336. Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

الإعلان العالمي لحقوق الإنسان

al-Iʿlānu l-ʿĀlamīyu li-Ḥuqūqi l-Insān

Universal Declaration of Human Rights

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

Islamkonferenz um Islamkonferenz der Rechtsspaltung entgegen? Der säkulare Verfassungsstaat hat mit totalitär denkenden Jenseitszentrikern nicht auf Augenhöhe zu diskutieren, auch nicht im Rahmen der „Verbesserung des Zusammenlebens zwischen der Mehrheitsgesellschaft und den Muslimen … ein gemeinsamer Weg zu einem besseren Miteinander“ (DIK 2009) oder von „Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft“ (KIK 2013). Von Edward von Roy.

Nein, der Islam ist „im Kern“ eben keine friedliche Religion. Doch engagiert und rechtsstaatsgefährdend versucht unsere hochschulische, parteipolitische und kirchliche Elite, das Islambild des Souveräns sprich des Deutschen Volkes so zu verzerren und verzerrt zu halten, dass die Lehre von wortwörtlich gelesenem Koran und Hadith unzweideutig formschön und unbedingt demokratieverträglich dastehen muss. Wie zufällig und mit eilfertiger Hilfe des größeren Teils der Presse kann so immer mehr Schariagehorsam unter den so genannten Muslimen und immer mehr Einfluss der Muslimbrüder auf Schule, Bildungspolitik und Sozialarbeit sichergestellt werden. Die Kluft zwischen den grundgesetzlich gar nicht vorgesehenen Menschensorten der Nichtmuslime und Muslime wird sich daher einstweilen leider vertiefen und ist, rechtsstaatsbezogen angeblich völlig problemlos, mit immer mehr „Dialog“ zu überbrücken.

Unabdingbar haben die Schariafreunde und Postmodernisten dabei das Schreckgespenst eines so genannten Dschihadismus, Salafismus oder Islamismus zu kultivieren, das, so wird es uns Monat für Monat „alternativlos“ sprich hochaggressiv nahegelegt, mit der eigentlichen islamischen Religion nichts zu tun habe, sondern die menschenfreundliche und gefälligst hinzunehmende Lebensgestaltung von Kopftuch und Koranunterricht geradezu unislamisch fehldeute und missbrauche. Nein, mit schariabasierter Praxis oder legalisiertem Fiqh mag zwar „Transkultur“ (Wolfgang Welsch) hergestellt werden, doch kann es eine unversehrte sprich ernst genommene Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) nicht geben. Eine Mahnung an die Deutsche Islamkonferenz (DIK) sowie an die in wenigen Tagen in Berlin durchgeführte 2. Kritische Islamkonferenz (KIK 2013).

Was ist denn in den letzten drei Jahren nicht für ein Gerede um die Frage gemacht worden, ob der Islam nun zu Deutschland gehöre oder nicht. Bundespräsident Christian Wulff bejahte dies am 3. Oktober 2010 zwar vorsichtig aber pauschal.[1]

Zwar relativierte sein Amtsnachfolger keine zwei Jahre später ein bisschen,[2] doch freute sich Joachim Gauck darüber, dass Deutschlands Universitäten endlich Imame und Religionslehrer ausbilden dürfen. Die organisatorische und personelle Nähe der in die Ministerien, Hochschulen und Schulen hinein gebetenen deutschen Islamverbände zur Muslimbruderschaft oder ihre Treue zum unverhandelbaren und diskriminierenden Schariagesetz problematisierten beide deutsche Präsidenten nicht.

Viele haben sich seitdem zu Wort gemeldet und mehr oder weniger überzeugend begründet, dass der Islam zu Deutschland gehört oder eben nicht. Über den Islam selbst durfte im Allgemeinen leider gar nicht gesprochen werden, der einzige hoffnungsvolle Vorstoß, im Rahmen ihres sogenannten Zukunftsdialogs, wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 3. Juli 2012 feierlich abgewürgt mit einem an den Petenten gerichteten, kalten: „Ich teile Ihre These nicht.“[3]

Der Islam gehört zu Deutschland, der Islam gehört nicht zu Deutschland, er gehört, er gehört nicht, das ist ein wenig wie beim alten Kinderspiel vom Gänseblümchen, einem simplen Orakel, bei dem das kleine Mädchen die Blütenblätter auszupft und ganz gespannt mitzählt: „Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich …“

Kinder sind hier leider gar nicht am Werk, eher schon die globalen Muslimbrüder und ihre Helfer, die beispielsweise Tariq Ramadan[4] heißen und die genau wissen, wie man die nordafrikanischen, US-amerikanischen oder europäischen Massen manipuliert. Die von nichtmuslimischen Spitzenpolitikern anzustimmende Dauerbeschallung über den zum Staat dazugehörenden oder nicht dazugehörenden Islam soll und wird die Nerven der Bevölkerung mürbe machen und auf Paragraphen vorbereiten, die mit Koran und Hadith im Einklang sind, auf das durchgesetzte islamische Sonderrecht zunächst im Personenstands- und Familienrecht und später im Erbrecht (andere Rechtsgebiete werden folgen), und nur darum geht es der langfristig planenden Islamischen Bewegung.

Tariq Ramadan ist Enkel von Hasan al-Banna, der 1928 die Muslimbruderschaft gründete und Sohn von Muslimbruder Said Ramadan, dessen Abhandlung Das Islamische Recht 1961 erschien (im Jahr des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei) und der als eine Art Pionier bereits kurz vor der westeuropäischen, muslimisch geprägten Einwandererwelle von Genf aus den Kontinent einem Netz von Islamischen Zentren (IZ) zu überziehen plante. Im Folgejahr war Tariqs Vater in Saudi-Arabien Mitgründer der Rabita oder Islamischen Weltliga (Muslim World Leage MWL, ar-Rābiṭat al-‚Ālam al-Islāmī).[5]

Niemand erregte sich, so ist es in jener Zeit treffend festgestellt worden, über die Frage, ob der Buddhismus zu Deutschland gehöre oder nicht, oder der Atheismus, doch mit dem Islam ist es anders. Das spürten damals viele, wie die Frage beim Zukunftsdialog bewies, bei der online fast 150.000 Menschen die offene Islamdiskussion forderten.

Tatsächlich hätte man als Politiker damals die Frage stellen müssen: Gehört das Islamische Gesetz zu Deutschland? Man hätte als deutsche Bürgerrechtsbewegung oder Menschenrechtslobby, etwa als amnesty international, ausrufen müssen: Wann kommen die Paragraphen der Scharia und wie können wir sie abwehren? Hätte als Jurist die Öffentlichkeit aufrütteln müssen: Droht Europa und Deutschland die Rechtsspaltung mit legaler Imamehe (keine Heirat ohne Wali), mit Kindbraut,[6] Zweit- bis Viertfrau sowie Verstoßung?[7]

Doch in Bezug auf die Unvereinbarkeit von Scharia und Grundgesetz blieb alles ruhig in den letzten drei Jahren, von wenigen mutigen Stimmen wie denjenigen der Ex-Muslime einmal abgesehen. Man hat in Deutschland nicht nach den antidemokratischen und islamrevolutionären Folgen von Scharia und Fiqh gefragt, und wer es riskiert hat, wurde mundtot gemacht und wird es immer noch.

Unterdessen begann die Machtergreifung der Muslimbrüder in Kairo und Tunis, und wieder wurde in Europas Presse das Märchen vom toleranten Islam erzählt und von der „im Kern friedlichen Religion“ (erst Hans-Gert Pöttering 2008, dann Horst Köhler 2010).

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung redete im April 2012, ob aus Unkenntnis oder aus Feigheit, zwar nicht gegen das diskriminierende Islamische Recht der Scharia an, aber scheint eine Bundesrepublik zu spüren, die den Islam längst integriert hat. Wer gar in Zukunft noch gegen den in Deutschland angekommenen Islam argumentiert, ist für Maria Böhmer schlicht weltfremd:

Wir leben in einem Land mit rund vier Millionen Muslimen. Wenn wir noch in 20 Jahren darüber reden, ob der Islam zu Deutschland gehört, dann hat das doch mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun.[8]

Dass es endlich einen Islam ohne Scharia geben muss, hat die Integrationsbeauftragte leider nicht gefordert.

Zurzeit ist, weltweit, ein Islam ohne Scharia als eine Religionsgemeinschaft gar nicht organisierbar und noch nicht einmal als Moscheegemeinde, denn kein Imam wagt es zu sagen, dass Paradiesgarten und Höllenfeuer nur symbolisch gemeint seien und dass jeder Muslim auf Schariagehorsam verzichten darf.

Kein deutscher Imam, auch bei der (ziemlich faktenfern) als demokratieverträglich geltenden DITIB nicht, der freitags predigt, dass es für jede deutsche Muslima ein von Allah wohlwollend betrachtetes Leben, ein im islamischen Sinne gelingendes Leben als eine unverheiratete Frau oder als Lesbe gibt oder bei vorehelichem oder außerehelichem Geschlechtsverkehr oder einfach ein glückendes Leben mit unauffälliger Kleidung, aber mit offenem Haar.

Nein, nach der Scharia verspielt offenes Frauenhaar das Glück im Diesseits und Jenseits, der Körper der Frau ist um Himmels Willen in dicken Stoff einzuhüllen, in Tücher: „die nur das freilassen, was unbedingt gesehen werden muss“. Das Tuch des islamischen Schleiers, arabisch Hidschab,[9] urdu und persisch Parda,[10] muss alles bedecken bis auf Hände und Gesicht und wird nach Allahs Willen auch in Deutschland in Arbeitswelt und Bildungsbetrieb durchgesetzt werden, gerade auch dazu dient ja die Deutsche Islamkonferenz.

Wir wollen die kopftuchfreie Schule sofort und das Verbot des Gesichtsschleiers im öffentlichen Raum langfristig und erkennen den längst globalisierten Kampf für den Schleier als einen weltweiten Krieg gegen die Frau und fordern schon daher und mit Blick auf die heutige, islamisch verursachte Rechtlosigkeit der Frauen in Bangladesch oder Pakistan, im Iran oder im Sudan: Die Deutsche Islamkonferenz muss beendet werden.

Wenn wir hier „ein bisschen Scharia“ dulden oder eine schleichende Scharia dulden, werden wir nicht erfolgreich für die Gleichberechtigung der Frau in Ägypten kämpfen können. Die Muslimbrüder wissen das, deshalb überziehen sie ja die USA und Europa mit ihren Dialogveranstaltungen und Islamkonferenzen, um im Maghreb und im Orient ungestört ihre Kalifate aufzubauen. „Ein bisschen Scharia“ ist übrigens auf Dauer für jeden schriftgläubigen Muslim so wenig möglich wie ein bisschen Koran oder ein bisschen Allah.

Die kulturelle Moderne ist nicht durch „Islamismus“, „Salafismus“[11] oder „Dschihadismus“ gefährdet, sondern durch die Scharia und durch den Fiqh, die Islamische Jurisprudenz. Deshalb kann man es nicht laut genug sagen: Die Staaten, in denen die Standards der universellen Menschenrechte auch künftig noch gelten sollen (also alle Staaten), brauchen keine Islamismusdebatte, sondern eine Islamdebatte.[12]

Am 19. April 2012 witterte der deutsche Innenminister den Missbrauch des Islam durch die „ideologischen Machtansprüche“ der Islamradikalen, es ging um die Aktionen der saudi-arabischen Da’wa-Gruppe oder Islamischen Missionsbewegung Die wahre Religion. Ihr Führer ist der Kölner Ibrahim Abou-Nagie, die in jenen Monaten in vielen deutschen Innenstädten Korane an Passanten verschenkte. Dass die Regierung Saudi-Arabiens, welche die Bücher in allen Sprachen druckt und ausliefert, den Islam falsch verstanden habe sagte Hans-Peter Friedrich natürlich nicht. Es wäre theologisch auch einfach falsch gewesen, denn die wieder und wieder ebenso verzweifelt wie erfolglos aus dem Bereich des Islamischen herausgeschobenen „Wahhabiten“ sind Muslime wie alle anderen und ihre Scheiche und Muftis sind ganz besonders fromme Muslime:

Auf der Konferenz in Berlin soll auch die umstrittene Verteilung des Korans durch radikalislamische Salafisten zur Sprache kommen. Das kündigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich als Veranstalter des Gesprächsforums an. „Religion darf nicht für ideologische Machtansprüche missbraucht werden. Diese Botschaft muss auch von der Deutschen Islamkonferenz ausgehen“, sagte er.[13]

Die frommen Urgemeindler werden durch die Mehrheit unserer Politiker und Journalisten angestrengt von einem „eigentlich toleranten“ sowie „im Kern friedlichen“ Islam abgegrenzt und nur deshalb „Salafisten“ genannt; beiläufig oder nur versehentlich hat der Focus diese Schriftgläubigen gerade radikalislamisch genannt und nicht „islamistisch“. Radikal islamisch ist richtig gesagt.

Ob Islamgründer Mohammed seine „Religion für politische Machtansprüche missbraucht hat“, müsste man den Innenminister einmal fragen. Ist es denn unpolitisch, wenn die Tochter nur einen Teil erbt und der Sohn zwei Teile? Ist es denn nicht sehr „ideologisch“ und eine radikale Frage von „Machtanspruch“, wenn jeder, der den Islam verlässt, eigentlich umgebracht werden muss?

Stellen wir es uns nur einmal vor, dass der im Jahre 632 gestorbene Mohammed heute nach Berlin reisen würde, um das Regierungsviertel zu betreten und seine politischen Vorstellungen geltend zu machen: Ob der strenge Hüter der Verfassung Hans-Peter Friedrich einen uneinsichtig auf Apostasieverbot und halbiertem Erbe für die Frau bestehenden Propheten aus der Deutschen Islamkonferenz hinauswerfen würde?

Der Islam ist beides hundertprozentig, hundertprozentige Rettung des Heils der Seele und hundertprozentige politische Herrschaft. „Auf Augenhöhe“ kann eine säkulare Regierung mit schriftgläubigen Muslimen wahrscheinlich auf Dauer gar nicht sprechen, denn der auf das Jenseits zentrierte Islam trennt Seelenrettung und Staatsführung nicht, wie wir gesehen haben, und duldet andererseits kein Beherrschtwerden, wird also, sobald er es kann, die Volkssouveränität abschaffen und als König den unsichtbaren Erschaffer und Ernährer von Diesseits und Jenseits einsetzen, Allah.

Was machen denn die Muslimbrüder, sobald sie an die Macht gekommen sind, in Ägypten oder Tunesien? Ist jedes Plenum der Deutschen Islamkonferenz nicht eigentlich bereits der Raum einer Spaltung, die, wenn sie nicht zwei künftige deutsche Regierungen vorwegnimmt, eine Restdemokratie und eine Islamische Verwaltung und Islamische Führung, dann doch die Arena, auf der Islamisches Recht und Nichtislamisches Recht aufeinandertreffen? Der Kampfplatz, auf dem, Paragraph für Paragraph, die von Menschen nicht veränderliche weil von Himmel herabgekommene Scharia für Deutschland legalisiert wird, ganz im Sinne von Mustafa Cerić? In seiner Deklaration Europäischer Muslime vom 24. Februar 2006 forderte der der bosnische Reisu-l-ulema[14] oder Führer der Schariagelehrten und (vom kroatischen Zagreb aus) ganz offen die baldmögliche europäische Rechtsspaltung:

f. Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegenheiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann.[15]

Weiß es der Innenminister nicht oder sagt er es nicht: Islam ist Recht, Islam ist Gesetz?![16] Wir haben aber seit 1949 schon ein Grundgesetz, und seit 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte oder AEMR. Die 1990 bekannt gegebene Kairoer Erklärung der Menschenrechte ist ein Angriff auf die nach der AEMR verbürgte Gleichbehandlung von Gläubigen und Atheisten sowie von jedem Mann und jeder Frau. Der Islam, jedenfalls solange er die Scharia nicht außer Kraft setzt und den Fiqh untersagt, wird die Frau immer schlechter behandeln müssen als den Mann und das ist kein „Islamismus“, sondern Koran und Hadith, also Islam.

Meine letzte Bemerkung bezieht sich auf die deutsche Kritik an FEMEN, wie sie etwa durch Schariaverharmloserin Kübra Gümüşay hörbar wird.[17] Aufklärungshumanisten und Freunde des säkularen Rechtsstaates verstehen Menschenrechte selbstverständlich universell, was die Parteigänger von Scharia und Kalifat sehr genau spüren.

Ihr Trick ist daher, nach der Menschheitszivilisation nun auch den Feminismus gespalten anzunehmen in Westfeminismus (AEMR-kompatibel) und Islamfeminismus (schariakompatibel). Das dürfen und werden wir nicht zulassen: universelle Menschenrechte beinhalten universelle Frauenrechte, deutlicher gesagt: Allahs Feminismus ist kein Gleichheitsfeminismus, sondern ein Unterlegenheitsfeminismus.

Hoffentlich erkennt und bekennt das auch die KIK 2013, die in einer Woche in Berlin beginnen wird und sich zur Zeit weder eindeutig zur AEMR bekennt noch sich von der Scharia distanziert, sondern orakelt:

Im Unterschied dazu setzt die Kritische Islamkonferenz auf das Leitbild der transkulturellen Gesellschaft … Themenblock 5: Transkulturelles Lernen in der Schule … Themenblock 6: Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft

Denn zum einen ist der hippe Transkulturalismus nur die in das eigene Innere, ins Innerpsychische verlagerte alte kulturrassistische jedenfalls kultur-autistische Theorie von den geographisch gewachsenen und einander wesensfremden äußeren Kulturkreisen bzw. vom Herderschen Kugelmodell der Kulturen.[18] Die allgemeinen Menschenrechte bilden dann eben einen verinnerlichten Planeten oder Erdteil im Fühlen oder Denken des Anhängers der Transkultur, der durchaus das Kalifat aufbauen darf, und auch der gesamte islamische Globus oder Kontinent darf vom entgrenzt toleranten, ins Kosmische aufgeblähten Ego des nichtmuslimischen Transkulturellen geschluckt werden. Mit einem Bewusstsein von Transkultur wird alles sehr bequem, brauchen die AEMR nicht mehr verteidigt zu werden und braucht der Islam endlich nicht mehr kritisiert zu werden. Wer noch Lust hat, darf ein bisschen über die Scharia quatschen, sofern ihn da irgendetwas irritiert oder befremdet. Für Pädagogik oder Sozialpädagogik sind die Folgen wahrscheinlich katastrophal, denn es muss, Arata Takeda oder Wolfgang Welsch zu Ende gedacht, der Lehrer oder Sozialarbeiter erst einmal viele kleine Schariavorschriften, viele kleine Kalifate in sich spüren, um das Kopftuchmädchen oder den muslimischen Jungen überhaupt erfolgreich erziehen zu können.

Spätestens hier wird uns die Vision von der transkulturellen Gesellschaft als rührungslose Begleiterscheinung oder heiß engagierte Binnenstruktur gegenmoderner Revolution erkennbar und als bestens einsetzbares Vehikel sowohl der Schariabewegung als auch der Neuen Rechten. Nein, das Fremde irgendwie in sich selbst zu wissen, schafft gerade keine Rechtssicherheit, sondern erzeugt das Yin und Yang von Vernunft und Scharia und zerstört die kulturelle Moderne. Mit einer Transkultur lassen sich Burka oder Lehrerinnenkopftuch gerade nicht abwehren.

Ebenso gegengesellschaftlich konsequent, wie zur AEMR (10.12.1948) die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (05.08.1990) geschaffen wurde, entstand in kalifaterzeugender Strukturverdopplung zur UNESCO die ISESCO, Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization, die vom marokkanischen Rabat aus gesteuert wird. Wenn sich in vier Wochen die ISESCO in Aserbaidschans Hauptstadt Baku zum 2. Weltforum für Interkulturellen Dialog (2nd World Forum on Intercultural Dialogue) treffen wird, könnte Generaldirektor Abdulaziz ibn Othman al-Tuwaijri (ʿAbdu l-ʿAzīz bin ʿUṯmān at-Tuwaiǧirī) eigentlich auch zu „Allianzen für die transkulturelle Gesellschaft“ (KIK 2013) aufrufen, nachdem er und seine Organisation doch bereits 2004 die Islamische Erklärung für kulturelle Vielfalt verabschiedet haben, the Islamic Declaration on Cultural Diversity.

Die ISESCO bekennt sich zum kulturrassistischen Menschenbild der den Islam keineswegs falsch verstehenden Kairoer Erklärung – und die über „Transkulturelles Lernen in der Schule“ diskutierende Kritische Islamkonferenz 2013 wird uns zeigen müssen, dass sie das explizit nicht tut und selbst die demokratiegefährdende Nähe zum einst vom deutschen Auswärtigen Amt entworfenen Europäisch-Islamischen Kulturdialog, seit 2002 wird er vom Pädagogischen Austauschdienst PAD der Kultusministerkonferenz durchgeführt, bewusst meidet, wenn sie es schon riskiert, in einem Atemzug von Islam und Kultur zu sprechen.

Es reicht nicht, wenn Eva-Maria El-Shabassy nun hybrid oder transkulturell wird, sensibel Fragmente der Ethik allgemeiner Menschenrechte im eigenen Herzen spürt und Elemente des deutschen Grundgesetzes im eigenen Hirn reflektiert, aber gleichzeitig für eine eventuelle Steinigung alle hundert Jahre plädiert sowie einen Islamischen Religionsunterricht plant, der auf dem literalistisch verstandenen Koran beruht und damit auf der Angst vor dem Höllenfeuer. Wir brauchen keine transkulturelle Allianz im Hörsaal oder Klassenzimmer, die zur mehrstufig ungleichbehandelnden Scharia schweigt, wir brauchen die durchgesetzte AEMR und die beibehaltene deutsche Rechtseinheitlichkeit. Noch ist es nicht zu spät, noch herrscht hierzulande nicht die Transkulturalität, sondern das Grundgesetz.

Und zum anderen ist es unerheblich, ob wir von der Deutschen Islamkonferenz reden oder von der Kritischen Islamkonferenz, wenn beide zur Scharia nicht Nein sagen und zur AEMR nicht Ja. Denn:

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem![19]

Edward von Roy, Köln am 3. Mai 2013

F u ß n o t e n

[1] Wulff: „Ein Verständnis von Deutschland, das Zugehörigkeit nicht auf einen Pass, eine Familiengeschichte oder einen Glauben verengt, sondern breiter angelegt ist. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wulff-rede-im-wortlaut-der-islam-gehoert-zu-deutschland-seite-all/3553232-all.html

[2] Gauck sagte leider nur:

„Ich hätte einfach gesagt, die Muslime, die hier leben, gehören zu Deutschland.

Gauck sagte leider nicht:

„Ich hätte einfach gesagt, die Ex-Muslime, die hier leben, gehören auch zu Deutschland.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-05/bundespraesident-gauck-interview

[3] Man war einigermaßen froh, dass am Ende wenigstens die Islamkritiker noch von Platz 1 verdrängt wurden. … Manchem ihrer Gäste bescheinigt sie auch schlichtweg: „Ich teile Ihre These nicht.“ Beispielsweise dem Islamkritiker aus dem Rheinland, der sich und seine Gesinnungsfreunde diffamiert sieht. … „Ich werde das nicht unterstützen“, sagt sie zu dem freundlichen Badener, der die Leugnung des Völkermords an den Armeniern und Aramäern unter Strafe stellen will.

Florian Gathmann: Merkels Bürger-Dialog im Kanzleramt: „Insgesamt sind wir ja sehr tolerant durchgekommen“, DER SPIEGEL 03.07.2012

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wie-merkel-mit-den-buergern-diskutiert-a-842305.html

Offene Diskussion über den Islam (Votes: 148.031)

https://www.dialog-ueber-deutschland.de/SharedDocs/Blog/DE/2012-06-29_BK%27in_trifft_TN_Onlinedialog.html

[4] Professor Tariq Ramadan is also President of the European think tank, European Muslim Network (EMN) in Brussels.

http://www.radicalmiddleway.co.uk/speaker/professor-tariq-ramadan

Ohne legendären „Okzident“ kein antiwestliches System, kein erneuertes Kalifat, das weiß auch Tariq Ramadan:

Il est engagé depuis plusieurs années dans le débat concernant l’islam en Occident et dans le monde.

http://www.tariqramadan.com/spip.php?article14&lang=fr

European Muslim Network (EMN)

http://www.euro-muslims.eu/

[5] About Us

The International Islamic Relief Organization, Saudi Arabia (IIROSA) is a charity organization emanating from the Muslim World League (MWL)

Mission

Pioneering the humanitarian and institutional work in a way that serves man and achieves reconstruction and development.

http://www.egatha.org/eportal/

Ibrahim El Zayat, Chair of Board of Trustees

Ibrahim F El-Zayat is a German citizen. … Mr El-Zayat holds positions in several Muslim organisations in Germany and Europe and regularly lectures on issues of integration and Muslim identity in European countries, as well as Islamic finance and economics.

http://www.islamic-relief.com/whoweare/ManagementTeam.aspx?depID=2

Neben einem Text von Scheich Yusuf al-Qaradawi wird Tariq Ramadan im September 2009 durch Islamic Relief zum Thema schariakonforme Sozialabgaben zur Lektüre und Heilssicherung empfohlen:

Rianne C. ten Veen: Charitable giving in Islam

Ramadan T., (2004) Social Organisation: The Principle of Justice

http://www.islamic-relief.com/indepth/downloads/Charitable%20Giving%20in%20Islam%20Sep%2009.pdf

Konvertitin ten Veen bei den Freunden des Wirtschaftens der Glückseligkeit, the Econimics of Happiness

http://www.theeconomicsofhappiness.org/greencreation/

Rianne C. ten Veen

Rianne, born in the Netherlands and raised in US, UK, Argentina and the Netherlands …

Rianne has hosted a regular radio show on community radio, is a voluntary member of the management team of the Islamic Foundation for Ecology and Environmental Sciences (IFEES) and is on the steering group of the Faith and Climate Change project in Birmingham.

In July last year she was invited to speak on Islam & Environment in London (London Central Mosque & Radical Middle Way), and to speak at the MOSAIC Summer School (HRH Prince Charles charity for future Muslim leaders).

http://neweranetwork.info/generationnext/rianne-ten-veen/

[6] Saudi Arabia’s grand mufti.

If a girl exceeds 10 or 12 then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice,’’ Sheikh Abdul Aziz told an audience in Riyadh University last year.

Many argue that Islamic law in fact permits such marriages, citing the Prophet Mohammed’s marriage to Aysha when she was nine.

http://www.middle-east-online.com/english/?id=41860

In January, the grand mufti, Abdul Aziz al-Sheikh, said girls as young as 10 may be married according to Islam and stressed that Islamic law is not by any means oppressive to women as he lashed out at critics.

„If a girl exceeds ten or twelve then she is eligible for marriage, and whoever thinks she is too young, then he or she is wrong and has done her an injustice,“ he said.

http://www.alarabiya.net/articles/2009/02/21/66952.html

The mufti said a good upbringing will make a girl capable of carrying out her duties as a wife and that those who say women should not marry before the age of 25 are following a ‚bad path‘.

Our mothers and before them, our grandmothers, married when they were barely 12,‘ said Al Sheikh, according to the Al-Hayat newspaper.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

„We hear a lot in the media about the marriage of underage girls,“ he said, according to the newspaper. „We should know that Shariah law has not brought injustice to women.“

http://edition.cnn.com/2009/WORLD/meast/01/17/saudi.child.marriage/index.html

[7] Talaq und Wali, aṭ-ṭalāq, al-walï

http://muslimheirat.wordpress.com/2008/06/17/der-talaq-%E2%80%93-die-eheauflosung/

Als Wali bezeichnet man den rechtmäßigen Vormund oder den rechtmäßigen Verwalter über eine bestimmte Person bzw. über eine bestimmte Angelegenheit. … kein Nikah ohne Wali und zwei vertrauenswürdige Trauzeugen (Hadith)

http://muslimheirat.wordpress.com/category/wali/

Islam ist Zwangsverheiratung, Wali Mudschbir (der sogenannte nötigende Heiratsvormund). Familienministerium von Malaysia:

»1. Is consent from the bride required before a marriage can be carried out?

Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian)

2. Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir?

A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride.

6. Who is a Wali Mujbir?

Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side.«

http://www.kpwkm.gov.my/faq

[8] Jetzt alle nachsagen: Guter Islam, böser Salafismus!

http://www.focus.de/politik/deutschland/volker-kauder-sorgt-fuer-scharfe-kritik-salafisten-debatte-dominiert-islamkonferenz_aid_740109.html

http://www.stern.de/politik/deutschland/islamkonferenz-in-berlin-salafisten-beherrschen-die-debatte-1815936.html

So sehr uns gründliche Argumente muslimischer Säkularer überzeugen, überall, wo die inhumanen Werkzeuge von Scharia und Fiqh nicht abgelegt sind, gilt: Salafismus ist der heiße Mokka aus Mekka, alles andere ist Nichtislam oder kalter Kaffee. Edward von Roy

http://schariagegner.wordpress.com/2011/05/09/salafismus-und-verbandsislam/

[9] Mit Hidschab – ohne Hidschab: Die lästigen Fliegen sollen doch nicht an die Süßigkeit kommen?!

https://jacquesauvergne.files.wordpress.com/2013/04/1e7b3-withandwithouthijaab.jpg

gefunden bei Blogger Atoms aus Pakistan, einem IT-Spezialisten (Software Engineer)

http://islamforwomen.blogspot.de/2010/12/hijaab-importance.html

http://www.blogger.com/profile/01341840060140388703

der Informatiker muss es der Umma mitteilen: Der Teufel lauert überall und Vanille ist haram!

http://eislamtherightpath.blogspot.de/2012/10/vanilla-extract-halal-or-haram.html

[10] Parda in Islam in Urdu

http://www.urdumania.com/urdu-topics/islam/parda-in-islam-in-urdu.php

Parda – In the light of Quran and Hadith

http://islamforwomen.blogspot.de/2011/05/parda-in-light-of-quran-and-hadith.html

The importance of Hijaab, an important bayaan by Maulana Abdul Sattar Sahab in Karachi. This bayaan elaborates the reasons why Islam has demanded every women to observe Hijaab and Paradha according to the rules of Shariah.

Please do take out some time out of the busy life schedule to listen to this very important Bayaan. Even if we are not following this important ruling, we must listen it, as it will help us to understand in detail. After listening to that, our heart might say we are doing wrong …… and that could be the source of Maghfirat from Allah

http://islamforwomen.blogspot.de/2009/12/importance-of-hijaab-maulana-abdul.html

Maududi: Parda und die Stellung der Frau im Islam

Maududi: Purdah and the Status of Woman in Islam

http://www.amazon.com/Purdah-Status-Woman-Islam-Maududi/dp/1567442005

zu haben auch bei Bücher für’s Kalifat, Khilafah Books … Teil von Khilafah Concepts. Man vertreibt Imam al-Ghazali oder an-Nawawi ebenso wie Abul A’la Maududi oder Qutb. Gar kein „Islamismus“, sondern erneuertes Medina, islamisches Revival. Hinwendung zum echten, reinen Islam aber ist, allein weil es keinen unechten oder unreinen Islam geben kann, Hinwendung zum Islam.

http://www.khilafahbooks.com/purdah-and-the-status-of-woman-in-islam-by-syed-abul-a-la-maududi/

We have books from classical scholars of Islam like Ibn Taymiyyah, Ibn Kathir and Imam Ghazali to the contemporary Islamic scholars. Our collection comprises of Islamic ebooks on a variety of topics from scholarly, academic to contemporary and political including books related to the Islamic system and Khilafah. … Khilafah Concepts is an international collaborative venture involving several committed Muslims from various parts of the world to create and promote general awareness globally and especially in the Muslim Ummah regarding the correct concepts of the Islamic system and the path to Islamic revival.

http://www.khilafahbooks.com/about-us/

[11] Purify and Educate

Bärte, Burkas, Betproteste. Zu leben wie die korrekt handelnde Urgemeinde, den verwehenden Fußspuren des Propheten und der rechtgeleiteten Altvorderen (as-salaf aṣ-ṣāliḥ) genau nachzufolgen ist das Anliegen der Revivalisten oder Salafisten. Von Edward von Roy.

http://schariagegner.wordpress.com/2011/05/09/salafismus-und-verbandsislam/

[12] Die Übergänge zwischen den drei Positionen des stillschweigenden Billigens, des islamischen Uminterpretierens und des Verwerfens des Säkularismus sind fließend, sodass die heute übliche Unterscheidung zwischen “islamisch” und “islamistisch” keine Definitionskraft und erst recht keine Handlungsmaxime in sich birgt.

aus: Tilman Nagel: Kann es einen säkularisierten Islam geben?

in: Reinhard C. Meier-Walser, Rainer Glagow (Hg.): Die islamische Herausforderung – eine kritische Bestandsaufnahme von Konfliktpotenzialen p 9-20 (hg. von: Hanns-Seidel-Stiftung 2001)

http://www.hss.de/downloads/aktuelle_analysen_26.pdf

[13] Friedrich: „Religion darf nicht für Machtansprüche missbraucht werden“

Focus 19.04.2012

http://www.focus.de/politik/deutschland/islamkonferenz-beginnt-friedrich-religion-darf-nicht-fuer-machtansprueche-missbraucht-werden_aid_739659.html

[14] Reisu-l-ulema

http://bs.wikipedia.org/wiki/Reisu-l-ulema

Großmufti

http://en.wikipedia.org/wiki/Grand_Mufti

[15] Mustafa Cerić: Declaration of European Muslims

f) opening the way for the Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law

http://www.rijaset.ba/english/index.php/offices/9-documents/134-declaration-of-european-muslims

[16] 5:44 Und wer nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat – das sind die Ungläubigen.

auf der Seite des schiitischen Gelehrten Scheich Muhammad al-Yaqoobi von der Hauza zu Nadschaf, dem bedeutendsten Islamischen Seminar des Irak (Naǧaf Ḥauza ‚Ilmïya, anglis. Najaf hawza ilmiyya).

Hauza ist das schiitische Äquivalent des Systems der sunnitischen Darul ‚Uloom (Deoband, Indien; nach der Kairoer al-Azhar die weltweit zweitgrößte Islamische Lehrstätte der Sunniten).

http://www.yaqoobi.de/quran/Al-Maida_41-80.htm

Mohammad al-Yaqoobi (born September 1960) is a prominent Iraqi Twelver Shi’a Marja‘ with the title of Grand Ayatollah. After Grand Ayatollah Ali al-Sistani, he has the largest following in Iraq.

http://en.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Yaqoobi

Brief zum Kopftuchverbot in Frankreich

Am 11.12.2003 erließ ein staatlicher französischer Sonderausschuss ein Gesetz, welches das Tragen aller religiösen Symbole einschließlich des islamischen Kopftuchs, die jüdische Kippa sowie das Kreuz verbietet. Wir bedauern dies und hoffen, dass der Präsident diesen Erlass nicht unterzeichnet. Wir betrachten solches Gesetz als für folgende Gründe als ungerecht:

• Solche Gesetze verstoßen gegen die Menschenrechte. Der Mensch hat das Recht auf Religionsfreiheit sowie auf die Praktizierung seiner eigenen, religiösen Rituale, solange diese die Interessen seines Landes nicht beeinträchtigen.

• Überdies ist das islamische Kopftuch nicht ausschließlich ein religiöses Symbol, sondern ein für das gesamte Leben der muslimischen Frau charakteristisches Zeichen. Ein Kopftuch zu tragen, bedeutet genau genommen, dass eine Frau den geraden, frevellosen Weg gehen soll.

• Da die muslimische Frau das Kopftuch als einen festen Bestandteil ihres Daseins ansieht, und auf dies folglich nicht verzichten kann, hat das zur Folge, dass sie die Schule verlassen wird. Das ist aber wieder ein Verstoß gegen die Menschenrechte, denn eines der Rechte des Menschen ist das auf Bildung.

• Die Heilige Maria beispielsweise war eine fromme, saubere Frau, die Allah unaufhörlich anbetete. Sie war verschleiert, und wollte sich nicht jedem zeigen. Sie würde die Erste sein, die solch ein Gesetz ablehnt, denn sie will, dass die Frauen sie zum Vorbild nehmen.

• Dem laizistische Staatssystem, welches im Westen praktiziert wird, liegt zu Grunde, dass es Staat und Religion trennt. Diese Trennung heißt aber nicht, dass man der Religion gegenüber feindlich wird. Das widerspricht den Werten des Laizismus.

• Die Leute im Westen sind endlich zur Einsicht gekommen, dass der einzige Weg zur Behandlung des Menschen, von Krankheiten wie z. B. AIDS sowie der sozialen Syndrome wie z. B. Selbstmordfälle und Verbrechen in der Unterstützung geistlicher Werte des Individuums liegt. Das Kopftuch ist einer dieser Werte.

Ayatollah Scheich al-Yaqoobi

http://www.yaqoobi.de/ansprachen/zum_Kopftuchverbot%20in%20Frankreich.html

http://www.yaqoobi.com/

Biographie Seiner Eminenz Ayatollah Scheich Mohammad Musa al-Yaqoobi

http://www.yaqoobi.de/biographie.htm

http://www.yaqoobi.de/Biographie_1.htm

[17] Kübra Gümüşay: Gut gemeint

taz 09.04.2013

http://www.taz.de/!114255/

ein fremdwoerterbuch. WebLog von Kübra Gümüşay

http://ein-fremdwoerterbuch.com/

Ali Aslan Gümüşay, Kübras Ehemann, Vorsitzender von Zahnräder Netzwerk sowie Mitglied im Think Tank 30 des Club of Rome.

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/team/

http://www.tt30.de/mitglieder/mitglieder-des-tt30-deutschland/

Zahnräder Netzwerk

Immer mehr Muslime engagieren sich in der Politik, der Kultur oder der Wirtschaft. Sie schreiben für verschiedene Medien, produzieren Filme, machen Musik, sind im sozialen Sektor aktiv, gründen Unternehmen, entwicklen innovative Ideen und sind akademisch erfolgreich. Sie stehen für Innovation und kulturellen Reichtum in Deutschland.

Genau diesen aktiven und talentierten Muslimen soll das Zahnräder Netzwerk eine Plattform bieten, auf der sie einander kennenlernen, Ideen und Visionen austauschen oder Projekte entwickeln können. Gemeinsam sollen sie als “Changemakers” auftreten und sich und die Gesellschaft motivieren, verändern und gestalten.

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/

Konzept

http://www.zahnraeder-netzwerk.de/konzept/

[18] Kugelmodell der Kulturen

Der Begriff geht auf J. G. von Herder (1744-1803) zurück. Kennzeichnend für seinen Kulturbegriff ist ein ›Kugelmodell‹ der Kulturen: „Jede Nation hat ihren Mittelpunkt der Glückseligkeit wie jede Kugel ihren Schwerpunkt“. Kultur erscheint hier im Sinne der Totalität einer Lebensweise, in sich geschlossen und nach außen durch eindeutige Differenz zu anderen Kollektiven gekennzeichnet (vgl. Reckwitz 2001: 185). Im Prinzip gehen alle Ansätze, die Kultur als geschlossenes System betrachten, auf das Herdersche Kugelmodell zurück

aus: Michael Schönhuth: Das Kulturglossar

http://www.kulturglossar.de/html/k-begriffe.html#kulturrelativismus

[19] dazu schon am 14.07.2010 mein Schlusswort zur Kölner WR-Tagung, das Wochen später der Zensur der ZEIT-Redaktion zum Opfer fiel:

„Solange Scharia und Fiqh nicht überwunden sind das heißt abgelegt sind, so lange ist der Islam nicht schulreif und gehört nicht auf das Universitätsgelände, jedenfalls nicht als beworbenes pädagogisches oder sozialarbeiterisches Werkzeug.“

[entfernt. Bitte seien Sie vorsichtig mit Äußerungen, die von einer ganzen Religionsgemeinschaft als beleidigend empfunden werden können. Danke. Die Redaktion/ew]

http://www.zeit.de/studium/hochschule/2010-07/islam-hochschulen?commentstart=1#cid-780764

http://community.zeit.de/user/edward-von-roy

W e i t e r e Q u e l l e n

Am 16. Januar 2012 durfte ECFR-Scheich Mustafa Cerić mit Bundesbildungsministerin Annette Schavan, damals noch Dr., die Fakultät für Islamische Studien an der Uni Tübingen feierlich einweihen. ECFR bedeutet Europäischer Rat für Fatwa und Forschung – European Council for Fatwa and Research, Führer ist der Cheftheologe der Muslimbrüder Yusuf al-Qaradawi, was für Deutschlands Politiker kein Problem ist, da man zwischen Islamismus und Islam unterscheiden könne.

http://www.uni-tuebingen.de/aktuelles/newsticker-zentrum-fuer-islamische-theologie.html

Wissenschaftsrat (WR), Köln am 13. und 14. Juni 2010, Begrüßung zur Tagung „Islamische Studien in Deutschland“. Man umschreibt den muslimbrudernahen Scheich im ECFR Cerić („mit Bosnien-Herzegowina“) und lobt Ahmadinedschad-Amtsvorgänger Chatami (Muḥammad Ḫātamī) sowie den ägyptischen Schariaminister Zaqzuq (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq) und bedauert, dass alle drei nicht kommen konnten. Letzterer habe zugesagt, beim Aufbau der universitären Islamischen Studien mit Rat und Tat zu unterstützen, wie sich Mittelalterforscher und WR-Vorsitzender Peter Strohschneider freut, inzwischen Präsident der DFG:

“Als Vorsitzender des deutschen Wissenschaftsrates möchte ich Sie herzlich zu unserer Tagung „Islamische Studien in Deutschland“ begrüßen. Ich freue mich sehr, dass Frau Ministerin Annette Schavan gleich zu Beginn ihre Grußworte an uns richten wird. Sie signalisiert damit nicht allein ihr Interesse, ich darf sagen: ihr persönliches Interesse, an unserem Vorhaben, sondern auch die Absicht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland zu unterstützen. Ich begrüße auch sehr herzlich unsere Gäste aus dem In- und Ausland. Ich verzichte an dieser Stelle darauf, Sie alle namentlich vorzustellen. Aber lassen Sie mich meiner Freude darüber Ausdruck geben, dass unser Vorhaben von Indonesien über die Türkei bis nach Marokko auf großes Interesse gestoßen ist. Auch die Gäste, die sehr kurzfristig – Ende Juni bzw. Anfang Juli – ihre Zusage haben zurückziehen müssen, haben ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Einrichtung von Islamischen Studien in Deutschland signalisiert. So hat Professor Mahmoud Zakzouk, Minister für Religiöse Angelegenheiten in Ägypten, angekündigt, bei der „Verwirklichung dieser Pläne (gemeint ist die Einrichtung von Islamischen Studien) mit Rat und Tat mitzuhelfen“.

Auch der ehemalige Staatsminister des Iran, Seyed Mohammad Khatami, bewertet unser Vorhaben und unsere Tagung als „sehr wichtig im Sinne einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der islamischen Welt und dem Westen“. Aus unterschiedlichen Gründen – primär tages- und außenpolitischen Gründen, in jedem Fall nicht aus wissenschaftspolitischen Gründen – müssen wir das Gespräch mit dem Iran, mit Ägypten und mit Bosnien-Herzegowina zu einem anderen Zeitpunkt führen.

Umso mehr freue ich mich, Professor Amin Abdullah als Vertreter des Ministeriums für Religiöse Angelegenheiten Indonesien und Herrn Professor Ali Dere als Leiter der Auslandsabteilung des Amtes für Religiöse Angelegenheiten in der Türkei (DIYANET) begrüßen zu dürfen.

http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/Strohschneider_Begruessung.pdf

Den Partikel Partei für Entwicklung trägt auch die islamistische marokkanische Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD, ḥizb al-‚adāla wa t-tanmīya, Justice and Development Party) im Namen, die in Europa gerne und wie um ein herankommendes Unheil magisch abzuwehren als „gemäßigt islamistisch“ beschrieben wird.

http://en.wikipedia.org/wiki/Justice_and_Development_Party_%28Morocco%29

Der orthodoxe Islam will die Herabsetzung der Frau, eine andere Scharia gibt es nicht. Thomas Schmid schrieb vor zehn Jahren, 2003 zur Lage in Marokko, was an Brisanz und Relevanz für Nordafrika und Europa nicht verloren hat:

»Mohammed VI. machte sich daran, überkommene Traditionen zu beseitigen, und er versprach, auch mit der „Moudawwana“, der alten Familiengesetzgebung, aufzuräumen. Sie verbietet der Frau, ohne Einwilligung eines männlichen Beschützers, in der Regel des Vaters oder eines Bruders, zu heiraten. Und sie erlaubt dem Mann, ganz nach seinem Gusto, die Ehefrau mit nur drei ausgesprochenen Sätzen rechtsgültig zu verstoßen und den Ehevertrag aufzulösen. Zudem gestattet sie die Polygamie – selbstredend nur den Männern.

Bald nach der Thronbesteigung, im Jahr 2000 schon, hatte Familienminister Said Saâdi ein Gesetz zur Reform der Moudawwana ausgearbeitet. Sämtliche große Parteien stimmten dem Projekt zu – bis auf die islamistische „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (PJD). Diese mobilisierte zusammen mit der klandestinen, aber tolerierten Organisation „al-adl wa-l-ihsan“ (Gerechtigkeit und Spiritualität) des alten Scheichs Jassine die Straße. Eine Million Marokkaner marschierten – in nach Geschlechtern streng getrennten Blöcken – gegen eine Reform, die den Frauen Gleichberechtigung versprach. Nach dieser Machtdemonstration ließen sämtliche Parteien – und auch der König – das Vorhaben eingeschüchtert fallen. Der Gesetzesvorschlag wurde zwar nicht offiziell zurückgezogen, sondern, wie in solchen Fällen üblich, an eine Kommission verwiesen. Doch niemand sprach mehr darüber. Nur Familienminister Saâdi knickte nicht ein. „Die politische Klasse des Landes hat den Konflikt nicht gewagt“, sagte er, „aber letzlich wird sie nicht umhinkommen, ihn durchzufechten.“

Die Wende kam mit den Bomben. Am 16. Mai dieses Jahres sprengten sich in Casablanca an fünf verschiedenen Stellen zeitgleich zwölf Selbstmordattentäter in die Luft und rissen 33 Unschuldige mit in den Tod. Die Marokkaner waren schockiert. Alle Terroristen gehörten der radikal-islamistischen Gruppe „Assirat al-Mustakim“ (Der rechte Weg) an. Die Medien und das Parlament bezichtigten die PJD der moralischen Mitverantwortung. Nie hatte sich diese Partei eindeutig und glaubwürdig von der Gewalt distanziert.«

ZEIT-online 16.10.2003

http://www.zeit.de/2003/43/Marokko

Zur auch europäischen Machtergreifung der an Medina-Modell und Schariagesetz treu festhaltenden Ikhwaan Muslimiin, der Muslimbrüder, sind die Salafisten genannten, Irritation und Erschrecken verbreitenden Bärtigen ausgesprochen nützlich.

Das brutale Einschüchtern, die Erzeugung von Schrecken ist sehr islamisch, in Sure 33:26 sagt, wie wir hörten, der Islamgott selbst:

„and cast terror into their hearts … Und er … jagte ihnen Schrecken ein, so dass ihr sie zum Teil töten, zum Teil gefangen nehmen konntet“

Auch in Sure 59:2

Da aber kam Allah zu ihnen, von wannen sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen

im Tafsir, bei ENFAL:

http://www.enfal.de/Tafsirde/Teil%2028.htm

Sure 8:12 [engl. Muhsin Khan]

I will cast terror into the hearts of those who have disbelieved, so strike them over the necks, and smite over all their fingers and toes. – Ich werde in die Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken einjagen. So schlagt oberhalb der Nacken und schlagt von ihnen jeden Finger!

http://quran.com/8/12

Sure 33:26 [engl. Muhsin Khan]

And those of the people of the Scripture who backed them (the disbelievers) Allah brought them down from their forts and cast terror into their hearts, (so that) a group (of them) you killed, and a group (of them) you made captives. Und Er ließ diejenigen von den Leuten der Schrift, die ihnen beigestanden hatten, aus ihren Burgen heruntersteigen. Und Er jagte in ihre Herzen Schrecken; eine Gruppe (von ihnen) habt ihr getötet und eine Gruppe gefangengenommen.

http://quran.com/33/26

The Council of Europe declaration on cultural diversity

http://www.diversite-culturelle.qc.ca/index.php?id=110&tx_bulletinsirre_pi1%5Byear%5D=2000&tx_bulletinsirre_pi1%5Bidbulletin%5D=907&L=2

http://www.alsatica.eu/alsatica/domain/label,identifier.html?alsaticaParam%5Bdomain%5D=bnus&alsaticaParam%5Bidentifier%5D=1%2F130149&alsaticaParam%5Blabel%5D=D%C3%A9claration+du+Conseil+de+l%27Europe+sur+la+diversit%C3%A9+culturelle%3B+Conseil+de+l%27Europe

ISESCO calls on international community to enhance respect for cultural diversity

Rabat 21/05/2012

The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) called on the international community to protect cultural diversity and enhance respect for the civilizational and cultural specificities of nations and peoples.

In a communiqué released on the occasion of the World Day for Cultural Diversity, ISESCO stressed on the necessity to protect diversity of cultural expressions as a path towards achieving comprehensive sustainable development and spreading the culture of justice, peace and mutual respect.

ISESCO also underscored the importance of cooperation and partnership between ISESCO, the United Nations Alliance of Civilizations and UNESCO, pointing out that the three parties are working jointly and with other international stakeholders to fulfill common objectives aimed at establishing a new world order based on ethical values and universal principles and guided by the international law.

In addition, ISESCO pointed that its active participation in the international efforts towards promoting dialogue of cultures and alliance of civilizations reflects the vision of the Muslim world with regard to cultural diversity as a universal law and a natural disposition in human beings.

By the same token, ISESCO stated that the appointment of ISESCO’s Ambassadors of Dialogue of Cultures and Civilizations is part of the action it is performing to promote the culture of dialogue, disseminate the values of coexistence, protect cultural diversity, and enhance the efforts for dialogue, development, tolerance and the universal protection of human rights.

http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=7127:isesco-calls-on-international-community-to-enhance-respect-for-cultural-diversity&lang=en

ISESCO to hold cultural diversity symposium

The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) is to convene in the Mauritanian capital of Nouakchott, in cooperation with the Ministry of Culture, Youth and Sports of that country, the “International Symposium on Cultural Diversity and Inter-Cultural Dialogue.” The symposium will be held from September 23 – 25, and will discuss the Draft Islamic Charter on Cultural Diversity, which ISESCO has prepared and which highlights Islam’s perspective of human rights and its outlook on the culture of justice, peace, and the principle of culture for all, given that what the world is ;witnessing today makes these issues more pressing.

The international symposium will be chaired by Dr. Abdul Aziz Othman Al-Tuweijry, ISESCO Director-General, and among those expected to attend is Mauritania’s of Culture, Youth and Sports, Muhammad Abdullah Ould Baban.
Rabat, Sha’aban 4/Sep 18/IINA

http://www.iacad.gov.ae/venglish/detailnewspage.jsp?articleID=4298&pageFlag=0&newsType=4

The 1st World Forum on Intercultural Dialogue was opened by H.E Mr Ilham Aliyev, President of the Republic of Azerbaijan, Mr Mevlut Chavushoglu, President of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Mr Abdulaziz Othman Altwaijri, Director General of ISESCO, Mr Hans D’Orville , Assistant Director General for Strategic Planning of UNESCO, Mr Marc Scheuer, Executive Director of United Nations Alliance of Civilizations Secretariat, Mr Jean-Paul CARTERON, President and Founder of Crans Montana Forum.

10.04.2011

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/44/nid/42/

beim Crans Montana Forum kulturdialogisch vereint: UNESCO und ISESCO sowie UN und OIC

http://cmf.ch/about/crossroads-world

Crans Montana Forum

26.-29 Juni 2013 in Baku, Aserbaidschan

http://cmf.ch/events/2013-06-29-2013-post-crisis-world

NEW LEADERS FOR TOMORROW

http://cmf.ch/events/2013-06-28-2013-%E2%80%93-new-leaders-tomorrow-june

2nd World Forum on Intercultural Dialogue 29 May-01 June 2013, Baku, Azerbaijan Living together peacefully in a diverse world

Azerbaijan is one of the unique places where different cultures and civilizations meet at the crossroad between the East and the West, the North and the South. At the same time, being a member of both Islamic and European organizations Azerbaijan absorbs the values of both civilizations, thus enabling it to assume a role of genuine bridge

The World Forum on Intercultural Dialogue has taken responsibility for delivering the global agenda on the Dialogue among Civilisations adopted by the United Nations General Assembly (November 2001), the UNESCO Convention on Protection and Promotion of the Diversity of Cultural Expressions (2005), the Islamic Declaration on Cultural Diversity, which was adopted by ISESCO in 2004, Declaration and Action Plan of the Third Summit of the Heads of State and Government of the Council of Europe member states, the Council of Europe White Paper on Intercultural Dialogue (May 2008), as well as the Baku Declaration for the Promotion of Intercultural Dialogue Azerbaijan hosted the 1st World Forum on Intercultural Dialogue on 7-9 April, 2011 in Baku under patronage of H.E. Mr. Ilham Aliyev, the President of the Republic of Azerbaijan that had been declared by the President at the 65th Session of the United Nations General Assembly (23 September 2010, New-York).

The Baku Forum addressed challenges of intercultural dialogue in its various aspects regarding conceptual frameworks, governance, policy and practice. It has tackled the barriers to dialogue and faced concretely how dialogue can best be pursued in diverse contexts.

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/6/

Baku Forum 2013 Programme

http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/19/

Abdulaziz Othman Altwaijri (‚Abd al-‚Azīz bin ‚Uṯmān at-Tuwaiǧirī; * 3. April 1950 in Riad, Saudi-Arabien) ist Generaldirektor der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization; Abk. ISESCO). Er lebt in Marokko.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abdulaziz_Othman_Altwaijri

Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri is a Saudi Arabian author and lecturer … He has served as a trustee of the Islamic University in Niger, the Islamic University in Uganda, the Islamic University in Pakistan, the Islamic University in Bangladesh, the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation, the Open University of Islamic Civilization in Beirut, and the Center for Muslim Contribution to Civilization in Doha.

http://thewcmp.org/dr-abdulaziz-othman-al-twaijri

Europäisch-Islamischer Kulturdialog. Bildungsexpertinnen aus islamisch geprägten Staaten zu Besuch in Deutschland. Fragen der schulischen und außerschulischen Integration von Kindern islamischer Minderheiten in Deutschland stehen im Mittelpunkt eines Seminars, an dem bis zum 07. September 20 Bildungsexpertinnen aus neun islamisch geprägten Staaten teilnehmen. … Außerdem finden Gespräche mit Vertreterinnen von Projekten im außerschulischen Bereich zur Integration islamisch geprägter Minderheiten statt. Die Veranstaltung im Rahmen des Europäisch-Islamischen Kulturdialogs wird seit 2002 vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz durchgeführt und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert. Die Teilnehmerinnen in diesem Jahr kommen aus Ägypten, Indien, Indonesien, Iran, Jordanien, Libanon, Malaysia, Pakistan und der Türkei. In ihren Heimatländern sind sie in Führungspositionen der Schulaufsicht und Schulverwaltung tätig.

http://www.kmk.org/index.php?id=735&type=123

KMK – Kultusministerkonferenz

http://www.kmk.org/

Europäisch-Islamischer Kulturdialog

Durch den Politikansatz „Dialog mit der islamischen Welt“ haben die kulturellen Beziehungen an Bedeutung gewonnen. Seit bereits mehr als fünf Jahren bildet der Politikschwerpunkt „Dialog mit der islamischen Welt“ einen festen Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.

Der Dialog mit der islamischen Welt ist hierbei als eine Form des bereits in den 1970er Jahren initiierten Kulturdialogs zu verstehen. Ziel ist es, über das Mittel des Dialogs mehr über Traditionen, Werte und Religion des „Anderen“ zu lernen, um somit eine Vertrauensbasis und beidseitiges Verständnis aufzubauen. Vorherrschende Stereotype und Feindbilder im Verhältnis von westlich und islamisch geprägten Gesellschaften sollen im Gegenzug entkräftet werden.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Islamdialog___C3_9Cbersichtsseite.html

Europäisch-Islamischer Kulturdialog

Januar 2009: „Zerrbilder der Wirklichkeit-Die Wahrnehmung des Anderen in den Beziehungen zwischen westlicher und islamischer Welt“

Dezember 2009: „Rechtsvergleich des marokkanischen mit dem jemenitischen Familienrecht“

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Europ__isl__Kulturd__Kleinstprojekte__Seite.html

Das Dialogprojekt „Zerrbilder der Wirklichkeit – Die Wahrnehmung des Anderen in den Beziehungen zwischen westlicher und islamischer Welt“ fand am 13. Januar 2009 im Rahmen einer Konferenz statt, während derer deutsche und jemenitsche Studenten und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten wurde, über die Missverständnisse in den gegenseitigen Perzeptionen zu diskutieren und Ansätze zur Dekonstruktion gängiger Stereotypen zu erarbeiten.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/40_20Jahre__Dialogprojekt__Seite.html

Im Rahmen des Seminars untersuchten die Teilnehmer das marokkanische und jemenitische Familienrecht und prüften, in welcher Weise das jemenitische Familienrecht im Einklang mit der Scharia reformiert werden müsste, um Frauen mehr Rechte zuzugestehen.

http://www.sanaa.diplo.de/Vertretung/sanaa/de/06/Islamdialog/Rechtsvergleich__Seite.html

Ob mittelalterlicher Medinastaat oder heutige Bundesrepublik Deutschland: Die militante Provokation, Allahs scharfer Seitenwind, ist, im Sinne der Islamisierung eines Landstrichs, ein nützliches Erschrecken. Geplant unberechenbare „Salafisten“ und geschmeidig salonfähige Islamlobbyisten betreiben eine Art Arbeitsteilung und wollen letztlich dieselbe gesellschaftliche Veränderung.

Die besonders radikal schariabewegte und mit Tatsachen gelegentlich großzügig umgehende Islamische Zeitung (der vom spanischen Granada aus um den gebürtigen Schotten Ian Dallas aufgebauten, kalifatischen Murabitunbewegung nahestehend) beleuchtet das Finanzierungsgeflecht:

„Derzeit wird jeder Standort mit bis zu vier Millionen Euro jährlich durch Bundesmittel gefördert. Hinzu kommen Stiftungen, die auf diesem Gebiet aktiv sind. Beim Osnabrücker IIT beispielsweise bereiten sich einige Doktoranden auf ihre Promotion mit Hilfe der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) vor. In diese Kategorie fällt auch die Maturidi-Studienförderung für Islamisches Denken, die der türkischen DITIB nahesteht. Das bekannteste Beispiel, die Mercator-Stiftung, ihrerseits ist seit der Einführung der „Islamischen Theologie“ mit einem standortübergreifenden Programm im Rahmen ihres Graduiertenkollegs vertreten. Ihre Stipendiaten arbeiten und forschen an den jeweiligen Standorten. Außerdem gibt es eine Kooperation bei der Organisation von Tagungen, Veranstaltungen und Studienreisen. Koordiniert wird dieses Programm von Münster aus.“

http://www.islamische-zeitung.de/?id=16591

Dem Beispiel des im Jahre 1111 gestorbenen Imam al-Ghazali folgen also alle, allesamt mehr oder weniger muslimbrudernahen Ideologen und Organisatoren einer globalen, kriechenden Scharia und beginnenden Rechtsspaltung: das unislamisches Denken gefährdet den Erfolg (machtpolitisch) und das Seelenheil (koranbasiert theologisch) und darf und muss, al-Islam huwa al-Hall – der Islam ist die Lösung, durch ein islamisches Alternativmodell ersetzt werden.

Statt Philosophie demnächst eben ein den angeblichen kulturellen Besonderheiten des Orients gerecht werdendes Islamisches Denken (Islamic Philosophy), statt Pädagogik kultureller Moderne künftig eben parallel dazu eine Islampädagogik, statt universelle Menschenrechte eben auch in Kairo, Tunis, London oder Berlin “ein bisschen Scharia” (was auf Dauer so wenig geht wie ein bisschen schwanger).

Die emotionale und juristische Apartheid der in Muslime und Nichtmuslime aufgespaltenen, dialogischen Gesamtgesellschaft friedlichen Zusammenlebens kann kommen.

Die mittelfristige Rechtsspaltung nach Koran und Sunna und inschallah langfristige Etablierung eines politischen Islamischen Systems ist auf eine Denkfigur und mantraartig permanent zu wiederholende Formel angewiesen: auf das Zerreißen der unteilbaren, einen Welt in die islamische und westliche Welt, hier von Göttingen aus vorgedacht:

Herr Schulze hat zahlreiche Publikationen zu diesem Themenbereich veröffentlicht und ist seit dem 1. Juni 2012 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt „Neomodernistischer und Liberaler Islam in Indonesien und seine intellektuellen Netzwerkbildungen in die islamische und westliche Welt“ im Seminar für Arabistik/Islamwissenschaft (Prof. Dr. Irene Schneider) tätig.

http://www.uni-goettingen.de/de/364888.html

Conference Islamic Gender Discourse and Legal Thought

This is the first joint conference of the Department of Arabic and Islamic Studies of Georg-August-University Goettingen (Prof. Irene Schneider), Prof. Fritz Schulze and the Faculty of Sharia and Law of the Islamic State University of Yogyakarta/Indonesia (Dean Dr. Noorhaidi Hasan). The cooperation is supported by the German Academic Exchange Service (DAAD) in the context of the program „Academic Dialogue with the Islamic World“. The conference will be followed by a workshop for PhD and Master students who will present their ongoing research on 24 May 2013.

Everyone who is interested is welcome. Contact: Prof. Fritz Schulze

hier veröffentlicht bei: GAIR, Gesellschaft für Arabisches und Islamisches Recht

http://www.gair.de/conference-islamic-gender-discourse-and-legal-thought/

Das machen wir nicht mit, es gibt keine zwei Sorten Mensch (nichtmuslimisch versus muslimisch). Sobald wir die eine, unteilbare Menschheit in Ost und West gespalten denken, wird – auch in Europa! – die Rechtsspaltung nachrücken, das frauenfeindliche Schariasystem, bei dem die Ostfrau nicht richtig gesehen werden darf und die Westfrau nicht mehr richtig hinsehen möchte, wie es diese Collage treffend veranschaulicht:

http://www.4vientos.net/?p=6854&doing_wp_cron=1364044340.3373689651489257812500

Mustafa Cerić: „We live the Koran in an open society, Europe should dialogue with us“

Interview by MARIA LAURA CONTE and MlCHELE BRIGNONE

http://www.rijaset.ba/english/index.php/template/latest-news/105-europe-should-dialogue-with-us

THE MEMBERS OF THE CONSTITUTIONAL COURT

The Islamic Community’s Constitutional Court has five members: five judges and Secretary of the Court. The Judges of the Constitutional Court are:

1. Osman Kozlić MA, President of the Constitutional Court, lecturer of Fikh and Hadith at Behram-Bey’s Madrasah in Tuzla.

2. Mujo Sušić, Vice-President of the Constitutional Court, lecturer in Fikh at the Gazi Husrev-Bey’s Madrasah in Sarajevo.

3. Professor Enes Ljevaković Ph.D, lecturer of Sharia Law at the Faculty of Islamic Studies in Sarajevo.

4. Jusuf Šeta, attorney from Zenica

5. Adnan Omanović, attorney from Zagreb

The Secretary of the Constitutional Court of the Islamic Community is Nurif Herić, an attorney from Sarajevo.

The current members of the Constitutional Court took up duty on 24 December 2008. Their appointments each last six years, with the possibility of reelection.

http://www.rijaset.ba/english/index.php/2011-06-30-23-44-03/information/24-constitutional-court

http://www.rijaset.ba/english/index.php/2011-06-30-23-44-03/members

Islamische Studien …

The Faculty of Islamic Studies

Sarajevo, Bosnien

http://www.rijaset.ba/english/index.php/faculties

Article VII [ 7 ]

The aim of the Islamic Community is that all of its members should live in conformity with Islamic ethical norms.

The aim of the Islamic Community is being achieved by promoting good and preventing evil.

Article XLV [ 45 ]

The Mufti [ spricht die Fatwa, das orthopraktisch obligatorische weil heilssichernde jeweilige islamischen Rechtsgutachten ] is appointed, transferred an dismissed by the Council of the Islamic Community upon the proposel of the Raisu-l-ulama.

The person appointed as the Mufti must be an Alim (a Senior Muslim Scholar) (…)

Article XLIX [ 49 ]

The Riyasat [ Islamische Führung ] of the Islamic Community is the highest Islamic religious and administrative organ of the Islamic Community.

The head of the Riyasat is the Raisu-l-ulama [ Führer der Schariagelehrten ].

Including the Raisu-l-ulama, the Riyasat is consisted of 15 members. (…)

Article LV [ 55 ]

The Raisu-l-ulama is the Supreme Authority and the Grand Mufti of the Islamic Community in Bosnia-Hercegovina.

The Raisu-l-ulama is a symbol of the unity of the Din (Islamic religion) and the Ummat of the Islamic Community in Bosnia-Hercegovina. (…)

Article LIX [ 51 ]

(…)The Raisu-l-ulama may suspend any decision of any organ of the Islamic Community whenever he sees it contrary to the Shari’ah law, by a decision requiring its revocation or by an amendment that will bring it into conformity with the Islamic norms. (…)

Article LXIII [ 63 ]

Ein Fünftel sind Auslandsbosnier, drei davon deutsch, einer aus Chicago

The Council of the Islamic Community is consisted of 88 members

Sarajevo 13 members

Tuzla 10 members

(…)

Novi Pazar [ Serbien ] 5 members

Zagreb [ Kroatien ] 5 members

Ljubljana [ Laibach, Slovenien ] 3 members

Cologne [ Köln, Deutschland ] 3 members

Chicago [ USA ] 1 member

Sydney [ Australien ] 1 member

http://www.rijaset.ba/english/images/stories/Constitution.pdf

Cerić sprach am 12.10.2008 in Cambridge zur zielsicher rechtsspaltenden Dialog-Kampagne A Common Word; hier beim der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Radical Middle Way (RMW)

http://www.radicalmiddleway.co.uk/event/do-we-need-a-common-word

http://www.radicalmiddleway.co.uk/speaker/mufti-mustafa-ceric

Die Netzwerke der globalen Muslimbrüder durchleuchtet Global Muslim Brotherhood Daily Report, vielen Dank:

A U.K Muslim Brotherhood organization has invited Bosnian Grand Mufti Mustafa Ceric as a special guest for its event entitled “Why Europe Needs Islam.” According to the Radical Middle Way website, the event will be held on separate days in London and in Birmingham. Dr. Ceric is tied to the Muslim Brotherhood through his membership in the European Council for Fatwa and Research, the theological body led by global Brotherhood leader Youssef Qaradawi … The RMW has a wide range of associated scholars representing the global Muslim Brotherhood including Tariq Ramadan, German Islamist Murad Hoffman, Canadian muslim Brotherhood leader Jamal Badawi, and Dr. Helbawi and his son Abdur Rahman Helbawi. Other interesting figures associated with the RMW include Egyptian Grand Mufti Shaykh Ali Gomaa and Egyptian tele-evangelist Amr Khaled. Dr. Ceric recently joined the RMW as an associated scholar.

GlobalMB @ January 14, 2008

http://globalmbreport.com/?p=501

Why Europe needs Islam

http://www.radicalmiddleway.co.uk/media/why-europe-needs-islam

Why Europe needs Islam

15 January 2008, London

Dr Mustafa Ceric, Grand Mufti of Bosnia-Herzegovina and author of the groundbreaking Declaration of European Muslims, Dr Kamal Helbawy (Chairman, Centre for The Study of Terrorism) and Dr Usama Hasan (Director, The City Circle)

This program is presented by The Radical Middle Way initiative in partnership with Green Light Youth Forum, The Sultan Bahu Trust with support from The City Circle. Special thanks to the London Muslim Centre and The Cordoba Foundation.

http://www.radicalmiddleway.co.uk/event/why-europe-needs-islam

55 Antworten to “336. Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem”

  1. Bragalou Says:

    :::::::
    Die Transkulturalität beschwörend sich aus den universellen Menschenrechten herausschleichen:

    Wir brauchen endlich die transkulturelle Gesellschaft!
    Von Kamuran Sezer
    Migazin 26.07.2006

    Wir müssen uns wieder auf die “Mitte der Gesellschaft” besinnen! Und vor allem sollten wir uns dabei bewusst machen, dass in der Mitte der Gesellschaft nicht einzig der “weiße Mann” Platz eingenommen hat. Sie ist schon lange multiethnisch und -religiös aufgestellt. Multikulti ist daher nicht tot! Die multiethnische und -religiöse Gesellschaft ist der einzige Lösungsweg, wenn man gesellschaftlichen Frieden und ökonomischen Wohlstand nachhaltig gewährleisten will! …

    Deswegen ist eine transkulturelle Identität die unabdingbare Voraussetzung. Wir benötigen einen konsensualen Wertekonstrukt …

    Das Konzept der transkulturellen Gesellschaft bildet damit einen referentiellen Mittelpunkt, die an alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen adressiert ist. Eine solche Gesellschaft stellt damit nicht nur an die Aufnahmegesellschaft Forderungen. Auch die Einwanderer sind aufgefordert, in diese Gesellschaft zu investieren. Traditionen, Gebräuche und Sitten müssen kritisch reflektiert und auf den Prüfstand gestellt werden.

    Der effektivste Weg dorthin verläuft über gesellschaftspolitische Verhandlungsarenen. Im weitesten Sinne stellen die Islamkonferenz und der Integrationsgipfel solche oder ähnliche Verhandlungsarenen dar. Es muss jedoch kritisch angemerkt werden, dass diese in den vergangenen Jahren gemessen an deren originären Ideen politisch pervertiert aber zumindest deformiert wurden. …

    Die Verhandlungsarenen sind aber für die Bildung und Verstetigung der transkulturellen Gesellschaft wichtig. …

    Die multiethnische und -religiöse Gesellschaft muss zum Normalfall der gesellschaftlichen Realität werden! Hiervon sind wir in Deutschland noch ein ganzes Stück entfernt!

    Gehört der Islam zu Deutschland oder nicht? Sind wir ein Einwanderungsland oder doch nicht? Benötigen wir eine aktive Einwanderungspolitik? Und wenn ja, wie soll die Integration der Einwanderer aussehen? Und nach welchen Kriterien beurteilen wir erfolgreiche Integration?

    Diese Grundsatzdebatten sind aber Scheindebatten, die vom Wesentlichen ablenken: Es geht um die Zugänge und um die Verteilung von Macht und Wohlstand in der Gesellschaft. Die transkulturelle Gesellschaft wird funktionieren, wenn knappe und verknappte Ressourcen wie Arbeit, Bildung, Macht, Partizipation und Anerkennung allen Gesellschaftsmitgliedern gleichermaßen zugänglich gemacht werden. …

    Mit einer Verzögerung wird diese soziodemografische Realität auch die Unternehmen erreichen. Denn diese werden in weniger als zehn Jahren ihr Humankapital aus einem multikulturellen Arbeitskräfteangebot schöpfen. Die Gesamtgesellschaft und ihre Institutionen müssen mit einem klaren Bildungsauftrag auf diese – eigentlich bereits existente – gesellschaftliche Realität konsequent vorbereitet werden.

    Wir brauchen endlich die transkulturelle Gesellschaft …

    http://www.migazin.de/2011/07/26/wir-brauchen-endlich-die-transkulturelle-gesellschaft/

    :::::::
    eine vorsichtig kopftuchkritische Handreichung für Berufseinsteiger wird, völlig schariakompatibel, heftig auseinandergenommen, auch von Kamuran Sezer:

    „Es ist ein Armutszeugnis, jungen, selbstbewussten und gut ausgebildeten Frauen zu erklären, dass sie ihr Kopftuch ablegen sollen, damit sie ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Stattdessen sollten mit demselben Engagement Arbeitgeber davon überzeugt werden, dass ein Kopftuch nichts über die Kompetenzen und Qualifikation einer Frau aussagt, und schon gar nicht eine Bedrohung ist.“

    Kamuran Sezer

    http://islam.de/21382

    :::::::

    als Kolumnist bei dtj – Deutsch Türkisches Journal

    http://dtj-online.de/category/list/83/kamuran_sezer/

    :::::::
    DTJ hat sehr viel Verständnis für Prediger Fethullah Gülen – kein Wunder, der Chef des gülenbewegten FID ist DTJ-Kolumnist

    Von DTJ-ONLINE | 15.04.2013 17:09

    Die Hizmet-Bewegung möchte durch die Einrichtung einer Stiftung von sich aus einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit setzen. Diese soll nicht nur den Medien oder der Politik gegenüber eine nachvollziehbare Struktur bieten, sondern auch als Ansprechpartnerin für die Dialogvereine und Bildungsinitiativen darstellen, die sich Hizmet verbunden fühlen.

    Ercan Karakoyun, geschäftsführender Vorsitzende des „Forum für interkulturellen Dialog e.V.“ (FID) in Berlin und DTJ-Kolumnist, koordiniert derzeit eine Arbeitsgruppe, um die Gründung der geplanten Stiftung von Hizmet in Deutschland vorzubereiten. … „Die Mitglieder in der Arbeitsgemeinschaft sind Menschen, die sich für Hizmet engagieren und von Fethullah Gülen inspiriert sind. Alle verbinden die Werte und Ideen von Hizmet. Die meisten der rund zwei Dutzend Mitglieder sind Vorstandsmitglieder der Dialogvereine oder von Vereinen aus dem Bildungs- und Schulbereich, es arbeiten aber auch Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien mit.“

    http://dtj-online.de/news/detail/2079/gulen_bewegung_durch_transparenz_akzeptanz_erhohen.html

    FID = Fethullah Gülen

    Gülen ist Ehrenvorsitzender des in Berlin angesiedelten Forums für Interkulturellen Dialog (FID)

    http://www.dialog-berlin.de/Fethullah-G%C3%BClen/

    Im FID-Beirat:

    Prof. Dr. Rita Süssmuth
    Bundestagspräsidentin a.D.

    Prof. Dr. Christina von Braun
    Humboldt-Universität zu Berlin – Institut für Kulturwissenschaft

    http://www.dialog-berlin.de/Beirat/

    :::::::
    DTJ lässt von einer Studentin die Frauenrechtsaktivistinnen von FEMEN scharf kritisieren und das Frauenrecht auf den Hidschab verteidigen:

    Sogenannte „Islamkritiker“ und Feministinnen meinen, im Kopftuch eine religiöse Symbolik erblicken zu können, welche zur Unterdrückung der Frau diene oder ihre Entwürdigung repräsentiere, da der Islam so die Frau auf ihre Sexualität reduziere – so heißt es – und nehmen damit einen erheblichen Einfluss auf die Wahrnehmung einer ohnehin bereits vorurteilsbeladenen Gesellschaft. …

    aus: Aliye Yılmaz: „Mein Kopf – meine Entscheidung!“
    in: dtj 10.04.2013

    http://dtj-online.de/news/detail/2050/mein_kopf_%E2%80%93_meine_entscheidung!.html

  2. Machandelboom Says:

    transkulturell. Bei Prof. Dr. Rosemarie Sackmann

    Collective Identity and Self-Localization of Turkish Migrants in Germany – Transfer and Transformation, Conference of the International Council for Canadian Studies „Transculturalism: Diversity and Metamorphoses“, Montreal 22. – 24.5. 2003

    Formen kollektiver Identität und Selbstverortungen türkischer Migranten in Deutschland, 31. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Leipzig, 7.10. 2002

    http://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/lehrbereiche/speziellesoziologie/mitarbeiter/pd_dr_rosemarie_sackmann/vortraege/

    2006: Transfer and Transformation: Collective Identities and Religious Belonging of Turkish Immigrants in Germany, in: Dirk Hoerder, Yvonne Hébert und Irina Schmitt (eds), Negotiating Transcultural Lives. Belongings and Social Capital among Youth in Comparative Perspective: 69-88; Toronto: University of Toronto Press.

    http://www.politikwissenschaft.uni-wuerzburg.de/lehrbereiche/speziellesoziologie/mitarbeiter/pd_dr_rosemarie_sackmann/publikationen/

    ::
    ::

    The Islamophobia Studies Journal (ISJ), a bi-annual publication “that focuses on the critical analysis of Islamophobia and its multiple manifestations in our contemporary moment,” has published its first issue. …

    CONTENTS of ISLAMOPHOBIA JOURNAL, VOLUME 1, ISSUE 1

    Advisory board members include
    Tariq Ramadan

    http://tirnscholars.org/2012/11/15/new-islamophobia-studies-journal-debuts/#more-1063

    http://tirnscholars.org/tag/tariq-ramadan/

    What is the Transcultural Islam Research Network ?

    The Duke Islamic Studies Center, in partnership with the Carolina Center for the Study of the Middle East and Muslim Civilizations and the Oxford Centre for Islamic Studies (a Recognized Independent Centre of at University of Oxford), has launched a Transcultural Islam Project that aims to deepen understanding of Islamic cultures and issues.

    This multi-year project will further Islamic studies scholarship and research through individual and institutional partnerships between these founding partners, their faculty, and other scholars and partners across the globe.

    This site houses one component of the Transcultural Islam Project — the Transcultural Islam Research Network (TIRN) —which seeks to connect international scholars interested in exchanging research findings and engaging in thematic working groups on issues of importance in the Islamic world.

    http://tirnscholars.org/about/

    Panel Discussion and Reception
    to launch the book
    Gender and Equality in Muslim Family Law:
    Justice and Ethics in the Islamic Legal Tradition

    Edited by Ziba Mir-Hosseini, Kari Vogt, Lena Larsen and Christian Moe

    School of African and Oriental Studies (SOAS)
    Saturday, 27 April 2013, 5–7:30 pm

    It explores how male authority is sustained through lawand court practice in different contexts, the consequences for women and the family, and the demands made by Muslim women’s groups. The book argues for women’s full equality before the law by re-examining the jurisprudential and theological arguments for male
    guardianship (qiwama, wilaya) in Islamic legal tradition.

    http://tirnscholars.org/

    Using contemporary examples from various contexts,from Morocco to Malaysia, this volume presents an
    informative and vital analysis of these societies and gender relations within them. It unpicks the complex and
    often contradictory attitudes towards Muslim family law, and the ways in which justice and ethics are conceived in the Islamic tradition.

    http://tirnscholars.org/2013/04/15/panel-discussion-gender-and-equality-in-muslim-family-law-justice-and-ethics-in-the-islamic-legal-tradition-soas-london-april-27-2013/

    :::::::

    OCIS Oxford Centre for Islamic Studies

    Oxford OCIS Scholarships

    Launched in 2009, the OCIS – Oxford Scholarships support British Muslim students as well as those from developing countries in Asia and Africa to read for degrees at the University of Oxford.

    Khazanah – OCIS Merdeka Scholarships

    The Khazanah-Oxford Centre for Islamic Studies Merdeka Scholarships, established to mark the 50th anniversary of Malaysia’s independence, are intended to enable outstanding Malaysian students to undertake postgraduate study at the University of Oxford.

    http://www.oxcis.ac.uk/scholarships.html

    The annual Ditchley conferences explore the political, economic and cultural dimensions of relationships between Muslim societies and the West. … Discussion forums have been organised in cooperation with the Arab League and the European Commission.

    http://www.oxcis.ac.uk/conferences.html

    Makers of Islamic Civilization

    The Makers of Islamic Civilization is a continuing series of concise and accessible biographies of influential figures in the history of Islam.

    http://www.oxcis.ac.uk/makersofcilamiccivilisation.html

    OCIS … Prince Charles

    The Oxford Centre for Islamic Studies is a Recognised Independent Centre of the University of Oxford. It was established in 1985 to encourage the scholarly study of Islam and the Islamic world. HRH The Prince of Wales is the Patron of the Centre.

    http://www.oxcis.ac.uk/about.html

    :::::::

    „Transkulturelles und interreligiöses Lernhaus der Frauen“

    In einer durch Einwanderung und Globalisierung geprägten Gesellschaft stehen sich unterschiedliche Kulturen längst nicht mehr als klar voneinander abgegrenzte Entitäten gegenüber. Im alltäglichen Leben wie in der Biographie von Individuen kommt es zu zahlreichen Berührungen, zu Austauschprozessen und Überschneidungen. Im realen Zusammenleben werden die Grenzen zwischen den Kulturen durchlässig, Transkulturalität entsteht. …

    Zur Unterstützung der Nachhaltigkeit der Lernhausidee und der Implementierung neuer Lernhäuser in der Bundesrepublik wurde im November 2008 in Frankfurt a.M. eine überregionale Tagung zum Thema: Ein Lernhaus in jeder Kommune durchgeführt. Die Tagung wurde durch das BMFSFJ finanziert, ausgerichtet durch beramí e.V. und inhaltlich ausgestaltet durch eine Kooperation der drei Lernhäuser: Lernhaus Berlin, Lernhaus Frankfurt, Lernhaus Köln.

    http://www.berlin-stadtderfrauen.de/lernhaus/lernhaus.html

    :::::::

    La société transculturelle (transkulturelle Gesellschaft), notion forgée par Wolfgang Welsch en 1997, s’applique à une culture à laquelle tout le monde peut prendre part, quelle que soit sa nationalité.

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Transculturel#Soci.C3.A9t.C3.A9_transculturelle

    dieser frz. Wiki verweist auf:

    Wolfgang Welsch:
    Transculturality – the Puzzling Form of Cultures Today

    http://www2.uni-jena.de/welsch/Papers/transcultSociety.html

    :::::::

    Conférence 7 :
    En dehors du multiculturalisme canadien, de l’« interculturalisme » québécois, et de l’assimilation à la française, que sait-on vraiment des autres modèles énoncés dans la littérature et les milieux académiques comme le « transculturalisme » ou le « métissage » ?

    Conférence 8 :
    Conférenciers : Tariq Ramadan et Yacob Mahi

    http://www.presencemusulmane.org/colloques/programme.htm

    ganz oben verlinkt bei der frankokanadischen Schariafront von Présence Musulmane:Tariq Ramadan und das von ihm geführte, ziemlich muslimbrudernahe EMN

    Tariq RAMADAN

    European Muslim Network

    http://www.presencemusulmane.org/liens.htm

    der Sohn von Muslimbruder Said Ramadan war an der Gründung beteiligt:

    Raison d’être

    Promouvoir un meilleur vivre et agir ensemble entre Québécois (es) de confession musulmane et leurs concitoyen(ne)s en favorisant :

    a. la connaissance et le respect mutuels ;

    b. la reconnaissance des valeurs universelles communes ;

    c. la contribution active, participative et créative à la société québécoise.

    (…)

    Historique

    Le 8 Juillet 2001, un dialogue intra communautaire a eu lieu à Montréal, en présence du professeur Tariq Ramadan. Ce dialogue a regroupé plus d’une douzaine d’organismes venus de Sherbrooke, Trois Rivières, Québec, Montréal et Ottawa.

    http://www.presencemusulmane.org/a_propos_de_pm.htm#philosophie

    :::::::

    vgl. S. 37 u. 49-50 in dieser Diplomarbeit;
    [ Tipp zum Suchen: vom Inhaltsverzeichnis auf S. 3 aus die jeweils gewünschte Seitenzahl oben-links bei Page:__ selbst einstellen und bestätigen ]

    Transkulturelles Lernen und Sexualität

    Erste Überlegungen für eine neue Didaktik zum Transkulturellen Lernen im Kontext von Sexualität
    Von Ken Kupzok

    http://www.friedenskreis-halle.de/attachments/article/136/TKK5.pdf

  3. Machandelboom Says:

    Wolfgang Welsch: Netzdesign der Kulturen. Zur Transkulturalität
    vor elf Jahren veröffentlicht in:
    ZfK 1/2002
    Der Dialog mit dem Islam

    ::
    ::

    (…)

    Transkulturalität

    Kulturen sind intern durch eine Pluralisierung möglicher Identitäten gekennzeichnet und weisen extern grenzüberschreitende Konturen auf. Sie haben eine neuartige Form angenommen, die durch die klassischen Kulturgrenzen wie selbstverständlich hindurchgeht. Das Konzept der Transkulturalität benennt diese veränderte Verfassung der Kulturen und versucht, daraus die notwendigen konzeptionellen und normativen Konsequenzen zu ziehen. … Moderne Kulturen sind durch eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensformen und Lebensstile gekennzeichnet.

    Ferner ist die klassische separatistische Kulturvorstellung durch die äußere Vernetzung der Kulturen überholt. Die Kulturen sind hochgradig miteinander verflochten und durchdringen einander. Die Lebensformen enden nicht mehr an den Grenzen der Nationalkulturen, sondern überschreiten diese und finden sich ebenso in anderen Kulturen. Die neuartigen Verflechtungen sind eine Folge von Migrationsprozessen sowie von weltweiten materiellen und immateriellen Kommunikationssystemen … und von ökonomischen Interdependenzen. Grundlegende Probleme und Bewusstseinslagen treten heute in den einst für so grundverschieden erachteten Kulturen in gleicher Weise auf, gehen gleichsam quer durch sie hindurch, stellen Determinanten dar.

    Die Austauschprozesse zwischen den Kulturen lassen nicht nur das alte Freund-Feind-Schema als überholt erscheinen, sondern auch die scheinbar stabilen Kategorien von Eigenheit und Fremdheit. Es gibt nicht nur kein strikt Eigenes, sondern auch kein strikt Fremdes mehr. Im Innenverhältnis einer Kultur – zwischen ihren diversen Lebensformen – existieren heute tendenziell ebenso viele Fremdheiten wie im Außenverhältnis zu anderen Kulturen… Anstelle der separierten Einzelkulturen von einst ist eine interdependente Globalkultur entstanden, die sämtliche Nationalkulturen verbindet und bis in Einzelheiten hinein durchdringt.

    Transkulturalität dringt überdies nicht nur auf der Makroebene der Kulturen, sondern ebenso auf der Mikroebene der Individuen vor. Für die meisten unter uns sind, was unsere kulturelle Formation angeht, mehrfache kulturelle Anschlüsse entscheidend. Wir sind kulturelle Mischlinge. Zeitgenössische Schriftsteller betonen häufig, dass sie nicht nur durch eine einzige Heimat, sondern durch verschiedene Bezugsländer geprägt sind, durch deutsche, französische, italienische, russische, süd- und nordamerikanische Literatur. Ihre kulturelle Formation ist transkulturell; die der nachfolgenden Generationen wird das noch mehr sein.

    Wenn ein Individuum durch unterschiedliche kulturelle Anteile geprägt ist, wird es zur Aufgabe der Identitätsbildung, solche transkulturellen Komponenten miteinander zu verbinden. Nur transkulturelle Übergangsfähigkeit wird uns auf Dauer noch Identität und so etwas wie Autonomie und Souveränität verbürgen können. Die Entdeckung und Akzeptanz der transkulturellen Binnenverfassung der Individuen ist eine Bedingung, um mit der gesellschaftlichen Transkulturalität zurechtzukommen. Hass gegenüber Fremdem ist … projizierter Selbsthass. Man lehnt stellvertretend etwas ab, was man in sich selbst trägt, aber nicht zulassen will, was man intern verdrängt und extern bekämpft. Umgekehrt bildet die Anerkennung innerer Fremdheitsanteile eine Voraussetzung für die Akzeptanz äußerer Fremdheit. Wir werden dann, wenn wir … unsere innere Transkulturalität nicht verleugnen, sondern wahrnehmen, zu einem anerkennenden und gemeinschaftlichen Umgang mit äußerer Transkulturalität fähig werden.

    Das Konzept der Transkulturalität zielt auf ein vielmaschiges und inklusives, nicht auf ein separatistisches und exklusives Verständnis von Kultur. Es intendiert eine Kultur, deren pragmatische Leistung nicht in Ausgrenzung, sondern in Integration besteht. Stets gibt es im Zusammentreffen mit anderen Lebensformen nicht nur Divergenzen, sondern auch Anschlussmöglichkeiten. … Man könnte einwenden, das Konzept der Transkulturalität laufe auf die Annahme einer zunehmenden Homogenisierung der Kulturen und auf eine uniforme Weltzivilisation hinaus. Aber bedeutet Transkulturalität tatsächlich Uniformierung? Keineswegs. Nur verändert sich unter den Bedingungen der Transkulturalität der Modus der Vielheit. Vielheit im traditionellen Modus der Einzelkulturen schwindet in der Tat. Statt dessen entwickelt sich eine Vielheit unterschiedlicher Lebensformen transkulturellen Zuschnitts. Auch sie ist durch hohe Individualisierung und Differenzierung gekennzeichnet. Die Differenzierungen folgen jedoch nicht mehr geographischen oder nationalen Vorgaben, sondern kulturellen Austauschprozessen. Insofern sind sie jetzt erst genuin kulturell geworden.

    (…)

    aus: Wolfgang Welsch: Netzdesign der Kulturen. Zur Transkulturalität
    in: Zeitschrift für KulturAustausch 1/2002

    http://cms.ifa.de/index.php?id=welsch

    ::

    darin neben Wolfgang Welsch unter anderem:

    Alois Graf von Waldburg-Zeil
    Schleichendes Gift – Kulturelle Feindbilder
    Feindbilder in immer neuen Varianten sind das schleichende Gift der internationalen Beziehungen. Um bei der Suche nach dem passenden Antidot Schritt zu halten, sind Phantasie gefragt und langer Atem. Im Islamdialog müssen die Mittler die richtigen Formeln finden.

    Hans Arnold
    The West und der Rest. Die Instrumentalisierung einer Religion
    Was kann der „Kulturdialog mit dem Islam“ in der gegenwärtigen Krise der internationalen Beziehungen wirklich leisten? (…) Und immer, wenn es zwischen der westlichen Wertegemeinschaft und anderen Teilen der Welt zu kulturell grundierten und damit tiefgreifenderen Schwierigkeiten kommt, hilft man sich in der Wertegemeinschaft mit der unverbindlichsten Form aller politischen Kommunikation weiter: dem (vorwiegend kulturellen) Dialog oder einem noch distanzierteren „kritischen Dialog“. Man ist mit ihm tätig, beruhigt sich selbst, vergibt sich nichts, tut nichts Falsches und hofft auf günstige Entwicklungen. In der gegenwärtigen politisch-kulturellen Krise kann dies freilich nicht ausreichen.

    Insofern ist auch das jetzt vom Auswärtigen Amt in Gang gesetzte Sonderprogramm „Europäisch-islamischer Kulturdialog“ zwar sicher nicht falsch, aber es kann angesichts der Dimension des Themas nicht ausreichen. Insbesondere, da allein schon der in dieser Zeitschrift in den letzten zehn Jahren geführte und in diesem Heft zusammengefasste westlich-islamische Diskurs zeigt, dass die Ebene, auf der das Programm angesiedelt werden soll, kein Neuland ist, das nun endlich beackert werden müsste, sondern dass auf ihr ein erheblicher Fundus an wechselseitigem Verständnis besteht. Den kann man sicher noch verstärken, die gegenwärtigen Probleme aber mit ihm kaum lösen.

    Hinzu kommt, dass das westliche Interesse insgesamt zu stark auf die religiösen Aspekte der Krise fixiert ist. Damit lässt sich dann freilich auch ebenso spektakulär wie bequem die Frage verdrängen, was denn nun eigentlich der gegenwärtige Terrorismus ist, was seine Motive und was die Ursachen seiner Motive sind. Ein paar bizarre Fatwas von Scheik Osama Bin Laden und einigen Mullahs über einen Heiligen Krieg gegen den Westen sind offenkundig nicht die Ursachen, sondern Auswirkungen des Problems. Denn Kultur ist, wie so oft, auch hier nicht als Grundlage oder Synonym für Religion, sondern für die Gesellschaft und ihr Zusammenleben zu verstehen.

    Daher ist der Kern des gegenwärtigen Problems auch nicht in irgendwelchen religiösen oder ethischen Werten des Westens und anderer Weltregionen zu suchen, sondern im Wirtschaften in den Gesellschaften. Es ist schließlich eine Binsenwahrheit, dass die westlichen Werte von den Menschenrechten über die Demokratie zum Bürgersinn, die ein friedliches Zusammenleben sichern, nur auf einer einigermaßen tragfähigen wirtschaftlich-sozialen Grundlage gedeihen können. (…)

    Johannes Reissner
    Dichtung und Wahrheit im Kulturdialog
    Die Terroranschläge vom 11. September haben im Westen vielfach Anlass gegeben, das Verhältnis zur islamischen Welt zu überdenken. Einerseits zeigte sich die Bereitschaft, nicht pauschal „den Islam“ oder „die Muslime“ schlechthin für die Attentate verantwortlich zu machen. Andererseits wurden Bedrohungsvorstellungen und Ängste vor einer islamischen anti-westlichen Solidarisierung geweckt.

    Hamid Mowlana
    Die Vereinigten Staaten und der Islam: Ein Kulturkonflikt? Wenn unterschiedliche Weltansichten aufeinanderprallen
    Der Islam ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis, sondern auch eine Lebenseinstellung. Ähnliches ließe sich auch über die amerikanische Verfassung und den „American Dream“ sagen. Sind die beiden Weltansichten unvereinbar? (…) Der Islam ist ein einzigartiges gesellschaftliches und politisches Gefüge, das eine Zivilisation mit eigenen Vorstellungen vom Menschen und seinem Platz in der Gesellschaft darstellt. Folglich entwickelt er auch Grundsätze, die die Beziehungen zwischen den Völkern regeln sollen. Er ist nicht nur ein Glaubensbekenntnis, sondern auch eine Lebenseinstellung. Die Religion selbst übernimmt die Aufgabe, das rituelle und zeitliche Leben des Einzelnen und der Gesellschaft zu organisieren. Eine Mittlerrolle von Geistlichen oder Institutionen, wie es im Christentum der Fall ist, existiert nicht. Unter dem Islam gibt es keine Trennung von Religion und Staat. Mit der Gründung der Vereinigten Staaten wurde die Trennung von Kirche und Staat in einer nationalen Verfassung festgeschrieben und in die Praxis umgesetzt. Die Lösung, Kirche und Staat vollständig voneinander zu trennen, hat bei der Beseitigung von Problemen, die die westliche Welt seit Jahrhunderten geplagt hatten, gut funktioniert. Doch dies ist ganz klar ein Modell, das aufgrund der spezifischen Umstände im Westen entstanden ist. Unzählige weitere Weltreligionen haben sich anders entwickelt, und eine solche Vorstellung ist ihnen daher völlig fremd. Der Islam ist eine solche Religion. …

    Der Islam ist ein ganzheitliches Lebenssystem und liefert Richtlinien für das menschliche Zusammenleben. Folglich behandelt der größte Teil des islamischen Rechts soziale Regeln. Riten und Sittenlehre nehmen nur einen kleinen Bereich ein. Im Gegensatz zum Westen, wo Religion Privatsache ist, ist Religion im Islam eine öffentliche Angelegenheit. Während Souveränität im Liberalismus die Souveränität von Personen bedeutet, meint sie in der islamischen Gemeinschaft die Souveränität der Prinzipien des Islam.

    Der Islam unterscheidet nicht zwischen einer Person und mehreren Personen, sondern zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft. Gerade hier gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen einer Staatsgemeinschaft wie den USA und der Gemeinschaft nach dem Prinzip der „ummah“ im Islam. Der Begriff der „ummah“ überschreitet nationale und politische Grenzen. Die islamische Gemeinschaft geht über den Begriff eines modernen Nationalstaatssystems hinaus: Die islamische Gemeinschaft ist eine religiös-politische Idee und ist nur dann vorhanden, wenn sie vom Islam genährt und gelenkt wird. Weil der Begriff der Gemeinschaft im Islam keinen deutlichen Unterschied zwischen öffentlich und privat macht, besteht zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Forderungen kein Unterschied.

    Jochen Müller
    Im Schatten der Vergangenheit. Wurzeln der islamischen Solidarität
    Nach den Angriffen auf Afghanistan und den jüngsten israelisch-palästinensischen Auseinandersetzungen sieht sich die arabische Welt durch den Westen kollektiv verletzt und gedemütigt. Das tief verwurzelte Misstrauen gegenüber der westlichen Welt hat neue Nahrung erhalten und ist ein fruchtbarer Boden für die ohnehin stark ausgeprägte islamische Solidarität. Wo sind die Wurzeln dieses Gemeinschaftsgefühls?

    Barthold C. Witte
    Weltkultur oder Kulturkonflikt? Die Strahlkraft der europäisch-amerikanischen Kultur lässt nach
    Warum sollte im Falle des Islam falsch sein, was sich im Falle des Kommunismus als richtig erwiesen hat, fragte sich der Verfasser dieses Beitrags bereits vor acht Jahren. „Dialog“ ist seit langem das bestimmende Stichwort in der Auswärtigen Kulturpolitik. „Die Theorie ist nicht neu, neu ist nur die Situation.“ Auch diese Feststellung ist nach wie vor von frappierender Aktualität. ( … ) So erscheint am Horizont eine neue Ebene kulturellen Handelns, angesiedelt zwischen den als unentbehrliche Prägung fortbestehenden Nationen und der immer nötiger werdenden „Einen Welt“: der Dialog der Kulturregionen. Er eröffnet eine neue Chance, dem in allen Teilen der Welt wachsenden Ansturm der nach dem Zusammenbruch des Kommunismus neu formierten falschen Integrationsideologien, ob nationaler oder religiöser Prägung, die überlegene Zukunftsvision entgegenzusetzen: eine offene Weltgesellschaft im Sinne Karl Poppers, in der persönliche Individualität, religiös-kulturelle Identität und menschheitliche Gemeinsamkeit harmonisch zum Ganzen finden.

    Christian Szyska
    Reformen und Reaktionen. Wie reformresistent ist der Islam? Ein historischer Überblick
    Neben fundamentalistischen Strömungen gab und gibt es in der islamischen Welt eine Reihe von Denkern, die ein liberales Konzept vertreten und einer Versöhnung mit dem Westen das Wort reden. Werden sich ihre Ideen durchsetzen und die Grundlage für eine eventuelle Reform des Islam bilden?

    Gudrun Krämer
    Zurück zu den Quellen
    Die islamische Welt erscheint auf der Weltkarte der Demokratien meist als schwarzes Loch. Die vielfältigen Ansätze von Muslimen, die Menschenrechte im Koran zu verwurzeln und islamische Antworten auf die Herausforderungen der Moderne zu suchen, finden dabei nur wenig Beachtung.

    Ali Bulaç
    Dialektik und Islam
    Schon in den neunziger Jahren mehrten sich kritische Stimmen, die sich gegen eine einseitige Darstellung des Islam wehrten. Dem unaufgeklärten, aggressiven Muslim der westlichen Medien wurde eine andere Seite des Islam entgegengestellt, die darauf aufmerksam machte, dass viele Koransuren die Muslime dazu anhalten, das Destruktive nicht außerhalb, sondern in sich selbst zu bekämpfen.

    Volker Rittberger
    Werkzeug Glaube. Wenn Religion zu Machtgewinn verhilft
    Im „Heiligen Krieg“ werden der Gegner zum Satan und die eigenen Opfer zu Märtyrern erklärt. Für die Machteliten in Krisenregionen ist Religion ein ideales Instrument, die eigenen Anhänger auf den gewaltsamen und entbehrungsreichen Kampf zur Erreichung so irdischer Ziele wie Machtgewinn einzuschwören. Wie können die Weltreligionen dem fundamentalistischen Fanatismus ihre Fähigkeit zu Dialog und Versöhnung entgegensetzen?

    Otfried Höffe
    Kulturimperialismus oder interkultureller Diskurs?
    Der Versuch, die Welt auf westliche Werte einzuschwören, hat vielerorts zu Abwehr und Aggression geführt. Der „interkulturelle Rechtsdiskurs“ hingegen zielt darauf ab, kulturübergreifende Verbindlichkeiten zu entwickeln, die ein friedliches Miteinander regeln. Wurden die Vorschläge bislang zu wenig beachtet?

    Sami Naïr
    Zwei Sichtweisen. Wenn festgefahrene Wahrnehmungsmuster den Blick versperren
    Festgefahrene Wahrnehmungsmuster verstellen den Blick auf die Kulturen auf der jeweils anderen Seite des Mittelmeers. Um die kulturellen Beziehungen von Hass oder Gleichgültigkeit zu befreien, muss auch der Norden entscheidende Schritte tun.

    Regine Rapp
    Schreiben gegen den Dämon
    Während in den letzten Jahren der iranische Film zu internationalem Ansehen gelangen konnte, sieht sich die iranische Literatur noch immer vorwiegend durch Spezialisten rezipiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Begegnungen mit dem Islam“ organisierte das Goethe-Institut in München und Berlin im März zwei Lesungen zeitgenössischer iranischer Schriftsteller.

    http://cms.ifa.de/pub/kulturaustausch/archiv/zfk-2002/der-dialog-mit-dem-islam/

  4. Cees van der Duin Says:

    Ja was denn nun: postmoderne „Vielheitsbereitschaft“ mit legalisierter Zweitfrau, „vernetztes Denken“ mit ein bisschen Schleierzwang, Abkehr von der AEMR im Namen der „transversalen Vernunft“?

    Hans-Peter Raddatz spricht über das jede Individualität ausgelöscht haltende Schariabewusstsein des kritiklosen Nachahmens (taqlid; salafiyya) jener echtislamischen Textgläubigkeit und Allahzentrik, welche das Geflecht des totalitären Nizam oder Islamic System aufbaut, als vom „Rhizom“.

    Die kriechenden Wurzelausläufer oder sich unterirdisch ausbreitenden Stängel des Islamischen Nizam bilden ein autonomes Bewusstsein verhinderndes Geflecht oder Netz. Der schariatreue islamische Mystiker Rumi (vgl. unten) wirbt für die Überlebensstrategie (taqiyya) bzw. Revolutionsstrategie (thawriyya, pers. enghelāb) mit dem Gleichnis der vernetzten Graswurzeln auf dem krautbewachsenen Dach eines alten Hauses.

    In: Transkulturalität – Die veränderte Verfassung heutiger Kulturen. Ein Gespräch mit Johann Gottfried Herder sagt Wolfgang Welsch es etwas anders es die rhizomlogischen Gleichgeschalteten der Scharia fühlen und denken, sein Denken aber kriecht nicht minder in dichtverflochtenen Endlosschleifen oder Netzen.

    In FN 45 beispielsweise zitiert Welsch den unter Postmodernen wie Islamradikalen beliebten Richard Rorty: dass „das Ich ein mittelpunktloses Netz ist“, es sei: „alles menschliche Leben als das immer unvollständige (…) Neuweben eines solchen Netzes zu denken.“ Rechtsstaatliches Bewusstsein kriecht im Netz dieses Ich hinweg, Faustrecht heran? Rorty verherrlichte die Kontingenz, die Zufälligkeit, der Islam geht ein Stück weit den selben Weg wie Rorty und hebt kontingente, nämlich unwichtige oder satanische Naturgesetzlichkeit im allwirkenden und allerhaltenden Schöpfergesetz auf.

    Mystiker Welsch: „Dies bedeutet auch, dass die Welt im ganzen statt eines separatistischen eher ein Netzwerk-Design annimmt. Unterschiede verschwinden dadurch zwar nicht, aber die Verständigungsmöglichkeiten nehmen zu.“

    Will Wolfgang Welsch die allgemeine Menschenrechte und ihre Gleichberechtigung von Mann und Frau sowohl im so genannten Orient als auch im (islamverbandlichen) Untergrundnetzwerk eines schariatisierenden transatlantischen „Okzidents“ denn wirklich nicht durchgesetzt wissen? Die 2. Kritische Islamkonferenz (Mai 2013) sollte ihn dazu befragen.

    Lediglich hocherfreut eine endlich überalll spürbare „Vernetzung der Kulturen (Welsch ebd.) zu beschwören, wird Allahs Normativität von Kopftuchzwang und Zweitfrau nicht abstoppen, weder im Orient noch im legendären so genannten Westen.

    http://via-regia-kulturstrasse.org/bibliothek/pdf/heft20/welsch_transkulti.pdf

    :::::::

    Rumi: Wenn du Saat bist, werden die Vögel dich aufpicken und wenn du Knospe bist, werden die Kinder dich abreißen. Darum verstecke die Saat und breite dich aus wie ein Netz. Halte die Knospe verborgen und nimm die Gestalt an, die das dichtverwobene Gras auf dem Hausdach hat.

    Rumi: if you are a seed, the birds will peck at you and if you are a bud, children will tear you apart. So hide the seed and spread out like a net. Conceal the bud and adopt the form of slimy grass on the roof.

    http://www.allamaiqbal.com/publications/journals/review/oct90/1.htm

    In fact the Kingdom of God is never precisely defined in the Bible. Jesus explained its nature by a variety of images, metaphors, and parables. The kingdom is like a mustard seed that grows into a tree, like a pearl buried in a field, like a net that gathers fish, like a landowner who rents his vineyard to evil men, like a king who forgives his servant’s debt, and so on.

    http://www.onislam.net/english/ask-about-islam/society-and-family/interfaith-issues/168854-kingdom-of-god.html

  5. Carcinòl Says:

    ::
    KULTUREN IN BEWEGUNG :
    Buch Volltextsuche

    Wolfgang Welsch

    a. Externe Vernetzung und interner Hybridcharakter der Kulturen
    Seite 25

    b. Interne Transkulturalität erleichtert den Umgang mit externer Transkulturalität
    Seite 31

    http://bookview.libreka.de/retailer/urlResolver.do?id=9783837617290&retid=5105788#X2ludGVybmFsX0ZsYXNoRmlkZWxpdHk/eG1saWQ9OTc4MzgzNzYxNzI5MCUyRjI1JmltYWdlcGFnZT0mX19zdGI9U3VjaHRleHQ=

    Wolfgang Welsch im selben Text:

    Transkulturalität ist historisch keineswegs völlig neu. Geschichtlich scheint sie eher die Regel gewesen zu sein. Viele Kulturen waren weitaus weniger rein, waren beträchtlich transkultureller, als die romantische oder historistische Fiktion der Kulturkugeln das sehen mochte. (p 33)

    „Griechenland“ beispielsweise, einst zur ganz aus sich selbst sprudelnden Quelle des Abendlands stilisiert, war keineswegs „rein“: ohne Ägypten und Asien, Babylonien und Phönizien ist die Entstehung der griechischen Kultur gar nicht zu verstehen. … Auch das spätere Europa war jahrhundertelang durch transkulturellen Austausch bestimmt. … Albrecht Dürer, der lange als der exemplarische deutsche Künstler galt, ist erst in Italien er selbst geworden, und er musste erst Venedig ein zweites Mal aufsuchen, um ganz er selbst zu werden. (p 34)

    ::

  6. Dwarslöper Says:

    Martin Tamcke … Ebenso kitische wie heftige Islamverharmlosung, und zugleich Werbung für Wolfgang Welsch:
    ::

    Interreligious Interaction on the Path to Transculturality
    by Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Tamcke, Goettingen University

    In 1908 two Muslim scholars arrived at a German missionary station in the Bulgarian town of Plovdiv: Nessemi and Kessaf. They argued on the basis of the Koran and in the manner of traditional Islamic scholarship. Nevertheless, the missionaries got the impression they were already converted from Islam to Christianity. One of the Missionaries describes them as “Mollas from Macedonia who, after intense research, got to acknowledge the truth of the Gospel”. What a pity! Later, between 1909 and 1910, they taught Islamic studies at the German Orient Mission Seminary in Potsdam

    Nesimi taught Arabic and Qur’anic interpretation, and Kessaf Sufism and Sufi philosophy. …

    The argumentation of Nessemi and Kessaf as at first simple and schematic. They constantly distinguished between progress and civilization on the one hand and backwardness and savageness on the other hand. They were interested in what is useful or damaging. Thus, this progress is related to liberty and equality. In their opinion, backwardness was obvious where, for example, women were excluded from public places. The hermeneutical criterion would be a sort of benefit-oriented interpretation which promotes the inner truth. An independent process of making a legal decision would rely on reason and Qur’an. Religion should be reformed and fit the time.

    http://www.adyanonline.net/pluginfile.php/1040/mod_resource/content/0/Papers_Opening_Session/Panel_2-Martin_Tamcke.pdf

    ::

    Berufen sich (im Text sowie auch in Fußnote 4) auf Wolfgang Welsch (“Transculturality – the Puzzling Form of Cultures Today.”) :

    Lars Klein und Martin Tamcke, Göttingen 2012

    The articles of this volume originate from a European Studies Intensive Programme held at the Georg-August-University Göttingen in June 2011. … The four texts by Balibar, Paasi, Stråth and Welsch that are referred to in this preface were given to the participants as starting point for their own research projects.

    http://arts.eldoc.ub.rug.nl/FILES/publications/general/Euroculture/2012/Europeans/007Einleitung.pdf

    ::::::::

    in der zweiten Quelle (Göttingen 2012) erwähnt:

    Walking the Tightrope: Europe between Europeanisation and Globalisation. Selected papers presented at the European Studies Intensive programme 2010, University of Groningen
    (2011) Jong, Janny de (ed.); Megens, Ine (ed.); Waal, Margriet van der (ed.)

    http://arts.eldoc.ub.rug.nl/publications/general/Euroculture/2011/walking/?pLanguage=en&pFullItemRecord=ON

    :::::::

    FN 1 (Tamcke: Interreligious Interaction on the Path to Transculturality)

    Gotthard Jäschke, Islamforschung der Gegenwart, Martin Hartmann zum Gedächtnis, Die Welt des Islams 23, 1941, pp. 111-121

    Gotthard Jäschke

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard_J%C3%A4schke

  7. Dwarslöper Says:

    kulturdialogische globale Schariafront = UNESCO-Gegenentwurf ISESCO, um
    Al-Twaijri / at-Tuwaiǧirī / al-Tuwaidschiri. Vorab (nur vorab ?) etwas Nähe zu Welsch
    :::::::

    Moritz Csáky

    der Islam war nicht nur Jahrhunderte lang eine für Europa bestimmende Größe (Iberische Halbinsel), er ist in Europa auch heute noch präsent (Bosnien)

    Wird Europa als politisches Projekt den real nachweisbaren Differenzen, Diversitäten, Pluralitäten (Kulturen) gerecht? Ist es in Bezug auf den kulturellen Kommunikationsraum Europa nicht zutreffender, von europäischen Identitäten/Gedächtnissen (im Plural) anstatt von europäischer/m Identität/Gedächtnis (im Singular) zu sprechen? Wie ist der Vergleich mit außereuropäischen Kulturen (Blick von außen)? …

    Was wird (zumindest in der Auswahl von „Werten“) bewusst oder unbewusst verdrängt: zum Beispiel Judentum, Islam als integraler Bestandteil einer europäischen Geschichte? …

    Eine „europäische Identität“ bezieht sich dementsprechend nicht nur auf eine verbindliche politische Übereinstimmung; „europäische Identität“ beziehungsweise europäisches Bewusstsein schließt vielmehr unterschiedliche Identitäten mit ein und impliziert eine in die Vergangenheit zurückreichende „Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen“.

    [ Fußnote 8 ] Wolfgang Welsch, Transkulturalität. Zur veränderten Verfassung heutiger Kulturen, in: Irmela Schneider, Christian W. Thomsen (Hg.), Hybridkultur. Medien, Netze, Künste, Köln 1997, S. 67–90.

    http://www.transcript-verlag.de/ts785/ts785_1.pdf

    ::
    ::

    The Council of Europe declaration on cultural diversity

    http://www.diversite-culturelle.qc.ca/index.php?id=110&tx_bulletinsirre_pi1%5Byear%5D=2000&tx_bulletinsirre_pi1%5Bidbulletin%5D=907&L=2

    http://www.alsatica.eu/alsatica/domain/label,identifier.html?alsaticaParam%5Bdomain%5D=bnus&alsaticaParam%5Bidentifier%5D=1%2F130149&alsaticaParam%5Blabel%5D=D%C3%A9claration+du+Conseil+de+l%27Europe+sur+la+diversit%C3%A9+culturelle%3B+Conseil+de+l%27Europe

    ::
    ::

    ISESCO calls on international community to enhance respect for cultural diversity
    Rabat 21/05/2012

    The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) called on the international community to protect cultural diversity and enhance respect for the civilizational and cultural specificities of nations and peoples.

    In a communiqué released on the occasion of the World Day for Cultural Diversity, ISESCO stressed on the necessity to protect diversity of cultural expressions as a path towards achieving comprehensive sustainable development and spreading the culture of justice, peace and mutual respect.

    ISESCO also underscored the importance of cooperation and partnership between ISESCO, the United Nations Alliance of Civilizations and UNESCO, pointing out that the three parties are working jointly and with other international stakeholders to fulfill common objectives aimed at establishing a new world order based on ethical values and universal principles and guided by the international law.

    In addition, ISESCO pointed that its active participation in the international efforts towards promoting dialogue of cultures and alliance of civilizations reflects the vision of the Muslim world with regard to cultural diversity as a universal law and a natural disposition in human beings.

    By the same token, ISESCO stated that the appointment of ISESCO’s Ambassadors of Dialogue of Cultures and Civilizations is part of the action it is performing to promote the culture of dialogue, disseminate the values of coexistence, protect cultural diversity, and enhance the efforts for dialogue, development, tolerance and the universal protection of human rights.

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=7127:isesco-calls-on-international-community-to-enhance-respect-for-cultural-diversity&lang=en

    ::

    ISESCO to hold cultural diversity symposium

    The Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) is to convene in the Mauritanian capital of Nouakchott, in cooperation with the Ministry of Culture, Youth and Sports of that country, the „International Symposium on Cultural Diversity and Inter-Cultural Dialogue.“ The symposium will be held from September 23 – 25, and will discuss the Draft Islamic Charter on Cultural Diversity, which ISESCO has prepared and which highlights Islam’s perspective of human rights and its outlook on the culture of justice, peace, and the principle of culture for all, given that what the world is ;witnessing today makes these issues more pressing.

    The international symposium will be chaired by Dr. Abdul Aziz Othman Al-Tuweijry, ISESCO Director-General, and among those expected to attend is Mauritania’s of Culture, Youth and Sports, Muhammad Abdullah Ould Baban.
    Rabat, Sha’aban 4/Sep 18/IINA

    http://www.iacad.gov.ae/venglish/detailnewspage.jsp?articleID=4298&pageFlag=0&newsType=4

    ::

    The 1st World Forum on Intercultural Dialogue was opened by H.E Mr Ilham Aliyev, President of the Republic of Azerbaijan, Mr Mevlut Chavushoglu, President of the Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Mr Abdulaziz Othman Altwaijri, Director General of ISESCO, Mr Hans D’Orville , Assistant Director General for Strategic Planning of UNESCO, Mr Marc Scheuer, Executive Director of United Nations Alliance of Civilizations Secretariat, Mr Jean-Paul CARTERON, President and Founder of Crans Montana Forum.

    10.04.2011

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/44/nid/42/

    ::

    2nd World Forum on Intercultural Dialogue 29 May-01 June 2013, Baku, Azerbaijan Living together peacefully in a diverse world

    Azerbaijan is one of the unique places where different cultures and civilizations meet at the crossroad between the East and the West, the North and the South. At the same time, being a member of both Islamic and European organizations Azerbaijan absorbs the values of both civilizations, thus enabling it to assume a role of genuine bridge

    The World Forum on Intercultural Dialogue has taken responsibility for delivering the global agenda on the Dialogue among Civilisations adopted by the United Nations General Assembly (November 2001), the UNESCO Convention on Protection and Promotion of the Diversity of Cultural Expressions (2005), the Islamic Declaration on Cultural Diversity, which was adopted by ISESCO in 2004, Declaration and Action Plan of the Third Summit of the Heads of State and Government of the Council of Europe member states, the Council of Europe White Paper on Intercultural Dialogue (May 2008), as well as the Baku Declaration for the Promotion of Intercultural Dialogue Azerbaijan hosted the 1st World Forum on Intercultural Dialogue on 7-9 April, 2011 in Baku under patronage of H.E. Mr. Ilham Aliyev, the President of the Republic of Azerbaijan that had been declared by the President at the 65th Session of the United Nations General Assembly (23 September 2010, New-York).

    The Baku Forum addressed challenges of intercultural dialogue in its various aspects regarding conceptual frameworks, governance, policy and practice. It has tackled the barriers to dialogue and faced concretely how dialogue can best be pursued in diverse contexts.

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/6/

    Baku Forum 2013 Programme

    http://www.bakuforum-icd.az/service/lang/en/page/19/

    ::

    Abdulaziz Othman Altwaijri (ʿAbd al-ʿAzīz b. ʿUṯmān at-Tuwaiǧirī; * 3. April 1950 in Riad, Saudi-Arabien) ist Generaldirektor der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization; Abk. ISESCO). Er lebt in Marokko.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abdulaziz_Othman_Altwaijri

    Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri is a Saudi Arabian author and lecturer … He has served as a trustee of the Islamic University in Niger, the Islamic University in Uganda, the Islamic University in Pakistan, the Islamic University in Bangladesh, the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation, the Open University of Islamic Civilization in Beirut, and the Center for Muslim Contribution to Civilization in Doha.

    http://thewcmp.org/dr-abdulaziz-othman-al-twaijri

  8. Carcinòl Says:

    Endlich spricht es jemand aus: das ethische Gewand des amtierenden „evolutionären Humanismus“ ist ungefähr so farbenprächtig und blickdicht wie dasjenige der durch ein Kind auf Normalmaß gebrachten Hauptfigur im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Broder blickt … durch:

    „In diese Abteilung gehört auch eine Frage, die an den Philosophen und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, Leiter der Giordano-Bruno-Stiftung „zur Förderung des evolutionären Humanismus“, im Zusammenhang mit der Islamkonferenz neulich gestellt wurde. … Für Schmidt-Salomon und seine Freunde ist die Freiheit von der Religion wichtiger als die Religionsfreiheit. Das ist legitim, aber auch nicht besser als die Überzeugung, dass man an irgendetwas glauben sollte: Die globale Klimakatastrophe, die Einheit Europas, dass es einen Gott gibt oder dass es keinen Gott gibt. Mag sein, dass diese Austauschbarkeit der Kern des „evolutionären Humanismus“ ist. Ich kann darin keinen Fortschritt erkennen. Beim besten Willen nicht.“

    aus: Henryk M. Broder: Wir brauchen einen Zentralrat der Atheisten!

    in: WELT 11.05.2013

    http://www.welt.de/kultur/article116068163/Wir-brauchen-einen-Zentralrat-der-Atheisten.html

    : : :

    Medaillen, nach dem Andersen-Märchen „Des Kaisers neue Kleider“

    Kejserens nye klæder. Arno Malinowski 1975.

    Kejserens nye klæder. Gunvor Svensson Lundkvist 1989.

    Visit Odense – City of Hans Christian Andersen

    http://www.visithcandersen.dk/tourist.htm

    : : :

    The Emperor’s New Clothes

    A vain Emperor who cares for nothing except wearing and displaying clothes hires two swindlers who promise him the finest, best suit of clothes from a fabric invisible to anyone who is unfit for his position or „hopelessly stupid“. The Emperor’s ministers cannot see the clothing themselves, but pretend that they can for fear of appearing unfit for their positions and the Emperor does the same. Finally the swindlers report that the suit is finished, they mime dressing him and the Emperor marches in procession before his subjects. The townsfolk play along with the pretense not wanting to appear unfit for their positions or stupid. Then a child in the crowd, too young to understand the desirability of keeping up the pretense, blurts out that the Emperor is wearing nothing at all and the cry is taken up by others. The Emperor cringes, suspecting the assertion is true, but continues the procession.

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Emperor%27s_New_Clothes

    : : :

    The Emperor’s New Suit
    (1837)

    by Hans Christian Andersen
    (1805-1875)

    … „I can’t see anything,“ he thought. „If I see nothing, that means I’m stupid! Or, worse, incompetent!“ …

    „We have worked night and day but, at last, the most beautiful fabric in the world is ready for you. Look at the colors and feel how fine it is.“ Of course the Emperor did not see any colors and could not feel any cloth between his fingers. He panicked and felt like fainting. But luckily the throne was right behind him and he sat down. But when he realized that no one could know that he did not see the fabric, he felt better. Nobody could find out he was stupid and incompetent. And the Emperor didn’t know that everybody else around him thought and did the very same thing. …

    All the people had gathered in the main square, pushing and shoving to get a better look. An applause welcomed the regal procession. Everyone wanted to know how stupid or incompetent his or her neighbor was but, as the Emperor passed, a strange murmur rose from the crowd.

    Everyone said, loud enough for the others to hear: „Look at the Emperor’s new clothes. They’re beautiful!“

    „What a marvellous train!“

    „And the colors! The colors of that beautiful fabric! I have never seen anything like it in my life!“ They all tried to conceal their disappointment at not being able to see the clothes, and since nobody was willing to admit his own stupidity and incompetence, they all behaved as the two scoundrels had predicted.

    A child, however, who had no important job and could only see things as his eyes showed them to him, went up to the carriage.

    „The Emperor is naked,“ he said.

    The Emperor realized that the people were right but could not admit to that. He though it better to continue the procession under the illusion that anyone who couldn’t see his clothes was either stupid or incompetent. And he stood stiffly on his carriage, while behind him a page held his imaginary mantle.

    http://deoxy.org/emperors.htm

    : : :

    Les Habits neufs de l’empereur

    … Les deux charlatans se mirent alors au travail. Quelques jours plus tard, l’empereur, curieux, vint voir où en était le tissage de ce fameux tissu. Il ne vit rien car il n’y avait rien. Troublé, il décida de n’en parler à personne, car personne ne voulait d’un empereur sot.

    Il envoya plusieurs ministres inspecter l’avancement des travaux. Ils ne virent pas plus que le souverain, mais n’osèrent pas non plus l’avouer.

    Tout le royaume parlait de cette étoffe extraordinaire. … Seul un petit garçon osa dire la vérité : « Mais il n’a pas d’habit du tout ! ». [ou dans une traduction plus habituelle : « le roi est nu ! »]. Et tout le monde lui donna raison. L’empereur comprit que son peuple avait raison, mais continua sa marche sans dire un mot.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Les_Habits_neufs_de_l%27empereur

  9. Bragalou Says:

    Platform for Intercultural Europe (PIE)

    Im Jahr 2006 erklärte die Europäische Kommission 2008 als das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs. Die European Cultural Foundation und das European Forum for the Arts und Heritage (später umbenannt in  Culture Action Europe) reagierte mit der Gründung einer zivilgesellschaftlichen Initiative mit dem Ziel, „Auswirkungen und Effektivität des Europäischen Jahres zu steigern, die Auseinandersetzung mit Konzepten zu initiieren und den Interkulturellen Dialog zu fördern, an integrierten Strategien für den interkulturellen Dialog zu arbeiten, dem Sektor eine Stimme zu geben und zu politischer Analyse und Entwicklung beizutragen sowie die Kulturpolitik zu beeinflussen“*.

    *Communiqué vom 26. September 2006.

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/page/about-platform-intercultural-europe?language=de

    ::

    Steering Group of the Platform for Intercultural Europe
    Current Steering Group Members:

    Ahmed Ahkim
    (Travellers and Roma Mediation Center in Wallonia)

    Master of Arts in Communication (University of Brussels), DEA in Communication (Catholic University of Louvain). Ahmed’s previous experiences include being an Intercultural trainer and researcher. He is currently Director of the Travellers and Roma Mediation Centre in Wallonia, where his tasks range from conceptualisation and implementation of cross-cultural projects between different populations and the authorities; conflict management intervention and information against racism. Ahmed’s aims are to support PIE in shaping European intercultural dialogue and feed the steering group with a Belgian experience of „convivencia“ between different populations: Travellers, Roma, Flemish, French speaking and immigrants.

    Tarafa Baghajati
    (European Network against Racism (ENAR) and Austrian Muslim Initiative) … Tarafa is member of the Advisory Council of the European Network Against Racism (ENAR). Born in Damascus, …

    Mercedes Esteban Villar

    (…)

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/page/steering-group

    ::

    4/5 June 2013,
    Brussels, Belgium
    – EIF forum
    9th European Integration Forum – The Integration of migrant youth in the EU
    Organiser: European Commission, European Economic and Social Committee

    10/11th June 2013,
    Brussels, Belgium
    – platform annual forum
    5th European Forum – Collaborating in the Construction of Intercultural Europe: Education, Culture & Political Campaigning

    3/4th July 2013,
    Brussels, Belgium
    4th OMC expert group meeting – Cultural diversity and intercultural dialogue (Phase II)
    Organiser: European Council

    http://www.intercultural-europe.org/site/content/list/agenda

    ::
    bei PIE kommentarlos verlinkt

    Islamic Declaration on Cultural Diversity
    Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO), December 2004,
    Algiers
    – declaration
    Islamic Conference of Culture Ministers

    http://www.intercultural-europe.org/site/database/publication/islamic-declaration-cultural-diversity

    ::

    ISLAMIC DECLARATION ON CULTURAL DIVERSITY
    Adopted by the 4th Islamic Conference of Culture Ministers
    Algiers – December 2004

    Artikel 2 lobpreist die Potenziale einer islamgerechten [wir denken mit: einer schariakonformen] kulturellen Vielfalt; mit Referenzrahmen (framework) ist unter Muslimbrüdern bekanntlich das Kalifat gemeint, und Frieden (peace) schafft nur Allah:

    within the framework of an international policy founded on the principles of dialogue, peace … Cultural diversity can be a fundamental factor of development, mutual understanding; peaceful coexistence, economic and social progress, redressing disparities and disorders existing in the present international order, respecting and protecting the environment; …

    in Artikel 3 ergeht der Ruf zur kulturellen islamischen Abschottung und Reinhaltung, die Nichtmuslime, deren Kultur man verstehen (nicht: wertschätzen) muss, bekommen Kulturtransfer und sind in den gefälligst konstruktiven (constructive) Dialog einzuspannen:

    The aim is to enable the Islamic Ummah to protect its culture, understand the other’s culture and wield new communication and information technologies that are considered today as prerequisites to blazon forth the voice of the Islamic world, to transfer its culture to the other and to engage with the latter in a constructive dialogue. …

    That the values of plurality and cultural diversity are not a justification to exclude the other; on the contrary, the opportunities and possibilities offered by globalization should be exploited to further solidarity, exchange and coexistence between people.

    Article 4: The contribution of Islamic culture and civilization to enriching cultural diversity

    Die erneuerte Dhimma oder Dhimmitüde nenne man Koexistenz:

    The Islamic culture, as history attests, is a culture of progress, creativity, knowledge and action that has always respected and dealt with diversity. The diversity of cultures and civilizations and their coexistence within the large Islamic world, despite its different languages, cultures and civilizations, is the best historical evidence of the culture of dialogue and tolerance that Islam has always called for, regardless of the changing junctures.

    Nach Wissen zu streben ist islamische Pflicht, und solltest du dazu bis nach China reisen müssen. Auf in den Bildungsdschihad:

    Characteristically, Islamic culture and civilization consider “the quest for knowledge a religious duty”, despite the relating difficulties. This has contributed to enriching universal heritage in the various fields of science, arts and literature. Islam, indeed, attaches great importance to knowledge and urges the quest for it, even in distant parts of the world.

    Islamisch gesetzeskonformes (halal) Wissen stammt nicht vom Satan, sondern vom Schöpfer:

    The world’s different generations are inspired by the various contributions of the Islamic Ummah and of its radiant civilization that has always endeavoured to make additions to the universal civilization and worked towards enhancing progress, peace as well as material and moral prosperity. The Islamic civilization is also the cradle of several fields of knowledge and science.

    Article 6: Cultural diversity, and the Islamic perception of human rights and the culture of justice and peace

    ebenfalls noch in der Erklärung lesen wir, p 14
    The role of the Member States:

    Dialog zwischen den Zivilisationen, friedliches Zusammenleben, wechselseitiges Verständnis – lassen wir den süßlichen Lobgesang ausklingen, das erneuerte Medina, das Kalifat schmeckt den Muslimas und allen Nichtmuslimen bitter:

    cultural diversity and dialogue among civilizations … with a view to enhancing the culture of justice, peace and dialogue among cultures and religions, as well as peaceful coexistence and mutual understanding, through mechanisms, means and methods that suit all parties. … highlighting such values as dialogue, coexistence and tolerance in Islam, and advocating the principles of cultural diversity, through cooperation with the specialized organizations and bodies in the Islamic world, …

    http://www.usc.edu/schools/college/crcc/private/cmje/heritage/Islamic_Cultural_Diversity.pdf

    ::
    eingestellt bei:

    USC – University of Southern California

    http://www.usc.edu/

    ::
    ebenfalls bei USC findet sich:

    Islam in a Modern State:
    Democracy and the Concept of Shura
    Dr. Fathi Osman

    http://www.usc.edu/schools/college/crcc/private/cmje/issues/more_issues/Islam_in_a_Modern_State__Democracy_and_Shura.pdf

    ::

    Sherman Jackson Named among the World’s 500 Most Influential Muslims
    The King Faisal Chair in Islamic Thought and Culture in USC Dornsife has been recognized for his work bridging the gap of understanding between Muslims and non-Muslims.
    By Ambrosia Brody
    April 2, 2012

    Sherman Jackson, King Faisal Chair in Islamic Thought and Culture, and professor of religion and American studies and ethnicity in USC Dornsife, has been named for the second time among the world’s 500 most influential Muslims by The Royal Islamic Strategic Studies Centre.

    The independent research center affiliated with the Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought in Amman, Jordan, selected Jackson for his impact on community and international research. …

    http://dornsife.usc.edu/news/stories/1124/sherman-jackson-named-among-the-worlds-500-most-influential-musl/

    ::

    ebenfalls kommentarlos bei PIE verlinkt, zu finden über Suchbegriff Islam, der OIC-Kulturdschihad namens IRCICA

    The West and Islam: Towards a Dialogue
    Abuhusayn, Z. D. & Waley, M. I. (Eds), 1999 – book
    Organisation of the Islamic Conference Research Centre for Islamic History, Art and Culture,
    Istanbul, Turkey

    This book encompasses the texts of selected lectures and addresses, notably by Ekmeleddin İhsanoğlu and guest speakers at IRCICA: Hillary R. Clinton, Hajo Funke, Murad W. Hofmann, Ingmar Karlsson, Bassam Tibi on relations between the Western world and the Muslim one. This theme is explored in the context of dialogue between peoples from different cultural backgrounds and the promotion of a positive image of Islamic culture and civilization.

    http://www.intercultural-europe.org/site/search/node?theme=panorama&keys=Islam

    ::

    OIC,
    IRCICA

    Istanbul

    http://www.ircica.org/the-west-and-islam-towards-a-dialogue-1999/irc768.aspx

    IRCICA started its activities in 1980 as the first subsidiary organ of the Organisation of the Islamic Conference (OIC) concerned with culture.

    http://www.ircica.org/establishment/irc387.aspx

    ::
    „Für eine Philosophie der Vielfalt“ und „der andere in uns“ – wenn das nicht mal reinstes Bewusstsein von der transkulturellen Gesellschaft ist; letzter radikalislamischer Hinweis für heute aus dem Hause PIE – Platform for Intercultural Europe:

    L’autre en nous. Pour une philosophie du pluralisme
    Tariq Ramadan (2009)

    http://www.intercultural-europe.org/site/database/publication/lautre-en-nous-pour-une-philosophie-du-pluralisme

  10. Carcinòl Says:

    ::
    ::

    LILJEBERG
    Deutsch-türkische Wertewelten 2012

    Seite 9 – „Auffallend sind jedoch bestimmte Tendenzen zu einer vermehrten Segregation.“ … „So sagen inzwischen 62% gegenüber 40% im Jahr 2010, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind.“

    „Bedenklich sind tendenziell zunehmende religiöse Ressentiments, vor allem gegenüber Atheisten und Juden.“

    Seite 12 – „48% der TiD befürworten die Todesstrafe (Tendenz zunehmend).“

    Seite 13 – „Eine wachsende Intoleranz zeigt sich auch bei der Stellungnahme zu einem moralischen Dilemma“

    Seite 16 – „Der Anteil der streng Religiösen ist seit 2010 tendenziell angestiegen.“ … „Der höchste Anteil … findet sich überraschenderweise in der jüngsten Altersgruppe.“

    Seite 18 – salafistische Koranverteil-Aktion „Lies!“

    Knapp 70 % der laizistisch oder kemalistisch geprägten über 50-Jährigen sind dagegen, 63 % der 15- bis 29-Jährigen finden die Aktion „sehr gut bzw. eher gut“

    Quelle bei: Holger Liljeberg

    http://www.infogmbh.de/wertewelten/Wertewelten-2012-Pressemitteilung.pdf

    ::
    ::

  11. Machandelboom Says:

    Jetzt auch liberalislamisch pro Scharia?

    Mohammed befreite die Menschen von irdischer Herrschaft, kein Mensch oder menschengemachtes System, nur noch Allahgott verdient von nun an Gehorsam und Allah ist endlich auf Erden zum König eingesetzt. Ibrahim el-Zayat, Tariq Ramadan und Mustafa Cerić wollen in diesem Sinne mehr Liberalität, mehr freie Fahrt für die Scharia. Auch Schariafreundin Lale Akgün Lale will mehr liberalen Islam und lässt auf dem Nachfolge-Hofberichterstatterblatt des Unrechtsregimes namens DDR mitgefühlvoll über Allahs zartes Pflänzchen plappern, fallen wir dem Geschwätz ins Wort:

    „Für die Gründung einer Organisation liberaler Muslime in Deutschland hat sich die SPD-Politikerin Lale Akgün ausgesprochen.“

    Für oder gegen die Scharia? Für oder gegen EMN, FIOE und ECFR (European Muslim Network; Federation of Islamic Organisations in Europe; European Council for Fatwa and Research)?

    „Alle muslimischen Verbände in Deutschland würden aus dem Ausland finanziert.“

    Aber, aber, wohl den 1111 verstorbenen Imam al-Ghazali nicht genau genug gelesen: Ernährer und Erhalter des Universums ist nicht das Ausland, sondern Allahgott.

    »Das heißt, wir haben gar keinen deutschen Islam.«

    Genau, Allah muss endlich germanisiert werden. Wieder im Ernst: seit wann kümmert sich der Gott von Koran und Sunna um menschengemachte staatliche Außengrenzen?

    „Um zu verhindern, dass der Islam in Deutschland von außen geregelt und kontrolliert wird, …“

    Taqiyya pur, Prophetie erhielt die Botschaft immer aus dem Seinsbereich der Verborgenheit, also von außen, und das Diesseits (ad-dunyā) bleibt stets außengesteuert, die politisch aktiven Kalifen handeln lediglich stellvertretend für den Schöpfergott. Regel- und Kontrollinstanz Allah.

    »müssen wir das zarte Pflänzchen eines liberalen Islam etablieren«.

    Ungefähr so zart, wie es tunesisch Rachid al-Ghannouchi und ägyptisch Mohammed Mursi vormachen, nur eben deutsch, das Pflänzchen.

    „Lale Akgün, die Teilnehmerin an der am Wochenende in Berlin stattfindenden Kritischen Islamkonferenz“

    Das musste wohl so kommen: die von Michael Schmidt-Salomon angeführte Giordano-Bruno-Stiftung war 2013 in den Wochen vor der Kritischen Islamkonferenz (KIK) wie auf der KIK selbst nicht bereit, sich umfassend und eindeutig von der ewigen Doktrin der Scharia (ECFR-Scheich Cerić eröffnete in Tübingen die universitären Islamischen Studien; Eva El-Shabassy verantwortet die ZMD-, KRM- und IRU-Pädagogik im bevölkerungsreichsten Bundesland) und von den weltweiten schariakonformen Paragraphen und Erklärungen (Schariavorbehalte in den Verfassungen wie Ägypten; Kairoer OIC-Charta der Menschenrechte von 1990; ZMD-Charta von 2002) zu distanzieren. Bereitwillig ließ die KIK stattdessen Wolfgang Welsch über Kultur sprechen. Über den Islam selbst durfte auf der KIK 2013 nicht mehr geredet werden, schon gar nicht kritisch.

    Thema verfehlt. Denn:

    Nicht die Kultur, der Islam ist das Problem.

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-05/26802504-neues-deutschland-lale-akguen-wir-haben-keinen-deutschen-islam-spd-politikerin-fuer-die-gruendung-eines-verbandes-liberaler-muslime-007.htm

  12. Bragalou Says:

    Sie fragen: »Meinen Sie uns, Herr Giordano?« Ich antworte: Solange Sie wahrheitswidrig so tun, als sei Ihre gelungene Einordnung in die Gesellschaft exemplarisch für den Status quo der muslimischen Minderheit in Deutschland, und dabei wirklichkeitsferne Sätze fallen wie »die Frage nach Integration stelle sich gar nicht« – so lange meine ich Sie.

    Sollten Sie aber ebenso erschüttert sein wie ich über das, was türkische Kritikerinnen berichtet haben aus dem Alltag von Unterdrückung, Abschottung, Ausbeutung, Zwangsehe und Gefangenschaft muslimischer Frauen und Mädchen als Norm – dann meine ich Sie nicht. …

    Sollte … von Ihrer Seite eine klare, unmissverständliche Abkehr von der Scharia kommen, dem islamischen »Rechtssystem«, das mit Demokratie, Menschenrechten, Meinungsfreiheit, Gleichstellung der Geschlechter und Pluralismus unvereinbar ist – dann meine ich Sie nicht.

    Solange Sie bestreiten, dass es in den Parallelgesellschaften türkische Gewaltkultur gibt, überbordenden Nationalismus, offenen Fundamentalismus, ausgeprägten Antisemitismus und öffentliches Siegergebaren mit demographischer Drohung – so lange meine ich Sie. …

    Vor allem aber meine ich: Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!

    aus: Giordano: „Der Islam ist das Problem“
    in: ksta 20.08.2007

    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/giordano—der-islam-ist-das-problem-,16341264,13379668.html

    ::
    ::

    Mit einer ungewöhnlichen Aktion haben sich Jugendliche aus dem Umfeld der türkisch-islamischen Union, Ditib, gegen den „Fanatismus und die Diffamierung von Ralph Giordano“ gewehrt. Sie trafen sich auf dem Gelände der Ditib in Ehrenfeld und entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Meinen Sie uns, Herr Giordano?“

    Giordano hatte den Islam grundsätzlich kritisiert und bezweifelt, ob jemand „dem der Koran, diese Stiftungsurkunde einer archaischen Hirtenkultur, heilig ist, auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann“. „Wie kann er mir so etwas sagen?“, fragt Unternehmer Tekbas. Der Islam sei eine friedliche Religion. „Christentum, Judentum und Islam haben gleiche Wurzeln.“

    aus: „Meinen Sie uns, Herr Giordano?“
    in: ksta 17.08.2007

    http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/-meinen-sie-uns–herr-giordano–,16341264,13380914.html

  13. Machandelboom Says:

    2013

    Nachdem Abdel-Samad am 4. Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo „der Muslimbruderschaft islamischen Faschismus vorgeworfen“ und gesagt hatte, „dass dieser Faschismus in der Entstehungsgeschichte des Islams zu begründen ist“, gab es am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn, und am 7. Juni rief Assem Abdel-Maged, ein Führer der Gamaa Islamija und Verbündeter von Staatspräsident Mohammed Mursi, im ägyptischen Fernsehen zum Mord an Abdel-Samad auf, weil dessen Äußerungen eine Beleidigung des Propheten gewesen seien.[4] Übliche Aufenthaltsorte von Abdel-Samad in Kairo wurden im Internet veröffentlicht. Abdel-Samad forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle öffentlich auf, den Mordaufruf schärfstens zu kritisieren, und den ägyptischen Präsidenten Mursi aufzufordern, diesen ebenfalls zu verurteilen.[5] Mahmoud Shaaban, Professor an der al-Azhar-Universität in Kairo, wiederholte den Mordaufruf

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad

    Die Gruppe entstand in den 1970er Jahren in Abspaltung von der Muslimbruderschaft in einem studentischen Umfeld vor allem in Oberägypten.

    al-Dschamā’a al-islāmiyya
    al-Gama’a al-Islamiyya

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gamaa_Islamija

  14. Machandelboom Says:

    Er sprach von „religiösem Faschismus“ – und das wurde ihm zum Verhängnis. Als Hamid Abdel-Samad vergangene Woche für einen Vortrag nach Kairo reist, ahnt er vermutlich nicht, welche Reaktionen seine Thesen diesmal hervorrufen werden. Nicht nur im Internet sind tagelang öffentliche Morddrohungen zu lesen. Auch im Fernsehen rufen Scheich Assem Abdel-Maged, Führer der islamistischen Bewegung „Dschamaa Islamiya“, und Salafist Mahmud Schaaban, offen zu Abdel-Samads Ermordung auf.

    Abdel-Samad ist deutsch-ägyptischer Autor und gilt als Experte für den Islam. Auslöser für die heftigen Reaktionen aus seiner Heimat war offenbar seine These zur Entstehung des „religiösen Faschismus“ im Islam. Dieser sei nicht erst mit der Machtergreifung der Muslimbrüder entstanden, sondern habe seine Wurzeln viel tiefer: in den Ursprüngen des Islam, als Prophet Mohammed diesen als „Monokultur“ bezeichnet haben soll.

    Focus 11.06.2013

    http://www.focus.de/politik/deutschland/morddrohung-gegen-islamkritiker-muslimbrueder-drohen-hamid-abdel-samad-mit-mord_aid_1011081.html

    ::
    ::

    Ich habe versucht, deutlich zu machen, dass man moderne Begriffe wie Faschismus nicht auf die Urgeschichte des Islam übertragen kann. Aber als Gegenleistung sollten auch alte Begriffe wie Scharia nicht auf das 21. Jahrhundert übertragen werden. Deswegen habe ich diese Behauptung gemacht. Wenn orthodoxe Muslime darauf bestehen, diese Konzepte des 7. Jahrhunderts auf das 21. Jahrhundert zu übertragen und unser Leben heute durch solche Konzepte und Begriffe zu definieren, dann können wir auch mit modernen Begriffen wie Faschismus die Entstehungsgeschichte des Islam beschreiben. Die Lösung wäre für mich: Wir beurteilen den Propheten und den Koran mit den Maßstäben unserer Zeit. Aber als Gegenleistung sollten auch der Koran und der Prophet unser Leben heute nicht bestimmen.

    ZDF: Sie haben den Muslimbrüdern religiösen Faschismus vorgeworfen. War das möglicherweise zuviel?

    Abdel-Samad: Das ist nicht zuviel. Wenn man die Entstehungsgeschichte der Muslimbruderschaft mit der Entstehungsgeschichte der faschistischen Bewegung in Europa vergleicht, dann erkennt man viele Parallelen. Sie sind alle in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden. Alle sprechen von Weltherrschaft, von moralischer Überlegenheit gegenüber der Welt. Alle verlangen von ihren Anhängern unbedingten Gehorsam. Alle gehen mit Medien und mit der Opposition sehr faschistisch um. Alle glauben an die Einmaldemokratie – einmal wählen gehen und danach wie ein trojanisches Pferd die Demokratie von innen zerstören.

    ZDF: Aus welchen Kreisen kommt der Mordaufruf jetzt und was glauben Sie, welches politische Motiv könnte dahinterstecken?

    Abdel-Samad: Der Mordaufruf kommt zum einen aus dem Kreis der Gamaa-Islamija, das ist eine bekannte terroristische Bewegung, die für die Ermordung des früheren ägyptischen Präsidenten Anwar al-Sadat verantwortlich ist. Zum anderen kommt sie auch aus salafistischen Kreisen der Al-Azhar Universität. Es geht nicht nur um meine Aussagen, sondern es geht auch darum, dass Präsident Mursi gerade durch die Opposition unter Druck gerät. Es gibt eine sehr erfolgreiche Unterschriftenaktion, die dafür plädiert, ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten. Diejenigen, die diesen Mordaufruf gemacht haben, sind Verbündete von Präsident Mursi. Sie versuchen meine Aussagen auf die gesamte Opposition zu übertragen, um sie als Islamhasser zu diffamieren. Und somit spalten sie die ägyptische Gesellschaft in zwei Völker – in Gläubige und Ungläubige. …

    ZDF: Ist es bisher ein Aufruf oder auch eine Fatwa?

