397. EMMA verheimlicht schafiitische FGM

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan

FGM nach Koran und Sunna

Skandal: Feministische Zeitschrift EMMA schweigt zur islamischen weiblichen Genitalverstümmelung

In wenigen Tagen beginnt in Hannover der 70. Deutsche Juristentag und die Berliner Juraprofessorin und diesjährige Gutachterin für Teil C Strafrecht Dr. Tatjana Hörnle wirbt für eine Verlagerung der aus ihrer Sicht weiterhin straffrei möglichen Jungenbeschneidung (MGM) in den StGB-Paragraphen 226a. Dieser verbietet seit einem Jahr endlich die weibliche Genitalverstümmelung (FGM), was in Anbetracht der grundgesetzlich gebotenen Gleichbehandlung von Mann und Frau jetzt allerdings auf eine Straffreiheit der FGM vom Typ Ia und IV hinauslaufen wird. Die vor 37 Jahren, 1977 von Alice Schwarzer gegründete feministische Zeitschrift EMMA wird informiert durch Gabi Schmidt und Edward von Roy.

Von: Edward von Roy

Gesendet: Sam, 06.09.2014 17:24

An: EMMA, Redaktion, Köln

Betreff: 70. Deutscher Juristentag plant Legalisierung von FGM Typ Ia und IV

Wichtigkeit: Hoch

Liebe EMMA,

der vom 16.-19. September 2014 in Hannover stattfindende 70. Deutsche Juristentag wagt mit strafrechtlichen Thesen einen Vorstoß in Sachen Genitalverstümmelung an Jungen und Mädchen. Am Ende jedes Juristentages werden der Bundesregierung Empfehlungen zur Schaffung entsprechender Gesetze unterbreitet.

Mit Tatjana Hörnle („Genitalverstümmelung: a) Bei der Auslegung von § 226a StGB ist zu beachten, dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter ‚verstümmeln‘ zu fassen sind“, Quelle s. u.), deren Gutachten dem strafrechtlichen Teil des diesjährigen Juristentags zugrunde liegt, droht der BRD die Legalisierung von FGM Typ Ia (Klitorisvorhautbeschneidung) sowie Varianten von FGM Typ IV (Einstechen; pricking / ritual nick). Das ist zu verhindern und selbstverständlich ist die Amputation der Klitorisvorhaut eine Verstümmelung. Teile des unten genannten Texts finden sich wörtlich im Gutachten wieder.

Unsere Befürchtung ist, dass man an die Regierung appellieren wird, den verfassungswidrigen § 1631d BGB zurückzunehmen, jedoch den Paragraphen zur weiblichen Genitalverstümmelung geschlechtsneutral zu formulieren sprich zeitnah auch die Jungen in 226a StGB zu integrieren und zugleich alle angeblich minderschweren Formen der Genitalbeschneidung an beiden Geschlechtern zu legalisieren.

Mädchen wie Jungen verdienen hundertprozentigen Schutz vor medizinisch nicht indizierten Operationen im Genitalbereich. Prof. Dr. iur. Holm Putzke LL.M. meint zum Thema:

These zum 70. Deutschen Juristentag: Gutachterin hält in Deutschland weibliche Genitalverstümmelung für erlaubt!

Viele von denen, die die Genitalverstümmelung von Jungen gutheißen und den neuen § 1631d BGB verteidigen, sind inzwischen auch dazu übergegangen, die Genitalverstümmelung von Mädchen zu rechtfertigen. Dazu gehört die Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die als These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten wird, dass nicht „alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter ‘verstümmeln’ zu fassen sind“ (http://www.djt.de/fileadmin/downloads/70/djt_70_Thesen_140804.pdf – Seite 23). Aus ihrer Sicht ist das konsequent, denn wer zulässt, dass Jungen die Vorhaut amputiert wird, darf nicht gleichzeitig die Beschneidung der Klitorisvorhaut verbieten. Aber was für ein Preis, um irgendwie die Erlaubnis zu retten, die Vorhaut von Jungen zu amputieren. Dafür werden dann auch gern mal die Genitalien von Mädchen geopfert. Warum nicht auch den Eltern der Christensekte „Zwölf Stämme“ erlauben, ihre Kinder zu schlagen, was diese selbsternannten „Züchtigungsberechtigten“ als Teil ihres bibeltreuen Erziehungskonzepts verstehen (http://www.spiegel.de/schulspiegel/zwoelf-staemme-sekte-zeigt-rtl-reporter-an-a-984059.html)?

Wem die verfassungsmäßig garantierten Rechte von Kindern wichtig sind, wer dagegen ist, dass Kinder ausgehend von ihren Eltern körperlicher Gewalt ausgesetzt sind und gezüchtigt werden, und wer es für eine Schande und großes Unrecht hält, wenn Mädchen aus traditionellen oder religiösen Gründen an ihren Genitalien herumgeschnitten wird, der muss auch die Genitalverstümmelung von Jungen bekämpfen!

http://www.holmputzke.de/index.php/aktuelles

Soweit Jurist Dr. Putzke.

Die Null-Toleranz-Grenze (zero tolerance) ist weltweit und also auch in Deutschland durchzusetzen in Bezug auf HGM (human genital mutilation, das ist FGM oder MGM) an Kindern unter achtzehn Jahren.

Möchten Sie den Kampf für die Null-Toleranz-Grenze in Bezug auf FGM wie MGM an allen Minderjährigen (unter 18 Jahren) unterstützen? Wir würden uns darüber freuen, wenn auch Ihre Organisation etwas gegen den Versuch der Legalisierung von FGM Typ Ia und IV der WHO-Kategorisierung unternehmen würde.

Mit freundlichen Grüßen

Edward von Roy

Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Gabi Schmidt

Sozialpädagogin

Q u e l l e n

Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft

Die strafrechtliche Abteilung wird sich mit der Frage beschäftigen, ob als Folge der kulturellen und religiösen Pluralisierung der in Deutschland lebenden Bevölkerung Änderungen im Strafrecht zu empfehlen sind.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Verbotsnormen im Strafgesetzbuch, die Delikten mit kulturellen oder religiösen Tathintergründen gelten. Ist der Tatbestand der Bekenntnisbeschimpfung (§ 166 StGB) noch zeitgemäß?

Gibt es Änderungsbedarf im Hinblick auf sonstige Äußerungsdelikte? Wäre die Einführung einer weiteren Verbotsnorm zu empfehlen, die über den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) hinaus die Verbreitung rassistischer Gedanken unter Strafe stellt?

Es stellt sich ferner die Frage, ob für den neugeschaffenen Tatbestand „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ (§ 226a StGB) und den Rechtfertigungsgrund für die Beschneidung von Jungen (§ 1631d BGB) Empfehlungen für die Auslegung oder für Änderungen in der Gesetzesfassung zu beschließen wären und ob das strafrechtliche Verbot der Zwangsheirat (§ 237 StGB) als gelungen anzusehen ist, insbesondere was die Erfassung von im Ausland begangenen Tathandlungen betrifft.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der international geführten Debatte um „cultural defenses“. Zu erwägen ist, ob sich aus der kulturellen Biographie des Täters und seiner Beweggründe die Forderung nach Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründen ergibt und welche Rolle den Religionsgrundrechten in Art. 4 Abs. 1, 2 GG im strafrechtlichen Kontext der Rechtfertigung und Entschuldigung zukommt. Praktisch wichtig ist die Frage, ob kulturelle und religiöse Tathintergründe als schuldmindernde Umstände einzustufen und strafmildernd zu berücksichtigen sind. Diesem Aspekt kommt bei der Auslegung des Merkmals „niedrige Beweggründe“ beim Mord (§ 211 StGB) in Fällen von Blutrache und sogenannter Ehrenmorde eine entscheidende Rolle zu.

Auch bei der Auslegung anderer Tatbestandsmerkmale, etwa der Zumutbarkeit einer Hilfeleistung (§ 323c StGB), ergeben sich ähnlich gelagerte Fragen zur Relevanz kultureller und religiöser Hintergründe. Im Kontext der Strafzumessung ist ferner die Wertung rassistischer und fremdenfeindlicher Motive als Strafschärfungsgrund zu erörtern.

http://www.djt.de/fileadmin/downloads/70/djt_70_Strafrecht_140320.pdf

TATJANA HÖRNLE

THESEN. Strafrecht

http://www.djt.de/fileadmin/downloads/70/djt_70_Thesen_Strafrecht_140804.pdf

3. Bekenntnisbeschimpfung: § 166 StGB ist weder mit „Schutz der Allgemeinheit’ noch als Norm zum Schutz von Individualrechten überzeugend zu rechtfertigen. Dem Gesetzgeber ist zu empfehlen, diese Norm aufzuheben. …

[Viele fordern die Abschaffung des sogenannten Gotteslästerungsparagraphen. Warum aber sagt Hörnle nicht sinngemäß: Kritik an der FGM Typ Ia und IV oder an der rituellen Jungenbeschneidung muss schon heute möglich sein? Warum sagt sie nicht: Kritik am Hidschab oder an den Schariagesetzen muss auch trotz eines (noch) bestehenden § 166 StGB möglich sein?]

Konkretisierung von Kindeswohl (§ 1631d Abs. 1 S. 2 BGB).

[Hörnle verschweigt zielsicher, dass eine Beschneidung ohne medizinischen Grund dem Kindeswohl immer schadet und nicht nur ausnahmsweise.]

6. Genitalverstümmelung: a) Bei der Auslegung von § 226a StGB ist zu beachten, dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind …

[Das ist einfach falsch, das Amputieren oder noch so punktuelle Beschädigen gesunden Gewebes ist pädagogisch, ethisch, medizinisch wie rechtlich stets Verstümmeln und, wenn es am Genital geschieht, eine Genitalverstümmelung (hier eine FGM). Auch beim Pieksen gehen Körperzellen kaputt, vom psychischen Traumatisieren und dem Risiko einer Sepsis nicht zu reden. Es ist angemessen, dass die WHO eben nicht Typ Ib als FGM (genital mutilation) bezeichnet und Ia als FGC (genital cutting), sondern in beiden Fällen von FGM spricht, mutilation, Verstümmelung. Das soll so bleiben und dafür hätte Hörnle zu sorgen, statt die irgendwie wenig beschädigende FGM zu legalisieren.

