206. al-Maqdisi: Die Religion der Demokratie

طواغيت

طاغوت

ṭawāġīt, ṭāġūt (1)

Die Götzen und der Götze

»Democracy … a Religion«

Vom salafistisch motivierten autodidaktischen Studenten zum Vordenker der gottgewollten und heilsbringenden Kriegsführung. Jacques Auvergne betrachtet den Text »Ad-Dīmuqrāṭīya Dīn. Die Religion der Demokratie« des Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī, dem hier sein Gedicht »Dear Brother, who dwells in these prisons« vorangestellt wird.

Nāblus, das biblische Sichem oder Shechem, liegt unterhalb des heiligen Berges der Samaritaner, dem Garizim oder arabisch Ǧabal Ǧarizīm. Die heutige Stadt hat 100.000 Einwohner und befindet sich in den Palästinensischen Autonomiegebieten (2).

In Nāblus wurde im Jahre 1959 ein Theoretiker der glaubensbewegten Kriegsführung geboren, der uns drei oder vier Jahrzehnte später als der jordanisch-palästinensische, sehr konsequent islamische sprich terroristische Verfasser Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī bekannt werden sollte (3). Sein ursprünglicher Name ist ʿIṣām Muḥammad Ṭāhir al-Barqāwī, wir verwenden im Folgenden den Predigernamen al-Maqdisī.

Noch in seiner Kindheit wanderten seine Eltern mit ihm nach Kuwait aus. Sie gestatteten ihm das gewünschte religiöse Studium an der Universität von Medina nicht, sondern schickten ihn ins nordirakische Mosul, um Maschinenbau zu erlernen. Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī musste sich die Schariawissenschaft folglich autodidaktisch beibringen, was ihm offensichtlich gelang.

Intensiv forschte er zu den von ihm zeitlebens hoch verehrten, demokratiegefährdend bleibenden islamischen Autoritäten Ibn Taimiyya (Taqīyu d-Dīn Aḥmad bin Taimīya‎ al-Ḥarrānī, 1263–1328) und Ibn Qayyim al-Dschauziya (Ibn Qaiyim al-Ǧauziya, 1292-1350). Der fromme Kulturrassist al-Ǧauziya verfasste das »Aḥkām ahl aḏ-ḏimma« zur Rechtsproblematik der im Diesseits und Jenseits als minderwertig einzustufenden monotheistischen Schutzbefohlenen (Halbsklaven). Ferner war es die bis heute Köpfe abhackende Doktrin der hanbalitischen Wahhabiten, zu sich der al-Maqdisī hingezogen fühlte. Bereits 1985 hatte den in Nāblus Geborenen eine Reise ins pakistanische Peschawar geführt, die ihn in Bezug auf die dschihadistische Theorie sehr inspiriert habe. Gewissermaßen eine Bildungsreise, um für immer aus dem wissenschaftlichen Lernen auszusteigen.

Zu allem Ende ist al-Maqdisī zusätzlich durch die von Ǧuhaymān al-ʿUtaibī (4) geführte Bewegung »Die Ḥisba praktizierende Salafi-Gemeinschaft, al-Ǧamāʿa as-Salafīya al-Muḥtasiba« beeinflusst worden, die im November 1979 die Große Moschee und die Kaaba in Mekka zu Allahgottes Verherrlichung eroberte und wochenlang besetzt hielt (5). Ǧuhaymān al-ʿUtaibī, der am 09.01.1980 hingerichtet wurde, hatte Vorlesungen bei Scheich bin Bāz (1910-1999) gehört, dessen Gedankengut jene zeitgenössischen deutschen Konvertitinnen aufsaugen, die ihr Gesicht mit einem niqāb „bedecken“ und die den sektenartigen salafistischen Kontaktnetzen um Pierre Vogel und Nicholas Blancho nicht weit entfernt stehen, wobei die Frauen durch die fiebrigen Männerbündler digital in „Schwester-Foren“ und real ins Haus gesperrt bleiben und nur selten in Begleitung von „Herrchen“ mit Burka für mehr „Religionsfreiheit“ demonstrieren dürfen, einem ausgeführten Hund nicht unähnlich.

Mit dem gerade gefallenen Begriff der ḥisba sollten wir Pädagogen und Sozialpädagogen auf aller Welt uns schleunigst befassen, wenn uns an kulturrassismusfreien Räumen und Zeiten von Bildungskultur und lebenslangem Lernen gelegen sein sollte, an gründlicher Arbeit.

Für seine drei Werke »Democracy … a Religion (6). Die Religion der Demokratie«, »This is our Aqidah« und »Religion of Abraham. Die Religion Abrahams. Millat Ibrāhīm«, 1985) genießt al-Maqdisī in besonders gewaltaffinen muslimischen Kreisen bis heute größte Anerkennung. Sein in der Manier der Salafisten selbst gewählter Name bezieht sich auf den Jerusalemer Tempelberg, der im Arabischen Bayt al-Maqdis bzw. Bayt al-Muqaddas heißt, wörtlich Haus der Heiligkeit (zu q-d-s, heilig, vgl. Jerusalem als al-Quds pers. Ghods; Variante al-Quds aš-Šarīf, osmanisch Kuds-i Şerîf, zu šarīf, edel, vornehm). In den zur irdischen Herrschaft berechtigten Stand der Krieger Allahs erhoben, wählt Muhamed Seyfudin ÇiFTÇi den Namen »Abū Anas« und gibt von Braunschweig aus den Scheich für ein salafistisches Deutschland ab, der einstige Berufsfeuerwehrmann Sven Lau mutiert zu »Abū Ādam« und lässt sich einen Bart wachsen, während der griechischstämmige Rheinländer Efstathios Tsiounis den Kriegspfad ebenso bärtig und als Abu Alia betritt, was wie eine Ehrerbietung für Alija Izetbegović klingt (7), den Verfasser von »Islamska deklaracija. Die Islamische Deklaration« (1970). Exkurs nach Bosnien und in den Iran.

»Der Islam zwischen Ost und West« (1980) hieß ein weiterer Text von Schariafreund Izetbegović, ein Titel, den wir als schamlose Anspielung an den iranischen Wegbereiter der Islamischen Revolution Ali Schariati verstehen dürfen, der den Islam als Weltanschauung oder Philosophie der „Mittigkeit“ („vaseteh“, al-wasaṭīya) darstellt. Die islamkonforme Sozial- und Wirtschaftspolitik überwinde die schrillen Missklänge von Kapitalismus und Kommunismus. Angesichts des seit Titos Gesetz zur Arbeiterselbstverwaltung einen „Dritten Weg“ beanspruchenden Jugoslawiens bietet derlei „religiöse Versöhnlichkeit“ vielleicht auch in Zukunft Anlass zur Sorge. Den politischen Allahkult nannte Schariati »Maktab-e Vaseteh-e Islam«, oder, nach dem mathematischen Zentralwert, »The Median School Of Islam« (siehe Sägefisch Text Nummer 171 und 172). Weder planwirtschaftlich noch kapitalistisch ausgerichtet, weder dem sozialistischen Religionsersatz verpflichtet noch der Dogmatik einer christlichen Kirche: Der schariatreue Mensch fühle und handle seiner Natur gemäß und bewirke sozialen Frieden und Harmonie. Der Islamkritiker aber wird so zu einem den Wohlklang der „Mitte“ bedrohenden Extremisten, religiös begründete Gewalt gegen Islamkritiker befreit lediglich von „Ungerechtigkeit“ – genau da steht Europa inzwischen, zumal Deutschland.

Noch zu Bosnien. In besagter Deklaration heißt es in einer Fußnote: „Jahiliya: the godless period of darkness prior to Islam“ und im dazugehörigen, alles andere als frühmittelalterlich gemeinten Text: „Der mühsame Einsatz auf dem erfolgreichen Weg zu ungeahnten Zielen hat nicht erst heute begonnen … wenn es auch bisher überwiegend außergewöhnliche Einzelne oder couragierte kleine Gruppen sind, die dem ungeheuren Gegendruck der Dschahiliyya standhalten. The struggle towards new goals did not begin today. … Still, this is mainly the personal sacrifice of exceptional individuals or courageous minor groups in collision with the mighty forces of the Jahiliya.“ Alija Izetbegović vertritt die von Sayyid Quṭb geprägte Konzeption der Dämonie der Ǧāhilīya, der heidnischen Barbarei – Salafismus und Dschihadismus in reinster Form. Zur Schariarepublik Pakistan fällt dem über die Frage des Handabhackens verschwommen herumdrucksenden Bosnier nichts anderes ein als: „Pakistan is our greatest hope.“ und fragt nur, wie repressiv und total („how rigidly“) die Scharia im Strafrecht und Familienrecht implementiert werden soll, das Islamische Recht selbst steht für den Jugoslawen nicht zur Diskussion. Dass Bosniens amtierender Großmufti Mustafa Cerić der Muslimbruderschaft nahe steht und die Scharia durchsetzen will („Opening the way for the Muslim law“), wird uns hier als Fortsetzung des allahkratischen Weges Bosniens erkennbar, den der nachmalige bosnische Präsident Alija Izetbegović, wenn auch zaghaft, eingeschlagen hat. Soweit zu Bosnien.

Zurück zu Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī.

In Afghanistan traf der Salafist in den späten Neunziger Jahren den jordanischen Führer der al-Qaida im Irak, Aḥmad Faḍīl an-Nazāl al-Ḫalāila, der weltweit als Abū Muṣʿab az-Zarqāwī (1966-2006, benannt nach seinem Geburtsort, der jordanischen Industriestadt az-Zarqāʾ, 400.000 Einwohner) bekannt geworden ist (8). Im salafistischen Dschihadtheoretiker al-Maqdisī fand az-Zarqāwī, der am 07.06.2006 von amerikanischen Streitkräften im Irak getötet wurde, für mehrere Jahre seinen spiritueller Meister, bis die beiden sich über schariarechtliche Fragen (sprich taktisch-militärpolitische Fragen wie: Dürfen Schiiten ermordet werden?) entzweiten. Bereits ab 1992 riefen al-Maqdisī und az-Zarqāwī in Jordanien den Terroristenbund At-Tawhid ins Leben. At-tauḥīd, Einsgottglaube, wörtlich „Einsheit“, meint die Einzigartigkeit Allahgottes und die Einheitlichkeit der umma.

Heute berufen sich gewaltbereite beziehungsweise terroristische aktive salafistische Milieus auf al-Maqdisī, den das Combating Terrorism Center der United States Military Academy (USMA, ansässig in Westpoint, New York) für den einflussreichsten zeitgenössischen dschihadistischen Theoretiker hält.

Innerhalb der letzten eineinhalb Jahrzehnte ist der Denker des Dschihad mindestens drei Mal inhaftiert gewesen. 1995 zu fünfzehn Jahren verurteilt, kam al-Maqdisī doch 2000 frei, wurde aber bald wieder unter Terrorismusverdacht eingesperrt. Wenn man im Umfeld des Vereins Einladung zum Paradies / Islamschule (EZP, Braunschweig, Hannover, Mönchengladbach, Bonn, um Muhamed Seyfudin Çiftçi und Pierre Vogel) Demokratie ausdrücklich für eine „falsche Religion“ hält (9), dürfte, von al-Maudūdī und Quṭb abgesehen, das Gedankengut von Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī eine Rolle spielen.

Noch als Häftling in Zelle Nummer 63 des jordanischen »General Intelligence Prison Facility« betrieb Muḥammad al-Maqdisī vor sechzehn Jahren Gefängnisseelsorge, wie sich einem zum islamisch begründeten Krieg aufrufenden Kurzfilm entnehmen lässt, den »ismaelAbdulrahman« am 15.11.2008 auf YouTube einstellt, ein Video, das hoffentlich auch von Deutschlands so genannten Muslimen als Aufruf zum Hass auf die kulturelle Moderne und die Gleichberechtigung von Mann und Frau verstanden und inhaltlich zurückgewiesen wird.

Die zum Opferfest ʿĪdu l-Aḍḥā (20. Mai 1994) niedergeschriebenen Worte des Gedichtes lauten (10), ein wenig abgeändert und gekürzt:

Wenn es Allah gefällt, entströmt den Gefängnissen Parfüm

Mein lieber Bruder, du, der du in den Gefängnissen verweilst, zu dir schreibe ich in Schmerz und Trauer, so bleibe standhaft, mit Allahs Willen, welche Mühsal könnte dich noch ergreifen?

Hüte dich, mein Bruder, vor der Korruption der Gedanken, sei eingedenk des Versprechens Allahs! Hunderttausende der Wahrhaftigen, auf Zeit inhaftiert, im Gefängnis verweilend? Stärke dich durch das Gedenken an Allāh Subḥānahu wa Taʿāla, den Allmächtigen. Übe dich im Auswendiglernen des Buches der Offenbarung, das für dein Herz wie ein geborgtes Bollwerk sei und deiner Seele Versorgung und Hilfe.

Diese Härten, sie finden ein baldiges Ende, selbst wenn sie dich nun beschimpfen, quälen und foltern und dich zusammenschlagen – doch du unterwirfst dich nicht – ihnen nicht. Du bist nicht der erste, gefoltert und gequält für eine Religion, eine gewaltige, gottgesegnete Inspiration, und du bist auch nicht allein auf diesem Wege: Sieh, all die Karawanen, all diese Jahre, ein ʿĪd-Fest.vergangen, ein Sohn geboren. Dann die Monate in Gefangenschaft, die verzehrte Zeit, sei nicht bekümmert, rechtschaffener Bruder: Leben und all deine Kinder – bedeutungslos geworden um das Wohlgefallen deines Herrn, des Allmächtigen, des Edelmütigen.

Die Gefängnisse sind nun voller Duft, die Bitterkeit ist zur Süße geworden, entweder ein Sieg über die Menschheit oder zu Allāh in die Ewigkeit.

Gewiss: Ich nehme Vergeltung, doch einzig um Allahs Willen und seines Dīn. Sie haben uns von unserem Entschluss nicht abbringen können, weder unsere Hingabe noch unseren Eifer verringert.

Und so werden die Gefängnisse keine Minderung, vielmehr eine Stärkung unserer Gewissheit sein, die Fesseln keine Minderung, sondern eine Stärkung unserer Geduld. Weder Qualen noch Foltern gegen unsere Brüder, auch nicht die Tötung der Prediger, hunderter von ihnen, ungeschwächt, all das bewirkt nichts anderes als die Erhebung der Flaggen unseres Glaubens, deutlich manifestierend den Tauḥīd der Wahrheit des Dīn.

Wir werden eure Samen bewässern mit unserem Tauḥīd durch das Durchtrennen unserer Adern, durch die Opferung unseres Blutes. Wir werden euch erhöhen mit unserem Banner des Islām. Weder werden wir je vom Wege der Wahrheit abkommen, noch jemals vom Wege der Konfrontation abirren.

Wir verbleiben auf diesem Wege, achtlos der Wunden. Nimmer werden wir vom Ǧihād abkommen, weiter den Ṭawāġīt entgegen und, nimmer in Furcht, den Heiden entgegen tretend. Ein Leben um den Sieg zu erringen für den Dīn, die großartige Religion.

Auf dem Wege der Märtyrer: Ein Teil von ihnen erfüllt und ein anderer noch auf dem Wege dorthin, wir auf ihrem Wege, unablässig, marschierend, mit Hilfe Allahs, zu Hilfe und Beistand der Religion. Welch ein Weg ist dies, der Weg der Unerschrockenen. Das sind die Meilensteine des gewaltigen Dīn.

So, wer sehnt sich wahrlich, die Gärten zu betreten, und wer begehrt, von himmlischen Jungfrauen umarmt zu werden? Ja, die Pflichten auf diesem Wege erfordern gewiss die Zahlung einer teuren Mitgift, eines Heiratsguts.

