475. Brian D. Earp und die Chatna (Islamic FGM)

ختان

ḫitān

kadın ve erkek sünneti

FGM oder MGM nach Koran und Sunna

Kindeswunsch auf Beschnittenwerden auch für Mädchen bald Gesetz?

Britischer Medizinethiker fordert das verstaatlichte Befragen des männlichen oder weiblichen Kindes nach dessen baldiger Genitalverstümmelung (MGM oder FGM)

Das jeweils geltende Gesetz, so fordert es der Research Fellow am Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics, soll endlich sicherstellen, dass Kinder befragt werden dürfen, ob sie einen Teil ihres Geschlechtsorgans der Religion oder Tradition opfern. Zitate aus dem jüngsten Text des Verharmlosers der Jungenbeschneidung (MGM) und Wegbereiters der Mädchenbeschneidung (FGM) Brian D. Earp: Hat die weibliche Genitalverstümmelung gesundheitliche Vorteile? Das Problem mit der Medikalisierung der Moralität, Originaltitel: Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality.

Ob wir als Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen in aller Welt minderjährige Drogenkonsumenten oder Drogenkuriere, Kindersoldaten, Minderjährige im Bordell, Kindesmissbrauch oder Kinderehen erfolgreich verhindern wollen, stets hat die Altersgrenze 18 Jahre benannt und durchgesetzt zu werden. Weder in den Kinderschutz noch in das Kindeswohl ist dabei ein Aushandeln von Altersgrenzen der Einwilligungsfähigkeit in Bezug auf eine rituelle Genitaloperation integrierbar, auch nicht in Bezug auf den Bereich der Jugendlichen, in Deutschland meint das bekanntlich das Alter der 14 bis 17 Jahr alten Menschen. Kinder raus aus Ehebett, Soldatenuniform oder Bordell, Kinder weg von den rituellen Beschneidungsmessern, Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren.

Leider duldet die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) eine gegebenenfalls anzuwendende rechtliche Einschränkung sprich ein abgesenktes Eintrittsalter ins Dasein als Erwachsener („soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt; unless under the law applicable to the child, majority is attained earlier“), doch heißt es, immerhin, in Artikel 1 der KRK ganz grundsätzlich: „Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat; a child means every human being below the age of eighteen years“. Eindeutiger ist da schon die African Charter on the Rights of the Child (1990) Article 2 Definition of a Child (For the purposes of this Charter, a child means every human being below the age of 18 years. Aux termes de la présente Charte, on entend par „Enfant“ tout être humain âgé de moins de 18 ans).

Medizinethiker Brian D. Earp schmuggelt den Kindeswunsch auf männliche oder weibliche Genitalverstümmelung in die Hörsäle und Parlamente. Stoppen wir diesen Mann, denn der Staat hat nicht die kindliche Wunschbeschneidung, sondern die kindliche genitale Intaktheit zu sichern. Schluss mit dem enthemmt religionsfreundlichen und wenig zufällig beschneiderfreundlichen Geplapper über Genitalautonomie (genital autonomy), Schluss mit dem Geschwätz über ein informiertes Einwilligen (informed consent) in Bezug auf eine nicht medizinisch indizierte Beschneidung an einem unter 18 Jahre alten Menschen.

Übersetzung (gekürzt) und Kommentare von Jacques Auvergne (2017). UPDATE: Earp reagiert, Auvergne antwortet.

Der Brite Brian Earp, eigentlich Brian David Earp und bekannt als Brian D. Earp, hat einen Abschluss in Experimentalpsychologie und studierte neben Psychologie auch Philosophie und Kognitionswissenschaft. Earp, der gemeinsam mit dem aus Australien stammenden Philosophen Julian Savulescu allen Ernstes über Neuro-Enhancement in Liebe und Ehe nachdenkt, arbeitet am The Oxford Centre for Neuroethics (OCN) und schaltet sich bei jeder Gelegenheit in die berüchtigte sogenannte Beschneidungsdebatte ein. Diese allerdings braucht von uns Sozialpädagogen gar nicht erst geführt werden, denn wir diskutieren schließlich auch nicht lang und breit über das Pro und Kontra von Drogen für Kinder, Kindersex, Kindersoldaten, Kinderehen. Religion im Sinne einer persönlichen Spiritualität bekommt vielen Menschen ganz ausgezeichnet, einige wöchentliche Gebete und Riten sind zusätzlich eine feine Kultur, doch ansonsten muss beides weg, Beschneidungsdebatte und Beschneidungsmesser. Schluss mit den Debatten, wir knipsen hiermit, Zirkumzision sowie FGM betreffend, das Licht aus im Debattierclub.

Die rituelle genitale Versehrung, man rede von Genitalverstümmelung, meint nicht nur jene 50 % der Menschheit, die männlichen Geschlechts ist. In Detroit, Michigan, USA sitzt Dr. Jumana Nagarwala im Gefängnis, eine Ärztin und religiöse (islamische) Mädchenbeschneiderin. Die schiitischen Dawudi Bohra beschneiden ihre sieben Jahre alten Mädchen, für die Debattenfreunde ein willkommener Anlass zum Diskutieren, unser Lichtausknipsen hat nichts geholfen und sogleich ist Brian D. Earp zur Stelle mit einem umfangreichen Text, den er am 15. August 2017 vom Sydney aus auf dem Onlinemagazin Quillette veröffentlichen ließ, allerdings noch am selben Tag bei BMJ (London) einstellte. Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality,[1] unautorisierte und gekürzte Übersetzung ins Deutsche.

Hat die weibliche Genitalverstümmelung gesundheitliche Vorteile? Das Problem mit der Medikalisierung der Moralität

(Von Brian D. Earp. Zuerst auf Quillette (Sydney) am 15.08.2017.)

Vier Mitglieder der islamischen Glaubensströmung der Dawudi Bohra, die in Detroit, Michigan leben, wurden vor kurzem wegen Durchführung von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM) angeklagt. Dies ist das erste Mal, dass die US-Regierung einen Fall von „FGM“ verfolgt; ein entsprechendes Bundesgesetz war 1996 verabschiedet worden. Die Weltöffentlichkeit beobachtet sehr genau, wie sich der Fall entwickelt.

So vieles kommt hier ins Spiel: Multikultur, Religionsfreiheit und die Grenzen der Toleranz einerseits, der Umfang der Rechte von Kindern und von Minderheitengruppen andererseits, darüber hinaus sogar das Konzept von „Schaden“.

Warum setzt Earp (an “FGM” case) im ersten Absatz den Begriff von der weiblichen Genitalverstümmelung, englisch Female genital mutilation (FGM), in Anführungsstriche? Möglicherweise fanden in Michigan islamische Genitalverstümmelungen von FGM Typ I oder II statt, doch selbst für den Fall, dass es nicht möglich sein wird, der Ärztin und Muslima Dr. Jumana Nagarwala mehr nachzuweisen als einen Einstich (prick) oder Einschnitt (incision, nick), beide dem Bereich von FGM Typ IV zuzurechnen, FGM ist FGM ist FGM. Insbesondere aber hat Earp (even the very concept of “harm”) den Schadensbegriff, die mit jeder, also auch noch mit der geringst invasiven weiblichen Genitalverstümmelung einhergehende körperliche und zusätzliche psychische Schädigung nicht zu apostrophieren.

Earp weiß natürlich, wie politische Korrektheit funktioniert. Erst ganz wenige Ärzte auf der Welt wagen, die einer FGM Typ Ib Klitoris(teil)amputation oder Typ II Labien(teil)amputation durchaus vergleichbare Zirkumzision, die Vorhautamputation an Jungen als Schaden und irreversible Schädigung zu beschreiben. Ein entsprechend mutiger Parlamentarier, etliche dieser Spezies sind Arzt, sähe seine Wiederwahl sicherlich gefährdet angesichts der seit 2007 Zehntausende, Hunderttausende männliche kindliche Genitale verstümmelnden Afrikaprogramme für sogenannte Freiwillige medizinische Beschneidung von Männern (VMMC – Voluntary Medicine Male Circumcision) einerseits und in Anbetracht der sehr hohen Zahl von Schariagehorsamen unter den 1,6 Milliarden Muslimen weltweit andererseits.

Wenn sie nun schon nicht nützlich ist, schädlich sein, Schaden stiften darf die Jungenbeschneidung auf keinen Fall. Auch in Deutschland ist dieses Ausblenden der Fakten Staatsdoktrin und wird, wenn wir das nicht im letzten Augenblick verhindern, die zeitnahe Straffreistellung der Chatna (Chitan al-inath, sunat perempuan), der islamisch begründeten FGM nach sich ziehen. Der Fiqh der Schafiiten bewertet die Beschneidung des Kindes als religiös zwingend (wadschib) und ist hier zwischen Junge und Mädchen zu unterscheiden gar nicht erst bereit. Ein Islam ohne FGM ist noch nicht erfunden.

Individualrechte versus Gruppenrechte – hat der 18 Jahre alt gewordene männliche oder weibliche Mensch das Recht auf einen intakten Körper, insbesondere auf ein intaktes Geschlechtsorgan? Wir Intaktivisten spalten die Schülerschaft eben nicht auf in Christenkinder, Judenkinder, kleine Muslime oder kleine Atheisten, sondern fordern: Keine Beschneidung unter 18 Jahren.

Schaden (harm) ist uns auch keine Idee (concept), sondern wissenschaftlich überprüfbare Tatsache. FGM schadet immer.

Allzu hastig erzählt Brian D. Earp Ungefähres über die vier Typen weiblicher Genitalverstümmelung zu (FGM Typ I, II, III, IV) und wendet sich dem rituellen Einstich zu, einer FGM Typ IV. Der optimistische Beschneidungsrhetoriker aus Oxford spricht von einem rituell hervorquellenden Tropfen Blut und weiß nicht oder verschweigt, dass die islamische Mädchenbeschneidung, bei einer FGM Typ IV bleibt es so gut wie nie, den Teufel abhalten und den Weg ins Paradies ebnen soll einerseits und zum anderen ein Bekenntnis zur einem jeden Bereich des Lebens regelnden Wohlverhalten und Gesetz ist. Islamische weibliche Beschneidung (FGM), der Chitan al-inath bzw. die Chatna, funktioniert islamisch nicht ohne die Möglichkeit von Talaq und Zweitfrau. Die Praxis der Chatna ohne die Pflicht zum Hidschab geht islamisch nicht. Chatna ohne korangemäß halbiertes weibliches Erbe funktioniert nicht.

Oft, allzu oft amputiert die Chatna gerade bei den Dawudi Bohra viel von der Klitoris, was Earp an dieser Stelle nicht sagt, der gerade über den religiösen Nadelstich in die Klitorisvorhaut nachdenkt (pricking the foreskin or “hood” of the clitoris to release a drop of blood), wohingegen gerade auch die Bohra das rituell zu reinigende weibliche Kind, falls sie es überhaupt bei einem Nadelstich belassen, in die Schamlippen stechen oder, wenig zufällig, in das Lustorgan Nummer Eins, in die Klitoris.

Gesundes Gewebe wird in der Regel durch dieses Verfahren nicht entfernt, das in Communities, in denen es üblich ist, oft durch ausgebildetes medizinisches Personal durchgeführt wird. Langfristige nachteilige gesundheitliche Folgen sind vermutlich selten.

Einmal abgesehen davon, dass das Mädchen, spätestens wenn die Schwiegermutter den Besitz einer Klitoris für Sünde (haram) hält, jederzeit nachbeschnitten werden kann, FGM, auch die geringste, beschädigt stets das Vertrauen des Mädchens in Eltern, Umfeld und Umwelt, anders gesagt: FGM traumatisiert psychisch immer, was wiederum bedeutet: sie schadet immer. Der körperliche Schaden kommt dazu, auch aus einem Einschnitt oder Nadelstich kann, wer weiß, ob die Immunabwehr des Kindes gerade stark ist oder ob in der Klinik MRSA vagabundiert, eine Nekrose oder Sepsis entstehen, was wiederum tödlich sein kann. Nadelstich mit Nebenwirkung Tod, Herr Earp?

Erste und widersprüchliche Berichte deuten darauf hin, dass die Dawudi Bohra eine, siehe oben, FGM Typ IV Variante Nadelstich in die Klitorisvorhaut durchführen, mithin eine Form weiblicher Beschneidung praktizieren, wenn auch nicht jene extremen Formen, die so oft in den westlichen Medien hervorgehoben werden.

Drei Bemerkungen. Erstens. Was soll das Gerede von widersprüchlichen Berichten, selbstverständlich beschneiden die Dawudi Bohra ihre sieben Jahre alten Mädchen. Zweitens. Earp, wir hatten gesehen, dass er den Ort des Stechens nicht korrekt angibt, sagt female genital cutting, weibliche Beschneidung, wo er female genital mutilation mindestens unverzüglich hätte beklagen müssen, weibliche Genitalverstümmelung, FGM. Drittens. Westliche Medien (in the Western media), gibt es für Earp auch Eastern media, Oriental media, Islamic media? Wie es in den Siebziger Jahren schon Ali Schariati betrieb, versucht der Multikulturalist und Kulturkreistheoretiker Brian D. Earp die eine Welt mit ihren unteilbaren allgemeinen Menschenrechten aufzuspalten in Okzident und Orient.

Earp, der als Fachmann für Ethik zwischen Atheistenkind, Judenkind, Christenkind und Muslimkind gerade nicht hätte unterscheiden dürfen, verschweigt die zahlenmäßig hundertfach größere Religion Islam und zeigt auf das kleine jüdische Religionsvolk.

Nicht nebenbei ist anzumerken, dass es eine Charakterlosigkeit und Gemeinheit leider auch in unserem Kreis der Intaktivisten gibt, wo man, genau unter dieser Bezeichnung (intactivism, intactivists), bereits früh und richtigerweise gegen die mythisch begründete oder gedankenlose und in jedem Fall schlimme Routine der nordamerikanischen Säuglingsbeschneidung gekämpft hat.

Erwähnte Gemeinheit besteht darin, wir können es bündig zusammenfassen und gleich kommt ein kleiner deutscher Aufschrei von MOGiS bis gbs, den Juden das Beschneiden verbieten zu wollen und den Muslimen nicht.

Denn alles andere als zufällig marschierte im Herbst 2012 die gesamte deutsche Heerschar des gesetzlichen Alternativentwurfs, die Jungen beschneiden Ja bitte, aber erst ab vierzehn Jahren, Heerführer waren Walter Otte, Victor Schiering und Gislinde Nauy (diese noch 2014: „Die Säkularen Grünen treten für den Anstoß einer (…) ergebnisoffenen Debatte ein. (…) Wir schlagen (…) eine Übergangsregelung von fünf Jahren vor, in denen die Jungengenitalbeschneidung strafrechtlich nicht verfolgt wird. (…) Bereits einsichts- und einwilligungsfähige Jungen müssen umfassend über die Operationsrisiken und die zu erwartenden Auswirkungen auf ihr späteres Sexualempfinden aufgeklärt werden und im Zweifelsfall ein Vetorecht gegenüber dem Eingriff besitzen“,[2] man lese den Satz noch einmal und ersetze dabei Jungen durch Mädchen) sowie im Herbst 2012 MdB Marlene Rupprecht, genau in diese Richtung: den Juden, nur sie müssen ihr Ritual genau am achten Tag begehen, das Beschneiden verbieten zu wollen und den Muslimen nicht. Letztere können gemäß Scharia bis zum Alter des Jungen von vierzehn Jahren (15 Mondjahre) warten. (Auf Erden wird Allahs Bodenpersonal auf die himmlische Erlaubnis der Beschneidung des männlichen Babys am siebten Tag selbstverständlich nicht verzichten.)

2013 war Rupprecht federführende Autorin (rapporteur) für Resolution 1952 des Europarats (Punkt 7.5.2 „medizinische, hygienische und andere Bedingungen für Praktiken wie die medizinisch nicht gerechtfertigte Beschneidung junger Knaben klar zu definieren“, Punkt 7.7 plädiert für die Ausarbeitung „spezifischer juristischer Regelungen, um zu gewährleisten, dass bestimmte Operationen und Praktiken nicht ausgeführt werden, bevor ein Kind nicht alt genug ist, um zu Rate gezogen zu werden“,[3] auch hier sollte man das einmal probeweise laut lesen und dabei Junge durch Mädchen ersetzen). Jetzt bitte der kleine deutsche Aufschrei von MOGiS bis gbs und hiermit zurück zum Wegbereiter der transatlantischen milden Sunna (Islamic FGM) Brian D. Earp.

Das Verteidigungsteam hat bereits signalisiert, dass es den „risikoarmen“ Aspekt des fraglichen Genitalbeschneidens hervorheben wird und behauptet, dass es nicht als Verstümmelung gelten sollte. Es ist doch weit weniger invasiv als der Brit mila, die jüdische rituelle männliche Beschneidung, die bei Minderjährigen in den USA gesetzlich erlaubt ist und von niemandem in Frage gestellt wird.

In Sachen amerikanische Neugeborenenbeschneidung jüdische Familien zu erwähnen ist nicht angebracht, denn in den vergangenen Jahrzehnten drohten in US-amerikanischen Hospitälern alle neugeborenen männlichen Babys Opfer der Säuglingsbeschneidung zu werden. Einer fleißigen Intaktivistenbewegung verdanken erst neuerdings viele männliche Amerikaner, trotz der fortgesetzten täglichen schlimmen Routine in den Krankenhäusern, einen unversehrten Penis, darunter auch etliche Juden übrigens.

Selbstredend muss die Zeit möglichst bald kommen, an der das Genital des noch keine 18 Jahre alten Jungen – oder gleichaltrigen Mädchens – vor rituellen Operationen absolut geschützt ist. Earps Aufgabe wäre es eigentlich, hierzu beizutragen.

Doch unethisch und geschmacklos billigt Earp mit dem heutigen Leid der US-amerikanischen oder britischen Jungen das morgige Leid der Mädchen.

Dass auf Dauer kein freiheitlicher Rechtsstaat das Genital einer Geschlechtsklasse bedingungslos schützen und zugleich das Geschlechtsteil der anderen Hälfte seiner Bürger allerlei rituellen oder kulturellen Beschneidungen zum Opfer fallen lassen kann, versteht sich von selbst. Der ohnehin verfassungswidrige deutsche § 1631d BGB kann keinen Bestand haben. Neben vielen anderen haben vor drei Jahren Meyer und Ringel sowie Tatjana Hörnle die Straffreistellung einiger Formen der FGM gefordert.

Als karrieregeiler Berichterstatter muss man auch bei geänderten äußeren Bedingungen weiterhin oben schwimmen. Deshalb begab sich der Beschneidungsrhetoriker im vergangenen Jahr (In defence of genital autonomy for children) optimistisch auf diese Rutschbahn hinein in eine künftige transatlantische FGM (Abstract: „I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed, before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves“), man beachte dabei, wen Brian D. Earp seit 2016 beschneiden lassen will: Kinder (children), also auch die Mädchen.

Derlei Ansinnen muss jeder Intaktivist zurückweisen, denn völlig altersentsprechend ist ein Kind nicht in der Lage, eine solche, seinen erst künftigen Erwachsenenkörper und eine seine erwachsene Sexualität und Partnerschaft betreffende Entscheidung zu fällen. Anders gesagt und auf den Text von 2016 bezogen (In defence of genital autonomy for children), ließe sich dem dortigen letzten Satz (until such a time as the individual who will actually be affected by them is in a position to weigh the pros and cons in light of her (or his) own values) dann zustimmen, wenn Earp unzweideutig die Altersgrenze achtzehn Jahre gefordert hätte. Das hat er aber gerade nicht, er fordert vielmehr künftige Gesetze für beschneidungsfrohe oder jedenfalls beschneidungsfromme Kinder (children).

Wie gesagt, auch der Research Fellow am Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics erkennt, dass kein Staat auf Dauer die eine Hälfte der Kinder auf Elternwunsch beschneiden lassen kann und die andere Hälfte auf keinen Fall. In der Tat steht den USA, Großbritannien und Deutschland eine gewaltige Änderung unmittelbar bevor. Der Welterklärer aus Oxford:

Sobald die Rechtsanwälte der Bohra einen geschlechtsspezifischen oder religiösen Doppelstandard im bestehenden US-amerikanischen Recht aufzeigen können, werden die rechtlichen Folgen ganz erheblich sein. Entweder muss die männliche Beschneidung in irgendeiner Weise eingeschränkt oder es müssen „kleinere“ Formen von FGM erlaubt werden, wie auch immer, das Ergebnis wird explosiv sein.

Die vielleicht etwas stumpf gewordenen Klingen der Beschneidungsmesser dürfen nachgeschärft werden und Nachvollziehbarkeit war gestern. Mystiker Earp ruft nach mehr Besinnlichkeit:

Zu „gut“ und „schlecht“ gibt es mehr als nur gesund versus ungesund.

Was soll der Geiz, ein bisschen gesund reicht doch. Wir müssen nach höheren Werten fragen, körperliche Unversehrtheit ist schließlich nicht alles im Leben. Ist doch noch genug drangeblieben an Penis oder Vulva. There is more to “good” and “bad” than healthy versus unhealthy.

Denn wie uns der Bohra-Fall jetzt zeigen wird, liegen ernsthafte, sogar gefährliche Nachteile in jedem Bestreben, das moralische Denken zu medikalisieren oder die medizinische Forschung zu moralisieren. In beiden Fällen behaupte ich, zumindest wenn es um das Genitalbeschneiden der Kinder geht, dass die augenscheinlich voreingenommene Politik der WHO die Dinge viel schlimmer macht.

Wieso, die WHO-Klassifikation ist ganz ausgezeichnet und noch die geringst invasive Form der weiblichen Genitalverstümmelung muss überall verboten bleiben oder werden, kompromisslos. Earp sieht das sozusagen toleranter.

Wie wir eingangs gehört hatten, grübelt der englische Neuromantiker gemeinsam mit dem Australier Savulescu über den Einsatz von Pychostimulanzien mit dem Ziel der geistigen Leistungssteigerung in Ehe und Liebe. Allen Ernstes soll eine Prise Hirndoping Partnerschaft und Sex gesteigerte Intensität oder jedenfalls mehr Lebensqualität schenken, Praxistipps demnächst in Buchform gebracht, und überhaupt, der mechanistische und entseelte, der gnadenlos verwissenschaftlichte Blick auf die Welt ist ein Jammer:

„Die heutige Tendenz ist, alles einzuebnen und plattzuwalzen, indem wir ‘alles erforschen’, erkennt Julian Savulescu, ein Philosoph an der Universität Oxford und fährt fort: „Die Leute möchten unbedingt glauben, dass es nur das Beweisbare, dass es allein die Evidenz ist, nach der wir unser Tun ausrichten sollen.“ Die Menschen verstehen das so falsch. Sobald wir unsere ethische Analyse auf platte Nutzen-Risiko-Relationen reduzieren, verfehlen wir die wichtigen Fragen nach den Werten.

Ein der Mystik ergebenes Freundespaar, von Oxford aus schwärmen gleich zwei Neuromantiker dafür, dem Zauber und der Erhabenheit wieder eine Chance zu geben … und dem zauberhaften und erhabenen Kinderbeschneiden.

Betrachten wir zu diesem Zweck doch den rituellen Einstich oder Einschnitt (beides zu FGM Typ IV) oder die männliche Beschneidung, und fragen wir uns, was in Bezug auf diese Bräuche ein ethisches Problem darstellen könnte; Nutzen wie Risiken lassen wir einmal beiseite. Mehrere Möglichkeiten geraten in unser Blickfeld.

Jaja, diese vielen Jungen hier und diese vielen Mädchen da, und überall um die Kinder herum schwirren Menschenbilder, Religionen, Traditionen und Beschneidungsmesser. Weil alles anders sein könnte oder auch nicht, hinterfragt Brian D. Earp mutig das jeweilige Nichtbeschneiden oder auch Weiterbeschneiden:

Ganz unabhängig vom Geschlecht des Kindes und von der Eingriffstiefe als dem Schweregrad der irreversiblen Verletzung oder Versehrung hören wir von einer subkulturell oder auch mehrheitsgesellschaftlich wahrgenommenen, angeblichen Notwendigkeit, die Genitalien der Kinder zu beschneiden. Bekanntlich gilt diese männliche oder weibliche Beschneidung als Voraussetzung für die Aufnahme in die Gemeinschaft. Ein derartiges Ritual, das schließlich alles andere als selbstverständlich sein sollte, können wir sicherlich plausibel in Frage stellen.

Fast gewissenhaft geht der über Zirkumzision und FGM grübelnde Brite ein bisschen in sich. Denn ob es Junge oder Mädchen ist (children grow up to feel disturbed by what they take to be an intimate violation carried out when they were too young to understand or refuse), ein über seine Beschneidung unzufrieden aufwachsendes Kind kann doch gewiss niemand von uns wollen.

Kinder wachsen heran, an denen die rituelle Verletzung oder Verstümmelung der Intimzone durchgeführt wurde, als sie zu jung waren, um der Zirkumzision oder FGM zuzustimmen oder sie abzulehnen.

Ach Fräulein Jumana, was für ein hübsches Messerchen sie doch heute wieder mit sich führen für die islamische Chatna auf Kindeswunsch.

Wer sich von Kopf bis Fuß wohl in seiner Haut fühlt, weibliche oder männliche Vorhaut eingeschlossen bittesehr, wer den menschlichen Leib als Ganzes wertschätzt, der ruft gar nicht erst nach einer Sonderrolle für Vulva oder Penis. Erst das trennende Wort, dann die trennende Messerklinge, abgetrennt denken um elegant abzuschneiden, dazu definiert Earp das humane Genital als unbedingt extravagant und exklusiv.

Genitalien sind anders als andere Körperteile.

Zum Abschneiden auf Kindeswunsch freizugeben, Earp meint offensichtlich das, wenn er sagt: The genitals are not like other parts of the body.

Nein, vom kindlichen Körperfleisch wird den Ahnen oder dem Himmel kein Opfer mehr gebracht, gar nichts wird rituell amputiert, weder vom Geschlechtsteil noch von einem anderen Körperteil und weder auf Elternwunsch noch auf Kindeswunsch.

Jetzt schwärmt Earp davon, das männliche oder weibliche Kind am Genital immer nur sehr sanft zu schneiden und am besten nur, wenn es zustimmt.

Auch besteht die Möglichkeit einer psychischen Schädigung. Obwohl es schwierig ist, diese wissenschaftlich zu messen, variiert dieser Schaden zweifellos im Zusammenhang mit der geistigen und emotionalen Disposition des Kindes und mit dem Timing und den Umständen des Schneidens.

Antrag abgelehnt. Smooth birth, sanfte Geburt gibt es, sanfte FGM nicht.

Weg und Ziel zum Kinderglück läge mithin im rechten Zeitbestimmen (timing), nur die MGM oder FGM zum rechten Zeitpunkt befreie das Kind glücklich von jeder psychischen Schädigung … und von einer gehörigen Portion Genital.

Einige Bohra-Frauen berichten beispielsweise, emotional traumatisiert zu sein von dem, was ihnen passiert ist, als sie kleine Mädchen waren – diese Verwirrung, diese Schmerzen, diese Peinlichkeit, mit entblößtem Genital niedergedrückt zu werden. Andere Frauen hingegen bestehen darauf, dass es ihnen nichts ausmacht und dass sie stolz darauf waren, beschnitten zu werden. Eine ähnliche Meinungsvielfalt finden wir unter religiös beschnittenen Männern.

Earps Kurs ist jetzt überdeutlich, er will das Einwilligen des Mädchens in die religiöse Chatna (FGM) der Bohra, den genitalautonomen Wunsch des Mädchens auf Beschnittenwerden. Nur über das rechte Alter darf in den Ministerien und Parlamenten jetzt noch ein bisschen gefeilscht werden. Für Earp sind offensichtlich einige der schiitischen siebenjährigen Mädchen reif genug gewesen, ihre Chatna psychisch ganz ausgezeichnet und sogar mental gewinnbringend, etwa den Selbstwert steigernd („stolz“) zu verarbeiten.

Der Optimist aus Oxford, nanu, glaubt etwas gehört zu haben von vernünftiger Krankheitsprophylaxe in Form von Schamlippenkorrektur an einem Neugeborenen.

Es ist nicht unplausibel, dass bestimmte „milde“ Formen von FGC, wie eine neonatale Labioplastik, das Risiko von verschiedenen Krankheiten reduzieren könnten.

Die unter den Bohra so schlimm verbreitete Krankheit Labiophobie kann endlich kuriert werden, der Schamlippenschreck.

Earp kommt auf den anstehenden großen amerikanischen Strafrechtsprozess zur islamischen FGM zu sprechen. Erstmals in der Geschichte der USA begann im April 2017 ein Strafprozess nach 18 USC 116 (female genital mutilation), nachdem in Detroit, Michigan, die Ärztin Dr. Jumana Nagarwala sowie die Eheleute Attar angezeigt worden sind. Die drei Beschuldigten sind Angehörige der schiitischen Dawudi Bohra (United States of America v. JUMANA NAGARWALA; United States of America v. D-1 FAKHRUDDIN ATTAR, D-2 FARlDA ATTAR).

Um ehrlich zu sein, hat sich die US-Regierung wahrscheinlich in die schlimmste denkbare Situation hinein manövriert, nur um aller Welt zu zeigen, dass es ihr „sehr ernst“ ist, eine FGM strafrechtlich zu verfolgen. Damit aber setzt sie sich durchaus plausiblen Anschuldigungen zu antimuslimischer Voreingenommenheit aus sowie dem Vorwurf, einen sexistischen Doppelstandard zu pflegen.

Der Hauptgrund dafür ist wie folgt. Wenn sie verurteilt sind, stehen die muslimischen Minderheitsangehörigen vor zehn Jahren Gefängnishaft, nur weil sie, angeblich, eine Form von FGM praktizieren, die körperlich weniger invasiv ist als andere Formen des medizinisch unnötigen Genitalbeschneidens, die in den westlichen Ländern rechtlich toleriert werden.

Denn schließlich gibt es die männliche Beschneidung. Es gibt auch chirurgische genitale „Normalisierung“ an intersexuellen Kindern sowie die operative „Reparatur“ des Hymens mit dem Ziel der Illusion von Jungfräulichkeit. Und es gibt zumindest einige sogenannte „kosmetische“ weibliche Genitaloperationen, die zunehmend an Minderjährigen durchgeführt werden.

Earp wirft einen Blick auf die Zirkumzision. Richtig, Einschnitt oder Einstich (FGM Typ IV) sind vergleichsweise weniger invasiv. Aber wozu das Gequatsche? Noch die geringst invasive FGM muss überall auf der Welt untersagt bleiben oder endlich verboten werden.

Anders als der „Ritual-Nick“, der typischerweise nicht die Form oder Funktion der äußeren (weiblichen) Genitalien verändert, verändert die männliche Beschneidung beide auf Dauer.

Die Zirkumzision entfernt per definitionem den größten Teil oder die gesamte Vorhaut, bei einem Erwachsenen sind diese rund 50 Quadratzentimeter elastisches Gewebe der empfindlichste Teil des Penis in Bezug auf leichte Berührung.

In Bezug auf leichteste Berührung, leichtesten Zug oder leichteste Vibration, auf das Wahrnehmen von Wärme oder von stetigem leichtem Druck, so empfindsam und für Sexualität und Partnerschaft so bedeutsam wie Klitoris oder Labien.

Dann nennt Earp einige Komplikationen männlicher Beschneidung, knapp aber korrekt, leider ohne, obwohl es kinderrechtlich wie medizinethisch geboten ist, zu fordern, dass nicht die Jungenvorhäute, sondern die Beschneidungsmesser auf den Müllhaufen der Weltgeschichte gehören.

Die Rechtsanwälte der Bohra werden die genannten Unstimmigkeiten sicherlich anprangern. Wenn rituelle männliche Beschneidung nicht nur gesetzlich zulässig, sondern in den USA völlig unreguliert ist, so werden sie argumentieren, wie kann dann ein Verfahren, das weit weniger Risiken birgt und auch körperlich weniger schädlich ist, als Bundes-Strafsache eingestuft werden? Sie werden auch auf die religiöse Bedeutung der „weiblichen Beschneidung“ unter den Bohra hinweisen und uns fragen: Sind religiöse Praktiken in den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern denn etwa nicht mit starkem Rechtsschutz gewährleistet?

Die Staatsanwaltschaft wird mit ziemlicher Sicherheit diese zwei Argumentationslinien verfolgen. Erstens werden sie argumentieren, dass FGM keine religiöse Praxis ist, sondern „bloß“ eine kulturelle Tradition, weil es keine Erwähnung der weiblichen Beschneidung im Koran gibt. Zweitens werden sie darauf hinweisen, dass die männliche Beschneidung mit bestimmten gesundheitlichen Vorteilen verbunden ist, während die FGM „keine gesundheitlichen Vorteile hat“ (wie von der WHO angegeben).

Beide Strategien betreffend dürfte Earp vermutlich richtig liegen. Tatsächlich ist zu befürchten, dass ein Staatsanwalt zu Prozessbeginn – absolut faktenfern – sagt, der Islam kenne keine FGM. Auf beiden Seiten des Atlantiks möchte man die Lüge bzw. das Märchen vom FGM-freien Islam doch so gerne glauben.

Doch auch Brian D. Earp kann es wissen und sagt es an dieser Stelle nicht: Mindestens sunnitisch-schafiitisch sowie bei den schiitischen Bohra (allen Bohra, nicht nur den Dawudi Bohra) ist die Beschneidung des Kindes wadschib, religiös verpflichtend, und eben nicht die Beschneidung lediglich des männlichen Kindes.

Der Islam funktioniert nicht durch fromme Koranlektüre, sondern ist die den gesamten Alltag ordnende, rechtsverbindliche und inschallah vor der Hölle bewahrende Anwendung von Koran und Sunna. Und genau dort, in den Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen des Propheten Mohammed sowie der Aussprüche und Handlungen Dritter, die er stillschweigend gebilligt hat, da steht sie, die Empfehlung oder auch, das sagt dir dein Scheich, Imam, Vater oder Ehemann, die Verpflichtung zur weiblichen Beschneidung.

Islam ist nicht Lesen im Koran, sondern Gehorsam nach Koran und Hadith.

Eines Tages begegnete Mohammed der zum Islam konvertierten professionellen Kitzlerabschneiderin (muqaṭṭiʿatu l-buẓūr, amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris, cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya. Die aus Angst vor Bestrafung im Diesseits und im Jenseits sehr um Glaubensgehorsam bemühte Umm Atiyya, manche reden von Umm Habibi, befragte den Propheten nach der religiösen Rechtmäßigkeit ihrer Berufstätigkeit und Allahs Sprachrohr stellte fest:

أشمِّي ولا تنهَكي

ašimmī wa-lā tanhakī

[Cut] slightly and do not overdo it

[Schneide] leicht und übertreibe nicht

Oder Mohammed verkündete den Willen des Himmels so:

اختفضن ولا تنهكن

iḫtafiḍna wa-lā tanhikna

Cut [slightly] without exaggeration

Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

Seither ist das dem kleinen Mädchen zu amputierende Quantum und Volumen an Genitalgewebe, vielfältig und flexibel, als Viertel eines Reiskorns, als Guavensamen, Bohne, Blattspitze, Nadelkopf (the size of a nail clipping, a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of a needle) definiert worden oder als Hahnenkamm (the crest of a rooster), wobei überirdisch verschwommen bleibt, ob die sogenannte Bohne oder dergleichen jetzt aus der Schamlippe, aus der Klitorisvorhaut oder aber aus der Klitoris herausgeschnitten werden muss und schon eher gesichert ist, dass jede somalische, kurdische oder indonesische Beschneiderin von Zeit zu Zeit sehr üppige Bohnen sowie ausgesprochen fleischige Hahnenkämme zwischen ihren Fingerspitzen dreht.

Islam ist Gehorsam und Führung. Al-Azhar für alle Sunniten, Darul Uloom Deoband mindestens für die Hanafiten, Yusuf al-Qaradawi nicht lediglich für die die Umma führende Muslimbruderschaft, die Teheraner Mullahs mindestens für die Zwölferschia und der Syedna für die Dawudi, sie alle sind ausgesprochen verbindlich auch in Sachen FGM und Islam. Die irdische islamische Führung ist vorhanden, letztlich seit 1400 Jahren, und Souverän ist ohnehin keiner denn Allah.

Der Mann aus Oxford wird ein bisschen nachdenklich: ist die weibliche Beschneidung denn nun Empfehlung oder Befehl? Schmerzlich vermisst Earp den hier Eindeutigkeit herstellenden gesamtislamischen Führer.

Es gibt keine endgültige Autorität im Islam, um solche Streitigkeiten zu beenden, und so debattiert man bis heute.

Ganz im Sinne von Scheich und Muslimbruder Mustafa Cerić (A single muslim authority) fleht Brian D. Earp sie heran, die islamische Spitzenbehörde. Earp weiß, dass den Dawudi die Chatna als gelebter Glaube gilt, doch dass der schuldhafte Verstoß gegen die Scharia auf ewig vom Ziel des Daseins ausschließt, der ewigen Nähe zu Allah, schreibt der Plapperer zur Islamic FGM nicht.

Die Kleriker der Dawudi Bohra begründen die Mädchenbeschneidung religiös.

