443. Großscheich al-Tayyeb und die Friedensbotschaft des Islam

‏ أحمد الطيب‎‎

Aḥmad aṭ-Ṭayyib

Ahmad al-Tayyeb

Protest gegen den Auftritt von Großscheich al-Tayyeb vor dem Deutschen Bundestag und der Universität Münster

Die Azhar zu Kairo ist eine mehr als tausend Jahre alte islamische Lehrstätte von höchster Bedeutung für alle Sunniten, ein wenig dem Vatikan und dessen Rolle für Katholiken vergleichbar, und wird von einem islamischen Gelehrten, dem Scheich al-Azhar oder Großimam der Azhar geleitet. Ihren Lehrbetrieb nahm die Institution im Jahre 988 d. Z. auf. Der Scheich von Azhar gilt vielen sunnitischen Muslimen als höchste islamische Autorität, derzeitiger Amtsinhaber ist Prof. Dr. Ahmad Mohammad al-Tayyeb. Seit vier Jahren kooperiert die Azhar mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, wo Prof. Dr. Mouhanad Khorchide Leiter des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT), Professor für Islamische Religionspädagogik und Stellvertretender Direktor des Centrums für religionsbezogene Studien ist. Am ZIT werden ebenso Imame ausgebildet wie Lehrer für den bekennenden Islamischen Religionsunterricht (IRU).

Oberbürgermeister Markus Lewe und die Rektorin der Universität Münster Prof. Dr. Ursula Nelles haben den Islamgelehrten nach Deutschland eingeladen, um am 17. März 2016 auf einer Konferenz der Weltreligionen („Friede sei mit Euch“) in der Aula des Schlosses zu sprechen (World Religions Conference: „Peace be upon you – Assalamu Alaikum“). Einen Tag eher darf der Großscheich der Azhar im Großen Protokollsaal des Berliner Reichstagsgebäudes vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern der Religionsgemeinschaften und Wissenschaftlern sprechen, Thema seines Vortrags: „Friedenspotenzial des Islams“.

Betrachten wir also den Islam und suchen das Friedenspotenzial. Nach dem Koran erbt die Schwester nur halb so viel wie der Bruder, die Aussage einer Frau vor Gericht gilt nur halb so viel wie die Meinung eines Mannes; die nichtmuslimischen Gemeinschaften haben sich der Macht der muslimischen Gemeinde (Umma) zu unterwerfen. Auch im alle Lebensbereiche umfassenden (totalitären) Islamischen Recht (Scharia; Fiqh) ist die Frau weniger wert als der Mann und sind alle Nichtmuslime herabzuwürdigen. Wer Kind eines muslimischen Vaters ist oder einmal als Muslim gelebt hat, darf aus der Religion nicht austreten. Eine muslimische Tochter darf keinen Nichtmuslim heiraten; ab dem Alter von neun Jahren hat sie, bis auf Hände und Gesicht, ihren gesamten Körper mit einem Schleier zu bedecken, jenem Hidschab, den auch die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB) als verpflichtend betrachtet, wie sie dem Bundesverfassungsgericht gegenüber in einer Stellungnahme zum Lehrerinnenkopftuch erläutert:

Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.

Apostasieverbot, Hidschab, Polygamie (selbstredend nur Polygynie) und Frühehe, Kinder zur Furcht vor der Höllenstrafe erziehen, all das ist kein sogenannter Islamismus, sondern authentische islamische Religion, genau so, wie sie nicht zuletzt von der Kairoer Lehrstätte der Azhar und auch von Großimam al-Tayyeb vertreten wird. Al-Azhar ist ein auf Schariagehorsam und vermeintliches Jenseits ausgerichtetes Institut, das wir Säkularen eigentlich nicht Universität nennen sollten, sondern Madrasa. Denn jede wissenschaftliche Hochschule kennzeichnen Meinungsvielfalt und Freiheit der Lehre. An der Azhar darf aber in allen Fakultäten nur innerhalb der Grenzen der Scharia geredet und geschrieben werden.

Überall, wo der Islam erst einmal an die Herrschaft gekommen ist, diskriminieren die geltenden Gesetze die Frau und den Nichtmuslim. Öffentlich wird auf religiös korrektes Verhalten kontrolliert: die Bedeckung der Frau mit dem Hidschab und ihre Überwachung auf Keuschheit, die Reinheits- und Nahrungsvorschriften, fünfmaliges tägliches Gebet, Anwesenheitspflicht beim Freitagsgebet für jeden männlichen Muslim und immer noch mehr. Jeder erwachsene männliche Muslim hat beschnitten zu sein, erwachsen ist nach islamischem Recht für Männer 15 Jahre alt. Mindestens im schafiitischen Recht, viele Ägypter sind Schafiiten, ist auch jedes Mädchen zu beschneiden, wobei die Muslima mit neun Jahren religiös erwachsen ist sprich die Schariapflichten zu erfüllen hat und verheiratet werden kann.

Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist sehr islamisch. Auch angeblich gering invasive Formen wie die sogenannte milde Sunna, eine FGM Typ Ia oder IV, müssen in Deutschland verboten bleiben; auch in medikalisierter Form. Zahlreiche Kampagnen der letzten Jahre nicht nur in Indonesien (Indonesian Ulema Council: MUI – Majelis Ulama Indonesia) und Malaysia (Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs), sondern ebenso in den USA (Arora und Jacobs) sowie nicht zuletzt in Deutschland (Ringel und Meyer; Hörnle und der 70. djt) versuchen, diese angeblich geringfügige Form der Mädchenbeschneidung straffrei zu stellen, was im Namen der allgemeinen Menschenrechte und der körperlichen Unversehrtheit zu verhindern ist. Jungen haben den gleich hohen Anspruch auf Schutz wie Mädchen (Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes). Rituelle Beschneidung (FGM, MGM) dient nicht dem Kindeswohl, sondern gehört in den Bereich „überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind“ (UN-Kinderrechtskonvention Artikel 24 (3)). Die lebenslangen nachteiligen Beschneidungsfolgen für sich und seine Sexualpartner kann ein Jugendlicher völlig altersgemäß noch nicht abschätzen, weshalb ein Minderjähriger, ein Mensch unter achtzehn Jahren, in Bezug auf eine an ihm vorgenommene Genitalbeschneidung noch gar nicht einwilligungsfähig ist.

Scharia

Dass im von der Scharia beherrschten Teil der Welt der Islam nicht kritisiert werden darf, die Meinungs- und Pressefreiheit also eingeschränkt ist, oder dass die muslimische Ehefrau bei Trennung ihre Kinder verliert, ist kein Zufall. In diesen Staaten ist der Verfassung ein Schariavorbehalt vorangestellt, der gewährleistet, dass alle anderen Artikel sowie die abgeleiteten Gesetze und Verordnungen Allahs Befehl (Koran) und Mohammeds Handeln (Sunna) nicht widersprechen dürfen. Ägyptens Verfassung auch von 2014 stellt klar, dass die Scharia „Hauptquelle der Gesetzgebung“ ist, Großscheich al-Tayyeb protestiert selbstverständlich nicht.

Article (2) Islam is the religion of the State and Arabic is its official language. The principles of Islamic Sharia are the main source of legislation.

Nur ein weiteres Beispiel, die 1956 ausgerufene Islamische Republik Pakistan. Alle Gesetze müssen der Scharia entsprechen, kein Gesetz darf Koran und Sunna (anglis. sunnah) zuwiderlaufen:

The Constitution of Pakistan, Part IX: 227 (1) All existing laws shall be brought in conformity with the Injunctions of Islam as laid down in the Holy Quran and Sunnah, in this Part referred to as the Injunctions of Islam, and no law shall be enacted which is repugnant to such Injunctions.

Die islamische Normativität („Koran und Sunna“) ist ebenfalls Standard der deutschen Islamverbände und bleibt eine Gefährdung für freiheitliche Demokratie, Säkularität und Bürgerrechte.

Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinationsrats. Dieser Grundsatz darf auch durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.

(Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. KRM. Geschäftsordnung in der Fassung vom 28. März 2007)

Morgen wird der 70jährige Großimam aus Kairo vor dem Deutschen Bundestag sprechen dürfen – nicht über das frauenfeindliche und antidemokratische Potenzial der Scharia, sondern das islamische „Friedenspotenzial“.

Vom 13. bis 15. März 2016 tagt in Berlin die Internationale Konferenz zur Bekämpfung des Antisemitismus. Bundestag und Auswärtiges Amt sind Gastgeber der Interparlamentarischen Koalition zur Bekämpfung von Antisemitismus (ICCA). Mehr als 100 Abgeordnete aus fast 40 Ländern nehmen teil. Anlässlich dieser Konferenz hat Bundeskanzlerin Merkel betont, „dass Antisemitismus und Vorurteile gegenüber anderen Menschen bei uns keinen Platz haben“ und konstatiert, dass Antisemitismus „leider auch im heutigen Alltag präsent ist“. Er äußere sich in Vorurteilen, entlade sich in verbalen Attacken und münde oft in Gewalt. „Damit dürfen wir uns niemals abfinden“, machte die Bundeskanzlerin klar. Dieser gute Vorsatz sollte jedoch nicht lange eingehalten werden. Keine 24 Stunden später durfte im Bundestag ein Gast sprechen, der in der Vergangenheit mehrfach durch antisemitische Positionen aufgefallen ist.

Großscheich al-Tayyeb hatte darum gebeten, auch vor und mit Bundestagsabgeordneten sprechen zu können. „Ermutigt gerade auch durch muslimische Kolleginnen und Kollegen“ sei er diesem Wunsch gerne nachgekommen, heißt es im Schreiben von Prof. Dr. Norbert Lammert, mit dem der Bundestagspräsident zur Veranstaltung einlädt. Im Anschluss an den Vortrag des Großscheichs bestehe „Gelegenheit zur Gegenrede und Diskussion“. Wen also hat Lammert eingeladen.

Ahmad al-Tayyeb

Der hochverehrte Gast des Deutschen Bundestages und der Uni Münster diskriminiert Juden aus Überzeugung. In einem Interview, das am 25. Oktober 2013 auf Ägyptens Kanal 1 ausgestrahlt wurde (übersetzt von MEMRI – The Middle East Media Research Institute) erklärte al-Tayyeb: „Schon seit Gründung des Islam vor 1400 Jahren leiden wir an der jüdischen und zionistischen Einmischung in die muslimischen Angelegenheiten. Dies hat für die Muslime stets große Not verursacht. […] Der Koran sagte es und die Geschichte hat es bewiesen: ‚Die erbittertsten Gegner der Gläubigen wirst du unter den Juden und den Polytheisten finden‘.“ Der Großimam ist zudem der Ansicht, dass Juden Nichtjuden für „extrem minderwertig“ halten und dass die Juden „eine grausam hierarchische Weltanschauung pflegen und noch nicht einmal davor zurückschrecken, das auch zuzugeben, weil es ja so in der Tora geschrieben steht – im Hinblick auf Tötung, Versklavung und so weiter.“

Ahmed el-Tayeb

Ahmed Muhammad Ahmed el-Tayeb

Jews

In an interview which aired on Egypt’s Channel 1 on October 25, 2013 (as translated by MEMRI), Al-Tayeb stated that “Since the inception of Islam 1,400 years ago, we have been suffering from Jewish and Zionist interference in Muslim affairs. This is a cause of great distress for the Muslims.” He also argued that “the Quran said it and history has proven it: ‘You shall find the strongest among men in enmity to the believers to be the Jews and the polytheists.’” He also claimed that Jews consider non-Jews to be “extremely inferior” and that Jews “practice a terrible hierarchy, and they are not ashamed to admit it, because it is written in the Torah – with regard to killing, enslavement, and so on.”

Der Großscheich der Azhar, morgen zu Gast im Deutschen Bundestag und in drei Tagen an der Uni Münster, kennt seine Religion – und entsprechend kundig beurteilt der wohl ranghöchste sunnitische Schariagelehrte das menschliche Handeln in Bezug auf Krieg gegen Allah und seinen Gesandten bzw. Verderbenstiften auf Erden, auf Ehebruch (zinā), die Bedeckung des weiblichen Körpers mit einem farblich unattraktiven, blickdichten sowie alle Volumina und Konturen verhüllenden Tuch (ḥiǧāb), die mörderischen Angriffe durch Hamas & Co. auf Juden, die Frage nach Gültigkeit oder Nichtgültigkeit eines Gebetes unter einem weiblichen Imam sowie in Bezug auf die im Islam nicht erlaubte Gleichberechtigung von Mann und Frau, wie uns Nushin Atmaca (2007, auf Arab-West Report) informiert; im Einzelnen:

Controversial issues

Die islamischen Hadd-Strafen (Pl. Hudud), wörtlich Grenzvergehen, gemeint ist die Verletzung der Rechte Allahs, ziehen häufig die Todesstrafe nach sich. Al-Tayyeb bleibt hier sozusagen klassisch islamisch, er nennt die Hudud “Allahs [Rechte und] Gesetze” und definiert sie demzufolge als unabänderlich.

However on other issues Al-Tayyib sticks to classical viewpoints: he denies the possibility of revising the hudūd and their punishment as they are “God’s laws” and therefore unchangeable.

Eine Frau darf im Islam kein Freitagsgebet leiten, das Gebet würde sonst islamisch ungültig; wer dennoch bei der Professorin für Islamwissenschaften und Buchautorin Amina Wadud gebetet hat, muss sein Gebet nachholen.

Commenting on the Friday prayer led by the Islamic feminist Amīnah Wadūd he states that this prayer was not valid as women do not have the right to lead men in Friday prayer, saying: “All Muslims who prayed with her need to repeat their prayers”.

Der für jede Muslima verpflichtende Schleier, der Hidschab, steht für den Scheich al-Azhar nicht zur Diskussion. Ihn nicht zu tragen gehört zwar nicht der Kategorie schwerste Sünde an, sei aber dennoch ein eindeutiger Bruch der Scharia.

Furthermore he has argued that the hijāb is an “undisputable duty” for women. However, he seems to have slightly changed his opinion on this matter, as in a more recent statement he explained that not wearing the hijāb is not one of the biggest sins, but is considered by the Sharīʿa as a mere breach. Commenting on the statements of Egypt’s Minister of Culture Fārūq Husnī who described the hijāb as a symbol of backwardness, he stated that most Islamic scholars agree that wearing the veil is obligatory for Muslim women.

Zur Chitan al-inath (sunat perempuan), der islamischen weiblichen Genitalverstümmelung oder FGM, 90 % der verheirateten Ägypterinnen sind beschnitten, hat sich der Geistliche bislang nicht geäußert.

On several other important current issues, for example female genital circumcision, his opinion is not known as he has avoided delving into this subject area.

Ahmad al-Tayyeb über den Ehebruch. Die Muslima, die ihren Ehemann mit einer Geliebten beim Ehebruch überrascht und beide tötet, ist lebenslang einzusperren oder hinzurichten. Ein Muslim hingegen, der seine Ehefrau in einer entsprechenden Situation erwischt und beide ermordet, darf nicht bestraft werden. Schließlich gelte es, stets das Gesetz (Fiqh) als eine mit der Scharia kompatible Gesamtheit zu betrachten, wohingegen Gender-Fragen lediglich nachrangige Angelegenheiten seien.

As a muftī, Dr. Ahmad al-Tayyib did not approve of a suggestion to reform the penalty law in the field of adultery. While a betrayed wife, finding her husband and his mistress in bed and killing them, is sentenced to either life imprisonment or death, a husband who acts in the same way is not punished at all. The reform argued for the same treatment of betrayed husband and wife, whereas al-Tayyib stated that the law as a whole should first of all be in accordance with Sharīʿa before considering gender issues, which he classed as “sub-issues”.

Die palästinensischen Glaubenskämpfer, so al-Tayyeb, würden „die höchste Form von Märtyrertum“ ausüben, was ja nun einmal nicht als islamrechtlich unzulässig (haram) eingestuft werden könne.

Al-Tayyib has described the actions of Palestinian suicide bombers as “the highest form of martyrdom” which cannot be declared harām.

Soweit aus Ahmad al-Tayyib, von Nushin Atmaca, Arab-West Report, Juli 2007.

2015 forderte Ägyptens Präsident al-Sisi von der Azhar eine Reform des religiösen Diskurses. Die Scharialehrstätte reagierte mit der Gründung von zwei Kommissionen, eine zur Bekämpfung der Gottlosigkeit im Lande und eine zum Schönfärben und Aufpolieren des Bildes des Islam im Ausland, was die Deutschlandreise des Klerikers erklärt.

Die Universität Münster und nicht zuletzt ihr Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) sollten faktennah zur vielfältigen Rechtskollision von Scharia und allgemeinen Menschenrechten informieren, statt wie bisher den Hidschab, die Beschneidung der Jungen und Mädchen, das Apostasieverbot, die Schariavorbehalte der meisten islamisch geprägten Staaten und überhaupt das Islamische Recht zu verharmlosen und schönzureden.

Die Scharia ist nicht mit den allgemeinen Menschenrechten und dem Grundgesetz kompatibel und darf deshalb kein benoteter und versetzungsrelevanter Unterrichtsstoff im bekennenden Islamischen Religionsunterricht (IRU) sein. Auch am ZIT, wo die Lehrer für den staatlichen islamischen Religionsunterricht ausgebildet werden, müssen universelle Menschenrechte, FdGO, Außenansicht und Überwältigungsverbot pädagogischer Standard sein, nicht die Normen von Koran und Sunna. Todesfatwen sind keine Friedensbotschaft.

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

Q u e l l e n

Deutscher Bundestag, Pressemitteilung vom 22.02.2016 Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität trifft Abgeordnete, Religionsvertreter und Wissenschaftler

https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2016/neuer-inhalt/409626

Großscheich spricht über Islam-Friedenspotenzial

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw11-grossscheich/413142

Kairoer Großimam nimmt an Religionskonferenz in Münster teil

Prof. Dr. Ahmed al-Tayyeb hatte bei einem Besuch des Leiters des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) der WWU, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, in Kairo seine Bereitschaft bekundet, vor dem Hintergrund der zahlreichen Gewalttaten im Namen des Islams eine globale Friedensbotschaft zu verkünden.

https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8176

Das ZIT Münster arbeitet mit der Al-Azhar Universität zusammen

Im Rahmen seines Aufenthalts an der Al-Azhar-Universität, der bedeutendsten islamisch-theologischen Einrichtung der islamischen Welt, wurde Mouhanad Khorchide auch von deren früherem Rektor, Groß-Scheich Ahmad Mohammad Al-Tayyeb, empfangen.

https://www.wwu.de/ZIT/Aktuelles/2012/aktuelles_2012_al_azhar.html

Lob vom Groß-Scheich

Ahmad Mohammad Al-Tayyeb lobte ausdrücklich das große Engagement der Universität Münster für eine Vernetzung mit der Al-Azhar-Universität, wie Mouhanad Khorchide berichtete. Der Groß-Scheich unterstützt den Ausbau einer engeren Kooperation zwischen Münster und Kairo.

http://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=4319

[Thema al-Azhar und Todesfatwen]

Nachdem Abdel-Samad am 4. Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo der Muslimbruderschaft „islamischen Faschismus“ vorgeworfen und gesagt hatte, „dass dieser Faschismus in der Entstehungsgeschichte des Islams zu begründen“ sei, wurden am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn veröffentlicht. Am 7. Juni rief Assem Abdel-Maged, ein Führer der Gamaa Islamija und Verbündeter von Staatspräsident Mohammed Mursi, im ägyptischen Fernsehen zum Mord an Abdel-Samad auf, weil dessen Äußerungen eine Beleidigung des Propheten gewesen seien. […] Mahmoud Shaaban, Professor an der al-Azhar-Universität in Kairo, wiederholte den Mordaufruf

https://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad

Mahmoud Shaaban, the Al-Azhar professor who issued a fatwa sanctioning the killing of opposition politicians

http://english.ahram.org.eg/NewsContent/1/64/64712/Egypt/Politics-/Egyptian-death-threats-sheikh-released-on-bail.aspx

Constitution of The Arab Republic of Egypt 2014

http://www.sis.gov.eg/Newvr/Dustor-en001.pdf

Article 2: Islam, Principles of Islamic Sharia

Islam is the religion of the state and Arabic is its official language. The principles of Islamic Sharia are the principle source of legislation.

https://www.constituteproject.org/constitution/Egypt_2014.pdf

The Constitution of Pakistan. Part IX: Islamic Provisions

http://www.pakistani.org/pakistan/constitution/part9.html

Deutscher Bundestag

„Antisemiten können nicht integriert werden“

„Die Bekämpfung des Antisemitismus ist ein ganz wichtiges Thema – in Deutschland, in Europa aber auch in den anderen Teilen der Welt.“ Mit diesen Worten begann am Montag, 14. März 2016, das Grußwort von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an die Teilnehmer der „Internationalen Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus“. Die Kanzlerin konstatierte, dass Antisemitismus „leider auch im heutigen Alltag präsent ist“. Er äußere sich in Vorurteilen, entlade sich in verbalen Attacken und münde oft in Gewalt. „Damit dürfen wir uns niemals abfinden“, machte Merkel deutlich.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw11-icca/410802

Rede von Bundeskanzlerin Merkel bei der 3. Interparlamentarischen Konferenz zur Bekämpfung von Antisemitismus am 14. März 2016

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Rede/2016/03/2016-03-14-rede-merkel-antisemitismuskonferenz.html

Die Kanzlerin konstatierte, dass Antisemitismus „leider auch im heutigen Alltag präsent ist“. Er äußere sich in Vorurteilen, entlade sich in verbalen Attacken und münde oft in Gewalt. „Damit dürfen wir uns niemals abfinden“, machte Merkel deutlich.

https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw11-icca/410802

Ahmad al-Tayyib. By: Nushin Atmaca. Arab-West Report, July 2007.

http://www.arabwestreport.info/en/ahmad-al-tayyib

Sheik of Al-Azhar Ahmad Al-Tayeb Justifies Antisemitism on the Basis of the Koran

Following are excerpts from an interview with Sheik of Al-Azhar Ahmad Al-Tayeb, which aired on Channel 1, Egyptian TV on October 25, 2013:

Ahmad Al-Tayeb: A verse in the Koran explains the Muslims‘ relations with the Jews and the polytheists. The second part of the verse describes the Muslims‘ relations with the Christians, and the third part of the verse explains why the Christians are the closest and most friendly to the Muslims.

This is an historical perspective, which has not changed to this day. See how we suffer today from global Zionism and Judaism, whereas our peaceful coexistence with the Christians has withstood the test of history. Since the inception of Islam 1,400 years ago, we have been suffering from Jewish and Zionist interference in Muslim affairs. This is a cause of great distress for the Muslims.This is an historical perspective, which has not changed to this day. See how we suffer today from global Zionism and Judaism, whereas our peaceful coexistence with the Christians has withstood the test of history. Since the inception of Islam 1,400 years ago, we have been suffering from Jewish and Zionist interference in Muslim affairs. This is a cause of great distress for the Muslims.