    Abdel-Samad: Es ist ein Aufruf und eine Fatwa. Den Aufruf hat der Terrorist Assem Abdel-Maged gemacht und die religiöse Untermauerung hat Professor Mahmood Shaaban von der Al-Azhar-Universität gemacht. Es ist keine offizielle Fatwa der Al-Azhar-Universität. Aber heutzutage erleben wir eine Privatisierung der Fatwa, denn jeder Sheikh, jeder Gelehrte fühlt sich ermächtigt, solche Fatwas auszusprechen. …

    ZDF 20.06.2013

    http://m.zdf.de/ZDF/zdfportal/xml/object/28477774

  15. Jacques Auvergne Says:

    in: Hempelmann, Reinhard (Hg.), Religionsdifferenzen und Religionsdialoge. 50 Jahre EZW, EZW-Texte 210, Berlin 2010

    http://www.parteien-und-politik.de/Islam%20210.pdf

    ::

    Christine Schirrmacher. Konvertiten zum Islam: Je gläubiger – je radikaler?

    Johannes Kandel. „Riegers Welt“. Die islamische Sekte der Murabitun und die Islamische Zeitung

    Friedmann Eißler. Islamisierung profaner Arbeit als Dienst an der Menschheit. Zum Bildungsideal Fethullah Gülens

    ::
    ::
    ::

    http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2708.php

    ::

    Einschätzung

    In der Türkei ist die mächtige Cemaat deutlich umstrittener als hierzulande, wo ihre aktive Beteiligung am säkularen Bildungsdiskurs von einer zunehmend breiten Öffentlichkeit vorwiegend mit einer Mischung aus Staunen, Neugier und Respekt wahrgenommen wird. Viele sehen Gülen und seine Anhänger als reformorientierte Muslime, die traditionelle Frömmigkeit mit einem moderaten Islamverständnis verbinden – liberal, unpolitisch und dialogisch. Kritiker sehen in ihnen dagegen verkappte Fundamentalisten, die die Gesellschaft islam(ist)isch unterwandern wollen. Zudem wird Gülen Nationalismus vorgeworfen, weil er immer wieder das Vorbild des Osmanischen Reichs und des Türkentums betont hat.

    Die Bewegung ist auf den globalisierten Bildungsmarkt bestens vorbereitet. Erfahrungen im laizistischen türkischen Kontext haben sie gelehrt, religiöse Aspekte sehr zurückzunehmen (bis vor Kurzem wurden sie geradezu verschwiegen) und sich dem säkularen Diskurs nach außen hin optimal anzupassen. Dies führt bei Unkenntnis des religiösen Hintergrunds zu einer einseitigen Wahrnehmung. …

    Fethullah Gülen ist einem sehr klassischen Islamverständnis verpflichtet, türkisch-sunnitisch und konservativ geprägt mit sufischer Grundhaltung, zugleich aufgeschlossen für die Moderne. Er propagiert keine verbindliche „Lehre“ und keinen Reformislam. Der reformerische Impuls Gülens und seiner Anhänger besteht in einem innovativen islamischen Denken, das den Islam als gesellschaftliche Kraft stärken soll. …

    Im Blick auf die Schulen erscheint es derzeit fraglich, ob sie die bisher entstandenen „ethnischen Nischen“ im Lauf der Zeit öffnen werden oder umgekehrt gemäß dem Motto „Islamisierung durch Bildung“ verstärkt zu Parallelstrukturen beitragen.

    Eine kritische Auseinandersetzung hat sich nicht auf die religiöse Motivation für das gesellschaftliche Handeln zu richten, sondern auf die mangelnde Reflexion in Bezug auf die religiös-weltanschaulich plurale Situation, in der dieses Handeln seinen Ort hat. Ein „Scharia-Vorbehalt“, in welcher Form auch immer – und sei es in modernem Dialogformat –, ist nicht hinnehmbar. Hier scheint es deutlich mehr Reformbedarf zu geben, als die Gülen-Vertreter bisher erkennen lassen, nicht zuletzt im Hinblick auf die verfassungsrechtlichen Implikationen und die sich daraus ergebenden praktischen Konsequenzen bis in die Literatur hinein.

    Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

    http://www.ekd.de/ezw/Publikationen_2513.php

  16. Jacques Auvergne Says:

    ::

    Johannes Kandel. „Riegers Welt”. Die islamische Sekte der Murabitun und die Islamische Zeitung

    http://www.jesus-und-kirche.de/RiegersWelt.pdf

    ::

    “Riegers Welt“. Die islamische Sekte der Murabitun und die Islamische Zeitung. In: REINHARD HEMPELMANN (Hg.) Religionsdifferenzen und Religionsdialoge. Festschrift – 50 Jahre EZW. Berlin, 2010.

    ::

    Herausforderungen im christlich-muslimischen Dialog
    133

    Christine Schirrmacher
    Konvertiten zum Islam: Je gläubiger – je radikaler?
    Wege der Radikalisierung bei Muslimen in Europa

    133

    Johannes Kandel
    „Riegers Welt“
    Die islamische Sekte Murabitun und die Islamische Zeitung

    150

    Friedmann Eißler
    Islamisierung profaner Arbeit als Dienst an der Menschheit
    Zum Bildungsideal Fethullah Gülens

    175

    aus:
    Inhaltsverzeichnis

    Reinhard Hempelmann
    50 Jahre Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen

    http://www.ekd.de/ezw/dateien/ezw_texte_210_inhaltsverzeichnis.pdf

    ::

  17. Dwarslöper Says:

    — 1 BvR 387/65 —

    Der Beschwerdeführer gehört der religiösen Vereinigung des evangelischen Brüdervereins an. Seine Ehefrau war ebenfalls Mitglied dieser Gemeinschaft. Die nach der Geburt des vierten Kindes unter akutem Blutmangel leidende Ehefrau lehnte es ab, sich ärztlichem Rat gemäß in eine Krankenhausbehandlung zu begeben und insbesondere eine Bluttransfusion vornehmen zu lassen. Ihr Ehemann unterließ es, seinen Einfluß auf seine Ehefrau im Sinne der ärztlichen Ratschläge geltend zu machen. Eine Heilbehandlung unterblieb; die Ehefrau, die bis zuletzt bei klarem Bewußtsein war, verstarb. …

    Wer sich in einer konkreten Situation durch seine Glaubensüberzeugung zu einem Tun oder Unterlassen bestimmen läßt, kann mit den in der Gesellschaft herrschenden sittlichen Anschauungen und den auf sie begründeten Rechtspflichten in Konflikt geraten. Verwirklicht er durch dieses Verhalten nach herBVerfGE 32, 98 (108)BVerfGE 32, 98 (109)kömmlicher Auslegung einen Straftatbestand, so ist im Lichte des Art. 4 Abs. 1 GG zu fragen, ob unter den besonderen Umständen des Falles eine Bestrafung den Sinn staatlichen Strafens überhaupt noch erfüllen würde. Ein solcher Täter lehnt sich nicht aus mangelnder Rechtsgesinnung gegen die staatliche Rechtsordnung auf; das durch die Strafdrohung geschützte Rechtsgut will auch er wahren. Er sieht sich aber in eine Grenzsituation gestellt, in der die allgemeine Rechtsordnung mit dem persönlichen Glaubensgebot in Widerstreit tritt und er fühlt die Verpflichtung, hier dem höheren Gebot des Glaubens zu folgen. Ist diese Entscheidung auch objektiv nach den in der Gesellschaft allgemein herrschenden Wertvorstellungen zu mißbilligen, so ist sie doch nicht mehr in dem Maße vorwerfbar, daß es gerechtfertigt wäre, mit der schärfsten der Gesellschaft zu Gebote stehenden Waffe, dem Strafrecht, gegen den Täter vorzugehen. Kriminalstrafe ist – unabhängig von ihrer Höhe – bei solcher Fallgestaltung unter keinem Aspekt (Vergeltung, Prävention, Resozialisierung des Täters) eine adäquate Sanktion. Die sich aus Art. 4 Abs. 1 GG ergebende Pflicht aller öffentlichen Gewalt, die ernste Glaubensüberzeugung in weitesten Grenzen zu respektieren, muß zu einem Zurückweichen des Strafrechts jedenfalls dann führen, wenn der konkrete Konflikt zwischen einer nach allgemeinen Anschauungen bestehenden Rechtspflicht und einem Glaubensgebot den Täter in eine seelische Bedrängnis bringt, der gegenüber die kriminelle Bestrafung, die ihn zum Rechtsbrecher stempelt, sich als eine übermäßige und daher seine Menschenwürde verletzende soziale Reaktion darstellen würde.

    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv032098.html#106

    ::
    ::
    bei Henryk M. Broder lesen wir am 09.08.2007

    DEN KORAN VERBIETEN?

    Ich bin gerade auf einen Artikel gestossen, der zum Gegenstand den Antrag einer Frau bei der Hamburger Staatsanwaltschaft hat, den Koran auf Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz prüfen zu lassen. Dies wurde erwartungsgemäß abgelehnt.

    Bemerkenswert aber, was die zuständige Staatsanwältin in ihrer Begründung schrieb:

    “(…) Wer sich in einer konkreten Situation durch seine Glaubensüberzeugung zu einem Tun oder Unterlassen bestimmen lässt, kann mit den in der Gesellschaft herrschenden sittlichen Anschauungen und den auf sie gegründeten Rechtspflichten in Konflikt geraten. Verwirklicht er durch dieses Verhalten nach herkömmlicher Auslegung einen Straftatbestand, so ist im Lichte des Artikel 4 Abs. 1 GG zu fragen, ob unter den besonderen Umständen des Falles eine Bestrafung den Sinn staatlichen Strafens überhaupt noch erfüllen würde. Ein solcher Täter lehnt sich nicht aus mangelnder Rechtsgesinnung gegen die staatliche Rechtsordnung auf. Er sieht sich vielmehr in eine Grenzsituation gestellt, in der die allgemeine Rechtsordnung mit dem persönlichen Glaubensgebot in Widerstreit tritt und er fühlt die Verpflichtung, hier dem höheren Gebot des Glaubens zu folgen.

    Die sich aus Artikel 4 Abs. 1 GG ergebende Pflicht aller öffentlichen Gewalt, die ernste Glaubensüberzeugung in weitesten Grenzen zu respektieren, muss immer dann zu einem Zurückweichen des Strafrechts führen, wenn der konkrete Konflikt zwischen einer nach allgemeinen Anschauungen bestehenden Rechtspflicht und einem Glaubensgebot den Täter in eine seelische Bedrängnis bringt, der gegenüber sich die kriminelle Bestrafung als eine übermäßige und daher seine Menschenwürde verletzende soziale Reaktion darstellen würde (vgl. BverfG NJW 1972, 327 (328,329)).

    Vor dem Hintergrund dieser durch das Bundesverfassungsgericht entwickelten Grundsätze und unter Berücksichtigung der zentralen Bedeutung des KORAN für den islamischen Glauben sowie seiner Entstehungsgeschichte kommt eine Strafbarkeit wegen Volksverhetzung und/oder Beschimpfen von Bekenntnissen gemäß §§ 130, 166 StGB durch Verbreiten des Koran nicht in betracht.

    Dabei kann dahingestellt bleiben, ob der KORAN nur in der von Ihnen dargestellten Form oder wie es von vielen Reformern in der islamischen Welt bereits getan wird, in Übereinstimmung mit den Menschenrechten ausgelegt werden kann. (…)”

    So weit die Staatsanwaltschaft.

    Heisst das, die RAF-Mitglieder hätten nie so hart bestraft werden dürfen, schliesslich haben sie ja ihrer Überzeugung gemäß gehandelt?

    Und was ist mit Nazis, werden die nicht auch “durch ihre Überzeugung zu ihrem Handeln bestimmt”? Desgleichen Satanisten? Was meinen Sie?
    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. G.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/den_koran_verbieten/

    ::

    Die Staatsanwaltschaft ist daher zum Einschreiten weder berechtigt noch verpflichtet.
    Der KORAN stellt zwar eine Schrift im Sinne der §§ 130 Abs. 2, 166 Abs. 1 StGB dar, deren Verbreitung – unabhängig vom Inhalt und seiner jeweiligen Interpretation ( – jedoch nicht strafbar ist.

    Zweifelhaft ist schon, ob der Inhalt des KORAN überhaupt an den vorgenannten Normen gemessen werden kann. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass seine Entstehung und schriftliche Konkretisierung in etwa auf das 7. Jahrhundert datiert wird und es sich mithin beim KORAN um eine vorkonstitutionelle Schrift handelt.

    Der BGH hat in anderem Zusmmenhang festgestellt, dass es nicht Wille des Gesetzgebers gewesen sein kann, Schriften oder andere Darstellungen aus vorkonstitutioneller Zeit, deren Inhalt teilweise- nach den heute gültigen Wertmaßstäben- nicht mit den Grundsätzen der Verfassung in Einklang zu bringen ist, allein schon deswegen der Einziehung zu unterwerfen, weil sie früher- unter der Herrschaft anderer Verfassungsgrundsätze- hergestellt worden sind (vgl. BGH NJM 1963, 2034 (2035)). Zum Zeitpunkt der Entstehung des KORAN galten jedoch andere Werte, Auffassungen und Gebräuche.

    Zwar können grundsätzlich auch vorkonstitutionelle Schriften strafrechtlich relevant sein und der Einziehung unterliegen, wenn sie die Verfassungsordnung bekämpfen, mithin mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren sind. Dies gilt jedoch nicht für solche vorkonstitutionellen Schriften die sich – möglicherweise- gegen Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie wenden, ohne sich dabei aber gegen deren Verwirklichung gerade in der Bundesrepublik Deutschland zu richten ( vgl. BGHSt 29, 73 (77 f.)). der Inhalt des KORAN wendet sich jedoch nicht- zielgerichtet- gegen die Verfassungsordnung der BRD.

    Letztlich muss die Frage, ob die vorgenannten von der Rechtsprechung für das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen entwickelten Grundsätze auch im vorliegenden Fall Anwendung finden, nicht entschieden werden.

    Die Verbreitung des KORAN, der Grundlage der islamischen Religion ist, ist in jedem Fall von der in Artikel 4 des Grundgesetzes verbürgten Religionsfreiheit gedeckt.

    (aus dem Schreiben der Staatsanwaltschaft an Jutta S.)

    ::

  18. Carcinòl Says:

    ::
    ::INFO GmbH und LILJEBERG RESEARCH INTERNATIONAL

    Diese und weitere Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Umfrage der Info GmbH sowie des in Antalya ansässigen Meinungsforschungsinstituts Liljeberg Research International hervor. Die Ergebnisse der Studie „Deutsch-Türkische Lebens- und Wertewelten“ wurden am 17. August in Berlin vorgestellt. Sie basiert auf einer telefonischen Befragung von 1.011 Personen mit türkischem Migrationshintergrund. Nach 2009 und 2010 wurde die Studie nun zum dritten Mal erhoben (vgl. MuB 10/09). …

    Bei der Frage nach Sprachkenntnissen und Sprachsicherheit sind besonders große Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen erkennbar. Insgesamt gaben 31 % der Befragten an, besser Deutsch als Türkisch (69 %) zu sprechen. Bei den 15- bis 29-Jährigen ist die deutsche Sprache als Erstsprache wesentlich stärker ausgeprägt (70 %) als bei den 30- bis 49-Jährigen (26 %) oder den über 50-Jährigen (8 %). Konsens besteht darüber, dass Kinder von klein auf Deutsch lernen (92 %) und eine Kindertagesstätte besuchen sollten (95 %). Selbstempfinden und Religion:Die Studie geht zudem auf die Einstellung zur eigenen Position in Deutschland sowie zur Religion ein. Wie in der Studie von 2010 stimmten 95 % der Befragten der Aussage zu, dass es wichtig sei, die eigene türkische Kultur auch in Deutschland zu bewahren. 87 % sahen die deutsche Gesellschaft in der Pflicht, stärker auf die Gewohnheiten der türkischen Gemeinschaft Rücksicht zu nehmen (2010: 83 %).

    Der Wille, „unbedingt und ohne Abstriche“ zur deutschen Gesellschaft dazuzugehören, ist gegenüber den vorherigen Studien stark gestiegen (2012: 75 %, 2010: 59 %, 2009: 53 %). Andererseits zeigt die Umfrage auch Tendenzen einer zunehmenden Abgrenzung sowie religiöse Ressentiments: 62 % gaben an, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen seien (2010: 40 %). 72 % sehen den Islam als „einzig wahre“ Religion. 25 % empfinden Atheisten als „minderwertige Menschen“. Im Hinblick auf Juden und Christen sagten dies 18 % bzw. 8 %. Der Anteil derjenigen, die sich als „streng religiös“ einschätzen, ist von 33 % (2009) auf 37 % (2012) gestiegen. In der Gruppe der 15- bis 29-Jährigen bewerteten 63 % der Befragten die umstrittene kostenlose Koranverteilung der Salafisten als „gut“ oder „sehr gut“ (31 % bei den über 50-Jährigen, vgl. MuB 4/12).

    aus: Deutschland: Studie zu Deutschtürken
    in: bpb 11.09.2012

    http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/144241/studie-zu-deutschtuerken

    ::
    ::

    Salafisten: Junge Deutsch-Türken finden Koran-Aktion gut

    Von Anna Reimann
    SPIEGEL online 16.08.2012

    … Auf die Frage: „Seit einiger Zeit verteilen Salafisten unter dem Motto ‚Lies‘ in Deutschland kostenlos deutschsprachige Korane. Wie finden Sie das?“ antworteten 20 Prozent der 15 bis 29-Jährigen mit „sehr gut“, 43 Prozent mit „eher gut“. (Siehe Grafik in der Fotostrecke). In dieser Altergruppe gaben 34 Prozent an, sie würden „wahrscheinlich“ oder „ganz sicher“ für die Aktion spenden, zwei Prozent hatten die Salafisten bereits finanziell unterstützt. Bei älteren Deutsch-Türken hingegen wird die Aktion der Salafisten überwiegend abgelehnt. Unter den 30 bis 49 Jahre alten Befragten finden 54 Prozent die Koran-Kampagne „eher schlecht“ oder „sehr schlecht“. Bei den über 50-Jährigen lehnen mehr als zwei Drittel die Aktion ab.

    Große Unterschiede gibt es bei der Frage bezüglich der Staatsbürgerschaft: Von Befragten mit deutschem Pass lehnen zwei Drittel die Aktion ab, unter den Personen mit türkischer Nationalität nur etwas mehr als die Hälfte. Auffällig ist, dass unter den Befragten, die keinen oder einen niedrigen Schulabschluss haben, die Zustimmung zu der Koranverteilung am niedrigsten ist. Insgesamt stimmen Männer der Aktion eher zu als Frauen. …

    Im Frühjahr dieses Jahres hatten Salafisten in Dutzenden deutschen Städten Tausende deutschsprachige Koran-Exemplareunter das Volk gebracht. Hinter der Aktion steckt das Netzwerk „Die wahre Religion“ des radikalen Predigers Ibrahim Abou-Nagie. …

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/salafisten-junge-deutsch-tuerken-finden-koran-aktion-gut-a-850346.html

    ::
    ::

  19. AEMR Says:

    ::
    Menschenrechte einzufordern ist kein Wahn von Gutmenschen, sondern liegt im Interesse aller Politik.

    Lasst die diplomatischen Floskeln!

    Neulich wurde in der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) über Interessen und Werte in der deutschen Außenpolitik diskutiert. Ein Teilnehmer machte den Vorschlag, nur den „Kernbereich“ der Menschenrechte wie etwa das Recht auf Leben universell anzuerkennen, Meinungs- und Religionsfreiheit aber einzelstaatlicher Regulierung zu überlassen. Das wäre ein Freibrief für die Einschränkung der Bürgerrechte, wie wir sie heute weltweit erleben – durch Scharia-Vorbehalte, Antiterrorgesetze und Behinderung von Menschenrechtsverteidigern.

    Offenbar müssen wir über die universelle Geltung der Menschenrechte immer wieder streiten, auch zwanzig Jahre nach der Wiener „Weltkonferenz über Menschenrechte“, bei der ebendiese Geltung von allen Regierungen bestätigt wurde. … Trotzdem hört das Stöhnen über den „überfrachteten Wertediskurs“ nicht auf. …

    Nach Deutschland steht am 29. April Russland auf der Tagesordnung. Auch das wird spannend. Die russischen Verantwortlichen haben gerade im Menschenrechtsrat versucht, „traditionellen Werten“ den Schutz von Rechten angedeihen zu lassen. Nicht mehr die durch die Religionsfreiheit garantierte individuelle und gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens soll geschützt werden, sondern bestimmte nationale und religiöse Traditionen. Sie sollen damit unter „Artenschutz“ gestellt werden. …

    Am heutigen Donnerstag steht Deutschland in Genf zur sogenannten Universal Periodic Review (UPR) an. Dieses Verfahren ist eine geniale Idee. Die Lage der Menschenrechte in allen UN-Mitgliedsstaaten wird periodisch überprüft und diskutiert. Es werden Empfehlungen ausgesprochen – auch an die mächtigen, vetoberechtigten Sicherheitsratsmitglieder. …

    Dieser Vorstoß ist ein Versuch, Menschenrechte ad absurdum zu führen. Genau wie ein Gesetz gegen Blasphemie, an dem das russische Parlament, die Duma, gerade bastelt. …

    Außenpolitik ist heute Gestaltung der Globalisierung und damit Weltinnenpolitik. Für diese brauchen wir Regeln. Eine der wichtigsten ist die Einhaltung der Menschenrechte. Bürgerliche, politische, soziale und wirtschaftliche Rechte zielen auf ein Leben ohne Furcht und Not. Und sie tragen zur Gewaltminderung in den zwischen- und innerstaatlichen Konflikten bei.

    Dieses Verständnis von Außenpolitik auf „Werteorientierung“ zu reduzieren, greift zu kurz – dieser Begriff verschleiert, dass die universelle Anerkennung von Rechten selber ein vorrangiges Interesse aller Politik sein muss. Für dieses Interesse einzutreten mag den Menschenrechtlern den Ruf eintragen, sie seien alle „ausländische Agenten“. Das sind sie nicht. Sie sind die Menschen, die sich aktiv dafür einsetzen, dass alle Menschen an allen Orten Träger gleicher Rechte sind. Sie handeln heute so, als gäbe es diese Rechte schon. Sie sind damit eine Macht, die der Macht in den Arm fällt, wenn es sein muss.

    von: Volmar Deile
    aus: Lasst die diplomatischen Floskeln!
    in: ZEIT 25.04.2013

    http://www.zeit.de/2013/18/diplomatie-floskeln-menschenrechte/komplettansicht

    ::
    ::
    Menschenrechte nur für Europäer und Amerikaner? Nein, sie gelten überall – auch wenn das nicht allen passt

    Im Kern geht es in der aktuellen Debatte um die Frage, ob eine „zu starke Orientierung an historischer Kontinuität und einem überfrachteten Wertediskurs“ die deutsche Außenpolitik daran hindert, „schnell und effizient auf neue Herausforderungen zu reagieren“ (so Eberhard Sandschneider, Forschungsdirektor der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik), oder ob die Absage an ein vermeintliches Übermaß an Moral in der Außenpolitik auf eine unwürdige und zudem zwecklose „Diktatorenknutscherei“ gegenüber Russland und China hinausläuft (so der ZEIT-Redakteur Jörg Lau). …

    Im Hinblick auf China ist der entschiedenste Wortführer jener Richtung, die westliche Nichteinmischung in Wertefragen für ein Gebot politischer Klugheit hält, der Mitherausgeber der ZEIT, Helmut Schmidt. „Die Menschenrechte sind ein Erzeugnis der westlichen Kultur“, so erklärte der Altbundeskanzler am 2. Mai in der Sendung Beckmann im Ersten Programm des Deutschen Fernsehens. Das Beharren auf der universellen Geltung der Menschenrechte sei eine amerikanische, nicht seine Meinung. „Ich finde, dieser Drang nach Bekehrung und nach Mission ist eine sehr westliche Eigenart[…]. Ich bin dagegen, sich einzumischen in die Angelegenheiten Chinas oder Indiens oder des Irans. Ich bin dagegen, dass die westliche Kultur sich zum Fürsprecher macht […] für die ganze Menschheit und in Wirklichkeit noch nicht einmal im Auftrag von einem Bruchteil der Menschheit redet.“ …

    Zu der weltweiten Geltung dieser Rechte bekannte sich seit ihrer Gründung die Weltorganisation schlechthin. Die Charta der Vereinten Nationen, die am 26. Juni 1945, sieben Wochen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, in San Francisco verabschiedet wurde, verpflichtete die Unterzeichnerstaaten in Artikel 1 auf die Achtung der Menschenrechte. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, von der UN-Vollversammlung am 10. Dezember 1948 angenommen, brachte dieses Postulat in die Form eines ausgefeilten Katalogs. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts verabschiedete die von den UN einberufene, von 171 Staaten beschickte Weltkonferenz über Menschenrechte in Wien im Juni 1993 eine Erklärung und ein Aktionsprogramm zur Durchsetzung der Menschenrechte, des Selbstbestimmungsrechts der Völker und der Demokratie.

    Manche neueren Einlassungen zum Thema Menschenrechte in nichtwestlichen Staaten, namentlich in Russland und China, lesen sich so, als seien die Erklärungen von 1945, 1948 und 1993 nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. Zwar können die UN deren Einhaltung nicht erzwingen. …

    Auf diesen nachgerade revolutionären Akt können sich seitdem Menschenrechtsaktivisten in aller Welt berufen, und sie haben dies immer wieder getan: von den Verfassern der Charta 77, des Manifests der tschechoslowakischen Dissidenten um Václav Havel, bis zu den Autoren der Charta 08, die von über 5000 chinesischen Intellektuellen und Bürgerrechtsaktivisten unterzeichnet wurde, obenan dem Hauptautor und Friedensnobelpreisträger des Jahres 2010, Liu Xiaobo, dem das Engagement für Menschenrechte, Rechtsstaat und Demokratie eine elfjährige Haftstrafe einbrachte.

    Vor diesem Hintergrund verbietet es sich, die universelle Geltung der Menschenrechte mit dem kulturrelativistischen, besonders engagiert von Helmut Schmidt vertretenen Argument zu bestreiten, weil die Menschenrechte ein Produkt des Westens seien, hätten nur diejenigen Menschen Anspruch auf ihre Einhaltung, die in westlichen Demokratien lebten, während andere Kulturkreise, darunter der chinesische, gewissermaßen strukturell nicht auf die Menschenrechte hin angelegt seien. …

    von: Heinrich August Winkler
    aus: Das Beste vom Westen
    in: ZEIT 30.06.2013

    http://www.zeit.de/2013/26/aussenpolitik-menschenrechte-westen/komplettansicht

    ::

  20. Bragalou Says:

    1975, drei Jahre nach der Gründung der WAMY, gründete die LIGA (RABITA) in der Hauptstadt Belgiens CMSM, Le Conseil mondial suprême des mosquées, The World Supreme Council of Mosques)
    ::
    ::

    … L’augmentation du prix du pétrole après la guerre israélo-arabe de 1973, a eu pour conséquence l’enrichissement des pays producteurs. Certains pays, comme l’Arabie saoudite, utilisent cette richesse pour propager l’Islam. En 1975, la Ligue fonde à Bruxelles le Conseil mondial suprême des mosquées, et en 1977 elle ouvre un bureau à Paris. Remarquons que ces deux dates d’ouverture correspondent à la phase de sédentarisation de la population musulmane. …

    Les réseaux du livre islamique
    Soraya El Alaoui

    Chapitre 2. Autres circuits du livre religieux
    p. 47-78

    http://books.openedition.org/editionscnrs/2836

    ::
    ::
    Das Hudson Institute nennt mit dem Tauhid (Tawheed) das richtige Stichwort, aber es gibt keinen irgendwie ganz schlimmen „Wahhabismus“, sondern nur die hanbalitische Rechtsschule, und die ist ewiger, reinster Islam:

    … Citons encore l’Assemblée mondiale de la jeunesse musulmane (WAMY), pépinière de cadres terroristes et d’organisations-écrans qui permet à la galaxie Ben Laden de prospérer. Un grand nombre de ses membres ont fait l’objet de poursuites aux États-Unis et sont nommément mis en cause par le rapport des Nations unies sur le financement du terrorisme.

    Fondée en 1972, la WAMY rayonne sur 450 organisations de jeunesse et d’étudiants musulmans dans 34 pays. Ses statuts annoncent clairement la couleur : il s’agit de “ servir la véritable idéologie islamique basée sur le Tawheed „, c’est-à-dire sur le wahhabisme. Elle vise également à “ renforcer les facteurs d’unité idéologique “ – lire : faire taire toute voix non wahhabite dans le monde musulman -, à consolider “ les fraternelles relations islamiques entre jeunesses musulmanes “ et à “ soutenir les organisations de jeunesse islamiques dans le monde entier en contribuant à coordonner leurs activités et à aider à la réalisation de leurs projets „.

    Qu’est-ce à dire ? Après le premier attentat contre les Twin Towers du World Trade Center, en 1993, un manuel du parfait bricoleur de bombe fut trouvé dans l’appartement d’un des comploteurs : c’est la WAMY qui l’avait publié, et il avait été imprimé en Arabie saoudite. Le cerveau de l’attentat était le cheik Omar Abdel Rahman, prédicateur aveugle et violent qui avait longtemps enseigné et prêché à Riyad. De tels indices suffiraient à boucler le dossier d’instruction. Mais il y a plus : quatre des pirates de l’air du 11 septembre agissaient en liaison avec le bureau américain de la WAMY situé non loin de Washington. La WAMY avait eu pour président un certain Abdullah ben Laden, dont les services de renseignement affirmaient qu’il était resté en contact avec al-Qaida. Dès 1996, le FBI avait rangé la WAMY parmi les “ organisations soupçonnées de terrorisme „.

    L’Organisation du secours islamique, autre organisation “ charitable “ impliquée dans le terrorisme, le Conseil mondial suprême des Mosquées et le Complexe du fiqh (loi) islamique complètent la panoplie. …

    POLITIQUE INTERNATIONALE N° 103 – PRINTEMPS 2004
    Dé-saoudiser l’Arabie

    Article de Laurent Murawiec
    Directeur de recherche au Hudson Institute (Washington)

    http://www.politiqueinternationale.com/revue/print_article.php?id=127&id_revue=17&content=texte

    ::
    ::

    Cheikh Abu Bakr Mohiyeddine, Ancien Président de l’Association de la Daw’a islamique à Singapour, membre du Conseil constitutif de la Ligue islamique mondiale et membre du Conseil mondial suprême des mosquées

    ::
    ::
    der indische Sufischeich Abul Hassan (Nadwi, Nadvi, Lebenszeit 1913 bis 1999, seine Tariqa war die Qadiriyya wa Naqshbandiyya, eine Fusion der beiden bekannten großen Orden durch den einst auf Java wirkenden Scheich Achmad Khotib al-Syambasi atau (auch bekannt als Scheich Ahmad Khatib ibn Abdul Ghaffar al-Sambasi al-Jawi) war mit Maududi und Said Ramadan Mitgründer der RABITA, war Mitglied des Conseil mondial suprême des mosquée

    He was a founder member of the Muslim World League (Al Rabita Al ‚Alam Al Islami), a member of the Organisation of Islamic Conference (OIC), a member of the World Supreme Council of Mosques, and a member of the Fiqh Council of Rabita. He was also a member of Advisory Council of the Islamic University of Madinah al-Munawwarah, a founder member of its Supreme Council, and a member of the Academy of Arts and Letters of Damascus. He was also a founder member of the League of the Islamic Literature in India.

    He participated in many other activities through Islamic organizations and institutions; including the World Assembly of Muslim Youth (WAMY). In India, he was a rector of Nadwatul Ulama, and president of the Academy of Islamic Research and Publications. He was highly respected by Ulama and political leaders alike, and in 1980, he was awarded the prestigious King Faisal International Prize for serving Islam. He was also awarded the Sultan Hassanal Bolkiah International Prize and an ‚Islamic Scholarship‘ plaque by Oxford university in 1999.

    Wrote: „Islam and the World“ (1961, 1973), English language. [Anm.: auf Urdu heißt es: Maza Khasiral Alam be Inhitat al-Muslimeen]

    Scheich Abul Hassan (Nadwi, Nadvi) hat den Schlüssel zum Paradies, jedenfalls beinahe

    In 1951 During his second Hajj (Pilgrimage) the key-bearer of Holy Kaabah, opened its door continuously for two days and allowed Sh Abul Hassan Ali Nadwi to take anyone into the Holy Kaabah at his discretion for two days.

    On 8th Sha`ban 1417 Hijri (December, 1996) the heir of the Bani Shaibah family, (the key-bearers of the Kaabah) honoured Sheikh Abul Hassan by placing the key at the door of Kaabah and asking him to open it, Sh Abul Hassan offered prayers and supplicated inside the Kaabah at the request of Prince Mishaal bin Abdulaziz Al Saud. He was subsequently given the key to the Kaabah to allow him to enter the Kaabah when he chose during his pilgrimage.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Hasan_Ali_Hasani_Nadwi#Institutional_positions_and_affiliations

    ::
    ::
    die Texte des an-Nadwi schätzt man auf dem Blog at-Tahawi

    “Islam and Civilization” – Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi & link to more downloadable books of Shaykh Nadwi
    Posted on April 9, 2011 by Faraz Abdul Moid

    Download “Islam and Civilization” by Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi. This work of Shaykh Nadwi is different from his renowned book Islam and the World: The Rise and Decline of Muslims and Its Effect on Mankind.

    More books of Shaykh Abul Hasan Ali an-Nadwi (ra) in Arabic, Urdu, and English can be downloaded at AbulHasanAliNadwi.org.

    http://attahawi.com/2011/04/09/islam-and-civilization-shaykh-abul-hasan-ali-an-nadwi/

    ::
    ::

    Islam and the World: The rise and decline of Muslims and its effect on the World

    Author:
    Sayyed Abul Hasan Ali Nadwi (1914-1999 C.E.)

    ISBN:
    1 872531 32 6

    http://www.ukiabooks.com/index.php?page=shop.product_details&flypage=flypage.tpl&product_id=40&category_id=15&option=com_virtuemart&Itemid=71&vmcchk=1&Itemid=71

    ::
    ::

    Short Life Sketch of Abul Hasan Ali Nadwi
    http://www.abulhasanalinadwi.org

    ::
    ::

    Books

    • Islam and the world
    • A misunderstood reformer
    • Appreciation and interpretation of religion in the modern age
    • The basis of a new social order
    • Calamity of linguistics
    [ fehlt hier: • Economic Order in Islam; siehe unten als pdf ]
    • Faith versus materialism
    • From the depth of the heart in America
    • Glory of Iqbal
    • Inviting to the way of Allah
    • Islam and civilization [ nur 18 Seiten? siehe unten pdf ]
    • Islam and knowledge
    • Islam and the earliest Muslims
    • Islam and the west
    • Islamic code of life and uniform civil code
    • Islamic concept of prophethood
    • Islamic studies, orientalists and Muslim scholars
    • Islam in a changing world
    • Islam the perfect religion
    • Learn to live with love
    • Life and mission of Maulana Mohammad Ilyas
    • Live to lead : a call to Indian Muslims
    • Mankind’s debt to the prophet Mohammad
    • Mercy for the world
    • Mohammad Rasulallah (sallalahu alaihe wasallam )
    • Mohammad, the last prophet
    • Muslims in the west ,the message and mission
    • Muslims in India
    • Only a prophet can do it
    • Presidential address
    • Prophet Mohammad in the mirror of his supplications
    • Qadianism : a critical study [also über die Ahmadiyya]
    • Qadianism : a critique
    • Reconstruction of Indian society what Muslims can do
    • Role of hadith in the promotion of Islamic climate and attitudes
    • Religion and civilization
    • Saviours of Islamic spirit
    • Speaking plainly to the west
    • Status of woman in Islam
    • Stories of the prophets
    • Tales of the prophets
    • The Arabs must win
    • The country at a dangerous crossing need for urgent attention
    • The excellent names of god
    • The fifteenth century
    • The final prophet & the perfect religion
    • The four pillars of Islam

    http://abulhasanalinadwi.org/Short-Life-Sketch-Wikipedia.pdf

    ::

    Economic Order in Islam

    http://abulhasanalinadwi.org/Economic%20Order%20in%20Islam.pdf

    Islam and Civilization

    http://abulhasanalinadwi.org/Islam%20and%20Civilazation.pdf

    ::

  21. Tag der Menschenrechte Says:

    يوم حقوق الإنسان
    yawm ḥuqūq al-insān
    Journée internationale des droits de l’homme
    Human Rights Day
    Tag der Menschenrechte

    Zur Feier des Tages. Allgemeine Menschenrechte sind nicht östlich und nicht westlich, sondern gelten entweder universell … oder sie gelten gar nicht.

    ::
    ::

    Aus dem Vortrag von Christian Tomuschat vom 27. Juni 2000 an der Humboldt-Universität zu Berlin:

    … Vor allem hinsichtlich der Frauenkonvention befanden sich manche Staaten, insbesondere diejenigen mit starken islamischen Glaubensgemeinschaften, in einer deutlich erkennbaren Zwangslage. Nach außen sollte der Eindruck eines den Zeitströmungen der Gegenwart folgenden aufgeklärten Gemeinwesens hervorgerufen werden, während andererseits auch im Innenverhältnis die klerikal-konservativen Kräfte nicht offen brüskiert werden konnten. So fand man vielfach eine janusköpfige Lösung. Auf der einen Seite wurden die Abkommen ratifiziert, auf der anderen Seite versuchte man, die Bindungskraft durch weitreichende Vorbehalte auszuhöhlen. Geradezu berühmt geworden sind die Vorbehalte von Ägypten und Bangla Desh zu der Zentralvorschrift des Art. 2. Während Bangla Desh den Art. 2 kurzerhand aus seiner Bindungserklärung ausnimmt, weil er der Schariah zuwiderlaufe, erklärt Ägypten etwas feinsinniger, es werde den Art. 2 insoweit anwenden, als er nicht mit den Regeln der Schariah unvereinbar sei.

    In bezug auf das Übereinkommen über die Rechte des Kindes trieb die Vorbehaltslust noch tollere Blüten. Indonesien erklärte, das Übereinkommen könne keine weitergehenden Rechte als die in der Verfassung niedergelegten gewährleisten, Djibouti machte einen Globalvorbehalt in dem Sinne, daß es sich nicht als gebunden betrachte im Hinblick auf Vorschriften, die mit seiner Religion und seinen traditionellen Werten unvereinbar seien, und der Iran verwies auf den Vorrang der Schariah. …

    Während im Grunde die Erklärung von Tunis wie auch die Erklärung von San José keine gewichtigen Besonderheiten aufweisen, wird in einem Absatz der Erklärung von Bangkok in wenigen Worten eine Divergenzposition markiert. Es heißt dort, die Staaten würden

    “Recognize that while human rights are universal in nature, they must be considered in the context of a dynamic and evolving process of international norm-setting, bearing in mind the significance of national and regional particularities and various historical, cultural and religious backgrounds”.

    Auf den ersten Blick nimmt sich diese Aussage recht undramatisch aus. An sich ist es eine Selbstverständlichkeit, daß Menschenrechte jeweils in einen spezifischen politischen Kontext eingebettet sind. Aber die Erklärung wollte mehr signalisieren, nämlich daß Menschenrechte innerhalb eines solchen Rahmens eine besondere Bedeutung annehmen können, die – was man freilich ausdrücklich zu sagen sich scheute – von ihrer ursprünglich intendierten Substanz nur wenig übrig lassen würde. …

    Deutlich ist hinsichtlich der islamischen Länder, daß es insbesondere zwei Divergenzpunkte gibt, wo das Credo der Allgemeinen Erklärung von liberalerem Geist geprägt ist als die Verhaltensordnung der Schariah, die göttliche Gebote unmittelbar in den Alltag der Menschen umsetzen will.

    Auf der einen Seite ist es die individuelle Religionsfreiheit, die der Islam nicht akzeptiert. Einem Angehörigen des islamischen Glaubens wird nicht gestattet, sich einer anderen Religion zuzuwenden. In der Allgemeinen Erklärung wird das Recht des Religionswechsels ausdrücklich gewährleistet (Artikel 18). Natürlich war über diese Frage auch schon im Jahre 1948 eine Debatte entbrannt. Dennoch wurde erstaunlicherweise die Vorschrift seinerzeit von den Regierungen aller islamischen Staaten gebilligt, mit Ausnahme derjenigen Saudi-Arabiens, das sich, wie schon berichtet, bei der Schlußabstimmung der Stimme enthielt. Dennoch war die Diskussion damit nicht beendet. …

    Der zweite große Divergenzpunkt ist die Gleichheit zwischen Mann und Frau. Stets wird im Islam argumentiert, nach dem göttlichen Gesetz könne es zwischen den beiden Geschlechtern keine schematische Gleichheit geben. Gleichheit fehle keineswegs, sie bestehe aber in einem qualitativen Sinne. Männer und Frauen hätten unterschiedliche Rechte und Pflichten. Im Ergebnis, bei einer Gesamtabwägung, stelle sich indes ein vollkommenes Gleichgewicht ein. Ob eine solche Synthese tatsächlich zustande kommt, kann fraglich erscheinen. …

    aus: Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?

    von: Christian Tomuschat, Humboldt-Universität zu Berlin.

    ::

    Europäische vs. Asiatische Werte. Scheitert die Universalisierung der Menschenrechte?, in: R. Schröder/J. Zachhuber (eds.), Was hat uns das Christentum gebracht? Versuch einer Bilanz nach zwei Jahrtausenden, Münster et al. 2003, 161-179.

    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/search

    ::

    http://tomuschat.rewi.hu-berlin.de/doc/univers.rtf

    ::
    ::

  22. Jacques Auvergne Says:

    SOMALIA – bald Planstaat der Muslimbruderschaft?

    Ahlu Sunna wal Jama’a
    Ahlu Sunna waljamaaca

    Vor dem Hintergrund des nützlichen Grauens der „wahhabitischen“ (islamkonsequenten) Shabaab-Milizen gilt die somalische Schariabewegung der Ahlu Sunna wal Jama’a im orientverliebten (islambefördernden) „Okzident, Westen“ ausdünnender universeller Menschenrechte als tolerant und dialogwürdig.

    Sie vertrete den gemäßigten Islam sagt man, den Sufi-Islam …

    http://fr.wikipedia.org/wiki/Ahlu_Sunna_wal_Jamaa

    Leaders
    Sheikh Ibrahim Sheikh Hassan (Head of State) (Guureeye) (Chairman)
    Shaykh Mahmud Shaykh Hasan Farah (Spiritual Leader)
    Omar Mo’allim Nur (Commander in Banaadir)

    http://en.wikipedia.org/wiki/Ahlu_Sunna_Waljama%27a

    Ahlu Sunna wal Jama’a,
    Verbindungen:
    – über Ahmed Mohamed zur OIC und zur im saudi-arabischen Dschidda ansässigen Islamic Development Bank (IDB)

    – über Scheich Guriceel zur Erik Solheim von der OECD

    ::

    Sheikh Ahmed Mohamed
    Sheekh Axmed Maxamed

    Full Name: Abdiweli Sheikh Ahmed Mohamed
    Date/Place of Birth: 1959, Bardhera, Somalia
    Nationality: Somali and Canadian (dual citizenship)
    Marital status: Married with children
    Work and Residence Address: Jeddah, Saudi Arabia

    4. SELECTED EMPLOYMENT SUMMARY AND EXPERIENCE

    2010-Present: Senior Agriculture and Rural Development Officer at Islamic Development Bank (IDB) – An International Multilateral Development Bank based in Jeddah, Saudi Arabia

    · Developed National livestock and fisheries development programs for Cameroon and Mozambique. The total financing of these programs is about US$ 100 million.

    · Led the initiation of Islamic Development Bank Group Trust Fund Program for Somalia, in collaboration with Organization of Islamic Cooperation (OIC), Government of Turkey and Arab Financial Institutions. The objective of the Trust Fund is to mobilize and raise funds for the social and economic reconstruction of Somalia.

    · Managed and implemented a project portfolio covering more than 20 countries in Middle East, Asia, and Africa. The total financing of the portfolio is US$ 500 million.

    · Team leader for the development of Islamic Development Bank Group’s Agriculture and Rural Development Strategy with emphasis on livestock, pastoralism and fisheries.

    2007-2009: Senior Livestock and Pastoralism Advisor to COMESA (Common Market for Eastern and Southern Africa), based in Lusaka with offices in Nairobi and Addis Ababa.
    Some of the achievements include the following:

    · Co-founded the Alliance of Commodity Trade for the Eastern and Southern Africa (ACTESA). This involved, among others, trade negotiations and signing of agreements between countries in the region.

    • Facilitated trade protocols with Egypt, Kingdom of Saudi Arabia, Algeria, Yemen, United Arab Emirates and Qatar

    • Conducted a series of studies on promotion and diversification of Somali exports

    bei: Ali Guriceel 12.12.2013

    http://allguriceel.com/2013/12/12/deg-deg-sawiro-taariikh-nololeedka-rwasaaraha-cusub-ee-somaliya-cwali-sheekh-axmed-maxamed/

    ::
    ::

    All Guriceel

    http://allguriceel.com/

    Suchbegriff Ahlu Sunna

    http://allguriceel.com/?s=Ahlu+Sunna

    ::
    ::

    2012 … Erik Solheim became the new Chair of the OECD DAC (Development Assistance Committee)

    2013 … Besuch des Norwegers in Somalia

    http://allguriceel.com/2013/07/11/dhagaysi-cod-iyo-sawiro-madaxweynaha-soomaliya-madaxtooyada-kulan-kula-qaatay-wafdi-ka-socday-midowga-yurub/

    ::
    ::

    Abdirahman Osman,
    Abdirahman Omar Osman (Eng. Yarisow)

    How a former council official from west London has helped tame the world’s most dangerous city
    Abdirahman Osman has braved Islamist threats to help rebuild Mogadishu. His old job, as an anti-social behaviour manager for Ealing Council, has helped, he tells Nick Meo.

    von: Nick Meo
    in: The Telegraph 09.06.2012

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/africaandindianocean/somalia/9321941/How-a-former-council-official-from-west-London-has-helped-tame-the-worlds-most-dangerous-city.html

    ::
    auf Facebook gibt Osman weiter, dass der somalische Präsident Hassan Sheikh Mohamud feierlich an den Menschenrechtstag denkt

    “I want to reiterate the government’s commitment to upholding human rights. We are working towards a position where there are no human rights violations in Somalia and we abide with human rights best international practice. Practical steps have already been taken with numerous resolutions adopted by the Government at the United Nation Human Rights Council. New laws have been introduced protecting human rights and the government’s political agenda has, and will continue, to support those laws.“

    „The Federal Government has adopted a Human Rights Road Map 2013 – 2015 which lays the foundation for improving the protection and promotion of human rights in Somalia. The Roadmap defines government’s responsibilities and sets goals to be achieved in a short period of time in collaboration with civil society, NGOs and our international partners.“

    His Excellency Hassan Sheikh Mohamud, the President of the Federal Republic of Somalia

    https://twitter.com/engyarisow

    ::
    ::

    wir Menschenrechtsfundamentalisten sollten beobachten, ob der angesprochene Fahrplan (Human Rights Road Map 2013 – 2015) wirklich zu den AEMR führt oder nicht doch zu einem Scharia-Planstaat der global aktiven Muslimbrüder

    wenn’s nicht so traurig wäre: moderat schariatreu, gemäßigt kalifatsbewegt … oder, wie man bei Wikipedia sagt, weil die anderen noch schneller Gewalt anwenden „vergleichsweise gemäßigt“:

    Der Vorgänger des jetzigen Präsidenten
    Hassan Sheikh Mohamud
    Xasan Sheekh Maxamuud

    war

    Scheich Achmed
    Sheekh Axmed

    Scheich Sharif Sheikh Ahmed
    Shariif Sheekh Axmed
    ‏الشيخ شريف شيخ أحمد‎
    aš-Šaiḫ Šarīf Šaiḫ Aḥmad

    Er gilt als vergleichsweise gemäßigter Vertreter des Islamismus in Somalia und gehörte zuvor zu den Führungspersönlichkeiten der Union Islamischer Gerichte und später der Allianz für die Wiederbefreiung Somalias. Er stammt aus dem Clan der Abgal-Hawiye. …

    Am 31. Januar 2009 wurde Sharif Sheikh Ahmed vom somalischen Übergangsparlament in Dschibuti zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Er setzte sich deutlich gegen Maslah Mohamed Siad Barre – den Sohn des ehemaligen Präsidenten und Diktators Siad Barre – und den amtierenden Premierminister Nur Hassan Hussein durch. Es wird erwartet, dass Sharif als gemäßigter Islamistenführer die zerstrittenen Bürgerkriegsparteien einen kann.[4] Die radikalislamistische Gruppierung al-Shabaab, die weite Teile Südsomalias unter ihre Kontrolle gebracht hat, kündigte jedoch an, die Übergangsregierung weiterhin nicht anzuerkennen.[5] Am 7. Februar reiste Sharif Sheikh Ahmed für Verhandlungen nach Mogadischu.[6]

    Am 10. September 2012 verlor Sharif Sheikh Ahmed im somalischen Parlament eine Stichwahl gegen Hassan Sheikh Mohamud, der zum neuen Präsidenten Somalias gewählt wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sharif_Sheikh_Ahmed

    ::
    ::
    der jetzige Präsident Hassan Sheikh Mohamud steht der Muslimbruderschaft nahe oder ist ein Muslimbruder:

    Hassan Sheikh Mohamud begab sich darauf im folgenden Jahr in die Politik und gründete die unabhängige Partei für Frieden und Entwicklung. Im April 2011 wählten ihn alle Parteimitglieder einstimmig zum Parteivorsitzenden. Hassan Sheikh Mohamud steht der Gruppe al-Islah nahe, der somalischen Entsprechung der gemäßigten jemenitischen Muslimbruderschaft.

