177. „Islamische Studien in Deutschland“

Protestveranstaltung

Am 13.07. / 14.07.2010 jeweils von 12:00 bis 19:00 Uhr in Köln

Am 13. und 14. Juli 2010 lädt der Wissenschaftsrat (WR) nach Köln in den MediaPark zu einer hochkarätig besetzten Tagung zum Thema Islamische Studien in Deutschland. Eingeladen sind Persönlichkeiten wie Annette Schavan (Bundesministerin für Bildung und Forschung), Irans Ex-Präsident Mohammed Chatami, der ägyptische Religionsminister Zakzouk (al-Azhar), Großmufti Mustafa Ceric (Sarajevo), Jurist Mathias Rohe und Bülent Ucar.

Der WR setzt sich für die Einführung von theologisch orientierten Islamischen Studien an deutschen Hochschulen ein und hat Leitlinien für deren Aufbau im staatlichen System entwickelt, die er an beiden Tagen, einem Dienstag und Mittwoch, dort mit den internationalen Gästen diskutieren wird. Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, denen die säkularen und universell-menschenrechtlichen Standards am Herzen liegen, protestieren dagegen, dass diese Grundsätze nur einem kleinen Kreis der Bevölkerung bekannt sind und dem Souverän, von dem alle Macht ausgeht, keine Möglichkeit der Erörterung und Mitsprache eingeräumt wurde. Eine solche Hinterzimmerpolitik nach dem Muster der Deutschen Islamkonferenz (DIK) lehnen wir ab.

Die in der Bundesrepublik vor etwa 140 Jahren erreichte liberale Trennung von Staat und Kirche sowie die Einführung der Zivilehe stellen ein wichtiges Fundament unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft dar. Der Staat als Garant dieses Verfassungsprinzips verstößt gegen seine Verpflichtung zur Neutralität, wenn er die Einführung von ‚Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften‘ an deutschen staatlichen Hochschulen unterstützt oder fördert. Das gilt vor allem für die theokratische Politreligion des Islam und für sein grundgesetzwidriges, ‚religionsbezogenes‘ islamisches Recht, das Körperstrafen wie Handabhacken, Fußabhacken und Peitschenhiebe für gottgewollte und gerechte Strafen hält. Im Namen Allahs werden in mehreren Staaten der Welt auch Todesstrafen verhängt und ausgeführt. Eine der barbarischsten Strafen ist die Steinigung, die meist an Frauen vollzogen wird. Dieses religiös legitimierte Recht der Scharia, dass beispielsweise Mustafa Ceric für ewig und unveränderlich hält, diskriminiert auf Grund von Ethnie, Religion und Geschlecht. Frauen und Mädchen müssen sich unterordnen, sich verschleiern. Sie erben die Hälfte, vor Gericht gilt ihre Zeugenaussage nur 50 % von der eines Mannes.

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein säkularer, freiheitlich demokratischer Rechtsstaat, dessen Vertreterinnen und Vertreter nicht dafür gewählt worden sind, mit hohen Würdenträgern eines theokratischen Regimes, eines diktatorischen Unrechtssystems, das Wahlen fälscht und seine freiheitsliebende Bevölkerung terrorisiert, verhaftet und ermordet, über Seelsorge und Kindererziehung zu sprechen.

Lamya Kaddor ist Deutschlands bekannteste Islamische Religionspädagogin, einer Religionspädagogik der zu vermittelnden Außenansicht auf den historisch entstandenen Koran steht sie skeptisch gegenüber: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“. Einen Wissenschaftsvorbehalt auf die schariakonforme Erziehung anzuwenden hält die Vorzeigepädagogin für verzichtbar, denn eine ältere, islamische Aufklärungsleistung habe „den Weg für die europäische Aufklärung bereitet“.

Wir wollen die freiheitliche Demokratie des Grundgesetzes gegen den theokratischen politischen Islam und die verfassungswidrige Scharia verteidigen und fordern die zur Konferenz geladenen Politiker, Professoren und Journalisten dazu auf, die Veranstaltung mit uns zu boykottieren.

Wir fordern die bei der Tagung anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung dazu auf, die drohende Rechtsspaltung in Grundgesetz und Schariarecht zu verhindern. Menschen sind Staatsbürger, keine Angehörigen ethnoreligiös definierter Kollektive. Auch im Personenstands- und Familienrecht darf die Scharia in Europa nicht legalisiert werden.

One Law For All Everywhere – No Sharia Anywhere

Kommt mit uns nach Köln zum Protest! Eine Aktion, die getragen wird von engagierten säkularen Menschen und von Vereinen wie: Internationales Komittee gegen Steinigung und Todesstrafe sowie von I.so.L.De Sprach- und Lernförderung

Ort: Maybachstraße Ecke Am Kümpchenshof

Zeit: Dienstag 13. Juli und Mittwoch 14. Juli 2010, 12:00 bis 19:00 Uhr

Quellen:

http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Islamprogramm_koeln.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Lamya_Kaddor

7 Antworten to “177. „Islamische Studien in Deutschland“”

  1. Eifelginster Says:

    Der Wissenschaftsrat (WR) hat sein Programm geändert! Die Namen Chatami / Khatami und Zakzouk / Zaqzouq sind plötzlich verschwunden! Ob der Protest der Ex-Muslime etwa mitursächlich ist? Von Einsicht ist nicht gerade auszugehen, eher von Kalkül.

