159. Mustafa Cerić

اسلامی ریاست

Islāmī Riyāsat

Islamische Führung

Ein Text von Abū ʾl-Aʿlā al-Maudūdī titelt mit »Islāmī Riyāsat (1)«, was „Islamic Presidency“ oder „Islamic Leadership“ bedeutet. Das zu ar-raʾīs, Führer (chief, leader) gehörende ar-ryāsat, Präsidentschaft, verwendet der den Wahhabiten und der Muslimbruderschaft zugeneigte organisierte Islam in Sarajevo unter Raʾīsul ʿulamāʾ (Führer der Islam-Gelehrten, bosnisch »Reis-ul-ulema«) Mustafa Cerić als das bosnische Wort »Rijaset« zur Bezeichnung der höchsten politreligiösen Ratsverwaltung, ansässig im Dienstsitz des Großmuftis in der Kaisermoschee, sowie als Namen seiner Homepage.

Opening the way for Muslim law

The universal Weltanschauung of Dr. Cerić. Von Jacques Auvergne

Mustafa Cerić durchlief eine Ausbildung an der klassisch islamisch sprich gegendemokratisch und frauenfeindlich ausgerichteten Kairoer al-Azhar-Universität, wo er von 1974-1978 islamische Theologie und Philosophie studierte. Als Imam arbeitete er ab 1981 in den USA, wo er 1987 über den frühen islamischen Denker Abū Manṣūr al-Māturīdī (893-941) aus Samarkand promovierte. 1990 war Cerić Mitgründer der Partei der demokratischen Aktion (SDA, Stranka demokratske akcije), eines angesichts der von Belgrad aus und durch Politiker wie den mit Rechtsradikalen und Paramilitärs kooperierenden serbischen Präsidenten Slobodan Milošević jahrelang betriebenen Diskriminierung aller Nichtserben sehr erklärlichen politreligiösen beziehungsweise ethno-religiösen Bündnisses.

Die SDA, Izetbegović führte sie bis 2001, versteht sich gleichwohl bis heute ihrer Aussage nach als säkular, während Theologe Mustafa Cerić im European Council for Fatwa and Research (ECFR, Europäischer Rat für Fatwa und Forschung) mit jenen radikalislamischen Strömungen wie der Millî-Görüş freundschaftlich zusammenarbeitet, welche die juristische, politische und pädagogische Herrschaft der Stellvertreter Allahs gegenüber der Volkssouveränität für sittlich wertvoller erachten. Das der Muslimbruderschaft nahe stehende ECFR will das Kalifat als ein revolutionär gegenkulturelles Milieu einer eigenen Staatsbürgerschaft und zunächst einer Rechtsspaltung im Personenstandsrecht beziehungsweise Familienrecht, das geheiligte Ziel der Deklassierung der Frau entstammt dabei dem Koran und der mittelalterlichen Orthodoxie. Wolfgang Schäuble und Armin Laschet begehen mit Mustafa Cerić Feierveranstaltungen.

1992 erklärte Bosnien seine Unabhängigkeit von Jugoslawien. Zwischen 1991 und 1993 war der Bosnier, auch im Auftrag des bosnisch-muslimischen Politikers Alija Izetbegović, Universitätslehrer im „differenziert“ denkenden Apartheidsstaat Malaysia am International Institute of Islamic Thought and Civilization (ISTAC, http://www.iiu.edu.my/istac/), das der International Islamic University Malaysia (IIUM, http://www.iiu.edu.my/) angegliedert ist und von Syed Muhammad Naquib al-Attas geleitet wird.

Im Juli 1995 forderte das von den UN als Völkermord klassifizierte Massaker von Srebrenica vom muslimischen Bevölkerungsteil Bosniens, man nennt ihn den bosniakischen, bis zu 8.000 Tote. Für Europa war Srebrenica die schlimmste Gräueltat seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges.

Im April 1993 wurde Mustafa Cerić zur obersten islamischen Autorität Bosniens ernannt, manche reden allerdings von einem Putsch gegen den muslimischen Slavomakedonen („Torbesch“) Jakub Selimovski, jenen zeitweiligen ranghöchsten Geistlichen Makedoniens, der irgendwann einmal eine Todesfatwa von ethnisch albanischen Islamführern aus Makedonien erhalten hatte.

Weil der Zerfall Jugoslawiens beziehungsweise der jugoslawische Bürgerkrieg schrecklich war und dauernder Friede schließlich wünschenswert ist, wird der einen schmucken weißen Turban tragende Geistliche aus Sarajevo weltweit von Politikern eingeladen sowie von Religionsfunktionären, zumal christlichen, mit Ehrungen ausgezeichnet. Etwa durch den in Heppenheim ansässigen Internationalen Rat der Christen und Juden (ICCJ), der den abrahamischen Dialog, genauer müsste man sagen: den Trialog pflegt, bei dem entweder Jahwe, christlicher Vatergott nebst Jesus von Nazareth sowie der steinigende Allahgott miteinander im Himmel verschmolzen werden sollen oder eine irdische Segregation von Glaubensnationen nach dem Vorbild von Malaysia oder Ägypten angestrebt wird, der ICCJ überlegt noch.

Im Jahre 2005 erhielt der Schariapolitiker „für seinen außergewöhnlichen Beitrag zum interreligiösen Verstehen“ den Félix-Houphouët-Boigny-Friedenspreis der UNESCO, in Anwesenheit des damaligen Innenministers Wolfgang Schäuble am 22.11.2008 in München den Preis der theokratisch orientierten Eugen-Biser-Stiftung, die grundrechtswidrige Scharia kritisiert man in diesen Kreisen nicht.

Am 24. Februar 2006 weilte der bosnische Reisu-l-ulema, wörtlich Führer der Gelehrten, türkisch Başmüftüsü, in der Moschee der kroatischen Hauptstadt Zagreb, als er die »Deklaracija Evropskih Muslimana« (Declaration of European Muslims) bekannt gab. Cerić ist Šayḫ (Scheich) im ECFR-Netzwerk des in Qaṭar wohnhaften ranghöchsten Predigers der Muslimbruderschaft, Yūsuf al-Qaraḍāwī. Jacques Auvergne kommentiert den von ihm übersetzten und gekürzten englischen und französischen Text der Erklärung der Europäischen Muslime.

Cerić:

Dem Willen Ausdruck verleihend, den die Europäischen Muslime seit dem Angriff vom September 2001 in New York, dem Massaker vom März 2004 in Madrid und der Bombenexplosion vom Juli 2005 in London entwickelt haben.

Cerić interessiert sich für die Probleme, welche die kulturellen Moderne mit dem sich koranisch legitimierenden Terrorismus hat.

Wo doch am 11. September 2001 Tausende von Männern und Frauen, die im New Yorker World Trade Center gearbeitet haben, durch einen terroristischen Angriff getötet wurden, wo am 11. März 2004 Hunderte von Menschen, die sich gerade auf der Eisenbahnfahrt in Madrid befanden massakriert wurden, wo doch am 7. Juli 2005 in London viele unschuldige Menschen das Opfer von Bombenexplosionen wurden, und angesichts der Tatsache, dass all diese Gewalttaten gegen die Menschlichkeit als „Islamischer Terrorismus“ bezeichnet worden sind,

Die Terroristen nennen sich selber so, islamische Kämpfer.

Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass die Anschläge von New York, die Massenmorde in den Eisenbahnzügen von Madrid und die Bombenattentate von London den europäischen Muslimen die schwere Last kollektiver Schuld für jenen „Islamischer Terrorismus“ zu tragen auferlegt haben, die fortwährend von einigen Politikern und Medien propagiert wird,

Seit 9 / 11 würden die Nichtmuslime also die Muslime quälen.

Des Leidens der europäischen Muslime eingedenk, die von einer durch unverantwortliche Berichterstattung gewisser Medien, die über muslimische Angelegenheiten (issues) berichten, verursachten Islamophobie ausgesetzt sind,

Aufruf an die muslimischen und nichtmuslimischen Europäer, eine Hexenjagd gegen jenen angeblich die Menschenrechte und Bürgerrechte gefährdenden Teil der Fernsehsender und Redaktionsstuben zu beginnen, der pauschale Ängste vor dem Islam schürt. Nichtmuslime dürfen keine Angst vor der Scharia haben, das wäre unmenschlich. Über den Islam soll – wohl ausschließlich – positiv berichtet werden.

Wo doch die Europäischen Muslime die Freiheit der Anderen genauso sehr wertschätzen wie ihre eigene

Alleine die Konstruktion einer Sorte Mensch namens muslimische Europäer müssen wir im Namen der bedrohten Rechtseinheitlichkeit zurückweisen.

Es möge in Europa also zwei verschiedene Freiheiten geben: die nichtmuslimische Freiheit und die muslimische Freiheit. Cerić bereitet den Ausstieg der muslimischen Bürger, namentlich der muslimischen Frauen, aus dem für alle geltenden Recht vor: die Polygamie ist noch verboten, sie kann es für die nichtmuslimischen Europäer, Cerić ist tolerant, ja auch bleiben. Dass aber künftig nicht nur den drei Muftis des nordgriechischen Komotiní gestattet sein soll, Dreizehnjährige oder Elfjährige zu verheiraten, die bald darauf schwanger werden, sollen wir im Namen der Religionsfreiheit hinnehmen, den Kopftuchzwang eines Yūsuf al-Qaraḍāwī selbstverständlich ebenso. Ehe- und Familienangelegenheiten, dazu kann doch bitte bald auch das Erbrecht gehören, regeln die Muslimstaatsbürger demnächst bitte ganz friedlich unter sich. Die Schwester erbt eben nur halb so viel wie ihr Bruder, so steht es in Gottes Handlungsanleitung, im al-qurʾān – Sie wollen doch nicht etwa die Muslimbürger daran hindern, nach dem Tod in die ewige Gottesnähe zu gelangen, Sie antimuslimischer Rassist und gruppenbezogener Menschenfeind?

Wo doch die Europäischen Muslime ihre Kinder in Frieden und Sicherheit aufwachsen lassen möchten, im Miteinander mit anderen religiösen Gruppen und in einem Europa, das sich auf einer ‚Ethik des Teilens‘ gründet.

Der Großmufti singt dem Sozialstaat ein Hohelied? Mitnichten, Mustafa Cerić will die Rechtsspaltung: Ihr lasst uns unser Recht, wir lassen euch euer Recht. Eingeteilt, aufgeteilt, zugeteilt. Hier Scharia, da säkulare Moderne, wir teilen dieselbe Stadt. Spiritueller Mauerbau.

Daran erinnernd, dass der Islam Juden und Christen als das Volk des Buches zu betrachten lehrt, damit sie alle, Juden, Christen und Muslime, lernen, ihre gemeinsamen spirituellen Wurzeln ebenso zu teilen wie ihre gemeinsame Zukunftshoffnung, ohne Vorurteile und mit dem Ziel, Diskriminierung zu vermeiden

Monotheistische Theokraten dürfen den Europäern künftig die Welt und die Regeln des Zusammenlebens erklären.

Wo Europa doch ein Kontinent vieler Glaubensbekenntnisse ist

Doch wohl eher ein Kontinent vieler Individuen, und zuerst ein Kontinent der für alle, auch für Atheisten und Frauen, geltenden Rechte. Möchte uns der bosnische Geistliche ein Europa der Glaubensnationen (milal, Sg. milla; türk. millet) in die Debatte hineinmogeln, ein Europa, in dem eine religiöse Gerichtsbarkeit das Recht hat, die universellen Menschenrechte namentlich die Frauenrechte anzuknabbern oder außer Kraft zu setzen?

Eingedenk, dass Europa stolz auf den Weg von der Sklaverei zur Freiheit ist, vom Mythos zur Erkenntnis und Wissenschaft, von der ungebändigten Macht zum Recht und von der Staatstheorie zur Legitimität des Staates und im Wissen von Europas bereitwilligem Bekenntnis zu den Grundwerten von Menschenrechten und Demokratie.

Nicht nur begeistertes Credo, das westliche und mittlere Europa, Weißrussland leider gewiss nicht, hat seine Staatlichkeit, Verwaltung und öffentliche Schule tatsächlich auf die Universalität der Menschenrechte gebaut, wesentlich anders als die Teile der Welt, die vom islamischen Recht bestimmt sind. Bezeichnenderweise redet Cerić hier an der Sache vorbei, er sagt basic values, nicht: vollständige Geltung der säkularen Freiheitsrechte, er sagt Human Rights – welche Menschenrechte, diejenigen der OIC von 1990 mit ihrem Schariavorbehalt?

Der Bosnier hätte statt Menschenrechte AEMR sagen müssen, universelle Menschenrechte, er hat stattdessen wohl Allahs Menschenrechte im Blick. Demokratie (Democracy) ginge auch mit dem Unrechtsstaat der DDR, Cerić hätte sagen müssen: freiheitliche Demokratie, und wer ein wenig über Fundamentalismus beziehungsweise Scharia nachdenkt, wird erkennen, dass nur die säkulare Demokratie eine freiheitliche Demokratie sein kann. Cerić will den freiheitlich-säkularen Staat gar nicht – und redet, nicht anders als Erich Honecker oder Mao Tse Tung, von Demokratie. Ein Bekenntnis hat Bosniens Großmufti übrigens noch nicht einmal gegen die Sklaverei abgelegt, lediglich ausgesagt, dass Europa auf irgendeine „Straße“ (engl. road), irgendeinen „Weg“ (frz. chemin) „stolz“ (proud, fière) ist.

Statt zu sagen: eine dem Mythos unterworfene Gesellschaft, das heißt ein dem Geisterglauben und der Sexualmagie nachgeordnetes Weltbild und Menschenbild, verwendet der Großmufti fälschlich das Wort Mythologie, was jedoch Mythenforschung bedeutet und wissenschaftliches Denken voraussetzt, wozu die islamische Orthodoxie nicht in der Lage ist, denn der Hidschab (ḥiǧāb, wörtlich: Vorhang, Ganzkörperbedeckung der Frau) ist der Sexualmagie nachgeordnet und das Lehren schmerzlicher Höllenfeuer finsterstes Mittelalter und Psychoterror. Auch das ist kein Versehen, Cerić will die Höllenpädagogik ebenso legalisieren wie die Kopftuchpflicht, wozu arbeitet er schließlich so fleißig für das ECFR, den „Fatwa-Rat“ (Europäischen Rat für Fatwa und Forschung).

Europa ist das Haus des Friedens und der Sicherheit, wie es sich auf dem Gesellschaftsvertrag (consensus) gründet.

Mit dem Begriff Haus des Friedens, englisch lässt Cerić „House of Peace“ sagen, frz. „la demeure de la paix“, hat uns der listige bosnische Gelehrtenführer das arabische dār, wörtlich Haus, gemeint ist das irdische Territorium in seiner Relation zu Allahgott, in die Diskussion hinein geschmuggelt, das uns aus der manichäisch und dschihadistisch verstandenen Benennung des islamisch beherrschten Gebietes als dār al-islām bekannt ist.

Das Paradies wird im Koran an zwei Stellen als die dār as-salām bezeichnet (10:25 und 6:127), Haus des Friedens, mit Cerić hat Europa womöglich paradiesische Aussichten.

Gesellschaftsvertrag (Social Contract, Contrat Social) soll uns ein wenig zum Neuverhandeln der gesellschaftlichen Grundlagen ermuntern. Consensus ist iǧmāʿ – schariakonforme Plenardebatte. Referenzmodell jedes anständigen Rats ist (ǧ-m-ʿ, versammeln, Gemeinschaft) ein ǧumuʿa oder ǧumʿa genanntes freitägliches Zusammenkommen, das von Allahgott angeordnete Freitagsgebet als der Nukleus jedes Parlaments, das durch korantreue Verhaltensausrichtung heilssichernde Epizentrum der sittlichen (islamischen) Staatsgründung.

