436. Null Toleranz zur Geschlechterapartheid

Presseerklärung

ZdE

Zentralrat der Ex-Muslime

Am 29. Januar 2015 forderte das Duisburger Wählerbündnis Ummah gesonderte Schwimmzeiten für Muslime. Unter Berufung auf die islamische Religion wollte und will „Ummah. Unabhängige multikulturelle Menschen aller Herkunft“ in den städtischen Bädern alle Muslime von den Nichtmuslimen ebenso trennen wie alle Männer von den Frauen. Durch Enthaltung der SPD kam die Mehrheit für den Prüfauftrag tatsächlich zustande. Sitzungstermin war der 9. Februar, die Verwaltung sagte schriftliche Beantwortung zu und lehnte den Antrag schließlich ab. Extra-Schwimmzeiten für Muslime gibt es in Duisburg bislang also nicht. Doch kann damit keine Entwarnung für die Zukunft gegeben werden. Die Aktivisten für die Lebensweise nach Koran und Sunna werden wiederkommen, die Säkularen sollten vorbereitet sein.

Ummah hatte also vorausgesetzt, dass die Stadtbevölkerung, das sind 485.000 Einwohner, aus zwei Kollektiven besteht, den Muslimen und den Nichtmuslimen. Die Stadt Duisburg hatte damit letztlich zu prüfen, ob es für die muslimischen Gottesfürchtigen Schwimmzeiten ohne Gottlose geben soll, ohne die rituell Unreinen. Wenn körperliche Merkmale Kriterium gewesen wären, hätten wir von Rassismus sprechen müssen. Hier hingegen hätte vor dem Pool ein Wächter oder ein Schild klarzustellen: Heute für Nichtmuslime verboten.

Jahre eher hatte es bereits einen ähnlichen Prüfauftrag an die Duisburger Stadtverwaltung gegeben. Damals war in Frage gestellt worden, dass muslimische Frauen die öffentlichen Hallenbäder nutzen können, sobald sich dort auch Männer aufhalten. Die örtliche Scharialobby hatte gefordert, dass in den Bädern die Fenster blickdicht abgehängt werden und das Badpersonal nur aus Frauen bestehen darf. Im Februar 2015 ging Ummah wie gehört allerdings weiter und forderte nicht nur gesonderte Schwimmzeiten für muslimische Frauen, sondern generell für Muslime.

„Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, ob Schwimmzeiten und Schwimmkurse für muslimische Einwohner eingerichtet werden können. Bereits in den Grundschulen gibt es oft Probleme bzw. Diskussionen zwischen Eltern und Lehrern, warum Migrantenkinder nicht schwimmen können. Seitens der muslimischen Bevölkerung besteht großes Interesse an der Einrichtung regelmäßiger Schwimmzeiten und Kurse. Diese sollten möglichst wöchentlich und flächendeckend in allen Duisburger Bädern angeboten werden.“ (Drucksache 15-0122)

Diesen reaktionären Umgang mit Menschen versucht Ummah uns als Integration zu verkaufen.

Eine Duisburger Hauptaktivistin für Geschlechterapartheid und Bäder ohne Ungläubige ist die streng verschleierte Fadime Tekiner, die für die „Unabhängigen multikulturellen Menschen aller Herkunft“ (Ummah) einen Sitz im Integrationsrat sowie für Ummah und das Wählerbündnis SGU („sozial! gerecht! unabhängig!) als sachkundige Bürgerin Beratendes Mitglied ist im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit innehat.

Schwimmen fördert die Gesundheit und die gesunde körperliche Entwicklung aller Menschen. Insbesondere Kindern und Jugendlichen gibt der Schwimmsport dabei, ob in Schule oder Verein, Körpergefühl und Selbstvertrauen. Nicht zuletzt kann die Fähigkeit, sich aus eigener Kraft über Wasser zu halten, das Leben retten. Allein im Vorjahr verstarben 392 Kinder und Erwachsene in deutschen Gewässern. „Bereits jedes zweite zehnjährige Kind kann laut neuesten Studien nicht mehr schwimmen“, warnte der Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Sommer dieses Jahres: „Deutschland entwickelt sich zu einem Nicht-Schwimmer-Land.“

Ob Förderung der Gesundheit oder Lebensrettung vor dem Ertrinken, der Kompetenzerwerb aktiver Schwimmfähigkeit muss allen Menschen zugänglich sein. Oft fällt an Schulen der Sportunterricht aus, weil zunehmend Bäder geschlossen werden. Nur noch jede vierte Grundschule hat Zugang zu einem Schwimmbad. Auch angesichts knapper kommunaler Haushalte und drohender Schließung weiterer Badeanstalten ist hierbei Sachlichkeit und Funktionalität geboten und gerade kein sexualmagisches Tabu aus Bronzezeit oder Mittelalter.

In modernen Gesellschaften sollten alle Kinder am Schwimmunterricht teilnehmen. Politiker sollten klarstellen, dass an den Schulen säkulare Grundsätze gelten und die Integration das Ziel bleibt. Ebenso wenig wie hierzulande eine rassistische Organisation Kinder aufgrund der Hautfarbe trennen dürfte, kann es chauvinistischen islamischen Bewegungen gestattet sein, Mädchen unter Druck zu setzen, sich zu verschleiern oder sich vom Schwimmunterricht oder gemischten Sportunterricht abzumelden.

Schon jetzt sind an vielen Orten in Europa insbesondere Frauen und Mädchen aus den Kreisen der Einwandererfamilien dem Gruppenzwang zu einem religiös korrekten Verhalten ausgesetzt. Wer als Politiker, Journalist oder Lehrer zu diesem informellen System der Sittenwächter schweigt, spielt letztlich den Radikalsten der Islamisten in die Hände.