    Skandalös genug, dass WR und Annette Schavan wochenlang im Internet mit den Gästen Chatami (sein Amtsnachfolger ist Achmadinedschad) und Zakzouk (will die kulturelle Moderne verweigern im Namen der Schariadoktrin) auf der Gästeliste stand, ich rechne durchaus damit, dass Chatami und Zakzouk doch kommen, gewissermaßen durch den Hintereingang.

    Mustafa Ceric ist unerträglich genug, da er Scheich bei Yusuf al-Qaradawi ist im Netzwerk „ECFR“ (European Council for Fatwa and Research“), Ceric gehört also zum mutmaßlichen Sympathisanten- und Mitstreiterkreis der Muslimbruderschaft und ihrer dichtesten Umgebung.

    Cees van der Duin

  2. Eifelginster Says:

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    Erhöher des Glaubens Strohschneider:

    „Auch die Gäste, die sehr kurzfristig – Ende Juni bzw. Anfang Juli – ihre Zusage haben zurückziehen müssen, haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland signalisiert. So hat Professor Mahmoud Zakzouk, Minister für Religiöse Angelegenheiten in Ägypten, angekündigt, bei der „Verwirklichung dieser Pläne (gemeint ist die Einrichtung von Islamischen Studien) mit Rat und Tat mitzuhelfen“.

    Auch der ehemalige Staatsminister des Iran, Seyed Mohammad Khatami, bewertet unser Vorhaben und unsere Tagung als „sehr wichtig im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der islamischen Welt und dem Westen“. Aus unterschiedlichen Gründen – primär tages- und außenpolitischen Gründen, in jedem Fall nicht aus wissenschaftspolitischen Gründen – müssen wir das Gespräch mit dem Iran, mit Ägypten und mit Bosnien-Herzegowina zu einem anderen Zeitpunkt führen.

    Umso mehr freue ich mich, Professor Amin Abdullah als Vertreter des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten Indonesien und Herrn Professor Ali Dere als Leiter der Auslandsabteilung des Amtes für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei (DIYANET) begrüßen zu dürfen.“

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Strohschneider_Begruessung.pdf

    :::

  3. Auch von Indonesien aus Says:

    LibForAll Foundation (C. Holland Taylor, Borden Hanes, Jr.) besitzt einen uns aus dem MediaPark (Köln) geläufigen Berater: Amin Abdullah. Der ins Deutsche übersetzte Text erscheint 2010 beim Wissenschaftsrat sogar im Original:

    Amin Abdullah is currently serving his second term as the Rector of Sunan Kalijaga Islamic State University in Yogyakarta, Indonesia. This was the first and „mother“ of all the Islamic State Universities/Institutes (UIN/IAIN/STAIN), and is now one of the leading Islamic universities in Indonesia, with about 15,000 students.

    Dr. Abdullah is well known as an Islamic philosopher who distinguishes normative Islam from historical Islam and advocates a new path in Islamic philosophy of knowledge, one that is open to dialogue and integration with many different sources of knowledge. Internationally recognized for his role in promoting a modern, pluralistic and tolerant understanding of Islam, Dr. Abdullah helped lead the world’s second-largest Muslim organization, the Muhammadiyah, from 2000-2005, when he served as Vice Chairman of its governing board.

    Born in the regency of Pati, Central Java in 1953, Dr. Abdullah received his Baccalaureate degree from Pesantren Gontor Ponorogo; his Ph.D. in Islamic Philosophy from the Middle East Technical University in Ankara, Turkey; and has conducted post-doctoral study at McGill University in Toronto, Canada. He is the author of numerous books, including Religious Education in a Multi-Cultural and Multi-Religious Era; Between al-Ghazali and Kant: Islamic Ethical Philosophy; The Dynamism of Cultural Islam; and Islamic Studies in Higher Education. He is also the author of dozens of articles, and frequently speaks at international seminars in Europe, the Middle East and Asia.

    According to Dr. Abdullah, Indonesia’s network of State Islamic Institutes and Universities have long been at the forefront of issues such as interfaith dialogue and improving overall relations between Islam and the West (“We must explain to the Saudis that they misunderstand the West”). Dr. Abdullah is currently engaged in the process of modernizing his institution’s curriculum, and expanding its relationships with other leading universities worldwide, while maintaining its links with the past. Sunan Kalijaga University itself is named after the Muslim saint who ensured the triumph of a mystical and tolerant Islam in 16th century Java, and thereby helped to preserve freedom of conscience for all Javanese.

    http://www.libforall.org/about-us-board-of-advisors.html

    Hier der selbe Text beim WR

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Active_Participants_Islam.pdf

    auf Deutsch

    Dr. Abdullah ist weithin als ein islamischer Philosoph bekannt, der zwischen normativem Islam und historischem Islam unterscheidet und einen neuen Weg für die islamische Epistemologie vertritt, offen für Dialog und Integration mit vielfältigen Wissensquellen. Als international anerkannter Förderer eines modernen, pluralistischen und toleranten Islamverständnisses diente Dr. Abdullah von 2000 bis 2005 auch als Vizepräsident im Verwaltungsrat der Muhammadiyah, der zweitgrößten Muslimischen Organisation der Welt. … Dr. Abdullah zufolge wirkt Indonesiens Netzwerk von staatlichen islamischen Universitäten und Instituten an vorderster Front in der Förderung des Dialogs zwischen den Religionen und der allgemeinen Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Islam und dem Westen („Wir müssen den Saudis klarmachen, dass sie den Westen missverstehen”).