Allahkratisch-kulturrassistische dār-Formeln wie dāru ʾl-ʿahd (Dar al-Ahd), Haus des Vertrags, oder dāru ʾṣ-ṣulḥ, Haus der Übereinkunft (muṣālaḥa, Versöhnung; vgl. das jesuszentrierte Sozialwerk http://www.musalaha.org/) ermöglichen es islamrechtlich Indoktrinierten, die als unsittlich eingestuften Nichtmuslime nicht als Harbis zu bezeichnen und töten zu müssen oder als Dhimmis zu versklaven.

Islamist Tariq Ramadan (Ṭāriq Ramaḍān), der sich in diesen Tagen des Dezembers 2009 als „Islamfachmann“ im französischen Regierungsviertel herumreichen lässt, wo es den säkularen Politikern um ein Burkaverbot geht, Herrn Ramadan jedoch um eine totale Kopftucherlaubnis, ist der großartige Erfinder der Theorie einer dār aš-šahāda (Haus des Glaubensbekenntnisses), in Wirklichkeit will er die schariakonforme Rechtsspaltung, das Sonderrecht der muslimischen Staatsbürger.

Der Sohn des Muslimbruders Said Ramadan („Das islamische Recht“, 1961) ist als städtischer Integrationsbeauftragter für Rotterdam und zeitgleich als Dozent der Uni Rotterdam allerdings gefeuert worden, weil er eine Moderation für einen Fernsehsender der islamischen Diktatur Iran übernommen hatte, wo er es wagte, just in jenen Tagen des Sommers 2009, in dem in Teheran protestierende Studenten erschossen wurden, von den angeblich schrecklich unterdrückten europäischen, zumal französischen Studenten muslimischen Glaubens zu reden, im selbstbeschädigend toleranten Oxford wird er leider auch in Zukunft tätig sein dürfen (2).

Das europäische Territorium (land, territoire) ist das Haus des Gesellschaftsvertrags, denn es ist dort möglich, in Übereinstimmung mit seinem jeweiligen Glauben im Kontext der sinngemäß von John Rawls genannten „Prinzipien“ zu leben, welche: „frei handelnde und rational denkende Menschen bereitwillig akzeptieren, die Sorge dafür tragen, dass die Ausweitung ihrer eigenen Interessen das Gemeinwohl gründet, gewährleistet und definiert“.

Das jedoch ist für den Bankräuber, Nationalsozialisten oder religiösen Radikalen im Allgemeinen kein großes seelisches Problem, er wird seinen Egoismus oder Gruppenchauvinismus flugs als gemeinnützig etikettieren, zumal er das Recht zur kreativen Initialzündung und Neudefinition der sozialen Werte und politischen Leitlinien hat. Allahgott hat die Raubökonomie gestattet, das geheiligte Beutemachen auf Kosten der Nichtmuslime und der Frauen ist orthodoxe islamische Sozialpädagogik. Jetzt muss ich das Ganze nur noch in Sarajevo mit „gerechte Gleichheit“ (equality, égalité) beschriften.

John Rawls (1921-2002), amerikanischer Gesellschaftsphilosoph mit Leitbildern der Menschenrechtsuniversalität, Chancengleichheit und Sozialstaatlichkeit, arbeitete über den von Immanuel Kant entlehnten Begriff des Common sense, der inzwischen radikalislamische Nutzbarmachung erfährt. Rawls war Autor von The Law of the Peoples (1993). Der amerikanische Islamist und Arzt (Endokrinologie) Shahid Athar interpretiert die zunehmende Schariaverträglichkeit der USA als Wandel vom Homogenität erstrebenden „Schmelztiegel“ (melting pot) zur tolerierten Heterogenität der „Salatschüssel“ (salat bowl), in der man jede ethnoreligiöse Differenz dauerhaft erkennen kann.

Womöglich möchten die Bewunderer von al-Maudūdī ihr Streben nach Segregation und Sezession mit einem Selbstbestimmungsrecht als ethnische Minderheit beziehungsweise Glaubensnation vermarkten; Bekir Alboğa zitierte dazu 2009 öffentlich Kant. Rawls greift – wie Cerić – auf Jean-Jacques Rousseau zurück, dessen »Du contrat social ou Principes du droit politique« (Amsterdam 1762) vielerorts sofort verboten wurde, mit Rousseau und mit erheblicher Mühe ließe sich das „spontane“ Zusammenfinden von Muslimen zur kalifatsähnlichen Struktur legitimieren. Während man (ziemlich laut) auf Religionsfreiheit pocht, zaubert man den unfehlbaren volonté générale mit der unsichtbaren Scharia identisch. Den Linken legt man den Köder, den Separatismus der islamischen Gehorsamsgesellschaft als Pluralismus zu sehen und die islamische Revolution als im Kern sozialistisch, die Christen mögen sich von Abrahams koranlesenden Kindern begeistern lassen. Die geduldete radikalislamische Parallelgesellschaft als freie Willens- und Gemeinschaftsbildung, die Dhimmitude als demokratisches Minimum (Rawls: Le minimum démocratique) – wenn die Frau der Muslim-Kaste freiwillig nur halb so viel erben will wie ihr Bruder, hat sie dann nicht ihre Bürgerrechte frei genutzt?

Mit Kopftüchern und Kirchentagen mag eine neue, abrahamische »Natürliche Theologie« über dem Klang der Dreikonsonantenwurzel ṣ-l-ḥ zwischen Thomas von Aquin, Yūsuf al-Qaraḍāwī und Intelligent Design (ID) aussöhnen, maṣlaḥa als das Allgemeinwohl oder istiṣlāḥ als das Streben nach dem sozialen Besten machen den Weg frei zur dāru ʾṣ-ṣulḥ, zum Haus des Vertrags sprich Unterwerfungsvertrags.

Die „konstruktiven“ Dhimmifunktionäre Rowan Williams (Bischof), Christian Giordano (Ethnologe) und Mathias Rohe (Jurist) haben dem als Religion getarnten Herrschaftskult bereits muṣālaḥa angeboten, Versöhnung.

Während ein Gesellschaftsvertrag die vernunftgeleitete Willensbekundung eines Menschen ist und eine Selbstverpflichtung dem Staat gegenüber, so stellt der Bund (a Covenant) das glaubensorientierte Streben des Menschen dar. Durch den Bund weiht der Mensch sein Herz der Gottheit und erlangt innere Sicherheit, durch den Verfassungsvertrag legitimiert er das Staatswesen und erlangt äußere Sicherheit als Bewohner eines Dorfes oder einer Stadt.

Frei nach Cerić: „Ein Dasein als gottloser Staatsbürger ist hohl und leer, eure Demokratien sind auf die monotheistischen Religionsgemeinschaften, allen voran den Islam, angewiesen.“ Ein Geistlicher mag derartigem Selbstbewusstsein ja gerne Ausdruck geben, die Doppelpackung Religionsbund plus Staatsbürgerschaft erinnert auf den ersten Blick auch ein wenig an das jesuanische „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist“ oder an die jedem Menschen eigene Dualität zwischen dem Emotionalen und dem Rationalen beziehungsweise zwischen dem Idealistischen und dem Organisatorischen. Einem als persönliche Spiritualität gemeinten Islam würden wir derlei Rhetorik zugestehen wollen, einem an der Rechtsspaltung interessierten, strengstens an der Scharia orientierten fundamentalistischen Gehorsamskult allerdings nicht.

So sei es der Europäischen Union erklärt:

Hello Europe, this is Mustafa speaking!

Ein Staatsbürger ist Inhaber von Freiheitsrechten und freiheitlichen Privilegien. Er ist ein Staatsangehöriger, der, sei es als Ureinwohner oder als Einwanderer, einer Regierung Loyalität schuldet. Dabei hat er den Anspruch darauf, dass diese sein Leben, seine Religion, seine Freiheit und seine Würde schützt.

Nett, dass der Herr aus Sarajevo uns den Rechtsstaat erklärt. Was der bosnische Koranpolitiker uns unterschlagen möchte: Das Kind muslimischer Großeltern hat allerdings den Anspruch darauf, dass der Staat es schützt … vor dem Islam der Scharia schützt, sobald dieser Kult seine Freiheit und Würde bedroht, etwa durch den nötigenden Heiratsvormund oder die schafiitische FGM. Mustafa Cerić will die Kinder und Enkel der von ihm gewollten Kaste der Muslimbürger der Gewalt der Fundamentalisten ausliefern – im Namen der Friedfertigkeit oder, gelingt das nicht überzeugend, der Andersartigkeit, der „Differenz“.

Schariafreundin Nilüfer Göle (»Emanzipation auf Islamisch«) schreibt 2008 auf qantara.de zum Kopftuchstreit in der Türkei: „Als Symbol steht das Kopftuch dabei zugleich für persönliche Frömmigkeit und öffentliches Geltendmachen der islamischen Differenz“. Mit dem irgendwie wissenschaftlich wirkenden Wörtchen „Differenz“ versucht die in Paris lehrende Soziologin, uns die Modernitätsverweigerung und den gegenkulturellen Separatismus des politischen Islam als gelebte Religionsfreiheit beziehungsweise muslimische kulturelle Identität zu verkaufen.

Die europäischen Muslime, die schließlich versuchen, ihr Leben in Aufrichtigkeit und Authentizität (decent, honnête) zu führen, haben folgende Erwartungen:

Die Institutionalisierung des Islam in Europa.

Noch eine Moschee? Noch ein Islamverband? Nein.

Das Europäische Islamparlament unter Vorsitz des Großmuftis von Europa!

Gutes Personal ist heute so schwer zu bekommen, aber wer weiß, vielleicht würde der bescheidene Bosnier das Amt notfalls übernehmen, zumal er offiziell in Bälde nicht mehr zum Widerschein Allahgottes in der bosnischen Dämmerung neu gewählt werden darf, im Jahre 2012 wird seine Amtszeit enden. Ob sich der Großmufti (ECFR) seinen Dienstsitz, die im Jahre 1462 erbaute Careva Dzamija oder Kaisermoschee in Sarajevo, als Führungsstelle (Rijaset) des künftigen Europakalifats vorstellt?

Die ökonomische Entwicklung der muslimischen Gemeinschaft, damit sie volle spirituelle und kulturelle Freiheit erlangt und unabhängig ist.

Ökonomisch entwickelt heißt schariakonformes Bankwesen und überhaupt richtig viel „spirituelles“ Geld. Vollständig abgeschottete Geldströme, bis auf das geheiligte Beutemachen (al-anfāl, al-ǧizya)?

Wenn wir erst reich genug sind, kaufen wir uns aus der Demokratie heraus und ins Kalifat hinein.

Die Sūratu l-Anfāl ist sūra 8, die Sure der Kriegsbeute. „Sie fragen dich nach der Beute. Sprich: „Die Beute gehört Allah und dem Gesandten. … In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab (3)!“

Die Entwicklung islamischer Schulen, die in der Lage sind, die in Europa geborenen Muslime dazu zu erziehen, die neuartigen Herausforderungen ihrer multikulturellen Gesellschaften zu bestehen und diese prägend mitzugestalten (d`inspirer la sociéte multiculturelle européenne).

Ein Geflecht ECFR-treuer Zentren der Koranlehre, ein Netz von madāris (Sg. madrasa) möge den Kontinent überziehen, nebenbei ein flächendeckender und dabei möglichst offen schariakonformer Islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Zentren für Imam-Ausbildung möglichst an den Universitäten. Zentren der Ausbildung zum muftī (Scharia-Richter). Ein echter Großmufti braucht viele Kleinmuftis.

Die politische Freiheit, welche die europäischen Muslime in die Lage versetzen wird, ihre legitimen Vertreter in die staatlichen Parlamente zu entsenden.

Der Mensch ist bei Mustafa Cerić eben kein Individuum, sondern Teil seiner Glaubensnation.

Als Gründer des Staates Pakistan kann der Politiker Ǧinnāḥ (Jinnah) gelten. Dazu musste das gemischtreligiöse Indien allerdings erst mit Umsiedlungen, Pogromen und Vertreibungen in zwei Staaten zerfallen, einen vorsichtig säkularen Staat Indien und einen halbwegs radikalislamischen Staat namens Pakistan (mit Ostpakistan, heute Bangladesch). Indien und beide Pakistan wurden am 15.08.1947 unabhängig.

Die dreizehnte Forderung der »Fourteen Points of Jinnah« (März 1929, englisches Wikipedia) lautete: „Jedes Kabinett, sowohl zentral als auch provinziell, muss mindestens ein Drittel muslimische Minister enthalten“, der vierte Punkt fordert ein Drittel muslimische Vertreter in der Gesetzgebenden Versammlung (Central Legislature, das spätere Indian Legislature als Zweikammersystem aus Lok Sabhā, Council of States, Unterhaus, und Rājya Sabhā, Haus des Staates, Oberhaus).

Angesichts der repressiven Realität des indischen Kastensystems mag die acht Jahrzehnte alte Argumentation des Muḥammad ʿAlī Ǧinnāḥ (Ali Jinnah) manchem Beobachter erklärlich erscheinen, die traditionelle Diskriminierung der kastenlosen oder niederstrangigen Dalits („Parias“) kann jedoch keine Entschuldigung dafür sein, im Europa des dritten nachchristlichen Jahrtausends im Namen der Religionsfreiheit ein Millet-System einzurichten – und genau das ist Herrn Cerić zu unterstellen.

Wie überhaupt der christlich-islamische Dialog nach dem Motto vorzugehen scheint: „Lasst uns in Toleranz auseinander gehen – Wir trennen uns in Frieden“. Von universellen Menschenrechten redet man nicht.

Orthodoxer Islam ist feindbildbedürftige Staatlichkeit, revolutionäre Gegenkultur, die Schariagesellschaft ist die antisoziale, geheiligte Meidung. Der Zwei-Nationen-Theorie (Two-Nation Theory) des zerfallenden Indiens, die sich auf den hochmittelalterlichen Gelehrten Abū Rayḥān Bīrūnī (973-1048) zurückführte, ging es weniger um zwei räumlich weit voneinander getrennte Staaten als um die erlebbare Kultur der ḏimma als der „gesamtgesellschaftlichen“ Koexistenz (La Convivencia, Konvivenz). „Gesamtgesellschaft“ ist ein gefährlich vieldeutiger Begriff der Multikulturellen und Koranpolitiker (Islamrat, ZMD, KRM).

Es gilt, Vorbereitungen zur Frage zu treffen, wie das Muslimische Recht in den Angelegenheiten des Personalstatuts anerkannt werden kann, beispielsweise im Familienrecht [aus dem Englischen], es ist die Möglichkeit zu debattieren, das islamische Recht in Bezug auf Personenstandsfragen zur Anerkennung zu bringen, etwa die Fragen des Familienrechts betreffend [aus dem Französischen].

