379. Welttag der genitalen Selbstbestimmung

Die Beschneidung hat keine Vorteile – aber viele Nachteile

Die im Sinne der genitalen Intaktheit aller Kinder und Jugendlichen wichtigste Rede anlässlich des Worldwide Day of Genital Autonomy (Welttag der genitalen Selbstbestimmung) hielt die Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime, die den von Beschneidungsverharmlosern immer wieder behaupteten: „Schutz vor AIDS und Krebs“ und „das Verhindern urologischer Krankheiten“ nüchtern in den Bereich des Aberglaubens verweist. Mina Ahadi zeigt auf, dass es modern denkenden Menschen und ernsthaften Kinderrechtlern nicht um das Aushandeln von Altersgrenzen zum Beschneiden Minderjähriger, sondern um: „ein weltweites Beschneidungsverbot von allen Jungen und Mädchen unter achtzehn Jahren“ gehen muss. Ein kompromissloser Einsatz für Wissenschaft und Kinderrechte, Köln am 7. Mai 2014.

Ich bin Mina Ahadi und spreche hier für den Zentralrat der Ex-Muslime und auch für Eltern aus so genannten Islamischen Ländern, wo die Jungenbeschneidung eine verbreitete religiöse Tradition ist.

Vor genau einem Jahr standen wir schon einmal auf diesem Platz, um die Gesundheit aller Kinder zu verteidigen und ihre körperliche Unversehrtheit zu schützen.

Ging es damals im Wesentlichen darum, für die Bundesrepublik Deutschland das Beschneidungsgesetz § 1631d BGB abzuschaffen, kommen wir heute zusammen, um solche Gesetze international zu verhindern.

Noch immer wird auf der ganzen Welt behauptet, vor allem in den sogenannten islamischen Ländern, die Jungenbeschneidung sei eine religiöse Pflicht und diene zusätzlich dem Schutz vor AIDS und Krebs oder sei hilfreich in Bezug auf das Verhindern urologischer Krankheiten. Wer wissenschaftlich an diese Behauptungen herangeht erkennt, dass das einfach nicht stimmt. Ganz im Gegenteil, weltweit sterben Jahr für Jahr zahlreiche Kinder bei der Beschneidung und zwar durchaus auch bei oder nach den Operationen in modernsten Krankenhäusern.

Auch wenn es durch eine einflussreiche Lobby aus Religionsführern, beschneidungsfreundlichen Medizinern und machtbesessenen Politikern geleugnet wird, sind die schädlichen Folgen jeder Beschneidung der Fachwelt und Teilen der Öffentlichkeit inzwischen bekannt. Die notwendige Aufklärungsarbeit müssen wir jetzt in die Jugendämter, Wohlfahrtsverbände und Schulen bringen. Wir werden dabei auf Widerstand stoßen.

Eine medizinisch erforderliche oder medizinisch vorteilhafte Beschneidung von Jungen unter achtzehn Jahren gibt es in 99 Prozent der Fälle nicht, selbst dann kann und sollte vorhauterhaltend behandelt werden. Gerade bei den Familien aus sogenannten islamischen Ländern muss ein Umdenken stattfinden. Die Mullahs und Muftis, die den Verlust ihrer Macht und Bedeutung fürchten, setzen in diesen Monaten die europäischen Regierungen unter Druck. Wir Beschneidungsgegner sind eine stetig wachsende, weltweite Bewegung geworden. Politik und Presse können uns nicht mehr ignorieren. Nutzen wir unsere Stärke, um weltweit Gesetze zu erreichen, die das Kindeswohl und die Kinderrechte – von Mädchen und Jungen – wirklich schützen.

Deshalb ist unsere heutige Demonstration gegen die Kinderbeschneidung nicht nur für Deutschland oder Europa wichtig, sondern hat eine unmittelbare Wirkung auf Länder wie Iran, Irak, Sudan und Afghanistan.

Kinderärzte und Psychologen überall auf der Welt sind sich längst einig, dass die Beschneidung Mädchen ebenso wie Jungen an der körperlichen und seelischen Gesundheit beschädigt – und zwar ein ganzes Leben lang. Kein Kind kann verstehen, worum es bei der Beschneidung wirklich geht, der Junge will Ehre und Männlichkeit erzielen und ihm wird durch die Eltern und großen Brüder deutlich gemacht, dass das ohne Beschneidung nicht funktioniert.

Auch Vierzehn- bis Siebzehnjährige sind, völlig altersgemäß, sexuell relativ unerfahren und können durch erwachsene Vertrauenspersonen leicht überlistet werden, in eine Beschneidung einzuwilligen. Alle diese Kinder und Jugendlichen müssen wir vor der lebenslangen und irreversiblen Schädigung schützen. Die Studien des dänischen Mediziners Dr. Morten Frisch belegen, dass die Beschneidung auch das Intimleben der Sexualpartner eines männlichen Beschnittenen nachteilig beeinflussen kann.

An diesem siebten Mai verlangen wir von den Menschenrechtsorganisationen und Politikern, den Angriff auf den gesunden Körper eines jungen Menschen als Menschenrechtsverletzung und Kinderrechtsverletzung zu definieren und fordern ein weltweites Beschneidungsverbot von allen Jungen und Mädchen unter achtzehn Jahren. Es gibt kein Elternrecht auf Beschneidung.

10 Antworten to “379. Welttag der genitalen Selbstbestimmung”

  1. Edward von Roy Says:

    hpd 12.05.2014 · Nr. 18545
    ERINNERUNG AN DAS „KÖLNER URTEIL“

    Mina Ahadi, die für den Zentralrat der Ex-Muslime sprach, sagte, es ging heute nicht mehr nur um eine Botschaft an die deutsche Regierung, das Beschneidungsgesetz abzuschaffen, sondern, darum solche Gesetze international zu verhindern. Besonders Familien aus sogenannten Islamischen Ländern seien zum Umdenken aufgefordert. Laut Ahadi fürchteten die Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften um ihren Machtverlust und setzten die Europäische Regierungen derzeit unter Druck. Die heutige Demonstration richte sich nicht nur an die europäischen Staaten sondern habe vor allem auch eine Signalwirkung in Richtung der islamischen Länder wie Iran, Irak, Sudan, Afghanistan usw., in denen die Beschneidung aus religiösen Motiven häufig vorgenommen werden. Ahadi forderte ein weltweites Beschneidungsverbot für alle Jungen und Mädchen unter 18 Jahren.