    Islamreform allerorten, von Indonesiens Nahdlatul Ulama bzw. Muhammadiyah bis nach Germany zum Wissenschaftsrat? Ibu Sinta Nuriyah Wahid is the widow of former Indonesian president Kyai Haji Abdurrahman Wahid … Born into a prominent Nahdlatul Ulama pesantren (Islamic boarding school) family, Mrs. Wahid has been a tireless proponent of women’s rights her entire life.

    http://www.libforall.org/about-us-iiqs-team.html#ibu

    Publiziert bei der Fethullah-Gülen-Bewegung

    http://www.fethullahgulen.org/conference-papers/323-gulen-conference-in-indonesia/3730-m-amin-abdullah-fethullah-gulen-and-character-education-in-indonesia.html

    http://www.fgulenconference.com/index.php?option=com_content&view=article&id=56&Itemid=54
    Auch bei der Ikhwan (Muslimbruderschaft) weiß jemand 2006 (!), dass Dr. Abdullah auf dem USINDO Open Forum zum Thema Religious Diversity and Islamic Education in Indonesia spricht: „Dr. Abdullah is well known as an Islamic philosopher who distinguishes normative Islam from historical Islam and advocates a new path in Islamic philosophy of knowledge ….“

    http://www.ikhwanweb.com/article.php?id=3066

    vgl. bei: Mustapha Tlili, Founder and Director, Center for Dialogues: Islamic World–U.S.–The West, New York University

    http://islamuswest.org/publications_islam_and_the_West/INTERPRETATIONS-of-the-Quran/INTERPRETATIONS-of-the-Quran_14.html

    Das Center for the Study of Islam & Democracy (CSID) weiß:

    Tuesday, November 21, 2006, USINDO Conference Room, 1625 Massachusetts Avenue, NW Suite 550, Washington DC

    Dr. Abdullah is well known as an Islamic philosopher who distinguishes normative Islam from historical Islam and advocates a new path in Islamic philosophy of knowledge, one that is open to dialogue and integration with many different sources of knowledge.

    “Religious diversity and Islamic education have become important topics in Indonesia, which is contending with a rise in religious violence and the implementation of Sharia laws at the provincial and local level. Professors Abdullah and Adeney-Risakotta will discuss the current state of religious tolerance and education in Indonesia, prospects for the future, and the contributions that ICRS-Yogya can make.”

    zitiert nach: The Center for the Study of Islam and Democracy, 1625 Massachusetts Avenue, Washington

    https://www.csidonline.org/publications/csid-bulletins/58/356#woodrow

  4. Auch von Indonesien aus Says:

    WR (2010) – Amin Abdullah dient zurzeit in zweiter Amtszeit als Rektor der Staatlichen Islamischen Sunan-Kalijaga-Universität in Yogyakarta, Indonesien. Die Sunan-Kalijaga-Universität ist die „Mutter“ der islamischen Staatsuniversitäten und Institute (UIN/IAIN/STAIN) und, mit heute etwa 15.000 Studenten, eine der führenden islamischen Universitäten Indonesiens.

    Dr. Abdullah ist weithin als ein islamischer Philosoph bekannt, der zwischen normativem Islam und historischem Islam unterscheidet und einen neuen Weg für die islamische Epistemologie vertritt, offen für Dialog und Integration mit vielfältigen Wissensquellen. Als international anerkannter Förderer eines modernen, pluralistischen und toleranten Islamverständnisses diente Dr. Abdullah von 2000 bis 2005 auch als Vizepräsident im Verwaltungsrat der Muhammadiyah, der zweitgrößten Muslimischen Organisation der Welt.

    Nach seiner Graduierung am Pesantren Gontor Ponorogo promovierte Dr. Abdullah, geboren 1953 im Regierungsbezirk in Zentral-Java, in Islamischer Philosophie an der Middle East Technical University in Ankara. Danach arbeitete er an der McGill University in Toronto. Er ist Autor zahlreicher Bücher, darunter Religious Education in a Multi-Cultural and Multi-Religious Era, Between al-Ghazali and Kant: Islamic Ethical Philosophy, The Dynamism of Cultural Islam und Islamic Studies in Higher Education. Daneben hat er Dutzende von Artikeln verfasst und ist häufig als Redner auf internationalen Seminaren in Europa, dem Nahen Osten und Asien anzutreffen.

