412. Islamkritik ist richtig, Ausländerfeindlichkeit ist unmenschlich!

Demonstrationsaufruf

Für Meinungsfreiheit und universelle Menschenrechte überall

Am 7. Januar 2015 verübten radikalislamische Terroristen einen Anschlag auf die Mitarbeiter im Redaktionsbüro der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo. Sie ermordeten zwölf Menschen, darunter den Chefredakteur, mehrere Karikaturisten, zwei Polizisten und einen Hausmeister und verletzten elf weitere. Dieser Terroranschlag gegen die allgemeinen Menschenrechte und damit nicht zuletzt gegen die Meinungs- und Pressefreiheit wird von anderer Seite missbraucht, wenn jetzt deutsche Gruppenchauvinisten für Patriotismus und gegen angeblichen Asylmissbrauch demonstrieren.

Unter dem Namen KÖGIDA arbeitet ein fremdenfeindliches Spektrum, welches der PEGIDA und der rechtsextremen German Defence League nahesteht und – angeblich gegen die Islamisierung – das sogenannte Abendland verteidigen will. Der Islam ist in der Tat ein Problem, Köln und Nordrhein-Westfalen liegen aber nicht im phantastischen Abendland, sondern sind, hoffentlich, in der Moderne der universellen Menschenrechte angekommen. Dass moderne Menschen auf der Welt gegen das totalitäre islamische System der Schariagesetze aufstehen, sollte sich von selbst verstehen, dafür brauchen wir keine Wächter über ihr jeweiliges beschränktes Stammesterritorium, sei es von KÖGIDA oder PEGIDA.

Heute geht der Zentralrat der Ex-Muslime auf die Straße, gegen islamischen Terror und Scharia, wie wir das schon seit Jahren machen. Heute gehen wir auch gegen Rechtsextremisten und Hetze gegen Migranten und Flüchtlinge auf die Straße.

Den Kampf gegen die Scharia führen wir Menschen aus den vom Islam beherrschten Ländern schon seit mehr als 30 Jahren. Es ist der Kampf gegen Kopftuchzwang, Geschlechterapartheid, Steinigung und Barbarei. Wir sind die Menschen, die dort leben oder gelebt haben und gegen islamische Regierungen und Terrorristen gekämpft haben. Wir kämpfen für universelle Menschenrechte und gerade nicht für patriotische und nationalistische Weltanschauungen.

Wir sagen Ja zum friedlichen Zusammenleben aller Menschen hier in Deutschland auf der Grundlage säkularer Freiheiten und universeller Menschenrechte. Seit Jahren appellieren wir an die deutschen Politiker, eine klare Position gegen die Islamverbände einzunehmen, die behaupten, auf dem Boden des Grundgesetzes zu stehen, aber auf der Basis der unmenschlichen – insbesondere frauenfeindlichen – Scharia handeln.

In Europa und Deutschland fordern wir: keine Zusammenarbeit mit Islamverbänden, die sich auf das islamische Recht der Scharia berufen, kein Hidschab, das ist der islamische Schleier, kein Kinderkopftuch, kein Verzicht auf säkulare Prinzipien. Das ist unsere menschenrechtsorientierte und damit auch frauenrechtsorientierte Position und die richtet sich gerade nicht gegen sogenannte Muslime oder gegen Ausländer.

Die Organisatoren von KÖGIDA versuchen unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Islamisierung einen Keil zwischen die Menschen zu treiben, die Bevölkerung in Muslime und Nichtmuslime aufzuspalten und dabei die Nichtmuslime fremdenfeindlich zu radikalisieren.

Wir sind gegen Islamradikale in Deutschland und auch im Iran, Irak, in Syrien usw. und gleichzeitig gegen KÖGIDA und Hetze gegen Flüchtlinge und Migranten.

Eine fortschrittliche und an den universellen Menschenrechten orientierte Islamkritik ist dringend notwendig, Ausländerfeindlichkeit ist inhuman.

Wir rufen alle säkularen und freiheitsliebenden Menschen auf, sich uns am kommenden Mittwoch gegen KÖGIDA anzuschließen.

Mittwoch, den 14.01.2015 um 17:30 Uhr

Domplatte, Köln

Zentralrat der Ex-Muslime – Deutschland

10.01.2015

Internetseite des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), Demonstrationsaufruf für die Meinungsfreiheit und die universellen Menschenrechte überall

http://exmuslime.com/demonstrationsaufruf-fuer-die-meinungsfreiheit-und-die-universellen-menschenrechte-ueberall/

Demonstrationsaufruf bei Facebook, Mittwoch, 14. Januar um 17:30 Uhr, Domplatte! Roncalliplatz, 50667 Köln, Deutschland („ACHTUNG, die Uhrzeit hat sich geändert. Die Demonstration beginnt um 17:30 Uhr! Bitter weiter sagen (teilen)!“).

https://www.facebook.com/events/1655465548014312/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

ZdE, Facebook

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

ZdE, Homepage

http://exmuslime.com/

17 Antworten to “412. Islamkritik ist richtig, Ausländerfeindlichkeit ist unmenschlich!”

  1. Edward von Roy Says:

    Die Stimme der Vernunft gegen religiösen Fundamentalismus und xenophoben Nationalismus zu erheben ist jetzt wichtig.

    Auf den Plakaten des ZdE lesen wir: „Islamkritik ist richtig, Ausländerfeindlichkeit ist unmenschlich!“

    https://www.facebook.com/events/1655465548014312/?ref=3&ref_newsfeed_story_type=regular

    Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE): „Islamkritisch ist richtig, Ausländerfeindlichkeit ist unmenschlich“

    http://www.koelner-wochenspiegel.de/rag-kws/docs/1017783/stadt-koeln

    Okzident erlöse uns, Abendland erwache? Die vormoderne bis rechtsrevolutionäre PEGIDA ersehnt („vermisst“) allen Ernstes:

    „christlich-jüdische Abendlandkultur“

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/dresden-pegida-demonstration-102.html

    Zum Anschlag auf Charlie Hebdo erkennt Ayaan Hirsi Ali:

    Doch, dieses Massaker hat mit dem Islam zu tun! … Die Verantwortlichen für das Gemetzel in Paris – genauso wie der Mann, der 2004 den niederländischen Regisseur Theo van Gogh ermordete – wollen uns Terror oktroyieren. Und jedesmal, wenn wir uns auf ihre Sicht einer berechtigten religiösen Gewalt einlassen, geben wir ihnen genau, was sie wollen. Im Islam ist es eine schwere Sünde, den Propheten Mohammed bildlich darzustellen oder in irgendeiner Weise zu beleidigen. Muslime haben die Freiheit, das zu glauben. Aber warum sollte solch ein Verbot auch Nichtgläubigen aufgezwungen werden? …

    Wie wir auf diesen Angriff reagieren, wird weitreichende Folgen haben. Wenn wir die Haltung einnehmen, dass wir es hier mit einer Handvoll mörderischen Gangster zu tun haben, ohne Verbindung zu dem, was sie lautstark von sich behaupten, dann ist das keine Antwort. Wir müssen erkennen, dass die heutigen Islamisten von einer politischen Ideologie angetrieben werden, einer Ideologie, die in den grundlegenden Texten des Islam eingebettet ist. Wir können nicht länger so tun, als sei es möglich, die Taten zu trennen von den Idealen, die sie inspiriert haben. …

    Wir geben den Führern muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften nach. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit.“

    http://m.welt.de/debatte/kommentare/article136176806/Doch-dieses-Massaker-hat-mit-dem-Islam-zu-tun.html

    Das verlogene, beschissene „Aber“. Deniz Yücel zum Massaker in Paris, trennscharf gleichermaßen gegen Vereinnahmung der Ermordeten durch Rechtspopulisten bzw. Rechtsradikale wie durch schariatreue bzw. pseudodemokratische Islambeschöniger:

    „Die Leichen in Paris waren noch nicht kalt, als die Ersten in Deutschland versuchten, sie für ihre Zwecke zu vereinnahmen: Pegida, Alexander Gauland von der AfD, einschlägige Webseiten, am Ende sogar die NPD, die auf ihrer Facebook-Seite erklärte, nun ebenfalls Charlie zu sein. Diesen Leuten sind ein paar linksliberale Karikaturisten scheißegal, sie freuen sich nur wie Bolle, ihre Ressentiments bestätigt zu sehen. …

    Wagt es nicht, die Toten von Paris zu instrumentalisieren. Denn für euch hätten die Satiriker von Charlie Hebdo zur „Lügenpresse“ gehört. Ihr könntet ahnen, was die für euresgleichen übriggehabt hätten. Was sie für euresgleichen in Frankreich übrighatten. Was die „Titanic“, der „Postillon“ oder die „heute-show“ für euch übrighaben: nüscht. Absolut nüscht. Außer Kritik, Spott und Verachtung. Ihr habt kein Recht, euch der ermordeten Satiriker zu bemächtigen.

    Denn die waren, wie alle guten Satiriker, Humanisten, „Gekränkte Idealisten“, wie es Kurt Tucholsky einmal formulierte. Ihr Antrieb war die Verzweiflung über inhumane Verhältnisse in der Welt, gegen die sie ihre Waffe richteten: den Humor.

