Umkehrung des eine Warnung enthaltenden und grafisch wie ein Warnschild gestalteten Titels »Antimuslimischer Rassismus« sollen wir uns offensichtlich in ein Wohlverhalten »promuslimischen Antirassismus« einüben. Auf die durch Herausgeber Micksch betriebene Verteidigung des kulturrassistischen Herrschaftssystems des orthodoxen Islam sind wir gespannt und beginnen mit dem Leiter des Mülheimer „Theaters an der Ruhr“ Roberto Ciulli.

Der linke Gutmensch und Theaterregisseur reist in den Nahen Osten und hält sich im Staat gewordenen, jeden Regimekritiker als „Islamapostaten“ (mortad, murtadd), „Staatsfeind“ (mohareb, Enemy of God) und „auf Erden zur Zersetzung Aufrufender, Verderbenstifter auf Erden“ (mofsed fel arz, mufsid fīl arḍ; Who spreads corruption on earth) ermordenden Faschismus der Ayatollahs und Mullahs auf. Der gebürtige Mailänder liest uns keine islamisch-religiöse Todesfatwa für einen zum Christenglauben gewechselten Apostaten vor (4), sondern nimmt an einem religiösen Volksfest teil und ruft beglückt aus:

29. Das ist Iran. Das ganze Äußerliche ist ein großes Theater, das ich auch aus Italien kenne.

In Allahs schiitischem Faschismus gilt das Staatsführungsprinzip der allein (und dabei nur vielleicht) das Heil gewährleistenden Welāyat-e Faqīh. Nach dieser „Herrschaft der Obersten Rechtsgelehrten“ übt die geheiligte Geistlichkeit die repressive (islamische) politische Gewalt und irdische Staatsführung stellvertretend für Allahgott beziehungsweise für den erwarteten Zwölften Imam aus. Einen nordrhein-westfälischen Theatermacher interessiert das nicht, der betreibt schließlich den Dialog:

30-31. hinter den Vorbehalten gegenüber dem Islam stehen ganz unterschiedliche Motive

Wie in Katar, Jemen und Saudi-Arabien werden auch im Iran die von der ewigen und unverhandelbaren Scharia vorausgesetzten Todesstrafen gerne in Form von öffentlichen Enthauptungen bei Sonnenaufgang ausgeführt. Für Herrn Ciulli vom Mühlheimer Theater an der Ruhr ist das persönlich eher uninteressant, einen ihm angebotenen Teppich jedoch, wir Textilfreunde erfahren es leider nicht, hat Ciulli vielleicht doch noch erregt eingekauft.

31. Untersuchungen haben ergeben, dass bei deutschen Medien starke Vorbehalte gegen den Islam bestehen

Der von Kopftuchfreund Ciulli verteidigte „islamische Staat“ (Buch des Chomeini: »Ḥokūmat-e eslāmī«) des Īrān kultiviert Steinigungen, Erhängen oder öffentliches Auspeitschen, alles auch mal an Minderjährigen, als Strafe für nachgewiesene oder angebliche Vergehen wie Vergewaltigung, Mord, Drogenhandel oder Blasphemie. Die Religionspolizei der muṭawwiʿūn lauert auf Plätzen und Hauptstraßen und prüft Mädchen und Frauen auf islamisch korrekte Kleidung (5).

In Indien, Pakistan und eben auch im Iran ist das Stoffgefängnis der fragwürdig frei umherlaufenden Frau als pardā bekannt; im Englischen schreibt man purdah. Manchmal enthält die pardā einen niqāb, Gesichtsschleier; eher selten redet man im Iran von čādor, „Tschador“. Iranische Frauen, die den pardā oder čādor, den gesetzlich vorgeschriebenen Ganzkörperschleier als die schiitische Variante des islamischen ḥiǧāb verweigern oder auch nur eine Haarsträhne öffentlich sehen lassen, haben Ermahnungen, Beschimpfungen, Verhaftungen und Gefängnisaufenthalt zu erwarten. In Irans Gefängnissen sind Misshandlungen und Vergewaltigungen eine Selbstverständlichkeit. Islam ist Kopftuchterror. Zum Welttheatertag 2007 mit seinem Ensemble in die Diktatur gereist, trugen Ciullis deutsche Schauspielerinnen eben Kopftücher (6).

In Irans Städten verprügeln und verhaften die paramilitärischen Einheiten der „Bassidschi“ (Basīǧ-e Mostaẓʿafīn (7)) widerspenstige oder auffällige Studenten, der religiös begründete Geheimdienst der so genannten Iranischen Revolutionsgarden oder „Pasdaran“ (Sepāh-e Pāsdārān-e Enqelāb-e Eslāmi (8)) lässt sozialistisch, christlich, schwul, kurdisch oder humanistisch denkende Typen in Foltergefängnissen verschwinden und der feinsinnige Maestro Ciulli („Das ist einer der großen Widersprüche dieses Landes (9)“) schwärmt von einer prickelnden Ähnlichkeit zwischen der Islamischen Republik Iran und der erfrischenden Bella Italia. Tschador-Ciulli ermutigt uns dazu, uns einen anderen Iran vorzustellen: „Das Bild, das wir haben, ist nicht das wirkliche (10).“

Der linke Gutmensch Ciulli erfährt auf einer Iranreise eher durch Zufall, dass einige bereits zum Tode verurteilte Männer noch ein wenig auf ihre Hinrichtung warten und öffentlich Theater spielen dürfen im Wissen, dass ihr Familien- oder Bekanntenkreis im Publikum sitzt. Schauspielfreund Ciulli sinniert über diesen staatlich kultivierten Sadismus, beglückt vom eigenen Erlebnis der Vergänglichkeit allen Seins, und haucht: „Die spielen um ihr Leben (11).“ Ein Aktivist gegen die Todesstrafe ist Ciulli freilich nicht, der Gute liebt die Bühne. Īrān ist da ganz großes Theater. Man möchte kotzen.

Zum Iran des Jahres 2008 weiß amnesty international: »Auch im Berichtsjahr unterdrückten die Behörden abweichende Meinungen. Journalisten, Schriftsteller, Akademiker, Frauenrechtlerinnen und andere engagierte Bürger waren von willkürlichen Festnahmen, Reiseverboten, Schikanen sowie der Schließung ihrer Nichtregierungsorganisationen betroffen. … Minderheiten wurden vom Staat nach wie vor unterdrückt. Die Diskriminierung von Frauen war weiterhin fest im iranischen Recht und in der Praxis verankert. In Gefängnissen und Haftzentren wurde in großem Umfang gefoltert (12)«. Der mit seinem Theaterbetrieb im einstigen Bergarbeiter-Kurbad Raffelbergpark residierende Ciulli hat an diesem realen, religiös begründet folternden Iran einfach kein Interesse.

Schließlich zeigte Navid Kermani ihm 1996 einen ach so anderen Iran und mochte Meister Ciulli sich im folgenden Jahrzehnt von den kulturbewussten Schergen des antisemitischen Diktators Maḥmūd Aḥmadī-Nežād mitsamt einer kopftuchtragenden deutschen Theatergruppe zu Gastspielen nach Teheran einladen lassen. Der revolutionäre Muslim und judenhassende Präsident wähnt sich im geistigen Kontakt mit dem bei Schiiten traditionell herbeigesehnten Messias oder Welterlöser, dem Mahdī (wörtlich: der Rechtgeleitete) und will, weit weniger spirituell, in den Besitz der Atombombe kommen und den Staat Israel aus der fortgeführten Geschichtsschreibung tilgen (13).

Jahr für Jahr wurden Ehebrecherinnen gesteinigt und Regimekritiker hingerichtet, während uns der von einer Art von Unio Mystica beseelte Ciulli offenbart: „Ja, auch das ist wieder so ein Widerspruch.“

Angesichts der auch im bevölkerungsreichsten Bundesland lebenden Exil-Iraner, die Irans Kerker wie den schrecklichen, bereits vom Geheimdienst SAVAK des Schahs zum Foltern benutzten Evin-Gefängnisses überlebt haben und die bei einer Einreise sofort wieder verhaftet und vielleicht ermordet werden würden, ist der folgende Satz des „linken“ Theatermachers an Geschmacklosigkeit sicherlich kaum zu überbieten, mit dem wir das Thema Ciulli, der uns vor einem Romantisieren (Orientkitsch) ebenso wie vor einer Panikmache gegenüber dem angeblich menschenfreundlichen und nicht extremistischen Islam (Islamophobie) warnt, beenden möchten:

31. Nicht nach Iran zu reisen ist ganz sicher die beste Art, sich diese wie jene Illusion zu bewahren.

Prof. em. Dieter Oberndörfer:

52. Entscheidend für die Einstellungen der jungen Muslime zu ihren Aufnahmegesellschaften werden die ihnen gebotenen ökonomischen und sozialen Zukunftschancen sein.

