362. Fortsetzung Strafanzeige Beschneidung

Liebe Leserinnen und Leser,

wie angekündigt haben wir den Widerspruch gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen einen Beschneider gebloggt.

Dieser Herr, der aus einem Land stammt, in dem Frauenbeschneidung nach dem Fiqh des Imam al-Schafi’i seit Jahrhunderten Praxis ist, veröffentlicht auf seiner Homepage, die für ihn als Beschneider werben soll, islamische Lehrmeinungen hoch geachteter Scheiche, die neben der verpflichtenden männlichen explizit auch die weibliche Genitalverstümmelung als Sunna religiös legitimieren.

Dass ein angeblicher Arzt und tatsächlicher Jungenbeschneider Ansichten zum islamischen Wohlverhalten publiziert, welche die in Deutschland verbotene Female Genital Mutilation (FGM) bewerben, ist ein Skandal.

Eine Bochumer Oberstaatsanwältin hatte zunächst einmal beschlossen, die Ermittlungen einzustellen.

Mehr dazu als UPDATE zu Text 356.

Auch Mädchenbeschneidung im Angebot?

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2013/11/10/356/

3 Antworten to “362. Fortsetzung Strafanzeige Beschneidung”

  1. Machandelboom Says:

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    Berlinale 2013. Zufällig fiel das Filmfestival zeitlich auf den Internationalen Tag gegen die weibliche Genitalverstümmelung, International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation.

    Das Inter-African Committee (IAC) hatte diesen Tag 2003 in Addis Abeba gestiftet. Der jährliche Internationale Tag „Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung“ fand 2013 also zum zehnten mal statt.

    Grund genug für FEMEN, die Bewohner der Scheinwelt von glamour and glitter mit ein paar unbequemen Fakten in die frauenfeindliche Wirklichkeit zurückzuholen.

    Der Filmschnitt heißt the cut.

    Doch nicht nur Filme schneidet man.

    Hört auf zu schneiden! Stop to cut!

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    Kurzer Zwischenfall bei der Berlinale-Eröffnungsfeier: Aktivistinnen der ukrainischen Gruppierung „Femen“ protestiertet auf dem Roten Teppich gegen die Genitalverstümmelung der Frau.

    Abendzeitung München 08.02.2013

    http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.berlinale-2013-femen-nackt-protest-auf-dem-roten-teppich.a123a56b-9eb5-4862-806f-6580c652ffb7.html

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    FEMEN protests in Berlin against female circumcision (video)

    By Anne Sewell
    Feb 9, 2013

    http://digitaljournal.com/article/343138

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    bei al-Mashhad (ägyptisch) berichtet man am 08.02.2013 ausführlich und versteht die Anspielung auf den Cutter als den Filmschneider – denn es stimmt, weltweit werden nicht nur Filme werden geschnitten, sondern auch weibliche Genitale!

    “stop to cut”

    برلين
    Berlin

    ختان الإناث
    ḫitān al-ināṯ
    Weibliche (al-ināṯ) Beschneidung (ḫitān),
    FGM

    http://al-mashhad.com/News/%D8%A8%D8%A7%D9%84%D8%B5%D9%88%D8%B1-%D8%B9%D8%A7%D8%B1%D9%8A%D8%A7%D8%AA-%D9%8A%D9%82%D8%AA%D8%AD%D9%85%D9%86-%D9%85%D9%87%D8%B1%D8%AC%D8%A7%D9%86-%D8%A8%D8%B1%D9%84%D9%8A%D9%86-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%8A%D9%86%D9%85%D8%A7%D8%A6%D9%89-%D8%A7%D8%B9%D8%AA%D8%B1%D8%A7%D8%B6/156388.aspx

    al-mashhad.com aus Kairo:

    Al-Mashhad is considered to be the first Egyptian newspaper to be issued after January 25 revolution by 25 journalists who lived outside of Egypt before the revolution. The group of journalists decided to establish the newspaper using their income and savings rather than relying on external funding or through business corporations.

    Its goal is journalistic independence and to not play a suspicious role in the world of the independent newspapers in Egypt.

    http://www.islamopediaonline.org/websites-institutions/al-mashhad

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    ebenfalls im Land am Nil wird der mutige Kampf der FEMEN gegen FGM bei Al-Masri al-Yaum zur Kenntnis genommen:

    «ختان الإناث»
    Female Genital Mutilation

    http://www.almasryalyoum.com/node/1456376

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    المصري اليوم
    al-Maṣrī l-Yawm
    L’Egyptien aujourd’hui
    The Egyptian Today

    Ende 2002 von Salah Diab gegründete Tageszeitung. Diab ist ein ägyptischer Geschäftsmann und der Enkel von Tawfik Diab, einem bekannten Publizisten der Dreißiger und Vierziger Jahre.