The Koran said it and history has proven it: „You shall find the strongest among men in enmity to the believers to be the Jews and the polytheists.“ This is the first part. The second part is: „You shall find the closest in love to the believers to be those who say: ‚We are Christians‘.“ The third part explains why the Christians are „the closest in love to the believers,“ while the Jews and the polytheists are the exact opposite.

[…]

[The Christians] are humble and are not arrogant.

[…]

Interviewer: They consider everybody else to be inferior to them…

Ahmad Al-Tayeb: Extremely inferior. They even have very peculiar laws. For instance, they are allowed to practice usury with non-Jews. Some things are not allowed among Jews, but are allowed between Jews and non-Jews. They practice a terrible hierarchy, and they are not ashamed to admit it, because it is written in the Torah – with regard to killing, enslavement, and so on.

Therefore, they have generated a problem not only in their relations with the Muslims, but in their relations with all other people as well, and history has been clear on this.

Interviewer: There is even great enmity between them and the Christians.

Ahmad Al-Tayeb: Of course. These practices and beliefs have made people, even non-Muslims, hate them.

http://www.memri.org/clip_transcript/en/4048.htm

Der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad am 14.03.2015 in DIE WELT

Fragen an den Großscheich im Deutschen Bundestag

Lieber Herr Großscheich,

[…] Sie werden am Dienstag eine Rede im Deutschen Bundestag halten und darin vermutlich von der Friedfertigkeit des Islam schwärmen. Sie werden betonen, dass al-Azhar eine Hochburg des moderaten Islam sei, […]

Aber hat sich al-Azhar nicht dafür stark gemacht, dass jede Kritik am Islam juristisch verfolgt wird? […]

Al-Azhar-Gelehrte mit ihren Apostasie Fatwas […]

Führten nicht ähnliche Fatwas aus al-Azhar zur Ermordung des ägyptischen Denkers Faradsch Fauda 1992 in Kairo?

[…] Allein in den letzten drei Monaten mussten zahlreiche Ägypter wegen Kritik an islamischen Gelehrten ins Gefängnis, darunter die Dichterin Fatma Naout […]

Als Präsident al-Sisi letztes Jahr von al-Azhar eine Reform des religiösen Diskurses forderte, reagierte Ihre Institution mit der Errichtung von zwei Kommissionen: Eine zur Bekämpfung des Atheismus in Ägypten und eine zur Verbesserung des Images des Islam im Westen. Deshalb sind Sie nun nach Europa gekommen. Nicht um den aufrichtigen und ehrlichen Dialog zu suchen, sondern um das Bild Ihrer Religion aufzupolieren.

[…] Der Islam hat in erster Linie ein Problem mit sich selbst, mit der Unantastbarkeit seiner Texte und seinen politischen Ansprüchen […] Sie, Herr Imam, und Ihre Institution sind ein Teil des Problems

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153293988/Fragen-an-den-Grossscheich-im-Deutschen-Bundestag.html

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28 Antworten to “443. Großscheich al-Tayyeb und die Friedensbotschaft des Islam”

  1. Jacques Auvergne Says:

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    Ahmad al-Tayyib

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    Der Großscheich der Azhar, morgen zu Gast im Deutschen Bundestag und in drei Tagen an der Uni Münster, kennt seine Religion – und entsprechend kundig beurteilt der wohl ranghöchste sunnitische Schariagelehrte das menschliche Handeln in Bezug auf Krieg gegen Allah und seinen Gesandten bzw. Verderbenstiften auf Erden, auf Ehebruch (zinā), die Bedeckung des weiblichen Leibes mit einem farblich unattraktiven, blickdichten sowie alle Volumina und Konturen verhüllenden Tuch (ḥiǧāb), die mörderischen Angriffe durch Hamas & Co. auf Juden, die Frage nach Gültigkeit oder Nichtgültigkeit eines Gebetes unter einem weiblichen Vorbeter sowie in Bezug auf die im Islam nicht erlaubte Gleichberechtigung von Mann und Frau:

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    Controversial issues

    Die islamischen Hadd-Strafen, wörtlich Grenzvergehen, gemeint ist die Verletzung der Rechte Allahs, bedeuten häufig die Todesstrafe. Al-Tayyeb bleibt hier sozusagen authentisch islamisch, er nennt die Hudud „Allahs [Rechte und] Gesetze“ und definiert sie demzufolge als unabänderlich.

    However on other issues Al-Tayyib sticks to classical viewpoints: he denies the possibility of revising the hudūd and their punishment as they are „God’s laws“ and therefore unchangeable.

    Eine Frau darf im Islam kein Freitagsgebet leiten, das Gebet würde sonst islamisch ungültig; wer dennoch bei der Professorin für Islamwissenschaften (an der amerikanischen Virginia Commonwealth University in Richmond) und Buchautorin Amina Wadud gebetet hat, muss sein Gebet nachholen.

    Commenting on the Friday prayer led by the Islamic feminist Amīnah Wadūd he states that this prayer was not valid as women do not have the right to lead men in Friday prayer, saying: „All Muslims who prayed with her need to repeat their prayers“.

    Der für jede Muslima verpflichtende islamische Schleier, der Hidschab, steht nicht zur Diskussion. Ihn nicht zu tragen, gehört zwar nicht der Kategorie schwerste Sünde an, ist aber dennoch ein eindeutiger Bruch der Scharia.

    Furthermore he has argued that the hijāb is an „undisputable duty“ for women. However, he seems to have slightly changed his opinion on this matter, as in a more recent statement he explained that not wearing the hijāb is not one of the biggest sins, but is considered by the Sharīʿa as a mere breach. Commenting on the statements of Egypt’s Minister of Culture Fārūq Husnī who described the hijāb as a symbol of backwardness, he stated that most Islamic scholars agree that wearing the veil is obligatory for Muslim women.

    Die sogenannten palästinensischen Glaubenskämpfer begehen „die höchste Form von Märtyrertum“, was schließlich nicht als islamrechtlich unzulässig (haram) eingestuft werden kann.

    Al-Tayyib has described the actions of Palestinian suicide bombers as „the highest form of martyrdom“ which cannot be declared harām.

    Zur Chitan al-inath (sunat perempuan), der islamischen weiblichen Genitalverstümmelung, hat sich der Geistliche bislang nicht geäußert.

    On several other important current issues, for example female genital circumcision, his opinion is not known as he has avoided delving into this subject area.

    Ehebruch im Islam. Die Muslima, die ihren Ehemann mit einer Geliebten beim Ehebruch überrascht und beide tötet, ist lebenslang einzusperren oder hinzurichten. Ein Muslim hingegen, der seine Ehefrau in einer entsprechenden Situation erwischt und beide tötet, darf nicht bestraft werden. Schließlich gelte es, stets das Gesetz (Fiqh) als eine mit der Scharia kompatible Gesamtheit zu betrachten, wohingegen Gender-Fragen lediglich nachrangige Angelegenheiten seien.

    As a muftī, Dr. Ahmad al-Tayyib did not approve of a suggestion to reform the penalty law in the field of adultery. While a betrayed wife, finding her husband and his mistress in bed and killing them, is sentenced to either life imprisonment or death, a husband who acts in the same way is not punished at all. The reform argued for the same treatment of betrayed husband and wife, whereas al-Tayyib stated that the law as a whole should first of all be in accordance with Sharīʿa before considering gender issues, which he classed as „sub-issues“.

    (By: Nushin Atmaca, July 2007.)

    http://www.arabwestreport.info/en/ahmad-al-tayyib

    Ahmed el-Tayeb
    Ahmed Muhammad Ahmed el-Tayeb

    Jews

    In an interview which aired on Egypt’s Channel 1 on October 25, 2013 (as translated by MEMRI), Al-Tayeb stated that „Since the inception of Islam 1,400 years ago, we have been suffering from Jewish and Zionist interference in Muslim affairs. This is a cause of great distress for the Muslims.“ He also argued that „the Quran said it and history has proven it: ‚You shall find the strongest among men in enmity to the believers to be the Jews and the polytheists.'“ He also claimed that Jews consider non-Jews to be „extremely inferior“ and that Jews „practice a terrible hierarchy, and they are not ashamed to admit it, because it is written in the Torah – with regard to killing, enslavement, and so on.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_el-Tayeb

    .
    .

  2. Edward von Roy Says:

    ( Bei: Uni Münster, 23.02.2016 )

    KAIROER GROSSIMAM NIMMT AN RELIGIONSKONFERENZ IN MÜNSTER TEIL

    Ahmad Mohammad al-Tayyeb besucht WWU / Europa-Reise beginnt in Berlin / Privataudienz beim Papst

    […]

    […] „Konferenz der Weltreligionen“

    Ahmed al-Tayyeb wird zunächst am 15. März in einem Protokollsaal des Berliner Reichstagsgebäudes vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern der Religionsgemeinschaften und Wissenschaftlern über das „Friedenspotenzial des Islams“ sprechen. Am Nachmittag des 16. März wird Oberbürgermeister Markus Lewe den Großimam im Friedenssaal des Rathauses in Münster empfangen. Am 17. März nimmt er von 10 bis 15 Uhr an einer wissenschaftlichen „Konferenz der Weltreligionen“ mit dem Titel „Friede sei mit Euch“ in der Aula des münsterschen Schlosses teil.

    Der protokollarische Höhepunkt seiner Europareise folgt am Samstag (19. März): Papst Franziskus hat Ahmed al-Tayyeb zu einem Gespräch im Rahmen einer Privataudienz eingeladen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche und der Großimam wollen nach Angaben des Vatikans ihre Zusammenarbeit im Lichte der Gegenwart neu ausrichten, „die von Terrorismus unter religiösem Vorwand gekennzeichnet ist“.

    […]

    https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8176

  3. Cees van der Duin Says:

    Großimam Prof. Dr. Ahmed At-Tayyeb in Indonesien

    […] Dies Volk hat vor dem ägyptischen Volk einen großen Respekt und gilt als Meilenstein in der Geschichte des Islam und der Muslime. Es ist ein Volk, das sich an Glauben und Verhaltensweise des Islam treu hält, und das auch die islamische Scharia in Anwendung bringt.

    Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass Allah Indonesien besondere Fähigkeit verleiht, der ganzen Welt den Islam als die Religion der Zufriedenheit im Diesseits und Jenseits zu vermitteln. Diese Religion hält die Originalität des Alten und die Glanz des Modernen zusammen, wodurch die Bedürfnisse des Individuen und Interessen der Gesellschaft in Einklang kommen. […]

    die Klarheit, Gerechtigkeit und Großmütigkeit der islamischen Scharia und des islamischen Glaubens. […]

    Al-Azhar trägt vor Allah am Tag der Auferstehung die Verantwortlichkeit der Verkündung und der Erklärung. Sie spart keine Mühe, vor diesen abweichenden Gedanken zu warnen und betont, dass sie mit dem Islam und Koran sowie auch mit der Scharia gar nichts zu tun haben. [….]

    http://www.azhar.eg/de/Details/komplettes-wort-des-gro223imam-prof-dr-ahmed-at-tayyeb-in-indonesien

  4. Jacques Auvergne Says:

    qantara
    14.03.2016

    Der mächtigste Imam der Welt – Scheich Ahmed Mohammed al-Tayyeb kommt nach Deutschland

    In dieser Woche kommt der ägyptische Groß-Imam Ahmed Mohammed al-Tayyeb nach Deutschland. Als Imam der Al-Azhar-Institution hat sein Wort Gewicht in der ganzen muslimisch-sunnitischen Welt. Er gilt als tolerant. […]

    http://de.qantara.de/content/der-maechtigste-imam-der-welt-scheich-ahmed-mohammed-al-tayyeb-kommt-nach-deutschland

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    Deutscher Bundestag, Pressemitteilung vom 22.02.2016

    Großscheich der Kairoer al-Azhar-Universität trifft Abgeordnete, Religionsvertreter und Wissenschaftler

    https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2016/neuer-inhalt/409626

    Pressemitteilungen, Übersicht 2016

    https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2016

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    Ahmed al-Tayeb, grand imam of Al-Azhar University, said that sectarian strife in Egypt is caused by political and social factors mistaken for religious issues. In his view, „Islam and Christianity are both religions of love, peace and forgiveness that don’t result in the making of extremists“.

    http://www.asianews.it/news-en/For-Al-Azhar's-grand-imam,-Christian-Muslim-strife-is-not-religious-in-nature-27337.html

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    Die mehr als ein Jahrtausend alte Madrasa zu Kairo betreibt eine kleine Außenstelle in Großbritannien.

    AL-AZHAR COLLEGE
    London

    Al-Azhar Al-Sharif in Cairo founded in 970 is the oldest university in the world and centre of Islamic scholarship. Al-Azhar College is the officially accredited branch of Al-Azhar Al-Sharif in the United Kingdom, awarding degrees and diplomas in Islamic sciences.

    http://www.al-azhar.org.uk/

    Der Erzbischof von Canterbury ist zugleich Primas von ganz England und geistliches Oberhaupt der anglikanischen Kirche.

    Lustvoll einknicken. Mit dem amtierenden Archbishop of Canterbury, Erzbischof Justin (Justin Welby) schon heute das Dasein als der Dhimmi von morgen einüben.

    Sein Amtsvorgänger Rowan Douglas Williams (Erzbischof von Canterbury von 2002–2012) wollte die freiheitliche Demokratie kaputtmachen per partieller Rechtsspaltung; in Großbritannien seien in bestimmten Rechtsangelegenheiten, beispielsweise im Eherecht und im Finanzrecht, vertragsrechtliche Regelungen nach der Scharia zuzulassen.

    The Archbishop of Canterbury hosted a reception at Lambeth Palace last night for the Grand Imam of Al-Azhar, which was attended by Christians, Muslims and members of other faiths.

    http://www.archbishopofcanterbury.org/articles.php/5566/archbishop-hosts-reception-for-grand-imam-of-al-azhar

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    BBC:

    Sharia law in UK is ‚unavoidable‘
    07.02.2008

    (The Archbishop of Canterbury says the adoption of certain aspects of Sharia law in the UK „seems unavoidable“.
    Dr Rowan Williams told Radio 4’s World at One that the UK has to „face up to the fact“ that some of its citizens do not relate to the British legal system.)

    Dr Williams argues that adopting parts of Islamic Sharia law would help maintain social cohesion.

    For example, Muslims could choose to have marital disputes or financial matters dealt with in a Sharia court.

    He says Muslims should not have to choose between „the stark alternatives of cultural loyalty or state loyalty“. […]

    (Merkwürdige Gedanken des Erzbischofs von Canterbury.)

    Scharia-Justiz für britische Muslime?

    (Der Primas der englischen Staatskirche hält die Einführung muslimischer Rechtsnormen in Großbritannien für unvermeidlich. Das britische Recht müsse abweichende Loyalitäten berücksichtigen. Die Regierung reagierte ungehalten auf die unwillkommene Intervention.)

    Williams unterstrich, es müsse eine Wahlmöglichkeit der Justiz-Art geben und der Berufungsweg gewahrt bleiben, aber beispielsweise bei Ehestreitigkeiten könnte die Justiz nach muslimischen Normen geeigneter sein.

    (NZZ, 07.22.2008)

    http://www.nzz.ch/scharia-justiz-fuer-britische-muslime-1.667303

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    Mustafa Cerić. Declaration of European Muslims. f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

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    Ahmad al-Tayyeb

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  5. Edward von Roy Says:

    (…) Als sich die Extremisten im Februar zur Verbrennung des jordanischen Kampffliegers Moaz Kasabeh bei lebendigem Leibe bekannten, erhob Großscheich Tayyeb Einspruch: Der Koran empfehle für solche Fälle doch die Kreuzigung und das Abhacken der Gliedmaßen! Amerikas Außenminister John Kerry muss andere Stellungnahmen im Kopf gehabt haben, als er im vergangenen Herbst vorschlug, die Azhar solle die ideologische Speerspitze moderater Muslime im Kampf gegen den IS bilden.

    (…) vor allem junge Männer haben sich im großen Hörsaal der Fakultät für Massenkommunikation zusammengefunden, aber auch eine Handvoll Frauen. Die Azhariten sind die Lebensversicherung ihrer Familien, denn trotz überfüllter Räume und hoffnungslos veralteter Curricula bringt der Besuch der „Blühenden“, wie Azhar auf Arabisch heißt, noch immer Renommee und Respekt ein. Mehr als 450.000 Studenten besuchen die Universität, die in 18 ägyptischen Provinzhauptstädten und überall auf der Welt ihre Ableger hat, in den Vereinigten Staaten und Großbritannien, in Indonesien und Indien, Sudan und Somalia. Gelehrt wird an 62 natur- und geisteswissenschaftlichen Fakultäten. Frauen und Männer getrennt.

    (…) „Es geht nicht um die Grundlagen“, sagt er. Schließlich sei doch jedem klar, dass nicht alles, was zu Zeiten des Propheten vor 1400 Jahren gegolten habe, eins zu eins auf heute übertragbar sei. Und der IS? „Sie behaupten, sie seien Muslime“, betet Attia die Azhar-Mainstream-Haltung herunter. „Meiner Meinung nach sind sie das aber gar nicht.“ Man müsse sich doch nur die Enthauptung der 21 ägyptischen Kopten an einem Strand in Libyen im Februar anschauen. So etwas habe weder der Prophet erlaubt noch der Koran. Islam? „Der Islam hat nichts damit zu tun.“

    Doch was denn nun den „moderaten Islam“ ausmache, kann Attia auch nicht so recht erklären. „Harmonie“ nennt er als Stichwort, „Frieden“, „Liebe“ und „Gleichheit“ und zitiert den Koran, der fordere, dass Muslime gemäßigt auftreten sollten. Seiner Fakultät kommt dabei eine besondere Rolle zu. Ein eigener Satellitensender der Universität soll künftig in zehn Sprachen über den „wahren Islam“ aufklären. Attias Professoren werden unter den Übersetzern sein. Schon jetzt hätten sie begonnen, die Reden des Waqf-Ministers für religiöse Angelegenheiten zu übersetzen. „Die Bedeutung des Islams und Fehler von Muslimen: Hin zu einer Korrektur“, hieß die letzte Konferenz, die seine Behörde ausrichtete.

    (Islam? Welcher Islam? Von MARKUS BICKEL. FAZ, 11.06.2015.)

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/azhar-universitaet-in-kairo-is-sind-gar-keine-muslime-13631203-p3.html?printPagedArticle=true#pageIndex_4

  6. Bragalou Says:

    Der Bundestag sagt der Bevölkerung nicht, was Islam ist, nämlich Frauenentwürdigung und Unterdrückung der Nichtmuslime beim Nahziel der Beseitigung alles Nichtislamischen und Fernziel ewiger Nähe zu Allah.

    Nun bedeutet samâHa (سماحة) Toleranz, سماحة الإسلام Toleranz des Islam. Wo jede Frau den Hidschâb tragen muss und niemand die umma verlassen darf, wo die anderen Monotheisten (dhimmi) baldmöglich Dschizya zahlen müssen und sowieso vielfach zu diskriminieren sind, damit sie sich „kleingemacht“ (Saghirûn anglis. Saghiroon, s. u.), erniedrigt und gedemütigt fühlen, nur da endlich herrscht sie, die islamische „Toleranz“.

    Deutscher Bundestag:

    „Scheich al-Azhar sprich über Toleranz des Islam“
    شيخ الأزهر يتحدث عن سماحة الإسلام

    سيتحدث فضيلة شيخ الجامع الأزهر، الدكتور أحمد الطيب، يوم الثلاثاء الخامس عشر من مارس (آذار)، في الساعة السابعة مساء في صالة التشريفات الكبرى بالبوندستاغ الألماني عن سماحة الإسلام. وسيكون من بين الحاضرين نواب البوندستاغ وممثلو الطوائف الدينية وكذلك علماء وباحثون.

    وستُبث الكلمة يوم الثلاثاء، الخامس عشر من مارس (آذار)، ابتداء من الساعة السابعة مساء، على هذه الصفحة على الهواء مباشرة عبر القناة التلفزيونية البرلمانية.

    فرصة الرد والنقاش

    ولفضيلة شيخ الأزهر مكانة دينية مرموقة في العالم الإسلامي السني. ويزور فضيلة الشيخ ألمانيا بناء على دعوة من جامعة مونستر للمشاركة في مؤتمر علمي. وقد طلب الضيف التحدث مع نواب البوندستاغ الألماني، فاستجاب رئيس البوندستاغ، الأستاذ الدكتور نوربرت لامرت، لهذه الرغبة „بعد أن شجعني زملائي المسلمين“، حسبما جاء في رسالة لامرت التي دعا بها النواب إلى حضور هذه الندوة. وعقب المحاضرة التي سيلقيها فضيلة الشيخ ستكون هناك „فرصة للرد على فضيلته ومناقشته“.

    http://www.bundestag.de/ar/bodies/al-tayyeb

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    __
    [ Scheich al-Munajjid & Co., Fatwa. ]

    10590: سماحة الإسلام
    10590: Die Toleranz des Islam

    [ Der Islam ist, na was denn sonst, eine ]

    الإسلام دين الرحم Religion der Barmherzigkeit

    دين السماحة Religion der Toleranz

    [ dîn = vorgeschriebene Lebensführung, Gesellschaftsordnung (nach Maßgabe der Scharia) als die auf Erden durchzusetzende Herrschaft Allahs, komplettes Rechtssystem; der dîn ist also ganz und gar nicht das, was in der kulturellen Moderne als Religion verstanden wird. ]

    https://islamqa.info/ar/10590

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    The last word in the verse is “Saghiroon”, or “subdued” or “humiliated”.

    http://www.faithfreedom.org/quran-9-29/

  7. Edward von Roy Says:

    Der deutsch-ägyptische Politologe Hamed Abdel-Samad am 14.03.2015 in DIE WELT
    .
    .

    Fragen an den Großscheich im Deutschen Bundestag

    Lieber Herr Großscheich,

    […] Sie werden am Dienstag eine Rede im Deutschen Bundestag halten und darin vermutlich von der Friedfertigkeit des Islam schwärmen. Sie werden betonen, dass al-Azhar eine Hochburg des moderaten Islam sei, […]

    Aber hat sich al-Azhar nicht dafür stark gemacht, dass jede Kritik am Islam juristisch verfolgt wird? […]

    Al-Azhar-Gelehrte mit ihren Apostasie Fatwas […]

    Führten nicht ähnliche Fatwas aus al-Azhar zur Ermordung des ägyptischen Denkers Faradsch Fauda 1992 in Kairo?

