368. Alice Schwarzer

آليس شفارتسر

Alice Schwarzer

Der freundliche Islam der Frau Schwarzer

Alice Schwarzers jüngste Islamaufhübschung Arabischer Winter und die Folgen für Deutschland verdient gepfefferte Zwischenrufe, meint Jacques Auvergne.

Die Welt steht in Flammen. Und wir reden über das Kopftuch – das 84 Prozent aller Musliminnen in Deutschland nicht tragen. Alice Schwarzer.

Der gute Islam und die schlimme Flammenwelt, Schmerz und Schrecken allüberall, wie können wir Islamophoben da nur über den Schleierzwang sprechen!? Und überhaupt, so viele Kopftücher sind es doch gar nicht.

Heute Abend werde ich mal wieder in einer Talkshow über den Islamismus …

… den es gar nicht gibt …

diskutieren, genauer: über die weltweiten Proteste der aufgehetzten Massen …

genau, die koranlesenden Frommen toben, kollektiv spüren sie den herannahenden Yaum al-Qiyāma, Tag der Auferstehung.

und deren Auswirkungen auf Deutschland und den ganzen Westen.

Dass in die tunesische Verfassung die von den Muslimbrüdern geforderte Komplementarität der Geschlechter nicht integriert wird, ist keine Forderung der EMMA-Herausgeberin.

Sagenhaft. In Köln und umgeben von einer aufgehetzten Welt protestierender Massen thront die ein bisschen religionskundige Schwarzer im Zentrum des Orkans und wird sich gleich im TV-Sendestudio der Diskussion hingeben.

O deutscher Westmensch, dein Land liegt im Nichtmorgenland, im tiefsten Okzident. Fernes Gegenüber ist der leuchtende Osten, die fromme Unschuld Islamischer Welt. Der dortigen Morgenländerin gebührt von Natur aus das Kopftuch, jedenfalls wenn sie nicht gerade im Alice-Schwarzer-Abendland als Lehrerin arbeitet.

Ganz im Ernst, wer zu den Fragen der Menschenrechte bzw. der Integration immer noch von Westen und Osten redet und damit Allahs Erdkunde anwendet, die Geometrie der Scharia von Dār al-Islām und Dār al-Ḥarb, will jedenfalls wird auch in Europa die Rechtsspaltung herbeiführen.

Ich habe über das Thema viel geschrieben, seit ich 1979 in Iran war und gesehen habe, was da abging.

Ausdruck unethisch, bitte zu Massenmord nicht sagen da geht was ab.

Achja, Iran 1979, hatte das nicht irgendwas mit Islam zu tun?

Seither habe ich häufig mit Menschen zu tun, Deutschen wie Türken oder anderen Muslimstämmigen,

Und ich dachte schon, mein türkeistämmiger Nachbar sei seit Jahren eingebürgert und damit Deutscher.

Ureinwohnerin Alice und die eingewanderte Spezies der Muslimstämmigen, und endlich wird Umma wieder zum Stamm! O weh, sind die ethnisch deutschen Islamkonvertiten denn nicht richtig muslimstämmig? Nun, wenn wir Köln islamisch als werdenden Raum der Gerechtigkeit betrachten, als werdendes Medina, ist Pierre Vogel keiner der Muhāǧirūn, Auswanderer, sondern einer der Anṣār, Helfer.

Wieder im Ernst, kein Ex-Muslim wird sich wertgeschätzt fühlen, wenn Frau Schwarzer ihn mit „Hallo Muslimstämmiger“ anspricht.

Rächen wir uns. Alice die Christenstämmige.

die sich aktiv engagieren für eine wirkliche Integration

Integration in AEMR und Grundgesetz oder Integration in die vom bosnischen ECFR-Scheich ersehnte Rechtsverschiedenheit?

Opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law, Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegen¬heiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann. Mustafa Cerić.

Schwarzers leider ungenannt gebliebenen und angeblich für eine „wirkliche Integration“ kämpfenden „Muslimstämmigen“ distanzieren sich, wie die islamfreundliche EMMA-Herausgeberin selber, karrierebewusst mit keiner Silbe vom griechischen Scharia-Familienrecht, mit dem der Mufti von Gümülcine (Κομοτηνή, Komotiní) Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο) zehn oder elf Jahre alte Mädchen legal verheiratet (Uta Keseling: Das verheiratete Kind, DIE WELT am 25.02.2005) die schwanger nach Düsseldorf einreisen wollen (Barbara Kirchner: Zwölfjährige bekam in Zwangsehe ein Baby, EXPRESS am 12.06.2008).

Auch die leider nach wie vor die weltweit meisten „muslimischen“ oder viele „jüdische“ Jungen psychisch, gesundheitlich und sexuell schädigende Zirkumzision, die als Kinderfilm (Tahsins Beschneidungsfest) nur einen Tag nach Schwarzers hier betrachtetem Brief, nämlich am 19. Januar 2014 im Kinderfernsehprogramm KiKA (ARD und ZDF) verharmlost wurde, wird von den märchenhaften Gewährsmännern für einen freundlichen Islam ebenso verteidigt wie von Alice Schwarzer selbst, die, von medizinischen Erkenntnissen unbelastet geblieben, im Juli 2012 schrieb:

„Diese MedizinerInnen und GesundheitspolitikerInnen sind für die Beschneidung, ganz und gar unabhängig von religiösen oder kulturellen Einstellungen. Es handelt sich außerdem um einen sehr kleinen Eingriff, der innerhalb einer Viertelstunde durchgeführt ist und innerhalb weniger Tage verheilt.“

Das ist schlicht Unsinn, die weltweiten Mediziner sind überwiegend gegen die Jungenbeschneidung und halten die Zirkumzision von Männern, vom amerikanischen Verband AAP oder von dem vor allem israelischen Personal der durch Inon Schenker geführten und in Afrika aktiven Beschneidungslobby Operation Abraham abgesehen, auch als Mittel der HPV- oder HIV-Prävention für ungeeignet.

Kölns Richter und uns Intaktivisten rückt Schwarzer in die Nähe von Modegecken und Spinnern:

„Die Verurteilung der männlichen Beschneidung halte ich für eine realitätsferne politische Correctness. Auch ich bin, wie Terre des Femmes, der Auffassung, dass religiöse Argumente kein Grund sein dürfen für die Verletzung der körperlichen Unversehrtheit eines Kindes. Und die Beschneidung ist zweifellos eine solche Verletzung. Aber: Sie ist eine sehr, sehr geringe – und es sprechen für mich vor allem hygienische Gründe dafür, unabhängig von Religion und Kultur.“

Alice Schwarzer hat (auch) in Bezug auf die MGM (male genital mutilation) vor 35 Jahren einfach aufgehört zu denken bzw. beschlossen, im postmodernen Frauenrechtsdiskurs sprich Islamisierungsbetrieb oben zu schwimmen, 1977 schrieb die EMMA:

„Die Beschneidung der Klitoris ist nicht zu verwechseln mit dem, was „Beschneidung des Penis“ genannt wird. Bei der Beschneidung von Männern wird lediglich ein Teil der Vorhaut gelöst, aber das Organ wird weder entfernt noch verstümmelt (eine Sitte, die ursprünglich hygienische Gründe hatte, weil sich unter der Penisvorhaut Bakterien sammeln).“

Die Vorhaut ist selbst ein Organ, die meisten Rezeptoren liegen in ihr (gefurchtes Band, frenulares Delta) und nicht in der Eichel, die, von der amputierten Vorhaut ungeschützt, zu verhornen beginnt und damit immer unempfindlicher wird mit nicht selten schlimmen Folgen für Sexualität und Beziehung, von den oft gravierenden Komplikationen jeder Beschneidung abgesehen, die von Beschädigung der Eichel oder Harnröhre über den Verlust des Penis bis zum Tod reichen können und das im ostafrikanischen Initiations-Lager im Busch ebenso wie im US-amerikanischen Krankenhaus.

Männliche Beschneidung ist Verstümmelung und ihre Entstehung vor Jahrtausenden war ein magisches Geschehen, die Initiation in den zauberkräftigen Männerbund (Bruno Bettelheim vermutet den Neid der Jäger auf die Gebärkraft der Frau) bzw. folgte, glaubensgehorsam und viel später, dem einem Auserwählten (Propheten) hörbar gewordenen Befehl des Himmelsgottes – und blieb gerade kein profaner Zweck wie Gesundheit oder Hygiene es gewesen wären.