Hörnle übergeht gekonnt, dass die hinsichtlich des Sensitivitätsverlusts mit der Klitoridektomie oder Amputation der kleinen Labien vergleichbare rituelle Beschädigung des Jungengenitals unter Genitalverstümmelung eingeordnet werden muss und macht 2014 den Weg frei für die Legalisierung von FGM Typ Ia der WHO-Klassifikation (Entfernung der Klitorisvorhaut) bzw. von Typ IV Variante Einstechen (pricking). Dieser Vorstoß der Professorin entspricht der traurigen menschenrechtlichen Lage (Menschenrechtsbegriff bitte stets der AEMR, Paris 1948, nicht derjenige der OIC, Kairo 1990) in Indonesien, wo das Indonesian Ulema Council (MUI) 2014 ebenfalls die weniger zerstörenden Formen der FGM allenfalls als Beschneiden (cutting) bezeichnet wissen will und keinesfalls als Verstümmelung (mutilation). In Wirklichkeit gibt die religiöse verpflichtende Beschneidung der Mädchen im schafiitischen Islam auch bzw. genau die gänzliche oder teilweise Amputation der Klitoris (arab. baẓr) vor – und nicht der Klitorisvorhaut, wie der US-amerikanische Sufischeich und Übersetzer eines schafiitischen Rechtskompendiums (Reliance of the Traveller) Nuh Ha Mim Keller verbreitet, ohne uns ein arabisches Wort für Klitorisvorhaut anbieten zu können.]

Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen)

[Die Entfernung der Klitorisvorhaut ist selbstverständlich auch eine Amputation. Die über das für uns in keiner Form zu legalisierende Mädchenbeschneiden ungehemmt redende Hörnle verschweigt, dass dem Jungen oder Mann mit der Zirkumzision ziemlich genau so viel genitale Sensitivität zerstört wird wie einer Frau bei der Amputation der Klitoris oder der kleinen Schamlippen (Fine-touch pressure thresholds in the adult penis. Morris L. Sorrells, James L. Snyder, Mark D. Reiss, Christopher Eden, Marilyn F. Milos, Norma Wilcox and Robert S. Van Howe), auch die Folgen der MGM für Ehe und Partnerschaft sind erforscht (Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark. Morten Frisch, Morten Lindholm and Morten Grønbæk).

17. Teilentschuldigungen: Eine Strafmilderung kommt bei echten, schweren Normenkonflikten in Betracht, wenn eine kulturelle oder religiöse Gegennorm ein vom Täter als verbindlich angesehenes, innere Bedrängnis schaffendes Gebot postulierte, in der rechtlich verbotenen Art und Weise zu handeln. Voraussetzung ist aber, dass die kulturelle oder religiöse Verhaltensnorm nicht in fundamentalem Widerspruch zur Verfassungs- und Rechtsordnung steht. Außerdem kann die Strafe gemildert werden, wenn die Tatgenese auf ein (aus der Perspektive der Rechtsgemeinschaft) vorwerfbares Mitverschulden des Opfers zurückzuführen ist.

[Professorin Hörnle weiß, dass es zwischen Islam und kultureller Moderne bzw. zwischen schariabasierter Sakraljurisprudenz (Fiqh) und deutschem Grundgesetz zu „echten, schweren Normenkonflikten“ kommt. Den in Koran und Sunna verbalisierten Befehl Allahs nicht umzusetzen, mag dem Heilsverlust und Höllenstrafe fürchtenden Literalisten ja tatsächlich ein „innere Bedrängnis schaffendes Gebot“ sein. Ohne das Wort Scharia auszusprechen, wird durch Strafrechtlerin Tatjana Hörnle die kohärente, totalitäre, Frauen und Nichtmuslime diskriminierende und damit schlicht grundrechtswidrige Islamische Normativität offensichtlich als eine bereits bestehende deutsche „Gegennorm“ akzeptiert und begrüßt. Das Islamische Recht (fiqh), die anzuwendende Scharia bringt den in einem freiheitlichen Rechtsstaat lebenden Muslim in der Tat ziemlich schnell in den Bereich von „echten, schweren Normkonflikten“, die Ehefrau ohne Hidschab oder der unbeschnittene Sohn bzw. die unbeschnittene schafiitische Tochter ist „Gegennorm“, FGM-Verbot oder nackte Frauenhaare schaffen „innere Bedrängnis“. Frau Hörnles Auslassung über „vorwerfbares Mitverschulden des Opfers“ entspricht der Argumentation des australischen Islamgelehrten Taj el-Din Hilaly zum Thema sexuelle Belästigung oder Vergewaltigung einer Frau im Minirock oder knappen T-Shirt jedenfalls ohne den islamisch gebotenen Schleier:

If you take out uncovered meat and place it outside on the street, or in the garden or in the park, or in the backyard without a cover, and the cats come and eat it … whose fault is it, the cats‘ or the uncovered meat? The uncovered meat is the problem. If she was in her room, in her home, in her hijab, no problem would have occurred.

Wenn man Fleisch draußen auf die Straße, in den Garten oder den Park stellt, ohne es zuzudecken, dann kommen die Katzen und fressen es. Wer ist nun Schuld – die Katzen oder das unverhüllte Fleisch? Das unverhüllte Fleisch ist das Problem. Wenn sie in ihrem Zimmer, in ihrem Zuhause geblieben wäre, in ihrem Hidschab, wäre kein Problem aufgetreten.

http://www.theage.com.au/news/national/ethnic-leaders-condemn-muslim-cleric/2006/10/26/1161749223822.html

Betreff: AW: 70. Deutscher Juristentag plant Legalisierung von FGM Typ Ia und IV

Datum: Mon, 08.09.2014 15:52

Von: Briefe | EMMA

An: Edward von Roy

Cc: Chantal Louis

Lieber Edward von Roy, liebe Gabi Schmidt,

morgen ist meine Kollegin Chantal Louis im Haus – die das Thema hier in der Redaktion betreut. Ich leite ihr die Infos schon mal weiter, wir melden uns wieder.

Frage: Gibt es schon Initiativen/Organisationen, die sich engagieren? Ist Protest in Planung? Sind die großen Organisationen, die sich gegen FGM engagieren, bereits informiert?

Mit lieben Grüßen

Angelika Mallmann

________________________

Angelika Mallmann / EMMA

Bayenturm, Köln

Geschäftsführerin: Alice Schwarzer

Betreff: WG: AW: 70. Deutscher Juristentag plant Legalisierung von FGM Typ Ia und IV

Datum: Mon, 08.09.2014 17:56

Von: Edward von Roy

An: Briefe | EMMA

Liebe Angelika Mallmann,

danke für die rasche Antwort. Ja, alle wichtigen Leute sind informiert, zur Stunde wissen beispielsweise Bescheid: Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE), Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Dr. Holm Putzke, Terre des Femmes (TdF), FORWARD, TABU, TARGET, (I)NTACT, MAMA AFRIKA, TaskForce FGM, NALA (Fadumo Korn), Sami Aldeeb (Schweiz), PERI e.V., Madonna, Papatya, das Beschneidungsforum (aktiv gegen MGM), Ulf Dunkel (Aktivist gegen MGM), daneben: Neue Richtervereinigung, Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), SPD (ca. 50 Adressaten deutschlandweit), DGB, VerDi, Humboldt Universität zu Berlin (Arbeitgeber der Juristentag-Gutachterin Tatjana Hörnle), Sozialministerium Niedersachsen, die Presse in Hannover sowie viele Gleichstellungsbeauftragte bzw. Antidiskriminierungsbeauftragte deutscher Städte. Ferner jede Menge religionskritische bzw. atheistische Blogs von Brights bis Spaghettimonster. Die Informationskampage wird auch in den nächsten Tagen fortgesetzt. Das Internet trägt die Botschaft weiter, nach Juristentag FGM oder Tatjana Hörnle FGM zu googlen reicht.

Einstweilen haben wir uns auf das Informieren beschränkt. Ob wirklich jemand nächste Woche in Hannover vor dem 70. Deutschen Juristentag protestieren wird lässt sich zur Stunde nicht sagen, menschenrechtspolitisch wichtig wäre es natürlich, nicht zuletzt frauenrechtspolitisch, zumal Zwangsheirat, Auslandsstraftaten und kultureller Rabatt (cultural defenses) ebenso thematisiert werden wie die rituelle Frauenbeschneidung / FGM.

Das Gutachten der Tatjana Hörnle liegt uns vor (auch als CD erhältlich), es hält leider genau das und übertrifft sogar, was Ankündigung und Referentenvorstellung versprochen haben: Wenn jetzt nicht endlich von Terre des Femmes usw. ganz unzweideutig Nein zu FGM Typ Ia und IV gesagt wird, ist beides in Deutschland zeitnah legal und die verfassungswidrige Jungenbeschneidung (hinsichtlich der sensitiven Schädigung mit FGM-Typ Ib zu vergleichen, vgl. Sorrels et al., Fine-touch pressure thresholds in the adult penis, sowie Morten Frisch, Male circumcision and sexual function in men and women) in einen dann geschlechtsneutral formulierten § 226a StGB integriert, der die angeblich harmlosen Formen der Mädchenbeschneidung wie die islamische milde Sunna straffrei stellen wird. Man mache sich bitte nichts vor, milde Sunna wird nicht bei IV (pricking, ritual nick) oder Ia bleiben: The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself.

Mit besten Grüßen

Edward von Roy

Gabi Schmidt

Betreff: 70. Deutscher Juristentag plant Legalisierung von FGM Typ Ia und IV

Datum: Do, 11.09.2014 15:23

Von: Edward von Roy

An: Chantal Louis

Cc: Briefe | EMMA

Sehr geehrte Frau Louis,

sehr geehrte Frau Mallmann,

nächste Woche ist in Hannover Juristentag, will Deutschlands bedeutendste feministische Zeitschrift EMMA etwas gegen den leider zu erwartenden Vorstoß der strafrechtlichen Gutachterin Tatjana Hörnle in Sachen Straffreistellung der FGM Typ Ia und IV unternehmen?

Hat EMMA sich von beiden genannten, laut MUI (Indonesian Ulema Council) usw. angeblich geringfügigen Formen der FGM distanziert, von der längst weltweit verbreiteten sogenannten milden Sunna sowie der schafiitischen Religionspflicht zur Frauenbeschneidung und wenn ja, wo kann ich das heute nachlesen?

Der Islam von Scharia und Fiqh ist auch ein Feminismus, leider ein Unterlegenheitsfeminismus.

