203. Dietrich Denker

اﻟﻤﺴﻴﺤﻴـﺔ

al-masīḥiyya

Le christianisme

The christianity

Christentum

»Eine Zwischenfrage, Herr Pfarrer …«

Von Karsten Hilchenbach. Der Christ und Säkulare Hilchenbach ist Mitglied der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) und richtet Zwischenfragen an Pfarrer Dietrich Denker aus Mönchengladbach. Denker hatte kurz zuvor Scheich Abu Anas (d. i. Muhamed Seyfudin ÇİFTÇİ) besucht, Schulleiter einer Online-basierten, vom Verfassungsschutz beobachteten Fernuniversität.

ISLAMSCHULE heißt eine Lehrstätte, die nach dem wahhabitischen bzw. salafistischen Curriculum der 1961 gegründeten Islamic University of Madinah (IU) arbeitet. Die Fachbereiche der medinensischen IU heißen beispielsweise Faculty Of Shari’a (Islamic Law) oder Faculty of Da’awah & Fundamentals of Islam, akademische Grade lauten Bachelor degree in Sharia Law (LLB) oder Universal Master Degree (M.A) in Islamic jurisprudence.

Die Absolventen der IU, vier Fünftel sind Nichtsaudis aus aller Welt, sind offensichtlich gegenüber einer expansiv bis revolutionären Islamauffassung nicht immun. Islamist Scheich Ahmad Kutty aus Toronto etwa studierte an der IU und will in Kanada glaubensbasierte Schiedsverfahren (faith-based arbitration) einführen. Der indonesische Politiker Hidayat Nur Wahid betreibt mit seiner an der Muslimbruderschaft orientierten und die terroristische palästinensische Ḥamās unterstützenden „Partei für Wohlstand und Gerechtigkeit“ (Prosperous Justice Party, Partai Keadilan Sejahtera (PKS)) Sozialwerke, kämpft gegen Korruption, Drogen und Pornographie und fordert die landesweite Einführung des islamischen Gottesgesetzes. Ein dritter IU-Absolvent stammt aus Deutschland (Braunschweig) und wird inzwischen Scheich Abū Anas genannt.

Die in Saudi-Arabien ausgebildeten Schariafachleute sind offenbar geneigt, nach erfolgreichem Studium zurückgewandert, auf säkulare Systeme von Familiengericht, Standesamt, Schiedsamt oder Anwaltskanzlei zu verzichten und ihren künftigen Klienten, den muslimischen Endverbrauchern, den Weg ins Paradies islam-juristisch arbeitend zu ebnen. Der einzelne „Muslimbürger“ darf allerdings nicht gegen die Scharia verstoßen und ist im Alltag auf „islamisch korrektes“ Verhalten zu überwachen. Die Revolutionäre der archaischen Justiz des Fiqh verstehen sich als Seelenretter. Wir sind jedoch Bürger, keine Religionsbürger.

Die Gefahr einer religiös begründeten Rechtsverschiedenheit rückt bei einer Vielzahl von nach Europa zurückkehrenden IU-Absolventen bzw. bei der erfolgreichen Multiplikatorentätigkeit auch ganz weniger Heimkehrer in die Nähe. Es ist daher dringend zu prüfen, ob unser Rechtsstaat durch eine gelehrte Scharia auf lange Sicht bedroht und die Islamschule mitsamt dem Verein Einladung zum Paradies (EZP) zu schließen ist, das gilt auch für das französische, der Muslimbruderschaft nahe stehende Institut Européen des Sciences Humaines (IESH). Im Sinne des Schutzes der AEMR und des One Law For All hat ein freiheitlicher Demokrat, also auch ein Christ, eine jede Rechtsspaltung selbstverständlich zu verhindern.

Das koranbasierte und schariakonforme Welt- und Menschenbild der bislang in Braunschweig und künftig wohl in Mönchengladbach tätigen Lehranstalt ist notwendigerweise kulturrassistisch, frauenfeindlich und antidemokratisch. Weil das totalitäre Gesetz der Scharia unserer EKD aber offensichtlich als „Religion“ gilt, fühlte sich der christliche Klerus der Stadt Mönchengladbach zum Dialog berufen und eilte flugs zum Gespräch mit den beiden Salafisten Muhamed Seyfudin ÇİFTÇİ und Sven LAU. Der mit Pierre Vogel im EZP tätige Scheich ist prinzipieller Steinigungsfreund und billigt das durch den Ehemann betriebene Frauenprügeln (Koran 4:34).

Im bosnischen Bürgerkriegsgebiet war Çiftçi genannt Abū Anas zwischen 1992 und 1994 als schariakonformer „Sozialarbeiter“ für die (nach Spendensammlungen für die Ḥamās inzwischen verbotene) Internationale Humanitäre Hilfsorganisation (IHH) tätig. Çiftçi ist Sohn eines Funktionärs der von Necmettin Erbakan gegründeten und einen türkischen Gottesstaat erstrebenden Millî-Görüş-Bewegung und möchte, dass jede fromme Frau sich mit einer Burka (gespensterhafter schwarzer Überwurf, Handschuhe, Gesichtsschleier) vollständig verhüllt. Seine engsten männlichen Mitstreiter sind in den letzten Wochen der Bevölkerung am linken Niederrhein durch altarabisch anmutende Gewänder und lange Bärte sowie durch einen illegalen Kindergarten, eine ungenehmigte Moscheebaustelle und mehrere nächtliche öffentliche Gebetsproteste aufgefallen.

Dietrich Denker signiert folgende offizielle Erklärung.

Verband Evangelischer Kirchengemeinden in Mönchengladbach

Stellungnahme des Vorsitzenden des Verbandes der ev. Kirchengemeinden in Mönchengladbach, Pfr. Dietrich Denker, zu den Aktivitäten des Vereins „Einladung zum Paradies“ im Stadtteil Eicken vom 15.9.2010

Hätte man nicht sagen müssen, dass der „Verein“ vom Verfassungschutz beobachtet wird und warum?

In seiner Sitzung am 15.9.2010 hat der Vorstand unseres Verbandes über eine Stellungnahme zu den Aktivitäten des Vereins „Einladung zum Paradies“ beraten. Das abschließende Ergebnis liegt hiermit vor.

Die konfliktvolle Entwicklung zwischen den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil Eicken und dem Verein „Einladung zum Paradies“, in Verbindung mit der Ankündigung einer Ansiedlung einer Islamschule beschäftigt viele Mitglieder der evangelischen Gemeinden in der Stadt. Es werden Ängste der Bürgerinnen und Bürger vor islamistischen Tendenzen, einer aggressiven Mission und einer rigiden und traditionalistischen Ausübung des Islams deutlich.

Sind die angeblich irgendwie Verängstigten jetzt Angsthasen oder Phobiker? Haben die Demonstranten denn etwa keine Argumente, sondern nur Ängste? Werden die „Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil Eicken“ in ihrer Mentalität beziehungsweise Aktion hier als ursächlich oder mitursächlich am Konflikt gemacht? Warum erfährt der Leser nicht ein einziges Wort über die Konflikte?

In einem Gespräch mit Vertretern des Verbandes der evangelischen Gemeinden machten Muhamed Ciftci (Vorsitzender des Vereins und Leiter der Islamschule) sowie Sven Lau (Vorstandsmitglied des Vereins) deutlich, dass es nicht ihrer Absicht entspräche einen Konflikt oder Ängste hervorzurufen. Vielmehr sei es ihr Ziel, einen Islam zu lehren, der zu seinen Wurzeln zurückkehre und sich allein auf den Koran und die Offenbarungen Mohammeds so wie seiner unmittelbaren Gefährten bezöge. Allein dieser reine Islam, sei von allen weiteren Überlieferungen und kulturellen Einflüssen der letzten Jahrhunderte gereinigt.

Die Kirchenvertreter sprechen also mit politreligiösen Radikalen, die auf einen kulturrassistischen Gottesstaat (Allahkratie) hinarbeiten und die Apostatenmord und Steinigung rechtfertigen. Nichtmuslime und Frauen sind in diesem islamischen Gemeinwesen zu Ehre Allahgottes auf charakteristische Weise juristisch herabzusetzen, was Pfarrer Denker nicht weiß oder verschweigt.

Herr Ciftci und Herr Lau grenzten sich aus religiösen Gründen ausdrücklich von jeder Gewaltanwendung und damit auch von Ehrenmord, Zwangsheirat und Unterdrückung der Frau ab. Sie verurteilten alle Strömungen im Islam, die solches förderten. Auch wurde zugesichert, dass Menschen, die zur Ausübung von Gewalt aufrufen würden oder von denen bekannt würde, dass sie Gewalt ausüben, nicht in der Moschee geduldet würden und bei den staatlichen Behörden angezeigt würden.