    Wie sehr unterstützte Al-Masri al-Yaum 2011 die radikalislamisch (IHH, HAMAS) und israelfeindlich orientierte Gaza-Flotille?

    http://en.wikipedia.org/wiki/Al-Masry_Al-Youm#cite_note-11

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    was wollte Nadin al-Badir, hoffentlich mutige Islamkritik im Sinne der allgemeinen Menschenrechte und kein irritierendes Geschnatter für das Kalifat? A Saudi female journalist, eine saudi-arabische Journalistin darf auf Al-Masri al-Yaum die Vielehe fordern – auch die Vielehe für Frauen! Eine Provokation. Kleriker empörten sich, einer zeigte Verständnis.

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3822111,00.html

    gefunden bei
    Women Against Shariah

    http://www.womenagainstshariah.com/search?q=Al-Masri+al-Yaum

    The mission of Women Against Shariah is to prevent and outlaw the imposition of shariah law in the United States for both Muslim and American women as either a parallel legal system or a replacement for existing laws. Additionally, we hope to empower women worldwide to resist shariah.

    http://www.womenagainstshariah.com/

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    klingt erfreulich scharia-unverträglich, und MEMRI ist zuverlässig:

    Nadin Al-Badir: „28-year-old Hassan Nabil Hmeid from Abha was harassed [by the religious police] because he grew his hair long.

    sogar die Sache mit den ins Feuer zurückgetriebenen Schülerinnen spricht Nadin Al-Badir an:

    Nadin Al-Badir: „A fire broke out in a girls‘ school in Saudi Arabia. It would have been easy to extinguish the fire without any girl getting hurt. But members of the Authority for the Promotion of Virtue stood at the door of the school and prevented any student from leaving, because the girls were not wearing the hijab. How were they supposed to get a hijab when the school was going up in flames? They prevented the fire brigade from entering to extinguish the fire, and they prevented the parents from going in…“

    Interviewer: „Why?“

    Nadin Al-Badir: „Because the girls were not wearing the abaya. The girls were right behind the door…“

    Interviewer: „But it is a duty to save them from death. Who cares if they are wearing the abaya or not?“

    Nadin Al-Badir: „Their mission is to save you from the Hellfire, not from death. They believe that you are martyred in such a case. I don’t know what was going through their minds at that moment.“

    Interviewer: „Saving them from the Hellfire is more important than saving them from death…“

    Nadin Al-Badir: „I’m talking about 13-year-old girls, not university students. These were schoolgirls. 15 girls from the school died – because of the Authority for Prevention of Vice and Promotion of Virtue, and not because of the fire. They could easily have been rescued. Has any member of the Authority been placed on trial? Not that we’ve seen. The department of girls‘ education was annexed to the Education Ministry, but the Authority is never held accountable. It punishes, but is never punished itself. You can never get justice. Even if they stab or kill you, nobody can hold them accountable.“ (…)

    January 26, 2012
    Special Dispatch No. 4449

    http://www.memri.org/report/en/print6028.htm

    ::

    Vom Höllenglauben an sich hat sich die Journalistin gar nicht distanziert, vielleicht aus Sorge um die eigene Sicherheit.

    Nadin Al-Badir ist hoffentlich nicht nur eine Kritikerin des saudi-arabischen Korrupten, um das angeblich auch ethisch makellose des rein Islamischen zu beschwören … ist hoffentlich keine von jenen, die ohne Kopftuch für den Hidschab kämpfen.

    Deshalb einstweilen zurück zur BERLINALE:

    Berlinale, there is not only film that can be cutted! Stop FGM!

    FEMEN activist attacked the ceremony of the opening of the film festival Berlinale-2013. The attack coincides with international day against female genital mutilation (female circumcision), appointed on 6 February by the United Nations.

    http://femen.org/en/gallery/id/132

    ::

    International Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation is a UN-sponsored awareness day that takes place February 6 each year.

    http://en.wikipedia.org/wiki/International_Day_of_Zero_Tolerance_to_Female_Genital_Mutilation

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  2. Carcinòl Says:

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    Möglicherweise arbeitet der Herr mit einem Elektrokauter bzw. Elektroskalpell:

    HF-Chirurgie

    http://de.wikipedia.org/wiki/HF-Chirurgie

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    ::
    in der Türkei wird auch der Elektrokauter zur Beschneidung von Jungen verwendet:

    „… Kemal Özkan ist Beschneider … vielleicht der berühmteste seiner Zeit … Für den Jungen passiert es zum ersten Mal, für Özkan zum 102262sten Mal. Mit hunderttausendfach geübtem Handgriff führt er den Elektrokauter und trennt die Vorhaut ab. Den meisten Kindern stehen die Tränen in den Augen, manche halten sich gar die Nase zu, wegen des Geruchs nach verbrannter Haut. Während des Beschneidungsaktes betet der Imam, so wird noch einmal deutlich, dass hier eine religiöse Zeremonie vollzogen wird. Wer diese überstanden hat, bekommt einen Beschneidungsausweis, einen Anhänger mit dem Porträt Atatürks und wird gefeiert wie ein Held. Das Geschehen wird nicht nur über mehrere Monitore in den Raum übertragen, sondern kann auch als Video mit nach Hause getragen werden. Musik, Gesang, Tanz und dann ist der 102263ste an der Reihe. …“

    http://www.gierhardt.de/istanbul/beschneidung.html

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    ::

    Cauterization has been used for the circumcision of infants in the United States and Canada. The College of Physicians and Surgeons of Manitoba advises against its use in neonatal circumcision. This method of circumcision resulted in several infants losing their penises, with at least seven male children being reassigned as female.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Cauterization#Infant_circumcision

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    Beschneidung – einerlei ob an Mädchen oder Jungen vorgenommen – ist steinzeitliche Sexualmagie, kinderfeindliche elterliche Selbstvergötterung und ist in der kulturellen Moderne schlicht eine Menschenrechtsverletzung.

    Mag sich der Mohel oder Sünnetci noch so sehr hinter Jahrhunderte alten, angeblich vom Himmel herab gekommenen Befehlen verstecken: Beschneidung ist sexualisierte Gewalt an Kinden und muss weltweit abgeschafft werden.

    Nein zu dieser unethischen Berufstätigkeit der Teilzerstörung des Kindergenitals, her mit der beruflichen Umschulung für jeden Beschneider.

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  3. Machandelboom Says:

    Landgericht Köln, 151 Ns 169/11
    07.05.2012
    Landgericht Köln


    Das LG Köln hatte die Unwirksamkeit der Einwilligung der Eltern, die diese als sorgeberechtigte Vertreter des einwilligungsunfähigen 4 jährigen Kindes grundsätzlich erteilen durften, wie folgt begründet:

    Gemäß § 1627 Satz 1 BGB sind vom Sorgerecht nur Erziehungsmaßnahmen gedeckt, die dem Wohl des Kindes dienen. Nach wohl herrschender Auffassung in der Literatur … entspricht die Beschneidung des nicht einwilligungsfähigen Knaben weder unter dem Blickwinkel der Vermeidung einer Ausgrenzung innerhalb des jeweiligen religiös gesellschaftlichen Umfeldes noch unter dem des elterlichen Erziehungsrechts dem Wohl des Kindes. Die Grundrechte der Eltern aus Artikel 4 Abs. 1, 6 Abs. 2 GG werden ihrerseits durch das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung gemäß Artikel 2 Abs.1 und 2 Satz 1 GG begrenzt.

    http://www.juracademy.de/web/news-detail.php?id=42272




    Landgericht Köln, 151 Ns 169/11
    07.05.2012
    Landgericht Köln

    Die aufgrund elterlicher Einwilligung aus religiösen Gründen von einem Arzt ordnungsgemäß durchgeführte Beschneidung eines nicht einwilligungsfähigen Knaben ist nicht unter dem Gesichtspunkt der sogenannten „Sozialadäquanz“ vom Tatbestand ausgeschlossen. Die Entwicklung der gegenteiligen Auffassung durch Exner (Sozialadäquanz im Strafrecht – Zur Knabenbeschneidung, Berlin 2011, insbesondere Bl. 189 f.) überzeugt nicht. Die Eltern bzw. der Beschneider sollen demnach nicht über § 17 StGB entschuldigt sein. Der Veranlassung der Beschneidung durch die Eltern soll auch keine rechtfertigende Wirkung zukommen, da dem Recht der Eltern auf religiöse Kindererziehung in Abwägung zum Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und auf Selbstbestimmung kein Vorrang zukomme, so dass mit der Einwilligung in die Beschneidung ein Widerspruch zum Kindeswohl festzustellen sei. Gleichwohl soll der gegen das Kindeswohl verstoßende und nicht entschuldigte Vorgang sozial unauffällig, allgemein gebilligt und geschichtlich üblich und daher dem formellen Strafbarkeitsverdikt entzogen sein.

