394. Demo gegen Schariapolizei

Setzen wir ein Zeichen

Gegen islamischen Sittenterror:

Keine Scharia-Polizei in Deutschland!

Kundgebung am Freitag, den 12.09.2014

14 Uhr, Von-der-Heydt-Platz, Wuppertal

Kontakt: 0177 5692413

In Wuppertal, einer Hochburg islamistischer Kräfte in Nordrhein-Westfalen, sind Salafisten in der letzten Zeit mehrfach als Scharia-Polizei durch die Straßen gezogen und haben Passanten zur Einhaltung der repressiven Vorschriften des Islam aufgefordert. Dabei trugen sie orangefarbene Westen mit dem Aufdruck „Sharia police“. Mit diesem Vorgehen folgen sie dem Vorbild englischer Islamisten, die schon vor einiger Zeit in Stadtvierteln mit starker muslimischer Ansammlung Scharia-Patrouillen durchführten. Aus den gleichen Kreisen dieser selbsternannten Scharia-Sheriffs stammen oftmals auch jene radikalen Kräfte, die nach Syrien und in den Irak ziehen und sich dort den Dschihadisten des „Islamischen Staates“ anschließen. Es besteht also ein ideologisch-praktischer Zusammenhang zwischen dem Sittenterror hier und dem Hinrichtungsterror dort.

Im Namen von Millionen Menschen möchten wir deshalb in Wuppertal auf die Straße gehen und sagen: NEIN zur Scharia, Nein zu Islamisten, Nein zu frauenfeindlichen islamischen Gesetzen!

Hier in Europa herrscht nicht die mittelalterliche Gesetzesordnung der Scharia mit ihren barbarischen Bestrafungspraktiken. Wir lassen es nicht zu, dass einige sich auf den Islam berufende Gewalttäter auch hierzulande Angst und Schrecken verbreiten und allmählich auch in europäischen Städten „Ungläubige“ erniedrigen, brutal misshandeln und enthaupten etc. Nein, hier werden wir mit allen Menschen – egal ob Einheimische oder Einwanderer – auf die Straße gehen und zusammen ein breites, an den allgemeinen Menschenrechten orientiertes Bündnis gegen die Barbarei bilden.

Wir haben im Iran, in Saudi-Arabien, in Afghanistan, im Irak, im Sudan, in Nigeria und in vielen anderen Ländern gesehen, was die totalitäre Machtausübung eines islamistischen Regimes mit der Scharia-Polizei als zentralem Einschüchterungsinstrument bedeutet. Wir wissen, welche verheerenden Auswirkungen die Scharia-Polizei auf unsere Körper und Seelen hat. Angesichts der aktuellen IS-Terroraktivitäten muss die Welt jetzt aufstehen und dieser antihumanistischen Barbarei Einhalt gebieten.

Unsere Demonstration richtet sich auch gegen die fortlaufende unkritische Duldungspolitik der deutschen Regierung gegenüber den islamischen Organisationen. Egal wie die einzelnen Verbände heißen, sie vertreten alle die gleiche Grundrichtung und sind alle für die Scharia. Wenn sie genügend Handlungsmacht erlangt haben, werden sie selbst eine Scharia-Polizei organisieren. Der KRM und der Zentralrat der Muslime dürfen nicht als repräsentative Vertretungsorgane der „Muslime“ anerkannt werden, denn sie folgen alle einer islamistischen Grundorientierung und sollten deshalb von den Sicherheitsbehörden beobachtet und kontrolliert werden.

Wir wenden uns entschieden gegen die Tolerierungspolitik und die Zusammenarbeit der Bundestagsparteien – egal ob CDU/CSU, SPD, Linkspartei und Grüne- mit den Islamisten. Diese finanzielle und politische Zusammenarbeit stärkt die islamistische Bewegung, schenkt ihr im Gegensatz zu den vielen Einwanderer eine unverhältnismäßig große Aufmerksamkeit und Zuwendung und stärkt damit deren Einfluss. Und genau das ist unser großes Problem.

Aus diesem Grund fordern wir von der deutschen Regierung eine andere Politik. Jetzt ist Zeit für eine grundlegende Richtungsänderung. Sonst dürfte es bald zu spät sein.

Die skandalöse Aufstellung einer Scharia-Polizei ist eben auch ein Ergebnis der verfehlten Toleranzpolitik und des gescheiterten Multikulturalismus in Deutschland. Wer propagiert „Der Islam gehört zu Deutschland“ und dabei den Sachverhalt missachtet, dass die säkular-demokratische Gesellschaftsordnung in einem Gegensatzverhältnis zur islamischen Herrschaftskultur steht, der ruft selbst die Geister hervor, die daraus dann durchaus folgerichtig machen „Die Scharia gehört zu Deutschland“.

Wenn jetzt die demokratischen Kräfte nicht aufstehen und für einen Richtungswechsel im Sinne einer Null-Toleranz-Politik gegenüber den Islamisten eintreten, besteht die Gefahr, dass einheimische Rechtextremisten und Neonazis das Thema kapern, weil der fatale Eindruck entsteht, die fortschrittlichen und demokratischen Kräften sind entweder allesamt Vasallen der Islamisten (wie große ausschlaggebende Teile der SPD, der Grünen und der Linkspartei) oder ducken sich feige weg.

Deshalb unser Appell an alle klarsichtigen und vernünftigen Menschen: Beteiligen Sie sich an unserer Demonstration und sagen sie nein zur Scharia-Polizei, nein zu Salafisten, nein zu Islamisten.

Auf der Kundgebung wird Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland, eine Rede halten.

Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE)

08.09.2014

Kontakt: 0177 5692413

Besuchen Sie auch unsere neu aufgestellte Website:

http://exmuslime.com/

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152 51011 Köln

exmuslime@gmail.com

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

14 Antworten to “394. Demo gegen Schariapolizei”

  1. Schariapolizei? Nein Danke Says:

    ISLAMISCHE RELIGIONSPOLIZEI
    muṭawwiʿ, Plural: ‏muṭawwiʿūn

    Saudi-Arabien

    Gegründet wurde die Behörde 1940. Begründet wird sie mit dem Artikel 23 der Grundordnung, in der es heißt: „Der Staat schützt den islamischen Glauben, wendet die Schari’a an, gebietet, was recht ist und verbietet, was verwerflich ist. Er erfüllt die Pflicht, (die Menschen) zum Islam einzuladen (Da’wa).“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Religionspolizei

    Malaysia 2014

    Shariah police conflicts with Constitution, experts warn

    http://www.themalaysianinsider.com/malaysia/article/shariah-police-conflicts-with-federal-constitution-experts-warn

    2010

    Malaysian police arrest 52 unmarried Muslim couples for being alone together in hotel rooms

    Fifty-two unmarried Muslim couples face charges of sexual misconduct and possible jail terms after being caught alone in hotel rooms by Malaysia’s Islamic morality police. … The Shariah laws apply only to Malaysia’s Muslims, who make up nearly two-thirds of the population, and not to the Christian, Buddhist and Hindu minorities.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1240510/Malaysian-police-arrest-52-unmarried-Muslim-couples-hotel-rooms.html

    Indonesien (Banda Aceh) 2010

    Sharia police: who are they?

    http://www.thejakartapost.com/news/2010/02/08/sharia-police-who-are-they.html

    Aceh sharia police loved and hated

    http://www.thejakartapost.com/news/2010/02/08/aceh-sharia-police-loved-and-hated.html

    Somalia 2007

    30.10.2007 – In … Somalia, a failed state which Islamist extremists are endeavouring to take over, Saudi-style religious police – the Mutawiun

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-490596/Two-faced-oil-Sheiks-trade-terror.html

    THEOLOGISCH

    Enjoining what is good (al-ma’roof) and forbidding what is evil (al-munkar) is one of the most important Islamic duties, indeed it is the noblest and most sublime.

    So we must all enjoin that which is good and forbid that which is evil, so that we may attain the Pleasure of Allaah and His Paradise.

    http://islamqa.info/en/11403

  2. Schariapolizei? Nein Danke Says:

    Das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten

    Die anlässlich der 19. Konferenz der Außenminister der Organisation der Islamischen Konferenz verabschiedete Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (5. August 1990) greift in Art. 22 auf diesen Grundsatz unter Berücksichtigung der islamischen Rechtsnormen der Schari’a zurück:

    “Everyone shall have the right to advocate what is right, and propagate what is good, and warn against what is wrong and evil according to the norms of Islamic Shari’ah.”

    – World Conf. on Hum. Rts., 4th Sess., Agenda Item 5: Cairo Declaration on Human Rights in Islam (Englische Übersetzung)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Rechte_gebieten_und_das_Verwerfliche_verbieten

  3. Jacques Auvergne Says:

    Zu lesen natürlich auch auf sehr schönen Seite der Ex-Muslime:

    http://exmuslime.com/keine-scharia-polizei/

    Sehr schön ist die Seite, weil sie sich zu den universellen Menschenrechten (allgemeine Menschenrechte) bekennt:

    § 2. Zweck des Vereins

    Zweck des Vereins ist die politische Vertretung der Interessen all jener Menschen, die sich vom muslimischen Glauben abgewandt haben oder diesem niemals angehörten, obwohl sie einem sog. “muslimischen Herkunftsland” entstammten. Auf der Basis aufklärerisch-humanistischer Grundüberzeugungen tritt der Verein für folgende Ziele ein:

    die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte als unveräußerliche individuelle Rechte des einzelnen Menschen,

    • die Durchsetzung der Weltanschauungsfreiheit als Freiheit, sich öffentlich wie nichtöffentlich zu religiösen oder nichtreligiösen Anschauungen zu bekennen oder dies zu unterlassen,

    • die Durchsetzung einer konsequenten Trennung von Staat und Kirchen/Religion/Weltanschauung,

    • die Durchsetzung der individuellen Selbstbestimmung gegen traditionalistische Normen,

    die Förderung der Völkerverständigung auf der Grundlage der allgemeinen Menschenrechte,

    • die Förderung des vernunftgeleiteten Denkens und der Erziehung zur Toleranz.

    http://exmuslime.com/satzung/

    Wer sich hingegen nicht zu den allgemeinen Menschenrechten bekennt, verdient keine Unterstützung.

    Deutschland droht die Integration der Schariagesetze sprich die Rechtsspaltung, ein Bekenntnis zu den allgemeinen Menschenrechten ist jetzt unabdingbar. Jeder islamkritische Aufruf, jeder Einladungstext zu einer islamkritischen Petition oder Demo, den wir unterstützen, hat sich schriftlich zur Universalität der Menschenrechte zu bekennen, zu der bekanntlich insbesondere die Gleichberechtigung von Mann und Frau gehört, auch sie ist zweckmäßigerweise explizit jedes Mal anzusprechen, sobald die Islamverbände oder der Umgang der deutschen Regierung mit dem Islam kritisiert werden.

    Eine juristisch folgenreiche Spaltung der Bürger in Muslime und Nichtmuslime kann es in einem kulturell modernen Staat nicht geben.

  4. Edward von Roy Says:

    Und so sind die Mutawiun (muṭawwiʿūn, anglis. auch mutaween) also auch in Deutschland angekommen! Im Sinne der Erhaltung allgemeiner Menschenrechte folge man nicht der Ansicht der seit Tagen erregt lärmenden Islamverharmloser aus dem Dunstkreis von Islamkonferenz und interreligiösem Dialogbetrieb, dass die Aktivisten der schließlich in vielen Weltgegenden die Menschen drangsalierenden Schariadurchsetzung oder Hisba (ḥisba) ihre auf Koran und Sunna basierende Religion nicht gründlich genug kennen würden. Das Gegenteil ist der Fall, worüber uns auch der sich am 08.09.14 in der WELT auf den Verteidiger der Schulgebetsräume Mathias Rohe berufende Till-R. Stoldt (Stoppt die Hysterie um die „Scharia-Polizei“!) nicht desinformieren sollte.

    Die orangefarbigen Warnwesten waren in der englischen Variante zweier Worte beschriftet, Scharia und Polizei. Allein das Wort Polizei (police) schafft enormes und in der Bundesrepublik Deutschland berechtigtes Vertrauen in die Amtseigenschaft seines Trägers. Es ist konsequent und angemessen, den Missbrauch von Uniformen, Titeln und Berufsbezeichnungen zu bestrafen.

    Der erste Partikel also ist Scharia, die auf der Erde bei Bedarf mit Gewalt durchzusetzende islamische Gesetzlichkeit, Hussein Sven Lau genannt Abu Adam sagt praxisnah „islamische Gesetzgebung“. Die im Islam außerweltlich erschaffene und dem menschlichen Verstand unbegreifliche Scharia zu vertreten wird dem Konvertiten so leicht niemand streitig machen können, aber der durch Lau auf den signalfarbigen Jacken zu Unrecht geführte Partikel Polizei weist zu Unrecht auf eine hoheitliche Tätigkeit hin, was der Souverän, das Volk, nicht hinnehmen kann. Bereits die Warnfarbe Orange erinnert gezielt an einen wichtigen Diensteinsatz etwa von Feuerwehr, Sanitäter oder Katastrophenschutz oder an hoch angesehene Tätigkeiten wie Schülerlotse.

    In der kulturellen Moderne ist das Volk Souverän. Der authentisch zeitlose Islam hingegen wollte einst und will heute in seinem Revival die Volkssouveränität (wieder) durch die Souveränität des Schöpfergottes ersetzen. Allah soll auf Erden der einzige Herrscher sein und islamische Führer seine Stellvertreter, seine Kalifen. Das und nichts anderes steht hinter den Wuppertaler Warnwesten in Orange, was Aiman Mazyek, der die islamischen Sittenwächter nebelwerfend „Halbstarke“ nennt und sich von der Nichtmuslime und Frauen herabwürdigenden Scharia ebensowenig distanziert wie von der schariakonformen Erklärung der Menschenrechte im Islam (Kairo 1990), sehr genau weiß.

    StGB
    § 132a Mißbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen

    http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__132a.html

    „Es gibt ein Gewaltmonopol des Staats … Niemand anderes ist befugt, sich in die Rolle der Polizei hineinzuschleichen.“

    (Angela Merkel)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/merkel-fordert-gegen-scharia-polizei-entschieden-vorzugehen-13142350.html

  5. Schariapolizei? Nein Danke Says:

    … viele islamische Organisationen auch in Deutschland wollen islamische Traditionen durchsetzen. Sie bereiten den Boden für so etwas wie die Scharia-Polizei. …

    Integration? Was wir hier in Deutschland haben, ist ein politischer Islam. Dessen Institutionen versuchen, Menschen aus islamischen Ländern zu isolieren. Leider machen viele Parteien in Deutschland das mit. Dabei leben wir im 21. Jahrhundert. Wer Politik machen will, sollte Parteien nutzen, nicht die Religion, der er angehört. …

    Mina Ahadi

    Fünf Fragen an… Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrates der Ex-Muslime. Westdeutsche Zeitung (WZ) 10.09.2014

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/fuenf-fragen-an-mina-ahadi-vorsitzende-des-zentralrates-der-ex-muslime-1.1738151

  6. "gegen die Scharia und gegen die Braunen" Says:

    WUPPERTAL

    „In den vergangenen Tagen ist diese stolze, schöne Stadt außerhalb ihrer Grenzen nur noch mit Glaubens- und Politfaschisten in Verbindung gebracht worden. Wenige Tage, nachdem die verrückten Islam-Polizisten Elberfeld unsicher gemacht hatten, fühlten sich ebenso verrückte Rechtsextreme bemüßigt, mit gleichen T-Shirts uniformiert durch die Stadt zu ziehen.

    … Diese Stadt hat es verdient, ihr mit gesundem Lokalpatriotismus zu begegnen. Sie hätte eine bundesweit wahrnehmbare Demonstrationen von Christen und Muslimen, von Bürgern und Parteien gegen die Scharia und gegen die Braunen gebraucht.“

    (Lothar Leuschen am 12.09.2014)

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/sonderthemen/offen-gesagt/jetzt-ist-die-zeit-der-lokalpatrioten-1.1739822

    Tja, eine Demo gegen die Scharia (Islamische Gesetzlichkeit) und gegen den Rassismus … das wäre sehr schön, aber warum wohl gibt es das nicht? Weil sich kein Wuppertaler traut, öffentlich etwas gegen die Scharia zu sagen, fürchte ich.

    Und nein, Extremisten, ob aktiv für inhumane Kalifatsbewegung oder inhumanen Rassismus, meinen es sehr ernst und sind leider gerade nicht verrückt, sondern planen kühl und ergebnisorientiert und wollen die Machtergreifung.