Wie lächerlich Oberndörfer sich macht, mag dann deutlich werden, wenn man das Wort Muslime durch Vietnamesen, Christen ersetzt, gerne auch durch Kegelbrüder, Evangelikale, Farbenblinde, Motorradfahrer oder Neonazis: „Entscheidend für die Einstellungen der jungen“ Japaner / Christen / der jungen Farbenblinden „zu ihren Aufnahmegesellschaften werden die ihnen gebotenen ökonomischen und sozialen Zukunftschancen sein“, „entscheidend für die Einstellungen der jungen“ Kreationisten / Kegelbrüder / Neonazis „werden die ihnen gebotenen Zukunftschancen sein“. Implizit wird der Bundesrepublik Deutschland vorgeworfen, die Kaste der so genannten Muslime systematisch herabzusetzen. Einwanderer sind für Oberndörfer nicht etwa Iraner oder Indonesier, sondern „Muslime“.

Hier in der BRD gilt zum Glück das Grundgesetz, selbst für Apostaten und sogar für Frauen. Durchaus anders als in Ägypten oder Afghanistan.

Ob meine zum schiitischen Islam konvertierte Nachbarin jetzt einer anderen Rasse zugehört, ob sie wenigstens durch ihren Bürgermeister oder Arbeitgeber diskriminiert wird? Die Dame wird selbstverständlich nicht diskriminiert, was wir Islamkritiker freudig begrüßen. Sie trägt übrigens weder burqa noch čādor, jene textilen Kerker einer politischen Frauenverachtung und Verachtung der Nichtmuslime, die mich ja vielleicht diskriminiert vorkommen lassen, was wiederum dem emeritierten Professor für Politikwissenschaften und Soziologie egal ist.

Diskriminierung erfahren weniger die Muslime im westlichen und mittleren Europa, sondern vielmehr die Nichtmuslime in den vom Islam geprägten Gebieten der Erde, wo es nicht ohne staatlich festgeschriebene, völlig offizielle Nachteile möglich ist, seinen Glauben frei zu wählen (bis auf den islamischen natürlich). Daneben gibt es in Kairo oder Istanbul einen erheblichen inoffiziellen Druck gegen Christen in Form von Mobbing, koranisch (9:29 ins Englische) begründet aus dem Status als „Dhimmi“ (aḏ-ḏimmī): until they pay the jizya [ǧizya] with willing submission, and feel themselves saghiroon (ṣāġirūn), subdued.

Nichtmuslime darf man, um Allahs Missfallen hier auf Erden stellvertretend auszuüben, als „being brought low, in a state of subjection“, so lauten zwei weitere Übersetzungen der Koransure 9:29, ein Dasein als Erniedrigte, ṣāġirūn, als zu Erniedrigende sinnlich spüren lassen. Vielleicht besinnen sie sich und finden zurück zu jener wahren Religion (al-islām), zu der sie von ihrer fiṭra aufgerufen sind, ihrem natürlichen Hingeschaffensein auf Allahgott hin.

Oberndörfer droht uns mit (wohl: islamisch inspirierten) sozialen Unruhen sprich Bürgerkrieg, Low Intensity Conflict oder Organisierter Kriminalit. Und selbst wenn die Ausübenden des Aufruhrs (ǧiḥād?) der hier, mit EU-Mitteln finanziert, angestrengt erschaffenen Spezies der Muslime zugehören sollten, tragen Deutschlands irgendwie rassistische Nichtmuslime daran die Schuld. In dieser Rollenzuweisung darf man auf staatsbürgerliche Pflichten und (damit) auf staatsbürgerliche Rechte oder auf ein unterschiedslos für alle und jeden geltendes Recht großzügig verzichten. In dieser demokratiegefährdenden Argumentation immerhin folgerichtig fährt Dieter Oberndörfer fort:

52. Gelingt es nicht, sie zu verbessern, wird Humus für politische Radikalisierung aufbereitet. … den eigentlichen Brennstoff dabei bildet die … kollektive ökonomische und soziale Marginalisierung.

Ob Oberndörfer wünscht, dass Deutschlands Schulen den etikettierten Muslim-Schülern bessere Schulnoten schenken, damit diese gnädigerweise auf den ǧiḥād verzichten?

52. Das Schicksal der Juden in der neueren deutschen Geschichte … trotz formaler staatsbürgerlicher, sozialer und kultureller Gleichberechtigung, … trotz ihres Patriotismus und ihrer bedeutenden Leistungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur blieb ihre politische Integration in die deutsche Gesellschaft ein Einwegunternehmen.

Einbahnstraße nach Auschwitz, wir haben diese geschmacklose Anspielung verstanden. Pierre Vogel lässt schön grüßen: Auch der Kölner Ex-Boxer und derzeitige Prediger wird nicht müde, auf deutschen Marktplätzen oder in angemieteten Hallen die wie beiläufig konstruierte staatsbürgerliche Sondergattung der Muslim-Bürger als angehende Opfer eines drohenden Massenmordes zu bezeichnen.

Oberndörfer vergleicht die Ablehnung des orthodoxen islamischen Weltbildes und Frauenbildes also mit dem deutschen Antisemitismus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, der zu sechs Millionen Toten geführt hat. Dass prominente Ex-Muslime oder Schariagegner nicht nur in Syrien oder Ägypten, sondern auch in Frankreich, den Niederlanden oder in Deutschland unter falscher Adresse beziehungsweise unter Polizeischutz leben müssen, verschweigt uns der einst in Freiburg im Breisgau lehrende Professor, das heutige Vorstandsmitglied in einem dubiosen Rat für Migration, dem die provokant schariakonforme Turkologin und Bremer Professorin für Interkulturelle Bildung, Yasemin Karakaşoğlu ebenso angehört wie der alle paar Jahre ganz leise vor der Scharia warnende Bielefelder Konfliktforscher und Pädagogikprofessor Wilhelm Heitmeyer.

53. Akzeptanz als normale Staatsbürger. Die Kultur des republikanischen Verfassungsstaates ist immanent pluralistisch. Sie ist offen für das Fremde.

Mit dem herrlich spitzen Wort: „Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dich sein“ des österreichischen Schriftstellers und Kabarettisten Christian Wallner dürfen wir die Willenlosen, Multikulti-Ideologen oder Schariafreunde entlarven. Dabei würden wir Oberndörfer in Grenzen durchaus zustimmen, tatsächlich ist Religion, Nichtreligion und Religionswechsel Privatangelegenheit und ist praktizierter religiöser Kult, je nach Einschätzung, eine sinnvolle oder sinnlose Möglichkeit der Freizeitgestaltung und der Erlangung oder Erhaltung der seelischen Ganzheit. Jeder darf an ein paar Ǧinni (Dschinn, islamologisch garantierte Geister) oder Engel glauben.

Gerade in diesem Sinne aber ist ein Allahfreund bereits und seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland ein völlig „normaler Staatsbürger“ (Oberndörfer). Das scheint aber weder den Lobbyisten des Islam auszureichen noch den Schariafreunden um Herausgeber Jürgen Micksch. Und so wird es Zeit, Herrn Mustafa Cerić zuzuhören, um zu wissen, was der organisierte europäische Islam im Namen der Religionsfreiheit anstrebt: „Opening the way for the Muslim Law to be recognized in personality Law such as family Law“ – „Das Islamische Gesetz muss im Bereich des Personenstandsrechts und Familienrechts anerkannt werden!“

Dieser Wunsch nach Rechtsspaltung befremdet uns und möge Europa einschließlich Bosnien und Sarajevo fremd bleiben. Für das Frauen und Nichtmuslime diskriminierende Islamische Gesetz ist Europas säkulare Kultur nicht zu begeistern, hier verwechselt Oberndörfer Pluralität mit Apartheid.

Ein diskriminierendes Gesellschaftssystem, das Frauen das halbe Erbe (Koran) zubilligt, die Kinder einer Trennungswilligen oder eines Ehefrauverstoßers stets der Familie des Ehemannes zuspricht, die Heirat einer Tochter „muslimischer“ Eltern mit einem Hindu oder Atheisten verbietet und dem Vater die Zwangsverheiratung seiner „jungfräulichen“ und bedarfsweise zehn- oder elfjährigen Tochter gestattet (14), brauchen, ja dürfen wir nicht als „normalen gleichberechtigten Teil der Gesellschaft“ (Oberndörfer auf Seite 53) wahrnehmen, wollen wir den Anspruch der für alle geltenden Bürgerrechte und der Gleichberechtigung der Frau nicht aufgeben.

