445. Folgenutzung JHQ Rheindahlen

فساد سياسى

fasād siyāsī

Коррупция

Corruption

Gabi Schmidt

Mönchengladbach

Mönchengladbach, den 19.04.2016

An den

Rat der Stadt Mönchengladbach

c/o Herrn Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners

Rathausplatz 1

41061 Mönchengladbach

Anregungen und Beschwerden („Bürgerantrag“) gem. § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW)

Folgenutzung JHQ Rheindahlen

• Antrag auf Kündigung des im Mai 2014 als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, der BImA, dem FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern des „Seasons“ unterzeichneten MoU (Memorandum of Understanding), das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte

• Antrag auf Kündigung der Vereinbarung vom 2. November 2015 (Vorvertrag) zwischen der Stadt Mönchengladbach einerseits und der DAWANT Company Ltd., Hongkong (d. i. Hans Brudermann, Dr.-Anton-Bruckner-Straße 20, 4840 Vöcklabruck, Österreich), sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO Dubai (d. i. Siegfried Markus Brudermann, Almweg 31, Kirchberg in Tirol, Österreich; Homepage-Admin: Nedal El Hossary, Bruchköbler Landstraße 51, 63452 Hanau, Deutschland), andererseits

• Rückkehr zu den Vereinbarungen, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011 / 2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten

• Aufbau und zeitnahe Inbetriebnahme der für das Gelände JHQ Rheindahlen geplanten Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 2000 Menschen zuzüglich der weiteren Notaufnahmeeinrichtung mit 500 Plätzen am selben Ort

Antrag

Gabi Schmidt und Edward von Roy beantragen hiermit, der Rat der Stadt Mönchengladbach möge wie folgt beschließen:

Erstens

Der Rat der Stadt Mönchengladbach beauftragt den Oberbürgermeister, das im Mai 2014 als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, der BImA, dem FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern unterzeichneten MoU (Memorandum of Understanding), das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte, zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.

Zweitens

Der Rat der Stadt Mönchengladbach beauftragt den Oberbürgermeister, die am 02.11.2015 beratene und von ihm für die Stadt Mönchengladbach (Stadt) unterschriebene Vereinbarung (Vorvertrag) zwischen der Stadt und der DAWANT Company Ltd. (DAWANT), Hongkong, vertreten durch Hans Brudermann (Chairman) und Siegfried Markus Brudermann (Partner Tourism-Projects), sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO (SEASONS), Dubai, vertreten durch seinen Vorsitzenden Nedal El Hossary, mit sofortiger Wirkung zu kündigen bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu beenden, die Kooperation mit den genannten Gesellschaften einzustellen und keine Fortsetzung des Projekts „Seasons“ zu planen.

Drittens

Der Rat der Stadt Mönchengladbach möge die Rückkehr zu den Vereinbarungen beschließen, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011 / 2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten. Die „monumentale Fiktion“ eines Erlebnis-, Kongress- und Hotelzentrums ist zu verhindern, weil sie den Ergebnissen der Werkstattgespräche zuwiderläuft und mit den als Projekt „Seasons“ geplanten über 500 Wohneinheiten und bis zu 120 Büroeinheiten de facto einen neuen Stadtteil errichten wird; neben MG-Rheydt und Mönchengladbach-City wäre das ehemalige JHQ Rheindahlen dann ein drittes Stadtzentrum.

Viertens

Der Rat der Stadt Mönchengladbach möge sich für Aufbau und zeitnahe Inbetriebnahme der für das Gelände JHQ Rheindahlen geplanten Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 2000 Menschen zuzüglich der weiteren Notaufnahmeeinrichtung mit 500 Plätzen am selben Ort aktiv einsetzen und alle hierfür notwendigen Schritte veranlassen.

Begründung und Quellen

Zu Erstens

Laut Ralf Jüngermann und Jan Schnettler (RP vom 21. Oktober 2015) habe Oberbürgermeister Reiners im Oktober 2015 geplant, zum 02.11.2015 ein Dokument mit dem Namen “Memorandum of Understanding“ (MoU) in den Rat einbringen und abstimmen zu lassen, das für beide Verhandlungspartner größere Verbindlichkeit schaffen sollte, einem Letter of Intent (LoI) vergleichbar.

Freizeitpark nimmt Fahrt auf

Oberbürgermeister Reiners: “Der Fortgang des Projekts erfordert eine weitere Vereinbarung zwischen Investor und Stadt. Wegen der Dimensionen ist es mir wichtig, dass ich diese Verabredung dem Rat zur Entscheidung vorlege”, […]. Das Dokument mit dem Titel “Memorandum of understanding” soll für beide Partner größere Verbindlichkeit schaffen.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-moenchengladbach-freizeitpark-projekt-nimmt-fahrt-auf-aid-1.5484596

Hoffentlich ist den Mönchengladbacher Stadträten bewusst,

• dass es verschiedene Formen des LoI mit rechtlich unterschiedlichem Verbindlichkeitscharakter gibt

• dass es rechtlich irrelevant ist, wie eine solche verschriftlichte Vereinbarung benannt wird (Vereinbarung, Grundsatzvereinbarung, Vorvertrag o. dgl.)

• dass der aus dem Österreichischen stammende Begriff Punktation dort anders interpretiert wird als in Deutschland (Brudermann lebt in Österreich und hat wahrscheinlich österreichische Staatsbürgerschaft)

• dass das Dokument vor allem bei der vernachlässigten Informations- und Kontrollpflicht der Presse (Rheinische Post – Ralf Jüngermann) und den unüberschaubaren Auswirkungen für Bürger, Steuerzahler und Gemeinwohl keine Geheimabsprachen bzw. der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Zusatzprotokolle enthalten sollte – wo ist der Vorvertrag: im Original und mit Signaturen?

• und dass selbst der weiche LoI den Bestimmungen des § 311 Abs. 2 Nr. 3 BGB unterliegt

Zu Zweitens

Eine werbende Hochglanzbroschüre, auch wenn sie beeindruckende 120 Seiten umfasst – wo ist diese Broschüre? –, ist keine ernstzunehmende Machbarkeitsstudie, wenn sie keine nachprüfbaren Fakten enthält.

Dem Wirtschaftsförderer Ulrich Schückhaus will gelungen sein, Bedenken, das Projekt sei allzu wolkenkuckuckshaft, mit einigen „Fakten“ (RP) zu zerstreuen. Er habe auf eine „120-seitige Machbarkeitsstudie eines renommierten österreichischen Wirtschaftsprüfers“ verwiesen, welche die Wirtschaftlichkeit der beiden Standorte Tilburg und Mönchengladbach vergleiche. Wer ist dieser „renommierte österreichische Wirtschaftsprüfer“, geht es etwa um MFK | Mit Freude Kreativ = Michael F. Kövesi, Teinfaltstrasse 9, A-1010, Wien?

(Freizeitpark im JHQ: Breite Mehrheit im Rat. Von Ralf Jüngermann, in: Rheinische Post (RP), 3. November 2015.)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-moenchengladbach-breite-mehrheit-im-rat-aid-1.5530571

Zu Michael F. Kövesi, MFK | Mit Freude Kreativ

Michael F. Kövesi

2014

Investment Fund, Dubai

Theme Park Development SEASONS ™

• Project development at two locations (Germany and Netherlands)

• Preparation of a complex Investment Memorandum

• Detailed Market Analysis

• Detailed financial projections

• Financial engineering with partners

http://www.mfkcompany.com/EN/Michael%20F.%20K%F6vesi/Markt/Projects2014.aspx

MFK Beteiligungen GmbH | Strategic Advisory Services

http://www.mfkcompany.com/EN/MFK%20%20Company/Contact/Contact.aspx

With Joy Creative | Mit Freude Kreativ

MFK & Company • Michael F. Kövesi

http://www.mfkcompany.com/EN/MFK%20%20Company/MFK++Company.aspx

Investment & Information

Memorandum THE SEASONS ™

@ Mönchengladbach

@ Tilburg

Document issued by – MFK Beteiligungen GmbH [ = Michael F. Kövesi ]

Version of December, 2014

Client: Seasons Global FZCO, Dubai (SPV)

Co Client: Snow Emotion International Ltd. & Co. KG, Austria

Dawant Company Limited, Hong Kong

Financial key numbers / Investment Memorandum

(Aus dem SEASONS-Folder: An idea you‘ve never seen before.)

http://www.theseasons.eu/folder.pdf

1996 [ ! ] […]Kroatien […] Bildtext: Unternehmensberater Michael F. Kövesi: „Rund 500 Hotels sind für Investoren interessant“

http://wirtschaftsblatt.at/archiv/international/989374/print.do

2007 [ ! ] Der H1 Hotelfund wurde durch Deloitte Corporate Finance Wien unter der Führung von Michael Kövesi initiiert und ist als Fondsmanager für die Marktuntersuchung, Finanzierung als auch für die Projektidentifikation und -selektion in CEE und vor allem in Russland verantwortlich.

Michael Kövesi betont die Wichtigkeit des Abkommens: „Russland bietet unter allen osteuropäischen Ländern im Bereich der Hotelimmobilien das größte Potenzial. Am russischen Markt besteht ein Bedarf für die Errichtung von mindestens 500 Hotels. Durch das heutige Abkommen wurden uns 10 % dieses Auftragsvolumens zugesichert. Angesicht des hohen russischen Wirtschaftswachstums bei gleichzeitig zum Teil noch fehlenden Strukturen, sehen wir den Auftrag als große Herausforderung und als spannende Chance wie sie nicht oft kommt.“

http://www.aktien-online.at/forum/dcforum/DCForumID1/4127.html

H1 Hotelentwicklungs GmbH

Michael Koevesi

http://archiv.about-drinks.com/en/news/00004510.html

Im Mai 2014 wurde als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, BImA, FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern ein MoU („Memorandum of Understanding“ = Absichtserklärung zwischen mehreren Verhandlungspartnern) vorbereitet und unterzeichnet, das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte.

http://www.bz-mg.de/wp-content/uploads/15-11-02-vereinbarung-seasons-00.pdf

In einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat (Souverän ist der Bürger) setzt sich der Oberbürgermeister, der sich schließlich dem Wohle der Stadt und seiner Bürger sowie dem Grundgesetz verpflichtet hat, mit Vertretern, die weder Geschäftserfolg noch Investoren nachweisen können, nicht an den Verhandlungstisch, um gemeinsam Projekte in Milliardenhöhe zu planen.

Tagesordnungspunkt „Abschluss einer Vereinbarung zwischen der Stadt Mönchengladbach und der Dawant Company LTD sowie The Seasons Global FZCO zum geplanten Projekt Seasons im ehemaligen JHQ“

(Ratssitzung am kommenden Montag (2. November) mit Diskussions- und Streitpotenzial: Unvollständige Beschlussunterlagen zur Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ und fehlende Beratungsunterlagen zu zusätzlichem Tagesordnungspunkt „Vereinbarung zum Projekt Seasons“. Von Bernhard Wilms, BZMG am 29.10.2015.)

http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/hardt-hehn/ratssitzung-am-kommenden-montag-2-november-mit-diskussions-und-streitpotenzial-unvollstandige-beschlussunterlagen-zur-erstaufnahmeeinrichtung-im-jhq-und-fehlende-beratungsunterlagen-zu-zusatzlich.html

Ein riesiger Freizeitpark mit mehreren Hotels, einer Shopping-Galerie, Villen zum Wohnen, Büros und viel Grün drum herum – zum ersten Mal hat die Stadt gestern verbindlich bekundet, genau das im JHQ zu wollen. Am Abend [des 2. November 2015] stimmten CDU, SPD, FDP, FWG und Pipa-Gruppe für einen Vorvertrag mit den Projektentwicklern von Seasons. Allein Grüne und Linke sind gegen das Projekt, das mit Abstand das größte aller Zeiten auf Gladbacher Boden wäre. Die Projektentwickler verpflichten sich damit, vier Monate lang ausschließlich in Gladbach weiter zu planen und nicht zu versuchen, den Themenpark im niederländischen Tilburg zu realisieren. Die Stadt ihrerseits wird nun vier Monate lang keine anderen Nutzungen – außer der schon ausverhandelten Erstaufnahmeinrichtung für Asylbewerber – in Erwägung ziehen. […]

Bis zum 1. März sollen die Verhandlungen für den Grundstückskauf zwischen Bima, Stadt und Seasons-Betreibern abgeschlossen sein. […]

(Freizeitpark im JHQ: Breite Mehrheit im Rat. Von Ralf Jüngermann, in: Rheinische Post (RP), 3. November 2015.)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-moenchengladbach-breite-mehrheit-im-rat-aid-1.5530571

Während in der Rheinischen Post Jan Schnettler (Mega-Freizeitpark im JHQ: Nun ist der Bund am Zug) am 7. Oktober 2015 um 0:00 Uhr von einem Nidal Alhossary schreiben durfte, Schnettler steuerte ein auf der EXPO REAL eigens erstelltes Foto der beiden „Vertreter der arabischen Investoren“ (Bildbeschreibung) bei, verwendete die Stadt Mönchengladbach am selben Tag den Namen Nidal al Hossary. Korrekt ist keiner der beiden Namen, auch nicht das am 2. November 2015 (Projekt Seasons Beschlussentwurf) niedergeschriebene Nedal Al Hossary. Auch die am Folgetag durch die RP publizierte Schreibweise Nidal al Hossary („Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe“) ist falsch. Sie entstammt der städtischen Pressemitteilung des Vortages:

2015-10-07 11:18:08

Investoren bekräftigen Interesse an Erlebnispark „Seasons“ im JHQ

Besuch aus Dubai auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real

Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real in München einen Besuch abstatteten. Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai […] Der Rat sieht in dem Projekt eine enorme Chance für die Stadt und die gesamte Region. „Das, was wir als Stadt tun können, um das Projekt zu unterstützen und möglich zu machen, unternehmen wir mit Nachdruck“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

Stadt Mönchengladbach – Pressestelle

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/918716.html

Noch am siebten Oktober konnte „Nidal Alhossary“, „Nidal al Hossary“, „Nidal al Hossary“ aufgedeckt werden als Nedal El Hossary, Einzelkaufmann (BCS Network | Marketing in 1001 Nights) aus dem hessischen Hanau. Ein Investor ist er ebenso wenig wie Siegfried Markus Brudermann aus dem Almweg 31 in Kirchberg Tirol; beide sind auch nicht einmal in die Nähe eines Investors für ein 1,4-Milliarden-Projekt zu rücken.

Amtsgericht Hanau Aktenzeichen: HRA 92525

Bekannt gemacht am: 23.08.2007

Neueintragungen

22.08.2007

BCS Network e.K. Business Consulting and Services, Hanau (Bruchköbler Landstraße 51, 63452 Hanau, Betreuung und Hilfestellung von arabischen Patienten gegenüber Ärzten und Behörden sowie die Vermittlung zum An- und Verkauf von medizinischen Geräten ins Ausland.). Einzelkaufmann. Inhaber: El Hossary, Nedal, Hanau, *15.02.1971.

http://handelsregister-online.net/neueintragung.cfm?cn=3043001

Die Stadt Mönchengladbach führte Presse und Bevölkerung in die Irre, indem sie von einem „Besuch aus Dubai auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real“ schreibt, wohingegen die beiden Herren lediglich aus Kirchberg (Tirol) und Hanau (Hessen) sich in ihrer geografischen Mitte trafen, um nach München zur EXPO REAL anzureisen.

Seit zweieinhalb Jahren gibt es keinen Investor, weshalb es nicht angemessen ist, dass die Stadt Mönchengladbach am 10. Oktober 2015 die beiden, der Öffentlichkeit erst wenige Tage eher durch ein Foto bekannt gewordenen Herren als „Vertreter der Projektinvestoren“ bezeichnet. „Vertreter der erst noch zu findenden Projektinvestoren“ oder „Vertreter der seit dem 21. Dezember 2013 gesuchten Projektinvestoren“ zu schreiben wäre angegangen. Seit dieser Zeit nämlich erzählt Ralf Jüngermann öffentlich von einem arabischen Kollektiv von Geldgebern („Investorengruppe“), damals bevorzugte er allerdings noch nicht Dubai, sondern Saudi-Arabien.

Saudis planen Riesen-Freizeitpark im JHQ

Mönchengladbach. Wintersport, Wildwasserkanal und Extrem-Klettern, dazu ein 200-Meter-Hotel-Turm – das saudi-arabische Königshaus will für einen Vier-Jahreszeiten-Themenpark auf 60 Hektar einen hohen dreistelligen Millionen-Betrag verbauen. Von Ralf Jüngermann

[…] Oberbürgermeister Norbert Bude sagt: „Das ist ein sehr interessantes Konzept, das wir sorgfältig prüfen werden.“ Dass der Bauherr das nötige Großgeld hat, steht außer Frage: Denn es ist eine Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Invest, beauftragt, nach einem 60 Hektar großen Gelände für den Freizeitpark „Four seasons“ zu fahnden. NRW Invest hat als einen möglichen Standort das JHQ vorgeschlagen.

Was dort nach den Plänen der Saudis entstehen soll, wäre größer als jedes andere Projekt, das jemals in Mönchengladbach gebaut wurde. Der Themenpark soll wie ein vierblättriges Kleeblatt aufgebaut sein. Jedes Blatt steht für eine der vier Jahreszeiten. In vier riesigen Hallen soll es Action, Fun und Extremsport auf einem Niveau geben, wie es das bislang in Europa nicht gibt. Die Politiker, die den Imagefilm des Projekts am Donnerstag in der Aufsichtsratssitzung der Entwicklungsgesellschaft sahen, waren tief beeindruckt. […]

Die ersten Reaktionen der Politiker sind fast schon euphorisch. […]

(RP am 21. Dezember 2013)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/saudis-planen-riesen-freizeitpark-im-jhq-aid-1.3902940

Ralf Jüngermann kann wissen: Zu keinem Zeitpunkt hat es die am Gelände JHQ Rheindahlen interessierte „Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus“ gegeben. Warum der Rat der Stadt beinahe in ekstatische Verzückung geriet („fast schon euphorisch“), bleibt daher wenig plausibel.

Die vorgeblichen Firmen THE SEASONS auch genannt SEASONS GLOBAL FZCO (identisch mit Snow Emotion International, einst jahrelang mit einem Briefkasten in 58-60 Kensington Church Street, London, W8 4DB, realistisch in besagtem Kirchberger Almweg; 2008 bis 2012 entworfen als weitere Firmenkulisse war Snow Emotion Invest) und DAWANT Company Ltd. (mit einem angemieteten Briefkasten in Hongkong, rascher erreichbar über Hans Brudermann in Vöcklabruck) bestanden möglicherweise nur auf dem Papier und haben offensichtlich, ob von London, Honkong oder Dubai aus, bislang kein Produkt verkauft – was wenig verwundert, denn sie haben am Markt noch nie ein Produkt angeboten. Geschäftserfolg nicht nachweisbar, Referenzen keine.

SEASONS „bewohnt“ ein neues Postfach in Dubai. THE SEASONS GLOBAL FZCO mit Sitz in Dubai; Company No.: 5139/2014; Adresse Alliance Business Centers Network, P.O.Box 183125, Business Village, Dubai, U.A.E., vertreten durch seinen Vorsitzenden Herrn Nedal El Hossary. Also ein neuer Briefkasten, im Folder war es für dieselbe Firma noch: P.O.Box 341041, Dubai Silicon Oasis, Dubai U.A.E., ebenfalls Firmenlizenznummer 5139/2014.

Mit solchen „Firmen“ wie SEASONS / SNOW EMOTION bzw. DAWANT, seit vielen Jahren im Netz, allerdings nur in Form von Adressbuch-Karteikarten bzw. spärlichst ausgefüllten Datenblättern, ohne nachgewiesene Leistungen, ohne Produktpalette – hat die Stadt Mönchengladbach in Bezug auf die Nachnutzung des JHQ Rheindahlen keine Kooperationsverträge einzugehen.

http://www.firstreport.co.uk/Company/05610941/SNOW-EMOTION-INTERNATIONAL-LIMITED

http://ukcompanydb.com/company/05610941/snow-emotion-international-limited.html

https://beta.companieshouse.gov.uk/company/05610941/filing-history

http://www.firmenabc.at/snow-emotion-international-ltd-co-kg_HIoV

DAWANT

http://www.dawantcompany.com/

http://www.hongkongcompanylist.com/dawant-company-limited-ccetbi/

https://www.hkgbusiness.com/en/company/Dawant-Company-Limited

Trademark: ‚Steinsailer Götterquell Basic Pure Mineralwater‘

SNOW EMOTION INTERNATIONAL Ltd. & Co KEG

https://tmdb.eu/trademark/007241458/eu/en/steinsailer-g%C3%B6tterquell-basic-pure-mineralwater

MR HANS BRUDERMANN

MR Hans Brudermann worked at STEINSAILER MINERALWASSERVERWERTUNGS LTD. as Director and at SNOW EMOTION INTERNATIONAL LIMITED as Director.

http://www.cbetta.com/director/hans-brudermann

Anders als zum Österreicher Hans Brudermann, der in Gmunden und Vöcklabruck 17 Jahre lang Franchisenehmer für die Fastfood-Kette McDonald’s gewesen war, bevor er für die Pizza-Systemgastronomie Vapiano den Standort Linz übernahm, ist über seinen Landsmann Siegfried Markus Brudermann in Bezug auf Ausbildung oder Geschäftsaktivitäten nichts bekannt.

[Hans Brudermann] […] war 17 Jahre für die Fastfood-Kette McDonald’s tätig und hat 2010 seine beiden Standorte in Gmunden und Vöcklabruck verkauft.

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/linz/Pasta-Kette-Vapiano-greift-nach-Top-Standort-auf-Hauptplatz;art66,1285070

Hans Brudermann […] hat […] im ehemaligen Woolworth-Kaufhaus in der Linzer Schmidtorstraße das erste Vapiano in Oberösterreich eröffnet.

http://kurier.at/chronik/oberoesterreich/italienisch-fuer-anfaenger/93.273.884

Nedal El Hossary

Nedal El Hossary aus dem hessischen Hanau (und nicht aus Dubai) ist der Homepage-Admin von SEASONS-GLOBAL.com | snow emotion international Ltd. & Co KG (Almweg 31, 6365 Kirchberg in Tirol – dort wohnt Siegfried Markus Brudermann). Beide, der österreichische Nichtinvestor Siegfried Markus Brudermann, und nur dieser ist verantwortlich für SEASONS GLOBAL | snow emotion international, sind auf dem Foto zu sehen, das anlässlich der letztjährigen EXPO REAL entstand.

den 1,5-Milliarden-Euro-Mega-Freizeitpark in Disney-World-Dimensionen […] die Menschen, die die arabischen Investoren vertreten, wollen ihn. In Gladbach. Am Montagabend beim Mönchengladbacher Empfang im Vorhoelzer Forum der TU München präsentierten sich Nidal Alhossary und Siegfried Markus Brudermann erstmals der Öffentlichkeit, gestern besuchten sie den Niederrhein-Messestand auf der EXPO.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/jhq-in-moenchengladbach-verhandlunen-ueber-freizeitpark-aid-1.5451255

Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der EXPO REAL in München einen Besuch abstatteten. […] Siegfried Markus Brudermann, Chef der Entwicklungsgesellschaft DAWANT Company mit Sitz in Hongkong und Kirchberg in Tirol. […] Nidal al Hossary von der SEASONS GLOBAL Investorengruppe aus Dubai

http://www.moenchengladbach.de/index.php?id=95&tx_ttnews%5Btt_news%5D=11242&tx_ttnews%5Byear%5D=2015&tx_ttnews%5Bmonth%5D=10&cHash=6ed36c28e71f8d493782e025710c9f94

Investoren bekräftigen Interesse an Erlebnispark „Seasons“ im JHQ

Besuch aus Dubai auf dem Niederrhein-Stand der Expo Real

Arabische Investoren planen auf dem Gelände des ehemaligen JHQ einen riesigen Erlebnispark und wollen dafür etwa 1,4 Milliarden Euro investieren. Das bekräftigten jetzt Vertreter der Projektinvestoren aus Dubai, die Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Dr. Ulrich Schückhaus, Chef der städtischen WFMG und EWMG auf dem Niederrhein-Stand der EXPO REAL in München einen Besuch abstatteten. […]

[…] Siegfried Markus Brudermann, Chef der Entwicklungsgesellschaft Dawant Company mit Sitz in Hong Kong und Kirchberg in Tirol. Wie Nidal al Hossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai ergänzt, benötigt das Projekt eine Planungsphase von mindestens zwei Jahren und eine Bauzeit von fünf Jahren. […]

Der Rat befasste sich in seiner letzten Sitzung mit dem Projekt, das von den Investoren die Bezeichnung „Seasons“ trägt. Er hatte mit breiter Mehrheit die Verwaltung beauftragt, zusammen mit den beiden Gesellschaften EWMG und WFMG grundsätzliche Prüfungen und Abstimmungen auch auf Landes- und Regionalebene durchzuführen […]

http://www.wfmg.de/news-lesen/investoren-bekraeftigen-interesse-an-erlebnispark-seasons-im-jhq.html

Was die Stadtverwaltung Mönchengladbach am 07.10.2015 publizierte und bis heute bei WFMG (Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH) eingestellt hat, ist faktenfern: Noch nie hat DAWANT ein touristisches Projekt oder überhaupt ein Businessprojekt auf den Weg gebracht, ist mithin keine Entwicklungsgesellschaft; bei DAWANT ist Siegfried Markus Brudermann als Partner Tourism-Projects geführt, nicht als Geschäftsführer (Chef), das ist Hans Brudermann (Chairman).

Partner Tourism-Projekts

http://www.dawantcompany.com/

Im November 2015 wird nicht lediglich von einem Freizeitpark, sondern von einem „Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum“ mit „Vier- und Fünf-Sterne-Hotels“ gesprochen (RP 21.11.2015). Am 12.11.2015 beklagten die GRÜNEN die Hinwendung zu einem Konzept der „Wohnungen und Bürogebäude auf dem JHQ-Gelände […] in einem neuen Stadtteil“.

Favorit des Rates der Stadt Mönchengladbach als möglicher Käufer eines rund 60 Hektar großen Bereichs des Hauptareals in Rheindahlen ist das austro-arabische Investoren-Konsortium, das das moderne und luxuriöse Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum „The Seasons“ erbauen möchte. In vier Kuppelhallen sollen die vier Jahreszeiten dargestellt und erlebbar werden sowie eine Hochbahn, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Fun-Park und mehr entstehen. Es handelt sich um ein Investitionsvolumen von etwa 1,4 Milliarden Euro. […] Ebenfalls auf dem Hauptareal ist auf einer Fläche von zehn Hektar eine Erstaufnahmeeinrichtung für voraussichtlich 2000 Flüchtlinge geplant, die im Sommer 2016 einziehen könnten.

(Was wird aus de JHQ? Von: Nicole Peters. RP am 21. November 2015.)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/was-wird-aus-dem-jhq-aid-1.5575830

Bereits zu Gesprächen in Gladbach waren die Vertreter einer Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie wollen unter dem Motto „[…]Seasons“ ein luxuriöses Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum bauen.

(WZ, 12.02.2014)

http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/jhq-nutzung-es-gibt-wohl-einen-mix-1.1553762

Mönchengladbach. 2000 Plätze, weitere 500 Betten für Notfälle: Am 1. August nimmt das Ankunftszentrum für Flüchtlinge im JHQ den Betrieb auf.

(Flüchtlinge: JHQ wird Vorzeigeunterkunft. Von Angela Rietdorf, RP vom 18.04.2016.)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/fluechtlinge-jhq-wird-vorzeigeunterkunft-aid-1.5914152

Zu Drittens

„Monumentale Fiktion“: Was aus dem Werkstattgespräch 2011 / 2012 zu werden droht

• 4-Sterne-Hotel für Geschäftskunden mit 250 Zimmern

• 4-Sterne-Hotel für Familien mit 300 Zimmern

• 5-Sterne-Luxushotel mit 250 Zimmern

• 250 Standard-Appartements (je 80 qm)

• 150 Exklusiv-Appartements (je 150 qm)

• 100 VIP-Appartements (je 250 qm)

• 5 TOP-VIP-Appartements (je 350 qm)

• Penthouses

• 100 bis 120 Büroeinheiten (80 bis 110 qm)

• Gastronomie, Shopping Mall, Theater, Kino, Fun-Park, TV-Station

[…] Darüber hinaus bestehe die Chance, mit der Realisierung des Projektes Mönchengladbach bundesweit nachhaltig als Konferenz- und Kongressstandort zu etablieren und eine harmonische Gesamtentwicklung des JHQ-Areals sicherzustellen, so CDU und SPD. […]

Dass über 500 Wohneinheiten vorgesehen sind weist in eine Richtung, die nicht den Ergebnissen der Werkstattgespräche [entspricht], die die NRW Urban GmbH & Co. KG im Auftrag des NRW-Bauministeriums durchgeführt hatte.

„Wohnen in allen erdenklichen Facetten wird (als Folgenutzung) kategorisch ausgeschlossen“, heißt es an diversen Stellen im Bericht vom 31.01.2012. Darin wird betont, dass die diesbezüglichen Entwicklungsschwerpunkte in den Stadtzentren von Mönchengladbach und Rheydt liegen [und nicht in einem dritten Stadtzentrum].

(Von Bernhard Wilms. BZMG, 17.09.2015.)

http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/cdu/seasons-im-jhq-einmalige-und-enorme-chancen-%E2%80%A2-verwaltung-soll-bis-dezember-prufen-%E2%80%A2-vom-rock-zum-kongress-standort-mit-video.html

Die IHK prognostiziert für die Mönchengladbacher Wirtschaft 2016 positive und negative Entwicklungen und mahnt: ohne Sparanstrengung kein Haushaltausgleich 2021 (BZMG vom 28.12.2015). Viele Tausend Quadratmeter Bürofläche stehen in Mönchengladbach und Rheydt trotz bester Innenstadtlage leer. Die Leerstandquote hat sich laut bulwiengesa seit Jahren (2010 bis 2014) konstant auf 5,7 Prozent eingepegelt und die Hauptnutzer vieler Bürogebäude sind Dienststellen der Stadt. Gleichwohl soll Mönchengladbach „Büro-City“ werden.

Gladbach wird „Büro-City“. Von Jan Schnettler. WZ, 8. Februar 2015.

http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/gladbach-wird-buero-city-1.1857505

Aufgrund des hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses hat sich Deutschland zu einem weltweit hoch anerkannten und international gern gebuchten Tagungsstandort entwickelt. Der Bedarf an solchen Zentren ist jedoch gesättigt. Düsseldorf beispielsweise hat sich in mehr als einem halben Jahrhundert einen guten Ruf als Messestadt erarbeitet und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungsräumen für Industriemessen und sonstige Großevents an. Das CCD Congress Center Düsseldorf, das HORISUM, das Castello Düsseldorf, das Messegelände (Halle 6 / Halle 8a / Halle 8b) sowie der ISS Dome, um nur einige wichtige zu nennen, die selbst für kleinere Tagungen und Meetings gebucht werden können, sind technisch bestens ausgestattet und erfüllen mit ihren Serviceleistungen selbst anspruchsvolle Kundenwünsche, wie sich durch Referenzen und einen Blick auf die Webseite beweisen lässt.

Hotels für Schulungen, Workshops und Konferenzen mittlerer Kapazität findet man beispielsweise auch in den Nachbarstädten Krefeld und Neuss. Eine hochverschuldete Großstadt wie Mönchengladbach, die sich auf dem Markt erst einmal gegen viele aussichtsreiche Mitbewerber aus der Region durchsetzen und als Messe- und Tagungsstandort etablieren müsste, kann sich an dem Bau eines Erlebnis- und Hotelzentrums der unten beschriebenen Dimensionen nur verheben. Um eine solche „monumentale Fiktion“ zu verwirklichen und zu erhalten, fehlen Mönchengladbach die Voraussetzungen, um finanzkräftige Gäste zu interessieren und dauerhaft zu binden.

Anders als im 2012 beendeten Werkstattverfahren (Bürgerbeteiligung) verbindlich beschlossen, sehen 2015 die Planungen der Stadt de facto die Errichtung eines neuen Stadtteils vor, der sehr wohl von Wohnen sowie von Gewerbe (Hotels und Appartements, Büros, Gastronomie, Shopping Mall, Theater, Kino, Fun-Park, TV-Station) geprägt sein soll. Was will Mönchengladbach („Shopping Mall“) mit einem zweiten Minto? Selbst wenn das Center an der Hindenburgstraße weiterhin über dem erwarteten Plansoll an Besuchern liegen sollte und das im Oktober 2015 „mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft“ zusätzlich eingestellte Personal nicht längst wieder entlassen wurde, wäre eine zweite Shopping-Mall absolut kontraproduktiv für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Zum Minto

Einige Shops haben bereits zusätzliches Personal eingestellt – auch mit Blick aufs Weihnachtsgeschäft. […] Das Center liegt mit weit über vier Millionen Besuchern um mehr als 20 Prozent über Plan.

(Von Ralf Jüngermann. Minto hat viel mehr Kunden als erwartet, RP vom 5. Oktober 2015.)

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/minto-hat-viel-mehr-kunden-als-erwartet-aid-1.5445236

Zum JHQ

Welche Festlegungen gibt es bereits für das JHQ?

Um sich Klarheit über weitere Nutzungsmöglichkeiten des großen JHQ-Areals zu verschaffen, gab das Land NRW 2012 bei der landeseigenen Gesellschaft für Stadt- und Quartiersentwicklung NRW.URBAN eine entsprechende Untersuchung in Auftrag. Die Empfehlungen wurden vom Rat der Stadt Mönchengladbach 2013 zustimmend zur Kenntnis genommen.

Als Kernpunkte der Werkstattergebnisse werden genannt:

• Schwerpunkt der künftigen zivilen Entwicklung soll die Rückführung des Geländes zu Natur und Landschaft sein.

• Eine mögliche Wertschöpfung soll vor allem über die Darstellung von 2 – 3 Inseln intensiverer Nutzung geschaffen werden.

• Wohnen scheidet als Folgenutzung ebenso aus wie eine normale Gewerbe- oder Industrienutzung.

• Als vorstellbare Nutzungen wurden identifiziert: Flächen für Freizeit, Freiraum und Kompensation, Flächen für die Gewinnung regenerativer Energien und/oder Landwirtschaft.

(Offener Brief vom 08.01.2016, BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach)

http://bund-mg.de/wp-content/uploads/2016/03/Seasons-offener-Brief-BUND-1.pdf

Dabei kommen weder Einzelhandel und Großgewerbe noch publikumsintensive Nutzungen und Wohnraum in Frage. […]Wohnen soll kein Thema für die zukünftige Nutzung des Geländes sein. Dies betrifft sowohl die Nachnutzung der rund 1.000 Wohngebäude in den JHQ für Privatkäufer, als auch so genanntes „Freizeit-/ Wochenendwohnen“, da aus anderen Regionen Tendenzen festgestellt werden, dass aus zeitweilig geduldeten Nutzungen Dauernutzungen werden. Dies betrifft Campingplätze, Parks für Mobilheime und Ferienhausparks. […] Zudem strebt die Stadt die Bewältigung des demographischen Wandels in den Zentren und nicht am Stadtrand an.

Beim Thema Einzelhandel gibt es ein klares „Nein“, ebenso bei Vergnügungsstätten. […] Eine klare Absage gibt es hingegen zur Ansiedlung von zentralen Bildungseinrichtungen. Auch diese sollen sich im Zentrum der Stadt konzentrieren. Die spätere Struktur des Geländes soll aus zwei bis drei Inseln mit intensiver Nutzung entlang der vorhandenen Haupterschließungsachsen bestehen.

Darüber hinaus soll „grün auch grün bleiben“ und die verbleibenden Flächen rückgebaut werden. […]

(Erwerb des 470 Hektar großen Areals des JHQ in Rheindahlen durch die Stadt eine mögliche Option. Von Harald Wendler am 24. Mai 2012)

http://www.mg-heute.de/6854/erwerb-des-470-hektar-grosen-areals-des-jhq-in-rheindahlen-durch-die-stadt-eine-mogliche-option/

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) meint dazu:

Natur und Wind – Konsens über Nachnutzungen auf dem Joint Headquarters

Das Areal „Joint Headquarters“ (JHQ) nahe des Mönchengladbacher Stadtteils „Rheindahlen“ steht nach dem Abzug der britischen Streitkräfte ab 2014 für eine Nachfolgenutzung zur Verfügung. Die in der Planung zur Nachnutzung involvierten Partner Bundeanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und die Stadt Mönchengladbach sind sich darüber einig, dass Teile der Fläche renaturiert, andere Teile aber nachgenutzt werden sollen. Diese Erkenntnis ist Ergebnis der im Jahr 2011 durchgeführten Perspektivwerkstätten. […]

Weder konventionelle Wohnnutzung, noch die Ansiedlung von Industrie- und Gewerbebetrieben wurden von der Stadt Mönchengladbach als denkbare Folgenutzung für das peripher gelegene Gelände in Betracht gezogen. Damit sind zwei klassische Szenarien für die Nachnutzung bereits von vorneherein ausgeschlossen worden.

Als realistisch schätzten es die Experten im Rahmen der „Perspektivwerkstätten“ zur Zukunft des Areals allerdings ein, dass ein Teil zur Freiraumgestaltung, für Kompensationsmaßnahmen und für erneuerbare Energien etabliert wird. […]

Die Stadt Mönchengladbach und die BImA sind jedoch weiterhin offen und auf der Suche nach anderen sinnvollen Nachnutzungen für die Fläche des ehemaligen JHQ und hier ist auch sicherlich etwas Kreativität gefragt. Bisher angedacht ist die Renaturierung von einem großen Teil der Flächen des ehemaligen JHQ´s. Dies ist vor allen Dingen in den Bereichen sinnvoll, in denen das Areal an das JHQ an das Naturschutzgebiet „Knippertzbachtal“ sowie die Landschaftsschutzgebiete „Hardter Wald“ und „Am NATO-Hauptquartier“ angrenzt und somit Biotopverbünde geschaffen werden können.

Die Renaturierung eines wesentlichen Teils des JHQ`s und die wirtschaftliche Verwertung der Liegenschaft durch Errichtung von Windkraftanlagen kann aber auch mit neuen innovativen Ideen und Nutzungskonzepten ergänzt werden. […]

Ideen sind bisher reichlich vorhanden und jeden Tag kommen neue hinzu. Nun ist es an der Stadt Mönchengladbach und der BImA diese auf ihre Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Die Entwicklung des JHQ`s ist und bleibt spannend.

(Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA))

https://britenabzug.bundesimmobilien.de/627320/natur-und-wind—konsens-uber-nachnutzungen-auf-dem-joint-headquarters

Der seit 2014 amtierende Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat in einem Interview vom 24. November 2014 auf den entsprechenden Ratsbeschluss hingewiesen:

Wir haben einen Ratsbeschluss, der besagt, die Nachnutzung des JHQ-Geländes soll in Richtung einer großflächigen Wiederaufforstung mit Nutzungsinseln gewerblicher Art gehen.

(Hans Wilhelm Reiners Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach – „Wir alle sind Mönchengladbach“)

http://www.hans-wilhelm-reiners.de/inhalte/1/aktuelles/68556/-wir-alle-sind-moenchengladbach-/index.html

Im Jahr 2011 war eine Bürgerbeteiligung („Perspektivwerkstätten“) zur Zukunft des JHQ-Areals durchgeführt worden.

Seit 2013 besteht Kontakt wg. des evtl. Projektes „Seasons im JHQ“.

Schon am 06.05.2015 wurde eine Vereinbarung unterzeichnet, zu der die Öffentlichkeit und weite Teile der Kommunalpolitiker keine Informationen erhalten hatten.

Im Juni 2015 wurde ein „Gesamtkonzept“ vorgestellt. Ebenfalls ohne Bürger- und Politiker-Information.

Im September 2015 wurde dann der Umfang der Planungen bekannt, die Nutzungen beinhaltet, die in keinster Weise mehr mit Vereinbarungen übereinstimmten, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011/2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten.

(Von Bernhard Wilms. BZMG, 01.11.2015.)

http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/wollen-groko-und-teile-der-verwaltungsspitze-kommunalpolitiker-und-burger-an-der-nase-herum-fuhren-%E2%80%A2-ob-reiners-halt-informationen-bis-zur-letzten-minute-zuruck-%E2%80%A2-vereinbarung-mit.html

Nein zum Projekt „Seasons“: Weder Freizeitpark mit Kongress- und Hotelzentrum noch ein neuer Stadtteil

Kreisverband BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN:

Angedacht ist ein Projekt namens „[…] Seasons“, das als touristisch und architektonisch einzigartiges Bauwerk ein modernes und luxuriöses Indoor-Erlebnis- und Hotelzentrum beherbergen soll. Wie es heißt, wollen die Projekt-Investoren aus Dubai dafür etwa 1,4 Milliarden Euro in die Hand nehmen. […]

Den Ratsmitgliedern hatte EWMG-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus weiter von den Überlegungen berichtet, Wohnungen und Bürogebäude auf dem JHQ-Gelände zu errichten. „Mit solchen Funktionen in einem neuen Stadtteil die Innenstadt schwächen, das war nie grüne Linie“, sagt Sasserath.

(„[…] Seasons“-Projekt birgt noch sehr viele Unwägbarkeiten in sich. Von Gerd Brenner und Karl Sasserath. GRÜNE MG, 12.11.2015.)

http://www.gruene-mg.de/themen/stadtentwicklung/four-seasons-projekt-birgt-noch-sehr-viele-unwaegbarkeiten-in-sich.html

BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach:

Ein wesentlicher Punkt einer nachhaltigen Stadtentwicklung besteht heute darin, die bisher baulich genutzten sowie die noch ungenutzten Flächen im Innenbereich zu verdichten und den Außenbereich zu schonen. Dies hat aber offensichtlich nicht oberste Priorität bei der EWMG. Darauf deutet auch der von ihr forcierte Freizeit- und Erlebnispark „The Seasons“ im JHQ hin. Das gesamte Areal von ca. 380 ha mit seinem naturbelassenen Umfeld soll lt. Seasons-Prospekt zu einer vorstädtischen Lage entwickelt werden.

(Flächenverbrauch in Mönchengladbach besorgniserregend. Von Peter Dönicke am 21. März 2016.)

http://bund-mg.de/flaechenverbrauch-in-moenchengladbach-besorgniserregend/

Zu Viertens

Flüchtlinge

Eine positive Entwicklung der Wohnsituation und Lebenslage der geflüchteten Menschen:

Flüchtlinge: JHQ wird Vorzeigeunterkunft. Von Angela Rietdorf, RP vom 18.04.2016.

Mönchengladbach. 2000 Plätze, weitere 500 Betten für Notfälle: Am 1. August nimmt das Ankunftszentrum für Flüchtlinge im JHQ den Betrieb auf.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/fluechtlinge-jhq-wird-vorzeigeunterkunft-aid-1.5914152

Im JHQ sollen bis zu 2500 Flüchtlinge leben

Mönchengladbach. Das Land hat die Gesamtzahl auf 2000 aufgestockt. Dazu ist noch eine Notaufnahmeeinrichtung mit weiteren 500 Plätzen geplant. Von Dieter Weber, RP vom 30. Oktober 2015.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/im-jhq-sollen-bis-zu-2500-fluechtlinge-leben-aid-1.5521370

Gabi Schmidt

Edward von Roy

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29 Antworten to “445. Folgenutzung JHQ Rheindahlen”

  1. Edward von Roy Says:

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  2. Beresford Road Says:

    Trotzdem kommt es im November 2015 zu einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Mönchengladbach und den „Projektentwicklern“. Die Verwaltung wird daraufhin mit intensiven Prüfungen des Vorhabens beauftragt. Das Ergebnis wird dem Rat in der Sitzung am 2.11.2015 vorgestellt. Entscheidend ist die dort zitierte Aussage der Regionalplanungsbehörde Düsseldorf:

    „Die uns zu dem Projekt „The Seasons“ von Ihnen übersandten Unterlagen erfüllen die Anforderungen an ein schlüssiges Gesamtkonzept aus unserer Sicht nicht.“

    ___p://bund-mg.de/wp-content/uploads/2016/03/Seasons-offener-Brief-BUND-1.pdf

    https://schariagegner.wordpress.com/2015/10/31/wie-hasardeure-lobbyisten-und-bankrotte-stadtraete-sich-bestens-ergaenzen/

    ___p://www.mg-heute.de/42966/was-wird-aus-dem-jhq-information-fuer-die-buerger-in-einem-offenen-brief/

    Ansprechpartner im Dezernat 32 (Regionalplanungsbehörde) der Bezirksregierung Düsseldorf

    http://www.brd.nrw.de/planen_bauen/regionalplan/pdf_rpd_e_082014/Liste_von_Ansprechpartnern_im_Dezernat_32.pdf

    Gebietsentwicklungsplan

    GEP 99
    Regionalplan Regierungsbezirk Düsseldorf

    http://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplaene/gep-99.html

    Mönchengladbach Verteidigungsanlagen

    http://www.metropoleruhr.de/fileadmin//user_upload/metropoleruhr.de/01_PDFs/Regionalverband/Regionalplanung/Karten_Regionalplan/RP_GEP99/Regionalplan_GEP99_TextDar_21_10_2009.pdf

    Änderungsverfahren für den Regionalplan

    http://www.metropoleruhr.de/regionalverband-ruhr/regionalplanung/regionalplaene/gep-99/aenderungen.html

    Ansprechpartner/in: Herr Huben Telefon: 0211 / 475 – 2353

    Zielabweichungsverfahren JHQ Mönchengladbach
    hier: Einvernehmen des Regionalrates

    Beschlussvorschlag für die Sitzung des Regionalrates:

    Der Regionalrat erklärt gemäß § 16 Abs. 4 S. 2 Landesplanungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (LPlG) sein Einvernehmen zur Zielabweichung für eine Einrichtung zur Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf einem ca. 10 ha großen Teilbereich des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) in Mönchengladbach – Rheindahlen

    […] Zweckbindung „Verteidigungsanlagen“

    http://www.brd.nrw.de/regionalrat/sitzungen/2015/59PA_TOP4_60RR_TOP4.pdf

  3. JHQ Rheindahlen Nachnutzung Says:

    Nun ist die erste Frist um und es gibt keine Ergebnisse, dafür aber schon zwei Bürgeranträge [ erster Antrag: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach (BUND MG) am 06.03.2016 sowie Antrag nach § 24 GO NRW, Anregungen und Beschwerden, am 19. April 2016 von zwei Sozialpädagogen ] gegen diese Nutzung des JHQ.

    „Gestern erklärte der Oberbürgermeister nur, dass bei einem solch komplexen Thema die Personal-Ressourcen nicht reichen und es deswegen länger dauert.“
    .
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    DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach
    Pressemitteilung vom
    21. April 2016

    Die Feigheit der Mutigen

    Letzten Herbst brachten CDU und SPD einen Antrag durch den Rat, dass die Verwaltung in besonderem Maße die Entwicklung des Projekt Seasons im JHQ unterstützen solle. Die Ergebnisse sollten im 1. Quartal 2016 vorliegen. Nun ist die erste Frist um und es gibt keine Ergebnisse, dafür aber schon zwei Bürgeranträge [ erster Antrag: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Kreisgruppe Mönchengladbach (BUND MG) am 06.03.2016 sowie Antrag nach § 24 GO NRW, Anregungen und Beschwerden, am 19. April 2016 von zwei Sozialpädagogen ] gegen diese Nutzung des JHQ. […]

    Für die Linksfraktion begann die Ablehnung der Bürgerbeteiligung allerdings nicht erst mit dem Absetzen des Tagesordnungspunktes durch die GroKo, sondern schon durch die Verschleppung des ersten Bürgerantrages des BUND. Dieser wurde am 06.03.2016 eingereicht und somit hatte die Verwaltung 1 ½ Monate Zeit daraus eine Beratungsvorlage zu machen. Gestern erklärte der Oberbürgermeister nur, dass bei einem solch komplexen Thema die Personal-Ressourcen nicht reichen und es deswegen länger dauert. „Einen 3 Seiten Brief der Komba zur IT-Ausgliederung an die Ratsmitglieder kommentiert die Verwaltung ungefragt binnen 2 Werktage. Warum dann ein 10 Seiten Bürgerantrag nicht in 32 Werktagen bearbeitet werden kann erschließt sich mir nicht“, sagt Schultz. […]

    http://www.linksfraktion-mg.de/kontakt/impressum

  4. JHQ Rheindahlen Nachnutzung Says:

    [ 3. November 2015 ]

    Für den Freizeitpark reichen voraussichtlich 60 Hektar des Areals, dennoch prüfen die Projektentwickler den Ankauf des gesamten 380 Hektar großen Geländes. Der Erlebnispark soll laut einem Konzept vier überdachte Kuppeln haben und jeweils eine Jahreszeit thematisieren. Sport- und Wellnessangebote sollen so miteinander verknüpft werden. „Auch eine Shopping-Mall und Hotels sowie Büros, Villen, Appartements zum Wohnen und viel Grün sind Bestandteile des Konzeptes“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG/EWMG vor dem Rat.

    (03.11.2015 – Stadt Mönchengladbach – Pressestelle)

    http://www.presse-service.de/data.cfm/static/920859.html

    Dem Projekt liegt eine Machbarkeitsstudie eines österreichischen Wirtschaftsprüfers zugrunde, in der die beiden möglichen Standorte Mönchengladbach und das niederländische Tilburg, mit dem Mönchengladbach konkurriert, untersucht werden. (pmg/sp)

    Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach – Pressestelle

    .

    https://de-de.facebook.com/hindenburger/posts/10153843989928254

  5. Konversion Joint Headquarters (JHQ), Mönchengladbach Says:

    Der Oberbürgermeister Mönchengladbach [ Norbert Bude ], 22.01.2014
    FB 61 Stadtentwicklung und Planung

    Berichtsvorlage
    Vorlagen-Nr. 3706/VIII

    öffentlich X
    nichtöffentlich

    Beratungsfolge:
    Bezirksvertretung West 11.02.2014
    Planungs- und Bauausschuss 25.02.2014

    TOP:
    Konversion Joint Headquarters (JHQ)
    hier: Sachstandsbericht Nachnutzungs- und Zwischennutzungskonzepte

    SEASONS – Snow Emotion International Ltd. & Co KG

    Ursprünglich ist SEASONS als touristisch, architektonisch einzigartiges Bauwerk geplant, das ein modernes und luxuriöses Indoor- Erlebnis- und Hotelzentrum beherbergen soll. Basierend auf dem Erlebnis der vier Jahreszeiten, sollen in vier Kuppelhallen den Jahreszeiten entsprechende Landschaften modellhaft mit dem typischen Flair errichtet werden und für Besucher die Möglichkeit bieten, mit der Jahreszeit korrespondierende Aktivitäten zu erleben und selbst auszuführen. Es soll ein „Treffpunkt“ für jung und alt werden. Durch ein aktives und passives Sporterlebnis, wird das Konzept der Einzigartigkeit noch unterstrichen.

    Der Hotelkomplex soll nicht nur Urlaubsvergnügen der gehobenen Kategorie bis hin zum absoluten Luxusstandard bieten, sondern auch für die Wirtschafts- und Geschäftswelt Ambiente für verschiedenste Veranstaltungen (Kongresse, etc.) offerieren.

    Als Besonderheit ist eine Hochbahn – „Skyliner“- vorgesehen, die auf einem bewegten Rundkurs durch die Kuppeln und das Gelände fährt. Dem Besucher eröffnen sich dabei die Eindrücke des Geländes: eine natürlich – künstliche Welt innerhalb eines von Menschen geschaffenen Bauwerkes von einzigartiger Größe und Komplexität. SEASONS soll „ein Ort der Begegnung, als urbane Landschaft konzipiert, mit fließenden visuellen und funktionellen Übergängen und mit der Einbeziehung des Außenraumes“ sein. Laut Aussage der Investoren wäre das Projekt der größte überdachte Garten der Welt.

    Projekt in Zahlen (Modell Qatar aus 2012):
    4*+ Hotel mit 250 Zimmern für Geschäftskunden
    4*+ Hotel mit 300 Zimmern für Familien
    5*+ Hotel mit 250 Zimmern – Luxushotel mit speziellem Serviceangebot
    250 Standardapartments (80 qm)
    150 Exklusivapartments (150 qm)
    100 VIP Apartments (250 qm)
    Geplante 5 TOP VIP Apartments (350 qm)
    Penthouses in verschiedenen Themenwelten (1.400 qm)
    Zwischen 100 und 120 Büroeinheiten (80 – 100 qm)
    Gastronomie
    Shopping Mall
    Theater
    Kino
    Fun Park
    TV Station
    IT Office

    Vier Themenwelten:
    – Frühling Grundfläche 87.700 qm
    – Sommer Grundfläche 78.000 qm
    – Herbst Grundfläche 90.500 qm
    – Winter Grundfläche 89.900 qm

    Gesamtgrundflächenbedarf ca. 380.000 qm

    […] Norbert Bude [ 22.01.2014 ]

    http://www.erik-jansen.de/datenbank/Gesamtunterlagen.pdf

  6. Edward von Roy Says:

    Der Investor des riesigen Freizeitparks im JHQ […] inzwischen sind echte, googlebare Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen“ (RP)

    Investoren planen, im JHQ den Freizeitpark „Seasons“ zu realisieren. […] inzwischen sind echte, über das Internet zu findende Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen“ (WZ)
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    22. April 2016 | 00.00 Uhr
    Mönchengladbach

    Freizeitpark: Land legt Veto ein

    Mönchengladbach. Es sind nicht etwa der Bund und DER INVESTOR des riesigen Freizeitparks im JHQ, die im Moment nicht zusammenfinden. Es sind Bund und Land, die einander in die Quere kommen – vorerst. Von Ralf Jüngermann, Jan Schnettler und Andreas Gruhn

    […] Der Investor […] inzwischen sind echte, googlebare Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen. […] tatsächlich gibt es längst ein ernstes und keinesfalls illusorisches Verkaufsangebot der Bima.

    Und doch stocken die Verkaufsverhandlungen so sehr, dass die Bima gerade die nächste Verhandlungsrunde abgesagt hat. Schuld daran ist das Land, das die Fläche vorerst nicht freigibt […]

    Der SPD-Fraktionsvorsitzende Felix Heinrichs sieht das ähnlich. Derzeit gehe es noch gar nicht um den Verkauf, sondern man befinde sich in der Planungsphase. In Kürze würden die Ergebnisse des Prüfauftrags an die Verwaltung vorliegen, was etwa Verfügbarkeit der Flächen, planungsrechtliche Voraussetzungen und Details zu den Investoren angeht. […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/freizeitpark-land-legt-veto-ein-aid-1.5923316

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    WZ
    22.04.2016

    Land bringt Verhandlung um Vergnügungspark ins Stocken

    Von Ralf Jüngermann, Jan Schnettler und Andreas Gruhn

    Investoren planen, im JHQ den Freizeitpark „Seasons“ zu realisieren. Nun gibt es Konflikte zwischen Bund und Land.

    […] inzwischen sind echte, über das Internet zu findende Scheichs aufgetaucht, die das Projekt tatsächlich finanzieren wollen.“ […]

    http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/land-bringt-verhandlung-um-vergnuegungspark-ins-stocken-1.2170164

  7. Karsten Hilchenbach Says:

    Landtag Nordrhein-Westfalen – 40 – APr 16/833
    Innenausschuss 26.02.2015
    55. Sitzung (öffentlich)

    StS Bernhard Nebe (MIK): […] Wie Sie wissen, sprechen wir darüber hinaus in Mönchengladbach seit Längerem über eine große Einrichtung im JHQ in Mönchengladbach-Rheindahlen. Auch dort werden wir den Anlauf unternehmen, nochmals mit der Stadt über die Möglichkeit zu sprechen, auch dort EAE-Funktionen abzubilden […]

    Ähnlich ist es mit den Immobilien vom Bund. Die BImA führt mit uns aktiv Gespräche, insbesondere über Kasernen. Sie wissen das von der Bergischen Kaserne, vom JHQ, wir wissen das von Hamm. Ich könnte noch Rheine als weiteren Standort nennen, ebenso Niederkrüchten, wo wir in Gesprächen sind.

    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA16-833.pdf

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    Willkommenskultur • Teil XIII: EAE Rheindahlen • Vorbereitungen auf die Ankunft der Geflüchteten

    BZMG, 05.04.2015

    […] Dieses Treffen hatten die Mönchengladbacher Grünen mit Monika Düker, Mitglied der Fraktion von B90/Die Grünen im Düsseldorfer Landtag sowie Sprecherin für Flüchtlingspolitik, für Mönchengladbacher Kommunalpolitiker und Pressevertreter organisiert.

    Außerdem nahmen Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf, NRW URBAN als Bauherrin und des Bau- und Liegenschaftsbetriebes (BLB) des Landes NRW teil.

    Einvernehmen bestand darin, dass die Geflüchteten trotz der Lage der Erstaufnahmeeinrichtung am Rand der Stadt, nicht abgeschottet oder gar eingezäunt sein dürften.

    Dazu müsse die Bus-Linie 023, die schon früher das JHQ angebunden habe, wieder verlängert werden, erklärte Grünen-Ratsherr Gert Brenner.

    Monika Dücker erklärte die Notwendigkeit, Bürger frühzeitig zu informieren und einzubinden, auch weil es gelte, Verunsicherungen und Ängste abzubauen, die es trotz einer großen Hilfsbereitschaft noch gebe. […]

    Mit Blick auf weitere Nutzungen des JHQ-Areals erklärte Hartmut Möller als Vertreter von NRW URBAN auf Nachfrage, dass andere Planungen durch das EAE nicht tangiert würden. Seiner Kenntnis nach sei das Thema „Rockfestival“ nicht mehr aktuell.

    Angesprochen auf die Sprachvermittlung zeigte sich Monika Düker empört über die Absurdität, dass Geflüchtete derzeit keinen Rechtanspruch auf einen Deutschkursus haben und kündigte dazu eine Initiative der Grünen an. […]

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-west/rheindahlen-broich-peel/willkommenskultur-%E2%80%A2-teil-xiii-eae-rheindahlen-%E2%80%A2-vorbereitungen-auf-die-ankunft-der-gefluchteten-mit-video.html

    ::

    Ankunftszentrum für Flüchtlinge im ehemaligen JHQ • Landtagsabgeordnete Monika Düker:„Das könnte eine Vorzeigeeinrichtung werden“

    BZMG, 19.04.2016

    […] Davon, dass die Arbeiten im ehemaligen JHQ weit gediehen sind, konnten sich Vertreter der grünen Fraktion anlässlich eines Besuchstermins am Montag, 18.04.2016, im ehemaligen JHQ Rheindahlen überzeugen.

    (Im Bild v.li.: Henning Strohmeyer (Bezirksregierung Düsseldorf), MdB Ulle Schauws (Grüne), Landtagsabgeordnete Monika Düker (Grüne), Elke Kolfen (BLB) und der Mönchengladbacher Grünen-Politiker Gerd Schaeben) […]

    Nun also sind die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes und die Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) angeschlossen und die Gebäude weitgehend hergerichtet.

    „Die Wohngebäude waren zur Unterbringung der Flüchtlinge geradezu prädestiniert“, betonte Hartmut Möller, Projektleiter bei NRW urban.

    Das Landesunternehmen arbeitet mit dem BLB Hand in Hand bei Herrichtung und Bauaufsicht.

    Jetzt sind die gut zwölf Quadratmeter großen Zimmer bezugsfertig, sie verfügen über eigene Toiletten und Duschen.

    Dr. Boris Wolkowski fühlte sich angesichts des guten Standards an ein Studentenwohnheim erinnert.

    Monika Düker hob das Potenzial des Ankunftszentrums hervor: „Das könnte eine Vorzeigeeinrichtung werden“, meinte die grüne Landtagsabgeordnete.

    Wie Jürgen Lubitz, zuständiger Mitarbeiter des NRW-Innenministeriums, mitteilte, belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahmen auf etwa 30 Millionen Euro.

    In NRW gibt es insgesamt fünf Erstaufnahmeeinrichtungen, für jeden Regierungsbezirk eine.

    Nach Darstellung Monika Dükers wird die Stadt Mönchengladbach im Auftrag des Landes in der Erstaufnahmeeinrichtung im JHQ künftig für die Registrierung, die medizinische Untersuchung und den Transfer der Flüchtlinge zum BAMF zuständig sein. […]

    […] Henning Strohmeyer, Hauptdezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf, verdeutlichte, es sei grundsätzlich die Idee gewesen, ein Verfahren aus einer Hand zu schaffen.

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-west/rheindahlen-broich-peel/ankunftszentrum-fur-fluchtlinge-im-ehemaligen-jhq-%E2%80%A2-landtagsabgeordnete-monika-dukerdas-konnte-eine-vorzeigeeinrichtung-werden.html

  8. Karsten Hilchenbach Says:

    Die Rheinische Post (RP) Mönchengladbach am 22.04.2016:

    „Das mit dem Freizeitpark in Gladbach könnte noch ein bisschen dauern …“

    .

    https://de-de.facebook.com/rp.moenchengladbach/posts/539566719556673

  9. Edward von Roy Says:

    [ Gert Fischer kümmert sich bei der Stadt um die Unterbringung der Flüchtlinge. Der Dezernent für Schule, Sport und Kultur rechnet damit, dass die Einrichtungen im JHQ und im Nordpark bald vom Land belegt werden. ]

    RP, 1. Februar 2016 | 00.00 Uhr
    Redaktionsgespräch Gert Fischer

    Ich rechne mit 4000 neuen Flüchtlingen

    […]

    RP: Seit drei Jahren reden wir darüber, dass Flüchtlinge ins JHQ einziehen. Bisher sind nur wenige dort. Wann ändert sich das?

    FISCHER: Das Land sagt: im Sommer. Dann könnten dort laut Plan 400 Asylbewerber pro Tag registriert und innerhalb von fünf Tagen in die Kommunen weiter verteilt werden. […]

    RP: Und wie viele Plätze fehlen Ihnen aktuell noch?

    FISCHER: Ich hoffe, es fehlen „nur“ 1000. Das wäre dann der Fall, wenn das Land die große Einrichtung an der Krefelder Straße betreibt und im JHQ im Sommer fertig wird.

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/moenchengladbach-gert-fischer-rechnet-mit-4000-neuen-fluechtlingen-aid-1.5731673

  10. Konversion Mönchengladbach • Konversionsprojekt JHQ Says:

    Fraktionsantrag 1572/IX
    Sasons
    hier: Antrag der Fraktion DIE LINKE vom 08.04.2016

    https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?o=1&order=ASC#current

    Fraktionsantrag
    1572/IX
    Seasons

    hier: Antrag der Fraktion DIE LINKE vom 08.04.2016

    https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html;jsessionid=DFA33CA87BDB3506F9700623E8C084BC?o=1&order=DESC&pvid=12404

    .
    .

    [ 22.04.2016, der Kreisverband BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, allen voran Grünen-Ratsherr Dr. Gerd Brenner, übt sich in der hohen Kunst der Faktenferne. ]

    […] Die Verkaufsverhandlungen zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und den Vertretern jener arabischen Investoren [es gibt keinen Geldgeber („Investor“), also auch keinen arabischen. Ein nicht vorhandener Investor kann keinen Unterhändler („Vertreter“) haben], die den „Seasons“-Themenpark im ehemaligen JHQ-Gelände bauen und betreiben wollen, liegen derzeit auf Eis. Wie eine Anfrage des umweltpolitischen Sprechers der Grünen, Dr. Gerd Brenner, in der Sitzung des Rates am 2. März dieses Jahres an Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners ergab, unterliegt die BIma – bedingt durch die ungewisse Flüchtlingssituation in NRW – einem Verkaufsstopp unbestimmter Länge. […]

    Hintergrund: Auf dem JHQ-Gelände befinden sich über 2.000 Gebäude der Briten, die abgerissen werden müssen. Die Abrisskosten belaufen sich nach Schätzung der Landes-Tochter NRW Invest auf gut 40 Millionen Euro. Die Investorengruppe aus Dubai [die es nicht gibt – es gibt Nichtinvestor Nummer eins Siegfried Markus Brudermann aus Kirchberg in Tirol und Nichtinvestor Nummer zwei Nedal El Hossary aus Hanau in Hessen] plant, das gesamte Areal zu kaufen und auf einem 60 Hektar großen Teil den Freizeitpark „Seasons“ zu errichten. […]

    http://www.gruene-mg.de/themen/migration/four-seasons-verkaufsstopp-wegen-fluechtlingssituation.html

    [ Seit fünf Monaten geht das so. ]

    „Seasons“-Projekt birgt noch sehr viele Unwägbarkeiten in sich

    12.11.2015

    […] Arabische Investoren planen einen 60 Hektar großen Freizeitpark […] Wie es heißt, wollen die Projekt-Investoren aus Dubai dafür etwa 1,4 Milliarden Euro in die Hand nehmen. […]

    [ Beratungsresistent vom 12.11.2015 bis zum 22.04.2016 von „arabischen Investoren“ bzw. „Investoren aus Dubai“ reden. ]

    http://www.gruene-mg.de/themen/stadtentwicklung/four-seasons-projekt-birgt-noch-sehr-viele-unwaegbarkeiten-in-sich.html

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    [ Zurück zu den Fakten. ]

    Eckdaten JHQ

    Die wichtigsten Daten zur Liegenschaft des ehemaligen JHQ auf einen Blick.

    Fläche und Rückgabe

    Fläche: ca. 385 Hektar
    Rückgabe: Dezember 2013

    Bebauung

    Ca. 2.000 Gebäude, davon ca. 1.380 EFH, 8 MFH (48 WE); Lager-, Büro- und Stabsgebäude, Kasinos, Schulen, soziale Einrichtungen, Zweckbauten

    Für die Errichtung einer Notunterkunft für den Zeitraum von 6 Monate und anschließender Umwandlung in eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende und Flüchtlinge wurden dem Land NRW bisher 34 Gebäude auf ca. 12 ha Fläche auf dem ehem. JHQ durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben mietzinsfrei überlassen. Diese sind nach bisherigen Planungen für die Unterbringung von ca. 2.500 Personen vorgesehen.

    Statistik Mönchengladbach (Stand: 31.12.2014)

    Einwohnerzahl: 263.121
    Einwohner/km²: 1.544,1
    Fläche in km²: 170,4

    Teile der Liegenschaft werden derzeit mietzinsfrei zur Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt.

    Georgia Panagiotou
    [ vom Verkaufsteam der BImA in Düsseldorf ]

    https://britenabzug.bundesimmobilien.de/684541/eckdaten-jhq

    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

    Ulrike Birkner-Schmitz
    Projektkoordination Niederrhein

    Bernd Grotefeld
    Projektleitung Nordrhein-Westfalen

    https://britenabzug.bundesimmobilien.de/301589/monchengladbach

    Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

    Natur und Wind – Konsens über Nachnutzungen auf dem Joint Headquarters

    https://britenabzug.bundesimmobilien.de/627320/natur-und-wind—konsens-uber-nachnutzungen-auf-dem-joint-headquarters

  11. Militärkonversion Mönchengladbach • Konversionsprojekt JHQ Says:

    Seasons: BUND fordert sofortige Aufkündigung der Vereinbarung mit den „Brudermännern“ • Offener Brief an Politiker mit wenig Resonanz • Bürgerantrag soll Planungen beenden

    […] Beschlussvorschlag der Kreisgruppe Mönchengladbach im BUND-Landesverband NRW, der mit Datum vom 06.03.2016 OB Hans Wilhelm Reiners in Form eines Bürgerantrages zugesandt wurde.

    Dabei bezieht sich der BUND formell auf § 24 der Gemeindeordnung NRW und § 12 der Hauptsatzung der Stadt Mönchengladbach, wonach jeder das Recht hat, sich mit Anregungen und Beschwerden an den Rat oder die Bezirksvertretungen zu wenden.

    Laut Auskunft der Stadt wurde der Bürgerantrag zwecks Prüfung und Bearbeitung an das Rechtsamt weitergeleitet, das daraus eine Ratsvorlage nebst Ratsempfehlung erstellen soll. […]

    (Von Bernhard Wilms, BZMG am 01.04.2016.)

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/hardt-hehn/seasons-bund-fordert-sofortige-aufkundigung-der-vereinbarung-mit-den-brudermannern-%E2%80%A2-offener-brief-an-politiker-mit-wenig-resonanz-%E2%80%A2-burgerantrag-soll-planungen-been.html

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    Praxisratgeber Militärkonversion

    http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/Sonderveroeffentlichungen/2013/DL_Militaerkonversion.pdf?__blob=publicationFile&v=2

  12. Krieewelsch Says:

    The Seasons • Fiktion für das ehemalige JHQ in Rheindahlen
    BürgerZeitung Mönchengladbach

    Veröffentlicht am 17.09.2015

    Erläuterungen der Vorstellungen einer Investitionskonsortiums zur Nachnutzung des Hauptquartiers in Mönchengladbach-Rheindahlen

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    [ „Das mit dem Freizeitpark in Gladbach könnte noch ein bisschen dauern.“ RP Mönchengladbach am 22. April 2016 auf Facebook. ]

    CityVision
    16. September 2015

    „Seasons“. So soll er heißen. Der Freizeitpark im JHQ. Arabische Investoren wollen das jetzt nach vorne bringen. Ob das alles klappt und was die Besucher dort machen können steht aber noch nicht fest. Alle Infos zu dem Park gibt es im Video!

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    Flüchtlingssituation: Erstaufnahmestelle am JHQ

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    Dä Kneit seit für däm Bur:
    „wat lott Ihr mech dann jo-ehn?
    Ech häbb doch nix jedo-ehn!“

    „Da’s reit,“ seit du däm Bur:
    „Dou häß och nix jedo-ehn,
    Dröm lott ech Dech och jo-ehn!“

  13. Konversion ja bitte, Korruption nein danke Says:

    ( Konversionsareal JHQ Rheindahlen )

    ::

    [ StMIBV: Städtebauförderung – Arbeitshilfe Militärkonversion ]

    Städtebauförderung in Bayern
    Militärkonversion

    https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/staedtebaufoerderung/arbeitshilfe_militaerkonversion.pdf

    ::

    Symposium zum Thema „Militärkonversion gestern – heute – morgen“

    02. Oktober 2014

    http://www.erlangen.de/desktopdefault.aspx/tabid-1624/3758_read-30736/

    ::

    Militärkonversion in der Stadt Gießen

    https://www.giessen.de/index.phtml?NavID=1894.230&La=1

    ::

    gem. § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen

    Bürgerantrag an die Stadt Bonn

    […] Es gibt mittlerweile eine Reihe von Beispielen für gelungene Konversionen von Militärgelände in zivile Nutzungen – u. a. aus Bad Kreuznach, Mülheim a.d. Ruhr, Freiburg i. Br. und Tübingen.

    Für eine gelungene Konversion ist geboten, dass die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig und intensiv in das weitere Verfahren und die Planungen einbezogen werden. Deshalb sollte die Verwaltung so bald wie möglich eine Informationsveranstaltung durchführen, auf der die Bürgerinnen und Bürger über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Planung und die weiteren Verfahrungsschritte informiert werden.

    Um die weitere Entwicklung im Bereich der heutigen Ermekeilkaserne planungsrechtlich steuern zu können und vor unerwünschten Planungen zu schützen […]

    http://www.ermekeilkarree.de/ermekeil-kaserne-buergerantrag.html

    ::

    Konversionsflächenmanagement zur nachhaltigen Wiedernutzung freigegebener militärischer Liegenschaften (REFINA-KoM)

    Forschungsprojekt im Förderschwerpunkt des BMBF „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement“ (REFINA)

    Schlussbericht Konzeptionsphase
    Christian Jacoby (Hrsg.)

    http://www.unibw.de/ivr/raumplanung/schriftenreihe/jacoby-4-08

    ::

    ( Konversionsareal JHQ Rheindahlen )

  14. Gerkerath Says:

    […] Auf der Expo Real sah man erstmals die „Gesichter“ hinter dem Milliarden-Projekt „Seasons“. […] Nidal Alhossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai. […]
    .
    .

    [Wirtschaftsstandort Niederrhein, das sind WFMG, EWMG und Sparkasse Mönchengladbach, Ausgabe November 2015.]

    „An idea you’ve never seen before“ – Eine Idee, die du zuvor noch nie gesehen hast […] lautet die Fortführung des Links, der im Internet zu einem 67-seitigen Memorandum führt, in dem das Projekt „Seasons“ detailliert beschrieben ist. Von spektakulären Entwürfen, wie dieser gigantische Freizeitpark aussehen könnte, bis hin zu konkreten Zahlen findet sich hier alles, was rund um das geplante Milliarden-Projekt wissenswert ist. Ein Standort, den die arabische Investorengruppe für „Seasons“ (Jahreszeiten) ins Auge gefasst hat, ist bekanntlich das JHQ-Gelände in Mönchengladbach.

    [Orakel pur, denn es gibt keine arabische Investorengruppe. Verantwortlich für die Redaktion ist Jan Finken.]

    [Es folgt das Grußwort]

    „[…] das Mammutprojekt „Seasons“ im JHQ […] Und es ist kein Zufall, dass arabische Investoren Mönchengladbach als möglichen Standort für ihr 1,4-Milliarden-Euro-Projekt „Seasons“ in den Blick genommen haben. Das notwendige Areal ist da, jetzt müssen die Konditionen für den Ankauf geklärt werden. Die Investoren haben das Potenzial der Stadt und der Region erkannt. Dies ist keine Garantie dafür, dass „Seasons“ hier realisiert wird, aber Mönchengladbach hat eine realistische Chance. Allein das ist schon mehr, als man sich noch vor wenigen Jahren hätte vorstellen können. […]

    Siegfried Markus Brudermann, Chef der beauftragten Entwicklungsgesellschaft Dawant Company. Lesen Sie mehr auf Seite 51.“

    [So frohlockte Heinz Schmidt, der Präsident IHK Mittlerer Niederrhein, der wissen kann, dass Dawant seit 1988 noch nie etwas entwickelt hat, mithin keine Entwicklungsgesellschaft ist. Zur in Hongkong geparkten „Firma“ Dawant jedenfalls zum Projekt Seasons verweist man also stolz auf Seite 51.]

    Mönchengladbach 3.0
    Eine völlig neue Dimension für Stadt und Region

    Auf der Expo Real sah man erstmals die „Gesichter“ hinter dem Milliarden-Projekt „Seasons“. […]

    Nidal Alhossary und Markus Siegfried Brudermann [Gibt es nicht.]

    [Nedal El Hossary. Siegfried Markus Brudermann aus Tirol.]

    [Nun zur Bildbeschreibung.]

    Nidal Alhossary (links) und Markus Siegfried Brudermann vertreten die Investorengruppe aus Dubai. Foto: sp

    [Nedal El Hossary aus Hanau und Siegfried Markus Brudermann vertreten bislang offensichtlich nur sich selbst.]

    Nidal Alhossary von der Seasons Global Investorengruppe aus Dubai.

    [Der Geldgeber aus den VAE (Vereinigten Arabischen Emiraten), die bejubelte „Investorengruppe aus Dubai“ wird allerdings erst noch gesucht. Bislang hat Seasons Global d. i. Snow Emotion International Ltd. & Co KG mit investiver Tätigkeit nichts zu tun.]

    http://wirtschaftsstandort-niederrhein.de/wpcms/wp-content/uploads/2016/02/aktuellesmagazin-mg-2015-herbst.pdf

    .

    [Der beinahe aussagefreie Folder hat 67 Seiten.]

    An idea you‘ve never seen before.

    THE SEASONS

    http://www.theseasons.eu/folder.pdf

  15. Chronist Says:

    [ Der Beschwerdestellenchef der Stadt, Ulrich Essinger ]

    Stadt Mönchengladbach
    Der Oberbürgermeister

    Frau
    Gabi Schmidt

    Ihr Schreiben vom 19.04.2016

    Mein Zeichen I/1 Es

    Datum 21.04.2016

    Bürgerantrag gemäß § 24 Gemeindeordnung NRW
    Hier: Folgenutzung JHQ Rheindahlen

    Sehr geehrte Frau Schmidt,

    ich bestätige den Eingang Ihres oben genannten Antrages und teile Ihnen mit, dass ich diesen zur Prüfung an den Fachbereich Recht der Stadt Mönchengladbach weitergeleitet habe.

    Nach Abschluss der Prüfung und ggf. vor Beratung im Hauptausschuss – als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden – erhalten Sie weitere Nachricht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Essinger
    Stadtamtsrat

    .
    .

    Stadt Mönchengladbach, der Oberbürgermeister
    Ausschuss für Anregungen und Beschwerden

    Jeder hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Anregungen oder Beschwerden in Angelegenheiten der Gemeinde an den Rat oder die Bezirksvertretungen der Stadt zu wenden.

    In Mönchengladbach hat der Rat die Entscheidung über Anregungen und Beschwerden auf den Hauptausschuss als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden übertragen.

    Ansprechpartner/innen

    Herr Rothkopf
    Herr Essinger

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/verwaltungsfuehrung-unternehmensplanung-dezernat-i/buero-des-oberbuergermeisters-i1/ausschuss-fuer-anregungen-und-beschwerden/

    Datenschutzbeauftragte/r der Stadt Mönchengladbach

    Ansprechpartner/innen

    Herr Rothkopf
    Herr Essinger

    https://www.moenchengladbach.de/de/rathaus/buergerinfo-a-z/verwaltungsfuehrung-unternehmensplanung-dezernat-i/buero-des-oberbuergermeisters-i1/datenschutzbeauftragter-der-stadt-moenchengladbach/

    [ Andreas Rothkopf ]

    http://www.bz-mg.de/politik-verwaltung-parteien/mg-verwaltung/andreas-rothkopf-43-neuer-datenschutzbeauftragter-der-stadt-monchengladbach.html

  16. Graustein Says:

    RP Mönchengladbach
    20. Oktober 2015 ·

    Neues vom Mega-Freizeitpark im JHQ: Die Anzeichen verdichten sich, dass es tatsächlich klappen könnte. Die Planer suchen schon ein Büro in Gladbach. Und Oberbürgermeister Reiners spricht darüber mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Daumen drücken!

    .

  17. unter dem Titel "Leidigkeit" Says:

    .

    „Die BImA und die Stadt Mönchengladbach müssen […] sich auf eine von ihnen bevorzugte Entwicklungsvariante für die Liegenschaft Joint Headquarters verständigen.“
    . . . . . . . . . .

    […]

    Mit erneuerbaren Energien und neuen Ideen eine nachhaltige Nutzung schaffen

    Die an der Klärung der Nachnutzungsfrage beteiligten Akteure BImA, Stadt Mönchengladbach sowie die landeseigene Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN […] haben neben der Renaturierung, die Schaffung von Flächen für die Gewinnung erneuerbarer Energien auf dem Gelände des Joint Headquarters in den Fokus gerückt. Einen wesentlichen Anteil soll dabei die Errichtung von Windkraftanlagen haben. Deren planerische Absicherung durch Ausweisung einer Windenergievorrangzone ist im Entwurf des Regionalplanes bereits vorgesehen. Auch die Ansiedlung von Gewerbebetrieben oder Forschungseinrichtungen, die sich mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ befassen, ist möglich im Rahmen von sogenannten „Inseln intensiverer Nutzung“. […]

    Bisher angedacht ist die Renaturierung von einem großen Teil der Flächen des ehemaligen JHQ´s. Dies ist vor allen Dingen in den Bereichen sinnvoll, in denen das Areal an das JHQ an das Naturschutzgebiet „Knippertzbachtal“ sowie die Landschaftsschutzgebiete „Hardter Wald“ und „Am NATO-Hauptquartier“ angrenzt und somit Biotopverbünde geschaffen werden können.

    Die Renaturierung eines wesentlichen Teils des JHQ`s und die wirtschaftliche Verwertung der Liegenschaft durch Errichtung von Windkraftanlagen […]

    Die nächsten Schritte

    Die BImA und die Stadt Mönchengladbach müssen […] sich auf eine von ihnen bevorzugte Entwicklungsvariante für die Liegenschaft Joint Headquarters verständigen. Anschließend wird das entsprechende Grobkonzept ausgearbeitet. […] Notwendige Gutachten, auch im Hinblick auf den Artenschutz, werden bereits erstellt. […]

    (BImA. Natur und Wind – Konsens über Nachnutzungen auf dem Joint Headquarters.)

    https://britenabzug.bundesimmobilien.de/627320/natur-und-wind—konsens-uber-nachnutzungen-auf-dem-joint-headquarters

    .
    .

    In einem Vortrag stellten Annette Pfennings und Torsten Stamm vom Bereich „Stadtentwicklung und Planung“ der Stadt Mönchengladbach den Stand des Nutzungskonzeptes in der Wegberger Mühle vor, zudem referierte Technischer Beigeordneter Rudolf Fabry über die ehemals militärisch genutzten Flächen auf Wegberger Stadtgebiet. Maria Zohren vom Aktionskreis Wegberger Mühle (AWM) hatte die Veranstaltung organisiert, und Vereinsmitglied Hedwig Klein moderierte. Rund 50 Interessierte hatten den Weg her gefunden.

    Favorit des Rates der Stadt Mönchengladbach als möglicher Käufer eines rund 60 Hektar großen Bereichs des Hauptareals in Rheindahlen ist das austro-arabische Investoren-Konsortium, das das moderne und luxuriöse Indoor-, Erlebnis- und Hotelzentrum „The Seasons“ erbauen möchte. In vier Kuppelhallen sollen die vier Jahreszeiten dargestellt und erlebbar werden sowie eine Hochbahn, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Fun-Park und mehr entstehen. Es handelt sich um ein Investitionsvolumen von etwa 1,4 Milliarden Euro, verdeutlichten die Mitarbeiter […]

    Ein weiteres, „insgesamt sehr sinnhaftes Konzept“ liege unter dem Titel „Leidigkeit“ vor, das vor allem auf Renaturierung und mögliche private Nutzung durch Biogas-Anlage und Windkrafträder ziele. Fragen kamen von den Zuhörern zur Beseitigung von Altlasten, die als relativ gering eingestuft werden, oder zur geplanten Nutzung des „Wegberg Complexes“. Auf dieser Fläche sei der Bau von Windkrafträdern möglich, wobei es keine konkreten Planungen gebe, hieß es.

    Rudolf Fabry präsentierte bereits realisierte Neu-Nutzungen ehemaliger militärisch genutzter Flächen zum einen mit dem „Wildenrather Oval“, in dem vor allem die Ansiedlung des Siemens-Prüfzentrums weiteres Gewerbe nach sich gezogen hatte. Zum anderen werde der mit 52 Hektar zweitgrößte Bereich bei Petersholz als Notunterkunft betrieben. Fabry betonte die Eignung der Wohnhäuser, die wie in Rheindahlen auch in einem guten Zustand seien.

    (Nicole Peters (Was wird aus dem JHQ?), RP vom 21. November 2015.)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/wegberg/was-wird-aus-dem-jhq-aid-1.5575830

    .

  18. Graustein Says:

    RP Mönchengladbach
    1. Dezember 2015 ·

    Die Bezirksregierung hat noch Bedenken wegen des Mega-Freizeitparks. Der neue Baudezernent ist aber weiter optimistisch. Und Oberbürgermeister Reiners hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eingeschaltet.

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    https://de-de.facebook.com/rp.moenchengladbach/posts/484211115092234

  19. Edward von Roy Says:

    Geschäftsordnung
    für den Rat, die Bezirksvertretungen und die Ausschüsse in der Stadt Mönchengladbach
    vom 28. Juni 1995

    § 15 Verfahrensgrundsätze für den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden

    (1) Der Oberbürgermeister bestätigt dem Antragsteller schriftlich, dass seine Anregung oder Beschwerde (Bürgerantrag) eingegangen ist, über die der Hauptausschuss als Ausschuss für Anregungen und Beschwerden entscheiden wird. Bei Beschwerden gegen Verwaltungsakte ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerde die Einlegung des zulässigen förmlichen Rechtsbehelfs nicht ersetzt und dass laufende Rechtsbehelfsfristen unberührt bleiben.

    (2) Der Oberbürgermeister ermittelt den zur Beratung und Entscheidung über den Bürgerantrag erforderlichen Sachverhalt und fertigt eine Beratungsvorlage.

    (3) Der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden weist den Bürgerantrag ohne sachliche Prüfung zurück, wenn

    1. er sich nicht auf Angelegenheiten der Stadt bezieht,

    2. der Rat für die Behandlung des Bürgerantrags örtlich oder sachlich unzuständig ist,

    3. die Behandlung einen Eingriff in ein schwebendes gerichtliches Verfahren oder die Nachprüfung einer richterlichen Entscheidung bedeutet,

    4. die Bearbeitung wegen Unleserlichkeit, Fehlens des Namens des Antragstellers oder mangels eines Sinnzusammenhanges unmöglich ist.

    (4) Der Bürgerantrag kann zurückgewiesen werden, wenn

    1. sein Inhalt einen Straf- und Bußgeldtatbestand erfüllt,

    2. er bereits beschieden ist und ein neues Sachvorbringen nicht enthält,

    3. er sich gegen eine Maßnahme richtet, gegen die ein förmlicher Rechtsbehelf eingelegt werden kann,

    4. er als Bedenken oder Anregungen in einem förmlichen Verfahren geltend gemacht werden kann,

    5. mit ihm ausschließlich die Erteilung einer Auskunft begehrt wird.

    (5) Hat der Bürgerantrag sich durch Rücknahme, Zeitablauf oder auf andere Weise erledigt, so stellt der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden das Verfahren ein. Andernfalls verweist er den Bürgerantrag an die für die Entscheidung zuständige Stelle (Rat, Bezirksvertretung, Ausschuss, Oberbürgermeister) oder weist ihn zurück. Er kann dabei Empfehlungen geben.

    (6) Der Oberbürgermeister teilt dem Antragsteller die Entscheidung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden mit.

    (7) Im Übrigen finden die Vorschriften dieser Geschäftsordnung für die Ausschüsse des Rates sinngemäße Anwendung.

    (8) Für Bürgeranträge, die sich an eine Bezirksvertretung richten, gelten die vorstehenden Absätze entsprechend.

    https://www.moenchengladbach.de/uploads/media/10-4_10-2010.pdf

  20. yeni-Yol Says:

    „CDU und SPD würden an dieser Stelle am liebsten einen Freizeitpark mit Strahlkraft sehen.“
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    […] Nach Überzeugung der Mönchengladbacher ist der Entwickler nach wie vor sehr interessiert am Standort JHQ. „Wenn die Flächen verfügbar sind, stehen Stadt, EWMG und WFMG auch weiterhin für Gespräche zur Verfügung“, sagte Reiners gestern. Und auch CDU und SPD würden an dieser Stelle am liebsten einen Freizeitpark mit Strahlkraft sehen. „Wir gehen davon aus, dass die Verhandlungen konstruktiv weitergehen“, so Schlegelmilch. Die Chance für die Stadt sei immens, findet Heinrichs. An der Finanzkraft möglicher Investoren scheint das Projekt, das auf weit über eine Milliarde Euro beziffert wird, nicht zu scheitern. Bei den bisherigen Verhandlungsrunden zeigte sich, dass potente Geldgeber das Projekt zu unterstützen bereit sind.

    (Dieter Weber und Seasons-Märchenerzähler Ralf Jüngermann in der RP (Seasons: Entwickler will mehr Handel) bzw. WZ (Seasons: Ringen um das Konzept) am heutigen 28. April 2016.)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/seasons-entwickler-will-mehr-handel-aid-1.5938629

    http://www.wz.de/lokales/moenchengladbach/seasons-ringen-um-das-konzept-1.2174489

  21. yeni-Yol Says:

    Der Bürgerantrag (Anregungen und Beschwerden, § 24 GO NRW) der beiden Sozialpädagogen aus Mönchengladbach vom 19. April 2016 bleibt unverändert wichtig.

    Denn man freue sich nicht zu früh: NOCH gibt es in Bezug auf das Konversionsareal JHQ Rheindahlen kein Ende für das korrupte Projekt Seasons.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gestern vor dem Rat:

    „Vom endgültigen Aus möchte ich NOCH nicht sprechen.“

    _
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    Torben Schultz:

    Wer mir oder dem Hashtag ‪#‎RatMG‬ auf Twitter folgt bekam es nahezu in Echtzeit mit:

    GroKo Luftschloss vom Seasons im JHQ beerdigt?

    Nun der erste Artikel dazu:

    [BZMG, s. u.]

    KEIN Grund zum Jubeln, denn Reiners betonte, er wolle noch (!) nicht vom endgültigen Aus sprechen!
    _

    https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1748887112026478&id=1381708415411018&refid=17&_ft_=top_level_post_id.1748887112026478%3Atl_objid.1748887112026478%3Athid.1381708415411018%3A306061129499414%3A3%3A0%3A1462085999%3A759954713455627464#footer_action_list

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    _

    […] OB Hans Wilhelm Reiners (CDU) verliest „Mitteilung“ am Ende der Ratssitzung • Diskussionen nicht gewollt

    […] Dass Reiners diese Information erst unter „Mitteilungen“ bekannt gab, begründete er damit, dass es für die Aufnahme in die Tagesordnung „zu knapp“ gewesen sei.

    Vor dem Hintergrund, dass es nicht unüblich ist, auch noch zu Beginn von Ratssitzungen zusätzliche Tagesordnungspunkte und Informationen und sogar Anträge als „Tischvorlagen“ in die Beratung aufzunehmen, schien diese Argumentation doch wenig schlüssig.

    Schlüssig hingegen ist, dass Reiners – in Kenntnis der Praxis, dass Anfragen und Mitteilungen prinzipiell nicht diskutiert werden – die Information heute nicht im Rat diskutieren lassen wollte und daher diesen wenn auch legalen aber trickreichen Weg wählte.

    Ob, wie von Ulla Brombeis (Grüne) vorgeschlagen, es das Thema im nächsten Ratszug seitens der Verwaltung auf die Tagesordnung der Ratsgremien schafft, darf angezweifelt werden. Hatte OB Reiners doch erklärt, dass dies dann geschehen könne, wenn es einen neuen Sachstand geben würde.

    Das Interesse der GroKo dafür dürfte sich in Grenzen halten.

    Gleichwohl dürften die anderen Fraktionen Mittel und Wege finden, das Thema Seasons auf die Tagesordnung nehmen zu lassen.

    (Bernhard Wilms, BZMG am 27.04.2016.)

    http://www.bz-mg.de/stadtbezirk-nord/hardt-hehn/seasons-wie-rock-im-jhq-beerdigt-%E2%80%A2-ob-hans-wilhelm-reiners-cdu-verliest-mitteilung-am-ende-der-ratssitzung-%E2%80%A2-diskussion-nicht-v.html

  22. Graustein Says:

    [ Das Projekt SEASONS muss verhindert werden! Die GroKo sieht das anders und schleicht sich weiter an das JHQ-Gelände heran – vom Bürgerantrag des örtlichen naturschützerischen BUND sowie vom Bürgerantrag der beiden Sozialarbeiter fällt daher kein Wort.

    Die Namen der beiden durch den „SEASONS“-Münchhausen Ralf Jüngermann und die GroKo monatelang in die Nähe von Investoren gerückten Glücksritter Siegfried Markus Brudermann und Nedal El Hossary spricht man jetzt nicht einmal mehr aus – und macht trotzdem weiter. ]
    .
    .

    28.04.2016

    Freizeitpark Seasons: Stadt soll Verhandlungen weiter moderieren

    (cdu/spd) – Mit Beschluss vom 23.09.2015 beauftragte der Rat mit breiter Mehrheit auf Initiative von CDU und SPD die Verwaltung, in Zusammenarbeit mit der städtischen Entwicklungsgesellschaft (EWMG) und der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFMG) die Realisierungsmöglichkeiten für das Freizeitpark-Projekt „Seasons“ im JHQ auszuloten. Ein Vorvertrag, der dem Rat in seiner Sitzung am 16.12.2015 zur Kenntnisnahme vorlag, konkretisierte sodann rechtsverbindlich die weiteren Prüfschritte und Zielplanungen. Zur Mitteilung der Verwaltung zum gegenwärtigen Verhandlungsstand zwischen dem Eigentümer des JHQ-Areals, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), und den Seasons-Projektentwicklern nehmen die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD, Dr. Hans Peter Schlegelmilch und Felix Heinrichs, wie folgt Stellung:

    „Unabhängig davon, ob es zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und den Projektentwicklern aufgrund der Vorgaben von Bund und Land angesichts aktueller Entwicklungen zu einem temporären Verhandlungsstopp kommen sollte, wünschen wir den weiteren Gesprächen viel Erfolg. Wir sind nach wie vor der festen Überzeugung, dass das Seasons-Projekt, wie es den politischen Gremien im vergangenen Jahr vorgestellt worden ist, ein großer Gewinn für die Stadt- und Regionalentwicklung in Nordrhein-Westfalen darstellen wird. Eine klare Absage erteilt die Große Kooperation allerdings bereits zu diesem Zeitpunkt hiervon abweichenden Konzepten, die den großflächigen Ausbau von Einzelhandels- und Büroflächen im JHQ vorsehen und die Stadtentwicklung negativ beeinflussen würden. Sollten neuere Pläne der Projektentwickler eine harmonische Gesamtentwicklung des JHQ-Areals nicht mehr sicherstellen können, sehen sich CDU und SPD außerstande, entsprechendes Planungsrecht zu schaffen. Wir appellieren daher an die Verhandlungspartner, das Projekt auf Basis der vorgestellten Rahmenbedingungen jetzt zügig voranzutreiben und weiterhin mit Hilfe der Moderation durch die Stadt die Gespräche konstruktiv und mit klarem Zielkorridor fortzuführen.“

    http://www.cdu-mg.de/inhalte/2/aktuelles/131416/freizeitpark-seasons-stadt-soll-verhandlungen-weiter-moderieren/index.html

    http://www.fraktion-spd-mg.de/presse.php?topic=376

  23. Graustein Says:

    [ Vor einer halben Stunde fragte Torben Schultz klug: ]

    Spannend wie die GroKo „weiter so“ ruft […]

    Natürlich hat der OB gestern nicht vom endgültigen Aus gesprochen, nur wurde deutlich, dass diesen reichen Scheichs [die offensichtlich ausgemachte Habenichtse sind] der Kaufpreis für das Gelände zu hoch war. Nur wenn sie da rein auf Wohn- und Bürobebauung gehen dürften, würde sich das noch rechnen. Aber genau dass ist von der Stadt nicht gewollt. Also wo sieht die GroKo noch die Chance weiter zu machen? Indem die Stadt einen Teil des Kaufpreis übernimmt für diese angeblichen „Investoren“?

    .

    https://www.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG/?fref=nf

  24. Anregungen und Beschwerden ("Bürgerantrag") Says:

    NOCH gibt es in Bezug auf das Konversionsareal JHQ Rheindahlen kein Ende für das korrupte Projekt Seasons der beiden Pseudo-Unternehmer und Als-ob-Investoren Nedal El Hossary und Siegfried Markus Brudermann.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners gestern vor dem Rat:

    “Vom endgültigen Aus möchte ich NOCH nicht sprechen.”

    . . . . . . . . . .
    . . . . . . . . . .

    Torben Schultz
    8 Std.

    […] der „Freizeitpark“ war doch von Anfang an ein Beiwerk und es ging um Hotel, Wohnen, Handel. […] Also genau das, was nicht ins JHQ sollte!

    ___ps://www.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG/?fref=nf

    Christoph Saßen: Liege ich also richtig, wenn ich das Thema Seasons mit meinen eigenen Worten kurz zusammenfasse: Thema durch?! […]

    · 1 · 8 Std. · […]

    Torben Schultz: Also klar denkende Menschen würden das Thema so wie du zusammenfassen, das ist richtig. Aber dann gibt es noch Leute wie den OB die vermitteln müssen und deswegen lieber von „noch keinem endgültigen Aus“ sprechen.

    .

    https://www.facebook.com/TorbenSchultzLinkeMG/?fref=nf

  25. Nein zum SEASONS-Team • DAWANT ist kein Projektentwickler • Anregungen und Beschwerden ("Bürgerantrag") gegen das Projektentwicklerteam SEASONS Says:

    […] Ein Freizeitpark im JHQ-Gelände? Das Projekt „Seasons“ ist weiterhin eine große Nummer, daran wird weiter gearbeitet. Gladbachs Baudezernent Gregor Bonin ist überzeugt, dass die Stadt am großen Rad drehen kann. […]

    Mönchengladbach. Das Beispiel Seasons zeigt: Die Stadt traut ihrer eigenen Bedeutung selbst noch nicht so recht über den Weg. Dabei ist gerade das Bemühen um den großen Freizeitpark eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Mit noch offenem Ende.

    [Motiviert uns SEASONS-Märchenerzähler Ralf Jüngermann.]

    […] Die Stadt muss genau wissen, was sie will und dafür eintreten. Sollte es trotz aller Mühen kein Mega-Freizeitpark werden, wird es gewiss etwas anderes richtig Großes. Wie lukrativ diese Fläche ist, lernen wir ja gerade. […]

    Bonin gestern auf die Frage, ob das Seasons-Projekt tot sei:

    „Tot? Es ist das genaue Gegenteil von tot. Wir glauben an diese Idee und arbeiten hart daran. Heute genau so hart wie gestern und morgen.“

    […] Man hätte das genau in dieser Tonalität, mit diesem gesunden Selbstbewusstsein, klar und ohne jede Arroganz, gerne auch am Mittwoch im Rat gehört. […]

    (Wie Gladbach am großen Rad dreht. SEASONS-Münchhausen Ralf Jüngermann auf RP am 29.04.2016.)

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/wie-gladbach-am-grossen-rad-dreht-aid-1.5941710

    [Noch immer macht die GroKo nicht – wie geboten – Schluss mit dem angeblichen Freizeitpark-Projektentwickler-Team Siegfried Markus Brudermann und Nedal El Hossary.]

  26. Edward von Roy Says:

    WFMG wird auf „nicht absehbare Zeit“ keine weitere Energie in „Seasons“ stecken

    BZMG, Hauptredaktion [29.04.2016 – 09:21 Uhr]

    […] Dr. Schückhaus erklärte bei der gestrigen Jahrespressekonferenz, dass für die WFMG die Entwicklung von City-Ost und die Umsetzung des Masterplans wichtiger sei, als noch weitere Energie in die Entwicklung des JHQ zu stecken.

    Dem widersprach WFMG-Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners nicht.

    Wie lange Schückhaus diese nachvollziehbare Position noch aufrechterhalten kann, wird sich zeigen. Schließlich vertritt neben Schlegelmilch und Heinrichs auch Baudezernent Dr. Gregor Bonin die Auffassung, dass die Verhandlungen weiter geführt werden sollen.

    Und das, obwohl es weder „Verhandlungspartner“ noch etwas zu „verhandeln“ gibt.

    Es dürfte nicht lange dauern, bis die GroKo mit ihrer dominierenden Mehrheit einen neuen, medial unterstützten „Seasons-Antrag“ auf den Weg bringt, der die WFMG verpflichtet, zu Seasons „weiter zu verhandeln“ (mit wem?).

    Schon allein, um ihr Scheitern (auch) bei diesem „Milliarden-Projekt“ nicht zugeben zu müssen. Ein Scheitern, dass so offensichtlich ist, wie das Scheitern mit „Rock im JHQ“.

    Natürlich würde man sich, so Schückhaus, auch weiterhin gute Nutzungsideen für das Areal anhören und ansehen.

    Dabei bemühte Schückhaus den Begriff des „Weißen Ritters“, was die Vermutung zulässt, dass er am liebsten alles wieder „Auf Null“ stellen, also in den Stand versetzen würde, wie er im „Werkstattverfahren“ der Jahre 2011 und 2012 entwickelt wurde.

    So etwas dürfte den GroKo-Spitzen Schlegelmilch und Heinrichs kaum gefallen […]

    http://www.bz-mg.de/specials/themenreihe-jhq/wfmg-wird-auf-nicht-absehbare-zeit-keine-weitere-energie-in-seasons-stecken.html

    .
    .

    [ SEASONS-Gerüchtestreuer Ralf Jüngermann am 21.12.2013 – in Saudi-Arabiens Königsfamilie weiß bis heute niemand von dem Plan eines Vier-Jahreszeiten-Themenparks. Inzwischen reicht uns Jüngermann bekanntlich das Gerücht Dubai weiter: Vereinigte Arabische Emirate und nicht Saudi-Arabien. Auch in Dubai gibt es keinen Investor für einen Freizeitpark im JHQ Rheindahlen. ]

    Denn es ist eine Investorengruppe aus dem saudi-arabischen Königshaus. Sie hat die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, NRW Invest, beauftragt, nach einem 60 Hektar großen Gelände für den Freizeitpark „[…] Seasons“ zu fahnden. NRW Invest hat als einen möglichen Standort das JHQ vorgeschlagen. […]

    Was dort nach den Plänen der Saudis [nunja: Almweg 31, Kirchberg, Tirol] entstehen soll, wäre größer als jedes andere Projekt, das jemals in Mönchengladbach gebaut wurde. Der Themenpark soll wie ein vierblättriges Kleeblatt aufgebaut sein. Jedes Blatt steht für eine der vier Jahreszeiten. In vier riesigen Hallen soll es Action, Fun und Extremsport auf einem Niveau geben, wie es das bislang in Europa nicht gibt. Die Politiker, die den Imagefilm des Projekts am Donnerstag in der Aufsichtsratssitzung der Entwicklungsgesellschaft sahen, waren tief beeindruckt.

    Zwischen den vier Hallen soll in der Mitte ein 200 Meter hoher Turm entstehen, in dem Platz für ein Hotel, Büros und Wohnungen ist. Auch 14.000 Quadratmeter Einzelhandel sind vorgesehen. […]

    Das Königshaus will in Europa zwei Jahreszeiten-Themenparks mit identischem Konzept auf einen Schlag bauen: Für den zweiten wird parallel im Großraum Istanbul nach einem geeigneten Grundstück gesucht. […]

    Für Wirtschaftsförderer Dr. Ulrich Schückhaus ist klar: „Das kann eine Riesenchance für Mönchengladbach sein.“ Dass das Konzept von Strahlkraft und Größe fast zu groß für eine mittlere Großstadt wie Mönchengladbach wirkt, ficht Schückhaus nicht an. […]

    Die ersten Reaktionen der Politiker sind fast schon euphorisch. […]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/saudis-planen-riesen-freizeitpark-im-jhq-aid-1.3902940

  27. 1662/IX Says:

    __

    Beratungsvorlage 1662/IX
    Beschwerden zur Folgenutzung JHQ
    ( The Seasons )
    FB 61 Stadtentwicklung und Planung

    https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html;jsessionid=6727878F524FE213927D82B9938FC00C

    Vorlagendokument (öffentlich)

    Beratungszustand
    In Beratung

    Vorlagenart Beratungsvorlage
    Freigabe am 01.06.2016

    Beschreibung Anregungen und Beschwerden zur Folgenutzung JHQ (Four Seasons) [ The Seasons, d. i. Brudermann / Hossary ]

    Anlage

    Bürgerantrag 1
    515Kb – pdf

    Bürgerantrag 2
    555Kb – pdf

    Beratungsvorlage 2194VIII + Ratsbeschluss vom 23.05.2012 pdf
    Beratungsvorlage 2194VIII + Beschluss.pdf – 83Kb – pdf

    Beratungsfolge

    Sitzung 10/IX am 08.06.16 17:00 – Ausschuss für Anregungen und BeschwerdenAusschuss für Anregungen und Beschwerden

    https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/Proposal.html?o=1&order=DESC&pvid=12494#current

    __

    Anregungen und Beschwerden zur Folgenutzung JHQ
    THE SEASONS

    [ Siegfried Markus Brudermann aus Kirchberg, Tirol, Östereich, und Nedal El Hossary aus Hanau, Hessen, Deutschland ]

    1662/IX

    Der Oberbürgermeister
    Mönchengladbach, 31.05.2016
    FB 61 Stadtentwicklung und Planung

    Beratungsvorlage

    Vorlagen
    Nr. 1662/IX

    Beratungsfolge:

    Ausschuss für Anregungen und Beschwerden
    08.06.2016

    TOP:

    Anregungen und Beschwerden zur Folgenutzung JHQ (The Seasons) Beschlussentwurf:

    Die Anregungen werden unter Hinweis auf den Ratsbeschluss vom 23.05.2012 (Beratungsvorlage 2194/VIII) zur Kenntnis genommen. Die Beschwerden werden zurückgewiesen

    […]

    Hans Wilhelm Reiners
    Anlage/n:
    Bürgerantrag 1
    Bürgerantrag 2
    Beratungsvorlage 2194/VIII
    Ratsbeschluss vom 23.05.2012

    file:///C:/Users/H1RB96b12x/AppData/Local/Temp/Temp1_Beschwerdeausschuss%2010.IX-1.zip/001%20-%20TOP-2_1662.IX_oeffentlich.pdf

    __
    __

    Niederschrift
    über die 9. Sitzung des Ausschusses für Anregungen
    und
    Beschwerden
    der Stadt Mönchengladbach am 20.04.2016

    […]

    Zu Punkt
    1
    Niederschrift über die 8. Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden am 09.12.2015 – öffentlicher Teil

    Ratsherr Schultz, DIE LINKE, merkt an, dass unter Tagesordnungspunkt 1 fälschlicherweise protokolliert sei, dass keine Einwendungen gegen die „Tagesordnung“ erhoben worden seien. Dies hätte Niederschrift heißen müssen.

    Weitere Einwendungen gegen die Niederschrift werden nicht erhoben.

    Zu Punkt
    2
    Seasons

    hier: Antrag der Fraktion DIE LINKE vom 08.04.2016

    Aufgrund des Geschäftsordnungsantrages wurde der Punkt von der Tagesordnung genommen.

    Zu Punkt
    3
    Anfragen und Mitteilungen

    Ratsherr Schultz, DIE LINKE, stellt die Anfrage, wie der Sachstand zur Bearbeitung des Bürgerantrages des BUND sei.

    Oberbürgermeister Reiners führt aus, dass unter dem Tagesordnungspunkt Anfragen und Mitteilungen keine Fragen zu Tagesordnungspunkten erlaubt seien.

    Dennoch könne gesagt werden, dass ein sehr komplexer Antrag des BUND vom März 2016 vorläge. Derzeit werde geprüft, ob die Voraussetzungen für einen Bürgerantrag gemäß § 24 4 Gemeindeordnung NRW vorlägen, um diesen im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden behandeln zu können.

    Darüber hinaus fände eine inhaltliche Prüfung des BUND-Antrages statt. Im Rahmen der vorhandenen Ressourcen sei eine abschließende Bearbeitung des Antrages bislang nicht möglich gewesen. Aus diesem Grund habe keine Vorlage der Verwaltung erstellt werden können.

    https://ratsinfo.moenchengladbach.de/ratsinfo/moenchengladbach/3655/UHJvdG9rb2xsdC1vZS0yMC4wNC5wZGY=/11/n/120952.doc

    __
    __

    Gabi Schmidt
    Mönchengladbach

    Mönchengladbach, den 19.04.2016

    An den
    Rat der Stadt Mönchengladbach
    c/o Herrn Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners
    Rathausplatz 1
    41061 Mönchengladbach

    Anregungen und Beschwerden („Bürgerantrag“) gem. § 24 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen (GO NRW)

    Folgenutzung JHQ Rheindahlen

    • Antrag auf Kündigung des im Mai 2014 als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, der BImA, dem FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern des „Seasons“ unterzeichneten MoU (Memorandum of Understanding), das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte

    • Antrag auf Kündigung der Vereinbarung vom 2. November 2015 (Vorvertrag) zwischen der Stadt Mönchengladbach einerseits und der DAWANT Company Ltd., Hongkong (d. i. Hans Brudermann, Dr.-Anton-Bruckner-Straße 20, 4840 Vöcklabruck, Österreich), sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO Dubai (d. i. Siegfried Markus Brudermann, Almweg 31, Kirchberg in Tirol, Österreich; Homepage-Admin: Nedal El Hossary, Bruchköbler Landstraße 51, 63452 Hanau, Deutschland), andererseits

    • Rückkehr zu den Vereinbarungen, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011 / 2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten

    • Aufbau und zeitnahe Inbetriebnahme der für das Gelände JHQ Rheindahlen geplanten Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 2000 Menschen zuzüglich der weiteren Notaufnahmeeinrichtung mit 500 Plätzen am selben Ort

    Antrag

    Gabi Schmidt und Edward von Roy beantragen hiermit, der Rat der Stadt Mönchengladbach möge wie folgt beschließen:

    Erstens

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach beauftragt den Oberbürgermeister, das im Mai 2014 als Ergebnis einer Gesprächsrunde mit der Stadt Mönchengladbach, der BImA, dem FB 60/61/64 der Stadtverwaltung Mönchengladbach sowie der WFMG und den Projektentwicklern unterzeichneten MoU (Memorandum of Understanding), das die grundsätzliche Zusammenarbeit der Parteien zum Inhalt hatte, zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.

    Zweitens

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach beauftragt den Oberbürgermeister, die am 02.11.2015 beratene und von ihm für die Stadt Mönchengladbach (Stadt) unterschriebene Vereinbarung (Vorvertrag) zwischen der Stadt und der DAWANT Company Ltd. (DAWANT), Hongkong, vertreten durch Hans Brudermann (Chairman) und Siegfried Markus Brudermann (Partner Tourism-Projects), sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO (SEASONS), Dubai, vertreten durch seinen Vorsitzenden Nedal El Hossary, mit sofortiger Wirkung zu kündigen bzw. zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu beenden, die Kooperation mit den genannten Gesellschaften einzustellen und keine Fortsetzung des Projekts „Seasons“ zu planen.

    Drittens

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach möge die Rückkehr zu den Vereinbarungen beschließen, die seinerzeit im Rahmen des Werkstattverfahrens 2011 / 2012 Wohnnutzung und Gewerbe ausschlossen und naturorientierte Nutzungen in den Vordergrund stellten. Die „monumentale Fiktion“ eines Erlebnis-, Kongress- und Hotelzentrums ist zu verhindern, weil sie den Ergebnissen der Werkstattgespräche zuwiderläuft und mit den als Projekt „Seasons“ geplanten über 500 Wohneinheiten und bis zu 120 Büroeinheiten de facto einen neuen Stadtteil errichten wird; neben MG-Rheydt und Mönchengladbach-City wäre das ehemalige JHQ Rheindahlen dann ein drittes Stadtzentrum.

    Viertens

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach möge sich für Aufbau und zeitnahe Inbetriebnahme der für das Gelände JHQ Rheindahlen geplanten Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für 2000 Menschen zuzüglich der weiteren Notaufnahmeeinrichtung mit 500 Plätzen am selben Ort aktiv einsetzen und alle hierfür notwendigen Schritte veranlassen.

    Begründung und Quellen

    Zu Erstens

    […]
    [ Beratungsvorlage 1662/IX
    10. Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden
    08.06.2016 ]

    http://www.aachener-zeitung.de/lokales/region/jhq-gelaende-arabische-investoren-planen-riesigen-erlebnispark-1.1199694

    https://www.phantafriends.de/topic/483-neuer-freizeitpark-in-m%C3%B6nchengladbach/#comment-33889

    http://www.nabu-naju-tribsees.de/gb07/gbuch.php?seite=1

    http://www.nabu-hagen.de/g%C3%A4stebuch/

    http://www.rottenplaces.de/main/?p=15050

    __

  28. Siddeeq Ghuroob Says:

    Ingo Tscharnke, der als Location-Scout in mehreren Ländern nach einem geeigneten Platz für das Riesenprojekt gesucht hat, sagte der RP: „Wir werden das Seasons definitiv bauen. Und Mönchengladbach ist wegen seiner Lage eine coole Location, von der wir überzeugt sind.“ Eine Alternative gibt es laut Tscharnke in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Istanbul, Tilburg und eine belgische Stadt hätten Interesse gezeigt. Alle drei kämen aus unterschiedlichen Gründen jedoch nicht in Frage. Tscharnke spricht von zwei Milliarden Euro, die eine europäische Großbank für das Invest zugesichert habe.

    Die Vertreter der Stadt, die Tscharnke aus mehreren Verhandlungsrunden kennen, sind eher skeptisch ob dieser Aussagen. Tatsächlich wird aber zu dem Thema kontinuierlich weiter verhandelt – und zwar mit zwei Investorengruppen, die unabhängig voneinander an der Realisierung arbeiten. Das sei bei Projekten dieser Größe eher die Regel als die Ausnahme.

    Tscharnke nennt im Gespräch Details zum Stand der Verhandlungen. Der Grundstückseigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), habe ein Kaufangebot für das Gelände gemacht, das deutlich über 100 Millionen Euro liege. Allein 40 Millionen kostet der Abriss der über 2000 Gebäude. Den Seasons-Planern reichen gut 100 Hektar. […]

    Vier riesige Hallen mit Trendsportarten, allein die Winter-Halle soll mehr als 100.000 Quadratmeter Fläche haben. Zur Frühlingshalle soll eine riesige Wildwasser-Bahn gehören. Darum sei der Begriff Freizeitpark im Zusammenhang mit dem Seasons auch irreführend. […]“

    [ Vom unbekümmert faktenfern tätigen SEASONS-Märchenerzähler Ralf Jüngerrmann. Quelle: Zwei Investorengruppen wollen Seasons bauen. In: Rheinische Post vom 13.06.2016. ]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/zwei-investorengruppen-wollen-seasons-bauen-aid-1.6041882

    .
    .

    Akkermann, Tod und Entropie
    arthouse tacheles: 27.02.2008, Goldener Saal
    Bühnenbild: Ingo Tscharnke

    http://www.torstensense.de/ts_komponist.html

    http://extern.peoplecheck.de/link.php?q=ingo+tscharnke&url=http%3A%2F%2Fwww.arture.eu%2F0%2Ct%2Cfind_persons.html

    zum sterben schön
    Kunsthaus Tacheles
    Bühne: Ingo Tscharnke

    http://extern.peoplecheck.de/link.php?q=ingo+tscharnke&url=http%3A%2F%2Fwww.zum-sterben-schoen.com%2Fdeutsch%2F0334ed98e5143fd05%2Findex.html

    Geschmacksmusterregister: Ingo Tscharnke

    Erotiksitz. – Warenklasse 21-03
    Reichstagssouvenire – Warenklasse 11-02

    http://peoplecheck.de/s/ingo+tscharnke

    .

    Locarno Klassifikation – 9. Ausgabe

    KLASSE 21
    Spiele, Spielzeug, Zelte und Sportartikel

    21-03
    Andere Vergnügungs- und Unterhaltungsartikel
    Anmerkung:
    (a) Einschließlich Jahrmarktvergnügungseinrichtungen und Glücksspielautomaten.
    (b) Ausgenommen Spiele und Spielzeug (Kl. 21-01) und die anderen in die Klassen 21-01 oder 21-02 einzuordnenden Artikel.

    KLASSE 11
    Ziergegenstände

    11-02 Nippessachen, Tisch-, Kamin- und Wandschmuck, Vasen und Blumentöpfe
    Anmerkung:
    Einschließlich Skulpturen, Mobiles und Statuen.

    http://dpma.de/docs/service/klassifikationen/locarno/einteilungderklassenundunterklassenmitanmerkungen.pdf

    .

    DER SPIEGEL, 31.07.1995
    Partys Tequila im Untergrund

    Partys in unterirdischen Katakomben sind die neueste Attraktion der Berliner Szene.

    […] „Einen besonderen Kick haben die Leute immer gesucht. Heute haben wir bessere Möglichkeiten, deshalb sind die Kicks heftiger“, glaubt Ingo Tscharnke. Der 39jährige organisiert seit zwei Jahrzehnten skurrile Feste. Und neuerdings auch solche, welche sein Stammpublikum sonst scheut: kommerzielle Großveranstaltungen. Mehrere tausend Techno-Freaks ravten nach der Love Parade im „Time-Tunnel“: In den weißgekachelten Fußgängerwegen unter dem Alexanderplatz heizten zwölf DJs und eine zehnköpfige Live-Band ein.

    Gern hätte Tscharnke, dessen Alt-Hippie-Erscheinung nicht sofort auf einen Mann vom Techno-Fach schließen läßt, auch die benachbarte sechsspurige Autounterführung in Beschlag genommen. […]

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9206124.html

    .

    [ Vielleicht suchte ein Herr Tscharnke 2011 jemanden, der, anders als er selbst, Ahnung hat von lokaler Ökologie bzw. Agrarwirtschaft und Permakultur … für den Raum Baku, Aserbeidschan. Vielleicht auch nicht. E-Mail-Partikel STRABAG: „ingo tscharnke“ strabag im Netz ansonsten satte 0 Treffer (null, nichts). ]

    Permaculture Designer in Azerbaijan
    Type of job: freelance
    About the Job: We are located next to the Caspian Sea in the city of Baku. At the moment we are preparing the rough landscaping according the requirement of the architect. So far nobody around here knows, what would be the best to put into the soil, that it will be more less maintenance free and still lock nice. We would like a permaculture designer to help us with this project.
    Contact:Ingo Tscharnke
    ingo.tscharnke@strabag.com
    Closing date for applications: Saturday, 12 February, 2011
    Location: Azerbaijan

    https://www.permaculture.org.uk/job/permaculture-designer-azerbaijan

    .

    Global Design Database

    International Registration Number
    DM/082 311
    Date of the international registration
    27.04.2013

    INGO TSCHARNKE
    Grünbergerstr. 65, [ Straße falsch, gibt es so nicht, s. u. ]
    10245 Berlin (DE)

    Ingo Tscharnke, Grünbergerstr. 65, 10245 Berlin

    Indication of products
    Cigarette with filter proportion

    Description of the characteristic features of the design(s), or matter for which protection is not sought

    The light green area represents the filter proportion, whereby the white area represents the tobacco proportion

    .

    [ Proportion von Zigarette und Filter: Blassgrün zu Weiß. Zum obigen Text, nachdem ja der Tabakbereich grünlich sein sollte, offensichtlich umgekehrt gemalt. Alles nicht so wichtig. ]

    http://www.wipo.int/haguebulletin/image/D082311/001_000/2013/49

    .

    [ Korrekte Adresse gefällig?
    Grünbergerstraße (Grünbergerstr.) ist falsch und gibt es nicht,
    Grünberger Straße (Grünberger Str.) ist korrekt. ]

    Tscharnke Ingo
    Grünberger Str. 65, 10245 Berlin, Friedrichshain

    http://www.dasoertliche.de/Themen/Gr%C3%BCnberger-Str/Berlin-Seite-12.htm

    http://de.411num.com/ingo_tscharnke/

    [ Nicht nur keine Homepage, auch kein Facebook oder Twitter. ]

    https://nuwber.de/person/10542574

    .
    .

    Akkermann, Tod und Entropie
    Bühnenbild: Ingo Tscharnke

    .

    .

    [ Mehr gibt das Netz nicht her zu dem durch SEASONS-Traumfabrikant Ralf Jüngermann hochhgejubelten „Ingo Tscharnke, der als Location-Scout in mehreren Ländern nach einem geeigneten Platz für das Riesenprojekt gesucht hat“. ]

    .

  29. Juanita Says:

    ::

    BUND wendet sich an den Landtag

    (Veröffentlicht am 31. Juli 2016 von Heinz Rütten)

    BUND-Petition zum Seasons-Freizeitparkprojekt im JHQ.
    Umweltverband kritisiert manipulativen Umgang mit Bürgerantrag.

    Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisgruppe Mönchengladbach, hat sich mit einer Petition an den Petitionsausschuss des Landtags gewandt. Darin kritisiert er die manipulative Verfahrensweise der Verwaltung bei der Erstellung der Beratungsvorlage für den Beschwerdeausschuss aufgrund seines Bürgerantrags vom 06.03.2016. In diesem hatte der BUND u.a. gefordert, der Rat der Stadt möge den Oberbürgermeister beauftragen, die am 06.11.2015 unterzeichnete Vereinbarung zwischen der Stadt und der DAWANT Company Ltd., Hong Kong, sowie der THE SEASONS GLOBAL FZCO, Dubai, die die Realisierung des Freizeitparks „Four Seasons“ auf dem JHQ-Gelände zum Gegenstand hat, mit sofortiger Wirkung zu kündigen bzw. auslaufen zu lassen, die Kooperation mit den genannten Gesellschaften zu beenden, alle Planungen für eine Fortsetzung des Projekts „Seasons“ einzustellen und Alternativen zu verfolgen. Der Beschwerdeausschuss hat in seiner Sitzung am 08.06.2016 dieses Anliegen zurückgewiesen.

    Die Begründung für die Zurückweisung des BUND-Anliegens in der Vorlage erschöpft sich allerdings in der Aufnahme von Zitaten des Oberbürgermeisters aus dessen Mitteilung in der Ratssitzung am 27.04.2016 zum Seasons-Projekt. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den schwerwiegenden Einwänden des BUND findet nicht statt. In der Petition wirft der BUND der Verwaltung nun vor, in der vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung des Planungsdezernats erarbeiteten Beschlussvorlage durch eine bewusste Auswahl der Zitate gezielt glauben machen zu wollen, dass das Freizeitparkprojekt im JHQ „gestorben“ sei. Es wird der irreführende Eindruck erweckt, dass die Vereinbarung am 6.03.2016 ausgelaufen und zudem das Projektvorhaben nicht mehr vereinbar sei mit den städteplanerischen und entwicklungspolitischen Zielen der Stadt. Unterdrückt hat die Verwaltung aber die weitere Aussage des Oberbürgermeisters in der Mitteilung vom April, dass die Stadt weiterhin für Gespräche mit den Gesellschaften DAWANT und SEASONS GLOBAL auf Basis der ursprünglichen Projektidee des Freizeitparks zur Verfügung stehe. Der Oberbürgermeister weist ausdrücklich darauf hin, dass es keine generelle Absage des Seasons-Projekts durch die Stadt gebe.

    Diese Verfahrensweise, so der BUND, offenbart eine gewollte Lenkung des Abstimmungsverhaltens der Ausschussmitglieder. Diese zielte offensichtlich darauf ab, der CDU-/SPD-Mehrheit im Ausschuss ohne weitere öffentliche Diskussion eine Zurückweisung des Bürgerantrags zu ermöglichen, da ihn Zeitablauf und neue Faktenlage überflüssig gemacht hätten. Die CDU-/SPD-Ausschussmitglieder folgten dann auch ohne Wortbeitrag der Beschlussempfehlung der Verwaltung, obwohl sie als Ratsmitglieder den vollständigen Inhalt der Mitteilung des Oberbürgermeisters vom April kennen dürften. Aber selbst noch in der Ausschusssitzung mussten sowohl der Oberbürgermeister als auch Planungsdezernent Dr. Bonin auf Nachfrage von Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und FDP erklären, dass die Stadt weiterhin Gespräche mit den Projektentwicklern zur Realisierung des Seasons-Projekts führe.

    Der BUND stellt fest, dass die Vorgehensweise der Verwaltung wie auch die Behandlung seines Anliegens in der Ausschusssitzung durch die CDU-/SPD-Mehrheit jeglichen Respekt vor dem Institut des Bürgerantrags vermissen lassen, mit dem jedem Bürger das Recht eingeräumt wird, den Rat der Stadt zu veranlassen, sich mit einem bestimmten Begehren zu befassen. Die Verhaltensweisen von Verwaltung und Teilen der Politik seien unakzeptabel. Mit der Petition bittet der BUND den Landtagsausschuss um Einwirkung auf die für die aufgezeigten Missstände Verantwortlichen, damit der unehrliche Umgang mit Bürgeranträgen nicht Teil des etablierten Politikbetriebs in der Stadt wird. Näheres unter http://www.bund-mg.de

    http://bund-mg.de/bund-wendet-sich-an-den-landtag/

    ::
    ::

    (Rheinische Post (RP) am 4. August 2016)

    BUND schaltet wegen des Seasons-Projekts Landtag ein

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/bund-schaltet-wegen-des-seasons-projekts-landtag-ein-aid-1.6161046

    ::

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