Sicherlich war es nützlich im Sinne der Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte sprich der Zurückdrängung der Scharia, als deutsche Frauenzeitschrift 1977 die Klitorisamputation bekannt zu machen. Doch wagt es die EMMA bis heute nicht zuzugeben, dass die islamische Rechtsschule etwa Indonesiens und Malaysias aber auch Kurdistans sowie von Teilen der Bevölkerung Ägyptens, der schafiitische Fiqh, die Beschneidung der Klitoris (arabisch al-baẓr) fordert. Auch wenn das der hippe amerikanische Sufi-Scheich Nuh Ha Mim Keller, der seinen alten Vornamen geheim hält und 1977 als 23-Jähriger an der Kairoer al-Azhar zum Islam übergetreten ist, ohne rot zu werden abstreitet: „removing the prepuce (Ar. Bazr) of the clitoris (n: not the clitoris itself, as some mistakenly assert.“

Die (christlich geprägte) Seite Answering Islam erkennt:

The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

Alice Schwarzer hat ihren die Jungenbeschneidung begrüßenden und das Kölner Landgerichtsurteil zurückweisenden („dieses so ganz und gar realitätsferne und überflüssige Urteil zur Beschneidung von Jungen“) Aufsatz inzwischen von ihrer Homepage genommen, doch im Sommer 2012 wollte die selektiv kinderfeindlich argumentierende angebliche Feministin Jungen genital verstümmelt wissen und Mädchen nicht, möglicherweise weil sie sich für die medizinischen Erkenntnisse der vergangenen 20 bis 40 Jahre – auch zum Thema Geschlechtskrankheiten – einfach nicht interessiert hat.

Dass die mit dem Bundesverdienstkreuz geschmückte Journalistin (1996 am Bande, 2005 Erster Klasse) Mädchen wirklich vor der FGM schützen will, ist leider nicht ganz richtig. Denn von der schafiitischen FGM, welche die fromme Stiftung Assalaam Foundation in Bandung (Java, Indonesien) durchführt und die von der Mehrheit der Gelehrten dieser islamischen Rechtsschule (maḏhab) als religiös verpflichtend bewertet wird, distanziert sich Alice Schwarzer bis heute mit keiner Silbe.

Sara Corbett berichtet (A Cutting Tradition, THE NEW YORK TIMES 20.01.2008) und Alice Schwarzer hat es nicht überlesen, welche Wohltaten die islamische Beschneidung kleiner Mädchen auch der späteren Frau bringt:

“One, it will stabilize her libido,” he said through an interpreter. “Two, it will make a woman look more beautiful in the eyes of her husband. And three, it will balance her psychology.” Lukman Hakim.

Endlich zurück zu Schwarzers drei Verteidigern des Glaubens, die schlimmes Leid erfahren müssen:

– und die immer verzweifelter werden. So wie der in einem Moscheeverein aktive Deutsch-Türke, der für Integration zuständige Gewerkschafter oder der über Migration forschende Wissenschaftler. Die drei …

Radikale haben den Islam gleichsam gekapert, und den drei hereingewanderten waschechten Morgenländern sinkt der Mut, sie werden „immer verzweifelter“.

Die drei heiligen Könige sind wohl nicht gemeint, deren Kronen das Kölner Stadtsiegel schmücken. Mythische Figuren jedenfalls sind es, Alice hat sie berührt und auch der EMMA-Leser darf kontaktmagisch erschauern, drei Herren die, jede Wette, wie Frau Schwarzer den Islamismus schrecklich finden und den Islam einfach prima.

Die eine schwere Bürde menschlichen Leids in die Talkshow bringende Schwarzer macht weiter:

… hätten viel zu sagen in Talkshows. Aber keiner von ihnen ist bereit, ins Fernsehen zu gehen. Sie reden, wie fast alle, nur hinter vorgehaltener Hand, aber nicht öffentlich. Die Menschen haben Angst.

Angst wohl weniger vor echtem Terror. Der ist hierzulande – noch? – nicht angekommen.

In Bangladesch schon, wo die islamkritischen Blogger allerdings mehr riskieren als unser den Feminismus monopolisierender Talkshow-Gast.

Angst, stigmatisiert zu werden: als „islamfeindlich“, „fremdenfeindlich“, „rassistisch“. Das sind die geistigen Waffen,

– das ist frommes Mobbing –

mit denen die agitierenden Islamisten hierzulande kämpfen.

Hachgottchen, „agitierend“. Die Fleißigen organisieren Gelder, lesen Koran, schüchtern Gegner ein, missionieren zum Islam, fordern Gehorsam. Die leben ihren Dīn (Today, I have completed your religion; Koran 5:3), das ist ihr authentisch islamisches Wohlverhalten und Gesellschaftsmodell, ohne dessen engagierte Umsetzung der Teufel (Iblīs; ʿAzāzil) leichtes Spiel hat.

Damit bedrohen sie nicht nur kritische Deutsche, sondern schüchtern auch die nicht fundamentalistische Mehrheit ihrer eigenen Community ein.

Nicht doch, die laden uns ein, mitzukommen in die Ǧanna, ins Paradies.

Und wieder bleiben für Alice Schwarzer, sozusagen geradezu schicksalshaft, die „Deutschen“ von der Umma („Community“) abgetrennt, ausgegrenzt.

Denn diese Islamisten können keineswegs im Namen der Mehrheit der MuslimInnen in Deutschland bzw. Europa sprechen.

Aber das müssen sie doch gar nicht! Denn erstens haben sie den theologischen Gehalt der Suren und Hadithe ganz auf ihrer Seite. Und zweitens ist das wie bei den Indianern, wo auch nicht jeder ein Häuptling sein kann.

Sie sind das Sprachrohr von Organisationen, die von islamistischen Ländern munitioniert werden: ideologisch und oft auch finanziell.

Naja, Saudi-Arabien sponsort die Muslimbrüder, ist aber kein „islamistisches Land“, sondern ein echt islamisches Land. Auch die Mullahs im Iran kennen ihre Religion und – nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem.

Die Lebensrealität der Menschen aus dem muslimischen Kulturkreis in unserem Land sieht anders aus.

Ach, meinen Sie jetzt Prügel, Überwachung, Zwangsverheiratung oder eher den Ehrenmord? Warum überhaupt benötigt Köln verschiedene Kulturkreise, einen nichtmuslimischen „Kulturkreis“ und einen „muslimischen?“

Das zeigen nicht nur unsere eigenen Lebenserfahrungen und unsere muslimstämmigen FreundInnen,

Was musste ich da hören, die Schariapflichtigen haben gestern nicht fünfmal gebetet und die eine da trägt immer noch keinen Hidschab (ḥiǧāb), keinen Schleier?

das belegt auch eine Studie des Innenministeriums aus dem Jahr 2009. Danach leben heute in Deutschland vier Millionen MuslimInnen, Gläubige wie Ungläubige.

Deutschlands berühmteste Feministin teilt die Menschen in zwei Sorten ein. Ungläubige vorgetreten – Gläubige bitte hier entlang.

Nur ein Drittel bezeichnet sich als „stark gläubig“

Die nehmen den Islam ernst und die menschengemachten Gesetze nicht so ernst. Schwarzer tut beinahe so, als seien zwei Drittel der Betrachteten überzeugte Ex-Muslime oder bewusste säkulare freiheitliche Demokraten.

– und nur jede zweite stark gläubige Frau trägt „manchmal“ oder „immer“ das Kopftuch.

Kopftuch gibt es nicht, was vorgeschrieben ist, die Bedeckung des Unmoral und Sünde heranziehenden weiblichen Leibes bis auf Hände und Gesicht, heißt arabisch der Hidschab und auf Persisch oder Urdu die Parda.

Von den anderen ganz zu schweigen.

Von den Frevlern oder Heuchlern (munāfiqūn, sg. munāfiq).

84 Prozent aller Musliminnen in Deutschland tragen also kein Kopftuch. Das Kopftuch ist im 21. Jahrhundert kein religiöses Zeichen, sondern ein politisches Signal.