    […] Allein in den letzten drei Monaten mussten zahlreiche Ägypter wegen Kritik an islamischen Gelehrten ins Gefängnis, darunter die Dichterin Fatma Naout […]

    Als Präsident al-Sisi letztes Jahr von al-Azhar eine Reform des religiösen Diskurses forderte, reagierte Ihre Institution mit der Errichtung von zwei Kommissionen: Eine zur Bekämpfung des Atheismus in Ägypten und eine zur Verbesserung des Images des Islam im Westen. Deshalb sind Sie nun nach Europa gekommen. Nicht um den aufrichtigen und ehrlichen Dialog zu suchen, sondern um das Bild Ihrer Religion aufzupolieren.

    […] Der Islam hat in erster Linie ein Problem mit sich selbst, mit der Unantastbarkeit seiner Texte und seinen politischen Ansprüchen […] Sie, Herr Imam, und Ihre Institution sind ein Teil des Problems

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article153293988/Fragen-an-den-Grossscheich-im-Deutschen-Bundestag.html

    .
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  8. Sieben Schwaben Says:

    Während und solange man sich über einen als Hassobjekt hochwillkommenen schlimmen „Islamismus“ / „Salafismus“ o. dgl. empört, kann landauf, landab dem gefälligst unteilbaren Liebesobjekt gehuldigt werden, dem zeitlos jungen echten Islam, der sich bei Kritik angeblich in viele kleine Islame zerlegt oder sagt man Islamse. Wie versehentlich gibt man dem Totalitarismus des Islamischen Rechts (Scharia) grünes Licht.

    Im Hegau liegt die Stadt Singen, am Hohentwiel und im Landkreis Konstanz.

    __________

    Oliver Fiedler; bei: Wochenblatt (Singen a. Hohentwiel), 07.03.2016.

    Islam-Vortrag von Prof. Korchide fällt aus: Kurzfristiger Besuch von Großiman sprengt Terminkalender

    Singen. Der Vortrag „Gott glaubt an den Menschen. Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus“ von Professor Mouhanad Khorchide (Universität Münster) im Rahmen der Reihe „WissensWert“ am Mittwoch, 16. März um 20 Uhr in der Stadthalle Singen muss abgesagt werden. Das wurde am Montag aktuell bekannt gegeben.

    Wie das Sekretariat von Professor Khorchide mitteilte, wird der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, die höchste Autorität des sunnitischen Islams, vom 14. bis 18. März nach Deutschland kommen.

    „Professor Khorchide wurde die große Ehre zuteil, ihn bei seiner Deutschlandreise in Berlin und Münster begleiten zu dürfen“.

    Es sei zusätzlich kurzfristig eine wissenschaftliche „Konferenz der Weltreligionen“ mit dem Titel „Friede sei mit Euch“ an der Universität Münster organisiert worden, auf der auch Mouhanad Khorchide eine Rede halten werde.

    Bereits für den „WissensWert“-Vortrag gekaufte Karten können dort gegen Erstattung des Eintrittsgelds zurückgegeben werden, wo sie erworben wurden. Khorchide war vom Bildungszentrum und der St. Thomasgilde Singen zum „WissensWert“-Vortrag eingeladen worden.

    http://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/islam-vortrag-von-prof-korchide-faellt-aus.html

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    Mouhanad Khorchide über dessen neues Buch „Gott glaubt an den Menschen. Mit dem Islam zu einem neuen Humanismus“.

    https://www.uni-muenster.de/ZIT/Ver%C3%B6ffentlichungen/publikation_khorchide_gott_glaubt.html

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    Heute hätte Mouhanad Khorchide seine buchgewordene Islambeschönigung in Tuttlingen vorstellen sollen:

    […] leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Herr Prof. Khorchide den für den 15. März 2016 geplanten Vortrag verschieben muss.

    In der Woche vom 14. bis 18. März 2016 wird der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, die höchste Autorität des sunnitischen Islams, nach Deutschland kommen und Herrn Prof. Khorchide wurde die große Ehre zuteil, ihn bei seiner Deutschlandreise in Berlin und Münster begleiten zu dürfen. Es wurde zusätzlich kurzfristig eine wissenschaftliche „Konferenz der Weltreligionen“ mit dem Titel „Friede sei mit Euch“ an der WWU Münster organisiert, auf der auch Prof. Khorchide eine Rede halten wird. Daher wird Herr Khorchide die ganze Woche in den Besuch des Großscheichs stark eingebunden sein, sodass wir leider alle Termine auf einen späteren Zeitpunkt verlegen müssen. […]

    http://www.stiefels-buchladen.de/veranstaltungskalender/islam-ist-barmherzigkeit-mouhanad-khordiche/

  9. Bragalou Says:

    MENA
    Middle East News Agency

    Cheikh Al-Azhar demande de régler les problèmes liés à la persécution des musulmans en Orient et en Occident
    Publié sur 2016-02-23 09:53:48
    JAKARTA, 23 févr (MENA) – Le grand Imam d’Al-Azhar, Dr Ahmed El-Tayyeb, a demandé aux sages du monde de régler les problèmes liés à la persécution des musulmans par des non-musulmans en Orient et en Occident afin […]

    ::

    L’imam d’Al-Azhar affirme son souci de faire progresser le dialogue religieux
    Publié sur 2016-03-15 11:39:08
    BERLIN, 15 mars (MENA) – Le grand imam d’Al-Azhar et président du Conseil des Sages Musulmans, Ahmed El-Tayyeb a affirmé mardi son souci de faire progresser le dialogue religieux et annoncé son intention de rencontrer […]

    ::

    Azhar renews warning against blasphemy of Prophet Mohamed
    Date: 2016-03-13 08:17:44
    CAIRO, March 13 (MENA) – Al Azhar renewed its warning against blasphemy of Prophet Mohamed in the media means even if unintentionally. In a statement Sunday, Azhar asserted that the true Muslim respects and honors the Prophet. Azhar urged all to […]

    ::

    Le Grand Imam d’Al-Azhar attendu en Allemagne

    Azhar imam embarks on several days‘ visit to Germany
    Date: 2016-03-13 09:29:19
    CAIRO, March 13 (MENA) – Azhar Imam and Chairman of the Muslim Elders Council Sheikh Ahmed el Tayyeb left here on Sunday embarking on several days‘ visit to Germany during which he will deliver a speech at the German parliament Bundestag. […]

    ::

    Azhar warns against insulting Prophet Muhammad
    Date: 2016-03-13 15:52:18
    CAIRO, March 13 (MENA) – Al Azhar warned against issuing any comments surrounding the Prophet Muhammad in the media outlets even if it occurred unintentionally. […]

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    Le grand Imam d’Al-Azhar participe à Berlin à une conférence sur la paix dans les religions

    Azhar’s Grand Imam in Berlin for global interfaith conference
    Date: 2016-03-13 16:03:24
    BERLIN, March 13 (MENA) – Grand Imam of Al Azhar Ahmed Al Tayeb arrived in Berlin Sunday for a several-day visit to Germany, at an invitation of President of the German Bundestag Norbert Lammert. Tayeb is scheduled to visit the German parliament […]

    ::

    Tayyeb to issue book on peace soon
    Date: 2016-03-15 11:45:24
    BERLIN, March 15 (MENA) – Grand Imam of Al Azhar Sheikh Ahmed Tayyeb will issue soon a book entitled „Search for Peace“ on means of enhancing global peace and saving humanity. During a visit on Tuesday to the Berlin Catholic Church, Tayyeb […]

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    Le grand Imam d’Al-Azhar loue l’attitude humaine de la chancelière allemande Merkel

    Azhar Grand Imam lauds Merkel’s stance towards Islam
    Date: 2016-03-15 19:12:31
    BERLIN, March 15 (MENA) – Al Azhar Grand Imam Ahmed el Tayyeb on Tuesday lauded German Chancellor Angela Merkel’s stance towards refugees who fled the hostilities in the Middle East, and her condemnation of Islamophobia. „Al Azhar appreciates […]

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    Azhar Grand Imam lauds Merkel’s stance towards Islam [2]
    Date: 2016-03-15 19:47:31
    Speaking to the Bundestag (German parliament), Al Azhar Grand Imam Ahmed el Tayyeb said the women are partners to men in the rights and duties. „Plurality and diversity among people are stipulated in the Holy Quran“, he said. He called for not […]

    _ttp://mena.org.eg/en/section/EnglishReligion

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    SIS
    State Information Service
    14.03.2016

    Le grand Imam d’Al-Azhar participe à Berlin à une conférence sur la paix dans les religions

    Le grand Imam d’Al-Azhar Ahmed El-Tayeb est arrivé dimanche le 13/3/2016 à Berlin pour une visite de quelques jours, a indiqué le communiqué diffusé par l’instance sunnite.

    Cheikh El-Tayeb y participe à une conférence internationale sur la paix dans les religions en réponse à une invitation du Bundestag allemand et adressera un discours.

    Le grand Imam accordera des interviews aux médias allemands largement diffusés et s’entretiendra avec les députés allemands et représentants des sectes religieuses, des savants et des chercheurs.

    http://www.sis.gov.eg/Fr/Templates/Articles/tmpArticleNews.aspx?ArtID=85109#.VukBT9J5N30

    SIS
    State Information Service
    14.03.2016

    Azhar’s Grand Imam in Berlin for global interfaith conference

    Grand Imam of Al-Azhar Sheikh Ahmed al-Tayyeb arrived in Berlin on Sunday 13/3/2016 on a several-day visit to Germany, at an invitation from President of the German Bundestag Norbert Lammert.

    Tayyeb is scheduled to visit the German parliament, where he will deliver a speech to the West about the Islamic values and principles. He will participate in a global religion conference under the title of „Peace be upon you“ on March 17.

    http://www.sis.gov.eg/En/Templates/Articles/tmpArticleNews.aspx?ArtID=101994#.VukApNJ5N30

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    BNA
    Bahrain News Agency
    14.03.2016

    Shaikh Al Azhar arrives in Germany

    Berlin, Mar. 14 (BNA): The Grand Imam of Alzhar and Head of the Council of Muslim Sages, Dr. Ahmed Al Tayeb, has arrived in the German capital, Berlin, on a visit at the invitation of the Chairman of the German Bundestag, Dr. Norbert Lammert.

    During his visit, Dr. Al Tayeb will address the West from the German parliament. Also, Shaikh Al Azhar will meet with German MPs, scholars and officials. He will attend an international conference titled „Peace in Religions“.

    According to Al Azhar statement, the visit comes as part of Al Azhar’s efforts to promote peace in all communities and to build urbane dialogue between East and West on the basis of mutual respect and acceptance of one another. Al Azhar also aims to consolidate the universal principles of democracy, freedoms and the right of humankind to live in peace.

    http://www.bna.bh/portal/en/news/715990

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    Ahram Online
    15.03.2016

    Egypt’s Al Azhar Grand Imam visits Germany, set to give speech before Bundestag

    Egypt’s Al Azhar Grand Imam Ahmed El Tayeb paid a visit to Berlin on Monday where he met with top clerics in Germany’s Catholic church and is also expected to give a speech before the Bundestag, Germany’s parliament.

    „I came with a lot of hope in my heart and we hope to be peace makers to save humanity in this world which has lost peace,“ El Tayyeb said in a press statement following his visit to the Catholic church.

    „Peace and the mercy of religious principles are necessary for the stability of humanity,“ the Grand Imam said.

    „We are all partners in humanity, and all human beings have the right to enjoy peace, so we must exert our efforts to penetrate the culture of peace among all people,“ he added.

    El Tayeb, who is the head of the world’s most prestigious Sunni Muslim institution, visited the Indonesian capital Jakarta last month where he met with President Joko Widodo as well as top Muslim clerics and preachers.

    He will also attend a gathering of the World Association of Al-Azhar graduates.

    Grand Imam Ahmed El Tayeb said that that peace and mercy are necessary for the stability of humanity.

    http://english.ahram.org.eg/NewsContentP/1/191050/Egypt/Egypts-Al-Azhar-Grand-Imam-visits-Germany,-set-to-.aspx

    Ahram Online is the English-language news web site published by Al-Ahram Establishment, Egypt’s largest news organisation, and the publisher of the Middle East’s oldest newspaper: the daily Al-Ahram, in publication since 1875.

    Ahram Online was launched 26 November 2010.

    http://english.ahram.org.eg/UI/Front/Aboutus.aspx

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    SIS
    State Information Service
    15.03.2016

    L’instance d’Al-Azhar réfute les allégations des médias

    L’instance d’Al-Azhar réfute les allégations des médias et affirme la conformité du point de vue de ses communiqués avec celui du grand imam d’Al-Azhar.

    Aucun communiqué ne pourrait être publié contrevenant au point de vue du grand imam, cheikh Ahmed El-Tayyeb“ a-t-on appris du centre médiatique d’Al-Azhar, qui a démentie des informations selon lesquelles cheikh Al-Azhar n’aurait pas su le communiqué publié dimanche par Al-Azhar où il a averti contre toute atteinte au prophète Mohamed (…).

    Dans un communiqué, le centre médiatique d’Al-Azhar a indiqué avoir suivi certains médias qui ont montré que le cheikh d’Al-Azhar ne savait rien du communiqué publié sur l’avertissement contre toute atteinte au prophète Mohamed.

    „Al-Azhar est une institution administrative bien organisée et ne peut pas publier de communiqué exprimant un point de vue différent que celui de l’imam d’Al-Azhar“, selon le texte.

    http://www.sis.gov.eg/Fr/Templates/Articles/tmpArticleNews.aspx?ArtID=85126#.VukCKNJ5N30

  10. Machandelboom Says:

    [ Der Islam stehe für gleiche Rechte für Frauen und Männer, belügt uns Großscheich Ahmad al-Tayyeb. Und wird konkret. Schminke! ]

    „Aber der Mann ist auch verpflichtet, damit der Mann der Frau genug Geld gibt, damit sie sich schminken kann. Das ist eine Pflicht aus der Scharia. Und wenn er das nicht macht, dann wird er im Jenseits bestraft.“
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    [Jeder legt sich in die Riemen, der Scheich macht seine Taqiyya und die Postmodernen desinformieren zusätzlich darüber.

    Insofern gibt sich jeder Mühe und beide Akteure ziehen die Karre Europa durchaus in die gleiche Richtung … namens Kalifat.]

    Deutschlandfunk am 16.03.2016

    Imam der Azhar ruft in Berlin zum Einsatz für Frieden auf

    Der Imam der Azhar-Moschee in Kairo, al-Tayyeb, hat bei einem Besuch in Deutschland zum gemeinsamen Einsatz für den Frieden aufgerufen.

    Muslime wie Nicht-Muslime sollten jeglichen Extremismus und Terrorismus bekämpfen, sagte er in Berlin. In erster Linie zahlten Muslime den Preis für den Terror. Tayyeb lobte Kanzlerin Merkel für ihre Haltung bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten. Der Islamgelehrte wandte sich gegen die Vorstellung eines europäischen Islams. Es gebe nur einen Islam, der überall praktiziert werden könne, führte der Azhar-Imam aus.

    http://www.deutschlandfunk.de/religion-imam-der-azhar-ruft-in-berlin-zum-einsatz-fuer.1947.de.html?drn:news_id=592070

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    16.03.2016
    Deutschlandfunk
    Islam

    Groß-Imam dankt Kanzlerin Merkel

    Seine Stimme hat Gewicht: Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyebb, Großimam der Al-Azhar-Institution in Kairo, ist eine der höchsten Autoritäten der sunnitischen Muslime. Jetzt kam er nach Deutschland, um auf eigene Bitte vor deutschen Abgeordneten sprechen zu dürfen und um persönlich eine Friedensbotschaft zu überbringen.

    Von Christiane Habermalz

    Es war ein ungewöhnlicher Auftritt im Großen Protokollsaal des Reichstagsgebäudes in Berlin. Eine der höchsten Autoritäten der sunnitischen Muslime, der Großimam der Al-Azhar-Institution in Kairo, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyebb, hatte darum gebeten vor den deutschen Abgeordneten sprechen zu dürfen. Er wollte persönlich eine Friedensbotschaft überbringen – und um Gerechtigkeit für den Islam bitten. Dieser sei eine Religion der Toleranz und der Barmherzigkeit, die nichts zu tun habe mit der muslimischen Minderheit, die Terror im Namen Allahs verbreite. Der hohe Islamgelehrte rief im Bundestag die europäischen Gesellschaften zu einer gemeinsamen Anstrengung für den Frieden auf. An die Muslime gewandt sagte er:

    „Wer die Lehre des Propheten nicht im Rahmen der Barmherzigkeit und des Weltfriedens versteht, der verinnerlicht nicht nur falsches Wissen über den Islam, sondern verunglimpft darüber hinaus wissentlich dessen Lehren.“

    […] Al-Tayyebb gilt als moderat, er hat sich in der Vergangenheit wiederholt für Toleranz und Respekt gegenüber anderen Religionen ausgesprochen. […]

    […] als die grüne Abgeordnete Ekin Deligöz nach der Unterdrückung der Frauen in vielen islamischen Gesellschaften fragte. Der Islam stehe für gleiche Rechte für Frauen und Männer, antwortete der Imam. Nach islamischem Verständnis diene die Frau dem Mann nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe. Dafür sei der Mann verpflichtet, für den Lebensunterhalt der Frau zu sorgen.

    „Aber der Mann ist auch verpflichtet, damit der Mann der Frau genug Geld gibt, damit sie sich schminken kann. Das ist eine Pflicht aus der Scharia. Und wenn er das nicht macht, dann wird er im Jenseits bestraft.“

    [Anmerkung. Sich für den Ehemann schön machen, der im Islam schließlich jederzeit Sex beanspruchen kann, darf die Muslima, ja muss sie. Jedoch auf offener Straße nach eigenem Belieben Schminke tragen darf sie ebenso wenig, wie öffentlich ein selbstbestimmtes Maß an Parfüm auflegen. Gerade Parfüm, so sind sich die Scheiche sicher, reizt Männer zum augenblicklichen Geschlechtsverkehr; wird sie vergewaltigt, ist sie (sowieso) Ursache. Die Frau ist am nähesten zu Allah, wenn sie ganz tief in ihrem Haus steckt.]

    Islam enjoins women to stay at home and not go out unnecessarily

    https://islamqa.info/en/159926

    Ladies ; can you justify wearing makeup when you leave the house ?

    http://www.ummah.com/forum/showthread.php?278305-Ladies-can-you-justify-wearing-makeup-when-you-leave-the-house

    Al-Tayyeb will am Mittwoch nach Münster weiterreisen, um an der dortigen Universität ebenfalls eine globale Friedensbotschaft zu verkünden. Am Wochenende wird er im Vatikan erwartet.

    http://www.deutschlandfunk.de/islam-gross-imam-dankt-kanzlerin-merkel.1773.de.html?dram:article_id=348499

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    Isn’t wearing makeup haram?

    […] Scholars have interpreted the directive to not display beauty and ornaments except what ordinarily appears in terms of ordinary adornment and extra adornment. Ordinary adornments like kohl, henna, or a ring are permissible to wear in public. Extra adornment, like perfume, lipstick, dazzling eye colors, and the like are not permissible to wear in public. In short, any type of adornment which makes a woman look „made-up“ and attracts amorous attention is not permissible, as this would defeat the whole purpose of hijab.

    http://www.therevival.co.uk/forum/general/1680

  11. Edward von Roy Says:

    domradio 16.03.2016 — Der Großimam Ahmed al-Tayyeb fordert Respekt für die Werte Europas. [Gewiss, Respekt für die ewigen Werte, die schließlich auch in Europa gelten. Respekt für die Werte des Islam.]

    Der ägyptische Islamgelehrte hat im Bundestag zum gemeinsamen Einsatz für den Frieden aufgerufen. [Nun, erst die Errichtung der hākimiyyat Allāh (Hakimiyyatu l-Lah, HÂKİMİYET ALLÂH), der Herrschaft Allahs bringt den Menschen Frieden.]

    Appell für Frieden und Religionsfreiheit

    Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, Großimam der Al-Azhar-Universität von Kairo, nutzte seinen Vortrag vor Bundestagsabgeordneten und Religionsvertretern für einen Aufruf an die Muslime in Europa, die hiesigen Werte zu respektieren und zu verteidigen. [Genau, die lokal geltenden universellen Werte, die dortigen wie hiesigen islamischen Werte.]

    Muslime wie Nicht-Muslime sollten gemeinsam jeglichen Extremismus und Terrorismus bekämpfen, um „dieser schrecklichen Epidemie Herr zu werden“, sagte al-Tayyeb am Dienstagabend. [Und der schlimmste Extremismus ist die Islamkritik?

    Heißt die schlimme Seuche vielleicht Atheismus oder Säkularismus? Führt solcherlei „schreckliche Epidemie“ nicht gar zum Recht auf Abfall vom Islam oder zur Gleichberechtigung von Mann und Frau?]

    Es seien in erster Linie die Muslime, die den Preis des Terrors bezahlten. [Geschickte Taqiyya, jeder Mensch ist von Natur (fiṭra) aus Muslim. Bleibt die Erkenntnis: Das Unheil ist immer das Nichtislamische.] […]

    Al-Tayyeb betonte die enge Verbindung der monotheistischen Religionen. [Aha, über Polytheisten und andere Harbis reden wir hier nicht. Und die Dhimmis unterliegen der Führung der Umma.]

    […] Der Dschihad als äußere Gewaltanwendung sei nur im Falle der Verteidigung gerechtfertigt. [Stellt sich die Frage, was alles islamrechtlich bereits als Angriff zu bewerten ist.]

    Al-Tayyeb dankte dabei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für die Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Nahen Osten. Zugleich lobte er sie für ihre „faire und mutige Haltung gegenüber den Muslimen“ und ihre Bekräftigung der Aussage von Altbundespräsident Christian Wulff, dass der Islam zu Deutschland gehöre. [Und al-Tayyeb wird euch zeitnah kundtun, was alles Islam ist, was alles zu Deutschland gehört.]

    Die Rolle der Frau

    In einer anschließenden Fragerunde ging Al-Tayyeb auf das Thema der Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Eine mögliche Marginalisierung der Frau sei nicht auf den Islam, sondern andere Traditionen zurückzuführen. [Islamisch betrachtet sind 50 % Erbe gegenüber ihrem Bruder und halbe Stimme vor Gericht gar keine Marginalisierung, sondern eine Würdigung der Muslima.]

    Nach islamischem Verständnis diene die Frau dem Mann aus Liebe [Die Ehefrau hat ihrem Besitzer und Vormund zu dienen, sie ist seine Dienerin!], der Mann wiederum sei verpflichtet, den Lebensunterhalt der Frau zu sichern. [Geld ist im Islam ausgesprochen maskulin, erst anschließend bekommt die Ehefrau davon ein bisschen zugeteilt. Lüge durch Auslassung: Zu arbeiten braucht die Frau nicht … Nein, sie darf es nicht, ganz wie die Fatwen und ihr Vormund und Ehemann es bestimmen.]

    Die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim sei allerdings nicht möglich, da die Ehe ein religiöser Vertrag sei. [Die standesamtliche Ehe ist sittlich minderwertig, schlimmer, ist nichtig. Wie nebenbei greift al-Tayyeb wenig verhohlen die deutschen Grundrechte und bürgerlichen Rechte an, nach denen sich auch jede Frau den Ehepartner suchen oder nicht suchen kann. Zur Polygamie und zu der neunjährigen Braut schweigt der Kleriker hier.]

    Appell für Glaubensfreiheit

    Der Scheich wandte sich zugleich gegen die Vorstellung eines europäischen Islam. [Genau, die Scharia kennt keine Staatsgrenzen, der Koran ist für die gesamte Menschheit herabgesendet worden.]

    Es gebe nur einen Islam, der überall praktiziert werden könne. [Die Schöpfung huldigt der einzigen Ursache alles Bestehenden. Das ganze Weltall eine einzige Moschee.]

    Er wandte sich gegen eine Aufklärung, „die den Menschen über die Religion stellt“. [Allerdings – er wandte sich gegen die Epoche und den Standard der Aufklärung.]

    Al-Tayyeb betonte die Glaubensfreiheit. Der Koran sehe keine bestimmten Strafen für Konvertiten vor. [Ziemliche Lüge, denn im Jenseits wartet die Strafe ziemlich eindeutig, ewiges Brennen im Feuer. Und nun zum Diesseits!]

    Allerdings verlangten einige Überlieferungen, Konvertiten zu bestrafen, sofern der Schritt eine Gefahr für die Gesellschaft darstelle. [Den Apostaten in gewissen Fällen bereits auf Erden sunnitisch korrekt bestrafen ist für Ahmad al-Tayyeb völlig in Ordnung, also ungefähr wie im Iran, und dort gilt: Wer im Lande Verderben verbreitet, ist ein mofsed-e fel-arz (corrupt on earth), wer Gott angreift ein mohareb (warrior against God).]

    […] Der 70-jährige al-Tayyeb wurde 2010 zum Großimam der Al-Azhar ernannt und lehrt dort Philosophie und Theologie. Er gilt als eine der höchsten Autoritäten des sunnitischen Islams und der islamischen Rechtsprechung.

    (KNA, epd, dpa)

    http://www.domradio.de/themen/interreligi%C3%B6ser-dialog/2016-03-16/grossimam-spricht-vor-bundestagsabgeordneten

    [Muslime sind zum Herrschen und Kriegführen da, im islamischen Staat hat der Christ oder Jude, seine Erniedrigung spürend, die Kopfsteuer oder Schutzsteuer zu entrichten. Waffen darf er nicht besitzen, schließlich schützt ihn jetzt die Umma. In Berlin bewirbt Ahmad al-Tayyeb die Dschizya anglis. jizya.]

    In einem von Muslimen beherrschten Land sollte eine «kleine Kopfsteuer» von Andersgläubigen erhoben werden, damit man sie schützt, sagte al-Tayyeb.

    https://de.qantara.de/content/gross-imam-al-tayyeb-fordert-respekt-fuer-werte-europas-geistlicher-spricht-vor

    [Jizya is sanctioned by the Qur’an based on the following verse:

    Fight those who believe not in Allah nor the Last Day, nor hold that forbidden which hath been forbidden by Allah and His Messenger, nor acknowledge the religion of Truth, (even if they are) of the People of the Book, until they pay the jizya with willing submission, and feel themselves subdued.

    Quran 9:29 ]

    … ḥattā yuʾṭū-l-ǧizyata ʿan yadin wa-hum ṣāġirūn.
    … until they pay jizya with their own hands while they are subdued.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Jizya

    [In the past, dhimmis paid] the jizya [poll] tax in return for the protection of their person, because they did not serve in the army.

    http://www.memri.org/report/en/print4518.htm

    ARD

    Doch mit seinen Äußerungen zur Rolle der Frau löst er Irritationen aus. [Ach was. Allgemeine Menschenrechte und deutsche Grundrechte sollen dem Islamischen Recht weichen (dürfen) und im Deutschen Bundestag zeitigt das gerade noch ein paar „Irritationen“.]

    http://www.ardmediathek.de/radio/Studio-9-Deutschlandradio-Kultur/Gro%C3%9F-Imam-al-Tayyeb-im-Bundestag-Botsc/Deutschlandradio-Kultur/Video-Podcast?bcastId=22051212&documentId=34128082

  12. Edward von Roy Says:

    [ Neues von der globalen Front der Dogmatik und Gesetzlichkeit der Scharia, welche den Angriff auf AEMR und wissenschaftliches Denken probiert, um das Modell von Medina weltweit durchzusetzen.

    Der zum Schönfärben des Islam nutzbar gemachte „Islamismus“ hat dabei gar nichts falsch verstanden, „diese Religion“ (Sayyid Qutb: هذا الدين Hāḏa d-Dīn, 1954) war nie und ist nicht getrennt von („politischer“) Herrschaft und vom Recht (Herrschaft ist immer politisch / unpolitische Herrschaft gibt es nicht: „politischer Islam“ ist Tautologie bzw. Pleonasmus).

    Mithin verlangt der Din nicht zuletzt Schariakonformität in Recht und Gerichtspraxis. Islam ist beides, prekäres Bewahren des Gnadenstandes mit Allahgott – tätige Abwehr des Iblis sowie angestrengter Versuch der Heilssicherung – und irdisch anzuwendendes Recht (Fiqh). Islamisierung ist somit die Unterwerfung des „heidnischen“ (dschahil) Rechts: nichts an der Jurisprudenz darf Unislamischem folgen.

    „And whosoever does not judge by what Allâh has revealed, such are the Kâfirûn“ (5:44).

    Paragraph um Paragraph wird islamisiert werden: im Arbeitsrecht ist der Hidschab allüberall zugelassen, ein Familienrecht mit Zweitfrau bis Viertfrau, personensorgerechtlich bzw. strafrechtlich bzw. medizinethisch die berüchtigte „Genital Autonomy“ mit dem Heiratsalter für Mädchen von neun Jahren sowie mit MGM und chitan al-inath (sunat perempuan, Islamic FGM) auf Kinderwunsch.

    Zu diesem Zwecke sollen die christlichen Bischöfe der weltweiten einheitlichen islamischen Bewegung (in den letzten Jahrzehnten führend bzw. ausführend: Muslim Brotherhood, al-Azhar, Darul Uloom, Rabita, MUI) den Roten Teppich ausrollen. Genau dazu dient der interreligiöse Dialog.

    Universität Münster am heutigen Tage. Auserlesene islamophile Kleriker haben Zugang, insgesamt bleibt man elitär unter sich. Der deutsche Souverän, immerhin noch das Volk, hat keinen Zugang. ]
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    Friede sei mit Euch
    Konferenz der Weltreligionen

    Konferenz der Weltreligionen „Friede sei mit euch“, u.a. mit dem Großimam der Kairoer al-Azhar-Universität, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb

    [Münster, Germany, 2016. The World Religions Conference under the title of “Peace be upon you” “Assalamu Alaikum”]

    Die nicht öffentliche Religionskonferenz wird von Friedensbotschaften christlicher und muslimischer Religionsgemeinschaften getragen. Außerdem wollen sich Vertreter der akademischen Theologien, also der evangelischen, der katholischen und der muslimischen Zweige der Universität Münster zum weltweiten Umgang der Religionen miteinander austauschen. Neben dem Scheich aus Ägypten werden teilnehmen der Hamburger Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke in seiner Funktion als Vorsitzender der Unterkommission für den interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz sowie der Schweizer Pfarrer Thomas Wipf, Träger der Ehrendoktorwürde der Evangelisch-Theologischen Fakultät der WWU, als Moderator des European Council of Religious Leaders und ehemaliger Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa.

    Aula im Schloss der Universität Münster
    geschlossene Veranstaltung

    https://www.uni-muenster.de/Rektorat/exec/termine.php?layout=standard-detail&id=20857

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    Sayyid Qutb: Hāḏa d-Dīn

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sayyid_Qutb#Fundamentaltheologie

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A7%D9%84%D9%85%D8%B3%D8%AA%D9%82%D8%A8%D9%84_%D9%84%D9%87%D8%B0%D8%A7_%D8%A7%D9%84%D8%AF%D9%8A%D9%86_(%D9%83%D8%AA%D8%A7%D8%A8)

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    Al-Tayeb travels to Germany to participate in world Religions Conference

    By Yara Sameh

    Grand Imam of Al-Azhar, Ahmed Al-Tayeb travels Sunday to Germany’s Münster to participate in the World Religions Conference under the title of “Peace be upon you” “Assalamu Alaikum”, Youm7 News reported.

    It’s scheduled for the grand Imam to meet for the first time with Vatican’s pope, pope Francis, after a 5-year break due to the remarks of the former Pope Benedict XVI’s about Saints Church incident as well as his anti-Islam stances.

    http://www.albawabaeg.com/81878

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    [Tautologie und Erfüllbarkeit auch am islamischen Beispiel]

    Erfüllbar nennt man eine Aussage, die wahr werden kann.

    [Wie die Aussage „ein Islam, der sich in die Politik einmischen möchte – ein politischer Islam“], die also keine Kontradiktion ist [und hier offensichtlich keine Falschaussage. „Ja, durchaus, dieser Islam, er kann sich in die Politik einmischen“.]

    Eine Aussage ist genau dann eine Tautologie, wenn ihre Verneinung nicht erfüllbar ist.

    [Einen Koran und Sunna folgenden Islam (Islamfolge ist z. B.: Zwang zum Hidschab am Arbeitsplatz; Forderung nach Imamehe, Talaq, Vielehe, Kindbraut; Forderung nach Verbot der Islamkritik) und zugleich unpolitischen Islam gibt nicht (jedenfalls noch nicht, eine entsprechende Moscheegemeinde ist nicht organisierbar; zwei Beispiele: Großscheich Ahmad al-Tayyeb fordert, das bei einem weiblichen Imam geübte Gebet nachzuholen; 2. keine Moscheegemeinde sagt: Jeder unbeschnittene muslimische Mann ist uns gleichberechtigt willkommen und keine Familie unserer Gemeinde muss ihr männliches Kind beschneiden lassen). Kläglicher Trick der Postmodernen bzw. Multikulturellen: „Der islamische Zwang zum Schleier oder zum Beschnittensein (schafiitisch auch die FGM) ist gar nicht politisch oder jedenfalls kein politisches Problem.“

    Fazit. Einstweilen bietet die Bezeichnung „politischer Islam“ keinen Erkenntnisgewinn; das Adjektiv politisch vor dem Substantiv Islam ist entbehrlich und irreführend.]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_(Logik)

    runde Kugel
    nasses Wasser
    tote Leiche
    junges Kind
    helle Sonne
    heißes Feuer
    politischer Islam

    Ein Pleonasmus (griechisch πλεονασμóς pleonasmós „Überfluss, Übertreibung, Vergrößerung [in der Erzählung]“) ist eine rhetorische Figur, die einen Wortreichtum ohne Informationsgewinn beschreibt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pleonasmus

    Leider geht es gar nicht um Lyrik oder sonstige Sprachgewandtheit; das Reden vom „politischen Islam“ oder vom „Islamismus“ soll alles Radikalisierende oder das Menschenfeindliche aus der Zone des Islamischen in den Bereich des Nichtislamischen rücken und so Theorie und Praxis von Koran und Sunna als demokratietauglich und menschenfreundlich erscheinen lassen. Der allerdings politische Lobgesang auf die „im Kern friedliche Religion“ (Pöttering 2008, Köhler 2010) ist längst mehr als nur „hilfreich“, er ist „alternativlos“.

    Bundespräsident Horst Köhler am 12. Mai 2010. „Ich kenne den Islam als im Kern friedliche Religion, die in sich ruht, ihre eigene Berechtigung und Geschichte hat. Respekt muss uns leiten, wenn wir über den Islam diskutieren.“

    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Interviews/2010/20100512_Rede.html

    Hans-Gert Pöttering war von 2007 bis 2009 der 23. Präsident des Europäischen Parlamentes und offenbarte uns am 23.05.2008 Erstaunliches:

    Pöttering: Islam ist im Kern friedlich

    Der Präsident des Europaparlaments, Pöttering, hat sich gegen eine Vorverurteilung des Islam gewandt. Der Islam sei eine im Kern friedliche Religion. Terroristen, die im Namen des Islam unschuldige Menschen töteten, missbrauchten ihre Religion, so Pöttering beim Katholikentag in Osnabrück. Christen verwahrten sich zu Recht gegen die Unterstellung, das Christentum sei etwa wegen der Kreuzzüge oder Bürgerkriegen in christlich geprägten Ländern eine Religion der Gewalt. Der gleiche Respekt sollte dem islamischen Glauben entgegengebracht werden. Zugleich rief Pöttering zum Schutz der Christen in arabischen Ländern auf. [Gegen Scharia und Dhimma sagt Pöttering nichts.]

    [Der Dhimmi steht muslimseits unter Schutz, zahlt dafür Dschizya, Schutzsteuer, al-Tayyeb sagt „kleine Kopfsteuer“.]

    http://www.domradio.de/nachrichten/2008-05-23/nachrichtenarchiv-23052008-1359

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    If he is a Jew or a Christian, he will be presented with three options — Islam, death, or paying the head tax [the jizya, die Dschizya] and humiliation [Dschizya nur gültig mit Erniedrigung].

    […] In „Sahih of Muslim“ interpreted by Nawawi (Part 4, p. 244), we read,

    „A Muslim is not to be sentenced to death for one of the people of the covenant nor for a free man or a slave.“

    […] [Maududi gibt die islamische Rechtposition wieder, Kirchen oder Synagogen dürfen allenfalls restauriert, nicht aber neu errichtet werden]

    „In lands owned by Muslims, the non-Muslims are not entitled to build new places of worship.“

    […] In his famous book, „The Ordinances of the Qur’an“ („Ahkam Al-Qur’an“, Part 2, p.142), Al-Shafi’i says,

    „The testimony of the people of the covenant is not permissible . The witness must be one who belongs to our religion and he must be a freeman not a slave. Testimony is acceptable only from our freeman who belongs to our religion.“ […]

    Contemporary Scholars—The Azhar Scholars of Egypt

    It is sufficient to quote the Azhar Scholars of Egypt and the Mawdudi of Pakistan. Dr. Abdul Moumin says,

    „All Muslims Jurists agree that a judge should be a Muslim and it is forbidden for a non-Muslim to be a judge according to the Qur’anic verse, ‘There is no authority of the infidels over the Muslims.’ Judgment is considered authority and judgment requires that the judge be a mature and wise Muslim. In addition, a non-Muslim should be humiliated as an infidel, whereas the position of judge requires respect, and he is ineligible even to be a witness.“

    This article is from the „Journal of the Administration of Governmental Judicial

    Cases“ (1979 July-September) concerning the general rules prohibiting non-Muslims from being judges in court according to Qur’anic verses and Islamic teachings. This article was written by Dr. Badr El Deen Abdel Moumin, teacher at the international university of Al-Azhar. The Journal is published by the Egyptian Government. This Islamic law is not applied now in Egypt, but it is an Islamic law according to the Qur’an and Muhammad’s teaching.

    […] Ibn Taimiyya also indicated that Umar Ibn al-Khattab said about the people of the covenant, „Humiliate them,“ because the Qur’an said distinctly that they should pay the head tax with humiliation (9:29).

    (Answering Islam)

    http://www.answering-islam.org/BehindVeil/btv4.html

    Al Azhar Scholar: Christian Copts Will Pay Jizya
    06.03.2013

    During a recent interview, Dr. Mahmoud Shu’ban [محمود شعبان Mahmoud Shaaban], a professor at Al Azhar University, made clear that the Copts, Egypt’s Christian minority, will pay the “jizya” what is often referred to in the West as an Islamic “poll tax”. According to the Al Azhar professor, “If non-Muslims were to learn the meaning of “jizya”, they would ask for it to be “applied” “and we will apply it, just like Islam commands us to.” His logic is that, if Christians pay the jizya, they would buy for themselves “protection,” hence why they themselves should want to pay it.

    (Raymond Ibrahim)

    http://www.jihadwatch.org/2013/03/al-azhar-scholar-christian-copts-will-pay-jizya

    (Following are excerpts from a TV debate between Egyptian cleric Mahmoud Shaaban and Egyptian journalist Islam Al-Buheiri [Islam Al-Buhairi], which aired on Al-Kahera Wal-Nas TV [Al-Qahira wa Al-Nas channel] on March 5 and 6, 2013.)

    […]

    Moderator: Do you demand to impose the jizya poll tax on Christian Egyptians?

    Mahmoud SHABAAN: I demand the implementation of the shari’a.

    Moderator: I was asking specifically about the jizya…

    Mahmoud SHABAAN: If Christians knew what the jizya means, they would demand it themselves.

    Moderator: What is the meaning of the jizya?

    Mahmoud SHABAAN: If the shari’a were implemented as a whole, the Christians would be the happiest of all.

    […]

    (MEMRI)

    http://www.memritv.org/clip_transcript/en/3767.htm

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    Egypt’s controversial blasphemy law strikes down on free Islamic thought

    An Egyptian court has sentenced the Islamic scholar and theologian Islam Al-Buhairi to one year in prison for blasphemy. Al-Buhairi was accused of insulting Islam in his TV show “With Islam Al-Buhairi” on the Al-Qahira wa Al-Nas channel. Al-Buhairi questioned the “Islamic heritage”, which angered the Al-Azhar scholarship. […]

    Furthermore, Al-Buhairi accused the Grand Imam of Al-Azhar Sheikh Ahmed Al-Tayeb [al-Tayyeb] of doing nothing to reform traditional curriculum of Al-Azhar and to limit the Muslim Brotherhood’s influence in Al-Azhar. Fatwas (Islamic rulings) of Al-Azhar, Al-Buhairi claims, don’t cope with contemporary developments and ways of life followed by the Egyptian citizens.

    Al-Azhar’s Debate with Al-Buhairi

    While Al-Azhar refused to call ISIS militants infidels [kuffār, kāfirūn (Pl.); Sg. kāfir] claiming not to have the right to call Muslims infidels no matter what their sins were, Al-Azhar initiated court proceedings against Al-Buhairi. Consequently, Al-Azhar committee, on behalf of Ahmed Al-Tayeb, filed a case against Al-Buhari in April 2015 for “calling the precepts of religion in question and inciting a communal strife among Muslims.”

    (Hakim Khatib. Your Middle East, 07.01.2016)

    http://www.yourmiddleeast.com/culture/the-controversy-of-blasphemy-in-egypt_37886

    Offiziell lädt die derzeitige ägyptische Regierung zu einer «Erneuerung des religiösen Diskurses» ein und bekämpft den islamistischen Extremismus. Faktisch aber ist die dominierende Mentalität erzkonservativ und erlaubt keinerlei Abweichungen von der geltenden Norm. So erleben wir nach wie vor, dass Intellektuelle oder Wissenschafter aufgrund altväterischer Straftatbestände wie «Verachtung der Religion» oder «Verletzung des öffentlichen Schamgefühls» verurteilt werden.

    Im Oktober 2015 wurde der Religionswissenschafter Islam al-Buhairi wegen «Blasphemie» zu fünf Jahren Haft verurteilt, nachdem er in seinem Fernsehprogramm Denktraditionen kritisiert hatte, die radikale Auslegungen von Koran und Sunna nahelegen; das Gesetz, auf das man sich dabei berief, geht auf das Jahr 1884 zurück. Nicht minder unsinnig als der gegen kritische Denker ins Feld geführte Vorwurf der Blasphemie ist die Sorge ums «öffentliche Schamgefühl». Dieser Tage stand die Filmproduzentin Rana el-Sobky vor Gericht, weil ihr Film «Regatta» als «ethisch und gesellschaftlich unangemessen» gewertet worden war. Sie wurde zu einer einjährigen Gefängnisstrafe und einer Busse von 10.000 ägyptischen Pfund verurteilt.

    In der Urteilsbegründung heißt es unter anderem: «Auch wenn das Recht auf Kreativität in der Verfassung festgeschrieben ist, untersteht es den Einschränkungen, die durch Artikel 2 der Verfassung gegeben sind. Dieser besagt, dass der Islam Staatsreligion ist und dass die Prinzipien der islamischen Scharia als wichtigste Quelle der Gesetzgebung zu gelten haben. Daraus folgt, dass die Kreativität die Grenzen einzuhalten hat, auf welche die Scharia verpflichtet, und dass sie weder religiöse Zwietracht verursachen noch das Anstandsgefühl der Jugend gefährden darf.»

    (Gespenster der Revolte. Von Mansura Eseddin, NZZ am 23.01.2016.)

    http://www.nzz.ch/feuilleton/gespenster-der-revolte-1.18681922

  13. Laigen häbt kuorte Beene. Says:

    (Münster – (Aktualisiert) Am Dienstag sprach er noch im Bundestag in Berlin, am Mittwoch ist er in Münster: Großscheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb wird im Friedenssaal des Rathauses von Oberbürgermeister Markus Lewe empfangen.)

    Großscheich wird im Rathaus empfangen

    Von Karin Völker

    Für Mohammed Abdel Fadeel Abdel Rahem ist der Besuch am Prinzipalmarkt ein freudiges Wiedersehen. An der Al-Azhar in Kairo, der ältesten Universität der islamischen Welt, ist er zuständig für islamische Studien in Deutsch. In Münster hat der junge Theologe und Islamwissenschaftler promoviert. Und er fungiert heute als wissenschaftlicher Vermittler zwischen Islam und Christentum. In dieser Rolle begleitet er den Groß-Imam der Al-Azhar, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb.

    Am Dienstag sprach der Scheich im Bundestag, am Mittwoch empfing ihn Oberbürgermeister Markus Lewe im Friedenssaal. Für interreligiöse Diplomatie ein wahrhaft historischer Ort, wie der Großscheich weiß. Hier, so sagt er in seiner Ansprache, will er „den Dialog für den einen neuen Religionsfrieden beginnen“, der im Nahen Osten so wichtig sei.

    „Der Islam ist nicht verantwortlich für die Konflikte“, betont al-Tayyeb, der Islam sei wie das Christentum eine friedliche Religion. Nur: „Der Treibstoff für den Konflikt trägt ein religiöses Gewand.“

    Der Scheich dankte besonders Universitätsrektorin Prof. Ursula Nelles. Sie hat die islamische Theologie als Fach an der Hochschule etabliert und trägt nach Einschätzung des Scheichs so zur Verständigung bei. […]

    http://www.wn.de/Muenster/2303682-Gross-Imam-in-Muenster-Grossscheich-wird-im-Rathaus-empfangen

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    WDR
    17.03.2016, 15:09 Uhr

    Hoher Besuch in Münster

    (Die Stadt Münster hatte für zwei Tage Besuch von einem der höchsten islamischen Würdenträger. Der Großimam, Scheich Ahmed al-Tayyeb, ist das geistige Oberhaupt der Al-Azhar-Unversität in Kairo und nahm am Donnerstag (17.03.2016) im münsterischen Schloss an einer Religionskonferenz teil.)

    Am Mittwochnachmittag war der Großimam zu Gast im Friedenssaal des münsterschen Rathauses. Dort trug sich Scheich Ahmed al-Tayyeb ins Goldene Buch der Stadt ein. Angesichts der historischen Bedeutung des Friedenssaals betonte er, dass er hoffe, dass es in seiner Region nicht auch zu einem 30-jährigen Krieg kommen möge. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe bot an: „Ich lade alle Länder, in denen es religiöse Konflikte gibt, dazu ein, diese hier bei uns in Münster – in diesem Saal – zu lösen.“

    […] Am Donnerstag nahm der Scheich im Schloss an einer wissenschaftlichen „Konferenz der Weltreligionen“ teil. Auch Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche werden dabei sein. Hintergrund des Treffens seien die zahlreichen Gewalttaten im Namen des Islam, kündigte die Universität Münster an. Al-Tayyeb lehnt islamischen Extremismus entschieden ab. In Münster sagte er: «Ich möchte Ihnen versichern, dass die terroristischen Gruppen den Islam in keiner Weise vertreten.» Wer dennoch Gewalt im Namen des Islam ausübe, stehe nicht für den Islam und werde von den Muslimen im Westen und Osten abgelehnt. In der Lehre gilt al-Tayyeb als konservativ. Der 70-Jährige hat sich mehrfach für einen Dialog zwischen Christen und Muslimen eingesetzt. […]

    Danach reist Al-Tayyeb weiter nach Rom zu einer Privataudienz mit dem Papst. Das Oberhaupt der katholischen Kirche und der Großimam wollen nach Angaben des Vatikans ihre Zusammenarbeit im Lichte der Gegenwart neu ausrichten, die von Terrorismus unter religiösem Vorwand gekennzeichnet sei. Die 1998 begonnenen regelmäßigen Zusammenkünfte zwischen der Al-Azhar-Universität und dem Vatikan waren 2011 abgebrochen worden.

    http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/grossimam-besuch-uni-muenster-100.html

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    FRIEDENSAPPELL AN DIE WELT. Kairoer Großimam nimmt an Religionskonferenz teil

    Ranghohe Vertreter von Christentum und Islam haben eine Religionskonferenz an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) für einen wortstarken Friedensappell an die Länder und Glaubensgemeinschaften der Welt genutzt. „Wir alle müssen uns gegen den Terrorismus als den schlimmsten Auswuchs politischer Krisen stellen – alle Muslime sind zum Frieden aufgerufen“, betonte der Großimam der Kairoer al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Mohammad al-Tayyeb. „Der Dialog der Religionen ist eine heilige Pflicht“, sagte der Hamburger Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke. Dabei dürfe es nie das Ziel sein, Unterschiede einzuebnen, vielmehr müsse man Vielfalt als Bereicherung wahrnehmen. „Es kann keinen Frieden ohne umfassende Gerechtigkeit geben“, ergänzte der Schweizer Pfarrer und ehemalige Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa, Thomas Wipf.

    [Und ohne Scharia keine „umfassende Gerechtigkeit“, Herr Wipf? Befördern oder verhindern die allgemeinen Menschenrechte (AEMR) die von Ihnen beschworene „umfassende Gerechtigkeit“? Sehen Sie keinen Widerstreit zwischen AEMR und Scharia bzw. AEMR und Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam?] […]

    Der Hamburger Weihbischof betonte in seiner Rede vor allem den freiheitlichen Charakter der Religionen. Diese Freiheit gelte für jeden einzelnen und damit auch für nichtgläubige Menschen, sagte er. „Die Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht und entspricht in diesem Sinne dem Willen des Schöpfers.“

    [Will der Weihbischof eine Religionsfreiheit bzw. ein Menschenrecht mit oder ohne Schleierzwang, Genitalbeschneidung an Menschen unter achtzehn Jahren, Kindbraut? Islamapostasie Ja oder Nein, Herr Jaschke?] […]

    Am Mittwoch hatten der Großimam und die Deutsche Bischofskonferenz die gemeinsame Verantwortung der Religionen für den Frieden angemahnt. In einer gemeinsamen Erklärung betonten sie, dass Christen und Muslime verpflichtet seien, sich öffentlich und entschieden gegen jede Form von Gewalt auszusprechen.

    [Die Konzepte von Dhimma und Hakimiyyat Allah, der Zwang zum Schleier (Hidschab), ein Familienrecht mit Polygamie, die Beschneidung, von Jungen oder Mädchen, das Verbot von Islamkritik, der Schariavorbehalt in der Verfassung Ägyptens, alles keine „Form von Gewalt“?] […]

    https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=8218

  14. De eene Kraie hakt de annere de Augen nich uut. Says:

    (Münster 2016, Azhar-Chef Ahmad al-Tayyeb traf auf einen gewissen Thomas Wipf.)

    Stichworte

    Wipf
    Cerić
    Religions for Peace (RfP)
    European Council of Religious Leaders / Europäischer Rat Religiöser Leiter
    Moderator Thomas Wipf
    Co-Moderator Mustafa Cerić [im ECFR = unter Yusuf al Qaradawi.]
    Ikhwan Muslimun / Muslim Brotherhood / Muslimbruderschaft

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    European Council of Religious Leaders [Europäischer Rat Religiöser Leiter]
    Members of Executive Committee

    Revd Dr. Thomas Wipf, Moderator, Switzerland
    Grand Mufti Dr. Mustafa Cerić, Co-Moderator, Bosnia-Herzegovina

    https://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_of_Religious_Leaders#Members_of_Executive_Committee

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    A DECLARATION OF EUROPEAN MUSLIMS
    Reis-ul-Ulema Mustafa Cerić

    (5) As they try to live a decent life in Europe, European Muslims have the following expectations:

    (f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law;

    (g) the protection of European Muslims from Islamophobia, ethnic cleansing, genocide, and similar atrocities.

    http://www.militantislammonitor.org/article/id/2044

    http://english.islamskazajednica.ba/contact-footer/9-documents/134-declaration-of-european-muslims

    DEKLARATION EUROPÄISCHER MUSLIME
    Von Dr. Mustafa Cerić
    Großmufti von Bosnien-Herzegowina

    5. während sie sich um ein würdevolles Leben in Europa bemühen, die europäischen Muslime folgende Erwartungen hegen:

    f. Wege zu finden, wie muslimisches Recht für Personenstandsangelegen­heiten, wie z.B. Familienrecht, anerkannt werden kann,

    g. Schutz der europäischen Muslime vor Islamophobie, ethnischen Säuberungen, Völkermord und dergleichen.

    http://www.islamheute.ch/Deklaration.htm

    _ttp://www.islam-penzberg.de/?p=474

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    European Council for Fatwa and Research (ECFR)
    Members of the ECFR

    1. Yusuf al-Qaradawi, President of ECFR (Egypt, Qatar)

    28. Dr. Mustafa Cerić (Bosnia)

    https://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

    المجلس الأوروبي للإفتاء والبحوث
    al-maǧlis al-ūrūbīy lil-iftāʾ wal-buḥūṯ
    Conseil Européen pour la Fatwa et la Recherche
    European Council for Fatwa and Research (ECFR)

    The ECFR aims „to present to the Muslim World and the Muslim minorities in the West particularly“ its interpretation of „the manifestation of Allah’s infinite mercy, knowledge and wisdom“. For the ECFR, the shariah clearly embodies the superior rules in life: „the Shari’ah cannot be amended to conform to changing human values and standards, rather, it is the absolute norm to which all human values and conduct must conform; it is the frame to which they must be referred; it is the scale on which they must be weighed.“ […]

    https://de.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research

    The ECFR is one of the main channels for the publications of fatwa’s by Yusuf al-Qaradawi, a Muslim scholar affiliated with the Muslim Brotherhood, and his main English-language channel.

    Among others, it wants to promote, and control, the local education of native imam’s for the Muslim minorities in European countries. Amongst others, it participates in such initiatives in France (in cooperation with the [IESH unweit von Château Chinon in Burgund] European Institute for Humanitarian and Islamic Studies) and the United Kingdom. […]

    On the separation of state and church (secularism): „Since Islam is a comprehensive system of `Ibadah (worship) and Shari’ah (legislation), the acceptance of secularism means abandonment of Shari’ah, a denial of the Divine guidance and a rejection of Allah’s injunctions. (…) the call for secularism among Muslims is atheism and a rejection of Islam. Its acceptance as a basis for rule in place of Shari’ah is a downright apostasy.“

    On equal rights for women: „Those misguided people cudgel their brains in finding out lame arguments that tend to give both males and females equal shares of inheritance … it’s the nature of woman to be maintained and cared for by man … irrespective of whether she is poor or rich.“.

    On democracy – where per definition a majority vote might differ from the commands in the Qur’an and Sunnah: „the Shari’ah cannot be amended to conform to changing human values and standards, rather, it is the absolute norm to which all human values and conduct must conform …“.

    On the freedom of religion: „All Muslim jurists agree that the apostate is to be punished. However, they differ regarding the punishment itself. The majority of them go for killing; meaning that an apostate is to be sentenced to death.“.

    Cooperation with other Islamic organisations in Europe

    Al-Maktoum Charity Organisation, Dublin, Ireland [ab 1992 / 1996, Sheikh Hamdan Ben Rashid Al-Maktoum, UAE / VAE]
    Millî Görüş (German and other sections) [Erbakan; heute auch nah an Ibrahim el-Zayat]
    Federation of Islamic Organisations in Europe [Teil der Muslimbruderschaft]
    European Islamic Council in Belgium [ ? ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research

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    Österreichische Rundfunk
    ORF

    Kairoer Großimam für Frieden: „Wir lehnen Terror ab“

    [Welchen Terror, den Schrecken namens Islamkritik? Kopftuchverbot-Terror? Karikaturenterror? Darwinismus?]

    „Terroristen, unter welcher Flagge sie auch immer unterwegs sind [unter US-amerikanischer oder israelischer Flagge vielleicht, hm?], lehnen wir ab“, sagte er. „Wir alle müssen uns gegen den Terrorismus als den schlimmsten Auswuchs politischer Krisen stellen – alle Muslime sind zum Frieden aufgerufen“ [sind zur Schariadurchsetzung aufgerufen], sagte der Großimam der Kairoer al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Mohammad al-Tayyeb, weiter. […]

    Die Konferenz der Weltreligionen war nicht öffentlich. [Genau. Die Türen bleiben zu. Untertanen, gewöhnt euch daran.]

    http://religion.orf.at/stories/2763484/

  15. Jacques Auvergne Says:

    Der ägyptische Religionsminister Prof. Mahmoud Hamdi Zakzouk hatte in einem von ihm selbst im Jahr 2004 verfassten Taschenbuch die Hinrichtung von ehemaligen Muslimen gerechtfertigt, die zum christlichen Glauben übertreten und dies nicht verheimlichen. Ein solcher Konvertit „kann sogar des Hochverrats angeklagt werden, der mit dem Tod bestraft wird, nicht weil er seinen Glauben abgelegt hat, sondern weil er durch seine Gedanken Verwirrung im Staat verbreitet und gegen seine Ordnung verstoßen hat.“ So Prof. Zakzouk. […]

    Der Vorstandssprecher der IGFM, Martin Lessenthin, lädt zu einem Gedankenexperiment ein: „Was wäre, wenn der Dalai Lama Ägypter wäre, oder was wäre, wenn er sich für Ägypter einsetzen würde, die zum Buddhismus übergetreten sind? Was wäre, wenn es in Deutschland einen Religionsminister gäbe, der die Hinrichtung von Bürgern fordern würde, die zum Islam übergetreten sind? Natürlich nicht wegen des Übertritts, sondern weil sie mit ihren ‚Gedanken Verwirrung im Staat verbreiten und gegen seine Ordnung verstoßen‘ wie Minister Zakzouk es formuliert.“ Die Gesetzeslage und die Rechtspraxis in Ägypten stehen nach Einschätzung der IGFM in krassem Widerspruch zu internationalen Rechtsstandards. Und das obwohl Ägypten sogar Mitglied des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen ist und den völkerrechtlich bindenden Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Recht ratifiziert hat.

    (Ägypten: Konvertiten und Baha’i wie Aussätzige behandelt. Von: IGFM.)

    http://www.igfm.de/news-presse/pressearchiv/detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1946&cHash=2767f1cb4d3b45115b2333e349ed2595

    Ahmad al-Tayyeb und das Muslim Council of Elders

    Ahmad al-Tayyeb und Mahmoud Hamdi Zakzouk ( Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq ), Ägyptens langjähriger sogenannter Wesir für die Awqaf (Plural, zu: Waqf, islamische Stiftung; minister of religious endowment). Der Wazeer of Awqaf ist der Minister für Religionsangelegenheiten .
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    مجلس حكماء المسلمين
    Conseil des Sages musulmans
    Muslim Council of Elders

    The Muslim Council of Elders was formed in the UAE’s capital city Abu Dhabi with the declared aim of spreading peace and opposing violence in the Islamic world and beyond.

    The council is headed by Al Azhar’s Grand Imam, Sheikh Ahmed Al-Tayyeb, who has expressed the necessity of standing up to religious extremism noting that this is one of the council’s responsibilities. The Muslim Council of Elders consists of 13 men from all over various countries and one Emirati woman, Kaltham Al-Maheiry. […]

    Al-Azhar’s Grand Imam Sheikh Ahmed Al-Tayyeb, Egypt

    Sheikh Abdullah bin Bayyah, head of the Forum for Promoting Peace in Muslim Societies, Mauritania
    [ Abdallah Bin Bayyah „a well known global Muslim Brotherhood figure“ ]

    Dr. Mohamed Quraish Shehab, former Minister of Religious Affairs, Indonesia
    [ Quraish Shehab was the co-chairman of Indonesian Ulema Council (MUI) (since 1984); he is a member of the Shari’ah Science Society; member of the Consortium of the Religions at the Ministry of Education and Culture, and is the Assistant Chief of the General Association of Indonesian Muslim Intellectuals (ICMI). ]

    Sheikh Ibrahim Al-Husseini, head of the Ifta’ Committee at the High Council for Islamic Affairs, Nigeria
    [ Founder and mentor of the Islamic renaissance Organization, Adviser to the Federal Government on its Islamic Affairs since 1992, Assistant Secretary-General for African Affairs in the World Islamic People’s Leadership 1989. heikh Dr. Ibrahim Al-Husseini is currently the head of the Supreme Council for Fatwa and Islamic Affairs in Nigeria and recently became a member of the ‘Muslim Council of Elders’ which embraces prominent scholars. ]

    Dr. Abu Lubaba Al-Taher Hussein, former head of Ez-Zitouna University, Tunisia
    [ Abu Lubabah Al Tahir Salih Hussein. Former Chancellor of Zitouna University. ]

    Dr. Ahmed Haddad, Grand Mufti of Dubai [ United Arab Emirates ]
    [ Ahmed al-Haddad (Arabic: أحمد الحداد‎) ].

    Dr. Hussan Al-Shafei, member of the Committee of Grand Scholars in Al-Azhar, Egypt
    [ Hassan Al-Shafi’i senior advisor to Sheikh Al-Azhar / the spokesman for Al-Azhar ]

    Dr. Abdul Hakim Sherman Jackson, lecturer at the University of South California, USA
    [ Sherman A. Jackson. Jackson is the King Faisal Chair of Islamic Thought and Culture and Professor of Religion and American Studies and Ethnicity at the University of Southern California. ]

    Dr. Abdul Razzaq Qusoom, head of the Association of Muslim Scholars, Algeria
    [ Sheikh Abdul Razzaq Kasum;
    Abdul Razzaq Qosom, president of the Association of Algerian Muslim Ulema. ]

    Dr. Abdullah Naseef, head of the World Muslim Congress
    [ Abdullah Omar Nasseef. He is a professor at King Abdulaziz University in Jeddah, and serves as Chief Scout of the Saudi Arabian Boy Scouts Association, which he joined in 1956. He is chairman of the World Muslim Congress, chairman of the founding board of Sahm Al-Nour Trust, and Former Secretary General of Muslim World League. ]

    Prince Ghazi bin Talal, Chief Advisor to King Abdullah II for Religious and Cultural Affairs, Jordan
    [ Dr. HRH Prince Ghazi bin Muhammad bin Talal of Jordan is personal envoy and special advisor to King Abdullah II and chairman of the board of trustees of the Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought. A leader in interfaith relations, he chaired steering committees for the Amman Message. ]

    Dr. Kaltham Al-Maheiry, lecturer at the Institute for Studies of the Islamic World at Zayed University, UAE
    [ Dr Kaltham Al Muhairi, council member and assistant professor at the Zayed University Institute of Islamic World Studies. ]

    Judge Mohamed Taqi Al-Deen Al-Othmany vice-president of Dar Al-Ulum, Pakistan
    [Ulama Mufti Mohammed Taqi Usmani (Uthmani) ]

    Dr. Mahmoud Hamdy Zaqzouq, the former Minister of Awqf, Egypt
    [Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq)]

    (Islamopedia)

    http://www.islamopediaonline.org/fatwa/muslim-council-elders

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    [ Rückblick auf 2015 ]

    [ Im Juni 2015 wurde berichtet, dass Ahmad al-Tayyeb erstmals (erstmals in dessen Leben) offiziell nach Europa reisen werde, um an einer internationalen Tagung katholischer und sunnitischer Vertreter aus Religion und Politik teilzunehmen; Tagungstitel: „Orient und Okzident. Dialoge der Kultur“.

    Organisator des Treffens war die Gemeinschaft Sant’Egidio, Ziel sei: „einen anderen Islam vorzustellen als jenen, den gegenwärtig die Terrorgruppe “Islamischer Staat” repräsentiere“. ]

    [ Anwesend: Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq). ]

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    2015

    Großimam erstmals offiziell in Europa

    Die zweitägige Zusammenkunft in Florenz mit dem Titel „Orient und Okzident. Dialoge der Kultur“ sei kein interreligiöses Treffen, sondern ein „Dialog der Kulturen“, erklärte der Präsident von Sant’Egidio, Marco Impagliazzo, im Vorfeld.

    (KNA; hier auf: Website IslamiQ )

    http://www.islamiq.de/2015/06/06/grossimam-erstmals-offiziell-in-europa/

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    Ahmed Al-Tayyeb

    Grand Imam di al-Azhar dal 2010 e presidente del Muslim Council of Elders dal 2014

    • Oriente e Occidente: Dialoghi di civiltà

    http://www.santegidio.org/pageID/7552/langID/it/event/488/Panel-I-Oriente-e-Occidente-come-comprendersi.html

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    Speech of Ahmad Al-Tayyeb, Grand Imam of Al Azhar at „East and West: dialogues between civilizations“ (Arabic). Florence 8-9 June 2015.

    http://www.santegidio.org/pageID/1165/langID/it/itemID/564/Speech-of-Ahmad-AlTayyeb-Grand-Imam-of-Al-Azhar-at-East-and-West-dialogues-between-civilizations-Arabic.html

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    ( L’intervento all’Incontro „Oriente e Occidente: dialoghi di civiltà“ )

    08.06.2015 – Il Grand Imam di Al Azhar Al Tayyeb: „Che sia possibile per la colomba della pace aleggiare tra Oriente e Occidente unendoli nuovamente“

    http://www.santegidio.org/pageID/3/langID/it/itemID/12472/Il-Grand-Imam-di-Al-Azhar-Al-Tayyeb-Che-sia-possibile-per-la-colomba-della-pace-aleggiare-tra-Oriente-e-Occidente-unendoli-nuovamente.html

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    Mahmoud Hamdy Zakzouk (arabisch محمود حمدي زقزوق, Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq; * 1933 in Ägypten) ist ein ägyptischer Theologe und war von 1996 bis Mitte Januar 2011 ägyptischer Religionsminister, d. h. Minister für religiöse Angelegenheiten. Sein offizieller Titel lautete in arabischer Sprache Wazīr al-Auqāf, auf Englisch Minister of Awqaf. Als solcher verwaltete er alle Stiftungen des islamischen Rechts. Er war gleichzeitig Präsident des Obersten Islamischen Rates der Arabischen Republik Ägypten. […] In der religiösen Hierarchie des Landes rangiert der Religionsminister als Nummer zwei hinter dem Grand Imam, seit März 2010 ist dies der Scheich al-Azhar, Ahmad Mohammad Al-Tayyeb.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mahmoud_Zakzouk

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    Islam und Europa –
    ohne Dialog keine Zukunft

    Mahmoud Hamdi Zakzouk

    ( Vortragsreihe der Robert Bosch Stiftung
    „Europa bauen, den Wandel gestalten“ )

    Wenn wir heute von der Notwendigkeit eines Dialoges zwischen Europa und Islam sprechen, stellt sich uns die Frage, ob dieses Verlangen nach einem Dialog neu ist oder ob man hierbei an frühere Bemühungen anknüpfen kann. Ich behaupte, dass der Dialog zwischen diesen beiden Kulturen so alt ist wie der Islam selber […]

    Wie die islamische Geschichte zeigt, führte bereits der Prophet Mohammed in seiner Moschee in Medina einen Dialog mit den Christen von Nagran. Er baute Medina als eine multikulturelle Stadt auf, in der alle Mitbürger, egal welcher Religion sie angehörten, die gleichen Rechte hatten. […]

    http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/downloads/Stiftungsvortrag_Zakzouk.pdf

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    Allahs Münchner Philosoph

    Zum Interview »Es gibt Auffassungen, die verändert werden können« mit dem ägyptischen Religionsminister und 1933 geborenen Philosophen Prof. Dr. Mahmoud Hamdi Zakzouk (Maḥmūd Ḥamdī Zaqzūq), abgedruckt in Praxis Geschichte (»Praxis Geschichte. Zeitschrift für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe I/II«, Ausgabe 4/2006 “Islamische Welt”, 46-49, bei Westermann, Braunschweig) stellt Jacques Auvergne einige Zwischenrufe in den Raum der in Ausdünnung befindlichen freiheitlichen Demokratie.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/23/174/

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    Dir die Pixel, mir das Gesamtbild

    Zum neunzehn Jahre alten Text des ägyptischen Islampolitikers Mahmoud Zakzouk »Ein Islam und viele Interpretationen«, 1991 in Berlin gehalten auf der 2. Orient-Tagung im Haus der Kulturen der Welt. Eine Islamkritik von Jacques Auvergne.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/07/11/179/

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    ZDF
    17.03.2016

    Ahmed al-Tayyeb: Islam-Angst unbegründet

    ( Ahmed al-Tayyeb lehrt an der Al-Azhar-Universität in Kairo und ist einer der höchsten Führer des sunnitischen Islam. Die Angst vieler Europäer vor dem Islam hält er für „absolut unbegründet“. Die Homo-Ehe sei unvereinbar mit dem Islam (s. Video). )

    „Ich kann Ihnen nicht genau sagen, woher diese Angst vor dem Islam kommt. Es mag daran liegen, dass Europäer die Religion Islam mit der Gewalt in Zusammenhang bringen, die sie täglich im Fernsehen beobachten und die im Namen des Islam verübt wird“, sagt Imam Ahmed al-Tayyeb im Interview mit dem ZDF. […]

    http://www.heute.de/imam-ahmed-al-tayyeb-islam-angst-unbegruendet-42746518.html

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    Conseil des sages musulmans
    [ die „Friedenskarawanen“ ]

    La décision du Conseil des Sages Musulmans pour que la France soit la première destination des « caravanes de la paix » n’est pas gratuite ou due au hasard.

    http://www.azhar.eg/fr/Accueil/le-conseil-des-sages-musulmans-au-s233nat

    Le conseil des Sages musulmans, dirigé par le grand imam d’Al-Azhar, Dr Ahmed El-Tayeb, a organisé sa dixième caravane de paix

    http://www.sis.gov.eg/Fr/Templates/Articles/tmpArticleNews.aspx?ArtID=79578#.Vutl_dJ5N30

    Die Friedenskarawane bringt ein Botschaft der Solidarität nach Paris […]
    Ahmed Al-Tayyeb. Dekan der Fakultät Sharia und Islamische Studien […]
    [ Comunità di Sant’Egidio ]

    http://www.santegidio.org/pageID/3/langID/de/itemID/1507/Die-Friedenskarawane-bringt-ein-Botschaft-der-Solidarit%C3%A4t-nach-Paris.html

    http://www.santegidio.org/pageID/3/langID/de/itemID/1205/Die-Friedenskarawane-macht-sich-am-31-August-auf-den-Weg-nach-Mailand-wo-sie-am-internationalen-Treffen-Religionen-und-Kulturen-Mut-zu-einer-neuen-Menschlichkeit-teilnehmen-wird.html

    01.07.2015
    Al-Azhar University’s Peace Caravan stresses world peace, calls for shunning violence

    A visiting delegate from Egypt’s prestigious Al-Azhar University said that the extremist elements have nothing to do with Islam. The delegate’s head, Dr. Yusuf Amen, a professor at Al-Azhar University, underscored the need for peace, as advocated by Islam, saying that the world cannot progress without peace. “Those on the wrong path should come back”, he said, adding that Islam forbids the killing of fellow Muslims. […]

    Other members of the delegation, known as “Peace Caravan” were Dr. Reham Abdullah, assistant professor at Al-Azhar’s girl branch, and Ms. Asma Shaban, a research scholar.

    http://pakpips.com/art.php?art=25

    مجلس حكماء المسلمين
    Conseil des Sages musulmans
    Muslim Council of Elders

    https://twitter.com/muslimelders

  16. Die EKD und die "kleine Kopfsteuer" Says:

    Par contre, le djizya est imposé par le Coran.
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    Streben die Kirchen ins Deutschlandkalifat? Eine „kleine Kopfsteuer“ von Andersgläubigen

    Endogam arrogant
    sei sehr tolerant;
    die Dschizya kann kommen,
    EKD hat`s vernommen.

    . . . . .

    ekd — In einem von Muslimen beherrschten Land sollte eine „kleine Kopfsteuer“ von Andersgläubigen erhoben werden, damit man sie schützt, sagte al-Tayyeb. Auch beim Eingangsplädoyer für Gleichberechtigung erzeugt der Geistliche dann auch Stirnrunzeln: Eine schlüssige Antwort auf die Frage, warum zwar Muslime andersgläubige Frauen heiraten dürfen, Musliminnen aber nicht, kann er nicht liefern.

    https://www.evangelisch.de/inhalte/132824/16-03-2016/gross-imam-fordert-respekt-fuer-werte-europas


    A. Le droit d’asile ou amân et dhimma

    Si la majorité des oulémas musulmans est d’accord, dans ses études et travaux, sur l’existence en droit musulman de trois catégories de pays (Dar al-Islam, Dar al-Harb, Dar al-Sulh), il convient de faire une distinction entre les définitions données par les anciens et celles données par les contemporains […]

    Dans le pays d’Islam, le Souverain, ou celui qui le représente, peut accorder une protection ou une sauvegarde amân à un non-musulman une fois que ce dernier pénètre dans ce Pays; on peut appeler cette protection: une protection officielle. Egalement un musulman, homme ou femme, adulte ou enfant, voir esclave, peut également accorder une telle protection à un non-musulman: c’est alors une protection non officielle. L’amân officielle ou non officielle couvre aussi la famille et les propriétés des non-musulmans.

    Une fois l’amân accordé, le non-musulman s’appelle musta’man. Le musta’mân, donc, est un homme qui est entré dans le pays d’Islam, sans aucune intention d’y résider, pour une période limitée qui peut être renouvelée, pour faire du commerce, ou du tourisme, et en vertu du contrat qui s’appelle le contrat d’amân. […]

    B. Les droits et les devoirs des non-musulmans

    […]

    2. Les devoirs des non-musulmans

    […]

    2. Les devoirs des non-musulmans

    Les devoirs des non-musulmans vont de paire avec leurs droits. Ce sont:

    Le respect de l’ordre public: le non-musulman doit respecter l’ordre public de l’Etat islamique. Il doit s’abstenir de tout ce qui peut mettre en danger les membres de toutes les communautés. Il doit respecter les différentes religions: ses prophètes, ses livres, ses principes etc…

    Le paiement de certains impôts: Ces impôts sont:

    Le Djizia: C’est une somme d’argent que doivent payer les non-musulmans en vertu du contrat du dhimna. La base de cet impôt, qui a été instituée vers la neuvième année de l’hégire, est un verset du Coran: „Combattez-les jusqu’à ce qu’il payent directement le tribut…“

    (La question des minorités et le statut des non-musulmans en Islam. By Mohammad Amin Al-Midani.)

    http://www.acihl.org/articles.htm?article_id=4

  17. Cees van der Duin Says:

    Die Grundsteuer (Charadsch) und die Kopfsteuer (Dschizya)

    Kharaj is a type of Islamic tax on agricultural land and its produce developed under Islamic law.

    With the first Muslim conquests in the 7th century, kharaj initially denoted a lump-sum duty levied upon the lands of conquered provinces, which was collected by hold-over officials of the defeated Byzantine Empire in the west and the Sassanid Empire in the east; later and more broadly, kharaj refers to the land tax levied by Muslim rulers on their non-Muslim subjects, collectively known as dhimmi. At that time, kharaj was synonymous with jizyah, which later emerged as a per head tax paid by the dhimmi. Muslim landowners, on the other hand, paid only ushr, a religious tithe on land, which carried a much lower rate of taxation, and zakat.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Kharaj

    …..
    …..

    Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. 7.-20. Jahrhundert. Zwischen Dschihad und Dhimmitude

    Von Bat Ye’or

    …..

    […]
    Kapitel III: Dhimmitude: Die rechtliche Grundlage und die historischen Bedingungen 71

    Charaktereigenschaften des eroberten Grund und Bodens 72
    Der religiöse Charakter 72
    Der fiskalische Charakter 73
    Dschizya 80
    Andere Steuern (awarid: irreguläre Steuern) 83
    Ausschluss von öffentlichen Ämtern 84
    Ungleichheit vor dem Gesetz 84
    Der Gottesdienst 88
    Die Gebäude 88
    Der Gottesdienst 92
    Zwangsbekehrungen 94
    Abgrenzung und Erniedrigung 98

    Kapitel IV: Die Islamisierung der eroberten Gebiete 107

    […]
    Die wirtschaftliche Rolle der Dhimmis 133
    Der Tribut, ein Mittel der Ausbeutung und Kollusion 134
    Das Kalifat als Schutzmacht der Dhimmis 136

    2. Die Theorie des Dschihad 316
    Regeln für den Dschihad (Ibn Abi Zaid al-Qairawani) 316
    Begründung des Dschihad (Ibn Chaldun) 318
    Die Beute (Ibn Taimiya) 318
    Die Güter, die als Fai‘ bezeichnet werden (Ibn Taimiya) 319
    Zehnt (Uschr), Grundsteuer (Charadsch) und Kopfsteuer (Dschizya) (Abu Yusuf) 320
    Kriegsregeln (ders.) 321

    II Das Schicksal der Bauern 323
    Erhebung der Kopfsteuer 325
    Folter 325

    2. Die Meinung der Rechtsgelehrten 332
    Zur Erhebung der Kopfsteuer (Abu Yusuf) 332
    Über die Kleidung und das äußere Erscheinungsbild der Tributpflichtigen (Abu Yusuf) 332
    Kopfsteuer (Dschizya) und Grundsteuer (Charadsch) (Mawardi) 333
    Die Behandlung der Dhimmis (Ibn Qaiyim al-Dschauziya) 335
    Ein Rechtsgutachten (Fetwa) (Ibn an-Naqqasch) 336
    Die Lage der Juden in Bagdad, 1100 (Obadja) 343
    Demütigung der Dhimmis (Maliki) 344

    http://d-nb.info/963792806/04

    …..

    Bat Yeʾor

    Bat Yeʾor (hebräisch: בת יאור, „Tochter des Nil“) ist ein Pseudonym der britischen Autorin Gisèle Littman (* 1933 in Kairo, Königreich Ägypten als Gisèle Orebie). Unter diesem und einem weiteren Pseudonym (Yahudiya Masriya) publizierte sie mehrere Bücher, in denen sie sich mit der Geschichte des Islam im Nahen Osten auseinandersetzt und vor einer Islamisierung Europas warnt.

    Littmans Themengebiet ist die Geschichte und aktuelle Situation nichtmuslimischer Minderheiten unter islamischer Herrschaft, speziell die von Christen und Juden. Sie arbeitete in einer ganzen Reihe von Büchern und Aufsätzen die Merkmale des Dhimmitums [the dhimmitude] : Darunter versteht sie die sozialen Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen unter den Prämissen der Dhimma, des von der Scharia vorgeschriebenen „Schutzvertrages“. Diese Verhältnisse sind laut Littman durch eine systematische Diskriminierung der „Kuffar“ (arab.: Nichtmuslime, Ungläubige) geprägt. Der Druck, dem sie jahrhundertelang ausgesetzt waren – so die These in Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam (2002) – führte dazu, dass das Christentum in seinen früheren Kerngebieten Nordafrika, Kleinasien und dem Nahen Osten zu einer Randerscheinung geworden ist und dass seine Anhänger auch heute noch in einer Situation permanenter Diskriminierung und latenter Bedrohung leben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bat_Ye%CA%BEor

  18. Edward von Roy Says:

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    شوقي إبراهيم علام
    Šawqī Ibrāhīm ʿAllām
    Schauki Allam

    Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam is the 19th and current Grand Mufti of Egypt

    .

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    [ Ein kleiner Exkurs vom Azhar-Boss, Großscheich Ahmad al-Tayyeb, zur zweiten islamischen Autorität in Ägypten. ]

    Heute im Europäischen Parlament, angesetzt auf 11.30 Uhr.

    Schauki Ibrahim Allam ist Professor für Islamisches Recht (Scharia, Fiqh) und seit 2013 der ägyptische Großmufti (sein Amtsvorgänger war Ali Gum’a, anglis. Ali Gomaa).

    Der Rechtsstaat soll immer dünner und weicher werden, immer mehr Löcher bekommen. Der Islam hingegen ist durch Politik und Presse mit mehr und mehr Eifer als harmlos und menschenfreundlich, ja als attraktiv zu beschreiben.

    Mit Peitsche und Zuckerbrot ist der angehende Dhimmi zu dressieren auf a) unerwünschtes und b) erwünschtes Verhalten.

    Schrecklicher Terrorismus – gute Lehre von Koran und Sunna,
    grausiger Islamischer Staat – gute Scharia,
    schlimmer Islamismus – guter Islam,
    böser IS-Kalif Abu Bakr al-Baghdadi – gute Kairoer al-Azhar.

    Wie schon die Muslimbrüder sagten, für jedes Problem der Gegenwart ist der Islam die Lösung, al-islām huwa l-ḥall.

    […] Durante l’incontro Sheikh Shawki Allam, massima autorità religiosa dell’Egitto, ha condannato gli attacchi di Bruxelles e, sottolineando la necessità di „correggere le interpretazioni sbagliate“ dell’islam date dagli estremisti, ha definito il terrorismo „un cancro“ che va estirpato. […]

    Anche il Grande Imam di al Azhar, Ahmed El Tayyeb, ha „condannato fermamente“ gli attentati che hanno scosso Bruxelles. „Questi attacchi dettati dell’odio violano gli insegnamenti tolleranti dell’Islam“, ha affermato la più alta istituzione sunnita del mondo islamico, esortando la comunità internazionale ad affrontare „l’epidemia“ del terrorismo. […]

    (Il Gran Mufti d’Egitto parla al parlamento Ue: „Terroristi cancro da estirpare“. Von Sergio Rame, auf: il Giornale, 22.03.2016.)

    http://www.ilgiornale.it/news/mondo/gran-mufti-degitto-parla-parlamento-ue-terroristi-cancro-est-1238115.html

    Aussprache mit Schawki Ibrahim Abd Al-Karim Allam, Großmufti von Ägypten.

    22. März 2016, 11.30 Uhr

    11. Aussprache mit Riad Al-Malki, Außenminister Palästinas

    22. März 2016, 15.00 Uhr

    Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

    Gemeinsame Sitzung mit dem Unterausschuss Menschenrechte

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+COMPARL+AFET-OJ-20160321-1+02+DOC+XML+V0//DE

    Palestine. Palestine’s Foreign Affairs Minister Riad Al-Malki will join Foreign Affairs Committee Members to debate the political situation there, including the inter-Palestinian reconciliation talks, the economic and humanitarian situation in occupied Palestinian territories, initiatives for re-launching Middle East peace process, and the regional situation. (Tuesday)

    Grand Mufti of Egypt. Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam, Grand Mufti of Egypt, will also join the Foreign Affairs Committee to debate interreligious and intercultural dialogue (Tuesday)

    http://www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/agenda

    Politiker saßen im Europaparlament fest

    […] Eine Zeit später gab es dann etwas lautere Alarmgeräusche von Feuerwehr und Polizei und sonstiges, was unmittelbar hier in der Nähe war. Und wie sich später herausstellte, war das die Metrostation, die nahe am Europäischen Parlament ist, wo eben auch einen Bombe explodiert ist. […]

    http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/bruessel-terroranschlag-interview-herbert-reul100.html

    U-Bahn
    Die Linien 1 und 5 halten an der Station Maelbeek (10 Gehminuten vom Parlament entfernt).
    Die Linien 2 und 6 halten an der Station Trône (7 Gehminuten vom Parlament entfernt).

    http://www.europarl.europa.eu/visiting/de/locations.html

    Maelbeek/Maalbeek metro station

    Maalbeek (Dutch) or Maelbeek (French, ancient Dutch spelling)

    Nearby locations
    European Parliament
    EU quarter

    https://en.wikipedia.org/wiki/Maelbeek/Maalbeek_metro_station

    Bij de aanslagen in Brussel op 22 maart 2016 werd onder meer dit metrostation getroffen.

    https://nl.wikipedia.org/wiki/Maalbeek_(metrostation)

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    .

    Davos-Klosters, Schweiz
    Weltwirtschaftsforum / World Economic Forum (WEF)
    46. Jahrestreffen 2016

    [ Discussion: Archbishop Welby speaks with the Grand Mufti of Egypt, Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam (left), and the President of the Centre for the Study of Islam and the Middle East (CSIME) at Davos ]

    https://www.churchtimes.co.uk/articles/2016/29-january/news/world/archbishop-welby-condemns-cancer-of-extremism

    World Economic Forum Annual Meeting 2016 – Speakers | World

    Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam.

    https://www.weforum.org/events/world-economic-forum-annual-meeting-2016/speakers

    Shawki Ibrahim Abdel-Karim Allam

    Grand Mufti, Egyptian Religious Edicts Authority (Dar Al Iftaa Al Misreya)

    https://www.weforum.org/people/shawki-ibrahim-abdel-karim-allam

    .

    Terror in Brüssel
    Deutschland verschärft Sicherheitsmaßnahmen

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/bruessel-reaktion-de-maiziere-innenminister-100.html

    22.03.2016, Terroranschlag in Brüssel

    Selbstverständlich benötigt der Bürger im funktionierenden Rechtsstaat keine tief gerührt empfundenen und ansonsten schön irgendwo hindeutenden „Werte“, sondern einklagbare Rechte.

    Der Chef des Bundeskanzleramts im Kabinett Merkel III übergeht das etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder die Gleichberechtigung von Christ und Muslim, von Ex-Muslim und Muslim oder auch von Atheist und Muslim beinhaltende Thema Recht bzw. Rechte großzügig:

    „Die Werte Europas sind stärker als Hass und Gewalt!“

    – welche Werte, Peter Altmaier, die Werte der AEMR oder die Werte der Scharia? Thomas de Maizière wittert, sicherlich gar nicht so falsch, einen Angriff auf

    „unsere Freiheit“

    – die Konzepte Hidschab, Zweitfrau, Kindbraut, Apostasieverbot, Dhimma, Dschizya usw. kritisiert der Bundesinnenminister nicht.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-zu-bruessel-terror-taeter-sind-feinde-unserer-werte-a-1083684.html

    […] Auch Kanzleramtschef Peter Altmaier sicherte Brüssel und der Europäischen Union deutschen Beistand zu. „Unfassbar. Die Terroristen dürfen nie gewinnen! Die Werte Europas sind stärker als Hass und Gewalt! Alle Solidarität für Brüssel und die EU“, schrieb er auf Twitter.

    Von „barbarischen Taten“ sprach Bundesjustizminister Heiko Maas. „Das ist ein schwarzer Tag für Europa. Diese abscheulichen Taten treffen uns alle. Wir stehen an der Seite von Brüssel und der Belgier“, twitterte der Minister. […]

    https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/03/2016-03-22-anschlaege-bruessel.html

    [ Heiko Maas schweigt zur AEMR-Inkompatibilität und (damit) zur Grundrechtswidrigkeit der Scharia – und will Staatsverträge. ]

    — 06.12.2015

    Heiko Maas (SPD): Mehr Rechte für den Islam

    Bundesjustizminister Maas fordert mehr Toleranz für den Islam […]

    Staatsverträge können ein wichtiger Schritt sein, um den Platz des Islams in der Mitte unserer Gesellschaft zu stärken.
    [Vertrag hat im Islam nur ein Original, Ṣaḥīfa al-Madīna, die Charta oder Verfassung oder Gemeindeordnung von Medina
    (دستور المدينة أو صحیفة المدینة).
    Medina ist das ideale Gemeinwesen, ein Staatsvertrag mit den Nichtmuslimen, auch zwischen Hamburg und der Schura oder zwischen einem Bundesland der BRD und dem KRM, ist immer Ṣaḥīfatu l-Madīna. Dhimma-Status ist da ganz selbstverständlich und spätestens mittelfristig durchzusetzen. ] […]

    Durch muslimische religiöse Bräuche wie das Schächten oder die Beschneidung [Heiko Maas tut ein wenig so, als sei er gegen die FGM, doch kann er wissen: (mindestens) der schafiitische Fiqh verlangt zwingend die Beschneidung der Jungen und Mädchen] werden nach Maas Auffassung Kinder- und Tierrechte nicht infrage gestellt [das ist ja das Schlimme, die Kinderrechte werden nicht einmal infrage gestellt, sondern, wie die kindliche genitale Intaktheit, gleich abgeschafft].

    http://www.metropolico.org/2015/12/06/heiko-maas-spd-mehr-rechte-fuer-den-islam/

    [ Nun wieder zum Azhar-Chef, Großimam Ahmad al-Tayyeb. ]

    ::::::::::

  19. Jacques Auvergne Says:

    Le Grand Cheikh d’Al-Azhar demande à l’ONU d’adopter une résolution criminalisant le blasphème

    Le Grand Cheikh d’Al-Azhar, Ahmed al-Tayyeb demande à l’ONU d’adopter une résolution criminalisant le blasphème de l’islam et des autres grandes religions. Il demande également que ceux qu’il décrit comme des « égarés » soient punis pour avoir commis « ces abus haineux contre le prophète ».

    Dans un communiqué publié samedi, Tayyeb a appelé le Secrétaire général Ban Ki-moon à criminaliser la diffamation des religions, disant que de telles actions menacent la paix mondiale et la sécurité internationale.

    «N’est-ce pas une falsification irresponsable, M. le Secrétaire général, à l’instar de l’antisémitisme que vous condamnez tout le temps et pour lequel des individus ont été condamnés dans plusieurs pays dans le monde, y compris des grands penseurs et des scientifiques ? » demande Tayyeb dans sa déclaration.

    Source : Al-Azhar sheikh demands new international law criminalizing defamation of religion, Egypt Independent, 15 septembre 2012.

    http://www.postedeveille.ca/2012/09/le-grand-cheikh-dal-azhar-demande-a-lonu-dadopter-une-resolution-criminalisant-le-blaspheme.html

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    Al-Azhar sheikh demands new international law criminalizing defamation of religion

    15.09.2012

    Al-Masry Al-Youm

    Grand Sheikh of Al-Azhar Ahmed al-Tayyeb has demanded a UN resolution criminalizing blasphemy against Islam and other world religions, as well as demanding that those he described as “misled” be punished for committing “these heinous acts of abuse to the Prophet.”

    In a statement released Saturday, Tayyeb called on UN Secretary General Ban Ki-moon to criminalize the defamation of religion, saying that such actions and words threaten world peace and international security.

    “Is not that irresponsible tampering, Mr. Secretary General, similar to the issue of [anti-Semitic] prejudice, which you condemn all the time, and [against] which verdicts were issued against alleged perpetrators in many countries of the world, even if they are great thinkers and scientists?” Tayyeb asked in the statement.

    Tayyeb also called on all Egyptians to keep calm and condemned attacks on innocent people and expressed sympathy for victims of the recent violence. He also stressed the need to protect diplomatic missions and the headquarters of international organizations.

    http://www.egyptindependent.com/news/al-azhar-sheikh-demands-new-international-law-criminalizing-defamation-religion

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    #1478 – President of Al-Azhar University and Fomer Mufti of Egypt Ahmad Al-Tayyeb Explains Wife Beating in Islam

    Nile News (Egypt) – May 25, 2007 – 02:05

    http://www.memritv.org/clip/en/1478.htm

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    With regard to wife beating… In a nutshell, it appeared as part of a program to reform the wife. [According to the Koran], first ‚admonish them,‘ [then] ’sleep in separate beds, and beat them.’…This method appeared as part of the treatment of a rebellious wife. I am faced with two options – either the family will be destroyed by divorce, or I can use means that may bring my wife, the mother of my children, back to her senses. The first means is admonishment…The second means of treatment is ’sleeping in separate beds.‘ Why? Because this targets the honor… A lot could be said about this. The strength of a woman lies in her ability to seduce the man. The man is strong and can do whatever he wants, but the woman has a weapon of her own. This weapon can be targeted. Many women will come back to their senses, when they realize that this is what’s involved…By Allah, even if only one woman out of a million can be reformed by light beatings… It’s not really beating, it’s more like punching… It’s like shoving or poking her. That’s what it is.

    Dr. Ahmad Al-Tayyeb, President of Al-Azhar University and former Mufti of Egypt

    https://wikiislam.net/wiki/Qur'an,_Hadith_and_Scholars:Wife_Beating

    Source:

    Ahmad Al-Tayyeb Explains Wife Beating in Islam – MEMRI: Special Dispatch No.2868, March 19, 2010

    Ahmad Al-Tayyeb: „With regard to wife beating… In a nutshell, it appeared as part of a program to reform the wife. [According to the Koran], first ‚admonish them,‘ [then] ’sleep in separate beds, and beat them.'“

    Interviewer: „I think we must stress that this pertains to a rebellious woman…“

    Ahmad Al-Tayyeb: „Of course. It’s not that anybody can start beating as he sees fit. [Westerners] who claim this are talking about an Islam which is a figment of their imagination. They are villains because they know there’s no such thing in Islam, and they want to pin this interpretation on it. Why? Because Islamic culture is the only culture that is spreading, and is viewed with fear by people of other cultures. In any case… This method appeared as part of the treatment of a rebellious wife. I am faced with two options – either the family will be destroyed by divorce, or I can use means that may bring my wife, the mother of my children, back to her senses. The first means is admonishment.

    […]

    „The second means of treatment is ’sleeping in separate beds.‘ Why? Because this targets the honor… A lot could be said about this. The strength of a woman lies in her ability to seduce the man. The man is strong and can do whatever he wants, but the woman has a weapon of her own. This weapon can be targeted. Many women will come back to their senses, when they realize that this is what’s involved.

    […]

    „By Allah, even if only one woman out of a million can be reformed by light beatings… It’s not really beating, it’s more like punching… It’s like shoving or poking her. That’s what it is.“

    http://www.memri.org/report/en/0/0/0/0/0/0/4048.htm

  20. Jacques Auvergne Says:

    Bat Ye’or

    Europa und das kommende Kalifat
    Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie

    (Übersetzung, Hintergründe und Kommentierung von Hans-Peter Raddatz.)

    Duncker & Humblot
    2013

    [In vorliegendem Buch geht es] um die Islamisierung Europas, die spätestens ab etwa 1970 fast alleiniges Thema der so genannten interkulturellen bzw. interreligiösen Dialoge ist, in denen der Islam als Religion der Friedensfülle, Toleranz und ethischen Zivilisation vermarktet wird. Die zentralen Institutionen der Euro-Demokratien – Wirtschaft, Politik, Universitäten, Justiz, Stiftungen, Kirchen und die Medien – vermitteln bzw. oktroyieren der Öffentlichkeit die islamischen Forderungen nach Ausbreitung und Dominanz des eigenen Rechts (Scharia) mit einem Nachdruck, der diese Politreligion, begleitet von rasant expandierender Immigration und Moscheevernetzung, zu einem Faktor von entsprechend zunehmender, politsozialer Bedeutung heranreifen ließ.

    Dieser Formprozess ist so tief in die Volkspädagogik des Dialogs, in die Alltagsarbeit der Institutionen und in das Bewusstsein der Führungsebenen eingesunken, dass der Islam nicht nur »zu Deutschland gehört« […], sondern nach Maßgabe der EU-Kommission sogar als »Miteigner Europas« zu sehen ist. […]

    Bat Ye’ors Buch erweist sich als unwiderlegbare Chronik, die diesen Vorgang als Massenbetrug durch die Eliten beschreibt. Sie dokumentiert eine mit Immigration erpresste Totaltoleranz, deren Unbegrenzbarkeit den Kompromiss als Weg zur Unterwerfung sieht, bis der »Frieden des Islam«, die völlige Konformität mit dessen Regeln, erreicht ist. […]

    (Aus der Einleitung von Hans-Peter Raddatz.)

    http://www.duncker-humblot.de/index.php/europa-und-das-kommende-kalifat.html?q=Kalifat

  21. Edward von Roy Says:

    Auf ins Deutschlandkalifat?! Ein weiterer Angriff einer Kulturrelativistin auf AEMR und Wissenschaftlichkeit.
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    Ute Sacksofsky: „Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft“

    „Beschneidung ist ein äußerst schwieriges Thema“

    „Das Ziel muss sein, Lösungen zu finden, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen“

    „Rechtsnormen können Verhaltensanforderungen stellen, die religiösen Geboten widersprechen. Unter Bedingungen religiöser Vielfalt steigt das Bedürfnis nach Ausnahmeregelungen.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6699-Beschneidung-ist-ein-%C3%A4u%C3%9Ferst-schwieriges-Thema/?postID=48515#post48515

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    Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft

    Ute Sacksofsky

    „Der Islam stellt in Deutschland derzeit die größte religiöse Minderheit dar. Für ein friedliches Zusammenleben und einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen, stellt das Recht wegen der Möglichkeit der Durchsetzbarkeit einen besonders wichtigen Faktor dar. Gegenstand des Aufsatzes ist die Frage, wie die deutsche Rechtsordnung mit religiösen Konflikten umgeht, inwieweit also die Interessen von Muslimen rechtlich geschützt werden. Dazu werden zunächst die verfassungsrechtlichen Maßstäbe zur Religionsfreiheit darge-stellt und die zentralen Kritikpunkte an der bisher ausgesprochen religionsfreundlichen Rechtsprechung analysiert. Sodann wird die Bedeutung dieser Maßstäbe für drei Einzelfragen näher betrachtet. Behandelt werden zum einen Konfliktfelder durch Religionsausübung in der Schule: das freiwillige Gebet von Schülern in Unterrichtspausen, die Befreiung vom Schwimmunterricht sowie die Kopftuchdebatte. Zum anderen werden die Fragestellungen erörtert, ob und inwieweit Scharia vor deutschen Gerichten Anwendung findet und ob und inwieweit sich innerhalb Deutschlands eine Paralleljustiz entwickelt. Abschließend befasst sich der Aufsatz mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen Gründen. Dieses Thema hat durch ein Urteil des LG Köln aus dem Jahre 2012 politische Aufmerksamkeit erlangt und schnelle Reaktionen des Gesetzgebers ausgelöst.“

    Jahr der Erstveröffentlichung: 2016
    Veröffentlichende Institution: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
    Datum der Freischaltung: 28.01.2016
    Freies Schlagwort / Tag: Beschneidung; Kopftuch; Religionsfreiheit; Scharia; Schule
    Seitenzahl: 16
    Bemerkung:

    Erschienen in: Jahrbuch der Juristischen Gesellschaft Bremen, 2013, S. 72-84.

    http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/39023

    Landesanwältin Ute Sacksofsky

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/ute-sacksofsky-im-interview-staatsgerichtshof-hat-keine-rechtssicherheit-geschaffen-1489340.html#aufmacherBildJumpTarget

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  22. Jacques Auvergne Says:

    Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […] the Ten-Year Program of Action

    (Mekka 2005. Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit)

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights

    (Mekka 2005, OIC Summit: Ten-year strategic action plan)

    „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (Erklärung von Mekka. Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz. OIC 2005.)

    the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action

    (OIC)

    a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership

    (Paul Walton, Anna Lindh Foundation)

    based on the principles of co-ownership and differentiation
    [Miteigner sein und Anderssein, Miteignerschaft und Differenz]

    (Europaparlament am 27.10.2005 über den Barcelona-Prozess)
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    […] seit die EU den Islam mit dem Mekka-Manifest der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) von 2005 zum „Miteigner Europas“ erklärte (Bat Ye’or, „Europa und das kommende Kalifat“).

    Das Papier regelt die Ausbreitung des Islam, die mit Moscheenetzen, Attentaten in Europa, Christenverfolgungen im Orient, Nutzung europäischer Führer und Aktionen gegen Israel strikt dem Koran folgt.

    So fungiert der „Kulturdialog“ der Funktionseliten als Propaganda für ein Diktat des Islam, das den EU-Bürgern einen als Toleranz verkleideten Generalverzicht auf „Besitzstände“ auferlegt. Dabei geht es um den Abbau von Rechten auf gesellschaftliche Mitbestimmung und auf Mitverfügung über Gemeinwohl und Staatsvermögen […]

    Wenn der Papst Muslimen die Füße küsst und seinen „Gläubigen“ empfiehlt, den Koran „richtig zu lesen“, ist er ebenso nivellierend unterwegs wie die scheinsäkularen Propaganda-Kader der Institutionen, deren Credo den Islam zwischen „Religion des Friedens“ und „Wiege der Wissenschaft“ einebnet. Da islamische Gewalt als „Missbrauch des Glaubens“ gilt, lässt sich Europas totalitäre Tradition rehabilitieren, indem die Religionsfreiheit die koranischen Machtlizenzen schützt. […]

    Mit der Ablehnung der Tradition verschwindet das „alte“ Denken, das die Freiheit der Ablehnung ermöglicht hat, und ersetzt es durch Diffamierung, was denkschwaches Personal fördert. Nach dessen Tunnellogik kann sich die europäische Gesellschaft mit dem Import des Islam in jeder Hinsicht bereichern, befruchten und erneuern und ist daher zu keinerlei Prüfung berechtigt. […]

    Hans-Peter Raddatz (Europas Eliten, die EU-Bürger und der Islam), in: Die Presse (Wien) am 06.04.2016.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4960892/Europas-Eliten-die-EUBurger-und-der-Islam

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    The Organisation of Islamic Cooperation (OIC) (formerly Organization of the Islamic Conference)

    […] the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action […] The Al-Quds Committee, the Standing Committee for Information and Cultural Affairs (COMIAC), the Standing Committee for Economic and Trade Cooperation (COMCEC), and the Standing Committee for Scientific and Technological Cooperation (COMSTECH) are the ones Chaired by Heads of State.

    _ttp://www.oicun.org/2/23/

    since Professor Ekmeleddin İhsanoğlu became secretary-general of the organization in 2005

    _ttp://www.oicun.org/search.php?q=2005&submit=Search

    ::
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    Islam – Co-owner of Europe

    http://www.irfi.org/articles2/articles_2701_2750/Allah%20and%20the%20Jews.HTM

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    ::

    „Erklärung von Mekka“ bezeichneten Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC). „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (DER SPIEGEL, 08.12.2005)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gipfel-in-saudi-arabien-islamische-staaten-beschliessen-massnahmen-gegen-terror-a-389418.html

    ::

    Among its main findings, the Anna Lindh Report revealed the extent to which people living in societies in Europe and in the Southern and Eastern Mediterranean region are suffering from a distorted and stereotyped perception of each other, while demonstrating a convergence of values and aspirations among people of the region. […]

    The majority of citizens surveyed also expressed their support for a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership, concrete advantages to their lives.

    (Paul Walton heads the Executive Office and Communications at the headquarters of the Anna Lindh Foundation)

    https://www.um.edu.mt/__data/assets/pdf_file/0013/150412/Chapter_14_-_Paul_Walton.pdf

    ::

    11. Regrets that the proposal in the original Barcelona Declaration that the Commission organise an annual meeting of city and regional representatives „to take stock of common challenges and exchange experiences“ has never been implemented, and calls on the Commission to realise this initiative within the framework of the revised Euro-Mediterranean Partnership;

    12. Considers that the European Neighbourhood Policy (ENP), which is building on the achievements of the Barcelona Process and is based on the principles of co-ownership and differentiation, should reinforce existing forms of cooperation within the Euromed framework with the objective of offering partner countries the possibility of participating in EU programmes and policies on the basis of jointly agreed priorities and objectives, through consistent application of the principle of regional and subregional (as well as local and communal) cooperation both by the Euro-Mediterranean partners and by the Member States;

    43. Considers that the Euro-Mediterranean partnership, which is based on joint responsibility, should promote religious dialogue between Christianity, Islam and Judaism, not only for the purposes of education and dissemination of knowledge, but also as part of the fight against terrorism, one of the global challenges needing to be met;

    44. Recommends the joint implementation of academic activities by experts and technicians on the role of Islam in democratic and open societies and consideration of the reasons that can sometimes induce members of a cultural and religious community to take violent action;

    Texts adopted
    Thursday, 27 October 2005 – Strasbourg Final edition
    The Barcelona Process revisited

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P6-TA-2005-0412&language=GA

    ::

    This type of process has sunk so deeply into the folk pedagogy of the dialogue, into the everyday work of the institutions and into the consciousness of the ruling classes, that Islam not only “belongs in Germany” as more and more actors in the dialogue emphasize, but, according to the standard of the EU commission, can be regarded as “co-owner of Europe.”

    (Hans-Peter Raddatz)

    ::

    Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit

    […] Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […]

    More than ever before, we stand in dire need of a fresh vision to turn the tide and the Umma, as Almighty Allah has rightfully ordained, into a guiding beacon and source of light that radiates forth science, knowledge, and morality for the benefit of all humanity.

    Protecting our Islamic identity, our basic values, and the higher interests of the Umma can only be achieved through the sincere loyalty of Muslims to true Islam and their commitment to its original principles and values as their cherished way of life. Only then will the Umma be able to rise to the challenge of playing an instrumental, proactive role in the service of humanity and human civilization. […]

    a forward-looking vision that enables the Muslim world to tackle the challenges of the Twenty-first Century by leveraging the collective will and Joint Islamic Action. […]

    reform and development are the priority to which all efforts should be channeled within a framework that is intimately molded in our Islamic social make-up. At the same time this framework needs to remain in harmony with the achievements of human civilization and steeped in the principles of consultation, justice, and equality in its drive to achieve good governance, widen political participation, establish the rule of law, protect human rights, apply social justice, transparency, and accountability, fight corruption, and build civil society institutions.

    Indeed, the Islamic civilization is an integral part of human civilization, based on the ideals of dialogue, moderation, justice, righteousness, and tolerance as noble human values […]

    we strongly voice our feelings of stigmatization and concern over the growing phenomenon of Islamophobia around the world as a form of racism and discrimination and declare our resolve to work hard to combat this phenomenon with all available means. […]

    we adopt and endorse the Ten-Year Program of Action to face the challenges of the Muslim Umma in the Twenty-first Century.

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page3.aspx

    OIC Summit: Ten-year strategic action plan

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam

    OIC-affiliated universities
    the two universities in Niger and Uganda
    International Islamic University in Malaysia
    Islamic University of Technology in Bangladesh

    […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights […]

    Expedite developing “The Covenant on the Rights of Women in Islam”, in accordance with Resolution No. 60/27-P and the Cairo Declaration on Human Rights in Islam. […]

    Encourage the Member States to sign and ratify the OIC Covenant on the Rights of the Child in Islam, the United Nations Declaration on the Rights of the Child in Islam, the UN Convention on the Rights of the Child and its annexed Optional Protocols, and the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and its Optional Protocol with regard to the Girl Child. […]

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page4.aspx

  23. Edward von Roy Says:

    (Das Hallervorden-Lied)

    „Erdogan, zeig‘ mich an“

    „Ich sing‘ einfach, was du bist. Ein Terrorist, der auf freien Geist scheißt.“

    „Erdogan, Erdogan, mach‘ auch meinen Song bekannt. Erdogan, Erdogan, sei nur einfach wutentbrannt.“

    (SAT1)

    http://www.sat1.de/news/entertainment/hallervorden-besingt-erdogan-100678

    ::
    ::

    Kabarettisten mischen sich zunehmend in die Debatte um Jan Böhmermann ein. In „Erdogan, zeig‘ mich an“, ein Song, den Dieter Hallervorden am späten Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, heißt es etwa: „Ich sing‘ einfach, was du bist. Ein Terrorist, der auf freien Geist scheißt.“ Der Schauspieler kommentierte seinen Song mit den Worten: „Jetzt erst recht“.

    Das Hallervorden-Lied wurde in den ersten Stunden bereits über 1.000 Mal auf Facebook geteilt. Mehr als 2.000 User drückten den „Gefällt mir“-Knopf.

    (web.de)

    http://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/jan-boehmermann/dieter-hallervorden-besingt-recep-erdogan-mach-song-31484330

  24. Edward von Roy Says:

    Lamya Kaddor allen Ernstes: „Wir benötigen eine gemeinsame Basis, um von dort aus gemeinsame Projekte zu verfolgen, etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu diskutieren

    .
    .

    Lamya Kaddor: Die Debatte über den Islam wird seit mehr als zehn Jahren sehr unsachlich geführt. […]

    [Die Politik] muss sich ganz klar zur Islamfeindlichkeit positionieren. Es muss klar sein, dass in Deutschland weder Antisemitismus, Islamfeindlichkeit noch andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit Platz haben. […]

    Es gibt eine Geschichte der Islamfeindlichkeit in Europa. Das begann mit den Kreuzzügen, die zum Ziel hatten, die „Barbaren“ zu vertreiben oder zu christianisieren. Als Europa noch im dunkelsten Mittelalter feststeckte, befand sich die arabische Welt gerade in der Hochblüte. […]

    ZEIT ONLINE: Viele Nicht-Muslime in Deutschland sagen, der Islam passe nicht zu westlichen Werten, viele sehen in ihm gar eine Bedrohung. Woher kommt diese Unwissenheit und Furcht?

    Kaddor: Hier geht es nicht um eine inhaltliche Kritik am Glauben selbst. Es geht eher um das Konstrukt, also die Vorstellung, die viele von diesem Glauben haben. Generell hat es eine wirkliche inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Islam historisch gesehen lange nicht gegeben, selbst in der Forschung nicht. […]

    ZEIT ONLINE: Die Tendenz zur Gewalt gegen Frauen wird spätestens seit den Vorfällen in Köln vor allen den jungen männlichen Flüchtlingen zugeschrieben. Woher kommt so eine Zuschreibung?

    Kaddor: Zum Teil ist sie durch einen rassistischen Diskurs motiviert. Rassismus hat mit einer Ideologie der Ungleichheit zu tun. Jemand erhebt sich über jemand anderen, weil der ihm angeblich nicht ebenbürtig ist. In diesem Fall stellt sich der gesittete, zivilisierte, aufgeklärte Europäer oder Deutsche über den unzivilisierten, unaufgeklärten, sexuell überladenen arabischen oder nordafrikanischen Mann. Man kulturalisiert so ein Phänomen, das es natürlich gibt.

    ZEIT ONLINE: Sexuelle Belästigung ist in vielen islamisch-geprägten Ländern durchaus ein Problem.

    Kaddor: Natürlich. Niemand bestreitet das. Klar ist aber auch, dass das nicht allein auf diese Region und auf die dort vorherrschende Religion zurückzuführen ist. Auch die strengsten Islamgegner wissen, dass sexuelle Übergriffe im Islam untersagt sind. […]

    Wir benötigen eine gemeinsame Basis, um von dort aus gemeinsame Projekte zu verfolgen, etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu diskutieren […]

    [Antrag abgelehnt Frau Kaddor, die Gleichberechtigung wird nicht diskutiert, sondern wie grundgesetzlich geboten durchgesetzt, bedarfsweise (also sehr oft) gegen das Islamische Recht von Scharia und Fiqh. Die von Ihnen geforderte sprich angeblich erst neu zu schaffende „gemeinsame Basis“ ist seit dem 10. Dezember 1948 vorhanden und heißt eben nicht Iʿlān al-Qāhira ḥawla ḥuqūq al-insān fil-Islām (Cairo Declaration on Human Rights in Islam), sondern AEMR, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.]

    (Aus: „Viele Muslime wenden sich innerlich von Deutschland ab“, in: DIE ZEIT, 11.04.2016.)

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-03/integration-islamophobie-deutschland/komplettansicht

    الإعلان العالمي لحقوق الإنسان
    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
    A/RES/217, UN-Doc. 217/A-(III) [auch bekannt als]
    Deklaration der Menschenrechte
    UN-Menschenrechtscharta
    AEMR

    https://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte

    إعلان القاهرة حول حقوق الإنسان في الإسلام
    Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

    Artikel 2

    „[…] es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt […]

    Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden.

    Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.“

    Artikel 7 definiert Rechte zwischen Kindern und ihren Eltern. Eltern steht das Recht auf die Wahl der Erziehung ihrer Kinder nur in dem Umfang zu, wie diese mit den „ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt“.

    Artikel 12 regelt das Recht auf Freizügigkeit und auf Asyl, in beiden Fällen aber mit ausdrücklichem Bezug auf die Einschränkungen der Scharia.

    Artikel 19 garantiert Gleichheit vor dem Gesetz für alle Menschen und Rechtssicherheit. Die Scharia wird als einzige Grundlage der Entscheidung über Verbrechen oder Strafen festgelegt.

    Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

    Die Artikel 24 und 25 unterstellen alle in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte genannten Rechte und Freiheiten, nochmals ausdrücklich der islamischen Scharia und benennen die Scharia als „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

  25. Edward von Roy Says:

    صحيفة المدينة‎
    Ṣaḥīfatu l-Madīna
    The Charter of Medina
    Vertrag von Medina (Mohammed 622, Original)

    Islam-Gesetz (Scheuer 2016, Kopie)
    .
    .

    Senior German politician wants to introduce an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A German politician has called for an „Islam law“ [To be UDHR-compliant or Sharia-compliant, that is the question.]

    Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, argued in an interview with Die Welt that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. [There is no „political Islam“, no ‚Islamism‘, no ‚Salafism‘ — there are only Quran and Sunna, Islam and Muslims.]

    Mr Scheuer said financing of mosques or Islamic kindergartens from foreign countries, such as Turkey and Saudi Arabia, must be stopped.

    He also said „all imams must be trained in Germany and share our fundamental values„. […] [We don’t need „fundamental values“, we need universal human rights, and enforceable civil rights.]

    „It can’t be the case that other, sometimes extreme, moral concepts, are imported from abroad,“ Mr Scheuer was quoted as saying. [Not „from abroad“, mysogynic and other radical concepts are „imported from“ Quran, from Islam.] […]

    (Samuel Osborne. The Independent (London), 13.04.2016.)

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/senior-german-politician-wants-to-introduce-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques-a6982371.html

    __

    German politician wants an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A key member of a partner in Germany’s ruling coalition has called for an „Islam law“ [..] Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, has said in an interview with Die Welt newspaper that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. […]

    (Peter Kenny. Ecumenical News (New York), 13.04.2016.)

    http://www.ecumenicalnews.com/article/german-politician-wants-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques/42510.htm

    __

    „In unserem Land werden die Kirchenglocken geläutet und es gilt nicht die Scharia.“

    (CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Februar 2015.)

    [Platter Populismus. Wie genau wird Scheuer, der weiterhin Bayerns Glocken über Stadt und Dorf dröhnen lassen will, ohne das GG zu brechen den außerhalb der Moschee erschallenden islamischen Gebetsruf verweigern? Und was genau findet Scheuer an der Scharia irgendwie doof?

    Verfassungswidrige Jungenbeschneidung seit 2012 erlaubt, demnächst mit Tatjana Hörnle auch die islamische Mädchenbeschneidung (FGM)?! Lehrerinnenkopftuch (Hidschab) seit 2016 (BVerfG) erlaubt, bald per Islamgesetz und eigentlich bereits heute (Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence – Istanbul Convention) die Polygamie und die neun Jahre alte Braut?

    2016 ungerührt den Schariastrategen und Azhar-Chef Ahmad al-Tayyeb im Bundestag reden lassen?

    Und zu all diesen Angriffen auf den säkularen Staat und die kulturelle Moderne von Bayern aus stolz donnern, hierzulande: „gilt nicht die Scharia“? Ohne in den Mainstream-Medien faktennahe Berichterstattung zum Islam (oder gar Islamkritik) zuzulassen?]

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/februar-2015/die-csu-ist-loewenstark/

    __

    [Der deutsche Staat soll nichtislamischer und zugleich proislamischer Herrscher, soll Chrislamic State, Chrislamic Republic bzw. ein Islamkonferenzen organisierender chrislamischer Sultan sein, der das Kalifat noch ein bisschen zügeln möchte, ohne jedoch Scharia und Fiqh, ohne beispielsweise Imamehe (Polygamie, Talaq, Kindbraut, Wali bzw. Wali mudschbir), Hidschab, halbes Erbe für die Frau und ihre halbe Aussagekraft vor Gericht sowie ohne den Grundsatz ‚Die Souveränität ist Allahs‘ (al-Ḥākimiyya li-Llāh) kritisieren zu dürfen? Nein danke.]

    Scheuer will ein Islamgesetz

    […] „Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden“, fügte [Scheuer] hinzu.

    [Thema verfehlt, Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz (gottgegeben als die Scharia, menschlich umzusetzen als der Fiqh) kennt keine Staatsgrenzen. Wo Kairoer al-Azhar, Darul Uloom Deoband oder Teheraner Mullahs in der BRD ihre Ulama bzw. Ayatollahs ausbilden dürfen, spielt das Thema Auslandsfinanzierung keine Rolle. Und nicht die Geldmittel zum Moscheebau, die islamische Orthopraxie und Gesellschaftsordnung sind das Problem.]

    […] Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoğlu, sprach sich gegen ein generelles Verbot der Auslandsfinanzierung aus. […]

    (Sächsische Zeitung (SZ), 13.04.2016.)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/scheuer-will-ein-islamgesetz-3371073.html

    __

    [Freiheitliche Demokratie abschaffen nun auch per Islam-Gesetz? Wer vom „politischen Islam“ redet, hat die totalitäre Lebensform und Rechtsreligion von Koran und Sunna nicht verstanden und will nicht wahrhaben, dass Mohammed ein Politiker war, und zwar sogar ein Staatsgründer und Feldherr, und zugleich Prophet.]

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will den Islam mit einem eigenen Gesetz unter Kontrolle bringen. Die Kritik daran reicht bis ins Kanzleramt. Andrea Dernbach und Claudia Keller:

    Muslime werfen CSU-General Aufruf zum Verfassungsbruch vor

    Die Forderung nach einem Islamgesetz und mehr Kontrolle des Islam hat dem Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer, Kritik bis ins Kanzleramt eingetragen. Der „politische Islam“ müsse stärker unter die Lupe genommen werden, hatte Scheuer der „Welt“ gesagt, „denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren“. […]

    Ein Islamgesetz, das Scheuers Forderungen umsetzt, gibt es seit Anfang 2015 in Österreich. Wien reformierte seinerzeit das Gesetz von 1912. […]

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/integration-csu-generalsekretaer-scheuer-fordert-deutsches-islam-gesetz/13439778.html

    __

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will mit einem Islam-Gesetz Moscheen vorschreiben, welche Imame sie einzustellen haben. Das ist frommes Wunschdenken. Aus der Analyse von Claudia Keller:

    Islam-Gesetz? Das langt nicht!

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    [Nicht anders als Andreas Scheuer rauscht auch Claudia Keller grandios am Thema vorbei und sagt nicht, dass das nach Kohärenz und Rigidität, anders gesagt nach seinem Totalitarismus verlangende Islamische Recht (Scharia) an tausend Stellen mit den Standards von AEMR und GG kollidiert.]

    http://www.tagesspiegel.de/politik/muslime-in-deutschland-islam-gesetz-das-langt-nicht/13440142.html

    __

    „Wir brauchen ein Islam-Gesetz“

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/april-2016/scheuer-im-welt-interview/

    __

    CSU fordert Islam-Gesetz für Deutschland

    [Unsinn, nicht der „politische Islam“ den es gar nicht gibt, sondern der Glaubensgehorsam nach Koran und Sunna, der Islam verhindert die Integration ins Greundgesetz, droht die Städte zu zerspalten, ironisiert bis untergräbt die Volkssouveränität und will bzw. (sofern nicht abgestoppt) wird die globale Herrschaft Allahs durchsetzen.]

    Scheuer: Wir müssen uns stärker und kritischer mit dem politischen Islam auseinandersetzen, denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren. Dazu brauchen wir ein Islam-Gesetz. Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden. Alle Imame müssen in Deutschland ausgebildet sein und unsere Grundwerte teilen.

    [Um „Werte“ geht es im freiheitlichen Rechtsstaat gar nicht, sondern um – einklagbare! – Rechte. Der Islam entrechtet und entwürdigt beispielsweise die Frau, da reicht es nicht, dass Mufti und Scheich versichern, mit den Freunden von AEMR und GG ein paar schöne gemeinsame Leitbilder („Werte“) zu teilen.]

    Es kann nicht sein, dass andere, zum Teil extreme Wertvorstellungen aus dem Ausland importiert werden.

    [Ist die Scharia Importgut, wohnt Allah im „Ausland“?

    Aus ihrer Sicht ist die Scharia „Mittigkeit“ (wasaṭiyya), der Weg der Ausgewogenheit und gerade nicht extrem. Hidschabverbot für Lehrerinnen oder fundierte Islamkritik gelten als schlimme „extreme Wertvorstellungen“.

    Der CSU-Generalsekretär hätte sich zu den universellen Menschenrechten bekennen müssen, statt mit dem Warnen vor dem „politischen Islam“ oder „Islamismus“ den Islam weißzuwaschen. Andreas Scheuer sollte zeitnah zugeben, dass der schariagehorsame und korantreue, der als Wohlverhalten gelebte und als Recht angewendete Islam nicht vom Grundgesetz abgedeckt ist, statt von Deutschland das Erstellen und Signieren eines erneuerten Vertrags von Medina zu verlangen.]

    (Von Thomas Vitzthum. DIE WELT, 13.04.2016.)

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154288868/CSU-fordert-Islam-Gesetz-fuer-Deutschland.html

  26. Cees van der Duin Says:

    To Bring The Islamic Nation Together
    [Uns genehme junge Ulama übernehmen die Führung über die globale Umma.]

    Islam’s Humanitarian Values And Tolerant Principles
    [Polygynie, Talaq, Dhimma, Kalifat, wer dagegen ist, ist intolerant.]

    To Create Secure Societies That Respect Knowledge And Scholars
    [Das Imamat mindestens als islamische Parallelregierung, gerne mehr.]

    To Restore The Role Of Scholars
    [Mächtige Ulama, die auch islamische Richter sind bzw. ausbilden.]

    ( CME. The Muslim Council Of Elders. )
    .
    .

    01.10.2016, der Großimam von al-Azhar, Ahmed al-Tayyeb, vor dem Zentralausschuss des Weltkirchenrats / dem Zentralkomitee des World Council of Churches (WCC).

    Speech by Ahmed al-Tayyeb, Grand Imam of Al-Azhar, 1 October 2016

    […] This meeting, with our Christian brothers and sisters, is the third one: last year, we met with the Church of England with a group of eminent scholars and priests under the chairmanship of the Archbishop of Canterbury. A second meeting took place this year with Pope Francis at the Vatican. After these two meetings, the Al-Azhar called for the convening of an international conference on peace in Abu-Dhabi (UAE) next year, […], as well as a peace conference in Egypt in the middle of next year, with the presence of the Pope, and I am glad to invite the WCC to participate in these two conferences. […]

    https://www.oikoumene.org/en/resources/documents/wcc-programmes/interreligious-dialogue-and-cooperation/speech-by-ahmed-al-tayyeb-grand-imam-of-al-azhar-1-october-2016

    ::

    Al Azhar will organize an international conference on peace with the participation of Eastern Churches

    Cairo (Agenzia Fides) – The Islamic University of Al Azhar will organize in early 2017, in cooperation with the Muslim Council of Elders, an international Conference on peace, coexistence and interreligious dialogue, which will also include the active representatives of the Christian Churches of the East. The news was relaunched by the Egyptian press during a meeting held last week; between Hamad bin Isa al Khalifa, Monarch of Bahrain, and Sheikh Ahmed al Tayyeb, Grand Imam of Al Azhar.

    The Muslim Council of Elders is an independent international organization created in July 2014 as a tool to promote peace between the Islamic community. Its office is situated in Abu Dhabi (United Arab Emirates), and among its objectives there is also the intention to „put an end to sectarianism and violence that has plagued the Muslim world for decades“.

    The direct involvement of al Azhar in the field of interreligious dialogue for peace and combating all forms of violence was also confirmed by the participation of Imam al Tayyeb in the meeting held in Geneva from September 30 to October 1, which brought together a delegation of the World Council of Churches (WCC) and representatives of the Muslim Council of Elders. […]

    ::

    Azhar will host a conference on peace, co-existence

    The Muslim Council of Elders, chaired by Azhar’s Grand Imam Ahmed Al Tayeb, revealed that Cairo will hot host an international conference on peace, and co-existence, with participations of representatives from Eastern churches in January 2017 […]

    http://www.copts-united.com/English/Details.php?I=1742&A=27081

    ::

    Im Jahr 2017 soll eine internationale ökumenische Konferenz einberufen werden, um das „ökumenische Zeugnis für einen ‚Frieden in Gerechtigkeit‘ für Israelis und Palästinenser“ zu betonen und zu verstärken. Dies beschloss der Zentralausschuss des Weltkirchenrats bei seiner jüngsten Tagung im norwegischen Trondheim.

    http://www.pro-oriente.at/?site=ne20160701185238

    ::

    Das nächste internationale Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant‘ Egidio findet 2017 in Münster und Osnabrück statt. […]

    Vom 10. bis 12. September 2017 werden sich in Münster und Osnabrück führende Repräsentanten von Kirchen und Religionen sowie tausende Teilnehmer in den Domstädten treffen.

    http://de.radiovaticana.va/news/2016/09/20/internationales_weltfriedenstreffen_2017_in_m%C3%BCnster_und_osna/1259580

    ::

    The Abu Dhabi-based Council of Muslim Elders, headed by Grand Imam Ahmed al-Tayyeb of Al-Azhar in Cairo

    http://tribune.com.pk/story/1123238/muslim-elders-condemn-repugnant-orlando-shootings/

    ::

    The Muslim Council Of Elders (MCE)

    [unter anderem sind das]

    Mahmoud Hamdi Zakzouk [ Mahmoud Hamdi Zaqzouq ]

    Ahmad Al Tayyib [ Ahmad al-Tayyeb ] The Grand Imam of Al Azhar

    Prince Dr. Ghazi bin Muhammad bin Talal, Royal Aal al-Bayt Institute for Islamic Thought, Jordan

    ___p://www.muslim-elders.com/en/

    The Muslim Council Of Elders (MCE)

    The Council Is The First Institutional Body That Aims To Bring The Islamic Nation Together By Extinguishing The Fire That Threatens Islam’s Humanitarian Values And Tolerant Principles, And Putting An End To The Sectarianism And Violence That Have Plagued The Muslim World For Decades. […]

    And The Forum’s chairman Scholar Sheikh Abdullah Bin Bayyah.

    ___p://www.muslim-elders.com/en/about-the-council/

    The Muslim Council Of Elders (MCE)

    MCE’s Vision

    To Create Secure Societies That Respect Knowledge And Scholars And To Encourage Dialogue, Tolerance, Respect For Others And Peace.

    MCE’s Message

    To Restore The Role Of Scholars, To Use Their Expertise To Improve Muslim Societies And To Help Eliminate Causes Of Fragmentation And To Promote Conciliation.

    ___p://www.muslim-elders.com/en/about-the-council/

  27. Jacques Auvergne Says:

    احمد حرقان
    Egyptian human rights activist Ahmad Harqan (Ahmed Harkan)
    Ahmad Harqan (Ahmed Harkan), ägyptischer Bürgerrechtler

    «العقل الحر»
    FREE MIND
    FREIER GEIST
    von Ahmad Harqan (Ahmed Harkan) gegründeter Facebook-Kanal, vgl. facebook.com/FreeMindTV/

    إلحاد
    ilḥād
    atheism
    Atheismus

    _

    Egypt’s push against atheism and ’non believers‘

    http://www.yttoons.com/watch/Xzi9cxpwQi4/egypt-s-push-against-atheism-and-non-believers

    _

    Zur jüngsten rhetorischen Gewalt von Azhar-Autoritäten gegen Ägyptens Atheisten insbesondere gegen den atheismusfreundlichen Kanal „Free Spirit“. Vgl. Pressemeldung bei Akhbarak, wie gestern vom Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE) per Facebook dankenswerterweise weitereicht.

    _

    http://www.akhbarak.net/news/2015/06/07/6677154/articles/18926010/%D8%A3%D8%B2%D9%87%D8%B1%D9%8A%D9%88%D9%86-%D9%84%D9%80-%D8%A7%D9%84%D8%B3%D9%8A%D8%B3%D9%89-%D8%A7%D8%B6%D8%B1%D8%A8-%D8%B1%D9%82%D8%A7%D8%A8-%D8%A7%D9%84%D9%85%D9%84%D8%AD%D8%AF%D9%8A%D9%86

    _
    _

    Das islamradikale Personal

    محمود مهنا،
    Mahmoud Muhanna
    Mahmud Muhanna, Mitglied im Rat der Alten Gelehrten von Al-Azhar. A member of the Council of Senior Scholars of al-Azhar
    محمود مهنا، عضو هيئة كبار علماء الأزهر

    «Ich bitte Präsident Abdel Fattah al-Sisi die Atheisten aufzufordern, öffentlich zu bereuen, und wenn sie nicht reagieren, und wenn sie von ihrer Position nicht zurücktreten, ihnen den Kopf abhacken zu lassen als mahnendes Beispiel für andere.»
    «Sisi ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung des Islam und damit berechtigt, alles zu stoppen, was den Grundlagen der Religion schaden kann und die Glaubensnationen bzw. Religionsvölker der Himmlischen Religionen nicht respektiert», unter Hinweis darauf, dass Al-Azhar die Sache eskalieren lassen werde, um den Betrieb eines solchen atheistischen Kanals erfolgreich zu unterbinden.

    ( mein freier Versuch der Übersetzung )
    _____

    احمد زكي،
    Ahmed Zaki
    Ahmad Zaki, einer der Gelehrten der ehrwürdigen Al-Azhar
    احمد زكي، احد علماء الازهر الشريف

    «Weil diese Atheisten sagen, was sie wollen, kann es keinen Zweifel daran geben, dass jetzt der Islam die Verantwortung der Herrschenden und die al-Azhar zu beschützen hat. Das aber ist die Stunde der Gelehrten und Prediger.»
    «Kein Kanal darf in einem muslimischen Land Atheismus verbreiten. Atheisten sind die Feinde der ganzen Nation und führen einen psychologischen Krieg gegen die Nation, welcher ja die gefährlichste Kriegswaffe ist.»

    ( mein Versuch der Übersetzung )
    _____

    طارق السهري
    Tareq Al-Sahri, member of Al-Nour’s supreme committee
    Tariq al-Sahri, Leiter des Höchsten Gremiums der Salafipartei
    Hizb an-Nur (لحزب النور), El NOUR Party – Partei des Lichts

    «Was für schlimme Gedanken in den Köpfen der Ketzer, die nichts verstehen, die an das Wesen der Religion und die Existenz Allahs nicht glauben.»

    ( mein sehr freier Versuch der Übersetzung )
    _____
    _____

    Siehe Facebook ZdE

    https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1121636157885945&id=486839381365629

    _____

    ادعم تلفزيون العقل الحر | Support Free Mind TV

    _

    _

    Ahmed Hussein Harkan
    ( Oliver )

    https://www.facebook.com/ahmedhum

    _

    AHMED HARKAN
    من السلفية إلى الإلحاد
    Min salafiyya ilā ilḥād
    Salafiyya hin zum Atheismus
    [ Salafiyya, (islamische) Seinsweise der rechtschaffenen Altvorderen. Eigentlich bedeutet Salafiyya Urgemeindlichkeit sprich radikaler Islam nach dem Medina-Modell, hier ebenso ironisch wie nachdenklich: Wurzelsuche und Beharren auf den Fundamenten (eben von Ratio und Skepsis) ]

    http://aharqan.blogspot.de/

    ___ps://twitter.com/ahmedharqan

  28. Jacques Auvergne Says:

    Blasphemy law in Egypt

    https://en.wikipedia.org/wiki/Blasphemy_law_in_Egypt

    Ahmad Harqan
    Ahmed Harkan

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Harqan

    „der Himmlischen Religionen“

    Himmlisch (samawī), vom Himmel gewollt / gottgegeben, auch: durch den Himmel erhöht, jeweils gemeint ist Allahgott (mit der irdischen Folge von Schariagesellschaft / Islamstaat plus Dhimma).

    سَمَاوِي
    Samawi is an Arabic name for boys and girls that means “from the sky”, “heavenly”. It also means “elevated”, “one who has a high status or rank”.

    http://quranicnames.com/samawi/

    دين سماوي
    dīn samawī
    himmlische Religion

    http://www.bahairights.org/2008/11/19/muslims-for-bahai-rights-arabic/

    Die Diskriminierung der Bahá’í, deren Religion aus islamischer Sicht nicht samawī ist:

    Ägypten: Gericht verweigert Bahais die Anerkennung als Religionsgemeinschaft

    Von Christoph Sydow | 19.12.2006

    „die drei anerkannten himmlischen Religionen Islam, Christentum und Judentum“

    http://www.alsharq.de/2006/nordafrika/agypten/agypten-gericht-verweigert-bahais-die-anerkennung-als-religionsgemeinschaft/

    Zum Thema Ahmad Harqan ( Ahmed Harkan )

    Auch hier musste sich ein anderer Atheist zwischen einer der drei „himmlischen Religionen“ entscheiden:

    The seminar was attended by: Ahmed Harkan – blogger and founder of the Free Mind e-channel, Islam Ibrahim – founder of the Atheism Declaration page, Hani al-Mihy – founder of the Egyptians Without Religion page and Ismail Mohamed – blogger and producer of the Black Duck [بط أسود] program. (…)

    Hani al-Mihy says he insisted that the civil registry write “atheist” and not “Muslim” in his ID card. “Despite the insults I heard, I submitted a formal request and waited for a formal written response,” he says. “The response was that I must choose between Islam, Christianity and Judaism.”

    “This is contrary to the Constitution. Can the state force me into a particular religion? Does the absolute freedom of belief stated in the Constitution mean that a citizen who is not a Muslim, a Christian or a Jew does not exist?”

    (Non-believers express their thoughts at Religion and Freedoms Forum. Egypt Independent, 01.04.2015)

    http://www.egyptindependent.com/news/non-believers-express-their-thoughts-religion-and-freedoms-forum

    Ich dachte es mir schon: Schwarze Ente (بط أسود) ist im Arabischen das, was bei uns Schwarzes Schaf bedeutet, ungeliebter Außenseiter.

    A black duck in Arabic is equivalent to the black sheep in English speaking cultures.

    In the first episode of the Black Ducks Show in English, Hassan Kamal (Egyptian Atheist) is going to share his story about why he left Islam? Discussing the most important reasons that led him to leaving Islam. Kamal, is a blogger and researcher concerning about human rights in Egypt, and he is a human rights advocate. He hopes to establish a democrat state in Egypt based on secularization and enlightenment. In this episode we are going to discuss the following topics:

    1. Is Islam a Religion of Peace or War?
    2. Is Muhammed a Good Role Model for Mankind?
    3. Does Islam Respect Human Rights and Women?
    4. Is Islam Compatible with Liberal Democracy?
    5. Is Islam Tolerant of Non-Muslims?
    6. Can Science Flourish under Islam?

    What is the Black Ducks program?

    It is a show to interview Arab Atheist and non religious people from the Middle East and North Africa to speak out without fear and demand their rights and prove they exist. A black duck in Arabic is equivalent to the black sheep in English speaking cultures.

    بط أسود
    البط الأسود

    برنامج البط الأسود
    black ducks
    Schwarze Enten

    Inspired by Ismail Mohamed ( Egyptian atheist ),
    facebook.com/theblackducks/
    theblackducks.com/

    _
    _

    Hassan Kamal

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    The Black Ducks
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    https://www.youtube.com/channel/UCQuI0UMM0WaUXnlyEuo-6Ng

    _

    The Black Ducks English

    _

    https://www.youtube.com/channel/UCZPNmgRuJExL6k3QBDsX-VA

    _

    Ismail Mohamed
    @eskandarany
    secularist and human rights activist, commentator and broadcaster, Founder of @blackducksshow

    ___ps://twitter.com/eskandarany

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