182. Wissenschaftsrat und Rechtsspaltung

أصول الفقه

uṣūlu l-fiqh

Islamprogramm

Gelehrige Rechtsfindung

Kommt der Rechtspluralismus?

Deutschlands Hochschulen, der Wissenschaftsrat und der Islam. Ein Gastbeitrag von Edward von Roy, Köln am 14.07.2010

In diesen Stunden tagt im Kölner MediaPark, der Öffentlichkeit entrückt (unzugänglich), der Wissenschaftsrat (WR) zum Thema Islamische Studien in Deutschland. Journalist Jörg Lau moderiert auf der Tagung.

Gestern (13.07.2010) und heute protestierten in Köln säkular eingestellte, zum Teil dezidiert atheistisch motivierte Bürgerinnen und Bürger gegen das Projekt Islamische Studien, mit dem der WR Imamausbildung und Ausbildung der Lehrer für den Islamischen Religionsunterricht (IRU) an den Universitäten verankern will.

Islam ist leider nach wie vor die organisierte emotionale und „im Kern“ (Hans-Gert Pöttering, Horst Köhler) auch die rechtliche Herabsetzung der Frauen und der Nichtmuslime. Muslimintern wird umfassender Gehorsam verlangt und wird das tugendhafte Verhalten des Einzelnen ganzheitlich (total) kontrolliert. Islamaussteiger und alle Verweigerer des korrekten islamischen Wohlverhaltens, dem die sexuell streng kontrollierte Frau ungleich repressiver ausgesetzt ist als der Mann mit seinen bis zu vier Nebenfrauen und islamrechtlich zulässigen Konkubinen unbegrenzter Anzahl, sollen, glaubt man den Hadithen und den Imamen, auf ewig in der Hölle braten. Erziehung zum mündigen Staatsbürger, der auch seinen Kindern und Mitbürgern die ungeschmälerten Freiheitsrechte zugänglich macht, sieht doch wohl etwas anders aus.

Vielleicht fühlen Europas erste bildungspolitisch Verantwortliche, dem Schweizer Christian Giordano folgend, bereits ausreichend multikulturell, um nach der Beendigung des für alle geltenden einen, einheitlichen Rechts zu streben. Der Professor für Anthropologie forderte den Rechtspluralismus (1). Vielleicht wird Deutschlands universitäres Management die Rechtsungleichheit zwischen Mann und Frau (Scharia, Islam) sowie die Rechtsspaltung im Familienrecht (auch Scharia, auch Islam) bald in aller Toleranz billigen.

Anders als in den Staaten mit religiös begründeter Rechtsspaltung wie Ägypten und Indonesien muss für die kulturelle Moderne die Maßgabe muss das ‚One Law For All‘ sein. Die Rechtseinheitlichkeit und die Gleichberechtigung der Frau ist dabei nicht als „westlich“ (Ali Schariati, Tariq Ramadan) zu verteidigen oder als christlich, sondern als universell. Die allgemeinen Menschenrechte müssen von allen Menschen, hoffentlich nicht erst in ferner Zukunft, auch im Iran verwirklicht werden, Pressefreiheit und (negative) Religionsfreiheit haben irgendwann, bald, auch in allen arabischsprachigen Ländern zu gelten. Dazu freilich wird sich die Säkularität globalisieren müssen, nicht die vermeintliche göttliche Rechtleitung.

Das islamische Heiratsalter beträgt neun Jahre, der höchste saudische Kleriker Scheich Abd al-Aziz bin Abdullah Al asch-Schaich will die heilssichernde Sittlichkeit und will damit die Kindbraut („Our mothers and before them, our grandmothers, married when they were barely 12“). Islamisch völlig folgerichtig verheiratet in der nordgriechischen Region Komotiní und damit versehentlich ganz offiziell durch die EU legalisiert der eine oder andere Mufti zwölf- oder elfjährige Ehefrauen, die alsbald schwanger in Düsseldorf auftauchen, für die einen Kindesmissbrauch, für die anderen Religion (Way to Allah).

Die vollumfänglich islamisierte Sittlichkeit und Verhaltensnorm, die so genannte Scharia darf keinesfalls legalisiert werden, auch nicht ‚teilweise‘.

Arbeitet der Wissenschaftsrat (WR) bereits an der künftigen deutschen Rechtsspaltung, sofern er beziehungsweise indem er den Scharia-basierten und Fiqh-basierten (Fiqh, heilssichernde Sakraljurisprudenz) Islam auf dem Universitätsgelände als Glaubenswahrheit lehren lassen will? Kann es aus der Sicht des WR wissenschaftlich sein, einen auf geheiligte Ungleichbehandlung gründenden, im vermeintlichen Jenseits zentrierten repressiven Lebensführungskult zu verbreiten?

Derlei Schariagelehrsamkeit vielleicht mit, vielleicht ohne jede Außenansicht soll, so sagten es der der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der WR im Juni dieses Jahres, die deutsche „Vielfalt der Religionen – Theologie im Plural“ fordernd, lediglich zum Zwecke der überfälligen Gleichstellung des Islam mit den Kirchen geschehen und der als demokratiesichernd empfundenen Imamausbildung und Ausbildung der Lehrer für den IRU dienen. Die für alle geltende Verfassung soll irgendwie beibehalten werden, die frauenentrechtende und auch anderweitig differenzierende (diskriminierende) Scharia soll halt nur gelehrt werden, und überhaupt lässt sich die Scharia doch humanisieren, ein bisschen und ganz vielleicht.

Im MediaPark-Gebäude zierte ein frisch gedruckter Zettel eine seitliche Saaltür, der Schriftzug lautete Gebetsraum. Soll es aus Sicht des WR demnächst in jeder Hochschule oder in jeder staatlichen Schule einen Gebetsraum geben? Im WR-Saal saßen, den internationalen Referenten lauschend, mehrere Trägerinnen des heilssichernden Hidschab, der Frauenarm ist schließlich schariatisch anders nackt als Männerarm, teuflisch nackter als der männliche, und Frauenhaar ist im klassischen Islam Schamhaar, männliches Haar hingegen gilt als öffentliche Ehrensache. Säkulare Muslime, die es in Deutschland glücklicherweise ja auch längst gibt, erkennen im Schleier bzw. im Kopftuch ein frauenfeindliches Dressurinstrument kultureller Vormoderne.

