503. Grenzen der Versammlungsfreiheit

Behörden und insbesondere die Stadtverwaltung, stoppen Sie den provokanten Verzehr von Schweinefleisch vor einer Moschee!

„Antrag auf Erteilung einer Sondererlaubnis für öffentliche Straßen und Gehwege gemäß § 18 des Straßen- und Wegegesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen (StrWG NRW)“, mit diesem Formular beantragte am 17.05.2019 der Mönchengladbach steht auf e. V. beim Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach das „Aufstellen von zwei Grills und Getränkestand (kein Alkoholausschank, kein Glas)“ am Standort „Mittelstraße Höhe Moschee“, „alternativer Stand Markt Rheydt“, „Dauer der Nutzung 02.06.2019 ca. 8 bis 16 Uhr)“, Ansprechpartner des rechtsradikalen Vereins ist Dominik Roeseler. Dieser, Mitbegründer von HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten), hatte einst in Mönchengladbach einen Sitz im Stadtrat, erst für Pro NRW, dann parteilos.

Der diesjährige islamische Fastenmonat endet am 4. Juni. Die Stadtverwaltung von Mönchengladbach kann wissen, dass streng praktizierende und sogar etliche säkulare Muslime aller Welt nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang nichts essen oder trinken und dass eine rechtsradikale, Nahrung als Mittel der Provokation einsetzende Demonstration vor einer Moschee, ausgerechnet am vorletzten Tag des Ramadan, eine grobe Störung von muslimischer Besinnung und friedlichem religiösem Gemeindeleben darstellt.

Dass Muslime religiös begründet kein Schweinefleisch essen dürfen, sollten Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und seiner Verwaltung ebenfalls bekannt sein. Bekanntlich befrachten Islam und Judentum das Schwein mit Abscheu und Ekel. Produkte aus Schweinefleisch in die Nähe einer Stätte von frommer Begegnung, Gebet und Andacht zu bringen, das Fleisch als Nichtmuslim sogar vor einer Moschee zuzubereiten, entweiht aus muslimischer Perspektive möglicherweise den Ort, macht ihn vielleicht rituell unrein, jedenfalls will dieses zur Hassbotschaft umfunktionierte gemeinschaftliche Essen gläubige Muslime beleidigen und verhöhnen.

Der rücksichtslose Veranstalter sucht die Provokation bewusst: „Das Thema ist provokant“, „für die Provokation müssten dann Schilder mit Mohammed-Karikatur und Mützen mit Schweinekopf, gibt es günstig bei Ebay, sorgen“ (auf Facebook am 17. Mai um 04:16 Uhr). Über Social Media wird zur Demo eingeladen, dort allerdings sagt man nicht offen Schweinefleischgrillen oder Spanferkelgrillen, sondern spottet: „Motto: irgendwas mit Grillen“, daneben das Emoji des Augenzwinkerns.

In den letzten Tagen wurden im Rheinland volksverhetzende Aufkleber sichtbar, die zur Veranstaltung am 2. Juni einladen: „Wir wollen keine Salafistenschweine – nicht in Mönchengladbach, nicht in Deutschland“. Während die pauschal herabgewürdigten Muslime auf der anderen Straßenseite sozusagen anonym bleiben, verspotten Roeseler und die anderen Aktivisten („Mönchengladbach steht auf“) zwei bekannte Konvertiten namentlich: „Lau und der andere „Vogel“ sind natürlich herzlich zum Spanferkelgrillen (Demo) am 02.06.2019 vor der Ar-Rahman-Moschee auf der Mittelstraße in Mönchengladbach eingeladen“ (16. Mai um 01:23). Die gespielte Gastfreundschaft ist blanker Hohn, denn jedermann weiß, dass zumal ein streng praktizierender Muslim kein Schweinefleisch konsumiert und im Ramadan tagsüber überhaupt nichts isst.

Der Mitmenschen unakzeptabel mit Tieren gleichsetzende Spruch („Salafistenschweine“) ist fünf Jahre alt, wie ZEIT-online am 15.11.2014 berichtete (Nun rufen sie alle paar Minuten „Wir wollen keine – Salafistenschweine!“ Oder sie recken die Faust und grölen „Deutschland, Deutschland!“).

Ein wenig Grundsätzliches zum Thema Essen als Provokation und Verhöhnung einer anderen Ethnie oder Glaubensgemeinschaft.

Die noch lebende älteste deutsche Generation hat die Hungerjahre der frühen Nachkriegszeit erlebt und dürfte ihrerseits als Kind gelernt haben: Mit Nahrung spielt man nicht. Unsere Großeltern hatten Skrupel, auch nur eine Scheibe Brot wegzuwerfen. Auch heutzutage leidet ein Teil der Menschheit an Nahrungsmangel, Hunger, Unterernährung. Für einen Teil der Flüchtlinge dieser Welt, auch für einige Einwanderer nach Europa, ist Hunger ein Fluchtgrund gewesen. Und da verwenden gut ernährte deutsche Rechtsradikale Nahrung nicht, um satt zu werden oder ein angenehmes Geschmackserlebnis zu haben, sondern für ihre Hetze.

Man isst, um zu leben und weil es gut schmeckt, und nicht, um einen anderen Menschen zu ärgern.

Es gibt Muslime, die die islamischen Nahrungstabus und Fastenvorschriften nicht oder nur teilweise einhalten. Doch beispielsweise als Nichtmuslim die altüberlieferten religiösen Tabus und Vorschriften verächtlich zu machen, ist keine Islamkritik, sondern will Muslime beleidigen und ausgrenzen. Mönchengladbach steht auf scheint darüber hinaus die Botschaft senden zu wollen: Wer die islamischen Nahrungstabus und Fastenvorschriften einhält, gehört nicht zur eigentlichen deutsch zu nennenden Bevölkerung, nicht zum deutschen Volk.

Soweit zum Thema Essen als Provokation und Verhöhnung anderer.

Schimpfworte zu benutzen ist erbärmlich, und gehört schon gar nicht in den Bereich seriöser politischer Arbeit.

Das Schwein als starkes Schimpfwort ist der deutschen Sprache leider nichts Unbekanntes, beispielsweise deutsch-nationalistisch gemeint mit einer vorangestellten nichtdeutschen Nationalität oder als Beleidigung von Polizisten („Bullenschweine“).

Exkurs: Schweinemotiv und Antisemitismus

Im Hochmittelalter war die Tiermetapher der „Judensau“ ein Bildmotiv der antijudaistischen christlichen Kunst, das Juden ausgrenzen und möglichst schwer beleidigen wollte, denn die Christen wussten, dass das Schwein im Judentum als unrein gilt und aus religiösen Gründen nicht gegessen werden darf. Im 13. Jahrhundert wurden vor allem in Deutschland hetzerische Spottbilder mit dem Judensaumotiv als Steinrelief oder Skulptur angefertigt und sind leider bis heute an rund 30 Kirchen und anderen Gebäuden zu sehen. Seit dem 15. Jahrhundert druckten Christen das menschenverachtende Motiv in Flugschriften und anderen Druckerzeugnissen ab, mit dem beginnenden 19. Jahrhundert als antisemitische Karikatur. Seit den 1830er Jahren wurden die Schimpfwörter „Judensau“ und „Judenschwein“ verwendet, seit den 1880er Jahren auch „Saujude“. Zur Zeit der Weimarer Republik griffen die, leider immer zahlreicher werdenden, Nationalsozialisten die hasserfüllten Bildmotive und Schimpfwörter auf, um ihre jüdischen Kollegen und Nachbarn zu beleidigen, zu demütigen, zu bedrohen und sie immer weiter aus dem auszugrenzen, was man beispielsweise Deutschtum oder deutsche Volksgemeinschaft nannte, letztlich aus Deutschland.