Wie wir bereits gesagt haben, vermeidet Earp, überall, wo auch er die Kausalität von Islam und FGM sehen und beklagen müsste, offen zuzugeben: mindestens für sunnitische Schafiiten und schiitische Dawudi Bohra ist die – auch in den USA verbotene – Mädchenbeschneidung oder FGM genau so sehr Religionspflicht wie die Jungenbeschneidung. Karrierebeflissen vermeidet er die gebotene Islamkritik.

Die Jungenbeschneidung betreffend, verwirbelt Earp nun Religion mit Kultur zum Doppelgesicht und Doppelbegriff von der religiösen und kulturellen Tradition, allerlei offensichtlich fließt für Earp irgendwie zusammen in die große bunte Beschneidungsentscheidung:

Die meisten Beschneidungen geschehen aufgrund religiöser und kultureller Traditionen. Im Westen, obwohl dortige Eltern die Widerspruch gegen die Beschneidungspraxis nahelegende medizinische Literatur benutzen könnten, tun die meisten Eltern das, was sie aus einer Vielzahl nichtmedizinischer Gründen wollen. Hier wird deutlich, dass Religion, Kultur, ästhetische Präferenz, familiäre Identität und persönliche Erfahrung in ihre Entscheidung einfließen.

Schiitische Muslime beschneiden ihre Jungen und Mädchen in Australien (Scheich Shabbir Mohammedbhai Vaziri) und in den USA (Dr. Jumana Nagarwala), wo bitte spürt Earp jetzt The West, das geheimnisvolle Westland? Wir hatten es bereits gesehen, ganz wie Schariati vor 40 Jahren im Iran, so versucht der britische Kulturrelativist und Kulturkreistheoretiker Earp die eine Welt mit ihren unteilbaren universellen Menschenrechten zu zerspalten in West und Ost, in den gottvergessenen Okzident und den schariapflichtigen Orient. Wo aber die Scharia verpflichtend ist, da ist auch die FGM Pflicht.

Durch die Wiederholung des Mantras – in fast jedem Artikel zur weiblichen Genitalbeschneidung –, dass „FGM keine gesundheitlichen Vorteile hat“, sendet man das völlig falsche Signal. Dieses Mantra impliziert, dass, wenn FGM gesundheitliche Vorteile hatte, sie doch nicht so schlimm wäre.

Völlig richtig, nur, typisch Earp, Geplapper bar jeder ethischen Konsequenz. Intaktivisten und überhaupt Kinderrechtler müssen Fundamentalisten des Nichtbeschneidens sein, die, weil Dialog immer ein Sich in der Mitte Treffen, ein Aushandeln bedeutet, mit den Freunden von MGM oder FGM niemals in den Dialog treten.

Brian D. Earp lässt die Katze aus dem Sack!

FGM Typ I, II, III oder IV auf Kindeswunsch!

Alle Kinder – weiblich, männlich und intersex – haben ein überzeugendes Interesse an intakten Genitalien. Alles andere ist gleichgültig, nur sie selbst sollten entscheiden, ob sie wollen, dass ihre „intimen Teile“ eingeschnitten, eingestochen, mit einer Schamlippenkorrektur versehen, „normalisiert“, beschnitten oder zusammengenäht werden, und das in einem Alter, in dem sie einschätzen können, was wirklich auf dem Spiel steht.

Nicht Kinder. Menschen können das – völlig altersgemäß mit achtzehn Jahren.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass ein absolutes Verbot solcher Genitalbeschneidungen, ausgeübt an Kindern vor dem Alter der Fähigkeit zum informierten Einwilligen, günstig ist. Vielmehr kann sich ein gesetzliches Verbot als ein sehr ungeschickter Versuch erweisen, sozialen Wandel herbeizuführen, und mehr schaden als nützen. Wenn wir beispielsweise junge Mädchen aus den Häusern ihrer Eltern herausreißen und ihre Genitalien auf der Suche nach „Beweisen“ invasiv untersuchen und ihre Eltern, die ihre Kinder zweifellos lieben, ins Gefängnis werfen, dann könnte das traumatischer sein als die Handlung des Schneidens.

Medizinethiker Brian D. Earp quatscht ihn herein in Hörsaal und Parlament, den Kindeswunsch auf männliche oder weibliche Genitalverstümmelung.

Nicht Verbot und Verunglimpfung gebe ich den Vorzug, sondern Debatte und Dialog. Denn wie auch immer man sich dem Thema nähert, es ist an der Zeit, über die müden (und falschen) Dichotomien männlich gegen weiblich hinauszugehen, über Religion gegen Kultur hinauszugehen oder über gesundheitliche Vorteile gegen keine gesundheitlichen Vorteile. Der Horizont für Kritiker des Genitalbeschneidens beginnt sich zu weiten und jetzt sollten sie endlich im Fokus stehen: die Kinder gegenüber den Erwachsenen – denn es geht um körperliche Autonomie und informiertes Einwilligen.

Schluss mit dem Dialog, das intakte Kindergenital steht nicht zur Debatte.

Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter achtzehn.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality | by Brian D. Earp | BMJ 15.08.2017

http://blogs.bmj.com/medical-ethics/2017/08/15/does-female-genital-mutilation-have-health-benefits-the-problem-with-medicalizing-morality/

Zuerst, am selben Tag, bei Quillette, Editor in Chief Claire Lehmann

http://quillette.com/2017/08/15/female-genital-mutilation-health-benefits-problem-medicalizing-morality/#comment-9158

[2] Säkulare Grüne (2014) Hintergrundpapier Jungenbeschneidung

Gislinde Nauy, Dana Kühnau, Mariana Pinzón Becht, Walter Otte, Victor Schiering

http://saekulare-gruene.de/wp-content/uploads/2014/08/Hintergrundpapier_Jungenbeschneidung.pdf

[3] Council of Europe, Parliamentary Assembly, rapporteur Ms Rupprecht

Resolution 1952 (2013) Children’s right to physical integrity

7.5.2. clearly define the medical, sanitary and other conditions to be ensured for practices which are today widely carried out in certain religious communities, such as the non-medically justified circumcision of young boys;

7.7. raise awareness about the need to ensure the participation of children in decisions concerning their physical integrity wherever appropriate and possible, and to adopt specific legal provisions to ensure that certain operations and practices will not be carried out before a child is old enough to be consulted.

http://semantic-pace.net/tools/pdf.aspx?doc=aHR0cDovL2Fzc2VtYmx5LmNvZS5pbnQvbncveG1sL1hSZWYvWDJILURXLWV4dHIuYXNwP2ZpbGVpZD0yMDE3NCZsYW5nPUVO&xsl=aHR0cDovL3NlbWFudGljcGFjZS5uZXQvWHNsdC9QZGYvWFJlZi1XRC1BVC1YTUwyUERGLnhzbA==&xsltparams=ZmlsZWlkPTIwMTc0

UPDATE (30.08.2017)

Earp fühlt sich missverstanden: „Die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten“, „ein derartig schlimmes Missverstehen“, „diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten“

„Hallo, leider lese ich kein Deutsch, doch wenn Google Translate in irgendeiner Weise zuverlässig ist, scheint es mir, dass Sie meinen Artikel sehr falsch verstanden haben. Vielmehr scheinen Sie mich derart stark missverstanden zu haben, dass sich die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten ergibt.

Anscheinend denken Sie, dass ich die nichttherapeutische weibliche Genitalbeschneidung unterstütze? Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Ich habe die Frage aufgeworfen, ob das gesetzliche Verbot die effektivste Strategie sein wird, da es bekanntlich historisch nicht besonders effektiv gewesen, den Versuch zu unternehmen, wie in San Francisco (und in Deutschland) geschehen, die männliche Beschneidung zu kriminalisieren. Vielmehr wurden noch stets reaktionäre Gesetze verabschiedet, die sicherlich noch schwerer zu bekämpfen sind.

Wir beide mögen eine unterschiedliche Auffassung darüber haben, wie die Praktiken der Beschneidung des Kinderkörpers beendet werden können, aber ich muss schon sagen, dass ich noch nie einen Bericht über einen meiner Texte gelesen habe – wie gesagt, wenn Google Translate genau ist –, der ein derartig schlimmes Missverstehen aufweist in Bezug auf fast jedes meiner Argumente.

Ich weiß ja nicht genau, wer der Autor dieses Blogs ist, aber wenn Sie eine Diskussion über Skype oder so etwas wünschen würden, dann können wir diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten sicherlich begradigen.“

Brian Earp am 29.08.2017 um 18:52 Uhr (Deutsch Eifelginster)

Dear mister Earp,

thank you for your comment.

Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen years of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

Best regards

Jacques Auvergne

“MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

haram (حرام)

https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

najis (نجس‎‎)

https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

بظر baZr

https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

Clitoris

https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

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91 Antworten to “475. Brian D. Earp und die Chatna (Islamic FGM)”

  1. Cees van der Duin Says:

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    Grübel, grübel, …

    Cure for love: Should we take anti-love drugs?

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    Ein bisschen Drogen verabreichen gegen oder auch für mehr Lust und Sex?

    Und es stimmt ja irgendwie, jeder ist anders, unterscheidbar.

    „Es wird Unterschiede geben für unterschiedliche Menschen.“

    „But it will be different for different people.“

    Wie mit der künftigen kindlichen genitalen Intaktheit, unterschiedlich, bunt, vielfältig, verschieden für die so sehr verschiedenen Kinder?

    https://www.newscientist.com/article/mg22129564-700-cure-for-love-should-we-take-anti-love-drugs/

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    Brian D. Earp, Verharmloser der Jungenbeschneidung (MGM) und Wegbereiter der Mädchenbeschneidung (FGM)

    I do not think that a sharp object should be taken to any girl’s vulva unless it is to save her life or health, or unless she has given her fully-informed consent to undergo the procedure. In the latter case, of course, she wouldn’t be a “girl” anymore, but rather an adult woman, who can make a decision about her own body.

    Einfach nur „erwachsen“ (adult) zu sagen reicht nicht, denn im Islamischen Recht (Scharia) ist das Mädchen religiös mündig, auch als islamisch genitalautonome Ehefrau, und ggf. erst neun Jahre alt (Mondjahre, also achteinhalb). Brian D. Earp hätte vor dreieinhalb Jahren fordern müssen: ’18 Jahre alt und als Mädchen oder Junge‘.

    But if “FGM” is wrong because it involves cutting into the genitals of a vulnerable child, without a medical indication and without consent, thereby exposing the child to surgical risk (…)

    Bereits im Februar 2014 ging es Earp um das die Einwilligung (consent) ins eigene Verstümmeltwerden erteilende Kind (child).

    Female, male, and intersex genital cutting should be done exclusively with a medical indication or with the informed consent of the individual. Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.

    Female genital autilation (FGM) and male circumcision: should there be a separate ethical discourse?

    (Published 18.02.2014 by Brian D. Earp)

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

    .

    Ob männlich oder weiblich, jedes hier bereits einsichtige Kind soll sich auf eigenen Wunsch endlich beschneiden lasssen dürfen, jubelte Brian D. Earp 2015 und prophezeite den dazugehörigen und allgemeines Glück [vgl. Maslaha مصلحة‎‎, „public interest“] verheißenden, bereits schier zum Greifen nahen ethischen Bezugsrahmen (ethical framework). Das durch Earp immer näher heran gezauberte Bezugssystem ist allerdings längst vorhanden – es ist Allahs Schöpfungsordnung und Gesetzlichkeit, framework ist die Scharia.

    „The non-therapeutic alteration of children’s genitals (…) I propose an ethical framework for evaluating such alterations that is based upon considerations of bodily autonomy and informed consent, rather than sex or gender.“

    Female genital mutilation and male circumcision: toward an autonomy-based ethical framework

    https://www.dovepress.com/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-toward-an-autonomy-bas-peer-reviewed-article-MB

    .

    Im gleichen Stil fabrizierte Earp 2016 seine Replik auf die Freunde der Jungen- und Mädchenbeschneidung Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs (Female genital alteration: A compromise solution).

    Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed, before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.

    (…)

    My own perspective is that the most promising way forward would be to argue for an “autonomy-based” ethical framework, whereby “Children of whatever [sex or] gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.”

    In defence of genital autonomy for children

    By Brian D. Earp | Journal of Medical Ethics

    https://www.academia.edu/19117334/In_defence_of_genital_autonomy_for_children

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    Getting beyond „pro“ vs „anti“ science

    Von Mystiker Brian Earp, veröffentlicht am 25.07.2017

    From my interview with Steve Patterson. Why it’s not as simple as being either „pro science“ or „anti science.“

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    Wohl wahr! Bockmist und Kuhscheiße statt Wissenschaft! Allerdings, Herr Earp!

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    The problem of bullshit in science (full interview)

    Veröffentlicht am 26.07.2017

    The bulk of my interview with Steve Patterson. Why there is so much bullshit in science.

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  2. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Presentation by Brian Earp given to the 23rd Congress of the World Asociation for Sexual Health. Monday 29th May 2017

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    Gender, Genital Alteration and Beliefs about Bodily Harm

    ___ps://vimeo.com/230669701

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    The Journal of Sexual Medicine
    Volume 14, Issue 5, Supplement 4, May 2017, Page e225
    The Journal of Sexual Medicine

    Gender, Genital Alteration, and Beliefs About Bodily Harm

    author Brian Earp

    Yale University and The Hastings Center, United States & Uehiro Centre for Practical Ethics at the University of Oxford, United Kingdom

    Available online 27 May 2017.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1743609517306215

    The Journal of Sexual Medicine
    Volume 14, Issue 5, Supplement 4, Pages A1-A4, e205-e350 (May 2017)
    23rd Congress of the World Association for Sexual Health
    Clarion Congress Hotel Prague, Czech Republic
    28–31 May 2017

    http://www.sciencedirect.com/science/journal/17436095/14/5/supp/S4?sdc=1

    .

    Prag 28.-31.05.2017

    Auch sehr gute Leute auf dem Kongress in Tschechien: aus Finnland Tiina Vilponen, aus Dänemark Morten Frisch.

    23rd Congress of the World Association for Sexual Health

    THE RIGHT TO BODILY INTEGRITY AND THE CONCEPT OF SEXUAL HARM

    Brian Earp (USA)

    GENDER, GENITAL ALTERATION, AND BELIEFS ABOUT BODILY HARM

    Brian Earp (USA)

    http://was2017.guarant.eu/files/was-2017-final-program.pdf

    .

    ISLAM AND SEXUALITY BY TWO LATIN AMERICAN CONVERTS IN THE US

    Estefania Simich Muñoz, Shannon Chavez Qureshi (USA)

    http://was2017.guarant.eu/files/was-2017-final-program.pdf
    .

    Hymenoplasty and Muslim Patients: Islamic Ethico-Legal Perspectives
    Pages 1003-1010
    Mohammad H. Bawany, Aasim I. Padela

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1743609517312924

  3. Jacques Auvergne Says:

    .

    Erfolgreicher Intaktivismus – der Name sagt es doch – bedeutet bedingungslose Unversehrtheit des Geschlechtsorgans …

    … und gerade nicht unbedingte Unversehrtheit der Religionsvorschriften oder traditionellen Rituale. Schaden (harm) haben Intaktivisten zu messen lediglich als die Verstümmelung bzw. Verletzung von Penis oder Vulva, und irrelevant kann für sie bleiben, ob die Xhosa-Tradition, die Halacha oder die prekär heilssichernde Schariagesetzlichkeit durch das verruchte bzw. gotteslästerliche Nichtbeschneiden Beschädigung (harm, Schaden) erleidet.

    .

    Vgl. demgegenüber bei Brian Earp 2017 – o. g. Video bei min 12:00 –

    .

    „one of the components of risk is harm. This is the level of badness or loss associated with the occurrence of x. Harm does not just include physical injury but any sort of circumstance that P would prefer not to be the case. If there is nothing bad about x at all then P is not at risk from x. This entails that our attitudes and preferences partly determine risk, because our attitudes and preferences determine what counts as a harm.“

    (Philosopher Scott Campbell)

    ___ps://vimeo.com/230669701

    Brian D. Earp min 16:44

    They say: „My vulva is cleaner. It`s more beautiful. It`s easier to keep hygienic.“ […] until Western activists [nicht „westlich“, sondern wissenschaftlich, unsere Wissenschaft (und ebenso unsere AEMR) ist universell und gilt nicht nur im famosen Westen oder Abendland.]

    .

    .

    Das Campbell-Zitat findet sich auch in einem Text von Brian Earp und Robert Darby über die deutsche Beschneidungsdebatte des Jahres 2012 (Stichworte Kölner Urteil; Schaffung des § 1631d BGB).

    Circumcision, Sexual Experience, and Harm: Reply to Stephen R. Munzer’s “Secularization, Anti-Minority Sentiment, and Cultural Norms in the German Circumcision Controversy”

    By Brian D. Earp and Robert Darby April 2017

    Brian D. Earp is Associate Director of the Yale-Hastings Program in Ethics and Health Policy at Yale University and The Hastings Center. Robert Darby (Ph.D. University of New South Wales) is an independent scholar and author of A Surgical Temptation: The Demonization of the Foreskin and the Rise of Circumcision in Britain (University of Chicago Press, 2005).

    http://pennjil.com/brian-earp-robert-darby-circumcision-sexual-experience-and-harm-reply-to-stephen-r-munzers-secularization-anti-minority-sentiment-and-cultural-norms-in-the-german-circumcision-cont/

    .

    Brian D. Earp is Resident Visiting Scholar at The Hastings Center Bioethics Research Institute in Garrison, New York, as well as Research Associate at the Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics at the University of Oxford in England.

    http://socialtrendsinstitute.org/experts/all/brian-d-earp

    .

    Religionsfreund Earp hat es längst verstanden: eines von beiden wird Beschädigung, engl. harm, erfahren, das Islamische Recht (Scharia) oder das kindliche (männliche oder weibliche) Geschlechtsorgan.

    Der Philosoph aus Oxford und New York traut sich nicht auszusprechen, dass 100 % globale Durchsetzung der AEMR nicht zusammmengehen kann mit 100 % Verwirklichung der Scharia.

  4. eekhoorntje Says:

    __

    Strebt Earp nach einer Synthese aus Wissenschaftlichkeit und auf dem Hadith beruhender Prophetischer Medizin? Oder sucht er die Aussöhnung zwischen aktueller Wissenschaft und Romantischer Medizin?

    Romantische Medizin.

    Das 18. und auch das beginnende 19. Jahrhundert waren für verschiedenste medizinische Systeme offen. Neue Erkenntnisse (z. B. die Entdeckung der Nerven) und darauf folgende theoretische Deutungssysteme (z. B. Brownianismus, animalischer Magnetismus) waren in einer Vielzahl vorhanden. Als Gemeinsames kann man die Idee von einer allgemeinen Lebenskraft nennen. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts, im geistigen Kontext der Romantik und des Deutschen Idealismus, entstand in Deutschland vorübergehend auch eine romantische Medizin. Diese Sonderströmung war mit einer gewissen Abkehr vom wissenschaftlichen Prinzip verbunden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Medizin

    Die romantische Medizin wird im historischen Rückblick häufig als eine spekulative (etwa die Theorien des animalischen Magnetismus aufnehmende) Sackgasse des wissenschaftlichen Fortschritts in der Medizin gesehen, andererseits aber auch als Wegbereiterin neuer und freierer Formen der Gesundheitsfürsorge und Erziehung. Diese Zweischneidigkeit der Beurteilung verdankt sich zumal auch der Selbstverteidigung klassischer Glaubenslehren gegen die weltanschaulichen und lebensweltlichen Umbrüche in der Folge der neuen Naturwissenschaften.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Romantische_Medizin

    Ṭibb an-Nabawī – Die Prophetische Medizin

    Um die Mitte des 10. Jahrhunderts gingen muslimische Religionsgelehrte daran, die Traditionen medizinischen Inhalts aus den großen Hadith-Sammlungen zu extrahieren und sie in eigenständigen Schriften unter dem Titel Ṭibb an-nabī („Die Medizin des Propheten“) zusammenzustellen. Die älteste bekannte Schrift dieser Art stammt von Ahmad ibn Muhammad Ibn as-Sunnī (st. 974). Sie wurde einige Jahrzehnte später von Abū Nuʿaim al-Isfahānī (st. 1038) erheblich erweitert. Während Ibn as-Sunnī zu jedem Thema gerade einmal drei Hadithe nennt, führt Abū Nuʿaim jeweils rund vierzig Traditionen an.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Prophetische_Medizin

  5. Cees van der Duin Says:

    .

    Der allzeit optimistische Brian D. Earp und der Hidschab islamisch sinnfrei verkürzt benannt und genäht als das Kopftuch: Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Everett JAC, Schellhaas FMH, Earp BD, Ando V, Memarzia J, Parise CV, Fell B, Hewstone M

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Journal of Applied Social Psychology. 45: 90-104

    DOI: 10.1111/jasp.12278

    https://neurotree.org/beta/publications.php?pid=31045

    .

    Jim A. C. Everett, Fabian M. H. Schellhaas, Brian D. Earp, Victoria Ando, Jessica Memarzia, Cesare V. Parise, Benjamin Fell, Miles Hewstone (2015).

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women. Journal of Applied Social Psychology, 45(2), 90-104.

    http://psychology.yale.edu/diversity/recent-publications-diversity-related

    ::

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    Authors

    First published: 23 July 2014

    DOI: 10.1111/jasp.12278

    Abstract

    Given the prominence of Muslim veils—in particular the hijab and full-face veil—in public discourse concerning the place of Muslims in Western society, we examined their impact on non-Muslims’ responses at both explicit and implicit levels. Results revealed that responses were more negative toward any veil compared with no veil, and more negative toward the full-face veil relative to the hijab: for emotions felt toward veiled women (Study 1), for non-affective attitudinal responses (Study 2), and for implicit negative attitudes revealed through response latency measures (Studies 3a and 3b). Finally, we manipulated the perceived reasons for wearing a veil, finding that exposure to positive reasons for wearing a veil led to better predicted and imagined contact (Study 4). Practical and theoretical implications are discussed.

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jasp.12278/abstract

    .

    Covered in stigma? The impact of differing levels of Islamic head-covering on explicit and implicit biases toward Muslim women

    […]

    Islamophobia

    This scale was adapted from Leibold and Kühnel (2006) and required participants to rate how much they agreed or disagreed with 14 statements including “Equality of men and women is compatible with Islam” (reverse scored) and “I am distrustful of people of the Muslim religion” (1 = not at all, 7 = very much; α = .89) (see Appendix for the full scale).

    Was für ein Kindergarten: sittsame, wohlanständige, keusche Kleidung generell und das Tuch über Haar und Schulter speziell und hier sei nur Speziallfall Zwei gemeint, was soll das? Haben die noch nie auch nur einen Fatwa zu islamischer Kleidung gelesen?

    Note that “hijab” has both a general and a specific meaning. In general, it refers to modest styles of Islamic dress—regardless of the specific type of headdress worn—and in particular it refers to the common headscarf, covering the hair and shoulders but not the face. In the present paper, we use the term in reference to the specific type of Muslim veil.

    Der weibliche Körper bis auf Hände und Gesicht bedeckt – mindestens! Die genannten Autoren haben vom Hidschab und überhaupt vom Islam offensichtlich keine Ahnung.

    Acknowledgments

    We are grateful to Trevor Phillips, to Rabiha Hannan of ‘New Horizons in British Islam’ for comments on an earlier version of this paper, and to Rachel New for her excellent proof reading.

    […]

    Islamophobia scale (Leibold & Kühnel, 2006)

    1. Islam has created an admirable culture (R). [Nunja, angesichts des Dschihad ist die Dhimma prima.]

    7. Islam is a backward religion. [Nun, der Weg in Totalitarismus und Gottesfurcht ist für literalistische Koranfreunde echter Fortschritt]

    8. Islam is actually a peaceful religion (R). [Friedhofsruhe ist irgendwie auch Frieden.]

    9. Equality of men and women is compatible with Islam (R). [Die Männer stehen eine Stufe über den Frauen. Koran 4:34; 2:228]

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jasp.12278/full

    .

    Women Who Wear Hijab Can Have a Better Body Image, Study Says

    Das zwitscherte Islamschönfärber und Hidschabfreund Brian D. Earp am 08.11.2014 um 04:28 Uhr. Wer schenkt dem äquidistanten Spaßkulturellen endlich einen Hidschab, am besten mit Niqab?

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/531060581541740544

    .

    .

    Wie Hexenverbrennungsscheiterhaufen oder Sklavenkette, alles eine Frage der Wahrnehmung und überhaupt der Perspektive …

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp am 21.02.2013

    Varying „the veil“: Differential effects of the hijab, niqab, and burqa on first impressions in non-Muslim perceivers

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/304771901044170752

    .

    .

  6. Jacques Auvergne Says:

    __

    Earp fordert uns auf, die FGM keinesfalls als ein großes Ganzes („monolith“) zu begreifen, das rituelle Mädchenbeschneiden ist für ihn „not just one thing“

    Hach wie aufregend, diese Vielfalt von FGM, diese vielen bunten Möglichkeiten weiblicher Genitalverstümmelung, Earp setzt den Begriff FGM auch in diesem Text in Anführungszeichen. Die FGM, das setzt Earp als unhinterfragbar voraus, sei für uns alle gefälligst kein Monolith, sie sei gerade nicht als Einheit zu betrachten, not just one thing.

    Über die – wie das weibliche Genital absolut schützenswerte – Einheit und Unteilbarkeit der WHO-Klassifikation möchte Brian D. Earp wieder und wieder seitenlang plappern und quatschen, – wie wir gesehen haben offensichtlich mit dem Ziel, erstens die für uns so wichtige Klassifikation kaputtzuquatschen und zweitens in jedem Staat Gesetze schaffen zu lassen, die es gestatten, dass sich das nach religiöser bzw. kultureller Zugehörigkeit oder nach körperlicher Umgestaltung strebende Mädchen für die gewünschte Form von FGM entscheidet.

    Um das mühselig errungene Problembewusstsein zur FGM zu ironisieren und ins Schwimmen zu bringen, insbesondere um die Forderung nach dem Verbot der (jeder!) FGM aufzuweichen, setzt Earp, aus seiner Sicht ist das konsequent, das Wort FGM, wie gesagt, stets in Gänsefüßchen.

    „The first thing to notice about this list is that “FGM” is not just one thing. Disturbingly, there are many different ways to nick, scratch, or cut off parts of a girl’s vulva […] But just like FGM, circumcision is not a monolith; it isn’t just one kind of thing.“

    Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: should there be a separate ethical discourse?

    by Brian D. Earp

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

  7. Edward von Roy Says:


    Brian D. Earp: „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“

    Und nun das: Im „Journal of Medical Ethics“ schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. Und sie sollten die Sprache überdenken, in der sie darüber reden. Werde etwa die Vorhaut der Klitoris nur teilweise beschnitten, so solle das nicht als Verstümmelung, sondern als „Veränderung“ (Alteration) bezeichnet werden: FGA statt FGM. (…)

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“ (…)

    Man müsse bedenken, dass „viele Kinder den Prozeduren unterworfen werden, weil ihre Eltern sie lieben und sie glücklich sehen wollen in ihrem Erwachsenenleben“, argumentieren Arora und Jacobs. Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. (…)

    Brian Earp vom Hastings Center für bioethische Forschung in New York prangert die heutige „Laissez-faire“-Haltung gegenüber der männlichen Beschneidung an. Sie könne kein Maßstab sein. „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“

    (…) die Berliner Chirurgin Cornelia Strunz meint, das sei eine unbegründete Hoffnung. Sie ist Generalsekretärin der Desert Flower Foundation Deutschland und Ärztliche Koordinatorin am Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede. Dort werden Frauen behandelt, die unter schweren gesundheitlichen Folgen von Genitalverstümmelung zu leiden haben. Bei einer jungen Frau, die in der letzten Woche in ihrem Krankenhaus ihr Kind zur Welt brachte, war so etwas zwar nicht nötig: Als Mädchen war ihr „nur“ die Vorhaut der Klitoris beschnitten worden. „Für sie ist es trotzdem ein traumatisches Kindheitserlebnis gewesen“, sagt Strunz. Der Familie des Ehemannes war das zu wenig: Sie wurde nie akzeptiert.

    „Der Vorschlag der amerikanischen Gynäkologen ist ein typisches Beispiel dafür, dass gut gemeint meistens das Gegenteil von gut ist“, resümiert Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie und Ärztlicher Leiter des Desert Flower Center Waldfriede. „Es wird sich ja herumsprechen, dass die Ärzte ‚falsch’ beschneiden. Der Schutz vor einer späteren Verstümmelung wird so sicherlich nicht funktionieren.“ Zwar sei es ein langer und mühsamer Weg, das grausame Ritual an den Mädchen zu beenden. „Ein bisschen Verstümmelung zu erlauben, hilft dabei aber nicht weiter, im Gegenteil.“

    Kann die Beschneidung von Frauen „harmlos“ sein? • Zwei amerikanische Gynäkologen stellen eine „harmlose“ Form der weiblichen Genitalverstümmelung zur Diskussion. Viele ihrer Kollegen protestieren. • von Adelheid Müller-Lissner • Der Tagesspiegel am 27.02.2016

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-genitalverstuemmelung-kann-die-beschneidung-von-frauen-harmlos-sein/13006444.html

  8. 1+1=2 Says:

    .

    Verstümmelungsrelativierer Earp – die Verstümmelung (mutilation) in Gänsefüßchen. Statt FGM schreibt er „FGM“, auch hier:

    Between moral relativism and moral hypocrisy: Reframing the debate on „FGM“

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27477191

    http://www.academia.edu/10197867/Between_moral_relativism_and_moral_hypocrisy_reframing_the_debate_on_FGM_

  9. Brian Earp Says:

    Hi there – I don’t read German, unfortunately, but if Google Translate is in any way reliable, it appears to me that you have wildly misread my article and have the most contorted possible version of my views in mind. It seems you think I somehow support non-therapeutic female genital cutting? Nothing could be further from the truth. I have questions about whether legal prohibition will be the most effective strategy, because historically it has not been very effective and when attempts were made to criminalize male circumcision in San Francisco (and Germany), reactionary laws were passed making it even harder to fight against the practices. So, we may have some different notion of the most effective strategy for bringing an end to cutting children’s bodies, but I must say I don’t believe I have ever read an account of my writing — again if Google Translate is accurate — that so badly misunderstand nearly every point I was trying to make. I’m not sure who the author of this blog is, but if you would like to have a discussion via Skype or something like that, perhaps we can straighten out these grotesque misrepresentations of my views.

  10. Jacques Auvergne Says:

    .

    Dear mister Earp,

    thank you for your comment.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen yeras of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Jacques Auvergne

    __
    __

    “MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

    http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

    He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

    haram (حرام)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

    najis (نجس‎‎)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

    Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

    http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

    In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

    wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

    Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

    The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر baZr

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    Clitoris

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

  11. Edward von Roy Says:

    .

    Interdisciplinary researcher Brian Earp […] argues that the harms of FGM can be minimized, and even eliminated, by a transition toward its less invasive forms coupled with medicalization. According to Earp, the argument that FGM harms women’s sexuality is valid, though exaggerated […]

    Earp argues that it is better to prohibit FGM and MC on infants, and allow them only when the subjects are mature enough to give their free informed consent.

    Legalized Families in the Era of Bordered Globalization • Daphna Hacker • Publisher: Cambridge University Press; Target online publication date: August 2017

    https://books.google.de/books?id=wjQyDwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Prof. Daphna Hacker, Tel-Aviv University

    https://www.cambridge.org/core/books/legalized-families-in-the-era-of-bordered-globalization/5B6074535C753F0A81781D8BA02E59D9

    https://en-law.tau.ac.il/profile/dafna

  12. Cees van der Duin Says:

    ::

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Vor 8 Stunden

    German speakers? If GoogleTranslate reliable, this author wins prize4 most insane misrepresentation of my views ever __tps://buff.ly/2vGqx9x

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Vor 8 Stunden

    https://buff.ly/2vGqx9x

    ::

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    https://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    ___

    Martin Bock‏ @mjnbock
    vor 7 Stunden
    Antwort an @briandavidearp

    German native spkr here. Txt barely coherent, hard t understand. Clrly author against GM. Likely misunderstands on purpose.

    ___

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    vor 6 Stunden

    Thanks – it seemed intensely self-contradictory throughout!

    ___

    Seculear‏ @Seculear
    vor 7 Stunden

    Antwort an @briandavidearp

    Agree. He clearly doesn’t understand your view & misrepresents your argumentation.

    ___

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    vor 6 Stunden

    Ok thanks for the reassurance

    ___

    Rob Kiser‏ @rckiser
    vor 6 Stunden
    Antwort an @briandavidearp

    Nice photo though.

    ___

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

    ::
    ::

    Brian Earp Says:
    29. August 2017 um 6:52 PM

    Hi there – I don’t read German, unfortunately, but if Google Translate is in any way reliable, it appears to me that you have wildly misread my article and have the most contorted possible version of my views in mind. It seems you think I somehow support non-therapeutic female genital cutting? Nothing could be further from the truth. I have questions about whether legal prohibition will be the most effective strategy, because historically it has not been very effective and when attempts were made to criminalize male circumcision in San Francisco (and Germany), reactionary laws were passed making it even harder to fight against the practices. So, we may have some different notion of the most effective strategy for bringing an end to cutting children’s bodies, but I must say I don’t believe I have ever read an account of my writing — again if Google Translate is accurate — that so badly misunderstand nearly every point I was trying to make. I’m not sure who the author of this blog is, but if you would like to have a discussion via Skype or something like that, perhaps we can straighten out these grotesque misrepresentations of my views.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/08/28/475/

    ::

    .

    Dear mister Earp,

    thank you for your comment.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen yeras of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Jacques Auvergne

    __
    __

    “MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

    http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

    He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

    haram (حرام)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Haram

    najis (نجس‎‎)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Najis

    Indonesian authorities tried to ban FGM […], but the Indonesian Ulema Council (MUI) issued a fatwa saying that female circumcision was part of religious practice.

    http://www.thejakartapost.com/news/2016/02/06/fgm-indonesia-hits-alarming-level.html

    In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

    wajib (واجب), fard (فرض), a religious duty commanded by Allah (God)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Fard

    Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

    The Arabic word bazr [بظر] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر baZr

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    Clitoris

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Clitoris

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/08/28/475/

  13. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    Dauerbaustelle Earp und FGM. Unser Nein zum kindlichen Beschneidungswunsch gemäß der Gillick-Kompetenz

    .

    the ethics of nontherapeutic genital cutting (NGC) […]

    Conclusion 2: Valid Autonomy or Consent–Based Distinction. Because of this asymmetry, along with Conclusion 1, efforts should be made to discourage childhood NGC regardless of the sex or gender of the child. Fully informed, Gillick-competent[vi] individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    [vi] Gillick-competence refers to an ability to give valid consent prior to an age of legal majority (Larcher & Hutchinson, 2010; see also Maslen et al., 2014). For a discussion of how one might assess such a capacity with respect to specific interventions in differing cultural contexts, see Earp (2016a, online materials at p. E9).

    Gender and Genital Cutting: A New Paradigm | by Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/#_ednref6

    .

    Nun kennt das englische Recht allerdings die Besonderheit der Gillick-Kompetenz. Damit ist gemeint, dass junge Leute auch unter 16 Jahren intellektuell durchaus in der Lage sein können, zu entscheiden, ob sie sich bestimmten medizinischen Maßnahmen unterziehen wollen. Benannt ist diese Fragestellung nach Victoria Gillick.

    https://www.revierpassagen.de/29839/im-zweifel-fuer-das-leben-ian-mcewans-neuer-roman-kindeswohl/20150327_1108

    .

    Ein »gillickkompetentes« Kind ist ein Kind, das Rechte ohne elterliche Einwilligung auszuüben vermag, weil es ausreichendes Verständnis für sein Handeln (…)

    https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/9783845236384-100/die-rechtliche-handlungsfaehigkeit-des-kindes-die-unkinderrechtskonvention-aus-der-sicht-des-artikels-12-un-brk

    .

    Zwölfjährig, vielleicht sogar jünger …

    One GP commented that „It [capacity to consent] seems to have moved down to 12 [years of age] or even less in some circumstances“.

    https://www.victoria.ac.nz/__data/assets/pdf_file/0006/843252/McLean.pdf

    .

    12 Jahre – zwölf – und gillickkompetent könne schon mal sein, jünger sei „selten“ (unusual), …

    Es ist ungewöhnlich, dass ein Kind unter 12 Jahren Gillick-kompetent ist, meint man bei Nisha Dogra, Clay Frake, Fiona Warner-Gale, Andrew Parkin (A Multidisciplinary Handbook of Child and Adolescent Mental Health for Front-line Professionals), s. Seite 42.

    https://books.google.de/books?id=RSYQBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    .

    … andererseits geht es im englischen Medizinrecht (s. u., WP, „below the age of 16“) ja erst gar nicht um die 16 oder 17 Jahre alten Jugendlichen, sondern um die oder den Fünfzehnjährigen oder das noch jüngere Kind.

    Es geht also (auch …) um das Altersfenster der zwölf bis fünfzehn Jahre alten Kinder, auf das auch das unethische Konzept einer staatlichen kindgerechten FGM-Befragung bzw. Zirkumzisionsdiskussion gemäß Brian Earp zielt. 12 bis 15 Jahre alt und endlich die Wunsch-FGM bzw. -MGM haben dürfen. Achja, reif à la Gillick und jünger als 12 gilt als nicht ausgeschlossen, 11 (oder jünger?) sei, wie wir bei Nisha Dogra et al. erfahren haben, „selten“ (unusual).

    .

    la compétence de Gillick, qui entoure n’importe quelle question médicale ou dentaire, avec laquelle un jeune peut donner le consentement […]

    „Dies bedeutet, dass jeder junge Mensch unter 16 Jahren, der einsichtig ist und bestimmte Kriterien der Reife erlangt hat, eine Zustimmung zu einem medizinischen Verfahren oder einer jeden anderen Behandlung geben kann, ohne dass seine Eltern anwesend sind oder sie über den Besuch [ihres Kindes beim Arzt] informiert sind.“

    « Ceci signifie que n’importe quel jeune sous l’âge de 16 qui comprend et critères d’ajustements certains peut donner leur consentement à un acte médical ou traitement sans leurs parents étant présents, ou ils étant informés au sujet [de la visite de l’enfant], du traitement ou de tout autre soin. »

    (apparu dans la NATION de WEEK-END le 29 novembre 2013 aux pages 22 et 23)

    http://sexplained.com/language/fr/presse-le-nation-barbade-ouest-indies/

    .

    12 Jahre alt gilt also als akzeptiert, 11-jährig und gillickkompetent sei eher selten. Was ist mit dem Kind von 10 Jahren?

    .

    Zehnjährig sei dann doch sehr fraglich …

    The 10-year-old who is convinced that he is the wrong gender and does not want to grow up in that gender.

    How should paediatricians assess Gillickcompetence? | by Vic Larcher, Anna Hutchinson (2009)

    http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.827.9088&rep=rep1&type=pdf

    .

    Also zehn eher noch nicht, 11 allenfalls ganz selten.

    Lifecentre (im englischen Chichester) allerdings weist die Möglichkeit einer Gillickkompetenz mit 11 einigermaßen deutlich zurück. Damit bliebe wieder das zu betrachtende Altersfenster 12 bis 15, obwohl Lifecentre ausgerechnet zu 12 seltsam laut schweigt …

    Gillick Competency

    A small child, from birth to 11 years old, would certainly be regarded as too young to make a properly informed decision affecting their life, like whether or not they should have a surgical operation.

    … umd uns dann zu sagen, dass man zum Alter der 13- bis 16-Jährigen zu einer Gillickkompetenz pauschal nichts sagen kann … was in der Frage „FGM ja oder nein?“ auf den berüchtigten Einzelfall hinauslaufen dürfte, gekoppelt an das befragungspraktische Hinterzimmer namens Moschee oder Arztpraxis.

    13-16 years old is a bit of a grey area. Some kids will know exactly what is going on, what they need and what they want. Others may not be quite so sure about what exactly they are agreeing to.

    Lifecentre (Chichester, GB)

    http://lifecentre.uk.com/counselling-at-lifecentre/our-work-with-children-young-people/what-are-my-rights/

    .

    Victoria Gillick

    Victoria D. M. Gillick (née Gudgeon; born 1946, Hendon) is a British activist and campaigner best known for the eponymous 1985 UK House of Lords ruling that considered whether contraception could be prescribed to under-16s without parental consent or knowledge. The ruling established the term „Gillick competence“ to describe whether a minor (below the age of 16) is able to consent to his or her own medical treatment, without the need for parental permission or knowledge.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Victoria_Gillick

    .

    Trotz der permanenten verantwortungslosen Versuche von Brian Earp, eine Kindeswunsch-FGM oder -MGM zu legalisieren, bleibt unsere Haltung zur männlichen oder weiblichen Beschneidung: illegal unter 18 Jahren.

    .

  14. Cees van der Duin Says:

    __

    Earp fühlt sich missverstanden: „Die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten“, „ein derartig schlimmes Missverstehen“, „diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten“

    „Hallo, leider lese ich kein Deutsch, doch wenn Google Translate in irgendeiner Weise zuverlässig ist, scheint es mir, dass Sie meinen Artikel sehr falsch verstanden haben. Vielmehr scheinen Sie mich derart stark missverstanden zu haben, dass sich die größtmöglich verzerrte Version meiner Ansichten ergibt.

    Anscheinend denken Sie, dass ich die nichttherapeutische weibliche Genitalbeschneidung unterstütze? Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt! Ich habe die Frage aufgeworfen, ob das gesetzliche Verbot die effektivste Strategie sein wird, da es bekanntlich historisch nicht besonders effektiv gewesen, den Versuch zu unternehmen, wie in San Francisco (und in Deutschland) geschehen, die männliche Beschneidung zu kriminalisieren. Vielmehr wurden noch stets reaktionäre Gesetze verabschiedet, die sicherlich noch schwerer zu bekämpfen sind.

    Wir beide mögen eine unterschiedliche Auffassung darüber haben, wie die Praktiken der Beschneidung des Kinderkörpers beendet werden können, aber ich muss schon sagen, dass ich noch nie einen Bericht über einen meiner Texte gelesen habe – wie gesagt, wenn Google Translate genau ist -, der ein derartig schlimmes Missverstehen aufweist in Bezug auf fast jedes meiner Argumente.

    Ich weiß ja nicht genau, wer der Autor dieses Blogs ist, aber wenn Sie eine Diskussion über Skype oder so etwas wünschen würden, dann können wir diese grotesk falschen Darstellungen meiner Ansichten sicherlich begradigen.“

    Brian Earp am 29.08.2017 um 18:52 Uhr (Übersetzung ins Deutsche)

  15. Jacques Says:

    – Bedankt –

    Danke, lieber Cees, für deine gelungene Übersetzung der gestern erhaltenen Reaktion des optimistischen Optimierers. Die deutsche Fassung sollte m. E. unbedingt als UPDATE im Textfeld erscheinen (mit meiner ebenfalls ebenfalls gestrigen Antwort an Herrn Earp).

    Tot kijk,
    Jacques

  16. Yolanda Says:

    .

    Brian D. Earp: “Si curamos la gripe con fármacos, ¿por qué no la infidelidad?”

    ___ps://twitter.com/lacontralv/status/722369608318115840

    .

    Brian D. Earp: „If We Use Medicines to Cure the Flu, Why Not Use Them to Cure Infidelity?“

    (…) It is only ethical to wait until children reach adulthood. Then they can decide whether they want to change sex, be circumcised or have plastic surgery. Not before. (…)

    [Brian Earp sagt hier nicht: erwachsen (adult) = 18 Jahre alt.]

    http://www.socialtrendsinstitute.org/news/v/en/news/n1614/brian-d-earp-if-we-use-medicines-to-cure-the-flu-why-not-use-them-to-cure-infidelity

    .

    It should be clear that these different forms of FGM are likely to result in different degrees of harm, with different effects on sexual function and satisfaction, different chances of developing an infection, and so on. And yet all forms of non-therapeutic female genital alteration – no matter how sterilised or minor – are deemed to be mutilations in ‘Western’ countries. All are prohibited by law. The reason for this, when you get right down to it, is that cutting into a girl’s genitals without a medical diagnosis, and without her consent, is equivalent to criminal assault on a minor under the legal codes of most of these societies. And, morally, I think the law is correct here. […] Just like FGM, however, circumcision is not a monolith: it isn’t just one kind of thing.

    An un-consenting child, an unnecessary, invasive surgery: is there any moral difference between male and female circumcision? | Boys and girls alike | by Brian D Earp

    http://circinfosite.info/index.php/news/an-un-consenting-child-an-unnecessary-invasive-surgery-is-there-any-moral-difference-between-male-and-female-circumcision/

    [2015, adapted from: Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse?]

    https://www.academia.edu/8817976/Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

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    ‚In defence of genital autonomy for children‘

    In another commentary on the controversial subject, entitled „In defence of genital autonomy for children,“ Brian D. Earp, of The Hastings Center Bioethics Research Institute, NY, makes his stance clear early on in the text:

    „Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.“

    [Leider typisch für Brian Earp, da steht es wieder: Kinder (children) sollen einwilligen dürfen, 16, 14, 12 Jahre alt? Antrag abgelehnt.]

    Should we soften our approach to female genital mutilation? | by Tim Newman | Medical News Today (MNT) 23.02.2016

    http://www.medicalnewstoday.com/articles/306868.php

    __

    Intact America
    18. Februar 2014 ·

    Ethicist and intactivist Brian D. Earp breaks down the claim that female genital mutilation is „worse“ than male genital mutilation:

    „Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves. It is time to stop the compartmentalization and recognize that there is one cause here: respecting children’s rights and protecting them from harm.“

    __

    Dan Bollinger

    Earp’s deconstruction of what I call the “severity argument” is a very important point. There is a wide range of what we call FGM and MGM, with a huge amount of overlap. The severity of the assault is unimportant when compared to classifying all these acts as criminal and protecting all of the victims.

    18. Februar 2014 um 11:38 · 29

  17. In defence of genital intactness for children Says:

    In defence of genital autonomy for children | by Brian D Earp

    […] I suggest that children […] agree to it themselves. […]

    http://jme.bmj.com/content/42/3/158

    ::

    Lena Nyhus, the founder of Intact Danmark:

    „We need an age limit of 18 years.“

    http://cphpost.dk/news/national/danes-want-circumcision-banned.html

    ::

    Morten Frisch:

    In December of 2016, the Danish Medical Association published its revised policy on circumcision. Speaking on behalf of its 29,185 members, the new policy came out in an unusually clear voice. Its central passage goes like this (my unofficial translation):

    Circumcision of boys without a medical indication is ethically unacceptable when the procedure is carried out without informed consent from the person undergoing the surgery. Therefore, circumcision should not be performed before the boy is 18 years old and able to decide whether this is an operation he wants.

    Denmark Doctors Declare Circumcision Of Healthy Boys ‘Ethically Unacceptable’ | by Morten Frisch | The Huffington Post 22.04.2017

    http://www.huffingtonpost.com/entry/denmarks-29000-doctors-declare-circumcision-of-healthy_us_58753ec1e4b08052400ee6b3

    ::

    Omskæring af drenge bør kun ske efter den unge er myndig

    https://dsr.dk/politik-og-nyheder/nyhed/omskaering-af-drenge-boer-kun-ske-efter-den-unge-er-myndig#.WNeemkjFMsU.email

    ::

    Aldersgrænse 18+ | Intact Denmark

    https://intactdenmark.wordpress.com/omskaering/aldersgraense-18/

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    Omskæring, Medicin og Etik

    – en debataften arrangeret af Intact Denmark

    18. september 2017 kl. 17:00-19:00

    hos Sex og Samfund

    […] Emnet belyses ved en debat mellem børnelæge Gorm Greisen, der er imod en 18-års aldersgrænse for ikke-terapeutisk omskæring, og læge Ayhan Al Kole, der er for.

    https://intactdenmark.wordpress.com/2017/08/29/omskaering-medicin-og-etik-debataften/

    ::

    NO to a child’s genital autonomy, YES to a child’s genital intactness!

  18. eekhoorntje Says:

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    Dr. Jumana Nagarwala, a U.S. citizen and mother of four children with family in India and Africa, is scheduled to stand trial Oct. 10 with five others in the nation’s first federal case involving female genital mutilation.

    (…) “This case is important to not only Dr. Nagarwala, but also to the Dawoodi Bohra community as a whole,” Smith wrote. “Dr. Nagarwala intends to vigorously defend this case and show she has been wrongfully accused.”

    Judge keeps doctor jailed in mutilation case | by Robert Snell | The Detroit News 19.07.2017

    http://www.detroitnews.com/story/news/local/detroit-city/2017/07/19/nagarwala-genital-mutilation-case/103828160/

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    Stoppt selbst die geringst invasive FGM

    Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalberstümmelung (FGM) muss erhalten bleiben: Nein zu den Versuchen der Straffreistellung der Islamic FGM (Chitan al-inath, indones.: sunat perempuan), etwa der sogenannten milden Sunna, überall auf der Welt. Von Gabi Schmidt und Edward von Roy.

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/04/16/468/

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    Immer wieder angestrengt geleugnet: die Kausalität von Islam und weiblicher Genitalverstümmelung

    ( Jacques Auvergne )

    https://eifelginster.wordpress.com/2017/07/08/473/

  19. Adriaan Broekhuizen Says:

    Fabienne Richard
    @fabi_belgium

    https://twitter.com/fabi_belgium?lang=de

    GAMS Belgique‏ @GAMS_Be

    We are against the medicalization of FGM. Read why!

    Why we should be against the medicalisation of Female Genital Mutilation

    Why we should be against the medicalisation of Female Genital Mutilation

    By Fabienne Richard on 15.07.2016

    http://www.internationalhealthpolicies.org/why-we-should-be-against-the-medicalisation-of-female-genital-mutilation/

    Fabienne Richard said: „Islam does not require female circumcision!“ Unfortunately that is wrong. Female circumcision (i. e. FGM) is Islamic.

    Hadith. The prophet said:

    شمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    Or Muhammad said:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    http://www.internationalhealthpolicies.org/why-we-should-be-against-the-medicalisation-of-female-genital-mutilation/#comment-8000

  20. Jacques Auvergne Says:

    Brother K‏ @Intact_Nation
    05:37 – 30. Aug. 2017

    „It is mandatory for the male while it is optional for the female,“ he said

    ___ps://twitter.com/Intact_Nation/status/902872994594209793

    __
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    KOZHIKODE: Female circumcision is an established practice in Islam, says Sunni Yuvajana Sangham, (SYS) a feeder organization of the Samastha Kerala Jam-Iyyathul Ulema.

    Working secretary of the SYS Abdul Hameed Faizi Ambalakkadavu said that circumcision is Sunna (the traditional portion of Muslim law based on Muhammad’s words or acts) in Islam.

    „It is mandatory for the male while it is optional for the female,“ he said.

    „Female circumcision is a boon for women and gives a pleasurable experience for men. In Islamic practice, the organ is not completely cut as in female genital mutilation, but only a small portion is removed,“ he said. […]

    „There should be women experts to do the procedure,“ he said. Asked about the protest staged by the Muslim Youth League (MYL) against a centre in Kozhikode where female circumcision was done, […]

    `Female circumcision is an established practice in Islam‘ | The Times of india (TNN) 30.08.2017

    http://timesofindia.indiatimes.com/city/kozhikode/female-circumcision-is-an-established-practice-in-islam/articleshow/60288986.cms

    __
    __

    Kozhikode [koːɻikːoːɖ], or Calicut, is a metropolitan city in the state of Kerala in southern India on the Malabar Coast. Calicut is the largest urban area in the state and 192nd largest urban area in the world. The city lies about 275 kilometres (171 mi) west of Bangalore.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Kozhikode

    Kozhikode (Malayalam: കോഴിക്കോട്, Kōḻikkōṭ [ˈkoːɻikːoːɖ]), früher Calicut (deutsch auch Kalikut), ist eine Stadt an der Malabarküste im indischen Bundesstaat Kerala mit rund 430.000 Einwohnern (Volkszählung 2011). Sie ist Verwaltungssitz des Distrikts Kozhikode.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kozhikode

    __
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    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

  21. Jacques Auvergne Says:

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    Immer wieder angestrengt geleugnet: die Kausalität von Islam und weiblicher Genitalverstümmelung

    (…) Yusuf al-Qaradawi überlässt den Eltern die Entscheidung, ob das Mädchen islamisch beschnitten werden soll oder nicht, ganz gemäß ihrer Überzeugung, wobei er selbst bevorzugt, die weibliche Beschneidung durchzuführen, da sie die Moralität der Mädchen beschützt – „vor allem in unserer heutigen Zeit“. Al-Qaradawi leaves the choice to parents according to their beliefs, in spite of the fact that he favours female circumcision, because it protects girls‘ morality — „especially nowadays.“

    Das islamische Ergebnis steht seit mehr als tausend Jahren auch die Mädchen betreffend fest, es muss beschnitten werden oder es muss beschnitten werden dürfen. „Lassen Sie uns die Zeit für die offene innermuslimische Debatte – let us have an open internal debate“, so sagte der Europaführer der Muslimbruderschaft am 12.06.2017, gezielt den Anschein von Gesprächsbereitschaft erweckend, von Bereitschaft zur freiheitlichen Demokratie und zur Gleichberechtigung von Mann und Frau, von einer islamisch zulässigen oder auch nur möglichen Ergebnisoffenheit der Debatte über Chitan al-inath (sunat perempuan), das intakte weibliche Genital stellt Tariq Ramadan wie beiläufig zur Disposition. (…)

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/07/08/473/

  22. Cees van der Duin Says:

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    Ngaitana oder Ndiyindoda rufend will das gottesfürchtige oder traditionsbewusste größere Kind zeitnah genital verstümmelt werden

    Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM Typen I, II, III, IV) stellt das Ausmaß der körperlichen Zerstörung dar und beschränkt sich dabei gerade nicht lediglich auf Schädigung eines anderen bzw. Dritten (harm third parties; third-party harm).

    Dementsprechend beinhaltet das für uns gebotene Prinzip Nulltoleranz zur FGM selbstverständlich, vgl. Fuambai Ahmadu (oder Filmjunge Tahsin), auch die FGM (oder MGM) als Selbstbeschädigung (self-harm) bzw. Selbstverstümmelung (self-mutilation) eines Menschen unter 18 Jahren.

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    Posted in: self harm

    can it be consistent to defend a person’s right to harm herself if she chooses to do so … but only up to a point? Can you draw a line at marijuana, say, and leave heroin beyond the pale?

    The answer, I think, is no.

    It seems to me that the main concern here is third-party harm. That is, heroin can rightfully be banned if and only if its use can be shown to harm individuals other than the user.

    Legalize heroin | by Brian D. Earp | Practical Ethics 2011

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2011/09/legalize-heroin/

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    Posted in: self harm

    Is the non-therapeutic circumcision of infant boys morally permissible? | by Brian D. Earp | Practical Ethics 2011

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2011/08/circumcision-is-immoral-should-be-banned/

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    Ngaitana oder Ndiyindoda

    Ngaitana oder Ndiyindoda rufend will das gottesfürchtige oder traditionsbewusste größere Kind zeitnah genital verstümmelt werden und freut sich sehr auf die morgige Pressekonferenz im Düsseldorfer Universitätsklinikum. Auch Matthias Franz billigt den genitalautonomen Wunsch beispielsweise des elfjährigen Tahsin (KiKA 2014) nach dem Beschnittenwerden. Ernsthafter Kampf gegen die männliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) sieht anders aus.

    Beschneidung ist Beschneidung, ob sie dem Säugling bzw. Kleinkind aufgezwungen wird oder ob das ältere Kind dem Gruppenzwang angeblich freiwillig Folge leistet, um nicht in der Hölle zu brennen oder den Stamm nicht zu entehren (EAST IS EAST: Now, how I looking mullah in the bloody face, ’cause your son got bloody tickle-tackle!).

    Schluss mit der Zwangsbeschneidung oder Wunschbeschneidung der Minderjährigen!

    Keine Beschneidung unter achtzehn Jahren!

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/10/29/beschneidung-schadet-dem-kindeswohl-bei-jungen-und-maedchen/

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    No discussion, no decision, no circumcision. Weg mit den Beschneidungsmessern. Hat der sich über die Oslo Resolution freuende Dr. Antony Lempert (Children’s basic rights to bodily integrity and to form their own beliefs, Quelle Barry Duke auf freethinker am 02.10.2013) denn gar keine Lehre aus dem Mau Mau Aufstand gezogen? Wenn wir ein antikolonial fühlendes Mädchen rufen lassen: „Ngaitana – I will circumcize myself“, dann ist das hundertprozentige genitale Selbstbestimmung nach dem Grundatz: Let girls decide for themselves whether or not they want to be circumcised, nur das Geschlechtsorgan ist anschließend für immer kaputt. Der voreilig als Intaktivist gehandelte Sprecher des UK Secular Medical Forum (SMF) Dr. Lempert toleriert das freiwillige Beschneiden für völlig gesunde Minderjährige (There can be no justification for healthy children to be forcibly cut, Quelle national secular society am 01.10.2013), doch in jener zauberhaften Stunde, in der im heiligen Wald der erste Junge aufschreit „Ndiyindoda! – I am a man!“, gleich ist der sich auf die Einweihung freuende kleine Nelson Mandela an der Reihe, haben wir genau den gesundheitsgefährdend geringen Anspruch der Anne Lindboe erfüllt: „Vi hos Barneombudet mener derfor det er best for barnet at barna selv skal få bestemme om de vil bli omskåret – Wir als Kinderrechtsbeauftragte glauben, dass es am Besten für ein Kind ist, wenn sich das Kind selbst entscheiden kann ob es beschnitten werden möchte“ (Quelle barneombudet.no). LET BOYS DECIDE FOR THEMSELVES WHETHER OR NOT THEY WANT TO BE CIRCUMCISED tönt es am 30.09.2013 aus Norwegens Hauptstadt – Antrag abgelehnt sehr geehrte Frau Anne Lindboe und sehr geehrter Herr Fredrik Malmberg, Skandinavien braucht kein Ngaitana für die Mädchen und für die Jungen kein Ndiyindoda. Dass Kinderärztin Lindboe auch das dreizehnjährige männliche Kind über sein genitales Verstümmeltwerden entscheiden lassen will, lässt sie unwidersprochen in der israelischen Presse publizieren: non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed (JTA 25.11.2013). Norwegen braucht einen neuen Ombudsman für Kinderrechte, Anne Lindboe ist in ihrem Amt nicht länger tragbar.

    Europa 25 Jahre nach dem First International Symposium on Circumcision. Genital Intactness statt Beschneidung auf Kinderwunsch | Vortragsskript von Edward von Roy | Köln 14.02.2014

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/02/14/keine-beschneidung-unter-achtzehn/

  23. eekhoorntje Says:

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    a child’s right to bodily intactness [ Yes! ]

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    a child’s right to bodily autonomy [ No! ]

    On the supposed distinction between culture and religion: A brief comment on Sir James Munby’s decision in the matter of B and G (children) | by Brian D. Earp (@briandavidearp) | 08.02.2015

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2015/02/on-the-supposed-distinction-between-culture-and-religion-a-comment-on-sir-james-munbys-decision-in-the-matter-of-b-and-g-children/

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    Autonomy

    is the capacity of a rational individual to make an informed, un-coerced decision.

    [ age 18 ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/Autonomy

  24. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Schluss mit jeder FGM unter 18 Jahren! Das sogenannte gillick-kompetente Kind soll sich genital verstümmeln lassen dürfen? Nein! Stoppt den Versuch der Unterwanderung des Intaktivismus, begangen durch die Strategen der Gillickkompetenz

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    Fully informed, Gillick-competent individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    Gender and Genital Cutting: A New Paradigm | by Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld | Euromind (c/o European Parliament)

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/

    Euromind is a meeting forum for scientists and humanists in the European Parliament created by European MEP Teresa Giménez Barbat. We provide a platform for the dialogue between science and politics at the frontiers of knowledge, with the potential to transform society.

    http://euromind.global/en/quienes-somos-2/

    Teresa Giménez Barbat

    María Teresa Giménez Barbat (born in 1955 in Barcelona, Catalonia, Spain) is a Spanish anthropologist, writer and politician. She advocates secular humanism, rationalist universalism and scepticism. She writes in two languages, Spanish and Catalan. She is member of the Spanish political party Union, Progress and Democracy (UPyD) and has participated in anti-nationalist movements before in Catalonia.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Teresa_Gim%C3%A9nez_Barbat

    Das Europäische Parlament (inoffiziell auch Europaparlament oder EU-Parlament; kurz EP) mit offiziellem Sitz in Straßburg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Parlament

  25. Edward von Roy Says:

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    Ein bislang kaum jemals errechter Tiefpunkt der Ethik wurde 2017 vom britischen Oxford aus ausgelotet: Stufenweises Regulieren und religionsabhängig bzw. kulturkreisbezogen abgestuftes Bestrafen einer FGM oder politische Akzeptanz und juristische Straflosigkeit bei Wunsch und Gillick-Kompetenz des Mädchens

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    Der im phantastischen Okzident, in den „Ländern des Westens“ („in Western countries“, Earp, Steinfeld) sozialisierte jedenfalls arbeitende Richter soll den religiösen bzw. kulturellen Hintergrund der Täterin oder des Täters beachten, der seiner Tochter gerade einen Teil des Geschlechtsorgans amputiert hat (FGM). Wohin will Brian Earp die USA und Europa führen? Demnächst stufenweises Regulieren und Bestrafen der Kinderehen? Stufenweises Regulieren und Bestrafen der Vielweiberei? Step-wise regulation of child marriage, step-wise regulation of polygamy?

    Es ist wie bei Earps Vorschlag der medikalisierten minimalen Mädchenbeschneidung auf Mädchenwunsch (das sog. gillickkompetente weibliche oder männliche Kind soll sich lt. Earp beschneiden lassen dürfen). Auch diesem Konzept dürfen wir keine Chance geben, denn stufenweises Verbieten ist stufenweises Erlauben, einerseits. Und andererseits hätten wir unsere Städte, Straßenzüge und Schulklassen in verschiedenerlei anzuwendendes Recht, hier sogar Strafrecht, zerlegt, die kulturkreisbezogene Rechtsspaltung erreicht, was jede an ihrer Abschaffung nicht interessierte freiheitliche Demokratie bekanntlich insbesondere im Hinblick auf das Islamische Recht (Scharia) zu verhindern hat.

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    Three members of the Dawoodi Bohra sect of Islam were recently indicted on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan. (…) Some authors [hier berufen sich Earp und Steinfeld auf Hanoch Ben-Yami] have proposed step-wise regulation of medically unnecessary childhood genital cutting, along with community engagement and education, as alternatives and/or supplements to formal prohibition. (…)

    Prohibition of female genital cutting, for example, has been largely unsuccessful in many countries where it is customary and deeply culturally embedded (rates are higher than 90% in Egypt, for instance, where it has been illegal since 2008); and recent attempts to criminalise circumcision of boys, such as in Germany in 2012, have been blocked, overturned or ignored. (…)

    How different are female, male and intersex genital cutting? · Rebecca Steinfeld, Brian D Earp · The Conversation · 15.05.2017

    https://theconversation.com/how-different-are-female-male-and-intersex-genital-cutting-77569

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    Circumcision: What should be done? · by Hanoch Ben-Yami

    Professor Hanoch Ben-Yami, Department of Philosophy, Central European University, Budapest, Hungary

    http://jme.bmj.com/content/39/7/459

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    (Ben-Yamis Text ist nicht offen zugänglich, so weit so schlecht.)

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    Rebecca Steinfeld und Brian D. Earp (2017)

    Das jahrhundertealte Ritual der FGM stufenweise regulieren und abgestuft bestrafen, wenn überhaupt (für Earp ist eine medikalisierte Wunsch-FGM bei vorhandener Gillickkompetenz des Mädchens ethisch einwandfrei und politisch prima) überhaupt bestrafen und in der Übergangszeit – wie viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte eigentlich, Herr Earp? – den Dialog mit den FGM-praktizierenden Communities suchen und nette Bildungsprogramme gegen die Mädchenbeschneidung initiieren oder die FGM gar nicht erst verbieten und ganz auf Gemeinwesenarbeit und interreligiösen bzw. interkulturellen Dialog setzen? Ein im weltweiten Kampf gegen die FGM völlig ungeeigneter, geistesgeschichtlich antiaufklärerischer und gesellschaftlich zutiefst reaktionärer Vorschlag.

    Some authors have proposed step-wise regulation of childhood NGCs (e.g., Ben-Yami, 2013; Davis, 2013), along with community engagement and education (Finke, 2006), as alternatives and/or supplements to formal prohibition.

    https://www.researchgate.net/publication/11670053_Male_and_female_genital_alteration_a_collision_course_with_the_law

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    We frame our article around the recent indictment of three members [Jumana Nagarwala, Fakhruddin Attar, Farida Attar] of the Dawoodi Bohra sect of Islam on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan, and the decision by one of Norway’s major political parties to back a measure to ban childhood male circumcision.

    In Western countries [Unsinn, das IAC arbeitet in Afrika und fordert das einzig vernünftige, die Abschaffung der weiblichen Genitalverstümmelung]

    How different are female, male and intersex genital cutting? Brian Earp’s and my article in last week’s The Conversation · Rebecca Steinfeld · 25.05.2017

    http://www.rebeccasteinfeld.com/2017/05/

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    FGM and Shia Islam

    Three sentenced to 15 months in landmark female genital mutilation trial

    (A former midwife, a mother of two girls and a Dawoodi Bohra community leader sentenced over mutilation of two young girls in Australia’s first criminal prosecution for FGM.)

    A retired nurse, a mother of two girls and a Dawoodi Bohra community leader have each been sentenced to a maximum 15 months in prison after Australia’s first criminal prosecution for female genital mutilation.

    A former midwife, Kubra Magennis, and a woman who cannot be named were found guilty in November of carrying out FGM on two girls, the woman’s daughters, between 2009 and 2012.

    The older sister underwent a ceremony known as “khatna” in a community member’s home in the New South Wales south coast town of Wollongong. Her younger sister’s FGM was carried out in the family’s western Sydney home.

    Both girls were aged seven at the time of the FGM, which was classed as either type one or type four, involving the cutting or partial removal of their clitorises without leaving a scar.

    The older girl said in court she had been told to lie on a bed naked from the waist down and imagine she was a “princess in a garden” while FGM was carried out on her by Magennis, who had been asked by the girl’s mother to perform the khatna. (…)

    by Michael Safi · the guardian · 18.03.2016

    https://www.theguardian.com/society/2016/mar/18/three-sentenced-to-15-months-in-landmark-female-genital-mutilation-trial

    Jumana Nagarwala

    Dr. Jumana Nagarwala is an Indian-American physician who, in 2017, became the first person charged under the United States law criminalizing female genital mutilation. Nagarwala is a Dawoodi Bohra [Schiiten, ismailitisch, ein Sub-Zweig der Tayyibi-Ismailiten], a member of the only [falsch, s. u. (2017) die sunnitischen Muslime (Schafiiten) in Kozhikode, Kerala] religious community in India to regularly practice FGM.

    [Auf dem Flughafen gerade noch erwischt: die Ärztin und islamische Beschneiderin wollte nach Nairobi, Kenia. Derzeit im Detroit, Michigan, USA im Gefängnis.]

    Nagarwala, licensed in Michigan, was accused of cutting the genitals of two Minnesota girls (…)

    On June 14, 2017, a fourth individual, Tahera Shafiq of Wayne County, was arrested and charged with assisting in mutilations. On June 21, 2017, additional („superseding“) charges were filed, and the mothers of two of the alleged victims were charged with arranging for their daughters to be mutilated, bringing the total to six defendants. The two mothers are Farida Arif and Fatema Dahodwala, both of Oakland County. Also, four more young alleged victims were identified, although their names are being withheld.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Jumana_Nagarwala

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    FGM and Sunni Islam

    FGM carried out in Kerala too, finds Sahiyo study · The Hindu · 14.08.2017

    “During an investigation in February, Sahiyo found a medical clinic in Kozhikode, where two doctors admitted that they perform the procedure of sunnat [sunna, khatna] or circumcision on both boys and girls. They claimed that women from several local Muslim sects are increasingly coming to their clinic to have sunnath performed on themselves, their daughters and even their daughters-in-law,” said the report.

    http://www.thehindu.com/news/cities/mumbai/fgm-carried-out-in-kerala-too-finds-sahiyo-study/article19493882.ece

    Female Genital Cutting is being practiced in Kerala too: Sahiyo investigation

    When asked if she performs female sunnat [sunna, dt. Chatna oder (wie die Jungenbeschneidung) Chitan; Islamic FGM: Chitan al-inath, Chitan al-banat, in Malaysia und Indonesien sunat perempuan, khitan wanita], the lady doctor at the clinic said, “yes, we do it”. She said that the practice involved “cutting the foreskin of the clitoris” to increase sexual pleasure, and that it is “good for married life”.

    The lady doctor claimed that the practice was now growing popular among Muslim women from “many sects” in Kerala, and that she performed it for girls and women of “any age”. (…)

    “It is better to do it when the girl is a baby,” the lady doctor said.

    https://sahiyo.com/2017/08/14/female-genital-cutting-is-being-practiced-in-kerala-too-sahiyo-investigation/

    In a shocking revelation, it has emerged that female genital mutilation (FGM) is still carried out in several parts of Kerala including Thiruvananthapuram, despite being labelled a criminal offence.

    Asianet Newsable had recently reported that FMG is performed in some hospitals in Kozhikode and Malappuram in the state, based on an investigation by Sahiyo, an organisation working against the practice.

    Now, reports claim that the procedure is carried out even at hospitals and clinics in Thiruvananthapuram as well, through intermediaries or agents found on several popular online forums. (…)

    Female genital mutilation widespread in Kerala, agents available online: report · by Team Asianet Newsable · 27.08.2017

    http://newsable.asianetnews.tv/kerala/female-genital-mutilation-widespread-agents-available-online-tvm

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    Stoppt selbst die geringst invasive FGM

    Die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalberstümmelung (FGM) muss erhalten bleiben: Nein zu den Versuchen der Straffreistellung der Islamic FGM (Chitan al-inath, indones.: sunat perempuan), etwa der sogenannten milden Sunna, überall auf der Welt. Von Gabi Schmidt und Edward von Roy (2017).

    https://schariagegner.wordpress.com/2017/04/16/fbi-ermittelt-islamische-fgm-im-grossraum-detroit-michigan/

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  26. Cees van der Duin Says:

    Gruseliges aus dem Earp-Fanclub 2016

    Der durfte 2016 nicht fehlen: Richard Shweder hat großes Verständnis für das kenianische Zurechtschnitzen des Penis.

    Three responses to Earp’s article [Between Moral Relativism and Moral Hypocrisy: Reframing the Debate on FGM] by Richard Shweder, Robert Darby and Lindemann Nelson were published in the same Kennedy Institute of Ethics Journal, Volume 26, Number 2, June 2016 (…)

    Richard Shweder’s is entitled Equality Now in Genital Reshaping: Earp’s Search For Moral Consistency.

    He opens by saying: “For many adolescent Kenyan males genital reshaping is a self-defining experience of enormous positive significance. The same can be said for many Kenyan females. These adolescents, male and female, do not think their bodies have been “mutilated.” Quite the contrary, by their lights the surgical procedure removes a defect of nature and is the means by which a desired state of physical integrity and social maturity is achieved. By their lights the procedure gets rid of unseemly fleshy encumbrances and protrusions and helps them erase unwanted physical traces of childhood bisexuality, thereby making their genitals look smooth and clean and more gender appropriate. By their lights their appearance and self-esteem have been improved by the surgery. The surgery is understood to be a reshaping of one’s body in the service of local ideals for genital aesthetics and sexual identity. Alternatively stated, for many Kenyans having one’s genitals reshaped promotes a sense of well-being and is experienced as an enhancement, much the way body modifications of various sorts promote a similar sense of well-being among many youth and adults in North America and Europe.”

    FGM: Between Moral Relativism and Moral Hypocrisy | by Bríd Hehir | Shifting Sands („Female Genital Mutilation / Cutting Matters“) 03.08.2016

    http://www.shiftingsands.org.uk/moral-relativism-moral-hypocrisy-reframing-debate-fgm/

    Shifting Sands: Female Genital Mutilation / Cutting Matters

    Shifting Sands is a website initiative aimed at responding to the shifting terms of debate around Female Genital Mutilation / Cutting (FGM/C), established by myself, Bríd Hehir.

    http://www.shiftingsands.org.uk/about/

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    Viel Gefühl für Exotik also habe der Weiße Mann: ‚Na dann ihr Afrikaner, so spürt eure kulturellen Wurzeln und beschneidet euch mal schön!‘. Auch in Oxford offensichtlich arbeitet ein derartig tolerantes Bleichgesicht.

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    Kulturkreistheorie bzw. Rassismus pur ist es zu meinen, der Nichteuropäer oder Nichtchrist sei zur kulturellen Moderne unfähig und müsse daher bei MGM und FGM verharren.

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    Zeigt der Welt, wo es kinderrechtlich und ethisch lang geht:

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    Intact Kenya | The INTACT Network Kenya Chapter of Saving Our Sons

    https://www.facebook.com/IntactKenya/

    Kennedy Owino Odhiambo betreibt in seiner Organisation Intact Kenya Aufklärung zu medizinischen Fakten und menschenrechtlichen Aspekten […]

    Max Fish, US-amerikanische Journalistin, begleitet das VMMC Experience Project von Beginn an: „Für mich (…) steht außer Frage, dass die Massenbeschneidungen in Afrika eines Tages als einer der schlimmsten Fälle von Rassismus des 21. Jahrhundert gelten werden. Sie kultivieren ein rassistisches Stereotyp, dass Treue oder Kondomgebrauch für afrikanische Menschen nicht möglich seien, sondern es einer „final solution“ speziell für Afrika bedürfe. So habe ich das VMMC Experience Project mitbegründet, um den Betroffenen jetzt eine Stimme zu geben.“

    https://www.bvkj.de/presse/pressemitteilungen/ansicht/article/mogis-ev-bvkj-berufsverband-der-kinder-und-jugendaerzte-terre-des-femmes-vmmc-experienc/

    2017 Max Fish

    http://de.intactiwiki.org/index.php/Max_Fish

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    WWDOGA 2017 Max Fish [5/15]

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    Prince Hillary Maloba

    http://de.intactiwiki.org/index.php/Prince_Hillary_Maloba

    „History will judge us on why we allowed the circumcision of children to continue.“

    Prince Hillary Maloba, Präsident des V.M.M.C. Experience Projectes, gibt betroffenen Afrikanern ein Stimme. Was passiert dort wirklich, mit Millionen Dollars finanziert?

    Prince Hillary Maloba, Director of the V.M.M.C. Experience Project, gives affected Africans a voice. What does really happen there, backed by millions of dollars?

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    WWDOGA 2017 Prince Hillary Maloba [6/15]

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  27. eekhoorntje Says:

    Nur dem Betroffenen, nur ihm selbst (oder auch ihr selbst, analog bei einer weiblichen Person) sollte es daher überlassen sein, über irreversible operative Genitalmodifikationen zu entscheiden, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem oder sie mit den eigenen Vorlieben und Werten einsichtig umgehen kann

    Therefore, it should be up to the affected individual himself (or indeed herself, in analogous circumstances) to decide about permanent genital-modification surgeries at such a time as he or she can meaningfully factor in his or her own preferences and values

    Brian D. Earp [vermeidet auch hier die unverhandelbare Forderung 18 Jahre]

    The Center for Disease Control and Prevention’s proposed policy on male genital cutting is closedly based on the AAP’s policy. It has received more than 3,100 replies, 97.2% of them opposed. They include submissions from […] Brian Earp, citing his peer-reviewed critique of the policy

    ( Circumstitions )

    http://www.circumstitions.com/

    Und wie gewohnt auch hier das Earpsche Mantra von der Genitalautonomie (der des Kindes fragt man sich und denkt mit Grauen an Earp und die kindliche sogenannte Gillickkompetenz …

    Therefore, it should be up to the affected individual himself (or indeed herself, in analogous circumstances) to decide about permanent genital-modification surgeries at such a time as he or she can meaningfully factor in his or her own preferences and values

    Do the benefits of male circumcision outweigh the risks? A critique of the proposed CDC guidelines | Brian D. Earp [ 18.03.2015 ]

    https://www.academia.edu/9603843/Do_the_benefits_of_male_circumcision_outweigh_the_risks_A_critique_of_the_proposed_CDC_guidelines

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    Die islamische weibliche Beschneidung (Islamic FGM) bringe der Frau „unerhörte Wohltaten“. So jubelt Asiff Hussein, der, was die islamischen autoritativen Texte schlicht nicht hergeben, seit Jahren behauptet, die Chatna (chitan al-inath) meine lediglich eine FGM Typ Ia. Wer den Islam kennt, weiß, dass die beiden Hadithe („la tanhaki, … schneide nicht zuviel“) eine FGM (beispielsweise eine FGM Typ I oder II) meinen, eine intakte Klitoris also islamisch gar nicht gewährleistet werden kann. Viele, viele Scheiche haben ausdrücklich die (Teil)amputation der Klitoris (baZr) gefordert und es lässt sich nicht sagen, dass die Herrschaften ihre islamische Religion nicht gründlich genug kennen würden. Doch auch eine religiöse FGM Typ Ia oder IV ist FGM und gehört abgeschafft, überall auf der Welt.

    Female Circumcision – The Hidden Truth – By Asiff Hussein

    How Misogynists and Feminists are feeding upon each other to denigrate an Islamic practice that brings untold benefits to women

    ___ps://www.facebook.com/anvermanatungasl/photos/a.525134324193868.126223.515586185148682/946908352016461/?type=3

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    (Asiff Hussein is a Sri Lankan based writer. He is an Islamic scholar and Vice President – Outreach at the Centre for Islamic Studies, Sri Lanka.)

    The Islamic basis for female circumcision | Shifting Sands 03.07.2017

    http://www.shiftingsands.org.uk/the-islamic-basis-for-female-circumcision/

    Asiff Hussein

    Hussein has written in support of what the World Health Organization classifies as Type Ia Female Genital Mutilation. In an article entitled „Female Circumcision: The Hidden Truth“ he defended amputation of the clitoral prepuce as „an Islamic practice that brings untold benefits to women,“ while criticising more extreme forms of FGM such as clitoridectomy and infibulation.

    In May 2016 a page on social media site Facebook promoting Hussein’s article was deleted by Facebook after multiple complaints from Facebook users.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Asiff_Hussein

  28. لا لا ختان الإناث · Lā lā ḫitān al-ināṯ · STOP FGM Says:

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    Concerning girls under the age of 18 years:

    Whether by force or by „choice“ – FGM is FGM is FGM

    STOP the khatna / khitan al-inath (Islamic FGM)

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  29. Yolanda Figueras Says:

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    Niños y niñas por igual

    por Brian D Earp

    View story at Medium.com

    Proyecto Karnayna‏ @Carnaina 30. Juni
    „Niños y niñas por igual“, por @briandavidearp

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp
    Antwort an @Carnaina

    Gracias!

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    Boys ages about 7-8 years old, in line to be circumcised in Jakarta, Indonesia.

  30. Our successful world-wide fight against child (male and female) genital mutilation goes on! Says:

    Conclusion 2: Valid Autonomy or Consent–Based Distinction. (…) efforts should be made to discourage childhood NGC [nontherapeutic genital cutting] regardless of the sex or gender of the child. Fully informed, Gillick-competent individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld (2017) Gender and Genital Cutting: A New Paradigm

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    STOP Brian D. Earp’s idea about NGC (non-therapeutic cutting of children’s genitals) of a „Gillick competent“ child

    „A Gillick competent child can give consent to medical procedures as an autonomous adult.“

    Children, Gillick competency and consent for involvement in research | David Hunter and Barbara K Pierscionek (2007)

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2598111/

    .

    „Nonetheless, both can be opposed in terms of human rights to bodily integrity and as child abuse when practiced without medical justification on people below the age of 18.“

    Prof. Dr. Tobe Levin, University of Maryland in Europe, Associate W. E. B. Du Bois Institute for African and African American Research – Harvard University, President FORWARD – Germany

    https://genitale-autonomie.de/videos-der-vortraege/levin/

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    “Yes, a child is any person under age 18 (…) So you can say 0 to 18 years is a child”

    „In Ghana, per the Children’s Act and the Constitution, a child is anyone below the age of 18.“

    https://books.google.de/books?id=WLPBDAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    https://www.researchgate.net/publication/306508544_Perceptions_of_Child_Sexual_Abuse_in_Ghana_Causes_Consequences_and_Implications_for_Intervention

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    Das Model versichert, dass er/sie mindestens 18 Jahre alt und voll rechtsfähig zur Abgabe dieser Erklärung ist.

    Definitionen:

    „Model“ bezeichnet das Fotomodell und beinhaltet sein Erscheinungsbild, Abbild und Form.

    https://www.tillybilly.com/tfp-vertrag-tillybilly

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    „the position of government is to implore traditional Bondo women leaders to „totally avoid“ the initiation of girls below the age of 18 years into the Bondo society (…) the Child Rights Act of Sierra Leone defines the age of a child as 18 and therefore it is not permissible to initiate girls into the secret society who are under 18 years. He therefore stated that the government of Sierra Leone respects Bondo Society as one of the traditional institutions that contribute to the development of the country, and that it wants the Bondo Society to respect a girl’s right to first reach the age of 18 years and make a choice.“

    http://www.thepatrioticvanguard.com/freetown-gender-director-speaks-on-circumcision

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  31. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Von Zeit zu Zeit also plaudert Earp über nichttherapeutische und nichteinvernehmliche chirurgische irreversible Modifikationen (FGM und MGM) der kindlichen Geschlechtsorgane

    „the non-therapeutic, non-consensual alteration of children’s genitals“

    https://www.researchgate.net/publication/266971287_Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

    Daraus dürfen wir doch wohl erschließen, was der Mann aus Oxford mit (nun, seiner) Ethik und Philosophie (an autonomy-based ethical framework; a gender-neutral approach to genital cutting) begründet und politisch durchsetzen will:

    nichttherapeutische und einvernehmliche chirurgische irreversible Modifikationen der kindlichen Geschlechtsorgane

    non-therapeutic, consensual alteration of children’s genitals

    Antrag abgelehnt.

    Earp-Kritiker Auvergne überzeugt:

    „Ob Mädchen oder Junge, keine Beschneidung unter achtzehn.“

  32. Cees van der Duin Says:

    ___

    Vom Islam eher ahnungslos, bietet uns Earp seichte FGM-Plaudererei (female “circumcision” (…) But there is no “pope” in Islam to make the final call)

    Take the Dawoodi Bohra case. The defendants claim that, like male circumcision, female “circumcision” is required by their religion. In the Western popular media, this claim is usually dismissed as mistaken, because neither male nor female circumcision is mentioned in the Quran, the central scripture of Islam.

    But both practices are mentioned in the Hadith (the sayings of the prophet Mohammed), which is another important source of Islamic law.

    Based on their reading of the Hadith, some Muslim authorities state that “circumcision” of both sexes is recommended or even obligatory, while others draw a different conclusion. But there is no “pope” in Islam to make the final call: whether a practice counts as religious, therefore, depends on the local community and its interpretation of scripture.

    [Das „depends on the local community“ ist ziemlicher Unsinn. Die weibliche Beschneidung ist islamrechtlich – d. h. islamisch – seit tausend Jahren geklärt – und Allahs Gesetz (Scharia) gilt auch nicht lokal, sondern global (und soll den Glaubensgehorsamen vor dem ewigen Verbleib in der Hölle schützen). Sunnitisch geklärt je nach Madhhab, beispielsweise ist die FGM für die Schafiiten wadschib (farD).

    Die vier Madhhahib erkennen einander an, weshalb die Kairoer Al-Azhar immer auch die schafiitische FGM-Pflicht mit vertritt (ohne das derzeit offen zu sagen).

    Für die schiitischen Dawudi Bohra ist der Syedna durchaus eine Art “pope”, Papst.]

    How Different are Female, Male and Intersex Genital Cutting? | by Brian D. Earp, with Rebecca Steinfeld | BMJ 16.05.2017

    http://blogs.bmj.com/medical-ethics/2017/05/16/how-different-are-female-male-and-intersex-genital-cutting/

  33. Machandelboom Says:

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    Filmjunge Tahsin (KiKA 2014) „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ – dazu treffend MOGiS e. V.: „typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll“ – im Gegensatz dazu Brian D. Earp (2017) „the child (…) to give informed consent

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    Nicht genau gelesen oder vergesslich: WWDOGA 17.05.2017

    Worldwide Day of Genital Autonomy
    17. Mai 2017 ·

    Dr. Rebecca Steinfeld, Brian D. Earp:
    „Based on these and other points of overlap, the emerging consensus among some scholars is that the ethics of genital cutting should not be based on the apparent sex of the child (as judged by their external genitalia). Instead, it should be based on their age and ability to give informed consent.“

    [„How different are female, male and intersex genital cutting?
    Three members of the Dawoodi Bohra sect of Islam were recently indicted on charges of “female genital mutilation” (FGM) in the US state of Michigan.“]

    _ttps://www.facebook.com/WorldDayofGenitalAutonomy/posts/1241186749313030

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    „Tahsins Beschneidungsfest“

    Eine für den 19. Januar 2014 angesetzte Sendung der Reihe „Schau in meine Welt“ hat weite Proteste im Internet ausgelöst. So wird in der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ laut offizieller Ankündigung die Beschneidung von Tahsin, einem elfjährigen Jungen aus der Türkei gezeigt. Auf KiKA heißt es im Ankündigungstext der Folge, „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“. Der Programmankündigung wird unterstellt, dass die Zwangsbeschneidung von Jungen verherrlicht wird.

    Bezugnehmend auf das umstrittene Beschneidungsgesetz erschien auf Humanist News ein Artikel, der Kritik an der Ausstrahlung der Folge „Tahsins Beschneidungsfest“ übte und sich dabei auf den Ärzteverband deutscher Kinderärzte berief.

    Im Ärzteblatt kritisierten Ärzteverbände das Gesetz als sehr problematisch. So würde die Möglichkeit der Selbstbestimmung fehlen, auch müssten die Betroffenen gut über mögliche Risiken und durch die Beschneidung entstehende Einschränkungen aufgeklärt werden.

    Der Verein intaktiv e. V. für genitale Selbstbestimmung verfasste daraufhin einen Protestbrief mit dem Titel „Kein Beschneidungsfest auf KiKA!“ Die Beschneidung wird hier als Amputation bezeichnet, die bei Kindern unnötige Schmerzen auslösen würde. Der Verein forderte KiKA daher auf, die Ausstrahlung abzusagen. intaktiv e. V. appellierte an KiKA, dass ein Sender für Kinder Beschneidung ohne medizinische Notwendigkeit genauso wenig positiv darstellen sollte, wie etwa das Kupieren von Hundeschwänzen und -ohren, die betäubungslose Kastration von Ferkeln und das Verstümmeln eines afrikanischen Mädchens.

    MOGiS e. V., der Facharbeitskreis Beschneidungsbetroffener, sandte ebenfalls einen Brief an den Sender. In diesem bezeichnete er die Sendungankündigung als „typische Propaganda, wie ein Junge durch sein Umfeld manipuliert und die Operation ihm schmackhaft gemacht werden soll“. Weiter ist eine Aussage eines Mitglieds des Vereins zu lesen. So schreibt dieser: „Als Opfer religiöser Zwangsbeschneidung, das auch als Erwachsener unter den Folgen leidet, betrachte ich es als abstoßend, dass das Deutsche Kinderfernsehen beiläufig eine rituelle Zwangsbeschneidung feiert.“ MOGiS forderte ebenfalls, die Sendung nicht auszustrahlen.

    In einem Standardantwortschreiben an sämtliche Kritiker erklärte KiKA, dass durch die Ausstrahlung Einblicke in fremde Kulturen ermöglicht werden und die Kinder anschließend die Möglichkeit hätten, im Chat darüber zu diskutieren. Der Sender blieb dabei die Sendung auszustrahlen. Der Streit zwischen den Kritikern der Sendung „Tahsins Beschneidungsfest“ und KiKA erreicht auch weitere Medien, wie Express.de oder die Hamburger Morgenpost.

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA#.E2.80.9ETahsins_Beschneidungsfest.E2.80.9C

    KiKA [ˈkiːkaː] (vormalige Eigenschreibweise: KI.KA) ist ein öffentlich-rechtlicher Fernsehkanal von ARD und ZDF für Kinder und Jugendliche.

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA

    ::

    (Protestbrief der Sozialpädagogen Edward von Roy und Gabi Schmidt an KiKa zur geplanten Ausstrahlung von „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest“.)

    17.01.2014
    Offener Brief

    Eine Beschneidung ist kein Fest

    (…) Es ist ein Skandal, dass KiKa als der Kinderkanal von ARD und ZDF mit der geplanten Ausstrahlung von „Schau in meine Welt – Tahsins Beschneidungsfest“ im Namen der kulturellen Vielfalt und der interreligiösen Toleranz ganz offensichtlich Artikel 24 (3) der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ironisiert und verhöhnt, indem es den minderjährigen Zuschauern gegenüber die Jungenbeschneidung als akzeptable Lebenspraxis und kulturelle Tradition darstellt.

    Als Sozialpädagogen fordern wir hiermit den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR), den Programmdirektor des Kinderkanals KiKa sowie die verantwortliche Redakteurin für Schau in meine Welt! auf, den kinderfeindlichen Film Tahsins Beschneidungsfest nicht auszustrahlen und der Öffentlichkeit stattdessen zeitnah einen noch herzustellenden Film über einen Jungen zu zeigen, der mit seinen intaktivistischen Eltern in einer nordamerikanischen oder europäischen Innenstadt gegen die Beschneidung von Mädchen und Jungen protestiert. Denn ob das Kind weiblich ist oder männlich, es hat ein Recht auf ein unzerstörtes, auf ein intaktes Genital. (…)

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/01/17/protestbrief-an-kika-zur-geplanten-ausstrahlung-von-schau-in-meine-welt-tahsins-beschneidungsfest/

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    Ich betonte die Unverhandelbarkeit der 18 Jahre:

    Machandelboom Says:
    Januar 20, 2014 um 5:57 am

    (…) Prof. Dr. Matthias Franz
    Stellv. Direktor des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf
    und
    Vorsitzender des Instituts für Seelische Gesundheit und Prävention Düsseldorf

    „Einem kleinen hilflosen Jungen das Trauma der Genitalbeschneidung trotzdem zuzufügen befriedigt ausschließlich Bedürfnisse von Erwachsenen. Diese sind aber häufig in ihrem Handeln befangen durch klerikale Machtansprüche, Gruppendruck, unreflektierte Traditionen und Schuldgefühle. Seine normative Kraft und transgenerationale Loyalität bezieht dieses archaische patriarchalische Ritual aus der Identifikation der Opfer mit dem Handeln ihrer Eltern. Dabei spüren viele Mütter und Väter intuitiv, dass sie ihren Sohn und die Beziehung zu ihm durch die Beschneidung beschädigen könnten. Die symbolisierende Transformation oder das zeitliche Aufschieben der Vorhautbeschneidung bis zur Einwilligungsfähigkeit der Betroffenen sollten deshalb auch in Deutschland weiter Gegenstand einer faktenbasierten, argumentativen und im gegenseitigen Respekt aller Beteiligten geführten Diskussion bleiben.“

    Das ist ok, solange das „zeitliche Aufschieben“ nicht diskutiert sondern eingefordert und gesetzlich (also ggf. auch per Strafverfolgung) sichergestellt wird und der Kindesbegriff nicht das deutsche gesetzliche Jugendalter ausblendet, sondern, ganz im Sinne der UN-Konvention für Kinderrechte, das vollendete achtzehnte Lebensjehr meint.

    https://schariagegner.wordpress.com/2014/01/17/protestbrief-an-kika-zur-geplanten-ausstrahlung-von-schau-in-meine-welt-tahsins-beschneidungsfest/

    .

  34. Machandelboom Says:

    .

    Kommentare zu dem heutigen Pionier der weiblichen oder männlichen Beschneidung (FGM, MGM) auf kindlichen Wunsch – ab der persönlichen Reife des Kindes à la Gillick-Kompetenz – finden sich bereits 2014 auf Beschneidungsforum

    Earp: Until enough hearts and minds are shifted on this issue, any strong-armed ban would be a mistake.

    .

    OMG, jetzt auch noch Brian D. Earp auf dem Holzweg

    And so, I think before we can get anywhere in this discussion, we are going to have to acknowledge that that is a very different meta-ethic. I think we have to acknowledge that certain religious commitments are based on a particular view of the universe, and that this view is in direct conflict with a “Western” moral focus on: individuals, on human rights adhering to those individual as individuals, and on the notion that children and infants, above all, need special protection because they can’t defend those rights on their own

    Oh, das ist ja was ganz ganz Neues: Hinter der Beschneidung steht eine ganz andere Metaethik! Ironie off.

    Was hatte er denn gedacht? Selbstverständlich sind idividuelle Menschenrechte (…)

    ( susanna )

    __

    „Brian Earp bekennt, dass er in der Vergangenheit Fehler gemacht hat. Er möchte jetzt von den Beschneidungsbefürwortern ernst genommen werden.

    Earp: „But it does mean that there is some important “homework” to do if one wants one’s criticisms to be taken seriously by those whose moral universe may be shaped by different considerations.“

    In seiner Ankündigung seines Artikels bei Twitter dankt er ausdrücklich seinem Oxforder Kollegen Julian Savulescu. Dieser vertritt die Meinung:“Harm reduction, not prohibition“

    ( Werner )

    __

    „Was er meiner Ansicht nach allerdings unterschätzt, ist die mögliche positive Rückwirkung eines Gesetzes auf die ethische Haltung in der Bevölkerung (zumindest in Europa, wo der Staat einfach mehr regelt), er betont einseitig einen möglichen backlash.

    Das Recht auf gewaltfreie Erziehung hatte einen großen Vorlauf und auch einige Widerstände zu überwinden, aber hatte insgesamt gewaltfreies Erziehungsverhalten von Eltern gestärkt, den entsprechenden Argumenten in Diskussionen über Erziehung zwischen Eltern ein ganz anderes Gewicht gegeben und zusätzlich sensibilisiert für Kinderrechte.“

    ( susanna )

    __

    ( Werner )

    Man muss schon aufpassen, dass man nicht mit dem Hinweis auf einen (angeblichen) „Backlash“ durch die Forderung nach einem Beschneidungsverbot die gesamte amerikanische und einen großsen Teil der sonstigen (u. a. auch der deutschen) Intaktivistenbewegung in die Tonne tritt. Der Ärger von Dan Bollinger und Georganne Chapin auf der Practical Ethics Seite war deutlich genug.

    Niemand hat etwas gegen „change by cultural dialogue“, aber mir ist das erstens nicht ausreichend und zweitens zu schwammig und drittens fehlt mir die für einen Dialog notwendige Bereitschaft auf der Befürworterseite.

    Darüberhinaus macht man sich unglaubwürdig, wenn man trotz besseren Wissens auf „harm reduction“ hinarbeitet und entgegen aller bisherigen Argumentation einen Doppelstandard bei der Hinterzimmer-Beschneidung einführt.

    Dan Bollinger formulierte es so:

    „It is a mistake to abolish slavery, instead let’s just whip then less often.

    It is a mistake to allow women the vote, instead we’ll just count every tenth vote.

    It is a mistake to prevent children working in factories, instead we’ll just make sure they take a midday nap.

    It is a mistake to outlaw female mutilation, instead let’s make sure they are cut with clean knives.

    It is a good thing those activists didn’t take your advice.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/4143-OMG-jetzt-auch-noch-Brian-D-Earp-auf-dem-Holzweg/?postID=29358

    .

    Soweit zu Beschneidungsforum (2014).

    Wie wir gesehen haben, ist Earps Trick jetzt, 2017, nur noch einen sozusagen offensichtlichen Missbrauch beim Genitalbeschneiden anzuklagen, nämlich die Gewalt der Erwachsenen gegen den Willen des Kindes. Wenn hingegen das „gillickkompetente“ Kind (!) die Beschneidung will, soll es sie bekommen.

    Intaktivismus meint das Genital und kommt von intakt, heil, unzerstört, nicht von kaputtgemachtes Genital auf Kinderwunsch.

    Mit Argumenten kann und sollte der weltweite Intaktivismus den nach dem kindlichen Beschneidungswunsch fragenden Herrn aus Oxford argumentativ stoppen. Keine Beschneidung unter 18 Jahren.

    Darüberhinaus ist, wie Jacques Auvergne (Brian D. Earp: this author wins prize4 most insane misrepresentation of my views ever) das überzeugend dargestellt hat, das Earpsche Denken eine große Gefahr für die weltweiten gesetzgeberischen Errungenschaften in Bezug auf Päderastie oder Kinderehen. Denn das irgendwie gemäß Gillick „kompetente“ Kind ist dann ja kein Missbrauchsopfer mehr, sondern genital autonom, und auch der islamfromme sprich schariagehorsame griechische Mufti Dschemali Metscho (Hafız Cemali Meço Efendi, Gümülcine, Χαφίζ Τζεμαλή Μέτσο Μουφτής Κομοτηνή) darf – hallo, Brian D. Earp? – befinden, ob das zwölf- oder elfjährige Mädchen reif genug ist für die Ehe.

    Wenn jedoch ein Mädchen selbst die Heirat unbedingt wolle, nehme er es persönlich psychologisch und physisch in Augenschein und entscheide, ob es reif genug sei. Wenn ja, spräche das islamische Recht nicht gegen die Ehe. Der Mufti sagt: „Daß Zwölfjährige verheiratet werden, kommt nur alle drei oder vier Jahre vor.“

    Das verheiratete Kind | von Uta Keseling | DIE WELT am 25.02.2005

    https://www.welt.de/print-welt/article495796/Das-verheiratete-Kind.html

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    Brian D. Earp über Jacques Auvergne:

    this author wins prize4 most insane misrepresentation [Fehldarstellung, Verdrehung der Tatsachen] of my views ever

    _ttps://twitter.com/briandavidearp/status/902576798067810305

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    August 2017, sich oder uns macht Herr Earp etwas vor.

    Eine Fehldarstellung (misrepresentation) oder Verdrehung von Tatsachen gibt es nicht.

  35. Cees van der Duin Says:

    Die schlimmen Stichworte sind hier

    HGM das ist FGM und Zirkumzision

    Gillickkompetenz bei Jungen von 15 oder 13 Jahren

    der Junge ist 15-jährig oder 13-jährig und gillickkompetent

    Michael David Alan Freeman
    Michael D. A. Freeman
    M. D. A. Freeman

    Michael Freeman, ‚A Child’s Right to Circumcision‘ (1999)

    Michael Freeman, ‚Why It Remains Important to Take Children’s Rights Seriously‘ (2007)

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    A child under 16 may also be able to consent to circumcision when ‘Gillick competent’ (…) It is not clear what ‘old enough’ means; it must be presumed this occurs when the boy is Gillick competent

    Michael Freeman

    Michael Freeman
    LLM, Barrister
    Emeritus Professor of English Law

    Michael David Alan Freeman joined the Faculty in 1969 after lecturing at the University of Leeds. He is the Founding Editor of the International Journal of Children’s Rights; Editor of the International Journal of Law in Context, General Editor of International Library of Medicine, Ethics and Law and of the International Library of Family, Society and Law and former Editor of the Annual Survey of Family Law. He was editor of Current Legal Problems.

    He has published in the areas of Family Law, Child Law and Policy, Children’s Rights, Medicine, Ethics and the Law and Medical Law, Jurisprudence and Legal Theory, and other areas of law and policy.

    Current Teaching

    Undergraduate
    Family Law
    Conflict of Laws
    Jurisprudence
    Medicine, Ethics and Law

    Postgraduate
    Children and their Rights

    https://www.laws.ucl.ac.uk/people/michael-freeman/

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    A child’s right to circumcision

    M.D.A. FREEMAN, Faculty of Laws, University College London, London, UK

    A child under 16 may also be able to consent to circumcision when ‘Gillick competent’ […]

    Circumcision: a child’s right

    (…) It is not clear what ‘old enough’ means; it must be presumed this occurs when the boy is Gillick competent.

    BJU International (1999), 83, Suppl. 1, 74–78

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1464-410x.1999.0830s1074.x/pdf

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    CULTURE, CHILDHOOD AND RIGHTS
    Michael Freeman

    (…) the cultural pluralism model (…)

    the case of Shabina Begum (…) to wear the [ hijab, hijāb; jilbab, jilbāb ] at school (…)

    Shabina Begum. She is a Muslim girl, at the time of the litigation 17 years of age. A young woman in fact, and certainly competent on the Gillick standard (…) The jilbāb is a long, shapeless garment that covers the entire body, except for hands, feet and face. This is worn, for religious reasons, by some [ n. d. Scharia: by all ] Muslim women. (…)

    the school allowed Muslim girls to wear the hijāb [ offensichtlich damals durch die Schule (islamwidrig) verstanden als das im Islamischen Recht unbekannte Kopftuch ] or the shalwar kameeze, but not the jilbāb [ ales durcheinander, die durch Freeman genannte Definition des „Dschilbab“ (the entire body, except for hands, feet and face) ist doch gerade der Hidschab, die religiös jeder Muslima vorgeschriebene Kleidung im Islam. ]

    http://din-online.info/pdf/fam5-2.pdf

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    Why It Remains Important to Take Children’s Rights Seriously

    Michael Freeman [ der ‘the boy is Gillick competent’ jubelt und für den ein intaktes Kindergenital einfach nicht so wichtig ist. ]

    Gillick-kompetent und 13 (in Worten: dreizehn) Jahre alt – wir wissen: mit 13 oder 14 hat ein großer Prozentsatz aller Jungen die Geschlechtsreife (Spermarche) erst gerade erreicht, ist also noch lange fertig mit der Pubertät, hat keinen Erwachsenenkörper und weiß daher aus eigenem Erleben nicht tatsächlich, was Erwachsenensexualität und erwachsenengemäße Partnerschaft ist – für Professor Freeman kein Problem, der jedenfalls irgendwie ausreichend reife Junge soll sich unbedingt beschneiden lassen dürfen, wenn er das will, denn er sei ‘competent in the Gillick sense’

    Imagine our bridge-crosser is instead a 13-year-old Jehovah’s Witness who needs a blood transfusion and is refusing it, or a 16-year-old anorexic who is refusing her consent to treatment. Let us assume that both are competent in the Gillick sense.

    https://de.scribd.com/document/164433092/Michael-Freeman

  36. Cees van der Duin Says:

    September 2016
    Genital Autonomy
    14th Symposium
    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity
    Stafford

    Biographies; Keele 2016

    Brian D. Earp hat keinen Vortrag gehalten, anders (s. „Day One“) als durch den Veranstalter früh angekündigt.

    Dafür sprach (s. „Programme & Syllabus of Abstracts“) Rebecca Steinfeld, die, wie Earp sowie im April 2017 (Gender and Genital Cutting: A New Paradigm) in einem gemeinsamen Text mit Earp, die einvernehmlichen (consensual) von den nicht einvernehmlichen Genitalbeschneidungen (non-consensual genital modifications) abgrenzen möchte (s. d. Kurzbericht bei den ARC – Attorneys for the Rights of the Child (um J. Steven Svoboda)).

    Nach Durchsetzung des neuen Paradigmas (A New Paradigm) ist das Genital dann zwar lebenslang kaputt, aber das irgendwie Glillick-kompetente Kind, Mädchen der Junge, war ja irgendwie genitalautonom. Ngaitana! Ndiyindoda! Und v. a. ganz viel Ahhahu akbar! Intaktes Genital und erfolgreiche Integration (in die kulturelle Moderne der AEMR) war gestern, die treulosen Wissenschaftler erteilen den Spießbürgern die Absolution dafür, nicht hinzusehen, die Genitalbeschneidungen nicht zu kritisieren. Psst, Mufti und Scheich, alles kann so weitergehen wie bisher, der islamgehorsame Junge darf sagen: „Ich habe keine Angst. Ich werde ein Mann werden. Auch mein großer Bruder wird ein Mann werden. Wir sind mutig.“*

    https://www.genitalautonomy.org/biographies-keele-2016/

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    Day One:
    Child Protection, Law and Ethics Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two:
    Politics and Activism Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three:
    Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment. Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas‘ NHS Foundation Trust; Holly Greenberry, Co-Director of Intersex UK; and a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    http://eventful.com/stafford/events/changing-global-perceptions-/E0-001-090913749-7@2016091510

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    Genital Autonomy International
    presents
    14-16 September 2016
    University of Keele, Staffordshire, UK

    CHANGING GLOBAL PERCEPTIONS: CHILD PROTECTION & BODILY INTEGRITY

    14TH International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    Programme & Syllabus of Abstracts

    Rebecca Steinfeld,
    a political scientist researching the politics of reproduction and genital alteration (…) Most recently, she has been working with bioethicist Brian Earp at the Brocher Foundation in Geneva, where they have been critiquing the contrasting global policies towards female and male genital alteration.

    Programme
    Wednesday, 14 September 2016
    Child Protection, Law and Ethics

    1410 – 1445
    Genital alteration: Towards more empirical, ethical and effective policies −
    Rebecca Steinfeld

    http://www.gaamerica.org/symposia/fourteenth/14th_symp.pdf

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    An insightful presentation titled Genital Alteration: Towards More Empirical, Ethical and Effective Policies by the University of London’s Rebecca Steinfeld addressed the current double standard by which FGM is targeted for elimination as a human rights violation while male genital mutilation (MGM) is tolerated or even promoted as a measure to promote global health. Steinfeld asked, What if instead of framing the argument as an issue of male vs. female, or as religion vs. culture, we focused on consensual vs. non-consensual genital modifications? She proposed four possible alternative approaches to overcome the current inequities involving childhood genital cutting policies by either increasing protection for boys or decreasing protection for girls.

    http://www.arclaw.org/newsletter/vol-12/no-1/features/highlights-keele-symposium-tim-hammond

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    * „Ich habe keine Angst. Ich werde ein Mann werden. Auch mein großer Bruder wird ein Mann werden. Wir sind mutig.“

    „I’m not afraid. I’ll become a man,“ said the five-year-old. „My big brother is also becoming a man. We are brave.“

    (Free circumcision makes good politics in Turkey | by Ece Toksabay (2011))

    aus: Free circumcision makes good politics in Turkey
    verbreitet von: REUTERS 13.07.2013
    noch am selben Tag bei onislam, das sind Yusuf Estes, Ahmad Kutty, Taqwa Saifulhaq usw.
    auf: The Jerusalem Post 14.07.2011
    auf: myMetro (Harian Metro, Malaysia) 18.07.2013

    http://www.jpost.com/Middle-East/Free-circumcision-makes-good-politics-in-Turkey

    http://www.reuters.com/article/2011/07/13/us-turkey-circumcision-idUSTRE76C1I420110713

    http://www.onislam.net/english/news/europe/453014-circumcision-for-turkey-votes.html

    July 13, 2011
    Free circumcision makes good politics in Turkey
    by Ece Toksabay

    Intactivism News (circumstitions) „There’s no such thing as a free circumcision.“

    http://www.circumstitions.com/news/news42.html

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    KiKA-Filmkind Tahsin: „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/KiKA#.E2.80.9ETahsins_Beschneidungsfest.E2.80.9C

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    Tahsin steht mit elf Jahren eine Beschneidung bevor. Er und sein Bruder Emir werden mit dieser religiösen Tradition zu „echten Männern“. Aufgeregt und voller Vorfreude blickt Tahsin auf das kommende Ereignis. „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“ – freut sich Tahsin, obwohl er nicht so genau weiß, was dann eigentlich anders sein wird. (…)

    Strahlend vor Stolz winkt der Elfjährige in die Menge, sein Vater wischt sich die Tränen aus den Augen.

    [Vielleicht schon bald ist der Chitan des die Beschneidung ersehnenden Kindes, auf Kindeswunsch türkisch die Sünnet, auch in Londonistan verstaatlicht, Mufti Brian sei Dank. Und auch die genitalautonomen dreizehnjährigen britischen Mädchen der schiitischen Dawoodi Bohra bekommen endlich ihren Stolz und ihre Chatna … instead of framing the argument as an issue of male vs. female.]

    http://www.kika.de/schau-in-meine-welt/charaktere/tahsin/index.html

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    Despite their young age, the results for males aged 6-13 years show that male minors want to be active decision-makers in their own health. Fifty-seven per cent of 237 male students in this category believe that they should be the ones taking the decisions (…) If Gillick were to be implemented, these minors would be able to go to the doctor on their own. In fact a 12 year old wrote that he had gone to the doctor on his own because of an earache. This shows that minors do care for their health and some are mature enough to actually go to the doctor even though their parents disagree. A poignant remark was made by a 10 year old who wrote ‘I would like that the law would leave us and make a decision by our own’.

    Confidentiality and treatment of young adults. Proposals for amendments: the Gillick Proposition | by Dr Ann Marie MANGION | The Journal of the Malta College of Family Doctors | VOLUME 04 | 01.05.2015

    https://www.um.edu.mt/library/oar/bitstream/handle/123456789/4492/Confidentiality%20and%20treatment%20of%20young%20adults.pdf

  37. لا لا ختان الإناث · Lā lā ḫitān al-ināṯ · STOP FGM Says:

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    U.S. Imam promotes FGM

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    Islamic scholars on female circumcision

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    Bilal Philips – Is Female Circumcision Allowed in Islam?

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    Hukum Khitan Bagi Wanita – Ustadz Firanda Andirja, MA

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    Proses Khitan Anak Perempuan Tradisi Sunat Wanita dalam Islam

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    Apakah Anak Perempuan Wajib Dikhitan (Disunat) ?? – Ustadz Khalid Basalamah

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    Islamic religious experts on female circumcision

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  38. Adriaan Broekhuizen Says:

    „FGM is abuse and a criminal offence … Inform the police and social services … FGM is illegal“

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    FGM is abuse and a criminal offence, and if a child is at immediate risk you must report it to social services and the police. The police are likely to respond by taking out a protective order preventing the girls from travelling abroad. […]

    Inform the police and social services

    […] Explain clearly that FGM is illegal and that the law can be used to help her protect her daughters from FGM.

    (Dr Rachel Birch is a GP and medicolegal adviser at the Medical Protection Society.)

    How can I protect these girls from FGM? | by Dr Rachel Birch | Pulse (UK) 16.04.2015

    http://www.pulsetoday.co.uk/clinical/more-clinical-areas/womens-health/how-can-i-protect-these-girls-from-fgm/20009723.article

  39. Edward von Roy Says:

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    „Some people under the age of 18 are competent (…) In England, such children are described as Gillick-competent after the judge who first said a child of under the age of 16 could, if competent, consent“

    (Savulescu 2008)

    Die berüchtigte Gillickkompetenz. Auch zur Beschneidung (Zirkumzision) sprich männlichen Genitalverstümelung zog Julian Savulescu bereits vor neun Jahren (2008) die Idee vom gillickkompetenten Kind heran.

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    Ban Cosmetic Surgery in Children?

    by Julian Savulescu | Practical Ethics 22.04.2008

    The Queensland Government, in Australia, has announced it will ban cosmetic surgery in people under 18 years of age. Other states, such as New South Wales, have stated they will also consider restricting access by teenagers to cosmetic enhancement.

    This is problematic in a number of ways.

    Some people under the age of 18 are competent, that is have the maturity and mental abilities, to give valid consent on their own to medical procedures. In England, such children are described as Gillick-competent after the judge who first said a child of under the age of 16 could, if competent, consent to the use of contraception without the consent of her parents. […]

    Circumcision is another example of a surgical procedure which is performed mostly for non-medical reasons.

    Perhaps the strongest objection to all these interventions in children is that it is preferable to wait until the child is older and can make a more mature, balanced and perhaps more fully autonomous decision. This point ignores two relevant considerations.

    Firstly, some children are competent prior to 18 to make their own decisions and indeed autonomy is fostered by taking control of one’s own life, in the way one sees as best.

    Secondly, some enhancements cannot be delayed without significant costs. One cannot always undo the effects of teasing, humiliation, ostracism, low self-esteem and other psychological damage once it has occurred. Sometimes it will indeed be best to wait until a child can make his or her own decision. But sometimes, parents and doctors may even have to make a judgement call before the child is competent.

    [ Nachvollziehbarkeit und Rechtssicherheit waren gestern? Savulescu sieht Einzelfall um Einzelfall und beschwört diese vielen Zwischentöne des menschlichen Daseins, diese Nuancen. ]

    Each case will be different. Wise judgement, between people willing to consider the child’s own best interests, including most of all the child, which is sensitive to the particularities of the situation is preferable to blunt, blunderbus legislation which can never cover the nuances of the human condition.

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2008/04/ban-cosmetic-surgery-in-children/

    Brian Earp is a Research Associate with the Oxford Centre for Neuroethics and a Consultant working with the Institute for Science and Ethics at Oxford’s Martin School. (…) With Professor Julian Savulescu, Earp is authoring a book on the neuroenhancement of love and marriage, to be completed this year.

    http://www.neuroethics.ox.ac.uk/our_members/brian_earp

  40. Adriaan Broekhuizen Says:

    One Response to
    Does Female Genital Mutilation Have Health Benefits? The Problem with Medicalizing Morality

    Adriaan Broekhuizen says:
    September 8, 2017 at 2:47 pm

    Dear mister Earp,

    thank you for your paper.

    Many people say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children, ‚child‘ is any person below the age of 18 years, and YES to their genital intactness.

    Completely according to age and development, a child (child is a person below eighteen years of age) is not able to consent to a medically not-indicated female or male circumcision (FGM or MGM).

    Even the least invasive form of female or male circumcision harms by limiting the innate potential of man.

    Genital circumcision is nothing but the result of group pressure and, once carried out, destroys the confidence in the fellow human beings.

    Because that is the unspoken message: We accept you only if you obey, with an intact genital you are not welcome with us.

    In particular, the trust between father and child as well as between mother and child is undermined by the ritual. The child will soon recognize: you could not protect me or you did not want to protect me.

    The child is angry at his parents and, on the other hand, in future, will decide to have his child circumcised or will motivate his child to be circumcised. We must succeed in ending this cycle of fear, violence and mutilation.

    A de minimis FGM will not be sufficient, but the child can be re-cut at any time. In many communities the girl, who is not sufficiently invasive, will not be able to marry, or she will not be allowed to be a heir.

    Among Shafii Sunni muslims or among Bohra Shia, the girl’s own parents or later husband and mother-in-law will despise the „wrongly circumcised“ woman as sinful, haram (حرام) and ritually unclean, najis (نجس‎‎).

    Therefore, we also have to ban the FGM type Ia amputation of the clitoral hood as well as the FGM type IV subtype incision or needle stitch.

    The WHO classification for female genital mutilation may not under any circumstances be split into a still prohibited and another, allegedly low-invasive and then permitted part.

    Let us fight together for the worldwide ban on any medically unidentified operation on human beings under 18 years of age.

    Best regards

    Adriaan Broekhuizen

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2017/08/does-female-genital-mutilation-have-health-benefits-the-problem-with-medicalizing-morality/#comment-235073

  41. Adriaan Broekhuizen Says:

    Anmerkung:
    Der Textinhalt des letzten Kommentars stammt natürlich von J. Auvergne.

    Ich habe mir heute lediglich erlaubt, die – so unterstützenswerte! – Position weiterzureichen an Practical Ethics.

    Auch ich möchte erreichen, dass möglichst viele Menschen, natürlich gerne auch B. Earp, beginnen, über die Bedeutung der Altersgrenze 18 Jahre nachzudenken und sofort STOP! rufen, sobald jemand in Bezug auf rituelle Genitalverstümmelungen von Gillick-Kompetenz redet, vom Gillick-kompetenten 15, 13 oder sogar zwölf Jahre alten Kind.

    A. Broekhuizen

  42. Jacques Auvergne Says:

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    Brother Rachid
    Rachid Hammami

    * 1971 Sidi Bennour [ سيدي بنور ] Casablanca-Settat, Marokko

    https://en.wikipedia.org/wiki/Brother_Rachid

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    Why Does a Muslim Woman Wear the Veil (Hijab)?

    Brother Rachid

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  43. ... just another intactivist Says:

    [ Zitat ]

    Eifelginster September 4, 2017 at 6:36 PM

    Thank you very much, Joseph, for your answers.

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    The challenge for intactivism

    Intactivism is infiltrated by strategists, who want to reduce the age of „informed consent“ down to 15 or 12 years (or younger).

    The high pressure of conformity, for instance, in the Xhosa tribe, but also among many Muslims for example in Turkey, Iraq, Indonesia, will not allow the (f. e. 12 or 15 years old) boy or the Sunni-Shafiite girl, or Shia-Dawoodi-Bohra girl, to say no to circumcision (MGM or FGM).

    Brian D. Earp, professionally active as a kind of philosopher and medical ethicist, obviously works on a change in public awareness as well as the subsequent amendment to criminal law. His goal seems to be (see case Jumana Nagarwala), to implement the so-called „mild sunna“ resp. Khatna (FGM type I or IV) into the Law (in the US, in GB, etc.), if the surgery is a desire of the „Gillick competent“ child.

    His trick is the use of that so-called Gillick competence. The „gillick-competent“ child, 15 or 12 years old or perhaps even younger, can supposedly agree in any medical surgery (even without the parents‘ knowledge), can (consequently) consent to the FGM or MGM. And a „voluntary“ FGM or circumcision is, unfortunately, no longer an ethical problem for Brian Earp. This idea must be stopped. Everyone has a right to reach her or his 18th birthday with intact genitalia – and FGM is FGM, be it unvoluntary or „voluntary“.

    __

    Brian D. Earp, Rebecca Steinfeld (Gender and Genital Cutting: A New Paradigm), April 2017

    Fully informed, Gillick-competent[vi] individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.“ (…)

    [vi] Gillick-competence refers to an ability to give valid consent prior to an age of legal majority

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/

    _

    Children (child is a human being under 18 years of age) must be absolutely protected by us adults before any medically unnecessary surgery.

    Earp talks about the self-determined child, the child with his own opinion, etc.,
    but the most important thing is missing in his texts:
    the girl or boy must be (at least) 18 years old.
    Earp always says „children“, and this is not 18, but younger.

    Any softening of the FGM standards should be prevented, also a „de minimis“ FGM (FGM type Ia, or FGM type IV as ritual nick, pinprick etc.) must not be allowed.

    So, in short, I emphasize the value of the age limit 18 years.

    I would like to wish Joseph4GI a lot of success in the future as well.

    Best regards,
    Cees van der Duin

    = =
    = =

    Joseph September 6, 2017 at 9:56 AM

    Cees,

    Intactivism is the fight for genital integrity, self-autonomy and choice for healthy, non-consenting individuals.

    True intactivists recognize that coercion cannot be „voluntary.“ This is the problem with the „mass circumcision campaigns“ in Africa being carried out by American organizations. They call it „Voluntary Male Medical Circumcision“ (VMMC) but then target underage children, or try to coerce parents into „volunteering“ for their children.

    I’m not sure where you are getting this idea about Brian D. Earp, that he is some sort of „strategist trying to reduce the age of informed consent down to 15 or 12,“ but this sounds completely out of character.

    I know of the case in Chicago, and I have read the paper you reference, and I’m afraid none of this supports your accusation that Brian D. Earp is trying to attempt some kind of „trick.“

    An adult man or woman choosing to undergo surgery for cosmetic reasons has never been an ethical problem for most, if not all intactivists.

    There are *some* intactivists who are extremists and who believe circumcisions should not be ever be carried out, even if an adult person requests it, but they are few and far between, and most level-headed intactivists break with such extremists.

    We have always argued that a person should be able to choose what he or she wants for him or herself, and we have always recognized that children are too young to make this decision. Additionally we speak out against coercion and feeding men and parents deliberate misinformation to get them to agree to circumcision for their children.

    As far as I am aware, Brian D. Earp opposes the forced genital cutting of healthy, non-consenting individuals of any age or sex, and it would be unlike him to argue that a child of 12 or 15 should be considered capable of making an informed decision about this.

    If, as you say, he is trying to argue that a „self determined child under 18“ should be considered capable of agreeing to circumcision, I’m ready to break with him, as he would be no better than those pushing so-called „VMMC“ in Africa.

    I am with you; only an adult person over the age of 18 should be asked for his or her consent. And even still, coercion, either by society or religion is not „voluntary“ or „consent.“

    Softening FGM standards to allow a „pinprick“ or a „ritual nick“ would only lead to the eventual allowing of all other forms of FGM.

    I am sure that Brian D. Earp opposes both lowering the age of consent and allowing mild forms of FGM, and is trying his best to warn of the consequences with his papers.

    There must be some confusion.

    Thank you for reading my blog and for voicing your concerns.

    Joseph4GI

    https://joseph4gi.blogspot.de/2017/08/self-serving-fgm-myths-that-persist.html

  44. Jacques Auvergne Says:

    .

    Dawudi Bohra, die mutigen Anti-FGM-Aktivistinnen von SAHIYO haben einen Gegner. Die als die DBWRF (Dawoodi Bohra Women for Religious Freedom) organisierten weiblichen vehementen Verteidiger der Islamischen Mädchenbeschneidung (FGM) nennen die Chatna (anglisiert khatna) harmlos:

    „WHO and anti-FGM advocates unfairly and incorrectly apply the narratives of extreme procedures to all procedures, including to the harmless Islamic circumcision. The fact that it is harmless is also evidenced by the fact that the vast majority of Bohra women, and the vast majority of Muslim women in Indonesia and Malaysia do not at all feel that circumcision harms them.“

    Die Muslimas von DBWRF (Dawoodi Bohra Women for Religious Freedom) berufen sich auch auf Brian D. Earp:

    „Richard Schweder, Juliet Rogers, Fuambai Ahmadu, Lucrezia Catania, Brian Earp, Sara Johnsdotter, Betinna Sheldon-Duncan“

    You say that female circumcision is harmless, yet there are reports of women who have suffered injury due to the practice. How do you respond to that?

    There are indeed such reports, but whilst we sympathise with anyone who has suffered as a result of circumcision, it is important to realise that the reports are anecdotal and cannot be fully relied upon for a number of reasons. The first is that the most of them are from people who have left the fold and have a vested interest in challenging the mainstream religious community and the practices they have disowned. Secondly, none of the presumed injuries have been independently verified by doctors or psychiatrists and are attributed to circumcision for dubious reasons. Many of these women have led normal lives and can’t even recall being circumcised, but due to the excessive promotion of the narrative that the practice ought to be harmful, they convince themselves that they too must have been injured or traumatised in some way, despite their completely normal lives.

    The other point to make is that WHO has not got a single clinical study to show that Islamic female circumcision, that is a nick, cut or excision of prepuce, leads to any harm whatsoever. WHO and anti-FGM advocates unfairly and incorrectly apply the narratives of extreme procedures to all procedures, including to the harmless Islamic circumcision.

    The fact that it is harmless is also evidenced by the fact that the vast majority of Bohra women, and the vast majority of Muslim women in Indonesia and Malaysia do not at all feel that circumcision harms them. The procedure is as regarded in the same vein as inoculation and ear piercing. That is why they see no difficulty in having their daughters and grand-daughters circumcised.

    Are there any efforts to exclude female circumcision from WHO’s definition of FGM?

    Yes. Eminent sociologists, gynaecologists and academics have asked for a review of WHO’s classification that feeds false information to anti-FGM policies. Richard Schweder, Juliet Rogers, Fuambai Ahmadu, Lucrezia Catania, Brian Earp, Sara Johnsdotter, Betinna Sheldon-Duncan et al, have widely written that the anti-FGM policies are based largely on emotion and not on fact or scientific study, use narratives and labels that give false descriptions to women who choose to practice it, fail to deliver gender parity, fail to be sensitive to cultural norms, and label it patriarchal and abusive without real evidence. Some of them call for certain harmless types of procedures, including the kind of female circumcision practiced by the Bohras to be legalised in line with as male circumcision. In February 2016, two eminent gynaecologists wrote in the Journal of Medical Ethics to call for a reclassification of procedures by their potential for harm rather than by the detail of procedure itself, and allow the less invasive ones (including female circumcision practiced by Bohras) to be legalised. In June 2016, the Economist also promoted the same view.

    https://dbwrf.org/DB/faq

  45. Edward von Roy Says:

    … auf Seite 36

    Das Gillick-Urteil von 1985; vier Jahre später schuf man den Children Act (1989).

    […]

    Seite 43

    Weibliche Beschneidung (female circumcision).

    […]

    Ein Mädchen, selbst eines, das gillickkompetent ist, kann in keinerlei Form von FGM (genital mutilation) einwilligen (cannot consent). […]

    Es gibt [hingegen] keine Beschränkung in Bezug auf die männliche Beschneidung. Es wäre falsch, die beiden zu vergleichen [dieses Dogma („Mantra“) der Unvergleichbarkeit wiederum ist falsch, wie mittlerweile beispielsweise auch Earp erkennt.]

    FEMINISM AND CHILD LAW | von Michael Freeman | in: Feminist Perspectives on Child Law | herausgegeben von Jo Bridgeman, ‎Daniel Monk – 2013

    https://books.google.de/books?id=-22OAgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  46. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    Argumente weitgehend vermeidend, seicht plappernd wie gewohnt – eine gute Viertelstunde dauert das folgende Intervew, das Thema wird, insbesondere wenn man es kinderrechtlich und ethisch betrachtet, durch Brian D. Earp weitgehend verfehlt.

    So einfach hätte er sagen können: Keine Beschneidung unter achtzehn! oder: Weltweites Verbot der FGM, d h. jeder FGM, auch der geringst invasiven FGM! Das macht Everybody’s Darling aus Oxford nicht.

    Philosophy 24/7 | A Podcast That Interviews Leading Philosophers About Pressing Moral and Political Issues.

    Male Circumcision

    With Brian Earp | The podcast is hosted by David Edmonds, a multi-awarding winning BBC journalist

    Gesamtlänge min 19:37

    Female circumcision is regarded as a violation of a human right. The World Health Organization says “It reflects deep-rooted inequality between the sexes, and constitutes an extreme form of discrimination against women.” But male circumcision, practiced in various cultures and prevalent in various religions, barely generates any controversy. Brian Earp argues that the parallels between the two are much closer than people are usually willing to acknowledge.

    http://www.philosophy247.org/podcasts/circumcision/

    ::

    Anmerkungen

    min 4:33 [FGM] nur der rituelle Einschnitt – ritual nick – werde als religiös (als islamisch) betrachtet – das entspricht einer FGM Typ IV und das geben die Hadithe nicht her. Völlig entsprechend verlangen etliche Ulama als islamisch vollgültige (halal) Mädchenbeschneidung das Äquivalent zu einer FGM Ib oder II – und Everybody’s Darling Brian D. Earp sagt das hier leider nicht.

    ca. min 13:00 Earp sinngemäß: FGM – zwar steht die weibliche Beschneidung nicht Koran, aber sehr wohl im Hadith, in der zweiten Rechtsquelle des Islam, also könnte man sie durchaus als islamisch bezeichnen [allerdings, dem ist so – und das nicht lediglich als nick, Einschnitt]

    ::
    ::

    Philosophy 24/7

    A Podcast That Interviews Leading Philosophers About Pressing Moral and Political Issues.

    About Philosophy 247

    Philosophy 24/7 brings you concise interviews with leading philosophers about pressing moral, political and social questions.

    The podcast is hosted by David Edmonds, a multi-awarding winning BBC journalist, and one half of the duo behind the Philosophy Bites podcast.

    http://www.philosophy247.org/pages/about/

    ::
    ::

    ___ps://twitter.com/fsnole1/status/907413789863284736

    ::

  47. eekhoorntje Says:

    __

    Stop radical cultural relativism. Stop them from paving the way towards the khatna / sunat perempuan

    The Jedermanns Liebling (everybody’s darling) from Oxford is paving the way towards a European FGM and an American Islamic khitan al-inath / khatna (FGM).

    Whether male or female: no circumcision under 18 years of age!

    .
    .

    „some arguments for this view here, here, here, here, and here“

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

    __

    Intact America
    18. Februar 2014 ·

    [Non-]Ethicist and [non-]intactivist Brian D. Earp breaks down the claim that female genital mutilation is „worse“ than male genital mutilation:

    „Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time [the so-called Gillick competence] as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves. It is time to stop the compartmentalization and recognize that there is one cause here: respecting children’s rights and protecting them from harm.“

    _ttps://www.facebook.com/intactamerica/posts/10151890167248344

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    __

    Fully informed, Gillick-competent individuals (male, female, or intersex) should be allowed to choose NGC for themselves, if they wish, under conditions of valid consent.

    Gillick-competence refers to an ability to give valid consent prior to an age of legal majority (Larcher & Hutchinson, 2010; see also Maslen et al., 2014). For a discussion of how one might assess such a capacity with respect to specific interventions in differing cultural contexts, see Earp (2016a, online materials at p. E9).

    Gender and Genital Cutting: A New Paradigm | by Brian D. Earp and Rebecca Steinfeld | euromind 06.04.2017

    http://euromind.global/en/brian-d-earp-and-rebecca-steinfeld/#_edn6

  48. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    Reason and Paradox in Medical and Family Law: Shaping Children’s Bodies

    Brian D. Earp, Jennifer Hendry, Michael Thomson

    https://academic.oup.com/medlaw/article-abstract/doi/10.1093/medlaw/fwx027/3852239/Reason-and-Paradox-in-Medical-and-Family-Law

    .

    Thema wie gewohnt und zu befürchten
    Genitalverstümmelung
    FGM
    MGM
    James Munby
    Fuambai Sia Ahmadu “ FS Ahmadu “
    die Gillick-Kompetenz bzw. das Gillick-kompetente Kind “ the capacity of minors to consent to contraceptive treatment “
    ästhetisch motivierte Labioplastik im sagenhaften „Westen“

    .

    Reason and paradox in medical and family law: shaping children’s bodies

    Medical Law Review · December 2017
    DOI: 10.1093/medlaw/fwx027

    Brian D. Earp at University of Oxford
    Jennifer Hendry at University of Leeds
    Michael Thomson at University of Leeds

    https://www.researchgate.net/publication/316505694_Reason_and_paradox_in_medical_and_family_law_shaping_children's_bodies

  49. Edward von Roy Says:

    .

    Der islamischen FGM NICHT den Weg bereiten. STOP paving the way for Islamic FGM

    .

    Gefunden auf dem Twitter des Wegbereiters der milden Sunna

    Brian D. Earp‏ @briandavidearp

    Sollte die Zirkumzision verboten werden?

    Should male circumcision be banned?

    ___ps://twitter.com/briandavidearp/status/913767328114003969

    .
    .

    Sollte die Zirkumzision verboten werden?

    Should male circumcision be banned?

    von Brian D. Earp am 28.09.2017 veröffentlicht

    .

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=UClRsOOXg4c

    .

    „Podcast interview for Philosophy 24/7, with permission from David Edmonds. ** Please note that at 3:37 I misspeak: the form of FGM I’m referring to is Type 4, not Type 1. For key papers on the ethics of male, female, and intersex genital cutting, see the ones collected at my webpage:“

    https://oxford.academia.edu/BrianDEarp

  50. Edward von Roy Says:

    .

    Avis n° 70 du 8 mai 2017
    Belgisch Raadgevend Comité voor Bio-ethiek

    Advies nr. 70 – ethische aspecten van de niet-medische besnijdenis
    Advies van 8 mei 2017 betreffende de ethische aspecten van de niet-medische besnijdenis

    https://www.health.belgium.be/nl/advies-nr-70-ethische-aspecten-van-de-niet-medische-besnijdenis

    Avis n° 70 du 8 mai 2017
    relatif aux aspects éthiques
    de la circoncision non médicale

    (…) Est-il éthiquement admissible que la loi traite différemment la circoncision masculine de la circoncision féminine ?

    – Natürlich nicht. Selbstverständlich sind Mädchen und Junge gleich zu behandeln. Unter achtzehn Jahre keine FGM bzw. MGM. –

    https://www.health.belgium.be/sites/default/files/uploads/fields/fpshealth_theme_file/avis_70_circoncision.pdf

    .
    .

    (En Belgique, le comité consultatif de bioéthique s’est penché sur la question de la circoncision rituelle, après l’interpellation d’un médecin bruxellois qui a assimilé cette pratique à l’excision, soit une mutilation génitale interdite par la loi.)

    Béatrice Toussaint, la présidente du comité, propose que les musulmans et les juifs fassent évoluer la pratique vers un acte purement… symbolique, ceci afin que le rite puisse avoir lieu, « mais sans toucher à l’intégrité de l’enfant et sans poser d’actes chirurgicaux ». (…)

    Belgique : vers un déremboursement de la circoncision rituelle | rédigé par Samba Doucouré | SaphirNews 26.09.2017

    – Ob Mädchen oder Junge: Keine Beschneidung unter 18 Jahre –

    http://www.saphirnews.com/Belgique-vers-un-deremboursement-de-la-circoncision-rituelle_a24477.html

    .
    .

    (Interpelé par un médecin bruxellois qui compare la circoncision rituelle à l’excision, une mutilation génitale interdite par la loi, le comité consultatif de bioéthique s’est penché sur la question ces derniers mois.)

    Le comité propose aux religions concernées, le judaïsme et l’islam, de faire évoluer la pratique vers un acte purement symbolique pour que le rite puisse bien avoir lieu, „mais sans toucher à l’intégrité de l’enfant et sans poser d’actes chirurgicaux „, explique Béatrice Toussaint, présidente de ce groupe de travail du comité consultatif de bioéthique.

    “ On touche à la culture et à l’histoire “

    – Am Thema vorbeigeredet. Der sunnitisch-schafiitische Fiqh, ebenso der schiitische Islam der Dawudi Bohra, unterscheidet hier gar nicht zwschen Mädchen und Junge, das Kind muss beschnitten werden. Islam ist FGM, kein Islam ohne FGM. Weg damit. –

    Cette proposition du comité de bioéthique heurte les musulmans et les juifs. Pour Yohan Benizri, le président du CCOJB, qui rassemble les organisations juives de Belgique, „S’il s’agit de dénaturer l’obligation religieuse et la tradition plurimillénaire qui existent, c’est inacceptable „.

    Jamal Habbachich est imam à la mosquée Atadamoune de Molenbeek. (…)

    La circoncision non-médicale ne sera peut-être plus remboursée | I.L. avec Odile Leherte | rtbf 25.09.2017

    https://www.rtbf.be/info/societe/detail_la-circoncision-non-medicale-ne-sera-peut-etre-plus-remboursee?id=9718847

  51. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    „Dazu gehört auch das Recht des Einzelnen, sein gesamtes Verhalten an den Lehren seines Glaubens auszurichten und seiner inneren Glaubensüberzeugung gemäß zu handeln. Dies betrifft nicht nur imperative Glaubenssätze, sondern auch solche religiösen Überzeugungen, die ein Verhalten als das zur Bewältigung einer Lebenslage richtige bestimmen.“

    BVerfG, 24.09.2003 – 2 BvR 1436/02

    .
    .

    Art. 4 GG garantiert in Absatz 1 die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses, in Absatz 2 das Recht der ungestörten Religionsausübung. Beide Absätze des Art. 4 GG enthalten ein umfassend zu verstehendes einheitliches Grundrecht (vgl. BVerfGE 24, 236 [245 f.]; 32, 98 [106]; 44, 37 [49]; 83, 341 [354]). Es erstreckt sich nicht nur auf die innere Freiheit, zu glauben oder nicht zu glauben, sondern auch auf die äußere Freiheit, den Glauben zu bekunden und zu verbreiten (vgl. BVerfGE 24, 236 [245]). Dazu gehört auch das Recht des Einzelnen, sein gesamtes Verhalten an den Lehren seines Glaubens auszurichten und seiner inneren Glaubensüberzeugung gemäß zu handeln. Dies betrifft nicht nur imperative Glaubenssätze, sondern auch solche religiösen Überzeugungen, die ein Verhalten als das zur Bewältigung einer Lebenslage richtige bestimmen (vgl. BVerfGE 32, 98 [106 f.]; 33, 23 [28]; 41, 29 [49]).

    Die in Art. 4 Abs. 1 und 2 GG verbürgte Glaubensfreiheit ist vorbehaltlos gewährleistet. Einschränkungen müssen sich daher aus der Verfassung selbst ergeben. Hierzu zählen die Grundrechte Dritter sowie Gemeinschaftswerte von Verfassungsrang (vgl. BVerfGE 28, 243 [260 f.]; 41, 29 [50 f.]; 41, 88 [107]; 44, 37 [49 f., 53]; 52, 223 [247]; 93, 1 [21]). Die Einschränkung der vorbehaltlos gewährleisteten Glaubensfreiheit bedarf überdies einer hinreichend bestimmten gesetzlichen Grundlage (vgl. BVerfGE 83, 130 [142])

    [ Entscheidung des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 24. September 2003 (BVerfGE 108, 282) | (Zulässigkeit und Grenzen religiöser Bekundungen durch im Schulwesen beschäftigte Personen) ]

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2003/09/rs20030924_2bvr143602.html

  52. Maurice Dupont Says:

    __

    Redakteur bei taz, die tageszeitung @tazgezwitschter
    daniel bax
    @bax_daniel

    Rechter Autor kann oder will Beschneidung von Jungen nicht von weiblicher Genitalverstümmelung unterscheiden. Will aber Sprachkritiker sein

    Dushan Wegner
    @dushanwegner
    Eingebettet

    Wenn man es nur »Religionsfreiheit« nennt, ist es für #TAZ-Vordenker @bax_daniel wohl okay, Mädchen & Jungen an Genitalien herumzuschneiden.

    9:04 vorm. · 29. Okt. 2017

    _ttps://mobile.twitter.com/bax_daniel/status/924547516204552192

    https://mobile.twitter.com/bax_daniel/status/924547516204552192

    __
    __

    daniel bax hat retweetet

    Patrick Bahners
    @PBahners

    Der Antisemitismus der Beschneidungsgegner wird nicht immer verborgen.

    _ttps://mobile.twitter.com/PBahners/status/924329347837722625

    https://mobile.twitter.com/PBahners/status/924329347837722625

    __

  53. Jacques Auvergne Says:

    .

    دعاء العدل
    Doaa el-Adl ( Doaa Eladl Doaa al-Adl )
    ägyptische Caartoonistin

    https://en.wikipedia.org/wiki/Doaa_el-Adl

    .

    .
    .
    .

    .

    Doaa el-Adl hat sich, im März 2013, gegen eine Herrschaft der Muslimbrüder Land gestellt, das ist lobenswert.

    Die Muslimbruderschaft, so irrt sie sich, würde dem Islam unrecht tun, ihn fehldeuten:

    I am a Muslim and that is my choice but the current system, the Muslim Brotherhood interpret religion in their own way and, unfortunately they are actually demonizing Islam.

    ( bei: Clitoraid – Quelle s. u. )

    Ihre Cartoons zu Fragen von Gender bleiben betrachtenswert.

    Renowned Egyptian cartoonist and CM [ Cartoon Movement ] member Doaa Eladl has recently published the first cartoon book dealing with women’s rights and controversial issues in Egypt, and the middle East. Doaa is one of the most well-known cartoonists in Egypt and was one of BBC’s 100 women in 2016, recognized for breaking gender taboos.

    Egyptian Cartoonist Doaa Eladl on Women’s Rights | CM Cartoon Movement 31.08.2017

    http://blog.cartoonmovement.com/2017/08/egyptian-cartoonist-doaa-eladl-on-womens-rights.html

    .

    Einen Islam ohne Kinderehen ( underage marriage ) gibt es nicht. Ebenfalls behauptet die Hidschab tragende Karikaturistin, der Islam kenne keine FGM. Sie irrt sich.

    „Nehmen wir die Beschneidung [weibliche Genitalverstümmelung]. Sie ist nichts als ein Brauch aus Afrika. In keiner Weise stammt sie aus der Religion des Islam.“

    For example, circumcision. It is just an African habit. It doesn’t stem from the Muslim religion at all. The Mufti ([ormal scholar for Muslims] of the Republic Dr. Ali Gomaa decreed that female circumcision is as a crime against humanity and that it is not related to Islam. Yet, it is still being practiced in Egypt’s countryside and unfortunately they do it in the name of religion!!!!

    bei: Clitoraid (Las Vegas, Nevada, USA) am 14.03.2013

    http://www.clitoraid.org/news.php?extend.129.4

    .

    One such face of feminism in Egypt is the prominent newspaper cartoonist Doaa Eladl, who has highlighted issues such as underage marriage [ auch die Kinderehen sind Scharia, Islam ] and sexual attacks against female demonstrators during protests. One of her cartoons depicts the issue of female genital mutilation in which a man is shown climbing a ladder brandishing scissors towards a woman’s genitals.

    Femen Are Brave Women – But Their Anti-Muslim Rhetoric Is Dangerous | by Rebecca Meredith | huffington post 07.04.2013

    http://www.huffingtonpost.co.uk/rebecca-meredith/femen-are-brave-women—b_b_3032961.html

    .

  54. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    FGM in Irland

    Ein Elternpaar, eingewandert aus einem Staat in Ostafrika, er 35, sie 25, waren aufgrund einer im Vorjahr an ihrer Tochter durchgeführten (möglichen) FGM verhaftet worden und sind nun vor Richter Conal Gibbons am Dublin District Court erschienen.

    Zwischendurch schworen sie auf den Koran, sie sind also Muslime und es bleibt abzuwarten, ob sie die (mutmaßlich ausgeführte) Mädchenbeschneidung islamisch begründen werden, was im Islam, zumal in dem im östlichen Afrika vorherrschenden schafiitischen Madhhab, ausgenommen FGM Typ III, religionsrechtlich (religiös) bekanntlich funktioniert.

    Am 16. September 2016 soll das Mädchen in Dublin beschnitten sprich genital verstümmelt worden sein. Offensichtlich streiten die Eltern den Tatvorwurf FGM ab (mutilation, Verstümmelung, so sagte es die Mutter; aber gilt das aus ihrer Sicht auch für female circumcision, weibliche Beschneidung?).

    Nächste Gerichtsverhandlung ist am 1. Februar 2018.

    .

    Couple first in Ireland to be charged with female genital mutilation

    by Tom Tuite | Irish Examiner 21.12.2017

    http://www.irishexaminer.com/breakingnews/ireland/couple-first-in-ireland-to-be-charged-with-female-genital-mutilation-819837.html

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    Couple in court charged with female genital mutilation

    Man and woman accused of carrying out procedure at their Dublin home

    by Tom Tuite | The Irish Times 21.12.2017

    https://www.irishtimes.com/news/crime-and-law/courts/district-court/couple-in-court-charged-with-female-genital-mutilation-1.3335361

    ::

    Couple first in ireland to be charged with female genital mutilation

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    ::

    Der Prozess wird am 01.02.2018 fortgesetzt.

    https://www.rte.ie/news/courts/2017/1221/929064-court-multilation/

    ::

    2-jähriges Mädchen in Irland beschnitten

    28.09.2016

    ___p://desertflowerfoundation.org/de/news-detail/wahnsinn-2-jaehriges-maedchen-in-irland-beschnitten.html

    ::

    Dashatabernichtsmitdemislamzutun,
    AkiDwA (African Women’s Network, Dublin) desinformiert:

    Protecting religion

    FGM predates all religions and is not an official religious requirement by any religion. However there are some misconceptions around this issue with many people believing it is a requirement for their faith.

    AkiDwA – Akina Dada Wa Africa (AkiDwA, Swahili for sisterhood)

    http://akidwa.ie/why-is-fgm-practised/

    International anti-poverty charity ActionAid and Irish NGO AkiDwA received the funds from the European Union.

    http://www.thejournal.ie/fgm-ireland-convictions-3107152-Jan2017/

    The National Steering Committee (NSC) on FGM, led by migrant network AkiDwA

    Committee member Salome Mbugua, who is president of Akidwa (…) Dr Caroline Munyi of ActionAid

    http://www.newstalk.com/FGM-in-Ireland:-Our-suspicion-is-that-it-happens-underground

    ::

    Auch FORWARD leugnet angestrengt die religiöse (islamische) Pflicht zur FGM etwa der Schafiiten oder Dawoodi Bohra:

    „Es ist wichtig, die die FGM umgebenden Mythen zu entlarven (the myths around FGM), insbesondere die Vorstellung, dass die FGM eine religiöse Verpflichtung (a religious obligation) darstelle. (…) FGM ist kein Erfordernis (not a requirement) irgendeiner Religion.“

    FORWARD (2014)
    FORWARD FGM Lesson Plan

    https://www.fgmaware.org/uploads/4/6/7/9/46792493/fgm_lesson_plan.pdf

    .

    Zwar sagen die Ulama in Jakarta oder Kuala Lumpur über das Mädchenbeschneiden das Gegenteil, doch am Bild des friedlichen und insbesondere frauenfreundlichen Islam möchte man so gerne festhalten:

    FGM is not a requirement of any religion

    OSCB – Oxfordshire Safeguarding Children Board

    http://www.oscb.org.uk/themes-tools/fgm/

    ::

  55. Edward von Roy Says:

    .

    Ryan Lenora Brown Correspondent

    „Ryan is a fellow of the International Women’s Media Foundation (2015-2018) and the International Reporting Project (2016).“

    https://www.csmonitor.com/About/People/Ryan-Lenora-Brown

    In push to end FGM, local women offer influential message | by Ryan Lenora Brown, correspondent | The Christian Science Monitor 18.12.2017

    https://www.csmonitor.com/World/Africa/2017/1218/In-push-to-end-FGM-local-women-offer-influential-message

    .
    .

    FGM is a very Islamic problem

    Ryan Lenora Brown, Staff writer at csmonitor: “ there are no references to FGM in (…) Islamic (…) religious texts “ – unfortunately that is not true. Please get your facts straight.

    The Christian Science Monitor / Ryan Lenora Brown can know that the circumcision of girls is religion, part of several hadith and many fatwa. The Fiqh (Islamic Jurisprudence) of Shafii madhhab and many Ulama of Hanbali madhhab regard FGM as wajib, i. e. as a religious duty, the same with Dawoodi Bohra Shia Islam. So khitan al-inath (sunat perempuan; Bohra: „khatna“, FGM) is part of authentic Islam.

    Hadith. Muhammad said to the muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    Today several Muslim clerics promote a “mild sunnah” circumcision; see this fatwa:

    What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfi’ī madhhab. Answered by: Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfi’ī. Checked by: Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    https://islamqa.org/shafii/shafiifiqh/30239

    Islamic Law on Female Circumcision – Answering Islam

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    .

    My real concern is that Europe and the US (see: criminal case Jumana Nagarwala, Detroit, Michigan) will soon legalise some “mild” forms of the Classification of FGM.

    Any form of FGM should be banned everywhere.

    Edward von Roy

    .

    s o u r c e s

    Malaysia

    In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S027753951500103X

    Indonesia

    MUI released a fatwa or legal edict (No. 9A/2008) that suggests that FGM is obligatory in Islam and therefore should not be prohibited.

    http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf

    A Cutting Tradition. By Sara Corbett. The New York Times. Published: 20.01.2008

    Inside a Female-Circumcision Ceremony. Photo: Stephanie Sinclair

    Shia view

    Shiite religious texts, such as the hadith transmitted by Al-Sadiq, state that „circumcision is makrumah for women“ (noble but not required).[69] FGM is performed within the Dawoodi Bohra community in India, Pakistan, Yemen and East Africa.

    https://thebetter.wiki/en/Religious_views_on_female_genital_mutilation

    The Bohras consider khatna a religious obligation.

    https://www.reuters.com/article/us-singapore-fgm-asia-factbox/factbox-the-hidden-cut-female-genital-mutilation-in-asia-idUSKCN12D04E

    .

    There is no „mild“ form of FGM. FGM is FGM is FGM.

    WHO | Classification of female genital mutilation

    http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    .

    Again, any form of FGM should be banned everywhere.

  56. Jacques Auvergne Says:

    ختان الإناث
    Chitan al-inath
    ختان البنات
    Chitan al-banat
    Weibliche Beschneidung, d. i. FGM, v. a. auch im Islam
    ·
    ·

    الشيخ عبد الوهاب المليجى
    Abd al-Wahhab al-Maligi
    [ al-Malidschi / el Maliji ]

    „Uns allen bietet die weibliche Beschneidung wirtschaftliche und gesundheitliche Vorteile.“

    Frei nach dem Scheich: ‚Die nichtbeschnittene Frau bekommt verschiedene Krankheiten, deren Heilung, denken wir allein an die Medikamente, sie beträchtliches Geld kostet, dann der Arbeitsausfall, überhaupt der unschätzbar teure Verlust an Lebenskraft, … letztlich ist es auch die Allgemeinheit, die wirtschaftlichen Nachteil erleidet‘ …, so etwa dürfen wir den Schariafreund für heute zusammenfassen.

    الصحة والجمال
    Al Seha Waljamal | am 09.02.2017 veröffentlicht

    ·

    ·

    [ noch bei Abdel-Wahhab al-Malidschi / Abdel-Wahhab El Maliji ]

    _ttps://www.youtube.com/watch?v=ZFVsohV9uJQ

    ·

    Un Clérigo Egipcio de nombre Abd al-Wahhab al-Maligi (Al-Seha wal-Jamal TV (Egipto) – 27 de marzo, 2017) explica las ventajas económicas de realizar una ablasión del clítoris para las mujeres

    „L’excision a des avantages économiques et sanitaires“

    „Uns allen bietet die weibliche Beschneidung wirtschaftliche und gesundheitliche Vorteile.“

    ·

    _ttps://www.facebook.com/memri.org/videos/10155455353744717/

    ·

    .

    ·

    Clip #6092

    Egyptian Cleric: Female Circumcision Has Economic Benefits; Jews Fight It in Keeping with Protocols of the Elders of Zion

    The Middle East Media Research Institute · MEMRI 27.03.2017

    https://www.memri.org/tv/egyptian-cleric-supports-fgm-cites-protocols-elders-zion

    ·
    ·

    The Middle East Media Research Institute Clip No. 6092

    „Are there any economic benefits to female circumcision? Yes! What are the economic benefits of female circumcision? Female circumcision is a preventive medical measure. Someone who is uncircumcised will be afflicted with many serious diseases, which we will discuss later, Allah willing. Someone who contracts one of these diseases must spend money, and the state must spend money on his treatment, and so on. But we can save all this money and direct it elsewhere. So this constitutes preventive medicine.“

    ( Abd al-Wahhab al-Maligi )

    https://www.memri.org/tv/egyptian-cleric-supports-fgm-cites-protocols-elders-zion/transcript

    ·

    الشيخ عبد الوهاب المليجي
    facebook.com hopy246
    “ hopy246 “

    ___ps://www.facebook.com/hopy246/

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=YaCl3pIWqBw

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=SBQkul98UXo

  57. Edward von Roy Says:

    .

    Harambee!
    Coat of arms of Kenya

    The coat of arms is supported by a scroll upon which is written the word ‚Harambee‘. In Swahili, Harambee means „pulling together“ or „all for one“.

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    Kenia und die Kulturrelativistin und FGM-Vorkämpferin Dr. Tatu Kamau: „Female circumcision is part of our National heritage … no particular culture is superior to another … all cultural beliefs are equally valid“

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    Vor fünf Jahren (2013) arbeitete die heutige Mädchenbeschneidungsversteherin für das Ministerium für Gesundheit. Ministry of Public Health and Sanitation, Dr Tatu Kamau

    http://www.afro.who.int/news/world-immunization-week-launched

    Kinder sollen fünf Jahre alt werden – lebendig! Landesweite Kampagne, Kenia 2012.
    National Child Survival Campaign “…Delivering the Child Survival Promise….Get them to 5 And Alive”
    Dr Tatu Kamau of Ministry of Health

    http://www.wvi.org/kenya/article/national-child-survival-campaign-%E2%80%9C%E2%80%A6delivering-child-survival-promise%E2%80%A6get-them-5-and

    .

    „Für uns in Kenia ist die weibliche Beschneidung [d. i. die weibliche Genitalverstümmelung, FGM] ein Teil unseres nationalen Erbes … keine Einzelkultur ist einer anderen überlegen … alle kulturellen Anschauungen sind gleichwertig und gleichviel wert …

    each community has the liberty to practice any culture that is native and relevant to that society, jede ethnische Gruppe hat das Recht, jedwede kulturelle Praxis auszuüben, die in ihr angestammt ist und die sie für relevant erachtet“

    Dr. Tatu Kamau hat Verfassungsbeschwerde eingereicht und beruft sich unter anderem, aus ihrer Sicht leider durchaus konsequent, ausgerechnet auf unsere vielgeliebte Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, AEMR (Paris 10. Dezember 1948) sowie auf verschiedene Verfassungsartikel des ostafrikanischen Landes.

    Kamau will (s. Punkt 45) geklärt wissen, ob das kenianische Verbot der FGM verfassungswidrig ist, insbesondere ob es verstößt gegen die Artikel 19 (eigene rasche Übersetzung) Menschenrechte und Grundfreiheiten, 27 Gleichberechtigung und Freiheit vor Diskriminierung, 32 Religionsfreiheit, Glaubensfreiheit, Gewissensfreiheit sowie 44 kulturelles Leben persönlicher Wahl.

    Nächster Verhandlungstermin in elf Tagen, am 17.01.2018.

    http://www.kelinkenya.org/wp-content/uploads/2017/11/FGM-PT-NO.-8-OF-2017.pdf

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    MACHAKOS PETITION NO. 8 OF 2017: DR. TATU KAMAU VS. THE HON. ATTORNEY GENERAL AND ANTI-FEMALE GENITAL MUTILATION BOARD

    The petition was filed on the 24th of July, 2017. The Petitioner’s main contention is that female circumcision ought not to be prohibited since it forms part of culture. Also, she contends that the ANTI-FEMALE GENITAL MUTILATION BOARD is not legally constituted.

    FIDA –Kenya filed an application to be enjoined in the matter as an interested party. The matter is now coming up for ruling on the 17th of January, 2018.

    http://fidakenya.org/case-tracker/

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    Why doctor wants FGM ban lifted

    by Kamau Muthoni | Standard (Nairobi) 04.01.2018

    The High Court in Machakos will next week determine whether a case filed by doctor Tatu Kamau, who wants female circumcision legalised, will proceed or not. Dr Kamau, who has been practising medicine for 26 years, wants the court (…)

    https://www.standardmedia.co.ke/health/article/2001264973/doctor-fight-to-legalize-fgm

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    Wonders never cease to happen! the Kenyan pro FGM doctor

    by Tony Mwebia | #MenENDFGM (@TonyMwebia) 09.11.2017

    (…) Are women their own enemies? (…) The matter will be heard next on 17th January 2018

    http://tonymwebia.co.ke/2017/11/09/wonders-never-cease-to-happen-the-kenyan-pro-fgm-doctor/

    Tony Mwebia

    http://tonymwebia.co.ke/author/admin/

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    August 2012, Kampagne gegen Kinderserblichkeit in Bezug auf Kinder unter 5 Jahren.
    Acting head at the Ministry’s Department of Family Health Dr Tatu Kamau said they are targeting to improve maternal health and heighten the chances of child survival beyond the age of five.
    Na, dann stoppen Sie doch die FGM, Frau Dr. Kamau, denn bekanntlich gefährdet jede weibliche Beschneidung das Leben auch der werdenden Mutter bzw. des ungeborenen oder gerade geborenen Kindes.

    http://www.nation.co.ke/news/Drive-to-reduce-child-deaths-launched/1056-1490156-11j883i/index.html

    Foto
    August 2012, Kampagne gegen Kindersterblichkeit
    WVK’s Deputy National Director and Dr Tatu Kamau of Ministry of Health and Save the Children’s Country Director Duncan Harvey, flagoff the ‚5 And Alive‘ Campaign Caravan

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    Kenya: The Kamba tribe, including its traditions and beliefs; the religion practised; and whether female genital mutilation is practised

    The Kamba people number approximately 2.5 million. They are also referred to as Kikamba, Kekamba, Masaku, Ukamba, Kitui and Mumoni. Their ethnia is Central Bantu, and their main distribution areas are south-central Kenya, Machakos and Kitui Districts. Their languages are Kamba and Swahili. Their religious affiliation is approximately 60 percent Christian, 39 percent traditional religion, and one percent Muslim.

    http://www.refworld.org/docid/3ae6ad3a0.html

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    Six women arrested for subjecting seven girls to FGM

    Six women have been arrested in West Pokot for subjecting their seven children to female genital mutilation. … the women were taken to Kapenguria police station and the girls to Kapenguria referral hospital. … “They are facing a jail term of seven years. They will serve as an example to parents who force their girls to undergo the cut. If we don’t take harsh measures, the practice may never come to an end.“

    https://www.the-star.co.ke/news/2017/12/08/six-women-arrested-for-subjecting-seven-girls-to-fgm_c1682012

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    ‚Death threats‘ keep Baringo leaders from reporting FGM | The Star

    the Pokot community is worst-affected by FGM, cattle rustling and early marriages.

    https://www.the-star.co.ke/news/2017/12/07/death-threats-keep-baringo-leaders-from-reporting-fgm_c1680929

    .

    FGM in Kenya: ‚Girls are being paraded openly in the streets‘

    in Kuria (…) Kurian people have one of the highest in Kenya – although it officially comes under Nyanza province, where the rate is about 33%, but this area includes tribes such as the Luo people who do not practise FGM.

    https://www.theguardian.com/society/2016/dec/23/fgm-in-kenya-girls-are-being-paraded-openly-in-the-streets

    Luo initiation rites do not include the circumcision of males or females.

    https://nairobichronicle.wordpress.com/2008/10/07/raila-circumcision-and-the-luo/

    .
    .

    ‚Mashujaa‘ , Heroes day. A day to honour Kenya’s fallen heroes and all those who sacrificed and gave of themselves for our freedoms.

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  58. Adriaan Broekhuizen Says:

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    FGM is very Islamic. There is no Islam without FGM.

    Lying herself or lying to us? Soheir Elneil tells us lies about a FGM-free Islam.

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    FORWARD’s Chair, Dr Soheir Elneil states:

    „the issues of FGM and Islam“, „FGM is NON-Islamic and is against the teachings of Islam“

    http://forwarduk.org.uk/fgm-and-islam-resource/

    .
    .

    Muslim Council of Britain says female genital mutilation is ‚un-Islamic

    the guardian 23.06.2014

    Dr Soheir Elneil, chair of the African women’s campaign group Forward (…)

    „FGM is non-Islamic and is against the teachings of Islam“

    https://www.theguardian.com/society/2014/jun/23/female-genital-mutilation-muslim-council-britain-unislamic-condemn

  59. Cees van der Duin Says:

    ::

    Kein Islam ohne Chitan al-inath (sunat perempuan, FGM). Sabine Brütting hingegen hat vom Islam so gut wie keine Ahnung und malt uns trotzdem die Kulisse eines menschenfreundlichen und insbesondere frauenfreundlichen Islam.

    „Bei der Scharia handelt sich um ein Rechtssystem des Islams. Übersetzt bedeutet das Wort so viel wie „der Weg“. Bei der Scharia handelt es sich aber nicht um ein Buch – wie zum Beispiel das deutsche Strafgesetzbuch. Vielmehr verbirgt sich hinter Scharia eine Sammlung von Normen, die in einer islamischen Gesellschaft beachtet und erfüllt werden sollen.“

    Brütting, die ein bisschen über die einzige inschallah vor der Hölle rettende und auf Erden totalitäre Gesetzlichkeit („Sammlung von Normen“) plappert, hätte sagen müssen: Die Scharia kollidiert an tausend Stellen mit dem deutschen Grundgesetz, das Islamische Recht ist nicht integrierbar.

    Dass im schafiitischen Fiqh sowie bei den schiitischen Bohra (allen, nicht nur den Dawudi) auch die weibliche Beschneidung (Genitalverstümmelung entsprechend einer FGM Typ I, II oder IV) als religiöse Pflicht zwingend (wadschib) gefordert wird, ist der SWR-Mitarbeiterin offensichtlich nicht bekannt.

    „Ein weiterer Punkt, der für viele Menschen eine Misogynie des Islam zeigen soll, ist die in vielen muslimischen Ländern praktizierte Genitalverstümmelung von Frauen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine muslimische Tradition.“

    Fragen und Antworten Was ist die Scharia? | von Islamschönverharmloserin Sabine Brütting, SWR 11.01.2018

    http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/scharia-101.html

    Hintergrund: Was ist die Scharia? | Startseite | SWR Aktuell | SWR.de

    https://www.swr.de/swraktuell/hintergrund-was-ist-die-scharia/-/id=396/did=20956626/nid=396/yecbv8/index.html

    ::

    SWR news for refugees
    11. Januar um 02:20 ·
    Sabine Brütting

    „Immer wieder gibt es in Deutschland Diskussionen über das islamische Recht. Die Scharia wird von radikalen Islamisten benutzt, um sich als Polizisten aufzuspielen. Doch was ist die Scharia überhaupt?“

    _ttps://de-de.facebook.com/SWR.news.for.refugees/posts/10156054146699439

    https://de-de.facebook.com/SWR.news.for.refugees/posts/10156054146699439

    2014
    Sabine Brütting
    Urteil Genitalverstümmelung Ägypten.MP3

    ::

    02.12.2014

    GenitalverstümmelungMädchen tot, Arzt frei

    In Ägypten wurde der Fall eines Todesopfers vor Gericht verhandelt

    Von Sabine Brütting

    http://www.deutschlandfunkkultur.de/genitalverstuemmelung-maedchen-tot-arzt-frei.979.de.html?dram:article_id=305001

    ::

    Religion, Migration, Gesellschaft
    Fazit SWR Medienforum Migration Mondial vom 10.05.2017

    „Vielfalt als Herausforderung“ – unter diesem Titel fand heute das 15. SWR Medienforum Migration in Stuttgart statt. Alle zwei Jahre wird hier über aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Migration diskutiert. Mittlerweile hat sich das Medienforum zu einem echten Fachtreffen etabliert. Sabine Brütting war heute dabei.

    https://www.swr.de/international/swraktuellmondial/religion-migration-gesellschaft-fazit-swr-medienforum-migration/-/id=2900538/did=19523656/nid=2900538/h9txq/index.html

  60. كسكسي · couscous Says:

    ::

    Hier ist zu prüfen, ob der radikale sprich konsequentislamische Salafi ( der Urgemeindler = erneuerter Originalmuslim nach dem Vorbild der Zeit vor 855 d. Z. ), der Dai (Prediger) “ Ahmad Abul Baraa “ ( d. i. Ahmad Armih ) für den Chitan al-inath wirbt, die islamische Chatna = FGM Typ I oder IV.

    Ich baue da jetzt mal die Kindersicherung ein ___ = htt …

    .

    “ fiqh teil 3 “ “ sunan al-fitra “ “ beschneidung “

    Ahmad Abul Baraa – FIQH Teil 3 – Sunan al-Fitrah – Die Beschneidung!

    ___ps://www.youtube.com/watch?v=TH3nDyNxcVY

    Toilettennutzung und Frauenbeschneidung bei Salafisten | Sadiq Initiative

    ___https://www.youtube.com/watch?v=0ZCGfRHHbno

    ::

    “ Er bezeichnet die Beschneidung von Frauen als „Ehrung“. Er rät Männern, die eigene Cousine zu heiraten. Er unterstellt Frauen, selbst schuld zu sein, wenn sie belästigt werden. Ahmad Abul Baraa ist ein Salafist, seine Weltsicht ist mittelalterlich und radikal – dennoch predigt er in einer Berliner Moschee “ (…)

    “ Ahmad Abul Baraa in einem neuen Youtube-Video. „Wenn du belästigt werden möchtest, dann zieh dich an wie alle anderen Frauen, die ebenfalls belästigt werden möchten.“ Deshalb sollen Frauen ihm zufolge keine bunten Farben und kein Parfüm tragen. Ansonsten seien sie nur ein „Lustobjekt“ wie die Frauen der Ungläubigen. Mit solchen Aussagen gibt er Frauen selbst die Schuld, wenn sie Opfer von Belästigung werden. “ (…)

    „Wenn die Frau eine Überlänge bei der Klitoris besitzt, so hat sie ein sehr großes Verlangen nach Intimität. Indem dieses kleine Stück von der Klitoris entfernt wird, normalisiert sich das Verhältnis von dieser Frau zur Intimität“, sagt Ahmad Abul Baraa in einem seiner Youtube-Videos von 2012. (…)

    In einem weiteren Video erklärt er, wie ein Moslem eine Frau zum Heiraten finden kann. Er solle keine Frau auf der Straße ansprechen, sondern sich lieber in der eigenen Familie umhören. „Die Cousine zu heiraten ist ja erlaubt“, sagt Ahmad Abul Baraa.

    Der Salafist predigt seine radikale Weltsicht nicht nur im Internet. Er tritt zudem in der as-Sahaba-Moschee in Wedding auf. Der Verfassungsschutz hat diese Moschee 2015 als „Treffort von Salafisten“ eingestuft. Auch der Rapper Deso Dogg predigte in dieser Moschee, bevor er sich der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ in Syrien anschloss.

    Ahmad Abul Baraa wird nach eigener Aussage und auch Medienberichten zufolge vom Verfassungsschutz beobachtet. (…)

    ( Ahmad Abul Baraa. Der Youtube-Prediger aus dem Mittelalter | Berliner Kurier | 22.08.2016 )

    https://www.berliner-kurier.de/berlin/polizei-und-justiz/ahmad-abul-baraa-der-youtube-prediger-aus-dem-mittelalter-24625130

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    Die as-Sahaba-Moschee ist eine Moschee im Berliner Ortsteil Wedding. Der Berliner Verfassungsschutz zählt die As-Sahaba-Moschee neben der Al-Nur-Moschee in Neukölln und der Ibrahim al-Khalil-Moschee in Tempelhof zu einem der drei Berliner Treffpunkte für Salafisten. (…) Ahmad Armih, der als Abul Baraa auftrat

    ( Wikipedia abgerufen gerade jetzt )

    https://de.wikipedia.org/wiki/As-Sahaba-Moschee

    .

    „Der Imam der Moschee, Ahmad Armih, der sich hier Ahmad Abdul Baraa nennt“

    http://www.deutschlandfunkkultur.de/salafismus-in-berlin.1278.de.html?dram:article_id=192845

    ::

  61. Edward von Roy Says:

    .

    „Denn es ist bereits grundsätzlich nicht Sache des Staates, über die Wertigkeit von Körperteilen zu befinden.“ (…) Die aus Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG entspringende staatliche Schutzpflicht bezieht sich auf die körperliche Unversehrtheit insgesamt. Der Staat darf dieses Rechtsgut nicht in erhaltenswerte und nicht erhaltenswerte Körperteile aufspalten.“

    .

    Deutscher Bundestag
    Ausarbeitung
    Wissenschaftliche Dienste
    WD
    WD3 – 3000 – 252/12
    11. September 2012
    11.09.2012

    Verfassungsrechtliche Einschätzung der religiös motivierten Beschneidung bei nicht-einwilligungsfähigen minderjährigen Jungen

    „Durch die bei der Beschneidung erfolgende Amputation der Vorhaut wird die durch Art. 2 Abs. [] S. 1 GG geschützte körperliche Unversehrtheit des Kindes betroffen. Denn die körperliche Unversehrtheit i. S. d. Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG umfasst die körperliche Integrität als solche und damit unter anderem den Schutz vor Operationen. Obwohl es sich hierbei zunächst um ein Abwehrrecht des Einzelnen gegen staatliche Maßnahmen handelt, normiert Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG nach der Schutzpflichtendoktrin auch objektiv-rechtliche Handlungspflichten des Staates, das Recht auf körperliche Unversehrtheit gegen Eingriffe durch Dritte zu schützen. Auch das grundrechtsunmündige Kind hat als Grundrechtsträger einen Anspruch auf staatlichen Schutz dieses Grundrechts.“

    „Von erheblichem Gewicht für die vorzunehmende Abwägung zwischen Glaubensfreiheit und Elternrecht einerseits und körperlicher Unversehrtheit andererseits ist der Umstand, dass die Beschneidung irreversibel ist. Dies unterscheidet die Beschneidung fundamental von anderen religiösen Handlungen der Eltern in Ausübung ihres Erziehungsrechts oder der Glaubensfreiheit des Kindes, die keine unwiderruflichen Folgen haben.“

    „Entsprechend hat das BVerfG in einer frühen Entscheidung ausgeführt, dass die durch die sorgeberechtigten Eltern veranlasste Kindestaufe deswegen keine belastenden Folgen für das Kind hat, weil das Kind zum Zeitpunkt der Religionsmündigkeit seine Kirchenmitgliedschaft durch Austritt beenden kann. Dies spricht dafür, die Reversibilität einer religiös motivierten Handlung der Eltern an dem Kind als entscheidenden Aspekt anzusehen.“

    „Auch der Umstand, dass die männliche Vorhaut möglicherweise ohne körperliche Funktion ist, begründet kein Zurückstehen der körperlichen Integrität der Jungen. Es mag schon bezweifelt werden, ob die Annahme der Funktionslosigkeit aus urologischer Sicht überhaupt zutrifft. Dies kann aber hier dahinstehen. Denn es ist bereits grundsätzlich nicht Sache des Staates, über die Wertigkeit von Körperteilen zu befinden.

    „Eine solche durch subjektive Empfindungen geprägte Entscheidung kann nur der Inhaber des höchstpersönlichen Rechtsgutes treffen. Die aus Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG entspringende staatliche Schutzpflicht bezieht sich auf die körperliche Unversehrtheit insgesamt. Der Staat darf dieses Rechtsgut nicht in erhaltenswerte und nicht erhaltenswerte Körperteile aufspalten.

    „Neuere medizinische und psychologische Erkenntnisse lassen möglich erscheinen, dass die Beschneidung zu andauernden psychotraumatischen Folgen im Hinblick auf den Gewaltaspekt im Eltern-Kind-Verhältnis sowie zu Störungen im Sexual- und Partnerschaftsverhalten bis ins Erwachsenenalter führen kann.“

    „Nach alledem dürfte das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit überwiegen und eine Beschränkung des Elternrechts und der Glaubensfreiheit verfassungsrechtlich rechtfertigen. Denn der körperliche Eingriff wäre im Fall der erlaubten Beschneidung irreversibel, während das religiöse Gebot auch noch von dem religionsmündigen Kind befolgt werden kann. Die religiöse Beeinträchtigung ist dann allein zeitlicher Natur und erscheint als im Vergleich zur dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit milder.“

    https://sehrgutachten.de/bt/wd3/252-12-verfassungsrechtliche-einschaetzung-der-religioes-motivierten-beschneidung-bei-nicht-einwilligungsfaehigen

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    Deutscher Bundestag
    Ausarbeitung
    Wissenschaftliche Dienste
    WD
    3 – 3000 – 212/12
    19. Juli 2012
    19.07.2012

    Religiös motivierte Beschneidung minderjähriger Jungen

    Würden Kinderrechte im Grundgesetz das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit anders schützen?

    http://docplayer.org/65175366-Deutscher-bundestag-ausarbeitung.html

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  62. Jacques Auvergne Says:

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    Das Jahr 2018, das Europaparlament und die FGM

    Die Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter ist die aus Litauen stammende Vilija Blinkevičiūtė (S&D) von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament.

    „FGM is a violation of women’s rights of the same severity as forced or early child marriage and sexual and physical violence“
    – das ist so und, etwa im Islam, sogar theologisch miteinander verknüpft (Scharia), aber warum fehlt hier beim Europaparlament das unzweideutige Bekenntnis für ein globales Verbot jeder (!) Form von FGM – gemäß WHO-Klassifikation FGM Typ I, II, III, IV – anders gefragt: kämpft Frau Blinkevičiūtė auch gegen die noch geringst invasive Islamische FGM (Sunnabeschneidung auch der Mädchen, arab. Chitan al-inath)?

    „its local context“, „FGM should be seen in a specific cultural context“
    – „lokaler Kontext“, „kultureller Kontext“, der Islam bejaht bzw. (sunnitische Schafiiten, schiitische Bohra z. B. Dawoodi Bohra) fordert die FGM, warum also steht da nicht jeweils zusätzlich auch „religious context“, religiöser Kontext?

    „should be tackled by a diplomatic approach so as to avoid the EU being seen as interfering in third countries“
    – soll das bedeuten, dass künftig keine Regierung eines EU-Mitgliedsstaates von Malaysia oder Indonesien die sofortige und endgültige Abschaffung der sunat perempuan (FGM) bzw. khitan wanita (FGM) fordern darf, weil das ja schließlich rücksichtsloses „interfering, sich einmischen in einen dritten Staat“ wäre? Oder soll man die FGM Südostasiens ab sofort nur ganz sacht kritisieren dürfen, in zartesten Andeutungen?

    „creating new narratives on gender equality“
    – „neue Narrative in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit schaffen“, muss das – bei leider beibehaltener Jungenbeschneidung – denn etwa nicht bedeuten, dass Jungen wie Mädchen im selben Ausmaß „beschnitten“ sprich genital verstümmelt werden dürfen? Ein bisschen Jungenbeschneidung plus ein bisschen Mädchenbeschneidung ist ja vielleicht auch hergestellte „gender equality“ (sicherlich, die Scharia benachteiligt die Frau – das wissen und sagen wir und auch FEMM (Ausschuss für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter (FEMM) des Europäischen Parlaments) / Committee on Women’s Rights and Gender Equality / Commission des droits de la femme et de l’égalité des genres) sollte sich gegen das Islamische Recht (Scharia; Fiqh) aussprechen.

    05.02.2018
    B8-0068/2
    Amendment 2
    Mylène Troszczynski
    on behalf of the ENF Group
    Motion for a resolution
    B8-0068/2018
    Vilija Blinkevičiūtė
    on behalf of the Committee on Women’s Rights and Gender Equality
    Zero tolerance for Female Genital Mutilation (FGM)

    http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=AMD&reference=B8-2018-0068&format=PDF&language=EN&secondRef=002-006

    .

    25.01.2018
    „Culture, custom, religion, tradition or so-called honour cannot be a justification for any acts of violence against women,“ said Vilija Blinkevičiūtė, chair of Parliament’s women’s rights committee.
    – hier immerhin findet sich das Wort Religion, doch zählt für Vilija Blinkevičiūtė eine sogenannte milde Sunna, FGM Ib oder IV, überhaupt zu den „Gewalttaten gegen Frauen, acts of violence against women“? By the way, ist die Jungenbeschneidung, die immerhin einer FGM Typ Ib oder II entspricht, denn kein Teil der „Gewalttaten, acts of violence“?

    http://www.europarl.europa.eu/news/en/headlines/society/20180122STO92230/female-genital-mutilation-the-scourge-affecting-half-a-million-women-in-the-eu

    .

  63. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Press Release, 06.02.2018

    COMECE President expresses deep concern about criminalisation of circumcision [ Na ihr Katholiken, denkt ihr an die Chatna der schiitischen Bohra und den Chitan al-inath, indonesisch sunat perempuan, der schafiitischen Sunniten? ]

    COMECE President Cardinal Reinhard Marx reacts to the ban on the circumcision on boys proposed in Iceland by members of the Parliament from five different political parties. “The proposed bill is a dangerous attack on freedom of religion”, states the Cardinal, urging the EU institutions to take action in order to prevent such a threat to fundamental rights.

    http://www.comece.eu/comece-president-expresses-deep-concern-about-criminalisation-of-circumcision

    .

    Kardinal Marx zum Beschneidungsverbot in Island: „Bedrohung der Grundrechte“

    Der Präsident der EU-Bischofskommission COMECE, Kardinal Reinhard Marx, kritisiert das in Island vorgeschlagene Verbot der Beschneidung von Jungen. Der Gesetzentwurf sei „ein gefährlicher Angriff auf die Religionsfreiheit“, betonte er. Marx forderte in einer am Dienstagabend in Brüssel veröffentlichten Erklärung zugleich die EU-Institutionen auf, diese „Bedrohung der Grundrechte“ zu verhindern. Der von Parlamentsmitgliedern von fünf verschiedenen politischen Parteien vorgelegte Gesetzentwurf sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Jahren für Personen vor, die einem Kind einen körperlichen Schaden oder eine sonstige gesundheitliche Beeinträchtigung durch „das ganzheitliche oder teilweise Entfernen von Sexualorganen“ zufügt. „Die Gesundheit von Kindern zu schützen, ist ein legitimes Ziel einer jeden Gesellschaft“, so Marx weiter. Aber in diesem Fall würden die Bedenken „ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage instrumentalisiert, um bestimmte Religionsgemeinschaften zu stigmatisieren“. Dies sei „sehr besorgniserregend“, erklärte der Kardinal und bekundete zugleich seine Solidarität gegenüber Vertretern der jüdischen und islamischen Gemeinschaften.

    Tiefe Besorgnis

    Wörtlich erklärte er weiter: „COMECE betrachtet jeden Angriff auf das Grundrecht der Religionsfreiheit als inakzeptabel. Die Kriminalisierung der Beschneidung ist eine sehr schwerwiegende Maßnahme, die tiefe Besorgnis hervorruft.“ Obwohl Island nicht Teil der EU ist, führt es privilegierte Beziehungen mit der Staatengemeinschaft, zu der auch der Respekt gegenüber einigen Prinzipien und Verpflichtungen gehört.

    https://www.domradio.de/themen/ethik-und-moral/2018-02-07/kardinal-marx-kritisiert-geplantes-beschneidungsverbot-island

    .

    Vgl. auch bei
    Beschneidungsforum
    Kardinal Marx zum Beschneidungsverbot in Island

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/8183-Kardinal-Marx-zum-Beschneidungsverbot-in-Island/?postID=58257#post58257

  64. Jacques Auvergne Says:

    .

    International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation, 6 February

    bpb Bundeszentrale für politische Bildung. Wie es zu befürchte war.

    bpb 2018.

    “ Die WHO definiert die weibliche Genitalverstümmelung als „jede teilweise oder totale Entfernung oder sonstige Verletzung der äußeren weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht medizinischen Gründen.“ Es gibt verschiedene Formen von FGM/FGC, die je nach Land und Region ab dem Säuglingsalter bis ungefähr zum 14. Lebensjahr durchgeführt werden. Aber „auch Frauen, die kurz vor der Eheschließung stehen, sind generell gefährdet“, sagt Idah Nabateregga, Referentin für weibliche Genitalverstümmelung bei „Terres des Femmes“ in Berlin. “

    Kann oder will Idah Nabateregga denn nicht sagen, dass der schiitische Islam der Bohra (aller, nicht nur der Dawudi Bohra) und vor allem der schafiitische sunnitische Islam die Beschneidung aller Mädchen als religionsrechtlich (islamisch) verpflichtend fordert?

    Alarmierend: die bpb stellt 2018 die FGM falsch dar, dazu als Exkurs:

    WHO

    Classification of female genital mutilation

    http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    __

    bpb ( 2018 )

    “ Typ I: Klitoridektomie: Die „mildeste“ Form der Genitalverstümmelung ist die Klitorisbeschneidung. Hier wird den Mädchen die Klitoris teilweise oder vollständig entfernt. “

    – warum beschränkt sich die bpb auf FGM Typ Ib und unterschlägt FGM Typ Ia Klitorisvorhaut(teil)amputation? Das ist eine Möglichkeit sogenannter milder Sunna (die Scharia – die Sunnabeschneidung der Jungen und Mädchen – zielt auf FGM Typ Ib).

    “ Typ II: Exzision: Bei der Exzision werden zusätzlich zur Klitoris die inneren Schamlippen entfernt. Die äußeren Schamlippen bleiben dabei unverletzt und die Vagina wird nicht verschlossen. Wieviel entfernt wird, hängt auch von den Gebräuchen in der jeweiligen Gemeinde ab, davon wie gut die Sehfähigkeit der Beschneiderin ist und wie stark sich das Mädchen gegen die Beschneidung wehrt. “

    – warum unterschlägt die bpb die FGM Typ IIa („Type IIa, removal of the labia minora only“)? Dazu (muslimische Schamlippenbeschneidung) redete Kirchentagspräsidentin Aus der Au in Berlin.

    – warum zeigt die Weltkarte jedenfalls Landkarte nicht den Iran, warum fehlt die Saudi-Arabien, warum fehlen Indonesien und Malaysia? Das im Kleingedruckten zu lesende Gemurmel („auch in einigen Ländern Asiens“) reicht nicht. Warum gibt es zu Religion, religiös keine Treffer, warum keine zu Islam, islamisch?

    Die frauenfeindliche und überhaupt erkenntnisfeindliche sogenannte Quelle:

    Von bpb Bundeszentrale für politische Bildung | 6. Februar: Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung | bpb | 06.02.2018

    https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/263832/tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung

  65. Edward von Roy Says:

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    STOP FGM

    لا لا ختان الإناث · Lā, lā lil-ḫitān al-ināṯ

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    Islamic Cultural Centre of Ireland (ICCI; Islamisches Kulturzentrum von Irland, irisch Ionad Cultúrtha Ioslamach na hÉireann) fordert die Chatna bzw. den Chitan al-inath, die islamische FGM (indonesisch sunat perempuan). Der Europäische Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) hat am ICCI seinen Sitz. Der Imam des ICCI, Scheich Hussein Mohammed Halawa, ist der Generalsekretär des ECFR.

    .

    Irland 2018, prominenter Freund der Scharia fordert die Straffreistellung der medikalisierten sowie irgendwie medizinisch „erforderlichen“ weiblichen Beschneidung

    .

    Dr. Ali Selim vom Islamic Cultural Centre of Ireland will die Mädchenbeschneidung – wir sagen: FGM – so bewertet wissen wie die Jungenbeschneidung. Ein Arzt, geht es nach Dr. Ali Selim, soll entscheiden dürfen, ob das Mädchen eine Beschneidung „benötigt“, dann soll das Mädchen unbedingt beschnitten werden (wir sagen: genital verstümmelt).

    Der gottesfürchtige Muslim vom Islamic Cultural Centre of Ireland:

    „Es ist gar nicht so, als ob ich ein Verfechter der weiblichen Genitalverstümmelung wäre, vielmehr bin ich ein Verfechter der weiblichen Beschneidung.“

    Der uns aus Malaysia (JAKIM) und Indonesien (MUI) bekannte Trick, zu sagen, circumcision sei keine mutilation.

    Was für ein billiger Versuch – jede Mädchenbeschneidung ist FGM, auch die geringst invasive.

    „Die Beschneidung muss dann nurch einen Arzt durchgeführt werden, in sicherer (gemeint ist vermutlich z. B. steriler) Umgebung.“, sagte Dr. Ali Selim gegenüber RTÉ’s Prime Time.

    Selbstredend ist die FGM obligatorisch – mindestens den (sunnitischen) Schafiiten sowie den (schiitischen) Bohra.

    „Die Religion sagt: sie (die Mädchenbeschneidung) muss nicht praktiziert werden (allenfalls z. B. hanbalitisch stimmt das, schafiitisch nicht und Selim weiß das), doch unsere Religion sagt auch: So fragt (um Rat, Anm.) die Leute mit Wissen.“

    Leider nicht mit echtem (wissenschaftlichem) Wissen, sondern selbstredend mit Islamischem Wissen („Medizin“ nach Koran und Sunna). Die islamisch Wissenden sind die Ulama (Sg. Alim) oder die Muftis oder Scheiche, bei den Dawoodi Bohra ist das der Syedna.

    By Aine McMahon | Leading Muslim figure Ali Selim backs female circumcision | The Irish Times | 08.02.2018 / „about 21 hours ago“

    https://www.irishtimes.com/news/social-affairs/leading-muslim-figure-ali-selim-backs-female-circumcision-1.3385891

    __

    Islamic Cultural Centre of Ireland

    Das Islamic Cultural Centre of Ireland (ICCI; Islamisches Kulturzentrum von Irland, irisch Ionad Cultúrtha Ioslamach na hÉireann) mit seiner Moschee befindet sich in Clonskeagh, einer Vorstadt von Dublin, Irland. Sein Direktor ist Nooh Al-Kaddo (geb. 1953 in Mossul, Irak), der 1997 von Liverpool nach Dublin zog, um das Islamische Zentrum zu führen. Der Irish Times zufolge verfügt das Zentrum über 20 Mitarbeiter, meist arabischer Herkunft, die Vollzeit-Mitarbeiter der al-Maktoum-Stiftung sind. Die Stiftung ist nach Muhammad bin Raschid Al Maktum benannt, dem Herrscher des Emirats Dubai, der bei der offiziellen Eröffnung des Kulturzentrums am 16. November 1996 gemeinsam mit Präsidentin Mary Robinson anwesend war. Der Hauptsitz der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter unter Scheich Yusuf al-Qaradawi befand sich vor seinem Umzug nach Katar am ICCI. Der European Council for Fatwa and Research (ECFR) hat hier seinen Sitz. Der Imam des ICCI, Scheich Hussein Mohammed Halawa, ist der Generalsekretär des ECFR.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Islamic_Cultural_Centre_of_Ireland

    .

    .

    Weg mit der Scharia aus allen Staatsverfassungen und Paragraphen …

    … und STOP FGM

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    لا الختان البنات · Lā l-ḫitān al-banāt

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  66. Cees van der Duin Says:

    علي سليم
    Ali Selim – Al-Azhar absolviert 1993 – seit 1999 in Irland

    ___p://www.islamireland.ie/news/arabic-leaving-certificate-course-2016-2017/

    علي سليم
    • Ali Selim, Secretary General of the ICCI – Islamic Cultural Centre of Ireland, Clonskeagh Dublin;
    • Ali Selim the spokesperson of the MB (Muslim Brotherhood) dominated Islamic Cultural Centre in Ireland (ICCI) at Clonskeagh;
    • Ali Selim, general secretary of the Irish Council of Imams, is linked to the Clonskeagh mosque;
    • Ali Selim came to Ireland from Egypt in 1999 and studied at Trinity College Dublin;
    • In 2003 on the Late Late Show, Ali Selim apparently declined to condemn 9/11: „This is another political issue I do not want to touch.“;
    • see: The Irish Council of Imams

    __
    __

    Irish Council of Imams

    The Irish Council of Imams is an umbrella organization for most Islamic establishments in Ireland. Its formation was announced in a press release on September 15, 2006. It represents 35 imams in Ireland, of both the Sunni and Shia denominations, but excludes Ahmadiyya. The chairman is Imam Hussein Halawa (Islamic Cultural Centre of Ireland), the deputy chairman is Imam Yahya al-Hussein (Islamic Foundation of Ireland), and the general secretary is Belkacem Belfedhal. The Council consists of representatives from Cork, Galway, Limerick, Waterford, Meath, and Dublin mosques.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Irish_Council_of_Imams

    ::

    Neuer Kopftuchstreit in Irland

    kna 15.09.2014

    Dublin (KNA) In Irland ist ein erneuter Streit über muslimische Kopftücher an Schulen entbrannt. Laut einem Bericht der Sonntagszeitung „Sunday Independent“ hat der Dubliner Islamwissenschaftler Ali Selim katholische Schulen aufgefordert, muslimischen Schülerinnen das Tragen des sogenannten Hidschab zu erlauben und deren „religiöse Identität“ zu respektieren. Es handle sich bei dem Kleidungsstück um eine „göttliche Verpflichtung“. (…) Selim machte die Äußerungen bei der Vorstellung seines neuen Buches „Islam and Education in Ireland“ („Islam und Erziehung in Irland“).

    hier bei: CIBEDO

    http://archiv.cibedo.de/dekha_ibrahim200000684286.html

    ::

    Dr. Ali Selim BA (Hons) Faculty of languages and translation Al-Azhar University, Cairo, Egypt, 1993, MSc Irish School of Ecumenics, Trinity College, Dublin

    http://www.ashfieldcollege.ie/wp2/study-arabic-ashfield-college/

    ::

    Wenn die Mehrheit das wünscht, soll religiöses Recht über säkulares Recht gestellt werden, sagte Selim (2006) | „Mr. Selim said in 2006 that religious law should be imposed over secular law if that was wished by the majority.“

    GMBDW – The Global Muslim Brotherhood Daily Watch | Irish Muslim Brotherhood Figure Calls For Radical Changes In Irish Educational System, Ali Selim Has History Of Controversial Statements | 11.09.2014

    https://www.globalmbwatch.com/2014/09/11/irish-muslim-brotherhood-figure-calls-radical-irish-educational-system-ali-selim-history-controversial-statements/

    ::

  67. Jacques Auvergne Says:

    ·

    Nur noch M (mutilation, female genital mutilation) sei schlimm, „C“ („female genital circumcision“) harmlos –
    empört gegen die FGM anreden, um FG“C“ – sprich FGM – so bald wie möglich straffrei zu stellen –
    Schariastratege Ali Selim aus Irland.

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    ·
    ·

    ( Ali Selim, a Trinity lecturer in Arabic, made the statements to the Medical Independent. )

    Trinity lecturer says female circumcision should be permitted

    By Ciaran Sunderland | Trinity News (Dublin) | 09.02.2018 ·

    Trinity lecturer Dr. Ali Selim stated that he is an advocate for female circumcision when speaking to the Medical Independent after a worldwide campaign against female genital mutilation (FGM) was launched in Dublin.

    Repeating his statements on regarding female circumcision on RTÉ’s Prime Time show last night, Selim, a lecturer in Arabic at Trinity, said female circumcision should be practised with a doctor’s approval. However, he also stated that he condemns FGM, although there is no distinction between the two terms in Irish law. Since 2012 it has been illegal to perform FGM in Ireland or to take a girl outside the country to have the procedure.

    Speaking to the Medical Independent, Selim said: “Female circumcision is a matter that should be determined by a medical doctor. If the doctor thinks there is a need for it, then do it and if otherwise, then otherwise. If it is done, then it should be done carefully and safely and should be limited to the amount needed.”

    (…)

    http://trinitynews.ie/trinity-lecturer-says-female-circumcision-should-be-permitted/

    Trinity News is Ireland’s oldest student newspaper. Since 1953, we have brought student-led independent news and analysis from Trinity College Dublin to campus corridors and student residences.

    http://trinitynews.ie/about-3/

    ·

  68. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    إلهام مانع
    Elham Manea

    Elham M. Manea (* 1966 in Ägypten) ist eine jemenitisch-schweizerische Politologin und Autorin.

    Heute reagiert die Manea auf den die Möglichkeit der weiblichen Beschneidung fordernden Ali Selim von dem der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamic Cultural Centre in Ireland (ICCI).

    .

    Elham Manea
    ‏@ElhamManea
    13 Std.vor 13 Stunden

    He is known for his #MuslimBrotherhood affiliation. His demands only represent its Islamist [ falsch – die echt islamische ] ideology & insistence on controlling women’s sexuality. In #Egypt,where he comes from, #FGM is banned [ was dort in der Praxis leider kaum jemanden interessiert und insbesondere die islamischen Theologen nicht ] because of its severe health consequences. #Iraland #MeTooFGM

    ___ps://twitter.com/ElhamManea/status/962245672845086720

    Qaasim Illi
    ‏@qaasimilli
    11 Std.vor 11 Stunden

    The problem here is that @ElhamManea is playing with the term #FGM. There is #FGM and there is circumcision. While the former is not acceptable in Islam the latter is Sunnah and comes as a minor surgery removing a little part of the skin (similar to male circumcision).

    ___ps://twitter.com/qaasimilli/status/962273842327531520

    Qaasim Illi‏ @qaasimilli
    Antwort an @KurtPelda @ElhamManea

    „Habe gerade nicht die Zeit zu übersetzen. Dass ḫitān Sunna (je nach Gelehrtem mustaḥabb oder wāǧib) ist, geht unter islamischem Allgemeinwissen. [ das stimmt ] Es gehört zur Fitra [ فطرة fiṭra ] von Mann und Frau [ sehr wichtig – auch das stimmt ] . Bei Frau geht es um die Vorhaut [ falsch! ] der Klitoris.“

    [ der alte Trick seit Scheich Nuh Ha Mim Keller – auch Qaasim Illi‏ lügt uns das Blaue vom Himmel herunter, بظر baẓr – die Klitoris – ist vor der FGM nach Koran und Sunna selbstredend nicht geschützt. ]

    [ s. URL – ختان البنات – ḫitān al-banāt „Beschneidung der Töchter“ ]

    ___ps://ar.islamway.net/fatwa/15505/ ما-حكم-ختان-البنات

    Answering Islam (Islamic Law on Female Circumcision) erkennt richtig:

    „The Arabic word baZr [ بظر baẓr ] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafii law, given by ʿUmdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.“

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    ::

    In Arabic, the practice is referred to as ḫafḍ (خفض‎) or ḫifaḍ (خِفَض‎). Ḫitan (خِتان‎) means male circumcision, but it can also encompass FGM. Less severe forms of FGM, or what the World Health Organization calls Type I (removal of the clitoral hood and/or the clitoral glans), may be referred to as sunna (recommended).

    https://en.wikipedia.org/wiki/Religious_views_on_female_genital_mutilation#Islam

    ::

    Qaasim Illi‏ @qaasimilli
    Antwort an @KurtPelda @ElhamManea

    „Meine Meinung ist, dass #FGM nicht mit der Sunna-Beschneidung vermengt werden darf. Ersteres ist nicht auf die islam. Normativität [nicht auf die Scharia, so flunkert Qaasim Illi] zurückzuführen, widerspricht ihr gar. Letzteres ist Sunna (wohl nicht Pflicht [schafiitisch Pflicht und zwar als FGM Typ I oder IV – und nach den autoritativen Texten eigentlich FGM Typ Ib der WHO-Klassifikation] aber empfohlen) und erzeugt keinen Schaden/Nachteil.“

    ___ps://twitter.com/qaasimilli/status/962322836382662657

    ::

  69. Cees van der Duin Says:

    [ 2015 | Ali Selim, porte-parole du Centre culturel islamique d’Irlande (…) Venu affirmer qu’il poursuivrait en justice tout journaliste qui publierait des caricatures de Mahomet en hommage à Charlie Hebdo. Dr. Ali Selim, Sprecher des Islamischen Kulturzentrums von Irland (…) sagte, dass er jeden Journalisten verklagen wird, der es wagt, im solidarischen Gedenken an Charlie Hebdo die Mohammedkarikaturen zu veröffentlichen. ]

    .

    Ali Selim urges media not to republish Charlie Hebdo cartoons
    Lecturer says he may stand in election and would be interested in talking to Lucinda Creighton

    A Muslim scholar has appealed to the Irish media not to republish cartoons published by the French satirical weekly Charlie Hebdo. (…) he said it was “unfair” to link the motives of the three gunmen to Islam (…) Dr Selim is author of the recently-published book Islam and Education in Ireland which advocates a “a revolution of inclusivity” in Irish schools. (…)

    Dr Selim will deliver an inter-faith public lecture on the history of Islam in Ireland at the Pillo Hotel, Galway on Thursday evening.

    By Lorna Siggins | The Irish Times | 07.01.2015

    https://www.irishtimes.com/news/ireland/irish-news/ali-selim-urges-media-not-to-republish-charlie-hebdo-cartoons-1.2058244

  70. Jacques Auvergne Says:

    [ Coláiste na Tríonóide : Trinity College Dublin ]
    [ Ali Selim: An Islamic Theory of Coexistence (Ph.D.) ]

    [ “ coexistence “ = dhimma ذمة – f. e.: caliphate خلافة ]

    .

    Dr. Selim, holder of Bachelor’s degree from Al-Azhar University, Egypt; M Phil, Trinity College Dublin and PhD TCD, is an Arabic lecturer at Trinity College Dublin. He has been lecturing on Islam and Arabic for a number of years. He taught Arabic to a number of Irish politicians and members of the business community. He also served as an Islamic adviser in a number of business companies and delivered Islamic awareness courses to state bodies.

    Dr Selim has published a number of books e.g. Islam and Education in Ireland and faith and challenges and A Theory of Coexistence According to Islamic Primary Sources and contributed by writing chapters in others.

    https://ie.linkedin.com/in/dr-ali-selim-889b8774/de

    Ali Selim: An Islamic Theory of Coexistence (Ph.D.)

    https://www.tcd.ie/nmes/courses/postgraduate/current-recent-students/

    Selim, who received his PhD from Trinity with his thesis “An Islamic Theory of Coexistence”, is also a lecturer at the Mater Dei Institute. The College did not immediately respond to a request for comment.

    [ Ali Selim ] would seek legal advice if Irish journalists were to republish Charlie Hebdo cartoons depicting the Prophet Mohammed. (…)

    By Edmund Heaphy, Deputy Editor (Jack Leahy also contributed reporting to this piece.) | Trinity Lecturer Will Seek Legal Advice if Irish Journalists Republish Charlie Hebdo Mohammed Cartoon | The University Times | 07.01.2015

    http://www.universitytimes.ie/2015/01/trinity-lecturer-will-seek-legal-advice-if-irish-journalists-republish-charlie-hebdo-mohammed-cartoon/

    The University Times is Ireland’s largest student newspaper

    http://www.universitytimes.ie/about/

  71. Edward von Roy Says:

    __

    […] In a press statement, TCDSU ( Trinity College Dublin Students’ Union ) President Kevin Keane called the practice of female genital mutilation (FGM) “completely unacceptable”, saying it should be “eradicated across the world”.

    “There is also no difference whatsoever between FGM and so-called female circumcision”, he continued.

    In a press statement, TCDSU Gender Equality Officer, Aine Palmer, said: “Selim’s false differentiation between female circumcision and FGM implicitly supports the furthering of the practice.” […]

    By Donal MacNamee, Senior Editor • TCDSU Condemns Ali Selim’s FGM Comments • The University Times (Ireland’s largest student newspaper) • 10.02.2018

    http://www.universitytimes.ie/2018/02/tcdsu-condemn-ali-selims-fgm-comments/

    __
    __

    „There is simply no credible space in discourse, in Ireland or anywhere, for FGM apologists. There is also no difference whatsoever between FGM and so-called female circumcision – they are one and the same.“ ( TCDSU ( Trinity College Dublin Students’ Union ) President Kevin Keane )

    „To falsely distinguish between FGM and female circumcision is both wrong and dangerous, and the SU rejects it entirely.“ ( TCDSU)

    By Seana Davis • TCDSU condemn Trinity lecturer’s female circumcision comments • 010.02.2018

    http://trinitynews.ie/tcdsu-condemn-trinity-lecturers-female-circumcision-comments/

    __
    __

    Classification of female genital mutilation

    ● Type I — Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy). When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are proposed:

    — Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only;
    — Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    ● Type II — Partial or total removal of the clitoris and the labia minora, with or without excision of the labia majora (excision). When it is important to distinguish between the major variations that have been documented, the following subdivisions are proposed:

    — Type IIa, removal of the labia minora only;
    — Type IIb, partial or total removal of the clitoris and the labia minora;
    — Type IIc, partial or total removal of the clitoris, the labia minora and the labia majora.

    ● Type III — Narrowing of the vaginal orifice with creation of a covering seal by cutting and appositioning the labia minora and/or the labia majora, with or without excision of the clitoris (infibulation). When it is important to distinguish between variations in infibulations, the following subdivisions are proposed:

    — Type IIIa, removal and apposition of the labia minora;
    — Type IIIb, removal and apposition of the labia majora.

    ● Type IV — All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example: pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    __

  72. Cees van der Duin Says:

    „Islamic Cultural Centre of Ireland · 9. Februar 2018“

    09.02.2018 | Das ICCI (auch ICC, Islamic Cultural Centre of Ireland) versucht die Wogen zu glätten und reagiert dazu mit Nebelwurf – mit der Lüge, FGM – von uns richtig zu verstehen immer auch als FGM Typ I oder IV – sei keinesfalls islamisch.

    Im Gegenteil, so lügt man weiter, würde der Islam die weibliche Genitalverstümmelung verbieten und verdammen – man beachte des Ungesagte: die von Ali Selim akzeptierte islamische weibliche „Beschneidung“ (circumcision) fällt nicht in den Bereich dessen, was das Islamic Cultural Centre of Ireland – gesamtislamisch gesagt: was MUI, JAKIM, Al-Azhar, der Syedna des Syedna usw. – als Verstümmelung (mutilation) bereit ist zu verstehen.

    „The ICCI condemns the practice of Female Genital Mutilation (FGM). It is a practice carried out based on cultural religious and non-religious convictions, with no association with religion whatsoever. (…) Islam specifically bans the practice of FGM as it is a barbaric practice and it is condemned in the strongest terms.“

    ___ps://www.facebook.com/notes/islamic-cultural-centre-of-ireland/fgm/1979719898708121/?notif_id=1518181831635630&notif_t=feedback_reaction_generic&ref=notif

    Islamic Cultural Centre of Ireland
    9. Februar um 05:02 ·

    The ICCI condemns the practice of Female Genital Mutilation (FGM). It is a practice carried out based on cultural religious and non-religious convictions, with no association with religion whatsoever. It is an inherited practice that even existed before the coming of the Prophet Muhammad (peace be upon him). Islam specifically bans the practice of FGM as it is a barbaric practice and it is condemned in the strongest terms.

    Female genital mutilation is a crime and a violation to women’s rights. The fact that it has been portrayed in such a horrible image played a fundamental role in minimising this dreadful practice. We should carry on raising awareness until we bring it to zero practice all over the world, an accomplishment, which we believe we will rejoice soon.

    ____

    Islamic Cultural Centre of Ireland: „Dr Ali’s views are in accordance with the above. If you wish to discuss the issue further with him, he will be more than happy to oblige.“ 9. Februar um 09:02

    ICCI / ICC : „His view is as above. It may not have come across as clear during the interview. Read the statement. You don’t have to agree with it. He is not advocating female circumcision for any reason other than something prescribed by a medical doctor. If you have time on your hands, you can look up the medical literature, pubmed will give you some hits and you will find the more modern terminology that is used in relation to female circumcision under labiaplasty and female cosmetic surgery.

    Thank you for taking the time to share your views. Have a nice evening.“ 9. Februar um 09:52

    ___ps://www.facebook.com/islamireland/posts/1979715812041863

    ____

    Frauenfreundlich tuend und empört schnatternd eine gegenüber der WHO-Definition (um die FGM Typen I, II und IV) verkleinerte ‚Rest-FGM‘ ablehnen und gleichzeitig „weibliche Beschneidung, female circumcision“ erlauben wollen, das also ist die Strategie der weltweiten Schariabewegung im allgemeinen und der irischen Muslimbrüder im besonderen.

    Die Europäer, Amerikaner und Australier sollen beschämt einknicken und die Chatna bzw. sunat perempuan, die islamische FGM nicht mehr kritisieren, denn schließlich, so das ICCI / ICC, würden sie, ärztlich begleitet bzw. medizinisch akzeptiert, ihre nichtmuslimischen Mädchen und Frauen beschneiden mit verschiedenartigsten: „Schamlippenkorrekturen bzw. weiblichen Schönheitsoperationen, labiaplasty and female cosmetic surgery“.

    Jemand lässt sich nicht in die Irre führen und stellt die richtige Frage:

    „Could you please explain to me the difference between Female Genital Mutilation and Female circumcision. In my understanding, they are both the same barbaric practice and for women, there is no medical need for it.“ 9. Februar um 11:14

  73. Edward von Roy Says:

    (…) However, Dr Ali Selim (PhD), a senior figure in the Islamic Cultural Centre, Clonskeagh, has a different view. Some years ago, he put on record that the Centre opposed the proposed ban under the Criminal Justice FGM Act. In comments to Metro Éireann in 2010, he contended that the Centre was against FGM but not “female circumcision” (these terms are often used interchangeably). He referred to types of cutting to the female genitalia that are illegal under the legislation that commenced in 2012 and are commonly categorised within the definition of FGM.

    Contacted by MI for the latest position, Dr Selim answered: “I believe you know my stand in this regard. I adhere to it. It cannot be banned but reasonably practised.” He believes a hadith (saying of the Prophet Muhammad) provides an Islamic context to “female circumcision”. “Female circumcision is a matter that should be determined by a medical doctor. If the doctor thinks there is a need for it, then do it and if otherwise, then otherwise. If it is done, then it should be done carefully and safely and should be limited to the amount needed,” Dr Selim informed MI.

    Dr Selim said that “female circumcision is a matter that should not be banned nor haphazardly practised… it has to be sanctioned by a medical doctor who can recognise the need of that”. He was unable to identify any specific alleged medical needs (“sometimes you could have an abnormal part in your body and it will have to be treated”, he said). When asked if the alleged medical issues were a reference to matters around promiscuity, he said “no”.

    Informed of some of Dr Selim’s comments, Prof Fitzpatrick [Prof Chris Fitzpatrick, Consultant Obstetrician and Gynaecologist at the Coombe Women and Infants Hospital, Dublin, Clinical Professor at the School of Medicine, University College Dublin and an advisor to the Ifrah Foundation] stated: “Female genital mutilation is a crime against young girls and women. There are no health benefits — just misery, suffering and ill-health for millions. It is a criminal offence for a doctor to perform FGM. There is no such thing as ‘reasonable practice’ or ‘limited excision’. (…)

    By Catherine Reilly | Pursuing an end to FGM | MI · the medical independent | 06.02.2018

    http://www.medicalindependent.ie/101213/pursuing_an_end_to_fgm

    By Catherine Reilly | Islamic centre in Dublin supports ‘female circumcision’ | MI · the medical independent | 06.02.2018

    http://www.medicalindependent.ie/101214/islamic_centre_in_dublin_supports_female_circumcision

    __

    View of Muslim academic on FGM ‘highly dangerous’, obstetrician says | (Prof Chris Fitzpatrick criticises views expressed by Dr Ali Selim in RTÉ interview)

    By Elaine Edwards and Aine McMahon | The Irish Times | 09.02.2018

    https://www.irishtimes.com/news/health/view-of-muslim-academic-on-fgm-highly-dangerous-obstetrician-says-1.3386909

    _

    Campaign against female genital mutilation to be launched in Dublin | The Examiner | 04.02.2018

    (Auch über The Thunderclap sowie den #MeTooFGM hashtag)

    https://www.irishexaminer.com/breakingnews/ireland/campaign-against-female-genital-mutilation-to-be-launched-in-dublin-826341.html

    _

    Thunderclap: Share Show You Care EndFGM
    by Global Media Campaign To End FGM

    _ttps://www.irishexaminer.com/breakingnews/ireland/campaign-against-female-genital-mutilation-to-be-launched-in-dublin-826341.html

    (…) Ifrah Ahmed (29), who was born in Somalia (…) [The AHA Foundation was established by Ayaan Hirsi Ali in 2007]

    _ttps://www.theahafoundation.org/global-event-calling-end-fgm-start-independent/

    Ifrah Ahmed (Somali: Ifraax Axmed, Arabic: إفراح أحمد‎) is a Somali social activist. She is the founder of the United Youth of Ireland non-governmental organization.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Ifrah_Ahmed

    The United Youth of Ireland (UYI) | ALF · The Anna Lindh Foundation | [Eine weitere Pro-Scharia-Jubeltruppe. Statt 100 % AEMR weltweit zu fordern, strebt man islamverliebt zu Projekten wie „the Regional Training Seminar on Intercultural Dialogue and Social Change (Cairo), and the Anna Lindh Exchange (Tunis)“ oder orakelt von „the major challenges which the EuroMed societies are facing in terms of promoting citizenship and intercultural dialogue“.]

    _ttp://www.annalindhfoundation.org/members/united-youth-ireland

    _ttp://www.annalindhfoundation.org/news/believe-dialogue-act-citizenship-regional-initiative-launched

    the ALF aims to contribute to the development of an Intercultural Strategy for the Euro-Mediterranean Region

    _ttp://www.annalindhfoundation.org/mandate-and-founders

    André Azoulay, Berater des marokkanischen Königs, Marokkaner jüdischen Glaubens, ist „Président de la Fondation Euro-méditerranéenne Anna Lindh pour le dialogue entre les cultures“, von 2008 bis 2014 Präsident der Anna Lindh Stiftung für den Dialog zwischen den Kulturen im euro-mediterranen Raum [und findet die frauenfeindliche, christenfeindliche und judenfeindliche Scharia prima, sollte man bedauernd ergänzen]. [Derzeitige Präsidentin ist die in Marrakesch, Marokko geborene Elizabeth Guigou.]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Azoulay

    مؤسسة آنا ليند · The Anna Lindh Euro-Mediterranean Foundation for the Dialogue Between Cultures is a network of civil society organisations dedicated to promoting intercultural dialogue in the Mediterranean region.

    It was set up in 2005 by the governments of the Euro-Mediterranean Partnership (Euromed), a political agreement made in 1995 between the European Union and Algeria, Morocco, Tunisia, Egypt, Jordan, Lebanon, Palestine, Israel, Syria and Turkey.

    Location: Alexandria, Egypt
    President: Elisabeth Guigou
    Director: Hatem Atallah

    https://en.wikipedia.org/wiki/Anna_Lindh_Euro-Mediterranean_Foundation_for_the_Dialogue_Between_Cultures

    Euro-Med Dialogue / Lindh Foundation – die notwendigen Fakten gibt es bei Dr. Gudrun Eussner:

    Rothschildlied 1929 | 3. Oktober 2014 / 03.10.2014

    http://eussner.blogspot.de/2014/10/rothschildlied-1929.html

    _

  74. Edward von Roy Says:

    .

    Trinity College condemns statement by lecturer saying female genital mutilation should be allowed by law

    ( Last week, Dr Ali Selim told RTE’s Prime Time that he was not an advocate of female genital mutilation, he did advocate female circumcision )

    By Stephen McDermott | Dublin Live | 12.02.2018

    (… ) in a statement today, Trinity College criticised Dr Selim’s remarks, saying: „Trinity College Dublin utterly condemns female genital mutilation in all circumstances.

    „Both the university’s teaching body and students believe that the practice is always wrong.“

    Professor of Obstetrics at Trinity, Dr Deirdre Murphy, also condemned practice, saying that “any doctor who suggests female circumcision is medically indicated is deluding themselves.”

    She added that female genital cutting and female circumcision are “synonymous terms”. (..)

    https://www.dublinlive.ie/news/dublin-news/trinity-college-condemns-statement-lecturer-14281051

    „The vision for Dublin Live is to be the beating heart and a new voice for a vibrant, exciting city. We intend to provide in-depth news and information about Dublin, for the people of our capital.“

    https://www.dublinlive.ie/about-us/

    .
    .

    Trinity distances itself from Muslim lecturer in FGM row

    Trinity College Dublin (TCD)has distanced itself from one of its Muslim lecturers who has advocated female genital mutilation (FGM). (…)

    By Ralph Riegel | Independent (Dublin) | 13.02.2018

    https://www.independent.ie/irish-news/trinity-distances-itself-from-muslim-lecturer-in-fgm-row-36597578.html

    .

  75. Cluain Sceach • Clonskeagh • Edward von Roy Says:

    ____

    FGM = FGM Type I (Ia, Ib), II, III, IV

    ____

    FGM and Islam, s o u r c e s • • Female circumcision: A common practice in Malaysia and Singapore | By Vi-Jean Khoo | MIMS, 18 Oct 2016 • https://today.mims.com/female-circumcision–a-common-practice-in-malaysia-and-singapore • • Female genital mutilation practised in Iran, study reveals | By Saeed Kamali Dehghan | The Guardian, 4 Jun 2015 • https://www.theguardian.com/world/2015/jun/04/female-genital-mutilation-iran-fgm • • The razor and the damage done: female genital mutilation in Kurdish Iraq | By Martin Chulov in Sulaymaniyah | The Guardian, 5 Jul 2010 • https://www.theguardian.com/world/2010/jul/05/female-genital-mutilation-kurdish-iraq • • Malaysia • The 2009 Malaysian Female Circumcision Fatwa: State ownership of Islam and the current impasse | (In 2009, the National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia introduced a surprising and controversial Fatwa declaring female circumcision to be obligatory (wajib) for all Muslim women.) | By Mary Ainslie • https://www.researchgate.net/publication/282633189_The_2009_Malaysian_Female_Circumcision_Fatwa_State_ownership_of_Islam_and_the_current_impasse • • Indonesia • MUI released a fatwa or legal edict (No. 9A/2008) that suggests that FGM is obligatory in Islam and therefore should not be prohibited. • http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf • • A Cutting Tradition. By Sara Corbett. The New York Times. Published: 20.01.2008 • http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html • • • Shia view • Shiite religious texts, such as the hadith transmitted by Al-Sadiq, state that „circumcision is makrumah for women“ (noble but not required). FGM is performed within the Dawoodi Bohra community in India, Pakistan, Yemen and East Africa. • https://thebetter.wiki/en/Religious_views_on_female_genital_mutilation • • “We do not mutilate or cut our girls”, Lankan Muslims say in defense of female circumcision | (Dawoodi Bohra community in Sri Lanka … The Bohras consider khatna a religious obligation.) | By Nita Bhalla | NewsIn Asia • https://newsin.asia/not-mutilate-cut-girls-lankan-muslims-say-defense-female-circumcision/ • • • • There is no „mild“ form of FGM. FGM is FGM is FGM. • • • WHO | Classification of female genital mutilation • http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/ • • • Any form of FGM should be banned everywhere. •

    ____

    FGM Arab: khitan al-inath (ختان الإناث) „female circumcision“, or: khitan al-banat (ختان البنات) „circumcision of the daughters“, other terms: ḫafḍ (خفض‎) or ḫifaḍ (خِفَض‎), (literally „lowering“ or „deepening“), Dawoodi Bohra (Shia muslim sect) khatna, Indonesian: sunat perempuan (khitan wanita) ___ FGM and Islam Shia view Shiite religious texts, such as the hadith transmitted by Al-Sadiq, state that „circumcision is makruma for women“ (noble but not required). FGM is performed within the Dawoodi Bohra community in India, Pakistan, Yemen and East Africa. In 2017 two doctors (Dr. Jumana Nagarwala and Dr. Fakhruddin Attar) and a third woman connected to the Dawoodi Bohra in Detroit, Michigan, were arrested on charges of conducting FGM on two seven-year-old girls in United States. Sunni view Different schools of Islamic jurisprudence have expressed different views on FGM. The Maliki school of Islamic jurisprudence views it as makruma (noble but not required). The Hanbali school sees it as sunna (good practice), some Clerics see it as obligatory (wajib). For the Hanafi school it is preferred, and for the Shafi’i school FGM is obligatory (wajib). Hadith. The Prophet said to Umm Atiyya, or: to Umm Habiba: أشمِّي ولا تنهَكي ašimmī wa-lā tanhakī [Cut] slightly and do not overdo it Or Muhammad said: اختفضن ولا تنهكن iḫtafiḍna wa-lā tanhikna Cut [slightly] without exaggeration

    ____

    There is no such thing as “light FGC”, or “light FGM” etc. Any kind of FGM, for example the “mild Sunna” or any other forms of Sunna „circumcision“ (FGM) on girls (sunat perempuan; khitan al-inath; khatna), must stop. ● Islamic institutions such as The National Council of Islamic Religious Affairs (JAKIM) in Malaysia, or The Indonesian Fatwa Council (MUI – Majelis Ulama Indonesia) do not call the “mild” forms of girls’ circumcision a mutilation (FGM). We see that differently. Even the least invasive form of girls’ circumcision has to be overcome, worldwide. ● Flogging or stoning an adulterer is illegal, marrying a nine year old bride is illegal. Khatna resp. Khitan al-inath (Islamic FGM) is illegal. ● Khatna / Khitan al-inath (FGM) is religion (Sharia and Fiqh; Islam), for the Shafii madhhab of Sunni Islam and also for the Shia Bohra (see criminal case against Dr Jumana Nagarwala, Michigan, US) FGM is wajib (obligatory, a religious duty). ● You can believe in FGM – you can not perform FGM. ● My real concern is that Europe, and the USA will soon legalise some “mild” forms of the Classification of FGM. ● All forms of FGM should be banned everywhere. ●

    ____

    again:
    FGM = FGM Type I (Ia, Ib), II, III, IV

    ____
    ____

    Clonskeagh or Clonskea (Irish: Cluain Sceach, meaning „meadow of the whitethorn“; pronounced [klɔnskiː]), is a small southern suburb of Dublin, Ireland. The district straddles the River Dodder.

    ____

  76. Cees van der Duin Says:

    (Schweiz)
    24.02.2018

    Qaasim Illi („our fatwa concerning the sunna status of moderate female circumcision … We are talking about the foreskin of the clitoris and not FGM.“) fordert erneut die Straffreistellung der FGM Typ Ia, die der Freund der Schariagesetze allerdings nicht als FGM bezeichnet wissen möchte.

    Er verbirgt (Prinzip Taqiyya), dass eine jede FGM Typ Ia bereits rein operationstechnisch ohne eine gleichzeitige FGM Typ Ib nahezu niemals funktioniert – was islamischerseits auch gar nicht gewünscht ist.

    Die islamische weibliche Beschneidung zielt immer auf das Zentrum der Lust, auf baZr, die Klitoris; von Klitorisvorhaut ist in den autoritativen Texten nicht die Rede (erst der amerikanische Sufischeich Keller definierte als Chitan al-inath als eine die Klitoris unversehrt lassende Klitorisvorhautamputation).

    Wie auch immer, geben wir Qaasim Illi keine Chance, die FGM Ia zu legalisieren. Selbst ein ritueller Einschnitt oder Nadelstich – zu FGM Typ IV – ist illegal und muss es bleiben.

    __

    Qaasim Illi
    ‏@qaasimilli
    Antwort an @TerreDesFemmesS @Islamrat

    Völlig am Thema vorbei. Uns geht es um die Entfernung der Vorhäute, sei es beim Mann oder der Frau, nicht um #FGM. Die unnegierbare Islamizität der Praxis haben wir bereits dargelgt. Hier gibt es mehr Infos: h__ps://femalecircumcision.org

    22:12 – 24. Feb. 2018

    ___ps://twitter.com/qaasimilli/status/967643422403174400

    .
    .

    Von IZRS am 25.02.2018

    (…) our fatwa concerning the #sunnah status of moderate female circumcision (…)

    To make it clear again: We are talking about the foreskin of the clitoris and not #FGM.

    ___ps://twitter.com/Islamrat/status/967721574403944448

    Intaktivist Jerzy Freitag lässt sich kein X für ein U vormachen:

    „To make it clear again: like male circumcision is male genital mutilation female circumcsion is female genital mutilation.“

    .

  77. Cees van der Duin Says:

    .

    [ Nimco Ali is co-founder of Daughters of Eve and a leading campaigner against FGM. Mitgründerin der ‚Töchter Evas‘ – Nimco Ali, die das Blaue vom Himmel herunter lügt, um die seltsame Sehnsucht der Europäer nach einem humanen u. v. a. frauenfreundlichen Islam zu befriedigen. ]

    .
    .

    „… FGM has nothing to do with Islam“

    ( Nimco Ali 24.04.2017 )

    Nimco Ali @NimkoAli
    Antwort an @CarolineLucas @SuzanneEvans1

    Can I disagree. Seeing #FGM has nothing to do with Islam and affects girls of all and no faith, it is just simple racist BS.
    12:56 – 24. Apr. 2017

    .

    ___ps://twitter.com/NimkoAli/status/856597811877609472

    .
    .

    Nimco Ali @NimkoAli

    Nimco Ali hat Anne Marie Waters retweetet

    Omg!! (…) as someone who has had Fgm and also able to read the Quran in its original text please trust me I know all about Fgm and it having no Religious context.

    [ Islam ist nicht Koranlektüre, sondern Schariagehorsam. ]

    ___ps://twitter.com/NimkoAli/status/930362964695232512

    .
    .

    „The practice of FGM is a harmful custom that is not advocated in any holy script.“

    [ Daughters of Eve ]

    _ttp://www.dofeve.org/religion-and-fgm.html

    _ttp://www.dofeve.org/about-fgm.html

    .
    .

    FGM is not recommended by any religion or in any religious texts. It is not religious

    [ Daughters of Eve ]

    http://www.dofeve.org/about-fgm.html

    .

  78. Edward von Roy Says:

    “You cannot accept part of a human rights violation and prohibit another part. (…) A human rights violation is a human rights violation and should be eradicated all together.”

    (Guleid Ahmed Jama, chairperson, Human Rights Centre Somaliland)

    __

    Somaliland wird Staat – mit verstaatlichter FGM?

    شافعية Schafiiyya, Fiqh nach Imam الشافعي asch-Schafii (767–820)

    Schafiiten

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C4%81fi%CA%BFiten

    – FGM ist wadschib (farD), islamgesetzlich/islamisch verpflichtend –

    .

    „Introduction to Somaliland Law“. somalilandlaw.com

    The interplay of customary law, Islamic law and initially transplanted European-based statutory laws gave Somaliland a mixed legal system

    http://www.somalilandlaw.com/introduction_to_somaliland_law.html

    in accordance with Islamic (Shafi) principles

    [Somaliland Family Law … ein Familienrecht für Somaliland wird erst noch entwickelt. Dazu orientiert man sich an anderen derzeitigen Shafii madhab based Family laws, etwa an Malaysia („Malaysia (Malaysian Islamic Family Law 1984 (as amended)) or much nearer, and in Somali, the Ethiopian Somali Region Family Law“), und will allgemein den schließlich global (bis zum Tag der Auferstehung) gültigen „Islamic family law principles“ gerecht werden, sprich alle Nichtmuslime und jede Frau deutlich entwürdigen, deutlich entrechten. Offensichtlich, selbst am gestrigen Weltfrauentag, leider kein Problem für Terre des Femmes (TdF), keines für die Zeitschrift EMMA.]

    http://www.somalilandlaw.com/family___personal_law.html

    MALAYSIA

    LAWS OF MALAYSIA
    REPRINT Act 303
    ISLAMIC FAMILY LAW (FEDERAL TERRITORIES) ACT 1984
    Incorporating all amendments up to 1 January 2006

    [ sy = sch anglis. sh, entsprechend syaria / syariah = Scharia anglis. Sharia – Syarak = Islamische Lehre, Hukum Syarak = Islamic Law, Sharia Law (Scharia), ggf. (etwa in Brunei?) Sharia Court (Schariagericht). ]

    10.

    (1) No man shall marry a non-Muslim except a [kitabiyya * (i.e., woman from ahl al-kitab) … eine Frau vom „Volk der Schrift“, also Jüdin oder Christin; aus islamischer Sicht sind und bleiben die gemeinsamen Kinder dann Muslime].

    (2) No woman shall marry a non-Muslim

    (…) 52. (1) (f) zum Wali mudschbir – wali Mujbir

    _ttp://www.somalilandlaw.com/Malaysian_Islamic_Family_Law_1984.pdf

    * kitabiyya, kitabia – männlich kitabi

    http://www.duhaime.org/LegalDictionary/K/Kitabia.aspx

    Ethiopian Somali Region Family Law

    _ttp://www.somalilandlaw.com/SOMALI_REGION_FAMILY_LAW_PROCLAMMATION_2000.pdf

    .

    Noch einmal Malaysia. Islamisches Heiratsalter für das Mädchen null Jahre, verheiratet und Vollzug der Ehe neun Jahre.

    Shabudin Yahaya

    Der ehemalige Richter am Sharia (Syaria) Court fiel auf als Gegner von weiteren Gesetzen gegen Sexualstraften an Kindern, votierte hingegen (vgl. einst in Marokko s. Selbstmord von Amina Filali, vgl. beinahe in der Türkei s. Hashtag #TecavuzMesrulastirilamaz Rape Cannot be Legitimised Vergewaltigung kann nicht legalisiert werden) für Straffreiheit bei Heirat des Vergewaltigungsopfers.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Shabudin_Yahaya

    MP: Okay for rapists to marry victims, even some 9-year-olds can marry

    (KUALA LUMPUR: There is nothing wrong with a rape victim marrying the rapist, according to a Barisan Nasional lawmaker who even suggested that some nine-year-olds were “physically and spiritually” ready for marriage.)

    (…) [ Shabudin Yahaya ] The former Syariah court judge added that some girls who reached puberty when they were as young as nine years old were “physically and spiritually” ready for marriage. “So it’s not impossible for them to get married,” Shabudin said (…)

    By Rahmah Ghazali | The Star (Malaysia) 04.04.2017

    https://www.thestar.com.my/news/nation/2017/04/04/tasek-gelugor-mp-not-impossible-for-12-year-old-girls-to-be-married/

    siehe auch

    http://www.theborneopost.com/2017/04/06/outrage-over-rape-marry-remark/

    https://www.malaysiakini.com/news/378373

    .

    Mehr davon demnächst auch aus Somaliland?
    Hoffentlich nicht, wahrscheinlich doch.

    .

    SOMALILAND

    Islam in action. Selbst die verschnarchte DSW (Deutsche Stiftung Weltbevölkerung) wird heute wach: Allahs Gesetzlichkeit (Scharia) gilt auch in Somaliland. Einerseits und andererseits! FGM verboten, aber, so erwähnt die DSW: „leider nur Typ 3“

    Die DSW versäumt, auf die Einheit der schützenswerten WHO-Kategorie hinzuweisen, welche FGM definiert als FGM Typ I, II, II, IV.

    [ 09.03.2018 ]

    DSW Deutsche Stiftung #Weltbevölkerung
    ‏@dsw_de

    Sehr wichtiger Schritt in #Somaliland: Regierung will gegen #FGM (leider nur Typ 3) und sexuelle Gewalt vorgehen. Dringend notwendig: 98% der Frauen und Mädchen wurden eine lebensgefährlichen #Genitalverstümmelung unterzogen. Artikel in der @taz_news
    02:07 – 9. März 2018

    ___ps://twitter.com/dsw_de/status/972051254850572288

    .
    .

    (…) Am 6. Februar, dem internationalen „Zero Tolerance Day“ gegen Genitalverstümmelung, sprach nun Somalilands Ministerium für religiöse Angelegenheiten eine Fatwa gegen FGM aus. (…)

    Der Vorsitzende des somaliländischen Human Rights Center, Guleid Ahmed Jama, kritisiert die Entscheidung deutlich: „Die Erklärung des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten unterläuft die jahrelangen Bemühungen, FGM zu verbieten. Das Ministerium will zwischen einer guten und einer verbotenen Form des FGM unterscheiden. Dabei ist jede Form von FGM eine Menschenrechtsverletzung. Wir sind von der Erklärung des Ministeriums geschockt und fordern den Präsidenten auf, sein Versprechen einzulösen und FGM per Gesetz vollständig zu verbieten.“ (…)

    Von Michaela Maria Müller. Hoffnung für Frauen. taz am Weltfrauentag 08.03.2018.

    http://www.taz.de/Gesetz-gegen-Gewalt-in-Somaliland/!5490461/

    .
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    Somaliland set to ban FGM but activists fear new law will fall short

    (Legislation may follow religious edict in failing to outlaw female genital mutilation in all its forms.)

    By Verity Bowman, The Guardian 23.02.2018.

    https://www.theguardian.com/global-development/2018/feb/23/somaliland-ban-female-genital-mutilation-activists-fear-law-will-fall-short

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    CHANGES IN FGM/C IN SOMALILAND: MEDICAL NARRATIVE DRIVING SHIFT IN TYPES OF CUTTING

    RICHARD A. POWELL
    MOHAMED YUSSUF
    POPULATION COUNCIL

    January 2018

    To me, the practice of FGM/C is of different types. As Muslims and followers of Islam, there is one recommended for us to practice, the Sunna form of the FGM/C. This involves a small prick done to the clitoris (…) | Unmarried man, Dila

    ‘No … I would have done FGM/C on her but the type I would do is the current one, the Sunna/mild. The reason I would do that is because I believe is the religion. That is what our religious and learned leaders advise us. We should always follow the Sunna that is legal and we should leave the other complicated and illegal one.’ | Unmarried man, Borama

    ‘The medicalised one (Sunna) will continue but the pharaonic one will be stopped.’ | Unmarried female, Wajaale

    ‘We cannot abandon the practice because it is a religious recommendation to practice the Sunna.’ | Married male, Sheikh Makahiye

    The religion of Islam is recommending us to practice the less severe form of the practice that is my point.’ | Married male, Sheikh Makahiye

    [ Im Quellenteil u. a. leider die globalen Wegbereiter der milden Sunna: Kavita Shah Arora and Allan J Jacobs, Brian D. Earp, Birgitta Essén and Sara Johnsdotter, Bettina Shell-Duncan. ]

    http://www.popcouncil.org/uploads/pdfs/2018RH_FGMC-Somaliland.pdf

    __

  79. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    Kenia: Scheich Abdullahi Gudo gegen Islamic FGM?

    Tana River – Kenya

    Sadia Hussein lobt Scheich Abdullahi Gudo – Adullahi Hajji Gudo – der erfindet eine neue Religion … naja, fast.

    “ DWG – DAYAA WOMEN GROUP / Dayaa W/G “

    “ Sadia #EndFGM @SadearH “

    “ @SadearH of Dayaa Women Group “

    _ttps://twitter.com/SadearH

    ::

    Sadia #EndFGM
    ‏@SadearH

    [ Wieder und wieder. Heute und offensichtlich, s. u., geht es um Scheich Abdullahi Gudo – / Abdullahi Hajji Gudo -, der uns die islamische Pflicht zur Mädchenbeschneidung leugnet, die er ja vielleicht nicht unter FGM gefasst wissen möchte … frei nach dem Motto: ‚wir verstümmeln die Mädchen nicht, wir beschneiden sie nur‘? ]

    I got hope today after FGM was delinked from Religion. Thanks to Sheikh who challenged those with Ayahs to face him. @AFGMBoard @TonyMwebia

    09:35 – 14. März 2018 | 14.03.2018

    _ttps://twitter.com/SadearH/status/973960886758060032

    .

    ::

    NicKjell K. Williams durchschaut die Taqiyya:

    “ Kjell K. Williams @KjellWilliams
    2 Std.vor 2 Stunden
    Antwort an @SadearH @AFGMBoard

    Please explain!
    Was it only „mutilation“ that was delinked from religion, or was it also „circumcision“. I know Imams make a distinction between the two in order to condemn FGM.

    _ttps://twitter.com/KjellWilliams/status/973962794554085377

    ::
    ::

    Sadia #EndFGM @SadearH

    We should not link FGM with Religion, Sheikh Abdullahi Gudo calls for any sheikh to come and challenge him with Ayah from Qur’an or Hadith.

    03:05 – 14. März 2018 | 14.03.2018

    _https://twitter.com/SadearH/status/973862643521015808

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    Sheikh Adullahi Hajji Gudo

    _ttps://twitter.com/SadearH/status/973860010982891520

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    “In our religion, all girls who have reached puberty have to cover all their body except the face. This is to encourage self discipline,“ the Council of Imams and Preachers of Kenya Tana River chairman Sheikh Abdullahi Gudo told the Star.

    _ttp://islam.ru/en/content/story/school-hijab-ban-angers-kenya-muslims

    „Dalam Islam, setiap Muslimah yang telah baligh diperintahkan untuk menutupi seluruh tubuh kecual wajah. Ini dimaksudkan sebagai bentuk penghormatan Islam terhadap kaum perempuan,“ ucap Ketua Dewan Imam Kenya, Sheikh Abdullahi Gudo, seperti dilansir onislam.net, Senin (29/9).

    „Im Islam gilt für jede Muslima [ab dem Alter der Pubertät, islamisch ist sie neun Mondjahre alt, das sind achteinhalb Sonnenjahre], dass sie den gesamten Körper bedecken soll (…)“, sagte Scheich Abdullahi Gudo, der Vorsitzende des kenianischen Imam-Rates.“

    http://www.republika.co.id/berita/dunia-islam/islam-nusantara/14/09/29/ncnmto-pengadilan-kenya-larang-jilbab-di-sekolah-nonmuslim

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  80. Nairobi Says:

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    [ reality: Islam = MGM, FGM ]
    [ taqiyya – „MGM, FGM is not Islamic, we just cut the boy or girl“ ]
    [ Kenya Tana River chairman Sheikh Abdullahi Gudo ]
    [ CIPK Tana River chairman Sheikh Abdullahi Gudo ]
    [ C.I.P.K. – The Council of Imams and Preachers of Kenya ]
    [ CIPK – The Council of Imams and Preachers of Kenya ]

    Man bemerke: Zur weiblichen Beschneidung (wir wissen und sagen: zur weiblichen Genitalverstümmelung, FGM) will Scheich Abdullahi Gudo die anderen Ulama (Sg. Alim) zu Koran und Sunna befragen.

    Eine Art Rate-Quiz also zu Sure und Hadith. Scheich Abdullahi Gudo kennt den Islam – siehe Gudo und der Hidschab. Gudo kennt insbesondere den schafiitischen Islam. Er weiß: Islam = FGM.

    Nur FGM sollen wir die islamische Mädchenbeschneidung (Islamic FGM) dann nicht mehr nennen, sondern khatna, khitan al-inath.

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    Der nächste Taqiyya-Profi bitte! Ustadh Mahamud Gollo

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    Sadia #EndFGMam 13.03.2018

    @SadearH

    Ustadh Mahamud Gollo saying Islam forbids anything that brings harm to humans life. [ Nur FGm Typ III ist haram, der Rest halal. ]

    Genau – die islamische Jungen- und Mädchenbeschneidung bringt keinen „Schaden“ (harm), sondern macht sauber und rein.

    21:48 – 13. März 2018

    _ttps://twitter.com/SadearH/status/973782967037452288

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    Kronenkranich · Black crowned crane

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  81. Adriaan Broekhuizen Says:

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    Taqiyya global, also auch in Kenia: die FGM habe nichts mit Islam zu tun. Kenias Profis der frommen Lüge:

    Abdullahi Gudo
    Mahamud Gollo
    Ibrahim Lethome
    Mohamed Swalihu

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    FGM wird nicht definiert als FGM Typ I (Ia, Ib), II, III, IV – vielleicht wollen die kenianischen Ulama nur gegen Typ III vorgehen, die, als einzige Form weiblicher „Beschneidung“ (d. i. Genitalverstümmelung) tatsächlich nicht islamisch rechtfertigbar ist.

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    KENYA: Muslim Clerics Condemn Practice of Female Genital Mutilation

    The Kenya Council of Imams and Ulamaa has castigated Female Genital Mutilation saying it is against the Quran teachings and will fully support implementation of all FGM related laws.

    Islamic scholars Sheikh Ibrahim Lethome and Mohamed Swalihu under KCIU called upon mosques and Muslim institutions to fight the practice. „There is no authentic or relevant Islamic evidence allowing FGM in all its forms and the practice is harmful and violates freedom, privacy, health and dignity of the Muslim woman,“ KCIU said in the statement.

    They added that Quran teachings and practices of the prophet are against any practice that causes any form of harm to human beings and FGM interferes with the Muslim woman’s full realisation of her ‚ibadah‘ (total worship of Allah).

    (…)

    Source: Nairobi Star (Nairobi, Kenya)

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    http://www.africanchildinfo.net/index.php?option=com_k2&view=item&id=5457:kenya-muslim-clerics-condemn-practice-of-female-genital-mutilation&Itemid=67&lang=fr

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  82. 1+1=2 Says:

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    ( Islamic scholars Sheikh Ibrahim Lethome and Mohamed Swalihu under KCIU deny the simple truth )

    Islam = FGM

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    11.10.2011 | 11. Oktober 2011

    Muslim clerics condemn practice of FGM

    zuerst veröffentlicht in: The Star (Kenia)

    von: Wambua Kavila

    The Kenya Council of Imams and Ulamaa has castigated Female Genital Mutilation saying it is against the Quran teachings and will fully support implementation of all FGM related laws. Islamic scholars Sheikh Ibrahim Lethome and Mohamed Swalihu under KCIU called upon mosques and Muslim institutions to fight the practice. „There is no authentic or relevant Islamic evidence allowing FGM in all its forms [genau, FGM Typ III nicht. FGM Typ I, II und IV eben doch] and the practice is harmful and violates freedom, privacy, health and dignity of the Muslim woman,“ KCIU said in the statement. (…)

    _ttp://fgcdailynews.blogspot.de/2011/10/muslim-clerics-condemn-practice-of-fgm.html

    https://www.the-star.co.ke/local/northeastern/43981-muslim-clerics-condemn-practice-of-fgm-

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    Muslim Clerics Condemn Practice of FGM
    By Wambua, Kavila, The Star, 11 Oct 2011 | 11.10.2011

    _ttp://www.npwj.org/content/18-October-2011-NPWJ-News-Digests-FGM-Womens-rights.html

    auch bei den Islamschönfärbern von: Orchid Project’s round-up: female genital cutting on the web

    by admin 17/10/2011

    _ttps://orchidproject.org/orchid-projects-round-up-female-genital-cutting-on-the-web-2-2/

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  83. Wilm Hilversum Says:

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    Alev Sanane: „Ich bin Muslimin, Genitalverstümmelung oder Beschneidung bei Mädchen gibt es bei uns NICHT.“ Begeisterte Zustimmung von Malene Hummel: „In den Ländern, in denen Genitalverstümmelung praktiziert wird, hat es einen traditionellen Hintergrund und keinen religiösen.“

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    Ahnungslosigkeit oder vielmehr Desinformation bringt die gottesfürchtige Alev Sanane 04.02.2018 um 20:36 Uhr:

    „Ich wollte nochmals betonen, in den muslimischen Ländern ist die Beschneidung der Männern „Sunna“. Und steht nicht im Koran. Ich bin Muslimin, Genitalverstümmelung oder Beschneidung bei Mädchen gibt es bei uns NICHT. Das ist in Afrika traditionell bedingt.“

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    Für diese Kenntnislosigkeit oder vielmehr Taqiyya bedankt sich die Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie DSW-Autorin Malene Hummel („Bunt ist das Dasein und granatenstark!“) am 05.02.2018 um 13:24 Uhr und frohlockt:

    „Liebe Frau Sanane, danke für Ihr Kommentar. Sie haben Recht: In den Ländern, in denen Genitalverstümmelung praktiziert wird, hat es einen traditionellen Hintergrund und keinen religiösen. Beschneidungen kommen religionsübergreifend bei Muslimen, Christen, bei Juden und Anhängern bestimmter traditioneller afrikanischer Religionen vor.“

    https://www.dsw.org/5-fragen-5-antworten-zu-weiblicher-genitalverstuemmelung/

    Malene Hummel, Autor auf DSW – Deutsche Stiftung Weltbevölkerung

    https://www.dsw.org/author/malene-hummel/

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    Malene Hummel | Bunt ist das Dasein und granatenstark!

    Oldenburg, Niedersachsen, Deutschland | Öffentlichkeitsarbeit

    Aktuell: Deutsche Stiftung Weltbevoelkerung (DSW)

    Früher: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Carl von Ossietzky University of Oldenburg, Museen Böttcherstraße

    Ausbildung: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

    _ttps://de.linkedin.com/in/malene-hummel-15656811b

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    https://de.linkedin.com/in/malene-hummel-15656811b

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  84. Jacques Auvergne Says:

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    Die WHO-Klassifikation zur FGM zerspalten und damit überwinden, die Sunnabeschneidung der Mädchen ins Recht hereinquatschen.

    Der sich von mir, angeblich, so schrecklich falsch verstanden gefühlt hatte wie noch nie in seinem Leben, Brian D. Earp hat einfach weitergemacht. Dieses Mal mit Arianne Shahvisi.

    Paving the way towards khatna, Islamic FGM

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    An accepted essay, now in press:

    Shahvisi, A., & Earp, B. D. (in press). The law and ethics of female genital cutting. In S. Creighton & L.-M. Liao (Eds.) Female Genital Cosmetic Surgery: Solution to What Problem? Cambridge: Cambridge University Press.

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    The law and ethics of female genital cutting

    Arianne Shahvisi & Brian D. Earp

    Table 1 shows the extent of the similarities between the set of practices described by the WHO as „FGM“ and those more commonly described as FGCS. As has been noted elsewhere [35], genital cutting procedures are diverse, falling on a wide spectrum of severity, in part because the motivations for the procedures – both conscious and unconscious, historical and contemporary – are likewise diverse. Some groups, for example, are openly committed to tempering the sexual desires of women, as is apparent in many contexts throughout in Egypt, where clitoridectomy (partial or total removal of the external clitoris) is common [36]. In other contexts, the procedure marks a transition from childhood to adulthood and may have little to do with reducing sexual desire or exerting sexual control [37]. In still others, such as among the Muslim Malay population of Southern Thailand, both boys and girls are subjected to genital cutting as a form of ritual purification as well as to symbolize full acceptance into the Islamic community. For their part, the boys have their foreskins removed in a public ceremony between the ages of 7 and 12, while the girls experience a „prick“ to the clitoral hood shortly after birth [38, 39]. Similar cutting occurs among the Dawoodi Bohra sect of Shia Islam, whose followers are concentrated in Gujarat, India, and Karachi, Pakistan: the boys are circumcised, and the girls – in the typical case [in a typical taqiyya case? Dawoodi Bohra usually perform a FGM Type Ib …] – have part of their clitoral hood cut [… of their clitoris cut] or removed in a practice known khaTNa [khitan al-inath, Islamic FGM], with stated reasons for both kinds of cutting ranging from „religious purposes“ to „physical hygiene and cleanliness“ [40].

    he WHO collects all such (female) practices together under the banner of „FGM“ [41]. Although some nuance is introduced through seemingly arbitrary divisions into types and sub-types, the WHO typology is not able to ground a principled distinction between (typically African, Middle Eastern, or Southeast Asian) so-called „mutilations“ and (chiefly European and North American) so-called „cosmetic“ genital procedures. (…)

    [ Im Quellenteil nennt der Wegbereiter der milden Sunna oder überhaupt Sunna (FGM; MGM) Brian D. Earp die FGM-Versteher Johnsdotter sowie Jacobs und Arora, auch Ahmadu und Shweder fehlen nicht, ferner Spivak. ]

    https://www.academia.edu/35591618/The_law_and_ethics_of_female_genital_cutting

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    The law and ethics of female genital cutting

    April 2018

    https://www.researchgate.net/publication/322287554_The_law_and_ethics_of_female_genital_cutting

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    The law and ethics of female genital cutting

    Arianne Shahvisi and Brian D. Earp

    „In this chapter, we contrast legal and ethical perspectives on two forms of nontherapeutic female genital cutting: those commonly known as “female genital mutilation” and those commonly known as “female genital cosmetic surgeries.” We begin by questioning the usefulness of these categories—and the presumed distinctions upon which they rest— stressing the shared features of the two sets of practices.“

    http://sro.sussex.ac.uk/72712/

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    The Law and Ethics of Female Genital Cutting – Arianne Shahvisi & Brian D. Earp

    https://femalecircumcision.org/law-ethics-female-genital-cutting/

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    [ Dr Arianna Shahvisi, Brighton and Sussex Medical School ]

    Free Speech: A Myth-Buster

    Wednesday 19 April, 6pm

    The Bevy, 50 Hillside, Brighton, BN2 4TF

    Dr Arianne Shahvisi (Brighton and Sussex Medical School)

    What is freedom of speech? Why is it so important, and what sort of harm can it cause when misused? Should we strive to be „politically correct“? This talk will make the controversial argument that political correctness does not stand in the way of freedom of speech, instead it aims to make our communication more widely accessible, and should be celebrated.

    https://www.brighton.ac.uk/business-services/community-events/community-events-2017/brains-at-the-bevy-2017.aspx

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  85. Keine Beschneidung unter achtzehn Says:

    Keine Einwilligungslösung

    Ob Junge oder Mädchen – eine Einwilligung scheidet aus.

  86. Edward von Roy Says:

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    Ein wichtiger Intaktivist und Fürsprecher der Menschenrechte lebt im sonnigen Kalifornien: Joseph Lewis, der Betreiber des Blogs Joseph4GI

    Joseph Lewis @Joseph4GI

    “#FGM and male circ aren’t the same; FGM doesn’t have med benefits.”
    “Would you be in favor of it if it did?”
    “FGM destroys sex and orgasm.”
    “Would you support it if it didn’t?”
    “The research says it does.”
    “What if it said otherwise?”
    “Publishing it would be unethical.” 🙄 #i2
    08:07 – 12. Mai 2018

    _ttps://twitter.com/Joseph4GI/status/995319683145285632

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    Joseph Lewis @Joseph4GI

    “#FGM is not a legit religious practice; not in the Koran.”
    “Male circ isn’t either.”
    “It’s in Torah.”
    “FGM is in Hadith.”
    “That doesn’t count.”
    “Male circ as mitzvah does not appear in first manuscripts of Torah.”
    “Goy, don’t tell me how to practice my religion.” 🙄 #i2
    08:18 – 12. Mai 2018

    _ttps://twitter.com/Joseph4GI/status/995322287489347585

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  87. Wilm Hilversum Says:

    “From the Islamic Law there is nothing called FGM and it prohibits the mutilation of any organ of a person and even of an animal. (…) We have traced and read texts on the first, second and third generation of Muslims and their literature and found that it does not support FGM, therefore FGM has no basis in Islam.”

    ( Deputy chief kadhi (qâDî) Rashid Ali Omar, Kenya )

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    Muslim leaders delink Islam from female genital mutilation

    NTV Kenya

    Muslim leaders have delinked the Islamic religion from female genital mutilation saying the act is not only criminal but also sinful. Deputy Chief Kadhi Rashid Ali Omar said there is a difference between culture and religion saying that pastoralist communities [diese schlimmen, unislamischen Traditionen der afrikanischen Hirtenvölker!] that practice FGM do it in line with their traditions and is not supported by Islamic law [Scharia, Fiqh].

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    „Don’t associate FGM with Islam, Muslim Leaders say“ …

    … on orders from above! Und das ist ein Befehl: Nixmitislamzutun!

    [ Kenia ] Deputy Chief Kadi (القاضي al-qāḍī) Rashid Ali Omar lügt uns das Blaue vom Himmel herunter. Obwohl man seine Mehrfachlüge auch mehrfach lesen kann. Denn selbstredend verstümmelt der islamische Allah die Jungen und Mädchen nicht, sondern macht sie sauber, rein, glücklich, ehrbar, gottesfürchtig, potentiell paradiestauglich.

    FGM steht tatsächlich nicht in Sure oder Hadith. FGC jedoch steht sehr wohl drin in Hadithen bzw. Fatawa: khitan al-inath, khatna, sunat perempuan, sunat bagi wanita, khifaD, khafD.

    Rashid Ali Omar hat Taqiyya gemacht und verdient in Sachen FGM kein Vertrauen mehr.

    #MenENDFGM @TonyMwebia

    #Kenya.The message continues to travel far and wide. „Don’t associate #FGM with Islam, Muslim Leaders say“ #EndFGM #FGMNotMyReligion

    _ttps://twitter.com/TonyMwebia/status/995002826450505728

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    Abu Zaid plädiert vor dem Qadi von Maarra
    (gemalt um 1335 d. g. Z.)

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  88. Adriaan Broekhuizen Says:

    NAIROBI, Kenia — Die am 7. Mai 2018 zusammengekommenen Islamischen Führer Kenias unterstützen, sofern man ihnen glauben möchte, vorbehaltlos die Kampagne zur Abschaffung der FGM und bedauern, dass man die weibliche Genitalverstümmelung für islamisch erlaubt hält.

    Da allerdings gibt es nichts zu bedauern, die weibliche Beschneidung – wir sagen: FGM – ist islamisch erlaubt und in Nordostafrika, fast alle Muslime sind Schafiiten, daneben einige schiitische Dawudi Bohra, sogar religionsrechtlich vorgeschrieben. Wir erinnern uns: die US-amerikanische Ärztin und Mädchenbeschneiderin Jumana Nagarwala wollte sich nach Nairobi, Kenia absetzen und konnte gerade noch in Detroit am Flughafen erwischt werden.

    “Eine Suche in den islamischen Quellentexten lässt keinerlei gültigen Beleg dafür finden, dass es uns erlaubt sei. From the source of Islam … we do not find anything that permits it,” lügt Scheich Rashid Ali Omar, der Stellvertretende Chef-Kadi von Kenia. Ein Kadi ist der Richter nach Islamischem Recht. Für die Nachkommenschaft, den Besitz, die Religion oder die Ehre bzw. den Leumund darf man auch als Sunnit Taqiyya machen.

    Auch Scheich Rashid Ali Omar weiß: nur die FGM Typ III ist islamisch nicht möglich. Dass der – für Kenia maßgebliche – schafiitische Fiqh die Beschneidung aller Kinder fordert und zwischen Junge und Mädchen gar nicht unterscheidet, weiß Omar, und verschweigt es ohne rot zu werden. Tatsachenwidrig schiebt er das auch genuin islamische Problem FGM aus dem Islam heraus, stiehlt sich also aus der Verantwortung, frei nach dem Motto: ab jetzt ist das nicht mehr unser Problem – und ihr Nichtmuslime dürft nie wieder sagen, die FGM sei (auch) sehr islamisch.

    Ein – eigentlich nachweisbarer? – nützlicher Idiot einer im kenianischen Erziehungs- und Bildungsbereich tätigen Nichtregierungsorganisation sei dem Stv. Chefkadi beigesprungen: “Wir müssen zwischen kultureller und religiöser Praxis differenzieren … die breite Öffentlichkeit nimmt FGM als islamische Praxis wahr. Das ist völlig falsch”. Das habe ein, dem Netz derzeit unbekannter, Professor Omar al-Bashir betont, der für die NGO Greenfields International arbeiten soll. Der Herr trägt zufällig den gleichen Namen wie der Scharia-radikale Diktator und international gesuchte Kriegsverbrecher (Stichwort Darfur) des Sudan. In dieser Schreibweise gibt es keine NGO, allenfalls könnte „Omar“ arbeiten für Oceanic Greenfield Academy, Mtwapa, bzw. für Oceanic Green Fields Primary School Mtwapa.

  89. 1+1=2 Says:

    Don`t associate it with Islam!

    Rashid Ali Omar trägt eine blassgelb-weiße Brokatkappe und hält in der Rechten einen hellgrünen Kugelschreiber: „Female circumcision … and female genital mutilation (…) to the extreme … is never that. It is not allowed at all. (…) the circumcision of women is not allowed in Islam.

    Der Deputy Kadhi schämt sich nicht, diese Unwahrheit zu sagen.

    Um sich herauszureden, bringt er sogleich das Beispiel von Mohammeds Töchtern, die (ggf.) nicht beschnitten wurden; und in der Tat gibt es keinen Hadith zu einer FGM der Prophetentöchter.

    Auch die zweite und dritte Generation der Muslime habe niemals Mädchen beschnitten, meint Kenias Qadi-Stellvertreter (1:05 min).

    to circumcize (…) women (…) don`t associate it with Islam.

    „Im Übermaß“ gehe gar nicht: „TO THE EXTREME“ sei islamisch sehr unerwünscht? Und wenn sie nicht übermäßig ist, die weibliche Beschneidung (wir sagen FGM), sondern sozusagen maßvoll?

    Männer müssen beschnitten werden, so donnert der Zweite Kadi, das sei erwiesenermaßen besser für die Gesundheit und keinesfalls als Verstümmelung (mutilation) zu bezeichnen:

    „And you can not call it mutilation!“ (1:15) „for men: it is actually a healthy practice to circumcize men.“ (1:25)

    Auch die männliche Beschneidung it Genitalverstümmelung. Hat der Deputy Kadhi damit indirekt definiert, dass jede der MGM im Ausmaß vergleichbare weibliche „Beschneidung“ eigentlich ebenfalls nicht als Verstümmelung anzusehen sei?

    1:57 „the cultural laws“, nanu, er redete ja über das Islamische Recht – meint er mit „die kulturellen Rechte“ die islamischen Muamalat, die zwischenmenschlichen Beziehungen nach Koran und Sunna? Was, wenn die FGC, wie das verpflichtende Gebet, zu den Ibadat gehört, zu den Pflichten Gott gegenüber? Vgl. die Pressekonferenz von MUI, ein indonesischer Sprecher verstand sunat perempuan (chatna) als Ibada. Ggf. stellt die Beschneidung – schafiitisch auch die weibliche – die Gebetsreinheit her …

    2:01 min, es folgt der zweite Redner. Der augenscheinlich etwas jüngere Muslim, trägt eine gehäkelte, rein weiße Gebetskappe: „Wir müssen differenzieren zwischen Kultur und religiöser Praxis.“

    Ab 2:20

    „there are two words (…) to take caution about. There is this issue of (…) circumcision [male or male and female?] – and mutilation. And this are two differents words. I don`t think it is wise to [sinngemäß: to mingle, mix?] them together. (…) When we talk about mutilation, – this is something very criminal, it is not allowed anywhere [oder: anyway?]-, but some cultures, some communities practice it. It is wrong.

    Hat der zweite Herr jetzt nur Jungenbeschneidung von FGM (von uns nur im Sinne der WHO zu verstehen als Typ I, II, III, IV) abgegrenzt, als er „circumcision (…) – and mutilation. And this are two differents words.“ sagte? Oder gibt es für ihn eine weibliche Zirkumzision, die keine Verstümmelung ist?

    .

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  90. Neinnein, das hat ... nixmitislamzutun Says:

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    Faktencheck zu „Die Islamdebatte“

    [ Die Scharia, das Islamische Recht – anders gesagt: der Islam – und die Unvereinbarkeit der Scharia mit AEMR und GG kamen bei Maischberger nicht zur Sprache … eine weitere TV-Sendung zum Islam ohne Islam … ]

    Sendung vom 06.06.2018

    Bei Maischberger zu Gaste Jan Fleischhauer, Necla Kelek, Bettina Gaus, Julia Klöckner, Haluk Yildiz

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    Welchen Hintergrund haben das Kopftuch und der verweigerte Handschlag?

    Werden die meisten weiblichen Beschneidungen in islamischen Ländern durchgeführt?

    https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-Die-Islamdebatte-Wo-endet-die-Toleranz-100.html

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  91. yola Says:

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    Ann-Marlene Henning und Mina Ahadi sind neue Botschafter bei Intaktiv – was für eine gute Nachricht.
    In Frankfurt am Main fand am 06.-09.05.2015 der seinerzeitige GA-Kongress statt:

    Genital Autonomy 2015. Myths and Multiple Standards.

    Mythen und unterschiedliche Maßstäbe – der Frankfurter Kongress wurde von GA in Zusammenarbeit mit der seit 2013 bestehenden deutschen Gruppe intaktiv organisiert. Unter den zahlreichen Gästen iwar Marilyn Fayre Milos, Geschäftsführerin und Mitgründerin von NOCIRC (National Organization of Circumcision Information Resource Centers), die aus den USA anreiste. Zu den geladenen Rednern gehörte Mina Ahadi, die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE).

    Am 08.05.2015 sprach Ahadi zur Frage Circumcision of boys in „Islamic countries“: What can be done against it?, was muss jetzt gegen die Beschneidung von Jungen in den sogenannten islamischen Ländern getan werden? Die Rede galt – und gilt – als der unumstrittene Höhepunkt der Konferenz 2015 und wurde, gemeinsam mit Ahadis Lebensleistung, von den Teilnehmern mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt.

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    Genital Autonomy 2015 Myths and Multiple Standards

    Circumcision of boys in „Islamic countries“: What can be done against it? Unumstrittener Höhepunkt der Konferenz war jedoch der Vortrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), die für ihr engagiertes Auftreten für die genitale Unversehrtheit von Mädchen und Jungen im muslimisch geprägten Kulturkreis und ihre mutige Arbeit im Allgemeinen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

    hpd.de/artikel/11702

    intaktiv.de/pm-genital-autonomy-2015/

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    Circumcision of boys in „Islamic countries“: What can be done against it?
    Schluss mit der Kinderbeschneidung – auch in islamisch geprägten Ländern

    Von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), Mai 2015.

    „In meiner Erinnerung ist ein Bild, es ist mehr als 50 Jahre her. Ein kleiner Mann kommt zu uns, schmutzig und selbstbewusst. In der Hand eine Tüte mit einer Rasierklinge. Einige Erwachsene laufen hin und her, die Stimmung ist sehr feierlich. Von dem Zimmer, in dem mein Bruder jetzt ist, werden wir anderen Kinder ferngehalten, plötzlich schreit er auf und dann ist wieder Stille. Er wurde beschnitten. Eine Woche muss er mit einem Tuch herumlaufen statt mit einer Hose, er bekommt viele Geschenke.

    So war unser Leben in dem kleinen Dorf irgendwo in Norden des Iran und bis heute spielt sich diese Zeremonie in jeder Familie mit Jungen so ähnlich ab. Für die meisten Menschen dort war und ist die Kinderbeschneidung hundertprozentig selbstverständlich, so wie die Existenz von Allah, eine Gewissheit und Normalität, die nicht hinterfragt werden darf. Die Zirkumzision ist Sunna und dient dem Seelenheil, ein unbeschnittener Penis ist unrein, ist nicht halal.

    Nicht nur im Iran, sondern in jedem Land, in dem der Islam an der Macht ist oder den Alltag der Familien bestimmt, werden 95 Prozent der Jungen beschnitten. Das war auch im Iran vor fünfzig Jahren so und daran wird sich weltweit nichts ändern, wenn wir weiter schweigen und nichts tun.

    Fast überall auf der Welt gilt die Jungenbeschneidung nicht als Kinderrechtsverletzung, vielmehr ist sie eine religiös motivierte Tradition, das übliche Ritual der Initiation ins Erwachsensein. Die Amputation der Vorhaut gilt als Beitrag zum Kindeswohl, den man sozial oder medizinisch begründet.

    […] Jede medizinisch nicht zwingend notwendige Operation (auch Schönheitsoperation) an Kindern unter achtzehn Jahren, an Jungen wie an Mädchen, muss abgeschafft werden.[…]

    Welche hohe lebenslange Schädigung durch jede Jungenbeschneidung grundsätzlich entsteht wird von unseren Politikern ignoriert, obwohl Forscher wie Morris L. Sorrells zur sensitiven Zerstörung[4] und Morten Frisch zu den negativen Folgen für Ehe und Partnerschaft sehr gründlich aufgeklärt haben.[5]

    Auch auf der Seite PflegeWiki kann sich jeder zu den körperlichen [6] und den psychischen [7] Nachteilen der Jungenbeschneidung informieren. Ich bin mir sicher, dass fast alle Eltern, welche die Berichte der Forscher Sorrells und Frisch oder bei PflegeWiki gelesen haben, zur Beschneidung ihres Sohnes Nein sagen werden. Dass die Beschneidung – genauer gesagt: dass die Genitalverstümmelung – allen Mädchen genau so sehr schadet, wissen wir ebenfalls.[8]

    Die übliche Jungenbeschneidung zerstört 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Ruffini, Vater-Pacini, Merkel und Meissner.[9] Das entspricht nicht dem Wegschneiden der Klitorisvorhaut, das wäre eine FGM vom Typ eins a, sondern durchaus der wesentlich schwereren Verstümmelung Typ eins b, also der Amputation der Klitoris (!) oder einer Labienamputation, das heißt einer FGM Typ zwei.[10]

    Neben dieser sofortigen und irreversiblen körperlichen Schädigung drohen den Kindern, Jungen oder Mädchen, auch bei medikalisierter Durchführung (Krankenhausbeschneidung) die sogenannten Komplikationen wie Infektion, Tetanus, Blutvergiftung, Gewebsnekrose oder Tod.

    Das Wort Beschneidung ist also eine unzulässige Verharmlosung, es geht um eine Verstümmelung und Kinderrechtsverletzung, einerlei ob sie an Jungen oder Mädchen vorgenommen wird.

    Ähnlich verantwortungslos wie die Politiker verhalten sich leider auch viele Kinderärzte und Urologen, sowohl in den sogenannten islamischen Ländern als auch hier in Europa. […]

    Seit dem 70. Deutschen Juristentag Hannover 2014 droht auch in Europa eine Straffreistellung der sogenannten milden Sunna (FGM Typ Ia, Ib, Typ IV). In ihrem Rechtsgutachten empfahl Professorin Dr. Tatjana Hörnle (Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung) den deutschen Juristen und dem Gesetzgeber, die weibliche Genitalverstümmelung Typ eins und Typ vier straffrei zu stellen und den § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren (12).

    Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer wollen ebenfalls die islamische FGM legalisieren, gehen aber einen anderen Weg. Sie fordern, den § 1631d BGB so umzuformulieren, dass er künftig für Jungen wie für Mädchen Gültigkeit hat (13). Die milde Sunna ist jedoch ein medizinisch nicht erforderlicher und deshalb zu verbietender Eingriff. […]“

    exmuslime.com/schluss-mit-der-kinderbeschneidung/

    exmuslime.com/schluss-mit-der-kinderbeschneidung/

    „Referent/innen und Teilnehmer/innen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Finnland, der Türkei, USA, Kanada und dem Iran tauschten sich am 08. und 09. Mai im Haus der Jugend in Frankfurt am Main intensiv zum Thema „Genital Autonomy: Myths and Multiple Standards“ aus. Dabei wurde das grundsätzliche Verständnis deutlich, dass Ethik universell ist […]

    hpd.de/artikel/11702

    .

    Fotos in Frankfurt am Main „Genital Autonomy 2015“ mit Mina Ahadi

    zh-cn.facebook.com/48683938136…na-ahadi/834589719923925/

    .

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