Oberndörfer hat den Islam nicht verstanden oder möchte den freiheitlich-demokratischen Staat im Namen des „Pluralismus“ und der „Akzeptanz“ beseitigen.

54 Kulturelle Toleranz wird zu einer quasi genetisch vorgegebenen spezifisch westlich-europäischen Tugend stilisiert, die im Islam keine Entfaltungschance hat.

Wir haben nichts gegen Osteuropäer, halten Präsident Lukaschenko oder Großmufti Cerić jedoch für Demokratiefeinde, was wir aber nicht den weißrussischen oder bosnischen „Genen“ zuschreiben. Tatsächlich steht der koranische Satz Sure 3 Vers 110 „Ihr seid die beste aller Gemeinschaften“ dem Tolerieren der Nichtmuslime doch wohl ein wenig im Wege.

Das koranisch verankerte Bewusstsein von der Erwählung zum einzigen heilsbringenden Weg und zur Weltmission ist mitursächlich für die Verweigerung von Standards der kulturellen Moderne für Großfamilie (sexuelle Selbstbestimmung für die Töchter und Söhne), Nachbarschaft (Begegnung auf Augenhöhe mit Kairos Kopten, Teherans Bahāʾī, Malaysias Chinesen oder Istanbuls Ex-Muslimen) und Nation (Pressefreiheit, gleiche Bürgerrechte für Nichtmuslime).

Oberndörfer scheint beispielsweise noch nie davon gehört zu haben, dass Nichtmuslime nach der Scharia nichts erben dürfen.

56 Die Integration der muslimischen Einwanderer kann aber nur gelingen, wenn ihnen kulturelle Freiheit gewährt wird.

Ungefähr so logisch wie: Die Integration des Neonazis kann nur gelingen, wenn ihm kulturelle Freiheit zugebilligt wird. Wali Mudschbir (walī muǧbir, türkisch mücbir veli) ist bei uns strafrechtlich eine Nötigung, fallweise Kindesmissbrauch, schafiitische FGM ist Körperverletzung, kultischer sexueller Missbrauch, schwarze Pädagogik und Sexualmagie – sehr geehrter Herr Oberndörfer, welche kulturelle Freiheit für die von Ihnen so verehrten „fremden“ Muslimbürger hätten Sie denn gerne?

Der emeritierte Professor für Politikwissenschaften und Soziologie Dieter Oberndörfer und der Theologe und Soziologe Dr. Jürgen Micksch haben entweder vom Islam nach vieljähriger professioneller oder ehrenamtlicher Beschäftigung immer noch keine Ahnung, oder es ist für sie einfach gar kein Problem, dass der indonesische islamische Gelehrte Lukman Hakim die verpflichtende Mädchenbeschneidung fordert: „Zum einen wird es [das Beschneiden] ihre Libido stabilisieren, zum zweiten wird es die Frauen in den Augen ihrer Männer schöner erscheinen lassen und zum dritten wird es ihre Psyche ausbalancieren (15).“ Willkommen beim Dialog mit dem Islam, mehr Toleranz bitte, weniger Ressentiments?

Der Schariafachmann und gottesfürchtige Genitalexperte Dr. Muhammad Wahdan von der Kairoer al-Azhar betont denn auch zur islamisch korrekten Gesundheitsvorsorge: „Sofern das Mädchen die Klitorisbeschneidung braucht, sollten wir diese durchführen“ (16). Herrn Micksch als dem Vorsitzenden des Interkulturellen Rates ist zur Islamischen FGM offensichtlich bislang nicht mehr eingefallen als die auf Seite 11 getroffene Feststellung: „Antimuslimischer Rassismus dringt bis tief in unsere Gesellschaft vor.“ Das ist völlig verantwortungslos, der Interkulturelle Rat hat sich endlich von der Islamischen FGM der Schafiitien und der FGM der Azhar-Gelehrten abzugrenzen. Er wird das natürlich nicht tun, sondern mit den Islamverbänden weiterhin kooperieren, um öffentlich geförderte oder stiftungsgeförderte Aufträge entgegenzunehmen.

Der arabischen Staat Qaṭar ist eine absolutistische und theokratische Monarchie. Hier, im Emirat der Herrscherfamilie der Familie Āl Ṯānī (engl. Al Thani) lebt der Star-Prediger des Umfeldes der Muslimbruderschaft, Yūsuf al-Qaraḍāwī. Dieser fordert nach wie vor die FGM das heißt die vollständige oder teilweise Amputation der Klitoris: „Hadith. Reduziere die Größe der Klitoris, aber überschreite [dabei] nicht die Grenzen, denn das ist besser für ihr Wohlergehen und wird von den Ehemännern bevorzugt. Der Hadith macht klar, dass die Beschneidung besser für die Gesundheit der Frau ist und für ihre eheliche Beziehung mit ihrem Ehemann förderlich … Die Angelegenheit der weiblichen Beschneidung [betreffend] … verpflichtend ist sie [die FGM] nicht, [doch] wer sie als dem Interesse der Tochter dienlich einschätzt, sollte sie ausführen.“ (17).

Scheich Yūsuf al-Qaraḍāwī, eine der höchsten geistlichen Autoritäten des sunnitischen islām und bekannt für seine Fernsehsendung „Die Scharia und das Leben“ (Sharia and Life) beim Fernsehsender al-Ǧazīra (engl. al-Jazeera), ist über das European Council for Fatwa and Research (ECFR) der Vorgesetzte jenes bosnischen Großmuftis Mustafa Cerić, der im November 2008 in München im Beisein des deutschen Innenministers Wolfgang Schäuble den Eugen-Biser-Preis erhielt und dem im Oktober 2007 der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet beim 25jährigen Jubiläum der Christlich-Islamischen Gesellschaft artig die Hand schüttelte.

Der gebürtige Ägypter und Šaiḫ Yūsuf al-Qaraḍāwī setzt also für den organisierten Islam Europas durchaus den Maßstab dafür, was unter der von Allah gewünschten Lebensweise sprich was unter der Scharia zu verstehen ist. Der mit diesem revolutionär-gegenmodernen Islam offensichtlich völlig einverstandene Jürgen Micksch redet auch im Jahre 2009 immer noch von der Scharia als dem „Glaubensweg“ (Seite 159). In einer solchen Werbung für die diskriminierende islamische Pflichtenlehre, wie sie Jürgen Micksch und Bekir Alboğa betreiben, kündigt sich Europas nachdemokratisches Zeitalter an, was säkulare (freiheitlich demokratische) Staatsbürger zu verhindern haben.

Achtung, Birgit Rommelspacher legt los.

57 Integration bedeutet ein Prozess gegenseitiger Anerkennung

Wie bitte: Wir Bürger sollen jetzt die deutschen Neonazis oder türkischen Antisemiten (18), die türkischen Rassisten der MHP (Milliyetçi Hareket Partisi) genannt Graue Wölfe (Bozkurtlar) oder die eingewanderten palästinensischen Antisemiten und Israelhasser anerkennen, wie sich versteht: auf Gegenseitigkeit? So eine Integration mag man in gewissen Dozentenzimmern und Hörsälen der Berliner Alice-Salomon-Hochschule wünschen. Ein Demokrat hat mit dem Freund des aufgezwungenen Kopftuchs oder dem Tochtertauscher keine Anerkennungsverhandlungen anzutreten, das Grundgesetz steht schließlich nicht zur Disposition.

58-59. Die Moscheen werden zum symbolischen Ausdruck der Niederlassung in dieser Gesellschaft. Sie sind also gerade nicht ein Rückzug, sondern im Gegenteil Ausdruck dafür, dass sich die EinwanderInnen als fester Bestandteil der Gesellschaft verstehen. … Sie fordern das Recht auf Anerkennung und öffentliche Präsenz. D.h. sie kämpfen um Gleichheit und das Recht auf Differenz.

Ob beziehungsweise dass in den Moscheen die Ungleichheit der Frau gepredigt wird, ist der Frauen- und Rechtsextremismusforscherin Rommelspacher unwichtig. Rommelspacher will („das Recht auf Differenz“) den Muslimbürgern ja vielleicht den Ausstieg aus den für alle geltenden staatsbürgerlichen Normen zugänglich machen (Ceric: „Opening the way …“), der schariatreue Vater soll seine Tochter in die erste Ehe auch gegen ihren Willen verheiraten dürfen, wie das malaysische Familienministerium bekannt gibt, das alles sollen wir jetzt bitte dekonstruktivistisch, postkolonialistisch, „differenziert“ denken. Einen Buddhisten oder Ex-Muslim hat besagte Tochter selbstverständlich nicht zu heiraten und auch ein Leben als Single oder Lesbe steht ihr nicht zu, „die Muslime“ sind für Frau Rommelspacher schließlich „gleichzustellen“ mit all ihrem „Recht auf Differenz“.