    Gislinde Nauy

    http://hpd.de/node/18545?page=0,1

    http://hpd.de/node/18545
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    hpd 13.05.2014 · Nr. 18552
    SYMPOSIUM ZUR GENITALEN AUTONOMIE

    Als nächster Redner gab Prof. Dr. Maximilian Stehr einen Überblick über die wichtigsten medizinischen Fakten der Vorhautamputation. Nach einer Erläuterung von Nutzen und Funktion der Vorhaut, zeigte Stehr, ergänzt durch eindrückliches Bildmaterial, was bei einer Beschneidung im Einzelnen geschieht und nannte sowohl zwangsläufige (z.B. Reduktion der sexuellen Empfindung, die Verhornung der Eichel) als auch weitere mögliche (z.B. Entzündungen, Nachblutungen, Absterben) Komplikationen einer Beschneidung. Zudem argumentierte er schlüssig gegen die verbreitete Behauptung, eine Routinezirkumzision habe als präventive Maßnahme einen medizinischen Nutzen: Sämtliche Studien, auf die sich diese Behauptung stützt, ignorieren wichtige Faktoren wie sexuelle Praktiken oder Durchseuchung am jeweiligen Standort.

    Prof. Stehr bewertete als Komplikation, dass auf jeden Fall nach einer Beschneidung eine verminderte sexuelle Sensibilität eintrete. Dies sei die zwingende Folge des gegebenen Funktionsverlustes bei Fehlen des sensibelsten Teils des Penis’.

    Gislinde Nauy & Walter Otte

    http://hpd.de/node/18552?page=0,0

  2. Carcinòl Says:

    Kein Trick ist der immer mächtiger werdenden Kaste aus Schariabewegten und Edel-Dhimmis zu billig, um gegen die Wissenschaft, allgemeinen Menschenrechte und die genitale Intaktheit jedes (!) Menschen anzuarbeiten. Vanessa Rau allen Ernstes in: Vehementer Säkularismus als Antisemitismus?

    „Die Forderung, dass ein demokratischer Rechtsstaat allgemeiner Regelungen zum Schutze des Individuums bedarf, sei unbestritten. Der internationale Diskurs säkularer Ordnung, der in einem christlich geprägten Kontext entstand, scheint jedoch eine Argumentation zu ermöglichen, die in ihrer Referenz auf rechtsstaatliche Ordnung und Neutralität gegenüber dem Irrationalen, Religiösen eine scheinbar allgemein akzeptierte Möglichkeit schafft, das Andere kategorisch abzuwerten.

    In dem Moment, in dem vehemente säkularistische Forderungen ausschließlich semitische Religionen in ihrer Existenz und Grundlage angreifen, wird eine uralte Praxis, „die Juden“ als Andere außerhalb der etablierten Norm existierend zu betrachten, in einem scheinbar legitimen Kontext reaktiviert – sei es unbewusst oder bewusst.“

    http://www.das-parlament.de/2014/28-30/Beilage/005.html

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    Vanessa Rau

    „Seit Oktober 2010 verfolgt sie ihr Masterstudium in Internationalen Beziehungen in Berlin“

    http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/studienreise/76557/teilnehmer-2011-2012

    Vanessa Rau erwähnt bei

    Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit
    (Inssan e.V. und das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (ADNB des TBB))

    https://www.facebook.com/pages/Netzwerk-gegen-Diskriminierung-und-Islamfeindlichkeit/115081965246382?fref=nf

    Kein Wort der Kritik an Hidschab, Zweitfrau, sonstiger Scharia oder an der kulturell vormodernen und Frauen benachteiligenden Halacha:

    Schalom Aleikum
    Eröffnungsveranstaltung am 02. April 2014
    Sharon Adler, Vanessa Rau

    Gemeinsam mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung ruft AVIVA junge muslimische und jüdische Mädchen und Frauen zur Teilnahme an unserem Medien- und Dialogprojekt auf.

    Sharon Adler, Herausgeberin von AVIVA-Berlin, Projektleitung
    Vanessa Rau, Projektassistentin von AVIVA-Berlin

    http://www.aviva-berlin.de/aviva/Druck.php?id=1418796

  3. Carcinòl Says:

    Gegen die Säuglingsbeschneidung alter jüdischer oder jüngerer US-amerikanischer Tradition wollte man als Deutscher Bundestag 2012 bewusst nichts tun. Will man 2014 Kinder, Jungen wie Mädchen, in ihre MGM bzw. FGM einwilligen lassen? Warum erfolgt am 04.12.2014 (Elfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik, Drucksache 18/3494) kein Hinweis auf das „Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen“ aus Artikel 24 (3) der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen, warum nicht wenigstens ein Bekenntnis zum Verbot jeder weiblichen Genitalverstümmelung (nach der WHO also FGM Typ I, II, III, IV)?

    Gegebenes Kleinkindalter und staatlich vermutete Einwilligungsfährigkeit ist an Kaltschnäuzigkeit ohnehin kaum zu überbieten, nach dem leider legalen, auf männliche Kinder zielenden Säuglingsbeschneidungsprinzip müsste folgerichtig auch an kleinen Mädchen etwa die milde Sunna durchgeführt werden dürfen. Beides gilt es zu verhindern bzw. abzuschaffen. Keine Beschneidung unter achtzehn.
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    A 4 Menschenrechte von Kindern

    Kinder sind Träger eigener Rechte, die es im Hinblick auf die Würde des Kindes auf allen Ebenen zu achten und zu fördern gilt. Daran orientiert sich das Handeln der Bundesregierung in der Kinderpolitik. Das Grundgesetz erkennt Kinder als Grundrechtsträger an. Die Kinderrechte sind Teil der allgemeinen Menschenrechte, zu deren Achtung sich die Bundesregierung gemeinsam mit den EU-Partnern im Rahmen internationaler und europäischer Verträge, insbesondere im VN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes von 1989 (Kinderrechtskonvention – KRK) und seinen drei Fakultativprotokollen, verpflichtet hat. Auch der am 13. Dezember 2007 unterzeichnete Vertrag von Lissabon enthält eine ausdrückliche Bestimmung zum Schutz der Rechte des Kindes (neuer Art. 3 Abs. 3 und 5 Vertrag über die Europäische Union, EUV). Dem Schutz und der Stärkung der Kinderrechte fühlt sich die Bundesregierung daher in besonderer Weise verpflichtet. (…)

    Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

    Für die Bundesregierung hat die Partizipation von Kindern an den sie betreffenden Entscheidungen einen hohen Stellenwert. Kinder haben ein Recht darauf, ihre Meinung in allen sie betreffenden Angelegenheiten frei zu äußern und gehört zu werden, sowie darauf, dass ihre Meinung angemessen berücksichtigt wird (Art. 12 VN-KRK). Die Bundesregierung hat den weiteren Ausbau dieser Partizipation von Kindern und Jugendlichen ausdrücklich zu einem wichtigen Ziel erklärt. Bund, Länder, Kommunen und Verbände haben neue Ansätze entwickelt, um Kindern frühzeitig Einblick in Entscheidungsprozesse zu vermitteln und ihnen darin eine aktive Rolle zu ermöglichen.

    aus:
    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/3494
    04.12.2014

    Unterrichtung durch die Bundesregierung

    Elfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/034/1803494.pdf

  4. Edward von Roy Says:

    8th Mai 2015
    08. Mai 2015

    Genital Autonomy 2015 – Kongress, Ort: Frankfurt Youth Hostel

    „Internationaler Kongress in Frankfurt Unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe werden namhafte Referenten aktuelle Fragen der genitalen Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutieren. Die Konferenz findet in englischer und deutscher Sprache statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Genital Autonomy mit Unterstützung von intaktiv e.V.“

    (Quelle: Bundesweiter Arbeitskreis Säkulare Grüne)

    http://saekulare-gruene.de/events/event/on/2015/05/08/

    Der Beschneidung der Jungen und Mädchen ist Scharia, wer zu feige ist, den Islam zu kritisieren, wird nie etwas für die Kinder erreichen.