Wie sollen demnächst die koranisch verbürgten Teufel im deutschen Hochschulbetrieb didaktisch vermittelt werden, wie die von Allah dem Ungehorsamen zugesicherten Höllenflammen?

Als sich eine bürgerrechtlich engagierte Kölnerin als Ex-Muslima zu erkennen gab, stand der Erlangener Professor für Rechtsvergleichung und Gutachter im Berliner Gebetsraumurteil Mathias Rohe („Auch islamisches Recht ist Recht“, „In Deutschland wenden wir jeden Tag die Scharia an“) auf und verließ den Saal, zeitgleich tat dies ein großer Schwarm von politislamisch anmutenden Damen und Herren aus dem Umfeld von ZMD und IGMG. Das ist äußerst bedauerlich, denn Mina Ahadi hielt im Plenarsaal vor dem WR einen sehr guten, sechsminütigen Vortrag. Anschließend durfte ich durfte vier Minuten lang sprechen. Es ist anerkennenswert, dass Thomas May, seit Februar 2009 der Generalsekretär des Wissenschaftsrates, und Annette Barkhaus den zivilcouragierten Kritikern die Gelegenheit einräumten, ihre Ablehnung des politischen Islam und ihre Warnung vor den geplanten Islamischen Studien den islambegeisterten oder islamunkundigen Tagungsteilnehmern gegenüber zu Gehör zu bringen.

Mohammad Chatami (Amtsvorgänger von Achmadinedschad), Mahmoud Zakzouk (Schariaminister Ägyptens) und Mustafa Ceric (Bosniens Großmufti aus dem ECFR-Netzwerk des Seelsorgers der Muslimbruderschaft Yusuf al-Qaradawi) waren, obschon durch den Wissenschaftsrat offiziell nach Köln eingeladen, verhindert. Man war seitens des WR also bereit, mit der organisierten Vormoderne und Gegendemokratie über den Wissenschaftsbegriff und den Gewissensbegriff (Schavan, Dissertation, Titel) zu debattieren. Die Folgen solcherlei entgrenzter Toleranz dürfen wir den Staatsbürgern der deutschen Zukunft nicht wünschen, das gilt besonders für die frauenfeindlichen Folgen der umfassend praktizierten Gesetzesreligion des Islam.

Solange Scharia und Fiqh nicht überwunden sind das heißt abgelegt sind, so lange ist der Islam nicht schulreif und gehört auch nicht auf das Universitätsgelände, jedenfalls nicht als beworbenes pädagogisches oder sozialarbeiterisches Werkzeug. Im Mittelalterseminar oder in der Vorlesung Politischer Extremismus bleibe die Scharia und bleibe die geheiligte islamische Rechtssprechung hingegen unser willkommener Gegenstand der Untersuchung. Freilich sollte man darauf achten dürfen, dass Lehrende oder Lernende in ihren politreligiösen und damit revolutionären Untersuchungsgegenstand nicht allzu enthemmt verliebt sind. Beim wissenschaftlich behandelten Nationalsozialismus wird das weltweit bereits entsprechend praktiziert und sind Neonazis, als Lehrende wie Lernende, generell unerwünscht.

Wie gedenkt der Wissenschaftsrat den Aufbau von Scharia-Gerichten zu verhindern, wie die massenhafte Ausbreitung des textilen Markierungszeichens der tugendhaften Frau, des Hidschab? Kopftuchverweigerinnen sind in der schariatischen Ex-Logik schlicht Schlampen. Wie will der Wissenschaftsrat die drohende Rechtsverschiedenheit im Familienrecht verhindern, soll Deutschland hier künftig, wie Ägypten, Malaysia oder Indien heute, durch religiös begründete Rechtsspaltung gekennzeichnet sein?

Dem Konformitätsdruck, der von einem erst einmal installierten Scharia-Gericht oder auch von einem schariabasierten Religionsunterricht „mit Verkündungscharakter“ ausgeht, wird sich kaum ein Muslim entziehen können, denn wer gegen Allahs Gesetz verstößt und etwa als Mädchen oder Frau keinen Schleier (Hidschab, verkürzt genannt und genäht: Kopftuch) trägt, verspielt nach orthodox islamischer Auffassung schuldhaft sein Seelenheil und das seiner Angehörigen möglicherweise gleich mit.

Möge der Wissenschaftsrat rasch erkennen und dann auch laut sagen, dass die sexualmagische, frauenentrechtende und kulturrassistische Scharia von Artikel 4 Grundgesetz (Religionsfreiheit) nicht gedeckt ist. Andernfalls wird die vom WR heute unter Beweis gestellte Toleranz dem authentischen Islam gegenüber zur Auflösung der freiheitlich demokratischen Grundordnung beitragen.

Wird die Scharia erst sozial relevant, wird dem orthodoxen oder „neo-orthodoxen“ (Schiffauer 2010) Islam die Realisierung gestattet, dann wird die von der Verfassung gemeinte Gewalt eben nicht mehr vom Souverän ausgehen, vom Volk, sondern vom Nötigenden Heiratsvormund (Wali Mudschbir), der den Ehemann seiner Tochter auch gegen deren Willen bestimmt, oder sie wird politisch folgenreicher Befehl in Form von Rechtsgutachten eines ECFR-Scheichs, der seinen „besonderen, andersartigen“ (Tariq Ramadan) Staatsbürgern ein Tugendgefängnis aufbaut, eine Moraldiktatur. Unter Religionsfreiheit hatte sich das dann „pluralistisch“ überwundene Grundgesetz etwas anderes vorgestellt.

