294. International Day against Stoning

11. Juli: Internationaler Tag gegen Steinigung

Pressemitteilung vom Internationalen Komitee gegen Steinigung und von One Law for all (Campaign against Sharia law in Britain). Übersetzung ins Deutsche und Englisches Original.

Die Steinigungen müssen jetzt ein Ende haben!

Anlässlich des 11. Juli, des Internationalen Tags gegen Steinigung rufen wir die Menschen überall auf der Welt dazu auf ein Ende der barbarischen Todesstrafe der Steinigung zu verlangen.

Das Internationale Komitee gegen Steinigung hat den 11. Juli gewählt, um den Tag zu markieren, an die die 31-jährige Maryam Ayoubi unter der Präsidentschaft des „Reformers“ Chatami zu Tode gesteinigt wurde. Obwohl sie aus Todesangst das Bewusstsein verloren hatte wurde sie mit einer Krankentrage herausgebracht und es wurden Steine auf ihren Körper geworfen bis sie tot war.

Die Steinigung ist ein mittelalterlicher Akt der Barbarei, den das Islamische Regime im Iran und andere Islamische Verbrecherbanden und Staaten als Bestrafung Frauen auferlegen, die Sex außerhalb der Ehe gehabt haben sollen und in manchen Fällen auch Männern bzw. Homosexuellen. Sie ist ein Mittel, um alle Menschen so sehr in Angst und Schrecken zu versetzen, dass sie sich unterwerfen.

Trotz alledem gibt es in Ländern, in denen Frauen zu Tode gesteinigt werden, reichlich Opposition und Widerstand gegen die Steinigung. Besonders im Iran, wo das Regime hunderte von Menschen gesteinigt hat, gibt es eine starke Bewegung gegen Steinigung. Seit geraumer Zeit ist es dem Regime nicht mehr möglich, Menschen in aller Öffentlichkeit zu steinigen; die Steinigungspraxis ist damit de facto außer Kraft gesetzt, was seit der Kampagne zur Rettung von Sakineh Mohammadi Ashtiani besonders deutlich sichtbar ist.

Um Sakineh zu verteidigen sind Millionen Menschen überall auf der Welt vorangegangen und an die Öffentlichkeit getreten. Die Weltöffentlichkeit selbst hat ihre Stimme erhoben, um Sakineh zu verteidigen, ein Ende der Steinigung zu verlangen und das Regime zu verurteilen. Während Sakineh immer noch im Gefängnis ist (ebenso wie ihr Rechtsanwalt Houtan Kian) war das Islamische Regime des Iran dazu gezwungen, ihre Steinigungsstrafe auszusetzen und spricht jetzt sogar davon ihre Hinrichtung abzusagen oder von einer möglichen Freilassung. Das alles hat die weltweite Bewegung gegen Steinigung erreicht. Diese Bewegung hat in den letzten wenigen Jahrzehnten schon vielen Menschen das Leben gerettet.

Am heutigen 11. Juli ruft das Internationale Komitee gegen Steinigung jeden auf sich ebenso an die Opfer zu erinnern wie an jene, die noch von einer Steinigungsstrafe bedroht sind. Wir fordern ein unzweideutiges Ende der barbarischen Steinigungspraxis, im Iran und überall.

Mina Ahadi

Internationales Komitee gegen Steinigung

Tel: +49 (0) 1775692413

minaahadi@aol.com

http://stopstonningnow.com/wpress/

Maryam Namazie

Sprecherin

One Law for All

Tel: +44 (0) 7719166731

onelawforall@gmail.com

http://www.onelawforall.org.uk/

Press Release

11 July: International Day against Stoning

Stoning must end now

In commemoration of 11 July, International Day against Stoning, we call on people worldwide to demand an end to the barbaric practice of stoning to death.

11 July has been chosen by the International Committee against Stoning to mark the day that 31 year old mother of two, Maryam Ayoubi, was stoned to death in 2001 under Khatami’s ‘reformist’ presidency. Though she had fainted out of sheer fear, she was nonetheless carried out on a stretcher and stones were thrown at her body until she was dead.

Stoning is a medieval act of barbarity that the Islamic regime in Iran and other Islamic gangs and states use to mete out punishment against women who have sex outside of marriage and in some cases also against men and homosexuals. It is a tool to frighten people into submission.

Even so, there is ample opposition and resistance to stoning in countries where women are stoned to death. In Iran, in particular, where the regime has stoned to death hundreds of people, there is an extensive social movement against stoning. It has become impossible for the regime to stone people in public for a very long time now and the practice of stoning has effectively been suspended, particularly after the campaign to defend Sakineh Mohammadi Ashtiani.

Millions of people all over the world came to the fore to defend Sakineh, demand an end to stoning and condemn the regime. Whilst Sakineh is still in prison (as is her lawyer Houtan Kian), the Islamic regime of Iran has been forced to suspend her stoning sentence and even speaks of cancelling her execution as well as her possible release. This is all thanks to the worldwide movement against stoning. This movement has saved many a life in the past few decades.

On 11 July, the International Committee against Stoning calls on everyone to remember the victims of stoning and those languishing under stoning sentences and to demand an unequivocal end to the barbaric practice of stoning in Iran and everywhere.

Mina Ahadi

International Committee against Stoning

Tel: +49 (0) 1775692413

minaahadi@aol.com

http://stopstonningnow.com/wpress/

Maryam Namazie

Sprecherin

One Law for All

Tel: +44 (0) 7719166731

onelawforall@gmail.com

http://www.onelawforall.org.uk/

Eine Antwort to “294. International Day against Stoning”

  1. Jacques Auvergne Says:

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    Lapidation ordonnée par AQMI et enterrement d’un couple, à Agelhoc
    Agelhoc, l’horreur ! … 29 JUILLET

    “Je rentre du cimetière d’Aguelhoc, nous venons d’enterrer les victimes des premières exécutions auxquelles Aqmi a procédé ce matin. Exécution par lapidation d’un homme et d’une femme convaincus d’avoir eu des enfants hors mariage (le bébé a 6 mois).

    L’exécution s’est déroulée en brousse à l’Est du village où la population avait été rassemblée. La population a refusé d’y participer en jetant des pierres, des personnes ont été victimes de crises de nerf. Tout le monde est sous le choc”.
    A la question « est-ce cela s’est déjà produit autre part », cette personne dit qu’à sa connaissance c’est la toute première fois. Elle précise par ailleurs qu’Aqmi détient également à Aguelhoc des personnes convaincues de vol à qui il a décidé de couper les bras. Il y a quelques jours une personne a eu 3 mois de prison parce qu’elle fumait une cigarette.

    Source locale, dimanche 29 juillet.

    http://issikta.blogspot.de/2012/07/lapidation-ordonnee-par-aqmi-et.html

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    Islamists: Couple in Mali stoned to death for adultery
    By BABA AHMED, Associated Press Published: Jul 29, 2012

    BAMAKO, Mali (AP) – A spokesman for the radical Islamic group controlling northern Mali says a couple who had an adulterous relationship was stoned to death this weekend in the town of Aguelhok.

    Sanda Abou Mohamed, a spokesman for the group Ansar Dine, told The Associated Press by telephone on Sunday that the couple was executed according to Shariah law.

    A resident of the northern city of Kidal, who had spoken to witnesses in nearby Aguelhok, said the man and woman were buried up to their necks, then pelted with stones until they died earlier Sunday. The resident requested anonymity because he feared for his safety.

    The northern half of Mali was overrun by the rebels, including the Islamic group, in early April, following a coup in Mali’s capital.

    http://www.katu.com/news/national/Islamists-Couple-in-Mali-stoned-to-death-for-adultery-164210386.html

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    30.07.2012

    Mali Ehebruch – Islamisten steinigen Paar

    Islamistische Gruppen haben im Norden Malis die Macht übernommen und die Scharia eingeführt. Nun ist ein Paar wegen Ehebruchs gesteinigt worden. Laut einer Rebellengruppe wurden der Mann und die Frau bis zum Hals eingegraben und dann bis zu ihrem Tod mit Steinen beworfen.

    Bamako – In der von radikalen Islamisten kontrollierten nördlichen Hälfte Malis ist am Wochenende ein Paar wegen Ehebruchs gesteinigt worden. Ein Sprecher der Gruppe Ansar al-Din, Sanda Abu Mohammed, sagte am Sonntag, die Hinrichtung sei gemäß dem islamischen Recht, der Scharia, erfolgt.

    Ein Einwohner der nordmalischen Stadt Kidal berichtete, Augenzeugen aus dem nahegelegenen Aguelhok zufolge seien der Mann und die Frau bis zum Hals eingegraben und dann bis zu ihrem Tod mit Steinen beworfen worden. Der Einwohner wollte aus Angst um seine Sicherheit seinen Namen nicht genannt wissen.

    Die nördliche Hälfte des westafrikanischen Staates wurde im April nach einem Putsch in der Hauptstadt Bamako von Rebellen erobert. Am 22. März hatte eine Gruppe von Soldaten den langjährigen Präsidenten Amadou Toumani Touré gestürzt. In dem Machtvakuum nach dem Putsch gelang es Tuareg-Rebellen und den mit ihnen verbündeten Islamisten innerhalb weniger Tage, den gesamten Norden des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Später wurden die Tuareg jedoch von den Islamisten aus den wichtigsten Städten Timbuktu, Gao und Kidal vertrieben.

    Die Islamisten führten in Timbuktu das islamische Recht der Scharia ein und zerstörten eine Reihe von Heiligengräbern. Inzwischen kontrollieren die Islamisten bereits zwei Drittel des Nordens – eine Fläche größer als Frankreich. Eine der muslimischen Rebellengruppen ist Ansar al-Din.

    http://www.spiegel.de/panorama/mali-radikale-islamisten-steinigen-paar-wegen-ehebruchs-a-847081.html

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