    … natürlich, ohne Allahgott keine Ausgewogenheit, das Kalifat bringt Mäßigung herbei …

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hassan_Sheikh_Mohamud

    ::
    ::

    Partei für Frieden und Entwicklung
    Peace and Development Party, PDP
    Xisbiga Nabadda Iyo Horumarka

    Leader: Hassan Sheikh Mohamud
    Founder: Hassan Sheikh Mohamud

    http://en.wikipedia.org/wiki/Peace_and_Development_Party

    ::
    ::
    schafiitisches Islamisches Recht. Spirituelles von der Seite
    Schafi’iyya
    shaaficiyah.com

    Kutub Caqa’id =
    kutub ʿaqāʾid, Einzahl wären die Worte kitāb, das Buch, sowie ʿaqīda.

    Aqida ist der persönlich angeeignete, gespürte und bekundete Teil des Himmels- und Weltgesetzes Scharia, Aqida ist das Konvolut oder Quantum des heiß zu bekennenden persönlichen Islamischen Glaubens

    Scharia:
    Sheikh Maxamud Guriceel
    Hadith:
    Sheikh Cali Cisman Ugaas

    http://shaaficiyah.com/?page_id=98

    ::
    ::
    die richtigen Fragen zu stellen, darum geht es:

    Is There a Muslim Brotherhood Organization in Turkey? 25 Aug 2013 Is there an organization in Turkey known as the Muslim Brotherhood organization?

    http://dir.abroadeducation.com.np/Al_Shaaficiyah/

    ::
    ::
    alles Sufi oder was

    Somali Qadiriya
    Mashaaiqda Ahlu-Sunnah Wal-Jamacah

    nur mit Scheich Guriceel

    http://qadiriya.com/

    auch hier zentral: Scheich Guriceel

    http://qadiriya.com/php/duruus_3.php

    ::

  23. Machandelboom Says:

    Facts are facts, however uncomfortable they may be.
    Erik Voeten

    SCIICS
    ::
    ::
    Vergleichende Sechs-Länder-Studie zu Immigration und Integration (SCIICS)

    The Six Country Immigrant Integration Comparative Survey (SCIICS)

    von Evelyn Ersanilli und Ruud Koopmans
    ::
    ::

    … Ein Kernergebnis der Studie ist, dass Muslime stärker zu Fundamentalismus tendieren als Christen. So halten 65 Prozent der befragten Muslime in allen sechs Ländern religiöse Gesetze für wichtiger als weltliche Regeln – bei Christen liegt der Wert bei 13 Prozent. 75 Prozent der befragen Muslime glauben, dass es nur eine mögliche Auslegung des Koran gibt, bei den Christen halten 20 Prozent nur eine Auslegung der Bibel für möglich. Schließlich stimmen 60 Prozent der Muslime der Aussage zu, dass man „zu den Wurzeln des Islam zurückkehren“ sollte, während bei den Christen nur 20 Prozent eine Rückkehr befürworten.

    In Österreich liegen die Werte über dem Durchschnitt. Hier stellen 73 Prozent der Muslime die Regeln des Koran höher als die Gesetze Österreichs und 79 Prozent sehen nur eine Auslegung der heiligen Schrift – bei den Christen sagen das in Bezug auf die Bibel 13 bzw. 18 Prozent. Und: 65 Prozent der Muslime wollen zu den Wurzeln des Glaubens zurückkehren (bei den Christen: 27 Prozent).

    Bei Muslimen ortet Studienautor Ruud Koopmans auch eine höhere Fremdengruppenfeindlichkeit – und auch hier liegt Österreich über dem Schnitt. So stimmen 45 Prozent der befragten Muslime der Aussage zu, dass man Juden nicht trauen kann – in Österreich sind es 63 Prozent. (Allerdings liegen auch die österreichischen Christen mit 11 Prozent Zustimmung über dem Wert der anderen Länder.) Auch die Ablehnung von Homosexuellen als Freunde ist bei den befragten Muslimen (fast 60 Prozent) deutlich stärker ausgeprägt als bei Christen (13 Prozent) – wiederum sind die Werte in Österreich (Muslime 69, Christen 15 Prozent) höher. …

    aus: Österreichs Muslime strenger religiös
    in: DiePresse 11.12.2013

    http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1503287/Osterreichs-Muslime-strenger-religios

    ::
    ::

    Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit Muslime und Christen im europäischen Vergleich

    Ruud Koopmans

    Um diese Frage zu
    beantworten, verwenden wir drei Aussagen:
    „Ich möchte keine Homosexuellen als Freunde haben.“
    „Juden kann man nicht trauen.“
    „Die Muslime wollen die westliche Kultur zerstören.“ [Für Einheimische]
    „Die westlichen Länder wollen den Islam zerstören.“ [Für Personen mit türkischem oder marokkanischem Migrationshintergrund]

    … das Ausmaß der Phobie gegen den Westen – für die es sonderbarerweise kein Wort gibt, man könnte sie „Abendlandphobie“ nennen – unter Muslimen viel höher; 45 Prozent glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Diese Resultate stimmen mit dem Ergebnis einer Studie des Pew Research Center aus dem Jahr 2006 überein, wonach etwa die Hälfte der Muslime in Frankreich, Deutschland und Großbritannien glaubt, dass die Anschläge vom 11. September nicht von Muslimen ausgeübt wurden, sondern vom Westen und/oder von Juden geplant wurden.

    (…)

    Diese Befunde widersprechen ganz klar der oft gehörten Behauptung, dass islamischer religiöser Fundamentalismus in Westeuropa ein Randphänomen ist oder sein Ausmaß sich nicht vom Fundamentalismus unter Christen unterscheidet. Beide Behauptungen sind offensichtlich falsch, wenn fast die Hälfte der europäischen Muslime den Aussagen zustimmt, dass die Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten, dass es nur eine einzige Auslegung des Koran gibt und dass die im Koran festgeschriebenen Regeln wichtiger sind als säkulare Gesetze. Von den einheimischen Christen kann nicht einmal jeder 25. in diesem Sinne als fundamentalistisch bezeichnet werden. …

    Das Ausmaß des islamischen religiösen Fundamentalismus wie auch seine Korrelate – Homophobie, Antisemitismus und „Abendlandphobie“ – sollten bei politischen Entscheidungsträgern ebenso wie bei den Führern muslimischer Gemeinschaften ernsthafter Grund zur Besorgnis sein. …

    http://diepresse.com/mediadb/pdf/Koopmans_Kurz.pdf

    ::
    ::

    Evelyn Ersanilli, Ruud Koopmans
    The Six Country Immigrant Integration
    Comparative Survey (SCIICS) –
    Technical report
    Discussion Paper
    SP VI 2013–102
    July 2013

    [ONLY FOR MALE RESPONDENTS]
    140. Does your wife wear a headscarf?

    141. When somebody says something bad about my religion, I feel personally hurt.

    142. There is only one possible interpretation of the Koran and every Muslim has to stick to that.

    143. There is a secret Jewish network wich has great influence on world politics.

    144. The rules of the Koran are more important to me than the laws of [survey country].

    145. Western countries are out to destroy Islam.

    146. Jews cannot be trusted.

    147. Muslims have to return to the original roots of Islam.

    p 57

    http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2013/vi13-102.pdf

    http://diepresse.com/mediadb/pdf/Koopmans_Paper.pdf

    ::
    ::
    Fakten sind Fakten, mögen sie noch so unbequem sein

    How widespread is Islamic fundamentalism in Western Europe?

    One narrative about Muslim immigrants in Europe is that only a relatively small proportion holds views that are sometimes labeled as “fundamentalist.” Ruud Koopmans from the Wissenschaftszentrum in Berlin argues that this perspective is incorrect.

    His first finding is that majorities of Muslim immigrants believe that there is only one interpretation of the Koran possible to which every Muslim should stick (75 percent), and that religious rules are more important than the laws of the country in which they live (65 percent). Moreover, these views are as widespread among younger Muslims as among older generations.

    facts are facts, however uncomfortable they may be

    von: Erik Voeten
    in: The Washington Post 13.12.2013

    http://www.washingtonpost.com/blogs/monkey-cage/wp/2013/12/13/how-widespread-is-islamic-fundamentalism-in-western-europe/

    ::

    RUUD KOOPMANNS

    Hochschullehrer für Soziologie an der Freien Universität Amsterdam – Vrije Universiteit Amsterdam (VU).

    http://nl.wikipedia.org/wiki/Ruud_Koopmans

    ::
    ::
    ::
    ::
    1880 durch Abraham Kuyper gegründet, den Verfechter des (bestens schariakompatiblen und für das heutige Europa den Rutsch hinab in Allahs Rechtsspaltung begünstigenden) Systems der Versäulung, ndl. verzuiling:

    Freie Universität Amsterdam

    … hat die Universität auch einen relativ hohen Anteil muslimischer Studenten, für die auch ein eigener Gebetsraum eingerichtet wurde. Zudem wurde an der VU die erste Imam-Ausbildung der Niederlande angeboten. Wegen des hohen Ausländeranteils hat die Universität sich den Ruf erarbeitet, ein Hort von Diversity zu sein.

    Im Oktober 2009 wurden von der Gruppe creatie.info 95 Thesen gegen die Evolutionstheorie am Haupteingang der Universität aufgehängt, was von der Universitätsleitung toleriert wurde.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Universit%C3%A4t_Amsterdam

    Die Dhimmis im Europakalifat von morgen beim bibeltreuen Thesenklopfen – creatie.info

    http://www.creatie.info/component/content/article/12-2004-nieuwsbrieven/505-foto-rapportage-vu-95-stellingen.html

    Politiker Alır erzählt von der noachischen, auf dem Berge Ararat gestrandeten Arche und sitzt für die Provinz Ağrı im Parlament der Türkei, der sogenannten Großen Nationalversammlung, Türkiye Büyük Millet Meclisi (TBMM). Nunja, der famose Ararat liegt in der Provinz Ağrı.

    Der Berg ist das Nationalsymbol der Armenier, die dort bis 1915 lebten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Armeniens

    „Auch wenn der Ararat heute in der Türkei liegt, ist er das Nationalsymbol der Armenier, die bis 1915 größtenteils in den sechs armenischen Ostprovinzen im Osmanischen Reich ihren Siedlungsraum rund um den Ararat hatten. Er war im Staatswappen der Armenischen SSR und ist auch im Wappen Armeniens abgebildet. Die Türkei protestierte mit dem Hinweis, dass der Berg auf türkischem Territorium liege und deshalb nicht von Armenien oder der Sowjetunion vereinnahmt werden dürfe. Der sowjetische Außenminister Gromyko konterte später mit dem Hinweis, dass im Gegensatz dazu die Türkei den Mond als eine Mondsichel in der Flagge führe, obwohl weder der Mond noch ein Teil davon zur Türkei gehörten.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ararat

    Mehmet Hanifi Alır
    Mehmet Hanifi Alir, parlementariër, Turkije

    Volgens het Jodendom, Christendom en Islam, ruste de Ark van Noach op de berg Agri Dagi, welke wij ook kennen onder namen als Ararat, Cudi, Cedel Haris en dergelijke.

    http://www.creatie.info/component/content/article/28-2006-nieuwsbrieven/530-press-release-ark-dutch.html

    Der mit den schwarzen und roten Ameisen:

    Werner Gitt

    http://www.refdag.nl/kerkplein/kerknieuws/stellingen_uitgelegd_in_twaalf_talen_1_365606

    Die schriftgläubige Bewegung fürchtet den Schöpfer auch auf Deutsch:

    Studiengemeinschaft Wort und Wissen. Intelligente Schöpfung. Verein ProGenesis.

    Und am siebten Tag nahm sich Gott einen Tag Urlaub:

    De internationale actie met ’95 Stellingen tegen evolutie‘ is ontstaan in Zwitserland. Het initiatief comité ProGenesis geeft wetenschappelijke kritiek op het naturalistische wereldbeeld.

    http://www.creatie.info/in-de-media/502-internationale-actie-95-stellingen.html

    Eerste erkende universitaire islamitisch-theologische opleiding in Nederland
    De afstudeerrichting Islam binnen de bacheloropleiding Religiewetenschappen is de eerste officieel erkende universitaire islamitisch-theologische opleiding in Nederland. Deze opleiding wordt aangeboden door het Centrum voor Islamitische Theologie (CIT) en is om een aantal redenen uniek in Nederland.

    dr. Mohamed Ajouaou (kalām/scholastiek en islamitische filosofie)
    dr. Marzoek Aulad Abdellah (islamitische jurisprudentie/fiqh en rechtsbronnen (usūl al-fiqh)
    dr. Yasser Ellethy (Koran en Hadith wetenschappen)
    dr. Arslan Karagül (islamitische geestelijke verzorging en pedagogiek)
    em. prof. dr. Sjoerd van Koningsveld (gastdocent geschiedenis van de islam)
    drs. Redbad Veenbaas (jongerenzorg)
    dr. Stella el Bouayadi-van de Wetering (Arabische taal)

    http://www.vu.nl/nl/opleidingen/bacheloropleidingen/opleidingenoverzicht/q-z/religiewetenschappen-islam/waarom/index.asp

    Arslan Karagül

    http://ilahiyat.omu.edu.tr/haber/Do%C3%A7.%20Dr.%20Arslan%20Karag%C3%BCl%20fak%C3%BCltemizde%20%E2%80%99Avrupa%E2%80%99da%20Manevi%20Bak%C4%B1m%E2%80%99%20konulu%20bir%20konferans%20verdi/72

    http://www.platformdergisi.com/yazi/roportaj/370/aslan-karagul-manevi-bakim-bir-vaaz-ve-nasihat-meselesi-degil#.UrEeKPuFeeY

    Sich auch als Mann und Frau begrüßend die Hand zu reichen ist halal, jedenfalls unter gewissen islamrechtlichen Umständen:

    Marzoek Aulad Abdellah
    Marzouk Oulad Abdellah

    http://www.maroc.nl/forums/nieuws-de-dag/119179-hand-weigeren-vorm-angst.html

    http://www.islaam.nl/forum/forum_posts.asp?TID=3703&PN=3&title=korten-op-uitkering-na-handweigering

    http://www.islaam.nl/forum/forum_posts.asp?TID=3735&title=discussieren-met-nietmoslims

    ::
    papperlapapp, vor Dhimmis schöngeistig (al-kalam) das Pfötchengeben zu diskutieren findet zwar statt … doch dürfen die Grenzen des Islamischen Gesetzes (der Scharia) nicht angetastet werden:

    3. Het geloof in Allah als Enige God, aan Hem komen de Schone Namen en Verheven Eigenschappen toe, zonder deze te vergelijken en/of te ontkennen en/of te (mis)interpreteren en/of te verdraaien, de eerste pilaar van de Iman;

    4. De Iman berust verder op de overige vijf pilaren van geloof: de Engelen, de Boeken, de Boodschappers, de Laatste Dag en het Lot (het goede en kwade ervan);

    5. De Qur’an en de Sunnah van de Profeet

    6. De uitnodiging [Einladung] naar de Islam gebaseerd is op de Qur’an en de Sunnah; dat deze uitnodiging centraal staat in ons bestaan; zowel naar moslims als niet-moslims [Allahgott integriert also auch den, der gar nicht eingeladen werden will …] …

    http://www.sv-isa.nl/grondslag/

    Studentensport in Geschlechterapartheid, montagabends die Damen.

    http://www.sv-isa.nl/sport-voor-heren-en-dames/

    Damen und Herren? Nein. Die Herren Dienstags bitte.

    http://www.sv-isa.nl/isa-futsal-voor-heren/

    Jungfrauen only jedenfalls männerfreie Zone.

    http://www.sv-isa.nl/paintball-dames/

    Frauenfreie Zone. De echte mannen

    http://www.sv-isa.nl/indoor-paintball/

    Mädchenfest anlässlich des Opferfestes – ʿĪdu l-Aḍḥā – Mobiltelefone werden eingesammelt.
    meidenfeest [man beachte: Frauen sind gar nicht erst abgebildet]

    http://www.sv-isa.nl/ladies-eve-meidenfeest-id-al-adha/

    Islam lähmte, betäubte und blendete noch jeden Intellekt,
    ach nein:

    Islam fasziniert jeden Intellekt –
    Islam intrigeert ieders intellect

    Islamitische Studentenvereniging Amsterdam

    http://www.sv-isa.nl/

    ::

    Apartheid im Bildungs- und Gesundheitsbereich.
    Allah kann Psychotherapie.

    Welkom bij de Islamitische Pedagogen- en Psychologenpraktijk (IPeP)

    http://ipep-online.weebly.com/waarom-islamitisch.html

    Von der Islamitische Studentenvereniging Amsterdam (ISA) wird auf facebook auf die IPeP hingewiesen:

    https://www.facebook.com/isapagina

    ::

    Man will ihn doch so gerne, den gemäßigten und menschenfreundlichen Islam.
    Der Gutmensch verehrt Ahmed Marcouch, einst Sprecher und Vorstandsmitglied der
    Unie van Marokkaanse Moskeen in Amsterdam en Omstreken (UMMAO)
    Union der marokkanischen Moscheen in Amsterdam und Umgebung (UMMAO)
    und ab 2006 Bezirksbürgermeister im Amsterdamer Stadtteil Slotervaart.

    Marcouch machte auf demokratie-, islam- und homosexuellenfreundlich. Ein netter Mensch? Der die AEMR will?
    Oder nicht vielleicht Taqiyya und Muslimbruder-Geschmeidigkeit, um die Strukturen der Ikhwan zu verfestigen?

    De Unie van Marokkaanse Moskeeën in Amsterdam en Omstreken (UMMAO) roept haar moskeeën op gehoor te geven aan een oproep van Yusuf al Qaradawi en te bidden voor het Egyptische volk.

    http://www.republiekallochtonie.nl/marokkaanse-moskeekoepel-ummao-roept-op-te-bidden-voor-egypte

    „Moderate“ Muslim Ahmed Marcouch Wants Muslims Only District Of Amsterdam

    Politician Ahmed Marcouch has plans to set up a ‚city in itself‘ outside the ring of Amsterdam. In that district a ‚flourishing Muslim community‘ should develop. …

    In place of a district Marcouch wants to see a „super -district‘, a city unto itself: New West. ‚There a flourishing Muslim community can develop with sufficient social capital.The Muslim minority is a plus point. There is a clear difference between west inside the ring and the west outside the ring‘ writes Marcouch.

    PvdA-Politiker Ahmed Marcouch träumt also vom niederländischen Medina und will das Vorstadtkalifat. Parteikollege Jeroen Dijsselbloem:

    We thought that we at the PvdA were members of a secular party, but Marcouch sees it above all as his obligation as a good Muslim to spread Islam

    http://www.militantislammonitor.org/article/id/3812

    Anja Meulenbelt (s. folgende Quelle) kennt die Verbindungen der niederländischen und britischen Muslimbrüder nicht oder verschweigt sie uns. Mitten unter den HAMAS-Freunden (Gaza in unseren Herzen) und europäischen hochrangigen Muslimbrüdern dabei: Ahmed Marcouch, der von Menschenrechten redet aber darauf verzichtet, eindeutig zwischen Paris 1948 und Kairo 1990 zu unterscheiden, zwischen den allgemeinen und Allahs islamischen Menschenrechten:

    http://anjameulenbelt.sp.nl/weblog/2006/05/22/gaza-in-ons-hart/

    20 mei 2006: Rabbae houdt de slotspeech op de manifestatie Gaza in ons hart in de Meervaart in Amsterdam. Verder spreekt (inmiddels) PvdA-politicus Marcouch. De organisatie is in handen van het Palestijns Platform voor Mensenrechten en Solidariteit (PPMS) van Mohammed Cheppih en Amin Abu Ibrahim, ook wel bekend als Abu Rashid, een voorman van de Moslim Broederschap in Nederland. Aanwezig was ook Azzim Tamimi, een leider van de Moslimbroeders in Engeland. De banden van PPMS en Tamimi met de Moslimbroederschap worden overigens niet vermeld door verslaggeefster Anja Meulenbelt.
    Bron: Weblog Anja Meulenbelt, rapport van de NEFA Foundation over de Moslim Broederschap in Nederland, The Global Muslim Brotherhood Daily Report.

    http://www.carelbrendel.nl/2010/11/10/waarom-moet-mohamed-rabbae-eigenlijk-binnenboord-blijven/

    Cheppih is de initiatiefnemer van de Poldermoskee in Slotervaart in Amsterdam.[7] Deze moskee werd op vrijdag 5 september 2008 na een succesvolle inloopperiode geopend in aanwezigheid van stadsdeelvoorzitter Ahmed Marcouch en de islamitische wetenschapper Tariq Ramadan.

    http://nl.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Cheppih

    In der Vergangenheit arbeitete er unter dem Namen Amin Abou Ibrahim für die niederländische Al-Aqsa-Stiftung. Diese Stiftung wurde mit der Hamas in Verbindung gebracht und ist seit 2003 auf der Liste der verbotenen terroristischen Organisationen. …

    Im Jahr 2010 befand sich Amin Abou Rashed als Crewmitglied an Bord des Schiffes „Mavi Marmara“, die als Teil eines Konvois nach Gaza von der israelischen Marine aufgehalten wurde. Er war neben der Anthropologin Anne de Jong einer der beiden Besatzungsmitglieder mit niederländischer Staatsangehörigkeit. Rashed ist zufolge eines Postings auf der Website der Muslimbruderschaft, einer der Initiatoren der europäischen Aktion für den Bruch der Blockade des Gazastreifens und wird vom israelischen Geheimdienst als „Chef der Spendenaktion für die Hamas“ in Westeuropa betrachtet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Amin_Abou_Rashed

    Azzam Tamimi (sometimes spelled Azam Tamimi; born 1955) is a British Palestinian academic and political activist. He is currently the director of Institute of Islamic Political Thought in London

    http://en.wikipedia.org/wiki/Azzam_Tamimi

    Azzam Tamimi is a long time member of the Muslim Association of Britain (MAB) and recently switched allegiance to the British Muslim Initiative (BMI), both organizations being part of the Muslim Brotherhood in the U.K. He is the director of the Institute of Islamic Political Thought (IPT), whose Advisory board has included global Muslim Brotherhood leader Youssef Qaradawi as well as long-time Brotherhood supporter Professor John Esposito of Georgetown University.

    globalmb @ April 27, 2008

    http://globalmbreport.org/?p=809

    ::

  24. Genf am 28.03.2008 Says:

    Abstimmung zur Meinungsfreiheit markiert das Ende der allgemeinen Menschenrechte

    Wir – die Gemeinschaft aller NGO – müssen jetzt genau darüber nachdenken, zu welchem Ziel unser Engagement beim Menschenrechtsrat überhaupt noch führen kann, nachdem die Werte, für die wir kämpfen, innerhalb des Systems UN nicht mehr akzeptiert sind.

    Gestern starb die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Wer weiß wann sie – und ob sie überhaupt jemals – wiederbelebt werden kann.

    übersetzt nach:

    Vote on freedom of expression marks the end of Universal Human Rights

    … The NGO community now needs to think carefully about what purpose can any longer be served by continuing our engagement with the Human Rights Council, and by fighting for values that are no longer accepted within the UN system. …

    The Universal Declaration of Human Rights died yesterday. Who knows when, or if, it can ever be revived. …

    Roy W Brown
    Geneva, 29 March 2008

    http://iheu.org/story/vote-freedom-expression-marks-end-universal-human-rights

  25. Jacques Auvergne Says:

    *
    Verwaltungsgericht Münster

    13 K 3135/13
    13 K 3135/13.O

    13.05.2014

    „Die Disziplinarverfügung der Bezirksregierung Arnsberg vom 9. Oktober 2013 wird aufgehoben.“

    Die iKfR (im Kern friedliche Religion) von Auspeitschung, Jungenbeschneidungszwang, Apostasieverbot, Zwang zum Schleier (Hidschab), Zweitfrau bis Viertfrau, halbem Erbe für die Frau und halber weiblicher Aussagekraft vor Gericht, begründungsfreier jederzeitiger Frauenverstoßung, Wali mudschbir, Kindbraut und De-facto-Versklavung der Juden und Christen muss jetzt einfach integriert werden.

    Das friedliche Zusammenleben (das sich erneut herausbildende Millet-System; langfristig die errichtete Dhimma) steht auf dem Spiel und da seien Tariq Ramadan und die Deutsche Islamkonferenz vor. Fehlt bloß noch Allahs Liebling Mohammed als „Islamisten“ fehlzuetikettieren der seine Religion falsch verstanden habe.

    Leider versäumt das Gericht festzustellen, dass die allgemeinen Menschenrechte auch im Namen von Religion oder Tradition nicht außer Kraft zu setzen sind. Mindestens durch das „und“ wird die demokratiegefährdend schariaverharmlosende Aussage zur fahrlässigen oder gezielten Irreführung:

    „Sie setzen dabei den Islam mit Islamismus gleich und sehen in Muslimen der Sache nach Feinde der Freiheit.“

    Was soll diese, zur Darstellung einer noch gebremst rechtsrevolutionären Partei dienende, vorwurfsvoll gehaltene annähernde Gleichsetzung von Islam und Muslimen bedeuten? Wenn der Islam auch noch so menschenfeindlich wäre, muss der einzelne sogenannte Muslim sich doch noch lange nicht menschenfeindlich verhalten! Die diskriminierende Scharia ist nicht modernisierbar, der einzelne Bürger (citoyen, citoyenne) hingegen bleibt für sein Verhalten verantwortlich, ob Muslim oder Nicht-mehr-Muslim oder Noch-nie-Muslim ist einerlei.

    Wird bald ein deutsches Gerichtsurteil nach dem anderen die irgendwie demokratietaugliche Scharia für sakrosankt erklären, um in immer düsteren Schattierungen einen grausigen „Islamismus“ zu zeichnen, der gefälligst unislamisch um nicht zu sagen muslimfeindlich zu sein hat? Und ist jeder noch so tatsachenbezogen argumentierende Gegner von Scharia und Fiqh demnächst und bedarfsweise gerichtlich als ein Muslimfeind zu definieren und damit als ein gruppenbezogener Menschenfeind, der die freiheitliche Demokratie bekämpft oder nicht verstanden hat?

    „Für einen unvoreingenommenen Betrachter ist nämlich offenkundig, dass der Kläger nicht den Islam verurteilt oder angreift, sondern nur den Islamismus, der unbestreitbar verfassungsfeindliche Bestrebungen aufweist.“

    Aha, der Islamismus ist aktiv verfassungsfeindlich. Damit ist man dem Thema Scharia (Islam) ausgewichen. Also gibt es entweder gar keinen „Islamismus“ und der Islam ist menschenfeindlich und insbesondere frauenfeindlich und jeder Islamismuskritiker fällt jedem Islamkritiker in den Rücken und allen säkularen Muslimen gleich mit … oder es haben Abul A’la Maududi, Sayyid Qutb und Ayatollah Chomeini die problemlos in den säkularen Rechtsstaat integrierbare Religion von Koran und Sunna listenreich verdorben und missbraucht. Das zuletzt Gesagte trifft einfach nicht zu, Maududi, Qutb und Chomeini hatten keinen anderen theologischen Din (Koran plus schariakonformes Wohlverhalten plus Islamstaat) im Gepäck als Imam al-Ghazali oder Prophet Mohammed.

    http://openjur.de/u/455395.html
    *
    *
    Islamischer Terrorismus? Wäre hässlich, kann also gar nicht sein. Ein modernisierter türkischer Islam, ein endlich moderat gewordener Islam? Vergessen Sie das bitte, der Islam war schon immer ausgewogen. Islamismus? Gibt es nicht. Der Vorsitzende der muslimbrudernahen AKP und Ministerpräsident der Türkei kennt seine Religion, Islam ist Islam und damit hat es sich:

    „Such a definition saddens not only the Muslims, but also those who believe in other religions. No religion permits terrorism. Therefore, it is very ugly to put the word Islam before terrorism. You may say religious terrorist but you can’t say Islamic terrorist.“

    Turkey is not a country where moderate Islam prevails. This expression is wrong. The word Islam is uninflected, it is only Islam. If you say moderate Islam, then an alternative is created, and that is immoderate Islam. As a Muslim, I can’t accept such a concept. Islam rejects extreme concepts. I am not an extreme Muslim. We are Muslims who have found a middle road.“

    These descriptions are very ugly, it is offensive and an insult to our religion. There is no moderate or immoderate Islam. Islam is Islam and that’s it.

    Recep Tayyip Erdoğan
    *
    *
    „Doch heutzutage sind diese Errungenschaften wieder in höchster Gefahr: Der Islamismus bedroht linke und liberale Werte, so wie es einst der Nationalsozialismus tat.“

    Nicht ungeschickt („einst“ – „heutzutage“) wird das Dritte Reich dem koranbasierten Terror chronologisch vorangestellt, was suggeriert, dass ein böses faschistisches Mitteleuropa den kindlich reinen Islam gefährdet und beinahe verdorben habe. Die Lösung aus dem deutsch angekränkelten jedenfalls zutiefst unislamischen Elend des heutigen Islamismus bietet demzufolge, genau, der Islam … die Rückkehr aus dem Islamismus in den Islam. Al-Islam huwa al-hall, Islam is the Solution, das war schon das Motto der kalifatsbewegten und schleichend islamrevolutionären Muslim Brotherhood.

    Das in der Rezension zu Daniel Krause bei Amazon Gesagte ist grundfalsch, der echte alte Islam ist wieder da und bedroht. Vor 1400 Jahren lokal und jetzt eben global.

    Um das Heil der Muslime zu sichern nehme Allah staatslenkend Seinen Thron ein. Es werde Licht.

    Es werde Medina.

    http://www.amazon.de/Als-Linker-gegen-Islamismus-HJB-Fakten/dp/3937355839
    *

  26. Cees van der Duin Says:

    ::

    Prag – Der tschechische Staatspräsident Miloš Zeman wird sich nicht für seine Ende Mai gemachten Äußerungen entschuldigen, in denen er den Islam selbst und nicht nur dessen falsche Auslegung durch Extremisten als ursächlich für Terror und Gewalt in der Welt brandmarkte. …

    Eine Entschuldigung für die Aussagen zum Islam hatte dieser Tage Iyad bin Amin Madani (Foto), der Generalsekretär der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (Organisation of Islamic Cooperation – OIC) vom tschechischen Staatsoberhaupt verlangt. …

    Gemäß dem auf der Webseite der „Burg“ veröffentlichten Redetext hatte Zeman am 26. Mai in Bezug auf den von religiösem Hass motivierten Terrorismus gesagt: „Ich lasse mich nicht von Erklärungen beruhigen, dass es sich nur um kleine extreme Gruppen handelt, ich vermute im Gegenteil, dass diese Xenophobie und sagen wir dieser Rassismus oder Antisemitismus aus den eigentlichen Grundlagen der Ideologie hervorgeht, auf die sich diese fanatischen Gruppen stützen. Und erlauben Sie, dass ich als Beweis dieser Behauptung einen der heiligen Texte zitiere: „Der Baum ruft, hinter mir versteckt sich ein Jude, gehe und töte ihn. Der Stein ruft, hinter mir versteckt sich ein Jude, gehe und töte ihn.“ …

    In einer am 5. Juni veröffentlichten Stellungnahme hatte die OIC-Menschenrechtsorganisation (IPHRC) die „herabwürdigen Anmerkungen des Staatspräsidenten der Tschechischen Republik gegenüber dem Islam verurteilt“ und ihre „tiefe Besorgnis und starke Enttäuschung über das islamophobe Statement“ ausgedrückt.

    Zemans Äußerungen basierten auf „Stereotypen gegenüber dem Islam“, sie seinen „konzeptuell falsch, faktisch falsch und irreführend“.

    von: Niels Köhler
    aus: Miloš Zeman lehnt eine Entschuldigung für seine Äußerungen über den Islam ab
    in: prag aktuell 10.6.2014

    http://www.prag-aktuell.cz/nachrichten/milos-zeman-lehnt-entschuldigung-seine-aeusserungen-ueber-den-islam-ab-10062014-7621

    ::
    ::

    “Dus laat me een van hun heilige teksten aanhalen om deze bewering te staven: ‘Een boom zegt, er staat een Jood achter mij, kom en dood hem. Een steen zegt, er is een Jood achter me, kom en dood hem.’ Ik zou kritiek uiten op hen die oproepen Arabieren te doden. Maar ik ken geen enkele beweging die oproept om massaal Arabieren te vermoorden. Ik ken echter één anti-beschavingsbeweging die oproept massaal Joden te vermoorden.

    Het is tenslotte een van de paragrafen uit het handvest van de Hamas dat zegt: ‘Dood elke Jood die je ziet.’ Willen we ons werkelijk inbeelden dat dit een extreem standpunt is? Willen we werkelijk politiek correct zijn en zeggen dat iedereen aardig is en dat er alleen maar een kleine groep extremisten en fundamentalisten is die zulke misdaden plegen?”

    aus: Tsjechische president: islam bron haatmoorden Brussel
    zuerst in: Algemeiner 13.06.2014 (Joshua Levitt)
    auch in: christenenvoorisrael 02.07.2014

    http://www.algemeiner.com/2014/06/13/czech-president-zeman-refuses-to-apologize-for-quote-from-koran-calling-for-muslims-to-kill-jews/

    Czech President Zeman Refuses to Apologize for Quote From Koran Calling for Muslims to Kill Jews
    Algemeiner 13.06.2014
    von Joshua Levitt

    http://www.algemeiner.com/2014/06/13/czech-president-zeman-refuses-to-apologize-for-quote-from-koran-calling-for-muslims-to-kill-jews/

    ::

  27. Bragalou Says:

    Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI)

    4.12.2013 – Autor: Kurt Edler

    Hintergrundvermerk: Religiös gefärbte Konfliktlagen an Hamburger Schulen

    Geschildert wurden Nötigungsversuche… im öffentlichen Raum. Nichtmuslime werden von Gruppen von Jugendlichen aufgefordert, bestimmte Läden oder Zonen nicht zu betreten. Mädchen und Frauen werden aufgefordert, sich religiös zu kleiden. Im Moscheeverein ist es zu salafistischen Übergriffen unter anderem mit Gewaltandrohung gekommen, so dass die Polizei um Hilfe gebeten werden musste.

    2.3 Schule im Stadtteil

    Von den Schulleitungen wird berichtet, dass muslimische Eltern von anderen Muslimen aufgefordert wurden, auf die Kleidung ihrer Töchter zu achten. Im öffentlichen Raum Mümmelmannsberg habe in der letzten Zeit ebenso wie am Bildungszentrum die religiöse Bekleidung sichtlich zugenommen. Eine ähnliche Tendenz wird von der StS Öjendorf und von der Schule An der Glinder Au berichtet.

    …, indem salafistische Eltern darauf bestünden, dass auf dem Weg von der Schule zum außerschulischen Anbieter die Kinder nur von Personen aus ihrem Kreis begleitet würden. Die Herbeiziehung von Vertretern des islamischen Glaubens zur Konfliktlösung erweist sich dabei nicht in jedem Fall als hilfreich; so musste die StS Bergedorf feststellen, dass der dortige Imam (Ditib-Moschee) in einem Beratungsgespräch mit der Schulleitung das Insistieren der Schülerin auf der Gesichtsverhüllung verteidigte.

    2.4 Innerschulische Entwicklung

    Von der StS Mümmelmannsberg wird berichtet, dass sich mittlerweile eine deutliche Anspannung und Besorgnis in Kollegium und Schulgemeinschaft feststellen lasse. Auf einer Jahrgangsreise seien mehr als 10 % der Schülerinnen nicht mitgefahren. Eine jahrgangsspezifische Umfrage habe ergeben, dass von 15 Antwortenden 4 Lehrkräfte Vorfälle von Geschlechterdiskriminierung vermeldeten, 4 Lehrkräfte Nötigungsdruck wegen Kleidung und eine Lehrkraft einen Vorfall von religiös motivierter Gewaltandrohung. Die Schulleitungen mehrerer Grundschulen berichten von einem Tanz- und Spielverbot orthodox-muslimischer Eltern für ihre Kinder sowie von salafistischer Propaganda in den Freundschaftsbüchern. Jungen nehmen am Koranunterricht nichtschulischer Veranstalter teil. … Allgemein wird jedoch der Trend wahrgenommen, mit der jeweiligen Schule in eine ständige Auseinandersetzung hinsichtlich des Essens, des Sport- und Schwimmunterrichts, der Gebetsmöglichkeit und aller unterrichtlichen Fragen zu treten, die Glaubensfragen und das wissenschaftliche Weltbild betreffen. … […]

    Dazu der Leiter des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Manfred Murck: „Das sollten wir verhindern, dass Scharia in Hamburg Schule machen kann“ (zitiert nach obigem NDR-Bericht)

    http://www.lifeinfo.de/inh1./texte/Salafisten_HH.html

  28. Bragalou Says:

    Von Aserbaidschan aus das gobale Kalifat denken lassen:
    ::

    ICYFDC, korrekt mit Bindestrich
    ICYF-DC,
    die Jugendorganisation der OIC

    BAKU CONFERENCE ON ISLAMOPHOBIA

    A Conference on „Islamophobia and other forms of religious based discrimination: consequences of young people and the youth work responses“ to be held in Baku, Azerbaijan on 5-8 November 2008.

    The Conference aims to address and respond to Islamophobia and other forms of religious based discrimination through youth work. The Conference is framed as a follow up activity to the „All Different All Equal“ Youth Campaign on Diversity and Human Rights and is being organized by the Directorate of Youth and Sport of the Council of Europe (CoE), the Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) and Ministry of Youth and Sport of Azerbaijan in partnership with the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation (ICYF-DC) and European Youth Forum

    http://www.icyf-dc.org/en/site.php?events|6

    BAKU FINAL DECLARATION

    http://www.icyf-dc.org/en/uploaded/pdf/1.pdf

    DECLARATION OF BAKU
    ON YOUTH FOR ALLIANCE OF CIVILIZATIONS

    2 November, 2007. Gulistan Palace. Baku. Azerbaijan

    Adopted by Inter-generational Conference of Youth for the Alliance of Civilizations International Initiative

    (1-2 November, 2007 Baku, Azerbaijan)

    Viel Blabla über inter-cultural dialogue bzw. intercultural dialogue, gemeint ist die Schariatisierung sprich die Abkehr von den Standards der universellen Menschenrechte, im legendären „Westen“ also das Sonderrecht (Rechtsspaltung) für die warum angeblich unbedingt zu muslimisierende Menschensorte. Vereinte Nationen und Europarat muslimisieren äh organisieren mit:

    http://www.icyf-dc.org/en/uploaded/pdf/1.pdf

    STRATEGIC ACTION PLAN
    (2006-2007)

    The main principles of this Strategic Action Plan were adopted by the Founding General Assembly of the Islamic Conference Youth Forum for Dialogue and Cooperation (ICYF-DC) held on 1-3 December 2004 in Baku, Azerbaijan.

    On the bases of these principles current plan was developed by the Secretary General and subsequently approved by the Board of the ICYF-DC.

    (…)

    Zu den „sozialen und wirtschaftlichen Rechten“ gehört doch wohl das Tragen des Hidschab und ungehinderte Arbeiten als Lehrerin:

    To promote through its member organization and its representative role development of youth of Muslim Ummah, protection of their social and economic rights, their adherence to great ethic and cultural values of Islam, their integration into modern world;

    Wir lassen die Schariapflichtigen gerade nicht in die kulturelle Moderne entschlüpfen, sondern sperren sie in unsere muslimbrudernahen Organisationen ein. Diese leben dann … in der Moderne … die Gegenmoderne, ach was, sie leben in der Unmoral die Tugend.

    Die Umma-Jugend habe keine andere Chance, als die Schariapflichten zu erlernen und vollumfänglich einzuhalten (their adherence to great ethic and cultural values of Islam).

    Diese Verweigerung der kulturellen Moderne, diese durchzusetzende Abschottung zu den Nichtmuslimen und ihren Verhaltensweisen ist den Dhimmis gegenüber im Namen der Integration oder Inklusion zu vermarkten (integration into modern world). Nach den Jahren in ICYF-DC geht es dann zum Erwachsenenverband OIC oder zur befreundeten ISESCO.

    Frei nach dem GröFaZ: „Diese Jugend lernt ja nichts anderes als islamisch denken, islamisch handeln“, originales Hitlerzitat: „Und dann geben wir sie erst recht nicht zurück … und wenn sie nach zwei oder drei Jahren zurückkehren, dann nehmen wir sie, damit sie auf keinen Fall rückfällig werden, … und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben.“

    Ob in einem halbwegs islamisierten Staat arbeitend oder in der Dschahiliyya eines beispielsweise nordamerikanischen oder europäischen Staates, man zwinge den Ministerien und Bürgermeistern Dialogveranstaltungen und Kooperationsverträge auf:

    To develop the Declaration of Principle on “Participation of young people of OIC region in local, national and regional life”, arrange its recognition both at regional and national levels; and set up an action plan on its implementation …

    Minorities, Inseln der Rechtschaffenheit. Wer als Muslim im Reich der Finsternis überleben muss, poche auf islamkonforme „soziale und kulturelle Rechte“

    social and cultural rights

    Euch die sittlich minderwertige, vermutlich ins ewige Verderben führende Kultur, uns die eigentliche Menschheitsgeschichte und Menschheitszivilisation, die sich schließlich auf Koran und Sunna gründet:

    knowledge in history and ethic values of Islamic civilization

    AEMR ist was für die anderen, mein Selbstverständnis beziehe ich aus Koransure und Hadithvers, OIC-Resolution und ECFR-Fatwa:

    Islamic identity

    http://www.icyf-dc.org/en/uploaded/pdf/6.pdf

    ::

  29. Edward von Roy Says:

    Politologe Hamed Abdel-Samad kenntnisreich und überzeugend:

    … In Deutschland distanzieren sich Muslime zwar von den Gräueltaten der IS-Kämpfer, doch an der Idee des Kalifats und der Geltung der Scharia für alle Zeiten halten viele von ihnen nach wie vor fest.

    Es gibt zwar einen qualitativen Unterschied zwischen einem Kämpfer, der anderen Menschen im Namen Allahs die Köpfe abschneidet und einem muslimischen Vater der seine Tochter zwingt, ein Kopftuch zu tragen, aber beide handeln aus der gleichen Geisteshaltung heraus. Beide sehen in ihren Taten die Vollendung des Willen Gottes, der weder veränderbar noch verhandelbar ist. Sich diesem Willen Gottes bedingungslos zu beugen heißt auf Arabisch „Islam“. Diese Erziehung zur Hingabe und Kritiklosigkeit gegenüber den Gesetzen Gottes ist der wesentliche Bestandteil der islamischen Erziehung, auch in Deutschland. Auch Prediger, die nicht radikal eingestuft sind, teilen die Welt in Gläubige und Ungläubige auf und reden jungen Muslimen ständig ein schlechtes Gewissen ein, weil sie die Rituale nicht einhalten und der islamischen Sexualmoral nicht folgen. Mit dem Bewusstsein eines Sünders leben viele dieser Jugendlichen in einem inneren Konflikt. Viele halten die Spannung aus, die aus diesem Konflikt entsteht, manche versuchen den Konflikt damit zu beenden, indem sie sich von der Religion verabschieden oder sich radikal salafistischen Vereinigungen anschließen. Das Projekt Dschihad ist dann die Überspitzung dieses Selbstreinigungsprozesses.

    Das Problem nur auf IS und die Scharia Polizei zu reduzieren, wäre deshalb irreführend. Die Radikalisierung junger Muslime speist sich aus mehreren Quellen: die Familie, die eine geistige Mauer zwischen den eigenen Kindern und der deutschen Gesellschaft aufbaut, indem sie die Deutschen als „Ungläubige“ bezeichnet, die Schweinefleisch essen, Alkohol trinken und Unzucht betreiben und somit unrein sind; die Islamverbände, die mit staatlicher Unterstützung mehr Einfluss auf muslimische Kinder in der Moschee und im Islamunterricht an Schulen haben und Muslime oft als Opfer darstellen. Genau diese Verbände bieten sich als Partner des Staates für Integration und Kampf gegen die Radikalisierung an. Dabei sind sie die letzten, die daran Interesse haben, dass Muslime sich in die deutsche Gesellschaft integrieren. Denn sie leben von der Kluft, die zwischen Muslimen und Andersgläubigen bzw. Nichtgläubigen immer größer wird. Genau in dieser Kluft liegt ihre Existenzberechtigung und ihr Angebot an die Muslime – vom Halal-Fleisch bis hin zum Islamic Banking.

    Drei Jahre lang saß ich mit Vertretern der Islamverbände in der Islamkonferenz an einem Tisch. Das Thema Kampf gegen Radikalisierung und Antisemitismus war eins der Themenbereiche der zweiten Islamkonferenz. Die Islamverbände haben kaum Impulse und keine Lösungsansätze für diese Probleme entwickelt, beschwerten sich sogar ständig, dass diese Themen überhaupt zur Konferenz gehören. Auch das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau war für sie ein Leidthema. Der Zentralrat der Muslime blieb der Konferenz fern, weil er sowohl gegen die Themenauswahl als auch gegen die Teilnahme von Islamkritikern war. In der neuen Auflage der Islamkonferenz wurden all diese Themen gestrichen, als hätte man sie alle schon gelöst. Jetzt wird nur über Islamunterricht, Imam-Ausbildung, muslimische Seelsorge und Wohlfahrtsverbände geredet: Also nur über das Geschäft. Mit dem Einfluss auf die Lehrinhalte und Lehrer in der Schule gewinnen die Islamverbände die Kontrolle über die muslimischen Kinder. Durch die Seelsorge wird ihnen Zugang zu den Gefängnissen gewährt. Mit den Wohlfahrtsverbänden ist ihnen die Kontrolle über die älteren Muslime sicher. Somit halten sie die gesamte muslimische Familie fest im Griff. Der Staat liefert die Mehrheit der Muslime diesen Organisationen aus und vertieft die Islamisierung. All das geschieht im Namen der Integration. … Die meisten dieser Verbände predigen einen konservativen Islam mit traditionellen Rollenvorstellungen. Auch wenn viele von ihnen nicht direkt zur Gewalt aufrufen, wird Dschihad prinzipiell nicht abgelehnt. … Um Spenden aus den Reihen der Migranten und aus den reichen Golfstaaten zu sichern, müssen die Verbände das Gefühl vermitteln, dass sie ein großes Pan-Islamisches Projekt anstreben und dass sie die Vorhut der islamischen Revolution seien.