Leugnet die örtliche Evangelische Kirche die Herabsetzung der Frau in Koran und Scharia? Wenn sie die Deklassiereng der Frau im islamischen Recht erkennt und bekennt, wie hat sie dann die schariaverteidigenden Herren Ciftci und Lau einzuschätzen, sind Abu Anas und Abu Adam nun zwei Islamunkundige, zwei Lügner oder zwei Ex-Muslime? Oder kann es sein, dass die wissenschaftlich nachweisbare Diskriminierung der Frau im orthodoxen Islam salafistenseits als wahres weibliches Glück dargestellt wird, doch wenn das so ist, billigt die EKIR diesen Ausstieg aus den für alle geltenden wissenschaftlichen und rechtlichen Normen? Ist die Scharia durch Nichtmuslime künftig bitte gar nicht mehr zu bewerten?

Im Vergleich mit unserem christlichen Glauben gibt es jedoch unüberbrückbare Unterschiede, die das interreligiöse Gespräch erschweren.

Und was ist mit dem „Vergleich“ zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, sieht Pfarrer Denker keine große bzw. „unüberbrückbare“ Differenz? Haben die so genannten Christen schlicht das Glück oder Pech gehabt, dass ihre Doktrin (vielleicht) mit der AEMR übereinstimmt? Falls die Scharia gegen das Grundgesetz verstößt, wieso erklärt die Kirche dann den „Dialog mit dem Islam“ nicht zum Demokratierisiko?

Entsprechend der Glaubensüberzeugung von Muhamed Ciftci sind z.B. alle, die nicht den von seinen Glaubensbrüdern und -schwestern gepredigten Glaubensweg gehen, verflucht.

Ersetzt hier das geistlose Miterleben die nüchterne Außenansicht? Gibt es im wissenschaftlichen Sinne oder in der gelebten kulturellen Moderne „Fluch“, soll, darf es Verfluchungen aus evangelischer Sicht wirklich geben? Falls die EKD bzw. ihre Gottheit kein Verfluchen im Programm hat, billigt sie es, dass andere religiöse Gemeinschaften Verwünschungen, Schadenszauber oder Heilsverweigerung pädagogisch vermitteln dürfen, etwa Minderjährigen?

Damit sei nach seinem Verständnis des Islam ausgesagt, dass am Ende der Tage alle Menschen vor Allah erscheinen müssten. Die aber, die nicht den Glaubensweg des reinen Islam gewählt hätten, würden dann von Allah verflucht und vom Einzug ins Paradies ausgeschlossen, da sie ja den Weg zur Buße und zum rechten Glauben nicht gefunden hätten.

Die Kopftuchverweigerinnen und sonstigen Schariavermeider gelangen nicht lediglich niemals in die ewige Gottesnähe, sie müssen unendlich qualvoll und vielleicht auf ewig im Feuer der Verdammnis brennen. Warum sind die Worte Teufel und Hölle, zentrale Bestandteile der koranbasierten Doktrin, an dieser Stelle übergangen worden?

Einer Verfluchung aller Andersgläubigen, oder gar einem gewaltsamen Kampf gegen sie durch die Rechtgläubigen sei damit aber keineswegs das Wort geredet. Lediglich das Urteil Allahs über diese stünde fest. „Einladung zum Paradies“ wolle vielmehr Andersgläubige bzw. Ungläubige für den wahren Glauben nach der Weise des reinen Islam gewinnen.

Nichtmuslime sind also aus salafistischer bzw. streng islamischer Sicht als Menschen sittlich geringeren Wertes zu beschreiben. Darf den so genannten muslimischen Kindern empfohlen werden, auf die nicht gottesfürchtig lebenden Kinder mit Hass, Ekel oder Mitleid herabzusehen?

Auf der Basis dieser fundamentalistischen Glaubensüberzeugung ist ein Dialog, der über das Kennenlernen der jeweiligen religiösen Überzeugungen hinaus geht, weder von christlicher noch von islamischer Seite möglich.

Warum steht hier nicht: Wir empfehlen allen unseren Gemeinden, Gruppen und evangelischen Einzelpersonen, den Kontakt zu Islamschule / EZP zu vermeiden? Ist Jugendschutz nicht wichtig, wo sind die Bildungsseminare evangelischer Jugendarbeit, die vor dem ungleich behandelnden islamischen Recht warnen und die das Menschenbild der Salafisten begründet verwerfen?

Auch das gemeinsame Gespräch auf gesellschaftlicher bzw. kultureller Ebene stößt an seine Grenzen, da von Seiten der Glaubensbrüder und –schwestern des Vereins „Einladung zum Paradies“ schon aus religiösen Gründen um der Reinheit des wahren Islam Willen jegliche Form der kulturellen Integration abgelehnt werden muss.

Ein misslungenes Gespräch ist sicherlich unangenehm, aber geht es nicht um die universellen Menschenrechte bis zum Recht auf Leben, körperliche Unversehrtheit, sexuelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit? In was hinein soll eigentlich in Deutschland in Zukunft integriert werden, in ein für jeden Menschen zugängliches, ungeschmälertes Grundgesetz oder in die Scharia bzw. in die Schariatoleranz? Sollte man angesichts einer Strömung, die den Schleier und Gesichtsschleier fordert und die Zweitfrau sowie die Kindbraut billigt, nicht gerade auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau ausdrücklich erwähnen?

Schon die Anpassung an hiesige Bekleidungsarten oder so selbstverständliche Verhaltensweisen wie Begrüßungsgesten sind mit ihren religiösen Überzeugungen oft nicht vereinbar. So werden Frauen von Männern und Männer von Frauen aus religiösen Gründen niemals mit Handschlag begrüßt.

Die Burka ist recht neu in Mönchengladbach, das stimmt, sollen wir den Gesichtsschleier aber künftig einfach tolerieren? Was bitte wird denn noch so alles „aus religiösen Gründen“ getan, sehr geehrter Herr Pfarrer Denker, im Iran oder weltweit: Wird auch „aus religiösen Gründen“ gesteinigt? Geschieht das von asch-Schiha geforderte Frauenprügeln, das entsprechende islamische Buch (Frauen im Schutz des Islam) ist im Januar 2010 in Salafistenkreisen beschlagnahmt worden, denn etwa nicht „aus religiösen Gründen“? Und wenn Frauenprügeln unreligiös ist, hat asch-Schiha dann den Islam nicht verstanden oder ist er ein Islamapostat? Der nach eigenem Bekunden christlich empfindende Dietrich Denker weiß, dass salafistenseits im Namen der Religion Gewalt gegen Menschen ausgeübt werden soll, außerhalb des staatlichen Gewaltmonopols. Ist derlei Toleranz christlich oder wenigstens verfassungskonform?

Sollen wir als die „Hiesigen“ den „Bekleidungsarten“ ein wenig entgegenkommen, damit der Kontrast zwischen Burka und Nichtburka etwas weniger ins Gewicht fällt? Ist es jetzt evangelischerseits ganz offiziell, dass der verweigerte Handschlag dem Bereich des Religiösen und religiös zu Duldenden zugerechnet wird? Warum kein Wort zum Konformitätsdruck, zur innermuslimischen Bespitzelung auf „islamisch korrektes“ Wohlverhalten?

Im Sinne der Religionsfreiheit und der Toleranz ist allen Menschen das Recht einzuräumen, ihren Glauben nach ihren Überzeugungen zu leben.

Muhamed Seyfudin Ciftci sagt doch nichts anderes. Wo geht es denn hier zur Auspeitschung, wo zur Imam-Ehe für eine Viertfrau?

Die religiöse Vielfalt ist ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft.

Ex-Muslime werden von Pfarrer Denker leider nicht empfangen, säkular-muslimische Texte von Seyran Ateş und Necla Kelek nicht in Mönchengladbachs evangelischen Gemeindebriefen veröffentlicht, Kritik an Scharia und Fiqh wird von den betreffenden Schriftleitern seit Jahren ganz bewusst unterschlagen. Herr Denker, Sie sollten sich schämen.

Solange kein Rechtsbruch geschieht und kein Gesetz übertreten wird, muss unsere Gesellschaft es aushalten können, dass in ihr auch das nach unserer Überzeugung Falsche gesagt und geglaubt werden kann.

Geht das nicht deutlicher, kommen die evangelischen Funktionäre lediglich zur Erkenntnis, dass das Grundgesetz eine feine Sache ist?

Es bleibt die Aufgabe der staatlichen Behörden, jegliche Verletzung staatlichen Rechts, besonders der Grundrechte, zu unterbinden, bzw. zu ahnden.

Die sprichwörtliche Kurve ist gekratzt und der Pfarrer freut sich über die rechtsstaatlich legitimierte, nachvollziehbare und gründliche Arbeit von Polizei und Verfassungsschutz. Den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im evangelischen Verantwortungsbereich wird weiterhin nichts Kritisches über das islamische Recht beigebracht, der EKD ist die Scharia unantastbar.

Für ein angstfreieres Miteinander ist das gegenseitige Kennenlernen und miteinander Reden wünschenswert.

Man wünscht ein mutigeres Miteinander – Zivilcourage oder Waghalsigkeit? Ruft Denker mich jetzt zum Dialog mit Neonazis und Scientologen auf, damit ich meine „Ängste“ abbaue?

