401. Nein zur Schariapolizei

Unser Nein zu den Vorschriften der Scharia

AUFRUF

Demo gegen Pro-Halal

Samstag, den 20.09.2014

16:00 Uhr

Konrad-Adenauer-Platz 14

40210 Düsseldorf

Zentralrat der Ex-Muslime

Kontakt: 0177 5692413

Postfach 801152 51011 Köln

exmuslime@gmail.com

Website des ZdE

http://exmuslime.com/

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

In Nordrhein-Westfalen sind radikalreligiöse Salafisten als Scharia-Polizei oder Anti-Haram-Team durch die Straßen gezogen und haben Bürger zur Einhaltung der repressiven Vorschriften des Islam aufgefordert. Anfangs trugen sie orangefarbene Westen mit dem Aufdruck „Sharia police“, was an die Mutawiun (Schariapolizei) der einstigen afghanischen Taliban erinnert. Im Gottesstaat Saudi-Arabien kontrolliert das selbe Modell einer Islamischen Religionspolizei auch heute, dass alle Frauen den vorgeschriebenen großen Schleier (Abaya, Hidschab) korrekt tragen, keine fremden Männer ansprechen können und ohne männlichen Begleiter keine Reise unternehmen. Im Iran übernehmen die Basidschi ungefähr dieselbe Funktion und dürfen im Auftrag des Islamischen Regimes die Menschen einschüchtern oder auch schlagen. Auch in Großbritannien haben sich Scharia-Patrouillen gebildet. Etliche Menschen aus diesen Kreisen der europäischen Scharia-Sheriffs haben sich so sehr fanatisiert, dass sie nach Syrien und in den Irak gezogen sind und sich dort den Glaubenskämpfern der Terrormiliz Islamischer Staates (IS) angeschlossen haben. Auf diese Art zeigt sich der ideologische und auch praktische Zusammenhang zwischen dem Tugendterror hier in Europa und dem Dschihad-Terror dort im Nahen Osten.

Im Namen von Millionen von Menschen möchten wir deshalb hier in Düsseldorf auf die Straße gehen und sagen: NEIN zur Scharia, Nein zum Gottesstaat, Nein zu den frauenfeindlichen islamischen Gesetzen!

In einem modernen Staat darf die mittelalterliche Gesetzesordnung der Scharia auch wegen ihren brutalen Strafen keine Rolle spielen. Wir lassen es nicht zu, dass einige religiöse Radikale Angst und Schrecken verbreiten und in mehr und mehr Städten die Nonkonformisten bedrohen und alle Frauen ohne Kopftuch mobben. Nein, hier werden wir mit allen Menschen – egal ob Einheimische oder Einwanderer – auf die Straße gehen und zusammen ein breites, an den allgemeinen Menschenrechten orientiertes Bündnis für freiheitlich demokratische Werte bilden.

Wir haben im Iran, in Saudi-Arabien und Afghanistan, im Irak und im Sudan, in Nigeria und in vielen anderen Ländern gesehen, was die totalitäre Machtausübung eines streng an Koran und Sunna orientierten Regimes mit einer Scharia-Polizei als zentralem Einschüchterungsinstrument bedeutet. Wir wissen, welche verheerenden Auswirkungen die Schariapolizei auf unsere Körper und Seelen hat. Angesichts der Bedrohung von Freiheit, Gleichheit und Säkularität durch Tugendterror und Dschihad müssen wir jetzt aufstehen und der weltweit vernetzten Schariabewegung Einhalt gebieten.

Unsere Demonstration richtet sich auch gegen die fortlaufende unkritische Duldungspolitik der deutschen Regierung gegenüber den islamischen Organisationen. Egal wie die einzelnen Verbände sich nennen, sie vertreten alle die gleiche Grundrichtung und sind alle für die Scharia. Ein Beispiel für den radikalen Aktivismus ist die Charta der Menschenrechte im Islam, die 1990 in Kairo verfasst worden ist. Diese Charta lässt von den unteilbaren Menschenrechten nur einen Kernbereich übrig, behandelt Männer und Frauen eben nicht gleich, richtet sich gegen die Meinungsfreiheit und will die allgemeinen Menschenrechte aushebeln. Geht es nach den islamischen Führern, dann sollen überall auf der Welt die Muslime mehr und mehr in einen Käfig aus Sondergesetzen eingesperrt werden. Wenn die Islamaktivisten erst einmal genügend Macht erlangt haben, dann werden sie immer und überall eine Art von Schariapolizei organisieren. Hier in Deutschland möchte sich kein Islamverband oder Moscheeverein von der Islamischen Menschenrechts-Charta von 1990 distanzieren. Auch das ist ein Grund dafür, dass der Zentralrat der Muslime (ZMD) nicht als Vertretung der muslimisch geprägten Mitbürger staatlich anerkannt werden darf. Alle Verbände im Koordinationsrat (KRM) sind streng an der Scharia ausgerichtet und sollten deshalb von den Sicherheitsbehörden beobachtet und kontrolliert werden.

Wir wenden uns entschieden gegen die Tolerierungspolitik und die Zusammenarbeit der Bundestagsparteien – egal ob CDU, SPD, Linkspartei und Grüne – mit den Aktivisten der Islamischen Bewegung und den radikalislamisch beherrschten Staaten wie Saudi-Arabien und dem Iran. Diese finanzielle und politische Zusammenarbeit stärkt die Gegner der Moderne und Menschlichkeit hier und fällt dort allen Frauen, Säkularen und Islamkritikern in den Rücken.

Aus diesem Grund fordern wir von der deutschen Regierung eine andere Politik. Jetzt ist die Zeit für eine grundlegende Richtungsänderung. Sonst dürfte es bald zu spät sein.

Die skandalöse Aufstellung einer Scharia-Polizei ist eben auch ein Ergebnis der verfehlten Toleranzpolitik und des gescheiterten Multikulturalismus in Deutschland. Wer propagiert: „Der Islam gehört zu Deutschland“ und dabei vergisst, dass unsere säkulare und freiheitliche Gesellschaftsordnung in einem Gegensatz zur islamischen Herrschaftskultur steht, der ist mitverantwortlich, wenn die globale Bewegung von Bart und Burka sagt: „Die Scharia gehört zu Deutschland“.

Wenn jetzt die freiheitlich demokratischen Kräfte nicht aufstehen und für einen Richtungswechsel im Sinne einer Null-Toleranz-Politik gegenüber dem radikalen Islam eintreten besteht die Gefahr, dass Rechtextremisten und Rassisten das Thema kapern, weil der fatale Eindruck entsteht, die fortschrittlichen und demokratischen Kräfte sind entweder allesamt Komplizen der Islamisten oder ducken sich feige weg. In einem funktionierenden Rechtsstaat ist Religion Privatsache, jeder kann glauben oder nicht glauben, ohne seine vollen Bürgerrechte zu verlieren. Sobald jedoch die Aufpasser der Scharia durch die Straßen patrouillieren, schreiben die religiösen Extremisten allen anderen Muslimen und sogar den Nichtmuslimen vor, welche Kleidung oder Musik noch erlaubt ist, wie man in der Öffentlichkeit auftreten darf. Vor allem geht es den Anhängern der Scharia um die Rolle der Frau, die als unmündig gilt und einen Aufpasser braucht. Das ist eine Art von Faschismus.

Deshalb unser Appell an alle Menschen: Sagen sie Nein zur Scharia-Polizei, Nein zum Salafismus, Nein zum Islamismus.

13 Antworten to “401. Nein zur Schariapolizei”

  1. Demo gegen Pro Halal Says:

    Demo gegen Pro Halal Düsseldorf den 20.09 2014
    khaled1359

    Veröffentlicht am 20.09.2014
    Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

    http://www.ex-muslime.de

  2. Bragalou Says:

    London im Dezember 2013. Im Umfeld von Hassprediger Anjem Choudary entstand eine Islam-Patrouille, welche die Regeln der Scharia durchsetzen wollte. ‚Hier ist ein islamisches Gebiet‘, ‚Frau, mit dieser unzüchtigen Kleidung kommen Sie in die Hölle‘.

    ‚Muslim Patrol‘ jailed for harassing couple holding hands and men drinking in a bid to enforce Sharia law in East London

    Jordan Horner and another Islamic extremist told one couple they could not hold hands while walking down the street, because it was in a ‚Muslim area‘.

    The radicals also attacked a group of men drinking in the road, and told a woman she would face ‚hell fire‘ because of the way she was dressed. …

    The 23 year-old admitted two counts of using threatening words and behaviour.

    Prosecutor Alex Chalk told the court: ‚This is a case about religious vigilantism. These men were members of a self-styled Muslim Patrol who threatened, intimidated and even assaulted members of the public who they perceived to be behaving in an un-Islamic manner.

    ‚The men accosted members of the public in neighbourhoods of East London which they claimed were Muslim areas, and where according to them different law applied.‘ …

    HUGO GYE
    Daily Mail 06.12.2013

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2519519/Muslim-Patrol-jailed-harassing-couple-holding-hands-men-drinking-bid-enforce-Sharia-law-East-London.html

  3. AEMR Says:

    Auch beim DA! Düsseldorfer Aufklärungsdienst zu lesen:

    Kundgebung des Zentralrates der Ex-Muslime gegen die „Scharia-Polizei“

    Mina Ahadi und der „Zentralrat der Ex-Muslime“ demonstrieren für Religions- und Meinungsfreiheit und gegen die so genannte „Scharia-Polizei“ der Salafisten, am Samstag, den 20.9.2014 zwischen 16:00 und 17:00 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz vor dem Hbf. in Düsseldorf!

    http://exmuslime.com/

    Kommt zahlreich, um zu demonstrieren, dass Düsseldorf gern auf eine „Scharia-Polizei“ verzichten kann.

    https://de-de.facebook.com/events/901033703257356/?ref=22

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    Düsseldorf
    Proteste gegen
    „Pro Halal“

    دوسلدرف
    تظاهرات علیه
    ”پرو حلال”

  4. Bragalou Says:

    Saudi-Arabien 2011 und die Schariapolizei trägt mal wieder ihre großen Stöcke mit sich herum. Am Meer, du willst nett Kaffetrinken im Abendsonnenschein? Kann durch die Tugend-Truppe jäh unterbrochen werden.

    Morality police in Saudi, once again carrying big sticks
    The National (UAE)
    17.11.2011

    Al Mutawa just entered the cafe.“ …

    morality police wandering about

    Wenn Mann und Frau miteinander im Café erwischt werden, haben sie Glück wenn sie verheiratet sind (was sie sofort beweisen müssen). Eine scharfe Warnung gibt es trotzdem:

    „Sagen Sie Ihrer Ehefrau, dass sie ihre Haare immer bedecken muss.“

    „Thank God we are married,“ said the same friend texting me, whose husband was questioned by the Mutawa and asked to show proof of their marriage as they sat at that cafe. He also reminded the husband: „Tell your wife to Taghati“ – cover up her hair.

    Wer als Schüler oder Student die bestandenen Klassenarbeiten feiern will bekommt Probleme mit der Schariapolizei.

    Drohungen, Schreie und Rezitieren von Koransuren dienen der Einschüchterung und Strafe, einziger Grund: ein Anhänger mit einem Kreuz.

    „Is the Mutawa carrying a stick?“ I wrote in reply?

    After a few minutes of silence, she wrote back with one word: „Yes“.

    http://www.thenational.ae/thenationalconversation/comment/morality-police-in-saudi-once-again-carrying-big-sticks

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    Vor drei Wochen, September 2014

    Geschlechtertrennung im Supermarkt beim in der Schlange Stehen. Eine Kasse für Männer, eine andere für Frauen. Ein mit einer Frau aus Saudi-Arabien verheirateter Brite steht falsch, im Frauenbereich, und bekommt dafür brutale Prügel von der Islamischen Religionspolizei, sie stoßen den Geschäftsmann zu Boden und springen auf seinen Rücken.

    (the Mutawa = SCHARIAPOLIZEI)

    British Man ‚Beaten By Saudi Religious Police For Using Women-Only Till‘ In Shocking Video
    The Huffington Post UK
    02.09.2014

    http://www.huffingtonpost.co.uk/2014/09/02/british-man-beaten-saudi_n_5751292.html

  5. Bragalou Says:

    DA!
    Am Folgetag berichtet der Düsseldorfer Aufklärungsdienst:

    Mina´s Rede gestern vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof:zufällig waren auch zwei Koranverteiler vor Ort. Nachdem diese sich zu einem Pulk von 15 Jungs zusammentelefoniert hatten, versuchten sie unsere Kundgebung zu stören: sie fingen zunächst an unsere Plakate einzusammeln, behaupteten es würde sie beleidigen, wenn diese auf dem Boden lägen und jemand da zufällig trauf steht, denn da ist die IS Flagge drauf, worauf Allah steht, darauf dürfe man nicht stehen und wir sollten die aufheben! Als die Polizei uns trennte, versuchten sie es mit „Gott ist groß“ Gebrüll… am Ende hatten wir ein Großaufgebot der Polizei inclusive Kamerawagen und das mulmige Gefühl, dass hinter der großzügigen Koranverteilung ein ebenso strenges wie einfach gestricktes Weltbild steckt, dass kleine Jungs ganz groß auftrumpfen lässt…

    https://www.facebook.com/duesseldorfer.aufklaerungsdienst

    https://www.facebook.com/duesseldorfer.aufklaerungsdienst

  6. Machandelboom Says:

    DA!
    Düsseldorfer AufklärungsdienstTV

    Veröffentlicht am 21.09.2014
    Auf der Kundgebung sprach Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland.

    Aufruf zur Demo gegen Scharia-Polizei.
    Wir möchten ein Zeichen setzen!

    http://exmuslime.com/kampagne/

    Gegen islamischen Sittenterror – Keine Scharia-Polizei in Deutschland!
    Im Namen von Millionen Menschen möchten wir deshalb in Düsseldorf auf die Straße gehen und sagen: NEIN zur Scharia, NEIN zu Islamisten, NEIN zu frauenfeindlichen islamischen Gesetzen!

  7. Nä wat woar dat wier en Jedöns Says:

    Sarenmermal so:

    Islamkritik zwischen Aufklärung und Rassismus
    Düsseldorf am 12.11.2014. Vortrag und Diskussion mit Mina Ahadi

    Hörsaal 5J der HHU
    Universitätsstraße 1
    40225 Düsseldorf

    Düsseldorf am 12.11.2014 „Islamkritik zwischen Aufklärung und Rassismus“

    Mittwoch, 12. November 18:30 – 21:00
    Heinrich-Heine-Universität [ ORT: Hörsaal 5J der HHU, Universitätsstraße 1, 40225 Düsseldorf ]
    Vortrag und Diskussion mit Mina Ahadi

    Rassistische Gruppen wie Pro NRW gebrauchen „Islamkritik“ gerne für ihre Zwecke. Darf man den Islam trotzdem kritisieren? Gemeinsam mit Mina Ahadi diskutieren wir über den Islam und seine Kritik. Auch über aktuelle Entwicklungen, wie etwa den Islamischen Staat, soll gesprochen werden. Mina Ahadi ist Vorsitzende des Internationalen Komitees gegen Steinigung, des Komitees gegen Todesstrafe und des Zentralrats der Ex-Muslime.

    Veranstalter: Association début d´histoire (ADH)
    in Kooperation mit
    Düsseldorfer Aufklärungsdienst (DA!)

    https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

    Association début d’histoire | ADH – Anfang der Geschichte

    http://adhduesseldorf.blogsport.eu/uber-uns/debut-dhistoire-anfang-der-geschichte/

    https://www.facebook.com/pages/Association-d%C3%A9but-dhistoire/322097607912627

  8. Bragalou Says:

    Ein Vortrag von Mina Ahadi ist kurzfristig vom Rektorat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf untersagt worden. Die Entscheidung wurde mit mangelnder weltanschaulicher Neutralität begründet. Die Veranstalter hingegen vermuten religionsbezogene Motive hinter der Untersagung.

    … Wenige Stunden vor der geplanten Veranstaltung am Dienstagabend ließ das Rektorat jedoch mitteilen, dass der seit langem angekündigte Vortrag untersagt werde. Zur Begründung hieß es, dass eine islamkritische Veranstaltung in den Räumen der Universität Düsseldorf weltanschaulich nicht neutral und daher nicht zulässig sei. …

    Fest steht, dass es diese restriktive Vergabepolitik für Räumlichkeiten der Hochschule nicht immer gegeben hat. Mediales Aufsehen wegen eines Vortrags zum Thema Islam an der Uni Düsseldorf hatte es zuletzt im Jahr 2006 nach einem Streit unter Studierenden gegeben. Der damalige Referent: der Salafisten-Prediger Pierre Vogel.

    aus: ARIK PLATZEK (Uni Düsseldorf verweist islamkritischen Vortrag), diesseits am 11.11.2014

    http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/deutschland/1415660400/uni-duesseldorf-verweist-islamkritischen-vortrag

  9. Bragalou Says:

    10.06.2015 [d. h. gemeinsam mit dem Thema Kopftuch im Schuldienst / Lehrerinnenhidschab]
    LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
    16. Wahlperiode

    E 16/1258
    05.06.2015

    46. Sitzung (öffentlich) des Integrationsausschusses am Mittwoch, dem 10. Juni 2015, nachmittags, 13.30 Uhr, Raum E 1 A 16

    Salafismus konsequent mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen! [vgl. Zitat und Quelle, siehe unten]

    Antrag der Fraktion der FDP
    Drucksache 16/6127
    Ausschussprotokoll 16/826

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/Tagesordnungen/WP16/1200/E16-1258.jsp

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    Stichworte

    – Bonn.
    – Dawa to go, ein Konzept radikalislamischer Straßenmission.
    – Grillfest, ebenfalls geradezu ein Konzept der Anwerbung.
    – DIE WAHRE RELIGION = Ibrahim Abou Nagie (Köln) = LIES!
    – HELFEN IN NOT mit Sitz in Neuss.
    – ANSAAR DÜSSELDORF.
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    LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
    16. Wahlperiode

    Drucksache 16/6127
    24.06.2014

    Antrag der Fraktion der FDP

    Salafismus konsequent mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen!

    In Nordrhein-Westfalen hat sich insbesondere die Stadt Bonn als ein Schwerpunkt salafistischer Aktivitäten herauskristallisiert. Das beobachten unabhängig voneinander die Bonner Polizei und unterschiedliche Experten. Gelegenheiten für Radikale, auf ihre Glaubensgeschwister einzuwirken, gibt es einige: So werden weiterhin Benefiz-Veranstaltungen mit Blick auf den Bürgerkrieg in Syrien genutzt. Ferner führen Salafisten in Bonn die Aktion „Dawa to go“ durch, in etwa übersetzungsfähig mit „Glauben zum Mitnehmen“. Dabei handele es sich um Aktionen radikaler Prediger, die durch die Straßen der Altstadt oder des Stadtteils Tannenbusch ziehen, um junge Leute gezielt anzusprechen und Infomaterial zu verteilen. Im Sommer 2014 ist die Veranstaltungsform „Grillfest“ hinzugetreten. Dabei laden die Salafisten zu Grillveranstaltungen in öffentlichen Parkanlagen oder ähnlichen Bereichen ein, die intensiv zur Mitgliederanwerbung und zur Verbreitung der eigenen Ideologie genutzt werden. Regelmäßig treten Gastredner auf, die offensiv salafistisches und fundamentalistisches Gedankengut propagieren. Nach einem Bericht von „Focus Online“ vom 24. Februar 2014 geht der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz davon aus, dass die Veranstaltungen des Vereins „Helfen in Not“ zur Anwerbung von Kämpfern für den Djihad in Syrien oder im Irak genutzt werden. „Spiegel Online“ berichtete am 19. Juni 2014, dass von den rund 10.000 Mitgliedern der irakisch-syrischen Terrororganisation „ISIS“ rund ein Drittel Ausländer seien. Diese Miliz kämpfe grenzübergreifend im Irak und in Syrien; allein 320 Deutsche seien nach Angaben des Verfassungsschutzes inzwischen z.B. nach Syrien gereist. Das ist ein rasanter Anstieg: Noch Mitte 2013 seien es nur 60 Personen gewesen. Es handele sich in der Regel um junge deutsche Männer, Muslime mit Migrationshintergrund, die bereits hierzulande in den Bann von religiösen Extremisten geraten seien.

    Zwecks Organisation und Vernetzung rekurrieren die Salafisten in Nordrhein-Westfalen auf ein inzwischen sehr umfassendes Netz von Vereinen, Zusammenschlüssen und Stiftungen. Exemplarisch können insofern das Netzwerk „Die wahre Religion“ des in Köln lebenden salafistischen Predigers Ibrahim Abou Nagie, dem auch die „Lies!“-Stiftung angehört, die u. a. als Verlag für die kostenlos verteilten Ausgaben des Koran dient, und die Vereine „Helfen in Not e.V.“ mit Sitz in Neuss und „Ansaar Düsseldorf e.V.“ genannt werden. „Helfen in Not e.V.“ bezeichnet sich zwar formaliter als Hilfsverein zur Unterstützung notleidender Muslime – insbesondere im syrischen Bürgerkrieg –, es ist jedoch davon auszugehen, dass über diesen Verein auch Mittel zum Erwerb von Kriegswaffen für in Syrien oder im Irak an Kampfhandlungen teilnehmende Djihadisten gesammelt oder Kämpfer für die dortigen Auseinandersetzungen rekrutiert werden. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ vom 14. Januar 2014 ergaben Recherchen von Journalisten dieser Zeitung und des Bonner General-Anzeigers im Kriegsgebiet in Syrien, dass von „Helfen in Not“ gekaufte Krankenwagen auch als Transporter für Djihadisten und Waffen genutzt werden. Ähnliches könnte auch für den 2012 in Düsseldorf gegründeten Verein „Ansaar Düsseldorf“ gelten, der ausweislich des aktuellen Verfassungsschutzberichts für Nordrhein-Westfalen eng mit der salafistischen Szene verwoben ist.

    http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-6127.pdf

  10. Carcinòl Says:

    [Was ist das? Noch jemand, der zwischen angeblich gutem Islam und bösem Islamismus unterscheidet? Warum das nichts wird.]

    Lena Sara Evang
    hat ein Foto in Grüne Jugend Kölns Chronik geteilt.
    8. Oktober ·
    Veranstaltungsort
    Stattfinden soll die „Messe“ im Kölner Gewerbegebiet Pesch, Hausnummer 12a. Dort ist ein Veranstaltungssaal unter dem Namen „Intersaal“, der sich augenscheinlich zumeinst an türkische Hochzeitsgesellschaften vermietet. Geführt wird das Unternehmen von Ilhami Kizil und Aydin Kizilarslan.

    Wir halten es für extrem wichtig, den Islamistinnen und Salafistinnen, die die „Halal-Messe“ organisieren, einen Strich durch die Rechnung zu machen. Es ist deutlich geworden, dass mit der „Messe“ andere Zwecke verfolgt werden, als Muslime über Nahrungsmittel zu informieren, die „halal“ sind. Hier wollen sattelfeste Islamistinnen, die in ein großes Netzwerk des Salafismus eingespannt sind, ihre Ideologie an Muslime weitergeben und diese politisch radikalisieren. Darum rufen wir dazu auf, die Veranstaltung zu sabotieren. Ruft die Verantwortlichen von „Intersaal“ an, schreibt oder faxt ihnen und fordert sie dazu auf, den Vertrag mit „A&E-Events“ zu kündigen.

    [Zitatende. Kein Wort gegen die Scharia. So wird das nichts.]

    ___ps://www.facebook.com/gjkoeln/posts/1167319159961399

    [Zu feige, etwas gegen Koran und Sunna zu sagen?]

    Bei ihrer neuen Strategie nutzen die SalafistInnen geschickt eine Scharnierfunktion des Begriffs „halal“ aus: einerseits lässt er sich als Summe der islamischen Ernährungsvorschriften verstehen, andererseits gilt unter SalafistInnen nur das zur Gänze im Dienste Gottes gelebte Leben als „halal“ – freilich nach wortgetreuer, wahhabitischer Auslegung der zentralen Schriften des sunnitischen Islam. Die Markierung von Lebensmitteln und Restaurants als „halal“ ist in den letzten Jahren üblich geworden. Im Text sollen zentrale Akteurinnen der „Messe“ und das Netzwerk an Kontakten und Zusammenhängen erhellt werden, das sich um die Veranstaltung herum gruppiert. Damit versucht diese Veröffentlichung zu zeigen, dass es sich bei der „Halal-Messe“ um einen erneuten, gefährlichen Versuch der Einflussnahme demokratiefeindlicher, islamistischer Kräfte unter scheinbar harmlosem Deckmantel handelt, wie dies bereits in Sachen Geflüchtetenhilfe und in Sachen internationaler „muslimischer Hilfsorganisationen“ zu beobachten ist.

    [Und so weiter. Salafismus gibt es nicht und auch keinen Wahhabismus, das ist Urgemeindlichkeit pur sprich im Wesentlichen hanbalitischer Fiqh. Die Schariapflichten sind das allgemein menschenrechtliche Problem; auch die schiitischen Schariapflichten: Ayatollah Chomeini hat den Islam nicht falsch verstanden. Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem.]



    Salafiya Watch Köln/Bonn
    8. Oktober · Bearbeitet ·

    Neue SalafistInnen-Strategie in Köln&Bonn: „Halal-Messe“ in Köln soll Anfang November Muslime locken

    Die SalafistInnen-Szene im Raum Köln/Bonn stellt sich momentan auf eine neue Strategie ein, um mehr Menschen für ihre antidemokratische Auslegung des Islam und für das salafistische Milieu zu gewinnen. […]

    [Na was denn nun: seid ihr für oder gegen Maududi, Sayid Qutb, die Muslim Brotherhood / Muslimbruderschaft / FIOE / IGD, Erbakan / IGMG und Darul ‚Uloom / Deobandi? Die Literalität (Wortwörtlichkeit) von Koran und Sunna selbst ist frauenfeindlich und ein Angriff auf die freiheitliche Demokratie. AEMR oder nicht?

    Die Salafisten die es gar nicht gibt nehmen Sure und Hadith hundertprozentig ernst. Das ist das Problem.]

    [Gut recherchierte Querverbindungen, immerhin. Aber erst einmal ist das Bekenntnis zu den am 10.12.1948 festgestellten AEMR erforderlich, dann dasjenige zur Grundrechtswidrigkeit der Islamischen Menschenrechte der OIC Kairo 1990, der islamischen Jungenbeschneidung und islamischen verpflichtenden schafiitischen Mädchenbeschneidung (FGM) sowie der islamischen Schleierpflicht vgl. DITIB bei BVerfG 2015. Sonst … wird das nichts.]

    Bei ihrer neuen Strategie nutzen die SalafistInnen geschickt eine Scharnierfunktion des Begriffs „halal“ aus: einerseits lässt er sich als Summe der islamischen Ernährungsvorschriften verstehen, andererseits gilt unter SalafistInnen nur das zur Gänze im Dienste Gottes gelebte Leben als „halal“ – freilich nach wortgetreuer, wahhabitischer Auslegung der zentralen Schriften des sunnitischen Islam. Die Markierung von Lebensmitteln und Restaurants als „halal“ ist in den letzten Jahren üblich geworden. Im Text sollen zentrale Akteurinnen der „Messe“ und das Netzwerk an Kontakten und Zusammenhängen erhellt werden, das sich um die Veranstaltung herum gruppiert. Damit versucht diese Veröffentlichung zu zeigen, dass es sich bei der „Halal-Messe“ um einen erneuten, gefährlichen Versuch der Einflussnahme demokratiefeindlicher, islamistischer Kräfte unter scheinbar harmlosem Deckmantel handelt, wie dies bereits in Sachen Geflüchtetenhilfe und in Sachen internationaler „muslimischer Hilfsorganisationen“ zu beobachten ist.

    Flyerdesign aus einschlägigen Kreisen
    Die grafische Gestaltung für die Werbung der „Messe“ stammt von „WOW-Grafikdesign“. Hinter dem Label verbirgt sich eine Kölner Islamistin, die sich, wie dies unter Salafistinnen verbreitet ist, nach ihrer Rolle als Mutter „Umm Mahmoud“ („Mutter von Mahmoud“) nennt. Anfang September rief sie zu einer Spendensammelaktion „für Syrien“ in der At-Tauhid-Moschee in Köln-Kalk auf, die von der Gruppe „Weg der Salaf“ in einer Liste stolz als „Salafi Moschee (sic!)“ geführt wird. „Weg der Salaf“ veranstalteten am 25. September ein „Grillfest“ für Geflüchtete in Kalk und bezeichneten sich im Spendenaufruf hierzu als „Brüder“ der besagten At-Tauhid-Moschee als auch der benachbarten Taqiyyu d-Din Al-Hilali-Moschee, ebenfalls Kalk, in der die Spenden abgegeben werden konnten. Man brüstete sich damit, uA Vollverschleierungen für Frauen und Korane an Geflüchtete zu verteilen. „Umm Mahmoud“ richtete ihren Account bei Facebook zunächst unter dem Namen „Mujahida Jumana“ ein, was sich als „Gotteskriegerin Jumana“ übersetzen lässt, ehe sie sich dann „Jumana Umm Mahmoud“ nannte. Das Wort „Mujahideen“ steht dabei seit der Ausrufung des Krieges gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans für die Kämpfer (seltener: Kämpferinnen) im Heiligen Krieg. Mit ihrem Label „WOW-Grafikdesign“ hat sie sich bislang ausschließlich durch die Gestaltung von Flyern und Postern anderer regionaler islamistischer Gruppierungen hervorgetan: zum Beispiel für die „Schwesterngruppe“ „Akhauat fi Deen“ („Schwestern im Glauben“) oder eine Henna-Nagellack-Produzentin, die ebenfalls auf der Halal-Messe unter dem Namen „At Tabiaa“ ihre Dienste anbieten wird. Bei Facebook trat die Henna-Malerin bis vor kurzem unter dem Pseudonym „Safiya Lulu“ auf und beteiligte sich an einem Salafistinnen-Shitstorm in der Kommentarspalte unserer letzten Veröffentlichung über islamistische Umtriebe in der Geflüchtetenhilfe. Laut Eigenangabe betreut die vollverschleierte Frau außerdem eine geflüchtete afghanische Familie im rechtsrheinischen Niederkassel. Auf dem Account, der mittlerweile deaktiviert worden ist, postete sie uA einen Screenshot aus dem Admin-Bereich der Facebook-Veranstaltung für die „Halal-Messe“. Es ist also anzunehmen, dass „Safiya Lulu“ zu den zentralen Organisatorinnen zählt. Auf dem Bild war zu sehen, wie die Kölner Facebook-Userin Hiba Kalil nacheinander alle Beiträge und Bilder der „Halal-Messe“ geliked hat, versehen wurde das Bild mit einem Gruß an die „Schwester“ Kalil. Eine weitere Person, die ebenfalls das Logo von „At Tabiaa“ im Profil hat und für die Hennabemalung wirbt, verteilte in Köln-Chorweiler mit besagter Hiba Kalil vor Kurzem Güter an Geflüchtete. Die vollverschleierte Kalil vertrieb unter dem Namen „Pearls of Jannah-Shop“ („Perlen des Paradieses“) via Facebook uA Vollverschleierungen, gegenwärtig läuft ihr Shop unter dem Namen „Sunnah Souq“ über eine Webshop-Webseite und wird auch auf der „Halal-Messe“ verteten sein. Auf ihrem Account machte sie außerdem Stimmung gegen eine liberale Kölner Moscheegemeinde oder warb für eine Petition gegen Sexualkundeunterricht und „Genderindoktrination“ an Schulen. Im Oktober 2014 postete sie eine aufwändig gestaltete Werbebotschaft für das 1. Schwesterntreffen der „Akhauat fi Deen“-Sektion „Köln/Bonn“. Als „Admina“ der darauf ebenfalls beworbenen ersten Facebook-Group wird „Jumana Umm Mahmoud“ genannt, die man darum wohl als eine der Köpfe der „Akhauat fi Deen“ in der Region Köln/Bonn als auch eine der Organisatorinnen der „Halal-Messe“ bezeichnen kann. Dass der enge Kontakt der genannten Frauen untereinander, der sich im Internet mit herzlichen Kommentaren nachverfolgen lässt, auch einen politischen Hintergrund hat, drängt sich auf. Zur Gruppe „Akhauat fi Deen“ gibt es unten einen eigenen Abschnitt.

    Die „Dienerinnen Allahs“ – Private Dienstleistungen zu Rekrutierungszwecken

    Neben Namen wie „At Tabiaa“, „Pearls of Jannah“ oder „Sunnah Souq“ findet sich in den salafistischen Netzwerken auf Facebook eine Vielzahl von kleinen Labels, unter denen IslamistInnen, zumeinst Frauen, bestimmte Dienstleistungen erbringen. Die meisten von ihnen haben außerhalb von Facebook weder eine Webpräsenz noch eine Anmeldung als selbstständiges Gewerbe, KundInnen werden ausschließlich über die salafistischen Facebook-Netzwerke und durch Präsenz auf salafistischen „Benefiz-“ und anderen Veranstaltungen gewonnen. So bietet die in unserem Text zu islamistischen Umtrieben in der Geflüchtetenhilfe bereits genannte Najwa, die sonst als Kosmetikerin tätig ist, via Facebook IPL-Laserbehandlungen zur Haarentfernung im privaten Rahmen unter dem Namen „Mein IPL“ in Bonn an. Auf diese Weise versuchen insbesondere salafistische Frauen im privaten Rahmen von kleineren Dienstleistungen Kontakte zu knüpfen und Menschen an salafistische Milieus zu binden – und natürlich ein bisschen Geld zu verdienen. Ebenfalls von „WOW-Grafikdesign“ lässt sich auch Ameni Mensing mit ihrer Schröpf-Behandlung bewerben, die sie als streng islamische Form der Therapie gegen fast Alles unter dem Label „Hijama Deutschland“ anpreist. Offiziell tritt als Veranstalter der „Halal-Messe“ die eigens gegründete „A&E-Events“ auf, in deren Impressum auf der Web-Seite besagte Ameni Mensing mit Wohnort in Köln verzeichnet ist. Es ist also davon auszugehen, dass geplant ist, mit dieser „Eventagentur“ weitere Großveranstaltungen zu organisieren. Der Ehemann von Mensing, Tariq, bietet die selbe Schröpf-Therapie „für Brüder“ an – selbst die Anmeldung ist bei den beiden strikt geschlechtergetrennt, damit Männer nicht mit Frauen bzw. umgekehrt telefonieren müssen. Bei der Schröpf-Therapie werden Unterdrucktassen auf der Haut der PatientInnen verteilt. Neben tatsächlicher Wirksamkeit in einigen Bereichen wie der Durchblutung gilt sie unter VerfechterInnen der islamischen „Heilverfahren“ wie der „Roqya“ als genuin islamische Therapie – getreu dem Salafismus-Motto der Rückkehr zur Lebensweise der Muslime um den Propheten Mohammed, der dieses „Heilmittel“ in einer seiner Aussprüche empfohlen haben soll. Ameni Mensing wirbt z.B. auf einem Flyer damit, ihre Behandlung würde uA auch gegen Ängste, Sorgen oder Verstopfung oder „ausgleichend auf das Nervensystem wirken“ und sei auch „Roqya ähnlich“ einsetzbar gegen „Ayn Sihir Jinn und Mess (sic!)“, also gegen den „bösen Blick“, gegen Verzauberungen und Besessenheit (Al-Mass) von Jinns. Anfang März warb die oben genannte Hiba Kalil auf ihrer Facebook-Seite für einen „Hijama-Sunnah-Tag“ mit Mensing in Köln-Sürth, Interessentinnen sollten ihr Privatnachrichten schreiben.

    Alles ganz harmlos: Kuchen und Bücher

    Auf dem Flyer der „Halal-Messe“ jedoch finden sich keine Vermerke über derlei tiefgehende salafistische Ambitionen, es wird zunächst sehr niedrigschwellig geworben. So heißt es etwa: „Gönn dir deinen Beauty- Wellness und Shoppingtag und nutze die zahlreichen Angebote(sic!)“. An den Ständen warten auf die Besucherinnen „Henna-Bemalung, Islamische Bücher, Tortenstände, Friseur, Frauenfitness, Ernährungsbratung, Kinderbetreuung mit Hüpfburg (3,00€), Islamische Kleidung, Hijama, Shakes u.v.m.“. Über 50 Stände will man schon vermietet haben, 700-1000 Besucherinnen erwartet man. Den Zugang für Männer, so die Ankündigung auf Facebook in Großbuchstaben, werde man verweigern: „AUCH WENN MÄNNER DARAN „TEILNEHMEN“ ÜBER FACEBOOK WERDE SIE NICHT REIN KOMMEN!!!(sic!)“. Auf dem Flyer prangen neben diversen anderen Vereinigungen, die erst nach eingehender Recherche ins Zwielicht geraten, weiterhin die Logos von „Halal Coupon“ und der „Judi Buchhandlung“ aus Essen. Die Buchhandlung samt eigenem Verlag übersetzt wahhabitische Texte aus Saudi-Arabien fleißig ins Deutsche, für die Follower der Seite von „Akhauat fi Deen“ gab es Ende 2014 einen Rabatt von ganzen 15% auf die nächste Bestellung islamischer Bücher. ÜbersetzerInnen wie auch Dr. Ghembaza Moulay Mohamed („Frauen im Schutz des Islam“, verboten 2009 wegen Gewaltaufrufen an Ehefrauen), dessen Übersetzungarbeit über „Natürliche Blutungen der Frauen“ (Kategorie: „Frau / Ehe / Familie“) sich auch bei der „Judi Buchhandlung“ bestellen lässt, sind einer der Gründe warum der hiesige Salafismus in der letzten Dekade so erfolgreich werden konnte: der Transfer der Ideologie in die deutsche Sprache.

    ___ps://www.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/photos/a.514241058727008.1073741828.514141052070342/521901544627626/?type=3&fref=nf

  11. Machandelboom Says:

    Samstag, 14. Novemberum 09:30 (UTC+01)
    4 days from now
    Bolzengasse Ecke Martinstraße (Nahe Heumarkt), Köln
    +++ Aufruf zur Kundgebung gegen das Islamistinnentreffen in Köln am 14.11. +++

    Für den 14.11. planen Islamistinnen aus Köln ein als „Halal-Messe“ verharmlostes Treffen von Muslimas und Islamistinnen. Geplant wird mit 700 – 1000 Besucherinnen, 50 Ausstellerinnen zeigen ihre Waren und Angebote. Zunächst sollte die „Messe“ am 08.11. stattfinden, doch nach Veröffentlichungen über die Köpfe hinter der Messe und steigendem Druck auf die Hallenvermietung sah sich letztere gezwungen, vom Vertrag zurückzutreten. Auch der Verfassungsschutz bestätigt, dass es sich bei der Hauptorganisatorin der Messe, Ameni Mensing, um eine Person aus dem „salafistisch-extremistischen Spektrum“ handelt. Weiterhin führend in der Organisation der Messe: Nadia Takhripha und Nana Saadeih, Anführerinnen der „Akhauat fi Deen“(„Schwestern im Glauben“)-Regionalgruppen Duisburg und Köln/Bonn. Das einschlägige Islamistinnennetzwerk hat in der Vergangenheit hauptsächlich „Spendengalas“ mit salafistischen „Predigern“ organisiert und Vollverschleierungsmaterial und Güter für „Koranschulen“ für die Überfahrt nach Syrien gesammelt. Laut Verfassungsschutz kam es bei solchen Veranstaltungen außerdem zu Rekrutierungen für jihadistische Gruppen in Syrien und dem Irak. Im Messe-Angebot werden islamistische Bücher, Ganzkörperschleier, Wellness- und Pflegeprodukte, Stände von auch vom Verfassungsschutz beobachteten salafistischen „Hilfsorganisationen“ usw. sein, während sich die Veranstaltung selbst als „Wellness- und Shoppingtag unter Frauen“ darstellt. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Facebook-Seite von Salafiya Watch Köln/Bonn. (___ps://www.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/photos/a.514241058727008.1073741828.514141052070342/521901544627626/?type=3)

    Bei ihrer „Messe“ nutzen die Islamistinnen eine Scharnierfunktion des „Halal“-Begriffs aus: Er kann einerseits als muslimische Ernährungsvorschrift verstanden werden, andererseits als das gänzlich Allah unterworfene Leben. Die Masche zieht: bislang haben sich auch etliche Muslimas ohne dezidiert islamistischem Hintergrund interessiert gezeigt und angekündigt. Als die Messe zunächst abgesagt wurde, brachen Streitereien unter den Beteiligten aus, in deren Verlauf eine Bonner Islamistin wohl das Betriebsgeheimnis der „Messe“ in Hoffnung auf einen neuen Termin ausgeplaudert hat: „Möge Allah euch für eure Arbeit belohnen, und möge dieser Tag ein Tag werden, an dem die Schwester ohne Hijab aufgrund der auswahl an Khumur uvm. Beschließen wird, den Hijab Shar3i zu tragen. Möge dieser Tag ein Tag werden, an dem die schwache Dienerin Allahs zurück zu ihrem Herrn findet durch seine Hilfe und dem was sie dort inshaAllah angeboten bekommt an Büchern und dem Umgang mit Schwestern“.

    Die Islamistinnen wollen den Ort ihrer „Messe“ erst einen Tag vorher bekannt geben. Unter dem Motto „Kein Islamistinnentreff in Köln – Für ein Leben vor dem Tod!“ werden wir ab 09:30 vor dem Veranstaltungsort gegen kollektivistische Zwangsideologien und religiösen Wahn und für das Paradies auf Erden, für eine freie Assoziation der Individuen, demonstrieren. Dementsprechend werden wir reagieren, sollten Rassist_innen, Neonazis und Rechtspopulist_innen versuchen, unsere Kundgebung für ihre Menschenfeindlichkeit zu missbrauchen. Sie seien an ihren letzten, kläglichen Versuch drei Wochen zuvor erinnert, in Köln mit Pest gegen Cholera vorzugehen. Und auch den Teilnehmerinnen der „Messe“ werden wir einen lautstarken, kreativen Empfang bereiten.

    +++ 14.11.2015 / Köln / Bolzengasse Ecke Martinstraße (Nahe Heumarkt) / 09:30 +++

    Es rufen auf (alphabetisch):
    Autonome Antifaschist_innen, Köln&Bonn
    Emanzipatorische Antifa Bonn
    Zentralrat der Ex-Muslime, Köln
    TBA

    Es unterstützen:
    Salafiya Watch Köln/Bonn
    TBA

    Um den Aufruf zu unterzeichnen und hier aufgeführt zu werden, bitte eine E-Mail an keinehalalmesse@gmail.com

    https://www.facebook.com/events/413406535529621/

  12. Machandelboom Says:

    ==

    „Kundgebung in Köln ist ABGESAGT“

    Für heute geplante Demo in Köln gegen sog. Halal-Messe fällt aus

    ==

    Salafiya Watch Köln/Bonn hat Emanzipatorische Antifa Bonn EABs Foto geteilt.
    14 Std. · Bearbeitet ·
    Morgen, 14 Uhr, Remigiusplatz Bonn // Kundgebung in Köln ist ABGESAGT
    Emanzipatorische Antifa Bonn EAB
    14 Std. · Bearbeitet ·
    +++ Kundgebung gegen die Islamistinnenmesse abgesagt // Gedenken an die Toten von Paris // REFUGEES WELCOME! +++
    https://www.facebook.com/events/141711396187999/
    Wir sind tief geschockt und traurig. […]

    ==

    https://m.facebook.com/salafiyawatchkoelnbonn/

  13. Lohberg Says:

    Anschlag auf Sikh-Tempel in Essen: Polizei vermutet islamistischen Terrorakt

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/anschlag-auf-sikh-tempel-polizei-vermutet-islamistischen-terrorakt-a-1088547.html

    Sikh-Hochzeit: Verletzte bei Explosion in Essener Gebetshaus

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/essener-gebetshaus-verletzte-bei-hinduistischer-hochzeit-a-1087624.html

    ::

    Anschlag auf Sikh-Tempel in Essen: Jugendliche Salafisten sollen Bombe gelegt haben

    Von Jörg Diehl und Fidelius Schmid, Düsseldorf

    […] Am Samstag war vor dem Tempel eine selbstgebaute Bombe detoniert und hatte während einer indischen Hochzeit drei Menschen verletzt, einen von ihnen schwer. Als „Terrorakt“ bezeichnete die Polizei das Geschehen. Polizeipräsident Frank Richter sagte: „Die Beschuldigten haben klare Bezüge zur Terrorszene.“

    Der Hauptverdächtige Yussuf T. hatte sich am späten Mittwochabend den Ermittlern gestellt. Dabei nannte er auch den Namen seines mutmaßlichen Mittäters. Beide sind Staatsschützern bereits in der Vergangenheit als Extremisten aufgefallen. Sie hätten sich schnell radikalisiert, heißt es. Die beiden seien „alles andere als harmlos“, sagt ein hochrangiger Beamter. Ein Spezialeinsatzkommando nahm den zweiten Jugendlichen am Donnerstag in seinem Elternhaus in Essen fest.

    Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hatte der Hauptverdächtige Kontakt zu mindestens einem Salafisten aus dem Dinslakener Stadtteil Lohberg. Dieser soll zur zweiten Generation der örtlichen Islamistenszene gehören. Aus der Gegend waren vor Jahren schon Dschihadisten nach Syrien gereist, wo sie als besonders brutaler Sturmtrupp zu trauriger Berühmtheit gelangt waren. […]

    (DER SPIEGEL, 21.04.2016.)

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/anschlag-auf-sikh-tempel-in-essen-salafisten-sollen-bombe-gelegt-haben-a-1088579.html

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