339. Die Scharia ist keine Kultur!

Köln 2013 (ZdE).

Konferenz vom Zentralrat der Ex-Muslime am 3. Mai:

Schafft die Deutsche Islamkonferenz ab!

Am 3. Mai fand in Köln eine Veranstaltung gegen die bevorstehende Deutsche Islamkonferenz (DIK) statt, zu der der Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) aufgerufen hatte. Die Redner dieser Veranstaltung waren Hartmut Krauss, Sozialwissenschaftler, Gabi Schmidt, Sozialpädagogin, Thomas von der Osten-Sacken, Geschäftsführer von WADI e. V., Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime sowie Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge. Der angekündigte österreichische Ex-Muslim Cahit Kaya war leider verhindert.

Die Konferenz wurde mit einem kurzen Video über eine junge Ex-Muslima eröffnet, die in einer muslimischen Familie aufgewachsen ist. In diesem Film sprach sie über ihre Geschichte und ihre Probleme sowie darüber, wie sie ihren Glauben abgelegt hat und zu einer Atheistin geworden ist.

Aus verschiedenen Blickwinkeln haben die Redner dieser Konferenz ihre Kritikpunkte an der Deutschen Islamkonferenz dargestellt. Ein weiteres kurzes Video wurde über die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland sowie in Großbritannien gezeigt. Nach den Redebeiträgen haben die Teilnehmer der Konferenz die Gelegenheit gehabt, Fragen zu stellen oder ihre Meinung zu äußern.

Die Redebeiträge von Hartmut Krauss Die Deutsche Islamkonferenz als Ausdruck und Bestandteil der forcierten Islamisierung sowie von Edward von Roy Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem sind in Schriftform online (vgl. Quellenteil). Die von Filmemacher Siamak Zare erstellten Mitschnitte der Redebeiträge aller Referentinnen und Referenten sind über Social Media wie facebook im Netz veröffentlicht (s. u.).

Zum Ende der Konferenz verabschiedete die Mehrheit der Teilnehmer der Konferenz folgende Resolution:

Die Scharia ist keine Kultur!

Köln am 3. Mai 2013

Die Deutsche Islamkonferenz (DIK) dient nicht der Integration, sondern bewirkt das genaue Gegenteil, die Abschottung oder Segregation. Die staatliche Islamkonferenz ist ein Deal zwischen der Bundesregierung und den globalen Islamisten der verschiedenen Richtungen. Der weltweit vernetzte politische Islam versucht, sich auch in Deutschland durchzusetzen und die deutsche Regierung arbeitet über das Werkzeug der DIK und ihre sonstige Politik mit diesen gegenmodernen Organisationen zusammen. Offensichtlich tut sie das in der Hoffnung oder vielmehr Illusion, islamischen Extremismus oder Terrorismus in Deutschland zu vermeiden und Selbstmordattentate oder Bombenexplosionen zu verhindern. Ist das eine objektive Lösung zur Bekämpfung des islamischen Extremismus und Terrorismus?

Nein. Das kann so nicht funktionieren und ist ein absolut verkehrter Denkansatz.

Was geschieht wirklich? Die deutsche Regierung setzt vier Millionen Menschen der Machtpolitik der Islamisten aus und Schritt für Schritt werden gerade durch diese Islamkonferenz Kopftuchzwang sowie ein an der Scharia orientierter Islamuntericht legalisiert. So bekommen die Islamisten in Deutschland mehr Einfluss und mehr Macht.

Einen an der Scharia orientierten Islam ohne Frauendiskriminierung gibt es nirgendwo auf der Welt. Und doch arbeiten die neuen Standorte für Islamische Theologie mit der sunnitischen Azhar in Kairo zusammen, mit den Organisationen der Muslimbruderschaft oder mit den iranischen Ayatollahs, die sich alle auf die Scharia berufen. Deutschlands staatliche Religions- und Islamisierungspolitik geschieht damit auf Kosten von vier Millionen Menschen, von denen die meisten Einwanderer oder Nachkommen von Einwanderern aus den so genannten islamischen Ländern sind und von denen viele dort unter den islamischen Regeln und Gesetzen gelitten haben.

