358. Schluss mit der Appeasement-Politik gegenüber der Islamischen Diktatur Iran

کمیته بین المللی علیه اعدام

Komiteh beynolmelali aleyhe edam

International Committee Against Execution (ICAE)

Offener Brief an die deutschen Medien

14. November 2013

Mit Ihrem Schweigen unterstützen Sie weitere Hinrichtungen im Iran

Haben Sie davon gehört, dass seit Präsident Rohanis Machtübernahme im Iran bis heute 321 Menschen hingerichtet worden sind? Haben Sie davon gehört, dass das Islamische Regime am 26. Oktober 18 politische Gefangene an einem Tag hingerichtet hat?

Haben Sie davon gehört, dass es in den iranischen Gefängnissen Massenhinrichtungen gibt sowie überhaupt sehr schlechte Bedingungen für die Gefangenen, beispielsweise keine medizinische Versorgung, was bereits mehrere Gefangene das Leben gekostet hat?

Und haben Sie von der riesengroßen Protestbewegung gehört, die seit zwei Wochen im Iran, im kurdischen Teil des Irak, in der Türkei und ebenso in den europäischen Ländern wie auch in Kanada die Massen auf die Straße gebracht hat?

Ja, es ist Tatsache: weltweit sind Tausende auf die Straße gegangen und haben Nein gesagt zu den Hinrichtungen im Iran und haben gegen die europäischen Regierungen und die EU protestiert und dabei auch das Schweigen der Medien kritisiert. Allein in Deutschland waren Menschen in Berlin und Köln mehrmals auf der Straße und haben demonstriert, um auf die Lage im Iran aufmerksam zu machen. Aber auch im Iran selbst gab es Demonstrationen, beispielsweise in den Städten Marivan und Saqqez.

Das Internationale Komitee gegen Todesstrafe verurteilt das Schweigen der europäischen Medien auf das Schärfste und ebenso den Kurs der Desinformation, der die Arbeit der deutschen und europäischen Medien seit Monaten prägt, nämlich: Rohani ist gemäßigt und im Iran ist alles ok.

Präsident Rohani versucht, dem Iranischen Regime zu helfen und unternimmt deshalb alles, um das System vor Isolation und vor Sanktionen zu bewahren – und nur darum geht es ihm. Der Weltöffentlichkeit gegenüber spricht er mit sanfter Stimme, aber die Menschen im Iran erleben jeden Tag den wahren Rohani, der ein Teil des brutalen Regimes mit seinen unmenschlichen Hinrichtungen ist.

Wir wiederholen daher unsere Forderung an die Medien: Brechen Sie das Schweigen, informieren Sie die Menschen, sagen Sie etwas.

Mina Ahadi

0049 (0) 1775692413

minnaahadi@gmail.com

Internationales Komitee gegen Todesstrafe (ICAE)

http://noexecutions.blogspot.co.uk/

http://notonemoreexecution.org/

2 Antworten to “358. Schluss mit der Appeasement-Politik gegenüber der Islamischen Diktatur Iran”

  1. Carcinòl Says:

    ::
    Hundert Prozent Islam ist hundert Prozent Terror. Wörterbuch der Himmlischen Diktatur

    Rechtswörterbuch
    Firous-Ebrahim-Nesbat

    Analogie qiyas
    Ethik aeen-e akhlaq
    Ethos sonnat-e qoomi
    Folter, foltern šekanje, šekanje kardan
    Galgen čube dar
    Gebot arze, amr, hokm
    Gefängnis zendan
    Gefängnisstrafe mojazat-e zendan
    Notwendigkeit zarurat
    Todesstrafe e‛dam, mojazat-e marg

    http://d-nb.info/1003102395/34

    http://webdoc.sub.gwdg.de/univerlag/2010/nesbat_2.pdf

    ::

  2. Machandelboom Says:

    ::

    Die Angst vor der Atombombe bleibt
    Israel warnt vor „halbseidenen“ Versprechen aus dem Iran
    Von Christian Wagner

    (…) Netanjahu: „Der Iran denkt, dass er mit schönen Worten und symbolischem Handeln weiter nach der Atombombe greifen kann. Israel ist durchaus für eine echte diplomatische Lösung, die dem Iran die Fähigkeit zum Bau von Atomwaffen nimmt. Aber wir lassen uns nicht mit halbseidenen Versprechen abspeisen, die nur vernebeln sollen. Und der Rest der Welt sollte sich davon genauso wenig an der Nase herumführen lassen.“

    Dem Iran, so Netanjahu, gehe es einzig und allein darum, die internationalen Sanktionen abzuschütteln. Den Namen des neuen Präsidenten Hassan Rohani, der in New York Furore macht, erwähnt er dabei nicht. Das tut nur Netanjahus Minister für internationale Beziehungen, Yuval Steinitz. Und der fordert handfeste Zusagen von Rohani.

    Steinitz: „Seit seiner Wahl ist nicht eine einzige Uran-Zentrifuge gestoppt worden. Es gab keinen Stopp der Uran-Anreicherung, keinen Stopp bei Bau und Inbetriebnahme von Zentrifugen und keinen Stopp des militärischen Atomprogramms. Wir haben viel Blabla gehört aber keine einzige echte Zusage, keinen glaubwürdigen Schritt gesehen, mit dem eine der UN-Resolutionen erfüllt werden könnte.“

    Vorerst verteidigt die Regierung in Jerusalem ihren Standpunkt, der sich so umschreiben lässt: Wir mögen mit unseren Warnungen vor der iranischen Atomgefahr allein in der Ecke stehen, aber wir sind eben auch nicht naiv, im Gegensatz zum Rest der Welt.

    (…)

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/einewelt/2268529/

    ::
    ::

    Verhandeln bis zur Bombe
    Der Dialog mit dem Iran über dessen Nuklearprogramm geht in eine neue Runde. Das Regime aufzuhalten, versucht fast niemand.

    Von Stephan Grigat

    (…) Daniel Bermbeck, einer der Cheflobbyisten für den deutschen Iran-Handel, konnte im Oktober im »Infobrief« der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer befriedigt feststellen: »Die Berichterstattung in der nationalen und internationalen Presse ist kaum wiederzuerkennen.« Die unverhohlene Verharmlosung des Regimes lobt er als neue Nüchternheit: »Die über lange Jahre in den Meldungen über den Iran schmerzlich vermisste Differenzierung und Sachlichkeit kehrte über Nacht zurück.« …

    Seit der Wiederaufnahme der Atomgespräche in Genf, die am 7. und 8. November in die nächste Runde gehen, betonen diverse Fraktionen des Iran-Appeasement die »positive« Rolle, die Rohani während seiner Zeit als Chefunterhändler im Streit um die iranische Nuklearrüstung gespielt habe. Dabei hat er das Atomprogramm der Ayatollahs bis 2005 durch sein Verhandlungsgeschick entscheidend vorangebracht. Im letzten Präsidentschaftswahlkampf wurde er nicht müde, seine Erfolge bei den Verhandlungen zu loben – zu Recht: Er habe Sanktionen vermieden, die von den USA gewünschte Überweisung des Iran-Dossiers an den UN-Sicherheitsrat verhindern können, den Zwist zwischen den USA und den europäischen Staaten verstärkt (was nun auch das öffentlich proklamierte Ziel Zarifs ist) und dafür gesorgt, dass am Ende seiner Zeit als Chefunterhändler 1 550 Zentrifugen mehr installiert waren als bei seinem Amts­antritt. (…)

    http://jungle-world.com/artikel/2013/45/48769.html

    ::

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