    Die wollen in den Himmel kommen. Ein unbeschnittener Penis ist religiöse Pflichtverweigerung und damit islamisch illegal (haram).

    Die Penisvorhaut des 15-Jährigen oder Älteren ist im islamischen Recht (Scharia) gar kein Teil des jenseitszentriert zu denkenden und rituell rein zu haltenden männlichen Körpers und was nicht an den Frauenkörper (islamisch ab neun Jahre) gehört sprich was religiös abzuschneiden ist, weiß dein Mufti oder Scheich oder kannst du nachlesen im ‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper, bekannter als Reliance of the Traveller), wobei der amerikanische Sufimeister Nuh Ha Mim Keller das Wort baẓr mit Klitorisvorhaut gezielt falsch übersetzt hat.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Reliance_of_the_Traveller

    Answering Islam blickt durch:

    „translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law“

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Die von unseren Multikulturalisten und Postmodernisten beschworene Genitale Autonomie (genital autonomy) läuft auf Beschneidung hinaus (sowie auch auf straffreie Päderastie, man verhindere bitte auch das), etwa auf das Aushandeln von Altersgrenzen (Stichwort informed consent).

    Marlene Rupprecht wollte 2012 jeden 14-jährigen Jungen in sein Verstümmeltwerden (MGM) einwilligen lassen und kann dieses genitale Beschnittenwerden jedem die FGM wünschenden Mädchen konsequenterweise gar nicht verwehren. Der Islam des schafiitischen Fiqh verlangt die Beschneidung der Jungen und Mädchen.

    Wir sehen: Kinder unter 18 Jahren brauchen keine Genital Autonomy, sondern Genital Intactness.

    Zum Glück ist Mina Ahadi in Frankfurt dabei, für ein menschenfreundliches und insbesondere kinderfreundliches Ergebnis des Kongresses besteht also Hoffnung.

    Genital Autonomy Frankfurt 2015: Myths and multiple standards

    Bestätigte Dozenten

    Following the now annual demonstration in Cologne on 7 May to support genital autonomy for all children, there will be a two-day conference in Frankfurt. This will explore some legal and medical issues relating to the genital cutting of children. There will be expert speakers from several countries and delegates from all over the world. …

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls, Mina Ahadi, Shemuel Gerber, Michel Garenne

    http://www.eventbrite.co.uk/e/genital-autonomy-frankfurt-2015-myths-and-multiple-standards-tickets-8116953025

    Im Anschluss an die jährlich am 7. Mai stattfindende Demonstration in Köln wird es am 08.05. und 09.05.2015 eine zweitägige Konferenz in Frankfurt am Main geben. Diese wird rechtliche, ethische, soziale und medizinische Aspekte im Zusammenhang mit Eingriffen an menschlichen Genitalien analysieren sowie die damit verbundenen Interessenlagen und Machtstrukturen beleuchten. Neben renommierten internationalen Fachleuten als Referenten werden Delegierte aus der ganzen Welt anwesend sein, so dass sehr leicht Kontakte zu Experten und Menschenrechtsaktivisten geknüpft werden können. Sobald die Referenten bestätigt sind, werden ihre Namen zu diesem Buchungssystem hinzugefügt.

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls,

    http://www.koln.deutschlandlokal.com/98_Genital-Autonomy-Frankfurt-2015-Myths-and-multiple-standards

    Keine Beschneidung unter achtzehn!

  5. Edward von Roy Says:

    Zitat aus:

    intaktiv: Pressemitteilung zur internationalen “Genital Autonomy”-Konferenz in Frankfurt/Main

    „Nun findet erstmals eine internationale Genital Autonomy-Konferenz in Deutschland statt. Am 08. und 09. Mai werden im Haus der Jugend in Frankfurt am Main unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe aktuelle Fragen zu Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutiert.

    Prominenteste Rednerin aus deutscher Sicht ist die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht, die über die Aktivitäten bezüglich der körperlichen Unversehrtheit aller Kinder auf europäischer Ebene berichtet.

    Mina Ahadi, iranischstämmige Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime [ZdE] sowie der türkische Autor Kaan Göktaş befassen sich mit männlicher Genitalverstümmelung in muslimischen Ländern. Dr. Michel Garenne vom epidemiologischen Institut Pasteur in Paris geht der Frage nach, ob durch Vorhautamputationen die Übertragung von HIV verhindert werden kann.

    Aus dem Themenbereich der weiblichen Genitalverstümmelung sprechen die britische Psychologin Dr. Ann-Marie Wilson, Vorsitzende von 28 Too Many, und Susana Rocha-Teixeira von der deutschen Organisation Terres des Femmes [TdF].

    Das Thema Intersexualität wird durch den deutsch-französischen Wissenschaftler Simon Zobel sowie Markus Bauer aus der Schweiz, Aktivist für genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen, vertreten.

    Weitere Vortragende kommen aus den USA, Finnland, Dänemark und Österreich und beleuchten das Thema genitale Selbstbestimmung u. a. unter den Aspekten Position der Vereinten Nationen, konkreter Gerichtsfälle, Lobbyarbeit und psychologischer Auswirkungen.“

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy/

    Keine Beschneidung unter 18

  6. Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please! Says:

    Genital Autonomy 2015 Myths and Multiple Standards
    Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung
    ::

    Die Konferenz mit dem Titel Myths and multiple standards wird am 8. und 9. Mai 2015 im Haus der Jugend in Frankfurt am Main stattfinden. Die internationale Referentenliste umfasst unter anderem:

    J. Steven Svoboda – der US-amerikanische Anwalt und Gründer der Organisation „Attorneys for the Rights of the Child“ kontrastiert in seinem Vortrag „The rights of the child vs the rights of the parent?“

    Mina Ahadi – die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe gibt Antworten auf die Frage, was gegen Beschneidung von Jungen in „islamischen Ländern“ getan werden kann