Der zentrale Sprengsatz überhaupt: „f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law; f: La possibilité de la reconnaissance de la loi islamique dans le cadre des questions relatives au statut des personnes comme par exemple les questions d’ordre familial.“

Der beliebte Dialogpartner Mustafa Cerić baut hiermit eine veritable Bombe gegen unsere säkulare sprich freiheitliche Zivilisation. Das anerkannte schariatische Familienrecht würde von der kulturellen Moderne nichts mehr übriglassen, der Spezies Muslimfrau wären die allgemeinen Menschenrechte dann nicht mehr zugänglich. Europas Politiker sehen die Gefahr der im Familienrecht (Polygamie, Idschbar / Wali Mudschbir, Kindbraut, Talaq) ansetzenden Islamischen Revolution leider überhaupt nicht, Kirchenpolitiker hoffen auf Machtzuwachs und schweigen aus Berechnung zur diskriminierenden Imam-Ehe und zur theologisch begründeten islamischen Frauenentwürdigung der šarīʿa sowie zur religionsrechtlich begründeten islamischen Frauendiskriminierung des fiqh.

Die »Fourteen Points« (Muḥammad ʿAlī Ǧinnāḥ 1929) fordern unter Punkt zwölf die verfassungsmäßige Festschreibung (The constitution should embody adequate safeguards for the protection) des islamischen Personenstandsrechts (personal laws).

Wir können auch Europa mit der familienrechtlichen Scharia so zerlegen wie den indischen Subkontinent.

Wir erwarten, dass Europa die europäischen Muslime vor solchen Sachen wie Islamophobie, ethnischer Säuberung und Genozid schützt.

Fein gesponnene Manipulation: Islamfurcht ziehe Vertreibung oder Völkermord nach sich, möchte der Geistliche uns nahe legen. Cerić steht als Friedensfreund da, und ganz neuartige muslimische und nichtmuslimische Sittenwächter haben den Freibrief, Islamkritiker zu jagen.

Bewusstsein schaffen für die Vielgestaltigkeit (complexties) des säkularen Kontexts, in dem die heutigen Religionen leben.

Survivaltraining für interreligiöse Fundamentalisten. Als Schariafreund im Dschungel der kulturellen Moderne überleben. Im Namen der Religionsfreiheit sind dem Kalifat kleine Nischen zu schaffen, die orthodox-islamische Menschenrechtswidrigkeit ist gemeinsam mit Rabbinern und Bischöfen der Öffentlichkeit so lange zu erklären, bis jeder die geduldeten Gegenkulturen für einen Teil der zu tolerierenden „Komplexität“ hält und die etwa von Ayaan Hirsi Ali scharf vertretene Forderung nach dem Primat der universellen Menschenrechte erfolgreich als „Aufklärungsfundamentalismus“ (Timothy Garton Ash: Enlightenment fundamentalism) diffamiert werden kann, ein Tolerieren antimoderner Milieus, vor dem im Jahre 2007 Pascal Bruckner warnte (4).

Verständnis befördern, Unterschiede anerkennen, einen gemeinsamen Baugrund finden und zugänglich machen.

Kinder spielen Himmel und Hölle oder die Reise nach Jerusalem. Cerić meint kein Kinderspiel, sondern Mythospolitik, Sexualpolitik. Vielleicht noch nicht der griechische Areopag, sicherlich aber der Römische Senat war götterfreie Zone. Kehren mit Leuten wie Cerić die Ǧinn, die Geister, nach denen Koransure 72 benannt ist, in Europas Universitäten und Parlamente zurück?

Lassen Sie uns die komplexe Beziehung zwischen Religion, Kultur, Politik und Ökonomie aufzeigen. Anschließend geht es darum, jene Fakten in den Vordergrund zu stellen, an denen die Religionen das gemeinsame Streben nach Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden erkennen können.

Das Verstörende soll also nicht besprochen werden – Thinking positive. Der Islam habe nichts anderes als den Weltfrieden im Sinn, was in einem voraufklärerischen Verständnis von herrschender Friedlichkeit ja vielleicht stimmen mag. Cerić erdreistet sich, den organisierten orthodoxen Islam, der von der Aufklärung noch nicht berührt worden ist, den anderen Religionen als ebenbürtigen Bündnispartner anzubieten, ein Ansinnen, was diese dem Vertreter des ECFR verweigern sollten. Unsere freiheitliche Lebensweise brauchen wir nicht durch den Schariavorbehalt ironisieren zu lassen, auch nicht im Nehmen des interreligiösen Dialogs.

Es geht darum, religiöse Prinzipien sowie moralische und ethische Werte und Normen genau zu erkennen (identify, identifier), die allgemein akzeptiert oder mehrheitsfähig sind und die geeignet sind, das Zusammenleben möglich zu machen, doch ebenso jene, die jedem Glauben eigen sind, und die möglicherweise hieraus entstehenden Differenzen, Spannungen und Missverständnisse zwischen den so verschiedenartigen Religionen einzuräumen und auszuhalten (recognize, admettre).

Im politislamischen Credo »Fourteen Points« des Muḥammad ʿAlī Ǧinnāḥ (Jinnah) vom 28.03.1929 lautet der harmlos klingende Punkt sieben: „Allen Glaubensgemeinschaften soll die volle Religionsfreiheit gewährt werden, das umfasst die Freiheit zu Glaube und Gebet, die Freiheit Riten und Festlichkeiten zu pflegen sowie die Freiheit der Mission, Vereinsgründung und Erziehung“.

Der Präsident des Verfassungsgerichtshofs und des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen, Michael Bertrams, erklärte im September 2009 allerdings Teile der Scharia für verfassungswidrig, was natürlich stimmt. Diese grundgesetzwidrigen Teile der islamischen Pflichtenlehre, bei Ǧinnāḥ sicherlich unter „Erziehung“ (Männerverherrlichung, Jungfräulichkeitskult, Kopftuchzwang, Kulturrassismus), „Riten“ (schariarechtliche Zwangsheirat englisch wilayat al-ijbar arabisch wilayāt-al-iǧbar / walī muǧbir; geheiligte Verstoßung ṭalāq) oder „Religionsfreiheit“ (Polygamie, erniedrigte Stellung der Frau im Erbrecht) würde mit Mustafa Cerić nun zur islamischen Eigentümlichkeit, die es interreligiös vereint so lange zu erklären gelte, bis alle „Missverständnisse“ ausgeräumt sind.

Bertrams erkannte, dass die Scharia jeder Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zuweist als dem Mann. Eine Frau, folgerte der Verfassungsrichter, die das Kopftuch trage, bekenne sich daher nicht widerspruchsfrei zu der Verfassung und den deutschen Werten. Dieser Umstand schließe ihre Eignung für den Beruf als Lehrerin aus. Der bosnische Großmufti hat hier wieder ein „Missverständnis“ auszuräumen, womöglich unterstützt von seinen deutschen anṣār Melanie Miehl, Thomas Lemmen, Armin Laschet, Wolfgang Schäuble und der Eugen-Biser-Stiftung?

Auch Dschihadisten demonstrieren Geschichtsbewusstsein: anṣār al-islām bedeutet Helfer des Islam, nach jenen ersten muslimischen Medinensern, die den Mekkaner Muḥammad und seine muhāǧirūn („Auswanderer“) unterstützten. Die hiǧra war die Flucht aus Mekka im Jahre 622 nach Christus. Im Iran ist Anṣārī ein Nachname, auf der arabischen Halbinsel oft ein Abkunftsname der Nachkommen der „Helfer“. Al-Muhajiroun war der Name einer britischen Terrorgruppe um den gebürtigen Syrer Omar Bakri Muhammad und den Sohn pakistanischer Einwanderer Anjem Choudary, die für ganz Großbritannien die vollumfängliche Scharia einführen wollte. Ansar al-Islam (AAI) war zwischen 2001 und 2003 der Name einer um Mullah Krekar angeordneten, kurdischen Terrorgruppe im nördlichen Irak, der Unterstützer in Italien, Großbritannien und Deutschland zuzurechnen waren oder sind. Werner Oschlies weiß, dass „terroristische Mujaheddin im bosnischen Bürgerkrieg auf muslimischer Seite mitgekämpft“ haben: „Im November 1992 entstand die 7. Muslimische Brigade, in die von Anfang an Mujaheddin einsickerten und die Kampfgruppe „El Mujahed“ bildeten (5).“

Die Muslime Europas erklären, dass es die Absicht der europäischen Muslime ist:

Die Machtergreifung. Ab sofort ist Mustafa Cerić der Häuptling aller auf Allahgott verpflichteten Europäer.

Die Muslime, die in Europa leben, sollten erkennen, dass Freiheit kein Geschenk ist, das von alleine kommt. Die muslimische Freiheit muss erst verdient werden. Ungeachtet des xenophoben Widerstandes muss der globale Status der Muslime anerkannt werden.

Antiislamisch-rassistische Dhimmistaatsbürger würden den Muslimbürgern die Freiheiten vorenthalten. Nun ja, ehrlich gesagt: die muslimischen Freiheiten. Das gegenmoderne Sonderrecht dürfen sie sich zurückholen, Allāh hat ihnen das gestattet, ja geboten.

Die Muslime, die in Europa leben, sollten den Islam der westlichen Zuhörerschaft gegenüber als eine universelle Weltanschauung präsentieren, nicht als stammeskulturelle, ethnische oder nationale Kultur. Die Muslime können von den Europäern nicht erwarten, die universelle Botschaft des Islam wertzuschätzen, wenn sie ständig nichts anderes als einen ethnisch oder national gefärbten Islam erleben. Die Muslime werden die Europäer mit dieser Universalität des Islam beeindrucken können. Europa ist zudem für die Muslime selbst der geeignete Ort, die Kraft und Schönheit (the power and beauty) der islamischen Universalität zu entdecken.

Der Großmufti will den Weltislam, die Philosophie des globalen Kalifats, die Einschmelzung oder Überhöhung der vier sunnitischen Rechtsschulen sowie der Schiiten – unter Vorsitz des ECFR bitteschön. Den Nichtmuslimen soll die repressive Gegenkultur des kosmischen Medina-Modells, Hauptsitz Sarajevo, als Naturphilosophie verkauft werden.

Von Weltanschauung, Cerić verwendet im englischen wie im französischen Text das deutsche Wort, sprach der Großmufti in seinem 2007 veröffentlichten Text »The challenge of a single Muslim authority in Europe« („In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God“, in der Scharia als ihrer Weltanschauung leben die Muslime ihren Bund mit [Allahgott] Gott).

Im Folgenden ein Gedanke zur iranisch inspirierten Islamisierung Europas von Bosnien aus. Tito und der Dritte Weg. ʿAlī Šarīʿatī. Median-School in Sarajevo.

Der Median ist der mathematische so genannte Zentralwert, der etwa in der Statistik die Grenze zwischen zwei Hälften definiert. Der iranische Pädagoge Ali Schariati (1933-1977, türkisch Ali Şeriati) hatte den Schah und die Geistlichkeit kritisiert, suchte und lobte den „reinen, unverfälschten“ Islam, wurde deshalb als Wahhabit beschimpft und saß zwischen 1973 und 1975 im Gefängnis. Ab dem 25.11.1954 publizierte er in der Zeitung Khorasan an zehn Montagen die visionäre Textreihe »Maktab-e Vaseteh-e Eslam, Die Median-Schule des Islam« (The Median School of Islam; Maktab arab. zu: kuttāb, Schule). Vasateh kann auch Verbindungsmann, Zwischenhändler, Vermittler bedeuten (zwischen dem Muslim und Allahgott gebe es keinen Vasateh, dem Imam oder Mullah gehorche er aus freudiger Einsicht, denn Islam heißt Liebe …). Die Staatwerdung der Scharia sei „gerecht“, gleiche harmonisch aus.

Dorfschullehrer Schariati deutete den Islam, einen Gedanken von Abolqasim Shakibnia bzw. M. B. Razavi (The Median Bloc) aufgreifend, als angeblich ausgewogenen Dritten Weg zwischen Kapitalismus und Kommunismus (politisch), Ost und West (geographisch) sowie Idealismus und Materialismus (philosophisch) hinein in die Moderne, nicht in die kulturelle Moderne zwar, aber hin zur selbstbewussten Weltmacht. Die berüchtigte Mittigkeit (wasaṭīya; s. o.: Vaseteh) des Islam, Schariati sprach von der „ummatan wasatan, community justly balanced“, kann sich auf den Koran berufen, weshalb wir das nicht zufällig an Muʿammar al-Qaḏḏāfī (Gaddafi) erinnernde allahzentrische Mediangleichnis des ʿAlī Šariʿatī als Wegbereiter der Islamischen Revolution von 1979 verstehen sollten. Für die Menschen im ehemaligen Jugoslawien, die von der geschickten Äquidistanz nebst gewährter Reisefreiheit eines General Tito bis heute ebenso fasziniert sind wie von der NAM-Bewegung der Blockfreien Staaten (Non-Aligned Movement, Bandung 1955 mit Staaten wie Indonesien, China, Indien und Ägypten; Kairo 1957) und vom Islam, ist die Verbreitung des sanft erscheinenden Schariati möglicherweise nicht weniger verführerisch und demokratiegefährdend als die Lektüre des offen radikal argumentierenden al-Maudūdī.

Am 21.11.2009 stellt die iranische Seite irib mehrere Stimmen beispielsweise aus Kuba und Syrien, welche eine kanadische Resolution gegen den Iran zurückweisen, ganz bewusst zusammen: „Blockfreie und OIC gegen iranfeindliche Resolution“, der Iran probiert die Fusion von NAM und OIC. Unter Verwendung des Wortes wasaṭ, „mittig“, nennt Yūsuf al-Qaraḍāwī sein frommes Bestreben nach allahzentrischer Überwindung der Rechtsschulen Position der Mittigkeit oder Weg der Mittigkeit, minhāǧ wasaṭiyya, und auch mit Schariati lässt sich die Islamische Revolution als Harmonisierung und Heilwerdung deuten. Reaktionärer Gehorsamskult, islamische Faschisierung sei sozialer Ausgleich und seelische Ruhe, gliche dem die ideologischen Abgründe und persönlichen Lebensrisiken minimierenden Zentralwert, dem Median (6).

Die Muslime sollten sich den folgenden Glaubensanweisungen (imperatives of their faith, impératifs de leur foi) widmen:

Seid fromm und respektiert eure Eltern! Der Osten muss die Werte der Familie (the familiy values, les valeurs familiales) auch unter äußerem Druck bewahren, der Westen muss sein gefährliches Spiel mit der Zukunft der Menschheit beenden. Die Abkehr von den Familienwerten gliche der Verweigerung der Anerkenntnis, dass die Sonne im Osten aufgeht.

Imperator Allahgott befiehlt und Muḥammad befiehlt für Allahgott und Mustafa Cerić für alle beide. Frömmigkeit ist im orthodoxen Islam schließlich dasselbe wie Gehorsam den Anweisungen von Vater, Ehemann, Imam, Mufti und Scheich gegenüber.

Festung Familie. Prinzip Tochtertausch, demnächst vielleicht auch Wali Mudschbir. Polygamie besser sofort realisieren. Nur eine Frau im Bett ist ungerecht.

Das Kalifat beginnt im Ehebett. Familie als verkleinertes Abbild des islamischen Staats beziehungsweise als dessen Keimzelle.

Es geht darum, die Säkularen mithilfe ihrer Linken und Kirchenfunktionäre dazu zu dressieren, dass sie jede Kritik am orthodoxen Islam für Rassismus halten. Nur so kann es den Islampolitikern gelingen, die rechtliche Herabsetzung der Frau in der Imam-Ehe und im schariakonformen Familienrecht und Erbrecht glaubhaft als kulturelle Besonderheit und verwirklichte Religionsfreiheit darzustellen.

