444. Säkulare freiheitliche Demokratie kontra multireligiöse Gesellschaft

Multikulturelle oder multireligiöse Gesellschaften sind nicht per se friedlicher, sondern oft menschenrechtswidrig
Von Gabi Schmidt und Edward von Roy

Überall in Europa diskutieren die Menschen darüber, welche Rolle die Religion in Staat und Gesellschaft haben sollte. Gleichzeitig erkennen viele, dass das Leitbild der multikulturellen Gesellschaft hinterfragt werden muss.

Sicherlich kann der Glaube den Menschen, die vor Krieg, Terror, Verfolgung oder Naturkatastrophen flüchten mussten, mentale Stabilität geben und den Willen zum Überleben stärken. Doch gibt es auch Flüchtlinge, die sich als säkular, religionskritisch oder atheistisch verstehen. Als ob die multiethnische und religiös plurale Zusammensetzung der teils traumatisierten Migranten in den Unterkünften auf engem Raum und ohne Privatsphäre und Rückzugsmöglichkeiten nicht schon genügend Zündstoff liefern würde, entlädt sich gegen Religionskritiker, insbesondere Islamkritiker, und Atheisten aufgestaute Wut. Pflichtschludrige, die beispielsweise nicht beten, Nichtgläubige oder gar Islamapostaten finden weder in Deutschlands Politik und Öffentlichkeit noch unter den Flüchtlingen selbst Gehör und Akzeptanz. Ein Bejahen eigener oder fremder Homosexualität, ob lesbisch oder schwul, muss in den Unterkünften ebenfalls geheim gehalten werden. Islamkritiker wagen es nicht, ihre Gesinnung zu offenbaren, weil sie Übergriffe fürchten.

Die Aufnahme gewährenden europäischen Staaten sind freiheitliche und säkulare Gemeinwesen, die dem Individuum Vorrang vor dem Kollektiv einräumen und in denen universelle Menschenrechte gelten. Hier kollidieren die Ansprüche einer jeden Lebensbereich regulierenden Religion wie beispielsweise dem Islam, die kein selbstbestimmtes Individuum kennt, mit jenen Freiheits- und Gleichheitsrechten, die Mann und Frau ebenso unterschiedslos behandeln wie Muslim und Nichtmuslim. In der allzu lange geleugneten deutschen Einwanderungsgesellschaft, in der Menschen aus so vielen Ethnien und mit unterschiedlichen kulturellen oder religiösen Hintergründen zusammenleben, sollten Staat und Religion streng voneinander getrennt sein.

So wie wir allen Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen ohne Zuwanderungsgeschichte ermöglichen, Schullaufbahn, Beruf, Hobby, Freundeskreis und Ehepartner frei zu wählen, sollten wir auch den Neubürgern das gleiche Recht zugestehen. Stattdessen werden Einwanderer aus islamisch geprägten Ländern durch Politik, Wohlfahrtsverbände und Presse pauschal der Gruppe der Muslime zugerechnet, denen man offensichtlich diese Grundrechte nicht zumuten möchte. Familialismus, Virginität, arrangierte Ehe, Kopftuch und religiöse Kleidung am Arbeitsplatz, das alles sind Aspekte kulturell vormoderner Gesellschaften, die gegen die universellen Menschenrechte verstoßen und gerade kein schützenswertes Kulturgut.

Es mag sein, dass sich einige Politiker, Journalisten und Mitbürger an den Begriff von der multikulturellen Gesellschaft gewöhnt haben. Doch ist er nur dann akzeptabel, wenn jeder, ohne Nachteile befürchten zu müssen, selbst entscheiden kann, ob er religiös oder religionsfrei leben möchte oder nicht, welche Bücher er liest oder nicht liest, welche frei zugänglichen Informationsquellen er nutzt. Solange das nicht der Fall ist und solange sogar die Meinungs-, Presse- und künstlerische Freiheit (Karikaturen etwa auf Jyllands-Posten, Charlie Hebdo, Musikkonzerte, Bataclan, Satire), der Indikator einer wirklich liberalen Gesellschaft, auf dem Altar des Multikulturalismus geopfert wird, bleibt der Begriff inakzeptabel. Neuerdings wird das Etikett gewechselt, statt der multikulturellen propagiert Heiko Maas die multireligiöse Gesellschaft.

Ein Bundesjustizminister sollte sich davor hüten, vor einem „Fanatismus der Aufklärung“ zu warnen.

Anstatt unsere Städte und Straßenzüge in Religionsvölker aufzuspalten oder religiöse Sonderrechte zu etablieren, sollten wir uns auf die Prinzipien der Renaissance, der Französischen Revolution und der allgemeinen Menschenrechte besinnen: ein Gesetz für alle, jeder Mensch ist unabhängig von der Herkunft oder Religion seiner Eltern Träger der unantastbaren Menschenwürde und aller Grundrechte. Nur das kann die Basis für ein harmonisches Zusammenleben sein, alle anderen Grundformen von Identität bleiben Ursache für Geschlechterdiskriminierung, Apartheid und Streit.

Gabi Schmidt und Edward von Roy

8 Antworten to “444. Säkulare freiheitliche Demokratie kontra multireligiöse Gesellschaft”

  1. Jacques Auvergne Says:

    Bat Ye’or

    Europa und das kommende Kalifat
    Der Islam und die Radikalisierung der Demokratie

    (Übersetzung, Hintergründe und Kommentierung von Hans-Peter Raddatz.)

    Duncker & Humblot
    2013

    [In vorliegendem Buch geht es] um die Islamisierung Europas, die spätestens ab etwa 1970 fast alleiniges Thema der so genannten interkulturellen bzw. interreligiösen Dialoge ist, in denen der Islam als Religion der Friedensfülle, Toleranz und ethischen Zivilisation vermarktet wird. Die zentralen Institutionen der Euro-Demokratien – Wirtschaft, Politik, Universitäten, Justiz, Stiftungen, Kirchen und die Medien – vermitteln bzw. oktroyieren der Öffentlichkeit die islamischen Forderungen nach Ausbreitung und Dominanz des eigenen Rechts (Scharia) mit einem Nachdruck, der diese Politreligion, begleitet von rasant expandierender Immigration und Moscheevernetzung, zu einem Faktor von entsprechend zunehmender, politsozialer Bedeutung heranreifen ließ.

    Dieser Formprozess ist so tief in die Volkspädagogik des Dialogs, in die Alltagsarbeit der Institutionen und in das Bewusstsein der Führungsebenen eingesunken, dass der Islam nicht nur »zu Deutschland gehört« […], sondern nach Maßgabe der EU-Kommission sogar als »Miteigner Europas« zu sehen ist. […]

    Bat Ye’ors Buch erweist sich als unwiderlegbare Chronik, die diesen Vorgang als Massenbetrug durch die Eliten beschreibt. Sie dokumentiert eine mit Immigration erpresste Totaltoleranz, deren Unbegrenzbarkeit den Kompromiss als Weg zur Unterwerfung sieht, bis der »Frieden des Islam«, die völlige Konformität mit dessen Regeln, erreicht ist. […]

    (Aus der Einleitung von Hans-Peter Raddatz.)

    http://www.duncker-humblot.de/index.php/europa-und-das-kommende-kalifat.html?q=Kalifat

  2. Liviu Nistru Says:

    In his new book “The Last Refuge”, Holocaust survivor and Nobel Prize for Literature Imre Kertész criticized the attempt to replace European culture with mass immigration: “Europe will soon go under because of its previous liberalism which has proven childish and suicidal. Europe produced Hitler, and after Hitler there stands a continent with no arguments: the doors are wide open for Islam; no longer does anyone dare talk about race and religion, while at the same time Islam only knows the language of hatred against all foreign races and religions”.

    Kertész continues as follows: “I would talk about how Muslims are flooding, occupying, in no uncertain terms, destroying Europe; about how Europe relates to this, about the suicidal liberalism and the stupid democracy… It always ends the same way: civilization reaches a stage of maturation where it is not only unable to defend itself, but where it in a seemingly incomprehensible manner worships its own enemy”.

    Of course, the mainstream media is ignoring Kertész’s book while Europe is dealing with its biggest demographic revolution since the Second World War. Europe is finished and being replaced by Islam. The European Union, the entire media spectrum, the Pope, the NGOs, the United Nations and the Western collective emotions are all united these days in proclaiming that Europe must welcome 20 millions of “refugees”. […]

    (Europe’s Fate will be that of the Roman Empire. Arutz Sheva (Kanal Sieben) am 07.09.2015.)

    http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/17518

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    In seinem neuen Buch , „Letzte Einkehr“, das im Englischen passender „The Last Refuge“, letzte Zuflucht heißt bringt der Holocaust-Überlebende und Literatur-Nobelpreisträger Imre Kertész auf den Punkt, was Europa 2015 heimsucht: „Europa wird bald wegen seines bisherigen Liberalismus untergehen, der sich als [kindisch] und selbstmörderisch erwiesen hat. Europa hat Hitler hervorgebracht; und nach Hitler steht hier ein Kontinent ohne Argumente: die Türen weit offen für den Islam; er wagt es nicht länger über Rasse und Religion zu reden, während der Islam gleichzeitig einzig die Sprache des Hasses gegen alle ausländischen Rassen und Religionen kennt.“

    Kertész fährt fort: „Ich würde darüber reden, wie Muslime Europa überfluten, besetzen und unmissverständlich vernichten; darüber, wie Europa sich damit identifiziert, über den selbstmörderischen Liberalismus und die dumme Demokratie. Es endet immer auf dieselbe Weise: Die Zivilisation erreicht eine Reifestufe, auf der sie nicht nur unfähig ist sich zu verteidigen, sondern auf der sie in scheinbar unverständlicher Weise [ihren] eigenen Feind anbetet.“

    Das hat der Autor bereits vor mehr als zehn Jahren geschrieben, als die muslimische Völkerwanderung noch lange nicht in voller Stärke eingesetzt hatte. Natürlich ignorieren die Mainstream-Medien Kertészs Buch, obwohl es eine genaue Beschreibung der größten demografischen Revolution in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ist. Die europäischen „Eliten“ sind am Ende und trommeln für den Islam als „Bereicherung“. […]

    (Europa wird untergehen! Vera Lengsfeld am 01.04.2016 zum Tode von Imre Kertés.)

    http://vera-lengsfeld.de/2016/04/01/zum-tode-von-imre-kertes-europa-wird-untergehen/#more-197

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    Die Feigheit Europas. Vera Lengsfeld am 21.09.2015 auf Die Achse des Guten.

    http://www.achgut.com/artikel/die_feigheit_europas

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    Imre Kertész [ˈimrɛ ˈkɛrte:s] (* 9. November 1929 in Budapest; † 31. März 2016 ebenda) war ein ungarischer Schriftsteller jüdischer Abstammung. Er erhielt 2002 den Nobelpreis für Literatur.

    Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde er mit vierzehn Jahren im Juli 1944 (im Verlauf eines gegen Miklós Horthy gerichteten Gendamerieputsches in Budapest, der aber letztlich scheiterte) über Auschwitz in das Konzentrationslager Buchenwald und in dessen Außenlager Wille in Tröglitz/Rehmsdorf bei Zeitz verschleppt. Am 11. April 1945 wurde er befreit und kehrte nach Budapest zurück. Diese ihn zeitlebens prägende Zeit im Lager verarbeitete er zuerst in dem 1973 vollendeten Roman eines Schicksallosen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Imre_Kert%C3%A9sz

  3. Jacques Auvergne Says:

    [Ahmad al-Tayyeb gegenüber Islamschönfärber Markus Dröge.]

    „to revive the long-standing bond between the two faiths“

    [… wie im Vertrag von Medina vorgegeben. Der Islamstaat des Propheten in Medina erlebe sein (letztlich globales) Revival.]

    „the need for developing friendly ties between Muslim scholars and Christian clerics prior to promoting peace between the East and the West.“

    [Die Universalität der Menschenrechte sowie den nur global zu denkenden Anspruch von Wissenschaftlichkeit mit dem tolerant daherkommenden Gerede von „East and West“ kaputtmachen, darum gibg es schon Ali Schariati. Im „Osten“ liegt Dar al-Islam und haben die allgemeinen Menschenrechte keinen Platz, im „Westen“ müssen die Schariapflichtigen aus der AEMR aussteigen dürfen. Solange Islamkritik erlaubt und solange Zweitfrau, Talaq, Kindbraut, FGM usw. noch nicht erlaubt sind, heißt die Devise: Immer noch mehr mehr Dialogveranstaltungen, mehr Islamkonferenzen, mehr Staatsverträge, denn … „peace between the East and the West“.]

    http://www.azhar.eg/en/details/the-grand-imam-meets-with-the-bishop-of-the-episcopal-church-of-berlin

    Bischof Dröge warnt vor wachsender Islam-Feindlichkeit

    Berlin (epd). Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in Paris hat der Berliner Landesbischof Markus Dröge vor einer wachsenden Islam-Feindlichkeit gewarnt. „Wir müssen deutlich unterscheiden zwischen dem gewalttätigen Islamismus, der den Islam für seine Zwecke missbraucht und der großen Überzahl der Muslime, die friedlich als Deutsche unter uns leben und klar zu unserem Gesellschaftssystem stehen“, schreibt Dröge in seiner regelmäßigen Kolumne in der Berliner Tagszeitung „B.Z.“ (Donnerstagsausgabe). Wer nach den Anschlägen „Angst vor dem Islam“ schüre und Abgrenzung fordere, „arbeitet den islamistischen Terroristen in die Hände“. […]

    Echte Verwurzelung im Glauben führe dagegen zum Frieden und zur Überwindung von Spaltungen.

    [Vielleicht meint Markus Dröge das ja so: Wenn erst einmal überall die Scharia herrscht und jede Kritik an einer Lebensführung und Gesellschaftsgestaltung nach Koran und Sunna unterdrückt wird, dann gibt es endlich weniger „Spaltungen“.]

    http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-ost/schwerpunktartikel/bischof-dr%C3%B6ge-warnt-vor-wachsender-islam-feindlichk

    epd 01.06.2012

    Bischof Dröge sieht Perspektive für Islam in Deutschland.

    Der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge sieht eine Perspektive für den Islam […]

    [Zur Menschenfeindlichkeit und insbesondere Frauenfeindlichkeit des Islamischen Rechts (Scharia, Fiqh) sagt Markus Dröge nichts.]

    http://www.evangelisch.de/inhalte/3085/01-06-2012/bischof-droege-sieht-perspektive-fuer-islam-deutschland

    [Markus Dröge freut sich über Theorie und Praxis des Hidschab.]

    Kopftuch-Beschluss: Bischof Dröge erwartet auch Folgen für Kirchen

    27.03.2015

    Religion: Keine Privatsache, sondern Teil der Öffentlichkeit

    24. März 2015. Berlin (epd). Der Berliner Bischof Markus Dröge erwartet durch den neuerlichen Kopftuch-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts auch Auswirkungen auf das Zeigen christlicher Symbole in öffentlichen Einrichtungen. „Die neue Regelung dürfte zur Folge haben, dass die Länder die Neutralitätspflicht in ihren Gesetzen lockern und diese religionsfreundlicher gestalten“, schreibt der evangelische Theologe in einem Gastbeitrag für die am Donnerstag erscheinende Wochenzeitung „Die Kirche“ (Ausgabe vom 29. März). Das müsse auch für christliche und jüdische Symbole gelten.

    Dröge begrüßte das Urteil, weil es in seinen Augen deutlich macht, „dass Religion keine Privatsache, sondern Teil der Öffentlichkeit ist“.

    https://www.ekbo.de/denken/themen/detail/nachricht/kopftuch-beschluss-bischof-droege-erwartet-auch-folgen-fuer-kirchen.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=1011&cHash=ab5e21109f2f82e5cd1f363dd5766b21

    [Auch Markus Dröge kann wissen: Der schafiitische Fiqh verlangt zwingend die Beschneidung aller Jungen und Mädchen.]

    FR 14.07.2012 Gastbeitrag von Markus Dröge

    Es geht um die Freiheit zum Glauben

    […] Navid Kermani sieht im Kölner Urteil einen Ausdruck von Vulgärrationalismus. Zu Recht. Mit einem vordergründig rationalen Ansatz, der sich selbst als absolut setzt, werden andere Rationalitäten respektlos behandelt. Der Vulgärrationalismus liebt zurzeit die Religionskritik. Dadurch gerät unsere Gesellschaft in eine schizophrene Situation. Einerseits wird nach orientierenden Werten gerufen, andererseits wird der Blick auf den Orientierungswert religiöser Traditionen verstellt. Kermani warnt: Vom Vulgärrationalismus ist der Weg nicht weit zum Biologismus. Die Warnung muss noch weitergehen: Vom Biologismus ist der Weg nicht weit zu totalitären Denkmustern. […]

    [Zum Totalitarismus der Scharia sagt Markus Dröge nichts.]

    http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-es-geht-um-die-freiheit-zum-glauben,1472602,16617064.html

    Evangelische Kirche Berlin – Brandenburg – schlesische Oberlausitz

    16.03.2016

    Bischof Dröge spricht mit Groß-Imam aus Kairo

    „Friedenspotential der Religionen stärken“

    Berlin, 16. März 2016 – Bischof Dr. Markus Dröge hat sich am Dienstag, 15. März 2016, in Berlin mit dem Groß-Imam der Al-Azhar-Universität in Kairo, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, getroffen. Inhalt des Gesprächs war die Situation der Christen in Ägypten, das interreligiöse Gespräch in Berlin und das Friedens- und Versöhnungszeugnis der Religionen. Weitere Themen waren das Religionsverfassungsrecht in Deutschland und das interreligiöse Projekt „House of One“, das am Petriplatz in Berlin-Mitte entstehen soll.

    Bischof Dröge machte im Gespräch deutlich, dass es in Deutschland möglich ist, sich für den Dialog der Religionen einzusetzen. Angesichts des weltweiten Missbrauchs der Religion als Begründung für Gewalt und Terrorismus, sei es allerdings dringend notwendig, die Friedenskraft der Religionen im Dialog zu stärken. Er begrüßte ausdrücklich das Ziel des Deutschlandbesuchs von Scheich al-Tayyeb, die Friedenspotentiale der Religionen zu stärken. Bischof Dröge: „Wenn die Religionen sich wieder auf ihren theologischen Kern besinnen, können sie Wesentliches für Frieden und Versöhnung beitragen.“ Bischof Dröge brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, auf dem Friedensgebet von Assisi in Italien vom 18.-20. September 2016 wieder Vertreter der Al-Azhar-Universität zu treffen.

    Der Groß-Imam Dr. Ahmad Mohammad al-Tayyeb, Scheich von Al-Azhar, ist eine der höchsten Autoritäten der sunnitischen Muslime. Er hält sich in dieser Woche in Deutschland auf.

    http://www.ekd.de/aktuell_presse/pm_2016_03_16_51_ekiba_seelsorgekampagne.html

  4. Edward von Roy Says:

    Auf ins Deutschlandkalifat?! Ein weiterer Angriff einer Kulturrelativistin auf AEMR und Wissenschaftlichkeit.
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    Ute Sacksofsky: „Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft“

    „Beschneidung ist ein äußerst schwieriges Thema“

    „Das Ziel muss sein, Lösungen zu finden, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen“

    „Rechtsnormen können Verhaltensanforderungen stellen, die religiösen Geboten widersprechen. Unter Bedingungen religiöser Vielfalt steigt das Bedürfnis nach Ausnahmeregelungen.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6699-Beschneidung-ist-ein-%C3%A4u%C3%9Ferst-schwieriges-Thema/?postID=48515#post48515

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    Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft

    Ute Sacksofsky

    „Der Islam stellt in Deutschland derzeit die größte religiöse Minderheit dar. Für ein friedliches Zusammenleben und einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen, stellt das Recht wegen der Möglichkeit der Durchsetzbarkeit einen besonders wichtigen Faktor dar. Gegenstand des Aufsatzes ist die Frage, wie die deutsche Rechtsordnung mit religiösen Konflikten umgeht, inwieweit also die Interessen von Muslimen rechtlich geschützt werden. Dazu werden zunächst die verfassungsrechtlichen Maßstäbe zur Religionsfreiheit darge-stellt und die zentralen Kritikpunkte an der bisher ausgesprochen religionsfreundlichen Rechtsprechung analysiert. Sodann wird die Bedeutung dieser Maßstäbe für drei Einzelfragen näher betrachtet. Behandelt werden zum einen Konfliktfelder durch Religionsausübung in der Schule: das freiwillige Gebet von Schülern in Unterrichtspausen, die Befreiung vom Schwimmunterricht sowie die Kopftuchdebatte. Zum anderen werden die Fragestellungen erörtert, ob und inwieweit Scharia vor deutschen Gerichten Anwendung findet und ob und inwieweit sich innerhalb Deutschlands eine Paralleljustiz entwickelt. Abschließend befasst sich der Aufsatz mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen Gründen. Dieses Thema hat durch ein Urteil des LG Köln aus dem Jahre 2012 politische Aufmerksamkeit erlangt und schnelle Reaktionen des Gesetzgebers ausgelöst.“

    Jahr der Erstveröffentlichung: 2016
    Veröffentlichende Institution: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
    Datum der Freischaltung: 28.01.2016
    Freies Schlagwort / Tag: Beschneidung; Kopftuch; Religionsfreiheit; Scharia; Schule
    Seitenzahl: 16
    Bemerkung:

    Erschienen in: Jahrbuch der Juristischen Gesellschaft Bremen, 2013, S. 72-84.

    http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/39023

    Landesanwältin Ute Sacksofsky

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/ute-sacksofsky-im-interview-staatsgerichtshof-hat-keine-rechtssicherheit-geschaffen-1489340.html#aufmacherBildJumpTarget

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  5. Jacques Auvergne Says:

    Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […] the Ten-Year Program of Action

    (Mekka 2005. Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit)

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights

    (Mekka 2005, OIC Summit: Ten-year strategic action plan)

    „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (Erklärung von Mekka. Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz. OIC 2005.)

    the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action

    (OIC)

    a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership

    (Paul Walton, Anna Lindh Foundation)

    based on the principles of co-ownership and differentiation
    [Miteigner sein und Anderssein, Miteignerschaft und Differenz]

    (Europaparlament am 27.10.2005 über den Barcelona-Prozess)
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    […] seit die EU den Islam mit dem Mekka-Manifest der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) von 2005 zum „Miteigner Europas“ erklärte (Bat Ye’or, „Europa und das kommende Kalifat“).

    Das Papier regelt die Ausbreitung des Islam, die mit Moscheenetzen, Attentaten in Europa, Christenverfolgungen im Orient, Nutzung europäischer Führer und Aktionen gegen Israel strikt dem Koran folgt.

    So fungiert der „Kulturdialog“ der Funktionseliten als Propaganda für ein Diktat des Islam, das den EU-Bürgern einen als Toleranz verkleideten Generalverzicht auf „Besitzstände“ auferlegt. Dabei geht es um den Abbau von Rechten auf gesellschaftliche Mitbestimmung und auf Mitverfügung über Gemeinwohl und Staatsvermögen […]

    Wenn der Papst Muslimen die Füße küsst und seinen „Gläubigen“ empfiehlt, den Koran „richtig zu lesen“, ist er ebenso nivellierend unterwegs wie die scheinsäkularen Propaganda-Kader der Institutionen, deren Credo den Islam zwischen „Religion des Friedens“ und „Wiege der Wissenschaft“ einebnet. Da islamische Gewalt als „Missbrauch des Glaubens“ gilt, lässt sich Europas totalitäre Tradition rehabilitieren, indem die Religionsfreiheit die koranischen Machtlizenzen schützt. […]

    Mit der Ablehnung der Tradition verschwindet das „alte“ Denken, das die Freiheit der Ablehnung ermöglicht hat, und ersetzt es durch Diffamierung, was denkschwaches Personal fördert. Nach dessen Tunnellogik kann sich die europäische Gesellschaft mit dem Import des Islam in jeder Hinsicht bereichern, befruchten und erneuern und ist daher zu keinerlei Prüfung berechtigt. […]

    Hans-Peter Raddatz (Europas Eliten, die EU-Bürger und der Islam), in: Die Presse (Wien) am 06.04.2016.

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/4960892/Europas-Eliten-die-EUBurger-und-der-Islam

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    The Organisation of Islamic Cooperation (OIC) (formerly Organization of the Islamic Conference)

    […] the third extraordinary session of the Islamic Summit held in Makkah in December 2005, laid down the blue print called the Ten-Year Program of Action […] The Al-Quds Committee, the Standing Committee for Information and Cultural Affairs (COMIAC), the Standing Committee for Economic and Trade Cooperation (COMCEC), and the Standing Committee for Scientific and Technological Cooperation (COMSTECH) are the ones Chaired by Heads of State.

    _ttp://www.oicun.org/2/23/

    since Professor Ekmeleddin İhsanoğlu became secretary-general of the organization in 2005

    _ttp://www.oicun.org/search.php?q=2005&submit=Search

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    Islam – Co-owner of Europe

    http://www.irfi.org/articles2/articles_2701_2750/Allah%20and%20the%20Jews.HTM

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    „Erklärung von Mekka“ bezeichneten Abschlussdokument der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC). „Wir müssen entschlossen gegen abweichende Ideologien vorgehen, die den Terror rechtfertigen. Wir sind entschlossen, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen.“ Der Islam sei die Religion der Vielfalt und Toleranz.

    (DER SPIEGEL, 08.12.2005)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/gipfel-in-saudi-arabien-islamische-staaten-beschliessen-massnahmen-gegen-terror-a-389418.html

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    Among its main findings, the Anna Lindh Report revealed the extent to which people living in societies in Europe and in the Southern and Eastern Mediterranean region are suffering from a distorted and stereotyped perception of each other, while demonstrating a convergence of values and aspirations among people of the region. […]

    The majority of citizens surveyed also expressed their support for a common future among the Euro-Mediterranean countries which could bring, with more reciprocity and co-ownership, concrete advantages to their lives.

    (Paul Walton heads the Executive Office and Communications at the headquarters of the Anna Lindh Foundation)

    https://www.um.edu.mt/__data/assets/pdf_file/0013/150412/Chapter_14_-_Paul_Walton.pdf

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    11. Regrets that the proposal in the original Barcelona Declaration that the Commission organise an annual meeting of city and regional representatives „to take stock of common challenges and exchange experiences“ has never been implemented, and calls on the Commission to realise this initiative within the framework of the revised Euro-Mediterranean Partnership;

    12. Considers that the European Neighbourhood Policy (ENP), which is building on the achievements of the Barcelona Process and is based on the principles of co-ownership and differentiation, should reinforce existing forms of cooperation within the Euromed framework with the objective of offering partner countries the possibility of participating in EU programmes and policies on the basis of jointly agreed priorities and objectives, through consistent application of the principle of regional and subregional (as well as local and communal) cooperation both by the Euro-Mediterranean partners and by the Member States;

    43. Considers that the Euro-Mediterranean partnership, which is based on joint responsibility, should promote religious dialogue between Christianity, Islam and Judaism, not only for the purposes of education and dissemination of knowledge, but also as part of the fight against terrorism, one of the global challenges needing to be met;

    44. Recommends the joint implementation of academic activities by experts and technicians on the role of Islam in democratic and open societies and consideration of the reasons that can sometimes induce members of a cultural and religious community to take violent action;

    Texts adopted
    Thursday, 27 October 2005 – Strasbourg Final edition
    The Barcelona Process revisited

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=TA&reference=P6-TA-2005-0412&language=GA

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    This type of process has sunk so deeply into the folk pedagogy of the dialogue, into the everyday work of the institutions and into the consciousness of the ruling classes, that Islam not only “belongs in Germany” as more and more actors in the dialogue emphasize, but, according to the standard of the EU commission, can be regarded as “co-owner of Europe.”

    (Hans-Peter Raddatz)

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    Makkah Declaration of the third extraordinary OIC summit

    […] Islam was to ultimately bring the world out of the darkness of ignorance, oppression, and tyranny and into the light of truth, justice, developing sciences and knowledge, and peaceful co-existence […]

    More than ever before, we stand in dire need of a fresh vision to turn the tide and the Umma, as Almighty Allah has rightfully ordained, into a guiding beacon and source of light that radiates forth science, knowledge, and morality for the benefit of all humanity.

    Protecting our Islamic identity, our basic values, and the higher interests of the Umma can only be achieved through the sincere loyalty of Muslims to true Islam and their commitment to its original principles and values as their cherished way of life. Only then will the Umma be able to rise to the challenge of playing an instrumental, proactive role in the service of humanity and human civilization. […]

    a forward-looking vision that enables the Muslim world to tackle the challenges of the Twenty-first Century by leveraging the collective will and Joint Islamic Action. […]

    reform and development are the priority to which all efforts should be channeled within a framework that is intimately molded in our Islamic social make-up. At the same time this framework needs to remain in harmony with the achievements of human civilization and steeped in the principles of consultation, justice, and equality in its drive to achieve good governance, widen political participation, establish the rule of law, protect human rights, apply social justice, transparency, and accountability, fight corruption, and build civil society institutions.

    Indeed, the Islamic civilization is an integral part of human civilization, based on the ideals of dialogue, moderation, justice, righteousness, and tolerance as noble human values […]

    we strongly voice our feelings of stigmatization and concern over the growing phenomenon of Islamophobia around the world as a form of racism and discrimination and declare our resolve to work hard to combat this phenomenon with all available means. […]

    we adopt and endorse the Ten-Year Program of Action to face the challenges of the Muslim Umma in the Twenty-first Century.

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page3.aspx

    OIC Summit: Ten-year strategic action plan

    to promote human rights in the Member States, in accordance with the provisions of the Cairo Declaration on Human Rights in Islam

    OIC-affiliated universities
    the two universities in Niger and Uganda
    International Islamic University in Malaysia
    Islamic University of Technology in Bangladesh

    […] projecting Islam as a religion that guarantees full protection of women’s rights […]

    Expedite developing “The Covenant on the Rights of Women in Islam”, in accordance with Resolution No. 60/27-P and the Cairo Declaration on Human Rights in Islam. […]

    Encourage the Member States to sign and ratify the OIC Covenant on the Rights of the Child in Islam, the United Nations Declaration on the Rights of the Child in Islam, the UN Convention on the Rights of the Child and its annexed Optional Protocols, and the Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination against Women and its Optional Protocol with regard to the Girl Child. […]

    _ttps://www.saudiembassy.net/archive/2005/statements/page4.aspx

  6. Edward von Roy Says:

    (Das Hallervorden-Lied)

    „Erdogan, zeig‘ mich an“

    „Ich sing‘ einfach, was du bist. Ein Terrorist, der auf freien Geist scheißt.“

    „Erdogan, Erdogan, mach‘ auch meinen Song bekannt. Erdogan, Erdogan, sei nur einfach wutentbrannt.“

    (SAT1)

    http://www.sat1.de/news/entertainment/hallervorden-besingt-erdogan-100678

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    ::

    Kabarettisten mischen sich zunehmend in die Debatte um Jan Böhmermann ein. In „Erdogan, zeig‘ mich an“, ein Song, den Dieter Hallervorden am späten Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte, heißt es etwa: „Ich sing‘ einfach, was du bist. Ein Terrorist, der auf freien Geist scheißt.“ Der Schauspieler kommentierte seinen Song mit den Worten: „Jetzt erst recht“.

    Das Hallervorden-Lied wurde in den ersten Stunden bereits über 1.000 Mal auf Facebook geteilt. Mehr als 2.000 User drückten den „Gefällt mir“-Knopf.

    (web.de)

    http://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/jan-boehmermann/dieter-hallervorden-besingt-recep-erdogan-mach-song-31484330

  7. Edward von Roy Says:

    صحيفة المدينة‎
    Ṣaḥīfatu l-Madīna
    The Charter of Medina
    Vertrag von Medina (Mohammed 622, Original)

    Islam-Gesetz (Scheuer 2016, Kopie)
    .
    .

    Senior German politician wants to introduce an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A German politician has called for an „Islam law“ [To be UDHR-compliant or Sharia-compliant, that is the question.]

    Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, argued in an interview with Die Welt that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. [There is no „political Islam“, no ‚Islamism‘, no ‚Salafism‘ — there are only Quran and Sunna, Islam and Muslims.]

    Mr Scheuer said financing of mosques or Islamic kindergartens from foreign countries, such as Turkey and Saudi Arabia, must be stopped.

    He also said „all imams must be trained in Germany and share our fundamental values„. […] [We don’t need „fundamental values“, we need universal human rights, and enforceable civil rights.]

    „It can’t be the case that other, sometimes extreme, moral concepts, are imported from abroad,“ Mr Scheuer was quoted as saying. [Not „from abroad“, mysogynic and other radical concepts are „imported from“ Quran, from Islam.] […]

    (Samuel Osborne. The Independent (London), 13.04.2016.)

    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/senior-german-politician-wants-to-introduce-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques-a6982371.html

    __

    German politician wants an ‚Islam law‘ to prevent foreign financing of mosques

    A key member of a partner in Germany’s ruling coalition has called for an „Islam law“ [..] Andreas Scheuer, the Christian Social Union’s general secretary, has said in an interview with Die Welt newspaper that „political Islam“ undermines efforts to integrate people in Germany. […]

    (Peter Kenny. Ecumenical News (New York), 13.04.2016.)

    http://www.ecumenicalnews.com/article/german-politician-wants-an-islam-law-to-prevent-foreign-financing-of-mosques/42510.htm

    __

    „In unserem Land werden die Kirchenglocken geläutet und es gilt nicht die Scharia.“

    (CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer, Februar 2015.)

    [Platter Populismus. Wie genau wird Scheuer, der weiterhin Bayerns Glocken über Stadt und Dorf dröhnen lassen will, ohne das GG zu brechen den außerhalb der Moschee erschallenden islamischen Gebetsruf verweigern? Und was genau findet Scheuer an der Scharia irgendwie doof?

    Verfassungswidrige Jungenbeschneidung seit 2012 erlaubt, demnächst mit Tatjana Hörnle auch die islamische Mädchenbeschneidung (FGM)?! Lehrerinnenkopftuch (Hidschab) seit 2016 (BVerfG) erlaubt, bald per Islamgesetz und eigentlich bereits heute (Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence – Istanbul Convention) die Polygamie und die neun Jahre alte Braut?

    2016 ungerührt den Schariastrategen und Azhar-Chef Ahmad al-Tayyeb im Bundestag reden lassen?

    Und zu all diesen Angriffen auf den säkularen Staat und die kulturelle Moderne von Bayern aus stolz donnern, hierzulande: „gilt nicht die Scharia“? Ohne in den Mainstream-Medien faktennahe Berichterstattung zum Islam (oder gar Islamkritik) zuzulassen?]

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/februar-2015/die-csu-ist-loewenstark/

    __

    [Der deutsche Staat soll nichtislamischer und zugleich proislamischer Herrscher, soll Chrislamic State, Chrislamic Republic bzw. ein Islamkonferenzen organisierender chrislamischer Sultan sein, der das Kalifat noch ein bisschen zügeln möchte, ohne jedoch Scharia und Fiqh, ohne beispielsweise Imamehe (Polygamie, Talaq, Kindbraut, Wali bzw. Wali mudschbir), Hidschab, halbes Erbe für die Frau und ihre halbe Aussagekraft vor Gericht sowie ohne den Grundsatz ‚Die Souveränität ist Allahs‘ (al-Ḥākimiyya li-Llāh) kritisieren zu dürfen? Nein danke.]

    Scheuer will ein Islamgesetz

    […] „Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden“, fügte [Scheuer] hinzu.

    [Thema verfehlt, Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz (gottgegeben als die Scharia, menschlich umzusetzen als der Fiqh) kennt keine Staatsgrenzen. Wo Kairoer al-Azhar, Darul Uloom Deoband oder Teheraner Mullahs in der BRD ihre Ulama bzw. Ayatollahs ausbilden dürfen, spielt das Thema Auslandsfinanzierung keine Rolle. Und nicht die Geldmittel zum Moscheebau, die islamische Orthopraxie und Gesellschaftsordnung sind das Problem.]

    […] Der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoğlu, sprach sich gegen ein generelles Verbot der Auslandsfinanzierung aus. […]

    (Sächsische Zeitung (SZ), 13.04.2016.)

    http://www.sz-online.de/nachrichten/scheuer-will-ein-islamgesetz-3371073.html

    __

    [Freiheitliche Demokratie abschaffen nun auch per Islam-Gesetz? Wer vom „politischen Islam“ redet, hat die totalitäre Lebensform und Rechtsreligion von Koran und Sunna nicht verstanden und will nicht wahrhaben, dass Mohammed ein Politiker war, und zwar sogar ein Staatsgründer und Feldherr, und zugleich Prophet.]

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will den Islam mit einem eigenen Gesetz unter Kontrolle bringen. Die Kritik daran reicht bis ins Kanzleramt. Andrea Dernbach und Claudia Keller:

    Muslime werfen CSU-General Aufruf zum Verfassungsbruch vor

    Die Forderung nach einem Islamgesetz und mehr Kontrolle des Islam hat dem Generalsekretär der CSU, Andreas Scheuer, Kritik bis ins Kanzleramt eingetragen. Der „politische Islam“ müsse stärker unter die Lupe genommen werden, hatte Scheuer der „Welt“ gesagt, „denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren“. […]

    Ein Islamgesetz, das Scheuers Forderungen umsetzt, gibt es seit Anfang 2015 in Österreich. Wien reformierte seinerzeit das Gesetz von 1912. […]

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    http://www.tagesspiegel.de/politik/integration-csu-generalsekretaer-scheuer-fordert-deutsches-islam-gesetz/13439778.html

    __

    CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer will mit einem Islam-Gesetz Moscheen vorschreiben, welche Imame sie einzustellen haben. Das ist frommes Wunschdenken. Aus der Analyse von Claudia Keller:

    Islam-Gesetz? Das langt nicht!

    (tagesspiegel, 13.04.2016)

    [Nicht anders als Andreas Scheuer rauscht auch Claudia Keller grandios am Thema vorbei und sagt nicht, dass das nach Kohärenz und Rigidität, anders gesagt nach seinem Totalitarismus verlangende Islamische Recht (Scharia) an tausend Stellen mit den Standards von AEMR und GG kollidiert.]

    http://www.tagesspiegel.de/politik/muslime-in-deutschland-islam-gesetz-das-langt-nicht/13440142.html

    __

    „Wir brauchen ein Islam-Gesetz“

    http://www.andreas-scheuer.de/aktuelles/april-2016/scheuer-im-welt-interview/

    __

    CSU fordert Islam-Gesetz für Deutschland

    [Unsinn, nicht der „politische Islam“ den es gar nicht gibt, sondern der Glaubensgehorsam nach Koran und Sunna, der Islam verhindert die Integration ins Greundgesetz, droht die Städte zu zerspalten, ironisiert bis untergräbt die Volkssouveränität und will bzw. (sofern nicht abgestoppt) wird die globale Herrschaft Allahs durchsetzen.]

    Scheuer: Wir müssen uns stärker und kritischer mit dem politischen Islam auseinandersetzen, denn er hintertreibt, dass sich Menschen bei uns integrieren. Dazu brauchen wir ein Islam-Gesetz. Die Finanzierung von Moscheen oder islamischen Kindergärten aus dem Ausland, etwa aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien, muss beendet werden. Alle Imame müssen in Deutschland ausgebildet sein und unsere Grundwerte teilen.

    [Um „Werte“ geht es im freiheitlichen Rechtsstaat gar nicht, sondern um – einklagbare! – Rechte. Der Islam entrechtet und entwürdigt beispielsweise die Frau, da reicht es nicht, dass Mufti und Scheich versichern, mit den Freunden von AEMR und GG ein paar schöne gemeinsame Leitbilder („Werte“) zu teilen.]

    Es kann nicht sein, dass andere, zum Teil extreme Wertvorstellungen aus dem Ausland importiert werden.

    [Ist die Scharia Importgut, wohnt Allah im „Ausland“?

    Aus ihrer Sicht ist die Scharia „Mittigkeit“ (wasaṭiyya), der Weg der Ausgewogenheit und gerade nicht extrem. Hidschabverbot für Lehrerinnen oder fundierte Islamkritik gelten als schlimme „extreme Wertvorstellungen“.

    Der CSU-Generalsekretär hätte sich zu den universellen Menschenrechten bekennen müssen, statt mit dem Warnen vor dem „politischen Islam“ oder „Islamismus“ den Islam weißzuwaschen. Andreas Scheuer sollte zeitnah zugeben, dass der schariagehorsame und korantreue, der als Wohlverhalten gelebte und als Recht angewendete Islam nicht vom Grundgesetz abgedeckt ist, statt von Deutschland das Erstellen und Signieren eines erneuerten Vertrags von Medina zu verlangen.]

    (Von Thomas Vitzthum. DIE WELT, 13.04.2016.)

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article154288868/CSU-fordert-Islam-Gesetz-fuer-Deutschland.html

  8. Jacques Auvergne Says:

    Säkularismus, ʿalmāniyya ( علمانية ), ist der schlimme Kufr (k-f-r)

    „So kann man in jeder Situation sagen, dass eine bestimmte Tat Kufr ist. Beispielsweise ist der Säkularismus Kufr, weil er den Islam vom Staat trennt.“ [Islamprophet Mohammed war Staatsgründer. Islam ist Staat.]

    http://de.islamway.net/article/46377/takfir-jemanden-zum-unglaeubigen-erklaeren

    Allah ist einziger Souverän, Gesetzgeber, deshalb darf der Mensch gar keine selbst angefertigten Gesetze erlassen … der Säkularismus hingegen versucht Allah auf den Bereich der Moschee zu beschränken: Ein Marokkaner in den Niederlanden warnt vor dem Irrglauben namens Säkularismus.

    Islam and secularism can never work ‘hand in hand’, Islam says that Allah is the legislator while secularism says that man makes law and Allah is restricted to the Mosque, Astagfirullah! Belief in secularism is KUFR!!

    http://www.maroc.nl/forums/islam-en-meer/33530-islam-vs-kufr-dummies-guide.html

    Einem anderen Schariafreund hat selbst die Islamische Republik Pakistan das Gesetz Allahs noch nicht ausreichend implementiert bzw. die Scharia noch nicht in wirklich jedem Lebensbereich durchgesetzt. Darf man so einen Staat überhaupt verteidigen? Wie auch immer, Säkularismus ist Götzendienst (die sog. Beigesellung), der schlimme Schirk.

    And we know secularism is shirk. So would it be allowed to fight and defend a secular government?

    http://www.islamicboard.com/archive/index.php/t-134305898.html

    Der in einer säkularen Demokratie lebende Muslim darf eigentlich nicht zur Wahl gehen, denn die dortigen Wahlen sind grundsätzlich Kufr.

    Voting in secular democracy is kufr, and forbidden in principle

    ___ps://www.facebook.com/canadianmv/posts/1504821159835788

    Spott über islamgemäßes Handeln ist der unter Beweis gestellte Unglaube.

    Das Sich-lustig-machen über islamische Tat ist Kufr

    http://islamfatwa.de/aqidah-tauhid/16-unglaube-kufr-polytheismus-schirk/428-das-sich-lustig-machen-ueber-islamische-tat-ist-kufr

    Jeder Vertrag beruhe auf der Scharia, also auch der Ehevertrag. Die Folge: Standesamtlich heiraten ist Schirk.

    „In der heutigen Zeit gibt es so einige Formen des Shirk und Kufr, die für manche schwer erkennbar sind. Eine davon ist die Heirat beim Standesamt.“

    http://tauhid-islam-ikhlas.blogspot.de/2014/12/die-heirat-beim-standesamt-ist-shirk.html

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