Der Zentralrat der Ex-Muslime verurteilt jede Zusammenarbeit mit derartig chauvinistischen Parteien und Organisationen und erwartet eine klare Positionierung der Politiker gegenüber jedem Versuch, unsere Städte und insbesondere die Schulen in Muslime und Nichtmuslime aufzuspalten.

Heute erhielt der ZdE mehrere Anrufe von muslimischen Frauen, denen klar ist, dass jetzt etwas getan werden muss, um zu verhindern, dass es schon bald noch mehr Gruppenzwang zum Kopftuch und Unterdrückung der Frauen durch die Männer gibt, noch mehr Spaltung zwischen Alteingesessenen und Einwanderern und noch mehr Scheinargumente gegen ein gemeinsames Zusammenleben, Parolen, die bekanntlich bei rechtsextremen und rassistischen Gruppen Verwendung finden, die ja ebenfalls die Bevölkerung spalten wollen.

Von der deutschen Politik fordert der ZdE eine klare Ausrichtung an den universellen Menschenrechte und der Säkularität. Keine Toleranz gegenüber islamischen Fanatikern und frauenfeindlichen Organisationen. Kein Kopftuch an den Schulen und keinen getrennten Schwimmunterricht.

Wir rufen alle Menschen in Deutschland dazu auf, jeden Versuch der Erneuerung der Theokratie und des Mittelalters zu bekämpfen.

Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

06.11.2015

Q u e l l e n

Hitzige Debatte um gesonderte Bäderzeiten für Muslime

WAZ, 13.02.2015

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/hitzige-debatte-um-gesonderte-baederzeiten-fuer-muslime-id10339583.html

Integrationsrat hatte zugestimmt: Islam-Bündnis forderte getrennte Schwimmzeiten für Muslime – Stadt Duisburg lehnt ab

Focus, 03.11.2015

http://www.focus.de/politik/deutschland/integrationsrat-stimmt-ab-islamisches-waehlerbuendnis-fordert-gesonderte-schwimmzeiten-fuer-muslime-in-duisburg_id_5058653.html

Null Toleranz zur Geschlechterapartheid

Presseerklärung des ZdE vom 06.11.2015

http://exmuslime.com/null-toleranz-zur-geschlechterapartheid/

Auch auf dem Facebook-Account des ZdE

https://www.facebook.com/486839381365629/photos/a.486847511364816.1073741826.486839381365629/918108494905380/?type=3&theater

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8 Antworten to “436. Null Toleranz zur Geschlechterapartheid”

  1. Jacques Auvergne Says:

    „Die Frauen müssen ihre Aura im Schwimmbad komplett bedecken“

    „Frauen, welche die Grenzen der Scharia überschreiten, bringen Leid und [Verderben] über sich und andere“
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    August 2015. Mit Autos, ja mit Reisebussen kamen schariafromme Frauen aus dem Elsass (Frankreich) und aus Südwestdeutschland nach Basel (Bâle) in die Schweiz, wo sie das Schwimmbad offensichtlich als islamisches Schwimmbad betrachteten.

    Les femmes musulmanes arrivent d’Alsace et du sud de l’Allemagne par cars entiers et considèrent ces bains comme islamiques, explique Peter Howald, chef de l’Office des sports de Bâle-Ville […]

    Bâle réglemente l’accès des musulmanes à ses bains publics

    http://www.rts.ch/info/regions/autres-cantons/7036713-bale-reglemente-l-acces-des-musulmanes-a-ses-bains-publics.html

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    Zoff im Basler Frauenbad Eglisee eskaliert: Bikini vs. Burkini

    Badische Zeitung, 25.08.2015
    von: Annette Mahro

    Das Basler Frauenbad Eglisee kommt nicht zur Ruhe. Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen oft von weither angereisten Musliminnen und Schweizer Stammgästen. Während Erstere mitunter in Leggings und Ganzkörperbadeanzügen ins Wasser steigen, baden und sonnen sich die anderen auch mal oben ohne. Zumal an heißen Wochenenden eskalieren Konflikte und münden in Beschimpfungen bis hin zum Polizeieinsatz. Beim Basler Bäderamt will man jetzt die Reißleine ziehen. Nur steht noch nicht fest, welche. […]

    Nicht nur Schweizerinnen, die seit Jahren hier ihr rein weibliches Refugium schätzen, fühlen sich in der übrigen Zeit und vor allem an heißen Wochenenden aber verdrängt, auch junge und weniger orthodox denkende Musliminnen, die das Bad bisher sehr geschätzt haben, kämen nicht mehr, so Howald. Kam es doch zuletzt immer wieder zu Auseinandersetzungen und teils massiven Beschimpfungen, nachdem sie es bisher hatten genießen können, hier eben doch Bikini statt Burkini tragen zu können. […]

    Ganz unproblematisch ist auch die andere Seite nicht, von wo rassistische Kommentare gegenüber den Verschleierten kommen. Im Vergleich halte sich das aber noch in Grenzen, so Howald. Wenn vor allem an den extrem heißen Wochenenden aber ganze Reisebusse mit orthodoxen Musliminnen aus der Schweiz aber auch dem grenznahen Ausland anreisen und das „Fraueli“ anschließend oft zu mehr als zwei Dritteln besetzen, sind Probleme programmiert.