    Dr. Abdullah zufolge wirkt Indonesiens Netzwerk von staatlichen islamischen Universitäten und Instituten an vorderster Front in der Förderung des Dialogs zwischen den Religionen und der allgemeinen Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Islam und dem Westen („Wir müssen den Saudis klarmachen, dass sie den Westen missverstehen”). Zurzeit ist Dr. Abdullah bestrebt, das Curriculum seiner Hochschule zu modernisieren und – unter Wahrung ihrer Geschichte und Traditionen – die Beziehungen dieser Einrichtung mit anderen führenden Universitäten weltweit auszuweiten. Die Sunan-Kalijaga-Universität ist nach dem Muslimischen Heiligen benannt, der im Java des sechzehnten Jahrhunderts für den Triumph eines mystischen, toleranten Islam gesorgt und so dazu beigetragen hat, dass die Javaner noch heute Gewissensfreiheit genießen. (Zitatende)

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Aktive_TeilnehmerInnen_Islam.pdf

    auch bei: The Berkley Center for Religion, Peace, and World Affairs at Georgetown University

    http://berkleycenter.georgetown.edu/resources/people/amin-abdullah

    An der Georgetown University „wirkt“ (oder so, wirken tut eigentlich nur Allahgott) ACMCU-Aktivist John L. Esposito mit bzw. um The Prince Alwaleed Center for Muslim-Christian Understanding (ACMCU)

    http://cmcu.georgetown.edu/

    Islamsensibel-akademisches „Beraten“ kann nicht jeder, aber können

    Dr. Zafar Ansari
    Professor, Vice President of Higher Studies & Research & Director of Islamic Research Institute
    International Islamic University, Pakistan

    Dr. Osman Bakar
    Professor, International Institute of Islamic Thought and Civilization (ISTAC)
    International Islamic University, MALAYSIA

    Dr. Thomas Michel, S.J.
    Coordinator for Interreligious Dialogue Globally
    Society of Jesus, Rome

    http://acmcu.georgetown.edu/about/community/council/

    14.06.2011
    Abdullah Saeed: Sharia is Compatible with the Human Rights

    The expert conference about Sharia and Human Rights which was held by the UMM Multi-Culturism and Religion Study Centre (PUSAM) today (6/14) started its second day.

    „Yesterday, some experts had already presented their materials related to the Sharia and the humans Right. They were Prof M Amin Abdullah, Prof Musdah Mulia, Prof Tore Lindholm, Prof Lena Larsen, and Prof Brett Schraffs. The UMM Rector Muhadjir Effendy gave his speech in the opening ceremony.

    According to Kamali, Sharia and the Humans Right were supporting each other. If the sharia was understood as the context of life care, family, and religious freedom, of course it was similar to the principles applied in the Human Rights. In this case, sharia should be understood broadly and through the correct context.

    In understanding the gender fiqh and religious freedom terms, sharia was often crashed with the humans right. According to Kamali, it was because people often saw the problems from the wrong perception. Sharia was viewed as the obligation only, while the terms ‘rights’ was forgotton by people.“

    Na, dann können wir die allgemeinen Menschenrechte abschaffen, weil die Scharia völlig ausreichend ist? Oder soll Europa im Namen der verstaatlichten Gottesfurcht Scharianormen im Familiengesetz implementieren und die resultierende Rechtsspaltung („Sharia is Compatible with the Human Rights“) als demokratiebefördernd feiern?

    http://www.umm.ac.id/en/umm-news-2058-abdullah-saeed-syariah-kompatibel-dengan-ham.html

  5. Carcinòl Says:

    Mit Kopftuch, Schleier, Kaftan und Bart in den Hörsaal: Ein SPD-Politiker warnt, die Islamwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum ziehe Extremisten an, der Studiengang sei von Salafisten „überlaufen“. Die Uni weist das zurück, ein Professor berichtet aber von Problemen und Spannungen unter Studierenden.

    Radikale Islamisten bringen Unruhe an die Uni Bochum
    ( WAZ 08.02.2013 )

    (…) Kann es sein, dass dieser Studiengang zu einem Anziehungspunkt radikaler Islamisten und Salafisten in NRW geworden ist? Für den Bochumer SPD-Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel sieht es so aus: Die Zahl der radikalen Islamisten in Bochum und an der Ruhr-Uni steige besorgniserregend. „In den letzten Jahren gewinnt dieser Studiengang eine besondere Anziehungskraft auf das salafistische Milieu“, warnt Yüksel. Man müsse die Entwicklung sehr genau beobachten. …

    Im Herbst 2012 wurde der Gebetsraum der Hochschule Bochum geschlossen. Die FH liegt nur einen Steinwurf von der Uni entfernt. Die Polizei hatte im Zuge von Ermittlungen zu Sami A. festgestellt, dass sich in dem abseits gelegenen Raum regelmäßig „hochschulfremde Personen“ trafen. …

    Wird nun die Ruhr-Uni zu einem Zentrum für radikale Islamisten? „Das ist Unfug“, sagt Prof. Stefan Reichmuth, Direktor am Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaft der Uni. Der Behauptung des Politikers, er habe sich selbst ein Bild von den Zuständen an der Uni gemacht und einzelne Veranstaltungen besucht, widerspricht der Professor energisch. Yüksel habe „definitiv nicht“ Seminare oder Vorlesungen besucht. Er hält dessen Alarmrufe daher für „völlig überzogen“. Unter den 500 Studierenden seien maximal zehn bis 20 Salafisten , „wenn überhaupt“. …

    Das führe zuweilen zu Spannungen, auch zu Mobbing unter Frauen: „Zieh dich mal richtig an! Trage einen Schleier!“ In solchen Fällen müssten die Lehrkräfte eingreifen, so Reichmuth.