Den mutigen Demonstranten hat mein Dank zu gelten, den Gegnern der Kölner Tagung Islamische Studien.

Edward von Roy

(1) Gelehriger Islam ist das mehrstufig privilegierende (diskriminierende) Personenstands- und Familienrecht. Einen anderen Islam gibt es nicht. Wollen wir den Rechtspluralismus?

Das anglikanische Kirchenoberhaupt Rowan Williams ist zur Anerkennung der Scharia bereit gewesen, und auch ein postmoderner Anthropologieprofessor will nach wie vor die Transformation Europas in die nicht staatsbürgerlich, sondern ethnoreligiös (barbarisch) begründete Kultur und Justiz. In Hinterzimmern sorgt man für erhabene Festlichkeit und verleiht einander Toleranzpreise und Friedenspreise. Auf Bühnen lässt man weniger Mächtige vom Pluralismus oder von der Gesamtgesellschaft reden. Zeitungen haben die „Allianz der Zivilisationen“ zu beschwören oder „unsere bunte Republik Deutschland“, um, zwischen Finanzkrise und Fußball-WM, den im Namen der Religionsfreiheit begangenen Ausstieg aus der Rechtseinheitlichkeit attraktiv zu machen oder zu vernebeln.

Zum politisch integrierten Islam (zur gebilligten Segregation) schreibt Gieri Cavelty am 29.12.2008 im Tagesanzeiger: »Schweizer Professor will die Scharia einführen«

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529

5 Antworten to “182. Wissenschaftsrat und Rechtsspaltung”

  1. Edward von Roy Says:

    Sehr geehrte Frau Dr. Barkhaus,

    vielen herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Der perfekte technisch-organisatorische Ablauf einer Tagung ist sicherlich wichtig und verdient meine Anerkennung. Und die minutenweise Begegnung mit Ihnen und dem WR-Generalsekretär Thomas May verlief in jede Richtung menschlich aufrichtig und an einem wechselseitigen Lernen orientiert.

    Im Saal allerdings (wusste und) erkannte ich Allahs Manager der im Aufbau befindlichen Apartheid und Segregation, ein Schwarm von ihnen, darunter Mathias Rohe, stand, die (nicht vorhandene) Bereitschaft zu Dialog und Demokratie unter Beweis stellend, rasch auf und zog vor, der Islamkennerin Mina Ahadi und mir nicht zuzuhören. Muster von ‚Störung des Schulfriedens‘ beginnen spürbar zu werden, man kann natürlich für Friedhofsruhe auf Schulhof und Campus sorgen (Pax Islamica) und Vorzeigepädagogin Lamya Kaddor bei der CIBEDO verbreiten lassen „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“. Kaddor hat aus Allahs Sicht sogar Recht, ist aber einstweilen nicht schultauglich.

    In Deutschland besteht Religionsfreiheit, anders als im Iran oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Spiritualität oder eine atheistische Weltdeutung mag also hierzulande vom Individuum gerne erarbeitet werden. Der orthodoxe Islam aber ist ein politischer, heute gegenmoderner Kult und ist nicht schulreif.

    Nicht für „bekenntnisgebundene Wissenschaft, „Vielfalt der Religionen“, „Gesamtstatlichkeit“ oder „Theologie im Plural“ hat Europas Wissenschaftspolitik und Bildungspolitik zu werben, sondern vor dem Ausstieg aus dem für alle geltenden Recht zu warnen. Der 1957 gegründete Wissenschaftsrat muss sich von Scharia und Fiqh distanzieren – geben Sie bedarfsweise zu, geschlafen zu haben oder erpresst zu werden oder beides zugleich, aber sichern Sie das freie Denken, das nicht westlich oder östlich ist, sondern universell. Fallen Sie den muslimischen Säkularen und den islamgeschädigten Ex-Muslimen aller Welt nicht in den Rücken.

    Allahs Gesetz, die ewige und unverhandelbare Scharia ist mehrstufig differenzierend (diskriminierend) und greift das wissenschaftliche Denken (über bzw. der Frauen, über bzw. der Nichtmuslime und Ex-Muslime) an. Der repressive Kult des Scharia-Islam und Fiqh-Islam wird weder Pressefreiheit noch faktennahe Geschichtsschreibung dulden. Der WR hat sich, der Bundesbürger kapiert das, Jörg Lau braucht noch ein wenig Zeit, bereits zu weit vorgewagt und beginnt der Ideologie der Faktenferne zuzuarbeiten, der aggressiven islamischen „Bewegung“ (Erbakan, el-Zayat, IGMG, Tariq Ramadan, Chatami, Zakzouk, Ceric, der halbe Rest saß im MediaPark im Plenarsaal).

    Der Träger des Eugen-Biser-Preises und Scheich im ECFR-Netzwerk des revolutionären Yûsuf al-Qaradâwî, Islampolitiker Mustafa Ceric will die Rechtsspaltung (zunächst) im Familienrecht („opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law“). Das haben wir zu verhindern, Religionsfreiheit nach Art. 4 GG meint die Rechtseinheitlichkeit (und zwar diejenige der Gleichberechtigung von Mann und Frau, nicht die der die Seelen aller Rechtgläubigen rettenden organisierten Deklassierung des Weiblichen).

    Möge der WR die Kooperation mit dem untereinander bestens vernetzten Umfeld von Jamaat Islami (al-Maudûdî), Milli Görüs (Necmettin Erbakan) und Muslim Brotherhood (FIOE, FEMYSO, IGD, IZ München) einstellen und endlich hörbar über die gegenmoderne islamische Befrachtung der Frau mit heilssicherndem Ekel (‚aura; hidschâb) aufklären. Die juristische Herabsetzung der Frau im islamischen Recht kann von den an der AEMR orientierten Verteidigern der kulturellen Moderne nicht unter Seelsorge, Lebenshilfe oder Pädagogik gefasst werden, auch nicht auf dem Universitätsgelände.

