408. Genitalverstümmelung in Indonesien – Verharmlosung statt Schutz

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan, khitan wanita

FGM nach Koran und Sunna

Genital autonom oder genital intakt

Zur deutsch-indonesischen Achse der Bewegung für die Straffreistellung einer europäischen männlichen und weiblichen Genitalbeschneidung. Von Jacques Auvergne

56 % Mädchenbeschneidung ohne Elternwissen, die armen Kinder und Eltern und diese schlimmen Krankenhäuser, möchten Sie unsere Petition denn nicht unterzeichnen? Eine 2014 zum Thema jahrhundertealte islamische FGM bzw. indonesische FGM sowie künftig legale oder vielleicht gerade noch abzuwehrende deutsche FGM (Hörnle und Deutscher Juristentag über § 226a StGB; Ringel und Meyer über § 1631d BGB) schlampig arbeitende Seite verbreitet das Schauermärchen: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“. Was ist dran an der Saga?

Nichts. Gar nichts. Indonesien beschneidet freilich trotzdem 1. Tag für Tag 2. islamisch korrekt begründet 3. immer mehr Mädchen 4. immer invasiver. Der durch TdF komplett falsch wiedergegebene YARSI-Vorsitzende Prof. Dr. Uddin ist in der Tat einen Blick wert. Seine YARSI ist der radikalislamischen Federation of Islamic Medical Associations (FIMA) angeschlossen (siehe unten), deren Vorstand (Executive Committee, ExCo) sich halbjährlich im saudi-arabischen Mekka trifft, welche die himmlischen Scharianormen im weltweiten Medizinrecht implementiert und die selbstverständlich nicht gegen, sondern für die Gegenwart und Zukunft der islamischen Mädchenbeschneidung sprich Genitalverstümmelung arbeitet.

Ohne die Erlaubnis der Eltern beschneiden keine 56 % der indonesischen Kliniken oder indonesischen untersuchten Kliniken oder der indonesischen mädchenbeschneidenden Kliniken innerhalb der untersuchten Kliniken die Mädchen, TERRE DES FEMMES kann zwar zu FGM weder lesen noch zitieren, dafür kann TdF Fehlalarm, Fehlinformation und uns für diese Minderleistung ganz engagiert um Geldspenden bitten. Die Deutschland 2014 real drohende Legalisierung der weiblichen Genitalverstümmelung mindestens von FGM Typ Ia und Typ IV wird durch Deutschlands größte Frauenrechtsbewegung immer noch nicht ernsthaft angeprangert, die mit FGM Typ Ib vielleicht sogar Typ II zu vergleichende Jungenbeschneidung wird verharmlost und, wie ja vielleicht demnächst die FGM, ins Wahlrecht des vierzehnjährigen jungen Menschen gestellt.

Rückblick. Auch Terre des Femmes (Stellungnahme von TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau zur gesetzlichen Regelung zur Beschneidung männlicher Kinder -Eckpunkte einer Regelung-) wollte am 30.09.2012 die Genitalverstümmelung auf Kinderwunsch:

Männlichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der männlichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung des Sohnes warten müssen.

http://frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/TDF-Stellungnahme_zur_gesetzlichen_Regelung_zur_Beschneidung_maennlicher_Kinder.pdf

Wenn TdF Gleichberechtigung wirklich wollte, müsste sie das soeben Geforderte konsequent ergänzen:

Weiblichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der weiblichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung der Tochter warten müssen.

Der Jugendliche, schlimmer: das Kind sollte sich das Geschlechtsorgan freiwillig rituell verstümmeln lassen dürfen, dafür also trat 2012 auch TdF an. Derlei genitalverstümmelnde Autonomie gilt es weltweit zu verhindern, zumal das Mädchen im Islam mit neun Mondjahren, also achteinhalbjährig, erwachsen, mündig, beispielsweise heiratsfähig und in der religiösen Ehe geschwängert werden darf. Wer die Nulltoleranzgrenze der HGM, das ist die human genital mutilation, also FGM und MGM, wirklich will, fordert unzweideutig: Keine Beschneidung unter achtzehn.

Deutschland 2014. Zu befürchten ist, dass die FGM Typ milde Sunna bald erlaubt sein wird, 70. Deutscher Juristentag, Beschlüsse der Abteilung Strafrecht:

7. d.

§ 1631d BGB begegnet keinen grundlegenden verfassungsrechtlichen Bedenken.

angenommen 40:32:19

8.

Dem Gesetzgeber ist zu empfehlen, § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren, so dass auch die Genitalverstümmelung bei männlichen Personen, welche in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht, erfasst wird.

angenommen 54:23:14

http://www.djt.de/nachrichtenarchiv/meldungen/artikel/beschluss-der-abteilung-strafrecht/

Nun zu Terre des Femmes.

Falschmeldung 1: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“, ein Gruselmärchen Made in Germany.

Weiter behauptet TdF:

Entgegen der Empfehlung des Gesundheitsministeriums und des MUI, „nur“ einen Schnitt in die Klitoris zu machen, wird gerade in den Krankenhäusern meist Gewebe entfernt und oft die Klitoris verletzt.

Bei Asia News liest man hingegen, was der MUI (zur Zeit, die Klitorisamputation behält sich der schafiitische Islam vor und muss es 2014 nicht offen sagen) wirklich fordert: „cutting out parts that cover the clitoris“, also Herausschneiden der teilweisen oder gesamten Klitorisvorhaut, eine FGM Typ Ia, von einem Schnitt in die Klitoris ist nicht die Rede (real wie realislamisch kommt er freilich vor und findet weltweit leider viel häufiger ohnehin eine FGM Typ Ib statt, aber noch nicht durch den MUI angeordnet).

Terre des Femmes:

Die Regierung Indonesiens schützt derzeit die Mädchen nicht, sondern opfert sie der frauenfeindlichen, reaktionären und selbstgerechten Politik einer (zum Teil religiös-fundamentalistischen) Minderheit und den selbst geschürten Irrtümern und Mythen rund um „Vorteile“ und „Nutzen“ weiblicher Genitalverstümmelung.

aber nein, weder der Majelis Ulama Indonesia (MUI) noch die Nahdlatul Ulama (NU) sind „Minderheit“, sondern echter alter Islam. Etwas anderes zu sagen ist so, als würde man im weltweiten Katholischen Machtbereich den Vatikan eine fundamentalistische Minderheit nennen. Die Beschneidung aller Jungen und Mädchen gilt Schafiiten islamrechtlich (islamisch) nicht lediglich als empfohlen (mandūb, mustaḥabb) oder, wie 2008 in MUI-Fatwa Nomor 9A in frommer Verstellung (Taqiyya) angedeutet, als ehrbar (makruma), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ). Damit unterliegen die Gelehrten des Indonesian Ulema Council gerade keinem Irrtum in Bezug auf den Vorteil oder Nutzen der sunat perempuan und auch die gottesfürchtigen Indonesier wollen in den Himmel kommen, dem Höllenfeuer zu entgehen ist und die ewige Nähe zu Allah zu erreichen für sie der größte denkbare Nutzen. Der Fiqh der Schafiiten fordert die Beschneidung der Jungen und Mädchen noch nicht einmal mehrheitlich, sondern beinahe hundertprozentig, geradezu unisono. Die Minderheitenmeinung unter den schafiitischen ‚Ulama, FGM sei nicht islamisch verpflichtend sondern empfohlen bzw. ehrbar, ist derartig marginal, dass sie auf lange Sicht wenn nicht auf immer politisch bedeutungslos bleiben wird.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung/1415-hintergrundinformationen-zur-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

The Indonesian Council of Ulema (MUI) is in favour of female circumcision (and men) that, although it can not be considered mandatory, it is still „morally recommended.“ …

Vorsicht Falle, die ‚Ulama verstecken ihre Ansicht, dass das Mädchen selbstverständlich beschnitten werden muss beispielsweise hinter dem islamisch korrekten Argument, die Mädchenbeschneidung (FGM) sei zwar kein Teil der Mu’amalat oder zwischenmenschlichen Pflichten, sondern Teil der ‚Ibadat (the acts of worship), der gottesdienstlichen Pflichten oder Pflichten Allah gegenüber. Insbesondere wird mit morally recommended bzw. on moral grounds auf den aḫlāq (akhlaq, Code of Conduct for an Islamic Way of Life) angespielt, was ebenso islamische Morallehre meint wie schlicht das menschliche Dasein als Geschöpf. Allah ist al-Ḫāliq, der Schöpfer, alles außer ihm ist Ḫalq, seine Schöpfung. Über den Achlaq sprich die schariafromme Moral und den Charakter bewusster Seinsweise islamischer Geschöpflichkeit ist augenzwinkernd oder mit der Rute drohend festgestellt worden: Gerade durch das Veredeln ihres Achlaq erfüllen Muslime ihre gottesdienstlichen Pflichten ‚Ibadat (By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚Ibada). Ansonsten umfasst aḫlāq zunächst das Wissen von der fiṭra, dem natürlichem Ausgerichtetsein auf Allah hin. MGM wie FGM ist auch der indonesischen MUI Teil der Fitra.

Amin Ma’ruf, pointed out that it is an „advisable [Sunnah Mu’akkada, not obligatory but highly recommended] practice on moral grounds“, at the same time, he rejects any attempt to declare this practice illegal or contrary to the principles. It comes under the sphere of „human rights,“ said the Islamist leader, and is „guaranteed by the Constitution.“

„Female circumcision – said Amin – is commonly practiced by cutting out parts that cover the clitoris“ and, at the same time, he invites believers to refrain from „excessive circumcision“ that ends up becoming a real mutilation genital. He recalled that the MUI can not make this practice „mandatory“ [die Taqiyya bitte genau lesen: nicht MUI kann das Frauenbeschneiden als wadschib (religiös verpflichtend) erklären, nur Allah kann das], but „strongly rejects“ the possible cancellation of this „tradition“ which is performed in a „ritualistic ceremony“ and also applies to men.

von: Mathias Hariyadi (Indonesian Ulema in favour of female circumcision: a „human right“), AsiaNews 24.01.2013

http://www.asianews.it/news-en/Indonesian-Ulema-in-favour-of-female-circumcision:-a-human-right-26948.html

‚Ilm al-Achlaq, das Wissen und die Ethik von der Geschöpflichkeit. Man beachte die hohe Bedeutung der Fitra.

The level of human perfection is determined by discipline and effort. Man stands between two extremes, the lowest is below beasts and the highest surpasses even the angels. The movement between these extremes is discussed by ‚ilm al-akhlaq or the science of ethics.

Traditional Muslim philosophers believed that without ethics and purification (tazkiya), mastery over other sciences is not only devoid of value, but would obstruct insight. That is why it has been said that, `knowledge is the thickest of veils‘, which prevents man from seeing reality (haqiqa).

By improving their akhlaq, the muslims improve their ‚ibada.

http://en.wikipedia.org/wiki/Akhlaq

Für Schriftgläubige ist die Penisvorhaut eines Erwachsenen gar kein religiös zulässiges bzw. islamrechtlich legales (ḥalāl) Körperteil, da kann bei allem Amputieren gar nichts verstümmelt werden, für nahezu jeden Gelehrten der Schafiiten und ungefähr jeden zweiten ʿĀlim (Sg. V. ʿUlamāʾ) der Hanbaliyya gilt das zusätzlich für die Klitorisvorhaut oder inschallah eben die Klitoris. Nichts mit FGM und mutilasi, einfach khitan sagen oder sunan.

Fitra (fiṭra)

http://en.wikipedia.org/wiki/Fitra

Falschmeldung 2 (Hintergrundinformationen zum 6. Februar: „Internationaler Tag Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“) behauptet unbeirrt über Indonesiens von Dr. Uddin untersuchten Krankenhäuser: „56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern“. Die Religion hingegen, so legt man uns nahe, sei im Kampf gegen die sunat perempuan (Islamic FGM) hoch willkommen, das mädchenbeschneidende Volk gewissermaßen noch nicht islamisch genug:

Obwohl viele AktivistInnen, islamische Gruppen und Nichtregierungsorganisationen sich für ein Ende der weiblichen Genitalverstümmelung einsetzen und dies sowohl mit den Menschenrechten und gesundheitlichen Aspekten als auch mit dem Koran begründen, wird dieser Brauch von der Bevölkerung beibehalten.

Welche indonesischen islamischen Gruppen sich auf den Koran berufen und gegen die Frauenbeschneidung nach Koran und Sunna kämpfen verschweigt uns TdF einstweilen. Das ist bedauerlich, ein paar Gruppen- und Personennamen derartiger schariatreuer Schariagegner hätten wir gerne heute schon besprochen.

http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung

Falschmeldung 3

„56% davon … ohne Einwilligung der Eltern“

http://archiv.frauenseiten.bremen.de/fastmedia/36/FGM%20Indonesien-Verteiler.pdf

Falschmeldung 4 („Contact: Katharina Kunze“) verbreitet man sogar auf Englisch

The findings in the recent study (Uddin, 2010) shows that 34% of the questioned hospitals offer FGM and 56% of these even perform it without the parents’ consent right after birth.

http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf

FGM in Indonesien, Stichwort Uddin (2010) und 56 %. Hier einmal scheint Jurnalis wirklich der Vorname von Professor Uddin zu sein, ansonsten bedeutet jurnalis Journalist.

http://www.jurnalperempuan.org/uploads/1/2/2/0/12201443/7215435_orig.jpg

Was war 2009 wirklich festgestellt worden?

Jumalis Uddin sagte 2010 nicht anderes, als dass von den 18 Prozent der indonesischen Kliniken, die FGM anbieten, 56 % Prozent diese lediglich symbolisch (simbolik) durchführen, also ohne Gewebe vom Genital zu entfernen, während die verbleibenden 44 % eingestehen, Teile des weiblichen Genitals zu amputieren.

A 2003 study conducted by the Population Council in Jakarta with the support from the Ministry for Women’s Empowerment concluded that “extensive medicalization of [female circumcision] has already occurred in some parts of the country and is underway in others”.25

This conclusion was supported by a 2009 Indonesia-wide survey on female genital mutilation, published by the Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta, which found that “medicalization” of female genital mutilation “continues to this day without showing any tendency of a downward trend”.26

The 2009 study, which examined the practice of female genital mutilation by health institutions (general hospitals, women and children’s hospitals, and maternity clinics) and health professional organizations, found that 18 per cent performed female genital mutilation.27 The study found that, of the health institutions that perform “female circumcision”, 56 per cent said that the procedure was “symbolic” and did not remove any part of the genitalia and the remaining 44 per cent admitted to removing parts of the female genitalia.28

25 Population Council, Female Circumcision in Indonesia: Extent, Implications and Possible Interventions to Uphold Women’s Health Rights, Jakarta, September 2003, p39.

26 Uddin, Prof Dr. Jurnalis et al, Female Circumcision: A Social, Cultural, Health and Religious Perspective, Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta (Jakarta: Yarsi University Press, 2010), (Uddin et al, 2010), p162.

27 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp3-4.

28 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp8-10.

Quelle: Amnesty International (Oktober 2013), pp 11-12

INDONESIA SUBMISSION TO THE UNITED NATIONS COMMITTEE ON ECONOMIC, SOCIAL AND CULTURAL RIGHTS

52nd Pre-sessional working group

02.-06.12.2013

http://www.refworld.org/pdfid/52d3c0624.pdf

tindakan sunat perempuan [die weibliche Beschneidung, FGM] dengan melakukan pemotongan genital sebesar 44% [in 44 % wird FGM ausgeführt] dan sisanya [und die verbleibenden] 56% hanya dilakukan secara simbolik [56 % nur symbolisch] yaitu dengan mengusap klitoris dengan betadin atau kassa (Uddin, 2010).

http://de.scribd.com/doc/237640955/jurnal-089661884085

http://de.scribd.com/doc/190013935/Proposal-KTI-2012-New

Wozu Uddin sonst so forscht? Die Erschaffung des ersten Menschen im Spannungsfeld von Korantext und Bioanthropologie, Penciptaan manusia pertama ditinjau dari teks al quran dan bioantropologi

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/nlmcatalog/100938861

Uddin zu Abtreibung und Islam, aborsi dan Islam. Nach 120 Tagen (vier Monate) bewohnt die Seele (ar-rūḥ) die befruchtete Eizelle und ist folglich Abtreibung aus Sicht des himmlischen Gesetzes (Scharia) in Übereinstimmung mit den ‚Ulama der großen Rechtsschulen (in Südostasien vielleicht verständlicherweise ohne Nordafrikas Malikiten dafür mit Zaiditen) ḥarām (illegal).

Abtreibung aus islamischer Perspektive, Abortion from the Islamic viewpoint

Uddin, Jurnalis

Vol 10, No 1 (2002): Jurnal Kedokteran Yarsi

http://journal.lib.unair.ac.id/index.php/Yrs/search/authors/view?firstName=Jumalis&middleName=&lastName=Uddin&affiliation=&country=

Noch etwas Islamisches zum Thema Abtreibung:

In Islam, the most common Shariah ruling is that the Ruh enters the embryo 120 [days] (4 months) after conception. Thus, some scholars permit abortion before this time period, ONLY in the case of zina. However, some scholars, still do NOT permit it.

These do:

http://www.islamqa.com/en/ref/13331

http://www.islam-qa.com/en/ref/12475

These don’t:

[Letzte zitierte Quelle] However, some scholars, such as those on Sunnipath do not consider it permissible to abort even before the Ruh enters. They consider it a sin still, but less of a sin than after 120 days.

http://qa.sunnipath.com/issue_view.asp?HD=1&ID=270&CATE=87

Gefunden bei ummah.com

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?184900-how-is-abortion-haraam

Lob auf die Free-Gaza-Flotille sprich Hass auf Israel gehört unter Indonesiens Schariamedizinern leider zum guten Ton – mittendrin der bei Terre des Femmes zum Thema Islamic FGM unnötigerweise bizarr falsch zitierte glaubensbewegte YARSI-Präsident Professor Jurnalis Uddin. YARSI hat einen Sitz im Rat (Consortium) der weltweit vernetzten jenseitszentrierten Professionellen aus dem Medizinbetrieb von FIMA. Den Menschen in Sumatra hat Allah hat ein mahnendes Erdbeben gesendet, FIMA finanziert den von YARSI organisierten Wiederaufbau. Unter Koranrezitationen denkt der Autor an das aus seiner Sicht offensichtlich zeitnah zu islamisierende Jerusalem und die auch indonesischen Blockadebrecher der Free-Gaza-Kampagne.

Following our participation in IHC and CIMCO seminars in Samarinda- Kalimantan in the far east of Indonesia on June 4-6, 2010, we followed arrangements made by Prof. Jurnalis Uddin, President of YARSI, to attend the ground breaking of the FIMA supported relief project in the earthquake destroyed village Lambeh, district of Pariaman in Sumatra in the far west of Indonesia.

Prof. Jurnalis has been in direct contact with the villagers in the aftermath of the earthquake, and he dispatched the chief architect of YARSI, together with construction workers to the village and started the initial steps.

The villagers were so eager and persistent to receive FIMA delegation, and this was clearly transmitted to us by Prof. Jurnalis Uddin …

From the airport, a YARSI car took us in the 2 hour drive to the village, where we were touched by the warm reception of the villagers. Most men, women and children formed a large reception in their local traditional dresses, singing religious songs accompanied by drums of local traditions … all amidst the destruction left by the earthquake.

The ceremony included Qur’an recitation, religious songs and speeches by local representatives of villagers. Prof. Jurnalis Uddin and myself made short speeches at the site of the construction project. Then we toured the construction area, and participated in the ceremonial placement of stone and cement in the ground breaking.

The villagers invited us to lunch prepared by many of them in their homes. The group lunch was served on the ground of the area of the earthquake destroyed Masjid.

I was personally touched by this group of villagers, in a remote, poor, destroyed district of Sumatra, when they chanted while I alluded to Al-Aqsa Mosque, and the Gaza plight at the time when several Indonesians were injured when the Freedom Flotilla was attacked barbareously in international waters near Cyprus. This proved that our peoples, in cities, villages, jungles and deserts are eternally tied up as one Ummah.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:visit-of-fima-executive-director-to-indonesia&catid=37:fima-news&Itemid=196

Profis aus dem Medizinbetrieb aktiv für das Weltkalifat, die Panislamisten von FIMA (Federation of Islamic Medical Associations, Saudi-Arabien, USA, Libanon, Jemen, Pakistan, Indonesien usw.)

[2002] FIMA is currently approaching its 20th anniversary. When we look back at the minutes of the first FIMA Council meeting held in Florida-USA in December of 1982 … Over the years, Muslim medical professionals under FIMA banner, were capable of making history in overcoming and bypassing boundaries and divisions of politics, ethnicity and geography, and to step forward as brothers in Islam, descendants of one great Islamic civilization and culture. …

The CONSORTIUM is now in its second year of function. The first Consortium Exec. Committee is composed of leaders of the following three medical colleges:

❑ The college of Medical Sciences – University of Science & Technology – Yemen.

❑ The Islamic International Medical College – Pakistan.

Yarsi University School of Medicine – Indonesia.

The Committee held its semiannual meeting in Makkah 9-10 December 2001 (23-24 Ramadan 1422 H). Main topics discussed: Progress of Islamic medical curriculum, formation of subcommittees, exchange of faculty names and CVS, & other topics.

A brochure about the Consortium was approved & will be published soon.

Several Islamic medical schools in other Islamic countries are actively contacted for cooperation. …

Schariabasierte Zusammenarbeit zur Islamisierung des Medizinbetriebs. Collaborating Organizations

● Mercy, Malaysia

● IMAM, Malaysia

● IMASA, South Africa

● MER-C, Indonesia

● Doctors World Wide, UK

● IMANA, USA

● Nour International Relief Aid [Santa Monica, Kalifornien, USA]

● Wheels for Humanity, USA

● Al-Khidmat Foundation [Pakistan]

● Al-Hajri Trust, Pakistan

● Pakistan Muslim Aid

● IMAKSA, Saudi Arabia

● Lajant-ul-Dawah-Tul Islamia [evtl. die oft Islamic Call Committee genannte Lajnat Al-Da’wa al Islamia, Kuwait? Das wäre der Qaida nah.]

● IMARY, Yeman

● Life for Relief and Development [Southfield, Michigan, USA; ferner in Afghanistan, Jordanien, Ghana, Haiti usw.]

● Human Relief Foundation [islamisch, von Bradford aus in Amman, Bagdad, Mossul, Islamabad, Khartum, London, Paris]

http://fimaweb.net/main/aboutfima/files_fimavision/fima%20englishbk.pdf

[Pakistan 2004] Discussion on Contemporary Medical Issues & Islam. It was held at PIMA [Pakistan Islamic Medical Association] Convention 2004. Speakers were Dr Anees Ahmed and Prof Aly A. Mishal [damals FIMA-Präsident, vgl. o. als der Autor des Vorworts zu Ausgabe 1 von FIMA VISION].

http://www.dailymotion.com/video/x28t3ww_contemporary-medical-issues-islam_school

Auch 2014 trafen sich die Mächtigen der FIMA in Mekka, gegenwärtiger Präsident ist Tanveer Zubairi. Amtsvorgänger Aly Mishal berichtete über die werdende Enzyklopädie für den Fiqh der Medizin, Encyclopedia of Islamic Medical Jurisprudence. Delegierte berichten aus dem Bundesstaat Bauchi (Nigeria) über fraglos wichtige augenärztliche Operationen. In Bauchi allerdings hat man die Scharia längst ins Strafrecht implementiert, zwanzig im Januar 2014 einem echten oder angeblichen Homosexuellen verabreichte Peitschenhiebe stehen ganz im Einklang mit der körperlichen Unversehrtheit im Islam. Der Zwanzigjährige soll seine Taten vor sieben Jahren begangen haben, also etwa im Alter von 13 Jahren. Auch das ebenfalls bei FIMA erwähnte nigerianische Kaduna wird seit der Jahrtausendwende durch das islamische Recht bestimmt, dem alle Gebiete mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung unterliegen.

http://fimaweb.net/documents/2014%2003%20fima%20newsletter%20mar-apr%202014.pdf

Bauchi Sharia court carries out first punishment under Nigeria’s new anti-gay laws

NIGERIAN WATCH 18.01.2014

http://www.nigerianwatch.com/news/3659-bauchi-sharia-court-carries-out-first-punishment-under-nigerias-new-anti-gay-laws

Amtierender Vizepräsident von FIMA ist Prof. Dr. İhsan Kahraman, der Vorsitzende der Tugendbewegung Grüner Halbmond türkisch kurz Yeşilay, Turkish Green Crescent Society, gegründet 1920 als Hilâl-i Ahdar und seit 1934 als Wohlfahrtsorganisation staatlich anerkannt.