Wer diese Ausdrücke heute gegenüber Menschen benutzt oder öffentlich über sie äußert, macht sich in Deutschland wegen § 185 Beleidigung strafbar. Eine Meinungsäußerung ist beleidigend, wenn sie dem Opfer den Respekt als gleichwertige Rechtsperson aberkennt, indem sie den ethischen oder sozialen Wert des anderen geringer darstellt, als er tatsächlich ist. In besonders schweren Fällen kommt in Deutschland auch eine Ahndung wegen § 130 Volksverhetzung in Betracht (Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören … die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet …).

Das „Judensau“-Motiv unterstellt eine Nähe zwischen Juden und Tieren, was auf einen angeblichen Mangel an menschlichem Anstand hinweisen will, und unterstreichen möchte, dass Sitte und Tugend lediglich den Christen vorbehalten seien. Allgemeiner gesagt grenzt der Tiervergleich das Opfer aus der Gemeinschaft der Menschen aus, erklärt es zum Unmenschen oder, Jargon der Nazis, zum Untermenschen.

Zurück zum Thema antimuslimisch gemeintes Schweinefleischessen.

Fazit.

Jedes Spalten der Weltbevölkerung, der Bevölkerung der BRD oder der Mönchengladbacher Stadtbevölkerung, zu der selbstverständlich auch die Muslime gehören, ist zu vermeiden.

Das bewusst als Provokation gemeinte Grillen vor einer Moschee, insbesondere von Schweinefleisch und insbesondere im Fastenmonat tagsüber, ist gesetzeswidrige Gewalt. Schweinefleisch vor einer Moschee zu grillen ist nie ein legitimer Bürgerprotest, sondern Beleidigung und Volksverhetzung.

Die Behörden und vor allem die Stadtverwaltung sind aufgefordert, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Demonstration, mindestens an diesem Ort und in dieser Form, zu verhindern.

Herr Oberbürgermeister, Sie haben Post.

Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

13 Antworten to “503. Grenzen der Versammlungsfreiheit”

  1. Karsten Hilchenbach Says:

    .

    Vorbildlich auf den Punkt gebracht, danke, Edward.

    Gruß aus Wachtendonk

    Karsten

    .
    .

    Pig Taboos in the Ancient near East

    Koot van Wyk

    International Journal of Humanities and Social Science Vol. 4, No. 13; November 2014

    http://www.ijhssnet.com/journals/Vol_4_No_13_November_2014/15.pdf

    .
    .

    Früher oder später bekommen die sadistischen Fremdenfeinde bzw. Nationalisten heraus, was den als Gegner etikettierten Fremden bzw. Anderen ekelt, was ihm als besonders scheußlich gilt. Und Juden wie Muslimen gilt bekanntlich das Schwein als tabu, als eine Abscheulichkeit, die nicht berührt werden soll und die als Nahrung selbstverständlich streng verboten ist. Der Xenophobe bzw. Rassist aber will die religiösen Gefühle des Menschen, mit dem er nichts zu tun haben oder den er vertreiben will, möglichst stark verletzen.

    .
    .

    „Unbekannte haben auf dem Baugelände einer Leipziger Moschee ein totes Schwein abgelegt. (…) Bereits 2013 waren nach dem Bekanntwerden der Baupläne für das islamische Gotteshaus blutige Schweineköpfe aufgespießt und Mülltonnen angezündet worden. Muslime essen aus Glaubensgründen kein Schweinefleisch.“

    Totes Schwein auf Moschee-Gelände in Leipzig abgelegt · NRZ · 25.02.2016

    https://www.nrz.de/panorama/totes-schwein-auf-moschee-gelaende-in-leipzig-abgelegt-id11597539.html

    .

    „Radikale Gegner des Islam betreiben schon seit Längerem eine besonders perfide Art, ihrer Abneigung Ausdruck zu verleihen: Sie legen Teile von Schweinen an heilige Stätten oder solche, die es werden sollen – Körperteile von Tieren, die in der muslimischen Kultur als unrein gelten. (…) Am frühen Samstagmorgen wurde jetzt in Gelsenkirchen ein weiterer Vorfall bekannt, bei dem es offenbar darum ging, religiöse Gefühle zu verletzen.“

    Unbekannte legen Schweinefüße vor Moschee · welt ·12.03.2016

    https://www.welt.de/vermischtes/article153226049/Unbekannte-legen-Schweinefuesse-vor-Moschee.html

    .

  2. 1+1=2 Says:

    Der xenophobe Hassprediger Dominik Roeseler trägt den schlimmen aktuellen Aufkleberspruch “ Wir wollen keine Salafistenschweine “ auch mal aufgedruckt auf dem T-Shirt

    Roeseler schrieb seinen beleidigenden Post nach dem Angriff auf die Tochter von Bläck-Fööss-Mitglied Gino Trovatello

    https://www.express.de/koeln/pro-nrw-vize-roeseler-verhoehnt-verpruegelte–blaeck-foeoess–tochter-aufs-uebelste-23495072

  3. Cees van der Duin Says:

    .

    Wie kam es zum Grundgesetz?

    Das Grundgesetz hat Geburtstag – es wird 70 Jahre alt. Von Frank Bräutigam, ARD-Rechtsexperte | tagesschau | 20.05.2019

    https://www.tagesschau.de/faktenfinder/kurzerklaert/grundgesetz-historie-verfassung-101.html

    70 Jahre Grundgesetz – Unsere lebendige Verfassung | SWR

    Frank Bräutigam, ARD

    … An den Beratungen im Gebäude der Pädagogischen Akademie in Bonn sind prominente Köpfe aus dem Südwesten beteiligt: der spätere Bundespräsident Theodor Heuss, der mit der Kasseler Juristin Elisabeth Selbert um die Gleichberechtigung streitet, der Tübinger Rechtswissenschaftler und Politiker Carlo Schmid, der Ludwigshafener Anwalt Friedrich Wilhelm Wagner und der rheinland-pfälzische Justizminster Adolf Süsterhenn. …

    https://www.swr.de/geschichte/70-jahre-grundgesetz-unsere-lebendige-verfassung/-/id=100754/did=23785554/nid=100754/1jrssmb/index.html

    bpb

    Grundgesetz und Parlamentarischer Rat

    https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/grundgesetz-und-parlamentarischer-rat/

    Von den Londoner Empfehlungen zum Grundgesetz

    Manfred Görtemaker

    https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/grundgesetz-und-parlamentarischer-rat/38975/kurzueberblick

    .