Dies erfordert die Bereitschaft aller Beteiligten einander mit Respekt zu begegnen, die Menschenwürde des Einzelnen zu achten und Sorgen und Ängste auf beiden Seiten ernst zu nehmen.

Welche Menschenwürde meint Dietrich Denker, diejenige der OIC-Charta (Kairo 1990) oder diejenige der AEMR (Paris 1948)? Täterarbeit zur Resozialisation muss geleistet werden, und sicherlich mag der Hells-Angels-Führer oder Salafistenscheich irgendwelche ungeklärten Lebensprobleme mit sich tragen („Ängste auf beiden Seiten“). Können wir aber ernsthaft damit rechnen, dass der Hemmungslosere und Machtverliebtere von zwei Gesprächspartnern auf seinen Vorteil verzichten wird?

Für unsere Gemeindeglieder gilt es, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Mitverantwortung für das Zusammenleben zwischen den Kulturen und Religionen zu übernehmen.

Soll die Stadt Mönchengladbach in ein Gefüge von zunehmend abgeschotteten Religionsvölkern zerfallen, deren Führer immer lauter und immer mehr nach „Harmonie“ und „Dialog“ schreien und einander zwischenzeitlich mit Friedens- und Toleranzpreisen bekränzen? Soll die mehrstufig privilegierende (diskriminierende) Scharia im Familienrecht implementiert werden, damit „Mitverantwortung“ zur aufregenden Herausforderung wird? Ist die Apartheid der Religionsvölker, wie sie in Malaysia, Indien, Ägypten oder im Libanon unnötig leidvoll und kulturell vormodern bzw. gegenmodern gelebt wird, für die Evangelische Kirche ein akzeptables „Zusammenleben“? Wünscht die EKD die zunächst im Familienrecht realisierte Scharia, will die Kirche („allen Menschen das Recht einzuräumen, ihren Glauben nach ihren Überzeugungen zu leben“) die im Namen der praktizierten Religion betriebene Rechtsspaltung?

Vorsitzender des Verbandes der ev. Kirchengemeinden in Mönchengladbach,

Dietrich Denker, Pfarrer

Karsten Hilchenbach, Gemeindemitglied

14 Antworten to “203. Dietrich Denker”

  1. Helmut Zott Says:

    Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, muss man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus.

    Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder. Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Westens und des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, jeder Zivilisation und dem Christentum überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat.

    Auf den Kampf gegen alles Unislamische und den Auftrag Allahs, die Weltbeherrschung anzustreben und sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, wenn nötig mit Gewalt durchzusetzten, weist auch Sayyid Qutb (1906 – 1966) hin, der in seinem Buch „Wegzeichen“ (ma`alim fi tariq), das bis heute ein Leitfaden der Djihad-Bewegungen ist, schreibt:
    „Wir müssen zerstören, was immer im Konflikt mit dem wahren Islam steht… Zertrümmert alle Staaten und Organisationen, die von Menschen errichtet worden sind… Absolute Rebellion gegen alles auf Erden, was mit dem Islam im Konflikt steht, ist ein Muss. Wir sollten mit aller Macht alles ausmerzen und vernichten, was Allahs Revolution im Wege steht“.

    Durch Mohammed wurde erstmals in der Menschheitsgeschichte eine religiöse Lehre formuliert, die universelle Machtentfaltung und Machtausdehnung, sowie die Ausplünderung und Tötung Andersgläubiger predigt. In keiner anderen Religion, die diesen Namen verdient, wird auf Geheiß und mit dem Segen eines Gottes das Töten derjenigen gefordert, die eine andere Weltanschauung oder Gottesvorstellung haben. Der blinde Scheich Omar Abdel Rahman von der Al-Azhar Universität in Kairo hatte wohl den geistigen Durchblick, als er auf eine Studentenfrage nach der Friedfertigkeit im Koran vor fünfhundert Studenten im Jahre 1980 sagte:

    „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure, die „Die Kriegsbeute“ heißt. Es gibt keine Sure, die „Frieden“ heißt. Der Djihad und das Töten sind das Haupt des Islam, wenn man sie herausnimmt, dann enthauptet man den Islam.“ (Prof. Mark A. Gabriel: „Islam und Terrorismus“; S. 44). Ganz richtig benennt Mark A. Gabriel im selben Buch den entscheidenden Punkt: „Das Töten ist der große Unterschied zwischen dem Islam und allen anderen Religionen“.

  2. Helmut Zott Says:

    Die Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung von Pfarrer Dietrich Denker spiegelt die Situation der EKD wider, wie sie seit Jahren besteht. Dem damaligen Ratsvorsitzenden der EKD Manfred Kock habe ich im Jahre 2002 die voranstehenden Gedanken in einem Brief vorgetragen.

    %%%%%%%%%%%%%%%

    14.02.2002

    An das
    Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

    Herrn
    Präses Manfred Kock
    Ratsvorsitzender der EKD
    Herrenhäuser – Straße 125
    D 30419 HANNOVER

    Sehr geehrter Herr Präses Kock,

    bedauerlicherweise reihen auch Sie sich in den großen Chor der naiven Ignoranten ein, die den Islam als eine im Kern friedliche Religion betrachten – die daher selbstverständlich in keinem Zusammenhang mit den Terroranschlägen des 11. September 2001 stehen kann.

    Ihre Äußerung: „Wir wissen uns mit unseren Partnerkirchen in der Welt, auch in den USA, darin einig, dass der Islam als Weltreligion für den Terror nicht verantwortlich ist“, deutet darauf hin.

    Genau das Gegenteil Ihrer Aussage ist richtig, und es wäre im Grunde Ihre Äußerung auch nicht so schlimm, denn Geistesblindheit in Bezug auf den Islam ist weit verbreitet, dass Sie aber solchen, für die Zukunft von Staat und Kirche gefährlichen Unsinn in Ihrer exponierten Funktion als EKD-Ratsvorsitzender äußern und verbreiten, ist erschreckend, unverzeihlich und unentschuldbar.

    Die Kirche versagt heute wieder – auch durch Ihre Mitschuld – wie sie damals durch Erkenntnisblindheit für das Böse versagt hat, als sich der Nationalsozialismus schleichend etablierte.

    Damals hätten die Pfarrer „Mein Kampf“ lesen und Hitler durchschauen sollen, heute sollten sie den „Koran“ lesen und Mohammed durchschauen.

    Ich möchte es mir ersparen, an dieser Stelle meine Ansichten darüber nochmals im Einzelnen auszubreiten und lege Ihnen zur weiteren Erklärung meine Ausführungen „Islam und Ethik“ bei.

    In Erwartung einer Stellungnahme verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
    Helmut Zott

    %%%%%%%%%%%%%%%%

  3. Jacques Auvergne Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    vielen Dank für Ihre beiden Kommentare, die, wie wir es von Ihnen gewohnt sind, gewohnt, Scharfsinn, Verlässlichkeit und Weitblick beweisen.

    Die Scharialobby ist zivilisationszersetzend – und es geht nicht nur um eine europäische, transatlantische oder westlich geprägte Zivilisation, sondern, wie die mutigen Ausbrecher aus dem geistigen und seelischen Kerker beweisen, nennen wir Ayaan Hirsi Ali, Mina Ahadi oder Taslima Nasreen, um die Menschheitszivilisation.

    Die Klügeren unter den Menschen des Neunzehnten Jahrhunderts hätten angesichts einer heranschleichenden Aushebelung des für alle geltenden Rechts sicherlich von einem Staatsstreich, einem Putsch gesprochen und die Parteigänger des Islamischen Rechts als Rebellen, Revolutionäre oder Sezessionisten eingestuft.

    Dass nun Kirchen und Parteien die 1948 aus dem unermesslichen Leid zweier Weltkriege entstandene Allgemeine Erklärung der Menschenrechte im Namen des Multikulturellen, des Dialoges und der Toleranz dem barbarischen Schariarecht zu opfern bereit ist, mag man kaum fassen.

    Saudi-Arabien liefert uns Europäern Öl … und den Zugang zum Paradies. Im Falle der Bonner König-Fahd-Akademie ist die unmoralische Absprache offensichtlich gewesen: ihr lasst uns unsere schariakonformen Schulen in Bonn-Bad Godesberg (Mehlem / Lessenich) und Berlin nach saudischem Lehrplan führen, im Gegenzug dürft ihr zwei Schulen in Saudi-Arabien betreiben, auf denen junge Leute das deutsche Abitur erreichen können.

    Die Salafisten um Pierre Vogel und den Verein Einladung zum Paradies sind in ihrer Gefahr die freiheitliche Demokratie lange Jahre unterschätzt worden. Die Bärtigen und Tschadorfrauen wurden, nicht zuletzt durch die kalkuliert lügenden Islamverbandsfunktionäre („Nadelstreifenislamisten“), in die Ecke von ‚Frömmigkeit‘, Jugendsekte, Mittelalterliebhaberei oder ‚Lebensstil‘ gestellt. Immer wieder wird in Deutschland die in salafistischen Reden und Texten geforderte, religiös begründete Gewaltanwendung – das Prügeln der Ehefrau, die Steinigung, der Apostatenmord – als Effekthascherei, Provokation oder Maulheldentum bagatellisiert und nicht als echte Revolte erkannt, als Bekenntnis zum Ausstieg aus dem Grundgesetz.