THE GREEN CRESCENT’S GOALS

The main goal of the Green Crescent is to fight against addictions that destruct the mental and physical health of youth and community such as drug, smoking, alcohol, gambling, prostitution, internet, screen addiction and all kind of addictions in a moral and cultural development atmosphere in our country. Therefore, the goal is to protect the society and increase the public’s attention to minimize the consumption of alcohol, drugs, cigarettes and all kind of fatal habits by partnering with governmental, non-governmental, national and international organizations.

http://www.environmental-expert.com/companies/turkish-green-crescent-society-49096

Der Grüne Halbmond im patriotischen Kampf gegen Drogen und Händchenhalten. Unmoral droht Stadt und Provinz Mardin, wie ein Yeşilay-Funktionär warnt. Studenten sind gekommen und der ganze türkische Südosten erzittert vor ihren schlimmen Unkeuschheiten, Jungen und Mädchen halten sich an der Hand oder, das Ende der Türkei ist nahe, nehmen sich in den Arm.

University students bring immorality to southeastern city, Green Crescent official says …

“Girls and boys began to hang around hand in hand, arm in arm and in a close embrace and make love immodestly in front of people in terms of freedom and civilization.”

“Immodest scenes among youths in Ankara, Istanbul and İzmir have begun to be seen frequently in Mardin too,” the official said.

HÜRRİYET 30.10.2012

http://www.hurriyetdailynews.com/university-students-bring-immorality-to-southeastern-city-green-crescent-official-says.aspx?pageID=238&nid=33576

Der Chef des Grünen Halbmonds kommt bei den Schariafreunden und Panislamisten von FIMA zu Wort.

http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=347:brief-on-green-crescent&catid=38:general-news&Itemid=212

Genug für heute zu den deutsch-indonesischen Anstrengungen für eine im Erfolgsfall rasch EU-weite Erlaubnis der islamischen FGM. Vielleicht werden wir Freunde von Wissenschaft und allgemeinen Menschenrechten diesen Sieg der muslimischen Dogmatiker und nichtmuslimischen Kulturrelativisten gerade noch verhindern können.

Mit einem 2015 fortgesetzten Leugnen der hohen körperlichen Schädigung jeder Jungenbeschneidung (MGM) sowie dem Beschwichtigen der theologisch nicht reformierbaren, felsenfesten Verankerung der Mädchenbeschneidung (FGM) im sunnitischen Islam im Allgemeinen und im schafiitischen islamischen Recht im Besonderen, wie Indonesiens Kalyanamitra und Deutschlands Terre des Femmes es in den letzten Monaten betrieben haben, kann das nicht gelingen und wird Europa neben der MGM auch die FGM bekommen.

Jacques Auvergne

Schlagwörter: , , , ,

26 Antworten to “408. Genitalverstümmelung in Indonesien – Verharmlosung statt Schutz”

  1. Cees van der Duin Says:

    Fauzi Bowo genannt Foke war vor drei Jahren (2011) Gouverneur von Jakarta. Bowo hielt unkeusch gekleidete Frauen für ein nationales Sicherheitsproblem und empfahl ihnen kaum verhohlen, gerade auch im öffentlichen Nahverkehr wie in einem Bus keinen Minirock zu tragen, wörtlich: „Keine freizügige Kleidung zu tragen, um nicht in die Gefahr zu geraten, vergewaltigt oder auf andere Weise zum Opfer zu werden“.

    Erst kurz vorher war wieder eine Frau vergewaltigt worden, ausgerechnet in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs. Der Gouverneur aber zeigte sein Verständnis für Täter und Tat. Jakartas Frauen wurden wütend und zwar laut.

    Zwar entschuldigte sich Bowo rasch, doch hatten sich seine Kommentare schon in lokalen Medien und per Twitter verbreitet. Es gab eine erfreulich eindeutige Demo gegen den Minirockhasser und situativen Vergewaltigungsversteher Fauzi Bowo.

    Indonésie : des femmes en mini-jupe contre le gouverneur de Jakarta

    [Aus der Bildbeschreibung, ich übersetze die mutigen Frauen]

    „Sagen Sie uns nicht, wie wir uns anzuziehen haben, sondern sagen Sie ihnen, dass sie aufhören müssen uns zu vergewaltigen!“ – „Mein Körper ist nicht schamlos, im Gegensatz zu Ihren versauten Gedanken!“

    „Ne nous dites pas comment nous devons nous habiller, dites-leur plutôt de cesser de nous violer !“ ou encore „Mon corps n’est pas indécent, contrairement à vos pensées cochonnes !“ peut-on lire sur ces pancartes.

    Immerhin hat sich der Macho und damalige Hauptstadtgouverneur, inzwischen beruflich in Berlin, sofort entschuldigt:

    Fauzi Bowo, a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être harcelées ou violées. Il avait tenté de faire machine arrière en présentant rapidement des excuses, mais ses propos ont fait le tour des médias indonésiens et de Twitter.

    Fauzi Bowo a déclaré vendredi que les femmes ne devaient pas porter de vêtements trop révélateurs sous peine d’être violées.

    Le Point.fr 18.09.2011

    http://www.lepoint.fr/monde/indonesie-des-femmes-en-mini-jupe-contre-le-gouverneur-de-jakarta-18-09-2011-1374782_24.php

    Summary of story from Yahoo News, September 19, 2011.

    Scores of women have gathered in Jakarta to protest against a public official’s comments that provocatively dressed women are to blame for sexual assaults.

    The protest came in response to remarks by the Indonesian capital’s governor Fauzi Bowo, who said that women should not wear revealing clothes to avoid being raped or victimized.

    Like the women on the many SlutWalks that have taken place throughout the world this year (see WVoN coverage), the protesting women wore brightly coloured leggings and mini-skirts.

    It was a defiant stand against the idea that women ‘deserve’ or attract rape if they dress a certain way.

    Despite a prompt apology, Fauzi Bowo’s comments were publicized in a flurry of local media and Twitter.

    The rally called on police and the Indonesian government to do more to protect women and help the victims of sexual assault.

    Women carried placards saying “Don’t tell us how to dress, tell them not to rape,” and “My body is not porn, instead it’s your dirty mind.”

    According to data from Indonesia’s National Commission for Women’s Affairs, there have been more than 100,000 cases of violence against women so far this year, of which almost 4 percent were rape cases. –

    http://www.womensviewsonnews.org/2011/09/indonesian-women-protest-officials-claim-clothing-provokes-rape/

    Fauzi Bowo ist Botschafter Indonesiens in Berlin. Genau der Herr also, dem Terre des Femmes am 10.12.2014 die halbernst gemeinte, schlampig gemachte und irreführend beworbene Petition (Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung) übergeben möchte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fauzi_Bowo

    „Die Unterschriften dieser Petition werden voraussichtlich am 10.12.2014 dem Botschafter Indonesiens in Berlin übergeben.“

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/6-februar/unterschriftenaktion-fgm

    http://www.frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/buechertischaktion/2014/Petition-FGM-Indonesien.pdf

    Nicht jeder Indonesier hielt den üblicherweise Foke genannten Mann für die geeignete Person, Indonesien in Deutschland zu vertreten. Gefunden bei Watch INDONESIA!

    „Fauzi Bowo (Foke) darf nicht zum Botschafter der Republik Indonesien in Deutschland ernannt werden!

    Fauzi Bowo hat im Wahlkampf um das Amt des Gouverneurs der Provinz DKI Jakarta 2012 eine Schmutzkampagne abgezogen, die auf der Ausgrenzung ethnischer und religiöser Zugehörigkeiten (indonesisch: SARA) basierte. Wir halten die Berufung einer Person, welche die Werte einer multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft nicht achtet, zum Kopf der diplomatischen Vertretung eines vielfältigen Staates wie Indonesiens für nicht angebracht. (…)

    Als politische Führungsperson machte Fauzi Bowo mehrfach Bemerkungen, durch die sich viele Menschen verletzt fühlten. So kommentierte er beispielsweise die Vergewaltigung einer Frau in einem Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs mit dem Verweis auf ihren aufreizenden Minirock.

    http://www.watchindonesia.org/Foke.dt.6.9.13.htm

    https://www.change.org/p/aliansi-peduli-kbri-jerman-berlin-tolak-fauzi-bowo-foke-menjadi-dubes-ri-di-jerman?share_id=PgOYigQMVg&utm_campaign=share_button_mobile&utm_medium=facebook&utm_source=share_petition

  2. Machandelboom Says:

    Indonesiens Gesundheitsministerin NAFSIAH MBOI, gelernte Kinderärztin mit Ausbildungen am belgischen Tropeninstitut zu Antwerpen und an der amerikanischen Harvard University (Cambridge, Massachusetts, USA), hätte ja eindeutig gegen die islamische Mädchenbeschneidung (milde Sunna, sunat perempuan, khatan wanita). Doch da ist so gut wie nichts. Man sortiert Menschen leider immer noch nach Abkunft und Glaubenszugehörigkeit, wie ihr aus der an Osttimor angrenzenden Provinz stammende Vater ist MBOI Katholikin. In Indonesien kann niemand gegen die ‚Ulama reden, eine Frau sowieso nicht und eine Dhimmifrau erst recht nicht. Jeder versucht, sein Gesicht zu wahren und trotzdem noch politisch und persönlich erfolgreich zu arbeiten.

    NAFSIAH MBOI sagt und macht wie gesagt beinahe nichts, von diesem Krümel abgesehen, der sich aus dem Wiedergeben der Beschneidungsposition des Vertreters der Scharia entwickeln durfte und nach lästigen Sekunden wieder zurück zum Islamradikalen kippt, man lässt die Gesundheitsministerin, deren Namen man nicht korrekt schreiben muss, also noch nicht einmal zu Wort kommen:

    Sementara itu dari Kementerian Kesehatan, Nafsiah Mboy [Nafsiah Mboi] mengatakan pemerintah tidak sepakat dengan praktik FGM ini, akan tetapi masih membolehkan praktek khitan wanita.

    “Praktik ini tidak dapat diterima, karena kami keberatan dengan FGM, ” kata Nafsiah.

    Nafsiah mengatakan khitan bagi wanita tidak menyebabkan kerusakan dan tidak menyebabkan dampak negatif pada anak perempuan itu sendiri. Selain itu, sunat bagi perempuan Indonesia merupakan bagian dari ketentuan agama Islam.

    Sedangkan di Afrika, Female Genital Mutilation (mutilasi alat kelamin perempuan) sangat melanggar hak asasi perempuan dan secara medis juga sangat buruk.

    Niemand darf sein Gesicht verlieren, jedenfalls kein Mann und schon gar kein muslimischer Mann oder gar Islamgelehrter, sofort vom irgendwie schlimmen Frauenbeschneiden in Afrika zu reden ist in Indonesien daher geradezu unbedingt geboten. Dem eigentlichen Thema religiöse indonesische Mädchenbeschneidung bzw. milde Sunna weicht man damit schlicht aus.

    Nafsiah Mboi darf die Worte Praktik und FGM im selben Satz aussprechen, das wird sogar abgedruckt, doch um Verstümmelung (mutilasi, engl. mutilation) geht es bei der khitan wanita = sunat perempuan aus Allahs Sicht ja gar nicht, denn das Schariagesetz macht das männliche oder weibliche Genital nicht kaputt, sondern heil. Fundiert gegen die schädigende Jungenbeschneidung zu reden, trauen sich 2012 oder 2014 noch nicht einmal deutsche Bundestagsabgeordnete und kann ein Gesundheitsminister in einem islamisch geprägten Staat in den nächsten Jahrzehnten leider gar nicht wagen.

    SatuHarapan.com fällt der Frau entsprechend mit einem mahnenden islamische Religion (agama Islam) ins Wort und reicht gewissermaßen das Mikrophon wieder dem Vertreter des Majelis Ulama Indonesia (MUI), Ichwan Syam. Der will die FGM nicht FGM nennen aber wie schafiitisch vorgegeben durchführen, nur „erfahren und professionell“ (pengalaman dan profesional) müssen die Beschneider sein, macht es also ein wenig wie Tatjana Hörnle.

    Gegebenenfalls wird der MUI eine staatliche Ausbildung und Lizenz für Beschneiderinnen verlangen, damit niemand mehr aufmuckt.

    http://www.satuharapan.com/read-detail/read/mui-anjurkan-sunat-bagi-perempuan-ditentang-lsm

    ::
    ::

    Auf Dauer Jungen religiös beschneiden sprich religiös genital verstümmeln zu dürfen und Mädchen nicht verbietet das deutsche Grundgesetz, die milde Sunna wird daher kommen, zumal sich ihr im Europa des Jahres 2014 kaum jemand wirklich beherzt in den Weg stellt. Frauenrechtsorganisationen wie Terre des Femmes sollte man fragen: Können und wollen Indonesien und Deutschland eine staatlich anerkannte islamische FGM-Lizenz noch abwehren, die zertifizierte Mädchenbeschneiderin verhindern? Ernsthafte Intaktivisten werden das genau tun und zusätzlich die jugendliche Wunschbeschneidung verweigern müssen, denn medizinisch unnötige Gewebsamputationen am Geschlechtsorgan vorzunehmen, kann in der kulturellen Moderne kein sozialversicherungspflichtiges Praktizieren und erst Recht kein Ausbildungsberuf sein.

  3. Machandelboom Says:

    Die Fatwa des MUI aus dem Jahre 2008 gegen jedes Verbot der FGM
    ::

    JAKARTA, KOMPAS.com – Majelis Ulama Indonesia (MUI) menggelar sosialisasi Fatwa tentang Sunat Perempuan di Kantor MUI, Menteng, Jakarta Pusat, Senin (21/1/13).

    MUI dan ormas-ormas Islam sepakat, untuk menolak dengan tegas pelarangan khitan perempuan oleh pemerintah atau pihak manapun.

    [MUI und die islamischen Organisationen haben ein Rechtsgutachten (Fatwa) erstellt, das jeden Versuch eines Verbots der sunat perempuan (FGM nach Koran und Sunna) einer indonesischen Regierung oder Partei eindeutig für unzulässig erklärt.]

    „Yang kita tentang adalah pelarangan terhadap khitan perempuan itu,“ kata KH Ma’ruf Amin, Ketua Harian MUI yang membidangi fatwa.

    „Was wir ablehnen, ist das Verbot der Frauenbeschneidung“, sagt der für den Bereich Fatwa zuständige MUI-Geschäftsführer Ma’ruf Amin.

    Berkaitan dengan sunat perempuan, telah dikeluarkan Fatwa MUI Nomor 9A Tahun 2008 yang berbunyi:

    „Khitan bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam. Dan khitan terhadap perempuan adalah makrumah (ibadah yang dianjurkan).“.

    „Die Beschneidung der Männer und Frauen gehört zur islamischen Fitra (Regelungen) und zu den islamischen Riten und die weibliche Beschneidung ist makruma, islamrechtlich empfohlen (als Teil der ‚Ibadat, der Pflichten Gott gegenüber, islamrechtlich empfohlen.)“

    [Anm.: Taqiyya, die sunat perempuan (Islamic FGM) ist Schafiiten nicht makruma, islamrechtlich ehrbar, sondern wadschib, islamrechtlich verpflichtend. Fitra ist nicht einfach Regelungen, sondern das natürliche Ausgerichtetsein auf Allah hin, die Jungenbeschneidung gilt Sunniten als Teil der Fitra.]

    „Tujuan dari sunat perempuan adalah menjalankan kewajiban agama dan menyetabilkan syahwat,“ kata Hj. Huzaemah sebagai Wakil Ketua Komisi Fatwa MUI.

    „Ziel der islamischen Frauenbeschneidung ist die Erfüllung einer religiösen Pflicht [aha, eben doch wadschib] und das Stabilisieren und Zügeln der Lust“, ergänzt Huzaemah, der Vizepräsident der Fatwakomission des MUI.

    Quelle
    MUI Tolak Larangan Sunat Perempuan
    KOMPAS.com 21.01.2013

    http://female.kompas.com/read/2013/01/21/13404468/MUI.Tolak.Larangan.Sunat.Perempuan

    ::
    ::

    „Wir wehren uns entschieden gegen ein Verbot. Wenn jemand eine Beschneidung durchführen lassen will, darf er nicht zurückgewiesen werden“, äußerte der Vorsitzende des MUI, Maruf Amin, am Montag vor Medienvertretern. Amin forderte alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren des Landes auf, bei Bedarf weibliche Beschneidungen vorzunehmen. …

    „Beschneidung ist ein Teil der islamischen Lehre und wird für Männer und Frauen empfohlen, so der MUI-Vizegeneralsekretär Amirsyah Tambunan, am Montag auf einer Pressekonferenz. …

    [Anm.: Nein, die Beschneidung aller Jungen und Mädchen gilt Schafiiten islamrechtlich (islamisch) nicht lediglich als empfohlen (mandūb, mustaḥabb), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ).]

    Huzaemah, Mitglied der Fatwa-Kommission des MUI, sagte der Jakarta Post, weibliche Beschneidung sei eine religiöse Pflicht, um die sexuellen Gelüste von Frauen zu kontrollieren. Der Akt der Beschneidung wird vom MUI verharmlost. Nach islamischer Lehre sei es bei weiblichen Beschneidungen ausreichend, die Klitorisvorhaut zu entfernen, so der MUI-Chef Maruf Amin.

    Religionshüter wollen Verstümmelung
    taz 25.01.2013

    http://www.taz.de/!109704/

  4. Katharina Kunze Says:

    Lieber Jacques Auvergne,

    vielen Dank für die Auseinandersetzung mit unserer Petition!

    Natürlich hätte mich eine direkte Ansprache zur Klärung der offenen Fragen vor Veröffentlichung noch mehr gefreut, aber ich kann ja nun hier reagieren:

    Die Information, dass die weibliche Genitalverstümmelung in Indonesien so routiniert durchgeführt wird, dass Mädchen ohne Einwilligung der Eltern “beschnitten” werden, finden Sie u.a. hier auf S. 356:

    http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/arch_0044-8613_1998_num_56_1_3495

    Den Originaltext von Prof. Uddin kann ich online nicht finden, und da Sie auch nur die Zusammenfassung von Amnesty International zitieren, nehme ich an, es geht Ihnen genauso?

    Obwohl ich natürlich gewissenhaft arbeite und nichts zitiere, was ich nicht im Moment des Niederschreibens aus seriöser Quelle vor mir liegen habe, kann ich nicht ausschließen, dass Fehler passieren. Aber durch die enge Zusammenarbeit mit Kalyanamitra (eine der wichtigsten Frauenrechtsorganisationen Indonesiens, die FGM abschaffen möchte ohne darin einen Konflikt mit dem islamischen Glauben ihrer Angestellten zu sehen und die uns über 200 Unterschriften anderer, gleichgesinnter Organisationen und Aktivistinnen geschickt haben) und Watch Indonesia! (durch die wir selbstverständlich auch über Dr. Bowo informiert sind – aber nunmal keine andere Möglichkeit als die Botschaft haben, unsere Forderungen an die indonesische Regierung zu stellen, ohne auch noch Spenden für Flugticktes einwerben zu müssen) sollten diese doch auf ein Minimum reduziert sein. Auf Hinweise und Anmerkungen während des 10monatigen Petitionszeitraums hätten wir übrigens alle interessiert und flexibel reagiert.

    Und zur “Drohenden Legalisierung von FGM I und IV in Deutschland” verweise ich auf das Ergebnis (nicht die vorangegangene Medienkampagne um Prof. Hörnle) des Deutschen Juristentags in Hannover. Da finden Sie eine schlüssige Begründung, warum diese Gefahr für die kommenden Jahr(zehnt)e nicht besteht.

    Wer die Petition noch unterstützen (oder sich einfach weitergehend über unsere Argumentation informieren möchte) kann dies auf http://www.frauenxxxxxx.de/fgm-indonesien noch bis zum 10.12.2014 tun.

    Viele Grüße
    Katharina Kunze

  5. Machandelboom Says:

    Noch zur Fatwa von 2008 Nummer 9A des Hohen Rates der Islamgelehrten Indonesiens (MUI) gegen ein Verbot der FGM, die in Verstellung (Taqiyya) die sunat perempuan einfach mal so ein wenig als islamrechtlich empfohlen bzw. ehrbar behauptet, was für Schiiten bis auf eine sakraljuristische Randmeinung schlicht nicht stimmt.

    Die Beschneidung der Jungen und Mädchen ist und bleibt vielmehr wadschib, religiös verpflichtend, Fatwa:

    What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab. In a situation a woman is in her advanced age, it is not permissible to circumcise her if it may harm her (al-Rauḍah of Imam An-Nawawi: 3: 384).

    http://www.shafiifiqh.com/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women/

    Die Zielsetzung der Fatwa Nomor 9A war nichts als das Verbotsverbot, der MUI will die Zukunft der schafiitischen FGM-Praxis politisch absichern. Über die Eingriffstiefe kommt demnächst halt eine andere Fatwa oder auch nicht, wahrscheinlich nicht, denn schafiitisch ist doch längst alles gesagt. Baẓr.
    ::

    Khitan Perempuan Disyariatkan dalam Islam tapi Dilarang oleh PBB

    JAKARTA (voa-islam.com) – Majelis Umum Perserikatan Bangsa-Bangsa melarang praktik khitan perempuan. PBB pun meminta negara-negara di seluruh dunia, termasuk Indonesia, untuk menghentikan praktik yang disebut mengancam sekitar tiga juta gadis setiap tahunnya.

    Organisasi Kesehatan Dunia (WHO) memperkirakan sekitar 140 juta gadis disunat. Praktik sunat perempuan lazim ditemui di negara-negara Afrika, Timur Tengah, dan Asia, dan dilakukan karena alasan budaya, religi, maupun sosial.

    Majelis Ulama Indonesia (MUI) sudah sejak tahun 2008 mengeluarkan fatwa tentang sunat perempuan. Dikutip dari situs MUI, sunat perempuan dibahas MUI setelah mendapat pertanyaan dari Kementerian Negara Pemberdayaan Perempuan mengenai persoalan itu, disertai data penyimpangan pelaksanaan khitan perempuan di berbagai negara.

    Kementerian Kesehatan RI bahkan telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Khitan Perempuan bagi Petugas Kesehatan. Ini karena beragam tata cara pelaksanaaan sunat perempuan tak jarang berpotensi membahayakan perempuan itu sendiri.

    Untuk itu MUI mengklarifikasi soal sunat perempuan itu dengan mengeluarkan Fatwa MUI Nomor 9A Tahun 2008 tertanggal 7 Mei 2008 yang berbunyi:

    Khitan bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Khitan terhadap perempuan adalah makrumah (ibadah yang dianjurkan).