    Es mag ja sein, dass es in hundert oder zweihundert Jahren einen demokratiefähigen organisierten Islam gibt. Bis dahin jedoch leben in Deutschland, auch in Köln, keine „Muslime“ oder „Nichtmuslime“, sondern Staatsbürger.

    Herr May fragte Frau Ahadi informell und höflich: „Was glauben Sie, wie viele Muslime leben in Köln?“, damit rückt er „Muslime“ in die Nähe der Halsbandsittiche, einer neu zugewanderte, aufregend exotischen Spezies. Die Spaltung der Staatsbürger in „Muslime“ und „Nichtmuslime“ begleitet den Ausstieg aus der Rechtseinheitlichkeit, die Islamische Revolution ist auf derlei Bildung von Menschenklassen angewiesen.

    Statt ‚Rechtspluralismus‘ (Christian Giordano) brauchen wir das One Law For All.

    Mit freundlichen Grüßen
    Edward von Roy

    Billigt Rechtsverschiedenheit: Christian Giordano
    http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/scharia-gerichte_fuer_die_schweiz_1.1606772.html

    Neozoon: Halsbandsittich
    http://de.wikipedia.org/wiki/Halsbandsittich#Verbreitung

    —–

    ——– Original-Nachricht ——–
    > Datum: Thu, 15 Jul 2010 14:31:51 +0200
    > Von: „Barkhaus, Annette“
    > An: minaahadi@aol.com, edward.von-Roy@gmx.de
    > CC: „Buecken, Christine“
    > Betreff: Tagung des WR

    > Sehr geehrte Frau Ahadi, sehr geehrter Herr von Roy,
    >
    >
    >
    > in der kommenden Woche werde ich Ihnen sowohl den Tonmitschnitt Ihres
    > Statements als auch die Fotos dazu zukommen lassen.
    >
    >
    >
    > Beste Grüße
    >
    > A. Barkhaus
    >
    >
    >
    > Dr. Annette Barkhaus
    > Referat Forschung/Research Policy Department
    >
    > WR | W I S S E N S C H A F T S R A T
    >
    > Geschäftsstelle des Wissenschaftsrates/
    > Head Office of the German Council of Science and Humanities
    > Brohler Straße 11
    > D-50968 Köln
    > Telefon +49 221 3776-227
    > Telefax +49 221 388440
    > barkhaus@wissenschaftsrat.de
    > http://www.wissenschaftsrat.de

  2. Eifelginster Says:

    :::

    Erhöher des Glaubens Strohschneider:

    „Auch die Gäste, die sehr kurzfristig – Ende Juni bzw. Anfang Juli – ihre Zusage haben zurückziehen müssen, haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland signalisiert. So hat Professor Mahmoud Zakzouk, Minister für Religiöse Angelegenheiten in Ägypten, angekündigt, bei der „Verwirklichung dieser Pläne (gemeint ist die Einrichtung von Islamischen Studien) mit Rat und Tat mitzuhelfen“.

    Auch der ehemalige Staatsminister des Iran, Seyed Mohammad Khatami, bewertet unser Vorhaben und unsere Tagung als „sehr wichtig im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der islamischen Welt und dem Westen“. Aus unterschiedlichen Gründen – primär tages- und außenpolitischen Gründen, in jedem Fall nicht aus wissenschaftspolitischen Gründen – müssen wir das Gespräch mit dem Iran, mit Ägypten und mit Bosnien-Herzegowina zu einem anderen Zeitpunkt führen.

    Umso mehr freue ich mich, Professor Amin Abdullah als Vertreter des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten Indonesien und Herrn Professor Ali Dere als Leiter der Auslandsabteilung des Amtes für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei (DIYANET) begrüßen zu dürfen.“

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Strohschneider_Begruessung.pdf

    :::

  3. Filzentwirrer Says:

    Schavan unter bemerkenswerter Auslassung der allgemeinen Menschenrechte:

    Es ist nicht meine Aufgabe, vorzuschreiben, wohin sich der Islam zu entwickeln hat. Tatsache ist jedoch, dass Glaube nicht nur geglaubt, sondern auch gedacht werden muss. Dazu gehört unter anderem, das Verhältnis zwischen Religion und Politik zu klären. Wenn es denn so wäre, dass sich Islam und Demokratie beziehungsweise Islam und die moderne Gesellschaft nicht vereinbaren ließen, dann müsste ein Muslim sich entweder von seinem Glauben oder aus Europa verabschieden. Das kann aber nicht die Alternative sein. Aufgabe der Theologie ist es also, die Religion in die Gegenwart zu übersetzen. Eine solche zeitsensible Interpretation des Islams kann die Theologie leisten. Darüber hinaus sollen die neuen Lehrstühle Vorbeter für unsere Moscheen und Lehrer für den islamischen Religionsunterricht ausbilden.

    http://www.zeit.de/2011/16/C-Interview-Islamstudien

  4. Querverweis Says:

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    Plädoyer für Nationalen Bildungsrat

    Experten stellen detailliertes Konzept für Bildungsrat vor
    Nach Vorbild des Wissenschaftsrats sollen Fachleute, Personen des öffentlichen Lebens sowie Bundes- und Landespolitiker Konzepte für den Bildungsbereich vorbereiten
    Thies: „Bildungsrat ermöglicht zukunftsfähige Lösungen und stärkt das föderale Bildungssystem“

    Berlin, 22. Mai 2012 – Hochrangige Bildungsexperten haben heute in Berlin ein detailliertes Konzept für einen Nationalen Bildungsrat vorgestellt. Die Expertenrunde um den früheren Generalsekretär der Kultusministerkonferenz Prof. Erich Thies und den Senator a.D. für Bildung, Wissenschaft und Forschung Jürgen Zöllner wurde im Oktober 2011 von der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit der Deutsche Telekom Stiftung eingeladen, um die Arbeit an dem Modell für den Bildungsrat aufzunehmen .

    Vorbild ist der Wissenschaftsrat, in dem Fachleute gemeinsam mit Bundes- und Landespolitikern sehr erfolgreich inhaltliche Themen und Strukturfragen der Hochschul- und Forschungspolitik bearbeiten. Die Autoren des heute vorgestellten Plädoyers sind sich einig, dass ein ähnlich aufgestellter Bildungsrat dazu beitragen kann, wichtige Reformen des deutschen Bildungssystems voranzubringen. „Ein Nationaler Bildungsrat ermöglicht zukunftsfähige Lösungen und stärkt das föderale Bildungssystem“, betonte Prof. Erich Thies auf der Pressekonferenz.

    Das deutsche Bildungssystem weist nach Meinung der Experten Schwächen auf:

    ein immer noch bestehendes Leistungsdefizit, wie es die internationalen und auch nationalen Vergleichsstudien belegen,
    ein Gerechtigkeitsdefizit, wie es der zu enge Zusammenhang von Bildung und sozialer Herkunft darstellt
    sowie ein Steuerungsdefizit, wie sich angesichts der Schwierigkeiten erweist, auf die Probleme angemessen und nachhaltig zu reagieren.

    Die Ursache der Probleme wird in der öffentlichen Debatte eng mit der jetzigen Aufteilung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern verknüpft. Nach Meinung der Experten verkennt die Fixierung auf die Aufhebung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern im Bildungsbereich die Komplexität der Ursachen. Durch die direkte Zusammenarbeit von Fachleuten und Politik in einem Nationalen Bildungsrat könnten gemeinsame Entscheidungen der Bundesländer sinnvoll vorbereitet werden. Dieser Weg würde somit einen nationalen Konsens und Akzeptanz in der Bevölkerung fördern.

    Beispielhaft nennen die Experten eine Reihe von Themen, zu denen der Bildungsrat wichtige Impulse geben könnte:

    Definition einer Grundstruktur des Schulsystems für alle Bundesländer
    Finanzierungsrelevante Empfehlungen zu geplanten Projekten im Bildungsbereich
    Verbesserung der Lehrerbildung
    Kompetenzordnung im Bildungswesen

    Für die Zusammensetzung des Gremiums empfehlen die Experten das Zweikammersystem, das sich beim Wissenschaftsrat bewährt hat. In der einen Kammer sitzen die Vertreter des Bundes und der Länder, in der anderen Kammer die Experten bzw. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Auch beim Bildungsrat sollte die Berufung der wissenschaftlichen Mitglieder und der Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens durch den Bundespräsidenten erfolgen.

    Damit ein künftiger Nationaler Bildungsrat Erfolg haben kann, müssen nach Meinung der Experten mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:

    Besetzung mit hochqualifizierten und glaubwürdigen Persönlichkeiten
    Beteiligung der Verantwortlichen in Bund und Ländern
    Klare Definition der Aufgaben und Kompetenzen
    nur Verabschiedung gemeinsamer Empfehlungen möglich (Konsensprinzip)
    Ressourcen für eigene Analysen und Monitoring der Umsetzung
    Kontinuität, d.h. Einrichtung für zunächst sieben Jahre

    Sollte es nicht gelingen einen Nationalen Bildungsrat durchzusetzen, befürchten die Experten, dass das föderale Bildungssystem auch im internationalen Vergleich nicht zukunftsfähig sein kann. Ein Nationaler Bildungsrat könnte der Schlüssel zu einem erfolgreichen kooperativen Bildungsföderalismus sein, da er neben den verantwortlichen Ländern, den Bund und Bildungsexperten aus Wissenschaft und Praxis einbezieht und an einem Ort politisch sichtbar versammelt.

    Die Autoren des Plädoyers für einen Nationalen Bildungsrat sind:

    Prof. Dr. Jürgen Baumert, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
    Prof. Dr. jur. Armin Dittmann, Lehrstuhl für Öffentliches Recht am Institut für Rechts- und Sozialwissenschaften, Universität Hohenheim, Stuttgart
    Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Lehrstuhl für allgemeine Pädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Zürich
    Helmut Rau, MdL Baden-Württemberg, Minister a.D.
    Prof. em. Dr. Heinz-Elmar Tenorth, Lehrstuhl für historische Erziehungswissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin
    Prof. Dr. Erich Thies, Generalsekretär a.D. der Kultusministerkonferenz
    Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator a.D. für Bildung, Wissenschaft und Forschung

    http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/41116.asp

    http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Plaedoyer_Nationaler_Bildungsrat.pdf

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    :::

    Es ist die wohl umstrittenste Vorschrift der Bildungspolitik: das Kooperationsverbot. Sie verbietet dem Bund, dauerhaft in Bereiche zu investieren, für die die Länder zuständig sind – und das ist vor allem die Bildung. Allerdings fehlt den Ländern oft das Geld.

    Bundestag und Bundesrat debattieren deshalb derzeit über eine Lockerung der Verfassungsvorschrift. Doch zu gegensätzlich sind noch die Vorstellungen, als dass man auf eine schnelle Änderung oder gar baldige Abschaffung des umstrittenen Kooperationsverbotes hoffen dürfte. …

    Nach dem Konzept, dass eine Expertengruppe aus Wissenschaft und Politik für die Robert-Bosch-Stiftung erarbeitete, soll das neue Gremium über zwei Kammern verfügen. In der einen sitzen Forscher verschiedenster Disziplinen – in der anderen gestandene Politiker und Verwaltungsleute. Es gehe darum „Intelligenz und gesunden Menschenverstand zusammenzubringen, damit daraus praktische Lösungen entstehen“, versichert der Mitinitiator und frühere Generalsekretär der Kultusministerkonferenz (KMK), Erich Thies.

    Thies hatte die Idee bereits vor gut einem Jahr ins Spiel gebracht, jetzt wurden die Details von namhaften Experten ausgearbeitet, darunter der Erziehungswissenschaftler Heinz-Elmar Tenorth, der frühere Berliner Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) und der Pisa-Forscher Jürgen Baumert. Das Konzept sieht vor, dass das Gremium dem Bundespräsidenten zugeordnet wird, so wie es auch beim Wissenschaftsrat ist. Die Alltagsarbeit soll eine Geschäftstelle erledigen, die dem Bundespräsidialamt unterstellt ist. Der Bildungsrat soll zu einem Zusammenspiel von Bund, Ländern und Kommunen in der Bildungspolitik beitragen und Kompetenzgerangel vermeiden, heißt es in dem Konzeptpapier. …

    Die Initiative für einen Nationalen Bildungsrat wird von vielen positiv gesehen, auch von Bildungsministerin Schavan: „Ein Bildungsrat ist ein gutes Instrument, um den Föderalismus zu stärken und zugleich zu mehr gesamtstaatlicher Verantwortung in der Bildungspolitik zu kommen.“

    von: Karl-Heinz Reith: Wer nicht weiter weiß, bildet einen Arbeitskreis
    in: DER SPIEGEL-online 22.05.2012

    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/nationaler-bildungsrat-experten-sollen-politik-beraten-a-834547.html

    :::

  5. Bragalou Says:

    la position de l’islam dans le contexte helvétique

    Islam im Schweizer Kontext

    (Mercator)
    ::

    Schweizer Uni, neue Islamisierungsklitsche

    Alles durchaus ein bisschen Made in Germany:

    2015 kommt der aus Remscheid stammende junge Imam und in nun Frankfurt frischgebackene Schariaforscher Serdar Kurnaz in die Schweiz nach Freiburg, während Institutsleiter Hansjörg Schmid aus dem proislamischen katholischen Stall Diözese Rottenburg-Stuttgart stammt. Beide haben bisweilen mit Mathias Rohe gearbeitet – Schmid sozusagen chronisch und für Kurnaz hat Rohe die Dissertation mit begutachtet (und der Stiftungs-Chef von MERCATOR sich über das Ergebnis gefreut).

    An der Goethe-Universität erhielt Serdar Kurnaz das Summa cum laude für:

    Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen
    ::

    Université de Fribourg / Universität Freiburg
    Faculté de théologie / Theologische Fakultät

    CSIS / SZIG

    Von Freiburg (Fribourg) aus hat Anthropologieprofessor Christian Giordano einst Rechtsspaltung und Scharia gefordert.

    Esma Isis-Arnautovic pflichtgemäß (schariagehorsam) im Hidschab.

    „Kontext“ (contexte) … erinnert ein wenig an ECFR und Tariq Ramadan.
    ::

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)
    Fribourg

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG)
    Freiburg

    Allahs Apartheid lässt grüßen. Dhimmis hier entlang bitte:

    „Das Angebot des Zentrums für Islam und Gesellschaft enthält zwei Hauptrichtungen: Es wird ein Weiterbildungsangebot für eine muslimische und eine nicht muslimische Zielgruppe aus diversen Berufsgruppen geben.

    Im Bereich Ausbildung werde ein erstes Projekt sein, einer kleinen Gruppe von Schweizer Moslems die Möglichkeit zur Forschung zu geben, bis hin zum Doktorat. Weiter denkt Schmid, dass es frühestens 2017 möglich sein wird, einen Master-Studiengang über islamisch-theologische Studien im Schweizer Kontext anzubieten. […]

    Das Zentrum für Islam und Gesellschaft wird sich in überschaubaren Grenzen halten. Für ein Doktorat komme eine Gruppe von vielleicht fünf Personen infrage, für die Weiterbildungskurse brauche es etwa 15 bis 20 Personen. Um den Betrieb aufzubauen, wollen Schmid und Isis-Arnautovic ihre Kontaktnetze nutzen und erweitern. Diese konzentrieren sich auf ein europäisches Umfeld. Schmid erwähnt die Fakultät für islamische Studien der Universität Sarajewo oder Zentren für islamische Theologie in Tübingen oder Frankfurt.“

    http://www.freiburger-nachrichten.ch/nachrichten-kanton/das-islamzentrum-schlaegt-wurzeln

    Institutsleiter Hansjörg Schmid, der muslimische Theologe Serdar Kurnaz als Co-Direktor, Esma Isis-Arnautovic, ferner Religionssoziologin Mallory Schneuwly Purdie und Religionswissenschafterin Andrea Lang

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/auf-dem-weg-zu-einem-schweizer-islam-1.18582503

    UNI FRANKFURT
    Pressemitteilung
    20.02.2015

    Erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen

    Wichtiger Meilenstein für den Aufbau Islamischer Theologie in Deutschland: Serdar Kurnaz legt Arbeit zum islamischen Recht vor […] Der 27-jährige muslimische Theologe untersucht, wie in islamischen Rechtsschulen Verhaltensnormen für Gläubige ermittelt werden. Kurnaz kommt zu dem Schluss, dass die traditionellen Rechtsgelehrten Koran und Sunna auf immer wieder neue Kontexte angewandt haben. Dies ermöglichte ihnen, Antworten auf immer neue religiöse Fragestellungen zu geben.

    Die Promotion ist eine der ersten islamrechtlichen Forschungsarbeiten der deutschen Islamischen Theologie und ein wichtiger Meilenstein für die Beheimatung des Islams in Deutschland. Begutachtet wurde sie vom Koranwissenschaftler Prof. Ömer Özsoy (Frankfurt), dem Rechtswissenschaftler Prof. Mathias Rohe (Erlangen-Nürnberg) und dem islamischen Religionspädagogen Prof. Harry Harun Behr (Frankfurt). Nach Auffassung der Gutachter entwickelt Kurnaz auf Basis der Tradition des Islams die muslimische Normenlehre in Deutschland grundlegend weiter. […]

    Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, betont den Beitrag der Arbeit zur Entwicklung der Islamischen Theologie in Deutschland […]

    http://www.uni-frankfurt.de/54217443/GKIT_PM_Erste_Promotion.pdf

    Erste Promotion

    … im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen.

    Veröffentlicht am: Freitag, 20. Februar 2015, 14:15 Uhr (06)

    Serdar Kurnaz, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam, hat die erste Promotion im Graduiertenkolleg Islamische Theologie abgeschlossen. Seine Dissertationsschrift Methoden zur Normgewinnung (istinbāt al-ḥukm). Eine Rekonstruktion der Methoden zur Interpretation autoritativer, textueller Quellen bei ausgewählten islamischen Rechtsschulen, die er jetzt an der Universität Frankfurt vorgelegt hat, ist eine der ersten deutschen islamisch-theologischen Promotionen zum islamischen Recht.

    http://www.uni-frankfurt.de/54217515/06-Promotion-Kurnaz

    ::
    Ziele und Zwecke der SCHARIA …
    2014

    Maqāṣid aš-šarīʿa = Die Maximen des islamisches Rechts

    Jameleddine Ben Abdeljelil; Serdar Kurnaz (2014)

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D1060880407

    Serdar Kurnaz

    Imam; Mitherausgeber der Zeitschrift für islamische Studien (ZIS); Schwerpunkt: Islamisches Recht

    https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&cqlMode=true&reset=true&referrerPosition=0&referrerResultId=idn%3D1060880407%26any&query=idn%3D1064112099

    ::

    Ohne Moos nichts los.

    Geld gibt`s vom Staat …

    http://article.wn.com/view/2014/07/09/Soutien_gouvernemental_au_Centre_Islam_et_societe_de_Fribour/

    … oder vielmehr von MERCATOR SUISSE

    Un partenaire solide pour le Centre suisse islam et société

    Durant les six prochaines années, le Centre suisse islam et société de l’Université de Fribourg pourra compter sur le soutien financier de la Fondation Mercator Suisse, qui lui accorde un montant de 1,4 million de francs. Le centre a également choisi son futur codirecteur: le théologien musulman Serdar Kurnaz prendra ses fonctions au mois de septembre 2015.

    En lui octroyant la somme de 1,43 million de francs, la Fondation Mercator Suisse a décidé de soutenir le Centre suisse islam et société (CSIS) durant le six années à venir. La Fondation, qui s’engage pour une société ouverte sur le monde et la promotion de la Suisse en tant que pôle dans la science et la recherche, espère, ainsi encourager une meilleure intégration des musulmans en Suisse grâce à des connaissances scientifiques approfondies de l’islam. «Notre Fondation encourage la science et reste persuadée que les échanges interdisciplinaires permettent de fournir des réponses à des questions sociétales actuelles; réfléchir d’une manière scientifique à la position de l’islam dans le contexte helvétique en fait partie», explique Nadine Felix, directrice de la Fondation Mercator Suisse.

    http://www.unifr.ch/news/fr/14490/

    http://article.wn.com/view/2015/06/29/Un_partenaire_solide_pour_le_Centre_suisse_islam_et_societe_/

    Starker Partner für das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Das Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft der Universität Freiburg wird von der Stiftung Mercator Schweiz über die kommenden sechs Jahre mit 1,4 Millionen Franken gefördert. Als künftigen Co-Leiter konnte das Zentrum den muslimischen Theologen Dr. Serdar Kurnaz gewinnen, der im September seine Tätigkeit in Freiburg aufnimmt.

    Mit 1,43 Millionen Franken will die Stiftung Mercator Schweiz das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) über die kommenden sechs Jahre unterstützen. Die Stiftung, die sich für eine weltoffene Gesellschaft einsetzt und den Wissens- und Forschungsplatz Schweiz stärken möchte, erhofft sich durch die vertiefte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Islam nicht zuletzt eine bessere Integration der Muslime in der Schweiz. „Unsere Stiftung unterstützt die Wissenschaft darin, im interdisziplinären Austausch Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu erarbeiten. Dazu zählt auch, den Islam im Schweizer Kontext wissenschaftlich zu reflektieren“, sagt Nadine Felix, Geschäftsführerin der Stiftung Mercator Schweiz.

    http://www.unifr.ch/news/de/14490/

    ::

    STIFTUNG MERCATOR

    Es existiert auch eine Stiftung Mercator Schweiz, welche bis September 2001 Gebrüder Schmidt-Stiftung hieß und seither in Zürich angesiedelt ist.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Mercator

    ::

    FACULTÉ DE THÉOLOGIE

    Le Centre Suisse Islam et Société (CSIS)

    http://www.unifr.ch/theo/fr/instituts

    THEOLOGISCHE FAKULTÄT

    Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft

    Projektleiter

    PD Dr. Hansjörg Schmid, Lehr-und Forschungsrat

    Esma Isis-Arnautovic M.A., Diplomassistentin

    http://www.unifr.ch/theo/de/institute

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    Esma Isis-Arnautovic. Sie stammt aus Bosnien, ist in der Schweiz aufgewachsen und hat Islamwissenschaften studiert.

    http://www.srf.ch/sendungen/kultur-kompakt/muslime-in-der-schweiz-ein-erfahrungsbericht-aus-dem-kleinbasel

    Esma Isis-Arnautovic (Fribourg, Schweiz)

    Esma Isis-Arnautovic studierte Islamwissenschaften an der Universität Bern sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg. Gegenwärtig arbeitet sie als diplomierte Assistentin am Schweizer Zentrum für Islam und Gesellschaft und bereitet ihre Dissertation vor.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/studientage/referenten/weitere-referentinnen/

    Das Studienzentrum für Glaube und Gesellschaft ist das Ergebnis eines interkonfessionellen Gesprächsprozesses, der von der je neuen Notwendigkeit eines Brückenschlages zwischen akademischer Welt und gelebter Spiritualität ausgeht.

    http://www.glaubeundgesellschaft.ch/ueber-uns/geschichte/

    An die Vereinsversammlung wurden auch Herr Dr. Hansjörg Schmied und Frau Esma Isis-Arnautovic eingeladen, welche das Projekt „Zentrum für Islam und Gesellschaft“ den Delegierten und Anwesenden vorgestellt haben.

    ___p://vioz.ch/news/vioz-mitgliederversammlung-2015/

    Bern, 25.03.2015
    Haus der Religionen

    Stoff für Konflikte? Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum

    Religiöse Kleidung im öffentlichen Raum. Bedeutung, Hintergründe, Erfahrungen

    Religionszugehörigkeit und Glaube werden durch das Tragen bestimmter Kleidung im öffentlichen Raum sichtbar. Welche Bedeutung hat diese Kleidung für Personen, die sie tragen, und welche Erfahrungen machen sie damit? Welche Reaktionen gibt es aus der Öffentlichkeit, und was sind die Gründe dafür? Wie kann man mit solchen Reaktionen umgehen, und wie beeinflussen sie Personen, die religiöse Kleidung tragen?

    Podiumsdiskussion

    Esma Isis-Arnautovic, Islamwissenschaftlerin, Muslimin

    http://www.refbejuso.ch/agenda.html?tx_zicadmin_pi2%5Bload%5D=34720

    ::
    ::
    UNI FREIBURG

    Astrid Epiney, Rektorin der Universität Freiburg, über das Zentrum Islam und Gesellschaft

    http://www.nzz.ch/wissenschaft/bildung/denkverbote-darf-es-nicht-geben-1.18582505

    ::
    ::
    an der Katholischen Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart angesiedelt:

    Theologisches Forum Christentum – Islam

    Gründer des Forums sind die katholischen Theologen Hansjörg Schmid und Andreas Renz sowie die evangelische Theologin Jutta Sperber.

    ährlich findet an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Tagungszentrum Stuttgart-Hohenheim eine Fachtagung von christlichen und muslimischen Wissenschaftlern mit der Absicht statt, den Dialog zwischen christlicher und islamischer Theologie im deutschsprachigen und gesamteuropäischen Kontext zu vertiefen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theologisches_Forum_Christentum_%E2%80%93_Islam

    ::

    Publikationen von PD Dr. Hansjörg Schmid [Auszug]

    – Islam im europäischen Haus. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik im Blick auf islamische Positionen zum Verhältnis von Religion, Staat und Gesellschaft, Freiburg 2012

    – Kirche und Umma. Glaubensgemeinschaft in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2014, mit Amir Dziri, Mohammad Gharaibeh und Anja Middelbeck-Varwick

    – „Nahe ist dir das Wort …“ Schriftauslegung in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2010, mit Andreas Renz und Bülent Ucar

    – Verantwortung für das Leben. Ethik in Christentum und Islam (Theologisches Forum Christentum – Islam), Regensburg 2009, mit Andreas Renz, Jutta Sperber und Abdullah Takim

    – „Den Koran zu lesen genügt nicht!“ Fachliches Profil und realer Kontext für ein neues Berufsfeld. Auf dem Weg zum Islamischen Religionsunterricht, Münster 2008, mit Harry Harun Behr und Mathias Rohe

    Aufsätze und kleinere Schriften [Auszug]

    – Christen und Muslime als Träger sozialer Verantwortung und Mitgestalter der deutschen Gesellschaft, in: M. Rohe [Mathias Rohe] / H. Engin / M. Khorchide [Mouhanad Khorchide] / H. Schmid (Hg.), Interdisziplinäres Handbuch Christen und Muslime in Deutschland. Grundlagen, Erfahrungen und Perspektiven des Zusammenlebens, Freiburg 2014

    Europäischer Islam? Kontextualisierungsprozesse, normative Positionen, christliche Entsprechungen, in: M. Hüttenhoff (Hg.), Christliches Europa? Beiträge zu einem umstrittenen Konzept, Leipzig 2014

    . Verantwortung für das Leben: Grundlagen der Ethik, in: V. Meißner / M. Affolderbach / H. Mohagheghi]Hamideh Mohagheghi] / A. Renz (Hg.), Handbuch christlich-islamischer Dialog, Freiburg 2014, mit Julia Rahman

    – Muslime in Europa zwischen Globalisierung und Lokalisierung. Gesellschaftspolitische und theologische Perspektiven im Anschluss an Enes Karic und Tariq Ramadan, in: CIBEDO-Beiträge 4 (2007), S. 8-16

    leicht veränderte Fassung in: C. Ozankom/Ch. Udeani (Hg.), Theology in intercultural Design/Theologie im Zeichen der Interkulturalität. Interdisciplinary Challenges – Positions – Perspectives/Interdisziplinäre Herausforderungen – Positionen – Perspektiven, Amsterdam 2010, S. 173-186
    (bosnisch: Muslimani u Evropi izmedu Globalizacije i Lokalizacije, in: novi muallim 24 [2008], S. 24-35)

    – Diskriminierung von Muslimen in der Erwerbsarbeit aus christlicher Sicht, in: M. Khalfaoui (Hg.), Erwerbsarbeit aus Sicht der Weltreligionen, Münster 2014

    – Muslime und Christen in pluralistischen Gesellschaften. Wege zu einer interreligiösen Sozialethik, in: Jahrbuch der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin 2 (2014)

    – Bosnischer Islam für Europa? Geschichte, Organisationsstruktur, Sozialethik, in: B. Idriz [„Bajrambejamin gen. Benjamin Idriz“] / St. Leimgruber / St. Wimmer (Hg.), Islam mit europäischem Gesicht. Perspektiven und Impulse, Kevelaer 2010, S. 50-74 & 230-237

    Kleinere Beiträge und Berichte [Auszug]

    – Neue Initiative zum Dialog mit dem Islam. Erste Fachtagung des Theologischen Forums Christentum – Islam, in: H. Schmid u.a. (Hg.), Herausforderung Islam. Anfragen an das christliche Selbstverständnis (Hohenheimer Protokolle 60), Stuttgart 2003, S. 161-167, mit Andreas Renz und Jutta Sperber

    Buchbesprechungen [Auszug]

    Rez. Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah? Christentum und Islam in der modernen Fortschrittsgesellschaft, in: Theologische Revue 100/3 (2004), Sp. 237-239

    http://www.akademie-rs.de/2156.html

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