    Shemuel Garber – der Student und Autor der Bachelorthesis „The circular cut: Problematizing the longevity of civilisation´s most aggressively defended amputation“ stellt die Zusammenhänge zwischen kulturellen, religiösen und medizinischen Rechtfertigungen für Vorhautamputationen dar

    Kaan Göktaş – der türkische Journalist und Autor eines in der Türkei publizierten Buches über die Tradition der männlichen „Beschneidung“ im Zusammenhang mit dem Islam, Sexualität und Kinderrechten berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei

    Susana Rocha Teixeira – das Thema der Aktivistin von Terres des Femmes ist „Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications“

    Markus Bauer – der Mitbegründer der Organisation „Zwischengeschlecht“, die sich für das Recht auf genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und somit gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen an Kindern einsetzt, greift die Sitzung der UN-Kommission für Kinderrechte auf, in der Anfang 2015 Genitalverstümmelungen an Intersexuellen als „schädliche Praktik“ bezeichnet wurden

    Marlene Rupprecht – die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete sowie Angehörige der Kinderkommission des deutschen Bundestages berichtet über die 2013 verabschiedete Resolution des Council of Europe zur körperlichen Unversehrtheit von Kindern und weitere Schritte zu diesem Ziel

    Die Vorträge werden englischsprachig sein, mit Ausnahme der Rednerinnen Mina Ahadi und Marlene Rupprecht, die auf Deutsch referieren werden.

    aus: Viola Schäfer (Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung), auf: hpd 30.03.2015

    http://hpd.de/artikel/11499

    ::
    Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness.

  7. Minderjährige (unter 18) sind NICHT genital autonom. Says:

    Concerning any person under the age of 18 years: Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please!
    ::

    MYTHS AND MULTIPLE STANDARDS

    Programme of events in Frankfurt and Cologne 6th to 9th May 2015

    Wednesday 6th May
    19:00 – Meet in the Skyline Deck, Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend, for a pre-conference drink & gathering.

    Thursday 7th May
    07:45 – Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend. Bus departs 08:00 to Cologne for attendees who wish to participate in Worldwide day of Genital Autonomy demonstration.

    Friday 8th May
    09:00 – Registration.

    09:30 – Short welcome.

    09:35 – UN Council and genital cutting and children’s rights.
    Victor Sande-Aneiros

    10:20 – Insights from the outside: How in 2012 the German legislator allowed foreskin amputations for whatever reason and MOGiS response.
    Christian Bahls

    11:05 – Coffee.

    11:20 – The rights of the child versus the rights of the parent?
    J Steven Svoboda

    12:05 – Whose Rights? Conflicts of interest and ethical arguments about genital mutilation.
    Tommi Paalanen

    12:50 – Lunch.

    14:00 – ‘Evidence, harm and rationality: Sir James Munby In the Matter of B and G [2015]‘?
    Prof Michael Thompson

    14:45 – The Interdependence between Cultural, Religious, and Medical Justifications for Male Foreskin Removal.
    Shemuel Garber

    15:30 – Male circumcision and prevention of HIV: rational and irrational decisions and behaviours.
    Dr Michel Garenne

    16:15 – Tea.

    16:30 – Lobbying in Denmark and its applicability elsewhere.
    Lena Nyhus

    17:15 – Circumcision of boys in “Islamic countries”: What can be done against it?
    Mina Ahadi

    18:00 – Dinner followed by evening film show.
    19:15 – Intersexion
    20:30 – Whose Body Whose Rights?
    21:45 – Fire Eyes

    Saturday 9th May
    9:00 – Registration.

    9:30 – Short welcome.

    9:35 – Exploring the aftermath of circumcision.
    Tim Hammond

    10:20 – Turkey and MGM.
    Kaan Göktaş

    11:05 – Coffee.

    11:25 – Using research to accelerate community change.
    Dr Ann-Marie Wilson

    12:10 – Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications.
    Susana Rocha Teixeira [Terre des Femmes TdF]

    12:55 – Lunch.

    14:00 – The Hermaphrodite Question: When scientific standards, medicine and culture collide.
    Simon Zobel

    14:45 – “2015: Intersex Genital Mutilations (IGM) considered a ‘harmful practice’ by UN – Intersex Social Movement Strategies in Action.”
    Markus Bauer

    15:30 – Tea.

    15:50 – Psychological harm.
    Tiina Vilponen

    16:35 – Strasbourg, the Resolution and beyond.
    Marlene Rupprecht [ging 2012 auf 14 Jahre]

    17:20 – Conference closes.

    http://www.genitalautonomy.org/2015/02/11/myths-and-multiple-standards/

    ::
    HGM, i. e. FGM and MGM. A minor is a person under 18 years of age. Let us say NO to genital autonomy for minors, and YES to their genital intactness. Any circumcision on a girl or a boy below the age of eighteen years should be considered as child abuse and illegal.

  8. Edward von Roy Says:

    ::
    aus: David Smith (Genital Autonomy: A New Approach )

    Let the children decide for themselves—all in good time—Paul Mason

    [Sicherlich war und ist der Kampf gegen die Säuglingsbeschneidung wichtig. Hier aber ruft David Smith doch ganz offensichtlich zum Aushandeln von Altersgrenzen [vgl. u.: age of consent] im Sinne der informierten Zustimmung des etwas älteren Kindes: „Lasst die Kinder selbst entscheiden“. Nein!

    Antrag abgelehnt, unter achtzehn Jahren dürfen wir dem Kind keine „genitalautonome“ Entscheidung für das eigene genitale Verstümmeltwerden lassen. Der weibliche oder männliche Minderjährige kann die Folgen der FGM oder MGM auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaften völlig altersgemäß noch gar nicht abschätzen und ist daher gerade nicht genital autonom.

    Nicht viel anders ist das ja im Bezug auf das Thema Sex: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen gibt es nicht! Sollte es so sein, dass gerade auch im Namen der Genital Autonomy für unser Verständnis für Beschneidung auf Kinderwunsch geworben wird, während die selbe „Genitalautonomie“ offen oder verdeckt nach der Straffreistellung von Pädosexualität ruft? Von der (kinderfeindlichen) Pädo-Lobby sollten sich die intaktivistischen Genitalautonomen unzweideutig abgrenzen.]

    p 328

    We need GA to receive the same recognition internationally as Amnesty International and Greenpeace have, …

    p 333

    in: Genital Cutting: Protecting Children from Medical, Cultural, and Religious Infringements
    herausgegeben von: George C. Denniston, Frederick M. Hodges, Marilyn Fayre Milos

    https://books.google.de/books?id=nb9EAAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    [2011]

    Conference report: Law, human rights, and non-therapeutic interventions on children

    A conference titled, “Law, Human Rights, and Non-Therapeutic Interventions on Children,” was held on 31 August – 1 September [2011] at the University of Keele, UK. Speakers from the United States, Britain, the Netherlands and Australia covered all aspects of non-therapeutic surgery on children’s genitals, including male circumcision, female genital cutting (mutilation), and intersex children (i.e. babies born with ambiguous genitalia). The conference organizers, including David Smith of Genital Autonomy EU and Michael Thomson, professor of Law at the University of Keele, took a very creative approach, bringing together grass-roots anti-circumcision and child protection activists with academics and officials not necessarily associated with direct advocacy. All participants felt that the event was „a smashing success“, marking a new phase in the struggle for recognition of the rights of children to bodily integrity.

    [Da steht leider nicht bodily intactness, sondern bodily integrity. „Integrität“ aber beinhaltet die Gesamtheit des persönlichen Körpergefühls, des Körpergestaltens und des körperbezogenen Strebens und Planens, weshalb jede Body-Modification sprich ggf. leider auch der kindliche bzw. jugendliche Beschneidungswunsch integriert sein kann. Genau das jedoch ist für Mädchen und Jungen zu verhindern: keine Beschneidung unter achtzehn!].

    http://www.circinfo.org/news_2011.html

    J. Steven Svoboda reports on a conference on circumcision and other genital surgeries held at the University of Keele.

    http://www.circinfo.org/Genital_integrity_conference.html

    Genital Autonomy, Children’s Rights, and Competing Rights Claims in International Human Rights Law

    Author: Debra L. DeLaet
    Source: The International Journal of Children’s Rights, Volume 20, Issue 4, pages 554 – 583
    Subjects: Human Rights & Humanitarian Law
    Publication Year : 2012

    Claims that genital autonomy should be considered a human right

    [erst ab achtzehn, sonst müssten wir jetzt die Päderastie legalisieren, was aber im funktionierenden Rechtsstaat nicht sein darf, selbst angesichts des islamischen Heiratsalters von neun Jahren für die Mädchen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr#Eheschlie.C3.9Fung_mit_Mohammed

    „Saudi-arabischer Kleriker: Es ist eine Ungerechtigkeit, zehn Jahre alte Mädchen NICHT zu verheiraten. It’s an injustice to NOT marry girls aged 10, says Saudi cleric“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    „Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt [neun Mondjahre, ggf. also achteinhalb].“

    … and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    … and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    … and he took up cohabitation with me when I was nine. … (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

    Genitale Autonomie zu Ende gedacht: Wer die Genitalbeschneidung auf Kinderwunsch (gleichberechtigt versteht sich für Junge oder Mädchen) legalisieren will, wird die in der Scharia ggf. neun Jahre alte Ehefrau nicht verhindern können.]

    … call into question medically unnecessary genital alterations, including genital cutting of both boy and girl children, the forced or coerced circumcision of adults, and surgical alterations performed on the genitals of intersex children prior to the age of consent. To date, global norms suggest only a narrow applicability of any right to genital autonomy. International organizations, states, and non-governmental organizations increasingly condemn genital cutting of girls and women but generally tolerate both the genital cutting of boys and men and the surgical alteration of the genitals of intersex children. In examining assertions that genital autonomy should be considered a human right, the article considers competing rights claims, including religious and cultural rights, parental rights, and contending perspectives on health rights. Ultimately, this article highlights the limitations of international human rights law as a tool for promoting a right to genital autonomy.

    http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/15718182-55680007?crawler=true

    ::

  9. Edward von Roy Says:

    1978 gründete sich in Rom die World Association for Sexual Health (WAS). WAS besteht bis heute, ihr Hauptziel sei „sexuelle Gesundheit“ (the WAS main goal is to promote sexual health for all through sexological science).

    https://en.wikipedia.org/wiki/World_Association_for_Sexual_Health

    Betrachten wir ihr Grundlagenpapier Erklärung der sexuellen Menschenrechte. Declaration of Sexual Rights. Alles Fred Karst oder was? Und bzw. oder soll so die neun Jahre alte islamische Ehefrau irgendwie genitalautonom gleich mit legalisiert werden?

    Erklärung der sexuellen Menschenrechte
    Declaration of Sexual Rights

    Verabschiedet von der Generalversammlung der World Association for Sexual Health (WAS) am 26. 08.1999 in Hongkong (Volksrepublik China) /
    Adopted by the General Assembly of the World Association for Sexual Health (WAS) August 26, 1999, in Hong Kong (People’s Republic of China)

    Übersetzung: Rolf Gindorf:

    „1. Das Recht auf sexuelle Freiheit.

    Sexuelle Freiheit als sexuelle Selbstbestimmung umfasst die Freiheit eines jeden Individuums, alle seine sexuellen Möglichkeiten zum Ausdruck zu bringen. Dies schließt jedoch zu jeder Zeit und in jedweden Lebenssituationen alle Formen sexuellen Zwangs, sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch aus.“

    Die Kinderfeinde von der Päderastenlobby (Kind ist Mensch unter 18 Jahren) definieren sich erklärlicherweise weder als ausbeuterisch noch als missbrauchend. Hier fehlt zu Genitalautonomie („sexuelle Selbstbestimmung“) das Bekenntnis: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Kindern (unter 18) und Volljährigen gibt es nicht.

    Soll der Minderjährige (weiblich oder männlich) in sein rituelles genitales Verstümmeltwerden einwilligen dürfen? Ab 16, ab 14, ab 12 Jahren? Nein, wer 17 ist und jünger, kann die lebenslangen nachteiligen Folgen etwa einer schafiitischen Chitan (anglis. khitan, darunter auch sunat perempuan) oder Brit Mila auf Sexualität und Partnerschaft noch gar nicht abschätzen und einschätzen.

    „2. Das Recht auf sexuelle Autonomie, sexuelle Integrität und körperliche Unversehrtheit.

    Dieses Recht beinhaltet die Fähigkeit zu selbständigen Entscheidungen über das eigene Sexualleben im Rahmen der eigenen persönlichen und sozialen Ethik. Es umfasst auch das Recht auf Verfügung über und Lust am eigenen Körper, frei von jeder Art von Folter, <strongVerstümmelung [vgl. u. mutilation] und Gewalt.“

    Man war zu feige, die Überwindung der rituellen Beschneidungen (HGM d. i. FGM oder MGM) zu fordern – oder hat einfach nicht daran gedacht.

    1. The right to sexual freedom.

    Sexual freedom encompasses the possibility for individuals to express their full sexual potential. However, this excludes all forms of sexual coercion, exploitation, and abuse at any time and situations in life.

    2. The right to sexual autonomy, sexual integrity, and safety of the sexual body.

    This right involves the ability to make autonomous decisions about one’s sexual life within the context of one’s own personal and social ethics. It also encompasses control and enjoyment of our own bodies free from torture, mutilation [Verstümmelung, siehe oben], and violence of any sort.

    Da ist das Wort: mutilation, Verstümmelung. Scharia und Halacha verstümmeln nicht, sondern machen heil, sagen die lesekundigen Freunde der Wortwörtlichkeit unter den Religiösen. In schriftlosen Traditionen etwa diverser Ethnien Afrikas wird die Beschneidung der Mädchen oder Jungen vergleichbar als Einweihen, Reinigen, Heiratsfähigmachen u. dgl. gesehen, nicht als Zerstören.

    Wer da so alles mitwirkt:

    PRÄSIDIUM • GOVERNING BOARD:
    Prof. Dr. Ernest Borneman† • Rolf Gindorf (Ehrenpräsidenten • Honorary Presidents)
    Prof. (US) Dr. Jakob Pastötter (Präsident • President) • Prof. Dr. Karla Etschenberg (Vizepräsidentin • Vice President)
    Wolfgang Gindorf (Sekretär • Secretary)
    KURATORIUM • INTERNATIONAL ADVISORY BOARD:
    Prof. John De Cecco, PhD (San Francisco) • Prof. John Gagnon, PhD (New York) • Prof. William Granzig, PhD (Winter Park)
    Prof. Dr. Igor S. Kon (Moskau) † • Prof. Dalin Liu (Schanghai) • Prof. John Money, PhD (Baltimore) †
    Prof. Man Lun Ng, MD (Hongkong) • Prof. Martin S. Weinberg, PhD (Bloomington)
    INTERNATIONALE MITGLIEDSCHAFTEN • INTERNATIONAL AFFILIATIONS:
    European Federation of Sexology (EFS) • World Association for Sexual Health (WAS)
    DGSS-INSTITUT FÜR LEBENS- UND SEXUALBERATUNG • DGSS SEXUAL COUNSELING INSTITUTE:
    Leitung • Head: Rolf Gindorf (Düsseldorf)

    http://www.sexologie.org/sexualrechte.htm


    Was zu befürchten war! Die in Düsseldorf ansässige Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS, German Society for Social Scientific Sexuality Research) bagatellisiert, schlimmer, sie bewirbt die männliche Beschneidung d. i. männliche Genitalverstümmelung:

    „Was tun bei Vorhautverengung (Phimose)?

    Beim Geschlechtsverkehr und bei der Selbstbefriedigung muss die Vorhaut ganz über die Eichel am steifen Glied zurückgeschoben werden können (das passiert „automatisch“ beim Eindringen in Scheide oder After). Beim Onanieren müsste man das ohne Probleme hinkriegen – sonst eine Zeitlang üben!

    Leider kommt es aber relativ häufig vor, dass dies wegen einer angeborenen oder erworbenen Vorhaut-Verengung (Phimose) gar nicht, nur teilweise bzw. nicht ohne Schmerzen geht. Dann muss vom Facharzt (Urologen, Andrologen, Dermatologen oder Chirurg) eine Beschneidung (ganz oder nur teilweise, je nach konkreter Situation) durchgeführt werden – meist ambulant. Das sollte auch deswegen geschehen, weil eine Phimose die Entstehung eines Peniskarzinoms (Krebs) fördert.

    Also: zu einem Urologen, Andrologen, Hautarzt oder Chirurgen gehen und sich beraten lassen! Eine etwa nötige Beschneidung (Zirkumzision) wird mit Sicherheit überlebt (auch wenn es danach ca. 1 – 2 Wochen wehtut, etwa beim Wasserlassen, und man in derZeit auch nicht onanieren oder Geschlechtsverkehr haben sollte). Nach einer Eingewöhnungszeit macht der Sex danach wieder Spaß!

    Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

    Übrigens werden weltweit etwa 1 Milliarde Menschen gleich nach der Geburt aus religiös-hygienischen Gründen „automatisch“ beschnitten, z. B. alle Moslems, Juden und fast alle Nord-Amerikaner.“

    Kinderfeinde. Boykottieren.

    http://www.sexologie.org/dgssinst/i_fragen.htm#Phimose


    „Im Jahre 1971 wurde in Düsseldorf von Rolf Gindorf die Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) gegründet, zunächst (bis 1982) als Gesellschaft zur Förderung Sozialwissenschaftlicher Sexualforschung (GFSS). Die DGSS ist somit die älteste nicht-medizinische sexualwissenschaftliche Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum.

    In der DGSS haben sich seit Beginn zahlreiche renommierte Wissenschaftler engagiert. An ihrer Spitze als Präsidenten bzw. Vorsitzende standen bisher

    Rolf Gindorf (1971-1979, dann -2004 Vize-, seither Ehrenpräsident),

    Helmut Kentler (1979-1982),

    Ernest Borneman † (1982-1986, seither Ehrenpräsident),

    Erwin J. Haeberle (1986-2002)

    Gunter Runkel (2002-2006) und

    Jakob Pastötter (seit 2006).“

    http://www.sexologie.org/dgss/d_dgss.htm

    Dacht ich`s mir doch. Pädophilenbewegung.

    „Vertreter einer Forderung nach Legalisierung oder Teillegalisierung berufen sich dabei unter anderem auf sexualwissenschaftliche Theorien, die vor allem in der 70er und 80er Jahren entwickelt wurden. Helmut Kentler und Ernest Bornemann vertraten die Meinung, pädosexuelle, physisch wie psychisch gewaltfreie Sexualhandlungen müssten nicht unbedingt negative Folgen für das Kind haben.[23][24][25] Solche würden nicht durch das zumeist als harmlos oder sogar lustvoll erlebte Geschehen selbst ausgelöst, sondern durch die nachträgliche Dramatisierung durch das soziale Umfeld.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilenbewegung



    Sozialpädagogen, Jugendarbeiter und Eltern sollten auf taz im Ganzen lesen:

    DER VERSUCH
    VON NINA APIN UND ASTRID GEISLER

    Ulrich war 13 Jahre alt, abgehauen aus dem Kinderheim, Stricher am Bahnhof Zoo. Er hatte kein Zuhause, lesen und schreiben konnte er nicht. Aber sein „Vorteil war, dass er gut aussah und dass ihm Sex Spaß machte; so konnte er pädophil eingestellten Männern, die sich um ihn kümmerten, etwas zurückgeben.“

    Das schreibt der renommierte Sexualwissenschaftler Helmut Kentler über den Jungen, den er Ulrich nennt, in einem Bericht über ein pädagogisches Modellprojekt, das er 1969 in Westberlin ins Leben rief. Ulrich bekam auf Kentlers Betreiben hin ein neues Zuhause: bei einem vorbestraften Pädosexuellen, mit Genehmigung der von der SPD geführten Senatsverwaltung für Jugend.

    Drei vorbestrafte Hausmeister wurden auf diese Weise zu offiziellen Pflegevätern gemacht und für ihre Betreuung der Minderjährigen mit staatlichem Pflegegeld entlohnt. Kentler übernahm die Supervision und machte zweimal die Woche Hausbesuche.

