406. Politischer Islam, IS und die deutsche Politik

Eine Erklärung des ZdE

Seit Monaten erreichen uns die grausamen Nachrichten über die Massaker der IS-Milizen im Irak, in Syrien und nun in der Türkei. Die Welt ist Zeuge einer des brutalsten und barbarischsten Verbrechens gegen die Menschheit im 21. Jahrhundert.

Schutzlose Menschen im Irak und Syrien werden massenhaft und gnadenlos durch die Anhänger des „Islamischen Staats“ (IS) angegriffen, misshandelt und ermordet.

Frauen und Mädchen sind die ersten Opfer der IS-Milizen, welche vergewaltigt und als Sex-Sklavinnen weiter verkauft werden. Die Schreckensnachrichten über den IS hören nicht auf und ein Ende dieser grausamen Bewegung ist nicht abzusehen.

Der IS ist das Ergebnis einer Bewegung namens politischer Islam, welche sich seit der Entstehung der Muslimbruderschaft in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts im Nahen Osten verbreitet hat und welche mit der islamischen Regierung im Iran zum ersten Mal offiziell an die Macht kam.

Um die Jahreswende 1978/79 wurde Ayatollah Chomeini, der seit 1965 im Irak gelebt hatte, durch die europäischen Staaten in das Rampenlicht gestellt und nach Paris gebracht, um den Führer der Revolution und der islamischen Republik Iran darzustellen. Chomeini und seine islamische Regierung reisten am 1. Februar 1979 von Frankreich aus nach Teheran, um die Revolution der Menschen im Iran niederzuringen. Die islamische Regierung hat sofort die Scharia als Gesetz des Landes errichtet und versucht, die Proteste der verschiedenen Schichten in der Gesellschaft durch Einschüchterungsmethoden stillzulegen. Die islamische Regierung hat die Steinigung, eine der barbarischsten islamischen Hinrichtungsmethoden, in der Öffentlichkeit als zulässige Strafe gegen Frauen und in einigen Fällen auch gegen Männer eingesetzt.

Beraubung jeglicher Freiheit des Individuums in der Gesellschaft, Geschlechterapartheid, Misshandlung der Frauen und Missachtung jeglicher Menschenrechte sind Merkmale des politischen Islams.

Der Iran war aber nicht das einzige Land, wo der politische Islam sich verbreitete. Die Taliban und der Al-Kaida in Afghanistan zeigten das andere Gesicht des Islams in der Macht.

Der 11. September 2001 war die Ankündigung eines grausamen Krieges des politischen Islams gegen die Menschheit in diesem Jahrhundert.

Aber der politische Islam und seine Bewegung blieben nicht nur im Nahen Osten. Dank der Appeasement-Politik der europäischen Staaten wie Deutschland und Großbritannien, dank der falschen Multikulturalismus-Politik und dank des weit verbreiteten Kulturrelativismus schafften die islamischen Organisationen und Vereine sowie Moscheen als Zentren der Muslime nach und nach sich in der Gesellschaft zu verankern. Die Einschüchterungsmethoden des politischen Islams haben sich auch in europäischen Ländern durchgesetzt. Jeder, der öffentlich den Islam und die islamischen Organisationen kritisierte, wurde entweder als Rassist und ausländerfeindlich bezeichnet oder bedroht und bekam sogar Morddrohungen, in manchen Fällen wurden Mordanschläge verübt. Beispiele dafür gibt es viele. Dazu zählen die Mohammed-Karikaturen (2005) in Dänemark, welche für einen gewalttätigen Aufstand durch die Anhänger der islamischen Organisationen sorgten. Der Künstler, welcher diese Karikaturen zeichnete, bekam Morddrohungen und er entkam nur knapp einem Mordanschlag. Jahre eher (1989) bekam der Schriftsteller Salman Rushdie wegen seines Buches Die satanischen Verse ein islamisches Todesurteil, die Fatwa durch Ayatollah Chomeini und musste jahrelang an einem geheimen Ort unter Polizeischutz leben. Allein die islamische Regierung Irans hat viele ihre Gegner in Europa u. a. in Deutschland durch terroristische Attentate – wie beim Mykonos-Attentat (1992) – ermordet.