Mit gleichheitsfeministischen Grüßen

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

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13 Antworten to “397. EMMA verheimlicht schafiitische FGM”

  1. Bragalou Says:

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der FGM Typ Ia Klitorisvorhautbeschneidung und FGM Typ IV rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag vertreten, der vom 16. bis 19. September 2014 in Hannover stattfindet.

    Pressemitteilung

    11.09.2014

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

    Kinder- und Jugendärzte empört über Juristenvorstoß, Beschneidung von Mädchen zu legalisieren / „Jungen und Mädchen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!“

    Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: „Hörnle argumentiert, wenn die Vorhaut der Jungen amputiert werden dürfe, müsse auch die Beschneidung der Klitorisvorhaut erlaubt sein. Eine solche Argumentation, bei der frei nach dem Motto „Gleiches Recht für Alle“ körperliche Gewalt an Mädchen durch Gewalt an Jungen gerechtfertigt wird, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Kinder haben verfassungsmäßig garantierte Rechte, zu diesen Rechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt. Die Resolution der Vereinten Nationen erlaubt keine Art von Beschneidungen an Mädchen und Frauen. Ist ein Arzt an einem solchen Eingriff beteiligt, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden.

    Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden. Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird. Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden. Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene „Beschneidungsgesetz“ novelliert wird. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen. “

    Quelle

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)
    Pressestelle
    Mielenforster Str. 2, 51069 Köln
    Telefon: (0221) 689090, Fax: (0221) 683204
    E-Mail: bvkj.buero@uminfo.de
    Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/keine-genitalverstuemmlung-jungen-und-maedchen-haben-ein-recht-auf-koerperliche-unversehrtheit/

    http://www.verbaende.com/news.php/Kinder-und-Jugendaerzte-empoert-ueber-Juristenvorstoss-Beschneidung-von-Maedchen-zu-legalisieren-Jungen-und-Maedchen-haben-ein-Recht-auf-koerperliche-Unversehrtheit?m=98721

  2. Nein zur Tatjana-Hörnle-These. FGM Typ Ib oder Typ IV illegal lassen. Says:

    Jungen und Mädchen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!

    Humanistischer Pressedienst (hpd) 12.09.2014

    KÖLN. (hpd/bvkj) Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten. …

    Bereits in den Diskussionen um das „Beschneidungsgesetz“ wurde häufig erwähnt, dass eine Zulassung der rituellen Beschneidung von Jungen zwangsläufig dazu führen wird, dass über kurz oder lang die Beschneidung von Mädchen gefordert werden wird.

    https://hpd.de/artikel/10048

  3. Machandelboom Says:

    WADI
    Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit

    Presseerklärung
    12.09.2014
    WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG DEMNÄCHST ERLAUBT IN DEUTSCHLAND? – WADI WARNT VOR VORSCHLAG BEIM JURISTENTAG

    Die Juristin Tatjana Hörnle, Professorin an der Berliner Humboldt-Universität, hat in den Thesen zu ihem Gutachten für den Mitte September in Hannover stattfindenden 70. Deutschen Juristentag einen kleinen Sprengsatz versteckt. Dem Anschein nach geht es bei Punkt 6.a ihrer Thesen zur „Genitalverstümmelung“ nur um eine Präzisierung aufgrund einer – so klingt es bei Hörnle – medizinisch-objektiven Tatsachenfeststellung.

    So sei in Zukunft (beim entsprechenden § 226a StGB, der die Verstümmelung der „äußeren Genitalien“ einer „weiblichen Person“ unter Strafe stellt) zu beachten, „dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind. Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur die Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen).“ (S.23)

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM oder Female Genital Mutilation) ist mittlerweile international geächtet und gilt als Menschenrechtsverletzung. 2012 hat die UN-Vollversammlung eine Resolution gegen weibliche Genitalverstümmelung verabschiedet. Die UN-Definition von FGM kennt mindestens vier verschiedene Typen weiblicher Genitalverstümmelung, die internationale Verurteilung von FGM bezieht sich mit guten Grund auf alle.

    Seit einiger Zeit ist der Versuch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen weiblicher Beschneidung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen – und entsprechend nicht unter die Definitionen der UN oder der WHO fallen. Federführend bei diesen Versuchen waren bisher vor allem bestimmte Kreise muslimischer Kleriker, etwa in Indonesien, die weibliche „Beschneidung“ als religiös geboten ansehen. Dabei wird immer wieder auf angebliche Formen bloß „symbolischer“ Beschneidung verwiesen (etwa „Pricking“, das kann der Einstich mit einer Nadel sein), oder auf die im muslimischen Kontext „Sunnat“ genannte Beschneidung der Vorhaut der Klitoris, die mit der Bescheidung von Jungen verglichen wird.

    Das ist die Beschneidungsform, die auch Tatjana Hörnle anspricht. Doch ist diese Form der weiblichen Beschneidung keineswegs harmlos. Fraglich ist auch, inwieweit sie in der Praxis überhaupt existiert und nicht nur das Einfallstor für weitergehende Verstümmelungsformen darstellt.

    Untersuchungen zeigen, dass in Gebieten mit angeblich nur symbolischer Beschneidung hohe Prozentsätze betroffener Frauen Verstümmelungen aufwiesen. In Indonesien wurde weibliche Beschneidung vor vier Jahren wieder erlaubt mit der Begründung, der dort praktizierte Eingriff sei nur ein symbolisches Einstechen. Jenseits davon, dass ein „Einstechen“ in einen von 8000 Nerven duchzogenen Körperteil schwerlich als symbolisch bezeichnet werden kann, ist auch die Grundannahme falsch. Eine Studie in acht Landesregionen ergab, dass einem Viertel der beschnittenen Frauen, tatsächlich die Klitoris amputiert worden war, weitere zwei Viertel wiesen andere Verstümmelungen auf.

    Für die explizit von Hörnle genannte angeblich harmlose Beschneidung der weiblichen Vorhaut gilt, dass es sie praktisch gar nicht gibt. Nach Aussage von Gynäkologen könnte eine solche Operation bei kleinen Kindern nur unter Vollnarkose durchgeführt werden, weil Bewegungen zu einem anderen Ergebnis führen.

    Die Aufweichung der Definition für weibliche Genitalverstümmelung würde einen Rückschritt im weltweiten Kampf gegen FGM bedeuten, von der nach WHO Schätzungen 140 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betroffen sind. Die Signalwirkung einer partiellen Erlaubnis von „weiblicher Beschneidung“ mitten in Europa hätte eine verheerende Wirkung auf die internationalen Anstrengungen, FGM zu bekämpfen.

    Tatjana Hörnles Gutachten für den Juristentag – der mit Empfehlungen für den Gesetzgeber enden wird – steht im Kontext der deutschen Debatte um die Beschneidung von männlichen Kindern aus religiösen Gründen vor zwei Jahren. Auf die Gefahr, dass die explizite Erlaubnis der Knabenbeschneidung durch den Gesetzgeber auch das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung juristisch angreifbar machen würde, haben Mitarbeiten von WADI bereits damals hingewiesen. Tatjana Hörnle argumentiert juristisch konsequent, was als religiöser Eingriff bei Jungen erlaubt ist, darf nicht bei Mädchen verboten sein. Sie hat sich als Juristin kritisch mit der Knabenbeschneidung auseinandergesetzt. Es ist daher davon auszugehen, dass ihr Vorstoß eine neuerliche Debatte anstoßen soll – das allerdings ist ein Spiel mit dem Feuer.

    Wadi fordert:

    • Keine Legalisierung weiblicher Genitalverstümmelung, egal welchen Definitionstyps.

    • Keine Aufweichung der Definition von weiblicher Genitalverstümmelung.

    • An den Genitalien unmündiger Mädchen darf keine operative Veränderung aus religiösen oder nichtmedizinischen Gründen durchgeführt werden.

    http://www.wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2347:weibliche-genitalverstuemmelung-demnaechst-erlaubt-in-deutschland–wadi-warnt-vor-vorschlag-beim-juristentag&catid=15:presseerklaerungen&Itemid=109

  4. Bragalou Says:

    Auf zum Protest gegen den Versuch der Legalisierung der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) von Typ Ia und IV

    Noch zu den kinderfeindlichen und verfassungsfeindlichen strafrechtlichen Thesen einer beworbenen Genitalbeschneidung an Jungen und Mädchen, wie sie Tatjana Hörnle für den Deutschen Juristentag • Hannover 2014 (Band I: Gutachten / Teil C: Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen an eine pluralistische Gesellschaft) verbreiten durfte.

    Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern) und Kassenärztliche Bundesvereinigung) geben das DEUTSCHE ÄRZTEBLATT heraus. Heute publiziert man auch dort die angemessene Entgegnung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

    ::
    ::

    Kinder- und Jugendärzte fordern Verbot von rituellen Verstümmelungen
    Freitag, 12.09.2014

    (…) Im Vorfeld des 70. Deutschen Juristentages Ende September in Hannover hat Hörnle unter anderem die These veröffentlicht, „dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter ‚verstümmeln‘ zu fassen sind“. Dies sei nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen), so Hörnle.

    Dazu entgegnete der BVKJ-Präsident Wolfram Hartmann:

    „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden“

    „Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden“

    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/60079

  5. Edward von Roy Says:

    TERRE DES FEMMES (TdF)
    Es geht um mehr als den Körper – zur juristischen Gleichsetzung von Genitalverstümmelung und Jungenbeschneidung

    … Weibliche Genitalverstümmelung und Jungenbeschneidung werden in den deutschen Gesetzestexten widersprüchlich behandelt – während das eine mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden kann, ist das andere ausdrücklich erlaubt. Darum fordern JuristInnen nun die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung. TERRE DES FEMMES protestiert dagegen und kritisiert, dass diese Eingriffe von den JuristInnen einzig in ihrer medizinisch-physischen Dimension beurteilt werden.

    2013 wurde endlich das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland geschaffen. Damit kam die Regierung den Anforderungen nach, zu denen sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der Resolution zur Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung (PDF-Datei, s. Punkt 4) am 20. Dezember 2012 verpflichtet haben.

    Da die Bundesregierung nur wenige Tage zuvor die Beschneidung von Jungen ausdrücklich erlaubt hatte, scheint es nun so, als läge eine geschlechtsbasierte Diskriminierung vor. Um die Gesetze zu den medizinisch unnötigen Eingriffen am Genital von nicht einwilligungsfähigen Kindern zu vereinheitlichen, schlagen nun Prof. Tatjana Hörnle (PDF-Datei, s. S. 20) von der Humboldt Uni Berlin zum 70. Juristentag (16.-19-09.2014) sowie Prof. Karl-Peter Ringel und Ass. Jur. Kathrin Meyer (PDF-Datei) von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberge in ihrer Arbeit aus dem Juni 2013 vor, § 226 a (das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung) zu ändern und „milde Formen“ der Genitalverstümmelung zu legalisieren, sofern sie in der Ausübung und im Ausmaß mit der Jungenbeschneidung vergleichbar sind.

