422. Den sexuellen Missbrauch in Pfadfinder- und Jugendbewegung stoppen

حركة الشبيبة الألمانية

Ḥarakat aš-Šabība al-Almāniyya

German Youth Movement

Deutsche Jugendbewegung

Bündisch ist …

Von Cees van der Duin, 19.03.2015

Mutige Ausnahmen gibt es, doch die sowohl um den eigenen guten Ruf besorgten als auch das Einheimsen von jugendbewegtem Erbe und bündischem Charisma genießenden führenden Pfadfinder formieren sich mehrheitlich zu einer Abwehr-Front, um die Enthüllung von geradezu organisierten Sexualstraftaten an Jungen zu verhindern.

Die vor allem von deutschen Pfadfindern besuchte, 40 Jahre lang überbündische Ehre sichernde und herstellende Jugendburg Balduinstein an der Lahn findet in Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, bei Hanser, München 2015) in diesem Jahr den bewundernswert unbestechlichen Aufdecker.

Seit den Tagen des zumal in Pfadfinderkreisen hoch verehrten Gründers von Werkschulheim Felbertal und Freiem Bildungswerk Balduinstein axi d. i. Alexej Stachowitsch (1918-2013) ist das System Balduinstein auf geradezu kultische Weise jungenverherrlichend und pädophil orientiert angelegt. Dementsprechend wurde die Jugendburg Jahrzehnt für Jahrzehnt Tatort sexueller Gewalt an männlichen Minderjährigen.

Balduinsteiner Prozesse

Seit zwei Jahren endlich rollt die Prozesslawine von Diez an der Lahn bis nach Saarbrücken, der Wikipedia-Eintrag jedoch schweigt dazu immer noch, vielleicht weil der Tourismus im schönen Lahntal aus Sicht von Ortsbürgermeisterin Maria-Theresia Schmidt genannt Marie-Theres Schmidt („Rosea bietet Ihnen ein komfortabel eingerichtetes Apartment“) nicht leiden soll, jedenfalls weil der beantragte Textabschnitt Missbrauchsfälle zur Stunde noch nicht freigeschaltet worden ist.

Tatsachen sind manchmal unschön und unbequem, geistlose Lagerfeuerromantik ist da viel gemütlicher.

Immer stand Burg Balduinstein auf der Linkliste von Pfadfinder-Treffpunkt (PT), immer wurde gerade auch über PT das bündisch geprägte Pfadfindertum eingeladen bzw. auf Burgveranstaltungen aufmerksam gemacht. In der schönen Landschaft an der Lahn traf man sich dann zu rauschenden Festivitäten: Fahrtenabschlusstreffen, Falado-Überlebensfesten, Sylvester, es gab den Gedenktag für Walter Scherf genannt tejo, die Veranstaltung Bündische Gruppen kontra extremistische Gruppen, den Vortrag von Herbert Westenburger genannt berry, Geländespiele, Filmemachen mit caligula.

Gruppengeneration um Gruppengeneration versammelte sich in Balduinstein zum Aufbruch zu Auslandsfahrten, zum Feiern und Singen. Das berüchtigte brausende Jungenleben existierte oder wurde mit Kennerblick beschworen, den weiblichen und männlichen Jugendgruppenleitern bot man aufregendes Sehen und Gesehenwerden, hunderte bündische Besucher jährlich, all das war doch bisher kein pfadfinderisches Problem.

So soll es bleiben, wünschen die Lernresistenten. Und der Deutsche-an-Sich pflegt gemütlich Meisterschaft in Lernresistenz.

Vorgestern (17.03.2015) wurde es dem auf Wikipedia zu jugendbewegten Themen seit zehn Jahren schreibenden jergen (Pseudonym) zu ungemütlich, der sogleich beschloss, auf PT das hervorragende neue Buch von Christian Füller Die Revolution missbraucht ihre Kinder kraftvoll in den Bereich des Unseriösen zu rücken.

Ohne es gelesen zu haben, macht Vielkommentierer jergen das für missbrauchsfreie Kinder- und Jugendarbeit unabdingbar wichtige Buch, das morgen (20.03.2015) auf Burg Ludwigstein an der Werra vorgestellt werden wird, gleich mal ein bisschen verächtlich:

Ich kenne bislang nur Auszüge, habe daraus aber den Eindruck gewonnen, dass es Füller nicht um eine historisch aufarbeitende Darstellung geht, sondern um eine politische Positionierung. Das Buch ist mMn keine Dokumentation, sondern ein Manifest … Eventuell können diejenigen, die am Freitag auf der Lu sein werden, danach mehr zu Füllers Absichten sagen? … Meine Frage war ernst gemeint: Was will Füller?

Das Etikett Manifest soll Schmähung sein. Ein Manifest gegen Kindesmissbrauch könnte die Deutsche Jugendbewegung bzw. Bündische Jugend dringend gebrauchen. Und wie unpolitisch ist jergen? Das Private ist politisch lautet ein bedenkenswertes Motto, Gewalt ist nie privat! bleibt ein wichtiger Slogan im Kampf gegen häusliche Gewalt.

Höflich meldete sich der Angesprochene:

wenn jemand meine Ansichten und Absichten kennen lernen will, dann sollte er einfach das Buch lesen … Nur kurz dazu: ich sehe Jugendbewegung, Wandervogel und was sich daraus ableitet als wichtige soziale Bewegung und als einflussreiche geistige Strömung. Ich reduziere sie auch nicht auf Missbrauch. Aber ich erlaube mir etwas anzumerken, was Leute wie Sie seit 100 Jahren leugnen, vertuschen oder/und beschönigen. … Helfen auch Sie mit, aufzuklären – und geben Sie Ihre Kampagne gegen die Wahrheit auf.

Das saß. Den Schöpfer von mehr als 1200 Kommentaren auf Pfadfinder-Treffpunkt jergen zu kritisieren, grenzt freilich an Gotteslästerung.

Damit die Inhaber der Ehre dem das heimelige PT-Nest beschmutzenden Journalisten vielleicht, vielleicht verzeihen, wird das Begehen eines Buß- und Unterwerfungsrituals gefordert.

Aufrichtig-herzensgut und absichtslos-einfältig tuend („Wahrscheinlich bin ich naiv“) schleicht sich maigl (19.03.2015 – 09:41) heran und spannt den Bügel der statusvernichtenden Falle:

Das ist im besten Fall nur schlampig, wirkt aber auf mich eher böswillig und äußerst unsouverän … Wäre es nicht erforderlich, dass Herr Füller seine Vorwürfe gegenüber jergen entweder belegt (wenn er das denn kann) oder aber eingesteht, dass es sich hier um eine eklatante Fehlreaktion und einen falschen Vorwurf seinerseits handelt?

Der gewohnt gründlich arbeitende und, dem Opferschutz bzw. überhaupt Kinderschutz angemessen, vorbildlich mutig herangehende Christian Füller soll also öffentlich zerknirscht einknicken und Besserung geloben.

Hathi (19.03.2015, 09:57) bellt wölfisch mit und baut dem Missetäter nett eine Brücke, der Schlimme erhalte eine letzte Chance:

Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)

Maigl (19.03.2015, 10:27, 10:29) setzt sogleich hinterher und heult drohend auf:

inklusive einer Entschuldigung für die persönlichen Angriffe

Es charakterisiert die Jugendbünde, dass alle drei der auf PT über den endlich die Fakten enthüllenden Journalisten tagelang hoch erzürnten Bündischen, jergen, hathi und maigl, nicht etwa aus der Balduinsteiner Burgmannschaft oder wenigstens aus einem Wandervogelbund, sondern aus der evangelischen Pfadfinderarbeit von VCP bzw. CPD stammen. Als Meutenführer in seiner alten Siedlung im VCP Heilbronn für die Wölflingsarbeit verantwortlich, wurde maigl Ostern 2012 als Kreuzpfadfinder aufgenommen.

Das 40-jährige Versagen der deutschen Pfadis wird allmählich der breiten Öffentlichkeit erkennbar. Man hat Jugendbewegungmythos, Meißnerfeste und Burg Balduinstein doch so gut verwenden können, um in Jugendverband, Stadtjugendring oder Kirchenvorstand Karriere zu machen. Oh weh, der gute Ruf.

Die Beschwichtigungsfront kocht.

Endlich.

Cees van der Duin

Q u e l l e n

Pfadfinder Treffpunkt

http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

Heute abgerufen bei peoplecheck:

„40 Jahre Falado von Rhodos. Falado-Geburtstagsfest am 1./2. Nov. 08 auf Burg Balduinstein an der Lahn (1968 – 2008). [Link zu Bündische Blaue Blume] … jugendburg balduinstein – impressum diese seiten werden vertreten durch den vorstand: 1. vorsitzender: siegfried bruder 2. vorsitzender: hans-jürgen willeke geschäftsführer: wolfgang hirmer“

http://peoplecheck.de/s/hans+j%C3%BCrgen+willeke

Burg Balduinstein (ungesichtete Änderungen)

2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&stable=0&redirect=no

Burg Balduinstein (jedem sogleich sichtbar), zur Prozesslawine (die Balduinsteiner Prozesse) und zu den Missbrauchsfällen zur Stunde noch keine Silbe.

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

nnp 26.03.2014 – Listenführerin Marie-Theres Schmidt steht in den Startlöchern mit dem Ziel, den ausscheidenden Ortsbürgermeister Paul Wendt zu beerben.

Balduinstein. „Wir wollen allen engagierten Leuten im Ort die Chance geben, für den Gemeinderat zu kandidieren. Auf zwei Listen sind maximal 24 Kandidaten möglich, auf einer Einheitsliste wären es nur 18 Kandidaten für zwölf Gemeinderatssitze gewesen. Mehr Auswahl bietet auch dem Wähler differenziertere Wahlmöglichkeiten“, erklärte Marie-Theres Schmidt bei der Begrüßung der Wahlberechtigtenversammlung im Rathaus.

Platzierungen der Wählerliste: 1. Maria-Theresia Schmidt, 2. Dr. Dietmar Both, 3. Wolfgang Hirmer, 4. Ulrike Müller, 5. Thorsten Weingart, 6. Monika Holleyn, 7. Stefan Hergenhahn, 8. Jasmin Geisler, 9. Frank Bindewald, 10. Michael Friedrich, 11. Gunther Schorr, 12. Bernd Schorn, 13. Ralf Schäfer, 14. Siegfried Bruder.

http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Marie-Theres-Schmidt-in-den-Startloechern;art680,790720

Festrede Hans-Peter von Kirchbach | Meißner 2013

Soso, auch Deutschlands Elite war mal Pfadi: „Vor einigen Monaten hatten die Altpfadfinder eine Veranstaltung mit Horst Köhler und Norbert Blüm. Es war schon beeindruckend, wie beide von ihrem Pfadfinderleben erzählt haben und wie es sie geprägt hat.“ Ach, allgemeine Menschenrechte (AEMR) ggf. durchgesetzt auch gegen das Religionsrecht (Scharia) bleibt Fehlanzeige?!

HP schmettert erhebend: „Bund ist allerdings das Gegenteil von Masse, auf Masse kommt es nicht an, sondern auf einzelne Menschen. Unsere Gruppen sind überschaubar. Jede, Jeder ist wichtig, unverzichtbar für das Geschehen. So leben wir zusammen, selbstbestimmt und immer wieder in einer eigenen Welt, unserer Lebenswelt, mit eigenen Regeln und Ritualen. In den Bünden lernen wir, ohne groß darüber zu reden, die Werte der Selbstbestimmung, der gemeinsamen Verantwortung, der Wahrhaftigkeit … Also, lebt die Ideale der Meißnererklärung, sucht das Abenteuer, pflegt Eure Freundschaft und Verbundenheit“ – genug, aufhören! Der ehemalige ranghöchste deutsche evangelische Pfadfinder und einstige ranghöchste deutsche Soldat schweigt zu den beiden jahrzehntealten wie aktuellen Problemen der Jungen Bünde, Konservative Revolution bzw. Neue Rechte hier, sexueller Missbrauch an Jungen da, manche Führer konnten gleich beides, dozierten rechtsaußen und handelten pädophil.

http://meissner-2013.de/dokumentation/das-lager/reden/festrede-hans-peter-von-kirchbach

Wer schreibt, bleibt, bzw. pfadi-realpolitisch leider eher: Wer nicht alles schreibt, bleibt … VCP-Freund jergen als grimmiger Torwächter der pfadfinderisch-bündischen schönen heilen Wikipediawelt. Wiki Hans-Peter von Kirchbach.

10:04, 30. Mär. 2008‎ Jergen

08:38, 17. Jul. 2009‎ Jergen

11:34, 12. Aug. 2009‎ Jergen

13:31, 13. Sep. 2011‎ Jergen

13:02, 29. Nov. 2013‎ Jergen

13:04, 29. Nov. 2013‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans-Peter_von_Kirchbach&action=history

Der Volksentscheid über die Einführung des Wahlpflichtbereichs Ethik/Religion (kurz auch: Pro Reli), Berlin 2009. Pro Reli war und ist ein Politikum allerersten Ranges. Eigentlich ein Skandal: Im Rahmen der Berliner Debatte um die Stellung des Ethikunterrichts bzw. Religionsunterrichts stellte sich Alt-Pfadfinderführer (VCP) von Kirchbach („Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“) auf die Seite von Pro Reli.

Leser des größten demokratischen Online-Lexikons wünschen die pädagogisch relevante Faktennennung statt Nebelwurf und Kulissenbau und stellen Antrag auf Eintrag. An mir kommt keiner vorbei, findet der HP-loyale Türhüter und Zensor jergen offensichtlich und blockt hart ab. Du kommst hier nicht rein:

„Und das ist wohl völlig irrelevant für den Artikel.“ –jergen ? 10:37, 6. Jul. 2011

http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Hans-Peter_von_Kirchbach

jergen. Wikipedia-Autor seit 8. November 2004.

http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jergen

Internationales Pfadfindertum – archivarisch hat jergen die digitale Scout-Welt im Griff

http://en.wikipedia.org/wiki/User:Jergen

Alles jergen oder was? „Wormser Pfadfindergeschichte – Stamm Nibelungen Worms (VCP). 1991 – Im September 1991 wird Jörg Bürgis Stammesführer.“

http://www.jugend.rlp.de/stammesgeschichte.html

VCP RhP/S, SPLITTER (2002), Beauftragte der Landesführung: Archiv: Georg Zebisch, Lambsheim und Jörg Bürgis, Worms.

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_87_WEB.pdf

VCP Rheinland-Pfalz/Saar: [Stamm] Ulrich von Hutten in Balduinstein an der Lahn (Ausgabe 02/11, 2011)

http://vcp-rps.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/03/VCP_RPS_SPLITTER_2082.pdf

Das Meißner-Seminar des Gaues Alt-Burgund … auf den Spuren der Meißnergeschichte:

Vom 11.-13. Mai 2012 fand auf der Burg Waldeck das Meißner-Seminar statt, organisiert vom Gau Alt-Burgund des VCP, auf dem einige Referenten Vorträge über die Meißnerlager seit 1913 hielten und alle über verschiedene Themen diskutieren konnten. … Danach hielt Jörg Bürgis einen Vortrag über völkisch-nationalistische Bünde, zum einem über ihren historischen Hintergrund, aber auch über Gruppen, denen heute noch rechte Tendenzen vorgeworfen werden.

http://meissner-2013.de/dokumentation/zentren/das-musische-zentrum/das-mei%C3%9Fner-seminar-des-gaues-alt-burgund

Kreuzpfadfinderarbeit, Aktualisierungsstand: 30.12.2011. Kreuzpfadfinder- und Älterenrunden. Landesrunde RPS (VCP) Jörg Bürgis

http://www.kreuzpfadfinder.de/Home-ALT/KP/Runden2.html

Ein anderer, ebenfalls evangelischer und pfadfinderisch arbeitender Jugendbund nutzte das Freie Bildungswerk, die Heliand-Pfadfinderschaft (HP) aus Hessen. Verfasst ist die HP als Arbeitsbereich im ejw (Evangelisches Jugendwerk Hessen). HKP sind die Heliand-Kreuzpfadfinder.

Bilder aus dem Jahr 2012. Burg Balduinstein – Heliand-Kreuzpfadfinder

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=detail&id=1149

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=26&func=viewcategory&catid=44

Waldweihnacht des Stammes VII der Heliand-Pfadfinderschaft vom 16. bis 18. Dezember 2011 auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/wp-content/uploads/2011/11/2o11-VII-Waldweihnacht-Einladung-16-18.pdf

Stamm VII 21.-23. Dezember 2012 Waldweihnacht auf Burg Balduinstein

http://stamm7.de/artikel/waldweihnacht-2o12-21-23-dezember-2o12/

Evangelisches Jugendwerk Hessen: „19.-20. November 2011 – Das Bußtagtreffen der Heliand-Pfadfinderschaft findet in diesem Jahr auf der Jugendburg Balduinstein statt. Es werden etwa 100 Heliand-Pfadfinder und Heliand-Kreuzpfadfinder erwartet.“ (aus: Bußtagstreffen der Heliand-Pfadfinderschaft: „Und dient einander!“, ejw 28.10.2011)

http://www.ejw.de/aktuelles/neuigkeiten/details/artikel/busstagstreffen-der-heliand-pfadfinderschaft-und-dient-einander/

Heliand Kreuzpfadfinder. Bilder aus dem Jahr 2013 » 100 Jahre Meißner Treffen („Es gibt 33 Bilder in dieser Kategorie.“)

http://heliand-kreuzpfadfinder.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=0&func=viewcategory&catid=52

Hans-Peter von Kirchbach: „Ich möchte Wahlfreiheit in Wertefragen!“

https://www.youtube.com/watch?v=9Bdve5VLxcA

Wiki Burg Balduinstein

„Und schweig‘ fein still, … Und mache, was ich will“ (Reinhard Mey, Mein achtel Lorbeerblatt). Wikipedia-Platzhirsch jergen (fleißige Mitarbeit an Wikis wie: Kreuzpfadfinder, Hans-Jürgen Poppek, Hans-Peter von Kirchbach, Robert Baden-Powell, Pfadfinder, Bündische Jugend, Jugendbewegung, Wandervogel, Nerother Wandervogel, Burg Balduinstein) hat den Burg-Balduinstein-Artikel schön fein still betreut – seit beinahe 8 Jahren (in Worten: seit acht Jahren). Vor knapp 3 (drei) Jahren noch rasch etwas gemurmelt, seitdem schweigt jergen leider auf Wikipedia zum Pfadfinderthema Nummer Eins, zur: „Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse.“

22:12, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:13, 28. Apr. 2007‎ Jergen

22:17, 28. Apr. 2007‎ Jergen

16:02, 8. Feb. 2009‎ Jergen

15:57, 2. Apr. 2012‎ Jergen

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Burg_Balduinstein&action=history

Der Unantastbare: axi Superstar

Der jugendbewegt-bündische Oberschamane und deutsch-österreichische Pfadfinderheilige Alexej Stachowitsch (axi) ist Gründer von Internat Felbertal und Jugendburg Balduinstein:

„Stachowitsch gilt in vielen Kreisen als eine der wichtigsten Gestalten der Nachkriegs-Jugendbewegung in Deutschland und Österreich.“ Genau, jeder beißt sich auf die Zunge und grinst verlegen bis unterwürfig. Weltpfadfindertreffen 1951. Über axi nichts Schlechtes.

http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

7th World Jamboree

1951 fand das erste und bisher einzige World Jamboree auf österreichischem Boden statt. In Bad Ischl (Oberösterreich) versammelten sich 12.884 Teilnehmer aus 61 Ländern. … Jamboreelied: „Brüder auf“ Text und Melodie von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg), Jamboreeruf: „JAMBOREE“ Zusammengestellt von axi (Alexej Stachowitsch, LFM von Salzburg).

http://www.scout-o-wiki.de/index.php/7th_World_Jamboree

Brüder, auf und hört die Melodie

Öst’reich ruft die Welt zum 7. Jamboree

mag’s auch wetterleuchten rings umher

freut euch mit uns, nehmt es nicht so schwer

Es klingen Lieder, sie tönen weit in alle Welt,

sie rufen jeden dem’s gefällt zum Jamboree!

Und heute wieder liegt alles Glück in unserm Zelt

und über uns die Wache hält, der Chief BiPi

axi

https://www.ppoe.at/pik8/index.php?r=idee/view&id=749

Philipp Lehar, Pfadfindergruppe Wattens: „Überall bekannte er sich als Mitglied der PPÖ, pflegt enge Kontakte zu den Georgs-Gilden Salzburg und Wien und war bei der Reunion 50 Jahre Jamboree Bad Ischl und beim Bundeslager b.open 2001 dabei. 2003 wurde er mit der Goldenen Lilie geehrt.“

http://www.pfadfinder-wattens.at/hp/index.php/oesterreich/107-berichte/berichte-oesterreich/165-axi-stachowitsch-verfasser-des-jamboreelieds-brueder-auf-ist-verstorben

„Wir nehmen mit Bestürzung zu Kenntnis, dass in den Jahren 2002 bis 2006 mehrere Kinder und Jugendliche auf unserer Burg sexuell missbraucht worden sind.“ (Homepage Jugendburg) Wie bitte? Nur in den Jahren zweitausendzwei bis zeitausendsechs? Und das vorhergegangene Jahrzehnt, die Neunziger? Und die Achtziger? Die Siebziger? Stille. Ganz großes Schweigen.

Zitat Rhein-Zeitung: Was hat sich über Jahre hinter den Mauern von Burg Balduinstein abgespielt? Gab es im Dunstkreis der Autonomen Wandervögel möglicherweise organisierten Missbrauch? Abgründe tun sich auf. …

Die Vertreterin des Hauptopfers, der als Nebenkläger auftrat, warf in ihrem Plädoyer noch einmal ein Schlaglicht auf die Situation auf Burg Balduinstein: „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen … Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden.“

(aus: Hans Georg Egenolf: „Lieblingspimpf“: Jungen auf Burg Balduinstein missbraucht, Rhein-Zeitung 06.06.2014)

http://mobil.rhein-zeitung.de/region/newsticker-region_artikel,-Lieblingspimpf-Jungen-auf-Burg-Balduinstein-missbraucht-_arid,1162232.html

Bündisch ist …

„Wenn ich vom Bündischen spreche, geht es mir immer um die Erfüllung des Lebens, um seine Fülle, also um die Frage wozu?, um den Sinn unseres Tuns.“ Alexej Stachowitsch.

http://www.strubb.de/buendisch_ist.htm

System Balduinstein

kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

Kardinal Christoph Schönborn:

(…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.”

http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

67 Antworten to “422. Den sexuellen Missbrauch in Pfadfinder- und Jugendbewegung stoppen”

  1. traoré Says:

    Nichts gegen Spitznamen, unter guten Freunden finde ich das nett.

    jergen hier jergen da:

    Ein jergen auf Pfadfinder-Treffpunkt einerseits, jeden Beitrag mit dem sogenannten Pfadfinderkreuz siegelnd sprich sich zu einer Nähe zu Fritz Riebold bzw. zur Christlichen Pfadfinderschaft CP / CPD (Deutschlands evangelisches Pfadfindertum) bekennend, andererseits ein jergen als pfadfinderisch-bündischer Wikipedia-Großmeister.

    Der Wikipedianer jergen ausnehmend fleißig und an allen Bünden, gerade auch am VCP interessiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Jergen/Artikel

    Darf ich mal höflich raten wer du bist, jergen? Worms:

    „Am 21. Juni 2009 wurden folgende Personen in den Kirchenvorstand der Luthergemeinde gewählt:“

    Jörg Bürgis

    http://www.luthergemeinde-worms.de/kirchenvorstand.htm

    Jörg Bürgis: Der Albersweilerer Kanal – Strategien für ein historisches Ingenieurbauwerk. Diplomarbeit. Universität Kaiserslautern 2001

    http://de.wikipedia.org/wiki/Albersweilerer_Kanal

    Die evangelische Pfadfinderarbeit, VCP Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar

    Archiv – Jörg Bürgis

    http://vcp-rps.de/vcp-rps/beauftragte/

    Ist nur geraten, bester jergen, warum soll ich nicht danebengetippt haben.

    traoré

  2. Hendrick Busman Says:

    Danke Cees,

    der den Gang nach Canossa nicht von den pfadfinderischen Netzwerkern um das bündische propädophile Dreigestirn (lothar – axi – wanja), sondern vom couragierten Kinderschützer Christian Füller fordernde evangelische Pfadfinderfunktionär hathi auf PT als HathiCP (2006 auf Burg Sowieso, s. u., Referent zu: Wölflingsarbeit: Baden Powells Konzept) schockiert auch mich:

    „Aber es ist ja nicht zu spät es zu relativieren (entschuldigen?)“

    Zusätzlich erschreckend:

    HathiCP ist kein unreifer Halbwüchsiger, sondern auf PT als Moderator ein ganz großes Tier sowie (s. u.: Den längsten Anreiseweg hatte Hathi von der CP aus Metzingen) auch noch im Bereich Schulung evangelischer Pfadfinderarbeit Schwerpunkt Wölflingsarbeit aktiv.

    Die Gralshüter des deutschen Pfadfinderischen wollen sich einfach nicht bewegen und, statt auf das Dreigestirn lothar – axi – wanja zu zeigen und zum Balduinstein-Boykott aufzurufen, reihen sich ein in die Beschwichtigungs-Einheitsfront.

    HathiCP im selben Kommentar 19.03.2015 – 09:57 Uhr ganz nach dem ethisch schäbigen Motto Ich bin klein mein Herz ist rein:

    „Jergen ist weder Mitglied in einem der ‚kritischen‘ Bünde noch irgendwie mit irgendwelchen Fällen in Verbindung zu bringen.“

    Du bist im Irrtum befindlich HathiCP, PT-Aktivist und Wikipedianer jergen ist der ganz große deutsche pfadfinderische Archivar und Beschweiger der personellen und organisatorischen Verzahnung zwischen Balduinsteinern, RjB-Aktivisten und Pfadfindertum. Du und jergen rufen die Pfadistämme und Sippen eben nicht wie geboten öffentlich zum Meiden des vielfachen Tatorts an der Lahn auf.

    „Ich denke Herr Füller hat sich mit der Reaktion einen Bärendienst erwiesen.“

    Wieder falsch bewertet. Herr Füller hat den Stämmen und Sippen einen unschätzbar großen Dienst erwiesen, denn so eine Chance auf die gegen die bündische Pädo-Lobby endlich durchgesetzte Missbrauchsfreiheit hatten die Bünde seit hundert Jahren nicht.

    Mein beinahe ganz großes Lob an Kommentator derralf:

    „Wenn man einem Autor unterstellt er würde kein gut recherchiertes Werk sondern ein politisches Manifest abliefern und man so an dessen redlichen Absichten zweifelt – dann kann es durchaus vorkommen, dass sich die Reaktionen auch etwas ‚aufschaukeln‘.
    Ich persönlich sehe keinen Grund an der Redlichkeit eines der Beiden in dieser Beziehung zu zweifeln.“

    Danke derralf, du weichst erfreulicherweise gerade nicht aus, sondern kommst immer wieder auf das seit 4 oder mehr überbündischen Jahrzehnten angestrengt vermiedene Thema Missbrauch an Jungen zurück. Völlig richtig, jergen hat mit dem Eröffnungspost leider implizit dazu aufgerufen, an der Redlichkeit des Journalisten zu zweifeln.

    derralf sehr plausibel über den Artikel Wandern und vögeln:

    „Na gut, den taz Artikel KANN man natürlich so lesen ‚alle Gruppen der bündischen Jugend sind im Grunde Missbrauchsvereine‘ – aber es steht dort nicht. Wenn man liest was dort steht ist der Artikel eigentlich gut.“

    Fröschel sei Dank, auch du beweist Weitblick und Verantwortung:

    „Und dann finde ich zwar die Überschrift über dem Artikel in der taz auch ein wenig – sagen wir mal: überspitzt, aber ich finde es äußerst begrüßenswert, dass diese Sache, die sich wie ein roter Faden durch die Wandervogelgeschichte (und auch die anderer Bünde) zieht, endlich mal derart deutlich ans Tageslicht gezerrt wird“

    Noch einmal ermahnt derralf am 19.03.2015 – 23:22 Uhr, doch bitte auf das Thema bündische Pädosexualität zurückzukommen und den gebotenen Diskurs nicht im Bereich des Plapperns über die aus drei Worten bestehende taz-Überschrift ausfransen und versickern zu lassen:

    „Ja – es wäre schade wenn diese Diskussion jetzt auf das Thema umgelenkt werden würde, wer die schönste und passendste Überschrift dafür formulieren kann.“

    Um den gebotenen Diskurs drückt sich Pfadfinder-Treffpunkt zur Stunde leider immer noch herum.

    Warum schweigt Hathi (Pfadfinder Metzingen) heute zum System Balduinstein?

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=30

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=0#post190353

    Und warum schon wieder ein Promi evangelischer Pfadfinderarbeit, statt VCP (jergen) nun eben CP?

    Bei CPD Siedlung Probst Friedrich lesen wir im Januar 2015:

    „Den längsten Anreiseweg hatte Hathi von der CP aus Metzingen (Württ.), der uns einen sehr ausführlichen Abriss der Meutenarbeit präsentiert hat: Wie und warum die ersten Wölflingsgruppen gegründet wurden, was im anglo-amerikanischen System anders läuft und wie man ganz praktisch Gruppenstunden gestalten kann gehörten als Themen zu unserer Schulung.“

    https://probstfriedrich.wordpress.com/2015/01/04/erfolgreiches-schulungswochenende/

    Redet euch nicht raus, euer persönliches Verhalten im Umgang mit Pfadi-Legende axi ideologisch und mit dem Freien Bildungswerk Balduinstein technisch-organisatorisch hat Vorbildfunktion für alle anderen Bünde und für die Minderjährigen aus VCP bzw. CP sowieso.

    Die eigenen Kinder- und Jugendgruppen aus VCP bzw. CP Jahrzehnt für Jahrzehnt ohne offene sprich dokumentierbare Warnung auf den Balduinstein ziehen zu lassen ist der ungute Beitrag, den Tatort zu finanzieren und, Lernen am schlechten Modell, den Tätern menschliche Beute zuzuführen.

    ‚Da könnt auch ihr Kinder hinschicken‘ – das ist eure implizite verwerfliche Botschaft.

    Evgl. Pfadfinderfunktionäre, macht endlich den Mund auf.

    Hendrick Busman aus Kevelaer († 1649)

    Q u e l l e n

    Hathi und mawa waren heute abend über 3 Stunden im Gemeinderat.

    Wir wollten wissen, was dahinter steckt und konnten den Erfinder Hathi (Pfadfinder Metzingen e.V.) für ein kleines Interview gewinnen.

    upsi: Hathie, wie und wann bist du auf die Idee zu diesem Projekt gekommen?

    Hathi: Die Idee geisterte schon seit Jahren in meinem Kopf herum, da ich immer wieder Geschichten darüber hörte, dass Kohten innerhalb von zwei bis drei Minuten (unter Wettkampfbedingungen) aufgebaut wurden, ich dies aber nicht nachvollziehen konnte. Bei einem Telefonat mit mogge von der CPD Schönberg reifte die Idee, …

    http://www.schwarzzeltvolk.de/kohtenchallenge/

    Name: Herr Martin Hottinger
    Metzingen

    E-Mail: hathi@pfadfinderheim.org

    http://www.jugendnetz-reutlingen.de/component/jugendnetz/?task=einrichtung-details&id=15265

    Werter hathi, bist du ja vielleicht mit Martin Hottinger identisch und für das feine Pfadfinderheim verantwortlich?

    Eine schöne Herberge habt ihr und auch Balduinstein ist Herberge:

    http://pfadfinderheim.org/

    Ich sehe gerade, dass das der Fall ist, du, hathi, bist Martin:

    von hathi, Martin Hottinger. Antwort auf den Artikel. »Die Freiheit am Feuer« von Ralf Mayer, ostrakon 1-2011. Lieber Ralf

    http://download.c-p-d.info/ostrakon/11_iii_unterwegs_forum.pdf

    Die Markthallte der CPD. Markthalle in Waiblingen. Fotos: Martin Hottinger (Hathi). Zuletzt stand die große Markthalle aus Viereckzeltbahnen in …

    http://www.jurtenland.de/category/tags/markthalle

    Wölflingsarbeit – Baden Powells Konzept zur Arbeit mit Kindern – eine Bestandsaufnahme. von Hathi (Martin Hottinger), CPD-Metzingen, gehalten am UMK,

    http://www.echsenecke.de/umk/datenbank/entryausgabe.php?id=32

    HATHI UND BURG BALDUINSTEIN

    von Hathi (Martin Hottinger), CPD-Metzingen, gehalten am UMK, 7.-9.4.06 Burg Balduinstein

    http://www.echsenecke.de/umk/datenbank/entryausgabe.php?id=32

  3. Hendrick Busman Says:

    Thema des Tages Jungenmissbrauch auf dem Balduinstein:
    „Heute 16 Uhr Diskussion über den Politischen Eros der Jugendbewegung auf der Burg Ludwigstein“

    UMK = Untermerzbacher Kreis
    und
    scouting
    [rückwärtsgewandt-rigide-reaktionär-katholisch, almi („Tsss“) verschlägts die sonst so treffgenaue und elegante Sprache]

    scouting
    überverbandliche Pfadfinderzeitschrift

    „Nach Ansicht der Katholischen Nachrichten-Agentur vertrat auch die Zeitschrift die kritischen Positionen gegenüber der DPSG-Bundesleitung, die innerverbandlich im von Paul-Thomas Hinkel mitgegründeten Untermerzbacher Kreis geäußert wurden … Zu den Gastautoren gehörten Alexej Stachowitsch, Bundesführer des Jungenbunds Phoenix, Fritz-Martin Schulz, Bundesführer des Nerother Wandervogels“

    http://www.wikiwand.com/de/Scouting

    ERIK (Pfadfinderstamm ASKOLA Bretten) am 29.12.2009 – 17:57

    Silvester auf der Burg Balduinstein

    Hallo Zusammen

    fahre dieses Jahr zum ersten Mal Silvester auf die Burg Balduinstein – Wen trifft man denn vom PT noch dort?

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php/www.bayern.pbw.org/www.bayern.pbw.org/include.php?path=forumsthread&threadid=9104&entries=0

    UMK Treffen 2006 auf Burg Balduinstein
    UMK 2002 auf Burg Balduinstein
    UMK 2001 auf Burg Balduinstein
    UMK 2000 auf Burg Balduinstein

    http://dpb1911.pfadfinder.me/chronik/hauptseite.php?sort=titel

    Einladung zum 22. Jahrestreffen 2004
    des Untermerzbacher Kreises
    Auf Burg Balduinstein vom 02. bis 04. April 2004

    „Der Untermerzbacher Kreis entstand aus einer Initiative von Stämmen in der Tradition der Georgspfadfinderschaft. 1991 definierten die Teilnehmer eine neue Zielsetzung und Ausrichtung des Treffens. Der UMK versteht sich als Bünde übergreifendes Forum, das unabhängig vom Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP), Mitglieder aus allen Pfadfinderbünden zu einer konstruktiven Mitarbeit einlädt. Das Hauptziel dieser Treffen ist der Gedankenaustausch und die Suche nach den Quellen unseres Pfadfindertums.“

    Als Referenten (Themenblöcke) sind eingeladen:
    • …
    •Axi Stachowitsch: „Alle unter einem Dach?“ ­ Eine Plauderei über Gemeinsamkeiten

    Anmeldung zum 22. Jahrestreffen 2004, bis spätestens 26. März
    2004 zuschicken an:

    Untermerzbacher Kreis (UMK)
    c /o Hans­-Josef Rosen
    Wegberg

    https://de.groups.yahoo.com/neo/groups/lagerfeuerrunde/conversations/topics/50


    „Wir nehmen mit Bestürzung zu Kenntnis, dass in den Jahren 2002 bis 2006 mehrere Kinder und Jugendliche auf unserer Burg sexuell missbraucht worden sind.“

    (jugendburg balduinstein – Erklärung)

    Untermerzbacher Kreis hat eine Veranstaltung erstellt.
    24. Februar 2014 · APR 11

    UMK Treffen 2014
    Freitag, 11. April 2014 um 18:00
    Burg Balduinstein in Balduinstein

    35 Personen haben teilgenommen

    https://de-de.facebook.com/pages/Untermerzbacher-Kreis/144954532240483


    Journalistin (scouting) almi (System Balduinstein in: scouting) an mich:

    „Ach, und noch eine eher persönliche Nachricht an Hendrick:
    ‚rückwärtsgewandt-rigide-reaktionär-katholisch‘???! Tsss …“

    Pfadfinderkollegin almi sehr höflich grüßend mit

    Gut Pfad
    Hendrick


    POLITISCHER EROS

    Heute 16 Uhr Diskussion über den Politischen Eros der Jugendbewegung auf der Burg Ludwigstein, mit dem besten Kenner der Jugendbewegung, Sven Reiss, Tilman Jens, Meike Sophia Baader und Jochen Weidenbusch.

    Blühers Buch Die Rolle der Erotik in der männlichen Gesellschaft liest sich heute zunächst wie ein krudes frauenverachtendes Pamphlet. In den 1920er Jahren hat er damit eine Theorie des politischen Eros formuliert. Er beschrieb die Umrisse einer neuen Gesellschaft, die auf einem betont körperpolitischen Leitbild fußte. Er definierte die Sexualität und das Verhältnis zu Kind und Jugend neu – und erklärte es zum Grundbaustein einer politischen Theorie.

    Der Körper als Grundlage einer neuen politischen Ordnung zieht sie wie ein roter Faden durch die beobachteten Epochen und Bewegungen. Es geht dabei stets um den nackten Körper und idealerweise um den Körper des Kindes. Die deutschen Reformbewegungen nehmen dieses Motiv auf. Das emblematische Bild ist das Lichtgebet von Fidus, ein den Himmel anbetender junger Mann. Stefan George lässt den Eros in einem seiner Gedichte als „nackten engel durch die pforte treten“, der dem ratlosen Suchenden die Erkenntnis nahebringt. Gustav Wyneken macht den Körper zum essenziellen Mittel und Zweck des Lernens. Er verfasst seine Schrift Eros, um sich vor Gericht für einen sexuellen Übergriff zu verteidigen.

    Der naturbelassene Körper ist das Gegenbild zur industrialisierten und ökonomisierten Welt. Blüher erklärt den Übergriff auf den Körper des Jungen zum Politikum einer mann-männlichen Beziehung. Dieser Übergriff ist der gemeinschafts- und letztlich staatenbildende Akt.

    (Christian Füller)

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/politischer-eros/

    20. März Podiumsdiskussion: „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“

    http://www.burgludwigstein.de/20-m%C3%A4rz-podiumsdiskussion-die-revolution-missbraucht-ihre-kinder

  4. Cees van der Duin Says:

    Im Saarbrücker Prozess wird deutlich, wie sehr sich die heutigen Wandervögel auf die Blüher’sche Pädotheorie stützen. „Es tut mir leid“, entschuldigt sich der Angeklagte bei einem seiner Opfer für die pädosexuellen Übergriffe, „wir wussten damals nicht, dass das verboten ist“. Ein Zeuge, der den Beklagten entlasten will, beschreibt die Stimmung auf der Burg so: „Ich habe mitbekommen, dass es einige Homosexuelle auf der Burg Balduinstein gibt.“

    Der Richter will wissen, wie er das gemerkt habe. „Von einigen wusste ich es, bei den anderen sah man es ganz genau.“ Der Richter gibt verwundert zurück: „Wie sieht man das, laufen die da wie Drag-Queens herum?“ Zeuge: „Nein, an den Bewegungen halt.“

    Der Dialog spiegelt den Ruf der jugendbewegten Burg in der bündischen Szene wieder. Sie gilt dort als „rosa Burg“. Wer Prävention gegen sexuellen Missbrauch treiben will, so berichtet ein Wandervogel-Funktionär, „der geht mit seiner Jungengruppe am besten nicht auf diese Burg.“

    (aus: Christian Füller: Wandern und vögeln, in: taz vom 11.06.2013)

    http://www.taz.de/Paedophile-bei-Jugendbewegung/!117879/

    HEXEDF [bündisch hexe, d. i. Karin Peter, Odenthal]
    26.06.2013, 23:13
    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel.

    SZENEKENNER [Cees van der Duin]
    17.10.2013, 20:32
    Vom Autoren Christian Füller gut recherchiert, sehr informierend geschrieben und im Hinblick auf die unbedingt schützenswerten Kinder und Jugendlichen wirklich verantwortungsvoll intendiert. Nur so kann es mit einer „selbst bestimmten“ (Meißnerformel 1913) jugendbewegt-bündischen Gruppenkultur und Jugendarbeit überhaupt weitergehen. Den hektische Nebelwurf von der Freischar-Bundesführerin hier im Kommentarbereich hingegen empfinde ich, seit Jahrzehnten ein Kenner der bündischen Szene, als ausgesprochen unangebracht. Aber vielleicht möchte sich Hexe („bin ich entsetzt“) einmal von den Missbrauchsvorgängen und den pädophilenfreundlichen Milieus auf Burg Balduinstein explizit und unmissverständlich distanzieren, die immerhin hier der Erzählgegenstand sind. Stets bemerkenswert, diese „nibelungentreue“ bündische Reflexionsabwehr, dieses treuherzig daherkommende, überlaute sinngemäße Verkünden: „Aber wir gehören unzweifelhaft zu den Guten, wir haben immer nur das Beste gewollt.“ Das genau ist der Vogel Strauß, der den sprichwörtlichen Kopf in den Sand steckt: ein gemütlich-romantischer Pfadfinder oder Wandervogel. Über die Missbrauchtstaten selbst und ebenso über die offensichtlich allzu verbreitete Haltung des bündischen Umfeldes – Beschwichtigen und Wegducken -, darüber bin ich „entsetzt“. Danke, Herr Füller!

    KIRRIE
    20.09.2013, 04:48
    Mit 11 kam ich in eine Pfadfindergruppe, war Jugenschaftsführer, hatte Kontakte zu den unterschiedlichsten Bünden, hatte durch mein überbündisches Engagement Einblick in viele, viele Gruppen und kenne Waldeck, Ludwigstein, Balduinstein, Nerother, Graue, Autonome u.a. Jungenschaften, alles das, was Rang und Namen in der Szene der 70er/80er Jahre hatte. Die Pädophilen waren ja logischerweise meist die Jungenschaftsfüher und Bundesführer. Alle wussten davon und in den einschlägigen Zeitschriften wurde Kindermissbrauch als Homoerotik verharmlost. Auf Titelseiten wurden halbnackte Jungs gezeigt. Wenn ich heute meinen Sohn in eine Gruppe schicken würde, würde ich mir diese vorher ganz, ganz genau anschauen. Denn das, was der Autor in dem Artikel schreibt, ist echt nur ein winziges Detail. Die Geschichte des Missbrauchs, die regelrechte Zuführung von Kindern, in die Hände pädophiler Gruppenführer muss meiner Ansicht nach erst noch geschrieben werden. Dann müssten manche angesehenen, verdienstvollen u. vergötterten Führer von ihrem Thron gestoßen werden.

    HOBBIT
    03.11.2013, 19:09
    Ein wichtiger Artikel über ein immer noch öffentlich unterbelichtets Thema. … Ich war in den 70er-Jahren selbst aktive bündisch orientierte Pfadfinderin und kann den Kommentar von Kirrie nur unterstützen. Es gab damals keinerlei Unrechtsbewusstein, nur ein elitäres Gefühl des Auserwähltseins (bzw. wohl eher des Auswählen-Könnens seitens der Täter …) Als Mädchen war ich logischerweise nicht von dieser Art institutionalisiertem Missbrauch betroffen – ich habe damals unter der Gewissheit gelitten, qua Geschlecht nie dazugehören zu können. Für diese Trauer schäme ich mich heute.

    (aus dem Kommentarbereich)

    http://www.taz.de/Paedophile-bei-Jugendbewegung/!117879/

    .
    .

    BURG BALDUINSTEIN

    Heutige Nutzung

    Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

  5. tamara Says:

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war.

    tamara am 20.03.2015, 21:16 Uhr

    „Dann schreib’s belegt in diesen Artikel. Von hier führt ein Link dorthin. Ansonsten hat das hier, solange ihm persönlich keine Schuld nachzuweisen ist (belegt natürlich) nichts zu suchen. Allein das erwähnen hier ohne einen vernünftigen Grund ist ja schon ehrverletzend.“

    Berihert 20.03.2015, 22:16 Uhr

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter

    tamara am 20.03.2015, 23:25 Uhr

    „Dass er Mitgründer war steht schon im Artikel, das musst du hier nicht belegen. Wie schon gesagt, wenn dort was war, pack’s in den entsprechenden Artikel. Oder willst du ihm hier unterstellen sich daran beteiligt oder es gedeckt zu haben? Das ist dann aber sehr starker Tobak, der zwingend vernünftig belegt sein müsste und nicht auf Grund irgendwelcher Vermutungen oder privater Mutmaßungen wegen zeitlicher Zusammenhänge. Mein Nachbar könnte so einer sein, und ich lebe zeitgleich neben ihm. Macht mich das dann gleich auch dazu? Also mal schön die Kirche im Dorf lassen oder was Handfestes anbringen, bevor man sowas in die Welt setzt.“

    Berihert am 21.03.2015, 01:14 Uhr

    „Im übrigen werde ich einen Admin bitten, das aus der Versionsgeschichte zu entfernen.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Alexej_Stachowitsch


    Über den Meister nur Gutes in saecula saeculorum

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexej_Stachowitsch

    Der Unantastbare

  6. Brownsea Island Says:

    [Balduinsteiner Prozesse, hier: Täter pfiffo d. i. Markus.]

    BGH hatte 1. Urteil aufgehoben:

    Es bleibt dabei! Pfadfinderschänder muss in den Knast

    Saarbrücken – Urteil im Pfadfinder-Missbrauchsprozess. Der ehemalige Stammesführer Markus M. (38) muss 2 Jahre und 2 Monate ins Gefängnis.

    Nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) das 1. Urteil gegen ihn aufgehoben hatte (2,5 Jahre), weil einige Fälle verjährt waren, hoffte der Erzieher aus Schiffweiler auf eine Bewährungsstrafe.

    Daher strebte er auch einen Täter-Opfer-Ausgleich mit einem vor 10 Jahren von ihm auf der Burg Balduinstein bei Koblenz missbrauchten Jungen an. Der heute 24-jährige lehnte dies ebenso ab wie 5000 Euro Entschädigung: „Nein, definitiv nein“.

    Am Ende das Urteil: 2 Jahre, 2 Monate wegen sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener. Es ist rechtskräftig, sobald es vom BGH bestätigt worden ist.

    (in: Bild, 26.11.2014)

    http://www.bild.de/regional/saarland/sexueller-missbrauch/sexueller-missbrauch-taeter-muss-in-den-knast-38723940.bild.html

    ::::::::
    ::::::::

    Der pädokriminelle Führer Markus M. [bündisch pfiffo] war Dreh- und Angelpunkt der Gruppe. … Was er sagte, war Gesetz. … Markus M. habe auch die besten Verbindungen quer durch die weitverzweigte jugendbewegte Szene gehabt. »Wenn er auf dem Schiff Falado anrief, dann bekam man als Gruppe dort sofort einen Platz« …

    Elf Fälle sexueller Gewalt wurden Markus M. in den Jahren 2004 bis 2006 zur Last gelegt. Er wurde zu zwei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. …

    M. vernebelte und verneinte erneut, da herrschte ihn sein Gruppenmitglied an: »Du bist pädophil und zwei andere auch. Und das kann ich dir auch beweisen.« Tatsächlich hatte der junge Wandervogel so etwas wie einen Beweis. Er hatte eine ganze Reihe von Aufnahmen der Herren der Burg Balduinstein gemacht, bei dem einer mit kleinen Jungen zu sehen war – in intimer Nähe. …

    Anschließend lotste er einige Jungs aus seiner Gruppe immer wieder auf die Burg Balduinstein, wo er ihnen große Freiheiten gewährte. …

    Markus M. regte bei seinen Jungen nach einiger Zeit an, eine eigene Wandervogelgruppe zu gründen, die ihren Stammsitz direkt auf der Burg Balduinstein haben sollte. … Wir haben eine Videowerkstatt gemacht, wo sich caligula als Cutter und Kameramann angeboten hat.« …

    M. lieferte die jungen Pfadfinder mit der Verlegung auf die Burg Balduinstein dem Zugriff anderer Pädokrimineller aus. …

    Der Beklagte habe … ein System entwickelt, das organisierten Nachschub von Jungen für die sexuellen Bedürfnisse der Männer auf der Burg Balduinstein möglich gemacht habe.

    (bitte im Ganzen lesen in: Christian Füller: Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  7. Edward von Roy Says:

    Zitat
    Christian Füller auf Pfadfinder-Treffpunkt:

    AUF DER LUDWIGSTEIN …

    … wurde gestern ziemlich konstruktiv „über sexuelle gewalt in der jugendbewegung“ diskutiert. ich sage das aus der sicht des podiums, auf dem zwei betroffene saßen und diesen nachmittag sehr lehrreich und beeindruckend gemacht haben. ich habe nichts mitnotiert außer den satz eines betroffenen (einer bündischen gruppe) aus dem publikum, der berichtete, wie schwer es ist, seine opferidentität abzulegen. denn man stirbt dann ein bisschen. man muss sich ganz neu definieren.

    was deutlich wurde: wie schwer es den betroffenen fällt, wenn als antwort auf ihre erlebnisse sexualisierter gewalt unter der tarnkappe der „freundesliebe“, von den blinden anhängern, den metöken der bewegung ständig gesagt wird: „aber es war doch nicht alles schlecht! die jugendbewegung etc haben doch so viele schöne erlebnisse und momente“

    ein betroffener auf dem podium (vielfach missbraucht auf dem balduinstein http://tiny.cc/Freundesliebe oder https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpre…riff/) sagte dazu: ja, aber diese erlebnisse werden durch uns gemacht, die betroffenen, nicht durch die täter. die täter nutzen das aus. sie benutzen das tolle erlebnis, um uns gefügig zu machen.

    andreas huckele (betroffener aus der odenwaldschule) sagte dazu kürzlich in der fas: gerold becker hatte nicht eine gute und eine böse seite. er spielte das licht nur vor, um sein schattendasein besser leben zu können, uns leichter missbrauchen zu können.

    dank an die veranstalter annemarie selzer, den ak schatten, stephan sommerfeld und das publikum für diesen eindrücklichen und ehrlichen nachmittag!!!

    p.s. ich bin gespannt, wann und wer diese zeilen hier unten und anderswo auszuradieren versucht.

    Burg Balduinstein: (Burg B. wie es hier oft verschämt heißt)

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    herrce am 21.03.2015, 11:37 Uhr

    – – – – – – – –

    Zitat Fröschel:

    Hathi ist, genau wie ich, angeekelt von diesen Vorgängen. Hathi und ich waren jahrelang, eigentlich jahrzehntelang, Mitglieder des sogenannten „Untermerzbacher Kreises“, der sich fast seit Beginn an zum Jahrestreffen auf der Burg Balduinstein traf, ohne je im Geringsten zu ahnen, was sich hinter den Mauern dieser Burg sonst noch abspielte. Als wir es heraus fanden, mieden wir sowohl die Burg, als auch den Untermerzbacher Kreis, weil es diesem TROTZ unserer deutlichen und unmissverständlichen Hinweise bis heute nicht gelungen ist, sich von den Vorgängen auf der Burg zu distanzieren, indem er sich einen anderen Veranstaltungsort sucht. Dein Buch, Christian, wird wohl leider auch daran nichts ändern. Der Burgvogt [Bündischen bekannt als wanja, Siegfried B.], das „Geburtstagskind“ aus der Szene in Griechenland, die du in deinem Buch beschreibst, ist nämlich nach wie vor wohnhaft auf der Burg – und der Untermerzbacher Kreis trifft sich am kommenden Wochenende erneut dort.

    Fröschel am 21.03.2015, 12:34 bis 12:55 Uhr.

    – – – – – – – –

    -unfassbar ! – ohne Worte
    Holzwurm (Petterweil) am 21.03.2015, 13:41 Uhr

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=30

  8. silis Says:

    Heutige Nutzung

    Seit 1974 werden die auf dem Gelände der Burg gelegene Villa aus dem 19. Jahrhundert und ihre Nebengebäude als Jugendburg Balduinstein genutzt. Die Jugendburg ist ein Selbstversorgerhaus für Pfadfinder und bündische Gruppen.

    Missbrauchsfälle

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Missbrauchsfälle

    Die seit 2013 und 2014 der Öffentlichkeit bekannt gewordenen Ermittlungen und Prozesse zum sexuellen Missbrauch an Minderjährigen männlichen Geschlechts sind meiner Meinung nach enzyklopädisch relevant. Ich bitte um Sichtung und Freischaltung. Der Jugendburg Balduinstein selbst wünsche ich eine erfolgreiche und missbrauchsfreie Zukunft. 22:28, 18. Mär. 2015

    Ein aufmerksamer Zeitgenosse, tausend Dank, hat meinen bescheidenen Ansatz fleißig ausgebaut und gründlich mit hoch relevanten Quellen belegt, Zitat:

    2013 wurde öffentlich bekannt, dass auf dem Gelände männliche Minderjährige sexuell missbraucht worden waren.[1] Zunächst wurde ein 37jähriger zu zwei Jahren und sechs Monaten verurteilt, weil er mehrere Jungen auf der Burg missbraucht hatte.[2] Die Revision bestätigte das Urteil.[3] Ein Jahr später wurde ein 54jähriger Mittäter des 37jährigen verurteilt. In beiden Prozessen wurde ein Missbrauchssystem enthüllt. „Da wurde auf einen Pool von Jungen zugegriffen, mit denen Sachen gemacht wurden, die ganz schreckliche Folgen haben. Ich hoffe, dass das System völlig aufgeklärt wird und die Täter bestraft werden“, sagte die Anwältin des Nebenklägers.[4] In der taz hieß es, „mit Markus M. sitzt eine mehr als 100-jährige Tradition sexueller Ausbeutung auf der Anklagebank.“[5]

    (Zitatende) Das ist von allgemeinem Interesse, ein Verstehen der Jugendburg ist ohne diesen Abschnitt nicht möglich. Liebe Wiki-Moderatoren oder/und -Sichter, bitte zeitnah freischalten, danke. 01:46, 19. Mär. 2015

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

  9. tamara Says:

    Heute am 21.03.2015 um 14:02 Uhr war jergen (VCP Worms) auf dem axi-Wiki!

    Änderung, mehr oder weniger Buchstaben: 0 (Null) Buchstabe(n)

    14:02, 21. Mär. 2015‎ Jergen (Diskussion | Beiträge)‎ K . . (9.241 Bytes) (0)‎ . . (format) (rückgängig)

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Alexej_Stachowitsch&action=history

    Kein Wörtchen hat der pfadfinderisch, bündisch und jugendbewegt ausgerichtete Wikipediaplatzhirsch verändert. Geht doch.

    Lediglich auf Diskussion hat jergen ein bisschen die Ästhetik der Abschnitts-Titelzeile zu Heeresgruppe Süd nachformatiert. Soll ja alles optisch hübsch aussehen. Völlig ok.

    Mehr dazu hier unten.

    Das von mir heute Nacht erwähnte hochbrisante Thema Stachowitsch-Umfeld und Missbrauch an Jungen (zum Thema Umfeld vgl.: axi mit zeitweiligem Wohnsitz auf Burg Balduinstein; axi als Schriftleiter der Zeitschrift Stichwort; die legendären axi-Orte: Felbertal, Waldeck, Hohlenfels, Balduinstein) hat der Wormser VCP-Pfadfinder nicht mit einem Wort kommentiert:
    ____

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war. 21:16, 20. Mär. 2015

    „Dann schreib’s belegt in diesen Artikel. Von hier führt ein Link dorthin. Ansonsten hat das hier, solange ihm persönlich keine Schuld nachzuweisen ist (belegt natürlich) nichts zu suchen. Allein das erwähnen hier ohne einen vernünftigen Grund ist ja schon ehrverletzend.“ Berihert ♦ 22:16, 20. Mär. 2015

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des ‚Werkschulheim Felbertal‘ … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at:

    Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.

    Kardinal Christoph Schönborn:

    Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290 (nicht signierter Beitrag von 23:25, 20. Mär. 2015)

    „Dass er Mitgründer war steht schon im Artikel, das musst du hier nicht belegen. Wie schon gesagt, wenn dort was war, pack’s in den entsprechenden Artikel. Oder willst du ihm hier unterstellen sich daran beteiligt oder es gedeckt zu haben? Das ist dann aber sehr starker Tobak, der zwingend vernünftig belegt sein müsste und nicht auf Grund irgendwelcher Vermutungen oder privater Mutmaßungen wegen zeitlicher Zusammenhänge. Mein Nachbar könnte so einer sein, und ich lebe zeitgleich neben ihm. Macht mich das dann gleich auch dazu? Also mal schön die Kirche im Dorf lassen oder was Handfestes anbringen, bevor man sowas in die Welt setzt.“ Berihert ♦ 01:14, 21. Mär. 2015

    Im übrigen werde ich einen Admin bitten, das aus der Versionsgeschichte zu entfernen.

    Diese Seite wurde zuletzt am 21. März 2015 um 14:02 Uhr geändert.
    ____

    Version vom 21. März 2015, 01:14 Uhr
    Berihert
    K (→‎Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld: Starker Toback)
    “‘Heeresgruppe Süd“‘

    Aktuelle Version vom 21. März 2015, 14:02 Uhr
    Jergen (Diskussion | Beiträge)
    K (format)
    == Heeresgruppe Süd ==

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Alexej_Stachowitsch&diff=140136834&oldid=140127243

  10. Edward von Roy Says:

    .
    .
    Genau erkannt und schön auf den Punkt gebracht:

    „Mir fällt auf, dass sobald jemand aus der Szene das Schweigen kritisiert, wird er SOFORT zum Schweigen gebracht.“

    CIFFELIX 21.03.2015

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/politischer-eros/freundesliebe-als-ubergriff/

    .
    .

    Es ist merkwürdig, wie fern ein Unglück ist, wenn es uns nicht betrifft.

    JOHN STEINBECK

    http://en.wikipedia.org/wiki/The_Grapes_of_Wrath

    .
    .
    doch die beiden gehen kommentarlos weiter

    Astrid Korten schreit um Hilfe, dann wird sie von einem der Angreifer zu Boden gestoßen und in den Magen getreten. „… Dann ließen sie plötzlich von mir ab und rannten davon.“ Die Autorin entdeckt ein Paar in unmittelbarer Nähe, sie steht auf und spricht die beiden an, doch die beiden gehen kommentarlos weiter.

    von: Florian Kinast (Autorin als „Feind Allahs“ beschimpft und verprügelt), in: DIE WELT, 20.03.2015

    http://www.welt.de/vermischtes/article138616999/Autorin-als-Feind-Allahs-beschimpft-und-verpruegelt.html

  11. tamara Says:

    Dem Journalisten Christian Füller danke ich herzlich für das Werk Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen.

    Die beschämenderweise beinahe völlig ungestörte Zeit des Wegschauens, Verharmlosens oder Billigens sexualisierter Gewalt an Minderjährigen – und zwar vor allem an Jungen – gerade auch im Bereich der deutschen Jugendbünde kann oder könnte mit dem Buch beendet werden.

    Jetzt geht es für die Bünde darum, sich unzweideutig auf die Seite der Opfer zu stellen, den bündischen Missbrauch an Jungen endlich offen in den eigenen Publikationen und Homepages anzusprechen, personelle und organisatorische Konsequenzen zu ziehen und auf Dauer wachsam zu bleiben.

    Die Front der Reflexionsabwehr allerdings scheint sich sogar in der evangelischen Pfadfinderarbeit von VCP bzw. CP zu formieren.

    Mit Erstaunen lese ich auf dem Forum Pfadfinder-Treffpunkt, dass der dortige Moderator Hathi (Beitrag vom 22.03.2015, 00:19 Uhr) mit Burg Balduinstein und den Missbrauchsfällen auf Burg Balduinstein nicht in Verbindung gebracht werden will:

    „Ich verbitte es mir auf das schärfste mich in diesem Zusammenhang zu bringen“).

    Worum geht es.

    1992

    Spitzname Hathi ist offensichtlich identisch mit Herrn Martin Hottinger aus Metzingen, 1992 war er lokaler CP-Funktionär:

    „In diesem Jahr trat dann auch der damalige Vorsitzende Martin Hottinger an die Verwaltung der Stadt Metzingen heran, mit der Bitte um Überlassung eines Grundstückes oder einer Hütte.“

    http://pfadfinderheim.org/wie-es-zum-bau-des-heims-kam/

    2006

    Referent für UMK auf Burg Sowieso (s. u.)

    2010

    „hathi (Martin Hottinger), (Neuanfang Wanderfalken).“

    http://download.c-p-d.info/ostrakon/10_iii_2_unterwegs.pdf

    2013

    Bei Jugendnetz Reutlingen ließ sich Hathi 2013 (letzte Änderung) gerne führen:

    http://www.jugendnetz-reutlingen.de/jugendarbeit/sport.html?task=einrichtung-details&id=15265

    2015

    Nun ruft Hathi nach Zensur – allen Ernstes verlangt er vom Journalisten und Buchautoren eine Löschung:

    „Ich fordere dich hiermit auf mich auf mich deinem Blog Freundesliebe zu entfernen“.

    Noch zu 2006

    Hathi war vor neun Jahren Referent auf Burg Balduinstein („von Hathi (Martin Hottinger), CPD-Metzingen, gehalten am UMK, 7.-9.4.06 Burg Balduinstein“), sein Untermerzbacher Kreis (UMK) tritt dort im Lahntal am kommenden Wochenende völlig ungerührt wieder zusammen.

    http://www.echsenecke.de/umk/datenbank/entryausgabe.php?id=32

    Stören die endlich einmal genannten, aus leider gegebenem Anlass auch missbrauchsbezogenen Fakten, so könnte man Hathi fragen, sind bündische Tatsachen unangenehm?!

    Als Schulungsreferent zur Wölflingsarbeit sollte dem UMK-Referenten auf Burg Balduinstein 2006 klar sein, dass es gutes Lernen ohne genaues Erinnern nicht geben kann, dass also jede auch evangelisch-jugendarbeiterische oder pfadfinderisch-bündische Entwicklung hin zu mehr Verwirklichung allgemeiner Menschenrechte und mehr Kinder- und Jugendschutz der Sachlichkeit bedarf und gerade nicht des Nebelwurfs oder des Löschens von Information.

    Ungerührt verlinkt Pfadfinder-Treffpunkt (Überbündische Begegnungsstätten) nach wie vor zu Jugendburg Balduinstein, was Eltern und Minderjährige durchaus als Sympathieerklärung missverstehen jedenfalls verstehen könnten.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_overview.php&land=1&tab=5

    Warum beispielsweise entfernt Hathi den Link nicht einfach, statt von einem ausgezeichnet arbeitenden Journalisten Selbstzensur zu fordern.

    tamara

  12. Querverweis Says:

    (Der charismatische Pädo-Esoteriker Alfred Schmid (Pseudonyme: Fred Schmid, Georg Sebastian Faber), * 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno wurde vor allem durch die Gründung und Führung des elitären und esoterischen Jugendbundes Graues Corps (GC) bekannt. Guru-Fred-Folger Walter Sauer ist wasa.)
    .

    scouting
    Jahrbuch 2013

    4.6 Alfred Schmid – Bundesführer, Erfinder, Philosoph | Rede zur Eröffnung der Alfred Schmid Bibliothek von Wasa.

    5.3 Erwachsene in der Pfadfinderarbeit | Hathi.

    http://scouting.de/wp-content/uploads/2013/12/Scouting_Jahrbuch_Ansicht.pdf

    .
    .

    Ähnlich wie Hans Blüher und Gustav Wyneken gehörte Fred Schmid zu den Vertretern der Jugendbewegung, die sich für einen „pädagogischen Eros“ einsetzten, der auch sexuelle Handlungen mit Minderjährigen nicht ausschloss.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Schmid

    .
    Diskussion: Graues Corps

    In der kulturellen Moderne pädagogisch und rechtlich unakzeptabel

    Ähnlich wie Hans Blüher und Gustav Wyneken gehörte Fred Schmid zu den Vertretern der Jugendbewegung, die sich für einen „pädagogischen Eros“ einsetzten, der auch sexuelle Handlungen mit Minderjährigen nicht ausschloss. 05:17, 15.10..2013

    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Graues_Corps

    [Dazu nichts als Stille. Ganz großes Schweigen.]

    http://de.wikipedia.org/wiki/Graues_Corps

    .

    (Walter Sauer, wasa)

    Walter Sauer (* 29. Dezember 1939 in Reutlingen) ist ein deutscher Professor für Erziehungswissenschaft, Herausgeber, Verleger und Sammler. Er war vielfältig im Bereich der Jugendbewegung aktiv.

    Walter Sauer ist in Reutlingen aufgewachsen. Nach seinem Abitur 1960 studierte er am Pädagogischen Institut Esslingen und war von 1962 bis 1964 Volksschullehrer. 1964 begann er ein Zweitstudium an der Universität Tübingen in Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Biologie und Anthropologie und war 1969–1972 Wissenschaftlicher Assistent am Pädagogischen Seminar der Universität Tübingen. Nach seiner Promotion war er 1972 Dozent und ab 1977 Professor für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen; von 1987 bis 2003 lehrte Sauer an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

    Sauer kam 1953 in einer CVJM-Jungenschaft in Berührung mit der Jugendbewegung. Ab 1958 hatte er auf der Burg Waldeck Kontakte zu überbündischen Kreisen. Seitdem trägt er den Fahrtennamen Wasa. 1959/60 gründete er die Evangelische Jungenschaft Horte, deren Bundesführer er vierzehn Jahre lang blieb. Ab 1966 war er maßgeblich am Ausbau des Allenspacher Hofes auf der Schwäbischen Alb zu einem bündischen Zentrum beteiligt. Sauer gilt als Initiator des 6. Überbündischen Treffens auf dem Allenspacher Hof, das Pfingsten 1977 stattfand. Von 1983 bis 1987 hatte er die Schriftleitung der Zeitschrift Eisbrecher im Südmarkverlag Fritsch inne.

    Ab 1980 war Sauer in Zusammenarbeit mit Dietmar Lauermann und der Prof. Dr. Alfred Schmid-Stiftung Mitbegründer und Herausgeber der Schriftenreihe Die Graue Edition. Anfang der 1980er Jahre kam er als freier Mitarbeiter in die Redaktion der Scheidewege und ist seit 2000 deren Herausgeber, zugleich Geschäftsführer der Max Himmelheber-Stiftung. Er zählt zu den Mitbegründern und langjährigen Mitarbeitern der Bündischen Akademie Lüdersburg, ist Mitglied im Verwaltungsrat des Nerother Wandervogel und im Stiftungsrat der überbündischen Wandervogel-Stiftung.

    Sauer hat zahlreiche Publikationen zu Themen der Jugendbewegung, der Pädagogik, Kunst und Literatur verfasst. Er besitzt eine Sammlung zeitgenössischer Druckgrafik. Er lebt in Reutlingen, ist seit 1969 verheiratet und hat zwei Kinder.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Sauer

  13. Bragalou Says:

    Malte nimmt „grob verfälschendes Bild“ wahr

    Hier auf Eifelginster las Malte doch sicherlich auch den ausgezeichneten Essay zum Thema Balduinsteiner Prozesse:

    Bündisch ist …

    Von Cees van der Duin, 19.03.2015

    https://eifelginster.wordpress.com/2015/03/19/422/

    Am 22.03.2015 um 01:43 Uhr findet Moderator Malte, ich falle ihm ins Wort:

    „… kurz vorweg:

    … Ich bin um jeden Pfadfinder und Jugendbewegten in Deutschland froh, dem Namen wie Blüher nichts sagen.“

    [Aber nein Malte, Kindesmissbrauch geht auch ganz ohne Blüher.

    Es geht nicht um Literaturkenntnis oder Literatur-Unkenntnis, sondern um gewährleisteten Kinder- und Jugendschutz. Das Thema ist nicht Blühers krudes Weltbild, sondern unsere Qualität von Missbrauchsprävention.]

    Zum Blog Eifelginster:

    … Die hier geführte Diskussion wird auf Ausschnitte reduziert, die ein grob verfälschendes Bild dessen liefern, was hier besprochen wurde.“

    Malte redet um das Thema Nummer Eins herum, um das aus gutem Grund nicht zuletzt strafrechtlich relevante Thema Missbrauch an Minderjährigen. Heute geht es insbesondere auch um die sich durch vier Jahrzehnte erstreckende Serie von Missbräuchen an Jungen auf einer unfasslicherweise bei Pfadfinder Treffpunkt (PT) immer noch verlinkten Jugendburg im Lahntal.

    Für die Missbrauchsopfer haben wir uns stark zu machen, jedes weitere Schaffen von Missbrauchsopfern müssen wir nach Möglichkeit verhindern. Um das Schriftenstudium der verwerflichen pädosexuellen Schönfärberei vom Sex mit Minderjährigen geht es erst in zweiter Linie.

    Malte:

    „die lange Tradition der theoretischen Rechtfertigung für den Missbrauch im Wandervogel“

    Nicht die durchaus ärgerliche pädosexuelle Theoriebildung in und um den Wandervogel wie bei Blüher und Wyneken, nein, der so vielfach geschehene konkrete Missbrauch im bündischen Bereich war und ist das Problem – und das leider auch durch große Teile der deutschen Pfadfinderbewegung angestrengt betriebene Beschweigen oder Beschwichtigen dieser bündischen Missbrauchstaten.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=30#post190423

    Aber wenn wir schon bei der Theorie sind, bei den Rechtfertigungsschriften: warum fordert Moderator Malte nicht von der grauen jungenschaft die Abkehr von der missbrauchsfreundlichen Theorie des fred, Alfred Schmid?

    „1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der grauen jungenschaft. … Ähnlich wie Hans Blüher und Gustav Wyneken gehörte Fred Schmid zu den Vertretern der Jugendbewegung, die sich für einen ‚pädagogischen Eros‘ einsetzten, der auch sexuelle Handlungen mit Minderjährigen nicht ausschloss.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Schmid

    „horten der grauen jungenschaft sind mitbegründer der jugendburg balduinstein/lahn und haben dort eigene hortenzimmer als heim. die burg ist ausgangspunkt für fahrten und treffpunkt mit befreundeten gruppen.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=1637

  14. Eifelginster Says:

    •••

    HathiCP am 22.03.2015 um 05:59 Uhr:

    „Ich möchte ausdrücklich feststellen dass im Rahmen der Pfadfinder Metzingen keinerlei Grenzüberschreitungen seit dem Bestehen der Gruppe vorgekommen sind.

    Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich grenzüberschreitendes Verhalten gegenüber jeder Person, egal welches Alters, als kriminell betrachte und aufs schärfste verurteile!“

    https://dierevolutionmissbrauchtihrekinder.wordpress.com/freundesliebe-als-ubergriff/

    •••
    •••

    Eine allgemeine Anmerkung von Blog Eifelginster

    Wir schätzen die Jugendarbeit nach der Methode des internationalen Pfadfindertums ebenso wie nach der Tradition der Deutschen Jugendbewegung, in Deutschland besteht mit den Jugendbünden seit den Zwanziger Jahren vielerorts ein schönes Amalgam aus beiden Komponenten.

    Die Jugendbünde müssen sich grundsätzlich nicht verstecken, vielmehr wurde und wird an vielen Orten Wertvolles geleistet.

    Es ist gut, dass Menschen so mutig sind, die Mauer des Schweigens um den mancherorts geradezu institutionell geschehenen sexuellen Missbrauch an Jungen in den Bünden der Pfadfinder- und Jugendbewegung zu brechen. Überall, wo man sich auf die Theoretiker des Pädosexuellen Gustav Wyneken, Hans Blüher oder Alfred Schmid berufen hat, ist der jeweilige Missbrauch allerdings gar kein Einzelfall oder Betriebsunfall gewesen, sondern heilige Handlung.

    Machen wir uns nichts vor! Aus eigener Kraft hat die geschätzte bündische Szene das Problem Missbrauch an Jungen Jahrzehnt für Jahrzehnt nicht lösen können. Ohne den Impuls und Hinweis, den uns 2015 der Journalist Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder) gegeben hat, geht es, verantwortbar und glaubwürdig, nicht weiter.

    Über die Kommentarfunktion ist dieser Blog erreichbar.

    Für den Blog Eifelginster, Fachbereich deutsche Jugendbünde

    Edward von Roy

    •••
    •••

    Bündisch ist …
    Von Cees van der Duin, 19.03.2015

    https://eifelginster.wordpress.com/2015/03/19/422/

    •••

  15. Cees van der Duin Says:

    Ausgezeichneter Vorschlag (Fröschel am 23.03.2015 – 08:32), Danke. Hoffentlich verschwindet der vierzigjährige bündische Vielfach-Tatort sexualisierter Gewalt an männlichen Minderjährigen bald aus allen Verlinkungen auf Pfadfinder-Treffpunkt (PT).

    „Ich möchte hiermit öffentlich anregen, die Jugendburg Balduinstein von der Bündeliste im PT zumindest so lange zu entfernen, bis die Verhältnisse dort so sind, dass man mit Jugendgruppen dort wieder problemlos hinfahren kann. Solange einer der Hauptpersonen der Vorkommnisse der letzten Jahre/ Jahrzehnte dort residiert, kann man meines Erachtens diesen Ort nicht vorbehaltlos als Treffpunkt empfehlen. Worte auf deren Homepage reichen nicht, die Angelegenheit zu bereinigen, solange es Personen, die in den Missbrauchsskandal verstrickt sind, erlaubt wird, weiterhin dort zu wohnen.“

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12302&entries=0#post190450

  16. Edward von Roy Says:

    Der Vorschlag gibt gute Hoffnung, ein großes Lob auch von mir.

    Daran sollen sich alle ein Beispiel nehmen, in vorbildlicher Weise zeigt Fröschel seine Haltung eines wirklich ernst genommenen Pfadfinderversprechens.

    Denn wer verlinkt, muss doch eigentlich wissen, dass die Kinder- und Jugendgruppen aus den Pfadfinderbünden dem Wink auch tatsächlich folgen: PT empfiehlt die Burg jedenfalls scheint dem Haus zu vertrauen, auch die Eltern müssen das doch wohl denken.

    Deshalb: Nein zu dieser mindestens indirekten Reiseempfehlung.

    Endlich Weg mit dem Link!

    Edward von Roy

  17. Edward von Roy Says:

    Eine grundsätzliche Solidarität mit den Alarm-Meldern und Aufdeckern sexualisierter Gewalt an Minderjährigen auch im Bereich der Jugendbünde sollte sich von selbst verstehen – und mit den Opfern sowieso. Das Folgende erscheint auch mir als der geeignete und empfehlenswerte Weg, mit dem Problem der Nennung von Täter-Klarnamen umzugehen:

    “Nur weil das hier permanent Thema ist und auch Journalisten-Kollegen hier ständig darüber rätseln und räsonieren, statt zu recherchieren: Die Namen selbst von verurteilten Tätern zu nennen ist immer fraglich. Zum Beispiel der verurteilte Balduinsteiner Markus M. Solange auch das zweite Urteil nicht endgültige Rechtskraft erlangt hat, ist es heikel den Namen zu nennen; selbst wenn er dann verurteilt ist – denn er kommt ja nach spätestens 2 Jahren und 2 Monaten wieder raus und soll resozialisiert werden. D.h. wenn er keine Person öffentlichen Interesses ist, hat er Anspruch auf Schutz seiner Persönlichkeit. Das ist ja das verrückte: Täter zerstören die Persönlichkeit von Betroffenen – machen dann aber über Anwälte den Schutz ihrer P. geltend.

    Ich finde, dass man unter Pfadfindern und Jugendbewegten einen anderen Weg gehen sollte. Es sind ja reichlich Taten in den Balduinsteiner Prozessen beschrieben. Die sollte man sich mal ansehen, z.B. auch jene Leute hier, die journalistisch tätig sind. Darüber kann man dann berichten – ohne Namen zu nennen, aber eben die Taten mal erhellen und auch ihre Umstände. Ich frage mich, warum seit Beginn der Balduinsteiner Prozesse im Jahre 2013 hier und auf den Scouting-Seiten darüber nur mit fremdem Material berichtet wird. Das ist doch ein Riesenthema – wieso keine Interviews mit Betroffenen, wieso keine Eigenrecherche? Aber dauernd abstraktes Nachdenken, was theoretisch möglich wäre. Die gelaufenen Prozesse geben einen tiefen Einblick in dem systematischen Missbrauch auf der Burg Balduinstein, der sich über viele Jahre erstreckt hat und der zeigt, dass der Balduinstein das Zentrum eines Netzwerks sein könnte.

    Der Richter des ersten Prozesses war entsetzt und sagte in seiner Urteilsbegründung, dass über die Balduinsteiner, später Autonomen Wandervögel praktisch Nachschub an Jungs für die Burg beschafft wurde. Da sei es also nicht ums Wandern gegangen, sd um organisierten Missbrauch. Die Prinzipien und selbst der Name Hans Blühers fielen im Prozess – durch verurteilte Täter.

    Es wird also Zeit, hier nicht mehr über Namensnennungen von Tätern nachzudenken, sondern die konkreten Geschichten der Opfer zu erzählen. Und vielleicht einfach mal die Urteile zu lesen, wie wärs damit?!? Das würde vielen die Augen öffnen. Auf meinem Blog http://tiny.cc/Freundesliebe gibt es übrigens Fallgeschichten und auch ein Interview (in Teilen) zu lesen. Dazu könnten doch andere Jugendbewegte, Bündische etc ihre einschlägigen Erfahrungen und Erlebnisse berichten. Das würde helfen, die Nebel zu lichten, in denen viele herumstochern.”

    (Christian Füller am 24.03.2015 – 15:53 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=60

  18. iislëck Says:

    Führerprinzip, Wandervogel, Waldeslust … vu lauter Beem de Bësch net méi gesinn.

    Thilo dir nach eemol ee grousse Merci.

    Ëmmer bereet!

    iislëck


    … Annemarie und Wohei haben dem Willi genau das Richtige gesagt und dafür ich bin ihnen dankbar (Nicht nur wer als 10-Jähriger, nein, auch wer als 11-Jähriger Sexualität mit Erwachsenen erlebt, dem geht es vermutlich danach nicht gut damit!).

    Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen einem Erwachsenen und einem Kind. Und es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen einem Erwachsenen und einem Jugendlichen.

    Ob neun- oder dreizehnjährige Kinder oder 14- bis 17-jährige Jugendliche: alle mir bekannten Bünde werben in Flyer und Homepage mit Fahrten, Ferne und Abenteuer und nicht mit sexuellen Praktiken. Mit Gemeinschaftserfahrung, nicht mit Orgie. Mit rauschhaftem oder besinnlichem Naturerlebnis werben sie, nicht mit Fummelei und Orgasmus.

    Ob der durch einen Mann begangene Missbrauch innerhalb des gleichen Gender stattfindet (Opfer Junge) oder geschlechtsklassenübergreifend (Opfer Mädchen) ist ethisch unerheblich. Und weil Päderastie seit den Tagen eines Hans Blüher oder Rittergutsbesitzers Wilhelm Jansen (seit 1905 Oberbachant im AWV) immer wieder in den Homosexualitätsdiskurs hineingeschmuggelt worden ist, sei klar gesagt: Gegen volle Bürgerrechte für Lesben oder Schwule hat niemand etwas. …

    Auch das Private ist politisch. Gewalt an Minderjährigen ist gar nicht privat, sondern staatlich zu sanktionieren.

    Thilo
    29. Oktober 2013 um 08:55
    29. Oktober 2013 um 08:58


    Grüß dich Manoel,

    ZITAT “ist der Umstand, dass hier also das Buergerrecht anderer Randgruppen der Gesellschaft – in diesem Fall das der Paederasten – in Frage gestellt wird?!” ZITATENDE

    Aber nein Manoel, ich will dem Bankräuber das Recht auf Leben nicht absprechen, sondern ihn daran hindern, die Bank auszurauben. Den noch so glühenden Rassisten will ich nicht umbringen, sondern ihn daran hindern, Farbige anzugreifen oder Jugendliche mit Nazi-Gedankengut zu prägen. Den auf Jungen fixierten Pädo will ich nicht zwingen, Frauen erotisch zu finden, sondern dazu überzeugen, die Finger von Kindern zu lassen und von Jugendlichen gleich mit.

    Bankräuber oder Nazis stehen nicht unter Naturschutz und sind eben gerade KEINE “Sorte Mensch”! Für Nazis gibt’s Aussteigerprogramme, für Pädophile Lebenshilfe wie http://www.kein-taeter-werden.de

    Altersgrenzen:

    Sex ab achtzehn – und auch da nicht mit Abhängigen! Der Lehrer soll mit seiner achtzehnjährigen Schülerin, die von ihm vielleicht gerade eine “Fünf” oder “Eins” bekommen hat, nicht ins Bett, der Professor hat die um ihren Abschluss bangende Studentin nicht zu heißen Sexspielen einzuladen.

    Ist einer von beiden unter achtzehn geht gar nichts. Kein Kompromiss, keinen Millimeter.

    Thilo
    29. Oktober 2013 um 20:41
    29. Oktober 2013 um 20:43


    Grüß dich Manoel,
    danke für deine Zeilen.

    Nun, dann werden wir doch einfach pragmatisch und nehmen das StGB in die Hand und bejahen die geltenden Gesetze und empfehlen den Bünden in der Nachfolge der Jugendbewegung Zweierlei:

    1. Bekennende Pädosexuelle raus aus Arbeit mit Minderjährigen (= unter 18 Jahren!),

    2. Bünde raus aus den Milieus der teilweise seit Jahrzehnten aufgefallenen bündischen Pädophilen oder der sonstigen, sich gerne auf die Alten Griechen berufenden notorischen Verherrlichern der Knabenliebe.

    Das alles gilt doch nicht nur für Traditionsvereine bzw. für die sich in der Tradition von Meißner 1913 verstehenden Bünde, sondern beispielsweise auch für die FALKEN oder die in den letzten wenigen Jahrzehnten gegründeten Organisationen wie BUND / NaBu.

    Gewisse Bündische spielen kulturell Dinosaurier und verweigern Kinder- und Jugendschutz im Namen eines erneuerten Mittelalters.

    EIN GESETZ FÜR ALLE – Die hochwohllöbliche Jugendbewegung braucht (auch) hier keinen Sonderweg zu gehen und darf hier keinen Sonderweg gehen.

    Allerhöchste Zeit für die hübsche Blaue Blume, in der kulturellen Moderne anzukommen.

    Beste Grüße

    Thilo
    30. Oktober 2013 um 12:51


    Liebe Blogredaktion Schwarzzeltvolk,
    hallo Manoel Mooren,

    na Manoel, du legst dich für die pädophile bzw. pädosexuelle Sache ja richtig ins Zeug. Deine Argumente kennt die diesbezüglich wahrlich Kummer gewohnte Jugendbewegung allerdings seit hundert Jahren, doch richtiger geworden sind sie trotz unabänderlicher Wiederholung immer noch nicht.

    Du mogelst dich an dem entscheidenden Grundsatz vorbei, den die Bünde in diesen Jahren glücklicherweise festzustellen beginnen: Es gibt keine einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen Minderjährigen und Erwachsenen! Wer das anders sieht verdient auf unseren Zeltlagern und Jugendherbergen keine Zukunft.

    Dein Hochjubeln eines positiven menschheitsgeschichtlichen Beitrags der “Pädophilen und Päderasten” zu Kultur und Pädagogik legitimiert sexuellen Übergriff mithin sexuelle Gewalt an Kindern. Und um nichts anderes scheint es dir zu gehen. Deinen Namen oder Künstlernamen googelt man … und findet ihn, thematisch einschlägig, etwa im Kommentarbereich des FOCUS am 16.01.13, 21:30:

    “Ausserdem – da müsste mal diesbezüglich geforscht werden – halte ich es für möglich, dass Paedophilie ein Ergebnis einer kulturevolutionären Entwicklung ist. Dafür spricht nicht zuletzt, dass sie eben – wie bereits festgestellt – in allen Kulturen vorkommt und ausrottungsresistent ist. Zuletzt: Für die Reichen und Gelangweilten ‘Normalen’ mag das ein Gesellschaftsspiel sein…für die pädophilen Menschen ganz gewiss nicht!”

    Was du weltanschaulich auf “Carnex’ Boylove Homepage’s Dreambook” zu Gehör bringst will ich als Jugend- wie Jungenarbeiter gar nicht erst nicht wissen. Deine “kulturevolutionäre” Pädo-Theorie verdient, abgestoppt zu werden, (d)eine eventuelle entsprechende Praxis sowieso. Auf deine Pädo-“Evolution” verzichtet meine Kultur dankend.

    An alle: die Pädo-Lobby versucht’s halt immer wieder, schon bizarr, dieses sinngemäße: ‘ihr Heteros oder sonstigen Nichtpädophilen seid unberufen zur Kinder- und Jugenderziehung, ohne uns Pädos würdet ihr vielmehr noch heute im Neandertal in der Höhle hausen’.

    Jugendarbeit ist Dienst und keine Selbstverwirklichung. Wer Gruppe führt, tut das – hoffentlich – mit Großhirneinsatz und nicht mit genitalem Einsatz. Beispiel: auch in der Erwachsenenarbeit meines Vereins wird nicht gevögelt.

    Manoel, deine Sexualität lebst du bitte privat aus – sowie unter Volljährigen. Die pädo-fröhlichen Zeiten eines Hans Blüher oder Horst Schweitzer sind vorbei. Außerhalb der virtuellen Sphäre, nämlich im konkreten Umfeld aller Bünde zwischen Scoutismus, RjB und Ludwigstein hast du zur Ausbreitung deines Menschenbildes inzwischen keine Chance mehr. Und das ist auch gut so.

    An die Blogredaktion: ich rufe den Blog schwarzzeltvolk dazu auf, das rhetorische Heranschleichen von Kommentatoren wie Manoel Mooren an ein Beschwichtigen und Bewerben der Pädophilie und Päderastie zu unterbinden.

    Thilo
    31. Oktober 2013 um 13:42



    _________________________________________________

    “Probéiert fir d’Welt e bësse besser ze verloosse wéi dir se virfonnt hutt.“

    “De richtege Wee fir glécklech ze ginn ass deen, aner Mënsche glécklech ze maachen.“

    (Baden-Powell)

  19. Thilo Says:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephilie#Grafische_Darstellung

    Nichts gegen Schlagworte.

    Schlagworte sind insofern nützlich, als dass sie der raschen Verständigung dienen – und die ist überbündisch offensichtlich leider unverzichtbar:

    „Achtung, dem Zeltplatz nähert sich ’n Pädo – alle Minderjährigen schnell in Sicherheit bringen“, „Der pädophile Gaffer da guckt die Jungen oder Mädchen seit drei Minuten gierig an, will der jetzt auch noch fotografieren oder was, drängt den mal ein bisschen von den Kindern ab.“

    Umgangssprachlich sagt man der Pädophile, der ist pädophil – aber das ist ggf. nicht richtig.

    Pädophil: der Täter fühlt sich hingezogen (hat seine Sexualpräferenz) beispielsweise zu Kindergartenkindern und Grundschülern, das Objekt der Begierde jedenfalls ist eindeutig vorpubertär (ab ca. 3 oder 4 bis höchstens etwa 11 oder 12 Jahre).

    Hebephil: Zuneigung zu ca. 11 bis 14 Jahre alten Kindern.

    Das erotisch-sexuelle Interesse Erwachsener an pubertären Mädchen (Altersbereich von ca. 12 bis 17 Jahren) heißt Parthenophilie, ist das begehrte Ziel Junge, redet man von Ephebophilie.

    Genauer:

    Die Wissenschaft unterscheidet:

    Pädophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie

    Hebephilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hebephilie

    Ephebophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ephebophilie

    Parthenophilie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Parthenophilie

    .
    .
    Sehr vereinfacht gesagt:

    Täter______Alter der Opfer

    pädophil → Kindergarten und Grundschule

    hebephil → Unterstufe

    partheno– / ephebophil → Mittel und Oberstufe

  20. traoré Says:

    Vom untertänigsten Wegducken zum gruppenzwang-resistenten Aussprechen der unbequemen Wahrheit:

    VOM STRAUß ZUM WIEDEHOPF

    Lieber Call me a hoopoe,

    wer hier wen ächtet ist offensichtlich in der Tat umzukehren, insofern ist der zu Unrecht (!) verachtete Wiedehopf ein prima Hinweis von dir. Denn ein Trotzwort, ein sogenanntes Geusenwort hat den Bündischen gefehlt, das vielleicht heilsam immun machen kann gegen dieses bisherige eherne Prinzip bündischer totaler Freundschaftstreue zum Führer d. h. leider manchmal: zum Missbraucher und seinem bündisch hoch angesehenen Unterstützerkreis. Diese willigen Helfer verhalten sich unmoralisch – Treue zum Chef, keine Treue zum missbrauchten Kind oder Jugendlichen.

    Wiedehopf, landschaftlich noch Hoppevogel oder Hupatz, als altes deutsches Schimpfwort meint mit dem: „du ekelhafter Nestbeschmutzer“ eigentlich doch wohl immer auch: „du verachtenswerter Mensch, du Feind, du Verräter“.

    Jugendbewegter Himmel und jugendbewegte Hölle, Treue oder Verrat, so wurde uns die dramatische Bühnenkulisse gemalt: das dich erhebende bündische Geliebtwerden könne schließlich jederzeit in ein ewiges bündisches Gehasstwerden kippen. Im Lagerfeuerkreis würde alles Glück der Welt liegen und die Außenwelt sei Feindseite, beinahe so galt es doch in einigen der am stärksten sektiererisch funktionierenden bündischen Gruppen.

    Diese unterschwellige Drohung des Geächtetwerdens, als ein durch das treue Kollektiv angeblich unbedingt zu hassender Nonkonformist und Nestbeschmutzer, war unter Bündischen in gewissen Kreisen, in denen es letztlich sowie nur halb heimlich um den ungestört fortgesetzten Missbrauch an Jungen ging, permanent spürbar. An die Mitverantwortung der ranghöhsten Götter wagt sich ganz entsprechend immer noch keiner heran.

    Eine radikale Kehrtwende hätte längst geschehen müssen.

    Moral

    Sobald eine fortgesetzte eigene Loyalität zum Gruppenführer gegen das Wohlergehen Minderjähriger verstößt oder verstoßen könnte, gerade vermutete oder erwiesene sexuelle Übergriffe des Leiters betreffend, kommt es darauf an (Die Stunde kommt, da man dich braucht, dann sei du ganz bereit), sich dem geistlosen bündischen Konformitätsdruck grundsätzlich zu verweigern und gegenüber den langjährigen Wandergesellen und Freunden sehr wohl „Verrat“ zu begehen.

    (Gewiss, gerade hätte ich die Anführungszeichen um Verrat ebenso gut weglassen können, doch mir ist heute wichtig zu zeigen, wo der größere, ja der eigentliche Verrat der gebrochenen oder beibehaltenen bündischen Führertreue oder Bundestreue liegt: das Missachten der Interessen der Minderjährigen auf Gewaltfreiheit, hier auf Nichtmissbrauchtwerden ist unser eigentlicher Verrat (keine Anführungszeichen), wer zum propädophilien Milieu (bündische Täter und unmittelbare Kontaktpersonen) geschwiegen hat, ließ die Jungen im Stich.)

    Der vor mehr als 110 Jahren (Berlin-Steglitz am 4. November 1901) idealistisch aufgebrochene Wandervogel glich da leider nach wenigen Jahren des Bestehens allzu oft dem symbolischen Vogel Strauß (den Kopf in den Sand stecken = ich will nichts gesehen haben).

    Vom Nichtwahrhabenwollen und kaltherzigen Führerverehren endlich zur midleidvollen und aktiven Solidarität mit den Missbrauchsopfern, vom Strauß zum Wiedehopf: Schluss mit dem jahrzehntelangen Beschweigen der sexualisierten Gewalt in den Bünden.

    Beste Grüße

    traoré

    __
    __

    Verantwortungsloser Strauß

    Geusenwort

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geusenwort

    Wiedehopf (Wappentier)

    http://heraldik-wiki.de/index.php?title=Wiedehopf_%28Wappentier%29

  21. yucatán Says:

    Demnächst die zusätzliche Kategorie Lolito statt bisher nur Lolita? Wer weiß. Aber!

    Das perverse Wunschbild von „Nymphchen“ oder Lolita trifft, statt auf ein Mädchen jetzt auf einen Jungen gerichtet, den bündischen Missbrauch manchmal leider durchaus, bringt aber eine wichtige Ebene noch nicht zur Sprache. Denn der Kindfraumythos meint immer ein einzelnes missbrauchtes Mädchen, allenfalls die Missbrauchsserie an ausgewechselten (brutal benutzten und wie weggeworfen abgelegten) mehreren einzelnen Mädchen.

    Das Jugendbewegte oder Bündische Milieu hingegen lebte doch üblicherweise nicht von der (ausbeuterischen) Zweierbeziehung (Erwachsener – Minderjähriger bzw. Mann – Junge), sondern erwächst nach Jahrzehnten über dem Prinzip und der Wirklichkeit der Jugendgruppe, quantitativ bislang vor allem der Jungengruppe. Gibt es dort Missbrauch, ereignet sich eine bestimmte, zerstörerische Schräglage und Perversion der Gruppendynamik.

    In einer kindgerecht funktionierenden Gruppe (Rotte, Fähnlein, Horte, Sippe) gibt es, hoffentlich, nahezu keine innere Hackordnung und in jedem Fall keinen sexuellen Missbrauch. Im pädosexuell funktionierenden faktischen Harem leider schon. Ich denke, dass das (ebenfalls der Ausbeutung an Mädchen und Frauen entnommene) Prinzip Harem wichtiger ist als das (verlogene) Prinzip der angeblich verführerischen Kindfrau.

    __

    Darkness in El Dorado, darkness in Balduinstein

    DER BÜNDISCHE JUNGEN-HAREM

    In einigen der von Missbrauch geprägten Gruppen schien der Führer erfolgreich eine von den Jungen verinnerlichte Art von Ranghöhe oder Dienstgrad, eine Skala der Gunst und Ungunst aufgestellt zu haben. Nur wer sich dem bündischen Höchsten (dem Missbraucher) hingab (sexuell), genoss das höchste Ansehen (als Starpimpf oder Lieblingspimpf), die anderen Jungen (Pimpfe) hatten das Geheimnis des Bündischen noch nicht ganz kapiert, durften gnädigerweise aber üben. Beim (führerseits regelmäßig sorgfältig inszenierten) Zusammentreffen mit einer entsprechend (kinderfeindlich, hier sexuell ausbeuterisch) funktionierenden Gruppe stellten die beiden Chefs einander ihren Besitz an Jungen vor, ihre nicht untypischerweise in kurze Lederhosen (s. Sexueller Fetischismus. Verbreitete Fetische) eingekleidete (teilausgezogene) Beute, ihren Jungen-Harem.

    (Das oben im Kommentarbereich erwähnte charismatische Konkurrieren der Führer betraf doch wohl nicht nur das Ausstechen mit der jeweils tolleren musikalischen oder erzählerischen Ein-Mann-Show. Mindestens ebenso wichtig war das Vorführen der gleichsam eingefangenen („gekeilten“) Jungen, die durch den Chef emotional in Hörigkeit und sexuell in gewalttätiger Ausbeutung gehalten wurden.)

    __

    Sexueller Fetischismus. Verbreitete Fetische

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Fetischismus#Verbreitete_Fetische

    DER INDIANISCHE BUBEN-HAREM

    „… der französische Anthropologe Jacques Lizotherrschte er über einen Harem von jungen Yanomami-Buben, mit denen er Geschenke gegen sexuelle Gefälligkeiten austauschte – zweimal Sex für eine Machete, sechsmal Sex für ein Gewehr usw. Insgesamt wird Lizot vorgeworfen, ein pädophiler Homosexueller zu sein und diese Neigungen über ein Vierteljahrhundert hinweg, von 1968 bis 1994, bei den Yanomami ausgeübt zu haben.“

    (Quelle: Markus Stumpf: Das Schicksal der Yanomami und die Schattenseiten der Anthropologie. In: Lateinamerika Anders Panorama. Österreichs Zeitschrift für Lateinamerika Nr. 2, April 2001, 26. Jahrgang; Wien; S. 21-24.)

    http://anthroniche.com/darkness_documents/0590.pdf

    Allegations of inappropriate sexual relationships with Yanomami by anthropologists.

    (Primary Research Responsibility: Jane H. Hill)

    „We take up here the allegations made in Darkness in El Dorado about inappropriate sexual contact with Yanomami boys and young men, in exchange for gifts, by the French anthropologist Jacques Lizot … Lizot’s sexual exploitation of adolescent boys“

    http://www.nku.edu/~humed1/darkness_in_el_dorado/documents/0580.pdf

    __

    „Auf dem Titel werden auf Lolita gestylte 12- bis 14-Jährige gezeigt.“

    (Alice Schwarzer: Daniel Cohn-Bendit & die Kinder, EMMA vom 01. Mai 2001)

    http://www.emma.de/artikel/daniel-cohn-bendit-der-vergangenheit-liegt-die-gegenwart-265010

    „Der Herausgeber der Apo-Postille konkret war in den späten 1960er/frühen 1970er Jahren quasi der Erfinder des medialen Kindersex. Jedes zweite konkret-Cover war mit dieser obszönen Mischung von Marx & Lolita aufgemotzt. Doch dass das Interesse des konkret-Machers an „Nymphchen“ sich nicht auf die Theorie beschränkte, das musste eigentlich allen, die nicht entschlossen waren wegzusehen, immer schon schwanen.

    (Alice Schwarzer: Pädophilie: Zur Leugnung der Machtverhältnisse, EMMA vom 01. Juli 2010)

    http://www.emma.de/artikel/paedophilie-zur-leugnung-der-machtverhaeltnisse-265158

  22. Rheinländer Says:

    [Ich gestatte mir die Ketzerfrage: Ist der Wandervogel eine Sekte? Wie sektiererisch waren (sind?) Teile der Jugendbewegung bzw. bündischen Jugend?]
    __

    Hier wird der Sektenbegriff genutzt, um in erster Linie eine Abweichung vom Wertekonsens der Gesellschaft zu benennen: Eine Gruppe wird als „Sekte“ empfunden, die (im harmlosen Fall) aus der bürgerlichen Welt aussteigt und zurückgezogen in einer Landkommune lebt, oder die radikal aussteigt, fremde Heilsideen aufnimmt und skrupellos die eigenen Interessen verfolgt.

    Oft werden dabei auch Gruppen als „Sekte“ wahrgenommen, die genau genommen gar keine religiösen Gemeinschaften sind.

    Was macht eine Gemeinschaft zur „Sekte“?

    Es gibt ein Geflecht von Kriterien. Wenn mehrere zutreffen, dann wird man sagen können, dass die jeweilige Gruppe eine „Sekte“ ist oder zumindest in der Gefahr steht, zu „versekten“:

    • Eine Führerfigur der Gruppe wird selbst zum Objekt der Verehrung.

    • Sie bindet ihre Anhänger eng an sich bzw. an das eigene Heilskonzept.

    • Es gibt keinerlei soziales oder diakonisches Engagement.

    • Die Gruppe sieht sich von Feinden umstellt und weiß eher zu sagen, wogegen sie ist, als wofür sie eintritt.

    Kritik ist weder innerhalb noch von außen möglich. Wer Fragen stellt, wird gemieden oder verteufelt.

    • Wer nicht mitmacht, gilt als dumm, minderwertig, verloren.

    • Wer die Gruppe verlassen will, wird bedroht; Aussteiger oder Abtrünnige werden tyrannisiert

    http://www.glaubenszentrum-ps.de/GZP/Uber_uns_Se.html

    __
    __

    • Die Gruppe ist klar ausgerichtet auf eine Führerfigur oder Führerideologie.

    • Sie bindet ihre Anhänger eng an sich bzw. an das eigene Heilskonzept.

    • Es gibt kein soziales oder diakonisches Engagement.

    • Die Gruppe sieht sich von Feinden umstellt und weiß eher zu sagen, wogegen sie ist, als wofür sie eintritt.

    Kritik ist weder innerhalb noch von außen möglich. Wer Fragen stellt, wird gemieden oder verteufelt.

    • Wer die Gruppe verlassen will, wird bedroht; Aussteiger oder Abtrünnige werden tyrannisiert.

    (aus: Was ist eine Sekte?, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen)

    http://www.ekd.de/download/EZW_KI_Was_ist_eine_Sekte.pdf

    __
    __

    Wie erkennt man eine sektiererische Gruppe?
    Checkliste
    [Auszüge]

    Die Gruppe erweckt bei Ihnen den Eindruck, dass Sie hier genau das finden, was Sie schon immer vergeblich gesucht haben: Lebenssinn, Glück, Gemeinschaft, Gesundheit und Erfolg.

    Es ist schwierig für Sie, sich ein genaues Bild von der Gruppe zu machen. Anstatt viel zu fragen oder gar zu diskutieren, sollen Sie zu bestimmten Veranstaltungen kommen und Ihre eigenen Erfahrungen machen. Wollen Sie Antworten auf Ihre konkreten Fragen, werden Sie auf später vertröstet.

    Kritische Einwände in der Gruppe sind unerwünscht. Kritik von außen wird als Fehlinformation oder Verleumdung abgetan und als Beleg dafür gewertet, dass die Gruppe Recht hat.

    Man benutzt eine ausgeprägte Insider-Sprache, Symbole oder Zeichen, die Sie nicht kennen, deren Bedeutung Sie aber im Laufe der Zeit erfahren sollen. Vielleicht ist von „Einweihung“ die Rede. Auch eigene Ernährungs- oder Kleidungsvorschriften fallen Ihnen auf.

    Alle notwendigen Informationen bekommen Sie in der Gruppe. Information aus öffentlichen Medien wird pauschal für unzuverlässig und falsch erklärt, Sie sollen sie am besten ganz meiden.

    http://weltanschauungen.bayern-evangelisch.de/downloads/ELKB-Checkliste-Sektiererische-Gruppe-2014.pdf

  23. Mechel Schrouse Says:

    Sie trafen ihre Opfer auf Kinderfesten und im Schwimmbad. Auch über das Internet und auf Flugblättern versprachen die beiden Männer zehn bis 14-jährigen Jungen Spaß und Lagerfeuerromantik bei der Bündischen Pfadfinderschaft Südlandfahrer. …

    Seit heute steht Sven Jürgen P. (34) wegen sexuellen Missbrauchs in 377 Fällen vor dem Münchener Landgericht. Seinem Lebensgefährten Holger K. (22) werden 146 Fälle zur Last gelegt. Insgesamt 16 Jungen wurden laut Anklage zwischen 1992 und 1999 von den beiden Männern gequält. … Der Schüler Holger K. sprach die hübschen Jungen an und lud sie mit Flugblättern zu einem Treffen der von seinem älteren Liebhaber Sven P. 1991 gegründeten Pfadfindergruppe Wanderfalken ein. … Der Rattenfänger achtete genau darauf, dass die angesprochenen Kinder nicht älter als 14 Jahre alt waren. Laut Anklageschrift wusste er, dass es dem EDV-Kaufmann P. darauf ankam, „die Knaben als sexuelle Partner aufzubauen und deren sexuelle Unerfahrenheit zu missbrauchen, um so seine pädophilen Neigungen auszuleben“. Auch Holger K. war als Jugendlicher von dem EDV-Kaufmann verführt worden.

    Sven P. habe dann in der gemeinsamen Wohnung getestet, ob das neue Mitglied zu sexuellen Kontakten bereit war. Jungen, die sich weigerten, seien als angeblich ungeeignete Pfadfinder wieder nach Hause geschickt worden. Die anderen Kinder gerieten laut Anklage in einen Teufelskreis von abenteuerlichen Erlebnissen und sexuellem Missbrauch: Sie genossen die Spiele und Ferienfahrten … Dafür und wohl auch aus Furcht vor den Angeklagten schwiegen sie über die Vorgänge bei den Pfadfindertreffen, wo sie sich regelmäßig ausziehen und am ganzen Körper streicheln lassen mussten. Die beiden Erwachsenen onanierten vor den Schülern und schlüpften nackt zu den ausgezogenen Kindern in die Doppelschlafsäcke. Die Bedenken ihrer Opfer spielten sie damit herunter, dass dies eine ganz normale Sache sei. Erst nachdem sich im April 1999 ein Junge seinen Eltern anvertraut hatte, wurden Sven P. und Holger K. festgenommen. …

    Bei einer Verurteilung drohen den mutmaßlichen Kinderschändern bis zu 15 Jahre Haft. Bisher haben die Angeklagten die Aussage verweigert, sie wollen aber nach Angaben ihrer Anwälte Geständnisse ablegen. … [Der] Pflichtverteidiger von Sven P. [gegenüber] der WELT: „Mein Mandat sagt aus. Er weiß auch, dass verbotene Dinge geschehen sind. Das ist unbestreitbar.“ Laut [dem Anwalt] ist für P. eine Welt zusammengebrochen. Seit seiner frühesten Jugend war die Wandervogelbewegung sein Leben. „Für ihn hat die Sexualität einfach dazugehört.“

    von: Sibylle Ahlers (Erst ans Lagerfeuer gelockt, dann zum Sex gezwungen) in: DIE WELT 21.03.2000

    http://www.welt.de/print-welt/article508010/Erst-ans-Lagerfeuer-gelockt-dann-zum-Sex-gezwungen.html

    ::

    … Den Opfern wurden Treuegelübde abgenommen, die sie zum Schweigen verpflichteten.

    Die Übergriffe fanden auf Ausflügen der Pfadfinderschaft Südlandfahrer nach England, in die Toskana oder die Türkei statt – meistens in Doppelschlafsäcken. Das Gericht sprach von einer „Spitze des Eisbergs“. Als strafmildernd wurde die „problemhafte Kindheit“ der Angeklagten gewertet. Der Jüngere war aus der Psychiatrie ausgerissen.

    (Jungen missbraucht, Hamburger Abendblatt 14.04.2000)

    http://www.abendblatt.de/archiv/2000/article204297087/Jungen-missbraucht.html

    ::

    Haftstrafe für Pfadfinder

    Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Buben in mehreren 100 Fällen sind zwei Leiter einer Pfadfinderschaft gestern zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der 34-jährige Haupttäter muss für sieben Jahre ins Gefängnis, ein 22 Jahre alter Mitangeklagter erhielt zweieinhalb Jahre Haft.

    Die beiden pädophil veranlagten Lebenspartner hatten vor dem Landgericht München II gestanden, seit 1993 bei Ausflügen und Auslandsreisen ihrer Pfadfinderschaft Südlandfahrer mit mehreren Jungen in der Pubertät in Hunderten von Einzelfällen intim geworden zu sein. Das Gericht hatte diese Angaben als „Spitze des Eisbergs“ bezeichnet.

    Die Staatsanwaltschaft hatte neun und drei Jahre Haft beantragt und will nun prüfen, ob sie in die Revision geht. Auch der Anwalt des älteren Angeklagten erwog, Rechtsmittel einzulegen. Der Verteidiger des 22-Jährigen akzeptierte das Urteil.

    Unterdessen hat der Bayerische Jugendring (BJR) in München zum Kampf gegen sexuelle Gewalt an Kindern aufgerufen. Jedes vierte bis fünfte Mädchen und jeder zehnte bis zwölfte Junge in Deutschland seien Opfer sexueller Gewalt, sagte eine BJR-Sprecherin.

    http://www.mainpost.de/regional/franken/Haftstrafe-fuer-Pfadfinder;art1727,921417

  24. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    [ Thema: Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld ]

    … Ab 1945 war er maßgeblich beteiligt am Wiederaufbau der Pfadfinder Österreichs, PÖ. Bald darauf wurde er Landesfeldmeister des Landes Salzburg. Das Lagerlied für das internationale Lager der Freundschaft im Montafoner Tal im Jahre 1946 stammte aus seiner Feder, beim siebten Weltjamboree 1951 in Bad Ischl war er zuständig für das Programm und Lagerliedverfasser. Im gleichen Jahr gründete er das Werkschulheim Felbertal bei Mittersill und wurde erster Schulleiter (bis 1958). Gemäß eines Zeitzeugen ging seinem Rücktritt ein Skandal um sexuellen Missbrauch an der Schule voraus. Im Jahr 1974 war er Mitbegründer der Bildungs- und Begegnungsstätte auf Burg Balduinstein. Den Jungenbund Phoenix gründete er 1976 und war dessen Bundesführer bis 2011. 1981 bezog er einen Wohnsitz auf der Burg Balduinstein und wurde Schriftleiter vom Stichwort. 1983 kaufte er den Phoenixhof in Weroth (Westerwald) als Alterssitz und baute diesen zum Zentrum des Jungenbundes Phoenix um. 1988 war Alexej Stachowitsch bei der Organisation des Meißner-Lagers tätig. …

    aus: Gedenktag: Alexej Stachowitsch (axi), in: scouting 01.04.2015

    http://scouting.de/gedenktag-alexej-stachowitsch-axi/

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    “Alexej Stachowitsch [bündisch axi] … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

  25. Mechel Schrouse Says:

    Zum anderen Fred Karst, der zusammen mit Ullmann

    aus: Pisaversteher (“BIS ZU 1000 OPFER”), 27.03.2015

    http://pisaversteher.com/2015/03/27/bis-zu-1000-opfer/

    Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; Karst war Nerother WV.

    Peter S, der an der Grenze zu Neukölln eine Art Kinderpornostube errichtete, die zum Anwerbeumfeld dieses päderastischen Grünen Täterclusters gehört haben soll.

    herrce am 28.03.2015 – 08:13

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90

    Schreiben von Fred Karst, Adressat unklar, Datum unklar (wahrscheinlich 1993)

    p 227

    aus: Die Grünen und die Pädosexualität: Eine bundesdeutsche Geschichte

    von: Dr. Franz Walter, Dr. Stephan Klecha und Alexander Hensel

    https://books.google.de/books?id=B9pXBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  26. Frau Mechel Schrouse aus Kevelaer Says:

    Stichworte / Themen
    GRÜNE Lobby für Legalisierung von sexueller Gewalt gegen Kinder / Päderastenlobby bei den frühen GRÜNEN,
    die heutigen Berliner Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Jarasch und Daniel Wesener,
    der einstige Bundestagskandidat Dieter Ullmann,
    ein damaliger Führer der Pfadfinder: Fred Karst
    Untermerzbacher Kreis (UMK)
    Burg Balduinstein
    ::

    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911
    DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben.

    von: Ralf Lüsebrink (Trouba) Kontakt: webmaster@dpb1911.de

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

    ::
    ::

    … Aufgrund des Strafregisters der beiden Täter und „Hinweisen auf die von ihnen außerhalb der Partei betriebenen Netzwerke wissen wir, dass durch sie viele Jungen Opfer von sexualisierter Gewalt wurden“, erklärten die Parteivorsitzenden Jarasch und Wesener: „Ob und wie viele weitere Parteimitglieder daran beteiligt waren, können wir nur mutmaßen.“ …

    Nach Informationen des Tagesspiegels beleuchtet die Untersuchung ein Missbrauchs-Netzwerk innerhalb der damaligen Alternativen Liste. Demnach gebe es mindestens drei Täter, mehrfach verurteilt wegen Missbrauchs, die damals im Berliner Verband aktiv gewesen waren. Sie gründeten eine eigene Arbeitsgemeinschaft Jung & Alt innerhalb der Partei und richteten in Kreuzberg einen Freizeitladen namens Falckenstein-Keller ein. Dort missbrauchten sie nach Zeugenaussagen zahlreiche Jungen, die sie vorher in Grundschulen angeworben hatten.

    Die Täter sind zum Teil verstorben oder sitzen mit Sicherheitsverwahrung in Haft. Ihre Namen sollen in dem Bericht genannt werden. Darunter sind Dieter Ullmann, der für die Grünen aus der Haft heraus für den Bundestag kandidierte, und Fred Karst, der die Berliner Partei- AG Jung & Alt leitete und auch führender Funktionär des Deutschen Pfadfinderbunds war und dort noch als Bundesehrengerichtsvorsitzender geführt wird.

    von: Gerd Nowakowski, Christian Füller (Grüne weisen Zahl von bis zu 1000 Missbrauchsopfern zurück) in: tagesspiegel 20.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophiliebericht-des-berliner-landesverbandes-gruene-weisen-zahl-von-bis-zu-1000-missbrauchsopfern-zurueck/11798992.html

    ::
    ::

    Untermerzbacher Kreis (UMK) Sprecher

    Sven Mühlen: „Seit 1991 bin ich Mitglied im Stamm Titus Brandsma, Wegberg (DPSG)“

    Gunnar Schlettig: „In Kahl am Main haben wir 2008 den unabhängigen Stamm Gíwinnan gegründet dessen Stammesführer ich bin. Davor wohnten wir in Frankfurt wo ich Mitglied im EPBG gewesen bin. Den UMK lernte ich 2003 kennen und bin seitdem dabei.“

    Thomas Büllesbach: „Heute bin ich im DPB1911 zuhause, bin aber stolz darauf, aktiver Leiter der Pfadfinder Wegberg sein zu dürfen. Den UMK kenne ich seit über 30 Jahren und setze mich für das Bündische im Pfadfindersein ein.“

    https://www.umk.me/sprecher.html

    Erklärung zu den Vorfällen auf der Burg

    Liebe Pfadfinderschwestern und -brüder,

    auf unserem letzten UMK Treffen auf der Burg Balduinstein haben wir von Euch ein Votum eingefordert und auch bekommen, dass wir uns als Sprecher damit auseinandersetzen, wie der Untermerzbacher Kreis mit den Missbrauchsfällen auf der Burg Balduinstein umgeht und wie wir Stellung nehmen.

    Wir haben klare Forderungen an die Burgverantwortlichen definiert (…)

    Wir haben mit den neuen Vorsitzenden der Burg [warum wohl nicht mit dem Burgvogt] ausführliche Telefongespräche geführt [nicht zu fassen. Man telefonierte] und werden uns auch noch einmal zu einem persönlichen Gespräch treffen. Bis jetzt war es leider nicht möglich einen freien Termin aller Beteiligten zu finden, bzw. ein vereinbarter Termin ist leider wg. Krankheit kurzfristig ausgefallen.

    In diesen bis jetzt geführten Gesprächen bekamen wir den Eindruck, dass der neue Vorstand absolut klar und unmissverständlich Stellung bezogen hat und sich ausdrücklich gegen die Geschehnisse auf der Burg stellt. Der Vorstand hat nunmehr auch die Internetpräsenz der Burg Balduinstein aktualisiert und hier finden sich die von uns genannten Forderungen umgesetzt, bzw. spiegeln deutlich auch die geführten Gespräche wider.

    Es stehen nunmehr NAMEN [genau, Fotos fehlen. Wer sind die beiden Damen, RA ja vielleicht, wie lange schon und in welcher Funktion arbeiten sie für Jugendburg Balduinstein?] auf der Hauptseite, es wird Stellung bezogen [unakzeptabel minimalistisch], es werden Konsequenzen aufgezeigt (…)

    Wir – der UMK – sind eindeutig gegen jede Art von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und versuchen uns immer wieder konkret mit diesem Thema zu beschäftigen um ein waches Gespür zu behalten, um Gewalt im Idealfall im Keim zu erkennen und zu verhindern.

    Jedoch trennen wir als UMK Sprecher die Geschehnisse auf der Burg von der Burg selbst.

    Wir können uns nicht vorstellen, dass aufgrund einzelner Personen, die falsch gehandelt haben, eine Jugendburg wie die Burg Balduinstein in naher Zukunft nicht mehr in dieser Form zur Verfügung steht, weil keiner mehr dorthin fährt.

    Zur Debatte stand für uns erst einmal das Treffen auf der Burg 2015 und wir hatten formuliert gerne 2016 wieder dort zu sein.

    Wir haben uns nach vielen Gesprächen, Diskussionen und Gedanken dafür entschieden, den neuen Burgvorstand, den Verein und letztendlich die Burg selbst weiterhin mit unseren Treffen dort zu unterstützen und mit dafür Sorge zu tragen, dass die Burg weiterhin existieren kann mit vielen Veränderungen und neuen Visionen.

    Jeder von uns ist weiterhin gefragt seine Meinung zu äußern, seine Bedenken zu formulieren und dabei immer zu versuchen, das gesamte Bild zu betrachten und sich nicht in Vermutungen, Hassreden und der Verbreitung von Gerüchten zu verlieren, denn damit ist den Menschen, die selbst betroffen waren, nicht geholfen.

    Wir freuen uns auf ein gemeinsames produktives und erlebnisreiches Treffen am Palmsonntagwochenende 27. bis 29 März 2015 auf der Burg Balduinstein!

    Ein herzliches Gut Pfad + Horrido

    Die Sprecher [Sven Mühlen, Gunnar Schlettig, Thomas Büllesbach]“

    https://www.umk.me/home/news.html

    ::
    ::

    [Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911, DPB 1911]

    Die Bundesführung des DPB gegr. 1911 setzt sich wie folgt zusammen

    Bundesvorsitzender u. Bundesfeldmeister: Ilka Büllesbach

    stellv. Bundesvorsitzender: Ralf Lüsebrink [trouba]

    Bundesgeschäftsführer: Thomas Büllesbach

    Bundesschatzmeister: Nils Bollig

    Bundesehrengerichtsvorsitzender: vakant bis zum nächsten Bundesthing

    Bundesbeauftragter und Stimmberechtigter für WFIS und UMK: Ralf Lüsebrink

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

  27. Mechel Schrouse Says:

    Pädophiliebericht (2015). Pfadfinderführer Fred Karst
    ::

    Die Chefin der Berliner Grünen, Bettina Jarasch, hat sich im Hinblick auf Padophilie-Vorwürfe gegenüber ihrer Partei am Mittwoch entschuldigt: „Wir schämen uns für das institutionelle Versagen unserer Partei.“ Die Alternative Liste in Berlin habe „jahrelang“ mindestens zwei strafrechtlich verurteilte Pädosexuelle geduldet. Nach 1995 seien die Männer „verschwunden und stillschweigend auch dieses Thema“, sagte Jarasch bei der Vorstellung des Berichts der Kommission Aufarbeitung in Berlin. 2010 hatte sich eine Landesdelegiertenkonferenz deutlich davon distanziert.

    „Das Wegschauen sehen wir als institutionelles Versagen“, sagte Jarasch. Die damals junge grüne Partei sei „blind vor den Opfern sexuellen Missbrauchs“ gewesen. „Wir bitten im Namen der Berliner Grünen um Entschuldigung“, sagte Jarasch. Der Bericht sei „kein Abschlussbericht“, sondern dokumentiere viele „Leerstellen“.

    … Die Partei will die Debatte bewusst in ihre eigenen Gremien tragen. Die Botschaft sei „nicht Schwamm drüber“, betonte der Berliner Parteichef Daniel Wesener. …

    aus: Sabine Beikler (Grünen-Vorsitzende Bettina Jarasch entschuldigt sich für „institutionelles Versagen“), Der Tagesspiegel

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophiliebericht-des-berliner-landesverbandes-gruenen-vorsitzende-bettina-jarasch-entschuldigt-sich-fuer-institutionelles-versagen/11798992.html

    ::
    ::

    Die AL-Mitgründerin und ehemalige Berliner Fraktionschefin Renate Künast sagte dem Tagesspiegel, sie könne sich das institutionelle Versagen heute nicht erklären: „Ich kann nur mit Grausen daran denken, was wir Menschen angetan haben, indem wir überhaupt Debatten über die Straffreiheit von Sex mit Kindern zugelassen haben. Im Zuge der großen kriminalpolitischen Reformdebatte haben wir nicht erkannt, dass dabei auch Tabus aufgebrochen werden, die man nicht aufbrechen darf. Es gab einen Mangel an Gefühl dafür, wer schutzbedürftig ist.“ Daniel Wesener, grüner Landesvorsitzender, sprach von einem gewissen „Opportunismus“ der Schwulen gegenüber den Pädophilen. Kritisch gegenüber den Pädophilen war innerparteilich nur eine Kreuzberger Frauengruppe, die von „einvernehmlicher Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nichts wissen wollte. Dagmar Riedel-Breitenstein, Mitglied der Gruppe und der Kommission, sagte, bei den Grünen habe es eine gewisse „Gleichgültigkeit“ für die Ziele der Pädophilen gegeben.

    von: Sabine Beikler, Werner van Bebber, Cordula Eubel: Warum sich Pädophile bei den Grünen engagieren konnten , Der Tagesspiegel

    http://www.tagesspiegel.de/politik/berliner-gruene-und-kindesmissbrauch-warum-sich-paedophile-bei-den-gruenen-engagieren-konnten/11804804.html

    ::
    ::

    „Wir wissen von zwei verurteilten pädosexuellen Straftätern, die Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen Berlin waren, Fred Karst und Dieter F. Ullmann.“ Beide seien auch in der 2014 vorgelegten Studie des Politologen Franz Walter aufgetaucht, der für die Grünen-Bundespartei Missbrauchsvorwürfe untersuchte“, schreibt Wesener in einem Pressestatement.

    „Fred Karst kam 1995 einem geplanten Parteiausschluss durch Austritt zuvor und ist wie Dieter F. Ullmann zwischenzeitlich verstorben“, so Wesener.

    Karst und Ullmann waren strafrechtlich verurteilte Pädosexuelle. Aufgrund ihres Strafregisters und Hinweisen auf die von ihnen außerhalb der Partei betriebenen Netzwerke wissen wir, dass durch sie viele Jungen Opfer von sexualisierter Gewalt wurden. Ob und wie viele weitere Parteimitglieder innerhalb dieser Netzwerke beteiligt waren, können wir nur mutmaßen“, schreibt Wesener.

    Quelle: WELT (Gab es ein Missbrauchs-Netzwerk bei Berliner Grünen?), DIE WELT 19.05.2015

    http://www.welt.de/politik/ausland/article141176217/Gab-es-ein-Missbrauchs-Netzwerk-bei-Berliner-Gruenen.html

    ::
    ::

    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911 (DPB 1911)

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

    ::
    ::

    … mit dem Aufarbeitungsbericht der Berliner Grünen stellt nun auch die Partei selbst endlich klar, dass sich die pädophilen Gruppen nicht nur darauf beschränkt haben, in Parteitagsbeschlüssen die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu verankern.

    Der Missbrauch lag nicht weit entfernt außerhalb der Parteigrenzen. Die Hauptstadt-Grünen selbst sprechen jetzt von Hinweisen, nach denen es Fälle im unmittelbaren Einflussbereich der Partei gegeben haben könnte. Es fehlen mehr als 30 Jahre später aber handfeste Beweise.

    „Der grüne Schwulenbereich ist nach unserem Kenntnisstand der Ort in der Partei gewesen, in dem die uns bekannten Täter ein Refugium fanden“, sagte Daniel Wesener, Vorsitzender der Berliner Grünen, jetzt bei der Vorstellung des Aufarbeitungsberichts, den er zusammen mit Zeitzeugen, Fachleuten und Parteimitgliedern erstellt hat. Und die Männer, von denen Wesener spricht, sind über Jahre einschlägig bekannte Wiederholungstäter gewesen. …

    Da war Fred Karst, 1980 wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu fünf Jahren Haft verurteilt und ein bundesweit vernetztes Mitglied der Pädosexuellenbewegung, wie es im Bericht heißt. Während seiner Haft trat er den Grünen bei, die damals in Berlin noch Alternative Liste (AL) hießen. Zwischen 1986 und 1989 sei er erneut wegen Missbrauchs inhaftiert gewesen. Er gehörte dem Schwulenbereich der Berliner Grünen an und gründete 1992 die Untergruppe Jung und Alt.

    „Vieles deutet darauf hin, dass hier womöglich auch im grünen institutionellen Bereich Kinder Opfer sexualisierter Gewalt geworden sein könnten“, sagte Landeschef Wesener. Im Klartext: Es ist wahrscheinlich, dass im Einflussbereich, also unter dem Dach der Grünen, vor allem Jungen und vielleicht auch Mädchen Missbrauchsopfer wurden. …

    Der mehrfach einschlägig verurteilte Sexualstraftäter Karst jedenfalls wurde 1995 im Alter von 66 Jahren erneut verurteilt. Als die Grünen daraufhin ein Ausschlussverfahren auf den Weg brachten, verließ er schließlich selbst die Partei.

    Und da war Dieter F. Ullmann, der als bekennender Pädosexueller während seiner Haftzeit, die er wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verbüßte, 1981 für das Berliner Abgeordnetenhaus kandidierte. Allerdings vergeblich. Wie Karst missbrauchte er nach den Erkenntnissen der Grünen über viele Jahre in sogenannten offenen Wohnungen Jungen im Alter von sieben bis zwölf Jahren. 1989 trat Ullmann, wieder in Haft, bei den Grünen aus. …

    Und dann war da noch Peter Schnaubelt. Er wurde erst nach dem Ende seiner Parteimitgliedschaft angeklagt, und zwar wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie. Es habe aber in der Aufarbeitungskommission nicht abschließend geklärt werden können, was aus der Anklage geworden sei, gestand Wesener ein. „In anderen Fällen können wir nur mutmaßen, dass Leute, die mit oder ohne Parteibuch innerhalb der AL aktiv waren, nicht nur Propagandisten pädosexueller Positionen, sondern auch pädosexuelle Täter waren. Beweisen können wir das derzeit nicht.“

    Während in der Bundespartei pädophile Strömungen bereits Mitte der 80er-Jahre an den Rand gedrängt wurden, blieben in Berlin bis Anfang 1995 einzelne pädosexuelle Männer im Schwulenbereich aktiv. Es gehörte zur Gründungsprogrammatik, Minderheiten Gehör zu verschaffen und auch Häftlinge in die Parteiarbeit miteinzubeziehen.

    Die Forderung nach einer rechtlichen Besserstellung von Homosexuellen wurde von Einzelnen verbunden mit dem Ruf nach Straffreiheit für sogenannte einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Jungen und Mädchen. Das natürliche Machtgefälle zwischen Erwachsenen und Kindern wurde dabei außer Acht gelassen.

    von: Claudia Kade („Im grünen Schwulenbereich fanden Täter ein Refugium“), DIE WELT

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article141236302/Im-gruenen-Schwulenbereich-fanden-Taeter-ein-Refugium.html

  28. Mechel Schrouse Says:

    Fred Karst

    Er war ja auch Pfadfinderleiter.

    Ich sah die Nacktbilder von seinen Pfadfinderjungen an den Wänden seiner Wohnung
    ::

    … „ohne ein Vorstrafenregister von Fred Karst zu kennen.“

    Karst trat 1983 in die Alternative Liste ein und kam einem Parteiausschlussverfahren 1995 durch Austritt zuvor. Er war in der JVA Tegel wegen sexuellen Missbrauchs inhaftiert.

    „Ja. Karst gründete die Gruppe Jung und Alt, die laut eigenen Angaben Zelten, Butterfahrten und Beratungen organisierte. Mir war damals irgendwie klar, dass dieser Mann pädosexuell ist. Aber wir haben im Schwulenbereich erst viel zu spät wahrgenommen, was es mit Karsts Gruppe auf sich hatte.“

    Karst gründete erst 1992 die Untergruppe Jung und Alt, eine laut Bericht schlecht getarnte Pädo-Gesprächsgruppe. Was passierte dort, hatten Sie dorthin Kontakte?

    „Ich wurde von Karst zu ihm nach Hause eingeladen, um über das Thema Sexualität von Kindern zu debattieren. Er war in der Schwulengruppe der einzig Erkennbare von der Gruppe Jung und Alt. Er vertrat die Position der einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern offensiv. Bis zu dem Zeitpunkt der Einladung war das für mich eine abstrakte Debatte. Aber dort sah ich, dass die Wände mit Bildern von nackten Jungen beklebt waren. Er war ja auch Pfadfinderleiter. Bei diesem einen Treffen war auch eine betrunkene Mutter anwesend, die sich darüber beklagte, dass ihr Sohn, der Kontakt mit Karst hatte, freiwillig in ein Heim gegangen sei. Ein Bild dieses Jungen hing an der Wand. Und in diesem Augenblick war mir völlig klar, was dort ablief.

    Warum haben Sie nicht reagiert?

    „Noch in den achtziger Jahren gab es zwischen Schwulen und den Pädos eine Solidarität. So waren Teile der Schwulenbewegung damals drauf. … Karst wurde kurz danach verhaftet.“

    aus: Sabine Beikler („Ich bin wie paralysiert geflüchtet“), in: Der Tagesspiegel 22.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/paedophilie-affaere-bei-den-gruenen-ich-bin-wie-paralysiert-gefluechtet/11811082.html

    ::
    ::

    … Birk räumt nun ein, bei einem Besuch in der Wohnung des damaligen Grünen-Mitglieds Fred Karst vom Missbrauch mindestens eines Jungen erfahren zu haben. „Wenige Monate später wurde Karst wegen Missbrauchs an einem achtjährigen Jungen verurteilt.“ Warum er bislang geschwiegen habe, „das habe ich mich in den letzten Monaten immer und immer wieder gefragt“, heißt es weiter. Vermutlich sei es aus Scham geschehen, die damals von einem Teil der Grünen geforderte Straffreiheit von sexuellen Handlungen zwischen Erwachsenen und Kindern mit vertreten zu haben, so Birk. …

    Bei den Grünen wird nun erwartet, dass in den kommenden Wochen weitere Einzelheiten über persönliche Verstrickungen in die Pädophilenszene ans Licht gelangen. „Leute wie ich, die gewusst, aber nichts gesagt haben, gibt es viele“, sagte Birk im Gespräch mit der Berliner Morgenpost. „Wir werden hoffentlich noch mehr dieser Geschichten hören.“ …

    Mit der Aufklärungsarbeit des Berliner Landesverbandes rücken pädosexuelle Gewalt und Täterschaft ganz nah an die Grünen heran, möglicherweise sogar in Parteistrukturen hinein. Denn die 1992 bis 1995 bestehende AG Alt & Jung war ein kaum getarnter Treffpunkt pädosexueller Männer, die den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen nicht nur propagierten, sondern auch vollzogen. Denn mit dem Aufarbeitungsbericht der Berliner Grünen stellt nun auch die Partei selbst klar, dass sich die pädophilen Gruppen nicht nur darauf beschränkt haben, in Parteitagsbeschlüssen die Forderung nach Straffreiheit für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern zu verankern.

    Mit einem der im Bericht genannten Protagonisten pädosexueller Gewalt, dem inzwischen verstorbenen Fred Karst, hatte das Treffen mit Birk stattgefunden. „Ich sah die Nacktbilder von seinen Pfadfinderjungen an den Wänden seiner Wohnung, sah die Hausbar und hörte die Geschichte eines der Jungen, der sich, um diesem Mann zu entfliehen, freiwillig in ein Heim begeben hatte, wie dessen betrunkene Mutter an Karsts Hausbar bekannte“, heißt es in dem persönlichen Nachtrag Birks.

    aus: Jens Anker (Grünen-Abgeordneter – „Ich sah die Nacktbilder der Jungen“), in: Berliner Morgenpost 22.05.2015

    http://www.morgenpost.de/berlin/article141322730/Gruenen-Abgeordneter-Ich-sah-die-Nacktbilder-der-Jungen.html

    ::
    ::

    Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911
    DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben.

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2

    ::
    ::

    Allerhöchste Zeit den Fred-Karst-treuen Verein von der Pfadfinderbund-Linkliste zu schmeißen sollte man meinen, solange jedenfalls, wie dort dem verstorbenen Päderasten und Serienstraftäter (DPB 1911: „Bundesehrengerichtsvorsitzender“) täglich pfadfinderische Ehre erwiesen wird. Pfadfinder-Treffpunkt hat Kenntnis von Fred Karst und sollte den DPB 1911 zeitnah auffordern, dem Pädo-Serientäter die Amtswürde Bundesehrengerichtsvorsitzender posthum abzuerkennen und sich vom päderastisch-pfadfinderischen Wollen und Tun des Herrn Karst unzweideutig zu distanzieren. Bis dahin kein Durchklick von PT aus zum Deutschen Pfadfinderbund 1911.

    Noch allerdings ist der DPB 1911 ohne Berührungsängste bei Pfadfinder-Treffpunkt (PT) gelistet sprich er wird, mindestens implizit, allen Kindern und Eltern als pädagogisch und pfadfinderisch völlig akzeptabel empfohlen statt vom DPB 1911 zu verlangen, sich von der bisherigen eigenen Tradition des Fred Karst endlich abzuwenden.

    Fünf Angehörige des Fred-Karst-orientierten Bundes sind beim PT Forist:

    Deutscher Pfadfinderbund gegründet 1911
    DPB 1911

    Zugehörige PT-User (5)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=tp_eintrag_bund_view.php&index=28

    ::

  29. traoré Says:

    … Einer der beiden Päderasten unter den Grünen war Dieter F. Ullmann, der während seiner Zeit in der Partei mehrmals wegen sexuellen Missbrauchs in Haft war. Im Mittelpunkt der pädophilen Umtriebe im Landesverband stand aber Fred Karst. Der trat der Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz (AL), die später in die Grünen aufging, 1983 bei. Damals war er noch Häftling der Justizvollzugsanstalt Tegel – wie Ullmann wegen sexuellen Missbrauchs. Karst machte sich immer wieder für die Abschaffung der Paragrafen 174 und 176 StGB stark, die Sex mit Kindern verbieten. In der Arbeitsgemeinschaft Knast setzte er sich für die Interessen inhaftierter Sexualstraftäter ein.

    Karst inszenierte wie alle pädophilen Aktivisten in der Partei die Täter sexueller Gewalt als Opfer, als unterdrückte Minderheit. Dieser Darstellung lag die verschrobene Vorstellung zugrunde, dass es einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könnte. Eine Vorstellung, der auch viele Grüne erlagen, die eigentlich nichts mit Pädophilie zu tun haben wollten. Im Bericht heißt es dazu: „Ideologisch herrschte ein Minderheitendogma: Man verstand sich als Sprachrohr und Lobby gesellschaftlich diskriminierter Gruppen.“ Landeschefin Jarasch sagt deshalb heute. „Wir schämen uns für das institutionelle Versagen unserer Partei.“ Das Klima der sexuellen Revolution sei keine Entschuldigung.

    Die Grünen schauten auch weg, als Karst 1992 eine allzu offensichtliche Arbeitsgemeinschaft gründete: die AG Jung und Alt, eine Untergruppe im Schwulenbereich der AL. Mit dieser Gruppe organisierte der verurteilte Päderast Campingausflüge unter dem Motto Sicheres Zelten ist möglich. Auch mit „Butterfahrten“ an die Ostsee warb er. 1993 beantragte Karst Projektmittel, um eine Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg zu mieten. Er wollte dort „Hausaufgabenhilfe“ anbieten.

    Die zuständige Bezirksgruppe lehnte Karsts Antrag zwar ab. Erst 1995 allerdings, nachdem Karst ein weiteres Mal verurteilt wurde, weil er einen acht Jahre alten Jungen missbraucht hatte, strebte der Landesverband ein Parteiausschlussverfahren an. Was in den Jahren zuvor in der Gruppe Jung und Alt geschehen ist, wie viele Mitglieder sie hatte, ob es durch diese Institution der Grünen zu systematischen Missbrauch von Kindern kam, all das ist heute nicht zweifelsfrei bekannt – auch weil sich die Berliner Grünen damals nicht wirklich darum kümmerten. …

    von: Issio Ehrich (Gab es ein grünes Missbrauchs-Netzwerk?), auf: n-tv (20.05.2015)

    http://www.n-tv.de/politik/Gab-es-ein-gruenes-Missbrauchs-Netzwerk-article15132876.html

  30. traoré Says:

    … Thomas Birk. Erst nach der Pressekonferenz erleichterte der queerpolitische Sprecher der Abgeordnetenhausfraktion sein Gewissen per Facebook: Er bekannte, den grünen Pädoaktivisten Fred Karst einmal in seiner Wohnung besucht zu haben. Dabei hatte er einen deutlichen Verdacht auf Kindesmissbrauch: Bilder von nackten Pfadfinderknaben an der Wand, eine betrunkene Mutter, die von ihrem Sohn erzählte, der auf der Flucht vor dem grünen „Kinderfreund“ freiwillig ins Heim gegangen sei. Auch das Foto des Jungen hing an der Wand.

    Birk verließ nach eigener Darstellung geschockt die Wohnung. Mit dem, was er gesehen hatte, ging er aber nicht zur Polizei – kein Staat! Er sprach auch nicht mit Parteifreunden darüber – keine Kritik an Minderheiten! Er schwieg – jahrelang. Der Parteifreund wurde 1995 wegen Vergewaltigung eines Achtjährigen verurteilt.
    Birk beißt nun das schlechte Gewissen. Er gehört heute zu den entschiedensten Aufklärern bei den Grünen. Und er fordert nun auch andere, die „gewusst, aber nichts gesagt haben“, dazu auf, ihre Geschichten zu erzählen. Das große Erzählen, das konkrete Benennen von Personen, Orten, Taten muss jetzt auch losgehen. Nur so können sich die Berliner Grünen von der Schuld befreien, die sie auf sich geladen haben. …

    von: Nina Apin (Dieses verdammte Erbe), in: taz 22.05.2015

    http://www.taz.de/!160410/



    bereits Ende März 2015 weist der exzellente Journalist Christian Füller (Autor der pfadfinderischen Pflichtlektüre: Die Revolution missbraucht ihre Kinder) auf den GRÜNEN Pädo-Serientäter Fred Karst hin:

    Zu eurer Kenntnis: die Berliner Grünen haben gerade angekündigt, in einem Mitte April zu veröffentlichenden Bericht schonungslos ihre Vergangenheit aufklären wollen. http://www.taz.de/Aufarbeitung-Paedophilie/!157214/ Dabei wird von „bis zu Tausend Opfern“ die Rede sein. Zwei der wichtigsten Täter in diesem Zusammenhang sind Bündische:

    Fred Karst, grünes Mitglied, der in und außerhalb der Partei Gruppen mit Kindern installierte, die zum Missbrauch und zur „Nachschub“-Gestaltung wichtig gewesen seien; Karst war Nerother WV.

    herrce am 28.03.2015 (08:13, 08.16 Uhr)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=90



    Na sowas, nicht nur der sogenannte About (technische Daten über uns – DPB 1911), nein gleich die komplette Homepage des Deutschen Pfadfinderbundes gegr. 1911 ist ausgeknipst! Nun, beugen wenigstens wir der Erinnerungslosigkeit vor:

    Deutscher Pfadfinderbund gegründet 1911
    technische Daten über uns – DPB 1911

    Bundesehrengerichtsvorsitzender Fred Karst, Berlin verstorben

    http://dpb1911.pfadfinder.me/about/showrubrik.php?id=2


    So entstand der DPB 1911 e. V. am 11. November 1951 in Bad Kreuznach unter der Führung des Bundesfeldmeisters Werner Plaschke [aus Ispringen bei Pforzheim], genannt alarich. Seinen Namen sicherte sich der Verein durch die Zahlung der Vorkriegsschulden des gleichnamigen Vorgängerbundes. Erst später wurde er in DPB e. V. gegr. 1911 umbenannt. Bei der Gründung zählte der Bund etwa 4000 Mitglieder. Heute besteht der Bund aus dem Stamm Nibelungen in Düsseldorf-Benrath: drei Sippen, einer vor kurzem neuentstandenem Meute und einer Roverrunde. Bundesvorsitzender ist Helmut Walitzek (dino). Die Gruppenstunden finden in einem alleingenutzten Raum im kirchlichen Jugendheim Paulistraße oder im Pfadigarten, einer idyllischen Schrebergartenparzelle im Wald, statt. Außerdem pflegt der Bund auf seinen Internetseiten eine eigene Online-Zeitung, genannt “Der Pfadfinder” und ein umfangreiches Gruppenstundenarchiv. Die Bundestracht umfasst neben dem dunkelgrünem Hemd mit der Bundeslilie ein schwarz-grünes Halstuch bzw. ein dunkelgrünes T-Shirt mit Bundesemblem. …

    von: almi (Vorgestellt: DPB e. V. gegr. 1911), in: scouting 02-06

    http://scouting.de/vorgestellt-dpb-e-v-gegr-1911/


    BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
    DAS BUNDESARCHIV

    DY 24/ 22558
    Pfadfinderjugend

    Beurteilung des Bundesfeldmeisters des Deutschen Pfadfinderbundes 1911 Werner Plaschke

    1952 – 1953, o. Dat.

    http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dy24/index.htm?kid=ad2f62fe-18e4-4a2d-a263-6fb6d0249840



    Protest gegen die Remilitarisierung und den Deutschlandvertrag (1951-1952)

    Für den Friedensvertrag – Gegen den Generalvertrag – Das Trennende beiseite

    „Deutsche Sammlung“

    Dortmund, den 29. Juni 1952
    Die Konferenz Deutsche Sammlung
    Arbeitskreis für deutsche Verständigung – für einen gerechten Friedensvertrag:

    Werner Plaschke, Ispringen, Krs. Pforzheim, Konstrukteur, Mitgl. d. Präsidiums des Westdeutschen Treffens, Bundesfeldmeister des Deutschen Pfadfinder-Bundes

    http://www.europeana.eu/portal/record/2022022/11088_DD3046DA_3A15_4579_9BF3_2E6F2841FA7C.html

    Bund der Deutschen, Partei für Einheit, Frieden und Freiheit (BdD)

    Nach der Unterzeichnung des Generalvertrags wurde am 26. Juni 1952 in Dortmund die Deutsche Sammlung gegründet. Mitglieder des Präsidiums waren der ehemalige Reichskanzler Joseph Wirth, Katharina von Kardorff-Oheimb und Wilhelm Elfes. Die Deutsche Sammlung rief zum Widerstand gegen den die Westbindung festschreibenden Generalvertrag auf und forderte, alle Möglichkeiten der Wiedervereinigung auszuschöpfen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bund_der_Deutschen,_Partei_f%C3%BCr_Einheit,_Frieden_und_Freiheit

  31. traoré Says:

    Fred Karst, der aus der Pfadfinderbewegung kam und teilweise rechtsradikale Positionen vertrat
    ::

    … Stattdessen schlüpften unbemerkt ganz andere unter den Deckmantel der Partei. Rund 20 Sexualstraftäter, so heißt es im Grünen-Bericht, wurden AL-Mitglieder. Darunter der vorbestrafte Dieter Ullmann. Er sorgte dafür, dass im Wahlprogramm 1981 die Straffreiheit für Sex mit Kindern gefordert wurde. Als er Kandidat für das Abgeordnetenhaus wurde, saß er in Haft, was keinen störte – im Gegenteil: Ullmann galt in der Partei als Opfer der repressiven Gesellschaft. …

    Die Auswüchse dieser falsch verstandenen Liberalität haben Frauke Homann, die für das Bezirksamt arbeitete und lange für die Kiezschule in der Skalitzer Straße, bis in die Nächte verfolgt. Entsetzt sei sie gewesen, als sie feststellen musste, dass nahezu alle Jungen in einer Grundschulklasse von einer Gruppe Pädophiler missbraucht wurde. …

    In den Schulen oder sozialen Einrichtungen für Kinder aus schwierigen Familien, so erfuhr Frauke Homann immer wieder, schlüpften die Täter in die Rolle der Helfer, galten sogar als Vertraute der Lehrer, die es gut fanden, wenn ihre Schüler Nachhilfe bekamen. Und auch viele Eltern oder alleinerziehende Mütter waren froh, wenn ein hilfsbereiter Mann auf die Jungen aufpasste, mit ihnen Schularbeiten erledigte oder Ausflüge unternahm. Dass die Kinder im Nachbarschaftskeller für Schlüsselkinder in der Falckensteinstraße nicht nur spielen konnten, sondern auch missbraucht wurden, flog erst viel später auf. Als Unbekannte eines Nachts Kinderpuff an die Tür sprühten, machte der Laden dicht. Den Pädophilen war’s egal, es gab genügend andere Treffpunkte. So konnte es sogar geschehen, dass einer wie Fred Karst, der aus der Pfadfinderbewegung kam und teilweise rechtsradikale Positionen vertrat, im Kreuzberger Biotop ungehindert seine Triebe ausleben konnte. Der inzwischen verstorbene [Anm.: das wäre zu belegen] Karst war Mitglied der Alternativen Liste, saß zeitweise im zentralen Landesausschuss. Seine Wohnung war Treffpunkt der von ihm gegründeten Arbeitsgemeinschaft Jung & Alt, in der Kinder ein- und ausgingen. In der Zeitung der Partei durfte er noch 1994 behaupten, dass Kinder durch „einvernehmlichen Sex keinen psychischen Schaden“ erlitten. Er flog erst 1995 aus der Partei, nachdem er erneut verurteilt worden war. …

    Wie rabiat die Pädophilen vorgingen, erlebte Frauke Homann immer wieder. Einmal wurde sie zum selbstverwalteten Heilehaus in der Waldemarstraße „befohlen“, wo sie eine Gruppe von Pädosexuellen – zusammen mit einem Anwalt – bedrohte. „Wenn ihr nicht aufhört, Stunk zu machen, dann prügeln wir euch aus dem Bezirk“, bekam sie zu hören. Reaktion in Kiez? Keine. Der Ton sei eben ruppig in SO 36, hieß es. …

    von: Gerd Nowakowski (Pädophilie in Kreuzberg: Es wollte keiner hören), in: Der Tagesspiegel 26.05.2015

    http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/missbrauch-bei-den-berliner-gruenen-paedophilie-in-kreuzberg-es-wollte-keiner-hoeren/11823438.html

    ::
    ::

    Ebenso wandte sich Dieter F. Ullmann im Namen des TBS und unterstützt von den AL-Schwulen gegen die Aussage des grünen Bundestagsabgeordneten Herbert Rusche, die grüne Gesetzesinitiative zur Streichung der §§ 175 und 182 StGB sei „kein Freibrief für geile alte Männer“. Rusche hatte sich darüber hinaus für das Fortbestehen der §§ 174 und 176 StGB ausgesprochen. Ullmann war es auch, der sich am 12. Juli 1985 für das TBS gegen den Versuch des Grünen-Landesvorstands Niedersachsen stellte, Pädosexuelle aus den Schwulengruppen der Grünen heraus zu drängen.
    13

    Im Kreuzberger Stachel entflammte nun im Sommer und Herbst 1986 eine Diskussion um Pädosexualität, wobei die Kontroverse vor allem zwischen den organisierten AL-Frauen in Kreuzberg und Mitgliedern des Schwulenbereichs verlief. Kurt Hartmann und Manfred Herzer hielten im Kreuzberger Stachel (9/10 1986) die Bestrafung „gewaltfreier Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern für einen politischen Fehler und für ein Unrecht“. In der gleichen Stachel-Ausgabe erhielten sie in einem Leserbrief unter Bezugnahme auf den Artikel im Juli Unterstützung: „Auch die AL scheint inzwischen von der Wende befallen. Seit sie sich als Kinderficker-Partei diffamiert sieht, diffamiert sie jetzt wohl fleißig mit, möglicherweise um sich rein zu waschen? Die Pädos sind ja schon ausgegrenzt worden!“ [Leserzuschrift von Wolfgang Timmer [jugendbewegt-bündisch, s. u., genannt köchl], in: Kreuzberger Stachel, September/Oktober 1986, S. 7] Die Gegenposition vertrat Angela Schäfers vom AL-Bereich Frauen:

    „Männer sollten ihren Wunsch nach sexuellen Kontakten mit Kindern endlich als ihr Problem begreifen – als ihre Unfähigkeit, mit gleichberechtigten Partnern oder Partnerinnen zu leben – und nicht als bloße – natürliche – Variante von Sexualität. Und politisch aktive Schwule sollten diese Unfähigkeit nicht länger zum politischen Programm erheben, sondern ihren emanzipatorischen Ansatz als auch für diesen Bereich geltend verstehen.“ [Angela Schäfers: Egoistische Wünsche Erwachsener, in: Kreuzberger Stachel, September/Oktober 1986, S. 7]
    14

    Am 4. Februar 1995 erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel über den Prozess und das Urteil gegen Fred Karst wegen Missbrauchs an einem zur Tatzeit achtjährigen Jungen. Es wurde berichtet, dass Karst aktives grünes Mitglied sei, eine Jugendgruppe leite und schon 1980 wegen sexuellen Missbrauchs zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden sei. Fred Karst gehörte dem Schwulenbereich der Berliner Grünen an und war seit Dezember 1992 sein Vertreter auf der Landesdelegiertenkonferenz.
    18

    Vermutlicher Schlusspunkt der zeitgenössischen Auseinandersetzung zum Thema Pädosexualität bei den Berliner Grünen war der Parteiaustritt Fred Karsts im Mai 1995, der somit einem möglichen Parteiausschluss zuvorkam.
    19

    Dieter F. Ullmann (Mitglied von Mai 1981 bis März 1989) und Fred Karst (Mitglied von März 1983 bis Mai 1995), die über viele Jahre in sogenannten offenen Wohnungen (darunter dem Falckensteinkeller) Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren sexuell missbraucht haben. Sie gehörten, beide sind inzwischen verstorben [belegbar?], zu den wichtigsten pädosexuellen Netzwerkern in- und außerhalb Berlins. Auch Peter Schnaubelt, der später wegen der Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie vor Gericht stand, war von 1992 bis 1996 Mitglied der Partei und ihres Schwulenbereichs. Kurt Hartmann, ein weiterer Hauptakteur des Schwulenbereichs, bezeichnet sich selbst zwar als nicht pädosexuell, hatte aber die sogenannte einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern zum Lebensthema gemacht.
    29

    Zum anderen warb Fred Karst eine Gruppe von mehreren Männern an, die sich ab Herbst 1992 in der Untergruppe Jung und Alt als schlecht getarnte „Pädogruppe“ trafen. Sie sollte den Anschein einer Freizeit- und Wohltätigkeitsgruppe vermitteln, bestand aber wohl tatsächlich aus Männern, die sexuell auf Jungen auch unter 14 Jahren fixiert waren. Einzelne Mitglieder des Schwulenbereichs verteidigten noch 1994 aggressiv die bisherige Linie der vermeintlich einvernehmlichen Sexualität mit Kindern. Dies gipfelte in der Androhung von körperlicher Gewalt durch Mitglieder der Gruppe „Jung und Alt“ gegenüber der Kreuzberger AL-Frauengruppe und anderen Bereichsmitgliedern, die eine andere Meinung vertraten.
    29

    Nach der erneuten Verurteilung des Bereichsmitglieds Fred Karst wegen sexuellen Missbrauchs im Februar 1995 distanzierte sich der Schwulenbereich von jedwedem Missbrauch von Kindern und bekannte sich zum Schutzalter 14 Jahre. Damit wurde stillschweigend auch die These der möglichen einvernehmlichen Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen begraben. Die Mitglieder der Gruppe Jung und Alt verloren mit Fred Karst ihre Führungsfigur und wurden, soweit die Kommission es nachvollziehen kann, zwischen 1995 und 1997 wegen nicht gezahlter Beiträge als „Karteileichen“ aus der Liste der Parteimitglieder gestrichen.
    30

    Wortführer zum Thema Pädosexualität: Kurt Hartmann, Dieter F. Ullmann und Fred Karst
    ab 31 ff.

    Kurt Hartmann lebt heute in Brandenburg, war zwischenzeitlich in der PDS und hat 2013 auf der Liste der Piratenpartei für den Bundestag kandidiert. Er ist bis heute davon überzeugt, dass es eine einvernehmliche Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern (auch innerhalb der Familie) geben kann und fordert daher weiterhin die Abschaffung der §§ 174 und 176 StGB. Generell beharrt er darauf, dass sexuelle Handlungen als solche und Pornografie nicht in ein Strafrecht gehörten.
    31

    Dieter F. Ullmann
    … geht hervor, dass Ullmann allein zwischen 1986 und 1989 wegen vier verschiedener Missbrauchsfälle an Jungen zwischen sieben und zwölf Jahren mehrfach verurteilt wurde. Er verstarb 2004 [ggf. noch belegen].
    32-33

    Fred Karst
    ab 33 ff

    Fred Karst war wie Dieter F. Ullmann ein bundesweit vernetztes Mitglied der Pädosexuellenbewegung. Als solcher agitierte er auch aus dem Strafvollzug heraus, wo er u.a. bis 1985 fünf Jahre wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen verbrachte. Er wurde wegen des gleichen Deliktes mehrmals angeklagt und verurteilt. Von 1986 bis 1989 war er erneut inhaftiert, diesmal aufgrund sexuellen Missbrauchs, den er im sogenannten Falckensteinkeller verübte. In diesem Zusammenhang wurden die Kreuzberger AL-Frauen auf ihn aufmerksam. Seine politischen Aktivitäten erstreckten sich auf die AG Pädophilie der Allgemeinen Homosexuellen Arbeitsgemeinschaft. Er war bei der Jugendbewegung Nerother Wandervogel und leitete dort Kindergruppen. Im März 1983 trat er der AL bei – während er in der JVA Tegel wegen sexuellen Missbrauchs inhaftiert war. …

    Er war laut Impressum der Website des Deutschen Pfadfinderbundes gegr. 1911 (nicht zu verwechseln mit dem Deutschen Pfadfinderbund) dessen Bundesehrengerichtsvorsitzender gewesen und mittlerweile verstorben [Hilfsverb fehlt – (weil) beim DPB 1911 abgeschrieben? Tod sollte belegbar sein].
    33

    Es ist davon auszugehen, dass weitere Aktive des Schwulenbereichs zwischen 1979 und 1995 nicht nur aus politischer Überzeugung, sondern auch im eigenen Interesse für die Abschaffung der §§ 174 und 176 StGB eintraten. So waren weitere Mitglieder der DSAP wie Horst Kirchmeier, Olaf Stüben und Wolfgang Zander oder von externen „Pädogruppen“ im AL-Schwulenbereich bzw. in seiner Untergruppe „Jung und Alt“ aktiv. Einige dieser Personen sind inzwischen verstorben, andere sind aus der Partei ausgetreten, wurden wegen fehlender Beitragszahlungen ausgeschlossen oder waren nie deren Mitglied. Ein Teil von ihnen war offenbar auch vor, während und nach der Zeit bei der AL/den Grünen in pädosexuellen Netzwerken außerhalb der Partei organisiert.
    34

    1986 … im Ringen um die Haltung zur Pädosexualität. Sie bezog sich auf einen Artikel des AL-Mitglieds [C. T.] alias „Egon“ über den Verdacht des sexuellen Missbrauchs bei Pfadfindern und in Jugendprojekten. In diesem Zusammenhang hatte Kurt Hartmann mit weiteren Mitgliedern des Schwulenbereichs die Kreuzberger-Stachel-Redaktion
    41

    Auslöser einer wichtigen Kontroverse zwischen Kreuzberger AL-Frauen und AL-Schwulenbereich war in diesem Zusammenhang ein Artikel in der AL-eigenen Zeitschrift Kreuzberger Stachel vom Sommer 1986. Unter der Überschrift „Wer steckt hinter ‚Kreuzberg inform‘ Oder: Die dubiose ‚Jugendarbeit‘ des W. Herzog“ thematisierte AL-Mitglied Christian Thiel unter dem Pseudonym „Egon“ Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs in Berliner Jugend- und Pfadfindergruppen (Autonome Brandenburgische Jungenschaft, Nerother Wandervogel).

    Dieser Artikel löste eine heftige Reaktion des Schwulenbereichs aus. Die Bereichsmitglieder Manfred Herzer und Kurt Hartmann reagierten in der September-Ausgabe des Kreuzberger Stachel. Unter der Überschrift „Sexuelle Verdächtigung“ stellten sie sich hinter Wolfgang Herzog und trugen ihre bereits bekannten Thesen vor.
    53-54

    Gegen Herzer und Hartmann positionierte sich Angela Schäfers vom AL-Frauenbereich in der gleichen Stachel-Ausgabe mit ihrem Artikel „Egoistische Wünsche Erwachsener“.
    p 54

    Im Kreuzberger Stachel folgten anschließend kontinuierlich weiterhin Artikel, die sich mit dem Thema sexueller Missbrauch von Kindern auseinander setzten. Dagmar Riedel-Breidenstein schrieb im März 1995 unter der Überschrift „Erster Parteiausschluss bei den Grünen? Grüner Kindesmissbraucher erneut verurteilt“ über die Verurteilung von AL-Mitglied Fred Karst am 4. Februar 1995. Fred Karst hatte in Kreuzberg den sogenannten Falckensteinkeller betrieben, in dem „Lückekinder“ aus Kreuzberg betreut wurden. Als „Lückekinder“ werden in der Jugendhilfe Kinder bezeichnet, die zwischen 9 und 13 Jahre alt sind und in diesem Übergangsalter vom Kind zum Jugendlichen bei Angeboten der Jugendhilfe oft durch das Raster fallen.
    59

    Die Bedrohung der Kreuzberger Frauen durch die Mitglieder des Nerother Wandervogel, die im Schwulenbereich aufliefen, hatte eine klare, endgültige und eindeutige Distanzierung des neuen Vorstandes zur Folge. Dem geplanten Parteiausschluss konnte Fred Karst (mehrfach wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt) nur durch seinen kurzfristigen Austritt im Mai 1995 zuvor kommen.
    66

    Quelle: Bericht und Handlungsempfehlungen (Kommission zur Aufarbeitung der Haltung des Landesverbandes Berlin von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu Pädophilie und sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Gründungsphase bis in die 1990er Jahre)

    http://gruene-berlin.de/sites/gruene-berlin.de/files/benutzer/henriette.kluge/bericht_komm_aufarbeitung_gruene_berlin_.pdf

    ::
    ::

    ernst siegfried hausberg (eisbär), wolfgang timmer (köchl),

    h__p://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Hausberg

    Wolfgang Timmer [köchl] bei [Textbeitrag] Projekttreffen „Fürsten in Lumpen und Loden“ in der Eifel [kommentierend]

    h__p://blog.jugendbewegung-der-film.de/

  32. traoré Says:

    Der Fall Didi: Ein Pädosexueller in der taz

    Didi, wie ihn seine Schüler nannten, mochte die Jungen. Und die Jungen ihn. “Didi war immer von Knaben umgeben”, sagt die ehemalige Schülerin. Damals habe sie sich nichts dabei gedacht, wenn sie den Lehrer so mit den Schülern sah. Das änderte sich, als sie den Kunstlehrer Ende 2010 im Abschlussbericht zum sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule wiederfand – als mutmaßlichen Täter. Sie fragt sich heute: Was hat sie alles nicht gesehen?

    Wie ihr geht es vielen, die Dietrich W. gekannt und geschätzt hatten, bevor er 2009 an Lungenkrebs starb: Schülern und Freunden, Angehörigen und Kollegen – auch in der Redaktion der taz, zu deren Gründern W. gehörte, und für die er jahrelang als Stuttgart-Korrespondent arbeitete.

    Der 35-seitige Abschlussbericht zum sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule widmet seinem Fall sechs Zeilen. Dietrich W., der von 1969 bis 1972 an der Odenwaldschule unterrichtete, werden neun der bislang 132 dokumentierten sexuellen Übergriffe vorgeworfen. Insgesamt drei Männer, zur Tatzeit zwölf bis vierzehn Jahre alt, haben ihn beschuldigt und zudem sechs weitere Betroffene genannt. So zählen es die beiden unabhängigen Aufklärerinnen Brigitte Tilmann und Claudia Burgsmüller, die die Schule bestellt hat.

    Im Gegensatz zu vier Haupttätern wird Dietrich W. im Abschlussbericht nicht mit Namen genannt, sondern nur als “Kunstlehrer” bezeichnet. …

    Als Dietrich W. 1969 an die Odenwaldschule kommt, ist er kein Lehrer. Er hat eine Tuchmacherlehre absolviert. Befreundete Pädagogen, die er wohl auf Burg Waldeck kennengelernt hatte, vermitteln ihn an die Schule. Die Burg Waldeck ist ein jugendbewegtes Zentrum, dessen Chansonfestival, das “deutsche Woodstock”, politisierte Achtundsechziger anzieht.

    Für die Pädophilen gab es außerdem ideologische Sympathien. Die Linken wollten sexuelle Befreiung. Pädophile durften als von staatlichen “Repressionsorganen” Verfolgte auf Solidarität hoffen. “Es war die zweite Welle der sexuellen Revolution”, erinnert sich die damalige “Säzzerin” Doris Benjack: “Alle wollten sich von allem befreien.” Niemand wollte prüde sein wie die Spießer. …

    In den Anfangsjahren besetzte die Nürnberger Indianerkommune, in der Erwachsene mit Kindern zusammenlebten, mehrmals die taz-Redaktion. Ein gängiges Mittel extremistischer Grüppchen im Kampf um Öffentlichkeit. Entnervt druckte die taz daraufhin auch Texte der Indianer, zuletzt 1986.

    Von der Päderastengruppe der Homosexuellen Aktion Hamburg kam der offen praktizierende Pädosexuelle Olaf Stüben zur taz. Kollegen erinnern sich, dass er zuweilen sogar einen jungen Gefährten in die Redaktion mitbrachte. Anfang der Achtziger rechtfertigt Stüben auf einer Seite zum Thema Pädophilie “freiwillig eingegangene” sexuelle Beziehungen von Erwachsenen mit Kindern.

    Autoren: Astrid Geisler, Nina Apin, Christian Füller. Archiv-Recherche: Brigitte Marquardt. In der taz vom 19.02.2011

    http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/19/der-fall-didi-ein-paedosexueller-in-der-taz/




    Wiesbaden, reformpädagogische Helene-Lange-Schule. Missbrauchstäter der 2008 verstorbene Kunstlehrers Hajo Weber:

    Ein Meister im Beliebtsein

    … damals wussten alle, dass sich Weber an mehreren Jungen vergangen hatte. Doch die Schüler schwärmen bis heute von dem coolen Pädagogen, die Kollegen von dem passionierten Fotografen. Man fühlt mit ihm, nicht gegen ihn. Und seit er hingeschieden ist, noch mehr – als sei er den Märtyrertod gestorben, ein Gepeinigter, Gemarterter, verzehrt vom Übelwollen anderer, wegen „eines einzigen Ausrutschers“. Wieder und wieder hört man: „Das war doch nur dieses eine Mal.“ …

    Zwanzig Jahre lang hat Weber an der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden gelehrt und fotografiert. Leiterin Enja Riegel hatte dort die Reformpädagogik ausgerufen und ein Buch darüber geschrieben, unter Webers Mitwirkung und der ihres Vertrauten Gerold Becker, des Leiters der Odenwaldschule, des vielgerühmten Pädagogen, des Serienvergewaltigers….

    Hajo Weber war Lehrer, er war Meister im Beliebtsein. Mädchen durften selten in den verwunschenen Hinterhof, in seine Abenteuerspielplatzwohnung für Piraten. Die Jungs lagen auf Fellen herum, lasen in Comics und Zeitschriften. …

    Die Sorge galt dem Lehrer. Er wurde therapeutisch behandelt, man sprach von Suizidgefährdung. Alle bemühten sich um den armen Mann: die Direktorin, der Klassenlehrer, die Eltern. Kurz darauf stand Gerda am Gartenzaun von Titilayos Familie. Sie rief nach dem Mädchen und hielt ihm vor Augen, wie Weber jetzt zu leiden habe. Titilayo fühlte sich schuldig. Zu Titilayos Mutter sagte Gerda: „Der Hajo hat meinem Steffen nicht weh getan.“ Gerda kann sich daran nicht mehr erinnern. Sie sagt: „Es könnte so gewesen sein.“

    Dann rief Weber an. Ob Gerda ihm helfen könne, seine Sachen aus der Schule zu schaffen? Weber hatte kein Auto, Gerda holte ihn mit ihrem ab. Er stand mit seinen Kartons auf der Treppe, hatte Tränen in den Augen. Er sagte ihr, er habe nichts Schlimmes getan. Den Jungen habe es doch auch gefallen. Von den alten Griechen erzählte er, die sich Schüler hielten, die ihre „sexuellen Freunde“ waren. Und er berichtete von seiner Kindheit, von seinem gewalttätigen Vater. Wie gerne würde er Steffen wiedersehen. …

    Weber ging bis 1997 an der Helene-Lange-Schule ein und aus. Dann ging er nach Kolumbien, unterrichtete an der deutschen Schule in Bogotá. Päderasten sind reiselustig. Als Weber nach Wiesbaden zurückkam, zog er ins Vorderhaus.

    Er wurde Lehrer an der Kerschensteiner-Berufsschule. Dass sie ihn dort auch den „Kinderficker“ nannten, erwähnte nach seinem Tod niemand. Gerda bewahrt in ihrer Küche Webers Blick auf ihren Jungen, als Foto an der Wand. Auch bei Webers Nachbarin und enger Freundin hängen Webers Bilder, Ansichten aus Nepal. Sie arbeitet beim Kindersorgentelefon „Nummer gegen Kummer“.

    Und Riegel [Enja Riegel, die damalige Direktorin], inzwischen pensioniert, rollte den Missbrauchsfall im Frühjahr selbst wieder auf. Sie sagte, sie habe „vieles getan, um die Kinder zu schützen“. Und sie habe „nie den Eindruck gehabt, dass die Schüler in irgendeiner Weise Schaden davongetragen haben“. Kurz darauf nahm sie den Satz wieder zurück. An vier der missbrauchten Jungen schrieb sie: „Ich meine, dass ein persönliches Gespräch zwischen uns als in unterschiedlicher Weise Betroffenen zur Aufklärung und evtl. Aussöhnung beitragen kann.“ Betroffenen.

    von: Lydia Harder, in: FAZ 12.12.2012

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/missbrauch-ein-meister-im-beliebtsein-11084685.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    DIETER KASSEL: … Im Nachlass des Kunstlehrers und Fotografen Hajo Weber im Wiesbadener Stadtarchiv haben Journalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kinderpornografische Fotos entdeckt. Selbstgemachte, in großen Mengen. Und in diesem Zusammenhang wurde auch öffentlich bekannt, dass eben dieser Hajo Weber Ende der 80er-Jahre an der Schule, an der er damals beschäftigt war, mehrere Jungen sexuell missbraucht hat.

    Diese Schule, das war nicht irgendeine, sondern das war die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden, heute unter anderem Versuchsschule des Landes Hessen und seit langem eine der wenigen staatlichen Schulen, die zu den Vorzeigeobjekten der Reformpädagogik gehören. …

    CHRISTIAN FÜLLER: [zugeschaltet per Telefon aus Bad Boll, wo gerade die Tagung der Evangelischen Akademie zum Thema Reformpädagogik und Demokratie zu Ende ging] … Aber besonders die Landerziehungsheime, die in Deutschland sozusagen der Container, das Gedächtnis der Reformpädagogik sind, die immer die Vorreiterrolle hatten, und ganz an der Spitze die Odenwaldschule …

    … Solche Elemente muss die Reformpädagogik, glaube ich, jetzt wirklich gründlich anschauen, weil in der Öffentlichkeit ist es nicht zu vermitteln, dass man zum Beispiel, wie es hier auf der Tagung geschieht, einen anerkannten Päderasten wie Gustav Wyneken, den Gründer der Freien Schulgemeinde in Wickersdorf, was jetzt ganz lange her ist, aber der wird da hier als Superdemokrat gefeiert, und es war einfach einer, der war super pädophil. Das verstehen die Eltern natürlich überhaupt nicht, dass man sozusagen Pädophile weiter pädagogisch argumentieren lässt. Und da muss einfach eingegriffen werden, und da ist viel Selbstkritik gefordert. …

    („Reformpädagogen haben echt ein Problem“, Deutschlandradio Kultur, ein Beitrag vom 14.12.2010)

    http://www.deutschlandradiokultur.de/reformpaedagogen-haben-echt-ein-problem.954.de.html?dram:article_id=145861

  33. Carcinòl Says:

    Sur le bateau, le groupe fonctionne comme une microsociété qui vit en vase clos, avec ses règles propres et son gourou, le capitaine.

    Die Falado von Rhodos war 40 Jahre lang so etwas wie die (meistens) schwimmfähige Ausgabe der vielfach zum Tatort sexuellen Missbrauchs gewordenen Jugendburg über dem Dorf Balduinstein. Der französische Jungenverehrer „Léon“ (Léonid Kameneff) hingegen kam seit 1969 mit dem Konzept École en bateau als faktischer Vaterersatz (un substitut de père), Reiseleiter und Päderast an menschliche Beute. Dazu betrieb er den 1943 in der Werft Quéré-Gonidec-Kersaudy in Tréboul (commune Douarnenez, département Finistère, région Bretagne) mit einem 20 m langen Rumpf aus Holz gebauten Thunfischfänger, die Karrek Ven, gesamte Segelfläche 286 Quadratmeter, ab 1980 als Jugendsegelschiff.

    Neuromantischer Infantilismus der Reformpädagogik oder andere antiintellektualistische Verantwortungsverweigerung, sexuelle Revolution nach 1968 bzw. postmoderne Lust am Zerstören von Struktur und Nachvollziehbarkeit, die von außen schwer durchschaubare Kleingruppen-Abenteuerpädagogik Marke Pfadfinder oder Wandervogel, der für die Abschaffung der Schutzaltersgrenzen kämpfende Bündisch-Jugendbewegte Fred Karst und die Berliner GRÜNEN der Achtziger, in solchen Milieus schufen sich Päderasten den für sie bestens geeigneten Jagdgrund. Britisch (Morris Fraser aka Roderick Fraser; die Segelfreizeiten des Azimuth Trust), deutsch (bündische Falado) wie französisch auch mit dem Werkzeug Segelboot.

    Léonid Kameneff gründete école en bateau, die „Schule auf dem Schiff“. Was nach außen erlebnispädagogisch wertvoll wirkte, funktionierte intern wie eine Sekte. Auf abenteuerlichen Reisen um die Welt vergewaltigte und missbrauchte der Kinderpsychotherapeut Minderjährige, insbesondere Jungen. Tatort und Täterstrategie erinnern damit an die Schwimmversion von Pädo-Tatort Burg Balduinstein, das Balduinsteiner Segelboot Falado von Rhodos.
    ::

    Un voilier naviguant sur les mers, l’aventure et l’utopie, l’école autrement, des „élèves“ dorés et nus sur le pont, tout cela est venu s’échouer entre les quatre murs clos de la cour d’assises de Paris. Pour le fondateur de l’Ecole en bateau, Léonide Kameneff, 76 ans, condamné à douze ans de réclusion criminelle, il n’y a plus de rêve mais, selon la motivation de l’arrêt rendu vendredi 22 mars, la brutale réalité de „viols et d’agressions sexuelles commis sur de très jeunes garçons pendant plus de vingt ans“, plus de liberté mais „un conditionnement quasi sectaire à l’égard d’enfants particulièrement vulnérables“, plus d’idéal pédagogique mais „une emprise psychologique pour assouvir des pulsions sexuelles“. Et il n’y a pas même la circonstance d’une „époque prétendument permissive“ – celle des années qui ont suivi mai 68 – mais „une sexualité déviante et profondément traumatisante pour les victimes“.

    Deux autres accusés, Bernard Poggi, 60 ans – qui avait lui-même été abusé, enfant, par Léonide Kameneff – et Jean-François Tisseyre, 58 ans, aujourd’hui atteint d’une grave infirmité, ont été reconnus coupables et condamnés respectivement à 6 ans ferme et 5 ans avec sursis. Le quatrième accusé, mineur au moment des faits, a été acquitté. […]

    Un avocat de la défense, Me Yann Choucq guidant Léonide Kameneff vers une reconnaissance de culpabilité à laquelle il s’était si longtemps refusé et n’hésitant pas à aller au-delà de ce que son client reconnaissait. „J’ai une certitude, c’est que quelque part dans cette histoire, il y avait de l’amour, aussi énorme que ce mot puisse paraître dans cette salle d’audience, a dit Me Choucq dans sa plaidoirie. Mais cela ne justifie rien. Car si je conçois que vous avez aimé ces enfants, Léonide Kameneff, je dois vous dire que vous les avez trop aimés, et mal aimés. Parce que vous avez confondu deux choses: la sensualité de l’enfant et la sexualité de l’adulte. Le rêve est aujourd’hui brisé et vous en portez la responsabilité“

    […] Ces garçons ou cette fille âgés de 10 à 15 ans réveillés la nuit dans leur couchette par les caresses d’un adulte. Ces gestes subis et rendus „dans le noir et le silence“. […] La crainte de décevoir „Léo“, leur héros, en se refusant à lui et celle d’être débarqués du bateau, s’ils ne se montraient pas assez dociles ou compréhensifs. Ces retours trop rares dans leur famille […] „L’enfant est là, au bout de l’escalator. Il est l’enfant prodigue. Ses parents, qu’il n’a pas vus depuis dix mois, l’attendent en bas. Ils sont fiers. Et la mère dit: „Alors, c’était bien?“ Mais que voulez-vous qu’il dise l’enfant? Qu’on lui a mis un sexe d’homme dans sa bouche de gamin de 10 ans? Comment pourrait-il décevoir le bonheur et l’espoir de ses parents? Alors il parle des coquillages, du soleil, de la mer et du vent“.

    aus: Pascale Robert-Diard (Le procès exemplaire de l’Ecole en bateau), in: Chroniques judiciaires / LE MONDE 23.03.2013

    http://prdchroniques.blog.lemonde.fr/2013/03/23/le-proces-exemplaire-de-lecole-en-bateau/

    ::

    Onze anciens élèves de l’Ecole en bateau, qui dénoncent des abus sexuels commis dans les années 1980 à bord du voilier le „Karrek Ven“

    http://www.europe1.fr/faits-divers/karrek-ven-les-victimes-veulent-reparation-860473

    ::

    De 1969 à 2001, cette association, l’école en bateau, fondée par Léonid Kameneff, ancien instituteur et psychologue, a accueilli plus de 400 enfants à bord de plusieurs bateaux, de longs mois durant, pour vivre une aventure extraordinaire loin de leur famille.

    Mais cette utopie post soixante-huitarde s’est révélée être l’une des plus grandes affaires de pédophilie connue à ce jour en France.

    Au mois de septembre 1983, à l’âge de 13 ans, Laurent Esnault embarquait à Gallipoli en Italie sur le Karrek Ven. C’est là que débutait son voyage à l’Ecole en bateau. C’est là qu’il a vécu le paradis et l’enfer.

    Témoin dans le cadre du procès, il a obtenu la confiance des autres victimes qui l’ont autorisé à les filmer pendant les trois semaines d’audience.

    Avec Réjane Varrod, une amie réalisatrice, il tente de comprendre à travers ce film pourquoi le silence et la culpabilité ont empêché les enfants de dénoncer leurs agresseurs pendant si longtemps.

    Il dresse également le constat des ravages que causent les actes pédophiles dans les vies des victimes.

    http://france3-regions.francetvinfo.fr/midi-pyrenees/emissions/doc-24-midi-pyrenees-et-languedoc-roussillon/actu/ecole-en-bateau-l-enfance-sabordee-un-documentaire-diffuse-vendredi-soir-24-octobre-vers-minuit.html

    ::
    ::

    Dr Morris Fraser aka Roderick Fraser was a member of the Paedophile information Exchange (PIE), and was involved in child abuse networks across the UK and overseas. He was a founder of the Azimuth Trust charity which sent young boys on sailing holidays as a front for a paedophile ring. He was also one of eight men charged in New York as part of an organised abuse network.

    Fraser worked as a child psychiatrist in Belfast […]

    He founded the Azimuth Trust in 1988, linked to Ecole en Bateau, a French paedophile group founded in 1969 by Leonid Kameneff

    Fraser lived in Islington in 1990, at a time when paedophile networks had infiltrated Islington children’s homes. Another PIE member, Peter Righton, is connected to Islington via the Islington-Suffolk Project, which sent children in care on holidays to Lord Henniker’s estate in Eye, Suffolk. […]

    https://bitsofbooksblog.wordpress.com/2014/09/13/dr-morris-fraser-2/

    https://bitsofbooksblog.wordpress.com/2014/09/

    ::
    ::

    Der heute 76-jährige Kameneff hatte die „Ecole en bateau“ im Jahr 1969 gegründet. Es galt als mutiges Alternativpädagogik-Projekt. Kinder und Jugendliche sollten auf seinem Schiff anders und besser lernen, die Schulzeit als Abenteuer erleben. Bis zum Jahr 2002 sollen 400 Schüler im Alter von zehn bis 15 Jahren an den Reisen teilgenommen haben. Begeisterte, manchmal auch überforderte Eltern schickten ihre Kinder ein Jahr, oft länger auf das Schiff. […]

    Ein Pariser Gericht erklärte Kameneff nun für schuldig, sich in den 80er- und 90er-Jahren an mindestens fünf Kindern vergangen und sie auch vergewaltigt zu haben. Ein Mitarbeiter Kameneffs wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, ein weiterer zu fünf Jahren Gefängnis mit Bewährung. Die Richter sprachen von einer sektenartigen Behandlung besonders verletzlicher Kinder. Kameneff verteidigte seine „ideale Welt ohne Schranken zwischen Erwachsenen und Minderjährigen“ und wollte lange Zeit keine Schuld eingestehen. Am Tag der Urteilsverkündung entschuldigte er sich bei „allen, denen ich wehgetan habe“. Pädophil zu sein stritt Kameneff ab. Er habe „die Kinder ihre Sexualität ausdrücken lassen wollen“ und „auf ihr Verlangen antworten wollen“. Und er verwies auf die früheren libertären Zeiten nach 1968.

    aus: Michael Neubauer (Missbrauch auf dem Schul-Schiff), in: Badische Zeitung 25.03.2013

    http://www.badische-zeitung.de/panorama/missbrauch-auf-dem-schul-schiff–70313869.html

    ::

    Abenteuer Kolumbus
    F 1990 (Phares d’ouest – Dans le sillage de Christophe Colomb / Western Lights)

    Mit dem Segelschiff „Karrek Ven“, einem umgebauten Thunfischkutter, schippern elf Schüler und ihr Lehrer Léon von Spanien aus nach Amerika – auf den Spuren von Christoph Kolumbus in die Neue Welt …

    http://www.fernsehserien.de/abenteuer-kolumbus

  34. Machandelboom Says:

    Jugendbewegt-bündischer sexueller Missbrauch an Jungen und Afghanistans männerbündische Unkultur einschließlich des Tanzjungen oder vielmehr Sexsklaven, des Baccha Bazi
    ::

    In Afghanistan, wo Ehefrauen vor allem zum Kindergebären da sind, vergnügen sich viele Männer mit Tanzjungen. Baccha Baazi, wörtlich übersetzt «Knabenspiele», ist eine alte Tradition, die seit dem Ende der Taliban-Herrschaft zum blühenden Gewerbe geworden ist. […] Dastager hat so großes Vertrauen in Najibullah Quraishi, dass der Journalist allein mit den Tanzknaben reden kann. Der 13-jährige Nemat vertraut ihm an, sein Leben sei ruiniert. Er habe Angst, er werde getötet, wenn er sich weigere, mit den Männern Sex zu haben. Der 15-jährige Imam hingegen macht sich Gedanken über seine Zukunft, denn sobald bei den Tanzjungen der Bartwuchs einsetzt, werden sie gegen jüngere ausgetauscht. «Wenn ich es mir leisten kann, werde ich dann selber 20 bis 30 Jungen haben. Ich will sie für mich haben, sie sollen aber auch für meine Freunde da sein.» Der zehnjährige Shafiq hat gerade erst mit dem Unterricht begonnen. Er weiß nicht, was ihn erwartet und hat volles Vertrauen in seinen Meister.

    aus: Ernst Seibold (Tanzsklaven), in: Stimme (Heilbronn, Hohenlohe, Kraichgau) 20.07.2015

    http://www.stimme.de/teleschau/tv-tipp/tv/Tanzsklaven;art4334,2133096

  35. Cees van der Duin Says:

    Stichworte

    Berlin, GRÜNE der Achtziger / Alternative Liste, Fred Karst,
    jugendbewegt-bündisches Päderastie-Netzwerk

    Heute zu finden auf Pfadfinder-Treffpunkt; von: rosé (bericht eines betroffen des pfadfinders fred)

    Unerträglich – Die Grünen und die Päderastendebatte

    von: Claudia van Laak
    Programm: Deutschlandfunk
    Sendung: DLF-Magazin

    http://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=382381&state=


    Beitrag vom 25.07.2015 – 00:29

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12377&entries=0#post191113

    Sexueller Missbrauch im Stachowitsch-Umfeld

    Alexej Stachowitsch war Mitbegründer des Freien Bildungswerkes Balduinstein. 2013 und 2014 wurde öffentlich bekannt, dass die Geschichte dieser Jugendburg von Gründung an von einer Kette von sexuellem Missbrauch an männlichen Minderjährigen begleitet worden war.

    Gründer und bis 1958 Direktor war Alexej Stachowitsch (* 1918).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Werkschulheim_Felbertal

    “Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at:

    Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind. […]

    Kardinal Christoph Schönborn:

    […] Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    [Rabenklaue Essen zu Gast an der Lahn beim Burgvogt und Altnerother]

    Burgwart „wanja“ … Burg Balduinstein

    http://www.repage5.de/member/rabenklaueessen/reisebilder45.html

    Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck
    2011

    [in der bündische Ehre herstellenden Jury unter anderen]

    wanja (Freies Bildungswerk Balduinstein)
    caligula (Freies Bildungswerk Balduinstein)

    http://www.waldjugend-nrw.de/tl_files/Termine/2011/2011-09_Peter-Roland-Singewettstreit.pdf

    wanja und die Mannschaft der Burg Balduinstein […] da axi’s Phoenixhof nur wenige Kilometer entfernt liegt, durfte ein Besuch dort natürlich nicht fehlen

    http://scouting.de/sylvester-auf-burg-balduinstein/

    2009

    „Da sind wir als einzige Wandervogelgruppe als Helfer auf dem ev. Kirchentag in Bremen

    Wandervogelbund Rabenklaue

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=8531

    [12.03.2010 12:12, Gästebuch der Rabenklaue Bonn]

    wenn ich mich nicht täusche habe ich den klotz ein einziges Mal gesehen. War der nicht auch mal bei der Binnenschifffahrt? War das nicht der, der den stibbich aus dem BdP herausgelöst hat, wobei dann mit dem stibbich mehrere BdP-ler (u.a. auch ich) zum Nerother Wandervogel (Orden der Rabenklaue) gewechselt sind?

    Ich selbst habe schon seit weit über 40 Jahren keinen Kontakt mehr zum stibbich, kenne aber seinen bürgerlichen Namen. Stibbich wiederum könnte (wenn er noch lebt und ansprechbar ist) den bürgerlichen Namen von dem Klotz kennen. Ich schicke Dir mal per E-Mail den bürgerlichen Namen vom stibbich zu, um dessen Anonymität zu wahren. Vielleicht hilft Dir das weiter … .

    http://www.dittmann-wohnungsverwalter.de/rabenklaue/pages/gaestebuch.php

    Rabenklaue Berlin + Bonn [sowie Essen]
    Offener bündischer Singe- und Spielabend Berlin.
    Dietmar Kremer, Rabenklaue Berlin
    Bernd Uhrlandt OF Rabenklaue Berlin
    Peter Moers OF Rabenklaue Bonn
    Mili Wronna, Rabenklaue Essen
    13.-15.6. Unserburg, Bernds Gegurtstagsfete
    3.-5.10. Jubelfest Berlin, 10.-12.10. Event Bonn

    http://wandervogel-ev.de/images/media/wv/wv-ausgaben/wandervogel-bundesschrift-76%20jun-jul-2014.pdf

    Barden und Landsknechte Ur-Ippendorf. Peter Moers [Bonn]

    http://www.kamelle.de/vereine/bonn/?region=Bonn

    Über der Tür die Schrift „Barden, Landsknechte“, an der Tür das Wappen der Rabenklaue Bonn

    (aus: Herbsttreffen 2011 bei Peter Moers, buendische-blaue-blume.de)

    Singetreffen des freien Altnerother Orden der Rabenklaue in Berlin. Kontakt: Dietmar Kremer

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/termine/Buendische_Termine_Heft%2003_2014.pdf

    Willkommen beim Freien Orden der Alt-Nerother. Rabenklaue-Berlin. Ordensführer: Bernd Uhrlandt. Ordenskanzler: Dieter Müller. Eufrat: Dietmar Kremer.

    http://rabenklaue-berlin.npage.de/

    5-7. Juni 2015, Rabenhof, Lüttenmark bei Hamburg
    [um hedo d. i. Detlef Holland]

    Jurtenlieder am Fahrtenfeuer: Dietmar Kremer, Berlin [Rabenklaue]

    http://wandervogel-ev.de/wv/logbuch-wv/609-fff-fr%C3%BChlings-folk-fest-26-wandervogelmaien.html

  36. Altpfadfinder Says:

    Die 40 Jahre lang tätigen, nach ihrer Vertreibung von Burg Waldeck (1974) ins Lahntal ausgewichenen charismatisch-bündischen Problemführer waren hinsichtlich ihrer pädophilen Philosophie oder Pädosophie (vgl. die stolze Selbstvermarktung des in späteren Jahren erblindeten ajH-Führers yoga noch 2005 auf dem ersten Beräunertreffen: Horst-Dieter Leckebusch, Sänger und Pädosoph) sehr verwandt mit den ihre Schüler sexuell missbrauchenden Reformpädagogen und Lehrern der Odenwaldschule genannt Oso.

    Isolierte Zitate.

    Bevor ich zur Odenwaldschule ging, war ich am Ammersee in einer Hauptschule, in der noch mit dem Rohrstock auf die Nagelbetten geschlagen wurde.

    Ich kam aus einem humanistischen Gymnasium in München, wo uns der Griechischlehrer noch an den Ohren aus der Bank zog und erklärte, er habe Stalingrad überlebt, er werde auch uns überleben.

    Die Zeit damals war ja eine sehr spezielle. Es herrschte eine „Anything goes“-Atmosphäre.

    Ich erinnere mich auf jeden Fall, dass wir im Chor gesungen haben: „Der Be-he-cker, der Be-he-cker, der findet Jungens le-he-cker, fiderallala, fiderallala

    Es ging hier alles sehr frei und locker zu. Hier durfte man sich verlieben, Hand in Hand übers Gelände schlendern, im Speisesaal vor den Lehrern den Freund knutschen.

    Es gab enorme Kameradschaft mit meinen Mitschülern, aber eben auch diese permanente Grenzverletzung. Ich war zwar kein Opfer sexuellen Missbrauchs, aber des permanenten Anbaggerns.

    Ja, stimmt, wir konnten tolle Sachen machen. Aber da war eben auch diese permanente Grenzverletzung. Wenn man zum Beispiel morgens nicht aus dem Bett kam, kam erst das Bauch-Bazi, dann das Oberschenkel-Bazi, dann das Eier-Bazi.

    Was hier offenbar passierte, hat ja fast schon Abu-Ghraib-Charakter.

    Ich war 13 Jahre alt und an Pfingsten mit Musiklehrer Wolfgang Held und ein paar Schülern an den Gardasee gefahren. Es ging los mit In-den-Arm-Nehmen, Nett-zueinander-Sein. Ich durfte ihn Wolfgang nennen und duzen, im Auto vorn sitzen. Und dann kam er mit einem kleinen Schlüpfer bekleidet zu mir ins Zelt und meinte, mit mir rumschmusen zu müssen.

    Mein Vater, einst Rittmeister und bei der Wehrmacht, mittlerweile aber zum Heidelberger Apo-Opa mutiert, sagte: „Sei doch nicht so spießig.“ Und meine Mutter hat mir nicht geglaubt.

    Hier wurde Analverkehr mit Elfjährigen betrieben, um das mal so ganz deutlich zu sagen!

    Mich erinnern die Verhältnisse, je mehr auf den Tisch kommt, zunehmend an die Colonia Dignidad.

    Alles wurde weggedrückt, aus einer linken, „guten“ Gesinnung heraus, um den Ruf der Reformpädagogik nicht anzukratzen.

    In keiner einzigen der jammerigen Rücktrittsbegründungen steht: Ja, wir haben Fehler gemacht, wir haben etwas versäumt, und wir übernehmen dafür die Verantwortung

    (Quelle: „Eier-Bazi“ im Odenwald – DIE WELT, 23.04.2010)

    http://www.welt.de/debatte/article7289927/Eier-Bazi-im-Odenwald.html

    :::::::

    […] „Wenn Becker etwas sagte und man im Nachhinein dachte ‚das stimmt doch so nicht‘, dann suchte man den Fehler bei sich -und nicht bei Becker. Man überlegte, was man Missverständliches oder Unklares gesagt haben könnte, so dass er zu dieser Ansicht kam“, berichten die Ehemaligen.

    Kann ein Mann, der sich an Dutzenden Kindern vergangen haben soll, noch als glänzender Pädagoge gehandelt werden? Warum haben Lehrer, wie es einer von ihnen nun sagt, zwar von Beckers „homophilen Neigungen“ gewusst, aber das Wissen auf sich beruhen lassen?

    „Der Be-he-cker, der Be-he-cker, der findet Jungens le-he-cker! Fiderallala, fiderallala, fideralla-la-la-la“, haben sie im Chor gesungen, erinnert sich Altschüler Bockelmann auf dem Podium und stimmt die Melodie an. Doch unternommen haben sie nichts. Was auch? Becker war Teil des perfiden Systems – und er war zugleich sein Kopf. Es gab keine Anlaufstelle und kein Entkommen. […]

    „Ich bin in der Bettmachphase in das Zimmer von Lehrer H. gegangen. Da lagen Sechstklässler im Bett und wurden gestreichelt“, erinnert sich Tiedemann sichtlich aufgewühlt. Es sind diese Szenen, die Gänsehaut verursachen. „Die Täter haben geglaubt, dass sie das Richtige tun“, setzt er nach. Und weil sie für sich beanspruchten, im Sinn des pädagogischen Eros und somit im Recht zu handeln, fällt es allen anderen heute ungleich schwerer zu beurteilen, was richtig ist und war – und was nicht. Kinder missbrauchen, das war unentschuldbar falsch – keine Frage. Aber trösten und dafür körperliche Nähe suchen?

    „In meinem Fall war es in Ordnung, weil die Lehrerin mich und mein Wohl im Blick hatte und nichts anderes. Anders als Becker“, sagt Wölcken. Er hat Sorge, dass der Prozess der Aufarbeitung zu einer Entkernung der Odenwaldschule führt, zu einer Entfremdung von der eigentlichen Idee der Reformpädagogik, die das Wohl, die Freiheit und den Mut des Kindes in den Mittelpunkt stellt. „Ich habe Angst, dass man mir meine Oso kaputtmacht.“

    (Quelle: Debatte an der Odenwaldschule: Zwischen Traum und Trauma. Aus Ober-Hambach berichtete Barbara Hans, in: DER SPIEGEL, 17.04.2010)

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/debatte-an-der-odenwaldschule-zwischen-traum-und-trauma-a-689524.html

    .
    .
    .

    CD’s von Horst Dieter Leckebusch (yoga) Dieser seit Jahren erblindete Künstler und Karate-Lehrer aus der autonomen jungenschaft Hellas [ajH]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/I&B-Zusaetze/Zusatz_Heft73/Kunterbunte%20Nachrichten.pdf

  37. Grüner Bund Says:

    Selbst einem hemmungslos romantischen Wandervogel dämmert`s, jedenfalls beinahe:

    „Dämmerung kann Morgendämmerung, den erwartungsvoll beginnenden Aufstieg, und auch Abenddämmerung, den bedauerlichen allmählichen Abstieg und Untergang bedeuten.“

    (puschkin, Bündnis Blaue Blume)

    Doch hätte es dem jugendbewegt-kulturelle Dämmerung spürenden puschkin, ursprünglich Wiesbadener, jetzt im Siegerland wohnhaft, dämmern müssen, dass Verfall und Zerstörung („Abstieg und Untergang“) keineswegs pauschal nachteilig („bedauerlich“) sind.

    Schließlich wäre Zerlegung und Verlust von bündischer Herabwürdigung der Frau, bündischem Rassismus oder bündischem Kindesmissbrauch sogar sehr erfreulich, jedenfalls für alle, die unter Wandervogel oder Deutscher Jugendbewegung eben nicht die Heiligung einer erniedrigten Frauenrolle, der germanisch-völkischen Sache oder der irgendwie altgriechischen Päderastie verstehen.

    Der Dämmerungsbetrachter aus Betzdorf a. d. Sieg und Gründer von Bündische Blaue Blume sollte seine Bewertung des angeblich stets beklagenswerten („bedauerlichen“) Absinkens und Verlöschens bündisch-subkultureller Standards noch einmal überdenken.

    __

    Am 02.02.2015 zitiert Peter Moers aus Bonn Ortsteil Ippendorf von der soundsovielten Rabenklaue den puschkin d. i. Helmut Wurm …

    „Wandervogeldämmerung. Wenn man den typischen Wandervogel-Singestil sucht, dann geht man heutzutage am besten auf Pfadfinder-Singetreffen. […] reine traditionelle Wandervogelgruppen gibt es dagegen immer weniger. Der vielleicht sogar [in den] beginnenden Niedergang geraten ist.“

    … statt die Ursache für die in der Tat gleichsam abendliche, nämlich kulturell niedergehende Wandervogeldämmerung in der heimlich-unheimlichen jahrzehntealten jugendbewegt-bündischen Parallelkultur des sexuellen Missbrauchs an männlichen Minderjährigen zu erkennen.

    __

    Pfadfinder-Gottesdienst auf dem Kirchentag in Stuttgart

    „auf dem Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7. Juni 2015) findet wieder ein Pfadfinder-Gottesdienst statt: Am Freitag, 5. Juni, um 15 Uhr in der Domkirche St. Eberhardt, in zentraler Lage in der Stadt. Für die Predigt hat der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Prof. Dr. Wolfgang Huber zugesagt. Aufgrund seiner ehemaligen Funktion ist zu erwarten, das zahlreiche Nicht-Pfadfinder teilnehmen werden. Dadurch ergibt sich die Chance, das wir Christlichen Pfadfinder uns einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

    Wir erhoffen uns, das zahlreiche CP´er am Freitag den Weg in die Domkirche St. Eberhardt finden. Wolfgang kommt aus unseren Reihen und ist Kreuzpfadfinder. Der Vorbereitungskreis setzt sich aus CP´ern aus VCP, CPD und der Dienstgemeinschaft der Kreuzpfadfinder zusammen.“

    https://kreuzpfadfinder.de/2015/05/01/pfadfinder-gottesdienst-auf-dem-kirchentag-in-stuttgart/

    __

    jergen informierte am 09.06.2015 um 13:51 Uhr lesenswert und bringt wichtige Kriterien zur Einordnung der nerothanen Abspaltungen incl. Balduinstein, NWV Nord, NWV Nord 1969 und der dazugehörigen altbekannten FM-Rhetorik.

    Zuletzt war der NWV Nord 1969 mit einer Adresse in Kade, Sachsen-Anhalt, gemeldet. Zitat jergen:

    “Heute sammelt sich ein Teil der an den NWV Nord beteiligten Personen in den Rabenklaue-Kreisen in Berlin, Bonn [Stadtteil Bonn-Ippendorf, diese Rabenklaue hat sich spätestens Mitte der Neunziger Jahre um Peter Moers und dessen Barden und Landsknechte sowie mehrere, dem einstigen Rabenklaue-Ordensführer stibbich nicht fern stehende alte Nerother endgültig herausgebildet] und Essen. Diese drei Kreise besuchen sich regelmäßig; an ihren Treffen nehmen auch andere einschlägig bekannte Personen teil, wie z. B. Peter S. [bündisch semmi], der zwar (kurzfristig) dann doch nicht als Helfer beim 35. DEKT mitarbeiten durfte, aber mindestens beim Pfadfindergottesdienst anwesend war und dort von anderen Teilnehmern der Bonner Runde herzlich begrüßt wurde.

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12377&entries=0#post191143

    __

    Gegen Gruppenkultur, Reisekunst und Liedgesang des Wandervogels hat eigentlich niemand etwas einzuwenden, weshalb die Rabenklaue Bonn-Ippendorf und auch puschkin es doch wohl verstehen sollten: das schamlos täterfreundliche und unmoralisch opferfeindliche Pflegen der Kontakte in die bündische Päderastenszene etwa von ajH (autonome jungenschaft Hellas) und NWV Nord 1969, das und nichts anderes ist die – dann sehr berechtigte – Wandervogeldämmerung:

    „der … beim Pfadfindergottesdienst … herzlich begrüßt wurde“

    „Herzlichkeit“ zugunsten der Täter und auf – erneute – Kosten der Opfer. Pfui, derartig „herzliches“ Verhalten hat dem Wandervogel seit Jahrzehnten viel Schaden zugefügt.

    Noch zum Thema sexualisierte Gewalt gegen Jungen. Der Deutsche Pfadfinderbund gegründet 1911 (DPB 1911) wollte eine Erklärung zu Fred Karst (Bundesehrengerichtsvorsitzender) abgeben. Bis heute sehen wir eine hastig abgeschaltete Homepage – und warten.

    scouting informiert:

    „Die Homepage des Bundes DPB gegr. 1911 wurde nach Publikwerden der Vorwürfe in aller Eile vom Netz genommen. Zunächst wollte man intern klären, wer Fred Karst überhaupt war, wann er Bundesehrenrichter wurde, wer ihn ernannt hatte. Die Homepage des DPB gegr. 1911 geht aber in Kürze mit einer offiziellen Stellungsnahme wieder ans Netz.“

    http://scouting.de/jugendbewegte-unter-den-taetern/

    __

    Besagter Deutscher Pfadfinderbund gegr. 1911 (DPB 1911) ist in prominenter Rolle beim der jugendburg balduinstein nahe stehenden Untermerzbacher Kreis (UMK) vertreten, wo er einen der drei Sprecher stellt. Thomas Büllesbach erzählt ein wenig:

    „1978 habe ich meine Pfadfinderlaufbahn als Jungpfadfinder im Stamm Wolkenburg in Königswinter gestartet. Als Schüler und Student habe ich im Siebengebirge viele Kontakte zu bündischen Jugendgruppen aufgenommen, wurde vom christlichen Glauben und bündischem Liedgut inspiriert und habe auf vielen Fahrten und Lagern Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Person und der Jugendgruppen erfahren. Heute bin ich im DPB1911 zuhause, bin aber stolz darauf, aktiver Leiter der Pfadfinder Wegberg [DPSG, Stamm Titus Brandsma, s. u.] sein zu dürfen. Den UMK kenne ich seit über 30 Jahren und setze mich für das Bündische im Pfadfindersein ein.“

    Sven Mühlen: „Seit 1991 bin ich Mitglied im Stamm Titus Brandsma, Wegberg (DPSG) und dort auch seit 1997 als Leiter tätig. Im Alter von 15 Jahren bin ich das erste mal zum UMK mitgenommen worden und bin seitdem kontinuierlich dabei. Dem Arbeitskreis des UMK gehöre ich seit etwa 2006 an und seit 2010 bin ich Sprecher im Untermerzbacher Kreis.“

    https://www.umk.me/sprecher.html

    __

    DPSG Wegberg. Unsere Stammesleiter:

    1971 – 2012 Hans-Josef Rosen

    http://www.dpsgwegberg.de/geschichte.html

    __

    Hans-Josef Rosen, Interessen: Burg Balduinstein

    https://de-de.facebook.com/hansjosef.rosen

  38. yucatán Says:

    [Vorab ein Hinweis auf die früheste Geschichte der Nachkriegsjungenschaft. Aus Januar 1947 existiert ein Brief nach London an tusk, Eberhard Koebel, von Horst Schenk-Mischke (1914–2004), der darin an die Zeit seiner Aktivität als Berliner Hortenführer von dj.1.11 erinnerte und tusk zur Rückkehr nach Deutschland einlud […] Siehe im Archiv auf Burg Ludwigstein, Nachlass: Korrespondenz zwischen Horst Schenk-Mischke und Eberhard Koebel (1947–1949), Georg Neemann (1946–1962), Johannes Ernst Seiffert (1961–1965), Günther Welter [bündisch welf] (1947–1950), seit Frühjahr 2006 im Archiv der deutschen Jugendbewegung.]

    (s. Seite 56, in: Susanne Rappe-Weber: „Komm zu uns …“ – ein Briefwechsel um die Wiederbelebung der Deutschen Jungenschaft im Jahr 1947 Von Susanne Rappe-Weber)

    ___ps://opus4.kobv.de/opus4-fhpotsdam/files/7/Rappe.pdf

    Nun zu dem vor 2010/2014 jahrzehntelang tabuisierten Thema bündische sexualisierte Gewalt gegen Jungen.

    Aus: Sven Reiß: Schatten der Jugendbewegung. Sexualisierte Gewalt und Pädosexualität in jugendbewegten Gruppen. Materialien zu einem Seminar der Jugendbildungsstätte.

    Seite 6 und 7 zu Schlüsselfiguren wie:

    saddi, Heinz Dörmer (1912-1998)
    welf, Ernst Günther Welter (1921-1994)
    ho, Horst Windrath (geb. in Trier um 1935, seit 1974 in Rees, verstarb 2002)

    So forderte Horst ho W. [Horst Windrath], Bundesführer der autonomen jungenschaft Hellas (ajH), mit Bezug auf Hans Blüher eine freie Sexualität ab der Geschlechtsreife

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/pdf/Reiss_Schatten_JB_-_Internetfassung_AK_Schatten.pdf

    Azurblauer Himmel und tiefblaues Meer (Befreiung), 1985, horst dieter leckebusch (yoga) [ajH]

    http://www.deutscheslied.com/en/search.cgi?cmd=search&srch_Titel=A*&start=23750

    Die 15 Jahre des NWV auf Burg Hohlenfels (bis 1978). Offizielles Kaufdatum Burg nicht 1959, sondern vier Jahre später, weshalb puschkin korrigieren sollte (bzw. ergänzen, ob vor 1963 ggf. denn schon ein kleiner Bereich gekauft oder gemietet worden war), Zitat von puschkin aus Bündische Blaue Blume:

    „Dietrich Bahr, genannt fuzzy, Burgvogt, Weltenbummler, Kapitän, bündischer Barde. […] mehrere Jahre lang der erste Burgvogt auf der durch den Nerother-Bund 1959 erworbenen Burg Hohlenfels, Nähe Hahnstätten im unteren Aartal/Taunus.“

    Der Kauf der Burg war 1963:

    „Die zweite Burg, Hohlenfels, ist am 6. September 1963 Eigentum des Bundes geworden.“

    http://www.neroth.de/index.php/vereine/nerother-wandervoegel.html

    Ein dortiges Kennenlernen freilich kann auch vor 1963 erfolgt sein, puschkin über sich selbst und das altbekannte Ziel etlicher Wanderer in Mudershausen bei Hahnstätten, Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz:

    „der fuzzy im Frühjahr 1961 auf der Burg Hohlenfels das erste Mal kennen lernte.“

    1947 kamen Burg und Gutshof in den Besitz des Landes Rheinland-Pfalz. Nach dem Ende des Gastronomiebetriebs 1955 stand die Burg bis 1963 leer; bis 1978 war sie dann Sitz des Nerother Wandervogels. Seit 1978 ist die Burg wieder in Privatbesitz.

    Im ehemaligen Gutshof am Fuße des Burgfelsens ist seit 1973 eine Jugendbegegnungsstätte (Domäne Hohlenfels) untergebracht.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hohlenfels#Geschichte

    Thema bündische Pädosexualität und die Burgen Hohlenfels, 1963 bis 1978, und Balduinstein, 1974 ff.:

    In meiner mittlerweilen 50 jährigen Pfadfinderzeit wuchs ich in intakten Gruppen heran. Das Thema sexuelle Gewalt und Pädophilie habe ich etwa erst im Alter von 13-14 wahrgenommen. Allerdings auch im engsten Umfeld – und war darob ziemlich fassungslos. Mein ehemaliger Stammesführer […] Nachdem das ganze Ausmaß und den damit verbundenen gerichtlichen Prozessen bekannt wurde, waren wir mehr als geschockt.

    Ich kann mich erinnern, dass dies nicht der einzige Fall in unserem Bund war – und es wurde darüber geredet – aber von Bundesführungsseite eher unter den Teppich gekehrt als etwas zu unternehmen. Auch die Gerüchte über die Balduinstein, Hohlenfels und [einen] gewissen […] Exilrussen sorgten für extreme Aufmerksamkeit bei evtl. Kontakten mit anderen bündischen Gruppierungen.

    (18.03.2015 – 23:59 Uhr. Dank sei holzwurm.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  39. Balduinsteiner Chronist Says:

    Burg Balduinstein bei Wikipedia

    Angriff 16:25, 7. Aug. 2015‎
    Abwehr am 21.-22.08.2015

    So soll es sein, doch wie es leider zu erwarten war, Punkt 4 passte jemandem nicht:

    Inhaltsverzeichnis

    1 Lage
    2 Geschichte
    3 Heutige Nutzung
    4 Missbrauchsfälle
    5 Anlage
    6 Literatur
    7 Weblinks
    8 Einzelnachweise

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Balduinstein

    Versuch des Vertuschens erfolgreich abgewehrt. Täterfreundlicher Nebel des Schweigens sollte den Missbrauch an Jungen verbergen:

    Was soll das??

    Das mögen Tatsachen sein und sie sind vielleicht „enzyklopädiewürdig“ bezogen auf das Gebäude – aber mit Sicherheit nicht bezogen auf die Burg Balduinstein. Das ist ja nicht einfach ein „Ort“ – das ist ein historisches Baudenkmal. Da gehören also nur Beiträge zum Baudenkmal hin! D.h., mit „heutiger Nutzung“ ist m.E. das Ende erreicht. Es ist auch nicht Teil der Geschichte der Burg! (nicht signierter Beitrag von 178.4.189.95 16:25, 7. Aug. 2015)

    Der Wiki sagt es unzweideutig: „ihre Nebengebäude werden als Jugendburg genutzt“. Es geht also mitnichten lediglich um die (in der Tat unbewohnbare dünne und hohe) Ruine sprich Burgmauer, sondern um das heutige Gelände: „ihre Nebengebäude“, die „Jugendburg“. Missbrauch an Minderjährigen ist ein unschönes Thema – siehe der gründlich gemachte Wiki Odenwaldschule -, doch keinesfalls einfach auszublenden, weil er ja die pittoreske Ruinenromantik stören könnte. 19:42, 21. Aug. 2015

    Wikipedia: Abschnitt Missbrauchsfälle, Artikel Odenwaldschule https://de.wikipedia.org/wiki/Odenwaldschule#Missbrauchsf.C3.A4lle 01:56, 22. Aug. 2015

    Der Artikel bezieht sich nicht lediglich auf die historische Bausubstanz, sondern auf Burg Balduinstein insgesamt: „Sie befindet sich in Privatbesitz, ihre Nebengebäude werden als Jugendburg genutzt und die Ruine ist gelegentlich Ort von Veranstaltungen.“ Diese 1974 von Alexej Stachowitsch und Freunden gegründete jugendburg balduinstein („1981 zog Stachowitsch auf Burg Balduinstein ein und wurde Schriftleiter der Zeitschrift Stichwort“ [Schwesterzeitschrift von Der Eisbrecher (Zeitschrift)]) wird seit vier Jahrzehnten Burg Balduinstein genannt oder, praktisch-kurz, die Burg. Die 2013 / 2014 in der regionalen und überregionalen Presse (siehe Quellen, deshalb eben sind sie bitte nicht zu löschen) besprochene Missbrauchsserie begann mit Gründung von jugendburg balduinstein 1974. Doch, sehr wohl ist der (leider) in der reichen Tradition von Wandervogel und Jugendbewegung begangene Missbrauch an Jungen „Teil der Geschichte der Burg“ Balduinstein und von uns nicht unter den Teppich zu kehren. Es ist eben nicht alles glückselig-romantisch auf einer Ritterburg. Derlei bisweilen überraschend heftige Reflexionsabwehr kennt die Öffentlichkeit aus der Aufdeckung der Missbrauchsfällen an der Odenwaldschule. 02:21, 22. Aug. 2015

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Burg_Balduinstein

    Angriff 16:25, 7. Aug. 2015‎
    Abwehr am 21.-22.08.2015

    https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Diskussion:Burg_Balduinstein&action=history

  40. Balduinsteiner Chronist Says:

    Neuigkeiten aus unserem Balduinstein

    28.-31. August Zeltkirmes.

    Am 13. September die Oldtimer Show.

    „700 Jahre Balduinstein“ wird 2019 gefeiert.

    http://www.gemeinde-balduinstein.de/aktuelles/news/
    __________
    __________

    Rückblick auf Mai 2015, Vatertag. Kein pfadfinderisches Verhalten im Gelände. Hervorragende Arbeit der Feuerwehrleute aus Balduinstein, Birlenbach-Fachingen und Diez-Freiendiez.
    __________

    Balduinstein
    22-Jähriger stürzt in die Tiefe

    Eine Vatertagwanderung auf dem Lahnhöhenweg endete am Donnerstag mit einem Rettungseinsatz: Ein Mann stürzte zwischen Balduinstein und Birlenbach 50 Meter in die Tiefe.

    Minutenlang blieb er dort bewusstlos liegen. Er war auf dem Wanderweg im Rhein-Lahn-Kreis mit anderen jungen Leuten und einem Bollerwagen mit reichlich Alkohol unterwegs. Nach Auskunft der Polizei war die Rettung durch die Feuerwehr in dem Gelände nicht einfach. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.

    Zwischenfall bei Altenahr

    Auch im Ahrkreis fiel am Donnerstag ein Wanderer zwischen Altenahr und Maischoß einen Steilhang hinunter. Mitwanderer alarmierten die Feuerwehr, die sich mit Spezialeinsatzkräften zu dem Verletzten abseilte und ihn wieder nach oben brachte.

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/koblenz/balduinstein-22-jaehriger-stuerzt-in-die-tiefe/-/id=1642/did=15529206/nid=1642/i8bwvt/

    http://www.swr.de/swr1/rp/nachrichten/rheinland-pfalz/balduinstein-mann-bei-vatertagswanderung-abgestuerzt/-/id=1533608/did=15529206/nid=1533608/1vq5wkq/index.html

    __________

    Gründlich recherchiert berichtet die RHEIN-ZEITUNG am 14.05.2015

    Absturz am Vatertag: 22-Jährigen aus Steilhang geborgen

    Balduinstein. Ein junger Mann ist am Donnerstagmittag zwischen Balduinstein und Birlenbach vom Lahnhöhenweg abgestürzt und 50 bis 60 Meter in die Tiefe gefallen.

    […] Über den genauen Absturzort konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen, auch die Feuerwehrkräfte mussten teilweise länger suchen, bis sie – nach einem kräftigen Fußmarsch – zum Unglücksort vorstoßen konnten. Jörg Meid, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Diez, versuchte beispielsweise, vom Balduinsteiner Ortsteil Hausen aus die Absturzstelle zu finden. Feuerwehrleute aus Diez-Freiendiez und Birlenbach-Fachingen kamen zu Fuß aus Richtung des Birlenbacher Friedhofsparkplatzes gelaufen.

    Wie die Polizei mitteilte, war eine Gruppe von fünf jungen Leuten, alle Anfang 20, mit einem Bollerwagen und reichlich Alkohol im Gepäck auf dem Weg in Richtung Birlenbach, als kurz hinter einem Aussichtstempel, an dem sie Rast gemacht und anscheinend reichlich gezecht hatten, einer von ihnen ins Straucheln kam, stolperte und den Steilhang hinunterstürzte. […] Notarzt und Rettungssanitäter mussten mit ihrer Ausrüstung den Hang hinabklettern und waren, unterstützt von Feuerwehrleuten mit Notfallseelsorger Christian Wuth, mehr als eine Stunde damit beschäftigt, den Verletzten für die Bergung in einer Rettungsschale fertig zu machen. Von unten war die Absturzstelle nicht zu erreichen. Der Wald grenzt dort unmittelbar an die Lahn. Unter erheblichen Anstrengungen wurde der junge Mann darum in der mehrfach mit Seilen gesicherten Trage von den Feuerwehrleuten den Steilhang hinaufgezogen und geschoben. Von der Absturzstelle aus trugen die Männer den 22-Jährigen abwechselnd mehrere Hundert Meter weit, bevor er mit dem Balduinsteiner Feuerwehrauto bis zum Wendeplatz im Ortsteil Brühl transportiert und von dort aus mit einem DRK-Rettungsfahrzeug ins Krankenhaus gebracht werden konnte. […] jgm

    [jgm ist Hans Georg Egenolf, Redaktionsleiter]

    http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/diez_artikel,-Absturz-am-Vatertag-22-Jaehrigen-aus-Steilhang-geborgen-_arid,1314523.html

    Feuerwehr Balduinstein

    https://de-de.facebook.com/feuerwehr.balduinstein

  41. Machandelboom Says:

    Zu lesen auf dem Blog Schariagegner, auf welchem der dem vielfachen Pädo-Tatort Burg Balduinstein gegenüber eine schier unbegrenzte Loyalität bekundende Erwachsene Frank Dreesbach („gerne und oft“) durch Kinderschützer Cees van der Duin rechtgeleitet wird.

    https://schariagegner.wordpress.com/2015/03/19/prinzip-balduinstein-das-kartell-des-schweigens-und-wegduckens/

    Frank Dreesbach Says:
    August 20, 2015 um 9:58 nachmittags

    Ganz großes Kino. Ich war in den 80ern gerne und oft auf der Burg und bin es heute auch hin und wieder. Habe ich nach eurer Ansicht einen wunden Popo? Mit den gleichen rhetorischen Mitteln, die den pauschalisierten Gegnern, oder gar Feinden, vorgeworfen wird, zieht sich hier durch den subtil verachtenden Text. Ich bin beeindruckt.

    Eifelginster Says:
    August 20, 2015 um 11:05 nachmittags
    Sehr geehrter Herr Dreesbach,

    andeutungsweise sprechen Sie über ihre nun mindestens 25 bis 30 Jahre vergangenen ersten Erfahrungen auf dem Gelände des von Alexej Stachowitsch (axi) gegründeten Freien Bildungswerks, der sogenannten Burg Balduinstein, und sind somit heute volljährig (über achtzehn Jahre alt).

    Haben Sie Kinder oder tragen bzw. trugen Sie Verantwortung als ein Jugendgruppenleiter? Nicht nebenbei gefragt: stammen Sie – wie wir – aus den Jugendgruppen, etwa aus dem weltweiten Scouting, der kirchlichen Jugendarbeit oder der Deutschen Jugendbewegung?

    Sie verteidigen die auch uns bekannte Jugendburg im schönen Lahntal sorglos pauschal – warum tun Sie das nicht unter dem pädagogisch, pfadfinderisch und bündisch höchst gebotenen, unzweideutigen sinngemäßen Bekenntnis: “Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Volljährigen und Minderjährigen”? Missbrauch an Jungen ist seit 1974 ein Balduinsteiner Thema gewesen und Sie wissen das.

    Damit wir uns richtig verstehen, eine Jugendgruppenkultur voll von Naturkunde, Heimatkunde, Reisekunst, Liedgesang und Erlebnispädagogik ist eine wertvolle Sache, überall auf der Welt und für Mädchen wir Jungen, und genau das haben gewisse bündische Halb- und Vollnazis sowie bündische Päderasten mit eiskaltem Engagement vielerorts kaputt gemacht, wenngleich den hauptsächlichen und lebenslangen Schaden das sexuell missbrauchte Kind trägt. Und Sie plappern über “einen wunden Popo”.

    Um auf einer dem ernsten Thema angemessenen Grundlage diskutieren zu können bzw. damit auch Sie verstehen, wo die Licht- und Schattenseiten des Wandervogels bzw. der Deutschen Jugendbewegung liegen, empfehle ich Ihnen zwei ausgezeichnete Bücher, erstens von Maik Baumgärtner und Jesko Wrede: “Wer trägt die schwarze Fahne dort …” sowie zweitens – jetzt insbesondere zum Prinzip Balduinstein – von Christian Füller: Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    Bitte lesen Sie zunächst diese beiden Schriften.

    Mit freundlichen Grüßen

    Cees van der Duin

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  42. Cees van der Duin Says:

    (Noch am 21.08.2015 ergänzte ich bei Ümmühan Karagözlü zum Thema Pädo-Netzwerk Balduinstein gegründet 1974.

    Frank „hin und wieder“ Dreesbach hat vorgezogen, sich nicht mehr zu Wort zu melden)

    Es ist nicht zu tolerieren, wenn versucht wird, den in mehreren Gerichtssälen behandelten Balduinsteiner sexuellen Missbrauch an männlichen Minderjährigen unter der Rubrik „ganz großes Kino“ (Frank Dreesbach) zu verbuchen und damit aus dem Bereich der Fakten in die Zone der Fiktion zu rücken.

    Was der nach drei Jahrzehnten frohgestimmter Balduinsteinbesuche im Sommer 2015 nebelwerfend, herumwitzelnd und uns über sein wundes oder eben nicht wundes Hinterteil („einen wunden Popo“) spekulieren lassende Herr Dreesbach nicht weiß oder bagatellisiert:

    […] „Die Vorwürfe reichen von Streicheln am Bauch über die Stimulation der Geschlechtsteile bis zum Analverkehr.“ […]

    „Er legte sich hinter mich und begann mich zu streicheln“, schildert ein junger Mann vor Gericht. „Dann nahm er meinen Penis in den Mund.“ Damals, vor zehn Jahren, war er 14. Heute haben er und andere Opfer endlich die Sprache gefunden. Sie erzählen vom Missbrauch durch ihren Ordensführer.

    Markus M. [pfiffo] ist leitendes Mitglied des „Autonomen Wandervogels“ mit Sitz auf der Burg Balduinstein in Rheinland-Pfalz. […]

    Schon der erste Wandervogel, von dem legendären Karl Fischer ins Leben gerufen, sah sich vollkommen autonom und ohne geschriebene Vereinsregeln. Die Alten Herren dienten bei der Gründungsversammlung nur als Unterschriftsmarionetten. Die jeweilige Gruppe sah sich häufig als einen elitären Geheimbund. Für Grenzüberschreitungen sind diese Eigenschaften ein idealer Nährboden – Kinder und Jugendliche werden in das klebrige Geflecht von Nähe, Ehre und Schweigen eingesperrt.

    Daher befasst sich ein eigener Arbeitskreis „Schatten der Jugendbewegung“ mit dem Thema sexuelle Gewalt. „Dieser Straftatbestand zieht sich leider wie ein roter Faden durch die über 100-jährige Geschichte der Jugendbewegung, aber damit wollen wir uns nicht abfinden“, sagt Jugendbildungsreferentin Annemarie Selzer, die dem Arbeitskreis angehört. „Es gibt keine einvernehmliche sexuelle Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen. Auch nicht unter dem Begriff des ,pädagogischen Eros‘, der über Jahrzehnte das Leitmotiv vieler jugendbewegter Gruppen war und nicht selten als Legitimation für sexuelle Übergriffe diente.“

    Beim Prozess in Saarbrücken geht es nicht nur um die individuelle Schuld des Angeklagten. „Es darf nicht sein, dass das anderen Jugendlichen immer wieder passiert“, sagte der Nebenkläger im Prozess aufgewühlt. „Die ganze Szene lügt sich was zusammen. Ihr müsst kapieren, dass es nicht in Ordnung ist, wenn ein alter Wandervogelführer einen 13-, 14-Jährigen auf dem Schoß hat und ihm in den Schritt fasst. Ich habe selber zu lange weggeguckt, und ich hasse mich heute dafür.“ […]

    (aus: Wandern und vögeln, in: taz, 11.06.2013)

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2013%2F06%2F11%2Fa0123&cHash=1778efdc46367a1d88ad9df31aa085d3

    Zur gleichen Zeit lief in Saarbrücken ein mehrtägiges Gerichtsverfahren gegen Markus M. [bündisch pfiffo], einen Wandervogelführer aus dem Umfeld der Burg Balduinstein, der über mehrere Jahre Schutzbefohlene missbraucht hatte. Wir hatten uns vom Arbeitskreis vorgenommen, das Verfahren als Prozessbeobachter zu begleiten …

    Beräunertreffen und andere Singewettstreite wurden als Tatorte angegeben. Welch ein schales Gefühl bleibt zurück, wenn man sich vorstellt, dass im Gewölbekeller neben dem rauschenden Singefest im Meissnersaal ein 14jähriger Sippling von seinem volljährigen Gruppenleiter missbraucht wird? Wie beschämt fühlt man sich, wenn der Richter in der Urteilsverkündung ausspricht, das es scheinbar neben der Odenwaldschule und den katholischen Internaten einen weiteren Ort gegeben hat, in dem es gehäuft zum Missbrauch Schutzbefohlener gekommen ist – nämlich die Jugendbewegung. Und gleichzeitig wächst in diesen Momenten die Sicherheit, dass wir mit dem AK-Schatten auf dem richtigen Weg sind, hier nicht länger die Augen zu verschließen.

    Das Verfahren in Saarbrücken … wird Folgeverfahren nach sich ziehen, denn Markus M. war kein Einzeltäter, sondern eingebettet in ein System, in welchem der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Teil jugendbewegten Erlebens verkauft wurde.

    (zitiert aus: AK Schatten – Jahresrückblick 2013)

    http://www.jubi-ludwigstein.de/fileadmin/user_upload/buende/AK_Schatten_-_Jahresrueckblick_2013.pdf

    die zeugenvernahme zeigte, dass jugendliche auf der burg balduinstein und von dort ausgehend sexualisierte gewalt erlebt haben, und zwar vielfach. der richter sprach in seiner urteilsbegründung von einem “systematischen, geradezu organisierten beschaffen minderjähriger sexualpartner, um sie zu missbrauchen.” der richter sagte das. und die zeugen berichteten von übergriffen, beginnend mit moralischem abhängig machen über streicheln am Bauch, manipulation des penis, oral- und analverkehr. mehrere leute auf der burg, nicht nur der verurteilte, hatten lieblingspimpfe, die jede nacht bei ihnen übernachten mussten.

    cif
    am 18. Juni 2013

    http://www.vtaktuell.net/?p=5911

    Sich und geneigten Kameraden die Tatorte aufbauen, oder: Vom Felbertal (1951) nach Balduinstein (1974)

    Alexej Stachowitsch … 1951: Gründung des “Werkschulheim Felbertal” … 1974: Mitbegründung des Freien Bildungswerkes Balduinstein und damit von Burg Balduinstein; 22.05.1974 Einzug auf der Burg.”

    http://www.scout-o-wiki.de/index.php/Alexej_Stachowitsch

    kurier.at: “Ihr Bruder war Schüler an der Odenwaldschule, von der schwere Missbrauchsfälle bekannt geworden sind.” (…)

    Kardinal Christoph Schönborn:

    (…) “Er war genau zu der Zeit dort, als das geschah. Auch mit meinem älteren Bruder habe ich viel geredet. Er war im Werkschulheim Felbertal, die Entlassung des damaligen Direktors hatte dieselben Gründe.

    http://kurier.at/politik/schoenborn-muessen-vom-hohen-ross-steigen/731.290

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    … ist die Burg Balduinstein kein Zufallsprodukt. »Aus meiner Sicht wird da ein ganzes System Balduinstein sichtbar, vor allem wenn man berücksichtigt, wie lange das schon so geht. Wir haben inzwischen Anzeigen von Taten aus den 1960er und 1970er Jahren vorliegen. Das ist alles verjährt, aber es zeigt, dort eine regelrechte Missbrauchs-Tradition entwickelt hat. Damals sind offenbar sehr viel gewalttätigere Übergriffe geschehen. Und es war nicht zu befürchten, dass Jugendliche nach analen Vergewaltigungen oder nach Stockschlägen zuhause etwas erzählen.«

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Zu lesen bei netzwerkB:

    Eine Reihe von taz-Mitarbeitern selbst waren Pädokriminelle. Über ihr taz-Gründungsmitglied Dietrich Willier schrieb die taz in ihrem Nachruf 2009 voller Lob „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben.“ Mehr wollte man da nicht wissen. Der Abschlussbericht über sexuellen Missbrauch an der Odenwaldschule machte deutlich: Willier arbeitete an der Odenwaldschule von 1969 bis 1972 als Kunstlehrer. In diesen Jahren missbrauchte Willier Schüler. Man weiß von neun Opfern.

    Willier besaß eine umfangreiche Sammlung von Kinderpornos. Manche Kinder auf den Aufnahmen waren erst drei Jahre alt. Der spätere taz-Mitarbeiter Willier war ein Serientäter. Seine Taten dürften sich nicht allein auf diesen Zeitraum beschränkt haben. Willier war auch nicht der einzige Täter. Allein an der Odenwaldschule zum Beispiel spricht man von 132 Opfern.

    In der taz sind auch die Namen von weiteren pädokriminellen Mitarbeitern bekannt geworden, wir wissen von mindestens zwei solcher Mitarbeiter. Zudem veröffentlichte die taz auf ihren Seiten pädophile Texte, in denen der Sex mit Kindern verherrlicht wurde, die andere Täter ermutigt haben.

    Im Januar 2011 erklärte der stellvertretende taz-Chefredakteur, Reiner Metzger, noch: “Die Verbindungen zwischen Kindesmisshandlern, der deutschen Linken und auch der taz zu der Zeit sind offensichtlich noch nicht ausreichend geklärt.” …

    Wir fordern die taz auf, Christian Füller zu unterstützen. […]”

    Quelle:
    netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. 26. August 2013. Zum nicht-veröffentlichten Artikel von Christian Füller in der taz

    http://netzwerkb.org/2013/08/26/solidaritat-mit-christian-fuller/

  43. Königswinter-Oberdollendorf Says:

    Man lese bei Sybille Ahlers: Erst ans Lagerfeuer gelockt, dann zum Sex gezwungen

    „Auch über das Internet und auf Flugblättern versprachen die beiden Männer zehn bis 14-jährigen Jungen Spaß und Lagerfeuerromantik bei der „Bündischen Pfadfinderschaft Südlandfahrer“. …

    Insgesamt 16 Jungen wurden laut Anklage zwischen 1992 und 1999 von den …

    ein Horrorszenario: Der Schüler Holger K. sprach die hübschen Jungen an und … Sven P. 1991 gegründeten Pfadfindergruppe „Wanderfalken“ ein. …

    Der Rattenfänger achtete genau darauf, dass die angesprochenen Kinder nicht älter als 14 Jahre alt waren.“

    http://www.welt.de/print-welt/article508010/Erst-ans-Lagerfeuer-gelockt-dann-zum-Sex-gezwungen.html

  44. starý čundrák Says:

    verlasst die tempel fremder götter,
    glaubt nicht, was ihr nicht selbst erkannt

    aus dj.1.11

    Sexualisierte Gewalt im Sommerregennebelgarten

    Jugendbewegung, also auch die Deutsche, als den Urgrund eines zeitlosen Menschentums zu bekennen, mithin Naturrecht und allgemeine Menschenrechte als Urbeginn und Ziel der einen, unteilbaren Menschheit, so hat es nur eine winzige Minderheit der Bündischen halten wollen. Der Totengräber des Jungenschaftsgedankens paulus Buscher etwa argumentierte hier nicht selten sekundenlang beinahe erfreulich, nur um sogleich in den Lobgesang auf nationalistische, teilweise pädophil aktive Freikorpskämpfer auszubrechen.

    Ein schlicht schwuler AWV-Führer, Landwirt und Besitzer von Rittergut Friemen bei Kassel Wilhelm Jansen wäre für den Wandervogel kein Problem gewesen, ein pädophiler „Willie“ im Jugendbund war es sehr wohl. Jansen gehörte zum 1897 gegründeten Wissenschaftlich-humanitären Komitee (WhK, um Magnus Hirschfeld), das sich für die Streichung des Paragraphen 175 einsetzte. WhK-Mitgründer und Verleger Max Spohr wagte es, Schriften zu publizieren, die das Thema Homosexualität offen ansprachen, das war damals revolutionär.

    Berüchtigt als Kindesmissbraucher ist der aus dem bündischen Milieu der Loosenau im Tal der Dhünn (Altenberger Dom sowie der heute vom Zugvogel bevölkerte Kochshof) stammende Edelweißpirat Alexander rex Ebbinghaus, über den der (wie über den mit rex befreundeten völkischen Albert Leo Schlageter) 1934 im Alter von sechs Jahren (Täter: „Maler- und Anstreichermeister … August Schmitz … Der Banjospieler bekam mich in die Hand“, Stigma S. 48) selbst sexuell missbrauchte Paul Daniel paulus Buscher (Das Stigma, 1988) ärgerlicherweise ausschließlich Positives berichtete:

    du mann mit kinder-idealen, vornehmer brahmane unserer sommertage: die welt, die du liebtest, hat dich nicht geliebt (S. 286).

    Kindesmissbrauch wird dem Grafiker aus Sabershausen zu einfältiger Kindlichkeit, kaum zu glauben. Kinder als Beute und Sexspielzeug zu beschreiben, das hätte zu rex gestimmt.

    Doch nein, paulus lobpreist den jugendverhetzenden Wehrsport-Trainer und extremen Päderasten Ebbinghaus (dem er bereits in Abschnitt 1, von 175, seines Buches umschreibend huldigt), als jugendbewegtes angebliches Vorbild, Abschnitt 136:

    Ein ‚nationaler Sozialist‘ im antinationalsozialistischen Gegentum. Georgeaner. Philosoph in der Nachfolge Nietzsches und Schopenhauers. Ein kompromissloser Verfechter des dorischen Erziehungsideals (S. 283).

    Zu diesem lebenslang nicht ausreichend aufgearbeiteten, männerbündisch-missbraucherischen puren Stockholmsyndrom passt dann bestens, dass Deserteur paulus dem SS-Mann und eigenen Vater, der ihn in den letzten Kriegstagen gerade an die Wehrmacht ausgeliefert hatte, ein Päckchen amerikanische Zigaretten mit nach Wuppertal brachte (dieser rauchte sie dann nicht, Sohn paulus musste vielmehr dessen Uniformstücke verbrennen) und mehr als vier Jahrzehnte später sein (auch: Buch …) Stigma dem misshandelnden Vater widmete. Sarkastisch gesprochen: das zum männlichkeitsverherrlichenden „Bund“ rufende Y-Chromosom verpflichtet auch den Verprügelten und Missbrauchten. Ganz im Ernst: ein solches Buch wie Das Stigma, jedenfalls unkritisch gelesen, gehört nicht in die Jugendarbeit bzw. Jungenarbeit.

    Männlichkeitsverherrlicher Ebbinghaus war laut Buscher, dessen Bewertungen des Politischen, Menschlichen, Deutschen, Jugendbewegten und Sexuellen man bitte nicht teile, aber dessen berichtete Erlebnisse zu stimmen scheinen, Fahnenträger (andere betonen den Dienstgrad, Fahnenjunker) der Bergischen Sektion des Bundes Wiking (Wikingbund) gewesen, einer rechtsradikalen, 1923 aus der nazistischen Organisation Consul entstandenen Miliz. Wie das schlechte Beispiel rex zeigt, gehen barbarisch konsequentes völkisches und revolutionäres Denken bis hin zur Tötungsbereitschaft mit Pädophilie bestens zusammen, gemeinsames Muster ist die totale Herrschaft und die letztliche Verachtung für das Demokratische und das Nachvollziehbare – auch bei paulus.

    Letztlich hat der als Kind sexuell missbrauchte Paul Daniel Buscher mit dem jugendverstehend insbesondere jungenverstehend, romantisch, kommunistisch und rebellisch bis revolutionär daherkommenden Das Stigma, wie auch jeder Linke spätestens nach dem Odenwaldschul-Skandal erkennen sollte, schlicht eine weitere Rechtertigungsschrift für Kindesmissbrauch geschrieben. Das Sommerregennebelgarten wird auf Seite 282 Absatz 136 dechiffrierend fortgeführt und hingeführt zu Kindesmissbraucher rex Ebbinghaus.

    Jemand der allerdings, wie Herr Buscher und weil die Kameraden einander so mann-männlich freundschaftswarm zugetan sind, lebenslang Bund Oberland, Marine-Brigade Ehrhardt und Sturmabteilung Roßbach verherrlicht, ist ein politisch Linker nie gewesen, sondern männerbündisch wie ästhetisch echter Gegenmodernist bis Faschist.

    Buscher als propädophiler Antihitlerist und edelweißpiratig-bündischer mentaler Faschist – das endlich erklärt auch den erstaunlich gewählten nationalrevolutionären Verlag des einstigen NPD-Mitglieds Siegfried Bublies. Der Verlag der gegenmodernen Zeitschrift wir selbst sitzt im schönen vorderen Hunsrück in Schnellbach, das ist hinter Emmelshausen etwas auf die Waldeck zu, von Sabershausen sind es neun Kilometer.

    Die romantisch tuende wir selbst interviewte Martin Mc Guiness von der verachtenswerten irischen Terrorgruppe IRA. Die auf Ironisierung oder Überwindung der verteidigenswerten AEMR hin angelegte Zeitschrift wir selbst interviewte auch Abdallah Frangi (PLO) sowie brother leader Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi. Für den Homo- und Pädoerotiker sowie Totengräber des Jungenschaftsgedankens Buscher war all das leider kein Problem.

    Als vielfacher Sexualstraftäter ist der „aktenmäßig zuletzt 1973“ aufgefallene und 1986 gestorbene Freikorps-Kämpfer, bündische Illegale und Kindesmissbraucher rex in der Bundesrepublik als Intensivtäter zur Sicherungsverwahrung verurteilt worden.

    Der 2006 emeritierte Sexualwissenschaftler Volkmar Sigusch (Ein Geschundener: Alexander Ebbinghaus Leitartikel, Sexualmedizin 10/1984, S. 576f.) verlangte 1984 die Freilassung des 81-jährigen Pädophilen. Sigusch wiederum war mit Volker Beck Autor von Der pädosexuelle Komplex – Handbuch für Betroffene und ihre Gegner (1988 herausgegeben von einem pseudonymen Angelo Leopardi, hinter dem sich Joachim Stephan Hohmann verbarg), einem Fälschungsvorwürfen ausgesetzten Sammelwerk über den damals geltenden sowie geplanten künftigen sozialen und juristischen Rahmen für sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sprich einem buchgewordenen, glücklicherweise erfolglos gebliebenen Großangriff für die Legalisierung der Päderastie.

  45. starý čundrák Says:

    Stichworte Köln, Bergisches Land, Paul paulus Buscher, das Flüsschen Dhünn, der einstige Altenberger Dom als Ausgangspunkt für Wanderungen illegaler Bündischer, der heutige Kochshof.

    Mythos und Realität Edelweißpiraten werden postmodern als Festival nutzbar gemacht. Sicherlich gibt es dort gute Musik, Internationales etwa, auch von Sinti und Roma, alles heiter, leicht, seicht.

    Da fehlt doch was? Genau, ohne über den Intensiv-Pädotäter rex aufzuklären, ist sind Edelweißpiraten und Loosenau nicht ehrlich erzählt:

    die widerstandsbewegung bündischer umtriebe im rheinischen und im bergischen land […] bis heute verächtlich gemacht

    Alexander Ebbinghaus »REX« (re.) paulus buscher (h)

    xxxp://www.edition-westfront.de/Chronist/Edelweisspiraten-Chronist.pdf

    Im gründlich recherchierten Buch Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen erkennt Christian Füller:

    […] Heroen wie Alexander »rex« Ebbinghaus […], der als »Edelweißpirat« erst unter unter den Nazis im Gefängnis saß und später in der Bundesrepublik wegen sexueller Gewalt gegen Kinder in Sicherungsverwahrung […] das wirklich Verbindende der Jugendbewegung […]: das pädosexuelle Momentum, der Missbrauch von Jungen.

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Zurück zum Kölner Unterhaltungsprogramm, dem reichlich unverbindlichen Edelweißpiraten-Revival dieser Jahre.

    Statt die gebotene Aufklärungsarbeit zur seit Blüher, Wyneken, Jansen usw. leider bis heute aktuellen bündischen päderastischen Problematik (Loosenau: rex) zu leisten, statt also etwa Christian Füller (Die Revolution missbraucht ihre Kinder) zu lesen oder wenigstens zu empfehlen, gibt es Edelweißpiratenrummel, gibt man sich dem Gesang hin.

    Man schluchzt vor Rührung – über sich selbst. Man gehört zu den Guten, zu den Besten der Guten. Selbstverliebter Edelweißpiratenkitsch „von der Loosenau zum Kochshof“. Kein Wort zum beinahe rituell betriebenen Missbrauch vereinsbezogen (bündisch) einflussreicher Täter aus dem Kreis der Bündischen vor 1933, der illegalen Bündischen bzw. Edelweißpiraten, der Nachkriegsbündischen. Das Schweigen hat System, alles kann so weiter gehen wie bisher.

    Edelweißpiratenfestival 2014

    http://www.edelweisspiratenfestival.de/Flyer_EPF2014.html

    05.07.2014, Treffpunkt: Schöllerhof, Altenberg

    Edelweißpiratentour ins Bergische –
    »Von der Loosenau zum Kochshof«

    Wir wandern ca. 2 Stunden auf den Spuren der freien bergischen Bündischen und ihrer Edelweißpiratenfreunde, unter der Leitung von fotler [Erik Schellhorn] & Co. vom Zugvogel-Bund. Unser Ziel ist der alte Kochshof, das Domizil der Bündischen, die in der Tradition der Edelweißpiraten und verwandter freier Jugendgruppen stehen. Da und dort werden Anekdoten erzählt [nur bitte nicht zu rex Alexander Ebbinghaus fragen, unser Frohsinn soll ganz ungetrübt bleiben]

    https://de-de.facebook.com/Edelweisspiratenfestival/photos/a.200333350018140.62131.134348166616659/770780129640123/

    So. 01.07.2014, im Friedenspark, Köln

    Konzertparcours im Friedenspark

    Wer mehr über die unangepasste Jugend der Nazizeit erfahren möchte, kann während des Festivals wieder die Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrum »Von Navajos und Edelweißpiraten – Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 – 1945« im Baui studieren, oder unser Buch Gefährliche Lieder erwerben, das in Bild, Text und Tondokumenten zwölf jugendliche Freigeister porträtiert. Im Zeitzeugen-Café hoffen wir auch diesmal wieder einige Originale aus jeder Zeit begrüßen zu können, von denen leider immer weniger gesundheitlich dazu in der Lage sind. Zudem wird die Festivalandacht u. a. unseren alten Freunden, Jean Jülich und Willi Koch (Muckis Mann) gedenken, die in den letzten Monaten Jahr von uns gegangen sind.

    Eine Kooperation von Edelweißpiratenclub , NS Dokumentationszentrum, Südstadtleben und Humba;

    Gefördert von der Stadt Köln – Schirmherr: OB Jürgen Roters [Piraten wissen, ohne Moos nichts los]

    http://www.edelweisspiratenfestival.de/

    Die Festival-Bands 2015

    Dirk Hespers

    Der Sohn des ermordeten Widerstandskämpfers Theo Hespers hat sich sowohl bei der Wahrung, als auch bei der Erneuerung des »bündischen« Liedguts verdient gemacht (inkl. Edelweißpiraten-CD).

    http://www.edelweisspiratenfestival.de/kuenstler.html

    Edelweißpiratenfestival 2015

    Wir freuen uns, in diesem Jahr mit Mucki Koch, Faye Cukier, Ludwig Sebus und Dirk Hespers noch einmal ganz wichtige Zeugen des Widerstandes gegen das Naziregime auf dem Festival begrüßen zu dürfen!!! Und natürlich gedenken wir den vielen Edelweißpiraten und anderen Unangepassten, die leider nicht mehr dabei sein können. Wie auch Hans Fricke, von dem wir uns im April verabschieden mussten. Danke!

    14.06.2015, im Weißen Holunder. Singender Holunder, Mitsingkonzert:

    fotler & Co : »Musik als Widerstand 1«

    Zugvogel Erik fotler Schellhorn nimmt uns mit auf eine Zeitreise widerständiger Musik, von den freien Bündischen, zu denen sich auch viele Edelweißpiraten, Navajos, Sturmscharler zählten, bis zu resistenten Lieder-Bewegungen in Griechenland, Russland, USA und anderswo.

    https://de-de.facebook.com/Edelweisspiratenfestival/posts/957970717587729

  46. Ex-Balduinsteinbesucher Says:

    „Alle wussten davon“

    Man lese unter dem wichtigen Text von Christian Füller (Wandern und vögeln, taz vom 11.06.2013) auch die Kommentare. Für Nichtbündische: hexe ist Karin Peter, die 2014 nach zwölf Jahren das Amt der Bundesführerin der Deutschen Freischar (Bund der Wandervögel und Pfadfinder, DF) abgab.

    Ausgerechnet hexe, die 2013 in ihrem Kommentar bei der taz dem Artikelthema bündische Päderastie auswich und den verlässlich arbeitenden Christian Füller unglaubwürdig zu machen versuchte („bin ich entsetzt“, „fahrlässiges Verbreiten von Unwissen“) wird zwei Jahre später durch die Freischar als Ansprechpartner aufgeführt zu: Abwehr von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt (s. u.).

    _____
    _____

    CHRISTIAN FÜLLER
    19.06.2013, 01:15
    […] In der Odenwaldschule gab es eine Handvoll Pädokrominelle – und sie waren allesamt aus der Jugendbewegung. Ein Nest. (Was nicht bedeutet, dass der Umkehrschluss gilt: Wandervogel ist nicht zwingend Pädo.) Die Risiken in dieser Bewegung und ihren Gruppen sind dennoch extrem groß. Wer den Prozess in Saarbrücken beobachtet hat, konnte vom Richter einen atemberaubenden Satz hören: Rund um die Wandervögel auf der Burg Balduinstein habe sich ein System des Missbrauchs entwickelt, „regelrecht organisiert fand eine Beschaffung minderjähriger Sexualpartner statt, um sie zu missbrauchen.“ Mitschuld [war ein typisch] bündisches Gemisch aus Scham und Ehre und vermeintlcher Schuld, aus dem die Jungs oft nicht mehr ausbrechen konnten. Jeder Bagatellisierungskommentar hier ist eine Verhöhnung der Opfer, die – wiewohl sie teils 15 waren – oft nicht den Hauch einer Chance hatten, der Maschinerie zu entkommen.

    SVEN
    19.06.2013, 10:34
    Als Kenner der Szene fällt mir auf: Fast seit seiner Gründung gibt es im Umfeld des Freien Bildungswerkes Balduinstein immer wieder Missbrauchsfälle an Jungen. In der Regel sind dann auch in verschiedenen Fällen im Zuge der polizeilichen Ermittlungen in einem gewaltigen Maß vollzogene Missbräuche auf dieser Burg vor Gericht offenbart worden. Ich frage mich, wieso die Burg Balduinstein trotzdem weiter den steuerlichen Status als „gemeinnützig“ behält. Besser wäre es doch, diesen Päderastensumpf – auch finanziell – trockenzulegen!

    hexe (DF) [Karin Peter, inzwischen DF-Missbrauchsbeauftragte, s. u.]
    26.06.2013, 23:13
    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel. Es gibt bei der TAZ auch Autoren, die gründlich nachforschen, mit Menschen sprechen, sich informieren. Warum durfte denn keiner von denen schreiben? Aus Ihren Zeilen, Herr Fühler, lese ich Häme, Angst vor einer Gruppe Menschen die Sie nicht verstehen (und es ist bekanntlich immer einfacher etwas zu verteufeln als es kennen zu lernen) und, nicht zuletzt, fahrlässiges Verbreiten von Unwissen. […]

    KIRRIE
    20.09.2013, 04:48
    Mit 11 kam ich in eine Pfadfindergruppe, war Jungenschaftsführer, hatte Kontakte zu den unterschiedlichsten Bünden, hatte durch mein überbündisches Engagement Einblick in viele, viele Gruppen und kenne Waldeck, Ludwigstein, Balduinstein, Nerother, Graue, Autonome u. a. Jungenschaften, alles das, was Rang und Namen in der Szene der 70er/80er Jahre hatte. Die Pädophilen waren ja logischerweise meist die Jungenschaftsfüher und Bundesführer. Alle wussten davon und in den einschlägigen Zeitschriften wurde Kindermissbrauch als Homoerotik verharmlost. Auf Titelseiten wurden halbnackte Jungs gezeigt. Wenn ich heute meinen Sohn in eine Gruppe schicken würde, würde ich mir diese vorher ganz, ganz genau anschauen. Denn das, was der Autor in dem Artikel schreibt, ist echt nur ein winziges Detail. Die Geschichte des Missbrauchs, die regelrechte Zuführung von Kindern, in die Hände pädophiler Gruppenführer muss meiner Ansicht nach erst noch geschrieben werden. Dann müssten manche angesehenen, verdienstvollen u. vergötterten Führer von ihrem Thron gestoßen werden.

    SZENEKENNER [Genannte hexe ist Karin Peter, 2002 bis 2014 DF-Bundesführerin]
    17.10.2013, 20:32
    Vom Autoren Christian Füller gut recherchiert, sehr informierend geschrieben und im Hinblick auf die unbedingt schützenswerten Kinder und Jugendlichen wirklich verantwortungsvoll intendiert. Nur so kann es mit einer „selbst bestimmten“ (Meißnerformel 1913) jugendbewegt-bündischen Gruppenkultur und Jugendarbeit überhaupt weitergehen. Den hektische Nebelwurf von der Freischar-Bundesführerin hier im Kommentarbereich hingegen empfinde ich, seit Jahrzehnten ein Kenner der bündischen Szene, als ausgesprochen unangebracht. Aber vielleicht möchte sich hexe („bin ich entsetzt“) einmal von den Missbrauchsvorgängen und den pädophilenfreundlichen Milieus auf Burg Balduinstein explizit und unmissverständlich distanzieren, die immerhin hier der Erzählgegenstand sind. Stets bemerkenswert, diese „nibelungentreue“ bündische Reflexionsabwehr, dieses treuherzig daherkommende, überlaute sinngemäße Verkünden: „Aber wir gehören unzweifelhaft zu den Guten, wir haben immer nur das Beste gewollt.“ Das genau ist der Vogel Strauß, der den sprichwörtlichen Kopf in den Sand steckt: ein gemütlich-romantischer Pfadfinder oder Wandervogel. Über die Missbrauchtstaten selbst und ebenso über die offensichtlich allzu verbreitete Haltung des bündischen Umfeldes – Beschwichtigen und Wegducken -, darüber bin ich „entsetzt“. Danke, Herr Füller!

    http://www.taz.de/!5065581/

    .

    [abgerufen heute, 26.08.2015]

    Deutsche Freischar [DF] Bund der Wandervögel und Pfadfinder

    Grundsätze zur Abwehr von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt

    […] Wie in allen größeren sozialen Verbänden, die auch Kinder und Jugendliche mit einschließen, z. B. in Schulen, Kircheneinrichtungen, Jugendheimen, Sportvereinen – aber selbst innerhalb von Familien – kommt es auch in pfadfinderisch-bündischen Gruppierungen in Einzelfällen zu Übergriffen. […]

    Unsere AnsprechpartnerInnen:

    hexe [Karin Peter, bis 2014 Freischar-Bundesführerin]
    Helena
    effiks

    https://www.freischar.de/standpunkte/grundsaetze-zur-abwehr-von-machtmissbrauch-und-sexualisierter-gewalt

    [100. Jahrestag des Freideutschen Jugendtages, Oktober 2013]

    Verein zur Vorbereitung und Durchführung des Meißnertreffens 2013

    Der Verein zur Vorbereitung und Durchführung des Meißnertreffens 2013 hat seinen Sitz auf der Jugendburg Ludwigstein in 37215 Witzenhausen.

    Karin Peter [hexe] 2. Vorsitzende

    http://meissner-2013.de/impressum

    Peter, Karin (hexe) 432

    (100 Jahre Hoher Meißner (1913–2013): Quellen zur Geschichte der Jugendbewegung herausgegeben von Barbara Stambolis, Jürgen Reulecke)

    >>>ps://books.google.de/books?id=Gz6hCAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  47. Friedrichsdorf Says:

    Das bündische propädophile Dreigestirn (lothar – axi – wanja).

    Der im Bett in flagranti Erwischte kann das bekanntlich alles erklären, jedenfalls irgendwie: „Es ist nicht so, wie es aussieht“.

    Am 19.03.2015 blickt auch der gut informierte sabi durch:

    Mir ist ein kleines Liedchen zugetragen worden. Ich finde es irgendwie passend.

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    In den guten alten Zeiten

    Man dachte mal, Neulati, das liegt am Arsch der Welt,
    Der Arsch doch war viel näher, als man sich’s vorgestellt.
    Das Gift der Blauen Blume, das spritzte durch die Nacht,
    Und hat so manchen Kleinen schon um den Schlaf gebracht.

    Ein Wirbelwind hieß Lothar, der fegte durch den Wald
    Und knickte junge Bäume mit seiner Rohgewalt.
    Am Feuer in dem Tale, da lachten alle laut,
    Nur manchmal und ganz heimlich, da hat es sie gegraut.

    Und kam im Sommer wieder die pralle Kirschenzeit,
    Der Club der Flötenbrüder war allemal bereit,
    Zu pflücken zarte Früchtchen noch vor dem Abendrot,
    Durchs Lager ging ein Flüstern bei Käse, Wein und Brot.

    In den guten alten Zeiten, in den guten alten Zeiten …

    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=12296&entries=15

  48. kwiat paproci Says:

    Der Nebel steigt im Fichtenwald

    Der Nebel lichtet sich über dem Dunstkreis des Pfadfinder- und Jugendbewegungs(schein)heiligen Alexej Stachowitsch († 2013), bekannter unter seinem Fahrtennamen axi, und zeigt die jugendbewegt-bündische Prominenz schlechthin: lothar, wanja, caligula. Mittendrin zwischen Hunsrück und Pilion: Odenwaldschul-Missbraucher und Waldeck-Festival-Organisator Jürgen Kahle.

    Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder [Stamm Graue Wölfe, Friedrichsdorf] wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse. Unter den Gästen ist der Burgvogt [wanja] des Balduinsteins, ein Erzieher, der einst ein privates Heim für schwer erziehbare Jugendliche betrieb und gegen den die Staatsanwaltschaft 2014 wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelte.

    (aus: Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. Von Christian Füller)

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    1957 einen eigenen Stamm in Friedrichsdorf zu gründen. Dieser wird von Lothar van Basshuysen und Horst Georg Denfeld geleitet.

    http://www.graue-woelfe.de/index.php/unser-stamm/stammesgeschichte9/ausfuehrliche-version?showall=1&limitstart=

    molo von der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, ein früher Pilionfahrer, der mit Alfons Hochhauser Fahrten auf dem Segelboot unternommen hat, gab sich zu erkennen. Auch er berichtete Interessantes von seinen Erlebnissen. Zu unserer großen Überraschung und Freude gab sich eine der Zuschauerinnen als Frau Prause, die Schwägerin und Verwalterin von Werner Helwigs Nachlass, zu erkennen. … An viele, die mit dem Pilion verbunden sind, aber an diesem Abend nicht anwesend sein konnten, wurde zumindest in Gesprächen gedacht. Dazu gehören Jürgen Kahle … und Lothar van Basshuysen.

    http://home.arcor.de/pfaelzerfreischar/Pilion.html

    Die ABW gab dazu ihre Zustimmung, die Finanzierung sollte der Arbeitskreis selbst übernehmen. Zu dem Kreis, der die Festivals initiierte und viele Helfer begeistern konnte, gehörten der spätere Kunstpädagoge und Kulturhistoriker Diethart Kerbs, der die Veranstaltungen ideologisch prägte, Jürgen Kahle, der die Organisation leitete, Rolf Gekeler, der für das Programm verantwortlich war und ab 1966 das Magazin song herausgab, sowie der Sänger Peter Rohland, der viele Künstler kannte und einlud. … Jürgen Kahle: Von den Schwierigkeiten, ein Festival zu machen. In: Die Burg Waldeck Festivals 1964–1969. Kahle war für die Logistik der Festivals der Jahre 1964–67 verantwortlich

    http://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    Diethart Kerbs (* 19. August 1937 in Berlin; † 27. Januar 2013 in Berlin) war ein deutscher Kunstpädagoge und Kultur- und Fotohistoriker.

    Er studierte Kunst- und Werkerziehung in Berlin (West), dann Pädagogik, Politikwissenschaft, Soziologie und Völkerkunde an den Universitäten Erlangen, Tübingen und Göttingen. Danach wurde er 1963 „Verwalter einer wissenschaftlichen Assistentenstelle“ bei Hartmut von Hentig am Pädagogischen Seminar der Universität Göttingen. Kerbs gehörte 1964 zu den Mitbegründern der Burg-Waldeck-Festivals

    https://de.wikipedia.org/wiki/Diethart_Kerbs

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    (aus: Jürgen Oelkers: Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    100 Jahre Freideutscher Jugendtag Hoher Meißner 1913
    100 Jahre Meißnerformel

    Vorbereitungstreffen des Jubiläums 2013
    13. bis 15. Februar 2009 auf Schloss Martinfeld

    Auf welche Wurzeln (1913) können wir uns reinen Herzens beziehen?wanja, Burg Balduinsteinwanja: völkische Gruppen drängen in unsere bündische und in die Gesellschaft

    Anhang (in digitaler Fassung nicht enthalten)
    • Protokoll „Balduinsteiner Gespräche 2008“
    • Protokoll „Meißnertreffen Juli 2008 auf Burg Balduinstein“

    http://meissner-2013.de/sites/default/files/Medien/dokumentation-protokoll%20martinfeld.pdf

    Peter-Rohland-Singewettstreit auf Burg Waldeck
    September 2011
    Begrüßung durch die ABW-Vorsitzende Sandra Kupfer

    […] Alo Hamm (trenk) 1915 – 1994, Portrait des Gründers des Zugvogels und bündischen Liedermachers von Rolf Körber (philo) und Sängern des Zugvogel […]

    Moderation: Kerstin Schiel und Daniel Hermes

    Jury-Mitglieder: Birte Aurich, Hanno Botsch, Kerstin Botsch, Siegfried Bruder – wanja (Freies Bildungswerk Balduinstein), Barbara Falk (DPB Ubier), Peter Merheim – Pit (DPB Mosaik), Kerstin Mohr, Hannah Müller – frodo (Deutsche Freischar), Martin Schomers – caligula (Freies Bildungswerk Balduinstein), Jörg Seyffarth – plauder (Zugvogel), Heike und Sven Vilhelmsson

    http://www.waldjugend-nrw.de/tl_files/Termine/2011/2011-09_Peter-Roland-Singewettstreit.pdf

    falado überlebensfest. the same procedure as every year: törns planen, filme und dias ansehen, feiern in der jurte und im kurfürstenkeller und sich aufs segeln freuen …

    (jugendburg balduinstein, 2008)

    Liebe Mitglieder und Freunde der Falado!

    18.10.2013
    Überlebensfest dieses Jahr auf Schloss Martinfeld am 07./08.12.2013

    Wir wollen uns zum Überlebensfest und zur Mitgliederversammlung aus Gründen die den bisherigen Veranstaltungsort betreffen, dieses Jahr auf Schloss Martinfeld treffen.

    http://www.pumpe-design.de/falado/cms/news.php

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen. 16. März 2015. Von Christian Füller

    http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/978-3-446-24726-0/

    Peter Rohland (* 22. Februar 1933 in Berlin; † 5. April 1966 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Sänger, Liedermacher und Volksliedforscher. Peter Rohland war in der Schwäbischen Jungenschaft unter dem Fahrtennamen pitter zuhause.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Rohland

    September 2015 findet auf dem Gelände der Burg Waldeck zum 16. Mal der Peter-Rohland-Singewettstreit für Jugendgruppen und Liedersänger statt. … Begrüßung durch die ABW-Vorsitzende Dr. Sandra Kupfer

    Samstag, 05.09.15, 14 Uhr, Singewettstreit.
    Samstag, 05.09.15, 21 Uhr, Preisverleihung, anschließend freies Singen, Ende offen

    (scouting, 2015)

    http://scouting.de/infos-zum-peter-rohland-singewettstreit/

    In meiner Jugend war ich, und ich bin es noch heute, in der Jugendbewegung verwurzelt. Seit vielen Jahrzehnten kenne ich die Burg Waldeck und hier bin ich als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck sehr aktiv. Durch diese intensive Prägung habe ich wichtige reformpädagogische Impulse bekommen, was letztendlich dazu führte, dass ich den Weg in den Schuldienst wählte. Diesen Entschluss habe ich noch nie bereut, auch heute noch gehe ich gerne zur Schule und liebe meinen Beruf.

    (Dr. Sandra Kupfer)

    http://lise-meitner-gesamtschule.de/index.php?article_id=170

    pitter war mit seiner großen Kommunikationsfähigkeit und Menschlichkeit eine wesentliche, treibende und euphorisierende Kraft, strahlte immer gute Laune aus und brachte Hoffnung. Erstaunlich, dass wir die Festivals ohne pitter überhaupt weiter geführt haben.

    Jürgen Kahle (zitiert in: Die Waldeck: Lieder – Fahrten – Abenteuer. Die Geschichte der Burg Waldeck von 1911 bis heute, von: Hotte Schneider, 2005)

    http://www.peter-rohland-stiftung.de/images/pdf/PRSBroschuere-ges-957574.pdf

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“

    (Jürgen Oelkers)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    Burg-Waldeck-Festivals (1964–1969)

    […] Jürgen Kahle, der die Organisation leitete

    https://de.wikipedia.org/wiki/Burg-Waldeck-Festivals

    16. Peter-Rohland-Singewettstreit 2015

    https://de-de.facebook.com/events/915253191865960/

  49. papardes zieds Says:

    Tal dessen Linie unser Glück umsäumt,
    dich hat Gott zu guter Zeit geträumt.
    Wenn aus deinen Schluchten das Brausen widertönt,
    ist die Stunde unserm Sein versöhnt.
    So raunt das Wort vom Zauberhort
    im Schweigen fort.

    (Baybachlied, Werner Helwig 1957)

    Nächstes Wochenende ist es soweit: 16. Peter-Rohland-Singewettstreit 2015, auf der Waldeck im Hunsrück. Die Bündische Szene fiebert dem Ereignis entgegen, sogar die 400 km entfernt auf dem Hohenkrähen (bei Singen, Bodenseeregion) ansässige Pfadfinderschaft Grauer Reiter macht auf den Termin aufmerksam.

    http://www.grauer-reiter.de/index.php/gemeinschaft/zur-terminliste

    1. Preis für Singadjo beim 13. Peter-Rohland-Singewettstreit auf der Waldeck

    Βένετο
    Πήλιο

    Vorab ein Blick in das von Werner Helwig beschriebene Dorf Véneto im waldreichen Pílio (Veneton, Pelion), die sexualisierte Gewalt geschah vor einem Jahrzehnt. Wer hinter die jugendbündische Kulisse blicken oder eine den Standards von Kindeswohl und Jugendschutz entsprechende Gruppenkultur aufbauen will, lese bei Christian Füller:

    Ein Häuschen mit Garten in Griechenland. Auf der Wiese haben sich ein paar Jungen aufgestellt. Weiße Tücher sind um ihre Körper geschlagen. Sie sollen aussehen wie athenische Jünglinge […] sie sind nackt unter der Tunika. Jetzt schreiten erwachsene Männer die Burschen ab. Sie freuen sich und gehen lachend von Junge zu Junge. Es gibt etwas zu feiern. Einer der Herren begeht in Griechenland seinen einundsechzigsten Geburtstag. Die aufgereihten Jünglinge sind das Geschenk für ihn, sie werden ihm serviert. […]

    Wir sind in der griechischen Hütte einer deutschen Wandervogelgruppe. Dem Gastgeber, Mitbegründer des Weinbacher Wandervogels, gehört die Hütte. Er musste die Pfadfinder wegen sexuellen Missbrauchs verlassen. Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse […]

    Mit dabei ist Markus M. [pfiffo], ein Erzieher und Gruppenleiter, der im ersten Balduinsteiner Prozess in Saarbrücken wegen sexueller Gewalt gegen Jungen vor Gericht stand. Auch der Kameramann der Wandervögel des Balduinsteins, genannt caligula, gehörte zu denen, die die lebenden griechischen Jünglinge bewunderten. caligula heißt Martin S. und wurde im Juni 2014 wegen Missbrauchs von Schutzbefohlenen verurteilt.

    https://www.jpc.de/jpcng/ebooks/detail/-/art/christian-fueller-die-revolution-missbraucht-ihre-kinder/hnum/7068325

    Selbstverständlich sangen wir zusammen mit ömmel, pfiffo, der bo und dem Philipp noch weit bis in die Nacht bündische Lieder, sozusagen als musikalischen Ausgleich.

    (köpfchen 10/06 April 2006, Seite 9)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/891182.pdf

    Der Balduinstein

    Bravo, die richtigen Fragen zu stellen ist die hohe journalistische Kunst, almi (für scouting) hatte den Vorstand der Balduinstein folgendes gefragt:

    MAN KANN NICHT NICHT KOMMUNIZIEREN
    von: almi, 14.04.2015 […]

    • Trifft es zu, dass XXX immer noch Burgvogt ist (auf der Homepage wird er ja nicht mehr als Kontakt genannt, soweit ich sehen konnte)?

    • Wenn er nicht mehr Burgvogt ist, seit wann ist er es nicht mehr?

    • Warum ist er es nicht mehr – ist er selbst zurückgetreten oder wurde er seines Amtes enthoben (dauerhaft oder zeitlich begrenzt?)

    • Wer hat seine Aufgaben übernommen?

    • Lebt XXX noch auf der Burg, kann man ihn dort antreffen oder hat er (derzeit) Hausverbot?

    […] Also – liebe geehrte und geschätzte Kollegen der eisbrecher-Redaktion und des Schwarzzeltvolkes, liebe Leser: Der Vorstand der Balduinstein antwortet auf Anfragen, aber leider nicht auf meine. Wäret ihr so lieb?

    http://scouting.de/man-kann-nicht-nicht-kommunizieren/

    Nochvogt oder Nichtmehrvogt, das ist hier die Frage …

    http://www.gruppenhaus.de/freies-bildungswerk-balduinstein-gem.-e.v.-balduinstein-hs4392.html

    … der Name des Burgvogts wurde sorgsam gelöscht, ist aber derzeit noch im Cache zu „gruppenhaus.de“ erhalten.

    Vor dem Zeichen @ Für jeden lesbar hingegen ist wanja noch Partikel der (abgelegten?) Balduinsteiner Mailadresse.

    http://www.gruppenhaus.de/druck.php?hs=4392

    costa […] neu im program ist die möglichkeit uns eine e-mail zu schicken

    (bei: Diez, Verbandsgemeindeverwaltung)

    http://www.vgdiez.de/vg_diez/Gemeinden/Balduinstein/Selbstversorger%20f%C3%BCr%20Pfadfinder/

    Verlinkung gelöscht, noch im Cache: Burg Balduinstein

    facebook.com/siegfried.bruder

    am vormittag danach: gitarrenkurs mit pfiffo! 1998-2012 freies bildungswerk balduinstein

    http://www.pageinsider.com/jugendburg-balduinstein.de

    scouting hat sich in Sachen Balduinstein (cf: „Zu den Gästen gehören auch einige Männer von der Burg Balduinstein, gegen die eine regelrechte Prozesswelle rollt: die Balduinsteiner Prozesse“) erfreulich positioniert und in Bezug auf die jugendbewegt-bündisch wiederzugewinnende Sprachfähigkeit und Glaubwürdigkeit einen Weg gezeigt, auf dem, wie von almi vorgeschlagen, nun Schwarzzeltvolk und vor allem Stichwort und eisbrecher (beide verlag der jugendbewegung) ein paar unzweideutige und dokumentierbare journalistische Schritte gehen müssen.

    Auch köpfchen (ABW, Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck, zusätzlich endlich auch auch zum sadistischen Odenwaldschul-Missbraucher Jürgen Kahle, dem technischen Organisator der legendären Waldeck-Festivals Chanson Folklore International), Zugvogel Deutscher Fahrtenbund (ZV), der graue reiter (Pfadfinderschaft Grauer Reiter), Mindener Kreis (Jungenschaftsgeschichte) sowie ZEITUNG (Deutsche Freischar BdWuP (DF)) sollten ihre die Jugendburg Balduinstein betreffende, innerlich wenig wahrhaftige (vgl. Meißnerformel) Politik des Hingehens und Wegschauens, Mitsingens und ansonsten Schweigens beenden und sich erkennbar bewegen.

    Die jahrzehntelang gepflegte Sprachlosigkeit gilt es zu überwinden gegenüber den propäderastischen Kartellen, die es in Bezug auf einen großen Teil aller Verwender von Wandervogel- und Meißnertradition sowie Jungenschaftsbluse (Juja) und Kohte das Zauberstück fertigbrachten, das beinahe heilige eigentliche Jugendbewegte zu verkörpern, die bündische Identität schlechthin zu erschaffen.

    Prinzip Jury

    Die Jury eines bündischen Singewettstreits ist ein, charismatische Orientierung formendes und (gemäß der künstlichen Knappheit sparsam dosiert, ein Monopolist kann das) jugendbewegte Identität wie eine Hostie austeilendes, Epizentrum jugendbewegter Verzückung. Die Jury ist jener Ort, an dem, insbesondere für den Gewinner im Wettbewerb, aber gnädiglich auch für die niederrangig am Mysterium Teilhabenden, bündische Ehre hergestellt wird, einem Ritterschlag gleich. Hackordnung und Hofschranzentum fusionieren, das fromme Streben nach dem Sieg bzw. nach der größtmöglichen seelischen und körperlichen Nähe zum Sieger oder auch Juroren ist Sakrament. Kirchenmotto Extra ecclesiam salus non est, bündisch: Extra Singewettstreit-Jury nulla salus.

    Wer in dieser Instanz (du kommst hier nicht weiter, es sei denn …) hohes Urteil sprechen das heißt zunächst die Gesangskunst bewerten darf, der (stellt die Frage und) weiß letzte Antwort auf die nach einem Kapitel im Buch von Balduinsteingründer axi zu benennenden und jeden hingebungsvoll desorientierten bündischen Novizen und zu Initiierenden einigermaßen quälenden Fragen: Wovon reden wir eigentlich? bzw.: Bündisch ist …

    Wie aufregend, das Ziel der Wallfahrt wird sichtbar, hoch überm Baybach im vorderen Hunsrück:

    4.-6. September 2015: Singewettstreit Burg Waldeck

    http://www.vcp-yakima.de/index.php?menuid=30

    September 2015 also, wieder wird jugendbewegter-bündischer Sinn gestiftet, beschworen und verfestigt. Singewettstreit auf der Waldeck. Und wie in der missbrauchsreichen Vergangenheit werden auch in einer Woche die ranghöchsten Sinnhersteller die Leistung bewerten, die Jury bilden.

    Namen werden uns vorenthalten. Beobachten wir daher genau, wen Dr. Sandra Kupfer („In meiner Jugend war ich, und ich bin es noch heute, in der Jugendbewegung verwurzelt“) und ihre ABW-Mitstreiter auch noch in diesem Jahr in die etliche minderjährige Sänger bewertende Jury hineinlassen … und wen nicht mehr.

    Wolf-Hartmut Kupfer: „in der Jun­gen­grup­pe des Nero­ther Wander­vo­gels, in der ich in Düs­sel­dorf war, haben wir Lie­der von Ber­tolt Brecht ge­sun­gen, ohne genau zu wis­sen, wer er ist. Das lag daran, dass Wer­ner Hel­wig, unser Burg­po­et, in der Zeit zwi­schen den Krie­gen erst­mals in Deutsch­land Brecht ver­tont hat. […] weil sie aus einer ge­wis­sen Tra­di­ti­on her­aus einen Teil der bün­di­schen Ideen am Leben zu er­hal­ten ver­su­chen. Das fin­det vor allem beim Pe­ter-Roh­land-Sin­ge­wett­streit statt, der seit über zehn Jah­ren als eine Art Fes­ti­val aus­ge­tra­gen wird, auf dem vor allem bün­di­sche Grup­pen bün­di­sches Lied­gut sin­gen. Das ist kein Novum in Deutsch­land – es gibt den Ham­bur­ger Sin­ge­wett­streit der Bün­di­schen -, aber hier hat er sich je­weils im Sep­tem­ber eta­bliert. Jedes Jahr ste­hen hier dann Koh­ten und Jur­ten, die Schwarz­zel­te die­ser frei­en Ju­gend­be­we­gung. Der Teil in der ABW, der selbst bün­di­sche Wur­zeln hat, pflegt diese Tra­di­ti­on. (bei: Schattenblick: Jugendbewegt und links – geht das? Interview am 23. Juni 2013 auf Burg Waldeck)

    http://www.schattenblick.de/infopool/musik/report/muri0028.html

    Wissenswertes: Wolf-Hartmut Kupfer gehört der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck [ABW sowie dem] Mindener Kreis an [zur Erforschung der Geschichte der Jungenschaften seit dj.1.11]

    http://www.who-is-hu.de/node/954

    http://www.who-is-hu.de/node/954?detail=wissenswertes

    Das idyllische Gelände der in bündischen Kreisen legendären Burg Waldeck, hoch über dem Baybachtal, ist Schauplatz des alljährlichen Peter-Rohland-Singewettstreits. Auch in diesem Jahr wird er wieder ausgerichtet und zwar schon zum 16. Mal am 05.09.2015. Aus allen Ecken Deutschlands, ob bei Wandervögeln, Pfadfindern oder gar nicht bündisch verankert, kommen Junge und Alte, um in Gedenken an den genialen Musiker Peter Rohland musikalisch zu wetteifern, sich die Darbietungen anzuhören und selber abends am Lagerfeuer zur Gitarre zu greifen.

    http://www.burg-waldeck.de/index.php/veranstaltungen2/details/128-peter-rohland-singewettstreit

    6. – 8. September 2013

    Begrüßung durch die ABW-Vorsitzende Sandra Kupfer
    Moderation Kerstin Schiel und Daniel Hermes

    Jury-Mitglieder: Birte Aurich, Hanno Botsch, Kerstin Botsch, Siegfried Bruder – wanja (Freies Bildungswerk Balduinstein), Barbara Falk (DPB Ubier), Michael Krauss – pint (Zugvogel), Peter Merheim – pit (DPB Mosaik), Kerstin Mohr, Hannah Müller – frodo (Deutsche Freischar), Heike und Sven Vilhelmsson

    http://www.burg-waldeck.de/images/INFO13.pdf

    Beschluss des Stiftungsrats der Peter Rohland Stiftung zur Förderung des Liedes
    in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW)
    vom 25. Mai 2015
    betreffend seine Neukonstituierung

    […] Nach drei Intervallen von je drei Jahren endete die Amtszeit dieser Stiftungsräte am 21. Mai 2015. Bei der nun erforderlichen Neukonstituierung des Stiftungsrats ist zu berücksichtigen, dass das geborene Mitglied Klaus Peter Möller (Mitstifter) am 30. Januar 2015 verstorben und Dr. Sandra Kupfer Prof. Herbert Swoboda [swobl] als Vorsitzende der ABW abgelöst hat. Helmut König [helm] steht für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung.

    http://www.peter-rohland-stiftung.de/images/pdf/Beschluss-des-Stiftungsrat-ueber-seine-Neukonstituierung-vom-25%2005%202015.pdf

    GÄSTE
    75 Zusagen
    37 Teilnahme unsicher
    360 eingeladen

    16. Peter-Rohland-Singewettstreit 2015

    5. September 2015

    […] Einteilung in 4 Kategorien mit je 7 Teilnehmern: Jugendfahrtengruppen, Ensembles, Singkreise und Einzelsänger. […]

    ARBEITSGEMEINSCHAFT BURG WALDECK

    Im Namen des Orga-Teams
    Kerstin Schiel

    https://de-de.facebook.com/events/915253191865960/

  50. starý čundrák Says:

    bin ich entsetzt
    (hexe, 2013)

    als die Freischar am 14./16. Juni 1996 auf Burg Balduinstein ihr 50. Nachkriegsjubiläum (und 70. Gründungsjubiläum) feierte

    (aus: ZEITUNG 1/2014, Deutsche Freischar – Bund der Wandervögel und Pfadfinder)

    Bundesversammlung 2012

    … der Deutschen Freischar (DF) ausgerechnet am 1974 gegründeten, vielfachen Tatort sexueller Gewalt an Jungen, begangen durch volljährige Bündische aus Wandervogel-, Jungenschafts- und Pfadfinderbewegung.

    Die Bundesversammlung der Freischar fand traditionell wieder am Wochenende des ersten Advents statt (30. Nov. / 02. Dez.). […]

    Ein weiterer Gesprächsgegenstand war die Frage nach einem eigenen Präventionskonzept zur Vermeidung pädosexueller Übergriffe und generell unangemessener Machtausübung in Jugendgruppen.

    Es wurde einhellig festgestellt, dass diese Frage in der Freischar weder gegenwärtig noch in den zurückliegenden Jahrzehnten einen realen Gegenstand gehabt hat.

    Das ausgerechnet an diesem Ort zu sagen, verhöhnt die vielen aus vier Jahrzehnten Opfer oder leugnet ihre Existenz. Selbstvergewisserung am Tatort, wechselseitiges Schulterklopfen, einander die Absolution erteilen: ach wie gerecht sind wir immer gewesen.

    [Bildbeschreibung] Anders als das Sälchen [nicht nebenbei: Otto Lohmüller malte hier, mehr zu otolo s. u.] bietet der Saal auf dem Balduinstein wirklich hinreichend Platz für alle.

    – dadarish –

    (ZEITUNG 3/2012)

    http://www.freischar.de/wp-content/uploads/2013/02/zeitung_3_2012_web.pdf

    otolo, Otto Lohmüller in Бальдуинштайн Balduinstein a. d. Wolga nein an der Lahn:

    die Abbildung des jungen Menschen, eben noch Kind und doch nicht in den Wirren der Pubertät […] Bedeutungsvolles Treffen auf der Burg Balduinstein an der Lahn […] Наталкиваются bündischer голов […] Treffen bündischer Köpfe […]

    с Брехтом [brecht], Тобиасом [tobias] и Costa [costa]

    http://ru.cyclopaedia.net/wiki/Otto_Lohm%C3%BCller

    https://fotki.yandex.ru/next/users/ben-de/album/146832/view/308820

    Z.B. ein 12-jähriger Junge weiß sehr wohl, was er will. Das wissen alle Eltern. Und gegen einen Willen eines Jungen dieses Alters wird man nur unter großen Schwierigkeiten etwas durchsetzen können. Ihm wird aber abgesprochen, über seine sexuellen Wünsche entscheiden zu können. Würden Sie das Schutzalter auf 12 Jahre heruntersetzen, was überall helles Entsetzen auslösen würde, dann wäre das bei den jüngeren Kindern mit der sexuellen „Gewalt“ eher zu verstehen. Dabei muß man bedenken, daß ein 12-jähriges Kind heute wesentlich reifer ist als noch vor 50 Jahren. Es gibt Mädchen dieses Alters, die schon voll ausgereift sind. Ein 12-, 13-, oder gar 14-jähriger Mensch läßt sich nicht „zwingen“, „freiwillig“ was zu tun. Wenn er mit einem Erwachsenen wichst, so hat er Lust darauf. Ein Erwachsener tut ihm dabei KEINE Gewalt an. Aber unser Gesetz behauptet wider besseren Wissens, es läge Gewalt vor, wenn sich ein Kind freiwillig befühlen läßt, sogar dann, wenn es den Erwachsenen selbst zu dieser Berührung verführt hat!! Idiotisch solch ein Gesetz!!!! Jede Erziehung wäre Gewalt im Exzeß. Sie als denkender Mensch wissen, daß das oben gesagte keine wirkliche Gewalt ist.

    (aus einem offenen Brief von Otto Lohmüller, otolo)

    ::
    ::

    Statt sich die Wahl des Tagungsortes der Freischar-Bundesversammlung zu bedauern, schmäht am 26.06.2013 hexe d. i. Karin Peter als die damalige Bundesführerin der Deutschen Freischar den aufklärerischen und couragierten Journalisten.

    Selber seit 10 Jahren Bundesführerin der Deutschen Freischar, Bund der Wandervögel und Pfadfinder bin ich entsetzt über den Artikel

    Anders als Nebelwerferin hexe sind wir beglückt über den die Burg Balduinstein und allgemein die jugendbündische sexualisierte Gewalt gegen Jungen ausleuchtenden Artikel von Christian Füller.

    […] Aus Ihren Zeilen, Herr Fühler, lese ich Häme, Angst vor einer Gruppe Menschen die Sie nicht verstehen

    Nein Karin Peters, in die Gruppe der jugendbewegt-bündischen Päderasten und ihre Motive wollen wir uns gar nicht einfühlen, wollen die Täter und ihre Freunde gar nicht „verstehen“, sondern hören den Alarmmeldern, Aufklärern und Opfern zu.

    (und es ist bekanntlich immer einfacher etwas zu verteufeln als es kennen zu lernen)

    Wie bitte, die Wandervogelpäderastie nicht kritisieren (hexe: „verteufeln“), sondern traut kennenlernen? Oder sollen wir die zahllosen männlichen – oder weiblichen! – bündischen Weggucker zum Thema Balduinstein, etwa auf der Freischar-Bundesversammlung Dezember 2012 am Tatort, gefälligst nicht kritisieren, sondern einträchtig kennenlernen? Auf beides verzichten wir.

    und, nicht zuletzt, fahrlässiges Verbreiten von Unwissen

    Aha, wer unbequeme Tatsachen anspricht, verbreitet aus Sicht von Freischar-Bundesführerin hexe schlimmes „Unwissen“. […].

    (Kommentar von hexe zum Artikel Wandern und vögeln, taz 11.06.2013)

    http://www.taz.de/!5065581/

    ::
    ::

    Viel Meißnerverherrlichung, Kindeswohl bekümmert nicht so sehr:

    Gustav Wyneken, der Gründer der Reformschule

    Warum schreibt dadarish (Das „Unternehmen Barbarossa“ und der Meißner ’13) nicht korrekt: Wyneken, Gustav, prominenter Redner auf dem Meißner 1913, Reformpädagoge, Theoretiker einer angeblich pädagogisch wertvollen Päderastie, mehrfach überführter Sexualstraftäter, Schulgründer?

    Hans-Peter von Kirchbach [genannt HP] […] forderte […] dazu auf, sich gesellschaftlich zu engagieren und für den demokratischen Rechtsstaat einzutreten

    Auch dadarish kann wissen: die weltweite Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte fordert der gottesfürchtige HP gerade nicht, zu den vier völkischen bzw. rechtsrevolutionären Bünden der Ludwigstein („Besucher in Kluft“ …) schweigt der aus Koblenz stammende Vielfachfunktionär aus Kirche, Scouting, Militär und Katastrophenschutz ebenso eisern wie zu dem in der regionalen und überregionalen Presse erst nach Jahrzehnten enttarnten bündischen Pädo-Netz von Burg Balduinstein ab 1974.

    Beides, Rechtsaußen-Bünde am Ludwigstein sowie Päderasten am Balduinstein, hätte Hans-Peter von Kirchbach in seiner Meißner-Rede ansprechen müssen! So aber wird, leider, Schweigen hergestellt; derartige einflussreiche und aalglatte Promis gönnen sich die heutigen Erben der Urwandervögel, Freideutschen und einstigen Jugendbewegten.

    Weiter wieder mit dadarish (Frühjahrs-Kapitel) zum März 2014. Die am 26.06.2013 in der taz zum Thema sexueller Misssbrauch in den Bünden kommentierende damalige Freischar-Chefin hexe hatte sich der Öffentlichkeit („bin ich entsetzt“) also bereits als schlechtes Vorbild kurz vorgestellt. Und Christian Füller als unglaubwürdig zu schmähen versucht – zum Glück erfolglos. Bundesführerin ist sie 2015 auch nicht mehr, es besteht Hoffnung.

    Na, Erinnerungslücken im Kapitel, den Ort der Bundesversammlung im Dezember 2012 betreffend, den Balduinstein, an dem die Deutsche Freischar 1996 hochgestimmt ihr 50. Nachkriegsjubiläum und 70. Gründungsjubiläum beging?

    der im letzten Jahr eingerichtete Arbeitskreis Schützt die Schutzbefohlenen. Dieser hat seine Arbeit aufgenommen und bereits eine Fortbildung durchgeführt. Er hat auch ein Positionspapier zum Thema verfasst und auf die Freischar-Homepage gestellt. Gleichzeitig hat er einen Notfallplan erarbeitet, der regelt, wie in der Freischar im Falle von Übergriffen auf Kinder und Jugendliche vorgegangen werden soll. (An konkrete Notwendigkeiten konnte sich niemand im Kapitel erinnern.)

    Immerhin, wenn auch abgedrängt in eine Bildbeschreibung auf Seite 63 im Text von Alfons Schmalstieg, doch sollte man die seit Wyneken / Blüher / Jansen / Alfred Schmid-fred / Helwig / ajH / Fred Karst / Burg Balduinstein ausgeübte bündische sexualisierte Gewalt gegen Minderjährige nicht mit „u. a. mit dem Thema Macht und Sexualität“ chiffrieren, eher schon sagen: sexueller Missbrauch an Jungen:

    Das Foto zeigt eine Szene vor dem Zentrum Tabubruch. Dessen Gesprächsrunden befassten sich u. a. mit dem Thema Macht und Sexualität (auch in pfadfinderisch-bündischen Gruppierungen).

    fouché, Fritz Schmidt, auf Seite 65

    Texte von Werner Helwig, gedruckte und ungedruckte […]

    Einblick […] in seine „Ungereimtheiten und Verstrickungen“ (U. Prause, S. 349).

    Warum, was Ursula Prause schon unterlässt, ergänzt nicht wenigstens die Deutsche Freischar die in der Tat reimlos gestrickten Fakten zum Waldeck-Burgpoeten Werner Helwig etwa so: „1931 wurde er wegen Verstoßes gegen § 176 StGB (Unzucht mit Kindern) in Untersuchungshaft genommen und verbüßte 1932 unter Anrechnung dieser Haft noch sechs Monate Gefängnisstrafe.“

    Anfang 2014, Karin Peter genannt hexe bin-ich-entsetzt ist noch Freischar-Bundesführerin und ihr Blatt ZEITUNG schreibt einfach so über das 1974 von Alexej Stachowitsch (axi) gegründete Freie Bildungswerk:

    in der Deutschen Freischar. – Und als die Freischar am 14./16. Juni 1996 auf Burg Balduinstein ihr 50. Nachkriegsjubiläum (und 70. Gründungsjubiläum) feierte, beteiligte sich puck mit einem Vortrag über „Gesellschaftskritische Möglichkeiten von Kunst und Kultur“. So nachzulesen im Nachrichtenteil von ZEITUNG 1/96.

    Frau Binichentsetzt war noch Bundesführerin der DF:

    Herausgeber
    DEUTSCHE FREISCHAR

    Bundesführung
    Karin Peter (hexe)

    Redaktion
    Dieter Geißler (dadarish)

    (ZEITUNG 3/2014)

  51. Awer mir schwätze halt suh häi Says:

    die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck

    [ ABW / Waldeck und Päderast Jürgen Kahle ]

    Seite 88 : … Auf die OSO kam Jürgen, der ewig Juvenile, von der Burg Waldeck, wo er bis 1968 die glorreich Geschichte gewordenen Festivals des aufmüpfigen Liedguts …

    Freiwild: Die Odenwaldschule – Ein Lehrstück von Opfern und Tätern

    von Tilman Jens

    http://www.amazon.de/Burg-Waldeck-Sexueller-Missbrauch-Probleme-Krankheiten/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A536456%2Ck%3ABurg%20Waldeck

    „Ich war zwölf Jahre alt, als ich auf einem Familienausflug auf der Waldeck Teilnehmer eines durch das Familienoberhaupt initiierten „Sexpokers” wurde, das eine Klassenkameradin von mir verlor […] Wenige Monate später, ebenfalls auf der Waldeck, schmiegte sich dieses Familienoberhaupt in seinem Schlafsack an meinen, steckte den Arm in meinen Schlafsack und fing an, an meinen Genitalien zu spielen.

    (aus: Philipp Stempel: Missbraucht, gemobbt und mundtot gemacht, RP 10.03.2010)

    http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/missbraucht-gemobbt-und-mundtot-gemacht-aid-1.2009683

    [ Thema Jürgen Kahle, Alt-Schüler erheben Vorwürfe gegen diesen weiteren Lehrer der Odenwaldschule. Er hat sich auf Ausflügen an ihnen vergangen. ]

    […] J. K. wanderte nachts mit ihnen, er spielte Gitarre am Lagerfeuer, teilte mit ihnen seine Gitanes. Die letzte Zigarette zerbrach er; eine Hälfte nahm er, die andere bekam ein Schüler. Und J. K. fuhr mit den Kindern und Jugendlichen in den Hunsrück: zur Burg Waldeck. […] Burg Waldeck kannte er seit langem, hatte dort Anfang der sechziger Jahre die Wiesbadener Hütte mitgebaut, in die er nun seine Schüler brachte: eine kleines Holzhaus auf einem Schieferfelsen, am Rand des steil abfallenden Baybachtals. Ohne J. K. hätte es die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck nie gegeben. […]

    (aus: 10, von Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg, FAZ 11.04.2010)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241.html

    Jürgen Kahle, der möchte, dass die Tradition der Liedermacher fortgesetzt wird oder […] schlägt folgendes vor: Ein Waldeck-Festival der Nachwuchs-Sänger und -Musikanten {…]

    Eckard Holler [zeko] […] Festival-Macher und […] Sein Vorschlag: Die ABW sollte sich auf die jugendbewegten Ursprünge der Waldeck besinnen, nämlich auf die Idee der „Gemeinschaftsutopie“. Konkret heißt das, […]

    gmp [Gisela Möller-Pantleon]

    [Seite 11]

    […] Briefwechsel zwischen Jürgen Kahle, zar und molo

    (KÖPFCHEN 4/95 Dezember 1995)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/877505.pdf

    Dietrich Willier [didi] (1945–2009), Odenwaldschul-Lehrer 1969 bis 1972.

    Ebenfalls von der Waldeck stammte der spätere taz-Mitbegründer didi, Dietrich Willier, der an der Odenwaldschule als Kunstlehrer arbeitete und Kinder missbrauchte.

    Als Dietrich W. 1969 an die Odenwaldschule kommt, ist er kein Lehrer. Er hat eine Tuchmacherlehre absolviert. Befreundete Pädagogen, die er wohl auf Burg Waldeck kennengelernt hatte, vermitteln ihn an die Schule. Die Burg Waldeck ist ein jugendbewegtes Zentrum, dessen Chansonfestival, das “deutsche Woodstock”, politisierte Achtundsechziger anzieht.

    Dietrich W. leitet zunächst eine Internatsfamilie mit vier Kindern. Dass ihr Lehrer [Kunstlehrer] nicht einmal Abitur hat, ist den Schülern egal.

    [aus: taz (Der Fall Didi: Ein Pädosexueller in der taz), in: taz 19.02.2011]

    http://blogs.taz.de/hausblog/2011/02/19/der-fall-didi-ein-paedosexueller-in-der-taz/

    Dietrich Willier: „Kinder gehörten zu seinem Leben“
    Von Philip Eppelsheim, FAZ 23.01.2011

    Nachdem Willier die Odenwaldschule verlassen hatte, errichtete er in La Bégude in der Provence eine „Urschrei-Therapie-Einrichtung“. Manche Altschüler besuchten ihn dort. […]

    Als Willier Ende 2009 starb, veröffentlichte die „taz“ einen Nachruf. Dass er an der Odenwaldschule unterrichtet hatte, erwähnten die Autoren des Artikels nicht. Sie schrieben: „Menschen wie Didi waren es, die die taz zum Erfolg machten und ihr die unverwechselbare Farbe und vor allem die innere Unabhängigkeit verschafften. …“ Kinder, so ist im Nachruf zu lesen, „Kinder vor allem gehörten zu seinem Leben“.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dietrich-willier-kinder-gehoerten-zu-seinem-leben-1577461.html

    Nach Verlassen der Odenwaldschule gründete er in Frankreich eine Einrichtung zur „Urschrei-Therapie“ (ebd.), die der amerikanische Psychoanalytiker Arthur Janov entwickelt hatte. […] Willier war kein Therapeut und hatte auch nicht Psychologie studiert. Dennoch zog er in die Provence nach La Bégude und hat hier offenbar Kurse angeboten, die etwas mit Janovs Therapie zu tun haben sollten.

    (aus: Jürgen Oelkers: Gerold Becker, die Landerziehungsheime und die Opfer)

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

  52. Rede mer drüwwer Says:

    • 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die Wiesbadener Hütte … die … im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt

    Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die Wiesbadener Hütte der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (…). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut.

    (auf Seite 36 bei Jürgen Oelkers, s. u.)

    • Im Bus und in der Hütte vergriff sich J. K. an Kindern, in den siebziger, den achtziger Jahren – heute, Jahrzehnte später, reden sie darüber.

    (bei Philip Eppelsheim und Volker Zastrow, s. u.)

    18.09.2008, bölkes leitet die Mail von zar weiter, gekürzt:

    Gruppengesang (insgesamt 8 Gruppen)

    1. Preis (300 EUR): Bergische Klingel (Freischar und Freunde)
    2. Preis (200 EUR): Stamm Sperber im DPB Mosaik

    Ensemblegesang (insgesamt 7 Ensembles)

    1. Preis (300 EUR): Schlagsaite (Sperber/Zugvogel)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=7650&entries=15

    Ohne den Namen des Mitbegründers und organisatorisch-technischen Chefs der legendären Waldeck-Festivals sowie Lehrers an der Odenwaldschule Jürgen Kahle zu nennen, bringt Zugvogel fotler in KÖPFCHEN 3+4/2014 November 2014 (Seiten 22-24) einen ganz dünnen Hauch von Andeutung zu dem auf der Waldeck irgendwie möglichen einstigen sexuellen Missbrauch an Odenwaldschülern durch Jürgen Kahle, den er allerdings gar nicht nennt. Was sich nachholen lässt.

    Es geht auch gar nicht um die Möglichkeitsform innerhalb des bündischen Hörensagens (fotler: da für die Vergangenheit auch in der Hütte sexueller Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne), die leider sehr realen Übergriffe an Mädchen und Jungen erfolgten im VW-Bus sowie auf dem Gelände der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) in der Wiesbadener Hütte jetzt Druschba-Hütte.

    Für ein Pfadfinderheim ein angemessener und schöner Name, Hütte ist Datscha, Дача Дружба Dača Družba – Freundschaftshütte. Doch von der angemieteten Hütte nur das Etikett zu wechseln, reicht nicht aus, Pfadfinderstamm Sperber. Vom Hüttenerbauer, Festivalmanager, Odenwaldschullehrer und vielfachen Pädo-Täter Jürgen Kahle und seinem propädophilen oder äquidistanten personellen Waldecker Umfeld gilt es sich unzweideutig zu distanzieren – und von der hundertjährigen jugendbewegt-bündischen arbeitsteiligen Unkultur der Ausführer und Spurenverwischer pädosexueller Gewalt gleich mit.

    Erik Schellhorn genannt fotler, Bundesführer des Zugvogels, berichtet über den 15. Peter-Rohland-Singewettstreit und schiebt Jürgen Kahles Odenwälder und Waldecker an Minderjährigen ausgeübte sexualisierte Gewalttaten nicht nur in den Konjunktiv, sondern auch noch in die indirekte Rede, in den Bericht rheinischer Pfadfinder: diese Sperber also, die haben gesagt, es könne ja vielleicht durchaus so sein, dass, ja und wenn, dann will man als Sperber nicht in Verbindung gebracht werden mit dem, was schließlich nicht ausgeschlossen werden kann. Ganz großer Nebelwurf. Hauptsache, das imaginäre Zauberwelt-Fahrzeug (Kahles u. g. VW-Bus?) rollt, frisch und spannend, zur nächsten bündischen Party:

    „Der Wagen fährt“

    […] Die Bündische Zauberwelt bleibt erfrischend spannend! Die Meißner-Party geht weiter! […]

    […] Längst hat sich in der Bündischen Szene herumgesprochen, dass neben Preisen ein historischer, bündischer Boden lockt, auf dem es sich vortrefflich feiern lässt. Hier werden auch alte Zöpfe abgeschnitten: Die ehemals Wiesbadener Hütte heißt nun Druschba Hütte (russisch für Freundschaft). Der Hintergrund: Die neuen Pächter der Hütte, die Sperber aus Brühl, möchten nicht mit ihrer Vorpächterin, der Odenwaldschule, in Verbindung gebracht werden, da für die Vergangenheit auch in der Hütte sexueller Missbrauch nicht ausgeschlossen werden könne.

    Dann sind wir mal gespannt auf 2015. Ich mach mir da keine Sorgen. Der Wagen fährt. […]

    fotler

    https://www.edoweb-rlp.de/resource/edoweb:5876610/data

    Zu den Haupttätern gehört der Mathematik- und Elektroniklehrer Jürgen Kahle, der bereits im Frühjahr 1968 an die Schule gekommen war und deshalb von Becker nicht erwähnt wurde. Kahle (1995, S. 4) wurde 1931 geboren und war bis 1992 Lehrer an der Odenwaldschule. Er hat nach dem Scheitern im Gymnasium Lehren als Fein- und als Rundfunkmechaniker absolviert, ist dann zwei Jahre zur See gefahren, holte als Externer das Abitur nach und hat anschließend Psychologie studiert, ohne einen Abschluss zu machen. Nach eigenen Angaben war er Lehrer an einem Schweizer Internat, bevor er an die Odenwaldschule ging. Über eine einschlägige Ausbildung verfügte auch er nicht.

    Kahle wurde 1964 bekannt als Mitbegründer des alternativen Burg-Waldeck-Festivals, von wo aus sich die Szene der deutschen Liedermacher entwickelte. Der Sänger Peter Rohland, Rolf Gekeler von der Burg Waldeck, der später das Folklore-Magazin „Song“ herausgeben sollte, sowie Diethart Kerbs, der Assistent von Hartmut von Hentig in Göttingen, standen ihm dabei zur Seite. Kahle war bis 1967 verantwortlich für die Koordination oder die „Logistik“ des stark jugendbewegten Festivals […]

    An der Odenwaldschule übte Jürgen Kahle sexuelle Gewalt aus. Die Opfer berichten von „sadistischem Quälen und Erniedrigen von Kindern“ (Burgsmüller/Tilmann 2010, S. 27). Bezeugt sind auch sexuelle Übergriffe anlässlich von Exkursionen auf die „Wiesbadener Hütte“ der Burg Waldeck im Hunsrück, die Kahle gut kannte (ebd., S. 28). Er hatte sie zusammen mit seiner Wiesbadener Jungenschaft selbst gebaut. Unabhängig davon konnte Kahle im Sommer 1969 auf der Burg Waldeck eine Ansprache halten und von der „zeitgeschichtlichen“ Bedeutung der Festivals sprechen, die in diesem Jahr zum letzten Male stattfanden.

    1971 verbrachte Kahle wohl zum ersten Male mit Schülerinnen und Schülern Wochenenden auf der Burg Waldeck. Er war zu dieser Zeit zusammen mit anderen Lehrkräften auch in der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW) vertreten (Schneider 2005, S. 388). 1981 mietete die Odenwaldschule auf Dauer die „Wiesbadener Hütte“ (ebd., S. 412), die also regelmäßig aufgesucht worden ist und im Gedächtnis der Opfer eine wichtige Rolle spielt. Der „73-jährige Pädagoge Jürgen Kahle“ wird 2004 als „kritischer Sympathisant“ der Burg Waldeck bezeichnet (ebd., S. 480). Erst sechs Jahre später ist er entlarvt worden.

    http://www.ife.uzh.ch/research/emeriti/oelkersjuergen/vortraegeprofoelkers/vortraege2012/Walker.pdf

    […] Nach dem Kriege, seit 1950, fuhr er mit seiner „Jungenschaftshorte“ zur Waldeck: eine „sehr reiche und creative bündische Epoche“. […] Helwig [Werner Helwig] besuchte in dieser Zeit Burg Waldeck, auch der Komponist Wolfgang Fortner – „Adoptivvater“ des Musiklehrers Wolfgang Held, der auf der Odenwaldschule scharenweise Schüler missbrauchte. Auf der Burg bauten die Jungs ihre Holzhütten: „atmosphärische Tavernen“. Sie waren „scharf“ auf „internationale Folklore“, redeten über Marxismus, die DDR, die Lyrik der Schwarzen in Amerika. J. K. wurde Mitbegründer der Burg-Waldeck-Festivals, war von 1964 bis 1967 verantwortlich für die Organisation.

    Im Frühjahr 1968 kam er auf die Odenwaldschule. Er unterrichtete Mathematik und Erdkunde, baute die Elektronikwerkstatt auf. 2002 schrieb ein ehemaliger Lehrer, der ebenfalls eine ehemalige Schülerin heiratete: „Für mich ist es immer wieder verblüffend, eine wie starke Anziehungskraft solch jugendbewegtes Treiben auf Heranwachsende hat. Das hatte ich erlebt, als J. K. in den siebziger Jahren immer wieder mit seiner Familie auf die Waldeck fuhr.“ Die Kinder und Jugendlichen tobten im Bach herum, abends wurden Steaks an einem Steinbruch gegrillt. Es gab nächtliche Wanderungen und Höhlentouren, und J. K. erzählte Schauergeschichten. „Das primitive Leben macht Spaß“, schrieben die Kinder begeistert in Aufsätzen über ihre Ausflüge. […]

    Die Hütte: ein stufenförmiger zweigeschossiger Stein- und Holzbau – ein kleiner Vorraum für Kleider und Schuhe, eine kleine Küche mit Gasherd, Spüle und Wasserboiler, ein 24 Quadratmeter großer Wohn- und Schlafraum mit zwei Fenstern zur Talseite, mit offener Feuerstelle und Holzofen, ausgelegt mit Matten, Decken und Kissen – „orientalisch“ nennt es der reiselustige, weit herumgekommene J. K.; im ersten Stock erreichbar über Schiffstreppe und Fallklappe ein weiterer Raum mit einer Sitzgruppe aus Kiefernholz. Dort oben schlief J. K.. Abends kletterte A. zu ihm hinauf. Ein Altschüler sah sie schon damals in der „Funktion der Ehefrau“, die den Haushalt machte, tröstete und schlichtete. Eineinhalb Jahre nach ihrem Abitur 1972 heirateten sie und J. K.; sie zogen ins Bachhaus, bekamen zusammen drei Töchter, die erste 1974. Das geliebte Cabrio war inzwischen einem VW-Bus gewichen.

    Im Bus und in der Hütte vergriff sich J. K. an Kindern, in den siebziger, den achtziger Jahren – heute, Jahrzehnte später, reden sie darüber. […]

    Wie erging es anderen „wunderschönen und gescheiten Jungfrauen“? Der VW-Bus diente auf gemeinsamen Ausflügen als Vehikel und Schlafstätte, die Kinder teilten mit dem Lehrer das Lager im Bus. Eines der Mädchen, Helga M., erwachte, weil J. K. es zwischen den Beinen streichelte, er war dabei mit der Hand in den Schlafsack, sodann in den Schlüpfer eingedrungen. Das Mädchen, 13 Jahre alt, noch nicht geschlechtsreif, wehrte den fast drei Jahrzehnte älteren Lehrer ab, nicht ohne Mühe und zugleich schamhaft leise, um die anderen Kinder nicht zu wecken. […] Nach einer Weile schlief das Mädchen, das den Schlafsack mit den Händen am Hals ängstlich zusammenhielt, wieder ein, wurde später aber auf dieselbe Weise abermals geweckt. Wieder betätigte sich J. K. mit der Hand an der Scheide des Kindes. Den Rest der Nacht verbrachte Helga auf den Bauch gedreht, an den Boden gepresst, den Schlafsack oben mit beiden Händen krampfhaft zuhaltend, wach.

    […] Er hat sich aber, folgt man den Aussagen ehemaliger Schüler, ebenfalls mehrfach an präpubertären Jungen vergriffen, auch auf dieselbe Weise in dem Bus – die Schilderungen stimmen mit denen Helgas überein. […] Der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung liegen eidesstattliche Versicherungen mehrerer Opfer von J. K. mit genauen Beschreibungen der Vorgänge vor, deren Existenz, wie erwähnt, J. K. bestreitet. […]

    Als er nämlich J. K. auf eigene Faust mit dem vertraulichen Inhalt der Mail konfrontiert habe, habe dieser geäußert, „er sei ein alter Mann, habe so viel vergessen“, und das Gespräch beendet.

    Das ist inzwischen ohnehin die Haltung, die J. K. einnimmt. „Ich alter Herr habe auch gar keine Erinnerung mehr“, schrieb er zu einem Vorfall, auf den ihn ein Altschüler ansprach. Ihn und Bommes vertritt derselbe Anwalt, der Mainzer Ingo Weihe. Der gehörte schon zu J. K.s Waldeckkreis.

    (in: FAZ 11.04.2010, von: Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    […] Hier sei an die John-Pearse-CD erinnert, die Jürgen Kahle […] 1966 in der Wiesbadener Hütte aufgenommen hatte […] Die CD kostet […] und ist zu beziehen bei Jürgen Kahle, Röthenbach / Allgäu

    […] zu dem er die Waldeck-Organisatoren Rolf Gekeler, Jürgen Kahle, Ingo Weihe und Jürgen Gotschling als Ehrengäste einlud. J. K.

    Köpfchen 4/03 – 1/01 März 2004, Seite 3, FN 4

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/558938.pdf

    Hein & Oss: [eigentlich Heinrich Kröher und Oskar Kröher]

    Die Planung ist in einem Jahr durchgezogen worden – mit dem Diethart Kerbs – Diethart Kerbs war ganz vorne, Ingo Weihe war da, Jürgen Kahle war da – und die haben das ein Jahr lang vorbereitet und haben uns gebeten, `habt Ihr Freunde, die mitsingen können?´

    http://rz-home.de/~dneitzer/SWR-Waldeck.pdf

  53. Rede mer drüwwer Says:

    Kulturinitiative lebendig leben
    (KI)

    Kunterbunte Nachrichten und Termine
    [das Jahr 2006 betreffend]

    Überbündischer Volkstanzlehrgang

    Nun schon zum dritten Mal lädt der Freibund zum überbündischen Volkstanztreffen nach Niedersachsen ein […]

    Zeitschriften und CD’s

    Das Köpfchen 4/05, Januar 2006, Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck […] die Verbindung der Odenwaldschule mit der Wiesbadener Hütte auf Burg Waldeck […]

    CD’s von Horst Dieter Leckebusch (yoga) Dieser seit Jahren erblindete Künstler und Karate-Lehrer aus der Autonomen Jungenschaft Hellas [ajH] […]

    http://www.kulturinitiative-lebendig-leben.de/KI_WEB/I&B-Zusaetze/Zusatz_Heft73/Kunterbunte%20Nachrichten.pdf


    Köpfchen 4/05, Januar 2006 Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck

    Inhalt
    Wiesbadener Hütte & OSO
    Seite 10

    Ein Brief aus der Odenwaldschule

    […] kurz darzustellen, welchen Umfang die Aktivitäten der OSO in Bezug auf die Wiesbadener Hütte haben […]

    Mit Jürgen Kahle ist vor nun schon einigen Jahren ein Urgestein der OSO, aber auch der Waldeck, aus der Zuständigkeit für die Wiesbadener Hütte ausgeschieden und hat diese Aufgabe an Peter Dehnert und Reimund Bommes weitergegeben. Seit Beginn dieses Schuljahres bin ich als weiterer Ansprechpartner im OSO-Kollegium hinzugekommen […]

    hoffe, damit den Kontakt zur ABW zu beleben. […]

    Frank Brandwein

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/543550.PDF


    ABW-Jahreshauptversammlung 2000

    Bericht des Vorsitzenden
    Mitgliederbewegungen
    Austritt von Jürgen Kahle
    Eintritt von 12 neuen Mitgliedern: […]
    Dr. Peter Dehnert, Heppenheim

    (Köpfchen 3+4/2000 Feb. 2001 Seite 11)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/123797.pdf


    Jahreshauptversammlung 2001
    elf Neuaufnahmen

    Frank Brandwein, Ex-OSO-Schüler
    Jens Brandwein, Ex-OSO-Schüler

    (3+4/2001 Jan. 2002, S. 14)

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/808987.pdf


    Schließlich kam es jetzt zu dem Sühneverfahren, in dem vor allem der Anwalt von Bommes immer wieder aufbrauste und jede Form der Versöhnung ablehnte. Er warf Roese sogar vor, für diesen Termin die Medien extra bestellt zu haben, weil er in dieser Sache keine Ruhe geben wolle. Roese trage sogar die Schuld, dass Bommes im vergangenen Jahr von der Odenwaldschule fristlos entlassen wurde. Das bezweifelte jedoch selbst der Richter, der immer wieder betonte, es werde hier nicht über den Missbrauch an der OSO entschieden, sondern es gehe lediglich um Anschuldigungen, die Roese gegenüber Bommes erhoben habe.

    […] Bommes wurde fristlos gekündigt, weil er als IT-Beauftragter Inhalte einer E-Mail eines Missbrauchsopfers an einen mutmaßlichen Täter weitergab.

    […] Roeses Anwalt sagte nach dem Sühnetermin, Bommes könne keineswegs seine Hände in Unschuld waschen. Er sei 30 Jahre Lehrer an der Odenwaldschule gewesen und habe dort in führenden Positionen, unter anderem als Mitglied des Trägervereins, als Vorsitzender des Vertrauensausschusses, als Vorsitzender des Personalrates und als Vorsitzender der Teekonferenz gearbeitet. Da hätten ihm die Gerüchte, die über den Missbrauch an der Schule in den 80er und 90er Jahren die Runde machten, bekannt sein müssen.

    Bei der Verabschiedung eines früheren Schulleiters habe Bommes vor einigen Jahren sogar noch von den „sogenannten Tätern“ an der Odenwaldschule gesprochen. (hde)

    FR 31.01.2011 (Zu viel Wut im Bauch)

    http://www.fr-online.de/darmstadt/missbrauch-an-der-odenwaldschule-zu-viel-wut-im-bauch,1472858,7139266.html


    Unterdessen hat das Landgericht Darmstadt nach F.A.S.-Informationen eine einstweilige Verfügung gegen einen Lehrer der Odenwaldschule, Reimund Bommes, erlassen. Ihm wird verboten, „die Inhalte von vertraulichen Schreiben so wie sonstige über E-Mail, Datenleitung, Faxe, Telefonanrufe u.ä. … an die Direktorin der Odenwaldschule, Frau Margarita Kaufmann, übermittelte Nachrichte und Informationen an Dritte weiterzugeben oder anderweitig zu verbreiten“. Bommes hatte Vorwürfe einer Altschülerin gegen J.K., über die in der F.A.S. berichtet wird, aus einer Mail im Trash-Ordner des Schulaccounts heimlich an den Beschuldigten selbst weitergegeben. Dafür hat er bei der Altschülerin ebenfalls Abbitte geleistet. Die Form, in der das geschah, stiftet dem Gericht zufolge gleichwohl die Besorgnis einer „baldigen weiteren Einwirkung auf den Beschuldigten J.K.“ mithilfe vertraulicher Informationen. Bommes weist das zurück, hat zugleich aber abgelehnt, die geforderte Unterlassungserklärung gegenüber der Betroffenen abzugeben.

    Die Odenwaldschule teilte am Samstagabend mit, „aufgrund der Weitergabe vertraulicher Informationen aus dem Büro der Schulleitung an Dritte“ habe sie den für die EDV-Verwaltung zuständigen Mitarbeiter der Schule seiner Funktion enthoben. Als Grund nannte die Schule, dieser habe seine „Vertrauensstellung“ missbraucht und „mindestens einmal Inhalte von vertraulichen Nachrichten an die Schulleitung“ an eine „vor mehr als einem Jahrzehnt ausgeschiedene, ehemalige Lehrkraft weitergegeben“. Diese stehe unter dem Verdacht, sich des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen schuldig gemacht zu haben.

    aus: 10.04.2010

    http://www.faz.net/aktuell/politik/missbrauch-odenwaldschule-weiterer-paedagoge-beschuldigt-1966414.html

  54. Rede mer drüwwer Says:

    Wolfgang Held […] in der Villa des Komponisten Wolfgang Fortner […] meist wenn der Hausherr auf Reisen war, übers Wochenende noch ein paar gleichgesinnte Freunde eingeladen, den Fabrikanten S. zum Beispiel, den er aus den gemeinsamen Tagen beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte [Pfadfinderbund Nordbaden, PbN]

    (aus: Tilman Jens: Freiwild, s. u.)

    „dass insbesondere [Jürgen Kahle] aufgefallen war durch sein sadistisches Quälen und Erniedrigen von Kindern, was er entweder selbst mit veranstaltete oder zu dem er seine Schüler angestachelt hatte.“

    (bei Burgsmüller und Tilmann auf Seite 27)

    Es tropft noch von den Bäumen (Abschied vom Balduinstein), Heinrich Eichen

    Die 10. Kohtenpostille, Heinrich Eichen – Über die Straßen, 1985 G W297

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Eichen%2C+Heinrich

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=search&sort=srch_melodie&start=34000

    [Als Heinz Birken] „In den 1970er und 1980er Jahren veröffentlichte er seine Erzählungen in Blättern wie Ben und Philius, die sich speziell an Pädophile wandten.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Eichen

    Jürgen Kahle […] von den Erniedrigungsritualen

    (Seite 22 von 35)

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    .
    .

    Abschlussbericht über die bisherigen Mitteilungen über sexuelle Ausbeutung von Schülern und Schülerinnen an der Odenwaldschule im Zeitraum 1960 bis 2010,

    Autorinnen: Rechtsanwältin Claudia Burgsmüller, Wiesbaden Präsidentin des OLG Frankfurt am Main I.R., Brigitte Tilmann, Darmstadt,

    Wiesbaden/ Darmstadt, Dezember 2010

    Seite 27

    Wolfgang Held [Pfadfinderbund Nordbaden, s. u.]

    http://www.anstageslicht.de/fileadmin/user_upload/OSO_Abschlussbericht2010.pdf

    Wolfgang Held [wie Eichen nicht singbar]

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Held%2C+Wolfgang

    vgl. Held bei Helwig

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=composers&name=Helwig%2C+Werner+(hussa)

    Titel: Was dich trug durch die Nacht
    Worte: Werner Helwig (hussa)
    Weise: Wolfgang Held

    http://www.dornenherz.de/lieder_w.html

    Freunde, der Tag steht am Rande. Titel: Worte: Werner Helwig. Jahr Worte: Weise: Wolfgang Held

    http://www.liederquelle.de/lied/freunde-der-tag-steht-am-rande

    Du machst Kleinholz, ich such Rinde (Die Horde kommt). Von Werner Helwig. Melodie von Wolfgang Held (1955).

    http://www.evangeliums.net/lieder/lied_du_machst_kleinholz.html

    Wolfgang Held, Heinz Schmidt-Rohr, Pfadfinderbund Nordbaden

    https://www.weltbild.de/artikel/musik/seh-ich-schwaene-nordwaerts_13943461-1

    Es singen Jungen des ‚Pfadfinderbundes Nordbaden‘ unter Leitung von Wolfgang Held und Heinz Schmidt-Rohr

    http://www.deutscheslied.com/de/search.cgi?cmd=shop&subcmd=details&region=00&ID=732

    [schlumpf (18.06.2013) kennt die jugendbewegt korrekte Antwort (selber schreiben), doch will sie, unethisch, ggf. auch Kindesmissbraucherlyrik bzw. Päderastenpoesie weiter singen. Schlimm. Wenigstens informiert sie uns ein bisschen: ]

    Lieder wie „Abends treten Elche“ (Heinrich Eichen – Pädo) oder Du machst Kleinholz (Wolfgang Held, Odenwaldschule und Pfadfinderbund Nordbaden und Pädo)

    [fröschel vorbildlich: lernt auch unbequeme Fakten, bleibt Sänger ausschließlich der Lieder musikalischer Nichtkrimineller. Bravo: ]

    Es sieht ganz anders aus, wenn man die Person, von der das Lied stammt, persönlich jahrzehntelang kannte. Ich könnte dieses Lied niemals singen, weil ich jetzt weiß, wie diese „vielen schönen Jahre lang“ inhaltlich ausgesehen haben.

    [Vgl. auch die beiden letzten Kommentare vom 19.06.2013. Zum Lied Viele schöne Jahre lang … (T/M: pfiffo) ]

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11580

    .
    .

    Der Meister: umgeben von einem Flor anmutiger Knaben. […] und es blieb nicht bei den […] Küssen auf den Mund. […] Vor allem aber winkten drei Mal im Jahr Urlaubsreisen, bevorzugt dorthin, wo die Götter wohnen. Da fuhr man mit dem schmucken Wohn- und Schlafmobil […]

    Wolfgang Held hat die ihm Anvertrauten sanftmütig, aber beharrlich abgerichtet, Hirnwäsche betrieben aus durchsichtigen Gründen: Pädophilie, hat er den Kleinen gesagt, die Einführung in die Sexualität durch einen erwachsenen Mann, sei das Normalste der Welt, eine Errungenschaft der Hochkultur. Schon die alten Griechen! Aber vor allem die Nazis mit ihrer Homophobie hätten dann alles kaputt gemacht. Der ideologischen Anwerbung folgte die Drohung.

    in der Villa des Komponisten Wolfgang Fortner […] beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte. Da hat sich der Pädagoge, meist wenn der Hausherr auf Reisen war, übers Wochenende noch ein paar gleichgesinnte Freunde eingeladen, den Fabrikanten S. zum Beispiel, den er aus den gemeinsamen Tagen beim Nordbadischen Pfadfinderbund kannte. Auch die Gäste hatten dann ihre Freude an uns.

    Es lässt sich nicht bestreiten: Der Internatslehrer Wolfgang Held, seit 1966 an der OSO […] war Pate eines Spielkreises von Pädosexuellen. […]

    Aber vor allem die Nazis mit ihrer Homophobie hätten dann alles kaputt gemacht. Der ideologischen Anwerbung folgte die Drohung.

    […] Nicht nur K. ist mit seinen Schülern zur Waldeck gefahren. Ein Wochenende dort war für die Mittelstufe Pflichtprogramm.

    (aus: Freiwild: Die Odenwaldschule – Ein Lehrstück von Opfern und Tätern. Von Tilman Jens)

    https://books.google.de/books?id=Y4VODUUMVOYC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .
    .

    Wolfgang Fortner (1907 in Leipzig; † 1987), ein deutscher Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent, besuchte mehrmals Burg Waldeck:

    „Der Komponist Wolfgang Fortner war dort, mehrere Male der Musiker Walter Gerwig; Sepp Gregor leitete Singseminare und aus Schweden kam der Sänger und Musiker Hai Frankl“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsgemeinschaft_Burg_Waldeck#Fortf.C3.BChrung_nach_dem_Zweiten_Weltkrieg

    Wolfgang Held

    (Quelle: Philip Eppelsheim und Volker Zastrow: Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg, FAZ 11.04.2010)

    [Werner Helwig] besuchte in dieser Zeit Burg Waldeck, auch der Komponist Wolfgang Fortner – „Adoptivvater“ des Musiklehrers Wolfgang Held, der auf der Odenwaldschule scharenweise Schüler missbrauchte.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241-p2.html

    .
    .

    Gerold Becker studierte einige Semester Architektur und wechselte dann zur Evangelischen Theologie. Nach Abschluss des Studiums arbeitete Becker mehrere Jahre im kirchlichen Dienst. Anschließend nahm er ein Studium der Pädagogik und der Psychologie auf […] Von 1969 bis 1985 war er Mitarbeiter der Odenwaldschule, die er seit 1972 leitete

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker

    Gerold Becker
    Sexueller Missbrauch

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gerold_Becker#Sexueller_Missbrauch

    .
    .

    Gerold Becker, 2010 verstorben, […] [d]em Leiter der Odenwaldschule werden bislang 86 bestätigte Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorgeworfen. Der vormalige Pfarrer war […] Leiter der wichtigsten deutschen Reformschule, der Odenwaldschule Oberhambach, auch Oso genannt. […]

    Es begann Ende der sechziger Jahre mit einer regelrechten pädosexuellen Verschwörung gegen die Odenwaldschule. Bis zu fünf Pädophile unterwanderten damals die Schule. Sie lotsten sich gegenseitig an das Knusperhäuschen-Internat im Odenwald, und sie stammten alle aus dem gleichen Umfeld: Es waren Wandervögel und Jugendbewegte […]

    Die heute als Täter im Odenwald gehandelten stammen fast alle aus diesen Zusammenhängen. Sie verwirklichten im Odenwald eins zu eins die Ideen ihrer homoerotischen und pädophilen Vorfahren: Sie machten die Internatsfamilie, in der Lehrer und Schüler zusammen wohnen, wieder zu dem, was der fanatische Päderast und Reformpädagoge Gustav Wyneken (1875-1964) vorgesehen hatte: Den Ort, wo ein pädophiler Meister seine Jünger in die Knabenliebe einführt – die in der Praxis natürlich nichts anderes als Missbrauch kleiner Jungen war.

    Und sie errichteten in der Odenwaldschule sogar eine spezielle Herrschaftsform – die aristokratische Androkratie. Das ist im Sinne des Homo-Urahnen Hans Blüher (1888-1955) eine elitäre Männerherrschaft, in der der Mann mit der größten Ausstrahlung der Chef ist. Das war zweifellos Gerold Becker, der in der pädagogischen und intellektuellen Szene Deutschlands höchste Anerkennung genoss – teilweise bis heute.

    „Gerold Becker war die Lichtgestalt der Landerziehungsheime“, sagt ein bekannter Reformpädagoge, der seinen Namen freilich nicht genannt sehen will. Die pädosexuellen Jungenschaftler waren meistens nicht mal Lehrer. An der vermeintlich besten deutschen Schule fanden sie dennoch Anstellung.

    […] Die Nachfahren von Blüher und Wyneken […] lebten ihre pädokriminellen Fantasien aus – unter dem Fähnchen der sexuellen Befreiung. Alle waren sie irgendwie berühmt: Der eine [Jürgen Kahle] gründete das deutsche Woodstock, das Chansonfestival auf der Burg Waldeck, der andere [didi, Dietrich Willier] die Berliner linksalternative tageszeitung. Becker beherrschte zusammen mit seinem Freund und Lebensgefährten Hartmut von Hentig die Feuilletons; sein päderastischer Hausnachbar Wolfgang Held firmierte als der unantastbare Adoptivsohn des Komponisten Wolfgang Fortner [vgl. bei Jens: Wolfgang Held […] in der Villa des Komponisten], der für die Schule Singspiele schrieb. […]

    „Reihenweise standen VW-Bullis herum, mit denen die Lehrer dann mitsamt ihren Schülern auf Reisen gegangen sind – teilweise bis nach Griechenland und Frankreich.“ Die Schwerpunkte des Missbrauchs an der Schule waren laut einem Aufklärungsbericht: Die Familie [Zusammenleben mit den Schülern auf engstem Raum], der Ausflug, der VW-Bus.

    Das Odenwälder Kollegium ließ sich blenden. Die Lehrer dachten, sie nähmen an einer pädagogischen Weltrevolution teil. Sie merkten nicht, dass die reformpädagogischen Sonntagsreden Beckers nur Tarnung für pädopohile Übergriffe waren. Als Gerold Becker 1972 Schulleiter wurde, […] wurde eine Art Untergrund-Oso eingerichtet. In der gab es ein Verteilsystem für hübsche Jungen, die aus dem Haus für die Acht- bis Elfjährigen in die pädophilen Familien gelockt wurden. […]

    Das furchtbarste an der Schule war, so sagen es die unabhängigen Aufklärerinnen, die Juristinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann, dass die Schule die vielen Hilferufe ihrer Schüler ignorierte.

    Die Odenwaldschule fuhr mit ihren Schülern auf Demonstrationen. Sie lehrte sie, dass der Sinn des Lebens im demokratischen Widerspruch lag – und überhörte die Kinder, als sie dringend Hilfe gebraucht hätten.

    (Bitte in Gänze lesen bei Christian Füller: Missbrauch im Odenwald: Wie pädophile Verschwörer die Reformschule kaperten, in: DER SPIEGEL am 15.03.2011)

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/missbrauch-im-odenwald-wie-paedophile-verschwoerer-die-reformschule-kaperten-a-750705.html

  55. Zitz on Zores Says:

    In meiner Jugend war ich, und ich bin es noch heute, in der Jugendbewegung verwurzelt. Seit vielen Jahrzehnten kenne ich die Burg Waldeck und hier bin ich als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck sehr aktiv. Durch diese intensive Prägung habe ich wichtige reformpädagogische Impulse bekommen, was letztendlich dazu führte, dass ich den Weg in den Schuldienst wählte.

    (Dr. Sandra Kupfer)

    http://www.lise-meitner-gesamtschule.de/index.php?article_id=170&par=1

    Ob es Dr. Sandra Kupfer auch 2015 noch wagen wird, wie 2011 Burgvogt wanja und Kameramann caligula bzw. wie 2013 schon wieder den (eigentlich immer noch amtierenden?) Burgvogt im Pädo-Netzwerk Balduinstein in den Waldecker Kreis der Singewettstreit-Juroren hinein zu lassen? In wenigen Tagen wissen wir mehr.

    „PÄDO-NETZWERK BALDUINSTEIN“: WEITERES URTEIL GESPROCHEN

    Am 5. Juni wurde ein weiteres Urteil wegen sexueller Übergriffe auf Minderjährige, die sich zu einem großen Teil auf der Jugendburg Balduinstein ereigneten, gesprochen. Der 54-jährige Angeklagte, bekannt unter dem Fahrtennamen eines ebenfalls einschlägig bekannten römischen Kaisers, war langjähriges und engagiertes Mitglied des Bildungswerkes, dem die Burg gehört und Gründungsmitglied des Autonomen Wandervogels, der sich sehr regelmäßig auf der Burg aufhielt. Er war zunächst wegen 27 Übergriffen, davon 24 Fällen des Kindesmissbrauchs, angeklagt. Da sich aber nicht sicher beweisen ließ, dass das/die Opfer zum Tatzeitpunkt noch unter 13 Jahren alt war, konnte der Tatbestand des Missbrauchs aufgrund Verjährung nicht dingfest gemacht werden. Letztlich wurde er wegen dreier nachgewiesener Übergriffe verurteilt. Er erhielt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Als Bewährungsauflage hat er drei Beratungsgespräche bei der psychiatrischen Ambulanz in Trier wahrzunehmen, um seine weitere Therapiebedürftigkeit abzuklären, zudem zahlt er jeweils eine niedrige vierstellige Summe an Schmerzensgeld an die beiden Opfer.

    Wieder deuteten die Schilderungen und Aussagen der Beteiligten darauf hin, dass auf der Jugendburg Balduinstein über Jahre hinweg eine Art von pädophilem Netzwerk existiert hatte, in dessen Rahmen die Täter frei agieren konnten und Zugriff auf die Jungen erhielten.

    Bereits im vergangenen Jahr verurteilt wurde ein 37-jähriger Ordensführer (und ebenfalls Gründungsmitglied) des Autonomen Wandervogels. Dieser wurde wegen sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen zu 2 Jahren und 6 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Die Zeugenaussagen im damaligen Prozess hatten die Ermittlungen gegen weitere Mittäter des Netzwerkes Balduinstein ins Rollen gebracht. Gegen vier weitere Personen, teilweise Wandervögel, teilweise Mitglieder im Bildungswerk Balduinstein, wird derzeit noch ermittelt. Der jetzt Verurteilte war zudem tätig im Filmteam des ursprünglich geplanten Filmes zur heutigen Jugendbewegung „Fürsten in Lumpen und Loden“. Das Projekt wurde nach Bekanntwerden der Vorwürfe unmittelbar abgebrochen.

    (almi in scouting am 07.06.2014)

    http://scouting.de/paedo-netzwerk-balduinstein-weiteres-urteil-gesprochen/

    BALDUINSTEIN? KANN WEG. MUSS WEG.

    Der Pfadfinder-Treffpunkt hat ein deutliches Zeichen gegen die absolut unzulängliche Aufarbeitung und Distanzierung der Jugendburg Balduinstein hinsichtlich der mit ihr eng verknüpften Missbrauchsfälle gesetzt. Die Jugendburg Balduinstein wurde aus dem PT-Verzeichnis aller bündischen Begegnungsstätten gelöscht, gleiches wurde dem Autonomen Wandervogel zuteil. Letzerer besteht noch in Form einiger Personen, die weiter treu zu dem verurteilen Sexualstraftäter aus ihren Reihen stehen. Dem Trägerverein der Balduinstein wird vorgeworfen, seine Erklärungen zu den Missbrauchsfällen seien reine Lippenbekenntnisse, solange Personen, die in den abgeschlossenen beiden Verfahren bereits als Täter „geoutet“ wurden, weiterhin in prägnanter Position auf der Burg tätig seien.

    (almi angemessen kinderschutzkonform am 02.04.2015)

    http://scouting.de/balduinstein-kann-weg-muss-weg/

    Diese klugen Fragen sollte die ABW in ihrer Zeitschrift Köpfchen abdrucken und eine zeitnahe Beantwortung durch das Freie Bildungswerk Balduinstein fordern:

    Trifft es zu, dass XXX immer noch Burgvogt ist (auf der Homepage wird er ja nicht mehr als Kontakt genannt, soweit ich sehen konnte)?

    Wenn er nicht mehr Burgvogt ist, seit wann ist er es nicht mehr?

    Warum ist er es nicht mehr – ist er selbst zurückgetreten oder wurde er seines Amtes enthoben (dauerhaft oder zeitlich begrenzt?)

    Wer hat seine Aufgaben übernommen?

    Lebt XXX noch auf der Burg, kann man ihn dort antreffen oder hat er (derzeit) Hausverbot?

    http://scouting.de/man-kann-nicht-nicht-kommunizieren/

  56. "schönen Gruß von Burg zu Burg!" Says:

    # Zitz on Zores

    [Dr. Sandra Kupfer: „[i]n meiner Jugend war ich, und ich bin es noch heute, in der Jugendbewegung verwurzelt. Seit vielen Jahrzehnten kenne ich die Burg Waldeck […] [d]urch diese intensive Prägung habe ich wichtige reformpädagogische Impulse bekommen“]

    Ob es Dr. Sandra Kupfer auch 2015 noch wagen wird, wie 2011 [und] 2013 [die Männer aus dem] Pädo-Netzwerk Balduinstein in die Jury für den 16. Peter-Rohland-Singewettstreit hinein zu lassen? In wenigen Tagen wissen wir mehr.

    Danke. Ja, Pädagogin Sandra Kupfer muss zur personellen Besetzung der Jury der letzten Jahre unzweideutig Stellung beziehen und zusätzlich die jahrzehntealten ABW-Verbindungen zu den Päderasten der Odenwaldschule offenlegen bzw. vielmehr, siehe der Waldeck-Festival-Manager der Jahre 1964 bis 1967, Jürgen Kahle (Miterbauer der Wiesbadener Hütte), zu den eigenen Waldeckern, die anschließend Lehrer an der OSO und dort Straftäter wurden.

    Bündisch nach wie vor brandaktuellen Themen:

    Missbrauch,
    Bündische Jugend,
    Täter der Odenwaldschule OSO auf / von Burg Waldeck (ABW),
    Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck ABW – Wiesbadener Hütte ab 2014 Druschba Hütte,
    Jury für den 16. Peter-Rohland-Singewettstreit 2015,
    Dr. Sandra Kupfer
    _____

    ABW-Jahreshauptverwaltung 2000
    KÖPFCHEN 3+4/2000

    Mitgliederbewegung. Austritt von Jürgen Kahle

    [Seite 11]

    [Auf Seite 9 sinniert Almut Körting über „Blüher, Wyneken“, ohne sich von der geheiligten Päderastie der beiden zu distanzieren.]

    http://www.gsbxmedia.de/modules/artikel/cache/uploaded/123797.pdf

    _____

    Nachtrag
    zum Festival-Organisationsleiter Jürgen Kahle (ABW bis)
    zum Jahr 2012

    OSO-SKANDAL: Ex-Lehrer galt als einer der Haupttäter
    Jürgen Kahle gestorben

    OBER-HAMBACH. Wie der Leitung der Odenwaldschule (OSO) nach eigener Aussage erst am gestrigen Montag offiziell bestätigt wurde, ist bereits am 16. Februar Jürgen Kahle im Alter von 81 Jahren gestorben. Kahle, der von 1968 bis 1992 als Lehrer und Erzieher an der Odenwaldschule tätig war, wird im Bericht der Aufklärerinnen Claudia Burgsmüller und Brigitte Tilmann zum OSO-Missbrauchsskandal mit mehr als 20 Übergriffen genannt. Er gehörte damit zusammen mit Gerold Becker, der von 1969 bis 1985 an der Odenwaldschule tätig war und im Jahr 2010 verstarb, sowie mit dem 2006 verstorbenen Wolfgang Held, der von 1966 bis 1989 an der Odenwaldschule tätig war, zu den Haupttätern. Alle Fälle waren im Jahr 2010 an die Staatsanwaltschaft Darmstadt zur eigenständigen Überprüfung, inwieweit es nicht verjährte Straftaten gebe, weitergeleitet worden.

    (siehe Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 22.05.2012)

    http://www.morgenweb.de/region/bergstrasser-anzeiger/region-bergstrasse/jurgen-kahle-gestorben-1.583855

  57. Jacques Auvergne Says:

    Lise-Meitner-Gesamtschule in Duisburg-Rheinhausen. Die ABW-Vorsitzende und stellvertretende Schulleiterin Dr. Sandra Kupfer:

    „Zum Studium zog es mich nicht weit, nur bis nach Düsseldorf. Dort studierte ich Biologie mit den Schwerpunkten Neurophysiologie, Biophysik und physikalische Chemie. Wie man erkennen kann, zielte mein Studium nicht auf das Lehramt […]. Und noch mehr, auch eine Promotion im Fachgebiet Neurobiologie folgte. In diesem Bereich habe ich dann vier Jahre in der Forschung an der Universität gearbeitet.“

    http://www.lise-meitner-gesamtschule.de/index.php?article_id=170&par=1

    ::
    ::

    WAZ
    05.10.2011
    RELIGIONSUNTERRICHT

    Erste Gesamtschule hat Fach Alevitische Religion
    Von Matthias Oelkrug

    „Duisburg. Die Lise-Meitner-Gesamtschule in Duisburg-Rheinhausen ist die bundesweit erste weiterführende Schule, die alevitische Religionslehre als Schulfach anbietet. Unterrichtet wird auf Deutsch und mit Lehrplänen aus dem Schulministerium.

    … „Alevitische Religion“ als anerkanntes, zeugnisrelevantes Schulfach an einer weiterführenden Schule gibt es bis jetzt nur hier.

    Da die an vereinzelten anderen Schulen unterrichtete „Islamische Unterweisung“ nur ein freiwilliges Zusatzangebot ohne offiziellen Lehrplan und Zeugnisnote ist, ist der Unterricht bei Ekrem Sahin gleichzeitig der erste anerkannte Religionsunterricht einer islamischen Glaubensrichtung in der Sekundarstufe I in ganz Deutschland.

    … Für Aleviten gilt nicht die Scharia, es gibt keine Verpflichtung zur Mission, Frauen sind in der Gemeinde gleichberechtigt und übernehmen auch geistliche Ämter.“

    http://waz.m.derwesten.de/;s=WoPYcvB-FlnT2B4g79EXF19/dw/staedte/duisburg/gesamtschule-in-duisburg-ist-vorreiter-beim-alevitischen-religionsunterricht-id5133131.html?service=mobile

    ::
    ::

    „Es sind doch Kinder!“ | WAZ.de
    09.05.2008

    KONFLIKT. Auch strenggläubige Moslems müssen am koedukativen schulischen Schwimmunterricht teilnehmen, hat jetzt ein Gericht entschieden. Wie gehen die Schulen mit dem Streithema um?

    Wenn strenggläubige muslimische Kinder vom Schwimmunterricht ihrer Schule befreit werden wollen, dann entstehen darüber nicht selten Konflikte.

    … An der Beecker Theodor-König-Gesamtschule wurde gerade in diesem Schuljahr ein solcher Fall durchexerziert. Die Schule hatte mit Dirk Winkelmann einen neuen Schulleiter bekommen, der für die Schüler der Klasse 5 den Schwimmunterricht wieder einführte. Doch die Eltern einer muslimischen Schülerin wollten ihre Tochter aus religiösen Gründen nicht daran teilnehmen lassen. „Wenn es als Gewissensfrage glaubhaft begründet ist“, sagt Schulleiter Winkelmann, „sind wir als Schule von der Schulaufsicht aufgefordert, diese Schüler von der Teilnahme am Unterricht zu befreien.“

    So sei es dann auch geschehen. Dabei, so Winkelmann, habe man es hier ja mit zehn- bis elfjährigen Kinder zu tun. „Wir bieten ja schon gar nicht Schwimmunterricht für die Klassen 8 oder 9 an, das könnten wir ja gleich vergessen.“

    Klaus Gith, Schulleiter der Heinrich-Böll-Hauptschule an der Gartsträucherstraße in Meiderich kennt natürlich die Problematik („Je älter die Kinder, desto größer dieses Problem!“). Trotzdem könne er sich an seiner Schule an keinen so gelagerten Konfliktfall erinnern. Auch auf der Tagesordnung der Konferenz der Hauptschulleiter, der Gith als Vorsitzender vorsteht, habe dieses Thema schon sehr lange nicht mehr gestanden.

    Ein halbes Dutzend solcher Fälle hat Heinz Brandt, stellvertretender Rektor der Emil-Rentmeister-Hauptschule in Hochfeld bereits erlebt. „Unsere Regelung ist, dass muslimische Eltern ihre Tochter vom Schwimmunterricht befreien lassen können. Diese Fragen sind allerdings im Kollegium nicht beliebt. Es geht dabei aber keineswegs nur um Kopftuch-Mädchen.“ Der Konflikt, so Brandt, sei immer wieder zu spüren, denn die „Schwimmbeteiligung der muslismischen Mädchen ist halt sehr schlecht“ – auch ohne offizielle Befreiung. Vor Klassenfahrten, sagt der stellvertretende Rektor, stelle sich ebenfalls immer wieder mal die Frage der Mitfahrt. …

    Pragmatisch ist die Lösung an der Lise-Meitner-Gesamtschule in Rheinhausen. Schulleiter Jürgen Petrasch: „Bei uns wird der Schwimmunterricht sowieso getrennt abgehalten, der Unterricht für die Mädchen wird von einer Lehrerin gegeben. Mit der Verweigerung der Teilnahme gibt es hier kein Problem.“ (sten/ama)

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/es-sind-doch-kinder-id1547750.html

  58. Pfadfinder Stamm Pegasus Says:

    BURG WALDECK [ABW]

    Links zu Freunden – Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck [Auswahl]

    Bahnhof Pfalzfeld
    Wenn es auf der Waldeck mal zu voll ist, warum nicht mal in einem Mitropa – Schlafwagen übernachten?

    Balduinstein, Jugendburg
    schönen Gruß von Burg zu Burg!

    Pfadfinderschaft Grauer Reiter
    Die Nachbarn vom Bodensee

    Zugvogel
    Der Zugvogel

    http://www.burg-waldeck.de/index.php/links-zu-freunden2

  59. „Stellt die Gitarren in die Ecke und diskutiert!“ Says:

    Rheinhausen
    Türk Federasyon [die Ülkücü- oder Idealistenbewegung]

    ADÜTDF / ATF

    https://de-de.facebook.com/RHSTKO1978/photos/a.203651933001270.54760.202444296455367/280532305313232/

    .

    Türkisch-Islamischer Sozialer und Kultureller Pflegschaftsverein /

    Türk İslam Kültür ve Sosyal Hizmetler Derneği TÜRK KÜLTÜR OCAĞI Nizam-ı Alem Camii

    Na das wäre doch mal was für die sich so gerne politisch links verortende Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck (ABW), deren derzeitige Vorsitzende Dr. Sandra Kupfer in Rheinhausen Pädagogin ist – ein Zeichen setzen gegen den Rechtsradikalismus in der eigenen Stadt … den türkischen.

    Rechtsextremismus in Rheinhausen im Dunstkreis der türkischen Parteien MHP bzw. BBP, islamverbandlich aktiv als ATIB. Rheinhausen ülkü Ocağı … faschistisch, pantürkisch, rassistisch und zusätzlich radikalislamisch:

    Türk Kültür Ocağı Rheinhausen

    Graue Wölfe

    Nizam-i Alem Camii / Nizam-i-Alem-Moschee
    Avrupa Türk-İslam Birliği – ATİB – Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa. Der Verband entstand nach der Abspaltung einer Gruppe von Mitgliedsvereinen der Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (ADÜTDF) im Oktober 1987.

    Türk Kültür Ocağı
    Türkisch-Islamischer Sozialer und Kultureller Pflegschaftsverein e.V.
    Türk Islam Kültür ve Sosyal Hizmetler Derneği

    Hochemmericher Markt 5
    47226 Duisburg

    [ Man beachte den gezeigten Wolfsgruß ]

    https://www.facebook.com/RheinhausenGK

    .

    13.10.2010

    Moschee ohne Genehmigung in Rheinhausen

    Duisburg-Rheinhausen. Die Nutzung des Hauses am Hochemmericher Markt als Moschee war nie genehmigt. Die Stadt bemerkte das bereits 2008, blieb aber untätig — aus Unwissenheit, wie sie versichert.

    Seit 30 Jahren gibt es den Türkischen Kulturverein am Rheinhauser Marktplatz. In dem unscheinbaren Gebäude mit Hausnummer fünf ist auch die Nizam-i-Alem-Moschee. […] Wie die Redaktion jetzt heraus fand, hat es für die Nutzung des gesamten Gebäudes allerdings nie eine Genehmigung gegeben. Der Verein hatte das ehemalige Geschäftshaus erst gemietet und später gekauft, und die drei Etagen sukzessive ausgebaut. Für die neue Nutzung aber hatte der Verein offenbar nie eine Genehmigung beantragt. […]

    Es ist allerdings keinesfalls so, dass es niemanden aufgefallen wäre. Denn 2008 hatte der Kulturverein dann doch einen Antrag gestellt, für einen Anbau. Die Bauaufsicht der Stadt antwortete eine Woche vor Heiligabend 2008 in einem Schreiben, das der Redaktion vorliegt: Man weise darauf hin, dass „für die Nutzung des gesamten Gebäudes keine Baugenehmigung“ bestehe. Der Verstoß gegen diese Vorschrift sei allerdings „nicht Gegenstand dieser Prüfung“, heißt es darin weiter. Erst „eine Ausführung des Vorhabens in der vorliegenden Form hätte ein ordnungsbehördliches Einschreiten der Bauaufsichtsbehörde zur Folge“. Möglicherweise könnte dann die Baustelle stillgelegt werden – „mit sofortiger Vollziehung“. Die Behörde beließ es dabei, der Schriftwechsel war beendet, der Antrag wurde zurückgezogen.

    In den Fokus rückte der Fall jetzt nur, weil seit kurzem ein großes Leuchtschild an der Fassade hängt. Auch das müsste genehmigt werden, war aber ebenfalls nie beantragt.

    Die Frage bleibt aber: Wieso blieb die sonst so strikte Bauaufsicht tatenlos, obwohl sie wusste, dass es keine Genehmigung für eine Versammlungsstätte oder ein Gebetsraum in dem ehemaligen Wohnhaus gibt? […]

    (von Ingo Blazejewski)

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/west/moschee-ohne-genehmigung-in-rheinhausen-id3824816.html

    .

    Foto der Moschee, mehrere „Bozkurtlar“ freuen sich …

    .

    … etwa der hier im Zeichen der drei Mondsicheln. Seine Kumpels mit Wolfsgruß. Genclik ist Jugend … irgendwie Jugendbewegung …

    Man huldigt dem Führer Devlet Bahçeli, dem Vorsitzenden der rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP).

    https://twitter.com/alp4693

    .

    19.10.2010
    Moschee braucht sofort eine Feuertreppe

    Wie in der vergangenen Woche öffentlich wurde, betreibt der Kulturverein seine Gebets- und Vereinsräume am Hochemmericher Markt 5 seit Jahr und Tag ohne die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Somit gibt es beispielsweise kein Brandschutzkonzept. […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/moschee-braucht-sofort-eine-feuertreppe-aid-1.1089222

    .

    Moscheesuche

    Türkisch Islamischer Verein
    Türk Federasyon [ ADÜTDF – Graue Wölfe ]
    Duisburg
    Hochemmerich
    Hochemmericher Markt 5

    http://www.moscheesuche.de/moschee/Duisburg/Tuerkisch_Islamischer_Verein/13001

    .

    Die Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland (türkisch Almanya Demokratik Ülkücü Türk Dernekleri Federasyonu, ADÜTDF; kurz auch Türk Federasyon, deutsch „Türkische Föderation“) ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main. Als Mutterorganisation der „Föderation“ wird die rechtsextreme türkische Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) [rassistisch-rechtsextremistisch] angesehen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deration_der_T%C3%BCrkisch-Demokratischen_Idealistenvereine_in_Deutschland

    .

    Wer sind die „Grauen Wölfe“?

    Die Ideologie der sogenannten „Grauen Wölfe“ ist von einem übersteigerten Nationalbewusstsein geprägt, das die türkische Nation sowohl politisch-territorial als auch ethnisch-kulturell als höchsten Wert ansieht. Innerhalb der Türkei wird durch die nationalistische Bewegung eine Politik verfolgt, die eine freie Entfaltung anderer ethnischer Identitäten nicht anerkennt und zu verhindern sucht. Auch in Deutschland hat die Ülkücü-Bewegung viele Anhänger. Über Ideologie, Struktur und Erkennungsmerkmale klärt diese Broschüre auf.

    http://www.mik.nrw.de/verfassungsschutz/publikationen/broschueren.html

    .

    Graue Wölfe, wie in Rheinhausen so in Dinslaken.

    ADÜTDF / TÜRK FEDERASYON

    https://www.facebook.com/pages/ATF-Dinslaken-%C3%9Clk%C3%BC-Ocagi-Kiz-Kollari/1582827185298641?ref=py_c

  60. Eifelginster Says:

    Grüß dich „tsss“,

    danke für dein jetziges Vertrauen und deine aufklärerische Leistung der letzten Jahre. Hendrick möchte sich vorläufig verborgen halten.

    Am Thema missbrauchsfreie internationale Pfadfinderbewegung und Deutsche Jugendbewegung bzw. päderastenfreie Jugendburgen und Singewettstreite bleiben Hendrick und ich hoch interessiert.

    Heute sind wir beispielsweise neugierig, ob der Balduinsteiner Burgvogt auch 2015 wieder auf Burg Waldeck als Juror für den Peter-Rohland-Singewettstreit tätig werden durfte. Die eher SPD-nahe jedenfalls sich gern politisch links verortende ABW hat sich zudem endlich von OSO-Haupttäter Jürgen Kahle zu distanzieren, statt die Wiesbadener Hütte durch den neuen Mieter Stamm Sperber DPBM zur Druschba-Hütte umbenennen zu lassen.

    Die graue jungenschaft muss aus ihren geistigen Ahnen endlich den fred (Alfred Schmid) streichen.

    Der DPB1911 schuldet der Öffentlichkeit die angekündigte Stellungnahme zum Berliner frühen GRÜNEN-Politiker und Pädo-Lobbyisten Fred Karst (Bundesehrengerichtsvorsitzender).

    Warum nur darf auf PT der längst für hedo aktive gealterte Antwerpener Zeescout noch plappern sowie (eben per PT) an personenbezogene Daten auch Minderjähriger kommen.

    Wie wir alle sehen, allein da gibt es mehrere jahre- und jahrzehntealte Baustellen.

    Von Hendrick einen höflichen Gruß aus Kevelaer
    und
    von mir ein herzliches Gut Pfad

    Cees
    (Cees van der Duin)

  61. Pfadfinder Stamm Pegasus Says:

    ( Odenwaldschule: bündischer Sexualstraftäter Jürgen Kahle, der Erbauer der Drushba-Hütte = Wiesbadener Hütte )

    Die „wunderschönen Jungfrauen“ und die Burg

    11.04.2010, von PHILIP EPPELSHEIM UND VOLKER ZASTROW

    … Burg Waldeck kannte er seit langem, hatte dort Anfang der sechziger Jahre die Wiesbadener Hütte mitgebaut, in die er nun seine Schüler brachte: eine kleines Holzhaus auf einem Schieferfelsen, am Rand des steil abfallenden Baybachtals. Ohne J. K. hätte es die bis heute bestehende Verbindung der Odenwaldschule zur Burg Waldeck nie gegeben. … Den Schriftsteller und Wandervogel Werner Helwig bezeichnet J. K. als „Freund und Lehrmeister.“ Helwig gehörte dem Führungszirkel des Nerother Wandervogels an, war seit 1927 auf der Burg Waldeck in einem „intensiven männerbündischen Freundeskreis“. 1932 verbüßte er sechs Monate Gefängnisstrafe wegen Unzucht mit Kindern unter 14 Jahren. Nachdem die Nationalsozialisten 1933 den Nerother Wandervogel zur Selbstauflösung zwangen, organisierte Helwig heimliche Treffen. Er emigrierte 1934. …

    Nach dem Kriege, seit 1950, fuhr er mit seiner Jungenschaftshorte zur Waldeck: eine „sehr reiche und creative bündische Epoche“. … Auf der Burg bauten die Jungs ihre Holzhütten: „atmosphärische Tavernen“. Sie waren „scharf“ auf „internationale Folklore“, redeten über Marxismus, die DDR, die Lyrik der Schwarzen in Amerika. J. K. wurde Mitbegründer der Burg-Waldeck-Festivals, war von 1964 bis 1967 verantwortlich für die Organisation.

    Im Frühjahr 1968 kam er auf die Odenwaldschule.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/odenwaldschule-die-wunderschoenen-jungfrauen-und-die-burg-1968241-p2.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    08.09.2015 – Happy, Dido und das Waldeck-Team mit zahlreichen zahlreichen Helfern, diesmal neu auch aus der Drushba-Hütte, sorgten wieder für eine wunderbare Atmosphäre und …

    scouting.de/ergebnisse-des-peter-rohland-singewettstreites/

  62. Pfadfinder Stamm Pegasus Says:

    #Eifelginster

    Einer Risikoperson wie dem per Facebook zu 2200 Adressen, darunter jeweils Dutzenden von FKK-Clubs / -Stränden, Lederhosenfabrikanten bzw. Kurzhosenfetischisten sowie Pfadfinderstämmen verlinkenden belgischen Seepfadfinder matto sollte ein Forum wie Pfadfinder-Treffpunkt die Option entziehen, sogenannte Privat-Nachrichten zu senden.

    Ein Forumsbetreiber aus dem Bereich Jugendverbände / Jugendbünde hat nach Kräften zu verhindern, dass ein potentieller Täter und 1992, auf dem Jahrestreffen des UMK / Untermerzbacher Kreis, ja bereits als Täter bekannt gewordener Herr per Forumsnutzung an ein Kind oder einen Jugendlichen herankommt.

    Ob die Funktion des Briefleinschreibens im Forumshintergrund nun PM heißt (private Mitteilung, private message) oder PN (Privatnachricht), sie darf nur Erwachsenen zugänglich sein, gegen die kein (gar erheblicher) Verdacht vorliegt.

    __
    __

    Sexuelle Gewalt gegen Kinder: Das Web als Antörner

    Von Christian Füller
    taz.de 10.04.2012

    Das Netz ist aber zugleich der Ort, wo Pädophile und Pädokriminelle geschützten Zugang zu Teenies bekommen. Es ist die Börse fürs Kennenlernen und für Kinderpornografie. Innocence in Danger hat mit der TV-Serie „Tatort Internet“ für jeden sichtbar gemacht, wie schnell und zielgerichtet Päderasten beim Cyber-Grooming und -Dating vorgehen. Das hat die Republik in die falsche Richtung aufbrechen lassen: Sofort fragten die Feuilletons nach dem Schutz der Täter – und nicht nach dem der Opfer.

    http://www.taz.de/!5096459/

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    von Christian Füller

    Die pädosexuelle Tradition auf dem Balduinstein ist nach Ansicht von Seelbach durch einen Verein abgesichert. »Die haben viele von denen in den Verein geholt, die ähnlich dachten oder gar Vorlieben für Jungen hatten«, berichtet Seelbach. […] wenn man sich genauer anschaut, wie der Trägerverein besetzt ist, kann man nicht sagen, dass die Burg Balduinstein schon restlos erneuert wäre. »Diejenigen, die nach dem ›Burgvogt‹, der immer noch dort residiert, Vorsitzende des Vereins geworden sind, hatten bisher keinen Erfolg, ihn aus dem Verein und auch von der Burg ganz auszuschließen.« Auch das Kündigen des Mietvertrags und das Beenden des Arbeitsverhältnisses als Burgvogt wären Möglichkeiten. Aber ein richtiges Großreinemachen wollen die Balduinsteiner vielleicht gar nicht, sondern sie warten nur das Ende der Prozesse ab. Seelbach ist skeptisch: »Noch betrübter stelle ich fest, dass nun junge Leute im Verein das Handtuch werfen, weil sie sagen, ›wir bekommen die Burg nicht sauber.‹ Die Burg ist, soweit ich das sehe, weiter unter dem Einfluss von Personen, die unter erheblichem Verdacht sexueller Vorlieben außerhalb des Legalen stehen.

    https://books.google.de/books?id=SsinBgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  63. Edward von Roy Says:

    1978 gründete sich in Rom die World Association for Sexual Health (WAS). WAS besteht bis heute, ihr Hauptziel sei „sexuelle Gesundheit“ (the WAS main goal is to promote sexual health for all through sexological science).

    https://en.wikipedia.org/wiki/World_Association_for_Sexual_Health

    Betrachten wir ihr Grundlagenpapier Erklärung der sexuellen Menschenrechte. Declaration of Sexual Rights. Alles Fred Karst oder was? Und bzw. oder soll so die neun Jahre alte islamische Ehefrau irgendwie genitalautonom gleich mit legalisiert werden?

    Erklärung der sexuellen Menschenrechte
    Declaration of Sexual Rights

    Verabschiedet von der Generalversammlung der World Association for Sexual Health (WAS) am 26. 08.1999 in Hongkong (Volksrepublik China) /
    Adopted by the General Assembly of the World Association for Sexual Health (WAS) August 26, 1999, in Hong Kong (People’s Republic of China)

    Übersetzung: Rolf Gindorf:

    „1. Das Recht auf sexuelle Freiheit.

    Sexuelle Freiheit als sexuelle Selbstbestimmung umfasst die Freiheit eines jeden Individuums, alle seine sexuellen Möglichkeiten zum Ausdruck zu bringen. Dies schließt jedoch zu jeder Zeit und in jedweden Lebenssituationen alle Formen sexuellen Zwangs, sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch aus.“

    Die Kinderfeinde von der Päderastenlobby (Kind ist Mensch unter 18 Jahren) definieren sich erklärlicherweise weder als ausbeuterisch noch als missbrauchend. Hier fehlt zu Genitalautonomie („sexuelle Selbstbestimmung“) das Bekenntnis: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Kindern (unter 18) und Volljährigen gibt es nicht.

    Soll der Minderjährige (weiblich oder männlich) in sein rituelles genitales Verstümmeltwerden einwilligen dürfen? Ab 16, ab 14, ab 12 Jahren? Nein, wer 17 ist und jünger, kann die lebenslangen nachteiligen Folgen etwa einer schafiitischen Chitan (anglis. khitan, darunter auch sunat perempuan) oder Brit Mila auf Sexualität und Partnerschaft noch gar nicht abschätzen und einschätzen.

    „2. Das Recht auf sexuelle Autonomie, sexuelle Integrität und körperliche Unversehrtheit.

    Dieses Recht beinhaltet die Fähigkeit zu selbständigen Entscheidungen über das eigene Sexualleben im Rahmen der eigenen persönlichen und sozialen Ethik. Es umfasst auch das Recht auf Verfügung über und Lust am eigenen Körper, frei von jeder Art von Folter, <strongVerstümmelung [vgl. u. mutilation] und Gewalt.“

    Man war zu feige, die Überwindung der rituellen Beschneidungen (HGM d. i. FGM oder MGM) zu fordern – oder hat einfach nicht daran gedacht.

    1. The right to sexual freedom.

    Sexual freedom encompasses the possibility for individuals to express their full sexual potential. However, this excludes all forms of sexual coercion, exploitation, and abuse at any time and situations in life.

    2. The right to sexual autonomy, sexual integrity, and safety of the sexual body.

    This right involves the ability to make autonomous decisions about one’s sexual life within the context of one’s own personal and social ethics. It also encompasses control and enjoyment of our own bodies free from torture, mutilation [Verstümmelung, siehe oben], and violence of any sort.

    Da ist das Wort: mutilation, Verstümmelung. Scharia und Halacha verstümmeln nicht, sondern machen heil, sagen die lesekundigen Freunde der Wortwörtlichkeit unter den Religiösen. In schriftlosen Traditionen etwa diverser Ethnien Afrikas wird die Beschneidung der Mädchen oder Jungen vergleichbar als Einweihen, Reinigen, Heiratsfähigmachen u. dgl. gesehen, nicht als Zerstören.

    Wer da so alles mitwirkt:

    PRÄSIDIUM • GOVERNING BOARD:
    Prof. Dr. Ernest Borneman† • Rolf Gindorf (Ehrenpräsidenten • Honorary Presidents)
    Prof. (US) Dr. Jakob Pastötter (Präsident • President) • Prof. Dr. Karla Etschenberg (Vizepräsidentin • Vice President)
    Wolfgang Gindorf (Sekretär • Secretary)
    KURATORIUM • INTERNATIONAL ADVISORY BOARD:
    Prof. John De Cecco, PhD (San Francisco) • Prof. John Gagnon, PhD (New York) • Prof. William Granzig, PhD (Winter Park)
    Prof. Dr. Igor S. Kon (Moskau) † • Prof. Dalin Liu (Schanghai) • Prof. John Money, PhD (Baltimore) †
    Prof. Man Lun Ng, MD (Hongkong) • Prof. Martin S. Weinberg, PhD (Bloomington)
    INTERNATIONALE MITGLIEDSCHAFTEN • INTERNATIONAL AFFILIATIONS:
    European Federation of Sexology (EFS) • World Association for Sexual Health (WAS)
    DGSS-INSTITUT FÜR LEBENS- UND SEXUALBERATUNG • DGSS SEXUAL COUNSELING INSTITUTE:
    Leitung • Head: Rolf Gindorf (Düsseldorf)

    http://www.sexologie.org/sexualrechte.htm


    Was zu befürchten war! Die in Düsseldorf ansässige Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS, German Society for Social Scientific Sexuality Research) bagatellisiert, schlimmer, sie bewirbt die männliche Beschneidung d. i. männliche Genitalverstümmelung:

    „Was tun bei Vorhautverengung (Phimose)?

    Beim Geschlechtsverkehr und bei der Selbstbefriedigung muss die Vorhaut ganz über die Eichel am steifen Glied zurückgeschoben werden können (das passiert „automatisch“ beim Eindringen in Scheide oder After). Beim Onanieren müsste man das ohne Probleme hinkriegen – sonst eine Zeitlang üben!

    Leider kommt es aber relativ häufig vor, dass dies wegen einer angeborenen oder erworbenen Vorhaut-Verengung (Phimose) gar nicht, nur teilweise bzw. nicht ohne Schmerzen geht. Dann muss vom Facharzt (Urologen, Andrologen, Dermatologen oder Chirurg) eine Beschneidung (ganz oder nur teilweise, je nach konkreter Situation) durchgeführt werden – meist ambulant. Das sollte auch deswegen geschehen, weil eine Phimose die Entstehung eines Peniskarzinoms (Krebs) fördert.

    Also: zu einem Urologen, Andrologen, Hautarzt oder Chirurgen gehen und sich beraten lassen! Eine etwa nötige Beschneidung (Zirkumzision) wird mit Sicherheit überlebt (auch wenn es danach ca. 1 – 2 Wochen wehtut, etwa beim Wasserlassen, und man in derZeit auch nicht onanieren oder Geschlechtsverkehr haben sollte). Nach einer Eingewöhnungszeit macht der Sex danach wieder Spaß!

    Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

    Übrigens werden weltweit etwa 1 Milliarde Menschen gleich nach der Geburt aus religiös-hygienischen Gründen „automatisch“ beschnitten, z. B. alle Moslems, Juden und fast alle Nord-Amerikaner.“

    Kinderfeinde. Boykottieren.

    http://www.sexologie.org/dgssinst/i_fragen.htm#Phimose


    „Im Jahre 1971 wurde in Düsseldorf von Rolf Gindorf die Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) gegründet, zunächst (bis 1982) als Gesellschaft zur Förderung Sozialwissenschaftlicher Sexualforschung (GFSS). Die DGSS ist somit die älteste nicht-medizinische sexualwissenschaftliche Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum.

    In der DGSS haben sich seit Beginn zahlreiche renommierte Wissenschaftler engagiert. An ihrer Spitze als Präsidenten bzw. Vorsitzende standen bisher

    Rolf Gindorf (1971-1979, dann -2004 Vize-, seither Ehrenpräsident),

    Helmut Kentler (1979-1982),

    Ernest Borneman † (1982-1986, seither Ehrenpräsident),

    Erwin J. Haeberle (1986-2002)

    Gunter Runkel (2002-2006) und

    Jakob Pastötter (seit 2006).“

    http://www.sexologie.org/dgss/d_dgss.htm

    Dacht ich`s mir doch. Pädophilenbewegung.

    „Vertreter einer Forderung nach Legalisierung oder Teillegalisierung berufen sich dabei unter anderem auf sexualwissenschaftliche Theorien, die vor allem in der 70er und 80er Jahren entwickelt wurden. Helmut Kentler und Ernest Bornemann vertraten die Meinung, pädosexuelle, physisch wie psychisch gewaltfreie Sexualhandlungen müssten nicht unbedingt negative Folgen für das Kind haben.[23][24][25] Solche würden nicht durch das zumeist als harmlos oder sogar lustvoll erlebte Geschehen selbst ausgelöst, sondern durch die nachträgliche Dramatisierung durch das soziale Umfeld.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilenbewegung



    Sozialpädagogen, Jugendarbeiter und Eltern sollten auf taz im Ganzen lesen:

    DER VERSUCH
    VON NINA APIN UND ASTRID GEISLER

    Ulrich war 13 Jahre alt, abgehauen aus dem Kinderheim, Stricher am Bahnhof Zoo. Er hatte kein Zuhause, lesen und schreiben konnte er nicht. Aber sein „Vorteil war, dass er gut aussah und dass ihm Sex Spaß machte; so konnte er pädophil eingestellten Männern, die sich um ihn kümmerten, etwas zurückgeben.“

    Das schreibt der renommierte Sexualwissenschaftler Helmut Kentler über den Jungen, den er Ulrich nennt, in einem Bericht über ein pädagogisches Modellprojekt, das er 1969 in Westberlin ins Leben rief. Ulrich bekam auf Kentlers Betreiben hin ein neues Zuhause: bei einem vorbestraften Pädosexuellen, mit Genehmigung der von der SPD geführten Senatsverwaltung für Jugend.

    Drei vorbestrafte Hausmeister wurden auf diese Weise zu offiziellen Pflegevätern gemacht und für ihre Betreuung der Minderjährigen mit staatlichem Pflegegeld entlohnt. Kentler übernahm die Supervision und machte zweimal die Woche Hausbesuche.

    Man kann sich das, von heute aus betrachtet, kaum vorstellen: Sex zwischen Betreuern und ihren Schutzbefohlenen – gefördert von einer Behörde.

    Der Berliner Fall übertrifft, was die Recherchen über pädophile Verstrickungen von Grünen und FDP bisher ans Licht brachten. Die Verantwortlichen waren linke Sozialdemokraten und nicht etwa Mitglieder der Indianerkommune – diesem hippiehaften Nürnberger Wohnprojekt, das freien Sex von Kindern mit Erwachsenen forderte. Sie setzten eine Forderung der Pädophilenlobby in die Praxis um, die damals in linksliberalen Kreisen nicht unpopulär war: die Idee, nicht nur homosexuelle, sondern auch pädosexuelle Beziehungen zu legalisieren. […]

    Kentler machte seinen Pilotversuch in den achtziger Jahren mehrfach publik: in der linken Zeitschrift konkret, dann vor FDP-Bundestagsabgeordneten, 1988 in einem von der Jugendbehörde bei ihm in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Gutachten. Ein Jahr später brachte Rowohlt Kentlers pädophilenfreundliche Thesen unter dem Titel „Leihväter“ sogar als Buch heraus.

    In all diesen Publikationen beschreibt Kentler sein Projekt als Erfolgsgeschichte: „Sekundärschwachsinnige“ Analphabeten hätten sich durch die zärtliche Fürsorge der Pädosexuellen zu selbstständigen Persönlichkeiten entwickelt, die ein „ordentliches, unauffälliges Leben“ führten. Ja, nicht mal schwul seien sie geworden.

    Dass die pädophilen Betreuer mit ihren Zöglingen Sex haben wollten, gehörte für Kentler ausdrücklich zum Konzept. „Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für ,ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten“, schrieb der Wissenschaftler in dem offiziellen Senatsgutachten. „Sie übten aber keinerlei Zwang auf die Jungen aus, und ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten.“

    Wo, fragt man sich, blieb der große Aufschrei?

    1988 – knapp zwanzig Jahre nach Beginn des Modellprojekts – erhielt Kentler von der Berliner FDP-Jugendsenatorin Cornelia Schmalz-Jacobsen den Auftrag, die Eignung Homosexueller als Pflegeeltern zu beurteilen. In seinem Gutachten, das der taz vorliegt, lieferte der Wissenschaftler unverlangt auch eine Empfehlung für Sex mit Schutzbefohlenen ab. […]

    Helmut Kentler, Jahrgang 1928, war keine gesellschaftliche Randfigur, im Gegenteil. Der homosexuelle Diplompsychologe, politisch im linken SPD-Lager zu Hause, zählte zu den Stars der Sexualwissenschaft, war als progressiver Erziehungswissenschaftler gefragt – und galt, anders als die ausgeflippten Typen aus der Indianerkommune, nicht als Spinner. Vielleicht verschaffte genau das die Akzeptanz für seine pädophilen Ideen auch unter Bildungsbürgern.

    Ein Charismatiker aus dem Reformlabor

    Seine Sexratgeber begeisterten schon früh auch Bürgerliche und Intellektuelle, die den Verklemmungen der Nachkriegszeit entfliehen wollten. Als Gastautor empfahl er 1969 den Lesern der Zeit, sich doch bei der Sexualerziehung daheim lockerer zu machen. Warum, fragte er, solle ein Kind „seinen Vater immer nur ohne Sexualität wie ein griechisches Standbild kennenlernen, beispielsweise erst dann, wenn seine morgendliche Erektion abgeklungen ist?“

    Zur Zeit des Modellversuchs arbeitete Kentler als Abteilungsleiter beim Pädagogischen Zentrum in Berlin, einem bundesweit beachteten Reformlabor. Ein Charismatiker, der beeindruckend reden konnte, und ein Kümmerer. Der Pädagoge nahm selbst gestrandete Jungs bei sich auf, drei von ihnen adoptierte er. Auch die evangelische Kirche schätzte ihn als progressiven Mitstreiter.

    Kentler lehrte am Studienzentrum für Evangelische Jugendarbeit im bayerischen Josefstal, arbeitete dort mit Behinderten und deren Familien, referierte an Evangelischen Akademien, stritt gemeinsam mit der „Ökumenischen Gemeinschaft Homosexuelle und Kirche“ für die Akzeptanz schwuler Pfarrer.

    Kentler war ein Pädagogik-Idol. […]

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013%2F09%2F14%2Fa0045


    Lesetipp:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    VON CHRISTIAN FÜLLER

    .

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  64. Cees van der Duin Says:

    „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Forderte 1988 allen Ernstes: Volker Beck
    .
    .
    .

    Berlin – In der Affäre um die pädophilen Verstrickungen der Grünen hat der Fraktionsgeschäftsführer Volker Beck die Öffentlichkeit jahrelang hinters Licht geführt. SPIEGEL-Recherchen im Archiv der Heinrich-Böll-Stiftung belegen, dass ein Manuskript aus dem Schwulenreferat der grünen Bundestagsfraktion, dessen Referent Beck war, nahezu identisch ist mit einem Gastbeitrag Becks für das Buch „Der pädosexuelle Komplex“.

    In dem 1988 erschienenen Buch schreibt Beck: „Eine Entkriminalisierung der Pädosexualität ist angesichts des jetzigen Zustandes ihrer globalen Kriminalisierung dringend erforderlich.“

    Der Bundestagsabgeordnete aus Köln war wegen des Beitrags immer wieder scharf angegriffen worden. Mehrfach verteidigte er sich mit dem Argument, der Text sei vom Herausgeber nachträglich im Sinn verfälscht worden. Auf SPIEGEL-Anfrage und nach Ansicht des Manuskripts verwies er darauf, dass der Herausgeber seine zentrale Aussage durch Kürzen der Überschrift gestrichen habe.

    Vergleicht man allerdings die beiden Texte, ist Becks zentrale Aussage noch enthalten, im Sinn verfälscht wurde der Gastbeitrag durch die Änderung des Herausgebers keineswegs.

    Beck räumt ein, dass seinem Beitrag der falsche Gedanke zugrunde liege, dass es theoretisch gewaltfreien und einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könne. Dafür entschuldige er sich. […]

    Aus: Ann-Katrin Müller (Grüne: Volker Beck täuschte Öffentlichkeit über Pädophilie-Text), in: DER SPIEGEL, 20.09.2013.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paedophilie-debatte-um-gruene-volker-beck-taeuschte-oeffentlichkeit-a-923357.html

  65. Cees van der Duin Says:

    [Falado von Rhodos: Pfadfinder-Brigantine entging nur knapp einer Tragödie. Die seefahrende wenn auch gelegentlich nicht seefahrttaugliche Variante der Jugendburg im Lahntal, die schwimmfähige Version des Balduinstein. Das Schiff ging vor Island unter. Jahrelanges, jahrzehntelanges Fehlverhalten unter den Teppich kehren, bei Aufdeckung bagatellisieren, schamlos Nebel werfen, dreist angreifen. Dank sei dem NDR für die längst überfällige Aufdeckung.]

    Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen
    Panorama 3 – 15.03.2016 21:15 Uhr

    2013 sinkt vor der isländischen Küste das Pfadfinderschiff „Falado“. Später zeigt sich, dass das Schiff völlig marode war. Dennoch ging der Trägerverein auf große Fahrt.

    NDR
    14.04.2016

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiff nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben. […]

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Die Besatzung sei nicht wie von uns behauptet „buchstäblich in letzter Sekunde“ gerettet worden, sondern drei beziehungsweise eine Stunde vor dem Untergang. Nach Angaben der Besatzungsmitglieder und Seenotretter wurde zwar rechtzeitig ein Notruf abgesetzt. Die Rettung bei Windstärke 8 bis 9 und hohem Wellengang gestaltete sich demnach aber als so schwierig, dass eine höchst brenzlige Situation entstand. Die Seenotretter sprechen sogar von einem der gefährlichsten Einsätze, den sie je hatten. […]

    Der Vorstand bezweifelt die fachliche Einschätzung der Stapelfeldt Werft. Die von Mitgliedern des Vereins unternommenen Reparaturen seien zudem unter Anleitung und Kontrolle ausgebildeter Schiffsbauer durchgeführt worden. Uns liegen Berichte und Filmaufnahmen vor, die Kinder und Jugendliche bei Schiffsarbeiten zeigen. In welchem Ausmaß dies unter fachlicher Anleitung geschah ist nicht belegt. Der unzweifelhaft durch die mangelnde Seetüchtigkeit der Falado herbeigeführte Untergang belegt jedoch die Einschätzung der Stapelfeldt-Werft und zeigt auch, dass das Schiff ganz offensichtlich NICHT nach den erforderlichen Standards instand gesetzt worden war. […]

    Der Vereinsvorstand räumt in seinem Schreiben ein, die „nicht immer neutrale Begutachtung der Falado“ in der Vergangenheit sei ein Fehler gewesen. Es stellen sich Fragen, die der Verein nicht beantwortet: Warum werden die erforderlichen Konsequenzen nicht gezogen? Warum lässt der Verein nach dem Untergang der Falado keine Sicherheitsuntersuchungen nach den Standards, die in Deutschland für gewerblich vercharterte Schiffe dieser Größe gelten, zu? Ein offizielles Siegel, dass das neue Schiff des Vereins allen geltenden Sicherheitsanforderungen genügt, hat der Verein bislang nicht vorgelegt. Der Verein bietet Hochseefahrten für Jugendlichen an. Mitfahrende Personen müssen darauf vertrauen können, dass sich das Schiff in einem sicheren Zustand befindet – umso mehr, wenn sich Kinder oder Jugendliche an Bord befinden. Der Vereinsvorstand muss sich die Frage gefallen lassen, ob er dieser Verantwortung immer gerecht geworden ist.

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    Die Redaktion von Panorama 3 findet das Ansinnen des Vereins, „dass ehrenamtlich getragene Vereine wie wir überleben können, so dass nicht nur einer zahlungskräftig privilegierten Gesellschaftsgruppe solche besonderen Erlebnisse möglich sind“ nachvollziehbar und ehrenwert. Nur darf es nicht so weit gehen, dass – aus welchen Motiven auch immer – Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden. Von dieser Einsicht aber ist in dem Offenen Brief des Vorstands nicht viel zu erkennen.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

    .
    .

    […] Der Untergang dauerte lange. Nina Rudolf erinnert sich noch genau an die Nacht vom 8. auf 9. August 2013, die Nacht, in der die „Falado von Rhodos“ vor Island versank. Nina lag in ihrer Koje und kämpfte mit der Übelkeit. Gegen 23 Uhr alarmierte Skipper Axel Hommel, genannt Balo, die Crew: Wasser schwappte über den Boden. Alle mussten mit anpacken – auch die seekranke Nina: „Das ging dann“, sagt die damals 13-Jährige, die die Übelkeit vergaß: „Der Kopf hatte was zu tun.“

    Fünf Stunden lang schöpften die Blausteiner Pfadfinder vom Stamm „Gralsritter“ Wasser. Eine Motorpumpe war ausgefallen, die Crew pumpte von Hand. Aber das Segelschiff, ein 45 Jahre alter Zweimaster, war nicht zu retten. Gruselig war das nicht, sagt Nina: „Wir haben gar nicht drüber nachgedacht.“ Skipper Balo hatte längst die Seerettung alarmiert, ein Fischerboot war bald in der Nähe. Am Ende brachte die isländische Küstenwache Nina, sechs weitere Jugendliche und fünf erwachsene Betreuer an Land. […]

    Auch Lea versucht sich an dieser Station. Sie ist acht Jahre alt und dieses Jahr die jüngste Seglerin. Es ist ihre erste große Reise mit den Pfadfindern. Als die Pfadfinder nach einer guten Stunde Übungszeit in ihrem Treff im Kreis zusammensitzen, fragt Lea sicherheitshalber nach: „Wie ist die Falado untergegangen?“ Und Balo erklärt: Die Falado hatte ein Leck unter der Wasserlinie, das die Pfadfinder nicht finden konnten. Wahrscheinlich hatte die Dichtung zwischen Holzplanken nachgegeben. Die Jugendgruppen, die die „Falado“ nutzten, hatten den Zweimaster in Eigenarbeit gewartet und abgedichtet. Im Untersuchungsbericht zum Untergang wird das bemängelt. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung diagnostiziert, dass das Schiff in „einem nicht seetüchtigen Zustand“ gewesen sei und „es ausschließlich glücklichen Zufällen zu verdanken ist, dass es beim Untergang der Falado von Rhodos nicht zu einer Tragödie mit Todesopfern gekommen ist“. […]

    (SAMIRA EISELE | 28.10.2015. SÜDWEST PRESSE, Ulm / Neu-Ulm. Lokales Alb-Donau. Blausteiner Pfadfinder starten zu neuer Segelreise)

    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/Blausteiner-Pfadfinder-starten-zu-neuer-Segelreise;art1158552,3505282

  66. Edward von Roy Says:

    .

    „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“

    (Axel Hommel genant balo, den Untergang der Falado auch damit beschwichtigend, dass Seefahrt schließlich immer mit einem Risiko verbunden sei.)

    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    ((Fakten gefällig? „So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war.“) Axel Hommel bündisch balo wenige Stunden vor der NDR-Reportage: Mangelnde Sicherheit bei Vereinsschiffen. Panorama 3, auf: Pfadfinder Treffpunkt am 15.03.2016 21:15 Uhr.)

    „Die bündischen Faladisten machen sich die Welt wiedewiedewie sie ihnen gefällt“

    (Vorbildlich auf den Punkt gebracht durch fröschel am 15.04.2016 um 12:10 Uhr.)
    .
    .
    .

    Investigation Report 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/EN/Investigation_Report/2015/Investigation_Report_94_2013.pdf?__blob=publicationFile

    Untersuchungsbericht 265/13

    http://www.bsu-bund.de/SharedDocs/pdf/DE/Unfallberichte/2014/UBericht_265_13_end.pdf?__blob=publicationFile

    .

    Laut Yacht-Informationen wurde die fünfköpfige Vereinsspitze bei einem Werftaufenthalt noch kurz zuvor darauf hingewiesen, dass das alte Segelschiff für den gewaltigen Törn „ungeeignet“ sei.

    Vorstandsmitglied Pumpe bestätigte das. „Der Allgemeinzustand des Schiffes bereitete einzelnen Mitgliedern Unbehagen“, sagte er auf Anfrage. Es habe Warnungen gegeben, andere wiederum hätten das Risiko für vertretbar gehalten. „Am Ende des Tages kann jedes Schiff sinken“, sagte Vorstandsmitglied Axel Hommel. Seefahrt sei immer mit einem Risiko verbunden. Die Falado von Rhodos sei „dreimal neu beplankt“ worden, man habe „stets auf Sicherheit geachtet“.

    (Aus: Hubertus Gärtner: Die „Falado von Rhodos“ gehörte einem Paderborner Verein, in: Neue Westfälische (NW), 20.11.2013.)

    http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/9701481_Die-Falado-von-Rhodos-gehoerte-einem-Paderborner-Verein.html

    ::
    ::

    „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“

    (Axel Hommel genannt balo am 15.04.2016 – 16:55 Uhr.)

    http://www.pfadfinder-treffpunkt.de/include.php?path=forumsthread&threadid=11649&entries=150

    ::
    ::

    NDR 14.04.2016 13:45 Uhr

    Stellungnahme des NDR zum Offenen Brief des Vereins Falado

    Dem Offenen Brief des Vereins „Brigantine Falado Rhodos“ stellen wir Fakten entgegen: Im August 2013 sinkt ein Segelschiff, rund 25 Seemeilen vor der Küste Islands. An Bord sieben Jugendliche und fünf Erwachsene. Da das Schiffe nahe genug an der Küste ist, sind isländische Seenotretter rechtzeitig vor Ort. Es kommt bei dem Unglück niemand ums Leben.

    Das Segelschiff war zuvor in der Yacht- und Bootswerft Stapelfeldt aus Kappeln. Diese sprach eine Warnung aus: „Die Konstruktion sowie deren Zustand ist, vor allem im Hinblick auf geplante Reisen, erschreckend. Das Schiff ist zurzeit absolut nicht seetauglich. An diesem Zustand ändern auch von uns vorgeschlagene Maßnahmen, wie zum Beispiel das Verschrauben von Wegerung und Spanten nicht grundlegend etwas.“ (29.02.2012)

    Der Verein nutzte das Schiff dennoch weiter für Hochseefahrten. Es war sogar eine weitere Atlantiküberquerung geplant. Der Verein vertraute nach eigenen Angaben einer anderen Werft, die vor der Fahrt einzelne Planken austauschte. Der offizielle Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), die den Untergang aufarbeitete, liefert unter anderem folgende Aussage: „Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt nicht mehr seetüchtig und am Ende der Nutzungsdauer. Es ist anzunehmen, dass es in allen Bereichen des Schiffsrumpfes zu Wassereinbrüchen gekommen ist. (…) Der Unfall hätte vermieden werden können, wenn das warnende Schreiben der Werft Stapelfeldt und kritischer Stimmen von Fachleuten innerhalb des betreibenden Vereins beachtet worden wäre und das Gutachten des Sachverständigen konsequent in allen Punkten umgesetzt worden wäre.“ (15.12.2014)

    Der Untersuchungsbericht verdeutlicht auch: Wären bei dem Untergang Menschen ums Leben gekommen, hätten sich der Schiffsführer und der Verein dafür juristisch verantworten müssen. Doch statt diese Verantwortung einzuräumen, unterstellt man Panorama 3 falsche Tatsachenbehauptungen. […]

    Panorama 3 hat Kenntnis von noch weiteren Sachverhalten: So verfügte der Schiffsführer der Falado, Axel Hommel, zum Unfallzeitpunkt lediglich über den Sportküstenschifferschein zum Führen von Yachten bis 12 Seemeilen Abstand von der Küste. Die Falado sank jedoch rund 25 Seemeilen vor der Küste, so dass diese Qualifikation für die gewählte Route nicht ausreichend war. Bei einer Kontrolle der Falado im Jahr 2009 beschlagnahmte die Wasserschutzpolizei Flensburg an Bord ein gefälschtes Dokument, mit dem sich die Besatzung in ausländischen Häfen offenbar „offiziell“ als Jugendschulschiff auswies. Eine Fantasiebescheinigung, versehen mit Stempel des Berliner Polizeipräsidenten, offenbar genutzt, um strengeren Kontrollen in den Häfen zu entgehen. Angefertigt von einem Vereinsmitglied, das im Berliner Polizeipräsidium beschäftigt war. […]

    [Mythen gefällig? „Ich hatte zum Zeitpunkt des Unterganges einen SKS. War also überqualifiziert nach Gesetz.“]

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Stellungnahme-des-NDR-zum-Offenen-Brief-des-Vereins-Falado,falado100.html

    .

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s