236. Muhammad ibn Abd al-Wahhab

‏محمد بن عبد الوهاب

Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb

Die Vorschriften Gottes

Islamverständnis (Rechtspraxis) der so genannten Wahhabiten und damit auch des Saudischen Königshauses sind einen Blick wert, geht es doch um den Hüter der zwei heiligen Moscheen (ḫādim al-ḥaramain aš-šarīfain) und damit um das Monopol auf den „eigentlichen“ Islam. Die mit vorangestellter Seitenzahl gekennzeichneten Stellen der Theologie des Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb entstammen dem Buch Muhammad b. ʿAbdalwahhāb, 1703-92, im Widerstreit: Untersuchungen zur Rekonstruktion der Frühgeschichte der Wahhābīya (Beirut 1993) der Islamwissenschaftlerin Esther Perkes(1). Hinzuziehung weiterer, mit vorangestelltem KT markierter Aussagen des Gelehrten aus dem Kitābu t-Tauḥīd (The Book of Tawheed, ins Englische von Sameh Strauch, deutsch von Abu Imran(2), auf bessere Lesbarkeit orientierte Glättung mancher Zitate sowie Kommentierung von Jacques Auvergne.

Nichtig oder verworfen heißt bāṭil. Wertlos, nichtig und ungültig ist nach der Scharia jede Handlung, die nicht deiner Annäherung (at-taqarrub, zu: qārib, nahe) an die Gottheit und damit dem Erregen des Wohlwollens Allahs dient, weshalb, sozusagen sicherheitshalber, alles Tun unter den Segen der Gottheit zu stellen ist, indem zuerst die Basmala ausgesprochen wird, das bismi-llāhi r-raḥmāni r-raḥīm.(3)

Wer die Sympathisanten des Theologen bin ʿAbd al-Wahhāb oder alle, die an der Bonner König-Fahd-Akademie als Lehrer (oder Schüler) tätig waren oder auch all jene so genannten Salafisten wie Muhamed Seyfudin Ciftci oder Pierre Vogel, die in Saudi-Arabien den Islam studierten, als Wahhabiten bezeichnet, wie das etwa der Leiter des Referats für Interreligiösen Dialog des Erzbistums Köln Werner Höbsch („60 Prozent der Scharia sind grundrechtsverträglich“) so gerne vornimmt, der ist daran interessiert, das Religionsverständnis der königlichen Dynastie der Āl Saʿūd als sektiererisch darzustellen und den Gesamtislam als harmlos.

Dass an den von Wissenschaftsrat (WR) oder Deutscher Islam-Konferenz (DIK) akzeptierten Gremien keine andere Scharia gelehrt wird als die saudi-arabische, weil es zwei Scharien oder sagt man Scharias ebenso wenig gibt wie zwei Mohammeds oder zwei Allahs, sagen der professionelle Islambeschwichtiger und Höbsch oder der den Dialog mit dem ECFR-Scheich Mustafa Cerić pflegende Laiendominikaner Thomas Lemmen der katholischen Basis nicht. Während Salafist Cerić beharrlich auf die Implementierung des islamischen Rechts im Personenstandsrecht bzw. Familienrecht hinarbeitet, lässt sich auf Kosten der Langbärte und Burkaheimchen um Pierre Vogel bestens Islamverherrlichung betreiben und sorgsam dosiert über die irgendwie kapitalistischen (Petrodollar) schrecklichen Wahhabiten schimpfen. Der Rechtsstaat hat weniger ein Wahhabismusproblem als ein Problem mit seinen Kulturrelativisten, mit seiner Scharialobby.

Werner Höbsch („60 Prozent der Scharia sind grundrechtsverträglich“) vermeidet auf seinen bischöflich bezahlten Dialogveranstaltungen kalkuliert, zum verbleibenden Prozentsatz zu sagen, vier Zehntel der Scharia seien nicht grundrechtsverträglich, denn dazu müsste er dem sinnsuchenden Publikum eine Begründung nachreichen und verlöre daraufhin seinen Einfluss beim Erzbistum Köln und bei der proislamistischen, in seinem Fall nicht zuletzt staatlich-iranischen Lobby. Im September 2009, so wurde berichtet, fand NRW-Verfassungsrichter Michael Bertrams den Mut zu einer klaren Stellungnahme in Bezug auf das Islamische Recht:

Der Islam und das islamische Recht, die Scharia, wiesen der Frau in nahezu allen Lebensbereichen einen niedrigeren Rang zu als dem Mann. Dies widerspreche sowohl dem Gleichheitsgebot als auch der Menschenwürde, dem höchsten Wert des Grundgesetzes.(4)

Für den Augenblick ist festzuhalten, dass die königshausorientierten, rechtlich urislamischen Wahhabiten und die orthopraktisch urgemeindlichen Salafisten zum Teil dieselben geistlichen Autoritäten anerkennen, Abd al-Aziz ibn Baz (1909–1999) und Muhammad Ibn Uthaimin (1925–2001) etwa werden gleichermaßen unter den sauditreuen Verherrlichern der urislamischen Rechtsfindung anerkannt wie unter den Kopisten des Alltags der Urgemeinde.

Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb, nach Stamm und Region genannt at-Tamīmī an-Naǧdī lehrte die Rückbesinnung auf die reine Religion von seinem Geburtsort ʿUyaina(5) sowie von Diriyya (ad-Dirʿīya) aus, einem heutigen Vorort von Riad (ar-Riyāḍ, wörtlich die Gärten).

Die vielleicht kühnste theologische Forderung der heute so genannten Wahhabiten an jeden muslimischen Menschen ist es, seine sunnitische Rechtsschule, ausgenommen vielleicht die hanbalitische, koranbasiert zu verwerfen. Soll und Haben des Islam würden, das Heil der Seele gefährdend, längst so weit auseinanderklaffen, dass gegenwärtig nur eine kleine Gruppe, die „Gemeinschaft“ (Ǧamāʿa) innerhalb des pflichtvergessenen Nenn-Islam der sittlichen, von Gott gewollten Lebensweise entspreche. Die hartnäckigen Verharrer bei den Normen der einzelnen maḏhab, der Rechtsschule, jedenfalls soweit die nichthanbalitischen drei großen maḏāhib betroffen sind, habe Allah mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit dem Bereich der Ketzerei zuzuordnen. Dieser Mangel an islamischer Authentizität mache jede formal noch so korrekte Anwendung von Hidschab, Gebet und Wallfahrt oberflächlich, unecht und letztlich ungültig (bāṭil) und verspiele dem nicht zur Ǧamāʿa zurückfindenden Muslim die ewige Glückseligkeit.

Die längst vollzogene Abweichung der Nennmuslime vom wahren Islam, die verhängnisvollerweise in Form des Prinzips der gelehrigen Übereinstimmung, des Idschma‘ (iǧmāʿ(6), das mit ǧ-m-ʿ dieselbe etymologische Wurzel hat wie Ǧamāʿa) arbeitet, dürfe den Koranlesern aller Welt nicht länger verschwiegen werden. Authentische „Gemeinschaft“ sei gegen den Schlendrian des Jahrhunderte alten Konsensus der Fiqhwissenschaftler zu setzen, koranbasierte Dschamā’a gegen koranwidrigen Idschmā‘.

Die Idee von der Dschamā’a fand Nachahmer. Die vielfache, ein gutes Jahrhundert später durch Dschihadisten ergriffene Namensgebung als Ǧamāʿa, lässt sich auch durch die strenge Suche nach dem tauḥīd erklären, wie sie Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb für die „wahre Gemeinschaft“ forderte. Ein Beispiel von „Gemeinschaft“ finden wir in der vom ägyptischen, durch den in den USA lebenslang inhaftierten blinden Scheich Omar Abdel-Rahman (ʿUmar ʿAbd ar-Raḥmān) geistlich geleiteten, der Muslimbruderschaft entsprossenen al-Gama’at al-Islamiyya (Islamic Group, IG).(7) Eine weitere Dschamā’a ist die 1980 vom pakistanischen Scheich Mubarak Ali Gilani unter mehrheitlich afroamerikanischen Muslimen (Siedlung „Islamberg“ in Hancock, New York) gegründeten, in Pakistan mittlerweile verbotenen „Gemeinschaft der Verarmten“, der terrornahen Jamaat ul-Fuqra (JF).(8)

Ḥussain bin Ġannām († 1811) stammte aus der alten, neun Jahrhunderte früher von der schiitisch geprägten Sekte der Karmaten (Qarāmiṭa) beherrschten ostarabischen Oasensiedlung al-Aḥsāʾ (al-Ḥasā) und war einer der einflussreichsten Propagandisten der Ideen des im weitverzweigten arabischen Stamm der Banū Tamīmī(9) geborenen Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb. Dieser früheste Historiker der eigentlich nur von ihren Gegnern so genannten Wahhabiten schildert alle Ereignisse um den Puristen und Dogmatiker, als Augenzeuge lässt er seine als Tārīḫ Naǧd bekannt gewordene Chronik Rauḍat al-Afkār wal-Afhām fünf Jahre nach al-Wahhabs Tod enden, im Jahre 1797.

Chronist Bin Ġannām nennt, um wieder auf den eingangs erwähnten Begriff bāṭil zurückzukommen und das rigorose Islamdenken der Wahhabiten zu verstehen, die Feinde der Religion beim Namen Volk des Nichtigen (Ahl al-Bāṭil) oder Volk der Beigesellung (Ahl aš-Širk), dem er die von ihm oft schlicht „Gemeinschaft“ (Ǧamāʿa) genannten Gottesfürchtigen gegenüberstellt, das Volk des Eingottglaubens (Ahl at-Tauḥīd, Ahl at-Tauḥīd wal-Imān).

Deine Tauhidverhaftung ist von unschätzbarem, absolutem Wert:

KT. Wer auch immer mit Tauhid stirbt, der wird das Paradies betreten, wie auch immer seine Taten gewesen sein mögen.

Die sunnitische Fiqh-Elite, so stellt Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb im „Buch des Eingottglaubens“ (Kitāb at-Tauḥīd) fest, verdiene nach den von Allah selbst vorgegebenen Kriterien aus religiösen Gründen keinen Gehorsam:

37. Wer sich den ʿulamāʾ und den umarāʾ fügt, wenn sie verbieten, was Gott erlaubt hat, und wenn sie erlauben, was Gott verboten hat, der hat sie zu Herren [anderen als Gott, d. i. širk] genommen.

Schirk begeht jeder, der zur Bewertung einer Lebenslage oder Beurteilung einer Straftat etwas anderes als Koran und Hadith heranzieht, aber auch eine Furcht vor etwas anderem als Allah ist möglicherweise bereits Beigesellung, die Furcht vor Armut etwa, die in vorislamischer Zeit zur Tötung Neugeborener geführt hätte:

KT. Dass der Schirk die größte aller Sünden ist, und dass keine Tat von Allah angenommen wird, wenn in den Handlungen die Beigesellung eines Partners Allah gegenüber besteht.

Deine Existenzangst, morgen an Hunger zu sterben, zeigt deinen Mangel an Gottvertrauen (tawakkul).

Schwingt sich ein jeder Ulama, der etwas gestattet, was Mohammed untersagte oder wozu das vollkommene Wesen schwieg, oder der etwas verbietet, was Koran und Sunna nicht verbieten oder wozu sie schweigen, nicht gar zum Götzen auf?

Dem sei wie es wolle, gottesfürchtige Rebellion, frommen Ungehorsam kann und muss der Einzelne aus den Reihen der wahren Monotheisten, den bei Sure 37:137 aufgeschlagenen Koran in der erhobenen Hand, notfalls gegen hundert, gegen tausend Ulamas begehen, weiß Theologe bin Muḥammad ʿAbd al-Wahhāb:

37. [Selbst] der Einfache unter den al-muwaḥḥidūn (al-ʿāmmī min al-muwaḥḥidīn) behält [noch] die Oberhand über tausend der ʿulamāʾ dieser mušrikūn – so wie der Erhabene gesagt hat: ‚Unsere Heerschar wird über sie siegreich sein!‘ (37:137).

Die islamisch entscheidende Grenze zwischen Gläubigen und Ungläubigen verläuft vorrangig nicht zwischen Muslimen und Juden oder Muslimen und Christen, sondern zwischen den echten und den unechten Muslimen:

27, 28. Es ist unabdingbar notwendig, dass der tauḥīd mit dem Herzen (bil-qalb) vollzogen wird, das ist das Wissen (ʿilm), mit der Zunge (lisān), das ist das Wort (qaul) und durch die Tat (ʿamal), das ist die Durchsetzung von Geboten und Verboten. Wer irgendetwas davon nicht erfüllt, ist kein Muslim. …

Die Erforschung der mit dem tauḥīd verbundenen Fragestellungen ist für jeden Muslim verbindliche Pflicht (farḍ lāzim).

Bereits Ibn Taimīya differenzierte die islamische, die Annäherung an die Gottheit allein ermöglichende Praxis in Herzenswissen, Wort und Werk (qalb, lisān, qaul), ohne aber die Nichterfüllung einer dieser Dimensionen als Kriterium der Apostasie zu betrachten.

Dass tauḥīd dreierlei Einheit meint, die Unteilbarkeit Gottes (Allah), seines Gesetzes (Scharia) und seiner Gemeinde (Umma), ist, etwa mit Blick auf Pierre Vogel, nicht zu vergessen. Türkische Revivalisten aus dem Umfeld von Necmettin Erbakan verwenden zur Kennzeichnung der höllenwärts strebenden Lebensweise und Staatlichkeit das arabische nichtig (bāṭil) und warnen vor der Epoche des Wertlosen oder Periode der Verworfenheit (Batıl Düzen), gegen das die vor dem ewigen Feuer bewahrende, koranbasierte Lebensform und Justiz zu errichten ist, die ADİL DÜZEN.

Im Jahre 1744 schloss Muhammad ibn Saud (Muḥammad bin Saʿūd bin Muḥammad Āl Muqran, 1726–1765) in Diriyya (ad-Dirʿīya) ein Bündnis mit dem 41jährigen Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb‎: Ibn Saud versprach, in seinem künftigem Reich die wahhabitische Interpretation von Koran und Sunna als alleingültige durchzusetzen, ibn Abd al-Wahhab hingegen sicherte zu, den Herrschaftsanspruch des saudischen Königs religiös zu legitimieren.

Wahres Recht und politische Gerechtigkeit können im Islam nur von Koran und Sunna her abgeleitet werden. Die heilssichernde Identität zwischen Recht und Religion gilt es wiederherzustellen. Was die ungetreuen Ulama des Fiqh zerrissen haben, Justiz und Gotterkenntnis, muss wieder eins werden, auch die entartete hanbalitische Rechtsschule habe Praxis (maḏhab) und Geist des frommen Aḥmad bin Ḥanbal verraten und bedürfe einer Rückführung auf das hanbalitische Eigentliche.

Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb folgt bei diesem Aufruf zum Verweigern des persönlichen Rechtsgehorsams (taqlīd) der typisch islamischen Doppelgesichtigkeit des Grundsatzes Gutes gebieten, Schlechtes verbieten (al-amr bil-maʿrūf wan-nahy ʿani l-munkar, Koran 3:110) bzw. Muslimsolidarität bei Meidung der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen (al-walāʾ wal-barāʾa, gern begründet mit Koran 5:51) und aktiviert die Islampraxis der Dimensionen Wissen, Wort und Werk nicht nur auf Allahs Wohlgefallen hin, sondern auch zur Abwehr des mit Billigung des Schöpfers hier und heute sozial aktiven Teufels:

28. Es ist für jeden muslimischen Menschen Pflicht, sobald er den širk (Beigesellung) vorfindet oder auch denjenigen erkennt, der ihn begeht, ihn von ganzem Herzen zu verabscheuen (yubġiḍūh bi-qalbīh), sich mit seiner Zunge von ihm zu distanzieren (yaḫduluhū bil-lisānihi) und jeden zu verlassen, der den Missetäter mit Hand, Zunge oder mit dem Herzen nachfolgt.

Eine religiöse Kultur des Ekels ist zu etablieren. Die Nennmuslime und ihr teuflisches Tun in Stadt und Straßenzug identifizierend gilt es, das heranschleichende Heidentum abzuwehren sowie, falls zur Glaubensbewahrung notwendig, gleichsam eine lokale, zumindest aber mentale Hidschra (hiǧra, prophetische Auswanderung) vorzunehmen, um sehr rasch seine Stimme ertönen zu lassen und, wenn alles Ermahnen nichts hilft, Gewalt anzuwenden.

Vier Gruppen von Tauhidverweigerern gilt es, den kuffār zuzurechnen, wie Chronist Bin Ġannām uns das Wollen des Meisters berichtet:

29. Wer den Koran kennt, und trotzdem noch an Steine, Bäume und menschliche Wesen als an Teilhaber der Macht und Herrlichkeit Allahs glaubt,

wer die Beigesellung Frevel nennt, aber dennoch begeht, das ist schlimmer als das Tun der ersten Gruppe,

wer den tauḥīd praktiziert und den širk unterlässt und trotzdem den Beigeseller wertschätzt, auch der ist ein Ungläubiger (kāfir),

wer zwar tauḥīd praktiziert und širk unterlässt und auch niemanden liebt, der širk ausübt, aber in einer Stadt lebt, deren Bewohner dem tauḥīd feindselig gesonnen sind, und gleichwohl nicht aus dieser Stadt auswandern möchte, sondern die Anhänger des tauḥīd gemeinsam mit seinen Stadtbewohnern bekämpft und von seinem Vermögen dafür ausgibt, auch der ist ein Ungläubiger.

Wieder erleben wir den gespaltenen Kern des Islam: Eine solidarische Menschheit darf es nach Allahs Befehl nicht geben, jeder Muslim hat alle Sympathien den Rechtschaffenen, alle Antipathien den Tugendverweigerern zuzuordnen. Da ist es nur folgerichtig, dass ein noch so geringes Wohlwollen (ḥubb, wörtlich Liebe) für die mušrikūn den Schariapflichtigen ebenso zum kāfir werden lässt wie in Wort oder Tat geäußerte Missbilligung (karh) gegen die muwaḥḥidūn, die Bekenner der Einheit (von Gott, Gesetz und Gemeinde).

Flackernd erstrahlende Pax Islamica umgibt das Menschen sortierende, doppelte und gegenläufige Förderband männliche muslimischen Wohlverhaltens: Nach der die Menschen in Klassen unterschiedlichen Wertes einsperrenden Vorgabe „Lieben für Allah – Hassen für Allah“ ist der Nichtmuslim ebenso zu diskriminieren wie die unbotmäßige (freiheitlich-demokratisch lebende) muslimische Frau, die Sklavin des Mannes. Europas postsäkulare Wegbereiter des Islamischen Rechts wie Hans-Gert Pöttering und Horst Köhler bezeichnen diesen Kulturrassismus tatsachenwidrig als „im Kern friedliche Religion.“

Neben dem Inder Šāh Walīyullāh ad-Dihlawī (1703-1762) und dem Jemeniten aš-Šaukānī (1759–1834) war Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb (1703-1792) einer der ganz großen Kritiker der Existenz von verschiedenen islamischen Rechtsschulen, womit er der Intention Hanbals (780-855) treu folgte. Wenn wir ʿAbd al-Wahhāb als einen der Wegbereiter des zeitgenössischen Salafismus ansehen, müssen wir den Puristen und Prediger also einerseits als islamisches Kind seiner Zeit verstehen, jedenfalls als ein Segment in einem Gefüge von islamischen „Reformern“ (Verweigerern von Wissenschaftlichkeit und Weltbürgerlichkeit), zum anderen ist festzustellen, dass weder ad-Dihlawī noch aš-Šaukānī oder ʿAbd al-Wahhāb den Islam falsch verstanden haben.

Zweieinhalb Jahrhunderte nach dem Wirken des frommen Predigers hat der Islamismus die Form einer globalen Bewegung angenommen, ihre einflussreichsten Strömungen sind Deobandis, Tablighis und Muslimbrüder.

Inzwischen nämlich versuchen Deobandis (um Gelehrte wie Mufti Muhammad Taqi Usmani, ein Hanafit und zeitweiliger Richter am pakistanischen Federal Shariat Court (FSC)), Tablighis (man vergleiche den biographisch ein wenig Cat Stevens ähnelnden Ex-Popmusiker Junaid Jamshed, Tablighi und jetzt Händler Islamischer Kleidung,(10)) und echte oder einstige Muslimbrüder (Starprediger ʿAmr Muḥammad Ḥalmī Ḫālid, der vom saudischen Dschidda aus tätige ägyptische Gründer der Bewegung der Lifemakers(11)) die Spezies der Muslime von den Standards des Rationalen und der gleichen Rechte für Ungläubige und Frauen fernzuhalten. Ihre engagierte Rückkehr zum originalen Islam, ihren Revivalismus führen sie berechtigt auf ʿAbd al-Wahhāb, Ibn Hanbal und natürlich auf Mohammed zurück.

Scheich (Šaiḫ) ʿAbd al-Wahhāb hatte bereits zu Lebzeiten Kritiker, gegen die ihn Chronist Ḥussain bin Ġannām engagiert in Schutz nahm. Der Historiograph des Wahhabismus rückte den zuweilen leidvollen Lebensweg des Meisters in die Nähe eines Glaubensmartyriums:

198. Was Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb an Prüfung und Heimsuchung erduldete, was ihm an Üblem von jenen widerfuhr, die den hohen Rang des Ansehens (rifʿat aš-šaʾn) und die feste Verwurzelung (al-qadam ar-rāsiḫa) in der Wissenschaft für sich in Anspruch nahmen, als sie schon längst in die fitna verfallen waren – dabei verfuhr er nur gemäß der Verfahrensweise Gottes (sunnat Allāh) [gegenüber den Frevlern].

Die meisten, die diese Sünde begingen, gestanden sich selbst gegenüber ein, dass das, was der Šaiḫ gebracht hatte, die Wahrheit (ḥaqq) und das Richtige (ṣāwab) war, und sie erkannten, dass dies der unverfälscht und reine tauḥīd war; trotzdem aber folgten sie ihren Führern und verschmähten die Rückkehr zur Wahrheit, weil sie fürchteten, ihr Rang würde ihnen verloren gehen und sie würden ihrer weltlichen Dinge und ihrer Führerposition (dunyāhum wa-riʾāsatuhum) beraubt.

Sicherlich hatten weder Propagandaminister bin Ġannām noch Meister bin ʿAbd al-Wahhāb al-Tamīmī den Koran falsch gedeutet. Die Bereitschaft der koranbasierten Frauenfeinde und Kulturrassisten, sich als Kämpfer gegen Falschheit, Geldgier und Korruption zu stilisieren, beeindruckt immer wieder. Die Herabsetzung des Dhimmi und der Muslima ist Nebensache, worum es geht:

KT. Vor der ewigen Verdammnis im Feuer sicher zu sein

In der großen wahhabitischen Chronik Rauḍat al-Afkār wal-Afhām, die Tārīḫ Naǧd genannt wird, Geschichte des Arabischen Hochlandes, weist Ḥussain bin Ġannām auf die zum rechtleitenden Wort werdende, Allahs ewigen Glanz ungetrübt in die Finsternisse der Gegenwart hinein tragende spirituelle Lampe:

199. Als das Licht der Wahrheit aus seiner Rede aufleuchtete und der deutliche Beweis offenkundig wurde und die Vorschriften Gottes (aḥkām Allāh), die Allah der Schöpfung insgesamt zur Pflicht gemacht hatte, zutage traten, da waren die Herzen eines Teils der Feinde des Wissens aus Furcht heftig erregt und strebten zu einer Veränderung der klaren Wahrheit durch Anstachelung der Leute, an Irrtum und Lüge festzuhalten.

Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb, der bereits als Neunjähriger nicht nur den Koran auswendig rezitieren konnte, sondern auch die sechs kanonischen Hadithsammlungen, wusste, dass die überall lauernden Teufel den Menschen zur Kriegsführung gegen Allahs Gesetz und Gesellschaft bevorzugt mit den Verlockungen des Erotischen motivieren, weswegen schariatisch unzulässiger Sex mit schwerster Strafe zu belegen ist und alles, was zu ihm ermutigt, wie öffentlicher Austausch von Zärtlichkeiten, zu verbieten ist:

KT: Das Verbot zur Begehung schändlicher Sünden wie Ehebruch, außerehelicher Geschlechtsverkehr und alles, was dazu führt (Flirten, Küsse, Umarmungen, sich mit einem Angehörigen des anderen Geschlechts verabreden)

Der strenge Hanbalit und spätere Hoftheologe, der sich anlässlich eines Studienaufenthaltes bei der lebenslustigen Bevölkerung von Basra als Prediger gegen Tabak und Tanz derartig unbeliebt machte, dass er aus der Stadt geworfen wurde, betont, dass Allah selbst in Sure 6:82 Širk und Ẓulm gleichsetzt:

KT. Die da glauben und ihren Glauben nicht mit Ẓulm [Ungerechtigkeit und damit Unrecht, d. h. Schirk] vermengen, sie sind es, die Sicherheit haben und rechtgeleitet werden.

Das mit muẓlim, dunkel, finster, ẓalām, Finsternis, und ẓallām, Unterdrücker, sprachverwandte Ẓulm definiert die menschliche Gattung der Verworfenen als aẓ-Ẓālimūn (disbelievers, polytheists, wrong-doers). Diese Frevler sind zum Zwecke der Verabreichung von Peitschenhieben oder Steinwürfen der Religionspolizei zu überreichen.

In diesen Jahren belieben Islamverharmloser, den echten brutalen Islam mit dem aus der Drucktechnik bzw. grafischen Kunst stammenden Wort holzschnittartig zu belegen, die „Islamisten“, so wird uns nahegelegt, würden dem an sich guten Islam ebenso Unrecht antun wie die gleichheitsfeministisch oder sonstwie universell-menschenrechtlich argumentierenden Islamkritiker. Selbst Alice Schwarzer wurde Opfer des Zauberspruchs vom Holzschnitt, als Annemarie Rösch am 26.10.2010 in der Badischen Zeitung zur Scharia schwieg und feministische edle Wilde aus dem Orient loslegen ließ:

Sie beklagen, dass europäische Frauenrechtlerinnen die muslimische Religion und Gesellschaft allzu holzschnittartig darstellen und mit dem Gestus früherer Kolonisatoren muslimische Frauen darüber belehren, wie Emanzipation auszusehen habe.(12)

Die gerade ihre eigene Steinigung erlebende Insassin des Teheraner Evin-Gefängnisses oder die ihre Hochzeitsnacht mit einem 20- oder 25jährigen Muslim verbringende, am Vortag durch Mufti Dschemali Metscho religiös verheiratete nordgriechische Elfjährige interessiert es nicht, ob ihr Gesicht der Weltöffentlichkeit in mehr oder weniger gelungener ästhetischer Umsetzung als Xylographie oder mit Nachbearbeitung per Weichzeichner erscheint oder aber Life und in Farbe.

Schariafreundin Rösch ist ungebremst islamoptimistisch:

Der Islam ist wandelbar. Und das bedeutet auch, es kann ein Islam entwickelt werden, der in ein säkularisiertes Europa passt.(13)

Phuhh, noch so ein Exemplar der Gattung Schariafreund.

Bereits am 12.06.2010 durfte die interviewführende Annemarie Rösch in der Badischen Zeitung pauschal jeden Islamkritiker in die Nähe von Volksverhetzern und mental erkrankten Phobikern rücken (Zwischen Polemik und Diplomatie – Islam-Angst in Europa), auch damals fiel kein Wort zur Frauenentwürdigung der Scharia. Rösch, Fachfrau für Islamfurcht in Europa, orakelt über irgendwie frauenfreundliche und demokratiefähige, in ihrem Leitartikel vom am 03.11.2010 leider namentlich ungenannt bleibende islamische Theologen („ihre Stimmen werden jedoch gerne überhört, weil die alten Feindbilder im Westen eine differenzierte Sicht auf den Islam verhindern“) und übernimmt schon mal die Moderation zu einem Vortrag zu Bibel und Koran.(14)

Die Gelegenheit, mit Patrick Bahners über Necla Kelek her zu ziehen, lässt sich die Publizistin der Badischen im März 2011 nicht entgehen:

Verärgert ist Bahners darüber, dass die Islamkritiker bei seriösen Politikern Gehör finden.(15)

Dem rezensierten Schariafreund („Bahners rät in diesem Zusammenhang, man möge doch im Grundgesetz nachlesen. Dort nämlich wird freie Religionsausübung garantiert.“) mag man darlegen, dass das Verheiraten neunjähriger Mädchen durch den Wali Mudschbir oder das richterlich angeordnete Abhacken von Händen und Köpfen zwar praktizierte islamische Religion ist, aber hierzulande nicht ausgeübt werden darf (GG Art. 1 (1), Art. (2)).

Den vorläufigen Gipfel der Erhöhung von Schariarecht und islamischer Gegenmoderne erklomm die Kritikerin an Schwarzer und Kelek in ihrer Hommage an Aiman Mazyek:(16)

Beim früheren Vorsitzenden des Zentralrats, Nadeem Elyas, absolvierte er Islamstudien. Mazyek, der Sohn einer Freiburgerin und eines Syrers, steht für einen liberal-konservativen Islam.

Nanu, ist der Gynäkologe aus Eschweiler, der seine Doktorarbeit nicht finden kann, jetzt sogar zu einer höchsten schariawissenschaftlichen Instanz aufgestiegen?

Dem zweiten Herrscher der Āl Saʿūd war es 1773 gelungen, das Emirat von Riad zu erobern, das sich 27 Jahre lang gegen die saudischen Invasoren gewehrt hatte. Um die Stadt Taif (aṭ-Ṭāʾif) und, 1806, das islamische Zentralheiligtum Mekka zu erobern, brach ʿAbd al-ʿAzīz bin Muḥammad bin Saʿūd im Jahre 1801 den mit Ghaleb, dem Großscherifen von Mekka geschlossenen Friedensvertrag. Seit 1517 waren die türkischen Osmanen die offiziellen Herren der Stadt gewesen, deren Regentschaft erst vier Jahrhunderte später, 1916 offiziell beendet werden sollte, wenige Jahre vor der Abschaffung des Kalifats am 03.03.1924. Haschemit Ghaleb hatte sich das von 1788 bis 1813 von ihm ausgeübte Scherifat widerrechtlich angeeignet, das eigentlich seinem älteren Bruder Abd al-Muin zustand.

In den folgenden Jahrzehnten wurden immer einige Haschemiten als Geiseln am Istanbuler Sultanspalast gehalten, auch der zwischen 1916 und 1925 als König des Hedschas regierende Ḥusain bin ʿAlī war menschlicher Faustpfand des Sultans gewesen, bis er im Jahre 1908 vom Sultan als Großscherif für Mekka eingesetzt wurde. Das von Modernisierungsdiktator Atatürk und seinen Mitstreitern angeordnete Verbot des Kalifats wollte Ḥusain bin ʿAlī nicht akzeptieren und rief sich, wenig folgenreich, selbst zum Kalifen aus, was die Beduinenkrieger der Iḫwān, wörtlich Bruderschaft, als ketzerische Handlung bewerteten. Kalif Ḥusain bin ʿAlī musste etwa ein Jahr darauf vor diesen Beduinenkriegern aus dem Hedschas fliehen. Dem als Dschihad der Wahhabiten bekannten Eroberungsfeldzug der Iḫwān fiel ein Teil der Bevölkerung von Taif zum Opfer, die bewaffneten Kamelreiter betrachteten alle Nichtwahhabiten als Nichtmuslime und warfen den Saudis vor, die gotteslästerliche Technologie der Moderne zu nutzen: Automobile und Telegraphenstationen.(17)

Die zwischen 1911 und 1929 bestehende Religionsmiliz, die dem Herrscherhaus der Saʿūd um 1925 die bis heute ausgeübte Macht endgültig eroberte, wurde, nachdem sie Kaufleute überfiel und gegen einen zwischen dem Königshaus und dem Irak vereinbarten Friedensvertrag verstieß, für die Saudis selbst zum Problem und „musste“ ab 1929 niedergeschlagen werden, Hunderte von Angehörigen der Bruderschaft wurden getötet oder verdursteten in der Wüste.

Stammesangehöriger und direkter Nachkomme des Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb ist der amtierende saudi-arabische Großmufti ʿAbd al-ʿAzīz bin ʿAbdullāh Āl aš-Šayḫ, dessen Amtsvorgänger ʿAbd al-ʿAzīz bin ʿAbd Allāh bin Bāz (1910-1999) war, einer der wichtigsten der unter Salafisten verehrten Theologen.

Weil die Scharia der Frau keine Ungerechtigkeit bereitet, billigt Scheich Āl aš-Šayḫ die religiöse Verheiratung kleiner Mädchen, was, wie alles andere Tun und Lassen der so genannten Wahhabiten, fürwahr keine Neuerung (bidʿa) ist, sondern der echte, alte Islam.

Scheich Aal asch-Scheich stellt den Willen der Gottheit fest:

Unsere Mütter und Großmütter heirateten, als sie gerade zwölf Jahre alt waren … uns muss doch klar sein, dass das Islamische Gesetz der Frau keine Ungerechtigkeit auferlegt. Our mothers and before them, our grandmothers, married when they were barely 12 … we should know that Islamic law has not brought injustice to women.(18)

Der oberste Mufti und stellvertretende Justizminister irrt sich nicht und könnte sich auf seinen direkten Vorfahren Muḥammad bin ʿAbd al-Wahhāb berufen:

KT. Dann nennt Allah die Rechte der Bezugspersonen [des Gläubigen] wie die seiner Frau, des reisenden Gefährten usw. … Die Anleitung zum Erfolg kommt von Allah.

Das islamische weibliche Heiratsalter beträgt neun Jahre (Mondjahre), gegen die göttlichen Familiengesetze aufzubegehren oder gegen den elterlichen Willen, heißt, den Islam anzugreifen, wahhabitisch gesprochen:

KT. Die Pflicht, den Eltern gegenüber Ehre zu erweisen und ihnen zu gehorchen – so lange dieses Allah und seinem Propheten gegenüber keinen Ungehorsam darstellt … die rechtmäßige Verpflichtung zur Aufrechterhaltung der Familienbande …

Was für den in Griechenland legal arbeitenden Kinderverheirater Mufti Cemali Meço oder für den die Verheiratung neunjähriger Mädchen billigenden Missionar Pierre Vogel der von göttlicher Geradheit (istiqāma) gebahnte Weg ins Paradies ist, der sexuelle Verkehr und sofern bereits möglich die Schwängerung der zwölfjährigen oder zehnjährigen Ehefrau,(19) ist für Angehörige des säkularen Rechtsstaates, muslimisch erzogen oder nicht, Kindesmissbrauch und Straftat.

Nicht der aus Sicht der deutschen Schariafreunde und anderen Grundrechtsüberwinder als Handelspartner bestens geeigneten Saudi-Arabische Staat, nicht das Phantom namens Wahhabismus nämlich will die Entwürdigung der Frauen und Nichtmuslime, sondern der Koran, der Islam, weshalb der erwähnte Verfassungsrichter Bertrams das vorletzte Wort habe:

Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten.

Rheinland-Pfalz braucht endlich ein Gesetz zum Verbot des Lehrerinnenkopftuches in öffentlichen Schulen. Im nördlich angrenzenden, bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland ist der Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider („Wenn ein Kopftuch nicht aus politischen Gründen getragen wird, habe ich nichts dagegen“) daran zu hindern, das mühsam errungene Gesetz zum Verbot des im staatlichen Schuldienst islamischen Schleiers zu kippen.

Jacques Auvergne

(1) Muhammad b. ʿAbdalwahhāb, 1703-92, im Widerstreit: Untersuchungen zur Rekonstruktion der Frühgeschichte der Wahhābīya (Beirut 1993) Esther Perkes

Beiruter Texte und Studien, Bd. 56. Orient-Institut Beirut, Rue Hussein Beyhum, Zokak el-Blat, P.O.B. 11-2988, Beirut – Lebanon

http://www.orient-institut.org/Library/Files/Uploaded%20Files/BTS-List-August-2010.pdf

The Orient-Institut Beirut was established by Hans Robert Roemer in 1961, in a small apartment in Ras Beirut. Founded by the German Oriental Society (Deutsche Morgenländische Gesellschaft, or DMG), the insitute was funded by Germany’s Federal Ministry of Education and Research (Bundesministerium für Forschung und Technologie, or BMFT), along with various other charitable foundations, such as the Fritz Thyssen Foundation and the Volkswagen Foundation.

http://www.orient-institut.org/English/sub.aspx?pageid=436

Erika Glassen: In memoriam

HANS ROBERT ROEMER zum Gedenken

http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/4580/pdf/Glassen_In_memoriam_Hans_Robert_Roemer.pdf

(2) Kitābu t-Tauḥīd. Ins Deutsche von Abu Imran, Überarbeitung Farouk Abu Anas.

http://books.google.de/books?id=1ypl0X8n8jYC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Kitābu t-Tauḥīd. The Book of Tawheed, ins Englische von Sameh Strauch.

http://islamicweb.com/beliefs/creed/abdulwahab/

(3) Basmala, Bismillah

http://www.arabic-calligraphy.net/wp-content/uploads/2010/07/Basmala-the-Bismillah-phrase-Arabic-islamic-Calligraphy-5.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Bismillah.svg

Türkisch mit den Zwölf Imamen gegen die batıl düzen. TEVHİD ist der Tauhid, Ahiret das Jenseits, şirk der Polytheismus. Türkisch-schiitische Nusairier.

http://www.yaglidereliyiz.net/?&Bid=207628

(4) Verfassungsrichter Michael Bertrams wies auf die Rechtskollision zwischen kulturrassistischem Islamischem Recht und AEMR-basiertem Recht hin.

Evangelischer Pressedienst:

epd. Bertrams sagte, der Staat dürfe nur mit solchen Religionsgemeinschaften kooperieren und nur diejenigen fördern, welche die Grundlagen der freiheitlichen Ordnung vorbehaltlos bejahten und stärkten. „Eine muslimische Lehrerin, die auf dem Tragen des islamischen Kopftuchs beharrt, bekennt sich deshalb nicht ohne Vorbehalt und widerspruchsfrei zu unserer Verfassung und unseren Werten“, sagte der Präsident des nordrhein-westfälischen Verfassungsgerichtshofes und des Oberverwaltungsgerichts NRW. Das Beharren einer Frau auf dem Kopftuch schließe ihre Eignung für den Beruf der Lehrerin an einer staatlichen Schule aus.

http://www.epd.de/west/west_index_67813.html

pro. Christliches Medienmagazin, 04.09.2009

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft.html?&news[id]=2381&news[image]=1&news[action]=detail

(5) Der Geburtsort des geehrten Scheichs, al-’Uyaina im Wadi Hanifa, soll eine Solaranlage erhalten.

Nestled against the west wall of the Wadi Hanifa, 45 kilometers north of Riyadh (28 miles), the tiny villages of al-Jubaila and al-’Uyaina lie dreaming in the hot bright light of the Saudi Arabian sun, their 3,000 or so residents largely unaware that a new system of power generation is about to catapult them into the forefront of the solar age: a $16.5 million effort to provide the two villages with electricity through direct conversion of sunlight into electricity by using the world’s largest photovoltaic collector system.

http://www.saudiaramcoworld.com/issue/198105/saudi.arabia.and.solar.energy.a.special.section.htm

Al-Uyayna was the birthplace of Muhammad ibn Abd al-Wahhab. Al-Uyayna is located inside the narrow, dry river-bed of Wadi Hanifa.

http://uyayna.co.tv/

An Muhammad ibn Abdul Wahhab und das Tal Wadi Hanifa denkt der Finanzfachmann und Regierungsangestellte im Ruhestand Waleemnur aus Selangor, Malaysia.

http://nosousraa.blogspot.com/

(6) Idschma, iǧmāʿ, Konsensus, mehrheitsfähiges Urteil der anerkanntesten islamischen Gelehrten, elitäre Übereinstimmung nach Maßgabe von Koran und Hadith. Der Idschmā‘ ist nach Koran und Sunna sowie mit dem Qiyās (Konsensus) die vierte Quelle der gelehrigen Rechtsfindung der islamischen Sakraljurisprudenz (Fiqh)

http://de.wikipedia.org/wiki/Idschm%C4%81%CA%BF

“the unanimous doctrine and opinion of the recognized religious authorities at any given time”.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ijma

(7) al-Dschama’a al-Islamiyya (Gama’at Islamiya), ermordete am 08.061992 Faradsch Fauda, einen gesellschaftskritischen ägyptischen Schriftsteller.

GlobalSecurity.org: Armed attacks against Egyptian security and other government officials, Coptic Christians, and Egyptian opponents of Islamic extremism. The group also has launched attacks on tourists in Egypt since 1992. Al-Gama’at claimed responsibility for the attempt in June 1995 to assassinate President Hosni Mubarak in Addis Ababa, Ethiopia.

http://www.globalsecurity.org/military/world/para/ig.htm

im Bild: Omar Abdel-Rahman (ʿUmar ʿAbd ar-Raḥmān)

http://www.algareda.com/wp-content/uploads/2011/04/915.jpg

Der Scheich beim Durchsetzen der Islamischen Ordnung

http://www.hanein.info/vb/imgcache/10/73447_hanein.info.jpg

(8) Scheich Gilani und die Jamaat ul-Fuqra (JF)

http://www.satp.org/satporgtp/countries/pakistan/terroristoutfits/jamaat-ul-fuqra.htm

Mubarak Ali Shah Gilani (Mubrik Ali Shah Jilani) is a Hanafi Sufi cleric from Pakistan and founder of the Muslims of the Americas organization. John J. Miller:

Al Fuqra — which means „the impoverished“ in Arabic — was founded in 1980 when Sheikh Mubarak Ali Gilani traveled from Pakistan to an African-American mosque in Brooklyn.

http://old.nationalreview.com/flashback/flashback-miller013102.shtml

19.02.2007, Douglas J. Hagmann:

http://homelandsecurityus.com/archives/1613

Welcome to Islamberg

http://homelandsecurityus.com/wp-content/uploads/2009/02/ibergwelcome.jpg

ebenfalls am 19.02.2007, Gates of Vienna:

http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/02/jamaat-ul-fuqra-in-georgia-from-air.html

Mit dem Scheich das innere Raubtier zum Leben erwecken: I will train you to be tigers and lions

http://barenakedislam.files.wordpress.com/2011/05/gillani-crusade1.jpg?w=493&h=573

(9) Banu Tamimi (Banu Tamim)

http://en.wikipedia.org/wiki/Banu_Tamim

(10) Junaid Jamshed

Dil Dil Pakistan. King of Pop (Vital Signs)

Junaid Jamshed, clothing store J.J or J., selling Khaadis (a form of Kurta-Shalwar). Junaid Jamshed’s out lets are not only present in the major cities of Pakistan like Lahore, Karachi. Islamabad but also in various other cities like Gujraat, Jehlam, Mir Pur Khas etc.

http://thepakistaniboutiques.com/junaid-jamshed/

http://www.phonebook.com.pk/dynamic/companydetail.aspx?comp_id=42480

(11) Was Amr Khaled , ein populärer Fernsehprediger zur Zukunft Europas denkt

World renowned Egyptian Islamic preacher Amr Khaled says Muslims will become the majority in Europe within 20 years. He explains that 30 million Muslims already in Europe are having many children, while the white indiginous population & other non Muslims are having much smaller families on average. Amr Khaled says Muslims only need another 10 years to be firmly established.

(12) Verteidigerin des Glaubens Annemarie Rösch (Holzschnittartiger als gewollt) am 26.10.2010 in der Badischen Zeitung

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/holzschnittartiger-als-gewollt–36969186.html

(13) Ähnliches gilt für die Neuzeit: In keinem der muslimisch geprägten Staaten ist die Scharia „das“ alleinige Gesetz. Wenn sie Eingang in Gesetzesbücher gefunden hat, so zumeist im Strafrecht oder im Familienrecht – und auch da nur in Auszügen und auch nicht in allen Ländern. … Der Islam ist wandelbar. Und das bedeutet auch, es kann ein Islam entwickelt werden, der in ein säkularisiertes Europa passt.

Badische Zeitung, 03.05.2005

http://www.europakolloquium.de/2005-05-03-badische-zeitung.htm

(14) Annemarie Rösch

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/zwischen-polemik-und-diplomatie-islam-angst-in-europa–32140038.html

Fachfrau für Islamfurcht in Europa: Annemarie Rösch

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/islamfurcht-in-europa-alte-feindbilder–37315362.html

Ahmad Milad Karimi im Gespräch. Der Koran und die Bibel. Freiburg, Badische Zeitung Haus – Moderation: Annemarie Rösch, In Diskussion mit Prof. Dr. Bernhard Uhde, 10. Februar 2010, 20.00 Uhr

http://www.redworks.info/milad_karimi/?VORTR%C4GE

(15) Rösch, durchaus schariakundig lobt Islamverherrlicher Bahners. Badische Zeitung 03.03.2011, das Tagesdatum des Kalifatsunterganges schafft Optimismus.

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/streitschrift-wider-die-intoleranz–42075213.html

(16) Cheerleader Annemarie applaudiert dem Endspurt des Kalifats. Rösch: „Aiman Mazyek, der neue Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, setzt sich für mehr Integration ein.“

http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/im-visier-von-rechtsradikalen-und-islamisten–36055568.html

(17) By 1926 the Ikhwān were becoming uncontrollable. They attacked Ibn Saʿūd for introducing such innovations as telephones, automobiles, and the telegraph and for sending his son to a country of unbelievers (Egypt).

http://www.britannica.com/EBchecked/topic/282606/Ikhwan

(18) EXPRESS, Düsseldorf 12.06.2008. Barbara Kirchner:

An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet (Anm.: kein altes Gesetz, sondern Allahs ewig junges islamisches Gesetz billigt die Kindbraut). Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

„Ein Skandal“, nennt das voller Empörung Diana Goldermann-Wolf vom Kinderschutzbund (Anm.: ja, der Islam ist skandalös). „Staatlich geförderter Kindesmissbrauch – so etwas darf es in Europa nicht geben und verstößt auch gegen die UN-Kinderrechts-Konvention.“ (Anm.: Warum stellt sich der Düsseldorfer Kinderschutzbund nicht eindeutig gegen die Scharia?)

Vollzogen werden darf eine solche Ehe in Deutschland nicht. Das ist Missbrauch von Kindern (Anm.: Nein, aus Allahgottes Sicht ist das kein Missbrauch, sondern Gebrauch von Kindern). 2005 stieß das Jugendamt erstmalig auf eine solche Zwangsheirat. Das Ehepaar erschien sogar mit übersetzter Heiratsurkunde bei der Behörde und wollte eine neue Steuerklasse beantragen.

Nach etlichen Überprüfungen landete der ungewöhnliche Fall beim Jugendamt. Die Familie des Mädchens zeigte sich einsichtig. Die Ehe wurde geschieden, das Mädchen nach Griechenland zurückgeschickt (Anm.: den originalen Islam ausweisen, ist das denn nicht Muslimfeindlichkeit, übler antimuslimischer Rassismus?). Dort will sie nun warten, bis sie über 14 Jahre alt ist (Anm.: in zehn bis zwölf Jahren kann sie ihre zehn bis zwölfjährige Tochter bei Mufti Metscho (Gümülcine Müftüsü Cemali Meço) religiös verheiraten lassen).

Seitdem achtet das Jugendamt verstärkt auf solche Fälle. Leiter Johannes Horn: „Wir gehen sensibel vor, machen den Leuten klar, dass eine sexuelle Beziehung verboten ist. Achten darauf, dass kein gemeinsamer Haushalt geführt wird.“ (Anm.: Wo bleibt der offene Protestbrief von Johannes Horn an die Athener Regierung, der die Abschaffung der Scharia im Familienrecht des EU-Mitgliedstaates fordert?).

http://www.express.de/regional/duesseldorf/zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby/-/2858/705568/-/index.html

(19) Ten-year-old girls are ready for marriage, according to Saudi Arabia’s most senior cleric.

Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh, the country’s grand mufti, told Al Hayat newspaper that those saying ten or 12-year-old girls are too young to marry are being ‘unfair’ to them.

http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

9 Antworten to “236. Muhammad ibn Abd al-Wahhab”

  1. Janoob al-Tareeq Says:

    Auf Scheich Abd al-Wahhab und sein Buch des Eingottglaubens (Kitab al-Tauhid) greift auch heutzutage manch ein Sunnit, der voraufklärerisch über den Unterschied von Großem Schirk und Kleinem Schirk zu grübeln beginnt.

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    a. Ash-Shirk ul-Akbar (The major shirk)
    b. Ash-Shirk ul-Asghar (The small shirk)
    c. Ash-Shirk ul-Khafie (The hidden shirk)

    The differences between ash-Shirk ul-Akbar and ash-Shirk ul-Asghar

    1. Ash-Shirk ul-Akbar takes one outside the fold of Islaam

    The fundamental difference between ash-Shirk ul-Akbar and ash-Shirk ul-Asghar is that the first takes one outside the fold of Islaam, whereas the second does not, though it can lead to major shirk.

    „They have become kaafir those who say: ‚Verily Allaah is al-Maseeh (Jesus) the son of Maryam (Mary)…“ (EMQ al-Maa-idah, 5: 17)

    The way we can avoid committing shirk is by studying the ritual acts of Islaam (Sha’aa-ir ul-Islaam); by doing so, you will know not to do them for anyone other than Allaah, such as prayer, fasting, da’wah, slaughtering etc.

    2. Ash-Shirk ul-Akbar is the greatest sin and will never be forgiven

    Those who commit major shirk will never be forgiven as Allaah (swt) says:

    „Verily, Allaah forgives not that partners should be set up with him in worship, but He forgives except that (anything else) to whom He pleases, and whoever sets up partners with Allaah in worship, he has indeed invented a tremendous sin.“ (EMQ an-Nisaa, 4: 48)

    3. Major shirk leads to eternal abode in Hellfire

    The one who commits major shirk will be in Hellfire forever, whereas the one who commits ash-Shirk ul-Asghar will be punished in Hellfire, but if Allaah wishes He may take him out (after a period of time known only to Allah) or even leave him there forever, as Allaah (swt) does whatever He wishes. He (swt) says:

    „…Verily, whosoever sets up partners in worship with Allaah, then Allaah has forbidden Paradise for him, and the Fire will be his abode.“ (EMQ al-Maa-idah, 5: 72)

    4. Major shirk abolishes all Hasanaat (good deeds)

    The major shirk abolishes all of your good deeds whereas ash-Shirk ul-Asghar does not.

    „If you join others in worship with Allaah, (then) surely (all) your deeds will be in vain, and you will certainly be among the losers.“ (EMQ az-Zumar, 39: 65)

    Some examples of ash-Shirk ul-Akbar

    • Shirk ud-Du’aa (The Shirk of Invocation)

    This type of shirk implies invoking, supplicating or praying to others besides Allaah (swt), such as to supplicate to a dead person in his grave etc. This form of shirk is widely common in parts of Asia and among some Sufis.

    • Shirk ut-Taa’ah (The Shirk of Obedience)

    This type of major shirk implies obeying any authority or law other than the Sharee’ah (obeying the commands of other than Allaah). If you obey any law other than Allaah it is considered to be Shirk at-Taa’ah, such as if a State makes it illegal to wear the Hijaab. Allaah (swt) says:

    „They took their rabbis and their monks to be their lords besides Allaah (by obeying them in things which they made legal or illegal)…“ (EMQ at-Tawbah, 9: 31)

    Once, while Allaah’s Messenger (saw) was reciting the above verse, ‚Adee bin Haatim said: ‚Oh Allaah’s Prophet! They do not worship them.‘ Allaah’s Messenger (saw) replied:

    „Yes they did. They prohibited the allowed and allowed the prohibited (legislated law), and they obeyed them. That is how they worshipped them.“ (Tafseer al-Qur’aan al-‚Azeem of at-Tawbah verse 31)

    • Shirk ul-Mahabbah (Shirk of Love)

    This type of shirk involves loving those who Allaah hates (i.e. the kuffaar) or hating those who Allaah loves (i.e. the believers). Allaah (swt) says:

    „And of mankind are some who take (for worship) others besides Allaah as rivals (to Allaah). They love them as they love Allaah. But those who believe, love Allaah more (than anything else)…“ (EMQ al-Baqarah, 2: 165)

    There are many other forms of major shirk that have not been mentioned in this article. For an in-depth study of shirk and its types, please refer to Kitaab ut-Tawheed (The Book of Tawheed) by Sheikh Muhammad bin ‚Abd al-Wahhaab (may Allah’s mercy be upon him). Download (Right Click and Save Target as)

    b. Some examples of ash-Shirk ul-Asghar

    • Ar-Riyaa‘ (showing off)

    Ar-Riyaa‘ is any action which is performed in order to receive praise, fame or any other worldly gain. It is a form of shirk, for rather than doing your actions for the sake of Allaah you begin doing them for the sake of yourself. It is narrated in the Musnad of Imaam Ahmad and at-Tabaraani that the Messenger Muhammad (saw) said:

    „The thing I fear most for you is ash-Shirk ul-Asghar (The Small Shirk).“ The Sahaabah then asked him: ‚What is The Small Shirk‘ He (saw) replied: ar-Riyaa (showing off).“

    The Shaytaan works actively with the Qurraa’ (those who have been given good voices in reciting the Qur’aan). Shaytaan will approach him and tell him to show off with his recitation, and rather than to lead the Salaah for reward or to please Allaah, he will start to show-off with his recitation.

    A person must never show-off with any of his prayers, da’wah or good deeds etc. Any actions that are done out of showing-off will never be rewarded as they were done for your sake, and not for Allaah (swt).

    • The one who makes oath by other than Allaah (swt)

    To swear by other than Allaah is ash-Shirk al-Asghar, for example to say: ‘I swear by my mother’ or ‘I swear by my child’ etc. The Messenger Muhammad (saw) said:

    „Whoever swears (makes oath) by other than Allaah has committed shirk.“ (Riyaad us-Saaliheen, book 17, chapter 314 hadeeth #1711)

    c. Ash-Shirk ul-Khafie (The Hidden Shirk)

    The Hidden Shirk can either be major or minor shirk, depending on the area in which it was committed. Hidden Shirk is one of the most dangerous forms of shirk as people cannot see that they are committing it. It is reported in al-Jaami‘ as-Sagheer hadeeth #4934 that the Messenger Muhammad (saw) said:

    „Ash-Shirk ul-Khafie in the Muslim nation is more inconspicuous than the creeping of a black ant on a black stone in the darkness of the night.“

    And this inconspicuous Shirk is expiated by saying thrice the following sentences within a day and a night:

    Allaahumma innee a’oodhu bika an ushrika bika wa-anaa a’alam, wa-astaghfiruka limaa laa a’alam

    „O Allaah, I take refuge in you lest I should commit shirk with you knowingly, and I seek your forgiveness for what I do unknowingly.“

    Jazaak Allah Khairan for reading.

    http://www.facebook.com/note.php?note_id=128958107962

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    There are many other forms of major shirk that have not been mentioned in this article. For an in-depth study of shirk and its types, please refer to Kitaab ut-Tawheed (The Book of Tawheed) by Sheikh Muhammad bin ‚Abd al-Wahhaab (may Allah’s mercy be upon him). It is one of the best and most authenticated books on the subject of Tauhid.

    ‚Abd Al-Rahman Al-Sa’di: An Explanation of Muhammad ibn ‚Abd al-Wahhab’s Kitab al-Tawhid

    http://www.amazon.de/Explanation-Muhammad-Al-Wahhabs-Kitab-Al-Tawhid/dp/1898649618

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    bei Islambasics Library:
    Muhammad ibn ‚Abd al-Wahhab: Kitab At-Tauhid (The Oneness of Allah)

    http://www.islambasics.com/view.php?bkID=151

    noch einmal bei islam basics:
    Kitab at Tawheed by Sheikh Muhammad Ibn Abdul Wahhab

  2. Kalevala Says:

    Neben dem neuen und islamrevolutionär gemeinten „Istanbul-Prozess“ gibt es die Resolutionen 16/18 und 66/167

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    Resolution 16/18

    http://ap.ohchr.org/documents/dpage_e.aspx?si=A/HRC/RES/16/18

    Die OIC versucht, die freiheitlichen (säkularen) Rechtsstaaten zu überzeugen, die Resolution 16/18 des UN Menschenrechtsrates umzusetzen, die alle Länder dazu aufruft, „Intoleranz“, negatives Stereotypisieren und Stigmatisierung von… Religionen und Glauben, zu bekämpfen … sprich die Scharia unantastbar zu machen und für Geschlechteraparhteid, Kopftuch im Berufsleben, islamische Schiedsgerichte bzw. Familiengerichte und segmentierte Städte zu sorgen:

    Der von der OIC geförderten Resolution 66/167 stimmten die UN-Generalversammlung am 19. Dezember 2011 zu:

    A/C.3/66/L.47/Rev.1
    11 November 2011
    United Arab Emirates:* revised draft resolution

    Combating intolerance, negative stereotyping, stigmatization, discrimination, incitement to violence and violence against persons, based on religion or belief

    5. Reiterates the call made by the Secretary-General of the Organization of the Islamic Conference at the fifteenth session of the Human Rights Council upon all States to take the following actions to foster a domestic environment of religious tolerance, peace and respect:

    (a) Encouraging the creation of collaborative networks to build mutual understanding, promoting dialogue and inspiring constructive action towards share policy goals and the pursuit of tangible outcomes, such as servicing projects in the fields of education, health, conflict prevention, employment, integration and media education;

    (b) Creating an appropriate mechanism within Governments to, inter alia, identify and address potential areas of tension between members of different religious communities, and assisting with conflict prevention and mediation;

    (c) Encouraging the training of Government officials in effective outreach strategies;

    (d) Encouraging the efforts of leaders to discuss within their communities the causes of discrimination, and developing strategies to counter those causes;

    (e) Speaking out against intolerance, including advocacy of religious hatred that constitutes incitement to discrimination, hostility or violence;

    (f) Adopting measures to criminalize the incitement to imminent violence based on religion or belief;

    (g) Understanding the need to combat denigration and the negative religious stereotyping of persons, as well as incitement to religious hatred, by strategizing and harmonizing actions at the local, national, regional and international levels through, inter alia, education and awareness-raising;

    (h) Recognizing that the open, constructive and respectful debate of ideas, as well as interfaith and intercultural dialogue at the local, national and international levels, can play a positive role in combating religious hatred, incitement and violence;

    6. Calls upon all States:

    (a) To take effective measures to ensure that public functionaries, in the conduct of their public duties, do not discriminate against an individual on the basis of religion or belief;

    (b) To foster religious freedom and pluralism by promoting the ability of members of all religious communities to manifest their religion, and to contribute openly and on an equal footing to society;

    (c) To encourage the representation and meaningful participation of individuals, irrespective of their religion or belief, in all sectors of society;

    Welcoming the establishment of the King Abdullah Bin Abdulaziz International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue in Vienna, initiated by King Abdullah of Saudi Arabia, on the basis of the purposes and principles enshrined in the Universal Declaration of Human Rights,3 and acknowledging the important role that the Centre is expected to play as a platform for the enhancement of interreligious and intercultural dialogue,

    Welcoming in this regard all international, regional and national initiatives aimed at promoting interreligious, intercultural and interfaith harmony and combating discrimination against individuals on the basis of religion or belief,

    1. Expresses deep concern at the continued serious instances of derogatory stereotyping, negative profiling and stigmatization of persons based on their religion or belief, as well as programmes and agendas pursued by extremist organizations and groups aimed at creating and perpetuating negative stereotypes about religious groups, in particular when condoned by Governments; …

    (d) Encouraging the efforts of leaders to discuss within their communities the causes of discrimination, and developing strategies to counter those causes;

    (e) Speaking out against intolerance, including advocacy of religious hatred that constitutes incitement to discrimination, hostility or violence;

    (f) Adopting measures to criminalize the incitement to imminent violence based on religion or belief;

    (g) Understanding the need to combat denigration and the negative religious stereotyping of persons, as well as incitement to religious hatred, by strategizing and harmonizing actions at the local, national, regional and international levels through, inter alia, education and awareness-raising;

    (h) Recognizing that the open, constructive and respectful debate of ideas, as well as interfaith and intercultural dialogue strong> at the local, national and international levels, can play a positive role in combating religious hatred, incitement and violence;

    8. Calls for strengthened international efforts to foster a global dialogue for the promotion of a culture of tolerance and peace at all levels, based on respect for human rights and diversity of religions and beliefs;

    10. Requests the Secretary-General to submit to the General Assembly at its sixty-seventh session a report on steps taken by States to combat intolerance, negative stereotyping, stigmatization, discrimination, incitement to violence and violence against persons, based on religion or belief, as set forth in the present resolution.

    http://www.un.org/ga/search/view_doc.asp?symbol=A/C.3/66/L.47/Rev.1

    ::
    ::

    vgl. hier:

    http://europenews.dk/de/node/51165

  3. Machandelboom Says:

    … Denn trotz aller Verärgerung in den USA über Russland, weil es dem geflüchteten US-Geheimdienstler Edward Snowden Asyl gewährt, weiß man auch in Washington, dass Partnerschaft mit den Russen möglich und notwendig ist.

    Denn der bewaffnete islamische Extremismus, der von Kabul bis Damaskus über wachsende Formationen verfügt, ist für Russland noch mehr eine Bedrohung als für die Vereinigten Staaten. Die letzte Sitzung des russischen Sicherheitsrates unter Vorsitz von Putin im Kreml am 9. September war nicht zufällig der Lage im muslimischen Nordkaukasus gewidmet.

    Dabei räumte der Staatschef eine dramatische Situation im Süden Russlands ein: Ein „hohes Niveau der Korruption“, große Arbeitslosigkeit und hohe Geburtenraten böten einen „Nährboden für alle Extremisten“. Moskaus Sicherheitsexperten wissen, dass dieselben islamistischen Zentren in Saudi-Arabien und Katar, die Syriens Aufständische unterstützen, auch den Untergrundkampf im russischen Kaukasus subventionieren.

    Dschihadistische Kämpfer bedrohen Russland auch in den mit ihm verbündeten Staaten Zentralasiens, wo Moskau in Kirgisien und Tadschikistan Militärstützpunkte hält. …

    Die Bereitschaft zum militärischen Eingreifen in der Welt unterscheide die USA von anderen Staaten: „Das macht uns außergewöhnlich.“

    Putin wendet dagegen ein, die Idee einer „Außergewöhnlichkeit“ sei „sehr gefährlich“. Denn, so der russische Präsident und orthodoxe Christ Putin: „Wenn wir den Herrn bitten, uns zu segnen, dann sollten wir nicht vergessen, dass Gott uns alle gleich geschaffen hat.“

    Was auf den ersten Blick wie eine kleine Stichelei unter Kirchgängern aussieht, berührt einen entscheidenden Punkt. In der USA-Elite hält sich hartnäckig der Anspruch, man könne auch ohne ein Mandat der Vereinten Nationen militärisch als Bevollmächtigter der Weltdemokratie agieren. Das führt dazu, aus Gottes eigenem Land mit souveräner Verachtung auf das alte Europa herabzuschauen wie auch auf andere Staaten.

    Diese Sicht aber stößt in der Welt mehr und mehr auf Widerspruch. Da spricht Putin nur offen aus, was andere etwa in Berlin eher verschämt raunen. …

    Quelle: Putins Syrien-Politik: Moskaus Furcht vor dem Dschihad
    Ein Kommentar von Uwe Klußmann
    DER SPIEGEL 12.09.2013

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/krieg-in-syrien-moskaus-furcht-vor-dem-dschihad-a-921898.html

  4. Bragalou Says:

    Saudi-Arabien: Hanbaliyya und FGM

    Hier eine Tabelle zur weiblichen Genitalverstümmelung nach dem Islamischen Recht der vier sunnitischen Schulen, den Hanbaliten, so heißt es hier, ist die FGM entweder ehrbar (makruma) oder verpflichtend (wadschib). Den Schafiiten ist die FGM religionsrechtlich bekanntlich wadschib, verpflichtend, das neuerdings von der flunkernden MUI angeführte makruma ist eine marginale und einflusslose rechtsgelehrige Randmeinung.

    For example the four schools of thought express the following views:

    • The Hanafi view is that it is a sunnah (optional act) for both females and males;

    Maliki hold the view that it is wajib (obligatory) for males and sunnah (optional) for females;

    Shafi’i view it as wajib (obligatory) for both females and males;

    Hanbali have two opinions: – it is wajib (obligatory) for both males and females – it is wajib (obligatory) for males and makrumah (honourable) for females.

    Other scholars have expressed a variety of views on what FGM/C entails.

    For example, according to Ash-Shaukany [wohl der 1834 in Sanaa verstorbene al-Schaukani / aš-Šawkānī], a leading Muslim scholar, FGM/C is sunnah and entails anything that can be called “a cut.”

    Al-Mawardy [al-Mawardi / al-Māwardī, * 972 in Basra; † 1058 in Bagdad] also holds it as sunnah and describes it as cutting the skin that appears like a hood or the comb of a cock, immediately above the vagina …

    In his book of fatawa (decrees), Ibnu Taymiya [Ibn Taimiyya] said that FGM/C is Islamic and the part that is cut is the uppermost skin that appears like the comb of a cock (see Fatawa Vol.21 p. 114).

    According to the permanent committee on fatawa and research in Saudi Arabia, circumcision is for both males and females but wajib for the males and sunnah for females (see Fatawa vol. 5, p. 32).

    Al-Fatawa Al-Islamia (Islamic Verdicts), Vol.9, pp. 31 19 – 3125, says that FGM/C is part of Islam and that no scholar has said that it should not be practiced on the females as per the Hadith of Um-Atiyya. There is nothing in Islam, these scholars say, which prohibits the circumcision of females.

    Quelle:

    Ibrahim Lethome Asmani, Maryam Sheikh Abdi: De-linking Female Genital Mutilation/Cutting from Islam

    (für USAID und Population Council 2008)
    p 13-14

    http://www.unfpa.org/webdav/site/global/shared/documents/publications/2011/De-linking%20FGM%20from%20Islam%20final%20report.pdf

  5. Bragalou Says:

    Weibliche Genitalverstümmelung in Saudi-Arabien

    Auch wenn Terre des Femmes (TdF, vgl. ganz unten) das Gegenteil behauptet, ist die FGM für Saudi-Arabien durchaus auch ein altes einheimisches Problem und eben nicht lediglich unter den somalischen Gastarbeitern bzw. sonstigen Migranten verbreitet.

    Das heute doktrinär hanbalitische, herrscherdynastisch sogenannte wahhabitische Saudi-Arabien ist auch schiitisch und sunnitisch-schafiitisch geprägt worden. Sicherlich verbinden wir mit der saudi-arabischen Islamdiktatur in erster Linie die durch Abd al-Wahhab (unwesentlich) modifizierte Hanbaliyya. Andere Sunniten jedoch stellen 12 Prozent der Bevölkerung, Schiiten etwa 10 bis 15 Prozent. Auch wenn genaue Zahlen noch fehlen lässt sich festhalten, dass mindestens ganz im Norden (vgl. unten bei IRIN) als auch ganz im Süden bzw. Südwesten (s. u. Stop FGM Middle East) einige oder viele saudi-arabische Familien ihre Töchter beschneiden.

    Da wo die Madhhab der Schafiiten verbreitet ist werden auf der ganzen Welt die Mädchen beschnitten, im Königreich also vor allem in etlichen Siedlungen im westlich gelegenen Hedschas (Ḥiǧāz, das Betreten von Teilen des Hedschas, nämlich der Städte Mekka und Medina und deren Umgebung, ist Nichtmuslimen verboten), aber auch in der Tihāma, das ist der schwülheiße schmale Küstenstreifen am Roten Meer sowie im ʿAsīr im Südwesten des Landes, also grob gesagt zwischen dem Hedschas und Jemen. Genauere Informationen fehlen bisher.

    Der einflussreiche saudi-arabische Scheich al-Munadschdschid (al-Munajjid) fordert die Beschneidung der Jungen und Mädchen.
    ::

    Saudi-Arabia

    Female genital mutilation is prevalent in Saudi Arabia.[24][42] FGM is most prevalent in Saudi regions following Shafi’i school within the Sunni sect of Islam, such as Hejaz, Tihamah and Asir.[166][167][168] In a clinical study, Alsibiani and Rouzi provide evidence of the practice in Saudi Arabia.[169] Another 2010 report claims post-FGM medical complications are an indicator of widespread prevalence of the practice in Saudi women.[170] A 2012 study finds, that of the Saudi women who had FGM, Type III was more common than Type I or II.[171]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Saudi-Arabia

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    MIDDLE EAST: FGM still largely an unknown quantity in Arab world

    Yet FGM is known to be practised throughout the Arabian peninsular, particularly in northern Saudi Arabia, as well as in southern Jordan and Iraq.

    IRINnews (UN Office for the Coordination of Humanitarian Affair)

    http://www.irinnews.org/indepthmain.aspx?InDepthId=15&ReportId=62474&Country=Yes

    ::
    ::

    For Saudi Arabia, it has long been rumored that female genital mutilation (FGM) is practiced on the Southern region bordering Yemen. Yet, no reliable data exists and reports about its prevalence are inconsistent in terms of where it is practiced, by whom and why. …

    Yet, there are Saudi clerics, not coming from the South, strongly defending FGM. If a popular TV-preacher like Sheikh Muhammad Salih al-Munajjid insists that circumcision is religiously prescribed for men and women alike it would be rather surprising if this had no effect on his Saudi followers.

    Quelle: Stop FGM Middle East (eine Initiative von WADI mit Unterstützung von Hivos).

    http://www.stopfgmmideast.org/countries/saudi-arabia/

    ::
    Ein bisschen Landeskunde. Vielfalt der Pflanzenwelt

    http://plantdiversityofsaudiarabia.info/biodiversity-saudi-arabia/Vegetation/Vegetation.htm

    Plant Diversity in Saudi Arabia

    (by Dr. Jacob Thomas, Herbarium (KSU), Dept. of Botany & Microbiology, King Saud University, Riyadh)

    http://plantdiversityofsaudiarabia.info/

    ::

    Systematisch desinformiert Terre des Femmes (TdF) zur Islamic FGM: „in Saudi Arabien sind laut Forschungsstand ausschließlich Migrantinnen betroffen“. Warum auch immer diese Leserverdummung praktiziert wird, die Fakten zur einheimischen saudi-arabischen Frauenbeschneidung wie die oben genannten zu Ḥiǧāz, Tihāma, ʿAsīr, zum Norden des Landes gen Irak sowie zum Süden in Richtung Jemen kommen bei TdF einfach nicht an.

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1327-fgm-kein-afrikanisches-problem

  6. Carcinòl Says:

    [Was ist das? Noch jemand, der zwischen angeblich gutem Islam und bösem Islamismus unterscheidet? Warum das nichts wird.]

    Lena Sara Evang
    hat ein Foto in Grüne Jugend Kölns Chronik geteilt.
    8. Oktober ·
    Veranstaltungsort
    Stattfinden soll die „Messe“ im Kölner Gewerbegebiet Pesch, Hausnummer 12a. Dort ist ein Veranstaltungssaal unter dem Namen „Intersaal“, der sich augenscheinlich zumeinst an türkische Hochzeitsgesellschaften vermietet. Geführt wird das Unternehmen von Ilhami Kizil und Aydin Kizilarslan.

    Wir halten es für extrem wichtig, den Islamistinnen und Salafistinnen, die die „Halal-Messe“ organisieren, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Es ist deutlich geworden, dass mit der „Messe“ andere Zwecke verfolgt werden, als Muslime über Nahrungsmittel zu informieren, die „halal“ sind. Hier wollen sattelfeste Islamistinnen, die in ein großes Netzwerk des Salafismus eingespannt sind, ihre Ideologie an Muslime weitergeben und diese politisch radikalisieren. Darum rufen wir dazu auf, die Veranstaltung zu sabotieren. Ruft die Verantwortlichen von „Intersaal“ an, schreibt oder faxt ihnen und fordert sie dazu auf, den Vertrag mit „A&E-Events“ zu kündigen.

    [Zitatende. Kein Wort gegen die Scharia. So wird das nichts.]

    ___ps://www.facebook.com/gjkoeln/posts/1167319159961399

    [Zu feige, etwas gegen Koran und Sunna zu sagen?]

    Bei ihrer neuen Strategie nutzen die SalafistInnen geschickt eine Scharnierfunktion des Begriffs „halal“ aus: einerseits lässt er sich als Summe der islamischen Ernährungsvorschriften verstehen, andererseits gilt unter SalafistInnen nur das zur Gänze im Dienste Gottes gelebte Leben als „halal“ – freilich nach wortgetreuer, wahhabitischer Auslegung der zentralen Schriften des sunnitischen Islam. Die Markierung von Lebensmitteln und Restaurants als „halal“ ist in den letzten Jahren üblich geworden. Im Text sollen zentrale Akteurinnen der „Messe“ und das Netzwerk an Kontakten und Zusammenhängen erhellt werden, das sich um die Veranstaltung herum gruppiert. Damit versucht diese Veröffentlichung zu zeigen, dass es sich bei der „Halal-Messe“ um einen erneuten, gefährlichen Versuch der Einflussnahme demokratiefeindlicher, islamistischer Kräfte unter scheinbar harmlosem Deckmantel handelt, wie dies bereits in Sachen Geflüchtetenhilfe und in Sachen internationaler „muslimischer Hilfsorganisationen“ zu beobachten ist.

    [Und so weiter. Salafismus gibt es nicht und auch keinen Wahhabismus, das ist Urgemeindlichkeit pur sprich im Wesentlichen hanbalitischer Fiqh. Die Schariapflichten sind das allgemein menschenrechtliche Problem; auch die schiitischen Schariapflichten: Ayatollah Chomeini hat den Islam nicht falsch verstanden. Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem.]



    Salafiya Watch Köln/Bonn
    8. Oktober · Bearbeitet ·

    Neue SalafistInnen-Strategie in Köln&Bonn: „Halal-Messe“ in Köln soll Anfang November Muslime locken

    Die SalafistInnen-Szene im Raum Köln/Bonn stellt sich momentan auf eine neue Strategie ein, um mehr Menschen für ihre antidemokratische Auslegung des Islam und für das salafistische Milieu zu gewinnen. […]

    [Na was denn nun: seid ihr für oder gegen Maududi, Sayid Qutb, die Muslim Brotherhood / Muslimbruderschaft / FIOE / IGD, Erbakan / IGMG und Darul ‚Uloom / Deobandi? Die Literalität (Wortwörtlichkeit) von Koran und Sunna selbst ist frauenfeindlich und ein Angriff auf die freiheitliche Demokratie. AEMR oder nicht?

    Die Salafisten die es gar nicht gibt nehmen Sure und Hadith hundertprozentig ernst. Das ist das Problem.]

    [Gut recherchierte Querverbindungen, immerhin. Aber erst einmal ist das Bekenntnis zu den am 10.12.1948 festgestellten AEMR erforderlich, dann dasjenige zur Grundrechtswidrigkeit der Islamischen Menschenrechte der OIC Kairo 1990, der islamischen Jungenbeschneidung und islamischen verpflichtenden schafiitischen Mädchenbeschneidung (FGM) sowie der islamischen Schleierpflicht vgl. DITIB bei BVerfG 2015. Sonst … wird das nichts.]

    Bei ihrer neuen Strategie nutzen die SalafistInnen geschickt eine Scharnierfunktion des Begriffs „halal“ aus: einerseits lässt er sich als Summe der islamischen Ernährungsvorschriften verstehen, andererseits gilt unter SalafistInnen nur das zur Gänze im Dienste Gottes gelebte Leben als „halal“ – freilich nach wortgetreuer, wahhabitischer Auslegung der zentralen Schriften des sunnitischen Islam. Die Markierung von Lebensmitteln und Restaurants als „halal“ ist in den letzten Jahren üblich geworden. Im Text sollen zentrale Akteurinnen der „Messe“ und das Netzwerk an Kontakten und Zusammenhängen erhellt werden, das sich um die Veranstaltung herum gruppiert. Damit versucht diese Veröffentlichung zu zeigen, dass es sich bei der „Halal-Messe“ um einen erneuten, gefährlichen Versuch der Einflussnahme demokratiefeindlicher, islamistischer Kräfte unter scheinbar harmlosem Deckmantel handelt, wie dies bereits in Sachen Geflüchtetenhilfe und in Sachen internationaler „muslimischer Hilfsorganisationen“ zu beobachten ist.

    Flyerdesign aus einschlägigen Kreisen
    Die grafische Gestaltung für die Werbung der „Messe“ stammt von „WOW-Grafikdesign“. Hinter dem Label verbirgt sich eine Kölner Islamistin, die sich, wie dies unter Salafistinnen verbreitet ist, nach ihrer Rolle als Mutter „Umm Mahmoud“ („Mutter von Mahmoud“) nennt. Anfang September rief sie zu einer Spendensammelaktion „für Syrien“ in der At-Tauhid-Moschee in Köln-Kalk auf, die von der Gruppe „Weg der Salaf“ in einer Liste stolz als „Salafi Moschee (sic!)“ geführt wird. „Weg der Salaf“ veranstalteten am 25. September ein „Grillfest“ für Geflüchtete in Kalk und bezeichneten sich im Spendenaufruf hierzu als „Brüder“ der besagten At-Tauhid-Moschee als auch der benachbarten Taqiyyu d-Din Al-Hilali-Moschee, ebenfalls Kalk, in der die Spenden abgegeben werden konnten. Man brüstete sich damit, uA Vollverschleierungen für Frauen und Korane an Geflüchtete zu verteilen. „Umm Mahmoud“ richtete ihren Account bei Facebook zunächst unter dem Namen „Mujahida Jumana“ ein, was sich als „Gotteskriegerin Jumana“ übersetzen lässt, ehe sie sich dann „Jumana Umm Mahmoud“ nannte. Das Wort „Mujahideen“ steht dabei seit der Ausrufung des Krieges gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans für die Kämpfer (seltener: Kämpferinnen) im Heiligen Krieg. Mit ihrem Label „WOW-Grafikdesign“ hat sie sich bislang ausschließlich durch die Gestaltung von Flyern und Postern anderer regionaler islamistischer Gruppierungen hervorgetan: zum Beispiel für die „Schwesterngruppe“ „Akhauat fi Deen“ („Schwestern im Glauben“) oder eine Henna-Nagellack-Produzentin, die ebenfalls auf der Halal-Messe unter dem Namen „At Tabiaa“ ihre Dienste anbieten wird. Bei Facebook trat die Henna-Malerin bis vor kurzem unter dem Pseudonym „Safiya Lulu“ auf und beteiligte sich an einem Salafistinnen-Shitstorm in der Kommentarspalte unserer letzten Veröffentlichung über islamistische Umtriebe in der Geflüchtetenhilfe. Laut Eigenangabe betreut die vollverschleierte Frau außerdem eine geflüchtete afghanische Familie im rechtsrheinischen Niederkassel. Auf dem Account, der mittlerweile deaktiviert worden ist, postete sie uA einen Screenshot aus dem Admin-Bereich der Facebook-Veranstaltung für die „Halal-Messe“. Es ist also anzunehmen, dass „Safiya Lulu“ zu den zentralen Organisatorinnen zählt. Auf dem Bild war zu sehen, wie die Kölner Facebook-Userin Hiba Kalil nacheinander alle Beiträge und Bilder der „Halal-Messe“ geliked hat, versehen wurde das Bild mit einem Gruß an die „Schwester“ Kalil. Eine weitere Person, die ebenfalls das Logo von „At Tabiaa“ im Profil hat und für die Hennabemalung wirbt, verteilte in Köln-Chorweiler mit besagter Hiba Kalil vor Kurzem Güter an Geflüchtete. Die vollverschleierte Kalil vertrieb unter dem Namen „Pearls of Jannah-Shop“ („Perlen des Paradieses“) via Facebook uA Vollverschleierungen, gegenwärtig läuft ihr Shop unter dem Namen „Sunnah Souq“ über eine Webshop-Webseite und wird auch auf der „Halal-Messe“ verteten sein. Auf ihrem Account machte sie außerdem Stimmung gegen eine liberale Kölner Moscheegemeinde oder warb für eine Petition gegen Sexualkundeunterricht und „Genderindoktrination“ an Schulen. Im Oktober 2014 postete sie eine aufwändig gestaltete Werbebotschaft für das 1. Schwesterntreffen der „Akhauat fi Deen“-Sektion „Köln/Bonn“. Als „Admina“ der darauf ebenfalls beworbenen ersten Facebook-Group wird „Jumana Umm Mahmoud“ genannt, die man darum wohl als eine der Köpfe der „Akhauat fi Deen“ in der Region Köln/Bonn als auch eine der Organisatorinnen der „Halal-Messe“ bezeichnen kann. Dass der enge Kontakt der genannten Frauen untereinander, der sich im Internet mit herzlichen Kommentaren nachverfolgen lässt, auch einen politischen Hintergrund hat, drängt sich auf. Zur Gruppe „Akhauat fi Deen“ gibt es unten einen eigenen Abschnitt.

    Die „Dienerinnen Allahs“ – Private Dienstleistungen zu Rekrutierungszwecken

    Neben Namen wie „At Tabiaa“, „Pearls of Jannah“ oder „Sunnah Souq“ findet sich in den salafistischen Netzwerken auf Facebook eine Vielzahl von kleinen Labels, unter denen IslamistInnen, zumeinst Frauen, bestimmte Dienstleistungen erbringen. Die meisten von ihnen haben außerhalb von Facebook weder eine Webpräsenz noch eine Anmeldung als selbstständiges Gewerbe, KundInnen werden ausschließlich über die salafistischen Facebook-Netzwerke und durch Präsenz auf salafistischen „Benefiz-“ und anderen Veranstaltungen gewonnen. So bietet die in unserem Text zu islamistischen Umtrieben in der Geflüchtetenhilfe bereits genannte Najwa, die sonst als Kosmetikerin tätig ist, via Facebook IPL-Laserbehandlungen zur Haarentfernung im privaten Rahmen unter dem Namen „Mein IPL“ in Bonn an. Auf diese Weise versuchen insbesondere salafistische Frauen im privaten Rahmen von kleineren Dienstleistungen Kontakte zu knüpfen und Menschen an salafistische Milieus zu binden – und natürlich ein bisschen Geld zu verdienen. Ebenfalls von „WOW-Grafikdesign“ lässt sich auch Ameni Mensing mit ihrer Schröpf-Behandlung bewerben, die sie als streng islamische Form der Therapie gegen fast Alles unter dem Label „Hijama Deutschland“ anpreist. Offiziell tritt als Veranstalter der „Halal-Messe“ die eigens gegründete „A&E-Events“ auf, in deren Impressum auf der Web-Seite besagte Ameni Mensing mit Wohnort in Köln verzeichnet ist. Es ist also davon auszugehen, dass geplant ist, mit dieser „Eventagentur“ weitere Großveranstaltungen zu organisieren. Der Ehemann von Mensing, Tariq, bietet die selbe Schröpf-Therapie „für Brüder“ an – selbst die Anmeldung ist bei den beiden strikt geschlechtergetrennt, damit Männer nicht mit Frauen bzw. umgekehrt telefonieren müssen. Bei der Schröpf-Therapie werden Unterdrucktassen auf der Haut der PatientInnen verteilt. Neben tatsächlicher Wirksamkeit in einigen Bereichen wie der Durchblutung gilt sie unter VerfechterInnen der islamischen „Heilverfahren“ wie der „Roqya“ als genuin islamische Therapie – getreu dem Salafismus-Motto der Rückkehr zur Lebensweise der Muslime um den Propheten Mohammed, der dieses „Heilmittel“ in einer seiner Aussprüche empfohlen haben soll. Ameni Mensing wirbt z.B. auf einem Flyer damit, ihre Behandlung würde uA auch gegen Ängste, Sorgen oder Verstopfung oder „ausgleichend auf das Nervensystem wirken“ und sei auch „Roqya ähnlich“ einsetzbar gegen „Ayn Sihir Jinn und Mess (sic!)“, also gegen den „bösen Blick“, gegen Verzauberungen und Besessenheit (Al-Mass) von Jinns. Anfang März warb die oben genannte Hiba Kalil auf ihrer Facebook-Seite für einen „Hijama-Sunnah-Tag“ mit Mensing in Köln-Sürth, Interessentinnen sollten ihr Privatnachrichten schreiben.

    Alles ganz harmlos: Kuchen und Bücher

    Auf dem Flyer der „Halal-Messe“ jedoch finden sich keine Vermerke über derlei tiefgehende salafistische Ambitionen, es wird zunächst sehr niedrigschwellig geworben. So heißt es etwa: „Gönn dir deinen Beauty- Wellness und Shoppingtag und nutze die zahlreichen Angebote(sic!)“. An den Ständen warten auf die Besucherinnen „Henna-Bemalung, Islamische Bücher, Tortenstände, Friseur, Frauenfitness, Ernährungsbratung, Kinderbetreuung mit Hüpfburg (3,00€), Islamische Kleidung, Hijama, Shakes u.v.m.“. Über 50 Stände will man schon vermietet haben, 700-1000 Besucherinnen erwartet man. Den Zugang für Männer, so die Ankündigung auf Facebook in Großbuchstaben, werde man verweigern: „AUCH WENN MÄNNER DARAN „TEILNEHMEN“ ÜBER FACEBOOK WERDE SIE NICHT REIN KOMMEN!!!(sic!)“. Auf dem Flyer prangen neben diversen anderen Vereinigungen, die erst nach eingehender Recherche ins Zwielicht geraten, weiterhin die Logos von „Halal Coupon“ und der „Judi Buchhandlung“ aus Essen. Die Buchhandlung samt eigenem Verlag übersetzt wahhabitische Texte aus Saudi-Arabien fleißig ins Deutsche, für die Follower der Seite von „Akhauat fi Deen“ gab es Ende 2014 einen Rabatt von ganzen 15% auf die nächste Bestellung islamischer Bücher. ÜbersetzerInnen wie auch Dr. Ghembaza Moulay Mohamed („Frauen im Schutz des Islam“, verboten 2009 wegen Gewaltaufrufen an Ehefrauen), dessen Übersetzungarbeit über „Natürliche Blutungen der Frauen“ (Kategorie: „Frau / Ehe / Familie“) sich auch bei der „Judi Buchhandlung“ bestellen lässt, sind einer der Gründe warum der hiesige Salafismus in der letzten Dekade so erfolgreich werden konnte: der Transfer der Ideologie in die deutsche Sprache.

    ___ps://www.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/photos/a.514241058727008.1073741828.514141052070342/521901544627626/?type=3&fref=nf

  7. Machandelboom Says:

    Samstag, 14. Novemberum 09:30 (UTC+01)
    4 days from now
    Bolzengasse Ecke Martinstraße (Nahe Heumarkt), Köln
    +++ Aufruf zur Kundgebung gegen das Islamistinnentreffen in Köln am 14.11. +++

    Für den 14.11. planen Islamistinnen aus Köln ein als „Halal-Messe“ verharmlostes Treffen von Muslimas und Islamistinnen. Geplant wird mit 700 – 1000 Besucherinnen, 50 Ausstellerinnen zeigen ihre Waren und Angebote. Zunächst sollte die „Messe“ am 08.11. stattfinden, doch nach Veröffentlichungen über die Köpfe hinter der Messe und steigendem Druck auf die Hallenvermietung sah sich letztere gezwungen, vom Vertrag zurückzutreten. Auch der Verfassungsschutz bestätigt, dass es sich bei der Hauptorganisatorin der Messe, Ameni Mensing, um eine Person aus dem „salafistisch-extremistischen Spektrum“ handelt. Weiterhin führend in der Organisation der Messe: Nadia Takhripha und Nana Saadeih, Anführerinnen der „Akhauat fi Deen“(„Schwestern im Glauben“)-Regionalgruppen Duisburg und Köln/Bonn. Das einschlägige Islamistinnennetzwerk hat in der Vergangenheit hauptsächlich „Spendengalas“ mit salafistischen „Predigern“ organisiert und Vollverschleierungsmaterial und Güter für „Koranschulen“ für die Überfahrt nach Syrien gesammelt. Laut Verfassungsschutz kam es bei solchen Veranstaltungen außerdem zu Rekrutierungen für jihadistische Gruppen in Syrien und dem Irak. Im Messe-Angebot werden islamistische Bücher, Ganzkörperschleier, Wellness- und Pflegeprodukte, Stände von auch vom Verfassungsschutz beobachteten salafistischen „Hilfsorganisationen“ usw. sein, während sich die Veranstaltung selbst als „Wellness- und Shoppingtag unter Frauen“ darstellt. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Facebook-Seite von Salafiya Watch Köln/Bonn. (___ps://www.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/photos/a.514241058727008.1073741828.514141052070342/521901544627626/?type=3)

    Bei ihrer „Messe“ nutzen die Islamistinnen eine Scharnierfunktion des „Halal“-Begriffs aus: Er kann einerseits als muslimische Ernährungsvorschrift verstanden werden, andererseits als das gänzlich Allah unterworfene Leben. Die Masche zieht: bislang haben sich auch etliche Muslimas ohne dezidiert islamistischem Hintergrund interessiert gezeigt und angekündigt. Als die Messe zunächst abgesagt wurde, brachen Streitereien unter den Beteiligten aus, in deren Verlauf eine Bonner Islamistin wohl das Betriebsgeheimnis der „Messe“ in Hoffnung auf einen neuen Termin ausgeplaudert hat: „Möge Allah euch für eure Arbeit belohnen, und möge dieser Tag ein Tag werden, an dem die Schwester ohne Hijab aufgrund der auswahl an Khumur uvm. Beschließen wird, den Hijab Shar3i zu tragen. Möge dieser Tag ein Tag werden, an dem die schwache Dienerin Allahs zurück zu ihrem Herrn findet durch seine Hilfe und dem was sie dort inshaAllah angeboten bekommt an Büchern und dem Umgang mit Schwestern“.

    Die Islamistinnen wollen den Ort ihrer „Messe“ erst einen Tag vorher bekannt geben. Unter dem Motto „Kein Islamistinnentreff in Köln – Für ein Leben vor dem Tod!“ werden wir ab 09:30 vor dem Veranstaltungsort gegen kollektivistische Zwangsideologien und religiösen Wahn und für das Paradies auf Erden, für eine freie Assoziation der Individuen, demonstrieren. Dementsprechend werden wir reagieren, sollten Rassist_innen, Neonazis und Rechtspopulist_innen versuchen, unsere Kundgebung für ihre Menschenfeindlichkeit zu missbrauchen. Sie seien an ihren letzten, kläglichen Versuch drei Wochen zuvor erinnert, in Köln mit Pest gegen Cholera vorzugehen. Und auch den Teilnehmerinnen der „Messe“ werden wir einen lautstarken, kreativen Empfang bereiten.

    +++ 14.11.2015 / Köln / Bolzengasse Ecke Martinstraße (Nahe Heumarkt) / 09:30 +++

    Es rufen auf (alphabetisch):
    Autonome Antifaschist_innen, Köln&Bonn
    Emanzipatorische Antifa Bonn
    Zentralrat der Ex-Muslime, Köln
    TBA

    Es unterstützen:
    Salafiya Watch Köln/Bonn
    TBA

    Um den Aufruf zu unterzeichnen und hier aufgeführt zu werden, bitte eine E-Mail an keinehalalmesse@gmail.com

    https://www.facebook.com/events/413406535529621/

  8. Jacques Auvergne Says:

    سعيد بن ناصر الغامدي
    Saʿīd ibn Nāṣir al-Ġāmdī
    Saeed Bin Nasser Al-Ghamdi
    Said bin Nasir al-Ghamdi
    .
    .

    A three-volume treatise by Sa’id ibn Nasser Al-Ghamdi, titled Deviation from the Faith as Reflected in [Arab] Thought and Literature on Modernity, has recently gained publicity in the Arab world. The book, published in December 2003 in Saudi Arabia, is based on Al-Ghamdi’s 2000 doctoral dissertation, submitted to the Imam Muhammad Ibn Saud Islamic University, for which he received his degree summa cum laude. In his treatise, Al-Ghamdi names more than 200 modern Arab intellectuals and authors whom he accuses of heresy – thus making it permissible to kill them. […]

    „The most dangerous and vile thing that the enemies of Islam have done in order to achieve their deviant aims has been to use cultural means, which are outwardly manifest as literature, poetry, culture, and criticism, but which internally embody heresy, skepticism, and hypocrisy.“

    (Saudi Doctorate Encourages the Murder of Arab Intellectuals. By: Rebecca Bynum. MEMRI, 15.01.2006.)

    https://www.jihadwatch.org/2006/01/saudi-doctorate-encourages-the-murder-of-arab-intellectuals

    (A Saudi’s Hit List. By: MEMRI | 13.01.2006.)

    http://archive.frontpagemag.com/readArticle.aspx?ARTID=5931

  9. Naftali Says:

    ( Wann genau, vielleicht 1741 oder 1743? Jedenfalls ein rundes Vierteljahrtausend eher als das Pakistan unter Zia-ul-Haq oder der Iran unter Ayatollah Chomeini )

    Muhammad ibn Abd al-Wahhab rechtfertigte die Steinigung

    The third event at al-Uyaynah involved a woman who had confessed to Ibn Abd al-Wahhab that she had committed adultery. After she repeated the act several times, Ibn Abd al-Wahhab ordered that she be stoned to death.

    (Muhammad Ibn Abd al-Wahhab Biography)

    http://www.notablebiographies.com/supp/Supplement-A-Bu-and-Obituaries/Ibn-Abd-al-Wahhab-Muhammad.html

    Nach Ibn ʿAbd al-Wahhābs Zustimmung ließ der Emir symbolisch auf seinem Territorium einen heiligen Baum fällen, ein Heiligengrab zerstören und eine Ehebrecherin steinigen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_ibn_%CA%BFAbd_al-Wahh%C4%81b

    Lapidation d’une femme adultère

    Mohammed ben Abdelwahhab est connu pour avoir organisé la lapidation d’une femme qui a avoué avoir commis l’adultère.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Mohammed_ben_Abdelwahhab#Lapidation_d.27une_femme_adult.C3.A8re

    Zia-ul-Haq

    Kurz nach seiner Machtübernahme erklärte Zia-ul-Haq, er wolle ein islamisches System (nizam islami) errichten. Er bewirkte eine umfassende Islamisierung des öffentlichen Lebens, der Politik und des Justizsystems. So führte er mit den Hudood Ordinances islamische Hadd-Strafen wieder ein – wie zum Beispiel das Handabhacken bei Diebstahl oder die Steinigung bei Ehebruch – und wurde so zum Vorreiter des weltweiten Trends zur Wiedereinführung der Scharia.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Zia-ul-Haq

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