    „Was sich an den vergangenen Abenden in Wuppertal abgespielt hat, ist beängstigend. Eine selbst ernannte Religionspolizei streift durch die Nacht, patrouilliert vor Kneipen und Diskotheken, schüchtert junge Muslime ein, will sie womöglich für den „Heiligen Krieg“ anwerben. Dass sich diese Szenen in Wuppertal abgespielt haben, ist purer Zufall. Es hätte auch in Düsseldorf, Mönchengladbach, Krefeld oder Korschenbroich geschehen können. …

    Das ist deshalb bemerkenswert, weil es einen Rückschritt darin dokumentiert, Menschen mit Migrationshintergrund in die von christlichen Werten geprägte, demokratische Gesellschaft einzubinden. Dass obendrein deutsche Konvertiten wie Pierre Vogel und Sven Lau unbehelligt Gift und Galle spucken können, ist zusätzliches Wasser auf die Mühlen der kranken Hass-Prediger in deutschen Hinterhof-Moscheen.“

    (Lothar Leuschen am 05.09.2014)

    http://www.wz-newsline.de/home/leitartikel/das-versagen-der-integrationspolitik-1.1734800

    Religionspolizei (auch in Saudi-Arabien sind das die Mutawiun) ist treffend gesagt und ein Freiwilligenkommando, das nach Maßgabe der Hisba die Einhaltung der islamischen Orthopraxie überwacht, kann tatsächlich ebenso durch jede andere Innenstadt marschieren. „Selbsternannt“ ist allerdings nicht das eigentliche islamische Problem, denn diese Männer fühlen sich ganz ernsthaft durch Allah aufgerufen, Wuppertals Pro-Halal-Teams sind streng religiös.

    Nein Herr Leuschen, die islamischen sogenannten Hassprediger sind gerade nicht krank, sondern betrachten Koransure und Hadithvers als Blaupause zur Errichtung der Gesellschaft. Nach dem Modell von Medina (622 – 855 d. Z.) sind Lebensweise und Umgangsformen genau auszurichten. Übrigens: demonstrieren Sie doch mal gegen Scharia und Fiqh vor einer der zahllosen Wuppertaler Vorderhof-Moscheen und berichten Sie dann darüber in Ihrer Zeitung.

    Nanu, leben wir in einer Christenrepublik? Die „von christlichen Werten geprägte, demokratische Gesellschaft“ ist mir durchaus suspekt ganz im Gegensatz zu der von aufklärungshumanistischen und allgemein menschenrechtlichen Werten geprägte, freiheitlich demokratische Gesellschaft.

    Religiös sein ist völlig ok, nach welcher Lehre auch immer, aber alles bitte recht privat, auch als Bibel- oder Koranleser.

    *
    *

    Jetzt die wichtigen Sätze. Zu Wuppertal spricht MINA AHADI:

    „Wir wenden uns gegen die Scharia-Polizei. Und wir kritisieren die fortlaufende, unkritische Duldungspolitik des Staates und der Parteien gegenüber islamischen Institutionen. …

    Welche Integration? Was wir hier in Deutschland haben, ist ein politischer Islam. Dessen Institutionen versuchen, Menschen aus islamischen Ländern zu isolieren.“

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/fuenf-fragen-an-mina-ahadi-vorsitzende-des-zentralrates-der-ex-muslime-1.1738151

  7. Wuppertal ist überall Says:

    Das islamische Saubermachen geht weiter, der Islamkenner und Islampraktiker Sven Lau betreibt in Düsseldorf seine Hisba:

    Scharia-Polizei läuft jetzt als „Pro Halal“ durch Düsseldorf

    WAZ 11.09.2014

    „Lau hat sein selbsternanntes „Projekt“ anscheinend in „Pro Halal“ umgetauft. Halal ist eine Bezeichnung für alle Handlungen, die nach dem islamischen Recht erlaubt sind. Stolz erzählt Lau in dem Video, dass sich viele Menschen bei ihm gemeldet hätten und „dieses Projekt“ in anderen Städten umsetzen wollen.“

    http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/scharia-polizei-laeuft-jetzt-als-pro-halal-durch-duesseldorf-id9809860.html

  8. Machandelboom Says:

    Jakob Augstein warnte vor Hysterie in Bezug auf die Scharia-Polizei. Journalistin Sounia Siahi antwortet ihm:

    Es ist schon immer so gewesen, dass ich mich als Marokkanerin in meinem Heimatland anders kleiden und verhalten muss, um nicht angespuckt, angefasst oder vergewaltigt zu werden. In Deutschland trage ich normale europäische Kleidung, aber in Marokko verlasse ich das Haus nicht ohne einen dünnen Sommermantel und oft auch nicht ohne Kopftuch. Je nachdem, wo ich mich gerade aufhalte.

    Sie müssen den Code verstehen, nach dem gelebt und der von der Gesellschaft gefordert und erkannt wird. … Es sind Blicke, Gesichtszüge, Bewegungsabläufe und Zuflüsterungen die Ihnen komplett entgehen. Das führt dazu, dass ich mich unwohl fühle und mich oft nur verkrampft durch die Stadt bewege. …

    Jetzt aber greifen diese Anmaßungen, Bedrängungen und Nötigungen aus Ländern, die ich meinte, hinter mir gelassen zu haben, in mein wunderbares Deutschland.

    Herr Augstein, Sie irren, wenn Sie von ein paar Leuten in Wuppertal sprechen: Diese Jungs sind auch in Düsseldorf angekommen. Genauer gesagt: in Düsseldorf-Oberbilk. Ich persönlich wurde von dreien von Ihnen angesprochen mit den Worten: „Schwester, worauf wartest du? Warum trägst du kein Kopftuch? Du bist doch auch Muslimin. Schämst du dich nicht so herumzulaufen?“

    Zu meinem Outfit: Ich trug dunkelblaue Chinos, ein buntes Shirt, darüber einen langärmligen, langen Cardigan und Ballerinas. Außerdem kamen mir die Männer körperlich sehr nah: Ich wurde regelrecht umzingelt. Wissen Sie, was das für eine normale muslimische Frau bedeutet? Es ist in Worte nicht zu fassen: Es bedeutet das fundamentale Angreifen meiner Person. Physisch und psychisch. Denn die Salafisten gehen mit uns arabischen Frauen ganz anders um, als mit einer deutschen Frau.

    von: Sounia Siahi
    aus: „Herr Augstein, Sie irren“
    in: DER SPIEGEL 17.09.2014

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/salafisten-journalistin-sounia-siahi-reagiert-auf-augstein-kolumne-a-991888.html

  9. Machandelboom Says:

    Äußerst angemessen zu Daniel Krause positioniert sich der AStA der Uni Münster:

    • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

    SEMESTERSPIEGEL
    Zeitschrift der Studierenden in Münster
    (c/o AStA)

    Nr. 413
    Mai/Juni 2014

    Liebe Redaktion des Semesterspiegels,

    (…) Ist der Artikel „Wie aus einer Buchrezension ein Kommentar wurde“ und die entsprechenden „Hintergrundinformationen“ auf der Website des Semesterspiegels mit diesem Ziel vereinbar? Leider müssen wir zu der klaren Einschätzung kommen: Die beiden Artikel sind nicht nur mit diesen Zielen des Pressestatuts unvereinbar, sondern verharmlosen auch rechtspopulistisches Gedankengut, wie das Daniel Krauses.

    (…)

    • Der Verlag HJG, bei dem Krauses Buch veröffentlicht wurde, war nicht nur für Krause und Geert Wilders verlegerisch tätig, sondern veröffentlicht ebenso Comics der Reihen „Stahlfront“ und „Kaiserfront 1953“. Erstere wurde von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert, da sie „den Nationalsozialismus verherrlichen oder verharmlosen“ und „insbesondere die Rassenlehre des dritten Reichs positiv dargestellt [wird].“ Letztere sind noch beim Verlag erhältlich. In einem Comic der Reihe geht es laut Werbetext u. A. um „die ersten Kämpfe des Nordischen Bundes gegen die Invasoren.“

    • Krause distanzierte sich von Pro NRW. Seine Behauptung im Nachhinein, er „kannte diese Partei auch kaum“, muss allerdings angezweifelt werden. Er äußerte nämlich während der Kundgebung mit Pro NRW: „Ich glaube nicht mehr das, was die Medien über Pro Köln fälschlicherweise sagen“. Offensichtlich war ihm also zuvor doch Berichterstattung über Pro NRW und deren Positionen bekannt. Auch die Einschätzung des Semesterspiegels, Pro NRW sei „eine europakritische Partei aus dem gemäßigten rechten Lager“, möchten wir entschieden widersprechen. Ein Wahlwerbespot der Partei zur aktuellen Europawahl wurde in der ARD nicht gesendet, da er laut dem Verwaltungsgericht Berlin gegen den Straftatbestand der Volksverhetzung verstoße.

    • Krause beschränkt sich in seinem Buch keineswegs auf seine Religionskritik (die sich wiederum nur auf den Islam beschränkt), sondern befürwortet die Aussage „Immigration sei so zu steuern, dass sie den Bedürfnissen des deutschen Arbeitsmarkts gerecht wird.“ Er betreibt hier, was in rechtspopulistischen Kreisen sehr üblich ist: Die Vermengung von Kultur, Religion und sozioökonomischem Status. Er begrüßt den Rückgang der „Zahl derjenigen, die aus muslimischen Ländern in die Niederlande einwandern wollen“. Dabei handelt es sich nicht mehr um Religionskritik; es geht nicht mehr um Religion, sondern um die Herkunft von Menschen. Der Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit lässt sich hier nicht von der Hand weisen!

    • Krause schreibt mehrmals explizit, er wolle den Rechtsextremismus nicht verharmlosen. Leider tut er genau das. Auf der benannten Kundgebung sagte er: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Islamismus die größte Gefahr ist und das der Rechtsextremismus das ist, was alle einfach blind bekämpfen ohne zu reflektieren.“ oder „Und das, was früher als Nazis bezeichnet wurde, bezeichnet man heute als multikulturelle Bereicherung.“

    (…) Die Diskriminierung von Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung, wegen ihres Geschlechts (bzw. Geschlechtsidentität) oder wegen ihrer Religion ist nicht akzeptabel. … Krause bedient viele rechtspopulistische Vorurteile und stellt sich damit zumindest leichtfertig in die Nähe von ausländerfeindlichen und islamophoben Gruppen. …

    Im Übrigen ist die Verharmlosung der Parteien Die Freiheit, REP und Pro NRW völlig inakzeptabel und soll an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden.

    Der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität Münster

    http://semesterspiegel.uni-muenster.de/wordpress/Ausgaben/ssp413i.pdf

    • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

    Dem Blog Ruhrbarone sei Dank für das Wittern der stets demokratiegefährdenden Querfrontstrategie:

    RUHRBARONE. Journalisten bloggen das Revier
    12.06.2012

    RUHRBARONE: Wie definieren sie Querfront?

    DANIEL KRAUSE: Das Wort habe ich nie benutzt. Ich definiere es auch nicht.

    http://www.ruhrbarone.de/es-war-ein-grosser-fehler-diese-rede-gehalten-zu-haben/43242

  10. Nä wat woar dat wier en Jedöns Says:

    Sarenmermal so:

    Linker nie gewesen, dafür seit 2012 auf dem Querfront-Holzweg.

    Als Linker auf dem rechtem Holzweg

    … Doch Daniel Krause nutzt dies, um sich in seinem gerade erschienen Buch „Als Linker gegen Islamismus“ für seine Leser ordentlich als Opfer aufzubrezeln.

    Es gelte schließlich, die „gefährlichste Form des politischen Extremismus“ abzuwehren, die noch vor dem Rechtsextremismus stehe. Nach Nationalsozialismus und Kommunismus sei der Islamismus die große dritte totalitäre Bewegung. Davon ist er überzeugt. Sein Buch ist eine 170-seitige Rechtfertigung für eine Haltung, die man getrost als islamophob bezeichnen kann. Sein geschickt gewähltes Tarnmäntelchen dazu: Die schwul-lesbische Emanzipation.

    … Krause betont, dass er bewusst den Applaus von rechter Seite für seine Islamkritik in Kauf nehme, da es ihm um die Verteidigung von Freiheit gehe. Dabei schlägt er nochmal kräftig auf die Bedrohungspauke: „Toleranz gegenüber Intoleranz ist Selbstmord.“

    Es ist ein Buch, das in von Sarrazin geübter „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen-Manier“ den Leser erst in Angst und Schrecken versetzen will um ihn am Ende zum Fahneneid aufzufordern: Sag mir, wo du stehst! Gemeint ist: „Bist du für oder gegen mich?“ Es ist in der Tat völlig unerheblich, welchem politischen Lager Daniel Krause nun angehören möchte. Inhaltlich steht der „Lehrer mit Courage“, so der Untertitel des Buches, bereits voll und ganz auf der Seite der Menschen, die mit Angst, Ablehnung und Abwertung auf Fremdes und Fremde reagieren. Er spricht bereits die Sprache der Rechtspopulisten, mit der nicht ungeschickt wie populistisch Kritiker abgewertet und für dumm wie blind erklärt werden. Und die, wenn sie sich erst in hysterische Rage geredet haben, keinen Unterschied mehr machen zwischen der Religion des Islam samt ihren Anhängern und einem fanatischen Islamismus, der sich im seltenen Extremfall gar des Terrorismus bedient (Auch wenn Krause auf den ersten Seiten des Buches betont, er mache diese Unterscheidung: Er tut es an vielen Stellen bewusst nicht!).

    Er bedient sich zudem und ausschließlich der Kanäle des rechten Spektrums: Sein Herausgeber Hansjoachim Bernt hat in den Neunzigern die faschistisch gefärbte Science-Fiction-Romanreihe „Stahlfront“ veröffentlicht. Auf dem islamophoben Onlineportal „Politically Incorrect“, das zuletzt auch durch kreuz.net-artige Artikel zur Homosexualität auffällt, erschien ein Vorabdruck von Krauses Buch. Das von der rechtsliberalen Stresemann-Stiftung betriebene Portal „Citizen Times“ unterstützt per Interview seinen Vorstoß, den Islam als vermeintlichen Verursacher von Homophobie dingfest zu machen. Und im Blog „islamkritisch“ bedauert Krause lediglich die ablehnende Haltung der Gruppierung „Pro Köln“ zum Beispiel in Sachen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare.

    Von Christian Scheuß. Publiziert auf queer.de am 08.04.2013.

    http://www.queer.de/detail.php?article_id=18951

    Infos zum Buch
    Daniel Krause: Als Linker gegen Islamismus – Ein schwuler Lehrer zeigt Courage. Verlag HJB-Fakten. Radolfzell 2013.

    x
    x
    Hellbraun? Die Stresemann-Stiftung (Citizen Times)

    Die Zeitschrift »Sezession« lud zum »Zwischentag« am 6. Oktober 2012 nach Berlin.

    Ein »Zwischentag«
    29. November 2012 | Von Berlin rechtsaußen

    Ein Beitrag von Svenja Reutling, zuerst erschienen in Der Rechte Rand Nr. 139, November/Dezember 2012, S.30.

    … Das »neu rechte « »Institut für Staatspolitik« (IfS) war hier nicht zum ersten Mal zu Gast. … »Ich muss wirklich zugeben, ich hab überhaupt kein Bedürfnis Menschen anderer Kulturen von irgendwas zu befreien«, zog Weißmann blank … der NPD wurde von anwesenden Mitgliedern der Partei, wie den sächsischen Landtagsabgeordneten Arne Schimmer und Andreas Storr sowie dem Berliner Landesvorsitzenden der NPD, Sebastian Schmidtke …

    Die relativ unbekannte rechtsliberale »Stresemann-Stiftung« präsentierte sich nicht nur in einen Vortrag, sondern war auch mit einem Informationsstand vertreten. …

    mit dem deutschen Ableger der »English Defence League« (EDL), der »German Defense League« (GDL) … Das IfS, die »Sezession« und der Verlag »Edition Antaios« von Kubitschek konnten mit der Veranstaltung ihre Rolle als Stichwortgeber fernab der »Jungen Freiheit«, die sich mittlerweile vor allem auf ihr Kerngeschäft, die Herausgabe der Zeitung, konzentriert, verfestigen. …

    http://www.blog.schattenbericht.de/2012/11/ein-zwischentag/

    x

  11. Nä wat woar dat wier en Jedöns Says:

    Sarenmermal so:

    Daniel Krause und „Querfront“ … ein zu scharfer Begriff? Den Ruhrbaronen sei Dank:

    Markus Beisicht steht im Hintergrund und feixt. Nur schwer kann der Chef der rechten Pro NRW-Truppe seinen Triumph verbergen. Die bräunlichen „Islamkritiker“ sind an diesem 9. Juni nach Köln-Deutz gekommen, um das christliche Abendland vor der islamistischen Gefahr in Gestalt des kölschen Salafisten Pierre Vogel zu erretten. Dabei erhalten sie Verstärkung von ungewohnter Seite: Ein Mann im T-Shirt der linksradikalen Tierrechtsbewegung „Antispeziesistische Aktion“, der sich selbst als „bekennenden Homosexuellen“ vorstellt, ergreift das Wort.

    „Antifaschist“ als Redner auf Pro NRW-Demo
    Ruhrbarone am 11. Juni 2012 | Von Martin Niewendick

    Damit hat Beisicht den Jackpot im Meinungskrieg abgeräumt: Zuspruch vom (vermeintlich) politischen Gegner. Daniel K., eigenen Angaben zufolge Lehrer, tastet sich ran: „Ich bekenne mich eigentlich zu linken Werten und wollte mir heute mal angucken, ob ich nicht (…) hier viel besser aufgehoben bin, als anderswo!“ …

    „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Islamismus die größte Gefahr ist, und dass der Rechtsextremismus das ist, was alle einfach blind bekämpfen, ohne zu reflektieren, und im Gegensatz zu ‚Der Freiheit‘ schäme ich mich nicht, heute mir das hier angehört zu haben!“

    Jubel, „Bravooo!“. Diese Aussage ist insofern bemerkenswert, als dass sich hier ein „Linker“ (nach eigener Aussage Antifa-Aktivist, Tierrechtsbewegter, Grünen-Wähler) zwischen die verhärteten Fronten zweier konkurrierender rechtspopulistischer Parteien stellt. Hintergrund: Mit der Gründung der Partei „Die Freiheit“ 2010 durch ehemalige Politiker der CDU und der Piratenpartei, bekam Pro NRW Konkurrenz. …

    Während Daniel K. spricht, platzt Markus Beisicht vor Freude fast der Kopf. Der „eigentlich Linke“ hat sich bewusst für die radikalere Variante der „Islamkritik“ entschieden – ein Punktsieg der Partei beim Buhlen um Unterstützung. Die Freiheit hält unterdessen eine eigene Veranstaltung ab, räumlich von der Pro-Demo getrennt. Nach einem Loblied auf die niederländischen Rechtspopulisten Pim Fortuyn (der ironischerweise von einem Tierrechts-Aktivisten erschossen wurde) und Geert Wilders, wünscht sich Daniel K., „dass in Deutschland eine Bewegung entsteht, wo man auch linke liberale Werte integriert in den Kampf gegen Islamismus“.

    Ist „Querfront“ ein zu scharfer Begriff? Wikipedia bezeichnet sie als „eine rechtsextreme Bündnisstrategie, die Gemeinsamkeiten zwischen den politischen Lagern betont oder zu konstruieren versucht, mit dem Ziel, die politische Macht eines Nationalstaats zu übernehmen.“ Im Grunde wird hier nichts anderes gefordert. Die „politische Macht eines Nationalstaats“ zu übernehmen steht hier für den Wunsch, „den Islam“ aus „unserem“ Land zu verdrängen. Denn die aktuellen Regierungen, so das Weltbild der Rechten, seien von einem „linksgrünen“ Zeitgeist beherrscht, sie trieben den „Multikulturalismus“ absichtlich voran, und sorgten so für den Untergang des Abendlandes. Knackiger: Deutschland schafft sich ab.

    Daniel K. trifft den Nerv seiner Zuhörer. „Das was früher als Nazis bezeichnet wurde, bezeichnet man heute als ‚multikulturelle Bereicherung‘!“ Das kommt an. Gejohle, und immer wieder „Bravooo!“ …

    Damit dürfte der Debatte, wo linke emanzipatorische Islamkritik aufhört und wo rechte rassistische Hetze anfängt, ein weiteres Kapitel hinzugefügt worden sein. Es ist ein seltsames Bild, das der Mann im Antifa-Look da zwischen (ehemaligen) Rechtsradikalen und dubiosen Vertretern von Gruppen wie der „German Defence League“ abgibt. …

    http://www.ruhrbarone.de/antifaschist-als-redner-auf-pro-nrw-demo/43158

  12. Wuppertal Emanzipation universell Says:

    ::

    Autonomes Frauenreferat des AStA der BUW
    Vortrag

    MINA AHADI:
    Ist Emanzipation universell? Die Rolle der Frau im politischen Islam

    WANN Mittwoch, 17.12.2014 um 18:30 Uhr

    WO Raum * K8 (K.11.10)
    Am Oberen Grifflenberg 20
    42117 Wuppertal

    https://www.facebook.com/AutonomesFrauenUndLesbenreferatDerBUW

    ::
    ::
    Vortrag autonomes Frauenreferat

    17. Dezember 2014
    18:30 Uhr

    Seminarraum * K8 (K.11.10)
    Am Oberen Grifflenberg 20
    42117 Wuppertal

    Mina Ahadi: Ist Emanzipation universell? Die Rolle der Frau im politi­schen Islam – Vortrag im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des autonomen Frauenreferats an der Uni Wuppertal.

    Der Entwicklungsfond der Vereinten Nationen für Frauen (UNIFEM), der seit 2011 UN Women heißt, setzt sich speziell für die Rechte der Frauen innerhalb des Menschenrechtskonzeptes ein. Die Emanzipation der Frau kann hierbei als wichtiges Mittel zur Gleichstellung verstanden werden. Der Universalcharakter der Menschenrechte, somit auch der Emanzipation, wird jedoch von einigen Protagonist_Innen nicht kritiklos hingenommen, vielmehr absolut in Frage gestellt. Häufig basieren diese Kritiken auf einer kultur­re­la­ti­vis­ti­schen Haltung, die dazu führt, dass Menschenrechtsverletzungen mit dem Argument, Menschenrechte seien, ein „westliches Produkt“, damit „eurozen­trisch“, nicht weiter angeprangert werden.

    Nicht erst mit dem Vormarsch der IS ist die Frage der Rolle der Frau im politi­schen Islam in den Vordergrund gerückt. In vielen Ländern, die durch ein Regime geführt werden, die ihre Interpretation des Islams zu einem politi­schen Instrument verwenden, oder die seit Jahren mit islamisch-fundamentalistischen Gruppierungen zu kämpfen haben, gehören Zwangsverschleierungen der Frauen, Steinigung bis zum Tod, Vergewaltigungen, Genitalverstümmlungen, Zeitehen und das Einschneiden des Rechts auf Bildung für Frauen zum täglichen Bild.

    Der Vortrag soll diese Missstände aufdecken, ein Bewusstsein für die Rolle der Frauen in solchen Ländern schaffen und Perspektiven zeigen.

    http://soli-komitee-wuppertal.mobi/event/ist-emanzipation-universell-vortrag-des-auton-frauenreferats/

    ::

  13. Edward von Roy Says:

    [ Januar 2015, Querfront-Aktivist Daniel Krause schon wieder vom Schuldienst suspendiert ]
    ::

    … K. fährt mit seinen persönlichen Erfahrungen fort: „Trotzdem muss ich sagen, dass mich als Kind Auschwitz wenig berührt hat, emotional.“ Das mag sein, aber diese Feststellung lässt nicht den weiteren Schluss zu: „Und heute nervt mich das wirklich, auch wie stark es (der Holocaust) im Lehrplan steht und wie heute übermäßig auch Schüler damit am Gymnasium genervt werden.“ Eine erstaunliche Sicht für einen Lehrer, der einen klaren Bildungsauftrag hat und die Aufgabe, Geschichte wahrhaftig darzustellen und die Massenvernichtung der Juden im 3. Reich zu vermitteln. Krause unterrichtet die Fächer Deutsch, Pädagogik und Politik.

    Richtig krude wird es, als Krause feststellte, dass uns „Auschwitz darin hindert, wachsam zu sein“. Die deutsche Wachsamkeit möchte er lieber auf IS-Terrorismus und die Islamisierung gerichtet sehen. Und er resümiert weiter, dass das Thema nicht thematisiert wird, weil „wir Deutschen immer einen Stock im Arsch haben und immer denken – wenn Gefahr ist – zu allererstes denken, dass die von Rechts kommt. Und natürlich ist auch Gefahr von Rechts da, selbstverständlich.“ Bedroht sieht K. allerdings “heute unsere Werte durch den Islamismus“. Pegida lässt grüßen. …

    Was Herrn K. persönlich interessiert oder nicht interessiert, berührt oder nicht berührt, könnte vielleicht noch egal sein. Um in einer Pegida-Demonstration nicht aufzufallen, wäre diese Haltung sogar hilfreich. Allerdings ist K. als Politiklehrer, der die Massenvernichtung der Juden in Europa „uninteressant“ findet, für den Schuldienst ungeeignet. Das war er auch schon, als er bei einer PRO NRW-Demonstration auftrat und gegen Muslime wetterte (Ruhrbarone berichteten). Die Bezirksregierung in Arnsberg hat nun den richtigen Schluss gezogen und ihn entlassen.

    aus: Ulrike Maerkel (Lehrer findet Holocaust uninteressant – und wurde aus dem Schuldienst entlassen), auf: RUHRBARONE 30.01.2015

    http://www.ruhrbarone.de/lehrer-findet-holocaust-uninteressant-er-wurde-aus-dem-schuldienst-in-dortmund-entlassen/99683

    ::
    ::
    Die Bezirksregierung Arnsberg hat am Donnerstag (29.01.2015) einen Politiklehrer vom Dienst suspendiert. Er hatte in einer WDR-Radiosendung gesagt, die Massentierhaltung berühre ihn mehr als die Judenvernichtung in Auschwitz.

    WDR

    Lehrer vom Dienst suspendiert

    Von Franz Altrogge und Sonja Wißmann

    Regierungspräsident Gerd Bollermann distanzierte sich von der Äußerung des Lehrers: „Ich bin entsetzt über die geschmacklosen und menschenverletzenden Äußerungen.“ Seine Behörde dulde es nicht, dass ein Lehrer das Andenken von Juden relativiert und verunglimpft. Der Lehrer arbeitet am Weiterbildungskolleg in Unna.

    Am Dienstagmorgen hatte Daniel Krause in der WDR 5-Sendung Tagesgespräch angerufen. Es war Holocaust-Gedenktag und es ging um den Schul-Lehrstoff zum Thema Holocaust. Krause stellte sich als Gymnasiallehrer aus Unna vor, und sagte live: „Mich persönlich interessiert Auschwitz privat überhaupt nicht. Ich beschäftige mich lieber mit dem IS-Terrorismus, mit dem Islamismus. Mir geht sogar die Massentierhaltung emotional näher, als Auschwitz. Alle 20 Minuten sterben sechs Millionen Tiere, das geht mir emotional viel näher!“ Moderatorin Elif Şenel war hörbar entsetzt.

    Daniel Krause ist kein Unbekannter. Der Lehrer für Politik, Deutsch und Pädagogik war vor zweieinhalb Jahren auf einer Kundgebung von Pro NRW in Köln ans Megafon getreten und hatte gegen Moslems gewettert und deren homophobe Haltung angeprangert. Islamisten machten ihm mehr Angst als Nazis. Das war nicht seine erste Entgleisung. Kurze Zeit später suspendierte ihn die Bezirksregierung Arnsberg vom Dienst. Dagegen setzte er sich zur Wehr und bekam schließlich im Mai 2014 vor dem Verwaltungsgericht in Münster Recht. Dort sah man seine Äußerungen als privat an und nahm die Disziplinarmaßnahmen gegen ihn zurück. Er durfte wieder unterrichten. Auch seine Bezüge für die 16-monatige Suspendierung wurden nachgezahlt. …

    Ob die Äußerungen des Pädagogen diesmal Konsequenzen haben werden, ist noch unklar. Mehrere Gerichtsprozesse hat er schon gewonnen. Aber bei der Bezirksregierung in Arnsberg liegt ein Versetzungsantrag. Darin bittet er um eine neue Stelle in Köln – aus privaten Gründen. „Die Akten reisen mit“, sagt Susanne Blasberg-Bense.

    http://www1.wdr.de/studio/dortmund/themadestages/lehrerauschwitz100.html

    ::

  14. Machandelboom Says:

    ==

    „Kundgebung in Köln ist ABGESAGT“

    Für heute geplante Demo in Köln gegen sog. Halal-Messe fällt aus

    ==

    Salafiya Watch Köln/Bonn hat Emanzipatorische Antifa Bonn EABs Foto geteilt.
    14 Std. · Bearbeitet ·
    Morgen, 14 Uhr, Remigiusplatz Bonn // Kundgebung in Köln ist ABGESAGT
    Emanzipatorische Antifa Bonn EAB
    14 Std. · Bearbeitet ·
    +++ Kundgebung gegen die Islamistinnenmesse abgesagt // Gedenken an die Toten von Paris // REFUGEES WELCOME! +++
    https://www.facebook.com/events/141711396187999/
    Wir sind tief geschockt und traurig. […]

    ==

    https://m.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s