317. Borgfeldt an der Uni Heidelberg

الشيخ محمد صديق – ألمانيا

aš-Šayḫ Muḥammad Ṣiddīq (Almāniyā)

Für Deutschland im ECFR: Wolfgang Borgfeldt

Montag, den 26. November 2012

Stoppen Sie islamistischen Auftritt an der Uni

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bernhard Eitel,

unter dem Titel III. Heidelberger Islamwochen – Islam unverhüllt veranstaltet die Muslimische Studierendengruppe (MSG) eine Vortragsreihe zum Islam, die bis zum 12. Dezember 2012 andauern wird, heute Abend beginnt und in den Räumen der Universität durchgeführt werden soll.

http://msg-heidelberg.de/wordpress/?p=867

Am 20. November 2012 meinte Wolfgang Erichson, Bürgermeister für das Dezernat Integration, Chancengleichheit und Bürgerdienste der Stadt Heidelberg zu den diesjährigen Heidelberger Islamwochen erfreut und ohne auf das Menschenbild von Scheich Yusuf al-Qaradawi einzugehen:

“Daher werden auch hoch-aktuelle und brisante Themen wie Scharia, Karikaturenstreit, Koranverbrennungen etc. Bestandteil der Diskussionsveranstaltungen sein. Das Ziel der Veranstaltung, den Dialog zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu fördern, Vorurteile über den Islam abzubauen und gemeinsame Zukunftsperspektiven in Deutschland zu diskutieren, wird von mir ausdrücklich unterstützt.”

http://msg-heidelberg.de/wordpress/?p=871

Es ist ein Skandal, dass heute Abend ein Vetreter eines gegenmodernen Religionsbegriffs und reaktionären Gesellschaftsmodells wie Muhammad Siddiq Borgfeldt geb. als Wolfgang Borgfeldt in den Räumlichkeiten der Universität Heidelberg (Neue Uni HS 13) sprechen kann, der dem islamrevolutionären Cheftheologen der Muslimbruderschaft Scheich Yusuf al-Qaradawi offensichtlich theologisch, freundschaftlich und, über den Europäischen Rat für Fatwa und Forschung / European Council for Fatwa and Research (ECFR), auch organisatorisch aufs Engste verbunden ist.

“MJD Gründer Muhammad Siddiq ist Mitglied des ECFR, dessen Vorsitzender Yusuf al-Qaradawi ist.”

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

Ich bitte Sie, die folgenden zwei Quellen des Verfassungsschutzes Baden-Württemberg über al-Qaradawi zur Kenntnis zu nehmen:

“Den Verlautbarungen des Rates ist zu entnehmen, dass die Entwicklung eines Islam europäischer Prägung und einer Islam-Auslegung, die sich an demokratischen Werten und dem westlichen Verständnis von Menschenrechten und Selbstbestimmung orientiert, verhindern werden soll. …

Al-QARADAWI befürwortet Selbstmordattentate zumindest in Palästina [Al-Qaradawi hat 2004 jedoch auch die Tötung von amerikanischen Soldaten im Irak für erlaubt erklärt.]. Die gesamte israelische Gesellschaft einschließlich Frauen und Kindern sei eine militärische Gesellschaft, daher gebe es in Israel keine Zivilisten, die man von Attentaten verschonen müsse. …

Homosexualität bezeichnet al-QARADAWI als „schamlose Abartigkeit”, die zu bestrafen sei. Entweder mit 100 Peitschenhieben oder mit der Hinrichtung:

„Die islamischen Rechtsgelehrten haben über die Strafe für dieses abscheuliche Tun verschiedene Meinungen. Sollte es die gleiche Strafe wie für Hurerei sein, oder sollten beide, der aktive und der passive Teil getötet werden? Zwar scheinen solche Strafen grausam, doch sie wurden empfohlen, um die Reinheit der islamischen Gesellschaft zu erhalten und sie von abartigen Elementen rein zu halten.” [Al-Qaradawi, Dr. Jusuf: Erlaubtes und Verbotenes im Islam, München 1989, S. 147.]

Al-QARADAWI befürwortet die Todesstrafe auch für Mord, Ehebruch und Apostasie [Al-Qaradawi, Dr. Jusuf: Erlaubtes und Verbotenes im Islam, München 1989, S.276/277.].

Al-QARADAWI ist sowohl schiiten- als auch judenfeindlich eingestellt. Wenn er auch in Ausnahmefällen mit orthodoxen Juden, die den Zionismus ablehnen, zusammenarbeitet, bezeichnet er den Holocaust als Strafe Gottes, die Juden als „Feinde der Menschheit” und lehnt den Dialog mit ihnen generell ab. …

Die Selbstbestimmung des Menschen und die demokratischen Grundsätze geraten seiner Auffassung nach offenbar in Widerspruch mit den von ihm als absolut erachteten Normen des islamischen Rechts.”

Quelle:

Verfassungsschutz Baden-Württemberg

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1055:042011-reihe-fuehrungs-und-identifikationsfiguren-extremistischer-organisationenq&catid=139:die-ideologie&Itemid=44

“QARADAWI ist der Vorsitzende des Europäischen Fatwa-Rats (ECFR) und eine der herausragenden Persönlichkeiten der international agierenden “Muslimbruderschaft”. Seit vier Jahrzehnten lebt der Ägypter in Katar, ist dort unter anderem Dekan der von ihm gegründeten Scharia-Fakultät …

QARADAWI werden von seinen Gegnern in Großbritannien vier Punkte vorgeworfen. Der erste Kritikpunkt ist, dass er sich für die Tötung bzw. körperliche Züchtigung von Homosexuellen ausspricht. …

Die Forderung des Delegiertenrats der britischen Juden (Board of Deputies of British Jews) an den Innenminister, die Einreise QARADAWIs zu verbieten, ist in QARADAWIs eindeutiger Haltung zur Tötung von israelischen Zivilisten begründet. QARADAWI befürwortet die “Selbstmordattentate” in Israel, wobei er nach dem 11. September 2001 jedoch betonte, dass er solche Attentate außerhalb Palästinas ablehne:

“Es ist erlaubt, deine Seele in Gefahr zu bringen und den Pfad des Feindes zu kreuzen und getötet zu werden, wenn diese Tat der Gefährdung den Feind in Mitleidenschaft zieht, auch wenn es nur Furcht in ihren Herzen ist, sie entmutigt und sie dazu bringt, Muslime zu fürchten.”

(…)

QARADAWI, der vom “elektronischen Djihad” spricht, hat als Vorsitzender des Fatwa-Gremiums von “IslamOnline” auch folgendes Fatwa mitzuverantworten: Auf die Frage, ob Vergewaltigungsopfer nach islamischem Recht bestraft werden sollten, wurde die Antwort gegeben, dass das Vergewaltigungsopfer bestraft werden solle, wenn die Frau “unzüchtig” gekleidet gewesen sei.”

Quelle:

Verfassungsschutz Baden-Württemberg

http://www.verfassungsschutz-bw.de/index.php?option=com_content&view=article&id=800:082004-heftige-reaktionen-auf-qaradawis-ansichten-als-meinungsfuehrer-europaeischer-muslime-&catid=139:die-ideologie&Itemid=44

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bernhard Eitel,

wer den Islam so lehrt wie Theologe al-Qaradawi, der arbeitet bewusst gegen die Standards der säkularen freiheitlichen Demokratie und der am 10. Dezember 1948 festgestellten universellen Menschenrechte (AEMR), ein Gedankengut, das, ohne Außenansicht und hörbare Distanzierung, nicht unter Freiheit der Lehre fällt und auch von einer muslimischen Studentengemeinde bzw. deren Gastredner auf dem Universitätsgelände nicht vertreten werden kann.