    Dalam fatwa itu, MUI juga mengatakan bahwa pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syariah, karena khitan baik bagi laki-laki maupun perempuan termasuk fitrah dan syiar Islam.

    Namun, masih menurut fatwa itu, ada batasan dan tata cara khitan perempuan, yaitu:

    Khitan perempuan cukup hanya menghilangkan selaput yang menutupi klitoris.

    Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan, seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan bahaya dan merugikan.

    Sementara itu, menanggapi pelarangan PBB terkait sunat terhadap wanita, Ketua Majelis Ulama Indonesia (MUI) bidang Fatwa, Ma’ruf Amin, mengatakan khitan pada alat kelamin perempuan diperbolehkan. „Kalau fatwa kita kan memperbolehkan, bahkan ada yang mewajibkan dan ada yang mensunnahkan,“ kata Ma’ruf kepada VIVAnews, Jumat, 21 Desember 2012.

    [Eigene Hervorhebung des wadschib anglis. wajib im mewajibkan]

    Khitan , kata Ma’ruf, diperbolehkan asal tidak berlebihan [ašimmī wa-lā tanhakī … iḫtafiḍna wa-lā tanhikna, das berüchtigte „ohne zu übertreiben“ des Propheten an die muqaṭṭiʿa al-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris) Umm ʿAṭiyya]. Maksud dari berlebihan adalah memotong clitoral hood (kulit pembungkus klitoris) [die übliche, v. a. durch den amerikanischen Sufi-Scheich und Übersetzer des Reliance of the Traveller Nuh Ha Mim Keller verbreitete Lüge, die halbernst säkularen und postmodernen Ohren schmeicheln soll. Selbstverständlich zielt jede Frauenbeschneidung auf das Zentrum der Lust, die Klitoris selbst. Arabisch ist baẓr auch gar nicht nicht Klitorisvorhaut, sondern Klitoris] yang terlalu banyak. Departemen Kesehatan Indonesia juga sudah mengeluarkan kebijakan mengenai khitan. „Mungkin PBB melarang khitan dari segi yang berlebihan seperti itu, barangkali,“ ujarnya.

    Ma’ruf menambahkan, khitan mempunyai banyak manfaat [die Beschneidung hat viele Vorteile], di antaranya untuk menyeimbangkan syahwat perempuan [unter anderem, den weiblichen Orgasmus auzubalancieren]. „Menurut para ulama, kalau dia tidak dikhitan, syahwatnya terlalu besar. Kalau khitannya kebanyakan, itu menjadi rendah syahwatnya. Maka dari itu, khitannya sedikit saja untuk membuka selaput saja,“ jelas Ma’ruf. [das alles sei wissenschaftlich belegt … der islamgelehrige Ma’ruf Amin lügt, dass sich die Balken biegen.]

    Ma’ruf justru mempertanyakan mengapa Perserikatan Bangsa Bangsa sampai mengurusi masalah khitan. „Ada apa PBB mengurusi khitan segala? Korban seperti apa diakibatkan dari khitan seperti yang dimaksud oleh PBB,“ tanya Ma’ruf.

    [Widad/viva]

    http://voa-islam.com/

    http://www.voa-islam.com/read/indonesiana/2012/12/22/22475/khitan-perempuan-disyariatkan-dalam-islam-tapi-dilarang-oleh-pbb/#sthash.MYmfbX6C.dpbs

    ::
    ::

    Female circumcision not mutilation: Jakarta
    THE JAPAN TIMES (nach AFP-JIJI) 25.03.2013

    In response to the ban [2006], the Indonesian Ulema Council (MUI), the country’s top Islamic clerical body, issued a fatwa in 2008 allowing the practice but did not make it compulsory. [Jetzt einmal wird es nicht so gesagt, kein Problem, die Sache bleibt schafiitisch wadschib (obligatory, compulsory), man hat anlässlich der Verkündung deutlich genug auf die gottesdienstlichen Pflichten der ‚Ibadat (ʿibādāt, im Gegensatz dazu die zwischenmenschlichen Pflichten, muʿāmalāt) und auf die islamische Körperideologie Fitra (fiṭra) hingewiesen. Schiitisch ist das unbeschnittene männliche oder weibliche Genital gar nicht halal, ohne MGM und FGM vermutlich kein bewahrter Gnadenstand mit Allah und, man denke ans stets an das Diesseits und Jenseits, inschallah kein Eingang ins Paradies.] …

    Jakarta issued a 2010 regulation allowing “scraping the clitoral hood, without injuring the clitoris” — a practice that is nevertheless defined by the WHO as mutilation — while criminalizing more severe procedures. [Die Regierung hat also nur das zwei Jahre ältere, theologisch kaum nachvollziehbare und bezeichnend holprig und dürr vorgetragene Gerede der MUI, die Entscheidung über die Beschneidung der Tochter liege im elterlichen Ermessen und die Klitoris dürfe eher auf keinen Fall angetastet werden, nachgebetet, wie optimistisch auch immer.]

    Islamic foundations such as the Assalaam Foundation in Bandung [Java] say they ditched scissor-snipping for pinpricks. “In the past, we had used one or two doctors and more traditional healers and they used scissors to snip a bit on the hood. We abandoned that method many years ago,” said the foundation’s coordinator, Eulis Sri Karyati.

    [Die Nadeln können jederzeit wieder durch Scheren ersetzt werden. Und irgendwann kann es mit (بظر) ernsthaft religiös werden.]

    http://www.japantimes.co.jp/news/2013/03/25/asia-pacific/social-issues-asia-pacific/female-circumcision-not-mutilation-jakarta/

    ::
    ::

    Islamic Law on Female Circumcision

    The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Baẓr
    بظر

    http://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

  6. Carcinòl Says:

    Islam- und Schariafreundin MUSDAH MULIA, 2014 bei Terre des Femmes einer der Erstunterzeichner der Petition gegen Indonesiens für Schafiiten islamisch verpflichtende FGM (sunat perempuan, khitan wanita), zementiert den untergeordneten, eben nicht gleichberechtigten Status der Frau im Islamischen Recht und behauptet dennoch beinahe das Gegenteil. Ein erneuerter Idschtihad, so die bekennende Islamliberale, soll alle Probleme beseitigen, die ohnehin nur den verzerrenden sozialen und kulturellen Faktoren der historischen Wirklichkeit entstammen würden und eben nicht dem eigentlichen, frauenfreundlichen Islam. Allen Ernstes freute sich Musdah Muliah über die 1997 festgestellten fünf Punkte der Erklärung der NU (Nahdlatul Ulama) zur Rolle der Frau (s. u.).

    Musdah Mulia vertritt nicht nur die radikal gegenmoderne und schariafreundliche sprich frauenfeindliche Frauenpolitik (Fatayat NU) der mächtigen Organisation Wiedererwachen der Schariagelehrten (The Awakening Of The ‚Ulama = Nahdlatul Ulama, NU), sondern sitzt zusätzlich in der Arbeitsgruppe Gender des indonesischen Religionsministeriums:

    „Hal ini pula yang melandasi mengapa saya dengan teman-teman merancang Counter Legal Draf [CLD] atas Kompilasi Hukum Islam [KHI]. Draf ini memang tidak ada kaitannya dengan Fatayat NU, karena program ini dirancang oleh Tim Pengarusutamaan Gender Departemen Agama RI dimana saya sebagai ketuanya.

    Ganz entsprechend bin ich mit Kollegen dabei, den Entwurf [Counter Legal Draf, CLD] einer KOMPILATION DES ISLAMISCHEN RECHTS [Kompilasi Hukum Islam, KHI] zu entwickeln. Dieser Entwurf hat nichts mit Fatayat NU zu tun, vielmehr wird dieses Projekt vom Team Gender Mainstreaming des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten durchgeführt, dessen Vorsitzende ich bin.“

    Dem irgendwie ganz viel Frauenglück heranbringenden, „liberalislamischen“ CLD KHI, so lässt sich im weiteren oder engeren Umfeld der indonesischen Maududi-Sympathisanten bzw. Muslimbrüder beklagen, schlage schlimmer Widerstand der islamischen Ultraorthodoxen des „puritanischen Islam“ („Islam Puritan“) entgegen. Wie zu erwarten verweigert allerdings auch Mulia die kulturelle Moderne universeller Menschenrechte und greift nach dem Koran. Ein neuer Idschtihad müsse her, um frauenpolitische Gegenwartsfragen wie zu komplexen Fällen des Personensorgerechts endlich frauenfreundlich zu lösen:

    Perlu ada ijtihad baru agar dapat merespon persoalan sosial yang muncul di masyarakat.

    1997 wurde in Lombok auf der NU-GeneralversammlungIn in den Kreisen der NU das Edikt zur Gleichstellung der Geschlechter ausgestellt. Diese Generalversammlung wurde zur Geburtsstunde einer Entscheidung oder Erklärung zur „Stellung der Frau im Islam“ (al-mar’ah Makanah fil Islam). Die Hauptinhalte der Erklärung lassen sich in den fünf (5) folgenden Punkten darstellen:

    1) Der Islam anerkennt die Existenz von Frauen als vollständigen Menschen, die den entsprechenden Respekt verdienen;

    2) Der Islam anerkennt die Rechte der Frauen als denjenigen der Männer gleichgestellt in Bezug auf die Hingabe an die Religion, Heimat und Nation;

    3) Der Islam anerkennt die Unterschiede in der Funktion zwischen Männern und Frauen aufgrund der Unterschiede in der Natur;

    4) Der Islam anerkennt die öffentliche Rolle der Frau neben ihrer häuslichen Rolle; und

    5) Die Lehren des Islam, welche die Frauen mit den Männern gleichberechtigt, wurden erst in späterer Wirklichkeit durch den Einfluss sozialer und kultureller Umstände verzerrt.

    Die vorliegende Bekanntmachung ist von grundlegender Bedeutung für die Frauenbewegung innerhalb der NU, aber dennoch fühlten wir uns ziemlich vorgespannt und erkennen die patriarchalischen Werte in ihr, etwa die Aussage: „Die Rolle der Frau ist im Haus, Hausfrau zu sein ist die eigentliche Natur der Frauen, als früheste Erziehungsinstanz und Oberhaupt ihrer Kinder“. Damit aber ist die Bekanntmachung im Hinblick auf das Verständnis der angeblichen Natur der Frauen ist immer noch übervoll von geschlechtsspezifischen Vorurteilen. Doch immerhin ist durch das Edikt festgestellt worden, dass sich Frauen an der öffentlichen Sphäre beteiligen dürfen, die eben nicht Monopol der Männer ist.

    Grundlegend bleibt, dass sich die NU am Ende der Erklärung zu einem starken Engagement bekennt, die Beteiligung von Frauen an allen Bereichen des Lebens zu erhöhen. Damit hat die NU zugesagt, eine Umwandlung hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung einzuleiten, die wiederum einen dynamischen Faktor der nationalen Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung zu werden verspricht, um Indonesiens Frauen zu befähigen, ihrem tatsächlichen Anteil entsprechend an allen Bereichen des Lebens teilzunehmen und teilzuhaben.

    … Das Edikt war sehr ermutigend.

    Dalam lingkungan NU sendiri terdapat Maklumat akan pengakuan tentang kesetaraan gender yang dikeluarkan pada Munas NU di Lombok pada tahun 1997. Munas tersebut melahirkan suatu keputusan atau maklumat tentang “Kedudukan Perempuan Dalam Islam” (Makanah al-Mar’ah fil Islam). Pokok-pokok pikiran yang terkandung dalam maklumat tersebut dapat disimpulkan dalam 5 (lima) poin berikut:

    1) Islam mengakui eksistensi perempuan sebagai manusia yang utuh dan karenanya patut dihormati;

    2) Islam mengakui hak perempuan sama dengan hak laki-laki dalam hal pengabdian kepada agama, nusa, dan bangsa;

    3) Islam mengakui adanya perbedaan fungsi antara laki-laki dan perempuan yang disebabkan karena perbedaan kodrati;

    4) Islam mengakui peran publik perempuan di samping peran domestiknya; dan

    5) Ajaran Islam yang menempatkan perempuan pada posisi yang setara dengan laki-laki itu dalam realitasnya telah mengalami distorsi akibat pengaruh kondisi sosial dan budaya.

    Walaupun maklumat ini sangat fundamental dalam mendukung gerakan perempuan di lingkungan NU, namun tetap diakui masih terasa bias nilai-nilai patriarki di dalamnya, seperti terbaca dalam pernyataan bahwa: “peran domestik perempuan yang hal itu merupakan kesejatian kodrat wanita, seperti sebagai pendidik yang pertama dan utama bagi anak-anak mereka”. Artinya, dalam maklumat itu pemahaman tentang kodrat perempuan masih bias gender. Namun, setidaknya, maklumat itu telah menegaskan pengakuan akan kebolehan kaum perempuan berkiprah di dunia publik yang selama ini dianggap sebagai monopoli kaum laki-laki.

    Namun, yang dianggap sangat mendasar adalah bahwa di akhir maklumat terbaca komitmen NU yang kuat untuk meningkatkan partisipasi perempuan dalam seluruh aspek kehidupan. NU juga menyatakan komitmennya untuk ikut memprakarsai transformasi kultur kesetaraan yang pada gilirannya mampu menjadi dinamisator pembangunan nasional dalam era globalisasi dengan memberdayakan perempuan Indonesia pada proporsi yang sebenarnya.

    … Maklumat itu amat menggembirakan.

    http://fatayat.or.id/tokoh/prof-dr-musdah-mulia-ma-apu/

  7. Jacques Auvergne Says:

    MUSDAH MULIA will den reinen tauḥīd (Tauhid), beruft sich ausgerechnet auf den im Jahre 1111 d. Z. verstorbenen Frauenfeind Imam al-Ghazali sowie auf den Taymiyya-Schüler und Verfechter der weiblichen Genitalverstümmelung Ibn Qayyim al-Ǧawziyya (1292-1350), zaubert reformislamisch mit den berüchtigten Zwecken oder Zielen der Scharia maqāṣid aš-Šarīʿa (Maqasid al-Shari’a, the goals and objectives of the Sharia) und will, Der Islam ist die Lösung, alle Probleme der Gegenwart mit iǧtihād (Idschtihad) bewältigen.

    However, the Arabs did not invent sexual inequality or discrimination. In the seventh-century no society was egalitarian, no society at that time recognized women as full human beings, or as moral agents, or as independent legal persons. Then, Islam came to introduce the concept of tawhid. Tawhid is the basic tenet of Islam which teaches the belief in Allah and His Prophet, and provides human beings with the guidance in how to properly interact with other human. To properly uphold tauhid as one’s creed will bring humanity to better life in this world and an everlasting happiness in the hereafter.

    One of the highest and most important principles in tawhid as the essence of Islam is the equality of all people. Islam looks to all people as members of humanity, distinguished only by their relationship to Allah.2 Islam stressed the importance of equality among people, regardless of their race, class or gender. Muslim scholars agreed that all instructions in the Qur’an are directed to all believers: women and men. This includes religious duties, rights, and rites. So, there is no distinction among men and women in religious orders, values and principles.

    In fact, there are many Qu’ranic verses that stress this male-female equality in Islam, for example: equality in religious punishment for sins;3 equality between women and men in the moral values it advocates.4 Islam also gave women the jurisdiction to carry out all religious duties. So that women in Islam enjoyed independent character and jurisdiction.5 Islam also gave women the right to participate in public sphere and social life equally with men.6 It can be concluded that Islam gives the duty of reforming the society on all believers: males and females alike. Both of them are responsible and none is exempted because this duty is not based on gender, but rather on the fact that they are both part of humanity.

    (…)

    This following description explains basic principles in reinterpretation of Islamic teachings.

    a. The principle of MaqaSid al-Syar’iyah [maqāṣid aš-Šarīʿa]

    Although the Qur’an and Hadith generate and lay down legal binding rules, indeed, the number is very small compared to human problems, which require legal decision. Therefore, reinterpretation is inevitable. Such reformed interpretation shall stick to Islamic legal resources namely the Qur’an and Hadith. The understanding of the two resources shall not be based on literally interpreted text but rather more on non-literally or contextually with reference to the true objective of Islamic legislation (maqaSid al-syari’ah). The objective of Syari’ah is clearly implemented in the values of justice (al-‚adl), virtue (al-maSlaha), wisdom (al-hikma), equality (al-musawa), compassion (al-raHma), pluralism (al-ta’aduddiya), and human rights (al-huquq al-insaniya).

    Imam al-Ghazali has formulated the values engraved in maqaSid al-syarl’ah into five basic principles of human rights which he designated as al-huquq al-khamsah. The said five human rights constitute the rights to live, rights to voice opinion freely, rights to have religion, right to have properties and right to reproduce offspring. The concept of al-huquuq al-khamsah subsequently leads to the importance of treating human beings as the subject of Islamic legislation. Therefore, it is not exaggerated if Ibn al-Qayyim al-Jawziyya, a prominent scholar in Islamic Jurisprudence in the school of Hanbali, has stated the following statement: Islamic legislation is actually established for the interest and benefit of humankind and for humanity universal objectives such as virtue, justice, compassion, wisdom. It is these principles that shall serve the guideline in legislation making, and must inspire every law-making agent. Any deviation from this principle means running counter to the true ideal of the Islamic legislation itself. The same statement was also made by Ibn Rushd: that the benefits for human kind constitute the root of various legislations stipulated by God. Even more, Izzuddin Ibn Abdissalam has arrived at the conclusion that all religious provisions are entirely directed for the benefit of humankind.

    b. The principle of fiqh relativity

    Notwithstanding that the Quran is eternal and absolute truth, but its interpretation is not absolutely eternal and ever-lasting. Its interpretation is always relative. The historical development of many schools of Islamic Jurisprudence (fiqh) constitutes a clear and positive evidence of the relative nature of the interpretation.

    Fiqh as we know today is truly an intellectual engineering of medieval Muslim scholars, the contents of which consist of four basic components namely matters of ubudiyah (dealing with transcendental and vertical relationship between human beings and God), muamalah (disclosing relationship among human beings, and human beings with other creatures as well as with the universe), and jinayah (discussing various criminal matters).

    It is necessary to understand that a mufassir (exegete) and a faqih (scholar of fiqh), however objective he can not separate himself from traditions developing at the time of his life, Therefore, the codification of fiqh views prevailing in a gender — biased community will certainly produce books of fiqh which are misogynic. In sum, no human interpretation of the Qur’an and hadith can possibly accepted as having the same authority as the Qur’an and hadith itself, for that would mean also erasing the distinction between God and humans.

    (..)

    Conclusion

    Finally, in answering the question indicated in the preamble of this paper, I can conclude that the obstruction of woman to be active in political party or politic is the religious interpretation, not the religion itself. That is religious interpretation, which are bias gender and bias patriarchal values. That is the main problem.

    Bias interpretation is intentionally preserved and descended by generation to generation in the name of religion for the interest of reaching political objectives. It is indeed ironic. The most ironic is that in the real life of Muslim community in various countries, those the relative and profane human interpretation of The Qur’an are often considered holy and sacral, more holy and sacral than The Qur’an it self.

    For the conclusion, the woman struggle in politics still requires prolonged time. So, what must we do? Here I propose three things. First, establishing networking between various groups of woman, from many nations as it is attempted by this workshop. Struggle for success always requires smart strategy and strong solidarity. This networking is very necessary to eliminate all kinds of rule and regulations as well as political policies, which are not friendly woman. Secondly, internally the women their selves have to always attempt promote their capacity and quality through a wide range of education. Women’s organizations, especially women’s wing of any political parties should propagate for increased participation in decision making post. Third, the last but not least, is that women should be brave to carry out interpretation of religious teaching. Since, inequality and discrimination against women, especially in politics derive from from the secondary religious texts, the Tafsir (Qur’anic exegesis) and hadith. As such, by returning to a fresh and immediate interpretation of the Holy Book and by taking a new and critical look at the hadith, by engaging in creative ijtihad, modem Islamic authority could very well reform and renew the position of women in politics.

    von: Musdah Mulia (DOES RELIGION POSE BARRIERS FOR POLITICAL ENGAGEMENT OF MUSLIM WOMEN?) 2013

    hier bei: Comunità di Sant’Egidio

    http://www.santegidio.org/pageID/2386/langID/en/text/430/DOES_RELIGION_POSE_BARRIERS_FOR_POLITICAL_ENGAGEMENT_OF_MUSLIM_WOMEN_by_Musdah_Mulia.html


    Idschtihad (iǧtihād)

    Seit al-Ghazali (st. 1111) gibt es die Tendenz, auch dem Prinzip des [islamisch verstandenen, sprich alle Nichtmuslime und Frauen auf Erden herabwürdigenden] Gemeinwohls (maṣlaḥa) große Bedeutung im Prozess der rationalen Urteilsfindung zuzumessen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Idschtih%C4%81d


    Auf geht’s mit Ibn Qayyim al-Ǧawziyya (1292-1350) zur Islamic FGM

    „in his book Al-Tuhfatu l-Mawdood [Tuhfat al-Mawdud bi Ahkam al-Mawlud] (a book about the sunnas regarding a new-born child) … he supported the opinion of his teacher Ibn Taymiyya by stating that circumcision for the ladies is to balance the desire.“

    http://www.avicennaanswers.com/ruling-of-female-circumcision/

    Ibn-Qayyim al-Jawziyya, Shams-al-Din. Tuhfat al-wadud bi-ahkam al-mawlud.
    neu bei: Dar al-Rayyan, Kairo 1987

    p 168

    https://books.google.de/books?id=ljZZ9ZvD_kQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Musdah Mulia 2009 in Kuala Lumpur bei den weisen muslimischen Frauen von WISE (The Women’s Islamic Initiative in Spirituality and Equality)

    http://www.wisemuslimwomen.org/images/uploads/2009_WISE_Conference_Report.pdf

    WISE, Kuala Lumpur 2009, “Muslim Women: Building Institutions, Creating Change”

    http://www.wisemuslimwomen.org/pdfs/wise2009-program.pdf

    The Women’s Islamic Initiative in Spirituality and Equality (WISE) is a global program, social network and grassroots social justice movement led by Muslim women. WISE is empowering Muslim women to fully participate in their communities and nations and amplifying their collective voices. Muslim women have enjoyed a rich legacy of excellence in their roles as leaders, professionals, caregivers and activists, and Islamic history is an impressive record of their remarkable contributions as teachers and scholars of sacred text and law. WISE represents an authoritative Muslim women’s movement to reclaim this legacy. … WISE is a program of the American Society for Muslim Advancement, a New York-based non-profit organization dedicated to strengthening an authentic expression of Islam through interfaith collaboration, youth and women’s empowerment, and arts and cultural exchange.

    http://www.wisemuslimwomen.org/about/

    Musdah Mulia

    Siti Musdah Mulia is a research professor at the Indonesian Institute of Sciences (LIPI), where she has been teaching since 2003. Dr. Mulia is also a lecturer on Islamic Political Thought at the School of Graduate Studies of Syarif Hidayatullah State Islamic University in Jakarta, Indonesia. Since 2007, she has been the Chairperson of the Indonesian Conference on Religion for Peace, an organization that promotes interfaith dialogues, pluralism and democracy for peace. She was Senior Advisor of the Minister of Religious Affairs of the Republic of Indonesia from 2000 to 2007 and head of Research Division of The Council of Indonesian Ulema (MUI) from 2000 to 2005.