    Das Unmenschliche und Barbarische (der Schariaverschweiger Pfarrer Dietrich Denker macht es ebenso deutlich wie Hans-Gert Pöttering und Horst Köhler mit ihrem verantwortungslosen und faktenwidrigen Gerede vom Islam als einer „im Kern friedlichen Religion“), bricht über Europa nicht lediglich mit dem koranbasierten Politkult herein, sondern ist ein Amalgam aus kirchlichen und wirtschaftlichen Eliten und Islamlobby, aus machtverliebten Nichtmuslimen und kalifatsplanenden Islamisten. Die Einteilung der mehrstufig Entrechteten in Religionsvölker bei Absprache mit den Herrschern der Nichtmuslime ist freilich ur-islamisch und klassische Islamexpansion (Dschihad). Karriereaussichten für den Dhimmi: als Sklaventreiber nach Befehl des Sultans.

    Ich bin froh, dass Sie, sehr geehrter Herr Zott, auch am heutigen Tage die anhebende Auflösung des verteidigenswerten säkularen Rechtsstaats beobachten und treffend als islambedingt beschreiben.

    Ihr Brief an Manfred Kock aus dem Jahre 2002 ist ein ganz wichtiges Dokument.

    Mein Wunsch ist, dass trotz der zunehmend antidemokratischen und schariaverharmlosenden Tendenzen in beiden Großkirchen noch viele oder wenigstens einige Inseln christlichen Gemeindelebens existieren, auf denen Sinntiefe, menschliche Begegnung und wissenschaftliches Lernen die Glaubenserfahrung umrahmen. Ohne Gläubigkeit berechtigten Vertrauens kann in jungen Menschen kein klares Denken wachsen – die Mehrheit der Kleriker verdient leider kein Vertrauen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  4. Helmut Zott Says:

    Sehr geehrter Herr Auvergne,
    danke für die wie immer lehrreiche und bereichernde Antwort!

    %%%%%%%%%%%%%

    Zur Missionierung:

    Die Wortverkündigung des Evangeliums und das eigene beispielhafte Vorleben in Hinblick auf Jesus macht das Wesen der christlichen Mission aus, die natürlich auch das Bekenntnis zum dreieinigen Gott und der Göttlichkeit Jesu einschließt. Die Freiheit der Entscheidung des Umworbenen bleibt dabei unangetastet. „Einladung und Bitten sind die Grundformen christlicher Mission, der unduldsamer Zwang fremd ist“ (Handreichung 2006).
    Dieses Vorgehen wird von den Muslimen bereits als Provokation Allahs und im islamischen Ländern als Angriff auf den Staat missverstanden. Für sie ist die Verführung zum Unglauben schlimmer als Töten.
    Man sollte die wesenhaften Unterschiede und die islamische Andersartigkeit nicht außer Acht lassen.

    Im Islam, der keine Trennung von Politik und Religion kennt, hat die Missionierung grundsätzlich und von vorne herein das Ziel, die Scharia in einem nichtislamischen Land zu etablieren. Zunächst geht es, im Gegensatz zum Christentum, nicht darum, durch Überzeugungsarbeit den Einzelnen zu erreichen und ihm die Glaubenswahrheiten zu vermitteln, sondern um einen religiös begründeten politischen Akt, der dem Djihad gleichkommt. Die Frömmigkeit und Glaubenstreue jedes Einzelnen wird nachträglich, wenn die Macht erworben ist, verordnet und erzwungen.

    In einem Land wie die Bundesrepublik, in dem die Scharia noch keine Gültigkeit hat, und die Muslime in der Minderheit sind, wird eine andere, den Verhältnissen angepasste Missionsform praktiziert. Sie dient letztlich dem gleichen Ziel und hat die Bezeichnung „Da´wa“, was mit „Aufruf zum Islam“ übersetzt werden kann.
    Die freundliche Einladung der Ungläubigen in die Moschee, die Predigt am Freitag und Einladungen zu religiösen Feiern gehören hierher, selbstverständlich auch der Dialog, denn der Auftrag, sich um die Sache Allahs zu bemühen, hat zeitlose und uneingeschränkte Gütigkeit.
    Diese Form der friedlichen Werbung im „Haus des Krieges“ wird nur so lange praktiziert, bis der Staat in der Hand der wahren Gläubigen ist und die Vorherrschaft andere Maßnahmen zulässt.
    „Nach eherner, tausendfach bewährter Regel rückt mit wachsender Stärke der umma auch der Moment ihrer hidjra näher, jener Durchbruch zur Gewalt, der das Schicksal aller Ungläubigen, früher oder später, besiegelt, so wie es der Prophet befahl“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S. 245).
    Wenn die Zustände es also zulassen und erfordern, erfolgt die neue Anpassung, und es ändert sich der Ton und die Strategie, wie es auch M. Sabuni, einst Professor an der Universität Mekka, andeutet: „Wenn jemand sich der Propaganda des Islam in den Weg stellt und versucht, den Islam an seinem Vormarsch zu hindern, wird es notwendig, ihn zu zertrümmern und die Erde von seinem Schmutz zu reinigen, damit die Rechtleitung Allahs die Menschen erreicht und damit jeder Mensch in aller Sicherheit seine religiöse Freiheit genießt“.
    In der geistigen Grundkonzeption hat also die Mission im Islam nichts mit dem „gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker…“ zu tun.
    Im Islam diktiert die politische Macht sowohl die Wahrheit, als auch den Glauben.

  5. Helmut Zott Says:

    Die Gemeinsamkeiten in Christentum und Islam liegen an der Oberfläche, in der Tiefe zeichnen sich unüberbrückbare Gegensätze ab, die man auf christlicher Seite bisher offenbar nicht besonders betont und in den Vordergrund gerückt hat. Das heißt aber nicht, dass sie nicht vorhanden wären.
    Schließlich hat der Islam als „einzig wahre Religion“ den göttlichen Auftrag das Christentum zu bekämpfen und letztendlich, wenn nötig mit Gewalt, zu vernichten.
    Weltliche Machtausübung und Machtpolitik stehen im krassen Gegensatz zu den Glaubensgrundlagen der Evangelischen Kirche, die grundsätzlich auf weltliche Macht verzichtet, wie es in der „Augsburgischen Konfession“ unter der Überschrift „28. Von der Gewalt der Bischöfe“ nachzulesen ist:
    „Unsere Kirche hält unbedingt fest an der Unterscheidung der beiden Regimente, die Gott gegeben hat, des geistlichen und des weltlichen Regiments. Das geistliche Regiment besteht in dem Befehl und in der Macht, das Evangelium zu predigen, Sünde zu vergeben und zu behalten, die Sakramente zu reichen und zu handeln, die Lehre die dem Evangelium zuwider ist, zu verwerfen (!), die Gottlosen, deren gottloses Wesen offenbar ist, aus der christlichen Gemeinde auszuschließen. Ihm ist keine menschliche Gewalt gegeben. Es wirkt allein durchs Wort. Das weltliche Regiment schützt nicht die Seelen, sondern Leib und Gut gegen äußerliche Gewalt mit dem Schwert und irdischen Strafen“.
    Die klare Unterscheidung der Zuständigkeitsbereiche von Kirche und Staat kommt hier klar zum Ausdruck und macht den Unterschied zum Islam erkennbar, zu dessen unverzichtbaren Wesensbestand der Machtanspruch im Staat und der Weltmachtsanspruch am Ende der Menschheitsentwicklung gehören.

  6. Jacques Auvergne Says:

    Bereiche, die der Nutzbarmachung nicht unterworfen sein dürfen, Zonen der Unverfügbarkeit, sagen wir: Zonen des Heiligen, sind nicht mit dem Verstand zu durchdringen, doch sie im Weltganzen und in der eigenen Psyche zu leugnen oder nicht wertzuschätzen, wird zerstören, dass wir rationale, verlässliche Maßstäbe und Begriffe finden. Die ‚Postmoderne‘ (Asozialität) ist das Aufweichen der Begriffe – und: der für alle geltenden menschengemachten Gesetze. Diese Postmoderne umhüllt die Integration der barbarischen Scharia.

    Seit Jahrtausenden umgeben Menschen den Bereich des Unverfügbaren mit einer Klangsprache, mit Gesang.

    Die Linie einer Liedmelodie wiederholt sich Strophe für Strophe, bleibt gleich wie das Linienmuster eines Fingerabdrucks.

    ——————

    Nous avons vu les pas de notre Dieu
    Croiser les pas des hommes,
    Nous avons vu brûler comme un grand feu
    Pour la joie de tous les pauvres.

