455. Freiburger Deklaration

Kein liberaler Islam in Sicht

Statt auf dem weltweiten Durchsetzen universeller Menschenrechte zu beharren und, damit, Schariagehorsam und Schariagesetze zurückzuweisen, entwirft man die soundsovielte angebliche Islamreform. 2016 wird der Islam reformiert vom Abteilungsleiter für Islamische Theologie / Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg als dem Initiator der Freiburger Deklaration Abdel-Hakim Ourghi (Deutschland) sowie von Dr. Amer Albayati (Österreich), Saïda Keller-Messahli (Schweiz), Dr. Elham Manea (Schweiz) und Ali Ertan Toprak (Deutschland).

Zu den muslimischen Erstunterzeichnern gehört Lale Akgün (Aufstand der Kopftuchmädchen; vgl. Sägefisch 343. Lale Akgün und der Liberale Islam), einst Politikerin (SPD) und nun Leiterin einer in der NRW-Staatskanzlei angesiedelten Kompetenzstelle. Schon im Mai 2013 hatte sich Akgün im Rahmen der Kritischen Islamkonferenz 2013 für die Gründung eines Verbandes liberaler Muslime eingesetzt. Warum das auch 2016 nichts wird mit der Islamreform und die am Thema Islam vorbeiredende Freiburger Deklaration keine Unterstützung verdient, erzählt Jacques Auvergne.

Vor 60 Jahren wurde die Islamische Republik ausgerufen, das 1956 von allem Nichtislamischen befreite „Land der Reinen“, Pakistan. Wie in allen vom Islam geprägten sprich vom Islam beherrschten Staaten haben sich auch alle pakistanischen Gesetze im Einklang mit der Scharia zu befinden, darf kein Paragraph Koran und Sunna (anglis. sunnah) zuwiderlaufen:

The Constitution of Pakistan, Part IX: 227 (1) All existing laws shall be brought in conformity with the Injunctions of Islam as laid down in the Holy Quran and Sunnah, in this Part referred to as the Injunctions of Islam, and no law shall be enacted which is repugnant to such Injunctions.[1]

Pakistanwerdung als Schariatisierung (Islamisierung) des Territoriums, von Pakistan nach Deutschland. Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) gründet sich auf Koran und Sunna unverhandelbar plus eine situationsbezogen (vgl. Freiburger Deklaration, s. u.: „immer wieder neu zu überdenken, weiterzuentwickeln und sie in Einklang mit der Lebensrealität zu bringen“) abzuschmeckende Prise Grundgesetz. Geschäftsordnung in der Fassung vom 28.03.2007:

„Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinationsrats. Dieser Grundsatz darf auch durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.“[2]

Menschenrechtsuniversalisten denken über und träumen von der global verwirklichten AEMR, geboten sorgsam arbeitende Journalisten, Aufklärungshumanisten und Pädagogen denken und träumen von Presse, Universität und Schule ohne religiöse namentlich islamische Zensur. Die deutsche Pressezensur indessen ist derart weit gediehen, dass die Grundrechtswidrigkeit von Scharia (Islam) und Fiqh (auch Islam), dass überhaupt islambezogene Fakten wie Zwang zum Hidschab, neunjährige Kindbraut und schafiitische (islamische) verpflichtende FGM allenfalls verharmlost und aufgehübscht zur Sprache kommen dürfen. Bereits das Wort Scharia fällt in den Parlamenten, wenn überhaupt, kalkuliert verzerrt sowie auf dem einer freiheitlichen Demokratie unangemessenen Niveau von angestrengter Geistlosigkeit. Und darum geht es der globalen Schariabewegung und ihren Komplizen, statt zu denken darf der werdende Untertan träumen.

Wir träumen von einer Islamreform.

Anders als im Kalifat sind im freiheitlichen Rechtsstaat auch Muslime gerade keine Sorte Mensch. Nicht als Weltbürger soll sich der Angehörige der Spezies Muslim empfinden und verstehen, geht es nach der Freiburger Deklaration, die ohne rot zu werden von der „europäischen Kultur“ schwärmt und die irgendeiner ebenso wenig definierten „Moderne“ huldigt:

Von einer Aufklärung, aus der eine muslimische Gemeinschaft erwächst, die sich als integralen Bestandteil der europäischen Gesellschaft sehen will, die offen und neugierig gegenüber ihren Mitmenschen, der europäischen Kultur und den Herausforderungen der Moderne ist.

Weltbürgertum und Wissenschaftlichkeit waren gestern? Und sind Pierre Vogel oder Tariq Ramadan denn etwa nicht „offen und neugierig“? Im Übrigen ist die AEMR, um die es hätte gehen müssen, nicht nur in der „europäischen Gesellschaft“ gültig oder für diese entworfen, sondern global.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die Frieden, Toleranz und Nächstenliebe predigt und lebt, die Gleichberechtigung predigt und lebt, die Respekt vor anderen Religionen und anders denkenden Menschen predigt und lebt.

Das hätte Fethullah Gülen nicht schöner sagen können. Unser Nein zu einer Hochachtung („Respekt“) vor dem Chitan al-inath (indones. sunat perempuan) als der islamischen FGM wie auch vor der Jungenbeschneidung, ganz und gar keine Duldung („Toleranz“) der Verheiratung neunjähriger Mädchen.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die alle Formen der individuellen Persönlichkeitsentfaltung respektiert und schützt, die alle Formen der individuellen Lebensgestaltung respektiert und schützt, die alle Formen des Miteinanders und alle Lebensformen respektiert und schützt.

Antrag abgelehnt, denn dann – „alle Formen“, steht da! – müssten wir ja auch den authentischen Muslim Lifestyle („Lebensgestaltung“) mit Zwang zum Hidschab oder Zweit- bis Viertfrau toll finden. „Alle Lebensformen“ „respektieren“ und integrieren alles, eben auch das Islamische Recht.

Der Islam sieht den Glauben durchaus auch als eine sehr persönliche Sache zwischen dem Einzelnen und Allahgott, schlimmstenfalls brennt der Missetäter auf Dauer im Feuer.

Wir träumen von einer muslimischen Gemeinschaft, die den Glauben als eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und dem Einzelnen sieht, die sich nicht davor scheut, ihre Religion kritisch zu hinterfragen und ihre Positionen immer wieder neu zu überdenken, weiterzuentwickeln und sie in Einklang mit der Lebensrealität zu bringen.

Jeder Muslimbruder fordert sinngemäß dazu auf, islamstrategische „Positionen immer wieder neu zu überdenken, weiterzuentwickeln und sie in Einklang mit der Lebensrealität zu bringen“.

Wir Bürger benötigen und fordern Rechtssicherheit, keine „Werte“.

Unsere Werte

Man beachte das Wort Kontext auch in der Freiburger Deklaration. ECFR-Scheich Mustafa Cerić (The challenge of a single Muslim authority in Europe) schreibt context (in the context of its time and space).

Wir stehen für ein humanistisches, modernes und aufgeklärtes Islamverständnis im zeitgemäßen Kontext und verstehen uns selbst als säkulare Musliminnen und Muslime.

Über die Scharia hatte der dem Muslimbruder-Cheftheologen Yusuf al-Qaradawi unterstehende Scheich aus Bosnien gesagt: „[The sharı’a] is the perpetual principle on the basis of which each and every generation of Muslims has the right and the duty to make judgments about good and evil, right and wrong, in the context of its time and space in accordance with its own experience.“[3]

2016 als Reformmuslim ohne nähere Bestimmung humanistisch oder modern zu sagen reicht nicht, auch die DDR beispielsweise, Heinrich Deiters, sprach vom realen Humanismus. Und auch die Muslimbruderschaft hält sich selbst für ausgesprochen modern. Die laut Allahs Rede (Koran) bis zum Tage der Auferstehung gültige Scharia selber ist zeitlos, die Forderung nach aktualisiertem Schariaverständnis („modernes […] Islamverständnis“) geht entweder ins Leere oder entspricht gerade dem auf Erden in Zeit und Raum (time and space, Cerić) mehr und mehr totalitär aufzuspannenden Fiqh (schariakonformes Gesetzschaffen und Gerichtswesen) der durchzusetzenden Herrschaft Allahs.

Unserem Koranverständnis nach beruht der Glaube auf der ganz persönlichen und individuellen Beziehung des Einzelnen zu Gott. Der Glaube stellt eine Quelle dar für Spiritualität, Resilienz und innere Stärke.

Das gibt Geduld (ṣabr) auf dem Weg zum Sieg. Auch der Glaubenskampf (Dschihad) schließlich ist sehr spirituell.

Sayyid Qutb (Sayyid Quṭb) weist auch nur die Möglichkeit einer Separierung von Ibadat und Mu’amalat (fiqh al-ʿibādāt – fiqh al-muʿāmalāt), gottesdienstlichem und zwischenmenschlichem Aspekt muslimisch zu leistender Pflichterfüllung, scharf zurück:

„In the Quranic terminology both these are linked and both are meant do declare Allah’s divinity and man’s subjection. […] This division made by the jurists became the cause of many misunderstandings with the passage of time. This is a misunderstanding. Islam does not admit of such kinds of division and limits. Islam is a unity and such a kind of concept is against its very basis“ – „The division of human actions into “worship“ or ibadat and „human affairs“ or mu’amalat […] was a grave distortion of the Islamic concept.“[4]

Qutb fügt nicht nur die Pflichten Allah gegenüber und die Pflichten den Menschen gegenüber zusammen, sondern subsumiert alle Mu’amalat pauschal unter Ibadat. Jedenfalls diesem Wort der Freiburger Deklaration also hätte sich der islamische Denker und 1966 hingerichtete Theoretiker der ägyptischen Muslimbruderschaft ohne weiteres anschließen können: „der Glaube auf der ganz persönlichen und individuellen Beziehung des Einzelnen zu Gott“.

Weiter im Text der Freiburger Deklaration. Ist außerislamische, aus dem Bereich des Nichtislamischen stammende Kritik der Religion von Koran und Sunna nicht zuzumuten oder jedenfalls verzichtbar? Und wie sehr darf das künftige Programm das einst logische Gesamtbild zerreißen (differenzieren), solange etwa, bis Zwang zu Hidschab und Genitalbeschneidung (FGM und MGM) „im demokratischen Sinne“ allerseits integriert worden sind?

Gleichzeitig sehen wir innerislamische Kritik als unerlässlich an. Dabei darf Islamkritik nicht mit Islamophobie verwechselt werden, denn sie ist im demokratischen Sinne geboten, um ein differenziertes Aufklärungsprogramm innerhalb der muslimischen Gesellschaft auf den Weg zu bringen.

Universelle Menschenrechte weichen dem „interkulturellen Dialog mit allen Religionen und Weltanschauungen“. Kalifatsbewegung oder Nationalsozialismus sind ja vielleicht auch Weltanschauungen, in jedem Fall will man „mit allen“ ins Gespräch kommen:

Wir betonen den interkulturellen Dialog mit allen Religionen und Weltanschauungen, und wir setzen uns aktiv dafür ein. Sowohl die Religion als auch der Glaube dürfen und sollen ständig hinterfragt, beurteilt und ergründet werden. Dies sehen wir als den wichtigsten Weg auf der ständigen Suche nach Wahrheit an.

Wissenschaftlichkeit, AEMR und GG allerdings wollen verwirklicht und verteidigt werden und gerade nicht in erster Linie „ständig hinterfragt, beurteilt und ergründet“. Auch die von Allah gegebene unveränderliche Scharia indes übersteigt das menschliche Verstehen und das Finden des optimalen Fiqh ist für die Macher der Freiburger Deklaration gewiss ein veritabler „Weg auf der ständigen Suche nach Wahrheit“.

„Für die Ulama im Westen gehört die Errichtung eines die muslimischen Minderheiten betreffenden rechtmäßigen Fiqh (Islamjurisprudenz) zu den bedeutendsten Herausforderungen“, Tariq Ramadan.[5]

Aufgrund dessen unterstützen und fordern wir einen konstruktiven, offenen und kritischen Diskurs innerhalb der muslimischen Gemeinschaft. Meinungsvielfalt und Meinungsverschiedenheit als essenzielle Basis für die Freiheit sind nicht nur erwünscht, sondern unerlässlich, um zu einem modernen und humanistisch geprägten Islamverständnis zu kommen.

Im Zentrum der Religion steht der Mensch mit seinen Bedürfnissen, Stärken und Schwächen, seiner Fähigkeit zu Vernunft und zu Empathie.

Islamisch reif, erwachsen (schariapflichtig) sind die Neunjährige und der Fünfzehnjährige und beide zeigen, öffentlich überprüfbar, durch vollumfängliche Erfüllung der Schariapflichten ihre Kompetenz von Verantwortungsbereitschaft und Rücksichtnahme („Fähigkeit zu Vernunft und Empathie“).

„Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“, Muhammet Balaban von der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA).[6]

Der reformierte Islam geht vom mündigen, selbstbestimmten, empathischen und von der Vernunft geleiteten Menschen aus, der selbstverantwortlich handelt und mit den Freiheiten, die ihm dieser Staat und diese Gesellschaft bieten, verantwortungsvoll umgehen kann.

Zunächst wäre zu klären ob mit Vernunft, vgl. auch Koran in 38:29 (damit diejenigen, die Verstand haben, sich mahnen lassen), Aql (ʿaql) gemeint ist.

Von einklagbaren Rechten auch für Islamkritiker oder Islamapostaten steht da nichts, nur von irgendwelchen, sicherlich erfreulich hohen, angebotenen Möglichkeiten („Freiheiten“). Jeder Islamisierer nutzt diese „Freiheiten, die ihm dieser Staat und diese Gesellschaft bieten“ in seinem Sinne bereits heute „verantwortungsvoll“, nämlich zur Errichtung der Herrschaft Allahs.

Da der Initiator, das ist Abdel-Hakim Ourghi, der Leiter der islamischen Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg, sowie die muslimischen Erstunterzeichner, unter ihnen die einstige SPD-Bundestagsabgeordnete (2002 bis 2009) und seit 2013 Leiterin des Projektbüros für nachhaltige Beschaffung und faire Beschaffung in Nordrhein-Westfalen (Staatskanzlei) Lale Akgün, ebenso wie die nichtmuslimischen Mitzeichner der Freiburger Deklaration zusagen, mit dem organisierten deutschen Islam auf lange Sicht zusammenarbeiten zu wollen („Zur Vertretung der Muslime gegenüber dem Staat streben wir die Bildung eines Rates an, der sich aus Mitgliedern konservativer Verbände sowie Mitgliedern eines reformierten liberalen Islams zusammensetzt“), also offensichtlich auch mit den vier KRM-Verbänden Islamrat IR – Zentralrat der Muslime ZMD – DITIB – VIKZ, kann doch wohl auch für deren Verantwortliche wie Burhan Kesici und Hintermänner wie Ibrahim el-Zayat gelten, dass sie mit genannten Freiheiten „verantwortungsvoll umgehen“ können. Oder zählen Kesici und el-Zayat etwa nicht zu den „mündigen, selbstbestimmten, empathischen und von der Vernunft geleiteten Menschen“?

Burhan Kesici ist Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland und stellvertretender Vorsitzender der zur islamischen Millî Görüş gehörenden Islamischen Föderation Berlin. Ibrahim el-Zayat sitzt im Vorstand der Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE) und im Vorstand der von ihm 1995 mitgegründeten Gesellschaft Muslimischer Sozial- und Geisteswissenschaftler/Innen (GMSG) in Köln, wurde 2008 sowohl als Europaberater der Islamischen Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (ISESCO) als auch als „Trustee“ des durch die Muslimbruderschaft geführten Institut Européen des Sciences Humaines (IESH) vorgestellt, war 2002 bis 2010 Präsident des deutschen Zweiges der Muslimbruderschaft als der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD, 1958 in München gegründet) und ist heute der Verwalter der etwa 300 deutschen Milli-Görüş-Moscheen. Ob mit Kesici oder el-Zayat im Dialog – „Im Zentrum der Religion steht der Mensch“ (Freiburger Deklaration).

Welche Menschenrechte sind unveräußerlich, Paris 1948 oder Kairo 1990 oder ein postmodern lässiger Mix aus beidem?

All men are equal in terms of basic human dignity and basic obligations and responsibilities.[7] Alle Menschen sind gleich in Sinne der grundlegenden Menschenwürde sowie der Grundrechte und Grundpflichten.[8]

Das Fundament für diese Freiheiten bilden die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte. Demnach hat jeder Mensch das Recht, in völliger Freiheit und selbstbestimmt über sein Leben und seinen Glauben zu bestimmen. Alle Menschen sind gleichberechtigt und gleichwertig.

Hier hätte man sich dazu bekennen müssen, dass der muslimische Vater oder Großvater einer jungfräulichen Tochter als sogenannter Wali mudschbir (walī muǧbir, von walī schariarechtlicher Vormund und aǧbara zwingen) das Mädchen im Islam zwangsverheiratenden darf, in Deutschland aber nicht, und dass der islamfromme Freund der Verheiratung neunjähriger Mädchen, nennen wir ihn Cemali Meço (Τζεμαλή Μέτσο) als den Mufti der nordgriechischen Stadt Komotiní, ganz und gar nicht das Recht hat, „in völliger Freiheit und selbstbestimmt über sein Leben und seinen Glauben zu bestimmen“.

Auch das in sein Beschnittenwerden oder Verheiratetwerden ggf. einwilligende kleine Mädchen ist nicht handlungsautonom („gleichberechtigt und gleichwertig“), sondern zu schützen bis zum Alter, so unsere Forderung, von eben nicht zwölf oder 14 oder 16 Jahren, sondern von 18 Jahren. Auf diese nicht durch Feilschen oder Geplapper von genitaler Selbstbestimmung (genital autonomy) zu unterlaufende Altersgrenze werden wir gleich, beim Thema Kinderehen, noch einmal zu sprechen kommen müssen.

1. Darauf fußend lehnen wir Diskriminierungen jedweder Art ab. Dazu gehören insbesondere auch Antisemitismus und Homophobie.

Immerhin bekennt man sich im Folgenden gegen die islamische Polygamie, Vielehe, gemeint ist Polygynie. Doch bereits die islamische Einehe diskriminiert die Frau, die per Talaq (ṭalāq) einfach so verstoßen werden kann und damit ihre Kinder verliert. Lediglich von Moschee zu reden reicht ebenfalls nicht, denn schariakonform heiraten ließe sich auch vor einem Gericht (civil marriage that is done in a court), ggf. nach Aushandlung des Ehevertrages in einem Scharia-Amt bzw. Islamischen Zentrum (Islamic centre), wie der entsprechende Fatwa von Scheich al-Munajjid feststellt.[9]

2. Wir stehen uneingeschränkt für die Gleichberechtigung von Mann und Frau ein. Diskriminierungen, insbesondere religiös begründete Diskriminierungen von Frauen lehnen wir strikt ab. Wir lehnen die Vielehe als frauenfeindliche Form der Partnerschaft ab. Ebenso lehnen wir sogenannte Imam-Ehen ab, also Eheschließungen, die in einer Moschee stattfinden und vor dem Gesetz keine Gültigkeit haben.

Vor dem islamischen Gesetz haben sie Gültigkeit und das deutsche Gesetz könnte man ja ein wenig mehr an das islamische anpassen.

In der Realität sind Frauen oftmals Leidtragende bei diesen Eheschließungen, denn aus diesen Ehen leiten sich weder Rechtsansprüche bei Unterhalt oder Rente noch Steuervorteile ab. Den Männern hingegen bietet die Imam-Ehe die Möglichkeit, am Gesetz vorbei eine Vielehe zu führen.

Das Mädchen ist islamisch mit neun Jahren, neun Mondjahren, also acht Jahre acht Monate, religiös reif und religionsrechtlich erwachsen – nicht nachvollziehbar daher, dass die Freiburger Deklaration Volljährigkeit bzw. Minderjährigkeit nicht als 18 Jahre alt definiert:

3. Ebenso lehnen wir sexuellen Missbrauch von Minderjährigen in Form von sogenannten Kinderehen ab. Die körperliche und seelische Unversehrtheit ist ein hohes und absolut schützenswertes Gut.

Im Islam ist der Sex mit der neunjährigen Ehefrau kein sexueller Missbrauch, sondern sexueller Gebrauch. Körperliche Unversehrtheit wiederum ist die islamische Hurma (ḥurma). In Theorie und Praxis der körperlichen Unversehrtheit, in die Hurma integriert Allahgott am natürlichen Ort befindliche ebenso wie abgehackte Hände und Köpfe.

Keine Heirat unter 18 Jahren hätte man fordern müssen. Vorbildlich macht das die Petition vom 20.08.2016, Pet 4-18-07-99999-036062 Keine Heirat unter achtzehn – auch nicht auf Kinderwunsch. Denn Islamverkünder Mohammed heiratete eine Sechsjährige, um dann mit der neun Jahre alten Aischa Geschlechtsverkehr zu haben und das Handeln (Sunna; Sira) des Propheten ist vorbildlich und von jedem Muslim nachzuahmen. Die über Islam und Kinderehen redende Freiburger Deklaration hätte (mindestens) diesen Teil von Mohammeds Leben, nämlich Ehe und Sex mit dem Kind Aischa, zurückweisen müssen – das wagen die die sogenannten Reformmuslime erst gar nicht.

Die kinderfeindliche Forderung sowohl der Islamisierer als auch der Multikulturellen bzw. Postmodernen (bzw. Päderasten) nach dem Aushandeln der rechten Altersgrenze, Stichwort: age of consent, wird kommen, beim Thema Kinderehen wie bereits seit 2012 in der Beschneidungsdebatte (demnächst islamische FGM).

Beschneidung der Jungen und Mädchen ist offensichtlich keine Gewalt:

Deshalb distanzieren wir uns von jeglicher Art von körperlicher und seelischer Gewalt, sei es in Form von gesetzlichen Strafen, als Mittel der Konfliktlösung oder als erzieherische Maßnahmen. Daraus ergibt sich ganz klar, dass wir die Todesstrafe und Körperstrafen als unmenschlich und überwunden ansehen und sie ablehnen.

Warum keine Forderung nach unverzüglicher Abschaffung der Todesstrafe in Saudi-Arabien und im Iran nebst Aufruf zum Wirtschaftboykott, solange dort islamrechtlich umgebracht wird?

Bekleidungszwänge murmeln und Beschneidungszwänge verschweigen, wer als Mann durch das Genitalverstümmelungsritual der Zirkumzision um den sensibelsten Teil seines Penis betrogen worden ist oder als beschnittene (genitalverstümmelte) schafiitische oder hanbalitische Muslima um die Klitoris, kann zu Körperwahrnehmung, Lusterleben und Partnerschaft vieles bereits nicht mehr selbst entscheiden – und Minderjährige (Mensch unter achtzehn Jahren) haben wir Erwachsenen gerade vor der Entscheidungsfrage (Willst du rituell unrein und sozial verachtenswert bleiben oder dich beschneiden lassen wie es der Himmel befiehlt) zu beschützen. Will hingegen die Freiburger Deklaration dafür kämpfen, dass man zwölf oder 14 Jahre alt gewordene Jungen oder Mädchen befragen darf („Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“, Anne Lindboe), ob sie beschnitten werden wollen?

4. Jeder Mensch hat das uneingeschränkte Recht, selbst über seinen Körper, seine Bekleidung und über seine Sexualität zu entscheiden. Bekleidungszwänge, Zwangsheiraten und religiöse Eheverbote sowie eine Verdammung von selbstbestimmter freier Sexualität lehnen wir ab.

Nanu, man befindet sich doch nicht etwa im Einklang mit Fred Karst, der als pädosexueller Theoretiker und Praktiker ebenfalls hätte sagen können, dass ein Kind das Recht habe, „über seine Sexualität zu entscheiden“? Auch Dieter Fritz Ullmann, der wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern wenigstens sechs Mal verurteilt wurde und ab 1980 immer wieder im Gefängnis saß, hätte sagen können: „eine Verdammung von selbstbestimmter freier Sexualität lehnen wir ab.“ Karst wie Ullmann konnten der grünen Partei beitreten, die damals noch Alternative Liste (AL) hieß, beide verbüßten zu diesem Zeitpunkt Haftstrafen wegen Kindesmissbrauchs. Kinder (Kind ist Mensch unter 18, vgl. „a human being below the age of 18 years“, Convention on the Rights of the Child, Document A/RES/44/25 (12 December 1989)) sollen gar nicht frei entscheiden dürfen, ob und mit wem sie Sex haben.

Wir unterstützen liberale Musliminnen und Muslime, die geschlechtergemischte Gebete in Moscheen anbieten, in denen auch Frauen Imaminnen sein können, die für die Teilnahme am Gebet keine Bekleidungsvorschriften aufstellen, die ihre Predigten auf Deutsch halten und somit den Integrationsprozess mit unterstützen.

5. Jedes Kind hat das Recht auf eine gewalt- und angstfreie Erziehung. Jedes Kind hat das Recht, sich frei zu entwickeln. Die Familie kann diesen Prozess unterstützen, indem sie dem Kind das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt. Eine Pädagogik, die darauf basiert, dem Kind Angst vor Gott, Angst vor einer Bestrafung, Angst vor der Hölle zu machen, lehnen wir ab.

Des Weiteren halten wir die Teilnahme am schulischen Pflichtunterricht, einschließlich Schwimm-, Sport- und Sexualkundeunterricht sowie die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen wie Klassenfahrten für unerlässlich für die Entwicklung des Kindes. Wir lehnen Freistellungen aus islamischen Gründen ab.

Leider bleibt auch das zuletzt Gesagte unverbindlich, die Standards von Klassenfahrt, Sexualerziehung und Pflichtunterricht sichert bzw. definiert man nicht.

Was durch kulturell moderne Pädagogik weltweit zu verhindern wäre, nämlich geschlechtergetrennter Sport, Schwimmunterricht mit Burkini, Klassenfahrt im Beisein elterlicher oder sonstiger Tugendwächter, schariakonforme Sexualkunde („unerlässlich für die Entwicklung des Kindes“?), bleiben mit den soeben betrachteten Hohlformeln – oder zielsicher gelegten falschen Fährten? – der Erklärung aus Freiburg keineswegs ausgeschlossen. Faktisch ist die Deklaration daher ebenso Placebo wie Trojanisches Pferd. Das doppelzüngige jedenfalls mehrdeutige „Wir lehnen Freistellungen aus islamischen Gründen ab“ ruft die Schariabewegten zum nicht verweigerbaren weiteren Ausdiskutieren heran auf berüchtigter Augenhöhe („aus islamischen Gründen“), die entsprechenden Vorschläge zu Halal-Schwimmunterricht, Halal-Klassenfahrt oder islamkonformer Sexualerziehung werden nicht lange auf sich warten lassen und die Verantwortlichen der Freiburger Deklaration nebst ihrem schon bald zahlreich heranströmenden Anhang aus den Völkern der Dialogaktivisten und Sonnenscheinatheisten dürfen dazu mit Deutschlands Muslimbrüdern und Millî-Görüş-Bewegten noch ein bisschen diskutieren.

Noch nicht einmal die wenn auch vielfach schlecht gemachten, so doch freiheitlich demokratisch wie pädagogisch wichtigen, mühselig erkämpften deutschen Verbote des Lehrerinnenkopftuchs werden verteidigt, der „mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen“ (DITIB; als kommentarloser Briefträger am 27.01.2015 das BVerfG) den gesamten Körper der Pädagogin bedeckende Hidschab wird vielmehr in den Bereich einer im Islam gar nicht vorhandenen Zone persönlicher Wahlfreiheit verschoben:

6. Wir stehen hinter dem staatlichen Gebot zur religiös-weltanschaulichen Neutralität. Wir befürworten es, wenn Staatsdiener, insbesondere Lehrerinnen und Richterinnen, auf das Tragen von religiös begründeter Bekleidung, namentlich dem Kopftuch, verzichten.

Moment, alle Lehrerinnen und Richterinnen sollen es also – auch – tragen dürfen, das Kopftuch? Mit einer Gleichbehandlung der Geschlechter ist der Hidschab, dem das Schariakonzept von Fitra (fiṭra, angeborenes Ausgerichtetsein der Schöpfung und damit auch jedes Menschen auf Allah hin) und Aura (ʿawra, islamischer Schambereich, zu bedecken. Bei der Frau der gesamte Körper bis auf Hände und Gesicht, beim Mann hingegen nur die Zone zwischen Bauchnabel bis Knie) zugrunde liegt, jedoch nicht vereinbar.

In Sachen weibliche Bedeckung („mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen“), das ist der Hidschab, verkürzt genannt und genäht als das Kopftuch, gibt es nichts zu verzichten. Die Idschaza (islamische Lehrbefugnis) verlangt das berufliche und private korrekte Verhalten der IRU-Lehrerin und die Karlsruher Verfassungsrichter reichten uns ungerührt die Forderung der Diyanet / DITIB weiter:

„Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.“[10]

Wir verstehen uns nicht als Konkurrenten zu anderen muslimischen Gruppen. Reformmuslime möchten Alternativen zu den herkömmlichen Sichtweisen aufzeigen und anbieten und Menschen erreichen, die einen zeitgemäßen am Humanismus orientierten Glauben leben möchten.

Bei so einem weder die AEMR noch das Lehrerinnenkopftuchverbot fordernden Menschenbild („Humanismus“) kann einem angst und bange werden.

Wir sind davon überzeugt, dass eine funktionierende Gesellschaft nur auf der Grundlage des friedlichen Miteinanders möglich ist. Dazu gehören der gegenseitige Respekt, der konstruktive und offene Dialog und die bewusste gesellschaftliche Partizipation.

Unsere Ziele

1. Die Ausarbeitung moderner Lesarten des Korans, beruhend auf einer historisch-kritischen Textanalyse.

2. Die Ausarbeitung einer neuen modernen, aufgeklärten und humanistisch angelegten Theologie, die den Glauben als persönliche Angelegenheit versteht und uneingeschränkt mit Demokratie und den Menschenrechten konform ist.

Demokratie sagen reicht nicht, die DDR nannte sich auch Demokratie. Menschenrechte sagen reicht nicht, siehe Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, OIC 1990.

3. Die Bekanntmachung und Verbreitung liberal-islamischer Ideen und Konzepte über Publikationen, Projekte, Kampagnen und öffentliche Debatten.

Mit den noch so Radikalen möchte man in aller Herzlichkeit in einem „Rat“ kooperieren:

5. Zur Vertretung der Muslime gegenüber dem Staat streben wir die Bildung eines Rates an, der sich aus Mitgliedern konservativer Verbände sowie Mitgliedern eines reformierten liberalen Islams zusammensetzt.

Ihr wollt euch auf Dauer zu den Kollaborateuren der Muslimbrüder und Teheraner Ayatollahs machen – schämt euch.

Der deutsche Teil der Bewegung für Schariagesetze und Herrschaft Allahs also soll weiterhin bekennenden Islamischen Religionsunterricht anbieten dürfen, aber ein bisschen mitmischen will man als Reformmuslim dann schon.

Zwei Sätze, ein bemerkenswertes Doppelpaket bietet Ziel Nummer sechs:

6. Wir befürworten und unterstützen die Einführung von humanistisch orientiertem islamischem Religionsunterricht an allen Schulen. Der islamische Religionsunterricht soll die reflektierende Identitätsbildung, die Integration und die gegenseitige Toleranz fördern.

Dem im zweiten Satz Gesagten kann doch gewiss auch die IGD oder die IGMG zustimmen („Der islamische Religionsunterricht soll die reflektierende Identitätsbildung, die Integration und die gegenseitige Toleranz fördern“), Toleranz wie im Kalifat versteht sich. Vorab hat man unverbindlich das (unausgeführt, vgl. der reale Humanismus in der Deutschen Demokratischen Republik DDR, kaum erträgliche) Wort humanistisch gehaucht, als sei der existierende IRU bereits „humanistisch“ oder jedenfalls mit ein wenig Zureden problemlos „humanistisch“ auszugestalten.

7. Wir unterstützen liberal-islamische Organisationen und Gruppen, die Projekte zur Stärkung von Mädchen und Frauen anbieten, die Projekte zur Gewaltprävention anbieten, die Projekte zum interreligiösen Dialog anbieten, die Projekte zu sozialer Integration anbieten, die Projekte im Bereich religiöse Aufklärung / Kampf gegen religiösen Extremismus anbieten.

Auch die Religion und Praxis der Mittigkeit oder Mitte (wasaṭiyya, „middle way“) lehnt Extremismus entrüstet ab und preist die schönen Menschenrechte, nämlich die schönen islamischen Menschenrechte und nur mit einer Lebensführung nach Koran und Sunna kommen wir ins Kalifat pardon ins „friedliche Miteinander“:

8. Wir lehnen Extremismus, Diskriminierung, Gewaltverherrlichung und Segregation entschieden ab. Demokratie und Menschenrechte stellen für uns die Grundlage für das friedliche Miteinander aller Menschen in unserer Gesellschaft dar.

Sind Artikel 1 bis 29 der AEMR nicht der ausführlichen Besprechung wert?

9. Der Artikel 30 der Menschenrechte (Auslegungsregel), die für uns bindend sind, steht über jedem Anspruch, der möglicherweise aus einer islamischen Rechtsprechung erwachsen könnte.

Dass sich die irgendwie liberalislamischen Schreiber, Erstsignierer und Sympathisanten der Deklaration zu den universellen Menschenrechten („die für uns bindend sind“) bekennen ist schön, doch die, nennen wir sie so, Freiburger machen die AEMR leider gerade nicht verbindlich, weder für Deutschland und schon gar nicht für den weltweiten echten großen Islam. Dem von Freiburg aus deklarierten, praktisch allerdings erst noch zu verwirklichenden bonbonbunten Mini-Islam mag man Erfolg wünschen oder auch nicht, die Verantwortlichen bahnen der globalen Schariafront den Weg zur auch deutschen Machtergreifung, sitzen aber gerne noch ein Weilchen am Katzentisch oder auch an der Tafelrunde der globalen Muftis und Ulama.

Ein Alibi, eine Ausrede ist die Freiburger Deklaration und für die von einem restlichen Gewissen noch etwas Geplagten die Erteilung der Absolution: Parlamentarier, Presse, Wohlfahrtsverbände, Hochschulen und Schulen werden sich noch weniger als schon heute bemüßigt fühlen, auch nur ein Wort der Kritik am Islam zu äußern, denn dazu schließlich gönnt man sich, nennen wir sie so, die Freiburger. Die Minderung der Chance zu gründlicher Islamkritik könnte die Folge einer derart seichten Deklaration sein sowie ein verstärktes Abdrängen der Vertreter ernsthafter Islamkritik etwa durch eine pauschale Etikettierung als rechtsradikal. Den Alleinvertretungsanspruch, das Monopol auf Islamkritik haben jetzt die Freiburger.

Schuld lädt die Freiburger Deklaration auf sich, indem sie den Islam von Koran und Sunna, den Islam der Muslimbrüder und der Teheraner Mullahs, den echten Islam also, salonfähig macht und dessen Einfluss in Deutschlands Parlamenten und Ministerien auch insofern zusätzlich stärkt, als sie ihn noch nicht einmal definiert, weder wie geboten kritisiert noch auch nur gründlich beschreibt.

Die Vertreter der globalen Schariafront haben erklärliches Interesse daran, islambezogene Fakten nicht zur Sprache zu bringen, sie und ihre Politik der Islambeschönigung werden durch die Freiburger Deklarierer zusätzlich aufgewertet, den nun, so wird es bei den Wegduckern und Wegguckern heißen, könne man den Islam ja allüberall problemlos kritisieren, nun gäbe es ja einen für jedermann wählbaren Islam ohne Schariapflichten, ohne angedrohte Höllenstrafe, irgendwo jedenfalls im virtuellen Raum einer Deklaration aus Freiburg.

Unterdessen wird der radikale sprich der echte Islam in den Ministerien und Universitäten weiter verankert und wird er an den staatlichen Schulen – bekennend sprich demokratieabbauend – gelehrt werden dürfen und kann und darf sich keine Schülerin und kein Schüler mit dem deklarierten Freiburgislam identifizieren, der noch nicht einmal das Verbot des Lehrerinnenkopftuchs verteidigen möchte („Wir befürworten es, wenn Staatsdiener, insbesondere Lehrerinnen und Richterinnen, auf das Tragen von religiös begründeter Bekleidung, namentlich dem Kopftuch, verzichten“).

Der faktenferne Eindruck wird erweckt, das Islamische Recht, der Islam sei reformierbar und mindestens im berüchtigten Kern bereits seit jeher menschenfreundlich und damit auch frauenfreundlich.

Das ist falsch, der Islam ist im Kern unfriedlich.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] The Constitution of Pakistan. Part IX: Islamic Provisions

http://www.pakistani.org/pakistan/constitution/part9.html

[2] Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. KRM. Geschäftsordnung in der Fassung vom 28. März 2007.

http://islam.de/files/misc/krm_go.pdf

[3] The challenge of a single Muslim authority in Europe. By Mustafa Ceric. European View (2007) 6:41–48.

https://de.scribd.com/document/209145838/The-Challenge-of-a-Single-Muslim-Authority-in-Europe-ceric

[4] Sayyid Qutb:

Ḫaṣāʾiṣ at-Taṣawwur al-Islāmī

The Characteristics of the Islamic Concept

Die Eigenschaften des Islamischen Konzepts

The division of human actions into “worship“ or ibadat and „human affairs“ or mu’amalat, which we find in the books of Islamic jurisprudence, was introduced in the beginning merely for technical reasons … Undoubtedly this was a grave distortion of the Islamic concept, which eventually resulted in producing deviations in the Muslim society. In the Islamic concept there is not a single human act to which the term ‚worship“ is not applicable or in which this property is not desired. Indeed, the Islamic way of life is nothing but the realization of the meaning of worship from beginning to end.

The ultimate aim of the Islamic way of life is not a system of justice, or a system of economics, or a system of legislation concerning criminal, civil, or family affairs, or any other of the rules and regulations that are part of this way of life. The only aim of Islam is the establishment of the meaning of‘ ‚worship“ in human life as according to the Qur’an, it is for the worship of Allah that man was created. No human action can be called worship of Allah unless it is done for the sake of Allah alone, and with a recognition that He alone deserves to be worshipped. Either this is the case or the act is not worship, and hence not in the service of Allah, and in fact, is therefore a rebellion against the din of Allah.

(Lebenslang Göttlichkeit bekunden, heute Hingabe üben: Ein Konzept für eine koranbasierte politische Praxis. Von Jacques Auvergne.)

https://jacquesauvergne.wordpress.com/tag/sayyid-qutb-das-islamische-konzept/

[5] „One of the main challenges for Islamic scholars in the West is to establish a legitimate fiqh (jurisprudence) for Muslim minorities“, Tariq Ramadan.

http://tariqramadan.com/english/the-prophet-of-moderation-tariq-ramadans-quest-to-reclaim-islam/

[6] „Dieser Mann weiß nicht, was er tut“, empört sich Muhammet Balaban von der Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Migrantenvertretungen (LAGA). „Das ist Diskriminierung. Ein Rektor sollte Schulpolitik machen, nicht missionieren!“

Balaban glaubt nicht, dass muslimische Eltern ihre Kinder zum Kopftuchtragen zwingen. „Ab der Pubertät steht jeder eigenverantwortlich vor Gott. Die Mädchen entscheiden dann selbst, wie sie sich kleiden.“ [Der eigen-, aber unverantwortlichen Neunjährigen oder Älteren ewige Qual in der Hölle.]

(Hier sind Kopftücher unerwünscht. Zum Thema Anne-Frank-Realschule von Markus Böhm. Express, 01.10.2008.)

http://www.express.de/anne-frank-realschule-hier-sind-kopftuecher-unerwuenscht-22086168

[7] Cairo Declaration on Human Rights in Islam, Aug. 5, 1990

http://hrlibrary.umn.edu/instree/cairodeclaration.html

[8] Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

http://www.islamdebatte.de/islamische-schluesseltexte/kairoer-erklaerung-der-menschenrechte-im-islam/

[9] But if the conditions of marriage are not met or it involves anything that is contrary to sharee’ah with regard to divorce and so on, then it is not permissible to do it, unless documentation of the marriage cannot be done otherwise, or if the person has no choice but to do it. In that case he can do the correct marriage contract according to sharee’ah in an Islamic centre, then do the civil marriage in the court […] The Muslims who live in western countries should strive to have their marriages recorded officially in Islamic centres, with no need to go to the civil marriage office.

(113867: Ruling on civil marriage. Is civil marriage permissible in Islam?)

https://islamqa.info/en/113867

[10] Bundesverfassungsgericht. 1 BvR 471/10 Beschluss des Ersten Senats vom 27. Januar 2015.

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

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14 Antworten to “455. Freiburger Deklaration”

  1. Cees van der Duin Says:

    Was mir von Anfang an negativ aufgefallen ist, dass die Geheimniskrämerei, wie man mit der Veröffentlichung der FD und auch den Inhalten sowie den Mitwirkenden umgegangen ist, ein unangenehmer Faktor war, der über allem hing. […]

    Herr Dr. Ourghi spielt mit mir leider auch ein Katz und Maus Spiel, welches ich unter Kollegen in der Islamwissenschaft nicht besonders schätze, denn einerseits versucht er mich per Privatnachrichten als Support zu bekommen, indem er mich „liebe Schwester Caroline“ nennt und mir Komplimente für meine Arbeit macht, und andererseits in der Öffentlichkeit, speziell auf seiner Facebookseite, schlägt er gegensätzliche Töne an, indem er auf eine beleidigende und erniedrigende Wortwahl setzt, die ihm den Applaus seiner FB-Freunde und Fans garantiert. Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich die FD nicht unterschreiben kann, weil ich mich nicht als Reformmuslimin verstehe. Mittlerweile hat mir Herr Dr. Ourghi (nun zum dritten Male) die Freundschaft gekündigt, kurz nachdem er noch einige “herzliche” Zeilen auf meiner PW hinterließ. Es mutet seltsam an, dass er einerseits per PN versucht meine Freundschaft zu ihm aufrecht zu erhalten und mir sogar helfen möchte, während er andererseits in der Öffentlichkeit jede Gelegenheit nutzt mich schlecht darzustellen, was er allerdings nicht nur mit mir, sondern auch mit anderen Kolleg_innen aus der Islamwissenschaft und ähnlichen Bereichen gerne macht.

    (Kommentar zur Freiburger Deklaration. Von Caroline Neumueller am 19.09.2016.)

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    https://www.facebook.com/notes/caroline-neumueller/kommentar-zur-freiburger-deklaration/10153773640806631/

    ___ps://www.facebook.com/notes/caroline-neumueller/kommentar-zur-freiburger-deklaration/10153773640806631/

    Caroline Neumüller
    Infopoint Islam Beratung, Mediation und Motivation „Muslim Style“

    Hannibal-Nur (das freie Licht)
    „eine progressive deutsche Muslima, welche ihren Glauben im Hier und Jetzt interpretiert und frei von Angst und Dogmen praktiziert“

    https://hannibalnur.wordpress.com/

    .
    .

    [ 28.09.2016 – 02:59 Uhr ]
    „Albayati wird nicht mehr als Unterzeichner aufgeführt. Warum?“
    1 · 9 Std.

    [ 28.09.2016 – 04:48 Uhr ]
    Säkulare Muslime:
    „Das sind Dinge, die nur die Betroffenen etwas angehen.“
    7 Std.

    .

    https://www.facebook.com/S%C3%A4kulare-Muslime-954551538006304/

    ___ps://www.facebook.com/S%C3%A4kulare-Muslime-954551538006304/

    .
    .

    [ Auf seiner eigenen Seite ist er aber zur Stunde aufgeführt. ]

    Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

    Unterzeichnerinnen und Unterzeichner:

    Musliminnen und Muslime:

    Dr. Amer Albayati, Islam- und Terrorexperte, Präsident der Initiative Liberaler Muslime Österreich – ILMÖ

    Dr. Lale Akgün, Dipl.-Psychologin, Publizistin und MdB a.D.

    […]

    https://ameralbayati.wordpress.com/2016/09/17/gemeinsame-erklaerung-der-reformmuslime-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/

    ___ps://ameralbayati.wordpress.com/2016/09/17/gemeinsame-erklaerung-der-reformmuslime-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/

  2. Carcinòl Says:

    ZEIT, 02.06.2016.

    Gründet mit mir eine liberale Moschee!

    Von Seyran Ateş.

    […] Zugleich wünschen sich immer mehr Musliminnen und Muslime einen friedlichen Islam, der den Dialog mit anderen Religionen pflegt. […] Was fehlt, ist eine liberale Moschee. Dort wäre der Prophet Mohammed kritisierbar, und wir könnten die Reform unserer Religion diskutieren – über sämtliche islamischen Rechtsschulen hinweg. […]

    Als vor einigen Jahren mein Schwager starb, musste ich erleben, wie Frauen beim muslimischen Totengebet ausgegrenzt und in ihrer Trauer total übergangen wurden. Erst saßen wir in einem separaten Gebetsraum. Der Imam nutzte die Gelegenheit, alle daran zu erinnern, dass in der Hölle schmoren wird, wer nicht regelmäßig betet und seine Pflichten als guter Muslim erfüllt. Das Totengebet, das immer im Hof einer Moschee stattfindet, haben wir Frauen verpasst, weil wir die Moschee nicht durch den Haupteingang verlassen durften. Bis wir endlich im Hof ankamen, hinter den Männern, wo muslimische Frauen hingehören, war das Gebet beendet.

    Manche Musliminnen sagen: Das war schon immer so, so muss es sein. Einige weibliche Verwandte straften mich mit „Du übertreibst“-Blicken, als ich mich empörte. Sie sind es gewohnt, am Rand des Geschehens zu stehen. […]

    Wir müssen den Islam endlich aufklären. […] Denn es gibt schon zu viele Menschen, die meinen, diese Religion sei unreformierbar. Enttäuschte liberale Muslime glauben das ebenso wie seriöse Islamkritiker. Notorische Islamhasser glauben es und fanatische Islamisten erst recht. Wenn Terroristen ihre Morde mit Koranversen rechtfertigen, ist es falsch, zu rufen: „Das hat alles nichts mit dem Islam zu tun!“ Doch, es hat leider mit dem Islam zu tun.

    Solange wir das leugnen, kommen wir keinen Millimeter weiter. Wir überlassen den Militanten (dem IS, den Taliban, Al-Kaida, Boko Haram, Hamas) und den fundamentalistischen Staaten (Iran, Katar, Saudi-Arabien) die Deutungshoheit über unsere Religion. Schon jetzt prägen Fundamentalisten das Bild vom Islam.

    Ein anderer, erneuerter Glaube muss Gestalt annehmen. […]

    Liberale, moderne, demokratische oder gar säkulare Muslime sind in der europäischen Moscheenlandschaft heimatlos. Sie haben keinen religiösen Treffpunkt, keine Plattform, sie sind nicht organisiert und daher auch nicht Partner der Politik. Das muss sich ändern.

    Mein Traum: eine demokratietreue Moschee in Berlin zu schaffen.

    […] Islamische Theologen, die bestreiten, dass der Islam reformierbar ist, halten sich an den Koran als unanfechtbares Wort Allahs. Für sie sind Reformen ein Sakrileg. Wir könnten aber die kriegerischen und gewalttätigen Aussagen in der islamischen Lehre als Symptome einer vergangenen Zeit sehen und uns davon emanzipieren. Wir könnten fragen, was der Islam heute an Positivem für das Zusammenleben der Menschen bietet.

    Auch deshalb brauchen wir dringend eine liberale Moschee: um die Verfechter der Theokratie zurückzuweisen. Um in Europa die neuen Rufe nach der Scharia zu übertönen. Um jene Imame zu widerlegen, die behaupten, das Haus des Islams sei erst fertig, wenn es die ganze Welt umfasse. […]

    http://www.zeit.de/2016/22/islam-reform-liberale-moscheen-berlin/komplettansicht

  3. Saarbrigge iss unser Läwe Says:

    Freiburger Deklaration

    Aktion 3.Welt Saar [ konkret: Klaus Blees, s. u. ] hat die Erklärung von Reformmuslimen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterzeichnet

    ( 17.09.2016 )

    In der ‚Freiburger Deklaration‘ plädieren sie „für ein humanistisches, modernes und aufgeklärtes Islamverständnis im zeitgemäßen Kontext“

    Die Aktion 3.Welt Saar begrüßt dies, unterstützt die Unterzeichner und hat die Erklärung deswegen unterzeichnet.

    https://www.a3wsaar.de/aktuelles/details/d/2016/09/17/freiburger-deklaration/

    _ _ _

    Gemeinsame Erklärung der Reformmuslime in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Freiburger Deklaration)

    […]

    Unsere Unterstützer:

    Klaus Blees, Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3. Welt Saar

    Prof. Dr. Marlies Heinz, Universität Freiburg

    […]

    https://ameralbayati.wordpress.com/2016/09/17/gemeinsame-erklaerung-der-reformmuslime-in-deutschland-oesterreich-und-der-schweiz/

    _ _ _

    Liberal-Islamischer Bund
    (am 17.09.2016 um 00:11 )

    Der Liberal-Islamische Bund (LIB) stellt klar, dass der LIB als Organisation nicht zu den Trägern der von Abdel-Hakim Ourghi ins Leben gerufenen „Freiburger Deklaration“ gehört.

    Wir halten diese Klarstellung indes für notwendig, da in dem Dokument mehrfach die Rede von „liberal-islamische Ideen“, „liberalen MuslimInnen“ sowie von „liberalen Islam“ ist. Das in dem Dokument postulierte Verständnis dieser Begriffe ist jedoch nicht mit unseren Verständnis davon in jedem Punkt identisch.

    Der Liberal-Islamische Bund wurde 2010 unter dem Vorsitz von Lamya Kaddor [ „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ ] gegründet, um Musliminnen und Muslimen, die einen vernunftorientierten Zugang zum Glauben suchen, ohne an spiritueller Substanz zu verlieren, eine Stimme zu verleihen. Dies bedeutete immer, nicht nur in den Dialog mit der andersgläubigen Mehrheit zu treten, sondern vor allem auch – trotz inhaltlicher Differenzen – den innerislamischen Kontakt zu suchen. Unsere diesbezüglichen Positionen haben wir bereits vor einigen Jahren in unseren Zielen und Positionspapieren bekannt gemacht. In unseren Gemeinden an zahlreichen Standorten in Deutschland arbeiten unsere aktiven Mitglieder seitdem eifrig an ihrer praktischen Umsetzung. Besonders im Bereich der Jugendprävention (Islamismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit) engagiert sich der LIB inzwischen als zivilgesellschaftlicher Akteur.

    Längst postuliert der LIB ein Engagement für einen inklusiveren Islam (weibliche Imame, geschlechtergemischte Gebete etc.) und gegen jegliche Form von Diskriminierung und Repression in muslimischen Kontexten.

    Bei einigen anderen Punkten jedoch nehmen wir in Anspruch, eine weitaus differenziertere Position zu vertreten. Dass der Initiator selbst, Herr Ourghi, in letzter Zeit rassistischen und islamfeindichen Diskursen in Deutschland Schützenhilfe leistet, lässt sein Anliegen rund um die „Freiburger Erklärung“ verblassen. Vor den gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Ereignissen in den letzten Monaten und Jahren ist eine verantwortungsvolle, sachliche und vermittelnde Position derzeit unablässig.

    Selbstverständlich ist es einzelnen prominenten Mitgliedern des LIB überlassen, diese Initiative als Privatperson zu unterstützen. Wir als Liberal-Islamischer Bund unterzeichnen diese Erklärung nicht, da ein „liberaler Islam“ da aufhört liberal zu sein, wo er sich marginalisierenden Diskursen der Mehrheitsgesellschaft unreflektiert anschließt.

    DER VORSTAND, 17.09.16

    Abdel-Hakim Ourghi: „Man hat Angst ums eigene Überleben. Sehr schade. Arme liberale Muslime.“
    ( am 17.09.2016 um 12:54 )

    Klaus Blees: „Was ist eine „antiislamische Volksverhetzungsindustrie“? Die ‚Freiburger Deklaration‘ ist ein islamisches Dokument. Was daran hat den Charakter eines Pamphletes?“
    (am 22.09.2016 um 11:12)

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    _ttps://www.facebook.com/liberalislamischerbund/posts/1131835436851950

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    _ttps://www.facebook.com/124230680945769/photos/1134259923276168/

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    (Von: Rainer Bonhorst, auf: Die Achse des Guten, 19.09.2016.)

    Bringschuld? Was für eine Bringschuld?

    Ich lese gerade einen Text der deutschen Islamwissenschaftlerin syrischer Herkunft, Lamya Kaddor [ „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“ ], in dem sie von uns Biodeutschen eine Bringschuld gegenüber den – nicht nur – moslemischen Einwanderern fordert. Lamya Kaddor ist Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, und ich freue mich, dass es sowas gibt. Ich habe ja immer noch die Hoffnung, dass in Europa vielleicht doch noch ein liberaler Islam entstehen kann, in einer Zeit, in der diese Religion in ihrer Heimat die entgegengesetzte Richtung einschlägt.

    Trotzdem frage ich mich, was für eine Bringschuld soll das denn sein, die Frau Kaddor fordert? Ich selber war 15 Jahre lang zugereister Ausländer in England und Amerika. Ich bin zwar nicht mit dem Koran unterm Arm dorthin gereist, wohl aber als Mitglied einer Nation, die mal Kriegsgegner war und die sich einmal mit der Ermordung von sechs Millionen Juden hervorgetan hat. […]

    http://www.achgut.com/artikel/bringschuld_was_fuer_eine_bringschuld

  4. Jacques Auvergne Says:

    [ Abdullah bin Bayya war Vize-Präsident, Justizminister, Bildungsminister und islamischer Religionsminister in Mauretanien. Derzeit ist er Vizepräsident der International Union of Muslim Scholars [ IUMS, Yusuf al-Qaradawi ] und Gründer und Präsident im Global Center for Renewal and Guidance (Welt-Zentrum für Erneuerung und Rechtleitung / Führung). Hat einen Sitz im European Council for Fatwa and Research [ ECFR, Yusuf al-Qaradawi ] und fehlt auch nicht im Weltmoscheenrat (Al-Maǧlis al-aʿlā al-ʿālamī al-masāǧid) der Rabita (Rābiṭa, Muslim World League.) ]

    Stichworte

    عبد الله بن بية
    عبد الله بن محفوظ بن بية
    ʿAbdullāh bin Maḥfūẓ bin Bayya
    ʿAbdullāh bin Bayya
    Abdallah bin Bayyah (Abdallah bin Mahfudh ibn Bayyah) [anglisiert]
    Abdullah bin Mahfuz bin Bayya
    Abdullah bin Bayya
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘
    Jugend-Präventionsprojekt gegen Extremismus Safer Spaces
    ZMD
    ZMD-Projekt Safer Spaces: Respekt und Teilhabe „Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen.“
    :

    […] dass die Scharia zwischen Überschuss und Mangel liegt. Es ist der mittlere Weg. Und der Gesandte Allāhs (…) sagte: „Ḫayru-l-umūr awsaṭuhā: Die besten aller Sachen sind die, die in der Mitte liegen“. […]

    […] dass die Umstände, in denen Sie sich hier befinden, keineswegs gewöhnlich sind. Genau aus diesem Grund gibt es bestimmte Dinge, welche die Scharia in solchen Situationen zulässt, sonst aber, wenn diese Umstände nicht gegeben sind, verbietet. […] Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln, und soweit es geht, uns für die moderate Stellung von Frauen einsetzen. […]

    (Abdullah bin Bayya)

    :
    Stoppen wir das staatlich finanzierte Projekt des ZMD, Safer Spaces: Respekt und Teilhabe, bei dem es unter dem Menüpunkt Jugend heißt:

    . . . . . . .

    Auf der Suche nach Antworten auf schwierige Fragen des Lebens

    Von Abdullah Bin Bayyah

    (Vortrag von Scheich Abdullah bin Bayyah gehalten vor einer Gruppe von etwa 50 Muslimen aus Amerika auf einer ʿumrah-Reise mit Dr. Umar Faruk Abd- Allah, Usama Canon, Mustafa Davis und anderen. Ausschnitt aus dem Vortrag des Scheichs, niedergeschrieben und bearbeitet von Yusuf Lenfest.)

    Jugend ist eine Zeit der Leistung, eine Zeit der Kreativität und Originalität, ein Augenblick der Stärke zwischen zwei Schwächen: Gott hat uns in einem Zustand der Schwäche erschaffen und wir kehren im Alter zur Schwäche zurück. Das Jugendalter ist äußerst wichtig in Bezug auf seine Kompliziertheit, weil in diesen Zeiten existentielle Fragen an sich selbst gestellt werden, und diese Fragen werden im späteren Leben für unsere Handlungen tonangebend sein.

    Was sind diese Fragen? Woher kommen sie? Diese Fragen gibt es von Anbeginn der Zeit – sie ändern sich nicht von einer Zivilisation zu der anderen, obwohl die Antworten sich unterscheiden können. Woher komme ich? Wer bin ich? Was ist mein Ziel im Leben? Das sind die allgemeinen Fragen.

    Die Jugendlichen in heutigen modernen Ländern sind beim Versuch diese Fragen in Einklang zu bringen zwischen drei Ansätzen hin und hergerissen: Methodik der Befolgung von Wissenschaft und Wissen, Philosophie und Religion.

    Der wissenschaftliche Ansatz stützt sich auf die Sinne, somit können die empirischen Wissenschaften wahrgenommen werden. Das Problem mit diesem bestimmten Ansatz ist jedoch die natürliche Reaktion, die Menschen auf ihn haben. Das heißt, die empirischen Wissenschaften geben uns keine ultimative Antwort darauf; sie berichten einfach über bestimmte Dinge, die wir nicht verstehen, und unser Wissen ist an diesem bestimmten Punkt angekommen. Oft, anstatt zu sagen, dass wir etwas nicht wissen, sagen wir, dass es nicht existiert.

    […] Das bedeutet, dass wir uns zwar nicht fürchten sollten, aber auch uns nicht aggressiv verhalten. Mit anderen Worten, sollten wir keine Feiglinge sein, obwohl Feigheit für unsere menschliche Natur charakteristisch ist. Auf der anderen Seite sollten wir aber nicht ins Extrem verfallen und den Mitmenschen gegenüber aggressiv sein. Ein anschauliches Beispiel liefern diejenigen, die unschuldige Menschen im Namen der Religion in die Luft sprengen und Dinge tun, die der Scharia absolut widersprechen. Diese Mittel, die sie verwenden, sind für den Islam unannehmbar. Was sich am Ende ergibt, ist ein völlig verzerrtes Bild vom Islam, so dass die Menschen, die keinen Bezug zum Islam haben, sich abgestoßen und vom Islam nicht angezogen fühlen. Deshalb schrieb Imam Šāṭibī (…), in seinem muwāfaqāt, einem der größten Bücher zu uṣūl al-fiqh, dass die Scharia zwischen Überschuss und Mangel liegt. Es ist der mittlere Weg. Und der Gesandte Allāhs (…) sagte: „Ḫairu -l-umūr ausaṭuhā: Die besten aller Sachen sind die, die in der Mitte liegen“.

    Andere wichtige Angelegenheiten

    Als nächstes möchte ich detailliert auf die allgemeinen Aspekte unseres Zustands hier eingehen. Ich sprach bereits über die beiden wichtigsten Anliegen, die Beziehungen zwischen Muslimen untereinander und die Beziehung zwischen Muslimen und der dominanten Kultur. Nun möchte Ich ins Detail gehen und ein paar wichtige Punkte ansprechen. Erstens: Es ist absolut erforderlich, dass Sie die Gesetze des Landes respektieren, in dem Sie leben. Es gibt eine Reihe von Gründen dafür. Und als Mindestmaß gilt das Prinzip „al-muslimu lā yuḏillu nafsahu: Ein Muslim sollte sich nie in einen demütigenden Zustand bringen.“ Sie sind in einem Land, in dem die Menschen die Gesetze respektieren und wahrnehmen. Und wenn Sie das Gesetz brechen, kann dies zur Folge haben, dass Sie als ein Krimineller verhandelt und ins Gefängnis geschickt werden. Dabei werden Sie sich als Muslim gedemütigt und in Ihrer Menschenwürde verletzt fühlen, wenn Sie von einem Nichtmuslim in einen Käfig gesperrt werden und Ihnen die Freiheit entzogen wird. Also ist es wichtig, dass wir uns stetes daran erinnern.

    Weiterhin möchte ich Sie daran erinnern, dass die Umstände, in denen Sie sich hier befinden, keineswegs gewöhnlich sind. Genau aus diesem Grund gibt es bestimmte Dinge, welche die Scharia in solchen Situationen zulässt, sonst aber, wenn diese Umstände nicht gegeben sind, verbietet. Was wirklich wichtig ist, und was Sie alle zu Herzen nehmen sollten, ist, dass wir in diesen Ländern nachgiebige Textpositionen in Bezug auf Frauen anwenden sollten. Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln, und soweit es geht, uns für die moderate [ wasaṭī : „gemäßigt, wohlausgewogen (wörtl.: mittig)“ die berüchtigte Wohlausgewogenheit Wasatiyya, wörtl. Mittigkeit („concept known in contemporary Islamic tradition of moderation (al-wasaṭiyya)“ ] Stellung von Frauen einsetzen [ „die moderate Stellung von Frauen“ ist die echt islamische, die entwürdigte Stellung der Frau ]. Als ein Beispiel könnte die Meinung der hanafitischen Rechtsschule herangezogen werden. Diese besagt, dass eine Frau ohne walī heiraten kann. Solche Entscheidung wird von den gesellschaftlichen Rollen von Männern und Frauen in diesem Land diktiert. Dennoch sollte eine Frau im Idealfall einen walī haben. Als walī kann ein beliebiges männliches Mitglied der muslimischen Gemeinde auftreten, wenn sie im Islam neu ist und keinen hat. Die ḥanafī-Position sollte als eine gültige Position angesehen werden. Daher sollten wir die Frauen, die diese Meinung vertreten, nicht beschuldigen.

    […] [ Abdullah bin Bayya geht es um das Problem namens Frau, siehe oben: „Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln“ ] Auch Imam Abū Hanīfa (…) stellte fest, dass eine Frau den Beruf eines Qādīs in allen Bereichen außer Strafrecht (das heißt alles außer Delikten, die mit Blut zu tun hatten, bzw. Bluttaten) ausüben kann. Also ist es wirklich wichtig diesen Bereich zu erweitern. Allerdings sollten wir berücksichtigen, dass dies im Einklang mit den islamischen Prinzipien geschehen und nicht gegen den Islam arbeiten sollte. […]

    http://www.saferspaces.de/jugend/

    عبد الله بن بية
    عبد الله بن محفوظ بن بية
    ʿAbdullāh bin Maḥfūẓ bin Bayya
    ʿAbdullāh bin Bayya
    Abdallah bin Bayyah (Abdallah bin Mahfudh ibn Bayyah) [anglisiert]
    Abdullah bin Mahfuz bin Bayya
    Abdullah bin Bayya

    […] „geb. 1935 in Mauretanien) ist ein auf die vier traditionellen sunnitischen Rechtsschulen spezialisierter Gelehrter des Islam mit dem Schwerpunkt auf die Malikiten des Madhhab. Er lehrt an der König-Abdulaziz-Universität in Saudi-Arabien. Er war vormals Vize-Präsident, Justizminister, Bildungsminister und Minister für Islamische Angelegenheiten in Mauretanien. Er ist Vizepräsident der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter (International Union of Muslim Scholars) [ IUMS ] und Gründer und Präsident des Global Center for Renewal and Guidance.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    Safer Spaces: Respekt und Teilhabe
    Zentralrat der Muslime in Deutschland [ ZMD ]
    Hamza Wördemann
    Köln

    „Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“ „Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!“

    http://www.saferspaces.de/impressum/

    „Safer Spaces: Respekt und Teilhabe“

    des Zentralrates der Muslime in Deutschland setzt sich präventiv gegen religiös begründeten Extremismus ein und will Jugendliche und Eltern dabei aktiv in die Arbeit einbinden.

    Über Partizipation, die Ethik der Religion will das Programm den Jugendlichen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, indem sie ihren Glauben nicht meinen verleugnen, noch ihr Handeln dabei im Gegensatz unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung begreifen zu müssen.

    Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen. Den Jugendlichen werden so Perspektiven eröffnet und ihnen durch praktische Bestandteile wie Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Selbstverwirklichung, das Gefühl und vermittelt, dass sie wichtig für unser Land sind und zum Gemeinwohl aktiv beitragen können.

    Das Programm, das auf vier Jahre vom Bund gefördert ist, ist als gesamtgesellschaftlichen Ansatz konzipiert und erkennt erstmal ausdrücklich den Wert der muslimischen Gemeinden im Kontext der Prävention an […]

    Multipikatorenseminar – Samstag 12. und 13. März 2016

    Werkstatt der Kulturen, Berlin

    Etwa 120 Multiplikatoren aus den muslimischen Gemeinden besuchten den Auftakt des Zentralrats der Muslimen in Deutschland in Berlin, der im Rahmen des Projektes „Safer Spaces“ stattfand.

    „Safer Spaces“ stellt einen Teil des Großprojektes „Demokratie Leben – Respekt und Teilhabe“ dar, welches einerseits die gesellschaftliche Partizipation von Jugendlichen unter Einbeziehung und Stärkung der Moscheegemeinden und andererseits die Stärkung der Anbindung von Jugendlichen an ihren Glauben zum Ziel hat, um so präventiv gegen religiös begründeten Extremismus vorzugehen. […]

    http://www.saferspaces.de/

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Bundesprogramm „Demokratie leben!“

    https://www.demokratie-leben.de/

    Über „Demokratie leben!“

    Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit, Anti­ziganismus, Ultranationalismus, Homophobie, gewalt­bereiter Salafismus bzw. Dschihadismus, linke Militanz und andere Bereiche zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Um ihnen kraftvoll entgegen­zutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

    https://www.demokratie-leben.de/bundesprogramm/ueber-demokratie-leben.html

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    Global Center for Renewal and Guidance

    http://www.globalmbwatch.com/global-center-for-renewal-and-guidance/

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    „Global Center for Renewal and Guidance“ (Globales Zentrum für Wiederbelebung und Führung – GCRG)

    (Bei: IslamFiqh, „Präsident: Philip Nürk, Generalsekretär: Yaser Oulabi“.)

    ___p://www.islamfiqh.de/a/97

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    [xvii] Referat von Scheich Abdallah Bin Bayyah in Bourget (Frankreich) über „Fatwa und Rechte der Minderheiten“

    ( Der europäische Fatwa-Rat und die islamgerechte Kapitalbetreuung – Sicherheit-Heute – 14 November 2005 – Von Hildegard Becker )

    _ttp://de.europenews.dk/Der-europaeische-Fatwa-Rat-und-die-islamgerechte-Kapitalbetreuung-80150.html

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    “The Rights of Minorities in Islam” with remarks by Shaykh Abdallah bin Bayyah
    “Symposium on Religious Freedom and the Rights of Minorities in Islam”

    introductory remarks:
    Shaykh Abdallah bin Bayyah
    King Abdul Aziz University, Saudi Arabia

    Monday, May 14th, 9:00am-12:30pm
    Fisher Colloquium Auditorium
    Rafik B. Hariri Building (4th Floor) [ opened in 2009 as the new home of the McDonough School of Business ]
    Georgetown University [ Washington, D.C., USA ]

    ___p://binbayyah.net/english/2012/05/12/symposium-on-religious-freedom-and-the-rights-of-minorities-in-islam-with-remarks-by-shaykh-abdallah-bin-bayyah/

    .

    Internationale Union Muslimischer Gelehrter
    International Union of Muslim Scholars [ IUMS, headed by the ideological leader of the Muslim Brotherhood, Yusuf al-Qaradawi ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Union_Muslimischer_Gelehrter

    IUMS [ Internationale Union Muslimischer Gelehrter ]

    In the wake of the Charlie Hebdo attacks, the union called upon the United Nations to make “contempt of religions and the prophets and holy sites” illegal. IUMS also issued a fatwa in 2004 asserting that resisting U.S. troops in Iraq was the “duty” of Muslims.

    https://en.wikipedia.org/wiki/International_Union_of_Muslim_Scholars

    Abdallah Bin Bayyah

    He is also a member of the Dublin-based European Council for Fatwa and Research [ ECFR, Yusuf al-Qaradawi ], a council of Muslim clerics that aims at explaining Islamic law in a way that is sensitive to the realities of European Muslims.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    ECFR [ Europäischer Rat für Fatwa und Forschung ]

    Members of the ECFR [ gekürzt ]
    1. Yusuf al-Qaradawi, President of ECFR (Egypt, Qatar)
    10. Abdallah Bin Bayyah (Saudi Arabia) [ Abdullah bin Bayya ]
    24. Muhammed Siddique (Germany) [ d. i. Muhammad Siddiq, nämlich Muhammad Siddiq Borgfeldt, HDI Haus des Islam, Lützelbach im Odenwald, geboren als Wolfgang Borgfeldt ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

    [ ECFR ]
    Europäischer Rat für Fatwa und Forschung

    ( hier bei: Deutsch-Islamischer Vereinsverband Rhein-Main (DIV), Frankfurt am Main )

    ___p://www.div-rm.de/europaeischer-rat-fuer-fatwa-und-forschung-bekanntmachung-zur-festlegung-des-beginns-des-monats-ramadan-1435-n-h-2014/

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    Shaykh Bin Bayyah was quoted by President Barack Obama during his speech before UN security council 2014.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    […] President Obama called on the world to take a stand against religious extremism […] Then he singled out one organization and one man leading that charge: the new Forum for Promoting Peace in Muslim Societies [ Peace MS ] and Sheikh Abdullah bin Bayyah. Describing the group’s purpose, the sheikh said, „We must declare war on war so the outcome will be peace upon peace.“ […]

    http://www.npr.org/2014/09/25/351277631/prominent-muslim-sheikh-issues-fatwa-against-isis-violence

    Shaykh bin Bayyah serves as a Co-Moderator and Executive Committee Member of Religions for Peace [ RfP ]. […] Chairman of the Forum for Promoting Peace in Muslim Societies, Member of the Muslim League’s International High Council of Mosques [ World Supreme Council for Mosques, WSCM ]

    http://www.rfp.org/sheikh-abdallah-bin-bayyah

    The Muslim World League [ رابطه ] [ Rābiṭat al-ʿālam al-islāmī ] […] based in the Holy City of Makkah. …. World Supreme Council for Mosques

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League#The_World_Supreme_Council_for_Mosques

    المجلس الأعلى العالمي للمساجد
    [ Al-Maǧlis al-aʿlā al-ʿālamī al-masāǧid ]
    World Supreme Council for Mosques WSCM
    Weltmoscheenrat (oder Hoher Rat für Moscheen oder Internationaler Oberster Rat für Moscheen)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltmoscheenrat

  5. Cees van der Duin Says:

    [ Mogelpackung und Trojanisches Pferd Freiburger Deklaration ]

    Vision eines humanistischen und aufgeklärten Islam

    (Von Walter Otte. Auf hpd am 19.09.2016.)

    Die Freiburger Deklaration leistet gerade keine unzweideutige Absage an die totalitäre und weltweit, auch in Europa unsere Freiheiten bedrohende Scharia, Walter Otte donnert gleichwohl allen Ernstes:

    „Eine deutliche Absage an jegliche Scharia-Vorstellungen!“

    Über den Islam nichts Schlechtes, auch Otte versteckt sich hinter dem Phantom eines schlimmen Islamismus und rückt die muslimbrudernahen Schariatreuen von türkischem Staatsislam (Diyanet, Außenstelle DITIB) und Erbakanbewegung (IGMG usw.) in die Nähe der bekanntlich schludrig-halbislamischen Volkstümlichkeit:

    „Eine erfreuliche Entwicklung, die nicht nur dem Islamismus entgegenwirkt, sondern hoffentlich auch positive Auswirkungen auf einen traditionellen und rückständigen Volksislam hat, der von einer Minderheit der MuslimInnen in Deutschland (organisiert bei DITIB, Milli Görüs, dem Zentralrat der Muslime und anderen) gepflegt wird.“

    Islam ist beides, Teufelsabwehr / Seelenrettung ebenso wie Rechtslehre / Gerichtspraxis. Gegen die Rechtsvorstellungen von ECFR, IUMS, Rabita und OIC sagt Jurist (!) Walter Otte nichts:

    „Die politischen Parteien sind aufgefordert, von ihrer Politik der einseitigen Fixierung auf die konservativen islamischen Verbände abzurücken und den Weg frei zu machen für die Beteiligung von liberal-islamischen Initiativen. „Der Islam“ in Deutschland ist nicht Eigentum von DITIB und Co.“

    http://hpd.de/artikel/vision-eines-humanistischen-und-aufgeklaerten-islam-13527

    [ Kommentare ]

    http://hpd.de/artikel/vision-eines-humanistischen-und-aufgeklaerten-islam-13527#comments

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    ( Walter Otte, Mitglied des Vorstandes des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne, lobt Islamverharmloserin Viola Georgi. Wollen beide für alle deutschen Schüler die authentisch islamische und totalitäre Scharia sowie und den dazugehörigen Fiqh aufgehübscht, schöngelogen wissen? )

    Schulbuchreform zum Thema Islam notwendig

    (Von Walter Otte. Säkulare Grüne, am 25.02.2016.)

    […] Deutsche Schulbücher gingen mit dem Thema “Islam” undifferenziert um und zeichneten ein unzutreffendes Islam-Bild, kritisiert die Wissenschaftlerin Georgi (Universtität Göttingen) […]

    Es lasse sich […] die Tendenz feststellen, “islamisch geprägte Zivilisationen und Kultur als einheitlich darzustellen. Innerislamische Unterschiede werden nur selten zum Thema gemacht.” Und schließlich werde der Islam “häufig als starre Gesetzesreligion dargestellt und mit Gewalt oder der Unterdrückung von Frauen in Verbindung gebracht.”

    Die Wissenschaftlerin will zum Schulbuchbefund nicht von Vorurteilen sprechen, sondern von “Darstellungen, die sich nur schwer von Stereotypen lösen können”. […]

    Man wird zu Recht davon sprechen können, dass diese Stereotypen den Boden bilden, aus dem dann die Ideologien des Multikulturalismus, des Rassismus und der Islamophobie gekrochen kommen.

    Verteidigung der Freiheit beginnt bei der Bildung.

    Dazu gehört unbedingt die über Schulbücher vermittelte. Wenn es so ist, wie Frau Georgi mitteilt, ist es höchste Zeit die Schulbücher zum Thema Islam zu überarbeiten. Aber bitte nicht (nur) mit den konservativ-orthodoxen Islamverbänden!

    Ob Pegida, Rechtspopulismus und –radikalismus, christlicher oder islamischer Radikalismus, Wahhabismus oder Islamismus: zur Gegenwehr gegen die Feinde der Freiheit gehört auch die Darstellung von Tatsachen, gehört die Differenzierung. Und zwar auch in Hinsicht auf “den Islam”.

    http://be.saekulare-gruene.de/schulbuchreform-zum-thema-islam-notwendig/

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    Willkommensklassen an Berliner Schulen – Umgang mit Heterogenität

    Ein Fachtag für Pädagoginnen und Pädagogen der Willkommensklassen am 06.06.2016 in der Friedrich-Ebert-Stiftung

    […] hinterfragt die bewussten und unbewussten Islambilder, die wir alle haben […]

    […] Interkulturelle Bildung und Heterogenität. Prof. Dr. Viola Georgi, Universität Göttingen […]

    https://www.fes.de/oas/portal/pls/portal/filefunctions.download/PLAKON/VERANSTALTUNG/198874/F1844700221/FES-Fachtag_Willkommensklassen_an_Berliner_Schulen_06.06.16.pdf

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    [ hpd / Humanistischer Pressedienst. Lale Akgün im Gespräch mit Walter Otte. ]

    AKGÜN: […] Vielleicht vorweg zur Klarstellung: der liberale Islam bedeutet weder Beliebigkeit noch Islam „light“. […]

    Der Unterschied zu den konservativen Muslimen lässt sich am folgenden Beispiel aufzeigen: August 1990 haben Vertreter von 57 mehrheitlich islamischen Staaten eine Erklärung unterschrieben, die so genannte Kairoer Menschenrechtserklärung. Die Menschenrechte werden in dieser Erklärung ausdrücklich der islamischen Gesetzgebung, der Scharia, untergeordnet. Allein Gottes Recht sei maßgeblich, alle von Menschenhand erlassenen Regeln und Gesetze nachgeordnet. Artikel 24 der Kairoer Erklärung: „Alle Rechte und Freiheit, die in dieser Erklärung genannt wurden, unterstehen der islamischen Scharia.“

    Die „Kairoer Erklärung“ führt die unterschiedlichen Denkansätze bei den Menschenrechten deutlich vor Augen. Während die Präambel der Allgemeinen UN-Menschenrechtserklärung von 1948 „die Völker der Vereinten Nationen“ als Urheber von Recht und Gesetz im Dienste der Menschenrechte deklariert, beziehen sich die islamischen Menschenrechte der „Kairoer Erklärung“ einzig und allein auf Gott.

    Für die liberalen Muslime ist die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen maßgeblich, für die konservativen Muslime die Kairoer Menschenrechtserklärung. [ Nicht einmal schöne Worte, denn die Mainstream-Muslime („die konservativen Muslime“) sollen laut Lale Akgün ja ohne weiteres nach der Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI) leben dürfen. Und dann, 2016, in der Freiburger Deklaration – zielsicher! – kein Wort davon, weder von der echtislamischen CDHRI (1990) noch von der gebotenerweise global durchzusetzenden AEMR (1948). ]

    […] Harry Harun Behr, Theologe in Frankfurt, formuliert es so: „Ich meine, Theologie dient auch dazu, die Tradition aus dem Blickwinkel der Situation zu betrachten und umzuformulieren.“ [ Könnte Tariq Ramadan nicht besser sagen. Entspricht reinster MB-Taqiyya – sowie reinster MB-Theologie. ]

    Für das orthodoxe Verständnis ist der Koran das unveränderliche Wort Gottes, und alle Suren sind heute unverändert gültig. Und die Sunna, also Leben und Worte des Propheten, bestimmt die verbindlichen Lebensregeln. Das geht soweit, dass bei einer aktuellen Situation nach einer ähnlichen aus dem Leben des Propheten gesucht wird, oder was er dazu gesagt hat, und das ist dann Richtschnur für das aktuelle Handeln. Muslimisches Leben heißt für die Konservativen: nach den Regeln des 7. Jahrhunderts auf der arabischen Halbinsel zu leben.

    [ Und Kollaborateurin Lale Akgün lässt das zu – auch in Deutschland. Aus islamischer Sicht ist die Scharia zeitlos und ihr Stifter, Allah via Fiqh, Beherrscher der aktuellen Situation. ]

    http://hpd.de/artikel/11315

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    MSS: „Leider jedoch ist das, was wir „Islamismus“ nennen, keine „Perversion des Islam“, wie man oft hört, sondern eine weit verbreitete Lesart dieser Religion, die weltweit etwa ein Viertel der Muslime teilen und die man leider auch mit entsprechenden Zitaten aus den „heiligen Schriften“ untermauern kann. Totalitäre, faschistoide Verhältnisse [ nämlich: authentisch islamische Verhältnisse ] findet man sowohl in den Hochburgen des sunnitischen Islam (etwa in Saudi-Arabien) wie auch des schiitischen Islam (etwa im Iran). Diese verhängnisvolle Tatsache muss man in einer offenen Gesellschaft ansprechen dürfen, ohne dafür ins „rechte Lager“ gerückt zu werden.“

    (Michael Schmidt-Salomon (MSS), hpd, 25.02.2015.)

    http://hpd.de/artikel/11308

  6. Gabi Schmidt und Edward von Roy Says:

    Die Freiburger Deklaration und ihr Initiator Abdel-Hakim Ourghi, Leiter der islamischen Theologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg

    Auf seinem Facebook-Konto verlinkt Abdel-Hakim Ourghi einerseits zum Kompetenzzentrum Islamismus ( Aktion 3.Welt Saar – vgl. oben: Klaus Blees ) und andererseits zu: Deutsche Islam Bibliothek – DIB (22.09.2016 um 09:05 Uhr: „Ein herzliches Dank an Daniel Bax und Fereshta Ludin für den spannenden Abend!“), das ist Drontheimer Straße 16 Berlin = INSSAN – DMK Der Deutschsprachige Muslimkreis Berlin, sowie zur radikalislamischen Koranverteilungskampagne Lies!, das sind die um Ibrahim Abou-Nagie angeordneten Neo-Medinenser (Urgemeindler, Salafi) von Die Wahre Religion (DWR). Ein weiterer selbstgesetzter Link, und damit doch wohl ein Bekunden von Wohlwollen und eine Leseempfehlung, führt zu Islamisches Erwachen.

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    https://de-de.facebook.com/hakim.ourghi

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    INSSAN
    Moscheebauprojekt Neukölln

    […] Die Baukosten von rund zehn Millionen Euro sollten durch Spenden von knapp 40 Moscheevereinen Berlins und potenziellen Spendern in Kuwait, Dubai und anderen Golfstaaten gedeckt werden. […] Als Kaufbevollmächtigter des für das Begegnungszentrum vorgesehenen Grundstückes in der Pflügerstraße trat Ibrahim El-Zayat auf, […] Muslimbruderschaft […]

    Kritik

    […] Stefanie Vogelsang, Baustadträtin von Neukölln, sieht kritisch die Kontakte des Vereins zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD) [ der deutsche Zweig der globalen Muslim Brotherhood / Muslimbruderschaft ] und zu deren Präsidenten Ibrahim El-Zayat, der 2002 das 360.000 Euro teure Baugrundstück in Neukölln für Inssan kaufte. „Ein Verein, der lediglich vierzig hauptsächlich studentische Mitglieder hat, hätte diesen Betrag kaum selbst bezahlen können.“ Sie sorgt sich um die inhaltliche Unabhängigkeit des Kulturzentrums gegenüber seinen finanziellen Förderern: „Nennen Sie mir irgendjemanden, geben sie mir irgendjemanden, der mir 15-20 Millionen schenkt und dafür keine Bedingungen an mich hat, zu dem gehe ich auch sofort.“ […] Das Moscheebauprojekt in Neukölln sei von der IGD geplant und über den „Europe Trust“ der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) finanziert worden, noch bevor Inssan gegründet wurde. Für eine Zugehörigkeit zur Bewegung der Muslimbruderschaft spreche auch die von Inssan-Mitgliedern angekündigte Kooperation mit Yusuf al-Qaradawi […]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Inssan

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    Ibrahim Abou-Nagie
    Die wahre Religion

    […] Bei seinen regelmäßig stattfindenden Vorträgen und Seminaren vermitteln Abou-Nagie und seine vor allem im Raum Bonn-Köln beheimateten Anhänger laut NRW-Verfassungsschutzbericht „die ganze Bandbreite salafistischer Ideologie“. Die Inhalte reichten dabei von – unproblematischen – religiösen Handlungsanweisungen und Glaubensauslegungen bis hin zur – höchst problematischen – Thematisierung und Befürwortung des Märtyrertums und des Dschihad im Sinne von Gewaltausübung zur „Verteidigung“ des islamischen Glaubens. Abou-Nagies vertritt auch die Befürwortung der Todesstrafe für Homosexuelle, um Muslime zu „schützen“. […]

    Staatliche Ermittlungen

    Die Kölner Staatsanwaltschaft klagte Abou-Nagie im Sommer 2011 an. Sie warf ihm vor, der Kopf eines salafistischen Netzwerks um die Internetplattform „Die Wahre Religion“ zu sein, auf deren Seite öffentlich zu Straftaten sowie zur Störung des religiösen Friedens aufgerufen würde. Laut Oberstaatsanwalt Rainer Wolf gab Abou-Nagie „Empfehlungen“, die Gewalt legitimierten und bis hin zur Vernichtung Andersgläubiger reichten. Im April 2012 wurde das Verfahren mangels hinreichender Beweise eingestellt.

    Im Juni 2012 leitete Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Ermittlungen mit dem Ziel eines Verbotes gegen Die Wahre Religion ein, die gleichzeitige Hausdurchsuchungen in sieben Bundesländern einschlossen, während er das salafistische Netzwerk Millatu Ibrahim gemäß dem Vereinsgesetz auflöste. Die mit den beiden Organisationen kooperierende Frankfurter Salafistengruppe DawaFFM, gegen die parallel ebenfalls Ermittlungen eingeleitet wurden, wurde im März 2013 gemeinsam mit kleineren Gruppen verboten. […]

    Koranverteilungskampagne Lies!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Abou-Nagie

    Lies! Stiftung – Islam Die wahre Religion
    DWR Team
    Lies! Verlag Gesellschaft
    Pulheim
    Geschäftsführer: Ibrahim Abou-Nagie

    h__p://diewahrereligion.eu/hausdesqurans/?page_id=1795

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    [ Zum Tod von Shimon Peres. gestorben am 28. September 2016 in Tel Aviv und von 2007 bis zum 24. Juli 2014 Staatspräsident von Israel. Kommentar bei Islamisches Erwachen. Dschahannam (Gahannam) ist im Koran und Islam das ewige Feuer, die Hölle: ]

    Dzany Butz: Hahahahaha der kriegt endlich Gahannam für die Ewigkeit Alhamdulillah hahahHahHahaha
    7 · 1. Oktober um 05:20

    h__ps://www.facebook.com/islamischeideen/posts/1303116389698498

    [ Dzany Butz, zwei Verlinkungen:
    LIES Pforzheim; Die Wahre Religion ]

    h__ps://de-de.facebook.com/people/Dzany-Butz/100009202484774

    [ Islamisches Erwachen lässt den Höllenwunsch für Shimon Peres, ob zustimmend oder ungerührt, einfach so stehen. Zwei Tage später zum Thema Afghanistan: Plaudern über die Taliban. ]

    Miran Al Kurdi: Möchtet ihr sagen, dass die Taliban Terroristen sind???
    14 Std.

    Islamisches Erwachen: Nein, Miran, möchten wir nicht!
    2 · 13 Std.

    h__ps://www.facebook.com/islamischeideen/

    h__ps://www.facebook.com/islamischeideen/posts/1305437829466354

    [ Islamisches Erwachen, vgl. Facebook, hier: Youtube-Kanal ]

    Finger weg von der Demokratie!
    Islamisches Erwachen

    [ Madhhab ist Scharia-Rechtsschule; hier allgemeiner: Lebensweise und Justiz. Im Video bei 00:33 bis 00:36 zu lesen:

    Demokratie ist der Madhhab der Ungläubigen ]

    h__ps://www.youtube.com/watch?v=jWtPzSXUZ1c

  7. Cees van der Duin Says:

    ( Bax kämpft … seit zwölf Jahren für den Hidschab )

    Daniel Bax, tageszeitung (taz) vom 12.01.2004

    („Das Kopftuchverbot in Frankreich schadet der Integration der Muslime. Und es taugt nicht als Vorbild für die deutsche Debatte.“)

    […] Kritiker des Kopftuchs wenden gerne ein, das Kopftuch propagiere die Ungleichheit von Mann und Frau, wenn nicht weibliche Unterordnung. Sie sehen in ihren Trägerinnen die fünfte Kolonne einer prinzipiell undemokratischen Bewegung. Wenn sie sich an einer Hermeneutik des Kopftuchs versuchen, gerät das allerdings leicht in den Bereich von Unterstellungen.

    Muslime pflegen dagegenzuhalten, dass das Kopftuch zwar die Differenz der Geschlechter betone, dies aber nicht gegen die Gleichberechtigung spreche. […]

    Fereshta Ludin, die afghanische Lehrerin, die vor dem Bundesverfassungsgericht geklagt hat […]

    So befördert das Kopftuchverbot ebenjenen Rückzug aus der Gesellschaft, den Politiker in Sonntagsreden gerne wortreich beklagen. Und er wirft jene Muslime, die einen Weg in die Gesellschaft suchen, auf die Gemeinschaften zurück, die sich in ihren Nischen eingerichtet haben.

    http://www.taz.de/!808589/

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    Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit
    20. September 2016 um 04:06 ·

    Die Lesungen zum antimuslimischen Rassimus im Rahmen der „Lange Nacht der Religionen“ wurden am Samstag (17.9.16) gut besucht. Eingeladen haben die Deutsche Islam Bibliothek (DMK e.V.) und das Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (Inssan e.V.), mit Unterstützung durch die „Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus“… Ein herzliches Danke an Daniel Bax und Fereshta Ludin für den spannenden Abend!

    _tt_s://de-de.facebook.com/Netzwerk-gegen-Diskriminierung-und-Islamfeindlichkeit-115081965246382/

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    Daniel Bax, taz Inlandsredakteur

    Jahrgang 1970, ist seit 1998 bei der taz. Er schreibt über Migration und Minderheiten, über Politik und Popkultur. Sein Buch „Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten“ ist gerade im Westend Verlag erschienen.

    http://www.taz.de/!a35/

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    Wenn es so etwas wie einen internationalen Pulitzer-Preis für Dummheit und Ignoranz gäbe, […]

    Als Dritter käme Daniel Bax aufs Treppchen. Daniel who? werden Sie jetzt fragen. Bax, wie Bac, das Deo, nur nicht so wohlriechend. Bax ist ein […]

    (Bax – wie Bac, nur nicht so wohlriechend. Von Henryk M. Broder. Die Achse des Guten, 14.06.2013)

    http://www.achgut.com/artikel/bax_wie_bac_nur_nicht_so_wohlriechend

    _

    […] die „Neuen Deutschen Medienmacher“ (NDM) […] Aber bei den NDM, in deren Vorstand unter anderem Daniel Bax von der „taz“ sitzt, sind solche Bedenken freilich fehl am Platz. Denn bevor sie sich dazu bereiterklärten, als „no hatespeech“-Koordinatoren auch „junge Angehörige von Minderheiten (…) zu empowern“ und „Medienschaffende (…) für diskriminierungsfreie Sprache zu sensibilisieren“, verfolgten sie andere Missionen, die mindestens ebenso edler Natur sind. Es bekam eben nur – mit Ausnahme ihrer Sponsoren, zu denen auch das BAMF und die Bundeszentrale für politische Bildung [bpb] zählen – niemand wirklich mit. […] Wer als Medienschaffender zum Beispiel nicht weiß, was ein Kopftuch von einem Hidschab […] unterscheidet, kann sich im „Glossar“ der NDM schlau machen, das auch mit Mitteln der bpb gefördert wurde. […]

    Immerhin wissen die Fachkräfte für diskriminierungsfreie Sprache nicht nur haargenau zwischen Islamfeindlichkeit, Islamophobie und antimuslimischem Rassismus zu differenzieren. Auch mit dem „Islambild in deutschen Medien“ kennen sie sich aus. Darüber diskutierten sie 2015 im Friedrich-Ebert-Haus mit hassfreien Experten wie etwa Mustafa Yoldas [ Mustafa Yoldaş ] von der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ [ IGMG ], die vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet [wurde]. Bevor er sich zum Experten für Islambilder beförderte, war er zudem im Dienste der „IHH“ [ Internationale Humanitäre Hilfsorganisation ] in Deutschland unterwegs, die sich auch um die Millionen schwere Finanzierung der Hamas kümmerte. […]

    (Das Kommando NoHateSpeech tritt zum Dienst an. Finanziert vom Familienministerium. Von Jennifer Nathalie Pyka. Die Achse des Guten, 22.07.2016.)

    http://www.achgut.com/artikel/das_kommando_nohatespeech_tritt_zum_dienst_an._finanziert_vom_familienminis

    _

    […] ich freue mich sehr, dass Sie so zahlreich erschienen sind, um eine Gegendarstellung zu den Vorwürfen und vermeintlichen Gründen für das Verbot der IHH durch den Bundesinnenminister zu hören. […] ich heiße Mustafa Yoldaş […]

    Seit 11 Jahren bin ich Vorsitzender der SCHURA, des Rates der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V. In dieser Eigenschaft bin ich aktuell auch Verhandlungspartner des Senats über einen möglichen Staatsvertrag zwischen dem Senat und den Muslimen Hamburgs.

    Ich bin Mitglied der IGMG – Islamische Gemeinschaft Milli Görüş seit meiner Jugend.

    Ich bin Gründungsmitglied des Interreligiösen Forums Hamburg, Kuratoriumsmitglied von Common Purpose Hamburg sowie vom IWB – Islamisch-wissenschaftlichen Bildungsinstitut, um nur einige meiner Aktivitäten zu nennen.

    Seit vorgestern ist es mir untersagt, im Namen der IHH zu sprechen. Daher stehe ich heute vor Ihnen als Bürger und Einzelperson, der die IHH seit März 2009 bis vorgestern ehrenamtlich geleitet hatte. […]

    […] Der Eindruck in der islamischen Welt ist unisono der, dass sich die deutsche Regierung zum willfährigen Vollstrecker der aggressiven israelischen Besatzungspolitik macht und mit dem Argument „aus historischen Gründen“ sich bedingungslos und unbegrenzt bevormunden und mundtot machen lässt.

    (Presseerklärung von Dr. Mustafa Yoldas zum Verbot der IHH.)

    _ttp://www.schura-hamburg.de/index.php/2-uncategorised/69-presseerklaerung-von-dr-mustafa-yoldas-zum-verbot-der-ihh

    _

    Die Internationale Humanitäre Hilfsorganisation – IHH war ein eingetragener Verein mit Sitz in Frankfurt am Main und wurde im Jahr 1998 unter dem Namen „IHH – Initiative Humanitäre Hilfsorganisation“ in Köln gegründet. Vorsitzender war der Hamburger Arzt Mustafa Yoldas (Vorsitzender der Schura Hamburg und bekennendes Mitglied und Funktionär der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs). Am 12. Juli 2010 wurde der Verein vom Bundesministerium des Innern verboten, da er „unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe bewusst und gezielt Organisationen unterstützt, die der Hamas zuzurechnen sind oder die ihrerseits die Hamas unterstützen“; er richte sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung im Sinne des Grundgesetzes. Das Vereinsverbot wurde vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Humanit%C3%A4re_Hilfsorganisation

  8. Kalevala Says:

    Adnan Aslan ( sein Taqiyya-Selbst firmiert als: )
    Ednan Aslan
    .
    .

    („Ednan Aslan wurde 1959 in der Osttürkei geboren, studierte in Tübingen und Stuttgart und promovierte über religiöse Erziehung muslimischer Kinder in Deutschland und Österreich. Er lehrt an der Universität Wien“)

    SPIEGEL ONLINE: Das Image des Islam leidet darunter, dass strenggläubige Muslime den Koran buchstabengetreu auslegen und es ablehnen, die Schrift zu interpretieren. Was, meinen Sie, muss sich ändern?

    Aslan: Islam ist natürlich das, was wir daraus machen. Die Art, wie wir ihn ausüben und leben, entspricht dem Grad unserer geistigen Reife. Der Islam ist, wie die Muslime sind. Der Koran ist zwar ein abgeschlossenes Buch, aber unser Verständnis der heiligen Schrift ist ein ununterbrochener Prozess. Eine Religion ist deshalb nie fertig, weil die Menschen ständig an ihr arbeiten. Leider stelle ich fest, dass die geistige Reife vieler Muslime im zwölften Jahrhundert viel weiter entwickelt war als jetzt, im 21. Jahrhundert. Kritische Debatten, die vor 800 Jahren in Bagdad geführt wurden, sind heute undenkbar, weil viele Muslime sie als unislamisch betrachten. Gegenwärtig wird eine aufklärerische Perspektive nicht zugelassen, als könnten wir einen Islam mit europäischer Prägung nicht leben. Das macht mir Angst.

    SPIEGEL ONLINE: Aber wie könnten solche Debatten wieder möglich werden, ohne dass man um sein Leben fürchten muss?

    Aslan: Wir müssen die Rechtslehre im Islam reformieren und den Islam aus einer europäischen Aufklärungstradition heraus prägen. Außerdem müssten die theologischen Fakultäten in den islamischen Ländern erneuert werden. Sie müssten zukunftsorientiert lehren, nicht geschichtsorientiert, damit Menschen ohne Widersprüche zwischen moderner Gesellschaft und religiöser Lehre leben können.

    („Islam ist, was wir draus machen“. Von Hasnain Kazim, Istanbul. Der Spiegel, 10.02.2015.)

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/ednan-aslan-islam-ist-das-was-wir-draus-machen-a-1017271.html

    Viyana Üniversitesi İslam Pedagojisi Enstitüsü Başkanı Prof. Dr. Adnan Aslan; Din Eğitimi

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=6jcP8W1YDlI

    Religious Pluralism in Christian and Islamic Philosophy: The Thought of John Hick and Seyyed Hossein Nasr

    Adnan Aslan
    (1998)

    http://philpapers.org/rec/ASLRPI

  9. Cees van der Duin Says:

    Klaus Blees (Aktion 3.Welt Saar) fordert leider kein Verbot von MGM und schafiitischer FGM, keinen Verzicht auf die selbst von Diyanet / DITIB festgestellte absolute Pflicht zum Hidschab (ab der Pubertät), auf die in Griechenland (Mufti Τζεμαλή Μέτσο Cemali Meço) legale sowie authentisch islamische Möglichkeit der neunjährigen Ehefrau, kurz gesagt: Blees fordert keine Abkehr von der totalitären Normativität (himmlische Schöpfungsordung, menschlich anzuwendende Gesetzlichkeit und Gerichtspraxis) der Scharia, sondern lobpreist die Freiburger Deklaration (Abdel-Hakim Ourghi).

    Dass Abdel-Hakim Ourghi auf seinem Facebookkonto zu der muslimbrudernahen Organisation INSSAN – DMK Deutschsprachiger Muslimkreis Berlin, zur radikalislamischen (sog. salafistischen) Koranverteilungskampagne Lies! – Die Wahre Religion (DWR) sowie zur den Islamrevolutionären und Taliban-Verstehern von Islamisches Erwachen verlinkt, weiß Klaus Blees nicht – oder es stört ihn nicht.

    Zitat: von: Aktion 3. Welt Saar am 04.10.2016

    . . . . .

    Die Aktion 3.Welt Saar unterstützt die jetzt veröffentlichte Freiburger Deklaration säkularer Muslime. Darin plädieren liberale Muslime aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für einen humanistischen, mit den Menschenrechten zu vereinbarenden Islam.

    „Sie treten für einen Islam ein, der es Menschen überlässt, ihre Lebensweise selbst zu bestimmen und in dem es keinen Platz gibt für Antisemitismus, Homophobie und Frauenunterdrückung“, begrüßt Klaus Blees vom Kompetenzzentrum Islamismus der Aktion 3.Welt Saar diese Initiative. Dies schließe auch die Möglichkeit ein, die Glaubensüberlieferungen kritisch zu hinterfragen. Der Glaube werde dabei „als eine persönliche Angelegenheit zwischen Gott und dem Einzelnen“ gesehen. „Derzeit dominieren hingegen traditionalistische [Unsinn, schlicht schariatreue] Moscheegemeinden“, bedauert Blees. Wie in jedem Jahr wurde der 3. Oktober als „Tag der offenen Moschee“ begangen. „Es sind vor allem ultrakonservative und islamistische Vereine, die dann ihre Moscheen gezielt für Nichtmuslime öffnen und sich als tolerant und weltoffen präsentieren“, betont er.

    Diese Imagepflege dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass dort meist ein Islam gepredigt werde, der im Gegensatz zu den von den säkularen Muslimen postulierten humanistischen Werten stehe. „Weil wir diesen heute den Islam dominierenden Verbänden nicht das Feld überlassen möchten, wünschen wir den säkularen Muslimen viel Erfolg bei ihren Bestrebungen, eine Alternative anzubieten und eine innerislamische Wende herbeizuführen.“

    Die Aktion 3.Welt Saar hat ein Papier mit Minimalkriterien für den Dialog mit Islamverbänden und für die Durchführung von Islamunterricht veröffentlicht. „Die Inhalte der Freiburger Deklaration entsprechen erfreulicherweise genau den von uns formulierten Kriterien“, so Blees. „Ihre Unterzeichner sind deshalb auch für Politik und Verwaltung als Ansprechpartner weitaus besser geeignet als die konservativen [Nein, die schariatreuen] Verbände, mit denen derzeit vor allem zusammengearbeitet wird.“

    http://www.scharf-links.de/45.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=57726&cHash=2e78ca0777

    http://hpd.de/artikel/tag-offenen-moschee-propagandashow-konservativen-islamverbaende-13575

  10. Jacques Auvergne Says:

    Der Islam ist […] aber auch eine politische Ideologie, eine Rechtsordnung, eine Gesellschaftsordnung und genau diese Teile des Islams sind problematisch und können nicht Teil Deutschlands werden.

    „Der Islam ist keine Religion des Friedens“

    […] Hamed Abdel-Samad: […] „Man muss zwischen Muslimen und Islam unterscheiden, aber nicht den Islam reinwaschen wollen. Der Islam als Religion des Friedens? Das ist eine Lüge, die nichts bringt. Aber wenn die Presse sie wiederholt, muss sie sich nicht wundern, wenn sie als Lügenpresse wahrgenommen wird. […]

    ZEIT ONLINE: Was würden Sie zuerst am Islam ändern, wenn Sie könnten?

    Abdel-Samad: Ich will nichts an den Schriften ändern. Ich will nur, dass wir uns eingestehen: Der Islam ist nicht gekommen, um Teil dieser Welt zu werden, sondern um über die Welt zu herrschen. Das ist in den Texten verankert und in der Geschichte des Islams auch als gelebte Wirklichkeit zu finden. Und weil der Koran als das direkte Wort Gottes gilt, kann er schlecht relativiert oder kontextualisiert werden. Heutige Salafisten und Islamisten verstehen Allahs Auftrag genauso, wie er auch damals gemeint war. Sie missbrauchen den Islam nicht, sie gebrauchen ihn nur. In keiner anderen Religion heute wird der Begriff Ungläubige so abwertend benutzt wie im Islam. In keiner anderen Religion ist allein die Tatsache, dass man ungläubig ist, ein Todesurteil. Wir müssen uns also von der Geltung der Texte im Koran verabschieden, so wie die meisten Christen sich von Sätzen des Alten Testaments distanziert haben. Es wäre schön, wenn die Nicht-Muslime uns dabei helfen, statt das Problem zu leugnen.

    (Interview: Evelyn Finger, ZEIT, 07.12.2015.)

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-12/hamed-abdel-sama-islam-kritik-muslime-fundamentalismus/komplettansicht

    _
    _

    Islam nicht mit dem Grundgesetz vereinbar

    ( Abdel-Samad fordert dazu auf, zwischen der Religion und den Muslimen als Menschen zu unterscheiden )

    „Wenn jemand sagt, dass Islam und Demokratie nicht vereinbar seien, ist das grundsätzlich nicht falsch“, sagte der Islamkritiker Hamed Abdel-Samad im Interview mit dem ARD-‚Nachtmagazin‘.

    […] Abdel-Samad legt darauf Wert, dass er zwischen dem Islam als Religion und als politische Ideologie unterscheidet.

    Der Islam ist eine Religion, eine politische Kraft, aber auch eine politische Ideologie, eine Rechtsordnung, eine Gesellschaftsordnung und genau diese Teile des Islams sind problematisch und können nicht Teil Deutschlands werden.

    Ich unterscheide zwischen dem Islam als Religion und den Muslimen als Menschen, die viel vielschichtiger sind.“ Ein Hauptproblem der Integration sei, dass viele genau dies nicht täten.

    „Die Islamverbände machen das nicht, die Politik macht das nicht und Rassisten machen das nicht.“

    (Von Benjamin Prüfer, Huffington Post am 09.04.2016.)

    http://www.huffingtonpost.de/2016/04/18/hamed-abdel-samad-islam_n_9725440.html

  11. Jacques Auvergne Says:

    محمد سعيد العشماوى
    Muhammad Sa’id al-‚Ashmawi
    Mohammed Said al-Aschmawi

    [ Muhammad Sa’id al-‚Ashmawi (1932 – 7 November 2013) was an Egyptian Supreme Court justice and former head of the Court of State Security. He was a specialist in comparative and Islamic law at Cairo University, described as „one of the most influential liberal Islamic thinkers today.“ ]

    Ashmawi believed that instead of referring to legal rules, the term Sharia as used in the Qur’an, refers to „the path of Islam“ which consists „of three streams:

    – worship, [ vgl. Salafi-Lesart v. ‚Ubudiyya, Anbetungswürdigkeit ]
    – ethical code, [ alles Maududi oder was ]
    – social intercourse.“ [ Mu’amalât, n. Qutb Teil der ‚Ibâdât, ansonsten seit 1400 Jahren totalitär und heute AEMR-widrig. ]

    Fiqh is thus not fixed and „must be reinterpreted anew“ by scholars in every age in accordance with their understanding.

    [ Kein ersichtlicher Unterschied zu den globalen Muslimbrüdern wie, hochrangig, Mustafa Cerić und Tariq Ramadan; zusätzlich oder vielmehr eben dabei: Parallelen zur Taktik des Abdullahi an-Na’im (Politik und Staat trennen, um die (berüchtigte) Zivilgesellschaft schariakonform (radikalislamisch) aufzuladen sprich den Staat (anwachsend fromm = mehr und mehr) zu entmachten. ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Sa%27id_al-%27Ashmawi

    [ Mohammed Said al-Aschmawi (Muhammad Said al-Aschmaui) versucht, mit einem Vergrößern des Abstandes zwischen Scharia und Fiqh so etwas ähnliches wie eine kulturelle Moderne zu erreichen oder jedenfalls den realen, tausend Jahre alten Islam der Ulama auf etwas beinahe Demokratisches hin zu bändigen … oder so!

    Quelle:
    Wolfgang Mühlberger (Zeitgenössisches islamisches Reformdenken), dort auch zu Hanafi. Hier bei: Bundesheer (Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport), Österreich.

    Zeitgenössiches Islamisches Reformdenken: Akteure, Umfeld und Ausrichtung des kritisch-progressiven Diskurses – Eine Einführung

    […]

    3.2.2 Muhammad Said Al-Aschmaui: Islamisches Recht im Dienste der Offenheit

    Im Jahr 1987 trat der ägyptische Richter und Jurist Al-Aschmaui mit der Veröffentlichung seines Buchs Al-Islâm as-siyâsî („Der politische Islam“) eine Welle der Empörung und der Begeisterung los.105 […] Die ersten Morddrohungen gegen ihn gehen bereits auf das Jahr 1979 zurück, als sein Erstlingswerk Usul asch-Scharia („Die Grundlagen des islamischen Gesetzes“) für Aufsehen sorgte.

    __________
    105
    „L’œuvre d’Ali Abderraziq […] sera reprise, quelques années plus tard et d’une autre manière, par le haut magistrat égyptien Muhammad Said Al-Ashmawy et son livre L’islamisme contre l’islam où il rappelle que « Dieu voulait que l’islam fût une religion mais les hommes ont voulu en faire une politique ».“

    __
    __

    Aschmaui: […]

    In seiner Lesart der islamischen Geschichte lässt sich der Anspruch der fundamentalistischen Bewegung, nämlich zur Etablierung eines so genannten islamischen Staates, direkt auf die mangelhafte historische Abgrenzung zwischen der profanen und der spirituellen Sphäre zurückführen: „… l’islamisme [n’] est […] qu’un nouvel avatar de cette sacralisation des enjeux temporels qu’a constamment pratiquée l’islam.“109

    109
    L’Islamisme, p.6. Übersetzung: „[…] der Islamismus ist lediglich eine neue Spielart der Sakralisierung der weltlichen Anforderungen, welche im Islam ständig praktiziert wurde.“

    (Seite 55)

    ___p://www.bundesheer.at/pdf_pool/publikationen/zeitgenoess_islamisches_reformdenken_muehlberger.pdf

    Zeitgenössiches Islamisches Reformdenken: Akteure, Umfeld und Ausrichtung des kritisch-progressiven Diskurses – Eine Einführung

    3. TEIL II: DIE HERMENEUTIKDEBATTE:
    Islamisches Reformdenken der Moderne
    35

    3.1 Vordenker des 20. Jahrhunderts
    36

    3.1.1 Ali Abderraziq (1888-1966): Kritik aus den eigenen Reihen: Neuartige Überlegungen zur Legitimität der Autorität im islamischen Staat
    37

    3.1.2 Fazlur Rahman (1919-1988): Erfassen des ethischen Kerns durch historisierend- kontextuelle Lesart des Koran
    42

    3.1.3 Mahmoud Mohamed Taha (1909-1984):
    Râ’id at-tadjdîd ad-dînî
    46

    3.2 Zeitgenössische Ansätze:
    Moderne und postmoderne muslimische Intellektuelle
    51

    3.2.1 Mohammed Arkoun:
    Poststrukturalistische Dekonstruktion islamischen Denkens
    52

    3.2.2 Muhammad Said Al-Aschmaui:
    Islamisches Recht im Dienste der Offenheit
    54

    3.2.3 Abdelmajid Charfi:
    Der Islam zwischen Epistel und Historie
    57

    3.2.4 Fatima Mernissi:
    Feministische Hermeneutik im Islam
    58

    3.2.5 Hassan Hanafi:
    Erneuerung des islamischen Wissens durch Dialektik
    59

    http://www.academia.edu/24865274/Zeitgen%C3%B6ssiches_Islamisches_Reformdenken_Akteure_Umfeld_und_Ausrichtung_des_kritisch-progressiven_Diskurses_-_Eine_Einf%C3%BChrung

    MMag. Wolfgang Mühlberger (*1970) war von 2010 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Referat Bedrohungs- und Konfliktbild am IFK (Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement) der Landesverteidigungsakademie. […] Vortragstätigkeit zum Thema ‚Progressive Muslimische Reformer’ an der Webster Universität Wien. Forschungsfelder: […] aktuelle Reformansätze im islamischen Denken.

    ___p://www.bundesheer.at/wissen-forschung/publikationen/person.php?id=1040

  12. Cees van der Duin Says:

    Verheiratet mit Mariella Ourghi? Diese hat Telefon, auf ihrem CV.

    Die Eingabe der Suchbegriffe Ourghi 2033144 führt denn auch nach Freiburg zu:

    Orientalisches Seminar
    Platz der Universität 3
    79085 Freiburg
    Tel: 0761 / 2033144

    Dr. Abdel-Hakim Ourghi

    http://www.orient.uni-freiburg.de/archiv-islamwissenschaft/islam/mitarbeiter/ourghihakim

    Dr. Mariella Ourghi

    Doch das („MitarbeiterInnen › Ourghi, Mariella“, „Sprechstunde: n. V.“) ist zu korrigieren, denn, wie wir gleich lesen werden, verstarb die nur 42 Jahre alt gewordene Frau Ourghi vor bald einem Jahr, im November 2015.

    https://www.orient.uni-freiburg.de/islamwissenschaft/studium/islamwissenschaft/mitarbeiter/ourghi/index_html

    Beide waren ein Ehepaar, was dem Kundigen bekannt war:

    „Die Position der im FOCUS-Artikel genannten Dr. Mariella Ourghi, Ehefrau des Universitätskollegen Dr. Abdel-Hakim Ourghi, ist bereits an den Titeln ihrer Veröffentlichungen zu erkennen.“

    (FOCUS im Widerschein der Illusionen. Blog von Gudrun Eussner, 22.07.2012.)

    http://eussner.blogspot.de/2012/07/focus-im-widerschein-der-illusionen.html

    Aha, die Islamkritik soll zwar leben dürfen, aber in den Bereich des Schariagehorsams eingepfercht bleiben? Oder bzw. und ist sie, zusätzlich, gar für Nichtmuslime und muslimische Pflichtschludrige auf Dauer verboten?

    Abdel-Hakim Ourghi: „Die Islamkritik muss zum Islam gehören“.

    https://brightsblog.wordpress.com/2015/05/27/abdel-hakim-ourghi-die-islamkritik-muss-zum-islam-gehoren/

    Todesanzeige

    Dr. Mariell Ourghi
    die im Alter von 42 Jahren verstorben ist.

    November 2015
    Online-ID: 166449

    http://anzeigen.badische-zeitung.de/trauer/traueranzeigen-und-nachrufe/dr-mariella-ourghi

    Mariella Ourghi (* 1972 in Tirschenreuth; † 14. November 2015)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mariella_Ourghi

  13. Jacques Auvergne Says:

    Kommentator kopte analysiert meisterhaft die jüngste Rede („Gestalten statt spalten!“) des Aiman Mazyek, zu lesen auf Blog Schariagegner ab Tagesdatum und Uhrzeit

    November 2, 2016 um 11:49 pm

    Die Unwahrheiten in der Rede von Aiman Mazyek

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/09/28/freiburger-deklaration-reformiert-nicht-den-islam/

    Mein bescheidener Beitrag:

    Ausgerechnet am Reformationstag also durfte der Chef des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) in der Laurentiuskirche Altdorf bei Nürnberg das Wort ergreifen.

    Reformationstag

    https://de.wikipedia.org/wiki/Reformationstag

    St. Laurentius (Altdorf bei Nürnberg)

    „Mit der Gründung der Universität Altdorf am 29. Juni 1623 wurde St. Laurentius zur Universitätskirche einer der bedeutendsten deutschen, protestantischen Universitäten im 17. Jahrhundert“

    https://de.wikipedia.org/wiki/St._Laurentius_(Altdorf_bei_N%C3%BCrnberg)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Altdorf

    Für Monotheisten ist und bleibt die gesamte Schöpfung auf den Schöpfer hin orientiert, im Islam also auf Allah. Fitra (فطرة fiṭra) ist eben dieses Geschaffensein auf Allahgott hin.

    Aiman Mazyek spielt,
    neben dem Reden von der gesamten Welt als dem (durchzusetzenden, bedarfsweise gewalttätig) Herrschaftsbereich Allahs (bei Qutb: ḥākimiyya, sovereignty of God),
    auch auf das Fitra-Konzept an,
    indem er betont, dass der Islam „nicht exklusiv“ sei, sondern „allen Menschen“ gehöre und damit eben gerade „keine Ethnie“ sei.

    No child is born except on nature (i.e. Islam), and then his parents make him Jewish, Christian, or Magian (Zoroastrian), as an animal produces a perfect young animal: do you see any part of its body amputated?” (Sahih al-Bukhari, V 2, Bk 23, No 441). Although Islamic law does not oblige those who have not reached puberty to practice Islam […]

    Muslim Parenting Responsibilities

    As children are born in Fitra, it is therefore imperative for Muslim parents to ensure that their children are not corrupted in the process of growing up. Hence the responsibilities lie heavily with all Muslim parents.

    https://mbplee.wordpress.com/2012/01/03/%C2%A75-no-child-is-born-but-upon-fitra-innocent-muslim/

    Der Islam sei jedem Menschen wesensgemäß, gleichsam angeboren:

    „Jeder (Mensch) wird im Zustand der Fitra geboren (d.h. nach der Art und Weise des Erschaffens durch Gott). Alsdann machen seine Eltern aus ihm einen Juden, Christen oder Zoroastrier.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

    *Wenn du danach sterben solltest, so stirbst du mit dem Glauben der Fitra.*

    http://islamische-datenbank.de/option,com_buchari/action,viewhadith/chapterno,73/

    Erklärend werden Fitra und Islam sogar gleichgesetzt:

    He is following al-Fitra (al-Islam).

    […]

    the gatekeeper of Hell and the tall man whom you saw in the garden, is Abraham (…) and the children around him are those children who die with Al-Fitra (the Islamic Faith).”

    https://blackbunker9.wordpress.com/2013/04/05/selected-hadith-regarding-jannat-paradise-jahannam-hell/

    Aiman Mazyek:

    Der Islam ist für mich dabei nicht exklusiv, sondern gehört allen Menschen und nicht dem Muslim alleine. Islam ist auf keinen Fall wie eine Automarke oder ein Abzeichen zu verstehen. Er ist auch keine Ethnie. […]

    Deutschland kann und wird die Einheit der Verschiedenen besser leben können, wenn […]

    Oh Allah, wir bitten dich um Beistand hier in der Laurentiuskirche, hier in Altdorf mit all den lieben Menschen in und außerhalb der Kirche.

    Hilf uns in diesen Zeiten unsere Menschlichkeit [unsere Fitra und unseren Schariagehorsam] nicht zu verlieren und die Ehre und Würde aller Menschen [schariawidriges Handeln macht ehrlos] nicht zu beschädigen.“

    ___p://www.zentralrat.de/28137.php

    „Gestalten statt spalten – das muss unser Credo sein“, sagte Mazyek.

    (Am Folgetag – 01.11.2016 – bei onetz, Oberpfalznetz.)

    http://www.onetz.de/bayern-r/politik-by/feier-zum-reformationstag-in-altdorf-bei-nuernberg-gestalten-statt-spalten-d1707236.html

    nur derjenige muslim ist des muslims bruder, der das gute tut und das verbotene verdammt. das sagte der gründer der muslimbruderschaft hasan al-banna.

    لقد عاصر الإمام البنا الدعوة الجارفة إلى الوطنية والقومية والتي أراد أعداء الإسلام أن يضفوا بها ولاء المسلم لأخيه المسلم أينما كان، ويقيموا هذه الدعوات على حساب الولاء والبراء في الإسلام.

    http://www.ikhwanwiki.com/index.php?title=
    موقف_الإمام_البنا_من_القومية_و_الوطنية

    http://www.ikhwanwiki.com/index.php?title=%D9%85%D9%88%D9%82%D9%81_%D8%A7%D9%84%D8%A5%D9%85%D8%A7%D9%85_%D8%A7%D9%84%D8%A8%D9%86%D8%A7_%D9%85%D9%86_%D8%A7%D9%84%D9%82%D9%88%D9%85%D9%8A%D8%A9_%D9%88_%D8%A7%D9%84%D9%88%D8%B7%D9%86%D9%8A%D8%A9

    Unter anderem betont Hasan al-Banna das Prinzip Al wala wal-bara, wörtlich Loyalität und Lossagung: Muslimsolidarität bei Meidung der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen.

    الولاء والبراء | al-walāʾ wa-l-barāʾ

    https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27

    der prophet sagt, hadith:

    gott hat die juden und christen verflucht, weil sie die gräber ihrer propheten in moscheen umgewandelt haben – das heutige arabische wort kanissa oder kanis für kirche kannte der koran noch nicht –

    ( لعن الله اليهود والنصارى ; اتخذوا قبور أنبيائهم مساجد )

    Hier zitiert bei Islamweb

    http://library.islamweb.net/newlibrary/display_book.php?flag=1&bk_no=79&ID=1431

    „May Allah curse the Jews and Christians who took the graves of their Prophets as places of worship – do not imitate them.“

    http://www.islamicweb.com/beliefs/creed/abdulwahab/KT1-chap-18.htm

    „May Allah curse the Jews and Christians for they built the places of worship at the graves of their Prophets.“ Bukhari vol. 1 book 8 no. 427 p. 255

    http://muslimhope.com/IslamIndex.htm

    Hadith
    Sahih Bukhari

    Narrated ‚Aisha and ‚Abdullah bin ‚Abbas: When the last moment of the life of Allah’s Apostle came he started putting his ‚Khamisa‘ on his face and when he felt hot and short of breath he took it off his face and said, „May Allah curse the Jews and Christians for they built the places of worship at the graves of their Prophets.“ The Prophet was warning (Muslims) of what those had done.
    Sahih Bukhari 1:8:427

    https://wikiislam.net/wiki/Qur'an,_Hadith_and_Scholars:People_of_the_Book

    — Sahih al-Bukhari, 1:8:427 see also Sahih al-Bukhari, 1:12:749 Sahih al-Bukhari, 4:55:657 Sahih al-Bukhari, 4:55:658 Sahih al-Bukhari, 7:63:209 Sahih al-Bukhari, 7:72:836

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad%27s_views_on_Christians

    der Gesandte Allahs sagte: „Der Fluch Allahs ist auf den Juden und Christen, die die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten machten.“
    Al-Bukhari Nr. 1330 & Muslim Nr. 531, An-Nasa’i Nr. 704, Ahmad 5: 204 und Al-Muwatta Nr. 85

    http://library.islamweb.net/grn/index.php?page=about

  14. Jacques Auvergne Says:

    Knigge für professionelles Islamschönfärben?

    Medien-Service: Journalisten-Handbuch klärt über Islam auf

    (Ein neues Nachschlagewerk versammelt Fakten und Hintergründe zum Islam)

    von: Andrea Dernbach

    Ein Handbuch für Journalisten soll die Berichterstattung über Islam und Muslime verbessern helfen. […]

    Mediendienst Integration. Der Dienst wurde 2012 gegründet, um die Qualität der Berichterstattung zur Einwanderungsgesellschaft zu heben und Medien rasch mit solidem Wissen zu versorgen.

    Der Tagesspiegel, 01.11.2016

    http://www.tagesspiegel.de/medien/medien-service-journalisten-handbuch-klaert-ueber-islam-auf/14768144.html

    Mediendienst Integration ist ein Projekt des „Rats für Migration e.V.“ (RfM), einem bundesweiten Zusammenschluss von Migrationsforschern.

    Unter den Mitgliedern des Fachbeirats:

    Prof. Dr. Werner Schiffauer, Rat für Migration
    Andrea Dernbach, Der Tagesspiegel

    https://mediendienst-integration.de/ueber-uns.html

    RfM – Rat für Migration

    http://www.rat-fuer-migration.de/

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