281. Mohammad Rahsepar

محمد رهسپار

Mohammad Rahsepar

Aufruf zur Demonstration am 13. Februar in Würzburg gegen deutsche Asylpolitik

Der dreißigjährige Iraner Mohammad Rahsepar erhängte sich in der Nacht vom 28. zum 29. Januar in seinem Zimmer im Würzburger Asylbewerberheim. Er hinterlässt seine Frau und seinen siebenjährigen Sohn, die beide im Iran leben.

Am 13. Februar wird in Würzburg anlässlich der Verzweiflungstat von Mohammad Rahsepar eine Demonstration, zu der durch die »Föderation der iranischen Flüchtlinge – Hambastegi« aufgerufen wurde, gegen die Flüchtlingspolitik in Deutschland stattfinden. Auf der Kundgebung wird u.a. die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), Mina Ahadi, sprechen. Die Giordano-Bruno-Stiftung zählt neben dem ZdE und verschiedenen Flüchtlingsorganisationen zu den Unterstützern der Demo. Jeder, der menschenwürdige Flüchtling- und Asylpolitik befürwortet, ist eingeladen sich zu beteiligen.

Der Zentralrat der Ex-Muslime, Freunde und Mitbewohner erwarten eine lückenlose Aufklärung der Umstände des Todes von Mohammad Rahsepar. Die Vorsitzende des ZdE fordert die Landesregierung von Bayern auf, ihre Flüchtlings- und Asylpolitik endlich wirksam zu ändern. Den jahrelangen Debatten über Verbesserungen der Lebensumstände dieser Menschen müssen endlich Taten folgen. Vor allem müssen Lager- und Residenzpflicht abgeschafft, Arbeitsverbote gelockert werden. Die Sozialkommission der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr hat die Flüchtlingspolitik Deutschlands scharf gerügt. Asylbewerber würden in ungeeigneten und überfüllten Unterkünften untergebracht, erhielten unzureichende Sozialleistungen und mangelhafte medizinische und therapeutische Versorgung. Durch Inhaftierung und Folter traumatisierte Flüchtlinge und Asylbewerber wiederum in Kasernen hinter Zäunen und Stacheldraht wegzusperren ist menschenverachtend und beschämend für einen Rechtsstaat, der behauptet, freiheitlich und demokratisch zu sein.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

02.02.12

Ort: Brunnen am Sternplatz, Domstraße, Würzburg

Zeit: Montag, den 13.02.2012 von 14:00 bis 15:00 Uhr

siehe auch

https://www.facebook.com/shahnaz.morattab/posts/3203835460159

https://www.facebook.com/events/170757966366744/

Humanistischer Pressedienst (hpd) 31.01.2012

http://hpd.de/node/12808

Aufruf auf Persisch

http://www.rowzane.com/fa/annonce-archiev/82-reports/8924-1390-11-11-09-27-50.html

Hambastegi bedeutet im Persischen Solidarität und ist auch ein Kurzname für die International Federation of Iranian Refugees (IFIR) oder Internationale Föderation Iranischer Flüchtlinge. Die IFIR steht in der marxistischen und humanistischen Tradition von Iranern wie Zhoobin Razani genannt Mansoor Hekmat (1951-2002).

http://www.facebook.com/group.php?gid=120183761672

http://www.hambastegi.org/english/index_new.htm

Mansoor Hekmat (1951-2002)

http://www.m-hekmat.com/

http://fr.wikipedia.org/wiki/Mansoor_Hekmat

Der Sprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) ist Michael Schmidt-Salomon:

„Besonders dramatisch ist die Lage in Bayern“, sagte Schmidt-Salomon. „Dort haben sich die Behörden offensichtlich zum Ziel gesetzt, ‚die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland‘ (§ 7, Abs. 5 der Bayerischen Asyldurchführungsverordnung) dadurch zu fördern, dass sie die Flüchtlinge unter unwürdigsten Bedingungen kasernieren. … Es sollte uns alle beschämen, wie der Staat mit Menschen umgeht, die wie Mohammad Rahsepar schon in der Vergangenheit schlimmste Traumata erlitten haben. Muss man denn wirklich in Erinnerung rufen, dass die Menschenrechte auch für Flüchtlinge gelten? … Es ist an der Zeit, auf die Straße zu gehen, um diese menschenverachtende Praxis zu beenden.“

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/tod-eines-asylbewerbers

gbs, Suchbegriff Islam

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/search/node/Islam

(gbs) Die „Abkehr vom Islam“ soll künftig als Asylgrund gelten, wenn die Asylbewerber aus Ländern stammen, in denen Apostasie (Abfall vom Glauben) als Verbrechen verfolgt wird. Dies ist das Ziel einer Kampagne, die heute von den Initiatoren der »Kritischen Islamkonferenz« gestartet wurde.

