555. Offener Brief vom Zentralrat der Ex-Muslime an Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln

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09.10.2021

Säkularismus statt Muezzin-Rufe!

Sehr geehrte Frau Reker,

wir haben erfahren, dass auf Wunsch islamischer Gemeinden ein zweijähriges Modellprojekt in Köln starten wird, das den Freitags-Gebetsruf in Moscheen über Lautsprecherübertragung erlaubt. Sie begründen diese Entscheidung mit den Worten, dass Muslime ein fester Bestandteil der Stadt sind und der Gebetsruf neben den Kirchenglocken zeigt, wie wichtig gelebte Vielfalt in Köln ist.

Wir – Männer und Frauen aus islamischen Ländern – sind nach Deutschland geflohen und haben hier Schutz vor religiöser Verfolgung gefunden. Nicht wenige von uns haben in ihren Herkunftsländern öffentliche Hinrichtungen Andersdenkender erlebt, während der islamische Gebetsruf erschallte. Im Namen unserer Verwandten und Freunde, die inhaftiert, gefoltert und hingerichtet wurden, bitten wir Sie, sich die andere Seite der islamischen Realität anzuhören. Bei jedem Gebetsruf werden all diese schrecklichen Erinnerungen für mich und auch für viele andere aus dem Iran, dem Irak, Afghanistan, Syrien und Saudi-Arabien lebendig. Auch wenn wir hier in Sicherheit leben, erzeugt der Gebetsruf in uns einen starken psychischen Druck und eine Retraumatisierung. Wir protestieren daher entschieden gegen Ihre Entscheidung!

Muslime gehören zweifelsohne zu Deutschland – der Islam dagegen nicht. Keine Religion gehört zu irgendeinem Land oder irgendeiner Stadt! Religion ist Privatsache und gehört immer nur zu denjenigen Menschen, die daran glauben. Sie sagen, Sie respektieren die Vielfalt in Köln, wollen aber gleichzeitig eine Beschallung durch eine Religion erlauben, unter deren Herrschaft Atheisten, Homosexuelle, Juden und Apostaten diskriminiert und mit dem Tod bedroht werden. Dies ist inakzeptabel!

Der öffentliche Raum sollte weltanschaulich neutral sein. Niemand sollte zwangsweise mit religiösen Symbolen und Bekundungen konfrontiert werden. Dass in Deutschland jede Woche der Klang von Kirchenglocken die Ruhe derer stört, die das Glockengeläut aus guten Gründen nicht hören wollen, muss überdacht werden. Mit der Einführung des Muezzin-Rufs legen Sie den wetlanschauungspolitischen Rückwärtsgang ein, statt das Problem der immissionsschutzrechtlichen Privilegierung richtig anzugehen. Konfessionsfreie Menschen stellen inzwischen mit rund 41 Prozent den größten Bevölkerungsanteil in Deutschland vor den Katholiken (27 Prozent) und den Protestanten (24 Prozent). Konfessionsgebundene Muslime machen gerade einmal 3,5 Prozent (!) der Bevölkerung aus.

Im Sinne einer säkularisierten Gesellschaft, als die sich Europa versteht, sollten Sie keinen Schritt in vormoderne Zeiten machen, indem Sie islamischen Organisationen mehr politische Präsenz und Macht verleihen. DITIB ist der verlängerte Arm von Erdogan, das islamische Zentrum Hamburg die ausgestreckte Hand der islamisch-kriminellen Regierung des Iran. Ihrem politischen Dominanzstreben sollten wir keinen Vorschub leisten, sondern Einhalt gebieten. Der Schutz unserer offenen Gesellschaft hat Vorrang.

Mein Aufruf geht daher an alle Menschen in Köln, sich der Entscheidung des Stadtrats zu widersetzen, aufzustehen und zu protestieren. Mein Aufruf geht an alle modernen und menschenrechtsorientierten Organisationen in Deutschland, an atheistische Organisationen, an Kirchenkritiker und Säkularisierungsbefürworter, sowie an Frauen- und LGBTIQ-Organisationen – kurz: an alle Menschen, die Humanismus und Aufklärung als Grundlage des friedlichen Zusammenlebens verstehen.

Mina Ahadi, Vorsitzende Zentralrat der Ex-Muslime

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10 Antworten to “555. Offener Brief vom Zentralrat der Ex-Muslime an Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln”

  1. Edward von Roy Says:

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    Shammi Haque

    Der Muezzin-Ruf ist kein Zeichen der Vielfalt!

    Die Hassnachrichten und Drohungen wegen meiner Kritik am Muezzin-Ruf zeigen wieder, wie wichtig es ist, über Kritik am Islam sachlich zu diskutieren. Lasst uns dieses Tabu brechen! Hier gibt es ein kurzes Statement von mir, weil ich nicht allen einzeln antworten kann.

    instagram.com/tv/CVLR623lfqm/?utm_source=ig_web_copy_link

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    11.10.2021
    BILD

    Shammi Haque musste vor Islamisten aus Bangladesch fliehen

    Köln erlaubt Moscheen ab sofort den muslimischen Gebetsruf. „Der Muezzin-Ruf macht mir Angst“, sagt BILD-Reporterin Shammi Haque bei „BILD Live“. Sie musste vor Islamisten aus ihrer Heimat Bangladesch fliehen.

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    11.10.2021 · Filipp Piatov · Muezzin-Rufe: Köln erlaubt muslimischen Gebetsruf · BILD

    Ein Zeichen von Vielfalt – oder von Einfalt?

    Die Domstadt Köln, eines der wichtigsten Zentren des katholischen Glaubens in Deutschland, lässt für die nächsten zwei Jahre den muslimischen Muezzin-Ruf im gesamten Stadtgebiet zu.

    Alle 35 Kölner Moscheen können damit jeden Freitag zwischen 12 und 15 Uhr für fünf Minuten zum Gebet aufrufen und über Lautsprecher verkünden: „Es gibt keinen anderen Gott außer Allah!“

    Kölns OB Henriette Reker (64, parteilos) feierte das „Modellprojekt“ auf Twitter als „Zeichen des Respekts“. Schließlich werde jeder Reisende in der Domstadt „vom Dom begrüßt und von Kirchengeläut begleitet“. Als „weltoffene Stadt“ wolle Köln nun auch die „berechtigten religiösen Interessen“ von Muslimen schützen.

    Kritiker watschte Reker vorsorglich ab: „Wer das anzweifelt, stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage“.

    ► Muezzin-Rufe in Köln – Islam-Experten sind skeptisch. Sie werfen Reker vor, das eigentliche Problem zu missachten. „Es geht nicht um ‚Religionsfreiheit‘ oder ‚Vielfalt‘, wie Bürgermeisterin Reker behauptet“, sagt Integrationsexperte Ahmad Mansour (45). „Die Betreiber der Moscheen wollen Sichtbarkeit. Sie feiern den Muezzin als Machtdemonstration über ihre Viertel.“

    „Unser Staat ist gut darin, mehr zu zulassen, aber nicht darin die manchmal notwendigen roten Linien zu ziehen“, sagt BILD-Meinungschef Filipp Piatov bei BILD Live. Gerade in DITIB-Moscheen gebe es keine Vielfalt und Respekt für Andersdenkende.

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    11.10.2021 | Ruf des Muezzin | WELT Nachrichtensender

    Islamischer Gebetsruf sorgt in Köln für Aufregung

    Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, hält es für einen Ausdruck von Respekt, dass in Köln künftig Muezzine zum Freitagsgebet rufen dürfen. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstag) sagte Mazyek, der Muezzin-Ruf sei integraler Bestandteil des muslimischen Gebets und eine Selbstverständlichkeit in vielen Ländern Europas sowie den USA.