Diese Politik ist falsch und unmenschlich und muss ein Ende haben. Wir stellen an die deutsche Regierung folgende Forderungen:

• Die sofortige Abschaffung der Deutschen Islamkonferenz.

• Trennung von Staat und Religion, Wissenschaftlichkeit statt Scharia und Religion, Abschaffung des religiösen Einflusses im öffentlichen Dienst, in Rundfunk, Krankenhäusern, Behörden u. ä.

• Abschaffung des Religionsunterrichts in den öffentlichen Schulen und im Besonderen des islamischen Religionsunterrichts.

• Keine Scharia im deutschen Rechtssystem, gleiche Rechte für alle Menschen in Deutschland auf Basis der universellen Menschenrechte.

• Keine islamische Kopfbedeckung und Bekleidung in den Schulen und Hochschulen.

• Keine staatlichen Gelder und Unterstützungen für den Moscheebau und islamische Zentren.

• Staatliche Beratungsstellen für die Frauen und Mädchen aus dem islamischen Milieu, die durch ihre Familien und islamischen Kreise unter Druck gesetzt werden.

• Annullierung des Islam-Vertrages zwischen der Freien und Hansestadt Hamburg und islamischen Religionsgemeinschaften.

Wer glaubt, mit Islamkonferenzen könne man aus verschiedenen Kulturen eine gerechte neue Kultur (zum Beispiel eine islamfreundliche „Transkulturelle Gesellschaft“) aufbauen, gibt sich einer Illusion hin. Die Scharia ist keine Kultur, sondern eine brutale Verletzung der allgemeinen Menschenrechte und ganz besonders der Frauenrechte.

Wir wollen und können zusammen in in einer menschenwürdigen Gesellschaft leben, wenn nicht diskriminierende Religionsgesetze, sondern Rationalität, Säkularität im Sinne der absoluten Trennung von Staat und Religion und universelle Menschenrechte unser Recht und unseren Alltag in Schule und Beruf bestimmen.

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152 51011 Köln

exmuslime@gmail.com

http://www.ex-muslime.de/indexAktuell.html

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Abschlusstext und die Resolution der Veranstaltung am 3. Mai auf dem Blog von Mina Ahadi

http://minaahadi-iran.blogspot.co.uk/2013/05/diekonferenz-vom-zentralrat-der-ex.html

Hartmut Krauss:

Die Deutsche Islamkonferenz als Ausdruck und Bestandteil der forcierten Islamisierung

http://www.gam-online.de/text-islamkonferenz%20als%20Ausdruck.html

Edward von Roy:

Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem

http://schariagegner.wordpress.com/2013/04/15/nicht-der-islamismus-der-islam-ist-das-problem/

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2013/04/15/336/

Fotos auf dem Facebook des ZdE

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Bilder finden sich oben bei „Photos“

https://www.facebook.com/nazanin.borumand?ref=tn_tnmn#!/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Redebeiträge aller Referentinnen und Referenten, auf dem YouTube-Kanal von Filmemacher Siamak Zare

http://www.youtube.com/user/siamakzare

Ex-Muslime: Islamkonferenz abschaffen

Mina Ahadi im Interview mit Arnd Zickgraf 07.05.2013

http://minaahadi-iran.blogspot.co.uk/2013/05/ex-muslime-islamkonferenz-abschaffen.html