    Dass medizinisch unnötige Operationen an Kindern (gilt ausdrücklich auch für Intersex-Kinder) grundsätzlich nie hätten erlaubt werden dürfen und dass sich TERRE DES FEMMES ausdrücklich gegen Jungenbeschneidung positioniert, sollte bekannt sein. Wir unterstützen also das Ziel, ein einheitliches Gesetz für alle Kinder zu schaffen, sofern dieses ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und Entscheidungsfreiheit stützt.

    Doch auch wenn dies nicht möglich ist, bestehen wir auf den Erhalt des Gesetzes gegen weibliche Genitalverstümmelung in der jetzigen Form. …

    Somit betont TERRE DES FEMMES, dass das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung keinesfalls gelockert werden darf und dass auch nach wie vor alle von der Weltgesundheitsorganisation als weibliche Genitalverstümmelung definierten Eingriffe unter den § 226 a fallen sollen. Zudem soll § 226 a in den Katalog der Auslandsstraftaten aufgenommen werden. Nur so nützt das Gesetz allen hier lebenden Mädchen.

    https://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1587-es-geht-um-mehr-als-den-koerper-zur-juristischen-gleichsetzung-von-genitalverstuemmelung-und-jungenbeschneidung

  6. Jacques Auvergne Says:

    § 226a StGB –
    Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung &
    verfassungswidrige Ungleichbehandlung

    Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM
    Ass. jur. Kathrin Meyer

    [ Seite 70 ]

    iii. Zwischenergebnis

    Eine Kindeswohlgefährdung kann nach den vorgenannten Ausführungen nur für die sehr extremen Formen der weiblichen Genitalbeschneidung angenommen werden.

    Anderes gilt jedoch für die weniger eingriffsintensiven Formen der Beschneidung weiblicher Genitalien. Insbesondere die „milde Sunna“ ist als religiös motivierte Beschneidung mit dem positiven Aspekt der Schaffung religiöser Identität verbunden.

    [ Seiten 88-89 ]

    IX. Ergebnis

    Die Eltern einer Tochter haben wegen Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG das Recht, eine Einwilligung in eine religiös motivierte Vorhautbeschneidung zu erteilen. Die Personensorge umfasst auch das Recht in die medizinisch nicht indizierte Vorhautbeschneidung einer einwilligungsunfähigen Tochter einzuwilligen.

    [ Seite 110 ]

    Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

  7. Carcinòl Says:

    Zwei Beispiele für außerafrikanische FGM, in Australien das Volk der Pitta-Patta (Introzision, Aufschneiden bzw. Aufreißen des Genitals) und in Südamerika im schon zum Amazonasbecken gehörenden Teil von Peru die zu den Pano zählenden Shipibo (Amputation der kompletten Klitoris).
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    PARLIAMENTARY CAMPAIGN „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“: FEMALE GENITAL MUTILATION

    What is female genital mutilation?

    Introcision: This form of mutilation is practised specifically by the Pitta-Patta Aborigines from Australia: When a girl reaches puberty, the whole tribe – both sexes – assembles. The operator, an elderly man, enlarges the vaginal orifice by tearing it downward with three fingers bound with opposum string. In other districts, the perineum is split with a stone knife. This is usually followed by compulsory sexual intercourse with a number of young men. Introcision is also practised in Peru, in particular among the Conibos, a division of the Pano Indians in the North-East: as soon as a girl reaches maturity, she is intoxicated and subjected to mutilation in front of her community. The operation is performed by an elderly woman, using a bamboo knife. She cuts around the hymen from the vaginal entrance and severs the hymen from the labia, at the same time exposing the clitoris. Medicinal herbs are applied followed by the insertion into the vagina of a slightly moistened penis-shaped object made of clay.

    http://www.ipu.org/wmn-e/fgm-what.htm

    IPU (Genf und New York)

    http://www.ipu.org/english/whatipu.htm

    http://www.ipu.org/english/home.htm

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    Shipibo-Conibo

    http://en.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo_people

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo

    Pano-Sprachen
    Pano-Tacana (30) (Pano-Tacanan, Pano-Takana, Pano-Tákanan)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pano-Sprachen

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    Perú. Bei den Shipibo war oder ist das Ritual ani Ŝhrëati eine radikale Klitoridektomie.

    Myth, Cosmos, and Ceremony among the Shipibo Ethnographic Sketch

    Von: Peter G. Roe

    My specific reference point is the mythology of the Shipibo, a populous, fairly acculturated Panoan-speaking new alluvial tribe of the Peruvian montaña. They number some 16,000-20,000 people spread out in villages of about 150 people each and in much smaller, isolated, multihouse matrilocal extended-family compounds up and down the middle Ucayali River, a major southern tributary of the Amazon. They occupy the banks and related oxbow lakes of that river from Cumaría in the north to the mouth of the Pachitea in the south, where a closely related people, the Conibo, Ucayali and adjacent waters. They practice slash-and-burn horticulture, raising sweet manioc and plantains for carbohydrates on the land near the river; they also hunt and fish the river for aquatic protein.

    (…)

    Ceremony as Condensed Symbol: The Ani Ŝhrëati or the Bëstëti Ŝhrëati

    Some of the themes derived from Shipibo myths may be applied to the study of a famous Shipibo puberty rite, the ani Ŝhrëati. This rite has been of considerable interest to travelers and anthropologists alike for its unique elaboration and for its shocking (to Westerners) main episode: the radical clitoridectomy young Shipibo girls must undergo before they are marriageable. This rite-along with the closely similar hair-cutting rite, Bëstëti Ŝhrëati sometimes confused with it-is or was a central Shipibo institution.

    [Seite 93]

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    Our ancestors had the ceremony to cut the clitoris of the young girls. It took a lot of time to prepare for the fiesta, sometimes up to two or three

    [Seite 96]

    ::

    Seite 97 Vorbereitung und Ablauf des Rituals. Drogen finden Verwendung: Das Mädchen wird mit einem eigens gebrautem alkoholischen Getränk, eine Art von Bier, betäubt und dann genital verstümmelt durch eine vollständige Klitoridektomie, nach der WHO-Klassifikation also eine FGM Typ Ib.

    After the cutting of the clitoris they prepare another festival, this time to cut the hair [the Bëstëti Ŝhrëati]

    [Seite 98]

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    Irgendwie stehe die Zerstörung des Genitals mit dem unter allen Stämmen der Pano hoch verehrten Mond in Verbindung. Der Mond, so wird geglaubt, mache aus dem Mädchen eine Frau. Zusätzlich ist aber vermutlich öffentlich nachzuweisen, dass das Mädchen noch Jungfrau ist.

    The Clitoridectomy. Most anthropologists who have dealt with the ani Ŝhrëati have expressed difficulty in deciphering the reasons for the ceremony. Farabee offered an explanation of the ani Ŝhrëati as a sacrifice of the young girl’s virginity to the moon. This custom of defloration is common among all the Panoan tribes. Its origin and import are impossible now to determine. Among some tribes an old man performs the operation. The Panoan worship the moon: as the performance takes place at the full of the moon, it is easy to imagine, as some of them do, that the ceremony is in the nature of a sacrifice of virginity to the moon. It is a common saying that the moon makes women of girls. When you ask a man why the operation is performed, he will either say that he does not know, or that it is a way of letting everybody know the girl is a virgin.

    [Seite 102]

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/ch2.pdf

    PETER G. ROE
    The Cosmic Zygote. Cosmology in the Amazon Basin

    RUTGERS UNIVERSITY PRESS NEW BRUNSWICK, NEW JERSEY

    I n h a l t

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/tableofcontents.pdf

  8. Edward von Roy Says:

    Kuala Lumpur 2015. Nach der schafiitischen Rechtsschule (Madhhab) bzw. der schafiitischen Sakraljurisprudenz (Fiqh) ist khitan al-inath (sunat perempuan, khitan wanita, Islamic FGM) wadschib, religionsrechtlich verpflichtend.

    Wer flüstert es Angela Merkel („Der Islam gehört zu Deutschland“)?

    Islam ist FGM. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, arab. khitan al-inath) zu Deutschland und ist zeitnah straffrei zu stellen. Das gilt es zu verhindern.
    **
    *

    … 19-year-old Syahiera Atika … is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib, meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought. …

    Regardless of how cruel FGM is, the majority of Muslim women in Malaysia are, like Syahiera, circumcised. A 2012 study conducted by Dr. Maznah Dahlui, an associate professor at the University of Malaya’s Department of Social and Preventive Medicine, found that 93 percent of Muslim women surveyed had been circumcised. …

    Dahlui insists Malaysia’s version of female circumcision is less invasive than some types practiced around the world—she says it involves a needle prick to the clitoral hood [das wäre der pinprick bzw. ritual nick, also eine FGM Typ IV] and is performed on girls between the ages of one and six. However, as I discovered, more invasive procedures are also widespread.

    Obstetrician and gynecologist Dr. Mighilia of the Global Ikhwan private clinic located in Rawang, north of Kuala Lumpur, admitted that she performs a more drastic version with a needle or scissors. „I just take a needle and slit off the top of the clitoris, but it is very little,“ she said. „Just one millimeter.“ [nicht die Klitorisvorhaut wohlgemerkt wird „aufgeschlitzt“, wir haben, sofern bzw. weil Gewebsverlust anzunehmen ist, eine FGM Typ Ib als die teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris, oder einen die Klitoris beschädigenden Untertyp von FGM Typ IV]

    Genital mutilation isn’t banned in Malaysia, although public hospitals are prevented from performing the surgery. In 2009 the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that female circumcision was obligatory for all Muslim women, unless it was harmful.

    [Allahgott will nichts Schädliches, also „kann“ die FGM nicht schädlich (harmful) sein …] …

    According to Adibah, FGM became more socially acceptable in 2012, when the Ministry of Health announced it was developing guidelines to reclassify the procedure as medical. To her, this misleads people into thinking mutilation is medically sound. „If you come up with the guidelines and you medicalize it this means you’re OK with it, despite it having no medical benefit,“ she said. (The Ministry of Health did not respond to multiple requests for comment.)