    So wie es in vielen muslimischen Ländern Glockengeläut gebe, werde der muslimische Ruf zum Gebet als „Ausdruck des Respekts für unsere im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit in der rheinischen Metropole praktiziert“, so Mazyek. „Köln sendet damit ein Zeichen der Toleranz und der Vielfalt in die Welt.“ (…)

    Der Leiter des Osnabrücker Islaminstituts, Bülent Uçar, bezeichnete die Kölner Entscheidung als „überfällig“. Der Zeitung sagte Uçar: „Bislang hat man den Islam in Deutschland eher verdrängt – in Hinterhofmoscheen und Wohngebiete.“ Der Muezzin-Ruf am Freitag mache die „religiöse Pluralisierung in Deutschland sichtbar. Einer Stadt wie Köln tut das gut. Andere Städte praktizieren es ja auch bereits.“

    Der Professor für islamische Theologie fügte hinzu: „In Istanbul läuten die Kirchenglocken täglich.“ (…)

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    15.10.2021 • Deutschlandradio

    Reker verteidigt Muezzinruf – „Für mich steht nicht Erdoğan im Vordergrund, sondern die Musliminnen und Muslime in Köln“

    Köln • Oberbürgermeisterin Reker hat das Modellprojekt ihrer Stadt zum islamischen Gebetsruf erneut verteidigt.

    Im Deutschlandfunk sagte sie, wenn der Muezzin einmal in der Woche am wichtigsten Tag, am Tag des Freitagsgebet die Gläubigen aufruft, in die Moschee zu kommen, dann sei das auch für diejenigen, die sich gestört fühlten, durchaus hinnehmbar und keine überbordende Belastung. Die parteilose Politikerin sieht in dem Projekt auch keinen Imageerfolg für den türkischen Präsidenten Erdoğan, wie manche Kritiker meinen. Die größte Moschee der Stadt wird von der DITIB betrieben. Der Islamverband ist wegen seiner Nähe zur türkischen Regierung umstritten. Reker betonte, bei dem Modellprojekt stehe für sie nicht Erdoğan im Vordergrund, sondern die Musliminnen und Muslime, die in Köln lebten. Man müsse zwischen den Menschen und dem Regime in der Türkei unterscheiden. Es mag eine Gefahr bestehen, die von intoleranten islamischen Strömungen ausgehe, räumte Reker ein. Aber um nicht naiv zu handeln, sei man gut geschult und passe auch sehr gut auf. So gebe es beispielsweise Dezibelgrenzen und die Nachbarschaft müsse in verschiedenen Sprachen über den Muezzinruf informiert werden.

    https://www.deutschlandfunk.de/islam-reker-verteidigt-muezzinruf-fuer-mich-steht-nicht.2849.de.html?drn:news_id=1311827

    deutschlandfunk.de/islam-reker-verteidigt-muezzinruf-fuer-mich-steht-nicht.2849.de.html?drn:news_id=1311827

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    14.10.2021 • Deutschland heute • dradio

    Interview mit Henriette Reker, OB Köln: Debatte über Muezzinrufe in Köln. October 14, 2021 • 7 min. Autor: Ute Reckers

    [audio src="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/10/14/interview_mit_henriette_reker_ob_koeln_debatte_ueber_dlf_20211014_1412_1fd73a10.mp3" /]

    ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/10/14/interview_mit_henriette_reker_ob_koeln_debatte_ueber_dlf_20211014_1412_1fd73a10.mp3

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  2. Edward von Roy Says:

    إعلان القاهرة حول حقوق الإنسان في الإسلام
    Iʿlān al-Qāhira ḥawla ḥuqūq al-insān fī l-Islām

    Cairo Declaration on Human Rights in Islam ( CDHRI )
    Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam

    … eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz ( heute Organisation für Islamische Kooperation, OIC ), welche die Scharia als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen.

    Die Kairoer Erklärung wurde am 5. August 1990 von der Konferenz der Organisation Islamischer Staaten angenommen und von den Außenministern von damals 45 Mitgliedsstaaten unterzeichnet. Seither haben weitere Staaten unterzeichnet; ihre Zahl liegt (Stand: 2019) derzeit bei 55 von 57.

    Dabei handelt es sich um: Ägypten, Albanien, Algerien, Aserbaidschan, Bahrain, Bangladesch, Benin, Brunei, Burkina Faso, Dschibuti, Elfenbeinküste, Gabun, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Indonesien, Iran, Irak, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Katar, Kuwait, Kirgisien, Komoren, Libanon, Libyen, Malaysia, Malediven, Mali, Marokko, Malawi, Mosambik, Niger, Nigeria, Oman, Pakistan, Palästinensische Autonomiegebiete, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Surinam, Syrien, Tadschikistan, Togo, Tschad, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Uganda, Usbekistan und die Vereinigten Arabischen Emirate.

    Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte orientiert sich stark an Form und Inhalt der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Das Ziel der Erklärung ist es, eine von konkurrierenden Strömungen und Ideologien verwirrte Menschheit zu leiten und Lösungen für die chronischen Probleme dieser materialistischen Zivilisation zu bieten. Sie nimmt allerdings in den einzelnen Artikeln explizit Einschränkungen mit Bezug auf die Scharia vor.

    Artikel 2

    „a) Das Leben ist ein Geschenk Gottes, und das Recht auf Leben wird jedem Menschen garantiert. Es ist die Pflicht des einzelnen, der Gesellschaft und der Staaten, dieses Recht vor Verletzung zu schützen, und es ist verboten, einem anderen das Leben zu nehmen, außer wenn die Scharia es verlangt.

    b) Es ist verboten, Mittel einzusetzen, die zur Vernichtung der Menschheit führen.

    c) Solange Gott dem Menschen das Leben gewährt, muss es nach der Scharia geschützt werden.

    d) Das Recht auf körperliche Unversehrtheit wird garantiert. Jeder Staat ist verpflichtet, dieses Recht zu schützen, und es ist verboten, dieses Recht zu verletzen, außer wenn ein von der Scharia vorgeschriebener Grund vorliegt.“

    Artikel 5 der Kairoer Erklärung der Menschenrechte befasst sich mit der Ehe, dem Recht auf Heirat für Frauen und Männer, und der Verpflichtung des Staates zum Schutz der Ehe. Anders als beispielsweise in Artikel 1, in dem die Menschenwürde unabhängig von „Rasse, Hautfarbe, Sprache, Geschlecht, Religion, politischer Einstellung, sozialem Status oder anderen Gründen“ garantiert wird, gilt das Recht auf Heirat im Artikel 5 aber nur unabhängig von „Einschränkungen aufgrund der Rasse, Hautfarbe oder Nationalität“.

    Artikel 7 definiert Rechte zwischen Kindern und ihren Eltern. Eltern steht das Recht auf die Wahl der Erziehung ihrer Kinder nur in dem Umfang zu, wie diese mit den „ethischen Werten und Grundsätzen der Scharia übereinstimmt“.

    Artikel 11 erteilt ein absolutes Verbot jeder Art von Kolonialismus.

    Artikel 12 regelt das Recht auf Freizügigkeit und auf Asyl, in beiden Fällen aber mit ausdrücklichem Bezug auf die Einschränkungen der Scharia.

    Artikel 19 garantiert Gleichheit vor dem Gesetz für alle Menschen und Rechtssicherheit. Die Scharia wird als einzige Grundlage der Entscheidung über Verbrechen oder Strafen festgelegt.

    Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

    Die Artikel 24 und 25 unterstellen alle in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte genannten Rechte und Freiheiten, nochmals ausdrücklich der islamischen Scharia und benennen die Scharia als „einzig zuständige Quelle für die Auslegung oder Erklärung jedes einzelnen Artikels dieser Erklärung“.

    Adama Dieng, ein Mitglied der Internationalen Juristenkommission, kritisiert die Kairoer Erklärung, weil

    • sie den interkulturellen Konsens ernstlich bedrohe, der die Grundlage der internationalen Menschenrechte ist

    • sie, im Namen der Verteidigung der Menschenrechte, zu untragbaren Diskriminierungen von Nichtmuslimen und Frauen führe

    • sie, in Bezug auf bestimmte grundlegende Rechte und Freiheiten, einen gezielt einschränkenden Charakter aufweise, so dass bestimmte, wesentliche Bestimmungen unter dem geltenden Standard einiger islamischer Länder lägen

    • sie, unter dem Schutz der islamischen Scharia, die Legitimität von Praktiken, beispielsweise der Körperstrafen, bestätige, welche die Integrität und Würde des menschlichen Wesen angriffen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam

  3. Edward von Roy Says:

    11.10.2021

    Säkulare Flüchtlingshilfe | Deutschland

    Sehr geehrte Frau Reker, Frauen wie Rana Ahmad und Mina Ahadi sind nach Deutschland geflohen vor der Verfolgung durch Religion. Wie drücken Sie diesen gegenüber Ihren Respekt aus, die hier weiter religiös motiviert verfolgt werden?

    twitter.com/atheistrefugees/status/1447534260177575938


    Joscha Wölbert · Mina Ahadi steht unter Polizeischutz · hpd humanistischer pressedienst · 22.10.2021

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    Islamkritikerin erhält Morddrohungen

    (…) Ahadi betont, dass es das Ziel der Islamisten sei den öffentlichen Raum für sich zu erobern. Dagegen will sie sich zur Wehr setzen: „Die Strategie der Islamisten liegt darin den Schritt in die Öffentlichkeit zu gehen und den eigentlich säkularen Raum einzunehmen. Der Muezzin Ruf zeigt: Der Islam ist hier auch präsent. Es ist ein klarer Ideologischer Aufruf.“

    Ahadis Forderungen sind konsequent. Auch Kirchenglocken sollten die Bevölkerung nicht belästigen, da sie der Meinung ist, dass der öffentliche Raum von jeglichen politischen Ideologien verschont bleiben solle. Doch anders als die Glocken sieht sie im Muezzin Ruf nicht nur einen Gebetsaufruf, sondern viel mehr ein Statement, welches Gott über alles andere Stelle. „Dieser Ruf ist ein riesiges Problem gerade für uns Ex-Muslime“, erklärt Mina Ahadi: „Denn unter solchen Rufen wird noch heute weiterhin gemordet und gesteinigt.“

    Für die Islamkritikerin und ihre Mitstreiter kann ein solcher Ruf durchaus retraumatisierend wirken: „Einer meiner Freunde meinte sogar: Wenn das kommt dann muss ich die Stadt verlassen!“, erzählt sie. Mina Ahadi hat sich bereits mit einem offenen Brief an die Kölner Oberbürgermeisterin gewandt, in welchem sie den Muezzin Ruf und das damit im Namen der Toleranz zusammenhängende Modellprojekt kritisiert. „Ich möchte Frau Henriette Reker gegenüber sagen: ja Toleranz ist gut, aber jetzt muss ich deswegen zu Hause bleiben. Die Toleranz gegenüber dem politischen Islam bedeutet, dass wir Angst haben müssen“, hält die Islamkritikerin den Stimmen entgegen, welche sich im Namen einer naiven Gleichberechtigung und Toleranz für das Modellprojekt stark machen. (…)

    https://hpd.de/artikel/islamkrikerin-erhaelt-morddrohungen-19810

    hpd.de/artikel/islamkrikerin-erhaelt-morddrohungen-19810

  4. adriaan broekhuizen Says:

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    11.10.2021 | Shammi Haque | BILD

    Der Muezzin-Ruf ist kein Zeichen der Vielfalt

    Der muslimische Gebetsruf, der Muezzin-Ruf, wird ab sofort in Köln erlaubt. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker nennt das ein „Zeichen der Vielfalt“. Für mich ist es das Gegenteil – ein Zeichen der Diskriminierung. Der Muezzin-Ruf erinnert mich an Folter, Hetze und Blut. Er macht mir Angst.

    2015 musste ich vor Islamisten aus Bangladesch fliehen, weil ich den Islamismus öffentlich kritisiert habe. Wenn ich nun auch in Deutschland aus Lautsprechern „Allahu Akbar“ hören muss, denke ich an vieles, nur nicht an Vielfalt.

    Der Muezzin-Ruf erinnert mich an die Tötung meiner sechs Blogger-Freunde durch Islamisten und an die brutale Unterdrückung von Minderheiten. Der Muezzin-Ruf sagt: „Allah ist groß, es gibt keinen anderen Gott außer Allah“. Dieser Ruf steht für mich dafür, dass Vielfalt gerade NICHT toleriert wird, dass Andersgläubige NICHT respektiert werden. Dieser Ruf aus den Lautsprechern konservativer Moscheen ist vor allem eine Machtdemonstration.

    Dass die Stadt Köln den Muezzin-Ruf mit Verweis auf Toleranz nun zulässt, ist für mich ein Zeichen der falschen Toleranz. […]

    Kölns Oberbürgermeisterin Reker sollte auch an die große Gemeinde der Ex-Muslime denken, die mit dem „Allahu Akbar“-Ruf Unterdrückung und Verfolgung verbinden, bei denen der Muezzin-Ruf schlimmste Erinnerungen hervorruft. Köln ist bereits jetzt eine vielfältige Stadt – und sollte es auch weiterhin bleiben.

    ( In Bangladesch kämpfte Reporterin Shammi Haque für Frauenrechte und gegen Islamismus, nach zahlreichen Todesdrohungen musste sie aus dem Land flüchten. )

    bild.de/politik/inland/politik-inland/bild-reporterin-shammi-haque-floh-2015-vor-islamisten-aus-bangladesch-der-muezzi-77933682

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    21.05.2021 | Kommentar zu Antisemitismus | BILD

    „In der Schule wurde mir beigebracht, Juden zu hassen“

    Shammi Haque findet, dass zu viele Menschen in Deutschland vor dem muslimischen Antisemitismus die Augen verschließen!

    „In der Schule wurde mir beigebracht, Juden zu hassen. Mir wurde beigebracht, dass Juden keine Menschen seien. In meiner Umgebung habe ich erlebt, wie viele Menschen Hitler als Vorbild sahen.

    Ich bin in Bangladesch aufgewachsen, einem Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit. Es tut mir weh, mir wird schlecht, wenn ich daran denke, dass ich so aufwachsen musste. Mit Hass auf Israel, auf alles Jüdische, auf Juden.

    Doch ich bin kein Einzelfall. Das war und ist noch immer Realität in vielen islamischen Ländern. Die Folgen davon erleben wir nun in Deutschland.“

    ZvLLMq1NqNQ

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    29.06.2021

    Morddrohungen von Islamisten: BILD-Reporterin floh selbst aus Bangladesch

    Shammi Haque floh aus Bangladesch, nachdem sie Morddrohungen von Islamisten erhalten hatte.

    In einem Land wie Deutschland erhofft man sich aktive Hilfe. Doch auch hier wird über diese Thematik einfach geschwiegen.

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    Hamburger Stiftung @28JahreStiftung

    Die neue Folge unseres Podcasts „Stimmen für die Freiheit“ ist online. Diesmal erzählt Shahindha Ismail von den Malediven, warum sie aus dem Urlauber-Paradies nach Hamburg fliehen musste.

    twitter.com/28JahreStiftung/status/1451469167123697664

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    No place for me in paradise!

    ( Why Human Rights Defender Shahindha Ismail had to flee the Maldives )

    The posters appeared overnight. They featured a soft looking young woman. Added to her picture were her private address, phone number and a sickening call for action: “Burn Shahindha Ismail and her lot alive! Or kill them otherwise!”

    It was radical Islamic groups which had plastered the streets of the Maldivian capital Male with this and similar hate messages. The police refused to protect Shahindha and her colleagues at the non-profit “Maldivian Democracy Network” (MDN). The office of the prosecutor general kept silent. And finally, and against all promises, President Ibrahim Mohamed Solih and his government decided not to support MDN and the organization’s founder neither in private nor in public.

    Weeks of self-confinement in her tiny apartment did not help to placate the ire of the fundamentalists. The call on social media for her to be raped and killed continued unabatedly. In the end the young Human Rights Defender had to realize the time for shock and outrage had passed. Facing a clear a present danger for her and her daughter’s life Shahindha reached out for international help.

    It was the Hamburg Foundation for politically persecuted People which invited both women to Hamburg.

    But even 11.000 kilometers distance to the island state which foreign vacationers often refer to as “paradise” […]

    “Realistically my presence in paradise might not be possible for the time being”, the human right defender admits. “But there is always hope for better times to come.”

    podcast3c23c6.podigee.io/8-neue-episode

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    2021

    Shahindha Ismail zitiert Hannah Arendt – Exil gestern und heute

    Leben im Exil – was bedeutet das eigentlich für den Einzelnen? Menschen, die heute in Deutschland im Exil leben, zeigen uns ihre sehr persönliche Antwort auf diese Frage. Dafür haben sie Zitate historischer Exilierter ausgewählt, in denen sie sich besonders gut wiedererkennen.

    Die maledivische Menschrechtsaktivistin Shahindha Ismail hat sich für ein Zitat der Publizistin Hannah Arendt entschieden, die 1933 nach Frankreich flüchtete.

    Vom 6. April bis zum 7. Mai 2021 laden die Tage des Exils mit 60 Veranstaltungen dazu ein, historische und aktuelle Sichtweisen von Flucht und Exil kennenzulernen.

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  5. Edward von Roy Says:

    15.10.2021 · Hamed Abdel-Samad · Islamkritiker hält Muezzinruf in Köln für verfassungswidrig · domradio

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    „Bevorzugung einer Minderheit“

    Der Politikwissenschaftler, Publizist und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad sieht in der Zulassung des Muezzinrufs in Köln die verfassungswidrige Bevorzugung einer Minderheit und einen weiteren Schritt auf dem Weg zu mehr Einfluss des Islam.

    „Jeder Muslim darf beten, fasten und nach Mekka pilgern, wie er das möchte. Aber warum sollen einige Menschen das Recht bekommen, per Lautsprecher ihre Stadtviertel zu beschallen?“, sagte Hamed Abdel-Samad der „Welt“ am Freitag im Interview.

    Das habe weder mit Vielfalt noch mit Glaubensfreiheit zu tun, so der Politikwissenschaftler. „Atheisten, Hindus und Veganer dürfen das nicht. Nur die Minderheit der Muslime darf jetzt an 35 Orten in Köln jeden Freitag fünf Minuten ihre Ideologie herausposaunen.“ Ihn störe diese Bevorzugung, die aus seiner Sicht verfassungswidrig sei, da niemand aufgrund seiner Religion privilegiert werden dürfe.

    „Glocken machen keine Propaganda“

    Der Muezzinruf sei nicht vergleichbar mit dem Läuten der Kirchenglocken. „Die Glocken nerven manchmal auch, machen aber keine Propaganda wie der Muezzinruf. Über die Glocken wird keine Ideologie verkündet. Aber wenn der Muezzin den Schlachtruf Allahu Akbar ruft, also ‚Allah ist größer als alle Religionen, alle Feinde, alle Menschen, und Mohammed ist sein Gesandter‘, ist das eine klare Ansage an den Rest der Gesellschaft“, so Abdel-Samad.

    Trotzdem seien aus seiner Sicht auch Kirchenglocken „nicht mehr zeitgemäß im aufgeklärten Staat“, betonte er. „Im Schatten der Kirchen wächst und gedeiht der politische Islam, der nun die gleichen Privilegien haben will wie die Kirchen. Deshalb bin ich für mehr Säkularisierung, nicht für mehr Privilegien für den Islam.“

    Staat muss neutral sein

    Zwar betonte der Politologe die Notwendigkeit der Integration mit Blick auf Bildung, Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten. Die Zulassung des Muezzinrufs gerade „in einer Islamisten-Hochburg wie Köln, wo die Integration gescheitert ist, wo der türkische Präsident Erdogan die größte Fangemeinde der Welt hat, wo massenhafte sexuelle Übergriffe durch Zuwanderer stattfanden“ sieht er jedoch als kontraproduktiv. Säkulare Muslime etwa hätten davon nichts.

    Der Staat müsse neutral sein. „Seine Aufgabe ist zu garantieren, dass jeder glauben und beten darf, was er will, und zu garantieren, dass ihn niemand daran hindert. Er muss nicht befördern, dass einige Muslime ihre Vorstellungen überall in Institutionen und im öffentlichen Raum zur Schau stellen dürfen.“

    (KNA)

    https://www.domradio.de/themen/islam-und-kirche/2021-10-15/bevorzugung-einer-minderheit-islamkritiker-haelt-muezzinruf-koeln-fuer-verfassungswidrig

    domradio.de/themen/islam-und-kirche/2021-10-15/bevorzugung-einer-minderheit-islamkritiker-haelt-muezzinruf-koeln-fuer-verfassungswidrig

  6. Jacques Auvergne Says:

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    Aischa sagte: Wenn ein Mädchen die Geschlechtsreife doch wohl erreicht hat, dazu ist sie neun Jahre alt, dann ist sie eine Frau.

    ʿĀʾisha said: “If a girl (jāriya) were to reach puberty at the age of nine, then she is a woman.”

    yaqeeninstitute.org/read/paper/the-age-of-aisha-ra-rejecting-historical-revisionism-and-modernist-presumptions

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    Islam Q&A | Islam – Questions and Answers
    supervised by Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    Mohammed sprach: „O Asma, sobald die Frau das Alter der Geschlechtsreife erlangt hat sollte nichts von ihr sichtbar werden bis auf dieses und dieses.“ Und er zeigte auf Hände und Gesicht.

    “O Asma‘, when a woman reaches the age of puberty, nothing should be seen of her except this and this” – and he pointed to his face and hands.

    https://islamqa.info/en/answers/23496/hadeeth-about-women-uncovering-their-faces

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    Islam Q&A
    supervised by Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    [ Aura ( عورة ʿaura ) , oder ستر‎ satr , zu bedeckender Schambereich ]

    Ist die Stimme der Frau Aura?

    26304 – Is a woman’s voice ʿawrah?

    […] But it is not permissible for a woman to speak in a soft or alluring [verlockend, verführerisch, charmant] voice, because Allaah says […]

    https://islamqa.info/en/26304

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    [ at-Tirmidhî 1093 ]

    [ Aurat ( عَوْرَات ʿawrāt ) , Mz. v. Aura, zu verhüllender Schambereich ]

    Frauen haben zehn Aurat. Wenn sie verheiratet wird, bedeckt der Mann eine, und erst sie stirbt, bedeckt das Grab alle zehn.

    Ali reported the Prophet saying: ‚Women have ten (ʿawrāt). When she gets married, the husband covers one, and when she dies the grave covers the ten.

    Kanz al-ʿUmmāl, Vol. 22, Hadith No. 858

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    Frage

    Braucht eine Frau die Erlaubnis ihres Ehemannes, um das Haus zu verlassen?

    Antwort [ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb, * 592 in Mekka; † 644 ebenda ]

    […] Umar ibn al-Khattab sagte:

    „Ehe ist Sklaverei, so achte sehr darauf, wem du deine Tochter zur Versklavung gibst.“ […]

    Ibn Mufliḥ al-Hanbali [ Ibn Mufliḥ al-Maqdisī, † 1362 ] sagte:

    „Es ist haram für eine Frau das Haus ihres Mannes ohne seine Erlaubnis zu verlassen, außer in Notfällen oder zu Verpflichtungen, welche die Scharia anordnet.“

    (Al-Adab asch-Schariyya, 3/375).

    […] laut dem Konsens der Imame kann sie das Haus nicht verlassen, außer mit seiner Erlaubnis […]

    So ist eine Frau wie eine Sklavin oder Gefangene ihres Ehemannes, und laut dem Konsens der Imame kann sie das Haus nicht verlassen außer mit seiner Erlaubnis, egal ob ihr Vater, ihre Mutter oder irgendjemand anderes ihr sagt dies zu tun.“

    ( Ibn Taymiyya, Al-Fatawa al-Kubra, 3/148 )

    Ibn Muflih al-Hanbali sagte:

    „Es ist haram für eine Frau das Haus ihres Mannes ohne seine Erlaubnis zu verlassen, außer in Notfällen oder zu Verpflichtungen, welche die Scharia anordnet.“

    ( Al-Adab asch-Schariyya, 3/375 )

    islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-miteinander/1338-die-erlaubnis-des-ehemannes-fuer-die-frau-um-hinauszugehen

    http://islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/88-verlobung-a-ehe/eheleben-umgang-miteinander/1338-die-erlaubnis-des-ehemannes-fuer-die-frau-um-hinauszugehen

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    DITIB zitiert vom deutschen Bundesverfassungsgericht

    BundesverfG, Beschluss vom 27. Januar 2015 – 1 BvR 471/10

    9. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien [eben keine mahram-Männer] und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

    bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html

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    Kinder und das Tragen von kurzer oder enger Kleidung

    110593: Children Wearing Short and Tight Clothes

    Thirdly: […]

    Shaykh Muhammad ibn Saalih al-‘Uthaymeen was asked:

    We often see in women’s gatherings girls and young girls, around the age of seven years, wearing short or tight clothes, or strange haircuts, or haircuts for small girls that look like haircuts for boys. If we speak to the mothers and try to advise them, they argue that the children are still small. We hope that you can give us clear advice about children’s clothing and haircuts, (…).

    He replied:

    It is well known that the individual is influenced by things in his childhood and will continue to be affected by them after he grows up. Hence the Prophet (…) enjoined us to instruct our children to pray when they are seven years old, and to smack them (lightly) if they do not pray when they reach the age of ten, […] If a young girl gets used to wearing short clothes that only come to the knee, and short sleeves that only come to the elbow or shoulder, she will lose all modesty and will want to wear these clothes after she grows up. The same applies with regard to hair; […].

    It should be noted that the family is responsible for these children and their upbringing and education, as the Prophet […] said: “A man is the shepherd of his household and is responsible for his flock.” So beware of being heedless; the father should be serious about the upbringing of his sons and daughters, and he should care for them, so that Allah will guide them and they will become a delight to him. End quote.

    Al-Liqa’ al-Shahri, 66/10

    Fourthly:

    If a girl is brought up from an early age to be modest and chaste and to cover herself, she will be the one who wants to wear the abayah and khimaar (head cover), even before she reaches puberty. But if she grows up not wearing clothes that cover, and her family fell short when she was small, they (now) have to persist in advising and reminding her. If that does not convince her, then harsher measures may be used, sparingly, to prevent her from doing what she wants, so that she will have no room to do whatever she wants with regard to this matter and others, because if they keep quiet about her clothing, because she refuses to wear the abayah or covering clothes, she will dare to do other things. This is a signal that the ship is about to sink! Because decisions are now in the hands of the children. At the beginning, we advocated gentleness and kindness, not despairing of the child being set straight, and not using harsh methods except when the wise captain sees fit.

    The Standing Committee for Issuing Fatwas was asked: At what age is a girl obliged to wear hijab (dress code stipulated for mature girls in Islam)? Should we force (female) students to wear it, even though they object?

    They replied:

    When a girl reaches puberty, it becomes obligatory for her to wear clothes that will cover her ‘awrah (parts of the body which must be covered), which includes the face, head and hands, whether she is a student or not. Her guardian should instruct her to do that, even if she dislikes it, and he should train her to do that before she reaches puberty, so that she will get used to it, and it will be easy for her to obey.

    Shaykh ‘Abd al-‘Azeez ibn Baaz, Shaykh ‘Abd al-Razzaaq ‘Afeefi, Shaykh ‘Abd-Allah ibn Ghadyaan, Shaykh ‘Abd-Allah ibn Qa‘ood

    End quote.

    Fataawa al-Lajnah al-Daa’imah, 17/219, 220

    So be the best help to your husband in obeying Allah and raising your children, and beware of following in the footsteps of the enemies of Islam in describing adherence to sharee‘ah as extreme strictness. Whatever your husband falls short in with regard to himself, advise him and exhort him, and remind him to fear Allah, the Lord of the Worlds; do not take his shortcomings as an excuse for your children’s shortcomings. Seek the help of Allah, your Lord, to fulfil this trust in the best manner. We ask Allah, may He be exalted, to help you to do that which pleases Him.

    In the answer to question no. 10016 we have discussed how to raise children to be righteous.

    In the answer to question no. 10211 we have discussed the correct way to teach small children and call them to Islam.

    And Allah knows best.

    islamqa.info/en/110593

    https://islamqa.info/en/110593

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    Meinung der vier Rechtsschulen bezgl. der Pflicht das Gesicht zu verschleiern und Handschuhe zu tragen

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    Malikiten [ Maghreb und Sahel, z. B. Marokko, Senegal, Nigeria, Sudan ]

    Mālikī Fiqh

    Imām Mālik (…) war der Meinung, dass eine muslimische Frau dazu verpflichtet ist, ihr Gesicht und ihre Hände zu bedecken.

    Shaykh al-Munāğğid sagte:

    „Die korrekte Ansicht ist, dass eine Frau ihren kompletten Körper verhüllen muss, sogar das Gesicht und die Hände. Imām Aḥmad sagte, dass sogar die Fingernägel der Frau ʿAwrah sind und dies ist auch die Ansicht von Imām Mālik.“

    (Fatwā Islām Q&A Frage Nr. 21536)

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    Hanbaliten [ Arabische Halbinsel, v. a. Saudi-Arabien ]

    Ḥanbalī Fiqh

    Es wurde von Imām Aḥmad ibn Ḥanbal überliefert, dass er sagte:

    „Die Fingernägel der Frau sind ʿAwrah. Wenn sie also das Haus verlässt, soll sie nichts von sich zeigen. Selbst ihre Ledersocken soll sie nicht zeigen, weil die Ledersocken die Form der Füße zeigen.“ (al-Furūʿ 1:601)

    al-Ḥafiz ibn al-Qayyīm al-Ğawziyya, welcher der Rechtschule von Imām Aḥmad ibn Ḥanbal angehörte, sagte folgendes zu der weiblichen ʿAwra:

    „Die ʿAwra wird in 2 Arten unterteilt: Die ʿAwra im Gebet und die ʿAwra beim Anschauen. Eine Frau darf ihr Gebet verrichten, wenn die Hände und das Gesicht unverschleiert sind, jedoch darf sie so nicht auf dem Markt oder auf Versammlungen erscheinen. (d.h. es ist nicht erlaubt, wenn die Frau hinausgeht mit unbedecktem Gesicht und unbedeckten Händen.)“

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    Schafiiten [ Kurdistan, Dagestan, Somalia, Indonesien und Malaysia ]

    Shāfiʿī Fiqh

    Bisher haben wir erfahren, was die Meinung von Imām Mālik (…) und von Imām Aḥmad ibn Ḥanbal (…), bezüglich Niqāb ist. Nun schauen wir einmal was die madhhab von Imām ash-Shāfiʿī (…) dazu sagt.

    In einer Fatwā von „Islamweb“ heißt es:

    „Nach der Ḥanbalī-Rechtschule und nach der korrekten Ansicht der Shāfiʿī-Rechtschule sollte sie ihr Gesicht und ihre Handflächen vor fremden Männern bedecken, da dies zur ʿAwrah gehört.“

    (Islamweb Fatwā Nr. 81554)

    Ibn Ḥağar al-ʿAsqalānī (…) folgte der Rechtschule von ash-Shāfiʿī und er sagte:

    Es hat nicht aufgehört, die Gewohnheit der Frau zu sein, in den älteren Generationen und in den neueren Generationen, dass sie ihr Gesicht vor nicht-verwandten Männern bedeckt.“

    (Fatḥ al-Bāri 9:235)

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    Hanafiten [ Bosnien, Türkei, Kasachstan, Pakistan usw. ]

    Ḥanafī Fiqh

    Nun kommen wir zu der Rechtschule von Imām Abū Ḥanifa (…) und die bekannteste Meinung in der Ḥanafi-madhhab ist, dass der Niqāb keine allgemeine Pflicht ist, doch in Zeiten der Fitna zur Pflicht wird.

    Einige Ḥanafī-Gelehrte sehen den Niqāb doch als allgemeine Pflicht an. Darunter auch Imām Abū Bakr al-Ğassās, welcher in der Erläuterung des Qurʾān folgendes schrieb:

    „Der jungen Frau wurde angeordnet ihr Gesicht zu bedecken, wegen der Keuschheit und Schamhaftigkeit, sodass die Verdorbenen keine Begierde nach ihr empfinden.“

    (Aḥkām al-Qurʾān 3:458)

    Auch Imām Sarkhasi (…), welcher ebenfalls der Ḥanafī-madhhab folgte, sagte:

    „Das Verbotene daran, eine Frau anzuschauen, ist aufgrund der Fitna (Versuchung) und die Gefahr der Fitna kommt, wenn man das Gesicht der Frau anschaut, denn die meisten attraktiven Eigenschaften befinden sich im Gesicht; viel mehr als auf irgendwelchen anderen Körperteilen.“ (al-Mabsūṭ 10:152)

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  7. Maurice Dupont Says:

    بلال بن رباح الحبشي
    Bilāl bin Rabāḥ al-Ḥabašī
    Bilal al-Ḥabašī, « l’Abyssin »

    Considéré comme le premier muezzin, il était connu pour sa belle voix, avec laquelle il appelait les gens à leurs prières. Il meurt en 640 à l’âge de 62 ans.

    He was born in Mecca and is considered to have been the first muezzin ( muʾaḏḏin ) in history, chosen by Muhammad himself

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    Bilal

    Bilal ibn Rabah al-Habaschi war einer der Gefährten — Sahaba, ṣaḥāba — des Islampropheten Mohammed. Er stammte wahrscheinlich aus dem Raum Abessinien ( Äthiopien ) im östlichen Afrika — siehe Bilals Beiname al-Habaschi, was „Bilal der Abbesinier“ oder „Bilal der Äthiopier“ bedeutet — und war Sklave des Umayya ibn Chalaf. Er gehörte zu den in Mekka geborenen Fremden nicht-arabischer Abstammung (muwallad).

    Er soll einer der ersten Männer gewesen sein, der sich zum Islam bekannte; anderen Berichten zufolge war er unter den ersten sieben Personen, die sich in Mekka Mohammed angeschlossen haben. Während der mekkanischen Periode der Prophetie wurden Muslime verspottet oder diskriminiert und wurden vor allem diejenigen, die als Schutzbefohlene oder Sklaven der Quraisch in Mekka lebten, von ihrem jeweiligen polytheistischen Patron verfolgt. Schließlich wurde Bilal von Abu Bakr aus der Sklaverei freigekauft, nachdem er unerträgliche Quälereien über sich ergehen lassen musste. Er wurde ein enger Vertrauter und Diener des Propheten.

    Nach der Auswanderung (Hidschra) Mohammeds nach Medina wurde er, nicht zuletzt wegen seiner schönen Stimme, der Gebetsrufer (Muezzin), um der medinensischen Gemeinde den Adhan (Gebetsruf) zu singen. In der Schlacht von Badr tötete er seinen Rivalen und ehemaligen Patron Umayya ibn Chalaf und dessen Sohn. Auch an anderen Schlachten – Uhud, Grabenschlacht – hat er teilgenommen.

    Bei der Eroberung Mekkas beauftragte ihn Mohammed, vom Dach der Kaaba zum Gebet zu rufen. Einige konnten ihren Unmut darüber allerdings nicht verbergen, dass ausgerechnet ein schwarzer Diener bei diesem historischen Anlass die Muslime zum Gebet rief. Dies soll gemäß Darstellungen der Prophetenbiographie (Sira) und Koranexegese (tafsir) der Anlass zur Offenbarung des folgenden Koranverses gewesen sein:

    « Ihr Menschen! Wir haben euch geschaffen (indem wir euch) von einem männlichen und einem weiblichen Wesen (abstammen ließen), und wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr euch (auf Grund der genealogischen Verhältnisse) untereinander kennt. Als der Vornehmste gilt bei Gott derjenige von euch, der am frömmsten ist … »

    — Koran: Sure 49, Vers 13

    Nach dem Tod des Propheten wirkte er unter Abu Bakr weiterhin als Gebetsrufer, gab aber dieses Amt unter Omar, dem zweiten Kalifen (ʿUmar bin al-Ḫaṭṭāb) mit Hinweis auf den folgenden Prophetenspruch auf:

    « Eure vorzüglichste Tat ist der Dschihad auf dem Wege Gottes. »

    Mit diesem Argument zog Bilal nach Syrien und soll gesagt haben: „Ich will bis zu meinem Tode kämpfen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bil%C4%81l_ibn_Rab%C4%81h

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    أمية بن خلف
    Umayya ibn Khalaf

    known as the master of Bilal ibn Rabah, a slave he tortured for converting to Islam

    https://en.wikipedia.org/wiki/Umayyah_ibn_Khalaf

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    24.10.2009 / Philipp Hufschmid / Tagblatt ( Schweiz )

    Der erste Muezzin hieß Bilal

    […] Bilal der Äthiopier war laut der Überlieferung der erste Muezzin der Geschichte. Im Jahr 622 oder 623 soll er erstmals moslemische Gläubige zum Gebet gerufen haben. Allerdings tat er dies nicht etwa von einem Minarett, sondern von einem Hausdach in Medina aus. Das erste Minarett wurde erst nach dem Tod des Propheten Mohammed errichtet.

    [ Das erste Minarett ] Die Forschung geht davon aus, dass es im Jahr 665 in Basra im Irak gebaut wurde.

    Als Prototypen für die ersten Minarette sollen die Türme des vorislamischen Tempelbezirks in Damaskus gedient haben, in dem die Moslems damals beteten. Später wurden Minarette auch nach dem Vorbild von Wach-, Leucht- oder Kirchtürmen gebaut. Im Lauf der Zeit bildeten sich eine Vielzahl regionaler Minaretttypen heraus (siehe Kasten). Allgemein verbreitet sind Minarette seit dem 14. Jahrhundert. […]

    https://www.tagblatt.ch/schweiz/der-erste-muezzin-hiess-bilal-ld.712578

  8. Jacques Auvergne Says:

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    „Der Islam ist eine wunderschöne Religion.“ – Sawsan Chebli am 31.05.2012 / ZEIT-Interview 31. Mai 2012

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    Lamya Kaddor

    Einer Religionspädagogik der zu vermittelnden Außenansicht auf den historisch entstandenen Koran steht Kaddor skeptisch gegenüber: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“.[1] Einen Wissenschaftsvorbehalt auf die schariakonforme Erziehung anzuwenden sei zudem verzichtbar, denn eine ältere, islamische Aufklärungsleistung habe „den Weg für die europäische Aufklärung bereitet“.[2]

    [1] Annedore Beelte: Aloys Lögering weist Prof. Heumanns Kritik am islamischen Religionsunterricht zurück (Memento vom 23. Juli 2012 im Webarchiv archive.today) – CIBEDO · Christlich-islamische Begegnungs- und Dokumentationsstelle, 2008

    [2] Lamya Kaddor im Chat (Memento vom 11. Juni 2007 im Internet Archive) – 6. Juli 2007

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    CIBEDO ( 2008 )

    CIBEDO – Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz :: interreligiöser Dialog :: christlich islamischer Dialog :: Frankfurt am Main

    Prof. Heumanns Kritik am islamischen Religionsunterricht zurückgewiesen

    Von Annedore Beelte

    (KNA) Oldenburg (KNA) Islamunterricht für alle Schüler, die dies wünschen – auf dieses Ziel einigten sich die Teilnehmer der Islamkonferenz. Doch der Weg dorthin ist weit. Nur drei Lehrstühle für islamische Religionspädagogik gibt es derzeit in Deutschland: in Osnabrück, Münster und Nürnberg-Erlangen. Auf 2.000 Lehrer schätzt Mizrap Polat, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Osnabrück, den künftigen Bedarf. In der Hälfte aller Bundesländer gibt es bereits Modellversuche mit einem Unterricht, der als mehr oder minder neutrale „Islamkunde“ über die Religion informiert. Doch so lange der Islam keine in Deutschland anerkannte Religionsgemeinschaft ist, kann es keine Vereinbarung über einen Religionsunterricht im engeren Sinne geben. Aber ist das nach den wissenschaftlichen Standards, denen Schulunterricht zu genügen hat, überhaupt möglich? Der Oldenburger Religionspädagoge Jürgen Heumann bezweifelt das. Die Schule steht in der Tradition der Aufklärung, argumentiert er. Zum evangelischen und katholischen Religionsunterricht gehöre, sich kritisch mit der Entstehung der Religion auseinanderzusetzen. Auf muslimischer Seite sieht Heumann aber wenig Bereitschaft, Allah selbst zur Diskussion zu stellen. Geschweige denn, „die Entstehung des Koran als ein von Menschen in einer geschichtlichen Situation verfasstes religiöses Dokument zu würdigen – und damit zwischen Legende und historischer Entstehung zu unterscheiden“. Lamya Kaddor, die islamische Religion unterrichtet und bis vor kurzem die vakante Professur an der Universität Münster vertrat, empört eine solche Position. „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“, sagt sie. Das Ergebnis sei das Gleiche: eine zeitgemäße Religionspraxis und ein friedvolles Miteinander mit anderen Gruppen. Als Muslima zweifele sie aber „nicht daran, dass stimmt, was im Koran steht“.

    Auch Aloys Lögering, der als Beauftragter des Bistums Osnabrück die Einführung von islamischem Unterricht an der katholischen Michaelschule in Papenburg begleitet hat, widerspricht Heumann. Zwar hofft auch er auf das Erstarken einer liberalen Theologie, wenn die deutschsprachige islamische Religionspädagogik an Profil gewinnt. „Aber dass die Deutungshoheit über den Islam umstritten ist, heißt nicht, dass das im Grundgesetz garantierte Recht auf Religionsunterricht nicht auch für Muslime gelten muss.“ Verwehre man es den Muslimen, dann stehe es auch für Christen in Frage. Dem von Heumann geforderten integrativen Unterricht, bei dem Christen und Muslime gemeinsam lernen, erteilt Lögering eine Absage. An der Michaelschule gibt es stattdessen ein „Dialogfenster“: Nachdem die Schüler im getrennten Unterricht über Abraham oder Jesus gesprochen haben, erklären sie sich gegenseitig, wie diese Gestalten in ihrer Religion gesehen werden. Würde man aber die konfessionelle „Standortbindung“ des Unterrichts aufgeben, dann müsse man staatliche Eingriffe in den Lehrplan befürchten, so Lögering. Aus Religionsunterricht würde leicht Religionskunde. Ein ähnliches Modell, wie es Heumann vorschwebt, wird in Hamburg derzeit als Auslaufmodell zu den Akten gelegt. Aus dem von der evangelischen Kirche verantworteten Unterricht, der allen Religionen offen steht, sind die Katholiken mit dem Staatsvertrag von 2006 ausgestiegen. Ab dem kommenden Wintersemester sollen aber an der Hamburger Universität katholische Religionslehrer ausgebildet werden. (KNA – 4014)

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  9. Edward von Roy Says:


    In solidarity with Mina Ahadi and against Islamist murder threats

    ex-muslim.org.uk/2021/10/in-solidarity-with-mina-ahadi-and-against-islamist-murder-threats/

    Following a 15 October protest against Cologne City Council’s permit to mosques to broadcast the call to prayer or Azaan, Islamists have threatened Mina Ahadi with death. One such threat states: “We will kill you and you will burn in the fire of hell.” Islamists have also said that they know where she lives.

    German police believe the threats to be serious and have placed her under police protection.

    According to Mina Ahadi:

    “The fight against the Azaan is a fight against the Islamist movement and a defence of secular spaces. It is not against religious freedom. People have a right to religion but the Azaan, which is intrinsically linked to Islamist suppression in places like Iran, cannot be allowed to occupy the public space.”

    We, the undersigned, express our solidarity with Mina Ahadi, a leading figure in the ex-Muslim and anti-Islamist movement and strongly condemn the death threats. We urge the German government to take immediate and necessary measures to arrest and prosecute the perpetrators, ensure the safety of critics of Islam and Islamism and end its collaboration with Islamists that place the lives of freethinkers and apostates at risk.

    TO SIGN ON TO THIS STATEMENT, PLEASE email maryamnamazie @ gmail.com. The list of signatories will be added on a daily basis. Deadline 31 October.

    GERMAN

    Solidarität mit Mina Ahadi! Gegen islamistische Morddrohungen!

    Nach einer Protestaktion gegen die Genehmigung von Muezzin-Rufen in der Stadt Köln wird die Menschenrechtlerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Mina Ahadi von Islamisten mit dem Tod bedroht. In einer dieser Drohungen heißt es: “Wir werden dich töten und du wirst im Feuer der Hölle brennen.” Die Islamisten erklären auch, dass sie wissen, wo Ahadi wohnt. Die deutsche Polizei nimmt die Drohungen ernst und hat Ahadi steht derzeit unter Polizeischutz.

    Mina Ahadi erklärte: “Der Kampf gegen Muezzin-Rufe ist ein Kampf gegen die islamistische Bewegung und eine Verteidigung säkularer Räume. Er richtet sich nicht gegen die Religionsfreiheit. Die Menschen haben ein Recht auf Religion, aber der Muezzin-Ruf, der in Ländern wie dem Iran untrennbar mit der islamistischen Unterdrückung verbunden ist, darf nicht in den öffentlichen Raum getragen werden.”

    Wir, die Unterzeichnenden, bekunden unsere Solidarität mit Mina Ahadi, einer führenden Persönlichkeit der ex-muslimischen und anti-islamistischen Bewegung, und verurteilen die Morddrohungen mit besonderem Nachdruck. Wir fordern die deutsche Regierung auf, unverzüglich die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Täter zu verhaften und strafrechtlich zu verfolgen, die Sicherheit von Islamkritikern zu gewährleisten und ihre Beschwichtigungspolitik zu beenden, die das Leben von Freidenkern und Apostaten in Gefahr bringt.

    PERSIAN

    همبستگی با مینا احدی و علیه تهدیدات جریانات اسلامی به قتل

    در پی اعتراض 15 اکتبر علیه مجوز شورای شهر کلن به مساجد برای پخش اذان ، اسلامگرایان مینا احدی را تهدید به مرگ کردند. یکی از این تهدیدها می گوید: «تو را می کشیم و در آتش جهنم می سوزی». اسلام گرایان نیز گفته اند که می دانند او کجا زندگی می کند.

    پلیس آلمان تهدیدها را جدی می‌داند و او در حال حاضر تحت حفاظت پلیس است.

    به گفته مینا احدی: «مبارزه با اذان، مبارزه با جنبش اسلامی و دفاع از سکولاریسم است. ما مخالف آزادی مذهبی نیستیم. مردم حق دارند به هر دینی تعلق داشته باشند، اما به پخش اذان، که ذاتاً با سرکوب جنبش اسلامی مثلا در کشورهایی مانند ایران مرتبط است، نمی توان اجازه داد که فضای عمومی را اشغال کند..»

    ما امضاکنندگان زیر همبستگی خود را با مینا احدی، یکی از چهره‌های برجسته جنبش اکس مسلم وجنبش ضداسلامی ابراز می‌کنیم و تهدید به قتل او را به شدت محکوم می‌کنیم. ما از دولت آلمان می‌خواهیم که اقدامات فوری و ضروری را برای دستگیری و محاکمه عاملان و فراخوان دهندگان به قتل در دستور گذاشته وسیاست هایی برای تضمین امنیت منتقدان اسلام‌گرایی و اسلام اتخاذ کرده و و به سیاست‌های مماشات جویانه خود با جریانات اسلامی که زندگی آزاداندیشان و مرتدان را به خطر می‌اندازد،پایان دهد

    https://www.ex-muslim.org.uk/2021/10/in-solidarity-with-mina-ahadi-and-against-islamist-murder-threats/


    30.10.2021 4:00

    In solidarity with Mina Ahadi,
    meine Solidarität mit Mina Ahadi.

    Edward von Roy
    social worker, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Germany

    „recognition of the inherent dignity and of the equal and inalienable rights of all members of the human family is the foundation of freedom, justice and peace in the world … the advent of a world in which human beings shall enjoy freedom of speech and belief and freedom from fear and want has been proclaimed as the highest aspiration of the common people“

    „die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen … daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt“

    (Paris, 10.12.1948 / Universal Declaration of Human Rights (UDHR) Preamble / Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) Präambel)

    Article I

    All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowed with reason and conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood.

    Artikel 1

    Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.


  10. Weltbürger Says:

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    11.05.2021
    NorthwestFest Documentary Film Festival

    NWF 2021 – SEYRAN ATEŞ: SEX, REVOLUTION & ISLAM

    Seyran Ateş: Sex, Revolution and Islam | Directed by: Nefise Özkal Lorentzen | 2020 | 81 min | Norway

    Today, Seyran Ateş, a Turkish-German lawyer, feminist, and one of the first female imams in Europe, is fighting for sexual revolution within Islam.

    ZeSHzS9SPFo

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    24.10.2021
    FrauenWelten

    Q&A: SEYRAN ATEŞ: SEX REVOLUTION ISLAM

    Nefise Özkal Lorentzen

    SEYRAN ATEŞ: SEX REVOLUTION ISLAM

    x2eyWBa-cfs

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    28.10.2021
    MANNSCHAFT

    (…) Auf dem Berliner «Soura Film Festival» wollte man am Freitag die Ateş-Doku zeigen. Auch ein Talk mit der Imamin war geplant, doch diese war verhindert, erklärte sie gegenüber MANNSCHAFT. Stattdessen sollte Tugay Saraç teilnehmen, ihr Neffe, der in der liberalen Moschee als LGBTIQ-Koordinator arbeitet.

    Kurz vor der Veranstaltung wurde Saraç allerdings wieder ausgeladen. Der Grund, berichtet die Bild-Zeitung: Es habe «Beschwerden» und «Drohungen» gegen ihn und die Moschee gegeben. Die Zeitung zitiert einen Zuschauer des Filmabends, demzufolge vor dem Filmstart eine Stellungnahme der Organisation Oyoun und dem Festival vorgelesen wurde. «Man sei zwar solidarisch im Kampf um die Rechte von Frauen und LGBTQs innerhalb des Islam, wolle sich aber von den islamophoben Ansichten von Seyran Ateş distanzieren und ihr keine Plattform geben.» Darum habe man die Diskussion mit Saraç abgesagt.

    Oyoun erklärte, u.a. auf MANNSCHAFT-Anfrage, es habe keine Drohungen gegeben. In einer Stellungnahme heisst es: Man bedaure es, «dass es letztendlich zu der Vorführung des Films kam», da man einer «einseitigen Darstellung kein Sprachrohr leihen» wolle. Die Stellungnahme, in der Ateş als «islamophob» bezeichnet wurde, sei nötig gewesen, um die Vorführung zu «kontextualisieren» und sich von Ateş zu distanzieren. (…)

    Seyran Ateş: «Tugay ist auch im Film und wäre als schwuler junger muslimischer Mann dort richtig gewesen. Die Absage mir fadenscheinigen Gründen und Lügen ist eine Beleidigung und Verleumdung. Mich als islamophob zu bezeichnen zeigt, dass diese Leute aus einer ‚rechten‘ muslimische Ecke denken. Sie sind für mich weder links noch liberal. Denn vor allem rechte Muslime wie Erdoğan, die Mullahs und Muslimbrüder etc. erklären, dass wir keine Muslime sind und Feinde des Islam.»

    (…) Sie kenne die Mitglieder des Vereins auch nicht. «Sie waren auch niemals in unserer Moschee, wo manche Frauen das Kopftuch tragen und manche Frauen nicht.»

    Der Verein erklärte, es sei nach Bekanntgabe des Programms des Soura Film Festivals zu internen Unstimmigkeiten rund um die besagten Doku und die dazugehörige Gesprächsrunde gekommen. «Wir bedauern, dass es letztendlich zu der Vorführung des Films kam.» (…)

    mannschaft.com/streit-um-filmfestival-rufmord-gegen-lgbtiq-freundliche-imamin/

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    29.10.2021
    Cicero

    „Bettina Jarasch führt eine Fehde gegen mich“

    Bei einem queeren Filmfestival in Berlin war der Dokumentarfilm „Seyran Ateş, Sex, Revolution and Islam“ zu sehen. Abgesagt wurde im Anschluss allerdings eine Diskussion mit Ates‘ Neffen, der die Frauenrechtlerin vertreten sollte – verbunden mit dem Hinweis auf „islamophobe“ Äußerungen. Seyran Ateş äußert nun im Interview die Vermutung, „irgendwer vom Senat oder anderer wichtiger Stelle hat da seine Finger im Spiel gehabt“.

    Cicero

    Frau Ateş, die Veranstalter des queeren Soura-Filmfestivals in Berlin haben zwar den Dokumentarfilm „Seyran Ateş: Sex, Revolution and Islam“ über Sie und die liberale Ibn-Rushd-Goethe Moschee gezeigt, aber eine Diskussion darüber in letzter Minute mit dem Hinweis abgesagt, man distanziere sich von „islamophoben“ Äußerungen. Ihr Neffe, der dazu als Referent Ihrer Moschee eingeladen worden war, wurde wieder ausgeladen. Haben Sie eine Ahnung, was genau mit der „islamophoben“ Aussage gemeint war?

    Ateş: Die meinten höchstwahrscheinlich meine Position zum Kopftuch. Das größte Problem meiner Gegner ist das Thema Kopftuch.

    Cicero: Der Film ist ein Plädoyer für die sexuelle Befreiung muslimischer Frauen. Um das Kopftuch geht es doch darin nur am Rande – wenn überhaupt.

    Ateş: Das hat mich ja auch irritiert. Es geht grundsätzlich um sexuelle Selbstbestimmung für alle Menschen. In dem Statement, das die Veranstalter vor dem Film verlesen haben, haben sie nicht erklärt, ob es eine Aussage aus dem Film war oder irgendeine Aussage, die ich mal in anderem Zusammenhang getroffen habe. Sie haben uns trotz mehrfacher Aufforderung durch die Filmemacherin bisher das schriftliche Statement nicht gegeben.

    Cicero: Aber welchen Sinn macht es, so einen provokanten Film zu zeigen, wenn man anschließend nicht darüber diskutieren kann?

    Ateş: Das frage ich mich auch. Ich war vergangene Woche bei einem anderen Filmfestival im norwegischen Bergen. Der Film wurde dort siebenmal gezeigt. Ich stand siebenmal Rede und Antwort. Ich musste dort eine Anzeige erstatten, weil mich im Publikum jemand als sehr aggressiv, als „Vaterlandsverräterin“, „Islamophobe“ und „Ungläubige“ beschimpft hat. Er sprach nur Türkisch mit mir und benutzte Erdoğan-Wording.

    cicero.de/innenpolitik/seyran-ates-bettina-jarasch-filmfestival-soura-berlin-gruene-islam-feminismus

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