„Die Flucht aus der Heimat ist für Ex-Muslime oft die letzte Chance, grausamen Strafen zu entgehen“, heißt es in dem von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), Hartmut Krauss (Zeitschrift Hintergrund) und Michael Schmidt-Salomon (Giordano Bruno Stiftung) verfassten Kampagnentext. „Bislang jedoch haben deutsche Gerichte die Gefahren, die diesen Menschen in ihren Ursprungsländern drohen, in skandalöser Weise heruntergespielt und ihnen das Recht auf Asyl verweigert.“

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/kritische-islamkonferenz-fordert-asyl-fuer-ex-muslime-gbs-bittet-um-unterstuetzung

Petition: Asyl für Ex-Muslime

http://www.kritische-islamkonferenz.de/asyl.htm

Wer sich an der Unterschriftenaktion Asyl für Ex-Muslime beteiligen möchte, kann das bei der gbs:

http://giordano-bruno-stiftung.org/p_asyl/petitionbook.php

Ein Bild aus der Unterkunft für Asylbewerber in Zirndorf

http://www.nordbayern.de/region/wurzburg-soll-wieder-neue-asylbewerber-aufnehmen-1.226253

Wie im Gefängnis: Stacheldraht in der Veitshöchheimer Straße in Würzburg. Das politisch gewollte System Gemeinschaftsunterkunft (GU).

http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/tl_files/2009_Pressefotos/09-06-26_Mainpost.jpg

Mit „Lagerzwang“ bezeichnen Menschenrechtsorganisationen, die sich für Flüchtlinge in Deutschland einsetzen, die Wohnbedingungen der Flüchtlinge hierzulande, die zumeist in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht werden. Diese Gemeinschaftsunterkünfte, wie die in der Würzburger Dürrbachau, werden auch immer wieder als unzumutbar für die Menschen, die in ihnen leben müssen, kritisiert.

aus: Karoline Kessler:

Flüchtlinge dürfen nicht zu Demo in München fahren

in: Mainpost 12.06.2009

http://www.mainpost.de/regional/franken/Fluechtlinge-duerfen-nicht-zu-Demo-in-Muenchen-fahren%3Bart1727,5162320

Alle Fraktionen im Landtag seien sich „im Grunde sehr einig, dass da Bewegung reinkommen muss“, glaubt die Vorsitzende des Sozialausschusses, Brigitte Meyer (FDP). Klar ist für Meyer aber auch, dass die Verbesserung der Zustände in den Unterkünften „eine landespolitische Entscheidung“ sei. Eine Position, die auch der Würzburger SPD-MdL Volkmar Halbleib teilt: Die Zustände in der Würzburger GU seien „nicht hinnehmbar“, findet Halbleib. „Deshalb ist die Staatsregierung hier unmittelbar gefordert.“ Haderthauer könne die Verantwortung dafür nicht länger an die Bezirksregierungen abschieben. „Dieses Schwarze-Peter-Spiel muss ein Ende haben“, fordert der SPD-Politiker.

aus: Henry Stern:

Konzept für Asylunterkunft gesucht

Mainpost 25.06.2009

http://www.fluechtlingsrat-bayern.de/tl_files/2009_Pressefotos/09-06-26_Mainpost.jpg

In der Rückschau erscheint es, als habe sich das Unglück an diesem Samstag irgendwie angebahnt. Am späten Nachmittag, so erzählen andere Flüchtlinge, habe R. über Kopfschmerzen geklagt. Es gehe ihm nicht gut. Daraufhin wurde über die Pforte der Notarzt verständigt. Ein Krankenwagen brachte ihn zur Untersuchung in die Uniklinik. Nach Angaben von GU-Leiter Armin Sauermann kehrte der Iraner gegen 20.30 Uhr wieder aus dem Krankenhaus zurück.

Als auffallend ruhig wird Mohammad R. von Mitbewohnern und Heimleitung beschrieben, als sehr kontrolliert: kein Alkohol, keine Zigaretten. Dafür machte er, in seinem Zimmer, viel Sport. Er trainierte mit Hanteln. Der Familienvater – er hinterlässt im Iran seine Frau und einen achtjährigen Sohn – war in seiner Heimat im Polizeidienst. Bis er eines Tages, so erzählen es die Freunde, den Befehl verweigerte. Er sei gefoltert worden. Dann floh er nach Deutschland. Nach zwei Monaten in der Zirndorfer Erstaufnahme-Einrichtung kam er Anfang September nach Würzburg. Sein Asylantrag lief, bislang ohne Ergebnis. Die Unsicherheit, sagen die anderen, habe ihm zu schaffen gemacht. Auch die Lebensumstände in der GU in der Veitshöchheimer Straße.

Wiederholt, das berichten unabhängig voneinander gleich mehrere Bewohner, habe er die Atmosphäre in der ehemaligen Kaserne beklagt: Es sei hier wie im Gefängnis. Die Umgebung erinnere ihn ständig an die Polizei, an das Gefängnis im Iran, an die Folter. Auch gegenüber Ärzten soll er dies geäußert haben. Mohammad R. wollte angeblich das Heim wechseln, wäre gerne in die Kölner Gemeinschaftsunterkunft umgezogen, weil dort seit einem Jahr seine Schwester lebt. „Aber sein Antrag ist abgelehnt worden“, berichtet der iranische Asylbewerber und Journalist Arash Zehforoush. So wie der Antrag etlicher Iraner, die die Ex-Kaserne in Würzburg gerne verlassen wollen. (…)

Vor Weihnachten hatte sich seine psychische Verfassung offenbar weiter verschlechtert. „Er ist depressiv geworden“, berichtet sein Zimmergenosse. Knapp zwei Wochen lang wurde er in der geschlossenen Psychiatrie behandelt. Dann kam er wieder in die Gemeinschaftsunterkunft. Nach seinem Suizid haben einige Landsleute zwei Laken an das Haus 305 gehängt: „Er ist für Freiheit gestorben“, steht darauf. Und: „Er war auf der Suche nach der Freiheit. Das ist das Ergebnis.“

Mit diesen Transparenten sind rund 70 Asylbewerber am Montag für eine spontanen Trauerkundgebung zum Würzburger Vierröhrenbrunnen gezogen. Kerzen haben sie angezündet und damit ein fotokopiertes Bild des Toten umrahmt. Sie suchen ein Ventil für ihr Entsetzen, für ihre Gefühle, die Hassan Hosseinzadeh – unwidersprochen von anderen Iranern – so zusammenfasst: „Wir sind alle gestorben. Wir atmen, wir leben nicht.“ Die Demonstration sei eine Mahnung, Mohammad R. nicht zu vergessen, und: „Ein Appell, damit nicht einer von uns den Nächsten im Zimmer findet.“ Es ist die Angst von Asylbewerbern, die ebenfalls das Lagerleben in der GU bemängeln. Rund 70 Bewohner, das bestätigt die Heimleitung, haben am Montag ihr Essen nicht abgeholt. Während GU-Chef Sauermann dies mit religiösen Motiven trauernder Muslime erklärt, sprechen die Iraner von einer gezielten Protestaktion, an der sich auch Asylbewerber anderer Herkunft („mehr als 70“) beteiligten. Auch Dienstag und Mittwoch wolle man das Essen verweigern.

aus: Andreas Jungbauer:

Selbstmord in Asylheim: Trauer um Flüchtling

Mainpost 30.01.2012

http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Selbstmord-in-Asylheim-Trauer-um-Fluechtling;art735,6588549

Rund 450 Flüchtlinge, darunter rund 70 Kinder, leben in der GU. Knapp die Hälfte stammt aus dem Irak, 13 Prozent aus Äthiopien, neun Prozent aus dem Sudan. Die GU ist eine Militärkaserne aus den 1930er Jahren am nördlichen Stadtrand.

Noch nie, sagte Tobias Klaus vom Bayerischen Flüchtlingsrat nach der Besichtigung, habe er ein Flüchtlingslager gesehen, „das optisch so sehr die Qualität eines Gefängnisses hat“ wie das in Würzburg. Er kritisiert Stacheldraht, Pfortenkontrolle, Ausweiskontrolle, die isolierte Lage. Die Menschen seien psychisch so kaputt, wie er das „nur von isolierten Unterkünften im Wald“ kenne.

Klaus beschreibt die Würzburger GU als „den offensichtlichsten Platz“, wo passiert, was der Freistaat im Paragraphen 7 der Bayerischen Asyldurchführungsverordnung festlegt: Die Verteilung in Sammellager solle „die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“. Für Klaus heißt das: „Die Flüchtlinge sollen zermürbt werden.“

An diesem Donnerstag veranstaltet der Bayerische Landtag eine Anhörung zur Asylpolitik. 30 Experten werden berichten, unter ihnen auch der Würzburger Tropenmediziner August Stich, Vorstandsvorsitzender des Missionsärztlichen Instituts. Er erklärte in den vergangenen Monaten mehrmals, die Gemeinschaftsunterkunft mache krank. Der Bayerische Flüchtlingsrat sieht das ebenso. Klaus: „Jeder, der sich medizinisch auskennt, kommt zur gleichen Ansicht. Außer, er ist im Auftrag der Regierung unterwegs.“

aus: Wolfgang Jung:

„Das krasseste Lager“ in Bayern

Mainpost 20.04.2009

http://www.mainpost.de/regional/franken/-Das-krasseste-Lager-in-Bayern;art1727,5080592

August Stich ist Chefarzt der Tropenmedizinischen Abteilung der Missionsärztlichen Klinik und Vorstand des Missionsärztlichen Instituts in Würzburg:

„Zudem ist die Zielführung des Asylverfahrens, die Zahl der Flüchtlinge so niedrig wie möglich zu halten. Das wird jedoch von politischer Seite so nie zugegeben. Auch das Leben in den GU soll zermürben, sodass sie möglichst bald freiwillig zurückkehren. Zum anderen gewährt das Asylbewerberleistungsgesetz nur einen reduzierten Zugang zu einer adäquaten Gesundheitsversorgung. …

Das System ist menschenverachtend. Die Menschen werden entmündigt. Alles wird vorgegeben, seien es Hygieneartikel oder Nahrungspakete. Die freie Entfaltung wird extrem beschnitten. Und das ist so gewollt. Deswegen geht meine Kritik in Richtung Staatsregierung nach München, wo an diesem System festgehalten wird. Und das, obwohl der Bayerische Flüchtlingsrat errechnet hat, dass jeder GU-Platz teurer ist als die Unterbringung in kleinen Gruppen. Aber man belässt die Menschen in Perspektivlosigkeit. Sie sitzen tagein tagaus in der GU, und es geschieht nichts. Wären da nicht die Ehrenamtlichen und Wohlfahrtsverbände, wäre alles noch viel schlimmer. …

Wir brauchen keine GU, sondern vielmehr eine sehr gute Erstaufnahmeeinrichtung, in der auch ein medizinisches Team dabei ist, das nicht nur nach ansteckenden Krankheiten fahndet, sondern die Menschen individualmedizinisch betreuen kann. Anschließend sollten die Menschen möglichst schnell in die Gesellschaft integriert werden, das heißt: raus aus den Gemeinschaftsunterkünften.“

aus: Mediziner Stich: „Flüchtlinge werden entmündigt“

(Interview mit Christine Jeske, Mainpost 31.01.2012)

http://www.mainpost.de/regional/franken/Mediziner-Stich-Fluechtlinge-werden-entmuendigt;art1727,6590809

3 Antworten to “281. Mohammad Rahsepar”

  1. Würzburger Says:


    Die Stadt Würzburg und das Tagesdatum ist offensichtlich ok, doch hier hat jemand neue bzw. andere Uhrzeiten und Straßen; es wäre im Sinne einer möglichst erfolgreichen Demo sicherlich günstig, hier für Einheitlichkeit bzw. Klärung zu sorgen:

    Zeit: 13. Februar 2012 um 13:00 Uhr

    Ort: Würzburg, Hauptbahnhof

    „Wir sind eine Reihe von Iranern, Afghanen und Menschen anderer Nationalitäten, die als Asylsuchende in verschiedenen Flüchtlingscamps in Bayern leben.“

    https://www.facebook.com/notes/solidarit%C3%A4t-mit-den-bewohnern-des-asylbewerberheims-w%C3%BCrzburg/invitation-to-join-the-refugees-protest/238691869550217

    Die Demonstration wird nach unseren Informationen um 13:00 am Hauptbahnhof Richtung Vierröhrenbrunnen [organisiert werden], wo um ca 14:00 eine Zwischenkundgebung stattfindet.

    BewohnerInnen der GU Würzburg planen zusammen mit der In­ter­na­tio­na­len Fö­d­e­ra­ti­on Ira­ni­scher Flücht­lin­ge (IFIR) am 13. Februar eine Demonstration. Updates dazu wird es auch auf dieser Seite geben. Wir unterstützen die BewohnerInnen in diesem Vorhaben.

    http://allevents.in/W%C3%BCrzburg/Demonstration:-In-Erinnerung-an-Mohammad-Rahsepar/170757966366744


  2. Freiheit für Hamza Kashgar Says:

    „An Deinem Geburtstag werde ich sage, dass ich den Rebellen in Dir geliebt habe, dass Du mir immer eine Quelle der Inspiration warst und dass ich Deinen göttlichen Heiligenschein nicht mag. Ich werde nicht für Dich beten.

    An Deinem Geburtstag sehe ich Dich, wo auch immer ich hinschaue. Ich habe bestimmte Aspekte von Dir geliebt, andere gehasst und viele nicht verstanden.

    An Deinem Geburtstag werde ich mich nicht vor Dir verbeugen und nicht Deine Hand küssen. Stattdessen werde ich sie schütteln, wie Gleichgestellte es tun. Und ich werde Dich anlächeln, wie Du mich anlächelst. Ich werde zu Dir wie zu einem Freund sprechen und nicht anders.“

    „On your birthday, I will say that I have loved the rebel in you, that you’ve always been a source of inspiration to me, and that I do not like the halos of divinity around you. I shall not pray for you.

    On your birthday, I find you wherever I turn. I will say that I have loved aspects of you, hated others, and could not understand many more.

    On your birthday, I shall not bow to you. I shall not kiss your hand. Rather, I shall shake it as equals do, and smile at you as you smile at me. I shall speak to you as a friend, no more.“

  3. Free Hamza Kashgari! Says:

    Saudi Writer Hamza Kashgari Detained in Malaysia Over Muhammad Tweets

    All he did? Hamza Kashgari just wrote three little nice verses:

    “On your birthday, I will say that I have loved the rebel in you, that you’ve always been a source of inspiration to me, and that I do not like the halos of divinity around you. I shall not pray for you.”

    “On your birthday, I find you wherever I turn. I will say that I have loved aspects of you, hated others, and could not understand many more.“

    “On your birthday, I shall not bow to you. I shall not kiss your hand. Rather, I shall shake it as equals do, and smile at you as you smile at me. I shall speak to you as a friend, no more.”

    http://www.thedailybeast.com/articles/2012/02/08/twitter-aflame-with-fatwa-against-saudi-writer-hamza-kashgari.html

    RIYADH, Saudi Arabia—Malaysian police arrested a Saudi columnist who fled Saudi Arabia after his tweets about the Prophet Muhammad touched off public calls for his execution, Malaysia’s Home Affairs ministry confirmed on Friday.

    The writer, Hamza Kashgari, was detained on Thursday morning at the departure hall of Kuala Lumpur International Airport at the request of Saudi authorities, the ministry said. …

    Mr. Kashgari, a 23-year-old newspaper columnist from the coastal city of Jeddah

    http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204642604577213553613859184.html?mod=googlenews_wsj

    Petition
    Immediate freedom for Hamza Kashgari
    Published by Mariacarmela Ribecco on Feb 12, 2012

    http://www.gopetition.com/petitions/immediate-freedom-for-hamza-kashgari.html

    http://www.gopetition.com/petitions/immediate-freedom-for-hamza-kashgari/signatures.html

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