60. Dieser Begriff [der Säkularität] … basiert … oft auf dem Missverständnis, dass Säkularität der Rückzug des Religiösen in die Verborgenheit des Privaten bedeuten würde. Tatsächlich bedeutet sie die Neutralität des Staates gegenüber den Religionen, die er sogar, so will es die deutsche Verfassung, zu fördern hat.

Es besteht auch die negative Religionsfreiheit, der Schutz vor Religion. Zuallererst aber hat die Republik das Individuum zu sehen, nämlich nicht als Angehörigen einer milla (Glaubensnation).

Die dem Grundgesetz widersprechenden Teile der Religionen hat der Staat nicht zu fördern, sondern im Gegenteil einzugrenzen.

65. Rituale der Begegnung, … neue Kommunikationsräume … wie wichtig solche Strukturen sind, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass im Gegensatz zu diesen positiven Beispielen [wie den verwirklichten Moscheebauprojekten in Duisburg-Marxloh und Oberhausen] die ähnlich gelagerte Kopftuch-Debatte in Deutschland gescheitert ist.

Wenn die Hidschabdiskussion „in Deutschland gescheitert“ sei, dann ist sie ja vielleicht in Bagdad, Basra, Amsterdam-Slotervaart, im englischen Luton oder im Gaza-Streifen gelungen.

Rommelspacher will die bestehenden deutschen Verbote des Lehrerinnenkopftuches kippen.

65-66. Das Thema [Lehrerinnenkopftuch im Klassenzimmer staatlicher Schulen] wurde zwar landauf, landab diskutiert, aber in den seltensten Fällen mit den eigentlich Betroffenen, nämlich mit den muslimischen Frauen, die ein Kopftuch tragen.

Moment, Dutzende von Journalisten und sogar mehrere aufmerksame Bundesverfassungsrichter haben der in Saudi-Arabien aufgewachsenen Fereshta Ludin jahrelang ein offenes Ohr geschenkt. Die gebürtige Afghanin Ludin, die Frauen aus Kabul sind veritable Kopftuchexpertinnen, ist doch ganz gewiss ein Musterexemplar der Gattung „betroffene muslimische Frauen“ (Rommelspacher) und trägt einen farblich stilsicher ausgewählten ḥiǧāb.

Folgen wir also dem Rat der hohepriesterlich tätigen Rommelspacher und lassen eine originale Kopftuchträgerin zu Worte kommen, die sicherlich auch keine Ex-Muslima ist. Was für ein Weltbild haben Kopftuchträgerinnen? Die gottesfürchtige Aachener Grundschullehrerin Eva el-Shabassy sinnierte zum im Namen Allahgottes sterbenden, ehebrecherischen und mit (nicht zu kleinen, nicht zu großen) Steinen totgeschmissenen, halb eingegrabenen Frauenleib: „Wenn einmal in hundert Jahren eine Ehebrecherin gesteinigt wird, vielleicht werden dann ganz viele Ehen gerettet (19)?“ Für derlei Rücksicht, Friedfertigkeit und soziale Verantwortung trägt eine originale Kopftuchlehrerin ihren Schleier, soweit auch zu Birgit Rommelspacher. Canan Topçu wird sentimental:

82. Mir graut vor total verhüllten Frauen.

Bravo, mir auch, allerdings auch vor halbtotal verhüllten Frauen oder auch bereits vor denjenigen, die ihrer Tochter das noch so kleine Kopftuch aufzwingen, etwa mit der Drohung, dass die Kopftuchverweigerinnen jahrtausendelang schmerzlich in der Hölle braten müssen. Auch vor nichtverschleierten türkischen oder kurdischen Müttern, die für ihre Tochter eine Ehe arrangieren graut es mir. Kopftuchlose Schariafreundinnen wie Emel Abidin-Algan sind doch auch etwas gräuslich, oder?

83. Ich bin keine … Theologin und auch keine praktizierende Muslima.

Bitte deutlich das Treiben der erpresserischen Kartelle der europäischen Scharialobby zurückweisen und das Studium an der Kairoer al-Azhar nicht aufnehmen. Oh, meine Dame, Sie sind eine Sünderin?

84. Es fällt mir schwer [etwas zu Papier zu bringen, ich habe] eine Schreibblockade. … Ich habe … einen Milchkaffee getrunken, sämtliche Blumen gegossen, gebügelt, aufgeräumt … Es [besagte Schreibblockade] hat etwas damit zu tun, dass ich pessimistisch eingestellt bin und keine wirklich neuen Ideen einbringen kann, die zur Überwindung von Islamfeindlichkeit führen könnten. … Wenn ich es mir erlaube, meinem Bauchgefühl eine Stimme zu geben …

Sehr geehrte Frau Topçu, Sie sollten noch einen Milchkaffee trinken. Ob die Blumen wirklich ausreichend gegossen sind?

Nicola Towfigh:

92. Den Islam besser verstehen, kann man durch … Lesen im Koran, … durch ein Studium seiner Geschichte … und durch Aussagen islamischer Vordenker.

Kann man. Man könnte, zumal als prominente deutsche Vertreterin der monotheistischen Religionsgemeinschaft der Bahāʾī, auch die iranischen Vorsitzenden seiner eigenen Religion befragen, die im schiitisch beherrschten Teheran wohnen. Leider kommt noch nicht einmal ihr Anwalt zu ihnen, denn die Damen und Herren wohnen nicht nur in der Hauptstadt der göttlichen Diktatur, sondern gleich im Evin-Gefängnis.

92. … im Koran angelegte Friedfertigkeit und Toleranz … den positiv gelebten Islam.

Frau Towfighs Friedlichkeit provoziert mich dann doch ein wenig.

94. Demut – eine vergessene Tugend. … Demut und eine differenzierende Sicht werden auch dazu führen, dass sich allmählich Sprache, Ausdrucksweise und Begrifflichkeiten ändern, die wir in Bezug auf den Islam oder die Muslime verwenden.

Das wäre gar nicht gut, zumal davon auszugehen ist, dass sich zwar mit dem Ersetzen des Etiketts kulturrassistisch durch das Label menschenfreundlich die bestehende Pressefreiheit ändert, nicht aber die Scharia.

94-94. Das Bahá’ítum … wurde … im Iran gestiftet [und] bezeugt den göttlichen Ursprung aller Offenbarungsreligionen … Muhammad wird als Bote Gottes gepriesen, … der Koran wird als Wort Gottes verehrt.

Das musste wohl so kommen. Wenn das mal gut geht.

Ihre Glaubensgeschwister werden in allen islamisch beherrschten Gebieten bedroht, eingesperrt und ermordet (20).

95. Zu einem vorbehaltlosen Studium des Islam gehört, … zwischen der ursprünglichen Lehre und späteren Entwicklungen zu unterscheiden.

Noch jemand, der vom makellos-reinen Ur-Islam träumt. So mag der Dialog mit der Muslimbruderschaft freilich gelingen.

95. Entgegen dem Erscheinungsbild, das sich gelegentlich bietet, ist der Islam in seinem Ursprung eine Religion der Toleranz und Verständigung.

Hier wäre wohl selbst der erfolgreiche militärische Führer Muḥammad sauer, und das völlig zu Recht.

97. All diesen Bemühungen liegt die Überzeugung zugrunde, dass alle Menschen Träger des Zivilisationsprozesses sind.

Einverstanden. Das aufklärerische Denken und die rechtsstaatlichen Errungenschaften behalten wir sicherheitshalber aber doch, bevor wir die Menschheitsgeschichte und europäische Geschichte „tolerant“ mit denjenigen verhandeln, die sich mit den Zumutungen namens Wissenschaftlichkeit, Religionswechsel, Religionskritik und Gleichberechtigung der Frau so schwer tun.

Weltbürgerlich und menschenfreundlich ist es, auf den Wert jedes Menschen und auf den gemeinsamen Weg der sich – hoffentlich – zunehmend zivilisierenden Menschheit hinzuweisen. Dass manche Exemplare der Gattung Mensch die anderen von diesem Weg abhalten, etwa durch die Ermordung im Namen des Islam, durch die Peitschenhiebe der Scharia oder durch das Einkerkern im Teheraner Evin-Gefängnis, sollte man erwähnen. Oder sind die letztlich in kosmisch-göttlicher Harmonie ausgesöhnten Steiniger nebst Gesteinigten die gemeinsamen „Träger des Zivilisationsprozesses“?

Die von Bahāʾullāh geforderte Haltung von „Geduld, Erbarmen, Mitleid und Güte für alle Völker“, wie Towfigh zitiert, sollten uns dazu ermutigen, in erster Linie viktimologisch anzusetzen, das heißt: für die Opfer einzutreten, und dann sogleich die Geltung der universellen Menschenrechte und damit nicht zuletzt die Gleichberechtigung der Frau einzufordern. Beides ist mit dem orthodoxen Islam aber schlicht nicht zu machen.

Soweit zur Generalsekretärin des Nationalen Geistigen Rates der Bahāʾī in Deutschland, Dr. phil. Nicole Towfigh.

Nun zum Deutschen Islamforum.

159. Scharia als Glaubensweg von Muslimen

Das sollte von freiheitlich demokratischen sprich säkularen Staatsbürgern als ungeheuerlich und skandalös empfunden werden, wird hier doch dafür geworben, dass Europas so genannten Muslime die kulturrassistische, menschenverachtende Doktrin der islamischen Scharia einhalten sollen, mehr noch, dass Deutschlands Bürger dieses im Namen der Fremdenfreundlichkeit gefälligst zu dulden haben, um nicht als „Rassisten“ zu gelten. Ob Herr Micksch jetzt eine neue Scharia bastelt oder ob er die geheiligte frauenfeindliche Pflichtenlehre wahrheitswidrig verharmlost werden wir gleich sehen.

159. In der deutschen Öffentlichkeit gibt es viele Vorurteile zu Scharia.

Vorurteile? Wir befassen uns mit der šarīʿa seit vielen Jahren und das mit der Unterstützung von Einwanderern, zumal weiblichen, aus so genannten islamischen Ländern. Uns betreffend könnte man ja statt Vorurteile vielleicht einmal Nachurteile sagen … Urteile.

159. Von manchen wird behauptet, Muslime wollen in Deutschland die Scharia einführen, die dann oft auch noch als verfassungsfeindlich bezeichnet wird.

Sehr geehrter Herr Micksch, rufen Sie hiermit die Muslime dazu auf, die rückwärtsgewandte, aggressive und hoch politische Scharia endlich aufzugeben? Das tun Sie leider nicht und das war nicht anders zu erwarten. Hingegen rücken Sie jeden Schariakritiker in die Nähe der panisch Xenophoben, der veritablen Spinner.

Der nordrhein-westfälische Verfassungsrichter Bertrams mag ja aus Sicht der Groeben-Stiftung oder aus Sicht von Integrationsminister Armin Laschet ein derartiger Mensch voller „Vorurteile“ (Micksch) sein, der im Jahre 2009 bedeutende Teile der Scharia („sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann“) wahrheitsgemäß als verfassungswidrig bezeichnete.

160. Der Koran gilt im Islam als Quelle der Scharia.

Jeder Mann kann bis zu vier Ehefrauen haben, die Frau aber nur einen Ehemann, er darf diese nach Belieben verstoßen, die Frau darf ihren Mann nicht verstoßen. Die Frau oder Tochter erbt nur die Hälfte von dem, was ihr Bruder erbt und ihre Zeugenaussage hat oftmals nur 50 % des Wertes derjenigen einer männlichen Zeugenaussage. Allah behält sich die ewige Lügerei vor und sein prophetischer Liebling tötet auf dem Kriegspfad der bald nachvollziehbar, bald willkürlich quälenden Gottheit. Besagter Koran also …

160. [Der Koran gilt im Islam als Quelle der Scharia.] An zweiter Stelle steht die „Sunna“, die Lebenspraxis des Propheten [Muhammad], die … Überlieferungen [und prophetischen] Aussprüche, [die] „Hadithen“.

Das von der Religionspolizei in Staaten wie Nigeria, Algerien, Saudi-Arabien, Pakistan und Malaysia verwirklichte islamische Prinzip der ḥisba verpflichtet jeden Muslim, nach Kräften das staatsislamisch (schariatisch) Erlaubte zu befördern und das Unerlaubte zu verhindern. Grundlage der kulturrassistischen, repressiven Scharia und der zur Brutalität gegen Frauen und Nichtmuslime einladenden ḥisba sind Hadithen und Koran.

Die Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung bezahlt Herrn Dr. Micksch, für die Hadithen zu werben und der Verlag Otto Lembeck druckt diesen demokratiefeindlichen und frauenfeindlichen Stoff? Werfen wir einen Blick auf einige aḥādīṯ (Hadithen), die das Prädikat ṣaḥīḥ tragen, als vertrauenswürdig und damit als unbedingt zu beherzigen:

„Ich habe in den Himmel und die Hölle geblickt, und in der Hölle waren die Frauen in der Mehrzahl.“

„Eine Frau soll ihrem Mann jederzeit sexuell zur Verfügung stehen, und sei sie auch gerade beim Backen, sei es, dass das Brot im Ofen verbrennt.“

160. Auf der Grundlage von Koran und Hadithen schufen dann islamische Gelehrte Rechtssammlungen. Für neu auftauchende Fragen, auf die man im Koran keine expliziten Antwort finden konnte, traten für die islamischen Gelehrten zwei weitere Quellen hinzu, „idschma“ als Konsens der islamischen Umma bzw. Gelehrten über ein Thema und „qiyas“, der Analogieschluss.

Auch wenn es der Groeben-Stiftung und Herrn Dr. Micksch noch nicht aufgefallen sein sollte: Wir haben bereits eine Rechtssprechung. Die Bundesrepublik Deutschland hat keinen Bedarf an einer zweiten Jurisprudenz, schon gar nicht an einer der kulturellen Vormoderne und dem extremen Patriarchalismus entstammenden.

Das Buch trägt den Titel „Antimuslimischer Rassismus“ – und auf Seite 160 offenbart uns das Machwerk, worum es heute geht, um künftig nicht zu den Rassisten gezählt zu werden: Im Namen der Religionsfreiheit und des „gesellschaftlichen Friedens“ die Verharmlosung eines barbarischen Gesetzes zu dulden.

Theologe Micksch & Co. schreiben zu den Baustoffen göttlicher Diktatur namens qurʾān (Koran), aḥādīṯ (Hadithe), iǧmāʿ (Idschma, das ist der Konsensus der Gelehrten), qiyās (Qiyas, das ist der Analogieschluss eines Gelehrten) und zu der durch Eliten verwalteten Sakraljurisprudenz als einem flexibel diskriminierenden Fallrecht:

160. Dabei wurden neu auftretende Fragen in Anlehnung an bekannte Fälle entschieden.

Keine Rechtssicherheit bietend, doch verlässlich diskiminierend, in der Tat, das ist »Das islamische Recht« (Buchtitel Mathias Rohe 2009).

Mit dem Koran als erster „Quelle“ (Micksch, Interkultureller Rat) der Rechtsfindung wird sich niemals ein nicht diskriminierendes Recht aufbauen lassen. Für Allahgott ist das auch gar kein Problem, der leidet nicht unter der Ungleichbehandlung der Frau und der Ungläubigen.

160. Dabei wird die Anpassung des islamischen Rechts an sich veränderte oder ganz neue Gegebenheiten gewährleistet.

An kriecherischer Schmeichelei kaum zu übertreffen. Lassen Sie uns das sakrosankte i-Wort (i wie Islam, islamisch) dreimal durch eine andere repressive weltanschauliche Doktrin ersetzen:

„Dabei wird die Anpassung“ maoistischen chinesischen Rechts „an sich veränderte oder ganz neue Gegebenheiten gewährleistet.“ Alles Platz des Himmlischen Friedens oder was?

„Dabei wird die Anpassung“ nationalsozialistischen Rechts „an sich veränderte oder ganz neue Gegebenheiten gewährleistet.“ Schließlich steht ganz versteckt ein sozialistisch in NSDAP, vielleicht gar sozial.

„Dabei wird die Anpassung“ heiligen katholischen Inquisitionsrechts „an sich veränderte oder ganz neue Gegebenheiten gewährleistet.“ Dem Gotteslästerer der Scheiterhaufen.

Modernes iranisches Recht: „Verderbenstiften auf Erden“, „Blasphemie“, „Apostasie“. Im kulturellen Sinne ist das iranische Recht vormodern (rechtlich-islamisch bedeutet stets rechtlich vormodern), Jürgen Micksch ist ja vielleicht postmodern und begrüßt das Talionsprinzip und die koranisch begründete Einteilung der Menschheit in Klassen verschiedener Wertigkeit, verschiedenen Wertes.