    Reviendra-t-il marcher sur nos chemins,
    Changer nos cœurs de pierre ?
    Reviendra-t-il semer au creux des mains
    L’amour et la lumière ?

    Wir haben Gottes Spuren festgestellt
    auf unsern Menschenstraßen,
    Liebe und Wärme in der kalten Welt,
    Hoffnung, die wir fast vergaßen.

    Zeichen und Wunder sahen wir geschehn
    in längst vergangnen Tagen,
    Gott wird auch unsere Wege gehn,
    uns durch das Leben tragen.

    ——————

    Text Michel Scouarnec 1973
    deutsch von Diethard Zils 1981
    Melodie Jo Akepsimas

  7. Citizen Says:

    Dietrich Denker, der Vorsitzende des ‚Verbandes Evangelischer Kirchengemeinden in Mönchengladbach‘, hat die brilliant gemachten Zwischenrufe des Karsten Hilchenbach (Wachtendonk) gelesen und antwortete am 27.09.2010 an die Adresse des von Ümmühan Karagözlü betriebenen Blogs Schariagegner. Herr Pfarrer Denker soll doch bitte die ‚Hilchenbach-Kommentierungen‘ ungekürzt in seinen Gemeindebriefen veröffentlichen lassen und dauerhaft auf der EKIR- und EKD-Homepage unterbringen, denn der revolutionäre Scharia-Islam dürfte die Bevölkerung interessieren. Islamismus ist kein Thema für Hinterzimmergespräche. Wir brauchen eine Hidschab-Diskussion und Scharia-Debatte – mit oder ohne Klerus.
    ================================
    Hallo Herr Hilchenbach,
    danke für die Mühe, die Sie sich mit der Kritik an unserer Stellungnahme, gemacht haben, die ja keine theologische Erklärung sein sollte, sondern zunächst mal der Information unserer Gemeindeglieder dienen sollte, die über das hinausgeht, was man aus Presseartikeln oder Plakatüberschriften entnehmen konnte. Wenn man weiß, wie seine Gegner ticken, kann man mit ihren Gedanken und verhaltensweisen besser umgehen. Unbegründete Ängste werden abgebaut und man kann auf die wahren Gefahren zu sprechen kommen. Ein paar Kernthesen der Salafisten haben wir deshalb aus dem Gespräch in unserer Erklärung thematisiert. Natülich kann man da viel mehr zu sagen. (ZB. über die Stellung der Frau und die Forderungen nach der Scharia nach Londoner Vorbild…..) Nur dann liest es keiner mehr.

    Unsere Gemeinden werden sich jetzt über Vorträge von kompetenter Seite mit dieser radikalen Form des Isalm und den Stellungnahmen der Verfassungschützer, die ich übrigens auch gelesen habe, beschäftigen. Also: Die Stellungnahme ist ein Schritt auf dem Weg.

    Manche ihrer Forderungen, die Sie in unserer Stellungnahme vermisst haben würde ich sogar unterstützen. Ein Burkaverbot z.B. Und natürlich ist es angemessen eine Bildungsarbeit des Vereins oder gar eine Kindertagesstätte zu verhindern. Jedoch auch das Demonstrieren dagegen ist nicht ohne Probleme, will man sich nicht die in der Region doch recht gut vertretenen Neonazis mit auf den Wagen laden.

    Hier ist also behutsames Vorgehen in jeder Beziehung angeraten.

    Dies kann nur mit rechtsstaatlichen Mitteln erfolgen. Jede Form der Agitation oder der „Parolendemokratie“ halte ich in dieser Frage für verfehlt.
    In Mönchengladbach hatte unsere Stellungnahme das Ziel, Erstinformationen über das, was die Presse meldete hinaus weiterzugeben und zugleich etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen.
    So aufgescheucht wie jetzt alle sind, wäre eine Rückkehr zur sachlichen Auseinandersetzung mit den radikal islamistischen Salafisten sicherlich auch dem Verfassungsschutz lieber. Jetzt werden die Vorsitzenden des Vereins sich erst recht vorsichtig äußern.
    Da ich im Unterschied zu Ihnen lieber über Email als über Foren diskutiere, fände ich es hilfreich, Sie könnten den Emailkontakt mit mir suchen.
    ================================

  8. Helmut Zott Says:

    Citizen sagt am 27. September 2010 um 10:24 :
    “ … der revolutionäre Scharia-Islam dürfte die Bevölkerung interessieren. Islamismus ist kein Thema für Hinterzimmergespräche.“

    Was ist ein „revolutionärer Scharia-Islam? Gibt es einen „nicht-revolutionären Nicht-Scharia-Islam“? Diese Unterscheidung ist ein eben solcher Unsinn, wie die Unterscheidung von politischem Islam und unpolitischem Islam, oder von Islam und Islamismus. Darauf habe ich wiederholt, auch auf diesem Blog, hingewiesen.

    Es mag als Haarspalterei erscheinen, wenn man so großen Wert auf die Nicht-Unterscheidung von Islam und Islamismus legt, und es mag als arrogant empfunden werden, wenn man behauptet, derjenige der diese Unterscheidung trifft, hat den Islam nicht verstanden.

    Die vom Westen gebrauchte, vielleicht auch von muslimischer Seite raffiniert erfundene Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist eine politisch gewollte Irreführung. Damit will man den “authentischen” Islam von dem “politisch missbrauchten Islam”, den man dann Islamismus beziehungsweise politischen Islam und Terrorismus nennt, trennen, um uns die Friedlichkeit des Islams aufschwätzen zu können.

    Die religiöse Seite des Islams, die mit den “fünf Säulen des Islams” umschrieben werden kann, ist untrennbar verbunden mit der politischen Seite, die im Bedarfsfalle mit rücksichtsloser Gewalt die Interessen gemäß der Scharia durchsetzt. Diese Verbindung von Islam und Scharia, in der die antichristlichen und antidemokratischen, die menschenverachtenden und menschenrechtsverletzenden Passagen enthalten sind, ist essentiell und untrennbar.
    Die Scharia ist ein integraler Bestandteil des Islams. Es gibt nur einen Islam.

    Der 1961 in der Türkei geborene Berliner Autor Zafer Senocak, der seit 1970 in Deutschland lebt, hat einen klaren Durchblick, wenn er schreibt:
    „Auch wenn die meisten Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet.“

    Wenn wir die vermeintlich friedlichen, aber gläubigen Muslime in die höchsten Staatsämter holen und sie sogar als Verbündete gegen den Terrorismus betrachten, wie Schäuble das tat, sind sie an den Hebeln der Macht und eine latente Gefahr. Wie, wenn sie eines Tages den Koran gründlich lesen und unter Berücksichtigung der Abrogation richtig verstehen, dann auch begreifen was Allah von ihnen fordert und was zu tun ist? Oder wenn die Glaubensbrüder mit Mord und Drohung etwas nachhelfen?

    Dann liest man bekannte Sätze in abgeänderter Form:
    „Nidal Hassan (neue Version: Ali Ügülü) ist ein Held. Er ist ein Mann mit Gewissen, der den Widerspruch zwischen Muslim-Sein und dem Dienen in einer Armee (neue Version: in einem Staat der Ungläubigen), welche(r) seine eigenen Leute bekämpft, nicht länger ertragen konnte. …. Allah (swt) sagt: Verkündige den Heuchlern, dass ihnen eine schmerzliche Strafe zuteil wird; Jenen, die sich Ungläubige zu Beschützern nehmen vor den Gläubigen. Suchen sie etwa Ehre bei ihnen? Dann, wahrlich, gehört alle Ehre Allah allein [4:138-139]“

    Die Unterscheidung von Islam und Islamismus ist nicht nur eine Dummheit, sondern birgt eine Gefahr für unser Land und unsere Zukunft.

  9. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank, sehr geehrter Herr Zott, für Ihren Kommentar,

    auch ich muss künftig noch viel genauer auf Sprache und Wortwahl achten. Vielleicht hat Citizen keine Unterteilung der einen, ihrem Anspruch nach unteilbaren und ewigen, ganz und gar menschenverachtenden Schariadoktrin in eine radikale und eine nichtradikale Strömung vornehmen wollen, auch wenn man Adjektiv und Substantiv so verstehen kann (und, sicherheitshalber, so verstehen muss).

    Möglicherweise hat der Kommentator einen Zugang zur Sprachebene der Poesie und redet wie ein Dichter von „eisige Polarnacht“ oder „heiße Glut“.

    (Mit dem geläufigen „ganz und gar“ habe ich soeben selber eine sprachliche Tautologie angewendet, „allzeit“ oder „zwangsläufig“ wäre also genauer gewesen.)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_%28Sprache%29

    Sicherlich, ein „der grausame Krieg“ oder „der brutale Nationalsozialismus“ könnte vermuten lassen, es gäbe auch einen heiteren Krieg oder menschenfreundlichen Nationalsozialismus, was beides nicht der Fall ist. Das Adjektiv (grausam, brutal) kann also lediglich eine Verstärkung des Gemeinten bedeuten.

    Demaskieren wir die totalitären Ansprüche des Islamischen Rechts: Scharia ist Revolution.