    An activist for democracy, human rights and gender issues, Dr. Mulia has been an international visiting fellow in a number of universities. In 2007, she was the recipient of the International Women of Courage Award from the US Government for her outstanding contribution to the development of moderate Islam and the promotion of democracy and human rights in Indonesia. She is currently the laureate of the 2009 Yap Thiam Hien Award for her activities in promoting women rights and minority rights.

    http://www.wisemuslimwomen.org/muslimwomen/bio/siti_musdah_mulia/

  8. Machandelboom Says:

    Deutscher Bundestag
    Drucksache 18/3494
    04.12.2014

    Unterrichtung durch die Bundesregierung

    Elfter Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik

    C Menschenrechte weltweit
    C 1 Brennpunktthema: Weibliche Genitalverstümmelung

    (…) Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und ist Ausdruck von Diskriminierung und Gewalt gegen das weibliche Geschlecht. Daher setzt sich die Bundesregierung innerhalb und außerhalb Deutschlands mit Nachdruck für die Beseitigung dieser Praxis ein.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/034/1803494.pdf

    ::
    A n m e r k u n g

    Nach der Istanbul Declaration, FGM-bezogener Schutz explizit (allenfalls) für Klitoris und Labien d. h. implizit Grünes Licht für (mindestens) jede FGM Typ Ia oder IV, seit den Aktivitäten der deutschen FGM-Lobbyistin Tatjana Hörnle als strafrechtliche Gutachterin auf dem 70. Deutschen Juristantag (Hannover 2014) und mit dem Duo Professor Karl-Peter Ringel / Ass. jur. Kathrin Meyer („Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt“) erkennen wir, dass die europaweite und zu diesem Zwecke zuerst wohl v. a. die deutsche Legalisierung mindestens der FGM Typ Ia und IV unmittelbar droht. Auch TERRE DES FEMMES, FGM-Fachreferentin Katharina Kunze, hat 2014 schlampig gearbeitet und zu den indonesienbezogenen angeblichen eigenen Erfolgen sowie zur Lage in Indonesien zusätzlich desinformierend berichtet.

    Jetzt ist darauf zu achten, dass kein europäischer bzw. v. a. deutscher Politiker die Einheit der WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung (female genital mutilation, FGM) aufbricht in einen nach wie vor verbotenen Teil und einen straffrei gestellten, der insbesondere, denn eigentlich geht es immer nur um den Islam, Eltern, wie durch Ringel / Meyer (s. u.) bereits gefordert, die religiöse FGM der sogenannten milden Sunna erlaubt.

    ::
    ::

    “… ist die Klassifizierung der „milden Sunna“ als Kindeswohlgefährdung gerade zu absurd. … Hier ist eine Änderung des § 1631d Abs. 1 BGB erforderlich, der auch die Beschneidung der weiblichen Vorhaut aufnimmt, indem geschlechtsneutral von einer medizinisch nicht erforderlichen Vorhautbeschneidung des einwilligungsunfähigen Kindes gesprochen wird. Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.”

    aus:
    § 226a StGB – Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung & verfassungswidrige Ungleichbehandlung

    Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM
    Ass. jur. Kathrin Meyer

    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Interdisziplinäres Zentrum Medizin-Ethik-Recht

    [ Seite 110 ]

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

  9. Machandelboom Says:

    Genitalverstümmelung in Indonesien – Verharmlosung statt Schutz. Die islamische Mädchenbeschneidung endlich global durchsetzen.
    ::

    [ Kalyanamitra = Rena Herdiyani und Lilis Listyowati ]

    Mit der von WADI und Hivos ausgerichteten Konferenz, die Anfang Mai 2014 in Istanbul stattfand …

    Indonesien wurde durch Rena Herdiyani und Lilis Listyowati vertreten, die sowohl die Verbreitung und Wahrnehmung von weiblicher Genitalverstümmelung in Indonesien als auch ihr internationales Engagement präsentierte.

    Der Nachmittag beginnt mit einer Skype-Konferenz mit Claudia Cappa und Cody Donahue von UNICEF in New York. Nachdem Oliver Piecha von WADI den Report von 2013 dahingehend kritisiert hat, dass dort suggeriert wird, weibliche Genitalverstümmelung sei weitestgehend ein „afrikanisches Problem“ und andere Länder (außer Irak) höchstens beiläufig und einmalig genannt werden, erklärt Claudia Cappa das Vorgehen von UNICEF und die diplomatischen Beschränkungen ihrer Arbeit: Die den Veröffentlichungen zugrunde liegenden standardisierten Fragebögen werden zwar von UNICEF kontinuierlich überarbeitet und erprobt, aber welche Themenblöcke in welchem Land abgefragt würden, entscheidet die Regierung autonom. UNICEF leistet bereits Überzeugungsarbeit, damit auch weitere Länder den Fragenkomplex zu FGM integrieren, ist dabei aber auf die Unterstützung der Zivilbevölkerung angewiesen. …

    TERRE DES FEMMES wird die Aktivitäten des neuen „Netzwerk FGM Asien“ (vorläufiger Name) den deutschen und europäischen Netzwerken nahe bringen und soweit wie möglich unterstützen.

    Autorin: Katharina Kunze

    (Als gewohnt dürftiger Hinweis von Katharina Kunze, der 2014 amtierenden FGM-Fachreferentin bei Terre des Femmes. Weibliche Genitalverstümmelung in Südostasien und im Mittleren Osten – Konferenzbericht „Second Conference on FGM in the Middle East and Asia“)

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1520-weibliche-genitalverstuemmelung-in-suedostasien-und-im-mittleren-osten-konferenzbericht-second-conference-on-fgm-in-the-middle-east-and-asia

    ::
    Selbstverliebt bewirbt man sich am 17.12.2014 auf YouTube selbst:

    „Im Jahr 2014 haben TERRE DES FEMMES, Watch Indonesia! und Kalyanamitra gemeinsam die Unterschriftenaktion „Genitalverstümmelung in Indonesien – Schutz statt Verharmlosung“ durchgeführt. Lilis [Lilis Listyowati] und Rena [Rena Herdiyani], die Geschäftsführerinnen von Kalyanamitra und erfahrene Anti-Verstümmelungs-Aktivistinnen aus Jakarta, grüßen alle Menschen, die sich für die Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung überall auf der Welt einsetzten! [man mag ergänzen: und die die milde Sunna d. h. FGM Typ Ia und IV europaweit durchwinken wollen, islamisch korrekt eigentlich auch Ib.]“

    ::

    UNICEF’s report on FGM/C was produced at UNICEF headquarters by the Statistics and Monitoring Section, Division of Policy and Strategy with contributions from the Child Protection Section. Claudia Cappa, Francesca Moneti, Nicole Petrowski and Cody Donahue contributed to this blog post.

    http://blogs.unicef.org/2014/02/11/five-things-you-didnt-know-about-female-genital-mutilationcutting-2/

  10. Bragalou Says:

    ::

    Malaysia 2009 und die Fatwa pro FGM

    [Gequirlte Logik des Beschneiden-ja-aber-nicht-zuviel: Allah will die Mädchenbeschneidung, aber gesundheitlich schaden will Allah auch wieder nicht, die Mädchen müssen demzufolge beschnitten werden, aber wenn es gefährlich wird selbstverständlich nicht so, dass es gefährlich wird … das ist Islam und prima, da kommt ja auch schon unsere Mädchenbeschneiderin.]

    Auf ihrer Tagung am 21.-23.04.2009 hat die Konferenz des Fatwaausschusses festgestellt, dass die weibliche Beschneidung [khatan wanita; berkhatan bagi wanita, FGM] Teil der islamischen Lehre ist und von Muslimen durchgeführt werden muss. Andererseits ist der Islam sehr um das Wohlergehen seiner muslimischen Weltgemeinde [Umma] besorgt und bietet Flexibilität hinsichtlich von Praktiken, die schädlich sein könnten. Und so kam die Konferenz des Ausschusses für Fatwa, ganz im Einklang mit der Gemeinschaft der ‚Ulama, zum Ergebnis, dass die Frauenbeschneidung obligatorisch ist. Andererseits ist die Praxis zu meiden, wenn sie Schaden bringen kann.

    Muzakarah telah memutuskan bahawa amalan berkhatan bagi wanita adalah sebahagian daripada syiar Islam yang perlu dilaksanakan oleh umat Islam. Walau bagaimanapun, Islam juga amat mementingkan keselamatan umatnya dan memberikan kelonggaran sekiranya sesuatu amalan atau perbuatan itu boleh mendatangkan kemudharatan pada diri. Sehubungan itu, selaras dengan pandangan Jumhur Ulama’, Muzakarah bersetuju memutuskan bahawa hukum berkhatan bagi wanita adalah wajib. Walau bagaimanapun, sekiranya ia boleh membawa kemudharatan pada diri, maka ia perlu dielakkan.

    [Als malaysischer Islamgelehrter kennt man die FGM-Klassifikation der WHO genau, etwa Typ I, Amputation der Klitorisvorhaut ohne (Typ Ia) oder mit der teilweisen oder vollständigen Amputation der Klitoris (Typ Ib)]

    Peringkat pertama: Clitoridectomy. Ia merujuk kepada pembuangan sebahagian atau keseluruhan klitoris dan/atau bahagian kulup.

    Die Mehrheit der Islamgelehrten aus Schafiiyya, Hanbaliyya und Malikiyya [das Letztgesagte ist falsch, den Malikiten gilt die Mädchenbeschneidung nicht als Religionspflicht] halten die weibliche Beschneidung für wadschib [islamrechtlich verpflichtend].

    Jumhur al-Syafi`iyyah, Imam Ahmad dan al-Hanabilah dan pendapat Sahnun daripada Mazhab Maliki mengatakan khatan adalah wajib bagi perempuan.

    Der Mufti im Islamischen Komitee für Forschung von al-Azhar, Dr. Nasir Farid Wasil, ist ebenfalls der Ansicht, dass die Frauenbeschneidung nach [schariakonform durchgeführtem] Abwägen des Zusammenhangs der [in der Scharia vorgegebenen] Argumente vorgeschrieben sei. Sie sollte jedoch weggelassen werden wenn sie schadet.

    Dr. Nasir Farid Wasil, Mufti Mesir merangkap ahli Majlis Penyelidikan Islam, Al-Azhar menjelaskan khatan disyariatkan untuk wanita melalui umumnya dalil yang berkaitan. Namun, ia perlu ditinggalkan jika terdapat kemudaratan.

    [Bemerkenswert: Nun kommt Ibrahim vordem Abraham ins Spiel, nun wird die Beschneidung – der Jungen wie der Mädchen! – durch die Ulama Malaysias mit der koranisch nutzbar gemachten biblischen Figur des Stammvaters begründet, Sure 16 an-Nahl Die Biene Vers 123, Englisch vgl. hier unten, ungefähr: „Folgt dem Weg des Ibrahim, des Hanifen [des Protomuslimen, des vorislamisch Allah Bewussten], und der zählte nicht zu den Götzendienern.“

    Die Juden kannten und kennen allerdings gar keine Mädchenbeschneidung?! Für muslimische Schriftgläubige sind solche Lappalien kein theologisches Problem, hat jemand Skalpell und Schere gesehen.]

    http://www.e-fatwa.gov.my/fatwa-kebangsaan/hukum-pemotongan-genitalia-wanita-female-genital-mutilation

    ::

    Koran 16:123

    Muhsin Khan
    Then, We have inspired you (O Muhammad saying): „Follow the religion of Ibrahim (Abraham) Hanifa (Islamic Monotheism – to worship none but Allah) and he was not of the Mushrikun (polytheists, idolaters, disbelievers, etc.).

    Pickthall
    And afterward We inspired thee (Muhammad, saying): Follow the religion of Abraham, as one by nature upright. He was not of the idolaters.

    Yusuf Ali
    So We have taught thee the inspired (Message), „Follow the ways of Abraham the True in Faith, and he joined not gods with Allah.“

    http://quran.com/16/123

    ::

  11. Edward von Roy Says:

    KEPUTUSAN FATWA MAJELIS ULAMA INDONESIA Nomor 9A Tahun 2008 Tentang HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN

    KEPUTUSAN FATWA
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    Nomor 9A Tahun 2008

    … Tentang
    HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Majelis Ulama Indonesia, setelah :

    MENIMBANG :

    a. bahwa dewasa ini terjadi penolakan oleh sebagian masyarakat terhadap khitan perempuan.

    b. bahwa Departemen Kesehatan Republik Indonesia Cq. Dirjen Bina Kesehatan Masyarakat telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Sunat Perempuan bagi Petugas Kesehatan;

    c. bahwa telah terjadi keragaman praktik khitan perempuan di masyarakat karena ketidak-fahaman batas yang dikhitan;

    d. bahwa terhadap persoalan tersebut Kementerian Pemberdayaan Perempuan telah mengajukan permohonan fatwa kepada MUI;

    e. bahwa untuk memberikan kepastian hukum dalam syari’at Islam, MUI memandang perlu menetapkan fatwa tentang hukum pelarangan khitan terhadap perempuan.
    MENGINGAT :

    1. Firman Allah SWT. :

    ثُمَّ أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ أَنِ اتَّبِعْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Kemudian Kami wahyukan kepadamu (Muhammad): „Ikutilah agama Ibrahim seorang yang hanif“ dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang mempersekutukan Tuhan”. (QS. an-Nahl[16] : 123)

    وَمَنْ أَحْسَنُ دِيناً مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لله وَهُوَ مُحْسِنٌ واتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَاتَّخَذَ اللّهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلاً

    “Dan siapakah yang lebih baik agamanya dari pada orang yang ikhlas menyerahkan dirinya kepada Allah, sedang diapun mengerjakan kebaikan, dan ia mengikuti agama Ibrahim yang lurus ? Dan Allah mengambil Ibrahim menjadi kesayanganNya”. (QS. An-Nisaa[4] : 125)

    قُلْ صَدَقَ اللّهُ فَاتَّبِعُواْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Katakanlah: „Benarlah (apa yang difirmankan) Allah“. Maka ikutilah agama Ibrahim yang lurus, dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang musyrik”. (QS. Ali Imran[3]: 95)

    قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللّهُ غَفُورٌ رَّحِيمٌ

    “Katakanlah: „Jika kamu (benar-benar) mencintai Allah, ikutilah aku, niscaya Allah mengasihi dan mengampuni dosa-dosamu.“ Allah Maha Pengampun lagi Maha Penyayang.” (QS. Ali Imran[3]: 31)

    قُلْ أَطِيعُواْ اللّهَ وَالرَّسُولَ فإِن تَوَلَّوْاْ فَإِنَّ اللّهَ لاَ يُحِبُّ الْكَافِرِينَ

    “Katakanlah: „Ta’atilah Allah dan Rasul-Nya; jika kamu berpaling, maka sesungguhnya Allah tidak menyukai orang-orang kafir“. (QS. Ali Imran[3]: 32)

    2. Hadis-hadis Nabi SAW :

    عن أبي المليح بن أسامة عن أبيه أن النبي صلى الله عليه وسلم قال : الختان سنة للرجال مكرمة للنساء (رواه أحمد في مسنده)

    „Bahwa Nabi saw bersabda: Khitan merupakan sunnah (ketetapan rasul) bagi laki-laki dan makrumah (kemuliaan) bagi perempuan (HR. Ahmad)

    عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ مَرْفُوعًا بِلَفْظِ : يَا نِسَاءَ الْأَنْصَارِ اخْتَضِبْنَ غَمْسًا وَاخْتَفِضْنَ وَلَا تُنْهِكْنَ وَإِيَّاكُنَّ وَكُفْرَانَ النِّعَمِ

    Dari Abdullah ibn Umar bahwa Rasulullah SAW bersabda : “Wahai wanita-wanita Anshor warnailah kuku kalian (dengan pacar dan sejenisnya) dan berkhifadhlah (berkhitanlah) kalian, tetapi janganlah berlebihan”. (al-Syaukani dalam Nail al-Author)

    عَنْ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَتْ إِذَا الْتَقَى الْخِتَانَانِ فَقَدْ وَجَبَ الْغُسْلُ فَعَلْتُهُ أَنَا وَرَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَاغْتَسَلْنَا

    “Apabila bertemu dua khitan maka wajiblah mandi, aku dan Rasulullah telah melakukannya, lalu kami mandi”. (HR at-Turmudzi, Ibnu Majah dan Imam Ahmad dari ‘Aisyah r.a.)

    عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الْأَنْصَارِيَّةِ أَنَّ امْرَأَةً كَانَتْ تَخْتِنُ بِالْمَدِينَةِ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا تُنْهِكِي فَإِنَّ ذَلِكَ أَحْظَى لِلْمَرْأَةِ وَأَحَبُّ إِلَى الْبَعْلِ

    Dari Ummu ‘Athiyyah r.a. diceritakan bahwa di Madinah ada seorang perempuan tukang sunat/khitan, lalu Rasulullah SAW bersabda kepada perempuan tersebut: “Jangan berlebihan, sebab yang demikian itu paling membahagiakan perempuan dan paling disukai lelaki (suaminya)”. (HR. Abu Daud dari Ummu ‘Atiyyah r.a.)

    عَنِ الضَّحَّاكِ بن قَيْسٍ، قَالَ: كَانَتْ بِالْمَدِينَةِ امْرَأَةٌ تَخْفِضُ النِّسَاءَ، ُقَالُ لَهَا أُمُّ عَطِيَّةَ، فَقَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:“اخْفِضِي، وَلا تُنْهِكِي، فَإِنَّهُ أَنْضَرُ لِلْوَجْهِ، وَأَحْظَى عِنْدَ الزَّوْجِ“.

    Dari adh-Dhahhak bin Qais bahwa di Madinah ada seorang ahli khitan wanita yang bernama Ummu ‘Athiyyah, Rasulullah SAW bersabda kepadanya : “khifadllah (khitanilah) dan jangan berlebihan, sebab itu lebih menceriakan wajah dan lebih menguntungkan suami”. (HR. at-Tabrani dari adh-Dhahhak)

    عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رِوَايَةً الْفِطْرَةُ خَمْسٌ أَوْ خَمْسٌ مِنْ الْفِطْرَةِ الْخِتَانُ وَالِاسْتِحْدَادُ وَنَتْفُ الْإِبْطِ وَتَقْلِيمُ الْأَظْفَارِ وَقَصُّ الشَّارِبِ

    “Lima perkara yang merupakan fitrah manusia : khitan, al-Istihdad (mencukur rambut pada sekitar kemaluan), mencukur bulu ketiak, menggunting kuku, dan memotong kumis. (HR Jama’ah dari Abu Hurairah r.a.).

    3. Ijma’ Ulama. Seluruh Ulama sepakat bahwa khitan bagi perempuan merupakan hal yang disyari’atkan.

    4. Qa’idah Fiqhiyah

    لا اجتهاد مع النص

    “Tidak ada ijtihad ketika ada nash”

    MEMPERHATIKAN : 1. Fuqaha madzhab sepakat pensyari’atan khitan terhadap perempuan dengan menjelaskan mengenai khitan terhadap perempuan dan tata caranya, yang antara lain dimuat dalam Kutub wa Rasail wa Fatawa Ibn Taimiyah fi al-Fiqh (Maktabah Ibn Taimiyah, juz 21 hal. 114), I’anah al-Thalibin (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 174), Hawasyi al-Syarwani (Beirut: Dar al-Fikr, juz 1, hal. 142), Mughni al-Muhtaj (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 202), Minhaj al-Thalibin (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 136), al-Bahr al-Raiq (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 61), Fath al-Bari (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 10, hal 340 dan 347), ‚Aun al-Ma’bud (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, juz 14, hal. 123), Nail al-Authar (Beirut: Dar al-Jail, Juz 1, hal. 137), dan Tuhfah al-Ahwadzi (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, Juz 8, hal. 28). Hanya saja, para fuqaha berbeda pendapat dalam menentukan hukumnya; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib.

    2. Fuqaha madzhab berbeda pendapat dalam menentukan hukum khitan terhadap perempuan; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib, yang antara lain tercantum dalam:

    a. Ibnu Qudamah dalam al-Mughni :

    فَأَمَّا الْخِتَانُ فَوَاجِبٌ عَلَى الرِّجَالِ ، وَمَكْرُمَةٌ فِي حَقِّ النِّسَاءِ ، وَلَيْسَ بِوَاجِبٍ عَلَيْهِنَّ .

    “Khitan itu wajib bagi laki-laki, sedangkan bagi perempuan adalah suatu kemuliaan/kebaikan, tidak wajib bagi mereka” (Ibnu Qudamah, al-Mughni, [Kairo : Maktabah al-Qohiroh, TT], h. 64)

    b. Aun al-Ma’bud, Juz 14, hal. 125:

    „… وقد أخذ بظاهره أبو حنيفة ومالك فقالا سنة مطلقا وقال أحمد واجب للذكر سنة للأنثى وأوجبه الشافعي عليهما

    ”Berdasarkan zhahir hadits, Abu Hanifah dan Malik berpendapat bahwa hukum khitan hádala sunnah secara mutlak (baik laki-laki maupun perempuan), Imam Ahmad berpendapat wajib bagi laki-laki dan sunnah bagi perempuan, sedang Imam Syafi’i berpendapat wajib atas keduanya“.

    c. Nail al-Authar, Juz 1, hal. 138

    واختلف في وجوب الختان فروى الإمام يحيى عن العترة والشافعي وكثير من العلماء أنه واجب في حق الرجال والنساء وعند مالك وأبي حنيفة والمرتضى قال النووي وهو قول أكثر العلماء أنه سنة فيهما وقال الناصر والإمام يحيى أنه واجب في الرجال لا النساء

    ”Ada perbedaan tentang kewajiban khitan. Imam Yahya, Imam al-Syafi’i dan kebanyakan Ulama menyatakan bahwa khitan wajib bagi lelaki dan perempuan. Demikian juga menurut Malik dan Abi Hanifah. Imam Nawawi memandang khitan hukumnya sunnah bagi lelaki dan perempuan. Imam al-Nashir dan Imam Yahya menyatakan bahwa khitan wajib bagi laki-laki, tidak bagi perempuan“.

    d. I’anah at-Thalibin, Juz IV, hal. 198

    (قوله: والمرأة الخ) أي والواجب في ختان المرأة قطع جزء يقع عليه اسم الختان وتقليله أفضل لخبر أبي داود وغيره أنه (ص) قال للخاتنة: أشمي ولا تنهكي فإنه أحظى للمرأة وأحب للبعل أي لزيادته في لذة الجماع، وفي رواية: أسرى للوجه أي أكثر لمائه ودمه.

    „Yang diwajibkan dalam mengkhitan perempuan adalah memotong bagian yang harus dikhitan. Diutamakan dalam mengkhitan perempuan untuk menggores sedikit saja dari bagian yang harus dikhitan, berdasarkan hadis riwayat Abu Daud dan lainnya: bahwa rasulullah SAW berkata pada tukang khitan perempuan: khitanlah dengan sedikit dan jangan berlebih-lebihan. Khitan bagi perempuan lebih membahagiakan perempuan dan lebih disenangi bagi suami; dalam pengertian menambah kenikmatan hubungan badan. Dalam suatu riwayat „lebih menceriakan wajah, yakni lebih banyak aura dengan aliran air muka dan darah“.

    d. DR. Wahbah az-Zuhaili dalam Kitab al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu

    “Khitan pada perempuan ialah memotong sedikit mungkin dari kulit yang terletak pada bagian atas farj. Dianjurkan agar tidak berlebihan, artinya tidak boleh memotong jengger yang terletak pada bagian paling atas dari farj, demi tercapainya kesempurnaan kenikmatan waktu bersenggama”. (Wahbah az-Zuhaili, al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu, [Damaskus : Daar al-Fikr al-Islami] Jilid I, h. 356)

    e. Syaikh Jad al-Haq Syaikh al-Azhar, Buhust wa Fatawa Islamiyah fi Qhadhaya Mu’ashirah.