  4. Edward von Roy Says:

    „Schwein: Das ist ein Tier, eines, das als sehr sensibel gilt. Und ein Schimpfwort, eine Beleidigung – in der deutschen Sprache eine der kräftigsten. Auch das war gemeint, als in der Nacht zum vergangenen Sonntag bisher Unbekannte einen abgetrennten Schweinekopf vor der Moschee der Potsdamer Al-Farouk-Gemeinde deponierten, der einzigen Moschee in ganz Brandenburg. Es war nicht die erste Tat dieser Art in den vergangenen Jahrzehnten. In der Nacht zum 20. April 1992 – also dem Tag, an dem Hitler 1889 geboren wurde – warfen Neonazis eine Schweinekopfhälfte in den Vorgarten der Erfurter Synagoge. Genau einen Monat später (…)

    Wer tote Schweine, Schweinehälften oder Schweineköpfe vor Synagogen oder Moscheen ablegt, will Juden oder Muslime beleidigen. Er weiß sehr genau, dass er die größtmögliche Verletzung zufügt. Wenn er den Taburaum angreift, weiß er, dass er den Gegner dort trifft, wo er wehrlos, hilflos, ungeschützt, quasi nackt ist. Mehr noch: Der aggressive Akt des Deponierens ist die Abkürzung eines weit aggressiveren Akts der zwar nicht vollzogen, aber unmissverständlich angedeutet wird. Der Jude oder Muslim wird gewaltsam und offen demütigend mit dem Tier, das er ablehnt oder verabscheut, konfrontiert. Er wird körperlich auf es gestoßen. Das Tabu wird zerstört und der Jude oder Muslim muss dabei gewissermaßen zusehen. Und in der Zerstörung des Tabus ist virtuell die Zerstörung der Person angelegt – wie so oft in dieser Praxis der Grenzüberschreitung: als Probe, pars pro toto. Nur eine Andeutung. Die Tat enthält sie zwar schon, wer die Andeutung aber macht, kann sich darauf herausreden, im Grunde nur ein wenig gestichelt zu haben. (…)

    Gegen eine Denkweise, die gezielt den Taburaum von Andersgläubigen und Andersdenkenden angreift, sind offenbar auch historisch gebildete Menschen nicht gefeit. Etliche Vergangenheiten sind nicht vergangen.“

    Mensch oder Schwein. Die niedere Lust an Tabubrüchen · Thomas Schmid · 05.10.2016

    http://schmid.welt.de/2016/10/05/mensch-oder-schwein-die-niedere-lust-an-tabubruechen/

    ·

    Das Schweinesystem · Von Thomas Schmid · WELT · 06.10.2016

    https://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article158583807/Das-Schweinesystem.html

    ·

    Thomas Schmid (* 6. Oktober 1945 bei Leipzig ist ein deutscher Journalist und war Herausgeber der Tageszeitung Die Welt. In den 1960er Jahren gehörte er zur Westdeutschen Studentenbewegung, in den 1970er Jahren zur Sponti-Szene, in den 1980er Jahren zu den Politikern der Grünen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schmid_(Journalist,_1945)

  5. رمضان مبارك Ayez un Ramadan heureux et paisible ! Says:

    Paris 2010 – Stadt verbietet Party „Saucisson-Pinard“

    Im heute überwiegend von Einwanderern aus Schwarzafrika und dem Maghreb bewohnten Stadtviertel (quartier) La Goutte d’Or wollte „Sylvie François“ (un pseudo) eine Party mit viel Wurst und Wein veranstalten.

    Hinter dem Pseudonym standen Gruppen aus dem rechtskonservativen bis rechtsextremen Spektrum wie Bloc identitaire (mittlerweile firmierend als Les identitaires) und Riposte laïque.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ap%C3%A9ritif_g%C3%A9ant#Ap%C3%A9ro_saucisson-pinard

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Riposte_la%C3%AFque#Affaire_%C2%AB_Sylvie_Fran%C3%A7ois_%C2%BB_et_%C2%AB_ap%C3%A9ro_saucisson-pinard_%C2%BB

    „Am Tag ihres Gebets sollen die Muslime mit dem verbotenen Schweinefleisch und Alkohol vor den Moscheen herausgefordert werden. Die Rechtsextremisten wollen so gegen eine „Islamisierung“ demonstrieren, die ihnen als Feindbild für ihre xenophobe Hasskampagne dient.“

    Von Rudolf Balmer, taz, 17.0 6. 2010.

    http://www.taz.de/!5140818/

    PP = La préfecture de police, die Polizeipräfektur

    https://de.wikipedia.org/wiki/Polizeipr%C3%A4fektur

    La PP a justifié sa décision après avoir entendu les organisateurs et „en raison de ses conditions d’organisation, du lieu, du jour et de l’horaire retenu, ainsi que des projets de contre-manifestations qui sont apparus en réaction“.

    „Cet événement de voie publique est créateur de risques graves de troubles à l’ordre public“, a précisé la PP.

    La préfecture interdit le controversé „apéro saucisson et pinard“ | france24 | 15.06.2010, 16.06.2010

    https://www.france24.com/fr/20100615-prefecture-interdit-controverse-apero-saucisson-pinard-goutte-or-paris-xviii

    Der Ausländeranteil liegt zurzeit bei etwa 30 %, der Einwandereranteil bei über 50 %, vor allem Einwanderer aus dem Maghreb und Schwarzafrika sind stark vertreten. Die Gegend um den boulevard Barbès und die rue de la Goutte d’Or im Südwesten des Viertels, die im allgemeinen Sprachgebrauch mit der Goutte d’Or gleichgesetzt wird, ist wegen der vielen afrikanischen Einwanderer und ihrer speziellen Subkultur als quartier africain, petite Afrique oder petit Sénégal bekannt. Gleichzeitig ist sie wegen verschiedener sozialer Probleme als zone urbaine sensible ausgewiesen. Der Platz vor der Metro-Station Château Rouge ist für seinen exotisch anmutenden afrikanischen Markt bekannt.

    Im Sommer 2010 erregten muslimische Bewohner landesweites Aufsehen, die mangels Gebetsräumen auf der rue Myrha auf offener Straße beteten [ein veritabler Gebetsdschihad], die deshalb während des Freitagsgebets für den Verkehr gesperrt wurde. Konservative Politiker sahen hierin eine Verletzung des Laizismus, die Rechtspopulistin Marine Le Pen verglich diesen Zustand mit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkrieges. Der sozialistische Bezirksbürgermeister Daniel Vaillant verteidigte das Verhalten der Gläubigen und setzte den Bau einer Moschee in Gang [hat sich also erpressen lassen].

    https://de.wikipedia.org/wiki/Goutte_d%E2%80%99Or

    Les Identitaires (connus un temps sous le nom de Bloc identitaire – Mouvement social européen) est un parti politique français, le plus souvent classé à l’extrême droite de l’échiquier politique.