    … In den 90er-Jahren spaltete sich die Sekte des Kalifat-Staates unter der Führung des Predigers Metin Kaplan in Köln von der türkischen Millî Görüş Bewegung ab. Kaplan ernannte sich zum Kalifen … Heute sind Salafisten und Dschihadisten das Ergebnis des Spagats der Islamverbände zwischen staatstragender Politik und revolutionärer Rhetorik. Bei Rhetorik bleibt es allerdings nicht immer. Zum Islamrat (Mitglied des Zentralrats der Muslime) gehört auch die Islamische Glaubensgemeinschaft Deutschlands (IGD), der deutsche Flügel der Muslimbruderschaft. Aus dem Kreis der Familien der deutschen Islamisten Samuel W. und Max P. erfahren wir, dass sich die beiden Studenten aus Sachsen erst radikalisiert hatten nachdem sie Kontakt zum islamischen Zentrum in Dresden hatten und dort einige Tage übernachtet haben. Kurz danach sind sie verschwunden und tauchten als islamische Kämpfer in Syrien auf. Das islamische Zentrum Dresden pflegt laut Verfassungsschutz beste Kontakte zu der Muslimbruderschaft.

    … Eine wehrhafte Demokratie muss neue Wege finden um der Radikalisierung junger Muslime entgegenzuwirken. … Moscheen sollten künftig nur mit staatlichen Lizenzen arbeiten. Die Moschee die Hass und Dschihad predigt muss sofort geschlossen werden. Alle salafistischen Vereinigungen müssen verboten werden. Junge Muslime, die den Weg zu ihnen suchen, müssen wissen, dass sie sich illegalen Gruppen annähern und somit strafbar machen. Die Kooperation des Staates mit den Islamverbänden sowie das Projekt Islamunterricht muss auf Eis gelegt werden, bis sich tatsächlich offene, demokratische Strukturen innerhalb dieser Verbände bemerkbar machen. …

    Quelle
    Heuchlerische Funktionäre
    DIE WELT 06.10.2014

    http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article132948842/Heuchlerische-Funktionaere.html

  30. Machandelboom Says:

    … Sind drei Viertel aller Deutschen Rassisten und fremdenfeindlich, weil sie fürchten, der Islam gewinne zu viel Einfluss in Deutschland und unterhöhle langsam die säkularen Grundlagen unseres alltäglichen Lebens? Fremdenfeinde, Rassisten, Islamfeinde (im Wechsel mit Islamhasser), diese Worte gehören in der Diskussion über Pegida offenbar zusammen.

    Islamkritiker oder -gegner kommen nicht mehr vor, nur Hasser und Feinde. Was aber wäre ein Islamfreund? Welchen Grund hätte ich, eine Islamfreundin zu sein? Ich kann die Freundin von Muslimen sein, aber nicht Freundin dieser unaufgeklärten Religion mit politischem Anspruch, deren Hasspotenzial offenbar so groß ist, dass es gerade die ganze Welt erschüttert. …

    Islamisierung beginnt nicht erst, wenn der Islam in Deutschland Staatsreligion geworden ist, sondern wenn er unsere rechtsstaatlichen und zivilisatorischen Grundsätze mit seinen religiösen Ansprüchen unterläuft. Man muß kein Anhänger von Pegida sein, um zu fordern, dass Regierung und Gesellschaft die schwer erkämpfte Säkularität verteidigen und einer Religion, der die Aufklärung noch bevorsteht, klare Grenzen zu ziehen.

    Die stärksten Verbündeten wären dabei die säkularen Muslime, Menschen wie Seyran Ates, Necla Kelek, Hamed Abdel Samad, Güner Balci, die so wenig wie Christen und Atheisten wünschen, dass der Islam in Deutschland mehr Rechte und Raum beansprucht, als einer Religion in einem weitgehend säkularen Land zusteht.

    Statt dessen hat die Regierung es vorgezogen, dem Druck der Islamverbände nachzugeben und die säkularen Kräfte von der Islamkonferenz auszuschließen. Warum sprechen wir überhaupt von viereinhalb Millionen Muslimen in Deutschland und akzeptieren damit den Anspruch des Islam, dass jeder, der als Muslim geboren wurde, ein Leben lang Muslim bleiben muss? …

    von: Monika Maron (Pegida ist keine Krankheit, Pegida ist das Symptom), in: DIE WELT 04.01.2015

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article135973630/Pegida-ist-keine-Krankheit-Pegida-ist-das-Symptom.html

  31. Rudyard Clifford Says:

    Hamed Abdel-Samad

    13. Januar um 06:51 · Bearbeitet ·

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

    Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland. Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da nicht für die Ideologien dieser Menschen.

    Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was der Islam ist!

    Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland? Was ist mit Dschihad? Was ist mit Polygamie? Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten? Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher und Alkoholtrinker? Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind? Was ist mit Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist? Was ist mit dem Recht der Kinder Angstfrei erzogen zu werden und nicht mit der Drohung mit Höllenqual aufzuwachsen?

    Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört, dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen. Oder Sie wissen bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes um weiterhin Saudi Arabien Panzer zu verkaufen und dem türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

    Auch ich bin ein Bürger dieses Landes und sage Ihnen, Sie irren sich. Und Sie tun Muslimen kein Gefallen in dem Sie etwas behaupten, was der Wahrheit nicht entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht, übrigen auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam in ihren ehemaligen Heimatländern fliehen mussten!

    https://de-de.facebook.com/hamed.abdelsamad/posts/10152970550030979

  32. Dwarslöper Says:

    Die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung blickt durch und redet Klartext:

    Aus meiner Sicht positionieren sich hier Frau Merkel und die deutsche Regierung als Teil unserer Probleme und nicht als Teil der Lösung. Hier in Deutschland haben Frau Merkel & Co. den Islamisten Aufmerksamkeit und Einfluss geschenkt, sie haben die Islamkonferenz organisiert. Angeblich vertreten nun also diese islamischen und frauenfeindlichen Organisationen Millionen Menschen hierzulande, wie absurd … Vielleicht erhofft sich die deutsche Regierung, man könnte so terroristischen Anschlägen in Deutschland vorbeugen und die Muslime beruhigen, die Kontrolle über Ghettos (…) behalten.

    Mit dieser Politik hat die deutsche Regierung den Islamisten geholfen und einen großen Konflikt in die Gesellschaft gebracht. Schauen Sie, es gibt immer mehr „Kopftuch“ auf der Straße, mehr Einfluss von Islamisten auf Unterrichtsinhalte, mehr Einschüchterung von Schülern und Lehrerinnen durch Islamisten, und wer hier erst recht unter Druck gesetzt wird, das sind Frauen, Mädchen, moderne und säkulare Menschen aus den sog. islamischen Ländern. Frau Merkel & Co. haben uns verraten.

    Ein sehr wichtiger Punkt heutzutage ist auch, dass der Islam eben nicht nur eine Religion ist, sondern auch eine politische, aggressive und brutale Bewegung. Es gibt keine milde Brutalität oder milde Islamisten. Es gibt auch keinen besseren Islam. Alle diese islamischen Organisationen spielen ihr Spiel, und die deutsche Regierung blendet das Terror- und Barbarei-Potenzial aus und versucht zu verharmlosen, und das ist ein großes Problem für uns alle. …

    Soweit es Pegida betrifft und auch die sog. christlichen und abendländischen Werte, dazu muss ich sagen: Es gibt in Europa menschenrechts- und frauenrechtsorientierte Werte, das ist aber nicht christlich-abendländisch, sondern das sind humanistische Werte, welche gegen den Widerstand der Kirchen bitter erkämpft worden sind. Und wir sind entschieden für diese Rechte und viele von uns sind allein deswegen hierhergekommen, weil man hier frei leben kann. Aber wenn Tausende von Frauen, welche gegen die Zumutungen der islamischen Communities kämpfen, allein gelassen werden, wenn Moscheen und Islamisten immer noch mehr Macht gewinnen in der Mitte von Europa und wenn das auch noch als erfolgreiche Integration verkauft wird, wenn also statt Menschen der Islam integriert wird, was können die Frauen dann tun?

    Der Zentralrat der Ex-Muslime ist ein Versuch von unserer Seite, um dafür einzustehen, dass es im 21. Jahrhundert möglich sein sollte, seine Religion zu kritisieren und ungefährdet verlassen zu können, und niemand sollte deswegen unter Morddrohungen leben müssen. Im 21. Jahrhundert sollte es möglich sein, als individuelle Person in einer Zivilgesellschaft gesehen zu werden und nicht als Teil des Zwangskollektivs der Umma, oder als „4 Millionen Muslime“!

    Im 21. Jahrhundert sollten religiöse Organisationen, die Teil des weltweiten islamistischen Aufmarsches sind, unter Kontrolle gehalten werden und nicht als Vertreter von angeblichen Millionen von Menschen etabliert werden … Menschen, die mit diesen Islamisten rein gar nichts zu tun haben wollen, die in ihren Herkunftsländern Opfer dieser Islamisten waren.

    Es ist also Zeit für eine andere Politik, und zwar nicht mit Patrioten und Rassisten, sondern mit Humanisten und freiheitsliebenden Menschen, die Ausgrenzung und Hass verurteilen, die aber auch Frauenrechtsverletzung, Ehrenmord, Kopftuchzwang und Burka verurteilen, und welche für eine zivile Gesellschaft, für universelle Menschenrechte für alle sowie für eine klare Trennung von Religion und Staat eintreten.“

    Mina Ahadi, Köln


    Eine Religion, deren Rechtssystem die Scharia ist, von der der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in mehreren Verfahren urteilte, dass sie „inkompatibel mit den fundamentalen Prinzipien in der Demokratie“ sei, kann nicht in engerem Sinn zu Deutschland „gehören“. …

    ( erkannte sehr plausibel: Bruno Schneider, Teltow )

    (beide Zitate aus: Der Islam und Deutschland – eine Ex-Muslimin antwortet einem Leser, Der Tagesspiegel 12.02.2015)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/zurueckgeschrieben-der-islam-und-deutschland-eine-ex-muslimin-antwortet-einem-leser/11364256.html

  33. Jacques Auvergne Says:

    Ein weiterer Islamschönredner und Schariaverharmloser ist Samir Amin. Für den (nicht durch mich) gefeierten Globalisierungskritiker ist der Pakistaner Maududi der Erfinder der irgendwie missbrauchten Religion namens „politischer Islam“.

    Falsch. Gründer der islamischen Politreligion sprich Religionspraxis sprich Religion war Feldherr, Staatsgründer und Prophet Mohammed persönlich.

    Letztlicher Gründer des „Islamismus“ sprich des Islam ist damit, na wer denn sonst, doch nicht Iblis, nein, sondern the One and Only, Allah.


    Eurocentrism (Januar 2010)
    von Samir Amin (Autor)

    hxxp://www.amazon.de/Eurocentrism-Samir-Amin/dp/1583672079

    Political Islam in the Service of Imperialism

    [als ob auf Erden Mohammed für seinen Gott denn kein Imperium aufgerichtet hätte]

    by Samir Amin

    „Israelkritik, die zarteste Versuchung seit es Antisemitismus gibt“

    … Palestine

    The Palestinian people have, since the Balfour Declaration during the First World War, been the victim of a colonization project by a foreign population, who reserve for them the fate of the “redskins”, …

    http://monthlyreview.org/2007/12/01/political-islam-in-the-service-of-imperialism/

    L’islam politique par Samir Amin
    1 mars 2010 –

    … L’islam politique moderne a été inventé par les orientalistes au service du colonialisme britannique en Inde et a été repris tel quel par Al-Mawdûdî au Pakistan …

    Selon l’Islam politique, la loi religieuse (la sharia) a déjà donné une réponse à toutes les questions, … et nous permet tout au plus d’interpréter les nuances de la loi divine.

    Genau so sieht das aus, der Islam ist die Lösung, der Wille des Himmels ist zu ermitteln und durchzusetzen, spätestens seit Imam al-Ghazali ist das so und eigentlich seit ibn Hanbal und letztlich bereits seit dem Tod von Allahs Liebling und Sprachrohr, dem vollkommenen Geschöpf Mohammed.

    Quelle: LE FORUM SOCIAL MONDIAL DE DAKAR UN AUTRE MONDE EST POSSIBLE, Document produit par AMIVEC – Daniel BALIZET mars 2011 (p 43-48)

    http://www.amivec.org/ladocumentation/fsm-un-autre-monde-est-possible.pdf

  34. Bragalou Says:

    Aschermittwoch 2015. Edmund Stoiber spielt den grimmigen bajuwarischen Sheriff und Islamkritiker, ohne sich dem deutschen Kampfpanzerverkauf nach Saudi-Arabien, der die Muslimbruderschaft stärkenden Deutschen Islamkonferenz oder dem schariakonformen deutschen Islamischen Religionsunterricht jemals entgegen gestellt zu haben.
    ::

    Er forderte beim Politischen Aschermittwoch der CSU in Passau in Deutschland lebende Islamisten auf, sich an die Gesetze hierzulande zu halten. In der Bundesrepublik gelte nicht die Scharia, sagte er. „Hier gibt es kein Kalifat. Wer es errichten will, muss raus.“ Mit Blick auf drakonische Strafen in Saudi-Arabien ergänzte Stoiber: „Hier gibt es keine Peitschenhiebe für Blogger.“

    Zur Integrationsdebatte sagte der frühere Parteivorsitzende, dass zwar Muslime „zu uns in Deutschland gehören“. Aber den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ mache er sich auf keinen Fall zu eigen, erläuterte Stoiber. „Der ist so falsch.“

    Quelle: FOCUS (Stoiber: „Hier gibt es kein Kalifat. Wer es errichten will, muss raus“) am 18.02.2015

    http://www.focus.de/politik/deutschland/parteien-parteien-laden-zum-politischen-aschermittwoch_id_4484071.html

  35. Bragalou Says:

    (Staunend spüren die Berliner immer noch etwas mehr von der echten alten Religion nach Koran und Sunna. Beide Imame hingegen kennen und schätzen ihren Islam)
    ::

    Es muss erlaubt sein, zu sagen, dass eine Frau den Wünschen ihres Mannes folgen muss, wenn er sie ins Bett ruft

    (Abdel Qader Daoud, Imam der Ibrahim-al-Khalil-Moschee in Berlin-Tempelhof)

    ::
    (Inzwischen hat der Strenggläubige aus einer anderen Berliner Moschee spitituelle d. h. kalifatbewegte Unterstützung bekommen)

    „Wenn ein Mann seine Frau ins Bett ruft und sie sich verweigert und einschläft – dann verfluchen sie die Engel!“

    (Abdel Moez al-Eila, Gastprediger aus Ägypten, am 23.01.2015 Januar anlässlich des Freitagsgebets auf Arabisch an die Gemeinde in Berlin-Neukölln)

    DIE WELT:

    Er behauptete, eine Frau müsse sich ihrem Ehemann unterwerfen, ihm stets für sexuelle Dienste zur Verfügung stehen – auch während der Menstruation. So könne das Fremdgehen des Mannes verhindert werden. …

    Die Aufregung der Öffentlichkeit kann Daoud, ein deutscher Staatsbürger mit marokkanischen Wurzeln, nicht teilen:

    „Wenn ein Prediger zu einer muslimischen Frau sagt: ‚Dein Prophet Mohammed befahl, dass dein Ehemann von dir erwarten darf, dass du um seine Erlaubnis fragst, bevor du aus dem Haus gehst‘ – wo ist das Problem? Ist das eine Diktatur?“, sagte der Imam am Freitag vor der versammelten Moschee-Gemeinde in Tempelhof.

    Die muslimische Glaubensgemeinschaft stellt sich auf Anfrage der „Welt“ hinter ihren Imam: „Er ist schon mehrere Jahre unser Vorbeter, und wir haben nicht vor, das zu ändern“, sagt Moschee-Vorstand Adnouf Nazir. Was der Imam gesagt habe, entspreche den überlieferten Aussprüchen Mohammeds (Hadithen) und sei für Muslime auch heute gültig, sagte Nazir der WELT.

    Inhaltlich wolle er sich zu den Rechten und Pflichten muslimischer Ehefrauen nicht äußern, die Medien würden ohnehin nur versuchen, den Islam schlecht darzustellen, so der Moschee-Vorstand.

    „Wir halten uns an die deutschen Gesetze, aber wir schämen uns nicht für die Gesetze des Islam, die sind ewig gültig“, sagte Nazir.

    aus: Marcel Leubecher (Berliner Imam verteidigt Sex-Zwang für Ehefrauen), in: DIE WELT am 21.02.2015

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article137693467/Berliner-Imam-verteidigt-Sex-Zwang-fuer-Ehefrauen.html

    ::
    ::

    … Anfang Februar sorgte die … Predigt des Imams Abdel Moez al-Eila in der Neuköllner Al-Nur-Moschee für Aufsehen. Er behauptete, eine Frau müsse sich ihrem Ehemann unterwerfen, ihm stets zu Willen sein – auch während der Menstruation. Angeblich sollte so das Fremdgehen des Mannes verhindert werden. Der Imam begründete seine … Thesen mit … Überlieferungen (Hadithen) des Propheten Mohammed.

    … jetzt geht der Streit in eine neue Runde. In seiner Freitagspredigt verteidigte Imam Abdel Qader Daoud von der Tempelhofer Ibrahim-al-Khalil-Moschee den … Prediger, griff die Presse an:

    „Fordern die Medien von uns, ein Hadith unseres geliebten Propheten abzulehnen?“

    Es müsse erlaubt sein, zu sagen, „dass eine Frau den Wünschen ihres Mannes folgen muss, wenn er sie ins Bett ruft“.

    Der Tempelhof-Imam wetterte außerdem gegen „scheinheilige“ Muslime, die den Hetz-Prediger (u.a. in der B.Z.) kritisiert und gesagt hatten, die … Predigt sei ein Angriff auf die Menschlichkeit gewesen.

    Imam Daoud:

    „Das hieße ja, der Prophet Mohammed würde die Menschlichkeit angreifen

    aus: Tempelhofer Imam verteidigt Hetz-Prediger, in: B.Z. (Berliner Zeitung) am 20.01.2015

    http://www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/tempelhofer-imam-verteidigt-hetz-prediger-2

    ::
    ::
    Der Schriftgläubige im Film, danke an MEMRI:

    #4784 – Berlin Imam Abdel Qader Daoud Supports Colleague Chastised for Misogynistic Sermon

    http://www.memritv.org/clip/en/4784.htm

  36. Edward von Roy Says:

    (…) Indem sich der Mensch bewusst macht, dass er einzig den einen in ununterbrochenem Schöpfungshandeln begriffenen Allah zu verehren hat, kommt Mohammed ins Spiel. Denn ihm allein, dem durch Allah auserwählten Gesandten, verdankt der Muslim das Wissen davon, wie er dies gemäß Allahs Willen zu tun hat. Da er zudem weiß, dass sein Dasein vollkommen durch Allah bestimmt wird wie auch die Welt, in der es nach Allahs Willen abläuft, gibt es für ihn nicht – wie beispielsweise für den Christen – eine Grenze zwischen einem profanen Daseinsvollzug und Handlungen, deren Durchführung eine Weihe voraussetzt. Die islamische „Religion“ – wenn man diesen durch die christliche Tradition geprägten Begriff hier überhaupt verwenden will – ist daher eine alle Regungen des Menschen erfassende Daseinsordnung. Deren Einzelheiten sind aus dem Koran, der unmittelbaren Rede Allahs, und aus dem Hadith, den Überlieferungen vom göttlich inspirierten Reden und Handeln Mohammeds, abzulesen und abzuleiten. Das Resultat dieser Tätigkeit ist die Scharia, der nach islamischer Vorstellung die Herrschaft und das Gemeinwesen, die Gesellschaft und das Denken, Reden und Handeln des Einzelnen immer und ausnahmslos zu unterwerfen sind, wie auch das ganze Diesseits dem fortwährenden Bestimmen und Schaffen Allahs unterliegt. Der Gegenstandsbereich der Scharia wird dementsprechend als unbegrenzt aufgefasst. Es gibt Schriften, die dem Muslim erläutern, wie er auch die banalsten Verrichtungen schariagerecht auszuführen und wie er sie als den Ausdruck einer ununterbrochenen Verehrung und Anbetung Allahs zu gestalten habe. …

    Die „beste Gemeinschaft“ verdankt ihre Herausbildung und ihren Fortbestand den Schariagelehrten (Ulama). Sie vermitteln den Muslimen die auf dem Koran und dem Hadith aufbauende Weltdeutung und Daseinsordnung. Die Einzelheiten leiten sich, so der Anspruch, mittels Verstandesschlüssen aus Aussagen des Korans und des Hadith her. Die Autorität dieser beiden Quellen gilt ebenfalls als durch einen Verstandesschluss gesichert: Da ihr Inhalt auf Allah zurückgeht, muss er wahr sein, auch wenn der Verstand des Menschen in seiner Schwäche manche ihrer Aussagen nicht begreift. …

    aus: Tilman Nagel (Islam in Deutschland?), bei: Deutscher Arbeitgeber Verband 01.04.2015

    http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/klartextfabrik/2015_04_01_dav_klartextfabrik_islam.html

  37. Dwarslöper Says:

    RABITA
    Muslim World League (MWL)

    ÖSTERREICH
    Office Director:
    Dr. Hashim Abbass Mahrougi
    [ Hisham Abbass Almahrooqi ]
    [ Hashim al-Mahrougi ]
    [ Hashim al-Mahrooqi ]

    Islamisches Zentrum Wien [IZW]
    Am Bruckhaufen
    Wien,
    Vienna
    Austria

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/islamic-center-austria

    MWL Office in Austria. Office Director: Dr. Hisham Abbass Almahrooqi

    ___p://themwl.org/GLOBAL/node/1192

    Das Institut für Interkulturelle Islamforschung in Wien (INTIS) beehrt sich, Sie zu dieser ganztägigen Jahreskonferenz 2012 herzlich einzuladen, die wir im Islamischen Zentrum Wien (IZW), in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung der ägyptischen Botschaft Wien, der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), dem Institut für Rechtsphilosophie, dem Institut für Öffentlichkeitsrecht der Universität . Wien und der Initiative Weltethos Österreich (IWO) veranstalten.

    Univ. Prof. Dr. Elsayed Elshahed (Institutsleiter)

    Eröffnung: Dr. Hashim al-Mahrougi, Dr. Fuat Sanac und Univ. Prof. Dr. Elsayed Elshahed

    ___p://www.intis-islamiccentre.at/files/7013/5356/8247/4-Konferenz-Broschuere.pdf

    MUSLIM WORLD LEAGUE. Hashim AL-MAHROOQI

    (Seite 25)

    https://www.unodc.org/documents/commissions/CCPCJ/CCPCJ_Sessions/CCPCJ_19/CCPCJ-19_List-of-Participants.pdf

    Islamisches Zentrum Wien [IZW]

    Die Moschee wurde von 1975 bis 1979 von Baumeister Richard Lugner im Auftrag des saudi-arabischen Königs Faisal ibn Abd al-Aziz gebaut.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Zentrum_Wien

    Das Islamische Zentrum Wien

    Der Direktor des islamischen Zentrums ist Angehöriger der Saudi-Arabischen Botschaft in Wien. […]

    Das islamische Zentrum wird über die Islamische Weltliga (Muslim World League), welche vorwiegend vom saudi-arabischen Königreich finanziert wird, erhalten. Die Islamische Weltliga wurde 1962 von islamischen Gelehrten in Mekka gegründet und sieht sich als kulturelle und religiöse Vertretung der islamischen Völker. Offiziell eine islamische Nichtregierungsorganisation (NGO), erfüllt sie dennoch die für Saudi-Arabien wichtige außenpolitische Funktion der Missionsarbeit. Über ein internationales Netzwerk aus Bildungseinrichtungen, Moscheen und Kulturzentren, propagiert die Islamische Weltliga die erzkonservative wahhabitische Ausprägung des Islam. Über zahlreiche Unterorganisationen sowie angegliederte und befreundete islamische NGOs, religiöse Stiftungen und islamische Banken, verfolgt die Islamische Weltliga dieses „Missionsziel“, das sich sowohl an Andersgläubige wie auch an Muslime richtet. Bevorzugte Aktionsgebiete der Organisation sind die muslimische Diaspora im Westen sowie Krisen- oder Kriegsgebiete mit muslimischem „Potential“ (in Europa z.B. Bosnien und Albanien). Durch Aufbau von religiöser Bildungsinfrastruktur (in Bihac beispielsweise die Prinz Salman Akademie) und mittels Vergabe von Stipendien für religiöse Studien an saudiarabischen Universitäten wie der Islamischen Universität Medina oder der Imam Ibn Sa’ud Universität, soll wahhabitisches theologisches Gedankengut verbreitet werden. Als wichtigste Unterorganisationen der Islamischen Weltliga gelten die International Islamic Relief Organisation (IIRO) und der Weltrat der Moscheen, der für den Bau und Erhaltung von Moscheen zuständig ist.

    ___p://www.islam-landkarte.at/sites/default/files/Islamisches%20Zentrum%20Wien.pdf

    Islamic Relief Organisation (IIRO)

    Geschichte

    Die IIRO wurde 29. Januar 1979 durch ein königliches saudisches Dekret gegründet.

    Farid Yasin al-Qurashi war der Gründervater und bis 1993 Direktor des IIRO.

    Die IIRO ist Mitglied der Islamischen Weltliga.

    Verbindungen zum Terrorismus

    Mohammad Jamal Khalifa ist der Schwiegerbruder von Osama bin Laden und war seit 1991 Direktor des IIRO in Manila. 1994 wurde er von den philippinischen Behörden des Landes verwiesen, da die IIRO im Verdacht stand, finanzielle Verbindungen zwischen Al-Qaida und Abu Sayyaf-Gruppe und der Moro Islamische Befreiungsfront herzustellen.

    Während des Bosnienkrieges und des Kosovokrieges war die IIRO an der Finanzierung der muslimischen Kämpfer beteiligt. […] Eine Resolution des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen von 2006 bezeichnet die Ableger auf den Philippinen und Indonesien des IIRO als Unterstützungsorganisationen von Al-Qaida.

    https://de.wikipedia.org/wiki/International_Islamic_Relief_Organization

    SCHWEIZ
    Office Director: Ex. Emb. Ahmed bin Mohammad El-Beiary

    Chemin Colladon
    Genève / Genf
    Switzerland

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/islamic-cultural-foundation-geneva

    BELGIEN
    Islamic Center & Cultural in Belgium
    Dr. Jamal Moumna

    Islamitisch en Cultureel Centrum van België
    Parc du Cinquantenaire
    Bruxelles
    Belgium

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/islamic-center-cultural-belgium

    NIEDERLANDE

    Islamitisch Cultureel Centrum Zuid
    Hasseltstraat
    MB Tilburg
    Tilburg, NB
    Netherlands

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/islamic-culture-center-south-netherland

    FRANKREICH. La Ligue Islamique Mondiale

    RUE CLER
    75007 PARIS
    Paris
    France

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/mwl-office-france

    DÄNEMARK

    MWL Office in Denmark
    Vodroffsvej
    Frederiksberg
    Copenhagen
    Denmark

    http://themwl.org/GLOBAL/node/1186

    ITALIEN – MWL Office in Italy
    Office Director: Dr. Fareed Iskender Khotani

    Centro Islamico Culturale d’Italia
    Viale della Moschea
    Provincia di Roma
    Rome
    Italy

    BOSNIEN

    MWL Office in Bosnia and Herzegovina
    Ilidža, Sarajevo Svijeta, Blažujski drum
    Sarajevo

    ___p://themwl.org/GLOBAL/node/1184

    Muslim World League Representer in North Korea
    Office Director:
    Dr. Abdul Wahab Zahid Haq

    MALAYSIA
    [Mitten in der Planstadt Putrajaya, dem Verwaltungszentrum]

    ___p://themwl.org/GLOBAL/node/1207

    RABITA (MWL) und Verbindungen zur IIUM (International Islamic University Malaysia). 2009. ISTAC (Institute of Islamic Thought and Civilisation) ist Syed Muhammad Naquib al-Attas.

    ’Living in Hell’ – Domestic Violence Against Women in Muslim Minorities Communities in the US and UK: Comparative Analysis,International Conference onJurisprudence of Minorities in the Light of the Higher Objectives of Islamic Law (Maqasid al-Shari’ah): Identity and Integration, organised by Muslim World League, ISTAC and Department of Fiqh and Usul Al-Fiqh, IIUM, Renaissance Hotel, Kuala Lumpur, November 11, 2009

    ___p://www.iium.edu.my/rector/about-us-4

    Malaysia, IIUM, man veröffentlicht bei der Rabita (MWL).

    Islam, M. Aminul, (1997). “Zakat and Its Beneficiaries: Islam’s Guidelines”. The Muslim World League Journal, Vol. 24, No. 11, pp. 35-40, Makkah al Mukarramah: KSA

    ___p://www.iium.edu.my/kos-11

    KOREA,
    NORDKOREA

    Jeonju Masjid Abu Bakr Al Siddiq
    Jeonju Ciy
    HWB
    North Korea

    ___p://themwl.org/GLOBAL/content/muslim-world-league-representer-north-korea

    __________

    Abdul Wahab Zahid Haq:
    Ein Treffen mit der Fitrah

    ___p://islamische-buecher-auf-deutsch.de/2015/07/buch-ein-teffen-mit-der-fitrah-durchgelesen/

  38. Jacques Auvergne Says:

    Mohamed: Eine Abrechnung
    Verlag: Droemer Knaur (2015)
    ISBN 978-3-426-27640-2

    حامد عبد الصمد
    Ḥāmid ʿAbd aṣ-Ṣamad
    Hamed Abdel-Samad

    Droemer Knaur Verlag

    http://www.droemer-knaur.de/autoren/6896619/hamed-abdel-samad

    Freiheitliche Demokraten aller Welt und Menschenrechtsuniversalisten haben Grund zur Freude, denn der deutsch-ägyptische Politologe Abdel-Samad kann sein neues Buch vorstellen: Mohamed: Eine Abrechnung

    „Ich veröffentliche alle meine Bücher zuerst auf Arabisch, dann auf Deutsch. Aber mein nächstes Buch wagt bisher niemand auf Arabisch zu drucken. Der Prophet war ein gewalttätiger Eroberer und dient deshalb heute Terroristen als Vorbild.“

    http://www.zeit.de/zeit-magazin/2015/28/hamed-abdel-samad-rettung

    „Ich gehe von einer multiplen Krankheit aus, die aus seiner persönlichen Geschichte resultiert und die die Muslime absorbiert haben. Narzissmus und Paranoia haben ihren Ursprung sehr oft in Minderwertigkeitsgefühlen, Zurückweisungen, Ablehnung. Mohammed ist als Kind oft zurückgewiesen worden. Den Vater kannte er nicht, die Mutter gab ihn weg und starb, als er sechs Jahre alt war. Er hatte keine Leitbilder, kannte keine Liebe, keine Zärtlichkeit, keine Anerkennung. So bildete sich eine Persönlichkeit, die unter Kontrollzwang, Verlustängsten und Paranoia litt. (..)

    Mohammed schließt Kriegsbündnisse, im Schatten des Schwertes kam der Erfolg. Erst als Kriegsbeute in Aussicht stand, wurde der Islam auch zu einem ökonomischen Projekt, das immer mehr Anhänger fand. Viele Kriegsfürsten, die Mohammed früher bekämpft hatten, hielten nun zu ihm, weil sie auf das siegreiche Pferd setzen wollten. (..)

    Der IS macht nichts, was Mohammed in seiner Zeit nicht auch getan hat. Er zieht aus den historischen Texten für jede seiner Taten eine religiöse Legitimation. Ob Enthauptungen, Versklavung, Vergewaltigung, Ehe mit Minderjährigen, die Vertreibung von Juden und Christen – für alles lassen sich entweder im Koran oder in den Hadithen (Überlieferungen der Taten und Aussagen Mohammeds) Belege finden. (..)

    Mohammed war Kriegsherr, er hat das Gleiche getan, was die IS-Terroristen heute tun. Es ist die Geisteshaltung Mohammeds, der den Menschen misstraute, die sich bis heute erhalten hat. Die Geisteshaltung eines größenwahnsinnigen Narzissten, der einen inneren Kreis von Gefolgsleuten definiert und alle, die außerhalb dieses Kreises stehen, als Feinde betrachtet, die ausgelöscht gehören. Der IS ist das legitime Kind von Mohammed, in Wort und Tat. Niemand versteht Mohammed so gut wie der IS. Genau wie die Religionspolizei in Saudi-Arabien, die Fanatiker in Indonesien, Boko Haram in Nigeria, al-Schabab in Somalia und die Hamas im Gazastreifen. Sie stammen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten, berufen sich aber alle auf die gleichen multiplen Krankheiten des Propheten und damit auch seiner Religion.“

    http://www.welt.de/politik/ausland/article146903739/Mohammed-war-ein-Massenmoerder-und-ein-kranker-Tyrann.html

  39. Jacques Auvergne Says:

    Diese auch im Islam mit der Frau gleichberechtigte Frau

    Unangemessen schöne Worte sollen noch ein Weilchen verdecken, dass sich das deutsche Recht auflöst und Koran und Sunna angleicht, wenn es um „die unveräußerlichen Rechte des Individuums“ (Joachim Gauck) auch auf religiöses genitales Verstümmeltsein geht oder auf ein islamisches Kopftuch für das Mädchen oder die Frau ab der Pubertät. Zur Rede des Bundespräsidenten anlässlich des Festaktes zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Eine Stichelei von Jacques Auvergne.

    Joachim Gauck schweigt zum grundrechtswidrigen Erlaubnisparagraphen der Jungenbeschneidungs (männliche Genitalverstümmelung) und donnert:

    „Hier ist die Würde des Menschen unantastbar.“

    Aha? Wer hierzulande („hier“) jetzt noch etwas gegen § 1631d BGB sagt, begeht der aus Gauckscher Weltanschauung denn etwa keinen schlimmen Angriff gegen die Gaucksche „Würde“?

    Mit der Literalität von Koran und Sunna ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht zu machen und gerade diese Wortwörtlichkeit ist Basis des bekennenden Islamischen Religionsunterrichts (IRU). Gauck müsste daher eigentlich etwas gegen Koran und Sunna sagen und fordert in der Tat „Gleichberechtigung“. Deutschland vor der Scharia gerettet?

    Leider nicht. Gauck am 3. Oktober 2015:

    „Gerade weil in Deutschland unterschiedliche Kulturen, Religionen und Lebensstile zuhause sind, gerade weil Deutschland immer mehr ein Land der Verschiedenen wird, braucht es die Rückbindung aller an unumstößliche Werte. Einen Kodex, der allgemein als gültig akzeptiert ist. […]

    Unsere Werte stehen nicht zur Disposition! Sie sind es, die uns verbinden und verbinden sollen, hier in unserem Land. Hier ist die Würde des Menschen unantastbar. Hier hindern religiöse Bindungen und Prägungen die Menschen nicht daran, die Gesetze des säkularen Staates zu befolgen. Hier werden Errungenschaften wie die Gleichberechtigung der Frau oder homosexueller Menschen nicht in Frage gestellt und die unveräußerlichen Rechte des Individuums nicht durch Kollektivnormen eingeschränkt – nicht die der Familie, nicht der Volksgruppe, nicht der Religionsgemeinschaft. Toleranz für Intoleranz wird es bei uns nicht geben. Und außerdem gibt es in unserem Land politische Grundentscheidungen, die ebenfalls unumstößlich sind. Dazu zählt unsere entschiedene Absage gegen jede Form von Antisemitismus und unser Bekenntnis zum Existenzrecht von Israel.“

    Soweit für jetzt unser Bundespräsident.

    Genau eine Woche eher, zum Auftakt der 40. Interkulturellen Woche, hatte Gauck die Bundesrepublik ein: „Land des Rechts und der Freiheit, der Menschenrechte und der Gleichberechtigung der Geschlechter“ genannt, Geschlechter sagte der Präsident, meinte also doch wohl Mann und Frau, den Mann lässt er sieben Tage später weg, wie wir gleich sehen werden. Bei Aussagen wie „das Land der Freiheit und der Menschenrechte“ wird es jedem mulmig, der weiß, dass es die zeitlose Scharia, die schariakonforme OIC und ihre Kairoer Erklärung gibt, die 1990 festgestellten Menschenrechte im Islam. Warum nur sagte Gauck am 27.09.2015 nicht: allgemeine Menschenrechte? Zurück zum Tag der Deutschen Einheit.

    Scheich und Ayatollah sauer, hat sich Gauck am 3. Oktober schariawidrig geäußert? Aber nein, das versteht sich doch, über den Islam nur Gutes oder gar nichts. Das präsidiale Credo vom Nationalfeiertag lautet denn auch nicht, wie eigentlich durch AEMR und GG geboten: „die Gleichberechtigung von Mann und Frau“, sondern lediglich:

    „die Gleichberechtigung der Frau“.

    Da werde ich doch mal spitzfindig.

    Eine Frau also beschließt, irgendwie freiwillig, die vom Himmel ihrem Ehegatten nun einmal nicht auferlegte religiöse Pflicht zu erfüllen und einen Schleier zu tragen oder im Schlafgemach seine islamisch angeheiratete Zweitfrau zu dulden. Ein klarer Fall von: „die Gleichberechtigung der Frau“, denn sie könnte sich ja anders entscheiden, Herr Gauck?

    In die präsidiale Frauengleichberechtigung ist der Hidchab integriert, jedenfalls der optionale Hidschab. Sozusagen der regierungsseitige Möglichkeitsschleier, wobei das Bundesverfassungsgericht bekunden darf, dass die DITIB über den Hidschab nicht diskutiert. Die Gaucksche Frau-an-Sich muss ja keinen Hidschab tragen? Doch, im Islam muss sie sehr wohl und Herr Gauck weiß das und schweigt. Ehe für alle, überschlug sich Deutschland in diesem Sommer – auch Kindbraut und Polygamie, Herr Gauck?

    Eine andere Frau ist, nein: viele andere Frauen bereits sind großfamilienweise oder bereits straßenzugweise nur noch … mit der Frau gleichberechtigt. Diese auch im Islam mit der Frau gleichberechtigte Frau: ist auch das ein klarer Fall von: „die Gleichberechtigung der Frau“, Herr Gauck?

    Allerdings, in der Scharia hat die Muslima dasselbe Recht … wie die Muslima: „die Gleichberechtigung der Frau“. Alles geht, das war knapp, aufatmen bei den Postmodernen, die Multikultur ist gerettet.

    Der zu erschließende Gaucksche Mann kann anders leben als die Frau, mehr Rechte haben jedenfalls nutzen als diese, er muss es aber nicht, er muss es nur können und seine Ehefrau muss auf einen Teil ihrer Rechte jedenfalls Möglichkeiten verzichten können, sofern beide das freiwillig tun. Irgendwie freiwillig jedenfalls und bei DITIB ist die religiös zum Hidschab verpflichtete Frau neun Jahre alt: „ab Eintritt der Pubertät“ (1 BvR 471/10).

    Auch als Lehrerin kann in der Bundesrepublik Deutschland jede Frau seit dem (ausgerechnet) 27.01.2015 ihre islamische Bedeckung tragen. Präsident Gauck schweigt dazu, sprich er ist mit der Welt, jedenfalls mit sich selbst, völlig zufrieden. Mit uns Kritikern des Lehrerinnenkopftuchs und überhaupt des Kopftuchs ist der bunte Präsident allerdings gar nicht zufrieden.

    Jede Frau kann seit dem 12.12.2012 ihren Sohn am Genital beschneiden lassen (genitalverstümmeln lassen) und, so ist zu fürchten, sehr bald auch ihre Tochter. Der schafiitische Islam verlangt diese FGM und der hanbalitische vielleicht auch.

    Die eine bunte deutsche Frau also ist Beschneidungsgegnerin oder vielmehr Noch-nicht-Beschneiderin, die andere bunte deutsche Frau eine gottesfürchtige Beschneidungpraktikerin – Gauck: „die Gleichberechtigung der Frau“.

    Die Frau bzw. ihr Wali (Vormund und Verwalter) muss das Kind ja vielleicht nicht beschneiden lassen – doch, im Islam schon und Herr Gauck weiß das und schweigt. Die weibliche Beschneidung (weibliche Genitalverstümmelung, FGM) kann kommen.

    Die Scharia hat sich seit 1400 Jahren nicht verändert und gewinnt auch auf deutscher Erde mehr und mehr an ihrer im Wesen (Hans-Gert Pöttering; Horst Köhler: „im Kern“) gewalttätigen Zielrichtung und Praxis. Allerdings sprachen Pöttering (2008) wie Köhler (2010) allen Ernstes über die: „im Kern friedliche Religion“. Den alten besinnlichen Taoismus oder neuen witzigen Pastafarianismus meinten sie nicht.

    Nur soviel für heute zum elften deutschen Bundespräsidenten. In einem Jahr wird er uns dasselbe Trauerspiel bieten und, ausdrücklich, für Islamkritiker oder Ex-Muslime oder explizit gegen die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit des Islamischen Rechts kein Wort sagen.

    Bis zum 3. Oktober 2016 wird vielmehr die FGM da sein und Joachim Gauck wird uns wieder etwas erzählen darüber, dass sich schließlich in ganz Europa „die Zusammensetzung von Bevölkerungen in kurzer Zeit erheblich verändert“ habe sowie über „ein inneres Band zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen“.

    Jacques Auvergne

    Q u e l l e n

    Festakt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit
    Frankfurt/Main, 3. Oktober 2015

    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2015/10/151003-Festakt-Deutsche-Einheit.html

    Auftakt der 40. Interkulturellen Woche
    Mainz, 27. September 2015

    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2015/09/150927-Interkulturelle-Woche-Mainz.html

  40. Jacques Auvergne Says:

    „Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören.“

    „Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)“
    _____
    _____

    Vorgestellt auf der Deutschen Islamkonferenz (DIK) am 10.11.2015

    Deutsche Islam Konferenz

    Religionssensible soziale Dienstleistungen von und für Muslime

    Ein Überblick aus Kommunen und den Mitgliedsorganisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    […] [Seite 5, inkl. FN 2]

    Die DIK hat fünf Handlungsfelder festgelegt […]

    Handlungsfelder der DIK zur Wohlfahrtspflege, im Einzelnen:

    Würdigung und Abbau von Vorbehalten;
    Information und Beratung;
    Kooperation und Teilhabe;
    Ehrenamt, Hauptamt, Qualifikation;
    Finanzierung.

    […]

    Kinder- und Jugendhilfe […] Die vorliegende Publikation zeigt, welche Schritte gegangen wurden, um die Teilhabe muslimischer Organisationen an der Kinder- und Jugendhilfe zu ermöglichen und somit adäquate religionssensible Angebote im Sinne des SGB VIII zu schaffen.

    Die Altenhilfe […] Zugleich können Kommunen zur besseren Wahrnehmung der Bedürfnisse muslimischer Menschen in der Pflege beitragen, um dort religionssensible und attraktive Bedingungen zu schaffen. Wohnbereiche für Musliminnen und Muslime, Gebetsräume, geschlechtsspezifische Pflege oder Beschäftigung muslimischen Personals sind einige Maßnahmen, die
    durch die hier aufgeführten Kommunen angestoßen worden sind.

    [Seite 6]

    […]

    „Nebeneffekte“ interkulturelle Sensibilisierung und bürgerschaftliches Engagement

    Die breite Beteiligung muslimischer Akteure auf kommunaler Ebene hat neben Erfolgen bei den jeweilig spezifischen Themensetzungen den Effekt, die Verwaltung für die Bedingungen einer multireligiösen und vielfältigen Gesellschaft zu sensibilisieren.

    [Seite 8]

    […]

    ein Anspruch der Spitzenverbände der BAGFW, der sich im Leitsatz ausdrückt „Wir sind für Menschen da – unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Weltanschauung“.

    (Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege)

    [Seite 11]

    […]

    Die Einrichtung eines Wohnbereichs für muslimische Menschen im Pflegeheim als Ergebnis langfristiger Kooperation zwischen muslimischer Gemeinde und Kommune

    München […] Die Stadt setzt auf Gender Mainstreaming, Inklusion, interkulturelle Orientierung und Öffnung sowie aktive Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit.“

    [Seite 13]

    […]

    Umsetzung in der interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege für Muslime

    Rahmenkonzeption 2014-2020 zur Interkulturellen Öffnung der Langzeitpflege

    Wohnbereich für Musliminnen und Muslime im Hans-Sieber-Haus der MÜNCHENSTIFT GmbH

    Der Leiter des Hans-Sieber-Hauses arbeitete zusammen mit einer Projektleitung an der Realisierung des Wohnbereichs für Musliminnen und Muslime.

    […] Begleitet wird die interkulturelle Öffnung der Häuser […]

    [Seite 15 und 17]

    […]

    Empowerment von (jungen) Muslimen und muslimischen Organisationen als Querschnittsthema in der Kommune

    Religionssensible Dienstleistungen von und für Musliminnen
    und Muslime in Essen […]

    [Seite 23] [23 ff.: Katernberg]

    „Initiativkreis Religionen in Essen“ (IRE). Er ist Träger des vom Rat der Stadt institutionell, personell und zusammen mit der Stiftung Mercator auch finanziell geförderten interreligiösen Projekts Arche Noah.

    Ein am Rande einer Demonstration spontan entstehender Übergriff auf das städtische Museum „Alte Synagoge“ im Jahr 2000 konnte knapp verhindert werden. […]

    Vergleiche, die „Essener Erklärung Muslime für Dialog, Integration und Frieden.“ vom 11.9.2005. Nach gewalttätigen Auseinandersetzungen mit antisemitischen Parolen im Anschluss an eine Demonstration gegen den Gaza-Krieg in Essen trugen der Oberbürgermeister und Vertreter des IRE auf einer öffentlichen Kundgebung die „Essener Klärung gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ vom 3.7.14 vor.

    [Seite 28, mit FN 9, FN 11]

    [DER PARITÄTISCHE, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband. Datenschutzproblem angerissen: Seite 133, immerhin, noch sind keine Daten erhoben worden. Riskant insbesondere, die Nutzer der Angebote betreffend: „Rückschlüsse wären ggfs. aufgrund der Nationalität denkbar“ sowie, die Mitarbeiter betreffend: „Es liegen keine Angaben darüber vor, wie viele Mitarbeiter/innen Muslime sind. Die Erfassung der Religionszugehörigkeit kann nur erfolgen, soweit die Zugehörigkeit zu einer Religion eine berufliche Anforderung darstellt oder für die steuerliche Abwicklung eines Arbeitsverhältnisses notwendig ist“, der Kollegenkreis, die eine ungeteilte Mitarbeiterschaft, weicht den Menschensorten von Dhimma und Kalifat.]

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Nutzer von Angeboten Ihres Verbandes vor?

    Liegen Angaben zur Religionszugehörigkeit (hier: zum Islam) der Mitarbeiter in Einrichtungen, die Ihrem Verband angehören, vor?

    [Seite 133]

    […]

    DIAKONIE

    Positionierungen für Gerechtigkeit und Gleichstellung von Muslimen

    Leider wird die gesellschaftliche Realität zunehmend pluralistischer Religionskultur und wachsender Sichtbarkeit des Islams nicht von allen Bürgerinnen und Bürgern in einer Weise akzeptiert, wie es für ein friedliches Zusammenleben wünschenswert wäre. […]

    In der Logik des antimuslimischen Rassismus wird der Islam nicht als ein Teil, sondern als ein Gegenentwurf zu unserer Gesellschaft angesehen.

    [Seiten 156-157]

    [Die folgende Forderung ist zweckmäßig, da Abschottung und Fundamentalismus eingegrenzt werden. Leider muss eine islamverliebte Kirche sie halbherzig meinen, man wird sich mit Lippenbekenntnissen zufriedengeben. Zweitfrau, Talaq, Kindbraut sowie der Zwang zum Hidschab (BVerfG 2015 DITIB zitierend) wird evangelischerseits ja nicht kritisiert, zur MGM – und schafiitischen FGM! – schweigt man desinteressiert und karrierebewusst. Zu den islamischen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege sowie auch zu einem eventuellen künftigen islamischen Wohlfahrtsverband.]

    ein plurales Angebot sozialer Hilfen, das den Nutzenden die Freiheit gibt, welches Angebot welchen Verbandes sie in Anspruch nehmen wollen […] Ihre Prinzipien sowie ihre sozialpolitischen Positionierungen zu teilen, auch hinsichtlich der interkulturellen Öffnung, der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenpolitik und LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle) u.v.m., würde von neuen Mitgliedern erwartet.

    [Seite 178]

    […]

    Anhang
    Fragebogen

    „Überblick über religionssensible soziale Dienstleistungen für Musliminnen und Muslime in den Organisationen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW)

    (Seite 185)

    Positionspapiere (z.B. zum Kopftuch)

    [Seite 187]

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.pdf?__blob=publicationFile

    Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

    Datum 10.11.2015
    Typ Studie

    Die DIK hat auf ihrem ersten Lenkungsausschuss im Januar fünf Handlungsfelder zur Bearbeitung des Themas Wohlfahrtspflege festgelegt, zu denen unter anderem Würdigung und Abbau von Vorurteilen sowie Information und Beratung gehören. Ein Beitrag dazu ist die vorliegende exemplarische Sammlung von Beispielen guter Praxis in sechs Kommunen sowie der Überblick über die Berücksichtigung von Musliminnen und Muslimen in den Angeboten und Strukturen der Spitzenverbände der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW). Der Fokus ist, analog zur Schwerpunktsetzung im DIK Arbeitsprogramm, auf die Bereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe gelegt.

    Gute Praxis in Kommunen

    Kommunen treten sowohl als öffentliche Träger sozialer Dienstleistungen als auch als Zuständige für der Anerkennung freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf. Die hier gesammelten Impulse, sollen einen Eindruck vermitteln, wie Kommunen bessere Teilhabe von Muslimen und ihren Organisationen bei der Gestaltung und Erbringung sozialer Dienstleistungen ermöglichen können. Die Vielfalt kommunaler Ansätze und Aktivitäten auf diesem Gebiet wird exemplarisch durch die Städte Essen, München, Stuttgart und Heilbronn sowie die Landkreise Osnabrück und Böblingen präsentiert.

    Überblick über Angebote in der BAGFW

    Die Schwerpunkte Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe sind die größten Arbeitsbereiche innerhalb der Mitgliedsorganisationen der BAGFW. Dieser Überblick zeigt einerseits, wie die Wohlfahrtsverbände die Bedarfe von Muslimen in ihren Angebote berücksichtigen und andererseits, welche Möglichkeiten zur Beschäftigung muslimischen Personals und zur Einbindung muslimischer Organisationen in ihren Strukturen bestehen.

    Download (pdf, 3 MB)

    ___p://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.html?nn=4757014

  41. Cees van der Duin Says:

    Islam needs reformers, not moderates

    Ali A. Rizvi

    Warum der Islam doch etwas mit Terrorismus zu tun hat

    Huffington Post, 17.11.2015


    […] Was sollen Nicht-Muslime denken, wenn selbst moderate Muslime wie Ihr genau die Worte und das Buch verteidigen, das diese Fundamentalisten genauso mühelos zitieren, um eine Rechtfertigung für Ihre Morde zu präsentieren – perfekt und unfehlbar? […]

    Wir stehen hier vor einem offensichtlichen Dilemma. Die Überzeugung, dass der Koran das Wort Gottes ist, das nicht infrage gestellt werden darf, ist ein Grundsatz des islamischen Glaubens.

    Muslime weltweit, fundamentalistisch oder fortschrittlich, halten sich daran. Viele von Euch sind der Meinung, dass es einem Abschwören des Glaubens gleichkommt, diesen Grundsatz zu lockern. […]

    Ich höre diese Diskussionen über eine Reform des Islam schon mein ganzes Leben lang. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der erste Schritt aller grundlegenden Reformen ein Überdenken des Konzepts der schriftlichen Irrtumslosigkeit ist. […]

    In den meisten muslimischen Haushalten wird der Koran auf dem höchstmöglichen Platz platziert. Bei uns war es auf dem obersten Bord eines Bücherregals. Er kann nicht berührt werden, es sei denn, es wird zunächst eine Reinigungszeremonie durchgeführt. Er darf nicht von Frauen gelesen oder rezitiert werden, die grade ihre Menstruation haben. […]

    Es gab viele Dinge im Koran, von denen wir nicht wussten, dass sie so dort standen. Genau wie Aslan dachten auch wir fälschlicherweise, dass harte Strafen in Saudi-Arabien wie Köpfen oder das Amputieren von Gliedmaßen etwas Kulturelles und nichts Religiöses seien.

    Später lernten wir, dass der Koran tatsächlich das Köpfen als Strafe vorsieht, und in Sure 5, Vers 38 ist deutlich zu lesen, dass Dieben, ganz gleich ob Mann oder Frau, die Hand amputiert werden solle.

    Es gibt aber auch eine ganze Reihe anderer Dinge, von denen angenommen wird, dass sie im Koran zu finden sind. Dem ist jedoch nicht so. Ein berühmtes Beispiel ist der Hijab oder die Burka. Weder das eine noch das andere wird im Koran erwähnt. Auch ist an keiner Stelle von der Steinigung als Strafe zu lesen. Dieses wird im Hadith (der Sunna, der Überlieferungen der Handlungen und Aussprüche des Propheten) und sogar im Alten Testament erwähnt, aber nicht im Koran.

    Weder männliche noch weibliche Beschneidung finden im Koran Erwähnung. Wieder jedoch kann beides im Hadith nachgelesen werden. Als Aslan das Thema weibliche Beschneidung diskutierte, vermied er es zu erwähnen, dass von den vier sunnitischen Rechtsschulen die Schafi’i Schule die weibliche Beschneidung vorschreibt und die anderen drei Schulen es empfehlen.

    Aus diesem Grund beträgt die Häufigkeit von weiblicher Beschneidung in Indonesien, dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung weltweit und dem Land, die meisten davon Schafi’i, und das Land, in dem laut Aslan Frauen den Männern zu 100% gleichgestellt sind, mindestens 86%. Mehr als 90% der Familien unterstützen diese Praxis.

    In dem Land mit der größten arabischen muslimischen Bevölkerung, Ägypten, beträgt die Rate der weiblichen Beschneidungen über 90%. Also ja, sowohl männliche als auch weibliche Beschneidung ist älter als der Islam, aber es ist falsch zu sagen, dass keine Verbindung zu der Religion besteht. […]

    Wenn ihr denkt es sei rassistisch, den Islam zu kritisieren, dann sagt ihr im gleichen Atemzug, dass der gesamte Islam eine einzige Rasse sei. […]

    Der Islam braucht in der Tat Reformer, keine moderaten Muslime. Und Wörter wie „Reform“ passen einfach nicht so gut zu Wörtern wie „Unfehlbarkeit“. Der Zweck der Reformen ist es, Dinge zu verändern, das System zu reparieren und ihm eine neue Richtung zu geben. Und um etwas zu reparieren, muss man sich eingestehen, dass es kaputt ist, und nicht einfach nur kaputt scheint. […]

    Sie waren radikal. Rebellen. Reformer. So wird der Wandel vorangetrieben. Alle Revolutionen waren einmal Rebellionen. Der Islam selbst ist so entstanden. Offen problematische Ideen aufzugreifen ist nicht bigott. Es ist keine Blasphemie. […]

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/warum-islam-doch-etwas-mit-terrorismus-zu-tun_b_8579988.html


    An Open Letter to Moderate Muslims

    In most Muslim households, the Quran is physically placed at the highest place possible. In our house, it was at the top of a tall bookshelf. It cannot be physically touched unless an act of ablution/purification (wudhu) is first performed. It cannot be recited or touched by menstruating women. […]

    Neither male nor female circumcision (M/FGM) are found in the Quran. Again, however, both are mentioned in the hadith. When Aslan discussed FGM, he neglected to mention that of the four Sunni schools of jurisprudence, the Shafi’i school makes FGM mandatory based on these hadith, and the other three schools recommend it. This is why Indonesia, the largest Muslim country in the world, mostly Shafi’i, where Aslan said women were „absolutely 100% equal“ to men, has an FGM prevalence of at least 86%, with over 90% of families supporting the practice. And the world’s largest Arab Muslim country, Egypt, has an FGM prevalence of over 90%. So yes, both male and female genital cutting pre-date Islam. But it is inaccurate to say that they have no connection whatever to the religion.

    http://www.huffingtonpost.com/ali-a-rizvi/an-open-letter-to-moderat_b_5930764.html


    Ali A. Rizvi

    http://www.huffingtonpost.de/ali-a-rizvi/


    Auch auf Twitter

    Pakistani-Canadian Writer. Musician. Physician. Working on my first book, The Atheist Muslim (2016).

    Ali A. Rizvi

    https://twitter.com/aliamjadrizvi

  42. Edward von Roy Says:

    Ist ein Euro-Islam möglich?

    Rede von Ralph Ghadban bei der KAS (2009)

    […] Zusammengefasst: Der Islam ist die beste Religion [Din als Wohlverhalten, Gesetzlichkeit und Seinsweise], die Umma der Muslime ist die beste Gemeinschaft unter den Menschen, ihr Auftrag ist es, die Herrschaft des Islam auf die ganze Welt auszudehnen und die Menschheit auf den Weg Gottes hinzuweisen oder wie im Fall der Heiden, sie dazu zu zwingen. Wenn ein Muslim an die Wortwörtlichkeit dieser Offenbarung glaubt und das tun die meisten Muslime, weil der Koran das Wort Gottes ist, dann haben wir bezüglich der Menschenrechte ein massives Problem. […]

    In den humanistischen Vorstellungen besitzt der Mensch durch seine bloße Existenz eine Würde und ein Recht auf Freiheit, Gleichheit und Solidarität. In der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ [AEMR] von 1948 heißt es in Artikel I: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ […]

    Das gilt uneingeschränkt für alle Menschen.

    Im Koran bildet der Glaube [als der Glaubensgehorsam. Allah ist Herrscher und Mohammed Sein Befehlsgeber. Scharia ist Schöpfungsordnung und der Din die rechte Seinsweise. Islam is action, Islam ist Tat] den entscheidenden Aspekt in der menschlichen Natur und nicht die Würde, die Vernunft oder das Gewissen. […] Mit anderen Worten gilt die Würde in vollem Sinn nur für die Gläubigen [als die Schariagehorsamen, die Islampraktiker]. Die Ungläubigen [als Verweigerer der rechten Seinsweise, die Schariaverweigerer] sind krank, in ihren Herzen taub, stumm und blind und werden in der Hölle enden (2:5-20) […]

    Der Mensch muss den Schöpfungszweck erfüllen, seiner Natur folgen und Gott anbeten. Darin besteht seine Würde. Als bestes Geschöpf ist der Mensch auch der Stellvertreter Gottes (khalîfa) auf Erde. Und als solcher ist er beauftragt, dem Willen Gottes zu folgen, in dem er sein Gesetz (schari’a^, Scharia) umsetzt. Das Gesetz regelt die Beziehungen der Menschen zu Gott (’ibâdât) sowie die Beziehungen der Menschen untereinander (mu’âmalât). Die Beziehung zu Gott besteht in der bedingungslosen Unterwerfung unter seine Allmacht. Im Diesseits hat der Mensch den Auftrag (taklîf), die Welt nach dem Gesetz Gottes zu verwalten […]

    Nach dieser Auffassung ist der Islam eine Gesetzesreligion, die den Menschen keine Rechte einräumt, sondern nur Pflichten erlegt, nämlich den Glaube an Gott und die Umsetzung der Scharia. […]

    Die Kairoer Erklärung von 1990 ist nicht anders. Nach einer langen und schönen Präambel wird im vorletzten Artikel 24 knapp und kurz gesagt: „Alle Rechte und Freiheiten, die in dieser Erklärung erwähnt sind, unterliegen der islamischen Scharia“ und, um Missverständnisse zu vermeiden, findet eine Bestätigung im letzten Artikel 25 statt: „Die islamische Scharia [die dem menschlichen Verstand enthoben ist, der Endanwender folgt den Weisungen von Familienoberhaupt, Scheich, Mufti, Amir, welche Koran und Sunna nicht widersprechen dürfen] ist die einzige Referenz für die Interpretation und Deutung der Artikel dieser Erklärung.“ […]

    Trotz der formellen Akzeptanz der UN-Deklaration der Menschenrechte durch die islamischen Ländern haben die religiösen Institutionen in ihren islamischen Menschenrechtsdeklarationen der UN Position nie zugestimmt, im Gegenteil die alte traditionelle islamische Position bestätigt. Viele Modernisierungsversuche sind deshalb, wie al-Afif gezeigt hat, mehr oder weniger unehrliche Scheinversuche für die Bewahrung des alten religiösen Bestandes und verhindern eine Anpassung an die Moderne.

    Die Anstrengung der Islamisten mit Hilfe des fiqh einen westlichen Islam zu schaffen, ist ein Manöver im Rahmen ihrer Missionierungsbestrebungen zur Islamisierung des Westens. Sie dienen weder der Integration noch der Modernisierung, sondern dem Erhalt und der Stärkung der muslimischen Gemeinschaften im Hinblick auf die Einführung der Scharia in den säkularen Staaten.

    (Ist ein Euro-Islam möglich? Von Ralph Ghadban. KAS-Bonn 25.08.2009)

    http://www.ghadban.de/de/wp-content/data/Vortrag-KAS-Bonn.pdf

    Konrad-Adenauer-Stiftung – Politisches Bildungsforum NRW
    ISLAM – RELIGION UND GESELLSCHAFTSMODELL
    24.–26.08.2009
    ORT
    Schloss Eichholz, Wesseling
    Dienstag, 25.08.2009
    16.00 – 17:30 Uhr
    Ist ein Euro-Islam möglich?
    Ralph Ghadban
    Evangelische Fachhochschule Berlin

    http://www.kas.de/bundesstadt-bonn/de/events/37055/


    TILMAN NAGEL. Die Scharia und der Verfassungsstaat.

    https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb5/inst/IRP/BG_Einzeldokumente_ab_2010/Bitburger_Gespr_2010_I_Nagel_75_82_geschuetzt.pdf


  43. Edward von Roy Says:

    .

    „Der Islam ist keine Religion des Friedens“

    (Die Muslime müssen ihn erst dazu machen, sagt der Politikwissenschaftler und Buchautor Hamed Abdel-Samad. Demokraten sollten ihnen durch eine offene Debatte helfen, statt den islamischen Fundamentalismus zu verharmlosen. ZEIT online am 07.12.2015. Ein Interview von Evelyn Finger.)

    Abdel-Samad: […] Stattdessen sollen nun ausgerechnet die Moscheevereine zu Anlaufstellen für Flüchtlinge werden. Und die Familienministerin Schwesig, jubelt, ja!

    ZEIT ONLINE: Warum meinen Sie, die Moscheevereine seien ungeeignet?

    Abdel-Samad: […] Sie predigen die gleiche Theologie und die gleichen Gesellschaftsbilder, die für das Elend in der arabischen Welt verantwortlich sind.

    ZEIT ONLINE: Können Sie das genauer beschreiben?

    Abdel-Samad: Es ist die gleiche ausschließende Geisteshaltung gegenüber Ungläubigen, die Diskriminierung von Frauen, der Hass auf Juden. Die Syrer fliehen ja vor solchen Auswüchsen des Islams massenhaft zu uns. Und wir wollen jetzt aus dem Stoff, aus dem Bürgerkriege in Nahost gemacht wurden, ein Kleid für die Integration nähen? Das geht nicht. Es ist ein fataler Fehler, die ankommenden Syrer den Moscheevereinen auszuliefern. […] Moscheen sind keine Orte der Integration! In staatlichen Schulen könnten wir ehrliche Debatten über den Islam führen. Aber was schreiben mir viele Lehrer: Ich traue mir nicht mehr zu, muslimische Schüler über Islamismus und Terror aufzuklären! Selbst an Universitäten werden kontroverse Veranstaltungen mit Islamkritikern abgesagt, damit der innere Frieden gewahrt bleibt. […]

    ZEIT ONLINE: Es gibt sicherlich auch eine berechtigte Angst, rechte Ressentiments gegenüber allen Muslimen zu schüren.

    Abdel-Samad: Aber durch die absurde Behauptung, der Islam habe mit dem Islamismus nichts zu tun, bekommt der rechte Rand erst Aufwind. Wenn man Probleme nicht beim Namen nennt, schützt man auch die Muslime nicht. Im Gegenteil. Man schützt sie, indem man ihre Probleme ehrlich anspricht und diese Debatten in die Mitte der Gesellschaft holt. Mir hat dieser Muslim in Paris gar nicht gefallen, der auf der Trauerveranstaltung auf dem Place de la République seine Augen verband und ein Plakat hochhielt: Ich bin Muslim, aber kein Terrorist! Ich vertraue Ihnen, vertrauen Sie auch mir. [Vgl. Blind Trust Project, Konzept der Islamophobie“-Bekämpferin AsoOmii Jay, Toronto, Kanada (s. u.).]

    ZEIT ONLINE: Das war doch eine Friedensgeste. Wieso fanden Sie das schlecht?

    Abdel-Samad: Es war eine Veranstaltung für die Opfer des Terrors. Aber dieser Mann musste sagen: Nein, eigentlich bin ich das Opfer, eigentlich ist der Islam friedlich. Wenn das stimmen würde, müsste der „Islamische Staat“ ein Staat der Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit sein, wo Frauen gleichberechtigt sind, wo Homosexuelle nicht um ihr Leben fürchten. Aber das ist nicht der „Islamische Staat“, das ist nicht Saudi-Arabien, der Iran, Sudan, Marokko, Pakistan oder jedes Land, wo die Gesetze des Islams in der Politik angewandt werden.

    ZEIT ONLINE: Trotzdem sollten wir nicht die Muslime mit dem „Islamischen Staat“ verwechseln.

    Abdel-Samad: Korrekt. Man muss zwischen Muslimen und Islam unterscheiden, aber nicht den Islam reinwaschen wollen. Der Islam als Religion des Friedens? Das ist eine Lüge, die nichts bringt. Aber wenn die Presse sie wiederholt, muss sie sich nicht wundern, wenn sie als Lügenpresse wahrgenommen wird. Interessant ist, dass in der arabischen Welt mittlerweile eine viel offenere Islam-Debatte stattfindet – in Ägypten, im Libanon und in Tunesien. Aber in Europa haben die Apologeten die Oberhand. […]

    ZEIT ONLINE: Was würden Sie zuerst am Islam ändern, wenn Sie könnten?

    Abdel-Samad: Ich will nichts an den Schriften ändern. Ich will nur, dass wir uns eingestehen: Der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser Welt zu werden, sondern um über die Welt zu herrschen. […] Heutige Salafisten und Islamisten verstehen Allahs Auftrag genauso, wie er auch damals gemeint war. Sie missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen ihn nur. In keiner anderen Religion heute wird der Begriff Ungläubige so abwertend benutzt wie im Islam. In keiner anderen Religion ist allein die Tatsache, dass man ungläubig ist, ein Todesurteil. Wir müssen uns also von der Geltung der Texte im Koran verabschieden, so wie die meisten Christen sich von Sätzen des Alten Testaments distanziert haben. […]

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/hamed-abdel-sama-islam-kritik-muslime-fundamentalismus/komplettansicht

    .
    .

    Als globale Schariabewegung für immer jede Kritik am Islam tabuisieren einerseits, als ein durch die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris irgendwie überdurchschnittlich schlimm betroffener muslimischer Französe eine sicherlich vorzugsweise nichtmuslimische Liebkosung einheimsen andererseits.

    Statt als säkularer Muslim die weltweite Gültigkeit und Durchsetzung der universellen Menschenrechte zu fordern, darf der Entsühnung suchende werdende Dhimmi dem Schariafreund ganz doll „vertrauen“ und ihn rituell knuddeln.

    „Je suis musulman et on dit de moi que je suis terroriste. Je vous fais confiance, et vous ? Alors faites-moi un câlin.“

    „I am a Muslim, but I am told that I was a terrorist. I trust you – you trust me. If so: give me a hug.“

    Ob der Passant und durch sein gerührtes Herzen und Umarmen dialogisch Initiierte anschließend noch das Verbot von Polygamie und Kindbraut oder das kopftuchfreie Klassenzimmer fordert, bleibt zu hoffen.

    Islam ist ein komplettes Rechtssystem, das die eigene Herrschaft sucht sprich das Beherrschtwerden alles Nichtislamischen. Ob man muslimisch fühlt bzw. geprägt ist oder nicht, man empfehle der Politik und dem interreligiösem Dialog: Denken statt Kuscheln.

    «I want to tell you that a Muslim is not necessarily a terrorist. Our religion prohibits to kill,» he said.

    http://en.news-4-u.ru/a-muslim-came-to-the-area-and-invited-the-parisians-to-embrace-him-if-they-trust-him.html

    Installé sur la place de la République dimanche, les yeux bandés, Abdel Tadmaya a tout simplement demandé aux Parisiens venus se recueillir de lui faire… des câlins. Un test de confiance touchant que cet inconnu a mis en place à l’aide de deux écriteaux. Sur le premier, on peut lire: „Je suis un musulman, mais on me dit que je suis un terroriste“. Et sur le second: „J’ai confiance en vous, avez-vous confiance en moi? Si oui, prenez-moi dans vos bras“.

    Ce genre d’initiative contre l’islamophobie n’est pas une nouveauté. Cette méthode que les anglo-saxons appellent „Blind Trust“, avait déjà fait ses preuves en janvier dernier à Toronto, au Canada.

    La réaction des Parisiens ne s’est pas fait pas attendre. Dans la vidéo ci-dessus, publiée le 17 novembre sur YouTube, ils viennent tour à tour enlacer le jeune homme sur la place publique. Et certains n’ont pas réussi à retenir leurs larmes face à cet appel de confiance.

    „Un terroriste est un terroriste, une personne prête à tuer un autre être humain sans raison. Un musulman ne ferait jamais ça. Notre religion l’interdit„, a conclu l’homme en retirant son bandeau. La vidéo visionnée plus de 460.000 fois a également ému les internautes qui ont chaleureusement salué cette initiative.

    http://www.huffingtonpost.fr/2015/11/19/attentats-un-musulman-fait-un-test-de-confiance-sur-les-parisiens_n_8597810.html

    .
    .

    „Ein Terrorist kann kein Muslim sein“

    (Von Andrea Backhaus auf ZEIT online am 15.11.2015)

    […] „Wir verurteilen diesen abscheulichen Terrorakt aufs Schärfste“, sagte der saudische König Salman, der gerade in der Türkei auf dem G-20-Gipfel zu Gast ist. Jordaniens König Abdullah drückte sein „tiefes Bedauern“ und seine Solidarität mit Frankreich aus.

    „Diese Akte, die die Stabilität und Sicherheit Frankreichs zerstören wollen, gehen gegen alle menschlichen und moralischen Werte„, sagte Katars Außenminister Khalid al-Attiyah. Kuweits Emir Sabah al-Sabah betonte, diese kriminellen Akte würden sich gegen „alle Lehren des heiligen Glaubens“ wenden.

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Khalifa bin Zayed al-Nahyan, verurteilte die Anschläge als „abscheuliches Verbrechen“. Sein Land werde alles tun, um den „Terrorismus in all seinen Formen“ zu bekämpfen. Und der iranische Außenamtssprecher Hussein Dschaberi sagte in Teheran: „Diese Terroristen sind keine Muslime und haben nichts gemeinsam mit den Kriterien und Werten des Islam.“

    Viele hohe islamische Gelehrte verwiesen mit Nachdruck darauf, dass die Motive für Terror und Gewalt nicht im Islam zu suchen seien. „Der Islam billigt keine Terroristen. Diese Akte sind das Gegenteil der Barmherzigkeit, die die Religion in die Welt gebracht hat“, heißt es etwa in einer offiziellen Erklärung vom Rat der Höchsten Religionsgelehrten, der wichtigsten religiösen Körperschaft in Saudi-Arabien. Die Auslöschung des Terrorismus sollte aus einer „vereinten moralischen Haltung“ heraus erfolgen, heißt es weiter.

    Ähnlich kämpferisch klingt es aus Ägypten. So zitierte das ägyptische Staatsfernsehen den Großscheich Ahmad al-Tayyeb, Rektor der Kairoer Al-Azhar-Universität, der höchsten religiösen Instanz im sunnitischen Islam, mit den Worten: „Die Zeit ist gekommen, dass sich die Welt vereint [unter islamischer Führung], um dieses Monster des Terrorismus zu bekämpfen.“

    Auch unter Europas Muslimen herrscht tiefe Bestürzung. Der Rat der Muslime in Frankreich, CFCM, lehnte die „niederträchtigen und schändlichen Angriffe mit größtem Nachdruck“ ab. Der Vorsitzende des Münchner Forums für Islam, MFI, Benjamin Idriz, verweist darauf, dass die Muslime nun in besonderer Weise herausgefordert seien. „Wenn Menschen bei solchem Tun sich tatsächlich auf Gott berufen, dann rufen wir Muslime ihnen laut und deutlich entgegen: Nie kann Gott, der Allerbarmer und Allbarmherzige, sein Prophet oder unser Glaube, der Islam, für eure Verbrechen eingespannt werden!“ Der Islam, schreibt der Imam weiter, lehne jede Art von Terror ab. Er appelliert an theologische Autoritäten und Gläubige gleichermaßen, sich diesem Missbrauch noch stärker entgegenzustellen.

    Das betont auch der deutsch-syrische Politologe und Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek in seiner offiziellen Erklärung. So könne man das Ziel der Terroristen, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu säen, nur dann verhindern, wenn alle gemeinsam [proislamisch, proschariatisch] handelten: „Wir appellieren insbesondere an Medien und Politik, den Terroristen nun nicht auf dem Leim zu gehen, indem ihre pseudo-religiösen Begründbarkeiten einfach unkritisch übernommen werden und damit der Vereinnahmung des Islam weiter Vorschub geleistet wird.“ [Ihr Journalisten: Über den Islam nur Gutes!] […]

    Muslime in der ganzen Welt distanzieren sich nicht nur von den Anschlägen in Paris, sondern von sämtlichen Gewalttaten, die der „Islamische Staat“ (IS) im Namen ihrer Religion verübt. […] Als mediales Sprachrohr nutzen sie dabei eine Kampagne, die junge britische Muslime schon im Herbst 2014 starteten: Not in my name. […]

    Die jungen Muslime der Londoner Organisation Active Change Foundation, die sich gegen Gewalt und Terrorismus einsetzt, wollten es nicht akzeptieren, dass der IS im Namen ihrer Religion unschuldige Menschen tötet. Deshalb machten sie Fotos, auf denen sie Schilder mit dem Slogan „Not in my name“ hochhielten. In Videoclips erklären sie, warum der IS weder den Islam noch die Muslime vertrete. „Weil ihr unschuldige Menschen tötet“, heißt es da und „weil das, was ihr macht, unmenschlich ist“. Oder: „Weil ihr Herzen und Seelen missbraucht.“ Zehntausende Muslime folgten der Aktion und posteten ähnliche Statements.

    Jetzt werden diese Bilder und Videos wieder auf Twitter und Facebook geteilt, oft ergänzt von Fotos und Tweets aus der Zeit nach den Terroranschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo vor einigen Monaten und aktuellen Meldungen. Unter den Hashtags #NotInMyName und #MuslimsAreNotTerrorists kursieren Tausende Beiträge, in denen sich Muslime gegen Gewalt [nicht gegen die Scharia] aussprechen. Auf einem Foto sind vier Kinder zu sehen. Sie alle halten einen Zettel hoch, darauf steht: „Gaza in Solidarität mit Paris.“ [Niemand in Gaza protestiert gegen die Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990.] Etliche Twitter-Nutzer zitieren eine Sure aus dem Koran: „Wer einen unschuldigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit.“ [Und was ist mit den nach der Sakraljurisprudenz von Koran und Sunna schuldigen Menschen, in Teheran oder Riad heute, im Islam seit 1400 Jahren?]

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/paris-anschlaege-muslime-reaktionen/komplettansicht

    .
    .

    [CBC (Kanada), 11.03.2015]

    Are New Yorkers as tolerant as some Torontonians? That’s the question a New York actor attempted to answer as he re-created a Canadian social experiment aimed at breaking down barriers and raising awareness about Islamophobia.

    New Yorker Karim Metwaly brought the Blind Muslim Trust social experiment to the Big Apple to test the city’s tolerance. He was inspired by a Canadian video shot a few weeks earlier.

    The premise: A young Muslim man stands in a public square, blindfolded. Beside him a sign that reads „I’m Muslim and I Trust You. Do You Trust me Enough for a Hug?“

    It’s based on a video shot in January in Toronto’s Yonge-Dundas Square. Called the Blind Trust Project, it was created by activist AsoOmii Jay in response to recent hate crimes and bullying against Muslims. In her video, the subject stood between two signs. One read: „I am a Muslim I am Labelled as a Terrorist“, the other read „I trust you do you trust me? Give me a hug.“ […]

    So would New Yorkers be as open? Actor Karim Metwaly stood in public in Manhattan on a chilly afternoon. Watch and see what happens next […]

    Jay [AsoOmii Jay] said she is in favour of any project that helps encourage people to spread love and learn about co-existing together.

    „It is a first step in helping educate people that not all Muslims are ‚bad people‘ and a reminder for radical Muslims as well that if we want to defend Islam, we should do so in a way Islam teaches, not with acts of violence forbidden in Islam.“

    http://www.cbc.ca/news/world/new-yorker-re-creates-canadian-hug-a-muslim-experiment-1.2990717

    .
    .

    AsoOmii Jay is a Canadian born Muslim blogger, model, activist and the creater of the Blind Trust Project. She is currently pursuing her degree in Psychology and Religion at Carleton University in Canada. She is a public figure, speaker and hosts charity fundraising events globally.

    http://asoomiijay.blogspot.de/

    https://plus.google.com/106041222435513545899

    .

    „Ungerechtigkeit“ zwischen Jordan und Mittelmeer, doch HAMAS und Kassam-Raketen hat Schariafreundin AsoOmii Jay gar nicht gemeint.

    Canadians on the Injustice in Palestine

    .

    AsOmii Jay: „One year ago today, Israel attacked innocent civilians in Palestine & murdered children playing on the beach. The war lasted 51 days, destroying homes & taking lives. We walked the streets of Toronto with Shahd Nebal & Time Vision to see Canadians‘ reactions.“

    .
    .

    Blind Trust Project [Islamophilie-Aktivistin AsoOmii Jay, Kanada]

    „Islam means Peace.“
    In response to recent hate crime and bullying against Muslims due to islamophobia, we walked the streets of downtown Toronto to see the reactions of Canadians on how Muslims are made to feel because of false media.
    The response was touching and inspiring.
    We wish to break down barriers and spread awareness about Islamophobia, encourage Muslims to behave as the prophet Muhammad (peace be upon him) taught us in kindness and good manners, to teach both extremist muslims and non muslims that violence and terrorism is NOT islam, and we urge non-Muslims to learn about the true Islam. Pick up a Quran and learn for yourselves the truth.

    .
    .

    „Blind Muslim Trust“ – Social Experiment That Will Change Your Mind

    .
    .

    Jeder darf sich gut fühlen und zur Frauenfeindlichkeit von Sure und Hadith und überhaupt zum islamischen Totalitarismus lachen oder weinen oder beides. Das Doppelritual von Islambeschwichtigen und Knuddeln kann weitergehen. Die Postmodernisten und Spaßkulturalisten von STHML Panda, Betreiberkollektiv eines YouTube-Kanals („social experiment video“), inszenieren das Blind Muslim Trust Experiment in Schwedens Hauptstadt.

    Jag är muslim. Inte samma sak som terrorist. Litar du på mig? Jag litar på dig!

    Stockholm, 22.03.2015.

    .

    .

  44. Jacques Auvergne Says:

    ::

    KAS 2011
    Konrad-Adenauer-Stiftung (Hg.)

    Islamismus!? Eine Handreichung für Pädagoginnen und Pädagogen

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zu religiöser Radikalisierung bei Jugendlichen

    Von: Marwan Abou-Taam, Dirk Baehr, Rauf Ceylan, Kai Hirschmann, Lamya Kaddor, Maria Grazia Martino, Christiane Nischler-Leibl, Götz Nordbruch, Johanna Pink

    (Herausgeber: Dr. Michael Borchard und Katharina Senge im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung)

    http://www.kas.de/wf/doc/kas_29497-544-1-30.pdf?140407094543

    http://www.kas.de/wf/de/33.29497/

    ::
    ::

    NRW 2008
    Der Integrationsbeauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen (Hg.)

    Herausforderungen und Chancen in Bildungseinrichtungen

    Grundinformationen zum Islam und Anregungen zum Umgang mit muslimischen Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern

    Von: Lamya Kaddor und Jörgen Nieland

    (Herausgeber: Thomas Kufen)

    https://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/herausforderung_und_chancen_in_bildungseinrichtungen.pdf

    ::

  45. Bragalou Says:

    08.03.2016 Dienstag
    19.30 Uhr

    DOMFORUM – das thema

    Was ist der Islam?

    Vortrag von Dr. Tilman Nagel, Prof. em. für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Göttingen

    „Den Islam gibt es gar nicht!“ Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man nach der Kernbotschaft dieser Religion fragt. Tilman Nagel zeigt anhand von Originalbelegen, vornehmlich aus dem Koran, dass es sehr wohl den Islam gibt. Nagel legt den Kern der Botschaft Mohammeds frei und beschreibt deren religiösen und gesellschaftlichen Gehalt, der bereits gegeben war, noch ehe sich nach Mohammeds Tod in einem bis in die Gegenwart andauernden Prozess die unterschiedlichen Richtungen des real existierenden Islams herausbildeten. Sie alle bewahren diese Kernbotschaft, die im Übrigen auch das Verhalten der Muslime in einer nicht-islamischen Umgebung prägt.

    Teilnehmergebühr: 3,00
    Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln

    http://www.domforum.de/export/sites/domforum/.content/.galleries/downloads/fol_Maerz_2016.pdf

  46. Edward von Roy Says:

    [ Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem ]

    Der Islamwissenschaftler Tilman Nagel (* 1942) vertrat 2005 in seinem Essay Islam oder Islamismus? Probleme einer Grenzziehung die Meinung, eine Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus sei „ohne Erkenntniswert“. „Islam und Islamismus sind so lange nicht voneinander zu trennen, wie Koran und Sunna als absolut und für alle Zeiten wahr ausgegeben werden“, so Nagel. Er verwendet das Wort „Islamismus“ und setzt in seiner Argumentation den Begriff letzten Endes mit dem orthodoxen Islam gleich. Nagel argumentiert, der Islam sei von Hause aus – mit Ausnahme der Muʿtazila – fundamentalistisch.

    „Der Islam (richtet) nicht wie das Christentum sich in einem bestehenden Staat ein, sondern (gründet) einen eigenen.“ Historisch begründet Nagel dies mit der frühislamischen Gemeinde unter Mohammed, zu der Nagel schreibt: „von Anfang an ein entschiedenes Streben nach Dominanz über alle anderen Menschenverbände eigen, eben weil [die Umma] sich … als unerschütterbar wahr und endgültig richtig auffasste. Die Anwendung von Gewalt zur Selbstbehauptung und dann zur Unterwerfung anderer Gemeinschaften, die eben nicht islamische waren, ist demgemäß ein wesentliches, wenn nicht das wesentliche Merkmal der Geschichte des Wirkens Mohammeds in Medina.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus#Definitionen_und_Begriffskritik

    .
    .
    .

    Man lese diesen Essay von
    Markus C. Schulte von Drach,
    in:
    Süddeutsche Zeitung,
    02.03.2016

    Guter Islam, böser Islam

    Wer sagt, Terror, Gewalt und die Unterdrückung von Frauen hätten auch mit dem Islam zu tun, gilt schnell als islamophob und fremdenfeindlich. Das schadet einer wichtigen Debatte.

    […] Hamed Abdel-Samad: „Man muss zwischen Muslimen und Islam unterscheiden, aber den Islam nicht reinwaschen wollen“, sagte er in der Zeit. Wer – wie viele Muslime es tun – den Koran als direktes Wort Gottes betrachtet, könne ihn eigentlich nicht relativieren. Abdel-Samad fordert von den Muslimen, sich von der Geltung der Texte im Koran zu verabschieden, so wie die meisten Christen sich von den Sätzen des Alten Testaments distanziert haben. Und Mohammed müsse als historischer Mensch mit Schwächen betrachtet werden. […]

    Wer aber […] Islamismus und Terror mit dem Islam in Verbindung bringt, konservative Muslime kritisiert und von den Gläubigen eine deutlichere Distanz zu den Originalquellen fordert, ist in Gefahr, als „islamophob, unsozial oder sogar gefährlich“ diffamiert zu werden. Und zwar nicht nur von gläubigen Muslimen, sondern auch von vielen Linksliberalen, klagt die iranische Bürgerrechtlerin Maryam Namazie.

    „Was die ‚Linken‘ übersehen“, schreibt Namazie im Guardian, sei, dass in der muslimischen Welt „im Kern ein Kampf stattfindet zwischen Theokraten und der religiösen Rechten einerseits und Säkularisten und jenen, die für soziale Gerechtigkeit andererseits kämpfen.“ Anstatt die fortschrittlichen Kräfte in den muslimischen Gemeinden zu stärken, werfe ein Teil der Linken den „Schleier des Respekts vor der anderen Kultur“ über die Missstände und die Ablehnung der Werte wie Freiheit und Gleichheit, die dort zum Teil herrschten. […]

    Wer aber im Westen Islamismus und Terror mit dem Islam in Verbindung bringt, konservative Muslime kritisiert und von den Gläubigen eine deutlichere Distanz zu den Originalquellen fordert, ist in Gefahr, als „islamophob, unsozial oder sogar gefährlich“ diffamiert zu werden. Und zwar nicht nur von gläubigen Muslimen, sondern auch von vielen Linksliberalen, klagt die iranische Bürgerrechtlerin Maryam Namazie. […]

    „Was die ‚Linken‘ übersehen“, schreibt Namazie im Guardian, sei, dass in der muslimischen Welt „im Kern ein Kampf stattfindet zwischen Theokraten und der religiösen Rechten einerseits und Säkularisten und jenen, die für soziale Gerechtigkeit andererseits kämpfen.“ Anstatt die fortschrittlichen Kräfte in den muslimischen Gemeinden zu stärken, werfe ein Teil der Linken den „Schleier des Respekts vor der anderen Kultur“ über die Missstände und die Ablehnung der Werte wie Freiheit und Gleichheit, die dort zum Teil herrschten.

    Sie ist mit ihrem Frust darüber nicht allein. So fordert die offen lesbische kanadische Muslimin Irshad Manji, dass Nichtmuslime im Westen endlich ihr Schweigen und ihre Selbstzensur brechen sollten. „Multikulturalismus kann von Nichtmuslimen nicht länger wörtlich genommen werden.“

    Auch Samuel Schirmbeck, zehn Jahre in Nordafrika Korrespondent der ARD, kritisierte jüngst in der FAZ die „liebedienerische Haltung des hiesigen linken Spektrums gegenüber jedwedem Obskurantismus“, sobald dieser nur das Etikett „muslimisch“ trage. Anstatt den muslimischen Aufklärerinnen und Aufklärern zur Seite zu springen, dresche die deutsche Linke seit fünfzehn Jahren auf sie ein und beschuldige sie, Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten zu liefern.

    Den Widerstand gegen Islamkritik bekommt in Deutschland besonders Hamed Abdel-Samad zu spüren. Er nimmt bei seiner Kritik keinerlei Rücksicht. Dafür muss er, dessen Leben von Islamisten bedroht wird, sich gefallen lassen, in einer deutschen Zeitung als „Islamhasser“ bezeichnet zu werden. Für die muslimische Religionspädagogin Lamyar Kaddor gehört er zu den „willfährigen Helfern der Islamisten“ bei deren Versuch, einen Keil zwischen Muslime und Nichtmuslime zu treiben. Sie zählt die Islamkritiker zu einer „islamfeindlichen Szene“. […]

    Aber Abdel-Samad ist nicht fremdenfeindlich, genauso wenig wie Islamkritiker und muslimische Dissidenten wie Necla Kelek, Seyran Ateş oder Mina Ahadi in Deutschland, oder Taslima Nasrin, Maryam Namazie, Ali Sina, Rafiq Tağı [Taghi, Taqi] (ermordet), Asif Mohiuddin und die vielen in Bangladesch attackierten und teils ermordeten Atheisten, Ashraf Fayadh und Raif Badawi, Salman Rushdie oder die viel kritisierte Ayaan Hirsi Ali. Das gilt ebenso für atheistische Religionskritiker wie Michel Onfray, Richard Dawkins, Christopher Hitchens, Sam Harris, Oriana Fallaci oder die Redakteure und Zeichner von Charlie Hebdo.

    […] Sie kämpfen nicht für angeblich christlich-abendländische Werte. Sie setzen sich ein für Menschen- und Frauenrechte, Meinungs – und Religionsfreiheit. Es sind die humanistischen Werte, die im Westen gegen den Widerstand der Kirchen und Konservativen bitter erkämpft wurden, fasst etwa Mina Ahadi vom Zentralrat der Ex-Muslime ihre Ziele zusammen. Diese Werte müssten nun auch gegen konservative Vertreter des Islam verteidigt werden.

    Seit Jahren fordert deshalb der syrisch-deutsche Islamwissenschaftler Bassam Tibi für Europa eine „auf den europäischen Wertvorstellungen basierende Hausordnung“, auf der Basis säkularen Rechts und der individuellen Freiheit. Viele muslimische Migranten brächten eine eigene Leitkultur mit – die Scharia -, deren Geltung in Europa sie im Namen von Multikulturalismus und Vielfalt fordern. Diese Scharia-Leitkultur aber sei mit den Wertvorstellungen eines demokratischen Europas unvereinbar. Dass manche Europäer die europäischen Werte im Namen der Toleranz relativieren, sieht auch er deshalb als Risiko.

    Wie konnte es dazu kommen? Der Islamwissenschaftler Tilman Nagel von der Universität Göttingen erklärt dies damit, dass in unserer säkularisierten Gesellschaft die Religion an Bedeutung verloren hat. Viele Menschen betrachten Religion als Privatsache, schließen von sich auf andere und unterstellen diese Haltung auch Menschen, die aus anderen Gesellschaften einwandern. Seiner Meinung nach hat sich in Teilen der Öffentlichkeit deshalb eine falsche Vorstellung von einer Grenze zwischen Islam und Islamismus entwickelt.

    Verschiedene Umfragen unter Muslimen in Deutschland, Europa und der Welt deuten darauf hin, wie durchlässig diese Grenze sein kann. So halten nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2015 etwa 90 Prozent der sunnitischen Muslime in Deutschland die Demokratie zwar für eine gute Regierungsform. Eine Untersuchung der Hamburger Universität für die Bundesregierung hatte 2007 allerdings gezeigt, dass etwa 47 Prozent der befragten Muslime die Befolgung der religiösen Gebote für wichtiger hielten als die Demokratie. Liegt hier ein Widerspruch vor oder eine Priorisierung?

    In einer Umfrage, die das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 2013 veröffentlicht hat, stimmten sogar 65 Prozent der in Europa befragten Muslime türkischer und marokkanischer Herkunft der Aussage zu, dass religiöse Regeln wichtiger seien als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. (Unter den Christen waren das immerhin auch 13 Prozent.)

    In Gallup-Umfragen, die zwischen 2001 und 2007 in 35 Staaten mit überwiegend muslimischer Bevölkerung – von der Türkei über Saudi-Arabien bis Indonesien – durchgeführt wurden, gab in den meisten Ländern die Mehrheit an, eine Form der Scharia sollte eine oder sogar die einzige Quelle der Gesetzgebung sein. […]

    Religiöse Dissidenten wie Hamed Abdel-Samad, Maajid Nawaz oder Ayaan Hirsi Ali sowie unterdrückte Minderheiten in muslimischen Ländern fordern […] energisch eine Reform des Islam dort, wo er ihrer Meinung nach etwa der Gleichberechtigung der Frau und der Religions- und Meinungsfreiheit entgegensteht oder gewaltbereiten Islamisten ihre Rechtfertigungen zu liefern scheint.

    Ist ihre Forderung anmaßend? Genauso anmaßend wie es der dreihundert Jahre währende Kampf für die universellen Menschenrechte gegen die Überzeugung der Mehrheit der gläubigen Christen in Europa war. Und nicht anmaßender als die Forderung, alle Menschen müssten die universellen Menschenrechte in Anspruch nehmen dürfen, wie sie die Charta [ Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, AEMR ] der Vereinten Nationen formuliert.

    http://www.sueddeutsche.de/politik/religion-guter-islam-boeser-islam-1.2849053

  47. Diskussion zum Werteverständnis des Islam Says:

    Loch Ness (Schottland) — Mit Nessie, dem schwimmenden Drachen oder selten auftauchenden Geistwesen verhält es sich so, dass es ihn objektiv betrachtet „gar nicht gibt“, wie uns wohl jeder Biologe sinngemäß erklären könnte.

    Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) — Doch auch mit dem Islam verhalte es sich so, dass es ihn recht eigentlich „so gar nicht gibt“, wie die SPD im Landesverband MVP beschwört und Widerspruch offensichtlich gar nicht erst zulässt. Durchaus praktisch; einen Islam, den es „gar nicht gibt“ oder jedenfalls „so“ nicht (den es „so gar nicht gibt“), braucht man als Sozialdemokrat nicht zu kritisieren und kann ihn unbesorgt durchwinken, integrieren.

    Statt wie geboten die universellen Menschenrechte einzufordern und auf die tausendfache Kollision zwischen Scharia und Grundgesetz hinzuweisen, reden die Gastgeber der Veranstaltung am Monatsersten allen Ernstes von „Kulturkreisen“ und „europäischen Werten“.

    Dass es die Gesetzlichkeit der Scharia als die Lebensweise von Koran und Sunna für die SPD „so gar nicht gibt“, ist leider kein Aprilscherz.
    ::
    ::
    ::

    01.04.2016 in Schwerin:

    Islam in Deutschland – die Bedeutung für unsere Identität

    Der Begriff „Islam“ löst unterschiedliche Emotionen aus – von Ablehnung und Hass gegenüber Muslimen auf der einen Seite bis zur totalen Verteidigung eigener kultureller Identität auf der anderen Seite. Die Debatte um den Islam, seine Werte und Ausprägungen wird seit Jahren auch in Deutschland kontrovers und teilweise vereinfacht geführt, hat aber im Zuge von internationalem Terrorismus und der Flüchtlingskrise noch einmal an Schärfe gewonnen.

    Dabei betonen die einen, dass der Islam zu Deutschland gehöre, wogegen andere überzeugt sind, dass diese Glaubensrichtung mit der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung unvereinbar sei. Unter die Räder gerät dabei eine differenzierte Betrachtung des Islams, wobei oft vergessen wird, dass es „den Islam“ oder „die Muslime“ so gar nicht gibt.

    Wir wollen wissen: Wie sehen die vielfältigen Identitäten von in Deutschland lebenden Muslimen heute aus und wie verändern sich diese im Lichte öffentlicher Diskurse? Was passiert bei der Überschneidung unterschiedlicher Kulturkreise? Welche Sicht auf den Islam haben wir in Europa und warum? Was kann Bildung leisten, um die Komplexitäten der muslimischen Lebenswirklichkeiten abzubilden? Passen europäische Werte und die des Islam zusammen und – vor allem – wie ist ein besseres Verständnis füreinander möglich?

    Diese und andere Fragen rund um das Thema Islam werden wir diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

    https://www.fes.de/de/fes-landesbuero-in-mecklenburg-vorpommern/artikelseite-landesbuero-mecklenburg-vorpommern/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=1034&cHash=9703cbdd21618fb2c76237bee69f7c21

    Freitag, 01.04.16 – Schwerin

    Islam in Deutschland – die Bedeutung für unsere Identität?

    Veranstaltungsnummer: 201073

    https://www.fes.de/de/veranstaltungen-detailansicht/veranstaltung/detail/201073/

    ::

    Islam in Deutschland – die Bedeutung für unsere Identität

    (Diskussion am 01. April in Schwerin mit Prof. Dr. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin, Mina Ahadi, Referentin der Kritischen Islamkonferenz und Menschenrechtlerin sowie Dr. Hikmat Al-Sabty, MdL MV zum Werteverständnis des Islam.)

    Der Begriff „Islam“ löst unterschiedliche Emotionen aus – von Ablehnung und Hass gegenüber Muslimen auf der einen Seite bis zur totalen Verteidigung eigener kultureller Identität auf der anderen Seite. Die Debatte um den Islam, seine Werte und Ausprägungen wird seit Jahren auch in Deutschland kontrovers und teilweise vereinfacht geführt, hat aber im Zuge von internationalem Terrorismus und der Flüchtlingskrise noch einmal an Schärfe gewonnen.

    Dabei betonen die einen, dass der Islam zu Deutschland gehöre, wogegen andere überzeugt sind, dass diese Glaubensrichtung mit der freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung unvereinbar sei. Unter die Räder gerät dabei eine differenzierte Betrachtung des Islams, wobei oft vergessen wird, dass es „den Islam“ oder „die Muslime“ so gar nicht gibt.

    Wir wollen wissen: Wie sehen die vielfältigen Identitäten von in Deutschland lebenden Muslimen heute aus und wie verändern sich diese im Lichte öffentlicher Diskurse? Was passiert bei der Übersch neidung unterschiedlicher Kulturkreise? Welche Sicht auf den Islam haben wir in Europa und warum? Was kann Bildung leisten, um die Komplexitäten der muslimischen Lebenswirklichkeiten abzubilden? Passen europäische Werte und die des Islam zusammen und – vor allem – wie ist ein besseres Verständnis füreinander möglich?

    Diskussion mit Prof. Dr. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst in Berlin, Mina Ahadi, Referentin der Kritischen Islamkonferenz und Menschenrechtlerin sowie Dr. Hikmat Al-Sabty, MdL MV

    Moderation: Ramon Schack, Autor und Journalist

    Ort: Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin

    Kooperationsveranstaltung mit der Friedrich-Ebert-Stiftung MV

    http://www.europa-union-mv.de/hb/news/news/islam-in-deu/

    Hikmat Al-Sabty

    Hikmat Al-Sabty (* 1. Juli 1954 in Nasiriya, Irak) ist ein deutscher Politiker (Die Linke). Er ist seit 2011 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.

    Im Sommer 2011 beteiligte er sich an der Aktion „Willkommen in Palästina“, bei der zahlreiche Aktivisten über den israelischen Flughafen Ben Gurion in die Palästinensischen Autonomiegebiete einreisen wollten. Darüber berichtete er in Rostock. Die Einreiseaktion wurde unter anderem vom Präsidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, als Provokation gegenüber Israel bewertet. Der Landesverband der Julis Mecklenburg-Vorpommern (Junge Liberale) kritisierte das Verhalten von Al-Sabty und dessen Bericht als einseitig.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hikmat_Al-Sabty

  48. Jacques Auvergne Says:

    Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […] the Ten-Year Program of Action

    (Mekka 2005. Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit)

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights

    (Mekka 2005, OIC Summit: Ten-year strategic action plan)

    „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (Erklärung von Mekka. Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz. OIC 2005.)

    the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action

    (OIC)

    a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership

    (Paul Walton, Anna Lindh Foundation)

    based on the principles of co-ownership and differentiation
    [Miteigner sein und Anderssein, Miteignerschaft und Differenz]

    (Europaparlament am 27.10.2005 über den Barcelona-Prozess)
    ::
    ::
    ::

    […] seit die EU den Islam mit dem Mekka-Manifest der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) von 2005 zum „Miteigner Europas“ erklärte (Bat Ye’or, „Europa und das kommende Kalifat“).

    Das Papier regelt die Ausbreitung des Islam, die mit Moscheenetzen, Attentaten in Europa, Christenverfolgungen im Orient, Nutzung europäischer Führer und Aktionen gegen Israel strikt dem Koran folgt.

    So fungiert der „Kulturdialog“ der Funktionseliten als Propaganda für ein Diktat des Islam, das den EU-Bürgern einen als Toleranz verkleideten Generalverzicht auf „Besitzstände“ auferlegt. Dabei geht es um den Abbau von Rechten auf gesellschaftliche Mitbestimmung und auf Mitverfügung über Gemeinwohl und Staatsvermögen […]

    Wenn der Papst Muslimen die Füße küsst und seinen „Gläubigen“ empfiehlt, den Koran „richtig zu lesen“, ist er ebenso nivellierend unterwegs wie die scheinsäkularen Propaganda-Kader der Institutionen, deren Credo den Islam zwischen „Religion des Friedens“ und „Wiege der Wissenschaft“ einebnet. Da islamische Gewalt als „Missbrauch des Glaubens“ gilt, lässt sich Europas totalitäre Tradition rehabilitieren, indem die Religionsfreiheit die koranischen Machtlizenzen schützt. […]

    Mit der Ablehnung der Tradition verschwindet das „alte“ Denken, das die Freiheit der Ablehnung ermöglicht hat, und ersetzt es durch Diffamierung, was denkschwaches Personal fördert. Nach dessen Tunnellogik kann sich die europäische Gesellschaft mit dem Import des Islam in jeder Hinsicht bereichern, befruchten und erneuern und ist daher zu keinerlei Prüfung berechtigt. […]

    Hans-Peter Raddatz (Europas Eliten, die EU-Bürger und der Islam), in: Die Presse (Wien) am 06.04.2016.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4960892/Europas-Eliten-die-EUBurger-und-der-Islam

    ::
    ::

    The Organisation of Islamic Cooperation (OIC) (formerly Organization of the Islamic Conference)

    […] the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action […] The Al-Quds Committee, the Standing Committee for Information and Cultural Affairs (COMIAC), the Standing Committee for Economic and Trade Cooperation (COMCEC), and the Standing Committee for Scientific and Technological Cooperation (COMSTECH) are the ones Chaired by Heads of State.

    _ttp://www.oicun.org/2/23/

    since Professor Ekmeleddin İhsanoğlu became secretary-general of the organization in 2005

    _ttp://www.oicun.org/search.php?q=2005&submit=Search

    ::
    ::

    Islam – Co-owner of Europe

    http://www.irfi.org/articles2/articles_2701_2750/Allah%20and%20the%20Jews.HTM

    ::
    ::

    „Erklärung von Mekka“ bezeichneten Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC). „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (DER SPIEGEL, 08.12.2005)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gipfel-in-saudi-arabien-islamische-staaten-beschliessen-massnahmen-gegen-terror-a-389418.html

    ::

    Among its main findings, the Anna Lindh Report revealed the extent to which people living in societies in Europe and in the Southern and Eastern Mediterranean region are suffering from a distorted and stereotyped perception of each other, while demonstrating a convergence of values and aspirations among people of the region. […]

    The majority of citizens surveyed also expressed their support for a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership, concrete advantages to their lives.

    (Paul Walton heads the Executive Office and Communications at the headquarters of the Anna Lindh Foundation)

    https://www.um.edu.mt/__data/assets/pdf_file/0013/150412/Chapter_14_-_Paul_Walton.pdf

    ::

    11. Regrets that the proposal in the original Barcelona Declaration that the Commission organise an annual meeting of city and regional representatives „to take stock of common challenges and exchange experiences“ has never been implemented, and calls on the Commission to realise this initiative within the framework of the revised Euro-Mediterranean Partnership;

    12. Considers that the European Neighbourhood Policy (ENP), which is building on the achievements of the Barcelona Process and is based on the principles of co-ownership and differentiation, should reinforce existing forms of cooperation within the Euromed framework with the objective of offering partner countries the possibility of participating in EU programmes and policies on the basis of jointly agreed priorities and objectives, through consistent application of the principle of regional and subregional (as well as local and communal) cooperation both by the Euro-Mediterranean partners and by the Member States;

    43. Considers that the Euro-Mediterranean partnership, which is based on joint responsibility, should promote religious dialogue between Christianity, Islam and Judaism, not only for the purposes of education and dissemination of knowledge, but also as part of the fight against terrorism, one of the global challenges needing to be met;

    44. Recommends the joint implementation of academic activities by experts and technicians on the role of Islam in democratic and open societies and consideration of the reasons that can sometimes induce members of a cultural and religious community to take violent action;

    Texts adopted
    Thursday, 27 October 2005 – Strasbourg Final edition
    The Barcelona Process revisited

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P6-TA-2005-0412&language=GA

    ::

    This type of process has sunk so deeply into the folk pedagogy of the dialogue, into the everyday work of the institutions and into the consciousness of the ruling classes, that Islam not only “belongs in Germany” as more and more actors in the dialogue emphasize, but, according to the standard of the EU commission, can be regarded as “co-owner of Europe.”

    (Hans-Peter Raddatz)

    ::

    Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit

    […] Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […]

    More than ever before, we stand in dire need of a fresh vision to turn the tide and the Umma, as Almighty Allah has rightfully ordained, into a guiding beacon and source of light that radiates forth science, knowledge, and morality for the benefit of all humanity.

    Protecting our Islamic identity, our basic values, and the higher interests of the Umma can only be achieved through the sincere loyalty of Muslims to true Islam and their commitment to its original principles and values as their cherished way of life. Only then will the Umma be able to rise to the challenge of playing an instrumental, proactive role in the service of humanity and human civilization. […]

    a forward-looking vision that enables the Muslim world to tackle the challenges of the Twenty-first Century by leveraging the collective will and Joint Islamic Action. […]

    reform and development are the priority to which all efforts should be channeled within a framework that is intimately molded in our Islamic social make-up. At the same time this framework needs to remain in harmony with the achievements of human civilization and steeped in the principles of consultation, justice, and equality in its drive to achieve good governance, widen political participation, establish the rule of law, protect human rights, apply social justice, transparency, and accountability, fight corruption, and build civil society institutions.

    Indeed, the Islamic civilization is an integral part of human civilization, based on the ideals of dialogue, moderation, justice, righteousness, and tolerance as noble human values […]

    we strongly voice our feelings of stigmatization and concern over the growing phenomenon of Islamophobia around the world as a form of racism and discrimination and declare our resolve to work hard to combat this phenomenon with all available means. […]

    we adopt and endorse the Ten-Year Program of Action to face the challenges of the Muslim Umma in the Twenty-first Century.

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page3.aspx

    OIC Summit: Ten-year strategic action plan

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam

    OIC-affiliated universities
    the two universities in Niger and Uganda
    International Islamic University in Malaysia
    Islamic University of Technology in Bangladesh

    […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights […]

    Expedite developing “The Covenant on the Rights of Women in Islam”, in accordance with Resolution No. 60/27-P and the Cairo Declaration on Human Rights in Islam. […]

    Encourage the Member States to sign and ratify the OIC Covenant on the Rights of the Child in Islam, the United Nations Declaration on the Rights of the Child in Islam, the UN Convention on the Rights of the Child and its annexed Optional Protocols, and the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and its Optional Protocol with regard to the Girl Child. […]

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page4.aspx

  49. Edward von Roy Says:

    صحيفة المدينة‎
    Ṣaḥīfatu l-Madīna
    The Charter of Medina
    Vertrag von Medina (Mohammed 622, Original)

    Islam-Gesetz (Scheuer 2016, Kopie)
    .
    .

    Senior German politician wants to introduce an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A German politician has called for an „Islam law“ [To be UDHR-compliant or Sharia-compliant, that is the question.]

    Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, argued in an interview with Die Welt that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. [There is no „political Islam“, no ‚Islamism‘, no ‚Salafism‘ — there are only Quran and Sunna, Islam and Muslims.]

    Mr Scheuer said financing of mosques or Islamic kindergartens from foreign countries, such as Turkey and Saudi Arabia, must be stopped.

    He also said „all imams must be trained in Germany and share our fundamental values„. […] [We don’t need „fundamental values“, we need universal human rights, and enforceable civil rights.]

    „It can’t be the case that other, sometimes extreme, moral concepts, are imported from abroad,“ Mr Scheuer was quoted as saying. [Not „from abroad“, mysogynic and other radical concepts are „imported from“ Quran, from Islam.] […]

    (Samuel Osborne. The Independent (London), 13.04.2016.)

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/senior-german-politician-wants-to-introduce-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques-a6982371.html

    __

    German politician wants an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A key member of a partner in Germany’s ruling coalition has called for an „Islam law“ [..] Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, has said in an interview with Die Welt newspaper that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. […]

    (Peter Kenny. Ecumenical News (New York), 13.04.2016.)

    http://www.ecumenicalnews.com/article/german-politician-wants-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques/42510.htm

    __

    „In unserem Land werden die Kirchenglocken geläutet und es gilt nicht die Scharia.“

    (CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Februar 2015.)

    [Platter Populismus. Wie genau wird Scheuer, der weiterhin Bayerns Glocken über Stadt und Dorf dröhnen lassen will, ohne das GG zu brechen den außerhalb der Moschee erschallenden islamischen Gebetsruf verweigern? Und was genau findet Scheuer an der Scharia irgendwie doof?

    Verfassungswidrige Jungenbeschneidung seit 2012 erlaubt, demnächst mit Tatjana Hörnle auch die islamische Mädchenbeschneidung (FGM)?! Lehrerinnenkopftuch (Hidschab) seit 2016 (BVerfG) erlaubt, bald per Islamgesetz und eigentlich bereits heute (Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence – Istanbul Convention) die Polygamie und die neun Jahre alte Braut?

    2016 ungerührt den Schariastrategen und Azhar-Chef Ahmad al-Tayyeb im Bundestag reden lassen?

    Und zu all diesen Angriffen auf den säkularen Staat und die kulturelle Moderne von Bayern aus stolz donnern, hierzulande: „gilt nicht die Scharia“? Ohne in den Mainstream-Medien faktennahe Berichterstattung zum Islam (oder gar Islamkritik) zuzulassen?]

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/februar-2015/die-csu-ist-loewenstark/

    __

    [Der deutsche Staat soll nichtislamischer und zugleich proislamischer Herrscher, soll Chrislamic State, Chrislamic Republic bzw. ein Islamkonferenzen organisierender chrislamischer Sultan sein, der das Kalifat noch ein bisschen zügeln möchte, ohne jedoch Scharia und Fiqh, ohne beispielsweise Imamehe (Polygamie, Talaq, Kindbraut, Wali bzw. Wali mudschbir), Hidschab, halbes Erbe für die Frau und ihre halbe Aussagekraft vor Gericht sowie ohne den Grundsatz ‚Die Souveränität ist Allahs‘ (al-Ḥākimiyya li-Llāh) kritisieren zu dürfen? Nein danke.]

    Scheuer will ein Islamgesetz

    […] „Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden“, fügte [Scheuer] hinzu.

    [Thema verfehlt, Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz (gottgegeben als die Scharia, menschlich umzusetzen als der Fiqh) kennt keine Staatsgrenzen. Wo Kairoer al-Azhar, Darul Uloom Deoband oder Teheraner Mullahs in der BRD ihre Ulama bzw. Ayatollahs ausbilden dürfen, spielt das Thema Auslandsfinanzierung keine Rolle. Und nicht die Geldmittel zum Moscheebau, die islamische Orthopraxie und Gesellschaftsordnung sind das Problem.]

    […] Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoğlu, sprach sich gegen ein generelles Verbot der Auslandsfinanzierung aus. […]

    (Sächsische Zeitung (SZ), 13.04.2016.)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/scheuer-will-ein-islamgesetz-3371073.html

    __

    [Freiheitliche Demokratie abschaffen nun auch per Islam-Gesetz? Wer vom „politischen Islam“ redet, hat die totalitäre Lebensform und Rechtsreligion von Koran und Sunna nicht verstanden und will nicht wahrhaben, dass Mohammed ein Politiker war, und zwar sogar ein Staatsgründer und Feldherr, und zugleich Prophet.]

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will den Islam mit einem eigenen Gesetz unter Kontrolle bringen. Die Kritik daran reicht bis ins Kanzleramt. Andrea Dernbach und Claudia Keller:

    Muslime werfen CSU-General Aufruf zum Verfassungsbruch vor

    Die Forderung nach einem Islamgesetz und mehr Kontrolle des Islam hat dem Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer, Kritik bis ins Kanzleramt eingetragen. Der „politische Islam“ müsse stärker unter die Lupe genommen werden, hatte Scheuer der „Welt“ gesagt, „denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren“. […]

    Ein Islamgesetz, das Scheuers Forderungen umsetzt, gibt es seit Anfang 2015 in Österreich. Wien reformierte seinerzeit das Gesetz von 1912. […]

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/integration-csu-generalsekretaer-scheuer-fordert-deutsches-islam-gesetz/13439778.html

    __

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will mit einem Islam-Gesetz Moscheen vorschreiben, welche Imame sie einzustellen haben. Das ist frommes Wunschdenken. Aus der Analyse von Claudia Keller:

    Islam-Gesetz? Das langt nicht!

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    [Nicht anders als Andreas Scheuer rauscht auch Claudia Keller grandios am Thema vorbei und sagt nicht, dass das nach Kohärenz und Rigidität, anders gesagt nach seinem Totalitarismus verlangende Islamische Recht (Scharia) an tausend Stellen mit den Standards von AEMR und GG kollidiert.]

    http://www.tagesspiegel.de/politik/muslime-in-deutschland-islam-gesetz-das-langt-nicht/13440142.html

    __

    „Wir brauchen ein Islam-Gesetz“

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/april-2016/scheuer-im-welt-interview/

    __

    CSU fordert Islam-Gesetz für Deutschland

    [Unsinn, nicht der „politische Islam“ den es gar nicht gibt, sondern der Glaubensgehorsam nach Koran und Sunna, der Islam verhindert die Integration ins Greundgesetz, droht die Städte zu zerspalten, ironisiert bis untergräbt die Volkssouveränität und will bzw. (sofern nicht abgestoppt) wird die globale Herrschaft Allahs durchsetzen.]

    Scheuer: Wir müssen uns stärker und kritischer mit dem politischen Islam auseinandersetzen, denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren. Dazu brauchen wir ein Islam-Gesetz. Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden. Alle Imame müssen in Deutschland ausgebildet sein und unsere Grundwerte teilen.

    [Um „Werte“ geht es im freiheitlichen Rechtsstaat gar nicht, sondern um – einklagbare! – Rechte. Der Islam entrechtet und entwürdigt beispielsweise die Frau, da reicht es nicht, dass Mufti und Scheich versichern, mit den Freunden von AEMR und GG ein paar schöne gemeinsame Leitbilder („Werte“) zu teilen.]

    Es kann nicht sein, dass andere, zum Teil extreme Wertvorstellungen aus dem Ausland importiert werden.

    [Ist die Scharia Importgut, wohnt Allah im „Ausland“?

    Aus ihrer Sicht ist die Scharia „Mittigkeit“ (wasaṭiyya), der Weg der Ausgewogenheit und gerade nicht extrem. Hidschabverbot für Lehrerinnen oder fundierte Islamkritik gelten als schlimme „extreme Wertvorstellungen“.

    Der CSU-Generalsekretär hätte sich zu den universellen Menschenrechten bekennen müssen, statt mit dem Warnen vor dem „politischen Islam“ oder „Islamismus“ den Islam weißzuwaschen. Andreas Scheuer sollte zeitnah zugeben, dass der schariagehorsame und korantreue, der als Wohlverhalten gelebte und als Recht angewendete Islam nicht vom Grundgesetz abgedeckt ist, statt von Deutschland das Erstellen und Signieren eines erneuerten Vertrags von Medina zu verlangen.]

    (Von Thomas Vitzthum. DIE WELT, 13.04.2016.)

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154288868/CSU-fordert-Islam-Gesetz-fuer-Deutschland.html

  50. Bragalou & Carcinòl Says:

    (Die Welt, 12.10.2010.)

    Nicht die Zuwanderung, der Islam ist das Problem!

    (Schriftsteller Ralph Giordano verurteilt in einem offenen Brief die positive Haltung des Bundespräsidenten Christian Wulff zum Islam.)

    Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

    […] Ich maße mir nicht an, Ihnen Nachhilfeunterricht in Geschichte erteilen zu wollen, aber hier wird eine blauäugige Gleichsetzung des realexistierenden Islam mit einem EU-konformen Wunsch-Islam so sichtbar, dass energischer Widerspruch eingelegt werden muss. Denn der politische und militante Islam ist nicht integrierbar, aber auch der „allgemeine“ jenseits davon ist noch problematisch genug.

    Ist er doch bisher auf die Frage, ob er vereinbar sei mit Meinungsvielfalt, Gleichstellung der Frau, Pluralismus, Trennung von Staat und Religion, kurz, mit Demokratie, jede überzeugende Anwort schuldig geblieben. Eine dunkle Wolke, die am Himmel des 21. Jahrhunderts schwebt, und von der auch die Bundesrepublik Deutschland durch eine total verfehlte Immigrationspolitik unmittelbar berührt wird. […]

    „Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“ – wirklich? Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es nicht unbedrohlich ist, daran Zweifel zu äußern – ich weiß, wovon ich rede. Der Islam kennt die kritische Methode nicht. Deshalb wird Kritik stets mit Beleidigung gleichgesetzt. Was nicht heißt, dass es keine kritischen Muslime gibt. Meinen Beitrag führe ich an ihrer Seite, mit so tapferen Frauen wie Necla Kelek, Seyran Ateş, Mina Ahadi, Ayyan Hirsi Ali – und allen anderen friedlichen Muslima und Muslimen auf der Welt.

    […] Als Überlebender des Holocaust kenne ich den Unterschied zwischen Hitlerdeutschland und der Bundesrepublik. Ihre Demokratie ist mir heilig, denn nur in ihr fühle ich mich sicher. Deshalb: Wer sie antastet, hat mich am Hals, ob nun Moslem, Christ oder Atheist.

    Mit vorzüglicher Hochachtung

    Ralph Giordano

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article10238861/Nicht-die-Zuwanderung-der-Islam-ist-das-Problem.html

  51. nevertheless Says:

    Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Muslime, die sich in einem nicht-islamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.

    [ Zentralrat der Muslime in Deutschland ]

    Im Hinblick auf den Vorrang der deutschen Rechtsordnung vor religiösen Vorschriften werden auch Internetseiten des Zentralrats kritisch betrachtet, die darstellen, dass Muslime nur insoweit an die Einhaltung von Rechtsnormen eines nicht-islamischen Rechtsstaats, in dem sie sich aufhalten, gebunden seien, „solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen“.[18]

    Arnd Diringer: Muslime in der Bundeswehr. Das Kreuz mit der Scharia. Artikel vom 11. Oktober 2011 im Portal lto.de (Legal Tribune Online), abgerufen am 30. September 2014

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zentralrat_der_Muslime_in_Deutschland#Kritik_und_Vorwurf_einer_Verbindung_zum_Islamismus

    Das Kreuz mit der Scharia

    von Prof. Dr. Arnd Diringer

    11.10.2011

    http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/muslime-in-der-bundeswehr-das-kreuz-mit-der-scharia/

    [ ZMD ]
    FAQ – Antwortseite

    [ I. Ehe und Familie ]
    [ 2. Darf ein in Deutschland lebender Muslim mehrere Frauen heiraten? ]

    Aus der islamischen Rechtslehre geht hervor, dass sich Muslime, die sich in einem nicht-islamischen Rechtsstaat befinden, an dessen Rechtsnormen halten müssen, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.

    http://islam.de/1641.php#deutsch/vielehe_d.html

    ::

    [ Diskussion: Zentralrat der Muslime in Deutschland ]

    „Während der Mann für den Unterhalt verantwortlich ist, ist die Frau bemüht, ihre Kinder […] zu erziehen und das Haus zu einem Hort der Geborgenheit zu machen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Zentralrat_der_Muslime_in_Deutschland

    Vollständiges Rechtssystem

    Der Islam gibt der Menschheit ein vollständiges Rechtssystem, denn obwohl sich der Islam an das Geistige im Menschen wendet und ihm vor allem ein ethisches Ideal bietet, beachtet er gleichzeitig das Materielle im Leben der Menschen in ausgewogener Weise. Die islamische Gesetzgebung vereint harmonisch geistige und materielle Elemente.

    Ob ein Muslim in der Moschee betet, auf dem Markt seine Ware verkauft, Staatsgeschäfte leitet, zu Gericht sitzt oder im Kreis seiner Familie ist, immer wird seine Handlungsweise von dem einen, ewigen und immergültigen Gesetz Gottes bestimmt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Zentralrat_der_Muslime_in_Deutschland

  52. Jacques Auvergne Says:

    Frankreich: 28 % für den Vorrang der Scharia

    Tja, man nennt es den Islam. Statt das Problem beim Namen (Fiqh sprich Islam, Scharia sprich Islam) zu nennen, lechzen die Postmodernisten (als da sind 1. die französischen Muslimbrüder als die ausgesprochen global denkenden Muslimbrüder, 2. Frankreichs Dhimmis von morgen) nach dem Frankreichislam mitsamt Frankreichmufti, denn der irgendwie ausländische Islam sei besonders radikal.

    Der eigentliche Islam hingegen sei eigentlich („im Kern“ …) problemfrei und besagter Frankreichislam bringe Frankreich das ganz große Glück.

    Ungefähr wie in Deutschland also, wo das Gefasel vom schlimmen politischen Islam bzw. radikalen Islam bzw. Salaf-Islam, vom Saudi-Islam bzw. Wahhabiyya-Islam sowie vom Türkei-Islam bzw. Erdogan-Islam schier kein Ende nimmt.

    Allah hingegen interessiert sich nicht für Staatsgrenzen. Schon Feldherr Mohammed kämpfte – mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln – global.

    Allahs Herrschaft ist weltweit durchzusetzen, Panislamismus ist Tautologie.
    .
    .

    28% sont pour la charia […] Le rapport, intitulé „Un islam français est possible“, avance que les musulmans comptent pour 5,6% des habitants de métropole, soit un pourcentage „moins important que ne l’avancent bon nombre de chiffres fantaisistes“, souligne en avant-propos Hakim El Karoui, ancien conseiller de Jean-Pierre Raffarin à Matignon et ex-président de l’Institut des cultures d’islam.

    (Une étude dresse un portrait des musulmans de France. Le Figaro, avec AFP, 18.09.2016.)

    http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2016/09/18/97001-20160918FILWWW00014-une-etude-dresse-un-portrait-des-musulmans-de-france.php

    Un groupe de 28% est qualifié d’autoritaire par le rapport. Ces musulmans sont pour le port du voile intégral, considèrent que la Charia est au-dessus des lois de la République et utilisent l’Islam comme instrument de révolte, écrit l’Institut Montaigne.

    RTL

    http://www.rtl.fr/actu/societe-faits-divers/info-rtl-un-tiers-des-musulmans-de-france-ne-se-reconnaissent-pas-dans-la-republique-7784892922

    France: 29% of French Muslims Favor Sharia Over French Law

    (In addition, 50 percent of French Muslims between the ages of 15 and 25 subscribe to radical Islam, largely as a way to revolt against French society.)

    […] The survey was carried out in April and May 2016 by Ifop (French Institute of Public Opinion) and was commissioned by the Institut Montaigne, a conservative think-tank. From the survey of 15,459 people aged 15 and over, a sub-group of 1,029 Muslims was analyzed […]

    To measure the religious fervor of Muslims, the survey classified respondents into three categories:

    1. Those who accept to live by the rules of a secular society even though their religion is important to them account for 46 percent.

    2. Those who are proud of their Islamic identity and demand the right to express it in public while respecting French laws account for 25 percent.

    3. Fundamentalists, who oppose the values of the French Republic and advocate polygamy and the wearing of the niqab and burqa account for 28 percent of the total sample — 20 percent of over-40s but 50 percent of under-25s.

    The report describes the latter group as “young and unskilled with low participation in the workforce, living on the outskirts of large cities. They do not define themselves by religious fundamentalism but use Islam as an instrument of revolt against French society.”

    Sixty-five percent of all Muslim respondents support the wearing of the hijab, with 60 percent supporting it in schools, where it is banned. Twenty percent of males and 28 percent of females are favorable to the wearing of the niqab or burqa, both of which are banned in public.

    Aside from the extremely worrying statistic that 50 percent of French Muslims between the ages of 15 and 25 subscribe to radical Islam, the survey shows that 29 percent of all French Muslims consider that sharia (Islamic) law is more important than the laws of the French Republic.

    The report, written by Hakim El Karoui, a senior adviser at Roland Berger Strategy Consultants, concludes that it is essential to build a French Islam compatible with the values of the French Republic and financed from within France rather than by foreign states who, at present, dominate the teaching of Islam. […]

    (By Leslie Shaw. Clarion Project, 19.09.2016.)

    http://www.clarionproject.org/analysis/france-29-french-muslims-favor-sharia-over-french-law

  53. Jacques Auvergne Says:

    [ Thema Freiburger Deklaration. Noch nicht einmal gut gemeint, sondern gezielte Mogelpackung. Trojanisches Pferd der Herrschaft Allahs. ]

    Islam anders

    („Die Freiburger Deklaration setzt sich für ein liberales Islamverständnis und gegen die gezielte Desintegration ein. Der Gegenwind war absehbar.“)

    FAZ vom 21.09.2016, von Regina Mönch.

    […] Um die einseitigen und bisher wenig erfolgreichen Verhandlungen des Staates mit den immer gleichen Verbänden zu überwinden, schlagen die Unterzeichner vor, einen Rat zu bilden, in dem neben den Konservativen auch Vertreter eines reformierten, liberalen Islams sitzen. Was sich so vernünftig wie hoffnungsvoll anhört, hat natürlich sogleich Widerstand provoziert. Besonders schrill tönt der „Liberal-Islamische Bund“. Seine prominenteste Vertreterin, die Lehrerin Lamya Kaddor, hat gerade eine uneingelöste „Bringschuld“ der deutschen Gesellschaft gegenüber ihren Einwanderern ausgemacht. Ihr Verein betont darum, er habe ein ganz anderes Verständnis von Liberalität. Die Freiburger Deklaration werde nicht unterzeichnet, denn sie schließe sich auch „marginalisierenden Diskursen der Mehrheitsgesellschaft unreflektiert“ an. Lamya Kaddors Liberale fürchten um ihr bewährtes Geschäftsmodell der vormundschaftlichen Opferstilisierung.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/freiburger-deklaration-islam-anders-14444900.html

    [ Trojanisches Pferd Freiburger Deklaration. Noch ein bisschen Nebelwerfen Hand in Hand mit der Muslimbruderschaft. ]

    [ Keine Distanzierung von der schafiitischen Mädchenbeschneidung (FGM), keine Distanzierung von der Jungenbeschneidung (MGM), keine Forderung nach einem Verbot des Lehrerinnenkopftuchs (Hidschab), keine Forderung der kopftuchfreien Schule, keine Distanzierung von der von der schariakonformen Kairoer Menschenrechtserklärung (1990). Kein vorbehaltloses Ja zur AEMR (10.12.1948). Kein vorbehaltloses Nein zur Muslimbruderschaft und zu den 1400 Jahre alten totalitären Schariagesetzen. ]

    Erklärung der Reformmuslime „Wir träumen von einer Reform des Islam“

    Von DW | Stand: 20.09.2016

    […]

    Dr. Amer Albayati (Österreich)
    Saïda Keller-Messahli (die Schweiz)
    PD Dr. Elham Manea (die Schweiz)
    Abdel-Hakim Ourghi (Deutschland)
    Ali Ertan Toprak (Deutschland)

    https://www.welt.de/debatte/kommentare/article158274974/Wir-traeumen-von-einer-Reform-des-Islam.html

    ::

    Freiburger Deklaration

    Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

    Hinweis: die Verfasser der Deklaration sprechen nur für sich selbst und sind nicht für die Positionen der einzelnen Unterzeichner verantwortlich. [ Fängt ja gut an bzw. endet genauso übel. Achja, wer genau ist Verfasser? Auch egal. ]

    Musliminnen und Muslime:

    Dr. Lale Akgün, Dipl.-Psychologin, Publizistin und MdB a.D.

    Berivan Aslan, Abgeordnete der Grünen zum Nationalrat Österreich

    Seyran Ateş, Rechtsanwältin/Autorin

    Dr. med. Mimoun Azizi, M.A. Neurologe, Psychiater, Psychotherapeut, Politikwissenschaftler und Soziologe

    Serap Çileli: Publizistin und Menschenrechtlerin

    Jasmin El Sonbati, Lehrerin, Gründerin von Offene Moschee Schweiz, Autorin

    Sarah – Aziza El Gezawi, Schülerin

    Arzu Ghazi, Psychologin

    Necla Kelek, Soziologin und Publizistin

    Lic. phil. Saïda Keller-Messahli, Gründerin und Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam in der Schweiz.

    Akram Naasan, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Autor

    Dr. Abdel-Hakim Ourghi , Leiter der islamischen Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

    Sabrina Si-Moussa, Studentin

    Unsere Unterstützer:

    Klaus Blees, Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3. Welt Saar

    Prof. Dr. Marlies Heinz, Universität Freiburg

    Tobias Huch, FDP & Mitglied des Beirats der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V.

    Michael Leicht, Freiburg

    Univ.-Doz. Dr. Michael Ley, Autor

    Adrian Müller

    Walter Otte, Rechtsanwalt, Vorstandssprecher des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne

    Dieter Werner Schleier, 1. Vorsitzender CDU Gemeindeverband Ringsheim

    Dr. Thomas Tartsch, Berater Initiative Liberaler Muslime in Österreich (ILMÖ)

    Ali Ertan Toprak, Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, BAGIV e.V.

    Jürgen Trantow

    http://freiburger-deklaration.info/

    ::

    [ Vor Entzücken ganz aus dem Häuschen: Walter Otte redet die Freiburger Deklaration schön. ]

    „Die UnterzeichnerInnen der Deklaration bieten die Gewähr für ein hohes Niveau der theologischen Auseinandersetzungen, für die Orientierung auf die Menschenrechte.“

    (Vision eines humanistischen und aufgeklärten Islam. Von Walter Otte. hpd, 19.09.2016.)

    http://hpd.de/artikel/vision-eines-humanistischen-und-aufgeklaerten-islam-13527

    ::

    Artikel 30 (Auslegungsregel)

    Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

    http://www.amnesty.de/alle-30-artikel-der-allgemeinen-erklaerung-der-menschenrechte#artikelauslegungsregel

    ::

  54. Edward von Roy Says:

    Schulpflicht: 300 Euro für unerlaubtes Fernbleiben von Millî Görüş-Moschee

    Von Peter Grimm
    Die Achse des Guten, 28.10.2016

    […] In diesen Tagen aber hören wir nun, dass ein deutscher Staatsanwalt gegen Eltern ermittelt, weil die sich weigerten, ihren 13-jährigen Sohn mit der Schulklasse in eine Moschee zu schicken.

    In Rendsburg steht mit der Centrum-Moschee das nach eigenen Angaben größte muslimische Gebetshaus Norddeutschlands. Für eine Erdkunde-Lehrerin einer Rendsburger Schule war diese große Moschee immerhin so wichtig, dass sie den obligatorischen Besuch des islamischen Gotteshauses mit in ihr Unterrichtsprogramm aufnahm. […] im Ministerium sind solche Besuche erwünscht. Nur ein 13-jähriger Junge wollte nicht mit in die Moschee gehen. Seine Eltern – beide Atheisten – bestärkten ihn in seiner Weigerung. […]

    Die Eltern des Jungen sollten 300 Euro Bußgeld zahlen, schließlich hätte ihr Sohn die Schule geschwänzt, als er nicht in die Moschee ging […] Die Eltern allerdings zeigten sich uneinsichtig und widersprachen dem Bußgeldbescheid. Sie hätten ihren Sohn nur vor islamistischer Indoktrination bewahren wollen. Die könne ja wohl keinesfalls Teil der Schulpflicht sein. Also zahlten sie nicht und der verweigerte Moschee-Besuch wurde ein Fall für die Staatsanwaltschaft in Itzehoe.

    Juristisch ist nun zu klären, ob der Moschee-Besuch eine Informationsveranstaltung der Schule war, die kein Bestandteil der Schulpflicht ist, so wie die Besuche der Bundeswehr zur Nachwuchswerbung an deutschen Lehreinrichtungen. Oder war es ein verpflichtender Teil des Unterrichts, wie die Schule behauptet. Das Amtsgericht Meldorf muss diese Frage nun klären, Staatsanwalt Peter Müller-Rakow hat seine Ermittlungsergebnisse dorthin übermittelt.

    Für die Schule ist das Nicht-Erscheinen in der Moschee ein „unerlaubtes Fernbleiben vom Unterricht“, denn der Besuch im islamischen Gotteshaus sei regulärer Teil einer Geografiestunde gewesen. Die Rektorin des Gymnasiums, Renate Fritzsche, berief sich darauf, dass das schleswig-holsteinische Bildungsministerium die 804 Schulen des Landes ermuntert habe, Moscheen zu besuchen. „Es ist ein wichtiges Ziel unserer Erziehung in der Schule, die Bereitschaft bei den Kindern zu erwecken, sich mit fremden Kulturen zu beschäftigen und sie zu tolerieren“, so Fritzsche.

    Schade, dass es keine solche ministerielle Ermunterung für muslimische Zuwanderer gibt, um sie dazu zu bewegen, die Weltanschauungen und unislamischen Sitten und Gebräuche der „Ungläubigen“ zu tolerieren und sich mit der Kultur dieses Landes zu beschäftigen. Aber auch deutsche Ministerien scheinen nach dem Motto zu verfahren: Wenn sich die Deutschen leichter und widerspruchsloser anpassen können als die anderen, dann sollen sie das auch machen und wir müssen es den Widerspenstigeren und Gewaltbereiteren nicht mühevoll abverlangen. […]

    sorgt das Bildungsministerium in Kiel jetzt dafür, dass dieser absurde Konflikt beigelegt wird? Die letzte Frage muss man leider mit „Nein“ beantworten. Im Grundsatz teile das Bildungsministerium die Ansicht der Schule, sagte Sprecher Thomas Schunk der WAZ: „Unerlaubtes Fernbleiben des Unterrichts ist nicht in Ordnung.“ Zumal es um Geografie ging, um das Kennenlernen eines anderen Kulturkreises. Niemand sei gezwungen worden, einer sakralen Handlung beizuwohnen. […]

    http://www.achgut.com/artikel/schulpflicht_300_euro_fuer_unerlaubtes_fernbleiben_von_mili_goerues_moschee

    Schüler fehlt bei Besuch in Moschee – Eltern sollen Strafe zahlen

    Von Frank Höfer
    SHZ, 25.10.2016

    Ein Streit zwischen den Eltern eines Kronwerk-Schülers und dem Rendsburger Gymnasium droht vor Gericht zu enden. Anlass ist ein Kurzbesuch der Klasse des 13-Jährigen in der benachbarten Moschee im Frühsommer. Der Siebtklässler war dem Schulausflug im Juni aus weltanschaulichen Gründen ferngeblieben. Seine Eltern gehören keiner Glaubensgemeinschaft an und befürchteten eine „religiöse Indoktrination“ ihres ebenfalls konfessionslosen Kindes. Niemand könne gegen seinen freien Willen zum Betreten eines Sakralbaus gezwungen werden, argumentieren sie.

    Die Schulleitung des Gymnasiums Kronwerk hingegen – sie war für eine Stellungnahme am Montag nicht zu erreichen – verwies nach Angaben des Rechtsanwalts der Eltern auf die Schulpflicht. Der Kreis Dithmarschen als für Rendsburg zuständige Bußgeldstelle leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Vater und die Mutter des 13-Jährigen wurden aufgefordert, jeweils 150 Euro Strafe zu zahlen. Sie legten Einspruch gegen den Bußgeldbescheid ein. Jetzt liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft in Itzehoe. Dort wird entschieden, ob und wann es zum Prozess vor dem Amtsgericht kommt.

    Ein Sprecher des Kreises Dithmarschen bestätigte, dass im Zusammenhang mit einem Fernbleiben vom Unterricht an einer Rendsburger Schule ein Ordnungswidrigkeitenverfahren laufe. „Es ist richtig, dass Bußgelder in Höhe von jeweils 150 Euro gegen Mutter und Vater erhoben worden sind“, so Björn Jörgensen. Zum religiösen Hintergrund machte er keine Angaben. In Anbetracht eines laufenden Verfahrens könne er keine weitergehenden Auskünfte erteilen.

    Dafür meldete sich der Landrat des Kreises Rendsburg-Eckernförde in einer kurzen Stellungnahme zu Wort. „So wie mir der Fall geschildert wurde, hätte die Angelegenheit möglicherweise auch anders geklärt werden können“, sagte Dr. Rolf-Oliver Schwemer. […]

    Unterdessen kursiert der „Rendsburger Schulschwänzer-Fall“ seit Wochenbeginn im Internet. Mit einer „Verteidigerschrift für die breite Öffentlichkeit“ macht Alexander Heumann, nach eigenen Angaben Fachanwalt für Familienrecht und Verteidiger der Eltern, auf die Position seiner Mandanten aufmerksam. Der Jurist beschreibt seine Argumentationslinie, sollte es zum Verfahren kommen. Primär werde es darauf ankommen, ob der Besuch einer Moschee zum Unterricht gehört habe oder nicht. Im Bußgeldbescheid aus dem August sei von einer „rein informativen Schulveranstaltung“ die Rede gewesen. Und in einem solchen Fall sei die Nichtteilnahme nicht ordnungswidrig, so Heumann. Die Eltern seien in einem möglichen Prozess deshalb freizusprechen. Die Erdkundeklasse des Siebtklässlers habe laut Lehrplan das Thema „Der Orient – Machtfaktoren Wasser und Erdöl“ behandelt. […]

    http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/schueler-fehlt-bei-besuch-in-moschee-eltern-sollen-strafe-zahlen-id15170746.html

  55. Jacques Auvergne Says:

    FAQ zum Islam

    Häufig gestellte Fragen zu Themen des Islam

    II. Beziehung zu Juden und Christen

    6. Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?

    Wenn man nun Gründe für das Verbot einer Mischehe aufführt, bei der der Mann nicht Muslim, die Frau aber Muslim ist, muß man zunächst damit beginnen, daß Gott es so im Koran vorschreibt: (2:221) „… und heiratet nicht mitgötterergebene Männer, bis sie glauben …“ Dies bezieht sich auf Mitgötterergebene Männer, also nicht auf Juden oder Christen. (60:10) (über die gläubigen Frauen) „… und habt ihr sie jedoch als Gläubige erkannt, dann laßt sie nicht zu den Ungläubigen zurürckkehren. Sie sind ihnen nicht erlaubt, noch sind jene für sie erlaubt…“ Da es im Koran keine Ausnahme für Christen oder Juden gibt, gilt das Heiratsverbot.

    Er hat uns erschaffen und weiß natürlich, was das beste für uns ist. Wer an Allah glaubt, versucht sich an seine Gebote zu halten. Eine muslimische Frau darf keinen Nichtmuslim heiraten. Die einzige Möglichkeit, daß die Ehe dennoch zustande kommt, ist die, daß der Nichtmuslim zum Islam konvertiert. Dies sollte aber nicht formal nur der Ehe wegen geschehen. Ein wichtiger Grunde ist die freie Ausübung der Religion. Während der Islam den muslimischen Ehemännern einer Mischehe vorschreibt, ihren christlichen oder jüdischen Ehefrauen die Ausübung ihrer Religion möglich zu machen, kann der Islam den chrislichen Männern einer derartigen (hypotetischen) Mischehe logischerweise derartiges nicht vorschreiben. Somit ist die Religionsausübung der Ehefrau nicht garantiert.

    […]

    9. Nichtmuslime in islamischen Ländern

    Nichtmuslime dürfen in einem islamischen Land leben. Sie werden als die „geschützten Leute“ (ahlu-dhimma oder dhimmi) bezeichnet. Das bedeutet, daß Allah, Sein Prophet (…) und die muslimische Gemeinschaft mit ihnen einen Vertrag geschlossen haben, daß sie in Sicherheit und Frieden unter dem Islam leben können. Im modernen Sprachgebrauch sind die dhimmis „Bürger“ des islamischen Staates. Von der Anfangszeit bis heute sind die Muslime einhellig der Meinung, daß die dhimmis Rechte und Pflichten haben, aber ihren eigenen Glauben frei ausüben dürfen. Der Prophet (…) hat die Pflichten der Muslime gegenüber den dhimmis betont und jedem, der sie verletzt, mit Zorn und Strafe Allas gedroht. Er sagte: „Wer einen dhimmi verletzt, hat mich verletzt, und wer mich verletzt, hat Allah verletzt.“ (Tabarani, in al-ausat, aufgrund zuverlässiger Autorität.)

    […]

    11. Muslime in nichtislamischen Ländern

    […] Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Hier ein Abschnitt von dem Buch „Das weiche Wasser wird besiegen den harten Stein“ vom Herrn Dr. Nadeem Elyas, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland:

    Islamische Voraussetzungen für das Leben der Muslime in Europa

    Der Islam als Träger einer Kultur und richtungsweisender Verhaltenskodex für die Muslime, bringt die besten Voraussetzungen für ein zivilisiertes Zusammenleben mit allen Menschen mit:

    Umgang mit Nichtmuslimen

    Der Islam geht von der Einheit in der Menschheit aus […]

    Der Glaube an die früheren Propheten und ihre Schriften ist ein unabdingbarer Bestandteil der islamischen Glaubenslehre. Der Koran spricht von allen Propheten und vor allem von Moses und Jesus mit großem Respekt.

    Die Muslime sind durch den koranischen Text zur Hochschätzung der Werke der Andersgläubigen verpflichtet. „Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier, all die, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten und sie werden nicht traurig sein.“ (2/62)

    Der Koran garantiert die Freiheit der Religionswahl und der Religionsausübung: „Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der richtige Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg.“ (2/256)

    Der Islam verpflichtet die Muslime, mit den Andersgläubigen den Dialog auf die beste Art und Weise zu führen: „Und streitet mit den Leuten des Buches nur auf die beste Art, mit Ausnahme derer von ihnen, die Unrecht tun. Und sagt: Unser Gott und euer Gott ist einer. Und wir sind ihm ergeben.“ (29/46)

    Durch die Erlaubnis einer Tisch- und Ehegemeinschaft mit Andersgläubigen wird den Muslimen die gesellschaftliche Praktizierung dieser Theorien nahe gelegt: „Heute sind euch die köstlichen Dinge erlaubt. Die Speise derer, denen das Buch zugekommen ist, ist euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt..“ (5/5)

    Muslime als Minderheit

    Der Islam regelt als ganzheitliche Lehre alle Bereiche des Lebens, setzt den ethischen Rahmen für die zwischenmenschlichen Beziehungen und liefert die Grundsätze, nach denen sich politisches Handeln und ein Staatsaufbau orientieren sollte. Die gesellschafts- und staatsrelevanten Leitbilder des Islam haben aber nur Gültigkeit für die Muslime und haben nur in einem islamischen Staat mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit verbindlichen Charakter. […]

    ( bei: Islamische Gemeinden Frankfurt, Abubakr-Moschee )

    http://www.abubakr.de/seiten/faq.php

    _

    Nadeem Elyas war in den Jahren von 1994 bis 2006 Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nadeem_Elyas

    _

    Auf dem Weg zur Rechtspaltung

    Zum Text des Nadeem Elyas »Das weiche Wasser wird besiegen den harten Stein«, den der Islamische Informationsdienst (IID) 1997 in Aachen anlässlich der zwei Jahre eher erfolgten Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an die islamverliebte Orientalistin Annemarie Schimmel herausgab. Des Buches komplette zweite Hälfte »Teil 2 Nadeem Elyas« (75-130) gliedert sich in die drei Kapitel »Menschenrechte im Islam« (75-100), »Friedensauftrag des Islam« (101-116, hier unberücksichtigt) und »Friedliches Zusammenleben in Europa« (117-130).

    https://schariagegner.wordpress.com/2010/07/11/herr-elyas-und-der-zmd/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s