ʿĪdu l-Aḍḥā (islamisches Opferfest, 20.05.1994)

Soweit zur Gefängnislyrik des Muḥammad al-Maqdisī, zu dem ein Anonymus namens »kuhface« deutscher und vermutlich auch albanischer Sprache, sein YouTube-Konto ist mittlerweile gesperrt worden, leider kein Ruf nach der universellen Geltung der Menschenrechte, sondern folgende islamisch glaubensbewegte Verwünschung einfällt:

»allah uakbar, möge allah ihnen reichlichen lohn geben und möge allah die feinde des islam in die höchste stufe der höllenfeuer geben, möge allah ihre gesundheit in krankheit verwandeln, die verfluchten affen und schweine, man muss die alle abschlachten.«

Mit der junge Muslime wie »kuhface« womöglich fehlleitenden, von al-Maqdisī betriebenen Online-Bibliothek http://www.tawhed.ws darf der geistige Vater des zeitgenössischen Dschihadismus sein gegenmodernes bis terroristisches Gedankengut auf Arabisch und Englisch weltweit verbreiten.

Nun zum Text, den ein gewisser Abū ʿIzzudīn (Hommage an Scheich ʿIzz ad-Dīn al-Qassām, nach dem eine schariafaschistische Brigade und eine das Kalifat herbeibombende Rakete benannt sind?) ins Deutsche übersetzt hat, auf die Übersetzung ins Englische zurückgreifend, die ein gewisser Abū Muḥammad al-Malikī (wohl nach dem saudischen Scheich Muḥammad ʿAlawī al-Malikī, 1944-2004, genannt) anfertigte (11). Da Salafisten sich mit »Abū« beginnende Übernamen oder vielmehr Kriegsnamen geben, gilt die Faustregel: Ein »Abū« kommt selten allein.

»Ad-Dīmuqrāṭīya Dīn. Die Religion der Demokratie«

BismiAllāh ar-Rahmān ar-Rahīm Im Namen Allāhs, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Dies ist eine Auswahl von Schriften, die ich schon vor dem Beginn der polytheistisch, legislativ-parlamentarischen Wahlen geschrieben habe – in einer Zeit, als die Menschen sich von der Demokratie faszinieren ließen.

Und sie vermischten die Falschheit mit der Wahrheit.

Manchmal nennen sie Demokratie eine Freiheit oder einen Rat. Manchmal bringen sie Argumente hervor, die die Demokratie als gültiges Konzept erscheinen lassen und sie benutzen die Geschichte des Urteils von Yūsuf (‚as) mit dem König als Beispiel. An anderen Stellen benutzen sie das Urteil des Negus (Naǧāšī) als Beispiel – einfach um ihren eigenen Interessen und Motiven zu nutzen und ihre eigenen Agenden zu realisieren. Sie verzerren die Wahrheit mit Falschheit, vermischen das Licht mit der Dunkelheit und den Polytheismus der Demokratie mit dem Monotheismus des Ìslām. Aber wir haben, mit der Hilfe Allāhs, all diesen Irrtümern geantwortet und gezeigt, dass die Demokratie eine Religion ist. Aber sie ist nicht die Religion Allāhs.

Sie ist nicht die Religion des Monotheismus. Und ihre Parlamentsräte sind nichts als Orte des Polytheismus und Zufluchtsorte der heidnischen Überzeugungen. All dies muss vermieden werden um den Monotheismus, welcher Allāhs Recht über Seinen Diener ist, zu erreichen. Wir müssen jene, die der Demokratie folgen, zerstören und wir müssen ihre Anhänger als Feinde betrachten – sie hassen und einen großen Ǧihād gegen sie ausführen.

Demokratie ist ein offensichtlicher Polytheismus und daher ein klarer Unglaube, wovon Allāh uns in Seinem Buch gewarnt hat. Und Sein Gesandter (š-Allāh-‚aws) griff solche Ṭāghūt (falsche Götter (´āliha)) während seines ganzen Lebens an.

Abu Saiid ist Co-Autor vom dschihadistischen »Ansar ul Haqq Media Blog. Artikel und Nachrichten aus islamischer Perspektive«, wo man zu http://diewahrereligion.de/ („Derjenige, der vom Propheten (Frieden und Segen auf ihm) gehört hat und den Islam nicht annimmt, der bleibt für alle Ewigkeit in der Hölle. Das besagt ein Hadith.“) verlinkt und erkennbar auch als „Ansarulhaqq Media Team“ über die Seite http://www.ansarulhaqq.com/ arbeitet.

Abu Saiid empfiehlt am 04.08.2010 das Werk des dschihadistischen Theoretikers Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī (12). Zur terrornahen, Aiman aẓ-Ẓawāhirī bewerbenden Seite »Ansar alJihad Network. http://www.ansar.com« http://ansar1.info/ („Osama bin Ladin – May Allah protect him“) wird von Burkafreund Abu Saiid ebenfalls verlinkt.

Scheich al-Maqdisī:

Man sollte wissen, dass Allāh der Schöpfer und der Urheber aller Dinge und aller Wesen ist. Die wichtigste Sache, die Allāh dem Sohn ´Ādams – vor dem Gebet, der Abgabe der Zakā (Almosen) oder irgendeiner anderen Handlung der Anbetung – zur Erlernung und Ausführung auferlegt hat, ist der Glaube an die Einheit Allāhs und die Ablehnung des Glaubens an irgendeine andere (falsche) Gottheit (ìlah). Dies ist der Grund, dass Allāh die Geschöpfe erschaffen hat, die Propheten entsandte, die Bücher offenbarte und den Ǧihād und die Šahāda (Martyrium) befahl. Dies ist der Grund, dass es Feindschaft zwischen den Anhängern von ar-Raḥmān und denen des Šayṭān gibt. Und dies ist der Grund, dass der ìslāmische Staat und das System der rechtgeleiteten Khilāfa gegründet wird. Allāh (‚awj) sagte:

Und Ich habe die Ǧinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen).

[adh-Dhāriyyāt:56]

Und in jedem Volk erweckten Wir einen Gesandten (,der da predigte): „Dient Allāh und meidet den Ṭāghūt.“ …

[an-Nahl:36]

Dieser Glaube, dass es keinen in Wahrheit der Anbetung Würdigen (ìlah) außer Allāh gibt, ist ein Grundelement des Ìslām. Kein Ruf (da’wa), keine Anstrengung (ǧihād), kein Gebet (ṣalā), kein Fasten (ṣawm) keine Almosenabgabe (zakā) und keine Pilgerfahrt (haǧǧ) wird (von Allāh) ohne dessen angenommen. Niemand kann vom Feuer der Hölle errettet werden, ohne daran zu glauben, denn dies ist der einzige Haltegriff, den Allāh Seinen Anhängern garantiert hat, dass dieser in das Paradies führen wird. Kein anderer Haltegriff wird für den Schutz vor dem Feuer ausreichend sein.

Der Ṭāghūt, gegen den man den Unglauben (kufr) ausführen und die Anbetung und Dienerschaft (‚ibāda) vermeiden muss, beinhaltet nicht nur Steine, Götzen, Bäume oder Gräber, die durch Niederwerfung (suǧūd) oder durch Bittgebet (du’ā`) angebetet werden. Tatsächlich umfasst er (der Ṭāghūt) viel mehr als dies. Er umfasst jedes angebetete Wesen oder Ding (ma’būd) -außer Allāh dem Erhabenen-, das die Anbetung und Dienerschaft (‚ibāda) (an sich), gleich welcher Art auch immer, nicht ableugnet und verweigert (munkar).

Wenn ein Geschöpf sich gegen die eigene Seele versündigt, dann überschreitet es die Grenzen, die durch Allāh gesetzt wurden. Und dies beinhaltet die Anbetung falscher Gottheiten (ṭawāghīt) neben Allāh. Die Handlung der Anbetung umfasst Niederwerfung, Verbeugung, Bittgebet, zu schwören und (ein Tier als Opfergabe) zu schlachten.

Gehorsamkeit in der Gesetzgebung ist auch eine Art der Anbetung.

Seine wahren Ziele zu verbergen ist etwas, was wir Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī nun wirklich nicht vorwerfen können. Unser Blick kann sich daher für einige Augenblicke auf die mutmaßlich in einem Prozess der Radikalisierung befindlichen europäischen muslimischen Leser richten oder auf eine fehlende Personengruppe, auf die Frauen.

Militaristen und andere, fast durchweg homophobe, Erhöher des Maskulinen kommen gern etwas keusch daher, religiös ergriffen nahezu asexuell, allerdings nur, um die Frauen ihres Jagdgrundes umso nachhaltiger dämonisieren und deklassieren zu können. Auch al-Maqdisī lebt in diesem Sinne ganz männerbündisch und erachtet in seiner schriftgewordenen Verherrlichung der Demokratieresistenz das Weib für keinerlei Aufmerksamkeit würdig (in seinem »Min Thamrāt al-Jihād. From the fruits of Jihād« lautet ein Kapitel allerdings »Behandelt die Frauen höflich. Act Gently With the Women« (13)). Lediglich in der letzten Zeile des Gefängnisgedichtes gibt es ja ein symbolisches Gleichsetzen des Selbstmordattentats bzw. des Ermordetwerdens für die Sache Allahs mit einer Hochzeitsfeier („Mitgift, Heiratsgut“) und ersetzt die Bombenexplosion oder jedenfalls der Eingang ins Märtyrertum den perfekten sexuellen Höhepunkt.

Mit der schlimmste Götzendienst, da unterscheiden sich Muslimbrüder, Salafisten und Millî-Görüş-Bewegte nicht voneinander, ist die irdische Gleichberechtigung von Mann und Frau. Damit also die einzig sittlich zu nennende Seinsweise, die islamische, ein Zeichen gegen den Glaubensverlust setzt, wird, wie Abu Saiid am 29.07.2010 impliziert, von Aiman aẓ-Ẓawāhirī (al-Qaida) zum Bedecken des weiblichen Gesichts aufgerufen. Der salafistische deutschsprachige Blogger unterstützt also den Aufruf des Top-Terroristen zum Tragen des Ganzkörperschleiers, wir dürfen uns einen strengen ḥiǧāb, also eine Art iranischen Tschador denken, jedenfalls sagt aẓ-Ẓawāhirī nicht explizit Burka bzw. niqāb (Gesichtsschleier).

Abu Saiid kann sich allerdings auf den Parteigründer der pakistanischen Jamaat-e-Islami (JI), Abu l-Aʿlā al-Maudūdī („Es ist für die Frauen angeordnet, sich in der Öffentlichkeit das Gesicht zu verschleiern“, zitiert nach »Kopftuch oder Niqab?«, bei: http://diewahrereligion.de/ – vgl. b. Ibn Farooq (14)) ebenso berufen wie auf ʿAbd al-ʿAzīz bin Bāz (1910-1999), der als einer der höchstrangigen saudischen Kleriker Handschuhe und Gesichtsschleier als Teil des verpflichtenden ḥiǧāb bewertete. Islamterrorfreund Abu Saiid fährt fort:

„Diesen Aufruf, kann man nur unterstützen. Es geht hier nicht um den Niqaab, sondern um die systematische Ausrottung des Islams in Europa. Es hat begonnen mit dem Kopftuchverbot auf Schulen in manchen Ländern, dann das Minarettbauverbot, jetzt das Niqaabverbot auf der Straße! Und bald kommt das Kopftuchverbot in der Öffentlichkeit. Man kann nur an unsere Schwestern, die den Niqaab nicht tragen, appellieren, ein Zeichen zu setzen. Denn in Kürze sind eure Hijabs auch dran. Hier geht es nicht darum, ob Niqaab Pflicht oder Sunnah ist, sondern darum, dass der Islam von eurer Seite her angegriffen wird, deswegen verteidigt euren Diin indem ihr beginnt den Niqaab zu tragen. Wenn die Kuffar sehen, dass durch ihre Verbote mehr Frauen den Niqaab tragen, dann werden sie vor Wut zerbersten und ihre Methoden überdenken (15).“

Scheich al-Maqdisī:

Allāh (swt) sagte über die Christen:

Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen neben Allāh …

[at-Tawba:31]

Obwohl sie sich vor ihren Priestern nicht niederwarfen oder verbeugten, folgten sie ihnen und stimmten ihnen in ihrem Verbot des Erlaubten (ḥalāl) und der Erlaubnis des Verbotenen (ḥarām) zu. Daher erachtete Allāh (swt) dies in der Hinsicht, dass sie sie (ihre Priester) zu Herren (àrbāb) neben Allāh genommen haben, denn die Gehorsamkeit in der Gesetzgebung (tašrī‘) ist eine Form der Anbetung (‚ibāda) und darf für niemanden ausgeführt werden außer für Allāh, da Allāh der Einzige ist, der die Gesetzgebung verordnen kann.

Dementsprechend ist jeder, der die Ausführung einer anderen Gesetzgebung als der Allāhs ersucht, tatsächlich ein Polytheist (mušrik).

Daher beinhaltet das Wort „Ṭāghūt“ jeden, der sich selbst zum Gesetzgeber neben Allāh macht. Ob Herrscher oder Beherrschte, ein Vertreter im Parlament (die gesetzgebende Autorität) oder die Personen, die ihn wählen, sie alle übertreten die Grenzen. Der Mensch wurde erschaffen um ein Diener Allāhs zu sein und Allāh hat ihm anbefohlen, Seine (Allāhs) Gesetzgebung anzuerkennen. Aber der Mensch wies dies zurück und übertrat die Grenzen. Er wollte sich mit Allāh gleichstellen und an der Gesetzgebung teilhaben, was niemandem außer Allāh zusteht. Wenn irgendjemand die Grenzen überschreitet und dies (Gesetzgebung) ausführt, so macht er sich selbst zum Gesetzgeber und er nimmt somit die Rolle eines Ṭāghūt ein. Sein Ìslām und sein Monotheismus (tawḥīd) wird nicht angenommen, außer und bis er dem, was er getan hat, den Unglauben (kufr) entgegenbringt, es verwirft und sich von dessen Dienern und Unterstützern lossagt. Allāh, der Erhabene, sagte:

… Sie wollen (nun) eine rechtswirksame Entscheidung beim Ṭāghūt suchen, wo ihnen doch befohlen worden ist, den Unglauben an ihn zu begehen (yakfurū) …

[an-Nisā‘:60]

Dürfen wir einen Kult der abgestuften Deklassierung als Religion oder Theologie bezeichnen – oder müssen wir es, zumal der großkirchliche Klerus mit dem Umfeld der Muslimbrüder kooperiert? Wie auch immer, Nordrhein-Westfalens oberstem Verfassungsrichter Michael Bertrams ist zuzustimmen, dass die Scharia mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist (16).

Mit ṭāġūt Götze, haben wir einen zentralen religiösen Begriff der zum Morden gewillten Verehrer der frommen Altvorderen (Dschihad-Salafismus) vor uns. Dieser Widersacher Allahs, Mehrzahl ṭawāġīt, Götzen, spielt in der islamischen Theologie des salafistischen Attentäters Mohammed Bouyeri eine bedeutende Rolle, wie wir dem »Drohbrief an Ayaan Hirsi Ali« (Übersetzung ins Deutsche und Kommentierung von Cees van der Duin, Sägefisch 067) entnehmen können, wo es heißt:

»Dit is een open brief aan een ongelovig fundamentalist, Ayaan Hirshi Ali, van de Thaghoet partij VVD. Dieses ist ein offener Brief an eine ungläubige Fundamentalistin, Frau Ayaan Hirshi Ali von der Partei der Sünde, der Abirrung und der Verworfenheit namens VVD.«

Cees van der Duin betont eher das Prinzip des aus gegenmoderner (politisch-islamischer) Sicht Widerwärtigen: „T(h)aghoet oder Taaghoet, nichtfigürlicher Götze, ist auch für niederländische Wahhabiten und Salafisten unter Berufung auf den Koran (4:76) die militärpolitische Parteinahme gegen Allah und für den Satan. Sure 4 Aya (Vers) 76 bezeichne mit Thaghoet (Taaghoet) die widergöttliche Ideologie der Gegner der Kämpfer Allahs und damit die satanische Lehrmeinung der Kämpfer gegen den Islam. Beim Gründer der islamisch-göttlichen Diktatur Ayatollah Chomeini wie auch beim radikalislamischen Kölner Kalifen Cemaleddin Kaplan spielt der ṭāġūt-Begriff eine zentrale Rolle und meint etwa die ‘Götzen’ der Meinungsfreiheit oder des Parlamentarismus.“

Ṭāġūt jedoch ragt, wie al-Maqdisī nahelegt, weit über die quṭbsche Ǧāhilīya (jahiliyyah), die vorzivilisatorische Ebene der dämonischen Barbarei, hinaus, und erscheint nicht lediglich als Prinzip, sondern als Personifikation, ja sogar als (anzugreifende) Person. Mit al-Maqdisī dürfen wir den ṭāġūt also nicht lediglich als widergöttliche Sphäre einschätzen, sondern können den „Götzen“, mit dem magischen und faschistischen Weltverständnis der Salafisten, als handelnden Teufel erkennen, ihn entweder mit dem kosmischen Gegenspieler Allahs identifizieren, dem höchsten Teufel, Iblīs, oder mit »al-Masīḥ ad-Daǧǧāl, the false Messiah«, dem Kriegsfürsten der Finsternis im Endkampf, bei dem das Licht (Allāh) siegen wird.

Folgerichtig betont der terroristische Geistliche das Menschengestaltige des ṭāġūt:

Muǧāhid (r-Allāh-‚a) sagte: „Der Ṭāghūt … ist ein Satan in der Gestalt eines Menschen, dem sich die Menschen zur Urteilsfindung zuwenden und sie folgen ihm (darin).“

Und Šaykh al-Ìslām Ibn Taymiyya (rh-Allāh-ta’āla) sagte: „… Aus diesem Grund ist jener, der (etwas) richtet, ohne sich dabei auf das heilige Buch (d.h. Qur´ān) zu beziehen, ein Ṭāghūt.“

[Maǧmū‘ al-Fatāwa, Kapitel 28, Seite 201]

Einige der neben Allāh (swt) angebeteten (ma’būda) Ṭāghūt der heutigen Zeit, welchen jeder Monotheist (muwaḥid) den Unglauben (kufr) entgegenbringen muss, genauso wie (er) jedem seiner Anhänger (den Kufr entgegenbringen muss), um an dem festesten Haltegriff festzuhalten und (damit) vom Höllenfeuer errettet zu sein, sind die vergänglichen menschengemachten falschen Götter (al-ìlaha az-zāìfa) und Götzen der so genannten Legislativen bzw. gesetzgebenden Körperschaften.

Unsere Minister und Parlamentarier sind aus Sicht eines Salafi echte heidnische Götter. Bei ansteigender Intransparenz (Korruption) mag mein Bürgermeister in den Augen der nach Macht rangelnden oder ohnmächtig gelähmten Menschen meiner Stadt allerdings eine Verähnlichung mit einer Gottheit durchmachen.

Wir können mit einer (im Anstieg befindlichen) Kultur des Nepotismus und der Hinterzimmerabsprachen dem Gesellschaftsverständnis der Salafisten also durchaus entgegenkommen. Und wirklich: Im Namen des „Dialogs mit dem Islam“ und des „friedlichen Zusammenlebens der Religionen“ beginnen Dhimmis und muslimische Herrenrasse, dasselbe Lebensgefühl und Gottesbild zu teilen.

Zu begleiten ist eine derartige Entchristlichung und Entdemokratisierung allerdings mit einer Verähnlichung von Jesus und Allahgott bzw. Jahwe und Allahgott. In einer katholischen rheinischen Gemeinde wird zu diesem Zwecke das Gemeindevolk aufgefordert, per Stimmzettel ein kleines, im Seitenaltar befindliches neugotisches und etwas kitschiges Christus-Fresko durch ein abstraktes Symbol zu ersetzen oder weiß zu verputzen, um, so der örtliche Kleriker im Umfragebogen wörtlich, dem Gottesbild der Juden und Muslime eher zu entsprechen.

Allāh, der Erhabene, sagte:

Oder haben sie Allāh beigesellte Gottheiten, die ihnen Glaubensvorschriften machen, die Allāh nicht erlaubt hat? Wenn nicht Allāhs Wort bereits ergangen wäre, dass ihnen bis zum Jüngsten Tag Aufschub gewährt wird, wäre zwischen ihnen (schon) entschieden worden.

[aš-Šūra:21]

Daher sind die Gesetzgeber zu Göttern und Herren (àrbāb) für jeden einzelnen geworden, der ihnen Gehorsam leistet, ihnen folgt oder ihnen in diesem Unglauben und Polytheismus zustimmt. Genau wie Allāh dies über die Christen sagte, als sie ihren Priestern und Mönchen folgten. Die Anhänger der heutigen Demokratien sind schlimmer, unmoralischer und unreiner als jene Priester und Mönche. Dies, weil die Priester nicht beanspruchten, das was sie sagten, zum Gesetz oder zum allgemeingültigen Rechtssystem zu erheben. Und sie bildeten (hierzu) weder Verfassungen oder Bücher, noch bestraften sie jene, die das was sie (die Priester) sagten, nicht annahmen oder ausführten. Auch benutzten sie nicht Allāhs Buch, um daraus Beweise für ihren Ṭāghūt zu liefern.

Wenn man dazu kommt, dies zu verstehen, dann sollte man wissen, dass der größte Schritt des Festhaltens am festesten Haltegriff und der größte Schritt des Unglaubens (kufr) gegenüber diesen menschengemachten Ṭāghūt das Höchstmaß des Ìslām ist. Damit meine ich al-Ǧihād.

Den Ǧihād gegen den Ṭāghūt, seine Anhänger und Helfer um zu versuchen, dieses menschengemachte System zu zerstören und zu versuchen, die Menschen dazu zu bringen, sich von der Anbetung (an dieses System) abzuwenden und zur Anbetung an Allāh allein zurückzukehren. Es muss eine Bekanntmachung und einen offenen Ruf zur Wahrheit geben, genau wie die Propheten es taten. Und wir müssen dies auf dieselbe Art und auf demselben Weg ausführen. Ein Weg, den Allāh (swt) uns klar aufzeigte, indem Er uns anbefahl, Ìbrāhīms Religion und seinen Ruf (da’wa) als Beispiel zu nehmen.

Artikel 51 der Verfassung Kuwaits sagt: „Die legislative Autorität wird durch den Prinzen und die parlamentarische Versammlung gemäß der Verfassung ausgeführt.“, Artikel 25 der jordanischen Verfassung legt fest: „Die legislative Autorität steht unter dem Amt des Königs und der parlamentarischen Versammlung.“ Und Artikel 86 der ägyptischen Verfassung bestimmt: „Das Parlament ist dazu bestimmt, die Verantwortung der legislativen Autorität zu tragen.“

Allāh sagt:

Ihr habt bereits ein vortreffliches Beispiel an Abraham (Ìbrāhīm) und denen mit ihm, als sie zu ihrem Volk sagten: „Wir haben nichts mit euch noch mit dem zu schaffen was ihr statt Allāh anbetet. Wir verwerfen euch. Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Hass entstanden; (solange,) bis ihr an Allāh glaubt und an Ihn allein“ …

[al-Mumtahana:4]

Damit ist die Bedeutung dieser Aussage zweifellos und klar. Man ziehe in Betracht, wie Allāh mit der Feindschaft vor dem Hass begann. Feindschaft ist wichtiger, denn der Mensch kann die Ṭāghūt-Anhänger hassen, aber könnte sie dabei nicht als Feinde ansehen. Doch erfüllt ein Mensch nicht seine Pflicht, bis er sie hasst und sie als Feinde ansieht. Man betrachte auch, wie Allāh ihre Missbilligung gegenüber den Polytheisten erwähnte, noch vor der Missbilligung dessen, was sie anbeteten, denn das erste ist wichtiger als das zweite. Viele Menschen zeigen Missbilligung gegenüber Götzen (al-àšnām), Ṭawāghīt, Verfassungen, Gesetzen und verwerfen Religionen und die Falschheit, aber sie verweigern es, eine (genauso) hohe Missbilligung gegenüber ihren Dienern oder Unterstützern aufzuzeigen.

Deshalb erfüllt solch ein Mensch nicht seine Pflicht und das was ihm auferlegt wurde. Wenn er den polytheistischen Dienern des Ṭāghūt seine Missbilligung entgegnet, dann bedeutet dies, dass er seine Missbilligung auch ihren geltungslosen Religionen entgegen bringt, was immer es auch ist, das sie anbeten.

Wenn jemand dem Ṭāghūt in dieser Welt nicht aus dem Weg geht (ihn meidet; sich vor ihm in Acht nimmt) indem er es verweigert, ihm zu dienen und ihn anzubeten, der wird einer von den Verlierern des Jenseits sein. Nichts von der Religion (dīn) wird ihm (dann) nützen oder von Vorteil sein. Und er wird es bereuen, an einem Zeitpunkt, an dem der Kummer ihm nicht von Nutzen sein wird. Dann wird es den Wunsch geben, ins Diesseits zurückzukehren und erneut zu leben.

Aber es wird zu spät sein, es wird kein zurück mehr ins Diesseits geben. Wenn du daher, oh Diener Allāhs, die Sicherheit und die Hoffnung auf des Herrn (Rabb) Gnade erreichen möchtest, welche Er den frommen Gottesfürchtigen gab, dann musst du alle Arten des Ṭāghūt verwerfen. Verwerfe und verleugne sie jetzt! Jetzt! Niemand wird sie im Jenseits verwerfen können, wenn er sie nicht im Diesseits verwirft. Aber für jeden, der ihre Religion der Falschheit unterstützt und ihnen (den Dienern des Ṭāghūt und somit dem Ṭāghūt selbst) folgt, so wird es einen Rufer im Jenseits geben, der rufen wird: „Jeder, der etwas anbetete (‚ibāda), wird dem folgen. Jeder, der die Sonne anbetete (‚ibāda entgegenbrachte), wird ihr folgen; jeder, der den Mond anbetete, wird ihm folgen; jeder, der den Ṭāghūt (welcher Art auch immer) anbetete, wird ihm folgen.“

Was religiöses Wohlverhalten ist, definiert dein Imam, Scheich oder Mufti, und wenn du dich nicht islamisch korrekt verhältst, musst du in der Hölle brennen. Den Missetäter – die Feministin, den Demokraten – musst du noch heftiger hassen als sein islamwidriges Ideal, doch deinen berechtigten Hass musst du als praktizierender Muslim ihn gleichwohl spüren lassen.

Was mag es für die Atmosphäre in Schulhof oder Vorstadtstraße bedeuten, wenn ein Teil der dortigen Muslime sich für das Menschenbild des jordanisch-palästinensischen Hasspredigers begeistert? Der Aufbau von spontanen oder offiziellen Kadern von Religionspolizisten wird wohl unvermeidlich sein, und dass diese „Bärtigen“ Gewalt anwenden, um die islamische Ordnung durchzusetzen, mussten erst vor drei Wochen sich unislamisch verhaltende Besucher einer Istanbuler Galerie schmerzhaft erfahren: „Sie haben uns angegriffen, weil wir auf der Straße etwas getrunken haben. Sie haben Allahu Akbar (Gott ist groß) gerufen … Wenn die Galerien nicht sofort die Rolläden heruntergelassen hätten, wäre es eine Art Lynchen geworden (17).“

Fortgesetztes salafistisches Mobbing wird zu segregierten Stadtvierteln führen, ein Prozess der Entflechtung und Abkopplung, der der Abmeldung eines „muslimischen“ Mädchens vom Schwimmunterricht oder mit einem zweiten Kühlschrank im Kindergarten „für die muslimischen Kinder“ beginnen mag.

Dann sagte Allāh, der Erhabene:

An jenem Tage werden sie alle Teilhaber an der Strafe sein. So verfahren Wir mit den Schuldigen, denn als zu ihnen gesprochen wurde: „Es ist kein der Anbetung Würdiger (ìlah) außer Allāh“, da verhielten sie sich hochmütig.

[aš-Šāffāt:33-35]

Sei vorsichtig, oh Diener Allāhs! Weise das Wort des Monotheismus nicht ab und verwerfe es nicht. Zerstöre nicht das, was in diesem Wort impliziert ist und sei immer stolz auf das rechtschaffene Wort. Dieses ist die Einheit Allāhs. Zerstöre nicht die Anhängerschaft an die Wahrheit und bestehe nicht auf die Unterstützung des Ṭāghūt, denn du wirst (sonst) am Tage des Gerichts mit den Leuten der Vernichtung sein und ihr Ende teilen (d.h. in Ǧahannam eingehen).

Du solltest wissen, dass Allāh (swt) diesen reinen Dīn des Ìslām erschaffen hat und diesen für Seine monotheistischen Diener (muwaḥidīn) erwählt hat. Daher, wer immer diesem folgt, dessen Taten werden akzeptiert sein und wer immer irgendeiner anderen der Religionen (àdyān) folgt, dessen Taten werden abgelehnt und er wird einer der Verlierer sein. Er, der Erhabene, sagt:

Und Abraham (Ìbrāhīm) befahl es seinen Söhnen an und ebenso Jakob (Ya’qūb): „Meine Söhne, Allāh hat für euch die Religion auserwählt, deshalb sterbt nicht anders als (Allāh) ergeben (muslimūn) zu sein.“

[al-Baqara:132]

Und Er, der Erhabene, sagte:

Wahrlich, die Religion bei Allāh ist der Ìslām.

[´Āli-‚Imrān:19]

Und Er sagte:

Und wer eine andere Religion als den Ìslām begehrt: nimmer soll sie von ihm angenommen werden, und im Jenseits wird er unter den Verlierern sein.

[´Āli-‚Imrān:85]

Sei vorsichtig, um das Wort der „Religion“ nicht nur auf das Christentum oder das Judentum usw. zu begrenzen, denn du könntest den anderen hinfälligen Religionen folgen und dadurch in die Irre gehen. Es beinhaltet jede (Art von) Religion, jede Methode, jedes richterliche System und jedes Gesetz, welchem die Geschöpfe folgen und sich diesem unterwerfen. All diese falschen Religionen müssen verlassen und verworfen werden. Wir müssen Unglauben (kufr) gegenüber ihnen begehen, ihre Helfer und Unterstützer ablehnen und (dürfen) uns nur für den monotheistischen Dīn einsetzen, dem Dīn des Ìslām. Der Allmächtige ordnete uns an, dies all den Ungläubigen mit ihren verschiedenen Religionen zu sagen:

Sprich: „O ihr Ungläubigen! Ich diene nicht dem, dem ihr dient und ihr dient nicht Dem, Dem ich diene. Und ich werde nicht Diener dessen sein, dem ihr dient und ihr werdet nicht Diener Dessen sein, Dem ich diene. Ihr habt eure Religion und ich habe meine Religion.“

[al-Kāfirūn]

Daher ist jede religiöse Gemeinschaft [ganz] innerhalb der ungläubigen Gemeinschaften, welche diesen [auch nur] zustimmt, mit diesen Vereinbarungen schließt oder sich (mit ihnen) in einem System versammelt, das dem Ìslām widerspricht – [denn] so ist jene [Islamverleugnung auch] zu ihrer Religion geworden. Es kann Kommunismus, Sozialismus, Säkularismus und andere solcher neuen Methoden und Prinzipien beinhalten, welche Menschen durch ihre eigenen Gedanken erfanden, die dann damit, als ihre [gewählte] eigene Religion, zufrieden waren.

Eine dieser Religionen (àdyān) ist die Demokratie. Es ist eine Religion (dīn), die der Religion Allāhs widerspricht. Nachfolgend werden einige zusammengefasste Punkte aufgeführt, welche die Falschheiten dieser erfundenen neuen Religion, von welcher viele Menschen – einschließlich jener, die behaupten der Ìslām sei ihre Religion – fasziniert sind, verdeutlichen. Sie wissen, dass Demokratie eine andere Religion als die der wahren monotheistischen Religion des Ìslām ist. Und sie wissen, dass sie einer der Irrwege ist, auf welchen zum Höllenfeuer gerufen wird.

Es ist eine Illusion einer Gruppe von Leuten, die sich Muslime nennen, jedoch nicht das verlassen, das dem Ìslām widerspricht. Sie sprechen sich selbst dem Ìslām zu, aber handeln zur selben Zeit entgegen diesem und rühmen sich gar damit.

Sie haben nicht die Religion der Demokratie verlassen, so wie an-Naǧāšī die Religion des Christentums verlassen hat, nein. Sie waren fasziniert von ihrer Belobigung und von den Beweisen, die sie den Menschen erbrachten und sie riefen die Menschen dazu auf, in diese unwahre Religion einzutreten. Sie machten sich selbst zu Göttern, welche Gesetze für den Menschen erlassen, wozu Allāh keine Befugnis erteilt hat. Sie vereinigen sich auch mit jedem, der mit ihnen in ihrer Religion übereinstimmt, wie die Repräsentanten der Parlamente oder ihren Ministerien. Sie schließen sich ihnen an in ihrer ungläubigen Gesetzgebung, welche gemäß den Texten der Verfassung beschlossen wird. Sie folgen dem und hassen jeden, der es angreift oder Einwand dagegen erhebt.

Wo befindet ihr euch nun? Verbleibt ihr weiterhin in eurem Schlummer und eurem alten Irrtum? Steckt ihr den Kopf in den Sand? Seht ihr nicht die Ähnlichkeiten um euch herum? Da haben wir Algerien, da Kuwait, da Ägypten usw. Seid ihr euch immer noch nicht sicher, dass dies das Spiel der Ungläubigen ist? Ein geschlossenes, krummes polytheistisches Schauspiel. Seid ihr euch immer noch nicht sicher, dass die Parlamentsräte Spielereien unter der Verfügungsgewalt des Ṭāghūt sind? Er eröffnet und beendet sie, wie er will und wie er wünscht. Kein Gesetz kann erlassen werden, ohne vorherige Zustimmung des Ṭāghūt.

Wenn ihr einer der Atheisten seid, dann hoffen wir, dass ihr diese Gemeinschaft und Beteiligung genießt. Teilt mit ihnen euren Unglauben und Polytheismus, wenn ihr es wollt. Aber ihr müsst wissen, dass diese Beteiligung nicht an den Begrenzungen der diesseitigen Welt endet! Sie wird fortbestehen, wie Allāh (‚awj) in Surat an-Nisā` sagte, nachdem Er vor solchen Versammlungen warnte und befahl, solchen Leuten aus dem Weg zu gehen und nicht mit ihnen zu sitzen, denn jeder der mit ihnen sitzt, einer von ihnen sein wird, wie Allāh uns davor warte:

32 Artikel 34, Teil 2 der jordanischen Verfassung sagt: „Der König ruft den Parlamentsrat zur Versammlung und eröffnet, verschiebt und löst ihn auf gemäß der Verfassung“, Teil 3 sagt: „Der König hat die Autorität, den Parlamentsrat aufzulösen“.

33 Artikel 79 der kuwaitischen Verfassung besagt: „Kein Gesetz wird verabschiedet ohne die vorherige Genehmigung des Parlamentsrates und der Zustimmung des Prinzen“ Und Artikel 93 Teil 1 der jordanischen Verfassung sagt: „Jedes Programm, das durch den parlamentarischen Rat bestimmt wurde, muss zu König entsandt werden, um die Zustimmung zu erhalten“ und in Teil 3 steht: „Wenn der König das Gesetz nicht legitimiert, kann er dies dieses widerrufen (bis zu sechs Monaten nach deren Erlassung)“. In Jordanien bestehen vor der Zustimmung des Königs die Zustimmung und die Einverständnis des Senats, dessen Mitglieder vom König ernannt werden. Und selbst bei all diesen Umständen.

… Wahrlich, Allāh wird die Heuchler und die Ungläubigen allesamt in Ǧahannam versammeln.

[an-Nisā`:140]

Oh Menschen, hütet euch vor dem Ṭāghūt und seinen Versammlungen, verlasst sie und bringt ihnen den Unglauben entgegen, solange sie bestehen wie sie sind.

Dies ist das offenkundige Recht, das zweifellose und klare Licht, doch die meisten Menschen wissen nicht …

Verwerft sie, verlasst sie, verlasst ihre Anhänger und ihren Polytheismus bevor es zu spät ist, bevor der Tag kommt an dem dies die größte Angelegenheit sein wird. Ihr werdet wünschen und hoffen, aber danach ist es zu spät und an dem Tag (des Gerichts) gibt es keine Rücksichtnahme auf den Kummer und die Wehklagen.

Meidet sie jetzt und sagt ihnen – wenn ihr der Religion Ìbrāhīms folgt und dem Weg der Propheten – das, was wir zum Abschluss dieser Darlegung anbringen:

Oh, ihr Sklaven des irdischen Gesetzes und des irdischen Urteils.

Oh, ihr Leute des Dīn der Demokratie.

Wir sagen uns los von euch und eurem Dīn.

Wir entgegnen euch mit Unglauben, euch und eurer polytheistischen Gesetzgebung und euren heidnischen Parlamenten.

Und die Feindschaft und der Hass bestehen zwischen uns und euch. Bis ihr glaubt, an Allāh allein!

Soweit zu »Die Religion der Demokratie«.

Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī sagt uns, was Islam aus seiner Sicht ist: Geheiligte und heilssichernde Ungleichbehandlung, Islam als ein Faschismus, der jeden Gegner töten will und töten wird. In das etwas verkrampft beschworene Bild vom Islam als einer „im Kern friedlichen Religion“ (Hans-Gert Pöttering, Horst Köhler) will dieser authentische Islam nun allerdings gar nicht passen. Die immer wieder pauschal erhobene Forderung, „den Islam gleichzustellen“ oder „den Islam zu integrieren“ haben freiheitliche Demokraten im Namen der Rechtseinheitlichkeit und der schützenswerten allgemeinen Menschenrechte zurückzuweisen.

Das Gerede vom abendländischen Kulturkreis bzw. morgenländischen Kulturkreis dient dazu, die Menschen zwischen Casablanca und Jakarta, nicht zuletzt die Ex-Muslime, Atheisten, Christen oder Feministinnen unter ihnen, von den Standards des Aufklärungshumanismus auf Dauer auszuschließen oder beschönigt eine künftige innereuropäische Rechtsspaltung. Es gibt aber nur eine Wissenschaft, eine Naturbetrachtung und eine Erziehungswissenschaft, es gibt keine unislamische Physik und islamische Physik, keine Christensoziologie und Muslimsoziologie. Pädagogische Erkenntnis ist universell. Rechtstaatlichkeit ist kein Kulturkreis, Wissenschaft auch nicht. Und es gibt nur eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Mit ihrem im Oktober 2010 geäußerten: ‚Es gilt bei uns das Grundgesetz, und nicht die Scharia‘ hat Angela Merkel, wiewohl nicht unschuldig am bisherigen Ausbleiben einer öffentlichen Diskussion über das grundrechtswidrige islamische Recht, darauf hingewiesen, dass die Verfassung auch religiös begründet nicht außer Kraft zu setzen ist. Doch wird es zur Sicherung der freiheitlichen Demokratie nicht ausreichen, dass eine Bundeskanzlerin das vielleicht nur halb verstandene Wort Scharia ausspricht.

Herrschaftskulturelle Abendlandbeschwörer und spätstalinistische bis friedensbewegte Multikulturalisten bedrohen Pressefreiheit und Religionsfreiheit gleichermaßen, der gelegentlich von der CSU verteidigte, abschaffenswerte „Gotteslästerungsparagraph“ 166 StGB wird sich bei ansteigender Geltung des Islamischen Rechts zur Sklavenkette der Dhimmis und Harbis verwandeln.

Multikulturelle, sprich von Selbsthass oder Antietatismus getragene Jahrzehnte lang haben wir den Diskurs über die »citoyenneté« vernachlässigt (18). Franzosen oder Deutsche sind Bürger, keine Christenbürger und Moslembürger. Die Religion oder Nichtreligion meiner Nachbarn oder Eltern darf meinen selbst geschriebenen Lebenslauf subkulturell bis begeisternd beeinflussen, aber nicht zerstören. Aus einer kulturell modernen Sicht, die für den Einzelnen ja gar nicht atheistisch sein muss, können nur citoyen und citoyenne überhaupt eine Gewissens- und Bekenntnisfreiheit erringen, der Mensch im Gottesstaat hingegen ist zwangsweise „religiös“, eine persönliche Spiritualität kann nicht reifen. Im Iran oder in Saudi-Arabien gibt es keine Religionsfreiheit, das aber sagt Frau Merkel seltsamerweise nicht.

Was wollen wir? Durch klerikale Eliten geführte Religionsvölker oder Rechtseinheitlichkeit? In religiös definierte Ghettos verbarrikadierte innerstädtische Glaubensnationen oder die offene Gesellschaft und die weltbürgerlich und nachmagisch verstandene Idee von Bildung? Wollen wir die „pädagogisch“ erweckte Höllenangst oder die aufklärungshumanistisch arbeitende Schule? Erforschung von Tatsachen oder nachwissenschaftliche Lobbyarbeit?

Jacques Auvergne

(1) ṭawāġīt, ṭāġūt. Die Suchbegriffe führen, arabisch geschrieben, zu antidemokratisch-islamischen (salafistischen) Videoclips und von da aus in einen demokratiehassenden Kosmos von Kurzfilmen.

http://www.youtube.com/watch?v=KhBdvL-gD3c

ABU DUJANA spricht über das halbiert-solidarische (orthodox islamische) Konzept »al-walāʾ wal-barāʾa«, Muslimūnsolidarität bei Kuffārhass, das vom anonymen MuwahidMedia angemessen übersetzt als “Loyalität und Lossagung für Allah”.

http://www.youtube.com/watch?v=taNFeQjBCq8&feature=related

Ganz im Stil von al-Maqdisī sagt sich ABU HUDHAIFA Rami Nazaar AbdAllâh Abu Suwairy, Komandeur bei den Qassām-Brigaden, von Volkssouveränität und Parlamentarismus los. Eine konsequent salafistische (dschihadistische) Propaganda vom Al-Ansar Media Battailon.

http://www.youtube.com/watch?v=Afn7yyT30k0&feature=related

Wala und Bara. Ältere Einträge aus dieser Kategorie. Posted by tawhidwataqwa.

http://tawhidwataqwa.wordpress.com/category/wala-und-bara/

(2) Nablus (Sichem), Foto, Wikipedia gestiftet von Uwe am 13.07.2005

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/66/NablusPanorama2.jpg

(3) Bild: al-Maqdisī. Bei: amnesty international (ai)

http://2009.amnesty.ch/de/aktuell/news/2006/systematische-folter-von-mutmasslichen-terroristen/image1_1column

Jordanien foltert. ai: »Systematische Folter von mutmaßlichen „Terroristen“« Bilduntertitel: „Obwohl seine Unschuld anerkannt wurde, wird Scheich Abu Muhammad Maqdisi weiterhin festgehalten“

http://2009.amnesty.ch/de/aktuell/news/2006/systematische-folter-von-mutmasslichen-terroristen/

Bild. Bei: The Jamestown Foundation

http://www.jamestown.org/typo3temp/pics/a662bdbc50.jpg

aus: Murad Batal al-Shishani: »Jihad Ideologue Abu Muhammad al-Maqdisi Challenges Jordan’s Neo-Zarqawists«, in: The Jamestown Foundation (zuerst in: Terrorism Monitor Volume: 7 Issue: 20 July 9, 2009)

http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=35245

(4) Juhayman al-Otaibi – Executed 9 January 1980

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f2/Juhayman_al-Otaibi.jpg

Juhayman’s Officers

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f5/Officers_Juhayman_al-Otaibi-1.jpg

(5) »Rejectionist Islamism in Saudi Arabia: The Story of Juhayman al-‘Utaybi Revisited«, von: Thomas Hegghammer and Stéphane Lacroix. (“This article will appear in a revised form, subsequent to editorial input by Cambridge University, in International Journal of Middle East Studies (vol. 39, no. 1, 2007, pp. 103-122), published by Cambridge University Press”)

http://moyen-orient.sciences-po.fr/revue_en_ligne/articles_pour_revue_en_ligne/17042007%20Hegghammer%20%20Lacroix%20-%20Juhayman%20-%20Website%20version.pdf

(6) »DEMOCRACY: A RELIGION«, Abu Muhammad ‚Aasim al-Maqdisi, ins Englische von Abu Muhammad al-Maleki, überarbeitet von Abu Sayf Muwahhid. Ein Abu kommt selten allein, ziemlich viele Abus heute.

http://www.scribd.com/doc/18993155/Democracy-a-Religion-Abu-Muhammad-alMaqdisi

Mister al-Maqdisi goes online: »Minbar of Tawhid and Jihad. PULPIT OF MONOTHEISM AND JIHAD«. Dort finden sich alle möglichen Schriften des Cheftheoretikers der Muslimbruderschaft Sayyid Quṭb (*1906, † 1966) ebenso wie der Text »Praktische Schritte zur Befreiung Palästinas« von einem gewissen Osama bin Laden. Rechtleitung für Berlins Regierende fehlt nicht im revolutionären Programm, ein Abu Talha der Deutsche ist Verfasser von »Das Rettungspaket für Deutschland«. Dann kann ja nichts mehr schief gehen, alle weiteren Fragen zu Wirtschaft-, Bildungs- und Familienpolitik beantworten mir der Kalif und der Allahgott.

http://www.tawhed.net/c.php?i=18

Der Befehlshaber der „Al-Qaida für den islamischen Maghreb“ (AQIM), Abu Musab Abdul Wadud, bat den in Jordanien ansässigen dschihadistischen Kleriker Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī darum, in allen Schariaangelegenheiten (islamische Dogmatik und islamische Jurisprudenz) Auskünfte zu erteilen. The Emir of Al-Qaeda in the Islamic Maghreb (AQIM), Abu Mus’ab ‚Abd Al-Wadoud, has asked the Jordan-based jihadist cleric Abu Muhammad Al-Maqdisi to rule on shari’a matters for the organization. Bei: MEMRI

http://www.thememriblog.org/blog_personal/en/20235.htm

YouTube, radikale Maqdisi-Filmchen auf jugoslawisch

http://www.youtube.com/watch?v=UB5oubv3BE4&feature=related

(7) Alija Izetbegović, Verfasser der »Islamska deklaracija. Die Islamische Deklaration« (1970). Darin heißt es in einer Fußnote: „Jahiliya: the godless. Period of darkness prior to Islam“ und im dazugehörigen, alles andere als frühmittelalterlich gemeinten Text: „The struggle towards new goals did not begin today. … Still, this is mainly the personal sacrifice of exceptional individuals or courageous minor groups in collision with the mighty forces of the Jahiliya.“ Salafismus und Dschihadismus in reinster Form. Die „Deklaration“ steht bei Infidel The American.

http://infideltheamerican.files.wordpress.com/2010/02/islamic-declaration.pdf

(8) »Profile: Abu Musab az-Zarqawi«, BBC, 10.11.2005

http://news.bbc.co.uk/2/hi/3483089.stm

(9) Demokratie wird von nahöstlichen Dschihad-Salafisten wie al-Maqdisī ebenso als „falsche Religion“ bezeichnet wie von Deutschlands Mainstream-Salafisten aus dem Umfeld von Pierre Vogel.

»dpa. Der bekannte Salafist Mohammed Ciftci wolle seinen Verein „Einladung zum Paradies“ und seine in Braunschweig angesiedelte Islamschule nach Mönchengladbach verlagern … Der niedersächsische Verfassungsschutz habe immer wieder auf die Gefahren dieses Zentrums hingewiesen … Verfassungsschützer von Bund und Ländern betonen stets, Ziel des dort gelehrten Salafismus sei ein rigider „Gottesstaat“, wie er in der Frühzeit des Islam herrschte. Demokratie gelte für Salafisten dagegen als „falsche Religion“.« Aus: Hannoversche Allgemeine vom 03.08.2010, Titel: »Umstrittene Islamschule in Braunschweig plant Umzug nach NRW«.

http://www.haz.de/layout/set/gallery/layout/set/gallery/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Umstrittene-Islamschule-in-Braunschweig-plant-Umzug-nach-NRW

(10) »Gedicht von Muhammad al-Maqdisi«, Kurzfilm, am 15.11.2008 bei YouTube gepostet von ismaelAbdulrahman

http://www.youtube.com/watch?v=17G0Z3zHwHs

For the Pleasure of My Lord, The Prisons come Perfumed

Dear Brother, who dwells in these prisons To you I write with distresses, If to Allah you hold fast Then what harm will a misfortune of time do to you? Beware dear Brother, of making your corrupting your thoughts Regarding the Promise of the Deity, Mighty and Strong, Verily, He has promised the Believers with Salvation As He saved Yunus from the dark depths of the belly of the Fish,

Dear Brother, before you, passed the ancient ones These prisons are but like those prisons, Did not Yusuf dwelled in them for a phase And Musa, the tyrants threatened him with it, And such was the Messenger of the Generous Deity To imprison him, the pagans plotted, So my Lord saved him through his Hijrah In the company of that trustworthy friend,

And in their footsteps, the Believers traversed Like Ahmad, that firm Imam, And likewise Ibn Taymiyyah was blessed with it In the fortress of Sham, as a prisoner he dwelled, Hundreds of thousands of the True Faithful Dwelled for a time in these prisons, Be not weak, dear Brother, nor lose hope When your time comes, nor submit,

Strengthen yourself by remembering the Deity, Most Supreme And hasten in memorizing the Manifest Book, That is for your heart a secure stronghold And this is for your spirit an assisting provision, These are hardships, soon they will all cease And remaining from it will be various fruits and benefits,

So if they intimidate you, and they threaten you Never weaken, or soften to them, And even if they insult you, and they torture you And if they beat you, submit not, You are not the first to be tortured For a Mighty Religion and a Manifest Legislation, Nor are you alone on this Path For there are countless caravans throughout the years,

And if an ‘Eid passes by, and a son is born And months rotate, while you are imprisoned, Do not grieve O Brother of the Righteous Ones Of departing from family and losing children, And if they forbid you from their visits And likewise their letters never appear, So if this is for a Lord and Religion Then where is the patience, where is the certainty!?

And where are your past speeches Regarding the (weight of the) Millah of that Trustworthy Messenger?! That Intimate Friend went willingly To slaughter his son, a clear trial, On a magnificent, noble day like today Without any anxiety, he put him down upon his forehead, So my Lord saved him through His Good Will And ransomed him with a fat sheep,

But you, your sons are in a carefree life And diversion and amusement, and a secured home, Yet you have not been asked to slaughter them Rather, merely for patience of a temporary separation, For verily, they are in the care of a Merciful Lord And you are in solitude with Him and Faith,

For the Pleasure of a Lord and assisting a Religion Life and all children become insignificant, For the Pleasure of a Lord, Mighty and Generous The prisons come perfumed, and the bitter come sweet …

Written by Shaykh Abū Muhammad Al-Maqdisī

General Intelligence Prison Facility, Jordan – Cell No. 63

‘Eid Al-Adh’hā 1414 H

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?150852-The-Perfumed-Prisons-Poem-By-Skeykh-Abu-Muhammad-Al-Maqdisi

(11) »Ad-Dīmuqrāṭīya Dīn. Die Religion der Demokratie«, von: Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī, ins Deutsche von: Abū ʿIzzudīn, bei Verwendung der Übersetzung ins Englische von: Abū Muḥammad al-Malikī.

http://ansarulhaqq.com/buecher/Aqaaid%28Glaubensfundamente%29/ad-dimuqratiyya-din_al-maqdisi.pdf

(12) Auf »Ansar ul Haqq Media Blog. Artikel und Nachrichten aus islamischer Perspektive«, empfiehlt (die Spezies Abu rottet sich im Plural zusammen, bereits bei EZP & Co. gibt`s viele Abus) ein gewisser »Abu Saiid« am 04.08.2010 das Werk des dschihadistischen Theoretikers Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī. Abu Saiid betreibt den sich zur Salafiyya und zur al-Qaida bekennenden Blog gemeinsam mit Umm Kulthuum und Umm Habiiba.

http://ansarulhaqq.wordpress.com/2010/08/04/bucherempfehlungen-die-religion-der-demokratie/

Dort verweist man auf die organisatorisch verwandte und namensgleiche Seite ansarulhaqq.com, auf der die terroristisch denkende Werbeschrift als pdf-Datei bevorratet wird

http://ansarulhaqq.com/buecher/Aqaaid%28Glaubensfundamente%29/ad-dimuqratiyya-din_al-maqdisi.pdf

Zur offen terroristischen, Aiman aẓ-Ẓawāhirī nahe stehenden Seite »Ansar alJihad Network. http://www.ansar.com« http://ansar1.info/ („Osama bin Ladin – May Allah protect him“) wird durch Abu Saiid und sein Team bzw. seinen Blog »Ansar ul Haqq Media« schamlos verlinkt.

http://ansar1.info/

(13) Der Terrorprediger und die Frauen. Shaykh Abu Muhammad al-Maqdisī: Über die Früchte des Dschihad. From the fruits of Jihād. Kapitel acht: Behandelt die Frauen höflich. Act Gently With the Women.

http://www.myiwc.com/forums/showthread.php?t=5504

Ob »Min Thamrāt al-Jihād. From the fruits of Jihād« im Deutschen rezipiert wird, von uns islamkritischen Freunden der freiheitlichen Demokratie einmal abgesehen? Leider ja, beim salafistischen Blog »Tawhid wa Taqwa« (Einsgottglaube und Gottesfucht), der von „AbdulMuhaymen“ betrieben wird und die antisemitische Hetzschrift »Die Protokolle der Weisen von Zion« zum Download anbietet, heißt es: „Der Jordanier Abu Muhammed al-Makdisi ist derzeit einer der einflussreichsten Ideologen Dschihadiyya. Sein Denken beeinflusst weltweit die Dschihad-Bewegung. Er der Chefideologe der Dschihadiyya. Sein berühmtester Schüler ist Landsmann Abu Musab al-Sarkawi, dessen Anhänger heute im Irak mit Selbstmordattentaten den Kampf gegen die amerikanischen Truppen anführen. … Zusammen mit al-Sarkawi gründete al-Makdisi in Jordanien in den neunziger Jahren eine Organisation, die dem heiligen Krieg verpflichtet ist.“

http://tawhidwataqwa.files.wordpress.com/2010/03/interview-mit-abu-muhammad-al-makdisi.pdf

Um jeden Demokratieanwender als Apostaten bezeichnen zu können, müssen sich die Gottesfurchtverbreiter und Dschihadisten von »Tawhid wa Taqwa« theologisch vom Kölner Missionar Abu Hamza (Pierre Vogel) distanzieren: „Der Sinn und das Ziel, dieses Blogs ist es, zum Islam aufzurufen, den Islam zu erklären. Dabei sei betont, es geht uns um den richtigen Islam, den geraden Weg, zu dem alle Gesandten (as) aufgerufen haben. … Uns geht es, um es einmal anders auszudrücken um das ‘Zurück zu den Wurzeln’. … Abu Humazah, der Lügner aus Köln, behauptet, es gäbe Ijma darüber, dass diejenigen, die nach etwas anderem richten, als nach dem, was Allah (swt) herabgesandt hat keinen grossen Kufr, sondern „nur“ kleinen Kufr begehen und somit nicht aus der Millah ausgetreten wären. Wie wir schon des Öfteren berichtet haben, nimmt es Abu Humazah Vogel mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, aber mit dieser Behauptung hat er, die Jäger würden sagen, „Bock geschossen“. Komischerweise aber merkt niemand, dass Vogel lügt.“

http://tawhidwataqwa.wordpress.com/uber-diese-seite/

http://tawhidwataqwa.wordpress.com/2010/08/04/maida-544-und-ijma/

Blogger „AbdulMuhaymen“ verbreitet in werbender, sprich in geistig terroristischer Manier die Schriften von zwei Radikalen: al-Maqdisī ebenso wie Sayyid Quṭb. Ein hoffentlich klein bleibendes Mischfeld aus al-Maqdisī und Quṭb gibt es also auch im deutschen Sprachraum.

http://www.youtube.com/user/AbdulMuhaymen#p/u/2/ziMaku1se34

»Zeichen auf dem Weg. Maʿālim fi ṭ-Ṭarīq«, von Sayyid Quṭb. Übersetzung ins Deutsche und islamkritische Kommentierung von Jacques Auvergne.

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/09/13/200/

(14) In »The Niqaab in light of the Holy Quran and Sahih Hadith and in the Opinions of the great scholars« belegt Ibn Farooq, dass auch der Gründer der Kalifatspartei (“revivalist party”) Jamaat-e-Islami (JI), Abū l-Aʿlā l-Maudūdī, für den Gesichtsschleier kämpfte

„In verse 59 the third step for social reform was taken. All the Muslim women were commanded that they should come out well covered with the outer garments and covering their faces whenever they came out of their houses for a genuine need.“ (From Tafseer of Quran by Maoulana Abul A’la Maududi in tafseer of ayah # 59 of Surah Al-Ahzaab)

Shaikh Abul A’la Maududi (Who was the founder of „Jamat-ul-Islami“ also a known and respect scholar of the Hanafi madhab) “A person who considers carefully the wordings of the Quranic verses, their well-known and genreally accepted meaning and the practice during the time of the Holy Prophet (Sallallaahu Álayhi Wasallam) cannot dare deny the fact that the islamic Shari’ah enjoins on the woman to hide her face from the other people and this has been the practice of the Muslim women ever since the time of the Holy Prophet (Sallallaahu Álayhi Wasallam) himself” (In the book „Purda“ by Shaikh Abul A’la Maududi P# 199 )

http://ibnfarooq.tripod.com/niqaab.htm

Wer sich in deutscher Sprache für al-Maudūdī als einen Gesichtsschleierfreund interessiert? Allah goes Jyväskylä, angeblich jedenfalls. »Niqab von Ibn Farooq«, bei: an-niqab.de Copyright by AmatulAziz, Adresse: A. Zahdi, Lehtorannantie 22 A Ort: FI-40520 JKL, Suomi – Finnland

http://an-niqab.de/sunna-pflicht/pflicht/35-ibn-farooq

Individuen verlieren im Islam Struktur und Kontur, weibliche jedenfalls. Die Frage, wer oder was Amatul Aziz ist, führt zu Allahgottistdergrößte.

http://www.allahuakbar.de.ms/

Meine Religion ist der Islam. Gebürtig bin ich Deutsche und habe keine muslimischen Vorfahren. Wie das geht? Ich konvertierte zum Islam, alhamdulillah (alles Lob gebührt Gott). Diese Entscheidung, die sich bald als die beste und sinnvollste meines Lebens herausstellte, traf ich vor ca. 4 Jahren.

Was sagen meine Eltern dazu? Ernst genommen wurde ich als >MuslimaKopftuchJilbab< geworden, denn im Quran wird den gläubigen Frauen ein Übergewand, dass den ganzen Körper bedeckt befohlen – mit einem Kopftuch ist es nicht getan.

Die Hölle. Das Heim der Ungläubigen. Der Platz, an dem die Ungläubigen bis in alle Ewigkeit bleiben werden, wurde erschaffen, um dem menschlichen Körper sowie der Seele Schmerzen zuzufügen. Die Gerechtigkeit Allahs sieht ihre Bestrafung vor, da die Ungläubigen schuldig sind. Oder wäre es Ihrer Meinung nach gerecht, dass grausame Menschen, die schlimme Taten begangen haben, genauso wie die Gläubigen, die sich um Gutes im Diesseits bemüht haben, belohnt werden? Das wäre nicht gerecht. Und Allah ist der gerechteste Richter über alle Dinge, und Er wird keinen Menschen zu Unrecht bestrafen.

http://allahuakbar.oyla14.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi

Was haben Erbse, Banane, Auster und Praline gemeinsam? Den Hidschab! »The orange keeps itself within its shiny orange Hijab to protect its delicious fruit. Otherwise it loses its taste too. So are the banana, the coconut and the pomegranate. Each one has an elegant and unique Hijab, which protects it from disease and destruction. The jewel of the sea, the pearl, has been given a very tough and rugged Hijab – oyster shell. It protects it from sea animals and keeps it sparkling and shining inside.«

http://www.councilofulama.co.za/index.php?option=com_content&view=article&id=392:the-elegant-hijab&catid=44:social&Itemid=61

The Council of Ulama Eastern Cape (CUEC) or Lajnatul Ulama was formed at the end of 1999 with the aim of co-ordinating the activities of the various Ulama in the Eastern Cape. The founding members included Moulana Junaid Adam, the current Ameer, and Moulana Is’haaq Ackerdien. CUEC Offices, 1 Bell Road, Parkside, Port Elizabeth, Eastern Cape, South Africa.

http://www.councilofulama.co.za/index.php?option=com_content&view=article&id=50&Itemid=53

Amir des CUEC. Name: Junaid Adam, Born: 1961 in Durban. Moulana [Junaid Adam] completed most of his primary and secondary schooling at Orient Islamic School, Durban. On the advice of Moulana Yunus Patel, Moulana furthered his Islamic education at Darul Uoom Newcastle in 1977. He completed the secondary Islamic course in 1979. The teachers he studied under were the late Moulana Cassim Sema rahimahullah and Moulana Mansurul Haq of Pakistan. The Darul Uloom then introduced the complete Alim course and he completed it in 1983. Moulana [Junaid Adam] was in the first batch of Ulama who qualified from Darul Uloom Newcastle. His teachers were Moulana Mumtazul Haq of Pakistan, Moulana Yunus Osman, Moulana Mahmood Akram, Mufti Abdul Qadir Hoosein (now of CII), Moulana Sulaiman Goga and Moulana Munir Soofie. »ISLAMIC FOCUS«

http://www.islamicfocus.co.za/index.php?option=com_content&task=view&id=222&Itemid=34

Vize-Amir des CUEC. Name: Ishaaq Ackerdien, Born: 1958 in South End, Port Elizabeth. Moulana Ishaaq did schooled at Bethelsdorp High. His early Islamic education was under his father, Hajee Hashim Ackerdien (cousin of late Sheikh Jameel rahimahumallah) who had a maktab in Gelvandale. Other early teachers were Imams Piney, Muhammad, Yaseen and Yusuf of Uitenhage. His grandmother also played a part in his early education. On completing schooling, Moulana went in 1976 for the 3-year Aalim course at Newcastle Darul Uloom.

http://islamicfocus.blogspot.com/2007/11/moulana-ishaaq-ackerdien.html

(15) Aiman aẓ-Ẓawāhirī fordert im Sommer 2010 den weiblichen Schleier, um die europäischen Muslime von den universellen Menschenrechten zu segregieren und die Rechtsspaltung zu erzwingen. Aus der österreichischen Hauptstadt schreibt dieStandard: „Die in Europa lebenden Musliminnen sollen sich gegen mögliche Verschleierungsverbote zur Wehr setzen, empfiehlt Al-Kaida-Vize Ajman al-Sawahri. Durch das Tragen des Schleiers würden die Frauen zu „Heiligen Kriegerinnen“ im Kampf gegen den säkularen Kreuzzug des Westens, sagte der zweite Mann an der Spitze des Terrornetzwerks in einer am Mittwoch im Internet aufgetauchten Audio-Botschaft.“

http://diestandard.at/1277339122131/Al-Kaida-Europas-Musliminnen-als-Heilige-Kriegerinnen

Salafist Abu Saiid beliebt, den Aufruf der Nummer 2 von al-Qaida, den antieuropäischen Dschihad des Schleiertragens, als dringende Empfehlung zum Gesichtsbedecken zu interpretieren. Ganz Unrecht hat Abu Saiid nicht, den der unter Reaktionären beliebte saudische Scheich bin Bāz (1910-1999) forderte die Bedeckung von Hand und Gesicht:

http://ansarulhaqq.wordpress.com/2010/07/29/al-qaida-ruft-muslimas-zum-niqaab-auf/

(16). pro Christliches Medienmagazin: »Richter: Scharia nicht gesetzeskonform«

»Der Islam und das islamische Recht, die Scharia, seien dagegen in manchen Teilen nicht mit den Grundwerten der deutschen Verfassung vereinbar, so Bertrams weiter: „Sie weisen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann.“Dies widerspreche sowohl dem Gleichheitsgebot als auch der Menschenwürde, dem höchsten Wert des Grundgesetzes. „Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten“, so der Verfassungsrichter laut einer Mitteilung der Evangelischen Kirche Westfalen. Wenn eine muslimische Frau darauf beharre, ein Kopftuch zu tragen, schließe dies ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin an einer staatlichen Schule aus.«

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[id]=2381&news[image]=1&news[action]=detail

(17) »Mit Steinen und Knüppeln bewaffnete Angreifer haben in Istanbul Besucher von Kunstgalerien verletzt. Fünf Gäste, darunter auch ein Deutscher, seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilten die Galerien mit. Sie verurteilten den Angriff als „organisierten Überfall“. Der Streit hatte sich offenbar entzündet, weil öffentlich Alkohol getrunken wurde. Anwohner erklärten, Mitglieder einer islamischen Gruppe seien für den Angriff verantwortlich. Sieben Verdächtige wurden festgenommen. Bei der „geplanten Attacke“ hätten die Angreifer auch Pfefferspray eingesetzt, sagte der Kurator Nazim Dikbas auf einer Pressekonferenz. Der Umtrunk war der Beginn einer Kunstveranstaltung, bei der im gesamten Viertel Beyoglu mehrere Galerien geöffnet hatten. Die meisten der Hunderten von Gästen flüchteten sich vor den Angreifern in Kunstgalerien, bis die Polizei kam … Eine lokale Internetseite hatte kürzlich „wachsende Sittenlosigkeit“ kritisiert im Hinblick auf immer mehr Cafés und Restaurants, die in dem auch von vielen Ausländern besuchten Viertel Alkohol ausschenken. Der Galeriebesitzer Dikbas warnte, dass Angriffe wie am Dienstagabend zunähmen und „das soziale und kulturelle Leben der Stadt gefährden“ könnten. Anwohner reagierten empört. „Das waren die Religiösen von der Bruderschaft. Sie leben hier im Viertel“, sagte ein Verkäufer in einem Geschäft nahe der Galerie. Eine Kundin in einem Lebensmittelgeschäft sagte: „Das waren die Bärtigen. Ich lebe hier seit 60 Jahren. Das Viertel hat sich sehr verändert.“«

Aus: »Wütende Anwohner gehen auf Galeriebesucher los«, DER SPIEGEL, 22.09.2010

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,719026,00.html

(18) Religionsvölker oder Rechtseinheitlichkeit, Glaubensnationen oder säkulare Nation?

VIE PUBLIQUE. Au cœur du débat public. Direction de l’information légale et administrative, 26 rue Desaix, 75015 Paris

http://www.vie-publique.fr/

»Quel est le statut juridique d’un citoyen ?«

liberté de pensée, d’opinion et d’expression, liberté de religion, de liberté de circulation, liberté de réunion, d’association ou de manifestation

http://www.vie-publique.fr/decouverte-institutions/citoyen/citoyennete/definition/definir/quel-est-statut-juridique-citoyen.html

»Quels rôles un citoyen peut-il jouer dans la société ?«

http://www.vie-publique.fr/decouverte-institutions/citoyen/citoyennete/definition/definir/quels-roles-citoyen-peut-il-jouer-societe.html

»Quelles sont les valeurs attachées à la citoyenneté ?«

La civilité. Le civisme. La solidarité.

http://www.vie-publique.fr/decouverte-institutions/citoyen/citoyennete/definition/definir/quelles-sont-valeurs-attachees-citoyennete.html

12 Antworten to “206. al-Maqdisi: Die Religion der Demokratie”

  1. gleichberechtigungjetzt Says:

    Danke für die Bereitstellung der brisanten Informationen zu dieser Sorte von Salafisten mit Koran und Maschinengewehr.

    Das Ausgangsplädoyer für einen säkularen Staat gefällt mir gut, das Gerede vom abendländischen Kulturkreis ermöglicht wie versehentlich „befreite morgenländische Zonen“ in London oder Brüssel.

    Der in diesen Tagen im Zusammenhang mit Wulffs Islambeschönigung hörbare Lord Weidenfeld arbeitet für eine Two-Nation Theory.

    Gestern titelte WELT-online: Wulffs Worte zum Islam brüskieren das Abendland

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Lord-Weidenfeld/article10246340/Wulffs-Worte-zum-Islam-brueskieren-das-Abendland.html

    Okzidentbewohner Weidenfeld kritisiert die Scharia mit keinem Wort, sondern schwärmt von einer „Affinität von Religion und Kultur“, das Christentum ist für den dezidierten Nichtmorgenländer erhaben, Volksstolz ist berechtigt, die Türken sind ein großes Volk. Kult des Elitären und Gruppenchauvinistischen also, kein Bekenntnis gegen Polygamie und islamische Kindbraut. Herr Weidenfeld, in Ihrem Abendland möchte ich nicht begraben sein.

    Wenn morgens um sieben der Milchmann klingelt und nicht die GeStaPo, dann ist das keine Frage des Kulturkreises, sondern des Rechtsstaats!

  2. Querverweis Says:

    Schwertvers (Koran 9:5) in Lautschrift

    Faitha insalakha alashhuru alhurumu faoqtuloo almushrikeena haythu wajadtumoohum wakhuthoohum waohsuroohum waoqAAudoo lahum kulla marsadin fain taboo waaqamoo alssalata waatawoo alzzakata fakhalloo sabeelahum inna Allaha ghafoorun raheemun

    http://www.guidedways.com/chapter_display-chapter-9-translator-6.htm

    Faitha insalakha alashhuru alhurumu faoqtulū almushrikīna haythu wajadtumūhum wakhuthūhum waohsurūhum waoqAAudū lahum kulla marsadin fain tabū waaqamū alssalata waatawū alzzakata fakhallū sabīlahum inna Allaha ghafūrun rahīmun

    http://www.al-islaam.ch/index.php/deutsch-a-arabisch?action=viewayat&surano=9

  3. Machandelboom Says:

    19.08.2013 | Internet-Video zu der Geiselnahme in Al-Qardah Top-Islamist Reda Seyam im syrischen Bürgerkrieg aktiv

    Mainz. Der bekannte Top-Islamist Reda Seyam ist im syrischen Bürgerkrieg aktiv. Er ist in einem Internet-Video zu sehen, wie er den Aufsager eines Reporters von Al-Jazeera aufnimmt.

    Das berichtet das ARD-Politikmagazin REPORT MAINZ auf seiner Website (www.reportmainz.de). Auf einem Internet-Video ist zu sehen, wie Reda Seyam als Kameramann für den Nachrichtensender Al-Jazeera in der Nähe der syrischen Hafenstadt Latakia arbeitet. Sicherheitskreise bestätigten REPORT MAINZ, dass sie das Video für authentisch halten.

    In dem Video geht es um die Geiselnahme mehrerer Frauen und Kinder in dem Ort Al-Qardah, in der Nähe von Latakia, für die eine djihadistische Organisation namens „Katibat Al-Muhajirin“ (Brigade der Ausländer) verantwortlich zeichnet. Reda Seyam ist zu sehen, wie er den Aufsager eines Reporters von Al-Jazeera aufnimmt. Ob Seyam auch in Verbindung zu „Katibat Al-Muhajirin“ stehe, sei unklar, heißt es.

    Reda Seyam, der jahrelang in Berlin wohnte, gilt als einer der führenden Islamisten in der deutschen islamistisch-salafistischen Szene. Er war bereits im Bosnien-Krieg als Kameramann aktiv und wurde als möglicher Hintermann mit dem Attentat von Bali 2002 in Verbindung gebracht, bei dem mehr als 200 Menschen ums Leben kamen. Zuletzt begleitete er propagandistisch salafistische Aktionen wie die Demonstration gegen die Mohammed-Karikaturen in Bonn im Mai 2012, bei dem Polizisten verletzt wurden.

    Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte zuletzt von 120 deutschen Islamisten gesprochen, die nach Syrien gereist seien, um gegen das Regime von Baschar al-Assad zu kämpfen.

    http://www.swr.de/report/presse/aljareera-internet-video/-/id=1197424/nid=1197424/did=11919724/7w9cwv/index.html

  4. Bragalou Says:

    Stichwort Schweiz: Islamischer Zentralrat (IZRS)

    Bericht eins: die alpinen Kalifatsfreunde machen Modenschau und auf 20min darf man dazu herumalbern. Bericht zwei: eine auf „nur“ etwa 14 Wochen befristet eingestellte Kindergärterin in Kriens, Kanton Luzern, trägt Hidschab – trotz des allgemeinen Kopftuchverbots. Jeweils zwei Quellen.
    ::

    Riesenrun auf erste Fashionshow mit Kopftuch
    von N. Jecker – Züchtig – aber bitte mit Wow-Effekt! Auf der Suche nach schicken Outfits strömten Hunderte Muslimas an die erste Modenschau des radikalen Islamischen Zentralrats in Dietikon.

    02. September 2013

    … «Wir alle kennen die Probleme beim Shopping in normalen Läden», begrüsst IZRS-Frau und Mitorganisatorin Janina Rashidi ihre «Schwestern». Klamotten müssten in XXL gekauft werden – der Körper einer Muslima darf sich unter der Kleidung nicht abzeichen. Dadurch würden die Sachen formlos aussehen und die Ärmel schier bis zum Boden hängen. «Mit dem Event wollen wir zeigen, dass modische Kleidung, in der man sich gut fühlt, auch islamkonform zu haben ist», sagt die 23-jährige Deutsche, die erst vor rund einem Jahr zum Islam konvertierte. …

    Die Models hat der IZRS über einen Onlineaufruf gefunden. Rund 30 meldeten sich. Zehn davon stolzieren über den Laufsteg. Bouchra lief in Frankreich bereits an ähnlichen Events. Ein Kopftuch trägt sie bis anhin nur an den Shows. «Ich bin noch nicht so weit, mich komplett für den Hijab zu entscheiden.» Im Berufsleben sei es einfach schwieriger mit Kopftuch, sagt die 26-Jährige, die hauptberuflich für ein grosses Pharmazieunternehmen tätig ist. «Mir sind der Glaube, aber halt auch der Job sehr wichtig.»

    Bei aller Lockerheit: Nur um Stoffe und Schnitte geht es am IZRS-Event nicht. Die Fashionshows werden immer wieder unterbrochen von Koran-Rezitationen und Gesangseinlagen, in denen der Islam gepriesen wird. Im Vorfeld hatten liberale Muslimas den Kopftuch-Event harsch kritisiert. Hier werde die Unterdrückung der Frau salonfähig gemacht. Davon will Rashidi nichts wissen. Die Studentin der Islamwissenschaften, die Teilzeit hinter einer Hotelrezeption sitzt, denkt bereits über eine zweite Ausgabe der Fashionshow nach – «Inshallah – so Gott will». …

    Kein Wort also verliert 20min über die Frauenfeindlichkeit und den Totalitarismus der auf Koran und Hadith beruhenden Lebensweise oder über die religiös verpflichtend aufzubauende Islamische Gesellschaftsordnung.

    http://www.20min.ch/schweiz/bern/story/Riesenrun-auf-erste-Fashionshow-mit-Kopftuch-10191318

    ::zum gleichen Thema, zwei Wochen vorab:

    … In den Reppisch-Hallen in Dietikon ZH findet am 1. September eine Modeschau der speziellen Art statt: Die Models auf dem Laufsteg werden keine Bikinis oder knappe Röcke, sondern Kopftücher tragen. Organisiert wird der Anlass von weiblichen Mitgliedern des IZRS. …

    Bei gemässigten Muslimen stösst die Modeschau auf Kritik. Saïda Keller-Messahli, Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam, hält die Veranstaltung für «hochproblematisch»: «Wenn man das Kopftuch und die komplette Verhüllung zum modischen Accessoire macht, trägt man zur Verharmlosung der religiös motivierten Verleugnung des weiblichen Körpers bei, deren Zweck die Kontrolle über die Frau ist.»

    Über diesen Anlass betreibe der IZRS Marketing für seine Weltsicht und für sein Ziel, die physische Existenz der Frau aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Dazu passe auch, dass die Frauen bei diesem Anlass unter sich bleiben müssten. «Auch wenn man gegen aussen sagt, auch verhüllte Frauen sollten sich modisch kleiden können, bleibt der Kern der Botschaft frauenfeindlich – dieser wird lediglich hübsch verpackt.» Dieses Vorgehen kenne man auch von Islamisten in anderen Ländern. …

    von Marco Lüssi am 15. August 2013

    http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/27992713

    ::
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    Kopftuch-Kindergärtnerin ist Fan von Islamisten
    Weil sie im Unterricht ein Kopftuch trägt, erntet Kindergärtnerin Diana K. harsche Kritik. Hinzu kommt: Sie hegt Sympathien für den islamischen Zentralrat der Schweiz IZRS.
    14. Juni 2013

    … Dass Diana K. (Name geändert) als Kindergärtnerin in Kriens LU ein Kopftuch trägt, provoziert heftige Reaktionen. Brisant: Im Internet finden sich Belege, dass die Konvertitin fundamentalistischen Kreisen nahesteht: So outet sie sich auf Facebook als Fan des Vereins islamische Jugend Schweiz – der Jugendorganisation des umstrittenen Islamischen Zentralrates der Schweiz (IZRS). …

    Für Beat Zemp steht fest: Die Schule in Kriens hätte auch für das befristete Anstellungsverhältnis eine Weisung erlassen müssen, dass Diana K. das Kopftuch im Unterricht ablegt. Dies sehen auch die meisten Leser von 20 Minuten so: Bei einer Umfrage mit über 12’000 Teilnehmern sprachen sich 65 Prozent gegen das Kopftuch im Kindergarten aus.

    Die SVP Kriens fordert nun in einem Vorstoss im Einwohnerrat die Aufklärung des Falls. «Der Gemeinderat soll klarstellen, was in solchen Fällen die gängige Praxis ist», erklärt Einwohnerrat Räto Camenisch. Man habe nichts gegen die Lehrerin, in der Kritik stehe insbesondere der Gemeinderat, der sich über den Bundesgerichtsentscheid von 1998 hinweggesetzt – und K. eingestellt habe, ohne überhaupt die Eltern zu informieren. Der Bundesgerichtsentscheid verbietet das Unterrichten mit Kopftuch. Laut Camenisch soll der Gemeinderat zudem klären, wie mit der Kopftuchdebatte im Schwimmunterricht umgegangen wird. Eine Antwort auf die Interpellation erwartet Camenisch noch vor der Sommerpause.

    Doch für die Volksschule Kriens besteht kein Anlass zu einer Neubeurteilung der Lage: «Die betroffene Lehrperson hat mir gegenüber beteuert, sie sei nicht aktiv in den islamischen Foren», sagt Rektor Markus Buholzer.

    Er kenne aber die Rechtslage: Ginge es um eine Festanstellung, könnte man das Kopftuch nicht dulden. «Aber in diesem Fall ging es prioritär um die Sicherstellung des Unterrichts, was unserem gesetzlichen Auftrag entspricht. Zudem ist die Frau fachlich sehr gut», so Buholzer. Von den direkt involvierten Eltern gebe es keine negativen Rückmeldungen.

