204. Feindbild Islamkritik

Buchempfehlung

»FEINDBILD ISLAMKRITIK. Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden«

Globalisieren könnten sich ja auch ein gründlich gemeinter Gewerkschaftsgedanke, eine unbestechliche Pressefreiheit sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau (nicht erst im Paradies). Doch die Lobbies der autochthonen finanziellen Raffgier und des eingewanderten, als Religion daherkommenden Dressurinstruments namens Islam bzw. Scharia geben einer herrschaftskulturellen (unterwerfungskulturellen) Mechanik ungeahnte Möglichkeiten. Ex-Muslime werden von der politischen Elite Deutschlands gezielt nicht eingeladen, säkulare Denkende durch die multikulturellen Komplizen (xenophile Einäugige und Theokraten) eingeschüchtert.

Wenn wir die auf Pfründe und Karriere bedachten, machtgeilen Parteigänger einer gnadenlosen Toleranz (ursprungsdeutsche Multikulturalisten) und die auf „Rettung der Seele“ bedachten Streiter für eine kalifatsähnliche Struktur (zugewanderte oder konvertierte Islampolitiker) gewähren lassen, wird sich die europäische bzw. deutsche Bevölkerung in rechtsverschiedene Glaubensnationen (arab. milla, türk. millet) aufspalten. An die in steigender Anzahl ohne standesamtliche Eheschließung eingegangenen Imam-Ehen nämlich sind Polygamie, Kindbraut, Frauenverstoßung und erbrechtliche Benachteiligung der Frauen durch die muslimischerseits noch längst nicht überwundene Bindekraft des ungleich behandelnden (diskriminierenden) islamischen Rechts gleichsam angekettet.

Die heutige politische Linke, ihre pädagogischen, gewerkschaftlichen, kirchennahen und wohlfahrtsverbandlichen Flügel eingeschlossen, erteilt der Scharia das Etikett des unhinterfragbar schützenswerten Fremden (Steinigung) bzw. des authentisch Spirituellen (Kopftuch). Wer es also wagt, gegen Hidschab oder Sunnagehorsam anzureden, der darf nach Herzenslust als Fremdenfeind oder Rassist beschimpft werden. Die Hexenjagd auf die Islamkritiker konnte beginnen, das engagierte Diskriminieren ist im Namen des friedlichen Zusammenlebens möglich geworden.

Herangezogene Politiker und Religionsfachleute bezeichnen den Islam, ohne Angabe von Gründen, als eine „im Kern friedliche Religion“, die Mehrzahl der Soziologen und Philosophen versucht, eher erfolglos, in Scharia-Doktrin und Fiqh-Praxis übersehene Aspekte sozialer Gerechtigkeit zu entdecken.

Im Bereich der Verteidigung der universellen Menschenrechte ist auf diese Weise nicht zuletzt auch im Bereich der kritisch-fortschrittlich Denktraditionen längst ein Vakuum entstanden. Die (einstige) Linke ist vielmehr dazu übergegangen, die repressiven, schariakonformen Gesellschaftsstrukturen wortgewaltig zu verteidigen. Lehrer und Sozialarbeiter wagen es nicht, den orthodoxen bzw. politischen Islam begründet zu kritisieren, weil sie wissen, dass ihre Karriere damit gefährdet ist.

Mit dem Erscheinen von »FEINDBILD ISLAMKRITIK. Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden« könnte diese Lücke im Bereich der gesellschaftskritischen Theorie und der pädagogischen Praxis endlich aufgefüllt werden. Ich werde es lesen:

»FEINDBILD ISLAMKRITIK. Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden«

Mit Beiträgen von

Mina Ahadi, Sami Alrabaa, Heinz Gess, Ralph Giordano, Assia Maria Harwazinski, Luka Höfler, Hans-Michael Höhne-Pattberg, Siegfried Kohlhammer, Ryszard Kotonski, Hartmut Krauss, Matthias Küntzel, Thomas Maul, Conny Axel Meier, Thomas Müller, Edward von Roy, Gabi Schmidt, Felix Struening, Karin Vogelpohl, Andreas Widmann, Philippe Witzmann, Huda Zein

Bestellungen über den Buchhandel oder direkt beim:

HINTERGRUND-Verlag

Zum Rott 24

D – 49078 Osnabrück

Tel 05 41 – 44 42 29 FAX 05 41 – 44 53 73

E-Mail: HINTERGRUND-Verlag@t-online.de

http://www.hintergrund-verlag.de

HINTERGRUND-Verlag

1. Auflage, Osnabrück 2010

Paperback, 364 Seiten, 15,00 €

ISBN 978-3-00-032085-9

3 Antworten to “204. Feindbild Islamkritik”

  1. Citizen Says:

    Auf das spannende und gesellschaftspolitisch längst überfällige Buch wird man aufmerksam, möge es der Bewahrung der freiheitlichen Demokratie und der offenen Gesellschaft dienen:

    Me-Ti. Blog der Wendungen

    http://blog-der-wendungen.blogspot.com/2010/09/feindbild-islamkritik.html

    Giordano-Bruno-Stiftung Erlangen

    http://gbs-erlangen.blogspot.com/2010/09/feindbild-islamkritik.html

    Citizen Times

    http://www.citizen-times.eu/buchauszug-mythos-islamophobie-wie-stehen-die-deutschen-wirklich-zum-islam/

    ———————————————

    HINTERGRUND-Verlag

    http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-feindbild-islamkritik.html

  2. Eifelginster Says:

    Lieber Sozialarbeiter Jacques,

    bei der äquidistanten Jocelyne Cesari,

    http://www.euro-islam.info/2007/02/05/jocelyne-cesari/

    sie kooperiert mit John Esposito, Ekmeleddin Ihsanoglu (OIC-Generalsekretär), Abdullahi Ahmed An-Na’im (Emory Law School) sowie Tariq Ramadan,

    http://islamopediaonline.com/content/about-islamopedia-online

    findet sich der Hinweis auf eine internationale Veranstaltung zum Thema Religiöse Vielfalt an europäischen Arbeitsplätzen …

    International Symposium “Religious Diversity in the European Workplace”

    Catholic University Leuven (Belgium)
    Leuven, Belgium
    13 January 2011

    http://www.h-net.org/announce/show.cgi?ID=178035

    … sowie auf ‚Die Rolle der Multikulturalität in sich globalisierenden Gesellschaften: Europas Muslime, Identität und Bürgersinn‘

    “Multiculturalism in a Globalised Society: European Muslims, Identity and Citizenship”

    University of Northampton
    Northampton, UK
    February 24, 2011

    http://www.observatoire-religion.com/?p=245

    Herzlich
    Cees

  3. Machandelboom Says:

    ( Betreff
    transatlantic annotations
    Michael Kreutz, Bochum )

    Sag mir, wo das Textchen ist,
    wo ist es geblieben …

    Warum nur ist die Rezension des Michael Kreutz von Feindbild Islamkritik nicht mehr lesbar …

    http://www.transatlantic-forum.org/archives/2011/10972/feindbild-islamkritik/

    „Eine ausführliche und sehr genaue Rezension zu „Feindbild Islamkritik“ von Michael Kreutz im Transatlantic Forum – bitte lesen!“

    https://zh-tw.facebook.com/FeindbildIslamkritik/posts/113709135373053

    ::

    Darum! Wer, wie Michael Kreutz, als Rezension zum lesenswerten Buch von Hamed Abdel-Samad (Der islamische Faschismus: Eine Analyse, München 2014) über den Islam schreibt, ohne sich von dem Totalitarismus der Scharia zu distanzieren, hingegen den Frühislam um Ahmad ibn Hanbal verharmlost und damit implizit die heutigen relevanten islamischen Kräfte Muslimbruderschaft und Darul ‚Uloom in den Bereich des eigentlich Unislamischen rückt, will die Leserschaft zielsicher desinformieren.

    Kreutz weiß, dass der Islam die Kindbraut will (Rechtsspaltung in Griechenland, Verheiratung und eheliches Schwangerwerden kleiner Mädchen nach Islamischem Recht) und sollte dem Leser mitteilen, dass Imam-Nikah und Talaq frauenfeindlich sind und in einen freiheitlichen Staat nicht zu integrieren. Michael Kreutz kann wissen, dass jeder zweite hanbalitische Mufti die weibliche Genitalbeschneidung fordert und dass sich keine sunnitische Rechtsschule von der FGM distanziert. Und so weiter.