    Directeurs nationaux
    Fabrice Robert
    Jean-David Cattin

    Positionnement
    Droite à extrême droite

    Mouvement de jeunesse
    Génération identitaire

    Idéologie
    Identitarisme
    Nouvelle Droite
    Populisme de droite
    Ethno-différentialisme

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Les_Identitaires

    Fabrice Robert, né le 28 octobre 1971 à Orléans, est un militant politique français, responsable du Bloc identitaire, devenu Les Identitaires.

    Avec Christine Tasin et Pierre Cassen, rédacteur en chef de Riposte laïque, il organise, le 18 décembre 2010 à Paris, les « assises de l’islamisation ». Cette initiative intervient après qu’il a rassemblé 800 personnes pour un « apéro saucisson pinard » le 18 juin de la même année place Charles-de-Gaulle ; ce rassemblement était initialement prévu quartier de la Goutte-d’Or, à forte concentration musulmane, mais la préfecture de police de Paris a invoqué de possibles troubles à l’ordre public pour le faire interdire.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Fabrice_Robert

  6. Cees van der Duin Says:

    Nein zu einem Grillfest des Hasses. Hasserfülltes Grillen von Schweinefleisch vor einer Moschee ist allgemein menschenverachtend. Denn ob es bei den Opfern von nationalistischer Hetze um Buddhisten, Hindus oder Bahai gehe, um Juden, Christen oder Muslime, niemand darf mutwillig das religiöse Gemeindeleben irritieren oder Menschen beim Beten stören. Der Grill-Standort darf nicht genehmigt werden, hoffentlich handelt die Stadt Mönchengladbach endlich.

    „Von dort aus ziehen wir als Demozug vor die sich im (Um-) Bau befindendeMoscheeund grillen Würstchen sowie ein Spanferkel am Spieß“

    Aha, die Fremdenfeinde und Rassisten aus Mönchengladbach nennen den dritten Mann: Ignaz Bearth (* 1984) aus der Schweiz.

    Der erfolglose Pegida-Ableger PEGIDA Schweiz wurde am 9. Januar 2015 in Zürich gegründet. Bearth trat am 16. Januar als dessen Sprecher zurück. Die Schweizer Bundesanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen Beleidigung eines fremden Staates bekannt gegeben, eröffnete aber in der Folge kein Strafverfahren gegen Bearth. Er hatte auf Facebook die deutsche Bundeskanzlerin und die Bundesregierung als die «wahren Nazis in Berlin» bezeichnet.

    2015 trat er in Linz, in Wien, Weil am Rhein und in Dresden als Redner auf Pegida-Veranstaltungen ausserhalb der Schweiz auf.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Bearth

    Gestern veröffentlicht, Link hier selbstverständlich nicht durchklickbar:

    “ Zudem hat der Kampf gegen die Salafisten hier eine gewisse Tradition. Viele erinnern sich positiv daran, dass 2010 bis 2012 in Eicken und 2014 auf dem Alten Markt die „Hassprediger“ Pierre Vogel und Sven Lau erfolgreich vertrieben wurden.

    Aus diesem Grund wird es am Sonntag, den 02.06.2019 um 14.00 Uhr eine Kundgebung mit Demozug geben. Wir treffen uns vor dem HBF in Mönchengladbach-Rheydt. Auswärtige beachten bitte, dass Mönchengladbach die einzige Stadt in Deutschland mit zwei Hauptbahnhöfen ist. Also nicht zum HBF nach Mönchengladbach, sondern nach Rheydt reisen. Von dort aus ziehen wir als Demozug vor die sich im (Um-) Bau befindende Ar-Rahman-Moschee auf der Mitttelstraße und grillen Würstchen sowie ein Spanferkel am Spieß. Gestärkt und gesättigt geht es weiter auf den Marktplatz, auf dem wir eine LKW-Bühne mit großer Soundanlage aufbauen. Es sind drei Reden, also nicht zu viel und nicht zu wenig, von Edwin Wagensveld, Dominik Roeseler und Ignaz Bearth geplant.

    Neben der Mobilisierung über die sozialen Netzwerke werden auch 4.500 Aufkleber im gesamten Stadtgebiet verteilt – bei Bedarf auch gerne mehr. “

    youtube GVAdi-VK5a0

    facebook MGstehtauf

    .
    .

    Auch Edwin Wagensveld war mit dabei, der deutschen Pegida-Anhängern besser als „Ed der Holländer“ bekannt ist. Der gebürtige Niederländer Wagensveld lebt seit vielen Jahren in Deutschland, ist häufiger Gast in Dresden und hat Pegida nach deutschem Vorbild in den Niederlanden aufgebaut.

    Von Günther Lachmann | Pegida, europaweite Ausbreitung eines Aufbegehrens | welt | 17.01.2016

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article151089628/Pegida-europaweite-Ausbreitung-eines-Aufbegehrens.html

    .

    Die beiden Rechtsextremisten Edwin Wagensveld („Pegida Nederland“) und Ignaz Bearth (Pegida Schweiz“) sollten in Mönchengladbach auch auf dem Marktplatz von Rheydt nicht auftreten dürfen, erst recht nicht vor einer Moschee.

    Hoog de algemene mensenrechten. Nooit meer Nationaal Socialisme, nee tegen nationalisme en racisme.

  7. Cees van der Duin Says:

    .
    .

    TPO ThePostOnline 04.06.2018 | Unautorisierte eigene Übersetzung ins Deutsche

    .

    Rechter zegt neen tegen Pegida-barbecue Utrecht Richter sagt Nein zu Pegida-Barbecue in Utrecht

    De voorzieningenrechter in Utrecht heeft maandag in een kort geding de demonstratie van Pegida op de stoep van de Sayidina Ibrahim-moskee in Kanaleneiland later op de dag verboden. Volgens de rechter heeft de burgemeester goed gehandeld. Im Laufe des Tages und mit einem Eilverfahren in Utrecht verbot der Richter die Demonstration von Pegida vor der Tür der Sayidina Ibrahim-Moschee in Kanaleneiland. Dem Richter zufolge hat der Bürgermeister angemessen und verhältnismäßig gehandelt.

    De groep had speklapjes willen braden op de stoep van de moskee. Burgemeester Jan van Zanen vindt dit, in overleg met de politie en justitie, onverantwoord. Al eerder stak hij een stokje voor eenzelfde protestbijeenkomst bij de Ulu-moskee in de wijk Lombok. Ook in andere steden zijn vergelijkbare bijeenkomsten verboden. Die Gruppe hatte Speck auf dem Bürgersteig vor der Moschee braten wollen. Bürgermeister Jan van Zanen findet dies, in Absprache mit Polizei und Justiz, unverantwortlich und unverantwortbar. Zuvor hatte er das gleiche Protesttreffen in der Ulu-Moschee im Stadtteil Lombok untersagt. Ähnliche Treffen sind auch in anderen Städten verboten.