Die emotionale und juristische Diskriminierung der Frau sei menschliche Natur (fiṭra, Geschaffensein auf Allahgott hin). Gleichberechtigung von Mann und Frau, Zurückweisung des Familienrechts der Scharia und Verweigerung der Verschleierung (textiler ḥiǧāb) und Geschlechtertrennung (sozialer ḥiǧāb) entspreche dem gotteslästerlichen Versuch, die Sonne im Westen aufgehen zu lassen.

Seid aufrichtig und kämpft für eure Rechte! Der Erfolg im Diesseits und das Heil im Jenseits verstehen sich nicht von selbst. Jeder sollte nach seinem Erfolg streben. Jeder sollte für seine Rechte im Hier und Jetzt kämpfen, jeder sollte sich bereits auf Erden um seine Heilssicherung bemühen.

Koranische Europapolitik. Das Seelenheil der um Reinigung bemühten dürfe nicht durch ungerechte säkulare Gesetze verbaut werden.

Muslime haben nicht nur darin versagt, eine eigene Theorie oder Konzeption der Globalisierung zu entwerfen, nein, wir müssen leider hinzufügen, dass sie nicht damit zurechtkommen, in einer globalisierten Welt zu leben. Ihnen fehlt die globale Strategie, das globale Bewusstsein. Das wird daran erkennbar, dass sie bis heute keinen Weltkalender haben, der sie vor Missverständnissen bei der [weltweiten und dabei minutengenauen] Bestimmung des Zeitpunktes des ʿĪdu l-ʾAḍḥā bewahrt. Unglücklicherweise haben sie ein Image der Bedrohung für den Weltfrieden und tragen das Stigma des weltweiten Terrorismus.

Am Dschihadismus und erst recht am schlechten Ruf als Friedensgefährder müsse der Islam unschuldig sein.

ʿĪdu l-ʾAḍḥā (in Nordafrika auch Großes Fest, ʿĪdu l-Kabīr, frz. Aïd el-Kebir genannt, türk. kurban bayramı nach arab. qurbān, Opfer) ist einer der beiden höchsten Feste im islamischen Mondjahr. Jenes Opferfest, bei dem der legendäre Stammvater der Juden, Abraham, seine Glaubenstreue unter Beweis stellte, für die er sein Kind der Gottheit zu opfern bereit war. Gott verzichtete allerdings auf das Kindesopfer, wissen die Glaubensgeprüften. Muslime müssen, soweit sie das Geld dafür haben, an diesem fröhlichen Feiertag ein Tier opfern jedenfalls schlachten, die Nachbarn bekommen traditionell auch etwas ab. In Deutschland geben die Schulen auf Wunsch einen Tag schulfrei. Im Jahre 2009 beziehungsweise 1430 war ʿĪdu l-ʾAḍḥā am 27. November.

Höchste Räte müssen den Festtag jährlich neu bestimmen, Herrn Cerić und Allahgott scheinen, Europa betreffend, Gremien wie Mondsichtung (Achtung Sicherheitsrisiko, seien Sie vorsichtig, McAfee: http://moonsighting.com/) nicht auszureichen, und weil Allāh schweigt, redet der Großmufti als Scheich des ECFR.

Zur falschen Zeit zu beten könne in die Hölle führen, vermuten Muslime wie Muḥammad (Prophet) und Mustafa Cerić (Mufti). Wer den kalendarischen Takt vorgibt, hat die irdische Macht und das Monopol auf die Heilssicherung. Auf http://www.fatwa-online.com etwa nimmt die Autorität von Scheich al-ʿUthaymīn (1926-2001) dem muslimischen Endverbraucher das Denken zur korrekten Mondphase ab (7).

Verursacht durch das Stigma des islamischen Terrorismus, an dem die Muslime heutzutage zu Unrecht leiden, sollte die Erklärung der europäischen Muslime aktiv verbreitet werden (travailler à la diffusion), mit dem Ziel, die Bedeutung zu betonen, die darin besteht, den Wechsel von einem schlechten Bild der Muslime zu einem guten Bild der Muslime herbeizuführen, vor allem in Bezug auf ihre Glaubensgrundlagen (in matters of their faith).

Impression management, „die hohe Kunst des Eindruckschindens“. Der Islam brauche sich nicht zu verändern, das Bild müsse sich ändern. Islamrhetorik muss her, solange, bis die diskriminierende Scharia (their faith) das Prädikat „gut“ bekommt.

Am 10.12.2009, für uns Säkulare ist das der Tag der AEMR, weilte der sexualmagisch denkende oder schlicht machtbesessene Kulturrassist Mustafa Cerić um 18:00 Uhr abends in der Gustafskyrkan in Kopenhagen. Anlass war die 15. Weltklimakonferenz in der dänischen Hauptstadt (07.-18.12.2009). Der gemeindeeigene Gospelchor sorgte für multikulturelles Flair, der schwedische Erzbischof Anders Wejryd war zugegen, man betonte die Wichtigkeit des Naturschutzes. Freundlicherweise wurde ein Satz aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verlesen, jemand erzählte von sozialer Gerechtigkeit und vom Schutz der Ureinwohner, Kleinbauern und der Wälder, dann erfolgte die Rezitation des hebräischen Schöpfungsverses (Genesis 1:1) durch Kantor Oren Atzmor. Der dänische Imam Abdullah Khan durfte einen Satz aus dem Koran vorlesen, Shoken Pia Trans aus Kopenhagen vertrat den Tendai-Buddhismus, die buddhistische Won-Tradition und der Sikkhismus kamen in der Gustavskirche (Gustafskyrkan) nicht zu kurz, die politreligiöse Veranstaltung nannte sich »Interfaith Ceremony on Climate Change« („Hope for the future“). Organisator Dr. Hans Ucko hielt die Fäden dieser Beschwörung in der Hand.

Ucko ist kein Schamane, sondern der Präsident der Religions for Peace (RfP) in Europe (Genf, Lund). Und da konnte Mustafa Cerić nicht fehlen, der ist für die RfP Europe schließlich Vizepräsident (Co-President). Die christlich-ökologisch motivierte Seite http://www.gronkirke.dk/ findet das alles ganz toll und lässt Rowan Williams als spirituellen Umweltschützer zu Worte kommen (8). Das Oberhaupt der Anglikanischen Kirche hatte bereits die Einführung von Teilen der Scharia ins britische Recht gefordert. Hinter RfP Deutschland steht Schariafreund Dr. Franz Brendle aus Stuttgart.

Politchrist Brendle hat mit dem interreligiösen Dialog keine Probleme und umgibt sich mit der kalifatsorientierten Millî Görüş und der revolutionären Muslimbruderschaft.

Politchrist Ucko ist ein schwedischer Theologe und lässt sich beim Interfaith Dialog Center als Freund vorstellen (9). Ehrenvorsitzender des IDC ist der Führer der „Sekte mit Konzernstruktur“ (Kelek), der türkische Islamist Fethullah Gülen (10).

Es ist falsch, den Islam für das Fehlen von Demokratie in der muslimischen Welt zu beschuldigen. Es ist eine Sünde, Menschenrechte im Namen des Islam zu verletzen

Welche Menschenrechte sollen nicht verletzt werden, die Menschenrechte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Islam (Paris 1981) oder die Menschenrechte der Kairoer Menschenrechtserklärung (OIC, 1990)?

Welche „Demokratie“ meint Cerić, diejenige von al-Maudūdī oder die von al-Qaraḍāwī? Oder die freiheitliche Demokratie, in der für alle Menschen ein einheitliches, nicht diskriminierendes und säkulares Recht gilt, sogar für Ungläubige und Frauen?

Die europäischen Muslime haben das Recht und die Pflicht, die Debatte über diese und andere Angelegenheiten anzustoßen, und ebenso alle anderen Debatten, die ihre Zukunft betreffen, schließlich geht es darum, dass ihre Kinder erkennen können, wer sie sind und was ihnen in einer europäischen Umwelt zu aufzutragen ist.

Mit „Debatte“ ist rechtspolitische Debatte gemeint, der Großmufti ist nicht zu seinem Vergnügen unterwegs, sondern für die islamische Sozialarbeit und den islamischen Umweltschutz, das heißt für die Durchsetzung der koranischen und schariatischen Politik.

„Wer“ die muslimischen Kinder „sind“, sagen ihnen die muslimischen Alten. Die Kinder haben sich schariakonform zu verhalten, nur dann sind sie glückliche Kinder. Sie wollen doch Kinder nicht etwa traurig machen? Glückliche europäische Kopftuchmädchen, glückliche Jungen, die ḥisba (islamische Siedlungspolitik) betreiben und ihre Schwestern bewachen.

Die europäischen Muslime rufen die weltweite muslimische Gemeinschaft dazu auf, die Führung des Bestrebens nach Weltfrieden und weltweiter Sicherheit zu übernehmen.

Den Schariabock zum Gärtner machen – ich verzichte. Der begeisterte Großmufti hat hier Integration mit Machtergreifung verwechselt, mit einem Frieden meint er auch wohl eher Pax Islamica (Bassam Tibi). Wie wäre es, in Algerien, Ägypten oder Pakistan die Korruption einzudämmen und die Pressefreiheit zu befördern, bevor sich die umma zur moralischen Weltmacht aufschwingt?

Unser aller Leben wird verschiedenartig verlaufen, aber wohin wir auch gehen, ein wenig von jedem anderen werden wir überallhin mitnehmen!

Der Teufel schläft nicht, Verunreinigung droht dem Gottesfürchtigen beständig, schlimmstenfalls „verläuft“ sein Weg „verschieden“, nämlich hinein in die ewige Verdammnis. Dem Dhimmi hingegen mag in der Begegnung mit einem Rechtgläubigen „ein wenig“ Erkenntnis zuteil werden, in seiner Bekehrung zur wahren Religion könnte er das ewige Heil erlangen.

Von der Gleichberechtigung von Mann und Frau nimmt Herr Cerić allerdings auch im Weggehen nichts mit.

Uns Freunde auf Erden zu geben, ist die Weise Gottes, für unseren Schutz zu sorgen.

Jenes Augenzwinkern: Feinde – Schariaverweigerer, Islamkritiker – sind die Weise, wie der Teufel sich um uns kümmert.

Der Politikwissenschaftler und Osteuropakenner Wolf Oschlies („die bosnischen Muslime … Kopftuch tragen, Schnaps trinken, Schweinefleisch essen … reine Privatsache“) nennt uns ein Sprichwort, das die traditionelle, ländliche Gelassenheit der Bosnier im Umgang mit den Religionen humorvoll wiedergibt: „Prijepodne Ilija – poslijepodne Alija“, „Am Vormittag der Heilige Elias, am Nachmittag Allah (11)“.

Azhar-Absolvent und Eugen-Biser-Preisträger Mustafa Cerić dürfte auch an bosnischen Vormittagen weniger duldsam sein.

Jacques Auvergne

Erklärung der Europäischen Muslime, bei: RIJASET. ISLAMSKE ZAJEDNICE U BOSNI I HERCEGOVINI

http://www.rijaset.ba/en/index.php?option=com_content&view=article&id=66

oder: aus Malaysia

http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

Gazi Husrev-begova medresa (gegründet 1537)

http://www.medresasa.edu.ba/

Mešihat. Islamske zajednice u Srbiji (Novi Pazar, Serbien)

Fakultet za islamske studije

http://www.islamskazajednica.org/

Protest in Bosna for Palestine. Bei: Hijab Bosnia

http://hijab-bosnia.blogspot.com/2009/01/protest-in-bosnia-for-palestine.html

Bosnien und der Iran. Auf der Seite des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad erfährt man, dass die göttliche Diktatur Iran im bosnischen Sarajevo das ‚Ibn Sina Research Institute‘ betreibt. Im Beisein des kroatischen Botschafters im Iran stellt Ahmadinedschad im iranischen Shiraz die Übersetzung des Diwan von Hafiz ins Bosnische vor. Mustafa Cerić freut sich über das Buch und schweigt zur Frauenfeindlichkeit und zum faschistischen System der Mullah-Herrschaft. Nusret Isanovic, der Direktor der Islamic Pedagogic Academy in Zenica, hält am jährlichen Hafiz-Gedenktag eine Festrede „Hafez in the Mind of the Bosnian People of Today“.

http://www.president.ir/en/?ArtID=18229

Bosnien und der Iran. Bei: IranBalkan (IRBA)

http://www.iranbalkan.com/site/index.php?mod=article&cat=Srpski&article=1967

(1) Islami Riyasat (By Maududi)

http://www.scribd.com/doc/19036427/24-Islami-Riyasat-By-Maududi-

Maududi im Internet

http://www.scribd.com/tag/maududi

(2) August 2009: Die Erasmus-Universität zu Rotterdam schmeißt den Dozenten Tariq Ramadan raus

http://bazonline.ch/ausland/europa/Umstrittener-Schweizer-IslamWissenschaftler-entlassen/story/16316811

Oxford hält dem Islamisten Ramadan die Treue

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Tarik-Ramadan-Oxford;art123,2879644

(3) Sure 8. Die Beute, al-anfāl

in der Übersetzung vom „Schweigsamen Knecht Allahgottes“ Abdullah as-Samit (ʿAbdullāh aṣ-Ṣāmit), unerleuchtet Frank Bubenheim, 1952 in Lindau am Bodensee geboren, mittlerweile Šayḫ (Scheich) und Absolvent der šarīʿa-Fakultät der Jordan-University im jordanischen ʿAmmān, und Dr. Nadeem Elyas (Nadīm Ilyās), Mediziner (Gynäkologie) aus Eschweiler bei Aachen, nicht viel weniger schweigsam und von 1995-2006 ZMD-Präsident

http://islam.de/1407.php

(4) Pascal Bruckner (2007). Timothy Garton Ash bezichtigt Ayaan Hirsi Ali des Aufklärungsfundamentalismus

Pascal Bruckner: Fundamentalismus der Aufklärung oder Rassismus der Antirassisten?

http://www.perlentaucher.de/artikel/3594.html

Pascal Bruckner: Enlightenment fundamentalism or racism of the anti-racists?

http://www.signandsight.com/features/1146.html

Pascal Bruckner: »En finir avec le Multiculturalisme« (2007) Bruckner verteidigt Ayaan Hirsi Ali gegen den von Ian Buruma Timothy Garton Ash erhobenen Vorfurf, eine “fondamentaliste des Lumières” zu sein, eine Aufklärungsfundamentalistin. Französisch, bei: Comité Laïcité République.

http://www.laicite-republique.org/spip.php?article197

(5) Bosnien 1992 und die Brigade der Mujaheddin, in: Wolf Oschlies: »Bosnien und sein „Nachmittag-Islam“«

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20060206

(6) IRBA, türkisch. Tagespolitik und (islamische) Kultur. Themen sind die USA, das iranische Atomprogramm sowie Kulturelles, etwa die Werbung für den angeblichen Modernisten Ali Schariati (Ali Şeriati).

Ali Schariati (1933-1977) und »Die Median-Schule des Islam« (Maktabe Vasete Islam). Kuba und Syrien iranisch zusammengestellt: „Blockfreie und OIC gegen iranfeindliche Resolution“. Wird die versuchte Fusion von NAM und OIC das zerfallene Yugoslawien „medianisch“ (nach Schariati) begeistern können?

http://www.iranbalkan.com/site/index.php?mod=article&cat=T%C3%BCrk%C3%A7e&page=page_2

NAM und OIC – alles Wasatiyya oder was?

http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&view=article&id=30053:auflehnung-von-blockfreien-und-oic-gegen-iranfeindliche-resolution&catid=13:kommentare&Itemid=11

Islamrevolutionär Schariati 1954: Maqtab-e Vaseteh-e Eslam. Die kosmisch, spirituell und sozial harmonische Mittigkeit (Wasatiyya, Vaseteh) als „Schule“, Theorie und Lebensweise

http://books.google.de/books?id=yoQQ2YzmMyMC&dq=%22median+school%22+islam&source=gbs_navlinks_s

(7) Mondgucker [Achtung: McAfee meldet „Seien Sie vorsichtig, diese Homepage könnte Ihre PC-Sicherheit gefährden!“].