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39073/1.html

Mina Ahadi

http://www.youtube.com/watch?v=ieMog-x6lKc

Hartmut Krauss (Die Deutsche Islamkonferenz als Ausdruck und Bestandteil der forcierten Islamisierung)

http://www.youtube.com/watch?v=SCA4X3Sz-pI

Gabi Schmidt

http://www.youtube.com/watch?v=SfDuoEDiB-4

Thomas von der Osten-Sacken

http://www.youtube.com/watch?v=1TDJuBoDNrc

Edward von Roy (Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem)

http://www.youtube.com/watch?v=KuJ2fY3pOrI

Als bewährte Moderatorin führte die engagierte Hamburger Menschenrechtsaktivistin Nazanin Borumand durch den Abend

http://www.youtube.com/watch?v=xN21clnKtNM

„Bericht; Konferenz: Ex-Muslim“, das erste Wort bedeutet im Persischen Reportage oder Bericht, Gozāresh:

گزارش کنفرانس اکس مسلم

http://www.youtube.com/watch?v=iNgD0Q8WxZE

3 Antworten to “339. Die Scharia ist keine Kultur!”

  1. Carcinòl Says:

    Bloß kein Wort bittesehr über die Grundrechtswidrigkeit von Scharia und Fiqh, stattdessen den Preis der Körber-Stiftung kassieren für Organizing Muslims and Integrating Islam in Germany: New Developments in the 21st Century (Muslim Minorities) … „Muslime organisieren und den Islam integrieren“
    ::

    Rosenow-Williams, Kerstin (2012) Organizing Muslims and Integrating Islam in Germany. New Developments in the 21st Century. Leiden: Brill (Muslim Minorities, 12)

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifhv/1-institute/1-staff/1-rosenow.html

    http://www.brill.com/organizing-muslims-and-integrating-islam-germany

    The PhD thesis won the second prize of the Deutscher Studienpreis 2012 competition funded by the Körber Foundation, which supports excellent and socially relevant PhD theses.

    Dr. Kerstin Rosenow-Williams
    Muslime organisieren und den Islam integrieren

    Eine Studie zur Entwicklung islamischer Dachverbände in Deutschland

    http://www.koerber-stiftung.de/wissenschaft/deutscher-studienpreis/preistraeger/2012/die-zweiten-preise.html

    Das Werk ist Teil der Reihe:
    (Muslim Minorities; 12)

    http://www.beck-shop.de/Rosenow-Williams-Organizing-Muslims-Integrating-Islam-Germany/productview.aspx?product=11203487

    Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV)
    Ruhr-Universität Bochum

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifhv/1-institute/1-staff/1-rosenow.html

    Articles
    2013 (in print) “Organising Muslims and Integrating Islam. Applying Organisational Sociology to the Study of Islamic Organisations”. Journal of Ethnic and Migration Studies (JEMS).

    2010 together with Kortmann, Matthias: Alle unter einem Dach? Muslimische Vielfalt in Deutschland: Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation. In: DOSSIER Muslimische Gemeinschaften zwischen Recht und Politik. Azzaoui/Karacuban (eds.).

    in Kürze wird erscheinen:

    2013 (forthcoming) together with Kortmann, Matthias (eds): Islamic Organizations in Europe and the USA: A Multidisciplinary Perspective. (Palgrave Studies in European Political Sociology, vol. 3), Basingstoke: Palgrave Macmillan.

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/ifhv/1-institute/1-staff/1-rosenow.html

    Alle unter einem Dach? Muslimische Vielfalt in Deutschland: Möglichkeiten und Grenzen der Kooperation

    Kerstin Rosenow, Dipl. Soziologin, ist wiss. Mitarbeiterin am Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht an der Uni Bochum. Dr. Matthias Kortmann ist Koordinator des Graduiertenkollegs „Zivilgesellschaftliche Verständigungsprozesse“

    http://www.migration-boell.de/web/integration/47_2724.asp#

  2. Machandelboom Says:

    ::

    Wie zu erwarten: MSS fordert nicht, dass der Islamische Religionsunterricht oder die universitäre Imam-Ausbildung die kulturrassistische und insbesondere frauenfeindliche Scharia eindeutig verwerfen. Die Implementierung des Islamischen Rechts und Schariagehorsams kann also weitergehen, während man laut über einen schrecklichen „Islamismus“ jammert. Ob er die gegenmoderne LIB-Führerin Lamya Kaddor zur Spezies „säkulare und liberale Muslime“ zählt, die für „humanistisch-aufklärerische Positionen“ eintreten würde?

    „Die heiligen Texte des Islam entstammen nun einmal einer früheren Zivilisationsstufe der Menschheit, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es [in] ihnen weder unverletzliche Menschenrechte gibt noch die Gleichberechtigung von Mann und Frau, weder das Verbot religiöser Diskriminierung noch die Gewährung von Meinungs-, Presse-, Kunst- und Forschungsfreiheit. Dementsprechend müssen der Koran und die Hadithe zeitgemäß gedeutet werden, um nicht im krassen Widerspruch zu modernen Verfassungswerten zu stehen. Eine solche Neuinterpretation lehnen Islamisten jedoch rigoros ab.“

    Mufti Michael, der Scharia-Neuinterpretierer? Das Problem ist doch, dass Tariq Ramadan ungefähr dasselbe sagt und einen neuen Fiqh fordert oder dass andere muslimbrudernahe Islamdenker den Idschtihad fordern und das Kalifat wollen. Wie viel „Widerspruch zu modernen Verfassungswerten“ darf denn sein? Die hundertprozentige Geltung der allgemeinen Menschenrechte (AEMR) hätte an dieser Stelle gefordert werden müssen!

    aus: Michael Schmidt-Salomon: „Grundsätzlich verfehlt ist es, kulturelle Identitäten zu stärken“

    im Interview mit: Alexander Dill, auf: heise 07.05.2013

    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39061/1.html

    ::
    ::

    Nanana, der Islam von Scharia und Fiqh hindert doch nicht etwa „am harmonischen Zusammenleben“? Der pädagogisch wichtige Arata Takeda (Wir sind Baumstämme im Schnee. Ein Plädoyer für transkulturelle Erziehung) grüßt erfreut die Kritische Islamkonferenz, die 2013 ebenfalls das transkulturelle Lernen lobpreist. Seine „vier Empfehlungen“ sind bestens durchdacht und praktisch brauchbar. Alles werde irgendwie weich und fließe ineinander:

    Wenn es etwas gibt, was uns am harmonischen Zusammenleben hindert, so ist es nicht die Kultur, sondern die allzu starre Einstellung dazu. Um solche Einstellungen aufzuweichen, ist es notwendig, dass wir erkennen, dass Kultur etwas Bewegliches, Veränderbares ist, und dass jeder einzelne von uns Teil dieser Bewegung und Veränderung ist. Nicht die Kultur bestimmt, wer wir sind, sondern wir bestimmen die Kultur, indem wir sie von Tag zu Tag verändern und neu gestalten. In diesem Sinne sind wir gut beraten, unsere Annahmen über Kulturen stets zu hinterfragen. Und die erste Anleitung dazu kann in der Schule beginnen.

    Leider auch bei Takeda („von universellen Werten sprechen“) nichts als ein Als-ob-Bekenntnis zu den universellen Menschenrechten (AEMR) und, wie bei MSS, gar keine Distanzierung von der totalitären und heilssichernden Scharia:

    Wenn wir uns vergegenwärtigen, durch welche globalen Kämpfe diese Werte sich Schritt für Schritt, von Konsens zu Konsens, zu ihrer heutigen Form entwickelt haben, so sollten wir vielmehr von universellen Werten sprechen. Kultur trennt nicht, sondern vereint. Sie bietet Chancen zur Teilhabe.

    dann doch ein sehr schöner und wichtiger Satz:

    Werte wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechte werden gerne westliche Werte genannt. Ich denke, dass dies eine kulturelle Vereinnahmung ist. Die ihr zugrunde liegende Unterscheidung zwischen dem Westen und dem Rest der Welt polarisiert.

    aus: Plädoyer für eine transkulturelle Erziehung

    in: hpd 08.05.2013

    http://hpd.de/node/15880?page=0,0

    http://hpd.de/node/15880?page=0,1

    ::

  3. Dwarslöper Says:

    Bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht startet zum kommenden Schuljahr an 27 Grundschulen

    16.05.2013
    Pressestelle: Hessische Staatskanzlei

    „Ich freue mich sehr über die Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts an 27 hessischen Grundschulen im kommenden Schuljahr. Hessen ist das erste Bundesland, das den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht auf der Grundlage von Artikel 7 Absatz 3 des Grundgesetzes einführt. Damit haben wir ein entscheidendes Zeichen gesetzt und sind gespannt auf die Erfahrungswerte in den kommenden Jahren. Der verfassungsrechtliche Anspruch gemäß unseres Grundgesetzes ist Ausdruck von Freiheit und Vielfalt in unserer Gesellschaft. Bekenntnisorientierter islamischer Religionsunterricht hat ebenfalls eine bedeutende integrationspolitische Dimension. Die religiöse Bildung soll den Schülerinnen und Schülern helfen, sich in einer Vielfalt möglicher Lebensentwürfe zurechtzufinden und eine eigene Identität zu entwickeln, die religiöse Orientierung und ethische Urteilsfähigkeit einschließt“, so die Hessische Kultusministerin Nicola Beer.

    Die beiden Religionsgemeinschaften DİTİB Landesverband Hessen e.V. und Ahmadiyya Muslim Jamaat in der Bundesrepublik Deutschland e.V. erfüllen die Voraussetzungen nach Artikel 7 Absatz 3 Grundgesetz und stehen somit als Kooperationspartner für die Einrichtung von bekenntnisorientiertem Religionsunterricht an öffentlichen Schulen zur Verfügung. Dieser ist seinem Wesen nach eine staatliche Veranstaltung wie jedes andere Unterrichtsfach auch. Dies gilt unabhängig davon, für welche Konfession der Religionsunterricht eingerichtet ist. Er wird als ordentliches Lehrfach in staatlicher Verantwortung, d.h. nach staatlichen Curricula, in deutscher Sprache und grundsätzlich durch staatliche Lehrkräfte erteilt.

    Das Weiterbildungsangebot an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ist das Fundament, damit der bekenntnisorientierte islamische Religionsunterricht zum Schuljahr 2013/2014 an hessischen Grundschulen unterrichtet werden kann. Die Vorbereitungen zur Qualifizierung der Lehrerinnen und Lehrer laufen seit März 2013 für bereits im hessischen Schuldienst stehende Lehrkräfte.

    Die Unterrichtsangebote werden in einer Einführungsphase zum Schuljahr 2013/2014 an zunächst 27 Grundschulen eingerichtet, sukzessive von Klasse 1 beginnend. Nach vier Jahren wird der Unterricht dann in allen Jahrgängen der beteiligten Schulen etabliert sein. Ziel ist es, das Angebot mittelfristig je nach Bedarf landesweit einzuführen.
    Voraussetzung für das organisch wachsende Angebot ist die Einhaltung der Mindestgruppengröße von acht Schülerinnen und Schülern, die der jeweiligen Religionsgemeinschaft angehören und für die der Unterricht deshalb als ordentliches Lehrfach in erster Linie eingerichtet wird.

    „Mein Dank gilt allen Beteiligten : den beiden Religionsgemeinschaften DİTİB Landesverband Hessen e.V. und Ahmadiyya Muslim Jamaat, der Justus-Liebig-Universität Gießen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landes- und Schulverwaltung und den Schulgemeinden, die mit einem hohen persönlichen Engagement an der Einführung des bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterrichts gearbeitet haben. Insbesondere möchte ich mich aber schon jetzt bei den außerordentlich motivierten Lehrerinnen und Lehrern bedanken, ohne deren Einsatz das Angebot an 27 Schulstandorten nicht möglich wäre“, unterstrich die Ministerin.

    https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/bekenntnisorientierter-islamischer-religionsunterricht-startet-zum-kommend-0

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