    Pegida wil juist op een plek staan waar zij duidelijk hun mening kunnen laten horen en zien. Voorman Edwin Wagensveld: “Als je tegen de gemeente demonstreert, ga je ook niet bij een ziekenhuis staan.” Dan ga je naar de rechtbank, grapte de rechter. Pegida möchte bewusst an einem Ort auftreten, an dem sie ihre Meinung eindeutig hören und zeigen kann. Sprecher Edwin Wagensveld: „Wenn Sie gegen die Gemeinde demonstrieren, werden Sie auch nicht vor einem Krankenhaus stehen.“ Dann gehen Sie doch vor Gericht, merkte der Richter an.

    Volgens hem heeft de burgemeester terecht de aanvraag afgekeurd. Van Zanen is bang voor wanordelijkheden. Het is ramadan, het is druk rond de moskee omdat het avondgebed plaatsvindt. Jongeren uit de buurt en andere wijken zagen het roosteren van varkensvlees als een ernstige provocatie. Zij zouden uit zijn op een conflict. Ook waren er geluiden van andere tegendemonstraties. De omgeving was voor de politie slecht te controleren. Daarom wilde de burgemeester geen risico’s nemen. De rechter steunt hem hierin. Ihm zufolge hat der Bürgermeister den Antrag zu Recht abgelehnt. Van Zanen hat Angst vor einer Störung der öffentlichen Ordnung. Es ist Ramadan, es ist rund um die Moschee viel los, weil das Abendgebet stattfindet. Junge Leute aus der Nachbarschaft und anderen Gegenden sahen das Grillen von Schweinefleisch als ernsthafte Provokation an. Sie sind [deshalb] verärgert und konflikthaft gestimmt. Zudem waren Gerüchte von weiteren Gegendemonstrationen aufgekommen. Die [nähere] Umgebung war für die Polizei nur schwer zu kontrollieren. Deshalb wollte der Bürgermeister kein Risiko eingehen. Der Richter unterstützt ihn dabei.

    Behalve in Utrecht zijn er ook demonstraties aangevraagd in vier andere steden. In Arnhem en Gouda is de groep eveneens niet welkom op de door hem gewenste plek. In Rotterdam mag de groepering donderdag wel voor de Laleli-moskee gaan staan. Den Haag heeft nog geen beslissing genomen. Neben Utrecht wurden in vier weiteren Städten Demonstrationen geplant. Auch in Arnhem und Gouda ist die Gruppierung am gewünschten Ort nicht willkommen. In Rotterdam darf die Gruppe am Donnerstag vor der Laleli-Moschee stehen. Den Haag hat noch keine Entscheidung getroffen.

    Pegida wil vanaf nu voor elke moskee in het land afzonderlijk en na elkaar een aanvraag voor een protest gaan indienen. Von nun an möchte Pegida für jede Moschee im Land einen eigenen Protestantrag stellen.

    Pegida wil moslims gaan pesten door BBQ’s te organiseren bij moskeeën tijdens ramadan. Pegida will Muslime provozieren und mobben, indem sie während des Ramadan Grillabende vor Moscheen organisiert.

    Q u e l l e

    Rechter zegt neen tegen Pegida-barbecue Utrecht

    (Burgemeester vindt demonstratie bij moskee onverantwoord)

    ThePostOnline (TPO), Redaktion, am 04.06.2018 17:02

    https://regio.tpo.nl/2018/06/04/rechter-zegt-neen-tegen-pegida-barbecue-utrecht/

    https://theworldnews.net/nl-news/rechter-zegt-neen-tegen-pegida-barbecue-utrecht

    .
    .

    Pegida wil nog een keer demonstreren voor Ulu-moskee

    (Pegida wil de demonstratie die vrijdagavond door burgemeester Jan van Zanen werd beëindigd nog een keer overdoen.)

    NU.nl (Sanoma) 06.10.2018

    Dat laat de anti-islambeweging weten via Facebook. Ze zeggen net zo lang door te gaan tot ze de omstreden film bij de Ulu-Moskee kunnen laten zien.

    Vrijdagavond wilde Pegida op het Moskeeplein in Lombok op een groot doek een film laten zien die volgens hun „het ware gezicht van de Islam“ toont. Volgens de gemeente waren er zo’n honderdvijftig mensen op de been.

    Vlak na aanvang van de demonstratie werden de aanhangers van de anti-islambeweging bekogeld met onder andere eieren, tomaten, glas en vuurwerk. Hierop besloot de burgemeester om de demonstratie vroegtijdig te beëindigen.

    De politie was met paarden ter plaatse om de situatie onder controle te houden.

    (…) Andere aangekondigde demonstraties, die eerder deze week zouden plaatsvinden in Rotterdam en Den Haag, zijn niet doorgegaan.

    Afgelopen zomer werd een demonstratie van Pegida bij de Ulu-moskee verboden door de gemeente. De actiegroep wilde toen speklapjes barbecuen tijdens de ramadan. Ook de rechter besloot de actie te verbieden.

    https://www.nu.nl/utrecht/5499701/pegida-wil-nog-keer-demonstreren-ulu-moskee.html

    .
    .

    Demonstratie Pegida met ’schokkende beelden‘ voor Enschedese moskee verloopt rustig

    rtv Oost 01.10.2018

    De extreemrechtse beweging Pegida heeft vanavond in Enschede gedemonstreerd. Zo’n twintig leden van Pegida hebben twee uur lang voor de moskee in de Tweede Emmastraat gestaan. „Om het ware gezicht van de islam te tonen“, schreef voorman Edwin Wagensveld op Twitter.

    Tientallen politieagenten waren aanwezig om de demonstratie rustig te laten verlopen. De straat en omgeving waren hermetisch afgesloten en de politie controleerde iedereen in de omgeving. (…)

    Op een groot scherm toonde de extreemrechtse beweging beelden van onthoofdingen, verkrachtingen, dierenleed en andere video’s van de groepering IS. Zo wilde Wagensveld ‚het ware gezicht van de islam tonen‘. „Dingen die je normaal niet op televisie ziet“, beschrijft de voorman.

    De gemeente Enschede was vooraf op de hoogte van de demonstratie en de getoonde beelden. Toch wilde en kón de gemeente deze actie niet verbieden. (…)

    Pegida heeft vaker in Enschede actie tegen de islam gevoerd. Zo werden er op de bouwgrond van de nieuwe moskee kruizen geplaatst en de grond ‚ingewijd‘ met varkensbloed.

    https://www.rtvoost.nl/nieuws/299632/Demonstratie-Pegida-met-schokkende-beelden-voor-Enschedese-moskee-verloopt-rustig

    .
    .

  8. Edward von Roy Says:

    .

    Von: Polizei Mönchengladbach 28.05.2019 – 15:49

    POL-MG: Staatsschutz Mönchengladbach ermittelt

    Mönchengladbach (ots)

    Am heutigen Morgen wurde gegen 9 Uhr durch einen Mitarbeiter der Moschee an der Mittelstraße in Rheydt bekannt, dass man auf dem dortigen Gelände einen abgetrennten Schweinekopf aufgefunden habe.

    Vor Ort bestätigten sich diese Angaben: An einem Nebengebäude der Moschee stellten die Polizisten einen abgetrennten Schweinekopf und ein fremdenfeindliches Symbol fest.

