229. Junge Islam Konferenz

حسبة

ḥisba

Pflichtendurchsetzung mit Gewaltlizenz

Hisba

Jugendbewegt ins Kalifat

Die besorgniserregend harmonischen Zehn Empfehlungen (1) der Jungen Islam Konferenz verdienen widerborstige Kommentare, meint Jacques Auvergne

Junge Islam Konferenz – Berlin 2010 nennt sich ein von der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan mitgestaltetes und über Dr. Bernhard Lorentz von der in Essen ansässigen Stiftung Mercator finanziertes Projekt (2), das vielleicht den Schleier (Hidschab) überall durchsetzen und Deutschland im Sinne von Tariq Ramadan und Mustafa Cerić mit der bereits im Familienrecht systematisch frauenfeindlichen Scharia aussöhnen will. Naika Foroutan leitet das an der Humboldt-Universität zu Berlin ansässige und von der Volkswagenstiftung finanzierte Forschungsprojekt „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT)“ und hat mit dem Kulturrassismus des Islamischen Rechts offensichtlich kein Problem.

1. Einrichtung einer Jungen Islam Konferenz

Wir Teilnehmenden der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 sind in einem Deutschland aufgewachsen, in dem Pluralität und Heterogenität Selbstverständlichkeiten sind.

Seien Sie unbesorgt, wir sind auch künftig nicht von Islamisten manipulierbar, unser sympathischer Blick auf die Scharia ist einfach authentisch. Der bärtige Salafist von Einladung zum Paradies ist schließlich ein Naturbursche, seine Burkafrau gar huldigt dem Weiblichen an sich, dem Matriarchat.

Sollten die Standards der AEMR in aller Vielfalt („Pluralität“) nicht besser überwunden werden, ist die Zumutung nach Gleichberechtigung der Frau nicht geradezu unerträglich homogen?

Vielfalt und „anders sein“ sind für uns alltägliche Normalität; aus unserer Sicht besteht kein Gegensatz zwischen einem „Wir“ und „den Anderen“.

Allah sieht das womöglich wesentlich differenzierter.

Korrekt ist, dass Harbis, Dhimmis und sittlich Einwandfreie ein gemeinsames großes Ganzes bilden (Stiftung Mercator: „Gemeinsam Gemeinschaft fördern heißt in unserer Gesellschaft gemeinsam Heterogenität fördern“).

Wer dazu aufruft, sich dem „Gemeinschaftsbildungsprozess“ hin zur schariakompatiblen berüchtigten Gesamtgesellschaft zu entziehen, greift das von Kirche und Politik geforderte friedliche Zusammenleben der Religionen allerdings an:

Unsere Lebensrealität besteht aus einem Wir-Gefühl mit unterschiedlichen Facetten und Meinungen, die wir gemeinsam im Dialog erfahren und aushandeln.

Lebensreal wird die Zugänglichkeit der allgemeinen Menschenrechte ausgehandelt. Keinesfalls aber sind Deutschlands Imame aufzufordern, ihren Koranschülern keine Angst vor dem Höllenfeuer einzujagen, die Schwarze Pädagogik des Islam ist schließlich integraler Bestandteil des von der Mercator-Stiftung verlangten Wir-Gefühls.

Dem Wunsch des bosnischen Großmuftis nach Einführung zeitnaher Implementierung der ewigen Scharia im Personenstandsrecht und Familienrecht („opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law“) möchten wir Kopftuchfreunde von der Jungen Islam Konferenz bei allem Facettenreichtum dann doch nicht entgegen treten, und das Mufti Cemali Meço (Τζεμαλή Μέτσο) zwölfjährige oder elfjährige griechische Mädchen religiös verheiratet, die kurz darauf, immer noch zwölf- oder elf Jahre alt, erstens mit ihrem Ehemann und zweitens schwanger in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt erscheinen (Diana Goldermann-Wolf: „Ein Skandal … staatlich geförderter Kindesmissbrauch“) ist für uns eine Frage der schützenswerten unterschiedlichen „Meinungen“.

Das gemeinsame „Wir“ muss nicht aufgeschlüsselt werden, denn es ist für uns nicht konstruiert.

AEMR und GG sind nicht so wichtig, Schluss mit diesem Entschlüsseln. Die eine Großfamilie denkt klassisch islamisch und zwangsverheiratet ihre Töchter nach Maßgabe des nötigenden Heiratsvormunds (wali mudschbir), die andere „arrangiert“ die Ehe mit Erlaubnis der Ursula Boos-Nünning und die dritte lebt gar säkular und hält die Standards von AEMR und GG ein, das alles ist gemeinsames muslimisch-deutsches „Wir“ und mag sich allmählich in die von der Hisba gewünschte Richtung verschieben.

Wir möchten keine Dialogplattform für Deutsche und AusländerInnen oder für Deutsche und MigrantInnen.

Genau, der Dualismus Inländer – Ausländer ist von gestern. Der Bürger als ein Staatsangehöriger ist ein Auslaufmodell, nun wird der Mensch endlich zum Religionsangehörigen.

Wir möchten eine Dialogplattform für uns als Deutsche mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund.

Nicht der türkische Arbeiter ist ausgewandert, sondern der schariatreue Glaubensbewegte.

Bereits Auswanderer Mohammed bekundete mit seiner Hidschra (622 n. Chr.), ein veritabler Wandermoslem zu sein, der Medinastaat, die perfekteste Art des menschlichen Zusammenlebens, wandert seitdem durch die Jahrhunderte und ist nun in Berlin gelandet. Ministerialrat Dr. Thomas Herzog, Unterabteilungsleiter des Bundesministeriums des Innern (Integration; Deutsche Islam Konferenz; Aussiedlerpolitik; nationale Minderheiten), sagte am 18.02.2011 zu den Teilnehmern des Planspiels der Jungen Islam Konferenz: „Der Islam ist in Deutschland angekommen, und er ist willkommen (3).“

Das Ressort des Unterabteilungsleiters M II ist ohne Frage zuständig, denn irgendwie war der von Mekka nach Medina flüchtende Mohammed ja auch Aussiedler und irgendwie sollten wir für die Schariabürger den juristischen Status einer deutschen nationalen Minderheit „gesamtgesellschaftlich“ schleunigst herbeireden. Ob sich der bekennende Islamempfänger Dr. Herzog gegen den Aufbau eines deutschen Äquivalents zum Londoner Islamic Sharia Council oder zum bereits in mehreren britischen Städten arbeitenden Muslim Arbitration Tribunal einsetzen würde, darf bezweifelt werden.

Ob MinR Dr. Herzog (Rechts- und Grundsatzangelegenheiten; Aufnahme der Spätaussiedler; Vertriebenenangelegenheiten) der Meinung ist, dass man in Großbritannien bei http://www.islamic-sharia.org/ und http://www.matribunal.com/ den Islam falsch verstanden hat und bei der Deutschen Islam Konferenz (DIK) richtig?

Griechenland lässt Kinder religiös nach der Scharia verheiraten, der Tugendterror des Schleiers (Hidschab, verkürzt genannt und genäht: Kopftuch) kriecht durch jede Schule, Europa droht die Rechtsspaltung – und die Bundesregierung nennt den Islam eine im Kern friedliche Religion (Horst Köhler, vorher bereits Hans-Gert Pöttering).

Die Islambegeisterung muss weiter gehen:

Wir glauben, dass dieser Erfahrungsschatz der Jugend die DIK bereichern kann und sollte – gerade weil sie ihre Lebensrealitäten als plural, vielfältig und bunt begreift und die Chancen und Potenziale unserer heterogenen Gesellschaft kennt und verinnerlicht hat.

Ohne Jugend keine religiöse Revolution. Tariq Ramadans Vorträge lauten schließlich: Europe`s Muslim Youth and the Way Forward, oder: The Role of the Muslim Youth in Europe (4).

Jugendbewegt romantisch ziehen wir ins „vielfältige und bunte“ Kalifat. Am schnellsten mit einer Jungen Islam Konferenz:

Deswegen schlagen wir die Einrichtung einer Jungen Islam Konferenz vor: die Institutionalisierung eines festen Gremiums, das über eine enge Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen mit der DIK verknüpft ist. Dadurch können bedeutsame Synergien entstehen. Junge Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund sollten in der Jungen Islam Konferenz – ebenso wie die DIK auf Bundesebene – gemeinsam wichtige Themen des Zusammenlebens aufgreifen und diskutieren. Zentrale Ergebnisse und Lösungsansätze sollten publik gemacht werden, um so den öffentlichen Diskurs und den politischen Meinungsbildungsprozess mitgestalten zu können.

Qualifikationen brauchen wir nicht, jung sein reicht. Kinder an die Macht, wie bereits Herbert Grönemeyer wusste.

Für die Deutsche Welle lässt man einen im sibirischen Tomsk aufgewachsenen Kölner Kopftuchfreund über die zauberhafte Kontaktaufnahme zur deutschmuslimischen Milla (Glaubensnation, türk. millet) sinnieren, immerhin geht es Foroutan und Mercator um nichts Geringeres als um Deutschlands friedliche Zukunft („das gesellschaftliche Miteinander von morgen und dessen Gestaltung“). Ex-Muslime bleiben von den Verhandlungen ausgeschlossen:

„DW-TV Reporter Juri Rescheto diskutiert mit jungen Muslimen und Christen über das Zusammenleben in Deutschland (5).“

Habt ihr etwas gegen Augenhöhe? Die dialogisch errungenen „zentralen Ergebnisse“ haben im besten Fall Verfassungsrang:

2. Entsendung von jugendlichen Delegierten in die Deutsche Islam Konferenz

Zwei Delegierte der institutionalisierten Jungen Islam Konferenz (siehe Empfehlung Nr. 1) sollten an der DIK teilnehmen. Die Delegierten sollten hier zum einen die im Konsens beschlossenen Ergebnisse der Jungen Islam Konferenz präsentieren und zum anderen wichtige Diskussionspunkte der DIK zurück in die Junge Islam Konferenz tragen. Durch diese Beteiligung der Jugend an der DIK könnte auch gewährleistet werden, dass die DIK ein generationsübergreifendes Gremium wird und die Generation angemessen mit einbezieht, die sich heute für das gesellschaftliche Miteinander von morgen und dessen Gestaltung verantwortlich fühlt und sich dieser Herausforderung auch langfristig stellen möchte und muss.

Ob wir eine Alte Islam Konferenz – Berlin 2012 erleben werden, oder herrscht Hass auf die Senioren? Würde die Stiftung Mercator eine Schwule Islam Konferenz oder eine Postschariatische Islam Konferenz ausgrenzen?

3. Partizipation und Interaktion fördern – Eine Deutsche Islam Konferenz zum Anfassen

Gerade weil im Rahmen der DIK wichtige Themen des Zusammenlebens von MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen und diesbezügliche die Allgemeinheit betreffende Empfehlungen im Mittelpunkt stehen, sollte die DIK stärker kontinuierlich und transparent in der Öffentlichkeit auftreten.