Ich fordere Sie auf, alles in Ihren Möglichkeiten Stehende zu unternehmen, um den für heute Abend 18:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Universität Heidelberg, Neue Uni, HS 13 vorgesehenen Auftritt von Herrn Muhammad Siddiq Borgfeldt geb. Wolfgang Borgfeldt zu unterbinden, der offensichtlich Schariabegriff und Islamverständnis von ECFR-Scheich Yusuf al-Qaradawi teilt und damit nicht zur Integration, sondern zur Segregation beiträgt.

Der unmittelbar anschließend für 20:00 vorgesehene Redner Jasmin Pacic, der heute Abend zum Thema Leben mit der Scharia referieren soll, wird bei DIdI (Deutscher Informationsdienst über den Islam, Postfach in Heidelberg) als Fachmann für das Scharia-Strafrecht beworben:

“Zweite Auflage des Buches “Islamisches Strafrecht” von Jasmin Pacic veröffentlicht”

http://www.didi-info.de/index.php?option=com_content&view=article&id=82:zweite-auflage-des-buches-qislamisches-strafrechtq-von-jasmin-pacic-veroeffentlicht

Texte von DIdI (Samir Mourad) werden bei Way to Allah beworben

http://www.way-to-allah.com/e-books/Koran.html

Im Mai 2011 schreibt DIdI zum Institut Européen des Sciences Humaines (IESH), der im burgundischen Château-Chinon angesiedelten Scharialehrstätte des europäischen Teils der Muslimbruderschaft:

“Scheich Feisal Maulawi war wesentlicher Mitbegründer bzw. Hauptbegründer der islamischen Fakultät in Château-Chinon / Frankreich.”

ttp://www.didi-info.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=2&Itemid=31

Herr Jasmin Pacic scheint das Islamverständnis von al-Qaradawi und Borgfeldt zu teilen und sollte deshalb einstweilen ebenfalls nicht in einem Uni-Gebäude über das Islamische Recht (Scharia) sprechen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge

Gabi Schmidt

Sozialpädagogin

10 Antworten to “317. Borgfeldt an der Uni Heidelberg”

  1. Querverweis Says:

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    HDI sprich Haus des Islam (Lützelbach im Odenwald, Gründer ist ECFR-Scheich Siddiq = Borgfeldt) und DIdI (d. i. Samir Mourad) kennen einander seit 2009 und 2010. Schariareferent Jasmin Pacic (Wien) sprach am 27.06.2009 im HDI anlässlich der DIdI-Jahresversammlung zur islamischen Genderapartheid; heute zu finden bei MSG Heidelberg:

    Programm für die DIdI-Jahresversammlung am 26.-28.
    Juni 2009, Ort: Haus des Islam (HDI), Lützelbach

    Samir Mourad: Zustand der islamischen Welt am Beispiel des Nahen Ostens und Strategie zur Behebung der Schwäche der islamischen Welt auf wirtschaftlich-technologischem Gebiet. Vorstellung aktueller Projekte auf diesem Gebiet.

    (…)

    Vorlesung III und anschl. Diskussion: Untersuchungen zum schariagemäßen Umgang zwischen den Geschlechtern (Dr. Jasmin Pacic)

    (…)

    Aussprache, geplant: Fällen von noch ausstehenden Entscheidungen bzgl. der DidI-Hauptprojekte, Termin- und Ortsfestlegung für die geplante DIdI-Jahresversammlung 2010

    http://www.msg-heidelberg.de/wordpress/wp-content/uploads/Programm_DIdI-Jahresversammlung2009.pdf

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    Seminarreihe: Schlüssel zum Islam

    Berlin
    Lützelbach
    Karlsruhe

    http://msg-heidelberg.de/wordpress/?p=519

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  2. Querverweis Says:

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    Nadir Moubarrid

    Nadir Moubarrid ist ein Deutscher mit marrokanischen Wurzeln. Er wurde in Hanau geboren, doch mit fünf Jahren haben seine Eltern ihn nach Marokko in die Schule geschickt. Dort konnte er die Sprache und Kultur des Landes lernen. 1988 ist er nach Deutschland zurückgekehrt und hat in der Stadt Bonn angefangen Chinesisch und Deutsch zu studieren. Dort arbeitet heute der vierfache Familienvater als Softwareentwickler.

    In seiner Freizeit engagiert sich Nadir Moubarrid stark für die islamische Gemeinschaft. Im Jahre 2001 hat er mit ein paar Studienkollegen die Islamische Hochschulvereinigung Bonn gegründet.

    Er ist seit 1995 bei der Muslimischen Jugend Deutschland dabei und hat dort Jugendarbeit in Funktion als Schuramitglied und Kursbetreuer wahrgenommen. Zur Zeit arbeitet er als Projektleiter beim Haus des Islams. Dort ist er auch alljährlich als Gruppenleiter für Hadsch-Reisen tätig.

    http://www.u-day.ch/de/referenten/79-nadir-moubarrid.html

    Kübra Gümüsay. Und der Autor von Handbuch Islam: Abdurrahman Reidegeld

    http://www.u-day.ch/de/referenten.html

    Ummah – Muslimische Jugend Schweiz

    dort beworben

    Stiftung Islamische Gemeinschaft in Zürich (SIGZ)

    http://www.islam-zh.ch/uberuns.php?catid=3

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    30.05.2012 Interview mit dem Juristen Cefli Ademi zu den islamischen Grundlagen
    Was ist das islamische Recht? (2)

    Um mehr darüber zu erfahren, sprachen wir mit dem Volljuristen Dr. Cefli Ademi. Ademi schloss 2006 sein Jurastudium an der Universität Bielefeld mit dem 1. Staatsexamen ab und absol­vierte 2010 sein zweites. Zwischen 2007 und 2009 war er Lehrbeauftrag­ter an der rechtswissenschaftlichen ­Fakultät der Uni-Bielefeld sowie zwischen 2007 bis 2011 Doktorand an der Bucerius Law School. Im ­Semester 2011/2011 hatte er unter anderem eine Stelle als Lehrbeauftragter an der WWU-Münster zur „Einführung in die islamische Jurisprudenz“. Seit August 2011 ist Dr. Cefli Ademi stellvertretender Leiter des Fachbereichs Recht der Stadt Gütersloh. Sein gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt lautet: „Islamische Jurisprudenz mit Blick auf die Bundesrepublik – Religionsverfassungsrecht mit Blick auf den Islam.“

    Dr. Cefli Ademi: Kein anderer Begriff ist hierzulande (juristisch) derart negativ konnotiert. Er wird fälschlicherweise ­häufig mit dem „Islamischen Recht“ vermengt. Was wir mit Gewissheit sagen können ist, dass wir die Schari’a in ihrer Gesamtheit nicht mit Gewissheit ­erfassen können. Die absolute Schari’a und die absolute Wahrheit kennt einzig Gott. Während „Schari’a“ terminologisch schlicht „der Weg zur unerschöpflichen Quelle“ bedeutet, meint er in ­normativer beziehungsweise technischer Hinsicht die bei Gott zusammengefasste Beurteilung menschlichen Verhaltens, die nicht explizit „kodifiziert“ ist, sondern aus göttlichen Quellen (Qur’an und authentischer prophetischer Tradition „Sunna“) zu ermitteln versucht werden soll. Die (Rechts-)Gelehrten bescheiden sich seit jeher damit, der göttlichen Beurteilung menschlichen Verhaltens, die in der absoluten Schari’a zusammengefasst sind, möglichst nahezukommen. Sie suchen also nach dem Wahrscheinlichsten. Dies drückten sie von Anbeginn an in dem Schlusssatz ihrer Werke aus: „Gott weiß es besser“. Die durch vielfältige Denkkunst aus göttlichen Quellen abgeleitete Formulie­rung praxisbezogener Bestimmungen menschlichen Verhaltens äußert sich in der Fiqh-Disziplin. Fiqh aber ist das rela­tive Werk von Rechtsgelehrten und nicht die absolute Schari’a selbst. Anders ausgedrückt: Fiqh ist ein relatives „Bildnis“ der absoluten Schari’a. Schari’a ist und kann also kein „Gesetzbuch“ sein, obgleich einige brüllende Unkundige durch „inhaltsleere“ Schari’a-Forderungs-Slogens beziehungsweise Anti-Schari’a-Slogans (je nach Perspektive) das Gegen­teil suggerieren (wollen).

    (…)

    Islamische Zeitung: In Deutschland wird seit geraumer Zeit an und in den Lehrstühlen für die so genannte „isla­mische Theologie“ gearbeitet. Müsste man sich nicht vielmehr als Lehrstühle für islamisches Recht deklarieren, da die meisten Regelungen des Islam rechtliche Ursprünge ­beziehungsweise Ableitungen haben?

    Dr. Cefli Ademi: Es geht nicht bloß um die Gründung konkreter ­Lehrstühle, sondern genereller „Zentren für Islamische Theologie“, in denen dann konkrete Lehrstühle zu bestimmten islamischen Disziplinen etabliert werden sollen. Insoweit sollen auch so genannte Lehrstühle für „Islamisches Recht“ entstehen. Grundsätzlich plädiere ich dafür, äußerst sensibel mit Begrifflichkeiten bezie­hungsweise Bezeichnungen umzugehen, weil sie die Tür für eine ­möglicherweise verzerrte Wahrnehmung der zu lehrenden Substanz öffnen. Sie sind also der erste Schritt zum richtigen oder verzerrten Verständnis. Hat man einmal diesen falsch etikettierten Raum betreten, mit begriffsbedingt falschen substanziellen Erwartungen, kann es passieren, dort nicht mehr rauszufinden. Über die Bezeichnung der Zentren mit „Zentren für Islamische Theologie“ wurde heftig diskutiert, zumal eine auch substanzielle Schwerpunktverlagerung – entgegen der islamischen Tradition – zugunsten der Theologie befürchtet wird.

    Denn die größte Herausforderung der islamischen Gelehrten (im Übrigen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechts) lag und liegt in der (juristi­schen) Hermeneutik des Qur’an sowie (beziehungsweise mithilfe) der Prophetentradition, um daraus individuelle sowie kollektive Verhaltensnormen gleichermaßen abzuleiten. Ohne vor dem Hin­tergrund der an sich „unsagbaren“ Transzendenz theologisch darüber zu spekulieren, wie Gott existiert, sind die Islamgelehrten vielmehr von der Prämisse ausgegangen, dass Er existiert, um sich nunmehr darauf zu konzentrieren, zu verstehen und zu ermitteln, was Gott uns im Qur’an (und durch den Propheten) für ein glückseliges Leben in beiden Welten mitteilt. Mit „Theologie“ haben sich islamische Gelehrte verhältnismäßig wenig beschäf­tigt, und zwar vermehrt erst nachdem die griechische Philosophie in den islami­schen Wissenschaften Eingang fand. Gegen die Verwendung des Begriffes bestünden aber keine Bedenken, solange man auf diese Hintergründe ­aufmerksam macht. Auch über den terminologischen Griff zum „Islamischen Recht“ für die Bezeich­nung einer der wichtigsten islamischen Kerndisziplinen sollte kritisch reflektiert werden. Diese Bezeichnung halte ich deshalb für nicht geglückt, zumal in den geplanten Lehrstühlen nicht nur ­konkretes (islamisches) „Recht“ kontextuell behan­delt und vermittelt werden soll, sondern vor allem auch die Wissenschaft, die konkretes „Recht“ und zwar nicht nur im klassisch-kulturübergreifenden, sondern auch im islamspezifisch-spirituellen Sinne (siehe oben) hinterfragt, ermittelt und seine Anwendung bestimmt, also „islamische Jurisprudenz beziehungsweise Rechtswissenschaft“ insgesamt. Die letztere Wortkombination halte ich für die Bezeichnung der insofern geplanten Lehrstühle daher für sachgerechter.

    aus: Islamische Zeitung 30.05.2012

    http://www.islamische-zeitung.de/?id=15800

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    Bacem Dziri

    Bacem Dziri, M.A.
    Institut für Islamische Theologie
    Universität Osnabrück

    http://studip.uni-osnabrueck.de/extern.php?module=Persondetails&range_id=29ec406c5046561a8f2ff381fce5f1ac&username=bdziri&seminar_id=3ef138e7d7400d73cf5b47e4a1979fbd&global_id=e7a3c94d517f49ae0c8097ce95831b41

    Institutsleitung
    Prof. Dr.phil. Bülent Ucar
    Stellvertretung
    Prof. Dr. rer. soc. Rauf Ceylan
    Postdoc-Gruppe „Religiöse Normen in der Moderne. Zum wandelbaren und statischen Teil des Islam“
    Dr. Silvia Horsch-Al Saad
    Kathrin Klausing, M.A.
    Wissenschaftliche Hilfskräfte
    Bacem Dziri
    KAS-Stipendiaten
    Bacem Dziri

    http://www.islamische-religionspaedagogik.uni-osnabrueck.de/personen.php

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  3. Kalevala Says:

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    International Union of Muslim Scholars (IUMS)
    Yusuf al-Qaradawi ist der Vorsitzende

    http://en.wikipedia.org/wiki/International_Union_of_Muslim_Scholars

    Zur IUMS gehört Islamtheoretiker el-Awa / al-Awa, der ab 1985 Verfassungsrecht an der ägyptischen Uni zu Zagazig (az-Zaqāzīq) lehrt

    Mohamed Selim El-Awa
    Mohammad Salim Al-Awa
    Muḥammad Salīm al-ʿAuwā

    Schriften:

    On the Political System of the Islamic State. American Trust Publications.

    Punishment in Islamic Law – A Comparative Study. American Trust Publications, Indianapolis 1993, ISBN 0-89259-142-0.

    Religion and Political Structures – An Islamic Viewpoint. Birmingham 1999.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Salim_Al-Awa

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mohamed_Selim_El-Awa

    2011 wurde bekannt, dass al-‚Awâ bei den Präsidentschaftswahlen kandidieren wollte, „Islamischer Denker“:

    Islamic thinker decides to run for president

    http://www.egyptindependent.com/news/islamic-thinker-decides-run-president

    das Foto entstand auf der …

    … International Conference of the Islamic Revolution in Support of the Palestinian People, held in Tehran in November 1991

    http://weekly.ahram.org.eg/2003/662/profile.htm

    Bei der IUMS:

    Wolfgang Borgfeldt im Bild

    Hier ist Wolfgang Borgfeldt auch mal nicht SchayKH, sondern Ustāḏ

    al-UstâDH MuHammad Siddîq

    الأستاذ محمد صديق

    http://www.iumsonline.net/en/default.asp?word=Borgfeldt&contentID=2170&menuID=21

    http://www.iumsonline.net/ar/Default.asp?ContentID=2170&menuID=3

    ustāḏ bedeutet ungefähr Lehrmeister oder Lehrer, man vergleiche

    Ustadh Mahmoud Muhammad Taha Cultural Center (MTCC)

    http://alustadhcenter.org/

    “Ustadh” (pronounced Oo-staa-d) is the Arabic word for teacher

    http://ustadhismail.com/?page_id=11

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  4. Chronist Says:

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    Noch zu Mohammed Siddiq (Wolfgang Borgfeldt)

    Siddiq ist Mitglied des ECFR und trat in der Vergangenheit durch die Befürwortung einer demokratiefeindlichen ideologischen Ausrichtung in Erscheinung:

    „Auch die von 90 Prozent der Bevölkerung gewählte Regierung hat nie das Recht, auch nicht mit absoluter oder Zweidrittelmehrheit, etwas zu verbieten, was Gott erlaubt hat, bzw. etwas zu erlauben, was Gott verboten hat. Jeder Herrscher, jede Regierung jeder Einzelne ist immer nur ausführende Gewalt, denn Gesetz zu geben steht allein Gott zu.“

    So hatte die MJD durch ihren Buchverlag in der Vergangenheit Bücher von maßgeblichen Ideologen der MB vertrieben. Hierzu zählen Abul A´la al-Maududi und Sayyid Qutb. Beide Autoren propagierten den bewaffneten Kampf zur Errichtung eines islamischen Staates. Nach wie vor ist über den Verlag das Buch des türkischen Autors Mustafa Islamoglu mit dem Titel „Ratschläge an meine jungen Geschwister“ erhältlich. In dem Buch argumentiert der Autor:

    „Wenn ihr Beamter in einem nicht-islamischen System werden wollt, dann werdet nicht Beamter dieses Systems, sondern dort ‚Beamter des Islam’. Und seid gewillt und in der Lage, wenn die Sache, für die ihr euch verbeamtet habt, keinen Nutzen mehr bringt, ‚Auf Wiedersehen’ sagen zu können. […] Betrachtet Situationen, die unislamisch sind, wie das Sitzen auf Nesseln! Neigt euch keiner Aufgabe zu, die einen Widerspruch zu euren Religionsgrundsätzen bildet – auch wenn ihr Schätze dafür erhalten würdet.“

    Zumindest in der Vergangenheit hatte die MJD zur Beratung ihrer Mitglieder in Fragen der islamischen Rechtsauslegung den Rat des ECFR eingeholt. Geleitet wird der ECFR von al-Qaradawi, der u.a. islamistische Positionen vertritt und die Anwendung der Normen des islamischen Rechtssystems der Scharia befürwortet.

    Hessischer Verfassungsschutzbericht 2010
    (Seite 45-46)

    http://starweb.hessen.de/cache/hessen/vsbericht2010.pdf

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    Der Geburtsname des in Berlin geborenen Scheich Muhammad Siddiq lautete Wolfgang Borgfeldt. Als Vollwaise wuchs er bei streng protestantischen Großeltern auf. Anfang der sechziger Jahre schloss er sich muslimischen Studenten in seiner Heimatstadt an. … Mit nur zwanzig Jahren unternahm er eine Pilgerfahrt nach Mekka. Nach seiner Rückkehr aus Saudi-Arabien engagierte er sich bei der internationalen ‚United Muslim Students Organisation‘ und dem Islamischen Zentrum in Genf, das Said Ramadan leitete. … Nach langen Reisen durch die Arabische Welt, einem längeren Studienaufenthalt im Sudan und in Medina zog der deutsche Muslim nach Aachen. Hier arbeitete er nahezu zehn Jahre am Islamischen Zentrum. … Gemeinsam mit seinem Glaubensbruder Ahmad von Denffer verfolgte Muhammad Siddiq einen großen Plan: die Schaffung einer Gemeinschaft deutscher Muslime, die den Islam in die Bundesrepublik tragen sollte.

    aus: Stefan Meining: Eine Moschee in Deutschland: Nazis, Geheimdienste und der Aufstieg des politischen Islam im Westen
    Seite 218-219

    http://books.google.de/books?id=NqU0gQCROpQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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  5. Kalevala Says:

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    Team meX. Mit Zivilcourage gegen islamistischen Extremismus

    Veranstaltung zum Projekt „Extremismusprävention“ am 18.5.2011 in Stuttgart

    Der Islamwissenschaftler Dr. Jochen Müller vom Berliner Verein ufuq.de wird in seinem einführenden Vortrag einen ersten Einblick in muslimische Jugendszenen in Deutschland geben und Grenzverläufe zwischen Islam und Islamismus skizzieren. Das anschließende „Knowledge Café“ bietet die Möglichkeit, in entspannter Kaffeehausatmosphäre einzelne Aspekte näher zu beleuchten und zu diskutieren. Gastgeber an den Tischen sind die TeamerInnen des Projektes Islamismusprävention.

    http://www.newsletter.ljrbw.de/ljr/news/aktuell_druck.php?id=4308

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    Mit Zivilcourage gegen islamistischen Extremismus
    Team meX

    Das „Team meX. Islamistischer Extremismus“ ist ein landesweites Netzwerk von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das auf Anfrage kostenfrei und vor Ort Fortbildungen und Fachvorträge für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema „Prävention von islamistischem Extremismus“ anbietet.

    Projektteam

    Regina Bossert
    Lydia Kissel

    Ziel

    Das Projekt will in der Jugend- und Bildungsarbeit Tätige für das Thema islamistischer Extremismus sensibilisieren und sie über Propagandastrategien und Attraktivitätspotenziale der islamistischen Szene bei Jugendlichen informieren. Die Diskussion über Reaktions- und Handlungsmöglichkeiten soll Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im praktischen Umgang mit dem Phänomen unterstützen. …

    Zielgruppe
    Zielgruppe sind Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Baden-Württemberg, die sich mit dem Thema islamistischer Extremismus auseinandersetzen und ihr Fach- und Praxiswissen vertiefen wollen. Die rojektangebote sind für alle Schulen, Einrichtungen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit, Kommunen und Vereine sowie weitere Träger der Jugendund Bildungsarbeit buchbar. …

    Fortbildung

    Modul 2 Islamismus erkennen – und vom Islam unterscheiden

    Fachvorträge

    Islamistische Organisationen in Deutschland und ihre Strategien zur Anwerbung von Jugendlichen

    http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1324142/rps7-FlyerTeam-meX-12-2010.pdf

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    Baden-Württemberg und der unantastbare Islam. Unfasslich – für die organisierte Desinformation zu Hidschab, Hisba, Scharia und Fiqh bezahlte man lässig EUR 1 Mio:

    Auftaktpressekonferenz Islamismus. Von links nach rechts: Regina Bossert (Projektleiterin Team meX)

    Laufzeit: Oktober 2008 bis September 2011
    Finanzvolumen: 1 Million Euro

    Neben Veranstaltungen im Bereich Rechtsextremismusprävention stand im Jahr 2010 die Konzeption und der Start des neuen Projektteils „Islamismusprävention“ im Mittelpunkt der Arbeit. Seit November 2010 bietet das neue „Team meX. Islamistischer Extremismus“ im ganzen Land Fortbildungen und Fachvorträge an, um in der Jugend- und Bildungsarbeit Tätige für das Themenfeld zu sensibilisieren. Die Landeszentrale und das Landesamt für Verfassungsschutz leisten mit diesem Angebot Pionierarbeit. Weder auf Bundes- noch auf Landesebene besteht momentan ein vergleichbares Programm. Gewürdigt wurde dieser Mut zur Innovation von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“.

    Der Projektteil „Islamismusprävention“ ist im Jahr 2011 Preisträger im bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“. Am 18. Mai 2011, dem Tag der Preisübergabe, präsentiert sich das Projekt mit einem Fachtag „Jugendkulturen zwischen Islam und Islamismus“ in Stuttgart.

    Der Fokus des Präventionsprojektes liegt darin, Lehrkräften und Mitarbeitenden in Jugendeinrichtungen Einblicke in die Lebenswelten muslimischer Jugendlicher zu geben und sie für Einfallstore islamistischer Ideologien zu sensibilisieren. Ein wichtiges Anliegen ist die Vorstellung verschiedener muslimisch-jugendkultureller Szenen in Deutschland anhand von Musikbeispielen und Videoclips.

    In Abgrenzung zur Vielfalt innerhalb der muslimischen Jugendkulturen werden islamistische Positionen vorgestellt. So erhalten in der Jugendarbeit Tätige ein Gespür für die Unterscheidung von religiösen Überzeugungen und Demokratie gefährdenden islamistischen Einstellungen. Das ist die Voraussetzung dafür, im Dialog mit jungen Muslimen radikalen und extremistischen Einstellungen begegnen und vorbeugen zu können – ohne ihre Religion in Frage zu stellen.

    Dank der Förderung durch die Baden-Württemberg Stiftung können die Veranstaltungen kostenfrei und vor Ort in Schulen, Einrichtungen der offenen und verbandlichen Jugendarbeit, in Kommunen und bei Vereinen in ganz Baden-Württemberg durchgeführt werden. Angesprochen sind alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die sich mit dem Thema „Islamistischer Extremismus“ auseinandersetzen. Durchgeführt werden die Veranstaltungen vom „Team meX. Islamistischer Extremismus“, einem Netzwerk von vierzehn speziell qualifizierten freien Mitarbeitenden der Landeszentrale.

    aus: Geschäftsbericht 2011 der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

    http://www.lpb-bw.de/fileadmin/lpb_hauptportal/pdf/geschaeftsbericht_11.pdf

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    Landtag von Baden-Württemberg
    Drucksache 15/2544
    Ausgegeben: 09.11.2012

    Vor Kurzem habe der Verfassungsschutzverbund eine Broschüre speziell zum Thema Salafismus herausgegeben. Sie diene als allgemeines Informationsmaterial und lasse sich als Beispiel für eine Initiative im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit nennen. Ferner liefen verschiedene Präventionsprojekte im Land, die regelmäßig verstärkt und aktualisiert würden. Bei den Sicherheitsbehörden wiederum bilde das Projekt „Team meX“ einen wesentlichen Baustein. Es setze im Hinblick auf eine Sensibilisierung vor allem auf Multiplikatoren im Bereich der Sozial- und Jugendarbeit. Im letzten sowie im laufenden Jahr seien über 1 000 Multiplikatoren geschult worden. Weitere Beispiele für die Präventionsarbeit fänden sich in der ausführlichen Stellung – nahme des Innenministeriums zum Antrag der Fraktion der CDU – Rechtsstaat schützen – Salafismus entschlossen bekämpfen! –, Drucksache 15/1697. Er antwortete auf Frage des Abgeordneten der Grünen, der Salafismus bilde eine wesentliche Untergliederung des Islamismus. Gerade aufgrund der besonders aggressiven Propaganda der Salafisten und der damit verbundenen Bedeutung …

    http://www2.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/2000/15_2544_d.pdf

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    Landtag von Baden-Württemberg
    Drucksache 15/2057
    Eingegangen: 09.07.2012
    Ausgegeben: 14.08.2012

    Antrag
    der Abg. Felix Schreiner u. a. CDU,
    der Abg. Alexander Salomon u. a. GRÜNE,
    der Abg. Christoph Bayer u. a. SPD und
    des Abg. Dr. Timm Kern FDP/DVP
    und
    Stellungnahme
    des Staatsministeriums
    Zukunft des „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“

    Das Projekt „Team meX. Mit Zivilcourage gegen Extremismus“ wurde vom 1. Oktober 2008 bis zum 30. September 2011 mit einer Summe von 1 Million Euro von der Baden-Württemberg Stiftung gefördert. Im Projektteil „Grundrechtefibel“ wurden ca. 340.000 Euro verausgabt, im Projektteil „Rechtsextremismus – prävention“ ca. 220.000 Euro, im Projektteil „Islamismusprävention“ ca. 80.000 Euro. Ca. 30.000 Euro entfielen auf Allgemeinkosten, insbesondere Marketing, Werbung und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Personalkosten fielen in Höhe von ca. 285.000 Euro an.

    Vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 ist das Projekt mit Mitteln in Höhe von 300.000 Euro ausgestattet, die ebenfalls von der Baden-Württemberg Stiftung zur Verfügung gestellt werden. Es ist geplant, in den beiden Projektbereichen „Rechtsextremismusprävention“ und „Islamismusprävention“ je ca. 100.000 Euro an Sachmitteln zu verausgaben. Ca. 90.000 Euro stehen für Personalausgaben zur Verfügung, ca. 10.000 Euro für Allgemeinausgaben. Restmittel der 1. Tranche in Höhe von ca. 45.000 Euro konnten in die 2. Tranche übertragen werden. Die Landeszentrale für politische Bildung stellt die Büroinfrastruktur (2 ausgestattete Arbeitsplätze, Büromaterial, Postversand) und unterstützt bei Verwaltungsangelegenheiten.

    (…)

    Im Herbst 2012 ist die erste Durchführung des neuen E-Learning-Kurses „Islam und muslimisches Leben in Baden-Württemberg“ geplant.

    (…)

    Die Arbeit des Projekts „Team meX“ hat auch bundesweit Beachtung gefunden. Der Projektteil Islamismusprävention wurde im Jahr 2011 als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet. In dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb werden innovative Projekte prämiert, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten. Am 18. Mai 2011 fand als Rahmen der Preisverleihung ein Fachnachmittag zum Thema „Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus“ in Stuttgart statt. In der Kategorie „Bildung“ war das Projekt neben zwei weiteren zudem als Bundessieger nominiert. …

    Krebs
    Ministerin im Staatsministerium

    http://www2.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/2000/15_2057_d.pdf

    ::

  6. Querverweis Says:

    Zu den weiteren Referenten der III. Heidelberger Islamwochen

    Cefli Ademi und Bacem Dziri

    Çefli Ademi

    (…?), hat an der Universität Bielefeld Rechtswissenschaften studiert und an der Bucerius Law School in Hamburg promoviert. Gegenwärtig ist er stellvertretender Leiter des Fachbereichs Recht der Stadt Gütersloh. Daneben arbeitet er an seiner Habilitation zum Thema: „Islamische Jurisprudenz mit Blick auf den bundesdeutschen Verfassungsstaat – Religionsverfassungsrecht mit Blick auf den Islam“ und ist Lehrbeauftragter zur „Einführung in die islamische Jurisprudenz“.

    http://www.migazin.de/2012/05/25/der-pawlowsche-muslim-reflex/

    Bacem Dziri

    Bacem Dziri ist neuer Sprecher des Rats der Muslime in Bonn

    http://www.integration-in-bonn.de/aktiv-und-engagiert/integrationsrat/aktuelles/detail/news/bacem-dziri-ist-neuer-sprecher-des-rats-der-muslime-in-bonn.html

    hier in: Bonner General-Anzeiger 14.10.2010

    http://www.integration-in-bonn.de/fileadmin/user_upload/Redaktion/Integrationsrat/Downloads/Bonner_GA_vom_14.10.2010_-_Bacem_Dziri_ist_neuer_Sprecher_des_Rats_der_Muslime_in_Bonn.pdf

    Rat der Muslime in Bonn (RMB)
    Pressemitteilung
    26.01.2012

    Der Rat der Muslime hat sich am 24.01.2012 zum zweiten Mal zu einem Austauschgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Al-Muhsinin Moschee in Beuel getroffen. Bei dem Dialog ging es um die Klärung offener Fragen und das Bestimmen einzelner Themenschwerpunkte mit der Zielsetzung, das Zusammenleben mit Bonner Muslimen besser zu gestalten.

    Der Rat der Muslime in Bonn strebt eine bessere, offene, lösungsorientierte und kommunikative Zusammenarbeit mit Bonner Kindergärten und Schulen an. Des Weiteren stellt sich der Rat der Muslime als Ansprechpartner in relevanten Bonner Stadtteilen den Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen zur Verfügung. Dabei betrachtet er sich stets als Brückenbauer. Die Mitglieder des Rats beteiligen sich bereits seit mehreren Jahren intensiv in interreligiösen Dialogkreisen. Damit eine qualifizierte gesellschaftspolitische Arbeit weiterhin gewährleistet werden kann, sehen es die Mitglieder des Rats der Muslime als eine unabdingbare Forderung gegenüber der Stadt an, eine Fachkraft einzustellen, die aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert wird.

    Adenauerallee 13

    http://muslimrat-bonn.de/uploads/media/Pressemitteilung_RMB_26.1.2012.pdf

    http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=9&tx_ttnews%5Btt_news%5D=32&tx_ttnews%5BbackPid%5D=10&cHash=4332c507da

    Kommission für Erziehung und Schule
    Yahya Martin Heising – Schulbeauftragter

    http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=26

    Kommission für Ehe und Familie (Al Ansar Moschee)

    Moussa Acharki – Familienbeauftragter
    Saloua Mohammed – Jugendbeauftragte
    Abu Jamal – Referent

    http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=27

    Kommission für gesellschaftliche, soziale und karitative Fragen

    Abdl Qalq Azrak – Sozialbeauftragter (Al Mohajirin Moschee)

    Jilali Rhoutaisse – Seniorenbeauftragter (Al Mohsineen Moschee)
    [ = Al-Muhsinin Moschee, Schwarzer Weg, Bonn-Beuel ]

    Hasan Özdogan – Beauftragter für Gründung muslimischer Einrichtungen
    (Muslimischer Sozialer Bund e.V.)

    al­Sunna Moschee und Süleymaniye Moschee
    – Krankenhausseelsorge

    http://muslimrat-bonn.de/index.php?id=29

    Wir von der Al-Muhsinin-Moschee begrüßen euch herzlich auf unserer Homepage. Mit dieser Seite möchten wir ihnen den Islam in seiner ursprünglichen Form näher bringen.

    Wir möchten Ihnen den Weg zu ALLAH, dem EINEN und EINZIGEN Gott zeigen und möchten die Möglichkeiten, die uns in unserer Religion, dem Islam, zur Verfügung stehen, integrationsfördernd und hilfreich in die Gesellschaft einbringen.

    Wir gehören keiner islamischen Gruppierung oder Sekte an, sondern praktizieren und lehren den klassisch-sunnitischen Islam, zu der die absolute Mehrheit der Muslime angehört.

    http://www.almuhsinin-moschee.de/html/wir_uber_uns.html

    DWR Seminarbeginn Bonn Beuel Muhsinin Moschee
    eingangs im Film zu sehen:
    Ibrahim Abou-Nagie

    http://www.DieWahreReligion.de präsentiert Abu Dujana, Abu Ubayda, Sheikh Al Araby, Abdullatif, Sheikh Mohammad, Abu Abdullah, Ibrahim Abou-Nagie

    Thema: Und haltet alle fest am Seil Allahs…
    06.08.2010 bis 08.08.2010

    AL-MUHSININ MOSCHEE
    SCHWARZER WEG
    BONN

    Die in Sicherheitskreisen als fundamentalistisch und Gewalt legitimierend eingeschätzten Prediger Abu Dujana, Abdullatif und Ibrahim Abou-Nagie wollen am Sonnabend ein „Islam-Seminar“ in einer Moschee im Neuköllner Schillerkiez abhalten. Der Berliner Verfassungsschutz bestätigte auf Anfrage, man habe von der Veranstaltung und der Gruppe der Prediger Kenntnis.

    Sicherheitsexperten zählen das Trio zur Bewegung des sogenannten Salafismus. Dabei handelt es sich um die nach Angaben von Verfassungsschützern am schnellsten wachsende islamistische Strömung in Deutschland. Ihre Anhänger legen den Koran wortwörtlich aus und befürworten beispielsweise die Einführung der Scharia.

    Atheisten, Anhänger anderer Religionen und – je nach Interpretation – auch gemäßigte „irregeleitete“ Muslime landen der Ideologie des Salafismus zufolge in der Hölle.

    Die drei in Berlin auftretenden Salafisten gehören nach Expertenangaben zur Gruppe „Die wahre Religion“, die bisher vor allem im Raum um die Städte Köln und Bonn aktiv war.

    aus: Islamistische Prediger kommen nach Berlin
    in: Der Tagesspiegel 21.10.2010

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/salafismus-islamistische-prediger-kommen-nach-berlin/v_print/1963686.html

    Drei der radikalsten islamistischen Prediger Deutschlands kommen nach Berlin. Nach Recherchen der Nachrichtenagentur dapd werden die in Sicherheitskreisen als fundamentalistisch und Gewalt legitimierend eingeschätzten Prediger Abu Dujana, Abdullatif und Ibrahim Abou-Nagie am Samstag ein „Islam-Seminar“ in einer Moschee in Neukölln abhalten. Der Berliner Verfassungsschutz bestätigte auf Anfrage, von der Veranstaltung und der Gruppe der Prediger Kenntnis zu haben.

    Sicherheitsexperten zählen sie zur Bewegung des sogenannten Salafismus. Dabei soll es sich um die am schnellsten wachsende islamistische Strömung in Deutschland handeln. Ihre Anhänger legen den Koran wortwörtlich aus und befürworten die Einführung der Scharia. Atheisten, Anhänger anderer Religionen und – je nach Interpretation – auch gemäßigte „irregeleitete“ Muslime landen der Ideologie zufolge in der Hölle. Die drei in Berlin auftretenden Salafisten gehören zur Gruppe „Die wahre Religion“, die bisher vor allem im Raum Köln aktiv war. … Die drei Prediger und ihre Anhänger fordern die Einführung der Scharia.

    aus: Islamisten kommen
    in: taz 22.10.2010

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ba&dig=2010%2F10%2F22%2Fa0137&cHash=15f98a795642d60f44700a2e6f7c87e4

    Der Lesben-und Schwulenverband Berlin zeigt wie man’s macht. Mehrere durch besonders homophobe Predigten aufgefallene Prediger wollten am kommenden Samstag im Berliner Schillerkiez ein Seminar abhalten. Der LSVD sieht die Schwulenhetze von radikalen Islamisten mit Sorge. Also hat man angefangen, mit einigen Berliner Moscheen zu diesem Thema Gesprächskanäle zu eröffnen. Als Ergebnis ist nun der Auftritt der Hassprediger abgesagt worden:

    Seminar von islamistischen Hasspredigern in Neukölln abgesagt
    Muslime und Nicht-Muslime gemeinsam gegen Islamisten

    Das am morgigen Samstag in Berlin-Neukölln geplante „Islam-Seminar“ der drei radikalsten islamistischen Hassprediger Deutschlands wurde laut Nachrichtenagentur dapd kurzfristig abgesagt. Die Prediger Abu Dujana, Abdullatif und Ibrahim Abou-Nagie hetzen gegen Homosexuelle und legitimieren dabei Gewalt und die Ideologie des bewaffneten Dschihad. In der Bangladesch-Moschee Baitul Mukarram im Neuköllner Schillerkiez sollte das Seminar stattfinden.

    Ein Großteil der Berliner Moscheen hatte bereits in den vergangenen Wochen einen Auftritt der drei Islamisten abgelehnt. Nach kritischen Berichten in der Tagespresse hat auch der Trägerverein der Moschee Baitul Mukarram die zunächst zugesagte Veranstaltung abgesagt.

    aus: Jörg Lau: Wie man Hassprediger stoppt
    in: ZEIT-online 22.10.2010

    http://blog.zeit.de/joerglau/2010/10/22/wie-man-hassprediger-stoppt_4280

  7. Cees van der Duin Says:

    ::

    As in the United States, student fraternities in Belgium have a long tradition of initiation rituals for new members, some of which include male students wearing drag.

    Last month, a student that was on his way to an initiation evening dressed as a woman was set upon by a group of youths. They took him to a car park before robbing him of his mobile and gang raping him. …

    The HUB advises its students that “certain groups perceive wearing drag as being provocative.” Consequently, the Institute of Higher Education that groups most the capital’s Dutch-medium colleges of higher education advises its students against dressing as a member of the opposite sex.

    “HUB sending out the wrong signal”‘

    The Brussels regional Secretary of state responsible for equal opportunities Bruno De Lille (Flemish Green, photo) says that he believes that the HUB is sending out the wrong signal by ordering its students to ditch drag.

    „I feel that HUB is sending out completely the wrong signal. By reacting in this way they are at least implying that the rape was the victim’s fault. “He should have known that this is provocative to certain people”, What? And so this justifies someone being attacked of rape? What about transgender men and women then? Should they also “adapt””?

    „As a society we should make it clear to the victims that they have our support and say to the perpetrators that their behaviour is unacceptable and that they will be severely punished.“

    “The HUB should immediately send out a statement saying that it has made a mistake”, Mr De Lille concludes.

    aus: Students banned from wearing drag
    in: Flanders News 26.11.2012

    http://www.deredactie.be/cm/vrtnieuws.english/news/121126_HUB_drag

    ::
    ::

    Am Montag hieß es, die Hogeschool-Universiteit Brussel (HUB), die das Vergewaltigungsopfer besucht, habe ein Travestie-Verbot für Studententaufen verfügt, „denn bestimmte Gruppen werten dies als Provokation“, erklärte der Studentenbegleiter der Hochschule, Marc Ophalven, auf der Website des Studentenmagazins Erasmix. „Damit sendet die Hochschule ein falsches Signal. Die Maßnahme birgt die implizite Unterstellung, das Opfer sei selber schuld an seiner Vergewaltigung und nicht der Täter“, reagierte der Brüsseler Staatssekretär für Chancengleichheit, Bruno De Lille (Groen), auf die Präventivmaßnahme. Aber: Von einem solchen Travestie-Verbot sei nie die Rede gewesen, beteuerte die Hogeschool-Universiteit Brussel (HUB) wenig später. „Wir haben gemeinsam mit den Studenten diskutiert, wie ein solcher Vorfall in Zukunft vermieden werden kann“, erklärte HUB-Sprecher Filip Clarisse. „Wir verhalten uns wie ein guter Familienvater, ohne den Studenten Dinge zu verbieten.“

    Clarisse bestätigte aber, dass man mit der Polizei einen ähnlichen Dialog geführt habe, und die Sicherheitsbeamten hätten vorgeschlagen, die Zahl der Kostümfeten zu verringern. „Es sollte aber niemand beleidigt werden.“ Der Vorsitzende der flämischen Gemeinschaftskommission, Jean-Luc Vanraes, sprach sich ebenfalls für ein Vorgehen aus, das solche Gewaltakte bekämpft und bestraft, „aber das sollte nicht geschehen, indem man sich der Gewalt beugt, indem die Freiheit eingeschränkt wird.“ Eindeutig waren auch die Kommentare von Studenten, die der VRT-Hörfunk im Rahmen seiner Sendung „Hautekiet“ zusammentrug. „Wird bald auch der Karneval von Aalst verboten?“, fragte sich ein Hörer, und ein Student meinte lapidar: „Die Schotten in Brüssel haben ein Problem.“

    aus: Boris Cremer: Wirbel um Travestie-Verbot
    in: Grenzecho (Eupen, Belgien) 27.11.2012

    http://www.grenzecho.net/ArtikelLoad.aspx?aid=8f216c46-4c90-4413-ab4f-4136170b3535

    ::

  8. Chronist Says:

    HEIDELBERG: Prof. Omaia Elwan ist em. Mitglied der Juristischen Fakultät der Universität Kairo / Ägypten

    ::

    Hieraus entnimmt man die Unmöglichkeit der Frau einem Beruf oder einer Tätigkeit außerhalb des Hauses nachzugehen.

    Außer diesen Koranstellen geben die Vertreter des Verbots einige Belege aus der sunna (Lebenspraxis des Propheten) zur Untermauerung ihrer Meinung an.

    – Nach einer sunna Überlieferung gilt die Frau als eine totale Scham. Sobald sie ausgeht, lauert auf sie der Teufel.

    – Nach einer anderen Überlieferung hat der Prophet seine Tochter gefragt, welche Sache für die Frau gut sei.

    Sie antwortete, dass sie weder einen Mann sehen möchte, noch von einem Mann gesehen werden will.

    Aus der ersten Überlieferung entnimmt man, dass die Frau das Haus nur in Notfällen verlassen darf und somit auch nur in Ausnahmefällen einer beruflichen Tätigkeit außerhalb des Hauses nachgehen kann.

    Aus dem zweiten Beleg wird abgeleitet, dass es für die Frau besser ist, sich nicht in die Öffentlichkeit zu begeben und dort von den Männern gesehen zu werden. Dies lässt sich somit mit einer Berufstätigkeit außerhalb des Hauses nicht vereinbaren.

    Ferner stützen sich die verneinenden Gelehrten auf den Analogieschluss sowie auf das Blockieren der Mittel.

    Der Analogieschluss gilt als vierte Quelle der sharia in der Rangordnung. Das Blockieren der Mittel ist eine sekundäre Hilfsquelle und bedeutet „Versperren der Mittel“: Regel, dass alles was zu Verbotenem führt, selbst verboten ist. Aus diesen beiden Quellen entnimmt man folgendes:

    – Da die Vermischung von Männern und Frauen in der Öffentlichkeit verboten ist und das Nachgehen eines Berufes zwingend dazu führen würde, ist auch das Nachgehen eines Berufes selbst verboten.

    (…)

    Das Gericht weist zwar auf diesen Punkt hin und gibt der Klägerin Recht, dass die Entscheidung sich nicht auf diese Gewohnheiten und Traditionen berufen könne, es unterstrich jedoch, dass Art. 2 der ägyptischen Verfassung bestimmte, dass die Grundsätze der sharia eine Hauptquelle der Gesetzgebung sei. Ausserdem bestimmt Art. 11 der ägyptischen Verfassung, dass der Staat die Gleichbehandlung von Mann und Frau in politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bereichen ohne Verletzung der sharia garantieren soll.

    (…)

    Die Frau hat keinen Unterhaltsanspruch, wenn sie vom Islam abfällt, sich ihrem Ehemann freiwillig und ohne legitimen Grund verweigert, wenn sie dazu aus einem Grunde, der nicht beim Ehemann liegt, gezwungen wird, oder wenn sie ihren Ehemann ohne dessen Erlaubnis verlässt.

    Wenn die Ehefrau aber die eheliche Wohnung ohne Erlaubnis des Ehemannes verlässt, gilt dies nicht als Grund für den Wegfall des Unterhalts in den Fällen, in denen das islamische Recht dies ausdrücklich vorsieht oder das Gewohnheitsrecht bzw. eine Notwendigkeit dies erlaubt. Wenn sie die eheliche Wohnung wegen einer legalen Arbeit verlässt, gilt dies ebenso nicht als Grund für den Wegfall des Unterhalts. Der Unterhaltsanspruch erlischt jedoch, wenn sie dieses bedingte Recht missbraucht oder es dem Familienwohl entgegensteht und der Ehemann von ihr die Einstellung des Missbrauchs verlangt hat.

    aus: Prof. em. Dr. Elwan: Vorlesung im WS 2010/11 – Ausgewählte Kapitel des Islamischen Rechts der Gegenwart

    http://www.ipr.uni-heidelberg.de/cms/content/elwan/Materialien%20f%C3%BCr%20die%20m%C3%BCndliche%20Pr%C3%BCfung%202010-2011.pdf

    ::
    ::

    Prof. em. Dr. Omaia Elwan (akad. Dir. i.R.)
    Islamisches Recht
    Raum: 37

    Forschungsschwerpunkte:

    Arabisches und Islamisches Recht

    Zahlreiche Veröffentlichungen zum arabischen und Islamischen Recht.

    Regelmäßige Lehrveranstaltungen zum islamischen Recht.

    Prof. Elwan ist em. Mitglied der Juristischen Fakultät der Universität Kairo / Ägypten.

    Internationales Privat- und Verfahrensrecht

    http://www.ipr.uni-heidelberg.de/cms/index.php?action=mitarbeiter&task=detail&id=58&menuid=18

    ::

  9. Querverweis Says:

    ::

    zahnräder
    netzwerk
    Presse und Kommunikation

    Kübra Gümüşay. Leitung Presse & Kommunikation
    Kübra Gümüşay (geb. Yücel) studierte Politikwissenschaften an der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London und der Universität Hamburg. Als freie Journalistin, Autorin und ehemalige Chefredakteurin des Hamburger Jugendmagazins Freihafen schreibt sie für verschiedene Publikationen, ist Kolumnistin für die tageszeitung (taz) und betreibt den Blog ein-fremdwoerterbuch.com Im Rahmen verschiedener Projekte engagiert sie sich außerdem politisch und sozial für MigrantInnen und MuslimInnen.

    Seren Başoğul. Leitung Corporate Design
    Seren Başoğul arbeitet freiberuflich als Designerin. Sie studierte an der Fachhochschule Aachen Visuelle Kommunikation (Diplom). Sie ist politisch aktiv im Kinder- und Jugendverband SJD-Die Falken, im Integrationsrat ihrer Stadt und leitet ein Sport-Integrationsprojekt für muslimische Frauen.

    http://www.zahnraeder-netzwerk.de/?page_id=7

    Zweite ZahnräderX Berlin Konferenz 2012 – Ein voller Erfolg!

    Die islamische Natur- und Umweltschutzorganisation Hima e.V. eröffnete dabei den Abend als erstes Projekt. … Anschließend stellte sich der deutschsprachige Narrabila Verlag mit ihren „Seiten des Lebens“ vor, welcher aus dem Zusammenschluss literaturbegeisterter Muslime 2011 entstand. … Sprachfertig ging es weiter mit der Vorstellung des Gewinners der ZahnräderX Berlin Konferenz vom Vorjahr, der Internetseite Koran-unterricht.de. … Im Anschluss daran sprachen die Vertreter von M.A.H.D.I. e.V. über ihr Ziel, die Partizipation von Deutschen mit Migrationshintergrund über den interkulturellen und interreligiösen Dialog zu fördern. Dies gelingt ihnen durch ihr bereits jährlich stattfindendes Event „Vorbilder Schaffen“, bei dem Berlinerinnen und Berliner mit Migrationshintergrund für ihre hervorragenden Schul- und Studienabschlüsse ausgezeichnet werden.

    Kurz bevor es in die Netzwerk-Pause ging, bekam Mohamad Ajami von der weltweit agierenden Hilfsorganisation Islamic Relief das Wort, um einen Spendenaufruf an die zahlreichen Zuhörer zu richten. … Mit der Präsentation der Deutschen Islam Bibliothek Berlin ging es nach der Pause weiter. Diese stellte ihre Pläne einer Spezialbibliothek vor, deren Sammelauftrag alle vornehmlich auf Deutsch zum Thema Islam und Muslime veröffentlichten Medien umfassen soll.

    Die Leiterin von ZahnräderX Berlin, Rafiqa Zahra, äußerte sich zufrieden über den Verlauf der Konferenz …

    http://www.zahnraeder-netzwerk.de/?cat=1

    ::

  10. Querverweis Says:

    ::

    FIBEr
    Fraueninitiative für Bildung und Erziehung

    „Älter werden“ in Bonn
    Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer Veranstaltung „Älter werden“ am 30.6.2012 um 14.30 Uhr in das Haus der

    Familie ein. Diese Veranstaltung ist sowohl interreligiös als auch generationenübergreifend.
    Ort: Haus der Familie, Friesenstrasse, Bonn-Bad Godesberg

    Die FIBEr Vorsitzende Hülya Dogan wird den 1. Workshop leiten.

    http://www.fiber-bonn.de/

    Unser aktuelles Projekt „Integration auf Augenhöhe“ dient gezielt der Entwicklung von interkulturellen Kompetenzen und der Berufsbildung von Jugendlichen. Durchgeführt wird es seit Herbst 2010 in Zusammenarbeit mit der Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bonn-Tannenbusch und ihrem Schulleiter Martin Finke.

    Das Projekt setzt sich aus vier Phasen zusammen.

    Die erste Phase bildete ein Coaching-Projekt für Schüler/innen der 8. Klassen, das dankenswerterweise von der Stabsstelle für Integration der Stadt Bonn gefördert wurde. Unter dem Motto „DIE ZUKUNFTS-WERKSTATT“ traf sich vom 11.11.-21.12.2010 einmal wöchentlich eine Gruppe von sieben Schülerinnen und drei Schülern, um unter der Anleitung von Angela Ehlert, Coach, Mediatorin und Kommunikationstrainerin, verschiedene Themen im Bereich Berufsbildung und Integration kennen zu lernen. …

    Die gesamte erste Projektphase wurde kontinuierlich beobachtet, ausgewertet und dokumentiert. Diese Aufgabe übernahmen unsere Mitglieder Christina Rademacher-Schulz, Ethnologin, und Sabrina Khan, Volkswirtin.

    http://www.fiber-bonn.de/projekte

    FIBEr
    Fraueninitiative für Bildung und Erziehung

    Mutter-Kind-Kurs für muslimische Frauen ab April
    Willkommen sind alle muslimischen Mütter mit ihren Kindern, die andere Mütter kennen lernen möchten und im gemeinsamen Gespräch und Spiel mit den Kindern erzieherische und andere, selbst gewünschte Themen besprechen wollen. Wir strukturieren jedes Treffen mit Liedern, Kindergeschichten, Bewegungsspielen und interessanten Gesprächsthemen. Der muslimische Glaube findet besondere Berücksichtigung. Die Kurssprache ist deutsch. Dieser Kurs ist für Mütter mit Kindern im Alter von 9 Monaten bis 3 Jahren.

    Referentin: Frau Nilüfer Görmez-Heising (Erzieherin)

    Veranstaltungsort: FBS, Lennéstraße, Bonn

    http://www.fiber-bonn.de/aktuelles/97-3-mutter-kind-kurs

    ::
    ::

    „Das Doppelinterview mit Hülya Dogan und Winfried Semmler-Koddenbrock ist aufschlussreich. Indes erscheint es mir ein wenig weichgespült. Will heißen: Nachweislich gibt es, gerade auch in Bonn, arge Probleme mit radikalen Muslimen.“

    Nachdem Hülya Dogan vom Arbeitskreis Muslime und Christen in das Thema eingeführt hatte, entspann sich ein lebhaftes Gespräch rund um die Fragen: Wie können wir aufeinander zugehen? Gibt es Gemeinsamkeiten in unseren Religionen, an die man anknüpfen kann? Die Erzieherinnen der Kindertagestätten berichteten, dass der Austausch zwischen Einrichtung und Eltern muslimischen Glauben von Toleranz, Wertschätzung und Respekt geprägt ist. Hier geht man aufeinander zu, die Kinder werden integriert, man spricht beispielsweise über gemeinsames Gebet der Kinder und zeigt Alternativen auf, gemeinsame Gebetstraditionen zu pflegen.“

    aus: ECKSTEIN
    Impulse und Informationen aus der Pfarrei St. Petrus in Bonn
    Ostern 2011

    http://www.sankt-petrus-bonn.de/fileadmin/Eckstein/Eckstein-1-2011.pdf

    ::
    ::

    Bonn: Stadtverordnete Hülya Dogan (BIG) und stellvertretender Vorsitzender des Integrationsrates Moussa Acharki (BIG) besuchen die beschädigten AnwohnerInnen in Lannesdorf

    Als Zeichen der Anteilnahme verteilten sie Rosen an die Anwohnerinnen und Anwohner, die unmittelbar an dem Ort leben, der am 05. Mai von den gewalttätigen Ausschreitungen betroffen war: Im Umfeld der Kreuzung Drachenburgstrasse / Mallwitzstrasse wurden ca. 60 Haushalte besucht.

    http://www.bigdeutschland.de/pressemitteilungen/25-big-partei-pressemitteilung-11-05-2012

    Haluk Yildiz – Parteivorsitzender
    Ismet Misirlioglu – Stellvertretender Vorsitzender
    Moussa Acharki – Beisitzer
    Yasar Mert – Beisitzer

    BIG Partei
    Adenauerallee 13
    Bonn

    http://www.bigdeutschland.de/ueber-big/bundesvorstand

    ::

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