    „Wir wollen die Leute ernst nehmen und zu einer fairen und kritischen Auseinandersetzung bringen. Das ist unser pädagogischer Anspruch“, sagt der Professor. …

    (Christopher Onkelbach)

    http://www.derwesten.de/staedte/bochum/radikale-islamisten-bringen-unruhe-an-die-uni-bochum-id7581049.html

  6. Bragalou Says:

    la position de l’islam dans le contexte helvétique

    Islam im Schweizer Kontext

    (Mercator)
    ::

    Schweizer Uni, neue Islamisierungsklitsche

    Alles durchaus ein bisschen Made in Germany:

    2015 kommt der aus Remscheid stammende junge Imam und in nun Frankfurt frischgebackene Schariaforscher Serdar Kurnaz in die Schweiz nach Freiburg, während Institutsleiter Hansjörg Schmid aus dem proislamischen katholischen Stall Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt. Beide haben bisweilen mit Mathias Rohe gearbeitet – Schmid sozusagen chronisch und für Kurnaz hat Rohe die Dissertation mit begutachtet (und der Stiftungs-Chef von MERCATOR sich über das Ergebnis gefreut).

    An der Goethe-Universität erhielt Serdar Kurnaz das Summa cum laude für:

    Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen
    ::

    Université de Fribourg / Universität Freiburg
    Faculté de théologie / Theologische Fakultät

    CSIS / SZIG

    Von Freiburg (Fribourg) aus hat Anthropologieprofessor Christian Giordano einst Rechtsspaltung und Scharia gefordert.

    Esma Isis-Arnautovic pflichtgemäß (schariagehorsam) im Hidschab.

    „Kontext“ (contexte) … erinnert ein wenig an ECFR und Tariq Ramadan.
    ::

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)
    Fribourg

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG)
    Freiburg

    Allahs Apartheid lässt grüßen. Dhimmis hier entlang bitte:

    „Das Angebot des Zentrums für Islam und Gesellschaft enthält zwei Hauptrichtungen: Es wird ein Weiterbildungsangebot für eine muslimische und eine nicht muslimische Zielgruppe aus diversen Berufsgruppen geben.

    Im Bereich Ausbildung werde ein erstes Projekt sein, einer kleinen Gruppe von Schweizer Moslems die Möglichkeit zur Forschung zu geben, bis hin zum Doktorat. Weiter denkt Schmid, dass es frühestens 2017 möglich sein wird, einen Master-Studiengang über islamisch-theologische Studien im Schweizer Kontext anzubieten. […]

    Das Zentrum für Islam und Gesellschaft wird sich in überschaubaren Grenzen halten. Für ein Doktorat komme eine Gruppe von vielleicht fünf Personen infrage, für die Weiterbildungskurse brauche es etwa 15 bis 20 Personen. Um den Betrieb aufzubauen, wollen Schmid und Isis-Arnautovic ihre Kontaktnetze nutzen und erweitern. Diese konzentrieren sich auf ein europäisches Umfeld. Schmid erwähnt die Fakultät für islamische Studien der Universität Sarajewo oder Zentren für islamische Theologie in Tübingen oder Frankfurt.“

    http://www.freiburger-nachrichten.ch/nachrichten-kanton/das-islamzentrum-schlaegt-wurzeln

    Institutsleiter Hansjörg Schmid, der muslimische Theologe Serdar Kurnaz als Co-Direktor, Esma Isis-Arnautovic, ferner Religionssoziologin Mallory Schneuwly Purdie und Religionswissenschafterin Andrea Lang

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/auf-dem-weg-zu-einem-schweizer-islam-1.18582503

    UNI FRANKFURT
    Pressemitteilung
    20.02.2015

    Erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen

    Wichtiger Meilenstein für den Aufbau Islamischer Theologie in Deutschland: Serdar Kurnaz legt Arbeit zum islamischen Recht vor […] Der 27-jährige muslimische Theologe untersucht, wie in islamischen Rechtsschulen Verhaltensnormen für Gläubige ermittelt werden. Kurnaz kommt zu dem Schluss, dass die traditionellen Rechtsgelehrten Koran und Sunna auf immer wieder neue Kontexte angewandt haben. Dies ermöglichte ihnen, Antworten auf immer neue religiöse Fragestellungen zu geben.

    Die Promotion ist eine der ersten islamrechtlichen Forschungsarbeiten der deutschen Islamischen Theologie und ein wichtiger Meilenstein für die Beheimatung des Islams in Deutschland. Begutachtet wurde sie vom Koranwissenschaftler Prof. Ömer Özsoy (Frankfurt), dem Rechtswissenschaftler Prof. Mathias Rohe (Erlangen-Nürnberg) und dem islamischen Religionspädagogen Prof. Harry Harun Behr (Frankfurt). Nach Auffassung der Gutachter entwickelt Kurnaz auf Basis der Tradition des Islams die muslimische Normenlehre in Deutschland grundlegend weiter. […]

    Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, betont den Beitrag der Arbeit zur Entwicklung der Islamischen Theologie in Deutschland […]

    http://www.uni-frankfurt.de/54217443/GKIT_PM_Erste_Promotion.pdf

    Erste Promotion

    … im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen.

    Veröffentlicht am: Freitag, 20. Februar 2015, 14:15 Uhr (06)

    Serdar Kurnaz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, hat die erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen. Seine Dissertationsschrift Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen, die er jetzt an der Universität Frankfurt vorgelegt hat, ist eine der ersten deutschen islamisch-theologischen Promotionen zum islamischen Recht.

    http://www.uni-frankfurt.de/54217515/06-Promotion-Kurnaz

    ::
    Ziele und Zwecke der SCHARIA …
    2014

    Maqāṣid aš-šarīʿa = Die Maximen des islamisches Rechts

    Jameleddine Ben Abdeljelil; Serdar Kurnaz (2014)

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1060880407

    Serdar Kurnaz

    Imam; Mitherausgeber der Zeitschrift für islamische Studien (ZIS); Schwerpunkt: Islamisches Recht

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=idn%3D1060880407%26any&query=idn%3D1064112099

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    Ohne Moos nichts los.

    Geld gibt`s vom Staat …

    http://article.wn.com/view/2014/07/09/Soutien_gouvernemental_au_Centre_Islam_et_societe_de_Fribour/

    … oder vielmehr von MERCATOR SUISSE

    Un partenaire solide pour le Centre suisse islam et société

    Durant les six prochaines années, le Centre suisse islam et société de l’Université de Fribourg pourra compter sur le soutien financier de la Fondation Mercator Suisse, qui lui accorde un montant de 1,4 million de francs. Le centre a également choisi son futur codirecteur: le théologien musulman Serdar Kurnaz prendra ses fonctions au mois de septembre 2015.

    En lui octroyant la somme de 1,43 million de francs, la Fondation Mercator Suisse a décidé de soutenir le Centre suisse islam et société (CSIS) durant le six années à venir. La Fondation, qui s’engage pour une société ouverte sur le monde et la promotion de la Suisse en tant que pôle dans la science et la recherche, espère, ainsi encourager une meilleure intégration des musulmans en Suisse grâce à des connaissances scientifiques approfondies de l’islam. «Notre Fondation encourage la science et reste persuadée que les échanges interdisciplinaires permettent de fournir des réponses à des questions sociétales actuelles; réfléchir d’une manière scientifique à la position de l’islam dans le contexte helvétique en fait partie», explique Nadine Felix, directrice de la Fondation Mercator Suisse.

    http://www.unifr.ch/news/fr/14490/

    http://article.wn.com/view/2015/06/29/Un_partenaire_solide_pour_le_Centre_suisse_islam_et_societe_/

    Starker Partner für das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft der Universität Freiburg wird von der Stiftung Mercator Schweiz über die kommenden sechs Jahre mit 1,4 Millionen Franken gefördert. Als künftigen Co-Leiter konnte das Zentrum den muslimischen Theologen Dr. Serdar Kurnaz gewinnen, der im September seine Tätigkeit in Freiburg aufnimmt.

    Mit 1,43 Millionen Franken will die Stiftung Mercator Schweiz das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) über die kommenden sechs Jahre unterstützen. Die Stiftung, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzt und den Wissens- und Forschungsplatz Schweiz stärken möchte, erhofft sich durch die vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam nicht zuletzt eine bessere Integration der Muslime in der Schweiz. „Unsere Stiftung unterstützt die Wissenschaft darin, im interdisziplinären Austausch Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu erarbeiten. Dazu zählt auch, den Islam im Schweizer Kontext wissenschaftlich zu reflektieren“, sagt Nadine Felix, Geschäftsführerin der Stiftung Mercator Schweiz.

    http://www.unifr.ch/news/de/14490/

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    STIFTUNG MERCATOR

    Es existiert auch eine Stiftung Mercator Schweiz, welche bis September 2001 Gebrüder Schmidt-Stiftung hieß und seither in Zürich angesiedelt ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

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    FACULTÉ DE THÉOLOGIE

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)

    http://www.unifr.ch/theo/fr/instituts

    THEOLOGISCHE FAKULTÄT

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Projektleiter

    PD Dr. Hansjörg Schmid, Lehr-und Forschungsrat

    Esma Isis-Arnautovic M.A., Diplomassistentin

    http://www.unifr.ch/theo/de/institute

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    Esma Isis-Arnautovic. Sie stammt aus Bosnien, ist in der Schweiz aufgewachsen und hat Islamwissenschaften studiert.

    http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/muslime-in-der-schweiz-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-kleinbasel

    Esma Isis-Arnautovic (Fribourg, Schweiz)

    Esma Isis-Arnautovic studierte Islamwissenschaften an der Universität Bern sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg. Gegenwärtig arbeitet sie als diplomierte Assistentin am Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft und bereitet ihre Dissertation vor.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/studientage/referenten/weitere-referentinnen/

    Das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft ist das Ergebnis eines interkonfessionellen Gesprächsprozesses, der von der je neuen Notwendigkeit eines Brückenschlages zwischen akademischer Welt und gelebter Spiritualität ausgeht.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/ueber-uns/geschichte/

    An die Vereinsversammlung wurden auch Herr Dr. Hansjörg Schmied und Frau Esma Isis-Arnautovic eingeladen, welche das Projekt „Zentrum für Islam und Gesellschaft“ den Delegierten und Anwesenden vorgestellt haben.

