437. Scharia und Wohlfahrtsverband

Integration oder Segregation

Von Gabi Schmidt und Edward von Roy am 12. November 2015

Zum ersten Mal hatte man 2006 zur Deutschen Islamkonferenz (DIK) eingeladen, Initiator war der damalige Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble. Man traf sich mit dem Ziel: „eine bessere religions- und gesellschaftspolitische Integration der muslimischen Bevölkerung und ein gutes Miteinander aller Menschen in Deutschland, gleich welchen Glaubens“ zu erreichen.

Seit neun Jahren arbeitet diese DIK am Ziel Integration, was wir jedoch in ganz Deutschland erleben, sind die sozialen Folgen der islamverbandlichen Strategien zur Verfestigung selbstgewählter Fremdheit und religiös begründeter Abschottung. Unmittelbares Ergebnis der ersten Treffen war beispielsweise die Gründung des Koordinationsrats der Muslime (KRM), der die Alleinvertretung aller deutschen Muslime beansprucht und erklärt, dass: „Koran und Sunna des Propheten Mohammed […] die Grundlagen des Koordinationsrates [bilden]. Dieser Grundsatz darf durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben werden.“ Heiliges Buch und Prophetenbiographie (KRM: „Koran und Sunna“) sind die Primärquellen des islamischen Rechts, der Scharia, die jeden Lebensbereich regelt. Wer schuldhaft gegen die Scharia verstößt kommt in die Hölle, ist auf Erden eine Gefahr für das Seelenheil auch seiner Glaubensgeschwister und darf ermahnt und gemaßregelt werden, nötigenfalls mit Gewalt.

Durch Projekte wie schulischer bekennender Islamischer Religionsunterricht und universitäre Imamausbildung gelang es dem KRM, Hörsaal, Klassenzimmer, Schulhof und Lehrerzimmer religiös zu beeinflussen und auf diese Weise zu versuchen, die staatliche Neutralität zu untergraben. Die vielen Menschen aber, die zwar Kind oder Enkelkind eines muslimischen Vaters oder Großvaters sind, Mutter bzw. Großmutter fällt islamisch nicht ins Gewicht, und gar keine Lust haben nach Allahs Befehl und Mohammeds Vorbild zu leben, lässt die Bundesregierung im Stich.

Am 10. November 2015 trat der Lenkungsausschuss, das oberste Gremium der Deutschen Islamkonferenz, zum zweiten Mal in diesem Jahr zusammen. Wichtigstes Thema waren die Ergebnisse zur Wohlfahrtspflege, die in zwei Studien präsentiert wurden. Der amtierende Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière stellte die von der DIK in Auftrag gegebene Studie zu sozialen Dienstleistungen von Moscheegemeinden und ihrer Verbände vor. Als zweite Studie präsentierte die Islamkonferenz eine Publikation zu „religionssensiblen sozialen Dienstleistungen von und für Muslime“, die durch die Kommunen und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) erarbeitet wurde. Der BAGFW gehören beispielsweise Arbeiterwohlfahrt, Rotes Kreuz und Caritas an.

Aus aktuellem Anlass wurde ebenfalls über die vielen Menschen geredet, die in diesen Monaten etwa aus Syrien oder dem Irak vor Terror und Krieg nach Deutschland geflüchtet sind oder noch flüchten. Ein Großteil dieser Menschen versteht sich als muslimisch, was aber für einen dem Grundgesetz vepflichteten deutschen Politiker auch wegen der humanitären Katastrophe, die jeder Krieg darstellt, nicht bedeutsam sein sollte. Alle Menschen sehnen nach einem Leben in Sicherheit und danach, etwas zu essen und zu trinken zu bekommen, nicht zu frieren, ein Dach über dem Kopf zu haben. In erster Linie brauchen die in Not geratenen Flüchtlinge unsere humanitäre und medizinische Hilfe und gerade keine muslimspezifischen Hilfen oder „religionssensiblen sozialen Dienstleistungen von und für Muslime“.

Offensichtlich ist Innenminister de Maizière bereit, den an der mehrstufig diskriminierenden, grundrechtswidrigen Scharia ausgerichteten Islamverbänden möglichst viel der für Flüchtlinge erforderlichen Integrationsarbeit zu überlassen. Damit liefert er mehrere hunderttausend Einwanderer an Deutschlands organisierten islamischen Fundamentalismus aus, der sich in Lippenbekenntnissen zum Grundgesetz übt und sich von der Islamischen Charta (ZMD, Nadeem Elyas am 20.02.2002) oder der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (OIC, 05.08.1990) gar nicht zu distanzieren gedenkt (vgl. KRM Geschäftsordnung Fassung 28. März 2007 § 1 (5) „Koran und Sunna“). Auch zum Widerspruch zwischen Grundgesetz und Islamischer Charta bzw. Kairoer Erklärung schweigt der KRM sich aus.

Von Anfang an steuerte die Islamkonfrenz in eine völlig falsche Richtung, nämlich weg von den allgemeinen Menschenrechten und hin zum islamischen Gesetz und Wohlverhalten. So musste hierzulande der Einfluss der Vertreter eines erzkonservativen bis radikalen Islam ebenso steigen wie der Gruppendruck auf Mädchen und Frauen, sich islamisch zu kleiden und zu verhalten. Nonkonformisten und Islamkritiker werden zunehmend vom öffentlichen Diskurs ausgegrenzt und sozial geächtet.

2015 hat Deutschland die Aufgabe, die Flüchtlinge unterzubringen und gesellschaftlich zu integrieren. Stattdessen etikettiert de Maizière Monat für Monat Zehntausende von Menschen aus sogenannten islamischen Ländern, von denen viele vor der Terrormiliz Islamischer Staat, die der gleichen Scharia folgt wie der KRM, zu uns geflüchtet sind, als Muslime. Zur Unvereinbarkeit von Grundgesetz und Islamischem Recht schweigt der Innenminister.

Wie stellen sich die Nichtmuslime der DIK das Flüchtlings-Integrationsprogramm von Aiman Mazyek vor? Will die DIK die Zuflucht suchenden Menschen bei Mazyek die Errichtung einer muslimischen Kolonie und Gegengesellschaft trainieren lassen? Sollen sie üben, den Kontakt zu den Kuffar auf ein Minimum zu beschränken und diese Nichtmuslime und ihre Verhaltensweise nicht nachzuahmen? Nein, im Sinne der Gleichberechtigung der Geschlechter und des Diskriminierungsverbots aufgrund von Religion ist gerade zu verhindern, dass die syrischen Flüchtlinge von ihren Töchtern und Ehefrauen das Tragen der islamischen Kleidung verlangen, auch wenn die DITIB den Hidschab fordert, ich zitiere das Bundesverfassungsgericht:

„Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.“

Ein Politiker, der es mit der Integration ernst meint, hat diesen hunderttausenden von Menschen jetzt zu erklären: Deutschland ist ein freiheitlich demokratischer Rechtsstaat auf der Grundlage der weltweit durchzusetzenden allgemeinen Menschenrechte. Hier gelten nicht Koran und Sunna, sondern Grundgesetz und abgeleite Rechtsnormen. Hier gibt es keine islamischen, sondern die folgenden Regeln des Zusammenlebens:

• Frauen und Männer sind gleichberechtigt. GG Artikel 3 (2) „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

• hierzulande kann jeder die Religion wechseln und etwa den Islam verlassen, ohne Angst vor Angriffen oder Mord haben zu müssen, siehe GG 3 (3) „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

• Integration bedeutet Spracherwerb und das Kennenlernen und Bejahen der Prinzipien des säkularen, freiheitlich demokratischen Rechtstaates

• Religion ist Privatansache. Jeder kann woran auch immer glauben oder nicht glauben. Niemand darf in Deutschland gegen Gläubige oder Ungläubige hetzen oder Gewalt ausüben