Ayatollah Chomeini, der fromme Muslim kann dem Interkulturellen Rat um Jürgen Micksch doch ohne Frage als ein Islam-Experte gelten, stellte 1984 fest: „Eine Religion, die keine kämpferische Basis hat, ist prinzipiell keine Religion. Denn ein Prophet kommt, um das Schwert zu ziehen und zu töten (21).“

Das Blutgeld (diyya, persisch diyye) ist diesen diskriminierenden Abwertungen der Glaubensnationen und der nochmals weiteren Abwertung ihrer weiblichen Hälfte konsequent folgend in Saudi-Arabien oder im Iran gestuft (22). Wir würden von Lebensversicherungsprämie reden oder von der zu zahlenden Strafe bei Körperverletzung oder fahrlässiger Tötung. Für den männlichen Christen oder für die muslimische Frau ist im Falle der Sachbeschädigung (irreparablen Verletzung) oder Tötung nur halb so viel zu zahlen wie für einen vollwertigen Staatsbürger (muslimisch und männlich). Micksch und der Interkulturelle Rat sind über eine solche Rechtsapartheid ganz begeistert:

160. In der Vielfalt liegt die Gnade.

Von eher wahrheitswidrigen Aussagen sprich gekonnter Lüge schrecken Micksch und sein Deutsches Islamform am 27.09.2006 nicht zurück:

163. In Glaubensfragen wird vom Koran jede Gewaltausübung und jeder Zwang untersagt. … Die Todesstrafe für Apostasie (d.h. Abfall vom Islam) widerspricht der im Koran verankerten Glaubensfreiheit.

Tell me sweet little lies, Doktor Micksch lügt mir ins Gesicht: im Koran ist Glaubensfreiheit schlicht nicht vorgesehen. Oder, anders: es gibt den Islamapostaten, doch der wird ermordet. Das Geflunker geht munter weiter:

163. Mann und Frau sind gleichberechtigt.

In Deutschland ja, im Islam nicht!

Tell me lies. Seit wann ist der Mann der Pflicht zum öffentlichen Verbergen des Haupthaares unterworfen, der Pflicht zum Tragen des ḥiǧāb? Seit wann erbt der ägyptische oder pakistanische Mann genau so viel wie die Frau, protestiert unser Herr Micksch etwa gegen das dort geltende Recht? Verliert der marokkanische oder afghanische Mann im Scheidungsfalle seine Kinder genau so sehr und nachhaltig wie die Frau, ein Rechtsverständnis, von dem die Frauen im Forum 1001 Geschichte (Thema „bezness“) einiges zu erzählen haben? Ist denn nun auch in Deutschlands DITIB-Moscheen der Mann eine Woche im Monat derartig „rituell verunreinigt“, so „unrein“, dass er nicht in die Moschee gehen darf?

Dreiste Lüge bringen uns Micksch und die geschäftsführende Arbeitsgruppe des Deutschen Islamforums (Bekir Alboğa, Dr. Yasar Bilgin, Ozan Ceyhun, Dr. Jürgen Micksch) auch hier:

163. Zwangsheiraten, die in manchen Ländern praktiziert werden, sind mit dem Islam nicht vereinbar und werden verurteilt.

Walī muǧbir. Nach allen vier sunnitischen Rechtsschulen hat der biologische Vater oder der Großvater männlicherseits das ihm von Gott Allāh zugebilligte Recht, die umma-geprüft jungfräuliche Tochter auch gegen ihren Willen zu verheiraten. Wer will, mag das beim Familienministerium aus Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur unter „wali mujbir“ nachlesen (23).

Die Zwangsheirat ist nicht nur nicht mit dem Islam vereinbar, sondern Religionspflicht. Der walī muǧbir ist nicht nur niemals „verurteilt“ (Micksch) worden, sondern kann nicht verurteilt werden, ohne dass der Redner zum Islamverweigerer, zum Apostaten wird. Die Aktionen von Tariq Ramadan – »Hand in Hand gegen Zwangsheirat« (24) – beziehungsweise die halbernst gemeinte, dabei überlaute Zwangsheiratskritik von Pierre Vogel dienen genau dazu, den walī muǧbir, die islamische Zwangsverheiratung, zu verschleiern.

Derart wahrheitswidrig oder islamunkundig handhaben das Mathias Rohe (»Das islamische Recht. Geschichte und Gegenwart« 2009) und Aḥmad A. Reidegeld (»Handbuch Islam. Die Glaubens- und Rechtslehre der Muslime« 2005), auch das Prinzip Kindbraut möchten die Islamerklärer Rohe und Reidegeld uns nicht vermitteln, Mathias Rohe darf im Jahre 2009 gleichwohl zum Berliner Gebetsraumurteil gutachterlich tätig sein.

Stellvertreterschaft (Kalifat) beginnt im Schlafzimmer, Islam ist walī muǧbir. Und der stets so nett lächelnde Theologe Doktor Micksch reiht sich im September 2006 in diese Reihen der Nebelwerfer und Schariaverharmloser ein.

Konsequent wird auch im Folgenden auf die unbedingte Geltung universeller Menschenrechte verzichtet und in der uns von der OIC bekannten Manier von „Menschenrechten“ gesprochen:

164. Die Missachtung der Menschenrechte ist überall und in jeder Form abzulehnen.

Alarmiert sollten wir allerdings bei dem folgenden Satz des in aller Unauffälligkeit beanspruchten Schariavorbehalts sein:

164. Die Befolgung der jeweiligen lokalen Rechtsordnung ist gemäß der Scharia für Muslime verpflichtend.

Wenn Muslime das uneingeschränkte (auch passive) Frauenwahlrecht akzeptieren, verdanken wir das der also, so meint Jürgen Micksch, der angeblich demokratiefreundlichen Scharia. Wenn sie die Herrschaft Allahs verlangen gleichfalls, aber die šarīʿa ermuntert die Muslime glücklicherweise, so behaupten es jedenfalls Alboğa, Bilgin, Cehyun und Micksch nicht ganz wahrheitsgemäß, die Demokratie gegenüber dem Kalifat zu bevorzugen. Wenn muslimisch sozialisierte beziehungsweise muslimisch empfindende Menschen so großzügig sind, die Straßenverkehrsordnung und das Strafgesetzbuch zu befolgen, dann verdanken wir das … richtig, der šarīʿa.

Nun werden die schariabegeisterten Islamerklärer aufgeführt, welche das Deutsche Islamforum am 08.11.2005 und am 27.04.2006 zur Begrifflichkeit der Scharia rechtgeleitet haben.

165. Dr. Nadeem Elyas, Interkultureller Rat in Deutschland, Eschweiler

Solange sich der Interkulturelle Rat nicht vom Islamisten Elyas öffentlich, schriftlich und glaubhaft distanziert, möge man dieses Gremium boykottieren. Weitere auf Seite 165 genannte Islamberater zum Schariarecht:

Dr. Ayyub Axel Köhler, ZMD. Erol Pürlü, VIKZ. Riem Spielhaus. Dr. Silvia Tellenbach. Abdullah Uwe Wagishäuser, Ahmadiyya. Zwei haben sogar den Sprung in unsere Ministerien geschafft, den langen Marsch durch die Institutionen:

165. Dr. Korkut Bugday, Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

Dr. Bülent Ucar, Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf.

Vielleicht möchten die Herren Bugday und Ucar uns einige Worte zur Aussage des Verfassungsrichters Bertrams mitteilen, der die Scharia als grundrechtswidrig bewertet.

165. Das Deutsche Islamforum wurde am 26. Juni 2002 in Frankfurt am Main vom Interkulturellen Rat in Deutschland und vom Rat der Türkeistämmigen Staatsbürger in Deutschland gegründet. Es ist inzwischen eine eigenständige Einrichtung der Karl-Konrad-und-Ria-Groeben-Stiftung, von der diese Arbeit auch finanziert wird.

Die Groeben-Stiftung sollte die Finanzierung von verdummenden, islamverharmlosenden und potentiell grundrechtsgefährdenden Projekten wie Deutsches Islamforum oder Interkultureller Rat beenden.

Integrationsminister Armin Laschet, kommunale Integrationsbeauftragte, kirchliche Islambeauftragte und vor allem alle Sozialpädagogen und Sozialarbeiter sollten sich von der Intention des Machwerks „Antimuslimischer Rassismus. Konflikte als Chance“ (Hg. Micksch 2009) nicht irreführen lassen. Die Genannten werden sich daran gewöhnen müssen, Handreichungen, Informationen oder Hilfestellungen genannte Druckschriften auf dem Schreibtisch vorzufinden, deren Geist nicht mehr im Einklang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (New York 1948) oder mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1949) steht, sondern der „kultursensibel, differenziert und interkulturell“ das vormoderne Menschenbild, Gottesbild und Gesellschaftsverständnis der stets auf eine eigene Rechtssprechung zielenden šarīʿa verteidigt.

Hier tut Aufklärung Not und wären in der Tat „Konflikte als Chance“ (Micksch) zu begreifen, die misogyne, sexualmagische und repressive Doktrin der Scharia ins Mittelalter zurückzuweisen. Dabei hat es uns ebenso um eine bewahrte Rechtseinheitlichkeit zu gehen wie um die auch Frauen und Kindern zugänglichen Grundrechte und Freiheitsrechte, mitnichten aber „um einen schonenden Interessensausgleich“, wie Jürgen Micksch (Seite 15) es nennen möchte.

Das Wort Interessensausgleich beliebte der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer auszusprechen, als er im Oktober 2008 dem Islamisten Anas Schakfeh von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern verlieh (25).

Auch die jüngste Geschichte des Nahen Ostens ist durch Brutalität geprägt. Im Jahre 1982 erfolgte eine staatliche Bombardierung der Stadt Ḥamā, des Widerstandszentrums der Muslimbrüder Syriens, bei der möglicherweise 25.000 Menschen starben. Der Muslimbruderschaft wurde vorgeworfen, einen Staatssturz vorbereiten und eine Theokratie errichten zu wollen. Seither arbeitet die 1928 gegründete theofaschistische Muslimbruderschaft nicht länger in Syrien.

Der 1943 in eben diesem Ḥamā geborene Österreicher Schakfeh ist Konsultent in der Kulturabteilung der saudi-arabischen Botschaft. Welche „Interessen“ Österreichs Präsident Fischer mit dem Menschenbild und Gesellschaftsverständnis der Wahhabiten „auszugleichen“ wünscht, bleibt uns leider unklar. Erst aufgrund von Protesten zog der für den Wiener Islamischen Religionsunterricht verantwortliche Anas Schakfeh das in den Schulen zehn Jahre lang verwendete Buch „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ des Hasspredigers Yūsuf al-Qaraḍāwī zurück (26).

In der Bundesrepublik Deutschland würde bereits eine lediglich im Familienrecht (Stichwort walī muǧbir) zugelassene Scharia das von Max Weber (1919) als Grundlage des Rechtsstaats erkannte »Gewaltmonopol des Staates« beenden.

Orthodox (revolutionär) verstandener Islam bleibt der Aufbau eines repressiven Imperialismus der muslimischen milla über die verschiedenartig entrechteten nichtmuslimischen Glaubensnationen. Angesichts der islamisch begründeten Spaltung der Gesellschaft des indischen Subkontinents anhand der durch Sir Muhammad Iqbāl ersonnenen »Zwei-Nationen-Theorie« und in Kenntnis, dass Innenminister Wolfgang Schäuble die im Sommer 2009 nach drei Jahren beendete Deutsche Islamkonferenz (DIK) auf kommunaler Ebene fortsetzen möchte, sollten wir alarmiert sein, von Jürgen Micksch und seinem Interkulturellen Rat im November 2009 die Zielvorgabe zu vernehmen: „kommunale Islamforen …, deren Ziel das gute Miteinander von Muslimen und Nichtmuslimen ist (27).“

Der Indo-Pakistaner Sayyid Abū l-Aʿlā al-Maudūdī oder der Ägypter Sayyid Quṭb hätte das nicht hübscher formulieren können, als vom „guten Miteinander der Muslime und Nichtmuslime“ zu predigen. Staatsbürger wollen die Rechtseinheitlichkeit, Mustafa Cerić will sie beenden. Wird das vom Interkulturellen Rat angeschmuddelte »Clearingprojekt: Zusammenleben mit Muslimen« uns universell-menschenrechtlich und bürgerrechtlich motivierte Gegner des islamischen Rechts zu „antimuslimischen Rassisten“ erklären? Wir Sozialpädagogen haben vor den frauenentrechtenden Aspekten der Imam-Ehe zu warnen und müssen für die zivilrechtliche Ehe im Standesamt Werbung betreiben dürfen. Die Texte von Jürgen Micksch machen uns das nicht gerade leichter, zumal das zum 01.01.2009 in Kraft getretene geänderte Personenstandsrecht (Wegfall der verpflichtenden standesamtlichen Voraustrauung) die diskriminierende, keine Rechtssicherheit bietende und stets mit einem hohen Loyalitäts- und Konformitätsdruck einhergehende Imam-Ehe leider befördern wird.

Eine jede in Deutschland zur machtvollen Politik werdende Scharia ist Staatsgründung, und, da bereits ein Staat besteht, Separatismus. Im Schafspelz der zu gewährenden Religionsfreiheit mogelt sich die nach Volkssouveränität (Islam als Volk, Selbstbestimmungsrecht der Völker) strebende Islamische Nation nach vorne.

Im Übergangsbereich zwischen dem fundamentalistischen Sonderverhalten und der Religionsdiktatur, im Fluidum zwischen Einzelfallregelung und Ausrufung des Kalifats betreibt die orthodoxe islamische Glaubensnation hiǧra (Hidschra), islamische Sezession. Das Ansinnen des zwischen Scharia und Grundgesetz „um einen schonenden Interessensausgleich“ bemühten Theologen und Soziologen Dr. Jürgen Micksch, den orthodoxen (separatistischen) Islam an der bundesdeutschen Staatsgestaltung mitwirken zu lassen, müssen wir zurückweisen.

Die nicht in die Schranken gewiesene Scharia wird jeden freiheitlichen Rechtsstaat zerreißen, was es zu verhindern gilt. Religionsfreiheit nach Artikel 4 GG ist eben nicht Rechtsspaltung, auch nicht im Familienrecht wie etwa Scheidungsrecht und Personensorgerecht. Nur die gleiche Freiheit für jeden ist Freiheit. Dazu brauchen wir ein einheitliches Gesetz für alle und jeden von uns.

Gina Khan (28), Maryam Namazie, Ibn Warraq und viele andere freiheitliche (säkulare) Bürgerrechtsaktivisten brachten das Bekenntnis zur Rechtseinheitlichkeit am Menschenrechtstag (10.12.) des Jahres 2008 in London auf die kurze schöne Formel: »One Law For All« (29).

Mangel an Distanz zum Gedankengut und personalen Umfeld von Europas reaktionären Islamisten hat uns Herausgeber Micksch durchaus bieten können, eine demokratieverträgliche Theoriebildung eines von ihm sicherlich gewünschten »promuslimischen Antirassismus« ist er uns schuldig geblieben.

Jacques Auvergne

(1) Tutzing 2009. Ausbildung von Imamen in Deutschland. Mathias Rohe (Autor von »Das islamische Recht« (2009); islamverliebter Gutachter beim Gebetsraum-Urteil 2009), Imam Benjamin Idriz (Penzberg; damit ideologisch leider wohl eher unweit von Necmettin Erbakan und Yusuf al-Qaradawi), Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Deutsche Bischofskonferenz), Saban Ali Düzgün (Theologische Fakultät der Universität Ankara), Enes Karic (Professor für Koranstudien aus Sarajevo), Heiner Köster (Eugen-Biser-Stiftung, diese ehrte den al-Qaradawi gehorsamspflichtigen und die Rechtsspaltung im Familien- und Personenstandsrecht wünschenden Großmufti Mustafa Cerić vom European Council for Fatwa and Research), Hans Vöcking vom Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae (CCEE), der kurdischstämmige Duisburger Islam-, Marxloh- und Penzberg-Bewunderer Rauf Ceylan

http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/html2pdf/pdf_gen/demo/html2ps.php?URL=http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/detail.php3;part=prog,lfdnr=1445

(2) Tutzing 2007. Ausbildung von Imamen in Deutschland. Ali Kızılkaya, Erol Pürlü (VIKZ), Wolf D. A. Aries (Schura Niedersachsen), Ayyub Axel Köhler (ZMD und FDP Köln), Ali Dere (vom türkischen Staatsislam der „Diyanet“ (Diyanet İşleri Başkanlığı, Präsidium für Religionsangelegenheiten) aus Ankara), Schariabewunderer Mathias Rohe nebst seinem akademischen Zauberlehrling Michael Kiefer, Janbernd Oebbecke, Imam Benjamin Idriz (von der einst Millî Görüş, mittlerweile zusätzlich auch dem ECFR zuzurechnenden Islamischen Gemeinde Penzberg; Rauf Ceylan preist die Penzberger Gemeinde im März 2009 als „unabhängig“)

http://www.eugen-biser-stiftung.de/fileadmin/user_upload/Dialog_Islam/Expertentagungen/Tutzing_2007_Programm_definitiv_01.pdf

(3) Völkermord 1915-1917 an den Armeniern. Vom Wolfgang Gust

http://www.armenocide.net/

(4) Fatwa. Alles Lob gebührt Gott, dem Herrn der Welten. Segen und Friede sei mit dem Siegel der Propheten, unserem Herrn Muhammad, seiner Familie und allen seinen Gefährten. Hiermit erteilen wir Auskunft: Da er vom Islam abgefallen ist, wird er zur Reue aufgefordert. Zeigt er keine Reue, wird er islamrechtlich getötet. Was seine Kinder betrifft, so sind sie minderjährige Muslime. Nach ihrer Volljährigkeit, wenn sie im Islam verbleiben, sind sie Muslime. Verlassen sie den Islam, werden sie zur Reue aufgefordert. Zeigen sie keine Reue, werden sie getötet. Und Gott der Allerhöchste weiß es am besten. Der Vorsitzende des Fatwa-Ausschusses in der Azhar, 23. September 1978

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/a/aa/Rechtsgutachten_betr_Apostasie_im_Islam.jpg

(5) Religionspolizei »muṭawwiʿūn«

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Religionspolizei

(6) Kopftuch als Schauspiel. Tschador-Ciulli

http://www.freitag.de/2007/05/07051301.php

(7) Iranischer Staats- und Real-Islam bedeutet auch Bassidsch-Miliz: »Die treuen Schläger des Ayatollahs«

http://www.rp-online.de/politik/ausland/Die-treuen-Schlaeger-des-Ayatollahs_aid_721980.html

(8) Der folternde iranische Pasdaran-Geheimdienst: »Um mich herum war nur Blut«

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13510359.html

(9) Mystiker Ciulli. Auf tournée im steinigenden Gottesstaat sinniert der Regisseur über diesen Kosmos voller Widersprüche. Gäbe es im Mythos einen Dämon der Äquidistanz, dann dürfte er so reden: „Wir können uns ganz frei bewegen. Insofern unterscheidet dieses Gastspiel sich gar nicht von einem in Wien oder Rom. Ich habe auch keine Angst, hier öffentlich meine Meinung zu äußern. Wir sind ja nur Theaterleute. Wir handeln nicht mit Waffen oder Plutonium. Wir sind harmlos.“

http://www.rp-online.de/kultur/mehr_kultur/Theater-an-der-Ruhr-gastiert-in-Teheran_aid_397194.html

(10) Ciulli deckt uns den geheimnisvollen Terrorstaat auf: „Das Bild, das wir haben, ist nicht das wirkliche.“

http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/muelheim/2009/10/12/news-136359047/detail.html

(11) Davvero splendido, islām ist ein turbulentes Schauspiel. Bühne frei für den Gottesstaat.

»Und so erfuhr Ciulli, dass diese Männer zum Tode verurteilt waren, Diebe, Zuhälter, Gauner, und dass ihre Strafe aufgeschoben wurde, solange sie spielten. Deshalb auch die merkwürdigen Reaktionen im Publikum: Es waren viele Verwandte darunter, die angereist waren, ihren Sohn oder Cousin noch einmal zu sehen, wenigstens auf der Bühne. „Sie spielten tatsächlich um ihr Leben“, sagt Ciulli.«

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50424615.html

(12) Iran 2008, amnesty international

http://www.amnesty.de/jahresbericht/2008/iran

(13) Jörg Lau über Ahmadinedschad, bei Cicero: »Ein falscher Messias«

http://www.cicero.de/97.php?item=1033

(14) Der „gerechte“ Islam rechtfertigt für die Frau den Geschlechtsverkehr nur als Ehefrau, dafür auch als zehnjährige Ehefrau

http://www.gunslot.com/pictures/older-men-may-have-sex-9-year-old-kids-it%E2%80%99s-official-grand-mufti-has-spoken

Noch dazu. Scharia als geheiligter Sex mit weiblichen Kindern

http://infidelsarecool.com/2009/01/14/saudi-arabias-senior-most-cleric-oks-pedophelia/

(15) Islamic FGM. Indonesien: Lukman Hakim fordert für Muslim-Mädchen die Pflichtbeschneidung „One, it will stabilize her libido,” he said through an interpreter. “Two, it will make a woman look more beautiful in the eyes of her husband. And three, it will balance her psychology.”

http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html?_r=3&oref=slogin&ref=magazine&pagewanted=print

Noch zu Lukman Hakim (Assalaam Foundation). Islamic FGM

http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html?_r=1&ref=magazine

(16) Islam will FGM, Ägyptens al-Azhar-Gelehrte pro Klitoridektomie. Dr. Muhammad Wahdan: „Whenever a girl needs a circumcision, we should perform it.“

http://www.youtube.com/watch?v=rUvrHsPaTSo&feature=player_embedded

(17) Yusuf al-Qaradawi ist flexibel und unterzeichnet für atheistische europäische Nervensägen wie Rüdiger Nehberg gerne mal Fatwas gegen FGM, will aber die FGM und zwar gerne als als klitorale Teilamputation: »Hadith: Reduce the size of the clitoris but do not exceed the limit, for that is better for her health and is preferred by husbands. The hadith indicates that circumcision is better for a woman’s health and it enhances her conjugal relation with her husband … The issue of female circumcision … it is not obligatory, whoever finds it serving the interest of his daughters should do it.«

http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagename=IslamOnline-English-Ask_Scholar/FatwaE/FatwaE&cid=1119503543886

(18) Türkischer Antisemitismus. Rifat N. Bali: »Mehr als nur Totschweigen«

http://www.nahost-politik.de/tuerkei/bali.htm

(19) Kopftuchlehrerin pro Steinigung der Ehebrecherinnen: „Wenn einmal in hundert Jahren eine Ehebrecherin gesteinigt wird, vielleicht werden dann ganz viele Ehen gerettet?“

http://www.emma.de/635.html

(20) Verfolgung der Bahai

http://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_der_Bahai

(21) Chomeini 1984. Der Schriftsteller und Pädagoge Ali Schirasi schreibt zum heutigen Iran: »Ajatollah Chomeini – von der überlegenen Rasse zur überlegenen Religion«

http://alischirasi.blogsport.de/analysen/ajatollah-chomeini-von-der-berlegenen-rasse-zur-berlegenen-religion/

(22) diyya (diye), Blutgeld. Hör mal, du hast jemanden ermordet oder fahrlässig getötet? Allahgott schickt dir die Quittung, guckstu hier: Christenmann ist wertgleich mit Muslimweib, Christenweib kostet halb so viel wie Christenmann und ist fast viermal so teuer wie Hindumann, Hinduweib wiederum genau halb so viel wert wie ihr Mann, und Allāh weiß es am Besten und alles Lob gebührt Ihm

http://en.wikipedia.org/wiki/Diyya#Saudi_Arabia

(23) Wali Mudschbir, wali mujbir. Islam ist geheiligte Zwangsverheiratung

http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&code=4&faqtitleID=5&lang=eng

(24) Tariq Ramadan: „Hand in Hand gegen Zwangsheirat“. Der Wali Mudschbir ist selbstverständlich ausgenommen

http://www.tariqramadan.com/spip.php?article1428

dazu Necla Kelek:

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1ECC2B524AF14B14B8C848C15006A7E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(25) Österreichs Bundespräsident Dr. Heinz Fischer „ehrt“ den Islamisten Anas Schakfeh. Obschon, er kann`s brauchen

http://www.derislam.at/haber.php?sid=149&mode=flat&order=1

(26) Stefan Beig: „Wirbel gab es auch um das Schulbuch „Erlaubtes und Verbotenes im Islam“ von Scheich Yusuf Al-Qaradawi. Auf äußeren Druck zog Präsident Schakfeh das Buch zurück, nachdem es bereits zehn Jahre im Unterricht verwendet wurde. In dem Buch wird betont, dass nur Allah sagen kann, was erlaubt und was verboten ist. Gesetze von Menschen sind abzulehnen.“

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3858&Alias=wzo&cob=263895

(27) Die Sache mit den kommunalen Islamforen. Presseerklärung vom 13.11.2009, unterzeichnet von Hasibe Özaslan, „Projektleiterin“, für den Interkulturellen Rat, Goebelstraße 21, 64295 Darmstadt

http://www.interkultureller-rat.de/wp-content/uploads/PM-Koordinierungsrat-131109.pdf

(28) Gina Khan

http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/columnists/kavanagh/article1417495.ece

(29) One Law For All! (Maryam Namazie)

http://www.iheu.org/Launch+of+One+Law+for+All+Campaign+against+Sharia+law+in+Britain

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