Hanbalitisch-wahhabitisches Gedankengut wie das von Scheich al-ʿUthaymīn auf der Seite Fatwa-Online

http://www.fatwa-online.com/fataawa/muslimminorities/0001009_2.htm

(8) Schariafreund Erzbischof Williams will den theozentrischen Naturschutz. Den engelske ærkebiskop Rowan Wiliams, taler på dette videoklip fra YouTube om, hvordan omsorg for miljøet kan lære os om Gud.

http://www.gronkirke.dk/index.php?id=239

Ohne Zweifel (tvivl), hier können Sie gemeinsam mit Mustafa Cerić das Weltklima retten. Am 10. Dezember 2009, Folke Bernadotte’s Allé 4, Kopenhagen. Auf zur Interreligiøs Ceremoni.

http://www.gronkirke.dk/index.php?id=524&0=

Theologisch gelingt uns Dänen die ökologische Annäherung an den Islam mit dem Verwalterschaftsdenken (forvalterskabstanken). Ökoreligiöse Stellvertreterschaft (Forvalterskab, al-khilafa) gibt es auch schariatreu, auch dort denkt man interreligiös und weiß vom Kalifat.

http://www.gronkirke.dk/index.php?id=227

Klima, Natur und Christentum (Klima, miljø og kristendom) verlangen unsere Islamsensibilität. Muslime sind schließlich anders als wir! Wer als dänischer Christ die Welt retten will, muss „Ja!“ sagen zu Tschador und Burka. Das ist Ökotheologie (Miljøteologi).

http://www.gronkirke.dk/index.php?id=207

Ein ökotheologisches (miljøteologisk) multikulturelles „Ja!“ zur unfairen Scharia, aber nur mit ökologisch angebautem und fair gehandeltem Kirchenkaffee. Dänische Fairness. Kirkekaffe.

http://www.kirkekaffe.dk/

RfP Deutschland, Franz Brendle. Runder Tisch der Religionen: Affolderbach, Jaschke, Alboğa, Burhan Kesici, Ayyub Axel Köhler, Nadeem Elyas.

http://www.religionsforpeace.de/?id=rundertisch

RfP Europe. Großmufti Mustafa Cerić, Prof. Dr. Ali Bardakoğlu

http://www.rfp-europe.eu/council

(9) Hans Ucko. Bei : IDC, Interfaith Dialog Center (IDC)

http://idcnj.org/news/20051207/

(10) Ehrenvorsitzender des IDC ist Fethullah Gülen

http://idcnj.org/MFGulen/

Fethullah Gülen. Understanding and Respect.

http://en.fgulen.com/

(11) Wolf Oschlies: »Bosnien und sein „Nachmittag-Islam“«

http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20060206

11 Antworten to “159. Mustafa Cerić”

  1. cees Says:

    al-Iqtiṣad fil-i’tiqad (Median in Belief). [M:24; A:25]

    الاقتصاد في الاعتقاد} al-Iqtisad fil-I`tiqad, (Median (lit. Economy) in Belief).

    http://www.ghazali.org/site/oeuvre-t.htm

    aqida Wiki

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Aqida

    http://en.wikipedia.org/wiki/Aqida

  2. Wien Says:

    Wien dreht voll auf – und der Klerus dreht das Ding mit!

    Ein Revival von Abendland und Kalifat wächst heran, eine fürchterliche christlich-islamische Gottesfurcht beginnt, sich zu globalisieren. Hier einige erste Querverbindungen.

    „Islamisches Zentrum Wien“ ist leider die Adresse Am Bruckhaufen 3a A-1210 Wien

    http://www.erzdioezese-wien.at/content/news/articles/2011/06/09/a26099/

    http://www.islamiccentre.at/impressum.html

    Damit Österreichs Koranlesern und Schariabürgern, frei nach Asterix, der Himmel nicht auf den Kopf fällt, und damit sich die Bibelbürger gleich mit freuen dürfen:

    http://www.islamiccentre.at/links.html

    … verlinkt das Islamische Zentrum Wien zu …

    http://www.eajaz.org/eajaz/index.php?lang=de

    Generalsekretär der Internationalen Kommission des wissenschaftlichen Wundercharakters im Koran und in der Sunna!

    „Was bedeutet der wissenschaftliche Wundercharakter?“

    http://www.eajaz.org/eajaz/index.php?option=com_content&view=article&id=46&Itemid=70&lang=de

    Auch zu EINLADUNG ZUM PARADIES verlinkt das Zentrum

    http://www.ezpmuslimportal.de/

    Armer Sigmund Freud, seine Heimatstadt hat sich wieder ganz dem Ekstatischen und Charismatischen zugewendet, statt Braunhemd eben Weißgewand:

    http://www.islamiccentre.at/links.html

    Und Islam wird Staat. Islamische Ordnung.

    http://www.islamreligion.com/de/articles/224/

    http://www.islamreligion.com/de/articles/223/

    Scheich Abu Anas, seine Handynummer, ist Muhamed Ciftci (Braunschweig) und sorgt für Rechtleitung bei DIE WAHRHEIT IM HERZEN

    http://www.diewahrheitimherzen.net/kontakt

    Hassprediger ZAKIR NAIK (Mumbai, Indien) wird zu Rate gezogen:

    http://www.diewahrheitimherzen.net/faqs

    Top-Salafi Dr. Zakir Naik („Peace TV“) will im Dezember 2011 zu einer Vortragsreise nach Deutschland und Bosnien einreisen, hoffentlich lässt sich das verhindern.

  3. Bragalou Says:

    ::

    Mustafa Ceric: The Challenge of a single Muslim authority in Europe

    European View (2007) 6:41-48

    http://link.springer.com/article/10.1007/s12290-007-0004-8#page-1

    ::
    ::

    Artikel
    The challenge of a single Muslim authority in Europe

    Mustafa Ceric
    European View, 2007, Band: 6, Heft 1, 41-48

    https://www.springer.com/pay+per+view?SGWID=0-1740713-3131-0-0

    ::
    ::

    European View
    December 2007, Volume 6, Issue 1, pp 41-48
    The challenge of a single Muslim authority in Europe

    Mustafa Ceric

    Abstract

    A single Muslim authority is slowly developing in Europe today. The author discusses the preconditions for such an authority and the advantages it might bring both to Muslims and to Europe as a whole

    THE CHALLENGE OF A SINGLE MUSLIM AUTHORITY IN EUROPE

    In the shar?¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God (…)

    The shar?¯’ah is the perpetual principle on the basis of which each and every generation of Muslims has the right and the duty to make judgments about good and evil, right and wrong, in the context of its time and space in accordance with its own experience. Hence, the shar?¯’ah is the Muslim’s authority in morals

    http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

    ::
    ::

    Titel: European view
    Ort / Verlag, Jahr: Heidelberg: Springer, 1.2005 –
    Umfang: Format: 24 cm
    ISSN: 1781-6858
    Sonstiges:

    Materialart: Text
    ISSN der parallelen Ausgabe: 1781-6858 = European view
    Online-Ausg. „European view“ (ZDB-ID: 2426062-9)
    ZDB-ID: 2197429-9
    Sprache: Englisch
    DDC-Sachgruppe: 322.109405
    Zusatz anfangs: journal of the Forum of European Studies
    Ab 7.2008 mit zusätzlicher Nr.-Zählung; 2x jährl.

    ::
    ::

    European View Volume 6 Religion and Politics

    Topic: Ethics, Values and Religion

    Author:

    Date of Publication: November 2007

    http://www.thinkingeurope.eu/publications_ceswatch_europeanview.asp?PageNo=2&catId=5E5D&sec=EV

    ::
    ::

    The second theological foundation of Muslim authority is the sharı¯’ah. Literally, the sharı¯’ah means ‘water hole’, ‘drinking place’ or ‘approach to a water hole’. ‘The word sharı¯’ah is common to Arabic-speaking people of the Middle East and designates a prophetic religion in its totality, as is evident in such phrases as sharı¯’ah Mu¯sa¯, sharı¯’ah al-Ması¯h (the law/religion of Moses or the Messiah) [20, p. 321]. Thus, the sharı¯’ah is more than a personal commitment and more than the continuity of memory as personal identity. The sharı¯’ah is the communal commitment and the community identity that is the continuation of the collective memory. It is the continuity of memory of ‘the Noahide covenant, which is God’s perpetual relationship with mankind after its near destruction in the Flood’ [13, p. 34]3 and the Sinaitic covenant, which is God’s Ten Commandments revealed to Moses at Mount Sinai.

    In the sharı¯’’ah as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God, a covenant that is the same in content if not in form as the previous covenant contained in the Old Testament of Moses and the New Testament of Jesus. […]

    Hence, this Islamic covenant, the sharı¯’ah, is perpetual, it is not negotiable and it is not terminable. It is perpetual because it is God’s infinite (azalı¯) word in the past; it is not negotiable because it has a power to enforce obedience; and it is not terminable because it is infinite (abad) into the future.

    The fiqh (Islamic applied law) is not the sharı¯’ah. Rather, it is a particular understanding of the sharı¯’ah. Thus, the fiqh (understanding) of the shari’ah of a particular person or group is not perpetual, it is negotiable and it is terminable. The sharı¯’ah is the perpetual principle on the basis of which each and every generation of Muslims has the right and the duty to make judgments about good and evil, right and wrong, in the context of its time and space in accordance with its own experience. Hence, the sharı¯’ah is the Muslim’s authority in morals,6 coupled with the authority in faith, the shaha¯dah.

    http://www.toomuchcookies.net/archives/1728/scharia-ist-nicht-islamisches-recht.htm

    ::
    ::

    Islam in Europa: Als der Obermufti einmal Scharia sagte
    Von Yassin Musharbash
    DER SPIEGEL 14.05.2008

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/islam-in-europa-als-der-obermufti-einmal-scharia-sagte-a-553231.html

    ::

  4. Bragalou Says:

    ::

    Title
    The challenge of a single Muslim authority in Europe

    Journal
    European View
    Volume 6, Issue 1 , pp 41-48

    Cover Date
    2007-12-01

    DOI
    10.1007/s12290-007-0004-8

    Print ISSN
    1781-6858

    Online ISSN
    1865-5831

    Publisher
    Springer-Verlag

    http://link.springer.com/article/10.1007%2Fs12290-007-0004-8

    ::

  5. Machandelboom Says:

    ::hier noch ein paar Quellen

    “Die Menschenrechte sind das Fundament der menschlichen Existenz und Koexistenz. Die Menschenrechte sind allgemeingültig, unteilbar und voneinander abhängig. Es sind die Menschenrechte, die uns menschlich machen. Sie sind die Leitlinien, nach denen wir der Menschenwürde eine erhabene Stellung einräumen. … Es ist die Allgemeingültigkeit, die den Menschenrechten ihre Kraft verleiht. Sie gibt ihnen die Stärke, jede Grenze zu überwinden, jede Mauer zu erklimmen, jeder Macht zu trotzen. Der Kampf für allgemeine Menschenrechte war immer und überall ein Kampf gegen alle Formen der Tyrannei und Ungerechtigkeit – gegen Sklaverei, gegen Kolonialismus, gegen Apartheid. Dies ist heute nicht anders.”

    http://www.unric.org/de/pressemitteilungen/5047

    Die Grafik mit ihrem roten Käfig oder Zaun veranschaulicht das inhumane Gegenteil, die „um Gottes Willen“ irdisch durchzusetzende Rechtsspaltung, beginnend im Familienrecht und bald danach beim korankonformen Erben (Bruder 100 %, Schwester 50 %) . Die Grafik macht den unsichtbaren Kerker der Scharia sichtbar.

    http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

    Das Gesetz kam vom Himmel und ohne Gesetz kommst du nicht heim zu Allah ins Paradies:

    Sharia law cannot be compared to secular legal systems because it is considered sacred law that cannot be challenged.

    Deutsche Islamkonferenz und Hamburger „Staatsvertrag“ lassen die Bevölkerung im Unklaren über die diskriminierende Scharia:

    Many of the principles of Sharia law are contrary to British law and public policy

    beide Zitate ebenfalls aus: One Law for All
    “Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

    http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

    Sharia law is a quick and cheap way to injustice …

    Proponents argue that the right to be governed by Sharia law is necessary to defend minority rights. Having the right to religion or atheism, however, is not the same as having the ‘right’ to be governed by religious laws. This is merely a prescription for discrimination, inequality and culturally relative rights. Rather than defending rights, it discriminates and sets up different and separate systems, standards and norms for ‘different’ people. It reinforces the fragmentation of society, and leaves large numbers of people, particularly women and children, at the mercy of elders and imams. It increases marginalisation and the further segregation of immigrant communities. It ensures that immigrants and new arrivals remain forever minorities and never equal citizens.

    http://www.onelawforall.org.uk/about/

    Mustafa Cerić:
    Am 24. Februar 2006 gab der muslimbrudernahe bosnische Großmufti Mustafa Cerić (Sarajevo) von der Moschee von Zagreb (Kroatien) aus die Declaration of European Muslims bekannt (Deklaracija evropskih Muslimana) – niemand von den deutschen Politikern, Parteien, Kirchen oder Islamverbänden widerspricht der Forderung nach koranbasiertem Sonderrecht:

    f. Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegenheiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann,
    (f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

    http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

    Deutsch (njemački) unter Deklaracija_njem.doc

    http://www.rijaset.ba/index.php?option=com_content&view=article&id=45:deklarcija-evropskih-muslimana&catid=2:uncategorised

    Der Herr da mit dem weißen Turban, und die Bundesbildungsministerin stellte die Weichen in Richtung Wortwörtlichkeit und Verbindlichkeit der Suren und Hadithe:

    http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsticker-zentrum-fuer-islamische-theologie.html

    Der Yusuf al-Qaradawi treu ergebene Bosnier hat einen neuen Job: WORLD BOSNIAK CONGRESS, ihm wird sicher noch mehr einfallen

    http://www.balkaninside.com/bosniak-congress/

    „…governments must essentially buy the trust of Muslims by institutionalising their faith – giving it state sponsorship through schools, official bodies and so on…“

    This encounter does not mean giving up an Islamic identity, he says. This future Western Muslim identity will represent neither assimilation nor isolation, but co-operation.

    http://www.militantislammonitor.org/article/id/455

    ‘Italians, Don’t Give Peace Prize To Ceric’

    Fedja Stukan: “Cerić has two opposite faces. One is his foreign policy, where he is a peace-preaching, and a peace-prize-winning Muslim leader. But in his own country, he is promoting everything but peace. He invites Muslims to hate the “godless”, and threatens them, very directly and publicly, with violence. These speeches increase the tension, which has now reached the top, minimising any possibility for reconciliation”

    Ian Bancroft: „Grand Mufti Cerić’s call for Islamic Sharia law to be incorporated into Bosnia and Herzegovina’s constitution …“

    http://www.eurasiareview.com/27022012-a-bosnian-plea-%E2%80%98italians-don%E2%80%99t-give-peace-prize-to-ceric%E2%80%99-oped/

    The challenge of a single Muslim authority in Europe

    http://globalmbreport.org/?p=865

    It is interesting to note that Dr. Ceric has recently been involved in the inauguration of two Bosnian Islamic Cultural Centers in St. Gallen Switzerland and in Cologne, Germany. In Cologne, the ceremony involving over 1,000 guests was also attended by Ayyub Dr. A. Koehler, president of the Islamic Council and close to the German Muslim Brotherhood. Dr. Ceric has also been recently involved with several interfaith projects in Germany suggesting that he may be viewing Germany as a base for his European operations. Dr. Ceric is tied to the global Muslim Brotherhood through his membership in the European Council for Fatwa and Research (ECFR), headed by Brotherhood leader Youssef Qaradawi and by his participation in the U.K.-based “Radical Middle Way” consisting of a wide range of associated scholars representing the global Muslim Brotherhood.

    http://globalmbreport.org/?p=865

    kleine Fotos, dritte Reihe in der Mitte: Mustafa Cerić, Schuyûch ist der Plural von Scheich, ‚Ulamâ derjenige von ‚Âlim, Islamischer Gelehrter:

    Scholars, ulema and Shuyukh from across the world gathering for proactive discussions concerning the issues of the modern world

    http://fez.radicalmiddleway.co.uk/speakers.html

    Genau, legt uns die radikalislamisch unterwanderte UN offensichtlich nahe, ohne das Aufreißen von tiefen Gräßen und Klüften quer durch die postmoderne Gesellschaft hat der muslimbrudernahe Brückenbauer nichts zu tun, er möchte aber doch so gerne Breücken bauen zwischen den zunehmend sonderrechtlichen Schariapflichtigen und den Nichtmuslimen:

    The Radical Middle: Building Bridges Between the Muslim and Western Worlds

    http://www.un.org/wcm/content/site/chronicle/home/archive/issues2012/dialogueamongcivilizations/buildingbridgesbetweenthemuslimandwesternworlds

    Wasatiyya, wörtlich Mäßigung, Ausgewogenheit ist längst eine theokratische Doktrin etwa von Ibn Taimiyya oder al-Qaradawi. 2:143 beinhaltet die Doktrin der durch Yusuf al-Qaradawi seit drei Jahrzehnten bemühten umma wasat, das „the umma justly balanced concept“, die anspruchsvolle oder hochnäsige Selbstetikettierung der Muslime als der – einzigen – gerechten, ausgewogenen Gemeinschaft. Das ist praktisch, noch die schrillste, extremste Auffassung der ohnehin totalitären und militanten Doktrin des Islam ist auf diese Weise, schwuppdiwupp, maßvoll und harmonisch. Der Islamkritiker hingegen ist Extremist. Der Nichtmuslim ist Extremist. Alles, was nicht Islam ist, ist exzentrisch.

    Unter Muslimen ist der Begriff wasatiyya seit Jahrhunderten bekannt, geradezu inflationär häufig und längst zum Klischee geworden. Die berüchtigte islamische ’Mitte zwischen zwei Extremen’ mit einem ’Weg zur eigenen Mitte’ in der Manier etwa des Yoga, New Age oder antiker Mysterienkulte gleichzusetzen ist verfehlt und wird weder dem Herrschaftskult Islam gerecht noch der gelingenden Selbsterfahrung (und den allgemeinen Menschenrechten schon gar nicht).

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2008/09/18/086/

    Minhaj of the True Salaf as Salihoon

    http://www.al-adaab.org/home/index.php?limitstart=70

    Minhadsch-zentriert, kulturrassismuszentriert, islamrevolutionär. ISIM: »“method of the middle way” (minhaj al-wasatiyya) which goes beyond a mere juridical context.«

    http://www.iiav.nl/ezines/email/ISIMreview/2005/no15.pdf

    The event was organised by Minhaj Welfare Foundation and Radical Middle Way, and sponsored by Pendle Borough Council.

    http://www.minhajwelfare.org/?p=513

    Allah selbst sagt es, die Umma ist wahre „Mittigkeit“,
    Koran Sure 2:143
    Pickthall übersetzt
    Thus We have appointed you a middle nation
    Yusuf Ali übersetzt
    Thus, have We made of you an Ummat justly balanced

    “And thus have We willed you to be a community of the middle way, so that you might bear witness to the truth before all humankind.” Qur’an, Surah al-Baqarah, verse 143

    The Radical Middle Way (RMW)

    http://www.radicalmiddleway.co.uk/

    http://www.radicalmiddleway.co.uk/event/reaching-muslim-2-0

    Immer wieder: die Spaltung in einen mit Islam umschriebenen Osten und einen Westen, der solche Sachen wie AEMR hervorbrachte, und dann gibt`s da die Menschensorte der Östlichen (Orientalen, schariapflichtig), denen es im Westen nicht gut gehe:

    Challenges and opportunities of Islam in the West

    http://fez.radicalmiddleway.co.uk/fez.html

    The Fiqh of Minorities: Muslims living in the west.

    http://islamicsystem.blogspot.de/2012/05/fiqh-of-minorities-muslims-living-in.html

    The Muslim jurisprudence of minorities (fiqh al-aqalliyyat or minority fiqh) … the Muslim communities living in the West today

    http://www.oxfordbibliographies.com/view/document/obo-9780195390155/obo-9780195390155-0027.xml

    ::

  6. Bragalou Says:

    ::
    hin zum Sonderbürger Muslim, die Rechtsspaltung kann kommen:

    Stapelfeld Die niedersächsische Landesregierung plant, den Begriff der ‚Integration‘ durch „den selbstverständlichen Anspruch auf Teilhabe und Partizipation“ zu ersetzen. Das kündigte Sozialministerin Cornelia Rundt am Montag an. Mit Blick auf Migranten lehne sie die Unterscheidung von ‚Wir‘ und ‚Ihr‘ ab. Die Vielfalt der Bürger Niedersachsens solle in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens „wie selbstverständlich mitgedacht werden“, sagte die SPD-Politikerin bei einer Migrationstagung in Stapelfeld vor 90 Zuhörern aus ganz Niedersachsen. Veranstalter der Tagung waren neben der Katholischen Akademie und dem Sozialministerium die Uni Oldenburg, das Deutsche Rote Kreuz in Aurich sowie die oldenburgischen Landesverbände von Diakonie und Caritas.

    von: Dietmar Kattinger
    aus: Zuwanderung wird um zehn Prozent steigen. Migrationstagung des Landes-Caritasverbandes mit 90 Teilnehmern aus ganz Niedersachsen
    in: NWZ 05.11.2013

    http://www.nwzonline.de/cloppenburg/politik/zuwanderung-wird-um-zehn-prozent-steigen_a_9,4,1596776842.html

    ::
    ::
    mehr Einknicken, mehr Symbolhandeln, Charisma! es darf gezaubert werden:

    Im deutschen Bundesland Niedersachsen ist für die Anerkennung des Islam als offizielle Religion eine Absichtserklärung unterzeichnet worden. Zu diesem Anlass kam der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil mit den Vertretern der islamischen Organisationen zusammen. Die Absichtserklärung wurde vom Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Well, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Ditib Niedersachsen e.V. Yilmaz Kiliç, dem Vorsitzenden von Schura Niedersachsen – des Landesverbandes der Muslime in Niedersachsen e.V. Avni Altiner sowie Hüseyin Mat, dem Vorsitzenden der Alevitischen Gemeinde Deutschlands e.V. unterzeichnet.

    In seiner Rede sagte Stephan Weil, dass die Muslime ein wichtiger Teil der niedersächsischen Gesellschaft sind und fügte folgendes hinzu, „In der Vergangenheit kam es gegenseitig zum Misstrauen. Unsere Regierung will mit dieser Erklärung den Muslimen Respekt erweisen.“

    An der Unterschriftszeremonie nahmen auch die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Cornelia Rundt, Integrationsbeauftragte Doris Schröder Köpf sowie Belit Nejat Onay von den Grünen.

    aus: NIEDERSACHSEN UNTERZEICHNET PROTOKOLL MIT ISLAM-VERTRETERN
    in: trt 01.10.2013

    http://www.trtdeutsch.com/de/newsDetail.aspx?HaberKodu=69161913-35b9-4dd7-802b-192d3bc82848

    ::
    wozu denn auch gleiche Bürgerrechte und Bürgerpflichten für jeden?

    Einen Tag eher freute sich die schariaverliebte Neue Osnabrücker Zeitung, die Spaltung (Rechtsspaltung) darf integriert werden, nur darüber reden darf man nicht mehr, das wäre ein schlimmes Zerreißen in wir und ihr:

    Niedersachsen hat am Montag mit der muslimischen Gemeinschaft Verhandlungen über einen Staatsvertrag aufgenommen. … Die Landesregierung will mehr Teilhabe der Muslime sichern, die rund sechs Prozent der Bevölkerung stellen. …

    „Dass der Islam zu Niedersachsen gehört, wird hier und jetzt mit dem Vertrag untermauert“, sagte der Ditib-Landesvorsitzende Yilmaz Kilic. „Der heutige Tag ist ein guter Tag für das Land Niedersachsen und die Muslime, die hier leben.“ Es gehe um Dialog auf Augenhöhe: „Die ewige Spaltung zwischen denen und uns muss ein Ende haben.“

    aus: Niedersachsen spricht mit Muslimen über Vertrag
    in: noz 30.09.2013

    http://www.noz.de/deutschland-welt/niedersachsen/artikel/417230/niedersachsen-spricht-mit-muslimen-uber-vertrag

    ::

  7. Jacques Auvergne Says:

    IN THE MATTER OF:
    THE LAW SOCIETY’S PRACTICE NOTE
    ON SHARIA SUCCESSION RULES
    _______
    ADVICE
    _______

    1. I am asked to advise Southall Black Sisters (‘SBS’) on the legal implications of a Practice Note promulgated by the Law Society addressing Sharia succession rules and the preparation of wills (‘the Practice Note’).

    2. In short summary, I advise that there are good prospects of succeeding in a claim in judicial review against the Law Society (i) that the Practice Note was issued in violation of the Public Sector Equality Duty (‘PSED’) under section 149, Equality Act 2010, and (ii) that in failing to withdraw the Practice Note, the Law Society is in continuing breach of the PSED under section 149, Equality Act 2010.

    6. SBS is a not – for – profit organisation established in 1979 to meet the needs of Black (Asian and African-Caribbean) and minority ethnic women. …

    7. Sometime during the course of late March/early April 2014, SBS discovered that the Law Society had issued a ‘Practice Note’ on ‘Sharia Succession Rules’ …

    16. As to the distribution of assets under Sharia law, it advises that:

    ‘The male heirs in most cases receive double the amount inherited by a female heir of the same class. Non-Muslims may not inherit at all, and only Muslim marriages are recognised. Similarly, a divorced spouse is no longer a Sharia heir, as the entitlement depends on a valid Muslim marriage existing at the date of death.

    This means you should amend or delete some standard will clauses. For example, you should consider excluding the provisions of s33 of the Wills Act 1837 because these operate to pass a gift to the children of a deceased ‚descendent‘. Under Sharia rules, the children of a deceased heir have no entitlement, although they can benefit from the freely disposable third. Similarly, you should amend clauses which define the term ‚children‘ or ‚issue‘ to exclude those who are illegitimate or adopted.’ (para 3.6)

    17. As the Practice Note recognizes, Sharia law as it is understood by this Practice Note, discriminates as between women and men and Muslims and Non-Muslims and ‘illegitimate’ and ‘legitimate’ children (by which it is presumed to mean born to parents who are not married) and between adopted children and those born to their parents. The Practice Note refers to the Solicitors Regulation Authority (SRA) Code of Conduct and specifically to those provisions addressing client care and equality and diversity. …

    KARON MONAGHAN QC
    5 August 2014

    http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/files/2014/09/Law-Society-Sharia-Advice-final-August-2014.pdf

    ::
    ::

    Lawyers‘ Secular Society
    LSS

    JUNE 5, 2014
    Solicitors Regulation Authority endorses Law Society’s sharia wills guidance

    The LSS is very disappointed to learn that the Solicitors Regulation Authority (SRA) has endorsed the Law Society’s recent practice note on “sharia succession rules”.

    This duty is at odds with the Law Society’s practice note, which contains guidance that clearly discriminates on the basis of two protected characteristics, gender and religion:

    “The male heirs in most cases receive double the amount inherited by a female heir of the same class”

    “Non-Muslims may not inherit at all”

    The SRA recently issued its own “ethics guidance” on drafting and preparation of wills. The final sentence of that guidance includes a clear endorsement of the Law Society’s guidance:

    “If you are acting for clients for whom sharia succession rules may be relevant you will find the Law Society’s practice note on the subject helpful.”

    Commenting, LSS Secretary Charlie Klendjian said:

    “Just when we thought things couldn’t get any worse, things have got much worse. For the Law Society to give guidance on sharia law was bad enough, but the stakes in this unnecessary and disturbing game now seem to have been raised even higher: the SRA is a public authority, performing a public function by way of the regulation of solicitors, and it is fully bound by the public sector equality duty. The LSS is appalled that the SRA has so clearly endorsed the Law Society’s discriminatory practice note.”

    The LSS has this morning (5 June 2014) sent an open letter to the SRA asking them to explain their decision to adopt the Law Society’s guidance. …

    https://lawyerssecularsociety.wordpress.com/category/campaigns/page/2/

    ::
    ::
    Published by Maryam Namazie
    17.09.2014

    Law Society failure to withdraw Sharia-compliant Practice Note gross derogation of duty

    … We enclose herewith the further legal advice we have obtained from Karon Monaghan QC of Matrix Chambers – a leading expert in discrimination law – expressing her opinion that there are considerable legal risks attached to the Practice Note since it takes no account of equality legislation and instead strays into the realms of doctrinal advice. As you will see, she concludes that the Practice Note contravenes the Public Sector Equality Duty and is unlawful on a number of grounds. She further warns that any solicitor acting on the advice of the Practice Note may also be in breach of the Equality Act 2010. …

    … We urge the Law Society to adhere to the spirit of the equalities and human rights legislation and to its own equality policy by recognising that its main business lies in the promotion of a culture of human rights and norms based on principles of equality for all rather than on the promotion of ‘Sharia compliant’ laws that discriminates against minority women and children in particular. …

    Pragna Patel, Director, Southall Black Sisters
    Maryam Namazie, Spokesperson for One Law for All and Fitnah – Movement for Women’s Liberation
    Gita Sahgal, Director, Centre for Secular Spaces
    Yasmin Rehman, Women’s Rights Activist
    Diana Nammi, Executive Director & Founder of the Iranian & Kurdish Women’s Rights Organisation (IKWRO)
    Rumana Hashem, Member of Nari Diganta – Women in Movement for Social Justice, Secularism and Equal Rights
    Chris Moos, Secretary of the LSESU Atheist, Secularist and Humanist Society

    http://www.onelawforall.org.uk/law-society-failure-to-withdraw-sharia-compliant-practice-note-gross-derogation-of-duty/

  8. Jacques Auvergne Says:

    Genau, der Dhimmavertrag, dieser verstaatlichte faktische Rassismus herrschte als das osmanische System der Religionsvölker oder Glaubensnationen, als das leider bestens schariakompatible Millet-System. Genau das ist im Namen des für alle und jeden gleich geltenden und Muslim und Nichtmuslim sowie Mann und Frau gleich behandelnden Rechts und Gesetzes zu verhindern.
    ::

    … „Für den Staat ist die Religion immer eine Herausforderung, das zumindest glaubt Nikolaj Silajew, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Kaukasus-Fragen und regionale Sicherheit am Staatlichen Moskauer Institut für Internationale Beziehungen (MGIMO). „Der Glaube an eine Religion bedeutet immer auch ein gewisses Maß an Illoyalität dem Staat gegenüber und eine gewisse Nichtanerkennung seiner Autorität“, erklärt er [Fein gegrübelt Silajew, ok, leider auch gut ausgewichen, daher die Gretchenfrage: allgemeine Menschenrechte sprich insbesondere auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau ja oder nein?!].

    Ilschat Sajetow, Direktor des Russisch-Türkischen Wissenschaftszentrums an der Bibliothek für Ausländische Literatur, schlägt dennoch vor, religiösen Gemeinschaften mehr Selbstbestimmungsrechte zu gewähren: „Notwendig ist eine breite Diskussion über ein Millet-System“, findet er. Das Millet-System im Osmanischen Reich räumte anerkannten religiösen Minderheiten eine gewisse Souveränität ein. Sajetow hält das auch in der gegenwärtigen Situation für eine diskussionswürdige Möglichkeit und betont: „In Russland verfügen wir über viel Erfahrung mit Sonderrechten für religiöse Gemeinschaften. Auch in Großbritannien gibt es bereits fakultative Scharia-Gerichte zu Ehe- und Erbschaftsfragen. Wer zum Beispiel will, dass sein Erbe nach den Regeln des Islam aufgeteilt wird, geht zu diesem Gericht.“

    Zugleich hält Sajetow diese Lösung für nicht ganz unproblematisch [soso, rechtsparallele Frauenentwürdigung einschließlich Zwangsverschleierung, MGM- und FGM-Praxis, neunjährige Ehefrau sprich Kindersexpraxis usw. erkennt Sajetow als irgendwie problematisch …], denn es stelle sich dabei die Frage zwischen dem Verhältnis solcher Sonderrechte zum universellen Recht eines Staates, gibt er zu bedenken. Er betrachtet dies als die Schlüsselfrage der gesamten Diskussion, denn faktisch wäre die Einführung von christlichen, jüdischen und Scharia-Gerichten eine Loslösung vom Konzept eines universellen Rechts, das für alle gleichermaßen gilt, meint Sajetow. …

    aus: Geworg Mirsajan (Nach „Charlie Hebdo“: Wie soll Europa dem Islam begegnen?), Russia Beyond The Headlines (rbth, herausgegeben von Rossiyskaya Gazeta) am 12.01.2015

    http://de.rbth.com/politik/2015/01/12/nach_charlie_hebdo_wie_soll_europa_dem_islam_begegnen_32461.html

  9. Bragalou Says:

    Islamischer Staat (IS) und Umfeld:
    Siedlung und Trainingscamp in Bosnien

    Im bosnischen Dorf Ošve („Osve“; zur Gemeinde Maglaj) haben Anhänger des Islamischen Staats (IS) Häuser und Grundstücke erworben.

    Das Dorf liegt 130 bzw. 150 km Autofahrstrecke nördlich von Sarajevo zwischen Doboj und Zavidovići, genauer gesagt zwischen Tešanj und Maglaj.

    Ebenfalls zu Gemeinde Maglaj gehört Gornja Bočinja, wo der aus Željezno Polje stammende Ibro Delić residiert (s. u.).

    Geographie und Umgebung

    Doboj (Добој), „am Fluss Bosna. In Doboj münden die Usora und die Spreča in die Bosna. Die Stadt befindet sich zudem nahe dem Berg Ozren und den beiden Seen Orlovo und Goransko“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Doboj

    Zavidovići (Завидовићи), „in einer bergigen und stark bewaldeten Region am Zusammenfluss der Flüsse Bosna, Krivaja und Gostović“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zavidovi%C4%87i

    Tešanj (Тешањ), „auf 230 m Höhe im Tal der Tešanjka, einem rechten Zufluss der Usora“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Te%C5%A1anj

    Maglaj (Маглај), „Tausende Serben und Kroaten verließen die Stadt in den 1990er-Jahren, sodass heute praktisch ausschließlich Bosniaken in der Stadt leben“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Maglaj

    ::

    Zum selo (Dorf) „Osve“ korrekt Ošve schrieb der jetzt bei MIRROR zitierte Terrorexperte an anderer Stelle bereits am 02.11.2011:

    Galijašević: Vehabije jačaju u maglajskom selu Ošve – BiH

    http://www.nezavisne.com/novosti/bih/Galijasevic-Vehabije-jacaju-u-maglajskom-selu-Osve/113089

    ::
    ::

    Zwischen den bewaldeten Hängen stehen eine Handvoll zerfallener Häuser. Kaum befahrbare Wege führen zu der kleinen Siedlung [namens Ošve vereinfacht geschrieben Osve], die auf einem Hügel thront. […] Nach Angaben des Terrorexperten Dzevad Galijasevic [Dževad Galijašević] sollen mindestens zwölf Islamisten von hier aus in den vergangenen Monaten in den Dschihad aufgebrochen sein. Und ihre Zahl nimmt augenscheinlich konstant zu. „Das gewählte Gelände befindet sich auf einem Hügel. Es ist unmöglich, sich zu nähern, ohne gesehen zu werden. […]

    Vereinzelt sind IS-Fahnen zu sehen. Die Einheimischen sind eingeschüchtert. „Aus den Wäldern hören wir regelmäßig Gewehrfeuer. Ich weiß nicht, was sie genau machen, vielleicht Schießübungen“, erzählt ein Dorfbewohner dem „Mirror“. […]

    Frauen in Burkas huschen über die Straßen. […] Nach Informationen des „Mirror“ sollen sich unter den Käufern prominente IS-Anhänger und bekennende Terroristen wie Jasin Rizvić und Osman Kekić befinden, die beide derzeit in Syrien kämpfen.

    Seit Mai befindet sich das Dorf nach Behördenangaben unter Polizeibeobachtung. „Bosnier, die für den IS gekämpft haben, werden bei Ihrer Rückkehr als Sicherheitsrisiko behandelt, unabhängig davon, ob sie hier Land besitzen oder nicht“, zitiert der „Mirror“ den Direktor des Zentrums für Sicherheitsstudien in Sarajevo.

    aus: Ellen Ivits (IS kauft angeblich Land in Bosnien), in: DER SPIEGEL 20.07.2015

    http://www.stern.de/politik/ausland/islamischer-staat–is-kauft-land-in-bosnien-und-baut-terrorzelle-mitten-in-europa-6352976.html

    ::

    ISIS set up stronghold in the heart of Europe as terrorists secretly buy land near an isolated village

    […] It is understood that notorious ISIS supporter Harun Mehicevic [Mehičević war in Melbourne, Australien, Scheich für das Al-Furqan Islamic Information Centre und stand dort zeitweise der terroristischen ASWJA nahe, der The Ahlus Sunnah Wal Jamaah Association of Australia] is among fanatics who bought land in the area. He has purchased two hectares.

    Mehicevic fled Bosnia during the 1990s Balkan wars and settled in Melbourne, Australia, where he is considered one of the country’s most dangerous men.

    In one ranting sermon, he reportedly told an audience of potential recruits: “Allah will help the mujahideen (holy warriors) establish an Islamic State where Muslims can live with dignity and honour.”

    Other known terrorists believed to have bought land in the village include Jasin Rizvic and Osman Kekic, who are both now fighting with ISIS in Syria.

    Muslim leader Izet Hadzic – arrested by Bosnia’ and Herzegovina’s security service Sipa in a raid – is also understood to have property in the village, as have many others who have gone to fight in Syria and Iraq. […]

    von: PATRICK HILL, ED WIGHT, in: MIRROR 18.07.2015

    http://www.mirror.co.uk/news/world-news/isis-set-up-stronghold-heart-6094785

    ::
    ::

    Osman Kekić genannt Abdul Aziz. Vehabi; vehabija = wahhabitisch / Wahhabit; Wahhabismus

    http://www.nezavisne.com/novosti/hronika/Uhapseno-pet-vehabija-video/66002

    http://www.blic.rs/Vesti/Republika-Srpska/202527/Iza-brave–petorica-vehabija

    http://www.blic.rs/Vesti/Republika-Srpska/202772/Vehabije-opasne-po-bezbednost

    ::

    Harun Mehicevic [Mehičević]

    Islamic Centre graffitied as al-Furqan preacher Harun Mehicevic again linked with backing jihad

    in: The Age (Australien) 14.10.2014

    http://www.theage.com.au/victoria/islamic-centre-graffitied-as-alfurqan-preacher-harun-mehicevic-again-linked-with-backing-jihad-20141013-115na5.html

    ::

    Ahlus Sunnah Wal Jamaah Association (Australia) [ASWJA]

    Harun Mehicevic the leader of Melbourne’s Al-Furqan Islamic Information Centre was a student of Sheik Abu Ayman. ASWJA installed Mehicevic as the leader and provided the funds to set up the centre. There has been a subsequent falling-out between the groups.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Omran

    ::

    26.05.2015 – Harun Mehičević, the biggest security problem in Australia, bought land in Ošva near Maglaj in Bosnia and Herzegovina.

    From the village of Ošva in BiH and the local Wahhabi community, most Bosnian citizens have gone the way of Jihad in Syria and Iraq. Now they return

    Ibro Delic fought on the side of the Islamic state in the suburbs of Aleppo. He returned to Bosnia and Herzegovina, where he alone or with Bilal Hussein promoted the road to jihad. Ibro Delic is one of twelve persons against whom the State Prosecutor’s Office made an indictment ten days ago. They are charged with becoming members of a terrorist organization and having illegally participated in armed conflicts in Syria and Iraq.

    They are Fatih Hasanović, known as Abu Sara from Zvornik, Enes Mešić residing in Kalesija, Jasmin Jašarević, aka Abu Revah from Teslić, Emin Hodžić from Vogosca, Mirza Kapic, who was born in Banja Luka, residing in Zenica, Salko Imamović from Novo Sarajevo, Fikret Hadžić from Kakanj, Enver Lilić, born in Han Pijesak, lives in Vogosca, Ibro Delić from Željezno Polje, residing in Gornja Bočinja municipality Maglaj, Samir Hadžalić from Matuzići, Doboj-Jug, Mehmed Tutmić from Orahovica, the municipality of Zenica, and Adem Karamuja, born in Kakanj residing in Ošva, the municipality of Maglaj. […]

    The community in Osva“ [Ošva] is visited by the already mentioned Ibro Delic. Characterized as an aggressive propagator of the Islamic state and Jihad in Syria, and perhaps more radical than Hussein Bilal Bosnic, with whom he once lectured together.

    http://www.telegraf.rs/english/1582000-warriors-of-the-islamic-state-in-bosnia-terrorists-are-buying-land-only-260-km-from-belgrade-video

    ::

    15.06.2015

    Fatih Hasanović, Enes Mešić, Jasmin Jašarević, Emin Hodžić, Mirza Kapić, Salko Imamović, Adem Karamuja, Fikret Hadžić, Enver Lilić, Ibro Delić, Samir Hadžalić i Mehmed Tutmić

    BiH: Potvrđena optužnica vehabijama

    http://www.b92.net/info/vesti/index.php?yyyy=2015&mm=06&dd=15&nav_category=167&nav_id=1004611

    ::

    „Ošve i Gornja Bočina“, die beiden Dörfer auf dem Gebiet von Maglaj, Ošve und Gornja Bočina, werden 2014 ebenso erwähnt wie der berüchtigte Wahhabitenstützpunkt Gornja Maoča. Anti-Terror-Razzia an insgesamt 17 Orten. […]

    Kako smo ranije objavili slobode su danas lišeni Husein Bilal Bosnić, Elvir Muratović, Hamdo Fojnica, Eduard Turguti [Eduard Durguti genannt Musa oder auch Muaz], Fikret Zukić, Senad Hukić, Muhamed Džerahović, a Agencija Anadolija javlja da su među uhapšenima i Adem Karamuja [kaufte im Dorf Ošva Land um dort zu wohnen], Emin Hodžić, Mirza Kapić, Safet Brkić, Ibro Delić, Sedin Huseinović, Enes Mešić, Avdulah Hasanović i Jasmin Jašarević.

    http://sandzakpress.net/kod-uhapsenih-u-akciji-damask-pronadena-veca-kolicina-oruzja/comment-page-1

    ::

    The informal leader of the Wahhabis, Izet Hadžić called Žira [Neformalni vođa vehabija Izet Hadžić zvani Žira*] und doch wohl auch Ebu Amina bzw. Abu Amina], was the first to buy a house in the village, after him, Emir Ališić, Amir Džinić, Atif Nuhanović, Hamdo Fojnica and Adem Karamuja purchased land. Before going to Syria in May 2013, Emrah Fojnica lived there, he and Melvid Jasarevic were accused of the terrorist attack on the US embassy in Sarajevo.

    http://www.telegraf.rs/english/1584907-jihadists-are-threatening-serbia-once-a-serb-village-terrorists-of-the-islamic-state-have-turned-it-into-their-camp-two-hours-away-from-belgrade

    *Neformalni vođa vehabija Izet Hadžić zvani Žira, prvi je kupio kuću [war der erste, der sich [dort in Ošve] ein Haus kaufte] u ovom naselju, nakon njega imanja su kupili i Emir Ališić, Amir Džinić, Atif Nuhanović, Hamdo Fojnica i Adem Karamuja, a pre odlaska u Siriju maja 2013. godine tu je živeo i Emrah Fojnica koji je s Melvidom Jašarevićem optužen za teroristički napad na ambasadu SAD u Sarajevu.

    http://www.telegraf.rs/vesti/1666274-ovo-je-teroristicko-leglo-zbog-kojeg-je-razruseno-srpsko-groblje-a-nalazi-se-na-svega-250-km-od-beograda-foto

    ::

    Gornja Maoča

    Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts wanderten die aus Rumänien stammenden Rudari unter anderem auch nach Bosnien aus. Oberhalb der Ortschaft Maoča siedelte sich ein Teil dieser Volksgruppe an. Man verdiente sich den Lebensunterhalt durch die Herstellung und den Verkauf von Holzwaren.

    Im Jahre 1944 wurde im Dorf eine „Säuberungsaktion“ durch Angehörige der „Division SS-Handschar“ durchgeführt. Dabei wurden die Einwohner in ein Haus getrieben, beschossen, und das Haus wurde anschließend angezündet. Dabei starben 25 Menschen, nur drei überlebten verletzt.

    Im Jahre 1967 wurde im Dorf eine Dokumentation über das Handwerk der „Cancari“ gedreht. Regie führte Midhat Mutapdzic. Dabei geht es um die Verarbeitung von Holz zu Gebrauchsgegenständen für die Landbevölkerung. Vom Fällen der Bäume bis hin zum Verkauf in den umliegenden Gemeinden erzählt dieser fünfzehnminütige Film, der in Schwarz-Weiß abgedreht wurde. Durch den Film führt „Mata“, ein Einwohner des Dorfes.

    Nach dem Bosnienkrieg siedelten sich dort anstelle der früheren christlichen Bewohner islamistische Kämpfer aus Afghanistan und anderen Nationen, die auf der Seite der Bosniaken gekämpft hatten, an. 2010 hatte Gornja Maoča etwa 100 Einwohner. Diese Ansiedlung war möglich, weil diese Kämpfer während des Krieges einheimische Frauen geheiratet hatten und deshalb das Land nach dem Ende des Krieges nicht verlassen mussten.

    Im Februar 2010 wurde das Dorf, das als Hochburg radikaler Islamisten galt, von etwa 600 Polizisten gestürmt. Sie hoben ein Waffenlager aus und nahmen zehn Personen fest.

    Mevlid Jašarević, der am 28. Oktober 2011 mit einer Kalaschnikow AK-47 einen Anschlag auf die US-amerikanische Botschaft in Sarajevo durchführte, hatte zeitweise in Gornja Maoča gelebt und sich auch im Februar 2010 dort aufgehalten. Nach dem Anschlag wurde das Dorf erneut von der bosnischen Polizei abgeriegelt. Dabei wurden am 1. November 2011 zwei Männer festgenommen, die den Verdächtigen nach Sarajevo gefahren haben sollen.

    Im Jahr 2015 machte das Dorf wieder internationale Schlagzeilen, weil dort Anfang des Jahres die IS-Flagge über dem Ort gehisst worden sein soll. Der bosnische Salafistenführer Nusret Imamović hatte einige Zeit in dem Wahhabiten-Dorf gelebt und ebenfalls eine Reihe bosnischer IS-Kämpfer.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gornja_Mao%C4%8Da

    ::

    Eingestellt 05.04.2011 als Bericht zu November 2010

    Bruder Pierre Vogel in Sarajevo (Bosnien) – BalkanForum

    http://www.balkanforum.info/f26/bruder-pierre-vogel-sarajevo-bosnien-196391/

    ::

    Wahhabi Group Launches Conversion Campaign In Bosnia

    von: Dženana Karabegović (Dzenana Karabegovic)
    auf: RFE/RL 02.04.2010

    SARAJEVO — During the past week, an international Wahhabi organization has launched a campaign in Bosnia-Herzegovina calling on non-Muslims to convert to Islam.

    The organization, which calls itself „Poziv u Raj“ (Invitation To Heaven) [EINLADUNG ZUM PARADIES, d. i. Pierre Vogel genannt Abu Hamza usw.], has been putting up slick billboards and posters and distributing leaflets in Sarajevo, Bihac, Sanski Most, Maglaj, Zenica, Travnik, Tuzla, and Tesanj.

    The group also has been organizing public lectures in Bosnian cities and towns by a Greek man and a German man who recently converted to Islam.

    Those recent converts have repeated the group’s call for non-Muslims to convert to Islam. They have also been criticizing traditionally liberal Bosnian Muslims, claiming that many Bosniaks are not practicing true Islam.

    At one recent lecture, Greek convert Efstathios Tsiounis [Abu Alia], claimed that 60 percent of Bosniaks do not pray, 70 percent of the women do not „cover themselves,“ and 90 percent of Bosniaks drink alcohol. […]

    Local Catholics in Maglaj have complained about the leaflets to Mayor Mehmed, scheduling a meeting with Mustabasic and with representatives of the Serbian Orthodox Church to discuss the issue.

    Members of the Wahhabi group have also personally handed leaflets to three Roman Catholic nuns in Maglaj. Such incidents have caused widespread indignation among ethnic Croats in the town — some of whom say they feel intimidated by the group’s strict Islamic rhetoric. […]

    In February, Bosnian police raided a Wahhabi community at the village of Gornja Maoca in northern Bosnia — arresting several leaders [,,,]

    http://www.rferl.org/content/Wahhabi_Group_Launches_Conversion_Campaign_In_Bosnia/2001137.html

    ::

    „Assalamu aleikum – Liebe Geschwister, diesen Sonntag, am 8.6.2014 wird in shaa Allah ein Seminar für Bosnien veranstaltet, wo vor kurzen durch die Fluten vieles zerstört wurde, Menschen ums Leben gekommen sind und viele obdachlos wurden. Genauer gesagt geht es um eine Ahlu Sunnah Moschee die seit dem Krieg zur Sunna ruft und sehr aktiv in der Dawa ist, jedoch nun durch das Hochwasser beschädigt ist.“

    (Masjid Assunnah, Moers; leicht korrigiert)

    06.06.2014, weitergeleitet auf Facebook. MuslimTube (Einladung zum Paradies/MuslimTube, MuslimTube/EZP German Dawa) waren und sind die EZP-Missionare, bis heute sind dies etwa Abu Anes (Muhamed Seyfudin Ciftci), Abu Adam (Lau), Abu Alia (Tsiounis), Abu Nailah, Abu Rumaisa … allesamt an Bosnien hoch interessiert.

    Liebe Geschwister,

    [leicht korrigiert] „Wir von MuslimTube wollen am Sonntag den 08.06.2014 eine Benefiz Gala durchführen in der Masjid Assunna in Moers inschaallah. Mit den Spenden die dort zusammen kommen sollen, wollen wir eine Moschee wiederaufbauen, die in Bosnien kaputt gegangen ist. […] eine Masjid der ersten, die damals nach dem Krieg zur Sunna rief und diese Wege lehrte. Sie haben sehr viel für die Dawa vor Ort getan. Sie planten Seminare und Vorträge von Abu Hamza [Pierre Vogel], Abu Adam [Sven Lau] oder Abu Alia [Efstathios Tsiounis] [und halfen mit beim] Aufbau von Poziv u Raj, einer Internet-Plattform für die dortige Dawa.

    Masjid Assunna
    Hombergerstrasse
    Moers

    Redner: Abu Adam, Abu Nailah, Abu Muawiah & Abu Alia.

    Essen und Trinken wird am Ort für einen kleinen Preis verkauft, die Einnahmen gehen nach Bosnien für die Masjid.“

    ___ps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=569403706512997&id=368549766598393

    ::

    Liebe Brüder und Schwestern ihr seid alle am 1. Mai herzlich eingeladen zum Islamischen Seminar in Moers

    Masjid Asunna
    Homberger Straße
    Moers

    ___ps://de-de.facebook.com/wegderpropheten.de/posts/981157038576220

    ::

    Weg der Propheten
    [von Pierre Vogel mit „gefällt mir“ markiert]

    12.11.2014 und bereits 05.11.2014

    [Hinweis, Weiterleitung:
    zwei Einladungen in die Masjid Darul Arqam, Wuppertal]

    Referenten:
    Abu Adam, Abu Nailah, Abu Rumaisa, Scheich Wissam

    ___ps://de-de.facebook.com/wegderpropheten.de

    ::

    [Wuppertal]

    Der Staatsschutz der Polizei nimmt eine eher unscheinbare Immobilie an der Klophausstraße ins Visier: In der ersten Etage im rückwärtigen Anbau einer roten Backsteinfabrik soll laut Polizei ein Schulungszentrum für radikale Salafisten entstehen. Die vom Verfassungsschutz als extremistische Konvertiten eingestuften Pierre Vogel und Sven Lau (…) seien dort bereits aufgetreten. Ein weißes Plakat an der Toreinfahrt weist auf den Treffpunkt hin. Name: Darul Arqam Moschee.

    aus: Andreas Spiegelhauer (Polizei beobachtet neuen Salafisten-Treff am Hesselnberg), in: Westdeutsche Zeitung 27.05.2014

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/polizei-beobachtet-neuen-salafisten-treff-am-hesselnberg-1.1647267

    ::

    (Darul Arqam, Wuppertal)

    „Treuhänder des gesamten Projekt ist: Ibrahim Al Almani der als langjähriger Freund und Wegbegleiter von Abu Hamza (Pierre Vogel) bekannt ist.“

    [Ibrahim Al Almani ist Thomas Göcke, der ab 2010 und bis mindestens 2012 in Münster den Verein Muslime Aktiv führte]

    ___p://darularqamgermany.blogspot.de/2014/05/die-umma-der-masjid-darul-arqam-braucht.html

    ::

    Rief 2014 mit Pierre Vogel zu Spenden für die Moschee Darul Arqam auf:

    Marcel Krass

    Marcel Krass ist ein deutscher Ingenieur und Salafist. Er bewegt sich im Umkreis von Pierre Vogel und zählt zu den bekanntesten Salafistenpredigern Deutschlands.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Krass

    Pierre Vogel & Marcel Krass – AUFRUF! Spenden für Darul Arqam

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=BYkNm101TT8

  10. Bragalou Says:

    […] Ošve […] liegt ein paar Kilometer außerhalb von Maglaj in den Bergen. Es handelt sich um eine Ansammlung von armseligen Häusern, viele sind zerschossen. In Ošve ist der Krieg (1992-1995) noch präsent.

    Ein einziges Haus ist verputzt. Die Bewohner dieses Hauses scheinen mehr Geld zu haben, als im Rest des Dorfes. Am Dachfirst sind zwei Megaphone angebracht, woran man erkennt, dass es sich um die Moschee handelt.

    Die Leute, die in das Haus gehen, Männer mit langen Bärten und kurzen weiten Hosen, sind nicht besonders auskunftsfreudig. […] Die „Vehabis“ – so werden Wahhabiten in Bosnien-Herzegowina genannt – sind generell medienscheu.

    […] vergangene Woche fand in Bosnien-Herzegowina wieder eine große Razzia gegen die Salafisten statt. Elf Personen wurden wegen Terror-Verdachts in Sarajevo, Zenica, Kakanj, Maglaj und Živinica verhaftet […]. An der Aktion Damaskus der Sonderpolizei Sipa beteiligten sich mehr als 100 Beamte. […]

    Bereits im September [2014] fanden an 17 Orten in Bosnien-Herzegowina Razzien gegen Islamisten statt, die Kämpfer für den Dschihad im Irak und in Syrien rekrutieren. Damals wurden 16 Personen festgenommen, Computer und Handys beschlagnahmt. Auch in Ošve fuhr die Sonderpolizei Sipa vor.

    Einer der führenden Figuren in Ošve ist Izet H. [Izet Hadžić] H. soll bosnischen Medien zufolge Kontakte zur Wiener Salafisten-Szene haben, die als „Zentrale“ für die Balkan-Salafisten gilt. So sollen vergangenes Jahr [] zwei Delegationen, eine aus Wien und eine aus Deutschland bei H. gewesen sein. […]

    In Ošve war in der Vergangenheit bei den Islamisten auch ein Auto mit Grazer Kennzeichen zu sehen. […]

    Festgenommen wurde in Bosnien-Herzegowina etwa der Hassprediger Husein Bosnić genannt Bilal, der nicht nur für den Dschihad im Irak Leute zu rekrutieren versuchte, sondern auch die Tötung von James Foley durch die IS „verteidigte“, indem er meinte, dass dieser ein Spion gewesen sei. Bosnić rief offen dazu auf, dass sich junge bosnische Muslime in Syrien und im Irak der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anschließen sollten und predigte vor einer Flagge der IS.

    Erschreckend ist, dass Bosnić auch in wichtigen Einrichtungen, wie dem bosnischen Kulturzentrum BKC in Sarajevo noch 2012 predigen durfte. Er tourte auch durch Europa, unter anderem war er in Österreich und Deutschland um seine Botschaften zu verbreiten. […]

    Etwa 160 Bosnier sind in den vergangenen drei Jahren in den Irak oder nach Syrien in den Dschihad gegangen, zwei Drittel von ihnen kehrten zurück, bisher wurden etwa zwanzig getötet.

    Einer der wichtigsten Salafisten-Führer in Bosnien-Herzegowina Nusret Imamović, ging auch in den Dschihad. Offensichtlich kämpfte er aber für die Nusra-Front und nicht für die IS. Die Balkan-Salafisten sind in dieser Frage gespalten. Das Zentrum der bosnischen Salafisten-Szene ist seit vielen Jahren das Dorf Gornja Maoča in der Nähe von Brčko.

    Die bosnische Sonderpolizei Sipa führte in Gornja Maoča, wo die Vehabi in aller Abgeschiedenheit wie in einer Sekte ganz nach ihren eigenen Vorstellungen leben, immer wieder groß angelegte Razzien durch. Praktisch alle wichtigen Figuren der Szene haben Verbindungen in das Dorf.

    20 Leute stehen unter dauernder Beobachtung der Behörden. […]

    Etwa ein Drittel der 160 Kämpfer, die aus Bosnien-Herzegowina in den Irak oder nach Syrien gingen und gehen, sind ehemalige Teilnehmer des Bosnien-Kriegs und in ihren späten 40-ern. In Videos wird auch ein direkter Bezug zwischen dem Bosnien-Krieg und dem Krieg in Syrien oder im Irak gemacht.

    Dadurch wird insinuiert, dass es um die Fortsetzung des vergangenen Kriegs gehen würde. Auch nach Bosnien waren im Krieg ausländische Kämpfer gekommen. Die Mudjaheddineinheit El Mudžahid war ab 1993 Teil der bosnischen Armee. Von den ausländischen Kämpfern wurden zahlreiche Kriegsverbrechen gegen Kroaten und Serben verübt. […]

    Die salafistische Szene aus Bosnien-Herzegowina hat einen Diaspora-Zweig in Wien, der die Gruppen in Bosnien-Herzegowina ideologisch, finanziell und strategisch unterstützt. In Österreich fühlten sich diese Gruppen relativ sicher. Wien ist für die Balkan-Salafisten ein zentraler Koordinationsort und Treffpunkt.

    Einer der Salafisten-Prediger in Wien ist Mirsad O. [Mirsad Omerović] genannt Ebu Tejma, auch er lebte in Gornja Maoča. O. kommt aus dem Ort Tutin im serbischen Sandschak, wo viele Bosniaken leben. […]

    Ein weiterer Wiener Prediger aus Tutin ist Nedžad B. genannt Ebu Muhammed [Nedžad Balkan]. Auch er ist eine zentrale Figur der Balkan-Salafistenszene in Wien. Die Leute um ihn und rund um die Gruppe Kelimetul Haqq erklären, dass die Mitglieder der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Bosnien-Herzegowina keine wahren Gläubigen seien. […]

    aus Sarajevo von: Adelheid Wölfl (Angst vor Jihad-Rückkehrern in Bosnien), in: DER STANDARD, 19./20.11.2014

    http://derstandard.at/2000008387548/Angst-vor-Jihad-Rueckkehrern-in-Bosnien

  11. Bragalou Says:

    [ Immanuel Kant ]

    Eine Woche später schloss Daniel Späth das Semesterprogramm mit einem Vortrag zu „Antisemitismus und Antizionismus bei Immanuel Kant“ ab. Er führte aus, wie der deutsche Philosoph der Aufklärungsepoche bereits in seinem Identitätsdenken das rein Abstrakte der bürgerlichen Gesellschaft in den Juden personifizierte („eine Nation von Betrügern“). Indem Kant Jüdinnen und Juden die Fähigkeit zu moralischem Handeln absprach, leugnete er gleichermaßen ihre Fähigkeit zur Staatlichkeit – eine unheimliche Form des Antizionismus, mehr als 300 Jahre vor der Gründung Israels.

    http://www.deutsch-israelische-gesellschaft.de/junges-forum/im-fokus/category/junges-forum/showme/the-new-kibbutz-in-augsburg

    Kant

    Immanuel Kant (1724-1804) vereint in sich ebenfalls einen traditionellen Antijudaismus wie auch einen modernen Antisemitismus. Kant bezeichnete die Juden als eine „Nation von Betrügern“ und als „Vampyre der Gesellschaft“; außerdem unterstellte ihnen eine „Gemüthsschwäche im Erkenntnißvermögen“. Im Anschluss betonte Kant, der bis heute als größter Denker der Aufklärung gefeiert wird: „Die Euthanasie des Judentums ist die reine moralische Religion.“ Vom Rassismus durchtränkt glaubte der Philosoph auch an eine Hierarchie der Menschen:

    Die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit in der Race der Weißen. Die gelben Indianer haben schon ein geringeres Talent. Die Neger sind weit tiefer, und am tiefsten steht ein Teil der amerikanischen Völkerschaften. […] Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege.
    Immanuel Kant

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41064/1.html

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: