508. Das Schweigen der taz zur islamischen FGM

(Kommentiert zum Artikel der Patricia Hecht (Klitoris ab, Schamlippen zugenäht) in der taz vom 10.10.2019. Von Edward von Roy am 21.10.2019.)

Noch die geringst invasive Form der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) muss verboten werden, weltweit, also auch FGM Typ Ia oder Typ IV.

Eine Legalisierung beispielsweise der sogenannten milden Sunna (FGM Typ Ia oder IV nach der Klassifikation der WHO) ist zu verhindern.

Die gründliche Arbeit des High Court of Australia (The Queen v. Magennis and The Queen v. Vaziri Case Nos. S43/2019, S44/2019 and S45/2019) überzeugt. Auch die USA, vgl. FGM-Rechtsstreit zu Dr. Jumana Nagarwala, brauchen endlich ein wirklich funktionierendes US-weites Gesetz gegen FGM.

https://taz.de/Weibliche-Genitalverstuemmelung/!5632582&s=Genitalverst%C3%BCmmelung/

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(Kommentiert zum Artikel der Patricia Hecht (Wissenslücken und Tabus) in der taz vom 11.10.2019. Von Edward von Roy am 21.10.2019.)

Kulturrelativisten wie Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs kämpfen dafür, die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung oder Female Genital Mutilation (FGM) zu zerspalten in einen weiterhin verbotenen und einen ihrer Meinung nach zeitnah straffrei zu stellenden Teil. Das ist unbedingt zu verhindern; alle vier Typen der weiblichen Genitalverstümmelung, das ist FGM Typ I, II, III, IV, müssen verboten bleiben.

Daher darf auch eine angebliche De-minimis-FGM (vgl. arabisch: chitan al-inath, indonesisch: sunat perempuan, malaysisch: khitan wanita), beispielsweise als die sogenannte milde Sunna (d. i. eine FGM Typ Ia oder gehört, als pinprick bzw. ritual nick, in den Bereich einer FGM IV), nicht erlaubt werden.

https://taz.de/Weibliche-Genitalverstuemmelung/!5628915/

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6 Antworten to “508. Das Schweigen der taz zur islamischen FGM”

  1. Cees van der Duin Says:

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    [ Patricia Hecht ist pauschal für Prostitution und wettert gegen das allein sinnvolle sogenannte nordische Modell, gegen ein deutsches Sexkaufverbot. ]

    „Das hieße: Weniger Rechte für Sexarbeitende, mehr Moral.“

    _ttps://twitter.com/patrihecht/status/1184012312967090176

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    taz vom 15.10.2019

    Sichtbarkeit schützt

    (In der SPD mehren sich Stimmen für ein Sexkaufverbot. Doch das nordische Modell würde für SexarbeiterInnen weniger Schutz bedeuten.)

    (…) Denn worum es beim nordischen Modell geht, ist nicht der Schutz von Frauen, sondern die Moral: Sexarbeit darf es nicht geben. Diese Position mag zwar das Gewissen rein halten, geht aber an der Realität vorbei. Zu der gehört, anzuerkennen, dass längst nicht alle Frauen in der Sexarbeit Opfer sind und viele den Beruf aus freien Stücken wählen – manche, weil sie genau diesen haben wollen, manche mangels Alternativen. Auch Letzteres aber kann durchaus besser sein, als gar keine Möglichkeit zum Geldverdienen zu haben.

    Schlimm dabei ist, dass das Modell die Situation von Sexarbeitenden faktisch verschlechtert. Dass es Freier bestraft, aber keine Prostituierten, mag zunächst vertretbar klingen, weil es die Frauen selbst nicht zu treffen scheint. Doch das ist ein Trugschluss. Sobald Strukturen in die Illegalität verlagert werden, sind die Konsequenzen: weniger Schutz, weniger Rechte, mehr Stigma. Diverse Studien zeigen: Sex wird auch dann gekauft, wenn er verboten ist – aber im Untergrund. Dabei wäre nichts erreicht, außer dass Sex­arbeit weniger sichtbar wäre. (…)

    https://taz.de/Diskussion-um-ein-Sexkaufverbot/!5629933/

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    [ Patricia Hechts schlimmer Artikel zur 2018 drohenden Unterwanderung von Terre des Femmes Deutschland durch die Freundinnen von Hidschab sowie Prostitution und die ebenso begründete drohende Trennung von Terre des Femmes Schweiz. ]

    taz vom 27.07.2018

    Allein auf weiter Flur

    (Terre de Femmes zerlegt sich im Streit über Sexarbeit und Vollverschleierung. Der deutsche Vereinsteil löst sich ganz von emanzipatorischen Positionen.)

    (…) Man könnte auch sagen, TdF steht allein auf weiter Flur. Allerdings ist da ja auch noch die Politik. Und im konservativen und rechten Spektrum finden die Positionen von TdF Deutschland, befeuert durch den Rechtsruck in Europa, einige Unterstützerinnen: Alice Weidel (AfD) etwa, und jüngst auch Julia Klöckner (CDU) wollen nun ihrerseits die Burka verbieten. In der Schweiz wird es nächstes Jahr sogar eine Volksabstimmung zum Thema geben. Neben Ressentiments und Rassismen werden dabei vor allem die Regulierung und Kontrolle von Frauenkörpern verhandelt – Gleiches gilt auch für die Sexarbeit.

    Dass eine Frauenrechtsorganisation genau das nicht wollen kann, ignoriert Terre des Femmes Deutschland. Dass ein Verbot von Sexarbeit die dort Beschäftigten in die Illegalität abdrängt und ein Verbot von Burkas in der Öffentlichkeit dazu führt, dass deren Trägerinnen das Haus nicht mehr verlassen, ebenso. Doch wem es um die Selbstbestimmungsrechte der Frauen geht, um ihre Freiheit und Würde, wie TdF Deutschland schreibt, bleibt nur glaubhaft, wenn er genau das nicht aus dem Blick verliert.

    https://taz.de/Kommentar-Spaltung-Terre-des-Femmes/!5523475/

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    [ Noch mehr TdF-Bashing von Patricia Hecht ]

    taz vom 05.04.2018

    Helfershelfer der AfD

    (Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes fordert ein Verschleierungsverbot. Damit stärkt sie die Scheindebatte der Rechten.)

    (…) Nun möchte Terre des Femmes ein Problem abschaffen, das nicht sonderlich weit oben auf der Liste der Dringlichkeiten steht. Die Frauenrechtsorganisation will die Vollverschleierung verbieten. Dabei hat sogar der Bundestag jüngst festgestellt, dass solche Schleier „hierzulande eher selten“ anzutreffen sind. Es gibt also faktisch keinen Grund, sie zu verbieten. (…)

    Dass die Frauenrechtsorganisation sich im selben Atemzug, in dem sie das Verschleierungsverbot fordert, von der AfD zu distanzieren versucht, ist im besten Fall blauäugig. Das rückwärtsgewandte Frauenbild der Partei teile man nicht, heißt es, man wende sich gegen Extremismus, und auch die Diskriminierung von Frauen durch die Kirche lehne man ab.

    Aber auch Terre des Femmes weiß, dass Debatten in bestimmten Kontexten geführt werden. Das Problem in Deutschland ist nun mal nicht, dass gegen die katholische Kirche mobil gemacht wird – sondern dass sich antimuslimische Ressentiments und immer weiter nach rechts driftende Positionen überbieten. Wer diese ohne jede Not verbreitet, legitimiert sie. Terre des Femmes macht sich zum Helfershelfer – nicht der Frauen, sondern der AfD.

    https://taz.de/Kommentar-Vollverschleierung/!5494105/

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  2. Adriaan Broekhuizen Says:

    ___ps://twitter.com/UtaFechler/status/1185936958410973184

    ( Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Paderborn in Kooperation mit dem FRAUENRAT NRW )

    Einladung zum Fachgespräch „Genitalverstümmelung – lebenslanges Leiden“ am 8. November 2019

    Was ist weibliche Genitalverstümmelung?
    Weibliche Genitalverstümmelung oder FGM (Female Genital Mutilation) ist die vollständige oder teilweise Beschneidung der äußeren weiblichen Genitalien aus nicht medizinischen Gründen. FGM stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar!

    [ Und der rituelle Stich in die Klitoris ist ok? Warum hat der FRAUENRAT NRW die Existenz von FGM Typ IV nach der WHO-Typologie zur weiblichen Genitalverstümmelung unterschlagen? Ätzen, Stechen oder Brennen sind ebenfalls FGM und keinesfalls straffrei zu stellen. Kein Wort von FRAUENRAT NRW zum Islam der schiitischen Bohra oder sunnitischen Schafiiten. ]

    Der Arbeitskreis der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Paderborn und der FrauenRat NRW laden Sie herzlich zu einem Fachgespräch zum Thema Genitalverstümmelung – lebenslanges Leiden am Freitag, den 8. November 2019, um 17.00 Uhr im Kreishaus Paderborn, Aldegreverstraße 10-14, 33102 Paderborn ein.

    Zwei Millionen Mädchen in über 70 Ländern sind jedes Jahr aufgrund traditioneller Praktiken davon bedroht, an ihren Genitalien beschnitten zu werden. Auch in Deutschland sind Mädchen betroffen, nicht nur während eines Familienaufenthalts im Heimatland.

    Mit Schwerpunktimpulsen wollen wir uns an dem Nachmittag dem Thema Genitalverstümmelung nähern, Fragen klären und Handlungsmöglichkeiten eruieren.

    Zielgruppen des Fachgespräches sind (Schul-)Sozialarbeiter*innen, Erzieher*innen und Fachkräfte aus dem Jugendamt, der kassenärztlichen Vereinigung, der Flüchtlingshilfe, Mediziner*innen aus den Bereichen Kinder- und Frauenheilkunde, Hebammen, weiteres medizinisches Personal, Polizei usw. Interessierte aus anderen Bereichen sind herzlich willkommen.

    Wir freuen uns auf Sie und hoffen, dass wir mit diesem vernetzenden Austausch dazu beitragen können, dass diese oft verschwiegene aber schwere Menschenrechtsverletzung an Mädchen und jungen Frauen im Kreis Paderborn, in Deutschland und weltweit ein Ende findet.

    Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer zum Fachgespräch.

    Klicke, um auf Flyer_Fachtag_Genitalverstuemmelung.pdf zuzugreifen

    http://www.frauenrat-nrw.de/aktuelles/117-einladung-zum-fachgespraech-genitalverstuemmelung-lebenslanges-leiden-am-08-november-2019

    ::

    Genitalverstümmelung – lebenslanges Leiden

    Fach- und Informationsgespräch am Freitag, 08.11.2019 um 17 Uhr im Kreishaus Paderborn

    Vortrag von Susanne Schneider
    Genitalverstümmelung – Lebenslanges Leiden
    Susanne Schneider ist Mitglied im Landtag Nordrhein-Westfalen seit 2012. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Gleichstellung. Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion in NRW für Gleichstellung, Gesundheit und Pflege.

    Vortrag von Renate Bernhard:
    Wurzeln und Zusammenhänge von Genitalbeschneidungen: archaische, patriarchale und sexualfeindlich motivierte ́medizinische` Hintergründe
    Renate Bernhard ist freie Journalistin und Dolmetscherin. Seit 1998 klärt sie über Menschenrechtsverletzungen im Bezug auf Genitalverstümmelung und Zwangsheirat auf. Bei pro familia NRW hat sie an Positionsfindung und Stellungnahme zu Jungenbeschneidung und genitaler Selbstbestimmung mitgewirkt.

    Vortrag von Jawahir Cumar:
    Weibliche Genitalbeschneidung – ein Thema in Deutschland
    Jawahir Cumar ist Mutter dreier Kinder und stammt aus Somalia. Seit 1996 engagiert sie sich im Verein stop mutilation e. V. mit Beratung und Vorträgen zum Thema weibliche Genitalbeschneidung. Für ihr Engagement wurde sie 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

    Klicke, um auf Flyer_Fachtag_Genitalverstuemmelung.pdf zuzugreifen

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    Undnichtvergessen
    hatabernichtsmitdemislamzutun

    Mit Religion hat das übrigens wenig zu tun. Weder in islamischen, noch in christlichen Schriften kommt Beschneidung vor … Wichtiger Teil ihrer Arbeit ist für Jawahir Cumar aber auch die Aufklärung. Hier und in den Ländern, in denen die Praxis Tradition ist. “

    WZ 23.07.2019

    https://www.wz.de/nrw/duesseldorf/duesseldorfer-verein-stop-mutilation-will-beschneidung-von-frauen-stoppen_aid-44275165

    Im Islam des Propheten Mohammed (der seine Töchter nicht beschneiden ließ) war FGM nicht verankert, jedoch unter den Nachbarvölkern verbreitet. [ ] (…) Die meisten Anwender glauben, dass FGM den Vorschriften der Religion entspreche, und zwar bekenntnisübergreifend (Muslime, Christen, andere Glaubensrichtungen). Keineswegs ist FGM auf die islamische Welt beschränkt, wird andererseits dort auch gar nicht überall praktiziert, z. B. nicht in Saudi-Arabien. [ Falsch, kein saudi-arabischer Landesteil ohne FGM. Landstriche wie die Tihama haben sowieso FGM, weil dort die schafiitische Rechtsschule vorherrscht. ] Allerdings: Länder, in denen FGM am brutalsten praktiziert wird, sind überwiegend muslimischen Glaubens. Bei genauerer Betrachtung lässt sich FGM durch keine schriftlich überlieferte Glaubensvorschrift, gleich welcher Religion, begründen. [ Genug schöngefärbt, hm? Denn es sind die islamischen autoritativen Texte, die die FGM billigen, loben oder fordern: mehrere Hadithe. Das Religionsrecht der Schafiiten ist einsehbar im Umdat as-Salik wa Uddat an-Nasik, Das Vertrauen des Reisenden und Rüstzeug des Anbetenden, das Shihabuddin Abu al-Abbas Ahmad ibn an-Naqib al-Misri (1302–1367) verfasste; englisch als: Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law. Sunnitisch zahllose Fatawa, bei den Dawoodi Bohra das im 10. Jahrhundert geschriebene Buch Da’a’im al-Islam … kein Islam ohne FGM. ]

    aus:

    Christoph ZERM: Weibliche Genitalverstümmelung. Was müssen Kinder-und Jugendärzte über die genitale Beschneidung von Mädchen wissen? – Zahlen, Daten, Faktenpädiat. prax. 82, 59–72 (2014)

    Klicke, um auf fgm_artikel_f_ki-u-ju-aerzte_tagungsdoku.pdf zuzugreifen

    ZERM, Christoph, Weibliche Genitalverstümmelung. Was müssen Kinder- und Jugendärzte über die genitale Beschneidung von Mädchen wissen? – Zahlen, Daten, Fakten in: pädiatrische praxis, 82, S. 59 (62), 2014, abrufbar unter: http://www.landesfrauenrat-thueringen.de/medien/material/2016/Material_FT_FG/zerm.pdf.

    [ Der den Islam FGM-frei schönlügende Unfug leider auch in: ]

    Dokumentation
    Wissenschaftliche Dienste
    Deutscher Bundestag
    2018
    WD 9 – 3000 – 023/18

    Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland | Gesundheitliche Auswirkungen und Präventionsmaßnahmen

    Die Empfehlungen der Bundesärztekammer (s.o. S.7) regen im Abschnitt „Prävention durch Aufklärung“ an, in Patientengesprächen kultursensibel und einfühlsam, aber auch deutlich auf die dramatischen Folgen einer FGM einzugehen: „Krankenhäuser und Praxen können bei Geburtsvorbereitungen wichtige Aufklärungsarbeit leisten, um eine spätere Genitalverstümmelung des eben geborenen Mädchens zu vermeiden. Auch ein Hinweis, dass FGM von allen großen Religionen abgelehnt wird, kann hilfreich sein.“

    [ Was, Deutscher Bundestag, wenn ein Mufti oder Scheich der Familie em selben Tag etwas anderes sagt? Ohne eindeutiges Verbot und konsequente Bestrafung wird das nichts! Denn der Islam ist eben NICHT gegen die weibliche Genitalverstümmelung, nur von Verstümmelung (mutilation) möchte er dabei nicht sprechen. Denn Allah verstümmelt nicht, sondern empfiehlt und befiehlt Gerechtigkeit (Frau hat halbe Rechte), Anstand (die Frau gehorcht ihrem Ehemann), Reinheit (unbeschnitten ist unrein) und Heilssicherung (Abwehr der Teufel) auf Erden beim allein relevanten Ziel der ewigen Nähe zum Schöpfer im Jenseits. ]

    Klicke, um auf wd-9—023-18-pdf-data.pdf zuzugreifen

    .
    .

    [ Hadith ]

    Eines Tages begegnete Mohammed der zum Islam konvertierten muqaṭṭiʿatu l-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris, cutter of clitorises), der Frauenbeschneiderin Umm ʿAṭiyya. Die Gottgehorsame befragte den Propheten nach der religiösen Rechtmäßigkeit ihrer täglichen Arbeit und Allahs Sprecher stellte fest:

    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    Oder Mohammed verkündete den Willen des Himmels so:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

    .
    .

    Rechtskompendium für den schafiitischen Fiqh (Islam)

    Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law

    Nuh Ha Mim Keller übersetzt baZr (بظر baẓr) gezielt falsch mit Klitorisvorhaut – das geben die autoritativen Quellen des Islam nicht her, baZr ist bzw. war die Klitoris.

    baZr (بظر baẓr)

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    Klitoris

    https://de.wikipedia.org/wiki/Klitoris

    Reliance of the Traveller: The Classic Manual of Islamic Sacred Law | The new edition of the in-depth manual of Islamic law based on the Shafii school of thought, with a detalied index and commentary on specific rulings. 1,200 pages in an exceptional binding with Arabic and facing English text in two column format with occasional diagrams. Umdat al-Salik wa Uddat al-Nasik (Reliance of the Traveller and tools of the Worshipper) is a classic manual of fiqh. It represents the fiqh rulings according to the Shafii school of jurisprudence.

    http://www.amazon.com/Reliance-Traveller-Classic-Islamic-Al-Salik/dp/0915957728

    Answering Islam lässt sich von Übersetzer Scheich Nuh Ha Mim Keller nichts vormachen:

    Islamic Law on Female Circumcision | The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

  3. Jacques Auvergne Says:

    „Eine echte Schatzkiste“ – Patricia Hecht lobt die hidschabfreundliche, polygamietolerante, kinderehenfreundliche und in Bezug auf mindestens die FGM-Typen Ia und IV mit der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) kompatible Istanbulkonvention

    Convention du Conseil de l’Europe sur la prévention et la lutte contre la violence à l’égard des femmes et la violence domestique (Convention d’Istanbul)
    Council of Europe Convention on preventing and combating violence against women and domestic violence (also known as the Istanbul Convention)
    Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention)

    .

    Patricia Hecht, Konvention gegen Gewalt gegen Frauen. „Eine echte Schatzkiste“ [Convention on Violence Against Women. “A Real Treasure Chest”], TAZ (Feb. 1, 2018).)

    https://www.loc.gov/law/foreign-news/article/germany-istanbul-convention-on-preventing-and-combating-violence-against-women-enters-into-force/

    .

    „Eine echte Schatzkiste“

    taz 01.02.2018

    (…) die Konvention ist das stärkste Instrument gegen Gewalt gegen Frauen, das es momentan gibt. Sie ist eine echte Schatzkiste für all diejenigen, die diese Gewalt wirklich eindämmen wollen.

    https://taz.de/Konvention-gegen-Gewalt-gegen-Frauen/!5481534/

    .

    اتفاقية اسطنبول
    Ittifāqiyya Isṭanbūl
    İstanbul Sözleşmesi
    Istanbul Convention

    Der Istanbul-Effekt

    Die Frauenrechte der Istanbul-Konvention. Mit mehr Kindbräuten und mehr FGM gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt

    Der echte alte Islam hat an die Türe des Europarats geklopft und die dreieinhalb Jahre alte und zum August 2014 in Kraft getretene Istanbul Convention ruft leise nach der europäischen Legalisierung von Burka und Kinderverheiratung sowie nach der weiblichen Genitalverstümmelung mindestens der FGM Typen Ia und IV. Ein Zwischenruf zum 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Von Jacques Auvergne (2014).

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2014/11/26/407/

  4. Jacques Auvergne Says:

    Auch in Saudi-Arabien beschneiden etwa die Schafiiten, diese leben dort vor allem im al-Hedschas (al-Ḥiǧāz) (الحجاز), im Asirgebirge (تهامة) und im Küstenstreifen der Tihama (تهامة Tihāma) ihre Mädchen, wie es ihnen islamrechtlich d. h. islamisch vorgeschrieben ist. Etliche hanbalitische Autoritäten halten Chitan al-inath (chitan al-banat), Islamic FGM, ebenfalls für wadschib, für religionsrechtlich absolut verpflichtend, die übrigen schariagehorsamen Hanbaliten finden die islamische FGM prima pardon sunna bzw. makruma.

    .
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    ختان الإناث
    ḫitān al-ināṯ
    sunat perempuan
    FGM nach Koran und Sunna

    Immer wieder angestrengt geleugnet: die Kausalität von Islam und weiblicher Genitalverstümmelung

    Düsseldorf 2017. Wer sich in Nordrhein-Westfalen über den Slogan NRW kämpft gegen Mädchenbeschneidung freut oder Runder Tisch NRW gegen Beschneidung von Mädchen liest, ist ganz dicht dran am Bildungsportal KUTAIRI und der Beratungsstelle stop mutilation. Über ein üppiges Geflecht von Vereinen arbeitet Günter Haverkamp (Aktion weißes Friedensband usw.) eifrig daran, dass über Genitalverstümmelung (FGM) gar nicht erst geredet wird.

    Seit einem halben Jahrzehnt bringt die mit Haverkamp aufs Engste verflochtene Beratungsstelle stop mutilation den LEITFADEN FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE („Weibliche Genitalbeschneidung: Mädchen unterstützen + schützen“) in Umlauf. Anatomie ungenügend: „Die Beschneidung von Mädchen ist also überhaupt nicht mit der Jungenbeschneidung vergleichbar.“ Von Islam und FGM keine Ahnung: „Gerade in Saudi-Arabien, wo sich die heiligen Stätten des Islam befinden, wird FGM nicht durchgeführt“. Die Fehlinformation kommentiert Jacques Auvergne.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2017/07/08/473/

  5. Adriaan Broekhuizen Says:

    ::

    ( Akina Dada wa Africa, or AkiDwA for short, is a national network of migrant women living in Ireland. Akina Dada wa Africa means sisterhood in Swahili. )

    2019

    AkiDwA

    Community Dialogue: Debunking the myths about Female Genital Mutilation – Tuesday, 22 October 2019 at Irish Human Rights and Equality Commission

    Dublin, Ireland 22.10.2019

    In Ireland, it is estimated that more than 5,795 women and girls have undergone FGM. Data reveals that there is an increase in migrants coming to Ireland from countries where FGM is practiced and the level of FGM continues to increase significantly. In its various engagements and interactions with professionals and organisations working with migrant women, AkiDwA has realized a serious gap in the way FGM is communicated. This lack of proper communication on the sensitive issue of FGM has necessitated this conference. This is because miscommunication poses a serious risk to women and girls who are affected by FGM and the capacity of women and girls affected by the practice to integrate in the Irish society. This conference, besides creating awareness on FGM as a serious human rights violation, will debunk some of the current myths with a view to improving communication between practitioners and affected communities. We believe that when FGM related messages are communicated properly, more women and girls, and especially those communities where it is widely practiced will come to view the practice of FGM as a human rights violation and this will mark a big step in its eradication.

    https://www.eventbrite.ie/e/community-dialogue-debunking-the-myths-about-female-genital-mutilation-tickets-72224835427

    Community Dialogue: Debunking the myths about Female Genital Mutilation

    _ttps://twitter.com/orlaryan/status/1186578675485073408

    ::

    2015

    FGM: What is female genital mutilation? Debunking the myths

    Although it’s not in any religious texts

    http://www.bbc.co.uk/newsbeat/article/31091352/fgm-what-is-female-genital-mutilation-debunking-the-myths

    ::

    The main Islamic schools of jurisprudence differ in their interpretations of the teachings and provisions of Islamic law and guidance regarding FGM. Shafi’i school of Islamic thoughts considers FGM to be obligatory. While the Hanbali, Maliki and Hanafi school of Islamic laws consider FGM to be recommended (or preferred). (…) The Shafi’i position is clearly expressed, they believe that FGM is obligatory upon women. Shafi’i school of laws is followed by Kurdistan, Syria, Yemen and Jordan. While FGM is widely practiced in Yemen and Kurdistan (…)

    Nigeen Dara (2015)

    https://www.28toomany.org/blog/islam-and-female-genital-mutilation-fgm-guest-blog-by-nigeen-dara/

  6. Zarina Says:

    .

    .

    Seine Heiligkeit der Syedna, Mufaddal Saifuddin am 24.04.2016 in Mumbai:

    „The procedure, the procedure, the procedure has to happen. You understand what I am trying to talk about, you understand properly. In the man it is open, in women it is secret, but the procedure must be done. Whoever it is, whoever says it.“

    „Das Ritual, das Ritual, das Ritual muss durchgeführt werden, ihr versteht was ich meine, ihr versteht mich völlig richtig. Bei einem männlichen Kind kann es ganz offen geschehen, bei einem weiblichen Kind eben heimlich, aber das Ritual muss gemacht werden. Wer auch immer es ist, wer auch immer etwas sagt.“

    Später ergänzte der Syedna:

    „Male and female circumcision (called khatna and khafz respectively) are religious rites that have been practised by Dawoodi Bohras throughout history. Religious books, written over a thousand years ago, specify the requirements for both males and females as acts of religious purity.“

    „Männliche und weibliche Beschneidung (genannt Chatna (ḫatna; ḫitān) und ChafD (ḫafḍ; ḫifāḍ)) sind religiöse Riten, die von den Dawudi Bohra durch die gesamte Geschichte ihres Bestehens hindurch praktiziert worden sind. Religiöse Bücher, die vor über tausend Jahren geschrieben wurden, stellen die Anforderungen fest, die in Bezug auf die religiöse Reinheit sowohl für Männer als auch für Frauen gelten.“

    .

    The Times of India (Mumbai) 07.06.2016

    CLARIFING HIS STAND – Circumcision a religious rite, but abide by law of country: Syedna

    (…) The declaration refers to khafz as “Islamic female circumcision“ or a “religious obligation“ that “finds an echo in many other Muslim communities, particularly those following the Sunni Shafi’i school of thought“, but clarifies with a centuries-old quote from Prophet Mohammed–“Hubbul watan-e-minal Iman“–that requires followers to “be loyal and law-abiding citizens“.

    According to the statement, the Syedna and his predecessors have always guided Dawoodi Bohras “towards upholding Islamic values and obligations“, but at the same time emphasized the need for “abiding by the laws of the countries in which they reside“. (…)

    http://epaperbeta.timesofindia.com/Article.aspx?eid=31804&articlexml=CLARIFING-HIS-STAND-Circumcision-a-religious-rite-but-07062016008042

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