• im Namen der interkulturellen Öffnung in einem Altersheim oder Pflegeheim getrennte Männer- und Frauenwohnbereiche zu schaffen, ist gerade keine gelungene Integration im Einklang mit dem Grundgesetz, sondern Abschottung, Genderapartheid

• die Mitarbeiterschaft bzw. der Kollegenkreis auch einer Schule oder einem Wohlfahrtsverband ist keinesfalls in Muslime versus Nichtmuslime zu spalten

• die interkulturelle Öffnung der Schule oder Sozialen Arbeit geht genau in die falsche Richtung. Wer als nichtmuslimischer Lehrer oder Sozialpädagoge für ein Beratungsgespräch mit einer muslimischen Frau oder Familie erst nach Herrn Muslim Sowieso oder Frau Muslima Soundso rufen muss, erklärt sich und jeden anderen Kafir als inkompetent, für den muslimischen Klienten umfassende professionelle Bildungsarbeit bzw. Sozialarbeit zu leisten. Auf diese Weise werden die Multikulturfreunde in Sozialarbeit bzw. Flüchtlingsarbeit zu Komplizen der Islamverbände, die jeden muslimisch erzogenen Klienten als islamisch gehorsam definieren, als schariapflichtig

• in einem funktionierenden Sozialstaat und Rechtsstaat wird jedes Individuum ernst genommen und ist dabei nicht von der Identität seines ethnoreligiösen Kollektivs abhängig. Da muss auch kein Familienoberhaupt, Kleriker oder Islamverband erst um Erlaubnis gefragt werden, wie das Tripelmandat (Staub-Bernasconi) Sozialer Arbeit zu interpretieren ist

• keine Geschlechtertrennung im schulischen Sport- und Schwimmunterricht, kein Kopftuch im öffentlichen Dienst

„Wohlfahrt von und für Muslime“, „religionssensible soziale Dienstleistungen von und für Muslime“, der Zweite Lenkungsausschuss der Deutschen Islamkonferenz trägt dazu bei, unsere muslimischen Mitbürger in den Kerker der islamischen Pflichten einzusperren und eine Flucht des Individuums heraus aus der Umma und hinein in Rationalität, Autonomie und Weltbürgerlichkeit zu verhindern.

In einem die Verfassung noch ernst nehmenden Deutschland muss jedem Bürger, insbesondere jedem Kind und Jugendlichen sowie jeder Frau, aber auch jedem Rentner sowie jedem behinderten, kranken bzw. pflegebedürftigen Menschen ein selbstbestimmtes Leben auch außerhalb der diskriminierenden und frauenfeindlichen Vorschriften der islamischen Normativität (Scharia) möglich sein. Es ist zu verhindern, dass egoistische Politiker das Leid anderer Menschen vergrößern.

Wenn wir heute nichts gegen die islamische Wohlverhaltensdiktatur tun, leben wir morgen nicht erfolgreich integriert, sondern in segregierten Stadtvierteln. Dann ist das schützenswerte gleiche Recht für alle und jeden durch Rechtsspaltung zerstört worden und hat einem Rechtspluralismus Platz gemacht.

Gabi Schmidt und Edward von Roy am 12.11.2015

Q u e l l e n

Zweiter Lenkungsausschuss der Deutschen Islam Konferenz

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/DIK/DE/DIK/1UeberDIK/Aktuelles/aktuelles-node.html

Ergebnisse der Sitzung des DIK-Lenkungsausschusses vom 10. November 2015 in Berlin

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/LenkungsausschussPlenum/20151110_LA_Ergebnisse_dik.pdf?__blob=publicationFile

Religionssensible soziale Dienstleistungen in Kommunen und BAGFW

Datum 10.11.2015

Die Deutsche Islam Konferenz (DIK) widmet sich in der aktuellen Legislaturperiode dem Thema Wohlfahrtspflege […] Zum Beginn des Jahres 2014 einigten sich die Beteiligten gemeinsam auf die Arbeitsbereiche Kinder- und Jugendhilfe sowie Altenhilfe, da hier zunächst der größte Handlungsbedarf gesehen wird.

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/Sonstiges/soziale-dientsleistungen-kommunen-BAGFW.pdf?__blob=publicationFile

Soziale Dienstleistungen der in der Deutschen Islam Konferenz vertretenen religiösen Dachverbände und ihrer Gemeinden

Von: Prof. Dr. Dirk Halm und Dr. Martina Sauer

Datum 10.11.2015

http://www.deutsche-islam-konferenz.de/SharedDocs/Anlagen/DIK/DE/Downloads/WissenschaftPublikationen/soziale-dienstleistungen-gemeinden.pdf?__blob=publicationFile

Vom beruflichen Doppel- zum professionellen Tripelmandat. Wissenschaft und Menschenrechte als Begründungsbasis der Profession Soziale Arbeit

Prof Dr. Silvia Staub-Bernasconi, Zürich und Berlin

http://www.haw-landshut.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/Staub-Bernasconi_-_Triplemandat.pdf

Koordinationsrat der Muslime in Deutschland

KRM

Geschäftsordnung in der Fassung vom 28 März 2007

§ 1 Grundlagen

(5) Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinierungsrats. Dieser Grundsatz darf auch durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.

§ 2 Ziel und Zweck des Koordinationsrats

Der Koordinationsrat organisiert die Vertretung der Muslime in der Bundesrepublik und ist der Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft. Er arbeitet an der Schaffung einer einheitlichen Vertretungsstruktur auf der Bundesebene und wirkt gemeinsam mit den bereits bestehenden muslimischen Länderstrukturen sowie den vorhandenen Lokalstrukturen an der Schaffung rechtlicher und organisatorischer Voraussetzungen für die Anerkennung des Islams in Deutschland im Rahmen von Staatsverträgen.

http://islam.de/files/misc/krm_go.pdf

Zentralrat der Muslime in Deutschland

ZMD

Dr. Nadeem Elyas

Vorsitzender

Berlin, 20. Februar 2002

Islamische Charta

Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.

6. Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe

Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.

8. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich

Der Islam ist weder eine weltverneinende noch eine rein diesseits-bezogene Lehre, sondern ein Mittelweg zwischen beidem. Als auf Gott ausgerichtet ist der Muslim und die Muslima zwar theozentrisch; doch gesucht wird das Beste beider Welten. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich. Wo auch immer, sind Muslime dazu aufgerufen, im täglichen Leben aktiv dem Gemeinwohl zu dienen und mit Glaubensbrüdern und –schwestern in aller Welt solidarisch zu sein.

10. Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora

Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können. Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.

13. Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte

Zwischen den im Koran verankerten, von Gott gewährten Individualrechten und dem Kernbestand der westlichen Menschenrechtserklärung besteht kein Widerspruch. Der beabsichtigte Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt wird auch von uns unterstützt. Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln.

20. Eine würdige Lebensweise mitten in der Gesellschaft

[…] • Muslimische Betreuung in medizinischen und sozialen Einrichtungen, […]

21. Parteipolitisch neutral

[…] Die wahlberechtigten Muslime werden für diejenigen Kandidaten stimmen, welche sich für ihre Rechte und Ziele am stärksten einsetzen und für den Islam das größte Verständnis zeigen.

http://zentralrat.de/3035.php

Iʿlān al-Qāhira ḥawla ḥuqūq al-insān fī l-Islām

Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI)

Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

Herausgegeben von der Organisation der Islamischen Konferenz / Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) [1990]

Artikel 24

Alle in dieser Erklärung aufgestellten Rechte und Freiheiten unterliegen der islamischen Scharia.

Artikel 25

Die islamische Scharia ist der einzige Bezugspunkt für die Erklärung oder Erläuterung eines jeden Artikels in dieser Erklärung.

http://www.islamdebatte.de/islamische-schluesseltexte/kairoer-erklaerung-der-menschenrechte-im-islam/

CDHRI

Cairo Declaration on Human Rights in Islam, Aug. 5, 1990, U.N. GAOR, World Conf. on Hum. Rts., 4th Sess., Agenda Item 5, U.N. Doc. A/CONF.157/PC/62/Add.18 (1993)

ARTICLE 1:

(a) All human beings form one family whose members are united by their subordination to Allah and descent from Adam. All men are equal in terms of basic human dignity and basic obligations and responsibilities, […]

(b) All human beings are Allah’s subjects, […]

ARTICLE 2:

(a) Life is a God-given gift and the right to life is guaranteed to every human being. It is the duty of individuals, societies and states to safeguard this right against any violation, and it is prohibited to take away life except for a shari’ah prescribed reason.

(d) Safety from bodily harm is a guaranteed right. It is the duty of the state to safeguard it, and it is prohibited to breach it without a Shari’ah-prescribed reason.

http://www1.umn.edu/humanrts/instree/cairodeclaration.html

[Juni 2015. Münchenstift gGmbH, Hans-Sieber-Haus]

Das Haus […] hat nun als erstes Alten- und Pflegeheim in München einen Wohnbereich, „der speziell auf die Bedürfnisse von Muslimen eingestellt ist“, sagt Geschäftsführer Benker. […]

Der Wohnbereich, wo 20 Appartements für Muslime vorgesehen sind […]

Ahmad Al-Khalifa vom Muslimrat sagte, der Schöpfer habe alle Menschen gleich gemacht. Der Koran beschreibe das hohe Alter als Phase, in der Menschen „uneingeschränkten Respekt“ verdienen. Er lobte den Wohnbereich als „Sprung in der Lebensqualität für Muslime.

(Aus: Wohnbereich für Muslime: Altenheim rüstet um; in: taz vom 10.06.2015)

http://www.tz.de/muenchen/stadt/wohnbereich-muslime-altenheime-ruesten-hans-sieber-haus-5086468.html

[März 2009]

Kopf der Gruppe soll der 41-jährige Ibrahim El-Zayat sein. Seine IGD [Islamische Gemeinschaft in Deutschland] gehört zum Dachverband Zentralrat der Muslime, ist eine der ältesten islamistischen Organisationen hierzulande, europäisch gut vernetzt und gilt Verfassungsschützern als der deutsche Zweig der ägyptischen Muslimbruderschaft. El-Zayat hat in diesem Netzwerk zahlreiche Posten, zudem koordiniert er für Milli Görüs [Millî Görüş] den Erwerb von Immobilien. Milli Görüs, die zum Dachverband Islamrat gehört, gilt laut Bundesamt für Verfassungsschutz als größte islamistische Organisation hierzulande. Islamrat und Zentralrat sind Teil der Islamkonferenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Milli-Görüs-Generalsekretär Ücüncü [Oğuz Üçüncü] wies die Verdächtigungen zurück, El-Zayat war für eine Stellungsnahme nicht erreichbar. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft laufen bereits seit zwei Jahren. In der vergangenen Woche waren insgesamt 14 Objekte durchsucht worden, darunter Ücüncüs und El-Zayats Privat- und Büroräume sowie das Islamische Zentrum München, das Sitz der IGD ist. Zwei langjährige Funktionäre des Islamischen Zentrums, Ahmad al-Khalifa und der Konvertit Ahmad von Denffer, sollen ebenfalls zu den Verdächtigen gehören. Festgenommen wurde niemand.

(Von: Sabine am Orde, in: taz, 21.03.2009; Ermittlungen gegen Islam-Funktionäre)

http://www.taz.de/!5165898/

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4 Antworten to “437. Scharia und Wohlfahrtsverband”

  1. Edward von Roy Says:

    Islam: Justizminister Maas will Anerkennung und Staatsvertrage

    [Interview mit Heiko Maas aus der NOZ vom 05.12.2015, hier gekürzt. Eigene Hervorhebungen.]

    Herr Maas, welchen Stellenwert messen Sie der Religion in Deutschland bei?

    Für mich persönlich hat sie einen hohen Stellenwert. Ich bin in der katholischen Jugendarbeit groß geworden, da wurde mein Sinn für Gerechtigkeit und Nächstenliebe geweckt. Gerade in diesen Tagen ist auch der christliche Glaube für viele Menschen ein starker Antrieb, Flüchtlingen zu helfen. Was steht denn am Anfang des Christentums? Eine Familie unterwegs, in Not und ohne Unterkunft!

    Sie sprechen sich für Staatsverträge mit Muslimen aus und halten eine Gleichstellung ihrer Verbände mit den Kirchen als Körperschaft des öffentlichen Rechts in den Ländern für sinnvoll. Wann wird es soweit sein?

    Das hängt von den Muslimen selbst ab. Die Möglichkeiten und Privilegien, die das Grundgesetz den Religionsgemeinschaften bietet, stehen nicht nur den christlichen Kirchen offen, die können alle nutzen. Damit der Staat Verträge schließen kann, müssen sich die Muslime aber noch besser mitgliedschaftlich organisieren.

    [Warum keine Distanzierung des Bundesjustizministers vom diskriminierenden und totalitären Islamischen Recht? Einsperren aller Deutschlandmuslime in die Umma? Datenschutzproblem insbesondere auch für (jetzige oder künftige) Ex-Muslime sowie Aleviten und muslimischen Säkularen.]

    Welche Wirkung versprechen Sie sich davon?

    Staatsverträge können ein wichtiger Schritt sein, um den Platz des Islam in der Mitte unserer Gesellschaft zu stärken. Sie könnten etwa die Ausbildung islamischer Theologen an deutschen Universitäten regeln. Manche Probleme ergeben sich ja auch daraus, dass Imame aus Ländern kommen, in denen es keine Freiheit, keine Vielfalt und keine Gleichberechtigung gibt. Wir brauchen Imame, die unsere Wertordnung kennen und leben.

    [Herr Maas kann wissen: Im Islam gibt es keine Freiheit, Vielfalt oder Gleichberechtigung, Würdenträger ist allenfalls der muslimische Mann, nämlich solange, wie er nicht gegen die Schariapflichten aufbegehrt. Der Islam kennt keine Volkssouveränität, interessiert das Herrn Maas nicht?]

    Sehen Sie angesichts des IS-Terrors und der muslimischen Zuwanderung im Millionenbereich einen Anlass zur Neubewertung dieser Fragen?

    Nein. Integration ist wichtiger als je zuvor – und die klare Ablehnung von religiösen Fanatikern durch die Muslime selbst auch. Die Terroristen wollen unsere Gesellschaft spalten. Das dürfen wir nicht zulassen. Millionen Muslime haben sich weltweit ganz klar vom Terror distanziert. Sie machen deutlich: Wer im Namen des Propheten mordet, begeht einen Anschlag auf den Islam. [OIC-Menschenrechtserklärung lesen (Kairo 1990), sinngemäß hat jeder Mensch ein Recht auf Leben, es sei denn, er begeht eine islamische Missetat und die Scharia erklärt sein Lebensrecht für aufgelöst.] Fundamentalistische Auswüchse dürfen in keiner Gemeinde verharmlost werden. Es geht noch nicht einmal, dass sie dort nicht thematisiert werden. Diese klare Distanzierung tut gut und ist notwendig – auch und gerade in den Freitagsgebeten. [Welche Distanzierung eigentlich? Niemand hat sich von der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam distanziert.] Ich sehe die muslimischen Gemeinden insofern schon in der Verantwortung.

    Schon die Sonderrechte für die Kirchen sind problematisch – Stichwort Arbeitsrecht, monopolartige Strukturen oder die subventionierte Konkurrenz zu privaten Trägern. Wäre es nicht sinnvoll, Privilegien im religiösen Kontext allseits abzubauen statt auszuweiten?

    Zum Arbeitsrecht: Eine Änderung der Praxis, der katholische Kirche, Wiederverheirateten und Homosexuellen zu kündigen, ist absolut überfällig. Das ist ganz klar. Im Übrigen: Wenn es um einen Laizismus nach französischem Vorbild geht, in dem die die Trennung von Staat und Kirche so weit reicht, dass in staatlichen Schulen selbst Schüler keine religiöse Kleidung oder Symbole tragen dürfen: Davon halte ich nichts. Denn das tolerante Miteinander der Religionen fördert man sicher nicht dadurch, dass man Religionen komplett aus dem öffentlichen Raum verbannt. Die negative Religionsfreiheit unserer Verfassung gibt jedem natürlich auch das Recht, nicht zu glauben. Sie gibt allerdings keinen Anspruch darauf, die Religionsausübung anderer nicht sehen oder hören zu müssen. Eine Muslimin mit Kopftuch, ein junger Mann mit Kippa, ein Minarett im Stadtbild – all das sind keine Widersprüche zu unserem Grundgesetz, sondern das ist genauso gelebte Religionsfreiheit wie das Läuten der Kirchenglocken. Ich finde, diese Vielfalt ist ein Zeichen der Freiheit.

    Nach und nach kassieren die Länder derzeit ihre verfassungswidrigen Kopftuchverbote ein. Ähnliche Kleidungsstücke von Christen wie Hauben und von Juden wie die Kippa waren nie mit Verboten belegt. Wie erklären Sie das?

    Wer wenig persönlichen Kontakt mit Muslimen hat, gewinnt sein Bild vor allem durch die Medien, und die sind stark durch Berichte über religiösen Fanatismus und islamistischen Terror geprägt. Auch die Sorge, dass viele junge Frauen nicht selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht, spielt da gewiss eine Rolle.

    [DITIB sprich DIYANET erklärt den Hidschab ab der Pubertät als Pflicht, kommentarlos weitergereicht im BVerfG-Urteil von 2015. Der islamische Schleier ist Zwang.]

    Zahlreichen Frauen, die Kopftuch tragen, wurde der Einstieg etwa in den öffentlichen Dienst verwehrt. Müsste sich Deutschland dafür entschuldigen?

    In Kanada ist gerade ein neuer Verteidigungsminister ernannt worden, ein ehemaliger Polizist. Der Mann ist Sikh und trägt natürlich einen Turban. In Frankreich dagegen wurde gerade von den höchsten Richtern bestätigt, dass die Angestellte eines Krankenhauses entlassen werden darf, weil sie als Muslima im Dienst ein Kopftuch getragen hat. Der Vergleich zeigt: Es gibt auch in den westlichen [Westlich … wo bleibt die AEMR?] Demokratien bei diesem Thema keinen Königsweg.

    Auf welche Folgen einer umfassenden Gleichbehandlung muss sich Deutschland weiter einstellen? Wie soll Muslimen etwa dauerhaft verwehrt bleiben, analog zum Glockengeläut den Muezzinruf erschallen zu lassen?

    Das ist Muslimen gar nicht verwehrt! Es gibt schon jetzt Moscheen, Minarette und Rufe des Muezzins in Deutschland. In Sachen Religion darf es kein Zwei-Klassen-Regime geben. Freiheit ist stets gleiche Freiheit. [Die Frau ist im Islam Mensch zweiter Klasse … die Scharia will das frauenfeindliche Zwei-Klassen-Regime. Auch der Nichtmuslim ist nach Koran und Sunna kein Mensch erster Klasse.] Eine Bevorzugung einzelner Religionen durch den Staat ist damit unvereinbar.

    Wie ist es mit der Toleranz für Bräuche wie Schächten und Beschneidung bestellt, wenn sie im Widerspruch zu westlichen Werten und gegebenenfalls auch Gesetzen stehen?

    Westliche Werte? [Genau, die körperliche Unversehrtheit aller Kinder und Jugendlichen ist weder östlich noch westlich, sondern global durchzusetzen.] Das Schächtverbot wurde in Deutschland am 1. Mai 1933 von den Nazis eingeführt, um die Juden zu demütigen. Und die Knabenbeschneidung bei Juden und Muslimen ist in keinem westlichen Land verboten. [Heiko Maas schweigt zur islamischen Mädchenbeschneidung (FGM), die schafiitisch zwingende religiöse Pflicht ist.] Wir haben gute Gesetze, die durch eng begrenzte Ausnahmen Juden und Muslimen ermöglichen, ihre religiösen Gebote zu erfüllen. Kinderrechte und Tierschutz werden dadurch nicht infrage gestellt. [Bei Heiko Maas nicht … das ist ja das Schlimme. Genitalverstümmelung an nicht Einwilligungsfähigen (sprich an Minderjährigen d. h. Menschen unter 18 Jahren) ist mit dem GG nicht zu machen.]

    Was halten Sie von einem Burka-Verbot?

    Das scheint mir eher eine Phantom-Debatte zu sein, bei der es vor allem um die Angst vor dem radikalen Islam geht. Wer die Burka ablehnt, soll keine tragen. Und wer eine Frau zwingt, sie zu tragen, der macht sich wegen Nötigung strafbar. Wenn wir Probleme der Diskriminierung oder Unterdrückung von Frauen wirklich lösen wollen, dann sind nicht Verbote die Lösung, sondern Bildung und Integration.

    […]

    http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/645277/islam-justizminister-maas-will-anerkennung-und-staatsvertrage#gallery&0&0&645277

  2. Edward von Roy Says:

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    „Der Islam ist keine Religion des Friedens“

    (Die Muslime müssen ihn erst dazu machen, sagt der Politikwissenschaftler und Buchautor Hamed Abdel-Samad. Demokraten sollten ihnen durch eine offene Debatte helfen, statt den islamischen Fundamentalismus zu verharmlosen. ZEIT online am 07.12.2015. Ein Interview von Evelyn Finger.)

    Abdel-Samad: […] Stattdessen sollen nun ausgerechnet die Moscheevereine zu Anlaufstellen für Flüchtlinge werden. Und die Familienministerin Schwesig, jubelt, ja!

    ZEIT ONLINE: Warum meinen Sie, die Moscheevereine seien ungeeignet?

    Abdel-Samad: […] Sie predigen die gleiche Theologie und die gleichen Gesellschaftsbilder, die für das Elend in der arabischen Welt verantwortlich sind.

    ZEIT ONLINE: Können Sie das genauer beschreiben?

    Abdel-Samad: Es ist die gleiche ausschließende Geisteshaltung gegenüber Ungläubigen, die Diskriminierung von Frauen, der Hass auf Juden. Die Syrer fliehen ja vor solchen Auswüchsen des Islams massenhaft zu uns. Und wir wollen jetzt aus dem Stoff, aus dem Bürgerkriege in Nahost gemacht wurden, ein Kleid für die Integration nähen? Das geht nicht. Es ist ein fataler Fehler, die ankommenden Syrer den Moscheevereinen auszuliefern. […] Moscheen sind keine Orte der Integration! In staatlichen Schulen könnten wir ehrliche Debatten über den Islam führen. Aber was schreiben mir viele Lehrer: Ich traue mir nicht mehr zu, muslimische Schüler über Islamismus und Terror aufzuklären! Selbst an Universitäten werden kontroverse Veranstaltungen mit Islamkritikern abgesagt, damit der innere Frieden gewahrt bleibt. […]

    ZEIT ONLINE: Es gibt sicherlich auch eine berechtigte Angst, rechte Ressentiments gegenüber allen Muslimen zu schüren.

    Abdel-Samad: Aber durch die absurde Behauptung, der Islam habe mit dem Islamismus nichts zu tun, bekommt der rechte Rand erst Aufwind. Wenn man Probleme nicht beim Namen nennt, schützt man auch die Muslime nicht. Im Gegenteil. Man schützt sie, indem man ihre Probleme ehrlich anspricht und diese Debatten in die Mitte der Gesellschaft holt. Mir hat dieser Muslim in Paris gar nicht gefallen, der auf der Trauerveranstaltung auf dem Place de la République seine Augen verband und ein Plakat hochhielt: Ich bin Muslim, aber kein Terrorist! Ich vertraue Ihnen, vertrauen Sie auch mir. [Vgl. Blind Trust Project, Konzept der Islamophobie“-Bekämpferin AsoOmii Jay, Toronto, Kanada (s. u.).]

    ZEIT ONLINE: Das war doch eine Friedensgeste. Wieso fanden Sie das schlecht?

    Abdel-Samad: Es war eine Veranstaltung für die Opfer des Terrors. Aber dieser Mann musste sagen: Nein, eigentlich bin ich das Opfer, eigentlich ist der Islam friedlich. Wenn das stimmen würde, müsste der „Islamische Staat“ ein Staat der Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit sein, wo Frauen gleichberechtigt sind, wo Homosexuelle nicht um ihr Leben fürchten. Aber das ist nicht der „Islamische Staat“, das ist nicht Saudi-Arabien, der Iran, Sudan, Marokko, Pakistan oder jedes Land, wo die Gesetze des Islams in der Politik angewandt werden.

    ZEIT ONLINE: Trotzdem sollten wir nicht die Muslime mit dem „Islamischen Staat“ verwechseln.

    Abdel-Samad: Korrekt. Man muss zwischen Muslimen und Islam unterscheiden, aber nicht den Islam reinwaschen wollen. Der Islam als Religion des Friedens? Das ist eine Lüge, die nichts bringt. Aber wenn die Presse sie wiederholt, muss sie sich nicht wundern, wenn sie als Lügenpresse wahrgenommen wird. Interessant ist, dass in der arabischen Welt mittlerweile eine viel offenere Islam-Debatte stattfindet – in Ägypten, im Libanon und in Tunesien. Aber in Europa haben die Apologeten die Oberhand. […]

    ZEIT ONLINE: Was würden Sie zuerst am Islam ändern, wenn Sie könnten?

    Abdel-Samad: Ich will nichts an den Schriften ändern. Ich will nur, dass wir uns eingestehen: Der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser Welt zu werden, sondern um über die Welt zu herrschen. […] Heutige Salafisten und Islamisten verstehen Allahs Auftrag genauso, wie er auch damals gemeint war. Sie missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen ihn nur. In keiner anderen Religion heute wird der Begriff Ungläubige so abwertend benutzt wie im Islam. In keiner anderen Religion ist allein die Tatsache, dass man ungläubig ist, ein Todesurteil. Wir müssen uns also von der Geltung der Texte im Koran verabschieden, so wie die meisten Christen sich von Sätzen des Alten Testaments distanziert haben. […]

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/hamed-abdel-sama-islam-kritik-muslime-fundamentalismus/komplettansicht

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    Als globale Schariabewegung für immer jede Kritik am Islam tabuisieren einerseits, als ein durch die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris irgendwie überdurchschnittlich schlimm betroffener muslimischer Französe eine sicherlich vorzugsweise nichtmuslimische Liebkosung einheimsen andererseits.

    Statt als säkularer Muslim die weltweite Gültigkeit und Durchsetzung der universellen Menschenrechte zu fordern, darf der Entsühnung suchende werdende Dhimmi dem Schariafreund ganz doll „vertrauen“ und ihn rituell knuddeln.

    „Je suis musulman et on dit de moi que je suis terroriste. Je vous fais confiance, et vous ? Alors faites-moi un câlin.“

    „I am a Muslim, but I am told that I was a terrorist. I trust you – you trust me. If so: give me a hug.“

    Ob der Passant und durch sein gerührtes Herzen und Umarmen dialogisch Initiierte anschließend noch das Verbot von Polygamie und Kindbraut oder das kopftuchfreie Klassenzimmer fordert, bleibt zu hoffen.

    Islam ist ein komplettes Rechtssystem, das die eigene Herrschaft sucht sprich das Beherrschtwerden alles Nichtislamischen. Ob man muslimisch fühlt bzw. geprägt ist oder nicht, man empfehle der Politik und dem interreligiösem Dialog: Denken statt Kuscheln.

    «I want to tell you that a Muslim is not necessarily a terrorist. Our religion prohibits to kill,» he said.

    http://en.news-4-u.ru/a-muslim-came-to-the-area-and-invited-the-parisians-to-embrace-him-if-they-trust-him.html

    Installé sur la place de la République dimanche, les yeux bandés, Abdel Tadmaya a tout simplement demandé aux Parisiens venus se recueillir de lui faire… des câlins. Un test de confiance touchant que cet inconnu a mis en place à l’aide de deux écriteaux. Sur le premier, on peut lire: „Je suis un musulman, mais on me dit que je suis un terroriste“. Et sur le second: „J’ai confiance en vous, avez-vous confiance en moi? Si oui, prenez-moi dans vos bras“.

    Ce genre d’initiative contre l’islamophobie n’est pas une nouveauté. Cette méthode que les anglo-saxons appellent „Blind Trust“, avait déjà fait ses preuves en janvier dernier à Toronto, au Canada.

    La réaction des Parisiens ne s’est pas fait pas attendre. Dans la vidéo ci-dessus, publiée le 17 novembre sur YouTube, ils viennent tour à tour enlacer le jeune homme sur la place publique. Et certains n’ont pas réussi à retenir leurs larmes face à cet appel de confiance.

    „Un terroriste est un terroriste, une personne prête à tuer un autre être humain sans raison. Un musulman ne ferait jamais ça. Notre religion l’interdit„, a conclu l’homme en retirant son bandeau. La vidéo visionnée plus de 460.000 fois a également ému les internautes qui ont chaleureusement salué cette initiative.

    http://www.huffingtonpost.fr/2015/11/19/attentats-un-musulman-fait-un-test-de-confiance-sur-les-parisiens_n_8597810.html

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    „Ein Terrorist kann kein Muslim sein“

    (Von Andrea Backhaus auf ZEIT online am 15.11.2015)

    […] „Wir verurteilen diesen abscheulichen Terrorakt aufs Schärfste“, sagte der saudische König Salman, der gerade in der Türkei auf dem G-20-Gipfel zu Gast ist. Jordaniens König Abdullah drückte sein „tiefes Bedauern“ und seine Solidarität mit Frankreich aus.

    „Diese Akte, die die Stabilität und Sicherheit Frankreichs zerstören wollen, gehen gegen alle menschlichen und moralischen Werte„, sagte Katars Außenminister Khalid al-Attiyah. Kuweits Emir Sabah al-Sabah betonte, diese kriminellen Akte würden sich gegen „alle Lehren des heiligen Glaubens“ wenden.

    Der Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Khalifa bin Zayed al-Nahyan, verurteilte die Anschläge als „abscheuliches Verbrechen“. Sein Land werde alles tun, um den „Terrorismus in all seinen Formen“ zu bekämpfen. Und der iranische Außenamtssprecher Hussein Dschaberi sagte in Teheran: „Diese Terroristen sind keine Muslime und haben nichts gemeinsam mit den Kriterien und Werten des Islam.“

    Viele hohe islamische Gelehrte verwiesen mit Nachdruck darauf, dass die Motive für Terror und Gewalt nicht im Islam zu suchen seien. „Der Islam billigt keine Terroristen. Diese Akte sind das Gegenteil der Barmherzigkeit, die die Religion in die Welt gebracht hat“, heißt es etwa in einer offiziellen Erklärung vom Rat der Höchsten Religionsgelehrten, der wichtigsten religiösen Körperschaft in Saudi-Arabien. Die Auslöschung des Terrorismus sollte aus einer „vereinten moralischen Haltung“ heraus erfolgen, heißt es weiter.

    Ähnlich kämpferisch klingt es aus Ägypten. So zitierte das ägyptische Staatsfernsehen den Großscheich Ahmad al-Tayyeb, Rektor der Kairoer Al-Azhar-Universität, der höchsten religiösen Instanz im sunnitischen Islam, mit den Worten: „Die Zeit ist gekommen, dass sich die Welt vereint [unter islamischer Führung], um dieses Monster des Terrorismus zu bekämpfen.“

    Auch unter Europas Muslimen herrscht tiefe Bestürzung. Der Rat der Muslime in Frankreich, CFCM, lehnte die „niederträchtigen und schändlichen Angriffe mit größtem Nachdruck“ ab. Der Vorsitzende des Münchner Forums für Islam, MFI, Benjamin Idriz, verweist darauf, dass die Muslime nun in besonderer Weise herausgefordert seien. „Wenn Menschen bei solchem Tun sich tatsächlich auf Gott berufen, dann rufen wir Muslime ihnen laut und deutlich entgegen: Nie kann Gott, der Allerbarmer und Allbarmherzige, sein Prophet oder unser Glaube, der Islam, für eure Verbrechen eingespannt werden!“ Der Islam, schreibt der Imam weiter, lehne jede Art von Terror ab. Er appelliert an theologische Autoritäten und Gläubige gleichermaßen, sich diesem Missbrauch noch stärker entgegenzustellen.

    Das betont auch der deutsch-syrische Politologe und Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek in seiner offiziellen Erklärung. So könne man das Ziel der Terroristen, Panik, Hass und Zwietracht zwischen den gesellschaftlichen Gruppen und Religionen zu säen, nur dann verhindern, wenn alle gemeinsam [proislamisch, proschariatisch] handelten: „Wir appellieren insbesondere an Medien und Politik, den Terroristen nun nicht auf dem Leim zu gehen, indem ihre pseudo-religiösen Begründbarkeiten einfach unkritisch übernommen werden und damit der Vereinnahmung des Islam weiter Vorschub geleistet wird.“ [Ihr Journalisten: Über den Islam nur Gutes!] […]

    Muslime in der ganzen Welt distanzieren sich nicht nur von den Anschlägen in Paris, sondern von sämtlichen Gewalttaten, die der „Islamische Staat“ (IS) im Namen ihrer Religion verübt. […] Als mediales Sprachrohr nutzen sie dabei eine Kampagne, die junge britische Muslime schon im Herbst 2014 starteten: Not in my name. […]

    Die jungen Muslime der Londoner Organisation Active Change Foundation, die sich gegen Gewalt und Terrorismus einsetzt, wollten es nicht akzeptieren, dass der IS im Namen ihrer Religion unschuldige Menschen tötet. Deshalb machten sie Fotos, auf denen sie Schilder mit dem Slogan „Not in my name“ hochhielten. In Videoclips erklären sie, warum der IS weder den Islam noch die Muslime vertrete. „Weil ihr unschuldige Menschen tötet“, heißt es da und „weil das, was ihr macht, unmenschlich ist“. Oder: „Weil ihr Herzen und Seelen missbraucht.“ Zehntausende Muslime folgten der Aktion und posteten ähnliche Statements.

    Jetzt werden diese Bilder und Videos wieder auf Twitter und Facebook geteilt, oft ergänzt von Fotos und Tweets aus der Zeit nach den Terroranschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo vor einigen Monaten und aktuellen Meldungen. Unter den Hashtags #NotInMyName und #MuslimsAreNotTerrorists kursieren Tausende Beiträge, in denen sich Muslime gegen Gewalt [nicht gegen die Scharia] aussprechen. Auf einem Foto sind vier Kinder zu sehen. Sie alle halten einen Zettel hoch, darauf steht: „Gaza in Solidarität mit Paris.“ [Niemand in Gaza protestiert gegen die Kairoer Menschenrechtserklärung von 1990.] Etliche Twitter-Nutzer zitieren eine Sure aus dem Koran: „Wer einen unschuldigen Menschen tötet, tötet die gesamte Menschheit.“ [Und was ist mit den nach der Sakraljurisprudenz von Koran und Sunna schuldigen Menschen, in Teheran oder Riad heute, im Islam seit 1400 Jahren?]

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-11/paris-anschlaege-muslime-reaktionen/komplettansicht

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    [CBC (Kanada), 11.03.2015]

    Are New Yorkers as tolerant as some Torontonians? That’s the question a New York actor attempted to answer as he re-created a Canadian social experiment aimed at breaking down barriers and raising awareness about Islamophobia.

    New Yorker Karim Metwaly brought the Blind Muslim Trust social experiment to the Big Apple to test the city’s tolerance. He was inspired by a Canadian video shot a few weeks earlier.

    The premise: A young Muslim man stands in a public square, blindfolded. Beside him a sign that reads „I’m Muslim and I Trust You. Do You Trust me Enough for a Hug?“

    It’s based on a video shot in January in Toronto’s Yonge-Dundas Square. Called the Blind Trust Project, it was created by activist AsoOmii Jay in response to recent hate crimes and bullying against Muslims. In her video, the subject stood between two signs. One read: „I am a Muslim I am Labelled as a Terrorist“, the other read „I trust you do you trust me? Give me a hug.“ […]

    So would New Yorkers be as open? Actor Karim Metwaly stood in public in Manhattan on a chilly afternoon. Watch and see what happens next […]

    Jay [AsoOmii Jay] said she is in favour of any project that helps encourage people to spread love and learn about co-existing together.

    „It is a first step in helping educate people that not all Muslims are ‚bad people‘ and a reminder for radical Muslims as well that if we want to defend Islam, we should do so in a way Islam teaches, not with acts of violence forbidden in Islam.“

    http://www.cbc.ca/news/world/new-yorker-re-creates-canadian-hug-a-muslim-experiment-1.2990717

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    AsoOmii Jay is a Canadian born Muslim blogger, model, activist and the creater of the Blind Trust Project. She is currently pursuing her degree in Psychology and Religion at Carleton University in Canada. She is a public figure, speaker and hosts charity fundraising events globally.

    http://asoomiijay.blogspot.de/

    https://plus.google.com/106041222435513545899

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    „Ungerechtigkeit“ zwischen Jordan und Mittelmeer, doch HAMAS und Kassam-Raketen hat Schariafreundin AsoOmii Jay gar nicht gemeint.

    Canadians on the Injustice in Palestine

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    AsOmii Jay: „One year ago today, Israel attacked innocent civilians in Palestine & murdered children playing on the beach. The war lasted 51 days, destroying homes & taking lives. We walked the streets of Toronto with Shahd Nebal & Time Vision to see Canadians‘ reactions.“

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    Blind Trust Project [Islamophilie-Aktivistin AsoOmii Jay, Kanada]

    „Islam means Peace.“
    In response to recent hate crime and bullying against Muslims due to islamophobia, we walked the streets of downtown Toronto to see the reactions of Canadians on how Muslims are made to feel because of false media.
    The response was touching and inspiring.
    We wish to break down barriers and spread awareness about Islamophobia, encourage Muslims to behave as the prophet Muhammad (peace be upon him) taught us in kindness and good manners, to teach both extremist muslims and non muslims that violence and terrorism is NOT islam, and we urge non-Muslims to learn about the true Islam. Pick up a Quran and learn for yourselves the truth.

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    „Blind Muslim Trust“ – Social Experiment That Will Change Your Mind

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    Jeder darf sich gut fühlen und zur Frauenfeindlichkeit von Sure und Hadith und überhaupt zum islamischen Totalitarismus lachen oder weinen oder beides. Das Doppelritual von Islambeschwichtigen und Knuddeln kann weitergehen. Die Postmodernisten und Spaßkulturalisten von STHML Panda, Betreiberkollektiv eines YouTube-Kanals („social experiment video“), inszenieren das Blind Muslim Trust Experiment in Schwedens Hauptstadt.

    Jag är muslim. Inte samma sak som terrorist. Litar du på mig? Jag litar på dig!

    Stockholm, 22.03.2015.

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  3. Jacques Auvergne Says:

    Leider Dauerthema bei Dauer-Redetabu:

    Klientengewalt Sozialer Arbeit

    Mord (Messerangriff) in Schweden 2016, Opfer: 22-jährige Dolmetscherin für die Soziale Arbeit, eine erst seit Sommer 2015 eingeschriebene Studentin der Psychologie, tätig alleine und in der Nachtschicht in einer Asylbewerberunterkunft für Minderjährige (child migrant centre), erstochen, Täter: ein Fünfzehnjähriger aus Somalia.

    Revealed: Migrant boy, 15, arrested on suspicion of murdering Swedish social worker is from Somalia – as family blame politicians for her death and police warn they cannot cope with rising violence

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3416343/Sweden-asylum-worker-22-stabbed-death-frenzied-attack-CHILD-migrant-centre-refugee-boy-15-arrested-murder.html#ixzz3yQPOfjaa

    Die Eltern der Ermordeten sind Einwanderer aus dem überwiegend griechisch-christlichen Mardsch Uyun (Marjeyoun) im Libanon und sicherlich Christen, möglicherweise Angehörige der libanesischen Minderheit der Armenier.

    Une Libanaise tuée en Suède par un réfugié
    26.01.2016
    ANI

    Alexandra Pierre Mezher, libano-suédoise originaire de Marjeyoun, a été tuée lundi en Suède par un réfugié dont la nationalité n’a toujours pas été identifiée.

    http://rplfrance.org/index.php?content=eclairages/160126ani1-nm.htm

    An-Nahar
    Myrna Doumit
    26 janvier 2016 at 22:00

    Alexandra Pierre Mezher, 22 ans, une libano-suédoise originaire de la ville de Marjeyoun au Liban-Sud, a été poignardée à mort, lundi en Suède par un réfugié mineur dont la nationalité n’a toujours pas été identifiée.

    Contacté par an-Nahar, l’ambassadeur du Liban à Stockholm, Dr Ali Ajami a déclaré que le drame s’est produit lundi dans un centre d’accueil pour réfugiés dans la ville de Mölndal – non loin de Gothenburg- qui abrite les réfugiés mineurs non accompagnés qui entrent dans le pays. Le centre compte actuellement près de 20 réfugiés entre 14 et 17 ans, souligne Dr Ajami.

    Interrogé sur les circonstances du drame, l’ambassadeur affirme que deux versions circulent actuellement, l’une stipulant que la dispute aurait eu lieu à l’origine entre un réfugié et la jeune fille pour des motifs encore inconnus, une autre affirmant qu’un accrochage aurait éclaté entre les mineurs à l’intérieur du centre et que la jeune fille serait intervenue pour régler l’affaire. Il est à noter qu’Alexandra faisait partie des assistantes sociales qui travaillaient à l’intérieur du centre. „Alexandra a débuté son travail depuis quelques mois dans ce centre en tant que traductrice“, précise M. Ajami. […]

    http://fr.annahar.com/article/305638-une-libanaise-tuee-en-suede-par-un-refugie

    ::

    Mardsch Uyun

    Mardsch Uyun (arabisch ‏مرج عيون‎ Mardsch ʿUyūn, lokal Marž ʿAyūn, auch Marj ‚Ayoun, Marjuyun, Marjeyoun oder Marja’uyun) ist eine Stadt im Libanon und Sitz des gleichnamigen Distrikts im südlichen Libanon. Der Name bedeutet Frühlingswiese.

    Die Stadt hat eine überwiegend christliche, griechisch-orthodoxe Bevölkerung; der Großteil der Bevölkerung in der umliegenden Hügellandschaft ist moslemisch. Marjajoun hat etwa 3.000 Einwohner. Die Südlibanesische Armee, eine Miliz, die während des Krieges im Libanon 1982 mit Israel verbündet war, hatte hier bis zum israelischen Rückzug 2000 ihr Hauptquartier. Im Libanonkrieg 2006 wurde der Ort kurzzeitig durch israelische Truppen besetzt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mardsch_Uyun

    ::

    Staden Mezher i Libanon har mestadels armenisk befolkning. Om BO’s efternamn är hämtat från den staden, kanske man kan anta att hon var armenier och därmed hade kristen bakgrund?

    Det ska bli intressant att få veta mer om GM.

    https://www.flashback.org/t2677894p58

    „Just this Monday a young woman, a refugee center worker in Mölndal, was stabbed to death when an argument broke out at the center for underage unaccompanied refugees. Alexandra Mezher, 22, was taken to hospital with severe injuries and later died.

    She was stabbed by a 15-year-old boy who was later arrested on suspicion of murder. Mezher’s thesis was titled ‘The Road to Non-Criminal – A Lifestyle Change’. She believed that creating a trustful relationship with people was key for a social worker. The center where she worked housed 10 youths aged between 14 and 17…“

    (Jihad Watch)

    http://www.jihadwatch.org/2016/01/sweden-muslim-migrants-force-police-to-flee-refugee-center

    Mezher (Arabic: مزهر‎, Armenian: Ծաղկաձոր, Dzaghgatzor)
    Mezher (Dzaghgatzor), an Armenian town in Lebanon

    Mzher (or Dzaghgatzor in Armenian) is a small town located between Antelias and Bsalim, in Matn district. It is a new town, where most of the population is Armenian, along with other Christians. In Mzher the Armenian community has one of the top Armenian schools, Melankton and Haig Arslanian College (Jemaran) and a socio-cultural sport club, Aghpalian. The headquarters of SAHALCO are also situated nearby.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Armenians_in_Lebanon#Mezher_.28Dzaghgatzor.29.2C_an_Armenian_town_in_Lebanon

    Miss Mezher, of Lebanese Christian origin, lived with her parents Boutros, 46, and Chiméne, 42, and her two younger brothers in Borås, some 40 miles from Molndal.

    Her father came to Sweden from Beirut, Lebanon, in 1989 and her mother moved there three years later.

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3417621/Haunting-video-murdered-Swedish-refugee-worker-shows-singing-1D-concert-best-friend-saw-sister.html

    Alexandra Mezher, right, and her friend Lejla Filipovic when they graduated from high school in Boras Sweden on June 10, 2012.

    Prime Minister Stefan Lofven … criticised Swedish police for „betraying“ women by allegedly covering up allegations that they were sexual harassed by recent immigrants at a music festival in Stockholm [der Taharrush gamea auf dem Musikfestival Wer Are Sthlm; Sommer 2015, doch auch bereits 2014], The Guardian reported. The newspaper also reported similar attacks on women in Malmo on New Year’s Eve [der Taharrusch dschamai der Silvesternacht 2015/16, Malmö, Schweden].

    smh | sydney morning herald

    http://www.smh.com.au/world/15yearold-migrant-allegedly-stabs-swedish-asylum-centre-worker-to-death-20160126-gmep2y.html

  4. Machandelboom Says:

    (Rechtskunde für Flüchtlinge. In Bayern werden Flüchtlingen in einem Pilotprojekt die Grundprinzipien unserer Rechtsordnung vermittelt.)

    „Was tun Sie, wenn Ihre Schwester den Glauben wechselt?“

    FAZ, 06.02.2016, von ALEXANDER HANEKE

    Winfried Bausback, bayerischer Justizminister und Professor der Rechte, ist an diesem Morgen selbst gekommen, um die erste Unterrichtsstunde in seiner Heimatstadt Aschaffenburg zu halten. „Rechtsbildung für Flüchtlinge und Asylbewerber“ steht in einem Klassenzimmer der Staatlichen Berufschule I auf dem Programm. Die Staatsregierung hat ein Pilotprojekt initiiert, um den Neuankömmlingen die Grundprinzipien der deutschen Rechtsordnung nahezubringen. Freiwillige Kurse, für die sich knapp 800 Juristen in ganz Bayern als Referenten gemeldet haben. […]

    „Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam über die Grundprinzipien des deutschen Rechtsstaats reden“, sagt Bausback dann, als er an der Reihe ist. „Wer von ihnen hat eine Schwester?“ Die meisten – angesprochen sind an dieser Stelle vor allem die Männer – melden sich. „Was würden Sie tun, wenn Ihre Schwester sagt: ,Ich wechsele den Glauben.‘ Wäre das ein Problem?“

    Murmeln im Raum, ein paar sagen nein, andere aber auch ja. „Uns ist ganz wichtig: Wir haben hier in Deutschland Freiheiten, die jedem zustehen,“ sagt der Minister. „Eine davon ist die Religionsfreiheit. Jeder darf seinen Glauben wechseln. Und wer ihn davon abhält, begeht eine Straftat.“ […]

    http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/sehnsuchtsort-deutschland-der-rechtsbildungsunterricht-14054418.html

    ::
    ::

    Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) hat die Einhaltung von Regeln als Grundvoraussetzung für eine gelingende Integration von Flüchtlingen bezeichnet.

    Von den im Grundgesetz verankerten Grundrechten und Regeln eines demokratischen und toleranten Zusammenlebens könne sich niemand ausnehmen, sagte Salomon der Deutschen Presse-Agentur. „Es muss klar sein: Wer hier zu uns kommt, muss diese Regeln akzeptieren.“ Dies müsse Politik aktiv einfordern. Ausdrücklich nannte er die Meinungs- und Religionsfreiheit, den Schutz von Minderheiten sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau. „Die in Deutschland geltenden Werte und Regeln garantieren, dass wir ein freies Land sind“, sagte Salomon. „Deshalb können wir überkommene Rollenbilder, nach denen Frauen weniger wert sind als Männer, nicht akzeptieren.“ Dies sei die Lehre aus den sexuellen Übergriffen an Silvester in Köln und aus der Debatte um Hausverbote für Flüchtlinge in Freiburger Clubs und Diskotheken wegen sexueller Belästigung und anderer Straftaten.

    (Focus, 27.01.2016)

    http://www.focus.de/regional/freiburg/migration-freiburgs-ob-fluechtlinge-muessen-sich-an-regeln-halten_id_5241799.html

    [Januar 2015] Rede von OB Dieter Salomon beim Neujahrsempfang

    […] Freiheit kann nur auf der Grundlage von Achtung und Respekt vor allen Menschen gedeihen. Und Freiheit kann dauerhaft nur Wirklichkeit werden, wenn viele Menschen verantwortlich für sie eintreten und sie verteidigen.

    Keine Religion rechtfertigt Mord im Namen Gottes. Das tut auch der Islam nicht. Es ist traurig, dass es notwendig war, aber trotzdem enorm wichtig, dass viele muslimische Verbände dies in den letzten Tagen nochmals eindeutig klargestellt haben. Verbrecher sind Verbrecher und dürfen sich nicht auf Gott und den Koran berufen. […]

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/rede-von-ob-dieter-salomon-beim-neujahrsempfang–98965610.html

    [2008. Freiburgs Oberbürgermeister Dieter Salomon empfängt den Ex-Präsidenten der islamischen Diktatur des Iran, Mohammed Chatami. Muḥammad Ḫātamī trägt den Titel Hodschatoleslam val-moslemin (Beweis des Islam und der Muslime) und war ab 1978 Direktor des Islamischen Zentrums Hamburg.]

    Der Zentralrat der Juden in Deutschland wendet sich in dem Schreiben direkt an Oberbürgermeister Dieter Salomon (Die Grünen), Universitätsrektor Hans-Jochen Schiewer, Staatsminister Gernot Erler (SPD) und Domkapitular Wolfgang Sauer. Seine Kritik: Mit dem ehemaligen iranischen Staatspräsidenten Mohammed Khatami wurde zu unkritisch umgegangen. Dieser hatte in der vergangenen Woche auf Einladung der Universität einen Tag lang Freiburg besucht. Dabei wurde er von OB Salomon im Rathaus empfangen, bekam von Domkapitular Wolfgang Sauer das Münster gezeigt und hielt am Abend im vollen Audimax der Universität einen Vortrag über den Dialog des Islam mit der westlichen Welt. Im Anschluss daran konnte das Publikum Fragen stellen, allerdings nur, wenn sie sich nicht auf die Innenpolitik des Landes bezogen.

    Unterzeichnet ist der Brief vom Vizepräsidenten des Zentralrats, Dieter Graumann, und von Generalsekretär Stephan J. Kramer. Beide weisen darauf hin, dass Lob und Anerkennung, die dem als „liberal“ und „prowestlich“ geadelten Khatami bei seinem Besuch zuteil wurden, „völlig unakzeptabel“ und „durch nichts zu rechtfertigen“ seien angesichts der „brutalsten Menschenrechtsverletzungen“ gegen das iranische Volk, die auch während Khatamis Amtszeit von 1997 bis 2004 stattgefunden hätten. Sie fordern die vier Adressaten dazu auf, die „Beschwichtigungspolitik “ aufzugeben und die Opposition im Iran zu unterstützen.

    Scharfe Kritik üben die Unterzeichner an Salomons Aussage, dass der Iran während Khatamis Präsidentschaft „einen politischen Weg mit dem Ziel nach mehr Rechtsstaatlichkeit, mehr Demokratie und mehr Freiheit“ gegangen sei. „Dieser von Ihnen so formulierte Persilschein“, heißt es in Richtung des Freiburger OBs, „macht nicht nur den Bock zum Gärtner, sondern ist eine Verhöhnung und Beleidigung sämtlicher Opfer der Mullah Regimes“. Und weiter: „Ihr Appeasement gegenüber Herrn Khatami und damit dem Mullah-Regime und dessen diktatorischen und terroristischen Ambitionen ermöglicht es erst, jene Vorhaben umzusetzen, die Präsident Ahmadinedschad heute offen benennt, nämlich mit Hilfe einer islamischen Atombombe Israel von der Landkarte zu fegen und das iranische Volk brutal weiter zu unterdrücken.“

    Ähnlich scharf ist die Kritik an Domkapitular Wolfgang Sauer, der Khatami durchs Münster geführt, aber Folter und Menschenrechtsverletzungen nicht angesprochen habe. „Ihr Schweigen, Herr Domkapitular Sauer, markiert in der Tat eine ,historische Stunde’, allerdings eine der Schande, des Wegsehens und Schweigens.“ Während Staatsminister Gernot Erler und dem Auswärtigen Amt ein „fataler Schmusekurs“ im Umgang mit der Hisbollah angekreidet wird, werfen die Verfasser des Briefes Unirektor Schiewer vor, die blutige Niederschlagung der Studentenbewegung während Khatamis Amtszeit „geflissentlich übersehen“ zu haben: „Sie haben zwar die Dialogbereitschaft Khatamis hervorgehoben und seinen Einsatz für Religion und Spiritualität, die Verbrechen gegen Studenten und Universitätsprofessoren während seiner Amtszeit und sogar aktuell, aber fahrlässigerweise verschwiegen.“ […]

    (Von Frank Zimmermann. Zentralrat der Juden: Kritik an Salomon. Badische Zeitung, 04.11.2008.)

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/zentralrat-der-juden-kritik-an-salomon–7429245.html

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