Antrag abgelehnt. Der Hidschab ist reine islamische Religion. Alice Schwarzer leugnet die im Islam jeder Muslima auferlegte Schleierpflicht und arbeitet damit, Hand in Hand mit Bischöfen und Islamkonferenzteilnehmern, an jener Volksverdummung, zwischen Mohammed und Maududi bestünde kein Zusammenhang und der Islam sei eine iKfR, eine „im Kern friedliche Religion“ (Hans-Gert Pöttering 2008, Horst Köhler 2010).

Tja, gewusst wie, nur so bleibt man Talkshow-Gast, die Ex-Muslime stehen draußen im Regen und auch den anderen Fakten bringenden Islamkritikern wird wütend das Mikrofon entrissen.

Schwarzer wird ein bisschen albern:

Heute Abend in der Talkshow wird dennoch wieder die obligatorische Konvertitin mit in der Runde sitzen. Sie wird wie üblich eine begeisterte Kopftuchträgerin sein und sich bitter beklagen, dass ich ihr das Tragen ihres „Kopftüchleins“ verbieten wolle. Diese Kopftuchträgerinnen sind übrigens in der Regel keineswegs Privatpersonen,

Das Kalifat hat die autonom handelnde Privatperson überwunden und die Frau ist der, selbstredend männlich verwalteten, amāna (Wertsache oder treuhänderisches Gut im Schariagesetz; the concept of trusteeship; trust) zuzurechnen, ihr Vater oder Ehemann ist dementsprechend ihr amīn (trustee, Sachwalter) und wird, etwa in Heiratsangelegenheiten, ihr Walī genannt (ihr Vormund; bei einer Jungfrau Walī muǧbir, der seine Tochter in die Ehe zwingen darf).

sondern quasi immer bestens geschulte Propagandistinnen aus islamistischen Organisationen.

Es gibt keinen Islam im Plural. Seit Mohammed ist das so. Es gibt nur eine einzige islamische Bewegung.

Die deutschen Juden waren und bleiben immer auch Deutsche, es sind auch Rassisten wie Adolf Hitler gewesen, die eine Spaltung der Bevölkerung in Deutsche und Juden erst vorgenommen haben.

Den Bürger durch den Religionsangehörigen zu ersetzen wäre der Rückfall in die kulturelle Vormoderne. Wir Bürgerrechtler können die das lautstarke in den Raum Stellen der Kategorie einer Ethnie oder Religionsgruppe allenfalls akzeptieren, um Ungleichbehandlung (Diskriminierung) erkennbar zu machen und für jeden Menschen Gleichberechtigung einzufordern und durchzusetzen, ein Verherrlichen von Weißen und Schwarzen oder Muslimen und Deutschen darf einer Journalistin auch versehentlich nicht passieren.

Gedankenlos bis desinteressiert nennt die EMMA-Herausgeberin im Folgenden staatliche Bildungseinrichtungen „weltliche“ Schulen (dieses Konzept bzw. diese Wortwahl gab es im Kaiserreich sowie in der Weimarer Republik), was himmlische Schulen oder jedenfalls einen Jenseitsglauben eigentlich voraussetzt, und teilt von der Mädchenschar die Menschensorte der „kleinen Musliminnen“ ab, die Schwarzer, strukturell ist das rassistisch, nicht zu den irgendwie befreundeten „deutschen“ Kindern rechnet:

Was für ein Unsinn, zu behaupten, ich wolle irgendeiner Frau das Kopftuchtragen verbieten! Sowas verbietet man nicht, darüber kann man höchstens reden. Aber ich erlaube mir darauf aufmerksam zu machen, was dieses Kopftuch heute bedeutet. In wie vielen Ländern das Kopftuch bzw. der Ganzkörperschleier ein Totentuch für Frauen ist – und warum wir in weltlichen Schulen auf keinen Fall gestatten sollten, dass Lehrerinnen ein Kopftuch tragen! Damit die kleinen Musliminnen in der Schule Mädchen wie alle anderen sein können, sich frei bewegen wie ihre deutschen Freundinnen und am eigenen Leib erleben, wie so ein Leben ohne Kopftuch sein kann. Und grundsätzlicher: Weil Religion Privatsache ist und der Staat …

Der Islamstaat? Nein, sie meint den deutschen. Doch auch der Islam ist nach seinem Verständnis beides, einzige Heilssicherung und einzig sittlich zu nennender Staat.

… nicht mit ihr flaggen sollte.

Während wir mit steigendem Grauen sehen, wie aufgehetzte Fanatiker,

Kein Fanatismus, sondern Gottesfurcht. Die wollen in den Himmel kommen.

denen jeder Vorwand

aber nein, die Muslimbrüder sind aufrichtig und wollen die Herrschaft Allahs errichten

recht ist, im Namen des Glaubens

den sie richtig verstanden haben

brandschatzen und morden – Fanatiker, die übrigens zunächst vom Westen unterstützt und funktionalisiert wurden, um mal wieder irgendwelche unliebsamen Staatschefs zum Teufel zu jagen

Ausdruck ungenügend, bitte den Teufel zwischen den Koranseiten belassen. Jemanden zu vertreiben oder auch ihn umzubringen verdient keine Beschönigung und erst Recht keinen Jargon der Landsknechte, Landser oder Dschihadisten.

– währenddessen bekommen wir hierzulande die Auswirkungen des Siegeszuges der Islamisten sehr direkt zu spüren. Sein erstes Opfer ist die Mehrheit der nicht fundamentalistischen MuslimInnen!

Sarkastisch gesprochen: Diese phobische Mehrheit wird ihre Religion im errichteten Kalifat endlich ernst nehmen müssen.

Im Ernst, die Schariatisierung Europas haben wir zu verhindern, die Schariagesetze müssen aber auch in Teheran oder Kairo weg. Die angebliche Feministin Alice Schwarzer ist bewusst zu feige, das Wort Scharia auch nur auszusprechen.

Viele islamische Organisationen in Deutschland sind von Islamisten gegründet oder unterwandert – also von Fanatikern,

Das ist unverschämt, nein: von Koran und Hadith lesenden Idealisten. Von menschenfeindlichen Idealisten, das mag ja sein, aber von echt islamischen Idealisten, die Deutschland nach Sure und Hadith neu bauen wollen.

die den Glauben für ihre Ideologie missbrauchen

Alice Schwarzer hat vom Islam immer noch keine Ahnung.

– und werden darum vom Verfassungsschutz beobachtet,

Einstweilen eine völlig falsche Kausalität, denn, von den unerträglich süßlich islamverharmlosenden Vorworten der meisten Verfassungsschutzberichte einmal abgesehen ist in den Verfassungschutzberichten das schariabasierte Umgestaltungsprogramm der einzelnen Gruppen meist recht gut getroffen: Fernziel ist Lebensweise und Staatsführung nach Koran und Sunna und der Weg dahin ist die Beseitigung aller nicht von Allah stammenden Verordnungen und Paragraphen, denn im Islam gibt es keine Volkssouveränität und ist nur Allah der Regent.

wie Milli Görüs oder die Salafisten

Die Salafi wollen den von allen Verunreinigungen befreiten Glauben und Alltag, wollen reinsten Islam.

Bisher nicht in Verdacht stand die Ditib

Ahh, Frau Schwarzer wacht auf? Seit zwanzig Jahren von den kalifatsbewegten Maududi-, Qutb-, Erbakan- und Gülen-Anhängern unterwandert, die jetzt allesamt ganz oben im türkischen Realislam (Staatsislam) angekommen sind.

Warum auch. Sie war und ist der verlängerte Arm der Türkei, also eine staatliche Organisation,

Wie Medina zwischen 622 und 855 d. Z. ist und bleibt der echte Islam kein Geschwätz, sondern „eine staatliche Organisation“.

die die Interessen der Türkei in Deutschland vertritt

Eher schon die Interessen Allahs auf Erden.

Es wird kitschig:

Ich selber habe mit Verantwortlichen der Ditib Köln noch 2003 Schulter an Schulter gegen den Irakkrieg demonstriert. Und wir haben uns nicht nur menschlich, sondern auch politisch bestens verstanden!

Was zu befürchten war, Alice und der Kölner Schariagelehrte.

Reih dich ein in die Imam-Dhimmi-Einheitsfront.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Seit Erdogan in der Türkei an der Macht ist, betreibt er – zunächst verdeckt, inzwischen offen – die Islamisierung des bisher weltlichen Staates.

Richtig, der Koran wird Staatsprogramm – wie damals für al-Ghazali oder ibn Taimiyya oder ibn Hanbal oder Mohammed.

Der Siegeszug der Fundamentalisten in Nordafrika und Ägypten gibt ihm Rückenwind.

Der Koran ist auch nach dem 3. März 1924 Fundament geblieben, ja.

Man hätte es wissen können. Denn bereits 1998 hatte Erdogan, damals noch Bürgermeister von Istanbul, zustimmend das Dichterwort zitiert: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Er wurde für diese Hetzrede

Aber nein, das ist spirituell, dschihadspirituell. Mohammed bleibt der ultimative Militärseelsorger.

zum „heiligen Krieg“ zu einer 10-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt und kam angeblich geläuterter wieder raus.

2003 wurde Erdogan zum Ministerpräsidenten der Türkei gewählt und 2008 erklärte er frank und frei auf einer Deutschlandreise: „Niemand kann von Ihnen (den Türken) erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Die Zeichen stehen also nicht auf Integration, sondern auf Sturm.

Knapp daneben, nicht auf Sturm sondern auf Islam stehen die Zeichen. Schriftgläubiger Islam ist Abschottung, die Lebensweise der Gottlosen darf nicht imitiert werden.

Ganzheitlich (totalitär) gelebter, ernst genommener Islam ist die Segregation oder Apartheid, und nur der Kulturrassismus von Dhimma und Frauenwegsperren rettet die Seele vor der Hölle. Die Juden, die männlichen Unbeschnittenen und die Frauen sind juristisch eine Stufe herabzudrücken, damit sie zu den Ṣaġirūn (saghiroon) gehören, den Erniedrigten.

Schwarzer kann Fremdwort:

Laut Brockhaus bedeutet Assimilation „Angleichung, Anpassung“.

Islamisch völlig unmöglich, das Kalifat soll sich der Dschahiliyya anähneln, Allah soll sich dem Iblis assimilieren?

Dass man sich in einem fremden Land anpasst, dürfte doch selbstverständlich sein – deswegen muss man sein Eigenes ja keineswegs verleugnen.

Und wenn das Eigene, sehr geehrte Frau Schwarzer, die verpflichtende schafiitische männliche und weibliche Genitalverstümmelung ist? Oder die Steinigung? Oder die Zwangsverheiratung der Tochter durch den Wali mudschbir?

Ich selber habe zehn Jahre in Frankreich gelebt und mich – meist mit Freude, manchmal mit Wehmut – den Franzosen „angepasst“, aber bin doch für meine französischen FreundInnen immer irgendwie „l’allemande“ geblieben. Trotz meiner totalen Integration. Hätte ich Kinder gehabt in Frankreich, wären die allerdings eher Franzosen geworden, mit einer deutschen Mutter.

In den vergangenen Monaten konnte selbst das zum Wegsehen bereite Ausland nicht mehr über die rasante Entdemokratisierung und Islamisierung der Türkei hinwegsehen.

So sieht konsequente Schriftgläubigkeit aus. Islam in Sicht.

Dennoch gilt ausgerechnet – vielmehr: folgerichtig! – die Türkei als „Modell“ für die Staaten, in denen mit kräftiger Unterstützung einer naiven Opposition und des unverantwortlichen Westens die „Tyrannen“ verjagt wurden und nun die Islamisten zur Macht greifen.

In den 904 Moscheen, die in Deutschland von der Ditib betrieben werden, hat sich das Personal und das Klima in den letzten Jahren um 180 Grad gedreht. Aus einst integrationsfreudigen Vereinen sind integrationsfeindliche geworden. Die vielgerühmte Großmoschee Marxloh in Duisburg ist ein trauriges Beispiel dafür.

Brisante islamrevolutionäre Fakten enthält Schwarzer dem Leser vor, Namen zu nennen oder auf den Hitler-Verehrer „Başbuğ“ (Führer) Alparslan Türkeş hinzuweisen, jenen geistigen Vater der rassistischen MHP und der Bewegung der Grauen Wölfe, für den 2010 in der Marxloher Merkez-Moschee eine Totenfeier veranstaltet wurde, traut sich die Gottkönigin des deutschen Feminismus schon gar nicht.

Die über Veruntreuungsvorwürfe gestolperte einstige NRW-Staatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD) wird sich am 21. März 2014 vor einem Amtsgericht in Duisburg verantworten müssen, es geht um den Vorwurfe Beihilfe zum Betrug sowie Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt. 2009 soll Kaykin einen Hausmeister in der Begegnungsstätte der Marxloher Moschee schwarz beschäftigt haben, als sie die Geschäftsführerin war.

Und die noch im Bau befindliche Großmoschee in Köln scheint den gleichen Weg zu gehen: Aus Stätten der Begegnung werden Festungen.

Hat Mohammed in seiner ersten Moschee mit den Heiden Skat oder postmoderne sozialpädagogische Sprüche geklopft nach dem Motto Ich bin ok – du bist ok?

Oder etwa gar Kasernen im Sinne von Erdogan?

Moschee ist Kaserne oder jedenfalls Kasernenkapelle. Der Islam ist schließlich nichts für Memmen.

Und der Westen?

Der Westen von Ali Schariati bzw. Chomeini, der Westen von Hamidullah bzw. Davutoğlu oder der Westen von Vater Said Ramadan bzw. Sohn Tariq?

“Westen” (ġarb, al-maġrib) steht unter Islamaktivisten für das Merkwürdige, die Fremde oder das Exil ebenso wie für Abweichung vom Schariagesetz und Verrat an der sozialen Ordnung als der Seinsweise des “Ostens” (šarq, al-mašriq), der gesunden (islamischen) Lebensweise.

Der hat aus seinen Fehlern 33 Jahre nach dem vom Westen eingefädelten Einzug Khomeinis in Iran nichts gelernt.

Den Islam hat der schiitische Imam Ruhollah schon selber studiert und das nicht gerade in Berkeley oder an der Sorbonne.

Eine geradezu manichäische Geographie wird unter Schariabewegten ebenso geglaubt wie von den angeblich antiimperialistischen (wiewohl mehr oder weniger versehentlich an Allahs Imperium arbeitenden) Dhimmis bzw. Harbis. Der Orient an sich muss einfach sündenfrei sein, das Unheil kommt aus dem Westen.

Immer noch werden in unseren Ländern die Islamisten im Namen einer falschen Toleranz nicht nur geduldet, sondern sogar gefördert.

Namen wären schön – das traut sich die EMMA-Gründerin nicht.

Und in dem vom Westen „befreiten“ Irak und Afghanistan sind Hunderttausende von Toten zu beklagen und herrschen jetzt die Taliban mit ihren unerbittlichen Brüdern.

Immer diese Amerikaner, sind „Hunderttausende von Toten“ jetzt an Chewing Gum gestorben oder an Coca Cola?

Und jetzt Frau Schwarzer, mehr bekennenden Islamischen Religionsunterricht (IRU) für die Taliban?

In Tunesien, Ägypten und Libyen wurden autoritäre Staatschefs verjagt und Islamisten an die Macht gebracht. Syrien wird folgen – und dann kippt der ganze Nahe Osten.

Das als Katastrophe nicht nur für die Region, sondern für die ganze Welt zu bezeichnen, ist milde ausgedrückt.

Wieso, ich denke der Islam ist kein Problem? Achja, dieser Islamismus. Dann eben als Abhilfe al-Islām huwa al-ḥall, der Islam ist die Lösung.

Der Westen wird es noch bitter bereuen. Aber zu spät, wie immer.

Schwarzer selbstgefällig, auch wie immer.

Und die ersten Opfer der selbstgerechten Fanatiker werden wie immer MuslimInnen sein.

Zur Stunde sind im Iran auch die Atheisten und die Bahai inhaftiert und werden in Pakistan oder im Irak vor allem auch Christen ermordet.

Wann eigentlich hört Alice damit auf, in der frauenpolitischen bzw. politischen Debatte zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu unterscheiden und fordert endlich die gleichen Rechte für jeden Menschen – also auch das Recht für den Sohn eines Torah oder Koran lesenden Vaters auf ein intaktes Genital? Schwarzer will die rituelle Jungenbeschneidung, das ist Deutschlands offizieller „Feminismus“.