    Man kann sich das, von heute aus betrachtet, kaum vorstellen: Sex zwischen Betreuern und ihren Schutzbefohlenen – gefördert von einer Behörde.

    Der Berliner Fall übertrifft, was die Recherchen über pädophile Verstrickungen von Grünen und FDP bisher ans Licht brachten. Die Verantwortlichen waren linke Sozialdemokraten und nicht etwa Mitglieder der Indianerkommune – diesem hippiehaften Nürnberger Wohnprojekt, das freien Sex von Kindern mit Erwachsenen forderte. Sie setzten eine Forderung der Pädophilenlobby in die Praxis um, die damals in linksliberalen Kreisen nicht unpopulär war: die Idee, nicht nur homosexuelle, sondern auch pädosexuelle Beziehungen zu legalisieren. […]

    Kentler machte seinen Pilotversuch in den achtziger Jahren mehrfach publik: in der linken Zeitschrift konkret, dann vor FDP-Bundestagsabgeordneten, 1988 in einem von der Jugendbehörde bei ihm in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Gutachten. Ein Jahr später brachte Rowohlt Kentlers pädophilenfreundliche Thesen unter dem Titel „Leihväter“ sogar als Buch heraus.

    In all diesen Publikationen beschreibt Kentler sein Projekt als Erfolgsgeschichte: „Sekundärschwachsinnige“ Analphabeten hätten sich durch die zärtliche Fürsorge der Pädosexuellen zu selbstständigen Persönlichkeiten entwickelt, die ein „ordentliches, unauffälliges Leben“ führten. Ja, nicht mal schwul seien sie geworden.

    Dass die pädophilen Betreuer mit ihren Zöglingen Sex haben wollten, gehörte für Kentler ausdrücklich zum Konzept. „Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für ,ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten“, schrieb der Wissenschaftler in dem offiziellen Senatsgutachten. „Sie übten aber keinerlei Zwang auf die Jungen aus, und ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten.“

    Wo, fragt man sich, blieb der große Aufschrei?

    1988 – knapp zwanzig Jahre nach Beginn des Modellprojekts – erhielt Kentler von der Berliner FDP-Jugendsenatorin Cornelia Schmalz-Jacobsen den Auftrag, die Eignung Homosexueller als Pflegeeltern zu beurteilen. In seinem Gutachten, das der taz vorliegt, lieferte der Wissenschaftler unverlangt auch eine Empfehlung für Sex mit Schutzbefohlenen ab. […]

    Helmut Kentler, Jahrgang 1928, war keine gesellschaftliche Randfigur, im Gegenteil. Der homosexuelle Diplompsychologe, politisch im linken SPD-Lager zu Hause, zählte zu den Stars der Sexualwissenschaft, war als progressiver Erziehungswissenschaftler gefragt – und galt, anders als die ausgeflippten Typen aus der Indianerkommune, nicht als Spinner. Vielleicht verschaffte genau das die Akzeptanz für seine pädophilen Ideen auch unter Bildungsbürgern.

    Ein Charismatiker aus dem Reformlabor

    Seine Sexratgeber begeisterten schon früh auch Bürgerliche und Intellektuelle, die den Verklemmungen der Nachkriegszeit entfliehen wollten. Als Gastautor empfahl er 1969 den Lesern der Zeit, sich doch bei der Sexualerziehung daheim lockerer zu machen. Warum, fragte er, solle ein Kind „seinen Vater immer nur ohne Sexualität wie ein griechisches Standbild kennenlernen, beispielsweise erst dann, wenn seine morgendliche Erektion abgeklungen ist?“

    Zur Zeit des Modellversuchs arbeitete Kentler als Abteilungsleiter beim Pädagogischen Zentrum in Berlin, einem bundesweit beachteten Reformlabor. Ein Charismatiker, der beeindruckend reden konnte, und ein Kümmerer. Der Pädagoge nahm selbst gestrandete Jungs bei sich auf, drei von ihnen adoptierte er. Auch die evangelische Kirche schätzte ihn als progressiven Mitstreiter.

    Kentler lehrte am Studienzentrum für Evangelische Jugendarbeit im bayerischen Josefstal, arbeitete dort mit Behinderten und deren Familien, referierte an Evangelischen Akademien, stritt gemeinsam mit der „Ökumenischen Gemeinschaft Homosexuelle und Kirche“ für die Akzeptanz schwuler Pfarrer.

    Kentler war ein Pädagogik-Idol. […]

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013%2F09%2F14%2Fa0045


    Lesetipp:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    VON CHRISTIAN FÜLLER

    .

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  10. Edward von Roy Says:

    .

    Schluss mit dem Gerede von der genitalen Autonomie für Minderjährige (unter achtzehn Jahre alt)

    Der Intaktivismus als der 1989 so selbstbewusst und glaubwürdig begonnene weltweite Kampf gegen die Genitalbeschneidung (Declaration of the First International Symposium on Circumcision. Adopted by the First International Symposium on Circumcision, Anaheim, California, March 3, 1989) hat auftragsgemäß – der Name Intaktivismus sagt es – nicht auf genitale Autonomie, sondern auf genitale Intaktheit zu bestehen. Seit einigen Jahren ist dieser unbequeme Intaktivismus durch die karrieresichernde Bewegung der Genitalautonomen unterwandert worden.

    Seither kann man so tun, als habe man den Kampf gegen die rituelle Beschneidung im Sinne, versteckt sich in Wirklichkeit hinter dem Recht auf kindliche, auch genitale sprich sexuelle Selbstbestimmung (alles Fred Karst oder was?) und diskutiert mit Sünnetci oder Mohel auf Augenhöhe sowie mit der echt afrikanischen oder der echt islamischen Mädchenbeschneiderin. Jeder ist zufrieden, niemand hat sein Gesicht verloren und der Beschneider nicht seinen Job.

    Mit der leider nicht bedingungslos kinderschützerisch, sondern „genitalautonom“ sprich schleichend MGM- und FGM-freundlich orientierten Erklärung von Helsinki (The 2012 Helsinki Declaration of the right to genital autonomy) hatte es begonnen, dann, vor weniger als drei Jahren, kam Oslo (September 30th 2013 „Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“) und im Folgejahr (2014) Boulder, Colorado (The 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights: “Whole Bodies, Whole Selves: Activating Social Change”).

    Im Früherbst 2016 wird es in Großbritannien weitergehen. Europa droht die Straffreistellung der weiblichen Sunnabeschneidung (FGM Typ I oder IV) und um ein besseres Bild abzugeben, benötigen die Parlamentarier treulose Juristen und Intaktivisten.

    Genital Autonomy („It’s a personal choice“) ist islamverträglich; der vierzehn Jahre alte Junge oder die das neunjährige (Mondjahre, also achteinhalb) Mädchen sei erwachsen könne in ihr Verheiratetwerden oder genitales Verstümmeltwerden einwilligen (Wali mudschbir und schafiitischer faktischer Beschneidungszwang regeln etwaige Pflichtschludrigkeit oder Widerspenstigkeit).

