158. Lied zum Islam

Persiflage auf die Multikultur

Religionsrecht entsorgt die Demokratie

E c# A f#. H7 H7 E A,E
E c# A f#. H7 H7 E,H7 E
E c# f# f#. f# H7 E H7
E c# f# f#. H7 H7 E,H7 E
H7 H7 A E. H7 H7 A E
A A H7 H7. E A H7 E

Gesungen zur Melodie des schottisch-australischen Liedermachers Eric Bogle: »The Green Fields of France« („Well, how do you do, young Willie McBride … But here in this graveyard it’s still no-man’s-land“). Text Ümmühan Karagözlü und Jacques Auvergne zum 61. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10 Dezember 2009

Muslimische Frauen sind nicht unterdrückt

vielmehr von Allah und Scharia beglückt,

zwar kommen sie ohne Mann nirgendwo hin,

ein Kind zu gebären gibt ihnen den Sinn.

Koran und Hadithen sind Information,

vergolden Scheitern der Integration;

muslimische Kinder, die mögen nun mal

ein Leben in Angst vor der höllischen Qual.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken,

denn ihr sichtbarer Leib zieht den Teufel heran

und ihr offenes Haar bedroht eben

ihrer Sippe das ewige Leben.

Den Hidschab verbieten, das ist sehr gemein,

die Islamversteher sie laden uns ein,

das Thema des Abends: Die Frau im Koran,

Scharia sei nützlich, modern und human.

Im Saal ein Politiker aus der Türkei,

Vertraute des Sultans von Schardscha dabei,

Herr Laschet gibt Mustafa Cerić die Hand,

mit Bart und Gewand ist Pierre Vogel bekannt.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

In England gehören die Tücher zur Norm,

man duldet sie zur Polizeiuniform,

die belgische Schülerschaft lebt ganz für Gott:

„Kein Kopftuch, kein Unterricht, auf zum Boykott!“

Zur künftigen Trennung von Kulten und Staat

hat Frankreich die besten Konzepte parat

Als „Burkaverbot“ diskutiert man den Plan

mit dem radikalen Tariq Ramadan.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

Das griechisch-islamische Recht lässt uns kalt,

dort ist die Braut schwanger und elf Jahre alt.

Das Ehepaar suchte im Rheinland sein Glück,

wir schickten sie gleich in die Heimat zurück.

Es ist Religion, was aus Kelantan kam

nennt sich Wali Mudschbir und nennt sich Islam.

Frau Dr. Boos-Nünning hat mich informiert:

die Ehen sind glücklich und sind arrangiert.

Jede sittliche Frau ist mit Stoff zu bedecken …

Bogle schrieb das rasch weltbekannte Friedenslied aus dem Eindruck heraus, den ein Besuch auf drei oder vier Soldatenfriedhöfen in Belgien und im nordöstlichen Frankreich im Jahre 1976 auf ihn und seine Frau gemacht hatte. Der zur Menschenverachtung der Scharia schweigende Kommunist Hannes Wader, vielen bekannt durch seine Auftritte bei den Burg-Waldeck-Festivals in der Zeit zwischen 1964 und 1969, hat das Lied als »Es ist an der Zeit« („Weit in der Champagne … Ja, auch dich haben sie schon genauso belogen“) im deutschen Sprachraum bekannt gemacht.

Beliebte Akkorde sind auch

G e C a. D7 D7 G C,G
G e C a. D7 D7 G,D7 G
G e a a. a D7 G D7
G e a a. D7 D7 G,D7 G
D7 D7 C G. D7 D7 C G
C C D7 D7. G C D7 G

2 Antworten to “158. Lied zum Islam”

  1. arouet8 Says:

    Gedichte und Lieder eröffnen Wege nicht nur zu den Gehirnen, sondern auch zu den Herzen.

    Auf der reinen Vernunftsebene sind die humanistischen Liberalen und Linken für Kritik am Islam erzeit noch schwer zu erreichen. Sie meinen, das Wort „Kritik“ seit ihrer Revolution 1968 für sich gepachtet zu haben. „Systemkritik“, Kritik an der „Gesellschaft“, Kritik am Staat, Kritik an der Monogamie, Kritik am Christentum, überall setzten sie damals fleißig ihren Kritikhebel an.

    Sie können sich aber nicht zurückerinnern, so etwas wie „Kritik am Islam“ ausgesprochen zu haben. Sie meinen, was damals in ihrer glorreichen Zeit nicht galt, das darf auch heute nicht gelten. Sie schmücken sich mit ihren vielen Kritik-Lorbeerblättern von 1968 und wollen nicht eingestehen, die Kritik am Islam achtlos am Boden liegen gelassen zu haben.

    Ohne Mitarbeit der humanistischen Linken und Liberalen sind aber die humanistischen Konservativen, die als einzige die Übermacht des Islams bisher bemerkt haben, zu schwach.

    Vielleicht könnte Kabarett, Satiren, Persiflagen, Lieder, Lyrik, Gediche, Witze, Filme, Bilder, Karikaturen einen Zugang wenn schon nicht zu kritischen Gehirnen, aber wenigstens zu kritischen Herzen finden, wie Anfang des 19.Jh. der „Simplicissimus“ es konnte. Auch Erich Kästner veröffentlichte darin viele seiner Gedichte.

  2. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank, lieber Arouet8, für den Kommentar.

    Wie sehr die Friedens-, Frauen-, Menschenrechts- und Studentenbewegung der Siebziger Jahre ihre eigenen Ideale und Ansprüche dem spaßigen Hedonismus und der unterhaltsamen Frivolität geopfert hat (um 1979 – 1989) und seit vielleicht zehn Jahren auf den Kurs der egozentrischen Ausplünderei, radikalen Wertebeliebigkeit und unbedingten Bejahung des antidemokratischen islamischen Gesellschaftsentwurfs eingeschwenkt ist, ist erschreckend.

    Kunst und Musik sind sicherlich mehrere Zehntausend Jahre alt. Menschen sind von Ästhetik und Gefühl beeinflussbar, funktionieren nicht maschinengleich ’streng logisch‘, sondern eher mehr oder weniger und irrational, machtbesessen, ehrgeizzerfressen oder verängstigt, die meisten recht konkurrenzorientiert. Zivilisierung (Charakterschulung) bleibt ein unendliches Geschehen. Einerseits wird Demokratisierung immer ‚aufklärungshumanistisch‘ sein, das rationale Denken in den Mittelpunkt stellen, andererseits kann Sprachkunst und Musik dazu, die Welt etwas lebenswerter zu machen, sicherlich beitragen.

    Entscheidend ist, zu erkennen, dass es nur eine Zivilisation, eine Menschheit gibt – und eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die sogar für Frauen, Ex-Muslime, Polytheisten und Atheisten gilt. Inneres Heil-Werden und äußere Kultur des utopischen Protests wird durch ästhetische und rituelle Formen verknüpft, stets beim Risiko, dass Kunst politisch missbraucht wird. Andererseits: wenn wir nicht zeichnen, singen oder dichten, haben die Islamisierer oder sonstigen Gegendemokraten das Monopol auf kreatives Gestalten in Form von manipulierender Bühnenshow, Dschihad-Kampfliedern, Hassprediger-Videos und sonstigen bezahlten kalifatshörigen Hofnarren.

    Danke für den Hinweis auf den reifen Menschen Erich Kästner, zwei Verse von ihm:

    »Wie ihr’s träumt, wird Deutschland nicht erwachen.
    Denn ihr seid dumm, und seid nicht auserwählt.
    Die Zeit wird kommen, da man sich erzählt:
    Mit diesen Leuten war kein Staat zu machen!«

    Das ist Wolfgang Schäuble, Axel Ayyub Köhler, Amir Zaidan (Kamel-Fatwa; IGGiÖ) und Tariq Ramadan zuzurufen und all den karrieregeilen Islamverharmlosern aus Parteien, Verbänden und Kirchen gleich mit, die statt ‚Deutschland erwache!‘ heute eben ‚Islam heißt Frieden!‘ brüllen. Man wird irgendwann millionenfach erkennen, dass wir die Einwanderer in die Berufswelt und Bildungskultur hätten integrieren müssen, nicht den frauenfeindlichen Unterwerfungskult namens Islam ins legale Recht. Kästner weiter:

    »Man darf die Völker ins Verderben hetzen,
    weil das den Regeln ihrer Welt entspricht.
    Doch sich der Bosheit hilfreich widersetzen,
    das darf man nicht!«

    Und genau dort, wo Erich Kästner stand, stehen heute Arouet8 und Jacques Auvergne, beide machen nämlich etwas, was ‚man‘ inzwischen nicht länger ‚darf‘, nämlich den Islam kritisieren. Unsere Eliten bekränzen Koranpolitiker und angehende Kalifen wie Mustafa Ceric mit Preisen, ‚den Regeln entsprechend‘. Lassen wir uns nicht unterkriegen, auch wenn zu befürchten ist, dass das im Aufbau befindliche Euro-Kalifat oder Scharia-Europa länger andauern wird als zwölf Jahre, zehn oder zwanzig mal so lange. Vielleicht kann die Schariatisierung ja auch noch abgebogen werden.

    Die wertebeliebig gewordene Linke oder vielmehr Ex-Linke neigt zum Machbarkeitswahn, zum ‚radikal liberalen‘ (strukturhassenden, Rechtssicherheit auflösenden) Denken und will das Menschen- und Gesellschaftsbild des orthodoxen Islam als ‚moralisch gleichwertig‘ (engl.: moral equal) darstellen. Eine weitere Kraft ist die auf Selbsthass jedenfalls Flucht vor sich selbst gründende falsche Fremdenliebe, in Deutschland vielleicht eine Weigerung, die Schuld am Armeniervölkermord, Dritten Reich, am Stalinismus und DDR-Unrechtsstaat und eben auch am orientalischen Despotismus anzuerkennen: „Der Islam muss grenzenlos ‚gut‘ sein, sakrosankt, damit ich mich meiner Verantwortung nicht stellen muss. Ayatollah, erteile mir Absolution.“

    Die Scharia wird den universellen Menschenrechten von unseren Verwaltern und ‚Gralshütern‘ der Linken ‚auf Augenhöhe‘ gleichgestellt, genau das wollen auch Tariq Ramadan und Mustafa Ceric, zunächst im Familienrecht. Die geheiligte islamische Frauendeklassierung sei ’spirituell‘, sagen Europas christliche Kleriker, der Islam habe ein ‚Recht auf Differenz‘.

    Die Mächtigen unter den politisch Roten oder Grünen dulden den Aufbau neuer Feudalsysteme, da kommt ihnen der Islam (sozusagen als Erlösung) gerade recht, zumal sie programmgemäß nicht fremdenfeindlich und nicht kapitalistisch argumentieren dürfen (gegenüber den Ex-Muslimen treten sie jedoch fremdenfeindlich auf und den saudischen und iranischen Devisen sind sie hinterher wie der Teufel hinter der armen Seele).

    Man guckt durch ein Kaleidoskop und sieht wie erhofft die schönsten Bilder: Für die linken Eliten soll der Islam ‚globalisierungskritisch, harmonisch, sozial‘ erscheinen, für die rechten als ‚tugendhaft, wertkonservativ, gottesfürchtig‘. Nicht nur die den Solidarstaat ironisierenden Neoliberalen kassieren Vorteile aus dem schariakonformen Banking. So genannte Feministinnen bemühen sich andächtig, im Koran frauenfreundliche Worte zu finden. Diese verzerrte Sicht wird äußerst aggressiv verteidigt. Es ist ein Krieg entbrannt, der Kampf, den Islam zu verharmlosen. Gegner (Islamkritiker) sind dabei im Weg und werden erstaunlich brutal angegriffen, vorerst noch zumeist mit Worten.

    Lassen wir uns die Kunst und Phantasie nicht nehmen, jenen Quellgrund des Unbezwingbaren, des Unbändigen, der berechtigten Hoffnung. Auch ein wenig augenzwinkernd: »Und nicht vergessen: Wir sind die Guten.«

    Möge die Kunst ihrer zutiefst menschlichen Aufgabe gerecht werden. Die afghanischen bzw. pakistanischen Taliban, saudi-arabischen Wahhabiten und iranischen Mullahs haben freche Karikatur, aufmüpfiges Kabarett oder nachdenkliches Kino ebenso verhindert wie es einst die Nazis taten, und feige Beweihräucherung des jeweiligen Machthabers ist keine (anspruchsvolle) Kunst. Vielleicht ist das ein Trost: in einer Diktatur kann gute Kunst (und: kann freies Denken) eigentlich nur im Untergrund gedeihen, wird sich dem staatlichen Zugriff letztlich entziehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

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