Ich werde mir darum heute Abend in der Talkshow erlauben, nicht über das entzückende, freiwillige Kopftuch der Konvertitin zu plaudern, sondern über Politik zu reden.

Wie Politiker Mohammed also, der allerdings kein Atheist war?

Und Moment mal, warum redet unser aller Emanzipatorin in der Talkshow nicht endlich einmal offen über die frauenfeindlichen Hadithe und das islamische Heiratsalter mit seinen neunjährigen Ehefrauen, über die den Schafiiten verpflichtende und den Hanbaliten als ehrbar geltende religiöse Pflicht der FGM, über den spätestens seit Imam al-Ghazali und Imam al-Dschauzi unentrinnbaren islamischen Schleierzwang? Sondern „über Politik“?

Und was für desaströse Folgen die für Menschen haben kann.

Allerdings kann sie das, vor allem wenn sie ihre Befehle aus dem Jenseits erhalten hat und uns vor dem Höllenfeuer retten möchte.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

Arabischer Winter und die Folgen für Deutschland

Von Alice Schwarzer am 18. September 2012

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/arabischer-winter-und-die-folgen-fuer-deutschland-154430

Alice Schwarzer wird nicht müde, die interreligiöse und selbst Atheisten umfassende Glaubensgemeinschaft des BIGI (Böser Islamismus guter Islam) zu stärken, doch der indo-pakistanische Abul A’la Maududi (Jamaat-e-Islami) sowie die Muslimbrüder Hassan al-Banna (Gründer der MB, gestorben 1949, Großvater von Tariq Ramadan) und Sayyid Qutb (Cheftheologe, hingerichtet 1966) dachten ausgesprochen koranbasiert und waren keine „Islamisten“ sondern Muslime, es sei denn man möchte Mohammed einen Islamisten nennen (was Unsinn ist).

Vier Zitate aus dem im Januar 2013 verfassten, larmoyanten und selbstherrlichen Wie oft soll sich das wiederholen?, mit dem (siehe oben: die den Glauben für ihre Ideologie missbrauchen) schon wieder ein die Religion hinterlistig verfälschender „Islamismus“ von einem menschenfreundlichen und insbesondere auch frauenfreundlichen Islam unterschieden wird:

Der harte Kern dieser Islamisten sind die 1928 in Ägypten gegründeten Muslimbrüder. Sie sind die Ur-Keimzelle des politisierten Islam.

Als ob der Prophet ein stiller Asket gewesen wäre! Wenn einer den Islam politisiert hat, dann Mohammed – die einzige bei Allah angenommene Religion verweigert ja gerade jede Trennung von Heilssicherung und Staatslenkung.

Die Muslimbrüder wollen die mit Gesetz Nr. 431 vom 3. März 1924 untergegangene Herrschaft des Himmels wieder errichten, dessen bis zum Tag der Auferstehung gültiges Referenzmodell der medinensische Stadtstaat zwischen 622 und 855 d. Z. bleibt, sie sind, wie jeder Teil der letztlich und seit Mohammeds Zeiten einheitlich zu denkenden Islamischen Bewegung, eine Kalifatsbewegung.

Den – wie Tauhid und Umma unteilbaren – islamischen Din mit dem kulturell modern gedachten, ein autonomes Individuum fördernden jedenfalls duldenden Begriff Religion wiederzugeben ist verfehlt, der Din ist öffentlich kontrollierbarer Schariagehorsam und ein rein koranbasiertes Verwaltungshandeln.

Doch Muslimbrüder brauchen keine demokratische Legitimation. Die Basis der von ihnen diktierten Verfassung ist die Scharia. Und wie die jeweils zu interpretieren ist, bestimmen von nun an nicht mehr Juristen, sondern Islamgelehrte.

Unsinn, nicht der Murschid al-‚Amm (der höchste Führer der Ikhwan Muslimun oder Muslim Brotherhood) diktiert den Verfassungsentwurf, Allah diktiert. Schwarzer kann nicht behaupten, dass die Muslimbrüder eine andere Scharia im Interpretations-Programm hätten als die Jamaat-e-Islami in Pakistan bzw. Bangladesch oder die von Deutschlands Politikern und Kirchenmenschen mit angeknipster Empörung sogenannten Wahhabiten, die in Wirklichkeit koranfromme Hanbaliten sind.

Im Übrigen hat die EMMA-Herausgeberin vom Islam einfach keine Ahnung, denn in einer jeden Rechtsreligion IST der Richter ja gerade der Religionsgelehrte. Selbst der Madschlis ist nicht als diesseitig denkendes Parlament misszuverstehen, sondern dient der Abwehr der Dschinnen und dem Erhalt des seit den Tagen Mohammeds zwischen Allahgott und der Umma gestifteten Bündnisses.

Islam braucht kein Recht, Islam ist Recht.

Ägypten fällt. Und das hat schon jetzt fatale Auswirkungen für die gesamte Region, ja die ganze Welt.

Und fällt und fällt, ja wohin fällt es denn, das Schwarzersche Ägyptenland? Gar nichts hat Deutschlands ranghöchste Feministin gegen die Scharia in der Verfassung Ägyptens getan, in der seit dem Referendum vom 09.09.1971 festgestellt wird, Artikel Zwei:

Der Islam ist Staatsreligion, Arabisch ist Amtssprache und die Scharia ist die Grundlage der Gesetzgebung. Islam is the religion of the State and Arabic its official language. Islamic law (Sharia) is the principal source of legislation.

Der Staat Israel ist umzingelt und bedrohter denn je zuvor.

Wie meinen Sie das? Diese Worte könnte ein sich auf den Besitz von ganz Jerusalem freuender HAMAS-Aktivist genau so sagen.

Der gute Islam der Frau Schwarzer und der böse Islamismus – in der Tat: Wie oft soll sich das wiederholen?

aus: Wie oft soll sich das wiederholen?

Alice Schwarzer am 03.01.2013

http://www.aliceschwarzer.de/artikel/wie-oft-soll-sich-das-wiederholen-154436

THE CONSTITUTION OF THE ARAB REPUBLIC OF EGYPT, 1971

We, the people of Egypt, out of determination, confidence and faith in all national and international responsibilities, and in acknowledgment of God’s right and His Heavenly Messages, and in the right of the country and nation, as well as of the principle and responsibility of mankind, and in the name of the Almighty and His assistance, declare on the 11th of September, 1971 that we accept and grant to ourselves this Constitution, affirming our determination to defend and protect it, and asserting our respect for it in letter and spirit.

http://www.constitutionnet.org/files/Egypt%20Constitution.pdf

Duties of Muslims in the West

http://thejourneytoislam.wordpress.com/2010/12/12/duties-of-muslims-in-the-west/

Duties of Muslims Living in the West

Question of Fatwa (…) Could you please give me a detailed response concerning the duties of Muslims who live in the West? Your earliest response will be very much appreciated. (…)

Name of Mufti: Sheikh Yusuf Al-Qaradawi

The Duty to Keep One’s Muslim Identity:

This can be achieved by sticking to Islamic commands, trying to understand the tenets of faith, showing keenness on performing daily prayers in the masjid, cooperating with fellow Muslim brothers on that which is good and righteous, and seeking religious knowledge from reliable scholars regarding new problematic issues.

The Duty Towards One’s Family:

Although every Muslim is obliged to take care of his family, such an obligation is stressed in the West because when the Muslim lacks the watchful eye, this rings alarm for family disintegration that may ensue, in addition to children lacking the proper Islamic care.

In more than one occasion, I told brothers and sisters living in the west that if they find it extremely difficult to bring up their children Islamically, they should go back to their countries of origin, as staying in the west in this case will cause an irreparable harm to the whole family. It will be of no avail to amass worldly riches and neglect religious ordinances.

http://www.quranforall.org/fatawaa/duties.htm

Muslims in the West ought to be sincere callers to their religion. They should keep in mind that calling others to Islam is not restricted to scholars and Sheikhs, but it goes so far as to encompass every committed Muslim.”

Yusuf al-Qaradawi

Yūsuf al-Qaraḍāwī

(In his 2006 summary of the duties of Muslims in the West)

http://www2.tau.ac.il/internetfiles/yedion/syllabus/06/2012/0631/0631246301_ILS_019_04_416-457_Shavit_off_syl.pdf

Opening the way for Muslim law

The universal Weltanschauung of Dr. Cerić. Von Jacques Auvergne

Am 24. Februar 2006 weilte der bosnische Reisu-l-ulema, wörtlich Führer der Gelehrten, türkisch Başmüftüsü, in der Moschee der kroatischen Hauptstadt Zagreb, als er die »Deklaracija Evropskih Muslimana« (Declaration of European Muslims) bekannt gab. Cerić ist Šayḫ (Scheich) im ECFR-Netzwerk des in Qaṭar wohnhaften ranghöchsten Predigers der Muslimbruderschaft, Yūsuf al-Qaraḍāwī. Jacques Auvergne kommentiert den von ihm übersetzten und gekürzten englischen und französischen Text der Erklärung der Europäischen Muslime.

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

Gesetze fallen im Islam vom Himmel wie Regentropfen und wer auf Erden andere Paragraphen erlässt wird in Ewigkeit brennen.

And whosoever does not judge by what Allah has revealed, such are the Kafirun (i.e. disbelievers – of a lesser degree as they do not act on Allah’s Laws).

Koran 5:44 in der Übertragung von Muhsin Khan

And whoever does not judge according to what Allah has sent down, then those are they (who are) the disbelievers.

Koran 5:44 Übertragung Dr. Ghali

Sura Al-Maida, letzter Teil von Ayah 44: „Wer nicht nach dem waltet, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, das sind die Kafirun (Ungläubigen).“

http://www.islamfatwa.de/qur-an,-sunnah-offenbarungsschriften/69-tafsir/883-al-maida-44-wer-nicht-nach-dem-waltet-was-allah-herabgesandt-hat

http://www.islamfatwa.de/manhaj/111-herrscher/1537-wer-nicht-nach-dem-waltet-was-allah-herabgesandt-hat

Im Sinne eines eingehaltenen Prinzips der Gewaltenteilung ist der Madschlis kein Parlament, auch wenn die ewige und unteilbare Scharia in vielen islamisch geprägten Staaten einstweilen nur einen ungefähren Vorbehalt einfordert, welcher sich allerdings schleichend oder ruckartig vervollkommnen muss, um das Heil der Muslime nicht zu gefährden. Der Madschlis arbeitet innerhalb der von Koran und Sunna gesetzten Grenzen

http://fr.wikipedia.org/wiki/Majlis

http://en.wikipedia.org/wiki/Majlis

Madschlis asch-Schura

http://en.wikipedia.org/wiki/Majlis-ash-Shura

Schura. Politik um Himmels Willen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Schura_%28Islam%29

Koran 16:90

und Er verbietet Schamlosigkeit, Ungerechtigkeit und Aufruhr

Yusuf Ali:

and He forbids all shameful deeds, and injustice and rebellion

Shakir:

and He forbids indecency and evil and rebellion

Arberry:

and he forbids indecency, dishonour, and insolence

http://corpus.quran.com/translation.jsp?chapter=16&verse=90

Was für ein Skandal, der Paragraph ist noch nicht ganz halal. Weil damit Schamlosigkeit, Ungerechtigkeit und Aufruhr (Koran 16:90) legal geschehen können, muss ein wirklich funktionierendes neues Gesetz her und dazu sehen das Excellenzcluster und die Regierungsberater nur eine Möglichkeit: Rechtsoptimierung mit dem Buch der Bücher.

http://english.ahram.org.eg/Media/News/2012/3/3/2012-634663795785401005-540.jpg

http://media.npr.org/assets/img/2010/09/10/quran3-85445cdbc982aa4079b6e46ad1e1eefaacbf7934-s6-c30.jpg

Entscheidend ist Engagement. Tu wat!

Rechtssicherung, islamjuristischer Nachwuchs.

http://img.rt.com/files/news/pakistan-minister-bounty-filmmaker-763/film-protest-september-us-made.si.jpg

https://jacquesauvergne.files.wordpress.com/2014/01/bd1ea-islamic2bjihad2bchild2babuse2b9.jpg

5 Antworten to “368. Alice Schwarzer”

  1. Bragalou Says:

    Essen im Dezember 2010 und Januar 2011


    Die Schariafreunde von MERCATOR, ohne die es die al-Azhar- und ECFR-treue deutsche hochschulische Imamausbildung wohl noch nicht geben würde, bezahlten das Ganze:

    Alice Schwarzer sprach Dienstag über „Die Funktion der Gewalt im Verhältnis der Geschlechter“.

    „Ich habe mich noch nie zum Islam geäußert“, sagte Alice Schwarzer. Vielmehr kritisiere sie den politischen Islamismus und dessen Gesetze, die beispielsweise die Steinigung von Frauen bei Ehebruch vorschreiben. Dieses Gesetzbuch habe sie mit Hitlers „Mein Kampf“ verglichen, nicht jedoch den Koran, wie ihr bisweilen unterstellt werde. Sie fühle sich grundsätzlich „solidarisch mit der islamischen Welt“. …

    Das Kopftuch sieht sie allerdings kritisch. Zwar gesteht sie zu, dass einige Muslima das Kopftuch aus rein religiöser Überzeugung tragen. Und in der kommenden Emma-Ausgabe druckt sie auch den Leserbrief einer Kopftuch-tragenden Muslima ab, die keineswegs „die Flagge des Islamismus“ hochhalten möchte. Aber generell sieht Alice Schwarzer im Kopftuch ein politisch-islamistisches Symbol, das nach Chomenis Siegeszug im Iran an Kraft gewonnen habe. …

    aus: Schwarzer: „Ich sage nichts gegen den Islam“
    in: Rheinische Post 15.12.2010

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/schwarzer-ich-sage-nichts-gegen-den-islam-aid-1.1093546

    gefunden bei den Koran und Hadith leider 100 % wörtlich nehmenden profunden Islamkennern von

    ANSAR UL HAQQ

    Von welchem Gesetzbuch spricht sie denn? Woher nehmen Muslime nochmals die Regeln für Gesellschaft und Privates? Aus ihren eigenen Köpfen, wie die Kuffar, oder eben doch aus dem Koran, dem Wort ALLAHS?!?
    – Muslimas verschleiern sich nicht etwa, um wie von ALLAH swt vorgeschrieben, ihre Reize zu bedecken, sondern all das hat die Wurzel im Iran, der Schiitenhochburg, mit der also jede Kopftuch tragende Frau Solidarität zeigen möchte?!

    http://ansarulhaqq.wordpress.com/2010/12/16/schwarzer-ich-sage-nichts-gegen-den-islam/



    Alice Schwarzer wird Mercator-Professorin

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/alice-schwarzer-wird-mercator-professorin-aid-1.1086556

    Am 14. Dezember sprach Alice Schwarzer über „Die Funktion der Gewalt im Verhältnis der Geschlechter“.

    https://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/2010.shtml


    Erster Vortrag
    Die Funktion der Gewalt im Verhältnis der Geschlechter
    14.12.2010

    Zweiter Vortrag
    Über Islam, Islamismus und Integration
    25.01.2011

    https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/mercatorprofessur/mp_2010_schwarzer.pdf


    https://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/






  2. UDHR Says:

    Nicht der Islam! fällt sich die EMMA-Gründerin sofort ins Wort, wenn sie vor dem „Islamismus“ warnt. Waren al-Ghazali, al-Dschauzi und ibn Taimiyya vielleicht auch „Islamisten“?

    Vom tausend Jahre alten echtislamischen Hidschab („Kopftuch“) will Alice Schwarzer nichts wissen. Erst Ayatollah Chomeini habe den Islam verdorben, ihn „politisiert“:

    … Ich bin ein bisschen erstaunt, dass man in Österreich die kritische Diskussion über den politisierten Islam den Rechten überlässt. Das scheint mir fatal. Denn der Islamismus – nicht der Islam! – ist der Faschismus des 21. Jahrhunderts und die größte Bedrohung nicht nur für Frauen, sondern auch für die ganze Demokratie. Die Linke hat leider sehr lang weggeschaut und eine falsche Toleranz gepflegt. …

    Das Kopftuch der Musliminnen, wie es heute getragen wird, ist überhaupt erst in den 1980er-Jahren aufgetaucht, als Folge der Politisierung des Islam. Es ist seit Khomeinis Iran die Flagge der Gotteskrieger. Die Islamisten haben die sozialen und ökonomischen Probleme der Einwanderung für ihre Rekrutierung genutzt, sodass heute die dritte Einwanderergeneration schlechter Deutsch spricht als die zweite. Und wir haben die muslimischen Jugendlichen diesen Rattenfängern überlassen. …

    … das ist Resultat der erfolgreichen Agitation von Islamisten, ausgebildet im Iran und finanziert von Saudi-Arabien. …

    DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28. September 2007

    http://diestandard.at/3052254

  3. Dwarslöper Says:

    Hier ein von Tatsachen unbelastet gebliebenes, kulturell gegenmodernes Beispiel von verbissener Verteidigung der Genitalverstümmelung an Jungen, die Autorin heißt Alice Schwarzer und hat die kinderfeindliche Sache inzwischen kommentarlos von ihrer Homepage gelöscht:

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    02.07.2012
    Soll die Beschneidung verboten werden?