    Auch wenn es echte Religion war und bleibt (da die himmlische Scharia nicht zu ändern ist und wir Säkularen gar nicht mit dem Rotstift an autoritative Texte herangehen), gilt es die Kult-OP mit dem jeden gleich behandelnden und für alle geltenden Recht zu verhindern: keine Beschneidung (FGM oder MGM) unter achtzehn.

    Die 1949 einen Kilometer südlich des Dorfes Keele gegründete gleichnamige Universität, Motto: Thank God for all, liegt im Raum Newcastle-under-Lyme bzw. Stoke-on-Trent in Staffordshire in Mittelengland (The Midlands) und auf halber Strecke zwischen den Großstädten Birmingham und Manchester. Vom 14.09.2016 bis zum 16.09.2016 strömt das Who-is-who des mehr oder weniger ernst gemeinten Kampfes gegen die Kinderbeschneidung zusammen: „Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity.“

    Auf Kinderschutz (child protection) kommt es in der Tat an, sofern das Nichtbeschneiden gemeint ist und der noch nicht erwachsene, jeder unter 18 Jahre alte Mensch geschützt werden soll, was man leider nicht liest. Angebunden sprich eingebunden (integriert) mit dem berüchtigten Wort „und“, man wählte den pfiffig wirkenden Schnörkel des leicht zu überlesenden Et-Zeichens (&), beschwört man die körperliche Integrität (bodily integrity) und eben nicht die körperliche Intaktheit (bodily intactness).

    Allerlei Wohlfühlen, Wünschen und Wollen, ggf. also auch das Initiiertwerdenwollen oder der sonstige Wunsch nach Zugehörigkeit des Minderjährigen werden hier integriert, nicht hingegen das uns Erwachsenen gebotene Nein zu jeder rituellen Veränderung (mutilation, etwa FGM Typ Ia) oder Verletzung (auch mutilation, etwa der ritual nick bzw. pinprick, zu FGM Typ IV) des kindlichen Geschlechtsorgans. In der Beschneidungsdebatte beachten ernsthafte Intaktivisten, wie schon gesagt: Kind Mensch unter achtzehn Jahre.

    Kein Intaktivist kämpft pauschal gegen Traditionsbewusstsein oder persönliche Spiritualität. Im freiheitlichen Rechtsstaat kann jeder an einen Engel glauben oder an einen Gott oder mehrere oder an das Leben nach dem Tod. Und doch gibt es für einen Beschneidungsgegner gar keinen Anlass, mit den Himmelswächtern Kompromisse auszuhandeln. Was ist weltweit durchzusetzen:

    • die Volljährigkeit (achtzehn Jahre) als das Alter der Einwilligungsfähigkeit (age of consent) rein ins geltende Recht

    • die milde Sunna (FGM Typ Ia oder IV) und die Jungenbeschneidung rein ins Strafrecht

    Nur so verlagert sich die Beschneidungspraxis raus aus dem Kinderzimmer und rein ins Geschichtsbuch.

    Edward von Roy, 19.02.2016

    _____

    Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    https://www.genitalautonomy.org/

    How to Prevent Unnecessary Male Circumcision, Keele University, Staffordshire, England

    http://intactnews.org/node/161/1337912812/how-prevent-unnecessary-male-circumcision-keele-university-staffordshire-england

    14-16 September 2016
    Keele international symposium on Changing times, changing minds: Child Protection and bodily integrity, Staffordshire

    http://maryamnamazie.com/calendar/calendar.html

    ONE LAW for ALL

    http://www.onelawforall.org.uk/14-16-september-2016-child-protection-symposium-staffordshire/

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity; 14th Symposium
    Genital Autonomy
    Wednesday, 14 September 2016 at 10:30 – Friday, 16 September 2016 at 17:30 (BST)
    Keele, United Kingdom

    http://www.eventbrite.co.uk/e/changing-global-perceptions-child-protection-bodily-integrity-14th-symposium-tickets-21307649754

    J. Steven Svoboda is founder and Executive Director of Attorneys for the Rights of the Child (ARC)

    The 14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    http://www.arclaw.org/about-us/people/j-steven-svoboda-esq

    FGM ist Scharia und mindestens dem schafiitischen Fiqh wadschib, religiös verpflichtend, vielleicht auch den Hanbaliten. Schlimm genug, dass Terrence McCoy am 22.05.2014 auf Washington Post FGM-bezogene Islamschönfärberei unkommentiert durchgehen ließ. Warum aber verbreiten auch die ARC diese Desinformation?

    Equality Now denied that female circumcision was vital to Islam.

    “It’s not an Islamic issue – it’s cultural,” said Suad Abu-Dayyeh, regional representative for Equality Now … “In Sudan and Egypt the practice is widespread. But in most of the other Arab countries – which are mostly Muslim countries – people don’t think of it as a Muslim issue.”

    http://www.arclaw.org/news/egyptian-doctor-stands-trial-illegal-genital-cutting-caused-girls-death

    Patrick Kingsley schrieb es am 20.11.2014 in The Guardian und engagiert malt sich jedenfalls uns J. Steven Svoboda den je nach Madhhab die FGM begrüßenden oder fordernden Islam schön:

    While many use Islam to justify FGM, activists stress it is a cultural, rather than a religious practice. FGM is not mentioned in the Qur’an, and the practice is not as prevalent in other predominantly Muslim countries.

    http://www.arclaw.org/news/no-one-found-guilty-egypt-s-first-trial-over-female-circumcision

    So wird das nie was mit eurem Kampf gegen die Mädchenbeschneidung, Equality Now. Warum das nichts wird:

    the realization that FGM is not a religious requirement of Islam

    http://www.equalitynow.org/first-international-meeting-ex-circumcisers-convened-equality-now-brings-groundbreaking-perspective

    Suad Abu-Dayyeh | Equality Now

    Suad Abu-Dayyeh joined Equality Now as a consultant for the Middle East and North Africa in 2008. Before joining the organization, Ms. Abu-Dayyeh worked for ten years with the Women’s Center for Legal Aid and Counseling in Jerusalem (WCLAC). WCLAC is a Palestinian [also schafiitische Rechtsschule, FGM ist Religionspflicht] feminist NGO which works to address gender-based violence within the Palestinian Society in both the private and public spheres. Ms. Abu-Dayyeh holds an MA in “Women & Development” from the Institute of Social Studies in the Netherlands and Bachelors degrees in Social Work and Law from Bethlehem University and Al Ahliyya Amman University in Jordan. Currently, she is pursuing a Master’s in Public Law at Middle East University Jordan.

    http://www.equalitynow.org/people/suad_abu_dayyeh

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