Dazu kommen die immer häufiger gewordenen „Ehrenmorde“ an Frauen und Mädchen durch ihre Familienangehörigen, wo in vielen Fällen die Täter ohne Strafe oder mit mildernden Umständen nach Berücksichtigung von deren „Religion und Kultur“ davon gekommen sind.

Trotz allem haben die islamischen Organisationen und Vereine in Deutschland mehr Anerkennung und Unterstützung durch die deutsche Regierung und Parteien gewonnen. Die Entstehung der Deutschen Islamkonferenz (2006) unter Verantwortung des damaligen Innenministers, Herrn Schäuble, war das offizielle grüne Licht des Staates an die verschiedenen Islamverbände wie den Zentralrat der Muslime, um den Weg für ihr Vorhaben endgültig freizumachen: Islamischer Religionsunterricht für die muslimischen Kinder, mehr Moscheebau als Zeichen der Macht und als Zentrum der Verbreitung der Ideologie des politischen Islams, Schwimmbäder für die muslimischen Frauen, einige Gerichtsurteile unter Berücksichtigung der Schariagesetze für Muslime anstatt universell-säkulare Menschenrechte für alle, der Hamburger Staatsvertrag mit islamischen Gemeinschaften, etc., all das sind einige Grunde dafür, dass sich der politische Islam in Deutschland wie zuhause fühlt. Wenn ein deutscher Bundespräsident als Zeichen der Integration am 3. Oktober 2010 ankündigt: „Der Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland“, dann brauchen wir uns heute nicht mehr darüber wundern, dass sich einige Muslime als „Schariapolizei“ oder „Pro Halal“ herausnehmen, in Wuppertal und Düsseldorf auf offener Straße Menschen zu belästigen und einzuschüchtern und versuchen, ihre islamischen Benimmregeln durchzusetzen.

Im Jahr 2007 haben wir den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet, um die Gesellschaft über den politischen Islam, die Deutsche Islamkonferenz (DIK) und die falsche Politik der Bundesregierung aufzuklären. Seit damals haben wir Gesellschaft und regierende Parteien vor den Konsequenzen dieser politischen Ignoranz und der Verharmlosung des global vernetzten politischen Islams und dessen verlängerten Arm in Deutschland gewarnt.

Die Wahrheit ist, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland sich überhaupt nicht mit solchen islamischen Organisationen identifiziert. Viele von ihnen waren noch nicht einmal in einer Moschee. Aber leider wurde die Deutsche Islamkonferenz mit der Vermutung begründet, dass die beteiligten islamischen Verbände in der DIK alle Muslime in Deutschland vertreten würden und infolgedessen dürfen sie für alle Muslime sprechen und für sie entscheiden sowie für alle, welche als Muslime gelabelt werden, aber definitiv keine sein wollen.

Seit Jahren sind die Salafisten in Deutschland aktiv und manipulieren immer mehr junge Menschen, unter anderem auch ethnisch deutsche, zum Islam konvertierte Jugendliche. Dass Homosexuelle im Iran hingerichtet werden weiß jeder, aber warum müssen jetzt auch die Homosexuellen in Deutschland Angst haben?

Warum die Frauen im Iran und Afghanistan keine Rechte haben weiß inzwischen jeder: weil im Iran und Afghanistan islamische Machthaber herrschen. Aber warum müssen im Jahr 2014 Frauen und Mädchen, welche in ein islamisches Milieu in Deutschland hineingeboren sind, sich durch muslimischen Männer von „Pro Halal“ oder Gleichgesinnte auf der Straße einschüchtern und vorschreiben lassen, wie sie sich anzuziehen und zu verhalten haben?

Diese Salafisten, Schariapolizei und Pro Halal sind nichts anders als IS, sobald man es Ihnen erlaubt. Die jahrelange Verharmlosung der Aktivitäten solcher islamischen Organisationen durch die deutsche Parteien und die Bundesregierung hat dazu geführt, dass der islamische Faschismus auch für viele Jugendliche äußerst attraktiv geworden ist, sodass sogar deutsche Jugendliche ohne Einwanderungshintergrund sich im syrisch-irakischen Gebiet unter den IS-Kämpfern befinden. Diese drohen heute damit, islamisch motivierte Terrorattentate bald auch in Deutschland auszuüben.

Ein Kennzeichen unserer Zeit ist der Widerstand und Kampf der Menschen in den islamisch geprägten Ländern gegen den politischen Islam. Die Mehrheit der Menschen in Nahen Osten und in islamisch geprägten Ländern wie im Iran, Türkei, Tunesien, Ägypten und Syrien haben durch ihre Aufstände in den letzten Jahren gezeigt, dass sie nicht mehr unter der islamischen Tyrannei leben wollen. Der große Aufstand von Hunderttausenden von Menschen im Iran in 2009 gegen das islamische Regime und der arabische Frühling in Tunesien und Ägypten um 2011 waren für viele Menschen in der Region ein Signal der Hoffnung auf eine moderne und freie Gesellschaft und auf ein Leben in Freiheit bei zeitgemäßen, säkularen, universellen und menschenwürdigen Werten.

Die Frauen haben in diesen Ländern eine wichtige Rolle bei den Aufständen gespielt. Der politische Islam greift über all zuerst die Rechte der Frauen an. Der Islam ist eine frauenfeindliche Religion und wo er Fuß fassen möchte, verletzt er als erstes die Frauenrechte. IS und Boko Haram haben es durch die brutalsten Methoden vor der Kamera und mit Veröffentlichungen im Internet vorgeführt.

Auch heute sind es unter den Menschen im Irak und Syrien vor allem auch die Frauen, welche in der ersten Reihe gegen den IS kämpfen.

In Deutschland können und dürfen wir nicht mehr diese Bewegung und ihre Taten auf die leichte Schulter nehmen. Die Zeiten von Verharmlosung, Ignoranz und Appeasement müssen endlich vorbei sein.

Wir leben im 21. Jahrhundert und dürfen es nicht zulassen, in die Zeiten von vor 1500 Jahren zurück versetzt zu werden. Die Menschen auf der ganze Welt haben für die universellen Menschenrechte gekämpft und das darf nicht durch islamische oder andere Religionen wieder verloren gehen.

Wir in Deutschland müssen offen über dieses Problem reden und in der Öffentlichkeit darüber diskutieren. Wir brauchen keine Angst davor zu haben, dass man uns als Rassist oder ausländerfeindlich abstempelt, nur weil wir unsere Rechte verteidigen und den Islam kritisieren. Fortschrittliche und emanzipatorische Islamkritik hat mit menschenfeindlichen Absichten nichts zu tun.

Die Menschen in Deutschland haben ein Recht auf die freie Meinungsäußerung und „beleidigte Muslime“ sollten endlich lernen, mit Kritik zivilisiert umzugehen.

Jeder Mensch, überall auf der Welt, hat es verdient, frei zu sein und frei zu leben.

Wir machen uns auch gleichzeitig stark gegen das rechte Lage in der Gesellschaft. Wir lassen es nicht zu, dass rechtsradikale Organisationen diese Lage auszunutzen, um ihren Rassismus zu verbreiten. Wir sind für gleiche Rechte für alle Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt. Kein Mensch darf auf Grund seiner Religion, Nationalität, Sexualität oder Hautfarbe diskriminiert werden.

Die Kritik und Aufklärung gegen den Islam und politischen Islam ist wichtig, um die universellen Menschenrechte zu verteidigen. Ausländerfeindlichkeit und Rassismus hat nichts mit den Menschenrechten zu tun.

Wir rufen alle Humanisten, alle fortschrittlichen, säkularen und freiheitsliebenden Menschen in Deutschland auf, sich uns anzuschließen und sich gegen den IS und dessen Anhänger in Deutschland und Europa stark zu machen.

Zentralrat der Ex-Muslime in Deutschland

01.10.2014

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152 51011 Köln

exmuslime@gmail.com

Website des ZdE

http://exmuslime.com/

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

5 Antworten to “406. Politischer Islam, IS und die deutsche Politik”

  1. Bragalou Says:

    Was für ein ausgezeichneter Text des ZdE. Unsere Lage im Herbst 2014 wird mit viel Kenntnis deutlich dargestellt.

    Zum heutigen Nationalfeiertag sollte diese Erklärung der Ex-Muslime öffentlich verlesen werden, dann hätten unsere Politiker endlich einmal alles Wichtige gesagt. Aber ich fürchte, dass man heute das gefälligst harmonische Zusammenleben der Religionen loben und dem deutschen Flügel der global aktiven Islamischen Bewegung noch mehr Macht versprechen wird.

    Mit immer mehr Koranschulen und Kopftüchern soll die gescheiterte Integration bald gelingen. In Wahrheit zerspaltet man die Gesellschaft in ethnoreligiöse Kollektive und ein Teil der pauschal zu Muslimen erklärten Menschen schottet sich mehr und mehr von der Außenwelt ab.

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    Lesenswert zum Thema:

    Die neuen Religionskriege
    Von HAMED ABDEL-SAMAD

    Müssen wir den Islam fürchten? Ja. Gerade wenn wir Muslime sind. Denn wir erleben eine neue Dimension des globalen Dschihad, eine Entfesselung der radikalsten Kräfte des Islams. Ob die militanten Islamisten ihn nun richtig auslegen oder nur für ihre politischen Zwecke missbrauchen, ändert nichts an der Gefahr, die derzeit vom Islam ausgeht. …

    Der Vormarsch der IS-Milizen zeigt eine neue Dimension des Dschihad. Bei seinem einzigen öffentlichen Auftritt sagte der selbst ernannte Kalif Abu Bakr al-Bagdadi in Mossul: „Ich verspreche euch nicht, was andere Herrscher ihren Untertanen versprechen: keine Sicherheit, keinen Wohlstand. Nein, ich verspreche euch, was Allah den Gläubigen im Koran versprach: dass Er sie zu seinen Stellvertretern auf Erden werden lässt.“ Al-Bagdadi rief die Gläubigen zum Kampf gegen die Ungläubigen auf: „Ein islamischer Staat kann nur bestehen, wenn das Gesetz Allahs vollstreckt wird. Dazu brauchen wir Macht und Stärke: ein Buch, das den Weg weist, und ein Schwert, das der Religion zum Sieg verhilft.“

    Das Schwert heißt jetzt IS, aber das Buch heißt immer noch Koran. Ein Blick auf die reale Weltkarte heute zeigt, dass der IS nur eine von vielen islamistischen Gruppen ist, die so denken. …

    Islamisten konnten zwar bislang keine tragfähigen Staaten aufbauen, sie errichteten auf den Trümmern gescheiterter Staaten immer mehr Scharia-Enklaven. In Staaten, die noch halbwegs funktionieren, spalten Islamisten die Gesellschaft und lähmen Institutionen. …

    Unfreiheit beginnt mit dem Irrglauben „So will es Gott, und ich habe keine andere Wahl“. Unterwerfung ist die wörtliche Übersetzung des arabischen Wortes „Islam“. Zu viele Muslime glauben, dass Gott sie, ihre Taten und Gedanken überwache und jeden Fehltritt bestrafe. Die meisten Muslime halten sich zwar nicht an alle Gebote. Aber viele fühlen sich als Sünder und fürchten die Strafe Gottes. Ihr Wunsch, sich von der Sünde reinzuwaschen, treibt sie in die innere Abhängigkeit.

    Eine der größten Leistungen der Moderne war, den Menschen von der Vorstellung eines strafenden Gottes befreit zu haben.Die Aufklärung versetzt uns in die Lage, uns von Unterwürfigkeit zu distanzieren. Das ist die Voraussetzung für kritisches Denken und Freiheit. Genau diese Distanzierung lehnen konservative Muslime aber ab. Und der Sinn des Lebens wird somit: Gott dienen und seinen Willen wollen. Dies schafft Unmündigkeit und verhindert jeden Fortschritt.

    Die Welt sollte Angst vor dem militanten Islamismus haben wie vor dem Faschismus im 20. Jahrhundert. … Die faschistische Ideologie musste erst eine vernichtende militärische und moralische Niederlage erleiden, sodass Widerstand keinen Sinn ergab. …

    Der Faschismus wäre niemals besiegt worden, wenn die Deutschen darauf bestanden hätten, dass nur Hitler und seine Schergen böse waren, ihre Rassenlehre aber in Ordnung war. Jetzt sind alle Muslime gefragt, sich von autoritären Denkweisen des Islams zu emanzipieren.

    Natürlich hat der Islamismus nicht nur religiöse Ursachen. Aber wer die weltweit grassierende Theologie der Gewalt besiegen will, sollte zugeben: Sie hat mit dem Islam zu tun.

    aus: ZEIT 01.10.2014

    http://www.zeit.de/2014/39/islam-religion-krieg/komplettansicht

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    Wie will Europa mit Menschen zusammenleben, die nicht dabei waren, als die Europäer die Regeln des Zusammenlebens festgelegt haben, und sich nicht verpflichtet fühlen, diese mitzutragen? Sagen wir skaet er skaet [passiert ist passiert]? Wird erneut die Rede von Einzeltätern sein, die den Islam entführt haben? Diskutieren wir weiter über die Heterogenität des Islam, bis die Debatte, wie immer, im Sand verläuft? Oder wird man endlich mit Muslimen über die Regeln des Zusammenlebens deutlicher und mutiger verhandeln müssen? Für mich hat nur ein „Islam Light“ in Europa eine Zukunft: Islam ohne Scharia, ohne Dschihad, ohne Geschlechter-Apartheid, ohne Missionierung und ohne Anspruchsmentalität.

    Das berühmte Zitat des Rechtsphilosophen Ernst-Wolfgang Böckenförde „Der freiheitliche, säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann“ wird gerne durch religiöse Institutionen so verstanden, als seien die Religionen die einzigen Lieferanten dieser Voraussetzungen als Erzeuger von Moral und Solidarität. Ich dagegen interpretiere Böckenfördes These so, dass jede Demokratie nicht nur von den Gesetzen, sondern auch von der Geisteshaltung der Menschen lebt, die diese Gesetze hervorgebracht haben. Viele zugewanderte Muslime in Europa befinden sich außerhalb dieses Konsenses, da sie die europäischen Erfahrungen, die diese Geisteshaltung zustande brachten, nie teilten. Sie halten ihre eigene Geisteshaltung für höher und moralischer.

    von: Hamed Abdel-Samad
    aus: Und es gibt ihn doch – den Islam!
    in: DER TAGESSPIEGEL 05.01.2010

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/positionen-und-es-gibt-ihn-doch-den-islam/1658256.html

  2. Carcinòl Says:

    Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun!

    Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht in Verbindung gebracht werden mit dem Islam, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören.

    von: Ayaan Hirsi Ali
    in: DIE WELT 09.01.2015

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136176806/Doch-dieses-Massaker-hat-mit-dem-Islam-zu-tun.html

  3. Rudyard Clifford Says:

    Hamed Abdel-Samad

    13. Januar um 06:51 · Bearbeitet ·

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

    Sie sind die Bundeskanzlerin aller Menschen, die in Deutschland leben, und somit selbstverständlich auch die Kanzlerin der Muslime. Das ermächtigt Sie aber nicht dazu zu behaupten, der Islam gehöre zu Deutschland. Es ist nicht die Aufgabe eines Politikers, eine Religion zu rehabilitieren oder zu bewerten. Politiker sind für die Menschen da nicht für die Ideologien dieser Menschen.

    Bevor Sie diese Behauptung in die Welt setzen, sind Sie verpflichtet, den Bürgern dieses Landes zu erklären, was der Islam ist!

    Gehört die Aufteilung der Welt in Gläubige und Ungläubige auch zu Deutschland? Was ist mit Dschihad? Was ist mit Polygamie? Was ist mit der Todesstrafe für Apostaten? Was ist mit Körperstrafen für Diebe und Ehebrecher und Alkoholtrinker? Was ist mit Frauenrechten, die im Islam kaum vorhanden sind? Was ist mit Sklaverei, die im Islam nicht verboten ist? Was ist mit dem Recht der Kinder Angstfrei erzogen zu werden und nicht mit der Drohung mit Höllenqual aufzuwachsen?

    Entweder wissen Sie nicht, dass all das auch zum Islam gehört, dann sind Sie nicht qualifiziert, dieses Urteil zu fällen. Oder Sie wissen bescheid und täuschen die Bürger dieses Landes um weiterhin Saudi Arabien Panzer zu verkaufen und dem türkischen Handelspartner nicht zu verärgern!

    Auch ich bin ein Bürger dieses Landes und sage Ihnen, Sie irren sich. Und Sie tun Muslimen kein Gefallen in dem Sie etwas behaupten, was der Wahrheit nicht entspricht und was die Mehrheit der Deutschen anders sieht, übrigen auch viele deutsche Muslime und Ex-Muslime, die vor dem Islam in ihren ehemaligen Heimatländern fliehen mussten!

    https://de-de.facebook.com/hamed.abdelsamad/posts/10152970550030979

  4. Jacques Auvergne Says:

    Bettina Jarasch ist Mitglied im Bundesvorstand und Vorsitzende des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/Die Grünen. Ihre Schwerpunkte im grünen Bundesvorstand sind Familienpolitik und Religionspolitik. Sie leitet federführend die grüne Kommission „Religionsgemeinschaften, Weltanschauungen und Staat“, die der Bundesvorstand im Dezember 2013 eingesetzt hat.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Jarasch

    .

    Religionspolitischer Kongress
    17.01.2015 in Düsseldorf im Landtag

    Der religionspolitische Kongress – Dokumentation

    Der religionspolitische Kongress von BÜNDNIS 90/Die Grünen stand unter dem Titel „Im Namen der Freiheit: Religion, Staat und Gesellschaft im Konflikt?“. Die Kooperationsveranstaltung des Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW von Bündnis 90/Die Grünen sowie der grünen Landtagsfraktion NRW fand am 17. Januar 2015 im Landtag NRW in Düsseldorf statt.

    Die sechs Panels

    Panel 1 Religionsfreiheit. Wessen Religionsfreiheit? Widersprüche zwischen negativer und positiver Religionsfreiheit

    Leitung: Volker Beck

    Panel 2 Reformprojekt Kirchliches Arbeitsrecht

    Panel 3 Religion und Weltanschauung auf dem Stundenplan: Herausforderungen für Politik, Schule & Eltern

    Leitung: Sigrid Beer

    >>> Mouhanad Korchide

    Panel 4 Weltanschauliche Pluralität – Zwischen gesellschaftlicher Realität und rechtlicher Gleichstellung

    >>> Aiman A. Mazyek
    >>> Frieder Otto Wolf

    Panel 5 Alltag, Kultur und Tradition: Religion und Weltanschauung im öffentlichen Raum

    Leitung: Berivan Aymaz, Sprecherin des Arbeitskreises Säkulare Grüne NRW, & Sven Giegold, Finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA im Europaparlament

    >>> Dr. Silvia Henke, Luzern, Professorin für Kulturtheorie an der Hochschule Luzern – Design & Kunst und Mitherausgeberin des Readers „Kunst und Religion im Zeitalter des Postsäkularen“

    Panel 6 Reformprojekt Finanzen

    _____

    Podiumsdiskussion „Verteidigung der Freiheit – Was schützt vor religiösem Fundamentalismus?“

    Sylvia Löhrmann
    Aiman A. Mazyek
    Frieder Otto Wolf
    Rafael Nikodemus

    http://bettina-jarasch.de/religionskommission/der-religionspolitische-kongress-dokumentation/

    .
    .
    .

    Stand: 27.11.2015

    Religionspolitischer Kongress
    17. Januar 2015 in Düsseldorf

    Buvo-Büro Bettina Jarasch

    Programmablauf & mögliche Referent*innen
    09.00 Uhr: Eintreffen
    09.30 Uhr: Begrüßung durch die Gastgeber: Sigrid Beer, Sven Lehmann

    Key-Note: „Säkularer, pluraler, individueller – Religionen und gesellschaftliche Realität“ (AT)

    Jürgen Habermas, alternativ: Rainer Forst, Micha Brumlik

    Zur politischen Einordnung und Aufgabe – Kommentar zur Key-Note, Bettina Jarasch, Leitung der grünen Kommission „Weltanschauungen, Religionsgemeinschaften und Staat“

    Panel 2 Reformprojekt Kirchliches Arbeitsrecht
    Leitung: Ulrike Gote, Walter Otte

    http://www.ekd.de/si/download/20141127_Rel_Pol_Kongress_Programm_Referenten.pdf

  5. Jacques Auvergne Says:

    Bombenanschlag auf eine Sufi-Zeremonie in Pakistan

    Provinz Belutschistan anglisiert Balochistan.

    Suchbegriffe
    Shah Noorani Shrine in Balochistan – The Sufi shrine named Shah Noorani – Hazrat Baba Shah Noorani’s Shrine – Hazrat Sakhi Shah Bilawal Noorani (RA) Mazar, Noorani Shah, Balochistan

    Der von den Mystikern zum Gebet besuchte und im Volksislam Verehrung genießende Schrein sei mehr als 500 Jahre alt und befindet sich, von ländlicher Einsamkeit und Bergen umgeben, unweit von Hub in Belutschistan (Balochistan province).

    Heiligenverherung wäre Schirk und Beten an Gräbern ist sowieso Kufr.

    Die Verfälscher der Schriften (und damit des relevanten Wissens), die Weiterverwender der verfälschten Schriften (und damit unwissend) – im Islam sind das bekanntlich die Juden und Christen. Also: Wissen ist entweder islamisch oder unwichtig oder Dschahiliyya (religionslose, gottlose Unwissenheit) und damit schlimmster Kufr.

    Damit zu den muslimischen Mystikern, sobald die Sufis den islamisch erlaubten Rahmen verlassen, begehen sie schlimmste Sünde.

    Der radikale Islam zerstört auch das menschliche Wissen, die Wissenschaft. Jede Erkenntnis von Herkunft und menschlicher Geschichte fällt dem islamischen Monopol auf Erkenntnis und Erinnerung zum Opfer, aus weltbürgerlicher Sicht der weitgehenden Erkenntnislosigkeit und Erinnerungslosigkeit.

    Es darf keine Kausalität und keinen Kontext (keinen Zusammenhang: keinen logischen, naturgesetzlichen, historischen, zwischenmenschlichen usw. Kontext) mehr geben als nur den radikal islamischen Kontext.

    Nur der brutale, der asoziale Gott des wörtlichen Verständnisses von Sure und Hadith schafft Ursächlichkeit bzw. Folgewirkung (schafft Kausalität), nur der Schrecken der total angewendeten Scharia schafft Kontext (Zusammenhang).

    Zerstückeltes menschliches Bewusstsein und ggf. auch zerstückelte menschliche Körper sind in den „harmonischen“ Scharia-Kontext bestens integriert.

    Heute nur ganz kurz zum Begriff der berüchtigten Hurma, der körperlichen Unversehrtheit im Islam.

    Assia Maria Harwazinski und Birgit Krawietz machten einst ganz begeistert Reklame für die Hurma. Was sie nicht sagten:

    Innerhalb der Grenzen der ḥurma definiert Allahgott den Aufenthaltsort abgehackter Hände und Köpfe.

    Die Hurma. Schariatrechtlicher Schutz vor Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit nach arabischen Fatwas des 20. Jahrhunderts, by: Birgit Krawietz

    http://www.jstor.org/stable/1570825?seq=1#page_scan_tab_contents

    Auch ein besserer Naturschutz soll mit beherzigtem und gelebtem Bewusstsein von Hurma erreichbar sein.

    «In Islam human beings are expected to protect the environment for a number of reasons. The sanctity, hurma, of God’s creation is an important dimension that Islamic theology provides for the environment. Hurma has developed in a diversified manner to include the many forms of protection that Islamic law has granted to various creatures», M.Y.Izzi Dien, The Environmental Dimensions of Islam, Cambridge, 2000, σ.90,

    [The Environmental Dimensions of Islam. Von: Mūʼil Yūsuf ʻIzz al-Dīn.]

    https://www.pemptousia.gr/2012/11/schediasma-islamikis-ikologias-i-kor/

    http://www.ecclesia.gr/greek/press/theologia/material/2008_1_6_Marioras.pdf

    The Environmental Dimensions of Islam

    موئل يوسف عزالدين
    Mūʾil Yūsuf ʿIzz al-Dīn
    Moaal Izzidien
    Mawil Izzi Dien

    https://books.google.de/books?id=AL5qbA9lytMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Moaal Izzidien is a Senior Lecturer in Islamic Studies at the University of Wales, Lampeter. His publications include ‚Islamic Law‘ (2004), ‚The Environmental Dimensions of Islam‘ (2000) and ‚The Theory and Practice of Market Law in Medieval Islam‘ (1998).

    https://www.amazon.com/Environmental-Dimensions-Islam-Moaal-Izzidien/dp/0718829603

    QATAR UNIVERSITY
    QU

    موئل يوسف عزالدين السامرائي
    Moaal Yousif Izzidien
    [ Moaal Izzidien ]
    [ Mawil Izzi Dien ]

    Dean of College of Sharia & Islamic Studies Office

    http://www.qu.edu.qa/directory/?research&input=%D9%8A%D9%88%D8%B3%D9%81&by=d&in=all

    Mit dem Begriff von der ḥurma zu einem islamischen ökologischen Bewusstsein und islamischen Naturschutz – klingt zunächst harmlos und nett.

    […] the environment contains God’s’s creatures which the `ulama’ or Muslim scholars consider to also deserve protection (hurma).

    (Dr. Mawil Izzi Dien B.A. (Baghdad), Ph.D. (Manchester) is Senior Lecturer in Islamic Studies at the University of Wales – Lampeter, Theology & Religious Studies & Islamic Studies.)

    http://www.aliomarermes.co.uk/1997/islam-environment-theory-practice/

    Alles Hurma oder was? Allahs Begriff von der körperlichen Unversehrtheit (al-ḥurma) umfasst die in der Ehe vergewaltigte Braut, die ehelich vergewaltigte neunjährige Braut, das schafiitisch genitalverstümmelte indonesische Mädchen und die Morde im Teheraner Evin-Gefängnis.

    Die Hurma lobpreist Assia Maria Harwazinski, in: Deutsches Ärzteblatt: »Fasten im Islam: Gebot körperlicher Unversehrtheit« Dtsch Arztebl 2002; 99(48): A-3242 / B-2733 / C-2545

    http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=34642

    Wieder zum mörderischen Anschlag auf die Sufis in Pakistan.

    Beten an Gräbern ist verboten. Wer es doch tut, darf aus Sicht von Taliban, al-Qaida, IS usw. getötet werden.

    http://www.ibtimes.co.in/pakistan-least-25-dead-blast-shah-noorani-dargah-balochistan-703715

    http://www.samaa.tv/pakistan/2016/11/several-feared-dead-in-blast-near-shah-noorani-shrine/

    http://www.deccanchronicle.com/gallery/world/131116/bomb-blast-at-pakistans-sufi-shrine-kills-scores-isis-claims-onus.html?gImgId=344781

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