    Und dieses „mein“ heute gefundenes ‚Scharia ist Revolution!‘ als einen – durchaus wichtigen – Baustein am Haus der Islamerkenntnis verdanke ich, nicht zum ersten Mal geschieht Derartiges, Ihnen, sehr geehrter Herr Zott.

    Das ist ein kluger Satz: „Die Unterscheidung von Islam und Islamismus ist nicht nur eine Dummheit, sondern birgt eine Gefahr für unser Land und unsere Zukunft.“

    Ein Islam ohne Scharia ist für Necla Kelek und einige Hundert andere in Sicht, für geschätzte 90 Prozent der Muslime aber immer noch undenkbar. Unseren Politikern ist also die ungefilterte Schariadebatte abzuverlangen, sobald das Wort Islam fällt.

    Vielen Dank sagt
    Jacques Auvergne

  10. Helmut Zott Says:

    Sehr geehrter Herr Auvergne,

    habe ich es schon geschrieben? Gedacht habe ich es schon immer: Ihre Internet-Seite hier ist mit das Beste unter den islamkritischen Blogs.
    Ich bin auch sicher nicht der Einzige, der Ihnen dankbar ist für das Dazulernen und den Erkenntniszuwachs beim Lesen auf Ihrer Seite.
    Dank für Ihre Mühe
    Helmut Zott

  11. Secular Law Says:

    Allahseibeiuns, und pfui Teufel! Zum Greifen nah flattern die Engel und Geister, und allüberall dräut der böse Blick. Möge bedarfsweise der niederträchtige Dschinn aus deinem Körper fahren: „Ich wollte den Jinn besiegen und ihn aus mir heraus holen“ (letzte Quelle, 28jährige Marokkanerin).

    Hexerei, so weiß der islamgelehrige Abu Safiya, kann im Spiel sein, wenn Allahgott angezweifelt wird oder der oder die Verhexte den Schariapflichten nicht nachkommt: „Sich abwenden (dies ist bezogen auf das Abwenden von Allah, bspw. Nicht beten etc., Alles in allem, sich also von der Ibadat (Anbetung) gegenüber Allah abzuwenden“

    Kein masochistisches Einknicken zeigt sich oder rational erklärlicher Nervenzusammenbruch, sondern endlich offenbar werdender teuflischer Schmutz, weiß Abu Safiya. Relativ untrüglich ist das rebellische Auftreten des bösen Geistes im Klangbereich der Koranrezitation und im Ritus des Betens in der Gruppe:

    „Wenn eine oder mehrere dieser Anzeichen insbesondere beim Hören von Qur´an oder beim Gemeinschaftsgebet in denen laut rezitiert wird auftreten, so stellt dies eine größere Wahrscheinlichkeit auf einen Jinn dar.“

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=55:symptome-im-wachzustand&catid=40:symptome&Itemid=69

    Exorzismus nach Koran und Sunna. Ruqiyah Shariyah

    http://ruqyashariyah.org/

    Mit Koranversen gegen Krankheit, Dschinnen oder den Bösen Blick:

    Bei der Ruqyah werden Krankheiten, aber auch sihr, das böse Auge und der Befall von einem Dschinn durch den Quran und Bittgebete aus der Sunnah geheilt.

    Man kann das selbst machen oder von jemand anderem machen lassen. Ein Raqi ist jemand, der sich in diesem Gebiet auskennt und darauf „spezialisiert“ ist. Er versteht sozusagen mehr von der Materie als der Otto-Normal-Verbraucher.

    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:DlF5onk1Lq0J:diewahrheitimherzen.net/forum/printthread.php%3Ftid%3D4719+raqi+ruqya&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Do you know a good Raqi who practice Roqia shariah?

    http://www.sunniforum.com/forum/showthread.php?46416-Do-you-know-a-good-Raqi-who-practice-Roqia-shariah

    Exorzismus im Islam: Die RUQIYA wird vom RAQI durchgeführt

    Bonn: Bruder Abdul Jalel; Bruder Abu Sufyan; Bruder Abdul Kadir

    Mönchengladbach: Bruder Mokhtar

    Dinslaken: Bruder Mustafa

    Oberhausen: Bruder Abdullah Rasheed

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=111:wo-finde-ich-einen-raqi&catid=25:das-projekt&Itemid=72

    Sihr ist Hexerei oder Zauberei (witchcraft, black magic). Ist im Islam Sihr Tatsache?

    Is sihr (magic, witchcraft) real? … Sihr is a serious crime and is one of the kinds of kufr. … According to sharee’ah, the meaning of sihr is what the magicians do to delude and confuse people …

    http://www.islam-qa.com/en/ref/9432

    Die Widerspenstige will nicht heiraten, oh weh, die Unglückliche, verhext muss sie sein:

    „Es geht um meine Schwester. Wir haben die sehr starke Befürchtung dass sie Shour zum Opfer gefallen ist.

    Es geht um Te9af (Tekaf, dass sie nicht heiratet)

    Wir haben nie daran gedacht, dass sie befallen sein könnte zumal es schon einmal weggemacht worden ist vor einigen Jahren.“

    Antwort kommt umgehend, wir haben auch Exorzismus im Programm:

    „In meiner Familie gab es auch schon diesen Fall und Rukya wurde beim Si Mokhtar in Mönchengladbach gemacht.“

    Doch mahnt man zur Vorsicht, gefahrvoll die Anrufung der Dschinn:

    „Ich rate dir, suche einen Raqi auf welcher auch wirklich Ruqiya Sharia macht, sprich nach Quran und Sunnah handelt. Denn leider gibt es viele Charlatane, welche behaupten sie würden alles „mit Quran“ machen, jedoch arbeiten diese selber mit Hilfe der Jinns und bekämpfen den Sihr mit einem anderen Sihr“

    http://www.maroczone.de/group/42/discussion/64385/&p=2

    Eine Marokkanerin erzählt, wie sie an den durch Schwarze Magie (Sihr) verursachten Symptomen Glaubensschwund und Nichtverheiratetsein litt. Das geht doch nicht, Allahbewusstsein und Ehemann müssen heran.

    „Sihr zur Verhinderung einer Ehe

    Zu dem muss ich auf einen entscheidenden Punkt erwähnen,es kam in meinem Leben niemals zu einer Heirat, es baten sich viele Heiratswillige Männer an , die sich dann Knall auf Fall anders entschieden haben, einfach so ohne jegliche Begründung, dies geschah dann nicht ein oder zwei mal sondern unzählige Male. …

    Meine erste Rouqia Sitzung fand in Deutschland statt. Ich hab mich auf den Weg zu diesem Raqi gemacht, der mich vorher darum bat einen Mahram mitzubringen. Vor Ort, in einer Moschee, sollte ich mich entspannt setzen . Er fing an den Suren aus dem Koran zu rezitieren hielt mir dabei mit einer Hand die Stirn [Anmerkung Abu Safiya: das Handauflegen des Raqis ist bei Frauen nicht erlaubt.].

    Je mehr er rezitierte desto unwohler war mein Befinden, meine Hände zitterten meine Beine streckten sich ohne das ich jeglichen Einfluss darauf hatte. Ich fing an zu weinen. Die Ruqia dauerte ca. 45 Minuten.

    Anschließend war die Anweisung des Raqis mich so hinzusetzen dass mein Körper keinerlei Spannung aufwies, meine Hände in meinen Schoss gelegt und meine Beine gestreckt. Ich sollte tief einatmen und beim ausatmen Bismillah sagen, je öfter ich dies tat umso größer waren die Reaktionen des Jinns. Meine Hände fingen an extrem zu zittern, mein rechtes Bein streckte sich als ob mich Jemand daran zog.

    Mein Mund fornte sich so dass ich Bismillah nicht mehr richtig aussprechen konnte. Es formte sich zu einem Flaschenmund und die Tränen flossen. Dies war für mich eine endgültige Bestätigung und Feststellung des Sihr.

    2. Sitzung

    Die zweite Sitzung fand in Marokko statt. Der Raqi informierte sich zu aller erst darüber weshalb ich die Rouqia machen wollte. Dieser hatte eine ganz andere Methode, ich habe mich auf Liege gelegt und sollte mich mit einm Laken zu decken, nicht zu vergessen das auch bei diesem ein Mahram dabei sein sollte.

    Neben der Liege hatte er zwei Lautsprecher platziert die Ihren Sound direkt an meinem Kopf abgaben. Er hat damit angefangen den Athan abzuspielen, infolge dessen fing er mit der Rouqia an. Er sprach in ein Mikrofon, nach nicht mehr als 2 Minuten fingen meine Augen an zu Tränen und mein Körper fing an zu zittern. Die Extreme lag in meinem rechten Bein, meiner rechten Hand, meiner Oberlippe und meinem Nasenflügel, denn diese zitterten unaufhörlich.

    3. Sitzung

    Der Raqi wiederholte noch einmal die Rouqia. Der Jinn in mir reagierte wiederrum sehr schnell auf die Koransuren. Die Erscheinungen vom Vortag wiederholten sich, nur waren sie viel intensiver. Diese Rouqia hatten wir aus Zeitmangel nicht lange durch gezogen. Der Raqi gab mir ein Pulver (Khust Hindi) mit, das ich in sehr wenig Wasser zu mir nahm.

    4. Sitzung

    Die Erscheinungen bei dieser Sitzung waren viel stärker. Was mir auffiel, bei Ayas wo es über den Sihr explizit ging, waren die Erscheinungen am extremsten. Ich hatte nun mehr keinerlei Kontrolle über meinen Körper. Während der Raqi rezitierte hab ich für Duaa gemacht und auch viel Dikhr gemacht. Alles an mir und in mir zitterte, meine Hände schlugen um sich, als ob ich etwas von mir schütteln wollte, ich hatte starke Zuckungen in jedem Gliedmass.

    Mein Rechtes Bein streckte sich so stark als ob mich etwas an diesem zog, Allahu alem vielleihct war es der Jinn. Der Raqi beauftragte meinen Vater damit mich mit einem Öl an den Füßen und Händen einzureiben .Ich weiss es nicht genau, aber ich denke es war Ölivenöl.

    Teilweise bin ich im Gesicht blau angelaufen und ich bekam keine Luft, ich hatte das Gefühl das mich Jemand würgen würde. Mein Vater erzählte mir das mein Gesichtsausdruck sich völlig änderte. Mein Mund eine unnatürliche Form zog Ich schrie doch es war nicht meine Stimme.

    Doch ich hatte mich so sehr mit diesem Thema befasst, dass ich keinerlei Angst vor diesem Jinn hatte. Ich wußte ich war stärker und wenn Allah es so will ich sofort wieder gesund werden würde. Ich wollte den Jinn besiegen und ihn aus mir heraus holen biidhnillah.

    Es würgte mich so lange bis ich mich übergab. Ich hatte keine Möglichkeit mich ruhig zu setzen denn jede Extreme meines Körpers tat alles, nur nicht das was ich wollte. Der Raqi hatte Rouqia-Wasser womit er mich hin und wieder besprüht hatte. Diese Sitzung dauerte mehr als vier Stunden an.

    Am Ende der Sitzung wollte der Raqi nicht weiter machen, er sah es vor, am nächsten Tag dies weiter zu führen. Er befahl mir noch den Wudu zumachen und mich zu erholen, doch davon konne man nicht sprechen. Meine rechte Hand schüttelte sich immer weitre obwohl der Raqi längst mit der Rouqia aufgehört hatte. Mir tat alles weh.

    http://www.koranheilung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=110:sihr-zur-verhinderung-einer-ehe&catid=57:wahre-begebenheiten&Itemid=102

  12. Widderhorn Says:

    Die multikulturell-gegenmoderne und israelhassende Bewegung Free Gaza, ihr Schiff Mava Marmari, die verbotene IHH und der türkische islamisch gefärbte Rechtsradikalismus. Ein wohl nicht ganz unwichtiges Netz von Akteuren ist die ATB (), eine radikalisierte Abspaltung der ohnehin rechtsradikalen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP, um die Bewegung „Graue Wölfe“). Und irgendwo ein Braunschweiger Scheich der Salafiyya, Sohn eines deutschen Milli-Görüs-Grunders und im yugoslawischen Bürgerkrieg für die IHH in Bosnien im „sozialen“ Einsatz. Fusionieren großtürkisch-rassistische Phantasien und Praktiken mit dem urgemeindlichen Modell von Medina?

    3sat – Chef der IHH ist Bülent Yildirim. In den 1990er Jahren soll er geholfen haben, Kämpfer für den Heiligen Krieg anzuwerben. Kurz vor dem Angriff der israelischen Marine gibt er an Bord der „Mavi Marmara“ ein Interview. „Wenn die Israelis uns attackieren, dann wird es in Städten wie Ankara, Istanbul oder Islamabad Aktionen gegen Israel geben“, sagt Yildirim. „Israel ist in einer schwierigen Situation.“

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html

    Der Verband der Türkischen Kulturvereine in Europa

    In Europa ist die BBP durch den „Verband der türkischen Kulturvereine in Europa“ (Avrupa Türk Birliği, ATB) vertreten. Die Organisation entstand 2002 als Nachfolgerin der Avrupa Nizam-ı Alem Ocakları Federasyonu (ANOF). Der gegenwärtige Vorsitzende ist Recep Yıldırım. Zitate von der Website (atb-europa.com):

    „Wer seine Religion leugnet, ist nichts, wer seinen Stamm leugnet, ein Bastard.“

    „Nationalismus ist unser Blut, das Wesen des Grauen Wolfes unser Stamm, auf dem Wege ALLAHs ist unser Weg eins. Wir sind die ALPERENs, die Enkel der Osmanen. Für die rote Fahne mit dem Halbmond und Stern geben wir unser Leben.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCy%C3%BCk_Birlik_Partisi#Die_Alperen_Ocaklar.C4.B1

    aus: Wiki: Büyük Birlik Partisi, BBP, (deutsch: Partei der Großen Einheit) ist eine nationalistische und islamistische politische Partei in der Türkei. Ihr Vorsitzender Muhsin Yazıcıoğlu starb im März 2009 bei einem Hubschrauberabsturz. Dort auch:

    Rechtsextremismus und Antisemitismus

    Laut verschiedenen Verfassungsschutzberichten wird die BBP als rechtsextrem und als Teil der Bewegung der Grauen Wölfe angesehen, die eine „rassistisch-nationalistische Orientierung“ habe und für „Gewaltbereitschaft und totalitäre Strukturen“ stehe. Islamwissenschaftler Michael Kiefer sieht im Programm der BBP Ähnlichkeiten zur deutschen NPD. Andere Experten sprechen außerdem von antisemitischen und militanten Tendenzen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCy%C3%BCk_Birlik_Partisi

    3sat – Doch was steckt genau hinter der IHH? „Auf jeden Fall ist die IHH eine humanitäre Organisation, das heißt, für Menschenrechte und Freiheit“, sagt Annette Groth. Inge Höger bezeichnet die Organisation als „islamisch vielleicht, aber nicht islamistisch“. „Da haben Sie sich vorher informiert?“, fragen wir nach. „Da habe ich mich vorher informiert“, so Höger.

    Die IHH – nicht islamistisch? Mete Çubukçu ist Chefredakteur beim türkischen Nachrichtensender NTV. Er sieht die IHH als Teil einer islamistischen Bewegung, deren Ziel eine Gesellschaftsordnung auf Basis des Islam ist. „Die IHH hat eine starke Milli-Görüs-Basis“, sagt Mete Çubukçu. „Die Anhänger haben einen engen Bezug zu dieser islamistischen Bewegung. Aber das sagen sie auch selbst.“

    http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html

    ADÜTF (Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Europa)

    Die Türk Federasyon (ADÜTDF, Sitz in Frankfurt/Main) wurde am 18.06.1978 als Auslandsabteilung der MHP mit Sitz in Frankfurt/ Main gegründet. Alte Parteimitglieder und Funktionäre der MHP sitzen in Schlüsselpositionen der Türk Federasyon. Sie strebt, wie ihre Mutterorganisation, ein Großtürkisches Reich an.

    http://grauewoelfe.blogspot.com/2008/08/graue-wlfe-was-ist-das.html

    Aufgrund der Breite des Idealistenspektrums / der Grauen Wölfe ist es nicht verwunderlich, daß sich Anfang der 90iger auch eine fundamentalistisch islamische Fraktion formierte. Diese ist in der Avrupa Türk-İslam Birliği (ATIB), in der Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa e.V., organisiert. Ihre Berliner Zentrale soll, wenn ich mich recht erinnere, an die Moschee Orhan Gazi Camii in der Obentrautstraße 35 (Kreuzberg) gebunden sein.

    Als Zentrale der Türkische Föderation in Berlin gilt die Moschee Ertugrul Gazi Camii in der Oranienstraße 189, direkt am Heinrichplatz neben dem SO36.

    aus: Türkendämmerung – Graue Wölfe in Berlin

    http://aka.blogsport.de/2009/04/12/graue-woelfe-veranstaltung/

    Orhan Gazi Camii (zu: DITIB), Obentrautstraße 35, Berlin-Kreuzberg

    http://www.moscheesuche.de/moschee/Berlin/Orhan_Gazi_Camii/15529

    Ertugrul Gazi Camii (zu: ADÜTDF), Oranienstr. 189, Berlin-Kreuzberg

    http://www.berlin-igmg.de/index.php/berlin/mocheen-in-berlin.html

    Ein anderes Projekt des Vereins ist der Kunst- und Kultur-Cluster in der Drontheimerstr. 34 und 36 ( http://www.kuenstler-work.net/content/view/79/98/ ). Unter dieser Adresse findet sich neben Security Firmen und einigen Künstlern auch ein „Türkischer Idealisten e.V.“.

    Das türkische Wort für „Idealisten“ ist „Ülkücüler“ und so bezeichnen sich die Mitglieder der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) bzw. die Grauen Wölfe (türk. Bozkurtlar)

    aus: Kotti, Heroin und Graue Wölfe

    http://de.indymedia.org/2009/02/242397.shtml

    Verband der türkischen Kulturvereine in Europa (Avrupa Türk Kültür Dernekleri Birliği), Kurzform Avrupa Türk Birliği (ATB), ist die Europaorganisation der Partei der Großen Einheit BBP

    http://de.wikipedia.org/wiki/Verband_der_t%C3%BCrkischen_Kulturvereine_in_Europa

    Ob türkischer Rassist oder türkischer Islamist, wenn es gegen Israel – gegen die Juden – geht, sieht man über jeden Zwist hinweg und es überwiegen Harmonie und Eintracht des Barbarischen und Antisemitischen. Allgemeine Menschenrechte werden gerade nicht eingefordert, sondern mehr „Völkerrecht“ und sicherlich, schließlich empören sich in deutscher Sprache ZMD und Milli Görüs, auch mehr Religion, d. h. mehr Islam:

    IGMG, 02. Juni 2010

    Islamische Religionsgemeinschaften werten Angriff auf Gaza-Hilfsflotte als Sabotage der Friedensbemühungen

    … Die Menschenrechtsaktivisten in der Friedensflotte stehen für das gemeinsame Gewissen der Menschheit, heißt es weiter. …

    Unterzeichner:

    ATIB – Türkisch-islamische Kulturvereine in Europa e.V.

    ADV – Europäische Demokratiestiftung
    ATCB – Union türkischer Caferiten [Dschafarite] in Europa
    ATB – Türkische Union in Europa
    ABAF – Europäische Ahli-Bayt Alevitische Föderation
    AEKB – Europäische Union der Ahli Bayt Frauen
    DITIB – Türkisch-İslamische Union der Anstalt für Religion e.V.
    IGMG – Islamische Gemeinschaft Milli Görüş
    IRH – Islamische Religionsgemeinschaft Hessen e.V.
    IRD – Islamrat für die Bundesrepublik Deuschland e.V.
    IHH – Internationale Humanitäre Hilfsorganisation e.V.
    MÜSIAD – Verband Unabhängiger Industrieller und Unternehmer e.V.
    TIDAF – Bundesverband Türkisch-Deutscher Unternehmervereine in Deutschland e.V
    UETD – Union europäisch-türkischer Demokraten e.V.
    VIKZ – Verband islamischer Kulturzentren e.V.
    ZMD – Zentralrat der Muslime in Deutcshland e.V.

    http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/2010/11/15/islamische-religionsgemeinschaften-werten-angriff-auf-gaza-hilfsflotte-als-sabotage-der-friedensbemuehungen.html

  13. Der Islam der Hexenverfolgung Says:

    (Niveaulose) Religion im Gaza-Streifen: Inschallah ist Jabriyeh eine Hexe und inschallah darf sie auch im Beisein ihres Ehemannes einfach so öffentlich getötet werden.

    62-Year-Old Gaza Woman Murdered for ‘Witchcraft’

    Islamic extremism in Gaza claims another victim as a 62-year-old woman accused of witchcraft is gunned down in front of her husband.

    Islamic extremism in Gaza appears to be behind the Wednesday murder of a 62-year-old woman. The woman, Jabriyeh Abu Kanas, had been accused by neighbors of practicing witchcraft. …

    Hamas leaders have also brought back the death penalty for offenses such as drug use. In many Islamic countries, witchcraft is punishable by death as well.

    Hamas is not the only group seeking to enforce Islam in Gaza. In recent years it has been challenged by Jaish al-Islam (Army of Islam), a group whose former leader, Abu Mustafa, accused Hamas of being “Islamic-lite.”

    Army of Islam members and recruits to other Salafi Muslim groups have carried out a series of attacks in Gaza, targeting music stores, Internet cafes, summer camps at which boys and girls are allowed to mingle, and pharmacies accused of selling drugs that can be used for recreational purposes.

    Salafi group Jund Ansar Allah has openly battled Hamas, as has the pan-Islamic group Hizb Ut-Tahrir. Both organizations support the establishment of a global Islamic Caliphate, and have accused Hamas of failing to sufficiently enforce Islamic law.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/139194#.TmlIGewvmfQ

    Gaza: Frauen und Rauchen geht laut Scharia gar nicht

    New Rules for Gaza Women: No Smoking
    Hamas regime in Gaza continues to make women’s lives unbearable via Sharia law, this time by barring women from smoking hookahs in public places.

    http://www.israelnationalnews.com/News/news.aspx/138660#.TmlJNuwvmfQ

    Gaza und die echte islamische Hisba: Religionspolizei jetzt offiziell. Gewaltlizenz auch für das Komitee zur Förderung der Tugend und Verringerung des Lasters.

    Report: Gaza Religious Police Now Official

    A female journalist reports that Hamas is now officially enforcing strict Islamic law in Gaza, using a previously “unaffiliated” violent group.

    A violent group calling itself “The Committee for the Propagation of Virtue and the Prevention of Vice” has carried out attacks in Gaza since shortly after Hamas took over the area in mid-2007. Now a female Arab journalist reports that the “unaffiliated” group is clearly an official branch of Hamas, charged with enforcing the group’s strict interpretation of Islamic law.

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/132199#.TmlJfOwvmfQ

    Tja Multikulturalisten und Kirchentagsbewegte, was wollt ihr noch sagen? Das ist Religion, die Parteigänger der Hamas wollen die irdische Scharia verwirklichen, um in den Himmel zu kommen.

    As-sihr, englisch sorcery, ist Zauberei oder Hexerei und dem suadi-arabischen Strafrecht bestens bekannt.

    Auch in Saudi-Arabien schreitet die Religionspolizei ein, wenn ruchbar wird, dass ein Zauberspruch erfolgreich Unheil bewirkte. Zaubermächtiger, kannst du bewirken, dass sich der Mann dort von seiner Frau trennt und zur früheren Ehefrau, meiner Mutter, zurückkehrt? amnesty international, 14.05.2010:

    ‘Abdul Hamid Bin Hussain Bin Moustafa al-Fakki was originally arrested on 8 December 2005 in the city of Medina by the Mutawa’een (religious police). He was accused of practising sorcery, after being entrapped by the Mutawa’een, though it is not clear why the authorities targeted him. A man working for the Mutawa’een approached ‘Abdul Hamid and asked him to produce a spell that would lead to the man’s father separating from his second wife and returning to his first wife, the man’s mother. …

    The Saudi Arabian authorities arrested scores of people for “sorcery” in 2009, and have arrested over 20 more this year. Often arrests are carried out by the Mutawa’een, which uses entrapment to secure charges not only of “sorcery” but also of other offences such as khilwa (being in the company of members of the opposite sex who are not close relatives).

    The last known execution for “sorcery” was that of Egyptian national Mustafa Ibrahim, on 2 November 2007. …

    At least 69 people are known to have been executed in total in Saudi Arabia last year, the fourth highest number of any country in the world. Since the beginning of 2010, at least 11 further people have been executed in the country.

    http://www.amnesty.org.uk/news_details.asp?NewsID=18762

  14. Eicken Says:

    Kaum zu fassen, der geschmeidige (aalglatte) Dietrich Denker ist jetzt Superintendent. Nervtötend berichtet die Rheinische Post über den Islamversteher:

    „Denker hat sich als Vertreter der Gladbacher Gemeinden mit ‚Aktionen gegen Rechts‘ positioniert. Er hat mehrfach die öffentliche Verantwortung der Kirchen und ihre Pflicht zum Einsatz gegen Extremismus betont.“

    Ich kommentierte:

    Jetzt wird sicherlich zeitnah eine unzweideutige Distanzierung von der rechtsextremistischen ADÜTDF (Graue Wölfe, hier am Ort als Türkischer Kulturverein Mönchengladbach) hörbar werden , der durch die Stadtverwaltung erst im April 2014 ein Konzert untersagt wurde …

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/graue-woelfe-stadt-sagt-veranstaltung-in-schule-ab-aid-1.4169317

    Es hört sich zunächst immer wieder durchaus brauchbar an, was Dietrich Denker äußert, vermutlich nur wenige merken, dass er gegen die totalitären Normen der Scharia, etwa gegen die Menschenrechtserklärung der OIC (Kairo 1990) zielsicher gar nichts sagt:

    Darauf kommt es an: Sorgen ernst nehmen, Probleme gemeinsam lösen. Vielfalt zulassen. Antidemokratischen Kräften geschlossen, bestimmt und wehrhaft entgegentreten.

    Rassismus ist unethisch und weltweit überwindenswert, ja. Wäre der neue Superintendent konsequent, müsste er insofern jetzt auch etwas gegen die türkischen Ultranationalisten sagen. Warum schweigt Dietrich Denker zu den Grauen Wölfen?

    http://www.kkgn.de/termin/dietrich-denker-redebeitrag-gegen-rechts.html

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