    Das Kölner Landgericht sprach vor zwei Monaten in zweiter Instanz ein Urteil, das seither international kontrovers diskutiert wird: Das Gericht sprach den Arzt, der von der Kölner Universitätsklinik angezeigt worden war, zwar frei, verurteilte jedoch grundsätzlich die Beschneidung Unmündiger auf Wunsch der Eltern. Der Arzt habe sich in einem „Verbotsirrtum“ befunden, also nicht gewusst, dass er Verbotenes tut. Für die Zukunft jedoch soll in Deutschland klar sein: Die Beschneidung von Kindern ist Unrecht. Denn Kindeswohl gehe vor Elternrecht und Religionsfreiheit. Das Urteil wurde weltweit kritisiert, doch Organisationen wie die Deutsche Kinderhilfe, der Internationale Bund der Atheisten und Terre des Femmes begrüßten es. Und die Feministinnen? Auch ich meine, dass Kindeswohl vor Religionsfreiheit geht und das Elternrecht hierzulande oft eher zu unbeschränkt als zu beschränkt ist. Dennoch finde ich das Kölner Urteil falsch. Warum?

    Etwa jeder dritte männliche Mensch weltweit ist beschnitten. Und das nicht nur aus religiösen oder kulturellen Gründen, sondern auch aus hygienischen. Bereits 2007 rieten sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die UN dringend zur Beschneidung von Männern: als Prävention gegen Aids, Peniskrebs und Gebärmutterhalskrebs. Denn letzterer wird verursacht von einem verunreinigten männlichen Penis.

    Schon vor Jahrzehnten haben Studien belegt, dass Frauen von beschnittenen Männern bedeutend seltener an Gebärmutterhalskrebs erkranken. Und die WHO erhofft sich allein im südlichen Afrika innerhalb von 20 Jahren rund drei Millionen weniger Aidstote dank der Zirkumzision, wie die männliche Beschneidung heißt. Wie also konnte es zu so einem Urteil kommen?

    Ich bin überzeugt, dass die eigentliche Ursache der geschlechternivellierende Kulturrelativismus ist. Denn vor gar nicht allzu langer Zeit – in den 1970er bis 1990er Jahren – wurde die lebensgefährliche und Lust-zerstörende Genitalverstümmelung von Mädchen ebenfalls noch als „Beschneidung“ bezeichnet. Und als die feministische Kritik an dieser verbrecherischen Praxis dann endlich ernst genommen – und nicht länger als „eurozentristisches Missverständnis weißer, privilegierter Frauenrechtlerinnen“ verspottet – wurde, da meldeten sich sogleich „Männerrechtler“, die erklärten: Männer würden schließlich auch beschnitten, das müsse also ebenso bekämpft werden. Was eine unerhörte Verharmlosung der Klitorisverstümmelung und eine Verschleierung der Beschneidungspraxis für Jungen ist.

    Worum geht es genau bei diesem Eingriff? Die Vorhaut der Eichel wird teilweise oder ganz gekappt. Gesundheitsorganisationen wie die WHO begrüßen das, weil sie unter dieser Vorhaut leicht Schmutz und Viren sammeln, die bei Männern wie Frauen (beim heterosexuellen Geschlechtsverkehr) zu Krankheit führen können.

    Diese MedizinerInnen und GesundheitspolitikerInnen sind für die Beschneidung, ganz und gar unabhängig von religiösen oder kulturellen Einstellungen. Es handelt sich außerdem um einen sehr kleinen Eingriff, der innerhalb einer Viertelstunde durchgeführt ist und innerhalb weniger Tage verheilt. Bei Männern mit Phimose, einer Verengung der Vorhaut, ist der Eingriff sogar zwingend, weil Voraussetzung für eine schmerzfreie Ejakulation.

    Die Verurteilung der männlichen Beschneidung halte ich für eine realitätsferne politische Correctness. Auch ich bin, wie Terre des Femmes, der Auffassung, dass religiöse Argumente kein Grund sein dürfen für die Verletzung der körperlichen Unversehrtheit eines Kindes. Und die Beschneidung ist zweifellos eine solche Verletzung. Aber: Sie ist eine sehr, sehr geringe – und es sprechen für mich vor allem hygienische Gründe dafür, unabhängig von Religion und Kultur.

    Es ist also wirklich befremdlich, dass die Kölner Universitätsklinik Anlass sah zur Anzeige des Arztes, der den Eingriff medizinisch korrekt durchgeführt hatte. Und es ist noch bizarrer, dass das Kölner Landgericht dieses Urteil gesprochen hat. Doch jetzt ist sie da: die Rechtsunsicherheit.

    Das Jüdische Krankenhaus in Berlin hat bereits erklärt, es werde bis zur Klärung keine Beschneidung von kleinen Jungen mehr durchführen – wie sie im Judentum für Gläubige bis zum achten Lebenstag vorgeschrieben ist. Der Koran schreibt die Beschneidung zwar nicht vor, aber sie ist bei Muslimen zwischen dem dritten und achten Lebensjahr üblich. In dem Fall in Köln handelte es sich übrigens um einen vierjährigen Jungen muslimischer Eltern.

    Krankenhäuser bekommen viel zu sehen, auch die Folgen seelischer und körperlicher Gewalt gegen Kinder und Frauen. Aber sie zeigen sehr selten an. Und auch Gerichte haben oft zu entscheiden, auch über die Folgen seelischer und körperlicher Gewalt gegen Kinder und Frauen. Aber sie sprechen sehr selten klare oder gar strenge Urteile. Warum also dieses so ganz und gar realitätsferne und überflüssige Urteil zur Beschneidung von Jungen?

    Alice Schwarzer

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    Quellen

    http://www.klabautermaenneken.de/t2385f75-Gericht-stellt-religioese-Beschneidung-unter-Strafe-1.html

    http://www.winniewacker.de/schwarzer.htm

    http://grundgesetzaktiv.de/phpBB3/viewtopic.php?f=66&t=936&hilit=Beschneidung&start=0

    http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/

    http://www.treffpunkteltern.de/foren/viewtopic.php?p=234616&sid=3893bcfdd87267cc8981806b85b30b5b

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  4. Jacques Auvergne Says:

    Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16

    So scheitert Europa am Integrationsproblem Nummer Eins: Politiker, Soziologen, Medienstars und sonstige Leithammel der Meinungsbildung, darunter die als Frauenrechtlerin gehandelte Alice Schwarzer, reden nicht nur nicht schlecht, sondern gar nicht über den Islam.

    Als hätte dieser Fanatismus etwas mit Glauben zu tun.

    Im größeren Kontext. Alice Schwarzer:

    „Diese jungen Männer sind das triste Produkt einer gescheiterten, ja nie auch nur wirklich angestrebten Integration. Sie sind das Produkt einer falschen Toleranz, in der fast alle – Menschen, Medien, Kirchen und Politik – unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat, unsere Gleichberechtigung infrage stellen, ja mit Füßen haben treten lassen, zugunsten „anderer Sitten“ bzw. einer ominösen „Religionsfreiheit“ – in deren Namen man Parallelwelten entstehen ließ und nicht auf Integration bestand. Als hätte dieser Fanatismus etwas mit Glauben zu tun.