    Nur zur echt islamischen Hisba informiert Kreutz korrekt, widerlegt Hamid Abdel-Samad auch damit allerdings gerade nicht, sondern bestätigt den totalitären (bzw. faschistischen) Charakter der schariakonformen Gesellschaft, des koranischen Din:

    „Was seiner These noch am ehesten zuträglich wäre, erwähnt Abdel-Samad dagegen nicht: Westler unterschätzen meist die immense soziale Kontrolle, die in islamischen Gesellschaften herrscht und die eine unmittelbare Verankerung im Koran hat, wo die Gläubigen an mehreren Stellen dazu aufgefordert werden, “das Gute zu befehlen und das Verwerfliche zu verbieten” [al-amr bi-l-maʿrūf wa-n-nahy ʿani-l-munkar, Hisba]. Darauf gründen sich nicht nur heutige Religionspolizeien wie diejenige in Saudi-Arabien, sondern es handelt sich hierbei um einen Aufruf an alle Mitglieder der Gemeinde, sich untereinander zu disziplinieren. Dieses Problematik wird von Abdel-Samad jedoch nur zweimal kurz gestreift (98, 112), weil er ihre Bedeutung für das Maß der individuellen Unfreiheit, das in der Islamischen Welt herrscht, verkennt. (Die einzige mir bekannte Studie zum Thema stammt von Fatima Mernissi aus den 1980ern und ist nur noch antiquarisch erhältlich).“

    Gibt es einen islamischen Faschismus?
    von: Michael Kreutz

    http://www.transatlantic-forum.org/2014/gibt-es-einen-islamischen-faschismus

    „einen Panislamisten wie al-Afghani“

    Aber nein, schon Mohammed war Panislamist, ja, Allahgott selbst will seine Herrschaft global installieren sprich will Panislamismus.

    http://www.transatlantic-forum.org/2015/orientschwaermerei-kulturrelativismus

    Mohammed war Staatsgründer, zu sagen: „der verworrene Knoten aus Religion und Politik“ verkennt den Charakter der Politreligion; entsprechend bringt Michael Kreutz keine Warnung vor der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit und Frauenentwürdigung von Scharia (von Allah geschaffen) und Fiqh (menschengemacht und schariatreu).

    http://www.transatlantic-forum.org/2015/die-islamische-welt-dreht-sich-im-kreise-iii

    Mann nehme statt al-Islam huwa al-hall einfach al-Amrika huwa al-hall … Kreutz als Bewohner seines imaginären Okzidents. „[I]m Westen“ – wer derart penetrant (schier wie Ali Schariati, nur auf der Gegenseite) zwischen Westen und Orient unterscheidet wie Kreutz, bei dem fehlt die gebotene Forderung nach globaler Durchsetzung der AEMR (bedarfsweise also gegen Himmelsgesetze wie Scharia und Halacha) nicht zufällig. Korrekt hingegen: „dass die Rechtsschulen des Islam größtenteils nur in Nuancen voneinander abweichen“.

    http://www.transatlantic-forum.org/2015/die-islamische-welt-dreht-sich-im-kreise-ii

    „Während im Westen“, kein Ende mit der Abendland- und Transatlantikliebe sprich USA-Verherrlichung. „[h]ingegen berauscht man sich noch immer an einer theologisch begründeten Vereinbarkeit von Islam und Moderne“, beinahe ok (nur das [i]m Westen schon wieder …), doch wieder keine Forderung nach Rauswurf des Schariavorbehalts aus den Staatsverfassungen, nach einem Verbot der weltweiten, insbesondere etwa auch der Londoner Schariagerichte und Halachagerichte (Bet Din), nach globalem FGM- und MGM-Verbot an Minderjährigen (unter 18 Jahre).

    http://www.transatlantic-forum.org/2015/die-islamische-welt-dreht-sich-im-kreise-iii

    (Suchbegriff AEMR)
    Nothing Found

    http://www.transatlantic-forum.org/?s=AEMR&submit=Search

    „Denn der Islamismus wird uns noch lange beschäftigen.“

    http://www.transatlantic-forum.org/2015/orientschwaermerei-kulturrelativismus

    Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

    https://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/

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