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/30907495

    ::gleiches Thema und Datum

    Es handle sich dabei um eine zum Islam konvertierte Schweizerin, sagt Judith Luthiger-Senn, die in Kriens für Bildung und Kultur zuständige Gemeinderätin, gegenüber der «Neuen Luzerner Zeitung». Sie sei als Stellvertretung für rund dreieinhalb Monate befristet eingestellt worden, der Vertrag dauere noch bis zu den Sommerferien am 5. Juli.

    Die Begründung der Gemeinde: «Die vorherige Kindergärtnerin ist unverhofft ausgefallen, und wir konnten trotz grosser Bemühungen niemand anderen mit der notwendigen Qualifikation finden.» Die Eltern seien zu Beginn der Anstellung allerdings nicht informiert worden, wie der Rektor der Volksschule, Markus Buholzer, sagt. Buholzer gesteht: «Aus heutiger Sicht würden wir aber sensibler informieren.»

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/12531146

    ::

  5. Bragalou Says:

    Jordanien 2014, die Einschläge kommen näher, die Regierung zittert vor den auch jordanischen ISIS-Kämpfern und entlässt den islamfrommen Dschihad-Theoretiker al-Maqdisi [Maqdesi] aus dem Gefängnis. Herr al-Maqdisi sei ausgesprochen pro-Nusra und damit erfreulich anti-ISIS. Die Nusra will allenfalls ein lokales Kleinkalifat und kein Kalifat der Großregion Levante, völlig risikolos für Jordanien. Der Feind meines Feindes … oder ist weder al-Maqdisi noch Jordanien so ISIS-feindlich wie man vorgibt?
    ::

    (…) „Maqdesi is a supporter of al-Nusra front, one of the fighting groups in Syria, which unlike ISIL, does not have any ambitions to take over the region,“ said Hasan Abu Hanya, an expert on jihadist movements.

    „He is the mentor and father of our curriculum,“ Abu Sayyaf [ein Abu kommt selten allein] told Al Jazeera.

    „There is a pressing need for a mentor like him at this time of bloodshed. He is very concerned about the blood of Muslims being shed and their souls and honour,“ Abu Sayyaf added. (…)

    Maqdesi arrived at his house in Rusaifa town in northern Jordan, which is home to the Salafist movement, yesterday. He refused to give media interviews, but will soon issue a statement, according to Abu Sayyaf.

    His lawyer, Majid Liftawi, believes his client is not guilty of any terror charges.

    „It was all because of his political beliefs and writings,“ he said.

    von: Areej Abuqudairi
    aus: Jordan releases anti-ISIL Salafi leader
    in: Al Jazeera 17.06.2014

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2014/06/jordan-releases-anti-isil-salafi-leader-2014617121457552506.html

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    Maqdisi served a five year term in a Joranian prison for allegations of jeopardising state security and recruiting jihadists to fight in Afghanistan. He was released in June 2014 in a move by the Jordanian government, speculated to be motivated by their opposition to the Islamic State of Iraq and the Levant. The Tawhed jihadist website, which he owns, continues to operate; the USMA report describes it as „al-Qa`ida’s main online library“.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abu_Muhammad_al-Maqdisi

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    Der nächste bitte? Sicherlich verdient jeder Angeklagte einen fairen Prozess, auch beim Vorwurf des Terrorismus. Im Dezember 2013 darf der aus Großbritannien abgeschobene Dschihad-Prediger Abu Qatada vor dem jordanischen Gericht seine Unschuld beteuern (man beachte die Daten 10.12. und 24.12, sind Menschenrechtstag und Weihnachtsfest Zufall oder der Dschahiliyya aufmerksam zugedacht?).

    Islamist cleric Abu Qatada, deported by Britain in July after a near decade-long legal battle, pleaded not guilty as his trial in Jordan on terrorism charges opened.

    „You know full well I am not guilty and that this accusation is false,“ Abu Qatada, in prison overalls, told the judge of the state security court in Amman on Tuesday.

    The judge adjourned the case until December 24 after a brief hearing which was open to the media but with cameras banned. (…)

    Top Spanish judge Baltasar Garzon once described Abu Qatada as Osama bin Laden’s right-hand man in Europe

    von: Areej Abuqudairi
    aus: Jordan cleric Abu Qatada denies guilt
    in: Al Jazeera 10.12.2013

    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2013/12/jordan-cleric-abu-qatada-denies-guilt-2013121093214561550.html

    ::

  6. Carcinòl Says:

    Die Jahreszahl 2020 ist – angeblich – der Qaida (al-qāʿida) wichtig. Absolut größenwahnsinnig, doch angesichts der offensichtlich vorhandenen Hemmungslosigkeit wohl durchaus zu nehmen ist von Fouad Hussein festgestellte jedenfalls beschriebene Fahrplan zum globalen Endsieg des Kalifats:

    La deuxième phase „Ouvrir les yeux“ … La cinquième phase Ce sera le point à partir duquel un Etat islamique ou califat peut être proclamé. Le plan est qu’à cette époque, entre 2013 et 2016 …

    La septième phase : Cette dernière étape est décrite comme «la victoire définitive». … Cette phase devrait être achevée d’ici 2020, et la guerre ne devrait pas dépasser deux ans.

    Cette phase devrait être achevée d’ici 2020

    https://fr-fr.facebook.com/permalink.php?story_fbid=799121676825669&id=282063218531520

    ::

    According to Fouad Hussein, a Jordanian journalist and author who has spent time in prison with Al-Zarqawi, Al Qaeda’s strategy plan consists of 7 phases and is similar to the plan described in Al Qaeda’s Strategy to the year 2020:

    1. The Awakening. This phase was supposed to last from 2001 to 2003. The goal of the phase is to provoke the United States to attack a Muslim country by executing an attack on US soil that kills many civilians.

    2. Opening Eyes This phase was supposed to last from 2003 to 2006. The goal of this phase was to recruit young men to the cause and to transform the Al Qaeda organization into a movement. Iraq was supposed to become the center of all operations with financial and military support for bases in other states.

    3. Arising and Standing up, was supposed to last from 2007 to 2010. In this phase Al Qaeda wanted to execute additional attacks and focus their attention on Syria. Hussein believed that other countries in the Arabic Peninsula were also in danger.

    4. In the fourth phase, Al Qaeda expected a steady growth among their ranks and territories due to the declining power of the regimes in the Arabic Peninsula. The main focus of attack in this phase was supposed to be on oil suppliers and Cyberterrorism, targeting the US economy and military infrastructure.

    5. The fifth phase is the declaration of an Islamic Caliphate, which was projected between 2013 and 2016. In this phase Al Qaeda expected the resistance from Israel to be heavily reduced.

    6. The sixth phase is described as the declaration of an „Islamic Army“ and a „fight between believers and non-believers“, also called „total confrontation“.

    7. Definitive Victory, the seventh and last phase is projected to be completed by 2020. The world will be „beaten down“ by the Islamic Army. According to the 7 phase strategy, the war isn’t projected to last longer than 2 years.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Qaeda#Strategy

    ::

    Al-Qaidas Agenda 2020

    in Strategieplan des gefährlichsten Terrornetzwerkes der Welt – eine Art Agenda 2020 der al-Qaida. …

    die siebte Phase …, die mit „endgültiger Sieg“ beschrieben wird … Im Jahr 2020 soll auch diese Phase abgeschlossen sein

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/terrorismus-al-qaidas-agenda-2020-a-369328.html

    Wir können wohl nicht wissen, ob Fouad Hussein ganz sauber geforscht hat. Doch angesichts beispielsweise der koranterroristischen Herrschaft der Bewegung Islamischer Staats (IS, ehem. ISIS) könnte man meinen, die fleißige Qaida und ihre Unterstützer verfolgten dieses Projekt wirklich und seien völlig Fahrplan …

    Natürlich werden Aufklärung und Humanismus zu guter Letzt gegen die Schariastaatbewegung gewinnen.

  7. Paris Says:

    1

    COMMUNIQUE SUR L’ATTAQUE BENIE DE PARIS CONTRE LA FRANCE CROISEE

    2 Safar 1437
    14 novembre 2015

    A Statement on the Blessed Onslaught in Paris against the Crusader Nation of France

    14 November 2015

    2
    Au nom d’Allah, le Tout Miséricordieux, le Très Miséricordieux.

    In the Name of Allah, the Most Merciful, the Most Beneficent

    3
    Allah le Très-Haut a dit : et ils pensaient qu’en vérité leurs forteresses les défendraient contre Allah. Mais Allah est venu à eux par où ils ne s’attendaient point, et a lancé la terreur dans leurs cœurs. Ils démolissaient leurs maisons de leurs propres mains, autant que des mains des croyants. Tirez-en une leçon, vous qui êtes doués de clairvoyance. Soûrat 59 verset 2.

    Allah (ta’ala) said, {They thought that their fortresses would protect them from Allah but Allah came upon them from where they had not expected, and He cast terror into their hearts so they destroyed their houses by their own hands and the hands of the believers. So take warning, O people of vision} [Al-Hashr:2].

    4
    Dans une attaque bénie dont Allah a facilité les causes, un groupe de croyants des soldats du Califat, qu’Allah lui donne puissance et victoire, a pris pour cible la capitale des abominations et de la perversion, celle qui porte la bannière de la croix en Europe, Paris.

    In a blessed battle whose causes of success were enabled by Allah, a group of believers from the soldiers of the Caliphate (may Allah strengthen and support it) set out targeting the capital of prostitution and vice, the lead carrier of the cross in Europe-Paris.

    5

    Un groupe ayant divorcé la vie d’ici bas s’est avancé vers leur ennemi, cherchant la mort dans le sentier d’Allah, secourant sa religion, son Prophète et ses alliés, et voulant humiliant ses ennemis. Ils ont été véridiques avec Allah, nous les considérons comme tels. Allah a conquis par leur main et a jeté la crainte dans le cœur des croisés dans leur propre terre.

    This group of believers were youth who divorced the worldly life and advanced towards their enemy hoping to be killed for Allah’s sake, doing so in support of His religion, His Prophet (blessing and peace be upon him), and His allies. They did so in spite of His enemies. Thus, they were truthful with Allah — we consider them so — and Allah granted victory upon their hands and cast terror into the hearts of the crusaders in their very own homeland.

    6

    Huit frères portant des ceintures d’explosifs et des fusils d’assaut ont pris pour cibles des endroits choisis minutieusement à l’avance au cœur de la capitale française, le stade de France lors du match des deux pays croisés, la France et l’Allemagne, auquel assistait l’imbécile de France, François Hollande, le Bataclan ou étaient rassemblés des centaines d’idolâtres dans une fête de perversité ainsi que d’autres cibles dans les dixième, onzième et dix-huitième arrondissements et ce, simultanément. Paris a tremblé sous leurs pieds et ses rues sont devenues étroites pour eux. Le bilan de ses attaques est de minimum 200 croisés tués et encore plus de blessés, la louange et le mérite appartiennent à Allah.

    And so eight brothers equipped with explosive belts and assault rifles attacked precisely chosen targets in the center of the capital of France. These targets included the Stade de France stadium during a soccer match — between the teams of Germany and France, both of which are crusader nations — attended by the imbecile of France (Francois Hollande). The targets included the Bataclan theatre for exhibitions, where hundreds of pagans gathered for a concert of prostitution and vice. There were also simultaneous attacks on other targets in the tenth, eleventh, and eighteenth districts, and elsewhere. Paris was thereby shaken beneath the crusaders‘ feet, who were constricted by its streets. The result of the attacks was the deaths of no less than two hundred crusaders and the wounding of even more. All praise, grace, and favor belong to Allah.

    7
    Allah a facilité à nos frères et leur a accordé ce qu’ils espéraient (le martyr), ils ont déclenché leurs ceintures d’explosifs au milieu de ces mécréants après avoir épuisé leurs munitions. Qu’Allah les accepte parmi les martyrs et nous permette de les rejoindre.

    Allah blessed our brothers and granted them what they desired. They detonated their explosive belts in the masses of the disbelievers after finishing all their ammunition. We ask Allah to accept them amongst the martyrs and to allow us to follow them.

    8
    Et la France et ceux qui suivent sa voie doivent savoir qu’ils restent les principales cibles de l’Etat islamique et qu’ils continueront à sentir l’odeur de la mort pour avoir pris la tête de la croisade, avoir osé insulter notre Prophète, s’être vantés de combattre l’Islam et frapper les musulmans en terre du Califat avec leurs avions qui ne leur ont profité en rien dans les rues malodorantes de Paris.

    Let France and all nations following its path know that they will continue to be at the top of the target list for the Islamic State and that the scent of death will not leave their nostrils as long as they partake in the crusader campaign, as long as they dare to curse our Prophet (blessings and peace be upon him), and as long as they boast about their war against Islam in France and their strikes against Muslims in the lands of the Caliphate with their jets, which were of no avail to them in the filthy streets and alleys of Paris.

    9

    Cette attaque n’est que le début de la tempête et un avertissement pour ceux qui veulent méditer et tirer des leçons.

    Indeed, this is just the beginning. It is also a warning for any who wish to take heed.

    10

    Allah est le plus grand.

    Allah is the greatest.

    11

    « Or c’est à Allah qu’est la puissance ainsi qu’à son messager et aux croyants. Mais les hypocrites ne le savent pas. Soûrat 63 verset 8 »

    (And to Allah belongs all honor, and to His Messenger, and to the believers, but the hypocrites do not know) [Al-Munafiqun: 8].


    http://afriqueeducation.com/politique/attentats_terroristes_daesh_condamne_l_intervention_militaire_fran_aise_en_syrie

    https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2015/11/14/islamic-state-claims-responsibility-for-paris-attacks/

    http://www.vox.com/2015/11/14/9734794/isis-claim-paris-statement

    ___ps://akhbardawlatalislam.wordpress.com/



  8. Jacques Auvergne Says:

    Tashleen ?
    Tasfeen ?


    Russisch „F“, also Tashfeen

    Сайед Ризван Фарук 28, Ташфин Малик 27

    Italienisch ebenfalls „F“

    Syed Rizwan Farook e Tashfeen Malik

    https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9C%D0%B0%D1%81%D1%81%D0%BE%D0%B2%D0%BE%D0%B5_%D1%83%D0%B1%D0%B8%D0%B9%D1%81%D1%82%D0%B2%D0%BE_%D0%B2_%D0%A1%D0%B0%D0%BD-%D0%91%D0%B5%D1%80%D0%BD%D0%B0%D1%80%D0%B4%D0%B8%D0%BD%D0%BE

    Mort(s) 142 + 2 assaillants
    Blessé(s) 233
    Auteur(s) Syed Rizwan Farook, Tashfeen Malik
    Organisation(s) Drapeau de l’État islamique État islamique (au nom de)

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Fusillade_de_San_Bernardino

    Los esposos Syed [Ehrentitel, kein Vorname] R. Farook y Tashfeen Malik

    https://es.wikipedia.org/wiki/Tiroteo_de_San_Bernardino

    [Spuren verwischen. Zum Phänomen falsch geschriebene Namen.]

    […] Even her in-laws never saw her outside a full-faced orthodox burka. And nursing a newborn infant at home didn’t stop her from stocking up an arsenal at home, under cover and possibly with help from a husband, who she knew, always been interested in shooting and weapons, and who she likely radicalized.

    In a dramatic twist to the San Bernardino shooting case that resulted in 35 casualties, including 14 dead, investigators are now focusing on Tashfeen Malik, the 27-year Pakistani wife of Syed Rizwan Farook, who reportedly pledged allegiance to ISIS on the day of the carnage through a fake Facebook account. The Pakistani media is also reporting that US officials have found Tashfeen had ties to clerics of the Lal Masjid in Islamabad, an extremist hub that was attacked during the Musharraf regime resulting in scores of casualties, including many women, and an eruption in extremist anger […]

    Syed Rizwan Farook maintains that they saw no sign … Meanwhile, it transpires that Tashleen’s father Malik Gulzar Aulkah

    (Times of India)

    http://timesofindia.indiatimes.com/world/us/How-the-Pakistani-entered-the-American-Homeland/articleshow/50050873.cms

    Muslim Syed Farook, 28, and his 29-year-old Pakistani wife Tashfeen Malik, … on Hindu religious gatherings are rare in Muslim-majority Bangladesh. ….. Meanwhile, it transpires that Tashleen’s father Malik Gulzar Aulkah

    (Kalinga)

    http://kalingatv.com/news/world-news2015-12-05/

    Huffington Post:

    Investigators Piece Together Portrait Of Tashfeen Malik

    Mehreen Zahra-Malik
    05.12.2015

    Tashfeen Malik’s path to accused mass killer in California began in a small city on the Indus River in Pakistan’s Punjab province.

    It was from here, when she was a toddler, that she moved with her father Gulzar 25 years ago to Saudi Arabia, where he became more deeply religious, more conservative and more hardline, according to a family member.

    A picture slowly emerged on Friday of the role and possible motivations of 27-year-old Malik in this week’s killing of 14 people in California, including her apparent pledge of allegiance to the leader of the Islamic State militant group, according to U.S. officials.

    Malik, with her husband Syed Rizwan Farook, 28, is accused of storming a holiday party on Wednesday in San Bernardino, California, and opening fire in America’s worst mass shooting in three years. […]

    wo Pakistani officials said Malik was from Karor Lal Esan, a city on the west coast of the Indus River in southern Punjab province. She moved to Saudi Arabia with her father, an engineer, 25 years ago, they said.

    She returned home five or six years ago to study at Bahauddin Zakariya University in Multan to become a pharmacist, they said.

    The area in Punjab where she spent her early years and later went to university is a “recruitment ground” and stronghold of Islamist groups with ties to al Qaeda, said Husain Haqqani, a former Pakistani ambassador to the United States. Among the militant groups with a presence there is Lashkar-e-Taiba, which has been blamed for the November 2008 killing spree in the Indian financial capital of Mumbai.

    „Our brother changed a lot since he went to Saudi,“ Malik’s uncle, Javed Rabbani, said of Malik’s father. „When relatives visited him, they would come back and tell us how conservative and hardline he had become,“ he said in an interview with Reuters.

    A source close to the Saudi government said that during Malik’s time in Saudi Arabia nothing came to authorities’ attention there that suggested she was involved with radical Islamic groups. Malik was not on any Saudi law enforcement or intelligence watchlist, the source said.

    Malik’s father, Gulzar, had built a house in Multan, where he stays when he visits Pakistan, according to another uncle, Malik Anwaar.

    He said Gulzar had a falling-out long ago with the rest of the family, citing a dispute over a house among other matters. “We are completely estranged,” Anwaar said.

    Rabbani said he had been contacted by Pakistani intelligence as part of the investigation into the San Bernardino shooting.

    Malik had two brothers and two sisters and was related to Ahmed Ali Aulak, a former provincial minister, the Pakistani officials said. […]

    http://www.huffingtonpost.com/entry/investigators-piece-together-portrait-of-pakistani-woman-in-shooting-massacre_5662fd6ee4b07

  9. Dwarslöper Says:

    […] Man kann nämlich den Koran historisieren oder metaphorisch deuten, man kann ihn aber auch wörtlich nehmen. Die wörtliche Lesart ist der leichteste Zugang, den ein sakraler Text bietet. Das ist das, was die ISIS-Terroristen machen.

    […] Und was die im Namen des Islam ausgeübte Gewalt angeht: Ich glaube an die Kraft der Veränderung. Aufklärung ist möglich, immer und überall. Noch aber hat sich eine historisierende oder sonstwie mit den Erfordernissen der Moderne im Einklang stehende Lesart des Koran nicht allgemein durchgesetzt. Der kriegerische Jihad als Option ist aktuell geblieben.

    Diesen Zustand zu überwinden ist die eigentliche Herausforderung. Die gebetsmühlenhaft wiederholte Beteuerung, der Terror im Namen des Islam habe mit diesem rein gar nichts zu tun, scheint da alles andere als hilfreich.

    (Aus: Aufklärung ist möglich. transatlantic annotations, 30.08.2014. Von: Michael Kreutz)

    ____________________

    Vgl. Koran 6,32: وما الحياةُ الدنيا إلّا لَعِبٌ ولَهوٌ ولَلدّارُ الاخيرةُ خَيرٌ لِلذينَ يتَّقونَ أفلا تَعْقِدون „Das diesseitige Leben ist (doch) nichts als Spiel und Zerstreuung. Die jenseitige Behausung ist für diejenigen, die gottesfürchtig sind, wahrhaftig besser. Habt ihr denn keinen Verstand?‟ und 7,50-1, wo den Ungläubigen das Höllenfeuer versprochen wird, da sie „ihre Religion als Zerstreuung betrachten und ihr Spiel mit ihr treiben, und die vom diesseitigen Leben betört sind‟ اتخذوا دينهم لهواً ولَعْباً وغرّتهم الحياةُ الدنيا Übers. nach Paret (1979).

    http://www.transatlantic-forum.org/2014/die-kraft-der-veranderung#more-3177

  10. Bragalou Says:

    Fears of new European terror attack after Mumbai massacre suspect is arrested in Austria MONTHS after Greek authorities let him in along with Paris suicide bombers

    (By: James Dunn, for: Mail online, 10.04.2016)

    [Muhammad Ghani Usman and Adel Haddadi have been arrested at a refugee centre in Austria and are believed to be linked to terror groups and the suicide bombers who blew themselves up outside the Stade de France in Paris in November.]

    [Usman, linked to terror groups Lashkar-e-Taiba and Lashkar-e-Jhangvi, and Haddadi arrived on the Greek island of Leros (pictured) on October 3 on the same boat as two of the Paris suicide bombers.]

    […] A multinational investigation has also found that there may now be scores of terrorists who used the migrant flow to get into Europe. […]

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3532936/Pakistani-bombing-suspect-linked-2008-Mumbai-attacks-joined-ISIS-s-European-terror-campaign-posing-migrant.html

    Terrorist Linked To Mumbai Attacks ‚Slip‘ Into Europe: Report

    All India | Press Trust of India | 11.04.2016

    […] Muhammad Usman Ghani, who is linked to the Lashkar-e- Taiba (LeT) and Lashkar-e-Jhangvi terror groups, is being held in Austria on charges of participating in a terrorist organisation, The Sunday Times said.

    The ISIS „strike team“ sent to Europe before last November’s Paris attacks included Usman, the veteran bomb-maker from Pakistan.

    LeT was behind the Mumbai attack that left 166 people dead. […]

    Usman and Haddadi arrived on the Greek island of Leros on October 3 on the same boat as two of the Paris suicide bombers, known only by the fake names Ahmad al- Mohammed and Mohammad al-Mahmod. The pair blew themselves up in front of the Stade de France stadium on November 13.

    All four men had obtained Syrian passports and travelled on a boat carrying 198 people, according to a Greek police report.

    Adel Haddadi has been linked to the Paris attacks Usman and Haddadi were travelling under the names Faycal Alaifan and Fozi Brahi.

    They were arrested by Greek police soon after arriving because their documents showed up on the EU’s database of nearly 4,000 passports that had been stolen by ISIS.

    Greek police released both men on October 28 and allowed them to continue the journey across Europe.

    Shortly after the Paris attacks, Usman and Haddadi resurfaced in Austria, applying for asylum at the Asfinag refugee shelter, near Salzburg, in late November.

    [Die Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft, kurz ASFINAG, ist eine österreichische Infrastrukturgesellschaft, welche für die Planung, die Finanzierung, den Ausbau, die Erhaltung, den Betrieb und die Bemautung des österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetzes zuständig ist. Die ASFINAG ist vollständig im Eigentum der Republik Österreich.]

    Local police then arrested the men on December 10 when a fingerprint search linked them to the passports commandeered by ISIS. […]

    http://www.ndtv.com/india-news/terrorist-linked-to-mumbai-attacks-slip-into-europe-report-1380934

    Mumbai bomber slips into Europe in ISIS plot

    […] Muhammad Ghani Usman, who agents suspect is a veteran bomb producer for the Pakistani terrorist association Lashkar-e-Taiba, and in addition a gathering called Lashkar-e-Jhangvi, has been kept close Salzburg, in […]

    Not long after the Paris assaults, Usman and Haddadi reemerged in Austria, applying for haven at the Asfinag evacuee cover, close Salzburg, in late November […] Usman, 34, and a suspected Algerian ISIS contender named as Adel Haddadi, 28, have been addressed by Austrian and French powers in the wake of being connected to the terrorist group that executed 130 individuals in Paris last November. […]

    (boomfun.xyz)

    http://boomfun.xyz/mumbai-bomber-slips-europe-isis-plot

  11. Jacques Auvergne Says:

    إرهاب
    irhāb
    Irhab, Terrorismus

    ارهابي
    irhābī
    Irhabi, Terrorist

    Terrorism can be commendable, and it can be reprehensible. The terrorism we practice is of the commendable kind for it is directed at the tyrants and the aggressors and the enemies of Allah.
    Osama bin Laden

    Schrecken in die Herzen der Feinde werfen

    Koran 3:151, Übersetzung Pickthall:

    We shall cast terror into the hearts of those who disbelieve because they ascribe unto Allah partners […]

    http://corpus.quran.com/translation.jsp?chapter=3&verse=151

    Koran 8:12

    Da gab dein Herr den Engeln ein: „Ich bin mit euch; so festigt denn die Gläubigen. In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!“

    _→_p://islam.de/1407.php

    As most of you should know, the verb ‚to terrorise‘ appears in the Qur’an and Allah commands us to terrorise our enemies, therefore irhāb (terrorism) is a command in our religion and we as believers in this command are defined as irhābiyyūn (terrorists).

    _→_ps://justpaste.it/irhab

    terrorizing (irhab) the American occupiers is a religious and logical obligation (Mujahid).“

    ( Osama bin Laden. In a 1996 interview with the Australian Islamist publication Nidal ul-Islam.
    Bin Laden elaborated upon this in a 1998 interview answering questions from his supporters: )

    Terrorism (irhab) can be commendable [empfehlenswert, löblich, vorbildlich] and it can be reprehensible [tadelnswert, verwerflich].

    Terrifying an innocent person and terrorizing (irhab) him is objectionable and unjust, also unjustly terrorizing (irhab) people is not right. Whereas, terrorizing oppressors (irhab al-zalamin) [ s. u., ẓulm, aẓ-ẓālimūn ] and criminals and thieves and robbers is necessary for the safety of people and for the protection of their property. There is no doubt in this.“

    ( Jihadis and the Use of the Terms Terror, Terrorist, and Terrorism: A Contextual and Semantic Understanding from Islamic Tradition )
    ( Aaron Y. Zelin )

    http://docs.lib.purdue.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1005&context=revisioning

    Zâlimûn (polytheists, wrong-doers, disbelievers in the Oneness of Allâh, disobedient to His Messengers, etc.).

    _→_p://www.khayma.com/librarians/call2islaam/quran/surah23.html

    Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb […] Der strenge Hanbalit und spätere Hoftheologe, der sich anlässlich eines Studienaufenthaltes bei der lebenslustigen Bevölkerung von Basra als Prediger gegen Tabak und Tanz derartig unbeliebt machte, dass er aus der Stadt geworfen wurde, betont, dass Allah selbst in Sure 6:82 Širk und Ẓulm gleichsetzt:

    KT. „Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ẓulm [Ungerechtigkeit und damit Unrecht, d. h. Schirk] vermengen, sie sind es, die Sicherheit haben und rechtgeleitet werden.“

    Das mit muẓlim, dunkel, finster, ẓalām, Finsternis, und ẓallām, Unterdrücker, sprachverwandte Ẓulm definiert die menschliche Gattung der Verworfenen als aẓ-Ẓālimūn (disbelievers, polytheists, wrong-doers). Diese Frevler sind zum Zwecke der Verabreichung von Peitschenhieben oder Steinwürfen der Religionspolizei zu überreichen. […]

    Die Vorschriften Gottes

    Islamverständnis (Rechtspraxis) der so genannten Wahhabiten und damit auch des Saudischen Königshauses sind einen Blick wert, geht es doch um den Hüter der zwei heiligen Moscheen (ḫādim al-ḥaramain aš-šarīfain) und damit um das Monopol auf den „eigentlichen“ Islam. Die mit vorangestellter Seitenzahl gekennzeichneten Stellen der Theologie des Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb entstammen dem Buch Muhammad b. ʿAbdalwahhāb, 1703-92, im Widerstreit: Untersuchungen zur Rekonstruktion der Frühgeschichte der Wahhābīya (Beirut 1993) der Islamwissenschaftlerin Esther Perkes. Hinzuziehung weiterer, mit vorangestelltem KT markierter Aussagen des Gelehrten aus dem Kitābu t-Tauḥīd (The Book of Tawheed, ins Englische von Sameh Strauch, deutsch von Abu Imran, auf bessere Lesbarkeit orientierte Glättung mancher Zitate sowie Kommentierung von Jacques Auvergne.)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/05/14/236/

  12. Jacques Auvergne Says:

    Säkularismus, ʿalmāniyya ( علمانية ), ist der schlimme Kufr (k-f-r)

    „So kann man in jeder Situation sagen, dass eine bestimmte Tat Kufr ist. Beispielsweise ist der Säkularismus Kufr, weil er den Islam vom Staat trennt.“ [Islamprophet Mohammed war Staatsgründer. Islam ist Staat.]

    http://de.islamway.net/article/46377/takfir-jemanden-zum-unglaeubigen-erklaeren

    Allah ist einziger Souverän, Gesetzgeber, deshalb darf der Mensch gar keine selbst angefertigten Gesetze erlassen … der Säkularismus hingegen versucht Allah auf den Bereich der Moschee zu beschränken: Ein Marokkaner in den Niederlanden warnt vor dem Irrglauben namens Säkularismus.

    Islam and secularism can never work ‘hand in hand’, Islam says that Allah is the legislator while secularism says that man makes law and Allah is restricted to the Mosque, Astagfirullah! Belief in secularism is KUFR!!

    http://www.maroc.nl/forums/islam-en-meer/33530-islam-vs-kufr-dummies-guide.html

    Einem anderen Schariafreund hat selbst die Islamische Republik Pakistan das Gesetz Allahs noch nicht ausreichend implementiert bzw. die Scharia noch nicht in wirklich jedem Lebensbereich durchgesetzt. Darf man so einen Staat überhaupt verteidigen? Wie auch immer, Säkularismus ist Götzendienst (die sog. Beigesellung), der schlimme Schirk.

    And we know secularism is shirk. So would it be allowed to fight and defend a secular government?

    http://www.islamicboard.com/archive/index.php/t-134305898.html

    Der in einer säkularen Demokratie lebende Muslim darf eigentlich nicht zur Wahl gehen, denn die dortigen Wahlen sind grundsätzlich Kufr.

    Voting in secular democracy is kufr, and forbidden in principle

    ___ps://www.facebook.com/canadianmv/posts/1504821159835788

    Spott über islamgemäßes Handeln ist der unter Beweis gestellte Unglaube.

    Das Sich-lustig-machen über islamische Tat ist Kufr

    http://islamfatwa.de/aqidah-tauhid/16-unglaube-kufr-polytheismus-schirk/428-das-sich-lustig-machen-ueber-islamische-tat-ist-kufr

    Jeder Vertrag beruhe auf der Scharia, also auch der Ehevertrag. Die Folge: Standesamtlich heiraten ist Schirk.

    „In der heutigen Zeit gibt es so einige Formen des Shirk und Kufr, die für manche schwer erkennbar sind. Eine davon ist die Heirat beim Standesamt.“

    http://tauhid-islam-ikhlas.blogspot.de/2014/12/die-heirat-beim-standesamt-ist-shirk.html

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