    ___p://vioz.ch/news/vioz-mitgliederversammlung-2015/

    Bern, 25.03.2015
    Haus der Religionen

    Stoff für Konflikte? Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum

    Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum. Bedeutung, Hintergründe, Erfahrungen

    Religionszugehörigkeit und Glaube werden durch das Tragen bestimmter Kleidung im öffentlichen Raum sichtbar. Welche Bedeutung hat diese Kleidung für Personen, die sie tragen, und welche Erfahrungen machen sie damit? Welche Reaktionen gibt es aus der Öffentlichkeit, und was sind die Gründe dafür? Wie kann man mit solchen Reaktionen umgehen, und wie beeinflussen sie Personen, die religiöse Kleidung tragen?

    Podiumsdiskussion

    Esma Isis-Arnautovic, Islamwissenschaftlerin, Muslimin

    http://www.refbejuso.ch/agenda.html?tx_zicadmin_pi2%5Bload%5D=34720

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    UNI FREIBURG

    Astrid Epiney, Rektorin der Universität Freiburg, über das Zentrum Islam und Gesellschaft

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/denkverbote-darf-es-nicht-geben-1.18582505

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    an der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angesiedelt:

    Theologisches Forum Christentum – Islam

    Gründer des Forums sind die katholischen Theologen Hansjörg Schmid und Andreas Renz sowie die evangelische Theologin Jutta Sperber.

    ährlich findet an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim eine Fachtagung von christlichen und muslimischen Wissenschaftlern mit der Absicht statt, den Dialog zwischen christlicher und islamischer Theologie im deutschsprachigen und gesamteuropäischen Kontext zu vertiefen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theologisches_Forum_Christentum_%E2%80%93_Islam

    ::

    Publikationen von PD Dr. Hansjörg Schmid [Auszug]

    – Islam im europäischen Haus. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik im Blick auf islamische Positionen zum Verhältnis von Religion, Staat und Gesellschaft, Freiburg 2012

    – Kirche und Umma. Glaubensgemeinschaft in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2014, mit Amir Dziri, Mohammad Gharaibeh und Anja Middelbeck-Varwick

    – „Nahe ist dir das Wort …“ Schriftauslegung in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2010, mit Andreas Renz und Bülent Ucar

    – Verantwortung für das Leben. Ethik in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2009, mit Andreas Renz, Jutta Sperber und Abdullah Takim

    – „Den Koran zu lesen genügt nicht!“ Fachliches Profil und realer Kontext für ein neues Berufsfeld. Auf dem Weg zum Islamischen Religionsunterricht, Münster 2008, mit Harry Harun Behr und Mathias Rohe

    Aufsätze und kleinere Schriften [Auszug]

    – Christen und Muslime als Träger sozialer Verantwortung und Mitgestalter der deutschen Gesellschaft, in: M. Rohe [Mathias Rohe] / H. Engin / M. Khorchide [Mouhanad Khorchide] / H. Schmid (Hg.), Interdisziplinäres Handbuch Christen und Muslime in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens, Freiburg 2014

    Europäischer Islam? Kontextualisierungsprozesse, normative Positionen, christliche Entsprechungen, in: M. Hüttenhoff (Hg.), Christliches Europa? Beiträge zu einem umstrittenen Konzept, Leipzig 2014

    . Verantwortung für das Leben: Grundlagen der Ethik, in: V. Meißner / M. Affolderbach / H. Mohagheghi]Hamideh Mohagheghi] / A. Renz (Hg.), Handbuch christlich-islamischer Dialog, Freiburg 2014, mit Julia Rahman

    – Muslime in Europa zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Gesellschaftspolitische und theologische Perspektiven im Anschluss an Enes Karic und Tariq Ramadan, in: CIBEDO-Beiträge 4 (2007), S. 8-16

    leicht veränderte Fassung in: C. Ozankom/Ch. Udeani (Hg.), Theology in intercultural Design/Theologie im Zeichen der Interkulturalität. Interdisciplinary Challenges – Positions – Perspectives/Interdisziplinäre Herausforderungen – Positionen – Perspektiven, Amsterdam 2010, S. 173-186
    (bosnisch: Muslimani u Evropi izmedu Globalizacije i Lokalizacije, in: novi muallim 24 [2008], S. 24-35)

    – Diskriminierung von Muslimen in der Erwerbsarbeit aus christlicher Sicht, in: M. Khalfaoui (Hg.), Erwerbsarbeit aus Sicht der Weltreligionen, Münster 2014

    – Muslime und Christen in pluralistischen Gesellschaften. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik, in: Jahrbuch der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin 2 (2014)

    – Bosnischer Islam für Europa? Geschichte, Organisationsstruktur, Sozialethik, in: B. Idriz [„Bajrambejamin gen. Benjamin Idriz“] / St. Leimgruber / St. Wimmer (Hg.), Islam mit europäischem Gesicht. Perspektiven und Impulse, Kevelaer 2010, S. 50-74 & 230-237

    Kleinere Beiträge und Berichte [Auszug]

    – Neue Initiative zum Dialog mit dem Islam. Erste Fachtagung des Theologischen Forums Christentum – Islam, in: H. Schmid u.a. (Hg.), Herausforderung Islam. Anfragen an das christliche Selbstverständnis (Hohenheimer Protokolle 60), Stuttgart 2003, S. 161-167, mit Andreas Renz und Jutta Sperber

    Buchbesprechungen [Auszug]

    Rez. Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der modernen Fortschrittsgesellschaft, in: Theologische Revue 100/3 (2004), Sp. 237-239

    http://www.akademie-rs.de/2156.html

  7. Bragalou Says:

    Neue Presse (Hannover) 26.08.2016

    Hochschulen

    Uni Osnabrück bildet muslimische Sozialarbeiter aus

    Die Universität Osnabrück bietet bundesweit erstmalig einen Studiengang zur Sozialarbeit im muslimischen Umfeld an. Für den Teilstudiengang „Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ am Institut für Islamische Theologie habe das Bundesbildungsministerium nun die Förderung bewilligt, teilte die Universität am Freitag mit.