    Die Kölner Horror-Nacht scheint kein Einzelfall zu sein. Aus zahlreichen Städten wird jetzt von Jung-Männer-Rudeln berichtet, die Frauen wie Männer überfallen, um zu stehlen und Frauen zu erniedrigen. Allein in Hamburg gingen 70 Anzeigen ein wegen sexueller Gewalt in der Silvesternacht. Einmalig ist allerdings, dass aus einer „Gruppe“ von 1000 Männern so ein Terror kommt. Jeweils 20 bis 40 Männer umringten die Frauen und malträtierten sie. […]

    Sie sind geprägt von den Erfahrungen eines traditionell gewalttätigen Patriarchats innerhalb der Familie sowie der Bürgerkriege auf den Straßen, was sie zu Tätern wie Opfer gemacht hat.“

    Nein Frau Schwarzer, traditionelle Hindus, Juden oder Lateinamerikaner sind ebenfalls männerrechtlich erzogen. Hingegen sind die jungen Männer von Domplatte und Hauptbahnhof in erster Linie nicht lediglich patriarchal, sondern authentisch islamisch, schariakonform sozialisiert. „Sie sind geprägt von“ der Wortwörtlichkeit von Sure und Hadith. Nicht irgendein islamistischer Patriarchalismus, der Koran entwürdigt die Frau.

    Die angebliche Feministin und Kölner Islamverharmloserin nutzt Hunderte Straftaten sexualisierter Gewalt gegen Frauen in der Neujahrsnacht 2016 für ihre Dauerkampagne der Verharmlosung der totalitären und frauenfeindlichen Lebensweise und Gesellschaftsform nach Koran und Sunna.

    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/das-sind-die-folgen-der-falschen-toleranz-331143?page=11

    ___

    Über den Islam nichts Schlechtes ist Staatsdoktrin. Faktenfern grenzt auch die EMMA-Gründerin einen guten eigentlichen Islam vom schlimmen politisierten „Islamismus“ ab.

    Alice Schwarzer: „Doch mit Verlaub, Frau Bundeskanzlerin: An diesem Punkt ist es bereits zu spät. Viel zu spät. Denn die Gewalt ist nur die Spitze des Eisberges des politisierten Islam, des Islamismus. […] Die Islamisten missionieren seit den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, seit der Ausrufung des Iran zum Gottesstaat. […] Denn „den Islam“ gibt es nicht. Es gibt tausend Interpretationen und Lebensweisen von Muslimen in der islamischen wie der westlichen Welt. Aber es gibt den Islamismus. Und der kommt eindeutig daher: Er will eine wörtliche, fundamentalistische Auslegung des Koran zum Gesetz machen, zum Gottesgesetz. Auch die Politik sollte darum endlich den Unterschied zwischen Islam und Islamismus begreifen, zwischen Glauben und Ideologie.

    (Hier irrt die Kanzlerin. FAZ, 02.02.2015)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/islamismus-debatte-hier-irrt-die-kanzlerin-13388949.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    ___

    Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_%C3%9Cbergriffe_in_der_Silvesternacht_2015/16

  5. Jacques Auvergne Says:

    تحرش جماعي
    taḥarruš ǧamāʿī

    Taharrusch dschama’i

    Deutschland Silvester 2015, ohne maskulinen muslimischen Beschützer ist die junge Frau Freiwild, das muss sie jetzt lernen. Was läuft sie auch auf der Straße herum? Wir jungen Männer dürfen etwas quälen, es muss schließlich einen Grund dafür geben, dass im Islam alle anständigen jungen Frauen im Haus eingesperrt bleiben.

    Der üblich gewordene Begriff verschleiert leider auch bereits im Arabischen die Schwere der Gewalt, denn der Wortbestandteil Taharrusch bedeutet Belästigung, also beispielsweise die Verletzung von Schamgrenzen durch obszöne Gesten oder verbale Gewalt.

    Doch geht es bei Taharrusch dschama’i um ein kollektives Verfolgen, Einkreisen und, Minute für Minute, immer brutaler werdendes sexuelles Nötigen oder sogar um Quälerei bis hin zur Gruppenvergewaltigung. Was mit den Frauen geschieht und wie lange, das bestimmt der spontan tuende, hier und jetzt in seiner Allmacht nur durch Allah übertroffene Männerbund.

    Achso, Handy und Geldbörse der jungen Frau sind weg? Es kann sein, das das gezielt in Angst, Panik oder sogar Todesfurcht versetzte weibliche Opfer auch ausgeraubt wird. Das rücksichtslose Selbstaufwerten durch das Prinzip männlicher sexueller Herrschaft über alles Weibliche und durch das Entehren der Angehörigen der Gedemütigten ist wichtiger als der Diebstahl.

    Wie uns die jüngsten Angriffe vom Jahreswechsel 2015 / 2016 gezeigt haben oder die früheren vom Kairoer Tahrir Platz, geht es im Vergleich zur Belästigung um eine viel höhere Gewalt. Das grundsätzliche Unters Kopftuch Zischen, Unter den Hidschab Mobben der Umma-eigenen Mädchen und Quälen der Dhimmi-Mädchen ist alt und islamisch bedingt.

    Taharrusch dschama’i – männerbündisch das islamische Wohlverhalten durchsetzen. Merkel: „Wir schaffen das“.

    ::

    „Das Gefühl, als Frau leibhaftig ausgeliefert zu sein“ […] „neu ist dieses Gefühl nicht“, „Zischen und Schnalzen“, „die Frau dem Mann nachgeordnet“

    http://www.welt.de/kultur/article130645929/Frauen-sind-Freiwild-im-neuen-Aegypten.html

    ::

    تحرش جماعي

    ::

    Sexuelle Belästigung, sexuelle Machtergreifung
    sexual harassment
    taḥarruš ǧinsī

    Volksislamisch die freie Frau zerstören. Der Belästigungsdschihad

    a) Persönl. Belästigungsdschihad, oder: Das Frauenentwürdigen als Solist

    تحرش
    taḥarruš
    harassment
    Belästigung

    b) Frauen einkesseln und erniedrigen per Treibjagd in der männlich-muslimischen Gruppe. Volksislamische kameradschaftliche Vorfeldarbeit heute für die Schariapolizei morgen. Gemeinschaftlich Belästigen mit dem Ziel, die Umma zu stärken und das Schariawidrige zu schwächen:

    تحرش جماعي
    taḥarruš ǧamāʿī
    Taharrusch dschama’i
    Gemeinschaftsbelästigung

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150813517/Das-Phaenomen-taharrush-gamea-ist-in-Deutschland-angekommen.html

    Sexuelle Belästigung: Der tägliche Spießrutenlauf der Ägypterinnen
    Elisabeth Lehmann
    06.06.2014
    (Für viele ägyptische Männer scheint sexuelle Belästigung eine Art Volkssport zu sein. […] „taharrusch“, wie Belästigung im Arabischen heißt)

    http://www.dw.com/de/sexuelle-bel%C3%A4stigung-der-t%C3%A4gliche-spie%C3%9Frutenlauf-der-%C3%A4gypterinnen/a-17688931

    ::

    Study on Ways and Methods to Eliminate Sexual Harassment in Egypt
    [Leider fordert die Studie fordert nicht weniger, sondern mehr Scharia]

    In conclusion:
    Unfortunately (82.6%) of the total female respondents announced that they neither felt secure nor safe in the street. The rate of the feeling of insecurity and lack of safety in public transportation increased to (86.5%) more than the street. Also (78.7%) of the total sample indicated that they did not feel safe even in a taxi.

    [Allen Ernstes. Lösung: Weniger Frauenbelästigung durch mehr Herrschaft Allahs, mehr Islam!]
    Recommendations of the Study
    […] Observing good conduct and adhering to the principles of the Islamic and Christian religions which call for the respect and non-infringement on the freedom of others and to consider the female on the street as a mother, a sister or a wife.

    http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/English_Documents/Sexual-Harassment-Study-Egypt-Final-EN.pdf

    ::

    20.07.2015 – Group harassment of 2 Saudi Women in Jeddah
    تحرش جماعي بامرأتين سعوديّتين

    Operation Anti Sexual Harassment
    (قوة ضد التحرش
    quwwa ḍidd at-taḥarruš
    OpAntiSH
    activist group based in Cairo

    https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Anti_Sexual_Harassment

    ::

    تحرش جماعي بفتاتين بجدة السعودية الفيديو الكامل

    ::

    تحرش جماعي
    taḥarruš ǧamāʿī
    Taharrusch dschama’i

    Gemeinschaftlich Belästigen in Deutschland

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