    Nach richtiger Auffassung kommt der Sozialadäquanz neben dem Erfordernis tatbestandspezifischer Verhaltensmissbilligung keine selbstständige Bedeutung zu. Die Sozialadäquanz eines Verhaltens ist vielmehr lediglich die Kehrseite dessen, dass ein rechtliches Missbilligungsurteil nicht gefällt werden kann. Ihr kommt nicht die Funktion zu, ein vorhandenes Missbilligungsurteil aufzuheben (vgl. Freund in: Münchener Kommentar zum StGB, 2. Aufl., vor §§ 13 ff. Rn. 159; im Ergebnis ebenso: Fischer, StGB, 59. Aufl., § 223 Rn. 6 c, anders noch bis zur 55. Aufl., § 223 Rnr. 6 b; wie hier ferner: Herzberg, JZ 2009, 332 ff.; derselbe Medizinrecht 2012, 169 ff.; Putzke NJW 2008, 1568 ff.; Jerouschek NStZ 2008, 313 ff.; a.A. auch: Rohe JZ 2007, 801, 802 und Schwarz JZ 2008, 1125 ff.).

    Die Handlung des Angeklagten war auch nicht durch Einwilligung gerechtfertigt. Eine Einwilligung des seinerzeit vierjährigen Kindes lag nicht vor und kam mangels hinreichender Verstandesreife auch nicht in Betracht. Eine Einwilligung der Eltern lag vor, vermochte indes die tatbestandsmäßige Körperverletzung nicht zu rechtfertigen.

    Gemäß § 1627 Satz 1 BGB sind vom Sorgerecht nur Erziehungsmaßnahmen gedeckt, die dem Wohl des Kindes dienen. Nach wohl herrschender Auffassung in der Literatur (vgl. Schlehofer in: Münchener Kommentar zum StGB, 2. Aufl., vor §§ 32 ff. Rn. 43; Lenckner/Sternberg-Lieben in: Schönke/Schröder, StGB, 28. Aufl., vor §§ 32 ff. Rn. 41; Jerouschek NStZ 2008, 313, 319; wohl auch Exner a.a.O.; Herzberg a.a.O.; Putzke a.a.O.) entspricht die Beschneidung des nicht einwilligungsfähigen Knaben weder unter dem Blickwinkel der Vermeidung einer Ausgrenzung innerhalb des jeweiligen religiös gesellschaftlichen Umfeldes noch unter dem des elterlichen Erziehungsrechts dem Wohl des Kindes. Die Grundrechte der Eltern aus Artikel 4 Abs. 1, 6 Abs. 2 GG werden ihrerseits durch das Grundrecht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung gemäß Artikel 2 Abs.1 und 2 Satz 1 GG begrenzt. Das Ergebnis folgt möglicherweise bereits aus Artikel 140 GG i.V.m. Artikel 136 Abs. 1 WRV, wonach die staatsbürgerlichen Rechte durch die Ausübung der Religionsfreiheit nicht beschränkt werden (so: Herzberg JZ 2009, 332, 337; derselbe Medizinrecht 2012, 169, 173). Jedenfalls zieht Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 GG selbst den Grundrechten der Eltern eine verfassungsimmanente Grenze. Bei der Abstimmung der betroffenen Grundrechte ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu beachten. Die in der Beschneidung zur religiösen Erziehung liegende Verletzung der körperlichen Unversehrtheit ist, wenn sie denn erforderlich sein sollte, jedenfalls unangemessen. Das folgt aus der Wertung des § 1631 Abs. 2 Satz 1 BGB. Zudem wird der Körper des Kindes durch die Beschneidung dauerhaft und irreparabel verändert. Diese Veränderung läuft dem Interesse des Kindes später selbst über seine Religionszugehörigkeit entscheiden zu können zuwider. Umgekehrt wird das Erziehungsrecht der Eltern nicht unzumutbar beeinträchtigt, wenn sie gehalten sind abzuwarten, ob sich der Knabe später, wenn er mündig ist, selbst für die Beschneidung als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zum Islam entscheidet (zu den Einzelheiten vgl.: Schlehofer a.a.O.; a.A. im Ergebnis Fischer, 59. Aufl., § 223 Rn. 6 c; inzident wohl auch: OLG Frankfurt NJW 2007, 3580; OVG Lüneburg NJW 2003, 3290; LG Frankenthal Medizinrecht 2005, 243, 244; ferner Rohe JZ 2007, 801, 802 jeweils ohne nähere Erörterung der Frage). Schwarz (JZ 2008, 1125, 1128) bewertet die Einwilligung unter Berücksichtigung verfassungsrechtlicher Kriterien als rechtfertigend, er geht jedoch nur auf die Elternrechte aus Artikel 4 und 6 GG, nicht hingegen – was notwendig wäre – auf die eigenen Rechte des Kindes aus Artikel 2 GG ein. Seine Auffassung kann schon aus diesem Grunde nicht überzeugen.

    http://www.justiz.nrw.de/nrwe/lgs/koeln/lg_koeln/j2012/151_Ns_169_11_Urteil_20120507.html


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