    Genauso unerträglich ist die Formel, die Morde von Paris hätten nichts mit dem Islam zu tun … Das kollektive Dauerbeleidigtsein haben die Muslime ziemlich exklusiv; das Verständnis in einem Teil der linksliberalen Öffentlichkeit ist ihnen gewiss. Die Mörder sind eben nur ganz besonders Beleidigte. … Es geht darum, dass die Muslime sich schon um ihrer selbst willen dem Problem stellen müssen, dass diese Irren Teil des Islams sind – und die weltweit meisten ihrer Opfer selber Muslime. Auch ein solches Problem haben die Muslime heutzutage ziemlich exklusiv.

    Denn Charlie Hebdo hat nicht allein muslimische Frömmler und Fundamentalisten verspottet, sondern auch christliche oder jüdische. Anschläge und am Ende der Mord kamen nur von einer Seite: von Muslimen. Darum haben auch die Muslime ein Problem. Sie schaden sich selbst, wenn sie sich das nicht eingestehen und sich hinter Phrasen wie „der Terror hat keine Religion“ verstecken.“

    http://m.welt.de/debatte/kommentare/article136250133/Das-verlogene-beschissene-Aber.html

  2. Carcinòl Says:

    Von deutschem Elend. Fragmentarische Gedanken zu Abendländlern, Islamisten und Linken aus gegebenen Anlässen von Alex Feuerherdt

    … Köln, am Abend des 5. Januar 2015. »Kögida«, die Kölner Ausgabe von »Pegida«, hat zu einer Demonstration aufgerufen, ein Bündnis aus fast 60 Organisationen zu einer Gegendemo mobilisiert. Anders als in Dresden bringen die eilfertigen Retter des Abendlandes hier nur einige hundert Teilnehmer auf die Beine – darunter Funktionäre der NPD und von »Pro Köln« –, ihre Gegner dafür mehrere tausend. Am Kölner Dom und in weiteren Gebäuden entlang der geplanten Demonstrationsroute von »Kögida« ist die Beleuchtung ausgeknipst worden, weil die rechten Demonstranten keine Kulisse für ihren Aufzug bekommen sollen. …

    Ein junger Mann richtet sich von der Brücke aus mit einem Megafon in regelmäßigen Abständen an die »Kögida«-Gegner in seiner Hörweite. …

    Wie er selbst sagt, vertritt er die »Antikapitalistische Aktion Bonn« und die »Rote Aktion Köln« – zwei »antiimperialistische« Vereinigungen, die im vergangenen Sommer in Bonn und Köln an antisemitischen Kundgebungen gegen Israel beteiligt gewesen sind. Gut vorstellbar, dass der junge Mann auch damals mit einem Megafon den Einpeitscher gegeben hat. Dass er seinerzeit an Naziaufmärschen teilgenommen hat, würde er gewiss ähnlich vehement – und ähnlich grundlos – zurückweisen, wie es nun vermutlich die »Kögida«-Demonstranten auf Nachfrage täten. Hätte er sich mit diesen über den jüdischen Staat zu unterhalten, würden beide Seiten zweifellos große Übereinstimmungen feststellen. …

    Als die Nachricht die Runde macht, dass die »Kögida«-Demonstration abgeblasen worden ist, brandet Jubel auf. »Wir können in Köln stolz darauf sein, dass wir es in kürzester Zeit geschafft haben, so viele Menschen zu versammeln, um ein Zeichen zu setzen«, wird Oberbürgermeister Jürgen Roters später sagen. Und die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier wird ergänzen: »Ich finde es gut, dass so viele Menschen heute zeigen, dass für Rassisten und Antisemiten kein Platz in Köln ist.« Tags darauf wird Walter Herrmann vor dem Kölner Dom wieder seine Dauerausstellung aufbauen, mit der er seit Jahren ungestört gegen Israel hetzt. Der Einbruch der Dunkelheit stellt dabei kein Problem für ihn dar – die Beleuchtung des Doms sorgt schließlich für genügend Licht. Und für eine prächtige Kulisse. …

    Wo waren die grundguten Antifaschisten, als es im Sommer landauf, landab wochenlang zu teilweise gewalttätigen antisemitischen Aufmärschen kam? Als »Hamas, Hamas, Juden ins Gas«, »Jude, Jude, feiges Schwein«, »Tod den Juden« und »Kindermörder Israel« gerufen wurde? Als es Anschläge auf Synagogen gab? Als Menschen, die israelische Flaggen zeigten, angegriffen wurden? Hier und da fanden Kundgebungen für Israel und gegen den antisemitischen Wahn statt, doch auf denen fand sich selten mehr als ein Häuflein Demonstranten ein – kein Vergleich also zu den Aktivitäten gegen »Pegida« & Co. Warum war das so? Weil die Antisemiten hier ganz überwiegend keine Rechten waren, sondern Muslime? Und weil sie gar nicht als Judenhasser angesehen wurden, sondern als »Israelkritiker«, die es lediglich ein bisschen übertreiben? Wenn nicht gar, wie in Essen, als Bündnispartner im Kampf gegen den jüdischen Staat? …

    Gefunden auf der Achse des Guten:

    Vom deutschen Elend

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/vom_deutschen_elend

    Zuerst bei Lizas Welt:

    Von deutschem Elend

    http://lizaswelt.net/2015/01/11/von-deutschem-elend/

  3. Machandelboom Says:

    Unterdessen drohte die Terrorgruppe al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAP) Frankreich mit weiteren Anschlägen. Es werde neue Angriffe geben, sollte das Land nicht damit aufhören, den Islam, seine Symbole und [sic!, UND eine angeblich letztlich aus Bürgerbegriff und AEMR abzuspaltende Menschengruppe] die Muslime zu „bekämpfen“, schrieb die Dschihad-Beobachtungsplattform Site. Sie berief sich auf eine per Video verbreitete Rede von Harith bin Ghasi al-Nadhari, einem der wichtigsten Glaubenshüter der Gruppe.

    Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder, rief Frankreich dazu auf, sich dem Islamismus entgegenzustellen. Für Juden in Frankreich seien derzeit fanatisierte, radikale Muslime die größte Bedrohung, sagte Lauder dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Es handele sich zwar um eine kleine Minderheit innerhalb der muslimischen Gemeinschaft in Frankreich, dennoch dürften Staat und Gesellschaft „keinen Fußbreit nachgeben“. Es sei zudem wichtig zu erkennen, dass sich islamischer Fundamentalismus nicht nur gegen Juden und Christen richte, sondern vor allem gegen Muslime.

    (dpa, KNA)

    zu lesen bei: domradion (Hoffen auf Gauck. Muslime laden zur Mahnwache in Berlin), 10.01.2015

    http://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2015-01-10/muslime-laden-zur-mahnwache-berlin



    Die Scharia ist kein demokratisches Problem, der Islam in Theologie und Orthopraxie pauschal menschenfreundlich, die Attentäter hätten ihre Religion falsch verstanden und seien letztlich nicht muslimisch genug gewesen, wie Aiman Mazyek und der ZMD uns erzählen wollen:

    „10.01.2015 Aufruf der Muslime aus Verbänden, Zivilgesellschaft und Politik zur Mahnwache für ein „Weltoffenes und tolerantes Deutschland und für Meinungs- und Religionsfreiheit“ am Pariser Platz (Brandenburger Tor) am 13.01.2015 um 18.00 Uhr!

    ZUSAMMEN STEHEN
    GESICHT ZEIGEN

    … Es gibt im Islam keine Rechtfertigung für solche Taten. Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet gerächt, sondern unser Glaube wurde verraten und unsere muslimischen Prinzipien in den Schmutz gezogen. … Wer jetzt noch rassistische und [sic!, UND eine diskriminierende Rechtsordnung und totalitäre Erlösungslehre] islamfeindliche Parolen ausgibt, stärkt die Scharfmacher, Brandstifter und Terroristen. Dagegen müssen wir als Nichtmuslime und Muslime [aha, Deutschland ist zu zerspalten in Nichtmuslimbürger und schariapflichtige Muslimbürger] stärker als bisher und gerade in diesen Zeiten in der Mitte der Gesellschaft für die Demokratie zusammenstehen und Gesicht zeigen.“

    Bekanntmachung des Zentralrates der Muslime in Deutschland (ZMD) und der Türkischen Gemeinde Berlin (TGB)

    http://www.zentralrat.de/26003.php

  4. Machandelboom Says:

    Auch Aiman Mazyek nimmt Koran und Sunna ernst und will immer mehr irdische Gesetze, die mit der gottgegebenen Sozial- und Schopfungsordnung Scharia kompatibel sind. Damals auf N24 bei Studio Friedman …
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    … Herr Mazyek weigert sich, Frau Kelek ausdrücklich als Muslima zu bezeichnen, und Herrn Friedman fällt dies auf. Er hakt nach, weil Mazyek Kelek nur “Islamkritikerin”, nicht aber Muslima nennen will. … Michel Friedman hat richtig bemerkt, dass Kelek für Mazyek anscheinend keine Muslima mehr ist, aber das will der Muslimfunktionär nicht zugeben. … Friedman nimmt Mazyek ins Verhör, um ihn am Ende davonkommen zu lassen. So versäumen wir, ein paar ziemlich wichtige Erkenntnisse über einige Wesensmerkmale des Islam gewinnen zu können – Erkenntnisse, die eher zu einer mafiosen Geheimbundstruktur denn zu einer Religion in einer offenen Gesellschaft passen.

    Wer – wie Kelek – als Muslima geboren ist oder wer unter Zeugen den Islam angenommen hat, der kann nicht mehr aus der “Religion des Friedens” austreten. Einmal Muslima, immer Muslima. Er (oder sie) kann nur bei schwerwiegenden Verfehlungen gegen den islamischen Kommang aus der muslimischen Gemeinschaft, der umma, wieder ausgestoßen werden – danach gilt er als “Ungläubiger” und kann, besonders, wenn ihm ein feindselig-agressives Verhalten gegen den Islam vorgehalten wird, unter islam- und schariabestimmten Gesellschaftsverhältnissen von jedem Muslim gemäß der Scharia getötet werden. …

    Die Angst, am nächsten Tag als Verräter, bestenfalls als Feigling dazustehen, ist bei Ayman Mazyek mit Händen greifbar. Sie ist so stark, dass Mazyek selbst gegenüber einem Großinquisitor wie Friedman es nicht wagt, die allereinfachste, allerbanalste Feststellung über die Lippen zu bringen, dass Kelek, die den Islam nie öffentlich verlassen hat, eine Muslima ist. Er insistiert bis zur Lächerlichkeit auf dem Abgrenzungsbegriff “Islamkritikerin”, um sie ja nicht inkludierend als “Muslima” bezeichnen zu müssen. Er hat Kelek offenkundig für sich schon längst, den Geboten der Scharia gemäß, aus der Gemeinschaft der Gläubigen ausgestoßen. Mazyek weiß, was er vor laufender Kamera dem Islam schuldet: die Unterwerfung unter den Willen Gottes, die Unterwerfung unter das religiöse Gesetz Allahs, die Scharia.

    Die gilt für ihn überall und zu jeder Zeit, in jeder Situation, sei es offen, sei es versteckt. In Deutschland natürlich nicht im vollem Umfang, weil hier die Muslime noch nicht die Gesetzgebung bestimmen. Aber das kann ja noch werden: “Die Demokratie ist für uns gegenwärtig die beste Staatsform”, meinte Mazyek einmal in einem Interview offenherzig, den Unterschied zwischen Staats- und Herrschaftsform durcheinanderwerfend (http://islam.de/9891.php). … mal sehen, was die Zukunft für den Islam so bringt. …

    mutig auf den Punkt gebracht von: Paul Nellen, Mazyek macht den Mullah, auf: Die Achse des Guten, 30.07.2010)

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mazyek_macht_den_mullah/

  5. Carcinòl Says:

    ISIS macht das, was der Prophet Mohammed tat.

    MEMRI sei Dank für Zuverlässigkeit und mutiges Berichterstatten:

    Egyptian Human Rights Activist Ahmad Harqan: ISIS Is Doing what the Prophet Muhammad Did

  6. Machandelboom Says:

    Es lebe die Kunst, die Pressefreiheit und die Satire, sagt die kulturelle Moderne als der Zustand der universellen Menschenrechte. Die Attentäter von Paris hingegen kennen ihre Religion sehr genau und wollen das System Islam (niẓām islāmī, Kalifat) und die Scharia durchsetzen. Allahs Gesetz gilt bis zum Tag der Auferstehung und global, die Schariagesetze sollen die Menschen weltweit, insbesondere alle Frauen und Atheisten, „islamisch beglücken“ sprich politisch unterdrücken. Der IS will die Herrschaft Allahs sofort, die schleichend islamrevolutionäre Muslimbruderschaft will nichts anderes, lässt sich aber ein paar Jahre länger Zeit. Die zur Seelenrettung und Abwehr des Teufels seit 1979 etablierte islamische Diktatur Iran macht bei der Erpresserei gerne mit:
    ::

    Aber nicht alle Reaktionen fallen so positiv aus. Insbesondere Vertreter des Islam kritisieren die neuerliche Darstellung des Propheten, da sie angeblich das Bilderverbot übertrete.

    So äußerte sich die iranische Außenamtssprecherin, Marsieh Afcham, sehr kritisch zu dem Titelbild: „Das ist eine provokative Geste und für Muslime verletzend“. Afcham ergänzte, dass der Respekt vor religiösen Darstellungen als weltweites Prinzip zu gelten habe. …

    Auch ägyptische Islamgelehrte zeigten sich bestürzt. „Dar al-Ifta“ („Haus der Rechtsprechung“), die höchste religiöse Einrichtung in Ägypten, beschrieb das Titelbild sogar als „rassistischen Akt“. So werde man eine erneute Welle des Hasses auslösen. …

    Die Macher von „Charlie Hebdo“ selbst verteidigten auf einer Vorab-Pressekonferenz ihr Titelbild. Renald Luzier, der Zeichner der Mohammed-Karikatur, sagte zu seiner Zeichnung: „Es tut mir leid, dass wir ihn schon wieder gezeichnet haben. Aber der Mohammed bei uns ist einfach ein kleiner Kerl, der weint. Wie wir alle.“

    Huffington Post („Charlie Hebdo“: ISIS verurteilt Mohammed-Cover als „extrem dumm“) von heute, 14.01.2015

    http://www.huffingtonpost.de/2015/01/14/charlie-hebdo-ausgabe-reaktionen-isis_n_6468276.html?utm_hp_ref=germany

  7. Machandelboom Says:

    Mina Ahadi im Fernsehen in einer Diskussionsrunde auf TV-Sender Phoenix

    „Europa auf den Straßen – Wie lange sind wir „Charlie“?“

    phoenix Runde – Di. 13.01.15, 22.15 – 23.00 Uhr & Mi. 14.01.15, 00.00 – 00.45 Uhr

    Frankreich bekennt sich zu Charlie Hebdo, über eine Million Menschen demonstrierten ihre Solidarität mit den Opfern der Anschläge in Paris am vergangenen Sonntag. Sie stehen zusammen gegen den Terror und für demokratische Werte. In ganz Europa ist die Anteilnahme groß. Aber wie lange hält diese Solidarität? Wie belastbar ist sie? Welche Taten müssen folgen?

    Alexander Kähler diskutiert in der phoenix Runde mit seinen Gästen:

    – Uwe-Karsten Heye (Mitbegründer „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“)
    – Kenan Kolat (Verband für Interkulturelle Wohlfahrtspflege, Empowerment und Diversity)
    – Esra Kücük (Junge Islam Konferenz, Geschäftsführerin)
    – Deidre Berger (American Jewish Committee, Direktorin)
    Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime, Vorsitzende)

    http://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/diskussionen/_europa_auf_den_strassen_wie_lange_sind_wir_charlie_/905450?datum=2015-01-13

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  8. Jacques Auvergne Says:

    Wie zu befürchten war, versucht die Scharialobby nun, die Meinungsfreiheit einzuschränken, wie zufällig ganz im Sinne der Attentäter auf Charlie Hebdo. Hochwürdigste Kommandos islamverbandlicher Sittenwächter werden bald die Zeitungsredaktionen heimsuchen und sie auf den Kurs der Islamsensibilität sprich der Selbstzensur bringen. Elitedhimmi Volker Beck eilt devot zur Hilfe.

    … Die große Mehrheit der Muslime sei gegen Gewalt, war auf der Konferenz überall zu hören. Etwas aber blieb an den Mikrofonen ungesagt. Was die Täter von Paris auf die Zeichner von Charlie Hebdo feuern ließ, ärgert auch Teilnehmer des Treffens: Karikaturen, die Mohammed zeigen, Karikaturen von Turbanträgern mit Waffen, Sprengsätzen oder Blut. „Das ist für mich geschmacklos“, sagt Pürlü vom Koordinationsrat am Rande des Treffens. Für die Muslime sei Mohammed der Friedensbote. Und für Muslime gelte, sich kein Bild von ihm zu machen. „Wer Mohammed als Förderer von Terror darstellt, verletzt uns, weil das nicht der Wahrheit entspricht und nimmt die Gläubigen in Sippenhaft.“ Bitternis klingt durch. Ähnlich sagt es Bekir Alboga, Vorstandssekretär im Dachverband Ditib. „Den IS oder andere Terroristen kann man karikieren, Mohammed sollte man nicht“, formuliert er. „Mohammed bedeutet mir viel.“

    Beide wünschen sich mehr Respekt und Sensibilität von den Zeichnern, auch von Charlie Hebdo. „Ich gehe mit anderen Religionen auch respektvoll um“, sagt Pürlü. „Man muss keine Würdenträger in den Dreck ziehen.“ Deshalb würden Muslimvertreter in den nächsten Tagen auch Zeitungsredaktionen besuchen, um Respekt vor religiösen Gefühlen anzumahnen, kündigte er an. Unterstützung erhalten sie dabei von den Grünen im Bundestag: „Nicht alles, was Meinungs- und Pressefreiheit schützen, muss man auch sagen und schreiben“, sagte der religionspolitische Sprecher der Fraktion, Volker Beck. „Das ist die Verantwortung, die mit Freiheit immer einhergeht.“ Allerdings sollten Respekt und Rücksicht die rote Linie bestimmen, nicht Angst vor Terror, betonte er. „Beleidigung und Hetze muss aber niemand erdulden.“ …

    von: Tilman Steffen (Terror wirbelt Islamkonferenz durcheinander), ZEIT 13.01.2015

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2015-01/charlie-hebdo-islamkonferenz-mohammed-karikaturen

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    KRM und Islamkonferenz reagieren nach dem mörderischen Attentat der islamischen Glaubenskrieger auf Charlie Hebdo.

    Dressur in die autoritäre Neusprech: Korangemäße Höllenangst ist sinnvolle „Vernunft“, Hidschab, halbes Frauenerbe und irdische Herrschaft Allahs gelebte, verwirklichte „Vernunft“. Der Islam von Scharia und Fiqh, die Religion der Erniedrigung der Nichtmuslime und zusätzlichen Herabwürdigung aller Frauen schaffe „Würde“, künftige Selbstzensur statt Karikatur bringe wahre „Freiheit“ und der islamisch gebotene, erlaubte oder nicht so sehr erlaubte Apostatenmord allein verwirkliche unser aller Recht auf „Leben“. Kurzum, die Religion von Koran und Hadith, der Islam sei fehlerfrei und unschuldig, etwas anderes darf eine Zeitung nicht mehr schreiben.

    „Keiner sollte nach einer Legitimierung des Terrors suchen, den gibt es nicht, weder im Islam noch in einer anderen Religion, die Vernunft zu ihrem Maßstab macht. Terror hat eben keine Religion.

    Die islamische Lehre verdeutlicht in ihren authentischen Quellen wie Qurʾan und Tradition des Propheten Muhammad, dass die Würde des Menschen, seine Freiheit und sein Leben einen äußerst hohen Wert haben.

    … das, was in Paris geschehen ist, (…) darf weder dem Islam noch den Muslimen angelastet werden. … “

  9. Jacques Auvergne Says:

    Zwischenfälle an Schulen während Schweigeminute

    … Ein Lehrer meldete dem Rektorat, dass mehrere Schüler die Hände zum V-Zeichen erhoben hätten, um den „Sieg der Terroristen“ zu feiern. …

    Der insbesondere unter der Banlieue-Jugend beliebte „Komiker“ Dieudonné [Dieudonné M’bala M’bala; zu dem Antisemiten und Rassisten lese man bei Gudrun Eussner] veröffentlichte nach dem Solidaritätsmarsch in Paris mit mehr als 1,5 Millionen Teilnehmern auf seiner Facebook-Seite den Spruch: „Je me sens Charlie Coulibaly“ – er fühle sich wie Charlie Coulibaly. Die Staatsanwaltschaft in Paris eröffnete daraufhin am Montag ein Strafverfahren wegen Unterstützung des Terrorismus.

    von: MICHAELA WIEGEL, PARIS
    in: FAZ 12.01.2015

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/terror-in-frankreich-zwischenfaelle-an-schulen-waehrend-schweigeminute-13366059.html

    Dieudonné M’bala M’bala. Über dessen Menschenverachtung informiert Dr. Gudrun Eussner:

    Der Effekt Dieudonné – weitere rassistische Agressionen gegen Juden

    http://www.eussner.net/artikel_2006-03-06_22-08-35.html

    Perpignan. Antisemit und Rassist Dieudonné M’bala M’bala

    http://eussner.blogspot.de/2013/05/perpignan-antisemit-und-rassist.html

    Dieudonné

    http://www.google.com/cse?cx=015237133797769547411%3Apobnm06mb5a&ie=UTF-8&q=dieudonn%C3%A9+faurisson&sa=Suche&siteurl=www.eussner.net%2F&ref=&ss=4443j1274167j20#gsc.tab=0&gsc.q=dieudonn%C3%A9%20


    Weiter zur schariabewusst gestörten Schweigeminute:

    Hass in Frankreichs Klassenzimmern

    … Lehrer A. aus dem Pariser Vorort Argenteuil zögert nicht, im Gespräch von einem „Zusammenstoß der Kulturen“ an seiner Schule zu sprechen. Seit den Anschlägen ständen sich Lehrer und das Gros der Schüler unversöhnlich gegenüber. …

    „Wir sind nicht Charlie“, sei die vorherrschende Meinung in seinen Klassen, die hauptsächlich von Kindern mit Einwanderungshintergrund besucht werden. Keinen seiner zwischen 15 und 16 Jahre alten Schüler zog es zum „Republikanischen Marsch“ in die 45 Minuten entfernte Hauptstadt, sagt der Lehrer. „Das war doch für die Weißen, die jetzt keine Angst haben wollen“, habe ihm ein Schüler gesagt. Angesichts dieser Haltung nütze es wenig, über die Bedeutung der Meinungsfreiheit und über die Kunst der Karikaturisten zu dozieren. „Die Schüler schalten einfach ab.“

    „Sie beleidigen den Propheten. Warum provozieren sie uns?“, fragte ein Schüler. …

    Die offizielle Bilanz wurde von 70 auf mehr als 200 Zwischenfälle korrigiert. Vermutlich hat es noch viel mehr Unruhe gegeben, aber viele Schuldirektoren zögern, Konflikte an ihre Hierarchie zu melden. Sie wollen nicht, dass ihre Schule in Verruf gerät oder ihre Arbeit negativ bewertet wird.

    In Dreux bei Paris boykottierten 60 Schüler die Gedenkzeremonie. Sie verlangten eine Schweigeminute „für Palästina“. Ihre Familien sind den Ordnungskräften als Besucher einer salafistischen Moschee bekannt. In der zum Schulbezirk der Sozialwohnbausiedlung La Grande-Borne zugehörigen Schule ertönten während der Schweigeminute „Allahu Akbar“-Rufe. Der Terrorist Amedy Coulibaly wuchs in diesem Hochhausviertel bei Paris auf. In Vichy fiel ein Schüler auf, weil er seinen Klassenkameraden mit weiteren Anschlägen drohte. Sie seien „Drecksfranzosen“ und würden alle sterben, sagte er laut Polizeibericht.

    In Pamiers im ländlichen Südwesten drohte eine Schülerin einer Aufseherin, die sie im Pausenhof getadelt hatte: „Ich warte auf die Muslime, die mit ihrer Kalaschnikow kommen. Pass nur auf, auch für dich wird eine Kalasch’ kommen.“ In Nantes rissen vier muslimische Schüler die Plakate mit der Aufschrift „Je suis Charlie“ im Schulgebäude ab. „Solche Plakate dulden wir nicht“, sagte einer der Schüler dem Rektor. Eine Lehrerin in Rueil-Malmaison bei Paris meldete, ein Schüler habe ihr gesagt: „Sie hätten alle Journalisten bei ,Charlie Hebdo‘ umlegen sollen.“ …

    von: MICHAELA WIEGEL, PARIS
    in: FAZ 16.01.2015

    http://www.faz.net/aktuell/nach-pariser-anschlaegen-herrscht-hass-in-frankreichs-schulen-13372074.html




    Zum Weiterlesen beispielsweise

    Ein Schüler auf einer Schule in Reuil-Malmaison nahe Paris meinte demnach: „Man hätte ALLE bei ,Charlie Hebdo‘ abknallen sollen“. Ihre vorgeladenen Eltern fanden, nichts dran, schließlich habe „Charlie“ den Propheten beleidigt.

    In einer Schule in Saint-Saint-Denis hätten „nicht weniger als 80 Prozent der Schüler“ die Schweigeminute verweigert.
    Der Grund: Für sie war der Anschlag nichts „als ein Komplott Frankreichs oder Israels, Muslime anzuschwärzen“. …

    ► Im westfranzösischen Nantes rissen [mindestens vier, vgl. o. bei Michaela Wiegel( „Solche Plakate dulden wir nicht“, sagte einer der Schüler dem Rektor), s.: FAZ am 16.01.2015] muslimische Schüler „Je suis Charlie“-Trauerplakate ab.

    ► Im 18. Arrondissement von Paris bat ein Schüler seine Lehrerin, ihn von der Schweigeminute zu befreien: „Ich möchte nicht für solche Leute andächtig verharren.“

    ► Auf einer Mittelschule in Roubaix [s. u.] im Norden nahe der belgischen Grenze wurde die Schweigeminute von 400 Schülern durch „großes Summen“ [«grand bourdonnement»] gestört.

    ► In anderen Schulen pfiffen Schüler aus Protest gegen das „von oben“ verordnete Gedenken.

    ► In Dreux bei Paris boykottierten 60 Schüler die Zeremonie gleich ganz, forderten eine Schweigeminute für Palästina.

    ► Im südfranzösischen Toulouse intonierten Schüler der 8. Klasse die algerische Hymne.

    ► In einer Schule der Sozialwohnbausiedlung La Grande Borne südlich von Paris (wo auch Supermarkt-Killer Amedy Coulibaly aufwuchs) erschallten laute „Allahu-Akbar“-Rufe.

    ► Ebenso auf einer Berufsschule in Senlis, wo Jugendliche auf Schüler des benachbarten Gymnasiums losgingen: „Wir bringen noch mehr ‚Charlie Hebdos’ um!“

    http://www.bild.de/politik/ausland/charlie-hebdo/schueler-stoeren-hebdo-schweigeminute-39370450.bild.html


    The newspaper Le Figaro quoted one teacher in a heavily Muslim neighborhood in the eastern city of Strasbourg as saying that 80 percent of her students did not participate.

    http://www.npr.org/blogs/parallels/2015/01/14/377230249/some-french-muslims-see-conspiracies-in-paris-shootings

    At a secondary school in Seine-Saint-Denis, more than 80 per cent of the pupils refused to comply, saying the Charlie Hebdo staff had “deserved what they got”. In Lille, a boy threatened to shoot “with a Kalashnikov” a teacher who had asked a class to be quiet during the remembrance.

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/charlie-hebdo-cover-we-are-not-charlie-say-the-dissenting-voices-angered-further-by-french-solidarity-9976166.html


    des incidents qui se sont produits dans les écoles, collèges et lycées, à l’occasion de la minute de silence observée en hommage aux victimes de l’attentat survenu la veille

    Une quarantaine de situations ont été transmises aux services de police, de gendarmerie ou aux parquets.

    http://www.education.gouv.fr/cid85404/incidents-survenus-dans-les-ecoles-colleges-et-lycees-en-lien-avec-les-attentats-qui-ont-touche-la-france.html

    Charlie Hebdo : au moins 200 incidents signalés dans les écoles

    «100 cas de perturbations lors de la minute de silence»

    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2015/01/14/01016-20150114ARTFIG00461-charlie-hebdo-au-moins-200-incidents-signales-a-l-ecole.php

    Un élève d’une enseignante de français dans le XIIIe arrondissement de Paris l’a interpellée en ces termes: «Madame, c’est possible que je ne fasse pas la minute de silence? Je ne veux pas me recueillir pour des gens comme ça.» Un autre lui a lancé: «Ils l’ont bien cherché. On récolte ce que l’on sème à force de provoquer.» … Dans un collège de Roubaix, un rassemblement de 400 élèves a été dominé par un «grand bourdonnement» [vgl. o. Auf einer Mittelschule in Roubaix … wurde die Schweigeminute von 400 Schülern durch „großes Summen“ gestört]

    http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2015/01/09/01016-20150109ARTFIG00338-ces-minutes-de-silence-qui-ont-derape-dans-les-ecoles.php

  10. Jacques Auvergne Says:

    Bekir Alboğa (DITIB) lebt selektiv pressefreiheitlich:
    ::

    Und wie halten es die Vertreter der Islamverbände mit den Mohammed-Karikaturen, die den Mördern von Paris ja als Rechtfertigung dienten? Alboğa sagt: „Alle, die an diesem Tisch sitzen, verteidigen die Presse- und die Meinungsfreiheit. Wir wollen aber auch respektiert werden. Auf Provokationen müsste man verzichten. Wir lieben unseren Propheten.“

    von: Von Jannis Brühl („Wir haben uns sehr stark gefühlt. Bis Mittwoch.“), in: Süddeutsche, 09.01.2015

    http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-muslime-und-der-anschlag-auf-charlie-hebdo-wir-haben-uns-sehr-stark-gefuehlt-bis-mittwoch-1.2297369



    Murat Gümüş: Meinungsfreiheit ja, aber …
    ::

    Die Vertreter der Islamverbände gaben zugleich ein Bekenntnis für die Presse- und Meinungsfreiheit ab. Auf die Frage, ob dieses Bekenntnis denn auch Karikaturen des Propheten einschließt, waren die Antworten allerdings unterschiedlich akzentuiert. Für Seyfi Öğütlü, Generalsekretär des Verbandes der Islamischen Kulturzentren [VIKZ], schließt Meinungsfreiheit durchaus ein, sich auch über Religion lustig zu machen. Zugleich fordert er Respekt und Sensibilität gegenüber religiösen Anschauungen ein, nicht nur islamischen. Murat Gümüş, stellvertretender Generalsekretär der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüş [IGMG], schränkt noch weiter ein. Für ihn ist eine karikaturistische, teilweise beschimpfende Darstellung des Propheten inakzeptabel.

    von: Matthias von Hein (Muslime setzen Zeichen gegen Terror), in: Deutsche Welle, 09.01.2015

    http://www.dw.de/muslime-setzen-zeichen-gegen-terror/a-18182489

  11. Carcinòl Says:

    ::
    Lesenswert schreibt Hamid Abdel-Samad:

    … In der Grundschule lernten wir eine Aussage von Mohammed, die für uns Muslime bindend ist: ‚Niemand darf sich gläubig nennen, bis er mich mehr als seine eigenen Eltern und Kinder liebt.‘ Und da keiner sich über die Eltern lustig machen darf, gilt das für den Propheten umso mehr.

    Mohammed ließ Kritiker enthaupten

    Einige Gefährten Mohammeds stellten ihre Liebe zu ihm dadurch unter Beweis, indem sie Menschen umbrachten, die sich abfällig äußerten. Das arabische Wort sukhriyya, also Sarkasmus oder Ironie, ist im Koran sehr verpönt, da heidnische Bewohner Mekkas Mohammed verspottet hatten, ihn geisteskrank nannten und seinen Koran als ‚Abklatsch alter Mythen‘ zurückwiesen. Die Überlieferung des Propheten zählt Dutzende Fälle, in denen Mohamed seine Gegner enthaupten ließ, weil sie über ihn lästerten, darunter auch mehrere Dichter. …

    Im Laufe der islamischen Geschichte wurde immer der Vorwurf ‚Beleidigung des Propheten‘ von den Herrschern als Vorwand benutzt, um ihre politischen Gegner zu beseitigen. Wenn Muslime auf der Unantastbarkeit des Propheten beharren, stärken sie Despoten in ihrer Machtposition und verhindern Veränderung. …

    Deswegen sehe ich die Karikaturen von Charlie Hebdo als ein Geschenk für Muslime. Als eine Chance, endlich entspannter mit heiligen Texten und Symbolfiguren umzugehen. Eine Chance, zu lernen, dass nur schwache Gedanken eine hohe Mauer der Einschüchterung brauchen, um sie zu beschützen. Die Karikaturen waren wie eine Art Schocktherapie für viele Muslime, damit sie endlich erkennen können, dass nicht das Image des Islam im Westen das Problem ist, sondern was im Namen des Islam geschieht.

    Der Anschlag auf Charlie Hebdo sollte für Muslime ein Anlass sein, die Tabuisierung der Mohammed-Kritik zu beenden. …

    von: Hamed Abdel-Samad (Muslime, traut euch doch, über Mohammed zu lachen!), in: DIE WELT 01.02.15

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article136986645/Muslime-traut-euch-doch-ueber-Mohammed-zu-lachen.html

    ::

  12. Jacques Auvergne Says:

    Muslim Action Committee (MAC)
    alter Name; auch 2006-2012

    Muslim Action Forum (MAF)
    neuer Name, etwa 2015

    Na geht doch, ihr druckt die Bilder weiterhin nicht. Den Verweigerer rechter (islamischer) Seinsweise dressieren zum Dhimmi:

    British Muslims gather in London to protest against Muhammad cartoons

    Thousands of British Muslims gathered near Downing Street to protest against cartoons showing the prophet Muhammad and voice opposition to “insulting” depictions.

    A leaflet issued by the Muslim Action forum (MAF), who organised the rally, said recent republishing of cartoons, caricatures and depictions of Muhammad by satirical magazine Charlie Hebdo and other publishers is a “stark reminder” [vgl. u.] that freedom of speech is “regularly utilised to insult personalities that others consider sacred”.

    The group also expressed “deep regret” at the Paris terror attacks, which included a massacre at Charlie Hebdo, saying they were a “violation of Islamic law [die Scharia regiere! Ein Emir hätte den Tötungsbefehl erteilen müssen, ein Emir oder jedenfalls ein Europa-Kalif muss endlich her]”.

    The words “Charlie and the abuse factory” and “learn some manners” were written on signs held by demonstrators. A number of speakers addressed the crowd while there were communal prayers before a delegation took a petition signed by more than 100,000 British Muslims to 10 Downing Street.

    It calls for “global civility” [vgl. u.: DECLARATION OF GLOBAL CIVILITY] and says the production of cartoons of the Prophet Muhammad are “an affront to the norms of civilised society”.

    Shaykh Tauqir Ishaq, a senior spokesman for MAF, said: “Perpetual mistakes by extremists, either by cold-blooded killers or uncivilised expressionists, cannot be the way forward for a civilised society. The peace-loving majority of people must become vociferous in promoting global civility and responsible debate. At this time of heightened tension and emotion, it is crucial that both sides show restraint to prevent further incidents of this nature occurring.”

    Shaykh Noor Siddiqi, another MAF representative, said: “The actions of the UK media in not publishing the cartoons is highly appreciated by British Muslims and we hope that this kind of self-restraint and mutual respect will ultimately lead to a harmonious society.”

    (…)

    in: THE GUARDIAN 08.02.2015

    http://www.theguardian.com/world/2015/feb/08/british-muslims-london-protest-against-muhammad-cartoon-charlie-hebdo


    The protest was part of the MAF’s „Campaign for Civility.“ Attendants were protesting „absolute“ free speech and the publication of cartoons depicting the Prophet Mohammed. Protesters were carrying signs that read, „Free speech = hatred toward Muslims,“ „What is free speech?“ „To insult is not freedom,“ „We love Prophet Muhammad (…) more than our lives,“ „Muslims for global civility,“ „Learn some manners,“ and others. „Charlie Hebdo abuse factory,“ was also seen printed on a sign and protestors condoned the brutal murders of Paris editors a month ago for drawing and publishing cartoons of the Prophet Mohammed.

    „The recent re-publishing of the cartoons, caricatures and depictions of the prophet Muhammad (…) by Charlie Hebdo magazine and other publishers is a stark reminder that freedom of speech is regularly utilised to insult personalities that others consider sacred. Such actions are deliberately insulting and provoking to Muslims worldwide and as British citizens, we believe that these publications will continue to ’sow the seeds of hatred‘ and damage community relations,“ printed MAF material handed out by organizers read.

    „Those who claim they are championing Freedom of Expression by publishing the insulting depictions of the Holy Prophet Muhammed are in fact delusional in their claim. They have abused the right of Freedom of Expression to engineer an Islamophobic discourse in the public arena,“ the material also read. „Historically, Muslims did not oppress free-thinking [nunja, damit hat man sich seit der Hidschra nach Medina nicht mehr aufgehalten, der Islamkritiker wurde gleich ermordet und so die islamzivilisierte Friedlichkeit und Ruhe hergestellt] and today, 1.7 billion Muslims will not submit to irrational and Uncivilised Expressionists. It is one of the key objectives of the Liberal Chauvinists to bully the Muslim community into accepting their barbaric standards of discourse by ironically labeling the Muslims as ‚barbarians‘ and ‚backwards.'“

    The Muslim Action Forum, formerly the Muslim Action Committee, is a newly re-branded Muslim Brotherhood front group.

    aus: Katie Pavlich (PHOTOS: Women Corralled Separately During Islamic Protest Against Free Speech in London; in: Townhall („Townhall.com is the leading source for conservative news and political commentary and analysis.“) 09.02.2015

    http://townhall.com/tipsheet/katiepavlich/2015/02/09/women-corralled-separately-at-islamic-protest-of-free-speech-in-london-n1954581


    Fotos vgl. bei: Ollie McAteer (British Muslims swarm to central London to protest against Charlie Hebdo publishing the Prophet Mohammad cartoons), in: Metro.co.uk 08.02.015

    http://metro.co.uk/2015/02/08/british-muslims-swarm-to-central-london-to-protest-against-charlie-hebdo-publishing-the-prophet-mohammad-cartoons-5054677/


    LONDON afp | Mehrere tausend britische Muslime haben am Sonntag in London gegen die Mohammed-Karikaturen der französischen Zeitung Charlie Hebdo protestiert. In den Händen hielten sie Schilder mit Aufschriften wie „Wir lieben den Propheten Mohammed mehr als unser Leben“ und „Beleidigen ist nicht Freiheit“. Viele Demonstranten beteten gemeinsam und zogen dann zum Amtssitz von Premierminister David Cameron.

    Die Demonstranten übergaben dem Büro eine Petition mit über 100.000 Unterschriften, in der die Verbildlichung des Propheten als „Angriff auf die Normen der zivilisierten Gesellschaft“ kritisiert wird. …

    (aus: „Beleidigen ist nicht Freiheit“, in: taz 09.02.2015)

    http://www.taz.de/Protest-gegen-Charlie-Hebdo/!154350/



    Schon vor acht Jahren (2007 protestierte die Gruppe, damals noch unter dem Namen Muslim Action Committee (MAC), derartig aggressiv gegen unsere letztlich globale, unteilbare und allgemeine Menschenrechte durchsetzende Zivilisation von Meinungsfreiheit und Religionskritik, diese frechen Schweden sollten gefälligst sofort die Karikaturen zurückziehen:

    Muslim Action Committee Calls for the Immediate withdrawal of Insulting Cartoons attacking the Prophet Muhammad in Swedish Newspaper: Nerikes Allehanda

    The Muslim Action Committee (MAC) – a faith based umbrella organisation of over 700 Mosques, Imams and Religious scholars in the UK, which lead 50,000 Muslims through london in protest to the Danish Cartoons last February- have condemned the latest attack on our beloved Prophet Muhammad’s person and global civility by Swedish Newspaper Nerikes Allehanda who have published a blatantly provocative and insulting picture of a dog with a human head identified with our Prophet.

    The National Convenor of MAC Shaykh Faiz-ul-Aqtab Siddiqi has called for the immediate withdrawal of these cartoons. We at MAC reiterate our stance that such short sighted sensationalist and insulting attacks on our Prophet do not improve dialogue or debate between communities. …

    30.08.2007

    Im Vormonat hatte man gegen den Ritterschlag an Sir Salman Rushdie protestiert, gemeinsam mit dem Vertreter der globalen Kalifatsbewegung HuT („Dr Abdul Wahid Hizb ut-Tahrir“).

    Noch ein Jahr eher, 22.10.2006, „Protestmarsch gegen die Dänischen Karikaturen“:

    March against the Danish Cartoons (Trafalgar Square-Hyde Park)

    Demonstration Organised by the Muslim Action Committee against the Danish cartoons, from Trafalgar Square to Hyde Park.
    Video shows Salaat-o-Salaam and a small part of the march.

    http://www.muslim-action-committee.blogspot.de/

    Der Durchklick zum damaligen Muslim Action Committee führt inzwischen hierher; Aufruf zum Protest am 23.09.2012 vor der US-Botschaft in London:

    GLOBAL CIVILITY

    „Muslim Scholars deliver a global strategy to deal with the vilification of Islam.

    All major Muslim organisations converge to create a united platform by the name of Muslim Action Forum.

    Thousands of the leading Muslim Scholars and Spiritual Leaders shall announce the global strategy at a gathering outside the US embassy on Sunday 23rd of September 2012 at 13:00.

    The global strategy shall be endorsed by a mass demonstration in London of over 100,000 Muslims to be organised by the Global Civility (date to be announced).“

    http://globalcivility.com/

    Die angestrebte Schariadiktatur durchaus listig getarnt mit der Goldenen Regel:

    DECLARATION OF GLOBAL CIVILITY … Given the tensions of modern society there is a dire need for individuals and communities to exercise responsibility and sensitivity in their social conduct.

    Passionate emotions must be harnessed and channelled through good manners and etiquettes to civilise any debate in our diverse society. …

    http://globalcivility.com/downloads/Declaration%20of%20GLobal%20Civility.pdf

    British imams have demanded changes in the law and a strengthening of the Press Complaints Commission code to outlaw any possible publication of the cartoons of the prophet Muhammad in the UK. … Faiz Siddiqi, the MAC’s national convenor, said: „What is being called for is a change of culture. In any civilised society, if someone says, ‚don’t insult me‘, you do not, out of respect for them. Europe has a history of not treating minorities properly. The Holocaust is an example of that. The imagery being used today is the same kind that Hitler used against the Jews. Look where that ended up: in world war.“

    aus: Hugh Muir (Imams plan ‚civil‘ march to show distress at cartoons), in: The Guardian 09.02.2006

    http://www.theguardian.com/uk/2006/feb/09/pressandpublishing.raceandreligion

    Inzwischen also unter diesem Namen:

    Muslim Action Forum (MAF)

    hxxp://www.muslimactionforum.com/about.php


    Es werde Licht, es werde Medina. Auf zum Revival der nach 855 d. Z. aus der Form geratenen schönsten Gesellschaftsform. Der gerade erwähnte Medinavertrag Made in Great Britain:

    DECLARATION OF GLOBAL CIVILITY … A GLOBAL SOCIAL CONTRACT OF CIVILITY … I the undersigned, agree that through mutual consideration and the revival of civility as a shared medium of dialogue we are better equipped to reconstructing a more enlightened society.

    hxxp://www.muslimactionforum.com/declaration.php


    Mit dieser Online-Petition will man dem britische Parlament in Ober- und Unterhaus eine Debatte über das endlich schariataugliche Miteinander aufzwingen.

    I believe that through mutual consideration and the revival of civility as a shared medium of dialogue we are better equipped to reconstructing a more enlightened society.

    • I endorse emphatically the Declaration of Global Civility drafted by the campaigners of Global Civility

    I call upon the British Parliament to table a debate in both Houses of Parliament to discuss the endorsement of the Declaration of Global Civility.

    • I call upon all civilised people and institutions globally to disassociate themselves from any actions that are an affront to global civility.

    • I denounce the actions of all those people who are connected with the production of the cartoons of the Holy Prophet Muhammad and believe that these actions are an affront to the norms of civilised society.

    hxxp://www.muslimactionforum.com/petition.php

  13. Jacques Auvergne Says:

    In einer Grundschule in Neu-Ulm sind mehrere Schüler mit islamistischen Äußerungen im Unterricht aufgefallen. Nach dem Anschlag auf das Magazin „Charlie Hebdo“ Anfang Januar drohten die Kinder Christen und forderten deren Tod. Die Polizei bestätigte am Freitag auf Anfrage einen Bericht der Augsburger Allgemeinen. Die Zeitung hatte getitelt: „Wer das Kreuz malt, kommt in die Hölle“ und bezog sich damit auf ein Zitat eines Schüler. Auch der Bayerische Rundfunk berichtet über die Vorfälle.

    In dem Artikel der Augsburger Allgemeinen heißt es, die Kinder hätten auch die Ansicht geäußert, dass die Terroropfer des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo den Tod verdient hätten. Lehrerinnen der Grundschule Stadtmitte haben laut Zeitungsbericht genau aufgeschrieben, was die Kinder gesagt hätten.

    • Demnach hätten neun- und zehnjährige Kinder muslimischen Glaubens erzählt, dass „Du Christ“ für sie eine schlimme Beleidigung sei.

    • Weiterhin hieß es, dass „Jude“ ein noch übleres Schimpfwort sei.

    • Ein Schüler hätte zudem gefürchtet, dass er von Allah verstoßen und in die Hölle kommen würde, wenn er über das Christentum spräche.

    Dem Zeitungsbericht zufolge haben die Lehrer in Gesprächen mit den Kindern herausgefunden, dass diejenigen, die viel Zeit in bestimmten Moscheen oder Gebetsräumen verbrächten, von muslimischen Geistlichen offenbar so indoktriniert seien, „dass sie keiner anderen Religion gegenüber Respekt oder Wertschätzung zollen dürfen“. Besonders viele erschütternde Aussagen stammten dem Zeitungsbericht zufolge von Schülern, die regelmäßig in eine Moschee im Stadtteil Schwaighofen gingen. …

    aus: DER SPIEGEL („Du Christ“ ist für sie ein Schimpfwort. Grundschüler in Neu-Ulm), 06.03.2015

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/islamismus-in-neu-ulm-grundschueler-beschimpfen-christen-a-1022194.html


    „Christen muss man töten“, sagt der neunjährige Bub – als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Sein Klassenkamerad legt nach: „Die Toten von Charlie Hebdo haben das doch verdient.“ Verstörende Sätze, wie aus dem Mund eines Hasspredigers im Irak oder in Afghanistan.

    Doch sie fallen an einer Grundschule, die überall in Deutschland sein könnte, in diesem Fall aber in Neu-Ulm steht. Beate Altmann ist Leiterin dieser Schule, die viele Kinder mit Migrationshintergrund besuchen. Gerade ist Pause, aus ihrem Bürofenster blickt sie auf den Schulhof, wo etwa 220 Kinder aus 22 Nationen ausgelassen miteinander spielen. Es geht lebhaft zu, fröhlich. Doch wenn die Rektorin, eine zierliche Frau mit roten Locken, erzählt, was manche ihrer Schüler im Unterricht sagen, offenbar glauben, ringt sie um Fassung. Lehrerinnen der „Grundschule Stadtmitte“ haben es genau aufgeschrieben, jeden Satz. Blanker Hass aus Kindermund.

    Es ist Mitte Januar, nach den islamistisch motivierten Anschlägen von Paris, bei denen 17 Menschen getötet worden sind. Eine Lehrerin will im Unterricht über die Ereignisse diskutieren, über die auch viele Schüler reden. Die Pädagogin ist Klassenleiterin und gibt zudem Ethik-Unterricht in der vierten Jahrgangsstufe. Das Gespräch geht in eine Richtung, die sie nicht erwartet hat. Neun- und zehnjährige Mädchen und Buben muslimischen Glaubens erzählen ganz selbstverständlich, dass „Du Christ“ für sie eine schlimme Beleidigung ist. Dass „Jude“ ein noch übleres Schimpfwort sei. Ein Kind sagt, völlig unbekümmert, dass „Juden auf der Stufe von Schweinen stehen“ …

    Die Lehrer an der Neu-Ulmer Schule wollen in der Folge wissen, woher die Hass-Sätze stammen, sie haken bei den Schülern nach. Es stellt sich heraus: vor allem aus den Koranschulen, die viele Kinder nach der Schule besuchen. Besonders viele und besonders heftige Aussagen kommen nach Angaben der Rektorin von Schülern, die regelmäßig am Wochenende für mehrere Stunden in einer bestimmten Moschee im Stadtteil Schwaighofen „unterrichtet“ werden.

    Diese Moschee gehört dem Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) an, einem der größten muslimischen Dachverbände in Deutschland. In Neu-Ulm war der VIKZ vor Jahren mit seinem Vorhaben gescheitert, ein Internat einzurichten. Anderswo war er erfolgreich, im Kreis Ravensburg etwa. Auch Mädchen, die in Neu-Ulm auf der Grundschule waren, besuchen Beate Altmann zufolge solche Internate mit Realschule und Gymnasium. Wenn sie die heute treffe, erkenne sie sie kaum wieder: „Aus fröhlichen Kindern sind ernste, verschlossene junge Frauen mit Kopftuch geworden.“

    von: Bernhard Junginger („Du Christ“ ist für sie ein Schimpfwort. Grundschüler in Neu-Ulm), Augsburger Allgemeine, 27.02.2015

    http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Hetz-Parolen-an-Grundschule-Wer-das-Kreuz-malt-kommt-in-die-Hoelle-id33274382.html


    … Zwar haben die Verantwortlichen der Moschee schon vor Jahren Anträge auf Genehmigung eines Internats gestellt, sind dabei aber auf Schwierigkeiten und Probleme gestoßen, weil ein pädagogisches Konzept fehlte und weil auch die baulichen Voraussetzungen nicht vorhanden waren. Unmissverständlich hatten die Behörden erklärt, hinter den Mauern des Gebetshauses sei eine Koranschule, in der von religiösen Eiferern Kinder auf den islamischen Glauben eingepeitscht werden, nicht erwünscht. Offenbar waren den Initiatoren die Genehmigungshürden zu hoch, weswegen sie später einen Antrag auf ein Schülerwohnheim stellten.

    Demzufolge sollten dort bis zu 20 Kinder wohnen, die aber die Regelschule besuchen sollten und nachmittags im Gebetshaus „betreut“ werden. Die für ein Schülerwohnheim erforderliche Genehmigung wurde aber nach den Worten des zuständigen Sachbearbeiters bei der Regierung von Schwaben nie erteilt. Nun aber liegen bei den zuständigen Stellen eindeutige Hinweise vor, dass die Muslime ein Wohnheim illegal betreiben. …

    Die religiösen Aktivitäten des VIKZ werden ebenfalls mit wachsender Sorge beobachtet. Nach einem vom hessischen Sozialministerium in Auftrag gegebenen Gutachten handelt es sich dabei um eine Vereinigung islamischer Fundamentalisten mit antiwestlichen, antidemokratischen und antichristlichen Vorstellungen.

    In den Wohnheimen sollen laut Gutachten Kinder im „schulpflichtigen Alter religiös geprägt werden mit dem Ziel, das die Integration sogar letztlich unmöglich macht“. Dort werden nach den Erkenntnissen „Elite-Muslime“ ausgebildet, bei denen Deutsche als „Schweinefleischfresser“ und „wertlose Gesellen“ gelten und deutsche Mädchen als „Schlampen“ bezeichnet werden.

    Allerdings gelinge es den Verantwortlichen, in der Außendarstellung über die wahren Ziele „Vieles zu verschleiern“.

    Neu-Ulm war viele Jahre lang Zentrum für den VIKZ in Süddeutschland, von wo aus weitere Unterorganisationen „betreut“ wurden.

    von: Roland Ströbele (Moschee in Schwaighofen im Visier), Augsburger Allgemeine, 02.06.2009

    http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Moschee-in-Schwaighofen-im-Visier-id5860371.html

  14. Bragalou Says:

    10.06.2015 [d. h. gemeinsam mit dem Thema Kopftuch im Schuldienst / Lehrerinnenhidschab]
    LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
    16. Wahlperiode

    E 16/1258
    05.06.2015

    46. Sitzung (öffentlich) des Integrationsausschusses am Mittwoch, dem 10. Juni 2015, nachmittags, 13.30 Uhr, Raum E 1 A 16

    Salafismus konsequent mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen! [vgl. Zitat und Quelle, siehe unten]

    Antrag der Fraktion der FDP
    Drucksache 16/6127
    Ausschussprotokoll 16/826

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_I/I.1/Tagesordnungen/WP16/1200/E16-1258.jsp

    ::
    ::

    Stichworte

    – Bonn.
    – Dawa to go, ein Konzept radikalislamischer Straßenmission.
    – Grillfest, ebenfalls geradezu ein Konzept der Anwerbung.
    – DIE WAHRE RELIGION = Ibrahim Abou Nagie (Köln) = LIES!
    – HELFEN IN NOT mit Sitz in Neuss.
    – ANSAAR DÜSSELDORF.
    ::

    LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
    16. Wahlperiode

    Drucksache 16/6127
    24.06.2014

    Antrag der Fraktion der FDP

    Salafismus konsequent mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen!

    In Nordrhein-Westfalen hat sich insbesondere die Stadt Bonn als ein Schwerpunkt salafistischer Aktivitäten herauskristallisiert. Das beobachten unabhängig voneinander die Bonner Polizei und unterschiedliche Experten. Gelegenheiten für Radikale, auf ihre Glaubensgeschwister einzuwirken, gibt es einige: So werden weiterhin Benefiz-Veranstaltungen mit Blick auf den Bürgerkrieg in Syrien genutzt. Ferner führen Salafisten in Bonn die Aktion „Dawa to go“ durch, in etwa übersetzungsfähig mit „Glauben zum Mitnehmen“. Dabei handele es sich um Aktionen radikaler Prediger, die durch die Straßen der Altstadt oder des Stadtteils Tannenbusch ziehen, um junge Leute gezielt anzusprechen und Infomaterial zu verteilen. Im Sommer 2014 ist die Veranstaltungsform „Grillfest“ hinzugetreten. Dabei laden die Salafisten zu Grillveranstaltungen in öffentlichen Parkanlagen oder ähnlichen Bereichen ein, die intensiv zur Mitgliederanwerbung und zur Verbreitung der eigenen Ideologie genutzt werden. Regelmäßig treten Gastredner auf, die offensiv salafistisches und fundamentalistisches Gedankengut propagieren. Nach einem Bericht von „Focus Online“ vom 24. Februar 2014 geht der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz davon aus, dass die Veranstaltungen des Vereins „Helfen in Not“ zur Anwerbung von Kämpfern für den Djihad in Syrien oder im Irak genutzt werden. „Spiegel Online“ berichtete am 19. Juni 2014, dass von den rund 10.000 Mitgliedern der irakisch-syrischen Terrororganisation „ISIS“ rund ein Drittel Ausländer seien. Diese Miliz kämpfe grenzübergreifend im Irak und in Syrien; allein 320 Deutsche seien nach Angaben des Verfassungsschutzes inzwischen z.B. nach Syrien gereist. Das ist ein rasanter Anstieg: Noch Mitte 2013 seien es nur 60 Personen gewesen. Es handele sich in der Regel um junge deutsche Männer, Muslime mit Migrationshintergrund, die bereits hierzulande in den Bann von religiösen Extremisten geraten seien.

    Zwecks Organisation und Vernetzung rekurrieren die Salafisten in Nordrhein-Westfalen auf ein inzwischen sehr umfassendes Netz von Vereinen, Zusammenschlüssen und Stiftungen. Exemplarisch können insofern das Netzwerk „Die wahre Religion“ des in Köln lebenden salafistischen Predigers Ibrahim Abou Nagie, dem auch die „Lies!“-Stiftung angehört, die u. a. als Verlag für die kostenlos verteilten Ausgaben des Koran dient, und die Vereine „Helfen in Not e.V.“ mit Sitz in Neuss und „Ansaar Düsseldorf e.V.“ genannt werden. „Helfen in Not e.V.“ bezeichnet sich zwar formaliter als Hilfsverein zur Unterstützung notleidender Muslime – insbesondere im syrischen Bürgerkrieg –, es ist jedoch davon auszugehen, dass über diesen Verein auch Mittel zum Erwerb von Kriegswaffen für in Syrien oder im Irak an Kampfhandlungen teilnehmende Djihadisten gesammelt oder Kämpfer für die dortigen Auseinandersetzungen rekrutiert werden. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ vom 14. Januar 2014 ergaben Recherchen von Journalisten dieser Zeitung und des Bonner General-Anzeigers im Kriegsgebiet in Syrien, dass von „Helfen in Not“ gekaufte Krankenwagen auch als Transporter für Djihadisten und Waffen genutzt werden. Ähnliches könnte auch für den 2012 in Düsseldorf gegründeten Verein „Ansaar Düsseldorf“ gelten, der ausweislich des aktuellen Verfassungsschutzberichts für Nordrhein-Westfalen eng mit der salafistischen Szene verwoben ist.

    http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-6127.pdf

  15. Dwarslöper Says:

    Für alle, die eventuell nicht verstehen sollten, worauf die Staatsministerin hinaus will, hat sie es am Ende klar formuliert: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein. Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.

    Dieses “täglich neu Aushandeln müssen” hebelt den Rechtsstaat aus. Es ist ja gerade das Erfolgsmodell des Rechtsstaats westlicher Prägung, dass die Bürger in gesicherten Verhältnissen leben, die nicht täglich neu ausgehandelt werden müssen.

    sehr nachvollziehbar von: Vera Lengsfeld (Im Kleingedruckten steht die beabsichtigte Abschaffung des Rechtsstaats), am 01.10.2015 über das Strategiepapier von Schariaversteherin Aydan Özoğuz vom 21.09.2015.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/im_kleingedruckten_steht_die_beabsichtigte_abschaffung_des_rechtsstaats


    Landesinnenminister Klaus Bouillon (CDU) in einer aufrüttelnden Rede über die Probleme, welche die chaotische Flüchtlingspolitik der Bundesregierung auch im Saarland ausgelöst hat:

    „es wandern ungeordnete, wilde Asylströme durch Deutschland. […] Wenn unsere Frauen das Essen nicht mehr ausgeben können, weil sie unrein sind und die anderen das nicht essen wollen, dann schafft das Probleme.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/30/innenminister-saarland-ungeordnete-wilde-asyl-stroeme-durch-deutschland/

  16. Jacques Auvergne Says:

    Kaum zu fassen. Statt endlich persönlich etwas gegen Korruption und Scharia zu tun, fordert der Bundesinnenminister von uns die Absenkung des Bildungsniveaus. Ob de Maizière den Schwellenland-Bildungsstandard zum eigenen Machterhalt will und die als Begründung genannten Flüchtlinge ihm gerade recht kommen?

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, werte Untertanen, es geht um etwas Höheres! So werdet nun zeitnah allesamt ein deutliches Maß doofer. Und dann noch ein bisschen doofer bitte. Fein gemacht, danke. Ging doch, war doch gar nicht so schwer. Eins plus eins ist manchmal zwei, muss aber nicht so sein, es gibt vielerlei Zugang zu Lösungen.

    Thomas de Maizière scheint Deutschland möglichst rasch und auf Dauer ins geistige und soziale Mittelalter katapultieren zu wollen.

    Vielleicht sind die Syrer für de Maizière ein willkommenes Alibi, dumme Bürger lassen sich durch die Obrigkeit einfacher manipulieren.
    ::

    „Mit dem Vorschlag einer vorübergehenden Absenkung des Bildungsniveaus zur rascheren Integration von Flüchtlingen erweist de Maizière den Stammschülern, den Zuwanderern und dem Arbeitsmarkt einen Bärendienst.“

    (Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands)
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    Wegen Flüchtlingskindern: de Maizière kündigt Senkung von Bildungsstandards an

    News4Teachers, 06.11.2015

    BERLIN. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Lehrer und Eltern in Deutschland darauf eingestimmt, dass angesichts der weiter steigenden Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern die Bildungsstandards gesenkt werden müssten – für begrenzte Zeit jedenfalls. Es bestehe die Notwendigkeit für mehr Improvisation. Deutschland könne etwa an Schulen oder bei der beruflichen Ausbildung derzeit kaum an seinen Standards festhalten, sagte de Maizière in Berlin. Das bedeute nicht eine „dauerhafte Absenkung von Standards“, sondern sei ein „improvisierter, mit gesundem Menschenverstand“ gewählter Zugang zu Lösungen.

    [Zugang zu Lösungen, endlich staatlicherseits erleichtert, findet ja vielleicht auch der vor Sehnsucht nach dem Tresor-Inhalt schier vergehende Bankräuber prima … geht`s noch, Herr de Maizière? Einwanderer haben das Recht darauf, in langfristig verlässlichen Standards anzukommen.]

    [Von ANDREJ PRIBOSCHEK, zu lesen bei: News4teachers]

    http://www.news4teachers.de/2015/11/wegen-fluechtlingskindern-de-maiziere-kuendigt-senkung-von-bildungsstandards-an/

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    Bildungsstandards wegen Flüchtlingskindern senken? Kraus nennt Vorstoß von de Maizière „einen Bärendienst“ für alle Schüler

    06.11.2015

    BERLIN. Mit „Verwunderung“ hat Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, auf den Vorstoß von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) reagiert, an den Schulen müsse in naher Zukunft improvisiert werden – die Bildungsstandards seien angesichts der großen Zahl von Flüchtlingskindern zumindest kurzfristig nicht zu halten.

    Kraus erklärte dazu: „Bildung in Deutschland ist in manchen Bereichen ohnehin nicht optimal aufgestellt. Eine als vorübergehend gedachte Absenkung des Bildungsniveaus kann gar nicht funktionieren, weil sich eine solche Absenkung erfahrungsgemäß perpetuiert.“

    Wörtlich ergänzte Kraus: „Natürlich müssen unsere Bildungseinrichtungen angesichts der aktuellen Lage improvisieren. Das tun sie auch in hohem Maße und mit vorbildlichem Engagement. Eine volle Integration von Flüchtlingskindern in Regelklassen setzt aber erweiterte Strukturen und zusätzliche Ressourcen voraus. Vor allem müssen dringend für mindestens ein Schuljahr zusätzliche Sprachlernklassen eingerichtet werden. Für die geschätzt 300.000 schulpflichtigen Flüchtlinge werden etwa 20.000 Lehrkräfte für Deutsch als Zweitsprache (DaZ) benötigt, sie könnten nach einer kurzen Phase der Weiterbildung über die zahlreichen arbeitslosen Deutschlehrer gewonnen werden. Vorbild könnten bei hinreichender Personalausstattung die 500 an bayerischen Berufsschulen eingerichteten Vorbereitungsklassen sein, die dann auch in ein Berufsvorbereitungsjahr einmünden.“

    Und weiter: „Mit dem Vorschlag einer vorübergehenden Absenkung des Bildungsniveaus zur rascheren Integration von Flüchtlingen erweist de Maizière den Stammschülern, den Zuwanderern und dem Arbeitsmarkt einen Bärendienst.“

    http://www.news4teachers.de/2015/11/bildungsstandards-wegen-fluechtlingskindern-senken-kraus-nennt-vorstoss-von-de-maiziere-einen-baerendienst-fuer-alle-schueler/

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  17. Jacques Auvergne Says:

    ناهض حتر
    Nahed Hattar
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    Un écrivain jordanien assassiné après une caricature jugée anti-islam

    Un écrivain jordanien controversé, Nahed Hattar, a été assassiné dimanche devant un tribunal d’Amman où il était jugé pour avoir publié une caricature considérée comme offensante vis-à-vis de l’islam.

    http://telquel.ma/2016/09/25/ecrivain-jordanien-assassine-apres-caricature-jugee-anti-islam_1515808

    Jordanian writer shot dead as he arrives at trial for insulting Islam

    Nahed Hattar killed outside court in Amman where he was being tried for sharing an Isis-themed cartoon on Facebook

    https://www.theguardian.com/world/2016/sep/25/jordanian-writer-shot-dead-trial-insulting-islam-nahed-hattar

    Jordan: Nahed Hattar shot dead ahead of cartoon trial

    Gunman kills prominent writer Nahed Hattar outside Amman court where he was facing charges over „offensive“ cartoon.

    http://www.aljazeera.com/news/2016/09/jordan-nahed-hattar-shot-dead-cartoon-trial-160925080745317.html

    Nahed Hattar: Prominent Jordanian Christian writer shot dead outside court ahead of cartoon trial

    A Jordanian Christian writer has been shot dead outside the court where he was to stand trial for sharing a cartoon deemed offensive to Islam

    http://www.abc.net.au/news/2016-09-25/nahed-hattar-prominent-jordanian-christian-writer-shot-dead/7876002

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    ناهض حتر
    Nahed Hattar

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