    Not that the „medicalization“ of female genital mutilation is unique to Malaysia—the practice was recently identified as a new „disturbing trend“ by the UNFPA, UNICEF, the International Confederation of Midwives, and the International Federation of Gynaecology and Obstetrics.

    But some Malaysians believe that international organizations like those shouldn’t be telling them how to live. „The problem with the West is that it’s just so judgmental,“ said Abdul Khan Rashid, a professor at Penang Medical College. „Who the hell are you to tell us what to practice and what not to practice? A lot of women now do it in private clinics in safe conditions, but if you’re going to make it illegal, the practice will just go underground.“

    Malaysian medical practitioners also defend the practice by passing judgment onto other countries. „We are very much against what is going on in other countries like Sudan,“ said Dr. Ariza Mohamed, an obstetrician and gynecologist at KPJ Ampang Puteri Specialist Hospital in Kuala Lumpur. „That is very different from what we practice in Malaysia,“ she added. „And there is a big difference between circumcision and female genital mutilation.“

    [Genau so gehen Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014), James Munby (2015) usw. vor, die allesamt die schützenswerte WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) spalten wollen in einen weiterhin verbotenen und einen (wenig zufällig sehr schariakonform) dann auch in Großbritannien bzw. Deutschland erlaubten Teil.

    „Und es gibt einen großen Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und Verstümmelung (mutilation)“, sinngemäß genau so vernahm es erst vor wenigen Wochen die ein Jahr lang schlampig gegen die indonesische FGM arbeitende Terre des Femmes (TdF) aus dem Mund der Berliner Botschaftsvertreterin des Staates Indonesien, Lefianna H. Ferdinandus.]

    von: Marta Kasztelan (Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia), mit Fotos von: Thomas Cristofoletti, in: VICE, 20.02.2015

    http://www.vice.com/en_ca/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  9. Jacques Auvergne Says:

    Islamgesetz Österreich. „In den Erläuterungen“, das kann nicht funktionieren, denn die Mädchen sind unter schariafrommen Schafiiten sowie evtl. Hanbaliten, wie alle Jungen, ebenfalls genital zu beschneiden und die Jungenbeschneidung ist wie die FGM eine Genitalverstümmelung und gehört weltweit verboten.

    Wird Österreich den Mut aufbringen, sich der khitan al-inath (sunat perempuan; FGM nach Koran und Sunna) in den Weg zu stellen?

    Islamgesetz neu: Türkische Kritik, deutsches Lob
    Kurier am heutigen 25.02.2015

    … Islamische Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder werden ferner berechtigt, Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen und sie „entsprechend den religiösen Geboten zu erziehen.“ In den Erläuterungen wird dazu betont, dass davon „auch die männliche Beschneidung“ umfasst sei. …

    http://kurier.at/politik/inland/islamgesetz-beschlossen-tuerkische-kritik-deutsches-lob/116.252.436

  10. Edward von Roy Says:

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female“

    Amirsyah Tambunan, MUI deputy secretary-general

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“

    Senior cleric Ma’ruf Amin, MUI [seit August 2015 MUI-Chef, s. u.]
    ::

    Wie in Kuala Lumpur so in Brüssel …

    … und wie in Jakarta so in Berlin. Europa und insbesondere Deutschland arbeiten mit Hochdruck an der Integration der islamischen Normativität sprich Orthopraxie und damit auch an der Legalisierung der islamischen Mädchenbeschneidung, arab. Chitan al-Inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan).

    Das ist zu verhindern, auch die milde Sunna (FGM etwa als ritual nick / pinprick d. h. Typ IV oder aber eine FGM Typ Ia) darf in der Bundesrepublik nicht straffrei gestellt werden.

    Auch die geringst invasive Form der FGM (s. WHO-Klassifikation: Typen I, II, III, IV) hat illegal zu bleiben. Dass gerade auch die religiös (islamisch) begründete weibliche Beschneidung (i. e. weibliche Genitalverstümmelung) alles andere als zufällig immer wieder auf eine FGM Typ Ib hinausläuft sollten Intaktivisten wissen.

    Beispiel Sulawesi:

    „followers of Islam define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris“ (Quelle s. u.).

    Bestandteil des indonesischen Gesundheitsministeriums ist das NIHRD, das Staatliche Institut für gesundheitliche Forschung und Entwicklung. Am 01.01.2015 denkt man dort an das Mädchengenital und empfiehlt die Medikalisierung, die Krankenhaus-FGM.

    Buletin Penelitian Sistem Kesehatan (Bulletin of Health System Research, ISSN 1410-2935) published by National Institute of Health Research and Development [ NIHRD ], Ministry of Health of Republic of Indonesia

    Vol 18, No 1 Jan (2015)

    DETERMINAN ORANG TUA DALAM PERILAKU SUNAT ANAK PEREMPUAN DI INDONESIA (Determinants of Parents for Female Children Circumcision in Indonesia)

    Zainul Khaqiqi Nantabah, Agung Dwi Laksono, Tumaji Tumaji

    Abstract

    Background: Female circumcision is still in debate. Some people consider that female circumcision may harmful to health. Meanwhile others consider female circumcision as a thing that taught by the religion.

    Objective: To analyze female circumcision and factors that influence parents to circumcise their daughter in Indonesia.

    Methods: This study is non-intervention analysis research by using data of 2013 Riskesdas. The data are contained of 14.859 parents who have daughter with age of 0 until 11 years old. The data are analyzed based on socio demographic and Girl’s circumcision behavior by using univariate, bivariate and multivariate analyzes method.

    Result: From the total respondent are found about 33.2% circumcise their daughter. The interesting fact is that 51.8% respondent are living in urban areas. Considering the age of the girls that have circumcised shows 71.8% are done in the age of 1 until 3 month after birth. Around 51.7% are having their daughters circumcised in the midwives. Factors that influence parents to circumcise their daughters are age, education, occupation, quintile of ownership index, and area of residence. Conclusion: Female circumcision in Indonesia is relatively high. Female circumcision done when the child was aged 1–3 years and are mostly done by midwives.

    Suggestion: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Recommendation: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Keywords

    determinants of parents; female circumcise; Indonesia

    http://ejournal.litbang.depkes.go.id/index.php/hsr/article/view/4273

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    Indonesiens Gesundheitsministerin vorgestellt bei der OECD

    Indonesia, Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih, MPH, Dr. PH., Minister of Health

    Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih was appointed as the Minister of Health of the Republic of Indonesia in October 2009 by President Soesilo Bambang Yudhoyono and joined his cabinet […] After completing her doctorate degree in Social Epidemiology at Harvard School of Public Health in 1997, she joined the National Institute of Health Research and Development (NIHRD) of the Ministry of Health. She worked as a researcher in the Center of Disease Control Research and Program Development, NIHRD for more than a decade. For 6 months in 2001, she spent her time working with WHO HQ in Geneva, Switzerland. She was appointed as the Director of the Center of Biomedical Research and Program Development, NIHRD in 2007.

    http://www.oecd.org/health/ministerial/indonesiadrendangrahayusedyaningsihmphdrphministerofhealth.htm

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    Jakarta Post, 25.06.2011

    Stop female genital circumcision, activists say

    Activists urged Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih to immediately revoke a ministerial regulation on female genital circumcision […] National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) deputy chairperson Masruchah said Thursday the issuance of Health Minister Regulation No. 1636/2010 on female genital circumcision had tarnished the commitments recently shown by the government in protecting women’s reproductive health and freedom.

    “It is so sad to see such a setback as we have achieved some improvements in protecting the rights of our women,” Masruchah told a press conference held by Amnesty International and Indonesian Civil Societies. […]

    “In Bone, South Sulawesi, followers of Islam who have deep-rooted patriarchal cultures define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris. It is very dangerous because it will not only hurt women but also badly affect their reproductive health,” Masruchah said. […]

    Indonesia and countries in Africa and the Middle East are regions with the highest number of female genital circumcision cases.

    Musdah Mulia, a Muslim intellectual from the Islamic State University Syarif Hidayatullah, Jakarta, said female genital circumcision violated fundamental rights of women and it had no basis in Islamic teachings.

    “Islam has never prescribed female genital mutilation,” she said.

    [ Schariafreundin Musdah Mulia wirft gekonnt Nebel. Angewandter Islam bringt aus ihrer Sicht und derjenigen des MUI dem Mädchen und der Frau selbstverständlich keine Verstümmelung (mutilation), sondern sichert den Gnadenstand mit Allah und macht legal (halal) – alle Jungen und Mädchen sind im schafiitischem Fiqh zu beschneiden. ]

    http://www.thejakartapost.com/news/2011/06/25/stop-female-genital-circumcision-activists-say.html

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    Rights groups push for female circumcision ban

    Jakarta Globe, 21.01.2013

    The National Commission on Violence Against Women (Komnas Perempuan) spoke out against the Ministry of Health’s refusal to ban female circumcision on Monday, calling the practice, which is tolerated in some communities, a form of gender discrimination.

    Rural Indonesian Muslims have historically tolerated a form of female circumcision where a small cut is made to the clitoris of a young girl by a dukun (shaman) shortly after birth.

    The Ministry of Health banned health workers from performing female genital cutting in a 2006 decree. But in 2010, Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih issued guidelines that instructed health workers to „scrape the skin covering the clitoris, without injuring the clitoris“ in an effort to provide a measure of safety in the widely unregulated industry.

    Women’s rights groups criticized the decree, arguing that the regulation was a tacit approval of female circumcision. Now, three years later, women’s rights groups are pushing for Health Minister Nafsiah Mboi to ban the practice.

    „Strange the Ministry of Health, as an institution, can be directed by the MUI [the Indonesian Ulema of Council],“ Komnas Perempuan commissioner Ninik Rahayu, told the Indonesian newspaper Tempo.

    Nafsiah said the ministry approved of health workers performing female circumcision under the existing guidelines.

    „If [women] would like to get circumcised please make an inquiry to a health agency so a medical officer can handle [the procedure],“ Nafsiah told Tempo. „Do not go to a dukun [shaman] because [circumcisions done by shamans] are prone to infection.“

    Nafsiah said that female circumcision did not cause any negative side effects if the clitoris isn’t cut.

    Komnas Perempuan questioned the ministry’s decision. „What standards?“ Ninik said. „Our medical officers have never been trained to perform female circumcision.“

    The MUI rejected any efforts to ban the practice on Monday. MUI chairman Ma’ruf Amin instead urged all hospitals and health centers in Indonesia to service those who want their daughters circumcised.

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away,“ Ma’ruf said.

    The MUI considers circumcision an act of religious devotion. The MUI issued a fatwa five years ago, saying that female circumcision is a religious service. But Ninik argued that, under Islamic law, female circumcision is considered a tradition, not a religious order.

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    MUI pushes government to circumcise girls

    Jakarta Post, 22.01.2013

    Jakarta – The Indonesian Ulema Council (MUI) is bucking a United Nation’s campaign to ban female circumcision, demanding that the government keep the practice legal.

    MUI deputy secretary-general Amirsyah Tambunan told reporters at a press conference on Monday that the government should continue to allow female circumcision, calling it a constitutional right.

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female,“ Amirsyah said at MUI headquarters as quoted by Antara news agency. „The MUI and Islamic organizations in the country firmly stand against any efforts to ban female circumcision.“

    Female circumcision performed by licensed doctors, nurses or midwives was legalized by a Health Ministry regulation issued in 2010 that defined the practice as „incising the skin that covers the front part of clitoris, without harming the clitoris“.

    Last month, the UN approved a non-binding resolution urging its 193 member states to enforce legislation prohibiting female genital mutilation.

    According to the World Health Organization (WHO), female genital mutilation can cause urination problems, severe bleeding and complications during childbirth. In Indonesia the practice ranges from the symbolic – a small tap with a bamboo stick – to slicing the clitoris off with scissors.

    The National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) has consistently urged that the 2010 ministerial regulation be revoked, claiming it violated women’s reproductive rights.

    Meanwhile, Huzaemah [ Huzaimah, Khuzaimah; Prof DR Hj Huzaemah Tahido Yanggo ], a member of MUI’s fatwa commission, said that female circumcision was a religious obligation that should be done to control women’s sexual desire.

    Separately, the executive director of the Wahid Institute, Ahmad Suaedy, disagreed, saying that the practice was based on fiqih (Islamic jurisprudence) that could be interpreted differently by different ulemas.

    [ Nur hanbalitisch könnte das funktionieren, dort sagt dir der Mufti oder Scheich, ob die weibliche Beschneidung religiöse Pflicht ist. ]

    „Female circumcision is not in the sharia [ Falsch. Mindestens den Schafiiten ist die FGM wadschib, Schariapflicht ]. Maybe, the MUI drew their conclusions from a fiqih that was applied in a particular context and region,“ he told The Jakarta Post on Monday.

    Meanwhile, Enrico Renaldi, a physician from the Indonesian General Practitioners Association, said that local medical schools did not teach female circumcision procedures.

    „I also have never heard of female circumcision training for doctors. Traditionally, this practice is only performed by midwives,“ he told the Post. (yps)

    http://www.asia-pacific-solidarity.net/ietnews/ietnews_220113.htm

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    Verbote gehören verboten, Beschneidungsverbote jedenfalls.

    Die FGM verbieten geht gar nicht, was wir indonesischen Ulama daher verbieten ist das Verbot. Sollten die einen starken Beschneidungswunsch verspürenden Eltern mit ihrem Mädchen denn vergeblich in die Klinik gekommen sein?

    „Was wir zurückweisen, ist das Verbot. Sendet sie [die Eltern] nicht weg, die [um eine Mädchenbeschneidung] anfragen“

    Ma’ruf Amin: „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“
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    Ma’ruf Amin new MUI chairman

    The Jakarta Post, 27.08.2015

    Senior cleric Ma’ruf Amin had been chosen as chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) for 2015 to 2020 following a national assembly in Surabaya, East Java, on Thursday.

    Ma’ruf was recently elected as the rais aam (supreme leader) of Nahdlatul Ulama (NU) in early August.

    Other newly elected officials at the MUI include Anwar Abbas as secretary general, Slamet Effendy Yusuf and Yunahar Ilyas as deputy chairmen and Amani Lubis as general treasurer.

    Ma’ruf, who previously acted as MUI’s deputy chairman, said that the newly elected officials will soon conduct some organization consolidating as well as revamping and redefining the council’s work plans.

    „We are aiming for a more effective performance, including on matters related to our peta dakwah [Islamic propagation map] and its targets,“ said Ma’ruf as quoted by kompas.com. (kes)

    http://www.thejakartapost.com/news/2015/08/27/maruf-amin-new-mui-chairman.html

  11. Jacques Auvergne Says:

    Feminismus und chitan al-inath / sunat perempuan: Nichts Neues aus dem Elfenbeinturm pardon Bayenturm

    2017 nennt EMMA in unbekümmerter Seelenruhe die veraltete sprich die falsche Zahl der Opfer weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) – die offizielle Zahl musste bekanntlich um 70 Millionen Mädchen und Frauen, von 130 Millionen FGM-Betroffenen auf „mindestens 200 Millionen“ (sagt auch der UNICEF | United Nations Children’s Fund, siehe ganz unten), nach oben korrigiert werden.

    Zum diesjährigen Internationalen Tag der Nulltoleranz gegenüber Genitalverstümmelung bringt EMMA ungerührt die falsche Zahl – und wagt es damit, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen falsch wiederzugeben oder war zu bequem, auch nur sekundenlang im Netz nach fgm unicef zu suchen:

    „dass die Genitalverstümmelung von Frauen ein globales Problem ist. UNICEF schätzt, dass weltweit etwa 130 Millionen Frauen Opfer des grausamen Rituals geworden sind. Sie stammen aus Ägypten, Sierra Leone, Guinea, Äthiopien, Somalia, dem Sudan oder Kenia. In insgesamt 28 Ländern wird der grausame Brauch praktiziert. Und die ­Tradi­tion setzt sich täglich fort: Alle elf Sekunden wird ein Mädchen neu verstümmelt.“

    EMMA kann es besser wissen, denn UNICEF oder TERRE DES FEMMES (TdF) oder ZONTA berichten korrekt. Die Frauen stammen zusätzlich aus Indonesien und Malaysia, aus Thailand, aus dem Iran sowie von der Arabischen Halbinsel.

    Nur den Irak kann – zehn Jahre nach allgemeinem Bekanntwerden – auch die deutsche EMMA nicht länger leugnen, sie unterschlägt allerdings den gegebenen religiösen Bezug nämlich Islambezug. Die irakischen muslimischen Kurden – als Schafiiten – beschneiden die Mädchen islamisch, womit Mädchen aus nach Europa eingewanderten Familien auch aus diesem Land die FGM droht.

    „Mit der Zuwanderung aus Ländern wie Ägypten, Irak oder Eritrea, in denen die „schwere Menschenrechtsverletzung“ besonders verbreitet ist, sei die Zahl der betroffenen Frauen um 30 Prozent gestiegen.“

    Von den – schiitischen – Dawoodi Bohra will man im Elfenbeinturm pardon Bayenturm noch nichts gehört haben? In seiner Moschee zu Mumbai ehedem Bombay stellte der Syedna, das geistliche Oberhaupt der Dawoodi Bohra, der gottesfürchtige Muffadal Saifuddin fest zur männlichen und weiblichen Beschneidung:

    „Die Handlung, die Handlung, die Handlung muss ausgeführt werden. Man wird sie insgeheim durchführen müssen wenn es um eine Frau geht, aber sie muss ausgeführt werden. The act must be done. It needs to be done discreetly when it is a woman, but it needs to be done.“

    Das dreimalige „Die Handlung!“ wird hier belegt:

    The procedure, the procedure, the procedure has to happen! If it is a man, then it is right, it is openly, and if it is a woman then discreetly but it must be done. You understand what I am trying to talk about, you understand properly about. In the man it is open, in women it is secret, but the procedure must be done! Whoever it is, whoever says it.

    – Syedna Muffadlal Maula, Cleric, Dawoodi Bohras

    (September 2014 wie Februar 2017 ein Skandal: Feministische Zeitschrift EMMA schweigt immer noch zur islamischen weiblichen Genitalverstümmelung, vgl.: Cornelia Strunz: Die Heilerin | Von: Michaela Maria Müller | EMMA 06.02.2017)

    http://www.emma.de/artikel/cornelia-strunz-die-heilerin-331587

    UNICEF

    Updated: Sep 2016

    At least 200 million girls and women alive today living in 30 countries have undergone FGM/C

    http://data.unicef.org/topic/child-protection/female-genital-mutilation-and-cutting/

    ::

    Der Bayenturm ist seit August 1994 Sitz der 1984 von Alice Schwarzer initiierten gemeinnützigen Stiftung FrauenMediaTurm und beherbergt seitdem ein Archiv und ein Dokumentationszentrum zur historischen und aktuellen Frauenbewegung. Alice Schwarzer ist die Vorstandsvorsitzende. Daneben befindet sich im Bayenturm das Büro von Alice Schwarzer und seit 2003 die Redaktion von Emma.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bayenturm#Stiftung_FrauenMediaTurm

    ::

    UN: 200 Millionen Frauen von Genitalverstümmelung betroffen

    Deutsches Ärzteblatt am 05.02.2016

    New York/Jakarta – Neuen Schätzungen der UN zufolge sind weltweit mindestens 200 Millionen Frauen und Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung geworden. Das sind rund 70 Millionen mehr als bislang angenommen. „Nie zuvor war es so dringlich, diese Praxis zu beenden“, sagte UNO-Generalsekräter Ban Ki Moon am Donnerstag in New York.

    Zu den am stärksten betroffenen Ländern gehört demnach Indonesien, das wesentlich zur Zunahme der Fallzahl beigetragen habe. Etwa die Hälfte aller indonesischen Mädchen bis zu elf Jahren seien beschnitten, heißt es in dem UN-Report. Zusammen mit Ägypten und Äthiopien gehöre Indonesien zu jenen drei Ländern, in denen mehr als die Hälfte der weltweit 200 Millionen Opfer lebten. […]

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/65652

    weltweit mindestens 200 Millionen Mädchen

    https://ec.europa.eu/migrant-integration/event/berlin—weibliche-genitalverstummelung-in-deutschland-uberwinden?lang=en

    2017

    Berlin – Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland überwinden

    Neuen Schätzungen UNICEFs zufolge leben heute weltweit mindestens 200 Millionen Mädchen und Frauen als Betroffene von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM), etwa 70 Millionen mehr als noch 2014 veranschlagt. Durch Migration und Flucht hat sich das Problem regional stark ausgeweitet, sodass heute beispielsweise auch in Deutschland ca. 48.000 Betroffene leben und mehr als 9.000 Mädchen gefährdet sind (TERRE DES FEMMES: 2016). Anlässlich des „Null-Toleranz-Tages“ gegen FGM am 06.02.2017 lädt TERRE DES FEMMES deshalb zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zu einer Fachkonferenz ein, bei der unter anderem die webbasierte Plattform für Fachpersonal präsentiert werden soll.

    (European Commission | EWSI European Web Site on Integration)

    https://ec.europa.eu/migrant-integration/privacy-statement

    ZONTA in Deutschland

    6. Februar 2017 – Internationaler Tag der Nulltoleranz der weiblichen Genitalverstümmelung FGM

    (Erstellt von Brita Gerling-Koehne)

    Die weibliche Beschneidung (FGM) umfasst alle Praktiken einer Veränderung oder Verletzung der weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht-medizinischen Gründen, was international als Verletzung der Menschenrechte der Frauen und Mädchen anerkannt ist. […] Schätzungsweise mindestens 200 Millionen der heute lebenden Mädchen und Frauen haben eine Form von FGM erduldet. […] FGM ist eine Verletzung der Menschenrechte der Mädchen und Frauen.

    6. Februar 2017 – Internationaler Tag der Nulltoleranz der weiblichen Genitalverstümmelung FGM

    ::

    Zonta International

    Zonta International (ZI) ist ein internationaler Service Club berufstätiger Frauen in verantwortungsvollen Positionen, die sich dafür einsetzen, die Lebenssituation von Frauen in rechtlicher, politischer, wirtschaftlicher, beruflicher und gesundheitlicher Hinsicht zu verbessern. Das Motto lautet Advancing the Status of Women Worldwide through Service and Advocacy. Zonta International ist überparteilich, überkonfessionell und weltanschaulich neutral. Der Hauptsitz von Zonta International befindet sich in Chicago, Illinois. Zonta ist als Nichtregierungsorganisation (NGO) mit konsultativem Status bei der UNO seit deren Gründung 1945 vertreten.

    Gegründet wurde die „Confederation of Zonta Clubs“ am 8. November 1919 in Buffalo, New York. Der Name „Zonta“ stammt aus dem Lakota, einer Sprache der Sioux-Familie, und bedeutet „ehrenhaft“, „integer“ und „vertrauenswürdig“.

    In Kooperation mit internationalen Hilfsorganisationen wie UN Women, UNICEF oder UNFPA und anderen internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) (z. B. CARE International) werden Projekte finanziert, die Mädchen und Frauen unterstützen (Zugang zu Bildung und Trainingsprogrammen, Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung, Hilfen beim Wiederaufbau nach Kriegs- und Krisensituationen sowie gezielte Maßnahmen gegen institutionalisierte Gewalt an Frauen). Neben dem karitativen Engagement ist die berufliche Förderung junger Frauen ein wesentliches Ziel von Zonta International. Hierzu werden weltweit Stipendien und Preise vergeben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zonta_International

    ::
    ::

    https://sahiyo.com/2016/04/29/respected-syedna-we-are-all-disappointed-by-your-views-on-female-circumcision/

    Leider wirbt Zehra Patwa nur gegen die Mädchen aufgezwungene Genitalbeschneidung (Genitalverstümmelung), nicht gegen die FGM schlechthin, findet vielmehr offensichtlich die Genitalverstümmelung auf eigenen Wunsch der erwachsenen Muslima prima:

    I’m disappointed that the Syedna is not willing to listen to the voices of so many Bohra women who have suffered as children, and continue to suffer as adults, and proclaim khafz a practice that is the choice of an adult woman rather than being forced on a young girl.
    – Zehra Patwa, Member, Speak Out Against FGM

    “If there is no compulsion in Islam, then a Muslim must choose to do those things that are prescribed by Islam, not have them forced on them,” she added.

    Leider sehr islamkonsequent: die FGM ist Pflicht einerseits, irgendwie sei kein Zwang in der Religion andererseits, die Muslima also muss sich freiwillig beschneiden lassen, also Ja zur ChifâD bzw. ChafD auf eigenen Wunsch.

    Unser Problem: der Islam kennt erwachsen (adult) für Jungen als 15 und für Mädchen ab neun Jahre (Mondjahre, die Braut ist achteinhalb), Zehra Patwa dürfte Schwierigkeiten haben, dem schiitischen Islamgelehrten die gebotenen 18 Jahre klar zu machen.

    [Quelle siehe oben]

    Patwa täuscht sich oder uns, die islamische FGM – auch bei den Dawoodi Bohra – ist mitnichten stets eine FGM Typ Ia (hier als: „clitoral unhooding“), sondern kann ebensogut als FGM Typ Ib durchgeführt werden.

    „Clitoral unhooding may well be beneficial for SOME ADULT women, those who experience sexual dysfunction due to a large amount of prepuce tissue on the clitoris but what is the justification of doing it to ALL 7-year old girls? Do you know something about their sexual function that we don’t? Are you saying that all girls and women who are not cut are unclean?

    If khafz/khatna/female circumcision/clitoral unhooding is so beneficial, why must it be done in secret? Why is it considered by the World Health Organization as a form of FGM?“

    (Zehra Patwa am 04.05.2016 bei SAHIYO im Kommentarbereich)

    https://sahiyo.com/2016/04/29/respected-syedna-we-are-all-disappointed-by-your-views-on-female-circumcision/

    Nach Kräften Nebel werfen, Dr. Fatema Slatewala:

    „Clitorial unhooding and not female genital mutilation is the surgical practice prevalent in our community.“

    Noch einer flunkert sich oder uns das Blaue vom (sehr islamischen) Himmel herunter. Dr. A. Kagalwala kann wissen, dass im Islam – nehmen wir zum Vergleich auch den sunnitischen Islam und Fiqh nach asch-Schafii – doch wohl auch schiitisch die Klitoris nie geschützt sein kann, weil die autoritativen Texte (Koran und Hadith), in Abgrenzung Schamlippen oder zu Klitoris, ein Wort Klitorisvorhaut nicht kennen:

    „Being a doctor myself: First and for most there is a vast difference between female genital mutilation and female circumcision. circumcision is a surgical procedure ,in medical terms called as clitoral unhooding which does nothing but benefits a woman,and according to shariah this is what khafz is in its real sense.“

    Ganz in der Manier von MUI (Indonesien) oder malaysischem Fatwarat will offensichtlich auch Kagalwala die FGM-Klassifikation knacken, aufbrechen in einen verbotenen und einen weltweit straffrei erlaubten Teil.

    (Dr. A. Kagalwala am 30.04.2016)

    Immerhin macht man sich klar, dass jede Form der nicht medizinischen Veränderung oder Verletzung als FGM betrachtet wird, SAHIYO an Dr. Fatema Slatewala:

    „Additionally, female genital mutilation as defined by the World Health Organization includes all includes procedures that intentionally alter or cause injury to the female genital organs for non-medical reasons. Under this definition, even khatna falls under it. Additionally, if an adult women elects to have clitoral unhooding, that is her choice.“

    Hier hätte sich SAHIYO allerdings auf achtzehn Jahre festlegen müssen, statt einfach nur adult, erwachsen zu sagen, die Muftis, Ulama, und Scheiche werden – von sich aus, freiwillig – nie 18 Jahre definieren, die Scharia definiert baaligh, buluugh sehr anders.

    . . . .

    Auf einmal dann nähert sich die Diskussion dem weltweit so verbissen geleugneten Thema Klitoris. Auch bei den Dawoodi Bohra geht es – in der schneidetechnischen Praxis dann sicherlich nicht immer – um den Angriff auf das Zentrum der Lust.

    Eine nämlich nicht an der clitoral hood, sondern an der clitoris verstümmelte Frau enthüllt das traurige Beschneidungsgeheimnis:

    Alifya Sulemanji:

    My Thoughts,

    Are you comparing hair and nails which are made of dead cells of the body to a women’s clitoris. Nails are protein called keratin. It is made up of dead skin cells. Women clitoris is her sex organ and is highly sensitive. If you cut nails and hair the grow again. Here you are about cutting of a sex organ which is not going to grow back! Make sense please.

    Alifya
    May 6, 2016 at 6:20 pm
    __

    Saifuddin Merchant

    Female circumcision is not about cutting off the clitoris. Please do some research first. You seem to be greatly misinformed.

    May 6, 2016 at 6:31 pm

    __

    [ Zehra Patwa hat Hoffnung – oder macht Taqiyya, islamischen Red Herring, tut so, als ob es sie geben würde, die islamische Forderung lediglich einer Mädchenbeschneidung nach FGM Typ Ia und eben nicht, niemals einer FGM Typ Ib Klitoris(teil)Amputation. ]

    __

    Saifuddin Merchant

    Khatna is taking off a very small amount of skin from the prepuce which covers the clitoris like a hood.

    May 9, 2016 at 5:47 am
    __

    Alifya Sulemanji

    My body is my research. I see what they have done to me. You are misinformed. You are a male trying to tell me what happened to me, actually didn’t happen!!! You talking to someone who has been cut for no reason. I feel deprived of the sensations during sexual activity. The clitoris is the main female sex organ, which is cut. Is this good enough for you to understand or you need more explanation!!

    May 9, 2016 at 1:51 pm

    __

    Saifuddin Merchant

    I sympathize with you that you cannot enjoy full sexual satisfaction because an old lady did not know the correct procedure for female circumcision. That is what I have been emphasizing in all my replies. Rather than ban female circumcision we should work on the correct procedure to be followed.

    May 9, 2016 at 6:47 pm
    __

    Saifuddin Merchant

    Back off lady!!!!
    It was her mother who had her clitoris cut off.
    Not me!!

    May 9, 2016 at 7:47 pm

    ____

    Saifuddin Merchant stellt die Gretchenfrage:

    „Anscheinend halten Sie die Standards der Weltgesundheitsorganisation für übergeordnet, für vorrangig gegenüber denjenigen der Scharia, wie sie durch den Propheten Mohammed niedergelegt worden sind. Seems clear that you hold the World Health Organization way above the shariat laid down by Prophet Mohammed“

    Volkssouveränität oder der Gott von Koran und Sunna als Souverän? Menschengemachte oder himmlische Gesetze?

    Der Schariagehorsame rückt jeden muslimischen Gegner der Beschneidung der Jungen und Mädchen in den Bereich der Verleugnung des Islamischen, in die Zone des Kufr:

    „Gegen die Scharia zu verstoßen ist kein plausibles Argumentieren, keine akzeptable Beweisführung, sondern Krieg gegen Gott. Es ist die Anmaßung es besser zu wissen als der Schöpfer. Going against the shariat is not reasoning, it is enmity with Allah. It is declaring that you know better then the Creator.“

    Enmity with Allah, Feindseligkeit dem Schöpfer gegenüber. Man kann nicht sagen, Saifuddin Merchant habe seine Religion falsch verstanden – und rufe sich Hamed Abdel-Samad in Erinnerung:

    „Ich will nichts an den Schriften ändern. Ich will nur, dass wir uns eingestehen: Der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser Welt zu werden, sondern um über die Welt zu herrschen. Das ist in den Texten verankert und in der Geschichte des Islams auch als gelebte Wirklichkeit zu finden. Und weil der Koran als das direkte Wort Gottes gilt, kann er schlecht relativiert oder kontextualisiert werden. Heutige Salafisten und Islamisten verstehen Allahs Auftrag genauso, wie er auch damals gemeint war. Sie missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen ihn nur. In keiner anderen Religion heute wird der Begriff Ungläubige so abwertend benutzt wie im Islam. In keiner anderen Religion ist allein die Tatsache, dass man ungläubig ist, ein Todesurteil. Wir müssen uns also von der Geltung der Texte im Koran verabschieden, so wie die meisten Christen sich von Sätzen des Alten Testaments distanziert haben. Es wäre schön, wenn die Nicht-Muslime uns dabei helfen, statt das Problem zu leugnen.“

    („Der Islam ist keine Religion des Friedens“ | ZEIT (online) 07.12.2015)

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/hamed-abdel-sama-islam-kritik-muslime-fundamentalismus/komplettansicht

  12. Edward von Roy Says:

    „obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna“

    (Sitt al-Banat Khalid, Gynäkologin)

    Female Circumcision: “Prohibition or Allowance?” Islamic & Medical Perspective

    Dr. Asim Abdelmoneim Hussein

    Dr. Sit Elbanat Khalid Mohamed Ali
    Obstetrician Gynecologist
    KhartoumUniversity – Sudan

    http://www.muslimaunion.com/index.php/english/item/11028-%20%20Female-Circumcision–%20%20%E2%80%9CProhibition-or-Allowance

    Pro-FGM advocacy:

    “Dr. Sit Elbanat (Obs/Gyn) developed a video to teach health cadres to safely practice FGM”

    “Amal Ahmed Bashir (sister to Khartoum ex-Minister of health) supports medicalization and claimed in a newspaper that it is a safe and cheap alternative”

    “Dr. Sit Albanat [Obs & Gyn consultant] trained 5 doctors on performing type I [Sunna/ Sharei] FGM/C and intending to open 5 centers for FGM/C as well as she introduced the Sharei FGM/C in the curriculum of one college, Dr. Sit Elbanat trained 5 doctors and new centers are offering FGM services. Dr. Sit Elbanat has good connections with religious leaders and protected and is supported and can expand centers that offer FGM services”

    [ Quelle bei: UNFPA ]

    A situational Assessment of Health Sector Role/Interventions in Female Genital Mutilation/Cutting in Khartoum state, Sudan
    Final Report
    2011

    http://countryoffice.unfpa.org/filemanager/files/sudan/rep/fmg.pdf

    .
    .

    [ Islam ist FGM; hier der entsprechende Fatwa Nummer 45528 ]

    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    45528: Medical benefits of female circumcision

    [ Frage ]

    Could you explain me what is the medical benefit of girl’s circumcision?

    [ Antwort ]

    […]

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory.

    There are reports in the Sunna which indicate that circumcision for women is prescribed in Islam. In Madina there was a woman who circumcised women and the Prophet (peace and blessings of Allah be upon him) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” Narrated by Abu Dawud (5271), classed as sahih by Shaykh al-Albani in Sahih Abi Dawud.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Mentioning some of these benefits, Dr. Hamid al-Ghawabi says:

    • The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.

    • Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.

    • Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.

    • Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.

    • Circumcision reduces excessive sexual desire.

    Then Dr al-Ghawabi refutes those who claim that female circumcision leads to frigidity by noting:

    Frigidity has many causes, and this claim is not based on any sound statistics comparing circumcised women with uncircumcised women, except in the case of Pharaonic circumcision which is where the clitoris is excised completely. This does in fact lead to frigidity but it is contrary to the kind of circumcision enjoined by the Prophet of mercy (…) when he said: “Do not destroy” i.e., do not uproot or excise. This alone is evidence that speaks for itself, because medicine at that time knew very little about this sensitive organ (the clitoris) and its nerves.

    From Liwa’ al-Islam magazine, issue 8 and 10; article entitled Khitan al-Banat (circumcision of girls).

    [ Aus Khartoum, Sudan: Frau Dr. Sit Elbanat Khalid Mohamed Ali – ihr Name wiedergegeben auch Dr. Sit Elbanat oder Dr. Sit Albanat ]

    The female gynaecologist Sitt al-Banat Khalid says in an article entitled Khitan al-Banat Ru’yah Sihhiyyah (Female circumcision from a health point of view):

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future, as has happened with regard to male circumcision – the world now knows its benefits and it has become widespread among all nations despite the opposition of some groups.

    Then she mentioned some of the health benefits of female circumcision and said:

    • It takes away excessive libido from women

    • It prevents unpleasant odours which result from foul secretions beneath the prepuce.

    • It reduces the incidence of urinary tract infections

    • It reduces the incidence of infections of the reproductive system.

    In the book on Traditions that affect the health of women and children, which was published by the World Health Organization in 1979 it says:

    With regard to the type of female circumcision which involves removal of the prepuce of the clitoris, which is similar to male circumcision, no harmful health effects have been noted.

    And Allah knows best.
    Islam Q&A

    https://islamqa.info/en/45528

    [ Diese und viele andere islamische wie auch nichtislamische Begründungen der FGM kritisch archiviert bei Circumstitions ]

    Female Circumstitions
    Bad reasons to cut a girl’s genitals

    http://www.circumstitions.com/FGC-stitions.html

  13. Jacques Auvergne Says:

    الغوابى
    al-Ghawaby [ El Ghawaby, Elghawaby u. dgl. ]

    حامد الغوابي

    Hamid al-Ghawabi [ Haamid al-Ghawaabi ]

    الدكتور حامد الغوابي
    Dr. Hamid al-Ghawabi

    ___p://www.ala7ebah.com/upload/archive/index.php/t-55351.html

    ___p://wiki.eanswers.com/ar/%D8%AE%D8%AA%D8%A7%D9%86%20%D8%A7%D9%84%D8%A5%D9%86%D8%A7%D8%AB

    .
    .

    لواء الإسلام
    liwāʾ al-islām [ Liwa‘ = Banner, Kriegsflagge; Brigade ]

    [ hier: die der radikal islamischen Muslimbruderschaft nahe stehende Zeitschrift, nicht zu verwechseln mit gleichnamigen diversen Terrorgruppen (Liwa al-Islam (Brigade of Islam)) oder mit der ägyptischen regierungsnahen Zeitung Al-Liwā‘ al-Islāmī (Al Liwa Al Islami Newspaper Egypt) ]

    Liwa‘ al-islam (journal)

    https://books.google.de/books?id=n2U0WGHUBPIC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Dr. Hamid Al Ghawabi, a gynaecologist and a zealous advocate of female genital mutilation, wrote a series of articles in the Islamist review Lewa‘ al Islam (Banner of Islam).

    https://books.google.de/books?id=U0EyBwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Since the 1980s the Brotherhood has published a weekly periodical known as Liwa al-Islam (Banner of Islam)

    https://books.google.de/books?id=OZbyz_Hr-eIC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ::

    Third World Legal Studies
    Volume 13
    Women’s Rights and Traditional Law: A Conflict
    Article 4 1-4-1995
    Islamic Law and the Issue of Male and Female Circumcision

    Sami A. Aldeeb Abu-Sahlieh

    According to Doctor Hamid Al-Ghawabi, it is the ablation of the clitoris as well as labia minora.

    Hamid al-Ghawabi: Khitan al-banat bayn al-tib wal-islam, in: Abd-al-Raziq, Abu-Bakr: Al-Khitan, raʾy al-din wal-ʿilm fi khitan al-awlad wal-banat, Dar al-Iʿtissam, Cairo, 1989, p. 55.

    [ [citation] Aldeeb Abu-Sahlieh, Sami A. (1995) | Islamic Law and the Issue of Male and Female Circumcision | Third World Legal Studies: Vol. 13, Article 4. ]

    http://scholar.valpo.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1036&context=twls

    Haamid al-Ghawaabi

    https://simplynotso.wordpress.com/tag/dr-haamid-al-ghawaabi/

    Haamid al-Ghawaabi

    http://haroonbaloch.blogspot.de/2007/08/female-circumcision-in-islam.html

    Haamid al-Ghawaabi

    https://adinakutnicki.com/tag/dr-haamid-al-ghawaabis-babblings/

    Doctor Hamid Al-Ghawabi, who admits that female circumcision does reduce the sexual instinct in women, sees this as a positive effect.

    http://ebmb.de/http/mbs/board.php?since=1&sort=&view=&expand=&num=1018013082&thread=1018011579

    ::
    ::

    Fundsache bei al-Azhar …

    MOHAMED HAMED EL GHAWABY

    w_w.azhar.edu.eg/sp/lib/forigne%20theises/medicen.xlsx

    Kann dieser Herr hier der im Fatwa des Scheich al-Munajjid zitierte Verteidiger der FGM sein?

    Samir Hamid al-Ghawabi [ Samir Hamid Elghawaby ]

    سمير حامد الغوابي
    طبيب نساء والولادة [ Gynäkologie und Geburt ]

    نشر هذه الكلمة

    http://www.dmd.com.eg/ar/21039-%D8%B3%D9%85%D9%8A%D8%B1_%D8%AD%D8%A7%D9%85%D8%AF_%D8%A7%D9%84%D8%BA%D9%88%D8%A7%D8%A8%D9%8A————————————————-

    [ Der ist es sicherlich nicht, ein Radiologe: Professor of Radiodiagnosis, Faculty of Medicine, Cairo University, Egypt. ]

    Hamed Samir Hamed El Ghawabi
    [ Hamed Samir El Ghawaby ]

    [ … deshalb ohne Link. ]

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