429. Mina Ahadi: Schulen sind neutral – das Kopftuch nicht!

Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, über das Kopftuchurteil des Bundesverfassungsgerichts und die Schulgesetzänderung in NRW.

10. Juli 2015

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Heute veröffentlich auch auf der Facebook-Seite des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland (ZdE).

https://de-de.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

3 Antworten to “429. Mina Ahadi: Schulen sind neutral – das Kopftuch nicht!”

  1. Jacques Auvergne Says:

    „Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ist eine Dachorganisation von derzeit 33 muslimischen Dachorganisationen, Gemeinden und umschließt auch Einzelmitglieder.“

    Pädagogik und Religionsunterricht
    Frau Eva-Maria El-Shabassy

    ___p://zentralrat.de/16656.php

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    ZMD
    FAQ – Antwortseite

    Ist das Tragen des Kopftuches für Muslimas obligatorisch?

    […] Man ist letztlich einzig vor Allah verantwortlich, wenn man durch sein Verhalten nicht die Rechte anderer Personen verletzt. So ist es beim Kopftuch. Islamisch gesehen ist das Tragen des Kopftuches eine Pflicht, die Allah im Koran offenbarte. Außerdem belegt die Sunna des Propheten (…) diese Pflicht ebenfalls eindeutig. Frauen (und Männer) sollten sich aus ÜBERZEUGUNG an die von Allah offenbarten Kleidervorschriften halten. Weitere Informationen unter w_w.kopftuch.islam.de

    Gibt es spezielle Gebetskleidung?

    Es gibt also keine spezielle Gebetskleidung. Es gelten also die allgemeinen Bekleidungsvorschriften.

    Frau: Der Körper muss bedeckt sein, außer Gesicht und Hände. Die Kleidung sollte nicht eng anliegend oder durchsichtig sein (gilt nicht nur beim Gebet).

    Mann: Körper muss bedeckt sein von (einschließlich) Knie bis (einschließlich) Bauchnabel. Er sollte ebenso keine eng anliegende oder durchscheinende Kleidung tragen (gilt nicht nur beim Gebet).

    Menschenrechte im Islam

    Menschenrechte sind für den Islam keine neue Erfindung. Der Islam kam bereits vor über 1400 Jahren mit Menschenrechten und sprach u.a. von den Rechten der Frauen, der Andersgläubigen, der Minderheiten im Staat usw. Aber nicht nur das, der Islam sprach auch schon damals von den Rechten der Mitgeschöpfe des Menschen, wie Pflanzen, Tiere – Umwelt. Der wesentliche Unterschied zwischen der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen (1948) und den islamischen Menschenrechten ist der göttliche Ursprung der islamischen Menschenrechte. Trotz der großen Übereinstimmung der verbrieften Rechte beider Deklarationen ist dieser Unterschied essentiell und wirkt sich auf die Auseinandersetzung mit diesem Thema aus. Unter den Publikationen des ZMD finden Sie mehrere Artikel zum Thema Menschenrechte im Islam. Lesen Sie dazu auch Islamische Charta

    Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?

    Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. […]

    Darf das Kind einer Mischehe (er: Muslim, sie: Kath.) katholisch getauft werden?

    Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.

    Erben unter Muslimen und Nichtmuslimen 1. Kann ein Muslim einen Nichtmuslim beerben?

    Ein Muslim kann einen Nichtmuslim nicht als Erben einsetzen.

    2. Darf ein Nichtmuslim einen Muslim beerben? Hier ist der gleiche Hadith zu zitieren, der in der obigen Frage genannt ist. Ein Nichtmuslim darf also keinen Muslim beerben.

    Darf man als Nichtmuslim Mekka betreten?

    Nichtmuslimen ist es nicht erlaubt, Mekka zu betreten.

    Wie flexibel ist der Islam?

    […] Eines der Vorurteile gegenüber dem Islam ist seine angebliche „Unflexiblität“. In Wahrheit hat er eine Aufklärung, wie sie im Christentum stattgefunden hat, gar nicht nötig. […] Weil der Koran, die Sunna und die anderen Rechtsquellen des Islam eine flexible Auslegung und Anpassung an Zeit und Ort zulassen. […] Sicher müssen die Muslime ihre Religion besser verstehen und leben, damit die Gebote des Islam auf die jeweilige Umgebung angepasst werden. Die Aussage, dass der Islam unabänderlich sei, ist ein wenig schwammig. Der Islam sieht nicht nur den Koran als Grundlage der Rechtsprechung vor. Und selbst im unveränderlichen Koran gibt es zeitlose Regelungen und allgemeine Grundsätze, die eine zeitliche Anpassung zulassen.

    Über das Paradies und die Hölle

    Der Glaube an das Paradies und an die Hölle gehört bei den Muslimen zu den 6 Glaubensartikeln, nämlich zum fünften Glaubensartikel, dem Glauben an das Jüngste Gericht, das eine Belohnung (Paradies) oder eine Bestrafung (Hölle) für das Leben im Diesseits zur Folge hat. […] Weder im Paradies noch in der Hölle gibt es den Tod. Das Leben wird unendlich sein. Der Glaube an das Paradies und an die Hölle birgt den Gedanken der Gerechtigkeit Gottes in sich. Das Leben im Diesseits wird als Übergangsphase, als Prüfung angesehen. Die Gerechtigkeit Gottes besteht darin, seine Diener für ihre guten Taten zu belohnen und für die schlechten Taten zu bestrafen. […]

    [Gekürzt; Reihenfolge geändert]

    ___p://islam.de/1641.php

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    Charte islamique

    Déclaration de principe du Conseil Supérieur des
    Musulmans d’Allemagne (ZMD) concernant les relations
    des musulmans avec l’Etat et la société.

    ___p://islam.de/sections/sonstiges/events/charta/CharteIslamique.pdf

    Islamic Charta

    Fundamental Declaration of the Central Council of Muslims in Germany (ZMD) on the relationship between Muslims, their State and their Society.

    ___p://zentralrat.de/3037.php

    Islamische Charta

    Islamische Charta
    Grundsatzerklärung des
    Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.

    ___p://zentralrat.de/3035.php

    ::

    [Thema ZMD 2002]

    ISLAMISCHE CHARTA

    Die am 03.02.2002 verabschiedete Islamische Charta: Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft stammt aus der Feder von Nadeem Elyas, der zeitweilig als Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten-Organisationen in Europa (UMSO) sowie als Sprecher des Islamischen Zentrums Aachen (IZA) tätig war und der vor allem, bis 2006, als Amtsvorgänger von Ayyub Axel Köhler bedeutsam ist, jenes Vorsitzenden des ZMD, dessen Nachfolge 2010 der dort bis heute tätige Aiman Mazyek antrat.

    Ein wörtlich genommener Koran wird die universellen Menschenrechte beseitigen und durch ein totalitäres, „die Seele (vielleicht) rettendes“ System ersetzen. Weil die Islamische Charta den Koran nicht falsch verstanden hat, sondern als wortgetreu umzusetzenden Gesellschaftsentwurf verwendet und damit Rechtsspaltung, Separatismus und Gottesherrschaft zuarbeitet, verdient sie sarkastische Zwischenrufe. Jacques Auvergne schlüpft in die Rolle eines aufrichtigen muslimischen Schriftgläubigen, der die Brisanz der Charta deutlicher nachzeichnet.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/09/27/262/

  2. Machandelboom Says:

    Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte
    Şahin gegen die Türkei
    Sahin gegen die Türkei

    JUDGMENT

    STRASBOURG
    10 November 2005

    englisch

    CASE OF LEYLA ŞAHİN v. TURKEY

    Application no. 44774/98

    http://hudoc.echr.coe.int/eng?i=001-70956

    französisch

    AFFAIRE LEYLA ŞAHİN c. TURQUIE

    http://hudoc.echr.coe.int/fre?i=001-66422

    dejure.org

    https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=44774/98

  3. Pan und Aphrodite Says:

    Tagesschau

    Wie demokratisch ist der Islam? Menschenrechte seien nach der islamischen Lehre gottgegeben, sagt Zekeriya Altug vom türkischen Verband DITIB. Aber die Ex-Muslima Mina Ahadi fürchtet um ihr Leben.

    28. April 2016

    https://de-de.facebook.com/tagesschau/videos/10154152586689407/

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