Im Islam wird das Zusammenleben von Allahfreund und Dhimmi von Sunna und Scharia geregelt, in der deutschen freiheitlichen Demokratie vom Grundgesetz … noch.

Die unterschwellige Botschaft ist klar: Das Grundgesetz reicht für ein Zusammenleben von Muslimbürger und Nichtmuslimbürger nicht aus. Insofern haben die „Jungen“ die Intention der „großen“ Islam-Konferenz verstanden.

Ein interaktiver Charakter der DIK kann hierzu beitragen – etwa indem sich die DIK für Anfragen, Hinweise und Vorschläge der BürgerInnen öffnet. Neben den bereits für die BürgerInnen bestehenden Kontaktmöglichkeiten per Brief, Email oder Telefon befürworten wir die zusätzliche Einrichtung eines Weblogs begleitend zu der bereits bestehenden interaktiven Webseite der DIK. Über diesen Weblog könnten Themenvorschläge für die DIK eingereicht, gesammelt, diskutiert und, nach einer Vorauswahl, in der DIK mit ExpertInnen debattiert werden. Über den Weblog könnte außerdem Kritik an der DIK, den VertreterInnen und den Positionen gesammelt und in die DIK rückgekoppelt werden. Dadurch würde die DIK transparenter und die Themenfindung nachvollziehbarer werden.

Ayatollah Chomeini sprach noch auf der Straße, nun kommt die digitale Islamische Revolution.

Durch die Einbindung von solchen basisdemokratischen Elementen würde die DIK aber vor allem nicht mehr als ein „unverbindliches Dialogforum“, sondern mehr als ein Organ gesehen werden, das gesellschaftliche Bedürfnisse und Diskurse direkt und zeitnah aufgreifen und debattieren kann. Außerdem empfehlen wir die stärkere Einbeziehung von öffentlich-staatlichen Einrichtungen. Beispielsweise können auch Bürgerämter als Anlauf- und Kontaktstellen dienen, an denen Informationsmaterial ausgelegt wird und über die in den Dialog mit Verantwortlichen der DIK getreten werden kann.

Damit auch der Bürgermeister Rechtleitung erfährt und gar nicht erst auf die Idee kommt, die Scharia als Kulturrassismus zu bezeichnen.

Weiterhin könnten die Informationsflyer der DIK breitflächiger in Schulen, Kultur und Sportvereinen, Migrantenselbstorganisationen und Moscheegemeinden etc. ausgelegt werden.

Ganz im Einklang mit den von Naika Foroutan hoch verehrten Verweigerern von Wissenschaftlichkeit und Weltbürgerlichkeit, Dschamal ad-Din al-Afghani und Muhammad Abduh (Foroutan: „Diese beiden islamischen Denker forderten eine religiöse Reform [und] hielten die Abkehr vom richtigen Islam und dem richtigen Verständnis des Koran für die Ursache der Misere zwischen der islamischen Welt und dem Westen“ (6)), hat die Machtergreifung auch im pädagogischen Raum durchgesetzt zu werden.

Vorstellbar ist auch eine Ausstellung zur DIK, die Beginn, Entwicklung und mediale Reaktion veranschaulicht und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen könnte.

Und nicht vergessen, liebe Berliner Ausstellungsmacher: Über Kopftuch und Schariagesetz nur Gutes. Museumspädagogik wie zuletzt in der DDR.

4. Ein Kuratorium für eine transparente Auswahl der TeilnehmerInnen

Der Auswahlprozess für die Teilnahme an der DIK muss aus unserer Sicht nachvollziehbar und transparenter gestaltet werden. Ein unabhängiges Kuratorium bestehend aus muslimischen und nicht-muslimischen Personen des öffentlichen Lebens könnte ein geeignetes Gremium sein, um anhand eindeutiger und der Öffentlichkeit bekannter Kriterien über die Teilnahme der AkteurInnen zu entscheiden.

Diese „Unabhängigen“ können dann ihrer religionspolizeilichen Pflicht zur Hisba nachkommen. Schariagegner raus.

Auf diese Weise könnte ein höherer Grad an Legitimität für die Repräsentativität der DIK-Teilnehmenden erreicht werden. Für eine begrenzte Anzahl an Plätzen sollte auch eine Eigenbewerbung möglich sein.

5. Eine Wiederaufnahme der AG Medien

Als Teilnehmende der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 haben wir uns über die Bedeutung der Medien bei der Produktion und Reproduktion von Bildern über „den Islam“ und „die Muslime“ in Deutschland verständigt und sind besorgt über die teils einseitigen, essentialisierenden und polemischen Darstellungen von MuslimInnen in der Berichterstattung deutscher Medien.

Kaum noch jemand traut sich, über die auf Gruppen (Dhimmis, Harbis, Frauen) bezogene Menschenfeindlichkeit des Islam oder über die Entrechtung der Frau im Islam zu sprechen, doch bereits diese wenigen Worte veranlassen die Mercator-Stiftung, „besorgt“ zu sein.

Es ist noch erfolgreicher zu hindern, dass über den frauenfeindlichen, Nichtmuslime diskriminierenden und wissenschaftsfeindlichen Charakter des Islamischen Rechts faktengetreu berichtet wird.

Nicht der Krieg gegen die Vernunft, den Abu Hamid Muhammad al-Ghazali (1058-1111) als Lebenswerk mit einem bis heute wirksamen Erfolg durchführte, nicht die schwerlich übertreffbare Misogynie des islamischen Gelehrten Abu al-Faradsch Ibn al-Dschauzi (1116-1201) oder der kulturelle Rassismus des türkischen Nationalisten und Kalifatsanhängers Necmettin Erbakan (1926-2011) sollen durch die DIK als „Thema“ stärker behandelt werden, vielmehr sind es die Störenfriede aus den Reihen der wissenschaftlich und menschenrechtlich-universell verhafteten Islamkritik, die endlich an den volkspädagogischen Pranger gestellt werden müssen:

Die DIK sollte dieses Thema stärker behandeln und auch über den Bildungsauftrag des Staates sowie über die öffentlich-rechtlichen Sender diskutieren. Unter anderem aus diesen Gründen befürworten wir die Wiedereinführung der Arbeitsgruppe Medien in der DIK II und die Fortführung des bisherigen Austauschs in diesem Themenfeld. Beispielsweise könnten Workshops, Medienfachkonferenzen oder medienbezogene Projekte – wie etwa die Runden Tische für JournalistInnen – verstetigt und breitflächig angeboten werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollten sowohl in die Öffentlichkeit als auch in die Medienunternehmen getragen werden.

Die unteilbare und ewige Scharia hat in Radio und Fernsehen in aller Sanftheit beworben zu werden, als staatlicher Bildungsauftrag ist soeben der verstaatlichte Proislamismus definiert worden. Und damit keiner sagen kann, hier werde der Ausstieg aus dem weltlichen Recht geprobt, organisiert Naika Foroutan ein Planspiel.

Nun aber ist endlich mehr Druck zu machen, damit Zeitung und Rundfunk in Zukunft islamsensibel berichten und die zu muslimisierenden Kinder in Köln oder Berlin nicht länger von Höllenfurcht und Sunnagehorsam entfremden. Heimat („Heymat“) finden die Muslime schließlich in der irdischen Islamischen Ordnung und in der Rückkehr zu Allah ins Paradies.

6. Einrichtung staatlich-muslimischer Dialogformen auf kommunaler Ebene

Eine erfolgreiche Islamische Revolution darf sich schließlich nicht auf den Bundestag oder das Regierungsviertel beschränken, sondern hat rund um jedes deutsche Rathaus organisiert zu werden.

Als TeilnehmerInnen der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 haben wir uns sowohl in der Rolle als DIK-AkteurInnen als auch aus unserer eigenen Perspektive intensiv mit dem Thema „Institutionalisierung von staatlich-muslimischen Kooperationen auf kommunaler Ebene“ befassen können. Der Austausch über mögliche Formen staatlich-muslimischer Zusammenarbeit in der Kommune hat gezeigt, wie komplex Verhandlungen und wie schwierig Konsensfindungen sein können. Dennoch kamen wir zu dem Schluss, dass es sinnvoll und erfolgbringend ist, Probleme des Zusammenlebens von Menschen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund von unten nach oben, also an der Basis beginnend, zu bearbeiten und anzugehen. Vor diesem Hintergrund sind kommunale Kooperationsformen zu befürworten und wir empfehlen deshalb eine bundesweite Einrichtung staatlich-muslimischer Dialogforen auf kommunaler Ebene.

Niemand wage es in der tiefsten Provinz, gegen die Maßgaben von Koran und Sunna aufzumucken.

Ziel dieser Foren soll und muss sein, den Islam in der Gesellschaft und den kommunalen Strukturen zu etablieren, was zu einer größeren Akzeptanz und Anerkennung der Religion und der MuslimInnen führen wird.

Die Machtergreifung! Jetzt aber hinein mit den Muftis und Scheichen in jede Stadtverwaltung.

7. Signale senden – Die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz von Islam und MuslimInnen in Deutschland fördern

Pst, nicht verraten, Gesamtgesellschaft bedeutet Kalifat. Ob christianisiert oder schariapflichtig, zu Mohammed und Schariagesetz kannst du nur ja oder ja sagen.

Der unbelehrbare Islamgegner ist aus dem Gemeinwesen zu exkludieren, und auch derjenige, der, sachlich richtig, darauf hinweist, dass die islamische Umma eine nach außen antisoziale, chauvinistische Solidargemeinschaft ist, die, nach innen, immerhin alle ihre weiblichen Angehörigen herabwürdigt und diskriminiert.

Dialog basiert immer auf einem aktiven Austausch gleichberechtigter PartnerInnen.

Demokraten und Islamisten auf harmonischer Augenhöhe, Parlamentarier und Muslimbrüder in geschwisterlicher Eintracht. Man applaudiere.

Du bist doch kein antimuslimischer Rassist?

Die DIK birgt in ihrer Einzigartigkeit die Hoffnung auf eine über Gesten und Symbole hinausgehende gemeinsame Bearbeitung gesellschaftsrelevanter islambezogener Themen. Essentiell für einen Dialog auf Augenhöhe ist das Gefühl, wirklich angenommen und anerkannt zu sein.

Wer gegen die Burka oder das Lehrerinnenkopftuch argumentiert, bläst zum Bürgerkrieg.

Berlin 2011. Der Trend geht zur Zweitfrau.

Die geführten Debatten über die Frage, ob und inwiefern der Islam zu Deutschland gehört bzw. gehören kann, haben bei uns MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen zu Verunsicherungs- und zu Enttäuschungsmomenten geführt – gerade weil wir den Islam und die MuslimInnen als selbstverständlichen Teil des demokratischen, pluralen und vielfältigen Deutschlands sehen.

Ohne den integrierten Islambegriff von den Autoritäten des ECFR oder der FEMYSO ist Deutschland monokulturell, intolerant. Nicht dein Nein zur Burka auf dem Marktplatz oder zum Lehrerinnenkopftuch, sondern dein Ja zur Scharia zeigt uns dein Bejahen der deutschen gesellschaftlichen Vielfalt:

Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass die DIK dieses Thema aufgreift, den Wirrungen mit einer klaren Position begegnet und den BürgerInnen signalisiert, dass Deutschland plural und heterogen ist und der Islam als Religion nicht nur im Alltag, sondern auch aufgrund des in unserem Grundgesetz verankerten Rechts auf freie Religionsausübung ein gleichberechtigter Teil Deutschlands ist und als solcher auch Akzeptanz erfahren muss.

Dass der Schariagegner wirres Zeug redet, schlicht desorientiert ist, hat die Bundesregierung zeitnah kundzutun.

Hidschab und Burka, Zweitfrau und Kindbraut sind laut Naika Foroutan bzw. Stiftung Mercator grundgesetzlich geschützt, was in neu zu erarbeitenden Gesetzen (Thomas de Maizière zum proschariatischen sui generis: „Ich lade hier zu viel juristischer Fantasie ein“ (7)) Niederschlag finden muss, dein guter Wille allein ist schließlich nicht gut genug:

Die rechtliche Anerkennung der muslimischen Organisationen als Religionsgemeinschaften würde der Akzeptanz von Islam und MuslimInnen in Deutschland über eine normative, ideelle Ebene hinaus Vorschub leisten. Die während der ersten Phase der DIK diesbezüglich geführten Gespräche befürworten wir.

Keinesfalls darf die BRD von den Islamverbänden verlangen, die vor dem Höllenfeuer rettenden Befehle von Koran und Hadith abzulegen.

8. Weniger Staat – mehr BürgerInnen: Öffnung der Deutschen Islam Konferenz für praxiserfahrene Einzelpersonen auf nicht-muslimischer Seite

Her mit den charismatischen Islambeschwichtigern! Integrieren wir ein paar proislamistische, nichtmuslimische Zauberer in die DIK.

Da die DIK derzeit ein vom Staat getragenes Dialogforum ist, an dem ausschließlich staatliche und muslimische AkteurInnen teilnehmen, entsteht in der öffentlichen Wahrnehmung der Anschein, dass sich das Zusammenleben mit MuslimInnen in Deutschland als so problematisch erweist, dass eine eigens einberufene Konferenz von Nöten ist. Damit entsteht auch ein Verhandlungseindruck nach dem Motto „Muslime versus Staat“, was in Folge auch den Gegensatz „Muslime versus Deutschland“ suggeriert. Die derzeitig geführten Kontroversen über die Möglichkeit eines gelingenden Miteinanders von MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen, die zu einer Entfremdung und gesellschaftlichen Polarisierung geführt haben, basieren weniger auf Konflikten zwischen MuslimInnen und dem Staat denn auf innergesellschaftlichen Ressentiments, Ängsten und Befürchtungen.

Wer vor dem Islamischen Recht warnt, den treibt der Hass.

Wir begrüßen, dass die DIK in ihrer zweiten Phase praxisorientierter ausgerichtet ist. Dennoch empfehlen wir, den Kreis der Dialogführenden nach dem Motto „weniger Staat – mehr Bürger“ zu öffnen.

Der allzu nüchterne Staat ist abgemeldet, jetzt fiebert die Bevölkerung religiös.

Vor allem auf Seiten der staatlichen VertreterInnen sollen analog zu den muslimischen Einzelpersonen praxiserfahrene, nicht-staatliche AkteurInnen mit spezifischer Qualifikation ausgesucht werden – sogenannte „Alltagsmenschen“. Dadurch kann eine gesicherte Rückbindung der auf der DIK verhandelten Themen an die Lebensrealität der betroffenen Personen, aber auch ein besseres gesellschaftliches Abbild in der DIK erreicht werden. Vermutlich können dadurch nicht nur gegenseitige Vorwürfe und Ressentiments, sondern auch gemeinsame Wünsche und Forderungen an die staatlichen Entscheidungsträger artikuliert werden. Die staatliche Seite könnte gleichzeitig Impulse und Vorschläge für Konfliktregulierungen generieren. Diese Wechselwirkung könnte von staatlichen VertreterInnen als basisdemokratischer Orientierungsrahmen gesehen werden.

9. AkteurInnen der Deutschen Islam Konferenz als MultiplikatorInnen begreifen

Die TeilnehmerInnen der DIK bringen ihre individuellen oder verbands- und institutionsbezogenen Erfahrungen, Sichtweisen und Positionen in die Konferenz ein. BürgerInnen erfahren aber zumeist nur dann von den vertretenen Standpunkten der DIK-AkteurInnen, wenn sich besondere Konfliktlinien in bestimmten Themenfeldern abzeichnen. Wenn sich alle TeilnehmerInnen der DIK auf dem offiziellen Internetauftritt der Konferenz mit einem ausführlichen Schreiben vorstellen würden, aus dem auch hervorgeht, warum die jeweilige Person teilnimmt, welche Ziele, Ideen und Wünsche sie hat und welche Kontaktmöglichkeiten es zu ihr gibt, dann würde dies nicht nur mehr Transparenz und Interaktion ermöglichen, sondern auch die Nachvollziehbarkeit der Auswahl der DIK-TeilnehmerInnen erhöhen. In diesem Schreiben könnten die TeilnehmerInnen zugleich auch Themen benennen, die ihnen besonders wichtig sind und aus ihrer Sicht im Rahmen der DIK bearbeitet werden sollen. Dadurch könnte auch für die Öffentlichkeit, die TeilnehmerInnen und die OrganisatorInnen der DIK erkennbar werden, ob die Agenda der Konferenz mit den Wünschen und Vorschlägen der TeilnehmerInnen im Einklang steht. Aus unserer Sicht wäre es auch wünschenswert, dass sich die KonferenzteilnehmerInnen nicht nur als Beteiligte des staatlich-muslimischen Austauschs sehen, sondern zusätzlich als AkteurInnen des gesellschaftlichen Wandels.

Wandel, einen Augenblick … so schlecht war die säkulare Demokratie doch gar nicht?!

Alle Erwählten, die vom unbeschreiblichen Charisma der Konferenz ergriffen worden sind, sind mit religionspolizeilichen Befugnissen auszustatten, in die Provinzen zurückgekehrt gebührt ihnen Ehrerbietung und emsiger Dienst, Herrschaftszeiten:

Wenn sich die TeilnehmerInnen auch in ihrer alltäglichen Praxis als BotschafterInnen der DIK verstehen und als diese auftreten, dann könnte ihnen nicht nur eine Vorbildfunktion zukommen, sondern sie könnten die Ideen der DIK auf diese Weise auch in die Gesellschaft hineintragen. Diese Funktion sollten sie auch dann übernehmen, wenn es darum geht die Empfehlungen der DIK vor Ort in den Ländern und Kommunen umzusetzen.

10. Begriffe neu denken: Die Einführung eines Begriffskodexes

Verschiedene Begrifflichkeiten wie etwa „muslimische Vertreter – staatliche Vertreter“, „Mehrheitsgesellschaft“ oder „MigrantIn“ (u.a. für deutsche StaatsbürgerInnen mit Migrationshintergrund) führen – auch im Rahmen der DIK – dazu, dass sich „wir“- und „ihr“- Gegensätze im alltäglichen Sprachgebrauch etablieren und sich in der gesellschaftlichen und öffentlichen Wahrnehmung verfestigen. Statt bereits bei der Bezeichnung des Gegenübers auf Unterschiede zu verweisen, sollte indes das Gemeinsame betont werden.

Ob unislamisch lebende, säkulare Geschäftsfrau oder islamisch korrektes (unmündiges), von Höllenangst geplagtes Burka-Heimchen, ob nachvollziehbar arbeitender Wissenschaftler oder heilssichernd aktiver Salafist, entscheidend ist doch: Jeder von uns ist Mensch.

Eine neue, durch die DIK erarbeitete, für alle TeilnehmerInnen empfehlenswerte Begriffspraxis kann zu mehr Akzeptanz und Verständnis des pluralen, heterogenen Deutschlands führen und sich der Position von „Etablierten und Außenseitern“ entgegenstellen. Sie sollte von der DIK als Motor auch in den öffentlichen Raum bzw. in die Wahrnehmung der Gesellschaft hinein delegiert bzw. transportiert werden.

Fakten haben sehr gestört, jetzt kommt al-Islam.

Die Untergebenen anders wahrnehmen lassen. Anderes für wahr halten zu lernen, ist das Gebot der Stunde. Verändern Sie sich, blicken Sie anders in die Welt, noch mehr anders!

Der Islamkritiker hat schließlich Probleme mit dem Wahrnehmen und mit der Wahrheit gleich mit, wie der gottesfürchtige, im Jahre 1935 geborene ägyptische Philosoph Hasan Hanafi erkannte:

„Die nördliche und die südliche Mittelmeerküste sind Wiegen uralter Zivilisationen. Spannungen zwischen diesen Regionen beruhen häufig auf Fehlwahrnehmungen. … Der Islam habe eine dem Christentum, der Religion des Friedens und der Liebe, entgegengesetzte Kultur der Gewalt hervorgebracht. Diese falsche Wahrnehmung basiert auf einem reduktionistischen Fehlschluss, der das Ganze auf einen Teil verkürzt. Denn der Islam hat auch Juwelen der Geschichte wie Granada, Sevilla oder Cordoba auf der Nordseite des Mittelmeers entstehen lassen (8).“

Cordoba! Plätschernde Brunnen, arabische Gelehrsamkeit und heilige Schutzgelderpressung der Dschizya. Lautengeklimper, Marmorpaläste und dann und wann eine kleine Dhimmi-Auspeitschung.

Spürst du es denn nicht, das goldene al-Andalus liegt jetzt an der Spree! Nur die Wortwahl der ärgerlich unislamisch arbeitenden Journalisten und Blogger könnte noch etwas harmonischer sein, damit Deutschlands kleine Muslime bessere Laune haben:

Wenn allein auf staatlicher Ebene von Seiten der MinisterInnen, der Länder- und KommunenvertreterInnen ein neuer Begriffskodex eingeführt wird, dann kann der Diskursraum zurückerobert werden, der sich in den letzten Jahren vor allem durch stark entfremdende (mediale) Debatten negativ auf das Zusammenleben ausgewirkt hat. Diese Auswirkungen sind in den Alltagsrealitäten der jungen Generation stark zu spüren.

Mögen Berlins der Glückseligkeit verpflichtete Muslimkinder nie aus dem sicheren Kerker von Sunna und Scharia ausbrechen.

Es beginne die sprachliche Kriegsführung, der mediale Dschihad.

Unerwünschte Worte erzeugen schließlich falsches Wissen und stehen unserer zentralen Aufgabe „Gemeinsam Gemeinschaft schaffen“ (Mercator 2011) entgegen.

Möge die islamische Pracht uns niemals verlassen! Deutschland braucht die religiös begründete Pressezensur.

Jacques Auvergne

(1) 10 Empfehlungen der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/110328_JIK_Empfehlungskatalog_final_WEB.pdf

Junge Islam Konferenz, offizielle Internetpräsenz

http://petition-stiftung-mercator.de/

Suchbegriff Junge Islam Konferenz beim Projekt HEYMAT

http://www.heymat.hu-berlin.de/search?SearchableText=Junge+Islam+Konferenz

Die „Junge Islam Konferenz – Berlin 2011“ ist ein Projekt der Stiftung Mercator in Kooperation mit der Humboldt-Universität zu Berlin. … Die „Junge Islam Konferenz – Berlin 2011“ reagiert auf die Tatsache, dass die Deutsche Islamkonferenz und ihre Themen- und Zielsetzung laut einer jüngst veröffentlichten Studie des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Migration und Integration insbesondere in der zweiten und dritten Generation der Muslime in Deutschland weitgehend unbekannt ist. … Das zweitägige Vorbereitungsseminar wird an der „Berlin Graduate School of Social Sciences“ (BGSS) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU Berlin) stattfinden und ReferentInnen aus Wissenschaft und Praxis begrüßen. Das zweitägige Planspiel-Seminar soll im Bundesministerium des Innern (BMI) stattfinden, um den TeilnehmerInnen eine authentische Erfahrung der Verhandlungen zu ermöglichen.

Dr. Naika Foroutan (Projektleiterin)

Damian Ghamlouche (Projektmanager)

Sina Arnold (Co-Projektmanagerin)

http://www.heymat.hu-berlin.de/junge-islamkonferenz

HEYMAT. Foroutan.

http://www.heymat.hu-berlin.de/team/foroutan

(2) Stiftung Mercator. Junge Islam Konferenz. Zwischenresümee. Die Worte Menschenrechte, Frauenrechte bzw. Gleichberechtigung der Frau, Scharia, Hidschab oder Kopftuch kommen gar nicht erst vor, stattdessen ist von Religion (neun mal, mit Varianten) und Islam (49 mal) die Rede. Auf in die Dhimma-Republik, alle Arbeit „für einen gelingenden Gemeinschaftsbildungsprozess“.

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/110329_JIK_Dossier_A4_final_WEB.pdf

Schariafreundin Naika Foroutan steuert kräftig mit. Vorbereitungsseminar Junge Islam Konferenz – Berlin 2011, 5. und 6. Februar 2011, Berlin:

„Unter den Referenten befinden sich Experten wie Prof. Dr. Klaus J. Bade (Vorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration), Prof. Dr. Haci Halil Uslucan (Leiter Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung), Dr. Naika Foroutan (Projektleiterin der Jungen Islam Konferenz – Berlin 2011 und Leiterin des Projekts HEyMAT an der Humboldt-Universität zu Berlin) sowie Mitglieder der Deutschen Islam Konferenz.“

http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressetermine/pressetermin-details/article/vorbereitungsseminar-junge-islam-konferenz-berlin-2011.html

(3) Den Teilnehmern des Planspiels der Jungen Islam Konferenz rief Dr. Thomas Herzog zu: „Der Islam ist in Deutschland angekommen, und er ist willkommen.“

http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/20110125_Planspiel_Ablauf_extern_FINAL.pdf

Die ebenfalls anwesende Dr. Rita Süssmuth: fiel 2004 durch ein „In Deutschland gibt es keinen Ort für die Scharia.“ angenehm auf, warnt jedoch das Deutsche Volk heute nicht mehr vor dem Islamischen Recht. Quelle: Cigdem Akyol für die taz, 21.02.2011. Akyol: „Der Erlanger Islamwissenschaftler Mathias Rohe erklärt, das Nebeneinander der Rechtssysteme sei Ausdruck der Globalisierung. … In England ist die Integration der Scharia Realität. Schiedsgerichte und Scharia-Räte regeln in vielen Städten zivilrechtliche Streitigkeiten zwischen gläubigen Muslimen. Seit 2007 gibt es dort das „Muslim Arbitration Tribunal“ (MAT) für Familien-, Erbschafts- und Handelsstreitigkeiten mit einer Handvoll Schlichtungsstellen in England und Wales. Die Schiedssprüche des Tribunals sind vor Gericht durchsetzbar.“

http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/goldmuenzen-fuer-die-exfrau/

Islamic Sharia Council

http://www.islamic-sharia.org/

Muslim Arbitration Tribunal

http://www.matribunal.com/

(4) Tariq Ramadan: Europe`s Muslim Youth and the Way Forward.

http://www.youtube.com/watch?v=p-LEljKD1R0

Tariq Ramadan: The Role of the Muslim Youth in Europe.

MJD: “Weiterhin wird behauptet, dass Ibrahim El-Zayat auf dem MJD-Meeting 2009 aufgetreten sei. Richtig ist vielmehr, dass Herr El-Zayat auf dieser Veranstaltung einen Vortrag von Prof. Tariq Ramadan einem der renommiertesten europäischen Islamwissenschaftler und Verfechter des „Euro-Islam“, als Übersetzer begleitet hat. In dem Vortrag „The Role of the Muslim Youth in Europe“ hat Prof. Ramadan unter großem Beifall die Notwendigkeit sich als muslimischer Jugendlicher in die europäische Gesellschaft zu integrieren und zu partizipieren aufgezeigt und es zur religiösen Verpflichtung eines jeden Einzelnen erklärt. Gerade der Inhalt dieses Vortrags ist ein Paradebeispiel, für das stetige Eintreten der MJD, junge Muslime zu mehr gesellschaftlicher Beteiligung anzuregen.”

http://www.mjd-net.de/stellungnahme-zu-den-anschuldigungen-des-bundesamt-f%C3%BCr-verfassungsschutz

(5) Die proschariatisch aktive Deutsche Welle engagiert Juri Rescheto: „Dürfen muslimische Lehrerinnen ein Kopftuch tragen? Soll an deutschen Schulen islamischer Religionsunterricht eingeführt werden? Über solche Fragen wollen Jugendliche im Rahmen der ersten „Jungen Islam Konferenz“ sprechen. Sie findet an diesem Wochenende im Innenministerium in Berlin statt. Die Jugendlichen sollen Ideen entwickeln und Empfehlungen aufschreiben. Denn auf höherer Ebene sind die Gespräche zwischen deutschem Staat und muslimischen Vertretern zuletzt ins Stocken geraten.

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6443785,00.html

(6) Naika Foroutan verehrt die Begründer der islamischen Gegenmoderne Dschamal ad-Din al-Afghani und Muhammad Abduh, aus: Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt: eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten, Seite 93: „Diese beiden islamischen Denker forderten eine religiöse Reform. … Hier sollte also durchaus die kulturelle Moderne akzeptiert werden“ Das ist natürlich Unsinn, Wali mudschbir, Kindbraut, Polygamie und Talaq standen für al-Afghani (Technologie und Panislamismus) und Abduh (Journalist, Großmufti von Ägypten) nie zur Disposition, ein vor der Hölle bewahrendes Wohlverhalten ist kulturell vormodern. Al-Afghanis Geburtsjahr ist nicht 1839 (Foroutan), sondern 1838.

http://books.google.de/books?id=NBZ2N3mGM74C&lpg=PP1&dq=Naika%20Foroutan&pg=PP1#v=onepage&q=Afghani&f=false

Muslime, seid östlich, wo auch immer. Rezension zu Naika Foroutan (Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt: eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten) von Jacques Auvergne.

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/04/16/228/

(7) Islamintegrierer und Bundesinnenminister Thomas de Maizière zum proschariatisch umzusetzenden sui generis („Ich lade hier zu viel juristischer Fantasie ein“). Für das Göttinger Tageblatt schreibt Isabel Trzeciok am 08.12.2010:

„Die bisherigen Rahmenbedingungen des Kirchenrechts sind auf die Organisationsform der großen christlichen Kirchen optimiert. Hier einen Weg zu finden, den Islam zu integrieren, sei eine der großen zukünftigen Herausforderungen, erläuterte de Maizière. Da die stark dezentrale Organisation die juristische Zuordnung erschwere, plädierte der Minister für ein pragmatisches Vorgehen und lösungsorientierte Ansätze vor Ort. Viele Tausend kleine Islamkonferenzen in den Städten wünsche er sich, um Ideen zu entwickeln und vor Ort bestehende Probleme gemeinschaftlich zu lösen.“

http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Wissen/Regionale-Wissenschaft/Bundesinnenminister-de-Maiziere-spricht-ueber-Religion

(8) Gegenmodernist, Kulturkreistheoretiker und Schariafreund Hasan Hanafi ist Vizepräsident der Arabischen Philosophischen Gesellschaft.

http://de.qantara.de/Tausendundein-Vorurteil/947c910i1p95/index.html

Ein linker Islam? Ausschnitte aus dem fast zwei Jahrzehnte alten Vortrag von Ḥasan Ḥanafī »Die Aktualität eines ‘linken Islam’« (aus: »Gesichter des Islam, 2. Orient-Tagung im Haus der Kulturen der Welt«, 10.-12.12.1991, bei: Verlag Haus der Kulturen der Welt (Hg.), Berlin 1992) kommentiert Jacques Auvergne.

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/30/176/

8 Antworten to “229. Junge Islam Konferenz”

  1. Trabzon Says:

    Genç İslam Konferansı / Genç Müslüman Konferansı

    Orgun Özcan nahm Teil …

    Genç İslam Konferansı’na katılan Orgun Özcan, Hüda Sağ ve Tuğrul Kurt

    … Student der Psychologie aus Marburg

    Herneli Orgun Özcan ise Marburg kentinde Psikoloji bölümünde okuyor.

    http://euro.zaman.com.tr/euro/newsDetail_getNewsById.action?newsId=55313

    Hüda Sağ (Schreibweise oft Hüda Sag)

    Mit dabei war Hüda Sag (22), Studentin und Muslima aus Bielefeld. Sie traf auch Innenminister Friedrich, „der sich unseren Anregungen gegenüber sehr aufgeschlossen zeigte“, berichtet sie. … „Dabei geht es vor allem um Partizipation“, erklärt Hüda Sag. Es sei klar formuliert worden, dass die Teilnehmer der Jungen Islam-Konferenz Deutschland als ein Mosaik ansehen würden, bei dem der Islam ein Stein sei. „Heteroginität ist für uns Normalität“, sagt die Bielefelder Studentin.

    http://www.nw-news.de/lokale_news/bielefeld/bielefeld/4386016_Muslima_aus_Bielefeld_trifft_Innenminister.html

    [Video] Über Kopftuch, Unterdrückung von Frauen oder Gewalt mag die Muslimin Hüda Sag nicht mehr reden. Die Bielefelder Studentin will vorwärts gehen statt ewig über Defizite zu reden.

    http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/02/02/lokalzeit-owl-aktuell-islam-konferenz.xml

    Hüda Sag (Hüda Sağ), bei: ‚Netzwerk Zahnräder. Netzwerk junger muslimischer Köpfe‘

    Die Teilnehmer kürten demokratisch die folgenden drei Projekte zu den Gewinnern:

    1. muslime.tv (Video-Podcast) – Nuri Senay

    2. Sira, Hörspiel zur Biographie unseres Propheten (sav) – vertreten von: Yasin Andreas Herrmann

    3. Muslime – The Next Generation (inklusive des muslimischen Manga-Projektes) – vertreten von: Yasmina Abd El Kader und Hüda Sag

    … (besonderen Dank an die Werbeagentur Aydin & Erdi für die Bereitstellung der professionellen Tagungsunterlagen)

    http://www.netzwerk-zahnraeder.de/?p=466

    MERCATOR: Bei einem zweitägigen Vorbereitungsseminar am 05. und 06. Februar 2011 in Berlin werden die Teilnehmer mit ausgewiesenen Wissenschaftlern wie u.a. Prof. Klaus J. Bade oder Prof. Haci Halil Usluçan und Experten der Deutschen Islam Konferenz wie Dr. Riem Spielhaus und einer Teilnehmerin der aktuellen Deutschen Islam Konferenz – Tuba Işik-Yiğit – sowie Praktikern im Feld der Integrationsarbeit über die Rolle des Islams und der Muslime in Deutschland diskutieren.

    http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-details/article/teilnehmer-der-jungen-islam-konferenz-berlin-2011-stehen-fest.html

    sueddeutsche. Wer Hüda Sag nach ihrem Kopftuch fragt, setzt eine kleine Explosion in Gang. Das Thema sei ’sinnlos‘, ein ‚Zeitfresser‘, der halbe Quadratmeter Stoff schränke doch nicht ihre Intelligenz ein. ‚Wir müssen das genauso akzeptieren wie Dreadlocks oder Piercings‘, sagt die Deutsch-Türkin. … Hüda Sag wäre schon froh, wenn sie nicht ständig nach ihrem Kopftuch gefragt und als Außenseiterin wahrgenommen würde. ‚Ich muss die doppelte Leistung bringen für die halbe Anerkennung‘, sagt sie. Einige ihrer Kommilitonen in Bielefeld hätten sich deshalb bereits dafür entschieden auszuwandern. Sie will bleiben und später einmal an der Universität forschen: darüber, was eine Gesellschaft trotz ihrer Vielfalt zusammenhalten kann.

    http://www.sueddeutsche.de/N5T384/3996989/Was-junge-Muslime-wollen.html

    Orgun Özcan ist 22 Jahre alt, kommt aus Herne, studiert in Marburg Psychologie. … ÖZCAN: „Verständnis und Sympathie sind in greifbarer Nähe“, sagt Orgun Özcan. Deshalb glaubt er, dass es in der Zukunft eine Wende geben wird. Dass Normalität einkehren wird, wenn es um die Wahrnehmung des Islams geht. Auch wenn das ein Stück Arbeit bedeute. „Im Idealfall gäbe es mehr Sensibilität und Verständnis. Und das Wissen, dass Muslime ihre Religion aus Überzeugung und aus Liebe zum Schöpfer ausleben. Damit dieses Verständnis für den Islam wachsen kann, müsste es einfach mehr Kontakte zwischen muslimischen und nicht-muslimischen Bürgern geben.“

    http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/junger-moslem-kann-sein-dass-ich-exotisch-erscheine34491

    MERCATOR:

    Tugrul Kurt, 21 Jahre, geboren in
    Recklinghausen, wo er bis 2009 lebte.
    Derzeit studiert er Theologie an
    der Marmara Universität in Istanbul,
    war in diversen sozialen, religiösen
    und kulturellen Vereinen und Organisationen
    tätig und ist als JUSO
    Vorsitzender der SPD RE-Süd politisch
    aktiv.

    „Ich möchte jede Gelegenheit
    der Weiter- und Fortbildung nutzen
    um mich qualifizieren zu
    können. Erst wenn ich mich selber
    qualifiziert habe, kann ich
    anderen und meiner Gesellschaft
    helfen und zur Unität beitragen.“

    Orgun Özcan, 22 Jahre, geboren in
    Herne, studiert derzeit Psychologie
    in Marburg mit dem Berufswunsch
    Kinder- und Jugendpsychotherapeut
    oder Familien- und Eheberater.

    – „Einige meiner größten Anliegen
    bestehen darin, das Ausbildungsniveau
    von MitbürgerInnen
    mit Migrationshintergrund zu
    steigern und Antworten auf Fragen
    rund um die Wahrnehmung
    des Islam in Europa, die sozialen
    Probleme von MuslimInnen in
    Europa und die Identitätsfrage
    von MuslimInnen in Europa zu
    finden. … Ich bin davon überzeugt, dass
    ein Miteinander der Europäer mit
    muslimischen Minderheiten in
    den kommenden Jahrzehnten
    insbesondere durch BildungsinländerInnen
    eine positive Wende
    erleben wird.“

    Ibrahim Spahić, 21 Jahre, geboren
    in Doboj, Bosnien Herzegowina, aufgewachsen
    in Kamp-Lintfort, … ehrenamtliches
    Mitglied der Islamischen
    Gemeinschaft der Bosniaken e.V.

    Till Becker, 19 Jahre, geboren in
    Berlin, Abiturient. Er sammelte Auslandserfahrungen
    in Paris und Neuseeland,
    hat viele muslimische
    Freunde und spielt in seiner Freizeit
    Feldhockey.

    „Ich bin besonders interessiert
    an dem Thema Islamismus und
    inwieweit dieser in Deutschland
    existiert und wie man in der Öffentlichkeitsarbeit
    eine klare
    Unterscheidung zwischen Islam
    und Islamismus herstellt, und
    was gegen die wachsende Angst
    in Europa/Deutschland vor dem
    Islam unternommen wird.“

    Pascal Dengler, 21 Jahre, geboren in
    Herrenberg, studiert derzeit Sozialwissenschaften
    in Berlin. Er leistete
    seinen Zivildienst in der
    Wohnungslosenarbeit und ist dort
    immer noch aktiv

    „Meiner Meinung nach wird z.Z.
    von verschiedenen Seiten versucht,
    eine Islamophobie in unserer
    Gesellschaft zu etablieren
    und dies führt unweigerlich zu
    ihrer Spaltung, aber auch zur
    Diskriminierung von Menschen
    in unserem Land. (…) Dem kann
    man nur entgegenwirken, indem
    man sich annähert, einen objektiven
    Dialog sucht, Vorurteile
    abbaut und sich besser kennenlernt.“

    Shahda Kaikati, 22 Jahre, geboren in
    Amman, Jordanien, aufgewachsen in
    Berlin als Tochter eines Syrer und
    einer Bosnierin. Sie studiert Unternehmensgründung,
    nimmt regelmäßig
    an Seminaren und Workshops
    der Heinrich-Böll-Stiftung und an
    Veranstaltungen des Entwicklungspolitischen
    Bildungs- und Informationszentrum
    e.V. teil.

    „Meine Mutter kommt aus Bosnien
    und mein Vater aus Syrien.
    Ich bin dreisprachig aufgewachsen.
    Ich bin selbst Muslimin und
    finde, dass es zurzeit Tag für
    Tag schwerer für uns wird. Man
    muss sich immer mehr für seinen
    Glauben rechtfertigen und
    langsam bin ich es leid, auch
    immer die Menschen aufzuklären,
    da sie den Medien eh mehr
    Glauben schenken.“

    Jonathan Mühlbauer, 19 Jahre, geboren
    in Berlin, Abiturient. Er machte
    bereits Auslandserfahrungen in
    Frankreich, England und den USA,
    ist Pfadfinder und ausgebildeter Konfliktlotse,
    und nahm am Kulturseminar
    für Jugendliche des Tagesspiegels
    teil.

    „Ein guter Freund kommt aus
    Bosnien-Herzegowina. Wir führen
    öfters spannende Gespräche,
    die ich hoffentlich auch auf
    der Konferenz erweitern und
    ergänzen kann. Die Besuche in
    den Moscheen und die Diskussionen
    haben mich sehr neugierig
    gemacht, mehr zu erfahren.“

    Christoph Schlesiger, 23 Jahre, geboren
    in Neumünster, studiert
    Volkswirtschaftslehre in Berlin. Bereits
    während seiner Schulzeit nahm
    er am Model United Nations teil und
    war aktiv in seiner Kirchengemeinde
    und Mitglied des Kirchengemeinderates.

    „Es hat mich erschrocken, zu
    sehen, wie sich in Berlin geradezu
    Parallelgesellschaften gebildet
    hatten. Noch mehr schockierte
    mich jedoch die Tatsache,
    dass diese Zustände mehr
    oder weniger von der Politik totgeschwiegen
    wurden und nur
    kurz zu Tage traten, sofern mal
    wieder katastrophale Zustände
    an einer Schule ausbrachen
    (…).“

    Ferhat Topçu, 17 Jahre, geboren in
    Berlin, Abiturient. Er ist Schülervertreter,
    möchte Psychologie oder Soziologie
    studieren

    „Der Islam an sich basiert auf
    dem friedlichen Zusammenleben
    untereinander, deswegen muss
    man dies auch den Menschen
    mitteilen. Oft entsteht dieses
    Bild, dass Muslime stark konservativ
    sind und wenig Verständnis
    für Integration oder Ähnliches
    zeigen.“

    http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Bildung/Junge_Islam_Konferenz_Berlin_2011/20110125_JIK_Teilnehmer_Kurzportraits_mit_Foto_und_Rolle.pdf

  2. Filzentwirrer Says:

    Wissenschaft und Politik sprechen sich zunehmend für eine Institutionalisierung Islamischer Theologie in Deutschland aus, um eine angemessene Repräsentation von Muslimen in Schule und Hochschule zu gewährleisten. Um wissenschaftlichen Nachwuchs in diesem Bereich auszubilden, gründet die Stiftung Mercator gemeinsam mit sechs Universitäten ein Graduiertenkolleg für Islamische Theologie.

    Das Graduiertenkolleg wird standortübergreifend an den Universitäten Münster, Erlangen-Nürnberg, Frankfurt, Hamburg, Osnabrück und Paderborn eingerichtet. Bis zu acht Doktoranden promovieren ab Herbst 2011 an einem der Standorte und nehmen am übergreifenden Studienprogramm des Kollegs teil, das auch renommierte Gastwissenschaftler aus dem Ausland integriert. Weitere Doktoranden werden zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen. Inhaltliche Schwerpunkte sind unter anderem Koranexegese, Islamisches Recht, Geschichte des Islam, Islamische Philosophie und Religionspädagogik. Die Koordination des Kollegs übernimmt die Universität Münster.

    Ziel des Graduiertenkollegs ist es, wissenschaftlichen Nachwuchs vor allem für die mit Unterstützung des Bundes und der Sitzländer zu etablierenden Zentren für Islamische Studien auszubilden. Damit soll dem Mangel an in Deutschland ausgebildeten Nachwuchswissenschaftlern in der Islamischen Theologie entgegen gewirkt werden. Mittelfristig soll das Kolleg zu einer angemessenen Repräsentation von Muslimen in Wissenschaft, Schule und Öffentlichkeit beitragen. Es schafft zudem die Voraussetzungen für die Ausbildung von Religionslehrern für islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen und für die Ausbildung von Imamen an Universitäten in Deutschland.

    http://www.stiftung-mercator.de/themencluster/integration/graduiertenkolleg-islamische-theologie.html

    DER TAGESSPIEGEL (29.03.2011) lässt Anja Kühne zu Wort kommen:

    Kann man an der Freien Universität etwa einen Professorentitel kaufen? Das behauptet ein Kritiker aus der FU, der anonym bleiben will. Er zielt auf die Honorarprofessur, die der Geschäftsführer der Mercator-Stiftung, Bernhard Lorentz, bekommen soll. Lorentz, 40 Jahre alt und promovierter Historiker, hat schon länger Lehraufträge an der FU wahrgenommen, am Institut für Kultur und Medienmanagement (IKM). Der Direktor des IKM, Klaus Siebenhaar, hat sich für die Ernennung von Lorentz zum Honorarprofessor eingesetzt – wie der Kritiker aus der FU meint, aus Dankbarkeit über Mittel, die Siebenhaar von Mercator bekommt. Zwischen 2009 und 2011 fördert Mercator mit 160 000 Euro einen von Siebenhaar betreuten „Kulturmanageraustausch mit China“, der gemeinsam mit dem Goethe-Institut durchgeführt wird.

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/wer-professor-heissen-darf/3997582.html

  3. Cees van der Duin Says:

    Empfehlungskatalog der
    Jungen Islam Konferenz 2012

    http://www.stiftung-mercator.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/Integration/Junge_Islam_Konferenz_2012/SM_Islam_Konferenz_Empfehlungskatalog_2012_A3_L03.pdf

  4. Jacques Auvergne Says:

    ::

    Stiftung Mercator
    Pressemitteilung
    07.05.13

    Wie sieht die Zukunft der Deutschen Islam Konferenz (DIK) aus? Die Antwortvorschläge der Jungen Islam Konferenz (JIK) auf diese Fragen überreichten zwei Delegierte, Mahada Wayah (Hessen) und Benedikt Erb (Sachsen), heute bei der letzten Plenarsitzung der DIK in dieser Legislaturperiode an Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich und die Teilnehmenden der DIK. …

    In ihrem diesjährigen Empfehlungskatalog fordert die JIK unter anderem, Sicherheits- und Integrationsfragen aus der DIK auszukoppeln und, aufgrund ihrer gesamtgesellschaftlichen Relevanz, in einer überparteilichen Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag zu verankern.

    „Keine der bisherigen 25 Enquete-Kommissionen in Deutschland hat sich mit dem Wandel unserer Gesellschaft in eine Migrationsgesellschaft befasst. Dabei ist dies ein zentrales Zukunftsthema unseres Landes“, sagt Dr. Naika Foroutan, Leiterin der Forschungsgruppe zu Jungen Islambezogenen Themen in Deutschland (JUNITED) an der Humboldt-Universität zu Berlin.

    Die Teilnehmenden der JIK 2013 haben zudem einen Vorschlag für eine Erweiterung des Dialogs auf Länderebene ausgesprochen. Die zentralen Forderungen der diesjährigen JIK für die Deutsche Islam Konferenz III in der 18. Legislaturperiode lauten:

    1. Sicherheits- und Integrationsfragen raus aus der DIK! Weiterführung der DIK mit alleinigem Fokus auf religionsrechtliche Fragen. Entwicklung eines Zeit- und Aktionsplans als Orientierungsrahmen für die dafür zuständigen Bundesländer, um die Gleichstellung islamischer Religionsgemeinschaften bundesweit voranzutreiben.

    2. Staatlich muslimischen Dialog in die Breite tragen! Landes Islam Konferenzen (LIK) einrichten. Lokale Netzwerke auf kommunaler Ebene sollten ausgebaut werden, um das Thema Islam und Muslime in Deutschland vor Ort gemeinsam auszuhandeln.

    3. Sicherheit und Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnehmen! Einrichtung einer überparteilichen Enquete-Kommission zum Thema „Diversität und gesamtgesellschaftliche Inklusion“ im deutschen Bundestag. Muslime und andere Minderheiten haben bei steigenden rechtsextremen und muslimfeindlichen Einstellungen in Deutschland, ebenso wie die Mehrheitsgesellschaft, ein Bedürfnis nach Sicherheit.

    „Die JIK steht für eine Gesellschaft, in der Vielfalt als Normalität verstanden wird. Diese Vision möchten wir als Stiftung Mercator in die Breite tragen“, erklärt Prof. Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

    Die Projektleiterin der Jungen Islam Konferenz, Esra Kücük, ergänzt: „Die Deutsche Islam Konferenz wurde seit ihrer Gründung vor etwa sieben Jahren mit viel Kritik begleitet. Sie ist allerdings nach wie vor das zentralste und symbolträchtigste Forum zu Islam und Muslimen in Deutschland. Diese Chance sollte sie nutzen, um in der kommenden Legislaturperiode die religiöse Gleichstellung voranzutreiben, die einen zentralen Pfeiler für gesamtgesellschaftliche Gerechtigkeit und Gleichwertigkeit bildet.“

    Die Bundeskonferenz der JIK tagte in diesem Jahr bereit zum dritten Mal mit 40 jungen Teilnehmern aus ganz Deutschland. Die Konferenz wird zukünftig auch auf Landesebene fortgeführt. Erstes Austragungsland der Landeskonferenz der JIK wird 2014 Berlin sein. Die dortigen Teilnehmer wählen Delegierte, die sie zur nächsten bundesweiten JIK entsenden. …

    Über die Junge Islam Konferenz

    Die Junge Islam Konferenz ist ein Think-Tank, Dialogforum und Multiplikatorennetzwerk junger Menschen im Alter von 17 bis 25 Jahren. Sie ist ein Projekt der Stiftung Mercator und der Humboldt-Universität zu Berlin. Als bundesweites Forum bietet die Junge Islam Konferenz religiösen und nicht-religiösen Jugendlichen mit und ohne muslimischen Migrationshintergrund eine Plattform für Wissensgewinn, Austausch und Intervention in gesellschaftliche Debatten.

    http://www.stiftung-mercator.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung-details/article/junge-islam-konferenz-empfiehlt-fortfuehrung-der-deutschen-islam-konferenz-unter-neuen-vorzeichen.html

    ::
    ::

    Empfehlungen der Jungen Islam Konferenz – Deutschland 2013
    Hintergrundinformationen, Arbeitsergebnisse sowie Ideen und Visionen für einen gelingenden Gemeinschaftsbildungsprozess in Deutschland

    Wissenschaftlich wird das Projekt begleitet durch die Forschungsgruppe „Junge Islambezogene Themen in Deutschland“ (JUNITED), die an der Humboldt-Universität zu Berlin unter der Leitung von Dr. Naika Foroutan problemorientierte Grundlagenforschung betreibt und diese unmittelbar in die Projektarbeit einspeist. …

    1. Weiterführung der DIK mit alleinigem Fokus auf religionsrechtliche Fragen und dem Ziel der Gleichstellung islamischer Religionsgemeinschaften

    2. Einrichtung von Landes Islam Konferenzen zur Begleitung des Gleichstellungsprozesses unter Einbeziehung von lokalen Netzwerken

    3. Aus der DIK I und DIK II ausgekoppelte Themen sollen in einer Enquete-Kommission zum Thema „Diversität und gesamtgesellschaftliche Inklusion“ behandelt werden

    … Die JIK steht für eine Vision, in der die gesellschaftliche Vielfalt als Normalität verstanden wird. In der Konzeption begreifen wir uns nicht nur als ein gesellschaftspolitisch agierender Akteur, sondern in erster Linie auch als ein Dialogforum, in dem sich MuslimInnen und Nicht-MuslimInnen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund begegnen und austauschen, Alltagserfahrungen teilen, ihre gesellschaftspolitische Teilhabe vorstellen und letztlich als MultiplikatorInnen in die Gesellschaft zurückwirken. …

    Dabei dient uns die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld Islam und MuslimInnen in Deutschland als Folie, auf der wir die vorhandene Bereitschaft in Deutschland zum Umgang mit seinem Wandel in eine Migrationsgesellschaft betrachten und diskursiv begleiten wollen.

    Hierbei konzentrieren wir uns vor Allem auf den Umgang mit Minderheiten, als einem Teilaspekt demokratischer und heterogener Verfasstheit.

    Da MuslimInnen die größte religiöse Minderheit in Deutschland verkörpern und der Umgang mit dieser Minderheit als sehr konfliktreich bezeichnet werden kann, erscheint uns eine Betrachtung dieses Themenkomplexes aus der Perspektive der JIK als einem Dialogforum deutscher Jugendlicher ein wichtiger Beitrag für die demokratische Auseinandersetzung mit Vielfalt und Wandel. …

    Mit dem vorliegenden Empfehlungskatalog verfolgt die Junge Islam Konferenz – Deutschland 2013 das Anliegen, der sich neu bildenden Regierung für ihre 18. Legislaturperiode zeitgemäße und zukunftsfähige Impulse zur Gestaltung eines staatlich-muslimischen Dialogs in Deutschland zu geben. Dabei ist es der JIK ein Anliegen, über Parteigrenzen und ideologische Konfliktlinien hinweg Impulse zu formulieren, die selbst bei einem so polarisierenden Thema wie „Islam und Muslime in Deutschland“ einen konstruktiven Beitrag leisten. …

    Die vorliegende Konzeptskizze versucht, an die bisher erzielten positiven Ergebnisse der DIK in ihrer ersten und zweiten Phase anzuschließen, dabei aber auch die bisherige Kritik zu berücksichtigen und darauf aufbauend einen Vorschlag für eine Weiterführung der DIK zu präsentieren.

    Sie enthält drei zentrale Empfehlungen, die sich auf der einen Seite an politische EntscheidungsträgerInnen richten, auf der anderen Seite aber den gesamtgesellschaftlichen Umgang mit Islam und MuslimInnen in Deutschland betreffen. Aufgrund des begrenzten Umfangs ist dies als Konzeptskizze zu verstehen, die Impulse für die Auseinandersetzung liefern soll. Die JIK ist sich über die Komplexität und den für die Umsetzung zu veranschlagenden langfristigen Zeithorizont für solche Veränderungsprozesse bewusst. Alle drei Empfehlungen haben die Normalisierung des Umgangs mit Diversität in unserer Gesellschaft zum Ziel.

    1. Von der Weiterführung der DIK mit alleinigem Fokus auf religionsrechtliche Fragen erhofft sich die JIK, mit Hilfe der Erarbeitung eines Aktionsplans die Gleichstellung islamischer Religionsgemeinschaften zu erreichen.

    2. Die einzurichtenden Landes Islam Konferenzen sollen den Gleichstellungsprozess auf Landesebene unter Berücksichtigung des auf Bundesebene entwickelten Aktionsplans weiter impulsgebend fördern. Zudem haben sie die Aufgabe, den Dialog durch die Vernetzung zivilgesellschaftlicher AkteurInnen gesamtgesellschaftlich in die Breite zu tragen

    3. Von der Einrichtung einer Enquete-Kommission „Diversität und gesamtgesellschaftliche Inklusion“ erhofft ich die JIK, die bisherige Überlagerung von Integrations-, Sicherheits- und religionspolitischen Fragen zu verhindern. Darüber hinaus soll damit der Dialog zu „Islam und MuslimInnen in Deutschland“ um Fragen des gesamtgesellschaftlichen Umgangs mit Diversität und Inklusion von Minderheiten erweitert werden.

    Unsere Empfehlungen auf allen drei Ebenen streben somit einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel an, der unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Institutionen ein Umdenken in Bezug nicht nur auf das Thema „Islam und MulimInnen in Deutschland“, sondern auf übergeordnete Fragestellungen nach Diversität und dem Zusammenleben in einer pluralen Einwanderungsgesellschaft fördern und nach Lösungsansätzen suchen will.

    http://www.junge-islamkonferenz.de/fileadmin/user_upload/INHALTE_UPLOAD/News_Downloads_2013_05/SM_JIK_Dossier_2013_A4_RZ_WEB_final.pdf

    ::

  5. Dwarslöper Says:

    … verflixt, das Deutschlandkalifat muss doch irgendwie hinzukriegen sein … ein hübsch buntes Mosaik aus Grundgesetz und Schariasystem gefällig? … wer allzu scharf nach dem ungleichbehandelnden Islamischen Recht fragt, drängt mich Schariafreundin ins soziale Abseits, schneidet mich brutal ab vom friedlichen Zusammenleben (mutual understanding, coexistence, convivencia) der künftigen BRD …

    Deutschland ist ein Mosaik

    In Gruppen ringen sie nach Antworten auf Fragen wie „Spielt die (islamische) Religion überhaupt eine Rolle, wenn es um Integration geht?“ Mit der provokanten Frage, ob eigentlich Deutschland oder „die Deutschen“ zu „dem Islam“ passe, haben so manche ihre Probleme. Was ist deutsch und was muslimisch? Hüda Sag, Studentin der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie in Bielefeld bringt es auf den Punkt: „Die Frage spaltet mich von Deutschland.“ Ein anderer Teilnehmer formuliert es so: „Deutschland ist ein Mosaik und der Islam ist eine Farbe davon.“

    http://www.bamf.de/DIK/DE/Magazin/Jugend/JungeDIK/PlanspielJungeDIK/planspiel-junge-dik-node.html

    http://blog.initiativgruppe.de/2013/05/04/islamkonferenz-2013-in-frage-gestellt/

    http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/Magazin/Jugend/JungeDIK/PlanspielJungeDIK/planspiel-junge-dik-node.html

    ::
    ::

    Özsoy, Ömer: Die fünf Aspekte der Scharia und die Menschenrechte – Die Auslegung des Koran auf neuen Wegen, Die fünf Aspekte der Scharia, 2008.

    http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/ExpertisenBeitraege/beitrag-muslimische-organisationen.html

    Seite nicht gefunden (Error 404)

    http://www.forschung-frankfurt.uni-frankfurt.de/dok/2008/2008-01/Die_f__nf_Aspekte_der_Scharia.pdf

    … soso, da verschwindet schon mal was …

    Die fünf Aspekte der Scharia und die Menschenrechte – Die Auslegung des Koran auf neuen Wegen [Ömer Özsoy]

    http://www.trl-frankfurt.de/index.php?article_id=221&clang=0

  6. Dwarslöper Says:

    Weiß man`s? Man weiß es nicht. Vielleicht!
    ::

    Deswegen … Gefühl … erst später … vielleicht … anders … sein.

    Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.
    ::

    Jetzt auch das noch, Naika kann stellvertretende Institutsdirektorin.

    Deutschland postmigrantisch I
    Gesellschaft, Religion, Identität
    Erste Ergebnisse

    u. a. von:
    Naika Foroutan usw.

    Humboldt-Universität zu Berlin
    Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät
    Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
    Forschungsprojekt Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED)

    https://junited.hu-berlin.de/deutschland-postmigrantisch-1/

    Kontakt:
    Humboldt-Universität zu Berlin
    Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
    Stiftung Mercator
    Forschungsgruppe Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED)
    Zentrum für empirische Sozialforschung

    Kalkuliert wird wie seit wenigen Jahren in Presse und Regierungspolitik leider üblich Islam und Muslime gleichgesetzt. Wie bei Naika Foroutan zu erwarten kein Wort der Kritik an der totalitären und insbesondere frauenfeindlichen Scharia. Implizit wird nicht, wie freiheitlich demokratisch zweckmäßig wäre, der Bürger (citoyen, citoyenne) empfohlen, sondern die Identität und Menschensorte der Muslime verherrlicht und in ihr Muslimsein (sprich in ihre Schariapflicht?) eingesperrt. Panislamistin Foroutan schafft somit den Muslimbürger bzw. definiert den deutschen Teil der Umma zur ethnischen Minderheit. Es geht ihr doch wohl nicht um graue Theorie, eher schon um islamkonforme Gesetze. Getarnt wird dieser womögliche Versuch mittelfristiger Kultur- und Rechtsspaltung als Minderheitenschutz und Kampf gegen Xenophobie:

    „Es gibt in Deutschland vielmehr eine lang anhaltende stabile Muslimfeindlichkeit, die sich durch Studien vielfach belegen lässt (Pollack et al. 2013, Decker et al. 2014, Heitmeyer 2012, Zick et al. 2011).

    Wir konnten nachweisen, dass Menschen, die eine deutsche Identität stark in den Vordergrund stellen („Es ist für mich wichtig, als Deutsche/r gesehen zu werden“ – eine Aussage, der immerhin fast jede/r Zweite zustimmt), deutlich stärker stereotyp und abwertend antworten und bereit sind, Minderheiten Rechte abzuerkennen.“

    Na was denn nun Frau Foroutan, sollen in einem Staat, in Deutschland oder im Iran beispielsweise, alle Rechte gleich und für jeden gelten, also auch für Gottlose und sogar für Frauen?

    Oder leiten Sie aus Ihrer irgendwie staatlich zu würdigenden doppelkulturell-hybriden Bopparder Besonderheit („weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin“) nicht doch muslimische Sondergesetze ab, wenig zufällig mit Mustafa Cerić (opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law)?

    Laut ruft Naika Foroutan nach der Pressezensur und einem gesetzlichem Verbot von Islamkritik:

    SCHLUSSFOLGERUNGEN

    „(…) Die Debatte muss – unter Einbeziehung von ExpertInnen [hm, sind auch Ex-Muslime zugelassen?], MinderheitenvertreterInnen, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – in einen gesetzlichen Rahmen überführt werden. … Hier schließen wir uns dem Aufruf der Jungen Islam Konferenz an http://www.junge-islamkonferenz.de/enquete-kommission.html.

    MEDIEN SENSIBILISIEREN: Bisherige Studien haben diskursanalytisch zeigen können, dass mediale Bilder von Musliminnen und Muslimen auch in deutschen Qualitätsmedien von Stereotypen und konfliktorientierter Darstellung geprägt sind. Wir können an unseren Ergebnissen sehen, dass Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen wesentliche Wissensquellen zum Thema Islam sind. Vor diesem Hintergrund erscheinen oftmals gestellte Forderungen von Einrichtungen wie dem ‚Mediendienst Integration‘ umso dringlicher: MedienvertreterInnen in Deutschland brauchen eine stärkere Sensibilisierung für die Wirkungsweise antimuslimischer Bilder, eine stereotype Darstellung muss abgelöst werden durch Berichterstattung, die die Vielfalt muslimischen Lebens und muslimischer Identitäten in Deutschland wie weltweit zeigt. Gerade seit dem Auftreten der Terrororganisation IS im internationalen Konfliktraum ist eine stark stereotype Berichterstattung über den Islam und Muslime spürbar. Diese überschreitet teilweise mühsam etablierte Konsensstrukturen, die in den letzten Jahren erarbeitet wurden – wie zum Beispiel die Erkenntnis, dass es einen Unterschied zwischen Islam und Islamismus gibt.

    [Nein den gibt es nicht, man könnte allenfalls von Islamtheorie und Islamismuspraxis reden. Doch bleibt Islam der alle Lebensbereiche umfassende (totalitäre) Schariagehorsam, ist also totale Praxis. Und diese Orthopraxie und Islampraxis, von Muslimbruderschaft bis Darul Uloom, möchte Foroutan jetzt „Islamismus“ nennen? Das würde eine überflüssige Vokabel schaffen und denkfeindlich über das hochpolitische Wirken der Scheiche und Muftis, Mullahs und Ayatollahs Nebel werfen.]

    In den letzten Monaten wurde dies von Zeitungen wie Cicero, Focus und Welt immer wieder in Frage gestellt.

    [Drei letzte offensichtlich schon mal faktennahe Informationskrümel zum Islam bringende, sprich wenigstens gelegentlich couragiert arbeitende und ihrem Informationsauftrag nachkommende Blätter werden an den Pranger gestellt und, siehe unten, als angeblich schuldig an Gewalttaten ausgemacht.]

    Die Ausweitung der Sagbarkeitsgrenzen [Foroutan sinngemäß: Möge der starke Staat diese Schariakritiker endlich zum Schweigen bringen!] trägt zu Schwierigkeiten der Unterscheidung zwischen legitimer Religionskritik und Ressentiment bei. Dadurch kann die Hemmschwelle zu islamfeindlichen Äußerungen und muslimfeindlichen Handlungen sinken, was die Angriffe auf Moscheen oder die Qualität der Hassattacken im Internet und im öffentlichen Raum gegenüber muslimischen Einzelpersonen, EntscheidungsträgerInnen und AllianzpartnerInnen deutlich macht.“

    (p 54)

    https://junited.hu-berlin.de/deutschland-postmigrantisch-1/

    ::

    Naika Foroutan ist stellvertretende Institutsdirektorin. Sie ist Sozialwissenschaftlerin an der Humboldt-Universität zu Berlin und leitet dort als Schumpeter-Fellow seit 2008 das Forschungsprojekt Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT), das von der VolkswagenStiftung gefördert wird.

    Zu den Schwerpunkten ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit gehören u.a. die Themen Migration und Integration; Islam- und Muslimbilder in Deutschland; Identität und Hybridität; politischer Islam und gesellschaftliche Transformation von Einwanderungsländern. Seit 2011 ist sie zudem Leiterin der Forschungsgruppe Junge Islambezogene Themen in Deutschland (JUNITED) im Rahmen des Projekts Junge Islam Konferenz (JIK), welches von der Stiftung Mercator gefördert wird.

    http://www.bim.hu-berlin.de/de/personen/dr-naika-foroutan/

    ::

    Die 38-Jährige ist das Kind einer deutschen Mutter und eines iranischen Vaters … „Dabei bin ich ein Kind aus Boppard am Rhein“,

    sagt sie:

    „Ich bin mit Weinfesten und dem Hunsrück und Traubenlese und so weiter aufgewachsen und hab das immer als Wesensbestandteil meiner Identität gesehen, weil auch in Boppard das niemals infrage stand, dass ich dazugehöre und dass ich sozusagen ein Bopparder Mädchen bin. Deswegen ist das Gefühl für mich erst später angekommen, vielleicht jemand anders zu sein.“

    http://www.deutschlandfunk.de/gefahr-fuer-die-gesellschaft.724.de.html?dram:article_id=99976

    ::

    „Deswegen … Gefühl … erst später … vielleicht … anders … sein“, aha, vielleicht per kultureller Zweitwurzel bzw. innerseelischer hybrider Doppelheimat ganz zufällig schariapflichtig und schariaberechtigt.

    Man weiß es nicht. Vielleicht!

  7. Dwarslöper Says:

    NAIKA FOROUTAN: „In der Befragung forderten 48 % das Kopftuchverbot für Lehrerinnen, 49 % lehnten es ab. … Die Beschneidung wird von 60 % der Befragten abgelehnt. … Man kann sicher sagen, dass es seit Jahren eine Kontinuität von starken Ressentiments gegenüber Muslimen gibt. … In der postmigrantischen Gesellschaft ändern sich die gesellschaftlichen Trennlinien: Früher wurden sie stark durch die Herkunft bestimmt, heute durch die Haltung zu Migration. Die Gesellschaft in Deutschland beschäftigt sich fortwährend mit dem Thema. Dabei lassen sich strukturell zwei unterschiedliche Lager ausmachen. Jenes, das einem Homogenitätspostulat folgt. Und jenes, das auf Diversität setzt. Zu Ersterem gehören [die Verteidiger universeller Menschenrechte sowie] die gegensätzlichen Lager der PEGIDA-Anhänger einerseits und der Salafisten und Islamisten andererseits. Beide verfolgen das Ziel einer durch religiöse, ethnische oder nationale Homogenität geprägten Gesellschaft mit einer Sehnsucht nach Eindeutigkeit [à propos, freiheitlich demokratisch geboten: Streben („Sehnsucht“) nach und Verteidigen von Rechtseinheitlichkeit, Rechtssicherheit, Gleichberechtigung von Mann und Frau – alles mit Scharia und Fiqh eindeutig nicht machbar]. Das andere Lager, wohl eine relative Mehrheit der deutschen Gesellschaft, setzt auf Pluralität [Segregation, Dhimma], Diversität [Rechtsspaltung] und den Wettstreit [Rückzug hier, Dschihad da] von Meinungen und Ideen.“

    aus: Rainer Ohliger („Ressentiments gegen Muslime haben seit Jahren Kontinuität“), in: MiGAZIN 10.02.2015

    http://www.migazin.de/2015/02/10/interview-naika-foroutan-ressentiments-muslime/

  8. Jacques Auvergne Says:

    „Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören.“

    „Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)“
    _____
    _____

    Vorgestellt auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) am 10.11.2015

    Deutsche Islam Konferenz

    Religionssensible soziale Dienstleistungen von und für Muslime

    Ein Überblick aus Kommunen und den Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    […] [Seite 5, inkl. FN 2]

    Die DIK hat fünf Handlungsfelder festgelegt […]

    Handlungsfelder der DIK zur Wohlfahrtspflege, im Einzelnen:

    Würdigung und Abbau von Vorbehalten;
    Information und Beratung;
    Kooperation und Teilhabe;
    Ehrenamt, Hauptamt, Qualifikation;
    Finanzierung.

    […]

    Kinder- und Jugendhilfe […] Die vorliegende Publikation zeigt, welche Schritte gegangen wurden, um die Teilhabe muslimischer Organisationen an der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen und somit adäquate religionssensible Angebote im Sinne des SGB VIII zu schaffen.

    Die Altenhilfe […] Zugleich können Kommunen zur besseren Wahrnehmung der Bedürfnisse muslimischer Menschen in der Pflege beitragen, um dort religionssensible und attraktive Bedingungen zu schaffen. Wohnbereiche für Musliminnen und Muslime, Gebetsräume, geschlechtsspezifische Pflege oder Beschäftigung muslimischen Personals sind einige Maßnahmen, die
    durch die hier aufgeführten Kommunen angestoßen worden sind.

    [Seite 6]

    […]

    „Nebeneffekte“ interkulturelle Sensibilisierung und bürgerschaftliches Engagement

    Die breite Beteiligung muslimischer Akteure auf kommunaler Ebene hat neben Erfolgen bei den jeweilig spezifischen Themensetzungen den Effekt, die Verwaltung für die Bedingungen einer multireligiösen und vielfältigen Gesellschaft zu sensibilisieren.

    [Seite 8]

    […]

    ein Anspruch der Spitzenverbände der BAGFW, der sich im Leitsatz ausdrückt „Wir sind für Menschen da – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung“.

    (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege)

    [Seite 11]

    […]

    Die Einrichtung eines Wohnbereichs für muslimische Menschen im Pflegeheim als Ergebnis langfristiger Kooperation zwischen muslimischer Gemeinde und Kommune

    München […] Die Stadt setzt auf Gender Mainstreaming, Inklusion, interkulturelle Orientierung und Öffnung sowie aktive Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit.“

    [Seite 13]

    […]

    Umsetzung in der interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege für Muslime

    Rahmenkonzeption 2014-2020 zur Interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege

    Wohnbereich für Musliminnen und Muslime im Hans-Sieber-Haus der MÜNCHENSTIFT GmbH

    Der Leiter des Hans-Sieber-Hauses arbeitete zusammen mit einer Projektleitung an der Realisierung des Wohnbereichs für Musliminnen und Muslime.

    […] Begleitet wird die interkulturelle Öffnung der Häuser […]

    [Seite 15 und 17]

    […]

    Empowerment von (jungen) Muslimen und muslimischen Organisationen als Querschnittsthema in der Kommune

    Religionssensible Dienstleistungen von und für Musliminnen
    und Muslime in Essen […]

    [Seite 23] [23 ff.: Katernberg]

    „Initiativkreis Religionen in Essen“ (IRE). Er ist Träger des vom Rat der Stadt institutionell, personell und zusammen mit der Stiftung Mercator auch finanziell geförderten interreligiösen Projekts Arche Noah.

    Ein am Rande einer Demonstration spontan entstehender Übergriff auf das städtische Museum „Alte Synagoge“ im Jahr 2000 konnte knapp verhindert werden. […]

    Vergleiche, die „Essener Erklärung Muslime für Dialog, Integration und Frieden.“ vom 11.9.2005. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit antisemitischen Parolen im Anschluss an eine Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Essen trugen der Oberbürgermeister und Vertreter des IRE auf einer öffentlichen Kundgebung die „Essener Klärung gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ vom 3.7.14 vor.

    [Seite 28, mit FN 9, FN 11]

    [DER PARITÄTISCHE, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Datenschutzproblem angerissen: Seite 133, immerhin, noch sind keine Daten erhoben worden. Riskant insbesondere, die Nutzer der Angebote betreffend: „Rückschlüsse wären ggfs. aufgrund der Nationalität denkbar“ sowie, die Mitarbeiter betreffend: „Es liegen keine Angaben darüber vor, wie viele Mitarbeiter/innen Muslime sind. Die Erfassung der Religionszugehörigkeit kann nur erfolgen, soweit die Zugehörigkeit zu einer Religion eine berufliche Anforderung darstellt oder für die steuerliche Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses notwendig ist“, der Kollegenkreis, die eine ungeteilte Mitarbeiterschaft, weicht den Menschensorten von Dhimma und Kalifat.]

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Nutzer von Angeboten Ihres Verbandes vor?

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Mitarbeiter in Einrichtungen, die Ihrem Verband angehören, vor?

    [Seite 133]

    […]

    DIAKONIE

    Positionierungen für Gerechtigkeit und Gleichstellung von Muslimen

    Leider wird die gesellschaftliche Realität zunehmend pluralistischer Religionskultur und wachsender Sichtbarkeit des Islams nicht von allen Bürgerinnen und Bürgern in einer Weise akzeptiert, wie es für ein friedliches Zusammenleben wünschenswert wäre. […]

    In der Logik des antimuslimischen Rassismus wird der Islam nicht als ein Teil, sondern als ein Gegenentwurf zu unserer Gesellschaft angesehen.

    [Seiten 156-157]

    [Die folgende Forderung ist zweckmäßig, da Abschottung und Fundamentalismus eingegrenzt werden. Leider muss eine islamverliebte Kirche sie halbherzig meinen, man wird sich mit Lippenbekenntnissen zufriedengeben. Zweitfrau, Talaq, Kindbraut sowie der Zwang zum Hidschab (BVerfG 2015 DITIB zitierend) wird evangelischerseits ja nicht kritisiert, zur MGM – und schafiitischen FGM! – schweigt man desinteressiert und karrierebewusst. Zu den islamischen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege sowie auch zu einem eventuellen künftigen islamischen Wohlfahrtsverband.]

    ein plurales Angebot sozialer Hilfen, das den Nutzenden die Freiheit gibt, welches Angebot welchen Verbandes sie in Anspruch nehmen wollen […] Ihre Prinzipien sowie ihre sozialpolitischen Positionierungen zu teilen, auch hinsichtlich der interkulturellen Öffnung, der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenpolitik und LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle) u.v.m., würde von neuen Mitgliedern erwartet.

    [Seite 178]

    […]

    Anhang
    Fragebogen

    „Überblick über religionssensible soziale Dienstleistungen für Musliminnen und Muslime in den Organisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    (Seite 185)

    Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)

    [Seite 187]

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.pdf?__blob=publicationFile

    Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

    Datum 10.11.2015
    Typ Studie

    Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören. Ein Beitrag dazu ist die vorliegende exemplarische Sammlung von Beispielen guter Praxis in sechs Kommunen sowie der Überblick über die Berücksichtigung von Musliminnen und Muslimen in den Angeboten und Strukturen der Spitzenverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Der Fokus ist, analog zur Schwerpunktsetzung im DIK Arbeitsprogramm, auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe gelegt.

    Gute Praxis in Kommunen

    Kommunen treten sowohl als öffentliche Träger sozialer Dienstleistungen als auch als Zuständige für der Anerkennung freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf. Die hier gesammelten Impulse, sollen einen Eindruck vermitteln, wie Kommunen bessere Teilhabe von Muslimen und ihren Organisationen bei der Gestaltung und Erbringung sozialer Dienstleistungen ermöglichen können. Die Vielfalt kommunaler Ansätze und Aktivitäten auf diesem Gebiet wird exemplarisch durch die Städte Essen, München, Stuttgart und Heilbronn sowie die Landkreise Osnabrück und Böblingen präsentiert.

    Überblick über Angebote in der BAGFW

    Die Schwerpunkte Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe sind die größten Arbeitsbereiche innerhalb der Mitgliedsorganisationen der BAGFW. Dieser Überblick zeigt einerseits, wie die Wohlfahrtsverbände die Bedarfe von Muslimen in ihren Angebote berücksichtigen und andererseits, welche Möglichkeiten zur Beschäftigung muslimischen Personals und zur Einbindung muslimischer Organisationen in ihren Strukturen bestehen.

    Download (pdf, 3 MB)

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.html?nn=4757014

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