    Osnabrück. Ziel des Studienganges ist es, für die in den bundesweit rund 2500 Moscheegemeinden und anderenorts geleistete soziale Arbeit Fachkräfte auszubilden. Damit könne die Wohlfahrtspflege in diesem Bereich künftig auch öffentliche Zuschüsse beantragen, die ihr wegen des Mangels an ausgebildetem Personal bisher verwehrt wurden. Das Studium besteht aus einem theoretischen Teil und einem Anerkennungsjahr.

    Niedersachsen ist das erste Bundesland, das die Islamische Theologie mit eigenen Professuren dauerhaft an einer Universität eingerichtet hat. Das Institut bildet unter anderem auch Lehrer für den islamischen Religionsunterricht aus und bietet wissenschaftliche Weiterbildungen für Imame deutscher Moscheegemeinden an.

    dpa

    http://www.neuepresse.de/Nachrichten/Niedersachsen/Uebersicht/Uni-Osnabrueck-bildet-muslimische-Sozialarbeiter-aus

    .

    DIE WELT 26.08.2016

    Uni Osnabrück bildet muslimische Sozialarbeiter aus

    Osnabrück (dpa/lni) – Die Universität Osnabrück bietet bundesweit erstmalig einen Studiengang zur Sozialarbeit im muslimischen Umfeld an. Für den Teilstudiengang «Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft» am Institut für Islamische Theologie habe das Bundesbildungsministerium nun die Förderung bewilligt, teilte die Universität am Freitag mit. Ziel des Studienganges ist es, für die in den bundesweit rund 2500 Moscheegemeinden und anderenorts geleistete soziale Arbeit Fachkräfte auszubilden. Damit könne die Wohlfahrtspflege in diesem Bereich künftig auch öffentliche Zuschüsse beantragen, die ihr wegen des Mangels an ausgebildetem Personal bisher verwehrt wurden. Das Studium besteht aus einem theoretischen Teil und einem Anerkennungsjahr.

    […]

    PM Uni Osnabrück

    http://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article157865319/Uni-Osnabrueck-bildet-muslimische-Sozialarbeiter-aus.html

    .

    Pressemeldung

    Nr. 191 / 2016
    26. August 2016 :

    Soziale Arbeit in Moscheegemeinden: Universität erhält 2,9 Millionen Euro für neuen Studiengang

    […] Prof. Ucar erklärt, warum Soziale Arbeit im muslimischen Umfeld durch eine akademische Ausbildung professionalisiert werden muss: »Der Mangel an ausgebildetem Personal führt in den klassischen Handlungsfeldern der Wohlfahrtspflege dazu, dass die öffentliche Hand keine Zuschüsse gewährt, da die üblichen Anforderungen, die unter anderem im Sozialgesetzbuch festgelegt sind, nicht erreicht werden.« Die Aufnahme in die Regelförderung von Land und Kommune sei nur möglich, wenn künftig Fachkräfte mit einer umfassenden Ausbildung bereitständen. Dabei bietet das Feld der „Sozialen Arbeit/Sozialpädagogik“ eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten in Kommunen oder Organisationen der Wohlfahrtspflege. »Viele Träger, darunter auch Caritas und Diakonie, wünschen für ihre Einrichtungen in muslimisch geprägten Sozialräumen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus muslimischen Sozialisationskontexten«, ergänzt Prof. Ceylan.

    Basis des Teilstudiengangs sind die islamische Theologie, Funktionsweise und Struktur der Gemeinden, interkulturelle Bildung und Erziehung sowie religionswissenschaftliche Kenntnisse. Generell ist das Studium zweiphasig konzipiert. Der zweite Ausbildungsabschnitt umfasst ein Anerkennungsjahr. Darin sollen die Studierenden grundlegende Erfahrungen in den praktischen Handlungsfeldern der sozialen Arbeit erwerben und ihre Fachkenntnisse vertiefen. Darüber hinaus werden sie eigenständig in Bereichen der sozialen Arbeit tätig sein. Kooperationspartner innerhalb der Universität Osnabrück sind die Fachgebiete Katholische und Evangelische Theologie, Erziehungswissenschaft und Migrationssoziologie. »Die herausragende Innovation dieses Studienangebots liegt darin, dass der Studiengang mit einem berufsrelevanten zweiten Fach kombiniert werden kann«, so Prof. Blasberg-Kuhnke. »Damit reagieren wir auf die zunehmende Ausdifferenzierung des Arbeitsmarkts für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen bzw. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.«

    https://www.uni-osnabrueck.de/presse_oeffentlichkeit/presseportal/pressemeldung/artikel/soziale-arbeit-in-moscheegemeinden-universitaet-erhaelt-29-millionen-euro-fuer-neuen-studiengang.html

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