    Die Frauen kämen oft in der irrigen Annahme, dass es sich um ein reines Muslimabad handele und reagierten ihrerseits entsetzt, wenn etwa Eglisee-Betriebsleiter Franz Bohrer oder anderes männliches Personal auftauche. Darüber gibt es für Peter Howald aber keine Diskussion. Und überhaupt wolle er im Bad Schwimmen, Freude und Erholung, aber keine Diskussion um Glaubensregeln. […]

    Aktuell möchte sich in Basel von Amtsseite aber niemand mehr zum Thema äußern und erst die Ergebnisse des runden Tischs abwarten, der für Mittwoch einberufen ist.

    http://www.badische-zeitung.de/baselland/zoff-im-basler-frauenbad-eglisee-eskaliert-bikini-vs-burkini–110134447.html

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    Vom selben Tag und großteils inhaltsgleich:
    von: Annette Mahro

    Wenn der Glaube baden geht

    […] „Das ist eine Situation, die sich immer weiter verschärft“, sagt der Basler Sportamtsleiter Peter Howald. […]

    [Dann beendet doch endlich den Koran und Sunna befolgenden Sittenterror und legt einen annähernd einheitlichen Dress für Frauen fest – selbstverständlich ohne den Unterwasser-Hidschab namens Burkini – und mit einer ebenso aufgeklärt schariawidrigen, nämlich funktionalen maskulinen Badebekleidung. Nur bauchnabelbedeckende Kniebund-Pluderhosen wären für Männer halal. Raus aus den Bädern und anderen Sportstätten das gesamte Bekleidetsein nach dem Fitra-Aura-Konzept, raus mit den dazugehörigen, das Verhalten der angeblich Schariapflichtigen totalitär kontrollierenden Sittenwächtern. Kulturelle Moderne, auch zeitgemäße Sportdidaktik, braucht kein Mobbing für Allah.]

    http://www.badische-zeitung.de/zoff-im-basler-frauenbad-eglisee-eskaliert-bikini-vs-burkini–print

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    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    159926: Est-il permis aux femmes de fréquenter les piscines publiques ?

    La charia est venue veiller soigneusement à la protection de la femme, sauvegarder sa pudeur, la couvrir et lui éviter les lieux de tentation. La charia lui a donné l’ordre de rester chez elle et de ne quitter le foyer qu’en cas de besoin pour préserver sa chasteté et protéger son honneur et la mettre à l’abri de tout mal. […]

    [Zentrale islamische Begriff sind Fitra (fiṭra, das Geschaffensein jedes Wesens, sein natürliches Ausgerichtetsein auf Allah hin) und ‘Awra (ʿawra, Aura im Islam), der – bei Mann wie Frau – blickdicht abzudeckende und jede Form auslöschende körperliche Schambereich nach Koran und Sunna.

    Die islamische Kleidung betrifft also Mann wie Frau – wenn auch mit sehr unterschiedlichen Folgen, sehr schlechten für die Frau.

    Beim Mann reicht die Schamzone der ‘Awra vom Bauchnabel bis zu den Knien, bei der Frau betrifft er den gesamten Körper bis auf Hände und Gesicht, nicht zuletzt also das Haupthaar.

    Auch die Frauen also haben zu wissen: „Es gibt Teile ihrer Körper, die sie niemals aufgedeckt lassen dürfen. il y a des parties de leurs corps qu’elles ne doivent pas laisser découvertes.“]

    http://islamqa.info/fr/159926

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    159926: Is it permissible for women to go to swimming pools?

    Islam takes complete care of the Muslim woman and preserves her modesty, conceals her and keeps her away from places of fitna (temptation).

    Islam enjoins women to stay at home and not go out unnecessarily, so as to preserve their chastity, maintain their dignity and protect them from all evil. […]

    Shaykh Ibn ‘Uthaymeen (…) was asked:

    We live in a residential neighbourhood where there is a women’s centre; at this centre there is a swimming pool for women and a sauna. What is the ruling on women going to this centre?

    He replied:

    My advice to my brothers is not to let their women go to swimming pools and sports clubs because the Prophet (blessings and peace of Allah be upon him) encouraged women to stay at home. […]

    […]

    swimming requires women to take off their clothes and then put on tight clothes that, even if they do not show her ‘awra, will show the shape of her body, and as is well known it is not permissible for women to uncover the ‘awra among other women.

    http://islamqa.info/en/159926

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    115676: Women playing sports: guidelines, conditions and risks

    Engaging in sport should be far removed from the eyes of men, whether they are trainers, teachers, students, administrators or spectators. In order to fulfil this condition, it is not permissible to take pictures of women’s sport, so that they will not fall into the hands of men who will look at them, which would be contrary to the condition which makes it permissible for women to engage in that sport.

    Hence what is most preferable, best, most prudent and most concealing for women is for them to engage in sport and exercise at home, not in clubs, gyms and schools, even if there is no mixing in those places, because there is no guarantee that a woman will not be photographed by one of those devils that look out for such opportunities, which would lead to bad consequences. If there is mixing in those places, then it is obvious that it is not allowed, as we have explained above.

    Women should engage in sport wearing modest, covering clothing. It is not permissible for a woman and those who are playing with her to wear short, see-through or tight clothing. […]

    There should be no playing of music during practice or games.

    There should be no imitation of disbelieving women in their hairstyles, clothing or names, because we are forbidden to imitate the disbelievers in general terms […]

    If these conditions are met, then it is permissible for a woman to engage in sport. However we advise our sisters […] to stay in their houses, and not go out unnecessarily, in obedience to the words of Allah, … (interpretation of the meaning):

    “And stay in your houses”

    [al-Ahzaab 33:33].

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    Das Schwimmen für Frauen

    Frauen, welche die Grenzen der Schari’a überschreiten, bringen Leid und [Verderben] über sich und andere. […]

    „Der Mann soll nicht auf die ‚Awra des (anderen) Mannes schauen und die Frau soll nicht die ‚Awra der (anderen) Frau schauen.

    ___p://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/161-gesellschaft-aktuelles/sonstiges-speziell-fuer-frauen/1500-das-schwimmen-fuer-frauen

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    Schwimmen unter Frauen: Ist dies erlaubt und welche Badebekleidung entspricht der islâmischen Sitte?

    Frage

    Einige Schwestern treffen sich in einem angemieteten Schwimmbad, um so nur unter Frauen schwimmen zu können. Als Badebekleidung benutzen sie eine Bluse und darunter eine kurze bzw. sehr enge Hose. Manchmal tragen sie auch Röcke, die ihre Taillen bedecken sollen. Wie lautet die islâmische Meinung dazu? Möge Allâh euch segnen!

    Antwort

    Lob sei Allâh! Frieden und Segen seien über den Gottesgesandten, seinen Leuten und seinen Gefährten. Nun zur Frage:

    Unter Einhaltung folgender islâmischer Regeln darf die muslimische Frau das Schwimmbad besuchen:

    Erstens: Die Frau muss ihr Haus bedeckt und unparfümiert verlassen.

    Zweitens: Ihre Aura (zu bedeckenden Körperteile) im Schwimmbad muss bedeckt sein, sodass nichts davon in Erscheinung tritt. Die Muslima darf in der Anwesenheit einer anderen Muslima ihren Kopf, ihre Füße und ihre Brüste zeigen, da in diesem Fall ihre Aura vom Nabel bis zum Knie reicht. Vor einer Nichtmuslima darf sie allerdings nur das Gesicht und die Hände entblößen. Die Gelehrten vertreten jedoch verschiedene Meinungen bezüglich der Definition der weiblichen Aura.

    Drittens: Im Schwimmbad dürfen sich keine Männer aufhalten.

    Viertens: Die Frauen müssen ihre Aura im Schwimmbad komplett bedecken.

    Fünftens: Es muss sichergestellt sein, dass die Frauen von keinem Mann beobachtet werden können. Wenn im Schwimmbad Kameras vorhanden sind, entspricht der Platz nicht mehr den Sicherheitskriterien.

    Sechstens: Der Ehemann bzw. die Eltern der unverheirateten Frau müssen einverstanden sein.

    Siebtens: Der Besuch des Schwimmbades darf die Muslima nicht von ihren religiösen Pflichten, wie etwa dem Gebet, abhalten.

    Das Tragen von eng anliegenden Badeanzügen, die die Figur betonen, ist nicht erlaubt. Wenn die Anzüge jedoch die Aura, wie in der Fatwa erwähnt, bedecken, ist es gestattet, schwimmen zu gehen. Allerdings wisst ihr am besten über die Beschaffenheit eurer Badekleidung Bescheid.

    Wir empfehlen den Schwestern das Schwimmbad nicht zu besuchen, vor allem nicht in der heutigen Zeit. In einem Land wie Frankreich werden die erforderlichen Kriterien meistens nicht erfüllt.
    Es kann vorkommen, dass die Aura nicht verhüllt wird oder eine Kamera den Männern das Beobachten von Frauen ermöglicht. Ebenso können auch andere unislâmische Dinge geschehen.

    Allâh weiß es am besten.

    ___p://islamweb.net/grn/index.php?page=showfatwa&FatwaId=127432

  2. Jacques Auvergne Says:

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    Musliminnen streiten mit Bademeister

    Strenggläubige Musliminnen aus Frankreich lehnen männliches Personal im Frauenbad Eglisee in Basel ab. Das Sportamt wird die Hausordnung trotzdem nicht ändern.

    von Esther Jundt, Basel 15.8.2014

    […] Als einziges Schwimmbad weitherum bietet das «Eglisee» ein Frauenbad mit einem 50 Meter langen Schwimmbecken. Dort dürfen sich nur Frauen mit ihren Kindern aufhalten, wobei Buben ab dem 6. Altersjahr nicht zugelassen sind. Im «Fraueli» erholen sich Badegäste aller Alterskategorien; Probleme zwischen jungen und älteren Frauen gab es nie.

    Männliches Personal im Visier

    Vor vier Jahren entdeckten strenggläubige Musliminnen aus Frankreich das «Fraueli». Sie kommen jeweils in grösseren Gruppen nach Basel. Entweder werden sie in Kleinbussen von ihren Männern gebracht, oder sie buchen bei Busunternehmen, die offenbar den Badeausflug im Angebot haben. An gewissen Sonntagen bilden die Musliminnen mit ihren Kindern die Mehrheit im Bad.

    Die Gäste aus dem Ausland erwarteten offensichtlich ein muslimisches Frauenbad. Jedenfalls waren sie nicht darauf vorbereitet, dass zeitweise männliche Bademeister und Techniker im Frauenbad arbeiten. Streitigkeiten gab es deswegen schon in der letzten Saison. Immer dringender verlangten die Musliminnen, dass nicht hiesige Regeln gelten sollten, sondern muslimische.

    […] An Pfingsten aber ist die Situation völlig eskaliert. Die große Hitze lockte Tausende Badefreudige ins «Eglisee», darunter auch viele Musliminnen aus dem Elsass. Als ein Bademeister im «Fraueli» auftauchte, wurde dieser von den Ausländerinnen rüde angegangen. Nach einstimmigen Aussagen mussten sich der Bademeister und ein weiterer Angestellter die schlimmsten Schimpfwörter anhören. Auch wurden die Frauen handgreiflich. Schließlich tauchte die Polizei auf und nahm die Identität der Rädelsführerinnen auf. Anschließend verbot das Sportamt diesen Frauen den Zutritt zum Bad. [Geht doch.] Der Vorfall erhitzte die Gemüter in Basel.

    Wir setzen hier unsere Regeln durch», sagt Sportamtleiter Peter Howald. […]

    http://www.nzz.ch/schweiz/probleme-mit-musliminnen-in-basler-badi-1.18363227

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    Langjährige Stammgäste fühlen sich durch Gruppierungen bedrängt, die zum Teil von weit her anreisen. Diese Gruppierungen stören sich am bisher toleranten Klima im Frauenbad und fordern Regelungen, die einem «muslimischen» Frauenbad entsprächen. Dadurch entwickelten sich öfters Konflikte. Badegäste, die den ungestörten Bereich nutzen, um sich ohne Bikinioberteil zu sonnen, stören sich an den verschleierten Musliminen, die oft mit vielen Kindern dort sind. Diese wiederum sollen Frauen bereits beschimpft und bespuckt haben, die sich oben ohne sonnten. […]

    Dazu sind in erster Linie zwei Massnahmen vorgesehen. Der Zutritt für Kinder wird beschränkt, ausserdem wird der Aufenthalt im Frauenbad nur noch mit Badekleid erlaubt sein. Peter Hochwald, Leiter des Sportamts Basel-Stadt betont, dass auch in der kommenden Saison alle weiterhin herzlich willkommen seien. «Für ein angenehmes Miteinander muss man sich aber an die Hausordnung halten, die für alle die Gleiche ist.»

    Diese neue Hausordnung – im Besonderen die Regel, dass nur noch Badeanzüge auf dem Gelände getragen werden dürfen – entspricht der SVP-Frauen-Petition, die vor Kurzem ein Burkini-Verbot gefordert hatte. Damit sind Burkas aus Badekleidstoff gemeint, die es den Trägerinnen erlauben, komplett verschleiert ins Wasser zu gehen. Sollte tatsächlich nur noch westliche[*] Bademode im Frauenbad Eglisee erlaubt sein, werden die Muslimas dem «Fraueli» in Zukunft wahrscheinlich fernbleiben. […]

    Für Kinder, Jugendliche und Familien gibt es im übrigen Eglisee genügend attraktive Aufenthaltsorte, ohne dass sie die begrenzten Platzmöglichkeiten im «Fraueli» belasten. Zusammen mit einer Aufwertung der Gastronomie soll das Frauenbad im Eglisee so wieder mehr dem traditionellen Ursprungszweck entsprechen: Ein Bad für Frauen, die dort unter sich sein wollen. Als Sofortmassnahme verstärkt das Sportamt für die restliche Saison an den Wochenenden das Aufsichtspersonal.

    (baz.ch/Newsnet)

    aus: Ab nächstem Jahr gilt das Burka-Verbot, von: Nadine Felber. NZZ am 27.08.2015

    [*Nein, um „westliche Bademode“ geht es gerade nicht, sondern um zweckentsprechende Bademode, wenn überhaupt um Mode: Es geht um sportliche Funktionsbekleidung! Kleidung in westlich versus östlich aufzuspalten, erfreut die Muslimbrüder, Ulama und Scheiche. Also raus mit dem Bade-Tschador genannt Burkini, damit die säkularen Musliminnen im Schwimmbad nicht durch Scharia-Moralwächter gemobbt werden.]

    http://bazonline.ch/basel/stadt/neue-regeln-im-frauenbad-eglisee/story/22247795

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  3. Machandelboom Says:

    „Aus religiösen Gründen dürfen die Mädchen nicht von Männern beim Tanzen beobachtet werden“

    (Ilka Heyer, Helferin bei der AWO, kennt den himmlischen Befehl)

    „Das ist auch der Grund, warum im Video nur wenige Gesichter der Mädchen gezeigt werden, Anmerkung der Redaktion.“

    (Rheinische Post, zufrieden mit der mädcheninternen Selektion)

    [Tanzen unter Mädchen – auf den ersten Blick eine gute Sache. Das Kopftuch ablegen und ungezwungen Spaß an der Bewegung haben – klasse. Die Mädchen von zu Hause loseisen, ihnen Stunden ohne männlichen Sittenwächter gönnen, in der Hoffnung auf allmähliches Hineinwachsen in alle freiheitlich demokratischen Möglichkeiten – sehr schön.

    Leider zitiert die ehrenamtliche Helferin der Arbeiterwohlfahrt aus den Vorschriften von Koran und Sunna lediglich, ohne das religiös aufgezwungene Wohlverhalten zu kritisieren.

    Beim Sport stundenweise für Mädchen ab neun Jahren männerfreie Zone anbieten – und draußen ist der Hidschab Pflicht?! Mädchen dürfen Zumba tanzen, sehr ok, dazu wird das Kopftuch an die Garderobe gehängt, pädagogisch sehr günstig. Doch Zumba und vielleicht ja auch Teetrinken oder Mühlespiel auch auf Dauer nur in strengster Geschlechtertrennung? Und warum wird nicht nur zwischen männlich und weiblich, sondern gleich noch ein zweites Mal differenziert, nämlich bei einem integrativen (!) Sportprojekt zwischen Musliminnen und Nichtmusliminnen? Dürfen auf dem nächsten Klassenfoto die Musliminnen nicht mehr werden?]

    Alle zwei Wochen bringt Zumba-Trainerin Nicole Kruk den Mädchen lateinamerikanische Choreografien bei. Rund zwölf Mädchen besuchen regelmäßig ihren Kurs. „Es ist einfach toll zu sehen, wie die Mädchen strahlen, sobald die Musik angeht“, erzählt Kruk. Das Besondere an diesem Kurs ist, dass die Mädchen nicht aus der Region stammen, sondern überwiegend aus Syrien und Afrika.

    „Hier haben die Mädchen die Möglichkeit, ohne Kopftuch und jegliche Sorgen zu tanzen. In einem normalen Fitnessstudio ist das nicht möglich, da dort Männer zusehen können. Aus religiösen Gründen dürfen die Mädchen nicht von Männern beim Tanzen beobachtet werden“, erklärt Ika Heyer, die als ehrenamtliche Helferin bei der AWO Flüchtlingsprojekte unterstützt. (Das ist auch der Grund, warum im Video nur wenige Gesichter der Mädchen gezeigt werden, Anmerkung der Redaktion.) […]

    [Auch Ilka Heyer kann wissen: „Aus religiösen Gründen dürfen die Mädchen“ ohne Schleier nicht auf die Straße, haben, ab 9 Jahren, jederzeit mit einem Dasein auch als Zweitfrau zu rechnen sowie, mindestens soweit sich ihr Vater der schafiitischen Rechtsschule zuordnet, genital verstümmelt zu sein. Aus demokratischen Verpflichtungen („Gründen“) sollte man den Mädchen klar machen, dass es in Deutschland für jeden Menschen ein Leben mit Zumbatanz sowie ohne Glaubensgehorsam geben kann.]

    [Der eigentliche Skandal: Die RP selektiert die Mädchen, freut sich, die gottesfürchtigen jedenfalls schariapflichtigen Mädchen ausgeblendet nämlich aus dem Blickfeld entfernt zu haben.]

    Im Jahr 2013 wurde das Projekt „Willkommen in Mönchengladbach“ gestartet. Ziel des Projektes ist laut Olga Weinknecht, Ansprechpartnerin in Sachen Familienservice bei der AWO Mönchengladbach, dass freiwillige Paten die Kinder aus Flüchtlingsfamilien individuell betreuen. „Das heißt, die Paten stehen den Kindern in der Freizeit bei, helfen beim Spracherwerb, bei der Integration in das gesellschaftliche Leben„, erzählt Weinknecht. [Genau, und im Klassenzimmer und Arbeitsleben der Buntrepublik ist die islamische Kleidung aus religiösen Gründen zwingende Vorschrift.] […]

    [Liebe AWO – Wo ist das Kinder- und Jugend-Nachmittagsprogramm ohne Geschlechterapartheid? Seit Jahrzehnten wurschtelt die Arbeiterwohlfahrt zur Integration – aber bis heute wagt man nicht die Aussage, dass eine Frau muslimischer Eltern in Deutschland auch einen Nichtmuslim bzw. Ex-Muslim heiraten darf oder unverheiratet leben darf.]

    (Rheinische Post, 26. November 2015. Flüchtlingsmädchen können ohne Kopftuch Zumba tanzen. Von Sabine Kricke.)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/fluechtlinge-in-moenchengladbach-maedchen-tanzen-zumba-ohne-kopftuch-aid-1.5588580

    Video

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/zumba-kurs-fuer-fluechtlingsmaedchen-vid-1.5585721

  4. Edward von Roy Says:

    [ Nicht Kopftuch. Islamische Bedeckung. Blickdicht sowie alle Konturen und Volumina verschleiernd ist der Körper der Frau mit Kleidung abzudecken, der ganze Körper bis auf Hände und Gesicht. Arabisch redet der Islam vom Hidschab (anglisiert hijab). ]

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    Proteste gegen Judoka mit Hijab

    (EMMA online, 3.8.2012.)

    „No Sharia“ hatten sie in schwarzen Buchstaben auf ihre nackte Brust gepinselt, eine andere hatte sich einen künstlichen Bart angeklebt und brüllte: „Freedom for Women around the world!“ Die Femen haben wieder zugeschlagen, diesmal in London, wo heute bei den Olympischen Spielen eine von zwei Athletinnen aus Saudi-Arabien antrat: die Judoka Wodjan Ali Seraj Abdulrahim Shaherkani.

    […] stellten die religiösen Fundamentalisten drei Bedingungen: 1. Die Sportlerinnen müssen einen [ Hidschab ] tragen. 2. Sie müssen immer von einem männlichen Verwandten begleitet werden. 3. Sie dürfen nicht mit männlichen Sportlern zusammentreffen. Das IOC willigte ein. Und zeigte sich sehr angetan von seiner Entscheidung: „Diese Lösung garantiert ein Gleichgewicht zwischen der Sicherheit der Sportlerinnen und den kulturellen Gepflogenheiten“, erklärte IOC-Pressesprecher Mark Adams. […]

    Dass es hier nicht um „kulturelle Gepflogenheiten“ geht, sondern um eine Geschlechter-Apartheid und die Einhaltung der Olympischen Charta, hatte eine Frauendelegation dem IOC vor einer Woche bei ihrem Treffen mit Tomas Sithole erklärt, dem IOC-Direktor für Internationale Kooperation. […] „Mr. Sithole bestritt, dass es zu den Aufgaben des IOC gehöre, bei der Frage der Sportkleidung Vorschriften zu machen“, berichtet die französische Aktivistin Annie Sugier, die mit ihrer Aktionsgruppe „London 2012 – Justice for Women“ für Geschlechtergerechtigkeit bei den Olympischen Spielen kämpft. Zwei Tage vor dem Olympia-Start hatten Aktivistinnen von 28 Frauenorganisationen eine symbolische Beerdigung der Olympischen Charta auf der Westminster Bridge organisiert.

    […] „In allen Judo-Verbänden gibt es eine Bewegung gegen die Bresche, die damit in das Regelwerk geschlagen wird“, erklärt die ehemalige Judoka Céline Géraud. „Wenn die saudiarabische Judoka antritt, werden wir der Matte den Rücken zuwenden, um gegen die Entscheidung des IOC zu protestieren.“

    http://www.emma.de/artikel/proteste-gegen-judoka-mit-hijab-266019

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    Olympia: Das Elend der Frauen

    (EMMA, 10.08.2016.)

    […] Rechts die beiden deutschen Spielerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst aus Hamburg. Und links die beiden ägyptischen Spielerinnen Doaa Elghobashy und Nada Meawad aus Kairo. Rechts Bikini. Links Burkini und Kopftuch. Rechts die maximale Entblößung bis auf Brüste, Po und Scham. Links die maximale Verhüllung von den Fußknöcheln über die Handgelenke bis hin zum Haar. Oder wie die Bild-Zeitung es formuliert: „Die Halbnackten gegen die Eingepackten.“ […]

    […] die Ägypterinnen unterliegen weder sportlichen noch einer streng-islamistischen Kleidervorschrift. […] Für sie gilt der Schleierzwang, auch bei den weltlichen Olympischen Spielen.

    Die saudi-arabische Delegation hatte sogar entschieden, bei ihrer offiziellen Präsentation nur die Namen der sieben männlichen Athleten zu nennen – wegen der „Sittsamkeit“. Es genügte ihnen nicht, die Frauen unsichtbar zu machen – sie sollten inexistent sein. Lange Zeit waren Länder wie Saudi-Arabien und Katar einfach ganz ohne Frauen angetreten. Was ebenso jahrelang für internationalen Protest gesorgt hatte.

    2016 tragen auch die Ägypterinnen den Ganzkörperanzug – und in einem Fall von zweien auch den Hidschab – aus „religiöser Überzeugung“. Dabei spielt die 18-jährige Nada sonst am liebsten im Bikini. Das behauptet zumindest Amr Elwani, der ägyptische Vize-Präsident des Internationalen Volleyballverbands. Aber da ihre Team-Partnerin strenggläubige Muslima sei, habe sie sich für Olympia eben ein bisschen angepasst. Der soziale Druck in Ägypten auf die Frauen ist hoch.

    Dabei verbietet die Olympische Charta das Tragen von „politischen und religiösen Symbolen“- Ach ja, stimmt ja: Die Verschleierung der Frauen ist ja nicht politisch. Aber angeblich ist sie eine „religiöse Pflicht“. […]

    Die Olympische Charta verbietet übrigens auch die „Diskriminierung auf Grund des Geschlechts“. […]

    Wir freuen uns jetzt schon auf die Fußball-WM in Katar 2022.

    http://www.emma.de/artikel/olympia-das-elend-der-frauen-333135

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    Olympia: So viele Frauen gab’s noch nie!

    (Von Chantal Louis. EMMA, 05.08.2016.)

    […] Allerdings gibt es immer noch Länder, die heute noch so frauenfeindlich sind wie Olympia-Gründungsvater Pierre de Coubertin anno 1896: So tritt der Irak ohne eine einzige Frau an. Saudi-Arabien, das bis 2008 ebenfalls stets eine reine Männer-Delegation geschickt hatte, entsendet diesmal vier Sportlerinnen: Marathonläuferin Sarah Attar, Judoka Joud Fahmy, Sprinterin Kariman Abu al-Jadail und die Fechterin Lubna al-Omair. Nur letztere lebt übrigens in Saudi-Arabien, die anderen drei in den USA. Bei der offiziellen Präsentation der saudi-arabischen Delegation vor einigen Tagen wurden allerdings nur die Namen der sieben männlichen Athleten genannt – aus Gründen der „Sittsamkeit“, wie der Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees erklärte.

    Dass die vier überhaupt teilnehmen dürfen, ist ausschließlich dem öffentlichen Druck zu verdanken. Den machen seit 1992 eine Handvoll umtriebige Französinnen um die Anwältin Linda Weil-Curiel. Damals traten 33 (!) Länder ohne Frauen an. „Südafrika war 30 Jahre lang wegen Rassen-Apartheid von Olympia ausgeschlossen. Geschlechter-Apartheid muss genauso behandelt werden“, erklärten sie und gründeten das „Komitee Atlanta +“ (www.ldif.asso.fr). Sie pochten bei Sportfunktionären und PolitikerInnen auf die Einhaltung der Olympischen Charta („Niemand darf aufgrund seines Geschlechts diskriminiert werden.“) […]

    Bei der Olympia-Eröffnung 2012 in London marschierten Läuferin Sarah Attar und Judoka Wojtan Sharkhani von Kopf bis Fuß schwarz eingehüllt durchs Stadion. Das wird 2016 nicht anders sein. Skandalöserweise lässt das Internationale Olympische Komitee es geschehen.

    Und das, obwohl andere Athletinnen aus islamischen Ländern ihr Leben riskieren, wenn sie in normaler Sportkleidung antreten. Wie die tunesische 3000-Meter-Hindernis-Läuferin Habiba Ghribi. Als sie bei Olympia 2012 als erste Tunesierin überhaupt eine Medaille für ihr Land holte, wurde sie wegen ihrer „unzüchtigen“ Kleidung von Islamisten bedroht. Dennoch ist sie 2016 wieder dabei – natürlich unverschleiert.

    http://www.emma.de/artikel/olympia-so-viele-frauen-gabs-noch-nie-333131

  5. Kızılırmak Says:

    Die Angst vor der angezogenen Frau

    Von Sophie Albers Ben Chamo.
    stern, 19.06.2016.

    „Glauben Menschen, die sich in Gegenwart einer Frau im Burkini unwohl fühlen, tatsächlich, dass diese womöglich eine Bombe unter dem Elastan versteckt?

    Spaß beiseite: Wer sind wir, dass wir meinen, mit einem Blick beurteilen zu können, welche Frau unterdrückt wird und welche nicht? In Bad Saarow war eine der Töchter im Burkini unterwegs, die andere im Badeanzug. Ihre Kinder sollen selbst entscheiden, sagte die Mutter hinterher. Vielleicht nächstes Mal ins Gespräch kommen, bevor man sich beschwert? Reden soll ja helfen.

    Nichts ist verlogener, als einer Frau im Burkini den Strand- oder Schwimmbadbesuch zu verwehren, die man gerade eben noch vor Unterdrückung und Ausgrenzung retten wollte.“

    http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/burkini-vs-bikini–die-angst-vor-der-angezogenen-frau-7015174.html

  6. Bragalou & Carcinòl Says:

    Der Burkini als Kriegserklärung des Islam

    (Von Dr. Gudrun Eussner, zu Perpignan am 25.08.2016.)

    In Frankreich und in Deutschland schlägt die Debatte um den Burkini Wellen, dort hohe, hier kleine Kräuselwellchen. Die Argumente gegen ihn sind zahlreich, die meisten unzutreffend.

    Dieses Stück Stoff verstößt nicht gegen die Laizität, auch die Hygiene greift nicht, sondern es wendet sich gegen das friedliche Zusammenleben in den (noch) nicht islamischen Staaten, in denen es auf Frauenkörpern am Strand und in Badeanstalten zur Schau gestellt wird.

    Neben Kopftuch, Hijab, Niqab, Burka, neben Bart, Nachthemd und Häkelmützchen ist der Burkini eine weitere Uniform der Glaubenskämpfer. […]

    In Frankreich gibt es eine islamische Vereinigung, die in allen Orten und durch alle Instanzen gegen das Burkini-Verbot klagt: das vom Menschenfreund George Soros finanzierte Comité contre l’islamophobie en France (CCIF). […]

    [Zum Weiterlesen bitte hier entlang]

    http://eussner.blogspot.de/2016/08/der-burkini-als-kriegserklarung-des.html

  7. Jacques Auvergne Says:

    Aucun homme n’a le droit d’être esclave, aucune femme n’a le droit d’être asservie.

    Blandine Kriegel

    ( Le Figaro: 2016-09-06 – La tribune de Blandine Kriegel )

    http://www.pressreader.com/france/le-figaro/20160906/281582355072427

    Kein Mann hat ein Recht darauf, Sklave zu sein, und keine Frau ein Recht auf Unterwerfung.

    Blandine Kriegel

    ( Burkini. Es geht nur um den Islam und die Muslime.
    Von Dr. Gudrun Eussner am 6. September 2016. )

    http://eussner.blogspot.de/2016/09/burkini-es-geht-nur-um-den-islam-und.html

    ::

    Der Burkini als Kriegserklärung des Islam

    ( Von Dr. Gudrun Eussner am 25. August 2016. )

    http://eussner.blogspot.de/2016/09/burkini-es-geht-nur-um-den-islam-und.html

  8. Joaquim Figueras Says:

    (Mönchengladbach. Sonntags werden für zwei Stunden am Rheindahlener Hallenbad die Vorhänge zugezogen und ausschließlich weibliches Personal eingesetzt. Das Frauen-Schwimmen ist so beliebt, dass die Teilnehmerzahl nun begrenzt wird.)

    […] Roland Klug ist einer derjenigen, der das Angebot nicht richtig findet. Der frühere Rektor der Wickrather Grundschule sagt: „Ich habe mich mein Leben lang für die Gleichberechtigung eingesetzt, auch in der Gewerkschaft. Ich finde dieses Signal der Abgrenzung nicht richtig.“ Als Lehrer sei er früher bei den muslimischen Eltern auf ein hohes Maß an Toleranz getroffen. Gerade wenn es um gemeinsamen Religionsunterricht ging, seien die Eltern entspannt gewesen. Im Laufe der Jahre sei die Abgrenzung aber immer größer geworden. „Wir brauchen Integration und keine geschlossenen Vorhänge“, findet Klug. […]

    (Vorhänge zu für Muslimas. Von Ralf Jüngermann und Jessica Balleer. Rheinische Post (RP), 12.09.2016.)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/frauen-schwimmen-im-rheindahlener-hallenbad-in-moenchengladbach-sonntags-schwimmen-hier-muslimas-aid-1.6252412

    .
    .

    Asyl in Mönchengladbach
    Informieren. Vernetzen. Helfen.

    Angebote für Flüchtlinge und Asylsuchende in Mönchengladbach.

    Angebot: Schwimmen für Frauen.

    […] In dieser Zeit arbeitet dort nur weibliches Personal.

    http://asyl-in-moenchengladbach.de/2015/06/schwimmen-fuer-frauen/

    Asyl in Mönchengladbach ist ein Projekt des SKM Rheydt e.V. in Zusammenarbeit mit Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürgern. Gemeinsam möchten wir Mönchengladbach zu einem besseren Ort für Flüchtlinge machen.

    http://asyl-in-moenchengladbach.de/

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