323. Stoppt die Scharia an der Uni Münster

انتقاد الإسلام

al-Intiqād al-Islāmī

Criticism of Islam

Islamkritik

Zwei Kommentare an Free Minds

Wir befinden uns im Jahre 2012 n. Chr. Ganz Münster ist von den Schariafreunden besetzt… Ganz Münster? Nein! Ein von unbeugsamen Islamkritikerinnen bevölkerter Verein hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Islamlobby …

Selin Yesil: Wenn Opfer in Wirklichkeit keine Opfer sind …

… und Kulturrelativisten stillschweigend froh sind über jeden Ehrenmörder, der für das Dogma des Kulturrelativismus kämpft.

Posted on 20. Dezember 2012 by Free Minds

Was ist Kulturrelativismus? Kulturrelativismus ist eine geistes- und gesellschaftstheoretische Pervertierung, die alle Kulturen und Lebensformen ganz wertefrei auf eine gleichwertige Stufe stellt. Das macht er unverhohlen, obwohl er weiß, was er damit anrichtet. …

Als Kommentar dazu:

Edward von Roy says:

23. Dezember 2012 at 00:43

Ein erfrischend geschriebener, völlig überzeugender und für die wünschenswerte gelingende Integration aller Menschen in den säkularen Rechtsstaat wichtiger Text von Selin Yesil. Vielen Dank.

Der Kulturrelativismus verführt zu einer Fortsetzung alten rassistischen Denkens: die auf Dauer weggestoßenen “Exoten, Fremden” darf man dann bewundern oder verachten, in jedem Fall aber seien sie sozusagen “von Natur aus” oder jedenfalls im kostbaren “Wesen” ganz anders als man selbst. Leider gibt es damit auch außerhalb der Kreise der Schariafreunde Lobbygruppen, denen die Aufspaltung der Menschheit bzw. Stadtbevölkerung in “kulturkreisbedingte Sorten” am Herzen liegt. Das wäre nichts anderes als die Rückkehr der Stämme – im Zeitalter der Globalisierung.

Wer die in Deutschland lebenden Muslime zur “Sorte Mensch” erklärt, denen die ganze Last eigenen Denkens und grundgesetzkonformen sowie kulturell modernen Empfindens und Verhaltens zu tragen nicht zumutbar sei, wird, ob korantreu oder atheistisch, kalifatsbewegt oder spaßkulturell, daran mitarbeiten, die angeblichen “Schariapflichtigen” mehr und mehr in eine Art von Apartheid einzumauern und, auf Dauer, mit einem Sondergesetz nach dem anderen eine Rechtsverschiedenheit durchzusetzen. Das gilt es zu verhindern, so, wie Maryam Namazie es fordert:

“One Law For All.”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

http://www.onelawforall.org.uk/open-letter-to-aclu-on-its-support-for-sharia-law/

In seiner DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS hat das hochrangige Mitglied im muslimbrudernahen European Council for Fatwa and Research (ECFR), Bosniens Großmufti Mustafa Cerić, den Kurs auf die Rechtsspaltung offen eingeräumt:

“opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law”.

http://blog.zeit.de/joerglau/2006/12/01/erklarung-der-europaischen-muslime_62

Die Bürger – alle, auch die Kinder muslimischer Eltern oder Großeltern – können erwarten, dass sich ein Zentrum für Islamische Theologie von den systematisch frauenfeindlichen und alle Nichtmuslime diskriminierenden Normen von Koran und Hadith sowie schariabasiertem Fiqh distanziert.

Scharia und universelle Menschenrechte gehen nicht gleichzeitig. Auf den grundrechtswidrigen Charakter von Scharia bzw. islamischer Jurisprudenz (Fiqh) weist Mouhanad Khorchide aber nicht hin, sondern orakelt sentimental: “Was ist mit der Liebe zu Gott, die sich in der Liebe zu seiner Schöpfung ausdrückt?”

http://www.cicero.de/berliner-republik/islam-heisst-liebe-und-nicht-scharia/52143?seite=2

Necla Kelek benannte das Problem genau:

“Ja , ich halte den Versuch, die religiöse Rechtleitung und die Vorschriften für den Alltag durch Tradition und Gesetz zu bestimmen, ich halte die Scharia für überholt.”

http://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/integration/kritik-der-islamkritik-ihr-habt-mit-hass-gekocht-16687.html

Eine Religion, welche mit dem wortwörtlich verstandenen Koran oder dem im Jahre 1111 verstorbenen Imam al-Ghazali allen Ernstes die Angst vor dem Höllenfeuer weckt, ist in einer bleibend freiheitlichen Demokratie nicht in Wissenschaftsbetrieb und Schulalltag integrierbar.

Immer noch ruft keiner der ‚Ulamā oder Ayatollahs dazu auf, als Frau den Hidschab doch gerne mal ein paar Tage in der Woche abzulegen oder als Lehrer für Islamischen Religionsunterricht die im Koran so ausführlich beschriebene Hölle den Kindern bitte nur noch als Symbol zu erklären. Vielmehr bauen die deutschen Standorte für Islamische Theologie ihre Kontakte zu Darul ‘Uloom und al-Azhar auf, Fabriken der Gegenmoderne (die den Islam keineswegs falsch verstanden haben).

Die einer (angeblich von Allah geschaffenen) Scharia entsprungenen, frauenfeindlichen und kulturrassistischen islamischen Wohlverhaltenspflichten sowie das gesamte Islamische Recht sind jenseitszentriert, auf Abwehr des Teufels und gesichertes Seelenheil bedacht, wie Tilman Nagel in seiner Rezension zum islamverharmlosenden Buch von Mathias Rohe verdeutlicht:

“Diese sogenannten «fünf Bewertungen» meinen Lohn oder Strafe sowohl im Diesseits als auch im Jenseits. Im Koran werden diesseitige und jenseitige Bestrafungen eines Fehlverhaltens noch als ein einziger Sachverhalt verstanden; Mohammed urteilt und vollstreckt unter unmittelbarer Anleitung durch Allah.”

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/buchrezensionen/lohn-und-strafe-im-diesseits-und-im-jenseits-1.3981865

Mit solidarischen Grüßen an Free Minds

Edward von Roy

am 23.12.2012

http://freeminds.blogsport.eu/2012/12/20/selin-yesil-wenn-opfer-in-wahrheit-keine-opfer-sind/

Selin Yesil / Ayse Duygu: Wie Islamophobie wirksam bekämpft werden kann

Posted on 23. Dezember 2012 by Free Minds

An die Politiker und Öffentlichkeit und im Namen von allen unterdrückten und fremdbestimmten Frauen und Mädchen, deren Existenz gerne verleugnet und / oder negiert wird.

Ein bescheidener Weckruf im Namen von Free Minds

Wir fühlen uns der Aufklärung und den allgemeinen Menschenrechtserklärungen verpflichtet! Wir sind besorgt wie alle freiheitsliebenden Menschen, die sich dem kulturellen Erbe der Aufklärung irgendwie verbunden fühlen. …

Als Kommentar dazu:

Edward von Roy says:

23. Dezember 2012 at 19:11

Ein geistreicher und spannender Text von Selin Yesil und Ayse Duygu, der es verdient, viele Leser zu finden.

Seit Jahrhunderten halten die (auch im Katholizismus durchweg männlichen) Himmelswächter das Volk abhängig und im Glauben, ohne die den Alltag komplett reglementierenden Eliten der Muftis und Imame würde der Gnadenstand mit dem Schöpfer zerreißen und würden die Satane die Menschen verführen und letztlich vernichten. Man kann nur hoffen, dass es irgendwann und möglichst bald auch in Ägypten, Pakistan, im Iran oder auf der Arabischen Halbinsel eine Bevölkerungsmehrheit gibt, die keine Fatwa mehr in Höllenangst konsumiert und nicht alles glaubt, was aus Ghom, Darul-’Uloom oder al-Azhar stammt.

Wer am Sinn der Scharia zweifelt, dem mangele es an Verstand, wie der islamische Gelehrte Abu Hamid al-Ghazali in Mīzān al-’Amal (Waage-Skala des Handelns, Criterion of Action) dem Gottsucher nahe legt:

„Die wirkliche Vernunft gestattet es, den Pfad der Glückseligkeit (the path of felicity) vom Pfad der Verdammnis zu unterscheiden.“

„Moralisch gute Gesinnung zielt darauf, jede schlechte Angewohnheit zu entfernen, wie das islamische Gesetz der Scharia gründlich aufzeigt. … Gute Gesinnung lässt einen die schlechte Gewohnheit so verabscheuen wie Schmutz.“

Gelingendes Leben ohne erfüllten Schariagehorsam wird in einem an al-Ghazali orientierten Islam unmöglich sein, den ein Handeln, was die Banden des Islamischen Rechts übersteigt, ist pflichtgemäß als dreckig und Ekel erregend zu empfinden. Ein an al-Ghazali orientierter Religionsunterricht wird die so “zu muslimisierenden” Kinder und Jugendlichen von der freiheitlich demokratischen Grundordnung mehr und mehr entfremden, Imam al-Ghazali:

„Solange die Ausübung der islamischen Pflichten mit Kummer oder Widerwillen verknüpft bleibt, zeigt sich ein Charaktermangel, der den Weg zum Glück verhindert.“

Ein anderer Islam als derjenige von Scharia und Fiqh ist derzeit zwar mit sympathischen Einzelpersönlichkeiten anzutreffen, jedoch leider noch nicht organisierbar. Alle deutschen Islamverbände befolgen die kulturell vormoderne (und damit heute revolutionär gegenmoderne) Scharia.

Wunderbare Dinge sollen nun von den in der BRD neu geschaffenen universitären Islamischen Studien ausgehen, eine neue Islamische Theologie gar, die nicht länger mit den Standards der Allgemeinen Menschenrechte (AEMR) kollidiert. Welche Gelehrten (‚Ulamā, Sg. ‚Ālim) den korangemäß (islamgemäß) auf die Scharia zu verpflichtenden Muslimen künftig die Rechtsgutachten (Fatwen) ausstellen sollen, ist unbeantwortet geblieben.

Doch hoffentlich nicht diejenigen des, Scheich Yusuf al-Qaradawi nahe stehenden, European Council for Fatwa and Research (ECFR)? Oder will man von Münster & Osnabrück aus dazu aufrufen, im Sinne eines selbst bestimmten Lebens jeden Fatwa-Konsum einzustellen?

Haben sich Bülent Ucar („für eine authentische Entwicklung des Islams in Deutschland und Europa“) oder Mouhanad Khorchide („Dafür ist eine Zusammenarbeit mit den islamischen Religionsgemeinschaften geboten“) jemals vom ECFR distanziert, wollen und werden sie eine Theologie erschaffen (was doktrinär nur Allah kann) und vermarkten können, die verlässlich gegen die mehr als unterschwellige Misogynie und Gewaltbereitschaft der Funktionäre von Muslimbruderschaft oder muslimbrudernahem ECFR anredet und anerzieht?

Auch aus der Deutschen Islamkonferenz hören wir jetzt, dass die Scharia den Banden der Grundrechte eingepasst werden soll oder überhaupt irgendwie kein Problem ist. Dieses Streben erinnert an die beiden Konzepte von Euro-Islam erinnern, die a) Bassam Tibi säkular und nachhaltig rechtsstaatlich und b) Tariq Ramadan allahzentrisch und schleichend islamrevolutionär entworfen haben.

Tibi forderte vom europäischen Muslim den Verzicht auf installierte Islamische Justiz (Fiqh) und die Abkehr vom Islamischen Recht, damit die universellen Menschenrechte keinen Schaden nehmen:

„Im Euro-Islam gibt es keine Scharia und kein Dschihad. Viele Muslime sagen, ohne Scharia und ohne Dschihad gibt es kein Islam. Wenn sie ehrlich sind und informiert sind, was Scharia und Dschihad bedeuten, dann können sie leicht zum Ergebnis kommen: Scharia und Dschihad sind nicht verfassungskonform. Das heißt: Wenn ich an den Islam glauben will und will an Scharia und Dschihad festhalten, dann kann ich nicht auf dem Boden des Grundgesetz stehen.“ (aus: Der europäische Islam. Michael Hollenbach, dradio 25.07.2009)

Ramadan will den beibehaltenen islamischen Pflichtenkanon, das Strafrecht eingeschlossen, einer elitär betriebenen Debattenkultur unterziehen, das Ergebnis sei dann – Wunder über Wunder! – demokratiefähig:

„Meine Position ist, dass wir anfangen müssen, darüber zu diskutieren. Ich glaube nicht, dass die Umstände, diese Strafen wieder einzuführen, zurückkommen werden. Aber ich will mit den islamischen Gelehrten in eine kritische Diskussion treten, … indem ich die Idee vorantreibe, die Strafen zu suspendieren und den Dialog darüber zu eröffnen, was wir wollen. Ich weiß nur eines: Es ist unmöglich, sie anzuwenden, deshalb müssen wir es beenden im Namen des Islams.“

Die Religion des Islam scheint der gefährlich einflussreiche Genfer Islamsprecher dabei als parallele Staatlichkeit zu begreifen, die sich zwischen Regierung und „Islambürger“ schiebt und alles Nichtislamische auf die jeweiligen Ergebnisse der Beratschlagung („Diskussion“) warten lassen darf. Zu einem unzweifelhaften Vorrang der AEMR gegenüber den Religionsgesetzen schweigt Ramadan. Auch zum Verzicht auf den Hidschab (Schleier, islamisches Kopftuch) oder für die Möglichkeit der Islamapostasie macht sich der Sohn von Muslimbruder Said Ramadan und Enkel von Hasan al-Banna, dem Gründer der Muslim Brotherhood, nicht gerade stark.

Das angeblich unbedingt und sofort in den Hochschulbetrieb zu integrierende „islamische Wissen“ ist aus Sicht der ‚Ulamā das, was die Seele vor der ewigen Verdammnis rettet. Reinhard Schulze gibt sich optimistischer und redet von Islamischer Theologie:

„Islamisches Wissen soll durch einen akademischen Diskurs nicht nur verwaltet, sondern bearbeitet und weiterentwickelt werden. … Die Aufgabe, vor der wir heute stehen, ist die Integration der islamischen Selbstauslegung in das akademische Feld deutscher Universitäten.“ (aus: „Was ist Islamische Theologie?“ Reinhard Schulze, Köln 13.07.2010)

Wer sieht Anlass zur Hoffnung, dass die an den deutschen Fakultäten für Islamische Theologe im Aufbau befindliche Imamausbildung und Ausbildung der Lehrer für einen Islamischen Religionsunterricht näher am Konzept des Göttinger Politikwissenschaftlers steht und weiter entfernt vom gleichnamigen Entwurf des Genfer Islamisten? Was Bülent Ucar (ebenfalls bei dradio) zu den Möglichkeiten der Theologiefortschreibung sagt, mag Spannung verbreiten, ist aber kein vorbehaltloses Bekenntnis zur Universalität der Menschenrechte:

„Es kann aber auch sein aufgrund der pluralistischen Gesellschaft hier im Westen, dass sich so etwas wie ein liberaler Islam entwickelt.“

Wer als professioneller Islamverharmloser von Münster oder Osnabrück aus Abu Hamid al-Ghazali als Beispiel träumerischer Mystik ausgeben will, lese beim illusionslosen Murad Wilfried Hofmann (1981) in dessen Tagebuch:

„Andernfalls müssten sie wissen, dass Islam selbst von Mystikern nie nur als eine Sache des Herzens verstanden werden darf, sondern notwendig die Unterwerfung unter das Gesetz, die Schari’a, impliziert.“

Hofmann argumentiert völlig im Einklang mit al-Ġazālī, der den Trance-Techniken verzückter Gotteserfahrung gewisser Sufi-Gemeinschaften jeden Selbstzweck abspricht. Nicht Entrückung sichert das Heil, sondern soziopolitischer Gehorsam:

„Die Menschen schlafen, und erst wenn sie sterben, erwachen sie (people are asleep, and when they die they wake up). … Die Liebe zum Diesseits ist die Ursache aller Sünde, das Diesseits ein Ackerfeld für das Leben danach.“

„Voller Treue und Eifer soll der einfache Muslim die Gelehrten nachahmen, die Erben der Propheten. Die Gelehrten sollen die Gottesfreunde, Propheten und Engel bis zur Auslöschung aller menschlichen Eigenschaften imitieren, damit sie im Paradies zu menschengestaltigen Engeln verwandelt werden.“

Nur dem schariatisch korrekt Handelnden gelinge es in seinem Leben, die (das Seelenheil gefährdenden) Extreme zu vermeiden. Glauben heißt gehorchen! Das ist die Botschaft eines ernsthaft an al-Ghazali ausgerichteten Islamischen Religionsunterrichts (IRU), der leider von Wissenschaft und freiheitlicher Demokratie weg erzieht.

Zur Ausbreitung der islamischen Seinsweise darf gelogen werden, stellt al-Ghazali fest: “Know that a lie is not wrong by itself, but only because of the evil conclusions to which it leads the hearer, making him believe something that it is not really the case. Ignorance sometimes is an advantage, and if a lie causes this kind of ignorance, it may be allowed. It is sometimes a duty to lie.” (zitiert nach The Arab Mind Considered, by John Laffin, Page 91, 2nd Para.)

Wer die Islamische Ordnung (Niẓām al-Islāmī) aufbaut und seine Familienangehörigen und Nachbarn mit der Grundlage jeder Hisba-Tätigkeit, mit dem Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten (Koran 3:110 usw.) zum „religiös richtigen Tun“ zwingt, sei gerade nicht gleichsam zu heiß oder zu kalt, sondern human und gemäßigt, habe sozusagen Körperwärme, wie Tugendtyrann al-Ghazali, die griechischen Philosophen zweckentfremdend, anordnet:

„Vollkommene Tugend ergibt sich dem Gottesfürchtigen ganz von selbst, die Wahrheit ist für ihn jederzeit und mühelos ersichtlich.“

„Ziel ist die Wohlausgewogenheit, das mittlere Maß, denn Übermaß wie Mangel sind meidenswert. Wir Menschen wünschen wohltemperiertes Wasser, nicht zu heiß und nicht zu kalt.“

Um die Frauenfrage war der vor 900 Jahren verstorbene Imam besonders bemüht, wie man im Al-Ḥyā ‘Ulūm ad-Dīn (Die Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften) erfährt:

„Sie muss im Hof bleiben und sich um die Wäsche kümmern. Sie darf nicht allzu oft ausgehen, muss einfältig und gutmütig sein, darf keinen allzu geselligen Umgang mit den Nachbarn haben und sie nicht öfter besuchen, als es absolut unverzichtbar ist. Sie muss sich sehr um ihren Ehemann kümmern und ihn respektvoll behandeln. Ohne seine Einwilligung darf sie das Haus nicht verlassen.“

(Quelle: eigene Übersetzung nach: « Elle doit rester au foyer et filer la laine. Elle ne doit pas sortir trop souvent. Elle doit être ignorante, ne doit pas être sociable avec ses voisins et ne doit leur rendre visite que si c’est absolument nécessaire. Elle doit prendre soin de son mari et doit lui témoigner du respect, en sa présence comme en son absence. Elle doit essayer de le satisfaire en toutes choses. Elle ne doit pas essayer de le tromper, ni de lui extorquer de l’argent. Elle ne doit pas quitter sa maison sans la permission de son mari.»

(aus: Revivification des sciences de la religion, cité par Ghassan Ascha, Du statut inférieur de la femme en Islam, l’Harmattan, Paris 1987, p. 41)

Wer Islamische Theologie studiert, sollte sich die Kommilitonen im Hörsaal ansehen: ob zur Stunde etwa Exemplare der Spezies Frau unter ihnen anwesend sind, die gegen al-Ghazalis Vorgabe verstoßen und ohne Erlaubnis des Ehegatten gekommen sind? Wer das jetzt nur lustig findet, weiß nicht, was Islamisches Recht und Deutschlands Ehrenmorde miteinander zu tun haben. Unattraktiv muss die Tugendhafte wirken, anonym wie ein Zombie durch Nebengassen huschen:

„Dabei hat sie [beim Ausgehen, beim Verlassen des Hauses] abgetragene Kleidung anzulegen und sich nur auf unbelebten Straßen zu bewegen. Die öffentlichen Märkte muss sie meiden und sicherstellen, dass niemand sie an ihrer Stimme erkennt. Sie darf sich nicht an einen Freund ihres Ehemannes wenden, selbst wenn sie seine Hilfe gerade nötig hätte.“

(Elle devra revêtir de vieux vêtements et emprunter des rues désertes. Elle devra éviter les marchés publics et s’assurer que nul ne puisse identifier sa voix et la reconnaître. Elle ne doit pas adresser la parole à un ami de son mari, même si elle a besoin de son assistance)

Was al-Ghazali zur Frau im Islam predigt, ist kein „Islamismus“, sondern echter alter Islam.

Münster und Osnabrück sind ein Symbol – für religiös begründete Rechtsspaltung, denn auch der Westfälische Friede (1648) gelang nur im Namen des cuius regio, eius religio, im damaligen Deutsch: Wes der Fürst, des der Glaub’.

Cuius regio eius religio ist ein Modell, dass auf keinen Fall auf Deutschlands Zukunft übertragen werden darf, auch nicht im Namen und beim Beschwören eines “friedlichen Zusammenlebens der Religionen und Kulturen”, es sei denn, man meint mit “friedlichem Zusammenleben” das (hoffentlich verhinderbare) abgeschottete Nebeneinander-her-Leben der beiden, dem osmanischen millet-System dann ziemlich genau entsprechenden Religionsvölker oder Glaubensnationen der Deutschlandchristen und Deutschlandmuslime.

Verzuiling (“Versäulung”, Abraham Kuyper) – notfalls könnten die Freidenker oder Atheisten (schariatisch Harbis) ebenfalls eine millet (arab. milla; vgl. ndl. zuil, “Säule”) bilden. Dann würde sich die “religionsfreiheitliche” deutsche Dhimma dem belgisch-niederländischen Konzept der Versäulung (verzuiling) entsprechend aufbauen, bei dem über zwei Weltkriege hinweg Partei, Gewerkschaft, Krankenhaus und Sportverein konfessionell getrennt gelebt wurden und Befriedung (verhindertes Zerfallen des entpolitisierten Staates) nur durch die “überdachende” Zusammenarbeit der Säuleneliten geschah, was sich selbstverständlich klandestin ereignete (im Hinterzimmer).

Ob in Jakarta oder Brüssel, Kairo oder Berlin: die islamische Bewegung will überall auf der Welt legalisiertes Schariagesetz, koranbasierte Paragraphen, zunächst im Ehe- bzw. Familienrecht und dann im Erbrecht (Koran: halbes Erbe für die Schwester im Vergleich zu ihrem Bruder).

Diese Rechtsspaltung ist geradezu darauf angewiesen, den Bürger (frz: citoyen, citoyenne) durch den Religionsangehörigen zu ersetzen, und dazu wiederum muss eine Theologisierung der Politik stattfinden, die gerne an dem in Landesverfassungen und Landesschulgesetzen leider noch vorhandenen Begriff der Gottesfurcht anknüpft.

Wer seine Chancen auf Karriereerfolg im Wissenschafts- oder Politikbetrieb verbessern will, verehre die Eliten der Religionslobby erregt, umgekehrt gesagt: wer den Islam laut kritisiert, dem gebühre “Entehrung” und “in Ungnade zu fallen”, dem drohe das gesellschaftliche und berufliche Aus. Kann man bereits von einer neuen Ehrkultur sprechen?

Deutsche Islamverherrlicher beginnen die Muftis und Scheiche zu umschwärmen und an ihre Universitäten einzuladen (Mustafa Cerić bei der Einweihung des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Tübingen am 16. Januar 2012). Dieses neofeudale System der Günstlinge und Hofschranzen ist auf islampolitische Schönfärber wie Abdullahi an-Na’im angewiesen, die von der “flexiblen Scharia” raunen und die unbedingte emotionale und juristische Herabstufung der Frau in Koran und Sunna mit allerlei rhetorischen Tricks leugnen.

Hochschulrektoren und Schulbuchverlage wittern ein Millionengeschäft und bitten Bildungsminister und Schariafreunde um Standort-Ansiedlung bzw. Druck-Auftrag. Wo die Bundesregierung weitere Hunderte von Panzern nach Saudi-Arabien und in die Vereinigten Arabischen Emirate liefern will, möchte sie ebenfalls nicht schlecht über die Scharia reden, wird gegenmodernen Propagandazentren wie dem geplanten ZIE-M selbstverständlich nicht im Wege stehen und hält Islamkritik für “wenig hilfreich” und den Islam für eine “im Kern friedliche Religion”.

Sozusagen zur Entsühnung gibt man dann und wann “liberalen Muslimen” wie Lamya Kaddor (“Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar”) eine Bühne, Vertretern einer den Bereich des Erlaubten restlos abdeckenden Pseudo-Islamkritik. Journalistische Fundamentalismusverharmloser wie Patrick Bahners oder Jörg Lau beanspruchen und bekommen die Lufthoheit zum Thema islamische Berichterstattung.

Einen innermuslimischen Sündenbock hat man im Dialogbetrieb ebenfalls parat, den so genannten Salafismus (der Koran und Hadith nur wortgetreu lebt, der die islamischen Grundlagentexte wirklich ernst nimmt). Zu den politreligiösen und zugleich echtislamischen Konzepten adil düzen (Tugendsystem; Erbakan), Nizam Islami (Islamsystem; Maududi) oder hakimiyyat Allah (göttliche Souveränität; Qutb) sagen Presse und Regierung nichts, damit der “Dialog” ungestört weiter gehen kann.

Auch durch beide Großkirchen und die vier großen Parteien wird die zum Erhalt der freiheitlichen Demokratie notwendige echte Islamkritik in den Bereich des Schmuddeligen und Verachenswerten geschoben.

Doch allen Einschüchterungsversuchen von Schariabewegung, Kirchenpolitik und Kapital zum Trotz sind Gleichheitsfeminismus, Aufklärungshumanismus und Menschenrechtsuniversalismus nicht kleinzukriegen. Erste kleine Bewegungen wie Free Minds aus Münster überzeugen mehr und mehr Menschen und geben ihnen Hoffnung.

Mit solidarischen Grüßen an Free Minds

Edward von Roy

am 23.12.2012

http://freeminds.blogsport.eu/2012/12/23/selin-yesil-ayse-duygu-wie-islamophobie-wirksam-bekampft-werden-kann/comment-page-1/#comment-788

10 Antworten to “323. Stoppt die Scharia an der Uni Münster”

  1. Maruèis Says:

    Scharia: Körper und Keuschheit, Zusammensein und Bedeckung (Hidschab). Wali und Wali Mudschbir (Heiratsvormund mit der Berechtigung zum Zwang). Über das Schlagen der rebellischen Ehefrau. Das Vergeltungsrecht. Sich Allah ganz ausliefern (wirf dich mitten in Sein Königreich)

    Einige Ausschnitte aus dem schafiitischen Scharia-Handbuch Reliance of the Traveller, dessen Normen des verpflichtenden islamischen Wohlverhaltens denen der anderen drei sunnitischen Rechtsschulen nicht fern stehen:
    ::

    Reliance of the Traveller and Tools for the Worshipper. A CLASSIC MANUAL OF ISLAMIC SACRED LAW
    by AHMAD IBN NAQIB AL-MISRI (Died 1368 AD)
    Edited and Translated by Sheik Nuh Ha Mim Keller

    http://www.shafiifiqh.com/maktabah/relianceoftraveller.pdf

    LOOKING AT MEMBERS OF THE OPPOSITE SEX

    m2.3 It is unlawful for a man to look at a woman who is not his wife or one of his unmarriageable kin (def: m6.1) (O: there being no difference in this between the face and hands or some other part of a woman (N: if it is uncovered), though part excludes her voice, which is not unlawful to listen to as long as temptation is unlikely. Allah Most High says, „Tell believers to lower their gaze“ (Koran 24:30).

    A majority of scholars (n: with the exception of some Hanafis, as at m2.8 below) have been recorded as holding that it is unlawful for women to leave the house with faces unveiled, whether or not there is likelihood of temptation. When there is likelihood of temptation, scholars unanimously concur that it is unlawful, temptation meaning anything that leads to sexual intercourse or its usual preliminaries. As for when there is real need (dis: m2.11), looking is not unlawful, provided temptation is unlikely).

    (A: Being alone with a woman who is not one’s wife or unmarriageable kin is absolutely unlawful, though if there are two women and a man, the man and the woman are no longer considered alone.)

    m2.4 A man may look at his wife (N: or vice versa) including her nakedness (def: f5.3), though it is offensive for either husband or wife to look at the other’s genitals.

    m2.5 A man may look at his unmarriageable female relatives (def: m6.1), and a woman look at her unmarriageable male relatives (m6.2), viewing any part of the body (n: that shows e.g. while they are working) except what is between the naval and knees.

    m2.6 As for a woman looking at (O: a man) other than her husband or unmarriageable male relatives, it is unlawful, just as a man’s looking at her is.

    m2.7 It is unlawful for a woman to show any part of her body to an adolescent boy or a non-Muslim woman (n: unless the latter is her kinswoman (def: m6.1 (1-12)), in which case it is permissible (Mughni al-muhtaj ila ma`rifa ma`ani alfazal-Minhaj (y73), 3.132)).

    m2.8 (n: The following rulings from the Hanafi school have been added here as a dispensation (dis: c6.3).)(Ahmad Quduri:)

    (1) It is not permissible for a man to look at a woman who is not his wife or unmarriageable relative except for her face and hands ((Maydani:) because of the necessity of her need to deal with men in giving and taking and the like). If a man is not safe from lust, he may not look at her face except when it is demanded by necessity.

    (2) A man may look at the whole body of another man except for what is between the navel and (A: including) the knees (A: as the knees are considered nakedness by Hanafis, though not by Shafi`is).

    (3) A woman may look at the parts of a man that another man is permitted to look at.

    (…)

    THE ORDER OF LAWFUL GUARDIANSHIP AMONG THE BRIDE’S RELATIVES

    m3.7 The male relatives of a free woman are the ones who may marry her to another, and the order (O: as to who has the right to be her guardian) is her:

    (1) father;
    (2) father’s father (O: and on up);
    (3) brother;
    (4) brother’s son;
    (5) father’s brother;
    (6) her father’s brother’s son (O: and so on, in the same order as the universal heirs in estate division
    (def: l10.6(12-14));

    (7) and then the Islamic magistrate (A: i.e. the judge (qadi)). None of the above may marry her to someone when a family member higher on the list exists. If there are two of equal standing (A: two brothers, for example) and one is related to her through two parents while the other is related to her through the father alone, then the one related to her through both parents is the guardian. If both are equal in this respect, precedence is given to the oldest, most learned in Sacred Law, and most god-fearing. But if the other (A: less deserving of two would-be guardians who are of equal affiliation to her) marries her to the groom, the marriage is valid. If both insist on being the one, they draw lots to see who will do it, though if the loser marries her to the groom, the marriage is also legally valid.

    m3.8 If a guardian does not have the right to be a guardian because of the existence of one of the abovementioned preventives (dis: m3.4 (1-5)), the guardianship devolves to the next family member in the m3.7 order of lawful guardians.

    (…)

    GUARDIANS WHO MAY MARRY A VIRGIN TO A MAN WITHOUT HER CONSENT

    m3.13 Guardians are of two types, those who may compel their female charges to marry someone, and those who may not.

    (1) The only guardians who may compel their charge to marry are a virgin bride’s father or father’s father, compel meaning to marry her to a suitable match (def: m4) without her consent.

    (2) Those who may not compel her are not entitled to marry her to someone unless she accepts and gives her permission. Whenever the bride is a virgin, the father or father’s father may marry her to someone without her permission, though it is recommended to ask her permission if she has reached puberty. A virgin’s silence is considered as permission. As for the nonvirgin of sound mind, no one may marry her to another after she has reached puberty without her express permission, no matter whether the guardian is the father, father’s father, or someone else.

    (…)

    DEALING WITH A REBELLIOUS WIFE

    m10.11 When a husband notices signs of rebelliousness in his wife (nushuz, dis: p42) (O: whether in words, as when she answers him coldly when she used to do so politely, or he asks her to come to bed and she refuses, contrary to her usual habit; or whether in acts, as when he finds her averse to him when she was previously kind and cheerful), he warns her in words (O: without keeping from her or hitting her, for it may be that she has an excuse. The warning could be to tell her, „Fear Allah concerning the rights you owe to me,“ or it could be to explain that rebelliousness nullifies his obligation to support her and give her a turn amongst other wives, or it could be to inform her, „Your obeying me [def: (3) below] is religiously obligatory“). If she commits rebelliousness, he keeps from sleeping (O: and having sex) with her without words, and may hit her, but not in a way that injures her, meaning he may not (A: bruise her,) break bones, wound her, or cause blood to flow. (O: It is unlawful to strike another’s face).

    He may hit her wether she is rebellious only once or whether more than once, though a weaker opinion holds that he may not hit her unless there is repeated rebelliousness.

    (N: To clarify this paragraph, we mention the following rulings:

    (1) Both man and wife are obliged to treat each other kindly and graciously.

    (2) It is not lawful for a wife to leave the house except by the permission of her husband, though she may do so without permission when there is a pressing necessity. Nor may a wife permit anyone to enter her husband’s home unless he agrees, even their unmarriageable kin. Nor may she be alone with a nonfamily-member male, under any circumstances.

    (3) It is obligatory for a wife to obey her husband as is customary in allowing him full lawful sexual enjoyment of her person. It is obligatory for the husband to enable her to remain chaste and free of want for sex if he is able. It is not obligatory for the wife to serve her husband (dis: w45.1); if she does so, it is voluntary charity.

    (4) If the wife does not fulfill one of the above-mentioned obligations, she is termed „rebellious“ (nashiz), and the husband takes the following steps to correct matters:

    (a) admonition and advice, by explaining the unlawfulness of rebellion, its harmful effect on married life, and by listening to her viewpoint on the matter;

    (b) if admonition is ineffectual, he keeps from her by not sleeping in bed with her, by which both learn the degree to which they need each other;

    (c) if keeping from her is ineffectual, it is permissible for him to hit her he believes that hitting her will bring her back to the right path, though if he does not think so, it is not permissible. His hitting her may not be in a way that injures her, and is his last recourse to save the family;

    (d) if the disagreement does not end after all this, each partner chooses an arbitrator to solve the dispute by settlement, or divorce.)

    (…)

    o3.0 RETALIATION FOR BODILY INJURY OR DEATH (QISAS)

    (…)

    SURRENDER TO ALLAH

    t2.2 Surrender to Him gives you relief in the present life from having to plan while He does, triumph in the next life through the supreme favor, and safety from the idolatry of contention, for how should you contend with Him for something you do not own with Him? Cast yourself amidst His kingdom …

    ::

  2. Old Way Says:

    ::

    Wer die Scharia in Frage stellt, hat mit Drohungen zu rechnen.
    You can expect threats if you discuss Sharia.
    Maryam Namazie

    http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/2012/01/17/you-can-expect-threats-if-you-discuss-sharia/

    17 June 2010, New Report by One Law for All
    “Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

    http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

    In Europa, wo die Scharia noch gilt
    Von Michael Kreutz

    Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht. Es gibt sie darum auch überall dort, wo muslimische Minderheiten sind. Also auch in Europa. Aber allein Griechenland zwingt als einziges Land der EU seine autochthonen muslimischen Bürger dazu, die Scharia zu praktizieren – ob sie es wollen oder nicht. Darauf weist ein Artikel in der griechischen Zeitung »Ta Néa« hin.

    Als die zwölfjährige Samiha aus dem thrakischen Komotiní vergangenen März mit einem Glaubensgenossen verheiratet wurde, der in Deutschland lebt, zeigte sich wieder einmal die Unvereinbarkeit des Alltags griechischer Muslime mit der europäischen Gesetzgebung, die die Heirat Minderjähriger verbietet. Samiha zog danach zu ihrem Mann nach Deutschland. Der deutsche Grenzbeamte, der ihre Papiere kontrollierte, wollte nicht glauben, dass ein zwölfjähriges Mädchen verheiratet sein könnte. Als der Fall in der internationalen Presse Schlagzeilen machte, stand Griechenland am Pranger.

    http://www.transatlantic-forum.org/index.php/archives/2005/106/europa-scharia/

    Land zwischen Europa und Asien
    Von Dimitrios Kisoudis

    Der Vertrag von Sèvres entsprach mit seiner Rede von den „Turkish nationals“ dem Prinzip des Völkerbundes eher als der spätere Vertrag von Lausanne mit seiner religiösen Semantik. Dass die muslimische Minderheit ihre Angelegenheiten in Griechenland aufgrund der Scharia regeln solle, stand aber in keinem der beiden Verträge geschrieben.

    Die rechtliche Grundlage der Scharia in Westthrakien besteht vielmehr in einem Mosaik völkerrechtlicher Dokumente und ihrer Ausführungsgesetze.

    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/Land-zwischen-Europa-und-Asien/20100316

    Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby
    Von BARBARA KIRCHNER

    Vor zwei Jahren tauchte der erste Fall auf: Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mitwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte.

    Doch Hassan N. drückte sich. Auch seine „Gattin“ (heute 14) erschien nicht zum Termin. Sie lebt inzwischen mit ihrer Tochter (1) in Griechenland bei ihrem Großvater.

    An der griechischen Grenze zur Türkei werden Minderjährige (ein altes Gesetz erlaubt dies) mit Zustimmung der Eltern verheiratet. Die Zwangsehen sind zwar selten. Da sie aber Griechenland als EU-Mitglied absegnet, sind sie auch in Deutschland gültig.

    http://www.express.de/duesseldorf/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby,2858,705568.html

    It’s an injustice to NOT marry girls aged 10, says Saudi cleric

    Ten-year-old girls are ready for marriage, according to Saudi Arabia’s most senior cleric.

    Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh, the country’s grand mufti, told Al Hayat newspaper that those saying ten or 12-year-old girls are too young to marry are being ‘unfair’ to them. …

    ‚We hear a lot about the marriage of underage girls in the media, and we should know that Islamic law has not brought injustice to women.‘

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    „Wir sollten wissen, dass der Islam den Frauen keine Ungerechtigkeit gebracht hat!“ – Scheich Abdul-Aziz Al asch-Schaich (Sheikh Abdul-Aziz Al Sheikh) kennt seine Religion, will die schwangere Kindbraut und lehrt keinen „Islamismus“, sondern echten alten Islam.

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  3. Jacques Auvergne Says:

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    An der al-Azhar lehrte der ägyptische Professor und „Islamphilosoph“ Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq). Mahmoud Zakzouk studierte einst Philosophie an der Universität München, spricht fließend Deutsch und ist mit einer Deutschen verheiratet. Zakzouk hat die deutsche Islamversteher- und Multikultiszene schariakonform ausgerichtet wie kaum ein anderer und hat, wenig zufällig im Sinne der Muslimbrüder, Ägyptens Transformation nach Koran und Sunna (Islamische Revolution) seit Jahrzehnten durchgedacht:

    Der Islam beschäftigte sich von Anbeginn an sowohl mit religiösen wie auch mit weltlichen Dingen, vor allem mit der Frage einer gerechten Gesellschaft. … Der Islam unterstützt das Bemühen nach notwendigen Erneuerungen. … Verständlich werden diese islamischen Lehren in Bezug auf Moral und Sitte, wenn man berücksichtigt, dass nach islamischer Auffassung Freiheit kein absoluter Wert ist, sondern nur in der Bindung möglich ist.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/23/174/

    Auch von Malaysia aus unterstützt mit Syed Naquib al-Attas ein ein Uni-Professor die globale Schariabewegung, 2010 erwähnt ihn das Schulministerium von Niedersachsen neutral bis lobend im Kerncurriculum für das Unterrichtsfach Islamische Religion in den Schuljahrgängen 1 – 4. Solchen gegenmodernen „Denkern“ will unsere angestrengt islamverharmlosende Regierung Einfluss auf den deutschen Schulbetrieb einräumen; Islamkritik an diesem Herrn:

    So spürt es doch, Muslime, der Westen ist euch fremd!
    Die Islamisierung deines Denkens ist die Entwestlichung deines Wissens

    (eine Islamkritik an Professor Syed Muhammad Naquib al-Attas)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2012/09/13/299/

    Um die Allgemeinen Menschenrechte mit ihrer Forderung nicht zuletzt nach der Gleichberechtigung von Mann und Frau erfolgreich zu zerstören, muss man die Welt, entweder in abendlandverherrlichend eurozentrischer Gottesfurcht oder antiimperialistisch-pseudolinks und betroffen guckend, aufteilen in zwei „Kulturen“ bzw. „Kulturkreise“ bzw. Kulturrassen, nämlich in Ost (= Islam, Allahkratie) und West (säkulare Demokratie). Wichtiger Vordenker war der Iraner Ali Schariati, der in der deutschen Linken nicht ohne Einfluss blieb, Zitat des smarten Kulturrassisten:

    durch Rückbesinnung auf die eigene Kultur eine Wiedergeburt seiner Kultur einzuleiten und die eigene menschliche, geschichtliche und soziale Identität gegenüber der westlichen Kultur wiederzufinden.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/14/170/

    Wir flüchteten vor dem Bild, das von uns gezeichnet wurde, und nahmen Zuflucht bei der europäischen Kultur … Unser Ausweg besteht darin, dieses Bild zu zerstören und … unsere großen kulturellen Quellen bewusst … zu erforschen und zu bearbeiten – aber nicht so, wie es der Westen für uns getan hat, wovor man sich ekeln muss.

    (Ali Schariati)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/16/172/

    Schariati: Zweifelsohne kann der Islam erst dann beim Aufbau dieser Zukunft den ihm zukommenden Betrag leisten, wenn er sich von der Last jahrhundertelanger Erstarrung, des Aberglaubens und der Vermengung befreit und zu einer lebendigen Ideologie wird, statt eine alte Kultursammlung zu bleiben. Und das ist die Aufgabe der islamischen Aufgeklärten.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/15/171/

    Gefährlich einflussreich ist der türkische Kalifatsbewegte Ahmet Davutoğlu, der langjährige außenpolitische Berater von Recep Tayyip Erdoğan:

    Der negative Aspekt des Tauḥīd meint die Zurückweisung jeder anderen Quelle von Transzendenz oder Herrschaft, während der positive Aspekt den Gehorsam aller Wesen gegenüber dem Fokus des Absoluten bedeutet, gegenüber Allāh. In der allumfassenden Islamischen Weltanschauung (in the holistic Islamic Weltanschauung) ist Tauḥīd der Hauptstrom von der Theorie zur Praxis, vom Glauben zum Leben und vom Ideal zur Realität. … Das [Tauḥīd] zugrunde liegende Verb ist waḥḥada, als ein Einziges erklären, hier also Gott als den Einen und das Eine zu bekennen. … Die Wurzel von Islām ist salima, das bedeutet aufgeben, sich ausliefern, sich unterwerfen, gemeint ist, sich bedingungslos der Herrschaft Allahs zu unterwerfen. Derjenige, der sich völlig aufgibt und ganz unter Allahs Willen unterwirft, wird Muslim genannt. … Was die politische Legitimation im Islam betrifft, so ist sie, im Gegensatz zur Vorgehensweise des Westens, in ihrer gesellschaftswissenschaftlichen und erkenntnistheoretischen Basis unmittelbar den ureigenen Vorgängern verpflichtet. … Heutzutage besteht das grundlegende Problem für die Muslimischen Gesellschaften, vor allem für ihre durch den Westen geprägten Eliten, darin, dass moderne, westliche soziopolitische und sozioökonomische Standards deren [nichtislamische, eben westliche] Werte reproduzieren. Muslime stehen damit vor der entscheidenden Frage, entweder ihre ewigen Werte zu verraten oder der Verfremdung zu widerstehen.

    Kritik an Ahmet Davutoğlu:

    Religionspolitik als Sezession aus dem Universellen. Zum »Alternative Paradigms. The Impact of Islamic and Western Weltanschauungs on Political Theory«

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/02/10/218/

    Mit solidarischen Grüßen an Free Minds
    Jacques Auvergne

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  4. Cees van der Duin Says:

    Schariatisierung per Versäulung. Erneuerte Verzuiling = erneuerte Dhimmitude.

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    Manfred Oberlechner (Salzburg)
    Strukturelle Versäulungen in Österreich und den Niederlanden. Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Auswirkungen

    Vorbei ist die Blütezeit des Lager- bzw. Säulendenkens in Österreich und den Niederlanden. Im Unterschied zum niederländischen Säulensystem, das vier Säulen aufwies (die protestantische, die katholische, die humanistisch-liberale und die sozialistische), kennzeichnete das österreichische Säulensystem zwei (die katholisch-konservative und die sozialistische) bzw. „zweieinhalb“ Säulen („zweieinhalb“, da das deutsch-nationale Lager in sich zu zersplittert war, um eine eigene Säule zu bilden). Der Vergleich struktureller Versäulungen in Österreich und den Niederlanden ist insofern von besonderem Interesse, als beide Staaten in der jüngeren Vergangenheit durch neokorporatistische bzw. konsoziative politische Systeme geprägt waren und zu Zielpunkten umfangreicher Einwanderungen geworden sind, sich jedoch in den Einwanderungspolitiken und politischen Diskursen über ImmigrantInnen deutlich unterscheiden: Im Unterschied zu den Niederlanden, welche man als eine pluralistische Demokratie versäulter Minderheiteninteressen im Sinne des Konsoziationalismus bezeichnen konnte, bildete die Konkordanzdemokratie Österreichs lange Zeit geradezu die Antithese zu einem pluralistischen Österreich. …

    Lange Zeit war es in der vergleichenden Politikwissenschaft herrschende Lehre, dass das konkurrenzdemokratische, angelsächsische Westminster-Modell parlamentarischer Parteiregierung die höchstentwickelte Demokratievariante sei. Dieses Paradigma wurde nachhaltig von Gerhard Lehmbruch (1967) und Arend Lijphart (1990; 1989)5 Ende der 1960er Jahre widerlegt. Beide zeigten voneinander unabhängig, dass es gerade durch die Konkordanzdemokratie (Lehmbruch) bzw. den Konsoziationalismus (Lijphart) in Ländern wie den Niederlanden und Österreich gelang, trotz tiefer gesellschaftlicher Fragmentierung eine sozialpolitische Stabilität mit ökonomischer Prosperität aufzubauen, wobei die Lenkungsverantwortung in den Händen der politischen Eliten lag: Sie mussten Spielregeln (Lijphart 1990, 116ff.)6 für gemeinsame Entscheidungsfindungen entwickeln, welche die stark zentrifugalen Kräfte, die von den oppositionellen weltanschaulichen Lagern bzw. Säulen(7) ausgingen, eindämmen und bändigen konnten und die darüber hinaus eine pragmatisch-seriöse Zusammenarbeit der repräsentativen Eliten an der Staatsspitze ermöglichten.

    (6) Diese Pazifikationspolitik-Spielregeln folgen den Devisen „Sachlichkeit“, „Pragmatismus“, „Zusammenarbeit der Eliten“, „Verhältnismäßigkeit und Ausgewogenheit“, „Depolitisierung“, „Geheimhaltung und Diskretion“, „Die Regierung regiert“.

    Hat die niederländische Demokratie seit den Morden an Pim Fortuyn am 6. Mai 2002 und Theo van Gogh am 2. November 2004 tatsächlich ihre „politische Unschuld“44 verloren? Ist die Konsens- und Toleranzpolitik in den Niederlanden am Ende, der multikulturelle Ansatz in der eigenen Integrationspolitik gescheitert? Kaschierte oder förderte sogar die offizielle Multikulturalismuspolitik Indifferenz und kulturelle Segregation?

    http://www.oezp.at/pdfs/2005-2-06.pdf

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    Increasingly, Muslim immigrants in the Netherlands are also using the possibilities of the pillarized structure of society, by setting up their own schools.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Pillarisation

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    HakDinIslam
    26-12-2012, 19:30

    Het was nergens voor nodig om te gaan verzuilen binnen de islam. Het lijkt wel de oude verzuiling van Nederland, toen men alleen maar mensen opzocht van de eigen zuil. Toen had elke zuil een eigen partij tot aan een eigen vereniging. Je moest oppassen voor andere zuilen, want als je met ze in aanmerking kwam, zou je zo genoemd ‚hun ideeën overnemen wat niet pastte bij de zuil die je aanhing‘. Dit …komt tegenwoordig helaas voor onder de moslims, er wordt te snel geneigd om moslims van eigen zuil (groep/djem’ah/tareeqah) op te gaan zoeken.

    http://forums.hababam.nl/archive/index.php/t-154290.html

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    Ik zag de documentaire in tegenlicht en zag dat Abdul-Jabbar ook hier op het forum actief is. In die documentaire werd gesproken over verzuiling. graag zou ik wat meer horen over dit idee.

    Hetgeen kort in de documentaire gezegd werd leek op een soort van wens/idee om terug te gaan naar een situatie van een versterktere verzuiling met soevereiniteit in eigen kring. Om op deze wijze tot een geintegreerd Nederland te komen maar dan met integratie via een verzuild systeem.

    flow 1-4-2009ad, 10:41 am

    MashaAllah dat is een hele mooie vraag InshaAllah.
    Prachtig dat je hier een topic over opent

    Liefs Aicha

    omaatje 1-4-2009ad, 10:45 am

    Ik heb de indruk (en mensen schiet me niet af nu) dat de islamitische gemeenschap in Nederland op dit moment in een onmogelijke spagaat zit.

    De meeste energie gaat zitten in Islam uitleggen en verdedigen, dit zowel op individueel als collectief niveau. (een beetje van, ja ik ben moslim, nee ik heb geen bom)

    De integratie van de islamitische gemeenschap wordt daardoor bemoeilijkt (ik bedoel niet de integratie tussen de islamitische gemeenschap en de niet islamitische gemeenschappen maar de integratie van de islamitische gemeenschap zelf) Nederland heeft te maken met een groep moslims die soms vanuit andere culturen vaak een andere invulling geven aan Islam. Ik geloof als deze gemeenschap de mogelijkheid krijgt zich in eigen kring te ontwikkelen tot een groep die zowel intern als naar buiten toe een duidelijke boodschap afgeeft. Deze boodschap zou ervoor kunnen zorgen dat er meer begrip en verdraagzaamheid zou ontstaan, zowel van niet-moslims naar moslims maar ook anders om. Zolang deze gemeenschap die kans niet krijgt en constant bezig moet zijn met andere zaken (neehee, ik sla mijn vrouw niet) kan dit process niet efficient plaatsvinden.

    flow 1-4-2009ad, 12:58 pm

    http://www.ontdekislam.nl/forum/viewtopic.php?f=4&t=41256&start=0

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    Islamitische verzuiling zet door
    Esther op 12 mei, 2012 – 12:30

    De verzuiling is teruggekeerd in de maatschappij

    http://www.dagelijksestandaard.nl/2012/05/islamitische-verzuiling-zet-door

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    Integratie en verzuiling – voorwoord congresbundel
    zaterdag 22 november 2003 13:26
    Als thema voor haar jaarlijkse congres heeft de mr. G. Groen van Prinstererstichting dit jaar gekozen voor het thema “Integratie en verzuiling”. Op het congres van 22 november a.s. zal de vraag centraal staan of de vorming van eigen organisaties en oprichting van eigen instellingen door allochtone bevolkingsgroepen in de Nederlandse samenleving (verzuiling) bevorderd moet worden als een goed middel om tot een integratie te komen, of juist niet.

    Door het thema “Integratie en verzuiling” aan de orde te stellen plaatst de Groen van Prinsterer Stichting zich onmiskenbaar midden in een uiterst actueel debat. Tijdens het CDA-congres op zaterdag 1 november jl. uitte minister-president immers een opvallend stevige waarschuwing aan het adres van hen die islamitische organisaties en scholen – anders gezegd een islamitische zuil – zien als een goed middel om tot integratie te komen. Niet zonder zelfkritiek merkte Balkenende op dat het CDA te lang heeft gedacht dat een stevige eigen zuil de beste garantie voor integratie was. Daar nam Balkenende nu echter afstand van. Islamitische organisaties en scholen kunnen de integratie van allochtonen bemoeilijken. “Als je niet oppast wordt de zuil een gevangenis van achterstand”, aldus Balkenende, die als onderbouwing voor deze stelling wees op een belangrijk verschil tussen de huidige islamitische zuil en de protestantse en rooms-katholieke zuil van vroeger. …

    Gerrit Jan Voerman gaf in het Nederlands Dagblad van zaterdag 1 november jl. aan dat de ChristenUnie zich nodig moet bezinnen op het thema van de multiculturele samenleving.

    http://wi.christenunie.nl/k/15519/n32054/news/view/42252/170241/Integratie-en-verzuiling—voorwoord-congresbundel.html

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  5. Cees van der Duin Says:

    Zu finden bei Free Minds

    http://freeminds.blogsport.eu/2013/01/02/iley-de-von-gero-ambrosius/

    Dort aus dem Kommentarbereich vom heutigen Tage:

    @mathieu

    Ja, zumal das Wort liberal bereits durch Scharialobbyisten im Sinne eines Etikettenschwindels zweckentfremdet wird.

    Vielleicht hätte der von mir für seinen islamkritischen Mut bewunderte Gero Ambrosius bzw. hätte iley.de statt liberale Muslime aufklärungshumanistische Muslime sagen sollen, oder säkulare Muslime?

    Der Text Aufklärung leisten und die Menschenrechte achten nennt das „Es sollten jene liberalen Muslime unterstützt werden“ sozusagen im Untertitel bzw. in der Textbeschreibung; der Autor hat es vielleicht so gar nicht eingereicht. Der zweite Text aber, Der Einfluss des Islam an der Uni Münster, nennt liberale Muslime explizit:

    „Islamische Strömungen wie die Aleviten oder die Ahmadiyyas sind zudem ebenso wenig wie liberale islamische Vereine im KRM vertreten“ und „Von liberalen Muslimen wird kritisiert, dass der KRM ein nicht repräsentativer Verband konservativer bis teilweise islamistischer Vereine sei“.

    Hier hätte sich Gero Ambrosius unbedingt vom demokratiegefährdenden Liberal-Islamischen Bund (LIB) distanzieren müssen, der nach meiner Einschätzung kalkulierte Pseudo-Islamkritik betreibt, Schmeichelei, Augenrollen und Geschnatter, mit dem Ziel der Legalisierung von immer noch mehr Scharia sowie der monopolartigen Lufthoheit über jede künftig gestattete „Islamkritik“.

    Lamya Kaddor ist Vorsitzende dieses Liberal-Islamischen Bunds; LIB-Gründungsmitglied Rabeya Müller ist eine extreme Fundamentalistin.

    http://www.lib-ev.de/index.php?c=2

    „Lamya Kaddor, die islamische Religion unterrichtet und bis vor kurzem die vakante Professur an der Universität Münster vertrat, empört eine solche Position. ‚Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar‘, sagt sie. Das Ergebnis sei das Gleiche: eine zeitgemäße Religionspraxis und ein friedvolles Miteinander mit anderen Gruppen. Als Muslima zweifele sie aber „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“.

    http://www.cibedo.de/islamischer_religionsunterricht.html

    2004 weilte Rabeya Müller mit dem muslimbrudernahen deutschen Top-Islamisten Ibrahim el-Zayat (Vorstandsmitglied der GMSG) auf einer Tagung des GMSG, Ahmad Al-Khalifa vom der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum München fehlte ebenso wenig wie Rechtsanwalt Norbert Müller (Vorsitzender der GMSG, Hamburg), welcher der Millî-Görüs-Bewegung sehr nahe steht. Der später boykottierte und in die religionspolitische Wirkungslosigkeit abgedrängte Kalisch war auch dabei.

    http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/hamburg2.html

    SCHURA Hamburg, Vorstand:

    Mustafa Yoldas (Centrum-Moschee), Ayatollah Reza Ramezani [geistiger Erbe von Ayatollah Chomeini und dem atombombenbauenden Präsidenten Achmadinedschad mehr oder weniger treu ergeben], Norbert Müller

    http://www.schurahamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=48&Itemid=34

    Gero Ambrosius hat hier zwei wichtige Texte verfasst, denen ich viele Leser wünsche. Nur an der Wortkombination liberal-muslimisch störe auch ich mich, denn wer von Kaddor bzw. vom LIB weiß, wird bei liberale Muslime an „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ denken müssen und an das deutsche Umfeld der Muslimbrüder aus IZ München, IGD und GMSG.

    Nebelwurf (Taqiyya). Die Hamburger SCHURA vermeidet, schariabasiertes diskriminierendes Sonderrecht zu fordern, Fiqh-juristische Herabsetzung der Frau oder innenstädtische Abschottung bzw. Segregation, sondern sagt es so:

    Gerechtigkeit ist für Muslime das zentrale Kriterium jeder Sozial- und Wirtschaftsordnung … Der Mensch ist nach islamischer Sicht ein gesellschaftliches Wesen und seine gemeinschaftlichen Bindungen, insbesondere die Familie, genießen besonderen Schutz und besondere Förderung. … Schutz des Rechtes aller Individuen und gesellschaftlichen Gruppen, frei von Unterdrückung

    http://www.schurahamburg.de/index.php?option=com_content&view=article&id=46&Itemid=60

    So schleicht er sich heran, der „liberale Islam“ … der Teheraner Mullahs, globalen Muslimbrüder und der Muftis von al-Azhar.

    Was liberal (islamisch legal, halal) ist, haben Koran und Hadith festgeschrieben bis zum Tage der Auferstehung.

    100 % AEMR, und
    0 % Scharia!!!

  6. Bragalou Says:

    ::

    … Tatsächlich aber hat Schavan offenbar nur die Notbremse bei einem Kandidaten gezogen, an dessen Grundgesetztreue Zweifel bestehen. Unirektorin Ursula Nelles hätte ihn trotzdem ernennen können, aber dann kein Geld aus Berlin bekommen.

    Die Ablehnung stützt sich darauf, dass der Aspirant der islamischen Gemeinschaft Milli Görüs zugerechnet wird. Der bescheinigen Verfassungsschützer erhebliche Demokratiedefizite. Schon seit Jahren, auch bei anderen Gelegenheiten wie der „Deutschen Islamkonferenz“, will die Bundesregierung Milli Görüs nicht als Verhandlungspartner akzeptieren.

    Dass trotzdem jemand aus diesem Kreis auf die Berufungsliste für den Beirat gelangte, hängt mit der münsterschen Beirats-Ordnung zusammen. Danach überlässt die Uni vier der acht Sitze dem „Koordinationsrat der Muslime in Deutschland“ (KRM), ihrem obersten Dachverband. Anscheinend versuchte der KRM, über den Beirat einen Vertreter von Milli Görüs an den mit Millionen Euro Bundesmitteln gedeckten Tisch zu setzen.

    In der Personalaffäre zeigt sich offenbar ein schwerwiegender Konstruktionsfehler der Beiratsordnung. Darüber wurde im Vorjahr im Senat der Uni, ihrem obersten Leitungsgremium, lange gestritten. Eine Minderheit von Professoren um den Physiker Gernot Münster und alle studentischen Vertreter lehnten die beherrschende Stellung der Verbände ab.

    So können zwei Verbandsfunktionäre jeden Mehrheitsbeschluss im Beirat torpedieren. Dieses Privileg geht auf Kirchenjuristen zurück, erläutert der Senatsvorsitzende Janbernd Oebbecke: Wenn schon eine kirchenähnliche Rolle des Beirats, dann sollen in ihm institutionelle Repräsentanten gegenüber noch so kompetenten Einzelpersönlichkeiten das letzte Wort haben. …

    aus: Hermann Horstkotte: Islam-Beiratskandidat soll „Demokratiedefizite“ haben
    in: Münstersche Zeitung 06.11.2012

    http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Islam-Beiratskandidat-soll-Demokratiedefizite-haben;art993,1815342

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    … Nordrhein-Westfalen hat das neue Fach in diesem Schuljahr vor allen anderen Bundesländern eingeführt. Die Islamlehrer brauchen hier zusätzlich zu den staatlichen Prüfungen eine Vollmacht von einem religiösen Beirat des Ministeriums. Der soll laut Gesetz „die Interessen der islamischen Organisationen“ vertreten, ganz nach dem Vorbild der großen christlichen Kirchen.

    Vier der acht Beiratsmitglieder entsendet der Koordinationsrat der Muslime (KRM), der oberste Dachverband der Muslime in Deutschland, die vier anderen das Ministerium im Einvernehmen mit dem KRM. Die unverzichtbare Lehrerlaubnis kann dieser Beirat „aus religiösen Gründen“ verweigern. Wie die Kirchen entscheidet er also über die berufliche Zukunft der Lehramtskandidaten.

    Jetzt ist einer der acht Religionswächter, Burhan Kesici, wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue unter Beschuss geraten. Der Politikwissenschaftler ist zugleich Generalsekretär des Islamrates, einem von mehreren Zusammenschlüssen in der vielgestaltigen Verbandswelt der Muslime. Zwar hat die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an ihm bis heute überhaupt nichts auszusetzen, wie ihre Sprecherin ZEIT ONLINE versichert. Nach Auffassung von Bundesbildungsministerin Annette Schavan aber bietet Kesici keine Gewähr dafür, dass er die verfassungsmäßigen Grundrechte, insbesondere „die Grundprinzipien des freiheitlichen Religions- und Staatskirchenrechts nicht gefährdet“.

    Überprüft wurde er deshalb, weil der KRM den hochrangigen Multifunktionär auch für den „konfessionellen Beirat Islamische Theologie“ an der Universität Münster vorgeschlagen hatte. Als Hauptfinanzier des Münsteraner Islam-Zentums wollte das Bundesbildungsministerium Näheres über alle Beiratskandidaten wissen. Durch die Doppelmitgliedschaft im Uni-Beirat wie im Schul-Beirat hätte Kesici eine Schlüsselstellung bekommen, sowohl für Inhalt und Prüfungen im Lehramtsstudium wie für die Übernahme in den Schuldienst. Das hat Schavan durch ihr Nein zu Kesici im Oktober verhindert.

    aus: Hermann Horstkotte: Ein islamischer Schulbeirat unter Verdacht
    in: ZEIT online 08.11.2012

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/islamischer-religionsunterricht-deutschland/komplettansicht

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  7. Bragalou Says:

    Immer wieder: es osnabrückt

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    Die „Friedensstadt Osnabrück“ ist schon seit längerer Zeit dafür berüchtigt, gute Beziehungen zu islamistischen Kräften und insbesondere zu den Vertretern des iranischen Gottesstaates zu pflegen.

    So konnte in der Vergangenheit die vom Verfassungsschutz beobachtete islamistische Organisation „Milli Görüs“ schon mehrfach in der Osnabrücker Stadthalle tagen, zum Beispiel aus Anlass des 18. Koranrezitationswettbewerbs in den Altersgruppen der 10- bis 13- sowie der 14- bis 18-Jährigen. Noch nachdem der damalige Bundesinnenminister de Maizière Milli Görüs von der Islamkonferenz ausgeschlossen hatte, stand dieser Organisation erneut die Osnabrücker Stadthalle für eine „Jugendfeier“ am 1. Mai 2010 zur Verfügung.

    Bereits zuvor war ruchbar geworden, dass die Universität Osnabrück beim Master-Studiengang Islamische Religionspädagogik mit radikalislamischen Wissenschaftlern in Wien und Teheran zusammengearbeitet hatte. Nur aufgrund massiver Proteste sahen sich die Volkshochschule und die Universität im Juni 2010 gezwungen, eine öffentliche Veranstaltung mit dem Botschafter der iranischen Gottesdiktatur abzusagen.

    Kennzeichnend für Osnabrück ist der Tatbestand, dass eine Reihe von zentralen Institutionen das Image der „Stadt des Westfälischen Friedens“ missbräuchlich okkupiert haben und fortgesetzt auf eine willkürliche Weise verfälschen, indem sie den Dialog mit islamistischen und reaktionär-religiösen Kräften zum Fetisch erheben und als einzig „vernünftiges“ Konzept ausgeben. Anstatt den Friedensgedanken im Sinne einer kritischen Aufklärung über friedensbedrohende und (neo-)totalitäre Kräfte zu pflegen, wird hier eine verfehlte Politik verfolgt, die letztendlich auf die Anerkennung, Protegierung und Stärkung antidemokratischer und fundamentalistischer Kräfte hinausläuft. Am besten symbolisieren Aufstieg und Fall des Christian Wulff den geistigen Zustand dieser Stadt: „Der Islam gehört zu Deutschland“ und damit die aggressive Hetze, Verleumdung und Gewaltandrohung gegen Andersgläubige, Ungläubige und Kritiker (Blasphemiker), die sich der allahspezifischen Gottesunterwerfung mit ihrer grund- und menschenrechtswidrigen Normativität widersetzen.

    In diesen politisch-ideologischen Kontext fest eingebunden ist auch die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ), die sich in der Vergangenheit immer wieder als proislamisches Kampfblatt gebärdet und sich beständig an die Seite der muslimischen und antiislamkritischen Reaktion gestellt hat. Das war zum Beispiel der Fall, als es darum ging, den unterwürfigen Auftritt des Osnabrücker Symphonieorchesters im iranischen Gottesstaat zu verteidigen und schönzufärben oder als es darum ging und immer wieder geht, sich als willfähriges Sprachrohr des Instituts für Islamische Theologie zu gebärden – so zum Beispiel anlässlich der Tagung zu Ehren al-Ghazalis, des Totengräbers der philosophisch-aufklärerischen Keime im islamischen Herrschaftsraum oder bei der Einweihung des besagten Instituts.

    Diesmal hat die NOZ zu einem großen volksverhetzenden Rundumschlag ausgeholt und sich zu einer Pauschalverleumdung von Islamkritik hinreißen lassen. „Religiöser Rassismus nimmt zu. Islamfeindlichkeit grassiert in allen Schichten – Regierung: Kein Handlungsbedarf“, so lautete die zündelnde Schlagzeile auf Seite 1 der NOZ vom 7. Januar 2013. Als Gewährsleute dieser Diffamierungspropaganda werden der mittlerweile auf Linie gebrachte Wendehals Wilhelm Heitmeyer und der gerichtlich wegen einschlägiger Zitatenklitterung gemaßregelte „Extremismus-Experte“ Alexander Häusler zitiert, der peinlicherweise vor Gericht eine Niederlage gegen die „Bürger in Wut“ einstecken musste. War Heitmeyer 1997 noch halbwegs klarsichtiger Mitherausgeber einer Studie über das Ausmaß islamistischer Einstellungen unter türkischen Jugendlichen, ist er seither zu einem zumeist undifferenziert vorgehenden methodischen Falschmünzer und einseitigen Berufsbeschimpfer der deutschen Bevölkerung mutiert, der jeden als „islamophob“ diffamiert, der sich nicht seiner standardisierten Islamophilie unterwirft. …

    aus: Hartmut Krauss: Antiislamkritische Verleumdung nimmt zu
    Stellungnahme der GAM zu einer „antirassistischen“ Hetzkampagne demagogischer „Meinungsmacher“ unter Einschluss der Neuen Osnabrücker Zeitung

    auf: Gesellschaft für Wissenschaftliche Aufklärung
    und Menschenrechte (GAM)
    am 08.01.2013

    http://www.gam-online.de/text-petitionen2.html#XX

    zu lesen auch bei: wissen bloggt (dort am 10.01.2013)

    http://www.wissenbloggt.de/?p=14668&cpage=1#comment-59647

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  8. Bragalou Says:

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    HuT
    Ḥizb al-taḥrīr, Taqī al-Dīn Nabhānī: Niẓām al-islām

    Hizb-ut-Tahrir, Taqiyyu-d-Din an-Nabhani:
    Die Lebensordnung des Islam
    Nizamu-l-Islam

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    4 Hizb ut-Tahrir, ‘The Methodology of Hizb ut-Tahrir for Change,’ Al-Khilafah Publications, p. 6

    5 Taqiuddin an-Nabhani, ‘The Ruling System in Islam,’ translation of Nizam ul-Hukm fil Islam, Khilafah Publications, Fifth Edition, p. 247

    6 Taqiuddin an-Nabhani, ‘The draft constitution of the Khilafah State. The Introduction and the incumbent reasons,’ translation of Muqadimatud-Dustur Aw al-Asbabul Mujibatulah, Article 184

    7 Ibid

    8 Taqiuddin an-Nabhani, ‘The Islamic Personality,’ Volume 2, translation of Shakhsiya Islamiyya, Dar ul-Ummah, Beirut, Fourth Edition, Chapter Al-Must’amin

    9 Taqiuddin an-Nabhani, ‘The draft constitution of the Khilafah State,’ Op.cit., Article 7f

    10 Taqiuddin an-Nabhani, ‘The Islamic Personality,’ Op.cit., Chapter Ahkam adh-dhimmi

    http://khilafah-global.blogspot.de/2009/12/dhimmi-non-muslims-living-in-khilafah.html

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  9. Jacques Auvergne Says:

    Soziologie des Islams
    [genau, immer weniger Dschahiliyya, immer mehr Kalifat]

    Clanbasierte Schlichtung (Ṣulḥ) bei Fällen von häuslicher Gewalt
    [den Polizisten, Schiedsmann und ungläubigen Richter boykottieren – wir wollen in den Himmel kommen]

    Ein Kopftuch voll Angst
    [Der Hidschab ist Pflicht und der Islam ein totales System]

    Schariadurchsetzung per Uni Münster.
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    Exzellenzcluster „Religion und Politik“
    > Newsletter
    Juli 2015

    […]

    Tagung zur „Soziologie des Islams“

    Die Religionssoziologin Christel Gärtner organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit den Bielefelder Soziologen PD Dr. Heidemarie Winkel und PD Dr. Levent Tezcan. Die Tagung „Zur Soziologie des Islam – Reflexion, Revision & Neuorientierung“ fand in Kooperation mit dem Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung statt.

    „Eine Soziologie des Islams sollte das muslimische Alltagsleben aus erfahrungswissenschaftlicher Perspektive rekonstruieren, wobei die muslimische Praxis ebenso wie muslimische Institutionen oder Wissensordnungen in den Blick kommen müssen“, unterstrich Prof. Gärtner. […]

    Die Islamwissenschaftlerin Ulrike Qubaja vom Forschungsverbund setzte sich in ihrem Beitrag mit der „Clanbasierten Schlichtung (Sulh) [ Ṣulḥ ] bei Fällen von häuslicher Gewalt“ auseinander. Prof. Gärtner leitet am Exzellenzcluster das Projekt A2-22 „Islam und Gender in Deutschland. Zur (De-)Konstruktion säkular und religiös legitimierter Geschlechterordnungen“ und ist Mentorin der Graduiertenschule des Forschungsverbundes.

    (pp 18-19)

    ULRIKE QUBAJA

    Department of Arabic and Islamic Studies
    Institut für Arabistik und Islamwissenschaft

    PARTICIPATION IN THE CLUSTER OF EXCELLENCE:
    BETEILIGUNG AM EXZELLENZCLUSTER:

    Member of the Graduate School
    Mitglied der Graduiertenschule

    Field of Research A Normativity
    Forschungsfeld A Normativität

    Interconnecting platform G Religion, Politics, and Gender Relations
    Arbeitsplattform G Religion, Politik und Geschlechterordnung

    Coordinated project group The liquefaction and solidification of normativity
    Koordinierte Projektgruppe Verflüssigung und Verfestigung normativer Diskurse

    Coordinated project group The implementation and enforcement of norms
    Koordinierte Projektgruppe Implementation und Durchsetzung von Normen

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2Fimperia%2Fmd%2Fimages%2Freligion_und_politik%2Fpersonen%2Fulrike-qbaja.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2FReligion-und-Politik%2Fen%2Fpersonen%2Fgraduiertenschule%2Fdoktorandinnen%2Fqubaja.shtml&h=200&w=150&tbnid=m0i3JW1yjH7MYM%3A&docid=cUkqIa-_LO7ZOM&ei=-EQAVr7pC4OjU7yZlpgM&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=316&page=1&start=0&ndsp=38&ved=0CCEQrQMwAGoVChMIvsWQ49mIyAIVg9EUCh28jAXD

    http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2Fimperia%2Fmd%2Fimages%2Freligion_und_politik%2Fpersonen%2Fulrike-qbaja.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.uni-muenster.de%2FReligion-und-Politik%2Fen%2Fpersonen%2Fgraduiertenschule%2Fdoktorandinnen%2Fqubaja.shtml&h=200&w=150&tbnid=m0i3JW1yjH7MYM%3A&docid=cUkqIa-_LO7ZOM&ei=-EQAVr7pC4OjU7yZlpgM&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=316&page=1&start=0&ndsp=38&ved=0CCEQrQMwAGoVChMIvsWQ49mIyAIVg9EUCh28jAXD

    Ein Ṣulḥ-Verfahren nach einem tödlichen Unfall in der Region Hebron – Wahlmöglichkeiten und Normen im Kontext von rechtlichem Pluralismus

    Qubaja (Ein Ṣulḥ-Verfahren … Hebron …im Kontext von rechtlichem Pluralismus) wird genannt in:

    Veröffentlichungen der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer : VVDStRL ; 74

    Öffnung der öffentlich-rechtlichen Methode durch Internationalität und Interdisziplinarität: Erscheinungsformen, Chancen, Grenzen
    von Andreas Arnauld, Hans Christian Röhl, Fabian Wittreck, et al.

    https://books.google.de/books?id=Fp0oCQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    AEMR Fehlanzeige bzw. entsorgt, doch sorgfältig beschrieben bei
    GAIR
    Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht

    GAIR-MITTEILUNGEN 2014
    6. Jahrgang

    […] nebeneinander Normen gültig sind, welche unterschiedlichen normativen Systemen mit unterschiedlichen Legitimationsgrundlagen angehören […] rechtlichen Pluralismus […] John Griffiths in seinem Aufsatz „What is Legal Pluralism? [Was ist Rechtspluralismus?] […] In meiner Arbeit beziehe ich mich auf das Konzept von Ido Shahar.

    [p 218]

    [FN 41, FN 44]

    John Griffiths, What is Legal Pluralism?, in: Journal of Legal Pluralism and Unofficial Law 24, 1986, S. 1.

    Ido Shahar, State, Society and the Relations Between Them: Implications for the Study of Legal Pluralism, in: Theoretical Inquiries in Law 9/2, June 2008, S. 417–441.

    http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/15352/GAIR-Mitteilungen_2014.pdf

    ::
    [ Weiter mit Münster ]

    Religionswissenschaftlerin zum Kopftuch-Urteil aus Karlsruhe

    Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Kopftuchtragen muslimischer Lehrerinnen befasst sich Religionssoziologin PD Dr. Astrid Reuter vom Exzellenzcluster in einem Beitrag auf der Website der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Unter dem Titel Ein Kopftuch voll Angst schreibt die Wissenschaftlerin, „warum es gut ist, dass wir nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wieder über die Bedeutung des Kopftuchtragens diskutieren (müssen).“ Die Forscherin, die 2014 eine Studie über Rechtskonflikte um Religion vorgelegt hat, beschreibt in dem Blog-Eintrag die Entwicklung seit dem ersten Karlsruher Kopftuch-Entscheid im Jahr 2003 und den daraus folgenden „Kopftuchgesetzen“ in verschiedenen Bundesländern. Die Entscheidung vom 27. Januar 2015 nehme „etwas Druck aus dem Prozess der Überreglementierung“. […]

    PD Dr. Astrid Reuter ist Mitglied im Exzellenzcluster und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Centrums für Religion und Moderne (CRM). Bei der Studie handelt es sich um ihre Habilitationsschrift […]

    (p 24)

    ::

    Religionssoziologe und islamischer Theologe zur Wahrnehmung des Islams

    Zur Wahrnehmung des Islams in Deutschland haben sich der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide und der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack vom Exzellenzcluster anlässlich der im Januar vorgestellten Sonderauswertung des Religionsmonitors der Bertelsmann Stiftung zum Islam in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) geäußert. Es folgen Ausschnitte aus dem Originalbericht:

    Studie: Thema Gewalt verdrängt positives Islam-Bild

    […] Detlef Pollack widerspricht Khorchide in einem Punkt. Der Religionssoziologe der Uni Münster weist auf den Zusammenhang von Gewalt und Islam hin.

    (pp 33-34)

    ::

    [ Tatjana Hörnle ]

    Rechtswissenschaftlerin zum Strafrecht in multikulturellen Gesellschaften

    Über die „Zukunft des Strafens in multikulturellen Gesellschaften“ hat die Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Tatjana Hörnle in der Ringvorlesung des Exzellenzclusters gesprochen. „Die vermutlich in den kommenden Jahren weiter zunehmende multikulturelle Aufsplitterung der Gesellschaft wirft auch für das Strafrecht Fragen auf“, sagte sie in der Vortragsreihe „Zukunftsvisionen zwischen Apokalypse und Utopie“. Darin erörterte die Juristin der Humboldt-Universität Berlin, ob Verbotsnormen angesichts der wachsenden gesellschaftlichen Vielfalt angepasst, aufgehoben oder verschärft werden müssen.

    Prof. Hörnle plädierte einerseits dafür, „über solche Fragen nachzudenken, ohne eine Anpassung an geänderte gesellschaftliche Verhältnisse abzublocken“.

    (p 47)

    http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2015/06_2015/newsletter_exzellenzcluster_juli_2015.pdf

  10. Jacques Auvergne Says:

    جامعة الإمام الأوزاعي
    Ǧāmiʿa al-Imām al-Awzāʿī
    Imam al-Auzai Universität

    The Awza’i madhhab (الأوزاعي‎) was one of the schools of Fiqh, the Islamic jurisprudence, or religious law within Sunni Islam in the 8th century. Its Imam was Abd al-Rahman al-Awza’i [Gründete eine eigene Rechtsschule; wegweisend als Gelehrter für den Fiqh zu den Siyar mitsamt Dschihad und zum Status Dhimma].

    the faculties at Al Imam Al Ouzai University in Beirut, the city where Imam Al Ouzai lived and his following grew

    „1999 bis 2004 Studium der islamischen Theologie an der Al Ozaii-Imam-Fakultät für Islamische Studien im Libanon“

    .
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    .

    Mouhanad Khorchide hat den Islam im Libanon studiert – an der University Of Al Imam Al Ouzai. Genau dort übrigens, wo sich laut Toufic Al-Houri ein gewisser Imam aus Penzberg Bajrambejamin Idriz genannt Benjamin Idriz zwar eingeschrieben hatte, jedoch nie einen Magistergrad erwarb.

    Al Imam Al Ouzai Faculty of Islamic Studies
    Toufic Al-Houri (Chairman)

    http://eacea.ec.europa.eu/extcoop/call/documents/lebanon.pdf

    :

    Al Imam Al Ouzai University

    University Of Al Imam Al Ouzai. Islamic Studies College

    P.O. Box : 14 – 5355 Beirut Lebanon

    Board of Trustees
    Chairman : Toufic Al-Houri
    Dr. Hassan Hallak
    Marwan Al Chaar
    Badreddine Nawar
    Salim Abyad
    Dr. Fawzi Adham
    Abdul Rahman Hajjar
    Dr. Abdullah Al Khaldi
    Dr. Mohammed Ali Al Kouzi
    Dr. Sara Meneimneh
    Rachid Shaaban

    Documentation Center for Bibliographic Information on Islam and the Muslim World
    Documentation Center on World Countries and Major Cities
    Documentation Center on World Leading Banks
    Dr. Ibrahim Assal

    Post-Doctoral Research Unit
    Toufic Al-Houri

    Library Administration
    Marwan Al Chaar

    The Islamic Institute for the Supervision of Food Products
    Dr. Ibrahim Adham

    ___p://www.wakf.org/contact_f.htm

    Faculty of Islamic Studies

    The Faculty of Islamic Studies was established to respond to the Muslim world’s need for a faculty that could address the practice of Islam as it applies to the different areas of life. This faculty differs in concept from the faculties of traditional law because it is concerned with teaching Islam from a variety of different angles: as a doctrine, a legal science, a law, a geographical expansion, a language diversification, and other fields related to Islam throughout the world. This faculty is the first of its kind to grant accredited Bachelor’s, Master’s and Doctorate degrees. The faculty began in 1400 A.H. (1979 C.E.) under the name the “Al Imam Al Ouzai College for Islamic Studies.” On October 15, 1986, the Equivalence Committee in the Ministry of Education issued Decree No. 3484 approving the foundation of this faculty, which was preceded by Resolution No. 23- 15/82 accrediting the degrees granted by the faculty of Islamic studies.

    ___p://www.wakf.org/islstudies_f.htm

    Faculty of Islamic Business Administration

    ___p://www.wakf.org/business_f.htm

    Future Faculties

    All the following faculties will be available to students in the graduate programs (Master’s and Doctorate):

    Faculty of Technology

    This Faculty aims at preparing graduates who will be able to create a local technology, based on international technology studies, and develop, transfer, implement, operate, and update that technology in different fields in order to exploit the country’s resources to serve the local community’s needs.

    Faculty of Arts

    This Faculty aims at preparing graduates who will be able to develop architecture and art that is characteristic of the Islamic world in order to found schools of art and architecture that will benefit from the experiences of other nations and make use of archeology, history, and culture.

    Faculty of Education

    This Faculty aims at preparing graduates who will be the future teachers, directors, and designers of traditional and non-traditional educational curricula, public instructors (in admonition, guidance, and the oriented press), and managers of educational institutions (e.g., religious, Wakf, and informational institutions). The students in this Faculty will be responsible for effecting educational changes among individuals and groups within the society.

    ___p://www.wakf.org/potfac_f.htm

    .
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    „Der Vorsitzende des Beirates der Imam-Ouzai-Hochschule für Islamische Studien in Beirut hat in der report-Sendung ausgesagt, Sie hätten sich lediglich an der Universität immatrikuliert, jedoch keinen Abschluss erworben. Diese Aussage bekräftigte Toufic Al-Houri auf unsere Anfrage hin nochmals am heutigen Tage.“

    [ Aus den kenntnisreichen und scharfen zwölf Fragen an Idriz ]

    Unser Fragenkatalog an den Imam
    Von Franz Feyder auf StN am 24.04.2012

    [ 1 Imam Idriz: Lebenslauf poliert ]
    [ 2 Unser Fragenkatalog an den Imam ]
    [ 3 Die Antwort von Imam Benjamin Idriz ]

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.islam-imam-idriz-lebenslauf-poliert-page1.a598b68b-6d4b-41ca-a3e5-48a3724b2937.html

    […] „Ich möchte daher darauf verzichten, auf Fragenkataloge zu antworten, die erkennbar die Absicht verfolgen, [mein Wirken und das meiner Gemeinde] zu diskreditieren, oder den Islam an sich als fremd und gefährlich darzustellen“ […]

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.islam-imam-idriz-lebenslauf-poliert-page2.a598b68b-6d4b-41ca-a3e5-48a3724b2937.html

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    1999 bis 2004 Studium der islamischen Theologie an der Al Ozaii-Imam-Fakultät für Islamische Studien im Libanon

    „In Saudi Arabien, wo ich aufgewachsen bin, lebten hauptsächlich nur Muslime. Meine ersten Begegnungen mit Nichtmuslimen fanden im Libanon statt, wo ich meine Oma schon als Kind im Sommer regelmäßig besucht habe. Im Libanon ist die Hälfte der Bevölkerung christlich und die andere muslimisch.“

    https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulsystem/Unterricht/Lernbereiche-und-Faecher/Religionsunterricht/Interview-mit-Prof_-Mouhanad-Khorchide-_Zentrum-fuer-Islamische-Theologie-Muenster_/index.html

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    الأوزاعي
    al-Awzāʿī
    al-Auzai

    عبد الرحمان بن عمرو بن يحمد الأوزاعي
    ʿAbdu r-Raḥmān bin ʿAmr bin Yuḥmid al-Awzāʿī
    Abd al-Rahman ibn Amr bin Yuhmid al-Auzai

    Geb. um 707 in einem Dorf bei Baalbek gest. 774 in Beirut. […] Kitāb as-Sunan fī l-fiqh („Buch der Normen in der Jurisprudenz“) und ein Kitāb al-Masāʾil fī l-fiqh („Buch der Probleme in der Jurisprudenz“). Sie sind in Auszügen nur in der Bearbeitung der Folgegenerationen erhalten: im Kitab al-Umm von asch-Schāfiʿī, wo die Thesen von al-Auzāʿī durch seinen Zeitgenossen, den Hanafiten Abū Yūsuf, widerlegt werden. Das Original seines Kitāb as-Siyar in der Überlieferung seiner Schüler soll bis ins 17. Jahrhundert bekannt gewesen sein.

    Eine weitere Quelle, die die Rekonstruktion seiner heute nicht mehr vorliegenden Rechtswerke ermöglicht, ist das Kitab as-Siyar seines Schülers Abū Ishāq al-Fazārī (gest. gegen 804), der al-Auzai (al-Awzāʿī) in seinem Buch über völkerrechtliche Fragen (siyar) durchgehend zitiert. Im edierten Teil dieses Werkes referiert der Verfasser rund 80 Rechtsfragen, die sein Lehrer zur genannten Thematik beantwortet hatte. Das Werk fand bei asch-Schāfiʿī so große Anerkennung, dass er eine juristische Abhandlung mit ähnlicher Thematik diktierte, die dessen Anordnung entsprach.

    Weitere Passagen nach al-Awzāʿī über Fragen des Dschihad und der Dschizya zitiert at-Tabarī durch die Vermittlung von Abū Ishāq al-Fazārī in seinem Werk über Die kontroversen (Lehrmeinungen) der Rechtsgelehrten. Der malikitische Gelehrte von Kairouan Sahnūn ibn Saʿīd (gest. 854) greift in seiner Mudauwana auf die Lehrmeinungen von al-Auzai in den Kapiteln über Dschihad zurück. Seine Sendschreiben mit juristischen Direktiven an Kalifen und an ihre Gouverneure sind in den Schriften von Ibn Abī Hātim ar-Rāzī (gest. 938) überliefert […]

    Die juristischen Lehrmeinungen von al-Auzai haben durch die Vermittlung seiner Schüler bereits im ausgehenden 8. Jahrhundert al-Andalus erreicht, wo sie dann durch die Malikiten allmählich verdrängt worden sind. Seine Lehren über Fragen des Völker- und Fremdenrechts sind durch syrisch-andalusische Vermittlung allerdings bis in das 12. Jahrhundert in andalusischen Gelehrtenkreisen unterrichtet worden. Im Muwattaʾ-Kommentar des malikitischen Gelehrten Ibn ʿAbd al-Barr († 1070) aus Córdoba sind über fünfhundert Hinweise auf die Lehre von al-Auzāʿī erhalten. […]

    Ibn ʿAsākir liefert in seiner Stadtgeschichte und Gelehrtenbiographie von Damaskus nicht nur eine rund 80 Seiten umfassende Biographie von al-Auzāʿī, sondern erwähnt bei der Darstellung der Qādī-Ämter von Damaskus die Repräsentanz syrischer Gelehrter, die unter dem Einfluss der Rechtsschule von al-Auzai standen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Auz%C4%81%CA%BF%C4%AB

    Abd al-Rahman al-Awza’i

    Abu Amr Abd al-Rahman ibn Amr al-Awzai (707–774) was the chief representative and eponym of the Awzai school of Islamic jurisprudence.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Rahman_al-Awza%27i

    Siyar

    Siyar (سير / siyar, die Pluralform von Sira / سيرة / sīra / „Verhaltensweise“) regeln im islamischen Recht (Fiqh) das Kriegs- und Fremdenrecht. Die Summe dieser Regeln stellt innerhalb der islamischen Jurisprudenz einen eigenständigen Zweig der Rechtslehre dar und wird aus dem Koran, der Sunna, dem Qiyās, der Idschmāʿ ferner aus den Rechtsbestimmungen betreffs Dschihad abgeleitet. Der Begriff bezeichnet die Gesamtheit der Regeln, die die Haltung des islamischen Staates gegenüber den Nicht-Muslimen (Dhimma) bestimmen. Es handelt sich hierbei um einen Vorläufer völkerrechtlicher Regelungen, die auf der Rechtspraxis der islamischen Expansion beruhen. […]

    Einer der ersten Rechtsgelehrten, der einen Traktat zu den Siyar verfasste, war ʿAbd ar-Rahmān al-Auzāʿī (st. 774). Sein Werk hat sich zwar nicht eigenständig erhalten, doch wird der Text in drei späteren Werken zitiert, nämlich 1. dem Kitāb ar-Radd ʿalā Siyar al-Auzāʿī („Buch zur Widerlegung der Siyar al-Auzāʿīs“) von Abū Yūsuf (st. 798), 2. dem Kitāb as-Siyar von Abū Ishāq al-Fazārī, einem Schüler al-Auzāʿīs, und 3. dem Kitāb al-Umm von asch-Schāfiʿī (st. 820). Abū Yūsuf zitiert in seinem Werk zunächst die Differenzen zwischen Abū Hanīfa und al-Auzāʿī und trägt dann jeweils seine Position vor. Asch-Schāfiʿī zitiert den Text mit den Kommentaren und Glossen von Abū Hanīfa und Abū Yūsuf und geht dann auf Punkte ein, bei denen seine eigene Lehrmeinung gegenüber den früheren Gelehrten abweicht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Siyar

    According to al-Auza’i and Sharik ibn-‚Abdallah, if they are dhimmis like the Jews of al-Yaman […] and you should not let the dhimmi buy the tithe-land or possess it.

    https://books.google.de/books?id=bcWtttJL3WEC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Al-Auza’i used to say, The Cyprians did not abide by the terms they made with us.‘ But we consider them as ‚ people bound to us by covenant,‘ whose terms of peace involve rights to them and obligations on them, and the violation of which is legal only if they do some thing that shows their perfidy and treachery.

    (Aus: The Origins of the Islamic State (Kitâb Futûḥ al-Buldân); von: Ahmad Bin Yahya Bin Jabir Al Biladuri (). Translated by Dr. Philip Khûri Hitti in 1916.)

    https://books.google.de/books?id=bcWtttJL3WEC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    أحمد بن يحيى بن جابر البلاذري‎
    أبو العباس أحمد بن يحيى بن جابر البلاذري
    Abu l-ʿAbbās Aḥmad bin Yaḥyā bin Ǧābir al-Balāḏurī
    Abu l-Abbas Ahmad ibn Yahya ibn Dschabir al-Baladhurī
    Ahmad Bin Yahya Bin Jabir Abul Hasan Balazry
    Abi al-Hassan Baladhuri

    Al-Baladhuri war ein bedeutender muslimischer Historiograph im 9. Jahrhundert. Sein Geburtsjahr ist unbekannt; er starb gegen 892 in Bagdad. Er gilt neben at-Tabari als einer der besten Kompilatoren historischer Nachrichten der ersten Jahrhunderte des Islams aus den Schriften seiner Lehrer und aus denen früherer Geschichtsschreiber, deren Werke zum größten Teil verloren gegangen sind.

    Werke

    Das „Buch der Eroberungen“ Kitāb al-Futūh / كتاب الفتوح / Kitābu ’l-Futūḥ, auch unter dem Titel „Die Eroberung der Länder“ فتوح البلدان / Futūḥu ’l-buldān bekannt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Bal%C4%81dhur%C4%AB

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    Was die qawāʿid (Sg. qāʿida) sind und woher der Name der Terrorgruppe stammt (al-Qaida)

    principles of Islamic law (qawaid fiqhiyyah) that can be used as guidelines

    http://repository.um.edu.my/39149/1/ISIJAGE.pdf

    Al-Qarafi focused more on the principles of fiqh (qaida fiqhiyya) than the language of fiqh, because herein contained the secrets and laws of shari’a […]

    (Aus: Understanding Women in Islam: An Indonesian Perspective; von Syafiq Hasyim)

    https://books.google.de/books?id=mlGgGVCp0UcC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Sie ist ein wichtiger Grundsatz (qāʿida) des islamischen Rechts.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C5%ABr%C4%81

    Islamische Rechtsmaximen

    Als Rechtsmaximen (arabisch قواعد فقهية, qawāʿid fiqhīya von sing. qāʿida fiqhīya) werden im Islam eine Anzahl von prägnanten Formeln bezeichnet, die grundlegende Prinzipien der Normenlehre zusammenfassen und bei der Beurteilung von Rechtsfragen Anwendung finden. Viele dieser Maximen haben eine rhythmische Form und weisen Alliterationen auf. Allgemein schlägt sich in ihnen der Leitgedanke eines zu erhaltenden „Gemeinwohls“ (maṣlaḥa) nieder. Die Rechtsmaximen, die neben den Usūl al-fiqh und den Rechtsanwendungen (furūʿ) einen eigenen Wissensbereich der islamischen Normenlehre bilden, stehen auf dem Lehrplan fast aller Scharia-Fakultäten […]

    […] er die einzelnen Maximen nicht als qāʿida, sondern als aṣl („Grundsatz“ pl. uṣūl).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Rechtsmaximen

    „Qaida“ means something like „set of principles that form a foundation.“ It also means „base“, as for the base of a statue.

    ___ps://www.reddit.com/comments/7lkgz/alqaida_meansthe_database_it_was_originally_the/

    al-qāʿida ‚Basis, Fundament‘
    Al-Qaida

    https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Qaida

    Soweit zu der etwa in den Kreisen der Multikulturfreunde, Postmodernisten und blindwütigen USA-Kritiker begierig aufgesogenen Geschichte von der Adresskartei oder Namensliste, wie sie der Gründer des angeblich irgendwie demokratietauglichen Movement for Islamic Reform in Arabia (MIRA) verbreitet, Saʿd al-Faqīh (Saad Al-Fagih, * 1957), der sozusagen über eine Gästeliste namens Al Qaida erzählt, genauer, Qaida würde schlicht Datei, Kartei, Verzeichnis oder Liste bedeuten. Der angebliche Religionsreformer Saad Al-Fagih legt sich ins Zeug, um von der bleibend menschenfeindlichen Scharia und ihren islamischen Grundsätzen abzulenken:

    „[…] Al Qaeda is just a record for the people who came to Peshawar and moved from there back and forth to the guest house. And moved back to their country. […] Al Qaeda was public knowledge. It was a record of people who ended up in Peshawar and joined, and move from Peshawar to Afghanistan. It was very [benign] information. A simple record of people who were there just to make record available to bin Laden if he’s asked by any family or any friend what happened to Mr. so-and so. […]“

    http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/binladen/interviews/al-fagih.html

    Jürgen Elsässer (Phantom Al Qaida) kritisiert nichts als die USA und Israel, statt das menschenfeindliche und insbesondere frauenfeindliche Islamische Recht zurückzuweisen. Der einstige Leninist und nun Querfrontler echot al-Faghis Taqiyya, was die AG Friedensforschung (AGF, Friedenspolitischer Ratschlag) unkommentiert weiterreicht:

    „Al Qaida ist nur die Liste all der Leute, die irgendwann in das Gästehaus in Peschawar kamen.“

    http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Terrorismus/al-kaida-2.html

    Wenn er jetzt noch gesagt hätte, dass die Glaubenskämpfer ihre Religion durchaus gründlich kennen und dass die Scharia ein Problem für den freiheitlichen demokratischen Staat ist, hätte sogar Ian Blair recht, jener britische Polizeibeamte im Ruhestand, der von 2005 bis 2008 den höchsten Offiziersrang des Metropolitan Police Services innehatte:

    „Al Qaeda is a way of working

    https://en.wikipedia.org/wiki/Al-Qaeda

    „Islam is a way of Living“ (Harun Yahya)

    Islam is a way of living that encompasses human morality and relations in the best possible way, makes people most comfortable, with peace, justice, security, brotherhood, love to the utmost and helps people live in the best and the most comfortable way. And Allah created people’s character in line with Islam.

    _ttp://www.harunyahya.com/en/Articles-by-our-friends/156546/islam-is-the-most-comfortable

    „Islam is a way of being
    (Naila Amat-un-Nur, auf ihrem Blog: Nazr-e-Kaaba. The Eye of the Heart)

    Islam is a way of being and anyone, anywhere in the world can be a Muslim. It is therefore a universal deen or faith as it requires only one thing and that is submission of the individual will to the Supreme Will of God.

    http://www.nazr-e-kaaba.com/deen-e-fitrah.html

    http://www.nazr-e-kaaba.com/links.html

    Sufi Teacher, Naila Amat-un-Nur, Head of Pakistan Chapter of Sufi Order International.

    _ttp://www.techofheart.co/2013/01/interview-sohbet-with-Sufi-Naila-Tiwana-Amat-un-Nur.html

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