    Der Staatsschutz hat die ersten Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Telefonnummer [ … ]. (…)

    Rückfragen von Journalisten bitte an:

    [ Polizei Mönchengladbach ]
    [ Pressestelle ]

    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/4283196

    .
    .

    Abgeschnittener Schweinekopf vor Moschee in Mönchengladbach gefunden

    ( Mönchengladbach Unbekannte haben vor einer Moschee in Mönchengladbach einen abgetrennten Schweinekopf abgelegt. Außerdem hinterließen sie unter anderem ein Hakenkreuz. Nun ermittelt der Staatsschutz. )

    Von Gabi Peters · RP · 28.05.2019 um 16:52 Uhr

    An einer marokkanischen Moschee im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt (…) [ist] am Dienstagmorgen ein abgetrennter Schweinekopf (…) gefunden worden. (…) An einem Nebengebäude der Moschee fanden die Polizisten nicht nur den abgetrennten Schweinekopf, sondern auch fremdenfeindliche Symbole, darunter ein Hakenkreuz. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. (…)

    Für den kommenden Sonntag hatten Rechtspopulisten schon vor Wochen eine Kundgebung und einen Demonstrationszug vor die Moschee angekündigt. Ob es einen Zusammenhang mit dem jetzigen Vorfall gibt, kann die Polizei noch nicht sagen. (…)

    https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/blaulicht/moenchengladbach-abgeschnittener-schweinekopf-an-moschee-gefunden-staatsschutz-ermittelt_aid-39100121

    .
    .

    Von MSSQ Mönchengladbach stellt sich quer · MSSQ vor 1 Std. · 28.05.2019

    +++ Rassistischer Anschlag auf Moschee +++

    Scheinbar in der Nacht zu Heute gab es einen rassistischen Anschlag auf eine Mönchengladbacher Moschee. Mitten im Ramadan hinterließen mutmaßlich Neonazis literweise Schweineblut und zerteilte Schweineköpfe auf der Erweiterungsbaustelle der Moschee. Getroffen hat es die Ar-Rahman Moschee auf der Mittelstraße. Seit Wochen macht Dominik Roeseler (Mönchengladbach steht auf, ehemals Pro NRW, ehemals HoGeSa), Stimmung gegen diese Moschee. Die Rechtsextremen von „Mönchengladbach steht auf“ werden am kommenden Sonntag vor der Moschee und im Stadtteil Rheydt demonstrieren. Das Grillen eines Spanferkels vor der Moschee wurde ihnen untersagt.

    Wir fordern von der Polizei NRW Mönchengladbach eine Neubewertung der rechten Demonstration! Die Gefahrenlage stellt sich nun als eine komplett andere dar. Es kann nicht sein, das nach diesen Vorfällen auch noch eine rechte Demonstration, besucht von zahlreichen gewaltbereiten Menschen, Rechtsextremen und organisierten Neonazis, an dem betroffenen Haus vorbeiziehen kann.

    Wir fordern die Mönchengladbacher Politik zu einem klaren Statement auf!

    ( unterzeichnet von ) Frank Boss MdL Jochen Klenner Gülistan Yüksel – Mitglied des Bundestages Hans-Willi Körfges MdL Andreas Terhaag MdL Felix Heinrichs HP Schlegelmilch

    _ttps://www.facebook.com/MGstelltsichquer/posts/2366234156732544?__xts__[0]=68.ARDZJAwE80mjev2ruE_i3daQUjGQUPC6KHZd1VKfUAZGPgqlMfbOZU3lWpJ1_ghnkqR3RmWdTiRJ_b4NS3mvkXXv34baY9IsTqrh87jX1vGCkqXllT6IA6zYHZre_IsR9Lb9wUE2hJqMWExHeUKNvIQKDYWMPpY8g7BsPW0_OCUzPdYN2mtDOR9Qeh6aWdENFqdelnQBkOuoN8nQjuqt21lbGDC-n3kqwx6mmUxyqJ_vGeD57uNG-mFNz9s5eGvrHveIcfaA2nUDaKAGMgKvvpc7SOjW8JOKUsWLeBb6CHAONj9r4YhJMT23FNBXxkzEHIkTn0bIct9au_h5JDVpRE650Q&__tn__=-R

    .

  9. Cees van der Duin Says:

    Eine Moschee in Nordenham im Landkreis Wesermarsch […] wurde in der Nacht zum Montag Schweinefleisch vor das Gebäude geworfen

    10.09.2018, 17:38 Uhr | dpa

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_84425424/niedersachsen-unbekannte-beschmieren-moschee-und-werfen-schweinefleisch.html

    .

    Nordenham […] Die Täter beschmierten die Moschee mit einem islamophoben Schriftzug. Außerdem warfen sie diverse Schweinefleischprodukte vor das Gotteshaus. […]

    Die unbekannten Täter besprühten sie mit dem Schriftzug „Moschee nein danke!“. […] Zusätzlich wurden diverse Lebensmittel aus Schweinefleisch vor die Moschee geworfen […]

    NWZ 11.09.2018

    https://www.nwzonline.de/wesermarsch/blaulicht/nordenham-fremdenfeindlichkeit-in-nordenham-moschee-mit-farbe-und-schweinefleisch-attackiert_a_50,2,1827270988.html

    ::

    La mosquée de Montauban profanée avec des têtes de porc

    La maire UMP Brigitte Barèges a condamné „fermement cet acte odieux et blasphématoire à l’endroit de la communauté musulmane, en pleine période de ramadan de surcroît“.

    Le Monde avec AFP 01.08.2012

    https://www.lemonde.fr/societe/article/2012/08/01/la-mosquee-de-montauban-profanee-avec-des-tetes-de-porc_1741143_3224.html

    .

    Profanation de la mosquée de Montauban : deux têtes de cochon déposées à l’entrée

    — 01.08.2012

    Deux têtes de cochon ont été découvertes tôt mercredi devant la mosquée de Montauban, une profanation qui soulève l’indignation de la communauté musulmane en plein ramadan.

    https://www.liberation.fr/societe/2012/08/01/profanation-de-la-mosquee-de-montauban-deux-tetes-de-cochon-deposees-a-l-entree_836981

    ::

    Wikipédia

    Profanation à la tête de porc

    La profanation à la tête de porc est un type de profanation consistant en l’exhibition d’une tête de cochon dans ou à proximité de lieux culturels, cultuels ou administratifs liés, ou prétendument liés, à une culture excluant le porc de ses règles alimentaires.

    Ce sont ainsi généralement les religions musulmane et judaïque qui sont visées, et par extension les cultures, peuples ou pays qui leur sont prétendument liés comme les cultures musulmane et juive, les Arabes, les Juifs, les pays arabes ou encore Israël.

    Pratique en France

    2012 Amboise — Construction d’une mosquée
    2012 Montauban — Durant le Ramadan
    2013 Dijon
    2013 Narbonne — Construction d’une mosquée
    2013 Montauban — Durant le Ramadan
    2013 Hazebrouck
    2013 Corse
    2014 Blois
    2014 Ambérieu-en-Bugey — Construction d’une mosquée
    2014 Pontarlier
    2014 Mayotte — Réveillon de la Saint-Sylvestre

    Pratique à l’étranger

    De tels actes ont pu aussi avoir lieu à l’étranger comme à Belfast en Irlande en 2014, ou encore à Stockholm en Suède en 2013. Des cas ont aussi été recensés aux États-Unis (comme à Philadelphie en décembre 2015). Ces derniers ciblaient des communautés musulmanes.

    La communauté juive a elle aussi été la cible de ces attaques comme à Rome, en Russie ou encore en Lituanie.

    Précédent dans l’histoire

    Ces actes ne sont pas sans rappeler la Judensau (littéralement en allemand : « Truie des Juifs ») qui vise à travers divers représentations à assimiler les juifs aux porcs; mais aussi les profanations du temple de Jérusalem par Antiochos IV à travers des sacrifices de porc à l’intérieur du lieu de culte.

    De tels actes ont pu être réalisés au XXe siècle comme le 6 avril 1939 lorsqu’une tête de porc fut déposée devant une synagogue à Londres.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Profanation_%C3%A0_la_t%C3%AAte_de_porc#Pratique_%C3%A0_l'%C3%A9tranger

  10. Karsten Hilchenbach Says:

    Auf facebook von: DIE LINKE. Mönchengladbach · 4 Std. · 29.05.2019

    Wir schließen uns der Forderung von Mönchengladbach stellt sich quer – MSSQ nach einer Neubewertung der rechten Demonstration an!

    (…) Die Provokationen von Dominik Roeseler und seinem Verein ‚MG steht auf‘ sind ein Angriff auf alle Muslime und keine kritische Auseinandersetzung mit einzelnen Gruppierungen die den Islam fundamentalistisch auslegen. Die nun geplanten Plakate mit Mohammed-Karikaturen mögen von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, aber im Kontext des Anschlages mit [einem anonym vor der Moschee niedergelegten Schweinekopf] und Blut sind sie Teil einer rechtsextremistischen Strategie zum Anheizen einer ausländerfeindlichen Stimmung. Schon Roeselers Ankündigung kurz vor Ende des Ramadan vor einer Moschee ein Spanferkel [zu] grillen, bereitet den Boden für solche Anschläge wie gestern (…) schafft ein Klima (…)

    Da erinnern wir an den 29. Mai 1993: Heute vor 26 Jahren starben fünf Menschen beim Brandanschlag von Solingen. Ein halbes Jahr davor verbrannten 3 Menschen in Mölln. Damals sagte Richard von Weizsäcker klar, dass die Morde keine vereinzelten Taten sind, sondern aus einem rechtsextremistisch erzeugten Klima stammen, sie kommen nicht aus dem Nichts.

    Genau dies Klima erleben wir seit Jahren erneut. (…)

    (TS für Partei und Fraktion)

    h t t ps://www.facebook.com/DIELINKEMG/photos/a.449474851897991/1241554632690005/?type=3&theater

    _

    Von: SPD Mönchengladbach · 5 Std. · 29.05.2019

    Erklärung der SPD Mönchengladbach zum Angriff auf die Moschee an der Mittelstraße

    Am Dienstag haben bislang Unbekannte die Moschee an der Mittelstraße in Rheydt mit einem abgetrennten Schweinekopf und fremdenfeindlichen Symbolen attackiert. Dazu erklären Gülistan Yüksel – Mitglied des Bundestages und Unterbezirksvorsitzende, Felix Heinrichs, Fraktionsvorsitzender und Hans-Willi Körfges MdL für die SPD Mönchengladbach:

    „Wir sind entsetzt und angewidert von dieser feigen und abartigen Attacke auf die Moschee an der Mittelstraße. Solche respektlosen und rassistischen Angriffe auf ein friedliches Miteinander in unserer Stadt können wir nicht tolerieren. (…)

    Es ist für uns offensichtlich, dass es einen Zusammenhang mit der für Sonntag geplanten rechtsextremen Demonstration von Dominik Roeseler gibt. Roeseler selbst wollte ursprünglich direkt vor der Moschee ein Spanferkel braten. Diese gezielte Provokation hat nichts mit politischer Meinungsäußerung zu tun (…) ! Wir verurteilen daher sowohl die Tat von Dienstag als auch die geplante Demonstration am kommenden Sonntag. (…) Die SPD-Landtagsfraktion hat bereits im Innenausschuss einen mündlichen Bericht zu der Tat angefordert und wird dem Vorfall nachgehen.

    Alle Mönchengladbacher (…) sind aufgerufen, ein deutliches Zeichen gegen diese Art des offenen Hasses zu setzen und sich der Gegendemonstration des breiten Bündnisses Mönchengladbach stellt sich quer – MSSQ anzuschließen. Mönchengladbach ist eine weltoffene und tolerante Stadt. Dieser Anspruch muss auch für alle Gotteshäuser und Vereinigungen jedweder Religion gelten.“

    h t t ps://de-de.facebook.com/spdmg/posts/1031472253723379?__xts__[0]=68.ARCwIjKs_7g67WHIriKfN6G4wQ–b_U3AiyYpT0D2NsdxvdGjPZjFzPo2Gz7yYo82ziEP4H7if3R7NhjiWQHlj6eS6dNKgqKIk_wmN_r3Xk60LEGHPXdoyVi2bIGGOQKg0XulAgH4lQgiAq9t6FOljgQU_v_Zn2Qo7jhU5G1qY3ot_TTC5YlMHCoYnpCXxDhxUOC8w3iwvteaJYDYWsYBEgVS3ZFGFJBP_FkP4n2uKyU3zmTSRe7kloTzuRumcsp513GdgMMLJelmCFKopdUq3GG7qQeoKCTMlB_Ihu7-gcUfjMVdx48DkZ6MWXB0ktx0vQR3hA7Ap0vfibyJEz8DA&__tn__=-R

  11. Edward von Roy Says:

    Zu lesen bei bnr Blick nach rechts am 29.05.2019

    Anschlag mit Schweinskopf und Hakenkreuz

    ( Mönchengladbach – Wenige Tage vor einem rechtsextremen Aufmarsch gegen eine Moscheegemeinde im Stadtteil Rheydt hat es eine islamfeindliche Aktion gegen deren Gebäudekomplex gegeben. )

    (…)

    Zwischenkundgebung mit Würstchen-Grilllen

    Mönchengladbach steht auf“ schrieb dazu auf der eigenen Facebook-Seite im ironischen Ton: „Wer macht denn sowas? […] Aber prinzipiell begrüßen wir natürlich jede gewaltfreie Form des zivilen Ungehorsams.“ Nutzerinnen und Nutzer des sozialen Netzwerks feiern unterdessen die Tat mittels vieler Kommentaren unter dem Posting ab.

    Chef von „Mönchengladbach steht auf“ ist Dominik Roeseler, Ex-Funktionär von „pro NRW“ und Mitgründer der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa), zugleich Ratsmann in der Stadt am Niederrhein. Angekündigt hatte der Verein auch ein Spanferkel-Grillen vor der Moschee. Das hat die Polizei untersagt. Roeselers Verein beantragte daher bei der Stadt eine Sondernutzungsgenehmigung. Die Stadt hat diese im Rahmen des Aufmarsches jedoch ausschließlich erteilt für den Marktplatz in Rheydt, wo eine Zwischenkundgebung stattfinden soll. Angeblich will man dort dann ein Spanferkel sowie 300 Würstchen grillen.

    Mit Mohammed-Karikaturen vor Moschee provozieren

    Als Redner angekündigt werden Roeseler und Edwin Wagensveld („Pegida Nederland“) sowie der Schweizer Rechtsextremist Ignaz Bearth. „Mönchengladbach steht auf“ und Roeseler haben für Sonntag, anknüpfend an frühere HoGeSa-Aktionen, erneut verstärkt unter rechtsradikalen bis rechtsoffenen Hooligans für die Teilnahme mobilisiert. Vor der Moschee will man provokativ wie schon zu „pro NRW“-Zeiten Mohammed-Karikaturen zeigen.

    Das Bündnis „Mönchengladbach stellt sich quer“ (MSSQ) ruft zu Gegenprotesten auf. Zugleich hat man wegen der Mobilisierung und des Anschlags von der Polizei „eine Neubewertung der rechten Demonstration“ gefordert. Es könne nicht sein, dass die Demonstration, „besucht von zahlreichen gewaltbereiten Menschen, Rechtsextremen und organisierten Neonazis, an dem betroffenen Haus vorbeiziehen kann.“ (mik)

    https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/anschlag-mit-schweinskopf-und-hakenkreuz?destination=node%2F17158

  12. Adriaan Broekhuizen Says:

    .

    31.05.2019

    Art: Kundgebung mit Aufzug

    Thema: „Wir wollen keine Salafisten-Schweine – nicht in Mönchengladbach – nicht in Deutschland“

    10. Das Tragen von Mützen, Kopfbedeckungen oder sonstigen Kleidungsstücken oder Gegenständen, die die Darstellung von Schweinen zum Inhalt haben, ist während der Dauer der Versammlung untersagt.

    11. Das Skandieren der Parole: „Wir wollen keine Salafisten-Schweine“ ist während der gesamten Versammlung untersagt.

    12. Das Grillen eines Schweines bzw. Spanferkels oder erkennbarer Körperteile eines Schweines ist untersagt.

    ____s://www.facebook.com/MGstehtauf/photos/a.800915733388408/2306865489460084/?type=3&theater

    .

  13. Cees van der Duin Says:

    (Der Bund für Geistesfreiheit München (BfG München) schließt sich der Forderung von Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, an. Klein möchte erreichen, dass das „Judensau“-Relief an der Lutherkirche in Wittenberg entfernt wird.)

    Vom Bund für Geistesfreiheit München bfg München / Red., auf hpd am 01.11.2019

    Entfernung der „Judensau“-Skulpturen an bayerischen Kirchen gefordert

    In Deutschland gibt es mindestens 20 solcher Schmähskulpturen an christlichen Kirchen – in Bayern z.B. an Kirchen in Bayreuth, Regensburg, Nürnberg oder Bamberg, worauf der bfg München schon seit vielen Jahren aufmerksam macht. (…)

    Das Bildmotiv der „Judensau“ entstand im Hochmittelalter als häufiges Bildmotiv der antijudaistischen christlichen Kunst. „Es sollte Juden verhöhnen, ausgrenzen und demütigen, da das Schwein im Judentum als unrein (hebr. tame) gilt und einem religiösen Nahrungstabu unterliegt. Spottbilder mit dem Judensaumotiv sind seit dem frühen 13. Jahrhundert belegt und auf Steinreliefs und Skulpturen an etwa 30 Kirchen und anderen Gebäuden vor allem in Deutschland bis heute zu sehen.“ (Wikipedia)

    Bereits seit den 1830er Jahren sind Schimpfwörter wie „Judensau“ oder „Judenschwein“ in der deutschsprachigen Literatur belegt. „Die Nationalsozialisten griffen diese Bildmotive und Schimpfwörter auf und verwendeten sie zur Hetze, Verleumdung, Demütigung und Bedrohung.“ Die Nutzung dieser Ausdrücke kann hierzulande als Volksverhetzung geahndet werden. Umso unbegreiflicher, dass die entsprechenden Figuren an Kirchen in Deutschland bislang ohne Konsequenzen blieben.

    https://hpd.de/artikel/entfernung-judensau-skulpturen-an-bayerischen-kirchen-gefordert-17358

    __
    __

    (Martin Luther, Von den Juden und ihren Lügen, Wittenberg 1543, zitiert nach: Karl-Heinz Büchner, Bernd P. Kammermeier, Reinhold Schlotz und Robert Zwilling (Hrsg.), Alibri Verlag, Aschaffenburg 2016, S.247 ff.)

    (seine Schrift von 1523 – „Dass Jesus Christus ein geborener Jude sei“ als er noch glaubte, die Juden bekehren zu können)

    http://hassprediger-luther.de/luther-und-die-juden/

    Luther und die Bauern

    Luther und die Frauen

    Luther und die Hexen

    Luther und die Juden

    Luther und die Obrigkeit

    Luther und die Vernunft

    http://hassprediger-luther.de/inhalt/

    __
    __

    (…) Das antijüdische Relief an der Stadtkirche in Wittenberg in Sachsen-Anhalt sollte nach Ansicht des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, abgenommen werden. Das Relief ist unter dem Namen „Judensau“ bekannt. „Meiner Einschätzung nach gehört die Judensau ins Museum“, sagte Klein dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

    Dort solle man das Relief mit einem erläuternden Text versehen. Und an der Stelle, an der sich die Judensau jetzt befindet, sollte eine Hinweistafel angebracht werden. Die Tafel sollte vermitteln, dass die evangelische Kirche einen sichtbaren Beitrag zur Überwindung von Antijudaismus und Antisemitismus leistet, indem sie das Relief entfernt, sagte Klein. (…)

    Ein Mann hatte gegen die Kirchengemeinde geklagt, weil er sich durch die mittelalterliche Schmähplastik beleidigt fühlte. Der Kläger forderte, das Sandsteinrelief von der Kirchenfassade zu entfernen. Das Dessauer Landgericht hatte geurteilt, die Abbildung sei Teil des denkmalgeschützten Gotteshauses, in dem einst Martin Luther predigte. Außerdem ordne eine Tafel mit Erklärungen das Relief ein. Der Kläger legte gegen das Urteil Berufung ein. Der Fall liegt nun beim Oberlandesgericht Naumburg.

    Die Kontroverse um das Sandsteinrelief gibt es seit einigen Jahrzehnten. 1988, 50 Jahre nach Beginn der Pogrome in Deutschland, war am Boden ein Gedenkstein eingelassen worden. Zudem gibt es eine Informationsstele, die das Relief einordnet. (…)

    ZEIT ONLINE, dpa, KNA, tst | „Judensau“-Relief in Wittenberg löst neue Kritik aus | 30.10.2019

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-10/antisemitismusbeauftragter-wittenberg-stadtkirche-lutherstadt-wittenberg-museum

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: