292. Ayatollah Golpayegani und die Freiheit der Kunst

شاهین نجفی

Šāhīn Naǧafī

Shahin Najafi

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

Presseerklärung vom 10.05.2012

Die deutsche Regierung muss Shahin Najafi, den von Mord bedrohten iranischen Rapper, schützen!

Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) verurteilt auf das Schärfste die Morddrohungen gegen den iranischen Rapper Shahin Najafi.

Shahin Najafi ist ein iranischer Rapper, der aus dem Iran geflüchtet ist und zurzeit in Deutschland lebt.

Er hat vor einigen Tagen ein Lied[1] gesungen, das dem islamischen Regime im Iran derart missfällt, dass eine von der islamischen Regierung abhängige Internetseite namens Shia-Online[2] ihn zur Todesstrafe verurteilte und für seine Ermordung 100,000 $ anbietet. Diese Webseite folgt treulich den Vorgaben von Ayatollah Safi-Golpayegani, der neulich solche „Taten“ verurteilte und die Menschen, die sich so etwas wie Shahin wagen, ‚Mortad‘[3] (der, der Islam verlassen hat) sind. Die Strafe für ‚Mortad‘ im Islam ist Todesstrafe und jeder Muslim darf ihn ermorden.

Das ist nicht das erste Mal, dass die Aytollahs der islamischen Regierung Irans zu einem weltweiten Mordaufruf gegen ihre Gegner und gegen Islam-Kritiker aufrufen. Das erste Mal wurde 1989 über Salman Rushdie durch Ayatollah Chomeini, den Führer der islamischen Regierung, eine Fatwa verhängt.

Das beweist wieder, dass die islamische Regierung Irans ein diktatorisches Regime ist und keine Toleranz gegenüber Oppositionellen, ob im oder außerhalb Irans hat und gegen sie sofort die Todesstrafe verhängt. Dieser Mordaufruf und ein solches Verhalten darf durch keinen freiheitsliebenden Menschen geduldet werden.

Der ZdE verlangt von der deutschen Regierung, diesen Aufruf und das islamische Regime im Iran öffentlich zu verurteilen! Der ZdE ist der Meinung, dass die EU schärfstens gegen den Mordaufruf und gegen Ayatollah Safi-Golpayegani protestieren muss.

Wir rufen alle säkularen Organisationen und freiheitsliebenden Menschen auf, die Freiheit der Meinungsäußerung und der Kunst zu verteidigen, diesen Mordaufruf zu verurteilen, und sich mit Shahin Najafi solidarisch zu erklären!

Zentralrat der Ex-Muslime

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E-Mail: exmuslime@googlemail.com

Bankverbindung: Postbank Dortmund BLZ: 440 100 46 Kontonummer: 995 756 463

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Homepage:

http://www.ex-muslime.de/

[1] Link zu Shahin Najafis Lied. Shahin Najafi & Majid Kazemi – „Ay Naghi!“ with English text

http://www.youtube.com/watch?v=4rDXhjIN030

Hier nach der englischen Übersetzung von Azadeh Azad:

„Naqi, ich schwöre dir … bei den Schariagesetzen im Operationssaal für Nasenkorrekturen … bei der Ehre der zwielichtigen Hintermänner … Wie war noch mal der Name der Führer der Grünen Revolution? … Hey Naqi, jetzt, wo der Verborgene Imam schläft, rufen wir dich an, hey Naqi … erstehe auf!“ Naqi, I swear to you … On Sharia law course in the nose operation room … On the honour of dubious shady men … So what was the name of the Green Movement’s leader? … Hey Naqi, now that Hidden Mahdi is asleep, we call for you, hey Naqi … Resurrect!

http://www.iranian.com/main/blog/azadeh-azad/shahin-najafis-naqi-translation-its-lyrics

Eine weitere Übersetzung bringt uns Lover of Iran (10.05.2012) mit nützlichen Erklärungen

Naghi, I swear on your sense of humor … On the teaching of jurisprudence in the room where nose jobs are given … Naghi, I swear on love and Viagra / On raised legs and chakras / On sangak bread and chicken and meat and fish / On silicon chests and striped virginity … O Naghi, now that the Hidden Imam is asleep, we call upon you, O Naghi / Appear!“

http://www.iranian.com/main/blog/lover-iran/shahin-najafis-naghi-translation-and-discussion

„Ai Naqī!“, Text auf Persisch

http://imamnaghi.wordpress.com/2012/05/09/%D8%B4%D8%A7%D9%87%DB%8C%D9%86-%D9%86%D8%AC%D9%81%DB%8C-%D8%A2%DB%8C-%D8%A7%D9%85%D8%A7%D9%85-%D9%86%D9%82%DB%8C/

ʿAlī al-Hādī, auch bekannt als ʿAlī an-Naqī (* 828 in Medina; † 868 in Samarra im heutigen Irak) war der zehnte der Zwölf Imame und somit Nachkomme des Propheten Mohammed.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ali_al-Hadi

Großayatollah Lotfollah Safi-Golpayegani (Loṭfallāh Ṣāfī-Golpāyegān‎ī)

bei eslam: „Er gehörte zu den Gelehrten, die sich für die Islamische Revolution eingesetzt haben. Nach der Gründung der Islamischen Republik Iran gehörte er acht Jahre lang der Expertenversammlung [madschlis-e-chobregaan] an, bevor er sich aus Altersgründen zurückgezogen hat. Er hat mehr als 25 Bücher geschrieben und gilt als treuer Unterstützer von Imam Chamene’i.“

http://www.eslam.de/begriffe/s/safi-golpayegani.htm

Shahin Najafi. Offizielle Website des Künstlers

http://www.shahinnajafimusic.com/

[2] Shia-Online [dort offensichtlich inzwischen herausgenommen]

http://shia-online.ir/article.asp?id=22927

hpd 11.05.2012. Der Mullah hält den Song “Naghi” für Blasphemie und sprach daher ein Todesurteil gegen Najafi aus. Es soll ein Kopfgeld von 100.000 US-Dollar ausgesetzt worden sein.

F.N. „Shahin Najafi floh 2005 aus dem Iran nach Deutschland. Auch im Exil ist er einer der wichtigsten und einflussreichsten Musiker für die junge Generation geblieben. Seine CDs werden in Iran illegal verbreitet, seine Lieder aus dem Internet heruntergeladen. Die Texte sind poetisch und politisch. Er setzt sich seit langem mit dem im Iran alles beherrschenden Islam kritisch auseinander.

Konzerte, die er in Deutschland gibt, sind meist ausverkauft und werden von erstaunlich textsicheren Fans begeistert gefeiert. Er gilt als einer der Begründer der iranischen Hip-Hop-Szene – und diese Art Musik ist den Herrschenden nicht geheuer und wurde daher kurzerhand verboten, die Konzerte oft genug von der Polizei aufgelöst. Bereits vor seiner Flucht ins Exil war Najafi deshalb gezwungen, im Untergrund aufzutreten.“

http://hpd.de/node/13370

Ayatollah Safi Golpayegani, a Shi’ite cleric based in the holy Iranian city of Qom, has issued a death sentence against rap artist Shahin Najafi for apostasy, the Persian-language Al Arabiya website reported on Wednesday. The sentence was issued after Najafi released a controversial song called “Naqi.”

aus: The Salman Rushdie of music? Iran calls for killing of ‘apostate’ rap artist

in: Al ARABIYA NEWS 09.05.2012

http://english.alarabiya.net/articles/2012/05/09/213157.html

[3] Apostasie im Islam (al-irtidād, ar-ridda‎)

Sabatina James: „In den Hadithen in ‚Sahih al-Buchari‘ steht: ‚Man badala dinahu faqtalahu‘, das bedeutet: ‚Wer immer seine Religion ändert, den tötet‘. Das sind die Worte des Propheten Muhammad und jeder gläubige Muslim muss seinen Worten folgen.“ …

Unter den muslimischen Gelehrten herrscht Konsens. Der Hadith „Wer seine Religion wechselt, den tötet“ bedeutet, dass man uneinsichtige Konvertiten mit dem Tode bestrafen kann. Für muslimische Reformer, die die Menschenrechte stärken wollen, ist der Hadith eine Last. Der Wortlaut des Propheten ist unmissverständlich und lässt keinen Spielraum. …

Doch auch wenn ein Imam tolerant auftritt, wenn ein Konvertit bei ihm vorspricht – zunächst ist da die eigene Familie, der er sich stellen muss. Theologie nicht als akademische Erörterung. Theologie als brutale, soziale Realität.

aus: Thilo Guschas: Über die Grenze (dradio 14.06.2008)

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/religionen/800747/

Echter oder vermeintlicher Aufruf zur Apostasie per Internet könnte für den mutmaßlichen Krieger gegen Allah (mohāreb bā Khoda, a warrior against God) oder Verderbenstifter auf Erden (mofsed-e fel-arz, a corrupt on the earth) im Iran demnächst die Todesstrafe zur Folge haben. Im Gottesstaat Iran ist moharebeh die Tat des Angreifers gegen den Islam, efsad-e fel-arz (corruption on earth) das Verderben bewirkende Handeln.

Tehran: A law that could see the death penalty imposed for cyber crimes is set to be debated in Iran’s parliament, reports said on Wednesday.

Under the draft bill, those found guilty of promoting corruption, prostitution and apostasy on the internet may face the death penalty. The bill aims to „toughen punishment for harming mental security in society,“ Iran’s ISNA news agency said. …

Setting up weblogs and sites which promote any of the crimes listed in the bill are punishable by death.

According to the bill, those convicted of these crimes „should be punished as ‚mohareb‘ (enemy of God) and ‚corrupt on the earth‘.“

aus: Iran considering death penalty for web-related crimes

in: gulfnews 03.06.2008

http://gulfnews.com/news/region/iran/iran-considering-death-penalty-for-web-related-crimes-1.116338

Since 1979, a hundred thousand men, women and children have been executed in the name of Allah. I have lived through years of assassination of infidels, apostates and opponents of the Islamic republic inside and outside Iran. Years of suppression of women and brutal treatment of those women who resisted the misery of mandatory Hijab and the rule of sexual apartheid. I, along with thousands of non – believers and political prisoners, was tortured by order of the representative of Allah and Sharia; tortured, while the verses of the Koran about non-believers were played in the torture chambers. The voice reading the Koran was mixed with our cries of pain from lashes and other brutal forms of torture.

Non-believers – atheists under Islam do not have „the right to life „. They are to be killed.

And I am delighted to say that hopes continue coming from Iran where the society has changed dramatically and deeply since 1979. The movement for secularism and atheism, for modern ideas and culture, for individual freedom, for women’s freedom and civil liberties is widespread. Contempt for religion and the backward ruling culture is deep. Women and the youth are the champions of this battle; a battle that threatens the foundation of the Islamic system. Any change in Iran will not only affect the lives of people living in Iran, but will have a significant impact on the region and worldwide.

Therefore, we must fight the battle for Enlightenment in Iran and elsewhere in the Middle East.

Azam Kamguian

http://www.iheu.org/node/1540

Bukhari (52:260) – „…The Prophet said, ‚If somebody (a Muslim) discards his religion, kill him.‘ “ Note that there is no distinction as to how that Muslim came to be a Muslim.

Bukhari (84:57) – [In the words of] „Allah’s Apostle, ‚Whoever changed his Islamic religion, then kill him.'“

Bukhari (89:271) – A man who embraces Islam, then reverts to Judaism is to be killed according to „the verdict of Allah and his apostle.“

Reliance of the Traveller (Islamic Law) o8.1 – „When a person who has reached puberty and is sane voluntarily apostatizes from Islam, he deserves to be killed.“ (o8.4 affirms that there is no penalty for killing an apostate).

The contemporary (i.e., 1991) Al-Azhar (Cairo) Islamic Research Academy endorsed manual of Islamic Law, Umdat al-Salik (pp. 595-96) states: „Leaving Islam is the ugliest form of unbelief (kufr) and the worst…. When a person who has reached puberty and is sane voluntarily apostasizes from Islam, he deserves to be killed. In such a case, it is obligatory…to ask him to repent and return to Islam. If he does it is accepted from him, but if he refuses, he is immediately killed.“

The equivalent, gravely negative implications of the OIC’s Sharia-based Cairo Declaration are most apparent in its transparent rejection of freedom of conscience in Article 10, which proclaims: „Islam is the religion of unspoiled nature. It is prohibited to exercise any form of compulsion on man or to exploit his poverty or ignorance in order to convert him to another religion, or to atheism.“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/012-apostasy.htm

If a Muslim apostatizes and meets the conditions of apostasy – i.e., he is of sound mind, an adult and does that of his own free will – then his blood may be shed with impunity [Straffreiheit; d. h. jeder Muslim kann ihn islamjuristisch problemlos töten, muss das aber vielleicht nicht machen]. He is to be executed by the Muslim ruler or by his deputy – such as the qaadi or judge, and he is not to not be washed (after death, in preparation for burial), the funeral prayer is not to be offered for him and he is not to be buried with the Muslims.

The evidence that the apostate is to be executed is the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): “Whoever changes his religion, execute him.” (Narrated by al-Bukhaari, 2794). What is meant by religion here is Islam (i.e., whoever changes from Islam to another religion). …

Thus it will be clear to you that execution of the apostate is something that is commanded by Allaah

aus der Fatwa von Scheich Munajjid zum Thema, wie mit dem Apostaten (arab. murtadd, pers. mortad) zu verfahren ist. Ob Golpayegani oder Munajjid, schiitische wie sunnitische Theologen billigen die Ermordung des Abtrünnigen.

http://www.islam-qa.com/en/ref/20327/apostate

6 Antworten to “292. Ayatollah Golpayegani und die Freiheit der Kunst”

  1. Edward von Roy Says:

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    Rapper zeigt Ajatollah an

    Der in Köln lebende Rapper Shahin Najafi hat Strafanzeige gegen einen Ajatollah wegen Aufrufs zum Mord gestellt. Der iranische Großajatollah Lotfollah Safi-Golpaygani hatte Berichten zufolge gegen den 31-jährigen Rapper ein Todesdekret erlassen, weil dieser in einem seiner Songs den zehnten Imam der schiitischen Muslime beleidigt haben soll. Najafi lebt nun an einem geheimen Ort unter Polizeischutz. Dem “Spiegel” sagte er: “Ich mache weiter, das weiß ich. Ich kann mich nicht verstecken. Ich bin Musiker. Ich muss auftreten.”

    Andererseits sei ihm aber auch klar, dass er “einfach aufpassen” müsse. “Die machen keinen Spaß.” Anfangs habe er die Situation noch falsch eingeschätzt. “Ich konnte es nicht glauben. Erst als ich im Internet das Kopfgeld sah, die 100.000 Dollar, die auf mich ausgesetzt worden sind, verstand ich wirklich, das ist jetzt Ernst.” Diese Einschätzung teile auch das nordrhein-westfälische Innenministerium, das die Lage für Najafi als “sehr ernst” einstufe, berichtete der “Spiegel”.

    ntv Sonntag, 13. Mai 2012

    http://www.n-tv.de/politik/Rapper-zeigt-Ajatollah-an-article6251791.html

    Todesdrohung aus dem Iran: Polizei schützt Kölner Rapper

    Köln. Nach angeblichen Todesdrohungen eines iranischen Ayatollahs gegen den in Köln lebenden Rapper Shahin Najafi, hat sich jetzt der Staatsschutz eingeschaltet. „Wir nehmen die Drohungen sehr ernst und arbeiten mit mehreren Behörden zusammen“, sagte eine Sprecherin der Kölner Polizei auf Nachfrage unserer Zeitung. Najafi selbst habe am Freitag Strafanzeige bei der Polizei wegen Bedrohung erstattet, daraufhin habe die Polizei eine Gefährdungsanalyse eingeleitet, die ständig aktualisiert werde. Najafis Management teilte zudem mit, dass der 31 Jahre alte Musiker seit Donnerstag unter Polizeischutz stehe. Mehrere Konzerte wurden abgesagt.

    Shahin Najafi sagte in einem Interview im WDR-Radio, dass er schon zuvor Warnungen zu seinen islamkritischen Texten erhalten habe. Bislang habe er sie aber für reine Einschüchterungsversuche von iranischen Geistlichen gehalten. „Ich habe kein Problem mit gläubigen Muslimen, wohl aber mit dem politischen Islam, genauso wie mit anderen Religionen, die politisch instrumentalisiert werden“, erklärte er.

    Hintergrund waren Berichte, wonach ein iranischer Großayatollah ein Todesdekret über Najafi verhängt habe, da dieser in einem Lied Gotteslästerung betreibe. In iranischen Internetforen soll daraufhin zum Mord an dem 31-Jährigen aufgerufen worden sein. Die Rede war sogar von einem Kopfgeld. Später relativierte ein Religionswissenschaftler: Der Ayatollah habe weder den Sänger persönlich genannt, noch ein Dekret ausgesprochen. Er habe lediglich erwähnt, wie Gotteslästerung im Islam bestraft werde.

    wz 11. Mai 2012

    http://www.wz-newsline.de/home/panorama/todesdrohung-aus-dem-iran-polizei-schuetzt-koelner-rapper-1.984022

    Shahin Najafi: Die Motive für meine Songs sind meist tagesaktuelle Themen aus dem Iran, gesellschaftliche und politische wie Armut, Drogenproblematik, Frauendiskriminierung. Dabei geht es mir um Gleichberechtigung und Menschenrechte. Ich spiegele, was im Iran heute passiert. Wer meine Musik kennt, weiß, dass ich nichts gegen die Religion habe. …

    Auch in diesem Werk kritisiere ich die Gesellschaft. Leider wird das von manchen ignoriert, die nur auf den Teil mit dem Imam fokussieren. Dabei kommt Imam Naqi gar nicht persönlich vor. Das Lied ist im Rahmen einer Song-Serie entstanden. Zuvor hatte ich in einem anderen Lied über den so genannten verborgenen zwölften Imam Mahdi gesungen, der als Retter der Gesellschaft bald erscheinen soll. Da er nicht gekommen ist, rufe ich in dem neuen Song den zehnten Imam Naqi auf. Nur in diesem Zusammenhang ist dessen Name also gefallen und hat weiter keine besondere Bedeutung. …

    Ich hatte eher politische Reaktionen erwartet. Dass ich die Religiösen dadurch so kränken würde, hätte ich nicht gedacht. Hier wird der Glaube der Menschen missbraucht, um ihnen einzureden, ich hätte ihre Werte missachtet. Ich bezweifele, dass Ayatollah Safi Golpayegani die Todes-Fatwa gegen mich persönlich gerichtet hat. Ich kann mir das nicht vorstellen.

    aus: „Ich habe nichts gegen Religion“
    hier in: tfi vom 12. Mai 2012

    http://www.transparency-for-iran.org/gesellschaft/ich-habe-nichts-gegen-religion

    :::

  2. Edward von Roy Says:

    Shahin Najafi bangt um sein Leben. Der in Köln lebende Musiker musste abtauchen, weil er ins Visier der iranischen Glaubenshüter geraten ist. Eine Woche ist es her, dass die Nachrichtenagentur Fars Najafi ihn unter Verweis auf einen Spruch des Großajatollah Golpayegani als „vom Glauben abgefallen“ bezeichnete. Auf das eher allgemeine Urteil gegen „Menschen, die den Imam beschimpfen und verunglimpfen“, folgte an diesem Montag ein weiterer Spruch: Gefragt, was mit „beleidigenden Sängern“ geschehen solle, antwortete der als Hardliner bekannte Rechtsgelehrte Naser Makarem Schirasii auf seiner Webseite, solche Sänger seien „Ketzer“.

    Wen Schirasi genau meinte, ließ er offen. Auch vermied er eine formelle Fatwa (Rechtsmeinung), Najafis Namen erwähnte er nicht explizit. Für Fanatiker könnte die Sache trotzdem klar sein: Für sie ist Najafi zum Vogelfreien erklärt worden, der sein Leben verwirkt hat. Der im Vagen bleibende Spruch der Religionsgelehrten käme damit einem Todesurteil gleich.

    Najafi hatte das bereits so gesehen, als der Spruch des greisen Großajatollah Golpayegani erstmals auf ihn bezogen wurde. Im SPIEGEL-Interview gab er sich kämpferisch: „Ich mache weiter, das weiß ich. Ich kann mich nicht verstecken. Ich bin Musiker. Ich muss auftreten.“ Allerdings war er sich auch der Bedrohung bewusst. Anfangs habe er die Situation noch falsch eingeschätzt. „Ich konnte es nicht glauben. Erst als ich im Internet das Kopfgeld sah, die 100.000 Dollar, die auf mich ausgesetzt worden sind, verstand ich wirklich, das ist jetzt ernst.“

    Der Sänger zeigte den Ajatollah in Köln an: Seitdem ist der Fall aktenkundig. Polizei und Staatschutz nahmen Ermittlungen auf, Najafi tauchte ab. …

    In der „Zeit“ ruft der prominente Journalist Günter Wallraff zur Solidarität mit Najafi auf: „Shahin ist nicht so berühmt wie Salman Rushdie, der 1989 in einer Fatwa mit dem Tod bedroht wurde. Ich habe damals Rushdie bei mir aufgenommen. Ich wünsche mir jetzt, dass wir eine breite Solidarität mit Shahin organisieren können. Ich rufe die Künstler und Musiker dieses Landes auf, ihm zu helfen.“

    Zitiert nach SPIEGEL-online 15.05.2012 — Fatwa gegen Musiker Najafi „Es tut ihm gut, Zuspruch zu bekommen“ — Von Frank Patalong

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/musiker-shahin-najafi-von-irans-ajatollahs-zum-ketzer-erklaert-a-833235.html

    Der im deutschen Exil lebende iranische Musiker Shahin Najafi wird mit dem Tode bedroht. Zwei hohe iranische Geistliche haben eine Fatwa – eine Rechtsmeinung – zu Najafis Musik abgegeben. Darin befinden sie, dass Najafi vom Glauben abgefallen sei. Die erste Fatwa spricht nur von »dem Sänger«, die zweite aber nennt Najafi beim Namen, was die ganze Sache noch gefährlicher macht. Außerdem wurde ein Kopfgeld von 100.000 Dollar ausgesetzt.

    DIE ZEIT: Herr Najafi, seit wann wissen Sie, dass Sie mit dem Tod bedroht werden?

    Shahin Najafi: Seit dem 8. Mai. An diesem Tag ist die erste Fatwa erschienen. Ich bin zur Polizei gegangen, um Anzeige gegen den Ajatollah zu erstatten, der diese Fatwa erlassen hat.

    ZEIT: Haben Sie das Gefühl, dass die Polizei sofort die Brisanz Ihres Falles begriffen hat?

    Günter Wallraff: Es hat eine Zeit gedauert, bis sie das verstanden haben. Shahin ist nicht so berühmt wie Salman Rushdie, der 1989 in einer Fatwa mit dem Tod bedroht wurde. Ich habe damals Rushdie bei mir aufgenommen. Ich wünsche mir jetzt, dass wir eine breite Solidarität mit Shahin organisieren können. Ich rufe die Künstler und Musiker dieses Landes auf, ihm zu helfen.

    ZEIT: Herr Najafi, Sie haben den Iran im Jahr 2005 verlassen. Warum?

    Najafi: Ich habe in meiner Musik immer auch die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse beschrieben und kritisiert…

    Wallraff: Er ist für ein Lied zu 100 Peitschenhieben und drei Jahren Haft verurteilt worden.

    ZEIT: Herr Najafi, 2009 kam es im Iran zu einer großen Protestbewegung gegen das Regime – der grünen Bewegung. Glauben Sie, dass sie noch Kraft zur Veränderung hat?

    Najafi: Die grüne Bewegung lebt weiter. Sie braucht aber Zeit, um den Iran zu verändern.

    Wallraff: Künstler wie Shahin sind die Hoffnung des anderen, jungen Irans. Er kann in Zukunft noch eine große Rolle spielen.

    ZEIT: Herr Najafi, wie geht es mit Ihnen jetzt weiter? Werden Sie auftreten?

    Najafi: Ich lasse mich nicht einschüchtern. Jetzt erst recht. Ich bin Musiker. Mein Publikum erwartet von mir, dass ich weitermache.

    Wallraff: Shahin braucht die Bühne, er ist ja nicht wie Rushdie ein Schriftsteller, der am Schreibtisch arbeiten kann.

    Zitiert nach ZEIT 16.05.2012 — 100 Peitschenhiebe für ein Lied — Der iranische Rapper Shahin Najafi lebt im deutschen Exil. Zu Hause wird er mit dem Tode bedroht. Ulrich Ladurner traf ihn mit Günter Wallraff in Köln zum Gespräch. Von Ulrich Ladurner

    http://www.zeit.de/2012/21/Interwiew-Rapper-Najafi

  3. Jacques Auvergne Says:

    Bei ABNA (AhlulBayt News Agency) wettert Großayatollah Jafar Sobhani über den eines Heinrich Heine, Bertolt Brecht oder Wolf Biermann würdigen soziokritischen Liedertext, stellt den Rapper in eine Reihe mit Salman Rushdie und ruft zur Gleichbewertung (und, da Islam Praxis ist, wohl auch zur Gleichbehandlung) beider Frevler auf:

    „Selbstverständlich ist das kein Projekt eines Einzelnen, sondern eine wohldurchdachte Maßnahme, um die religiösen Grundsätze des Volks zu untergraben und eine Form von Unwissenheit in der Gesellschaft zu verbreiten.”

    – – – – –

    (Ahlul Bayt News Agency) – Grand Ayatollah Jafar Sobhani, Iranian senior jurisprudent in a statement denounced heinous act of an Iranian singer to desecrate Imam Hadi (AS), the tenth Shia Imam and grandson of Prophet Mohammad (PBUH).

    Top cleric in this message, slammed sacrilegious song by Shahin Najafi, Iranian singer living in Germany saying, “Of course this is not a project by an individual, but a pre-planned measure to undermine the religious beliefs of the people and to create a kind of ignorance in society.”

    He called the act to be in line with what Salman Rushdie did previously and said the outcome for both of them is the same.

    A young Iranian singer in Germany has recently performed a song desecrating Imam Hadi (AS), tenth Shia Imam raising the anger of Muslim communities across the world.

    A number of Iranian Shia jurisprudents have announced him to be heretic, a statement for which the punishment is execution.

    Previously the same statement has been issued for Salman Rushdie, Indian author of Satanic Verses, the book which desecrated Prophet Mohammad (PBUH).

    http://www.abna.ir/data.asp?lang=3&Id=316573

    Großayatollah Sobhani stellt Najafi und Salmani Rushdie gleich

    Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat der Großayatollah den Rapper Shahin Najafi und den Autor des Buches Satanische Verse, Salman Rushdie, auf die selbe Stufe herabgesetzt.

    Najafi hatte in einem Lied den 10. Imam der Schiiten, Imam Naghi (AS) beleidigt und sich über die Gebräuche der Muslime lustig gemacht. Außerdem hatte er Gott (SWT) beschimpft und den Glauben der Muslime geschmäht.

    In seiner Ansprache sagte Sobhani, dass dies nicht das Projekt einer einzigen Person sei und dass es eine vorausgeplante Maßnahme war, um den religiösen Glauben der Menschen zu schmähen und Ignoranz in der Gesellschaft zu erreichen.

    Er stellte die Schandtat mit den Satanischen Versen des Salman Rushdie gleich und sagte, dass die Ergebnisse Untaten desselben Ausmaßes seien.

    http://abna.ir/data.asp?lang=7&id=316703

    Rap Music ist ja vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber wem am Erhalt der freiheitlichen Demokratie und der Durchsetzung der vom Scharia-Islam bedrohten universellen Menschenrechte gelegen ist, der sollte sich mit dem Kölner Musiker solidarisch erklären.

    In diesem Sinne: Ay Naghi!!!

  4. Apostatenmord Says:

    Hier der mittelalterlich-ultimative Beweis dafür, dass der Apostat im Islam rechtlich einwandfrei getötet werden darf. Ein Koranvers und zwei Hadithe dienen als Grundlage zum schariakonform durchgeführten Apostatenmord

    ::

    Sure 4:89

    Pickthall
    They long that ye should disbelieve even as they disbelieve, that ye may be upon a level (with them). So choose not friends from them till they forsake their homes in the way of Allah; if they turn back (to enmity) then take them and kill them wherever ye find them, and choose no friend nor helper from among them,

    Yusuf Ali
    They but wish that ye should reject Faith, as they do, and thus be on the same footing (as they): But take not friends from their ranks until they flee in the way of Allah (From what is forbidden). But if they turn renegades, seize them and slay them wherever ye find them; and (in any case) take no friends or helpers from their ranks;

    German
    Sie möchten gern, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr (alle) gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie nicht auf Allahs Weg auswandern! Kehren sie sich jedoch ab, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer,

    http://quran.com/4/89

    Buchari, Band 9, Buch 83, Nummer 17

    Narrated ‚Abdullah:

    Allah’s Apostle said, „The blood of a Muslim who confesses that none has the right to be worshipped but Allah and that I am His Apostle, cannot be shed except in three cases: In Qisas for murder, a married person who commits illegal sexual intercourse and the one who reverts from Islam (apostate) and leaves the Muslims.“

    http://www.islamicity.com/mosque/sunnah/bukhari/083.sbt.html

    Muslim, Buch 16, Nummer 4152

    ‚Abdullah (bin Mas’ud) reported Allah’s Messenger as saying: It is not permissible to take the life of a Muslim who bears testimony (to the fact that there is no god but Allah, and I am the Messenger of Allah), but in one of the three cases: the married adulterer, a life for life, and the deserter of his Din (Islam), abandoning the community.

    http://www.searchtruth.com/book_display.php?book=016&translator=2&start=0&number=4152

    ::

  5. Bragalou Says:

    Died Standing

    A severed head in between your hands
    my eyes on the broken clock
    And sad and rebellious poems
    and the wolf, unafraid of the gun
    On my doubts of the origin of existence,
    on choking loneliness when drunk
    And longing and inhaling you,
    and the depth of the tragedy not seeing you
    The artery destined to blockage,
    and your crime, a scream against the wind
    The end of the story is always a bitter one,
    and the poet whose conviction is apostasy
    The good God sleeping in my book,
    the dried semen on my bed
    The good God of wrath, death, and fatwa,
    and my cries over Yaghma’s poetry
    Let me be like a cactus
    Stay with me who has read poetry,
    next to you, with covenant with the desert,
    that our code is to die standing up
    that our code is to die standing up
    Tell them, our Hadith was a Hadith of blood,
    contempt, born out of insanity
    Tell them, how I did not give in
    Tell them, how I died standing up
    The good God sleeping in my book,
    the dried semen on my bed
    The good God of wrath, death, and fatwa,
    and my cries over Yaghma’s poetry
    Let me be like a cactus
    Stay with me who has read poetry,
    next to you, with covenant with desert,
    that our code is to die standing up
    that our code is to die standing up
    Tell them, my story was a tale of blood,
    contempt, born out of insanity
    Tell them, how I did not give in
    Tell them, how I died standing up
    that our code is to die standing up

    Song by Shahin Najafi, Iranian musician living in Germany, in response to death fatwas for apostasy issued by Grand Ayatollahs in Iran after the release of another song “Hey, Naghi!” about the tenth Imam in Shi’a Islam.

    http://ex-muslim.org.uk/wp-content/uploads/2013/12/Apostasy_Report_Web1.pdf

    aus:
    Political and Legal Status of Apostates in Islam

    The Council of Ex-Muslims of Britain and Atheist Alliance International have just published a new report on the Political and Legal Status of Apostates in Islam with the support of The Richard Dawkins Foundation for Reason and Science UK.

    http://ex-muslim.org.uk/2013/11/new-report-political-and-legal-status-of-apostates-in-islam/

  6. Bragalou Says:

    Le crime de Sabb : l’ancêtre de celui de Charlie

    par: iskender, le 08.01.2015

    […] Le crime de sabb est donc puni de mort […] Le Sabb est ainsi un crime capital et suprême […]

    http://www.disons.fr/?p=49589

    Egyptian Arabic Dictionary: verb details
    Word: sabb سـَبّ
    Meaning: insult

    http://www.lisaanmasry.com/online/verb.php?id=5287

    sabb—e din (insult to religion), 89, 113, 114
    sabb—e rasul (insult to the Prophet), 89, 113, 114, 118
    sabb—e sahaba (insult to the Companions), 89, 113, 114, 192

    (Pakistan’s Blasphemy Laws: From Islamic Empires to the Taliban. Shemeem Burney Abbas – 2013.)

    https://books.google.de/books?id=mAVuxcvkaoAC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Wiederhold, Lutz. „Blasphemy against the Prophet Muhammad and his companions (sabb al-rasul, sabb al-sahabah): The introduction of the topic into shafi’i legal literature and its relevance for legal practice under Mamluk rule.“Journal of semitic studies 42.1 (1997): 39-70.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Islam_and_blasphemy

    Lutz Wiederhold (* 1963; † 2012)

    In seiner bisher unveröffentlichten Dissertation, die er in den Jahren 1990 bis 1993 erstellte, beschäftigte er sich mit dem Rechtslexikon Qawāʿid al-fiqh des mamlukischen Gelehrten Badraddīn az-Zarkaschī (st.794/1392), dies ebenfalls auf Grundlage einer Handschrift der Gothaer Bibliothek.

    Nach Abschluss seiner Promotion verfolgte Wiederhold zunächst Habilitationspläne und begab sich zu diesem Zweck in den Jahren 1994–1995 zu Forschungsaufenthalten an das St Antony’s College in Oxford sowie an das Orientalische Seminar der Universität Kiel, wo zu jener Zeit Ulrich Haarmann, ein Spezialist auf dem Gebiet der Mamlukenforschung, tätig war. Eine Frucht dieser Zeit war der 1996 in der Zeitschrift Islamic Law and Society veröffentlichte Aufsatz über die Grenzen zwischen den verschiedenen sunnitischen Rechtsschulen im Spiegel eines anonymen rechtstheoretischen Traktats aus dem 17. Jahrhundert. Wiederhold zeigte, dass die von ihm untersuchte Schrift der Versuch war, die Grenzen zwischen den Rechtsschulen in der Weise zu definieren, dass diese unter bestimmten Umständen auch überschritten werden konnten. In weiteren Aufsätzen befasste er sich mit der Möglichkeit der Teilbarkeit von Idschtihād-Kompetenz, mit der Rolle von Blasphemie-Anschuldigungen in der Literatur der schafiitischen Rechtsschule, mit einem Aufstand im mamlukenzeitlichen Syrien, der auf eine Wiederherstellung der Autorität des abbasidischen Kalifats abzielte, sowie mit der politischen Rolle malikitischer Richter im Mamlukenreich.

    Nach einer Ausbildung zum Wissenschaftlichen Bibliothekar an der Humboldt-Universität zu Berlin trat Wiederhold 1995 eine Stelle als Fachreferent für Arabistik an der Universitäts- und Landesbibliothek in Halle (Saale) an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Wiederhold

    Blasphemy (Sabb)

    ‚Sabb‘ means ‚insulting‘, and in the legal traditions, the offence of insulting God and the Prophet are called ’sabb-Allah‘ and ’sabb-al Rasul‘ (or sabb-al Nabi) respectively.

    (Kamran Hashemi, 2008.)

    https://books.google.de/books?id=yj-MrJ_tOk4C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Tunis sabb, ysibb (FB), sabb, isäbb “beleidigen, beschimpfen” (S1-1:352); Libyen/Tripolis sabb, ysäbb (FB, NAT), Juden sabb “to insult” (YODA3), Libyen / Fezzan sabb, isebb “insulter” (MARP-2:125, 52/58), Libyen-Ost sabba “insulted him” (OWE-1:), Benghazi “offendere” (PAN 11:213), idem (GRI), ysibb “curse” (FB Benghazi); Ägypten/Kairo sabb, yisibb (FB), in HB “to revile, abuse”: rab sabib-li d-din “he went and insulted my religion”,

    (Wortatlas der arabischen Dialekte: Band III: Verben, Adjektive, Zeit und Zahlen. Von: Peter Behnstedt, Manfred Woidich.)

    _
    _

    Risāla fī sabb al-Nabī wa-aḥkāmihi
    Treatise on insulting the Prophet and its legal consequences

    Al-Risāla fī taḥqīq al-sabb
    Treatise on judicial inquiry of the insult

    Hüsâmeddin Hüseyin ibn Abdurrahmân
    Hüsameddin Çelebi
    Hüsamettin Çelebi
    Hüsâm Çelebi [der unmittelbare Nachfolger des Mevlana Rumi]

    Date: Unknown, presumably 1495 or after (but no later than 1520)
    Original Language: Arabic

    Description

    This treatise offers a systematic analysis of the legal and theological implications of insulting the Prophet Muḥammad.

    http://referenceworks.brillonline.com/entries/christian-muslim-relations-ii/risala-fi-sabb-al-nabi-wa-ahkamihi-COM_27268

    Das Oberhaupt der Mevlevi-Tariqa stammt, außer Mevlanas unmittelbarem Nachfolger Çelebî Husâm-ed-dîn, aus der Familie Rumis, er wird Maqam Çelebî genannt. Ihm zur Seite stehen die Scheichs der Tariqa. Einer dieser Scheichs ist das Lehroberhaupt, der sogenannte Sertarik.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mevlevi

    Hüsamettin Çelebi

    https://tr.wikipedia.org/wiki/Mevl%C3%A2n%C3%A2_Cel%C3%A2ledd%C3%AEn-i_R%C3%BBm%C3%AE

    [ Turkish: Mevlevilik or Mevleviyye,
    Persian: طریقت مولویه‎‎
    The Mawlaw’īyya / Mevlevi Order ]

    The Mawlawi order was founded in 1273 by Rumi’s followers after his death, particularly by his successor Hüsamettin Çelebi who decided to build a mausoleum for Mawlâna, and then Mawlâna’s son, Baha al-Din Muhammad-i Walad (or Çelebi, Chelebi, meaning „fully initiated“).

    https://en.wikipedia.org/wiki/Mevlevi_Order

    Hüsâm Çelebi
    Hüsamettin Çelebi
    Hüsameddin Çelebi
    Hüsâmeddin Hüseyin ibn Abdurrahmân

    Date of Birth: Unknown (presumably mid-15th century)
    Place of Birth: Tokat
    Date of Death: 1520
    Place of Death: Istanbul

    http://referenceworks.brillonline.com/entries/christian-muslim-relations-ii/husam-celebi-COM_27267?s.num=1&s.f.s2_parent=s.f.book.christian-muslim-relations-ii&s.q=sabb

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