265. Stellungnahme zur Tagung 900 Jahre al-Ġazālī

Mit al-Ghazali auf dem Irrweg der staatlichen Imamausbildung voranschreiten?

Osnabrücker Universität ehrt einen orthodox-islamischen Totengräber des orientalischen Rationalismus

Eine Stellungnahme der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte ( GAM )

Osnabrück vermarktet sich nicht nur als „Friedensstadt“. Osnabrück ist auch bekannt als eine Stadt, die gute Beziehungen zur iranischen Gottesdiktatur pflegt, deren Tageszeitung und Universität Hochburgen islamophiler Ideologiebildung darstellen und die immer wieder durch Kollaboration mit zwielichtigen islamischen Funktionsträgern auf sich aufmerksam macht.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ahmadineschads_willige_geiger/

http://www.glasnost.de/autoren/krauss/integrationspol.html

http://nicsbloghaus.org/2010/06/19/die-gbs-zur-absage-von-osnabrueck/

Aus der Friedensstadt Osnabrück stammt auch jener umstrittene parteichristliche Bundespräsident Christian Wulf, der uns den Islam – ohne tabufreie und chancengleiche öffentliche Debatte – als organischen Teil Deutschlands aufnötigen möchte und dafür trotz weitgehend gleichgeschalteter Medien wohl kaum eine Mehrheit hinter sich brächte.

Diesmal ist es wieder so weit. An der Universität Osnabrück, einer der vier Standorte für islamische Theologie in Deutschland, soll vom 28. bis 30. Oktober eine Konferenz zum Thema „900 Jahre al-Ġazālī im Spiegel der islamischen Wissenschaften. Perspektiven für eine islamische Theologie in Deutschland“ stattfinden.

Zur institutionellen Einbettung dieser Veranstaltung ist zunächst prinzipiell Folgendes anzumerken: Zum einen ist es höchst abwegig, Theologie und offenbarungsreligiösen (hier: islamischen) Glauben als „Wissenschaft“ zu bezeichnen und zu behandeln. Zum anderen verstößt die Einrichtung einer staatlichen Imam-Ausbildung grundsätzlich gegen das verfassungsrechtliche Neutralitätsgebot in Religionsangelegenheiten. Es kann nicht sein, dass dem ungefragten deutschen Steuerzahler, darunter ein Drittel Konfessionsloser, nun auch noch die Finanzierung des geistlichen Personals einer höchst kritikwürdigen Fremdreligion aufgebürdet werden soll. Drittens ist zu kritisieren, dass den Studierenden des Erweiterungsfachs „Islamische Religionspädagogik“ als Voraussetzung für ihre Lehrerlaubnis die Zugehörigkeit oder die Konversion zum Islam abverlangt wird.

Begründet wird diese verfassungswidrige und demokratisch illegitime Institutionalisierung mit dem angeblichen Vorhaben, den Islam „von außen“ im Sinne der Prinzipien der europäischen Moderne zu domestizieren und gegenüber radikalen (islamistischen) Ausformungen zu immunisieren. Für die Einsicht, dass diese dogmentheoretische Einmischung von Seiten des „Staates der Ungläubigen“ bei dem orthodoxen Mainstream-Islam und seinen berufsmuslimischen Vertretern auf wenig Verständnis und Hinnahmebereitschaft stoßen dürfte (es sei denn, diese erhalten hinter verschlossenen Türen doch noch die inhaltliche Lufthoheit), muss man kein Hellseher sein.

Um die ausschlaggebenden Kräfte der islamischen Orthodoxie gnädig zu stimmen, haben sich die universitären Profiteure der Theologie- und Imamausbildung mit Abū Ḥāmid al-Ġazālī (1058-1111) eine geeignete Galionsfigur auserkoren. Unter dem Eindruck gravierender geistiger Gegensätze und Orientierungswidersprüche innerhalb der zeitgenössischen Umma zwischen Sufismus (islamische Mystik), aristotelischer Philosophie, traditioneller Orthodoxie und ismaelitisch-schiitischer Einflüsse verkörpert al-Ġazālī die orthodox-islamische Verdammungsideologie gegenüber den Einwirkungen der aristotelischen Philosophie auf die islamische Weltanschauung. Mit Bezug auf al-Farabi und Ibn Sina wird von ihm das Recht der philosophisch argumentierenden Vernunft bestritten, den Offenbarungsglauben zu hinterfragen und überhaupt rationales Denken auf religiöse Prinzipien anwenden zu dürfen. Verurteilt wird auch die Leugnung von Wundern durch die Philosophen sowie das Kausalitätsdenken, weil es die göttliche Allmacht, ein Grunddogma des islamischen Eingottglaubens, in Frage stellt und dadurch die Krisen erzeugende Verunsicherung der Menschen hervorrufe. Um die rationale Philosophie als Nebenbuhlerin des Ringens um Wahrheit auszuschalten und den Absolutheitsanspruch des theokratischen Denkens zu befestigen, belässt es al-Ġazālī nicht nur bei der Kritik der angeblichen philosophischen Irrtümer, sondern verdammt die Philosophen als Ungläubige, was im orthodoxen Islam einem Todesurteil gleichkommt. Im Einzelnen gelten ihm drei Auffassungen als Indikatoren für todeswürdigen Unglauben (Glaubensabfall) für einen Muslim: 1) dass die Welt ungeschaffen und ewig sei, 2) dass Gott nur das Allgemeine, nicht aber das Besondere und Einzelne wisse und 3) dass es keine leibliche Auferstehung gebe.

Mit diesem islamisch-theologischen Verdammungsurteil fungiert al-Ġazālī als herausragende Figur der Austreibung philosophisch-rationaler Diskurskeime aus dem islamischen Weltanschauungssystem, das auch heute in seiner orthodoxen Grundgestalt mit der säkularen Moderne auch bei größtem Aufwand spitzfindigster Hermeneutik nicht in Einklang zu bringen ist.

Dass nun die Osnabrücker Universität ausgerechnet al-Ġazālī, nicht aber die muslimischen Vertreter der aristotelischen Philosophie würdigen, lässt tief blicken in die wahren Abgründe und Perspektiven der mehr als fragwürdigen und deplatzierten Imamausbildung an deutschen Hochschulen.

Ergänzend und vertiefend hierzu der folgende Text:

Osnabrück und das erneuerte Mittelalter: Heilssicherung verhindert Wissenschaftlichkeit

http://schariagegner.wordpress.com/2011/10/18/al-ghazali-am-ziis/

Zur Kritik der Imamausbildung:

Universitäre Imamausbildung und Einführung von Islamunterricht: Mit Siebenmeilenstiefeln in die falsche Richtung: Stellungnahme zur forcierten Etablierung islamischer Herrschaftskultur in Deutschland

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-islam-universitaere-imamausbildung-und-einfuehrung-von-islamunterricht.html

Wer den Osnabrücker Veranstaltern seine Meinung mitteilen möchte, kann das hier tun:

info-irp@uni-osnabrueck.de

http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/ghazali2011/?page_id=30

11 Antworten to “265. Stellungnahme zur Tagung 900 Jahre al-Ġazālī”

  1. Theologiestudent Says:

    Auch in Osnabrück ist Religionspolitik und Religionspädagogik eine Frage der „konstruktiven Zusammenarbeit“ und der offensichtlich gewünschten, die AEMR überwindenden Rechtsspaltung „zwischen der islamischen Welt und dem Westen“ (Chatami), wie freute sich doch Peter Strohschneider im Juli 2010:

    Als Vorsitzender des deutschen Wissenschaftsrates möchte ich Sie herzlich zu unserer Tagung ‚Islamische Studien in Deutschland‘ begrüßen. … Auch die Gäste, die sehr kurzfristig – Ende Juni bzw. Anfang Juli – ihre Zusage haben zurückziehen müssen, haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland signalisiert. So hat Professor Mahmoud Zakzouk, Minister für Religiöse Angelegenheiten in Ägypten, angekündigt, bei der „Verwirklichung dieser Pläne (gemeint ist die Einrichtung von Islamischen Studien) mit Rat und Tat mitzuhelfen“. |1

    Auch der ehemalige Staatsminister des Iran, Seyed Mohammad Khatami, bewertet unser Vorhaben und unsere Tagung als „sehr wichtig im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der islamischen Welt und dem Westen“. |2

    1 Vgl. Schreiben von Professor Dr. Mahmoud Zakzouk vom 21. Juni 2010.
    2 Vgl. Schreiben des Büroleiters Seyed Ali Khatami an den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland vom 12. Mai 2010
    (übersetzt am 24.5.2010).

    Aus unterschiedlichen Gründen – primär tages- und außenpolitischen Gründen, in jedem Fall nicht aus wissenschaftspolitischen Gründen – müssen wir das Gespräch mit dem Iran, mit Ägypten und mit Bosnien-Herzegowina zu einem anderen Zeitpunkt führen.

    Umso mehr freue ich mich, Professor Amin Abdullah als Vertreter des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten Indonesien und Herrn Professor Ali Dere als Leiter der Auslandsabteilung des Amtes für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei (DIYANET) begrüßen zu dürfen.

    http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Strohschneider_Begruessung.pdf

  2. ShariaCity Karlsruhe Says:

    Karlsruhe und die Freunde der Muslimbrüder aus ECFR und FEMYSO. Karlsruhe kann … Schura, äh Gemeinderatsdiskussion:

    „An der Gutenbergschule und an der Schillerschule wird es ab dem Schuljahr 2011/12 im Rahmen eines Schulversuchs islamischen Religionsunterricht geben. Dies hat der Karlsruher Gemeinderat am Dienstagnachmittag mit nur einer Gegenstimme entschieden.“

    http://www.ka-news.de/islam-in-karlsruhe./Gemeinderat-Islamunterricht-in-Karlsruhe-ab-Sommer;art6066,654224

    Karlsruhe leistet sich ein Schulexperiment zum Islamischen Religionsunterricht (IRU). Bemerkenswerte Umfrageergebnisse stehen neben dem genannten Artikel vom 28.06.2011 („Gemeinderat: Islamunterricht in Karlsruhe ab Sommer „)

    Fördert islamischer Religionsunterricht die Integration?
    Gesamt 1571 Stimmen

    5,73% – Ja. Religiöse Identitätsstiftung fördert Integration! Islamischer Religionsunterricht hilft hierbei.

    71,04% – Nein. Durch islamischen Unterricht wird die Gesellschaft weiter gespalten. Integration wird erschwert!

    22,60% – Ich denke, die beste Lösung wäre ein gemeinsamer Religionsunterricht. So könnten Christen von Muslimen lernen und umgekehrt.

    0,63% – Dazu habe ich keine Meinung.

    http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Gemeinderat-Islamunterricht-in-Karlsruhe-ab-Sommer;art6066,654224

    Friedemann Kalmbach, der als einziger im Stadtrat gegen den Schulversuch stimmte („unausgegoren“), hat zwar schon mal etwas von der Scharia gehört und spricht das Wort Scharia sogar aus, ist aber gleich für einen Staatsvertrag und will die Islamverbände in Sachen IRU gestärkt bzw. einflussreich wissen. Von der sichtbar gewordenen Rechtsspaltung warnt er nicht.

    15. Juli 2011
    Zweifel an Rechtmäßigkeit des Modellversuches Islamunterricht an zwei Karlsruher Schulen

    „Wirklich bedenklich in der Gemeinderatsdiskussion ist aber die Aussage, dass die Bildung der religiösen Identität wichtiger sei als die der staatsbürgerlichen, in diesem Falle deutschen Identität. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die Gültigkeit der Scharia, der unveränderlichen Rechtsprechung des Islam, über das deutsche Recht gestellt wird.“

    http://www.gemeinsamfuerkarlsruhe.de/wp-content/uploads/110715_offenerBrief_Islamunterricht1.pdf

    Strippenzieher: Rüstü Aslandur, der Vorsitzende des Deutschsprachigen Muslimkreises Karlsruhe (DMK)

    „Wir wollen der Gemeinschaft demonstieren, dass alle miteinander friedlich leben wollen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Dadurch werde deutlich, dass Muslime eben nicht gewalttätig sind, sondern sich gegen die Ungerechtigkeit in der Welt engagierten. Auch der Islam habe klare Regeln für das Zusammenleben der Menschen unabhängig von ihrer Religion. „Wenn ein Muslim jemanden angreift, hat das nichts mit dem Islam zu tun“, betont Aslandur.

    Auch das Töten sei, wie in den christlichen Zehn Geboten, strikt verboten. „Wenn ein Muslim tötet, dann ist das eine Todsünde. Dann muss er sich vor Gott verantworten.“ Gläubige wie Rüstü Alsandur sind zutieftst bestürzt über diese Menschen. „Sie missbrauchen meinen Glauben und schaden mir als Muslim, weil sie meinen Glauben, der mir sehr wichtig ist, schlecht machen.“

    http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/islam-in-karlsruhe./Islam-in-Karlsruhe-Wer-im-Namen-des-Islams-toetet-missbraucht-meinen-Glauben;art6066,715300

    21.10.2011

    Die PH Karlsruhe betreut das Modellprojekt landesweit federführend und hat den Bildungsplan, gemeinsam mit Vertretern von vier großen muslimischen Gemeinschaften, ausgearbeitet. …

    Seit dem Wintersemester 2007/2008 bietet die PH als eine von vier Hochschulen im Land deshalb nun das Erweiterungsfach „Islamische Theologie/ Religionspädagogik“ an.

    Wie es mit dem islamischen Religionsunterricht nach der bis dato zeitlich noch offenen Versuchsphase weitergeht, sei bisher noch unklar, bedauert Jörg Imran Schröter. Das grundsätzliche Problem sei die fehlende Dachorganisation der Muslime in Deutschland, die allgemeiner Ansprechpartner sein und die Überwachung und Weiterführung des Bildungsplans mitgestalten müsste.“

    http://www.ka-news.de/islam-in-karlsruhe./Islamunterricht-in-Karlsruhe-Es-geht-darum-ethische-Werte-zu-vermitteln;art6066,729685

    Herr Aslandur steht den europäischen Muslimbrüdern nicht fürchterlich fern:

    „Die MJD ist 1994 im Haus des Islam in Lützelbach von einer kleinen Gruppe von Jugendlichen um Muhammad Siddiq Borgfeldt gegründet worden. Sie ist aus einer der Jugendaktivitäten hervorgegangen und hat in den folgenden Jahren die dortigen Räumlichkeiten genutzt. Weitere Vorsitzende der MJD (auf zwei Jahre gewählte „Amire“) nach dem Gründungsvorsitzenden Muhammad Siddiq (1994–1995) waren Rüstü Aslandur, Raimund Hamid Prochaska, Imran Sagir, Khallad Swaid (2001), Bilal El-Zayat (2003–2005), Mohammed Nabil Abdulazim (2005-2009), Hischam Abul Ola (2009- ). Die MJD ist Mitglied des Forum of European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO), das sie 1996 mitgegründet hat. Die MJD Schura beschloss 2003, dass bei allen Fiqh-Fragen (z. B. inwiefern soll/darf man die MJD versichern?) der Europäische Fiqh-Rat (European Council for Fatwa and Research, ECFR) befragt werden soll und die MJD sich dann nach seiner Empfehlung richtet. MJD Gründer Muhammad Siddiq ist Mitglied des ECFR, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist. …

    Die MJD veranstaltet neben zahlreichen Freizeitaktivitäten und Seminaren auch ein jährliches MJD-Meeting. Sie vermittelte Stipendien für das islamische private ‚Institut Européen des Sciences Humaines‘ in Château-Chinon und 2007 Arabischkurse nach Damaskus in Kooperation mit der FEMYSO.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

    Im Juni 2011 gab`s für Karlsruhe Gottesfurcht satt, dreißigtausend Ahmadis lieferten Schariagehorsam wie aus dem Bilderbuch:

    „Ihre jährliche Versammlung, die sogenannte Jalsa Salana, findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Karlsruhe statt. Die Gemeinde erwartet an diesem Wochenenden bis zu 30.000 Muslime in der Messe Karlsruhe. Die Gruppierung setzt sich für einen friedlichen Islam ein. Bei Wissenschaftlern gilt die Gemeinde als sehr konservativ, aber ungefährlich. …

    „Wir wollen den Menschen die Ängste vor dem Islam nehmen“, sagt Wagishauser. …

    „Wir sind liberale Muslime, aber werte-konservativ“, so der Bundesvorsitzende der Glaubensgemeinschaft auf Nachfrage. So seien die Mitglieder aufgefordert den Koran zu erforschen und über Inhalte zu diskutieren. Die grundlegende Werte des Islams würden aber befolgt. Hierzu gehöre auch eine strikte Geschlechtertrennung. Die Messe Karlsruhe ist daher auch streng getrennt in einen Bereich für Frauen und Männer.“

    http://www.ka-news.de/islam-in-karlsruhe./Konservativ-und-friedvoll-30-000-Muslime-treffen-sich-in-Karlsruhe;art6066,651668

    Islamwoche Karlsruhe 2011 vom 29. Okt. bis 6. Nov.

    Unter der Schirmherschaft von Oberbürgermeister Heinz Fenrich laden Karlsruher Muslime herzlich zur Karlsruher Islamwoche 2011, vom 29. Oktober bis 6. November 2011, ein.

    http://www.islamwoche-ka.de/

    Programm der 6. ISLAMWOCHE 2011

    Stadtrat Friedemann Kalmbach darf auch noch was sagen, vorab gab`s Tee und Falafel aus Libanon und Syrien.

    Für den Referenten Kay Sokolowsky verbreiten nicht Schariabefehl und Sunna-Orthopraxie Hass, sondern: „Islamfeindlichkeit – Eine Bedrohung für die Gesellschaft! Eine immer stärker werdende Gruppe aus der Mitte der Gesellschaft bedroht den gesellschaftlichen Frieden und verbreitet Hass.“

    Christian Hofmann scheint die Postmoderne (Nachdemokratie) auf die Rechtsspaltung einzustimmen, der Konvertit „geht u.a. der Frage nach, wie sich ein zukünftiges Zusammenleben verschiedener religiöser Kulturen vorstellen und realisieren lässt.“

  3. Islam braucht Kritik Says:

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    Säkularisierung, die Trennung von Kirche und Staat, ist eines der Markenzeichen moderner Demokratien. Die Muslime können damit gut leben. Ärgerlich wird es aber, wenn die Säkularisierung neuerdings als Waffe zur Verherrlichung Europas und zur Abwehr des Islam eingesetzt wird. …

    Seit Jahren beobachten wir einen Trend zur Dogmatisierung, ja Sakralisierung der Säkularisierung. Eine quasi-religiöse Verehrung alles Säkularen verbindet sich mit missionarischer Militanz gegenüber den Religionen. Warnungen vor der „Rückkehr der Religion“ – und besonders vor dem Übergreifen des Islam auf Europa – dienen dem Ziel, sich der geistig-politischen Überlegenheit des säkularen Europa zu vergewissern.

    aus: Dr. Raschid Bockemühl: Die Sakralisierung der Säkularisierung

    http://islam.de/16814.php

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  4. Edward von Roy Says:



    1.11.2011
    An die Universität Osnabrück

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am letzten Wochenende tagte man an der Universität zu 900 Jahre al-Ġazālī im Spiegel der islamischen Wissenschaften – Perspektiven für eine Islamische Theologie in Deutschland. Im Folgenden einige Zitate des fundamentalistischen Großmeisters, übersetzt zumeist aus dem Mīzān al-‘Amal (Criterion of Action / Critère de l’action). Wer am Sinn des restriktiven Islamischen Gesetzes, der Scharia, zweifelt, dem mangele es an Verstand, stellt Imam al-Ghazali klar:

    „Die wirkliche Vernunft gestattet es, den Pfad der Glückseligkeit (the path of felicity) vom Pfad der Verdammnis zu unterscheiden.“

    Ein gelingendes Leben ohne öffentlich nachweisbaren Schariagehorsam kann es in einem an al-Ghazali orientierten Islam nicht geben, denn ein Handeln, das die Banden des Islamischen Rechts übersteigt, ist vom Gläubigen als dreckig (wie Schmutz) und Ekel erregend zu empfinden:

    „Moralisch gute Gesinnung zielt darauf, jede schlechte Angewohnheit zu entfernen, wie das islamische Gesetz der Scharia gründlich aufzeigt. … Gute Gesinnung lässt einen die schlechte Gewohnheit so verabscheuen wie Schmutz.“

    Ein dem Theologen al-Ghazali verpflichteter Religionsunterricht wird die Kinder und Jugendlichen in den Kerker des Fundamentalismus einsperren und sie der freiheitlich demokratischen Grundordnung mehr und mehr entfremden:

    „Solange die Ausübung der islamischen Pflichten mit Kummer oder Widerwillen verknüpft bleibt, zeigt sich ein Charaktermangel, der den Weg zum Glück verhindert.“

    Das Erdendasein hat keine andere Aufgabe, als die Seele vor der ewigen Verdammnis zu retten:

    „Die Menschen schlafen, und erst wenn sie sterben, erwachen sie (people are asleep, and when they die they wake up). … Die Liebe zum Diesseits ist die Ursache aller Sünde, das Diesseits ein Ackerfeld für das Leben danach.“

    Denken braucht der muslimische Endverbraucher nicht so viel, das erledigen die Ulama (Gelehrten) für ihn, heutzutage beispielsweise Yusuf al-Qaradawi oder Mustafa Cerić aus Sarajevo; al-Ghazali vor 900 Jahren:

    „Voller Treue und Eifer soll der einfache Muslim die Gelehrten nachahmen, die Erben der Propheten. Die Gelehrten sollen die Gottesfreunde, Propheten und Engel bis zur Auslöschung aller menschlichen Eigenschaften imitieren, damit sie im Paradies zu menschengestaltigen Engeln verwandelt werden.“

    Nur dem schariatisch korrekt Handelnden gelinge es in seinem Leben, die das Seelenheil gefährdenden Extreme zu vermeiden. Wer nicht islamisch korrekt lebt, zeige Glaubensmangel (und ist ein Extremist). Glauben heißt gehorchen! Das ist die Botschaft eines ernsthaft an al-Ghazali ausgerichteten Islamischen Religionsunterrichts (IRU).

    Um die Frauenfrage war der vor 900 Jahren verstorbene Gelehrte besonders bemüht, wie man im Al-Ḥyā ‘Ulūm ad-Dīn (Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften) erfährt:

    „(The woman should stay in her house) Sie muss im Hof bleiben und sich um die Wäsche kümmern. Sie darf nicht allzu oft ausgehen (Elle ne doit pas sortir trop souvent), muss einfältig und gutmütig sein, darf keinen allzu geselligen Umgang mit den Nachbarn haben und sie nicht öfter besuchen, als es absolut unverzichtbar ist. Sie muss sich sehr um ihren Ehemann kümmern und ihn respektvoll behandeln. Ohne seine Einwilligung darf sie das Haus nicht verlassen (She should not go out of her house except by his permission).“

    So also denkt der bedeutendste islamische Theologe und will eine Religion, in der die Frau dem Ehemann gehorchen muss, wenn er ihr verbietet, auf die Straße zu gehen. Unattraktiv muss die Tugendhafte wirken, und anonym wie ein Zombie durch Nebengassen huschen:

    „Dabei hat sie [beim Ausgehen, beim Verlassen des Hauses] abgetragene Kleidung anzulegen (Elle devra revêtir de vieux vêtements) und sich nur auf unbelebten Straßen zu bewegen. Die öffentlichen Märkte muss sie meiden und sicherstellen, dass niemand sie an ihrer Stimme erkennt. Sie darf sich nicht an einen Freund ihres Ehemannes wenden, selbst wenn sie seine Hilfe gerade nötig hätte.“

    Religionslehre an öffentlichen Schulen darf nicht dazu beitragen, Rechtsstaat und bürgerliche Ordnung zu ironisieren und zu erodieren. Bevor die heutigen Islamverbände staatlicher Ansprechpartner für einen bekennenden Religionsunterricht sein können, ist der Verzicht auf die Wortwörtlichkeit von Koran und Hadith zu erklären. Der Aufbau von Fiqh-Justiz (Fatwa-basierten Schiedsstellen, Schariagerichtshöfen) darf nicht betrieben werden.

    Wer die Parteigänger eines al-Ghazali heute, auch in Osnabrück, nicht als reaktionär bezeichnet, wird dazu beitragen, die aus Sicht der deutschen Islamverbände angeblich „zu muslimisierenden“ Kinder und Jugendlichen in einen zunehmenden Wertekonflikt mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu bringen.

    Wir müssen feststellen, dass Bülent Ucar den 2011 unkritisch gelobten hochmittelalterlichen Theologen bislang sehr einseitig dargestellt hat. Die Universität Osnabrück muss sich von Abu Hamid al-Ghazali distanzieren, dessen wörtlich verstandene Islamische Lehre in der freiheitlichen Deomokratie kein Unterrichts- oder Ausbildungsfach sein kann.

    Edward von Roy
    Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    Gabi Schmidt
    Sozialpädagogin

    Q u e l l e n

    Al-Ghazali`s Ihya‘ Ulum al-Din, REVITALISATION OF THE SCIENCES OF RELIGION

    The woman should stay in her house … She should not go out of her house except by his permission. (p 235)

    Criterion of Action (Mizan al-‘Amal), bei: S. Dunya, Kairo 1964

    http://www.ghazali.org/works/mizan-en.htm

    Revivification des sciences de la religion, cité par Ghassan Ascha, Du statut inférieur de la femme en Islam, l’Harmattan, Paris 1987, p. 41.

    http://www.denistouret.fr/textes/al_Ghazali_Algazel.html

    http://fr.narkive.com/2004/12/28/1753783-le-statut-inferieur-de-la-femme-en-islam.html

    Zu al-Ghazali und die Frauen vgl. auch Describing Women and Their Good and Bad Points

    Imam Ghazali: Counsel for Kings [Nasihat al-Muluk], London, Oxford University Press, 1964, pp. 158-173

    http://www.globalwebpost.com/farooqm/study_res/ghazali/women_good_bad.html


  5. Osiris Says:

    Das Buch über den Tod
    Aus dem Meisterwerk „Al-Ihya Ulumiddin“
    Von Hudschatul Islam Imam Ghazali

    „Der Gesandte Allahs sagte, ‚Allah hat einen Engel, zwischen dessen Augenecken eine Entfernung von hundert Jahresreisen liegt.‘ Wie stellst du dir vor, wirst du zu dieser Zeit aussehen, wenn du diesen und ähnliche Engel, die herabgesandt worden sind, um dich zum Ort der Vorführung zu bringen, erblickst und die, trotz der Mächtigkeit ihrer Gestalt, niedrig im Vergleich zu der Strenge dieses Tages sind, da sie Allahs Zorn auf seine Diener wahrgenommen haben. Wenn sie herunterkommen, wird jeder Prophet, jeder Heilige und jeder Rechtgeleitete auf seine Knie niederfallen und fürchten, daß er es ist, der weggebracht werden soll. Und wenn so schon der Zustand der Frommen ist, wie wird dann erst der Zustand der rebellischen und sündigen Menschen sein?“ …

    Der Gesandte Allahs sagte, ‚Ein einzelner Mann im Paradies wird 500 Huris heiraten, 4.000 Jungfrauen und 8.000 entjungferte Frauen. Er wird jede von ihnen für eine Zeitspanne umarmen, die seiner Lebensspanne in der Welt entspricht.‘ …

    Anas sagte, ‚Der Gesandte Allahs sagte einmal, „Die Huris des Paradiess werden singen, ‚Wir sind die wunderschönen Huris, und werden verborgen gehalten für ehrenwerte Gatten.“ ‚

  6. Väinämöinen Says:

    Abu Hamid al-Ghazali (450-505 AH/1058-1111 AD)
    900 year Anniversary: (2011-12-18).

    Symposium – Marmura University 2011-10 (7-9)
    Conference – Ohio State University 2011-11 ( 10-12)
    Conference – Yale University 2011-12 (9-10)

    http://www.ghazali.org/index.html


    Yale, Teilnehmer u.a.:

    Anna Ayse Akasoy, Oxford University
    “Al-Ghazali, ‘Religionswissenschaft,’ and Inter-religious Dialogue”

    Katharina Völker, University of Otago, New Zealand
    “The Ghazali-Reception Among Muslim Intellectuals Living in Western Countries”

    Taneli Kukkonen, University of Jyväskylä, Finland
    “Al-Ghazali on Reason Going Wrong”

    Ulrich Rudolph, University of Zurich, Switzerland
    “Al-Ghazali’s Concept of Philosophy”

    http://www.yale.edu/macmillan/cmes/alGhazali/participants.html

    Ablauf

    http://www.yale.edu/macmillan/cmes/alGhazali/schedule.html


    Ohio, wissenschaftliche Redner u. a.

    Dr. Ahmad Ahmad, professor of Religious Studies at the University of California in Santa Barbara

    Prof. Charles E. Butterworth has been Past-president of the American Council for the Study of Islamic Societies (ACSIS) as well as of the Société Internationale pour l‘Étude de l‘Histoire de la Philosophie et la Science Arabe et Islamique (SIHSPAI), Continuing Education and Extension Project for Palestinians and Teachers on the West Bank and in Gaza (CEEPAT), For several years he was the Principal Investigator for the Smithsonian-sponsored Project in Medieval Islamic Logic in Cairo, Egypt

    Prof. Hans Daiber: One of the most eminently qualified scholars in the diverse fields of Islamic philosophy, theology, the Greek heritage in Islam, and the history of Arabic literature, Dr. Hans Daiber is currently a professor emeritus, having held the chair of Oriental Philology at the Johann Wolfgang Goethe University in Frankfurt am Main

    Prof. Therese-Anne Druart

    Prof. Ken Garden is currently a professor in the Department of Religion at Tufts University

    Dr. Frank Griffel has been a Mellon Fellow at the Institute for Advanced Study in Princeton, New Jersey; he has also been a research fellow at the Orient Institut der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, in Beirut, Lebanon

    Dr. Birgit Krawietz is a professor of Islamic Studies at the Freie Universität Berlin

    Dr. Taneli Kukkonen is Research Professor in Antiquity, University of Jyväskylä; in 2012, he starts at a position in Islamic Studies at the University of Otago, New Zealand

    Prof. Luis Xavier Lopez-Farjeat is currently a resident Member of the Center of Theological Inquiry at Princeton University

    Dr. M. Sait Ozervarli has been a fellow of the Institute for Advanced Study at Princeton University, and serves as a member of the Center for Islamic Studies in Istanbul, Turkey

    http://www.islamandrationality.org/participants/2011/8/8/presenting-scholars.html

  7. Querverweis Says:

    :::

    Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD)
    Jahreskonferenz 2011
    Mit dem Rat der Imame und Gelehrten Deutschland (RIGD)
    Warum ist der Islam technologisch abgeschlagen? Ursächlich sei, das Muster kennen wir von Abu Hamid al-Ghazali und der entsprechenden Osnabrücker Ghazali-Tagung nur zu gut: die Spaltung der Wissenschaften in Islamwissenschaften und Naturwissenschaften, beides gehöre untrennbar zusammen

    :::

    Rassismus gegen Muslime muss gestoppt werden und Kinder malen für den Frieden

    06.04.2011- Unter dem Motto „Verbindung schaffen – Ausgrenzung stoppen“ fand am 2.4 und am 3.4.2011 die 31. IGD Jahreskonferenz statt. Insgesamt nahmen an beiden Veranstaltungsorten Köln und Stuttgart 2200 Gäste teil

    Die Grußwörter sprachen der IGD- Vorsitzende Samir Falah, der KRM-Sprecher und Vorsitzender des Zentralrats Aiman Mazyek, der Vorsitzende des Islamrates Ali Kizilkaya sowie die Sprecher der jeweiligen IGD Regionalverbände Dr. Almoutaz Tayara und Dr. Osama Kahf

    Alle Redner betonten, dass Muslime sich verwehren weiter auf die Anklagebank gesetzt zu werden und seit Jahren aktiv für mehr soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Frieden eintreten. Die Zuwanderungsgeschichte der Muslime feiere dieses Jahr ihren 50. Geburtstag und habe viele Beispiele von gelungener Integration hervorgebracht, die aber von einigen Scharfmachern nicht wahrgenommen werden wollen. Außerdem betonten sie die Offenheit der Muslime für die Mehrheitsgesellschaft und forderten ein Ende der Ausgrenzung und Islamfeindlichkeit. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die Aussagen und Vorhaben des Innenministers eingegangen und die Aufforderung an Friedrich formuliert, alle Bürger zu schützen und keine Klientelpolitik auf dem Rücken der Muslime zu machen. Ebenso wurden die Chancen angesprochen, die sich für den Westen mit den Umbrüchen in der arabischen Welt ergeben würden. Es bestände die Möglichkeit ein besseres Bild zu etablieren, wenn zwischen den Worten über die freiheitlichen Werte und der tatsächlichen Politik nicht weiterhin eine immense Kluft bestehen würde

    Der profunde Kenner der arabischen Welt Prof. Peter Scholl-Latour wagte einen Blick in die Zukunft: die Revolutionen in der arabischen Welt werden auch ihre positiven Auswirkungen auf den Westen haben. Bei freien, ehrlichen und demokratischen Wahlen würden auch islamisch orientierte Reformkräfte eine Rolle spielen, denen man sich nicht verschließen dürfe. Die vom Volk gewählten Regierungen würden zwar nicht mehr die Interessen des Westens umsetzen, sondern die ihrer Länder vertreten, wären aber allemal stabiler und langfristig besser, als die derzeit existierenden despotischen Diktaturen

    Frau Dr. Sabine Schiffer stellte ihre Medienanalyse vor: Jede Abweichung von der Norm, alles Neue würde zunächst von Mehrheitsgesellschaften abgelehnt. Anhand von Beispielen aus den Medien zeigte sie, dass der Rassismus gegenüber Muslimen und dem Islam in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen sei. Die Abwertung des Anderen bringt gleichzeitig die eigene Aufwertung mit sich. Eine ähnliche gesellschaftliche Diskussion hätte es in Deutschland am Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gegeben. Man müsse daraus lernen und deshalb den zunehmenden Rassismus stoppen, so Frau Dr. Schiffer. Es sei aber insbesondere das Problem des Rassismusträgers, dies zu tun. Am Beispiel der Aussagen des neuen Innenministers Friedrich zeigte sie, wie man sich auf Kosten der Muslime profilieren könne. Mit dieser Strategie könne er nur Erfolg haben, wenn alle auf seine Aussagen eingehen würden

    Aiman Mazyek und Oguz Ücuncu diskutierten unter der Leitung von Ibrahim El-Zayat intensiv, wie man die Anerkennung des Islams in Deutschland forcieren kann. Muslime dürfen nicht länger Bürger 2.Klasse sein und müssen auf gleicher Augenhöhe mitreden. Der Koordinationsrat der Muslime KRM sei auf diesem Weg ein großer Erfolg für die Einheit der Muslime, doch es gilt diese Strukturen weiter auszubauen. Muslime seien entschlossen, sich positiv einzubringen und die Gesellschaft zu bereichern. Rassismus jeglicher Art, auch der gegenüber Muslimen, muss gestoppt werden. Hass, von welcher Seite auch immer, darf keinen Platz in unserer Gesellschaft haben

    Weil die Islamische Gemeinschaft in Deutschland diesen Ansatz weiterhin auch praktisch umsetzen will, hat sie eine Kampagne initiiert und diese auf der Jahreskonferenz vorgestellt: 1+1=11 – Proaktiv für Deutschland. Ziel ist es, insbesondere Muslime zu motivieren eine aktivere Rolle einzunehmen und mit guten Taten gegen Vorwürfe und Vorurteile zu wirken. Schließlich gehe es um die Zukunft aller und darum die hiesige Gesellschaft positiv mitzugestalten. ALLE Bürger und Organisationen seien eingeladen, an dieser Kampagne mitzuwirken. Es geht um die Förderung des Gemeinschaftsgefühls. Man könne mit kleinen Taten wie z.B. Blutspenden oder Nachbarschaftspflege Großes bewirken

    Nach einer Musikeinlage von Musa Mustafa kam der ägyptische TV-Star Dr.Ragheb Asergani zu Wort. Er betonte, dass Islam und Wissenschaft zusammengehören. Muslime werden in der ersten offenbarten Sure aufgefordert zu lernen und zu lehren. Erfolgreich könnten sie nur sein, wenn sie das beherzigen. So waren viele Pioniere in der Wissenschaft beispielsweise Ibn-Nafiz, Ibn Sina, Ibn-Al-Haitham, Al-Idrizi und Al-Sahrawi, Ibn-Bitar Muslime, die großartiges für die Menschheit geleistet haben. Ihre Erfindungen werden jedoch nicht gewürdigt, zum Teil sogar nachweislich gestohlen. Sie haben bahnbrechende Entdeckungen zum Beispiel in der Medizin, der Mathematik, den Sozialwissenschaften, der Philosophie oder der Astronomie gemacht, die Schriften der Griechen übersetzt und weiterentwickelt. Viele ihrer Entdeckungen seien heute noch, wenn auch zum Teil in verbesserter Form, im Einsatz. An Beispielen zeigte er, was die Wissenschaft von ihnen gelernt und übernommen habe

    Ein Zuhörer fragte, warum die Muslime diesen Vorsprung verloren haben. Dr. Asergani benannte dafür 2 Gründe: Immer wenn Muslime in ihrer Geschichte angegriffen wurden, wurden zuerst ihre Wissensquellen angegangen, Bücher verbrannt und ganze Bibliotheken ausgelöscht. Bestes Beispiel dafür seien die Tataren, die beim Einfall in Bagdad die damals größte Bibliothek der Welt zerstört und die Bücher als Brücke über den Euphrat verwendet hätten. Weiterer Grund sei die Spaltung der Wissenschaften in Islamwissenschaften und Naturwissenschaften, beides gehöre untrennbar zusammen

    Der RIGD Vorsitzende Dr. Khaled Hanafi diskutierte aus religiöser Sicht die Notwendigkeit, sich der Mehrheitsgesellschaft zu öffnen. Scheich Abdelfattah Moro war als Zeuge der tunesischen Revolution der Star des Abends. Er machte den Zuhörern Mut, an ihre eigenen Fähigkeiten und an die Demokratie zu glauben. Muslime müssen allen Bürgerpflichten nachkommen und ihre Rechte selbstverständlich einfordern

    Zum Ende boten die Künstler Ammar 114 und Musa Mustafa eine Show, bei der insbesondere die kleinen Zuschauer einbezogen wurden. Aber auch die großen Zuschauer waren begeistert und kamen auf ihre Kosten

    In Stuttgart wurde in Zusammenarbeit mit der ZMD-Frauenbeauftragten Houaida Taraji und Frau Berg die Aktion Friedensbanderole vorgestellt. Diese Banderole soll wachsen und durch die Beiträge möglichst vieler verschiedener Menschen eines Tages die ganze Welt umfassen. Insbesondere die Kinder in der Kulturhaus Arena in Stuttgart ließen ihrer Phantasie freien Lauf

    http://abedkhattar.com/blokatwebseite/kolln-2-4-2011.htm

    [Bilder]

    IGD-Präsident Samir Falah

    na sowas, ein bekanntes Gesicht aber keine lateinische Schrift in Sicht?
    عضو مجلس شورى التجمع الإسلامي في ألمانيا – إبراهيم الزيات
    [عضو member] Mitglied im Rat der Schura [Madschlis Schuuraa]
    [der] Versammlung [التجمع assembly] Islaam fii l-Almaaniya [der Vereinigung des Islam in Deutschland, gemeint ist sicherlich die IGD] – [Ibraahim az-Zayaat] – Ibrahim el-Zayat

    Prof. Dr. P. Scholl-Latour

    Dr. S. Schiffer [d. i. die linksradikale Sabine Schiffer aus Erlangen mit ihrem proislamistischen Institut für Medienverantwortung]

    Regionalverbände Dr. Almoutaz Tayara

    Regionalverbände Dr. Ahmad Al-Khalifa

    Vorsitzender des Zentralrats Aiman Mazyek

    IGMG-Generalsekretär Oguz Ücuncu

    Vorsitzende des Islamrates Ali Kizilkaya

    Scheich Abdelfattah Moro

    http://abedkhattar.com/blokatwebseite/kolln-2-4-2011.htm

    :::

  8. Chronist Says:

    [Österreich – das volle Schariaprogramm]

    LEHRPLAN FÜR DEN ISLAMISCHEN RELIGIONSUNTERRICHT AN PFLICHTSCHULEN,

    MITTLEREN UND HÖHEREN SCHULEN

    Allgemeines Bildungsziel:

    Durch den Religionsunterricht werden der moslemischen Jugend die religiös-sittlichen Werte des Islams und deren Bedeutung für den einzelnen und für die Gemeinschaft in allen Lebensbereichen verständlich gemacht. Sowohl im Hinblick auf die Verbreitung des Islams als auch im Hinblick auf die Herkunft der islamischen Jugend in Österreich sind die Universalität des Islams und die für alle Moslems unverändert gleichen Glaubensgrundsätze und Pflichtenlehren besonders zu berücksichtigen. …

    Durch klare Darlegung der Glaubenswirklichkeit und die richtige Definition der Glaubenswahrheit ist dem jungen Menschen die Notwendigkeit des Glaubens im Islam zu erklären. Die emotionale und nachgeahmte Religiosität ist durch die intellektuelle religiöse Bildung und Lehre voluntaristisch zu festigen. Dadurch sich bildende Willens- und Charakterfestigkeit im eigenen Glauben macht den Zwang in der Religion überflüssig. Eine richtige Beurteilung der eigenen Religion eliminiert die Vorurteile. …

    5.

    und 6. Schulstufe (10- und 11jährige):

    In dieser Schulstufe werden die Gebote und Verbote sowie die Quellen der islamischen Lehre erläutert. Rituelle Einzelheiten bei den Waschungen (Wudu) und dem Gebet (Zeiten) sind zu erklären.

    Ausgewählte Kapitel aus dem Leben des Gesandten Allahs.

    I. BEGRIFFE:

    Erlaubt (Halal), verboten (Haram), verpönt, abstoßend (Makruh), (Moba) erlaubt, indifferent, verbotene und erlaubte Speisen, Getränke. (Dazu Anführen praktischer Beispiele.)

    Die Pflichten – Unterteilung:

    1.

    Fard,

    2.

    Wadschib,

    3.

    Sunna,

    4.

    Mustahab,

    5.

    Mandub.

    Die obige Unterteilung soll beim Unterricht genau definiert werden, vor allem was verpflichtend und empfehlenswert ist.

    II. DIE HAUPTQUELLEN DER ISLAMISCHEN RELIGION:

    1.

    Al Quran karim (Offenbarung in Mekka und Medina),

    2.

    Sunna (Lehraussagen des Gesandten Allahs und sein vorbildliches Handeln).

    III. ISLAMISCHE GEBETSVORSCHRIFTEN: (Bedingungen, Voraussetzungen):

    Inhalt und Gestaltung.

    Ausgewählte Kapitel aus dem Leben Mohammads S. A. S. (Familienleben, Verhalten gegenüber armen und schwachen Mitmenschen, Leiden, Sieg durch Allahs Hilfe, Güte und Sorge um eine gerechtere, bessere Welt). Didaktische Bezugnahme auf die entsprechenden Hauptquellen. Beispiele und Suren aus dem Quran und Ahadith. Fortführung des Arabischunterrichtes.

    Rekapitulation des vorherigen Lehrstoffes.

    DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE:

    Den Schülern dieser Schulstufen sind an Hand praktischer Beispiele die Gebote und Verbote in der islamischen Religion klar darzulegen. Sie sind zu veranlassen, über das Alltagsleben eines Moslems und seine Verhaltensweise zu einzelnen Geboten und Verboten in verschiedenen Situationen Fragen zu stellen; diese Fragen sind vom Lehrer ausführlich zu beantworten.

    Zu diesen „Gebote und Verbote” sollen insbesondere diejenigen Suren (Kapitel) oder Aya (Verse) aus dem Quran und aus den Lehraussagen und Sprüchen des Gesandten Allahs Mohammad (S. A. S.) übersetzt und entsprechend der vorgeschriebenen Interpretation erklärt werden.

    (…)

    9.

    und 10. Schulstufe (15- und 16jährige):

    In diesen Schulstufen wird den Schülern über die Sitten- und Morallehre sowie über die Familienordnung und das islamische Verhalten in der Gesellschaft Unterricht erteilt. Die Schüler sollen darüber hinaus in die Grundsätze der islamischen Rechts- und Gesellschaftsordnung eingeführt werden.

    I. SITTEN- UND MORALLEHRE:

    1.

    Allgemeine Verhaltensregeln der Moslems.

    2.

    Die islamische Verhaltensweise für die Männer.

    3.

    Die islamische Verhaltensweise der Frauen.

    Ausführliche Behandlung der obgenannten Themen.

    II. FAMILIENORDNUNG:

    1.

    Eheschließung, Ehepflichten:

    a)

    des Ehemannes,

    b)

    der Ehefrau.

    2.

    Kinder in der Familie:

    a)

    Geburt: religiös bedingte rituelle Vorschriften nach der Geburt,zB: Azan = Gebetsruf in das Ohr des Kindes, Namensgebung, Beschneidung.

    b)

    Pflichten der Eltern Bezug nehmend auf den Unterhaltund die Erziehung der Kinder. Aufklärung über das Verhalten im Gebet. Aufklärung der Jugend vor der Pubertät mit den Pflichten, die sie der Gemeinschaft gegenüber übernehmen.

    c)

    Pflichten und Verhalten der Kinder ihren Eltern gegenüber.

    3.

    Ehescheidung:

    Kinderbetreuung nach der Scheidung.

    4.

    Erbrecht.

    5.

    Testament.

    III. GESELLSCHAFTSORDNUNG:

    1.

    Vereinbarungen, Verträge:

    a)

    Arten der Vereinbarungen,

    b)

    Erfüllung der Vereinbarungen.

    2.

    Arbeit und deren Bedeutung:

    a)

    Verdienst und Gewerbe,

    b)

    verbotene Gewerbe,

    c)

    Kauf und Verkauf sowie Gütererwerb im Islam,

    d)

    Verbot des Zinsennehmens, -gebens und -vermittelns.

    3.

    Individuum und Gesellschaft:

    a)

    Rechte und Pflichten des Individuums der Gemeinschaft gegenüber,

    b)

    Rechte und Pflichten der Gemeinschaft dem Individuum gegenüber.

    IV. MERKMALE DER ISLAMISCHEN GESETZGEBUNG:

    Auf Grund der genauen Befolgung des Quran und der Sunna

    1.

    im Zivilrecht,

    2.

    im Strafrecht,

    3.

    im Verfassungsrecht,

    4.

    im Völkerrecht.

    V. DIE ISLAMISCHE STAATSORDNUNG:

    Das Wesen des islamischen Staates.

    Die Sicherheit und Freiheit und deren Grenzen.

    1.

    Theologisch,

    2.

    völkerrechtlich,

    3.

    sozialrechtlich,

    4.

    wirtschaftlich.

    Die historische Schilderung des islamischen Staates und der islamischen Völker von der Zeit Mohammads (S. A. S.) bis zur Gegenwart. Rekapitulation des vorherigen Lehrstoffes.

    DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE:

    Die 15- und 16jährigen Schüler sind auf ihre Verantwortung der Volljährigkeit vom religiösen Standpunkt aufmerksam zu machen.

    Die volle Verantwortung aus religiöser Sicht, welche sie Gott und den Mitmenschen gegenüber ab Geschlechtsreife zu tragen haben. Daher sind mit den Schülern dieser Schulstufen die islamische Sitten- und Morallehre, Familienordnung, Gesellschaftsordnung, die islamische Staatsordnung und Merkmale der islamischen Gesetzgebung ausführlich zu besprechen. Auf die Hauptquellen des Islams in dieser Hinsicht ist hinzuweisen. Die gesellschaftlichen Aktivitäten Mohammads (S. A. S.) und seiner vier Nachfolger sind nicht nur als religiöse Vorbilder im engeren Sinn, sondern als Staatsmänner beispielgebend zu erklären.

    (…)

    http://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR12120880

    hier sogar fast ein wenig unterschrieben (?) mit dem Namen
    Küpeli Adem, siehe Folgekommentar mit Tunahan-Bezug

    http://www.schultreff.de/referate/religion/r0371t00.htm

  9. Chronist Says:

    Süleyman Hilmi Tunahan Efendi
    by Küpeli Adem (AUSTRIA)

    … Ziel seines Lebens war die vergessene Sunna des Propheten und islamische Wissenschaften nach dem Prinzip der Ehl-i Sünnet zu erneuern und wiederzubeleben und religiöse Neuerfindungen (bidat) zu bekämpfen. Er hat all seine Schüler nach der Glaubensrichtung der Ehli Sünnet erzogen. Zum einen unterrichtete er seinen Schülern die Grundlagen der islamischen Theologie aus den Werken „Emali“ und „Akaid“ des Ömer Nesefi und zum anderen setzte er sie durch das Werk „Þerh-i Akaid“ des Teftezani über die verschiedenen gegenwärtig irregeleiteten Gruppierungen und Rechtsschulen in Kenntnis. Auf diese Weise versuchte er sie von Irrwegen abzuhalten.

    Früher brauchten Gelehrte für ihre theologische Ausbildung zwanzig bis dreißig Jahre. Mit all der geistigen Kraft, die ihm Gott gab, vollbrachte er es, daß seine Schüler binnen zwei Jahren vollausgebildete Gelehrte wurden. Insbesondere zu einer Zeit, in der Wissen und Wissende unterzugehen drohten hat er Hunderte und Tausende Gelehrte erzogen und sie in der ganzen Heimat verstreut.

    Er hat Korankurse und Schüler- und Studentenwohnheime gegründet. Indem er lehrte und lehren ließ, eilte er dem vor geistigem Durst verdurstenden türkischen Volk zum Löschen dieses Feuers. …

    http://www.schultreff.de/biographien/b0071t00.htm

  10. Parpalhòl Says:

    … von Markfield (GB) nach Gießen (D):
    ::

    Donnerstag, 29. November 2012
    Dr. Johan H. Meuleman, Inholland University of Applied Sciences (Niederlande): „Die Entwicklung des islamischen Religionsunterrichts in den Niederlanden“

    Donnerstag, 24. Januar 2013
    Prof. Dr. Abdullah Sahin, Markfield Institute of Higher Education (England): „The Contribution of Religious Education to Social and Community Cohesion: Examining The Case of Islamic Education in Secular Multicultural European Societies“

    Donnerstag, 7. Februar 2013
    Dr. Mizrap Polat, Osnabrück/Osmangazi Universität Eskisehir: „Menschenbild im Islam und seine Bedeutung für islamischen Religionsunterricht“

    Alle Vorträge beginnen um 16 Uhr im Haus E, Raum 209, im Philosophikum I, Otto-Behaghel-Straße 10, 35390 Gießen.

    Termin:

    Donnerstag, 1. November 2012, 16 Uhr
    Dr. Dr. Ilhan Ilkilic, Universität Mainz/Deutscher Ethikrat: „Bioethische Fragen und Muslime: Neue Herausforderungen für die islamische Religionspädagogik“
    Ort: Raum E 209, Philosophikum I, Otto-Behaghel Straße 10, 35390 Gießen

    http://www.uni-giessen.de/cms/ueber-uns/pressestelle/pm/pm210-12

    ::
    ::

    hier beworben bei der Deutschen Islamkonferenz (DIK)

    The Contribution of Religious Education to Social and Community Cohesion: Examining The Case of Islamic Education in Secular Multicultural European Societies
    Veranstalter Universität Gießen
    Veranstaltungsort Gießen
    Bundesland Hessen
    Beginn 24.01.2013 16:00 Uhr

    Die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts ist weiterhin ein Hauptthema der öffentlichen Diskussion im Kontext der Integration von muslimischen Migrantinnen und Migranten in Deutschland beziehungsweise Europa. Die Professur für islamische Theologie und ihrer Didaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) im Wintersemester 2012/13 vier Vorträge zu aktuellen Fragen der islamischen Theologie und Religionspädagogik.

    Referent: Prof. Dr. Abdullah Sahin, Markfield Institute of Higher Education (England)

    (Raum E 209, Philosophikum I, Otto-Behaghel Straße 10, 35390 Gießen)

    http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Veranstaltungen/DIK/DE/2012/20121112-contribution-religious-education-social.html

    ::
    ::

    mihe
    The Markfield Institute of Higher Education
    Markfield,
    Leicestershire,
    UK

    http://www.mihe.org.uk/

    MEd in Islamic Education: New Perspectives

    BA (Hons) in Islamic Studies
    MA in Islamic Studies

    MA in Islamic Banking, Finance and Management

    Courses

    http://www.mihe.org.uk/courses-list

    Tuition Fees

    http://www.mihe.org.uk/tuition-fees

    Dr. M. Manazir Ahsan
    Dr. Abdullah Sahin
    Dr. Abul Hassan
    Dr. Ataullah Siddiqui
    Dr. Shahrul Hussain

    http://www.mihe.org.uk/staff

    Dr. Abdullah Sahin

    Dr Sahin has recently been appointed as a Visiting professor (2009/10 Academic Year) at the Institut d’Etudes de l’Islam et des Sociétés du Monde Musulman at the Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales, Paris.

    Dr Sahin is currently completing a book entitled „Pedagogy and identity formation: New Directions In Islamic Education“ which will be published by Kube Publishing Ltd in 2012.

    http://www.mihe.org.uk/abdullah-sahin

    Dr. Ataullah Siddiqui

    Dr Ataullah Siddiqui is a Reader in Religious Pluralism and Inter-Faith Relations at the Markfield Institute of Higher Education where he was also the Director of the Institute from 2001 to 2008. He is a Visiting Professor at the University of Gloucestershire and a Visiting Fellow at York St. John’s University. He is a member of the Advisory Board of the HRH Prince Alwaleed Bin Talal Centre for the Study of Islam in the Contemporary World at the University of Edinburgh. He was founder President and Vice Chair of the ‘Christian Muslim Forum’in England, and a founder member of the Leicester Council of Faiths.

    http://www.mihe.org.uk/ataullah-siddiqui

    Dr. Shahrul Hussain

    Dr. Shahrul Hussain completed his PhD at the University of Aberdeen, Scotland. He embarked on his Islamic education at a specialist Islamic seminary, Darul Uloom Al-Islamiyah Al-Arabiyah School & College, Birmingham. After graduating from Darul Uloom he won a scholarship to study at the University of Al-Azhar, Cairo, Egypt, and graduated from the Faculty of Islamic Jurisprudence and Law in 2001

    http://www.mihe.org.uk/shahrul-hussain

    ::

  11. Чёрный Лис Says:

    Stichworte

    Baden-Württemberg
    Uni Tübingen
    Zentrum für islamische Theologie
    Beirat
    Rita Haller-Haid (SPD)
    .
    .

    „6. Wie schließt sie aus, dass extremistische Gruppierungen wie Millî Görüş, die sogenannten „Grauen Wölfe“ sowie deren Dachverbände (ADÜTDF, ATIB und ATB) über DITIB Einfluss auf das Tübinger Zentrum nehmen?“

    „8. Kann nach ihrer Auffassung aus der Anwesenheit von Mustafa Cerić bei der Eröffnung des Islamzentrums gefolgert werden, dass das Islamzentrum dem European Council for Fatwa and Research (ECFR) nahesteht und erwartet sie vom Islamzentrum eine diesbezügliche Distanzierung?“

    (Haller-Haid SPD, 28.07.2015.)

    (Antwort zu 8.)

    „Der damalige Großmufti von Bosnien-Herzegowina, Dr. Mustafa Cerić, wurde – neben Bildungsministerin a. D. Annette Schavan und anderen Gästen – als international anerkannter religiöser Würdenträger der ältesten muslimischen Gemeinde Europas zur Eröffnung des Zentrums eingeladen. Für seine interkulturelle und interreligiöse Tätigkeit in Einrichtungen wie der Unesco oder dem European Council of Religious Leaders hat Herr Dr. Cerić mehrere Preise erhalten, u. a. in Deutschland den Eugen-Biser-Preis und den Theodor-Heuss-Preis. Das Zentrum setzt sich nur auf rein wissenschaftlicher Ebene mit Diskursen und Akteuren des Islams in Europa auseinander und unterhält keinerlei Beziehungen kooperativer oder sonstiger Art mit dem ECFR oder ähnlichen Organisationen.“

    aus:

    Landtag von Baden-Württemberg
    Drucksache 15/7232
    29.07.2015

    Kleine Anfrage
    der Abg. Rita Haller-Haid SPD
    und
    Antwort
    des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst
    Zentrum für islamische Theologie
    an der Universität Tübingen

    https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/7000/15_7232_D.pdf

    ::
    ::

    „So ist es der Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar, warum im vergangenen Jahr der Beirat des Islamzentrums komplett ausgetauscht wurde. Waren die vorherigen Beiratsmitglieder nicht mehr bereit weiterhin im Beirat zu verbleiben? Warum wurden die Namen der neuen Beiratsmitglieder daraufhin nicht veröffentlicht?“

    ( Rita HALLER-HAID, 06.04.2016 )

    an:
    Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
    Frau Ministerin Theresia Bauer

    http://cantaloup.fm/wp-content/uploads/2016/01/Brief-Haller-Haid-an-Ministerin-Bauer.pdf

    ::
    ::

    Wer lenkt das Tübinger Islamzentrum – und wohin? | cantaloup.fm

    http://cantaloup.fm/2016/01/wer-lenkt-das-tuebinger-islamzentrum-und-wohin/

    Uniradio Tübingen. cantaloup.fm ist ein studentisches Ausbildungsmedium für crossmedialen Journalismus im Rahmen des Uniradios.

    http://cantaloup.fm/?s=Islam

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