    ومن هنا: اتفقت كلمة فقهاء المذاهب على أن الختان للرجال والنساء من فطرة الإسلام وشعائره، وأنه أمر محمود، ولم ينقل عن أحد من فقهاء المسلمين فيما طالعنا من كتبهم التي بين أيدينا – قول يمنع الختان للرجال أو النساء، أو عدم جوازه أو إضراره بالأنثى، إذا هو تم على الوجه الذي علمه الرسول صلى الله عليه وسلم لأم حبيبة في الرواية المنقولة آنفا.
    أما الاختلاف في وصف حكمه، بين واجب وسنة ومكرمة، فيكاد يكون اختلافا في الاصطلاح الذي يندرج تحته الحكم

    Dari keterangan ini dapat disimpulkan bahwa seluruh mazhab dalam fiqih sepakat bahwa sesungguhnya khitan bagi laki-laki dan perempuan adalah bagian dari fitrah dan syi’ar Islam. Khitan pada dasarnya adalah perkara terpuji, dan sepanjang penelaahan kami atas kitab-kitab fiqih, tidak ada satupun ahli fiqih yang melansir sebuah pendapat yang melarang khitan bagi laki-laki dan perempuan, atau pendapat yang melarang atau menganggap adanya bahaya (dharar) khitan bagi perempuan. Hal tersebut karena telah sesuai dengan apa yang diajarkan oleh rasulullah SAW kepada Ummu Habibah sebagaimana riwayat yang dilansir di depan.

    Sedangkan adanya perbedaan dalam tata cara (sifat) dan hukumnya antara wajib, sunnah, atau makramah, maka semata-mata perbedaan tersebut dalam istilah yang ada di bawahnya.

    2. Penjelasan dari Kementerian Pemberdayaan Perempuan, Departemen Kesehatan RI, Ikatan Bidan Indonesia (IBI), dan Prof. DR. Jurnalis Udin dalam rapat Komisi Fatwa MUI, yang pada intinya menggambarkan adanya resiko khitan perempuan disebabkan oleh tata cara khitan yang tidak sesuai dengan ketentuan syara‘.

    3. Pendapat Komisi Fatwa dalam rapat tanggal 9 Desember 2006/18 Dzulqo’dah 1427 H, tanggal 3 Mei 2008, dan tanggal 7 Mei 2008.

    Dengan memohon ridha Allah SWT
    MEMUTUSKAN
    MENETAPKAN : FATWA TENTANG HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Pertama : Status Hukum Khitan Perempuan

    1. Khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam [Fitra, Weise des Geschaffenseins als Ausgerichtetsein der gesamten Schöpfung auf Allah hin; jeder Mensch ist von Geburt an Muslim].

    2. Khitan terhadap perempuan adalah makrumah [schafiitisch schlicht nicht wahr, die Mädchenbeschneidung ist wadschib], pelaksanaannya sebagai salah satu bentuk ibadah yang dianjurkan.

    Kedua : Hukum Pelarangan Khitan terhadap Perempuan

    Pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syari’ah karena khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Ketiga : Batas atau Cara Khitan Perempuan

    Dalam pelaksanaannya, khitan terhadap perempuan harus memperhatikan hal-hal sebagai berikut:

    1. Khitan perempuan dilakukan cukup dengan hanya menghilangkan selaput (jaldah/colum/praeputium) yang menutupi klitoris [angeblich wolle man sich mit FGM Typ Ia begnügen, das reicht schariarechtlich jedenfalls lebenswirklich aber nicht und es findet FGM Typ Ib statt].

    2. Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan [bei der Beschneidung der Frauen „nicht übertreiben, nicht zuviel“, das ist aus dem Hadith], seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan dlarar [man mache sich bitte nichts vor, die Klitoris ist mit dieser Fatwa nicht sicher geschützt].

    Keempat : Rekomendasi

    1. Meminta kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk menjadikan fatwa ini sebagai acuan dalam penetapan peraturan/regulasi tentang masalah khitan perempuan [wörtlich: „Wir fordern Regierung bzw. Gesundheitsministerium auf, diese Fatwa zur Grundlage der Regeln oder Vorschriften zum Thema weibliche Beschneidung zu machen“].

    2. Menganjurkan kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk memberikan penyuluhan dan pelatihan kepada tenaga medis untuk melakukan khitan perempuan sesuai dengan ketentuan fatwa ini [sinngemäß: das Personal ist entsprechend dieser Fatwa zu schulen].

    Ditetapkan di : Jakarta
    Pada tanggal : 1 Jumadil Awal 1429 H
    7 Mei 2008 M
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    KOMISI FATWA
    Ketua Sekretaris

    Dr. KH. ANWAR IBRAHIM, MA Drs. H. HASANUDIN, M.Ag

    http://at-turmudzi.blogspot.de/2012/03/keputusan-fatwa-majelis-ulama-indonesia.html

  12. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    The family are Muslims.„, „The family, as I have said are Muslims

    London, Familiengericht, Urteil von gestern, 14.01.2015

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … „I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … „FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.“

    Jeder Mensch ist von Geburt aus Muslim, die Fiṭra ist das angeborene Ausgerichtetsein des Geschöpfes auf Allah hin. Im gottgegebenen und allahzentrierten System der Scharia ist der Schöpfer gleichsam Nordpol und das menschliche Wohlverhalten von heilssichernder Bedeutung, der ungebrochene Gnadenstand, wo es die Hölle zu vermeiden gilt, von letztlich absoluter Wichtigkeit.

    Top family judge Sir James Munby gibt sich als Gegner der FGM jedenfalls ihrer schlimmeren Varianten, argumentiert nicht gegen die aus seiner Sicht durchaus einen körperlichen Schaden stiftende Jungenbeschneidung, sucht engagiert, was sonst, das Kindeswohl und fragt uns dazu auch ganz allgemein nach dem künftigen Umgang mit Sorgerecht oder Sorgerechtsentzug im Falle einer drohenden, vielleicht aber nur geringfügigen Mädchenbeschneidung. Was ist gesichert heiles Mädchengenital angesichts der drohenden Trennung von einer Schwester oder von einem weltweit sozial und legal akzeptiert unter Muslimen ja ohnehin zu beschneidenden Bruder. Der unschätzbar hohe Wert der Familie angesichts einer vielleicht ganz klitzekleinen FGM, diese bei der mit FGM-Vermeidung begründeten Herausnahme des Mädchens auf das Schlimmste zerstörten Geschwisterbindungen, Sir James wagt die Entscheidung nicht, Genital heil oder Familie heil:

    76.
    by definition, FGM is practised only on girls and not on boys. … Suppose, for example, that the FGM is so severe and the circumstances so far as concerns the girl are such that, were she an only child, adoption would be the appropriate outcome: what is the appropriate outcome if she has a brother who cannot be made the subject of proceedings? Is her welfare best served by separating her permanently from her parents at the price of severing the sibling bond? Or is it best served by preserving the family unit? … particularly if FGM is a factor of magnetic importance“.

    Intaktivisten und insbesondere Anti-FGM-Aktivisten sollten hellhörig werden, nach der Istanbul Convention, dem beinahe vollständigen Ausbleiben von Protest gegen Ringel / Meyer und nach dem Vorstoß der Tatjana Hörnle auf dem 70. Deutschen Juristentag Hannover 2014 könnte es 2015 rasch nötig werden, den Versuch der EU-weiten Legalisierung der FGM abzuwehren.

    Der höchste britische Familienrichter hat MGM und FGM in (anatomisch bzw. physiologisch immer noch weitgehend falsche) Beziehung gesetzt und leugnet die islamische Mädchenbeschneidung oder kennt sie nicht. Es gibt einen Jungen und ein möglicherweise beschnittenes sprich genitalverstümmeltes Mädchen. Sir James schweigt zur Scharia und nennt uns die Religion der Familie:

    „The family are Muslims.“, „The family, as I have said are Muslims“

    „Die Familie ist muslimisch“ erwähnt Familienrichter Munby. Was tut das zur Sache, geht es nicht um Bürgerrechte, um Kinderrechte als – ganz besonders schutzbedürftiger! – Teil der unveräußerlichen Menschenrechte?

    The President of the Family Division is the head of the Family Division of the High Court of Justice in England and Wales and Head of Family Justice.

    http://en.wikipedia.org/wiki/President_of_the_Family_Division

    Und wenn die Familie hier schon richterlicherseits irgendwie muslimisiert wird und Sir James unbelegt donnert:

    „strong>FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons“, „FGM … is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.„, was sagen Allah und Mohammed denn wirklich zur FGM? Doch nicht etwa:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    wenn nicht sogar:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide leicht und ohne Übertreibung

    wer sagt das dem höchsten Familienrichter?

    Immerhin, Munby kennt und zitiert die (wie das Kindergenital unversehrt erhaltenswerte) WHO-Klassifikation:

    Type I: Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy).

    When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only; Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    (…)

    Type IV: Unclassified: All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example, pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    Und dann geht es wie zu erwarten an den Verstümmelungsbegriff, die Einheit der vier Kategorien (I, II, III, IV) darf auch britisch zerredet werden, zerquatscht:

    „But WHO Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”“

    Mutilation oder nicht mutilation, das ist hier die Frage … der Richter greift zum Wörterbuch:

    „The word “mutilation” is not further elaborated or defined in the statute, so I turn to the dictionary“

    Die erste Aufdeckung geschah im November 2012 in der Kindertagesstätte (nursery), die Kleine hatte Blut in der Windel (nappy). Es ergab sich, dass das Kind nicht beschnitten ist.

    Dann im November 2013 in der Pflegeunterbringung (foster carer), die Genitalien sind auffällig (irregular genitalia).

    2014 ahnt man von einem rituellen Schnitt (nicking cut), also einer FGM-IV-Beschneidung:

    “it was always her view that if FGM has occurred it is through a nicking cut as detailed by the WHO as level 4”

    Dann aber glaubt man, eine FGM Typ I oder sogar FGM Typ II (Mutilation der Labien) zu erkennen:

    “Evidence of scarring around the left side of her clitoral hood. This is indicative of female genital mutilation type I.” …

    “She has had a medical examination for female genital mutilation and it appears that she has type 1 and possibly type 2.” …

    “Hood of clitoris (clitoris not visible)”; “Right labia minora (appears missing)”; “Left labia minora (partly stuck to the left side of labia majora)”;

    Oder ist alles normal? Professorin Creighton kontrolliert die DVD-Bilder und Niederschriften und vermag nichts Ungewöhnliches zu erkennen. Alles im Bereich des Individuellen und Normalen, der Varianz? Statt einer FGM könnte es im Augenblick des Fotographierens Drüsensekrete gegeben haben und gar keine Narbe, und überhaupt, die Lichtreflexe. Wenn da überhaupt Narbe ist, dann eine Typ IV-FGM:

    Both labia minora are present. The left labia minora is slightly larger than the right. Slight asymmetry is a common finding and is part of normal variation. The left labia minora is adherent to the left labia majora. This can occur with chronic inflammation such as vulvovaginitis. … The clitoral hood looks slightly irregular and is less prominent on the right hand side of the clitoris but this can occur as part of normal variation. … It is not possible from the DVD images to confirm the present of the scar. … A small scar of this nature if present could be consistent with Type 4 FGM

    Die am 25.09.2014 aus den USA per Skype zugeschaltete Dr. Momoh lässt nicht locker und hält eine chronische Entzündung oder eine Genitalverstümmelung für möglich:

    Dr Momoh identified the most likely cause as “possible chronic vulvovaginitis and/or FGM.”

    Dr. Share vermutet FGM Typ IV:

    Dr Share said: “I believe to the best of ability … that [G] has been a
    victim of type 4 FGM. … the concern that the scarring around the clitoral hood is due to FGM.”

    Creighton kann keine Narbe bestätigen, gibt aber auch keine vollständige Entwarnung, „wenn es eine Narbe gibt, dann ist sie sehr klein.“

    Share sieht eine kurvige Narbe eines Schnittes (a cut) von fünf Millimetern:

    Dr Share said (Transcript page 7) that the scar was not the result of an abrasive injury but of a cut. … it was about five millimetres long and “quite arched”, “quite curved”.


    Weg vom offensichtlich schwierigen Fall. Richter Sir James Munby wird grundsätzlich und vergleicht FGM und MGM.

    58.
    Without wishing in any way to qualify what I have just said in relation to FGM in general, there is a particular issue in relation to FGM WHO Type IV which cannot be shirked. And that brings me to the topic of male circumcision.

    59.
    Circumcision of the male (from the Latin circumcidere to cut round) is the removal of some, or all, of the prepuce (foreskin), the retractable fold of skin that surrounds and covers the glans of the penis, so as to expose the glans. C ircumcision involves the removal of a significant amount of tissue, creates an obvious alteration to the appearance of the genitals and leaves a more or less prominent scar around the circumference of the penis. Apart from the removal of the foreskin, and sometimes of the frenulum, the ligament that connects the foreskin to the glans, the genitals are left intact.

    60.
    It can readily be seen that although FGM of WHO Types I, II and III are all very much more invasive than male circumcision,1 at least some forms of Type IV, for example, pricking, piercing and incising, are on any view much less invasive than male circumcision.

    Wer wie Richter Sir James Munby erst einmal die äquidistante Ulknudel Brian D. Earp zitiert, bringt Kinder beiderlei Geschlechts in Gefahr:

    62.
    … Brian D Earp, Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse, Practical Ethics (2014).

    63.
    IIn the present case the point arises in striking form. The family, as I have said are Muslims. [Was tut das zur Sache, wir haben HGM d. i. FGM oder MGM für jedes Kind unter achtzehn Jahren zu verbieten] … G’s FGM Type IV (had it been proved) … G would have subjected to a process much less invasive, no more traumatic (if, indeed, as traumatic) and with no greater long-term consequences, whether physical, emotional or psychological, than the process to which B has been or will be subjected.

    70.
    I should add that my conclusions in relation to whether FGM, including FGM Type IV, constitutes “significant harm” for the purposes of family law, is quite separate from the question of whether particular examples of FGM Type IV involve the commission of criminal offences under the Female Genital Mutilation Act 2003. As I have already pointed out, FGM Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”. The question of whether a particular case of FGM Type IV – for example, the case as presented here by the local authority in relation to G – involves mutilation is, in my judgment, not a matter for determination by the family court, and certainly not a matter I need to determine in the present case. It is a matter properly for determination by a criminal court as and when the point arises for decision in a particular case.

    Will der Richter uns mitteilen, dass die FGM Typ IV (oder Typ Ia) aus seiner Sicht in Großbritannien auch in Zukunft auf keinen Fall religiös begründet werden darf oder ist Sir Munby einfach nicht über die gegebene islamisch-schafiitische Pflicht zur Mädchenbeschneidung informiert? Würde der Richter die FGM denn in jedem Falle bekämpfen oder aber sie erlauben, sobald er wüsste, dass Koran und Sunna sie fordern, wie immerhin die schafiitischen und etliche hanbalitische Autoritäten es sagen?

    71.
    And, as I have already pointed out, FGM has no religious justification. So, he submits, it can never be reasonable
    parenting to inflict any form of FGM on a child. I agree.

    72.
    It is at this point in the analysis, as it seems to me, that the clear distinction between FGM and male circumcision appears. Whereas it can never be reasonable parenting to inflict any form of FGM on a child, the position is quite different with male circumcision. Society and the law, including family law, are prepared to tolerate non-therapeutic male circumcision performed for religious or even for purely cultural or conventional reasons, while no longer being willing to tolerate FGM in any of its forms. There are, after all, at least two important distinctions between the two.2
    FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons. FGM has no medical justification and confers no health benefits; male circumcision is seen by some (although opinions are divided) as providing hygienic or prophylactic benefits. Be that as it may, “reasonable” parenting is treated as permitting male circumcision.

    Hier irrt der Richter leider vollkommen (FGM has no basis in any religion) und auf diese Weise wird er die FGM gerade nicht verhindern können, denn die FGM ist auch echter alter Islam, Hadith und Fatwa zur Mädchenbeschneiduung kann und sollte auch Munby kennen.

    73.
    I conclude therefore that although both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision. FGM in any form will suffice to establish ‘threshold’ in accordance with section 31 of the Children Act 1989; male circumcision without more will not.

    Absichtlich oder aus Versehen, ruft, ja fleht Richter Sir James Munby denn etwa nicht nach der Legalisierung der milden Sunna sprich der FGM vom Typ IV (und, angesichts der leider überall legalen Jungenbeschneidung kann es nicht lange dauern, der FGM Typ Ia)?

    Q u e l l e

    Neutral Citation Number: [2015] EWFC 3
    Case No: LJ13C00295
    Date: 14 January 2015

    … Before :
    In the matter of B and G (Children) … (B and G by their children’s guardian Victoria Wilson)

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Erfreulicherweise wird das Urteil heute diskutiert bei:

    MALE CIRCUMCISION CAN BE WORSE THAN FGM RULES SENIOR JUDGE
    vielen Dank an: Inside MAN, 15.01.2015

    One of the country’s most senior judges has courted controversy by declaring that male circumcision can be more harmful than female genital mutilation (FGM).

    Sir James Munby acknowledged he was entering “deep waters” by highlighting inconsistencies in the law, but said it would be “irrational” to dispute the fact that male circumcision can be more harmful than some forms of FGM. The High Court judge made the comments as he passed judgment in care proceedings brought by a local authority seeking to take a brother and sister, from a Muslim family, into care on the grounds that the girl was a victim of Type IV FGM. (…)

    http://www.inside-man.co.uk/2015/01/15/male-circumcision-can-be-worse-than-fgm-rules-senior-judge/

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Zu Medizin, Gesellschaft und Religion gibt es heute viele unterschiedliche Ansichten, meinte Familienrichter Munby. Kein grundsätzliches Primat der Wissenschaft vor der Höllenfurcht oder der AEMR vor der Scharia wird eingefordert oder wenigstens empfohlen, dafür bittet Sir James alle Seiten um größten „Respekt“:

    The courts are secular, says top family judge
    Von Catherine Baksi
    Gazette (The Law Society of England and Wales) am 29.10.2013

    ‘We live in a society, which on many of the medical, social and religious topics that the courts recently have to grapple with, no longer speaks with one voice,’ he said. ‘These are topics on which men and women of different faiths or no faith at all hold starkly different views. All of these views are entitled to the greatest respect, but it is not for a judge to choose between them,’ he said. …

    ‘There is no “bright-line” test that the law can set. The infinite variety of the human condition precludes arbitrary definition.’ Some things, he stressed, are ‘beyond the pale’, including forced marriage, female genital mutilation and ‘so-called, if grotesquely misnamed honour-based domestic violence’. …

    
In addition, he said, in cases regarding the religious upbringing of children, while the courts will have regard to the views of parents, they will be given effect by the court only if they are in accordance with the child’s best interests.

    http://www.lawgazette.co.uk/law/the-courts-are-secular-says-top-family-judge/5038456.fullarticle


    ..
    .

  13. Machandelboom Says:

    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM

    Deutschland und Großbritannien als Europas Wegbereiter der ḫitān al-ināṯ oder islamischen FGM (anglis. khitan al-inath, sog. milde Sunna)

    ::
    The family are Muslims.
    (James Munby)

    Über die immerhin halbinformierten Erwägungen des Familienrichters Sir James Munby zu FGM und MGM desinformiert die National Secular Society, der in Großbritannien gebotenen Islambeschönigung gerecht werdend, mit vollendetem Nebelwurf:

    The judge said that FGM was „an abuse of human rights.“ [Oder ganz im Gegenteil, denn welche „Menschenrechte“ (human rights) meint Herr Munby? So pauschal ist das nicht richtig, nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist es gerade der schlimme „Missbrauch“ (abuse), als Schafiit den Jungen und das Mädchen nicht zu beschneiden] that had „no basis in any religion“ [das ist schlicht falsch, MGM und FGM sind schafiitisch und möglicherweise hanbalitisch wadschib, religiöse Pflicht].

    Auch die National Secular Society hat vom Islam keine Ahnung und, als ob verbalisierter Unsinn durch bloße Wiederholung an Wahrheitsgehalt gewinnen würde, wiederholt den Richter und sich selbst unbeirrt:

    because „male circumcision is often performed for religious reasons“ whilst „FGM has no basis in any religion“

    Nein, FGM ist Scharia. Warum nur problematisieren noch nicht einmal die britischen Säkularisten, dass man im funktionierenden Rechtsstaat Mädchen und Jungen nicht unterschiedlich behandeln kann und demzufolge sehr zeitnah entweder die Jungenbeschneidung verbieten oder die „milde Sunna“ (islamische Mädchenbeschneidung, und nur um diese,“The family are Muslims”, geht es Herrn James Munby) erlauben muss?

    The judge concluded that although „both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision.“

    So also zerplappert und zerquatscht selbst das organisierte atheistische Großbritannien die mühselig errungene Einheit der WHO-Klassifikation?

    http://www.secularism.org.uk/news/2015/01/fgm-court-judgement-raises-questions-about-fgm-and-male-circumcision-in-the-uk

    ::
    ::

    House of Lords debates FGM and Sharia Law in the UK

    … On Thursday 11 December, there were debates in the House of Lords on female genital mutilation (FGM) and the „impact of Sharia Law on the United Kingdom.“ …

    *Sarkasmus ein*
    Na sowas, Malaysias und Indonesiens Muftis und Scheiche wollen die schließlich irgendwie zu muslimisierenden Jungen und Mädchen beschneiden lassen? Na dann definieren wir doch einfach einige oder auch gleich alle Subtypen von FGM Typ I und Typ IV als Nichtverstümmelung, und schon haben wir Atheisten und Kinderrechtsaktivisten gar kein Problem mehr mit der Scharia.
    *Sarkasmus wieder aus*

    http://www.secularism.org.uk/news/2014/12/house-of-lords-debates-fgm-and-sharia-law-in-the-uk

  14. Edward von Roy Says:

    Bekommen Großbritannien und Deutschland 2015 die Chitan al-Inath (ḫitān al-ināṯ), die Islamische FGM?

    Vorab: Religion insbesondere Scharia (Islamisches Recht) und die deutsche Partei der GRÜNEN.

    Wie leider zu erwarten wieder kein Bekenntnis zu den allgemeinen Menschenrechten, insbesondere keine Distanzierung vom rituellen Verstümmeln des männlichen oder weiblichen Kindergenitals:

    „Religionspolitischer Kongress. Vor dem Hintergrund einer sich immer stärker pluralisierenden und individualisierenden Gesellschaft stellt sich die Frage, wie das Verhältnis von Staat und Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaften neu austariert wird. Bündnis 90/Die Grünen stellen sich dieser Aufgabe. 27.11.2014. Der Kongress „Im Namen der Freiheit: Religion, Staat und Gesellschaft im Konflikt?“ ist eine Kooperationsveranstaltung der grünen Landtagsfraktion NRW, des Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir laden zum religionspolitischen Kongress in das bevölkerungsreichste Bundesland, wo heute Menschen unterschiedlichster Weltanschauung und Religion zusammen leben“

    http://www.gruene.de/ueber-uns/religionspolitischer-kongress.html

    Die geballte Kraft der kulturellen Postmoderne, bestehend aus Schariabewegung und Proislamismus:

    „Sigrid Beer … Micha Brumlik … Volker Beck … Aiman Mazyek (ZMD) … Sylvia Löhrmann … Rafael Nikodemus …“

    http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Sonstiges/20150114_Rel_Pol_Kongress_Referenten_final.pdf

    Damit droht die chitan al-inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan, khitan wanita), die FGM nach Koran und Sunna zeitnah legal zu werden. Die drei Ritualbeschneidungsfreunde Ringel / Meyer (fordern die geschlechtsneutrale Formulierung des 226a StGB) und Hörnle (fordert dasselbe für 1631d BGB) können zufrieden sein.

    Auch Großbritannien arbeitet anscheinend intensiv auf die Legalisierung der Islamischen FGM hin, das Ansinnen des Judge Sir James Munby, der 2015 tatsachenwidrig behauptet, dass die FGM in keiner Religion verankert sei, wird nun durch einen Gerichtsprozess („with encouragement from Hasan Mohamed„) gefährlich unterstützt.

    Zum englischen Fall. Die 24 Jahre alte Frau war als sechsjähriges Mädchen in Somalia genital verstümmelt worden; es liegt FGM Typ III vor, also eine Infibulation (sog. pharaonische Beschneidung).

    Dr Dhanuson Dharmasena, who is accused of carrying out FGM contrary to the Female Genital Mutilation Act 2003

    http://www.theguardian.com/uk-news/2015/jan/19/fgm-genital-mutilation-trial-uk-dharmasena

    Ich befürchte den Auftakt zu einer Art Schauprozess, dessen Abfallprodukt die britische Erlaubnis von einem ganz klitzekleinen bisschen FGM ist, nämlich von FGM Typ IV (oder auch Typ Ia), genau so, wie das Urteil von James Munby es uns recht eigentlich nahelegt.

    Wer eigentlich ist Hasan Mohamed, ein Islamischer Geistlicher oder der Wali, der schariatische Aufpasser? Wir haben offensichtlich eine erneuerte bzw. (damit) eine Variante von FGM Typ III (Infibulation; pharaonische Beschneidung). Juristisch verhängnisvoll folgenreich könnte unter anderem das (zu überprüfende) Einwilligen der Frau (und des Ehemannes bzw. Wali) sein, das wäre der unbedingt zu vermeidende Schritt in die Diskussion über Altersgrenzen (zum Bereich des beschneidungsfreundlichen sprich verstümmelungsreundlichen Konzepts genital autonomy).

    Wohl wahr, wenn London jetzt die „milde Sunna“ (anglis. Arab. khitan al-inath) legalisiert, ist das ein Meilenstein … auf dem Weg ins Kalifat:

    UK doctor goes on trial for FGM in landmark case

    … Prosecutor Kate Bex told the jury the offence took place after Dhanuson Dharmasena delivered the woman’s first child at the Whittington Hospital in north London on November 24, 2012.

    Bex said the woman had undergone FGM in Somalia when she was six years old which had involved her labia being partially sewn together. The procedure, known as infibulation, had left her vaginal opening too narrow to allow a baby to be born naturally.

    … He made a 1.5-2cm cut with scissors. But after the birth he put in two stitches, partially sewing her labia together again and thereby performing FGM, the jury heard.

    Bex said a second man, Hasan Mohamed, 41, had insisted or encouraged the doctor to carry out the procedure on the 24-year-old woman who cannot be named for legal reasons. …

    http://uk.reuters.com/article/2015/01/19/uk-britain-fgm-trial-idUKKBN0KS1P320150119

    Wird Großbritannien 2015 den wissenschaftlich-medizinethisch sowie universell-menschenrechtlich allein gebotenen Mut aufbringen, ausdrücklich jede Form der FGM (WHO-Klassifikation: FGM Typ I, II, III, IV) zu untersagen oder wird man um des berüchtigten friedlichen Zusammenlebens der Religionen Willen die „milde Sunna“ straffrei stellen?

  15. Machandelboom Says:

    Irmingard Schewe-Gerigk will jedenfalls wollte das in seine Genitalverstümmelung ach-so-genitalautonom einwilligende Kind:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Gleichheitsfeministisch hätte sie konsequenterweise folgern und fordern müssen:

    „Unser Ziel ist es, dass sich Mädchen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden können, wenn sie selbst entscheidungsfähig sind.“

    Bemerkenswert, dass Schewe-Gerigk, leider erst am Tag der Bundestagsentscheidung, die religiös (islamisch) begründete Mädchenbeschneidung mindestens ungefähr kennt, anspricht und ihre Straffreistellung (hier mal, Elan in der Sache sähe allerdings anders aus) verhindern will:

    „Und ich richte meine Worte nochmals an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Diejenigen, die den Antrag der Bundesregierung unterstützen, müssen wissen, dass sie damit die Strafbarkeit der weltweit geächteten weiblichen Genitalverstümmelung gefährden. Unter den vier Formen der weiblichen Genitalverstümmelung gibt es mindestens zwei, die mit der Jungenbeschneidung verglichen werden können. Das sind das Einritzen der Klitorishaut und das Entfernen der Klitorishaut wie es eine islamische Rechtsschule fordert.

    Und schon jetzt gibt es aus Ägypten und Australien Stimmen, die diese Eingriffe, die heute zurecht verboten sind, auch straffrei stellen wollen.

    Das dürfen wir nicht zulassen.“

    Man freue sich nicht zu früh. Das sei jetzt, wie wissenschaftlich geboten und AEMR-kompatibel, die genitale Intaktheit des Kindes (Mädchen oder Junge) sichernd?

    Leider wohl Nein, alles bleibt eine Frage der Einwilligungsfähigkeit sprich der politisch auszuhandelnden Altersgrenze. Die etwa aus der UN-Kinderrechtskonvention ableitbare Definition von Kind als Mensch unter achtzehn Jahre wird eben nicht gefordert, der genitale Schutz könnte damit durchaus nur die jüngeren unter den „Kindern“ (s. o. „Jungen frei für oder gegen Beschneidung entscheiden“) betreffen:

    „Genitale Eingriffe an nichteinwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind ein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Denn vielleicht ist die langjährige Vorstandsvorsitzende (2009-2014) von TERRE DES FEMMES ja nach wie vor der Ansicht, die wir aus dem Ungesagten schlussfolgern müssen und ihr jetzt in den Mund legen:

    „Genitale Eingriffe an einwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische Indikation sind kein Verstoß gegen die Menschenrechte – und diese sind nicht teilbar, sie gelten für Mädchen und Jungen.

    Kinderrechte sind Menschenrechte.“

    Dann bestünden die laut beschworenen „Menschenrechte“ (welche eigentlich, AEMR oder Kairo 1990) gerade in der kindlichen bzw. von Junge und Mädchen ausgelebten Genitalautonomie.

    (Zitiert nach: Schwarzer Tag für Kinderrechte, Rede von Irmingard Schewe-Gerigk am 12.12.2012 vor dem Brandenburger Tor, heute zu lesen auf der Archivseite von Irmingard Schewe-Gerigk)

    http://www.schewe-gerigk.de/terre-des-femmes/?no_cache=1&expand=443135&displayNon=1&cHash=aac61eca9b4717187aca388efc0e6dda

    ::
    ::
    Letztlich wird es auch islamisch (khitan al-inath, sunat perempuan) nie bei einer FGM vom Typ IV oder Typ Ia bleiben, der Angriff auf das weibliche Genital bezweckt vielmehr ganz zielgerichtet die Teilzerstörung oder Zerstörung der Klitoris:

    Christian Winterhager‎ SAIDA International
    08.02.2013

    Was will Frau Schewe-Gerigk?

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330
    Bei bestimmten Formen gibt es Parallelen. … Deshalb fürchten wir – und die Justizministerin hat ja in dieser Sache auch schon ihre Sorge geäußert – , dass eine gesetzliche Genehmigung der Beschneidung von Jungen auch Auswirkungen auf andere Bereiche haben kann: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird. Noch wird diese Form als strafbar angesehen, aber mit der Genehmigung der Beschneidung von Jungen würde man sie straffrei stellen. Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    SAIDA International
    Lieber Christian, wir können nur spekulieren, was sie antreibt. Aber ihre fachlichen Kenntnisse über Genitalverstümmelung sind offenbar nicht sehr ausgeprägt: in der Realität ist keine anstiftende Familie daran interessiert, nur die Klitorisvorhaut ihrer Tochter wegschneiden zu lassen – der Zweck würde doch meilenweit verfehlt. http://saida-international.de/genitalverstuemmelung/praktik

    Christian Winterhager
    Genau, und wenn schon die WHO das bestätigt, wie können diese Leute von Terre des Femmes so einen Unsinn daherreden? Man versteht die Welt nicht mehr!

    SAIDA International
    Das Fähnchen immer schön in den Wind hängen …

    https://de-de.facebook.com/saidainternational/posts/111476772367823

    ::
    ::

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    CICERO wohl, vgl. erster Kommentar, am 25.07.2012

    „… Die Verstümmelung wird als religiöse und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat …“

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

  16. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    „Die Beschneidung ist sowohl für die Männer als auch für die Frauen vorgeschrieben. … Unser Islamgehorsam der weiblichen Beschneidung bedeutet, in Übereinstimmung mit der fiṭra [als dem natürlichen Ausgerichtetsein jedes Geschöpfes auf Allah hin] zu handeln und [auf diese Weise] der Sunna [als dem Beispiel Mohammeds] zu folgen.“

    Scheich al-Munadschdschid

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory [mindestens schafiitisch ist die FGM allerdings wadschib (wāǧib), religiöse Pflicht]. …

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it.

    Shaykh al-Munajjid

    ::

    Solange wir die FGM vom Typ Ia oder IV ebenfalls als Verstümmelung (mutilation) definieren, was die WHO zweckmäßigerweise so macht, dürfen wir sagen, das Sir James, das ist Judge Munby, entweder immer noch keine Ahnung von Koran und Sunna hat oder aber die britische Bevölkerung zielsicher dahingehend belügen möchte, die FGM habe keine Grundlage im Islam.

    Die Frage drängt sich auf: Will James Munby als der ranghöchste Familienrichter für England und Wales noch auf Zeit Nebel werfen, um auf lange Sicht die milde Sunna (khitan al-inath, sunat perempuan), wie leider derzeit die so sehr schädigende Jungenbeschneidung (MGM), straffrei gestellt zu wissen?

    Er wäre nicht allein, Fuambai Sia Ahmadu, Ringel/Meyer plus Hörnle, Sitt al-Banaat Khaalid, Haamid al-Ghawaabi und der saudi-arabische Scheich Muhammad Salih al-Munajjid arbeiten fleißig mit.

    “The family are Muslims.“,
    “The family, as I have said are Muslims”

    (London, Familiengericht, Urteil vom 14.01.2015)

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … “I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … “FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.”

    ::

    Nein Herr Munby, die Mädchenbeschneidung ist islamisch.

    Folgende Fatwa zur Islamic FGM wurde persönlich supervidiert von Scheich al-Munadschdschid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid)

    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    ( – Principles of Fiqh » Jurisprudence and Islamic Rulings » Acts of Worship » Purity » Natural character and instinct of the human creation.)

    45528: Medical benefits of female circumcision

    Could you explain me what is the medical benefit of girl’s circumcision?

    Praise be to Allaah.

    Just as Allaah has created mankind, He has also guided them that which is best suited to their interests in this world and in the Hereafter, so He sent them Messengers and revealed Books to guide mankind to what is good and urge them to follow it, and to teach them what is evil and warn them against it.

    Islam may enjoin or forbid something and the people – or most of them – may not be able to see the wisdom behind this command or prohibition. In that case we are obliged to obey the command or heed the prohibition and to have certain faith that the laws of Allaah are all good, even if we cannot see the wisdom behind them.

    Circumcision is one of the Sunnas of the fitra, as is indicated by the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): „The fitra is five things – or five things are part of the fitra – circumcision, shaving the pubes, plucking the armpit hairs, cutting the nails, and trimming the moustache.“ narrated by al-Bukhaari (5889) and Muslim (257).

    Undoubtedly with regard to the Sunnas of the fitra, some of the wisdom behind them is obvious, and that includes circumcision. There are clear benefits to it which we should pay attention to and understand the wisdom behind it.

    In the answer to question no. 9412 we have discussed circumcision, how it is to be done and the ruling on it. In the answer to question no. 7073 we have explained the health and shar’i benefits of circumcision for males.

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory.

    There are reports in the Sunna which indicate that circumcision for women is prescribed in Islam. In Madeenah there was a woman who circumcised women and the Prophet (…) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” Narrated by Abu Dawood (5271), classed as saheeh by Shaykh al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Mentioning some of these benefits, Dr. Haamid al-Ghawaabi says:

    The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.

    Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.

    Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.

    Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.

    Circumcision reduces excessive sexual desire.

    Then Dr al-Ghawaabi refutes those who claim that female circumcision leads to frigidity by noting:

    Frigidity has many causes, and this claim is not based on any sound statistics comparing circumcised women with uncircumcised women, except in the case of Pharaonic circumcision which is where the clitoris is excised completely. This does in fact lead to frigidity but it is contrary to the kind of circumcision enjoined by the Prophet of mercy (peace and blessings of Allaah be upon him) when he said: “Do not destroy” i.e., do not uproot or excise. This alone is evidence that speaks for itself, because medicine at that time knew very little about this sensitive organ (the clitoris) and its nerves.

    From Liwa’ al-Islam magazine, issue 8 and 10; article entitled Khitaan al-Banaat (circumcision of girls).

    The female gynaecologist Sitt al-Banaat Khaalid says in an article entitled Khitaan al-Banaat Ru’yah Sihhiyyah (Female circumcision from a health point of view):

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future, as has happened with regard to male circumcision – the world now knows its benefits and it has become widespread among all nations despite the opposition of some groups.

    Then she mentioned some of the health benefits of female circumcision and said:

    It takes away excessive libido from women

    It prevents unpleasant odours which result from foul secretions beneath the prepuce.

    It reduces the incidence of urinary tract infections

    It reduces the incidence of infections of the reproductive system.

    In the book on Traditions that affect the health of women and children, which was published by the World Health Organization in 1979 it says:

    With regard to the type of female circumcision which involves removal of the prepuce of the clitoris, which is similar to male circumcision, no harmful health effects have been noted.

    And Allaah knows best.

    Islam Q&A
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid
    ‏محمد صالح المنجد‎

    09.02.2015

    http://islamqa.info/en/45528


    ..
    .

  17. Machandelboom Says:

    Immer noch etwas mehr Dialog mit dem Islam? Wozu eigentlich diese Angestrengtheit des Islambeschönigens?

    Khitan al-inath (sunat perempuan), FGM ist islamisch. Gabriele Heinisch-Hosek, Österreichs Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, behauptet (vor)laut das Gegenteil:

    Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C)

    … Für FGM/C gibt es keine medizinische Rechtfertigung und sie wird auch von keiner Religion ausdrücklich befürwortet oder gefördert. Basierend auf kultureller Identität ist sie tief in der jeweiligen Gesellschaft und der Tradition dieser Länder – teilweise seit Jahrhunderten – verwurzelt. Oft wird FGM/C als Initiationsritus praktiziert, der die Voraussetzung für die Heiratsfähigkeit darstellt. …

    Der Wali mudschbir ist Islamisches Recht (Scharia). Gabriele Heinisch-Hosek ist das unbekannt oder sie verschweigt es:

    Zwangsheirat

    Zwangsheirat steht zwar mit kulturellen Traditionen im Zusammenhang, kommt aber in unterschiedlichen religiösen und ethnischen Gruppen vor, überschreitet die Grenzen von Schichten und Kasten, betrifft reiche und arme Familien. Kulturelle Wertvorstellungen, patriarchalische Machtverhältnisse, aber auch wirtschaftliche und ethnische Gründe spielen dabei eine große Rolle. Nicht die Religion, sondern die Tradition setzt die Zwangsverheiratung und arrangierte Ehen als Machtmittel ein und verfestigt diese. …

    Auch die Steinigung, arabisch ar-Radschm (ar-raǧm) ist Religion (Koran + Sunna = Basistexte der Scharia), vgl. u. die Hadithen zur Ayatu r-radschm (āyatu ʾr-raǧm), zum Steinigungsvers.

    Islambeschwichtigerin Gabriele Heinisch-Hosek kämpft weder für eine sofortige Abschaffung der Steinigung, noch geht ihr, seicht einige Silben über die Steinigungspraxis in der Teheraner Diktatur der Ayatollahs sowie beim Hüter über Mekka und Medina plappernd, das i-Wort (i wie Islām) über die Lippen:

    Steinigung

    Praktiziert werden Steinigungen in Ländern wie Afghanistan, Iran, Jemen, Nigeria, Saudi-Arabien und Sudan. …

    hier verwendet das ältere:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2009

    http://www.bka.gv.at/DocView.axd?CobId=34583

    vgl. fünf Jahre später:
    Tradition und Gewalt an Frauen
    2014

    https://www.bmbf.gv.at/frauen/gewalt/fin_Tradition_und_Gewalt_an_Frauen.pdf?4jj2r1


    STEINIGUNGSVERS

    „Wenn ein bejahrter Mann und eine bejahrte Frau Unzucht treiben, so steinigt sie auf jeden Fall als Strafe Gottes. Und Gott ist gütig und weise.“

    Die Existenz des Steinigungsverses wird aus mehreren Hadithen hergeleitet. Ibn Ishaq erklärt in seiner Biographie des Propheten Mohammed, Umar habe erwähnt, Steinigung sei im Buch Gottes die Strafe für verheiratete Männer und Frauen, die Unzucht (i. e. Ehebruch) betrieben. Dabei müsse der Beweis erbracht sein oder eine Schwangerschaft oder ein Geständnis vorliegen.

    Auch as-Suyuti berichtet über die Kontroverse zu dem Steinigungsvers. Er erklärt, Zaid b. Thabit habe sich geweigert, den Vers in die kanonische Fassung aufzunehmen, da nur Umar ihn bezeuge und nennt drei verschiedene Varianten dieses Verses.

    Sahih Muslim, die Hadith-Sammlung von Muslim ibn al-Haddschadsch, führt den Vers auf Umar zurück. Dieser habe gesagt, der Vers sei ursprünglich Bestandteil des Korans gewesen. Er habe gesehen, wie Mohammed steinigen ließ, und sie hätten nach ihm gesteinigt. Beweis oder Schwangerschaft oder Geständnis mussten demnach vorliegen, um die Strafe vollstrecken zu dürfen.

    Ferner existiert eine Überlieferung, die auf A’ischa zurückgeht, der zufolge der Steinigungsvers einer jener Verse gewesen sei, der nach dem Tod des Propheten verloren gegangen sei. Eine Ziege sei in das Zimmer gekommen und habe die Blätter, auf denen der Vers geschrieben stand, aufgefressen. Dieser Vers habe die Steinigung als Strafe für Unzucht vorgeschrieben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigungsvers

    The Verse of Stoning

    Sahih Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 816:

    Narrated Ibn ‚Abbas:

    ‚Umar said, „I am afraid that after a long time has passed, people may say, „We do not find the Verses of the Rajam (stoning to death) in the Holy Book,“ and consequently they may go astray by leaving an obligation that Allah has revealed. Lo! I confirm that the penalty of Rajam be inflicted on him who commits illegal sexual intercourse, if he is already married and the crime is proved by witnesses or pregnancy or confession.“ Sufyan added, „I have memorized this narration in this way.“ ‚Umar added, „Surely Allah’s Apostle carried out the penalty of Rajam, and so did we after him.“ (See also: Vol. 8, No. 817 and Vol. 9, No. 424; Sahih Muslim, No. 4194)

    http://www.answeringislam.info/Quran/Text/stoning.html

    Narrated Ash-Sha’bi:

    from ‚Ali when the latter stoned a lady to death on a Friday. ‚Ali said, „I have stoned her according to the tradition of Allah’s Apostle.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 803)

    Narrated Ash-Shaibani:

    I asked ‚Abdullah bin Abi ‚Aufa about the Rajam (stoning somebody to death for committing illegal sexual intercourse). He replied, „The Prophet carried out the penalty of Rajam.“ I asked, „Was that before or after the revelation of Surat-an-Nur?“ He replied, „I do not know.“ (Sahih Al-Bukhari, Volume 8, Book 82, Number 824)

    Narrated Abu Huraira and Zaid bin Khalid Al-Juhani:

    A bedouin came and said, „O Allah’s Apostle! Judge between us according to Allah’s BOOK (Laws).“ His opponent stood up and said, „He has said the truth, so judge between us according to Allah’s Laws.“ The bedouin said, „My son was a laborer for this man and committed illegal sexual intercourse with his wife. The people said to me, ‚Your son is to be stoned to death,‘ so I ransomed my son for one hundred sheep and a slave girl. Then I asked the religious learned men and they said to me, ‚Your son has to receive one hundred lashes plus one year of exile.'“ The Prophet said, „I shall judge between you according to Allah’s BOOK (Laws)! As for the slave girl and the sheep, it shall be returned to you, and your son shall receive one-hundred lashes and be exiled for one year. O you, Unais!“ The Prophet addressed some man, „Go in the morning to the wife of this man AND STONE HER TO DEATH.“ So Unais went to her the next morning and stoned her to death. (Sahih Al-Bukhari, Volume 9, Book 89, Number 303)

    http://www.answeringislam.info/Shamoun/stoning.htm

  18. Edward von Roy Says:

    … Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. [Der] sunnitische [Fiqh nach Imam asch]-Schafi’i [und damit der Klerus der Schafiiten], erklärt das Ritual für [wadschib (anglisiert wajib)], obligatorisch. [Ihm] folgen in Südostasien die meisten Muslime. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Die religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    [ Rolle des MUI fehlt. Lobenswert: immerhin kennt und nennt man die Bedeutung des Islam für die weibliche Genitalverstümmelung ]

    erklärt und geringfügig korrigiert aus: Presseerklärung zum Internationalen Tag Gegen Weibliche Genitalverstümmelung, von: Deutscher Frauenring, 04.02.2015

    http://www.deutscher-frauenring.de/aktuelles/nachrichten/04.02.2015-presseerklaerung-zum-internationalen-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) unter keinen Umständen tolerieren!
    04.02.2015

    Wir schließen uns dem ausnahmslosen Verbot der Weiblichen Genitalverstümmelung und Beschneidung (FGM/C) an.

    Eine kompromisslose Durchsetzung des Verbots ist heute leider weiterhin nötig. Zwar setzt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das komplette Verbot dieser Menschenrechtsverletzung ein. Sie lehnt jegliche nicht medizinisch gebotene Verletzung der weiblichen Genitalien ab, einschließlich der zur Kategorie IV zählenden Eingriffe. Diese werden jedoch oft als „geringfügig“ angesehen. Neuerdings verbirgt sich FGM/C in Angebotspaketen für Geburt und nachgeburtliche Betreuung, also als Eingriff mittels ’sterilisierter Schere oder Skalpell‘. Auch hier bezieht die WHO eindeutig Position: Mit Blick auf den besorgniserregenden und zunehmenden Trend zur Medikalisierung der Prozedur ergeht an das medizinische Fachpersonal die dringende Aufforderung zur Unterlassung von FGM/C. …

    [ Erfreulich, dass man sich der WHO anschließt und ein Zerfransen der WHO-Klassifikation beinahe deutlich nicht duldet. Die nicht ganz deutlich erhobene eigene Forderung nach einem weltweiten Verbot aller Formen von FGM (Typ I, II, III, IV) auf den schlecht gebastelten deutschen § 226a StGB sowie auf den 70. Deutschen Juristentag zu beziehen wäre wichtig gewesen.

    Das Einfallstor für eine auch europäische bzw. deutsche FGM mindestens vom Typ Ia und Typ IV bleibt die Jungenbeschneidung (der Staat hat die körperliche Unversehrtheit des Individuums zu schützen; Minderjährige (Jungen oder Mädchen) können die lebenslangen Formen der Beschneidung auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaft völlig altersgemäß nicht abschätzen und sind daher nicht einwilligungsfähig; Kinder sind Grundrechtsträger ohne Einschränkung; die Gleichberechtigung wurde in Deutschland 1994 zum Staatsziel erklärt, weshalb nicht eine Geschlechtsklasse rituell am Genital mutiliert werden darf und die andere nicht), was auch dem DEUTSCHEN FRAUENRING klar sein sollte und der dazu den grundrechtswidrigen § 1631d BGB hätte zurückweisen müssen.

    Die Islamic FGM (khitan al-inath, sunat perempuan) hätte man beim Namen nennen müssen, deren Legalisierung seit Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014) und James Munby (2015) schließlich Deutschland bzw. Europa droht. ]

    Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. Die sunnitische Shafii, erklärt das Ritual für wajib, obligatorisch. Ihr folgen in Südostasien die meisten Moslems. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Diese religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    DEUTSCHER FRAUENRING
    Präsidium

    Pressekontakt: Sarah Stammen E-Mail: stammen7@gmail.com

    http://www.deutscher-frauenring.de/presse/press-releases/weibliche-genitalverstuemmelung-fgm-c-unter-keinen-umstaenden-tolerieren

    Deutscher Frauenring (DFR)

    Er macht heute, zusammen mit verschiedenen anderen Frauenorganisationen, einen Teil des Dachverbandes Deutscher Frauenrat aus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenring

    Deutscher Frauenrat

    Der Deutsche Frauenrat ist in der Liste der Interessenvertretungen des Deutschen Bundestages eingetragen. Er ist Mitgründer der Europäischen Frauenlobby in Brüssel und genießt als Nichtregierungsorganisation (NRO) besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

  19. Edward von Roy Says:

    Kuala Lumpur 2015. Nach der schafiitischen Rechtsschule (Madhhab) bzw. der schafiitischen Sakraljurisprudenz (Fiqh) ist khitan al-inath (sunat perempuan, khitan wanita, Islamic FGM) wadschib, religionsrechtlich verpflichtend.

    Wer flüstert es Angela Merkel („Der Islam gehört zu Deutschland“)?

    Islam ist FGM. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, arab. khitan al-inath) zu Deutschland und ist zeitnah straffrei zu stellen. Das gilt es zu verhindern.
    **
    *

    … 19-year-old Syahiera Atika … is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib, meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought. …

    Regardless of how cruel FGM is, the majority of Muslim women in Malaysia are, like Syahiera, circumcised. A 2012 study conducted by Dr. Maznah Dahlui, an associate professor at the University of Malaya’s Department of Social and Preventive Medicine, found that 93 percent of Muslim women surveyed had been circumcised. …

    Dahlui insists Malaysia’s version of female circumcision is less invasive than some types practiced around the world—she says it involves a needle prick to the clitoral hood [das wäre der pinprick bzw. ritual nick, also eine FGM Typ IV] and is performed on girls between the ages of one and six. However, as I discovered, more invasive procedures are also widespread.

    Obstetrician and gynecologist Dr. Mighilia of the Global Ikhwan private clinic located in Rawang, north of Kuala Lumpur, admitted that she performs a more drastic version with a needle or scissors. „I just take a needle and slit off the top of the clitoris, but it is very little,“ she said. „Just one millimeter.“ [nicht die Klitorisvorhaut wohlgemerkt wird „aufgeschlitzt“, wir haben, sofern bzw. weil Gewebsverlust anzunehmen ist, eine FGM Typ Ib als die teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris, oder einen die Klitoris beschädigenden Untertyp von FGM Typ IV]

    Genital mutilation isn’t banned in Malaysia, although public hospitals are prevented from performing the surgery. In 2009 the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that female circumcision was obligatory for all Muslim women, unless it was harmful.

    [Allahgott will nichts Schädliches, also „kann“ die FGM nicht schädlich (harmful) sein …] …

    According to Adibah, FGM became more socially acceptable in 2012, when the Ministry of Health announced it was developing guidelines to reclassify the procedure as medical. To her, this misleads people into thinking mutilation is medically sound. „If you come up with the guidelines and you medicalize it this means you’re OK with it, despite it having no medical benefit,“ she said. (The Ministry of Health did not respond to multiple requests for comment.)

    Not that the „medicalization“ of female genital mutilation is unique to Malaysia—the practice was recently identified as a new „disturbing trend“ by the UNFPA, UNICEF, the International Confederation of Midwives, and the International Federation of Gynaecology and Obstetrics.

    But some Malaysians believe that international organizations like those shouldn’t be telling them how to live. „The problem with the West is that it’s just so judgmental,“ said Abdul Khan Rashid, a professor at Penang Medical College. „Who the hell are you to tell us what to practice and what not to practice? A lot of women now do it in private clinics in safe conditions, but if you’re going to make it illegal, the practice will just go underground.“

    Malaysian medical practitioners also defend the practice by passing judgment onto other countries. „We are very much against what is going on in other countries like Sudan,“ said Dr. Ariza Mohamed, an obstetrician and gynecologist at KPJ Ampang Puteri Specialist Hospital in Kuala Lumpur. „That is very different from what we practice in Malaysia,“ she added. „And there is a big difference between circumcision and female genital mutilation.“

    [Genau so gehen Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014), James Munby (2015) usw. vor, die allesamt die schützenswerte WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) spalten wollen in einen weiterhin verbotenen und einen (wenig zufällig sehr schariakonform) dann auch in Großbritannien bzw. Deutschland erlaubten Teil.

    „Und es gibt einen großen Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und Verstümmelung (mutilation)“, sinngemäß genau so vernahm es erst vor wenigen Wochen die ein Jahr lang schlampig gegen die indonesische FGM arbeitende Terre des Femmes (TdF) aus dem Mund der Berliner Botschaftsvertreterin des Staates Indonesien, Lefianna H. Ferdinandus.]

    von: Marta Kasztelan (Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia), mit Fotos von: Thomas Cristofoletti, in: VICE, 20.02.2015

    http://www.vice.com/en_ca/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  20. Machandelboom Says:

    Indonesiens islamische FGM

    In Redetechnik der Auslassung sagt Kalyanamitra nicht Nein zu Koran und Sunna und quält sich, schariatreu folgerichtig, in Bezug auf die Mädchenbeschneidung explizit irgendwo zwischen Nein, lieber MUI? und Wir alle müssen entschiedener Jein sagen! herum.

    Am 13.-14.01.2015 traf man zwei halboffiziell herangereiste Vertreter des UN-Menschenrechtskomitees.
    ::

    Kalyanamitra (NGO Assessment of the Implementation of Key Recommendations and Follow-up Report to the Human Rights Committee) am 20.01.2015

    Kalyanamitra along with several civil society organizations have had the opportunity to meet and discuss with the two members of the UN Human Rights Committee, Prof. Cornelis Flinterman and Prof. Victor Manuel Rodriguez-Rescia, who came to Indonesia for semi-formal visit. The meeting was held at JS Luwansa Hotel, Jakarta on 13-14 January and hosted by HRWG …

    In February 2014, the Regulation of Minister of Health No. 1636 of 2010 was officially revoked and declared invalid through the Regulation of Minister of Health No. 6 og 2014. However, in the regulation stated provides a mandate to the Health Advisory Council and Syara’k to issue guidelines for female circumcision that are safe and not to mutilate the genitals of women (Article 2). This is lamentable because then the government is still open space for the practice of female circumcision and perform the omission of harmful cultural practices and violate the women rights

    http://www.kalyanamitra.or.id/en/2015/01/ngo-assessment-of-the-implementation-of-key-recommendations-and-follow-up-report-to-the-human-rights-committee/

    ::
    Bewährt zuverlässige Informationen bringt Orchid Project:

    There is certainly a sticking point in Indonesia regarding the believed difference between ‘circumcision’ and ‘female genital mutilation’, which this final paragraph alludes to.

    http://orchidproject.org/change-in-indonesia/

    ::
    Rückblick auf das Jahr 2012.

    Hier empfiehlt Orchid Project die Rücknahme der 2010 erlassenen, berüchtigten Ministry of Health regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 – die Rücknahme erfolgte 2012 bekanntlich … sehr schariakonform und mit viel Gesichtswahren und sonstiger Taqiyya, damit die Mädchen nur weiter beschnitten werden können.

    Submission to the Universal Periodic Review:
    Indonesia 13th Session 2012

    In December 2010, this government circular was superseded by new Ministry of Health regulations (No. 1636/MENKES/PER/XI/2010) that provide guidance for healthcare professionals on how to perform „female circumcision‟. Article 4 explicitly states “The carer shall then make a small cut on the skin covering the frontal part of clitoris.” These regulations are particularly concerning to Orchid Project and other groups consulted. …

    The 2010 Amnesty International report found that most women interviewed felt that they practised FGM/C for religious reasons. There is debate amongst Muslim religious groups and experts about whether FGM/C is a requirement for Muslims.

    In 2006 the Indonesian Ulema Council, reached an agreement stating that any genital mutilation that is physically and sexually harmful for women is strongly opposed, and gave approval only to methods of female circumcision in Indonesia that do not harm women. This directly contradicts the WHO and UN stance that states that all forms of FGM/C cause harm and there is no such thing as harm mitigation in terms of FGM/C. In 2008 the Indonesian Ulema Council issued a fatwa “prohibiting the prohibition” (referring to the Government‟s 2006 circular) of female circumcision. …

    [„das Verbot verbieten“, nur zu diesem Zwecke hatte sich der MUI per Fatwa in die Staatspolitik eingeschaltet]

    http://lib.ohchr.org/HRBodies/UPR/Documents/session13/ID/OP_UPR_IDN_S13_2012_OrchidProject_E.pdf

  21. Machandelboom Says:

    Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein.
    ::

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Es gibt Formen von weiblicher Genitalverstümmelung, die man mit der Beschneidung von Jungen vergleichen könnte [allerdings, und zwar Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation]. So gibt es Gegenden, in denen nur die Haut der Klitoris entfernt wird [das wäre eine FGM Typ Ia und anatomisch ahnungslos. Die Zirkumzision ist, die menschliche Keimbahnentwicklung betreffend, mit der FGM Typ II zu vergleichen sowie, histologisch und sensorisch-sexuell, mit einer FGM Typ Ib].

    […] Laut einer Umfrage in Großbritannien ist ein Hindernis im Kampf gegen die Genitalverstümmelung von Frauen, das Unverständnis für die Ungleichbehandlung: Jungen dürfen straffrei beschnitten werden, bei Mädchen aber ist die „mildeste Form“ verboten.

    [Na demnächst mit Tatjana Hörnle usw. erlaubt? Ganz im Ernst, wo bleibt 2014 und 2015 der Protest von Terre des Femmes gegen die verschiedenen Vorstöße zur Straffreistellung der milden Sunna?]

    CICERO: Welche Gründe gibt es für weibliche Genitalverstümmelung?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Die Verstümmelung wird als religiöse [genau, etwa islamische] und gesellschaftliche Pflicht angesehen und gilt als Voraussetzung für eine Heirat. Ziel ist es, [nach dem Tod in den Himmel zu gelangen und nicht in die Hölle, ferner geht es darum] die Sexualität der Frau zu kontrollieren, die Jungfräulichkeit vor der Ehe und die sexuelle Treue sicherzustellen. Frauen, die nicht beschnitten sind, gelten in manchen Teilen Afrikas als Huren, gehören nicht zur sozialen Gemeinschaft. Frauen, die nach Deutschland migrieren, setzen diese Tradition manchmal fort.

    CICERO: Bei der Beschneidung von Jungen ist der Bezug zum Islam und klarer noch zum Judentum festgeschrieben. Ist die Genitalverstümmelung von Frauen auch in einem religiösen Werk vorgeschrieben?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Weder in der Bibel noch im Koran wird dieser Eingriff verlangt [so ein Unsinn, Islam funktioniert nicht als lässige Koranlektüre, sondern etwa als Qiyas (qiyās), schariagelehriger Analogieschluss oder als Idschma‘ (iǧmāʿ) der Mehrheit der ‚Ulama, alles durch den Endanwender zu befolgen per Fatwa vom Scheich], aber in alter Tradition wird dieses grausame Ritual seit vielen Jahrhunderten fortgeführt: Von islamischen Gruppen und auch von Christen. Das lässt sich nicht auf bestimmte Religionen beschränken. [Terre des Femmes weicht aus, die FGM ist für Schafiiten wadschib, religiöse Pflicht] […]

    CICERO: Was würden Sie sich für Ihre Position beim Thema Knabenbeschneidung wünschen?

    IRMINGARD SCHEWE-GERIGK: Um das Selbstbestimmungsrecht durchzusetzen [völlig falsch, die genitale Intaktheit des Minderjährigen d. h. des Jungen oder Mädchens unter 18 Jahren ist zu kompromisslos durchzusetzen, nicht die genital autonomy des Kinderwunsches nach Beschneidung], brauchen wir den Dialog mit den Religionsgemeinschaften [wozu Dialog? Klare strafbewehrte Verbotse müssen her – und dann hinter Gitter mit den Beschneiderinnen und Beschneidern], um über Alternativen zu sprechen: Entweder man verschiebt das, bis die Kinder selbst entscheiden können – im Islam dürfte das kein Problem sein. [Unglaublich, Schewe-Gerigk will nicht nur, was ebenfalls abzulehnen wäre, Jugendliche (14-17 Jahre), sondern ausdrücklich Kinder (!) in ihr Verstümmeltwerden einwilligen lassen. Koran und Sunna verlangen die Beschneidung religiös zwingend, hanbalitisch und schafiitisch für alle Jungen, mindestens schafiitisch aller Jungen und Mädchen. Da gilt es alle Minderjährigen vor dem religiösen Zwang zu schützen, da heißt es Nein zu sagen zu den Schariapflichten] Im Judentum mit der Vorgabe des achten Tags ist das schwieriger. Da könnte man über rituelle Ersatzhandlungen sprechen [wie lange verhandeln, 3000 oder 5000 Jahre lang?].

    aus: „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“, in: Cicero, 25.07.2012 (s. u.), die Fragen stellte Karoline Kuhla

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330/seite/4

    http://www.cicero.de/berliner-republik/gleiche-rechte-fuer-jungen-und-maedchen/51330

    BESCHNEIDUNG. Karoline Kuhla hat Kunstgeschichte und Philosophie an der Freien Universität in Berlin studiert.

    „Gleiche Rechte für Jungen und Mädchen!“
    25. Juli 2012

    http://www.cicero.de/autoren/kuhla-karoline-0


    Qiyas (qiyās), der die Grenzen des (gruppenbezogen menschenfeindlichen und zusätzlich durchgehend frauenfeindlichen) Islamischen Rechts einhaltende und sichernde Analogieschluss eines Schariagelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Qiyas

    Idschma‘ (iǧmāʿ), Mehrheitsmeinung der islamgelehrigen Elite, die Schönheit und Vernunft der alle Lebensbereiche regelnden (totalitären) Scharia bestätigend

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ijma

    Usul al-Fiqh (uṣūlu ʾl-fiqh), heilssicherndes Staatsprogramm für die um Himmels Willen zu errichtende Lebensführungsdiktatur

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fiqh

    ‚Ulama (ʿUlamāʾ, Singular ʿĀlim), die islamischen Gelehrten

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ulama

  22. Dwarslöper Says:

    Jeder kann wissen: Islam ist nicht Koranlektüre, sondern Wohlverhalten nach Koran und Sunna. Damit ist die FGM auch echt islamisch und den Schafiiten sogar wadschib, Religionspflicht.

    Ausgerechnet zu Indonesien (schafiitisch) desinformieren die Als-ob-Frauenrechtlerinnen von Terre des Femmes (TdF) so:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet.“

    Sehr widersinnig werden sogleich auch gegenläufige Informationskrümel ausgestreut; spaßkulturell geht alles:

    „Obwohl FGM keine religiösen Ursprünge hat, so wird es in Indonesien dennoch religiös begründet. Viele muslimische Führer sind der Meinung, dass der Koran Mädchen zur Beschneidung verpflichtet. Aber das Gesetz ändert sich von einem madhab (Lehrrichtung in der islamischen Normenlehre) zum anderen. So kann es wadschib (für alle MuslimInnen verpflichtend) sein oder sunna (empfohlen aber optional). Zudem soll es die Sexualität der Frau kontrollieren und sie zu einer aufopferungsvollen, anspruchslosen und sicheren Ehefrau werden lassen.“

    Mysterienkult TdF … kann man nicht erklären, muss man erlebt haben.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1352-indonesien


    Zur FGM in Thailand erwähnt TdF immerhin die Rolle des Islam. Doch muss ein noch so kurzer Text zur Islamic FGM misslingen, solange die Schariakonzepte FiTra und TaHara fehlen. Annähernd richtiges Info-Krümelchen: ohne Koran geht Islam nicht, gewiss. Doch ist Hadith nicht Koraninterpretation („Auslegung“), sondern (je nach islamgelehriger Bewertung ggf. hoch oder höchst relevanter) autoritativer islamischer Text, Erzählung zu Mohammed:

    „In Thailand gibt es sehr unterschiedliche Gründe warum Mädchen beschnitten werden. Zum einen aus Gründen der Ästhetik (es wird befürchtet, die Klitoris könne übermäßig wachsen) zum anderen als Aufnahmeritus ins Erwachsenenalter beziehungsweise in den Islam. […] In Thailand sind sich die Muslime uneinig über die Auslegung (hadith) des Korans bezüglich der Genitalverstümmelung.

    Warum das nichts wird mit den Kampf für gleiche Frauenrechte: Terre des Femmes – über das Islamische Recht (Scharia) nichts Schlechtes.

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1355-thailand

  23. Jacques Auvergne Says:

    Schafiitisch Junge oder Mädchen, unbeschnitten ist haram:

    „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    Alles wird gut (alles ist halal), das Volk hat verstanden. Wenn da nicht diese Vereinten Nationen wären und der jährliche sechste Februar. Man wisse um die sunat perempuan und verliere nicht sein Gesicht. Man kultiviere das tosende Blabla:

    „Former First Lady Sinta Nuriyah Wahid advocates for the elimination of FGM during a UNFPA conference in Jakarta.“

    Die einstige First Lady oder Ibu Negara, Landesmutter, war Ehefrau des 2009 verstorbenen indonesischen Politikers und Staatspräsidenten von 1999 bis 2001 Abdurrahman Wahid genannt Gus Dur. Dessen Großvater hatte die sunnitisch-schafiitische Nahdlatul Ulama (NU, nahḍatu l-ʿulamāʾ „Wiedererwachen der Gelehrten“) gegründet, die oft als antifundamentalistisch missverstanden wird und für allmähliche (und selbstredend globale) totalitäre Islamisierung steht. Zwischen 1984 und 1999 leitete Abdurrahman Wahid das Exekutivkomitee der NU. Mit einer Mitgliedschaft von über 30 Millionen Menschen ist die NU die größte schariatreue (islamische) NGO der Erde.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings”

    Islamschönlügnerin Wahid am 17.09.2016 zu den Teilnehmern eines Seminars der UNFPA über die FGM in Jakarta, Tagungstitel: Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives.
    ::
    ::
    ::

    UNFPA Indonesia

    Changing the Dialogue: Speaking Out Against Female Genital Mutilation in Indonesia

    03.02.2016

    JAKARTA, Indonesia – “The day before I was discharged by the midwife, my daughter was circumcised. She is now three weeks old. When she becomes an adult, she will pray five times a day and read the Al Quran,“ says Rosa, a young woman living in Jakarta, before expressing a common misconception in the country. „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    In many regions of Indonesia, the practice of female genital mutilation (FGM) is centuries old and deeply seeded, and many, like Rosa, mistakenly believe the procedure is a dictate of their religion.

    [Wieso mistakenly, fälschlich? Die FGM ist schafiitisch religiöse Pflicht und für die anderen Rechtsschulen mindestens ehrenwert.]

    The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    Die sunat perempuan ist wadschib. Lügen ohne rot zu werden:

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    this Monday, 8 February, Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana Yambise will speak about the nation’s strengthened commitment to fighting the procedure at an International Day of Zero Tolerance for FGM event at the United Nations in New York. […]

    http://indonesia.unfpa.org/news/2016/02/changing-the-dialogue-speaking-out-against-female-genital-mutilation-in-indonesia

    ::
    ::

    […] The Indonesian Commission for Child Protection (KPAI) has called on the government to do more against FGM, starting by taking a clear stance on the matter.

    KPAI commissioner Maria Ulfah Anshor previously pointed outthat FGM is a violation of Indonesia’s child protection law as well as a number of human rights principles and international conventions that Indonesia has ratified.

    Maria Ulfah said in September last year that the government should act quickly and decisively by providing “complete, honest and accurate information about opinions on and the effects of female circumcision, so that people can steer clear from this dangerous practice.”

    Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise was slated attend a high-level event at the United Nations in New York on Monday to mark International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation, which falls on Feb. 6.

    The eradication of FGM by 2030 is part of the Sustainable Development Goals that world leaders, including the Indonesian government, agreed to last year.

    The fifth SDG, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) and former longtime chairman of Muhammadiyah, is a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), a UN initiative, representing the Islamic world.

    [Din Syamsuddin = Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin]

    Adding to the confusion surrounding the government’s stance on the practice in Indonesia, MUI in 2008 issued a controversial fatwa that condoned FGM.

    The semi-official MUI is Indonesia’s top Islamic advisory body.

    Parents here mostly cite religious reasons for allowing the procedure, even as a growing number of religious leaders in Indonesia and elsewhere contend that there is no basis in Islam for FGM.

    (Unicef: 200 Million FGM Cases Worldwide, Many in Indonesia. The Jakarta Globe, 05.02.2016)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/unicef-200-million-fgm-cases-worldwide-many-indonesia/

    ::
    ::

    […] Jakarta. Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI), has been selected to become a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), to represent the Islamic world in the United Nations initiative that has been supporting work on the 17 newly agreed Sustainable Development Goals (SDGs).

    The former longtime chairman of Muhammadiyah, the nation’s second-largest socio-religious organization, was chosen in his capacity as a leader of the Religions for Peace organization, according to a press release by the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations (CDCC), which he also chairs.

    The SDSN was launched by UN Secretary-General Ban Ki-moon in 2012 […]

    There are quite a few obstacles Indonesia will have to overcome to achieve any of the new SDGs, but Din could hit the ground running as his own MUI issued a controversial fatwa in 2008 condoning female genital mutilation (FGM), which is a direct challenge to development goal No. 5.

    Goal No. 5, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    FGM, mainly carried out for religious reasons, remains widespread in Indonesia […]

    (MUI’s Din Syamsuddin Joins UN Quest for Sustainable Development. The Jakarta Globe)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/muis-din-syamsuddin-joins-un-quest-sustainable-development/

    ::
    ::

    ::

    Din Syamsuddin
    Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin

    Chairman of Muhammadiyah (2005–present)

    Chairman of the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations / CDCC (2007–present)

    Member, Strategic Alliance Russia-based Islamic World (2006–present)

    Member, UK-Indonesia Islamic Advisory Group (2006–present)
    Chairman, World Peace Forum / WPF (2006–present)

    Honorary President, World Conference on Religions for Peace / WCRP, based in New York (2006–present)

    Vice Chairman of the MUI (2005–2010)

    Vice Chairman of the Central Advisory Board of ICMI (2005–2010)

    Vice Secretary General, World Islamic People’s Leadership [ WIPL ], based in Tripoli

    Member, World Council of World Islamic Call Society, based in Tripoli

    https://id.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

    https://en.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin#Being_Chairman_of_Indonesian_Ulema_Council_Center

    Din Syamsuddin

    Muhammad Sirajuddin Syamsuddin (* 31.08.1958) ist ein indonesischer Politiker und Hochschullehrer, der zahlreiche Ämter bekleidet und sich am interreligiösen Dialog beteiligt. Er ist der Vorsitzende der Muhammadiyah, der größten modernistischen islamischen Organisation in Indonesien, und Generalsekretär des Indonesischen Ulema-Rates. Im Juli 2010 wurde er als Vorsitzender der Muhammadiyah für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Er lehrt als Professor für Islamic Political Thought (Islamisches politisches Denken) an der Nationalen Islamischen Universität in Jakarta und ist Vorsitzender des Zentrums für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen (Center for Dialogue and Cooperation among Civilizations).

    Er studierte an der Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta und promovierte später an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA) in den Vereinigten Staaten.

    2008 war er einer der Delegationsteilnehmer des 2. Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums.

    Er gilt in verschiedenen Bereichen als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten innerhalb der muslimischen Welt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

    ::

    Majelis Ulama Indonesia (MUI)

    Prof Din Syamsuddin Resmi Jadi Ketua Umum MUI Menggantikan Almarhum KH Sahal Mahfudz […] [Din replaced Sahal Mahfuz who died on 24.01.2014.]

    Ma’ruf Amin

    ::

    https://id-id.facebook.com/MajlisUlamaIndonesia/posts/821287614553117

    ::
    ::

    In November 2010, the Indonesian Ministry of Health passed a regulation [No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 regarding “Female Circumcision”] legitimizing the practice of female genital mutilation (FGM) and authorizing medical professionals to perform it.

    http://www.equalitynow.org/take_action/fgm_action431

    ::
    ::

    Patricia Tobon
    Patrícia Tobón Yagarí
    Maria Patrícia Tobón Yagarí

    http://www.un.org/spanish/News/story.asp?newsID=34401#.VrqystJ5N30

    ::
    ::

    [Wie denn nun, war Minister Heru P. Kasidi anwesend oder nicht, wenn ja, was hat er gegen die islamische FGM gesagt?]

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi and Patricia Tobón Yagarí, an Embera indigenous lawyer from Colombia.

    http://www.unfpa.org/es/node/13874

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

    2014

    Women’s Roles and Participation in REDD+ Focus of Indonesian Gender and REDD+ Dialogue Event

    A dialogue event was held in Jakarta, Indonesia on 17 June 2014 on the topic of “Achieving Gender Equality in REDD+ Implementation”.

    Dr. Heru P. Kasidi, Deputy Minister for Gender Mainstreaming in Politics, Social and Law

    http://un-redd.org/Newsletter2014Issue3/IndonesianGenderREDD/tabid/133458/Default.aspx

    Dr. Heru KASIDI, Deputy, Ministry of Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    http://www.oecd.org/globalrelations/OECD_SEA_Regional_Forum_AGENDA.pdf

    2007
    Dr Heru P. Kasidi, Assistant to Deputy Minister for EVAW, Ministry of Women Empowerment of Indonesia.

    http://unwomen-eseasia.org/News/Unifem_and_thai_gov_pressrelease.html

    ::
    ::

    [Die Ministerin heißt Yembise. Nicht Yambise. Aber wie denn nun, hat sich Ministerin Yembise im Februar 2016 in New York gegen die islamische FGM positioniert oder nicht?

    Mea culpa oder so, keine Fragen stellen, sondern sorgsam dosiert Ehre entbieten. Das Gesicht wahren.

    Wie geht es Ihren Kindern, ist die Kleine schon beschnitten?]

    […] Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana S. Yambise, and Patricia Tobón Yagarí, an Emberá indigenous lawyer from Colombia.

    (UNFPA zur diesjährigen Schönsprechveranstaltung International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM))

    http://www.unfpa.org/events/international-day-zero-tolerance-female-genital-mutilation

    Yohana Yembise
    Yohana Susana Yembise

    https://id.wikipedia.org/wiki/Yohana_Yembise

    Yohana is first female Papuan minister

    (The Jakarta Post, 28.10.2014)

    http://www.thejakartapost.com/news/2014/10/28/yohana-first-female-papuan-minister.html

    Yohana Susana Yembise: A first for Papua

    (The Jakarta Post, 26.04.2013)

    http://www.thejakartapost.com/news/2013/04/26/yohana-susana-yembise-a-first-papua.html

    ::

    ::
    ::

    in flagranti

    ::

    ::
    ::

    Nur Bewusstsein schaffen (raise awareness) soll reichen? Fordert die Ministerin, auch entgegen der schafiitischen Normativität (Scharia), die Mädchen wirklich gar nicht mehr zu beschneiden? FGM (sunat perempuan) ist Alltag, welche der existierenden Regelungen (regulations) also findet Menteri Yohana prima?

    Welche Anordnungen zur Islamic FGM sollen den Leuten 2016 bewusst (aware) gemacht werden? Wie viele weitere Jahre soll sich die indonesische Regierung irgendwie vorwärts (forward) bewegen? Was für einen Erfolg haben die durchgeführten staatlichen Programme (programs) denn gehabt?

    “In most cases, people aren’t even aware of the existence of regulations on FGM,” said Yohana Yembise. “Moving forward the Government will continue to conduct programmes to raise awareness among the medical and health workers to stop practicing any forms of FGM procedures.”

    Und wirklich jedwede (any) Form von FGM? Verstümmelung (mutilation) definiert durch MUI, Indonesiens Madschlis der Ulama?

    http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53186#.Vrq7TdJ5N31

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/un-event-mobilizes-action-toward-ending-female-genital-mutilation/

    Menteri Pemberdayaan Perempuan dan Perlindungan Anak

    Minister of Women Empowerment and Child Protection, Joan Yembise

    Minister für Women Empowerment und Kinderschutz, Johana Yembise

    ::
    ::

    […] The royal families of Java also employed a non-Arabic word for FGC such as kres or tetesan (‘pricking’). Among the orthodox Muslims, the term sunat perempuan or khitan perempuan (‘female circumcision’) is more commonly used, until today. […]

    The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory.[…]

    Today, in Southeast Asian society, we are witnessing a growing trend towards institutionalising and medicalising FGC. In 2008, the Ministry of Health in Malaysia reported that 88 percent of their female staff had their daughters circumcised by doctors in the private practice. Another study in Indonesia revealed that 65 percent of FGC was performed in hospitals. In Singapore, a woman Muslim doctor admits to “circumcising five to six patients a day”, mostly babies and prepubescent children.

    In late 2006, the Ministry of Health in Indonesia banned doctors from performing the procedure based on the grounds that it was “potentially harmful”, but this ban was not enforced. Hospitals continue to offer sunat perempuan for baby girls, sometimes as part of “birth packages” which also included vaccinations and ear piercing. Yayasan Assalaam, an Islamic foundation that runs a mosque and several schools, also links the practice to celebrating the birthday of Prophet Muhammad, and even provides incentives like money and food to parents who bring their daughters to their annual sunat ceremony.

    In Malaysia, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled in 2009 that female circumcision, was “obligatory for Muslims but if harmful must be avoided”. More recently, in Indonesia, the Indonesian Council of Ulema ruled in favour of female circumcision and added that although it cannot be considered mandatory, it is still “morally recommended”. The leader of this council however warned to avoid “excesses” in the removal or cutting of the clitoris — […]. A similar advice is given by the Islamic Religious Authority of Singapore on their website. […]

    (“A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia. Von: Sya Taha, 12.03.2013)

    http://theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

    ::

    the „tetesan“ – as it is called in the country […] The the Muslim intellectual Sumanto Al Qurtuby says the faction that supports tetesan is linked to the Salafi and Wahhabi [also ziemlich genau der hanbalitische Fiqh] community, which together with other fundamentalist groups are concentrated in Bandung and Aceh. They believe that circumcision is „morally“ encouraged by Sharia, or Islamic law, and reiterated in the hadith, in anecdotes related to the life of the Prophet Muhammad. […]

    The author of this article in his youth, when he was about eight years old, witnessed firsthand circumcision practiced on a young girl, forced by her parents (Muslims) to submit to the „Islamic ritual.“ Rather than doing it in a private and appropriately sterilized room – as I recall – the act of female circumcision was carried out in the open air, her feet on the ground, while the genital organ was removed with a razor blade. The little girl began to scream in pain, as a stream of blood oozed from the wound. At the end of the rite, I remember that the family offered a kind of celebration of the „thank you“ to neighbors, for taking part in the „Islamic ritual.“

    An opinion poll carried out by the government in 2003 confirmed that the practice of female genital mutilation is still widespread in rural areas. […]

    (Mathias Hariyadi: Java, radical Islam in favor of female genital mutilation. AsiaNews (katholisch), 12.07.2012)

    http://www.asianews.it/news-en/Java,-radical-Islam-in-favor-of-female-genital-mutilation-26563.html

    ::
    ::

    […] The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    “Many countries have passed laws to criminalize FGM; however, legislation alone cannot solve the problem,” sayid Dr. Ahmed Ragaa Abdel-Hameed Ragab, a professor from the International Islamic Centre for Population Studies and Research at Cairo’s Al-Azhar University. “FGM can only be abolished by a grass-roots approach that involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice.”

    In 2014, researchers at Jakarta’s YARSI University conducted a study along with UNFPA to better understand FGM practices throughout the country and help develop a new, more comprehensive plan to eliminate the procedure. Then in September 2015, UNFPA convened the seminar in Jakarta, attended by Madame Wahid and nearly 100 others, entitled Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. […]

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

    ::

    [Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. UNFPA-Seminar zur FGM. Jakarta am 17.09.2015, Jakarta on 17 Sept.]

    […] Prof. Jurnalis Uddin from YARSI University Indonesia presented findings from a study, which was supported by UNFPA Indonesia, aimed at determining whether the 2010 government regulation on female circumcision had been effective as a harm-reduction strategy. Women, men, midwives, traditional practitioners, religious leaders and Islamic jurists were approached to obtain a better understanding of their knowledge, attitudes and practices regarding FGM/C.

    “FGM/C can only be abolished by a grassroots approach which involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice,” explained Prof. Ahmed Ragaa Abd El-Hameed Ragab from the International Islamic Center for Population Studies and Research (IICPSR) at Al Azhar University in Egypt during his presentation, where he discussed FGM/C from the context of health, religion and culture.

    “Many countries have passed laws to to criminalize FGM/C , among them Egypt. However, legislation alone cannot solve the problem. The IICPSR at Al-Azhar University was founded in 1975 to disseminate the true stand of Islam regarding issues of reproductive health and explored the issue from an Islamic perspective and published several publications addressing it. In addition, IICPSR designed and implemented several programmes in Egypt and Somalia to eradicate this practice.” […]

    Former first lady and human rights activist H.E. Madame Sinta Nuriyah Wahid discussed some of the traditional motives and Islam and FGM/C procedures in Indonesia during her keynote speech, adding that she hoped the seminar would start a conversation.

    Sinta, who raised four daughters with the late fourth president of Indonesia, Abdurrahman ‘Gus Dur’ Wahid, described how her children grew up in a traditional pesantren (Islamic boarding school) environment. Their grandfather, Wahid Hasyim, was a religious affairs minister in the Sukarno era and their great-grandfather, Hasyim Asy’ari, founded Nahdlatul Ulama – currently the biggest religious organization in the country.

    Despite this, none of Sinta’s daughters or six granddaughters was subjected to the treatment, which many in Indonesia strongly believe is an integral part of the faith.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Koran nor from the prophet’s sayings,” explained Sinta during her keynote address, with various religious experts at the seminar concurring. “That is why I am confident that the nahdliyin [followers of NU] will not circumcise their daughters. I hope this seminar will contribute to ideas and recommendations of action to reduce the practice of female circumcision.” […]

    UNFPA

    http://indonesia.unfpa.org/news/2015/09/fgm-in-indonesia-discussions-from-a-social-cultural-and-health-perspective-

  24. Edward von Roy Says:

    Zielsichere Irreführung bringt bereits die Überschrift:

    Female Genital Mutilation Is Not a Uniquely Muslim Problem

    Über den Islam wie über die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) sollte sich Kevin Drum zeitnah informieren. Dann würde er zur Verbreitung der FGM keine afrikazentrierte (halbierte …) Weltkarte zeigen lassen, auf denen Malaysia, Indonesien, Thailand, Indien, Pakistan usw. nicht verzeichnet sind.

    „FGM is […] not common in Morocco or Algeria or Libya or Saudi Arabia or Oman or Jordan or Syria or Iran.“

    Unsinn, leider hat auch der Iran in vielen Landesteilen FGM, für kurdische Gebiete belegt etwa mit dem Film In the Name of Tradition, den Kameel Ahmady schuf.*

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Iran

    Jordanien

    Residents of Wadi Araba village in southern Jordan are known to practice FGM. The practice is foreign to the rest of the country, experts speculate that this practise was introduced through descendants of tribes that came from neighbouring Gaza and Beer Sheba.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Jordan

    Oman hat viel FGM.

    http://www.stopfgmmideast.org/study-in-oman-shows-high-prevalance/

    The practice is prevalent in Oman; 90% of females have been mutilated. A 2013 article describes FGM practice in Oman, and claims the practice is very common in Dhofar. Type I is claimed to be common in southern Oman and typically performed within a few weeks of a girl’s birth, while Type IV is observed in most parts of northern Oman.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Oman

    FGM in Syrien.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Syria

    Algerien

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Algeria

    Saudi-Arabien beschneidet Mädchen mindestens am Roten Meer bzw. da, wo die islamische Rechtsschule der Schafiiten vorherrscht

    Female genital mutilation is prevalent in Saudi Arabia. FGM is most prevalent in Saudi regions following Shafi’i school within the Sunni sect of Islam, such as Hejaz, Tihamah and Asir.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Saudi-Arabia

    Kevin Drum: „Female genital mutilation is a barbaric practice, and Muslims in many countries are far too tolerant of it. Anyone who fights it—as do many feminist NGOs as well as Islamic clergy and scholars—is literally doing God’s work. But it’s uncommon in the heartland of Islam, and in Africa it’s practiced by plenty of Christians too. The only way to represent it as a uniquely Islamic problem is to imply it with a wink and a nudge but without actually producing any evidence.“

    http://www.motherjones.com/kevin-drum/2016/02/female-genital-mutilation-not-uniquely-muslim-problem

    _
    _

    Kein schlechtes Wort über den Islam bitte …, zur Scharia schwieg Kevin Drum bereits am 10.10.2014.

    We Have a Saudi Arabia Problem, Not an Islam Problem

    […] Islam has a problem today.

    [Islam sei im Wesen oder Kern friedlich und menschenfreundlich, alles Unschöne oder Schlimme („Problem“) würde vom außen kommen.]

    Saudi Arabia is the epicenter of Islam’s problems

    Königshaus-Bashing betrieb schon Maududi und ist offensichtlich auch heute praktisch, denn so muss das Wort Scharia gar nicht erst fallen.

    It is theocratic. It treats women and gays horribly. Its legal system is barbarous. It is intolerant of any religion […]

    Reiner Islam. Der Satz ging allerdings noch schräger als schräg weiter:

    It is intolerant of any religion other than its own fundamentalist strain of Wahabi Islam.

    Nein, im Großen und Ganzen Rechtsschule nach Ibn Hanbal. Scharia pur, und Kevin Drum hätte etwas für die universellen Menschenrechte und gegen die Scharia sagen müssen.

    Islamschönfärber aller Länder klagen über das vierköpfige Schreckgespenst Salafismusdschihadismusislamismuswahhabismus und schweigen zu Koran und Sunna.

    http://www.motherjones.com/kevin-drum/2014/10/we-have-saudi-arabia-problem-not-islam-problem

    _
    _

    2016, am selben Tag auf Twitter. Immerhin räumt Kevin Drum nach dem zweiten Anpfiff ein, die FGM Südostasiens gar nicht gekannt zu haben und ist jetzt mit der Landkarte nicht zufrieden.

    „Article ignores Indonesia, conveniently.“

    „Very uncommon in Indonesia. Not sure why that’s relevant, though.“

    „home to some 210 million Muslims, the world’s largest population. Researchers believe most Muslim women here are circumcised.“

    „Sorry, you’re right. It wasn’t on the map, and I misread an article about it.“

    This article is apologist’s nonsense. Here are some facts.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation

    _
    _
    _

    In The Name Of Tradtion
    (Female Genital Mutilation/Cutting (FGM/C) in Iran
    Film by: Kameel Ahmady
    _

  25. Bragalou Says:

    Islam ist FGM Typ I oder IV und bei 28 Too Many (um Ann-Marie Wilson) lässt man Hama Jaiteh das Gegenteil behaupten.

    At a Youth Summit held in Banjul in October 2014, Islamic scholar Hama Jaiteh emphasised the importance of addressing the religious arguments justifying FGM. Jaiteh advocated a reassessment of the Qur’anic texts, stating: ‘There is no valid hadith they can bring to support their claims (…). Let everybody go back and read, conduct research. Islam is Islam, it is here to preserve the interests and rights of the woman. This FGM is completely against Islam’ (Topping, 2014).

    http://www.28toomany.org/media/file/profile/Gambia_v5_high.pdf

    Die genitalautonome Bewegung („Genital Autonomy (GA), with headquarters in Stone, Staffordshire, England“), welche seit 2012 (Helsinki) und 2013 (Oslo) den globalen Intaktivismus unterwandert und voll im beschneidungsoptionalen und islamophilen Griff hat, wird es Ann-Marie Wilson von der Organisation 28 too many erlauben, im September 2016 in Keele zu sprechen.

    Der amtierende Direktor von GA (Genital Autonomy) bzw. der Hauptverantwortliche für das globale genitalautonome Geplapper über die Beschneidung auf Kinderwunsch versteckt sich ziemlich gut, doch die Adresse ist Intaktivisten bekannt. In 42 High Street Stone Staffordshire ST15 8AU war und ist die von Dr. John Warren („Chair“) und David Smith („General Manager“) verantwortete NORM UK ansässig. 15 Square, the trading name for NORM-UK.

    https://www.15square.org.uk/

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    Keine Beschneidung unter achtzehn – das ist die richtige Forderung. Aber warum wird durch Petentin Charlotte Cornell das Land Schweden erwähnt (The Swedish Medical Association recommended 12 as a minimum age for male circumcision and requiring a boy’s consent), ohne zu sagen, dass ein Mensch unter 18 Jahren, männlich oder weiblich, völlig altersgemäß nicht in die MGM bzw. FGM einwilligungsfähig ist?

    Petition: Protect boys: ban male circumcision for under-18s on non-medical grounds.

    A girl’s genitals are no more sacrosanct than those of the world’s men. Fight the double standard on circumcision. Bodies are born, made as they were made to be made: there is no place in the modern world for doctor, state or faith to interfere: it is time to ban male circumcision for under 18s.

    https://www.15square.org.uk/petition-protect-boys-ban-male-circumcision-for-under-18s-on-non-medical-grounds/

    https://petition.parliament.uk/petitions/111265

    Achtzehn Jahre als age of consent ist 15 Square / NORM UK offensichtlich gar nicht wichtig, denn unter Ziele (Aims of 15 Square Posted on 10/01/2013 by John Dalton) werden sie nicht eingefordert.

    https://www.15square.org.uk/aims-15-square-norm-uk-circumcision-foreskin/

    [Keele 2013. Promoting children’s rights in Europe: recent developments.]

    John Dalton

    John Dalton is the lead researcher and archivist for Genital Autonomy and NORM UK. He was born in Cumbria and was educated at Dundee and St Andrews Universities. He is an independent nuclear safety consultant and a lay member of an NHS research ethics committee. He has studied the literature on the foreskin and circumcision for twenty-five years and has amassed an archive of over 4000 documents related to the issue.

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    Dr Antony Lempert; Secular Medical Forum (SMF)

    Dr Antony Lempert is a partner in a rural Welsh GP practice and has been chair of the (UK) Secular Medical Forum (SMF) since 2010 having previously taken over as coordinator in 2008 from SMF founder, Dr Michael Irwin.

    The SMF is a not for profit organisation run by volunteer healthcare professionals campaigning to limit the harm caused to patients by the imposition on them of other people’s personal religious beliefs. The SMF challenges religious privilege in both healthcare provision and decision – making especially where such privilege disadvantages other people. […]

    In 2012, Antony was invited to Geneva to meet with the chair of the UN committee on the rights of the child (UNCRoC) to discuss male circumcision. During this visit he also met with the current chair of the UNCRoC. Following this meeting, and the subsequent submission of formal evidence to the committee, the UNCRoC has made its first ever comment about the harms of ritual circumcision.

    [Das war Keele 2013. Schlimm, Norwegens Freundin der Beschneidung auf Kinderwunsch Anne Lindboe fehlte nicht.]

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    _____

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity. Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment.

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    _____

    Comfort Momoh, die aus Nigeria stammt und im September 2016 bei der Bewegung der Genitalautonomen (Genital Autonomy) reden darf, behauptet ebenso standhaft wie faktenwidrig, dass es keinen Zusammenhang zwischen Scharia (Islam) und FGM gebe:

    “the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.”

    Im Kontext:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Die beiden Zitate finden sich in der Einführung (Introduction) und auf S. 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    __
    __

    https://www.facebook.com/GenitalAutonomyUK/events?key=past&ref=5&action_history=null

  26. Jacques Auvergne Says:

    al-iqnaa fi hall alfaz abu schudscha
    al-Iqna’ fi Halli Alfaz Abi Shuja’

    Schafiitischer Fiqh,
    Buch / kitāb

    الإقناع في حل ألفاظ أبي شجاع
    al-Iqnāʿ fī ḥāl alfāẓ Abī Šuǧāʿ
    al-Iqna‘ fi Halli Alfadh Abi Shuja‘

    Autor ist der schafiitische Islamgelehrte al-Khatib al-Shirbini,
    (Name in diversen Schreibweisen)

    الخطيب الشربيني
    الإمام الخطيب الشربيني
    Šams ad-Dīn Muḥammad aš-Širbīnī
    al-Ḫaṭīb aš-Širbīnī
    Shams al-Deen Muhammad al-Shirbini al-Khatib
    al-Syarbini al-Khatib [indones. u. malays. sy = sch]
    Imam al-Sharbini al-Khatib
    al-Khatib al-Shirbini

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A7%D9%84%D8%AE%D8%B7%D9%8A%D8%A8_%D8%A7%D9%84%D8%B4%D8%B1%D8%A8%D9%8A%D9%86%D9%8A

    Dieser weitere Stratege der totalen Scharia starb im Jahre 1569 n. Chr. (977 n. H.).

    http://www.loohpress.com/product_info.php/products_id/1051

    http://www.loohpress.com/index.php/populartexts_id/25

    Südostasien ist durch den schafiitischen Fiqh geprägt. Entsprechend ist das Buch bis heute auch in Malaysia bekannt.
    Kuala Lumpur 2013.

    Sharbini, al-Shaykh Muhammad bin Ahmad al-Sharbini al-Qahiri al-Shafi’i, al-Khatib al-(1996), al-Iqna’ Fi Halli Alfaz Abi Shuja’, c.1. Beirut: Dar al-Kutub al-‘Ilmiyyah.

    http://eprints.uthm.edu.my/4608/1/AHMAD_SHARIFUDDIN_MUSTAPHA.pdf

    Muhammad al-Syarbini al-Khatib, al-Iqna’ Fi Halli al-Alfaz Abi Shuja, Vol.1 (Byrut: Dar al-Fikr 1995), 129

    http://aliffoundation99.blogspot.de/2012/12/hukum-dan-cara-mengatasinya.html

    Fiqh Shafi’i

    „This are books by Shafi’i scholars (…) from which rulings are decided in Fiqh according to the school of Imam al-Shafi’i (…).“

    Mughni-Muhtaj – Khatib Sharbini
    Al-Iqna – Khatib Sharbini

    https://shafii.wordpress.com/2007/08/26/kutub-al-mutamad/

    Suchbegriff
    Buchtitel
    „الإقناع في حل ألفاظ أبي شجاع“
    und
    AZHAR

    http://www.azhar.eg/education/Student/StudentBook/emodule/1999/eitem/7152

    http://www.azhar.eg/education/Student/StudentBook/emodule/1999/egallery/1689

    Al-Azhar und
    Herr al-Tayyeb

    http://www.azhar.eg/en/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: